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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Entwicklungshilfe schadet mehr als sie nützt!?
ange gardienHier ein interessantes Interview das der Spiegel mit dem kenianischen Wirtschaftsexperten James Shikwati geführt hat:

[URL]http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,druck-363375,00.html[/URL]

Sein Fazit: Entwicklungshilfe erzieht Afrika zur Unselbständigkeit und schadet mehr als sie nützt.

[QUOTE]"Es werden riesige Bürokratien finanziert, Korruption und Slebstgefälligkeit gefördert, Afrikaner zu Bettlern erzogen und zur Unselbständigkeit.
Zudem schwächt die Entwicklungshilfe überall die lokalen Märkte und den Unternehmergeist, den wir so dringend brauchen. Sie ist einer der Gründe für Afrikas Probleme, so absurd das klingen mag.
Wenn sie abgeschafft würde, bekäme der kleine Mann das gar nicht mit. Nur die Funktionäre wären schockiert.....


.....wenn sie wirklich die Armut bekämpfen wollen, sollten sie sich mit ihrer Entwicklungshilfe komplett zurückziehen und Afrika endlich die Chance geben, selbst für sein Überleben zu sorgen. Derzeit ist Afrika wie ein Kind, das immer gleich nach seinem Babysitter schreit, wenn etwas schief geht. Afrika sollte auf eigenen Füssen stehen.[/QUOTE]


Ein interessantes Interview. Nur bleibt unerwähnt das Afrika erst eine Chance hat auf die Beine zu kommen wenn westliche Konzerne und Regierungen aufhören sich in die dortige Politik einzumischen und korrupte Regierungen zu stützen, damit die Bodenschätze profitabel genug ausgebeutet werden können.

Und Afrika braucht mehr Zugang zu unseren Märkten.
Derzeit subventionieren wir mit Milliarden Steuergeldern europäischen Zuckeranbau, EU-Bananen usw. und zahlen gleichzeitig Entwicklungshilfe. Mit dem Unsinn muss endlich schluss sein.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i]
[B]Ein interessantes Interview. Nur bleibt unerwähnt das Afrika erst eine Chance hat auf die Beine zu kommen wenn westliche Konzerne und Regierungen aufhören sich in die dortige Politik einzumischen und korrupte Regierungen zu stützen, damit die Bodenschätze profitabel genug ausgebeutet werden können.
[/B][/QUOTE]

Die Belohnug für die Funktionäre, die das ermöglichen, nennt man übrigens "Entwickungshilfe"...!
moreEs ist einfach schon seit dem Mittelalter ein bewährtes Mittel, sich sein Gewissen mit Geld rein zu kaufen.
Hilfe zur Selbsthilfe würde ja viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen, ausserdem liefe man ja da Gefahr, das diese Länder wirklich selbstständig würden, dann hätte man ja überhaupt nichts mehr um sie unter Druck zu setzen...

Also von der Warte aus gesehen, ist diese Art von Entwicklungshilfe für unsere Politiker sinnvoller als wir glauben, ob sie human ist, steht auf einem ganz anderen Blatt, daher wird sich auch an der Situation nichts ändern.
Ich persönlich spende nicht, ich weiss nämlich in welchem Schlund das Geld wandern würde... Drum statte ich lieber dem 3.-Welt-Laden öfter einen Besuch ab um Kaffee und Fair-Schokolade zu kaufen.
der MumrikIch stimme dem Herrn James Shikwati zu 100% zu. Entwicklungshilfe, Weltbank, WTO und wie sie alle heißen, diese ganzen NGO´s und undemokratischen Lobbyvereine sind das Übel unserer Zeit.
PallorNatürlich zielen die jetztigen Bemühungen unserer Staaten nicht darauf ab einen "Konkurenten" heran zu züchten.

Wir wollen ein schwaches schutzloses Afrika das wir weiter wie bisher ausbeuten können.

ABER Entwicklungshilfe muss sein, und zwar müssen wir unsere Agra Subventionen abschaffen, und dort Wirtschaft aufbauen.

Dies ergibt sich aus unserer Historischen Verantwortung, denn wir haben Afrika zerstört und willkürlich Länder und regierungen eingeführt. Wenn wir die Afrikaner im Stich lassen wie bisher, begehen wir ein Unrecht was seines gleichen sucht.

Pallor
Josef K.Auch ich stimme dem Herrn Shikwati vollkommen zu.
Die einzige Chance für Afrika liegt nicht in Almosen, sondern im Freihandel und der damit möglichen wirtschaftlichen Selbstentfaltung.

[QUOTE]Und Afrika braucht mehr Zugang zu unseren Märkten.
Derzeit subventionieren wir mit Milliarden Steuergeldern europäischen Zuckeranbau, EU-Bananen usw. und zahlen gleichzeitig Entwicklungshilfe. Mit dem Unsinn muss endlich schluss sein.[/QUOTE]

Richtig! Protektionistische Marktabschottungen sowie sozialistische Umverteilungsprogramme, Einmischungen des Staates (der Staaten) in die Wirtschaft (sowohl die eigene, als auch die afrikanische) sind Gift für wirtschaftliche Dynamik. Der Herr Shikwati hat ja die Auswüchse sehr deutlich auf den Punkt gebracht. Entwicklungshilfe als solche ist ein perverses planwirtschaftliches Programm zur Wachtsumsverhinderung!

Wenn funktionierende afrikanische Volkswirtschaften erst einmal ihr Wachstumspotential entfalten, profitieren auch die Handelspartner davon (da wären wir wieder bei den komparativen Kostenvorteilen). Leider gibt es nach wie vor nationalistische Interessengruppen wie Attac oder das neue Linksextremisten-Wahlbündnis, die der dritten Welt die Chance auf erfolgereiche Marktteilnahme vorenthalten wollen und die Gloablisierung per se als etwas Schlimmes hinstellen. Diese Leute wollen unter dem Vorwand der "Humanität" Afrika weiterhin mit Almosen abspeisen, um den Hunger als "Begründung" für linkstotalitäre Forderungen ins Feld führen zu können.
Pallor[QUOTE] Wenn funktionierende afrikanische Volkswirtschaften erst einmal ihr Wachstumspotential entfalten, profitieren auch die Handelspartner davon (da wären wir wieder bei den komparativen Kostenvorteilen). Leider gibt es nach wie vor nationalistische Interessengruppen wie Attac oder das neue Linksextremisten-Wahlbündnis, die der dritten Welt die Chance auf erfolgereiche Marktteilnahme vorenthalten wollen und die Gloablisierung per se als etwas Schlimmes hinstellen. Diese Leute wollen unter dem Vorwand der "Humanität" Afrika weiterhin mit Almosen abspeisen, um den Hunger als "Begründung" für linkstotalitäre Forderungen ins Feld führen zu können.

[/QUOTE]

Genau wieder dein lieblings Feindbild die Linken...

Meines wissens waren es die Rechten Libertären Kräfte die fleissig den Markt in Afrika zerstört haben. Und bis jetzt hat sich die Westliche Wirtschaft sehr gut an Afrika bereichert.

Linke wollen kein Abhängiges Afrika, sondern die Linken wollen ein Emanzipiertes Afrika, das nicht unter diktat des Kapitals steht. Afrika braucht eine Stimme bei den G8 Gipfeln, und es braucht Gelder damit es sich aufbauen kann und zwar sozial und gerecht und jeder beteiligt wird.

Einfach einen MArkt aufzumachen hat niemals dazu geführt das es einer breiten Bevölkerung besser geht. Denn wir haben immer noch die Rechte an den Rohstoffen und die Technologie, die wir entwickeln und erwerben konnten weil WIR Afrika besessen haben. Dieses Geld muss erstmal wieder zurück fliessen.

Pallor
decay73Natürlich bringen Almosen nichts. Das ist aber auch schon länger bekannt.
Was hilft, ist Hilfe zur Selbsthilfe, also die Vermittlung von Know-How.

Warum JosefK. gleich wieder vollig sinnentleert von "linkstotalitären Forderungen" schwätzen muß, verstehe wer will. Ich nicht. Aber das gehört wohl zu einem Marktschreier dazu. :(
der MumrikIm übrigen richtet sich die Kritik der Linken nicht per se gegen die Globalisierung, denn die ist schon längst eine Tatsache und darüber brauch man garnicht zu diskutieren. Wer das doch tut, der verkennt die Realität.
Aber worum es geht, ist die Form der Globalisierung, die muss bearbeitet, verändert, gestaltet werden und zwar durch Regeln, durch Limitierung und durch staatliche Kontrolle. Stichwort Tobinsteuer.
Josef K.[QUOTE]Warum JosefK. gleich wieder vollig sinnentleert von "linkstotalitären Forderungen" schwätzen muß, verstehe wer will.[/QUOTE]

Die "Linken" verstehen unter "Freiheit für Afrika" die Errichtung sozialistischer Gesellschaftsordnungen in diesen Ländern.

Ein Kampfargument ist folgendes: "Den kapitalistischen Ländern geht es nur deshalb so gut, weil sie die afrikanischen Staaten ausbeuten!"

Damit will man den berechtigten Einwurf entkräften, daß die wirtschaftlich erfolgreichsten Staaten allesamt mehr oder weniger "kapitalistisch" sind, während der Sozialismus wirtschaftlich und politisch gescheitert ist. Und dieser wirtschaftliche Erfolg läßt sich eben nicht oder nur unzureichend mit der "Ausbeutung der Dritten Welt" begründen

In Wahrheit ist Wohlstand nämlich keine fixe und umverteilbare Größe, sondern unterliegt der Marktdynamik. Es können sehr wohl die Industrienationen UND die afrikanischen Länder ihren jeweiligen Wohlstand mehren - sprich: es gibt eine Gewinner-Gewinner-Situation.

Hierzu bedarf es aber wirtschaftlicher Freiheiten auf dem unternehmerischen Sektor, um entsprechendes Engagement zu erzeugen. Die Gewinnerwartung ist für einen afrikanischen Bauern genauso erotisch wie für einen deutschen Schraubenfabrikanten. Wehe dem, der die Lust auf Gewinn (und damit die Lust auf unternehmerisches Engagement) durch sozialistische Staatsformen zerstören will.
Goat93Pallor:

[QUOTE]Dies ergibt sich aus unserer Historischen Verantwortung, denn wir haben Afrika zerstört und willkürlich Länder und regierungen eingeführt[/QUOTE]

Schön das du sowas nebenbei so Anstellst, aber Ich war noch nie in Afrika :eek:

Wo habe ich Verantwortung dafür?
Pallor[QUOTE] Schön das du sowas nebenbei so Anstellst, aber Ich war noch nie in Afrika

Wo habe ich Verantwortung dafür?[/QUOTE]

Wir auch du profitierst auch heute noch davon das unsere Vorfahren den Kolonialismus betrieben hat, daher ist unser Wohlstand auch mit dem Blut der Afrikaner erkauft.

[QUOTE] Ein Kampfargument ist folgendes: "Den kapitalistischen Ländern geht es nur deshalb so gut, weil sie die afrikanischen Staaten ausbeuten!"

Damit will man den berechtigten Einwurf entkräften, daß die wirtschaftlich erfolgreichsten Staaten allesamt mehr oder weniger "kapitalistisch" sind, während der Sozialismus wirtschaftlich und politisch gescheitert ist. Und dieser wirtschaftliche Erfolg läßt sich eben nicht oder nur unzureichend mit der "Ausbeutung der Dritten Welt" begründen[/QUOTE]

Nicht jedes Kapitalistische Land ist erfolgreich, und unser Erfolg beruht auf der Ausbeutung eben der nicht Industriellen Staaten.

Die meisten Staaten in Afrika und Südamerika sind ebenfalls kapitalistisch organisiert, es hilft ihnen trotzdem nichts.

[QUOTE] In Wahrheit ist Wohlstand nämlich keine fixe und umverteilbare Größe, sondern unterliegt der Marktdynamik. Es können sehr wohl die Industrienationen UND die afrikanischen Länder ihren jeweiligen Wohlstand mehren - sprich: es gibt eine Gewinner-Gewinner-Situation. [/QUOTE]

Natürlich ist Reichtum eine Fixe Größe, gerade wenn es um Rohstoffe geht die in Afrika vorhanden sind.

Selbst wenn wir die ökologische Komponennte Vergessen(die wird nähmlich zerstört bei Globalem Wachstum), ist es nicht erstrebenswert für den Westlichen Kapitalismus das es Gegenmärkte gibt. Zwar wäre ein Kooperatives Wachstum möglich, aber das wiederspricht der Gewinnmaximierung des Kapitalismus.

[QUOTE]Hierzu bedarf es aber wirtschaftlicher Freiheiten auf dem unternehmerischen Sektor, um entsprechendes Engagement zu erzeugen. Die Gewinnerwartung ist für einen afrikanischen Bauern genauso erotisch wie für einen deutschen Schraubenfabrikanten. Wehe dem, der die Lust auf Gewinn (und damit die Lust auf unternehmerisches Engagement) durch sozialistische Staatsformen zerstören will. [/QUOTE]

Willst du mich schlagen?

Wie ich dir schon oben sagte sind die Afrikanischen Länder keine Planwirtschaften sondern Kapitalistische Organisationen.

Es bringt ihnen nichts, da der Kapitalismus eben auf "Freiheit" beruht, die er aber im gleichen Atemzug durch die Gewinnmaximierung einschränkt. Wieso sollten die Westlichen Grossverdiener daran gelegen sein Konkurenz im Osten zuerwirtschaften?

Deine Forderungen sind weder kapitalistisch noch sind sie sozial...
armer Jospeh K. deine Wurzeln sind dir genommen.

pallor
Trinity GothEntwicklungshilfe ist bestimmt kein Weg für Afrika selbstständig zu werden und sich mit eigener Kraft aus dem Elend zu befreien. Sicher wäre ein fairer Handel eine bessere Hilfe. Aber das will in der westlichen Welt niemand aus imperialistischen Interesse so wie die Amis oder weil man selbst Produkte anbietet die aus diesen Entwicklungsländern kommen.

Entwicklungshilfe sollte laut Theorie immer eine Hilfe zur Selsthilfe sein, aber wenn nur Geld fließt kann man das Geld den korrupten Politiker in den Ländern Afrikas auch direkt überweisen.

Gruß
Trin
decay73@Josef K.:

Mir gehts eigentlich darum, daß anscheinend manche Menschen nichts besseres zu tun haben, als aus jeder Diskussion eine links-rechts-Diskussion zu machen. Irgendwann machts halt keine Spaß mehr.

Naja.

Irgendwann sollte man sich dann nicht wundern, wenn nur noch Pallor, Josef K. noch ein paar weniger mehr diskutieren und der Rest die Klappe hält.

Hier jedenfalls geht es meines Erachtens und sinnvollte Entwicklungshilfe für Arfika und nicht um alberne politische Spielchen.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Josef K. [/i]
Auch ich stimme dem Herrn Shikwati vollkommen zu. [/QUOTE]Ja, er beschreibt recht gut, wie die Sache abläuft. :(

[QUOTE]Die einzige Chance für Afrika liegt nicht in Almosen, sondern im Freihandel und der damit möglichen wirtschaftlichen Selbstentfaltung. [/QUOTE]Wenn ich Herrn Shikwati richtig verstanden habe, meinte er wohl vor allem die wirtschaftliche [b]Selbstversorgung.[/b]

[QUOTE]Richtig! Protektionistische Marktabschottungen sowie sozialistische Umverteilungsprogramme, Einmischungen des Staates (der Staaten) in die Wirtschaft (sowohl die eigene, als auch die afrikanische) sind Gift für wirtschaftliche Dynamik. [/QUOTE]Pallor und du habt eines gemeinsam: Ihr vergesst beide die Tatsache, dass Staaten nichts anderes sind als Machtinstrumente.

[QUOTE]Der Herr Shikwati hat ja die Auswüchse sehr deutlich auf den Punkt gebracht. Entwicklungshilfe als solche ist ein perverses planwirtschaftliches Programm zur Wachtsumsverhinderung! [/QUOTE]Sagen wir es so: Ein wirtschaftlicher Plan zur Verhinderung allen Wachstums außer des Wachstums des eigenen Kapitals.

[QUOTE]Wenn funktionierende afrikanische Volkswirtschaften erst einmal ihr Wachstumspotential entfalten, profitieren auch die Handelspartner davon (da wären wir wieder bei den komparativen Kostenvorteilen). [/QUOTE]Hier sind wir einer Meinung.

[QUOTE]Leider gibt es nach wie vor nationalistische Interessengruppen wie Attac oder das neue Linksextremisten-Wahlbündnis, die der dritten Welt die Chance auf erfolgereiche Marktteilnahme vorenthalten wollen und die Gloablisierung per se als etwas Schlimmes hinstellen. Diese Leute wollen unter dem Vorwand der "Humanität" Afrika weiterhin mit Almosen abspeisen, um den Hunger als "Begründung" für linkstotalitäre Forderungen ins Feld führen zu können. [/QUOTE]Ich glaube, hier verwechselst du jetzt etwas.
"[b]auf dem G-8-Gipfel[/b] von Gleneagles soll mehr Hilfe für Afrika beschlossen werden" steht in dem Artikel. Attac und das neue "Linksextremisten-Wahlbündnis" sind die, die [b]gegen den G8-Gipfel[/b] sind.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
Afrika braucht eine Stimme bei den G8 Gipfeln, und es braucht Gelder damit es sich aufbauen kann und zwar sozial und gerecht und jeder beteiligt wird. [/QUOTE]Afrika braucht weder G8-Gipfel noch Gelder, damit es sich aufbauen kann. Die Menschen (nicht nur in Afrika) wissen selbst am besten, was sie am dringendsten brauchen, das müssen sie sich nicht von den Vertretern der Mächtigsten und Skrupellosesten sagen lassen.

[QUOTE]Einfach einen MArkt aufzumachen hat niemals dazu geführt das es einer breiten Bevölkerung besser geht. Denn wir haben immer noch die Rechte an den Rohstoffen und die Technologie, [/QUOTE]Wer ist "WIR"?
Die Mächtigsten und Skrupellosesten haben [b]die Macht[/b] über die Rohstoffe und Technologien, und darum werden sie auch alle Märkte beherrschen, solange sie diese Macht haben.

[QUOTE]Dieses Geld muss erstmal wieder zurück fliessen. [/QUOTE]Da muss kein Geld fließen, sondern Know-How, bzw. das dort vorhandene Know-How erhalten und entwickelt werden.
AlexAfrika ist anders als der "Westen", sprich, die Gesellschaft ist anders strukturiert. Deshalb funktionieren dort Dinge, die bei uns gut funktionieren, nicht, z.B. Demokratie oder Kapitalismus. Indem wir Afrika dazu zwingen, an der westlichen Globalisierung teilzunehmen, zwingen wir es auf die Verliererseite.

Heute geht der globalisierte Kapitalismus noch zu 50% (?) auf Kosten der chinesischen Fabrikarbeiter. Doch China emanzipiert sich gerade (von den ökologischen Konsequenzen reden wir hier mal nicht). Und danach?

Entwicklungshilfe und die Förderung demokratischer und westlicher Werte ist m.E. absoult identisch mit der christlichen Missionierung, wenn nötig, mit Krieg und Gewalt (s. Conquista etc.).

Es ist klar, daß in einem globalen Wirtschaftssystem Ausgleiche zwischen Gewinnern und Verlieren geschaffen weden müssen.
Erstere können nur nicht und letztere wollen nicht.
Ergo ist ein globales System von vornherein schei**.

"Global capitalism is organized internationally (by international companies), justified nationally and experienced locally" P. Taylor

Entwicklunghilfe, sofern nicht in Korruption verschollen, fließt allenfalls in Projekte, die der Globalisierung zugute kommen

FairTrade wird wohl hinter der "Vorfahrt für Arbeit" haltepflichtig sein...
Desenganoich bin mir nicht sicher, ob afrika mit china konkurrieren müsste. china hat die arbeiter, aber afrika hat die rohstoffe. deswegen wurde/wird es doch immer so ausgebeutet. wegen den bananen, der baumwolle und das steckt da in der erde?? ich weiß es nicht...
ich bezweifel, dass man in china gut bananen oder baumwolle anbauen kann. :) aber das nur am rande..
Josef K.@ decay73

[QUOTE]@Josef K.:

Mir gehts eigentlich darum, daß anscheinend manche Menschen nichts besseres zu tun haben, als aus jeder Diskussion eine links-rechts-Diskussion zu machen. [/QUOTE]

Das soll keine links-rechts-Debatte werden. Vielmehr kritisiere ich die Einmischung der Industrienationen in die afrikanischen Volkswirtschaften. Und Einmischung, Bevormundung bei der Verwendung von Krediten, "Wirtschaftssteuerung" durch imnternational agierende Bürokratien etc. pp. sind nun einmal Auswüchse anti-freiheitlicher Kräfte.

@ Pallor

[QUOTE]Die meisten Staaten in Afrika und Südamerika sind ebenfalls kapitalistisch organisiert, es hilft ihnen trotzdem nichts.[/QUOTE]

Jetzt können wir darüber streiten, was "echter" Kapitalismus oder degenerierter Pseudolkapitalismus ist. Ich persönlich vertsehe unter "Kapitalismus" nicht die "Diktatur des Kapitals" , sondern eine freie Wirtschaft und Wettbewerbsgesellschaft. Daß es hier einen ordnungspolitischen Rahmen zu geben hat, muß ich nicht ständig explizit erwähnen. Das versteht sich von selbst.

Zu Deinem Hinweis bezüglich angeblicher "kapitalistischer" Staaten: In Afrika und Südamerika gibt es massive Wettbewerbsverzerrungen, staatliche Willkür, Korruption usw.. In vielen Ländern ist es an der Tagesordnung, daß private Unternehmungen geplündert oder nach Bedarf enteignet werden. Ein gewisser Herr Mugabe hat sich diesbezüglich ja besondere "Verdienste" erworben...

[QUOTE]Natürlich ist Reichtum eine Fixe Größe, gerade wenn es um Rohstoffe geht die in Afrika vorhanden sind.[/QUOTE]

Wohlstand als solcher definiert sich glücklicherweise nicht ausschließlich über die Reserven an Gold, Kohle und Kupfer.
Er läßt sich z.B. auch an der Anbaufläche für Baumwolle messen. Wo aber Minen verscharrt sind und die Bewässerungstechnik fehlt, kann eben nix wachsen. Ferner sind viele Afrikaner auf der Maslowschen Bedürfnispyramide noch lange nicht auf der zweiten Stufe angekommen. Da herrscht enormer Nachholebedarf (ich weiß, daß das eine zynische Bemerkung ist)

[QUOTE]Selbst wenn wir die ökologische Komponennte Vergessen(die wird nähmlich zerstört bei Globalem Wachstum),[/QUOTE]

Das muß nicht sein. Vielleicht kann ja gerade Afrika die Vorreiterrolle bei umweltfreundlichen Produktionsverfahren übernehmen.

[QUOTE]Zwar wäre ein Kooperatives Wachstum möglich, aber das wiederspricht der Gewinnmaximierung des Kapitalismus.[/QUOTE]

Wieso? Auf lange Sicht gesehen ist gerade das kooperative Wachstum der Garant für beiderseitige Gewinnmaximierung.

[QUOTE]Es bringt ihnen nichts, da der Kapitalismus eben auf "Freiheit" beruht, die er aber im gleichen Atemzug durch die Gewinnmaximierung einschränkt.[/QUOTE]

Falsch! Die Aussicht, durch unternehmerisches Engagement ein Leben ohne Not führen zu können, ist erst die Grundlage für einen "selbsttragenden Aufschwung". Wie die Afrikaner das konkret organisieren, ist eigentlich nicht unser Bier. Wir sollten ihnen aber zumindest die Chance geben.

[QUOTE]Wieso sollten die Westlichen Grossverdiener daran gelegen sein Konkurenz im Osten zuerwirtschaften?[/QUOTE]

Man nennt es Markt ;)
Pallor[QUOTE] Das soll keine links-rechts-Debatte werden. Vielmehr kritisiere ich die Einmischung der Industrienationen in die afrikanischen Volkswirtschaften. Und Einmischung, Bevormundung bei der Verwendung von Krediten, "Wirtschaftssteuerung" durch imnternational agierende Bürokratien etc. pp. sind nun einmal Auswüchse anti-freiheitlicher Kräfte. [/QUOTE]

Alle dinge die du nennst wie die Einmischung steuerung etc. sind produkte des Kapitalismus und des Kolonialismus, die Linken haben meines wissen mit beidem sehr wenig zutun!

[QUOTE]Jetzt können wir darüber streiten, was "echter" Kapitalismus oder degenerierter Pseudolkapitalismus ist. Ich persönlich vertsehe unter "Kapitalismus" nicht die "Diktatur des Kapitals" , sondern eine freie Wirtschaft und Wettbewerbsgesellschaft. Daß es hier einen ordnungspolitischen Rahmen zu geben hat, muß ich nicht ständig explizit erwähnen. Das versteht sich von selbst. [/QUOTE]

Meines wissens basiert die Theorie des freien Marktes unter anderem nach Lock darauf das eben ordnungspolitik zurück gefahren wird und der Staat nur noch die minimalsten Dinge versorgt.

Daher solltest du schon immer sagen das du für einen eingeschränkten Kapitalismus bist.

[QUOTE]Zu Deinem Hinweis bezüglich angeblicher "kapitalistischer" Staaten: In Afrika und Südamerika gibt es massive Wettbewerbsverzerrungen, staatliche Willkür, Korruption usw.. In vielen Ländern ist es an der Tagesordnung, daß private Unternehmungen geplündert oder nach Bedarf enteignet werden. Ein gewisser Herr Mugabe hat sich diesbezüglich ja besondere "Verdienste" erworben...
[/QUOTE]

Und du denkst das ist bei uns anders?

Ich erinnere nur gerne an die Monopol Metheoden von z.b. Microsoft! Ausbeutung unterdrückung und Marktverzerhrung sind immer resultat des Kapitalismus.

[QUOTE] Wohlstand als solcher definiert sich glücklicherweise nicht ausschließlich über die Reserven an Gold, Kohle und Kupfer.
Er läßt sich z.B. auch an der Anbaufläche für Baumwolle messen. Wo aber Minen verscharrt sind und die Bewässerungstechnik fehlt, kann eben nix wachsen. Ferner sind viele Afrikaner auf der Maslowschen Bedürfnispyramide noch lange nicht auf der zweiten Stufe angekommen. Da herrscht enormer Nachholebedarf (ich weiß, daß das eine zynische Bemerkung ist) [/QUOTE]

Natürlich sind Resorucen immer Nötig damit ein Wirtschaftlicher Prozess in Gangkommt, die errichtung und finanzierung einener Forschung oder von Farbriken wurde immer zu erst mit Rohstoffen bezahlt.

Wenn wir nun den Afrikanischen Ländern ihre Rohstoffe klauen, womit sollen sie den Aufschwung bezahlen?

[QUOTE] Das muß nicht sein. Vielleicht kann ja gerade Afrika die Vorreiterrolle bei umweltfreundlichen Produktionsverfahren übernehmen.
[/QUOTE]

Afrikanische Länder sind Vorindustrielle Länder, damit sie Industrie Länder werden können ist eine massive Umweltvernichtung nötig, man sieht es sehr gut analog imoment in China.
Diesen Prozess hat Europa schon durchlebt, und unsere Umweltzerstörung pegelt sich ein. ABER Wirtschaftswachstum bedeutet selbst heute noch immer Umwelt Zerstörung. oder willst du mir ernsthaft erzählen das du glaubst wir bekommen wirtschaftswachstum von 5-6% durch Regenerative Energien hin?

Zumal umweltfreundliche Produktionsweisen immer Wissen voraussetzten und Forschung, die USA und Europa sind wissenschaftlich Lichtjahre Afrika voraus, und dank unseren Patenten wird Afrika niemals diesen Schritt aufholen können. Zumal sie erst in 40-50 Jahren Intensiver eigenvorschung soweit wären Konkurenzfähig zu sein, bis dahin wäre die Forschung unrentable Anlagen und gerade ärmere Länder werden dies nicht riskieren.

[QUOTE] Wieso? Auf lange Sicht gesehen ist gerade das kooperative Wachstum der Garant für beiderseitige Gewinnmaximierung.[/QUOTE]

1. Die Kapital Anleger, wollen vor allem auf lange Sicht Macht udn Wohlstand für sich erwirtschaften.
2. Gewinnmaximierung bedeutet das du in möglichst Kurzer Zeit möglichst viel Gewinn machst, wieso sollten sie ein langwieriges Konzept unterstützen, wobei weder der Gewinn noch der Erfolg ersichtlich ist?
3. Gewinne kannst du am besten maximieren wenn du eine Seite ausbeutest.

[QUOTE] Falsch! Die Aussicht, durch unternehmerisches Engagement ein Leben ohne Not führen zu können, ist erst die Grundlage für einen "selbsttragenden Aufschwung". Wie die Afrikaner das konkret organisieren, ist eigentlich nicht unser Bier. Wir sollten ihnen aber zumindest die Chance geben.
[/QUOTE]

Und ob es unser Bier ist, denn wir haben die Not dort geschaffen. Unsere Unternehmen beuten immer noch Afrikaner aus, und unsere Regierungen setzten dort immer noch Diktatoren ein(siehe Madagaskar und Frankreich!).

Wir haben Afrika zerstört, jede gewachsene Strucktur vernichtet und Menschen verarmt und heimatlos gemacht, NUN ist es unsere Pflicht mit dem Wohlstand den wir unter anderem aus dieser Ausbeutung gewonnen haben diesen Menschen wieder zuhelfen.

Dabei geht es nicht darum ihnen jede Woche genung Nahrung zu schicken, sondern wir müssen ihnen Angeln schicken. Es muss ein Wissenstransver statt finden das bedeutet wir müssen Lehrer hinschicken und Patentrechte einschränken!
Noch viel wichtiger ist aber das wir den Afrikaner eine Stimme geben bei Globalen Entscheidungen, Afrika braucht bei den G8 Gipfeln mitstimm recht!

Das ist hilfe zur Selbsthilfe, es ist weder eine Unterdrückende Form der Almosen, noch ist es die Herzlose Idee wir überlassen die sich selbst!

[QUOTE] Man nennt es Markt [/QUOTE]

Genau und wir erleben ja in Deutschland wie wichtig der Gross Industrie ein langfristiger Markt ist...

Pallor
Josef K.@ Pallor

Ganz offensichtlich haben wir unterschiedliche Auffassungen über den Begriff "Kapitalismus".

Während Du unter "Kapitalismus"den Kolonialismus , die Einmischung des Staates, Unterdrückung und Wettbewerbsverzerrung betrachtest, verstehe ich unter Kapitalismus ein System der freien Märkte und freien Menschen.
Die Bundesrepublik hat mit Kapitalismus in dem von mir verstandenen Sinne so viel gemein, wie Hitler, Stalin und Pol Pot mit Humanismus und Demokratie.
Hoffentlich nehmen sich die afrikanischen Völker Deutschland nicht zum Vorbild

[url]http://www.ef-magazin.de/Gedanken.pdf[/url]
[url]http://www.ef-magazin.de/Orwell.pdf[/url]
[url]http://www.ef-magazin.de/Glasern.pdf[/url]



[QUOTE]Meines wissens basiert die Theorie des freien Marktes unter anderem nach Lock darauf das eben ordnungspolitik zurück gefahren wird und der Staat nur noch die minimalsten Dinge versorgt.

Daher solltest du schon immer sagen das du für einen eingeschränkten Kapitalismus bist. [/QUOTE]

Falsch! Der ordnungspolitische Rahmen ist quasi die Spielregel, innerhalb derer die Marktteilnehmer agieren können. Was Du meinst, wäre AKTIVE "Ordnungspolitik" im Sinne von staatlichen Umverteilungen, Konjunkturprogrammen , Subventionen, Vorschriften und ähnlichem Firlefanz anitifreiheitlicher Regime.

Ich persönlich sehe als "Ordnungspolitischen Rahmen" z.B. den Schutz des Eigentums, die Verhinderung von kriminellen Machenschaften, eine unabhängige Justiz und die Garantie möglichst umfassender Freihheitsrechte.Staatlicher Eingriff darf nur im Ausnahmefall erfolgen. Der Staat erfüllt dann mithin lediglich das, was man gemeinhin als "Nachwächterfunktion" bezeichnet.

[QUOTE]Wir haben Afrika zerstört[/QUOTE]

Wir sind Papst

[QUOTE]1. Die Kapital Anleger, wollen vor allem auf lange Sicht Macht udn Wohlstand für sich erwirtschaften.
2. Gewinnmaximierung bedeutet das du in möglichst Kurzer Zeit möglichst viel Gewinn machst, wieso sollten sie ein langwieriges Konzept unterstützen, wobei weder der Gewinn noch der Erfolg ersichtlich ist?[/QUOTE]

Dir ist der Widerspruch Deiner beiden Aussagen aber schon bewußt, oder? Punkt 1 ist korrekt, was bedeutet, daß Punkt 2 auf lange Sicht gesehen Blödsinn wäre. Ich gebe zu, daß es einzelne Kreise gibt, denen der kurzfristige Erfolg lieber ist, als dauerhafter Wohlstand.
Ich persönlich ziehe eine solide Investition z.B. in eine Kenianer Brauerei einem riskanten Warentermingeschäft mit Kaffee vor.

[QUOTE]3. Gewinne kannst du am besten maximieren wenn du eine Seite ausbeutest.[/QUOTE]

Die Erde ist eine Scheibe.

Gerade für uns Deutsche als Exportnation wäre es von Vorteil, wenn die Afrikaner nicht als Entwicklungsländer rumkrebsen, sondern einen Absatzmarkt darstellen würden. Deshalb sind Investitionen in beiderseitigem Interesse und von beiderseitigem Vorteil. Schon im BWL-Studium lernt man gleich am Anfang: ein gutes Geschäft ist es nur dann. wenn alle Beteiligten profitieren. Alles andere ist nicht von Dauer

[QUOTE]Das ist hilfe zur Selbsthilfe, es ist weder eine Unterdrückende Form der Almosen, noch ist es die Herzlose Idee wir überlassen die sich selbst![/QUOTE]

*hüstel*
Hadst Du denn nicht das Interview mit dem afrikanischen Ökonomen anfangs dieser Diskussioin gelesen? Seine Einschätzung dieser angeblichen "Hilfe"?
Die Afrikaner sind sehr wohl in der Lage, sich selbst zu helfen. Oder traust Du ihnen das nicht zu, weil Du die Mohren für zu blöde hältst? Schwingt da gar ein latenter Rassismus mit?
Pallor[QUOTE] Während Du unter "Kapitalismus"den Kolonialismus , die Einmischung des Staates, Unterdrückung und Wettbewerbsverzerrung betrachtest, verstehe ich unter Kapitalismus ein System der freien Märkte und freien Menschen.
Die Bundesrepublik hat mit Kapitalismus in dem von mir verstandenen Sinne so viel gemein, wie Hitler, Stalin und Pol Pot mit Humanismus und Demokratie.
Hoffentlich nehmen sich die afrikanischen Völker Deutschland nicht zum Vorbild[/QUOTE]

Tja leider ist beim Kapitalimus die Konzentration von Macht auf kleine Teile der Bevölkerung vorprogrammiert.

Kapitlaismus ohne Spielregeln, bedeutet das wir in eine Phase des früh Kapitalismus hineinfallen. Das ist Kapitalismus, selbst die soziale MArktwirtschaft ist schon ein gewaltiger einschnitt in den Kapitalismus.

[QUOTE] Falsch! Der ordnungspolitische Rahmen ist quasi die Spielregel, innerhalb derer die Marktteilnehmer agieren können. Was Du meinst, wäre AKTIVE "Ordnungspolitik" im Sinne von staatlichen Umverteilungen, Konjunkturprogrammen , Subventionen, Vorschriften und ähnlichem Firlefanz anitifreiheitlicher Regime.
[/QUOTE]

Gut dann weiss ich was du meinst.

Also alle Sozialen Sicherungssysteme Mindeslöhne, Arbeitsschutzmassnahmen schliesst du also aus?

[QUOTE]Wir sind Papst [/QUOTE]

Mach dich ruhig lustig, eine Nation kann keine Person oder Amt übernehmen, aber ein System kann einen Kontinent ausrauben!

[QUOTE] Dir ist der Widerspruch Deiner beiden Aussagen aber schon bewußt, oder? Punkt 1 ist korrekt, was bedeutet, daß Punkt 2 auf lange Sicht gesehen Blödsinn wäre. Ich gebe zu, daß es einzelne Kreise gibt, denen der kurzfristige Erfolg lieber ist, als dauerhafter Wohlstand.
Ich persönlich ziehe eine solide Investition z.B. in eine Kenianer Brauerei einem riskanten Warentermingeschäft mit Kaffee vor. [/QUOTE]

1. Es ist kein Widerspruch, das erste ist das Ziel das zweite das Mittel.
2. Schön wenn du in solide Dinge investierst, leider tuen es die grossen Kapitalisten eher weniger, um nicht zu sein ihnen ist es absolut egal.
Das ist auch ein Grundpfeiler, das Streben nach Kapital, der Weg ist absolut egal.

[QUOTE] Die Erde ist eine Scheibe.

Gerade für uns Deutsche als Exportnation wäre es von Vorteil, wenn die Afrikaner nicht als Entwicklungsländer rumkrebsen, sondern einen Absatzmarkt darstellen würden. Deshalb sind Investitionen in beiderseitigem Interesse und von beiderseitigem Vorteil. Schon im BWL-Studium lernt man gleich am Anfang: ein gutes Geschäft ist es nur dann. wenn alle Beteiligten profitieren. Alles andere ist nicht von Dauer
[/QUOTE]

Genau, und weil unsere Exportschlager z.b. Technik und MEdizin ist, ist es in unserem Intresse das Afrika selbst anfängt diese Dinge herzustellen?

Damit schaffen wir keinen Markt sondern vernichten ihn, ein Land aber das selbst diese Sachen nicht herstellen kann, aber reich an Rohstoffen ist, dient Deutschland viel besser. Wir verkaufen diese Produkte dorthin und kassieren Rohstoffe, dabei ist aber ein Ungleiches Machtverhältniss vorhanden.

Der BWL Student bekommt vor allem eins gelernt, bringe dich voran, wenn es dir nützt benutzte Mitarbeiter, Unternehmen und Kapital, und du kannst über Leichen gehen. BWL Studenten sind mit die Asozialsten Studenten an der UNI(die sich nicht an den Studentenprotesten beteiligen!), und das was ihnen am fernsten liegt ist das wohl anderer Menschen!

[QUOTE]*hüstel*
Hadst Du denn nicht das Interview mit dem afrikanischen Ökonomen anfangs dieser Diskussioin gelesen? Seine Einschätzung dieser angeblichen "Hilfe"?
Die Afrikaner sind sehr wohl in der Lage, sich selbst zu helfen. Oder traust Du ihnen das nicht zu, weil Du die Mohren für zu blöde hältst? Schwingt da gar ein latenter Rassismus mit? [/QUOTE]

1. Ich denken nicht in Rassistischen Kathegorien, wie andere in diesem Forum. Daher liegt es mir fern irgend einen Misstand in Afrika auf eine "Rassistische" Unterlegenheit zu schieben, ich bin Historiker und kenne daher die GEschichte und die Ausbeutung durch Europa.
Und eben aus dieser Geschichte erwächst unsere Verantwortung diesen Menschen gegenüber.

Allein schon die Tatsache, das die Europär die Länder in Afrika mit einem Lineal erschaffen haben, und alle vorhanden Struckturen vernichtet haben, schafft ein Chaos wo wir helfen müssen.
Villeicht wäre es gut wenn du dich etwas mit Geschichte befasst, und weniger mit Ökonomie, dann könntest du erkennen welche Schrecklichen Gräule eine Inhumane Kapitalpolitik mit sich bringt.

2. Ich sprach explizit von einer Reform der Aufbauhilfe, wir müssen Uneigenützig anfangen diesen Menschen Wissen und Technik zu geben. Das ist etwas ganz anderes, und vor allem müsste es dir zu wiedersein, das ich bereit wäre Medizin Rezepte von z.b. Aids Medikamenten kostenlos diesen Menschen zu geben.

Pallor
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
Der BWL Student bekommt vor allem eins gelernt, bringe dich voran, wenn es dir nützt benutzte Mitarbeiter, Unternehmen und Kapital, und du kannst über Leichen gehen. BWL Studenten sind mit die Asozialsten Studenten an der UNI(die sich nicht an den Studentenprotesten beteiligen!), und das was ihnen am fernsten liegt ist das wohl anderer Menschen!
[/QUOTE]

Wie viele BWL-Studenten kennst Du und hast Du dich schon mal genauer mit dem Stoff befasst, den die durchnehmen?

Kannst Du deine Aussage wissenschaftlich begründen oder war das jetzt nur eine persönliche Pauschalierung?
Pallor1. Ja ich kenne mehrere

2. Es gab eine Erhebung über unsere Studenten Proteste, z.b. wurde eine Spotan Demo ausgerufen dies sah aus das die Protestler durch die einzelnen Vorlesungs säale gezogen sind und aufgerufen haben die Vorlesung zu beenden und eine Kundgebung mitzutragen.

Alle Mathematik und BWL Vorlesungen blieben sitzten und buten uns aus, alle Philosophie, Geschichts, Lehramts Vorlesungen schlossen sich Grossteils oder gar Komplet an.

Natürlicht gibt es ausnahmen.

3. Sie bekomme die Lehre des Kapitals gelehrt(Geschichte des Kapitalismus/Liberalismus(Locke etc.), funktionsweise unseres Wirtschaftssystem, Regeln des MArktes, Rechtslehre), diese Beinhaltet explizit meine Äusserungen.

Pallor
ange gardienAha, also doch nur eine persönliche Pauschalierung ohne größeres Hintergrundwissen. Dachte ich mir schon...
PallorNein, sowohl die Erhebung bei den Protesten gilt als Wissenschaftlicher Test als auch die Belehrung des Lehrplans.

Wenn du mir aber mir gerne aufzeigst wo im BWL Studiengang, die Themen "Menschenrechte" und "Soziale Verantwortung" durchgenommen werden, kannst du ja mal versuchen mich zu wiederlegen.

Pallor
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Pallor [/i]
Nein, sowohl die Erhebung bei den Protesten gilt als Wissenschaftlicher Test als auch die Belehrung des Lehrplans.
[/QUOTE]

Wie sah diese Erhebung denn aus, und wieviele Unis, FHs und Studenten kommen darin vor?
Wurden die nichtteilnehmenden Studenten nach ihren Beweggründen gefragt?

[QUOTE]
Wenn du mir aber mir gerne aufzeigst wo im BWL Studiengang, die Themen "Menschenrechte" und "Soziale Verantwortung" durchgenommen werden, kannst du ja mal versuchen mich zu wiederlegen.
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Also zumindest bei mir kam es dran. Ich mach mir jetzt aber nicht die Mühe den Lehrplan rauzukramen.
Pallor[QUOTE]Wie sah diese Erhebung denn aus, und wieviele Unis, FHs und Studenten kommen darin vor?
Wurden die nichtteilnehmenden Studenten nach ihren Beweggründen gefragt? [/QUOTE]

Bis jetzt Uni Essen-Duisburg, nein die nicht teilnehmer wurden nicht befragt.

Ist auch erstmal unintressant, es ging um eine blosse Representative Teilnahme an der Bewegung.

[QUOTE] Also zumindest bei mir kam es dran. Ich mach mir jetzt aber nicht die Mühe den Lehrplan rauzukramen.[/QUOTE]

Würde mich mal intressieren.

Pallor
demelza[QUOTE]
Es gab eine Erhebung über unsere Studenten Proteste, z.b. wurde eine Spotan Demo ausgerufen dies sah aus das die Protestler durch die einzelnen Vorlesungs säale gezogen sind und aufgerufen haben die Vorlesung zu beenden und eine Kundgebung mitzutragen.

Alle Mathematik und BWL Vorlesungen blieben sitzten und buten uns aus, alle Philosophie, Geschichts, Lehramts Vorlesungen schlossen sich Grossteils oder gar Komplet an.

[/B][/QUOTE]

okay, ich weiß, daß ich mit meiner frage jetzt off-topic bin - aber um was ging es bei dieser spontan-demo?
PallorStudien Gebühren, was sonst?

Also die Frage ob man ein Sozial Gerechtes Studium will, oder lieber eine Marktwirtschaft bei der Bildung die an Schicht und Geld noch mehr als jetzt gebunden ist.

Pallor
Trinity Goth@Pallor: Uni Duisburg - Essen meine alte Uni, na wie nett. Ich kann mir da sehr gut vorstellen, das die BWL und Mathematiker dort nicht mit demonstrieren, die haben äußert verständnislose Profs und Dozenten - in den 90er beim ersten Studentstreik selber erlebt.

BTW habe gerade vorhin den BWL Teil meiner Weiterbildung abgeschlossen, echt grausig was für ein Menschenbild einem da vermittelt wird, da rollen sich einem die Fußnägel als Geisteswissenschaftler.

Gruß
Trin
PallorJaja deren Profs... einer drohte uns an sofort die Polizei zurufen um uns alle einsperren zulassen... das wäre unerhört.

Wohin gegen die mein Philo Prof. Hr. Dr. Sturma sofort allen die wollten frei gegeben hat und den Rest der Stund über Studiengebühren und die Menschenrechte philosophieren liess.

Aber fast alle Geisteswissenschaftler und selbst grosseteile der Naturwissenschaftler haben anstandslos entweder frei für die Studenten die protestieren wollten gegeben, oder sogar ganz die Vorlesung beendet um sich selbst anzuschliessen.

Pallor
Trinity GothSo ähnlich war das damals auch, am besten war noch dieser Mathe Dozent, der war richtig unverschähmt, leider weiß ich den Namen nicht mehr, der wär noch fast handgreiflich geworden.
Mit meinen Germanistik Profs und Dozenten war das damals auch ganz locker, die hatten sehr viel Verständnis.
Aber wir werden ein bißchen Off Topic.

Gruß
Trin
Josef K.[QUOTE]Der BWL Student bekommt vor allem eins gelernt, bringe dich voran, wenn es dir nützt benutzte Mitarbeiter, Unternehmen und Kapital, und du kannst über Leichen gehen. BWL Studenten sind mit die Asozialsten Studenten an der UNI(die sich nicht an den Studentenprotesten beteiligen!), und das was ihnen am fernsten liegt ist das wohl anderer Menschen![/QUOTE]

Mit dieser Aussage hast du Dich mal wieder selbst als Diskussionspartner ins Abseits gestellt, weshalb ich Deine Ausfälle in absehbarer Zeit auch nicht mehr kommentieren werde.

[QUOTE]2. Es gab eine Erhebung über unsere Studenten Proteste, z.b. wurde eine Spotan Demo ausgerufen dies sah aus das die Protestler durch die einzelnen Vorlesungs säale gezogen sind und aufgerufen haben die Vorlesung zu beenden und eine Kundgebung mitzutragen.

Alle Mathematik und BWL Vorlesungen blieben sitzten und buten uns aus, alle Philosophie, Geschichts, Lehramts Vorlesungen schlossen sich Grossteils oder gar Komplet an.
[/QUOTE]

Wenn Du die Nichtteilnahme an einer "Spontan Demo" als menschliche Schwäche, unhumane oder gar verbrecherische Handlungsweise ansiehst, begibts Du Dich auf eine Ebene mit den SED-Schergen, die ein ganzes Volk alljährlich zum 1. Mai aufmarschieren ließen. Wehe dem , der nicht "freiwillig" auf der Straße stand. Der war ein Systemfeind und gehörte nach Bautzen (naja. zumindest in die Stasi-Datei)

Das nicht alle Menschen auf totalitär-kommunistische Ideologien abfahren , will dir einfach nicht in den Kopf. Naja. Von Extremisten ist man ja auch nichts anderes gewohnt.
Viel Spaß noch beim Straßenkampf! Wer nicht für den Kommunismus ist, ist ja bekanntlich dagegen! Rot Front, Genosse! Ich bekenne mich schuldig!
Pallor[QUOTE]Mit dieser Aussage hast du Dich mal wieder selbst als Diskussionspartner ins Abseits gestellt, weshalb ich Deine Ausfälle in absehbarer Zeit auch nicht mehr kommentieren werde.
[/QUOTE]

Genau es ist eine entgleisung einen Studiengang indem Inhumanes Handel verlangt wird, wo die einzige Maxim Gewinn ist, zu kritisieren.

[QUOTE] Wenn Du die Nichtteilnahme an einer "Spontan Demo" als menschliche Schwäche, unhumane oder gar verbrecherische Handlungsweise ansiehst, begibts Du Dich auf eine Ebene mit den SED-Schergen, die ein ganzes Volk alljährlich zum 1. Mai aufmarschieren ließen. Wehe dem , der nicht "freiwillig" auf der Straße stand. Der war ein Systemfeind und gehörte nach Bautzen (naja. zumindest in die Stasi-Datei)[/QUOTE]

Auch bei den anderen Studien bereiche sind nicht alle mitgekommen, jeder Mensch kann gute Gründe haben mit dem Ziel oder den Mitteln des Protestes nicht einverstanden zu sein.

Die Frage ist doch wieso ausgerechnet die BWLer kollektiv ferngeblieben sind....

[QUOTE]Das nicht alle Menschen auf totalitär-kommunistische Ideologien abfahren , will dir einfach nicht in den Kopf. Naja. Von Extremisten ist man ja auch nichts anderes gewohnt.
Viel Spaß noch beim Straßenkampf! Wer nicht für den Kommunismus ist, ist ja bekanntlich dagegen! Rot Front, Genosse! Ich bekenne mich schuldig! [/QUOTE]

1. Deine Mittel sind Sozialistische Mittel, keine Kommunistischen, wenn du angeblich in der DDR aufgewachsen bist solltest du eigentlich den Unterschied gelernt haben, Genosse K.

2. Wir sehen uns auf der Strasse... und ich an deiner Stelle würde Angst haben Jopseph die "Kommunisten" haben jetzt schon 11 Prozent.

3. Du bist schuldig, aber nur weil du ein Mensch bist der nicht an die Menschenrechte glaubst und nicht einsiehst wieso es gut ist Soziale Gerechtigkeit und Frieden auf diese Welt zubringen.
Du bist ebenso schuldig die Verbrechen des Kapitalismus zu verharmlosen und sogar noch für eine Ungerechtewelt udn die Ausbeutung durch die Klassen einzutreten.
Aber für heute erteile ich dir nochmal die absolution, Genosse K.

Pallor
Josef K.jaja. Diese unhumanen BWLer...

[url]http://www.sneep.info/main/frames.htm[/url]
PallorAha und ein paar Infos zu dieser Organisation?

Bzw. wieviele Menschen representieren sie von den BWL Studenten?

Pallor
Darket[QUOTE]Die Frage ist doch wieso ausgerechnet die BWLer kollektiv ferngeblieben sind....[/QUOTE]
Vielleicht hatten sie als Projekt kollektiv ausgerechnet, dass die Sparmaßnahmen an den Unis nötig waren und waren nicht kreativ genug Alternativen vorzubringen :D
PallorDas ist ein sehr guter einwand Dar -"Der Spamer"- Ket....

Aber das sie einsehen das sie angelich Notwendig sind ist ja nicht das Thema(Das kann dir jeder Student sagen das die Uni mehr Gelder braucht), die frage ist nach einer sozial Verträglichen Lösung und da sind Studien gebühren nunmal Asozial...

Pallor
Josef K.[QUOTE]Aha und ein paar Infos zu dieser Organisation?

Bzw. wieviele Menschen representieren sie von den BWL Studenten?[/QUOTE]

Das ist eine kleine Gruppe von Dissitenten, die sich zu einem heldenhaften Kampf gegen die Masse der allmächtigen, menschenverachtenden und terroristischen BWLer verschworen hat, um eine gerechte Welt zu erstreiten, in der es Flüsse voller Milch und Honig gibt und gebratene (Zucht-)Tauben den fröhlichen Menschen ins Maul fliegen. :D


Ansonsten erübrigt sich eine weitere Debatte, weil Du ganz oiffensichtlich keine Ahnung vom Inhalt eines BWL-Studiums hast. Dort gibt es nicht nur ein Fach Rechnunsgwesen, sondern auch Personalmanagement, Mitarbeiterführung bzw. Unternehmensethik. Nicht zu vergessen der wichtige Bereich "Umweltmanagement", zu dem ich selbst sogar Referate anbiete...

Ich stelle jetzt aber fest, daß wir völlig vom eigentlichen Thema abgekommen sind :rolleyes:

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