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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Was wäre wenn nicht alle 3 sekunden ein Afrikaner sterben würde?
KatoHallo,
ich hab eben in den MTV-News, bezüglich des Live Aid gesehen,dass alle 3 Sekunden ein afrikanisches Kind stirbt.
Da ist mir die Idee gekommen,was wäre wenn jedes, oder nur 3/4 dieser Kinder durch Überlebenshilfe,gute Ärzte,genug zu essen etc. nicht sterben würde...

Würde es dann nicht zur totalen Überbevölkerung kommen?


(Das soll keinesfalls ein rechtsgerichteter Thread sein, es kam mir bloß die Idee)
ApexIch denke sie würden weniger Kinder bekommen, wenn die Rechnung nicht folgendermaßen aussehen würde:

Bekommen wir mal 10 Kinder, davon bekommen wir vielleicht 3 durch.
Desenganooh, ich wusste nicht, dass sie so denken. ich hätte jetzt spontan auch gesagt, dass es eine überbevölkerung geben würde..
ApexEs ist ein ganz normales Phänomen das arme Familien mehr Kinder bekommen, das war vor nicht alzulanger Zeit hier in Deutschland ganz genauso. Man bekommt viele Kinder, weil viele Kinder eine gute Absicherung im Alter bedeuten. Aber das ist auch nur ein Grund unter vielen...aber so der, den ich für am einfachsten nachvollziehbar halte.
PallorWisst ihr wie pervers das ist diese Gedanken zu spinnen?

Natürlich würden die Menschen in Afrika nicht zur Überbevölkerung führen wenn sie genug zu essen hätten, da die viele Afrikaner Aids haben in manchen Länder beträgt die Infektionsrate 80%!!!

*kopf gegen die Wand schlagen*

Ihr scheint echt den Frieden mit der Welt gefunden zu haben!

Pallor
MagnusCaudar(Bw"Ihr scheint echt den Frieden mit der Welt gefunden zu haben!"

Wer sagt das alle Frieden mit der Welt haben wollen

"Wisst ihr wie pervers das ist diese Gedanken zu spinnen?"

Genauso wie ihn nicht zu "spinnen"


"Natürlich würden die Menschen in Afrika nicht zur Überbevölkerung führen wenn sie genug zu essen hätten, da die viele Afrikaner Aids haben in manchen Länder beträgt die Infektionsrate 80%!!!"

Gut , dann braucht man sich ja wegen denen keine Sorgen mehr zu machen
Goat93[QUOTE]Gut , dann braucht man sich ja wegen denen keine Sorgen mehr zu machen[/QUOTE]

Naja, im bezug auf den Tread schon.
Denn ersterens stirbt man an Aids nicht innerhalb von ein
paar Tagen und zweiterens wird von einem Fortgeschrittenen Medizinischen und Versorgungstechnischen Afrika ausgegangen, welches dann Verhütung und Aidseindämmung logischerweise mit beeinhaltet...

ich finde den Tread trotzdem etwas Makaber...
Katoich würd sowas öffentlich auchnicht zur sprache bringen,aber da wir hier im forum halbwegs anonym sind....

außerdem ist das auch interessant zu bedenken.
MagnusCaudar(BwNun ja ... Ich finde den Tread eher realistisch gedacht doch etwas unbedacht .


"Naja, im bezug auf den Tread schon.
Denn ersterens stirbt man an Aids nicht innerhalb von ein
paar Tagen und zweiterens wird von einem Fortgeschrittenen Medizinischen und Versorgungstechnischen Afrika ausgegangen, welches dann Verhütung und Aidseindämmung logischerweise mit beeinhaltet..."


Sollte es wirklich jemanden interessieren was mit diesen Menschen dort passiert , aus welch mir schleierhaften gründen auch immer , würde ich vorerst raten mit "Aufklärung" anzufangen . Ich denke mal in einem Land in dem ein Stammeshäuptling 40 Frauen und 120 Kinder haben kann die sich selbst nicht der Uhrsache für ihre Krankheit bewust sind nützt es nicht viel die Symptome zu bekämpfen sondern eher die Uhrsache .
Darket[QUOTE]Wisst ihr wie pervers das ist diese Gedanken zu spinnen?[/QUOTE]
Danke Pallor, Du sprichst mir aus der Seele.
Der Gedankengang mag auf Anhieb zwar provokant, jedoch in gewisser Weise realistisch erscheinen, jedoch verkennt er das Ursache-Wirkung-Prinzip, wodurch sich die Diskussion an sich erübrigt und auf eine Diskussion zum Thema "Armut in Afrika bekämpfen" hinausläuft.
Sollte dem so sein, mach ich diesen Thread hier dicht, aber vielleicht überrascht mich der ein oder andere ja positiv und gibt dieser Debatte einen Schubs in die Richtung weg vom Stammtischphilosophieren, denn wenn man solcherlei Thesen genauer betrachtet, wäre der nächste Schritt die Äußerung der Hoffnung auf eine AIDS-Epidemie in China, damit die Chinesen mal ihr Überbevölkerungsproblem in den Griff kriegen... :rolleyes:

Also, übberrascht mich bitte
AlexDie Frage ist nicht nur geschmack-, sondern auch völlig belanglos, da die Bevölkerungsentwicklung von sehr vielen Faktoren abhängt, die nichtmal für Experten geschweige denn von Laien überschaubar bzw. vorhersehbar sind.

Gesellschaftsstruktur, Staatliche Famlienplanung, Tradition und Religion, Tragfähigkeit der Familie und des Landes, medizinische/hygrische/nahrungstechnische/energiwirtschaftliche/etc. Versorgung spielen bei der Bev.entwicklung alle ein Rolle.

Ich wär übrigens auch für eine Schließung des Threads.

Nur meine Meinung
AsheCorvenWenn die frage wenn nicht wäre ...
aber es gibt sie eben und es sieht doch einfach so aus, das sie eben sterben und wenn nicht dawird woanders gestorben und es wurde auch schon gestorben als es noch keine entwicklungshilfegab. Im übrigen gibt es in afrika genug stämme die so mit sich klar kommen und nicht auf hilfe angewiesen sind. Wie schon andere sagten ist es durchaus normal da drüben das von 10 kinder nur 3 wirklich überleben. Vielleicht ist es auch besser so das die da drüben von unsererr Seuche zivilisation verschont werden.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B] damit die Chinesen mal ihr Überbevölkerungsproblem in den Griff kriegen... [/B][/QUOTE]

och das haben die wohl schon so ziemlich unter Kontrolle.
Schwarze Katzeda mischt sich die politisch unkorrekte Katze ein:

ich finde die Gedanke legitim, und denke, dass es dann erstmals zur mehr Bevölkerund kommt (wie Babyboom in Europa) und danach entweder zur einer freiwilliger Geburtsplanung wie in moderner Europa oder zur staatlicher Geburtskontrolle wie in China kommt. Die Kindersterblichkeit ist eine Folge von Armut und wird nur dann absenken, wenn die Armut besiegt wird. Und wenn die Menschen wohlhabender werden, ändern sich auch ihre Vorstellungen von Familienleben. Es war in Deutschland so gewesen, es war in Russland so gewesen und es ist in China so und es wäre dann auch in Afrika.

Ich wünsche uns nur, dass wir es noch erleben. Mir tun die kleine Würmchen in Afrika leid.
MondsilbertaufeLive Aid hatte nur eine Aufgabe: Die Menschen zivilisierter Länder für die Armut in Afrika zu sensibilisieren.
Wenn dieser Thread hier und das Theater vor dem G8-Treffen alles war, was dabei herausgekommen ist, war Live Aid nichts anderes als sinnloses Rumgehampel zum Nulltarif.
Man stelle sich vor, sämtliche Besucher hätten 30 Euro gelöhnt...
Dann könnte man glatt das Experiment mit der Überbevölkerung Afrikas aus Knappheit an Hungertoten durchführen.

Also, Bob, das war wohl nix.
SilverwolfEs war nur Katos Gedanke, und ich finde er war weder "pervers" noch sonst was! Denn irgendwo her ist es eine berechtige Frage!

1. will einmal klar stellen das ich trotz den folgenden Worten zu der Sorte Menschen gehöre, die sich sehr für die Umwelt versucht einzusetzen, sei es auch nicht mit Grossprojekten.

Die Natur sorgt immer für Gleichgewicht. Es wird seinen Grund haben warum der Kontinent Afrika stark ausgetrocknet ist, und sich das Land nicht bebauen lässt.

Hat jemand einmal daran gedacht, dass wir vielleicht auch das Leben von noch mehr Menschen zerstören können, wenn wir zuviel helfen wollen? Habt ihr von dem beispiel gehört von dem Brunnen in Afrika?

"Wir" wollten nur was Gutes tun und konnten nach langer Arbeit und Planung einen Brunnen in einem kleinen Dorf von Afrika bauen, bei dem es fliessend Wasser gibt. Das sprach sich so rum und dann kam das Nebendorf und ermordete seine Nachbarn um den Brunnen für dich zu beanspruchen...

leider habe ich keine Quelle für diese Geschichte, daher kann es gut auch sein, dass sie nicht stimmt. Trotzdem, möglich wäre es...

Manchmal muss man sich überlegen wem man wirklich helfen will...
IshvaraMh, ja ja und in Afrika sterben jedes Jahr Zwei Millionen Menschen an Durchfall.... so schlimm kann das mit dem Hunger dann da ja gar nicht sein?!

Ich denke das dieser Gedankengang sicherlich seine Berechtigung hat, aber die sozio-kullturellen und ökonomischen Aspekte sind viel zu komplex um eine Aussage darüber treffen zu können, was wohl wäre wenn...
Am Wahrscheinlichsten ist wohl das sich die Geburtenrate der Sterberate angleicht. naja was solls.
Kato[QUOTE][i]Original geschrieben von Ishvara [/i]
[B]Mh, ja ja und in Afrika sterben jedes Jahr Zwei Millionen Menschen an Durchfall.... so schlimm kann das mit dem Hunger dann da ja gar nicht sein?!

. [/B][/QUOTE]



-.-

man kann auch ohne nahrung durchfall haben.
Pallor[QUOTE]Mh, ja ja und in Afrika sterben jedes Jahr Zwei Millionen Menschen an Durchfall.... so schlimm kann das mit dem Hunger dann da ja gar nicht sein?! [/QUOTE]

Rate woher dieser Durchfall kommt, meinst stammt er von schlechten, vergiftete oder schmutzigen Wasser mit Bakterien.
Er kann aber ebenso von schlecht gewordender Nahrung herrühren.
Oder noch einfach, diese Menschen haben keine Medikamente um die kleinsten Infektionen zu beheben.

Noch schlimmer als das schnelle sterben an Hunger, sind ja gerade die Menschen die nicht sterben, sondern 30-40 Jahre jeden Tag ums überleben kämpfen müssen.

Pallor
Demon17Das Problem mit der Entwicklungshilfe ist, dass es nichts nützt riesige Mengen Geld zu spenden, Warum? Weil dieses Geld in sehr kurzer Zeit auf Schweizer Konten landet. Idi Amin wahr Milliardär und sein Volk hat teilweise gehungert. Auch nützt es nichts Riesenmengen Nahrungsmittel zu spenden, denn dann geht die Landwirtschaft in diesen Ländern kaputt, außerdem werden große Mengen dieser Spenden auf dem internationalen Markt verkauft. Soll heißen, die primären Ursachen für Hunger sind heute Krieg und Korruption, wer diese Faktoren in den Griff bekommt wird auch die Armutn und damit die Kindersterblichkeit besiegen. Afrika ist riesig und hat jede Menge Platz und wir haben eine Überproduktion an Nahrungsmitteln in der Welt. Es ist also keine Frage der Knappheit sondern der Verteilung.
Kato[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Das Problem mit der Entwicklungshilfe ist, dass es nichts nützt riesige Mengen Geld zu spenden, Warum? Weil dieses Geld in sehr kurzer Zeit auf Schweizer Konten landet. Idi Amin wahr Milliardär und sein Volk hat teilweise gehungert. . [/B][/QUOTE]


man spendet ja weniger an regierungen,als mehr an unabhängige hilfsorganisationen.
AsmodyrianPlatz in Afrika für eine Agrarwirtschaft ? Tut mir leid aber das habe ich etwas anders gelernt weil:

-für landwirtschaftlichen Anbau oft Dschungel gerodet wird der sich nicht wieder erholen kann (praktischerweise oft Durchbrandrodung wodurch viel kaputt geht)

-die Desertifikation durch die aggressive Agrarpolitik vieler Gebiete ebenso wie die globale Erwärmung zunimmt

(Ich habe mal eine interessante Theorie gelesen warum Afrika nicht voran kommen könnte, abgesehen von Bürgerkrieg und Korruption könnte es in den naturreligiösen Gebieten auch daran liegen das die Menschen Angst vor Hexerei haben die ihnen aus Neid und Missgunst droht sollten sie erfolgreich sein.)

Ausserdem.. was heißt Fortschritt/Entwicklung in Afrika ? Schwerindustrie, Computertechnik ? Ein Auto für jeden ? Und Hygiene hat auch oft ihren chemischen Preis.....Arme Mutter Erde...
IshvaraIrgendwie habt ihr das mit dem Hunger falsch verstanden, dass diese Menschen nicht daran sterben, dass sie zuviel Fast Food essen, sondern an Cholera und Ruhr ist mir durchaus klar.

Aber solange unsere Brüsseler Freunde und die Herren aus dem EU-Agrarministerium es für sinnvoller halten die Vernichtung von Lebensmittelüberproduktionen zu subventionieren um die Weltmarktpreise stabil zu halten, anstatt das Zeug nach Afrika zu schiffen kommen die sicher nicht auf einen grünen Zweig.
Und das Afrika weiß Gott nicht dazu beschaffen ist die zukünftigen Kornkammern der Welt zu bilden dürfte jedem mit einem Blick auf eine Vegetationskarte deutlich werden, da hilft auch noch soviel Entwicklungshilfe nichts, Wüste bleibt Wüste und Sumpf bleibt Sumpf.
Katoachja unsere brüsseler freunde die wir ja überhauptnicht selbst gewählt haben.... -.-
Ishvara[offtopic] Ich hab die bestimmt nicht gewählt, so wie ich auch nicht diese Regierung gewählt habe [/offtopic]

Aber allein die Tatsache das irgendwer sie wohl gewählt hat, und man sich ihrer, trotz solch bekannten Tatsachen wie Subventionen, Veruntreuung von Spendengeldern und ihrer generellen Ohnmacht eine funktionierende "gerechte" Welt zukreiren, nicht entledigt, zeigt nur wie sch**ß egal es den meisten Menschen ist ob irgendwo irgendwer verhungert.
AzaNjo
Es gäbe zuviele Afrikaner, die die ganze Welt mit Aids anstecken O_o Zumindest wäre das eine Möglichkeit...
Frost_GeistWas wäre wenn nicht alle 3 sekunden ein afrikaner sterben würde ?

Unter diesen Satz könnten glaube ich die größten Utopien der Weltgeschichte entstehen :)

Ich glaube, dann würde sich das (Un-) Gleichgewicht wie immer einpendeln. Dann sorgt die Natur oder eher "das Leben" wieder für das richtige Gleichgewicht. Seuchen, Plagen, Katastrophen, die Natur hat einiges auf Lager um uns dran zu erinnern was wir sind. Der Mensch aber auch, aus Masse wird Not. Aus Not wird Angst. Aus Angst wird etwas radikales um sich davon zu befreien.
Vielleicht kommen die Menschen dann auch mal auf die Idee, dass der Mensch eine sehr leichte, nahrhafte und vor allem reichlich vorhandene Beute ist.

Naja wiegesagt, da schwirren glaube ich jedem viele Fantasien vor, was dann alles sein könnte.

Ich antworte simpel darauf :
"Dann stirbt alle 3 Sekunden ein nicht-Afrikaner" (auch wenn dies nur symbolisch verstanden werden sollte)
Frost_Geist[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
[B]Njo
Es gäbe zuviele Afrikaner, die die ganze Welt mit Aids anstecken O_o Zumindest wäre das eine Möglichkeit... [/B][/QUOTE]


:confused: :eek: :rolleyes: :) :D

Gerade sprach ich von Utopien
*weglach*
Azaich hoffe der Zynismus ist rübergekommen...
Berechtigte Frage, allerdings pietätlos
PelloquinMan würde in den Geschichtsbüchern nachlesen können, wie die Welt gerettet wurde. Und mit Erstaunen stellte man dann fest, dass dazu garnicht so viel nötig war: ein paar Festnahmen von Politikern wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit bzw. der Beihilfe zum Terrorismus hier, ein paar Enteignungen von allzu raubtierhaften Konzernen dort, und eine allgemeine Rückbesinnung auf die wesentlichen Dinge einhergehend mit der Entwicklung eines Bewußtsein der Verantwortung gegenüber den Mitmenschen im Besonderen und der Natur im Allgmenein - so erstaunlich es klingen mag, aber so fing es an, besser zu werden.



Naiv und brutal vereinfacht, nicht? Und doch... Ist es nicht absurd, dass die einen sich kaputtfressen und die anderen kaputthungern? Dass man Kriege führt, um 20-Liter-Autotanks mit Öl befüllen zu können, wo es doch schon längst 3-Liter-Autos gibt?

Vermutlich werden noch viele Menschen sterben, bis jenes oben erwähnte Bewußtsein ausschlaggebende Verbreitung gefunden hat.

Und möglicherweise wird es auch garnicht eintreten, weil sich die Menschheit ausgelöscht hat, bevor es zu einer solchen Bewußtseinsbildung kommen konnte.

Dass aber ein solches Bewußtsein letztlich unser aller einzige Rettung ist - davon bin ich überzeugt.

Ich hoffe das Beste.
Pelloquin[i]"Sie aßen die Blätter von den Bäumen"[/i] ([url="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-366309,00.html"][/url])


Ich habe nachgedacht. So wie Du, Kato, das so schreibst, klingt das echt besorgniserregend, das mit der Überbevölkerung. Wie sähe das aus? Abermilliarden von Afrikanern dicht an dicht gedrängt auf dem Schwarzen Kontinent. (nicht, dass wir sie dann auch nur einen Fuß in die Straße von Gibraltar setzen liessen) [size=1](für alles Nachfolgende bitte ich darum, nicht allzu streng mit mir zu sein, es ist ja schon fünf Uhr morgens, und ich habe noch kein Auge zugemacht. Es soll auch keine Polemik sein, es ist nur so eine Idee)[/size] Wir müssen da echt froh sein, dass die Heuschrecken da kamen und alles kahlgeputzt haben, so wie in der Bibel damals mit den Plagen, und jetzt die Hitze und dann das Wasser - wenn wir es nicht besser wüßten, könnte man glatt sagen, das ist von Gott gewollt. Aber Gott gibt es ja nicht, nicht, es ist vielmehr Naturgesetz, dass die Schwarzen und all die anderen immer draufgehen.

Würde es uns sonst so gut gehen?

...

Ich muß sagen, ich bete ziemlich viel. Und wenn ich bete, dann habe ich meistens ziemlich laute Musik laufen. Am liebsten TOOL. In einem ihrer Lieder nämlich beten die da um Regen. Um ganz viel Regen. Und um Flutwellen. Ja, darum beten die. Und die beten nicht etwa darum, dass nochmal ein paar von den bedauernswerten Burschen in Bangladesch weggespült werden, nein, die beten darum, dass eine riesige Welle kommt und ihren Heimatstaat, KKKalifornien, hinwegspült. Die singen da, dass sie alles untergehen sehen wollen. Und wißt ihr was? Wenn ich mir diesen Thread anschaue, was manche hier (nicht alle) schreiben , dann wünsche ich mir so sehr, dass nur einmal die Flut hierher kommt. Und mit ihr brennende Sonne, Hurrikane und Heuschrecken. Damit einmal eure zynischen Ärsche auf Grundeis gehen.

Seid ihr euch bewußt, über wen ihr da sprecht, Kato, MagnusCaudar(Bw? Seid ihr euch darüber im Klaren, dass ihr von unzähligen [i]Menschen[/i] sprecht? Von Menschen wie euch selbst? Jeder dieser Menschen, der dort so elend stirbt, trägt einen Namen, so wie ihr. Jeder dieser Menschen hat einen Vater, eine Mutter, und möglicherweise ein oder mehrere Kinder. Stellt euch so einen Vater vor, oder eine Mutter, die ihr Kind, ihr ureigenes Kind sieht, wie es am sterben ist (am [i]sterben[/i]), und sie weiß sie kann nichts, nichts, nichts tun, um es zu retten.

Weil selbst die Bäume leergepflückt sind.

...

[dieser Bruch hier ergibt vermutlich keinen Sinn. Ursprünglich standen hier noch ein paar üble Schmähungen, die ich aber aus Gründen der Räson wieder gelöscht habe. Stattdessen - Nachdenklichkeit:]


Gleichgültigkeit.

Für mich ist alles gleich gültig. Für mich sind die Menschen in Afrika so wichtig wie die Menschen hier. Wohlmöglich wird diese Einstellung einmal mein ureigener Untergang sein. Aber das kümmert mich nicht. Denn ich erkenne die Freiheit, die in dieser Gleich-Gültigkeit liegt.

Man verliert die Angst.
AllanonDie Antwort auf die bestehende Frage halte ich für nicht existent, denn solche Veränderungen sind schleichende Prozesse und treten nicht atok ein im Gegensatz zu einem abstürzenden Meteorit, der die Landmassen verschieben und urplötzlich 50% der industriellen Weltbevölkerung vernichten würde.

Ursache - Wirkung

Und die Ursachen für die bestehenden Verhältnisse in Afrika verändern sich nur langsam und somit auch deren Ausfluss. Da sich die Menschen und die biologischen Gegebenheiten in den letzten tausend Jahren nur geringfügig verändert haben, werden wir wohl auf einen großen Knall oder auf einen WW III warten müssen, um größere Veränderungen in kurzer Zeit noch "erleben" zu können. Eine Alternative wäre sicherlich auch der Verzicht der Menschen in den Industrieländern auf ihre weltlichen Güter und die Rückkehr zum Jäger- und Sammelertum, aber das wird wohl auch den "utopischen" Gedanken zugeordnet werden müssen.

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