German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: der ausverkauf deutschlands
nebulosader ausverkauf der BRD ist in die endphase geraten!traditionsreiche unternehmen, von den amis aufgekauft, werden reihenweise platt gemacht und die produktion in billigere nachbarländer verlagert.
so geschehen z.b. fa. karner, erst schwede, dann deutsch, dann amerikaner, dann futsch.
oder wenn die wahl einen regierungswechsel herbeiführt, sind da nicht wieder die amis die gewinner, weil sie sich recourcen für neue kriege einsacken können?
ausserdem, deutsche panzer im sonderangebot!
ich warte jetzt nur noch auf die maut für fussgängerwege..
und bei einem spritpreis von annähernd 1,40€, kaufe ich mir lieber eine flasche billigen wein!
die deutschen, die schnäppchenjäger,
sollen blos aufpassen, daß sie nicht selbst zum schnäppchen werden!
roterRabenvogelNaja, so schlimm ist es noch nicht. Letztlich sind deutsche Unternehmen genauso dabei sich auf dem Weltmarkt einzukaufen. Nimm nur mal die Deutsche Bank, VW oder DaimlerChrysler.

Wir sind sehr gut positioniert und reden uns nur selbst schlecht. Auf dem Automarkt wartet alles auf den großen Bang - dass einer der großen 10 zusammenbricht und damit die Konkurrenz geringer wird.

Der Sprit ist teurer - das wäre doch endlich mal eine Möglichkeit die Wasserstofftechnologie einzuführen - denn die ist serienreif.

Der Regierungswechsel bringt, auch wenn es traurig ist, eine Belebung der Wirtschaft. Diese glaubt nämlich, dass CDU/CSU dafür sorgen werden, dass die Gewerkschaften an Macht verlieren und die Wirtschaftsvereine an Macht gewinnen werden, das sorgt bereits jetzt für vermehrte Aufträge in den Betrieben.

Wo wir uns ausverkaufen werden ist bei unserem politischen Willen. Auf in den Iran! Es sind noch nicht genug Deutsche gestorben, das ändert sich mit Merkel!
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von nebulosa [/i]
[B]die deutschen, die schnäppchenjäger,
[/B][/QUOTE]

Das halte ich für ein grundlegendes Problem. Wer immer nur billig will, bekommt auch irgendwann Billigjob und Billigrente und Billigpolitiker.


Von einem Ausverkauf der BRD würde ích allerdings auch noch nicht sprechen. ;)
more[QUOTE]Das halte ich für ein grundlegendes Problem. Wer immer nur billig will, bekommt auch irgendwann Billigjob und Billigrente und Billigpolitiker.[/QUOTE]
Da wird doch der Hund am Schwanz angepackt! Wer nichts hat, kann halt nur billig kaufen, oder denkt irgendjemand, die Menschen hätten keine Lust auf Luxus und würden auch billig kaufen, wenn sie Geld hätten, sich was besseres zu leisten???

Ich hätte lieber eine Küche von bulthaup als eine vom Möbel Direkt, die ist besser und hält länger, aber der Preisunterschied von ca. 10.000 schreckt halt schon etwas ab...
Ausserdem hätte ich auch total gerne ein neues Auto, aber da ich nichts habe, muss mein uralter Twingo halt fahren bis er auseinander fällt!

Wer teuer fordert, sollte mal bedenken, was der Durchschnittsverdiener so zur Verfügung hat! nämlich im Durchschnitt, wenn er nicht studiert hat, und Angestellt ist, ca. 1000€ Netto... Davon gehen ab, Miete, Auto, Versicherungen, und selbst wenn man sparsam lebt hat man am Ende noch ca. 200Euro für Lebensmittel und Kleidung... Wo bleibt dann mein DVD-Player für 250€ und mein Plasmabildschirm????

Ich kann ich über solche Äusserungen nur aufregen! Und, ach ja, ICH habe studiert... nur leider, vergass ich wohl mir gleich mit 20 ca. 15 Jahre Berufserfahrung mit dazu zu kaufen... sorry, die gibts halt leider nicht mal teuer!
roterRabenvogelDas kann ich auch bestätigen!

Ich habe eine Wohnung und ein Auto, außerdem muss ich pendeln. Das macht allein an Kosten 75% meines Nettogehaltes aus. Klingt traurig, ist aber so. Und wohl angemerkt, ich verdiene mehr als der Durchschnitt. Dennoch ist bei gleichbleibendem Lohn und steigenden Preisen (siehe Benzin) kein Spielraum mehr da. Ich überlege sogar die Wohnung zu wechseln und zu meinem Arbeitsort zu ziehen, weil ich dadurch den Sprit spare und das mal eine deutliche Verbesserung wäre. 300 Euro im Monat mehr ist doch was, nicht?
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]Wer teuer fordert, sollte mal bedenken, was der Durchschnittsverdiener so zur Verfügung hat! nämlich im Durchschnitt, wenn er nicht studiert hat, und Angestellt ist, ca. 1000€ Netto... Davon gehen ab, Miete, Auto, Versicherungen, und selbst wenn man sparsam lebt hat man am Ende noch ca. 200Euro für Lebensmittel und Kleidung... Wo bleibt dann mein DVD-Player für 250€ und mein Plasmabildschirm????
[/B][/QUOTE]

Du tust ja gerade so, als würde ich auf großem Fuß leben. Aber mein 10 Jahre altes Auto reicht mir immer noch. Aber das ist ja auch gute, deutsche Wertarbeit (als deutsche Autos noch Wertarbeit waren *g*).

Ich sage auch nicht, daß man in Luxus leben soll, geschweige denn muß, ich sage nur, daß importierte Billigware alles nur noch schlimmer macht.

Zur Not muß man halt mal ein wenig Geld ansparen, um sich Luxus zu leisten.
Mein Opa hatte noch sein Fahrrad im Schlafzimmer stehen, weil es so wertvoll war.

Und kommen denn der von dir gewünschte DVD- Player und der Plasmabildschirm auch aus Deutschland? Oder wurden sie nur billig woanders produziert?

Daß du studiert hast, ist ja schön, aber man kann nicht davon ausgehen, daß man sofort soviel Geld verdient, daß man sich jeden Luxus leisten kann...
moreAnstelle dem Verbraucher immer die Schuld in die Schuhe zu schieben, und ihm die Schuld am Untergang der Republik zu geben, sollte man doch die Einfuhr ausländischer Ware gleich von Vorne herein höher besteuern!
Aber Dank EU ist das ja auch nicht möglich... Hm, muss halt weiterhin der Verbraucher den Kopf hinhalten... Böse, böse Arbeitslose, und Lildl-Käufer. Sie sind schuld! Verbrennt sie!

Sag mal, decay, nur um Mißverständnisse zu umgehen, was wären für dich angemessene Waren, die man kaufen sollte?
Nur deutsche Produkte? Lebensmittel? Bei der vielzahl an Waren hätte man sowieso lange zu tun, auszuklamüsern, wo die Waren herkommen...
Oder denkst du da eher an Gegenstände wie Fernseher, ect? Oder propagierst du gegen Media Markt usw? Wo ist der Deutsche Schnäppchenjäger, was kauft er falsch, oder kauf er einfach nur zu Wenig?
Was prangerst du genau an? Vielleicht versteh ich dich ja auch dann besser.

Ich persönlich hab mit meinen ca. 200Euro die mir im Monat bleiben, abzüglich ca. 70€ Benzin nicht viel Spielraum um zu sparen, geschweige denn mir irgendwas zu kaufen, was ich nicht unbedingt zum Leben brauche, das finge schon mal bei einem Luxus wie eine Hautcreme oder einem Parfüm an... Und ja, das ist für mich Luxus.
Narrenkönig[QUOTE][i]Original geschrieben von roterRabenvogel [/i]
Der Regierungswechsel bringt, auch wenn es traurig ist, eine Belebung der Wirtschaft. [/QUOTE] eine Belebung der Wirtschaft ist traurig, weil sie unter der "falschen" Regierung stattfindet. Oh mann... Dann doch lieber Stagnation, Hauptsache wir haben die "richtigen" Leute an der Spitze?
Narrenkönig[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
Anstelle dem Verbraucher immer die Schuld in die Schuhe zu schieben, und ihm die Schuld am Untergang der Republik zu geben, sollte man doch die Einfuhr ausländischer Ware gleich von Vorne herein höher besteuern![/QUOTE] Dann hätten aber gerade Leute wie Du noch weniger Möglichkeiten, sich etwas zu leisten...
WerwolfHN[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Das halte ich für ein grundlegendes Problem. Wer immer nur billig will, bekommt auch irgendwann Billigjob und Billigrente und Billigpolitiker.


[/B][/QUOTE]



Irgendwann kommt die Geiz ist geil Mentalität auf einen zurück.
GazelleEin anderes Problem liegt in der generellen Hinwendung zu Billigprodukten. Es gibt genügend Leute , die Mercedes oder Porsche fahren und in Turnschuhen, Jeans und Unterhemd aus ihrem Fahrzeug klettern.
Will sagen, an den Billigprodukten läßt sich absolut und relativ auch weniger verdienen. Die oben aufgeführten Artikel lassen sich heute alle billig in Asien herstellen, die kann man in Deutschland gar nicht mehr kostendeckend herstellen.
Anders ausgedrückt, wenn Mercedes keinen SLK etc. mehr verkaufen würde, wäre auch die A-Klasse doppelt so teuer.
moreDas Problem liegt aber auch an der Überproduktion! Gerade bei Mercedes. Da ich ja grade aus diesem Raum komme, arbeiten viele Bekannte bei Mercedes... Die Autos werden ja nicht verkauft, nichtmal ins Ausland! Riesige Flächen stehen voll mit Autos, die nicht mehr verkauft werden!
Abgesehen davon, dass Mercedes immer schlechtere Qualität liefert! Wenn weniger prodoziert würde, dafür aber ausgereiftere Technik verwendet könnte man Materialkosten sparen, und das Auto wäre wenigstens seinen Preis wert!
Wieviele Rückrufaktionen gibt es im Jahr? Diese kosten auch horrend viel Geld!
nebulosahmm,
da habe ich 25 jahre!!! permanent in die sozialkassen einbezahlt und stehe nun nach 1 jahr arbeitslosigkeit als quasi sozialhilfeempfänger einer bedarfsgemeinschaft mit 311€ da.
weil die sch* kapitalistens******* von AMIs die firma, trotz schwarzer zahlen einfach mal dicht machen! rumänen sind billiger.
die teilschuld geht eindeutig über den atlantik.
so der ausverkauf in meinem direkten umfreld.
im regionalen bereich haben "nur!" 6 einzelhändler, 3 handwerksbetriebe, 1 tankstelle und die postfiliale dicht gemacht!
von den privaten pleiten gar nicht zu sprechen.
das alles hier in bayern, dem stoiber seim vorzeigeländle..
sag ich als ausländer (schwabe) gerne, denn ein lothar späth als wirtschaftskompetenz, hätte für gesamtdeutschland bestimmt mehr auf die beine gestellt, als die luschen der vergangenen jahre. schwarz hin, schwarz her,
wenn sich der kanzler im interview mit behinderten verhält wie eine vertrocknete zwiebel, dann muss er sich nicht wundern, wenn er für seinen anzug beim pfandleihhaus mal nur 1paar € bekommt.
roterRabenvogel[QUOTE] eine Belebung der Wirtschaft ist traurig, weil sie unter der "falschen" Regierung stattfindet. Oh mann... Dann doch lieber Stagnation, Hauptsache wir haben die "richtigen" Leute an der Spitze?[/QUOTE]

Bevor du mir Worte in den Mund legst und das von mir geschriebene verdrehst, solltest du schauen ob mein Text auch das hergibt, was du hier ankreidest.

Traurig ist nicht der Regierungswechsel, traurig ist, dass die Wirtschaft ihre Investitionen von Parteien und Politikprogrammen abhängig macht. Darüber geht der Wählerwille verloren und die Kontrolle durch einzelne nimmt zu.
Narrenkönig[QUOTE][i]Original geschrieben von roterRabenvogel [/i]
Traurig ist nicht der Regierungswechsel, traurig ist, dass die Wirtschaft ihre Investitionen von Parteien und Politikprogrammen abhängig macht. Darüber geht der Wählerwille verloren und die Kontrolle durch einzelne nimmt zu. [/QUOTE] Die Wirtschaft bewegt sich nicht außerhalb der Gesellschaft, sondern ist abhängig von dem Rahmen, den ihr die Politik vorgibt. Deshalb ist es selbstverständlich, dass jeder Investor seine Pläne dahingehend überprüft, ob sich das, was er vorhat, auch so umsetzen lässt mit der entsprechenden Regierung.
Der Wählerwille geht dadurch bestimmt nicht verloren. Aber wenn der Wähler eine wirtschaftfeidliche Regierung haben will, braucht er sich nicht zu wundern, dass die Wirtschaft abwandert.
NoxiousNaja, zum Glück gibts ja auch politische Themen fernab der Wirtschaft...
Und in Hinblick auf Homoehe, Ausländerpolitik, Erwerbstätigkeit von Frauen, etc., bring ich es nicht übers Herz, Schwarz zu wählen.
Aber wie wir's auch drehen und wenden: Wir sind ein Exportland! (Auch wenn häufig bei uns nur zusammengeschraubt wird, was aus dem Ausland kommt) Letztenendes profitieren wir vom Welthandel, denn ohne lägen wir schon ganz auf dem Boden.
Das mit der Autarkie hat schon mal einer probiert...

Das sog "Traditionsunternehemen" aufgekauft werden, liegt doch schon in der Sache dieses ganzen Globalisierungsspielchens. Wir beschweren uns über den Tod der mittelständischen Betriebe, doch sollte uns klar sein dass was mit dem freundlichen Tante- Emma-Laden von nebenan passiert ist, nämlich die Verdrängung durch einen multinationalen Discounter, bald in allen Lebensbereichen droht.

Da die Staaten sich zunehmend zu Sklaven der Wirtschaft machen, Narrenkönig fordert dies scheinbar sogar, werden sich die Kartellbehörden in Zukunft noch stärker zurückhalten und er Staat sich auch zunehmend aus den "nicht-wirtschaftsfähigen Bereichen", wie Bildung und Medizin zurückziehen.
Gazelle@Noxious

Abroboh "Tante - Emma":
wer hat die freundliche, alte, hilfsbereite Dame denn ermordet, diese nette Nachbarin mit Einkaufsladen, bei der wir anschreiben konnten, die uns auch nach Ladenschluß noch reingelassen hat und die nicht nur unsere Mutti, sondern auch unsere Schulsorgen kannte?
Narrenkönig[QUOTE][i]Original geschrieben von Noxious [/i]
Da die Staaten sich zunehmend zu Sklaven der Wirtschaft machen, Narrenkönig fordert dies scheinbar sogar, werden sich die Kartellbehörden in Zukunft noch stärker zurückhalten und er Staat sich auch zunehmend aus den "nicht-wirtschaftsfähigen Bereichen", wie Bildung und Medizin zurückziehen. [/QUOTE] Der Narrenkönig fordert gar nichts, sondern stellt nur den Zusammenhang zwischen Staat und Wirtschaft fest. ;) Er findet, dass noch mehr staatlicher Zwang der Wirtschaft nicht gut tut. Und ist fest davon überzeugt, dass die heutigen Probleme nur MIT der Wirtschaft und nicht GEGEN die Wirtschaft gelöst werden können. Mehr sogar, dass nur die Wirtschaft in der Lage ist, die Probleme zu Lösen. Nur sie schafft Arbeitsplätze, stellt Güter her und sorgt für Steueraufkommen - nicht der Staat und auch nicht die Bedürftigen und Arbeitslosen.

Im übrigen wählt der Narrenkönig auch nicht die CDU, das nur am Rande...

i.V. :D
Noxious@Gazelle
Die ist zusammen mit der Zeit gestorben, in der man die Türen nicht abzuschließen brauchte, in der man sich nachts noch auf die Straße trauen konnte ohne Angst vor Pädophilen, Serienmördern und Satanisten zu haben, in der die Jugend noch Respekt vor den Alter gehabt hat, man sich gegenseitig noch Zucker borgte, als die Menschen noch vor Glück auf der Straße getanzt haben und sowieso alles viel besser war...
Tante Emma hat es also nie gegeben.

@Narrenkönig
MIT der Wirtschaft wär ja nen Versuch wert, bloß können wir uns ja nicht immer mit dem Argument der möglichen Verlegung der Firmenstandorte erpressen lassen. Letztlich müssen wir uns doch auf das besinnen was dieses, unser Land von den "Niedriglohnländern" im Osten abhebt (Infrastruktur, Ausbildungsstandards, Motivation). Und einige Vorschläge die von der Wirtschaft in den jüngsten Tagen kommen, sind nun einmal nicht dazu geeignet neue Arbeitsplätze zu schaffen, sondern die Gewinne zu maximieren, die, wir sind wieder beim Thema, zum größten Teil ins Ausland abfließen.

Was wählt der Narrenkönig denn, wenn man fragen darf?
roterRabenvogelWahrscheinlich FDP.

Der Wirtschaft freien Lauf zu lassen hat in meinen Augen keinen Vorteil. Man schaue sich nur die Absprachen auf dem Energiesektor an, Monopolisten, wie die Telekom hätten den Menschen den letzten Pfennig aus der Tasche gezogen und die Arbeitsbedingungen unzumutbar gemacht.

Die Probleme im Lande kommen unter anderem deswegen zu stande, weil die Lohnentwicklung in Deutschland stagnierte. Derzeit wird eine Verlagerung ins Ausland geprobt und dafür heimische Märkte demontiert.
Nur, wer kauft die teuren Produkte aus dem billigen Ausland, wenn das Geld hier nicht mehr vorhanden ist, weil die Arbeitslosigkeit und die Altersentwicklung uns die Haare vom Kopf fressen?

Die Wirtschaft interessiert das nicht, sie sind darauf aus, den Abfluss des Geldes aus den Industrien so effektiv zu gestalten, wie möglich. Anstatt die langfristigkeit eines Unternehmens zu stärken wird eine Ausschüttung erzwungen, die nicht mehr glaubwürdig zu vertreten ist. Kurzfristiges Denken und vieles mehr herrschen durch eine aktienkapitalisierung vor.

Einzig Unternehmen, die sich in privater Hand befinden scheinen davon unbeeindruckt, wie Springer oder Porsche beweisen. Das Interesse dahinter ist natürlich langfristiger Natur, weil die Besitzer ein Interesse daran haben, dass das Unternehmen lukrativ weiter in Familienhand bleibt (Springer, die Quandts, die Albrechts sind da nur Beispiele).

Leider ist das nicht genug.
nebulosawas nutzt das alles, wenn einem der boden sozusagen unter den füssen weggezogen wird?
da gibt es eine kleine erbschaft in form einer immobilie, jedoch kein money. da möchte der big brother trotzdem erbschaftssteuer. nur wenn nichts da ist, ausser einer kleinen hütte, die bezahlt, aber schon im visir der banken liegt.
haus verkaufen, damit eichel seine ruhe gibt?
dafür haben die grosseltern gearbeitet!
nämlich
für den ausverkauf!!!
crimana ich hoffe, dass es beschleunigt so weiter geht, dann macht es wenigstestens bald worldwide *bÄng* und die überlebenden können dann kucken es näxtes mal besser zu machen.
dann wird ami-kapitalismus endlich da stehen, wo er hingehört, nämlich im geschichtsbuch neben stalin, hitler etc.
Gazelle@Noxious

Dein Versuch in Sachen Humor in allen Ehren, aber ich habe sie sehr wohl noch kennengelernt und sie war genauso, wie von mir beschrieben.

Außerdem hast Du meine Frage nicht beantwortet...:rolleyes:

Nachtrag:

Lese eben erst, daß Du aus Erfurt stammst, sorry, dann bist Du ja nur mit HO und Konsum groß geworden, Du Ärmster.

Dafür bekommst Du jetzt ein Tröste-Bussi !:)
Goat93[QUOTE]
Die ist zusammen mit der Zeit gestorben, in der man die Türen nicht abzuschließen brauchte, in der man sich nachts noch auf die Straße trauen konnte ohne Angst vor Pädophilen, Serienmördern und Satanisten zu haben, in der die Jugend noch Respekt vor den Alter gehabt hat, man sich gegenseitig noch Zucker borgte, als die Menschen noch vor Glück auf der Straße getanzt haben und sowieso alles viel besser war...
Tante Emma hat es also nie gegeben.
[/QUOTE]

Nö, eigentlich gab es sowas noch vor knapp 5 Jahren, teilweise
sogar Heute noch...

Ich finde es zudem allgemein sehr amüsant, das man den
Verbraucher für den Misstand der Wirtschaft verantwortlicht
macht und ihm vorwirft nur "billig"Angebote zu nutzen...

Nehmen wir doch mal das Beispiel CD:
Die Herstellung der CD ist Spottbillig und zum Gewinnmaximieren
hat man die CD von Anfang an Schweineteuer gemacht.
Nun sind die Verbraucher natürlich Schuld wenn die
Verkäufe zurückgehen und die Industrie keine 300%
oder mehr Gewinn einfährt...

Wenn man sich z.B die Preise von VHS und DVD anschaut..
die DVD's sind so dermaßen billig im Moment...

Um das allerdings wieder auf den Lebensmittel/Normalbedarf
zu reflektieren, so sollten sich wohl die Zwischenhändler
ihre Gewinne etwas abschminken, dann können die
Kleineren Läden auch die Preise senken...

Meist gehen die Artikel von der Firma zu mind. einen
Zwischenhändler zu den kleineren Läden.
Die Großmarktketten setzten sich gleich mit dem Hersteller
auseinander...
Noxious1. Gut, ich denke das schieben wir auf meine Ostabstammung...
Hier gibts meines Wissens wirklich nur noch Discounterketten.

2. Uhhh, klare Fehleinschätzung...
Gut, der Rohling an sich ist billig in der Herstellung, aber dass was draufgepresst wird, sei's nun Film oder Musik, hat in der Produktion schon Unsummen verschlungen. Geld, dass man sich dann mit jeder CD teilweise wieder zurückholen will. Das die Gewinnspannen bei größeren Labels auch entsprechend größer sind liegt in der Natur der Sache...

Vergleicht man die Verkaufspreise vom Großhändler bzw. vom Bauern mit denen vom Einzelhändler sieht man, dass die Gewinnspannen in Wirklichkeit eher klein sind. Im Gegenteil ist es sogar so, dass die Preise für Agrarerzeugnisse sogar zu gering sind. Der Liter Milch ist billiger als der Liter Wasser. Damit Bauern überleben können, werden sie ja EU-weit gefördert...

Der Preiskampf unter den Discountern ist mittlerweile so scharf, dass man eher an Kostensenkung als an Umsatzerhöhung denken will. Hauptsächlich lässt man sich dabei an den eigenen Beschäöftigten aus. Mir ist ein Fall bekannt, bei dem eine LIDL-Filiale den eigenen Reinigungsdienst entließ und seine Mitarbeiter dazu verdonnerte nach Feierabend Geschäft und Parkplatz zu reinigen (unbezahlte Überstunden).

Letztlich ist also doch der Kunde "Schuld". Die Discounter versuchen sich im Preiskampf gegenseitig zu unterbieten, senken aber, um noch die nötigen Gewinne einfahren zu können, die Personalkosten. Die Angestellten haben selbst weniger Geld zum ausgeben, schauen ihrerseits wieder auf den Preis und die Spirale dreht sich weiter...
Gazelle@Goat

Das ist eine recht kurzsichtige Betrachtung, d.h., wenn Du Dir einen Rohling kaufst, kostet er auch nur Pfennige, aber wie kommt denn die schöne Musik da drauf?
Ich lade Dich ein, mal mit mir ins Studio zu gehen, dann siehst Du , was das in der Stunde an Miete kostet. Hinzu kommt die Gage für die Musiker, der Plattenvertrag, die Werbung, damit Goat auch erfährt, daß etwas Neues auf dem Markt ist, der Vertrieb, auf jeder Stufe des Vertriebes müssen Verkaufspersonal, Buchhalter, Putzfrauen mitbezahlt werden, nicht zu vergessen der Schwund durch Ladendiebstahl, der ja auch über den Verkaufspreis der übrigen Produkte wieder reinkommen muß.
Kredite und Vorfinanzierungen müssen auch über die CD wieder reinkommen und letztlich benötigt das Unternehmen auch Gewinne, schließlich muß man investieren und auch weniger erfolgreiche Stars und Sternchen mittragen.

Das war ein grober Überblick.

Man könnte auch sagen, der Mensch besteht zum größten Teil aus Wasser, macht 3,50 und für 5,- Euro aus Chemikalien und trotzdem kostet es erstaunlicherweise einen sechsstelligen Betrag, bis ein Kind auf eigenen Füßen steht.

Hupps!;)
Locomonich halte es abenfalls für falsch die schuld am "untergang" deutschlands auf den verbraucher zu schieben.
leider ist es so das die preise nicht proportional zum lohn steigen. soll heissen: Ein brötchen kostete im vorjahr 1 euro (nur ein beipiel) und man hat auch 1 euro die stund verdient. ein jahr spter kostet das brötchen schon 5 euro, aber man verdient gerade mal 1,05.

ich bekomme im moment mein azubi gehalt von rund 400 euro, davon gehen dann noch die fahrkarte für die bahn (80 euro, da ich über mehrere gebiete muss), essen (20 euro für die mensa, aber auch nur 2 mal die woche), und 200 euro an "abgaben" an die eltern (miete sozusagen), dann bleiben mir vielleicht noch 100 euro. und nein, die gehen nicht fürs handy drauf. (kaufe vielleicht 1 mal im momat ne prepaid karte für 15 euro, wenn die weg ist pech gehabt)

dann erlaube ich mir den luxus und gehe 1 mal im monat cds einkaufen (zum glück bekomm ich auch manchmal welche geschenkt XD ) und das auch nur im gebrauchthandel (ebay, 2nd hand cd laden...). dafür plane ich mal 10 - 15 euro ein.

ergo sind noch (-cd und - handy) 70 euro für klamotten, zum weggehen und sparen.

was kann den der verbraucher dafür das seine kaufkarft immer mehr absnimmt aber die preise immer weiter steigen?

wie schon erwähnt wurde liegt es immer im interesse des menschen mehr und mehr zu haben (jaja, wir sind alle gierige satanisten *insider* ) , doch wenn man nunmal nicht die mittel hat dies umzusetzen bleibt der handel (und damit die wirtschaft) eben auf ihren waren sitzen, und sie müssen alles zum schleuderpreis rauswerfen bzw. konkurs anmelden.

es ist ja auch geplant die mehrwertsteuer zu heben... hallo? dann kauft gar keiner mehr was! spritpreise, miten und dann noch die erhöte mehrwertsteuer.... irgendwann kommt der grosse bums und wir werden zum billiglohn land...
NoxiousJaja, die permanente und die periodische Krise des Kapitalismus...
Der olle Marx hatte ja doch recht.;)
Gazelle@Noxious

Der Gabbidalismus mag seine Krisen haben, den Gommunismus konnte man selbst auf der Intensivstation nicht mehr retten.

:p
Locomon[QUOTE][i]Original geschrieben von Gazelle [/i]
[B]@Noxious

Der Gabbidalismus mag seine Krisen haben, den Gommunismus konnte man selbst auf der Intensivstation nicht mehr retten.

:p [/B][/QUOTE]

Kommunismus nicht Gommunismus ;)

Der Kommunismus würde funktionieren, aber, das hat auch schon Marks erkannt, nur unter der bedingung das alle Länder kommunistisch werden. Daran ist auch der Kummunismus gescheitert, nicht am falschen, sondern am nicht einheitlichen System.
NoxiousSelbst auf die Gefahr hin ideologisch zu werden:

1. Es gab niemals einen kommunistischen Staat!
Vereinfacht ist Kommunismus dann wenn's kein Geld mehr gibt, keine Klassengesellschaft und jeder für das Gemeinwohl arbeitet.
Das von UdSSR, China und Kuba vorgelebte System ist Sozialismus, die hässliche Vorstufe des Kommunsimus in der das Proletariat regiert. (Stalin und Mao haben wesentlich mehr Kommunisten auf dem Gewissen als Hitler)

2. Im Gegensatz zu Stalins "Kommunismus im eigenen Land"-Theorie ist der Kommunismus nur auf Grundlage einer Weltrevolution möglich.

3. Alle bisherigen sozialistischen Systeme sind hauptsächlich aufgrund des Widerstandes der Bevölkerung gegen ihre totalitären Machthaber gescheitert. Im autoritären Kommunismus entsteht ein gigantischer Wasserkopf an Verwaltung, der Jahrespläne entwerfen und dabei das Konsumverhalten beobachten muss. Ich für meinen Teil plädiere für ein libertäres System(Anarchismus->hat zwar grundsätzlich was mit dem berüchtigten Zeichen zu tun, aber kaum einer der im entsprechenden T-Shirt rumläuft hat schon mal von Kropotkin oder Bakunin gehört). Grundgedanke ist, dass der Mensch nicht mehr in ein System gepresst wird, wie es heute per Geburt in einem bestimmten Land geschieht, sondern sich die Gruppe in die er sich integrieren möchte selbst aussucht. Mit Ausnahme des kommunistische Grundgedankens, der Rückgewinnung des Eigentums an den Produktionsmitteln durch die Arbeiter, ist der Anarchismus komplett undogmatisch, jede Gruppe entwickelt also eigene Regeln für das Zusammenleben. Entscheidungen werden demokratisch in Räten gefällt. Letztlich ist es das einzige System in dem der Mensch sich wirklich frei entfalten kann.

Dummerweise geht das System vom intelligenten Menschen aus, einem Menschen, der weiß, dass das Gemeinwohl sich langfristig auch stark auf das persönliche Wohl auswirkt und daher höher zu bewerten ist, als der kurzfristige persönliche Vorteil. Da so ein Mensch schwer zu finden ist, wird es auf absehbare Zeit eine Utopie bleiben.
Demon17Na also ich habe Bakunin etwas anders in Erinnerung. Ich habe ihn eher als eine intelleginte Zusammenfasssung von MArx gelesen. Das war für mich aber auch uninteressant, da wir zu der Zeit in der BRD die Möglichkeit hatten die Zwänge die das Wirtschaftssystem mit sich bringt weitgehend zu ignorieren. Für mich hieß Anarchie "keine Macht für niemand" und wurde gelebt. Diese bewußte Paradoxie, die in dem Titel des Ton, Steine, Scherben Liedes zum Ausdruck kommt sagt ja bereits, das die Anrchisten noch lange Zeit den Bach runter gehen werden, egal in welchem System. Es wird immer nur individuell und sporadisch möglich sein frei zu leben. Auch sollte man sich mal die Gruppenzwänge sozialpsychologisch zu Gemüte führen. Dann ist klar das echte Anarchie sich nur in Einsamkeit leben läßt.

A nar chia heißt im im Altgriechischen regellose Gesellschaft, also totale individuelle Willkür auch Freiheit genannt. Nach Wittgenstein ist eine Regel erst dann gegeben wenn ein zweiter sie kontrolliert. Also ist zumindest die Anarchie machbar, Herr Nachbar und hatrein gar nichts mit Räten und anderen Zentren sozialer Regulierung zu tun. Da haben sich Kropotkin und Bakunin gewaltig geirrt.

never surrender

demon17
Gazelle@demon

[QUOTE]...daß echte Anarchie sich nur in Einsamkeit leben läßt...[/QUOTE]

Da wirst Du viel Freude bei der Lektüre von Schopenhauer finden, dessen Werk wie ein roter Faden die Feststellung durchzieht, daß ein wirklich anspruchsvoller Mensch die Einsamkeit der Menge vorziehen wird/muß.
Noxious@Demon 17 Ich bin noch nicht ganz dahinter gestiegen, warum sich echte Freiheit nur in Einsamkeit(Isolation?) leben lässt, könntest du darauf nochmal eingehen?
Narrenkönig[QUOTE][i]Original geschrieben von roterRabenvogel [/i]
Wahrscheinlich FDP.[/QUOTE] wahrscheinlich :D

[QUOTE]Der Wirtschaft freien Lauf zu lassen hat in meinen Augen keinen Vorteil. Man schaue sich nur die Absprachen auf dem Energiesektor an, Monopolisten, wie die Telekom hätten den Menschen den letzten Pfennig aus der Tasche gezogen und die Arbeitsbedingungen unzumutbar gemacht.[/QUOTE] ganz im Gegenteil. Monopole entstehen dort, wo man der Wirtschaft keinen freien Lauf lässt, in überregulierten oder geschlossenen Märkten. Als die Telekom noch ein (Staats)Monopolunternehmen war, zog sie tatsächlich jedem den letzten Pfennig aus der Tasche. Erst mit der Öffnung des Marktes kam Wettbewerb ins Spiel, die Preise fielen und die Telekom wurde zu einem kundenorientierten Unternehmen (oder versucht es zumindest). Das gleiche würde bei einer Öffnung der Strommärkte auch passieren. Selbst die Post spührt langsam die Auswirkungen des Marktes und kämpft verbissen um ihr Briefmonopol.
Freie Marktwirtschaft bedeutet Wettbewerb und das wiederum führt zu besserer Qualität und zu niedrigeren Preisen. Und schafft nebenbei Arbeitsplätze, weil mehr Anbieter am Markt sind.

[QUOTE]Die Probleme im Lande kommen unter anderem deswegen zu stande, weil die Lohnentwicklung in Deutschland stagnierte. Derzeit wird eine Verlagerung ins Ausland geprobt und dafür heimische Märkte demontiert.[/QUOTE] Deutschland wir nie nur über die Löhne mit einem Billiglohnland mithalten können, das ist utopisch. Infrastruktur, Sicherheit, Produktivität und Qualität sind unsere Trümpfe, nicht der Lohn. Wenn dazu auch noch Bildung, Flexibilität am Arbeitsmarkt und ein einfaches Steuersystem kommen, wird das Land noch attraktiver.

[QUOTE]Die Wirtschaft interessiert das nicht, sie sind darauf aus, den Abfluss des Geldes aus den Industrien so effektiv zu gestalten, wie möglich. Anstatt die langfristigkeit eines Unternehmens zu stärken wird eine Ausschüttung erzwungen, die nicht mehr glaubwürdig zu vertreten ist. Kurzfristiges Denken und vieles mehr herrschen durch eine aktienkapitalisierung vor.[/QUOTE] die Wirtschaft interessiert nur der Gewinn, das ist richtig. Aber wenn die Bedingungen stimmen, wird auch hier der Gewinn möglich sein, und die Wirtschaft bleibt hier, bzw. wächst.

[QUOTE]Einzig Unternehmen, die sich in privater Hand befinden scheinen davon unbeeindruckt, wie Springer oder Porsche beweisen. Das Interesse dahinter ist natürlich langfristiger Natur, weil die Besitzer ein Interesse daran haben, dass das Unternehmen lukrativ weiter in Familienhand bleibt (Springer, die Quandts, die Albrechts sind da nur Beispiele).[/QUOTE] fast alle Unternehmen in D sind in privater Hand. Was Porsche davon unterscheidet ist deren Weigerung, trotz einer Börsennotierung genaue Quartalsberichte und Prognosen zu veröffentlichen. Solange das Geschäft läuft und sie nicht auf Fremdfinanzierung angewiesen sind, geht das. Um einen Kredit aufzunehmen müssen aber auch diese Unternehmen ihre genaue Wirtschaftslage bekanntgeben.
NoxiousIch tu's nicht sonderlich gern, aber ich muss dem Narrenkönig Recht geben:
In Bereichen in denen staatliche Einmischung wirklich unnötig ist(wie bei der Telekom), war die Öffnung des Marktes ein sehr kluger Schritt. Es ist nunmal so ein Phänomen, dass Unternehmen mit hoher Staatsbeteiligung, wie die Bahn, so gut wie immer nur rote Zahlen schreiben...
Bei der Versorgungswirtschaft Wasser/Gas/Strom wäre ich vorsichtiger. Zumindest eine staatliche Kontrollinstanz wäre nötig, um zum einen Qualität zu sichern und zum anderen die Bildung regionaler Monopolstellungen zu verhindern.
Dass Monopolisierungen in der Freien Marktwirtschaft ausgeschlossen sind, beweist schon die Existenz der Kartellbehörde. Ich erinnere mich an einen Fall, als in Hessen in der Straßenausbesserung jahrelang auf Ausschreibungen nur stark überhöhte Angebote eingegangen sind. Die einzelnen Straßenbauunternehmen hatten sich insgeheim abgesprochen und sich so reihum stark überteuerte Aufträge zugeschanzt...

Was unsere nichtrealisierbare Entwicklung zum Billiglohnland angeht, hast du natürlich Recht!

Was mich an der FDP stört, ist ihr Spaßparteiimage(das ist sie in meine Augen immernoch nicht los) und vor allem die radikale Unterordnung unter ihren jeweiligen Koalitionspartner. Unser zukünftiger Minister für innere Sicherheit(BITTE NICHT!), der Beckstein, hat, auf die FDP angesprochen, nur gemeint, dass man ja in der Vergangenheit schon gut zusammen gearbeitet habe und er in Hinsicht auf seine (gnadenlose, bürgerrechtsverletzende!) Innenpolitik mit keinem Widerstand der FDP rechne...
crimabei der telekom mag´s ja noch okay sein, dass da wettbewerb da ist, aber z.B. bei der wasserversorgung ist dringend davon abzuraten, den markt zu privatisieren, es gibt da beispiele aus der dritten welt, dass sich lebensmittelverbrecherfirmen ala nestle oder danone die wasserrechte unter den nagel gerissen haben, mit der folge von um das 10fache gestiegener wasserpreise, wo sich die ärmsten nicht mal mehr mit sauberem wasser versorgen können.
ähnliches gilt auch für den strommarkt, wenn yellowstrom seine elektrizität von temelin bezieht, das ist die gefährdung aller.
BeowulfWasserversorgung halte ich auch für ein Grundbedürfnis des Menschen, dass nicht dem Kapitalistischen Angebot-Nachfrage aussgesetzt werden sollte. Die Qualität des Wasser muss auf hohem Niveau und Erschwinglich bleiben. Beides wird durch Privatisierung gefährdet.
Der Strommarkt sollte aber privatisiert werden. Ich wäre sogar für Dezantralisierung und Installierung kleiner Blockkraftwerke. Aber na ja.
TamerlanWasserversorgung nicht privatisieren ?

Es gibt in NRW einen Wasserwert der nicht mehr bestimmt wird weil die Grenzen nicht überall einzuhalten sind.Statt das Problem zu lösen wird per Order de Mufti die Analytik eingestellt. Nur gut das es keine Konkurrenz gibt. So kann man es auch sehen.Nein vertraue keinem der dir was erzählt.Man will hier immer nur unser bestes: Unser Geld.
Narrenkönig[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
Wasserversorgung halte ich auch für ein Grundbedürfnis des Menschen, dass nicht dem Kapitalistischen Angebot-Nachfrage aussgesetzt werden sollte. Die Qualität des Wasser muss auf hohem Niveau und Erschwinglich bleiben. Beides wird durch Privatisierung gefährdet.[/QUOTE] wie soll es funktionieren? Billiges Wasser führt im Allgemeinen zur Verschwendung, also zu höherer Nachfrage. Hohe Qualität kostet Geld. Das Aussetzen des Wettbewerbs behindert die Effizienz und führt in den meisten Fällen auch zu steigenden Preisen. Wie lässt sich also hohe Qualität billig ohne Wettbewerb realisieren, ohne dafür Subventionen aus Steuermitteln zu verwenden?
NoxiousVon der Theorie her sind staatliche Versorger günstiger, da sie praktisch nicht an den Anspruch gebunden sind, Gewinne zu erwirtschaften und so theoretisch auf Selbstkostenbasis arbeiten könnten.
Dass das nicht funktioniert, haben uns ja Telekom, Post, Bahn und Konsorten gezeigt.
Eine radikale Privatisierung ist aber trotzdem nicht wünschenswert, weil es Bereiche gibt, in denen eine Verringerung der Qualität vom Kunden nicht als solche wahrgenommen würde und deshalb keine Nachfrageeinbußen zur Folge hätte. Der unternehmerische Gedanke zur Gewinnmaximierung würde dabei zu einem unmerklichen Qualitätsverlust führen (z. B. Wasserqualität).
Und das Bereiche wie Bildung und Gesundheit vom Wettbewerb ausgeschlossen sein sollten, versteht sich ja hoffentlich von selbst.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Narrenkönig [/i]
[B]wie soll es funktionieren? Billiges Wasser führt im Allgemeinen zur Verschwendung, also zu höherer Nachfrage. Hohe Qualität kostet Geld. Das Aussetzen des Wettbewerbs behindert die Effizienz und führt in den meisten Fällen auch zu steigenden Preisen. Wie lässt sich also hohe Qualität billig ohne Wettbewerb realisieren, ohne dafür Subventionen aus Steuermitteln zu verwenden? [/B][/QUOTE]

Dass das Aussetzen des Wettbewerbs die Effizienz behindert, solltest du mir bitte erstmal belegen. Das ist im freien Markt vielleicht der Fall, bei Kartellen, oder Monopolen, weil für die Unternehmen die Gewinnmaximierung an erster Stelle steht. Und wie schon gesagt: Staatliche Versorger haben in erster Linie den Auftrag zu versorgen, nicht Gewinn zu erwirtschaften.
Das Privatisierung immer zu höher Effizienz, bei guter Qualität liefert, durch das Wundermittel Wettbewerb halte ich für ein Märchen. Gerade bei Dingen für die die Menschen keine Möglichkeit des Verzichts haben, Nutzen Private Firmen die Abhängigkeit voll aus. Ganz den kapitalistischen Prinzipien zu Folge.
Es würde vielleicht dem Staat einige Kosten sparen, davon hätte aber der Verbrauch nicht das Geringste. Auf lange Sicht müsste er für weniger Qualität mehr bezahlen. Und die Wasser versorgung ist essentiell für die Gesundheit und einen minimalen Lebensstandart.
Montrose[QUOTE]ass das Aussetzen des Wettbewerbs die Effizienz behindert, solltest du mir bitte erstmal belegen.[/QUOTE]Das ist tatsächlich einen Zweifel wert. Denn Wettbewerb worin denn eigentlich?
Der Kampf findet ja meist über den Preis und nicht über die Qualität statt. Die Produktion im Wettbewerb ist damit weder besser noch qualitativer noch effizienter, sondern schlichtweg billiger.

Und wenn die Konkurrenz über solche Strategien abgemurkst ist, dann braucht man sich als Monopolist erst recht keine Gedanken mehr machen, welchen Scheiß man produziert.

Der Wettbewerbsgedanke kam mir immer schon dumm vor. Denn, wie schon gesagt: im Wettbewerb gewinnt nicht der bessere, sondern der verlogenere.
crima[QUOTE]im Wettbewerb gewinnt nicht der bessere, sondern der verlogenere.[/QUOTE] danke, besser hätte ich es nicht sagen können...noch ein kleiner buchtipp, zwar REINE :D fiktion, aber zeigt schön die folgen einer gesellschaft, in der auch die bildung, die polizei, das gesundheitswesen und alles andere privatisiert sind: LOGOLAND
nebulosadie notwendigkeit des staates beruht im letzten grunde auf der anerkannten [I]ungerechtigkeit[/I] des menschengeschlechts;
[SIZE=1](zit. nicht zu ende geführt. sollte aber von schopi gewesen sein)[/SIZE]

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur