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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Jugendliche verurteilen Jugendliche
Dirtydevil1981Gestern während der Nachrichten zeigten sie einen Bericht, dass in Zukunft Jugendliche die Straffällig geworden sind vor ein Jugendgericht, welches von Gleichaltrigen geführt wird, kommen sollen. Ganz ähnlich dem Prinzip der USA in dem es diese Regelung schon gibt. Und in einen Bundesländern Deutschland wird dieses anscheinend schon mit Erfolg durchgeführt. Was haltet ihr davon?

(ich hoffe das ein Thema das nicht schon exestiert)
BeowulfWas genau heißt "Erfolg"?
Dirtydevil1981Also mit Erfolg war gemeint, dass es wenige wiederholungstäter gab. So wurde es zumindest gesagt.
AzaIch find die Idee gut..
darkEMYRkritisch
kommt natürlich auf die jugendlichen an
grundsätzlich sollte schon jemand richter sein, der lebenserfahrung und rechtskompetenz hat.
nur weil täter jugendlich sind ändert sich ja nicht das recht

jugendliche argumentieren oft emotional, entweder übertrieben oder verharmlosend
ich würde eher nee sagen
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von darkEMYR [/i]
nur weil täter jugendlich sind ändert sich ja nicht das recht[/QUOTE]

Doch. Für Jugendliche gelten andere Sanktionsmöglichkeiten als für Erwachsene. Das Jugendstrafrecht kann in Deutschland - noch - viel freier, individueller und pädagogisch sinnvoller auf den Täter einwirken. Und da ist es hilfreich wenn der Richter sich in den Täter hineinversetzten kann. Was bei gleichaltrigen wohl leichter geht.
Die juristische Eignung der Jugendlichen muss natürlich sichergestellt sein. Denn ich denke auch das jugendliche Richter zu härteren Strafen neigen.
Goat93Denke aber, das die Jgendlichen Richter eventuell nicht so
festgefahren sind, wie die "Älteren" Richter, für die die Fälle
meist nur eine Nummer von vielen ist...

Sollte man ggf. mal verfolgen...interessant ist es auf jeden
Fall

Also, alle mal Straftaten begehen um vor einen Jugendlichen
Richter zu kommen :D
SonnenfürstIch halte es für Quark.
Das Jugendstrafrecht zeichnet sich durch seine Zielrichtung als, na ich nenne es mal, "Erziehungsstrafrecht" aus.
Insoweit bestreite ich schon einmal die notwendige geistige Reife.
Hinzu kommt, daß Jugendliche von anderen Jugendlichen leichter beeinflußbar sind, weil sie eben noch nicht das gesellschaftliche Standing haben ("Hey, machsch Du so, sonschd kriegsch Du Schlägerei ins Gsicht!").

Allerdings könnte ich mir Jugendliche neben der anwesenden Jugendgerichtshilfe als eine Art von Sachverständigen vorstellen, weil sie u.U. das Umfeld und die Lebensart besser darstellen könnten, als ein Erwachsener.
darkEMYRja das jugendrecht, ist mir klar

aber ich meinte den straftatsbestand und dessen rechtliche konsequenz (in dem sinne dass überhaupt eine sanktion erfolgt)

um so schwerer die straftat (bei uns wurde gerade ein 16-jähriger von einem gleichaltrigen erstochen!) um so härter die strafe, das ist ja auch bei jugendlichen so

und die straftat und deren rechtliche und auch sozialpsychologische bedeutung, die bleibt gleich egal wie alt der täter ist...und da müssen schon leute ran die nicht so sehr aus einem blickwinkel sehen wie die meisten jugendlichen,meine ich
darkEMYR@Goat: shit das geht bei mir bald nicht mehr!
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von darkEMYR [/i]
und die straftat und deren rechtliche und auch sozialpsychologische bedeutung, die bleibt gleich egal wie alt der täter ist...[/QUOTE]

Eben nicht. Die Straftat bleibt die gleiche. Aber die rechtliche oder gar die sozialphsychologische Bedeutung sind da ganz andere.
Das Erwachsenen Strafrecht kennt nur drei Bestrafungsarten: Geld-, Bewährung-, und Haftstrafen.
Das Jugendstraftrecht kennt da viel mehr: Täter-Opfer-Ausgleich, Soziale Leistungen, Soziales Trainig, etc pp.
Die rechtliche Konsequenz ist da eine ganz Andere.
Und dass Jugendkriminalität andere psychologische Wirkungen zeigt finde ich ganz eindeutig.

[QUOTE][i]Original geschrieben von darkEMYR [/i]
und da müssen schon leute ran die nicht so sehr aus einem blickwinkel sehen wie die meisten jugendlichen,meine ich[/QUOTE]

Du bist doch selbst Jugendlicher. Wie kannst du dann Einsicht fordern, wenn du es gleichzeitig allen Jugendlichen absprichst?
Goat93[QUOTE]@Goat: shit das geht bei mir bald nicht mehr![/QUOTE]

Doch, geht sogar bis zum 27 Lebensjahr, wenn du deine eigene
Unfähigkeit soweit nachweisen kannst und dich so zum Deppen machst
das sogar die Richter Mitleid bekommen :D

Sonst hätte ich den Traum ja schon lange aufgegeben, von einer
netten Goth Richterin verurteilt zu werden :D
DonnÖhm, wie wärs mit einer Quellenangabe?

Ich habe davon nämlich noch nichts gelesen und halte es für eine komplette Ente.

In den USA gilt das angelsächsische Strafrecht, das einen Geschworenenprozess vorschreibt. Diese Geschworenen müssen "peers" sein, also Menschen, die der gleichen "Schicht" wie der Angeklagte angehören.

In deutschland gibt es diese Art von Prozessführung nicht. Ein Urteil darf nur durch einen Richter verhängt werden.

Ergo funktioniert diese Praxis nach deutschem Recht nicht.

Was möglich sein könnte (Achtung, Konjunktiv!), sind "jugendliche" Schöffen, allerdings muss ein Schöffe min. 25 Jahre alt sein.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Donn [/i]
Öhm, wie wärs mit einer Quellenangabe?[/QUOTE]
[url]http://www2.justiz.bayern.de/daten/pdf/Teen_Court.pdf[/url]

[url]http://www.rtl2.de/start.html?page=http://www.rtl2.de/2063.php?artikel=44247&Color=cc0000[/url]

Edit: Man verzeihe mir RTL2 als Quelle anzugeben.
Desenganoäh.. jugendliche richter?? wie soll denn das gehen? bis man so ein jurastudium beendet hat und richter ist, ist man doch kein jugendlicher mehr.. oder hab ich da jetzt was total verrafft?? oder gehts um jugendliche schöffen?


edydd: hab mal die quelle1 gelesen. naja.. ist vielleicht nen nettes projekt, aber ich würde dann nicht von "richtern" sprechen. :) aber gemeinsam lösungen zu erarbeiten finde ich ne gute sache. *g*
Dirtydevil1981@ oh danke beowulf
ich hab nämlich keine genaue quelle zur Hand. Wie gesagt hab ich es gestern in den Nachrichten gesehen und fand es höchst interessant.

Ich finde die Idee schon super. Viele Jugendliche haben doch das Problem das sie sich von erwachsenen nicht ernst genommen fühlen. Dem entsprechend reagieren sie auch häufig, und so auch vor Gericht. Sie werden pampig und unverschämt. Vielleicht gelingt es doch dadurch das Jugendliche im Gericht sind, anstatt ein erwachsener Richter, das sich die kleinen Straftäter mal ernst genommen fühlen. Vor allem würde ich es peinlicher finden vor ein paar Teenager zu sitzen und zuzugeben das ich Mist gebaut hab als vor erwachsenen. Denn vor mir sitzen Leute in meinem Alter, die so einen scheiß nicht gemacht haben. Also mir wäre das peinlich, denke ich.

Außerdem ist es doch einen Versuch wert und zudem wird es sich bei den Prozessen nicht um Mord handeln sondern um dilikte wie Diebstahl, Körperverletzung und anderen Mist den man bauen kann.
AzaWas habt ihr gegen jugendliche Gerichte ?
Also mal ehrlich... Viele Richter verurteilen viel zu harmlos, besonders wenn es um Jungendkriminalität geht.. Da fallen Drohungen, die dem Opfer psychisch zusetzen, oder einfaches "Abziehn" und "Mobben" gerne unter den Tisch...
Ich denke, dass da jugendl. ganz anders, vor allem härter Urteilen können/werden.
DarketNach den Quellen (schäm Dicg BEowulf! :D ) haben diese "Schülerrichter" auch Strafen verhängt, was ein Schöffe in der Regel nicht tut. Mir persönlich ist der Gedanke etwas unheimlich...
darkEMYRok ich hab mich unklar ausgedrückt

1.ich bin kein jungendlicher mehr
2.natürlich bietet das recht andere sanktionsmöglichkeiten

was gleichbleibt ist: es ist ein verbrechen geschehen, der täter muss sich ebenso wie seine umwelt damit auseinandersetzen, ebenso wie das opfer (wenn es noch lebt) und dessen umwelt.und das bleibt immer gleich, egal wie alt der täter ist...es ist etwas passiert was das leben aller beteiligten ändert sowohl aufgrund von rechtl. als auch von soziolog. aspekten her..und das ist immer so, egal ob der täter nun 14 ist oder 40...und deshalb müssen einfach leute ran die sich auskennen

als ich noch jugendlicher war (noch nicht soooo lange her) hätte ich mir dieses urteilsvermögen selbst nicht eingeräumt!
hagzissa13Ich könnte mir ein solches Projekt (vorerst als Experiment bis zur abschließenden Beurteilung des Nutzens) gut vorstellen, aber unter der Voraussetzng, daß erwachsene Richter sowie (Sozial-)Pädagogen als Berater tätig sind und das ganze "überwachen". Dem "erwachsenen" Richter würde ich zudem in gewissen Fällen ein absolutes Vetorecht einräumen.
Dirtydevil1981das ein Richter oder Sozialarbeiter, Sozialpsychologe oder so dabei ist, halte ich auch für Notwendig. Aber es wird bestimmt nicht passieren, dass die jemanden verurteilen sollen der einen Umgebracht hat, sondern denke ich mir das so, dass es für dilikte wie diebstahl und körperverletzung und sonstiges angewand werden soll, und das finde ich gut. Außerdem wäre es auch Kostensparend, wenn man keinen Richter für solche Sachen brauchen würde.
hagzissa13@ Dirtydevil:

Um die Kosten wirst Du nicht herumkommen, besonders, wenn auch Du der Meinung bist, daß vorgebildete Berater (Pädagogen) gebraucht werden, denn auch die müssen ja bezahlt werden.


Was die Zuständigkeit angeht, finde ich Deinen Ansatz klasse. Delikte wie Diebstahl und Körperverletzung würden genau in die Kategorie fallen, die auch meiner Meinung nach geeignet wären.
Dirtydevil1981Ja aber wenn man mal überlegt. Also da würden z.B drei Kinder sitzen die das Verhör oder wie immer man das nennen möchte leiten würde. Ein Sozialbetreuer wäre dabei und man bräuchte einen Protokollführer. So also wären das zwei stellen die man bezahlen müsste. Anwälte bräuchte man in diesem Fall ja nicht, zumindest keinen Staatsanwalt. Und den Anwalt des Straftäters müsste der sowieso selber zahlen. Vieleicht müsste man noch Zeugen bezahlen wenn diese schon berufstätig sind.

In einem normalen gericht sind ja immer etliche beschäftigt. Mit Sozialarbeiter, Schöffen, Richter, Protokollführer, Beamten etc. so um die vielleicht 8 bis neun Leute, würde ich mal tippen wenn es um eine richtige Strafsache geht. So und die Zeugen müssten auch bezahlt werden. Also wenn das so ablaufen würde, wären die Kinder doch Günstiger oder nicht? Vielleicht verseh ich mich da jetzt auch, aber so könnte ich mir das vorstellen.
alfirinDie Idee ist nicht schlecht. Geht so ein bisschen in die Streitschlichterprojekte, die es ja auch an einigen Schulen gibt.
Um Kosten kommt man wohl nicht herum, wenn das von der Jugendhilfe betreut wird.
Aber es spart trotzdem Arbeit und Geld wenn die Jugendgerichte sich nicht mehr um jedes noch so kleines Delikt kümmern müssen. Steht doch in dem 2. Link: Ladendiebstahl, Moped auffrisieren, oder Schwarzfahren.
Ich denke mal Körperverletzung gehört da nicht mehr dazu, das ist schon zu gravierend. Höchstens eine Schulhofschlägerei, bei der niemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist.
Dirtydevil1981Ja so war das auch mit der Körperverletzung eher gemeint.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von alfirin [/i]
[B]Ich denke mal Körperverletzung gehört da nicht mehr dazu, das ist schon zu gravierend. Höchstens eine Schulhofschlägerei, bei der niemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist. [/B][/QUOTE]

Das setzte ich natürlich voraus, daß da keine "schwere Körperverletzung" drunter fällt.

Mit den Kosten, da habt ihr mich weitgehend überzeugt, daß es billiger wäre (besonders im Hinblick darauf, daß Richter mehr Zeit für anderen Kram hätten).


Schwarzfahren und Moped friesieren finde ich als verhandelbare Delikte auch klasse.
Dirtydevil1981Sachbeschädigung wäre auch etwas was darüber ablaufen kann.
ApexWobei sich mir die Frage nach der Rechtsgültig von von Jugendlichen gefällten Urteilen stellt und auhc die Frage nach den Rechten des Beklagten...hat man als Beklagter nicht das Recht auf einen "echten" Richter?

Allerhöchstens Urteilsempfehlungen könnte ich mir Vorstellen...
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Dirtydevil1981 [/i]
[B]Sachbeschädigung wäre auch etwas was darüber ablaufen kann. [/B][/QUOTE]



Ja, auch das finde ich gut.
Dirtydevil1981[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Wobei sich mir die Frage nach der Rechtsgültig von von Jugendlichen gefällten Urteilen stellt und auhc die Frage nach den Rechten des Beklagten...hat man als Beklagter nicht das Recht auf einen "echten" Richter?

Allerhöchstens Urteilsempfehlungen könnte ich mir Vorstellen... [/B][/QUOTE]

Mag sein, kenne mich im Jugendstrafrecht nicht ganz so aus. Aber für solche "kleinen" Dilikte ist es schon Geldverschwendung einen Teuren Richter so holen. Außerdem könnte man das Jugendstrafrecht ja ändern, immerhin wird das Strafgesetzbuch auch des öfteren erneuert bzw. verändert.

Es müßte irgendwie auch einen Katalog geben, nachdem man sich richten kann, sowas wie einen Bußgeldkatalog. Z.B: Jemand hat ein Radio geklaut das 50,00 € kostet, dafür muss er nach dem Katalog 60 Gemeinnützige Stunden bei einem Gemeinnützigen Unternehmen wie z.B. der Caritas ableisen, oder auch im Krankenhaus, Altenheim, bei der Gemeinde, in Jugendzentren usw. Man könnte dann so sich etwas besser orientieren. Natürlich müßte man ein wenig von den Richtlinien abweichen können, z.B. wenn der Straffällig gewordene Jugendliche die Tat gar nicht bereut, da gibt es dann vielleicht sogag 100 Sozialstunden die er ableisten soll. So wäre das doch vorstellbar, denke ich zumindest.
XandrinIch finde die ganze Idee unverantwortlich.
Ich denke um wirklich darüber uteilen zu können was recht und unrecht ist, braucht man verdammt viel Lebenserfahrung.
Viele Argumente, die von Jugendlichen kommen sind nicht durchdacht, und mögen beim ersten Moment ganz logisch klingen, aber wenn man dann mal in Ruhe drüber nachdenkt erscheint vieles unlogisch.
Wenn es so ein Verfahren wirklich gibt, dann sollte man sich die Jugendlichen ganz genau aussuchen.
ICh für meinen Teil würde jedenfalls nicht über die Zukunft und die Straftat anderer Menschen urteilen, das traue ich mir nicht zu. Wie schon gesagt, man brauch wohl verdammt viel Lebenserfahrung.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Xandrin [/i]
[B]Ich denke um wirklich darüber uteilen zu können was recht und unrecht ist, braucht man verdammt viel Lebenserfahrung.
[/B][/QUOTE]


... und diese Lebenserfahrung, die Jugendliche heut zu Tage sammeln, haben ältere Richter nicht. Die sind in ganz anderen Zeiten aufgewachsen.
Dirtydevil1981Man kann das auch ein wenig mit Erziehung von Kindern vergleichen. Wenn ein Kind was ausgefressen hat (z.B. die tapeten bemalt) bestrafen Eltern auch immer anders. Einige sind da strenger andere sind nicht so streng. Das ist bei Richtern mit Sicherheit ähnlich. Nur Eltern können ihre Lebenserfahrung (ein teil kommt natürlich aus der eigenen Erziehung die man genossen hat bei den Eltern) auch erst beim ersten Kind erlangen. So ist es doch bei Richtern auch. Erst nach mehreren Fällen können sie sicher richten und selbst dann passieren auch noch fehler.

Und Jugendliche können auch dazu lernen. Lebenserfahrungen sammeln. Auch wenn man erst unsicher ist bei den ersten Fällen. Aber nach kommt auch bei Jugendlichen die rutine.
Xandrin@Dirtydevil1981
Sicher können Jugendliche Lebenserfahrungen sammeln. Das müssen sie ja auch.
Aber meinst du nicht das da ein Jugendlicher schon genug mit zu tun hat?
Ein Richter muß ja nun nicht jenseits der 50 sein, um ein guter Richter sein zu können.
Aber nicht um sonst muss man verdammt viel lernen bevor man überhaupt als Richter "anerkannt" ist. Und das wohl auch seine Gründe.
Ein Jugendlicher weiß zwar grob was "falsch" und was "richtig" ist, aber sieht die Dinge doch immer noch aus einer anderen Perspektive. Er ist halt nicht unbedingt "vernünftig". Natürlich kann man das nicht porschalisieren...aber wenn ich daran denke was ich früher für "Mist" gemacht habe...(keine Straftaten oder sowas). Ich wusste zwar das es eigentlich unvernünftig ist aber ich habe es trozdem getan. Auch die Fehler die man macht sind wichtig, wahrscheinlich sogar noch wichtiger, als das was man richtig macht.
Aber um über fremde Menschen urteilen zu können muss man einfach erst einmal beides sammeln.
darkEMYRja die richter sind älter, das stimmt

aber hört die moderne nicht bei straftaten auf??? (hängt von der tat ab, aber bei den meisten ist es wohl so)
HalbMondNaja, vllt hab ichs ja bisher nur überlesen, aber wie sieht es eigentlich mit der Rechtssicherheit aus?? Deutschland zeichnet sich doch vor allem dadurch aus, dass es ein einheitliches Rechtssystem hat - dass heißt dass ich bei einem Verstoss ganz genau weiss mit welchen Strafen ich zu rechnen hab -
mag sein, dass sich Jugentliche besser in die jeweilige Lage versetzten können, aber dass das Urteil von der schlechten Laune irgendwelcher inkompetenten Kiddies (wie ist dann eigentlich die Altersbeschränkung nach unten) abhängt finde ich schon ein wenig zuviel des Guten...

Und wenn es nur um den Kostenfaktor geht - wieso denn bei einem eindeutigen Fall überhaupt vor Gericht gehen?? Bei 08/15 Verstössen kann man doch genausogut 08/15 Urteile fällen, nicht??
AranielHm, ich find die Idee eigentlich nicht schlecht ... wenn man sich mal überlegt was die Beweggründe für Straftaten sind ...
Manchmal ist es ja so, dass Jugendliche Mist bauen, weil sie denken, es kommt bei den anderen gut an und sie werden als Held "gefeiert".
Wenn sie aber jetzt von Gleichaltrigen verurteilt werden ... begreifen sie vielleicht, dass sie auf dem Holzweg waren ... ich könnt mir vostellen, dass die Bereitschaft zur Einsicht bei den "alten, verbohrten, spießigen Richtern" wesentlich geringer ist als die bei Jungen Menschen ...
Jedoch ist es wiederum auch so, dass jeder Mensch einen anderen ... wie soll ich sagen, Reifegrad hat. ich denk ihr wisst was ich mein (und ich bild mir ein, das wurde so ähnlich schon mal angesprochen ...)
Also sollte man vorher mit den Interessenten gespräche führen, um es herauszufinden, wie sie ticken. Und wichtig ist auch, dass ein richtiger Jurist die ganze sache beobachtet ... und evtl auch eingreifen kann.

Das ist meine Meinung zu diesem thema

LG
Araniel
Dirtydevil1981[QUOTE][i]Original geschrieben von HalbMond [/i]
[B]Naja, vllt hab ichs ja bisher nur überlesen, aber wie sieht es eigentlich mit der Rechtssicherheit aus?? Deutschland zeichnet sich doch vor allem dadurch aus, dass es ein einheitliches Rechtssystem hat - dass heißt dass ich bei einem Verstoss ganz genau weiss mit welchen Strafen ich zu rechnen hab -
mag sein, dass sich Jugentliche besser in die jeweilige Lage versetzten können, aber dass das Urteil von der schlechten Laune irgendwelcher inkompetenten Kiddies (wie ist dann eigentlich die Altersbeschränkung nach unten) abhängt finde ich schon ein wenig zuviel des Guten...

Und wenn es nur um den Kostenfaktor geht - wieso denn bei einem eindeutigen Fall überhaupt vor Gericht gehen?? Bei 08/15 Verstössen kann man doch genausogut 08/15 Urteile fällen, nicht?? [/B][/QUOTE]

Dafür haben wir ja Gesetze. Und da Gesetze schwer zu lesen sind (für Kinder und auch für Erwachsene, ich spreche da aus erfahrung) könnte man ja einen Katalog fertigstellen. Indem ganz leicht überschaubar ist welche Strafe man z.B. für das kaputtmachen einer öffentlichen Bank verhängen würde. Und dann kann natürlich noch unterschieden werden. Ob der Angeklage gestanden hat das er es war, wie die Familienverhältnisse sind, ob die Person schon öffter Auffällig war etc. Man kann dann eventuell die Strafe höher setzen oder sie mildern aus bestimmten Gründen.
darkEMYR[QUOTE][i]Original geschrieben von Araniel [/i]
[B]Hm, ich find die Idee eigentlich nicht schlecht ... wenn man sich mal überlegt was die Beweggründe für Straftaten sind ...
Manchmal ist es ja so, dass Jugendliche Mist bauen, weil sie denken, es kommt bei den anderen gut an und sie werden als Held "gefeiert".
Wenn sie aber jetzt von Gleichaltrigen verurteilt werden ... begreifen sie vielleicht, dass sie auf dem Holzweg waren ... ich könnt mir vostellen, dass die Bereitschaft zur Einsicht bei den "alten, verbohrten, spießigen Richtern" wesentlich geringer ist als die bei Jungen Menschen ...


ja schon aber die "richter" die dann da sitzen gehören vermutlich nicht zum kreis derer, deren anerkennung die kriminellen jugendlichen wollen (die suchen ja "fame" unter ihresgleichen, nicht bei aus ihrer sicht spießigen strebern, die zur gleichen welt wie die alten gehören!)
Dirtydevil1981[QUOTE][i]Original geschrieben von darkEMYR [/i]
ja schon aber die "richter" die dann da sitzen gehören vermutlich nicht zum kreis derer, deren anerkennung die kriminellen jugendlichen wollen (die suchen ja "fame" unter ihresgleichen, nicht bei aus ihrer sicht spießigen strebern, die zur gleichen welt wie die alten gehören!) [/B][/QUOTE]

Mußtest du dich damals schon mal vor deiner ganzen klasse wegen irgenden einen scheiß den du angestellt hast entschuldigen? Ich ja, und ich muss sagen ich fand es so demütigend von gleichaltrigen so angesehen zu werden. Mich bei erwachsenen zu entschuldigen fand ich immer viel leichter.
darkEMYRja aber nur weil du wahrscheinlich einsichtig warst

wärst du jetzt so hardcore drauf wie manche kids heutzutage hättest du wahrscheinlich drauf geschissen oder es gar nicht gemacht...diese kids sind ja das problem,die ihre fehler nicht mal einsehen

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