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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Darf man sich Krieg, Auftsand, Revolution wünschen?
AmittusAlles in der BRD ist unflexibel, starr.
Jede Menge korrupte Politker, und Firmenchefs, und wir das Volk, dem soviel Freiheit geben wird, wie es zum bellen brauch, um es dann mit Schlafmittel abzufüllen, den Hunde die Bellen beißen nicht, und kaum sind ein paar Grundbedürfnisse befriedigt, wird er diese nicht aufgeben.

Und so leben wir in unsere heutigen mehrfachen Skalverei, Wirtschafts Sklave, Sklave des Staates Sklave, und Sklave unser selbst.

Es wird andauernt Propagiert, Demokratie sei gut. Wirtschaft sei gut, uns geht es gut, wir haben doch ein Haus/Wohnung, wir haben doch 2 Autos. Wir sind doch moralisch Weiterentwickelt. Unser Bildungstand ist doch soooo hoch.

Demokratie, als Volk haben wir kaum was zu sagen, wir wählen Vertretter, die mehr machen als sie wollen , als das was wir wollen, und bereichern sich noch schön nebenbei.
Die Mehrheit des Volkes lässt sich von Meinunsbildung aufs extremste beeinflussen, was nur zum scheitern der Demokratie (im öffentlichen, moralischen Sinne) führt.

Wirtschaft.....wir schuften Stunde um Stunde in Jobs die wir hassen, um Sachen zu kaufen, die uns vorgesetzt werden, und um das bischen zu erhalten was wir haben. WIr arbeiten fast unsere ganzes Leben lang, und davor lernten wir, um zu arbeiten, nur um dann mit 50 verarscht zu werden (wenig rente, erhöhtes Rentenalter, was nie erreicht wird, um die Rente noch niedriger zu halten), dann sind wir alt, ausgelaugt, und am besten stirbt man dann direkt, Wir haben Berufskrankheiten, die als selbstverständlich angesehen werden. Das ist doch total Absurt, das man eine Arbeit macht die eine hohe Wahrscheinlichkeit für auf eine bestimmte Krankeheit hat.

Die Wohnung, ich muss hier ehrlich sagen, ich hatte bis jetzt sehr viel Glück, hab in relative großen Räumen gelebt, aber jedesmal wenn ich bei anderen waren, ist mir als erstes die enge aufgefallen.

Wir haben Autos, aber nur weil es Konsum fördert, die mobilität fördert Konsum, aber auch das wird weiter eingschränkt, MAUT, Benzinpreise.

Moral, ein großer Teil unserem Reichtum haben wir nur dem Ausnutzen andere zu verdanken, dritte Welt, billig Lohnländer.
Habe gestern eine Reportage gesehen, ein Land der einen Führerkult hatte, da wär Stalin und Hitler neidisch gewesen.
Hab von dem Land noch nie was gehört, ist aber steinreich und alle machen Geschäfte da, unsere tollen Moralischen Mananger,Politiker, Ärzte.

Und unserer Bildungstand ist so hoch, mal ehrlich, die letzte großartige erfindung die auch umgesetzt worden ist, war der PC.
Alle tollen Maschienen, machen nur das was vor 100 jahren auch schon gemacht worden ist, nur maschienell. Die meißten verarbeitungs Technicken, gibt es schon seit Jahrhunderten.
Wir kennen uns auch so gut mit Medizin aus, das wir nicht andaurnt verarscht werden von Ärzten, oder sogenannten gesunden Produkten ( nah wer schluckt [nicht auf Medizinische Anordnung]Vitamin Präparate?Probiotische Joguhrts?).

Ich empfinde das als Böse, falsch... doch Gesetzlich hat diese System sich so abgesichert, das es von innen heraus nicht veränderbar ist. Es geht einfach nicht, es gibt eine Art Absultismus des Gesetzes [Es gibt auch gute Gesetze].

Ab wann darf man sich Krieg wünschen? Revolution? Wann darf ich mir wünschen, das Manager, wie die für unsere neuen Fleischskandal verantwortlich sind, einfach an die Wand stellen, und Öffentlich zu erschiessen? Darf ich mir wünsche das ein Flugzeug in den Bundestag fliegt, wärend unsere Tollen Politiker ihr tollen Reden schwingen, und sich immer mehr in die eigene Tasche stecken?

Krass gesagt, ich wünsche mir den Tod für andere...
Was ist dann noch Moral? Was ist eine gute Morale? Was macht einen Moral gültig? Woran soll ich jetzt die Dinge bewerten? Wieso sollte meine Moral gültig sein? Hat doch nur der stärkere Recht? Ist es also dann vertretbar sich den Krieg zu wünschen? Die Revoltion? Die, zwangsweise, gewaltsam Veränderung?

Und wieso bin ich so verweichlicht worden, und kann mich nicht erheben, den Anfang machen, für ein besseres Deutschland, oder soagr für eine bessere Welt? Und wieso gibt es in Deutschland niemand, der sich erhebt mit all seiner Kraft? Sind wir alle so verweichlicht? So Bequem? Oder sind alle so sehr mit Schlafmittel zugedröhnt?
ShapeshifterNun, dem Obigen kann ich mich, vom Grundeindruck her, anschließen. Kurz gesagt, mir scheint, als diene der Mensch nur noch der Wirtschaft, jedoch nicht mehr die Wirtschaft dem Menschen. Und unsere Demokratie ist so demokratisch, dass eigentlich ein großes Machtvakuum da ist, welches wirkliche Veränderungen verhindert.

Nebenbei, prinzipiell halte ich Demokratie für eine tolle Sache. Nur, funktioniert diese offensichtlich nur oder nur noch sehr eingeschränkt.

Mir persönlich scheint dem ganzen, nenne ich es mal 'System' etwas intern stabilisierendes zu fehlen. Das sind Werte wie Solidarität, Mitgefühl, ja Gefühl im Allgemeinen scheint zu fehlen. Im Rahmen der Wirtschaft geht es nur darum, dem Volke irgendwelche nebensächlichen Dinge als 'bahnbrechende Produkte' anzudrehen, mit dem Ziel, die Wirtschaft irgendwie ans Laufen zu bringen. Dabei ist es mit der Moral oftmals nicht mehr weit her.

Letztlich gehen viele Menschen, wie ich teilweise beobachten kann, daran zu Grunde. Arbeitslose fallen in tiefe seelische Nöte, Arbeiter quälen sich mit mobbenden Vorgesetzten herum, die wiederum auch nur ihre innere Unzufriedenheit an ihren Untergebenen ausleben. Was die Menschen wirklich wollen, bleibt unklar, sie verrennen sich augenscheinlich in dem, was die Wirtschaft ihnen vorgibt. Wirtschaft als Selbstzweck.

Nun, auch, wenn sich offiziell niemand den Krieg, die Revolution in Deutschland wünschen darf, vorrübergehend wäre es sicher nicht ohne Wirkung. Die Frage ist nur, ob daraus gelernt würde. Ich vermute eher, dass eine Revolution oder ähnliches nur ein 'vorgeschobenes' Problem wäre. Die Rückfallquote des rationalen, gefühllosen Systems wäre danach sehr hoch, wenn die Menschen, die daran beteiligt sind, wieder unreflektiert machen, 'was sich eben gehört'.

Die Veränderung, so man wirklich eine möchte, muss über den Geist der Menschen geschehen. Anordnen kann man sie nicht. Das System sind letztlich wir alle. Und wir alle müssen jeweils an uns selbst arbeiten.
BeowulfDas kommt also dabei raus, wenn man "Fight Club" mit "Marx" vermischt.
MagnusCaudar(BwErstmal @ Beowulf

Deine kleinen Humoreinlagen in aller ehren , sehr amüsant ... Allerdings kommt selten etwas mehr dabei heraus als abgeschmetterter Humor ( selbst wenn er einen kritischen Kontext beinhaltet )

Zum Thema

Natürlich ist es erlaubt sich alles zu wünschen , der Gesetzgeber verbietet nur es in die Tat umzusetzen . Eine Schande ...

Ob es moralisch vertretbar ist ... hmmm ... Vielleicht .
Moral ist eine Idee und ist nicht an eine Staatsform gebunden , so gerne dies auch immer behauptet wird ... Doch der Wunsch nach revolution ist vielleicht gar nicht so weit entfernt wie man glaubt , die Anfänge sind immerhin schon gesetzt ...

Ob es Moralisch ist zu Morden oder einen Mord zu wünschen , nein , eindeutig nicht ... Jedoch stellt sich die Frage was getan werden muss um eine Idee am Leben zu erhalten ... Eine solche Macht wie etwas das die Entscheidung so vieler Menschen unterwandert fordert Opfer , wie jede große Macht .

Jene die solche Ideen festigten brachten auch viele Opfer um es zu erschaffen , man könnte sagen das "Gute" ( Im moralischen Sinne ) steht auf einem Fundament von Leichen ... Die Frage ist also ob die gleichen Opfer erbracht werden müssen um sie am Leben zu erhalten ...

Allerdings rate ich dir nicht deine Wünsche in die Tat umzu setzen ...


Zu deinen Beowachtungen bezüglich des Systems muss ich dir zustimmen , auch wenn sich dies noch viel weiter führen ließe ...

Ich hasse es auch allerdings respektiere ich es , ein so komplexes System mit solcher Macht ... Stell dir mal vor die Pharaonen hätten es geschafft das ihre Sklaven für sie aus Überzeugung in den Krieg gezogen wären und dies über Jahrtausende ...

Wäre ich in der Position ein System zu erstellen wäre es diesem sehr ähnlich ...


Am schluss möchte ich noch gerne eine Frage offen stehen lassen : In wie weit hilft man dem was man Hasst wenn man der Moral treu bleibt
AmittusMit der Moral ist es halt so ne Sache, wieso soll man niemanden töten? Antwort, man will nicht das man von jemande getötet wird, oder jemand der einen nahesteht. Nur, was ist, wenn derjenige mir (laut dieser Moral) etwas antut, was ich nicht mag? Sei Sklaverei, mich z.B: schlägt etc. was darf ich erwiedern?
Mit voller Kraft? Verhältniss mässig, doch was würde dann die Verhältnissmässigkeit bestimmten (losgelöst von der gesetzlichen Lage).

Wie soll ich mich gegen einen Konzern alleine wehren? Den Bürgern wurde der Zusammenhalt schon zerstört, indem man Induvidualismus als ein hohes Gut propagandiert wird. Und mit Gesetze? Naja Recht haben und Recht bekommen.

Gewalt in unsere Geselschaft, absolutes Tabu. Wieso? Ist doch ein Teil unseres Leben? Aber nein, wenn mich z.B. jemand Beleidigt, darf man ihn nicht schlagen, wieso? er muss mich doch nicht angreifen? So kann er sich sicher wiegen, weil er vielleicht rethorisch besser begabt ist, und tut einen weh und zerstört das Soziale Gefüge (wie die anderen dich sehen z.B.) und das muss man akzeptieren. Es gibt viele Dinge, in denen die Spielregel nur einen Bevorteilen ohne das man sich wehren kann.

So ist das auch in der Wirtschaft, Politik überall.

Irgendwie komme ich zum Schluss das unsere System nichts weiter ist als eine reine Unterdrückung, verpackt in goldener Folie.
Kein gegenseitig verzicht auf Freiheiten für den Wohl Aller, sondern für das Wohl weniger.

Und was unterscheidet unser System (Demokratie/Wirtschaft) noch von Diktatur? In der Diktatur konnte man der Schlange wengisten den Kopf abschlagen.
Darket[QUOTE]So kann er sich sicher wiegen, weil er vielleicht rethorisch besser begabt ist, und tut einen weh und zerstört das Soziale Gefüge (wie die anderen dich sehen z.B.) und das muss man akzeptieren. Es gibt viele Dinge, in denen die Spielregel nur einen Bevorteilen ohne das man sich wehren kann.[/QUOTE]
Würde er Dir, statt Dich zu beleidigen eine Reinhauen, wäre das Ergebnis das gleiche, nur dass diesmal nicht derjenige mit rhetorischer Überlegenheit, sondern der körperlich stärkere gewinnt.
Argumentationskraft=0
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Amittus [/i]
[B]und Sklave unser selbst. [/B][/QUOTE]
Das ist etwas, was nur du selbst ändern kannst.
Das kann dir niemand abnehmen.
Und wenn du das geschafft hast, werden auch die restlichen Ketten nach und nach fallen und du brauchst dir überhaupt garkeine Gedanken mehr darum machen, ob Krieg moralisch legitimierbar ist, oder nicht, denn du wirst wissen, wenn du dich deiner Ketten entledigt hast, daß Krieg niemals moralisch legitimierbar sein kann.
Und genauso wirst du ohne deine Ketten merken, daß es keinen Grund gibt, in Starrheit zu verfallen.
Und du wirst merken, daß das, was andere machen, nicht automatsich nachahmenswert ist.
Und vielleicht fällt dir dann auch auf,
was du kannst, was du willst,
und wie du es willst.

Schmeiß die Ketten weg und werde im Sinne von "Du bist Deutschland" aktiv! Zeig, was du kannst! :)
NoxiousGut, jetzt haben wir jede Menge Dinge GEGEN die wir sind.
Scheindemokratie, MAUT, Benzinpreise, Meinungsmache in den Medien, Niedrigstlohnländer, Diktatur, Fleischskandale, wirtschaftliche Ausbeutung der Arbeiter, technologischer Stillstand(???), Manager, Politiker, Ärzte und sowieso das ganze beschissene System...

Und FÜR was bist du?
Wie sieht deine Alternative aus? Glaub mir, es ist bestimmt nicht damit getan, sie alle an die Wand zu stellen.
Es ist leicht ein Feindbild aufzustellen, aber es ist schwer ein Alternativmodell aufzustellen.

(Ich nehm keine Schlafmittel)
Goat93[QUOTE]Darf man sich Krieg, Auftsand, Revolution wünschen? [/QUOTE]

Du darfst dir alles wünschen :D
Panic KingDarf man sich Krieg, Auftsand, Revolution wünschen?


Man sollte es sich teilweise wünschen
TheTurningPoint@ Amittus:

Ich schließe mich den Fragen von Noxious an:[QUOTE][i]Original geschrieben von Noxious [/i]
Und FÜR was bist du?
Wie sieht deine Alternative aus? Glaub mir, es ist bestimmt nicht damit getan, sie alle an die Wand zu stellen.
Es ist leicht ein Feindbild aufzustellen, aber es ist schwer ein Alternativmodell aufzustellen.
(Ich nehm keine Schlafmittel) [/QUOTE]Werde dir erst einmal darüber klar, WAS du selbst eigentlich erreichen willst. Ausgehend davon kannst du dann darüber nachdenken, welchen Weg du einschlagen willst, um deine Ziele zu erreichen. Nicht umsonst heißt es "Der Weg ist das Ziel". Wenn du dir Frieden als Ziel wünschst, dann ist Krieg garantiert der falsche Weg. Wenn du Gewalt und Krieg als Mittel wählst, dann ist abzusehen, wo dein Weg hinführen wird ...

Revolution muss nicht immer blutig und gewaltsam sein. Das Volk der DDR hat 1989 eine andere Alernative gezeigt.
Move over Kate[QUOTE]Revolution muss nicht immer blutig und gewaltsam sein. Das Volk der DDR hat 1989 eine andere Alernative gezeigt.[/QUOTE]

Das Volk war stark genug, sich der ungeliebten Machthaber zu entledigen. Es war zu schwach, den falschen Verlockungen des "Westens" zu widerstehen.
Black ReaperFür mich stellt sich gerade die Frage, wie diese Frage überhaupt aufkommt... Steht nicht dahinter, dass man sich vielleicht fragen sollte, woran man sich heute noch orientieren kann? Warum soll ich denn keinen Menschen töten dürfen? Der könnte sich doch wehren und wenn er's nicht kann, dann ist er halt nicht lebenswert... Wenn so meine Moral aussähe, wer wollte mir dann etwas entgegnen? Wer hat denn etwas ernsthaftes dagegen vorzubringen, abgesehen von seiner eigenen Moral?
Warum darf ich nicht vergewaltigen, wen ich will? Die könnten's doch genauso machen und hätten möglicherweise ihren Spaß dran... Wenn ich so wäre, hätte ich bestimmt auch welchen dran...

Ich glaube nicht, dass der Ausgesandte so drauf ist... ich glaube nicht, dass er etwas solches tun würde... Aber interessant ist doch in meinen Augen die Frage, wie solche Gedanken überhaupt aufkommen...


Nur kurz zu mir: Ich sehe es als Schwachfug an, Manager zu erschießen, nur weil sie einem querkommen... Gegen etwas zu sein ist immer leicht, für etwas zu sein, ist schon schwer... TurningPoint hat da einige wichtige Dinge genannt...
Aber: Warum sollte nicht eine Revolution gewaltsam sein? Vielleicht weil danach mehr Schlafmittel notwendig wären...

Gruß,

Black Reaper

P.S.: Nur bevor jemand auf dumme Gedanken kommt... Die Gewaltfiktionen oben entsprechen in keiner Weise meiner tatsächlichen Auffassung... Nur für den Fall...
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Move over Kate [/i]
Das Volk war stark genug, sich der ungeliebten Machthaber zu entledigen. Es war zu schwach, den falschen Verlockungen des "Westens" zu widerstehen. [/QUOTE]Das ist genau das von mir angesprochene Problem. Das Volk war sich einig, was es nicht (mehr) wollte, aber es war sich nicht einig, was es stattdessen wollte. Und die Zeit zwischen dem 9. Oktober und dem 9. November 1989 war wohl auch zu kurz um sich auf gemeinsame Ziele zu einigen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Black Reaper [/i]
Ich sehe es als Schwachfug an, Manager zu erschießen, nur weil sie einem querkommen... [/QUOTE]Geht mir genauso. Selbst wenn sie großen Mist gebaut haben, fände ich es besser, wenn sie die Gelegenheit bekämen, mit ihren zukünftigen Handlungen die durch sie in der Vergengenheit angerichteten Schäden wiedergutmachen oder wenigstens lindern zu können.

[QUOTE]Gegen etwas zu sein ist immer leicht, für etwas zu sein, ist schon schwer... [/QUOTE]Und selbst wenn man ziemlich genau weiß, wofür man ist, ist es unheimlich schwer, Mitstreiter zu finden. Während man blöderweise ganz schnell Mitstreiter und Mitläufer findet, wenn es darum geht, gegen etwas oder gegen jemanden zu Felde zu ziehen. :(
Donn[QUOTE][i]Original geschrieben von Amittus [/i]
Ab wann darf man sich Krieg wünschen? Revolution? Wann darf ich mir wünschen, das Manager, wie die für unsere neuen Fleischskandal verantwortlich sind, einfach an die Wand stellen, und Öffentlich zu erschiessen? Darf ich mir wünsche das ein Flugzeug in den Bundestag fliegt, wärend unsere Tollen Politiker ihr tollen Reden schwingen, und sich immer mehr in die eigene Tasche stecken?
[/QUOTE]

Abgesehen davon, dass Dein Posting ausser Platituden nicht viel Substanz bietet, bitte ich Dich, mal diesen einen Absatz zu überdenken.

Wenn Du dir das Recht herausnimmst, Leute in die Luft zu sprengen, die eine andere Auffassung von politischer Gestaltung haben als Du, wer verwehrt es mir, Dich zu erschießen, weil ich Deine Auffassung zu diesem Thema ebenso wenig teile?

Nur weil Du zu dem Schluß gekommen bist, dass alles irgendwie scheiße ist und man mal dringend auf den Putz hauen sollte, bedeutet das nicht, dass Du der Realität auch nur im Entferntesten gerecht wirst.

Ich schließe mich übrigens Noxious an. WOFÜR bist Du?
Amittus@noxious

[Quote]Es ist leicht ein Feindbild aufzustellen, aber es ist schwer ein Alternativmodell aufzustellen.[/Quote]
Und wie Rechtfertige ich ein Alternativ Model? Und ist das alte Model den Gerechtfertigt?

@Black
So direkt um Moral und Zusammenleben gings eigentlich nicht, das Problem ist eher, das es für mich so Aussieht, das man Moral über Board werfen muss, um dann was neues mit Moral Aufzubauen. Nicht um MAcht des Stärkern.

[Quote]Ich sehe es als Schwachfug an, Manager zu erschießen, nur weil sie einem querkommen... [/Quote] Nutzen dich aus, Schaden im schlimmsten Fall deiner Gesundheit, verursachen Katastrophen, türlich halt die andere Wange auch noch hin.
@ Donn
[Quote]Wenn Du dir das Recht herausnimmst, Leute in die Luft zu sprengen, die eine andere Auffassung von politischer Gestaltung haben als Du, wer verwehrt es mir, Dich zu erschießen, weil ich Deine Auffassung zu diesem Thema ebenso wenig teile?
[/Quote]
Genau, wie kann ich was neues Rechtfertigen, wozu ich aber Mittel brauchen, die gegen das Neue als auch gegen das ALte System verstößt.


So mehr Zeit hab ich jetzt nicht, muss los, bis heute Nachmittag/Abend
Noxious[QUOTE][i]Original geschrieben von Amittus [/i]
[B]

Und wie Rechtfertige ich ein Alternativ Model? Und ist das alte Model den Gerechtfertigt?
[/B][/QUOTE]

Gotteswille, der Wille des Volkes und das Recht des Stärkeren sind einige klassische Beispiele. Es steht dir allerdings frei, in dem Punkt kreativ zu sein.
Dirtydevil1981Also ich geh mal hier kurz auf die Überschrift des Threads ein.

Ich wünsche mir keinen Krieg, ein kleiner Aufstand ist okay, revolution ist nicht mein ding aber reformen sind passabel.

Soviel dazu
darkEMYRmoralisch? NEIN!
aber: ein bisschen revolution? wieso nicht?das kriegst du in der brd nicht auf die reihe, drüben in Frankreich sieht das ganz anders aus
bedenke den hohen lebensstandard den wir hier trotz dieser krisen haben und vergleich ihn mal mit sudan,angola.....

als frei und klar denkender mensch kann man halt manchmal schon irre werden, wenn man das gefühl hat,das alles durchschaut zu haben und es regt einen auf dass man scheinbar so machtlos ist...aber sowas dauert...denkt nur mal 100 -200 jahre zurück und vergleicht das mit heute (und diese zeiten waren auch schon weit fortgeschritten gegenüber früheren)

also: abwarten und tee trinken oder aktiv werden (ich sag immer: ich kann terroristen verstehen,und wer sich heute die welt ansieht kann ja fast nur radikal werden)


Anmerkung für den verfassungsschutz:
Ich stehe voll hinter der freiheitl.-demokratischen grundordnung sowie der verfassung der brd und beabsichtige weder diese anzugreifen noch durch handeln ihre grundsätze zu verletzen
(bevor mir hier der staatsschutz in haus stürmt;-))
MontroseEin Sklave muß arbeiten, ohne etwas dafür zu bekommen.

In Deutschland bekommen die Menschen etwas, ohne zu arbeiten. Schon der ganz normale Sozialhilfempfänger hat Handy, CD-Player und Fernseher. Und wenn die Leute ein bißchen was arbeiten, dann können sie sich Autos, tolle Wohnungen und teure Klamotten usw. leisten. Ist das nichts?

Ich denke, bei dem thread-Ersteller sind ein bißchen die Maßstäbe verrutscht.

Nein, lieber thread-Ersteller, wir schenken Dir morgen nicht das Kanzleramt oder die U.S.A. oder beten Dich als Gott an, damit es Deinem Ego besser geht.

Wenn Du den Aufstand und die Revolution gewinnen würdest und Kaiser von Deutschland wärst.... was hättest Du Menschen zu bieten? Da müßtest Du ja plötzlich Verantwortung tragen und für andere Leute etwas leisten, richtig von einer Konferenz zur nächsten Hetzen usw.. Ist doch viel zu anstrengend. Ist doch einfacher, sich ein Pfeifchen reinzuziehen und den Herrgott einen lieben Mann sein zu lassen. Wozu der Streß?

Zum Thema Krieg: die Fremdenlegion sucht noch Leute. Wenn also Deinem Leben ein bißchen der Kick fehlt, andere Leute umbringen usw., dann melde Dich doch dort mal.

[QUOTE]und es regt einen auf dass man scheinbar so machtlos ist...[/QUOTE]Joschka Fischer war Taxifahrer, Gerhard Schröder war Sohn einer Klofrau und dazuhin noch Halbwaise. Anscheinend gibt es Leute in dieser Gesellschaft, die von ganz tief unten Macht entwickeln konnten.

Wenn Du das nicht kannst, ist das nicht das Problem der Gesellschaft, sondern Deiner eigenen Unfähigkeit.
darkEMYRman achte auf das wörtchen "SCHEINBAR"

und handys und cd-player sind heute wohl kein luxus mehr

ein sozi-empfänger muss ja nicht im kartoffelsack im dreck liegen

das grundgesetz ist dir ein begriff, ja?
Montrose[QUOTE]und handys und cd-player sind heute wohl kein luxus mehr[/QUOTE]Wer bestimmt das denn?
Wenn alle zum Beispiel einen Mercedes fahren, Platinschmuck und den teuersten Nerzmantel hätten, wäre das in Deinen Augen auch kein "Luxus mehr", weil es ja alle haben.

Man könnte ja aber auch mal umgekehrt fragen: was braucht man wirklich zum Leben? Ist jemand, der kein Handy, kein CD-Player usw. hat, gleich ein Sklave oder Untermensch?

[QUOTE]ein sozi-empfänger muss ja nicht im kartoffelsack im dreck liegen[/QUOTE]Hast Du jemals einen Sozi-Empfänger im Kartoffelsack im Dreck liegen sehen? Ich nicht.

[QUOTE]das grundgesetz ist dir ein begriff, ja?[/QUOTE]Ja. Und dort steht nicht, daß man jedem Puder in den Arsch blasen müßte.
Odessa---
und handys und cd-player sind heute wohl kein luxus mehr
---

Sagt wer?

Alles, was über tägliche Nahrung, eine trockene Schlafstatt, medizinische Grundversorgung und die einfachsten Kleider auf dem Leib hinausgeht, IST Luxus. Es ist manch jungem Deutschen anscheinend nur nicht (mehr)bewußt.
LaChatte[QUOTE]Alles, was über tägliche Nahrung, eine trockene Schlafstatt, medizinische Grundversorgung und die einfachsten Kleider auf dem Leib hinausgeht, IST Luxus. Es ist manch jungem Deutschen anscheinend nur nicht (mehr)bewußt.[/QUOTE]

Traurig dabei ist, dass zwar viele sogenannte Luxusgüter wie Handy und PC besitzen, vielleicht auch Markenkleidung und ein Auto - dass sie aber in ungesunden Wohnungen leben (Wohngifte etc) und schlecht ernährt sind - nicht unterernährt, aber mangelernährt. Einerseits ist es heute nicht ganz so einfach, gesund zu leben, besonders in einer Grosstadt nicht, andererseits fehlt oft das nötige Wissen, wie mans überhaupt anstellen soll - oder das Bewusstsein, dass es überhaupt einen Mangel gibt.

Heute scheints zu einem grossen Luxus geworden zu sein, wenn man seine Grundbedürfnisse auf eine korrekte Art stillen kann.

Zu den Grundbedürfnissen zähle ich ausserdem eine gute Bildung - das muss nicht ein Studium an der Uni sein, aber das Wissen darüber, wie man in der Welt zurecht kommt, was einem gut tut und was nicht, was Verantwortung bedeutet - doch auch diese Sorte Bildung ist leider ein Luxusgut geworden.
decay73[quote]tägliche Nahrung, eine trockene Schlafstatt, medizinische Grundversorgung und die einfachsten Kleider auf dem Leib[/quote]

Die Zukunft der Deutschen:
Genügsam, bescheiden, aufmerksam, von Illusionen befreit, den irdischen Freuden entsagend aber zufrieden.

[IMG]http://www.zengeschichten.ch/img/BILD_88_T.jpg[/IMG]

In meiner Sig steht, warum es damit geht.


;)
BeowulfAlles was du besitzt besitzt irgendwann dich. Mit jedem neuen Erwerb werden wir ärmer und unfreier.
Ommmmmmmmmmmmmmmm........................lett
OdessaEigentlich wollte ich damit nur gesagt haben, daß es Luxus ist, mehr zu besitzen. Nicht dass das schlecht ist. Ich mag meine Stereoanlage (ein uraltes Teil, damals die klassischen 119 DM in einem no-name-Kaufhaus), ich mag mein 3. Paar Schuhe mit hohen Absätzen...

Aber mir ist bewußt, daß Millionen Menschen all das nicht haben - sondern nur ein Paar Schuhe (wenn überhaupt), und keine Stereoanlage. Ich würde nicht wagen, mehr zu fordern, und in den Momenten - da kann ich decay mal wieder nur zustimmen - wo mich gewisse "Begleiter" schmerzvollst daran erinnern, daß mein Leben "endlich" ist und der Schmerz alles ist was man über Tage und Nächte fühlt....in diesen Momenten bin ich froh, wenn ich einfach nur Essen habe, irgendwo ruhig im Eck liegen darf, ein Dach über den Kopf, und Klamotten und ähnlicher Kram sind da sowas von nebensächlich.

LaChatte: Bildung, ja, Zustimmung. Ich war "fixiert" auf materielle "Luxusgüter" :)
decay73Aber man muß doch bei der [i]allgemeingültigen[/i] Definition von Luxus Zeit und Ort mit einbeziehen.

Das, was hier absolut normal ist, ist woanders purer Luxus. Wir haben z.B. im allgemeinen mehr als ein paar Schuhe, in Afrika haben viele keine Schuhe...sind für uns Schuhe Luxus, weil Menschen beispielsweise im Amazonasgebiet keine haben?

Sind alte, geflickte Klamotten, die aber durchaus warmhalten, Luxus?

Ist der monatliche Gang zum Friseur Luxus?

Das Problem ist ja, ob Menschen dann noch genauso als gleichwertige Menschen wahrgenommen werden. Wer nicht in schicken Klamotten zum Vorstellungsgespräch kommt, bekommt auch keinen Job. So viel Luxus müßte also sein, wenn es noch [i]halbwegs[/i] gerecht zugehen soll.

Was also ist konkret "Luxus"?

Ist ein CD- Player, von denen die meisten Haushalte mehr als einen haben, wirklich Luxus?
Ist ein Handy wirklich Luxus, wo heute viele bereits ein Zweithandy haben?
Dirtydevil1981Das ist auch irgendwo der Grund warum ich persönlich keinen Krieg und keine Revolution brauche.

Eigentlich bin ich auch niemand der über das wirtschaftsdebakel stöhn. Gut ich reg mich auch über sozialschmarotzer auf konnte man ja auch in dem thread nachlesen. aber andersrum geht es mir doch persönlich gut. Ich hab ein tolles auto, einen alten (aber großen) fernseher, hab ein Motorrad, hab ne stereoanlage (die allerdings asbach ist) besitze nen DVD Player und nen Handy hab ich auch. Mein Kleider schrank ist so voll das ich nen größeren Brauch und meine schuhe belaufen sich so langsam auf 40 Paar. Darum brauch ich keine Revolution, aber ich kann halt nur für mich sprechen. In anderen ländern ist das natürlich anders
LaChatte[QUOTE]Eigentlich bin ich auch niemand der über das wirtschaftsdebakel stöhn. Gut ich reg mich auch über sozialschmarotzer auf konnte man ja auch in dem thread nachlesen. aber andersrum geht es mir doch persönlich gut. Ich hab ein tolles auto, einen alten (aber großen) fernseher, hab ein Motorrad, hab ne stereoanlage (die allerdings asbach ist) besitze nen DVD Player und nen Handy hab ich auch. Mein Kleider schrank ist so voll das ich nen größeren Brauch und meine schuhe belaufen sich so langsam auf 40 Paar. Darum brauch ich keine Revolution, aber ich kann halt nur für mich sprechen. In anderen ländern ist das natürlich anders[/QUOTE]

Siehst du, all das kann ich mir noch nicht mal leisten. Dafür habe ich einen andern Luxus, von dem du weniger zur Verfügung haben dürftest: ziemlich viel freie Zeit. Das bringt eine 50%-Stelle so halt mit sich...

Und ich finde eine Revolution, wenn auch lieber eine sanfte als eine gewalttätige, eine nötige Sache. Denn wenn es allen besser geht, so gehts auch mir besser. Fröhliche Menschen tun mir einfach besser als Griesgrame, Ängstliche und Pessimisten.;)
Dirtydevil1981[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Siehst du, all das kann ich mir noch nicht mal leisten. Dafür habe ich einen andern Luxus, von dem du weniger zur Verfügung haben dürftest: ziemlich viel freie Zeit. Das bringt eine 50%-Stelle so halt mit sich...

Und ich finde eine Revolution, wenn auch lieber eine sanfte als eine gewalttätige, eine nötige Sache. Denn wenn es allen besser geht, so gehts auch mir besser. Fröhliche Menschen tun mir einfach besser als Griesgrame, Ängstliche und Pessimisten.;) [/B][/QUOTE]

Wer sagt dir das ich nicht fröhlich bin, das ich kein optimist bin und das ich ein grisgram bin. Für mich mag luxus was anderes sein. Aber das ist für mich auch okay. Ich arbeite zudem gerne. Was soll ich denn immer zu hause sitzen. Ich liebe sogar meine Arbeit, denn ich verstehe mich gut mit meinen Kollegen und auch bei der arbeit kann man spaß haben.. Und ich habe nach der Arbeit immer noch Freizeit. Ich besuche Kurse, gehe zum Sport, treffe freunde, gehe ins Kino, auf Partys und ich kann auch mal faulenzen. Ich hab auch das ganze Wochenende freizeit, arbeite Freitags auch nur bis Mittag. Und ich verdiene gerne geld um mir schöne sachen zu leisten. Und ich geb auch Geld für andere, vielleicht mag das nur ein tropfen auf den heißen stein sein, aber es zeigt dennoch guten willen, das ich für Tierschutzvereine spende, das ich für Kinder in not spende. Es lässt mich also nicht kalt. Es mag zwar Egoistisch klingen, aber ich fühle mich so wohl und darum brauch ich keine Revolution. Und schon gar keine Kriege.
Ronin76Ich wünsche mir eine Revolution. Eine Revolution in den Köpfen wäre natürlich der bessere Weg, aber dies funktioniert leider nicht, weil die Macht der von gierigen Politikern und anderen Bonzen beherrschten Medien zu groß geworden ist, und das Volk zu träge, und durch hektische Arbeit beschäftigt und abgelenkt. Dekadenz wohin man schaut. ZB gewinnt immer die Partei die Wahl, welche das meiste Geld für Propaganda zur Verfügung hat, und so den Wähler am Besten manipulieren kann. Der Wähler zahlt dazu noch durch die Wahlkampfkostenrückerstattung, welche sich durch Steuergelder finanziert, Wahlkämpfe, welche unter anderem viele Rohstoffe durch sinnlose Plakate vergeuden.

Tja irgendwann gibt es einen großen Knall, und ich hoffe diesen Tag zu erleben, doch was kommt danach ? Die Menschen sind nun mal von Natur aus gierig, und es liegt in der Natur, daß der Stärkere gewinnt. Der Körper (Trieb) regiert hier über den Geist.
darkEMYR@montrose

nee nee wer das nicht hat ist kein untermensch aber der der es hat ist auch nicht zwingend reich.sozi-empfänger liegen hier natürlich nicht im dreck und das ist auch gut so.aber ein fernseher der zur täglichen information und auch bildung (gewisse programme mal ausgeschlossen) beiträgt kann man armen bzw. arbeitslosen menschen nicht vorenthalten...es ist KEIN luxus, und wenn irgendwann alle mercedes fahren ist das auch KEIN luxus mehr

das sagt der duden dazu:

Lu|xus, der; - [lat. luxus, zu lat. luxus = verrenkt u. viell. eigtl. = Abweichung vom Geraden, Normalen] ...

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