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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Gegen die Jagd auf Hauskatzen
Tapio BearkingHallo, heute erreichte mich eine eMail:
[QUOTE]
Liebe Tierfreunde,

sicher haben einige von Ihnen den schockierenden Beitrag des ZDF am
04.10. gesehen, indem ein Kreisjägermeister den radikalen Abschuss
von Hauskatzen propagierte, sofern diese nur mehr als zweihundert
Meter von einem Haus entfernt gesichtet werden.
Den Beitrag finden Sie hier:
[url]http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/23/0,4070,2381847-5,00.htmlDen[/url]

Wir sind der Überzeugung dass die extreme Einstellung von
Herrn KJM Volker Quade auch in der verantwortungsbewussten Jägerschaft auf Kritik stösst.
Bitte helfen sie mit dafür zu sorgen, dass das Amt des KJM in Schleswig-Holstein in
verantwortungsvolle Hände kommt. Senden auch Sie ihre Beschwerde an
die zuständigen Stellen.

Bitte kopieren sie dazu die folgenden E-Mail Adressen in die
Adresszeile, sowie den Beschwerdetext in das Textfeld. Vergessen
Sie nicht Ihren Namen am Textende einzufügen.

Das ebenfalls gezeigte Tierelend in China kann der Einzelne leider wenig beeinflussen.
Aber zumindest hier in Deutschland können Sie persönlich den Tierschutz
aktiv unterstützen. Vielen Dank im Namen aller Samtpfoten!



------- E-mail Adressen ab hier -----------------------

[email]Forstamt-Schleswig@landesforst.landsh.de[/email],
[email]info@dithmarschen.de[/email],
[email]info@kreis-ostholstein.de[/email],
[email]info@kreis-pinneberg.de[/email],
[email]info@kreis-rd.de[/email],
[email]info@kreis-rz.de[/email],
[email]info@kreis-segeberg.de[/email],
[email]info@kreis-steinburg.de[/email],
[email]info@kreis-stormarn.de[/email],
[email]info@luebeck.de[/email],
[email]info@multimar-wattforum.de[/email],
[email]info@nationalparkamt.de[/email],
[email]info@nordfriesland.de[/email],
[email]info@sn-sh.de[/email],
[email]Johann.Boehling@mlur.landsh.de[/email],
[email]kreis@schleswig-flensburg.de[/email],
[email]Margret.Brahms@mlur.landsh.de[/email],
[email]Michael.Stellet@mlur.landsh.de[/email],
[email]paul@agnj-sh.de[/email],
[email]Petra.Krings@mlur.landsh.de[/email],
[email]Poststelle@lanu.landsh.de[/email],
[email]poststelle@mlur.landsh.de[/email],
[email]pressestelle@flensburg.de[/email],
[email]Rathaus@LHStadt.kiel.de[/email],
[email]Reinhard.Schmidt-Moser@mlur.landsh.de[/email],
[email]service@nationalparkservice.de[/email],
[email]staatlichesumweltamt.itzehoe@stua-iz.landsh.de[/email],
[email]staatlichesumweltamt.kiel@stua-ki.landsh.de[/email],
[email]stadt@neumuenster.de[/email],
[email]StUA.Schleswig@stua-sl.landsh.de[/email],
[email]Thorsten.Elscher@mlur.landsh.de[/email],
[email]Ullrich.Schwarz@mlur.landsh.de[/email],
[email]verwaltung@kreis-ploen.de[/email],
[email]wbv-sh@gmx.de[/email],
[email]zentrale@umweltakademie-sh.de[/email],


------- Text ab hier ---------------------------

Betreff: Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

Offener Brief an zuständige Stellen:
Stadtverwaltungen
Umweltämter
Landratsämter

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 04. Okt. sendete das ZDF einen Beitrag, in welchem Herr
Kreisjägermeister Volker Quade (Schleswig Holstein) den radikalen Abschuss von
Hauskatzen propagierte. Seine Wortwahl lässt eine innere Einstellung
erkennen, die nicht mit dem allgemeinen Verständnis für Tierschutz in
Einklang steht.

Ich protestiere gegen die Tätigkeit von Herrn Volker Quade als
Kreisjägermeister und fordere Sie auf, dafür einzutreten, Herrn Quade
die Tätigkeit als Jäger zu untersagen. Leider besitzen noch recht viele
Jäger eine solch extreme Einstellung gegenüber angeblich wildernden
Haustieren und berufen sich dabei auf das Bundesjagdgesetz. Dieses
Gesetz entspricht in wesentlichen Teilen noch dem Reichsjagdgesetz aus
dem Jahre 1934 und legitimiert die grausame Jagd mit Fallen, sowie
den Abschuss von Haustieren. Eine Reform ist längst überfällig!

Den Beitrag des ZDF mit der Stellungnahme von Herrn Quade sehen Sie hier:
[url]http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/23/0,4070,2381847-5,00.html[/url]

Beste Grüsse

[/QUOTE]

Um was ich euch bitte:
Durchlesen, das Video anzuschauen und an der Protestaktion teilnehmen, indem ihr an jeden einzelnen (also wirklich eine eMail je Empfänger, auch wenn es eine Heidenarbeit ist, ich hab's getan) den untenstehenden Text zuschicken und die komplette eMail an Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen zuschicken.

Danke
Alex
moreIch bin überhaupt kein Fan von Kettenbriefen, Spam oder ähnlichem Nervtötenden Mailmüll...

Aber ich habs getan, diese Mail hat mich schon vor über einer Woche erreicht und ich habe keine Sekunde gezögert sie weiterzuschicken, ich selbst habe zwei Katzen, und ich kenne Menschen, die Katzen, Hunde oder Pferde grundlos hassen, und da kommt in mir nur unendliche Wut auf.
HalbMondMag ja sein, aber wenn Katzen bzw. generell Haustiere im Wald wildern, wieso sollte man diese dann anders behandeln als permanente Waldbewohner???
Oder gibt es jetzt plötzlich zwei verschiedene klassen von Tieren - die, die einem scheissegal sind und die, bei denen Herrchen/Frauchen zuHause sitzt und heult, wenn das Haustier nicht mehr zurückkommt???

Meiner Meinung nach muss man entweder komplett gegen die Tierjagd sein - mit allen Konsequenzen (Vegetarier...) oder aber gar nicht -
alles andere ist (tut mir leid, ist aber meine Meinung) komplett verlogen!!!
Tapio Bearking[QUOTE]Mag ja sein, aber wenn Katzen bzw. generell Haustiere im Wald wildern[/QUOTE]

Welches Haustier wildert denn im Wald?
NnordyUnd es geht auch darum, daß, sobald eine Katze 200m von einem Haus entfernt ist, sofort abgeschossen werden soll... Was soll das denn bitteschön sein?
Und noch was: Ich kenne einen Haufen Leute mit Katzen als Haustiere, die auch in der Nähe vom Wald wohnen, und das allergrößte, was die mal "reißen", ist eine Amsel. Ich hab noch keine Katze gesehen, die es mit einem Wildschwein, Reh, Fuchs oder whatever aufnehmen könnte... Also bitte. Wildernde Katzen - urban tales. Ganz ehrlich.
Ich unterstütze die Aktion gegen diesen Herrn auf jeden Fall!

edit: Im übrigen - ich bin gegen die Jagd an sich, bzw. akzeptiere diese nur in sehr engen Grenzen - sollte ein Kreisjägermeister eine verantwortungsvollere Einstellung gegenüber Tieren haben als der im Beitrag erwähnte Herr. Wenn wir hier schon von 'zweierlei Maß' anfangen.
HalbMond[QUOTE]Ich hab noch keine Katze gesehen, die es mit einem Wildschwein, Reh, Fuchs oder whatever aufnehmen könnte...[/QUOTE]

Ich auch noch keinen Hasen, der das geschafft hätte, trotzdem werden diese gejagt - weil sie eben Schäden anrichten...

[QUOTE] Und es geht auch darum, daß, sobald eine Katze 200m von einem Haus entfernt ist, sofort abgeschossen werden soll... Was soll das denn bitteschön sein?[/QUOTE]

Hast du da nicht etwas falsch verstanden??
Es geht nur um die Berechtigung das zu tun, sobald sich das Tier 200 m von einer bewohnten Siedlung befindet, es ist kein Delikt auf das es die Todesstrafe gibt...

[QUOTE]Im übrigen - ich bin gegen die Jagd an sich, bzw. akzeptiere diese nur in sehr engen Grenzen[/QUOTE]

Ach - und nach welchen kriterien machst du das dann???
Das schmeckt mir ->abschießen.
Och ist das putzig -> nicht abschießen...

Oder etwa nach logischen Kriterien: Diese und jene Art verursacht soviel Schäden, dass dagegen vorgegangen werden muss ...
Und wenn das eben Katzen sind, werden diese genauso behandelt!

[QUOTE]urban tales[/QUOTE]

Lass dir doch bitte deine Bildung nicht so raushängen ;)

[QUOTE]Welches Haustier wildert denn im Wald?[/QUOTE]

Katzen zum Beispiel.
OdessaIch hab den Artikel auch gesehen und war schockiert ohne Ende, auch wenn es ja leider nichts Neues ist, was diese grünberockten Lebendziel-Schützenvereins-Freaks da abziehen im Namen der "Wildhege" (Nnordy zustimm).

Mir ist kein Fall einer Katze bekannt, die ein Reh erlegte oder die einen Wald "zu Schaden verbiss", also die Ausrede mit dem "Wildern" ist sowas von hanebüchen im Fall (und darum geht es ja) HausKATZE - aber das sagen die meisten Jäger, die selbst auch GEGEN die Abschiesserei von Haustieren sind, ja ohnehin. Man kann nur hoffen, daß Typen wie die im Bericht gezeigten die Ausnahme sind.

Auf jeden Fall gibt es eindeutig immer noch zu viele von dieser Sorte, auch wenn sie Ausnahmen sind, und von daher - volle Unterstützung für die Aktion. Allein schon wegen der Gesetzeslage, auf die sich diese ***ich zensier mich gleich selbst*** -Typen beziehen könn(t)en. Demnächst werden sonst vielleicht auch noch Meerschweinchen, die man auf die Wiese vorm Haus setzt, abgeknallt wenn sie 3 Meter zu weit laufen - die könnten ja zum Monty-Python-Killerkarnickel mutieren und das Rotwild zu Tode hetzen *zyn*...

Es ist ja wirklich schon dreist ohne Ende, daß ich meine Katze einsperren soll - hier auf meinem Bauernhof, auf dem ich u. a. lebe genau WEGEN der Katze, damit sie artgerecht und frei sein kann - , nur damit sie nicht die 200-meter-Grenze überschreitet. Klar, ich werde meiner Katze jetzt einen Piepser um den Hals machen, irgendwas wird´s da schon geben, das nach exakt 200 Metern im Umkreis meines Hofes der Katze dann einen Stromschlag gibt, auf daß sie sofort "versteht": Aha, ich war zu weit weg und muss jetzt zurücklaufen. Allein der Zufahrtsweg zu meinem Hof ist knappe 150 Meter und bestimmt 50 mal am Tag läuft meine Katze den rauf und runter, weil links und rechts unsere Felder sind mit jeder Menge Mäuse.

Das ist genau das artgerechte Leben, das jede Katze haben sollte und ich werde den Teufel tun, wegen der Schiess- und Mordlust irgendeines Jägertrolls meine Katze in der Wohnung einsperren. Sie wildert nicht, so wie keine Hauskatze "wildert" im Sinne von "gefährdet Wild und Wald", und von daher rate ich jedem Jäger, nur ganz weit weg zu bleiben von meinem Haus und meinen Tieren dort (egal ob Haus- oder Draussenlebend-Tiere), ich habe keinerlei Problem damit, die Meinen - also auch meine Tiere - notfalls auch mit Körpergewalt zu verteidigen. Und ich hab, Boxen sei dank, eine kräftige Linke...

*

Halbmond: "Im Prinzip" ja, stimme Dir zu dahingehend und bin auch gegen JEDE Jagd etc., die als "Sportvergnügen" einiger dekadenter Zeitgenossen betrieben wird, sh. Fuchsjagd in England. Aber ich sehe die Notwendigkeit ein, daß man z. B. bei wildernden Hunden eingreifen muss - sonst hast Du Zustände wie in Australien, wo die verwilderten Haustiere die einheimischen Tierarten im Bestand bedrohten. Der Mensch hat daran Schuld, wie immer, indem Mensch seine Haustiere einfach aussetzt wenn sie ihm zu anstrengend werden und diese dann sich selbst überlässt, in einer "Natur" die bisher mit dieser Tierart gar nichts zu tun hatte und was zu verheerenden Konsequenzen führen kann. Ausbaden muss es dann das jeweilige arme Tier, das erschossen wird, bzw. die gesamte Tierwelt dort, die mit den verwilderten ehem. Haustieren zurecht kommen muss da wo diese Tiere ursprünglich gar nicht vorgesehen waren.
Astatos[Besserwisser- und Moralapostelmodus on]

[QUOTE]--------------------------------------------------------------------------------
Welches Haustier wildert denn im Wald?
--------------------------------------------------------------------------------



Katzen zum Beispiel.[/QUOTE]

Die Frage lässt sich auch anders beantworten, ohne näher darauf einzugehen.. nämlich der Mensch, und der wildert nicht nur im Wald sondern überall...

[QUOTE]Oder etwa nach logischen Kriterien: Diese und jene Art verursacht soviel Schäden, dass dagegen vorgegangen werden muss ...
Und wenn das eben Katzen sind, werden diese genauso behandelt![/QUOTE]

Eine Art kann nur aus einem Grund Schäden anrichten: der Mensch hat das natürliche Gleichgewicht durcheinandergebracht. Überlegt doch mal, warum in deutschen Wäldern Rotwild, Schwarzwild etc. geschossen wird.. Es nimmt ohne das Schießen überhand und richtet dann enorme forstwirtschaftliche Schäden an.. Doch warum kann es sich erst so ungehemmt vermehren (sofern es nicht geschossen wird)? Weil die früher vorhandenen natürlichen Raubtiere von eben dem Menschen in unseren Wäldern weitestgehend ausgerottet wurden.

Zum Schutz der Menschen, aber zum Nachteil für das ökologische Gleichgewicht.

Und dann beschweren wir uns, wenn die Wildtierpopulationen aus dem Rahmen fallen und sie entsprechend Schäden anrichten.

[QUOTE]Es geht nur um die Berechtigung das zu tun, sobald sich das Tier 200 m von einer bewohnten Siedlung befindet, es ist kein Delikt auf das es die Todesstrafe gibt...[/QUOTE]

Viel Spaß dabei, einer Katze zu erklären, dass sie sich nur bis da und dahin entfernen darf, sonst bekommt sie vielleicht ne Kugel verpasst.. Eine Katze geht ihrem Freiheitsdrang nach und fertig (wenn es nicht gerade ein Stubenhocker ist).

Vielleicht sollte man dieses Abschussrecht auch auf andere Lebewesen ausweiten, die sich unbefugt in deutschen Wäldern herumtreiben UND Schäden anrichten.. Denn ich möchte mal behaupten, dass der Hauptverursacher der Schäden immer noch der Mensch ist ;)


Doch es ist immer wieder das gleiche: "Die anderen sind schuld.. "und wenns halt die Tiere sind :(


[Besserwisser- und Moralapostelmodus off]


edit: da war wohl jemand schneller als ich..
Move over KateDa das Verhalten des Kreisjagdmeisters von der Gesetzeslage getragen wird, gibt es überhaupt keinen Grund, seine Absetzung zu verlangen. Das ist in etwa so sinnvoll, wie die Absetzung eines Polizisten zu verlangen, der in seinem Zuständigkeitsbereich gnadenlos Temposünder unter Hinweis auf die Geschwindigkeitsbeschränkung verfolgt.

Der Ansatzpunkt sind damit die Jagdgesetze, die diese Praxis erlauben - und nicht die Landratsämter und Kreisverwaltungen, die die Kreisjagdmeister beschäftigen. Schickt eure Mails lieber an eure Landtags- und Bundestagsabgeordneten...
Odessa----
Viel Spaß dabei, einer Katze zu erklären, dass sie sich nur bis da und dahin entfernen darf, sonst bekommt sie vielleicht ne Kugel verpasst.. Eine Katze geht ihrem Freiheitsdrang nach und fertig (wenn es nicht gerade ein Stubenhocker ist).
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Yepp, wie ich schon schrieb: Einen Piepser oder einen Chip implantieren, der die Katze nach 200 Metern irgendwie zurückbeamt...ich seh schon Generationen bei "Jugend forscht" am ersten "200Meter-Radius-FelinImplantat-Chip" arbeiten....

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Vielleicht sollte man dieses Abschussrecht auch auf andere Lebewesen ausweiten, die sich unbefugt in deutschen Wäldern herumtreiben UND Schäden anrichten.. Denn ich möchte mal behaupten, dass der Hauptverursacher der Schäden immer noch der Mensch ist.
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Wohl wahr.

Und ja, ich bin ja ohnehin dann auch dafür daß bittschön Kinder auf Bauernhöfen diese unsägliche Unart bleiben lassen sollen, sich in Wäldern aufzuhalten, die an viele Höfe angrenzen. Was soll das, müssen die Schrazen wirklich Baumhäuser bauen und im Wald spazierengehen, müssen die kleinen Mädchen dort leise unter Bäumen sitzen mit ihren Freundinnen und Gänseblümchenkränze winden - wieso können die Drecksplagen nicht, wie es sich gehört, im Haus bleiben und Playstation spielen oder verdammt noch mal vorm Fernseher sitzen, wie sich das gehört? Oder wieso werden sie nicht zumindest direkt vorm Haus angebunden, wenn sie denn schon an die frische Luft müssen und sich bewegen müssen, es gibt schliesslich gute Dressurleinen und Ketten-Halsbänder, die kann man einstellen auf "max. 20 Meter-Radius" und wenn sich dat Gör weiter vom Haus weg bewegt, dann ziehts halt ein bisserl am Hals, aber Hauptsache der teutsche Jägersmann kann in Ruhe aufm Hochsitz sitzen und auf HausKatz und HausRauhhaardackel, die sich in boshaft-niederträchtiger Eintracht zum Wildern verabreden, schiessen.."


(*Dieser Beitrag ist bewusst und in vollem Bewußtsein der Tatsache, daß 8 von 10 Lesern den Sarkasmus nicht erkennen werden, extrem polemisch-zynisch und überzeichnet verfaßt worden. Mir war einfach danach*)
Astatos[QUOTE](*Dieser Beitrag ist bewusst und in vollem Bewußtsein der Tatsache, daß 8 von 10 Lesern den Sarkasmus nicht erkennen werden, extrem polemisch-zynisch und überzeichnet verfaßt worden. Mir war einfach danach*)[/QUOTE]

Meiner zielt auf nichts anderes ab... :D

Man muss sich halt nur klar werden, dass der Mensch die meisten Schäden anrichtet und wir deswegen nicht Nachbars Katze abschießen sollten ;)..


PS: unsre Katzen wildern auch... die Mäuse auf des Bauern Feld :rolleyes:
Ãðàô ËÿãóøHallo, ich wollte mich dieser Aktion anschließen, und auch eine mail an die zudtändigen Behörden abzuschicken, da eine frei rumlaufende Katze keine Gefahr darstellt, und man blöd sein muss, um sie zu erschießen. Das Problem ist nur, ich habe eine gmx-Adresse, und ich wollt fragen, wie man die ganzen email-Adressen in die Empfängerzeile rinbekommt. Danke, schmatz und adieu, Pussies, haltet Euch schön fest, wir lassen Euch nicht im Stich!
Psychesöhm ja etwas fassungslos gerade
ich selber hab auch eine grosse dicke verschmuste katze

und wie sol leine katze im wald wildern?
ein hund kann das ja aber eine katze? o_O

wenn mir jemand einen gut überdachten grund nennen kann warum man die armen viecher erschiessen soll dann her damit
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von HalbMond [/i]
Meiner Meinung nach muss man entweder komplett gegen die Tierjagd sein - mit allen Konsequenzen (Vegetarier...) oder aber gar nicht -
alles andere ist (tut mir leid, ist aber meine Meinung) komplett verlogen!!! [/QUOTE]

Ja genau. Wäre auch noch schöner wenn man mit gesunden Menschenverstand an die Sache rangehen würde.
Entweder man lebt absolut veganisch, lässt Schädlich komplette Ökosysteme ausradieren, und verehrt jedes Tier auf das man trifft, oder aber man tritt jedes Vieh tot dass einen näher als zwei Meter kommt.
Nur zu töten wenn es sein muss, ist ja viel zu kompliziert für das durchschnittliche Entweder-Oder-Gehirn.
Move over Kate@ Odessa

Vielleicht können dir ja ehemalige NVA-Offiziere (die sind ja heute weitgehend arbeitslos) Tips zur flächendeckenden Einrichtung von [I]Sprengfallen[/I] (so in etwa in einem Radius von 190 m um den Hof) geben. Damit könnte man gewährleisten, das weder Kinder noch Katzen die Waldesruhe stören. Der Abschuss der Katzen wäre damit obsolet.

Dennoch bleibe ich dabei - problematisch ist nicht die Praxis, sondern das Gesetz, das die Praxis legalisiert. Nichts anderes hab ich geschrieben.
Panic King[QUOTE][i]Original geschrieben von Tapio Bearking [/i]
[B]Welches Haustier wildert denn im Wald? [/B][/QUOTE]


Die ganzen Hamster und Aquariumfische *hust*
Astatos[QUOTE]Entweder man lebt absolut veganisch, lässt Schädlich komplette Ökosysteme ausradieren, und verehrt jedes Tier auf das man trifft, oder aber man tritt jedes Vieh tot dass einen näher als zwei Meter kommt.
Nur zu töten wenn es sein muss, ist ja viel zu kompliziert für das durchschnittliche Entweder-Oder-Gehirn.[/QUOTE]


Hat man dir schon mal gesagt, dass streng veganische Lebensweisen auf Dauer äußest ungesund sein können? Das geht ein paar Jahre gut... aber irgendwann wird sich der entstehende Mangel bemerkbar machen..

Der Mensch ist von seiner Natur darauf angewiesen, sowohl pflanzliche als auch tierische Kost zu sich zu nehmen.. das heißt nicht, dass ich mir jeden Tag nen Braten reinziehen muss... Es geht um ein ausgewogenes Verhältnis der Nahrungsmittel.

Deswegen muss ich aber noch lange nicht meine Katzen verspeisen noch der Katze oder dem Hund meines Nachbarn ne Kugel verpassen :rolleyes:


[QUOTE]Dennoch bleibe ich dabei - problematisch ist nicht die Praxis, sondern das Gesetz, das die Praxis legalisiert. Nichts anderes hab ich geschrieben.[/QUOTE]

Doch oftmals weicht die Praxis auch sehr weit von der Realität ab, bsp. im öffentlichem Verkehr. Es interessiert niemanden, abgesehen von dem Verkehspolizisten in seinem Streifenwagen bzw dem Richter, der den fall dann evtl verhandeln darf.
Das Gesetz ist wichtig, zweifelsohne, aber wenn sich niemand daran hält, ist das Gesetz an sich auch nutzlos.

Ergo muss beides geändert werden, das Gesetz als auch die zugehörige Praxis.
OdessaMove over Kate: Deinem Beitrag hab ich auch gar nicht widersprochen, es ist sinnvoller, das Gesetz anzugehen, keine Frage. Aber schaden tut es ja auch nicht wirklich, wenn man wie auch immer "mobil" macht gegen solche Dinge, aufrütteln was nur aufzurütteln geht sozusagen ;-)


Panic King: Du hast die gefährlich Spezies der Landschildkröte vergessen. Die alte Dame, die mit mir im Hof hier wohnt, hat zwei davon, Susi und Moritz. Erst heute hat sie diese wieder hinterm Hof laufen lassen, kurz vor der Lichtung wo abends immer die Rehe stehen. Ich sah die Gefahr aber noch rechtzeitig und habe das Rehrudel, das hilflos dem Angriff des wildernden (sie fraßen einfach so an den Grashalmen rum) Bonnie-and-Clyde-Krötenpaares ausgeliefert war (sie befanden sich immerhin gute 80 Meter vom Haus weg und ob 200 Meter oder 80 ist doch eigentlich irrelevant WENN gewildert wird? - soviel zur Logik der "Meter-Angabe"), durch energisches aber ökologisch unbedenkliches Klatschen in die Hände gerettet... ;)

Im Ernst: ich möchte wirklich nicht die guten Jäger in Verruf bringen, denen die Wild- und Waldhege und -pflege am Herzen liegt. Der Bauer, dessen Kühe auf meiner Weide stehen und der sich wie ein Indianerhäuptling hier um Wald Wiese und meine Wasserquellen kümmert - mit Respekt und Ehrfurcht nämlich - , würde niemals ein Tier töten ohne Grund. Er jagt, so sagte er mir, z. B. aber dann, wenn im Bezirk Tollwut auftaucht und Bauern ihm von Füchsen berichten, die zu nah an die Häuser kommen und zutraulich sind. Solche Tiere muss er schiessen, und so tragisch es ist - es ist richtig so. Das ist nur ein Fall von einigen, wo ich es völlig verstehe (was nicht heisst dass es "schön" ist daß es passieren muß), daß ein Tier getötet wird und ich muss dankbar sein DASS es Jäger gibt, die das können. Ich könnte es nicht.

Ich verwahre mich gegen schiesswütige blutrauschgeile "Jäger", die ihrem Berufsstand alle UNehre machen und die das Töten von Tieren eigentlich eher als Sport und Hobby betreiben, und von der Sorte gibt es viel zu Viele und auch die kenne ich, grad wenn man auf dem Land lebt, hört man so Einiges in so manch einem Biergarten.... da wird "auf jeden Fuchs geschossen" weil man "die Mistviecher eh nicht mag, die hinterfotzigen" (das ist so die Sorte Mann, die vermutlich auch bei rothaarigen Frauen immer noch denkt, die würden auf Besen fliegen :rolleyes: ), und da wird eben auch "schon mal eine Katz derschossen, ja mei, wenn sonst nix vor der Flint´n ist - sunst wirds ja langweilig". Alles Aussagen von "Jägern", und nee, diese Sorte Waldpfleger soll sich bei mir im wahrsten Sinne des Wortes vom Acker machen ;)
Panic King[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]


Panic King: Du hast die gefährlich Spezies der Landschildkröte vergessen. Die alte Dame, die mit mir im Hof hier wohnt, hat zwei davon, Susi und Moritz. Erst heute hat sie diese wieder hinterm Hof laufen lassen[/B][/QUOTE]

ist ja unverantwortlich oh shit regenwurm willie ist auch ausgebüchst :eek:

Naja wenn er doch wenigstens ungeziefer erschiessen würde, ichhab von toten katzen genug. Hab nämlich kürzlichst mal wieder am Straßenrand ne überfahrende Baby-katze gesehen (um den anblick würde ich keinen beneiden)
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von Tapio Bearking [/i]
[B]Welches Haustier wildert denn im Wald? [/B][/QUOTE]Der wilden Kaninchen und Hasen größter Feind ist die Hauskatze.
Panic King[QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i]
[B]Der wilden Kaninchen und Hasen größter Feind ist die Hauskatze. [/B][/QUOTE]

Ich halte das für den natürlichen ausgleich
Move over Kate[QUOTE]Ich halte das für den natürlichen ausgleich[/QUOTE]

Natürlich? Wenn es sich um "wildernde" Haustiere handelt? Wenn man "natürlich" so weit definiert, dann ist auch die Regulierung von Wildbeständen durch den Menschen natürlich... :rolleyes:
Panic Kingna bevor sie haustiere waren haben sie auch nix anderes gemacht
Move over KateSo ein Schwachsinn... Wildtiere werden nicht entwurmt, bekommen keine Schutzimpfungen, werden nicht regelmäßig gefüttert oder zum Tierarzt geschleppt. Haustiere schon - und haben damit gewisse Wettbewerbsvorteile... Sie sind insoweit auf die Kaninchenjagd nicht angewiesen. Haustiere jagen [I]neben[/I] den Wildtieren. Und damit zusätzlich und außer Konkurrenz.
Demon17[B][I][U][SIZE=6][COLOR=red][CENTER]Ein Herz für Vögel, nieder mit den Katzen.[/B][/I][/U][/SIZE][/COLOR][/CENTER]
Panic King[QUOTE][i]Original geschrieben von Move over Kate [/i]
[B]So ein Schwachsinn... Wildtiere werden nicht entwurmt, bekommen keine Schutzimpfungen, werden nicht regelmäßig gefüttert oder zum Tierarzt geschleppt. [/B][/QUOTE]


achso verstehe dann werden stark geschwächte, verletzte tiere wenn sie gefunden werden nicht zum tierarzt geschleppt oder vögel die ausm nest gefallen sind nicht großgezogen?? Oder robbenbabies ohne eltern nicht in einer auffangstation aufgepäppelt??

Ja so wirds wohl sein:rolleyes:

Und es ist wohl ausgleichend weil sich nämlich wildtiere
(z.b ratten) auch Haustiere holen
(vögel in der außenvoliere z.b)
Darket[QUOTE]Hat man dir schon mal gesagt, dass streng veganische Lebensweisen auf Dauer äußest ungesund sein können? Das geht ein paar Jahre gut... aber irgendwann wird sich der entstehende Mangel bemerkbar machen..[/QUOTE]
Diese Diskussion ist breit ausgelutscht, führt zu endlosen "Fleischfresser=Mörder" Diskussionen und gehört obendrein bitte nicht hier rein.
NnordyJa bitte, ich möchte mal sehen welche Katze ein Rennen gegen einen Feldhasen (=Wildtier) gewinnt. Urban tales, nach wie vor.

Und noch was zu dem Herrn, der mich so direkt angegangen hat: Ich lebe vegetarisch, und zwar bereits seit 13 Jahren. Somit unterscheide ich Tiere nicht in 'schmeckt' und 'ungenießbar' oder dergleichen Mist. Du hast doch gefordert, man solle nicht mit zweierlei Maß messen. Daher fühlte ich mich dazu berufen, Dir die Kehrseite der Medaille aufzuweisen.
Über welche Art von Bildung ich verfüge ist nicht Gegenstand der Diskussion, und ich verbitte mir von Dir jegliche weitere Bemerkungen in dieser Richtung. Das gehört hier nicht her. Eine sachliche Diskussionsebene wäre angebracht.

@Move over Kate: Daß das Gesetz letztendlich den Mist produziert, ist völlig klar, und da würde ich Dir auch zustimmen. Aber abschießen 'auf Verdacht' (weil es ja sein KÖNNTE, daß die katze 'wildert' (was ich nach wie vor für unmöglich halte)) wird m.E. auch von diesem Gesetz nicht gerechtfertigt. Dann sind wir ja bald soweit wie das von Beckstein geforderte Gebot des präventiven ERschießens von (mutmaßlichen) Terroristen... *zyn*
Move over Kate[QUOTE]achso verstehe dann werden stark geschwächte, verletzte tiere wenn sie gefunden werden nicht zum tierarzt geschleppt oder vögel die ausm nest gefallen sind nicht großgezogen?? Oder robbenbabies ohne eltern nicht in einer auffangstation aufgepäppelt?? [/QUOTE]

Stimmt. Jetzt wo Du es sagst - erst kürzlich sah ich die allmorgendliche Staffel der Vogelfreunde Rhein-Nahe-Hunsrück e.V. unsere Wälder nach "aus dem Nest gefallenen Vögeln" durchstreifen. Und klar: Fast jeder von uns hat schon mal einen angefahrenen Keiler großherzig zum Tierarzt gefahren. Gut, beim letzten Mal hat mich einer mit seinen Hauern ein wenig aufgeschlitzt - aber ich tu es ja gerne...

So'n Quatsch. Empirisch haben mehr Menschen Haustiere, die in Waldesnähe wildern [I]könnten[/I]. Und wesentlich weniger Menschen schleppen Wildtiere zum Tierarzt oder so. Die Verhältnisse sind vollkommen verschieden... Ein ökologisch sinnvoller Ausgleich ist das sicher nicht. Abgesehen davon besteht die Gefahr, das verwilderte Haustiere ökologische Nischen besetzen und damit Wildtiere verdrängen. Haustiere verschieben das ökologische Gleichgewicht, wenn sie in der Wildbahn agieren - sie schaffen es nicht. Damit bleibt dein Beitrag unsinnig...

@ NNordy - na, ob das sinnvoll ist oder nicht steht außer Frage- wenn der Tatbestand erfüllt ist, fragt keiner, ob das Vieh tatsächlich wildert oder nicht - die 200 m reichen aus. Nicht jeder regelmäßig geübte Trinker ist bei über 0,5 Promille BAK tatsächlich fahruntüchtig - die [I]Regelvermutung[/I] spricht aber dafür. Recht schafft nie Einzelfallgerechtigkeit.
Panic King[QUOTE][i]Original geschrieben von Move over Kate [/i]
[B]
So'n Quatsch. Empirisch haben mehr Menschen Haustiere, die in Waldesnähe wildern [I]könnten[/I]. Und wesentlich weniger Menschen schleppen Wildtiere zum Tierarzt oder so. Die Verhältnisse sind vollkommen verschieden... Ein ökologisch sinnvoller Ausgleich ist das sicher nicht. Abgesehen davon besteht die Gefahr, das verwilderte Haustiere ökologische Nischen besetzen und damit Wildtiere verdrängen. Haustiere verschieben das ökologische Gleichgewicht, wenn sie in der Wildbahn agieren - sie schaffen es nicht. Damit bleibt dein Beitrag unsinnig...

[/B][/QUOTE] beweist du auf grund welcher statistik
Move over KateWenigstens die amtlichen Statistiken unseres Veterinäramtes, unserer Jagdbehörde und unserer Landespflegebehörden sprechen dafür. Abgesehen davon verbieten die meisten Landesgesetze selbst die Mitnahme und Pflege angefahrener Wildtiere als unzulässigen Eingriff in die Natur... Zu Recht.
Astatos[QUOTE]--------------------------------------------------------------------------------
Hat man dir schon mal gesagt, dass streng veganische Lebensweisen auf Dauer äußest ungesund sein können? Das geht ein paar Jahre gut... aber irgendwann wird sich der entstehende Mangel bemerkbar machen..
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Diese Diskussion ist breit ausgelutscht, führt zu endlosen "Fleischfresser=Mörder" Diskussionen und gehört obendrein bitte nicht hier rein.[/QUOTE]


Mag sein, wenn hier jemand allerdings schreibt, dass man entweder alles töten sollte (um es klar auszudrücken), egal ob Haustier oder nicht, oder man strengst veganisch leben sollte und alle Tiere anhimmeln sollte, weil alles andere Selbstbetrug wäre,
kann ich mir solche Kommentare meinerseits, und seien sie noch so off-topic, nicht verwehren ;)

Ich wollte den Autor des Beitrags, auf den sich diese, oben zitierten Zeilen beziehen nur darauf aufmerksam machen, was er da eigentlich genau von sich gegeben hat, mehr nicht :).. Wollte ich näher auf das Thema eingehen, hätte ich mich entsprechend ausführlicher dazu geäußert.


Aber ich will das ganze wirklich nicht weiter breit treten, sondern werde jetzt erst mal in mein Bett gehen... Da wo ich eigentlich schon vor ner Stunde sein wollte.. :rolleyes:
StreunerinAlso ich hab jetzt den Brief an alle Adressen geschickt, weil es bei uns in der Gegend schon so ist, dass arme Hauskatzen die über das Grundstück der Nachtbarn streunern einfach abgeschossen oder totgeschlagen werden.
Ich find es einfach eine sauerer! Die Tiere richten keinen schaden an, da kann man sie doch durch die Wiesen streunern lassen!

Liebe Grüße
Streunerin
HalbMondEinfach an die Leute hier, die groß die Klappe aufreißen, ohne zu wissen worüber sie reden... ;)

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Der Einfluss der Katzen auf die Vogelwelt
In den USA wurde über 50 Jahre lang das Jagdverhalten von Hauskatzen in freier Natur beobachtet. Es zeigte sich, dass sie zu etwa 70 Prozent kleine Säugetiere wie Mäuse töten. Singvögel machen einen Anteil von 20 Prozent am Beutespektrum aus; die restlichen zehn Prozent setzen sich aus weiteren Kleintierarten zusammen. Außerdem zeigte diese Studie, dass einige besonders geschickt jagende Hauskatzen über 1000 Tiere pro Jahr in der Natur erbeuteten. Katzen, die in Städten leben, bringen es immerhin auf durchschnittlich 14 getötete Wildtiere innerhalb eines Jahres; in ländlichen Gegenden kann sich die Zahl der Beutetiere leicht auf einige hundert belaufen.

Da sich das Verhalten deutscher Hauskatzen nicht von dem ihrer amerikanischen Artgenossen unterscheidet, lassen sich die Zahlen auf die hiesigen Begebenheiten übertragen. Viele Millionen Katzen leben in deutschen Haushalten, weshalb entsprechend viele Opfer in der Vogelwelt zu beklagen sind. Anhand der amerikanischen Daten lässt sich ihre Zahl auf mindestens 50 Millionen erbeuteter Vögel pro Jahr beziffern. Angesichts der starken Bestandsrückgänge vieler Singvogelarten ist diese Zahl in höchstem Maße erschreckend.

Quelle: [url]http://www.wildvogelhilfe.org/garten/hauskatzeninhalt.html[/url]
HalbMond[QUOTE]Ja genau. Wäre auch noch schöner wenn man mit gesunden Menschenverstand an die Sache rangehen würde.Entweder man lebt absolut veganisch, lässt Schädlich komplette Ökosysteme ausradieren, und verehrt jedes Tier auf das man trifft, oder aber man tritt jedes Vieh tot dass einen näher als zwei Meter kommt. Nur zu töten wenn es sein muss, ist ja viel zu kompliziert für das durchschnittliche Entweder-Oder-Gehirn.[/QUOTE]

Frage mich gerade, ob du mich absichtlich falsch verstehst??? :)
Nur zu töten wenn es sein muss war eigentlich das, was ich - eigentlich gar nicht sooooo indirekt - angedeutet hab, aber ansonsten...

hmmm ...

was mich hier aufregt - und deswegen hab ich auch am anfang das Wörtchen VERLOGEN verwendet - ist, dass hier rein emotional argumentiert wird. Man mag Katzen - in den häufigsten Fällen hat man ja selbst son Ding zu Hause - und aufgrund dessen wird wird der Abschuss so missbilligt - also aus reinen Sympatiegründen, unabhängig davon wieviel Schaden sie anrichten oder auch nicht...
Es wäre nur dann nicht verlogen, wenn man generell gegen die Jagd wäre (logisch, oder??) - ha und siehe da, genau das hab ich geschrieben.
Ich hab nirgendwo gefordert, dass man sich veganisch ernähren soll oder was auch immer, deswegen wäre es nett, wenn mir solche Unterstellungen erspart bleiben würden ....
Dirtydevil1981Also prinzipiel finde ich es ja gut, dass es jäger gibt. Sie bewahren immerhin das natürliche Gleichgewicht. Immerhin gibt es kaum noch natürliche Feinde.

ABer auf Katzen und Hunde schießen finde ich schlimm. Da wo ich lebe kommt es öfter vor das eine Katze bzw. ein kleiner Hund mit einem Hasen verwechselt wird. Meine Katze wurde auch erschossen und deshalb finde ich es einfach nur kacke und widerlich. Jeder von denen hat ein Fernglas und damit kann man sehr wohl erkennen ob das eine Katze oder ein Hase ist. Und nachts geht man eigentlich nicht auf Hasenjagd nur gleich vorweg bevor wieder jemand sagt, das könnte man im Dunkeln nicht erkennen.
OdessaHalbmond, es IST Natur, daß eine Katze einen Vogel jagt - und sofern sie einen erwischt, ist es dann immer nur ein Vogel, der sterbenskrank/verletzt ist oder der als Jungvogel aus dem Nest fiel und somit ohnehin gestorben wäre. Das ist der Kreislauf der Natur und nichts, was einer Katze oder jedem anderen Tier vorzuhalten wäre. Würde dieser Kreislauf perfekt funktionieren, bräuchten wir KEINE Jäger. Sondern die Natur würde sich selbst regulieren, wie sie es früher auch tat.

Meine Katze ist eine ausgezeichnete Jägerin, Tag und Nacht draussen auf Jagd, die täglich zwischen 3-8 Mäusen nach Hause bringt (meist lebend und ich lasse die Mäuse sofort wieder ins Freie) - aber in ihrem bisher ca. 6jhr. Leben hat sie grad mal 2 Vögel erwischt, und der eine lebte noch, war ein aus dem Nest gefallener Mauersegler und sie brachte ihn mir nach Hause, was dem Vogel das Leben rettete aber das ist eine andere Geschichte ;-)

Hältst Du denn aber nun z. B. den Vögeln vor, daß sie ganze Generationen von Würmern und Insekten vernichten? Sicher nicht. Und komisch, keiner regt sich auf daß Katzen Mäuse jagen - Mäuse sind ja "Bäh-Tiere" und "Schädlinge", und da ist es kein Problem wenn Katzen ganze Generationen vernichten, nech? Soviel zum Thema Verlogenheit und Heuchelei. Würden Mäuse singen und zwitschern, dann sähe es gleich anders aus *zyn*...

Ich bin aktiv im Tierschutz (übrigens auch bei der Wildvogelhilfe hier im Tegernseer Tal) und kenne diese Argumentation "gegen Katzen" zur Genüge (ebenso die an den Haaren herbeigezogenen "Statistiken" - "ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe"); sie ist meistens sehr irrational, beruht auf uralten Hass-/Antipathien gegen "Katzen generell" und viele der sog. "Vogelschützer" haben keinerlei Problem damit, Katzen zu ersäufen, zu erschlagen oder zu vergiften, diese "Drecksviecher" - soviel zur "sympathiegetragenen Meinungsfindung" auf Seiten einiger Vogelschützer. Was aber auch nicht zum Thema gehört, sorry daher gleich im Vorgriff für mein off topic hier.

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was mich hier aufregt - und deswegen hab ich auch am anfang das Wörtchen VERLOGEN verwendet - ist, dass hier rein emotional argumentiert wird.
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Ich sehe niemand, der so argumentiert hat. Du hast Deinen Beitrag übrigens als einer der ersten geschrieben, wo noch fast niemand zuvor argumentiert HATTE. Ich sehe hingegen, daß die Dir folgenden Schreiber sachlich ganz genau auf den FALL eingingen, um den es hier geht: nämlich um die Abknallerei von Hauskatzen, die WEDER wildern noch sonstwas "anstellten", sondern die sich einfach nur NICHT innerhalb einer 200meter-Zone befinden.

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Man mag Katzen - in den häufigsten Fällen hat man ja selbst son Ding zu Hause
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Deine herabwürdigende Ausdrucksweise zeigt mir, welch Geistes Kind Du bist. Ich bezeichne kein Lebewesen als "Ding". Dinge sind tote Gegenstände. Eine Katze ist ein Lebewesen. Kein Ding. Ich achte sehr auf solche Feinheiten, sie verraten sehr viel über die "Grundeinstellung" eines Menschen zum Thema "Respekt gegenüber dem Leben".

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- und aufgrund dessen wird wird der Abschuss so missbilligt - also aus reinen Sympatiegründen, unabhängig davon wieviel Schaden sie anrichten oder auch nicht...
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Wie Nnordy schon schrieb - auch ich verbitte mir diese Unterstellungen. Lies nochmal was Leute hier schrieben. Dann wird Dir auffallen daß absolut logisch und sachlich argumentiert wurde. "Sympathiegründe" sind es nicht, wenn man sich verwahrt gegen idiotische Gesetze und gegen Menschen, die aus ANTIpathie gewissen Tierarten gegenüber sich anmaßen, diese "abknallen" zu wollen, nur damit sie ungestört weiterhin im Wald die einzigen "Mörder" sind - nämlich diese Jäger, die GEGEN das Gesetz handeln, indem sie besagte Haustiere umbringen und dies dann nicht mal melden (auch darum ging es in dem Beitrag, der hier Threadthema ist), sondern sie einfach heimlich entsorgen, indem sie sie - wie im Bericht gezeigt - zu Abdeckern oder Falknern bringen, die die Leichen dann "verschwinden" lassen.

Wäre es gesetzesKONFORM und würde es sich um eine gewildert habende Katze gehandelt haben, die der Jäger erschiessen darf, dann wäre der korrekte Weg für den Jäger, daß er dieses Tier schiesst und den Besitzer - sofern ausfindig - darüber informiert bzw. es seiner Aufsichtsbehörde meldet. Wenn ein Jäger das NICHT tut, dann weiss er für gewöhnlich warum - weil er aus reiner Mordlust, Schiessgeilheit oder Antipathie gegen Katzen einfach drauflosschoss, völlig UNABHÄNGIG davon ob das Tier sich innerhalb einer bestimmten Zone befand, ob es gewildert hat oder sonstwas. Oder denkst Du, daß die Jäger erstmal nachmessen, wie weit die Katze vom nächsten Haus entfernt ist, bevor sie sie abknallen? Sei versichert, sie tun es NICHT!

Und @emotional: ja, vielleicht kannst Du Dir vorstellen WIE SCHEISSE es ist, wenn man ein Kind hat, das am "Mohrli" oder "Bärli" hängt, und dieses Kind sucht tage- und wochenlang verzweifelt nach dem geliebten tierischen Gefährten, und alles was Du tun kannst als Mutter ist, dem Kind einzureden daß Mohrli oder Bärli auf Brautschau ging, eine liebe Katzenfrau fand und mit ihr glücklich irgendwo hinter dem Berg lebt...weil Du es nicht übers Herz bringst, Deinem Kind zu sagen daß der böse grüne Mann, der ab und an mit diesem lauten Schiessgewehr durchs Revier streift, das Mohrli oder Bärli mit Schrotladungen durchsiebt hat nur weil Mohrli oder Bärli VIELLEICHT, EVENTUELL und gar nicht bewiesenermaßen irgendwann hätten einen kleinen Feldhasen oder gar einen aus dem Nest gefallenen Vogel fressen können. Soviel zum Thema Emotionalität.
Sven.xErstmal, ich konnte den Artikel nich mehr aufrufen, und ich glaube, auch wenn ich es gekonnt hätte, wäre ich nicht einer Meinung mit jemandem, der ohne groß zu beobachten oder sonstiges alles niederschießt.
Aber - es gibt viele Katzen und Hunde, die wildern und als jemand, der nicht oft in seinem Revier sitzt und beobachtet merkt man wohl auch nicht, wie erfolgreich sie teilweise sind. Ich hab die Diskussion nicht vollständig gelesen, aber es wurde schon soetwas wie der natürliche Kreislauf angesprochen, glaub ich. Haustiere haben soetwas nicht, d.h. da gibts kein: wenn es zuviele Jäger gibt, schrumpft mit den Beutetieren auch die Nahrung, dadurch kommen weniger Jäger durch, es gibt wieder mehr Beute, etc.
Findet eine Katze mal keine Jungtiere, dann geht sie heim und bekommt da ihr Fressen.

Es geht wiegesagt nicht darum blind um sich zu schießen, aber viele Jäger wissen, was so in ihrem Revier rumspaziert und wenn sie dann eine Katze schießen hat das seinen Grund. Was bei Katzen schwer geht, man aber bei Hunden eh meistens macht ist, dass man die Leute mal anspricht, denen die Tiere gehören.
Da liegt meistens das eigentliche Problem - Menschen, die nicht einsehen, dass Hunde nicht ohne Leine in den Wald gehören, wenn sie nicht wirklich ([u]wirklich[/u]) gehorchen (d.h. den Hasen auch nicht hetzen, wenn er 10m vor ihnen aufspringt und wegrennt), dass es vielleicht nicht sinnvoll ist, dass jeder zweite in dem Dorf ne Katze hat (ich meine, man kann sowas einem einzelnen auch schwer verübeln, und eine Katze nur drinnen zu halten wär auch Tierquälerei, aber für die frei lebenden Tiere ist das echt hart), etc.

Das beste wäre wirklich, sich nur dann ein Haustier zu holen, wenn man es braucht - niemand wird etwas gegen die Katzen auf einem Bauernhof sagen - aber das ist Illusion, nur müssen sich die Menschen dann damit abfinden, dass sie nicht immer ihre und die Bedürfnisse ihrer Tiere über das Leben anderer Tiere stellen können...(hui, ich hör mich ja fast wie ein Vegetarier an ;))
moreIm Übrigen, Jäger dürfen nur auf Hunde schiessen, wenn sie bei der Wilderei "ertappt" werden, dh. wenn sie schon über längere Zeit einer gewissen Fährte folgen.
Katzen werden dagegen rein prohylaktisch abgeschossen, und das kann ja irgendwo nicht sein! Vor allem, auch gute Jägerinnen unter den Katzen erwischen in seltesten Fällen einen gesunden Vogel. Meist bleibt es bei Mäusen, Maulwürfen und Ratten, welche ja selbst auch ordentliche Schäden anrichten!
uthoIn den vergangenen 20 Jahren hat sich in meinem Wohnumfeld einiges geändert . Früher gab es Spatzen , Meisen und Amseln in Horden - heute werden die Siedlung und der angrenzende Wald durch Katzen gesäubert . - Mit dem Ergebnis das es hier kaum noch Singvögel gibt - aber dafür jede Menge Katzen .
Ich finde Singvögel cooler als wildernde Hauskatzen die von verantwortungslosen Zeitgenossen auf die heimische Tierwelt losgelassen werden - deshalb wäre ich jederzeit bereit Geld für Munition zu spenden .
Dirtydevil1981[QUOTE][i]Original geschrieben von utho [/i]
[B]In den vergangenen 20 Jahren hat sich in meinem Wohnumfeld einiges geändert . Früher gab es Spatzen , Meisen und Amseln in Horden - heute werden die Siedlung und der angrenzende Wald durch Katzen gesäubert . - Mit dem Ergebnis das es hier kaum noch Singvögel gibt - aber dafür jede Menge Katzen .
Ich finde Singvögel cooler als wildernde Hauskatzen die von verantwortungslosen Zeitgenossen auf die heimische Tierwelt losgelassen werden - deshalb wäre ich jederzeit bereit Geld für Munition zu spenden . [/B][/QUOTE]

:rolleyes:
moreSpatzen sind nicht unbedingt eine Tierart die durch Katzen vom Aussterben bedroht werden.
Was ich jedoch erstrebenswert fände, ist das eindämmen von unerwünschtem Katzennachwuchs, anstatt abschiessen wäre es angebrachter die Tiere zwangskastrieren zu lassen. So dämmt man die Katzenpopulation auch gewaltfrei ein...

P.S: auf Spatzen wird im Stadtgebiet auch schon mal gerne geschossen, da sie auch Schäden durch ihren Kot anrichten können, ganz zu schweigen von den Krankheiten die sie übertragen...
Odessa@Utho: Soviel Schwachfug in einem post hab ich selten hier gelesen und das heisst wirklich was. Weil ich das und das "cooler" finde, ist es okay, das was ich nicht cool finde umzubringen. Na Klasse *zyn*.

Katzen SIND seit Jahrtausenden hier heimische Tiere, gehören also hierher wie Wellensittiche/Kanarienvögel (die auch keine ursprünglich "heimischen" Vögel sind) und nochmal - beschwer Dich bei Gott/Natur darüber, daß Katzen Vögel jagen. Aber dann auch bittschön darüber, daß die Vögel Würmer fressen.

Und wenn es keine Singvögel bei Dir mehr gibt, liegt es sicher nicht an den Katzen, die - wie gesagt - üblicherweise nur die sterbenskranken Vögel kriegen.

"Verantwortungslose" Zeitgenossen sind es übrigens nicht, wenn sie ihre Katzen frei laufen lassen - das ist artgerechte Haltung. Und nur weil DU denkst, daß es "normal" ist, daß in Städten (!) Singvögel in "Horden" auftreten, heisst das noch lange nicht daß deswegen andere Menschen ihre Katzen einzusperren haben.

more: volle Zustimmung, das mit dem Nachwuchs betreffend. Von daher leiste ich ja immer "mundfusseligredende" Aufklärungsarbeit bei den Bauern hier, doch endlich mal dafür zu sorgen daß sie ihre Katzen sterilisieren bzw. kastrieren lassen. Aber nein, da ersäuft, erschlägt und vergiftet man ja lieber :mad: , ist billiger....
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]... daß sie ihre Katzen sterilisieren bzw. kastrieren lassen. Aber nein, da ersäuft, erschlägt und vergiftet man ja lieber :mad:[/B][/QUOTE]Also ich würde mich eher erschlagen als kastrieren lassen ... ;)
darkEMYR;-)

man muss ja unterscheiden zwischen natur und menschlicher willkür. eine katze die einen vogel frisst tut das aus hunger (wenn sie z.B. streunt und futter sucht) oder instinkt (oder beides).man kann das überhaupt nicht vergleichen, das ist der lauf der natur! aber wenn menschen mal eben nachbars katze abknallen ist das ja wohl eine andere kategorie!
die indianer haben büffel erlegt um sie zu essen

die zugewanderten "zivilisierten" haben aus dem fenster der eisenbahn heraus büffel erlegt,zum spaß!

aber kein tier tötet aus spaß oder eitelkeit!
moreNaja, oft töten Katzen auch aus Spass, denn wenn sie in Wohnungen gefüttert werden, brauchen sie keine Tiere zu fressen. Soviel Durchblick trotz Tierliebe sollte man haben, die andere Seite ist aber auch, dass zu den Beutetieren nun eben hauptsächlich Kleinnager gehören, in den seltensten Fällen Vögel. Ausser sie sind wie schon angesprochen sehr krank oder sehr dumm, in beiden Fällen hätte der Vogel auch so nicht lange überlebt.
Es geht garnicht darum die Katzen überhaupt zu erschiessen, es geht um die verhältnismäßigkeit, und es besteht keine wenn eine Katze grade mal 200m vom Haus entfernt ist, weil 200m kein Revier für eine Katze ist. Da geht es einzig und allein darum, dass ein Katzenhasser Naturschutz vorschiebt und seinem Hobby zu fröhnen! Und DAS kann einfach nicht sein!
darkEMYRhm ich sag ja, beim streunen wenn sie kein futter haben und dennoch bleibt es instinktbedingt (ha,reimt sich;-))

auch 300 oder 400 meter sind kein grund ein tier zu töten
Sura Shavanahier ist dauernd die rede davon, dass wildernde haustiere das gleichgewicht der natur durcheinander bringen würden... gegenfrage: bringen die FEHLENDEN raubtiere wie luchse, wölfe und teilweise auch füchse nicht auch das gleichgewicht durcheinander? diese plätze werden dann eben teilweise durch katzen und hunde eingenommen....
HalbMond[QUOTE]"Verantwortungslose" Zeitgenossen sind es übrigens nicht, wenn sie ihre Katzen frei laufen lassen - das ist artgerechte Haltung, schon mitbekommen? Und nur weil DU denkst, daß es "normal" ist, daß in Städten (!) Singvögel in "Horden" auftreten, heisst das noch lange nicht daß deswegen andere Menschen ihre Katzen einzusperren haben.[/QUOTE]

Für die meisten Katzenhalter ist es vollkommen logisch, dass ihr Tier Auslauf in der Natur benötigt, schließlich gehört dies unbestritten zu einer optimalen und artgerechten Haltung. Trotzdem sollte sich jeder Katzenhalter stets darüber im Klaren sein, dass er für das Tun seiner Katze sogar dann die volle Verantwortung trägt, wenn diese auf Freigang ist. Katzen beeinflussen durch ihr Jagdverhalten das ökologische Gleichgewicht der heimischen Natur. Es sind immer die Halter, die hierfür maßgeblich die Verantwortung tragen! Die Katzen selbst kann man nicht dafür verurteilen, dass sie ihre Urinstinkte ausleben. Sie erfüllen die ihnen von der Evolution zugedachte Rolle der Jäger - allerdings in einem extrem ungesunden Ökosystem
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[QUOTE]aber kein tier tötet aus spaß oder eitelkeit![/QUOTE]

Das Ergebnis bleibt aber für das Ökosystem gleich, nicht??
Problematisch ist hierbei insbesondere die Zahl der jagenden Katzen. Ist die Natur sich selbst überlassen, entwickelt sich in einem Habitat ein natürliches Gleichgewicht, welches die Heerscharen von Hauskatzen empfindlich stören. Zu viele Katzen machen Jagd auf immer weniger Vögel, was auf lange Sicht unweigerlich erheblich zum Aussterben der bejagten Arten beitragen wird, die vom Menschen obendrein noch anderweitig in Bedrängnis gebracht werden.

[QUOTE]wie gesagt - üblicherweise nur die sterbenskranken Vögel kriegen. [/QUOTE]

Tut mir leid, aber das ist leicht blödsinnig?? Hast du dafür Beweise?? SOOO viele sterbenskranke Vögel gibt es gar nicht! Es ist falsch, davon auszugehen, Hauskatzen seien beim Jagen erheblich weniger erfolgreich als wilde Tiere. Ihre natürlichen Instinkte gingen durch die Domestikation nicht verloren!!!

[QUOTE]@Utho: Soviel Schwachsinn in einem post hab ich selten hier gelesen und das heisst wirklich was.[/QUOTE]

Du selbst argumentierst ähnlich!! Er würde Munition spenden, um Katzen zu töten (wobei ich doch glaube, dass er da leicht übertrieben hat), du fütterst und pflegst deine Katze und lässt sie frei umherstreifen damit sie (unter anderem) Vögel tötet.
In deinem Fall nennst du das den natürlichen Kreislauf der Natur, in seinem Fall beschimpfst du ihn als Katzenmörder... echt strange

[QUOTE]gute Jägerinnen unter den Katzen erwischen in seltesten Fällen einen gesunden Vogel. [/QUOTE]

Wie gesagt, das glaube ich nicht und werde es so lange nicht tun, bis du mir das gegenteil beweist!!

[QUOTE]Das ist der Kreislauf der Natur und nichts, was einer Katze oder jedem anderen Tier vorzuhalten wäre. Würde dieser Kreislauf perfekt funktionieren, bräuchten wir KEINE Jäger. Sondern die Natur würde sich selbst regulieren, wie sie es früher auch tat.[/QUOTE]

Ho, da stimme ich dir durchaus zu. Bis zu einem gewissen Grad tut sie es ja auch ganz erfolgreich - nur hört das halt an dem Punkt auf, an dem von außen daran angegriffen wird!! Und Katzenhalter, die ihren Haustieren bessere Konditionen verschaffen, sind einer davon!!!

[QUOTE]aber in ihrem bisher ca. 6jhr. Leben hat sie grad mal 2 Vögel erwischt[/QUOTE]

Springst du ihr Tag und Nacht hinterher?? Oder hat sie dir das etwa verraten???
Bin leicht irritiert...

[QUOTE]Hältst Du denn aber nun z. B. den Vögeln vor, daß sie ganze Generationen von Würmern und Insekten vernichten? [/QUOTE]

Nein, sicher nicht!! DAS ist nämlich natürlich!!

[QUOTE]Und komisch, keiner regt sich auf daß Katzen Mäuse jagen - Mäuse sind ja "Bäh-Tiere" und "Schädlinge", und da ist es kein Problem wenn Katzen ganze Generationen vernichten, nech? Soviel zum Thema Verlogenheit und Heuchelei.[/QUOTE]

Mäuse profitieren vom Mensch genauso wie Katzen, deshalb ist es hierbei eine Art ausgleichende gerechtigkeit ... dein *zyn kannste dir also sparen!!!
[QUOTE]ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe[/QUOTE]

wenn du eine bessere hast, schieß los, bin ganz Ohr!!

[QUOTE]Ich sehe niemand, der so argumentiert hat. Du hast Deinen Beitrag übrigens als einer der ersten geschrieben, wo noch fast niemand zuvor argumentiert HATTE. Ich sehe hingegen, daß die Dir folgenden Schreiber sachlich ganz genau auf den FALL eingingen, um den es hier geht: nämlich um die Abknallerei von Hauskatzen, die WEDER wildern noch sonstwas "anstellten", sondern die sich einfach nur NICHT innerhalb einer 200meter-Zone befinden.[/QUOTE]

Das Thema allein ist schon verlogen genug. Es müsste heißen "Gegen Jagd", aber nicht "Gegen die Jagd auf Hauskatzen" - das schließt nämlich ein "Was mit den anderen passiert, ist mir Scheißegal!!

[QUOTE]Deine herabwürdigende Ausdrucksweise zeigt mir, welch Geistes Kind Du bist.[/QUOTE]

Wir sprechen hier nicht über meine Tierliebe, also erspar dir solche Bemerkungen in Zukunft bitte!!

[QUOTE]Lies nochmal was Leute hier schrieben. Dann wird Dir auffallen daß absolut logisch und sachlich argumentiert wurde.[/QUOTE]

Nein - beim besten Willen nicht - tut mir leid!!

[QUOTE]weil er aus reiner Mordlust, Schiessgeilheit oder Antipathie gegen Katzen einfach drauflosschoss, völlig UNABHÄNGIG davon ob das Tier sich innerhalb einer bestimmten Zone befand, ob es gewildert hat oder sonstwas[/QUOTE]

Du wirfst mir vor, ich würde hier irgendwelche Unterstellungen machen und was war das dann?? Objektivität??? Naja...

[QUOTE]Und @emotional: ja, vielleicht kannst Du Dir vorstellen WIE SCHEISSE es ist, wenn man ein Kind hat, das am "Mohrli" oder "Bärli" hängt, und dieses Kind sucht tage- und wochenlang verzweifelt nach dem geliebten tierischen Gefährten[/QUOTE]

Super, simpler Emotionen wecken kann man auch nicht, oder ... ein weinendes Kind, eine verzweifelte Mutter und schwubs haste die Leute auf deiner Seite??...
Wenn aber nun 4 kleine Vögel im Nest verhungern und verschimmeln, weil deine Bärli vorher die Eltern aufgefressen hat, dann heult keiner, dann ist das ok, dann sind Emotionen falsch am Platz, dann ist das Natur pur????
Du regst mich ein wenig auf muss ich gestehen...

[QUOTE]ABer auf Katzen und Hunde schießen finde ich schlimm.[/QUOTE]

Wieso bitte??? Wieso soll das schlimmer sein als ein anderes Tier zu erschießen???
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von HalbMond [/i]
Frage mich gerade, ob du mich absichtlich falsch verstehst??? :)
Nur zu töten wenn es sein muss war eigentlich das, was ich - eigentlich gar nicht sooooo indirekt - angedeutet hab, aber ansonsten...[/QUOTE]

Ich verstehe dich schon richtig. Und meiner Meinung argumentierst du ebenfalls emotional, zumindest aber nicht minder heuchlerisch.
Die 200 Meter Distanz ist absoluter Unsinn und hat mit "Wildern" per se nichts zu tun. Ein Haustier dass sich 200 Meter von einem bewohnten Haus entfernt darf von Jägern getötet werden, egal ob das Tier jagt, ob es dort wo es sich befindet überhaupt etwas zu Jagen gibt, ob das hiesige Ökosystem nicht stabil genug ist um Fremdjäger zu verkraften, oder ob das Tier unter Aufsicht des Besitzers steht. Wenn, was durchaus schon bei uns vorkommen ist, ein Hund erschossen wird, während das Herrchen dabei ist, muss man sich schon über den Nutzen dieser Aktion wundern. Oder wenn Duftlockfallen ausgelegt werden deren Wirkungsbereich sich bis in Wohngebiete erstreckt.
Zudem ein Wildtier permanent auf der Jagd ist, während gut genährte Haustiere im Allgemeinen nur Jagen wenn sich zufällig eine Chance bietet. Und sich die Frage nach der Effektivität des Tötens stellt. Wird ein Wildtier getötet ist dieses Tier dem Bestand entzogen. Ein Haustierbesitzer kann sich jederzeit ein neues Tier kaufen. Die Entwicklung des Bestandes von Haustieren ist eine soziale Frage und keine ökologische. Deswegen halte ich die Effektivität solcher Erschießungsmaßnahmen für sehr gering. Alternative Methoden wie das Umzäunen von Vogelschutz gebieten, oder das präparieren von Nistbäumen scheint es in deinen Augen ja nicht zu geben. Aber unser lieber Uthos würde ja für gewaltarme Methoden wohl auch kein Geld spenden.
Jetzt bin ich gegen die rigorose, und zum großen Teil unmotivierte Tötung von Haustieren, und deiner wörtlichen Aussage nach muss ich dann auch gegen jegliche Form der Jagd sein, und mich vegetarisch ernähren. Falls du mir nicht glaubst: „Meiner Meinung nach muss man entweder komplett gegen die Tierjagd sein - mit allen Konsequenzen (Vegetarier...) oder aber gar nicht - alles andere ist (tut mir leid, ist aber meine Meinung) komplett verlogen!!!“

[QUOTE][i]Original geschrieben von HalbMond [/i]
was mich hier aufregt - und deswegen hab ich auch am anfang das Wörtchen VERLOGEN verwendet - ist, dass hier rein emotional argumentiert wird. Man mag Katzen - in den häufigsten Fällen hat man ja selbst son Ding zu Hause – [/QUOTE]

Was du nicht sagst. Die Intention sich mit Haustieren einzulassen ist ja auch eine rein emotionale. Warum sollte es einen überhaupt interessieren ob ein Tier erschossen wird? Bestimmt nicht wegen den Kosten für Tierfutter- und Pflege die jetzt da sinnlos im Wald vergammeln.
Es ist ein vermeidbarer emotionaler Schaden der dem Betroffenen entsteht, und ich sehe keinen rationalen Grund warum ein emotionaler Schaden nicht auch als Schaden wahrgenommen werden sollte.
[QUOTE][i]Original geschrieben von HalbMond [/i]
und aufgrund dessen wird wird der Abschuss so missbilligt - also aus reinen Sympatiegründen, unabhängig davon wieviel Schaden sie anrichten oder auch nicht... [/QUOTE]
Die Legitimation des Abschusses richtet sich auch nicht danach ob und wie viel Schaden ein Tier anrichtet.
Odessa-----
Tut mir leid, aber das ist leicht blödsinnig?? Hast du dafür Beweise?? SOOO viele sterbenskranke Vögel gibt es gar nicht!
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Hast DU denn Beweise dass es nicht so ist? Hast du schon mal eine Katze beobachtet WIE sie versucht, einen Vogel zu kriegen? Der Vogel sitzt üblicherweise auf einem Baum. Bis Katze da oben ist, ist der Vogel schon 10 mal weg. Sitzt ein Vogel auf dem Boden, muss die Katze ebenfalls hinspringen, sich erstmal unbemerkt anschleichen. So gut wie NO WAY bei einem gesunden Vogel.

Was meine Katze betrifft und meine Erfahrung mit ihr - das darfst Du getrost mir überlassen, denn sie bringt jede Beute mit nach Hause, das machen Katzen nämlich in den meisten Fällen so. Und bisher waren das zwei Vögel und täglich zig Mäuse.

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Du selbst argumentierst ähnlich!! Er würde Munition spenden, um Katzen zu töten (wobei ich doch glaube, dass er da leicht übertrieben hat), du fütterst und pflegst deine Katze und lässt sie frei umherstreifen damit sie (unter anderem) Vögel tötet.
In deinem Fall nennst du das den natürlichen Kreislauf der Natur, in seinem Fall beschimpfst du ihn als Katzenmörder... echt strange
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Muss ich Dich drauf hinweisen, daß NULL Zusammenhang in den Argumentationsketten besteht, wenn jemand sagt "Vögel sind cooler als Katzen und deswegen würde ich noch Munition spenden um die Katzen loszuwerden" und ein Anderer sagt, daß es Natur ist, wenn Katzen Vögel fressen... ? Echt strange ist, wie man sowas als "ähnliche Logik" bezeichnen mag. Es hat nämlich keinerlei Zusammenhang. Ich argumentiere GEGEN das Töten von harmlosen Haustieren durch wildknallende Jäger - und Du vergleichst das mit der Aussage eines Menschen, der "Katzen einfach uncool findet" und deswegen froh ist, wenn sie abgeknallt werden.

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Mäuse profitieren vom Mensch genauso wie Katzen, deshalb ist es hierbei eine Art ausgleichende gerechtigkeit ...
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Du gehst also jetzt - in diesem Absatz Deiner Argumentation - danach, welches Tier vom Mensch profitiert? Und dass darf dann wiederum von einem anderen Tier gefressen werden. Der Singvogel, der nur deshalb "in Horden" auftritt weil alte Leuts Sommers wie Winters die Vögel füttern, profitiert aber natürlich nicht vom Menschen, ne, schon klar....

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Super, simpler Emotionen wecken kann man auch nicht, oder ... ein weinendes Kind, eine verzweifelte Mutter und schwubs haste die Leute auf deiner Seite??...
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Erstens argumentiere ich hier MEINE Meinung und nicht die "anderer Leute" und von meiner Meinung muss ich keinen überzeugen. Der Sinn einer Diskussion besteht darin, VERSCHIEDENE Meinungen auszutauschen - nicht Andere von der eigenen Meinung zu überzeugen.

Zweitens ist das exakt das Beispiel gewesen in besagtem TV-Beitrag um den es geht (das mit den Kindern, die ihre Katzen suchten), und DU hast das Thema drauf gebracht, hier gleich alle der "Verlogenheit" bezichtigend, weshalb es ein Unterschied ist, wenn Haustiere erschossen werden im Gegensatz zu einem Nicht-Haustier. Bei einem Nicht-Haustier trauert seltenst ein Mensch darum, weil man es da NICHT MITBEKOMMT wenn irgendein Fuchs oder irgendein Hase im Wald stirbt. Was NICHT heisst, daß es nicht genauso traurig wäre. Aber ein Haustier wird nun mal von Menschen betrauert, die es hatten. Ansonsten hat Beowulf Dir dazu grad wunderbarst geantwortet, vielleicht verstehst Du ihn ja besser ;-)...

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Wenn aber nun 4 kleine Vögel im Nest verhungern und verschimmeln, weil deine Bärli vorher die Eltern aufgefressen hat, dann heult keiner, dann ist das ok, dann sind Emotionen falsch am Platz, dann ist das Natur pur????
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Mit keinem Wort hat hier irgendwer gesagt, daß es nicht traurig wäre wenn sowas passiert. Aber es ist die Natur dass täglich irgendwo Tierkinder verhungern, weil die Eltern von anderen Tieren gefressen werden. Es ist NICHT Natur, daß Menschen harmlose Tiere aus Spass abknallen.

Und übrigens habe ich schon so einigen Jungvögeln das Leben gerettet, indem ich sie zu unserer Wildvogelstation brachte... wo die Betreiberin mit drei freilaufenden Katzen lebt UND mit den Vögeln. Es scheint also zu gehen, sogar wenn man Vogelschutz als Job hat ;-)

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Du regst mich ein wenig auf muss ich gestehen...
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Und Du mich erst;-)... Ich schlage ein Duell vor im Morgengrauen, als Waffe nehme ich eine Sprühsahne-Flasche und hoffe bei Dir auf einen Schokoeiskugel-Vorderlader ;-)
Move over KateIch mag Katzen:

[QUOTE]This recipe for "Roast Cat as It Should Be Prepared" is from Ruperto de Nola, Libro de Cozina, 1529: Take a cat that should be plump: and cut its throat, and once it is dead cut off its head, and throw it away for this is not to be eaten; for it is said that he who eats the brains will lose his own sense and judgement. Then skin it very cleanly, and open it and clean it well; and then wrap it in a clean linen cloth and bury it in the earth where it should remain for a day and a night; then take it out and put it on a spit; and roast it over the fire, and when beginning to roast, baste it with good garlic and oil, and when you are finished basting it, beat it well with a green branch; and this should be done until it is well roasted, basting and beating; and when it is roasted carve it as if it were rabbit or kid and put it on a large plate; and take the garlic with oil mixed with good broth so that it is coarse, and pour it over the cat and you can eat it for it is a good dish.[/QUOTE]

Wie wir sehen - alles eine Frage des kulturellen Kontextes. Inder finden uns pervers, weil wir Kühe essen. Ich find das Rezept hier pervers... Ihhh... Knoblauch... :D
OdessaMOK - :D Das seh ich wie Du. Ich werde nie vergessen, wie schockiert meine Freundin war, daß man in manchen Ländern Pferdefleisch bevorzugt ißt. Und ich war schockiert darüber daß sie NICHT schockiert ist, daß wir hier Kühe essen und Schweine....
Demon17Also das wildern vom Haustieren in der freien Wildbahn hat soviel mit Natur zu tun wie Ratten in der Kanalisation. Seltsamerweise regt sich niemand über die massenweise Vernichtung dieser Nagetiere auf, etwa durch Giftköder an denen sie elend verrecken. Ich schlag sie auch tot wenn ich sie sehe. Warum nicht auch Katzen am Waldrand abschiessen, schließlich sind sie nicht höher entwickelt als Ratten. A) gibt es viel zu viele, b) bedrohen sie freilebende Arten und c) sind sie eine Konkurrenz für die einzigen Katzen, die das Recht haben in der Natur zu jagen, die Wildkatzen, die leider fast ausgestorben sind. Außerdem haben Katzen Flöhe und stellen damit eine Gefährdung für die Volksgesundheit dar. Es ist doch gerade die irrationale Zuneigung der Katzenliebhaber, der wir diese künstlich gemästete Überpopulation zu verdanken haben, die unsere Singvögel bedroht. Wenn die natürlichen Feinde fehlen muß der Mensch halt eingreifen. In meiner Heimatstadt gibt es z.B wegen eines Turmfalkenpärchens keine große Plage mit Dachratten (Tauben).Einige auf Katzen spezialisierte Wildhundrudel würden es sicher auch tun, aber die könnten sich auch in Kinder verbeissen. Da auch die Wölfe in größeren Mengen nicht mehr durch unsere Strassen streifen werden, bleibt doch nur die Schrotflinte, oder man macht es wie die Küstenbewohner mit den Rattenwölfen. Weil dort die Ratten die Dämme unterhöhlen macht man sich die Natur zu Nutze. Man fängt ganz viele Ratten und sperrt sie auf engstem Raum zusammen. Das macht diese so agressiv, das sie übereinander herfallen, bis nur noch eine überlebt, der Rattenwolf, der nach dieser Erfahrung zur tödlichen Gefahr für seine artgenossen wird, da er sofort alles tötet was wie eine Ratte aussieht. Wenn man zwei, drei Katzenwölfe im Wald streunen ließe würde das die Verluste an Wildtieren sicher auch verringern.
BeowulfEin kleiner Unterschied ist da doch.
Der Europäer ist schockiert wenn Katzen und Hunde gegessen werden, weil er sie so niedlich findet.
Der Araber ist schockiert wenn Schweine gegessen werden, weil er die Tiere dreckig findet.
Der Inder ist schockiert wenn Kühe gegessen werden, weil er die Tiere heilig findet. (Ich frag mich welcher Inder auf die Idee gekommen ist. Ich hab selten sowas phlegmatisches wie eine Kuh gesehen, außer Meerschweinchen vielleicht.)
Fazit: Der Europäer ist weichherzig, der Araber hygienisch und der Inder äh lustig.
Move over KateUnd den Juden ist's egal, Hauptsach es ist koscher. Mazzeltov!

Kann man Katzen koscher zubereiten? Oder nach muslimischen Ritus schächten?
BeowulfKlar. Dem lebenden Tier die Kehle durchschneiden und schon ist es koscher. Klappt bei fast allem was krabbelt.
Move over KateHm, es sei denn, die Katze wird mit Meeresfrüchten gefüllt. Oder in Milch gegart: "Du sollst das Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter zubereiten" (Ex,23;16) Auch das wär gegen die Kaschrut und schon wär die Katz treif. Das wär auch nicht gut. Wenn die Katz nicht schon per se treif ist.
OdessaDemon, nachdem ich beim Lesen Deines Beitrags fast einen Herzkasper gekriegt hätte, antworte ich im Interesse unserer innigen Freundschaft und Zuneigung hier nicht explizit drauf. Aber mach Dich auf was gefaßt beim nächsten Live-Gespräch ;-)...

Nur soviel: Hunde haben auch Flöhe. Erschiessen wir die jetzt alle? Und auch Hamster, Papageien und Meerschweinchen übertragen Krankheiten und Hunde laufen am, sogar IM Wald spazieren - einfach alle abknallen, nach Deiner Logik....?

Ganz aktuell: "Vogelgrippe" - von Zugvögeln übertragen und TÖDLICH, auch für Menschen. Also, weg mit den Vögeln, wäre doch nur die gleiche Logik wie sie von Dir hier gegen das Recht der Hauskatzen, frei rumzulaufen, vorgebracht wird.

@Hochentwickelt: ich beurteile Leben und seinen Wert nicht danach, wie hoch das Leben entwickelt ist. Täte ich das, müsste ich 90% der Menschheit inkl. mir selbst erschiessen lassen *wer den Sarkasmus nicht findet usw.* Daß Du wirklich das Recht auf Leben davon abhängig machst, für wie "intelligent" Du es hältst, kann ich fast nicht glauben (hätte ich mich so in Dir getäuscht?). Da gewinnt dann aber btw. übrigens jede Perserkatze haushoch gegen ein Rotkehlchen. Wie gesagt - mir ist diese anmassende Haltung fremd. Leben ist Leben und ich habe kein Recht, das Leben einer Spezies als "minderwertig" zu erachten und deswegen diese Spezies "abzuknallen".

Es geht um HAUSkatzen, demon mein Lieber, und es kann ja wohl nicht wahr sein daß die einfach erschossen werden dürfen nur weil sie draussen spazierengehen! Könnten wir ALLE uns bittschön wieder DIESEM threadthema widmen - den HAUStieren, die von Jägern erschossen werden auch wenn sie NICHT wilderten? Und dass das eben NICHT gesetzeskonform ist, wie es derzeit gehandhabt wird von EINIGEN Jägern?
StreunerinAlso ich habe 5 Hauskatzen, die ich in einem dreistöckigen Haus halte aber auch ab und zu in einen großen Garten raus lasse.
Die Dauer wie lange sie im Garten umher streunern ist eine Zweitspanne von Minuten bis Stunden, in dieser Zeit beobachte ich das Treiben dieser Vierbeiner.
Ich gebe zu sie jagen nach Vögeln, aber die Tiere sind es nicht gewöhnt einem Vogel hinterher zu jagen und sie können so viel wie sie wollen dem Vogel hinterher jagen, wenn dieser gesund ist, bekommen sie ihn nicht!!
Außerdem fütter ich viele freilaufende Katzen bei uns im Garten und es sind in den letzen Jahren viele geworden, aber die Singvögel sind alle noch da und ich habe im Sommer wenn ich draußen sitze um diese Streuner zu beobachten immer viele verschiedene Vogelstimmen um mich die mir viele verschieden Lieder singen. Und wenn man sagt dass die Katzen die Singvögel in der Gegend ausrotten, dann dürfte in meinem Garten nur noch Katzen auf den Bäumen sitzen und kein einziger Vögel wäre mehr zu sichten.

Wenn man das jagen der Katzen verurteilt muß man auch das "Jagen" der Vögel verurteilen, denn sie jagen um was zu fressen zu haben und die Katzen machen das auch. Keiner dieser Tiere jagdt im übermaße. Katzen jagen nur so viel wie sie fressen können und Vögel genau das gleiche.

Egal ob man nun für die armen Vogelkinder die verhungern weil die Mama nicht mehr ist, oder für den lieben Schnurrkater argumentiert, es sind immer Emotionen dabei!

So aber wie Odessa schon gesagt hat, es geht hier um das erschießen der Hauskatzen die durch die Lande streunern.
Und wie HalbMond so schön gesagt hat, die Katzen darf man für das jagen nicht bestrafen, weil es einfach ihr Instinkt ist und genau das macht dieser Kerl, bzw noch nicht mal deswegen, sondern einfach nur weil ihn diese Vierbeiner stören und das kann NICHT angehen!

MFG
Streunerin
myhnaalso gesunde vögel sind übrigens durchaus in der lage sich gegen katzen zu wehren... hab schon genug schwalben gesehen die im sturzflug über die köpfe der katzen geflogen sind... böse böse vögel, abschießen sollte man die - und zu katzenfutter verarbeiten...

spaß beiseite...
ihr argumentiert hier immer mit "ökosystem"
das ist ja schön und gut, aber wer von euch hat da bitte einen gescheiten überblick?
klar, man kann dies und man kann jenes nachlesen, aber was im nachhinein wofür gut ist kann wohl kaum einer überblicken... und was sich wie auswirkt...

ich bin beispielsweise durchaus dafür das der wildschweinbestand eingedämmt wird - aber da gibts durchaus alberne jagd-aktionen, wie sich bei uns neulich eine abgespielt hat... am hellichten tag ne große herde über ne bundesstraße jagen... ganz toll jungs... grad mal eins haben sie erwischt... hehe...

aber katzen schießen is ne alberne angelegenheit...
hab über die jahre viele viele katzen beobachtet... meine erfahrung ist das die das viele sich nicht ins feld verkrümeln sondern eher erstmal nachbars mäuse fangen... klar gibts das auch, aber m.e. wird total übertrieben... es gibt viel viel schlimmeres für wildtiere als getigerte streuner... und dagegen sollte man erstmal was unternehmen als den samptpfoten die schuld in die söckchen zu schieben...
Panic Kingvollkommen und ausnahmslos richtig
Move over Kate[QUOTE]aber katzen schießen is ne alberne angelegenheit...
hab über die jahre viele viele katzen beobachtet... meine erfahrung ist das die das viele sich nicht ins feld verkrümeln sondern eher erstmal nachbars mäuse fangen... klar gibts das auch, aber m.e. wird total übertrieben... es gibt viel viel schlimmeres für wildtiere als getigerte streuner... und dagegen sollte man erstmal was unternehmen als den samptpfoten die schuld in die söckchen zu schieben...[/QUOTE]

Was gibt es denn schlimmeres? Katzen und auch wildernde Hunde können Sassen mit Junghasen oder Kaninchen ausräumen. Die sind nämlich nicht ganz so schnell wie die ausgewachsenen Langohren - und damit ist das keine "Urban Legend". Durch Katzen wenigstens abstrakt gefährdet sind darüber hinaus die Gelege aller Bodenbrüter wie Enten und Gänse, Fasane, Rebhühner [...]. Und spätestens da stören die Katzen jagdliche und damit wirtschaftliche Interessen. Jedes jagdbare Tier, das eine Katze erlegt, kann der Jäger später nicht mehr selbst erlegen und zu lecker Braten verarbeiten. Da legt der Waidmann doch gern den Finger krumm und verpasst dem Tier ne Ladung Schrot. Wenn nicht aus ökologischen, dann aus wirtschaftlichen Interessen. Und das ist legitim, denn eine Jagd zu unterhalten, ist eine teure Angelegenheit. Kein Schäfer käme auf die Idee, mit anzusehen, wie ein durchgeknallter Pitbull seine Schafe dezimiert. Würde hier (außer dem Besitzer) jemand jammern, wenn er den Hund wegschießt?

Katzen sind Haustiere - damit gehören sie per Definition ins Haus. Wenn ein Besitzer nicht in der Lage ist, das Viech zu beaufsichtigen, dann soll er sich keins zulegen. Oder mit den Konsequenzen leben. Wer ein Tier hält, sollte sich seiner Verantwortung bewußt sein - und nicht die Verantwortung auf die bösen Grünröcke schieben.
moreRebhühner und Kaninchen halten sich aber in den seltensten Fällen 200m von Wohngebieten entfernt auf! Das ist wiederum die Verhältnissmäßigkeit, die ich anprangere!
Und von Menschen ausgesetzte Kaninchen richten auch Schäden an, unterwühlen ganze Wiesen, in denen dann Traktoren einbrechen, ect.
Ein Feldhase ist für eine Katze zu groß. Und wenn sie mal einen erwischt, bzw. ein Jungtiergelege, ist sie sicherlich mehr als 200m vom nächsten Haus entfernt!
Move over Kate[QUOTE]Rebhühner und Kaninchen halten sich aber in den seltensten Fällen 200m von Wohngebieten entfernt auf! Das ist wiederum die Verhältnissmäßigkeit, die ich anprangere!
[/QUOTE]

Da hast Du Recht. Aber irgendwo muß der Gesetzgeber die Grenze ziehen.
Odessa----
Wenn nicht aus ökologischen, dann aus wirtschaftlichen Interessen. Und das ist legitim, denn eine Jagd zu unterhalten, ist eine teure Angelegenheit.
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Jagd ist für einen verantwortungsbewußten und ökologisch handelnden Jäger KEIN "Hobby", um sich seinen Braten zu sichern, sondern ist - wird sie richtig gemacht - eine Angelegenheit, die den von Behörden beauftragten Jägern eines Bezirks obliegt und dies nicht aus Privatvergnügen, sondern als notwendiger Bestandteil der Wildhege.

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Katzen sind Haustiere - damit gehören sie per Definition ins Haus.
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Dann gehören aber Hunde auch ins Haus und dürfen nie draussen rumlaufen. Und JAGDHUNDE - ab sofort werden die erschossen, denn alle Hunde sind HAUStiere und nur im Haus zu halten...?

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Wenn ein Besitzer nicht in der Lage ist, das Viech zu beaufsichtigen, dann soll er sich keins zulegen. Oder mit den Konsequenzen leben.
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Es gibt in Deutschland KEIN Gesetz, das verbietet dass Katzen nicht draussen rumlaufen dürfen, ganz im Gegenteil ist es ARTgerecht, eine Katze draussen laufen zu lassen. Auf Bauernhöfen/in ländlichen Gegenden werden Katzen seit Jahrhunderten gehalten um - für den Menschen - Mäuse wegzujagen, das IST die ursprüngliche Haustier-Funktion der Katze gewesen.

Die Jäger, die auf Hauskatzen schiessen, wie in dem Bericht gezeigt, haben alle dafür gesorgt, daß die Leichen "verschwinden", heimlich - warum ? Weil sie wissen dass sie rechtsWIDRIG gehandelt haben?


edit: Wer misst die 200 meter??? Und wer sorgt dafür, daß nicht UNTER 200 metern alles abgeschossen wird?
moreund die ist bei 200m?!?!? Das ist doch nicht eurer Ernst! Eine Katze hat ein Revier nicht unter 4km! 200m, sind nur eine Rechtfertigung dafür, dass man die Katze so und so abknallen darf, denn JEDE Katze wird diese Grenze überschreiten! Das ist so, wie wenn man einem Mensch verbietet zu atmen, er wird es irgendwann sowieso tun!
Das heisst JEDE Katze hat sobald sie ihr Haus verlässt ihr Todesurteil unterschrieben, ganz gleich, ob sie jagt oder nur ihr Revier kontrolliert.
Odessamore: wenn es nach einigen Katzenhassern geht, ja.

Aber wie geschrieben - das Gesetz ist einwandfrei NICHT auf Seiten dieser schiesswütigen Jagdbanditen, und das wird auch so bleiben. Es ist nach wie vor strafbar, eine Katze oder einen Hund abzuschiessen, der WEDER GEWILDERT hat noch sonstwie eine Gefahr darstellt (Tollwut etc.), und das 200meter-Dingens wird von einigen schwarzen Schafen (denn richtige Jäger distanzieren sich von diesen Typen klar und deutlich) nur dazu missbraucht, private Schiesslust und/oder Katzenhass auszuleben.

edit:

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Streunerin: (...) die Singvögel sind alle noch da und ich habe im Sommer wenn ich draußen sitze um diese Streuner zu beobachten immer viele verschiedene Vogelstimmen um mich die mir viele verschieden Lieder singen.
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Dito! Bei mir am Hof habe ich zig zig Sorten von Vögeln, sogar einen Specht, ein Bussardpärchen, diverse Singvogel-Gelege und sogar Mauersegler.

Und ich habe meinen Hof so eingerichtet, daß Nistmöglichkeiten für die Piepmätze vorhanden sind, habe vor, für Falken noch einen Platz zu schaffen - und das alles geht mit meiner Katze. So wie die Dame von der Wildvogelstation am Tegernsee mit ihren zig Vögeln lebt und trotzdem FREIlaufende Katzen hat.

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Wenn man das jagen der Katzen verurteilt muß man auch das "Jagen" der Vögel verurteilen, denn sie jagen um was zu fressen zu haben und die Katzen machen das auch. Keiner dieser Tiere jagdt im übermaße. Katzen jagen nur so viel wie sie fressen können und Vögel genau das gleiche.
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Richtig. Der einzige Räuber, der aus Spass und Mordlust tötet und die Natur aus dem Gleichgewicht gebracht hat, seit er seine Füsse auf diesen Planeten gesetzt hat, ist der Mensch.
OrcaDesign[QUOTE][i]Original geschrieben von utho [/i]
[B]In den vergangenen 20 Jahren hat sich in meinem Wohnumfeld einiges geändert . Früher gab es Spatzen , Meisen und Amseln in Horden - heute werden die Siedlung und der angrenzende Wald durch Katzen gesäubert . - Mit dem Ergebnis das es hier kaum noch Singvögel gibt - aber dafür jede Menge Katzen[/B][/QUOTE]
, Autos, Beton, kurzgemähter Rasen, gepflegte Hecke (kein Wildverhau), und da wo früher noch ein sumpfiger Bach verlief und für gschissene Mücken sorgte, steht jetzt noch eine weitere Siedlung (zersiedelte ehem. Brachflächen), mit noch mehr lärmenden Menschen, und der Bach läuft endlich unterirdisch, etc. pp.

Hat natürlich aber alles nichts miteinander zu tun. Ein paar (geschnittene/lichte) Bäume müssen den Vögeln schon reichen als "natürliche" Umgebung, wer braucht schon Nahrung.

Komisch, Schmetterlinge gibt's ja auch kaum noch... na wenn da nicht ebenso Katzen mit im Spiel sind.
OdessaJa aber, lieber Orca...DAS sind ja Menschendinge. DAS ist okay, wenn dafür Tausenden von Tieren der Lebensraum genommen wurde. Wir sind doch die Krone der Schöpfung und schon die Bibel sagt "Macht Euch die Erde untertan" *zyn*.

Wenn Vögel keine Nahrung mehr bekommen, weil pedantische Gärtner mit Insektenvernichtungsmitteln um sich sprühen wie Peggy Bundy mit Haarspray und daß deswegen zig Vogelsorten abwandern bzw. vom Aussterben bedroht sind, ist komischerweise seltenst ein Thema.
Dirtydevil1981Quatsch Odessa, daran sind nur die Katzen schuld ganz bestimmt........
Das ist auch kein Instinkt den Katzen haben, die wollen die Vögel ausrotten, da steht ein Plan dahinter, die machen das mit Stategie. *vorsicht Ironie enthalten* :D
Move over Kate@ Odessa

Hm, Jagdhunde sind in der Regel unter Aufsicht. Und natürlich gibt es seit Jahrhunderten Katzen als Ratten- und Mäusefänger in Europa - aber die Menschen hatten vor 200 - 300 Jahren zu allen Tieren ein funktionaleres Verhältnis.

Und was die artgerechte Haltung angeht: Die Kunst ist wohl eher, artgerechte Haltung zu garantieren [I]und[/I] seiner Verantwortung gerecht zu werden. Wenn artgerechte Haltung mit den Interessen Dritter nicht in Einklang zu bringen ist, dann muss man mit den Folgen leben. Das hat mit Bananenrepublik oder extensiver Grundrechtsauslegung überhaupt nichts zu tun.

[QUOTE]

§ 30 LJG Rh.-Pf.

Befugnisse des Jagdschutzberechtigten

Die zur Ausübung des Jagdschutzes berechtigten Personen sind insbesondere befugt:

1. Personen, die in einem Jagdbezirk unberechtigt jagen oder eine sonstige Zuwiderhandlung gegen jagdliche Bestimmungen begehen, oder außerhalb der öffentlichen Wege zur Jagd ausgerüstet angetroffen werden, anzuhalten, ihnen gefangenes oder erlegtes Wild, Schuß- und sonstige Waffen, Jagd- und Fanggeräte, Hunde und Frettchen abzunehmen und ihre Personalien festzustellen,
2. Hunde, die Wild aufsuchen oder verfolgen und die im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung ihres Herren, und Katzen, die in einer Entfernung von mehr als 200 m vom nächsten Haus, angetroffen werden, zu töten. Dieses Recht erstreckt sich auch auf Katzen, die sich in Fallen gefangen haben. Es gilt nicht gegenüber Hirten-, Jagd-, Blinden- und Polizeihunden, soweit sie als solche kenntlich sind und solange sie erkennbar vom Berechtigten zu ihrem Dienst verwandt werden oder sich aus Anlaß des Dienstes vorübergehend offensichtlich der Einwirkung ihres Führers entzogen haben.
[/QUOTE]

Die Katze muss nach der Gesetzeslage nicht wildern - die Entfernung 200 m reicht aus. Ein kumulativer Tatbestand macht ja auch keinen Sinn - Katzen hören, im Gegensatz zu vielen Hunden - nicht auf's Wort... Das Gesetz interessiert weder die artgerechte Haltung noch die besondere Verantwortung des Jägers. Der schwarze Peter liegt bei den Tierhaltern. Wenigstens bei uns in Rheinland-Pfalz handelt kein Jäger illegal (und macht sich damit strafbar), wenn er eine Katze abschießt, die weiter als 200 m vom nächsten Haus streunt.

Richtig, es gibt kein Gesetz, das verbietet, sein Tier draußen rumlaufen zu lassen. Aber eins, das es erlaubt, Katzen zu schießen, die weiter als 200 m vom nächsten Haus streunen. Und da muss man als Tierbesitzer (nicht als Jäger) die Balance finden... Warum es das Gesetz gibt, aus ökologischen, aus wirtschaftlichen Interessen, als Ausdruck der ehemals fürstlichen Jagdrechte, oder vielleicht weil der erste Justizminister selbst Jäger war, ist vollkommen egal. Wie Thomas Hobbes schon sagte: "Auctoritas, non veritas facit legem". Die Autorität, nicht die Wahrheit schafft das Gesetz.
Odessa----
Hunde, die Wild aufsuchen oder verfolgen und die im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung ihres Herren, und Katzen, die in einer Entfernung von mehr als 200 m vom nächsten Haus, angetroffen werden, zu töten.
----

Aber warum macht es dann die Mehrzahl der Jäger NICHT? Und warum sagen Anwälte (sh. Bericht) und Jäger selbst, daß dies so nicht zu werten sei daß man "generell" alle Katzen töten darf, die diese 200m-Grenze überschreiten? Warum macht "mein" Jäger das nicht und sagt mir, daß er selber nur schiessen "darf", wenn eine Katze oder ein Hund wildert, man also ein wirklich "verwildertes" Tier über Tage oder Wochen verfolgt hat als Jäger?
Dirtydevil1981Meinst du denn nicht die schießen auch auf ne katze die nur 100 Meter vom haus entfernt ist? Ich glaub schon. Da ist doch keiner so genau. Ein fieses Gesetzt und total albern. Außerdem find ich es auch nicht toll für eine Katze wenn diese immer im Haus eingesperrt werden soll. Das ist nicht artgerecht.
moreDer Schaden den eine Katze anrichten kann ist total überbewertet, hier wird danach gewertet was eine Katze anrichten "könnte" und nicht was sie tatsächlicher "verursacht". Katzen schiessen wird geduldet bei Fuchsjagten schreien alle auf, meines Erachtens ist beides das Selbe, pervertierter Sport. Weil Füchse ja angeblich auch Wildschäden anrichten, und weil es angeblich zu viele gibt.
Das Problem ist nicht die Beseitigung, sonder die Art und Weise. Man sollte die Katzen einfangen und kastrieren und das Problem hätte sich erledigt, spätestens in der dritten Generation. Die Kosten müsste natürlich der Tierhalter übernehmen, sowas fände ich akzeptabel. Aber nicht Tier töten, als Ersatz, weil momentan keine Jagdsaison ist, und nicht als Freifahrtschein, weil es einem ja soviel Spass macht, und man dem blöden Nachbarn eins auswischen will, weil die Miezi mal sein Grundstück überquert hat....
OdessaIch verstehe immer noch nicht, weshalb es - trotz des Gesetzestextes den MOK richtig zitierte - dann gesetzesWIDRIG ist laut einiger Anwälte und auch Jäger, wenn (andere) Jäger nichtwildernde Katzen schiessen.

Wie gesagt, der Bericht (nicht nur der, es gibt auch andere Artikel etc. zu dem Thema seit Jahren) machte klar, daß Jäger, die sowas tun, angezeigt werden können und daß diese Jäger deswegen die Leichen der Tiere "heimlich entsorgen" - um diesen "Ärger" zu vermeiden. Das müssten sie ja nicht, hätten sie korrekt gehandelt.

Von daher habe ich hier das - rein rechtliche - Verständnisproblem, jetzt ganz ungeachtet meiner seit 4 Seiten geäußerten "privaten" Meinung dazu.
Move over Kate@ Odessa

Ich sage ja nicht, dass der Jäger schießen soll oder gar muss. Ich stelle nur fest, dass er es MIT RECHT darf. Und in allen Bereichen gibt es einen Unterschied zwischen "Rechte haben" und "Rechte wahrnehmen".

Wahrscheinlich gibt es in Deutschland tausende von Nachbarn, die kümmert es einen Sch*iß, wenn der Wind die Blätter vom Baum auf dem Nachbarsgrundstück herüberweht. Aber einen Pechvogel gibt's garantiert, der hat nen Nachbarn, der sich gestört fühlt - und vor Gericht seine Rechte durchsetzt.

Übrigens ist es durchaus denkbar, dass die Tatbestände nach Landesrecht verschieden weit gefaßt sind. Vielleicht gibt es Bundesländer, in denen die 200 m und das Wildern kumulativ zusammen treffen müssen. Wenigstens in Rheinland-Pfalz nicht...
OdessaUi, zeitgleich ;-)....

Tja nun - da magst Du Recht haben :( . Ich finde es einfach furchtbar, wird auch immer so bleiben. Bei mir hier leben alle Tiere zusammen, Vögel, Katzen, zwei Füchse, Kröten, Rehe, Igel, Hasen, Schildkröten... und wenn der eine den anderen jagt/frisst, dann ist das Natur und so sollte es sein, ohne grosse Eingriffe von uns Menschen.

Aber mit Jägern, ne, sorry - da werde ich nicht warm, wenn sie nicht so sind wie "mein" Jäger hier. Mir ist suspekt, daß man auf wehrlose Lebewesen schiesst "vorsorglich".
Move over KateHab's mal recherchiert - in der Tat: Die Tatbestände variieren erheblich.
Niedersachsen: Katze 300 m vom nächsten Haus + Wildern = Lizenz zum Abschuß. (§ 29 I Nr. 3 NJagdG).
Bayern: Wildernde Katzen = Lizenz zum Abschuß. (Art. 42 I Nr. 2 BayJG). Allerdings gelten Katzen nach dem Gesetz dort als wildernd, wenn sie über 300 m vom nächsten Haus angetroffen werden.
Rheinland-Pfalz: Katze 200 m vom nächsten Haus = Lizenz zum Abschuß (siehe oben).

Es kann also durchaus sein, dass ne Katze in Rheinland-Pfalz legal geschossen wird, in Niedersachsen dagegen nicht - obwohl sie das Gleiche getan haben... ;)
Dirtydevil1981Scheiße ist nur wenn die Katze die aus Niedersachsen kommt in Rheinland Pfalz erschossen wird, was dann wohl wäre. :D

Ich weiß OT konnte es mir aber nicht verkneifen
NnordyNach wie vor verstehe ich den Zusammenhang zwischen der Entfernung vom nächsten Haus bis zum Tatbestand des 'Wilderns' nicht - auch, wenn der ja wohl z.T. nicht mal erfüllt sein muß. Sicher geht der Jäger hin und mißt nach, wie weit es bis zum nächsten Haus ist, und sobald die Katze die 300m-Gemarkung übertritt, ist sie Schaschlik... Tolles Deutschland.
Sorry, ich finde das pervers - nach wie vor. Eine Katze, die nachweislich nichtmal etwas getan haben muß, abzuschießen, bloß weil sie einen Meter zu weit vom nächsten Haus weg ist - verstehe das wer will, ich nicht (rein vom menschlichen Standpunkt und unabhängig vom gesetzlichen Wortlaut).
Diese 'Präventivmaßnahme' zeugt sehr von der verachtenden Haltung, die Tiere als 'Dinge' deklariert, und einseitig ist es obendrein. Wie gesagt - Katzen MÜSSEN raus, alles andere ist Tierquälerei. Und bei einer Freundin von mir, deren Familie 6 Katzen hat (in einem großen Haus), die auch ständig draußen sind, hat es 1 (!!!) davon einmal geschafft, einen Vogel anzubringen. Einen Hasen o.ä. nie. Katzen haben in der Tat ein ausgeprägtes 'Trophäen-Verhalten', wenn man es so nennen will, sprich sie zeigen ihren Haltern ihren Fang. Und ich denke mal, Gelege von Wildhühnern oder Hasen sind wesentlich mehr vom Menschen bedroht als von einer Katze - weil ein Trecker drüber walzt oder weil ein Jäger Mama Huhn oder Mama Hase schießt. Außerdem - wenn Jäger Hasen schießen dürfen, wie schlimm ist es dann, wenn statt einmal Jäger einmal Katze einen Hasen erwischt (um's mal andersrum zu sehen)???? Natürlich, weil es dann nicht in der Statistik erfasst wird.
Das Gesetz (und dazu einige Jäger) verteufeln hier die Katzen ja fast so schlimm wie die menschenfressenden Tiger...
moreVielleicht liegt das Problem ja in der Psyche mancher Männer? Ich kenne sehr viele Männer die Katzen hassen, aber Hunde lieben... Woran liegt das? Hass auf ihre Eigenständigkeit? Vielleicht kann Odessa ja mehr zu dem Thema sagen, warum hassen Männer Katzen? Warum knallen Jäger die Katzen ab, um dann heulende Single-Frauen zu sehen?
Ja Katzen sind eigenständigt, sie hören nicht aufs Wort. Katzen sind sehr eigentümliche Haustiere. Ein Hund, ja das hat wenigstens einen Wert! Und wenn er nur bellt, aber immerhin das tut er manchmal sogar auf Kommando! Einen Hund, ja den kann man dressieren, rumkommandieren, den hat man in der Hand.. Nicht wie eine Katze.
Die Jäger haben ja auch Hunde, da machts erst recht Spass die Katze übers Feld zu jagen, bis sie fast vor Angst zu Grunde geht, da hilft man dem Köter, ein kurzer Knall und schon hat Wastl die Katze im Fang... Hach was für ein Spass, da fühlt Mann sich wieder wie der Grösste und mit Wastl ist man ja auch ein unschlagbares Team! Wow, da kann man gleich mal Enten-Aportieren üben, bis die Jagdsaison wieder auf die Vögel eröffnet wird...

Sorry, über meine Bitterkeit, aber solche Gedanken gehen mir im Kopf rum, wenn ich wüsste hinter meinem Haus lauert ein Jäger in der Hoffnung, meine Lillith würde doch nur einen schritt weiter vom Haus machen, damit er ihr endlich an die Gurgel kann...

Übrigens, hatte selber schon Hunde, ich liebe beide Tiere, jedes auf seine Art... Nur damit nicht der Verdacht aufkommt, ich wäre Hundehasser.

Ach ja! Übrigens, Pferde sind auch Haustiere, soll ich die jetzt auf meinem Balkon halten, artgerechte Haltung ist sowieso out!
Move over KateOch ich mag Katzen. Halt nur nicht mit Knoblauch... Siehe oben! :D

Abgesehen davon versteh ich die Panik nicht... Klar, da gibt es irgendwo einen Jäger, der schießt Katzen. Das Fernsehen berichtet darüber, und in einem Forum kochen die Emotionen hoch... Böse böse Jäger, liebe liebe Katzen.

Was mich mal interessieren würde: Frage an alle Katzenhalter:

[list=1]
[*]Wie viele Katzen sind euch schon abhanden gekommen?
[*]Wieviele davon sind auf der Straße dahingerafft worden?
[*]Wieviele sind NACHWEISLICH von einem Jäger füsiliert worden?
[/list=1]

Danke, keine weiteren Fragen. Ihre Zeugen, Sir...
BeowulfDas alles immer zum Geschlechterkrieg ausarten muss.

MOK: Ich finde dein Statement ziemlich abnorm. Wie kann man Knoblauch nicht mögen?
Move over Kate[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B]MOK: Ich finde dein Statement ziemlich abnorm. Wie kann man Knoblauch nicht mögen? [/B][/QUOTE]

Eigentlich mag ich Knoblauch. Aber nur am Wochenende. Stell dir doch mal vor, wie peinlich das im Büro sein kann: "Hat hier etwa jemand Katze mit Knoblauch gegessen?"
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Demon, nachdem ich beim Lesen Deines Beitrags fast einen Herzkasper gekriegt hätte, antworte ich im Interesse unserer innigen Freundschaft und Zuneigung hier nicht explizit drauf. Aber mach Dich auf was gefaßt beim nächsten Live-Gespräch ;-)...

Nur soviel: Hunde haben auch Flöhe. Erschiessen wir die jetzt alle? Und auch Hamster, Papageien und Meerschweinchen übertragen Krankheiten und Hunde laufen am, sogar IM Wald spazieren - einfach alle abknallen, nach Deiner Logik....?

Ganz aktuell: "Vogelgrippe" - von Zugvögeln übertragen und TÖDLICH, auch für Menschen. Also, weg mit den Vögeln, wäre doch nur die gleiche Logik wie sie von Dir hier gegen das Recht der Hauskatzen, frei rumzulaufen, vorgebracht wird.

@Hochentwickelt: ich beurteile Leben und seinen Wert nicht danach, wie hoch das Leben entwickelt ist. Täte ich das, müsste ich 90% der Menschheit inkl. mir selbst erschiessen lassen *wer den Sarkasmus nicht findet usw.* Daß Du wirklich das Recht auf Leben davon abhängig machst, für wie "intelligent" Du es hältst, kann ich fast nicht glauben (hätte ich mich so in Dir getäuscht?). Da gewinnt dann aber btw. übrigens jede Perserkatze haushoch gegen ein Rotkehlchen. Wie gesagt - mir ist diese anmassende Haltung fremd. Leben ist Leben und ich habe kein Recht, das Leben einer Spezies als "minderwertig" zu erachten und deswegen diese Spezies "abzuknallen".

Es geht um HAUSkatzen, demon mein Lieber, und es kann ja wohl nicht wahr sein daß die einfach erschossen werden dürfen nur weil sie draussen spazierengehen! Könnten wir ALLE uns bittschön wieder DIESEM threadthema widmen - den HAUStieren, die von Jägern erschossen werden auch wenn sie NICHT wilderten? Und dass das eben NICHT gesetzeskonform ist, wie es derzeit gehandhabt wird von EINIGEN Jägern? [/B][/QUOTE]


Also auch wildernde Hunde dürfen erschossen werden. Im Wald herrscht sowieso Leinenzwang. Wenn Du Dein Kätzchen an die Leine nimmst und Gassi führst sagt ja keiner was. Leider geht ja keiner auf meinen Vorschlag mit den Katzenwölfen ein, ich mein es werden wahrscheinlich jede Woche hunderte oder tausende von diesen Viechern in den Tierheimen abgespritzt, da könnte man doch das Gift sparen und noch etwas für den naturschutz tun. Was die Freigabe zum Abschuß betrifft, wenn ich mir die Hobbiejäger in meiner Gegend so anschaue, davon sehem viele nicht all zu gut und die ballern in der Jagdsaison eh auf alles was sich bewegt, was gar nicht so ungefährlich ist, bei einem Freund von mir haben sie in der Nachbarschaft schon Fensterscheiben eingeschossen und die Jagdhunde die vor seiner schreienden vierjährigen Schwester den Fasan zerfetzten, die gehen bestimmt auch auf Katzen los, insofern würde das Gesetz doch nur eine gängige Praxis kegalisieren. Wer traut sich schon während der Jagd in die Nähe der Jäger? Man wäre ja lebensmüde. Ich mein Katzen, die wilde Tiere jagen können auch wie wilde Tiere gejagd werden, wo ist der Unterschied? Man könnte sie ja in den Jagdrevieren zum Abschuss freigeben, da müssen die Tierhalter halt sehen, dass sie ihre Tiere entsprechend beaufsichtigen. Eine Hauskatze hat im Wald so wenig zu suchen, wie ein Wildschwein im Wohnzimmer deswegen verstehe ich die ganze Aufregung ehrlich gesagt nicht.
Astatos[QUOTE]Ja Katzen sind eigenständigt, sie hören nicht aufs Wort. Katzen sind sehr eigentümliche Haustiere. Ein Hund, ja das hat wenigstens einen Wert! Und wenn er nur bellt, aber immerhin das tut er manchmal sogar auf Kommando![/QUOTE]

Hmm... würd ich so nicht sagen.. zumindest bei unseren ist das anders... die können auch ab und zu mal hören ;).

[QUOTE]Vielleicht liegt das Problem ja in der Psyche mancher Männer? Ich kenne sehr viele Männer die Katzen hassen, aber Hunde lieben...[/QUOTE]

Also ich mag Katzen wesentlich lieber als Hunde... liegt vielleicht an ein paar unschönen Kindheitserfahrungen mit Hunden ;)..
Und ähm.. ich bin nen Kerl (zumindest wenn ich nach dem Duschen an mir heruntergucke :D :rolleyes:). Allerdings bin ich deswegen kein Hundehasser etc. Im allgemeinen kann ich kein Tier hassen.. ich hab zwar vielleicht gewisse Abneigungen gegen die eine oder andere Art, deswegen hasse ich sie aber doch nicht so, dass ich dem jeweiligen Tier ne Kugel verpassen würde, wenn ich könnte..

[QUOTE]Hab's mal recherchiert - in der Tat: Die Tatbestände variieren erheblich.
Niedersachsen: Katze 300 m vom nächsten Haus + Wildern = Lizenz zum Abschuß. (§ 29 I Nr. 3 NJagdG).
Bayern: Wildernde Katzen = Lizenz zum Abschuß. (Art. 42 I Nr. 2 BayJG). Allerdings gelten Katzen nach dem Gesetz dort als wildernd, wenn sie über 300 m vom nächsten Haus angetroffen werden.
Rheinland-Pfalz: Katze 200 m vom nächsten Haus = Lizenz zum Abschuß (siehe oben).[/QUOTE]

Am besten ich geb meinen Katzen ab sofort nen maßband mit, damit sie wissen, wie weit sie vom nächsten Haus entfernt sind. Oder entsprechendes handliches Hosentaschenradar ;)


Jetzt mal im ernst, alles was unsere Katzen anschleppen sind Mäuse... ok, zwei kleinere Ratten hatten sie bisher auch schon mal. Das wars aber auch schon... Wenn man mal von den ganzen Fiegen absieht, die sie immer mal wieder fangen..
Und das soll nem Jäger das recht geben, auf Katzen zu schießen?

Die Aufgabe eines Jägers ist es nunmal nicht, irgendwelche Haustiere mit Schrott zu sieben, sondern die Wildtierbestände einigermaßen im Lot zu halten (was er wiederum nur aufgrund des schädlichen Einfluss der Menschen tun muss). Und wenn der Vogelbestand abnimmt liegt das wohl weniger an den Katzen, welche ab und zu einen Vogel reißen, als viel mehr an der zunehmenden Umweltverschmutzung und den immer schlechter werdenden Lebensbedingungen für Wildtiere und damit natürlich auch für Vögel.

Die Natur ist weiterhin auf dem Rückzug, und dafür können nunmal die Katzen nichts.. Einzig und allein der Mensch ist dafür verantwortlich.

Bsp: Kann man einem Reh die Schuld an einem Unfall mit einem Pkw geben? Oder liegt die Schuld letztlich nicht doch beim Menschen, der die Straße mitten durch den Wald gebaut hat? Dem Reh kann man sicherlich nicht verbieten, die Straße zu überqueren... Schließlich lebt es im Wald.

Es sind nicht die Tiere, die zu ökologischen und wirtschaftlichen Problemen führen, sondern letztlich immer der Mensch, welcher sich oftmals sprichwörtlich wie ein Elefant im Porzellanladen verhält (was wieder nur ein weiteres Vorurteil darstellt), wenn es um Dinge wie die Natur und ökologisches Gleichgewicht geht.


[QUOTE]Ich mein Katzen, die wilde Tiere jagen können auch wie wilde Tiere gejagd werden, wo ist der Unterschied?[/QUOTE]

Sowohl Katzen als auch Wildtiere sollten nicht einfach so abgeschossen werden (was nunmal gängige Praxis ist). Wer gibt uns das recht, ohne trifftigen Grund irgendwelche Tiere zu schießen? Und bei einer Katze, die durch die Gegend streunert, sehe ich nunmal keinen trifftigen Grund, auch ist die Jagdlust eines Jägers kein trifftiger Grund, ein Wildschwein zu schießen.

Niemand gibt dem Menschen das recht, mit der Natur zu spielen, außer der Mensch selbst.. Nur sollte er aufpassen, dass ihm dieses Verhalten nicht eines Tages auf die Füße fällt.


edit: [QUOTE]Man könnte sie ja in den Jagdrevieren zum Abschuss freigeben, da müssen die Tierhalter halt sehen, dass sie ihre Tiere entsprechend beaufsichtigen. Eine Hauskatze hat im Wald so wenig zu suchen, wie ein Wildschwein im Wohnzimmer deswegen verstehe ich die ganze Aufregung ehrlich gesagt nicht.[/QUOTE]

Sprich die Katze einsperren... geniale Lösung..:rolleyes:
myhna[QUOTE][i]Original geschrieben von Move over Kate [/i]
[B]Katzen sind Haustiere - damit gehören sie per Definition ins Haus. [/B][/QUOTE]

auch kühe sind "haus"tiere... jaja, auch nutztiere...
schon mal eine aufm sofa sitzen gesehn?

haustier heißt wohl eher vom menschen gezähmt, gezüchtet und "genutzt"... und nicht das sie im haus wohnen müssen...
wohl bisschen überdefiniert... , wa?
NnordyDemon, welche wilden Tiere jagen Katzen denn? Also wilde, im Wald lebende Tiere? Rehe vielleicht? Wildschweine? Oder gar Hirsche? Fasane (wenn man die noch in deutschen Wäldern trifft)???? Hat hier irgend jemand einen Videobeweis dafür, daß Katzen nachweislich Wildbestände dezimieren? Vorher glaub ich das nach wie vor nicht. Keine Katze schafft einen Hasen auf der Flucht, oder einen Vogel sobald er in der Luft ist. Von Wildschweinen und ähnlichem Getier, auch Füchsen, wollen wir hier gar nicht erst anfangen.

@MOK: Ich denke, es geht hier ums Prinzip, und nicht darum, wie stark privat man betroffen ist. Sonst müßten wir hier ja nicht diskutieren...
Astatos[QUOTE]Hat hier irgend jemand einen Videobeweis dafür, daß Katzen nachweislich Wildbestände dezimieren?[/QUOTE]

Ich glaube den wirst du nicht bekommen... etwas was nicht existiert, kann man nicht bekommen ;).
Demon17Was macht die katze denn im Wald, wandern vielleicht? Halbmond hat da doch eine Studie zitiert. Wir drehen uns doch im Kreise, der Nachwuchs von Bodenbrütern z.B. ist durch Katzen garantiert gefährdet, jedenfalls wenn es eine Katze mit gesunden Instinkten ist und das vieh nicht total degeneriert ist. Schließlich sind Katzen Raubtiere und keine Kuscheltiere.
Astatos[QUOTE]Was macht die katze denn im Wald, wandern vielleicht? Halbmond hat da doch eine Studie zitiert. Wir drehen uns doch im Kreise, der Nachwuchs von Bodenbrütern z.B. ist durch Katzen garantiert gefährdet, jedenfalls wenn es eine Katze mit gesunden Instinkten ist und das vieh nicht total degeneriert ist. Schließlich sind Katzen Raubtiere und keine Kuscheltiere.[/QUOTE]

Ein mindestens ebenso großes, wenn nicht sogar das größe Problem ist der Mensch, der mit seinen Füßen durch den Wald stiefelt...
SenecaIst einer der Diskutierenden zufällig Jagdscheininhaber...?
Wenn nicht, schweige ich zu dem Thema lieber weiter...!
myhna[QUOTE][i]Original geschrieben von Move over Kate [/i]
[B]Och ich mag Katzen. Halt nur nicht mit Knoblauch... Siehe oben! :D

Abgesehen davon versteh ich die Panik nicht... Klar, da gibt es irgendwo einen Jäger, der schießt Katzen. Das Fernsehen berichtet darüber, und in einem Forum kochen die Emotionen hoch... Böse böse Jäger, liebe liebe Katzen.

Was mich mal interessieren würde: Frage an alle Katzenhalter:

[list=1]
[*]Wie viele Katzen sind euch schon abhanden gekommen?
[*]Wieviele davon sind auf der Straße dahingerafft worden?
[*]Wieviele sind NACHWEISLICH von einem Jäger füsiliert worden?
[/list=1]

Danke, keine weiteren Fragen. Ihre Zeugen, Sir... [/B][/QUOTE]


also ich hab NICHTS über jäger die katzen schießen im fernsehn gesehn... ich WEISS das es hier gang und gebe ist... und da hatte ich auch schon diverse diskussion.
ich vermute das die meisten unserer kater die "abhanden" gekommen sind, opfer dieser geworden sind. NACHWEISLICH ist schwierig wenn man nicht jeden stein und jeden baum rund ums dorf umdrehn möchte um die tote katze zu finden,... von der straße abkratzen geht viel viel leichter.
allerdings kenne ich genug fälle (in unserem ort mehr als überfahrene katzen, definitiv!) in denen katzen kugelreste rausoperiert wurden... oder ähnliches... meine gute alte sissi (die hat nie ein wohnzimmer von innen gesehn und war reiner freigänger... zu behaupten sowas gehört ins haus ist eine frechheit) ist trotzdem (mindestens) 18 jahre alt geworden.

reine hauskatzen, sorry, aber sind meistens irgendwie bekloppt. katzen gehören nicht (nur) ins haus. sicher können sie so leben, aber... verglichen mit freigängern... wie schon gesagt, das verhalten...

papageien leben in wiesbaden, mannheim und sonstwo, putzige waschbären bevölkern kassel, der einzige wildlebende wolf in dland wird für einen "wilderndernden hund" gehalten und erschossen... und da gibts leute die sich über katzen die ihrem natürlichen verhalten nachgehen aufregen.

zudem: "wildernde bzw. streunende" katzen und "wildernde" hunde (es gibt ja auch welche die einfach nur streunen und trotzdem nix tun) kann man nicht wirklich auf eine stufe stellen: potenziell gefährliches verhalten (für mensch und tier) geht nun mal viel mehr von den viel stärker durch erziehung zu prägenden hund aus, als von katzen!
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Ist einer der Diskutierenden zufällig Jagdscheininhaber...?
Wenn nicht, schweige ich zu dem Thema lieber weiter...! [/B][/QUOTE]

Darum geht es doch gar nicht Seneca, es geht um die Wahrnehmung der Katze als liebes harmloses Knuddeltier oder als hygienisches und naturschützerisches Problem.
myhna[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B] jedenfalls wenn es eine Katze mit gesunden Instinkten ist und das vieh nicht total degeneriert ist. Schließlich sind Katzen Raubtiere und keine Kuscheltiere. [/B][/QUOTE]
... und die willst du einsperren/in ihrem gesunden instinkten einschränken? :rolleyes: wie schon gesagt, die meisten leben ihre gesunden instinkte anderswo aus (m.e.)

und, ja, ich habe zwei katzen die sehr gerne spazieren gehen!
AstatosUnsre Madame ist eine Perserkatze, dennoch lassen wir sie raus, auch auf die Gefahr hin, dass sie eines Tages nicht mehr wiederkommt...

Aber der Freiheitsdrang ist dann doch stärker.. ebenso bei ihren "Kleinen", eigentlich sind die ja auch schon fast ausgewachsen.

Katzen sind sicherlich keine Kuscheltiere, schließlich sind es Lebewesen.. mit verdammt guten Krallen, welche mir mal den Arm aufgerissen haben.. Dennoch würde ich sie deswegen nicht mit Schrot durchsieben

Ein naturschützerisches Problem sind sie aber auch nicht.. (siehe meine anderen Beiträge).
SenecaKatzen sind nicht harmlos, Hunde auch nicht...!
Speziell im Winter sind beide eine Gefahr für die ohnehin schon geschwächten Wildtiere...!

Ein Reh das mehrmals am tag vor Hunden Flüchten muss, kann aufgrund der Nahrungskanppheit zugrunden gehen, ähnliches gilt für Kleintiere Bei Katzen...!

Wen man sich mal vor Augen führt, das die Katzen- und Hundepopulation schon ein Zigfaches höher liegt, als das der "Beutetiere", muss einem Klar sein, das es sich hier um ein echtes Problem handelt....

Im Übrigen soll dieses Passus im Jagdgesetz auch abschrecken...damit eben [b]nicht[/b] jeder seine Haustiere wildern lässt...!

In der Praxis werden Haustiere allerdings so gut wie nie geschossen...also verstehe ich diesen Terz auch nicht...!
Die meisten Jagdausübungsberechtigten sehen darin in der regel nämlich kein Problem....sollte ich allerdings mal mehr als eine Hund einem Reh nachjagen sehen, dann schieße ich...einer alleine Kriegt das reh nicht, bei zwei wird's Kritsch....

In übrigen habe ich im Revier schon zweimal binnen 4 jahren gerissene Rehe gefunden, und das wären sicher keine Wölfe...!
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
Wen man sich mal vor Augen führt, das die Katzen- und Hundepopulation schon ein Zigfaches höher liegt, als das der "Beutetiere", muss einem Klar sein, das es sich hier um ein echtes Problem handelt....[/QUOTE]

Die Katzen und Hundepopulation hat allerdings nicht als primäre Nahrungsquelle Wildtiere. Wenn überhaupt.
Und ich hab binnen vier Jahre schon deutlich mehr überfahrene Rehe gesehen.
Astatos[QUOTE] erstellt am 18-10-2005 um 21:24
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Katzen sind nicht harmlos, Hunde auch nicht...!
Speziell im Winter sind beide eine Gefahr für die ohnehin schon geschwächten Wildtiere...!

Ein Reh das mehrmals am tag vor Hunden Flüchten muss, kann aufgrund der Nahrungskanppheit zugrunden gehen, ähnliches gilt für Kleintiere Bei Katzen...!

Wen man sich mal vor Augen führt, das die Katzen- und Hundepopulation schon ein Zigfaches höher liegt, als das der "Beutetiere", muss einem Klar sein, das es sich hier um ein echtes Problem handelt....[/QUOTE]

Ein noch viel größeres Problem stllen die knapp 7 MILLIARDEN Menschen, die diesen Planeten "behausen" dar!.

Die Rehe die die Hunde gerissen haben, sind nichts im Vergleich zu der Anzahl an Tieren, die durch des Menschen Hand sterben müssen. Dabei meine ich nicht die Nutztiere, sondern Wildtiere..

Die Fehler die der mensch macht, schreibt der den Tieren zu, um sich selbst ein reines Gewissen zu verschaffen. Die die daran glauben müssen, sind jedoch die Tiere.
Panic KingIch denke Tiere gennerell abschießen ist ne fiese sache das sind wir uns doch alle einig oder??
myhna[b]Ich denke Tiere gennerell abschießen ist ne fiese sache das sind wir uns doch alle einig oder??[/b]

hm, ist es nich noch viel fieser tiere zu halten um sie zu töten?
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von myhna [/i]
hm, ist es nich noch viel fieser tiere zu halten um sie zu töten?[/QUOTE]

Das nennt sich Symbiose. Evolutionär gesehen tun wir Nutztieren einen Gefallen. Sie gibt es noch, statt die unzähligen Arten die unlängst ausgerottet wurde.
Move over Kate[QUOTE]Ich denke Tiere gennerell abschießen ist ne fiese sache das sind wir uns doch alle einig oder??[/QUOTE]

Ich sehe zwischen abschießen, köpfen oder per Stromstoß töten keinen Unterschied. Als ehemaliger Vegetarier und wieder Carnivore kann ich moralisch damit gut umgehen...

Dennoch dreht sich die Diskussion im Kreis. Es muss Argumente geben, die in fast allen deutschen Bundesländern die Gesetzgeber überzeugt haben, Katzen (unter welchem Tatbestand auch immer) zum Abschuß frei zu geben, wenn sie im oder am Wald herum spazieren. Und diese Gründe müssen schwerer wiegen als die individuellen Interessen der Katzenhalter - ansonsten wären die Jagdgesetze in dem Punkt angreifbar. Wenn aber eine realistische Wahrscheinlichkeit bestünde, dass die Regelungen nicht rechtmäßig sind, dann hätten Tierschützer sie längst mit Erfolg angegriffen - was aber nicht geschehen ist.

Fazit: Das Lamentieren bringt wenig - und die Katzenhalter, die ihre Tiere in Waldesnähe herumlaufen lassen, gehen ein Risiko ein, das sie einkalkulieren müssen. Ebenso wie die Risiken, die die Katzen zum Beispiel im Straßenverkehr bedrohen.
Nnordy[QUOTE]Es muss Argumente geben, die in fast allen deutschen Bundesländern die Gesetzgeber überzeugt haben, Katzen (unter welchem Tatbestand auch immer) zum Abschuß frei zu geben, wenn sie im oder am Wald herum spazieren. Und diese Gründe müssen schwerer wiegen als die individuellen Interessen der Katzenhalter - ansonsten wären die Jagdgesetze in dem Punkt angreifbar. Wenn aber eine realistische Wahrscheinlichkeit bestünde, dass die Regelungen nicht rechtmäßig sind, dann hätten Tierschützer sie längst mit Erfolg angegriffen - was aber nicht geschehen ist.[/QUOTE]

Oooooooooooh, MOK, so naiv bist Du doch gar nicht... Entschuldige, aber das kannst Du nicht ernsthaft glauben. Ich glaube NICHT, daß 'der Gesetzgeber' (dies gaukelt einen objektiven obersten weisen Rat vor, der de fakto nicht existiert, guck DIr doch bitte mal die sog. 'Kampfhundeverordnung' in Hessen an...) tausendfache Videos rumliegen hat, wo Katzen Rehe, Hasen, Wildhühner usw. 'wildern'. Jäger und Co. haben nunmal eine stärkere Lobby als Tiere - das ist so. Seneca kann uns vielleicht ein bißchen was zu den Voraussetzungen erzählen, die man haben muß, um einen Jagdschein zu erhalten. Die sind soweit ich weiß recht umfassend, aber nach Ethik und Moral wird da nicht viel gefragt, abgesehen von der Tatsache, daß es, glaube ich, festgelegt ist, daß man das zu tötende Tier möglichst mit einem Schuß töten soll.
Bis heute sind Tiere meines Wissens vor Gericht als 'Dinge' (!!!) anzusehen. Allen Tierschützern zum Trotz. Bis heute gibt es organisierte Gruppen, die Tiere vor der Haustür wegfangen, um sie an Labore, Fellhändler u.ä. zu verscherbeln - allen Tierschützern zum Trotz. Es gibt Pelzfarmen (auch in Deutschland!!!), es gibt Millionen Labortiere - Tierschutz hat eben KEINE große Lobby hintendran, obwohl zweifellos schon viel erreicht wurde.

Wir versuchen hier doch nur, herauszufinden, WARUM es solche Gesetze gibt - wie gesagt, wenn hier nicht einer mit einem Videobeweis auftaucht, glaube ich das Gerücht von den 'wildernden' Katzen, die sicher jedes Jahr Millionen Wildhühner und Hasen abschlachten, garantiert nicht. Jedes Tier - ob 'Haustier' oder 'Wildtier' - hinterläßt in der Natur Spuren, die der Mensch als 'Schäden' deklariert. Deshalb dürfen die Jäger ja auch jedes Jahr wieder einen bestimmten Bestand schießen, mangels 'natürlicher Feinde', die dies ansonsten übernehmen würden (aber wir haben ja dafür gesorgt, daß es die nicht mehr gibt). Ich komme nicht umhin, zu denken, daß es hier mal wieder nur um Statistiken geht - angeblich von Katzen gewilderte Tiere werden natürlich in keiner Statistik erfasst, daher sind Bestandsdaten nicht korrekt. Wie furchtbar.

Ich gebe DIr Recht - natürlich können wir hier stunden- bzw. seitenlang rumdiskutieren und kommen zu keinem Ergebnis und ändern wird es auch nichts. Aber deshalb müssen wir - sofern wir dies nicht gutheißen - noch lange nicht stillschweigend alles hinnehmen, nur weil 'der Gesetzgeber' es gutheißt. Oder?
moreVor nicht allzulanger Zeit kam im TV (ich glaube die Sendung hieß "Querbeet"), dass Jäger in Stadtgebieten mittlerweile mit gezähmten Frettchen und Falken auf die Jagd nach Kaninchen gingen, die die Böden derart unterwühlen, dass Maschinen einbrechen, ect.
Es ist nie gut für die Umwelt und für das ökologische Gleichgewicht, wenn es von einer Tierart zu viele gibt, und der Mensch die Möglichkeiten genommen hat, dass sich der Bestand von selbst reguliert. Aber keine Katze wird ein Reh durch den Wald hetzen, und keine Katze kann soviel Kaninchen und Feldhasen reißen, dass der Bestand gefährdet würde. Vor allem wird sich kaum eine Katze mit einem ausgewachsenen Feldhasen anlegen.
Eine Katze, die in etwas durchschnittlich 6kg wiegt braucht sehr viel Jagderfahrung um überhaupt ein Kaninchen erlegen zu können. Es ist ungerechtfertigt sie zuschiessen, da die Beute meist aus Kleinstnagern besteht.
Was ein wirkliches Problem darstellt, ist die Überpopulation von Katzen, dieses Problem sollte jedoch von zuständigen Behörden übernommen werden, und obliegt nicht die Jägern, die meinen, sie müssten dafür sorgen, dass es weniger Katzen gibt.
Panic King[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]Vor nicht allzulanger Zeit kam im TV (ich glaube die Sendung hieß "Querbeet"), dass Jäger in Stadtgebieten mittlerweile mit gezähmten Frettchen und Falken auf die Jagd nach Kaninchen gingen, die die Böden derart unterwühlen, dass Maschinen einbrechen, ect.
[/B][/QUOTE]


Ja das hab ich auch gesehen fand ich sehr interessant (war das auch die sendung wo lute einen marde im dach hatten??)
Move over Kate[QUOTE]Aber deshalb müssen wir - sofern wir dies nicht gutheißen - noch lange nicht stillschweigend alles hinnehmen, nur weil 'der Gesetzgeber' es gutheißt. Oder?[/QUOTE]

Doch - das ist 'ne Frage, die ich mir als Etatist nicht stelle. Ich wiederhole mich, aber: "Auctoritas, non veritas facit legem" (Thomas Hobbes). Wenn ich jedes Gesetz, das ich persönlich nicht für gut heiße, in Frage stelle, fange ich beim BtMG an und hör bei der StVO auf. Nnordy, du bist doch nicht etwa Anarchistin? ;)
NnordyDoch. Was denn sonst? :D

Ich meine: Wenn man alles stillschweigend hinnimmt, ändert sich nie was. Und selbst wenn es Jahrzehnte dauert, bis sich etwas ändert - dafür lohnt es sich, einzutreten und zu kämpfen. Hugh - ich habe gesprochen.
Odessa...und wir teilen uns ja die Weltherrschaft, sista: Du übernimmst die nördliche Halbkugel, ich die südliche. Und den ganzen Tierschutz. Da rappelts aber im Karton.

Btw., liebe more - wieso soll ich das erklären können mit "Katzen und Männern"? Wirke ich so, als hätte ich auch nur die geringste Ahnung, was diese seltsamen, ständig futternden, "Mäuschen"-jagenden, die Wampe in die Sonne haltenden, dauerverschmusten und zu nichts wirklich Sinnvollem gebrauchenden Wesen so denken - also , ich spreche von den MÄNNERN? ;-) ....


edit: mir ist klar, daß ich mich bei Beowulf um meine angestrebte Drittehefrau-Stellung schreibe mit diesem Gelästere... kann ich es wiedergutmachen, mein Meister? ;-)
Panic Kingwenn man alles stillschweigend hin nimmt macht man sich zum opfer
moreNatürlich kann man nicht gegen jedes Gesetz angehen, aber ein paar alte verstaubte Paragrafen könnten schon mal neu überdacht werden. Nähme man jedes Gesetz hin, so würden Frauen bis heute nicht wählen, und Schwule dürften auch nicht heiraten.
Man muss moderner denken, alles erneuert sich, und vor 20Jahren gab es sicherlich viel mehr Katzen, ich selbst hatte vor 15 Jahren mal 12 Stück! Und ja, das war wirklich ein Problem. Doch heute, mit der moderneren Landwirtschaft braucht der Bauer auch nicht mehr 20 Katzen auf dem Hof, weil die Mäuseplage auch nicht mehr ist wie damals, zumal es viel strengere Hygienevorschriften gibt. Daher ist auch die Katzenpopulation zurück gegangen, auch auf Grund von Aufklärung und vermehrter Kastration/Sterilisation von Katzen, die teilweise in ländlichen Gebieten sogar vom örtlichen Tierschutzverein gespendet wurden. Ich habe vor zwei Jahren meine beiden Katzen aus dem Tierheim geholt mit der Auflage, ich MÜSSE sie kastrieren lassen! Pro Katze musste ich dann auch 70,- zahlen, um zu sichern, dass ich sie auch wirklich kastrieren lasse.

Fazit, es gibt nicht mehr so viele Katzen, daher ist die Gefahr, dass nun tausende Bodenbrüter wilden Tigern zum Opfer fallen auch nicht mehr gegeben, was das alte Gesetz oder Verordnung, wie auch immer überflüssig macht, bzw. zumindest gelockert werden kann.
Und natürlich wird das nur den Kreis jucken, die Tiere halten, seien es Hunde oder Katzen (wobei der Schaden, den ein freilaufender Hund anrichten kann wesentlich höher ist).
Das hat auch nichts mit Anarchie zu tun, sondern einfach damit, dass man dieses Gesetz flexibler und Tierfreundlicher gestalten sollte.
Wenn ein Jäger eine Katze im Wald antrifft (ich habe noch nie eine Katze im Wald gesehen) oder in einem Gebiet, bei dem der Jäger auch weiss, dass es Bodenbrüter gibt, würde sicherlich niemand über einen Abschuss jammern, aber diese pauschalisierte 200m Grenze ist weder Artgerecht, noch Ökologisch sinnvoll, noch Realistisch!
Move over Kate[QUOTE][i]Original geschrieben von Panic King [/i]
[B]wenn man alles stillschweigend hin nimmt macht man sich zum opfer [/B][/QUOTE]

Och, wenn sich alle 82 Mio. Deutsche als Opfer fühlen, nur weil sie einer Vielzahl von Gesetzen unterworfen sind, dann tun sie mir leid. Bin ich als Teil der Exekutive dann auch Täter? Cool, Hauptsache ich geh in der Masse nicht unter... ;)

Außerdem ist ein Gesetz nicht schon deshalb veraltet, weil einige Betroffenen den Sinn und Zweck der Regelung nicht nachvollziehen können oder wollen. Statt sich in öffentlichen Foren zu echauffieren, wäre ein Brief an den Wahlkreisabgeordneten zielführender. [POLEMIK] Oder an den Papst. Den wird's ebenso interessieren. [/POLEMIK]
Panic Kingwenn man ALLES STILLSCHWEIGEND HIN NIMMT meine güte ALLES also auch mobbing und co
more[QUOTE]wenn man ALLES STILLSCHWEIGEND HIN NIMMT meine güte ALLES also auch mobbing und co[/QUOTE]
Erklär mal diesen Satz, weil der ergibt überhaupt keinen Sinn, ich denke ich weiss was du sagen wolltest, trotzdem hat das Eine mit dem Anderem rein garnichts zu tun.
HalbMond[QUOTE]Daher ist auch die Katzenpopulation zurück gegangen, auch auf Grund von Aufklärung und vermehrter Kastration/Sterilisation von Katzen, die teilweise in ländlichen Gebieten sogar vom örtlichen Tierschutzverein gespendet wurden.[/QUOTE]

Die Katzenpopulation ist seit den 70ziger Jahren explodiert, heute gibt es laut einer Umfrage in jedem 3. Haushalt eine Katze, 70% davon als Freigänger, das macht ca 7 Mio. Freilaufende Katzen.

Künftige Entwicklung

Unter Berücksichtigung der statistischen Zusammenhänge dieser Schlüsselfaktoren und Trendeinschätzungen zum Wertegefühl unserer Gesellschaft kommt die Studie zu dem Schluss, dass Katzen die einzige Tierart sind, die künftig noch häufiger gehalten wird. Die Population von Hunden, Kleintieren und Ziervögeln wird als eher stagnierend wenn nicht sogar rückläufig eingeschätzt.

Quelle: [url]http://www.zza-online.de/artikel/031226.html[/url]

Studie zur Heimtierhaltung in Deutschland

Fazit:
Dein Beitrag war schlicht und ergreifend falsch, weitere Kommentare erübrigen sich somit von selbst
;)


Das Problem der wildernden Katzen könnte sich erledigen wenn der Mensch die Katzenpopulation auf ein natürliches Maß zurückschrauben würde.

Wo allerdings in jedem dritten Haushalt Katzen gehalten werden hat man eine Katzenpopulation auf den Quadratkilometer die niemals vorkommen würde wenn die Katzen in freier Wildbahn leben und sich ihr Jagdgebiet selber aussuchen könnten.

Somit hat man auch eine extremere Schädigung des Tierbestandes.
Man kann von einem Jäger nicht erwarten das er jede Katze einer persönlichen Befragung unterzieht ...

Abgesehen davon kenne ich keinen Katzenbesitzer dessen Katze NICHT die rühmliche Ausnahme wäre ... die NIE Vögel jagt oder NIE in Sandkästen scheisst (sry für diesen Ausdruck).

Und was artgerechte Haltung angeht:

wenn man das für seine Katze nicht grantieren kann, dann sollte man keine halten.Beispiele hinken zwar aber: Ich halte eine grosse Katze, in dem Falle einen sibirischen Tiger. Der vernascht so nach und nach deine Verwandtschaft, ist zwar schade, aber was soll ich machen? Ist bei ihm angeboren. Wie soll ich ihm das abgewöhnen? Klar, Tiger gehören nicht nach Deutschland, aber Hauskatzen sind auch keine heimische Tierart.
Move over Kate[QUOTE]Abgesehen davon kenne ich keinen Katzenbesitzer dessen Katze NICHT die rühmliche Ausnahme wäre ... die NIE Vögel jagt oder NIE in Sandkästen scheisst (sry für diesen Ausdruck).[/QUOTE]

Endlich Tacheles! :D
Genau, in der Regel sind's keine Stubentiger, sondern allergene Bodenbrütergelegefress- und Sandkistenvollkacktiger. Jawohl. Und das findet Ihr niedlich? ;)
BeowulfDas Problem bei der Übermäßigen Katzenpopulation sind weniger die Hauskatzen, sondern die ausgesetzten Katzen, die sich unter günstigen Bedingungen rasant vermehren. Die werden auch nicht regelmäßig gefüttert, vermehren sich mehr oder weniger unkontrolliert, und wildern aufgrund von Nahrungsmangel natürlich regelmäßig.
Der Kritikpunkt den du mir das letzte mal schon nicht beantwortet hast, bleibt der selbe: Das Erschießen, ist weder für gerecht, noch ethisch, noch effektiv.
Eine Katzensteuer, und Zwangskastrationen halte ich da für wesentlich wirkungsvoller.
Wenn dir, liebe/r Halbmond die ökologische Stabilität und die Population von Vögeln so am Herzen liegt, ist die Fixierung auf Haustieren ohnehin sehr ungenügend. Jährlich werden 300 Millionen wilde Zugvögel in Europa geschossen und gegessen. Und nicht zuletzt, bin ich der Meinung, dass ein gesundes Ökosystem mit Haustieren koexistieren könnte. Ein Ökosystem bleibt dann gesund, wenn der Lebensraum erhalten bleibt.

[QUOTE][I]Odessa[/I]
Wirke ich so, als hätte ich auch nur die geringste Ahnung, was diese seltsamen, ständig futternden, "Mäuschen"-jagenden, die Wampe in die Sonne haltenden, dauerverschmusten und zu nichts wirklich Sinnvollem gebrauchenden Wesen so denken - also[/Quote]

Oh je, mein Selbstwertgefühl.... ich muss gleich in den Kraftraum rennen, und werde mich wochenlang nur noch von Sellerie ernähren.
NnordySoweit ich weiß, gibt es keine Katzenrasse namens 'Hauskatze'. Da müssen wir dann doch mal ein bißchen differenzieren...
Ich guck es jetzt nicht nach, weil mir die Zeit fehlt, aber ich nehme an, daß Katzen in Deutschland schon seit ein paar Hundert Jährchen heimisch sind.
Was bitte ist ein 'natürliches Maß'? Wer bestimmt das? Du? Der Gesetzgeber? Ich finde, daß more durchaus einen vernünftigen Ansatz in Sachen Kastration geliefert hat. Klar ist das nur mittelfristig wirksam, aber mitunter soll es ja vorkommen, daß Katze auch sterben - an Altersschwäche, Krankheit oder Füsilierung durch einen Jäger. Auch als Pelztiere enden einige. Und im Labor als Versuchstier. FAzit: Katzen sind sterblich. Und wenn ein Kastrationsgebot greift, wird auch die Population auf Dauer sinken. Schlägst Du als kurzfristige Lösung jetzt die Vergasung von ein paar Millionen Katzen vor oder wie? Oder allgemeine Füsilierung von 'Hauskatzen'? Ich wäre auf Deinen Lösungsvorschlag gespannt.


Sibirische Tiger sind Menschenfresser? Ist ja ein Ding! Deshalb leben also in Sibirien so wenig Leute?
Lieber HalbMond, die Kausalzusammenhänge, die Du hier teilweise aufstellst, sind zwar atemberaubend, haben aber leider mit dem Thema nix zu tun. Nach Deiner Einschätzung werden also Katzen demnächst auch auf dem Speiseplan in Deutschland stehen, da zu viele, dementsprechend werden auch mehr von Jägern geschossen, und wohin dann mit den ganzen Kadavern? Nett, aber nein danke.

Außerdem: Beweise mir bitte nach wie vor, daß Katzen den Wildtierbestand extrem schädigen. BEWEISE, bitte! Es ist absolut haltlos und zeugt von wenig Wissen über die Natur von Katzen, zu glauben, Hauskatzen würden jedes Jahr Millionen von Bodenbrütern und Hasen 'erlegen'. Was für ein Quatsch. Wie gesagt, gerade in Bezug auf Bodenbrüter richtet der Mensch m.E. wesentlich mehr Schäden an, indem er den natürlichen Raum für diese Tiere immer mehr einschränkt. Und es ist keine Seltenheit, daß Trecker über ein Gelege drüber fahren. Willst Du jetzt deswegen Trecker verbieten?

@artgerechte Haltung: Einerseits sagst Du, Katzen sollen nicht ins Freie (weil alle Katzen potentielle Wilderer sind?), andererseits kommst Du jetzt von artgerechter Haltung. Katzen also nur für Leute mit 10.000 qm Garten und einem so hohen Zaun drumrum, daß die Katze nicht drüberkommt?
Move over Kate[QUOTE]Ein Ökosystem bleibt dann gesund, wenn der Lebensraum erhalten bleibt.
[/QUOTE]

Na, der Lebensraum kann noch so wunderschön sein - wenn eine eigentlich nicht endogene (hieß das so? Mein Bio-LK ist sooooo lange her) Spezies eine ökologische Niesche für sich beansprucht, kann es passieren, dass die ursprünglisch diese Niesche nutzende Spezies verdrängt wird (z. B. der gute alte Beutelwolf durch den Dingo). Beutelwolf? So nennt mich doch immer meine Freundin... :D Werd mal Fragen, wer der Dingo ist...

Manche nicht hierher gehörende Arten vermehren sich wie die Pest und werden zur Plage, wie z. B. die Herkulesstauden. Das kann bei Tieren ähnlich sein. Bei Ochsenfröschen ist das so - die Fressen sogar noch die Kaulquappen der heimischen Arten weg.

[QUOTE]Einerseits sagst Du, Katzen sollen nicht ins Freie (weil alle Katzen potentielle Wilderer sind?), andererseits kommst Du jetzt von artgerechter Haltung. Katzen also nur für Leute mit 10.000 qm Garten und einem so hohen Zaun drumrum, daß die Katze nicht drüberkommt?[/QUOTE]

Das wär ne Lösung. Dann wären Katzen als Haustier nicht mehr ganz so profan... :D
BeowulfJa. Das geschah zum Beispiel jüngst mit den Bibern. Die heimische Art wurde schon stark von einer amerikanischen Einwanderung dezimiert.
Aber, das passiert nicht mit jeder Art. Und da Katzen und Hunde schon seit Jahrunderten in Europa mit dem Menschen leben, kann man wohl davon ausgehen, dass diese nicht dazu geeignet sind, europäische Tierarten auszurotten.
Move over Kate[QUOTE]Und da Katzen und Hunde schon seit Jahrunderten in Europa mit dem Menschen leben, kann man wohl davon ausgehen, dass diese nicht dazu geeignet sind, europäische Tierarten auszurotten.[/QUOTE]

Och, weiß man's? Die meisten Argumentieren hier zum Beuteverhalten Ihrer Katzen (und nachts sind alle Katzen grau!) und der Populationsentwicklung rein emotional und aufgrund von Mutmaßungen. Dann ist aber auch die Mutmaßung ebenso zulässig, daß Katzen sich künftig aufgrund genetischer Veränderungen zu einer nicht mehr zu kontrollierende Spezies verändern werden, die sämtliche ökologischen Nieschen diesseits und jenseits der Alpen besetzen werden... :D Monty Python haben das Problem schon in der "Wunderbaren Welt der Schwerkraft" erkannt. Und dann rettet uns nur noch der beherzte Wurf der heiligen Handgranate von Antiochia.


[IMG]http://www.wilsonsalmanac.com/images2/oct5_python_cat.jpg[/IMG]
Panic KingMacht Kampfkatzen gesetze lasst euere katzen maulkörbe tragen....................................:rolleyes:
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Move over Kate [/i]
und nachts sind alle Katzen grau![/QUOTE]

Ach ja, das erinnert mich an meine Kindheit mit [URL=http://www.tomodachi.de/html/ant/service/ep_guide/ein_supertrio.html]dieser Katzendiebinnen Zeichentrickserie[/URL]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Move over Kate [/i]
Dann ist aber auch die Mutmaßung ebenso zulässig, daß Katzen sich künftig aufgrund genetischer Veränderungen zu einer nicht mehr zu kontrollierende Spezies verändern werden, die sämtliche ökologischen Nieschen diesseits und jenseits der Alpen besetzen werden... :D Und dann rettet uns nur noch der beherzte Wurf der heiligen Handgranate von Antiochia.[/QUOTE]

Ok, dann mutmaße ich auch mal, dass die Singvögel in den nächsten Jahren aufgrund genetischer Mutation in die Lage kommen die Prüfung für den Jagdschein bestehen zu können. Und gnade den Armen Katzen Gott.
Move over Kate[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B]Ok, dann mutmaße ich auch mal, dass die Singvögel in den nächsten Jahren aufgrund genetischer Mutation in die Lage kommen die Prüfung für den Jagdschein bestehen zu können. Und gnade den Armen Katzen Gott. [/B][/QUOTE]

Und selbst das steht dir in diesem Forum zu... ;)
OdessaDas wirklich Schockierende für mich ist die Entdeckung, daß Beowulf maximal 30 sein kann (der link - von wegen Kindheit). Heiligs Blechle, ich hätte Dir anhand Deines staubtrockenen Sarkasmus nicht unter 45 gegeben *als Kompliment gemeint*

Sorry fürs ot, aber "dat mußte raus" ;-)
demelzaBitte entschuldigt, dass ich über die erste Seite noch nicht hinausgelesen habe und ob es schon jemand erwähnt hat:

[QUOTE][i]Mag ja sein, aber wenn Katzen bzw. generell Haustiere im Wald wildern, wieso sollte man diese dann anders behandeln als permanente Waldbewohner??? [/i][/QUOTE]


Die Schweinerei war die, daß manche "Jäger" das Wildern erst provozieren, indem sie im Wald Fallen mit Lockstoffen auslegen. Klar, daß von einem solchen Köder die Katze angezogen und in den Wald gelockt wird, wo sie dann in die Falle geht. Welch ein Hohn, dann noch von "wildern" zu sprechen.

Und noch eins zu der Falle: der Jäger öffnet eine Klappe, sieht eine Katze in der Falle sitzen und erschießt sie, obwohl er sehen kann, daß die Katze ein Halsband trägt. Na toll. Der soll sich nicht damit herausreden, er würde sich an das Gesetz halten - denn wäre er sich keiner Schuld bewußt, würde er den Leichnam nicht klammheimlich in irgend einem Gebüsch, Naturschutzgebiet oder Falkner entsorgen.

Das war es, was mich an diesem Beitrag so aufgeregt hat. Sich wegen der 200 Meter korinthenkackerhaft auf das Gesetz berufen und aus Prinzip losballern und die ganze Aktion - wohlwissend, daß es falsch ist - hinterher noch vertuschen.

So, das mußte ich jetzt mal loswerden und hoffe, niemandem zu nahe getreten zu sein.
Demon17Du willst doch nur von der verheerenden Wirkung der Hauskatzen auf die heimische Fauna ablenken Odessa:p . Denk mal an die armen Reekitze, wenn sie von blutrünstigen Zimmertigern zu Tode gehetzt werden.
demelza[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B]Oder wenn Duftlockfallen ausgelegt werden deren Wirkungsbereich sich bis in Wohngebiete erstreckt.
[/B][/QUOTE] - genau diese Schweinerei meinte ich.
Move over Kate[QUOTE]Und noch eins zu der Falle: der Jäger öffnet eine Klappe, sieht eine Katze in der Falle sitzen und erschießt sie, obwohl er sehen kann, daß die Katze ein Halsband trägt. Na toll. Der soll sich nicht damit herausreden, er würde sich an das Gesetz halten - denn wäre er sich keiner Schuld bewußt, würde er den Leichnam nicht klammheimlich in irgend einem Gebüsch, Naturschutzgebiet oder Falkner entsorgen.[/QUOTE]

Selbst der "Fallenfall" (welch lustiges Wortspiel) ist in den Gesetzen legalisiert (siehe oben)... Vielleicht verscharren die Jäger die Katzen gar nicht sondern schleppen Sie zu Kürschnern, die sie direkt zu flauschigen Rheumadeckchen verarbeiten? Dann plagt nach einer durchfrorenen Nacht auf dem Ansitz auch nicht so das Zipperlein. Und das Halsband ziert bestimmt als Trophäe den Arm... Und außerdem heißt es ja immer, Katzen seien so schlau - wieso fallen die auf den ollen Lockstofftrick rein?
myhna[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B]Das nennt sich Symbiose. Evolutionär gesehen tun wir Nutztieren einen Gefallen. Sie gibt es noch, statt die unzähligen Arten die unlängst ausgerottet wurde. [/B][/QUOTE]

ja das interessiert auch das einzelne tier... oh, ich muß sterben, aber meine art wird erhalten... und überzüchtet... egal ob katze oder kuh... ganz toll....


nochmal zum thema ökologische nieschen: wer hier bitte hat den überblick und die weitsicht und die daten das zu überblicken?
und das nicht nur für das wäldchen hinter dem wohnort...

danke
µ
Move over Kate[QUOTE][i]Original geschrieben von myhna [/i]
[B]nochmal zum thema ökologische nieschen: wer hier bitte hat den überblick und die weitsicht und die daten das zu überblicken?
und das nicht nur für das wäldchen hinter dem wohnort... [/B][/QUOTE]

Jeder ökologisch orientierte Biologe oder Bio-Geograph.
moreEine Katze würde nie und nimmer freiwillig in den Wald gehen! Die Gefahr durch Füchse, Dachse und Greifvögel ist für die Katze zu gross. Von daher sind Fallen in Wäldern gradezu pervers...


P.S. [QUOTE]Dein Beitrag war schlicht und ergreifend falsch, weitere Kommentare erübrigen sich somit von selbst [/QUOTE]
Diese Studie berücksichtigt viele Faktoren überhaupt nicht, ist viel zu allgemein und 35.000 befragte Tierhalter ist nicht wirklich aussagekräftig.
Was ist zum Beispiel mit den wenig besiedelten ländlichen Gegenden? Was ist mit den Freigängern? Und gerade auf die bezog sich mein Beitrag, den diese sind das Problem, nicht die Katzen, die in der Stadt unter tierwidrigen Bedingungen in Zwei-Zimmer-Wohnungen hausen, und noch nie im Leben einen Vogel je gesehen haben!
Das Weiteren lass ich mir in einer Diskussion sicherlich nicht den Mund von dir verbieten.
Move over Kate[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]Diese Studie berücksichtigt viele Faktoren überhaupt nicht, ist viel zu allgemein und 35.000 befragte Tierhalter ist nicht wirklich aussagekräftig.[/B][/QUOTE]

Ohje... Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast?!

[QUOTE]Eine Katze würde nie und nimmer freiwillig in den Wald gehen! Die Gefahr durch Füchse, Dachse und Greifvögel ist für die Katze zu gross. Von daher sind Fallen in Wäldern gradezu pervers...[/QUOTE]

Klar, das haben überaus repräsentative Umfragen unter 500.000 Katzen ergeben... :D Abgesehen davon: Dann ist ja alles in Butter. Da deiner Argumentation zufolge die Katze den Wald ja meidet, kann sie ja auch nicht in Fallen geraten, die im Wald aufgestellt sind. Es sei denn, der böse Jäger nutzt Baldrian - da steht die Katz ja angeblich drauf.

Ich behaupte mal, dass in einer so überaus wichtigen, den Fortbestand der Menschheit zur Disposition stellenden Frage wie "dürfen Katzen geschossen werden" eine Anerkennung der Meinung der Gegenseite kaum infrage kommt... Nur so können die Beiträge nach dem Motto "stimmt ja gar nicht", "wer kann's beweisen" und "das ist deine Meinung" erklärt werden... :rolleyes:

Der Jurist erfreut sich weiterhin diebischst an der Faktizität des Rechts und über Regelungen, die unter Katzenfreunden auf breite Ablehnung stoßen... :p

PENG!
NnordyAch MOK, wenn alle so denken würden und meinten, nur weil wir uns hier aufregen sterben wir früher, dann würde sich wirklich nichts ändern. Ich werde meinen Jagdschein machen, früh morgens in den Wald pirschen und dann mal auf den ein oder anderen Jäger anlegen. Und wenn's einen erwischt, meinen Rechtsbeistand dazu holen, der mich raushaut mit der Beweisführung, daß ich angesichts des Outfits des Jägers denken MUSSTE, er sei eine wildernde Katze, die ich ja aufgrund § Schieß-mich-tot (wie passend) abschießen darf bzw. sogar MUSS. Also hab ich bloß meine verdammte Bürgerpflicht getan, gell?

Und noch was: Aufgrund der Tatsache, daß über 6 Mrd. Menschen auf dieser ERdkugel leben, behaupte ich mal ganz dreist, daß eine Frage wie "wie sichern wir den Fortbestand der Menschheit" faktisch keine Daseinsberechtigung hat, da in keinster WEise erkennbar ist, daß dieser bedroht sei. Krebs, HIV, Ebola, SARS und Co. zum Trotz. Dementsprechend ist es durchaus statthaft, sich über andere Fragen zu echauffieren bzw. diese zu diskutieren, ohne daß ständig darauf hingewiesen werden muß, daß es ja eh nichts ändert usw. Ehrlich: So naiv, zu glauben, dadurch daß wir hier diskutieren ändere sich etwas, ist, glaube ich, keiner der hier Schreibenden. (oder?) Nichtsdestotrotz kann so ein Forum und eine solche Diskussion auch zur überaus erhellenden Meinungsbildung bzw. Erweiterung des eigenen Horizontes beitragen. Um nichts anderes geht es (außerdem ist auch mal kräftig Dampf ablassen nichts Verkehrtes, sondern befreit von negativen Emotionen und verhindert möglicherweise sogar den ein oder anderen AMoklauf. Wieder was zum Erhalt der Menschheit geleistet, hah!).
Move over Kate@ Nnordy

Liebe Nnordy,

ich hab doch gar nicht gesagt, dass hier nicht diskutiert werden soll. Ich finde es nur faszinierend, wie ein solches Thema so emotional diskutiert werden kann. Sobald hier jemand eine Statistik ins Feld führt, schreit der nächste: "nicht repräsentativ", "unwissenschaftlich", "ihr habt ja keine Ahnung", "wer kann's ermessen"... Es geht nicht um's "ob", sondern um's "wie". Das ist keine Diskussion, sondern Djihad. Vielleicht würde der Diskurs zur Weiterentwicklung beitragen - das würde aber voraussetzen, dass manche hier ihre Scheuklappen ablegen und auf allzu apodiktische Formulierungen verzichteten. Ich kann die Menschen ja verstehen, die um Ihre exekutierte Mietze trauern - aber auch die Jäger, die vielleicht nicht aus purer Mordlust, sondern um (und sei sie nur angenommen!) der Ökologie willen schießen.
Panic KingIch wurde gebeten Diesen Link in einen schon vorhandenen Thread zu stecken das auch mit katzen und ihren qualvollen tot zu tun hat wenn ihr am essen seit oder es heute noch vorhabt schaut es euch nicht an [url]http://www.petatv.com/tvpopup/video.asp?video=china_dog_cat_fur&Player=wm&speed=_med[/url]
decay73Also ich bin gegen den Massenmord an Fliegen. Ich fange sie und bringe sie dann nach draußen.
Schon mal unter einer Lupe beobachtet, was eine Fliegenklatsche mit einer Fliege macht?

Warum regt ich da keiner auf? Gilt die Anteilnahme nur für liebe, süße Tierchen?

Hat nicht jedes Lebewesen das unveräußerliche Recht zu leben?
Nnordydecay, genau die gleiche Frage wurde von, ich glaube Halbmond, einige Seiten vorher schon mal in etwas abgewandelter Form gestellt. Darauf wurde dann auch eingegangen, u.a. habe ich dazu Stellung bezogen. Lies doch da bitte einfach nochmal nach, damit wir hier im Thread nicht fortlaufende Redundanz haben...
decay73ups, sorry. aber redundanz ist doch was schönes... ;)
Panic KingSüß liegt doch wirklich im auge des betrachters wie er es auslegt Z.B der eine mag spinnen der andere wiederum hass sie oder hat angst vor ihnen

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