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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Tagsüber mit Licht?
AlienSexFiend...laut Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe sollen wir Autofahrer nun also seit Oktober auch tagsüber mit Licht fahren, da so (angeblich) Unfälle verhindert werden können, dabei beruft er sich auf eine Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen...dem ADAC ("Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V") ist allerdings keine Studie bekannt, die da einen eindeutigen Zusammenhang sieht zwischen Licht auch am Tag und weniger Unfällen, die Zahl der Verkehrstoten ginge in den letzten Jahren auch so zurück in Deutschland...



...ich selbst fahre nur in "besonderen" Situationen mit Licht, morgens/spätnachmittags, wenn die Lichtverhältnisse "zwielichtig" sind und auf Autobahnen, da dort die Geschwindigkeiten ja völlig andere sind...auf normalen Landstraßen oder gar innerorts kann ich mich gar nicht mit dem Licht anfreunden, für mein Empfinden ist das Abblendlicht, wenn man in den Rückspiegel schaut, viel zu hell und ablenkend, denke aber, dass das mit speziellen Tagfahrleuchten, die dann in Neuwagen eingebaut werden sollen, etwas besser ist...



...was haltet ihr von dieser (geplanten) Lichtpflicht...? ...fahrt ihr jetzt schon, wo es nur auf freiwilliger Basis läuft, mit Licht...?

...wie fühlt ihr euch als Motorradfahrer, die bis jetzt ja die einzigen waren (noch sind) mit Lichtpflicht...? ...sicherer oder doch eher ängstlicher leichter übersehen zu werden, da ihr nicht mehr die einzigen auf der Straße seid mit Licht...?
JensemannImmer Licht? Bei den Strompreisen? :eek:



Nöööö im Ernst, bei uns in Meck P mit seinen ganzen Alleen und dem dichten Blattwerk bietet es sich an ständig mit Licht zu fahren. Besonders im Spätsommer bei tiefer Sonne ist es angebracht da der häufige Lichtwechsel (ähnlich Strobo - Effekt) einen völlig verwirrt.
Meine Meinung: Daumen hoch für ständig Licht, kost ja nix! ;)

Btw. Glaube übrigens auch das man auf Autobahnen die Geschwindigkeit herannahender Fahrzeuge besser beurteilen kann wenn sie Licht anhaben.
OdessaAlso als "Nur-Beifahrerin" kenne ich die Tageslichtfahrpflicht aus Italien, und ich muss sagen: es war an jedem WE, an dem ich dort war, eine Umgewöhnung. Gerade beim hellsten Sonnenschein - wenn Dich dann noch die Lichter ständig anleuchten, ist das manchmal etwas zu viel des Guten.

Über die Verkehrssicherheit kann ich nichts sagen, ich kenne die Zahlen nicht zum Vergleichen. Was mich allerdings freuen würde, wäre eine freiwillige sprich eigenverantwortliche Einsicht jedes motorisierten Verkehrsteilnehmers, am Tag - wenn es graudunkel ist oder wenn man mit schwarzgrauen Autos durch graudüsteres Wetter fährt - ohnehin selbstverständlich das Licht einzuschalten. Tun nicht alle, wie ich immer wieder erleben darf, wenn plötzlich auf einer Landstrasse, aus einem Waldstück raus, mit 120 ein dunkles Auto entgegengeschossen kommt :rolleyes: das man wirklich erst in letzter Sekunde wahrnimmt...
Die DunkelheitIch glaube nicht dass man Lichtpflicht an Autos mit der für Motorraäder vergleichen kann...ich persönlich fühle mich auch mit Licht am Motorrad nicht sicherer, weil einfach zu viele leute nciht auf ihre umgebung achten und fahren wie die henker...
TiberonAls Vielfahrer, wage ich zu behaupten, daß es dadurch leichter fallen wird, die Gesamtübersicht zu behalten. Ich empfinde die Lichtpflicht (das Wort gefällt mir :D) in beispielsweise Schweden oder Dänemark als sehr sehr angenehm, auch wenn es Innerorts kaum Vorteile bringt.
OrcaDesign[QUOTE][i]Original geschrieben von AlienSexFiend [/i]
[B]...wie fühlt ihr euch als Motorradfahrer, die bis jetzt ja die einzigen waren (noch sind) mit Lichtpflicht...? ...sicherer oder doch eher ängstlicher leichter übersehen zu werden, da ihr nicht mehr die einzigen auf der Straße seid mit Licht...? [/B][/QUOTE]
Mal ne ernstgemeinte Frage, weil ich dieses Argument ehrlich gesagt noch nie hab' nachvollziehen können: inwiefern werden Motorradfahrer jetzt dadurch eigentlich [i]übersehbar[/i]er, wenn alle Strassenteilnehmer mit Taglicht unterwegs wären?
Fuck up EvilNa weil das ihr grosser Vorteil gegen über den Autofahrern war, damit sie etwas besser gesehen werden und nicht übersehen werden.
Wenn DU am Tage ein Licht gesehen hast, wusstest DU es ist ein Motorrad oder Mofa/Roller etc.
Dieser Vorteil ist nun futsch.
Gr. Gaulichterich bin ebenfalls für die lichtpflicht. gerade bei schnell befahrenen straßen ohne (oder mit weit entfernter) ampel lässt sich en nahendes fahrzeug mit licht wesentlich leichter einschätzen, als wenn aus aus dem grauen horizont kommt.

gg.grüße
OrcaDesign[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Na weil das ihr grosser Vorteil gegen über den Autofahrern war, damit sie etwas besser gesehen werden und nicht übersehen werden.
Wenn DU am Tage ein Licht gesehen hast, wusstest DU es ist ein Motorrad oder Mofa/Roller etc.
Dieser Vorteil ist nun futsch. [/B][/QUOTE]
Und nu seh ich halt ein paar Lichter mehr, und weiß immer noch: "obacht, da kommt wer".
Macht das denn für mich als Fahrer einen Unterschied zu wissen, was genau da letzten Endes auf einen zubrescht, solange ich nur die [i]Lichter[/i] als solches ausmachen kann?
Es geht ja ersteinmal generell (unabhängig vom geführten Fahrzeug) um Aufmerksamkeit auf sich lenken durch eine Lichtquelle -> um bei widrigen Lichtverhältnissen sicherer wahrgenommen zu werden. Ich verstehe wirklich nicht, warum daraus jetzt ein Nachteil für Mopedfahrer entstehen sollte (übersehen zu werden), wenn nun Autos auf gleiche Weise auf sich aufmerksam machen...?

Zuvor (ohne Lichtpflicht für Mopeds) war Zweiradfahren mit einem grosser Nachteil behaftet gegenüber Autos: die kleinere Silhouette, von vorne nunmal kaum mehr als ein Strich in der Landschaft... was man dann ausglich durch eine zwangsweise eingeschaltete Lichtquelle, was sich als recht effektiv erwies, und zudem sich auch problemlos (leicht) realisieren ließ (solche Lösungen lieben Techniker).
Von einem "Vorteil gegenüber Autofahrern" kann deshalb in der Frage meines Erachtens ohnehin nicht die Rede sein...

(ok,*Ironie* ich weiß, in Realität ist das allerdings schon von Bedeutung, wenn man das recht früh erkennt, was da kommt... "ohoh, ein Licht, vorsicht, Verrückter mit 200km/h in schmaler S-Kurve, auf einer Fahrbahnbreite über theoretisch drei Spuren, jetzt bloß schnell soweit es irgends geht rechts fahren" - aber das mal beiseite)
AsherahUhm, also ich würde eine Lichtpflicht auch sehr begrüßen.

Wenigstens auf den Autobahnen sollte es verbindlich werden! Ich bekomm da ab und zu immer mal wieder nen Schock, weil plötzlich ein Auto hinter mir ist, das ich vorher absolut nicht gesehen hab. Ich selbst fahr dort auch *immer* mit Licht, gleich, welches Wetter herrscht. Gesehen werden ist immens wichtig (und dabei hab ich schon so ein leuchtblaues Auto...)

Ständig Licht anzuhaben verbraucht zwar angeblich ein wenig mehr Kraftstoff, aber das sollte es jedem wert sein. (Dafür kann man ja 5 km/h langsamer fahren.)

(Nach etlichen Auslandsautobahnfahrten begrüßte ich eigentlich auch ein allgemeines Tempolimit... es macht zwar Spaß, das Auto mal auszufahren, aber letztendlich waren die Fahrten im Ausland bei 130 km/h sehr viel angenehmer und stressfreier...)

Vielleicht sind meine wilden Zeiten einfach vorbei und ich sehne mich deshalb nach mehr Sicherheit beim Fahren ;)
myhnapro!

ich fahre sowieso generell mit licht (angewohnheit von meinem freund übernommen, der aus dem deutsch-dänischen grenzgebiet kommt) und finde es immer wieder erschreckend wenn irgendwelche leute ohne licht fahren und ich sie erst sehr spät bemerke. besonders wenn sie aus dem wald kommen, eine allee reicht eigentlich schon aus, und/oder auch noch jemanden überholen.
wenn es sowieso sehr hell ist blenden autolichter kein stück @odessa (versteh ich nich) und gerade helle/grausilberne autos sieht man viel schneller.

und ausserdem fällt dann endlich weg das man vergisst sein licht anzuschalten - besonders bei dämmerung und regen - da kann man nämlich selber sehr schwer einschätzen wie gut man gesehen wird - selbst wenn man selber noch ganz gut ohne licht sehen kann
SchwarzePestContra!

Fußgänger und Radfahrer werden bei hoher Verkersdichte noch schlechter erkannt, und die haben keine Knautschzone.
SenecaIch fahre generell bei guten Lichtverhältnissen ohne Fahrlicht...!
Ich hasse diese um sich greifende Regulierungs und Regelungswut der Bürokraten....der Lichtzwang ist ebenso wie die Gurtpflicht...Ich bin durchaus für's Anschnallen, aber ich bin generell gegen Zwänge...!

Im Übrigen steigt der Kraftstoffverbrauch aufgrund der ständigen Belastung der Lichtmaschine sehr stark an, bis zu einem Liter pro Kilometer...die LM muss bei eingeschaltetem Fahrlicht nämlich bis zu 180 Watt mehr leisten....das führt bei nur 13,2 Volt Spannung natürlich zu einer Stromstärke von 14 Ampere....

Unter diesem Umständen kann die Lichtmaschine die Batterie nicht mehr aufladen...speziell da heutzutage ohnehin schon massig andere Stromfresser in die Fahrzeuge eingebaut werden... gerade bei Fahrzeugen die nur für Kurzstrecken bis 15 Km verwandt werdenm führt das mit der Zeit unweigerlich zu Spannungsabfall....nach ein Paar Wochen bleibt der Wagen dann liegen, weil er nicht mehr Anspringt....

Ein Fall für den Pannendienst.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von AlienSexFiend [/i]
[B]...fahrt ihr jetzt schon, wo es nur auf freiwilliger Basis läuft, mit Licht...?
[/B][/QUOTE]



Jawoll! Und das seit Jahren (meistens jedenfalls), denn die Studien sind nicht neu. Ich fühle mich einfach sicherer mit Licht.


[quote][i]Original geschrieben von Seneca[/i]
[b]Im Übrigen steigt der Kraftstoffverbrauch aufgrund der ständigen Belastung der Lichtmaschine sehr stark an, bis zu einem Liter pro Kilometer[/b][/quote]


Klar! Bis zu EINEM Liter PRO KILOMETER! :D
DER war gut!

Aber Du hast schon recht: Der Treibstoffverbrauch steigt, das ist ein ganz klarer Nachteil, das muß ich als bekennder Energiesparer (was ich in meiner Wohnung wirklich bin) zugeben....
Odessa---
wenn es sowieso sehr hell ist blenden autolichter kein stück @odessa (versteh ich nich)
----

Ich bin extrem lichtsensitiv und ich sehe eine Taschenlampe leuchten beim hellsten Sonnenschein und MICH blendet es definitiv.

Das Argument mit dem "Ein aus" ist gut, ist eindeutig ein PRO-Argument.
WinnowillHm, da bin ich eher unentschlossen... einen guten Grund PRO hab ich heut wieder erlebt: so geht das "Licht-anmachen" einfach in Fleisch und Blut über und man vergisste es in bestimmten Situationen tagsüber nicht... zB bei Nebel! Heut hatten wir ne üble Suppe und es kam nicht nur einmal vor, dass es jmd vergessen hatte. Auf schnellen Straßen oder mit viel Schatten könnt's auch von Vorteil sein.
Aber das Argument mit den Motorrädern lässt mich doch auch nachdenken... man wird auf dem 2-Rad doch ständig übersehen, wird das dann nicht doch zunehmen?!? Und im hellsten Sonnenschein ist eingeschaltetes Licht ja doch ziemlich sinnlos... denk ich :D
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von Winnowill [/i]
[B]Aber das Argument mit den Motorrädern lässt mich doch auch nachdenken...[/B][/QUOTE]Ich halte dieses Argument für Humbug. Ob ich nun mehr Objekte besser wahrnehme, ändert doch für den Motoradfahrer nichts.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]Jawoll! Und das seit Jahren (meistens jedenfalls), denn die Studien sind nicht neu. Ich fühle mich einfach sicherer mit Licht.





Klar! Bis zu EINEM Liter PRO KILOMETER! :D
DER war gut![/B][/QUOTE]

sollte heissen...ein Liter pro 100 Km...wobei gilt...je weniger Leistung der Motor hat, desto stärker steigt der Verbrauch...!


Anders gesagt....ein 4 Liter Auto, was derzeit das sparsamste ist, was an Benzinern auf dem Markt ist, wird mit Lichtzwang wieder zum 5 Liter Auto....
SonnenfürstIch find's gut.

Viele Länder haben eine solche Regelung bereits (z.B. Frankreich, Dänemark, Italien auf Autobahnen) und das wirkt sich auch positiv auf die Unfallzahlen aus.
Dem technischen Einwand - daß das tägliche Ablendlicht den Benzinverbrauch belastet - begegnen gerade die Ingenieure, z.B. mit speziellen Birnen oder LEDs.
AzaDie Idee ist gut...
Allerdings irritieren mich die Glühwürmchen am hellichten Tage..
Von daher... lieber nicht..
ange gardienMotorradfahrer haben oft das Problem zwischen Autos übersehen zu werden. Ein Motorradfahrer fährt in einer Kolonne, ein Autofahrer will von einer Seitenstraße einbiegen, achtet nur auf anderes PKWs, sieht eine vermeintliche Lücke und übersieht das Motorrad. Diese Situation ist vor allem innerorts eine Hauptunfallursache.
Mir selbst ist das auch schon passiert.
Bisher hatte der Motorradfahrer den Vorteil sich wenigstens durch sein Licht von den Autos abzuheben. Das dürfte damit wegfallen.

Wenn ein Autofahrer bei hellem Tageslicht nicht in der Lage ist entgegenkommende Fahrzeuge zu erkennen, sollte er sich mal Gedanken über eine Brille machen.
myhna@ odessa damit hab ich auch so meine probleme. mich blendets trotzdem nicht mehr als die sonne sowieso schon (und die meistens mehr, da eigentlich heller)
fahr dann sowieso lieber mit sonnenbrille.
autolichter blenden mich wenn dann nur wenns dunkel ... besonders diese tollen neuen lampen (xenon?)

sich bewegende lichtpunkte fallen halt mehr auf, auch bei guten lichtverhältnissen... mal abgesehen davon kann man das selber teilweise eher schlecht einschätzen wann es sinn macht licht einzuschätzen - die lichtverhältnisse in einer nicht so dicht stehenden allee mögen gut sein, aber jemand der gerade reinfährt - aus strahlendem sonnenschein - sieht da aben nich so gut. hab da schon sehr unschön knappe überholsituationen erlebt...
khaosMir ist es eigentlich egal, ob ne Lichtpflicht für Autofahrer kommt oder nicht. Fahr sowieso immer mit Licht.
[quote]
sollte heissen...ein Liter pro 100 Km...wobei gilt...je weniger Leistung der Motor hat, desto stärker steigt der Verbrauch...!
[/quote]
Hab das schon mal ausprobiert. Mit Licht braucht mein Auto ca 5,6l/100km, ohne Licht genausoviel. Bei gleicher fahrweise. Wie kommst Du darauf. Gibt es Untersuchungen dazu?
Fahre übrigens schon ca 10 Jahre immer mit Licht und mein Auto ist noch nie wegen leerer Batterie liegengeblieben und immer problemlos angesprungen. Kann das mit dem Ernergieverbrauch also beim besten Willen nicht nachvollziehen.

Und wenn man gegen die Sonne fährt sieht man entgegenkommende Autos einfach viel eher, wenn die das Licht anhaben.
[quote]
Gerade beim hellsten Sonnenschein - wenn Dich dann noch die Lichter ständig anleuchten, ist das manchmal etwas zu viel des Guten.
[/quote]
Das dürfte wohl eher an zu hoch eingestelltem Abblendlicht liegen. Nach meiner Schätzung ist ca jedes dritte Licht zu hoch eingestellt und blendet daher. Sowohl Tags als auch Nachts. Ist halt verlockend, wenn man in der Fahrerkabine nur an nem Rädchen drehen muss und dann das Abblendlicht weiter reicht und man mehr sieht. Abblendlicht sollte ca 50m weit reichen, also bis zum nächsten Leuchtpfosten. Oft genug reicht es aber ca doppelt so weit weil falsch eingestellt. Anscheinend denken sich da viele Autofahrer "hauptsache ich kann genug sehen". Dass die allgemeine Fahrsicherheit darunter leidet und evtl. gerade deswegen der Gegenverkehr in einen reinrauschen kann wird dabei übersehen.

Daher meine Meinung:
Immer mit Licht fahren, aber bitte richtig eingestellt!
OrcaDesign[QUOTE][i]Original geschrieben von khaos [/i]
Hab das schon mal ausprobiert. Mit Licht braucht mein Auto ca 5,6l/100km, ohne Licht genausoviel. Bei gleicher fahrweise. Wie kommst Du darauf. Gibt es Untersuchungen dazu?[/quote]
Gibt es recht allgemein gehalten in jedem Physiklehrbuch, nennt sich dort recht allgemein "Energieerhaltungssatz".

[quote]Fahre übrigens schon ca 10 Jahre immer mit Licht und mein Auto ist noch nie wegen leerer Batterie liegengeblieben und immer problemlos angesprungen. Kann das mit dem Ernergieverbrauch also beim besten Willen nicht nachvollziehen.[/quote]
Abblendlicht an sind gesamt rund 150W an Stromverbrauch.
Strom muß wie jede andere Energieform ersteinmal "erzeugt" (aus einer anderen Energieform umgewandelt) werden. Im Auto ist das kinetische Energie, welche dazu genutzt wird, über die magnetische Energie einen Elektronenfluß zu erzeugen -> Lichtmaschine. Diese wiederum wird vom Motor angetrieben, welcher zur Erzeugung der kinetischen Energie den Umweg über die thermische Energie (und Expansion des Gases) geht, welche wiederum aus der gespeicherten chemischen Energie im Benzin gewonnen wird.
Benzin ist das, was man hinten in den Tank reinfüllt, was wiederum mit Geld bezahlt wird... gut, letzteres ist keine Energieform, aber passt gerade so schön in die Kette.

Lange Rede, kurzer Sinn: auch Strom im Auto kostet unweigerlich, undzwar entsprechend der Leistung der eingeschalteten Verbraucher - und das ergibt nunmal dann einen Mehrverbrauch an Sprit, da das die einzige Energiequelle im Auto ist.
Nebenbei, darum eigentlich auch nicht "pro 100km", sondern genauer "pro Wattstunde": was interessiert's schließlich den Bedarf an Energie (und damit Spritverbrauch), ob ein Auto fährt oder nicht... wenn das Abblendlicht eine Stunde an war, waren das 150Wh, auch im Stand.

Wieviel das in Litern und pro Stunde hernach sind, keine Ahnung... das hängt auch vom Wirkungsgrad des Motors ab: angenommen jemand fährt zwei Stunden mit voll durchgedrücktem Gaspedal über die Autobahn und hat dabei hernach 80l verbraucht (... 200km/h, d.h. 400km Wegstrecke, d.h. 20l Spritverbrauch - ok, klingt sogar recht realistisch), und der Motor selbst ist mit einer Leistung von 50kW eingetragen, hieße das, dass 80 Liter ungefähr einer Leistung von 100kW entsprächen für dieses Auto (Vollastfahrt setze ich mal der Einfachheit halber nun mit Maximalleistung gleich -> dass dem nicht ist, weiß ich, denn kaum einer fährt dabei gleichzeitig im maximalen Leistungsbereich des Motors... real fiele die umgesetzte Leistung daher leider sogar noch deutlich geringer aus).
=> (80l/100.000W) * 150W = 0,12l [i]pro Stunde[/i].
(unter Nicht-Berücksichtigung diverser Verlustgrössen wie Wandler- und Energiespeicherverlusten)

Von daher wundert's mich nebenbei nicht, wenn manchen der Mehrverbrauch nicht auffallen dürfte: wer viel Autobahn fährt, bei dem macht sich das Mehr an Verbrauch natürlich in Relation kaum bemerkbar: lassen wir es mal 0,2l [i]pro Stunde[/i] sein, die diese 150W an Erzeugung des Stromes verursachen: bei 100km/h wären das demnach zu z.B. 7l-Verbrauch denn 7,2. Also nichts auffälliges, was sich im Alltag reproduzieren ließe (die normalen Schwankungen im Verbrauch).
Bei 200km/h und einer halben Stunde Fahrt wären das statt z.B. 15l dann 15,1l... lachhaft.
Bei Stadtverkehr... sagen wir im Schnitt 20km/h (Ampelpausen)... und fünf Stunden Betriebsdauer, um auf 100 zurückgelegte Kilometer zu kommen... wäre das 1l zusätzlich, zu den z.B. 10l. Also 11. Das merkt man halt denn eher.
Kurz: umso langsamer die Fahrten, umso mehr fällt der Stromverbrauch in's Gewicht für den Spritverbrauch gerechnet auf eine [i]Wegstrecke von 100km[/i]. Strom äußert sich allerdings nunmal wegstreckenunabhängig im Spritverbrauch: als Funktion der Zeit und mit konstantem Wert.
SenecaWobei noch hinzukommt, das größere Aggregate insgesamt weniger Probleme mit der Zusätzlichen Last haben, hierbei fällt es noch weniger auf...wenn du aber mal bei einem Auto mit 1,2 L Hubraum und 43 KW usnd einer Batterie mit nur 36 Amperestunden das Licht anstellst...geht sogar die Drehzahl im Lehrlauf merklich runter....!

Tatsächlich liegt das Problem hier in der niedrigen Bordspannung von 13,4 Volt, die zu hohen Amperelasten auf das Elektrische System führen.....

Daher gab es in den zeiten vor den Hochleistungs LED auch die Idee, die Bordspannung auf 48 Volt zu erhöhen, um die Benötigten Amperezahlen zu senken....!

Aber das ist wohl nur ein Problem von Ingenieuren....

Das mit der Lichtplicht ist dageben nur ein Einfall von Bürokraten, die sich ein Denkmal setzen wollen...!
myhna[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Das mit der Lichtplicht ist dageben nur ein Einfall von Bürokraten, die sich ein Denkmal setzen wollen...! [/B][/QUOTE]

Das is doch blödsinn.also ICH, und wie man hier liesen kann, nicht nur ich, wäre froh drum, zumindest auf Land- und Bundesstraßen. Stadtverkehr is, zegegeben, etwas anderes...
SenecaWenn die Regelungswut der Bürokratie weiter so um sich greift, gint es demnächt auch noch EU Bestimmungen, wie Mann seine Frau zu besteigen hat....!

Nochmal...ichvbin nicht gegen Licht an, wenn die Sicht schlecht ist, auch schon zur Beginnenden Dämmerung...aber bei hellsten Sonnenschein mittem Im Juni halte ich das für sinnlos....

Ich bin auch für's Anschnallen, aber gegen die Gurtpflicht....genauso bin ich natürlich gegen eine generellen Zwang....tagsüber mit Licht zu fahren...ich bin generell dagegen, das derzeit alles und jedes noch mehr als ohnehin schon mit verbindlichen Vorschriften geregelt wird....
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]sollte heissen...ein Liter pro 100 Km...wobei gilt...je weniger Leistung der Motor hat, desto stärker steigt der Verbrauch...!
[/B][/QUOTE]


Ja, das weiß ich doch... Ich fand diesen Vertippser doch einfach nur so süß ... :rolleyes: ;)
Dirtydevil1981Es ist absolut notwendig immer mit Licht zu fahren. Z.B. Ist ein schwarzes oder eher gesagt dunkles Fahrzeug genauso schlecht bei strahlenden Sonnenschein zu sehen wie auch bei regnerischem Wetter. Ich finde das absolut Sinnvoll immer mit Licht zu fahren. Man selbst wird besser gesehen und man sieht andere auch besser. EIn wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Dirtydevil1981 [/i]
[B]Es ist absolut notwendig immer mit Licht zu fahren. Z.B. Ist ein schwarzes oder eher gesagt dunkles Fahrzeug genauso schlecht bei strahlenden Sonnenschein zu sehen wie auch bei regnerischem Wetter.[/B][/QUOTE]

[QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i]
[B]Wenn ein Autofahrer bei hellem Tageslicht nicht in der Lage ist entgegenkommende Fahrzeuge zu erkennen, sollte er sich mal Gedanken über eine Brille machen. [/B][/QUOTE]



:D ;) :p

Ich finde es völlig überflüssig, aber es wird eh eingeführt, egal wieviele es nun möchten oder nicht.
Ich bin wohl ähnlich lichtempfindlich wie Odessa, ich fahre immer mit Sonnenbrille und wenn ich eine angeschaltete Nebelschlussleuchte vor mir habe, muss ich daran vorbei, da mich das Licht wirklich ungemein blendet.
:cool:
Dirtydevil1981@ fuck up evil

eine nebelschlußleuchte ist ja aber was anderes als Abblendlicht, oder? Nebeschlussleuchten sind mir auch zu grell, aber Abblendlicht ist doch nicht wirklich störend.
myhnawann hat man denn shcon die nebelschlußleuchte an? bei strahlendem sonnenschein höchstens aus versehen...
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von Dirtydevil1981 [/i]
[B]Es ist absolut notwendig immer mit Licht zu fahren. Z.B. Ist ein schwarzes oder eher gesagt dunkles Fahrzeug genauso schlecht bei strahlenden Sonnenschein zu sehen wie auch bei regnerischem Wetter. [/B][/QUOTE]

...gibt es dazu eigentlich Studien, die man nachlesen kann, weiß das jemand...? ...ich kann das nämlich zum Beispiel kein bißchen nachvollziehen und ich fahre nicht gerade wenig und hab eben sowohl ein recht helles als auch ein recht dunkles Auto in Gebrauch...ich nutze auch bei beiden Autos das Licht gleichermaßen in nur bestimmten Fällen (Morgens-/Abenddämmerung und Autobahn wie schon erwähnt)...
AsherahLeider Gottes fahren immer mehr Autofahrer bei stärkerem Regen und/oder Nebel mit eingeschalteter Nebelschlussleuchte. Da könnt ich jedesmal ausrasten, denn das Ding blendet wirklich ungemein. Ich versuch denn auch öfter mal, per Lichthupe darauf hinzuweisen, aber die checkens nicht. Da frag ich mich dann, wo die ihren Führerschein gemacht haben, denn ich hab in der Fahrschule gelernt, dass die Nebelschlussleuchte nur bei einer Sichtweite unter 50 Metern erlaubt ist - und DANN darf man auch höchstens 50 km/h fahren. Die brettern aber bei starkem Regen mit dieser Schlussleuchte mit 160 km/h lang... :rolleyes:
OrcaDesign@Asherah: viele wissen gar nicht, dass ihr Auto soetwas besitzt, geschweige denn dann, wo der entsprechende Schalter sich befindet... kein Scherz, frag ruhig mal ein paar. :rolleyes:
Warum die dann leuchten? Aus Versehen drangekommen... noch vom Vorgänger eingeschaltet... irgendwann mal eingeschaltet und vergessen (die Warnlampe ist ja meist wirklich kaum auffallend -> z.B. bei meinem ist die eigentlich auch nur in absoluter Dunkelheit so, dass sie mir auffallen würde)... etc etc pp - aus den Augen, aus dem Sinn.

@ASF: vermutlich gibt's hierzu sogar Studien... hab mich damit speziell weiter nicht beschäftigt, allerdings einiges dürfte man sich recht plausibel beim Durchlesen der Funktionsprinzipien von verlustbehafteter Videokompression a la MPEG auch aus "technischer" Sicht herleiten können -> über die allgemeinen Eigenschaften / Schwächen und Stärken des menschlichen Sehens, z.B. überbetont Kanten statt Flächen wahrzunehmen, schwach ausgeprägte Kontraste eher zu übersehen, etc.
In letzterem dürfte der Vorteil von Taglicht für dunkle Fahrzeuge stecken: stärkerer Kontrast (dunkler Lack zieht nunmal einen geringen Kontrast zum umgebenden Asphalt nach sich).
Tiberon[QUOTE][B]... noch vom Vorgänger eingeschaltet...[/B][/QUOTE]:D
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von AlienSexFiend [/i]
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Z.B. Ist ein schwarzes oder eher gesagt dunkles Fahrzeug genauso schlecht bei strahlenden Sonnenschein zu sehen wie auch bei regnerischem Wetter.
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...ich kann das nämlich zum Beispiel kein bißchen nachvollziehen und ich fahre nicht gerade wenig und hab eben sowohl ein recht helles als auch ein recht dunkles Auto in Gebrauch...[/QUOTE]@ AlienSexFiend:
Das bemerkst du meist erst dann, wenn dich jemand übersieht (wenn dann noch Zeit dazu ist). :(
Ich habe zur Arbeit und zurück täglich 80 km zu fahren und ich sehe ein Auto mit Licht deutlich früher als eins ohne Licht, besonders wenn es noch dunkelgrau ist und auf dunkelgrauer Asphaltstraße fährt, oder ein grünes Auto im Wald oder ein weißes Auto auf einer Bergkuppe mit weißen Wolken im Hintergrund. Noch gemeiner wird es, wenn noch zusätzlich die Sonne entgegenleuchtet.

Ich fahre schon jetzt meist mit Licht, schon aus Selbsterhaltungstrieb.
Dirtydevil1981@ theturningpoint: genauso wollte ich es auch sagen. Fahre auch immer mit Licht egal bei welchem Wetter.

@ AlienSExFriend: Mein Vater ist KFZ - Mechaniker Meister und hat ne Menge unterlagen über fahren mit Ablendlicht bei jedem Wetter. Ich werde dir mal was raussuchen, damit du die Vorteile vom Fahren mit Licht auch bald erkennen wirst.


So Long...............
Asherah@Orca: hm, teilweise schon möglich.
Der A6 meines Vaters hatte mal nen Wackelkontakt, dem ging die Schlussleuchte ständig an und aus... und mein Vater hätt es nicht gemerkt, wär ich nicht mal hinter ihm gefahren und hätt ihn dann gefragt warum er ständig bei schönstem Wetter das Teil an- und ausmacht :D

Aber so viele, wie plötzlich bei Regen auf der Autobahn mit Nebelschlussleuchte fahren... die sind einfach zu bescheuert. Wahrscheinlich fängt einer damit an und alle machens nach... (vielleicht freuen sie sich noch, das Ding endlich mal benutzen zu können) und schon hat mans gelernt. Ich frag mich nur, wie die das machen, dass sie sich nicht von den Leuchten vor ihnen blenden lassen.
khaos[quote]
Ich frag mich nur, wie die das machen, dass sie sich nicht von den Leuchten vor ihnen blenden lassen.
[/quote]
Nicht hinsehen?
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von Asherah [/i]
[B]Aber so viele, wie plötzlich bei Regen auf der Autobahn mit Nebelschlussleuchte fahren... die sind einfach zu bescheuert.[/B][/QUOTE]Diese "Vielen" sind auf der Straße eine solch verschwindend geringe Minderheit, daß es sich nicht lohnt, sie zum Diskussionsthema zu machen.
Asherah@khaos: Also, auf die Straße muss man ja schon irgendwie schauen beim Autofahren... um mich vom Licht nicht mehr blenden zu lassen müsste ich mich ja umdrehen...

@Tiberon: Wann bist du das letzte Mal bei starkem Regen auf der Autobahn gefahren? Oder vielleicht ist das auch nur ein A9(Hof)-A14(Magdeburg)-Problem. Aber schon recht, es geht ja um Abblendlicht tagsüber und nicht um Nebelschlussleuchten.
Azadunkle Autos werden schlechter gesehn?
Ohne Sinn..
Ich hatte damit nie probleme..
Ob jetzt n Orangenes Auto oder n schwarzes an mir vorbei kommt.. Wenn ich Probleme hab, das zu sehn, sollte ich mir ne Brille holen oder den Lappen abgeben..
Ich mein 1ne Tonne rollender Stahl ist wirklich seehr leicht zu übersehen... *rolleyes*
firlefanzAhhh ja!
Schon mal durch ein Waldgebiet bei Sonnenlicht gefahren? Oder überhaupt bei tiefstehender Sonne? Falls ja, dann sag mir mal, welches Auto Du zuerst siehst. Ein schwarzes (bzw. dunkles ) oder ein orangenes oder sonstwie helles......
hagzissa13Ich denke, ich bin "durchschnittlich" blendempfindlich.
Mich stören also die Lichter über Tag nicht wirklich. Aber was ich wirklich als störend empfinde, sind diese neumodischen Xenonlichter. Die blenden derart abartig, daß ich auf einer Landstraßen schon fast einen Unfall deshalb gebaut hätte. :rolleyes:
TurricanIch würde es als sehr schätzenswert erachten, wenn ein Gesetz erlassen wird, das wir immer mit Licht fahren. Aber am Besten gleich so, das bei der Zündung das Licht mit angeht.

Denn seien wir doch mal ehrlich, fast jeder hat es schon erlebt. Da gießt es in Strömen, man sieht die Hand vor Augen nicht, und manche fahren immer noch ohne Licht. Gerade diese Fahrer würden durch die Regelung immer mit Licht zu fahren, stark in ihrer Gefahr die sie auf andere ausüben gebremst.

Schauen wir die Motorrad-Fahrer an, die fahren immer mit Licht, warum? Stört es uns denn da? Nein, denn es ist alltäglich. Ich denke, es ist nur ein Aufbegehren, gegen eine neue Regelung, eben weil sie neu ist. Wenn es alltäglich ist, stört sich da keiner mehr dran. Und was kostet es denn, das Licht geht über die Batterie - kostet schon mal kein Sprit.

Schauen wir mal in andere Länder hinein, siehe Richtung Norden, die fahren schon ewig auch bei Tage mit Licht. Dänemark, das ist ganz normal da mit Licht zu fahren und es stört keinen. Oder in Kanada, ebenfalls so.

Ich denke, dadurch könnten viele Unfälle vermieden werden. Ich finde die Idee sehr gut.
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Turrican [/i]
[B] Und was kostet es denn, das Licht geht über die Batterie - kostet schon mal kein Sprit.

[/B][/QUOTE]

Mal ne bescheidene Frage.

Wie erzeugt die Lichtmaschine im Auto Strom?
Turricanhast ja gewonnen. Aber dennoch, meinste das wäre so teuer, wennde auch bei Tag mit Licht fährst?

Biste denn generell dafür oder dagegen?
myhna[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
[B]dunkle Autos werden schlechter gesehn?
Ohne Sinn..
Ich hatte damit nie probleme..
Ob jetzt n Orangenes Auto oder n schwarzes an mir vorbei kommt.. Wenn ich Probleme hab, das zu sehn, sollte ich mir ne Brille holen oder den Lappen abgeben..
Ich mein 1ne Tonne rollender Stahl ist wirklich seehr leicht zu übersehen... *rolleyes* [/B][/QUOTE]

ja klar, du solltest dich mal mit optik bzw farblehre beschäftigen wenn du glaubst, das, nur weil ein helles und ein dunkles auto gleich viel wiegen, sie auch gleich gut erkennbar sind...

stellt sich mir die frage:
DARFST du überhaupt schon autofahren?
wenn ja, solltest du mal mehr darauf achten...
Dirtydevil1981Mir ist es persönlich schon oft vorgekommen das ich schwarze Autos übersehe, darum fahre ich selber ja auch immer mit Licht, vorallem weil mein Auto auch schwarz ist. Bei meinem Motorrad kann ich das Licht nicht mal ausstellen, denn es ist automatisch an, wenn ich die maschine anstelle.

Ich bin auch der Meinung das fahren ohne Licht bestraft werden sollte. Aber es ist nicht nötig, dass Autos wenn ich sie starte auch sofort ihr Licht anhaben, dass ist zwar praktisch und das wird es auch in Zukunft geben oder gibt es sogar schon. Aber ich denke es ist kein Problem ebend einen Knopf zu drücken oder einen Schalter zu drehen. Das ist gewohnheitssache und Zähneputzen vergißt man ja Morgens auch nicht oder?

Ach ja und der Benzinverbrauch steigt nicht, wenn man die Lichter an seinem Fahrzeug betätigt. Und das meiste Licht funktioniert auch nur über Batterie, oder bleibt bei einigen nicht das Licht an, wenn man sein auto abstellt aber der lichtschalter noch angestellt ist? Das hat schon viele Leute mal ne leere Batterie gekostet.
OrcaDesign[QUOTE][i]Original geschrieben von Dirtydevil1981 [/i]
[B]Ach ja und der Benzinverbrauch steigt nicht, wenn man die Lichter an seinem Fahrzeug betätigt. Und das meiste Licht funktioniert auch nur über Batterie[/B][/QUOTE]
Genau, und die lädt sich ja bekanntlich einfach so auf... aus der Luft quasi.

... was kauf ich eigentlich noch Strom beim Stadtwerk ein? :rolleyes:
khaos[quote]
Genau, und die lädt sich ja bekanntlich einfach so auf... aus der Luft quasi.
[/quote]
Tut sie tatsächlich. Zumindest zeitweise.

Im Standgas und beim verlangsamen erzeugt der Motor nämlich mehr Energie wie benötigt wird. Und mit der wird dann auch die Batterie geladen. Und der Sprit dafür wär sowieso weg.
Während dem beschleunigen und solange man das Tempo hält dürfte der Spritverbrauch tatsächlich etwas ansteigen.
Da in modernen Autos aber sowieso alles Computergesteuert ist, kann man dann auch dafür sorgen, dass die Batterie nur geladen wird, wenn sie entweder schon recht leer ist, oder die Energie sowieso verloren gehen würde.
OrcaDesign[QUOTE][i]Original geschrieben von khaos [/i]
Im Standgas und beim verlangsamen erzeugt der Motor nämlich mehr Energie wie benötigt wird. Und mit der wird dann auch die Batterie geladen. Und der Sprit dafür wär sowieso weg.[/quote]
Genau, und deswegen dreht ein Motor im Standgas auch nicht hoch, weil da ne Batterie dranhängt.
Oder so.

:D

Scherz beiseite: schalt mal schlagartig im Standgas alles an an Verbrauchern, was das Auto hergibt... vorzugsweise Licht und Heckscheibenheizung.
Normalerweise quittiert das die LiMa mit einem grösseren Widerstand, woraufhin der Motor mit der Drehzahl kurzzeitig absackt, woraufhin die Steuerelektronik mehr einspritzt und die Motorleistung entsprechend anpasst. Anpasst = erhöht.
... ist bei kleinen Leistung analog. -> Standgas ist auch nur die Menge an Sprit, die der Motor braucht, um die Drehzahl entgegen der Reibungsverluste und der abgeführten Energie durch die LiMa konstant zu halten. Wär's höher als notwendig, würde die Drehzahl steigen, bis sich das ganze wieder im energetischen Gleichgewicht befindet.
Und: steigt der Verbrauch der angeschlossenen elektrischen Verbraucher, steigt auch der mechanische Widerstand, den die LiMa dem Motor entgegensetzt. -> grössere Einspritzmenge Sprit erforderlich, um Drehzahl zu halten

Beim Verlangsamen erzeugen heutige Motoren überhaupt keine Energie (im Sinne von kinetischer), Schubabschaltung genannt -> in diesem Zustand setzen sie nur zusätzlich zu den Bremsen die kinetische Energie in thermische um. Bzw. technisch gesprochen, der Motor erzeugt in diesem Zustand zusätzliche, negative Beschleunigung.
Tja, nur: wo nichts an Sprit verbraucht wird (Schubabschaltung sei dank), kann auch nicht viel eingespart werden :D.
Etwas anders sähe es vielleicht aus, wenn anstelle von herkömmlichen Bremsen Generatoren zugeschaltet würden zum Abbremsen... siehe Bahn beispielsweise. Aber das wäre eine andere Baustelle, und in Autos derzeit eher Fiktion (abgesehen von manchen Hybrid-Fahrzeugen).


[quote]Da in modernen Autos aber sowieso alles Computergesteuert ist, kann man dann auch dafür sorgen, dass die Batterie nur geladen wird, wenn sie entweder schon recht leer ist, oder die Energie sowieso verloren gehen würde.[/QUOTE]
Och keine Sorge, das funktioniert schon seit Opas Zeiten recht gut über die Ladeschlußspannung: ein 12V-Bleiakku, an den 14V angelegt werden, geht irgendwann, sprich sobald er die Ladeschlußspannung von 14V erreicht, in Sättigung über und der Strom damit gegen null... kein Stromfluß, d.h. keine Belastung der LiMa (Lichtmaschine), d.h. LiMa dreht fast ohne Widerstand, d.h. Motor wird durch LiMa nicht nennenswert belastet.
Heißt nebenbei soviel wie: wenn der Akku voll ist, führt die LiMa an Leistung von der mechanischen Leistung des Motors einzig das noch ab, was von den Verbrauchern her "gewünscht" wird. Und wenn das die ~150W Abblendlicht sind, dann sind das halt die ~150W...

Simples Experiment zum Nachvollziehen: irgendeinen E-Motor nehmen... mit der Hand drehen... feststellen wie leicht das ging... die Anschlüsse nun kurzschließen vom E-Motor... nochmal versuchen zu drehen... feststellen, wie schwer das auf einmal geht.
Kurzschluß = hohe Belastung. Offene Klemmen = Leerlaufbelastung -> analog LiMa im Auto.
-> die Last, die der Generator an den Motor weitergibt, hängt ab von der Last der elektrischen Verbraucher.

Im übrigen wäre es auch aus praktischen Gründen wenig sinnvoll, eine Ladesteuerung so auszulegen, dass sie erst zuschaltet, wenn die Batterie recht leer wäre... nach Murphy wird in diesem Zustand das Auto abgestellt. Viel Spaß beim Startversuch am nächsten Morgen. :cool:
-> Starterbatterie (für Strom während der Fahrt ist die LiMa eingebaut, die Batterie dient dann als Puffer)
Dirtydevil1981[QUOTE][i]Original geschrieben von OrcaDesign [/i]
[B]Genau, und die lädt sich ja bekanntlich einfach so auf... aus der Luft quasi.

... was kauf ich eigentlich noch Strom beim Stadtwerk ein? :rolleyes: [/B][/QUOTE]

Ja genau mit Luft, du hast ja ne ahnung. Wenn ich mein Auto starte und das muss ich ja um damit fahren zu können und dann macht man auch licht an, lädt sich die Batterie automatisch auf. Das ist ein ganz natürlicher Prozess. Die batterie lädt sich auch auf wenn das lich nicht an ist. Und nur weil ich licht anstelle verbraucht mein auto nicht mehr bezin, das ist nonsens. Seid 23 Jahren werde ich mit der reparatur von Autos überströmt. Ich sehe autos jeden tag, ich sehe wie sie repariert werden und ich weiß auch wie sie funktionieren. Also erzähl mir nicht so einen scheiß.

und deine anmerkung: was kauf ich eigentlich noch strom beim stadtwerk ein.....also hast du keine besseren sprüche? Du kannst dir auch ein rad kaufen und einen generator. Und abends setzt du dich drauf da mit die Glotze funktioniert. Oder kauf dir doch Solarzellen die sonneenergie direkt in strom umwandeln, geld gespart und dein stadtwerk kannst dir sparen.
OrcaDesign[QUOTE][i]Original geschrieben von Dirtydevil1981 [/i]
[B] Die batterie lädt sich auch auf wenn das lich nicht an ist. [/B][/QUOTE]
Richtig, diese ist sogar ab einem bestimmten Zeitpunkt voll aufgeladen (unter der Bedingung, dass die LiMa mehr Leistung zu generieren in der Lage ist als an Verbrauchern wie dem Licht gleichzeitig abgeführt wird) und die (mechanische) Last an der LiMa sinkt damit gegen den Reibungswiderstand (bzw. gegen den Drehmoment der Schwungmasse). Das ist recht praktisch, weil so dem mechanischen System ohne Mehraufwand nicht unnötig viel Energie entzogen wird.
Diesen Zustand versucht man auch an sich möglichst lange zu halten im Auto -> Verbraucherversorgung durch die LiMa, nicht durch die Stütz-/Starterbatterie. Die Batterie soll nunmal primär den Wagen starten.

[quote]Du kannst dir auch ein rad kaufen und einen generator. Und abends setzt du dich drauf da mit die Glotze funktioniert.[/quote]
Eben, vollkommen richtig: sobald ich den Dynamo am Rad dazuschalte, dengelt es sich merklich schwerer. Sprich: ich werd mehr belastet und verbrauch damit mehr Kalorien. q.e.d., auch wenn meine Kalorien sicherlich nicht aus Benzin gewonnen werden. :D
Was, wie man vielleicht denken könnte, nicht am Dynamo an sich mal liegt: einfach mal die Kabel abklemmen bzw. die Lampen rausschrauben und so präpariert erneut den Dynamo hinzuschalten... der Widerstand wird nun spürbar geringer ausfallen. -> keine Last am Generator (Dynamo), keine Last, die dieser an mich weitergibt.
... gibt auch Fahrräder, die dieses Prinzip auf ähnliche Weise anwenden und den Dynamo im Radkranz fest (also immer aktiv) eingebaut haben, und wo die Lichter am Abend rein per elektrischen Schalter denn eingeschaltet werden. Ist halt bequemer... nur nicht unbedingt sinnvoll, weil Räder überwiegend eigentlich doch eher tagsüber benutzt werden (ein Generator erzeugt letztendlich immer einen Laufwiderstand, wenn auch ohne Last sicherlich einen recht kleinen). Löst auf der anderen Seite aber das Schlupfproblem (keine Kontaktstelle mehr nötig -> das kleine Antriebsrad, was gegen die Felge gedrückt wird).

Apropos Glotze, das sollte sogar funktionieren: 150W (Zufall - ist die durchschnittliche Glotze) schafft eigentlich jeder Mensch für ein paar Minuten.
Nur dann ist die Kiste aus: die leistbare Dauerleistung eines Menschen liegt bei etwa 70W.
Kaffee kriegt man damit jedenfalls nicht warm. :o

[quote]Und nur weil ich licht anstelle verbraucht mein auto nicht mehr bezin, das ist nonsens.[/quote]
Nonsense ist per se schonmal alles, was dem Energieerhaltungssatz widerspricht. :p

Ein Satz, den soweit vermutlich jeder in Physik ~7. Klasse bereits gehört haben sollte: Energie kann immer nur aus einer anderen umgewandelt werden... im Auto ist das nunmal primär chemische = Sprit.
Und dass das Auto sich überhaupt bewegt, liegt selten am Rückenwind... woher kommt diese Vortriebsenergie - und woher bezieht das Licht seinen Strom... und woher kommt dieser Strom der Grössenordnung 150W...
... richtig: von der mechanischen Arbeit des Motors werden diese 150Wh abgeführt. Und aus welchem Stoff konvertiert der Motor die Energie für seine Arbeit? Aus der Luft scheinbar. :rolleyes:
khaos[quote]
Beim Verlangsamen erzeugen heutige Motoren überhaupt keine Energie (im Sinne von kinetischer), Schubabschaltung genannt -> in diesem Zustand setzen sie nur zusätzlich zu den Bremsen die kinetische Energie in thermische um. Bzw. technisch gesprochen, der Motor erzeugt in diesem Zustand zusätzliche, negative Beschleunigung.
Tja, nur: wo nichts an Sprit verbraucht wird (Schubabschaltung sei dank), kann auch nicht viel eingespart werden .
[/quote]
Stimmt der Spritverbrauch lässt sich in dem Moment nicht weiter reduzieren weniger wie nix geht nicht. Allerdings kann die kinetische Energie, die beim verlangsem ja gerade abgebaut werden soll statt im Motor in thermische Energie auch über die Lichtmaschine in elektrische Energie umgewandelt werden.
Mit der kann man die Batterie laden und hat dann wenn man wieder beschleunigen will genug Strom in der Batterie um nicht ständig die Lichtmaschine laufen lassen zu müssen.

Das klappt so gut, dass es in der zwischenzeit sogar schon Hybridfahrzeuge (mit Elektro und Benzinmotor) gibt, die zeitweise nur mit Elektromotor fahren und nur bei Bedarf den Benzinmotor zuschalten. Die kommen dann mit 4,x Liter aus (bei Maximalleistung von ca 120PS). Insofern muss über Batterie und laden beim verlangsamen durchaus Sprit zu sparen sein. Wenn die Batterie so knapp bemessen ist, dass man nicht mal ne Stunde Licht ohne laden durch die Lichtmaschine betreiben kann sollte man vielleicht ne größere Batterie ins Auto hängen.

Hab übrigens schon öfters die halbe Nacht mit Leuten im Auto gesessen und Musik gehört ohne dass der Motor lief und die Kiste ist danach problemlos angesprungen. Also so problematisch kann es dann ja nicht sein, wenn die Batterie nicht ständig auf 100% geladen gehalten wird. Ein gewisser Puffer ist da schon da und warum soll man den nicht nutzen um die Lichtmaschine nicht ständig laufen zu lassen?
Dirtydevil1981@ Orca

Ja was ist denn mit deiner Zündung, ich glaube ein Fahrzeug startet nicht wenn die Batterie leer ist oder? Das man um die Batterie aufzuladen Benzin bzw Diesel braucht um das Fahrzeug überhaupt anstellen zu können ist mir doch auch klar. Aber es ist einfach quatsch zu behaupten, dass wenn ich das Licht anstelle mehr Benzin verbrauche. Die Batterie lädt sich doch eh auf, ob das Licht an ist oder nicht. Und ganz ehrlich wenn es mich im Jahr nen Liter kosten würde nur weil ich mein Licht am Auto während der Fahrt anhabe dann ist mir das scheiß egal. Denn von dem Licht kein mein Leben abhängen. Und ein Liter Sprit ist mir mein Leben schon wert, scheint ja nicht bei jedem der Fall zu sein :rolleyes:
OrcaDesign[QUOTE][i]Original geschrieben von Dirtydevil1981 [/i]
[B]Aber es ist einfach quatsch zu behaupten, dass wenn ich das Licht anstelle mehr Benzin verbrauche. Die Batterie lädt sich doch eh auf, ob das Licht an ist oder nicht. [/B][/QUOTE]
Liest Du überhaupt...? :rolleyes:

Batterie nicht voll -> wird geladen -> LiMa muß Leistung bringen -> Motor bringt diese Leistung auf (hoffentlich doch mal)
Batterie voll, Ladeschlußspannung erreicht -> LiMa läuft leer -> Motor muß die LiMa nur noch als Schwungmasse mitdrehen, keine nennenswerte Last also
Verbraucher an (z.B. Licht) -> LiMa muß Leistung bringen -> Motor muß Leistung abliefern
.... Motor muß mehr Leistung abliefern -> Motor muß mehr Sprit bekommen

Von mir aus kannste auch sagen:
Verbraucher an -> Batterie wird entladen -> Batterie muß geladen werden -> LiMa muß Leistung bringen -> Motor muß diese erbringen.

Kommt auf's gleiche raus, bis auf einen schlechteren Wirkungsgrad.
Wird aber in Realität selten passieren, weil ein chemischer Speicher wie ein Bleiakku viel träger auf Lasten reagiert wie die LiMa, und es den Elektronen in der Lampe egal ist, wer sie antreibt.

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Nebenbei ist Dir vermutlich seit der Fahrschule vertraut, dass Heckscheibenheizung anlassen ziemlich Sprit kosten kann, man das also eher versucht kurz zu halten... warum nur - achja, rund 80W als elektrischer Verbraucher.
Hoppala, 80 W? Das ist rad mal bisserl mehr als die Hälfte. Und dann auch elektrisch - also läuft doch eh über die Batterie?

[quote] Und ganz ehrlich wenn es mich im Jahr nen Liter kosten würde nur weil ich mein Licht am Auto während der Fahrt anhabe[/quote]
Aus einem Tafelwerk entnommen:
Energiedichte von Benzin / Super: ca. 8,6 kWh/l

Unter Vernachlässigung [i]aller[/i] Verlustgrössen bei der Konvertierung hieße das, mit einem Liter Benzin (Super) ließe sich Abblendlicht := 150W rund h = 8,6kWh/0,15kW = 57 [Stunden] betreiben.
Nun liegt der maximale Wirkungsgrad von modernen Benzinmotoren etwa bei 37%... reduziert sich insofern schonmal allein dadurch auf 21 Stunden.
Den Wirkungsgrad von dem nächsten Verlustglied in der Kette, der LiMa, vernachlässige ich mal, heutige Generatoren erreichen problemlos 98% - der vom Bleiakku allerdings liegt nur bei ~ 80%, d.h. nochmal ein Fünftel weniger -> 16 Stunden.
Die Realität fällt allerdings nochmals kleiner aus, beispielsweise der Motor selten im maximalen Wirkungsgrad betrieben wird.

Zahlen vom ADAC belaufen sich meist auf ~0,5l pro 100km.
Dürfte sich auf Stadtverkehr beziehen (ist wie gesagt nicht abhängig von der Fahrweite, sondern von der Zeit -> 150Wh sind 150Wh, gleich auf wieviele km - die meisten Menschen in D denken beim Spritverbrauch halt meist nur in /100km, daher vermutlich diese an sich "falsche" Angabeweise), auf der Autobahn dürfte der Mehrverbrauch nach meiner Einschätzung soweit kaum in's Gewicht fallen.
Anders ausgedrückt: umso höher die Durchschnittsgeschwindigkeit, umso weniger fällt der Mehrverbrauch nachher beim Tanken auf.

Kommt natürlich am Ende darauf an, wieviele Stunden im Jahr Du Dein Auto fährst... kann ja hinkommen, das mit dem einem Liter. ;)

@khaos:
[quote]Insofern muss über Batterie und laden beim verlangsamen durchaus Sprit zu sparen sein. Wenn die Batterie so knapp bemessen ist, dass man nicht mal ne Stunde Licht ohne laden durch die Lichtmaschine betreiben kann sollte man vielleicht ne größere Batterie ins Auto hängen.[/quote]
Ach das stellt glaube ich bei einer gesunden Batterie nie ein Problem da - lass es seine 44Ah-Zelle sein: damit könnte das Licht theoretisch ~5 Stunden vor sich hinbunzeln. Starten (kurzzeitige Stromentnahme >200A) kannste dann aber natürlich vergessen... an Winter dabei gar nicht gedacht ("faule" Zellen bei Kälte).

Zur Energie-Rückgewinnung wie z.B. bei Hybrid-Fahrzeugen: macht wenn nur Sinn innerhalb Stadtverkehrs oder Stausituationen, in denen also häufiger gebremst wird. Die Hersteller wissen das auch... im Überlandverkehr fällt das Prinzip faktisch nicht in's Gewicht: was darüber sich rückgewinnen ließe, findet nunmal seine maximale Obergrenze darin, was beim Beschleunigen reingesteckt wurde und was dann umgekehrt beim Abbremsen eben wieder in Form negativer Beschleunigung bislang noch meist in Wärme umgewandelt wird -> die Energie zur Erhaltung der Fahrt ist in dem Sinne "verloren" und ließe sich nicht rückgewinnen - was im normalen Alltag eigentlich die erwünschte Fahrsituation ist: fließender Verkehr, nicht Stopp&Go.
Wie auch immer: utopische Vorstellung, dass sich darüber der elektrische Bedarf der Verbraucher im Auto abdecken ließe... leider.
Obwohl bei den Autobahnen hier in NRW...

Dass heutige Autos trotz immer besserer und sparsamerer Motoren immer noch soviel Sprit schlucken wie frühere Autos, liegt mitunter an dem eklatant angestiegenem Stromverbrauch... selbst Dieselfahrzeuge schlucken nun dahingehend elendig vie: da lag früher einer der Hauptgründe für den besseren Wirkungsgrad von Diesel gegenüber Benzinmotor -> keine aufwendige Zündungsanlage (einer der grössten Verbraucher in den Fahrzeugen früher).
Irgendwo (ADAC-Zeitschrift meine ich) hatte ich mal eine Zahl gelesen, dass das heute in Grössenordnung um rund 2l/h sich bewegt, was allein für Strom verbraucht wird im Auto. 145 Stell(E-)motoren und diversen Steuerungen sei dank.
Dirtydevil1981@ Orca

du ich lass mich nicht mit von dir für dumm erklären. Du mußt es ja wissen. Anscheinend bist du allwissend und es lohnt sich nicht mehr für mich mit dir über dieses Thema zu diskutieren. Ich hab keine lust mich wegen so etwas von dir doof anmachen zu lassen nur weil du recht haben willst. Finde deinen weg zurück zum Thema und lass mi einfach meine Meinung und meine ansichten haben und ich lass dir deine.
OrcaDesign[QUOTE][i]Original geschrieben von Dirtydevil1981 [/i]
[B]du ich lass mich nicht mit von dir für dumm erklären. [/B][/QUOTE]
Wenn das mein Anliegen gewesen wäre, hätte ich nicht versucht, Dir (in aller Ausführlichkeit, zum tieferen Verständnis) das sachlich darzulegen, warum das eben nicht stimmt zu sagen "Strom kostet nix im Auto - die Batterie wird ja eh geladen!"...

Alles andere ist Deine persönliche Interpretation. :rolleyes:
Fuck up Evilbei hellichtem Tage und strahlenden Sonnenschein, werde ich zumindest auch weiterhin ohne Licht fahren, es sei denn ich bin mit dem Moped unterwegs :D :p
khaos[quote]
utopische Vorstellung, dass sich darüber der elektrische Bedarf der Verbraucher im Auto abdecken ließe... leider
[/quote]
Vollständig abdecken lässt sich der Elektro-Bedarf im Auto durch die Stromgewinnung beim abbremsen wohl nicht. Aber bei der heutigen Verkehrssituation, wo man ständig am anfahren und verlangsamen ist (Stromgewinnung ist schliesslich nicht nur beim Tritt auf die Bremse möglich sondern schon beim Fuß vom Gas nehmen) dürfte sich zumindest ein nicht unerheblicher Teil auf diese Weise abdecken lassen.
h3artl3ss[QUOTE][i]Original geschrieben von Asherah [/i]
[B](Nach etlichen Auslandsautobahnfahrten begrüßte ich eigentlich auch ein allgemeines Tempolimit... es macht zwar Spaß, das Auto mal auszufahren, aber letztendlich waren die Fahrten im Ausland bei 130 km/h sehr viel angenehmer und stressfreier...)[/B][/QUOTE]

Ein generelles Tempolimit würde ich persönlich für furchtbar halten. Bei total monotonem 130-km/h-Gefahre wär ich auf der einen oder anderen nächtlichen Heimfahrt von der Disco sicher schon eingepennt... Die Geschwindigkeit ständig neu an den Verkehr anpassen zu müssen hält wenigstens gut wach. Ich bin sehr dankbar, dass ich das an den meisten Stellen auf der Autobahn auch noch darf.

Zur Licht-Sache:
Licht an normalen, hellen Tagen halte ich für blödsinnig und würde es - solange es nicht zur Pflicht wird - auch nicht einschalten. Ist in unserer Region (Südniedersachsen) auch nicht unbedingt üblich, dass tagsüber viele Autos mit Licht rumfahren. Und bisher kann ich mich nicht darüber beschweren, andere Autos zu spät wahrgenommen zu haben etc. Wenn ich echt mal wen übersehen hab, dann aus Unachtsamkeit und da hätte auch mehr Licht seinerseits nichts geholfen. Daher klares Contra.
myhna[QUOTE][i]Original geschrieben von h3artl3ss [/i]
[B]Ein generelles Tempolimit würde ich persönlich für furchtbar halten. Bei total monotonem 130-km/h-Gefahre wär ich auf der einen oder anderen nächtlichen Heimfahrt von der Disco sicher schon eingepennt...[/B][/QUOTE]

130? *lach* schon man in dänemark gewesen ?
... und die ham so tolle straßen da...

neben dem ganzen technischen verbrauchskrams, sollten wir nicht über farben und wellenlänge und optik reden, da einige das anscheinend nich so ganz glauben :rolleyes:
h3artl3ssNein, ich war noch nie in Dänemark. Bezog das aber schon auf deutsche Autobahnen... Dass man auf so 'ner totalen Chaos-Strecke (mit Schlaglöchern so groß, dass man LKWs drin versenken kann) automatisch wachbleibt, mag gut sein :) Auf Landstraßen klappt's ja auch...
Ronin76Ich bin 8 Jahre lang sehr viel Motorrad gefahren, und fahre nun seit ein paar Jahren Auto, somit kenne ich beide Perspektiven. Auserdem bin ich bekennender Schnellfahrer ;). Aus dieser Erfahrung heraus bin ich der Meinung, daß Fahrtlicht für beide Fahrzeugtypen ein großer Vorteil ist, und das Unfallrisiko vermindert. Vor allem Innerorts bei viel Verkehr und auf unübersichtlichen, kurvigen Strecken mit wechselnden Lichtverhältnissen (zb Wald), übersieht man leicht mal ein entgegenkommendes Fahrzeug.
OrcaDesign[QUOTE][i]Original geschrieben von h3artl3ss [/i]
[B]Ein generelles Tempolimit würde ich persönlich für furchtbar halten. Bei total monotonem 130-km/h-Gefahre wär ich auf der einen oder anderen nächtlichen Heimfahrt von der Disco sicher schon eingepennt... Die Geschwindigkeit ständig neu an den Verkehr anpassen zu müssen hält wenigstens gut wach. Ich bin sehr dankbar, dass ich das an den meisten Stellen auf der Autobahn auch noch darf. [/B][/QUOTE]
... dabei aber anscheinend vollkommen ausblendet, dass man nachts eigentlich nie schneller fahren sollte als man auch in Metern weit sieht -> auch auf Autobahnen hüpft manchmal etwas grösseres rum, was da nicht hingehört. Einmal reicht.

Allein bei 130km/h sind das ~ 130m, bis der Wagen steht. Davon alleine allerdings rund 40m, die der Wagen (innerhalb der Reaktionszeit) vollkommen ungebremst sich weiterbewegt, d.h. eben mit jenen 130km/h. Und Auffahrunfall mit 130km/h z.B. auf ein Reh, da bleibt auch mit modernster Technik nicht viel über. Auf beiden Seiten.
Nun gilt diese Reaktionszeit aber soweit sowieso auch nur für jemanden, der wach (fit) ist, nicht für einen müden Discobesucher, wo man die locker verdoppeln kann vermutlich... naja, oder auch nicht, vermutlich ist das Reh bis dahin eh längstens in Reichweite "gerückt". Also so in Minus-cm-Reichweite zum Innenraum bzw. da wo vorher noch ein Kopf auf Schultern saß. *tüdelü*

Abblendlicht leuchtet auf der Fahrerseite (per Gesetzgeber) ungefähr 50m aus (auf der rechten Seite im Schnitt 80m). 90m Bremsweg bleiben dabei also schonmal von vornherein im Dunkeln.
50m... hupsa, wie hoch war nochmal allein der zurückgelegte Weg innerhalb der Reaktionszeit, [i]unter Idealbedingungen[/i]...?
Nebenbei: gilt analog für Ausweichmanöver -> Reaktionszeiten bleiben, egal wie die Reaktion aussieht.

-> das als Argument für unlimitierte Geschwindigkeit ist unter der Warte (*müder* Discobesucher) doppelt bedenklich... Müdigkeit mit Geschwindigkeit ausgleichen, und das denn nachts, sprich mit eingeschränkten Sichtverhältnissen... hmm... klingt wie: 'wenn ich mich vor Müdigkeit kaum am Steuer halten kann und es auch noch nebelt wie Suppe, fahr ich zur Sicherheit lieber noch schneller!'. *g* (Nebel, Nacht = beliebig austauschbar -> gleiche Folgen, eingeschränkte Sicht)
... zudem 160 fahren auf Dauer eigentlich auch nicht weniger monoton ist. Ok, nachts fehlen halt die "Abwechslungen"... sprich LKWs.

@myhna: Dänemark hat das Limit letztes Jahr zumindest für (die wenigen *g*) Autobahnen raufgesetzt. Ist daher nicht mehr ganz so schlimm wie noch vor einiger Zeit. ;)
LaChatte[QUOTE] Bei total monotonem 130-km/h-Gefahre wär ich auf der einen oder anderen nächtlichen Heimfahrt von der Disco sicher schon eingepennt... [/QUOTE]

Das ist eine Einstellung, die ich nur gerade als fahrlässig und total unverantwortlich bezeichnen kann. Gehts eigentlich noch????:rolleyes: :mad: (zur technischen Seite verweise ich auf die Argumente Orca Designs, da habe ich bei bestem Willen nichts beizufügen)
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von OrcaDesign [/i]
dabei aber anscheinend vollkommen ausblendet, dass man nachts eigentlich nie schneller fahren sollte als man auch in Metern weit sieht
[...]
Abblendlicht leuchtet auf der Fahrerseite (per Gesetzgeber) ungefähr 50m aus [/QUOTE]

Verstehe ich das richtig, dass du Nachts mit 50 Km/hm bei Ablendlicht fahren willst?
myhna[QUOTE][i]Original geschrieben von OrcaDesign [/i]
[B]@myhna: Dänemark hat das Limit letztes Jahr zumindest für (die wenigen *g*) Autobahnen raufgesetzt. Ist daher nicht mehr ganz so schlimm wie noch vor einiger Zeit. ;) [/B][/QUOTE]

oh, das ist mir entgangen, naja, war auch schon über nen jahr nicht mehr so richtig im norden unterwegs...
fand das so faszinierend: super straßen und dann 110km/h (stimmt doch, oder?)
und ne gaaaanz langezogene kurve vor der so ein warnschild, naja, in deutschland setzt man es bei scharven kurven ein... und ich warte auf die gefährliche kurve *g*
OrcaDesign[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B]Verstehe ich das richtig, dass du Nachts mit 50 Km/hm bei Ablendlicht fahren willst? [/B][/QUOTE]
Nö, aber ich denke auch mal, da liegt ein himmelweiter Unterschied zwischen einem kalkuliertem Risiko a la 100km/h auf einer Autobahn, ca. 80km/h auf einer übersichtlichen Hauptstrasse, in bewaldeten Abschnitten gegebenfalls auch schonmal 60, 70 (genügend Erfahrungen der "anderen" Art reichen mir, jene mit den zwei kleinen Lichtlein am Strassenrand, welche mal ganz schnell vor einen springen, und es sich dabei nicht um ein niedliches Häsele handelte) - und einem "mir ist 130 zu lahm, weil ich immer vor lauter Müdigkeit, nachts nach der Disco, ganz froh war, mal schneller fahren zu dürfen, weil die Abwechslung mit (irgendwas signifikant darüberliegendes, sagen wir mal 180) mich noch gerade so wachhielt - und deswegen (!) bin ich gegen ein allgemeines Limit".

Wie gesagt, das grössere Wagnis dabei ist nicht der komplette Anhalteweg, sondern eher der ungebremst zurückgelegte Weg innerhalb der Reaktionszeit, sprich bis überhaupt die erste Reaktion erfolgt... mit 100 auf der Autobahn, ~60m Sichtweite, Anhalteweg ~80m, aber: Reaktionsweg dieses Mal überschaubare ~25m. Das mag reichen auf einer Autobahn, um zumindest bremsenderweise auch ein Ausweichmanöver in die Wege zu leiten... kalkuliertes Risiko auf Abbremsen + genügend Ausweichfläche. Und wenn's doch rummsen sollte, sind's wenigstens einiges weniger an km/h -> gute Chancen, rein mit einem Blechschaden wegzukommen.
Zum Vergleich: mit 80 ist der Anhalteweg ~55m, der Reaktionsweg ~20m -> hier liegt der Vorteil eher im kürzeren Gesamtweg bis zum Stillstand. Kalkuliertes Risiko auf Abbremsen. Ansonsten analog zu eben: Blechschaden ist immer noch das kleinste Übel.

Mit 160?
~185m Anhalteweg, ~40m Reaktionsweg, mit etwas Müdigkeit sind's problemlos denn auch mal das doppelte davon. Kalkuliertes Risiko? Null Sicherheit vorhanden: wenn mal was auf der Strasse steht, rummst es, mit schnellster Reaktion vielleicht mit einer etwas verringerten Auftreffgeschwindigkeit. Sind wir mal nett und sagen 130km/h.
36 Meter in der Sekunde nebenbei. Zum Vergleich: das wäre wie wenn jemand von einem 36 Meter hohen Haus runterspringt und nach einer Sekunde bereits aufschlägt. Ist aber nicht der Fall -> allein das dauert ca. 3,8s. Über Überlebenschancen brauchen wir in dem Szenario vermutlich nicht wirklich mehr sprechen... achja, Auto, ich vergaß, der Luftballon unter'm Arsch reißt natürlich alles heraus.
Was das angeht, so ein Auto hat übertrieben gesagt 4m. Davon zwei vor einem. Wären also im Idealfall noch 34m von den 36m Beschleunigung, die einem überblieben, wenn in einer Sekunde alles vorbei wäre (Aufprall). Soviel zum Thema "Knautschzone" (auch keine Wunder, die man hier erwarten sollte...). Idealfall hieße dabei, dass sich die 2m vor einem zu 0 zusammenfalten - und dabei auch sich nicht in die eigene Richtung weiterfalten (Lenkradsäule, Pedale, Motor oder dergleichen).

Nebenbei... @LaChatte: meine Meinung.
Ich versuch jetzt nur mehr das ganze soweit von der sachlichen Seite zu beleuchten, soll sich jeder selber seine Gedanken darüber machen können -> vieles muß man sich leider immer wieder bewußt machen, warum und wieso - und das Technik eben auch trotz aller Fortschritte in der passiven Sicherheit in Zukunft weiterhin ihre Grenzen dort findet, wo's ein Ding der Unmöglichkeit wird -> früher waren Auffahrunfälle mit 30km/h oft bereits tödlich, heute hat man mit 80 immerhin noch gute Überlebenschancen, als Autofahrer jetzt. Das ist soweit echter Fortschritt. Damit ist man allerdings dem menschlich machbaren bereits recht nahe gekommen... -> der Parameter "Mensch" lässt sich nicht verbessern = die Kräfte, die auf ihn kurzzeitig maximal einwirken dürfen, bis dieser Schaden davonträgt -> nennt sich Verzögerung = Bremsen = Unfall.
Trügerische Sicherheit heute...

@myhna: super Strassen, 110 erlaubt... und alle fahren 130. Außer an bestimmten Stellen, da bremsten merkwürdigerweise alle Einheimischen ab.
War bestimmt bei Dir nicht anders. :D
h3artl3ss[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Das ist eine Einstellung, die ich nur gerade als fahrlässig und total unverantwortlich bezeichnen kann. Gehts eigentlich noch????:rolleyes: :mad: (zur technischen Seite verweise ich auf die Argumente Orca Designs, da habe ich bei bestem Willen nichts beizufügen) [/B][/QUOTE]

Ja :D Noch geht es ziemlich gut :)


/ edit

Na gut, ein paar Worte noch. Worum es mir ging, hat nämlich keiner verstanden. Es geht mir hier weder um Tempo noch um übermüdetes Fahren (in der Regel passe ich nämlich sehr genau auf, wie lang ich mich noch für fahrtüchtig halte und wann die Grenze erreicht ist). Es ging mir einzig und allein um die Tatsache, dass ein Tempolimit eine gewisse Monotonie (!!!) hervorruft, die bei nächtlichen Fahrten sicherlich einschläfernd wirken kann. Zumindest einschläfernder als eine ständige Anpassung des Tempos an die Gegebenheiten. Jeder, der einen Führerschein besitzt, wird schon einmal nachts gefahren sein (auch die ganz moralisch korrekten hier) und jeder wird mir insofern bestätigen können, dass die Gefahr der Müdigkeit auf solchen Fahrten größer ist als am Tage. Das ist einfach eine Tatsache. Und Monotonie hilft mE nicht, diese Gefahr abzubauen sondern verstärkt sie eher noch. Nichts anderes wollte ich sagen.

So, ob jetzt jemand denkt, ich sei "unverantwortlich", "fahrlässig" oder sonst was ist mir - ehrlich gesagt - vollkommen egal. Fakt ist - ich fahre nicht (!!!), wenn ich zu müde bin. Ich habe lediglich geschrieben, dass ich befürchte, bei einer ständig monotonen Fahrweise, wie ein Tempolimit sie nun einmal hervorruft, [i]wäre[/i] ich sicher schon manches Mal müde geworden(!!!). Wohlgemerkt Befürchtung, kein Wissen. Vielleicht wär ich es auch nicht, da ich - wie gesagt - nur fahre, wenn ich es mir auch zutraue. Und dass mir hier aufgrund eines sehr allgemein gehaltenen Satzes gleich Dinge wie "Fahrlässigkeit" usw. unterstellt worden, ärgert mich zugegebenermaßen. Jetzt darf ich auch mal: :mad: :mad: :mad: :rolleyes:
David v. Weberhm... ich hatte den eindruck, besonders silberne autos eher schlecht zu sehen. nachdem wir hier "südlich der donau" relativ häufig (hoch)nebel haben,hebt sich das silbergrau doch recht wenig ab. merkwürdigerweise sind aber die meisten autos ebenso...

@ topic: sinnvoll wärs vielleicht, als pflicht... muss denk ich nicht unbedingt sein (wobei, angesichts lehrer staatskassen :rolleyes: ) ich selber schalte das licht eigentlich bei dämmerung, regen/nebel tunnels etc ein... und natürlich nachts
OrcaDesign[QUOTE][i]Original geschrieben von h3artl3ss [/i]
[B]Zumindest einschläfernder als eine ständige Anpassung des Tempos an die Gegebenheiten. Jeder, der einen Führerschein besitzt, wird schon einmal nachts gefahren sein (auch die ganz moralisch korrekten hier) und jeder wird mir insofern bestätigen können, dass die Gefahr der Müdigkeit auf solchen Fahrten größer ist als am Tage. Das ist einfach eine Tatsache. Und Monotonie hilft mE nicht, diese Gefahr abzubauen sondern verstärkt sie eher noch. Nichts anderes wollte ich sagen.[/B][/QUOTE]
... ändert allerdings nicht wirklich etwas daran, dass "Tempo an die Gegebenheiten anpassen" nachts hauptsächlich bedeutet, sein Tempo an die beschränkte Sichtweite anzupassen. Auch an die eigene Müdigkeit (... z.B. mit Geschwindigkeitssteigerung, weil wenn müde, ist schneller fahren sicherer *Ironie*)
Was im Resultat an sich fast immer eigentlich unter den streckenmässigen Limits anzusiedeln ist: Sichtweite von im Schnitt 70m... macht rund 70 bis 100km/h (je nach Ausbau der Strasse) vom Prinzip her, was des Nächtens noch zu verantworten wäre... wenn auch schon jeweils mit einkalkuliertem Risiko...
.... außer man fährt beständig mit Fernlicht - nur wann kann man das schon noch. :-/

Die Müdigkeit ist noch das zusätzliche Zuckerle obendrauf, zum Verschärfen, wenn mal eine Grenzsituation eintritt.

[quote]Fakt ist - ich fahre nicht (!!!), wenn ich zu müde bin.[/quote]
Niemand, der in's Auto steigt, hat von sich selber die Meinung, dazu nicht mehr in der Lage zu sein (z.B. weil zu müde, zu besoffen, zu was immer)...
Merkt man halt in Eigeneinschätzung meist erst nachher, ob es "zu" war. -> keiner steigt in's Auto mit dem Vorsatz, heut einen Unfall zu bauen.
(kein Vorwurf, mehr allgemeine Anmerkung -> es wird vermutlich auch so keinen Kippwert geben, ab dem jemand "zu" wäre, zu was auch immer... zu alt wäre ja auch so ein Ding... da wäre es ebenso schwer, eine allgemeine Grenze festzulegen -> schleichende Degression von Eigenschaften)
h3artl3ssLassen wir das :rolleyes: Ich sehe mich nicht in der Position, hier irgendwas rechtfertigen zu müssen. Habe momentan auch wirklich nicht den Nerv dazu. Jeder hat seine Meinung und jeder tut das, was er verantworten kann. Damit klinke ich mich aus dieser Diskussion aus. Meine Zeit ist mir wirklich zu schade dafür, vor Menschen, die nie im Leben mit mir gefahren sind und dies wohl auch nie im Leben werden meinen Fahrstil zu verteidigen. Gute Nacht.
Asherah[QUOTE][i]Original geschrieben von h3artl3ss [/i]
[B]Na gut, ein paar Worte noch. Worum es mir ging, hat nämlich keiner verstanden. Es geht mir hier weder um Tempo noch um übermüdetes Fahren (in der Regel passe ich nämlich sehr genau auf, wie lang ich mich noch für fahrtüchtig halte und wann die Grenze erreicht ist). Es ging mir einzig und allein um die Tatsache, dass ein Tempolimit eine gewisse Monotonie (!!!) hervorruft, die bei nächtlichen Fahrten sicherlich einschläfernd wirken kann. Zumindest einschläfernder als eine ständige Anpassung des Tempos an die Gegebenheiten. Jeder, der einen Führerschein besitzt, wird schon einmal nachts gefahren sein (auch die ganz moralisch korrekten hier) und jeder wird mir insofern bestätigen können, dass die Gefahr der Müdigkeit auf solchen Fahrten größer ist als am Tage. Das ist einfach eine Tatsache. Und Monotonie hilft mE nicht, diese Gefahr abzubauen sondern verstärkt sie eher noch. Nichts anderes wollte ich sagen.[/B][/QUOTE]
Ich hab dein Argument schon verstanden, Abwechslung ist gut bei Müdigkeit, das ist ja auch richtig.

Aber das macht dem Tempolimit nix aus... wenn wir ein allgemeines Tempolimit von, sagen wir, 130 km/h haben, kannst du zur Abwechslung ja mal 90 oder 60 Stundenkilometer fahren, und danach dann wieder auf 130 beschleunigen. Schon hast du deine Abwechslung, aber in einem weniger gefährlichen Bereich. ;)
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Asherah [/i]
[B]Ich hab dein Argument schon verstanden, Abwechslung ist gut bei Müdigkeit, das ist ja auch richtig.

Aber das macht dem Tempolimit nix aus... wenn wir ein allgemeines Tempolimit von, sagen wir, 130 km/h haben, kannst du zur Abwechslung ja mal 90 oder 60 Stundenkilometer fahren, und danach dann wieder auf 130 beschleunigen. Schon hast du deine Abwechslung, aber in einem weniger gefährlichen Bereich. ;) [/B][/QUOTE]

Ach DU bist das...?
Hier in der Gegen häufen sich derzeit nämlich die Warnungen vor langsamen fahrenden PKWs auf der Autobahn....vor zwei Monaten haben sie hier sogar einen in seinem Mercedes aus dem Verkehr gezogen, und seinen Fühereschein sichergestellt...ist mit 40 über die Autobahn gezuckelt, hatte etwas die Orientierung verloren...!
Ich bin für die befristete Fahrerlaubnis ab 70...!
ashipisburningIch bin auch für Tageslicht-Pflicht, da es ja anscheinend so ist, dass viele nicht erkennen oder einsehen, bei widrigen Lichtverhältnissen ihr Licht einzuschalten. Es ist schon fast Nacht und viele haben immer noch ihr Licht aus. Würden die Leute lieber etwas früher als später ihr Licht einschalten, bräuchte es kein Gesetz.

Und da ich mich momentan in einem Land mit Tageslicht-Pflicht aufhalte, habe ich das die letzten Tage mal beobachtet und bin zu dem Schluss gekommen, dass man die Autos mit Licht einfach früher und besser sieht (zumindest ist das mein subjektives Empfinden). Ich bin zwar nur Fußgänger, aber trotzdem.

Vielleicht sollte man aber auch noch einführen, dass Grufties und andere dunkel gekleideten sich ein Lampe auf den Kopf binden. Erhöht auch die Sicherheit...:D
Asherah[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Ach DU bist das...?[/B][/QUOTE]
Niemals!! :D

Ich kam mir letztens schon total blöd vor, als ich maximal 110 km/h fahren konnte, weil ein Marder eins der Zündkabel durchgebissen hatte (hab ich danach dann rausgefunden). Übel, wenn man einen LKW überholen will, weil der ja noch langsamer ist, und sich hinter einem dann die Autos stapeln. Noch übler, wenn genau dann eine Steigung kommt und das Auto immer langsamer wird...
Sonst fahr ich (leider) meistens das, was mein Auto hergibt... 170 bis 180 km/h. Ist irgendwie so verlockend, wenn kein Tempolimit da ist. Leider auch teuer und gefährlich. Besonders, wenn dann vor einem spontan ein Langsamfahrer oder LKW ausschert... ähem.

Mindestgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen sind ja 60 km/h, oder?
SoulraptorIch fahre eigentlich immer mit Licht.
Einfach weil ich das sonst vergesse (ist mir auch schonmal passiert) und weil ich das gewohnt bin. Bei uns an der Bundesstraße stehen nämlich so Schilder, dass die leute das Licht anmachen sollen (natürlich freiwillig) und irgendwie scheint das sogar zu wirken. Aber wohl nur, weil man es dauernd sieht.
Irgnedjemand hat geschrieben, das Tageslicht nicht zur Pflicht gemacht werden sollte, aber leider ist es in Deutschland so: Gibt es kein Gesetz dafür/dagegen, dann kann ich das machen. Gibt es ein Gesetz, dann guck ich ob ich mich irgendwie drum rum mogeln kann. (ich liebe ja die Leute die sich über Blitzer aufregen).

In Dänemark zum Beispiel ist auch Tageslicht angesagt und das hat im Stadtverkehr sogar noch nen Vorteil: Man sieht ob ein Auto fährt oder nicht.
Naja Dänemark ist sowieso irgendwie ein Autofahrer Paradies. Überall große (nicht diese popeldinger hier in Deutschland) Kreisverkehre, irgendwie breitere Autobahnen und das beste: Entpsannte Geschwindigkeiten und Mitfahrer.
Während man in Deutschland immer mindestens 200 fahren muss und sich über jeden LKW aufregt, geht das da irgendwie lockerer.
Tapio BearkingAuf der Autobahn fahre ich auch immer mit Licht, ist sicherer. Sonst eigentlich nicht, wenn es noch hell genug ist...
myhnahm... auf der autobahn find ichs jetzt ehrlichgesagt (ausser bei rasern) weniger wichtig als wenn man ernsthaft gegenverkehr hat...
MenedemosScheinwerferlicht am hellichten Tag?? Halte ich für Blödsinn.

Man verbraucht mehr als 0,3 Liter Benzin auf 100km für diese Illuminierung, schadet nur der Umwelt. Genausogut könnte man fordern, 100 Meter links und rechts aller Straßen die Bäume zu fällen, damit die Fahrbahn nicht im Schatten liegt. Und selbstverständlich selbst die kleinste Landstraße mit Laternen ausstatten, die rund um die Uhr brennen. CO2 ist super, gönnen wir uns den Luxus!
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Asherah [/i]
[B]
Mindestgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen sind ja 60 km/h, oder? [/B][/QUOTE]

Als ich meinen Führerschein machte, war das noch so.

Ich glaube auch kaum, dass man mit irgendwelchen gesetzen soviel verändern könnte. Es gibt nach wie vor schlimme Sachen auf den Strassen (hier mal ein Arm, da mal ein Bein *g* sorry, zuviel Schoki heute), da fahren die mit 30kmh auf die Autobahn (hallo, wozu heisst das BESCHLEUNIGUNGSSTREIFEN???), überholt mit 5kmh mehr als der zu Überholende, fährt dicht auf, bremst andere aus....achja, ich könnte ewig so weitermachen.

Was das Licht am tag angeht....im Winter wohl auf jeden Fall, da sollten Autofahrer mal mehr mitdenken (.was viele wohl nicht können). Auch bei Nebel kann Licht manchmal von Vorteil sein, aber nein, entweder man lässt es ganz aus oder man macht direkt bei ein wenig Dunst gleich die Nebelrückleuchte an, dass man dahinter erblindet.

Mich würde es wohl nicht wirklich stören, wobei ich es ohne die Pflicht doch besser finde. Ich würde es wohl eh oft vergessen, anzuschalten und insbesondere wieder abzuschalten....(mir fehlt da so ein Pieper und überbrückt deswegen wurde ich schon öfters....). Soll nun nicht der Grund sein, dagegen zu sein, ist ja meine Dusseligkeit, aber für wirklich notwendig halte ich es nicht. ich würde eher mal zusehen, dass einzelne Fahrer auf ihre Dummheiten angesprochen werden. Wobei ich sagen muss, bin ich lange nicht mehr extrem bedrängt worden auf der Autobahn, da gibt es ja auch seit Anfang des jahres oder so das dementsprechende Gesetz, welches ich durchaus für richtig halte.
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von Asherah [/i]
[B]
Mindestgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen sind ja 60 km/h, oder? [/B][/QUOTE]

Nicht ganz, sonst könntest Du bei jedem Stau erstmal alle abkassieren ;)

Wenn ich mich richtig erinnere, muß ein Fahrzeug eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit - d.h. das was im Papierchen steht - von mindestens (oder mehr als?) 60 km/h besitzen, um auf die Autobahn fahren zu dürfen. Sprich: mit dem Traktor darfste nicht auffahren, wenn Du aber mit dem Trabbi mit 50 den Berg hochtuckerst ist das völlig legal.

Zum eigentlichen Thema: Ich bin gegen Lichtpflicht, jeder unnütze Energieverbrauch (und sei er auch nur 1%) ist Verschwendung. Ebenso wie viel neumodischer Schnickschnack an Sicherheitssystemen, mehr Sicherheit bringt zuallererst vorsichtiges Fahren.

Gruß
Stone
khaos[quote]wenn Du aber mit dem Trabbi mit 50 den Berg hochtuckerst ist das völlig legal.
[/quote]
Wenn man ein Verkehrshinderniss darstellt, kann man dafür auch bestraft (verwarnt) werden. Insofern muss man bei guten Bedingungen schon mindestens die 60km/h fahren. Aber bei Stau und schlechtem Wetter, wenn eine höhere Geschwindigkeit nicht vertretbar ist, darf man (bzw. muss sogar) mit Schrittgeschwindigkeit über die Autobahn fahren.

[quote]mehr Sicherheit bringt zuallererst vorsichtiges Fahren[/quote]
Stimmt schon. Wenn aber alle anderen fahren wie die Blöden, muss man sich überlegen wie man die eigene Sicherheit erhöhen kann. Auf das Fahrverhalten der anderen kann ich (leider) keinen Einfluß nehmen. Allerdings kann ich dafür sorgen, dass die anderen mich z.B. bei Gegenlicht besser sehen, indem ich das Licht einschalte. Damit wird das Autiofahren dann für mich sicherer. Wieviel jedem einzelnen das wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Da ich aber schon oft erlebt habe, dass ich selbst Autos ohne Licht kaum bzw. erst sehr spät gesehen habe und auch selbst schon mehrmals beinahe übersehen worden wäre, ist es imho das bisschen Sprit wert.
Manleyich bin einer von den lichtpfliht-befürwortern... ich habe kürzlich einen versuch eben des adac gesehen, der im eingangspost erwähnt wird, aber ein komplett anderes ergebnis hatte... in diesem test wurde bewiesen, dass man die entfernung eines autos mit licht gegenüber einem auto ohne nicht um bis zu 60 % besser einschätzen kann... eine nicht ganz unwichtige zahl, wie ich finde... das kann einem die entscheidenden sekunden bringen, um einen unfall zu verhindern - z.b. doch noch zu warten, bis das andere auto vorbei ist, bevor man abbiegt... es geht doch dabei weniger darum, selbst besser zu sehen, bei tageslicht wäre das auch reichlich sinnlos. der sinn eines solchen gebots ist doch, besser gesehen zu werden.
und was den höheren spritverbauch bei "tages"-licht angeht - also echt, das ist mir meine sicherheit bzw mein leben wert. wer schon mal einen ernsten unfall gehabt hat, weiß, was ich meine... was nützt es denn bitte, wenn ich sprit spare, aber dafür übersehen werde und im straßengraben lande? [ironie] im ernstfall verbauche ich dann nie wieder benzin - ok, das ist vielleicht gar nicht so unpraktisch... [/ironie]
torch777Tagfahrlicht find ich äusserst Sinnvoll.
Ich persönlich fahr schon immer auch Tags mit Licht.
Gerade hier in der Pampa wo es unzählige dunkle Waldschneissen gibt ist es wirklich sicherer da man einfach besser gesehen wird. Aber auch auf Autobahnen ist es nicht verkehrt wenn man die anderen so früh als möglich sieht.
Als Motorradfahrer fühl ich mich durch die " Tagfahrlichtpflicht" nicht wirklich benachteiligt da Motorradfahrer ohnehin zu oft übersehen werden...


torch
schlafundtodOhne grosse diskussion : Ich finde diese anordnung absolut sinnvoll, da dadurch unfälle und tode verhindert werden können. Die tour von wegen der 2räder, die nun leichter übersehen würden zieht nicht. Denn die haben im gegesatz zu autos ( im regelfall 2 sw ) nur 1en sw !
Veldhryc---
Manley@veldhryc: keine frage, ich bin auch der ansicht, dass viele unfälle verhindert werden könnten, wenn nicht so dicht aufgefahren würde. aber ich denke eben auch, dass es ungemein hilft, wenn man die geschwindigkeit eines anderen autos durch licht besser einschätzen kann. und das kann man...
schlafundtod@ veldhryc

ist ein sehr oft gehörtes, sehr differenzierendes argument ;o) v.a. ist das von denen zu hören, die sich persönlich in die enge getrieben fühlen, oder meinen es wolle ihnen immer einer etwas böses, oder den lutscher wegnehmen . Keep cool veldhryc , life's to short too be angry !
Tapio Bearking@ Kelvaar: Wahnsinnige Argumentationskette...
Du kannst deine Aussagen natürlich belegen, oder?

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