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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Demokratische Parteien, deren Politik Frust erzeugt.
OLLIHallo geehrte Leser,

Ich habe des öfteren hier im Forum, sowie in der "realen Welt" zur Kenntnis nehmen können, daß einige Leser / Passanten nicht gerade begeistert sind von dem Verhalten unserer Demokratischen Parteien, sowie deren Programme.

Es verwundert aber immer wieder, das diese Parteien dann gewählt werden, obwohl man eigentlich mit deren Programm nicht ganz konform geht bzw. nicht mit den entsprechenden Personal einverstanden ist. Man wird selbstverständlich nie mit einer Partei zu 100 % übereinstimmen, aber warum diese dann doch wählen, wenn man weiß man wird nicht ernst genommen und die Probleme werden nicht angepackt.

Man kann doch mal eines festhalten, daß die Parteien zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, Personen & Postendiskussionen aller Orten, sowie anfällig für narzistische Kränkungen sind. Da bleibt kaum Zeit für Realität und Wahrheit. Erst wenn Haushaltslöcher sind, werden Politiker aktiv und versuchen dann auf sozial Schwache noch mehr Druck auszuüben und lassen sich andere Sachen einfallen.

Fakt ist auch, dem Wähler wird erzählt, wie bei jedem Urnengang, Abbau von Bürokratie, Arbeitsplätze schaffen, Sozialsysteme sichern, Kindern eine Zukunft geben etc.. Sie kennen alle die Ansagen dieser Parteien.

Nun, kaum einer glaubt an das Gesagte persönlich schon lange nicht mehr wirklich und verspürt die Kraft von der "Masse" nach Neuer Politik, weg von diesen Parteien, die nicht mehr in der Lage sind, das zu machen was gemacht werden muß, damit es weiterhin eine Zukunft für die Bürger gibt. Realitätsverlust und sich nicht der Wahrheit stellen sind an der Tagesordnung.

Es hat sich nichts geändert, außer daß man seine Plastikflaschen an der Kasse im Supermarkt abgeben kann, Blechdosen fast verschwunden sind, Windmühlen an der Küste stehen und wir anstatt Arbeitsamt jetzt Arbeitsagentur sagen und mehr Steuern zahlen.

Die Fragen drängen sich auf :

Für was geht Mann / Frau wählen, wenn sich nichts ändert ?
Wo sind die Alternativen jenseits dieser 6 Parteien ?
Wo sind die Politiker mit Sachverstand und Vernunft ?
Was passiert, wenn die große Koalition scheitert ?

Warum ist die Bevölkerung eigentlich fest eingeschlafen, lässt sich belullen und macht bei jedem Wahlgang dasselbe Kreuz um dann diesselben Erfahrungen zu erlangen ?

Es muß doch möglich sein, mit demokratischen Mitteln, dieser Spirale Einhalt zu gebieten.

Oder müssen erst wieder Nationalsozialisten im Bundestag sitzen, bis wieder Politik fürs Volk gemacht werden kann, weil man die Demokraten Angst bekommen und sich rasch auf die Socken machen.

Fragen über Fragen, die eigentlich sich jeder Diskussionsteilnehmer mit mir stellte, der mit mir debattierte aber sie nicht beantworten konnte und immer frustrierter wurde. Die Frage ist halt nur, wie lange lässt sich der Frust aufstauen und wohin geht die Reise.............

MfG


OLLI
Darket[QUOTE]Für was geht Mann / Frau wählen, wenn sich nichts ändert ?[/QUOTE]
Für das geringere Übel. In dem Bewusstsein, dass sich ja doch nichts entscheidendes ändert? Ich persönlich sehe das für mich anders, jedoch ist das die Antwort, die ich am häufigsten höre, wenn ich frage.

[QUOTE]Wo sind die Alternativen jenseits dieser 6 Parteien ?[/QUOTE]
Fakt ist: Es gibt sie kaum bis garnicht.

[QUOTE]Wo sind die Politiker mit Sachverstand und Vernunft ?[/QUOTE]
Auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen: Viele von denen sitzen im Deutschen Bundestag.

[QUOTE]Was passiert, wenn die große Koalition scheitert ?[/QUOTE]
Ziemlich wahrscheinlich nichts gutes, weshalb ich sie auch generell für sehr gefährlich halte.
OLLIWenn Sie die Frage öfters hören, haben Sie jemals versucht die Leute vom Gegenteil zu überzeugen ? Es wird Ihnen wahrscheinlich nicht gelingen.

Alternativen ? Es fehlen nur neue Parteien, die mit neuem Personal durchstarten. Es gab einige auf der Straße die sich angagieren würden, aber nicht bei den etablierten, sondern nur bei neuen Parteien.

Die sitzen im Deutschen Bundestag ? Ein Lehrer als Finanzminister und ein Ex - Evangelischer Kirchenleiter als Verkehrsminister ? Ich weiß ja nicht. Ich erwarte kein 30 Jahre Studium und weiß der Gott was alles, aber von LKW und Spedition sollte ein Verkehrsminister schon Ahnung haben.

Wenn die platzt, kann es einen Ruck durch die Gesellschaft geben, die Frage stellt sich halt, wo der Ruck hingeht.

MfG
MontroseIch bin absolut nicht der Meinung, daß die derzeitige Politik Frust erzeugt. Tatsächlich ist derzeit gerade sehr viel in Bewegung und es kommt zu neuen Positionsbestimmungen.


[QUOTE]weg von diesen Parteien, die nicht mehr in der Lage sind, das zu machen was gemacht werden muß, damit es weiterhin eine Zukunft für die Bürger gibt. Realitätsverlust und sich nicht der Wahrheit stellen sind an der Tagesordnung.[/QUOTE]Deine Weltsicht ist kindlich. Du tust gerade so, als ob man sich bloß etwas wünschen bräuchte....und schwupp tritt es ein.


Die Politiker bemühen sich um Balance, damit nicht alles um die Ohren fliegt. Und es gelingt ihnen ganz gut. Immerhin hatten wir anders als andere Völker die Wiedervereinigung und den Aufbau Ost zu verkraften.

[QUOTE]Oder müssen erst wieder Nationalsozialisten im Bundestag sitzen,[/QUOTE]Mit welchen Lösungen treten die denn an?

Glaubst Du, Deutschland ginge es besser, wenn wir alle Ausländer totschlagen und alle Arbeitslosen ins Arbeitslager stecken würden?

Solch ein Experiment hatten wir schon einmal, und das ging gar nicht gut aus.


[QUOTE]Die Frage ist halt nur, wie lange lässt sich der Frust aufstauen[/QUOTE]Wenn es Dir persönlich Spaß macht, Frust aufzustauen ....
...die meisten Menschen haben andere Hobbies und Ziele.

Diese von den Rechtsextremen forcierten Haß- und Frusttiraden haben nichts mit Deutschland zu tun, sondern sie sind eine Party-Droge einiger Jugendlicher, die sich an ihren künstlich erzeugten Gefühlen aufgeilen.

[QUOTE]Ein Lehrer als Finanzminister und ein Ex - Evangelischer Kirchenleiter als Verkehrsminister ? Ich weiß ja nicht. Ich erwarte kein 30 Jahre Studium und weiß der Gott was alles, aber von LKW und Spedition sollte ein Verkehrsminister schon Ahnung haben.[/QUOTE]Erstens glaube ich nicht, daß ein LKW-Fahrer mehr Ahnung von Verkehrsplanung als ein Lehrer hat. Denn er sieht das Ganze ja auch nur aus seiner Froschperspektive.

Zweitens: in der Politik geht es nicht nur um Wissen, sondern auch um Interessen. Wenn ein Spediteur Verkehrsminister wäre, dann würde der sein Amt wahrscheinlich mißbrauchen, um seiner eigenen Spedition Vorteile zuzuschanzen.

Für das Allgemeinwohl ist es da sicherer, man hat Nicht-"Fachleute" am Ruder. Die haben dann die Möglichkeit, sich verschiedene Expertenmeinungen einzuholen und dann unabhängig zu entscheiden.


[QUOTE]Wo sind die Politiker mit Sachverstand und Vernunft ?
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Auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen: Viele von denen sitzen im Deutschen Bundestag.[/QUOTE]So sehe ich das auch.
aurora borealis[QUOTE] Für das Allgemeinwohl ist es da sicherer, man hat Nicht-"Fachleute" am Ruder. Die haben dann die Möglichkeit, sich verschiedene Expertenmeinungen einzuholen und dann unabhängig zu entscheiden.
[/QUOTE]

es besteht allerdings die Gefahr, dass man sich für EINE Variante entscheidet, über etwas, was man nicht mal subjektiv kannte. Aber es klingt gut. Die Macht der Eloquenz.

(Politik an sich ist aber eine eigene Interessengruppe / Lobby, die wiederum an andere geknüpft ist.
Unabhängigkeit ist da etwas sehr kühn formuliert.)
decay73Das komische ist doch daß jeder glaubt, daß Experten sich einige wären. Das ist aber überhaupt nicht so. In der Regel sind Experten die Vertreter einer bestimmten vorgefertigten Meinung, aber was die "richtige Meinung" ist, steht nunmal auf einem ganz anderen Blatt. Und wie man in einem Meinungsbildungsprozeß zu einer "sinnvollen" Meinung kommt auch.
Wie man an Herrn Kirchhof gemerkt hat ist ein großes Problem dieser Experten, daß sie nicht in der Lage sind, in politischem Umfeld strategisch zu denken.

Mit Experten am Ruder wäre wir zudem eine reine Technokratie. Mehr aber auch nicht. Etwas dürftig, wie ich finde...
OLLIEntschuldigen Sie, aber das Wort kindlich ist total aus dem Zusammenhang gerissen. Ich wünsche mir nichts, sondern sehe das was andere sehen. Schill, Statt, WASG und Wahlalternative in Bremerhaven zeugen von dieser Bewegung, die stattgefunden hat, wird oder noch anhält. Es gibt sie, die anderst denkenden.

Positionsbestimmung ? Generalsektretärin gewählt anstatt Generalsekretär und schon schmeissen wir das Handtuch. Entschuldigen Sie, aber wer Politk für dieses Land machen will muß auch seine eigenen Ziele oder Wünsche hinten anstellen. Wer dazu nicht willens ist, muß abtreten.

Wiedervereinigung und Aufbau Ost ? Andere Volkswirtschaften aus der ehemaligen Sowjetunion stehen zigmal besser da als der Osten. Sicherlich ist einiges geleistet worden mit Schulden und Steuererhöhungen, aber nicht durch Wirtschatfsleistung. Jetzt gibts halt die Quittung.

Frust aufstauen ? Bei mir nicht, aber bei denen die nichts mehr zu verlieren haben sinds genug.

Ich redete nicht von Nationalsozialisten, sondern deren Auswüchse und schrieb mit Demokratischen Mitteln und nicht mit Knüppeln.

Es geht nicht darum einen LKW Fahrer als Minister einzusetzen, sondern einen, der nicht ganz fremd vom Fach ist. Aber ein Evangelischer Ressortleiter ist sicherlich fehl am Platze.

Wenn Sie persönlich mit der Situation zufrieden sind, ist das Ihre persönliche Entscheidung, aber nicht meine, weil es besser gemacht werden könnte und es gemacht werden muß. Wir haben ein halbes Jahr verloren für Reformen und Politk und es wird in Berlin schon wieder gezittert um Neuwahlen, weil einige in den Parteien unzufrieden sind.

Es geht um Ausgewogenheit und Weitsicht. Aber die Sicht der Dinge entspricht nicht der Realität und der Wahrheit aus dem Leben.

Es muß das gemacht werden was politisch, sozial, gesellschaftlich und menschlich vertretbar ist.

Dazu gehört Weitblick und vor allem nicht in Schienen denken.

Wie sagte ein Politker so schön, wer Visionen hat muß ins Krankenhaus. Ich sehe das anderst. Wir brauchen neue Ideen und Visionen um vorwärts zu kommen.

Aber anscheinend geht es allen noch zu gut, daß sich eigentlich kaum was ändern soll. Aber das wird sich ja ändern. Kommt Zeit Kommt Rat und die Erkenntnis.

MfG
VikingBei politischen Diskussionen dieser Art fällt mir immer die klassische Metapher aus den Wernercomics ein: wenn man dir drei Haufen Scheiße vorsetzt, welchen würdest du essen?
Im Normalfall würde man sagen gar keinen, doch nicht wählen bedeutet seine Bürgerrechte mißachten, also wählt man das geringste Übel und würgt den kleinsten Scheißhaufen runter
moreNa, ich hoffe, Herr OLLI, dass Sie in einer Partei sind, und auch entsprechend mit Sachverstand handeln, ansonsten hört sich das alles an, wie die typischen und nur allzubekannten Stammtischparolen.

Anstatt grosse Töne zu spucken sollte man ERST handeln und DANN sprechen. Dieses politikverdrossene Parolengedresche erzeugt nämlich bei mir Frust... Und zwar ganz erheblichen.
OLLIJa dann schlucken Sie mal Ihren Fäkalienhaufen runter. Ich sicherlich nicht. Wenn das Ihr Bürgerrecht ist, dann viel Engagement dabei.

Ich gehöre keiner Partei an, gehe aber auf Parteitage aller Parteien und stelle mich dort der politischen Auseinandersetzung. Andere machen halt Ihr Kreuz und wundern sich, daß Sie wieder verarscht werden.

Tut mir leid, Ihre Anworten sind Vogel Strauß Technik. Typisch deutsch eben.

Wie der vorige Beitrag schon zeigt, wer sich der Kritik oder der "politischen" Auseinandersetzung nicht stellen möchte oder kann, sollte sich halt nicht zu Wort melden zu diesen Themen. Es steht Ihnen frei oder anderen auch. Ich nehme an Stammtischen nicht teil, deswegen kann Ich Ihnen nicht folgen.

Es steht jedem frei sich zu äußern. Wenn jemand solche Sätze in ein öffentliches Forum stellt wie Sie, muß er damit rechnen angegriffen zu werden. Wenn er das nicht möchte, soll er halt kein Thema eröffnen.

MfG
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von OLLI [/i]
[B] Schill, Statt, WASG und Wahlalternative in Bremerhaven zeugen von dieser Bewegung, die stattgefunden hat, wird oder noch anhält. Es gibt sie, die anderst denkenden.[/quote][/b]
Das ist gar keine Bewegung. Das sind dumme Auswüchse egomanischer Menschen. Schill und Statt sind mehr oder weniger glorreich untergegangen, weil sich noch mehr Dummfug verbreiten, als die etablierten Parteien und die WASG ist in gleich freiwillig in einer der etablierten Parteien aufgegangen.

[quote][b]Positionsbestimmung ? Generalsektretärin gewählt anstatt Generalsekretär und schon schmeissen wir das Handtuch. Entschuldigen Sie, aber wer Politk für dieses Land machen will muß auch seine eigenen Ziele oder Wünsche hinten anstellen. Wer dazu nicht willens ist, muß abtreten.[/quote][/b]
Das hat Münte doch ganz konsequent auch gemacht.
Wer Politik machen will, muß versuchen zu gestalten und Mehrheiten zu organisieren, aber nicht mit seinen Vorstellungen hinterm Berg halten.

[quote][b]Wiedervereinigung und Aufbau Ost ? Andere Volkswirtschaften aus der ehemaligen Sowjetunion stehen zigmal besser da als der Osten. Sicherlich ist einiges geleistet worden mit Schulden und Steuererhöhungen, aber nicht durch Wirtschatfsleistung. Jetzt gibts halt die Quittung.[/b][/quote]
Die Quittung wofür? Daß es zu viele Menschen gibt, die eh alles besser wissen?

[quote][b]Es geht nicht darum einen LKW Fahrer als Minister einzusetzen, sondern einen, der nicht ganz fremd vom Fach ist. Aber ein Evangelischer Ressortleiter ist sicherlich fehl am Platze.[/b][/quote]
Wenn sein Fach „Politik“ ist, gebe ich dir Recht.

[quote][b] Wir haben ein halbes Jahr verloren für Reformen und Politk und es wird in Berlin schon wieder gezittert um Neuwahlen, weil einige in den Parteien unzufrieden sind.[/b][/quote]
Wir haben in 16 Jahren Kohl viel mehr Zeit verloren und während dieser Zeit auch die Möglichkeit, proaktiv zu agieren.

[quote][b] Aber die Sicht der Dinge entspricht nicht der Realität und der Wahrheit aus dem Leben.[/b][/quote]
Was für eine Wahrheit aus dem Leben soll das denn bitte sein?

[quote][b]Aber anscheinend geht es allen noch zu gut....[/b][/QUOTE]
Das ist ein üblich dummes Totschlag- Argument. Ich glaube dir geht’s zu gut. :D
Montrose[QUOTE]Schill, Statt, WASG und Wahlalternative in Bremerhaven zeugen von dieser Bewegung, die stattgefunden hat, wird oder noch anhält. Es gibt sie, die anderst denkenden.[/QUOTE]Schill will auswandern. Die Wahlalternative Bremerhaven kenn ich nicht. Und über die WASG reden wir dann, wenn sie mal die Regierung übernimmt. Ich werde Dich dann nochmals fragen, ob es Dir besser als jetzt geht.

[QUOTE]Andere Volkswirtschaften aus der ehemaligen Sowjetunion stehen zigmal besser da als der Osten. [/QUOTE]Warum suchen diese "Volkswirtschaften" dann bei uns Arbeit oder lassen sich als Spätaussiedler hier einbürgern? MERKE: wenn sich ein Russenmafioso einen Rolls Royce und zwanzig Nutten leisten kann, ist das noch kein Anzeichen für einen allgemeinen Wirtschaftsaufschwung.

[QUOTE]Es muß das gemacht werden was politisch, sozial, gesellschaftlich und menschlich vertretbar ist.

Dazu gehört Weitblick und vor allem nicht in Schienen denken. [/QUOTE]Das ist Wortgeblubber.

[QUOTE]gehe aber auf Parteitage aller Parteien und stelle mich dort der politischen Auseinandersetzung. Andere machen halt Ihr Kreuz und wundern sich, daß Sie wieder verarscht werden. [/QUOTE]Die anderen verhalten sich klug, denn sie sparen Zeit. Wenn Du auf allen Hochzeiten tanzst, dann entfaltet Dein politisches Engagement keine Kraft, weil es sich gleichmäßig verstreut, anstatt sich auf ein Linie zu konzentrieren.
swanheart[QUOTE][i]Original geschrieben von OLLI [/i]
[B]
Ich gehöre keiner Partei an, gehe aber auf Parteitage aller Parteien und stelle mich dort der politischen Auseinandersetzung. Andere machen halt Ihr Kreuz und wundern sich, daß Sie wieder verarscht werden.


Tut mir leid, Ihre Anworten sind Vogel Strauß Technik. Typisch deutsch eben.
[/B][/QUOTE]

Dann gehen Sie auf Parteitage aller Parteien und stellen sich dort der Diskussion. Die Menschen, die ihre Kreuzchen machen werden halt nur verarscht.
Aber leider ist es doch schon viel zu häufig so gewesen, dass Politiker den Knall erst gehört haben (um es umgangssprachlich auszudrücken), wenn sie Stimmen verlieren. Und dann geht es nunmal um die Menschen, die ihre Kreuzchen machen. Von wievielen hat man vor der letzten Wahl gehört sie haben keine Ahnung, was sie wählen wollen? Die meisten, mit denen ich gesprochen habe, wollten ihre Stimme dann kleineren Parteien geben, damit die großen sehen, dass sie in ihrer Gunst gesunken sind.


Könnten Sie mir diesen Satz vielleicht erklären? Warum den Kopf in den Sand stecken und warum ist dies dann wiederum typisch deutsch? Eine Begründung fände ich nicht schlecht.
SangiAu mann.. wenn ich das hier lese, komme ich aus dem Schütteln meines Kopfes nicht mehr raus.

Natürlich geht es der gesammtwirtschafft in einigen anderen Längern besser. Aber auf wessen Kosten? Kleines Beispiel. Wenn man in Deutschland Krankenkassen, Gesetzliche Renten, Arbeitslosenversicherrung sowie Sozialhilfe und sonstige Soziale Sicherrungen abschafft, was passiert dann mit dem Geld das der Staat nicht mehr dafür ausgeben muss? Er kann es behalten. Wenn dann noch deutlich weniger in den Staatsapperat, Infrastruktur und Fotschritt sowie Bildung investiert wird, kann der Staat noch mehr behalten. Ende vom Lied? Dem Staatshaushalt geht es bestens. Aber wie geht es den Bürgern? Beschissen.

Und da beginnt der Witz der in Deutschland momentan von jeder Seite geschrien wird. Jeder kann NUR meckern. EGAL was ein Politiker macht, es ist in erster Linie beschissen weil jeder Bürger es ja ach so besser weiss (aber nicht selbst besser machen will). Der Bürger will einen tollen Staatshaushalt und eine Finanzlage des Landes die im Plusbereich liegt. Wäre zu realisieren, würde aber kürzungen im Geldbeutel der Bürger vorraussetzen. DA wird dann aber auch wieder geschrien. DAS will ja, verständlicherweise, auch niemand. Aber TROTZDEM sollen die Politiker "mal eben" für eine vernünftige Finanzlage sorgen.
Hier wird darüber gemeckert das Politiker angeblich nicht langfristig denken. Aber was ist mit dem Meckertenor hier? Denkt der langfristig? Wenn ja, dann würden nicht derart große Töne gespuckt werden.
Meckern ist immer einfach.. aber was Deutschland wirklich helfen würde, wäre wenn man einfach mal glücklich ist, mit dem was man hat. Was ist daran so schwierig? Geht es den Leuten die hier meckern denn wirklich "schlecht"? Und falls ja, wie definieren sie dieses "schlecht"?

Und noch zu der Sache mit dem Egoismuss der Politiker. Wie soll Politik denn anders funktionieren? Natürlich sitzen um Bundestag Leute die ihre egoistischen Ziele verfolgen. Aber was sollen sie da auch sonst tun? Zu allem was andere sagen nicken? Das sind Leute, die nicht nur blöd rummeckern ohne nachzudenken, sondern auch was tun wollen. Dafür das die Dinge, die ihnen nicht gefallen verändert werden. Das ist egoismuss, ja. Aber ohne diesen Egoismus würde es keine Politiker bzw. bewegende Politik geben.

Und jetzt werede ich mir Feinde machen: Unter Rot/Grün gab es diese bewegende Politik. Wo ich wieder zum Punkt der Langfristigkeit komme. Rot/Grün haben dinge Angefasst, wo der Bürger teilweise hinterher weniger Geld hatte, ja. Aber genau DA wurde DAS angefasst was immer gefordert wird. ENDLICH die Reformen die LANGFRISTIG den Haushalt sanieren können und auch würden wenn Merkel jetzt nicht mitmischen würde. Natürlich ist der kurzfristige Effekt erstmal eine Belastung des Bürgers. Und DA schreit jeder auf. Wer aber langfristig mal dahinter guckt über was er meckert (ohne sich informiert zu haben), wird feststellen das das alles einen Sinn hat. Die ersten positiven Auswirkungen fürs Land, merken wir bereits. Der Aufschwung (der vorher unter 16 Jahren CDU NIE da war) kommt in Schwung. Nicht sonderlich schnell, aber immerhin. In Westdeutschland ist dieses Jahr die Kauflust zu Weihnachten so hoch wie seid Jahren nicht mehr. Die Krankenkassenbeiträge sind zwar leicht gestiegen, aber nicht in die Rekordhöhen die es ohne die Praxisgebühr gewesen wären. Ich könnte noch einiges mehr aufzählen aber mein Beitrag wird hier grade schon lang genug.

Und bitte tut mir einen gefallen wenn ihr drauf antwortet. GENAU lesen. Ich habe keine Lust eine Diskussion zu führen in der ich ständig dinge richtigstellen muss die einfach mal verdreht werden damit es für den eigenen Standpunkt passt und -> man wieder meckern kann. Das hab ich beim Thema Politik schon zu oft gehabt und das macht eine Diskussion kaputt.
ShapeshifterIch schüttel mal mit... den Kopf, meine ich.

Habe vor kurzem mal irgendwo aufgeschnappt, fand ich ganz toll, dass 'dagegen-sein' immer einfach sei, aber Alternativen anzubieten den meisten dann wiederum zu schwer sei... So scheint es mir auch hier der Fall zu sein.

Es stellt sich zunächst wirklich einmal die Frage: Was will der Wähle nun vom Staat? Was will er überhaupt? Ein Sozialstaat kostet Geld. Ist aber von der Grundidee und auch großenteils in der Praxis sehr sozial. Dieses System, oder Prinzip halte ich für entwickelnswert. Alternativ bietet sich ja die Variante des wirklich kalten Kapitalismus, wo nur (nur, im Sinne von ausschließlich) das Gesetz der Wirtschaft, das Gesetz des Stärkeren regiert. Also, wer will welches System? Wer hat nun Ideen, was _konkret_ anders werden soll, und vo allem, wie _konkret_ das umgesetzt werden soll? Ach, und dabei ist dann auch zur Abwechslung die Wechselwirkung der einzelnen Maßnahmen zu berücksichtigen. Nur so als Tipp. ich denke, das ist letztlich nicht so leicht, wie mancheiner sich das vorstellt.

So, Vorschläge? Wie sieht es aus?
SangiMerkel noch kürzer machen als sie eh schon ist damit sie das mit der Mehrwertsteuer sein lässt.
Ich bin Selbstständig und merke die Auswirkungen jetzt schon. Achja.. danach bitte wieder Schröder an die Macht. Dann bin ich persönlich glücklich *g*

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