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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Die neue deutsche Sünde Nr.1
BlackElvenTear[URL=http://www.cesifo-group.de/pls/portal/PORTAL.wwv_media.show?p_id=202142&p_settingssetid=1&p_settingssiteid=0&p_siteid=35&p_type=basetext&p_textid=326900]ein bisschen info findet man hier[/URL]
Eine bedenkliche Entwicklung. Da werden dann letztendlich diejenigen belohnt, die Kinder in die Welt setzen und sie dann so früh wie möglich wieder abgeben (Kindertagesstätte, etc.), denn wer als Frau nicht außer Haus arbeitet, iist ja "kein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft" (hat neulich im Radio mal eine Interviewte von sich gegeben) :rolleyes: Meiner Ansicht nach fördert man dadurch Assozialenfamilien, nach dem Motto "noch eins, und noch eins, der Staat wird's schon zahlen" und bestraft diejenigen, die keine Kinder kriegen wollen oder [I]können[/I].
Ich bin der Meinung "entweder ganz oder gar nicht"...entweder man hat Kinder und kümmert sich auch entsprechen um sie oder man hat erst gar keine. Und das ist Privatsache! Der Staat hat doch kein Recht indirekt Kinder zu verordnen. :mad:
HöllenvogelDumm nur, dass dieses Land DRINGENDS Kinder braucht. Wer denkst du, zahlt deine Rente? Das Prinzip Sozialstaat ist eigentlich ganz nett, nur leider spielen die Bewohner des Staates nicht mit, deshalb MUSS der Staat ein paar Vorteile einräumen, damit man sich Kinder zulegt.
David v. WeberWieso sollte der Staat denn keine Kinder "indirekt verordnen" dürfen? Es ist im Interesse des Staates (und mal gleichzeitig der Gesellschaft), möglichst eine nachkommende Generation zu bekommen, also kann er das doch gerne finanziell unterstützen.

Andernfalls hat der Staat sicherlich auch kein Recht, jemanden "indirekt zwangszuverheiraten", indem er Ehen steuerlich bevorzugt. ;)
ApexWarum überhaupt an einem System rumdoktern, dass nicht mehr zu retten ist, selbst wenn jetzt alle plötzlich Kinder bekommen würden, würde das schon nicht mehr reichen um das Rentensystem zu retten. Mal abgesehen davon wäre eine geringere Rentenzahlung für Kinderlose eh nur der populistische Tropfen auf den heißen Stein.
Entweder wir suchen ganz schnell nach anderen Finanzierungsmodellen für unsere Rente oder das wird nix mehr. Das System noch retten zu wollen ist meiner Meinung nach definitv unmöglich und deswegen brauchen wir auch eigendlich gar nicht darüber reden.
BlackElvenTear[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Entweder wir suchen ganz schnell nach anderen Finanzierungsmodellen für unsere Rente oder das wird nix mehr. [/B][/QUOTE]
Ich frage mich auch ab und zu, warum nur an den Symptomen herumkuriert wird, statt an die Wurzeln zu gehen.
ange gardienIch sehe das ähnlich wie Apex, unser Rentensystem wäre auch durch das jetzt massenhafte in die Welt setzen von Kindern nicht zu retten.

Außerdem bedeuten mehr Kinder nicht gleich mehr Leute die einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachgehen. Den gleichen Denkfehler begehen diejenigen, die unsere sinkenden Geburtenraten mit mehr Zuwanderung kompensieren möchten.

Deutschland ist heute eines der am dichtest besiedelten Gebiete überhaupt. Frankreich ist um einiges größer als Deutschland und hat ca. 20 Millionen Einwohner weniger. Vom riesigen Kanada mit insgesamt nur ca. 32 Mio. Einwohnern ganz zu schweigen.

Das Problem sind nicht zu wenig Kinder sondern zu wenige sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und eine zu ungerechte Verteilung des in Deutschland erwirtschafteten Kapitals.

Wenn mehr Kinder = mehr soziale Absicherung in der Zukunft bedeuten würde, hätte die sogen. 3. Welt keine Probleme zu befürchten. Das Gegenteil ist aber der Fall.

Was wir in Deutschland derzeit erleben, ist meiner Meinung nach eine Gesundschrumpfung,die aber nur funktioniert wenn unser bisheriges Renten(schneeball)system schnellstmöglich durch ein anderes ersetzt wird.
HöllenvogelEin weiteres Problem ist auch unser zu gutes Gesundheitssystem. Es mag grausam klingen und bei eigenen Verwandten wünscht man sich sowas natürlich nicht, aber wir halten viel zu viele alte Menschen dank moderner Medizin für viel zu viel Geld viel zu lange am Leben.

Eine Lösung wäre da eine legalisierte Sterbehilfe. Wenn jemand nicht leben will, soll er es nicht müssen.

Nur frei dem Motto "Hat ja eh keinen Sinn, lasst einfach nichts machen" würde ich den deutschen Staat nicht geleitet wollen sehen, wie es hier scheinbar der Wunsch an einigen Stellen ist. Es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, ja. Aber viele Tropfen bilden ein Meer.
ApexWer redet denn davon, nichts zu machen? Nur ist das Rentensystem, in der jetzigen Form, nicht mehr zu retten, dass ist ein Fakt.
more[QUOTE]Dumm nur, dass dieses Land DRINGENDS Kinder braucht[/QUOTE]
Ich frage mich nur wo die Millionen Arbeitsplätze für diese Millionen Kinder sind, die wir alle in die Welt setzen sollen? Und die Wohnungen von Familien mit Kindern?

"Keine Haustiere und Kinder" las ich letzings in einer Wohnungsanzeige für eine vier Zimmer-Wohnung, welches Paar braucht vier Zimmer, wenn es keine Kinder hat??? Und was ist das für eine Gesellschaft, die Tier und Kinder auf die gleiche Stufe setzt?

Und was ist mit den Tausenden Paaren die ungewollt kinderlos sind? Warum greift die Regierung nicht denen Mal unter die Arme, ach ja, Pampers haben ab nächstem Jahr 19% Mehrwertsteuer!

Was für ein verlogenes Land, was für ein kinderhassendes Land! Ich würde in dieses Land keine Kinder setzten nur um zu sehen, wie sie auf der Straße landen, in Schulen gehen, wo die Lehrpläne zusammengestrichen werden, wo ich keine Wohnung finde, weil ich ein nervendes, lautes Balg habe, und als assozial bezeichnet werde, nur weil ich dann zu Hause bleibe!

Und das sind Dinge, dir mir täglich begegnen, meine Schwester hat ein Totkrankes Kind zu Hause, und muss sich blöde anmachen lassen, weil sie kein Geld für die Medikamente bekommt, weil keine Versicherung (privat) dieses Kind versichern will und die gesetzlichen nicht für das Verbandsmaterial aufkommen, und das Kind (welches schwerstbehindert ist) nur in Pflegestufe 1 einstufen!
aurora borealis[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Wer redet denn davon, nichts zu machen? Nur ist das Rentensystem, in der jetzigen Form, nicht mehr zu retten, dass ist ein Fakt. [/B][/QUOTE]

wenn es nur das Rentensystem wäre....
Kinder braucht es definitiv, aber selbst wenn sich die Geburtenrate verdoppeln würde, hätte es erst gegen 2040 erste Auswirkungen. Es ist vielmehr 5 nach 12.

Das Gesundheitssystem ist sicherlich sehr gut in Deutschland, nur gleich die legalisierte Sterbehilfe in diesem Zusammenhang zu bringen, ist mir etwas schleierhaft.
Hatte ich auch anders schon erwähnt, zunächst bitte z.B. mit dem Andreas-Kruse-Gutachten beschäftigen und dann weiter Behauptungen aufstellen.
Inzwischen ist es sogar denkbar, dass die Lebenserwartung stagniert. Adipöse Kinder und Zunahme von Diabetes (im Jugendalter) wären dafür die Hauptgründe.

Was das Thema an sich betrifft: ich halte es sehr wohl für bedenklich, wenn sogar schon Bücher hervorgehoben werden, in denen Gründe angepriesen werden, warum man sich lieber kein Kind anschafft. Als die Familienministerin vorschlug, ähnlich wie in Skandinavien, dem Kindsvater auch Erziehungsurlaub vorzuhalten, erntete das heftige Reaktionen von Anzugträgern, die nahezu empört darüber waren. Kindererziehung bleibt also weiter an der Frau kleben, sofern sich nichts in den Köpfen mancher Männer ändert. Genau das trägt zu dem Bild bei, dass sich nur "asoziale" Familien Kinder anschaffen.
Und genau das ist eine verkehrte Welt.

Wer bewusst auf Kinder verzichtet, der sollte sich anderweitig beteiligen.
Wer keine Kinder bekommen kann, der sollte auch nach 35 Jahren Kinder adoptieren dürfen, wenn der Wunsch nun mal besteht. Bisher ist das z.B. nur Altkanzlern vorbehalten, wenn sie einen Ausflug nach Russland starten...

Kein Verständnis kann ich für derzeitige verständnislose Rentner aufbringen, die sich über Nullrunden echauffieren. Im Vergleich zur zukünftigen Rentnergeneration (geballt) geht es ihnen noch richtig gut.

Im übrigen war ich früher auch Schlüsselkind, weil meine Mutter arbeiten ging. Und ich sehe da keinen Grund zum Vorwurf. Das hat nichts mit Karrieregeilheit zu tun.
Darket[QUOTE]aber wir halten viel zu viele alte Menschen dank moderner Medizin für viel zu viel Geld viel zu lange am Leben.[/QUOTE]
Das hat der Herr Mißfelder doch auch schonmal gesagt....und kräftig dafür aufs Maul bekommen. Meiner Meinung nach völlig zu Recht!
Montrose[QUOTE]Gibt's dafür auch einen Grund oder gar mehrere? Wenn ja, wäre es hilfreich diese(n) mit anzugeben.[/QUOTE]Och, der ist ganz einfach: eine Stadt zum Beispiel kann nur funktionieren, wenn dort Menschen sind, die arbeiten können. Wenn es einen Bäcker gibt, einen Hausmeister, einen Arzt, einen Busfahrer usw.

Nun kannst Du nicht unbedingt davon asugehen, daß 75jährige noch mit der gleichen Energie wie 25jährige alle diese Aufgaben bewältigen können.



[QUOTE]Meiner Ansicht nach fördert man dadurch Assozialenfamilien, nach dem Motto "noch eins, und noch eins,[/QUOTE]Das ist falsch. Erstens mal sind die "Assozialen" vollwertige Menschen. Oder glaubst Du, daß nur Doktoren und Professoren Menschenwürde besitzen? Und zweitens fördern die neuen Abschreibungsmöglichkeiten gerade nicht "Assozialenfamilien", sondern ausschließlich Wohlstandsfamilien. Nur sie können 4000 Euro im Jahr absetzen, eine Hausfrau hingegen kann keinen müden Cent abschreiben, obwohl ihr Muttersein genauso anstrengend ist wie das einer Berufstätigen. Die neue Gesetzgebung ist sehr unsozial.

[QUOTE]Ich frage mich auch ab und zu, warum nur an den Symptomen herumkuriert wird, statt an die Wurzeln zu gehen.[/QUOTE]Nana, das ist jetzt aber eine inhaltsleere Floskel. Was sind denn die "Wurzeln"? Daß wir nicht alle vom Staat eine Villa und einen Porsche geschenkt bekommen? Sorry, wir sind hier auf der Erde, Sternensystem Milchstraße und nicht auf irgendeinem Märchenuniversum von Star Trek.

[QUOTE]Eine Lösung wäre da eine legalisierte Sterbehilfe. Wenn jemand nicht leben will, soll er es nicht müssen. [/QUOTE]Dumm nur, daß viele Ältere bis ins hohe Alter topfit sind und absolut nicht sterben wollen. Wozu auch? Nicht arbeiten müssen und die rente reicht für Urlaub.... ich sehe da keinen Grund für massenweise Todessehnsucht.

[QUOTE]Ich frage mich nur wo die Millionen Arbeitsplätze für diese Millionen Kinder sind,[/QUOTE]Die gäbe es, wenn man Arbeit vernünftig teilen würde. Daß derzeit die einen immer mehr arbeiten sollen, während die anderen arbeitslos rumhocken, ist unsinnig.
BeowulfUnser Sozialstaat mit dem Generationenvertrag fusst auf dem Gedanken, dass die Menschen sowieso immer Kinder bekommen werden. Tun sie aber offensichtlich nicht.
Kinderarmut ist in meinen Augen eine ganz legitime Gesellschaftliche Entwicklung. Von Unterbevölkerung, Aussterben der Menschheit, und anderen Wurst-Käse-Szenarien ist dass noch weit entfernt.
Statt den Sozialstaat zu refomieren und an die gesellschaftliche Entwicklung anzupassen wird eben versucht die Gesellschaft an den Sozialstaat anzupassen, was ich in diesem Falle für verkehrt halte.
Menschliche (physische) Arbeitskraft wird zunehmenden uninterssant für die Wirtschaft. Zumindest in jenen Ländern in denen die Menschen über dem Existenzminimum leben wollen. Meiner Meinung nach, wird es Zeit dem Rechnung zu tragen und zu erkennen, dass nicht mehr ein Junger Mensch einen Renter versorgt, sondern dass vielleicht eine automatisierte Fabrik 100 Retner versorgt.
Der Mensch ist nunmal ein Homo öconimicus. Anreiz für Kinder waren immer hauptsächlich wirtschaftlicher Natur (Natürlich gibts noch andere wichtige Faktoren). Solange man unmittelbar auf Kinder wirtschaftlich angewiesen ist, wie etwa in dritte Welt Ländern, in denen die Kinder direkt für die eigene Altersvorsorge wichtig sind, werden Kinder geboren. Aber der Nachwuchs wird zunehmen wirtschaftlich uninteressant.
Man sollte, meiner Meinung nach, das geringe Geburtenniveau (dass sicherlich nie ganz Null sein wird) akzeptieren, und für den Geringen Nachwuchs mehr Mittel zur Ausbildung zur Verfügung stellen. Damit wir vielleicht weniger, aber dafür gut ausgebildete und sozialisierte Kinder bekommen.
Sollte die Kinderarmut tatsächlich ein bedrohliches Niveau erreichen, denke ich, wird sich dass selbst reglementieren, da in solchen Zeiten der wirtschaftliche Anreiz Kinder zu zeugen wieder wächst. Zur zeitlichen Kompentation sind Zuwanderungen durchaus legitime Mittel, wenn diese intelligent Gesteuert werden.
Meine Meinung, zum Samstag.

Edit:
Noch ein wichtiger Punkt. Die Wirtschaft sollte auch endlich der demographischen Entwicklung rechnung tragen, und ältere Menschen als produktive Arbeitnehmer wahrnehmen. Der Jugendlichkeitswahn der Gesellschaft trägt seinen Teil dazu bei, dass alte Menschen hier zunehmend überflüssig gemacht werden. Dabei werden wir nunmal immer älter, bleiben aber auch immer länger körperlich und geistig fitt. Die Wirtschaft hat immer noch den Irrglauben, Menschen über 50 würden zunehmend dement werden. Körperlich baut der Mensch sicher ab, aber man kann auch im hohen Alter noch geistig Leistungsfähig und -willig sein.
Ich denke wir haben hier in Deutschland noch ein großes Leistungspotentiel in den älteren Menschen die wir, aufgrund der Jugendfixierung gar nicht wahrnehmen.
aurora borealis[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
Aber der Nachwuchs wird zunehmen wirtschaftlich uninteressant.
[/quote]

rein wirtschaftlich oder einfach nur aus blankem Ich-Hedonismus?

[quote] Zur zeitlichen Kompentation sind Zuwanderungen durchaus legitime Mittel, wenn diese intelligent Gesteuert werden.
[/QUOTE]

Zuwanderer wieder ausweisen, wenn sie über 60 sind?

@ Loner
auch wenn Montrose es schon ganz hübsch beantwortet hat.
Krasser formuliert ein weiteres Beispiel: spätestens wenn Du in ein Alter kommst, in dem Du Körperfunktionen nicht mehr steuern kannst, dann braucht es jemanden, der Dir den Hintern abwischt und Dich wäscht.
Es sei denn, es gibt bis dahin eine Maschine Marke Beowulf, die das für einen Menschen erledigt.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
rein wirtschaftlich oder einfach nur aus blankem Ich-Hedonismus?[/QUOTE]
Rein wirtschaftlich.
Ich persönlich finds mehr als langweilig immer die alte Leier von der bösen egoistischen Gesellschaft zu singen. Ist natürlich einfacher, ausgetretende Pfade zu begehen.
[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
Zuwanderer wieder ausweisen, wenn sie über 60 sind?[/QUOTE]
Nein, früh zu sich nehmen, am besten noch in der Phase der Primär-Sozialisation, also im Kindesalter, und adäquat sozialisieren.
Ich bin da so pragmatisch und sehe, dass wir zuwenig Kinder haben, andere Länder zu viele.
[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
Es sei denn, es gibt bis dahin eine Maschine Marke Beowulf, die das für einen Menschen erledigt.[/QUOTE]
Was ist denn eine Maschine Marke Beowulf?
aurora borealis[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
Rein wirtschaftlich.
Ich persönlich finds mehr als langweilig immer die alte Leier von der bösen egoistischen Gesellschaft zu singen. Ist natürlich einfacher, ausgetretende Pfade zu begehen.[/quote]

ob vor mir 10 oder 100 den Pfad beschritten, ändert nichts an der Tatsache, dass es so ist.
Eine Fabrik ist nicht nur automatisiert, es bedarf auch Menschen, die diese koordinieren und Produkte verkaufen/verteilen helfen. Z.b.

[quote] Nein, früh zu sich nehmen, am besten noch in der Phase der Primär-Sozialisation, also im Kindesalter, und adäquat sozialisieren.
Ich bin da so pragmatisch und sehe, dass wir zuwenig Kinder haben, andere Länder zu viele.[/quote]

ich würde es gern verstehen, daher würde ich mich um Konkretisierung freuen. Gerade was die "adäquate Sozialisierung" betrifft. Wer von der Familie bleibt dann eigentlich zu Hause also in der Heimat?

Bis jetzt ist es so, dass "asoziale" Familien mehr Kinder bekommen. Wie willst Du steuern und bewirken, dass diese Kinder sich im Gymnasium und Studium hervortun? Bisher (tut mir leid, eine empirische Studie ist gerade nicht zur Hand) wird es doch eher der mittelständigen Familie zugeschrieben, dass deren Kinder sich auf diesen Bildungsweg begeben. Allein die Verträglichkeitsbestimmungen für Studiengebühren, die mal im Gespräch waren, konnten nur Lacher verursachen.
(Zur Ergänzung: Die Frage ist keinesfalls schnippisch zu verstehen, ich würde einen fundierten Vorschlag supitoll finden und Dich zum Kanzler wählen.)

[quote] Was ist denn eine Maschine Marke Beowulf? [/QUOTE]

Dein Verständnis einer Solidargemeinschaft ging ja davon aus, dass Fabriken Rentner finanzieren. Dass es nicht bei einer Finanzierung stehen bleibt, sollte klar sein.
aurora borealis[QUOTE][i]Original geschrieben von Loner [/i]
Wo wir gerade beim krass formulieren sind.

Kind: "Papa, was ist der Sinn des Lebens?"
Papa: "Nun, der Sinn [b]deines[/b] Lebens ist es meine Rente zu finanzieren und mir den Hintern abzuwischen, wenn ich das selbst nicht mehr kann."
Kind: "Toll!!!"

Kann vielleicht der ein oder andere nachvollziehen, dass mir Kinder in die Welt setzen als Lösung für die erwähnten Probleme "ein wenig" widerstrebt. [/QUOTE]

Kinder als Lösung an sich steht doch hier gar nicht zum Raum.
Wenn Du aber in einer Solidargemeinschaft lebst, ist dies ein wichtiger Grundpfeiler.
Wenn sich eine Regierung zur Umverteilung entschlossen hat, dann ist die "Nachversorgung" ein wichtiger Grundbestandteil.
Solltest Du der Meinung sein, dass ein extremer Systemwechsel von Nöten ist, dann lege bitte dar, wie genau das dann aussehen soll und unter welchen Umständen Du Kinder in die Welt setzen würdest wollen.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
ob vor mir 10 oder 100 den Pfad beschritten, ändert nichts an der Tatsache, dass es so ist.[/QUOTE]
Eine geniale Argumentation. Bist du von ganz alleine darauf gekommen?

[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
Eine Fabrik ist nicht nur automatisiert, es bedarf auch Menschen, die diese koordinieren und Produkte verkaufen/verteilen helfen. Z.b.[/QUOTE]
Es gibt durchaus automatisierte Fabriken. Mache dich einfach mal kundigt.
Außerdem: Eine automatisierte Fabrik, braucht menschliche Arbeiter. Wo ich gesagt haben soll, dass es ohne geht, weißt wohl nur du allein.
Nur braucht sie weniger Menschlicher Arbeiter. Dass hat zur Folge, dass die Produktivität pro Mensch steigt.
Die Zeiten in denen Hundert Arbeitnehmer benötigt wurden, um ein Produkt herzustellen sind vorbei. Heute tun dass vielleicht 5 Menschen, und ein automatisiertes Fließband.
Die restlichen 95 sind eben rein wirtschaftlich (nicht menschlich) überflüssig.
[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
Gerade was die "adäquate Sozialisierung" betrifft. Wer von der Familie bleibt dann eigentlich zu Hause also in der Heimat?[/QUOTE]
Die Familie wird wohl zuhause bleiben müssen.
Unter einer adäquaten Sozialisation, verstehe ich die sozialisation die Nötig ist, um Menschen zu produktiven, und soziale Mitmenschen zu machen. Die Details können Pädagogen erötern.

Zum Rest, sehe ich ehrlich gesagt keinen Bezug zu meinen Äußerungen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
Dein Verständnis einer Solidargemeinschaft ging ja davon aus, dass Fabriken Rentner finanzieren. Dass es nicht bei einer Finanzierung stehen bleibt, sollte klar sein.[/QUOTE]
Dass es überhaupt keine junge Menschen gibt, habe ich auch ganz klar gesagt.
Es wäre schön, wenn du dass Geschriebene lesen würdest.
AzaIm Endeffekt liegt es bei jedem selbst, sich so hoch zu qualifizieren, dass er für den Betrieb unverzichtbar wird und somit auch lebenslang arbeit hat. Wenn das gegeben ist, kann man sich privat absichern, zum Beispiel eine Lebensversicherung abschliessen o.ä...
Kinder kriegt man dann, wenn man sie der Kinder wegen haben will... Altersvorsorge o.Ä. ist in meinen Augen nicht sinnvoll, da es mehr als genug Rentner gibt, die in Heime abgeschoben werden, bzw. alleine daheim vegitieren...
Aus wirtschaftlicher Sicht sollten Kinder (prinzipiell)) sinnvoll sein, wenn diese Kinder aber durch Sozialisation zu totalen Versagern gemacht werden und überflüssig werden, sofern sie das nicht schon von Geburt an sind. Wofür also noch mehr Hartz 12 Empfänger ausbrüten ?

Naja eigentlich hab ich nur reproduziert *hm*
Ne Lösung wirds wohl nich geben...
Jobs kann man nich aus dem Hut zaubern und Kinder auch nich.. Vielleicht brauchen wir einen neuen Weltkrieg ?
Montrose@Loner. Okay, Kinder als Staatszweck ist also nicht Sinn der Sache. Was ich mich aber frage: was ist dann Sinn der ganzen Angelegenheit. Selbst ohne die SPIEGEL-Horror-Szenarien wird man sich irgendwann mal fragen: ist das wirklich alles, hohe Bildung und Konsum?

Wie können wir uns selbst ernstnehmen, wenn wir anderes (zukünftiges) Leben nicht ernstnehmen. Sterben werden wir so oder so. Aber irgendwann wird man sich fragen müssen: wozu hab ich gelebt und bin gestorben.

Ist es denn wirklich wahr, daß eine Frau, die nicht "Karriere" gemacht hat, keinen Wert hat, daß ihr Leben sinnlos war? Und ist es denn umgekehrt wirklich wahr, daß eine Frau im Büro oder sonstwo frei, selbstbestimmt ist ... oder doch bloß eine kleine Magd des Kapitalismus bleibt?

Was ich auch nicht verstehe: warum ist es so wichtig, daß Frauen in die Tretmühle Arbeitswelt steigen, wenn wir eh zu wenig Arbeitsplätze haben.

Kinder verordnen kann man nicht. Und wenn Deutschland aussterben sollte, geht die Welt auch nicht zugrunde. Dennoch haben diese Fragen zumindest etwas mit unserem Selbstverständnis zu tun. Die modernen Entwürfe einer Frauenbiographie sind im Grunde nicht weniger verlogen und zynisch als die in Verruf geratene KKK-Rolle.
curupiraDas Problem mit den zuwenig Kindern macht sich meines Erachtens der Staat selbst. Frauen müssen häufig auch arbeiten, weil der Verdienst des Mannes, gerade wenn dieser in einem handwerklichen Beruf arbeitet, häufig nicht ausreicht um eine Familie zu ernähren.
@ Montrose: Frauen haben ein Recht zu arbeiten,der Mann kann genausogut zu hause bleiben den Haushalt und die Kinder versorgen, gibt genug Beispiele das das klappt.
Ein zweiter Punkt ist die Unterbringung der Kinder in Kitas.Oftmals gibt es einfach nicht genug Plätze für alle Kinder. Ich denke es ist notwendig alle Kinder hinzuschicken, da sie dort Sozialverhalten lernen, und in ihren kognitiven Fähigkeiten ausreichend geschult werden sollten, um angemessen in der Schule mitzukommen. Wenn die Kinder zu Hause bleiben werden sie häufig nicht ausreichend gefördert, besonders in Familien unterer Schichten, landen auf sogenannten Sonderschulen und enden wie die Eltern vorm Fernseher.
In Betrieben die eigene Kindergärten betreiben, gibt es viele Frauen die Kinder bekommen, da diese auch viel früher wieder in den Beruf einsteigen, und es für diese auch am bequemsten ist. Würden das mehr Firmen einrichten, würde das vor allem auch bei den ,,Karrierefrauen" ein Grund sein mal zu überlegen.
Als weiteres Problem sehe ich das ganze Schulsystem an sich, das einfach nicht mehr ausreichend gelehrt wird, und das Niveau der Gymnasien immer mehr zu sinken beginnt. Vielleicht mal mit allen Einsparungen aufhören.
MontroseHört sich teilweise vernünftig an.

Dieses Mißfallen über die doofe Unterschicht und die guten Schlauen möchte ich so aber nicht stehen lassen. Denn ohne ein unten gibt es kein oben. Ein Staat nur aus intellektuellen Überfliegern würde in Kürze untergehen, während die Geschichte zeigt, daß "Arbeiter- und Bauern"-Staaten vollauf überlebensfähig sind.

[QUOTE]besonders in Familien unterer Schichten, landen auf sogenannten Sonderschulen und enden wie die Eltern vorm Fernseher.[/QUOTE]Nein,, Kinder unterer Schichten landen nicht in "sogenannen Sonderschulen". In "sogenannten Sonderschulen" landen Kinder, die aufgrund einer geistigen Erkrankung nicht so leistungsfähig sind wie andere. Ein geistig behindertes Kind kann jede Frau, auch eine hochgebildete Frau, zur Welt bringen. Von daher wäre ich mit solchen Aussagen mal ein bißchen vorsichtig.

Ganz allgemein gesprochen findest Du unter Kindern der höheren Schicht eine ganze Menge Gewalttäter (der Top-Terrorist Baader z.B. war Sohn eines promovierten Geschichtswissenschaftlers), mal ganz zu schweigen, daß nach dem Gesetz der Regression Kinder von Klugen meist deutlich dümmer als ihre Eltern sind.

Die Wahrheit ist, daß das Werden und die Intelligenz von den Fähigkeiten der Eltern unabhängig ist, und in jeder Generation "neu gewürfelt" wird. Dieses "neu würfeln" wird in Deutschland mehr als in jedem Land der Welt unterbunden, und stattdessen eine sowohl in biologisch-medizinischer als auch sozialer Hinsicht völlig verkehrte Sozialstruktur geschaffen. Erst die von der Gesellschaft gebastelten sozialen Diffamierungen führen dazu, daß an sich kluge Kinder der Unterschicht in die Dummheit gezwungen werden.

[QUOTE]Als weiteres Problem sehe ich das ganze Schulsystem an sich, das einfach nicht mehr ausreichend gelehrt wird, und das Niveau der Gymnasien immer mehr zu sinken beginnt. Vielleicht mal mit allen Einsparungen aufhören.[/QUOTE]Auch das ist falsch. Wie schon Frau Schavan hinwies, wird nicht zu wenig, sondern zuviel gelehrt. Bildung hat nichts mit der Menge des Gelernten zu tun, sondern damit, ob man das Gelernte im Alltag einsetzen und für etwas Nützliches gebrauchen kann.

In der PISA-Studie zeigte sich, daß andere Völker vor allem in lebenspraktischen Fragestellungen (Textaufgaben zu Alltagsfragen) viel besser als die deutschen Kinder abschneiden. Die deutschen Kinder wissen zwar, was Meiose etc. ist, aber da die wenigsten dieser Kinder später mal in einem Labor für Genetik arbeiten werden, ist diese Art von Wissen schlichtweg unnütz.

Unsere Kinder werden zunehmend mit sinnlosem Wissen überfrachtet, was ihnen die eigene Kreativität raubt. Unsere Zukunft liegt nicht darin, altes Zeug zu lernen (von dem sich eh vieles als falsch herausstellt), sondern flexibel für neue Lösungen zu sein. Und daran scheitert die deutsche Ausbildung.

Kleine Anektode am Rande. Einer meiner Kumpels wollte sich auf eine Stelle im Bereich Physik bewerben. In der Zeitungsannonce wurde eine englische Bewerbung gefordert. Also bildete sich eine kleine Gruppe von Leuten, die Leistungskurs Englisch in der Schule hatten, um ihm beim Formulieren zu helfen. Es erübrigt sich zu sagen, daß die Bewerbung abgelehnt wurde. Die Bewerbung war in Rechtschreibung und Grammatik völlig korrekt, aber das Quäntchen Frechheit, dieses gewisse Etwas, das fehlte. Der Text war stinklangweilig und nichtssagend. Das Quäntchen Frechheit, das man im Leben braucht, das lernt man halt nicht auf dem Gymnasium. Das wird einem dort vielmehr ausgetrieben. Ganz zu schweigen, daß Lehrer üblicherweise selbst schlecht in der Schule abschnitten, oft hochgradig ängstliche und zwanghafte Persönlichkeiten sind (deshalb die hohe Zahl Kuraufenthalte in psychosomatischen Einrichtungen und Frühpensionierungen bei Lehrern), damit also selbst nicht zur Elite gehören und damit unseren Kindern nichts besonderes beibringen können.

Ich bin mir nahezu sicher, daß die Kinder, die Schule nicht allzu ernst nehmen und lieber eigene Hobbies pflegen, die klügeren, kompetenteren, zukunftsfähigeren Menschen sind.
DarketIch würde mich dem vorbehaltlos anschließen wollen. Es ist zwar ein Faktum, dass Kinder aus niedrigen sozialen Schichten schlechtere Aussichten haben, als solche aus Akademikerfamilien, aber ein Absolutum ist das längst nicht.
Ich habe sieben Jahre meines Lebens ein stock konservatives, humanistisches Gymnasium besucht. Ich gehörte dort zu der Randgruppe derjenigen, die aus einer Familie kamen, in der Arbeitslosigkeit kein totales Fremdwort und Geldsorgen Alltag waren. Die meisten meiner Mitschüler kamen aus intakten Familien mit gutem oder sehr gutem Einkommen. Wenn ich mir heute, fünf Jahre später, anschaue was aus diesen Leuten geworden ist, schlackern mir die Ohren. Ich kann sagen, dass es ziemlich genau drei Möglichkeiten gab.
Die erste ist die wie blöde zu lernen, alles zu tun um irgendwie durchzukommen und dafür sein Privatleben aufzugeben. Ganz ehrlich, selbst die absoluten Überflieger, die es schließlich überall gibt, haben einen Großteil ihrer Persönlichkeit auf der Strecke gelassen. Die zweite Möglichkeit war die, rechtzeitig die Kurve zu kriegen und zu bemerken, dass einen die Atmossphäre dort kaputt macht. Ich gehöre zu dieser Gruppe und bin nach der 10. Klasse dort abgegangen, um mein Abi anderswo zu machen (was ich auch getan habe, und die letzten drei Jahre in der Schule waren die besten überhaupt in meiner Schulzeit). Die dritte und eigentlich tragischste Variante waren diejenigen, die sich entweder in einen übersteigerten Drogenkonsum gestürzt haben (und zwangsläufig daran gescheitert sind) oder die gar kriminell wurden. Ein ehemaliger Schulkamerad von mir ist vorm Jugendgericht gelandet, weil er Kindern ihr Essensgeld geraubt hat. Ich mochte ihn damals immer gern, war ein ruhiger, eher zurückhaltender Kerl, nicht dumm und eigentlich absolut harmlos. Kam aus einer absolut integeren Familie, Vater Rechtsanwalt, Mutter Lehrerin, also nichts mit Unterschicht oder so.

Diese Geschichte hat mir wirklich zu denken gegeben...
curupira@ Montrose:
Ich entschuldige mich, habe mich anscheinend nicht ganz klar ausgedrückt. Mit Sonderschule meinte ich die Sonderschule L also Lernbehinderte nicht die Schule der geistig behinderten Menschen.
Als nächstes stütze ich mich auf meine Erfahrungen, das die viele Kinder von Sozialhilfeempfängern, später genauso enden. Das Problem ist, das die Eltern der unteren Schichten sich häufig nicht die Zeit nehmen für Hausarbeitenkontrolle oder anderweitige Beschäftigung mit den Kindern. Das beginnt häufig schon im Kleinkindalter, weswegen, diese Kinder eher auf niedrig eingestuften Schulen zu finden sind. Ich will damit auch keinesfalls die Kinder beleidigen, sie können nichts dafür. Diese versuchen dann die Aufmerksamkeit der Erwachsenen durch Störungen und auffälliges Verhalten auf sich zu lenken, woraufhin sie zum Neurologen geschleppt werden, ihre netten kleinen Pillen bekommen, und für die Erwachsenen ist damit der Fall erledigt. ,,Das Kind ist krank, da kann man halt nichts machen, es ist hoffnungslos."
Natürlich gibt es auch Ausnahmen, das will ich gar nicht bestreiten, kenne genug Beispiele. Aber warum sind die Einsätze des Jugendamtes am häufigsten in unteren sozialen Schichten zu finden?
[QUOTE]Ganz allgemein gesprochen findest Du unter Kindern der höheren Schicht eine ganze Menge Gewalttäter (der Top-Terrorist Baader z.B. war Sohn eines promovierten Geschichtswissenschaftlers), mal ganz zu schweigen, daß nach dem Gesetz der Regression Kinder von Klugen meist deutlich dümmer als ihre Eltern sind.[/QUOTE]
Dann müsste ja schon die ganze Welt total verblödet sein, nach diesem Gesetz.
Vernachlässigung gibt es in allen Schichten, das habe ich nie angezweifelt, sie sieht in höheren Schichten nur anders aus. So wird dort meist großen Wert auf Regeln, Normen und was doch die Nachbarn sagen gelegt. Das fördert natürlich die Rebellion der Kinder und die psychischen Folgen. Nicht umsonst findeste du so viele Menschen aus Ober- und Unterschicht beim Psychologen wieder.
Ich denke die Art der Probleme und dessen Bewältigung unterscheidet sich in jeder Schicht.

Und was das Gymnasium betrifft, war meine Erfahrung, das alles getan wurde, damit die Kinder nicht mehr selbst denken. Immer das schreiben was der Lehrer denkt, sonst gibts ne fünf, egal wie gut die Argumentation auch sein mag. Teilweise vermittelten Lehrer noch Sachen,die sie selbst im Studium ( was min. 30 Jahre her war)gelernt, und vollkommen überholt waren,dagegen durfte natürlich auch nichts gesagt werden. Muss nicht überall so sein.
Ansonsten stimme ich euch vollkommen zu.
aurora borealis[QUOTE][i]Original geschrieben von Loner [/i]
Nicht? Warum hört und liest man ständig, dass mehr Kinder nötig sind, um die Renten zu sichern? Warum scheint es für Montrose undenkbar, die Stadt aufzugeben, wenn die Bevölkerung zu sehr schrumpft? Wie sonst darf ich deine Antwort auf meine Frage, warum wir definitiv Kinder brauchen, verstehen?

Ich bin nur ein Mensch, ich mag mich irren, doch ich werd' den Eindruck nicht los, dass Kinder bei dieser Diskussion (hier und andernorts) nur als Mittel zum Zweck gesehen werden.
[/QUOTE]

es ist ein Aspekt, der gerade in dieser Diskussion zur Debatte steht. Und diese Vergreisung der Bevölkerung ist nicht positiv zu sehen.
Aber schon allein Montrose hatte angesprochen, dass es noch einige/viele andere Gründe gibt, Kinder in die Welt zu setzen. Der Spruch "Wer seine Kinder heutzutage liebt, lässt sie ungeboren" ist halt nicht das sinnvolle Ende einer Debatte.

Ich glaube auch nicht daran, dass sich ein Kind der "Unterschicht" aus freien Stücken einfach so auf einen adäquaten Bildungsweg hochackern kann. Erst ab einem gewissen Punkt sieht man ein, was gute Noten (nach Vorschrift-Wissen, wurde bereits erwähnt) für die spätere Zukunft bedeuten. Aber diskutiere mal mit einer 14jährigen, die andere Dinge im Kopf hat und im Hier und Jetzt lebt.

@ Beowulf
Anhänger von Private Equity finden Deine "Argumentation" bestimmt ganz toll. Jedes Unternehmen will scheinbar irgendwann an die Börse und dann nimmt alles seinen Lauf.
Mit Sozialisation rumwerfen, die Ausführungen anderen übergeben. Kontrollierte und gesteuerte Fortpflanzung, wie verlockend.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
Mit Sozialisation rumwerfen, die Ausführungen anderen übergeben. [/QUOTE]

Sag du mir doch bitte, wie du Kinder dazu motivieren willst, gute Staatsbürger zu werden. Immerhin möchtest du ja, dass Geburtenniveau steigern. Also hast du hoffentlich ein Konzept für eine aussreichende und allumfassende Kindererziehung.

[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
Kontrollierte und gesteuerte Fortpflanzung, wie verlockend.[/QUOTE]

Das nennt sich Familienplanung. Wenn du es dem Zufall überlässt, wann und von wem du Schwanger wirst, ist dass natürlich dein gutes Recht. Ich hoffe nur du erziehst auch alle deine Kinder ordentlich.
Kampfsau[QUOTE]Das hat der Herr Mißfelder doch auch schonmal gesagt....und kräftig dafür aufs Maul bekommen. Meiner Meinung nach völlig zu Recht![/QUOTE]

Stimmt aber.Es ist hart aber stimm einfach.Es hat eben nicht nur Vorteile ein guter Mensch zu sein und allen Hilfsbedürftigen zu helfen.Aber das darf man natürlich nicht offen sagen.

Wenn man anderen dafür aber aufs Maul gibt,dann soll man halt akeptieren dass die Zukunft sich als deutlich schwieriger gestalten
wird als man es will und nicht rummeckern.

Statt dessen erwartet man lieber,dass wir nur noch Genies erziehen,die uns mit ihren überragenden Fähigkeiten alle retten werden.Leute die vor Problemen stehen werden,die Generationen vor ihnen in dieser Art und Weise nie durchmachen mussten.Und sie stehen alleine da,sie werden wenige sein.Und ich glaube auch nicht,dass die immer das machen werden,was manche Leute von ihnen erwarten werden.Sie werden auch nur Menschen sein.Sie werden nicht alle dem Druck standhalten,sie werden nicht alle die erwarteten Fähigkeiten besitzen oder sie haben ganz einfach keine Lust da mitzuspielen.Ich spiele ja auch mit dem Gedanken auszuwandern.

Soll man sich auf diese Scheiße einlassen?

Der Jugend fehlt eine Möglichkeit sich zu entfalten,sie werden
von einer alten Regierung unterdrückt.Die heutige Jugend leidet auch unter denn Fehlern von damals


Wenn wir jetzt nur noch Kinder kriegen und irgendwann 100 Millionen Einwohner haben,dann ist das auch nicht die Lösung aller Probleme.Obwohl es schon mehr Kinder geben sollte.

Ich denke auch darüber nach,was mit mir sein soll wenn ich mal alt bin.Der Drang zu überleben ist stark aber irgendwie sagt ein Teil in mir, es wäre gerechter Platz zu machen.Altes muss vergehen damit das Neue Platz zum Wachsen hat.Nur so kann man die Welt voran bringen.

Von der Natur her haben wird das Potential 130 zu werden,nur ist eine weitaus kürzere Lebensspanne üblich.Das ist natürlich.In vielen Gegenden werden Menschen nicht über 70.

In vielen Kulturen ist der Tod und die Geburt viel näher.Man findet sich eher damit ab.

Ich vermisse in meiner Familie die Jungen Menschen,wenn ich auf ein Familientreffen gehe,dann sind da keine kleinen Kinder,meine Schwester ist mit 17 Jahren die jüngste die mir so direkt einfällt.Auch schwangere Frauen kenne ich nicht viele.Das erlebt man höchstens mal bei anderen so nebenbei.Auf einer Beerdigung war ich auch noch nie.

Kann gut sein dass es wohl noch über 10 Jahre dauert,bis einer von meinen Geschwistern oder Ich ein Kind bekommen.

Eigentlich entgeht mir viel von dem,was das Leben so direkt an sich ausmacht.

Ich glaube hier will man zuviel perfekt machen.In anderen Kulturen ist man spontaner.Man denkt man muss finanziell absolut abgesichert sein,man muss Karriere machen und plant sich dann mal ein Kind wenn es irgendwann passt.Es gibt tausende Erziehungsberater und Hilfen und Ratgeber und Magazine und bla und blubb.Früher konnte auch im 19ten Jahrhundert ein Arbeiterhaushalt ein halbes Dutzend Kinder groß ziehen und heute mangelt es angeblich an den Möglichkeiten nur eines aufzuziehen.Da muss doch irgendetwas schief gelaufen sein.

Dabei kann man doch auch mal in seine Rolle reinwachsen.Warum hört man nicht mal auf sein Gefühl?
curupiraViele Frauen die keine Kinder wollen sagen ja sie hören auf ihr Gefühl.
Außerdem haben die Kinder im 19 Jh. mit 6 Jahren angefangen mitzuarbeiten auf den Feldern, im Haushalt, oder auch in Fabriken( da war das ab 12). Die Familien brauchten häufig auch einfach die Kinder deshalb.
Und wenn ich mir zum Beispiel Afrika ansehe, wo der Mann sich darüber definiert wieviele Kinder er hat, sie aber nicht erfnähren kann, und wo die Kinder arbeiten gehen müssen, weil die Eltern keine Arbeit finden, da Kinder billiger sind.
Ich denke dann doch lieber Kinder wenn man sie sich wirklich leisten kann,und mit Kinderarbeit wollen wir hier ja wohl nicht wieder anfangen.
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
Sag du mir doch bitte, wie du Kinder dazu motivieren willst, gute Staatsbürger zu werden. Immerhin möchtest du ja, dass Geburtenniveau steigern. Also hast du hoffentlich ein Konzept für eine aussreichende und allumfassende Kindererziehung.


Das nennt sich Familienplanung. Wenn du es dem Zufall überlässt, wann und von wem du Schwanger wirst, ist dass natürlich dein gutes Recht. Ich hoffe nur du erziehst auch alle deine Kinder ordentlich.[/QUOTE]

Aldous Huxley hatte da schon die richtige Idee in "Brave New World": Familie, wie altmodisch, was soll das den bringen? Die Reproduktion allein dem Zufall überlassen? Lächerlich! Die Gefahr, dass es der Gesellschaft irgendwann an Frischfleisch mangelt, ist dabei nämlich viel zu groß. Menschen werden besser in Klonfabriken gezüchtet, perfekt auf die Bedürfnisse der Gesellschaft zugeschnitten. Für jeden Zweck stehen die richtigen Gentypen zur Verfügung: Der "Alpha Plus" bildet das obere Ende der Skala, und ist für die wenigen Tätigkeiten, die eine höhere Intelligenz erfordern, ausgelegt. Am unteren Ende finden wir den "Epsilon Minus Halbidioten", der zwar ein Spatzenhirn, dafür aber reichlich Muskelmasse besitzt. Er kommt überall da zum Einsatz, wo sich feine Pinkel heute zu schade für sind, nämlich körperlicher Schwerstarbeit, ohne jeden geistigen Anspruch. Dazwischen gibt es dann noch alle möglichen Abstufungen, aber alle sind nur für einen bestimmten Zweck bestimmt. Und das allerbeste dabei ist: Sie sind genau so, wie die Gesellschagt sie braucht. Sie tun ihre Arbeit, ohne an etwas anderes zu denken. Das können sie nämlich nicht. Deshalb kommen sie auch nicht auf "dumme Gedanken" oder stellen unbequeme Fragen. Stattdessen glauben sie nur an den Staat und an dessen Wohlergehen, denn darin besteht der ganze Sinn der menschlichen Existenz: Zu arbeiten und dem Staat zu dienen. Von jeder Kaste werden immer nur soviele ausgebrütet, wie die Gesellschaft gerade Bedarf an ihnen hat, es kann deshalb auch keine Arbeitslosen geben, die ja unproduktiv und deshalb für die Gesellschaft ganz furchtbar lästig sind...
Ferner ist es auch möglich, in die Genmatrix ein festes "Verfallsdatum" zu integrieren. Will heißen: jeder Mensch lebt nur so lange, wie er auch arbeitet.
Was für ein enormer Gewinn für die Gesellschaft damit einhergeht, dürfte auf der Hand liegen: Heute lebt ein Mensch oft sehr viel länger als er arbeitet. Doch wozu eigentlich? Ein nicht arbeitender Mensch bringt keinen Profit, er ist daher nutzlos und überflüssig. Nicht nur das, er konsumiert nur noch ohne dabei etwas zu produzieren, er ist damit etwas, was für die Gesellschaft bekanntlich gar nicht so gut ist: Ein "unnüzter Esser"! Die Lösung des Problems kommt aus dem Genlabor: Der perfekte menschliche Roboter, der am selben Tag, an dem er aufhört zu arbeiten, tot aus den Latschen kippt...
Dann haben wir endlich das, was wir wollen: Eine Gesellschaft, in der jeder nützlich, und keiner mehr unglücklich ist, weil das Glück abgeschafft ist...
Lacerta[QUOTE]Aldous Huxley hatte da schon die richtige Idee in "Brave New World"... [/QUOTE]

Ist zwar Offtopic, aber...
...Mit wenigen Verbesserungsvorschlägen würde ich dieser Idee sofort zustimmen. Ich hab diese Armut, diesen Erwartungsdruck, den Schulstress, die Ungewissheit, meine Hoffnungslosigkeit, Ängste usw usf irgendwie (momentan) satt.
Meinetwegen lasst mich ein Muskelprotz mit einem Spatzenhirn sein, doch lasst mich Teil haben an dieser Gesellschaft an der jede meiner Bedürfnisse befriedigt wird und ich zusätzlich einen vorprogrammierten Sinn für mein Leben erhalte. Die Lösung aller Probleme! Heureka!
Ich hoffe, dass der Text nicht in irgendeiner weise Ironisch klang. Bin ich nun nicht normal?
Wolve[URL=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,404888,00.html]Lesen & nochmal sagen, deutschland braucht keine Kinder.[/URL]
xxxzinixxxdeutschland braucht keine kinder! :q

sucht lieber mal jemand anderen, der die rente zahlt! wie kann man kinder nur so dermaßen reduzieren???
wie wärs mal wieder mit: weg von der zentralisierung!?
klar, daß es in dörfern nichts mehr gibt, und leute die da arbeiten wollen, kommen auf keinen grünen zweig, weil der nötige umsatz zum überleben nicht da ist. zuviele, die mitverdienen wollen/müssen/können/dürfen...
aber stattdessen geht in den mittelständischen firmen kurz vor antritt der rente der boss nochmal rum und fragt (eindringlich), ob die leute nicht noch ein paar jahre dranhängen möchten! und die tun das oft sogar noch! rente UND lohn... wer kann dazu schon nein sagen...
Montrose[QUOTE]Mit Sonderschule meinte ich die Sonderschule L also Lernbehinderte nicht die Schule der geistig behinderten Menschen.[/QUOTE]Das ändert an der Beurteilung überhaupt nichts. So sind Aufmerksamkeitsstörungen, die zu Lernbehinderungen führen, hauptsächlich genetisch bedingt.

[url]http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=16513236&query_hl=1&itool=pubmed_docsum[/url]

Gendefekte sind bei Frauen in höherem Alter wahrscheinlicher, weshalb vor allem spätgebärende Akademikerinnen Lernbehinderte hervorbringen dürften. Abgesehen davon braucht es zur Kindererziehung einer gewissen seelischen Jugendlichkeit der Mutter, weil Kinder laut und unberechenbar sind. Auch in diesen Punkten schneiden ältere Karriere-Frauen deutlich schlechter ab als junge "asoziale" Mütter.

[QUOTE]Als nächstes stütze ich mich auf meine Erfahrungen, das die viele Kinder von Sozialhilfeempfängern, später genauso enden. [/QUOTE]Daß Kinder von Benachteiligten schlechtere Ausgangschancen haben, kannst Du schlecht den Benachteiligten ankreiden. Man kann leicht unverschuldet Sozialhilfeempfänger werden. Wie viele Betriebe haben dicht gemacht, wieviele Berufe sind ausgestorben! Wenn Du Dich an Sozialhilfeempfängern störst, warum setzt Du Dich dann nicht für eine gerechtere Arbeitswelt ein?


[QUOTE]Ich denke dann doch lieber Kinder wenn man sie sich wirklich leisten kann.[/QUOTE]Wann kann man sich Kinder leisten??? Du weißt ja nie, ob Du morgen arbeitslos oder krank wirst oder einen teuren Unfall baust oder Dein Erspartes aufgrund eines Wirtschaftscrashs zugrundegeht.

Kinder kann man sich niemals .... oder immer leisten.

[QUOTE]Aber warum sind die Einsätze des Jugendamtes am häufigsten in unteren sozialen Schichten zu finden?[/QUOTE]
Ganz einfach: weil die oberen Schichen weniger Kinder bekommen und folgerichtigerweise damit weniger das Jugendamt für sie zuständig ist. Da steckt noch eine Anfrage drin: was ist denn so schlimm, wenn sich das Jugendamt einschaltet? Man muß ja auch sonst mit Behörden zusammenarbeiten. Wenn einer in Rente geht, sagt man ja auch nicht "igitt, da muß sich jetzt die gesetzliche Rentenversicherung einschalten."

[QUOTE]wie wärs mal wieder mit: weg von der zentralisierung!?[/QUOTE]Prima Idee. Wenn man auf der unteren Ebene teilt, dann hat man nicht so viele Zwischenhändler, die nur abzocken. Der Staat ist wie ein undichter Schlauch. An einem Ende füllt man Wasser rein, und am anderen Ende erwartet man, daß entweder die gleiche Menge Wasser rauskommt oder wenigstens irgendwas wächst. In Wirklichkeit kommt am Ende nur noch ein Bruchteil raus, und wachsen tut da auch nichts mehr.
BeowulfAn Xenomorph:
Es ist ja schön dass du eni Buch gelesen hast, ich teile deine Freude durchaus darüber.
Nur wenn du mich schon zitierst, sag doch bitte auch irgendwas was in dem Zusammenhang zum zitierten steht.
Übrigens in schöne neue Welt, war der Verzicht auf die Technologie auch kein Weg. Der Wilde ist schließlich auch durchgedreht.
Traumlos[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]

[B]Das ändert an der Beurteilung überhaupt nichts. So sind Aufmerksamkeitsstörungen, die zu Lernbehinderungen führen, hauptsächlich genetisch bedingt.

[...][/B][/QUOTE]
Ja, diese Kinder stellen aber nur einen kleinen Teil der Schüler dar. In Köln-Ehrenfeld etwa gibt es eine solche Schule für lernbehinderte Kinder. Die Kinder können sich oft nicht altersgemäß artikulieren, besitzen auch sonst schwere Defizite in Rechtschreibung, Rechnen etc.
Man frage die Lehrer, meine Freundin (welche dort ein Praktikum absolvierte) oder den hlg. Geist: Der Großteil der Kinder ist nicht aus genetischen Gründen zurückgeblieben. Dauerfernsehen, Verwahrlosung und mangelnde Sprachkenntnisse der Eltern zeigen ihre Wirkung.

Ich habe nur am Rande Erfahrungen mit den Kindern gemacht, aber ein Schwimmunterricht reichte zur Betrachtung völlig aus.
MontroseWofür soll das ein Argument sein?

Man liest den Satz "Hilfe, nur die Dummen pflanzen sich fort." Ja schön, aber was tun die "Klugen"?

Sollen wir jetzt nicht nur hinnehmen, daß die "Vornehmen" kinderlos bleiben, sondern sollen wir die Kinder der "Asozialen" auch noch in den Fluß schmeissen und ertränken? Oder was ist Euer Lösungsvorschlag? Wie hättet Ihr's denn gern?

Für mich kommt in Eurer Argumentation das Menschliche zu kurz. Auch ein dauerfernseh-glotzender Sprachgestörter ist ein Mensch.

Aber ein nicht-gezeugter oder abgetriebener.... was ist das?

Abgesehen davon, daß das eh wieder nur eine Propagandalüge ist. Die wenigsten Arbeiter- und Unterschichtler-Kinder sind lernbehindert, sondern die sind ganz normal.


Daß Kinder der Unterschicht schlechtere Chancen haben, liegt doch an Euch. Ihr wollt doch, daß Euer Geld lieber in Autobahnen als Kinderspielplätzen angelegt wird. Ihr wollt doch Steuerersparnis, Steruersparnis, Steuersparnis, damit Ihr Euren Arsch dreimal mehr im Leben nach Bangkok oder Malediven schwingen könnt.

So ist's recht: einsacken und die anderen sind an allem schuld. Wer hätte was anderes erwartet. Ich halte diese Sündenbock-Mentalität für falsch. Und ich habe durchaus Respekt vor "asozialen" Familien.

Eines solltet Ihr nämlich auch wissen: die broken-homes sind ja erst durch die links-feministische Propaganda entstanden.

Und jetzt steht Ihr da und seht, was Eure weltanschaulichen Verwirungen in der Gesellschaft angerichtet haben.... und, ja wie schon gesagt.... man sucht halt dringend nach einem Sündenbock. Wie ertappte Kinder zeigt jetzt jeder auf den anderen und sagt "der war's".
xxxzinixxx[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Eines solltet Ihr nämlich auch wissen: die broken-homes sind ja erst durch die links-feministische Propaganda entstanden. [/B][/QUOTE]
jo, klar, die frauen sind an allem schuld...
Traumlos[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B][...]
soll das ein Argument sein?
[...][/B][/QUOTE]Nein?
Ich bin gegen Studiengebühren, also würde mich eine solche Argumentation selbst angreifen :p.

Trotzdem: Untere soziale Schichten benachteilligen ihre Kinder (edit: natürlich unfreiwillig!). Dies sollte eigentlich nicht mehr der Fall sein, seit Kinderarbeit ungerecht ist...
aurora borealis[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
Sag du mir doch bitte, wie du Kinder dazu motivieren willst, gute Staatsbürger zu werden. Immerhin möchtest du ja, dass Geburtenniveau steigern. Also hast du hoffentlich ein Konzept für eine aussreichende und allumfassende Kindererziehung.[/quote]

Du hattest doch die "gesteuerte Sozialisation" ins Spiel gebracht und genau das hatte mich interessiert. Warum soll ich die mir jetzt selbst backen. Ich wollte wissen, was Du darunter verstehst, im Zusammenhang mit einer angepassten Einwanderungspolitik.

Stimmt, ich finde das Geburtenniveau zu niedrig.
Der Fokus liegt bei mir auf der Gesellschaft an sich, nicht der Erziehung allein. Solange die Gesellschaft noch so denkt, wie es aktuell der Fall ist, springt einem die Kinderfeindlichkeit weiter ins Gesicht. Es gibt glücklicherweise Firmen, die Frauen Teilzeit-später wieder Vollzeit-Konzepte anbieten, aber das ist leider kein Standard. Das zeigt sich auch schon hier im Thread, dass manche dazu tendieren, dass Frauen, die gleich wieder arbeiten wollen (und wenn es nur Teilzeit ist), Rabenmütter sind.
Was Kindergeld betrifft, hab ich Aussagen im Ohr, dass das auch bald nicht mehr bis spätestens 27/28 gezahlt werden soll, sondern früher aufhört. Herr Steinbrück findet es zudem zu hoch.
Kindertagesstätten stehen auch nicht genügend zur Verfügung. Ganztagsbetreuung wie in Frankreich gibt es auch nicht durchgängig etc.
In einem Restaurant (nicht McD) machen Kinder viel zu viel Krach, das Bild der kinderreichen "Assi"-Familie hat sich sehr stark eingebrannt.
Prägnant ist vor allem, dass gerade die Mittelschicht weniger Kinder bekommt, in unsicheren Zeiten (die derzeit vor allem jobtechnisch bestehen) wirkt sich das wohl überall aus, von regionalen Unterschieden mal abgesehen.
Hier gilt es, wieder Anreize zu schaffen, ohne dass ein Kind ein Karriere-Knick ist bzw. so "hinderlich" wahrgenommen wird. Denn diese Familien haben eher die Mittel, einen angemessenen Bildungsweg zu finanzieren. Eine 6köpfige Hartz IV-Empfängerfamilie nicht. Da schämt man sich schon wegen dem blauen Umschlag beim Büchergeld.
(Jenen kann man aber auch nicht verbieten, Kinder zu bekommen, das wäre unethisch.)
Das Schulsystem finde ich noch immer reformbedürftig.

Alles eine Frage der Prioritäten.

Mir scheint aber, dass der Mensch an sich immer mehr in Hintergrund tritt. Betriebe werden auf finanzielle Kennzahlen reduziert, wenn nur noch die Aktiennotierung zählt etc.

Ich teile nicht Deine Meinung, dass der Geburtenrückgang dem technischen Fortschritt "gleichkommt" und man darauf aufbauen kann.

[quote] Das nennt sich Familienplanung. Wenn du es dem Zufall überlässt, wann und von wem du Schwanger wirst, ist dass natürlich dein gutes Recht. Ich hoffe nur du erziehst auch alle deine Kinder ordentlich.[/QUOTE]

Bei Dir klingt das aber eher danach, dass ausSELEKTIERT wird, wer Kinder bekommen darf oder nicht. Daher mein Nachhaken. Aber auch jetzt klingt es so, dass Du sogar noch mitentscheiden willst, wer von WEM schwanger wird. Das klingt ja ganz nach Samenbankprofil. Männer würden auf ihre Gene und Spermien reduziert, das wollen wir doch nicht, oder?
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
Du hattest doch die "gesteuerte Sozialisation" ins Spiel gebracht und genau das hatte mich interessiert. Warum soll ich die mir jetzt selbst backen. Ich wollte wissen, was Du darunter verstehst, im Zusammenhang mit einer angepassten Einwanderungspolitik. [/QUOTE]

Richtig. Aber ich habe sie nur im Zusammenhang mit einer ganz bestimmten Personengruppe genannt, wozu Kinder asozialer Familien nicht gehören.
Wenn du es für dich nicht als notwendig betrachtest, dass Erziehungswesen konkret darzustellen, obwohl du für eine höhere Geburtenraten bist, sehe ich auch nicht ein, wozu ich etwas beschreiben sollte, was ich überhaupt nicht angesprochen habe.

[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
Ich teile nicht Deine Meinung, dass der Geburtenrückgang dem technischen Fortschritt "gleichkommt" und man darauf aufbauen kann. [/QUOTE]

Dass das meine Meinung wäre, wäre mir neu.
Und ich bin es jetzt gerade irgendwie überdrüssig, Seitenweise darüber zu diskutieren, was ich alles nicht gesagt habe.

[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
Bei Dir klingt das aber eher danach, dass ausSELEKTIERT wird, wer Kinder bekommen darf oder nicht. [/QUOTE]

Ich bin nicht dafür verantwortlich, was du dir hier aus den Fingern saugst.

[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
Aber auch jetzt klingt es so, dass Du sogar noch mitentscheiden willst, wer von WEM schwanger wird. [/QUOTE]

Hast du solche Anfälle häufiger?

Tut mir leid, aber dass wird mir jetzt zu blöd. Ich habe nie gesagt, dass selektiert werden sollte, wer Kinder bekommt, wer Kinder zeugen darf, ich habe nie gesagt, dass man überhaupt keine jungen Menschen braucht, ich habe nie gesagt dass Geburtenrückgang in irgendeiner Form „fortschrittlich“ wäre. Alles was ich gesagt habe, und sagen wollte ist, dass das sich Geburten nicht erzwingen lassen, und dass es ein Recht ist, keine Kinder zeugen zu wollen, dass niemand gezwungen werden sollte, ein Kind zu zeugen, nur aus ökonomischen Erwägungen heraus. Und statt darüber zu lamentieren, und im Grunde nichts zu ändern, dass man den Staat vielleicht an die Realität – ob es uns gefällt oder nicht – anpassen sollte.
Ich habe den Geburtenrückgang auch nicht in irgendeiner Form bewerten wollen, ob es jetzt gut oder schlecht ist. Er ist nun mal da, und wir müssen damit leben. Wir können sowieso kein ewiges Bevölkerungswachstum haben, mit 80 Millionen ist Deutschland heute schon stark besiedelt, 100 Millionen, 500 Millionen, 1 Milliarde, irgendwann ist nun mal Schluss.
Aber unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft sind so angelegt dass wir ständig wachsen müssen. Aber es gibt Grenzen des Wachstums. Entweder reale wie mangelnder Platz, oder ideelle, wie eine Kinderunwillige Gesellschaft. Man sollte vielleicht mal Alternativen wagen, statt an ein Gesellschaftsmodell dass aus der Nachkriegszeit stammt, in der es fast nur junge Menschen und keinen Neoliberalismus, Globalisierung, und Rationalisierung gab, als unantastbares, ewiggültiges Staatsmodell zu sehen.

Meiner Meinung: Entweder wir lernen auch mit Stagnierenden Entwicklungen umzugehen, oder wir Wachsen ungehindert weiter, bis es irgendwann zwangsläufig zu einem Krieg kommen muss, wenn der Wachstums nicht mehr auf dem eigenen Staatsgebiet gewährleistet werden kann.

Aber das Thema ist hier jetzt auch für mich beendet, bevor aurora borealis oder sonstwer mir noch vorwirft, ich würde jetzt Krieg als Lösung unsere Probleme vorschlagen, oder „Asoziale“ zwangssterilisieren wollen, und ich sollte doch gefälligst klären, wie die Straßenverkehrordnung zu sein hat.
Montrose[QUOTE]Meiner Meinung: Entweder wir lernen auch mit Stagnierenden Entwicklungen umzugehen, oder wir Wachsen ungehindert weiter, [/QUOTE]Das siehst Du durchaus richtig. Prinzipiell wäre der Geburtenrückgang auch verkraftbar. Da müßten halt die Rentner Zugeständnisse machen, daß wenn sie nichts mehr produzieren, daß sie dann eben auch weniger einfordern können. Das Ammenmärchen, daß die Alten zu kurz gekommen seien, weil sie angeblich das arme Deutschland wiederaufbauen mußten, zieht so langsam nicht mehr.
Das Problem ist, daß das Thema in einem größeren Kontext steht: trotz der "Befreiung" von Kindern steuert die Gesellschaft unter einem Wust von Lügen auf einen ungerechten Zustand hin. Insofern, auch wenn man Kinder nicht instrumentalisieren sollte, sind Kinder so etwas wie ein lebendes Mahnmal darüber nachzudenken, wofür diese Gesellschaft eigentlich stehen will.
aurora borealis@ Beowulf

ich frage mich echt, warum man sich noch hinsetzt und längere Beiträge schreibt, wenn Du derart reagierst.
Ich bin auch der Meinung, dass ich mich klar ausgedrückt hast, obwohl Du mir Dinge in die Tastatur legst, die nicht vorhanden waren. Von Geburten-Zwang hat keiner gesprochen.

Danke natürlich auch für Deine nicht erfolgte Erläuterung in punkto Sozialisation.

[quote] Hast du solche Anfälle häufiger?[/quote]

sehe ich als Beleidigung an, aber zeigt für mich, dass Du als ernstzunehmender Diskussionspartner in Zukunft ausscheidest.
Ob Du nun voreingenommen bist oder nicht, ist mir in diesem Fall sogar herzlich egal.
Zupf Dir aber erstmal am eigenen Näschen rum, bevor Du anderen Teilnehmern unterstellst, was sie Dir alles vorwerfen würden (wollen).
Darket[QUOTE]sehe ich als Beleidigung an[/QUOTE]
Ich gebe a.b. dahingehend recht und bitte daher derartiges künftig zu unterlassen.

Danke

Darket
curupira@Montrose
Ich habe nie gesagt das ich etwas gegen Sozialhilfeempfänger habe, ich meinte nur das diese Kinder häufig nicht ausreichend gefördert werden.
Und nein nicht jede Aufmerksamkeitsstörung ist genetisch bedingt. Häufig verhalten sich Kinder aufgrund fehlender Zuneigung und Beschäftigung auffällig, so das von sogenannten Ärzten eine Aufmerksamkeitsstörung diagnostiziert wird, und gleich mit Medikamenten das Kind vollgestopft wird. Die Aufmerksamkeitsstörung wird dann zum Alibi, auch für das Kind, das davorgeschoben wird und sich das Kind so verhalten darf, es kann ja nicht anders. Viele Diagnosen sind einfach überfrüht und einfach nicht ausreichend nachgeprüft, ob vieleicht auch einfach ein psychischer Faktor dahintersteckt. Und in den meisten Fällen tut es das.
Außerdem nehmen Aufmerksamkeitsstörungen immer mehr zu, und zwar in allen Schichten, weil sich generell zu wenig um die Kinder gekümmert wird. Sie verbringen Stunden vor dem Computer, Fernseher usw., werden auch davor gesetzt damit sie ruhig sind, kein Wunder das die irgendwann abdrehen.
Und wo ist das bitte menschlich wenn du Rentnern alles wegnehmen willst.
BeowulfJede Aufmerksamkeitsstörung ist genetisch bedingt oder wird eventuell bei der Geburt erworben. Die Aufmersamkeitsstörung, und auch Hyperaktivität geht, vermutlich darauf zurück, dass Hemmende Neuronen im Gehirn nur ungenügend arbeiten.
Das erklärt auch, warum häufig Aufputschende Mittel, bei Menschen mit AD(H)S sedativ wirken.
Hier sollte unterschieden werden, zwischen sozial aufälligem Verhalten, dass durch Vernachlässigung enstehen kann, und neurologischen Dysfunktionen die vererbt werden.
Aufmerksamkeitsstörungen werden nicht durch Vernachlässigung erworben, jedoch kann Vernachlässigung den Krankheitsverlauf beeinflussen.
Dass Aufmerksamkeitsstörungen zunehmen, glaube ich übrigens auch nicht, sie werden höchstens häufiger diagnostiziert.

Ich sehe auch nicht, dass Montrose den Rentern etwas wegnehmen möchte, sondern dass er sie, wie allen Menschen in der Gesellschaft, auch in die Pflicht nehmen will, etwas für die Gesellschaft zu tun.
Wie gesagt, fände ich es auch schöner, wenn man Menschen im Rentenalter, noch sinnvolle Aufgaben bieten könnte, eventuell auch ein aktives Berufsleben.
Ich habe den Eindruck dass Rentner, oder allgemein ältere Menschen, hier dem Bild genügen sollen, dass sie zu nichts fähig und willig sind. Dass es für sie eine "Artgerechte Haltung" wäre, sie in soziale Isolation zu halten, wo sie ohne Aufgaben, Pflichten und Herausforderungen auf den Tod warten sollen.
Montrose[QUOTE]weil sich generell zu wenig um die Kinder gekümmert wird.[/QUOTE]Wenn man das mal mit früheren Zeiten vergleicht: 50 und 60 Stundenwoche, harte Arbeit, Kinder mußten die Aufmerksamkeit der Eltern mit einer Menge anderer Geschwister teilen ... da würde man auf den ersten Blick eher sagen, daß Kinder heute mehr Aufmerksamkeit von Eltern bekommen als früher.

[QUOTE]außerdem nehmen Aufmerksamkeitsstörungen immer mehr zu,[/QUOTE]Das halte ich definitiv für falsch. Richtig ist, daß Kinder Abwechslung und vor allem viel Bewegung lieben, was für Erwachsene unbequem ist. Deshalb sprachen Erwachsene früher, wenn das Kind aufgedreht war, vom "ungezogenen Kind". Heute redet man von "Aufmerkamkeitsstörung". Zur "Störung" wird vieles allerdings nur unter bestimmten gesellschaftlich bedingten Anforderungen. Die meisten Kinder, die als "aufmerksamkeitsgestört" gelten, würden in Gesellschaften, die mehr auf körperliche Betätigung ausgerichtet sind, als völlig normal erachtet.

[QUOTE]Häufig verhalten sich Kinder aufgrund fehlender Zuneigung und Beschäftigung auffällig,[/QUOTE]Das ist spekulativ. Vor allem den Vorwurf "mangelnder Zuneigung" halte ich für eine unzutreffende Unterstellung. Richtig ist, daß Eltern von ADHD-Kindern diese wie alle anderen Eltern auch lieben, aber aufgrund des organisch bedingten problematischen Verhaltens genervt werden.

[QUOTE]Sie verbringen Stunden vor dem Computer, Fernseher usw., [/QUOTE]Och, wenn draußen schönes Wetter ist, eher nicht.

[QUOTE]Und wo ist das bitte menschlich wenn du Rentnern alles wegnehmen willst.[/QUOTE]Wo habe ich geschrieben, daß man Rentnern "alles" wegnehmen will? Das Leben funktioniert nicht nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip, sondern es kommt auf den Kompromiß an.
curupiraNun ja es gibt auch Eltern die es schaffen, obwohl beide berufstätig sind, sich danach ausreichend mit den Kindern zu beschäftigen, und damit meine ich direkten Kontakt.
Das Kind mit Spielzeug zu überhäufen, und sich ansonsten nicht mal mit ihm hinsetzen und was basteln o.ä., das ist für mich keine Zuwendung. Aber das geschieht häufig.
[QUOTE]Die meisten Kinder, die als "aufmerksamkeitsgestört" gelten, würden in Gesellschaften, die mehr auf körperliche Betätigung ausgerichtet sind, als völlig normal erachtet.[/QUOTE]
Also fehlt ja doch die Bewegung.
Natürlich sind die Kinder einfach auch überlastet, und wissen nicht wohin mit iherer Energie.
Und ich sehe ,,aufmerksamkeitsgestört" deshalb auch nicht in jedem Fall als krank an, sondern es ist einfach zu viel Energie da die nicht abgebaut werden kann. Das Kind in seiner inneren Zerissenheit weiß nicht, worauf es nun wirklich noch achten soll. Ich sehe da einen großen psychischen Aspekt.
Montrose[QUOTE] Ich sehe da einen großen psychischen Aspekt.[/QUOTE]
Ich nicht, weil ein "psychischer Aspekt" etwas so Hochgestochenes ist, daß man erst nach 20 Jahre Pädagogikstudium in diesen Worten einen Sinn finden mag.

Was man sieht, sind konkrete Dinge. Wie Du das schon angesprochen hast, basteln, laufen, lachen, weinen usw.

Die Versuchung ist nun groß, das in Worte Gefaßte mal kurz zur Kenntnis zu nehmen, und gleich zu den Deutungen, Politiken, Ratschlägen umzuschwenken.

Nur, damit verlassen wir das, was in Familien wirklich passiert: keine Worte, sondern wirkliches Geschehen .............................................

........schau mal auf die Uhr und sag eine halbe Stunde lang "basteln" "basteln" "basteln" basteln" ......

das ist eine Übung für Dich, damit Du für die Sache eine angemessene Zeitempfindung bekommst.

Es ist ja leicht innerhalb von 10 Sekunden, dahergesagt "Eine Mutter bastelt eine halbe Stunde mit ihrem Kind". Aber wenn Du diese Übung machst, merkst Du vielleicht, daß diese halbe Stunde etwas anderes ist als zu schreiben "eine halbe Stunde".

Und so verhält sich das auch mit allen anderen Dingen. Du schreibst von Zuwendung, Aufmerksamkeit usw. usw., aber ich vermute mal, Du hast keinen realen Begriff, keine reale Vorstellung, was das in der Wirklichkeit bedeutet. Wie das ist, nicht mal kurz ein bißchen rumzupädagogisieren, sondern mit einem Kind eine halbe Stunde, einen Tag, ein Jahr, 18 Jahre zu teilen.
curupira[QUOTE]........schau mal auf die Uhr und sag eine halbe Stunde lang "basteln" "basteln" "basteln" basteln" ......das ist eine Übung für Dich, damit Du für die Sache eine angemessene Zeitempfindung bekommst.[/QUOTE]
Was willst du mir damit sagen, ich kann ne Uhr lesen.

Ich vermute mal du hast Kinder. Baust du deine Argumentationen nur darauf auf? Ziemlich einseitig.
Ich habe zwar selber keine, aber schon mit etlichen gearbeitet.Darunter auch mit auffälligen, die eine sogenannte diagnostizierte Aufmerksamkeitstörung haben. Und aufgrund der Erfahfungen die ich gemacht habe beziehe ich meine Argumente.
xxxzinixxxhm, hört sich an, als wäre basteln mit kindern irgendwie unangenehm, weshalb man es mit einer halben stunde "basteln"-sagen vergleichen müsste...
selbst die zeit ist bekanntlich relativ. man könnte sich das verhältnis immerhin auch anhand einer halben stunde am pc, im internet, in einem gewissen forum klar machen... :rolleyes:
BomretHmmm... Es hängen hier Plakate auf denen ein kleiner Junge zu sehen ist, der eine gelbe Karte zeigt. Auf diesem Plakat steht: "Fernsehverbot..." weiter unten "...für Papa. 'Verbingen sie mehr Zeit mit ihren Kindern (sinngemäß)'". Ich mache mal ein Foto, sobald ich ein Kabel für die Digicam bekomme.

Weiterhin denke ich, dass Beowulf dahingehend Recht hat, dass die Meisten aus wirtschaftlichen Gründen keine Kinder bekommen. Die meisten Jugendlichen sind auffällig, weil sie keine Perspektiven sehen. Das hat meiner Ansicht nach nicht viel mit Genetik zu tun. Der Arbeitsmarkt schrumpft, die Aussichten verdüstern sich. Es ist also durchaus verständlich, warum kaum einer Kinder in diese Welt setzt oder auswandert.
Viele große Firmen machen jedes Jahr Milliardenprofite und verlagern dennoch ihre Werke in billigere Länder, was hier bei uns zu einer weiteren Steigerung der Arbeitslosenquote führt. Auch geben sich viele Arbeitnehmer heutzutage mit weniger zufrieden, damit sie überhaupt Arbeit haben oder selbige behalten können. Auch trauen sich immer mehr Arbeitnehmer nicht mehr krank zu machen oder lassen Urlaub, der ihnen zusteht, verfallen. Das sind rein wirtschaftliche Gründe, die meines Erachtens nach schon grotesk anmuten.
Es gibt aber auch Firmen, die wie oben schon erwähnt eigene Kindertagesstätten anbieten. Die werden auch sehr gern benutzt und die Produktivität erhöht sich meist.

Weiterhin nehmen sich viele Eltern heutzutage wirklich nicht mehr viel Zeit für ihre Kinder. Man beachte die aktuelle Diskussion um das Verbot von "Killerspielen". Keiner hat das je definiert, aber alle sind der Ansicht, dass viele Computerspiele schädlich sind. Aber die wenigsten Eltern beschäftigen sich mit eben jenem Hobby und schauen sich an, was die Kinder machen, reden mit ihnen darüber.
Natürlich gibt es hier Ausnahmen und ich kenne einige, aber dennoch finde ich es berechtigt "viele" zu sagen.
Natürlich sind auch ältere Menschen noch in der Lage und willig einer Arbeit nachzugehen. Und Menschen mit 50 Jahren gelten in meinen Augen noch nicht als "alt", da viele von ihnen noch fit und unternehmungslustig sind. Jedoch zweifle ich Rente mit 67 an. Welchen Vorteil hat es, einen so 'alten' Menschen noch Vollast arbeiten zu lassen? Diese sollten wirklich in den Ruhestand gehen dürfen und somit der jüngeren Generation Platz machen. Das soziale Model mit der "Bevölkerungspyramide" ist wahrlich nicht mehr zeitgemäß (heutzutage steht sie ja auch schon auf dem Kopf). Denn gerade durch wirtschaftliche Gründe und die Automatisierung gibt es weniger Arbeitsplätze, die man füllen kann.

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Edit:
Das deutsche Gesundheitssystem ist nicht mehr gut. Die meisten guten Ärzte wandern wegen der Zustände in deutschen Krankenhäusern ins Ausland ab. Die Schwestern sind überarbeitet, weil immer mehr Stellen gekürzt werden (Naja. Man könnte auch sagen die Schüler sind überarbeitet, da die Schwestern viel Arbeit auf sie abladen :D). Die Versorgung der Patienten kommt zu kurz und viele kommen nach wenigen Wochen wieder.
David v. Weber[QUOTE][i]Original geschrieben von Bomret [/i]
[B]
Es gibt aber auch Firmen, die wie oben schon erwähnt eigene Kindertagesstätten anbieten. Die werden auch sehr gern benutzt und die Produktivität erhöht sich meist.
[/B][/QUOTE]

Der "Betriebskindergarten" der Arbeitsstelle meiner Mutter (es ist ein Bezirkskrankenhaus, der "Betriebs"Kindergarten ist der örtliche) hat sich laut Propaganda extra an die Arbeitszeiten dort angepasst - abgesehen davon, dass er exakt eine halbe Stunde vor dem frühesten Dienstende (von Frühdiensten abgesehen) dichtmacht. Dementsprechend gut besucht ist der auch. ;)


[QUOTE]Jedoch zweifle ich Rente mit 67 an. Welchen Vorteil hat es, einen so 'alten' Menschen noch Vollast arbeiten zu lassen? Diese sollten wirklich in den Ruhestand gehen dürfen und somit der jüngeren Generation Platz machen. [/QUOTE]

Naja, andererseits: Was für einen Sinn macht es, der jüngeren Gereration Platz zu machen, wenn die dann von ihrem Gehalt für die Renten von ein bis zwei Rentnern pro Arbeitnehmer (ist das reine realistische Prognose?) aufkommen müssen (zusätzlich zu ihren anderen "Aus(/f)gaben" wie leben, konsumieren, Kinder ernähren und was für die eigene Alrtersversorgung tun etc.)?
Es ist ja leider/glücklicherweise (je nach Punkt, den man betrachtet) nicht so, dass Menschen, die in Rente gehen, einfach aus dem System fallen.
curupira[QUOTE]Naja, andererseits: Was für einen Sinn macht es, der jüngeren Gereration Platz zu machen, wenn die dann von ihrem Gehalt für die Renten von ein bis zwei Rentnern pro Arbeitnehmer (ist das reine realistische Prognose?) aufkommen müssen (zusätzlich zu ihren anderen "Aus(/f)gaben" wie leben, konsumieren, Kinder ernähren und was für die eigene Alrtersversorgung tun etc.)?[/QUOTE]
Und was bringt es den Jugendlichen die auf der Straße sitzen, keine Arbeit haben, und mit 30 zu alt und unerfahren sind, und erst recht keine Arbeit mehr finden?
So muss der Staat die Gelder, die die alten Menschen erwirtschaften, für die Jugendlichen ausgeben.
Aber eigentlich ist die Rente mit 67 Jahren sowieso relativ unrealistisch, da die Zahl der Arbeitslosen im höheren alter, alsoab 50, auch relativ hoch ist, und ich nicht glaube das es in vielen Bereichen möglich ist die Menschen so lange arbeiten zu lassen.
Außerdem wäre es schon besser junge Leute so früh wie möglich in die Arbeitsstelle zu holen. Die bedeuten immerhin neue Ideen, Techniken, Vorstellungen, wovon viele Betriebe profitieren könnten.
Bomret[QUOTE]Der "Betriebskindergarten" der Arbeitsstelle meiner Mutter (es ist ein Bezirkskrankenhaus, der "Betriebs"Kindergarten ist der örtliche) hat sich laut Propaganda extra an die Arbeitszeiten dort angepasst - abgesehen davon, dass er exakt eine halbe Stunde vor dem frühesten Dienstende (von Frühdiensten abgesehen) dichtmacht. Dementsprechend gut besucht ist der auch. ;)[/QUOTE]

Naja. Das ist dann natürlich wirklich... Aber auch andere Beispiele muss es geben. Und gerade im Krankenhaus gehen Sachen ab... Hab mal in einem gearbeitet und mich dort auch mit vielen aus anderen Kliniken augetauscht.
Aber ich schrieb ja auch es gibt einige Firmen ;)

[QUOTE]Naja, andererseits: Was für einen Sinn macht es, der jüngeren Gereration Platz zu machen, wenn die dann von ihrem Gehalt für die Renten von ein bis zwei Rentnern pro Arbeitnehmer (ist das reine realistische Prognose?) aufkommen müssen (zusätzlich zu ihren anderen "Aus(/f)gaben" wie leben, konsumieren, Kinder ernähren und was für die eigene Alrtersversorgung tun etc.)?
Es ist ja leider/glücklicherweise (je nach Punkt, den man betrachtet) nicht so, dass Menschen, die in Rente gehen, einfach aus dem System fallen.[/QUOTE]

Das ist richtig. Die Rentner wollen ja auch Rente beziehen. Aber wenn sie der jüngeren Generation Platz machen, haben diese ja überhaupt erst die Möglichkeit, Geld zu verdienen, womit sie dann auch in die Rente einzahlen können. Ansonsten kommt ja auch von 'unten' kein Geld nach. Was soll man sonst machen? Die Alten schuften lassen, bis sie irgendwann tot umfallen? ;)

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Edit:
Wenn die jüngere Generation somit Geld verdient, wird auch das Kinderkriegen wieder "interessanter", da es Perspektiven gibt und der eigene Unterhalt vorerst mit einer Arbeitsstelle gesichert ist. Natürlich würde dieses Prozedere eine ganze Weile brauchen. Jedoch ist es vor allem wichtig erst einmal wieder Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen. Das geht aber nicht, wenn diese ins Ausland verlegt werden. Und da sollte die Bundesregierung meiner Meinung nach ansetzen und nicht beim Bürger. Denn "Der Staat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Staat." (Albert Einstein)
Premutoshmm danke damit hast du ungefähr gesagt die neuen bundesländer wären von asozialen 17-30 jährigen bevölkert (in der ddr war fast jedes kind in der kita weil ja auch frauen theoretisch arbeiten könn)
... ich find kitas praktisch so muss man fürs kind nich auf die arbeit verzichten und das der bund plant kita-plätze kostenfrei anzubieten is auch prima für die wirtschaft weil man hat ja mehr geld ...
und das die unterbringung in einer kita zu asozialem verhalten führt find ich einfach nur dumm sorry aber ich würd sagen das es die sozialkompetenz sogar noch steigert da viel kontakt mit anderen menschen
Montrose[QUOTE]Ich habe zwar selber keine, aber schon mit etlichen gearbeitet.Darunter auch mit auffälligen, die eine sogenannte diagnostizierte Aufmerksamkeitstörung haben. Und aufgrund der Erfahfungen die ich gemacht habe beziehe ich meine Argumente.[/QUOTE]Deine Erfahrungen sind nicht viel wert. Denn sie stammen erstens nur von einer bestimmten Gruppe von Kindern. Wenn ein Psychiater den ganzen Tag nur mit Depressiven zu tun hat, vergißt er manchmal auch, daß es auch noch nichtdepressive Menschen gibt. Zweitens erlebst Du nur einen Ausschnitt des Kinderalltages. Und drittens ist Deine Beziehung zu den Kindern professioneller und nicht persönlicher Art.

Schon klar, daß da Frust (burnout?) aufkommt. Eine realistische Einschätzung der Leistung von Eltern und des Wertes von Kindern ist aus Deiner Position nicht möglich. Du bist in meinen Augen keine Expertin für Kinder.

[QUOTE]Der Arbeitsmarkt schrumpft, die Aussichten verdüstern sich. Es ist also durchaus verständlich, warum kaum einer Kinder in diese Welt setzt oder auswandert.[/QUOTE]Wäre es da nicht vernünftiger, den Arbeitsmarkt zu erweitern und die Aussichten zu verbessern? I

[QUOTE]Aber die wenigsten Eltern beschäftigen sich mit eben jenem Hobby und schauen sich an, was die Kinder machen, reden mit ihnen darüber.[/QUOTE]Aha, Du kennst also die meisten der 10 Mio. Eltern und ihren Alltag persönlich? Erst werden Eltern in jeder Hinsicht benachteiligt, und dann müssen sie sich auch noch moralisch ankläffen lassen. Klar, wer keine Kinder hat, kann auch nichts falsch machen. Wo soll dabei das Kunststück sein?
Weiterer Punkt: hättest Du als 14jähriger wollen, daß sich Deine Elterrn ständig mit Dir beschäöftigen, sich in alles einmischen, alle Deine Hobbies teilen? Mich hätte das angekotzt und hat mich auch angekotzt.

[QUOTE]Diese sollten wirklich in den Ruhestand gehen dürfen und somit der jüngeren Generation Platz machen.[/QUOTE]Mit diesem Argument haben Firmen in den letzten 10 Jahren ältere Leute in den Vorruhestand geschickt, zum Teil mit gigantischer staatlicher Unterstützung. Das Geld fehlt heute an anderer Stelle.
Moral ist schön und gut, denn die kostet ja (scheinbar!) nichts. Aber wenn jüngere nur noch arbeiten, um die Renten der Alten zu bezahlen, kann da ja auch was nicht stimmen. Schon mal auf einen Gehaltszettel geguckt und die Abgaben angeschaut. Schon mal nachgerechnet, was Du von der jetzt eingezahlten rente später selbst mal rausbekommst. Schon mal drüber nachgedacht, was es bedeutet, daß die ältere Generation noch Eigenheimzulage bekam, die zukünftige generation aber nicht mehr. Das sind auf die Lebenszeit zusammengerechnet Summen von mehreren 100.000 Euro differenziert zwischen den Alten und den kommenden Generationen.
Kleiner Tipp an Dich: erst rechnen, dann reden. Kannst ja mal Deinen Mathelehrer danach fragen, der kann Dir dann auch gleich Zinseszins-Rechnung beibringen.

[QUOTE]Denn gerade durch wirtschaftliche Gründe und die Automatisierung gibt es weniger Arbeitsplätze, die man füllen kann.[/QUOTE]Nö, so ist das nicht richtig. Arbeitsplätze werden nicht wegen Automatisierung, sondern wegen Lohnnebenkosten etc. in Deutschland reduziert. Und diese reduktion bedeutet auchnicht, daß die Arbeitsplätze einfach verschwidnen. Sondern die Arbeitsplätze werden ins Ausland ausgelagert. Die "Automatisierung" ist ein Märchen. Für Qualitätsproduktion unter hoher Nachfrage wäre immer noch genug Arbeit vorhanden, ganz zu schweigen vom Dienstleistungsbereich.

[QUOTE]So muss der Staat die Gelder, die die alten Menschen erwirtschaften, für die Jugendlichen ausgeben.[/QUOTE]Was erwirtschaften denn die alten Menschen so? Wie gesagt, es sind sehr viele mit 50 in den Vorruhestand gegangen.

[QUOTE]Außerdem wäre es schon besser junge Leute so früh wie möglich in die Arbeitsstelle zu holen. Die bedeuten immerhin neue Ideen, Techniken, Vorstellungen, wovon viele Betriebe profitieren könnten.[/QUOTE]Nö. In Betrieben herrscht Hierarchie. Da hat kein Mensch Lust, daß plötzlich ein Neuling alles umkrempelt. Deine Vorstellungen sind recht lebensfern.

[QUOTE]Die Alten schuften lassen, bis sie irgendwann tot umfallen?[/QUOTE]Für die jetzige Generation: Nein. Für Dich, wenn Du mal alt bist: ja.

Euch Jungen fehlt irgendwie das volkswirtschaftliche Grundwissen, um zu begreifen, daß es um Euch geht und was auf Euch zukommt. Vielleicht sollte man, wie mein afrikanischer Freund immer sagt, doch erst mal bei der Bildung anfangen. Ohne entsprechendes Grundwissen, wie eine Gesellschaft funktioniert, könnt Ihr weder mitreden noch Eure Interessen vertreten. Und genau das wäre ja Demokratie: daß nicht Papa Staat aus eigenem Antrieb alles verschenkt (das wäre dann Sozialismus), sondern das politische Interessengruppen das Notwendige einfordern.
Ihr habt keine Lobby oder Interessengruppe. Ihr steht nur da und laßt Euch die Hosen runterziehen. :D
xxxzinixxxallein schon aufgrund des gerade mal wieder vorherrschenden umgangstones behaupte ich jeweils das gegenteil aller vorangegangenen äußerungen.
immer diese oberschlauen alten... :rolleyes:
MontroseMir ist klar, daß ich auch Leute verteidige, die gar nicht begreifen, daß ich auf ihrer Seite bin. :cool:
curupira[QUOTE]hmm danke damit hast du ungefähr gesagt die neuen bundesländer wären von asozialen 17-30 jährigen bevölkert (in der ddr war fast jedes kind in der kita weil ja auch frauen theoretisch arbeiten könn).. ich find kitas praktisch so muss man fürs kind nich auf die arbeit verzichten und das der bund plant kita-plätze kostenfrei anzubieten is auch prima für die wirtschaft weil man hat ja mehr geld ...und das die unterbringung in einer kita zu asozialem verhalten führt find ich einfach nur dumm sorry aber ich würd sagen das es die sozialkompetenz sogar noch steigert da viel kontakt mit anderen menschen[/QUOTE]
Wer bitteschön hat das denn gesagt?
Natürlich wäre es gut den Kindergarten erstmal für alle zu öffnen, da dieser teilweise für manche Kinder gesperrt war, da die Eltern zu hause waren.
Außerdem würde eine Herabsenkung der Kosten auch schon Ausreichen diesen attraktiver zu machen. Trotzdem ändert das nichts daran das häufig nicht genug Plätze zu Verfügung stehen. In vielen Kindergärten gibt es Wartelisten. erstmal müsste für genügend Plätze gesorgt werden. Und wo wir schon bei der ehemaligen DDR sind. Dort waren Kinderkrippen sehr verbreitet, welche ich garnicht mal für schlecht halte.Sie sind kostengünstiger als eine Tagesmutter,die Frauen könnten früher wieder arbeiten gehen, was ein Anreiz für Frauen sein könnte doch über eigene Kinder nachzudenken.
BomretJaja. Der Umgangston verrät viel... Ich bin da kein unschuldiges Lamm, aber ich werde in Zukunft darauf verzichten, mich diesem Stil anzuschließen.

Lieber Montrose. Zuerst einmal gehe ich nun schon seit ein paar Jahren nicht mehr zur Schule und ob Du's glaubst oder nicht: Ich habe tatsächlich schon in mehreren Branchen gearbeitet. In kleinen Dorffirmen und in Größeren (damit meine ich nicht größere Dorffirmen ;)).
Damit, dass Du "uns junge" alle über einen Kamm scherst, zeigst Du uns ja ein tolles Bild von Dir. Es wäre vielleicht angebracht mal zu sagen, woher Du Deine Erfahrungen beziehst. Denn dann ist es uns vielleicht auch möglich, Dich und Deine Ansichten zu verstehen ;)

[quote]Deine Erfahrungen sind nicht viel wert. Denn sie stammen erstens nur von einer bestimmten Gruppe von Kindern. Wenn ein Psychiater den ganzen Tag nur mit Depressiven zu tun hat, vergißt er manchmal auch, daß es auch noch nichtdepressive Menschen gibt. Zweitens erlebst Du nur einen Ausschnitt des Kinderalltages. Und drittens ist Deine Beziehung zu den Kindern professioneller und nicht persönlicher Art.

Schon klar, daß da Frust (burnout?) aufkommt. Eine realistische Einschätzung der Leistung von Eltern und des Wertes von Kindern ist aus Deiner Position nicht möglich. Du bist in meinen Augen keine Expertin für Kinder.[/quote]

Siehe oben. Was macht Dich zum Experten für Kinder? Ich denke man kann sich schon ein Bild von den vorherrschenden Zuständen machen, auch wenn man selbst noch keine Kinder hat. Denn auch wir waren mal jung, haben uns eventuell sogar mit unseren Eltern zusammen um kleine Geschwister (vom Babyalter an) gekümmert und somit auch mit ihnen zusammengelebt. Ein Psychiater sollte in der Lage sein, auch den Rest nicht zu vergessen. Denn sonst wäre er ein schlechter Psychiater. Weiterhin kenne ich selbst aus Erfahrung, dass auch wenn man in einem Beruf mit Menschen arbeitet, sich diesen auch persönlich annähern kann und. Ja, es gibt auch heute noch menschen mit offenen Ohren für ihre Mitmenschen.

[quote]Wäre es da nicht vernünftiger, den Arbeitsmarkt zu erweitern und die Aussichten zu verbessern?[/quote]

Eben jenes ist ja meine Absicht. Dafür müssen Arbeitsplätze geschaffen werden und ich denke ich hab das auch oben gesagt.

[quote]Aha, Du kennst also die meisten der 10 Mio. Eltern und ihren Alltag persönlich? Erst werden Eltern in jeder Hinsicht benachteiligt, und dann müssen sie sich auch noch moralisch ankläffen lassen. Klar, wer keine Kinder hat, kann auch nichts falsch machen. Wo soll dabei das Kunststück sein?
Weiterer Punkt: hättest Du als 14jähriger wollen, daß sich Deine Elterrn ständig mit Dir beschäöftigen, sich in alles einmischen, alle Deine Hobbies teilen? Mich hätte das angekotzt und hat mich auch angekotzt.[/quote]

Kennst du denn die meisten der 10mio. Eltern persönlich oder gehst Du hier auch wieder nur von persönlichen Erfahrungen aus? Wie gesagt: Wir alle haben mal in Familien verschiedener Zusammenstellung und Schichten gelebt und dies bei Bekannten, Freunden miterlebt. Jemanden absolut irgend ein Wissen abzusprechen und dann auch noch in dieser Art...
Es geht auch nicht darum, dass Eltern die ganze Zeit mit ihren Kindern verbringen, jedoch wissen viele einfach nicht, was ihre Kinder da eigentlich machen. Bestes Beispiel: Die schwarze Szene. Wieviele Eltern denken ihre Kinder seinen Satanisten, weil sie lieber auf das Bild in den Medien hören, als sich einfach mal zwei Zimmer weiter zu bequemen und ihren Nachwuchs persönlich zu fragen?

[quote]Mit diesem Argument haben Firmen in den letzten 10 Jahren ältere Leute in den Vorruhestand geschickt, zum Teil mit gigantischer staatlicher Unterstützung. Das Geld fehlt heute an anderer Stelle.
Moral ist schön und gut, denn die kostet ja (scheinbar!) nichts. Aber wenn jüngere nur noch arbeiten, um die Renten der Alten zu bezahlen, kann da ja auch was nicht stimmen. Schon mal auf einen Gehaltszettel geguckt und die Abgaben angeschaut. Schon mal nachgerechnet, was Du von der jetzt eingezahlten rente später selbst mal rausbekommst. Schon mal drüber nachgedacht, was es bedeutet, daß die ältere Generation noch Eigenheimzulage bekam, die zukünftige generation aber nicht mehr. Das sind auf die Lebenszeit zusammengerechnet Summen von mehreren 100.000 Euro differenziert zwischen den Alten und den kommenden Generationen.
Kleiner Tipp an Dich: erst rechnen, dann reden. Kannst ja mal Deinen Mathelehrer danach fragen, der kann Dir dann auch gleich Zinseszins-Rechnung beibringen.[/quote]

Wo habe ich denn gesagt, dass die Jüngeren nur noch für die Alten arbeiten sollen? Natürlich kann da was nicht stimmen! Aber mit einem gewissen Alter (was denke ich mit 50 noch nicht erreicht ist) kann kein Mensch mehr am Fließband stehen oder im Stahlwerk arbeiten. Zumindest würde ich das keinem wünschen. Ich glaube auch nicht, dass ich später überhaupt nochmal Rente bekomme und genauso denke ich, dass das derzeitige Modell überholt ist.
Du wirst es nicht glauben, aber mein Mathelehrer hat mir damals tatsächlich die Zinseszinsrechnungbeigebracht :eek:

[quote]Nö, so ist das nicht richtig. Arbeitsplätze werden nicht wegen Automatisierung, sondern wegen Lohnnebenkosten etc. in Deutschland reduziert. Und diese reduktion bedeutet auchnicht, daß die Arbeitsplätze einfach verschwidnen. Sondern die Arbeitsplätze werden ins Ausland ausgelagert. Die "Automatisierung" ist ein Märchen. Für Qualitätsproduktion unter hoher Nachfrage wäre immer noch genug Arbeit vorhanden, ganz zu schweigen vom Dienstleistungsbereich.[/quote]

Da stimm ich Dir zu. Es gibt viele Faktoren. Doch ich dachte ich hätte das deutlich gemacht, als ich ansprach, dass viele Unternehmen Arbeitsplätze ins Ausland verlegen, eben aus wirtschaftlichen Gründen. Wenn das nicht deutlich war, 'tschuldige.
Das Problem ist doch, dass sich heutzutage wesentlich weniger Menschen handgemachte 'Qualitätsprodukte' leisten können oder lange darauf sparen müssen. Die meisten Leute gehen nun mal zu Ikea und nicht zum 'handmade' Möbelhaus.

[quote]Was erwirtschaften denn die alten Menschen so? Wie gesagt, es sind sehr viele mit 50 in den Vorruhestand gegangen.[/quote]

Wie ich oben schon sagte, halte ich das auch für übertrieben. Und wie ich auch sagte, sind Menschen mit 50 für mich noch nicht 'alt'.

[quote]Nö. In Betrieben herrscht Hierarchie. Da hat kein Mensch Lust, daß plötzlich ein Neuling alles umkrempelt. Deine Vorstellungen sind recht lebensfern.[/quote]

Du wirst staunen, aber es soll tatsächlich Betriebe geben, die neue kreative Ideen fördern und nicht unterbinden.

[quote]Für die jetzige Generation: Nein. Für Dich, wenn Du mal alt bist: ja.[/quote]

Da ich Deine Aussage nicht richtig zu deuten vermag, lass ich das jetzt mal und hoffe, Du erklärst es mir. Ich verstehe sie als Beleidigung.

[quote]Euch Jungen fehlt irgendwie das volkswirtschaftliche Grundwissen, um zu begreifen, daß es um Euch geht und was auf Euch zukommt. Vielleicht sollte man, wie mein afrikanischer Freund immer sagt, doch erst mal bei der Bildung anfangen. Ohne entsprechendes Grundwissen, wie eine Gesellschaft funktioniert, könnt Ihr weder mitreden noch Eure Interessen vertreten. Und genau das wäre ja Demokratie: daß nicht Papa Staat aus eigenem Antrieb alles verschenkt (das wäre dann Sozialismus), sondern das politische Interessengruppen das Notwendige einfordern.
Ihr habt keine Lobby oder Interessengruppe. Ihr steht nur da und laßt Euch die Hosen runterziehen.[/quote]

Aha. Hast Du das studiert oder redest Du von persönlichen Erfahrungen? In beiden Fällen: Es ist traurig, dass Du anscheinend niemandem irgendein Wissen und Erfahrung zutraust.
Aber Dein afrikanischer Freund hat Recht. Bildung ist ein wichtiges Thema. Doch damit 'die jungen' von heute überhaupt Lust auf bildung haben sollte man dafür sorgen, dass sie erstens aus integeren Familien kommen und zweitens Perspektiven haben.
Hast Du eine Lobby? Klasse. Denn gerade das wirtschaftliche Lobbyistentum sorgt dafür, dass die Politik in Deutschland so verquer geht.

Ich hoffe mal, dass Du irgendeine Antwort jetzt mal in einer Art vorbringst, in der Du Dich nicht über andere stellst. denn eben jenes ist aus Deinen Worten erkennbar. Wenn Du uns für dumm und unerfahren hälst, bitte klär uns auf. Aber nicht so. Und dann nimm es hin, dass wir auch schon was erlebt haben und nicht behütet in Mamas Schoß sitzen und uns unfundierte Gedanken machen.
Montrose[QUOTE] Was macht Dich zum Experten für Kinder? Ich denke man kann sich schon ein Bild von den vorherrschenden Zuständen machen, auch wenn man selbst noch keine Kinder hat. [/QUOTE]Na, wenn jeder sich ein Bild machen kann, dann darf ich das wohl auch, ohne irgendwelche Expertisen oder sonstigen "Erfahrungen" daherzubringen. Man sollte auch bedenken, daß nicht ich angefangen habe mit Behauptungen um sich zu schmeißen wie "Asoziale -> Fernsehgucken -> gestörte Kinder". Sondern ich verstehe meine Postings als Reaktion auf doch etwas zu schlichte Erklärungsmodelle.


Zwei Dinge machen mich nachdenklich:

1. Obwohl anscheinend jeder sich ein Bild machen kann, gibt es verschiedene Meinungen und Interpretationen zur selben Sache.

2. Wenn sich in einem Board kinderlose Singles treffen, dann haben die möglicherweise gar kein Interesse, andere Sichtweise kennenzulernen, sondern sie wollen nur ihren eigenen Lebensweg als den Besseren gegenüber anderen hervorheben.


Ich beobachte das oft im Bekanntenkreis und empfinde das wie ein starker Schmerz, als eine unsägliche Anmaßung und Ungerechtigkeit, wenn Leute ohne Kinder plötzlich rummotzen: "Das Kind schreit, können die Eltern das nicht besser erziehen", "haha, das Kind zeigt Verhaltensauffälligkeiten."

Ich halte das für unsittlich und böse, andere bei einer Aufgabe mieszumachen, die man selbst anscheinend nicht zu übernehmen bereit ist.

Dazu kommt noch, daß die meisten kindliches Verhalten gar nicht mehr richtig einschätzen können. Die wittern hinter jedem Weinen, hinter jedem mal über die Polster rennen, hinter jeder Fünf in der Schule oder wenn mal ein Entwicklungsschritt zwei Monate später erfolgt die Neurose. Ja WITTERN, wie die Hunde, wie die Kojoten, wie die Aasfresser: guck mal, was die Eltern für Probleme haben.

Um mal zum Fernsehkonsum zurückzukommen: es ist ja etwas scheinheilig, Kindern Fersehkonsum, Handies, Alcopops usw. anzukreiden, wenn die Gesellschaft prächtig damit Kohle macht. Die Politik ist allmächtig, sie kann jederzeit das Freizeitverhalten von Menschen beeinflussen. Doch die Politik hat überhaupt kein Interesse daran, den Fernsehkonsum von Jugendlichen einzudämmen. Denn immerhin erzieht das Fernsehen die Jugendlichen zu guten Konsumenten (Werbung) und es ist auch das Hauptmedium, mit dem Politiker ihre Lügen zu verbreiten trachten.

Was mache ich hier? Ich will einfach die andere Seite zu Gehör bringen. Ich will verhindern, daß hier ein Kuschelthread entsteht, wo man sich gegenseitig versichert, wie doof Familien, Kinder, Eltern eigentlich sind. Denn da ist bei mir irgendwann die Geschmacksgrenze erreicht.

[QUOTE]Für die jetzige Generation: Nein. Für Dich, wenn Du mal alt bist: ja.
Da ich Deine Aussage nicht richtig zu deuten vermag, lass ich das jetzt mal und hoffe, Du erklärst es mir. Ich verstehe sie als Beleidigung.[/QUOTE]Wenn Du öfters Zeitung lesen würdest, müßtest Du Dich nicht so oft beleidigt fühlen. Tatsachen richten sich nicht nach unserer Befindlichkeit, sie reagieren nicht darauf, ob sie uns gefallen oder nicht .... Tatsachen sind einfach da. Neutral, ohne gut oder böse, ohne beleidigend oder nichtbeleidigend zu sein.
Wenn jemand Dir sagt 2 + 2 = 4, und Du fährst denjenigen an "Wie böse, so etwas zu behaupten", dann ist 2 + 2 immer noch 4. Und dasselbe gilt auch für Rentenberechnungen.
curupiraNiemand hat gesagt, Familie, Kinder oder Eltern seien doof. Und du kannst nicht erwarten das hier nur Leute sind die Kinder haben, und älter. Ich bin halt noch jung, und einfach noch nicht bereit dafür Kinder zu bekommen, und ich denke das ist eine wichtige Voraussetzung, denn nur dann kann man auf die Kinder eingehen.
Natürlich ist es für Kinderlose schwer sich in das Elternsein hineinzuversetzen, und wie du schon sagtest sie wissen nicht wie das ist den ganzen tag für mehrere Jahre mit dem Kind zusammenzu wohnen. Aber auch Kinderlose haben Kontakt zu Kindern und eigentlich ging es in dem Beitrag auch darum das es zu wenig Kinder gibt ...steht ja alles vorne. Das ist ein Thema das eigentlich sehr politischist und wo auch kinderlose was beitragen können.
[QUOTE] Die Politik ist allmächtig, sie kann jederzeit das Freizeitverhalten von Menschen beeinflussen. Doch die Politik hat überhaupt kein Interesse daran, den Fernsehkonsum von Jugendlichen einzudämmen. Denn immerhin erzieht das Fernsehen die Jugendlichen zu guten Konsumenten (Werbung) und es ist auch das Hauptmedium, mit dem Politiker ihre Lügen zu verbreiten trachten.[/QUOTE]
Da geb ich dir vollkommen Recht, die Politik könnte viele Bereiche gestalten, doch dafür wird einfach zu wirtschaftlich und geldgierig gedacht.
Move over Kate[QUOTE]Ich halte das für unsittlich und böse, andere bei einer Aufgabe mieszumachen, die man selbst anscheinend nicht zu übernehmen bereit ist.[/QUOTE]

Ist leider ein vielzu häufiges Symptom - wer nichts macht, macht auch keine Fehler. Zutreffend, was eine Mieterin in unserem Haus sagte (Aussiedlerin mit coolem schwäbischen Dialekt): "Die Kinners, des ist die greest Freid..." Hätt ich früher auch nicht gedacht. Aber man wird ja älter und reifer. Es sei denn, man ist berufsjugendlich, rennt als Ü40 noch jeden Woche in die Disko und orientiert sich am Viva-Chic...
BomretNa bitte, es geht doch :D Ich danke Dir für Deine Antwort. Mit der Beleidigung allerdings hast Du mich glaube ich falsch verstanden...
Ich dachte Du würdest mir persönlich wünschen irgendwann im hohen Alter bei der Arbeit tot umzufallen. Hätte ich vielleicht gleich schreiben sollen.
Ich hab nix dagegen mich vom Gegenteil meiner Ansichten überzeugen zu lassen, dann möchte ich das aber auch vernünftig erklärt haben. ;)

Es zeigt sich auf jeden Fall, dass die meisten hier ähnlich denken. Natürlich gibt es verschiedene Meinungen. Das was Du soeben geschrieben hast kann ich auch sehr gut verstehen und es ist stimmig. Nie habe ich behauptet Eltern seien doof, aber bei vielen sind nun mal die hier beschriebenen "Symptome" anzutreffen.
Die von Dir beschriebenen Leute kenne ich zur Genüge. Finde es auch furchtbar. Warum sollen Kinder nicht auch mal schreien dürfen? Dafür sind sie Kinder! Die Erwachsenenwelt kommt noch schnell genug, wo sie sich anpassen müssen... Ist es nicht besser, wenn man sein Kind so erzieht, dass es im Geiste zum Teil auch noch Kind bleibt? Damit meine ich Folgendes: Kinder sind meist unvoreingenommen, neugierig und offen für Unbekanntes. Folgendes Beispiel: Man sitzt schwarz angezogen irgendwo und es kommen Eltern mit Kleinkind vorbei. Das Kind guckt neugierig und wenn man selbst winkt, lächelt es und winkt zurück. Die Eltern sehen das, schauen schockiert und böse und zerren das Kind weg. Niemand will verallgemeinern und es gibt aufgeschlossene Eltern, jedoch ist obiges Beispiel eher der Fall.
Lady Ligeiaich möchte einfach keine Kinder weil sie nicht in mein Leben rein passen, aber deshalb würde ich mir nie vom Staat eins aufzwingen lassen, von wegen du musst sonst ... ich brauche niemanden der für mich etwas einbezahlt damit ich später ne Rente bekomme, für diesen Fall habe ich mich Versicherungstechnisch abgesichert und muss mir deshalb keine Sorgen machen.

Familien mit vielen Kindern haben abe auch nichts davon, wenn der Staat uns Kinderlosen Geld abknüpfen will, sie bekommen nicht mehr ...!

Irgendwo habe ich gelesen, dass das Abtreibungsrecht dafür verantwortlich wäre das viele keine Kinder mehr haben möchten, finde ja nun wirklich nicht dass das was damit zu tun hat.

Da merkt man mal wieder dass es allen nur ums Geld geht.
StonehengeLese und höre neuerdings immer wieder eine ganze Menge Senf zum Thema Kinderarmut und will jetzt hier auch mal meine Meinung kundtun.

Also ich sehe beim besten Willen kein Problem darin, daß es heutzutage weniger Kinder in Dtl. gibt. Selbst wenn es nur 1 Kind pro Frau wäre (entspräche einer Halbierung der Bevölkerung pro Generation) würde ich das keineswegs als kritisch ansehen. Schaut doch alleine mal wieviele Probleme sich dadurch in 20 Jahren in Wohlgefallen auflösen würden: Mangel an Ausbildungsplätzen, Hohe Jugendarbeitslosigkeit, fehlende Arbeitsmarktchancen für Ältere (wenns wenig Junge gibt werden auch wieder mehr Ü55 eingestellt), pipapo. Wir würden eine Vorreiterrolle darin einnehmen, das Wachstum der Weltbevölkerung zu bremsen, welches sich global zusammen mit zunehmenden Bedürfnissen momentan zu einem der größten Probleme auswächst. Parolen wie "Volk ohne Raum" würden bei einer sinkenden Bevölkerung auch eher selten auf fruchtbaren Boden fallen.
Solang die Kinderrate niemals ganz auf 0 zurückgeht gibt es immer noch die Möglichkeit daß diese auch mal wieder steigt.

Die ständigen Sprüche ala "wenns zuwenig Kinder gibt bezahlt niemand die Rente" sind doch mal rein vom Ressourcenstandpunkt betrachtet ziemlicher Humbug. Es sind doch mit fortschreitender Automatisierung immer weniger Arbeitskräfte notwendig um für alle (also auch die Rentner) genügend Lebensmittel und Bedarfsgüter herzustellen. Ernährte ein Bauer vor 100 Jahren vielleicht 2 Familien, so ist es heute schätzungsweise das 10fache. Der zunehmende Bedarf an Arbeitskräften im Gesundheits- & Pflegebereich könnte auf absehbare Zeit aus dem immer noch anwachsenden Heer der Arbeitslosen gedeckt werden. Natürlich wäre dafür eine sinnvolle Organisation erforderlich, und nicht der derzeitige Trend alles zu privatisieren/marktwirtschaftlich zu machen. Der marktwirtschaftliche Betreiber wird nämlich nur so viel Pflegekräfte einstellen wie zur Aufrechterhaltung des Betriebes unbedingt notwendig sind, um möglichst viel Gewinn einzufahren bzw. überhaupt konkurrenzfähig bleiben zu können. Man sieht ja was dabei herauskommt, es gibt Massen von Arbeitslosen und in Altersheimen, Krankenhäusern usw. rennen sich die Pflegekräfte teils einen Wolf und die Patienten bekommen nicht soviel Betreuung wie eigentlich gut für sie wäre. Man muß ja schon von Glück reden wenn unter Mittag der Zivi mal Zeit hat mit den Rollstühlen rauszufahren an die frische Luft.
Man kann dann vielleicht nicht unbedingt in der Südsee Urlaub machen als Rentner und aller 4 Jahre ein neues Auto sollte es dann vielleicht auch nicht mehr sein, aber am Hungertuch müßte wegen der wenigen Kinder nicht gleich jemand nagen.

Übrigens habe ich vollstes Verständnis für die Gründe, zur jetzigen Zeit keine Kinder in die Welt zu setzen. Klimawandel incl. Naturkatastrophen, zunehmende Verschmutzung und Verbrauch der Ressourcen, immer stärkeres Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich (sowohl innerhalb Dtl. als auch global)... so richtig viel Spaß werden die Kinder denn mal wohl nicht haben wenn sie älter sind.

Gruß
Stone
MontroseEs ist doch sehr merkwürdig, daß niemand auf meinen Einwand einging, daß Hausfrauen steuerrechtlich und mit der Rente benachteiligt werden.

Soweit ich das hier herauslese, geht es den Singles prächtig, und sie sehen keinen Handlungsbedarf.

Es ist ja aber so, daß eine Gesellschaft nicht nur für eine Gruppe, sondern für alle mitdenken muß. Das Problem ist, daß in den Positionen, in denen für die gesamte Gesellschaft mitgedacht werden muß, zunehmend Singles hocken, welche die Bedürfnisse von Familien gar nicht kennen.

Da entsteht dann eben die Situation, daß sich Familien unter Umständen gegen die Unwissenheit von Singles wehren müssen. Immerhin tragen Familien nicht nur für sich, sondern auch für ihre Kinder Verantwortung und können deshalb das Feld nicht einfach so Leuten überlassen, die weniger Verantwortung tragen und deshalb auch ein bißchen gedankenloser sind.

[QUOTE]für diesen Fall habe ich mich Versicherungstechnisch abgesichert und muss mir deshalb keine Sorgen machen.[/QUOTE]
Wie sieht das bei einer Frau mit 3 Kindern aus?

[QUOTE]Familien mit vielen Kindern haben abe auch nichts davon, wenn der Staat uns Kinderlosen Geld abknüpfen will, sie bekommen nicht mehr ...![/QUOTE]Warum nicht? Natürlich kann man, wenn man den einen nimmt, den anderen geben.

[QUOTE]Der zunehmende Bedarf an Arbeitskräften im Gesundheits- & Pflegebereich könnte auf absehbare Zeit aus dem immer noch anwachsenden Heer der Arbeitslosen gedeckt werden.[/QUOTE]Das anwachsende Heer wird selbst doch auch immer älter. Sollen 60Jährige 80jährige pflegen?

[QUOTE]Natürlich wäre dafür eine sinnvolle Organisation erforderlich, und nicht der derzeitige Trend alles zu privatisieren/marktwirtschaftlich zu machen.[/QUOTE]Dafür plädiere ich schon lange: daß endlich auch mal Frauen einen Zivildienst leisten und nicht nur die Männer. Wenn Frauen keine kinder mehr bekommen und demnach wie Männer leben, dann sollten Frauen auch wie Männer behandelt werden.

[QUOTE]Übrigens habe ich vollstes Verständnis für die Gründe, zur jetzigen Zeit keine Kinder in die Welt zu setzen. Klimawandel incl. Naturkatastrophen, zunehmende Verschmutzung und Verbrauch der Ressourcen[/QUOTE]Das sind läppische Gründe. Kinder sind mitten in den Weltkriegen und in den schlechten Nachkriegsjahren auf die Welt gekommen. Im Vergleich dazu haben wir heutzutage ein Schlaraffenland.

[QUOTE]Wir würden eine Vorreiterrolle darin einnehmen, das Wachstum der Weltbevölkerung zu bremsen,[/QUOTE]Welches "wir". Dieses "wir" gibt's doch gar nicht. Oder willst Du mir weismachen, Du bezeichnest Dich als deutsch?

Sicher ist, dieses Land wird nicht leer bleiben. Wenn die Deutschen immer weniger werden, kommen halt andere Völker hier rein, die mehr mit diesem Land anzufangen wissen als wir. So betrachtet mach ich mir auch keine Sorgen. Die Türken sind mir genauso lieb wie meine Mitdeutschen.
curupira[QUOTE]Es ist doch sehr merkwürdig, daß niemand auf meinen Einwand einging, daß Hausfrauen steuerrechtlich und mit der Rente benachteiligt werden.[/QUOTE]
Das Problem was ich hier sehe, ist das 'Hausfrau' vor dem Gesetz kein anerkannter Beruf ist. Berichtigt mich wenn ich mich irre. Es sind keine wirklichen Kriterien vorhanden die besagen was eine Hausfrau ausmacht, immerhin gibt es für jede Stelle eine ausführliche Beschreibung.
Ich respektiere Frauen, wie auch Männer, die sich dafür entscheiden, denke aber wenn man sich für diese Art und Weise entscheidet muss man dann auch die Konsequenzen tragen, man weiß es ja vorher.
Es ist nunmal auch so, dass sich jeder der zuhause ist, sich dann Hausfrau/Hausmann nennen könnte um die höhere Rente zu bekommen, dann müssten wirklich Kriterien aufgestellt werden, dass das als richtiger Beruf angesehen wird, auch mit Einkommen und Steuern um die Rentenerhöhung für diese zu rechtfertigen.
[QUOTE]Soweit ich das hier herauslese, geht es den Singles prächtig, und sie sehen keinen Handlungsbedarf. [/QUOTE]
Es geht ganz sicher nicht allen Singles gut, diese haben auch genug Sorgen mit niedriger Bezahlung, hohen Steuern usw.
Diese haben auch nicht so viele Auffangmöglichkeiten wie dies Familen bieten. Sei es im emotionalen wie wirtschaftlichen Bereich.
[QUOTE] Zitat:Familien mit vielen Kindern haben abe auch nichts davon, wenn der Staat uns Kinderlosen Geld abknüpfen will, sie bekommen nicht mehr ...!
Warum nicht? Natürlich kann man, wenn man den einen nimmt, den anderen geben. [/QUOTE]
Ich bezweifle auch, dass das Geld was den Kinderlosen abgenommen wird, wirklich den Familien zugute kommt, weil doch die Vergangenheit gezeigt hat, dass solches Geld genutzt wird um Haushaltslöcher zu stopfen. Siehe Ökosteuer was für die Renten verwendet wurde.
Ansonsten denke ich auch das Familen etwas mehr Vergünstigungen bräuchten, doch bei der Steuerreform haben ja auch nur die profitiert die Geld haben.
[QUOTE]Dafür plädiere ich schon lange: daß endlich auch mal Frauen einen Zivildienst leisten und nicht nur die Männer. Wenn Frauen keine kinder mehr bekommen und demnach wie Männer leben, dann sollten Frauen auch wie Männer behandelt werden.[/QUOTE]
Stimmt. Die Frauen sind immer so für Gleichberechtigung und hier ist ganz klar mal ein Fall der Diskriminierung der Männer zu finden.
xxxzinixxxwieso, das gibts doch schon!? allerdings fortschrittlicherweise auf freiwilliger basis. nennt sich dementsprechend auch "freiwilliges soziales jahr"... jedenfalls hat es sich vor mehr als 20 jahren mal so genannt... oder ist das etwa abgeschafft worden??? da ackerte man ein jahr lang in einer sozialen einrichtung für kost, logis und ein taschengeld.
DarketGibts immernoch und wird in Zeiten, in denen es die Regel ist nicht direkt nach der Schule studieren zu können immer beliebter. So beliebt, dass es bisweilen wirklich schwer ist einen Platz zu bekommen.
BomretEin Paradoxon... Der Staat, der Gutes will und nur Blödsinn schafft :D

Das freiwillige Jahr kann man aber nicht mit einem 'Zwangsdienst', wie dem Wehr- oder Zivildienst gleichsetzen (es sei denn, man schafft es sich bei der Musterung krank genug anzustellen). Also entweder alle machen einen Zwangsdienst oder jedweder Dienst auf freiwilliger Basis. Ich selbst würde Zweiteres bevorzugen. So kann jeder, der neue Erfahrungen machen möchte in diesen Dienst eintreten (natürlich mit entsprechendem Engelt) oder direkt ins "richtige" Berufsleben einsteigen.

P.S.:
Während man im Wehr- oder Zivildienst ja in Soldgruppen aufsteigt, bekommen die SoJas immer dasselbe (meist miesere) Gehalt. Ersteres dauert auch (heutzutage) nicht so lange wie das soziale Jahr.
MontroseDer Staat braucht keine Kinder und die Gesellschaft auch nicht.

Es geht um ein völlig anderes Thema, nämlich Gerechtigkeit. Die Kosten summieren sich für Kinderauf gut und gerne mal 200.000 Euro. Das ist ein gewaltiger Unterschied zwischen Kinder haben und keine Kinder haben.

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Ich las im STERN von solch einem Dummschwätzer, daß nicht dieses oder jenes das Problem sei, sondern ganz alleine, daß Mütter keine Chance hätten, sogleich wieder in das Berufsleben einzusteigen.

Der Autor war natürlich einer dieser schwanzgesteuerten Männer, die glauben, wenn sie (vermeintlich) den Frauen nach dem Maul reden, hätten sie bessere Chancen, bei Frauen zu landen oder von Mami eine Extraportion Kuchen zu bekommen.

So, was ist der Punkt? Ganz einfach: hat mal irgendeiner von diesen Dummschwätzern eine Frau mit einem ganz jungen Kind getroffen, geredet, mal ein bißchen beobachtet? Sorry, die meisten dieser Frauen wollenl sicherlich nicht gleich ins Büro zurück. Stillen macht manche Frauen müde, Babies haben keinen regelmäßigen Schlaf ... also essig mit ausgeschlafen im Büro erscheinen, und außerdem soll sich in dieser Phase ja auch die Mutter-Kind-Beziehung entwickeln, damit keine Psychos dabei rauskommen.

So, und da haben wir's mal wieder! Ein Haufen dummes Geschwätz von "Sozialpolitikern" ohne Ahnung davon, was eigentlich wirklich abgeht. Nun, von Ulla Schmidt und Däumler-Gmelin kann man das nicht behaupten. Erstere eine Alleinerziehende, die ihr Alleinsein zum politischen Gott erhob, letztere panzerte sich hochschwanger in den Landtag. Tolle Vorbilder. Etwa so reizvoll wie die Geschlechtsumwandlung eines Krokodils. Gesellschaftspolitisch was auf die Reihe bekamen beide nicht.

So sind denn auch beide für mich ein Beispiel, daß manche Frauen vielleicht doch lieber zu Hause geblieben wären, selbst wenn sie keine Kinder gehabt hätten. :D
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]
Es geht um ein völlig anderes Thema, nämlich Gerechtigkeit. Die Kosten summieren sich für Kinderauf gut und gerne mal 200.000 Euro. Das ist ein gewaltiger Unterschied zwischen Kinder haben und keine Kinder haben.
[/B][/QUOTE]
Oder auch zwischen Kinder haben und Kinder haben. Teures Handy, Markenklamotten und ähnlicher Schnulli sind der geistigen Entwicklung eines Kinders nun so gar nicht förderlich und können demzufolge weggelassen werden. Wenn genügend viele Leute auf diesen Trichter kommen kann das Kind nacher nichtmalmehr mit dem Argument kommen deswegen ausgegrenzt zu werden (nicht, daß ich Ausgrenzung wegen "Armut" für so gravierend halten würde, Leute die von mir davonlaufen weil ich z.B. kein Handy besitze würde ich niemals als Freunde haben wollen). Das einzige worin man meiner Meinung nach beim Kind nicht zu sehr sparen sollte ist gute und gesunde Ernährung, sowie an Kosten für Sport(vereine). Muß ja nicht unbedingt das teure Tennis sein, Tischtennis z.B. kostet deutlich unter 100 Euro/Jahr und für Wandern brauchts bloß hinundwieder ein Paar neue Schuhe.
Teurer wird Kinderhaben natürlich wenn wie vorgesehen Studiengebühren (demnächst vielleicht auch Schulgebühren) eingeführt werden und auch die Preise für Lernmittel weiter steigen. Aber auf 200000 Neumark komm ich irgendwie beim besten Willen nicht, zudem kommt ein Teil durch das Kindergeld, ein weiterer durch Lohnsteuerfreibetrag bzw. Zulage zum Arbeitslosengeld wieder herein.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]
Das anwachsende Heer wird selbst doch auch immer älter. Sollen 60Jährige 80jährige pflegen?
[/B][/QUOTE]
Es gibt jede Menge leichter Pflegetätigkeiten wie Brote schmieren, Füttern (dazu braucht man vor allem Geduld), Rollstuhl durch den Park schieben oder sich einfach mal die Sorgen und Nöte der alten Leutchen anhören. So etwas kann ein Ü55 noch locker schaffen und den Pflegefällen würde das gegenüber der Schnellabfertigung aufgrund Personalmangel eine Menge Lebensqualität bringen. Zumindest meine Erfahrung so aus der Zivizeit (warum dauert der eigentlich nur noch 9 statt 13 Monate?)
Nur wie gesagt, in privatwirtschaftlicher Organisation wird das wohl kaum passieren.

Stone
IfuritaAlso ich würde in DIESEM Land keine Kinder mehr setzen, denn
1. Zu Kinderfeindlich
2. dienen die ja eh nur dazu, das die Politiker ihre DIÄTEN weiterhin bekommen
3. In diesem Land ist der Bürger ja nur noch "Zahlendes Mitglied" ohne jedwelcher Rechte (blicke nach Frankreich - da wird was GETAN - Deutsche sind ja eh nur noch Duckmäuser und Feige)
4. Rente wird es nicht geben, es sei denn man sorgt selbst vor - frage mich, wozu ich noch Rentenbeiträge zahle?
5. Solange wie Politiker nur IHREN Vorteil sehen ((man blicke zu eOn - wo dauernd wechsel herrscht (vom Parlament zu eOn - von eOn zum Parlament))
Für dieses Pack soll ich noch Nachwuchs herranziehen?
Ja ist denn schon Weihnachten?
Montrose[QUOTE]Für dieses Pack soll ich noch Nachwuchs herranziehen? [/QUOTE]Nö, gegen dieses Pack. Deine Argumente unterschreibe ich voll. Nur Deine Schlußfolgerungen nicht. Der ganze links-feministisch-atheistische Komplex muß biologisch bekämpft werden: wenn sich Menschen mit einer ehrenhaften Haltung mehr fortpflanzen als die anderen, dann erledigt sich das Problem von alleine.
Apex[QUOTE]links-feministisch-atheistische Komplex[/QUOTE]

Was Ausdrück, was Ausdrück...sei nur vorsichtig Monti, ich schätze mal Alice Schwarzer hat schon eine Todesschwadron auf dich angesetzt, nicht dass dir noch was passiert. :rolleyes:
xxxzinixxxkomm her und vergas mich doch, montrose!!! :mad: :q
MontroseIch dachte eher an ein Kloster. :D
Latonasicher..ihr habt recht

kinder haben eigentlich keine zukunft...wenn wir uns die arbeitsplätze ansehen..zurückgehend, hier gestrichen, dort gespart

andrerseits tut der staat ja alles, um jungen erwachsenen ein kind "schmackhaft" zu machen

aber mal ehrlich....ich mag, nein liebe kinder...und ich WERDE bald ein kind in die welt setzen, auf das ich mich schon wahnsinnig freue...mag sein, dass das von mir relativ egoistisch ist, aber ich finde mein leben wird bestimmt ausgefüllter sein. kinder sind was schönes. kinder sind ein geschenk. wenn ich mir vorstelle mit 30/40 kinderlos zu sein..ich denke, es wird eine leere in mir hinterlassen...

nein, ich werde dem kind das mit auf den weg geben, was meiner meinung wichtiger ist als geld oder irgendwas anderes und das ist liebe und die kann jeder geben...

mal aus dieser sicht
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Latona [/i]
kinder haben eigentlich keine zukunft...wenn wir uns die arbeitsplätze ansehen..zurückgehend, hier gestrichen, dort gespart[/QUOTE]

Ja, dass ist schon schlimm. Wenn ich Vater eines Kindes wäre, und man würde feststellen, dass es arbeitslos werden würde, würde ich auch auf eine Abtreibung bestehen.
aurora borealis[QUOTE][i]Original geschrieben von Stonehenge [/i]
[B] Es gibt jede Menge leichter Pflegetätigkeiten wie Brote schmieren, Füttern (dazu braucht man vor allem Geduld), Rollstuhl durch den Park schieben oder sich einfach mal die Sorgen und Nöte der alten Leutchen anhören. So etwas kann ein Ü55 noch locker schaffen und den Pflegefällen würde das gegenüber der Schnellabfertigung aufgrund Personalmangel eine Menge Lebensqualität bringen. Zumindest meine Erfahrung so aus der Zivizeit (warum dauert der eigentlich nur noch 9 statt 13 Monate?)
Nur wie gesagt, in privatwirtschaftlicher Organisation wird das wohl kaum passieren.
[/B][/QUOTE]

wie willst Du das organisieren? Wenn der/die Pflegebedürftige während des Spaziergangs auf Toilette gesetzt werden muss, aber 100kg wiegt. (noch dazu im nicht mehr so neuen Rollstuhl)
Die Abgrenzung würde schwierig, wann der 60jährige Pfleger einen 30jährigen rufen muss. Harntreibende Medis sind da nur der Anfang.
Altersdemenz ist dann auch ein Thema und glaube mir, ein 60jähriger Pfleger ist für sowas einfach zu ausgepowert. (hab erst gestern wieder mit einer Freundin gesprochen, die in der Psychiatrie arbeitet)
Dark ReligionSeid gegrüsst,

abgesehen davon das es bei uns Gesundheitliche Gründe gibt, warum wir kein Kind haben, können wir uns schlicht keines Leisten (genauso wenig wie private Vorsorge, Zahnzusatzversicherung etc.).
Uns bleiben abzüglich aller Kosten etwa 25€ im Monat übrig.
Die plus Kindergeld. Mehr hätte ich nicht.
Und da ich seit 1997 keine Lohnerhöhung bekommen habe und die in den nächsten Jahren auch nicht in Aussicht ist werden diese 25€ ganz schnell von der Inflation gefressen.
Die Monatskarte für die Schule b.z.w. zuerst der Kindergartenplatz, das tägliche Pausenbrot, die Kleidung, die Klassenfahrt, das Taschengeld, der Kinobesuch mit Freunden und vor allen Dingen die grössere Wohnung (ein Zimmer fürs Kind). Ich kann ein Kind schlicht und ergreifend nicht finanzieren.
Es währe überhaupt nicht zu verantworten, das meine Frau und ich zur Zeit ein Kind in dieses Land setzen.
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
[B]wie willst Du das organisieren? Wenn der/die Pflegebedürftige während des Spaziergangs auf Toilette gesetzt werden muss, aber 100kg wiegt. (noch dazu im nicht mehr so neuen Rollstuhl)
Die Abgrenzung würde schwierig, wann der 60jährige Pfleger einen 30jährigen rufen muss.
[/B][/QUOTE]
Wenn genügend 60jährige mitarbeiten und die 30, 40, 50jährigen von der Arbeit entlasten kann auch der 30jährige einen zweiten Rollstuhl nebenher schieben. Oder der 60jährige schiebt halt nicht den 100-Kilo-Mann sondern den mit 60 Kilo.

[QUOTE][B]
Harntreibende Medis sind da nur der Anfang.
Altersdemenz ist dann auch ein Thema und glaube mir, ein 60jähriger Pfleger ist für sowas einfach zu ausgepowert. (hab erst gestern wieder mit einer Freundin gesprochen, die in der Psychiatrie arbeitet) [/B][/QUOTE]
Der 60jährige Pfleger ist eben gerade deshalb zu ausgepowert, weil das Arbeitspensum für ihn zu hoch ist. Teilen sich mehrere 60jährige hinein, läuft der Laden entspannter.

Die Frage nach der Organisation des Ganzen ist berechtigt, dafür bin allerdings nicht ich, sondern eigentlich Papa Staat zuständig. Dieser drückt sich aber aus der Verantwortung und überläßt es stattdessen der Privatwirtschaft, welche auf Profit arbeitet und es so logischerweise nicht hinbekommen kann. Sie muß ja auch nicht die ganzen "wegrationalisierten" Arbeitslosen durchbringen, das darf schön weiter der Staat tun (und dabei immer neue Schulden anhäufen).

Übrigens hätte ich Seehofer für den passenderen Gesundheitsminister der derzeitigen Regierung gehalten, statt ihm dort seine Kompetenzen nutzen zu lassen wurde er ins Landwirtschaftsministerium geschickt wo er jetzt als "Genhofer" den gröbsten Unfug verzapft. Da hat man mal wieder so richtig den Bock zum Gärtner gemacht.

[QUOTE][i]Dark Religion[/i]
[B]Uns bleiben abzüglich aller Kosten etwa 25€ im Monat übrig.
Die plus Kindergeld. Mehr hätte ich nicht.
[/B][/QUOTE]
man Erziehungsgeld
man Kinderfreibetrag Lohnsteuer
man geringerer Beitragssatz Pflegeversicherung

Wird zwar immer noch nicht allzu dicke werden, aber über die 25 Eier kommts schon hinaus. Kindergeld sind ja so um die 150 wenn ich mich nicht täusche.

Stonehenge
xxxzinixxx[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Ich dachte eher an ein Kloster. :D [/B][/QUOTE]
wenn du "unehrenhafte, links-feministische-atheistische komplexe" in klöster stecken möchtest um sie zu "bekämpfen", dann probier es vielleicht vorher selbst erst einmal aus, ob es auch wirklich läuterung verspricht!
MontroseIch schreib ja hier viel Zeug zusammen. Aber hin und wieder gibt's Sternstunden, sozusagen einzigartige Durchbrüche meiner geistig-politischen Entwicklung. Und gestern war wieder so ein Durchbruch.

Diese Wortschöpfung "links-atheistisch-feministischer Komplex" ist wirklich cool, Ich hab die Reihenfolge gegenüber gestern umgestellt, damit man das als LAF-Komplex abkürzen kann.

Mir fehlt allerdings noch ein geeignetes Symbol des LAF-Komplexes, das man dann auf Buttons drucken und durchstreichen kann. Zwei Buttons sozusagen: einen mit "Stoppt LAF, aber dalli!" und einen zweiten (noch in Planung) mit dem durchgestrichenen LAF-Symbol.
xxxzinixxxja, montrose, du bist wirklich genial! aber das wußtest du ja schon immer... :rolleyes:
ich schätze mal, da wirst du sicher ein paar abnehmer in der erzkonservativen männerwelt finden (in bayern ganz sicher), die noch immer nicht damit umgehen können, daß die frauen es wagen dank dieser "unehrenhaften komplexe" ihre meinung hörbar zu äußern.
ICH wünschte allerdings, solche frauen gäbe es auch in anderen, männerregierten, (und deshalb noch?) an irgendwelchen glaubensrichtungen gefesselten ländern. kinder, kirche, küche... zurück zu den "angenehmen" wurzeln... aber alles bitte auf freiwilliger basis! :q
du wahrer held der armen, geknechteten männerwelt!
BomretLAF ist toll, Monterich.

Wenn mans mal englisch mit Akzent sagt... "Love"
[QUOTE]"Stoppt LAF, aber dalli!"[/QUOTE]
Ja, Monti. Stopp 'Love', aber geh mit gutem Beispiel voran: "Nie wieder Kinder zeugen!"
Netter Slogan, ich hoffe Du hälst Dich dran :D
ApexSo, bevor Monti jetzt noch auf die Idee kommt Stofftiere von sich selbst zu verkaufen, zurück zum Thema.
xxxzinixxxwenn das nicht die sünde nummer 1 war, was sonst!? ;)
demelzahaben wir jetzt 2 stränge zum gleichen thema???
MondsilbertaufeDarum ging es:
[QUOTE]Eine bedenkliche Entwicklung. Da werden dann letztendlich diejenigen belohnt, die Kinder in die Welt setzen und sie dann so früh wie möglich wieder abgeben (Kindertagesstätte, etc.), denn wer als Frau nicht außer Haus arbeitet, iist ja "kein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft" (hat neulich im Radio mal eine Interviewte von sich gegeben) [/QUOTE]
Und genauso soll es auch sein!
Ich verstehe deine Argumentation nicht.
Eine Frau, die Kinder in die Welt setzt und gleichzeitig Steuern bezahlt, ist doch sowas wie eine gesellschaftliche Wollmilchsau!
Sie stellt damit die Rente für die Alten und sich selbst.
Ist doch ne feine Sache. Welche Rente stellst du?
Natürlich gehört das Verhalten der wirtschaftlich aktiven Mutter besonders belohnt!
[QUOTE]Meiner Ansicht nach fördert man dadurch Assozialenfamilien, nach dem Motto "noch eins, und noch eins, der Staat wird's schon zahlen" und bestraft diejenigen, die keine Kinder kriegen wollen oder können.[/QUOTE]
Diese Logik verstehe ich nicht ganz.
Asoziale haben zwar Kinder, aber keine Arbeit. Und von Belohnung kann man in diesen Fällen auch nicht sprechen.
Mal in eine Asozialenwohnung reingeschaut?

Aber da der Begriff der bezahlten (?) Kindertagesstätte schonmal auftaucht: Ein Kindergarten ist für die verloren Mitglieder der Gesellschaft oftmals die einzige Möglichkeit, die deutsche Sprache zu erlernen und sich ein wenig Sozialkompetenz anzueignen.
Willst du diesen Kindern, die so häufig keine leichte Kindheit hatten, diese Chance nehmen, indem du die Zuschüsse dafür streichst?

[QUOTE]Ich bin der Meinung "entweder ganz oder gar nicht"...entweder man hat Kinder und kümmert sich auch entsprechen um sie oder man hat erst gar keine. [/QUOTE]
Und wenn man sich nicht kümmert? Ins Heim?
rainraven@ Montrose:

Ich weiß nicht, in welchen der drei oder vier Threads, die wir inzwischen schon zum Thema "Problem kinderloses Deutschland" haben, ich meine Frage setzen kann, aber mich würde es einfach mal interessieren, Montrose, wie Du selbst Dich denn zu verhalten gedenkst, nachdem Du anscheinend bei so vielen anderen die Verantwortungslosigkeit, die Kinderlosigkeit, den Egoismus und das "Berufsjugendlichsein" oder wie es jemand hier genannt hat, kritisierst.

Hast Du denn die Kinder, die uns angeblich gesund arbeiten oder zahlen sollen? Wirst Du sie haben? Wirst Du niemandem auf der Tasche liegen? Wirst Du Dir Deine Kinder leisten und versorgen können? Weißt Du denn, ob sie dies dann für Dich tun werden? Wie alt bist Du denn jetzt, und Du bist auch ganz bestimmt ein Mann, nachdem Deine Lösung für alle Probleme und Meinungen "zickiger" Frauen darin besteht, sie in ein Kloster zu schicken...;)



(Nebenbei, wo ist das Problem, mit Ü30 oder Ü40 noch in die Disco zu rennen? Wenn es Spaß macht?
Aber ein 18jähriger oder wie jung der Postingschreiber wohl ist, urteilt wohl jetzt über uns "Greise" jenseits der 25 ganz anders, als er es in 10 Jahren tun würde... mir wurde auch von 20jährigen bewundernd gesagt, daß ich "ja noch gar keine Falten hätte und sogar noch ausgehe"-Ja bin ich denn mit 31 schon tot oder was?!)



Aber ich halte mich aus diesen Threads jetzt weitgehend raus, weil ich "egoistisches, verzogenes, unreifes und psychisch labiles Stück" Euch Leuten wie Montrose die Zunge rausstrecke und sage, Ihr könnt Euch auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln, trotzdem werde ich Euch keine Kinder gebären und mir nicht Leben, Selbstbestimmung und Figur versauen. Selbst wenn ich vielleicht mal Platz, Geld, Sicherheit und Zeit genug für Nachwuchs hätte.

Ich hab lieber Vögel als Kinder, die gehen mir nicht so sehr auf den Keks und die kann ich immer noch ins Tierheim abschieben, sollte ich ihrer mal nicht mehr Herr werden (ich soll tot umfallen, sollte ich dies nun ernst und nicht zynisch gemeint haben, denn ich würde für das Wohlergehen meiner Tiere eher sterben als sie leiden zu sehen).
Und wenn ich mit 45 oder wann auch immer dann nicht mehr Viva-gerecht cool bin und geil aussehe und mich auch kein Arbeitnehmer mehr einstellt, weil ich ja schon so alt bin und an allen möglichen Kranheiten leide und meinem exzessiven Lebensstil nicht mehr frönen kann, dann möge man mir doch bitte gerne gleich beim Sterben behilflich sein, denn dann habe ich eh keinen Bock mehr, schon bald oder erst im hohen Alter sabbernd, dement und ungefüttert von einem unwilligen Pfleger herumgeschoben zu werden oder in einem Bett wundgelegen verhungern zu müssen, weil sich keiner um mich kümmert und mein Leben als solches ja keines mehr ist.

Diesen Entschluß werden sicher einige von Euch auch jubelnd begrüßen, nämlich die, denen es zuviele "nutzlose Alte" in dieser Gesellschaft gibt...



*Dieser Beitrag entbehrt nicht eines gewissen Zynismus, jedoch ist er auf der anderen Seite auch teilweise erschreckend ernst gemeint, wenn man sich die allgemeine Stimmung hier und in der Gesellschaft so zu Gemüte führt.
Denn recht machen kann ich es sowieso keinem, egal, was ich tue-außer, zu versuchen, mein Leben für mich selbst so gut wie möglich zu leben. *
rainraven@ Montrose:

Ich weiß nicht, in welchen der drei oder vier Threads, die wir inzwischen schon zum Thema "Problem kinderloses Deutschland" haben, ich meine Frage setzen kann, aber mich würde es einfach mal interessieren, Montrose, wie Du selbst Dich denn zu verhalten gedenkst, nachdem Du anscheinend bei so vielen anderen die Verantwortungslosigkeit, die Kinderlosigkeit, den Egoismus und das "Berufsjugendlichsein" oder wie es jemand hier genannt hat, kritisierst.

Hast Du denn die Kinder, die uns angeblich gesund arbeiten oder zahlen sollen? Wirst Du sie haben? Wirst Du niemandem auf der Tasche Weißt Du denn, ob sie dies dann für Dich tun werden? Wie alt bist Du denn jetzt, und Du bist auch ganz bestimmt ein Mann, nachdem Deine Lösung für alle Probleme und Meinungen "zickiger" Frauen darin besteht, sie in ein Kloster zu schicken...;)



(Nebenbei, wo ist das Problem, mit Ü30 oder Ü40 noch in die Disco zu rennen? Wenn es Spaß macht?
Aber ein 18jähriger oder wie jung der Postingschreiber wohl ist, urteilt wohl jetzt über uns "Greise" jenseits der 25 ganz anders, als er es in 10 Jahren tun würde... mir wurde auch von 20jährigen bewundernd gesagt, daß ich "ja noch gar keine Falten hätte und sogar noch ausgehe"-Ja bin ich denn mit 31 schon tot oder was?!)



Aber ich halte mich aus diesen Threads jetzt weitgehend raus, weil ich "egoistisches, verzogenes, unreifes und psychisch labiles Stück" Euch Leuten wie Montrose die Zunge rausstrecke und sage, Ihr könnt Euch auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln, trotzdem werde ich Euch keine Kinder gebären und mir Leben, Selbstbestimmung und Figur versauen. Ich hab lieber Vögel als Kinder, die gehen mir nicht so sehr auf den Keks und die kann ich immer noch ins Tierheim abschieben, sollte ich ihrer mal nicht mehr Herr werden (ich soll tot umfallen, sollte ich dies nun ernst und nicht zynisch gemeint haben, denn ich würde für das Wohlergehen meiner Tiere eher sterben als sie leiden zu sehen).
Und wenn ich mit 45 oder wann auch immer dann nicht mehr Viva-gerecht cool bin und geil aussehe und mich auch kein Arbeitnehmer mehr einstellt, weil ich ja schon so alt bin und an allen möglichen Kranheiten leide und meinem exzessiven Lebensstil nicht mehr frönen kann, dann möge man mir doch bitte gerne gleich beim Sterben behilflich sein, denn dann habe ich eh keinen Bock mehr, schon bald oder erst im hohen Alter sabbernd, dement und ungefüttert von einem unwilligen Pfleger herumgeschoben zu werden oder in einem Bett wundgelegen verhungern zu müssen, weil sich keiner um mich kümmert und mein Leben als solches ja keines mehr ist.

Diesen Entschluß werden sicher einige von Euch auch jubelnd begrüßen, nämlich die, denen es zuviele "nutzlose Alte" in dieser Gesellschaft gibt...



*Dieser Beitrag entbehrt nicht eines gewissen Zynismus, jedoch ist er auf der anderen Seite auch teilweise erschreckend ernst gemeint, wenn man sich die allgemeine Stimmung hier und in der Gesellschaft so zu Gemüte führt.
Denn recht machen kann ich es sowieso keinem, egal, was ich tue-außer, zu versuchen, mein Leben für mich selbst so gut wie möglich zu leben. *
MontrosePrivate Dinge interessieren hier nicht. Es muß ja jede/r selbst wissen, ob er/sie sich und andere als Mensch ernst nimmt oder sich wie ein Tier verhält.

Es geht eher darum, daß bestimmte Fehlauffassungen langsam Wirkung zeigen in den


1. ...privaten Lebensentwürfen wie "Ich als Frau bestimme, ein Mann redet mir nicht in die Erziehung rein" (Originalton einer Frau, die sich zwei Kinder machen ließ und dann beide Männer in den Wind schoß; und selbst in jeder Hinsicht defizitärer ist als die in den Wind Geschossenen ---- [b]viele alleinerziehende Frauen benutzen ihre Kinder als lebende Schutzschilde gegen die Gesellschaft, gegen an sie gerichtete Forderungen, gegen ein legitimes Mitspracherecht von Männern.[/b]

2. ...in politisch ungerechten Diffamierungskampagnen durch Politikerinnen. Ulla Schmidt und van Leyden wechseln sich darin ab, daß Männer an allem schuld seien: daß es keine gibt, daß es vor allem bei asozialen Kinder gibt und nicht bei Akademikerinnen. Damit wird die Hetze gegen Männer auf politisch höchstem Niveau fortgesetzt.

Was diese Damen verschweigen, ist, daß erst eine ungerechte Gesetzgebung nach ihrem Denken zu den heutigen Problemen geführt hat. So muß ein verheirateter Mann, wenn seine Frau fremdgeht und ein Kind bekommt, das Kind als sein eigenes akzeptieren und dafür bezahlen und aufkommen. So steht das im deutschen Gesetz! Es gäbe noch etliche Beispiele aufzuführen, die zeigen, daß mit dem links-feministischen Geschlechterkampf ein solches Ungleichgewicht der Verantwortung geschaffen wurde, daß jeder vernünftig denkende Mann am besten aus Risikogründen lieber mal keine Verpflichtungen eingeht.


3. Langsam lernen wir die Nebenwirkungen der "großen Freiheit" kennen. Auch wenn es die 68ger und Feministinnen nicht wahrhaben wollen: alles hat Konsequenzen. Man kann nicht etwas tun ohne daß etwas geschieht. Und man kann auch nicht so tun, als ob die Konsequenzen die "Schuld" anderer sei .... nein, jeder trägt die volle Verantwortung .... .

4. Die große "Freiheit" ist kein Gewinn, sondern macht aus allen Beteiligten Schweine ... so wie die von Adorno zitierte Zirze in der Odysee.

Und, ja, ich halte eine 45Jährige auf einer Single-Party für eine zumindest tragische, wenn nicht gar lächerliche Erscheinung. Vieles, was als "frei" daherkommt, beruht in Wirklichkeit auf einem Scheitern.
Zombie[QUOTE]So muß ein verheirateter Mann, wenn seine Frau fremdgeht und ein Kind bekommt, das Kind als sein eigenes akzeptieren und dafür bezahlen und aufkommen. So steht das im deutschen Gesetz! [/QUOTE]

Wobei du allerdings verschweigst, dass immer noch die Möglichkeit der Anfechtung der Vaterschaft besteht. In diesem Fall müsste die Vaterschaft gerichtlich festgestellt werden.
rainraven[quote]
Private Dinge interessieren hier nicht. Es muß ja jede/r selbst wissen, ob er/sie sich und andere als Mensch ernst nimmt oder sich wie ein Tier verhält. [/quote]

offensichtlich interessieren sie Dich aber doch, denn sonst würde es Dich nicht so sehr aufregen, was andere Leute unter ihrer Lebensgestaltung und freien Wahl verstehen...

Und ich bin mir jetzt sicher, daß wir es bei Montrose mit einem Mann zu tun haben, der irgendwelche Minderwertigkeitskomplexe gegenüber Frauen hat oder der auch gerne privat etwas hätte oder könnte, was er nicht hat oder kann (und manche Frauen aber doch), denn sonst würde er nicht immer wieder auf der Verantwortung anderer Leute rumhacken und vor allem immer die ominösen "Feministinen" anprangern. Was ist denn für Dich eine Feministin? Eine Frau, die ihren Weg geht und es wagt, selbst Entscheidungen zu treffen, auch wenn mal Männer drunter zu leiden haben (ach die Armen!)?

Aber "privates interessiert ja nicht", deswegen wirst Du vermutlich auch dazu nichts sagen...

Und ob jemand ungewollt oder gewollt Single ist, das ist ein ganz anderes Paar Schuhe und hat hiermit nichts zu tun, und es gibt durchaus Singles, die mit ihrem Freundeskreis glücklicher sind als manche Ehepaare mit Familie, und nicht jeder Unverheiratete ist automatisch (glücklicher oder unglücklicher) Single...
Darket@rainraven
Aussagen und Spekulationen persönlicher Natur betreffend andere User auf diesem Board haben in diesem Forum nichts zu suchen. Zu beurteilen ob oder inwieweit Montrose irgendwelche Probleme psychischer Natur hat, liegt weder in Deiner noch in sonstwessen Fähigkeit bzw. Zuständigkeit.
Das ewige Kreuz der rein virtuellen Kommunikation ist und bleibt die Tatsache, dass von uns allen in der Regel nur das zu beurteilen ist, was unser Gegenüber uns darstellen möchte. Es mag daher naheliegen anderen eine gewisse Form der Heuchelei in bezug auf sich selbst zu unterstellen und es kommt sicherlich auch vor. Dennoch fehlt im Einzelfall die allgemeingültige Beweisbarkeit, weshalb ich an dieser Stelle darum bitten würde derartiges zu unterlassen.

Grüße

Darket
rainravenEs tut mir leid, wenn das letzendlich so ausarten mußte, es liegt nicht in meiner Absicht, jemanden zu beleidigen. Ich selbst fühle mich wiederholt von Montrose in meinen Beiträgen, die ich nicht gegen ihm gerichtet habe, angegriffen und frage mich, was ich persönlich ihm denn getan haben muß, damit er mich anscheinend als Feministin ansieht, die sich irgendwelchen Zwängen verweigert und der Gesellschaft, also eigentlich ihm, schadet. :(
MontroseWie schon gesagt, privates Schnickschnack interessiert mich nicht. Völlig irrelevant. Denn der "Einzelne" ist eh nur einer von Millionen, ein Massenphänomen, in dem sich eine größere Ideologie manifestiert. Und diese Ideologien interessieren mich.

Nicht Einzelpersonen, welche die Ideologie nachspielen, imitieren, ihr gehorchen, und sich dann einbilden, das, was sie tun, wäre "ihre" Freiheit oder hätte irgendetwas mit "ihrer" Persönlichkeit zu tun.


So, der Gesetzgeber sieht anscheinend mittlerweile von selbst einen Handlungsbedarf.


[url]http://de.news.yahoo.com/05042006/3/unterhalt-kinder-sollen-vorrang-ehepartnern.html[/url]
xxxzinixxxpersönliche "ideologien" verleiten oft dazu, sie zu verallgemeinern...
BomretTja und anscheinend wissen so manche selbst nicht, welcher "Ideologie" sie da eigentlich folgen. So spricht sich unser Montrose beständig gegen die Politiker und für den Zwang des Kinderkriegens aus (das habe ich zumindest in seine Beiträge hineininterpretiert). Wobei das Sache des Staates wäre, also der konservativen Politiker, welche an unserem System festhalten wollen, getreu dem Motto, der Mensch ist für den Staat da. Dass das falsch ist, hat schon unser Albert Einstein herausgefunden und sein Zitat prangt deutlich an der "Waschmaschine" (Kanzleramt) hier in Berlin. Schön, wie man sich der Scheinheiligkeit hingeben kann. Draußen das anschreiben, was man nun garnicht denkt, damit auch keiner auf die Idee kommt, oben was zu ändern.

Mit welchem Recht kann man denn den Menschen zwingen, Kinder zu kriegen? Wenn sich der Geburtenrückgang wirklich mal negativ auswirken sollte, was ich bezweifle, dann versucht man den Menschen zu ändern, statt des ihm aufgepflanzten Systems? Patriarchat pur, Altrom lässt grüßen. Wenn Kinderkriegen ein wirtschaftliches Kalkül, statt einer Herzensangelegenheit wird, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass es dem Gemeinwesen besser gehen soll. Man sieht es teilweise ja schon heute. Der Staat will mehr Kinder, denen dann die Grundlage zum "Überleben" fehlt. Für die müsste der Staat dann wieder neue Ausgaben veranschlagen. Dolles System... Vielleicht hat dieses System in der Vergangenheit teilweise funktioniert, aber erstens geht es auch mal weiter und zweitens wo bleibt da der Mensch? Menschen zum Kinderkriegen zwingen zu wollen, nur um ein völlig überholtes System künstlich am Leben zu erhalten ist doch Irrsinn. Aber wenn man lediglich an Ideologien interessiert ist und nicht am Menschen selbst. Tja, dann...
Kampfsau[QUOTE]Mit welchem Recht kann man denn den Menschen zwingen, Kinder zu kriegen?[/QUOTE]

Wer zwingt hier denn wen?Ich glaube man will die Leute nur dazu verleiten,wenn sie es nicht machen,dann kann man auch nichts machen.

Ich würde aber sagen,der Großteil der Menschen will Kinder haben.Nur glauben diese,sie könnten es nicht schaffen.


Die meisten Menschen könnten Kinder großziehen,wenn sie opferbereiter und weniger egoistisch wären.

Es wirkt bei manchen schon so,dass sie Kinderkriegen als egoistisch darstellen.

Das stimmt so jedoch nicht.Und man kann das System genau deswegen kritisieren.Es hat den Leuten schon dieses Ich-fixierte Denken indoktriniert.

Es geht doch darum,dass Leute ihre Freizeit ohne Rücksicht auf andere gestalten wollen.Man will lieber verreisen wann man will.Man will einen schnittigen Sportwagen und keine Familienkutsche fahren.Man gibt lieber Geld für teurere Hobbies aus etc.

Da kann man doch kein Kind gebrauchen,dass einem im Weg steht.

Dieser Familieninstinkt der einem eigentlich im Kopf verankert sein sollte fehlt.

Ich will später so 2-3 Kinder aufziehen und eine Familie gründen.

Meinen Kindern will ich auch ein schönes Leben ermöglichen,so dass sie gerne leben,auch wenn die Zukunft etwas weniger rosig aussieht.Ich denke da nicht wirklich an meine Rentenfinanzierung,auch wenn es der Staat vielleicht so sieht.Ich habe dafür ganz andere Gründe.

Ich bin da vielleicht nicht das Maß aller Dinge aber ohne Familie ist das Leben für mich sinnloser als ein Leben mit Familie.

Sicher,ich werde noch meinen Spaß haben und etwas feiern,bis ich so Ende 20 oder Anfang 30 bin.Doch irgendwann ist das alles doch sinnlos.

Für mich wäre es schon toll,wenn ich teure Hobbies,einen schnieken Wagen,eine schöne Wohnung oder ein schönes Haus,ordentlich Geld auf dem Konto hätte und viel Zeit für mich ganz allein oder meinen Partner.

Doch ich könnte mir niemals vorstellen auf diese Art und Weise alt zu werden.Irgendwann wird einem das feiern doch auch langweilig.Außerdem wird es mit der Zeit doch still und einsam.

Wenn ich mit 50 Jahren nach Hause komme und da wartet nichts auf mich.Natürlich hat man dann vielleicht eine Frau,doch die arbeitet selber vielleicht.

Man hat vielleicht die Arbeit als Ersatz für die Familie und hängt sich dort voll rein.Das ist aber natürlich auch nicht so toll wie eine Familie die einen begrüßt.

Keine Familienfeiern,keine frischen Geister die einen beleben.

Man hat vielleicht das Materielle im Überfluss aber die Liebe und das Zusammensein fehlt.

Was macht man als Rentner?Ich rede jetzt nicht von der staatlichen Rente.Wenn man keine Arbeit mehr hat,was macht man dann?Niemand der mal anruft oder vorbei kommt.Keine Enkel um die man sich mal kümmern kann.

Und auch niemand der sich wirklich um einen kümmert.Was macht man,wenn man vielleicht nicht mehr körperlich und mental auf der Höhe ist?Will man einsam sterben unter fremden Menschen?

Irgendwann macht man einfach die Erfahrung,Blut ist dicker als Wasser.Die Freundschaften oder Bekanntschaften die man hat,irgendwann merkt man einfach,dass über 90% dieser Verhältnisse
oberflächlicher sind,als man vielleicht gedacht hat.

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