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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: erste Schule in Deutschland kapituliert
Fuck up EvilViele haben es ja schon gehört oder gelesen.
Dieser Tage hat eine Berliner Hauptschule
( also das Lehrer-Kollegium) vor ihren Schülern kapituliert.

sad but true . . .

was meint ihr dazu ?
Unleashed DemonTja, ich bin da ein wenig zwiegespalten...

einerseits finde ich es gut, dass mal eine schule sagt: "so geht es nicht weiter", anstatt sich selbst zu beschönigen und sowas zu "vertuschen"

andererseits kann eine schließung der schule ja wohl keine gute lösung sein.


Meiner meinung nach müsste es ander Konsequentzen geben als die schließung der schule. Ich habe gelesen, dass der gestrige unterrricht dort unter polizeiaufsicht stattfand. Das ist schonmal ein guter anfang, wobei das auf dauer natürlich auch nicht so weiter gehen kann...
daimosMan hört ja immer wieder, dass es meist Migrantenkinder sind. Das mag jetzt eine ausländerfeindliche Konnotation haben, aber in die Schule gehen zu 80% Migrantenkinder. Eine Ghetto-Schule.

Wir müssen in erster Linie nicht die Hauptschule abschaffen - dann treten die Probleme eben in der Realschule auf und die Realschüler werden leistungsmäßig runtergezogen -, sondern wir wüssen bei unserer Integration dringend etwas tun und auch mal endlich gewisse Anforderungen stellen. Und damit mein ich nicht diesen dämlichen Test, den Millionen von Deutschen selbst nicht bestehen würden.
DarketSo unpopulär diese Aussage in Berlin derzeit ist: ich habe in Berlin-neukölln andere hauptschulen kennengelernt (hab mal kurzzeitig in einer gearbeitet), deren Voraussetzungen der Rütli-Schule in etwa entsprechen und die diese Probleme in dem Maße nicht haben, was meiner Meinung nach in allen drei Fällen, die mir bekannt sind, an einer hervorragenden Führung seitens der Schulleitung liegt. Es ist natürlich einfach die gesamte Schuld auf dem senat abzuladen (ich selbst fluche oft und regelmäßig über Herrn Böger unseren Schulsenator), jedoch denke ich, dass der Schulleitung da wirklich gravierende Fehler unterlaufen sind, was allerdingsden senat davon nicht freisprechen soll.

Ich finde es allerdings einigermaßen bedauerlich, dass diese Thematik gestern sowohl von frau Merkel als auch von Herrn Pflüger (Spitzenkandidat der CDU für die Abgeordnetenhauswahl im September) massiv für den anstehenden Wahlkampf genutzt wurde.
Gut, Herr Pflüger darf das, wie gesagt, es ist fast schon Wahlkampfzeit. Seitens Frau Merkel hätte ich mir allerdings etwas mehr Zurückhaltung gewünscht, immerhin will sie die Bildung noch weiter an die änder delegieren, was angesichts dessen, dass Herr Böger wohl auch die nächste Legislatur im Senat verbringen wird einer mehr oder weniger großen Horrorvision gleicht (ja, auch ich werde ihn wohl oder übel wieder dorthin wählen... :rolleyes: ).
Bürgermeister[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]...natürlich einfach die gesamte Schuld auf dem senat abzuladen (ich selbst fluche oft und regelmäßig über Herrn Böger unseren Schulsenator), jedoch denke ich, dass der Schulleitung da wirklich gravierende Fehler unterlaufen sind, was allerdingsden senat davon nicht freisprechen soll.[/B][/QUOTE]

Was ist mit den Eltern? Ich würde den Fehler nicht nur beim Senat oder bei der Schulleitung suchen, sondern auch bei den Eltern, die bei der Erziehung ihrer Kinder versagt haben.

@Fuck up Evil
Ich würd sagen, eine Möglichkeit zur Verhinderung solcher Vorgänge wie in Berlin ist die Ganztagsschule (ich kann jetzt nicht glauben, das ich das schreibe, hätte mich als Schüler echt angekotzt). Wenn die Eltern nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu erziehen, dann solls die Schule machen und die Kids lungern nicht mehr auf der Strasse bzw. vor der Glotze rum.
The Archangelmich hat das ehrlichgesagt nur in meiner bisherigen Meinung bestärkt... Man muss den Punkt der Integration mal ganz neu ordnen und das in dem Bereich auch mal in erster Linie durchsetzen. Was hat uns das ganze Larifari denn bis jetzt gebracht? Dass die Lehrer sich mittlerweile weigern, so nen Haufen zu unterrichten, ist ja wohl logisch...ich hab Respekt vor dem Lehrpersonal auf den Hauptschulen, weil die echt ne Hammerarbeit leisten müssen.

Thema Ganztagsschule... ich bin ja noch Schülerin. Ich hätt ehrlichgesagt kein Problem damit, sofern das alles gut organisiert ist. Das Problem ist wirklich folgendes: Es ist nicht so, dass Migrantenkinder keine Erziehung genießen. Oft sind aber Normen und Werte vollkommen anders als in unserer westlichen Kultur.

Allerdings sollte man davon ausgehen können, dass doch versucht wird, diese anzunehmen, damit man sich eben nicht ausgrenzt, so wie das ja in solchen "Ghetto-Bezirken" oft der Fall ist. Es gibt genug "Ausländer", die sich selbst ins Abseits drängen, weil sie nicht bereit sind, sich ein Stück weit anzupassen. Das erleb ich in meinem Stadtteil nämlich selbst. Dennoch sind sie dann aber unzufrieden und da der Lehrer das Feindbild des Schülers überhaupt ist, wird dieser Frust an der Schule / den Lehrern ausgelassen. Man beachte also wirklich die sozialen Hintergründe.

Bei einer Schule mit 80% Ausländeranteil fällt das dann aber mehr ins Gewicht als bei einer Schule mit 20% Ausländeranteil.

Wenn man in ein anderes Land flieht/ zieht, hat man sich ein Stückweit anzupassen. Ich kann auch nicht in ein islamisches Land ziehen und mich weigern mich als Frau zu bedecken -.- Da wär ich ganz schnell jenseits von gut und böse.

Dieser Konflikt hat längst keinen multikulturellen Hintergrund mehr, wie ich finde. So ein Ghetto is immer ne Subkultur und da sollte man aufpassen, dass da die Stimmung nicht umschlägt, wie das jetzt in Berlin passiert ist.
DarketDas Prinizp Ganztagsschule zieht in diesem Falle nicht, jedenfalls nicht so, wie es geplant und in Berlin auch schon angewandt wird. Dieses beschränkt sich nämlich derzeit auf Grundschulen, will heißen hier in Berlin auf Schüler von der 1. bis zur 6. Klasse.
Unleashed DemonMeine Mutter ist lehrerin an einer Hauptschule in Bielefeld. Das ist zwar nicht mit Neuköln zu vergleichen, aber da geht trotzdem einiges ab...

Das Problem der Hauptschule ist, dass das Lehrpersonal quasi gar keine Macht hat. Realschule und gymnasium können die schüler immer noch rausschmeissen und zur jeweils unteren Schulform schicken. Dies ist bei der hauptschule nicht möglich.

Auch haben die schüler der Hauptschule kaum perspektiven heutzutage. Und wer nichts hat, der Kann auch nichts verlieren. Daraus folgt:
Nicht zu verlieren -> keine Angst -> Keinen Respekt der schüler -> Keine Macht des Lehrpersonals.

Auch ich denke, dass der erziehungsauftrag für Kinder in erster Linie bei den Eltern liegt, und dann erst beim Staat, sprich: der schule.
Dummerweise sind diese eltern selbst meistens hoffnungslos mit ihren Kindern überfordert, was zur sozialen Verkommenheit der schüler führt.
decay73ist doch logisch, dass es nicht dunktionieren kann, wenn integrationsunwillige menschen auf integrationsunwillige staatliche stellen stossen. jeder will was von dem anderen, aber keiner will was dafür tun.

dass nicht-deutsche hier in deutschland gruppen bilden ist nichts verwunderliches und deutsche tun das im ausland genauso. wenn ein staat schon hier gewillt ist, zu zugereisten zu integrieren, muss er auch hier anfangen und kann nicht darauf hoffen, dass sich das problem von alleine löst.

genausowenig kann ein immigrant darauf hoffen, integriert zu werden und einen adäquaten job zu bekommen, wenn er er lieber mit seinesgleichen lieber ein eigenes süppchen kocht.

natürlich bilden die immigranten grüppchen, aber das ist auch nicht verwunderlich oder schlimm. es ist der rest 'heimat', den sie sich behalten, und das ist ja auch gut so. es darf aber nicht soweit gehen, dass man von dem land, in dem man lebt, nichts mehr wissen will bzw. muss.
und natürlich will guckt der staat erst mal auf sein geld und versucht, seine fahne hochzuhalten. das ist auch nicht weiter verwunderlich oder schlimm. nur darf das nicht so weit gehen, dass notwenige integrationsarbeit nicht mehr vernünftig geleistet wird und bei der bildung von 'ghettos' nur zugeschaut wird.


eigentlich wäre die schule der geeigneteste ort für integration und das lernen des zusammenlebens. das funktioniert aber nur, wenn in den schulen durch die 'ghetto'-bildung nicht ein missverhältnis in den klassenzusammensetzungen vorherrschen würde, wie das in dieser schule in berlin der fall ist.

das dreigliedrige schulsystem ist da sicher auch [i]ein teil[/i] des problems. vielleicht wäre es durchaus sinnvoll, wenn die differenzierung der schüler in haupt- realschule oder gymnasium etwas späteer erfolgen würde. dann, wenn die hauptintegrationsarbeit bereits erfolgt ist und die schüler zumindest sprachlich auf einem ähnlichen niveau wären.

nunja, das was zhur zeit in berlin und frankreich passiert, ist seit jahren, wenn nicht gar seit jahrzehnten vorhersehbar gewesen. aber auf die mahner hat irgendwie niemand gehört. ein typisches problem estlicher demokratien...es wird erst was getan, wenn das kind schon in den brunnen gefallen ist...dummerweise wird es dann anstrenged und teuer, was zu ändern...
Darket[QUOTE]das dreigliedrige schulsystem ist da sicher auch ein teil des problems. vielleicht wäre es durchaus sinnvoll, wenn die differenzierung der schüler in haupt- realschule oder gymnasium etwas späteer erfolgen würde. dann, wenn die hauptintegrationsarbeit bereits erfolgt ist und die schüler zumindest sprachlich auf einem ähnlichen niveau wären.[/QUOTE]
Du sprichst da etwas an, bei dem Berlin meiner meinung nach ohnehin Vorreiter ist. Hier wechseln die Schüler anders als in den meisten anderen Bundesländern erst nach der 6. Klasse auf die weiterführende Schule.
das angesprochene roblem lässt sich nicht lösen, in dem man noch zwei, drei jahre dranhängt. Problematisch auch hier ist die Tatsache, dass viele ausländische Kinder schon nichtmal einen Kindergarten besuchen. dies wiederum liegt zum Teil in der meist relativ engen Familienstruktur dieser Kinder und zum anderen in der hohen Arbeitslosigkeit in Migrantenfamilen begründet.
Erstere führt dazu, dass keine Notwendigkeit für Eltern besteht die Kinder in den Kindergarten zu schicken, da meistens Verwandte da sind, die auf sie aufpassen könnten. Die Arbeitslosigkeit bringt dann natürlich die finanziellen Schwierigkeiten mit sich, Kindergärten sind (leider) ja mit gewissen Kosten verbunden, welche in Großfamilien wirklich beträchtlich sein können.

Somit ergibt sich aus meiner Sicht (die aus beruflichen Gründen eventuell auch etwas egoistisch ist) die Notwendigkeit des kostenfreien Kindergartens mindestens beginnend mit dem dritten Lebensjahr, wenn nicht sogar die Einführung der Kindergartenpflicht ab eben diesem Alter.
AzaMan sollte auf keinen Fall Realschule und Hauptschule zusammenfassen.. Sonst wird den Schülern, die wenigstens ein wenig Perspektive haben auch noch die Möglichkeit genommen, sich positiv zu entwickeln. Vielmehr sollte man verstärkt Sonderschulen einrichten in denen die Problemfälle hart ins Gericht genommen werden. Die Hauptschule ist keine schlechte Schulform, sie stattet die Unterschichts-Kinder mit elementarem Wissen aus, mit dem sie, sofern sie nicht faul sind, die Berufsschule meistern können, ihren Gesellenbrief und später auch evtl. ihren Meister oder sogar Techniker machen können.. Aber solange die Schüler nicht einmal die Hauptschule packen, ist es sinnlos... Harte Strafen die weh tun und fruchten.. Kein larifari ala Klassenbuch eintrag oder so.. Kloputzen vor der ganzen Schule o.Ä. ist wesentlich sinnvoller, in meinen Augen.
eulenschlagIch denke nicht, dass das Verhalten der Schüler primär etwas
mit ihrem 'Ausländer-Sein' zu tun hat, also dass sie sich eben nicht so verhalten, weil z.B. Türken das eben 'von Natur aus' so tun.
Vielmehr ist es doch so, dass gewisse askriptive Merkmale wie etwa Herkunft
(und hier sowohl ein ausländischer Pass wie auch die Tatsache aus Problemvierteln wie Neukölln zu kommen), Bildungs- und Kontostand der Eltern etc. beim schulischen- (vergl. PISA-Studie) wie - damit korrespondierend - beruflichen Erfolg eine gewichtige Rolle spielen.
Und wenn man diesen Leuten (in diesem Bsp. dann eben den Schülern aus der beagten neuköllner Schule) dann die ganze Zeit etwas von 'Tugenden' wie Konkurrenzdenken, Ellbogen ausfahren, Selbstbewusstsein demonstrieren etc. vermittelt (siehe jede x-beliebige Zeitung oder TV-Sendung oder auch sämtliche Lehrpläne) und das dann noch mit dem neo-liberalen Gedankengut von wegen "jeder könnte alles schaffen und wenn Du es nicht schaffst, dann liegt es eben an dir" anreichert, dann braucht man sich nicht wundern, wenn Menschen, die auf Grund der oben aufgeführten Merkmale - für die sie nichts können - sich eben ihre eigenen 'Arenen' schaffen, in denen dann nach 'ihren Regeln' gespielt wird.
Das Lehrer keinen Bock haben, Opfer in diesen Spielen zu sein, finde ich nur zu verständlich, ihre Reaktion war sehr mutig.
Jetzt jedoch wieder nur über Integrationsprobleme, oder - noch 'besser' - über die gewalttätigen 'Ausländer an sich' zu diskutieren ist doch nichts anderes als das gesellschaftlich übliche dumpfe Nicht-Lösen von Problemen, die es ohne sie nicht gäbe.
Für jeden, der sich mit dieser Thematik - also den 'tollen Dingen', für die das Ausbildungswesen geschaffen wurde - informieren möchte, kann ich nur die Bücher eines Bremer Pädagogikprofessors empfehlen ("Jugendgewalt" und "z.B. Erfurt - Was das Bildungs- und Einbildungswesen so alles anrichtet" sowie "Erziehung im Kapitalismus").
Darket[QUOTE]Die Hauptschule ist keine schlechte Schulform, sie stattet die Unterschichts-Kinder mit elementarem Wissen aus, mit dem sie, sofern sie nicht faul sind, die Berufsschule meistern können[/QUOTE]
Das ist derartig ekelhaft elitäres Gewäsch, dass ich glatt kotzen könnte!
Bürgermeister@Aza
Das ist mit das Übelste, was ich hier im Board gelesen habe. Für was oder wen hältst du dich?
Ich kann @Darket da nur zustimmen.
regicide[url]http://www.welt.de/data/2006/03/31/867894.html[/url]

toller vorschlag hr pflüger
FroststaubDa ich momentan auf ein Gymnasium gehe, in einer migrantenarmen Gegend wohne und nur freundlichen wie friedlichen Umgang mit Hauptschülern gewohnt bin kann ich mich nur schwer in diese Situation hineinversetzen. Ich glaube, dass es ein kaum in den Griff zu kriegendes Problem ist, da die Lehrer offensichtlich bereits resigniert haben und die Schüler durch verschärfte Maßnahmen sicher alles tun werden - außer dem für sie vorgesehenen. Man sollte Lehrern keine überschulische Gewalt einräumen aber ich denke, eventuell könnte man durch Sozialstundenpflicht für extrem auffällige Schüler, deren Verhalten von höherer Stelle geprüft werden müsste, etwas bewirken!

[QUOTE]Das ist derartig ekelhaft elitäres Gewäsch, dass ich glatt kotzen könnte![/QUOTE]
Auch wenn ich mich zu ihm in die BUH!-Ecke stelle, sehe ich nicht ein wieso man seine Meinung nicht äußern können darf ohne gleich derart angefeindet zu werden. Es mag sein, dass die meisten eine liberalere Einstellung vertreten - aber irgendwo hat Aza auch ein wenig Recht mit dem, was er/sie schreibt.
curupiraWenn man mal einen Hauptschüler fragt, was er sich vorstellt aus seinem Leben zu machen, wird man die Antwort erhalten das es nicht weis und darüber auch nicht nachdenkt, da er sowieso keine Perspektive hat eine Arbeit zu finden. Und genau da liegt auch das Problem, Diese Frustration die sich aufbaut, und was diese Kinder auch immer wieder von allen Seiten zu hören kriegen, entlädt sich eben in Gewalt. Und da sollte die Politik lieber eingreifen, anstatt die Kinder aus dem Land zu schmeißen. Wenn man sich die Entwicklung der letzten Jahre ansieht, bemerkt man, dass die Berufe wo sonst Realschüler gesucht wurden, jetzt von Gymnasiasten gemacht werden, und die Realschüler gehen in die Berufe der Hauptschüler, welche kaum noch Möglichkeiten haben, außer schulische Ausbildungen, wo sie hinterher kaum Chancen haben eine Arbeit zu finden.
Darket[QUOTE]Auch wenn ich mich zu ihm in die BUH!-Ecke stelle, sehe ich nicht ein wieso man seine Meinung nicht äußern können darf ohne gleich derart angefeindet zu werden[/QUOTE]
Alles hat seine definitiven Grenzen und hier geht es mir zumindest weniger um die eigentliche Aussage des beitrages (welche ich teilweise in Zweifel ziehen würde, aber das ist etwas anderes), sondern darum, dass mit dem von mir zitierten Satz ein völlig überkommener Zustand gepredigt wird, in dem Arbeiterkinder (oder heute: kinder von arbeitslosen) auf die Hauptschule und diejenigen aus sozial besser gestellten Familien aufs Gymnasium oder die Realschule gehen. Ich werde bei Gelegenheit mal meinem besten Kumpel, dessen Mutter seit 15 Jahren auf Sozialhilfe lebt, mal raten sein 1,9er Abiturzeugnis zu verbrennen. Achso, meines werf ich dann gleich mal mit ins Feuerchen, meine Mutter war immerhin auch alleinerziehend mit zwei Kindern und kleinem einkommen....Akzeptieren wir doch einfach das unvermeidliche, Bildung vererbt sich und schlichtes Pech dann scheinbar auch. Meine Fresse, seit 60 Jahren kämpfen wir in diesem Land darum, dass alle Kinder die gleichen chancen bekommen, und da kommt so einer daher und behauptet das sei alles für die Katz gewesen? Na klar gibt es da massive Defizite, aber ich sehe nicht ein weshalb Menschen, die mehr kämpfen müssen als andere gleich aufgegeben werden sollten.
SiriusAch ja, alle Jahre wieder, sag ich dazu nur.
Beinahe die gleiche Situation gab es schon vor mehr als einem Jahr und ich wette, auch in den Jahren davor.

Zum nachlesen:
[url]http://www.spiegel.de/unispiegel/schule/0,1518,342504,00.html[/url]

Schon seit langer Zeit warnen viele Leute, die es, ob ihres unmittelbaren Kontakts, wissen müssen (z.B. die Lehrer) das dass "Multi-Kulti-Konzept" zum scheitern verurteilt ist.
Und?
Interessiert das die Verantwortlichen?
Nö!
Warum auch.

Stattdessen nutzen die Politiker die Gelegenheit, sich vor dem Schulhof Medienwirksam aufzustellen und das zu tun, was sie am besten können: Hohle Phrasen dreschen.
Hat gestern jemand zufällig das Interview mit diesem CDU-Spinner Friedberg Pflüger gesehen, der ja gerne der nächste Bürgermeister von Berlin werden möchte? War lustig. Zunächst einmal hat er natürlich die gegenwärtige Handlungsweise des Bildungssenators und auch des Bürgermeisters in dieser Angelegenheit verurteilt, verteufelt und als absolut falsch bezeichnet. Als er jedoch dann von der Reporterin gefragt wurde, wie [b]er[/b] diese Situation in Angriff nehmen würde...
Also ich habe sehr genau zugehört - und herzlichst gelacht :mad:

Solange man die Sache totschweigen kann, ist doch alles paletti.
Und einmal pro Jahr wacht die Presse auf, macht ein bisschen Wirbel und alles regt sich ohne Ende auf.
Keine Angst. Das beruhigt sich wieder. Die Wogen glätten sich.
Schon bald. Da lassen wir wieder schick Gras drüber wachsen.
Bis zum nächsten Jahr. Bis dahin steigt vermutlich der Ausländeranteil der Rütli-Schule auch weiter gen 100%
Na und?

Ich glaube, es war der Bildungssenator Böger der so in etwa Sinngemäß sagte, das die Migrantenfamilien zwar mit großer Freude unseren Deutschen Sozialstaat annehmen - jedoch nicht unseren Rechtsstaat.

Die Frage ist doch, was wird die Politik - die seit Ewigkeiten die Hinweise und Warnungen der Lehrer geflissentlich ignoriert - gegen dieses Problem unternehmen?
Zwei Polizisten auf dem Schulhof postieren? Na bravo! Das kann ja wohl nicht eine ernstgemeinte Antwort der Regierung sein :rolleyes:
curupiraEs liegt ja nicht unbedingt daran das das Ausländer sind, und die alle aggressiv sind. Nur wenn man in einer Klasse vielleicht fünf unterschiedliche Nationalitäten hat und ein großer Teil nicht richtig oder gar kein deutsch sprechen kann, und noch nicht mal den Lehrer versteht dann kann auch kein Unterricht oder ähnliches Geschehen, und einige sehen Gewlt dann vielleicht als Mittel der Kommunikation.
Und auf die Politik kann man da eh nicht hoffen, die weisen doch immer die Schuld von sich, das aber in allen Bereichen.
Aza[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]Das ist derartig ekelhaft elitäres Gewäsch, dass ich glatt kotzen könnte! [/B][/QUOTE]

Warum elitär ?
Das war einfach nur soziologisch korrekt formuliert und empirisch belegt. Wo ist das Problem ?

Ihr braucht euch garnicht drübr aufregen, es sind einfach tatsachen, dass die Anzahl der Unterschichtskinder bei ansteigender Schulform exponential abnimmt. Das war damals so und heute ist es nicht viel anders. Meine Aussage war völlig wertfrei, aber man kann auch einfach mal ne Runde beleidigen, warum nicht.
The Archangelmal zurück zum Thema nicht wahr?

also wie hab ich das in Philosophie gelernt: Kein Mensch ist "von Natur aus" böse / gewalttätig. Das meiste an Gewalt ist erlernt, meist in früher Kindheit. Das bedeutet, ein Flüchtlingskind, das asylsuchend nach Deutschland kommt, hat in seinem bisherigen kurzen Leben schon ne Menge Gewalt und Elend abgekriegt. Sobald die Eltern damit nämlich nicht mehr umgehen können, überträgt sich das auf die Kinder. Aber : Wenn man sich um diese Kinder vernünftig kümmert, wenn sie hier ankommen und ihnen den Halt bietet, den sie zu Hause nicht finden (können), dann wird solchen Situationen vorgebeugt, wie ich finde.

Das Problem ist... zu wenig Geld in der Staatskasse ---> zu wenig qualifizierte Mitarbeiter ---> zu wenig Betreuung von Migranten .... also? Integrationsarbeit fängt im Kindergarten an. Kinder, die gegenseitig ihre Sprache nicht verstehen, sitzen trotzdem im Sandkasten und bauen zusammen Sandburgen... auf solchen Dingen kann man aufbauen, denn auch durch sowas lernen Kinder die deutsche Sprache.

Ich habe ein Praktikum in einer Grundschule gemacht, die sich diesen Schwerpunkt gesetzt hat. Ich bin mit dem Kind durch die Schule gegangen und hab ihm Gegenstände gezeigt und nach einer Woche sah ich, dass das Mädchen jeden einfachen Gegenstand im Schulgebäude benennen konnte, sogar in ganzen Sätzen. Das heißt, wenn man sich nich drum kümmert, dass diese Kinder die deutsche Sprache lernen usw. usw. muss man sich über solche Zustände wie in Berlin nicht wundern...
schlafundtodMit pseudo-sozialem rumgeschwurble wird DIESER staat DIESE probleme nicht mehr lösen können. Es macht auch keinen sinn (mehr) hin- und herzueiern und die sinnhaftigkeit von reaktionen abzuwägen. Es ist höchste zeit (wenn nicht gar schon zu spät) um zu handeln.
Denn- wenn der die problemlösungen an die eigene hand nehmen wird, dann .
daimosAza hat trotz seiner harten Formulierungen dennoch nicht ganz Unrecht. Ärmere Kinder haben auf dem Gymnasium mit vielerlei Problemen zu kämpfen. Man fährt nicht mal in die Berge oder an die Nordsee, sondern dann ist es gleich Holland, die Schweiz oder Toskana. Man kann auch nicht einfach an Austauschen nach England, Frankreich, Spanien,... teilnehmen.
Hinzu kommen die ganzen Kosten durch die zahlreichen Bücher. Zwar werden die Lehrmittel durch das Sozialamt finanziert, aber was bleibt, sind z.B. in meinem Fall (12. Klasse) die ganzen Lektüren, die einen auch mal leicht bis zu 50€ kosten - Geld, was solche Leute dann nicht so leicht ausgeben können.
Darket[QUOTE]Warum elitär ?
Das war einfach nur soziologisch korrekt formuliert und empirisch belegt. Wo ist das Problem ?[/QUOTE]
Nein, war es nicht, da Du absolut formuliert hast. Das hat die gleiche Qualität wie zu behaupten Ausländer wären kriminell, weil die Statistik bei diesen eine höhere Kriminalitätsrate feststellt.

[QUOTE]Ihr braucht euch garnicht drübr aufregen, es sind einfach tatsachen, dass die Anzahl der Unterschichtskinder bei ansteigender Schulform exponential abnimmt. Das war damals so und heute ist es nicht viel anders.[/QUOTE]
Was ist früher? Du hast natürlich recht, dass dort wahrscheinlich der größte handlungsbedarf im gesamten Bildungssystem liegt, aber zu unterstellen es hätte sich nichts geändert und das als Status quo zu akzeptieren, halte ich für absolut menschenverachtend und eben elitär....man selbst hats ja geschafft, ne?

[QUOTE]Meine Aussage war völlig wertfrei, aber man kann auch einfach mal ne Runde beleidigen, warum nicht.[/QUOTE]
Das war keine Beleidigung, das war das einzige, das man dazu noch sagen konnte.
Lacerta[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Viele haben es ja schon gehört oder gelesen.
Dieser Tage hat eine Berliner Hauptschule
( also das Lehrer-Kollegium) vor ihren Schülern kapituliert.

sad but true . . .

was meint ihr dazu ? [/B][/QUOTE]

Ich meine, dass man dagegen härter durchgreifen sollte. Die errichtung militärischer Bootcamps, nach dem amerikanischem Vorbild, wäre ein guter Schritt um Problemschüler in solchen Camps zu erziehen. In den USA funktioniert dies bestens. Sollte dies nichts nützen kann ich nur hoffen, dass solche Schüler die extrem zu Gewalt neigen aus der Gesellschaft ferngehalten werden indem man sie abschiebt. Armut ist mit sicherheit nicht der einzigste Grund, weshalb Jugendliche gewaltätig werden. Auch die Religion und die Einstellung der Eltern ("meine Kinder sind immer im recht!") sind mitschuld an dieser ganzen kathastrophe.
Thalmos..."Die errichtung militärischer Bootcamps"...

Soweit isses schon. Den Unterschied zu hier und dort überm See hast du aber glaub ich nicht ganz verstanden. In den States sind die Eltern einverstanden damit dass ihre Kinder auf sowas geschickt werden, damit sie ´gute stolze gedrillte Amerikaner` werden. Denkst du, die Eltern auch nur einer einzigen Familie die nach Deutschland eingewandert ist, würden dem zustimmen dass ihr Kind so erzogen wird? Dass sie ´gut angepasste Deutsche` werden? Geschwafel.
LacertaSolche sogenannten Bootcamps dienen jedoch auch dazu, um die Haftzeit der Gefangenen zu verkürzen. Wieso jugendliche Straftäter in läppische Gefängnisse stecken, wenn sie nach der Entlassung sowieso wieder straffällig werden. Ich möchte doch nur gutes für unsere "harten" Jungs. So dürfen sie bereits nach kurzer Zeit wieder gehen und sind gleichzeitig vollständig rehabilitiert, vorrausgesetzt sie entscheiden sich für solch ein Bootcamp.

Ungehorchsame Schüler dürfen dann, bei wiederholter missachtung gegenüber den Lehrern, diese für ein Wochende besuchen. Die Eltern deswegen um Erlaubnis zu bitten finde ich absurd. Schließlich besteht ja für unsere Schüler Schulpflicht und da werden die Eltern ja auch nicht um Erlaubnis gefragt.
Darket[QUOTE]Ungehorchsame Schüler dürfen dann, bei wiederholter missachtung gegenüber den Lehrern, diese für ein Wochende besuchen.[/QUOTE]
was gegen die Verfassung verstößt. Einem Lehrer nicht zu gehorchen stellt kein Verbrechen dar, somit können auch keine Zwangsmaßnahmen dieser Art verordnet werden.
Lacerta[QUOTE]was gegen die Verfassung verstößt. Einem Lehrer nicht zu gehorchen stellt kein Verbrechen dar, somit können auch keine Zwangsmaßnahmen dieser Art verordnet werden.[/QUOTE]

Ungehorchsame Schüler sollen dort ja auch nicht untergebracht werden, sondern nur einen Vorgeschmack erhalten, was ihnen erwartet wenn aus ungehorchsam beispielsweise vandalismus wird. Halt eine art Schülerausflug :rolleyes:
DarketDann wärs ne Unterrichtsveranstaltung und auch da gibt es Gesetze, die di Schüler vor willkür schützen....völlig zu recht meiner Meinung nach.

es ist immer wieder beeindruckend zu sehen wie für alle möglichen Probleme scheinbar ganz simple Universallösungen gefunden werden, die allerdings in keinerlei Kontext zu juristischen und v.a. ethischen grundsätzen unserer Gesellschaft stehen.
ApexMan mag mich jetzt unterbrechen, aber ich finde, dass Ungehorsam und Vandalismus durchaus zur normalen Entwicklung eines Jugendlichen gehören können. Man sollte darüber mal nachdenken ob so einiges, was hier vorgeschlagen wird, wirklich so pädagogisch sinnvoll ist. Man kann auch aus Paranoia überreagieren und das wahre Ziel (nämlich den Schülern irgendwie Bildung angedeien zu lassen) aus den Augen verlieren.
ange gardienDas Jugendliche während ihres Heranreifens eine ( für sie selbst und ihr Umfeld ) schwierige Zeit durchmachen, zu der es auch gehört rebellisch und aufmüpfig zu sein, ist klar.
Vorsätzlicher Vandalismus dagegen zeugt eher von Verhaltensstörungen oder einer sehr schlechten Kinderstube - wenn nicht gar von einer gewissen kriminellen Energie.
Schlimm genug, das manche das noch "normal" finden...

Hier in diesem Fall geht es aber nicht um pubertäre Aufmüpfigkeit, sondern um Terror und menschenverachtendes Verhalten gegenüber Lehrkräften und Mitschülern.
Ich frage mich aus welchen Elternhäusern und soziokulturellen Hintergründen solche Jugendliche kommen.
Für mich trägt hier das Elternhaus eine sehr große Mitverantwortung. Im Fall der Täter an der Berliner Rütli-Schule wäre zu prüfen, in wieweit die Schule das jeweilige Elternhaus über die Taten ihrer Sprößlinge informiert hat.

Sollte es Infos gegeben haben, auf die das Elternhaus Mangels Interesse ( was die Kinder in der Schule so machen ) nicht reagiert hat, dann wäre eine Maßnahme die ich sehr begrüßen würde die sofortige ersatslose Streichung des Kindergeldes.
Für asoziale Schläger sollte es nicht auch noch Kindergeld geben. Auf jeder popeligen Baustelle steht "Eltern haften für ihre Kinder".
Das sollte auch in diesem Fall gelten.
Und das abdrehen des Geldhahns ist eine Sprache die jeder versteht, auch die, die es nicht auf die Reihe gekriegt haben in den letzten Jahrzehnten Deutsch zu lernen und an ihre Kinder weiter zu vermitteln.

Solche Maßnahmen alleine können das Problem auch nicht lösen, sie sind aber meines Erachtens ein guter Ansatz, um das Interesse der Eltern ( das offenbar oft sehr zu wünschen übrig lässt ) wieder etwas zu erhöhen.

PS: Die Lehrerschaft der Schule sprach von "menschenverachtendem Verhalten" der Schüler und von einem Ort "an dem Kriminelle und Terroristen heranwachsen."
Inzwischen haben sich noch weitere multikulturell bereicherte Schulen gemeldet, die ähnliches berichten.
Der Begriff "Ungehorsam" erscheint mir in dem Zusammenhang etwas verniedlichend.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i]
[B] ...
Für asoziale Schläger sollte es nicht auch noch Kindergeld geben. Auf jeder popeligen Baustelle steht "Eltern haften für ihre Kinder".
Das sollte auch in diesem Fall gelten.
Und das abdrehen des Geldhahns ist eine Sprache die jeder versteht, auch die, die es nicht auf die Reihe gekriegt haben in den letzten Jahrzehnten Deutsch zu lernen und an ihre Kinder weiter zu vermitteln.
... [/B][/QUOTE]

Da würde ich Dir erstmal zustimmen, aber was glaubst Du wie sich solche Eltern und Jugendliche dann das Geld beschaffen ?
Skeptiker@ Aza: Ich denke nicht das öffentliches Kloputzen geeignet ist Jugendliche zu erziehen...! Zum Deiner Aussage kann man Darket nur zustimmen.


[QUOTE]Die errichtung militärischer Bootcamps, nach dem amerikanischem Vorbild, wäre ein guter Schritt um Problemschüler in solchen Camps zu erziehen.[/QUOTE]

Also neulich lief da eine Bericht auf NTV zu, demnach sind diese Camps ziemlich erfolglos. mehr als die Hälfte aller "Teilnehmer" sitzt ein Jahr nach ihrem ausscheiden aus dem Programm doch in einem richtigen Knast.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke bei der ganzen Diskussion um diese Schule, ihre Lehrer und ihre Schülern dreht sich alles um den Migrationshintergrund und um einen Ausländeranteil von 80%. Warum? Meine Erfahrung ist, daß es sich durchaus um deutsche Kinder handeln könnte. Ich habe beruflich mit solchen Jugendlichen zu tun, nachdem sie die Schule verlassen haben und kann weder am Verhalten noch an den "Wertevorstellungen" einen Unterschied erkennen. Es ist leider so, daß die Jugend mehr und mehr verwahrlost. Das dies bei Ausländern schneller geht als bei Deutschen liegt wohl eher am Umfeld und den Ghettos in denen die Jugendlichen leben. Aber dieser Trend tritt auch immer häufiger bei Jugendlichen aus ganz gewöhnlichen Verhältnissen auf.
Diese Entwicklung jedoch als normale Reaktion von Pubertierenden zu beschreiben, halte ich dann jedoch auch für falsch und man macht es sich zu einfach.
Ich habe leider auch keine Patentlösung für dieses Problem aber die Forderung, daß Ganztagsschulen die Aufgabe überforderter Eltern übernehmen halte ich für keinen guten Ansatz.

Gruß
Skeptiker
Darket[QUOTE]Ich habe leider auch keine Patentlösung für dieses Problem aber die Forderung, daß Ganztagsschulen die Aufgabe überforderter Eltern übernehmen halte ich für keinen guten Ansatz.[/QUOTE]
Müssen sie auch nicht, aber ich denke sie schaffen anderweitige Kapazitäten, die oben bereits angesprochenen Kindergartenplätze werden frei, wenn Grundschulen ihre Schüler nach der Schule selbst betreuen. Das halte ich durchaus für einen ganz guten Ansatz.
Fuck up EvilIch denke auch, dass Ganztagsschulen eine Möglichkeit wären, aber wahrscheinlich kosten sie mal wieder zuviel...

aber diesen Punkt hätte ich gerne etwas detailierter erklärt:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B] die oben bereits angesprochenen Kindergartenplätze werden frei, wenn Grundschulen ihre Schüler nach der Schule selbst betreuen. [/B][/QUOTE]
DarketIch glaub ich hab wieder zwei Threads verwechselt ;)
Es ist so, dass hier in Berlin gerade die Ganztagsschule eingeführt wurde. dadurch haben jede Menge KiTas, die bisher Hort-Gruppen, also solche mit Schulkindern hatten, jede Menge freie Kapazitäten, die sie gerade krampfhaft mit Jüngeren auffüllen wollen. Da inzwischen die meisten KiTas diversen freien Trägern gehören, machen die natürlich nicht einfach dicht, wie etwa eine staatliche, sondern versuchen ihr Angebot umzustellen, was mehr Betreuungsplätze schafft.
Montrose[QUOTE]Einem Lehrer nicht zu gehorchen stellt kein Verbrechen dar, somit können auch keine Zwangsmaßnahmen dieser Art verordnet werden.[/QUOTE]Du kannst in dieser Gesellschaft totalverweigern: in der Schule so lange scheiß machen, bis Du rausfliegst, keine Ausbildung machen, überhaupt nichts machen, ja sogar anderen das Leben schwer machen .... und Du wirst trotzdem rundum versorgt.

Da stößt unsere Demokratie anscheinend an eine Grenze: sie kann aus ihren ethischen Vorstellungen heraus bei bestimmten Sachverhalten keinen Zwang ausüben und wirkt deshalb schwach.

Die Vorstellung, bei Fehlverhalten den Eltern einfach mal ein paar Euro aus der Tasche zu ziehen (dann hat Vadder halt mal ein paar Bier weniger in der Woche) halte ich für gar nicht so schlecht. Und das mit dem Geldbeutel kapieren auch Türken, die sonst kein Deutsch sprechen.

[QUOTE]Wenn man mal einen Hauptschüler fragt, was er sich vorstellt aus seinem Leben zu machen, wird man die Antwort erhalten das es nicht weis und darüber auch nicht nachdenkt, da er sowieso keine Perspektive hat eine Arbeit zu finden. Und genau da liegt auch das Problem,[/QUOTE]Das ist die andere Seite der Medaille. Die Gesellschaft muß auch Menschen eine Arbeit und ein Verdienst geben, die nicht so schulisch begabt sind.
Die Vorstellung, die Gesellschaft wäre erfolgreicher, wenn es nur noch Gymnasiasten gäbe, ist albern. Es wären genauso viele Menschen arbeitslos und am Rande der Gesellschaft. Die Anzahl der Arbeitsplätze hängt doch nicht vom Bildungsgrad der Bevölkerung ab.
Darket[QUOTE]Die Vorstellung, bei Fehlverhalten den Eltern einfach mal ein paar Euro aus der Tasche zu ziehen (dann hat Vadder halt mal ein paar Bier weniger in der Woche) halte ich für gar nicht so schlecht. Und das mit dem Geldbeutel kapieren auch Türken, die sonst kein Deutsch sprechen.[/QUOTE]
Bis auf die Geschichte mit den Bierchen finde ich den Vorschlag (obwohl er aus den reihen der CSU kommt) mit Geldstrafen für eltern zu arbeiten unter bestimmten Voraussetzungen nicht ganz schlecht. Alle reden über die Verantwortung der Eltern, weshalb also keine Konsequenzen, wenn diese nicht wahrgenommen wird?
sicherlich müsste man daraus ein vernünftiges Gesetz machen und eine angemessene Testmethode entwickeln, aber ich persönlich hätte kein grundsätzliches Problem mit dieser Idee.

Für völlig verfehlt halte ich allerdings diese seltsamen "Förderschulen", die im Süden dieser republik offenbar angedacht sind. Alle reden über Integration und wie man sie bewerkstelligen soll. Die Schule um die es hier geht sollte doch abschreckendes Beispiel genug sein. diese seltsamen Sonderschulen sind die Kapitulation im Kampf um die Integration.
Kampfsau[QUOTE]Das ist die andere Seite der Medaille. Die Gesellschaft muß auch Menschen eine Arbeit und ein Verdienst geben, die nicht so schulisch begabt sind. Die Vorstellung, die Gesellschaft wäre erfolgreicher, wenn es nur noch Gymnasiasten gäbe, ist albern. Es wären genauso viele Menschen arbeitslos und am Rande der Gesellschaft. Die Anzahl der Arbeitsplätze hängt doch nicht vom Bildungsgrad der Bevölkerung ab.[/QUOTE]


Was soll es denn geben für die Hauptschüler?

Die können doch nur noch quasi Sklavenarbeit wie Hilfsarbeiter in der Fabrik,Kloputzer,Zeitarbeiter oder anderes simples Zeug machen.

Viele Hauptschüler haben überhaupt ein Problem damit,Dinge zu verstehen oder zu sagen was sie wollen.Es ist teilweise anstrengend zu verstehen was sie wollen.Und wenn man ihnen was erklären will,dann braucht man für eigentlich simple Dinge,sehr viel Erklärungszeit.

Zumindest was einige der Extremfälle und besonders auch Ausländer betrifft.Auch bei einigen Deutschen,mangelt es an rudimentären Deutschkenntnissen.Ich bezweifle,dass viele von denen noch eine Lehre erfolgreich abgeschlossen hätten.

Mein Vater hatte erst auch nur Hauptschule.

Obwohl ich das bei den Ausländern noch verstehen kann.Wenn ich z.B. einen Türken sehe,der hier bald 30 Jahre lebt,jedoch immer noch ein paar Brocken Deutsch rauswürgt,dann denke ich.Kein Wunder,dass deren Kinder Probleme haben und nicht über die Hauptschule hinauskommen.

Warum geben sich die Deutschen eigentlich immer selber die Schuld?Angeblich haben wir Deutschen den Ausländern keine Chance gegeben.Doch kann es nicht sein,dass sie sich nicht auch irgendwie selber ins Abseits gedrängt haben oder von ihres Gleichen dort reingedrängt.

Viele Ausländer sind ja auch nicht mehr wirklich in dieser Isolation.
Wenn ich in irgendein Land emmigrieren würde,dann würde ich zu allererst versuchen die Sprache zu lernen und soviel sage ich schonmal,dass ich mich nach 10 Jahren sicher deutlich über Wortfetzengestammel hinausbewegen würde.

Meinen Kindern würde ich wohl auch noch Deutsch beibringen,würde aber auch hohen Wert darauf legen,dass sie gut die Landessprache beherrschen.Dass die Eltern dieser Emmigrantenkinder das einfach nicht in den Schädel gekriegt haben.Wenn mein Kind hier in Deutschland auch mal mehr erreichen will oder zur mittleren bis hohen Bildung streben soll,dann muss es auch Deutsch lernen.

Der Kultur im Fremden würde ich mich auch soweit wie nötig anpassen,damit eine Isolation vom Rest der Gesellschaft halt nicht geschieht.Ich erwarte nicht,dass sich eine Gesellschaft wegen mir umkrempelt.Wenn die dortigen Lebensvorstellungen zu sehr von den meinigen abweichen würden,dann hätte ich halt ein anderes Land zum Einwandern wählen müssen.

Statt dessen widerspricht der deutsche Staat diesen grundsätzlichen Regeln.Erst holt man hier eine große Anzahl Ausländer ins Land,dann stellen sich die Einwanderer Jahre später als doch keine so gute Idee heraus.

Man hat gar nicht an die langfristigen Folgen gedacht.

Deutschprüfungen für die Einwanderer und ausreichende Sprachschulung aller Kinder im Kindergarten hätten bindend sein müssen.Auch hätte man zumindest bis zu einem gewissen Grad eine Anpassungsbereitschaft erkennen müssen.Nicht das Achmed im Kindergarten nur mit den Kindern aus der Nachbarschaft und nie mit Stefan spielt.Alle Kinder die hier in Deutschland geboren sind,müssten eigentlich eine 30%ige Wahrscheinlichkeit haben,aufs Gymnasium zu gehen.Oder dass alle am Sportunterricht teilnehmen,auch türkische Mädchen und türkische Frauen im Freibad.Schulklassen sollten zusammen unterricht haben ,auch Aufklärung oder Zusammen auf Klassenfahrt gehen dürfen,ohne dass die Eltern denken,ihre Töchter werden direkt von den Deutschen oder anderen geschwängert oder deflorisiert.

Und Aische sollte auch ohne Kopftuch rumlaufen dürfen und Hans zum Freund haben können und ihn heiraten dürfen,ohne dass Hans von Aisches Vater oder ihren Brüdern masakriert wird oder Aische aus der Familie ausgestoßen wird.

Was ich will,ist das diese Trennung aufgehoben wird.

Und dann könnte man zu diesem Anlass auch gleich die heutzutage überflüssige Hauptschule abschaffen.Heutzutage haben auch Realschüler meistens nur Glück,wenn sie gleich nach der 10ten eine Stelle finden.

Dann hätten diese Schüler auch keine Ausrede mehr.Die können mir jetzt erzählen,sie geben sich keine Mühe mehr und ihnen ist alles scheiß egal.weil sie sowieso keiner mehr will und sie schon lange abgeschrieben sind.

Wenn diese Kinder nun die selbe Schule besuchen wie die etwas leistungsstärkeren Realschüler,dann müsste eigentlich Chancengleichheit bestehen.

Aber wetten spätestens da stellt sich heraus,dass es auch an ihnen liegt.Das sie auch selber an ihrem Schicksal Schuld sind.
Wahrscheinlich merken die das dann nicht mal und machen deswegen anderen das Leben schwer.

Das klingt jetzt fies aber einige Hauptschüler sind strunzdumm.
Da würde mich als Arbeitgeber nichts dazu bewegen können,diese Leute aufzunehmen.Da glaubt man echt,man ist in der Evolution einige Schritte in die Vorvergangenheit gereist.

Die wollen eine Lehrstelle aber können nicht richtig lesen und schreiben und kacken auch in Mathe ab und können eigentlich so ziemlich gar nichts außer anderen Leuten das Leben zu erschweren.

Wieviele von den jungen Menschen die dieses und jenes verlangen haben dafür auch wirklich mal etwas gegeben?Wer hat freiwillig Bücher gelesen?Keiner von denen hat Tag für Tag mehrere Stunden gelernt und sich wirklich angestrengt.Die haben wahscheinlich nach der ersten Seite aufgehört,die sie runtergewürgt haben.Und anstatt einzusehen,dass sie Schwächen haben,an denen sie arbeiten müssen,geben sie einfach auf.

Viel einfacher als sich zu beweisen,als an den eigenen Schwächen
zu arbeiten und ein Stückchen näher an das Beste zu kommen,dass man sein kann,ist es anderen die Schuld für das eigene Versagen zu geben.Ich mach die Lehrer fertig,die es nicht geschafft haben ,mich zu unterrichten.Ich meine so ein gut bezahlter,schlauer Lehrer sollte schon in der Lage sein praktisch für mich lernen zu können,ohne dass ich mich da unnötig anstrengen muss.Und diese Streber in der Hauptschule die es sogar wagen,noch zu lernen,die mach ich auch fertig.Ich mach noch ein bischen Stress und dann ab zum Jobcenter Hartz 4 abstauben.

Okay,das ist natürlich übertrieben,der Arbeitsmarkt ist schon recht zäh.Aber auch die aus der Hauptschule die wirklich wollten,die sich reingehängt haben,die hatten bis zum Ende hin auch durchaus Chancen etwas zu werden.Wenn nicht,dann holt man halt auf der Berufsschule den Realschulabschluss nach.Meine Schwestern waren zäh und ausdauernd,die haben das bis zum Ende hin durchgezogen und viel Fleiss in die Schule gesteckt und eine gute Arbeitsmoral gezeigt.Die hatten dann ewig viele Bewerbungen verschickt und auch sehr lange gesucht,sie haben aber nie aufgegeben.Letzten Endes haben die dann doch noch etwas gefunden.

Es gab zuviele,die haben sich gehen lassen.Die haben dieser Belastung nicht stand gehalten und wurden von anderen auch dumm genannt.Es gibt sicher auch nicht genug Arbeit,auch wenn alle gebildet wären.Trotzdem ist es einfacher sich dem zu fügen.Wenn alles sagen ich habe nichts drauf,dann stimmt das wohl.Ihnen das Gegenteil zu beweisen,dass dauert zu lange und ist zu anstrengend.Was solls,ich komm schon durch,der Staat lässt mich nicht hängen


Hier in Deutschland kann ja jeder irgendwie durchkommen, auch wenn er eigentlich nichts sinnvolles auf die Beine kriegt.Man bekommt Sozialwohnungen,Heizkosten,Mindestleistungen in Medizin,Essensgeld.Eigentlich nicht viel aber ausreichend,es reicht für Bier und Zigaretten,um die Leere der eigenen Existenz zu vergessen.Immerhin alles Dinge,für die man in anderen Ländern noch hart arbeiten müsste oder gleich auf die Straße gehen könnte.

Das ist ja eigentlich schön und gut,dass es so weit mit unserem Staate ist.Nur soll man diese Leistungen nicht wie Selbstverständlich beanspruchen,ohne zu beabsichtigen,diese Leistungen nur so kurz wie möglich zu nutzen.

Auch wenn jetzt insgesamt die Arbeit fehlt,ich wäre trotzdem für eine allgemein höhere Bildung.Wenn nicht unbedingt aus wirtschaftlichen Gründen,dann doch aus sozial-kulturellen Gründen heraus.

Eigentlich müssten die Maschinen Wohlstand für alle schaffen,das Geld oder dessen Gegenwert in Arbeitsleistung ist ja nach wie vor vorhanden.Früher wurden an Häfen z.B. einzelne Schiffe von hunderten von Männern beladen,heute machen das ein oder zwei Kranführer.Die Kräne sollen auch bald automatisch ohne Führer arbeiten.In Bergwerken übernehmen 3 Männer mit absoluten Hightechwerkzeugen die Arbeit,die früher hunderte von Kumpel erschuftet haben.

Ergo gibt es da einige wenige die traumhaft reich sind,die Milliarden an Vermögen besitzen.Die müssen ihre Gewinne mit weniger Leuten teilen oder arbeiten im Ausland,wo die Leute für Hungerlöhne ohne Natur- und Arbeiterschutzbedingungen schuften müssen.

Deren gerechter Anteil kommt doch gar nicht zum Staat und wird nicht zu gerechten Anteilen weiterverteilt.

Wenn man Steuereinnahmen oder das Geld als Blut des Staates bezeichnet,dann gibt es an gewissen Stellen Blutstau,ein Teil wird überversorgt und die anderen Teile auf die Dauer unterversorgt.
Nur vergessen diese überversorgten Teile,dass sie auch nur ein Teil eines Körpers sind und wenn der Rest stirbt,dann sterben auch sie selber oder der Körper entledigt sich von diesem parasitärem Körperteil.

Immer mächtigere Konzerne beeinflussen immer mehr unsere
Politik und Lebensform.Die Wirtschaft fordert,dass die Ausbildung an Schulen mehr auf die Bedürfnisse der Wirtschaft angepasst wird.
KampfsauWenn das System wirklich richtig laufen würde,dann wären auch einige Millionen Arbeitslose kein Problem,sondern logische Konsequenz einer konsequenzen Produktivitätssteigerung.

Dann wäre es doch z.B. keine schlechte Idee,mehrere Leute für die selbe Tätigkeit einzustellen.Die Teilen sich die Arbeitszeit besser auf.Vielleicht sind wir irgendwann an einem Punkt angelangt,wo Technik und Maschinen alle versorgen kann.Die Stellen die noch gebraucht werden,die könnte man dann mit dem Überangebot an Arbeitern füllen.So eine Arbeit ist teilzeitig vielleicht 3-4 Stunden lang und sie dient z.B. als Prestigemittel.Im 24 Stundenschichten arbeiten dann 6-8 Leute an einem Posten.

Aber das sind nur Träumereien.Das würde an vielen Dingen aber allein schon an der Gier einiger Menschen scheitern.

Die Gesellschaft würde jedoch wohl leider noch mehr degenerieren.Oder würden Vereine und Ehrenamtliches Handeln unsere Gesellschaft noch aufrecht halten.
Latonaich gebe zu, ich habe nicht alles gelesen, aber ich habe doch viele beiträge gelesen und viele auch überflogen, habe aber nichts gefunden zu dem, was ich sagen möchte.

erst gestern (oder vorgestern) spielt auch keine rolle, habe ich zufällig mal 3sat geschaut und bin auf ein interessantes thema gestoßen. leider mittendrin, aber soviel habe ich verstanden:

die lehrer haben nicht die schließung der schule gefordert, sondern nur eine lösung bzw. eine andere schulform. mist, so ganz krieg ich das nicht mehr auf die reihe.

die medien haben mal wieder alles vertauscht und verstellt. viele zeitungen haben davon berichtet, selbst seriöse sender, wie ard, also die tagesthemen haben von der schließung der rütli-schule berichtet. die tage hat mans ja sehr oft gesehen. mich wunderte nur, warum kein einziger lehrer, nichtmals die schulleiterin sich den journalisten gestellt haben und selbst was dazu gesagt haben. zu ihren aussagen wie: "wir fordern die schließung der schule. "

interssant sei jetzt auch die these: die reporter sollen die schüler bezahlt haben, ein bisschen zu randalieren, damit sie schöne bilder bekommen und ihre behauptung noch zu unterstützung. klar bei solchen bildern denkt natürlich jeder. kein zweifel, die schule will dicht machen.

das will sie, wie aber oben schon gesagt, nicht! welch grausame wirkung der medien. die rütli-schule ist unten durch bzw. die schüler und wie wohl hier schon einer sagte, sind gerade diese schüler gebranntmarkt. "was..rütli-schule? nein danke, stellen wir nicht ein."






Viele Jugendliche sprachen mit den zahlreich vertretenen Journalisten.


--->kehrseite: viele jugendliche wollten garnicht mit den journalisten sprechen...ja, selbst die polizei ist dazwischengegangen und hat gebeten, die kameras aus zu machen, weil die jugendlichen nicht gefilmt werden wollten


Die Rektorin der Rütli-Schule hatte wegen der nicht mehr kontrollierbaren Schülergewalt um die Auflösung ihrer Schule gebeten. In einem Brief an die Behörden, den das Kollegium einstimmig beschlossen habe, hatte die Schulleiterin sofortige Hilfe erbeten, um die Situation erträglicher zu machen. Ein geordneter Unterricht finde nicht mehr statt. Die Stimmung sei geprägt von Zerstörung, Gewalt und menschenverachtendem Verhalten. Lehrer würden völlig ignoriert und zum Teil attackiert; in bestimmte Klassen gingen sie nur noch mit Handys, um Hilfe holen zu können.



--->sofortige hilfe erbeten, ja, aber doch nicht die schließung der schule...ein sehr radikaler schritt..
wie gesagt 3sat hat berichtet, dass hilfe erwünschendwert ist, aber keine schließung...und um sie mit handy in die klasse gehen würden, weiß ich nicht...entweder hab ichs nicht gesehen oder es wurde nicht berichtet, aber doch schleierhaft, weshalb die lehrer sich nicht äußern wollten

hat einer die tage taff gesehen? jetzt hat sich der schulleiter der karl-marx-schule zu wort gemeldet, dass dort ähnliche zustände herrschen würden. nicht so rabiat, aber doch wäre hilfe in irgendeiner form erstrebenswert..so, wenn das der lehrer der karl-marx schule sagen kann und wenn ihn die reporter vor gesoicht kriegen und er ein paar worte sagt, wieso nicht die lehrer der rütli-schule

das argument, dass die schüler dann gegen die lehrer, die ausgesagt haben noch aufsäßiger wären oder gar mobbing die folge ist, finde ich unglaubwürdig und weit hergeholt...

mich würde dann doch interessieren, in wie weit nun der stand der dinge ist? schule geschlossen? jugendliche gewalttätig? was tut man dagegen? wo sind wir jetzt? was berichten die medien?
DarketEs wird viel berichtet. Der berliner Boulevard läuft nach wie vor amok (nur heute waren Olli Kahn und Jens lehmann interessanter). BZ-Schlagzeile (die BZ ist unsere Lokalantwort auf die BILD, ebenfalls aus dem Hause Springer) von gestern oder vorgestern war: "Die Schulopfer des Tages!". übsch illustriert mit mehr oder minder unkenntlich gemachten Jugndlichen und ihren diversen Verletzungen.
Getan wird auch viel, allerdings auch viel Mist. Die CSU ist dabei Sonderschulen für Problemkinder einzurichten (haha welche Ironie), Strafzahlungen für eltern sind im Gespräch und zu guter letzt meldete sich glaube ich vorgestern die Bundesfamilienministerin zu Wort und hatte zur Abwechslung mal einen sinnvollen Vorschlag, nämlich das letzte Kindergartenjahr kostenfrei und eventuell auch verpflichtend zu machen.
Ich gehe allerdings fest davon aus, dass der letzte Vorschlag, der zu gleich das klügste ist, was ich von der derzeitigen Bundesregierung derzeit vernommen habe (interessanter Weise hat die damit garnicht soooo viel zu tun, Bildung ist Ländersache), in der Umsetzung sicherlich der letzte sein wird. Vorher hat Edi Stoiber sicherlich auch dort Ghettos geschaffen wo vorher garkeine waren.
Dark ReligionSeid gegrüsst,

ich als ehemaliger Hauptschüler wehre mich gegen Aussagen wie:
Die können nur Hilfsarbeiter werden oder die können selbst mit normalem Abschluss dann immer noch kein Deutsch. Das einzigste Problem ist das bei der Hauptschule alle Kinder abgeladen werden, auch solche die einfach nur ihrer Schulpflicht nachkommen müssen (auch wenn sie kaum Deutsch können), was dann zur Tatsache führt, das in den Klassen kaum ein richtiger Unterricht stattfinden kann, weil in den Ballungszentren oft mehr ausländische Kinder in den Klassen sind als Deutsche..
Ich habe einen eher mäßigen Hauptschulabschluss mit 14 gemacht (bin mit 5 als kann-Kind in die Schule gekommen). Danach eine Lehre zum Elektriker. Da ich mir ein Leben auf dem Bau aber nicht für immer Vorstellen konnte, habe ich dann eine Lehre als Schuhfertiger (Industrieschuhmacher) gemacht. Als meine Schuhfabrik nach Italien verlagert worden ist, habe ich zuerst als Hilfsarbeiter im Dienstleistungssektor Sicherheit angefangen, nach zwei Jahren dann den Werkschutzfachmann gemacht.
Um im Sicherheitsgewerbe auf einen grünen Zweig zu kommen habe ich dann die Truppmann Ausbildung der Feuerwehr, eine Waffenbesitzkarte, den Hundeschein und die Rettungssanitätsausbildung gemacht.

Somit habe ich Hauptschüler, drei Berufe erlernt, wovon der Elektriker und der Schuhmacher, als mittlere Reife gelten.

Ergo so schlecht ist der Hauptschulabschluss nicht. Nur muss man halt Kinder die zwar im Schulalter sind, aber noch nicht mal Deutsch können, konsequenter in Sonderschulen schicken und nicht, wie bisher, einfach alles in der Hauptschule abladen.
elfenkindich finde, dass das ganze Problem jetzt viel zu überstürzt und kopflos angegangen wird. Soweit ich weiß, hat Bayern gestern schon irgendwelche neuen Vorschriften erlassen, um das Problem in den Griff zu bekommen; nur eine Woche nachdem man das mit der Berliner Schule in den Nachrichten war. Ich kann mir kaum vorstellen, dass innerhalb so kurzer Zeit irgendwas Sinnvolles erlassen werden kann.

Ich seh ja ein, dass die Sprachbarrieren ein Problem sind, aber trotzdem..man kann doch nicht sagen, dass Ausländer sich generell nicht integrieren, und alles auf die Ausländer abschieben. Ich bin mir sicher, dass da auch jede Menge Deutsche dran beteiligt sind. Aber es ist natürlich einfacher, das Problem mit Intergrationsschwierigkeiten zu erklären, das versteht die Öffentlichkeit, dagegen kann was getan werden, und dann passt das.

Größtenteils ist das Verhalten von Schülern sowieso Erziehungssache. Ich finde es erschreckend, dass Jugendliche (teilweise) nicht anders erzogen werden und tatsächlich Steine auf Polizisten werfen, die vor ihrer Schule stehen, und das waren keine Einzelfälle.

Ist ja prima, wenn man Deutschtests und was nicht alles einführt, wenn Eltern es nicht zustande bringen, ihren Kindern Anstand beizubringen. Oder zumindest, dass man nicht einfach Waffen mit in die Schule bringt oder Steine wirft.

Am "allerbesten" find ich ja immer noch den Vorschlag von irgendeiner Politikerin, dass Hauptschulen abgeschafft werden sollen, weil sie eh eine "Sackgasse" für die Schüler darstellen. :rolleyes: Da kann man nur den Kopf schütteln.
The Archangelwiegesagt... das ist erziehungssache... kein Mensch kommt als gewalttätig auf die Welt...

un ich seh das au bei mir an der schule...und das ist ein sehr angesehenes Gymnasium. Bei uns in der Stufe geht das noch. Aber sehe ich die Klassen 5-9 wird mir spontan übel. Es kann doch nicht sein, dass man einen so lange auf dem Boden tritt, bis der sich nich mehr rührt. Und was macht die Aufsicht? Steht daneben und glotzt. Geht man dann dazwischen, als älterer Schüler wohlgemerkt, muss man noch aufpassen nicht selbst eins auf die Fresse zu kriegen, denn so rabiat isses.
Welches von diesen Mistblagen (tschuldigung eigtl mag ich ja Kinder) weiß in der 6. Klasse was n Hurensohn is? Oder kann darüber entscheiden, wann jemand schreit, weil er schmerzen hat und nicht, weil er spaß an ner kleinen rauferei hat? Keiner. Und diese Kinder haben keine Erziehung ( ja, der gute Hurrelmann :p )... genauso wenig wie die meisten der ausländischen Kinder. da tun sie sich nichts, egal wlehcer Volksgruppe sie angehören.

Meine Mutter hat mich auch noch nie geschlagen und trotzdem kenne ich einige Benimmregeln...z.B. Älteren ggüber und so weiter. Aber ich bin auch zu christlich erzogen vll kommts daher xD

wiegesagt... alles eine sache der erziehung... planvoll und zielgerichtet kann man das nicht mehr nennen.
Kampfsau[QUOTE]Ich seh ja ein, dass die Sprachbarrieren ein Problem sind, aber trotzdem..man kann doch nicht sagen, dass Ausländer sich generell nicht integrieren, und alles auf die Ausländer abschieben. Ich bin mir sicher, dass da auch jede Menge Deutsche dran beteiligt sind. Aber es ist natürlich einfacher, das Problem mit Intergrationsschwierigkeiten zu erklären, das versteht die Öffentlichkeit, dagegen kann was getan werden, und dann passt das.[/QUOTE]

Natürlich sind nicht alle Ausländer schuld.Viele meiner Freunde sind ausländischer Abstammung.Nur ist es halt kein unerheblicher Anteil,der halt Stress macht.Manche Leute regen sich selber darüber auf,wie primitiv einige ihrer Landsleute aus ihrer Nachbarschaft teilweise sind.Da regen die sich selber drüber auf,dass ihr Ansehen unter solchen Leuten leidet.

Es gibt Vorurteile,die sind sicher auch weiterhin Vorurteile,nur werden die halt recht häufig bestätigt.

Ich wurde auch öfters von Türkengruppen drangsaliert.Auch einige meiner Freunde wurden angegriffen.

Der Anteil der Stress mach,der fällt halt auf.Erfahrungen machen Eindruck.Man kann immer so schön daherreden von Tolleranz und dass die Deutschen auch nur eine leichte Erklärung suchen.Das Problem mit Ausländerkriminalität ist einfach vorhanden.Über 80% Ausländeranteil auf der Rütlischule sind ein Fakt.Fragt mal Polizisten was sie alles erleben?Oder frag mal ein paar Deutsche die auf die Rütli gehen.

Und an diesem Problem sind nicht nur die Deutschen schuld.Sie haben sicher die falsche Politik betrieben.Jedoch nur,weil sie halt keine klaren und strikten Regeln aufstellten.Das Probem war halt,dass man zu Wischiwaschi war.Von Einwanderern hat man nie ausreichend Anpassung verlangt.Man will ja immer schön politisch korrekt bleiben,man ist ja kein Nazi.


[QUOTE]Nur muss man halt Kinder die zwar im Schulalter sind, aber noch nicht mal Deutsch können, konsequenter in Sonderschulen schicken und nicht, wie bisher, einfach alles in der Hauptschule abladen.[/QUOTE]

Dann wären Problemfälle wieder separiert von anderen.Naja,es wäre nicht schlecht,wenn denn nun diese Problemgruppe kleiner wäre.Ich bin mir sicher mit der richtigen Erziehung und Förderung
schon im Vorschulalter,könnten die meisten Kinder,auch Kinder ausländischer Familien,direkt dem Unterricht folgen und die meisten würden direkt richtig sprechen können und alles wichtige wie Lesen und Schreiben zusammen mit den anderen lernen.

So Sonderfälle mit Legastenie sollten eigentlich eher seltener Auftreten.

[QUOTE]Ergo so schlecht ist der Hauptschulabschluss nicht.[/QUOTE]

Du hälts dich doch nicht ernsthaft für represäntativ?

Das waren damals auch etwas andere Zeiten,es scheint ja schon etwas Zeit seit der Hauptschule bei dir vergangen zu sein.

Hauptschule 9Jahre 14 Jahre

Elektriker 3,5 Jahre 17 oder 18 Jahre

Industrieschuhmacher 2-3 Jahre ca. 20 Jahre

Werkschutzfachmann 2 Jahre 22 Jahre

Also hast du wohl seit minimal 8 Jahre,(die Zeit in der du in den eigentlichen Berufen gearbeitest hast nicht mitgerechnet) die Hauptschule verlassen.Ich schätze mal eher,dass du seit deutlich über 10 Jahren den Hauptschulabschluss hast.

Vielleicht 1995 oder 1996,irgendwo um den Dreh.

Heute brauchst du allein für die Elektrikerlehrer schon mittlere Reife.Heute ist es auch eher unwahrscheinlich,dass viele Betriebe einen 14Jährigen Hauptschüler einstellen würden.Besonders wenn er nur ein mittelmäßiges Zeugnis hat.Da hast du nur Erfolg,wenn du Bekanntschaften hast,die dir eine Sonderbehandlung ermöglichen.Volljährige oder fast volljährige Lehrlinge kann man ach flexibler einsetzen.


Meine Schwester hat ihren Realschulabschluss mit Auszeichnung mit als beste im Jahrgang abgeschlossen.Nur ihre Note in Englisch nahm ihr die Chance das Gymnasium zu besuchen.Was glaubst du wie lange selbst sie warten musste,bis sich jemand bei ihr meldete?Nur 2 aus ihrer Abschlussklasse haben auch eine Lehre gefunden und meine Schwester wird auch nicht übernommen.Die hängt sich nochmal rein um auf die Oberstufe zu gehen und ihr Abitur zu machen.Und das schafft die auch nur,weil sie weiß wie man arbeitet und weil sie sehr ehrgeizig ist.

Ich kenne soviele Leute,die schreiben hunderte Bewerbungen ohne auch nur eine Zusage.Was glaubst du wie froh die sind,wenn die auch nur mal zu einem Gespräch eingeladen werden?

Für die meisten Lehren braucht man mittlere Reife,sonst kann man sowieso alles vergessen.Glaub mir,der Hauptschulabschluss ist nicht viel Wert.Nur Idioten gehen heute noch nach der 9ten ab.

Früher war das vielleicht noch anders.

Mitte oder Anfang der 90er war die Situation noch viel besser als heute.

Der Arbeitsmarkt kommt mir wie ein Haifischbecken vor.Das ist wie die Reise nach Jerusalem mit einem Stuhl und hunderten Mitspielern.

Früher hat man sogar aus anderen Ländern Arbeiter importiert,weil es nicht genug Arbeiter für alle Aufgaben in Deutschland gab.


Wenn ich denn mein Abitur schaffe,dann bereite ich mich auch auf einen Kampf um die besten Pläte vor.

Es ist ja mittlerweile auch so,dass Abiturienten den Realschülern teilweise die Arbeit wegnehmen.Es gibt auch Läden,die stellen Putzfrauen mit Realschule ein.Ich werde das aber zu vermeiden versuchen.

Ich will schon studieren oder eine höhere Ausbildung angehen
judgedreddEndlich sehe ich ein Paar gute Beiträge hier. Kampsau du überzeugst!!! Werde ich mal später äußern.
Emile BakeTadia[quote]Original geschrieben von The Archangel:
Kein Mensch ist "von Natur aus" böse / gewalttätig. … kein Mensch kommt als gewalttätig auf die Welt...[/quote]Ist das bewiesen oder nur eine vage Vermutung? (Genügt die Autorität des Philosophie-Lehrers als Beweis?)

Wenn kein einziger Mensch von Geburt an böse und gewalttätig ist – woher kommt dann überhaupt die Bosheit/Gewalttätigkeit der Menschen? Von den Pflanzen, Tieren und Mineralien?

Wer oder was steckt die Unschuldigen mit Bosheit an? Macht das Leben auf der Erde den Menschen böse?

Wenn die Menschen aber nichts dafür können – warum werden sie dann (von Menschen) beschuldigt, angeklagt, verurteilt und bestraft?

Warum ist/wird nicht jeder Jugendliche gewalttätig, der eine belastende Kindheit erlebt hat?

Nehmen wir an, daß die Schüler, die ihre Lehrer und Klassenkameraden terrorisieren dazu nur durch ihre Lebenssituation gezwungen sind, dann sind sicherlich mehr Toleranz, Akzeptanz, zartes Mitgefühl und liebevolles Verständnis für die unschuldig-gewalttätigen Schüler angebracht, oder?

Kampfsau, Du hast gut geschrieben (Respekt!), sodaß ich mich kurz fassen kann:

Es dürfte klar sein, daß für diese Mißstände nicht nur die Kinder und Familien ausländischer Abstammung verantwortlich sind. Auch nicht nur das Personal der Schule oder die Politiker. Letztlich sind sehr viel mehr Menschen dafür verantwortlich, als man vielleicht meint. In der Rütli-Schule kamen die weiträumigen und langzeitigen Fehlentwicklungen nur sehr deutlich zum Ausdruck.

Folglich läßt sich das Problem lokal nicht wirklich lösen. Es ist viel gewonnen, wenn ein paar Leute aufwachen und besser verstehen, was hier und da eigentlich abläuft. Und die werden dann sicherlich auch dazu beitragen, daß es mal besser wird. Doch zunächst muß es sich verschärfen, denn solange es allen gut geht, klappt niemand ein Auge auf.
Latonadanke schön darket...

also, ich schau ab und an tagesschau, aber das problem wird da nicht mehr angesprochen..zumindest hör ich nichts davon, vllt. interessieren mich auch andere themen mehr. wie siehts denn bei den boulevardnachrichten aus? berichten die immer noch oder ist das thema wieder erstmals vom tisch?
SleepyHollowIch war selber vor Jahren auf ner Hauptschule und habe selber miterlebt, dass diese Schule in Berlin nicht die einzige Schule ist, bei der sowas läuft.
Bei uns war das wirklich genau so.Als ob das nur in Berlin vorkommen würde.Vorallem geben ja immer mehr Schulen zu, dass das bei ihnen genau so ist.
Mich regt das nur auf, weils eigentlich niemanden juckt und ich glaube, die Politiker wissen das eigentlich schon länger, trauen sich aber nicht was zu tun.
Fuck up EvilDie einzige sinnvolle Alternative, nämlich die Abschaffung dieses dreigliedrigen Schulsystems, ist wohl in Deutschland nicht machbar.
das ist sowas wie einen heilige Kuh für unsere Politiker.

Dabei haben wir eines der schlechtesten Schulsysteme der Welt, aber gut wir belassen es dabei.
worockomoIch glaube viel mehr liegt das alles daran,das die meisten Hauptschüler kaum noch Deutsch sprechen.Die es können werden Untergepflügt von den Deppen und können nix lernen weil der Unterricht sich an den Schwächsten orientiert die nun mal kein Deutsch können.Da beißt sich die Dummheit in den Schwanz!
Red mal mit nem Lehrer die sagens nicht offen aber so siehts aus.:(
Volt-InvictusDas ist ähnlich wie in Frankreich. Seit vielen Jahren (auf jeden Fall über 5) beschweren sich die "Ghetto-Kinder" über ihre Situation, sei es sogar durch Hip-Hop-Musik. Sie erklären darin ihre Situation und ihre kriminellen Aktivitäten, doch genauso wie in Frankreich interessiert sich niemand für die, solange es einem selbst gut geht, ist ja alles in Ordnung. In Frankreich hat man sogar die Lieder verboten, in denen "Ghetto-Kinder" sich über ihre Situation beschwert haben und später auch dazu aufgerufen haben etwas dagegen zu machen (was mit den Kravallen endete).
Allerdings wird Hip-Hop-Musik immer als Asso-Musik abgestempelt, ohne darüber nachzudenken, dass die Hörer vielleicht gar keine Asseln sein wollen, aber durch ihre Herkunft nicht die Möglichkeit dazu haben, etwas daran zu ändern. Bei mir auf der Schule fehlte völlig die Integration, aber hauptsächlich von seiten der deutschen Kinder. Jeder der nicht deutsch war, wurde ausgegrenzt. Dann beschwert man sich darüber, dass sich die Ausländer nicht integrieren, aber wenn einen fast jeder abstößt, dann hat man halt auch keinen Bock mehr und macht genau das Gegenteil.
So dürfte es doch auch vielen Gothics gehen (ist ja schließlich auch eine Randgruppe).

Dann heißt es auch immer gleich, "ja die Ausländer, die leben halt hundert Jahre zurück, also fast :eek: im Mittelalter", aber selber etwas daran ändern will niemand.
Die Ausländer müssen sich halt integrieren, heißt es immer, aber die deutschen müssen nichts dafür tun. Also bei uns haben die Ausländer nur sehr wenige deutsche Freunde, schon bei den Kindergeburtstagen hat man die Ausländer ausgegrenzt.
In der Grundschule wurde man schon immer dafür ausgelacht, wenn man zwar wusste was 20X3 gibt, aber es halt niemandem sagen konnte.

Die Reaktion der Ausländer ist völlig verständlich und jeder in deren Situation würde ähnlich handeln. Wir sind alle Menschen, die die gleichen Bedürfnisse haben.

Natürlich ist dass, was auf der Schule passiert nicht richtig, aber irgendwie mussten die ja auf ihre Probleme aufmerksam machen. Das hat ja tatsächlich nur so funktioniert, denn die Probleme sind schon lange da.

Und dann wird sich über die Hip-Hop-Texte beschwert, weil die nur übertreiben und wenn man die in ein Ami-Ghetto stecken würde, würden sie dumm gucken. Na und, die Amis rappen darüber, dass ihre Freunde erschossen werden, seht euch die Statistiken an, so ist es auch wirklich. Das wird aber von den "Nicht-Ausländern" immer runtergespielt, denn etwas dagegen zu machen wäre zu teuer, außerdem soll das ja so bleiben, dass die Ausländer unsern Auspuff am Band bauen, während wir im Jaguar zum nächsten Meeting (oder Golfen) fahren. In Deutschland reden sie darüber, dass sie andere verkloppen oder mit Drogen dealen, so ist das auch wirklich. Sogar auf einem Dorfgymnasium gibts doch sowas.

Aber solange es einem selber gut geht, kann man sich über die ja beschweren! Dabei kommt das Verhalten von denen doch nicht irgendwo her. Oder denkt ihr wirklich, alle Ausländer sind halt kriminell und leben noch im Mittelalter.
In der Türkei können doch die Leute auch normal leben (Ausnahmen gibts da natürlich genauso viele, wie auch hier).


[QUOTE]Original geschrieben von The Archangel:
Kein Mensch ist "von Natur aus" böse / gewalttätig. … kein Mensch kommt als gewalttätig auf die Welt...[/QUOTE]

Da muss ich voll und ganz zustimmen. In der Grundschule waren die bestimmt auch noch nicht so. Wenn dann aber die Deutschen aufs Gymmie kommen und bei uns auf der Grundschule haben es nur 3 Ausländer aufs Gymnasium geschafft und auf die Real auch, dann denken die Ausländer halt auch, "guck wir sind halt die Idioten", obwohl es natürlich nicht so ist. Ab da fängt ihr "böses" Verhalten an, wenn sie anfangen sich darüber Gedanken zu machen, warum sie "dummer" sind als die anderen. Und irgendwann haben die keinen Bock mehr sich anzustrengen.

Und dann sagt man, die Deutschen, die ins Ausland gehen und dort leben wollen, integrieren sich doch auch. Aber die gehen, weils ihnen zu gut geht und sie nichts besseres zu tun haben, die Ausländer, die jetzt in Deutschland leben, kamen aber, weil es ihnen bei ihnen im Land scheiße ging.
Die deutschen Assis, die hier nichts verdienen und nach Thailand ziehen um dort zu leben, integrieren sich auch nicht und die Thailänder müssen englisch oder deutsch mit denen reden!

@ Kampfsau:
Die Deutschen sind genauso schuld daran, wie die Ausländer. Hättest du ausländische Freunde (ich kauf dir deine Story nicht ab), dann würdest du anders darüber reden und wissen, dass es da genausoviele nette Menschen gibt wie es auch nette Deutsche gibt (und genausoviele Idioten natürlich).

Als ich im Vorschulalter war (3-6 Jahre Alter), waren meine beiden Eltern arbeiten und meine Schwester hat mich erzogen. Anders hätten wir uns das Leben in Deutschland nicht leisten können. Über Deutschunterricht hätte ich mich natürlich gefreut, bevor ich in die Grundschule ging, nur der Staat hätte das nicht gezahlt und wir hätten uns das selbst zahlen müssen. Meine Eltern konnten mir also nicht viel deutsch beibringen, wenn sie abends um 8 Uhr von der Arbeit kamen und ich bald ins Bett musste. Dabei konnten ja beide schon ein bisschen deutsch.

Ich hatte auch ein Messer mit in der Schule, hat aber damit angefangen, dass man mich immer für meinen Akzent ausgelacht hat und auch mal geschlagen hat. Da hatte ich natürlich schiss und keinen großen Bruder, der mir hilft.
Meine Eltern wussten davon nichts, also konnten sie auch nichts dagegen sagen.

Ich bin einer der wenigen Ausländer, die studieren und man sollte sich mal fragen warum, unser Gehirn hat ein genauso großes Volumen, wie euers.
Volt-Invictus[QUOTE]Original geschrieben von Kampfsau:
Und Aische sollte auch ohne Kopftuch rumlaufen dürfen und Hans zum Freund haben können und ihn heiraten dürfen,ohne dass Hans von Aisches Vater oder ihren Brüdern masakriert wird oder Aische aus der Familie ausgestoßen wird.[/QUOTE]

Hast du vielleicht schon mal darüber nachgedacht, dass viele selber das Kopftuch tragen wollen (eigentlich sollte dies ja auch jeder Gläubige Christ tun), für viele Ausländer ist ihre Religion eben noch wichtiger, als dass bei deutschen Christen der Fall ist. Also bei mir in der Familie bleibt es jedem selbst überlassen, ob er ein Kopftuch tragen will oder nicht (meine Mutter und eine Schwester tragen es, meine andere Schwester trägt keins) und da wird auch niemand dafür schlechter behandelt, wenn er keins trägt. Es hat auch keine Probleme gegeben, als ich gesagt habe, dass ich nicht sehr gläubig bin. Es bleibt ja schließlich jedem selbst überlassen. Bei uns hat der Glauben oft eben noch einen größeren Stellenwert, aber sobald eine Türkin (machen ja auch andere Ausländer) ein Kopftuch trägt, soll sie dazu gezwungen worden sein? (Wenn dann vielleicht von Gott, aber dann müssten Nonnen auch im Minirock rumrennen).

Das Aisches Vater Aische wegen dem Nichttragen des Kopftuchs masakriert ist natürlich schon passiert, es gibt halt überall Idioten, aber das trifft doch nicht im geringsten für alle Ausländer zu.
Dafür tötet kein gläubiger Moslem zwei Beifahrer und eine entgegenkommende Familie wegen Alkohol am Steuer.
Das ist hier in Deutschland fast täglich der Fall, also 1 Tote im Jahr, weil sie Hans heiraten wollte, 300 Leute tot, weil Papi besoffen am Steuer war.

Da aber die Ausländer immer die Bösen sind, wird das in den Medien sowas von hochgespielt!
Wieviele Deutsche töten ihre Ex aus Eifersucht??

In der Türkei tragen auch nur noch sehr wenige Frauen ein Kopftuch, in Deutschland lebende Türkinnen finde Halt an ihrer Religion und die empfielt ihnen eben ein Kopftuch zu tragen.
Du kennst sicher keine Türkin persönlich, sonst würde sie dir sicher ähnliches erzählen!
Kampfsau[QUOTE]Die Ausländer müssen sich halt integrieren, heißt es immer, aber die deutschen müssen nichts dafür tun. Also bei uns haben die Ausländer nur sehr wenige deutsche Freunde, schon bei den Kindergeburtstagen hat man die Ausländer ausgegrenzt. In der Grundschule wurde man schon immer dafür ausgelacht, wenn man zwar wusste was 20X3 gibt, aber es halt niemandem sagen konnte.[/QUOTE]

Ich habe irgendwie das Gefühl den Deutschen wird für alles die Schuld gegeben.Wenn es mit der Eingliederung nicht klappt,dann
sind die deutschen Schulen und Menschen schuld.Als ob die Ausländer wirklich ausreichend alles tuen würden,um sich anzupassen.Ich habe nie gesagt,"du scheiß Türke,ich will nichts mit dir zu tun haben."Ich wurde immer nur angemacht mit "Was guckst du so scheiße" und nachher geschlagen.

Wenn man dann wegguckt,dann wird das auch wieder feindlich aufgenommen.Ich kenne auch Leute,die können anständig mit einem reden.Die sind nicht von vorneweg feindlich eingestellt und können auch anständig mit einem reden.Dann bin ich bereit ,den Leuten eine Chance zu geben.Das sind meist auch nette Leute.Man lässt sich doch nicht von vornerein gerne verarschen.Beschimpungen und Gewalt sind kein Weg,sich Freunde zu machen.Es ist vielleicht anstrengend,doch das Gegenteil zu machen,weil es einfach ist,das ist nicht der Weg.Vielleicht weißt
der Deutsche einen eher ab,weil er eben genug Gegenerfahrungen hat.Fast jeder männliche Deutsche den ich kenne, hatte Stress mit Türken oder anderen Leuten,die auch Gewalttätigkeit und Raub ausarteten.Wenn ein Junge zusammengeschlagen wird,dann hat das halt zur Folge,dass Hass und Vorurteile entstehen.Auf Probleme macht man aufmerksam,weil Sie eben radikalisiert werden,von Lösungen entfernt das einen aber eher noch mehr.

Mit Gewalt und Verachtung braucht man bei mir gar nicht anzukommen,dass ist auch bei Deutschen so.Wenn man die Leute anständig und mit Respekt behandelt,dann kommt das auch zurück.Ich habe auch türkische Freunde.Ich bin ja selber nicht vollkommen Deutsch.

Wichtig ist,dass man früh Deutsch reden lernt.Dann kann man auch sagen was 3x20 ergibt.Da haben die Eltern aber auch Versäumnisse gemacht.Wenn ich 20 Jahre in einem Land lebe und arbeite,dann mache ich mindestens einen Sprachkurs,um mich halbwegs ausdrücken zu können.Das ist auch ein Problem,ich als Deutscher kann mit diversen gar nicht kommunizieren.Wenn ich es versuche und der Gegenüber sich überfordert fühlt,dann wird der gleich agressiv und auchmal handgreiflich,weil er anders nicht mitkommt.

Und vielleicht machen die Eltern der Imigrantenkinder ,nicht immer das,was für ihre Kinder am Besten ist.Da gibt es halt wirklich sachen,wo man Kindern kein Deutsch beibringt,weil man es selber nicht kann oder nicht hören will.

Und da gibt es halt Mädchen die nicht mit auf die Klassenfahrt dürfen oder Sport und Schwimmen mitmachen.Geburtstage werden im Islam auch nicht gefeiert.

Das sind harte Unterschiede,ich wäre auch nicht bereit meinen Lebensstil und meine Kultur zu dramatisch verändern.Dann würde ich aber solche Einwanderungsländer eher meiden.



[QUOTE]Und dann wird sich über die Hip-Hop-Texte beschwert, weil die nur übertreiben und wenn man die in ein Ami-Ghetto stecken würde, würden sie dumm gucken. Na und, die Amis rappen darüber, dass ihre Freunde erschossen werden, seht euch die Statistiken an, so ist es auch wirklich. Das wird aber von den "Nicht-Ausländern" immer runtergespielt, denn etwas dagegen zu machen wäre zu teuer,[/QUOTE]

Ich weiß das die Lebensbedingungen für manche Leute hart sind,doch kann ich so Ghettogangster einfach nicht ernst nehmen.

Ich würde Menschen höchstens aus Notwehr verletzen oder sogar töten.Ich würde jedenfalls nicht vergewaltigen,morden oder rauben und das mit der Gesellschaft rechtfertigen.Genauso wenig kann man rechtfertigen,auf Deutsche loszugehn.Wie fühlt man sich,wenn das eigene Land fremd ist und man sich in Gefahr fühlt.

Allein mit Geld kann man solche Probleme nicht lösen.Um einen wirklichen Dialog bemüht man sich nicht oder eine Seite ist dazu gar nicht in der Lage.Haben die ausländischen,bildungsfernen Jugendlichen einen Führer,der ihre Interessen gegenüber anderen Parteien ernsthaft äussern und verteidigen könnte?



[QUOTE]außerdem soll das ja so bleiben, dass die Ausländer unsern Auspuff am Band bauen, während wir im Jaguar zum nächsten Meeting (oder Golfen) fahren.

In Deutschland reden sie darüber, dass sie andere verkloppen oder mit Drogen dealen, so ist das auch wirklich. Sogar auf einem Dorfgymnasium gibts doch sowas.[/QUOTE]

Das ist auch nur eine Verallgemeinerung und auch deutschen Menschen wird ein Studium mit den daraus resultierenden Gehaltsansprüchen nicht geschenkt.Harte Disziplin und Lernbereitschaft sind für alle Pflicht.

Die Ausländer können sagen,Sie haben keine Chance.Vielleicht haben Sie wirklich schlechtere Karten,doch für den Erfolg kämpfen,dazu sind die wenigsten wirklich bereit.Wer setzt sich wirklich hin und lernt einfach mal ein paar Stunden?Wer arbeitet ernsthaft an seinen Schwächen in Deutsch und anderen Fächern?

In meine Klasse geht eine Kasachin,die ist vor 2,5 Jahren mit 16 nach Deutschland gekommen.Die hat auch sehr gut Deutsch gelernt und macht bald ihr Abitur.In Deutsch hat Sie auch schon 2en geschrieben.

Natürlich fehlt ihr nicht die Vorbildung,doch die Sprache konnte Sie lernen,weil Sie es auch wirklich wollte.

[QUOTE]Da muss ich voll und ganz zustimmen. In der Grundschule waren die bestimmt auch noch nicht so. Wenn dann aber die Deutschen aufs Gymmie kommen und bei uns auf der Grundschule haben es nur 3 Ausländer aufs Gymnasium geschafft und auf die Real auch, dann denken die Ausländer halt auch, "guck wir sind halt die Idioten", obwohl es natürlich nicht so ist. Ab da fängt ihr "böses" Verhalten an, wenn sie anfangen sich darüber Gedanken zu machen, warum sie "dummer" sind als die anderen. Und irgendwann haben die keinen Bock mehr sich anzustrengen.[/QUOTE]

Ich glaube auch,man sollte die Kinder vor der Schule oder vor dem Kindergarten in einen Intensivsprachkurs verfrachten.Es liegt doch nur an Deutsch.Das müsste man denen wie den anderen deutschen Kindern mitgeben.Wenn man weiß was 3x20 ist,dann
sehe ich in Mathe kein Problem.Was ist mit Naturwissenschaft usw.Wenn man das gedanklich erfassen will,dann muss man das auch formulieren können.Soll man erwarten, dass der Lehrer und alle anderen Türkisch lernen oder sprechen?Ich erwarte in keinem Land der Welt eine höhere Schule erfolgreich besuchen zu können,wenn ich die Sprache nicht richtig gut kann.Was soll man im Studium machen?Um das zu ändern ,würde ich auch die Sprachkurse finanzieren.Auch während der Schulzeit.

Wichtig ist halt,dass man das in der Grundschule richtig macht,ich habe auch mal in Erwägung gezogen,Grundschullehrer zu werden,damit das vielleicht mal im kleinen Rahmen besser läuft.Dass ich auch die Deutschen auf ein besseres Verhaten dränge.Das sind ja auch kleine unreife Scheißer,die können nicht unbedingt fair und einfühlsam handeln.Leider fürchte ich schon,dass selbst in der Grundschule schon viele unerzogene Kinder rumlaufen.Meistens selber Kinder von frustrierten Eltern.Da bringt auch Schlagen nichts.Die haben nur Respekt vor ihren Eltern,die Sie schlagen aber nicht auf ihre Erkenntnis eingehen.

[QUOTE]Aber solange es einem selber gut geht, kann man sich über die ja beschweren! Dabei kommt das Verhalten von denen doch nicht irgendwo her. Oder denkt ihr wirklich, alle Ausländer sind halt kriminell und leben noch im Mittelalter.[/QUOTE]

Ich würde in den Türken auch lieber Menschen haben,die mit einem befreundet sein wollen.Ich stehe nicht darauf,dass die Bildung diesen Leuten entgleitet oder dass sie alles mit Gewalt allein lösen müssen.Das macht mir auch keinen Spaß.

Das ist ja auch nicht immer der Fall.90% sind in Ordnung und 10 %
Rauben und Prügeln.Die fallen auf und prägen das Bild.Das sind immer noch genug.


[QUOTE]Und dann sagt man, die Deutschen, die ins Ausland gehen und dort leben wollen, integrieren sich doch auch. Aber die gehen, weils ihnen zu gut geht und sie nichts besseres zu tun haben, die Ausländer, die jetzt in Deutschland leben, kamen aber, weil es ihnen bei ihnen im Land scheiße ging.

Die deutschen Assis, die hier nichts verdienen und nach Thailand ziehen um dort zu leben, integrieren sich auch nicht und die Thailänder müssen englisch oder deutsch mit denen reden![/QUOTE]

Findet das hier irgendjemand gut?Die deutschen im Ausland sind aber zur Arbeit und somit auch zur Integration verpflichtet.Es gibt keine Sozialsysteme wie in Deutschland.Dort muss man arbeiten und auch Thailändisch können.

Viele kommen auch zurück nach Deutschland gekrochen,weil Sie es nicht schaffen.Obwohl die Arbeitsmoral nicht wirklich schlecht ist.

Ich würde die Sprache lernen wollen.Ich hätte sonst das Gefühl zuviel zu verpassen.Und meinen Kindern will ich ja auch eine faire Chance geben.Wenn ich jetzt 40 oder 50 wäre,dann wäre das sicher schwerer,doch ich weiß gar nicht,ob man dann noch wirklich auswandern sollte,wenn man nicht mehr in der Lage ist,sich zu verändern.

[QUOTE]Die Deutschen sind genauso schuld daran, wie die Ausländer. Hättest du ausländische Freunde (ich kauf dir deine Story nicht ab), dann würdest du anders darüber reden und wissen, dass es da genausoviele nette Menschen gibt wie es auch nette Deutsche gibt (und genausoviele Idioten natürlich).[/QUOTE]
KampfsauEs ist keine Lüge.Sicher gibt es auch meistens nette Menschen.Vielleicht habe ich die falschen Kreise,ich gehe auf das Gymnasium und treffe eigentlich eher eine Minderheit.Oder die paar aus dem Fitnessstudio oder Sportvereinen.Ich suche jetzt nicht direkt den Kontakt.Auch wenn nur 10% Assos sind,die pöbeln einen dann an und dass ist dann,was man mitkriegt und auch hängen bleibt.Wir Menschen sind beschränkt auf unsere Erfahrungen.

Darum gibt es ja die gewaltätigen Ausländer.Die geben den Deutschen an allem Schuld,werden schlecht gelaunt und fies.
Diese machen die Deutschen fertig,worauf diese ein immer schlechteres Bild bekommen.Dadurch reagieren diese vorurteilig,da sie schlechte Erfahrungen gemacht haben,dass wirkt sich wiederum auf die unbelasteten Migrantenkindern aus ,die agressiv werden und die Verachtung für ihre Volksgruppe immer weiter verbreiten.


[QUOTE]Das Aisches Vater Aische wegen dem Nichttragen des Kopftuchs masakriert ist natürlich schon passiert, es gibt halt überall Idioten, aber das trifft doch nicht im geringsten für alle Ausländer zu.[/QUOTE]

Es geht nicht um Aische,es geht auch um Hans,der masakriert wird.Deutsche sind es ja nicht würdig,türkische Freundinnen zu haben.Andererseits,werden unsere Mädchen immer beleidigt und belästigt.Ich habe das Gefühl,viele sehen in nichttürkischen Frauen lediglisch Spermaeimer.

Allein heute musste sich eine Freundin von mir soetwas anhören.

Das ist nicht für alle zutreffend,doch es lässt sich halt immer wieder beobachten.Nicht nur in den Nachrichten.Es wird immer wieder berichtet.

Das sind keine Dinge die man nie erlebt und immer nur in den Nachrichten hört.Meine Schwester hat auch schon eine Freundin zwangsverheiratet ans Ausland verloren.

[QUOTE]In der Türkei tragen auch nur noch sehr wenige Frauen ein Kopftuch, in Deutschland lebende Türkinnen finde Halt an ihrer Religion und die empfielt ihnen eben ein Kopftuch zu tragen.[/QUOTE]

Steht das im Koran überhaupt drinnen?

[QUOTE]Du kennst sicher keine Türkin persönlich, sonst würde sie dir sicher ähnliches erzählen![/QUOTE]

Wenn ich ehrlich bin,die ich kenne,ist nicht wirklich gläubig.Ich kenne auch eher Jungen.Leute unter oder anfang 20.Ich merke da auch nicht so gewaltige Unterschiede.Die sehen etwas anders aus,haben einen leichten Akzent und trinken vielleicht keinen Alkohol.So ernst wie ihre Eltern nehmen die das mit den Bräuchen auch nicht.Da wird schonmal heimlich Schweinefleisch gegessen oder getrunken.Das wird dann aber nicht so gerne von den Eltern gesehen.Als ob alle jugendlichen Moslem die hier in Deutschland aufwachsen wirklich streng gläubig sind?

Ich halte nicht viel von Religion,sie entfremdet Leute,weil jede für sich absolut sein will.


[QUOTE]Da aber die Ausländer immer die Bösen sind, wird das in den Medien sowas von hochgespielt! Wieviele Deutsche töten ihre Ex aus Eifersucht??[/QUOTE]

Zuviele,dass ist auch durch nichts zu rechtfertigen.Auch nicht dadurch,dass es Ausländer tun.

Und Ausländer können sich auch nicht rechtfertigen,indem Sie den Deutschen die Schuld geben.

Leider gibt es auch Rechte und das alles.

Schade,dass die Leute sich nicht gegenseitig fair behandeln.Den Ausländern gegenüber sollte man fairer und offener gegenüber sein und die Ausländer müssten sich auch weiter anstrengen.
Ähnlich gibt es auch mit Feministinnen oder Schwarzen,die sich in allem was Sie tun gleich nur wegen ihres Geschlechts oder ihres Aussehens angegriffen fühlen,obwohl das nicht stimmt und vielleicht gerade diese Haltung zum Grunde hat.
decay73gerade ist eine OECD- studie raus, wo deutschland mal wieder am schlechtesten abschneidet: je länger migrantenkinder in deutschland leben, desto dümmer werden sie. in deutschland geborene kinder sind dümmer als frisch hinzugezogene. in anderen länder gehts doch auch anders und auch da ist ja ein türke auch 'nur' ein türke. warum geht es in kanada oder in luxemburg oder frankreich, nur hier nicht? passen sich die imigranten dem schlechten deutschen niveau an? (in kanada sind sie sogar besser als die einheimischen). :rolleyes:
Volt-InvictusDas kann ich dir einfach nicht glauben, dass bei dir auf der Schule die Türken heimlich Schweinefleisch essen. Wie gesagt, ich bin nicht gläubig und esse auch manchmal Schweinefleisch (meine Eltern wissen selbstverständlich davon), aber Schweinefleisch ist kein besonderer Genuss und ich glaube Gläubige haben kein Problem damit, darauf verzichten zu müssen. Höchstens wenn mal Gelatine oder so in Süßigkeiten ist, kann einem das passieren, dass man mal ungewollt Schwein isst.

Ja es steht im Koran, genauso wie in der Bibel auch (lies doch mal auf unmoralische.de, da wird die Bibel mit dem Koran verglichen).
Ob jemand gläubig ist oder nicht, ist mir ganz egal, oft können die Gläubigen sehr freundlich mit einem umgehen. Solange sie mich nicht ständig bekehren wollen (Christen u. Zeugen Jehova), stört mich das nicht.
Wir feiern Geburtstag...vielleicht nicht so wie bei euch, aber ihr feiert kein Fastenfest! Außerdem halte ich es nicht unbedingt für nötig Geschenke zum Geburtstag zu bekommen, ich brauche keine Geschenke um zu wissen, dass mich meine Familie mag.

Das es ein Problem für Deutsche ist, das einzelne Ausländerinnen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen wollen, verstehe ich auch nicht. Bleibt doch jedem selbst überlassen, ich verlange von dir auch nicht Tiefseetauchen zu müssen oder sonst was.
Das nicht alle hier lebenden Türken gläubig sind kann ich bestätigen (bin ich auch nicht), trotzallem haben sie oft einiges von dem positiven Wertesystem behalten, also in meinem Freundeskreis trinken nur sehr wenige Ausländer Alkohol.

Wie ich schon erwähnt habe, werde ich auch oft genug von Deutschen angemacht, schon seit der Grundschule, da wir aber eine Minderheit sind, ist dieses Problem eben nur gering bekannt.

Ich gebe nicht nur den Deutschen die Schuld, nur der größte Widerspruch deiner Argumentation liegt genau in diesem Punkt. Weshalb funktioniert die Integration in anderen Ländern (längst nicht allen, denke mal an Frankreich, wo sichtlich die Integration von Seiten der Franzosen fehlt)? Es sind doch die selben Ausländer, oder kommen nur nach Deutschland Türken? (ich bin übrigens kein Türke und möchte nicht unbedingt stellvertretend für diese hier sprechen)

[QUOTE]Deutsche sind es ja nicht würdig,türkische Freundinnen zu haben.[/QUOTE]
Also meine Schwester wird in ca. 5 Monaten einen Deutschen heiraten :eek:
Das Ausländer Deutsche als Spermaeier verwenden würden, ist ja so was von lächerlich, dass dir das nicht selbst auffällt.
Also bei mir früher auf der Schule hab ich da eher andere Erfahrungen gemacht.
Ich weiß nicht genau, ob du vielleicht etwas neidisch bist, weil du nicht so viele abkriegst, aber das geht genauso vielen Ausländern genauso.

Ich habe selbst Erfahrungen damit gemacht, dass ich vor Ferienarbeitgebern gegenüber anderen vernachlässigt wurde. Da hieß es, ich könnte nicht gut genug deutsch sprechen (ich wollte in einer Firma am Band arbeiten :) ). Ein anderer Anwärter, der mit mir auf die Nachricht wartete, wurde selbst dort für den gleichen Job übernommen, obwohl er in Deutsch eine 4 hatte, ich eine 1.
Aber ich bin da deiner Meinung, dass war eher eine Ausnahme. Es geht auch gar nicht darum, die fehlende Integration von Seiten der Deutschen liegt nicht unbedingt darin.
Es würde mir aber zum Beispiel gefallen, dass wenn ich in Deutschland geboren wurde, ich nicht seit dem Kindergarten wie ein Ausländer behandelt werde.
Ansonsten müssen natürlich die Ausländer noch entscheidend an ihrer Integration arbeiten, du wurdest aber wahrscheinlich auch nicht schon seit der Grundschule ausgegrenzt und anders behandelt, weil du ein Ausländer bist.
Mein Lehrer in der Grundschule hat mir am Ende der Vierten Klasse empfohlen, dass ich in die Haupt- oder Realschule gehen solle, obwohl ich der drittbeste der Klasse war... fair?

Ich bin auch der Meinung, dass man frühzeitig Deutsch lernen muss, aber meine Eltern hatten damals einfach nicht die Zeit dazu, sie mussten Geld verdienen, um uns bezahlen zu können. So haben sie sicher etwas in der Erziehung versäumt, nur war das nicht entscheidend, wie du siehst, denn ich bin nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten und habe es in der Schule zu etwas gebracht. Aber es ist mir nie leicht gefallen. Während die anderen Schüler ab dem sechzehnten Lebensjahr noch faul waren, musste ich schon regelmäßig arbeiten. Meine Eltern hatten selbst nie die Möglichkeit bekommen sich zu bilden und als politisch verfolgte, konnten wir nicht in unserem Land bleiben. Ohne Geld sind wir dann nach Deutschland gekommen, vier Monate nach meinem Vater und da hätten deine Eltern sicher auch nicht die Möglichkeiten gesehen, die Kinder noch grundlegend zu erziehen. Die geringe Zeit, die ihnen mit uns blieb wollten sie anders einsetzen.

[QUOTE]Fast jeder männliche Deutsche den ich kenne, hatte Stress mit Türken oder anderen Leuten,die auch Gewalttätigkeit und Raub ausarteten.Wenn ein Junge zusammengeschlagen wird,dann hat das halt zur Folge,dass Hass und Vorurteile entstehen.[/QUOTE]
Fast jeder Deutsche hatte auch schon einmal mit einem Deutschen Stress. Stress mit anderen Menschen gibt es schon seit es uns gibt! Das fällt einem halt eher auf, wenn man mit einem Ausländer Stress hat.

[QUOTE]Wenn ich es versuche und der Gegenüber sich überfordert fühlt,dann wird der gleich agressiv und auchmal handgreiflich,weil er anders nicht mitkommt.[/QUOTE]
Ich weiss nicht, mit was für Leuten du zu tun hast, arbeitest du in nem Knast oder vielleicht stimmt auch was mit dir nicht, dass deine Gegenüber immer gleich handgreiflich werden. :)

[QUOTE]Ich würde Menschen höchstens aus Notwehr verletzen oder sogar töten.Ich würde jedenfalls nicht vergewaltigen,morden oder rauben und das mit der Gesellschaft rechtfertigen.Genauso wenig kann man rechtfertigen,auf Deutsche loszugehn.Wie fühlt man sich,wenn das eigene Land fremd ist und man sich in Gefahr fühlt.[/QUOTE]
Und jeder zweite Ausländer vergewaltigt deutsche Frauen? Wohnst du im NPD-Parteigebäude oder woher diese News?

[QUOTE]Haben die ausländischen,bildungsfernen Jugendlichen einen Führer,der ihre Interessen gegenüber anderen Parteien ernsthaft äussern und verteidigen könnte?[/QUOTE]
--> Siehe Antwort obendrüber :D
Leider gibt es unseren Führer auch nicht mehr...

[QUOTE]Da bringt auch Schlagen nichts.Die haben nur Respekt vor ihren Eltern,die Sie schlagen aber nicht auf ihre Erkenntnis eingehen.[/QUOTE]
Hab ich mir schon gedacht, wenns nach dir ging, dürften Lehrer Schüler noch schlagen.
Meine Eltern haben mich übrigens auch noch nie geschlagen, vielleicht hast du ja damit Erfahrung gemacht.

Ich gebe zu in dem vorherigen Beitrag vielleicht etwas übertrieben zu haben, aber du hast es auf die Spitze getrieben.
Kampfsau[QUOTE]Das kann ich dir einfach nicht glauben, dass bei dir auf der Schule die Türken heimlich Schweinefleisch essen. Wie gesagt, ich bin nicht gläubig und esse auch manchmal Schweinefleisch (meine Eltern wissen selbstverständlich davon), aber Schweinefleisch ist kein besonderer Genuss und ich glaube Gläubige haben kein Problem damit, darauf verzichten zu müssen.[/QUOTE]

Naja,Schweinefleisch kann ganz gut schmecken und wenn es gerade auf dem Grill liegt.Schweine sind keine unreineren Tiere als andere Tiere auch.



[QUOTE]Ja es steht im Koran, genauso wie in der Bibel auch (lies doch mal auf unmoralische.de, da wird die Bibel mit dem Koran verglichen).[/QUOTE]

In der Bibel steht auch so mancher Rotz.Mohammed hat es auch mit jungen Mädchen getrieben.Warum sollten Frauen Tücher tragen müssen?Und wozu soll die Burka gut sein?


[QUOTE]Wir feiern Geburtstag...vielleicht nicht so wie bei euch, aber ihr feiert kein Fastenfest! Außerdem halte ich es nicht unbedingt für nötig Geschenke zum Geburtstag zu bekommen, ich brauche keine Geschenke um zu wissen, dass mich meine Familie mag.[/QUOTE]

Ich dachte man legt nicht soviel Wert auf Geburtstage.Naja,das mit den Geschenken ist auch übertrieben.Mittlerweile ist es bei mir auch schon so,dass ich mehr Geld für die Gäste und Freunde ausgebe,als ich selber wiederbekomme.


[QUOTE]Das es ein Problem für Deutsche ist, das einzelne Ausländerinnen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen wollen, verstehe ich auch nicht. Bleibt doch jedem selbst überlassen, ich verlange von dir auch nicht Tiefseetauchen zu müssen oder sonst was.[/QUOTE]

Geht es nicht eher um das allgemeine Verhältnis zwischen Männern und Frauen.Es ist nicht zu leugnen,dass Frauen zumindest in der älteren Generation eine dem man deutlich untergeordnete Rolle spielt.Es gibt Badetage extra für muslimische Frauen,die in Kleidern baden und Fenster abschließen.Es geht einfach darum,dass man sich ausschließt.Oder bei der Aufklärung dürfen Kinder nicht dabei sein.Das sind zum Glück nur wenige Fälle aber auch an meiner Schule gab es Eltern,die wollten ihre Kinder nicht auf Klassenfahrt schicken.Eigentlich ist das ein Ereignis,bei dem sich die Klasse besser kennen lernt.

Doch es besteht immer gleich die Angst,dass einer der ungezügelten Deutschen sich an die ungeschützte Tochter ranmacht.Falls es nicht auffällt,ich formuliere absichtlich ein wenig verschärft.



[QUOTE]Ich gebe nicht nur den Deutschen die Schuld, nur der größte Widerspruch deiner Argumentation liegt genau in diesem Punkt. Weshalb funktioniert die Integration in anderen Ländern (längst nicht allen, denke mal an Frankreich, wo sichtlich die Integration von Seiten der Franzosen fehlt)? Es sind doch die selben Ausländer, oder kommen nur nach Deutschland Türken? (ich bin übrigens kein Türke und möchte nicht unbedingt stellvertretend für diese hier sprechen)[/QUOTE]

Und warum gibt es keine solchen Probleme mit den Italienern,die sind hier auch zugewachsen?Die Asiaten gehen hier,wenn sie da sind,auch alle aufs Gymnasium.Die sind schlauer als die Deutschen.

Ich denke das Problem ist,man hat den Türken weniger Grenzen gegeben,an die sie sich halten können.Auch ist der Einwanderungsstrom zuschnell,zu groß gewesen.Man hat ja eigentlich gehofft,die Gastarbeiter bleiben wirklich nur Gäste.
Und daher hat man auch nicht an eine dauerhafte Eingliederung gedacht.Die hätte mit weniger Einwanderungen ablaufen müssen,und diese hätten dann eine bessere Förderung kriegen müssen.

Dann gab es auch die ghettoisierung.Randgruppen konzentrieren sich auf kleine Räume.Da gibt es Probleme bei allen Ländern,die viele Einwanderer haben.Bei den Amerikanern ist das auch nicht wirklich anders.


[QUOTE]Also meine Schwester wird in ca. 5 Monaten einen Deutschen heiraten

Das Ausländer Deutsche als Spermaeier verwenden würden, ist ja so was von lächerlich, dass dir das nicht selbst auffällt. Also bei mir früher auf der Schule hab ich da eher andere Erfahrungen gemacht. Ich weiß nicht genau, ob du vielleicht etwas neidisch bist, weil du nicht so viele abkriegst, aber das geht genauso vielen Ausländern genauso.[/QUOTE]

Also das war auch extra übertrieben dargestellt.Ich war bisher auch noch nie an einer Türkin interessiert.Man kennt das doch,der große Bruder denkt,er müsse seine Schwester vor allem beschützen.

Ich habe auch nicht gesagt,die Türken benutzen deutsche Mädchen als Spermaeimer,ich habe gesagt,Sie "betrachten" deutsche Frauen lediglich als Spermaeimer.Das ist ein wichtiger Unterschied.Meine Schwestern wurden von solchen Leuten belästigt.Nicht nur einmal.Ich kenne auch Türken mit Freundin,doch es gibt einige die wissen einfach nicht,wie man mit Frauen umgeht.

Dann wird gleich plump gefragt "Ey du,hast du einen Freund."
Oder man geht gleich zu Obzönitäten über.Oder ein Freund wird vorgeschickt"Ey du,mein Freund da steht auf dich".

Das habe ich doch schon oft erlebt.Die kommen vorher gar nicht erst ins Gespräch und lernen ihre Gegenüber gleich besser kennen.Es geht doch wohl um Sex.

Ich kann nur oft genug betonen,dass sind eher vom gesamten Prozentsatz,deine Schwester ist ja auch so ein Fall.Doch wie oft ist es der Fall,das die Eltern eine Frau aussuchen,die als Jungfrau in die Ehe eintreten muss.Was ernsthaftes mit einer Deutschen die davor vielleicht sogar mal mehrere Beziehungen hatte,wird da nicht wirklich akzeptiert.

Das passiert oft genug.Sicher öfter,als dass ich einem deutschen Frauenmörder über dem Weg laufe.



[QUOTE]Fast jeder Deutsche hatte auch schon einmal mit einem Deutschen Stress. Stress mit anderen Menschen gibt es schon seit es uns gibt! Das fällt einem halt eher auf, wenn man mit einem Ausländer Stress hat.[/QUOTE]

Sicher doch,nur ist es doch anders.Die Deutschen sind da eher harmlos.Das Problem ist,man traut sich kaum,auch seine Meinung zu sagen.Man fürchtet immer,seine 40 Freunde,Brüder und Cousins kommen dann vorbei.Der Einzelne nimmt sich dann viele Respektlosigkeiten heraus,er hat ja zig Leute im Rücken.

Auf einem Straßenfest wurde ein Bekannter von mir gepackt und in einer dunklen Ecke von 8 Leuten vermöbelt.Und auch wenn man keine Angst hat,vielleicht zieht irgendwer ein Messer oder eine Knarre.

Ich meine was soll man von sowas halten.Ich formiere ja auch keine Gruppen,die Türken verprügeln sollen,wenn die uns einmal schäl ansehen.


[QUOTE]Ich habe selbst Erfahrungen damit gemacht, dass ich vor Ferienarbeitgebern gegenüber anderen vernachlässigt wurde. Da hieß es, ich könnte nicht gut genug deutsch sprechen (ich wollte in einer Firma am Band arbeiten ). Ein anderer Anwärter, der mit mir auf die Nachricht wartete, wurde selbst dort für den gleichen Job übernommen, obwohl er in Deutsch eine 4 hatte, ich eine 1.[/QUOTE]

Ich habe in einer solchen Fabrik gearbeitet und gerade Ausländer waren da recht häufig.Da kommt es wohl nicht aufs Zeugnis an,Intellekt braucht man da auch nicht viel.Normalerweise solltest du mit 3 Noten Vorsprung geeigneter sein.Ich hätte dich eher genommen.Vielleicht warst du ja zu intelligent,ich fühle mich für diese Arbeit auch zu intelligent.Auch wenn das eingebildet klingt.

[QUOTE]Es würde mir aber zum Beispiel gefallen, dass wenn ich in Deutschland geboren wurde, ich nicht seit dem Kindergarten wie ein Ausländer behandelt werde. Ansonsten müssen natürlich die Ausländer noch entscheidend an ihrer Integration arbeiten, du wurdest aber wahrscheinlich auch nicht schon seit der Grundschule ausgegrenzt und anders behandelt, weil du ein Ausländer bist. Mein Lehrer in der Grundschule hat mir am Ende der Vierten Klasse empfohlen, dass ich in die Haupt- oder Realschule gehen solle, obwohl ich der drittbeste der Klasse war... fair?[/QUOTE]

Das finde ich auch scheiße,mir sind Äüßerlichkeiten unwichtig.Ich muss nur wissen,mit dem Mann oder der Frau könnte ich reden und mich verstehen.Davon habe ich persönlich ja auch mehr von,als wenn ich Leute sich selbst überlasse und die irgendwann abdrehen.

Meine Lehrerin hat mich damals auch gehasst,nicht weil ich ein Ausländer bin,einfach so.Die hat mir auch eine Realschulempfehlung und davor sogar teilweise eine Hauptschulempfehlung gegeben.

Vielleicht weil ich andauernd bei diesem Halbtürken war und andauernd mit ihm rumgehangen habe.Den mochte Sie auch nicht.
Wir mochten Sie auch nicht.

Das ist aber allgemein das Problem der Oberflächlichkeit.Eine meiner Grundschullehrerinnen mochte keine Jungen.Man sucht
sich immer etwas heraus,was einem nicht passt.



[QUOTE]Ich bin auch der Meinung, dass man frühzeitig Deutsch lernen muss, aber meine Eltern hatten damals einfach nicht die Zeit dazu, sie mussten Geld verdienen, um uns bezahlen zu können. So haben sie sicher etwas in der Erziehung versäumt, nur war das nicht entscheidend, wie du siehst, denn ich bin nie mit dem Gesetz in Konflikt geraten und habe es in der Schule zu etwas gebracht. Aber es ist mir nie leicht gefallen. Während die anderen Schüler ab dem sechzehnten Lebensjahr noch faul waren, musste ich schon regelmäßig arbeiten. Meine Eltern hatten selbst nie die Möglichkeit bekommen sich zu bilden und als politisch verfolgte, konnten wir nicht in unserem Land bleiben. Ohne Geld sind wir dann nach Deutschland gekommen, vier Monate nach meinem Vater und da hätten deine Eltern sicher auch nicht die Möglichkeiten gesehen, die Kinder noch grundlegend zu erziehen. Die geringe Zeit, die ihnen mit uns blieb wollten sie anders einsetzen.[/QUOTE]

Wenn man sich eine Existenz in der Fremde aufbauen will,dann ist das niemals leicht.Vor allem wenn man davor nichts hat,weder Geld noch Bildung oder Fähigkeiten.

Aber was meinst du mit "Die geringe Zeit, die ihnen mit uns blieb wollten sie anders einsetzen."

Gibt es etwas wichtigeres?Auch wenn Sie wenig Zeit haben.Das klingt jetzt ein wenig fies.Ich persönlich würde für dieses Ziel mein Selbst aufgeben.Daher überlege ich es mir auch gut,Kinder zu bekommen.Die Verantwortung ist halt enorm.
Kampfsau[QUOTE]Ich weiss nicht, mit was für Leuten du zu tun hast, arbeitest du in nem Knast oder vielleicht stimmt auch was mit dir nicht, dass deine Gegenüber immer gleich handgreiflich werden.[/QUOTE]

Naja,zu simplen,monotonen Beschimpfungen kommt es auch oft.
Die hörem einen ja nicht zu,wenn man seinen Standpunkt ausdrücken will.

An Unterhaltungen sind Leute ja gar nicht interessiert,die schon mit Pöbeleien antanzen.

[QUOTE]Und jeder zweite Ausländer vergewaltigt deutsche Frauen? Wohnst du im NPD-Parteigebäude oder woher diese News?[/QUOTE]

Ich rede vom Rap,vom Gangster Rap.Soll man Leute überfallen,ausrauben,verletzen oder sogar töten,weil man sich von der Gesellschaft verarscht fühlt?Soll man seinen Frust einfach an Leuten auslassen,die einem zufällig über den weg laufen.


[QUOTE]--> Siehe Antwort obendrüber Leider gibt es unseren Führer auch nicht mehr...[/QUOTE]

Ist Krawallmachen wirklich eine gute Interessenvertretung.Darum finde ich viele autonome nicht wirklich ernst zu nehmen.

Und das man immer gleich zu Hitler kommen muss.Dass Deutschland und die Türkei gegen die Alliierten gekämpft haben,dass ist schon lange her.

[QUOTE]Hab ich mir schon gedacht, wenns nach dir ging, dürften Lehrer Schüler noch schlagen. Meine Eltern haben mich übrigens auch noch nie geschlagen, vielleicht hast du ja damit Erfahrung gemacht.

Ich gebe zu in dem vorherigen Beitrag vielleicht etwas übertrieben zu haben, aber du hast es auf die Spitze getrieben.[/QUOTE]

Ich habe meine Mitmenschen niemals angepöbelt oder überfallen und geschlagen,damit ich mich mächtig fühle.Das Problem ist,man kann soviel reden wie man will,man kann die besseren Argumente haben,letztendlich kommt man nicht um die Gewalt herum.Mit Gewalt kann man aber niemanden zur Erkenntnis bewegen.

Ich hab es wirklich oft übertrieben,du hast aber auch übertrieben reagiert
worockomoIch glaube eher das das eine Frage der Erziehung ist .Wer nicht lernt auch Frauen zu Respektieren und diesen unterstellt sie hätten keine Seele,ist für mich eh nicht Ernstzunehmen.Daran mags wohl auch liegen das die nicht in der Schule mitkommen,Da Dumm zur Zeit in ist(siehe Elton,Raab,MTV ect) wundert mich hier garnix:D
Manley[QUOTE][i]Original geschrieben von worockomo [/i]
Wer nicht lernt[B] auch [/B]Frauen zu Respektieren und diesen unterstellt sie hätten keine Seele,ist für mich eh nicht Ernstzunehmen. [/QUOTE]

fragwürdig formuliert. ist es denn etwas besonderes, frauen zu respektieren? so besonders, dass man es mit "auch" kennzeichnen muss?
decay73hmm, und ich würde behaupten, dass eine seele generell nicht existiert. also weder bei frauen noch bei männern. muss ich jetzt auswandern? ;)
Fuck up Evilzum eigentlichen Thema empfehle ich mal die Sendung SOS Schule auf ZDF läuft gerade....
Ist schlimmer als Stephen King.
worockomoIch glaube auch nicht an Seelen aber diese einem Anderen Menschen grundsätzlich abzusprechen?und ihn als Tier und Gegenstand zu betrachten?
Wo ist da Kultur und Geist?:q

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