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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Ich träume...
Achaiahmoin moin,

Auch wenn es sich als Bürger eines westlichen staates, vorallem von Deutschland, nicht gehört, will ich mich nun trotzdem mal negativ über Israel äußern.

Worum gehts?
In erster Linie um die Politik Israels bezogen auf die Palästinenser.
Auch, vorallem im hinblick auf eine Frage im Einbürgerrungstest, den Hessen vorgeschlagen hat, um die Frage, ob man Israel komplett ohne zu hinterfragen ob das alles so richtig ist, das "existenzrecht" zusprechen kann.

Erstmal zum zweiten. *gg*
In diesem einbürgerrungstest kommt irgendwo die Frage, was der Begriff "Exisntenzrecht Israels" zu bedeuten hat.
Als antwort wird aufgeführt, das der Staat Israel das recht hat, ohne direkte Bedrohung und anerkannt von allen Staaten zu existieren.
So weit so gut.
Wenn ich nun aber bedenke, das der Staat Israel erst vor wenigen Jahren ausgerufen wurde, und er sich selbst das Recht auf existenz aus der Bibel ableitet, beginne ich daran zu zweifeln, ab man wirklich sagen kann, das der Staat ohne zweifel (dort) existieren darf.
Immerhin leben seit mehreren hundert Jahren dort Arabische Völker, und die Geschichte des Kriegerkönigs David, halte ich auch für, wie so vieles das in der Bibel an historischem geschrieben steht, nicht als absolute Wahrheit zu sehen.
Ok, angehörige der Jüdischen Religion hatten es schon immer schwierig.
Juden wurdem immerwieder verfolgt, diskreminiert und ermordet.
Selbstverständlich haben sie als Menschen das gleiche recht wie alle auf ein friedvolles Leben ohne ständige bedrohung durch andere.
Aber kann man dadurch gleich das Recht ableiten, auf Gebiet das in den letzten Jahrhunderten von anderen Völkern bewohnt wurde seinen eigenen Staat auszurufen?
Ich denke das etwas das in der Bibel steht, dafür nicht ausreicht.
Und eine Sonderposition nehmen Juden für mich auch nicht ein.
Wenn nun plötzlich Indianer in Teilen Amerikas einen Indianischen Staat ausrufen würden, dann würde wohl jeder drüber lachen und das ganze würde ignoriert werden.
Was haltet ihr davon?

Nun zum zweiten Teil.
die Israelische Regierung kam auf die gute Idee, eine Mauer rund um ihr Gebiet zu bauen, um Terroristen den zutritt zu erschweren. Ansich vlt eine gute, wenn auch nicht die beste, Idee.
Wenn es nun nur eine Mauer wäre, die an vielen Stellen Durchgänge hätte, die kontroliert würden, wäre das ja auch noch in Ordnung.
Allerdings zieht sich die Mauer auch um viele Siedlungen im palästinensischen Gebiet.
Oder anders ausgedrückt: palästinensische Gebiete werden vom übrigen Palästina abgegrenzt und um von einem Bereich in den nächsten zu gelangen benötigt man viel Zeit und manchmal auch besondere Papiere.
(interessant dazu ist eine Dokumentation von Thomas L. Friedman, die sich mit den auswirkungen der Mauer beschäftigt)
Also könnte man sagen, das Israel die Palästinenser einzäunt und ihnen das Leben erschwert.
Mal davon abgesehen, das zum einen der größte Teil der Palästinenser nicht fundamentalistisch ist, und zum anderen Juden und Palästinenser in den betroffenen Gebieten meist sehr friedlich zusammengelebt haben.
Somit trennt die Mauer ansich nur die beiden Bevölkerrungsgruppen und verhindert eine annährung. Damit wird die entfernung zwischen den gruppen noch größer.
Und wenn Kinder nicht mehr in ihre Schule können, weil sie nicht auf die andere Seite der Mauer kommen, oder Bauern ihre Existensgrundlage verlieren, weil ihre Felder auf der anderen Seite sind, dann schürt das doch nur noch mehr Wut und Terroristische Gruppen bekommen mehr zulauf.
Klar, die Palästinenser machen auch vieles falsch.
Solange die Hammas sich nicht gegen Attentate ausspricht, denke ich das auch Palästina eher sehr fragwürdig zu sehen ist.
Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das ich in den Medien immer nur eine Israel-freundliche Variante der Dinge präsentiert bekomme.

Interessant wäre es, wenn die Hammas sich von terror loslöst, die palästinenser Israel annehmen und dann das allgemeine Wahlrecht und den einheitsstaat fordern würden.
Israel würde dies wohl nicht tun, und was dann?
Dann tut Israel wohl genau das, was den Juden über die Jahrhunderte angetan wurde. Unterdrücken und diskreminieren.
Mal davon abgesehen, das Israel die Palästinenser sowieso schon vertrieben und ihre Dörfer dem Erdboden gleiche gemacht hat, nach der Gründung.
Ich glaub irgendwas läuft da einfach komplett falsch....
(hm. die westlichen länder unterstützen also mit aller macht einen Staat, der eine Bevölkerrungsgruppe vertrieben, unterdrückt und nun auchnoch "eingesperrt" hat...)


Soviel dazu.
Und nein, ich habe nichts gegen Juden und sympatisiere auch nicht mit der Hammas. Ich wollte einfach nur mal auch den Staat Israel kritisch betrachten.


Achaiah
BeowulfNichts für Ungut, Achaiah, aber es nervt doch wirklich dass es offensichtlich an Hintergrundwissen um die israelistsche Staatsgründung mangelt. Es wird immer nur die gleichen alten Argumente herausgekramt, ohne den Blick mal darauf zu zentrieren was vor der isrealischen Staatsgründung alles geschehen ist.
Ich empfehle dir einfach mal das Buch "Es war einmal ein Palästina - Juden und Araber vor der Staatsgründung Isreals" von Tom Sergev zu lesen, wenn dich das Thema tatsächlich interessiert.
Segev ist ein sehr objektiver und kritischer Historiker, der es auch wagt jüdische Märchen (wie dass die Juden Isreal gegen die brittische Mandatsmacht erkämpft hätten) aufzu klären.

Das mit der Mauer stimmt. Nur werden weniger die Palästinenser eingezeunt, sondern eher die Isrealis zeunen sich selbst ein. Dass gabs schonmal in der Geschichte, aber egal.
Momentant rettet die Mauer aber noch leben. Die Terroranschläge sind in den Gebieten der Mauer auf Null zurückgegangen. Aber ich denke, der Schutz dauert nur solange an, bis die Terrorwilligen andere Methoden gefunden haben. Nur eine Frage von Monaten.
Außerdem kann man der Isrealischen Armee, noch viele andere Dinge vorwerfen. Sie verwendet verbotenen Stacheldraht, dessen Klingen nicht einfach nur dass Klettern verhindern, sondern tödliche Wunden verursachen. Auch bei der Vertreibund der Palästinenser gabe es - wie bei jeder Vertreibung - Vergewaltigungen, Plünderungen, Morde, etc pp.
Eine der moralisch größten Schandtaten ist es, dass es in Teilen der Isrealischen Armee Praxis war, Zivile Gebiete mit Granaten zu bombadieren, einige Minuten zu warten, und nochmals an die gleiche Stelle zu schießen, um die Helfer der Verwundeten des erstens Bombardement zu töten. Nachdem ein paar westliche Helfer dabei umkamen, wurde das aber soweit ich weiß, eingestellt.
Aber grausamkeiten einer Armee die in einem Existenzkampf ist eigentlich normal und sollte nicht überraschen.
Dass alles hat jedoch mit dem Existenzrecht der Israelis nichts zu tun.
Move over KateGenau, Unverschämtheit! Böse Israelis! Uns machen Sie seit Jahren in aller Welt madig, und den Palästinensern ziehen sie die Eier lang. Tz tz tz. Ich bin für den Madagaskar-Plan! :rolleyes:

[url]http://www.shoa.de/content/view/182/46/[/url]

[QUOTE]Auch wenn es sich als Bürger eines westlichen staates, vorallem von Deutschland, nicht gehört, will ich mich nun trotzdem mal negativ über Israel äußern.[/QUOTE]

Ausgemachter Schwachsinn, mit dem schon Typen wie Möllemann und Hohmann Bauernfängerei betrieben haben... :mad:
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Achaiah [/i]
hm. die westlichen länder unterstützen also mit aller macht einen Staat, der eine Bevölkerrungsgruppe vertrieben, unterdrückt und nun auchnoch "eingesperrt" hat...[/QUOTE]

Ach ja, und dass ist ausgemachter Unsinn. Zum einen, ist dass alles nicht so einfach - wie gesagt, Hintergrundwissen - zum anderen unterstützen wir die Palästinenser auch mit Jährlich 500 Millionen Euro.
Achaiah@Beowulf: so, hab mich nu ein wenig näher mit der Gründung des Staates befasst.
allerdings sehe ich nicht, was daran meine einschätzung der gründung ändert...
so wie ich es verstanden habe, haben die vereinten nationen israel "gegründet", bzw die gründung anerkannt, obwohl der arabische teil der bevölkerrung dem nicht zugestimmt hat.
die bewegung dorthin war stark und ansich ists ja auch in ordnung, aber das nur eine gruppe der bevölkerrung angesprochen wurde damit, finde ich persönlich nicht richtig.
und soweit ich weiss, lehnen nun beide gruppen eine simple teilung israels ab.
(irgendwie einfach idiotisch...)

Zur mauer:
Klar, ansich wollen sie sich mit der mauer selber einzäunen, allerdings führt das, wenn man sich um ein gebiet herrum selber einzäunt, dazu das man jms anders miteinzäunt. (blöder satz)

allerdings hast du recht, am existenzrecht ändert das nicht wirklich was.
jedoch finde ich trotzdem, das man die dinge auch mal von der anderen seite aus betrachten sollte.

[quote][quote]"hm. die westlichen länder unterstützen also mit aller macht einen Staat, der eine Bevölkerrungsgruppe vertrieben, unterdrückt und nun auchnoch "eingesperrt" hat..."[/quote]

"Ach ja, und dass ist ausgemachter Unsinn. Zum einen, ist dass alles nicht so einfach - wie gesagt, Hintergrundwissen - zum anderen unterstützen wir die Palästinenser auch mit Jährlich 500 Millionen Euro."[/quote]

klar, einfach isses nicht. aber unsinnn auch nicht, denke ich.
und die unterstützungen an palästina haben größtenteils den sinn, der bevölkerrung zu helfen, soweit ich weiss.

@Move over Kate: aber ganz verkehrt ist es scheinbar nicht.
immerhin muss man mit viel kritik rechnen, wenn man sich negativ äußert.



Achaiah
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Achaiah [/i]
so wie ich es verstanden habe, haben die vereinten nationen israel "gegründet", bzw die gründung anerkannt, [/QUOTE]

Mit dem Hintergrundwissen meinte ich die Zeit vor der UN Resolution. Wieso waren denn soviele Juden in Palästina um einen Staat zu gründen? Auf wen ging dass denn zurück? Wem gehörte dass Land vor der Isrealischen Staatsgündung? Welchen Stand hatten denn die Palästinenser vor dem Nahost Konflinkt in der arabischen Welt? Ab wann und warum, wurde denn - schon vor der Vertreibung - dass Zusammenleben da unten Problematisch?
Es ist nicht einfach so, dass sich 3 Millionen Juden 47 entschlossen haben, nach Palästina zu gehen, und da mal aus Langeweile einen Staat gründeten.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Achaiah [/i]
aber das nur eine gruppe der bevölkerrung angesprochen wurde damit, finde ich persönlich nicht richtig.[/QUOTE]

Die UN Resolution 181 von 47, spricht aber sowohl von einem jüdischen, wie von einem arabischen Palästina, gibt beiden Völkern also dass Recht einen Staat zu gründen. Dass nur eine Bevölkerung angesprochen wurde, ist also nicht richtig.
Move over Kate[QUOTE]aber ganz verkehrt ist es scheinbar nicht. immerhin muss man mit viel kritik rechnen, wenn man sich negativ äußert.
[/QUOTE]

Nö, muss man nicht. Ist immer eine Frage des Stils. Kritik an Israel ist sicherlich erlaubt.
IrishAngelSchonmal überlegt dass es diese Menschengruppe dort seit 3500mindestens schon gibt??
Nur eben halt von den Römern,die die schnauze voll hatten von derartig wiederspänstigten Besetzern (erinnert mich grade an asterix) in die welt geschickt wurden weil die römer keinen bock auf dauernden stress hatten.
Das war so ungefähr um die erste Jahrhunderwende +- 30 Jahre.
Danach lebte dort ein recht buntes gemisch an völkern und religionen recht friedlich (kleinere ausnahmen abgesehen)zusammen.
Bis einschliesslich Mitte des Mittelalters is das so gut gegangen ,bis dann eine arabische religionsgruppe ,der einfachheit halber mal Moslems genannt sind dort einfielen und Juden und Christen rauswarfen oder unterdrückten ,da sie wegen Mohameds reisen dorthin ein recht sahen dort leben zu dürfen ,und da sie die letztgültige religion sind (laut ihrer ansichten) gabs auch kein wiederspruchsrecht.
Was danach folgte ist im Allgemeinen als Kreuzzüge bekannt ,veranstaltet von einem menschen der sich papst nennt (war glaub ich Urban der 12.).
Wie wir wissen gaben sich dort dann die Herrscher regelrecht die klinke in die Hand ,bis das ganze schliesslich zum Osmanischen Reich fiel ,bis ins vorletzte Jahrhundert .
Dann fiel das Land in die Hände der Briten die sich es von den Osmanen gekrallt hatten ,bis in die mitte des letzten Jahrhunderts.
Ab den 30ern kam es zur rückwanderung von Juden nach Palästina(so hat es ironischerweise schon immer gehiessen) .
Es gab ja den Zionismus(heimkehr nach Israel und gründung eines Jüdischen staates) ,und der wurde nach dem WW2 recht stark .
Es kam zur staatsgründung durch die Juden und die Un auf einem teil des Gebiets,und die Moslems wanderten zum teil von selbst weg ,teilweise wurde leider nachgeholfen .
Aber die anderen länder gaben ihnen nur die Zeltstädte anstatt ihnen zu helfen um den Zorn zu schüren .

So,und jetz sag mir mal einer wer im endeffekt das recht hat:
-Der der zuerst da war?
-Der der das stärkere millitär hat?
Der zu letzt da war?
oder vlt doch keiner oder Alle?


Das mal zum nachdenken
Darket@Irish Angel
Hübsch zusammengefasst, leider zu stark vereinfacht. Mohammed hat Christen und Juden nicht vertrieben, er selbst stellte sie unter seinen Schutz, steht sogar im Koran. Gut, das interessiert seine selbsterklärten Nachfolger eher weniger, ihn selbst allerdings schon mehr (er hat sich den Kram schließlich ausgedacht). Übrigens ist "Mitte des Mittelalters" eine doch eher....äh....grobe Schätzung für das 6. Jhd. n. Chr.
Des weiteren vergisst Du die Zeit zwischen Verbreitung des Islam und den Kreuzzügen, die für damalige Zeiten als vorbildlich in Sachen multikultureller Gesellschaft gelten kann.

Was das Osmanische Reich und die Briten angeht: Letztere bekamen Palästina vom aliierten Kriegsrat als Mandatsgebiet zugesprochen, will heißen, dass sie es eigentlich nur verwalten durften. Praktisch sah das dann so aus, als wäre es eine beliebige Kolonie, völkerrechtlich betrachtet gehörte es den Briten nie, anders als beispielsweise Indien.

Nach dem zweiten WK haben die Juden übrigens nicht mal eben ihren Staat gegründet. Im Gegenteil führten sie das, was man heute einen Terrorkrieg nennen würde, gegen die britische Mandatsmacht (und nebenbei gegen die Araber). Der wurde es irgendwann zu blöd und die UN stimmte für die Teilung Palästinas. Daraufhin proklamierte Bn Gurion den Staat Israel, während die Araber das irgendwie nicht gebacken bekamen und lieber ihrerseits Krieg führten, was aber ziemlich daneben ging (streng betrachtet ist der Staat Israel bis eute mit Saudi Arabien, Ägypten, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien im Krieg), obwohl der Westen keinen Finger für seinen heutigen sehr engen Verbündeten gerührt hat.

Wer jetzt recht hat?
Die Israelis, weil die UN ihnen das Recht eingeräumt hat dort einen Staat zu gründen, genauso wie der heutigen wie damaligen Gegenseite, die das aber schlicht nicht tat (wofür sie sich heute in den Allerwertesten beißen. Die UN widerum hatte dieses "Recht", einfach weil sie von denjenigen dominiert wurde, die den Krieg gewonnen hatten und Sieger haben bekanntlich immer "recht".
Die Araber, weil sie dort seit Jahrhunderten verwurzelt sind und moralisch betrachtet ein Recht auf eine Heimat haben, auch wenn sie selbiges damals nicht beansprucht haben.
IrishAngelHallo Darket .
Von Mohamed war auch nie die rede ,es is schon einige male das wort des hauptakteurs von seinen fans verdreht worden bei solchen dingen (nicht nur in religionen oder volksgruppen).
Ich konnte nur die kurzvariante schreiben ,die lange hätte hier mangels zeichen nicht hingepasst und wäre langweilig wie kalter kaffee geworden,is ja nicht jeder geschichtsprofessor hier.

Grossbritannien hatte Palästina als sein eigen nachdem es ihnen zugesprochen wurde ,bis sie es abgegeben haben an die neue Regierung des nun Israel genannten landes(so hiess es niemals vorher,nicht mal zu Zeiten Moses ,das is der witz ) ,und ich glaube der fehler ist in dem Moment gemacht worden wo die Briten das gelände geräumt haben ohne festzulegen wer was erhält ,dann wäre es vlt ein bisschen fairer geworden insgesamt.
Und ich sehe einen grundfehler darin dass die Zionisten den Staat rein jüdisch halten wollten ,hätten sie die Muslime zumindestens akzeptiert und dort wohnen lassen hätte es vlt klappen können .

In der Mitte liegt die wahrheit
Achaiahhm.
ich schätze mal, das die frage wem das land früher/uhrsprünglich mal gehörte, ist garnichtmal so wichtig.
eher doch ist die frage entscheident, was heute schief läuft und wie, wenn überhaupt möglich, eine einigkeit entstehen könnte.

aber erstmal: ich habe mich jetzt noch ein wenig mehr informiert und gebe zu, das ich zuerst ein wenig vorschnell geurteilt habe.
also danke für die denkanstöße.


allerdings werde ich nach wie vor das gefühl nicht los, das die medien und die politik eher pro-israelisch eingestellt sind.
und zwar nicht bloß, weil in der situation die dort jetzt herrscht, eine solche einstellung ansich richtig ist, sondern weil nur wenig, so wie es mir vorkommt, von missgriffen seitens israel berichtet wird.

was mir der historische kontext allerdings klar gemacht hat, ist das sich alle seiten, also juden, [christen] und moslems, immerweiter von ihrer religion entfernen und in kindisches "nein ich hab recht" zu verfallen scheinen.
(eher gesagt ihre "anführer")
zuerst pochten die christen auf ihr recht dort zu leben und setzten es mit gewallt durch, jetzt tuen juden und moslime das gleiche.
obwohl alle diese religionen ansich friedlich sind.
aber irgendwie gehts miteinander nicht friedlich. obwohls zur zeit vor den kreuzzügen mal möglich war.



Achaiah
AzaNajo, der Thread-Ersteller hat schon recht, wenn er sagt, dass die Juden ziemlich radikal und menschenverachtend gegen die Palästinenser vorgehen. Das brauch dir wohl kaum leid tun, bzw. brauchst du es nicht auf deine Herkunft zurückführen...
Die Islamisten sind allerdings völlig bescheuert, wenn man sich die hirnlosen Aktionen beschaut..

Ehrlich gesagt, versteh ich beide Seiten >ein wenig<...

prost
DarketJa genau, [B]die[/B] Juden bringen die Araber um, [B]die[/B] Moslems jagen sich selbst in die Luft und [B]die[/B] Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg. :rolleyes:
Azaund [B]der[/B] Darket hat es erfasst =)

Polemik rockt.. =))

Edit:

Ich sprach nicht von Moslems, sondern von Islamisten.
Der Unterschied sollte dir wohl bekannt sein.
DarketDer Unterschied ist mir durchaus bekant, die Polemik bezog sich auf [B]die[/B] Juden.
AzaK, dann legen wir das hier bei... Der Beitrag war gesamt-polemisch.. Guts nächtle
Dark ReligionSeid gegrüsst,

Ägypter, Syrer, Römer, Die Europäer, dan die verschiedenste Arabischen Stämme, die Türken, die Engländer, dan die Israelis......
wann gab es um Jerusalem mal Ruhe ? Genau, als da keine Menschen wahren.
Wann wird es da wieder Ruhe geben ?
Genau, wenn sie sich alle gegenseitig ausgerottet haben.
DyspenthesDie Palästinenser haben ja nicht nur versäumt, einen Staat auszurufen, sie haben einen Tag nach der Staatsgründung Israels diesen angegriffen. Diesen Krieg haben sie verloren und Israel hat das Gebiet besetzt. Hätten die arabischen Staaten nicht über Jahrzehnte damit gedroht, Israel in's Meer zu treiben, und neue Kriege begonnen, wäre die Tatsache, dass Israel die Gebiete der Palästinenser bis vor kurzem besetzt gehalten hat, eine Verletzung des Völkerrechts. Die Palästinenser stehen übrigens bei den arabischen Völkern auch nicht so gut da, dass sie einfach mal aufgenommen würden: Sie müssen, wenn sie in den Kriegen geflohen sind, unter widrigsten Umständen in Flüchtlingslagern leben. Ihre arabischen Nachbarn kämpfen nur für sie, solange sie ihnen nicht zur Last fallen. Im Übrigen hätte in Israel schon lange Frieden herrschen können, wenn nicht alle Friedensbemühungen von Radikalen beider Seiten unterlaufen worden wäre (1995 wurde z.B. der israelische Präsident Rabin von einem radikalen Juden ermordet). Die Politiker beider Seiten haben das Problem, die radikalen Gruppen zu berücksichtigen und trotzdem einen Weg zum Frieden zu finden.
Wer in diesem Fall Recht hat? Alle, die sich in diesem Fall ernsthaft um eine Lösung der Problematik bemühen und versuchen, ein geregeltes Zusammenleben zu erreichen. Wer Unrecht hat? Alle, die Gewalt (in welcher Form auch immer) anwenden, um ihr Ziel durchzusetzen.
P.S.: Ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass die Medien vor allem Pro-Israel sprechen: bei Militäreinsätzen Israels in bewohnten Gebieten wird in der Regel Kritik am Verhalten Israels geübt, wie auch an den Terroranschlägen der Palästinenser.
darkEMYRja,aber bei den einen gibt es folgen,bei den andern wirds geduldet!!
Dyspenthesgibt es bei den Palästinensern tatsächlich Folgen? wird es bei den Israelis wirklich geduldet? Vielleicht könntest du dafür Beispiele nennen, da mir dies so nicht bekannt ist.
BlackElvenTearvon einer Welt, in der [URL=http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=worldNews&storyID=2006-07-04T112142Z_01_MAI440873_RTRDEOC_0_IRAK-ARMEE-VERGEWALTIGUNG-2ZF.xml]so etwas[/URL] nicht möglich ist, wo es das nicht gibt. Einer Welt, in der junge Menschen nicht gelehrt werden, wie man möglichst effektiv foltert und tötet.
Warum, [B]warum[/B] muss es Grausamkeiten geben - so lange schon, noch immer?!?!?!?? Könnte die Gattung [I]homo sapiens[/I] (welch ein Euphemismus!) nicht inzwischen ein wenig Weisheit gesammelt haben? Dazu gelernt haben?
Es gibt keinen Ausweg, wo einmal Gewalt angefangen hat und doch wird überall auf der Erde noch Öl ins Feuer gekippt!!
Ich träume...dass es doch ein Ende dieses Wahnsinns geben wird...irgendwann - irgendwo...
Mögen die Menschen bis dahin gegen das Unrecht aufbegehren, es nicht hinnehmen. Das Linkbeispiel ist ja nur der aktuelle Anlass für meinen Ausbruch...ich bin nicht so naïv, es für eine Ausnahme zu halten. Leider. Es wäre manches einfacher, wenn man das als einmaligen, einzigartigen "Ausrutscher" abtun könnte.
Ich möchte schreien, SCHREIEN, [SIZE=3]SCHREIEN!![/SIZE]
EfnaSowas ist schon heftig. Vor allem wenn ich mir wieder das zur Zeit mit der Offensive bei Gaza anschaue dann frag ich mich wie lange die Menschen da unten noch ihre Töchter und Söhne den Krieg opfern wollen.
ElanesseaHaben die Menschen je aus ihren Fehlern gelernt?
Werden sie es jemals tun?
Lernt man eigentlich selber aus seinen Fehlern?

Ich glaub nicht.
Tapio BearkingThe answer my friend, is blowing in the wind... *pfeif*

Tjaja, der gute alte Bob...
Simon Kernouc[QUOTE][i]Original geschrieben von Efna [/i]
[B]Sowas ist schon heftig. Vor allem wenn ich mir wieder das zur Zeit mit der Offensive bei Gaza anschaue dann frag ich mich wie lange die Menschen da unten noch ihre Töchter und Söhne den Krieg opfern wollen. [/B][/QUOTE]

Die Palästinenser haben wenig, wofür es sich zu leben lohnt, deswegen auch die Selbstmordattentate. Es gibt dort eben so gut wie keine ökonomische oder soziale Perspektive. Dafür zahlen radikale Organisationen den Eltern von Selbstmordattentätern nach erfolgreich ausgeführtem Attentat eine Prämie.

Ist das Leben nicht wundervoll :(
BlackElvenTearund hier sind leute, die das noch "spannend" finden, wenn sich "da unten was tut"...hab ich leider auch schon mitbekommen...:rolleyes:
Manleyda hier in keinster weise ein diskussions-ansatz zu erkennen ist, schließe ich. die welt ist schlecht und ungerecht, das wissen wir alle.

sollte mir jemand per pn einen guten grund bieten, dieses thema wieder zu öffnen, werde ich darüber nachdenken.

manley
Manleyauf bitte von blackelventear wieder offen. wird mit ähnlichem thema zusammengelegt.

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