| Serena | habe vorhin eine Reportage über eine 15-jährige gesehen, die eigentlich als Junge auf die Welt kam. schon mit ca. 5 Jahren wollte er Mädchenklamotten anziehen und wurde von seinen Eltern unterstützt...momentan bekommt er Hormone gespritzt. jetzt will er sich umoperieren lassen, was aber in Deutschland erst mit 18 Jahren erlaubt ist. Was haltet ihr davon? ~Serena~ |
| DBT | Nun könnte man sagen mit 5 Jahren war es ein kindliches 'Ich entdecke mich und meinen Körper' Verhalten, aber ich hab auch schon oft Berichte über 16, 17, 18 jährige Tennager gesehen die sich seit sie denken können im flaschen Körper fühlen... Von daher find ich es völlig in Ordnung! DBT |
| gekitsu | ich denke jeder hatte mal ein dilemma der marke "ich wuerd dies und jenes gern tun, aber das gehoert sich aus diesem und jenem grund nicht" nur waren das wohl probleme auf gesellschaftlichem niveau deren folge einem irgendwann mal am arsch vorbeigeht und man es trotzdem tut. und nu stell ich mir ein solches dilemma potenziert um eine ziemlich hohe zahl vor UND dass es keine unmittelbare loesung dafuer gibt. der gedanke ist shcon ziemlich scheisse - und ich denke dass diese gedankliche anneherung nicht wirklich nahe an dem ist was so ein mensch fuehlen muss. von daher: ich freu mich fuer jede(n) der/die erfolgreich seinen/ihren richtigen koerper bekommt. |
| darkandbloody | also manchmal wünschte ich mir schon eine Frau zu sein,aber ich denke mal das ich eine Geschlechtsumwandlung nicht durchziehen würe.Aber was der Junge getan finde ich echt okay,wenn er/sie sich damit besser fühlt war es die richtige Entscheidung und diese würde ich dann als Eltern auch unterstützen. |
| jasmine | Bis zu seiner Umwandlung sinds ja nur mehr 3 Jahre. Da hat ers eh ned mehr so lang und wenn er schon Hormone bekommt kanns ja eh ned mehr so schlimm sein. Er weiß wenigstens das er eine Frau sein will. |
| fragment | Ich frage mich, ob so jemand irgendwann im Einklang mit sich selbst leben kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass ständig ein zumindest unterschwelliges Unbehagen vorhanden ist. Solang er sich noch im seiner Ansicht nach falschen Körper befindet, spürt er ständig diesen Wunsch einen Körper des anderen Geschlechts zu haben. In Interviews erzählen die Betroffenen durch die Bank, dass sie total unglücklich waren und sich selbst überhaupt nicht akzeptieren konnten. Was ist aber, wenn man die Umwandlung dann komplett vollzogen hat? Gibt es kein Gedanken wie, "ich bin eigentlich keine richtige Frau/kein richtiger Mann"? Ist dann tatsächlich alles Friede, Freude Eierkuchen und man kann sein zwar wahres, aber dennoch künstliches ICH vorbehaltlos annehmen? |
| Kampfsau | Also ich bin gerne ein Mann und würde auch gerne einer bleiben. Aber wenn ich im Körper einer Frau währe,so würde ich ihn doch so erhalten wie er ist.Ich will entweder ein richtiger Mann oder aber eine richtige Frau sein.Zumindest die heutigen medizinischen Mittel einer Geschlechtsumwandlung währen für mich nicht ausreichend.Ich mag diese Halbdinger nicht.Wenn ich allein Lilo Wanders sehe.Also das ist doch furchtbar.Mein Körper müsste schon gleichwertig zu denen der natürlichen Männer und Frauen sein.Keine seltsamen,künstlich erzeugte Geschlechtsorgane und ich will keine 1,90m Braut mit Mörderschultern und schmaler Hüfte und ohne Taillie sein. Aber Frauen haben es in der Hinsicht ja einfacher,auch wenn sie ein Leben wie ein Mann führen,so bräuchten sie sich doch keiner Häme beugen.Solange sie nicht einem Machohaftem Gehabe fröhnt,das viele ja als Urmännlich ansehen.Ich persönlich mag Frauen die mit meiner wohl eher männlichen Persönlichkeit mehr auf einer Wellenlänge sind.Sie können auch ein bischen Burschikos sein,das ist mir egal.Mit der könnte man dann vielmehr Unternehmen was und beiden Spaß macht.Natürlich müsste sie auch ein paar weibliche Charakterzüge haben.Ihr versteht höffentlich was ich meine.Ich schweife schon wieder ab.Jedenfalls ist das meine Meinung,diese Umwandlungen können mich Esthätisch einfach noch nicht zufrieden stellen.Bei manchen Körpervorraussetzungen sollte man es besser bleiben lassen. Das ist aber nur meine Meinung.Ich will hier niemanden diskriminieren oder irgendwelche Dinge vorschreiben es ist nur meine Meinung über diese Sache. |
| Sephir0th | Also ich finde es gut, denn wenn man daneben steht kann man immer sagen:" Mir doch egal! Alles Idioten!" Aber wenn man selbst betroffen ist/ wird dann sieht man die Sache ganz anders. Immer lästern wenns einen nicht betrifft aber wehe man hat das selbe Problem dann will man ja auch das die anderen einen Unterstützen... cu |
| hagzissa13 | Transsexuelle Menschen leiden sehr unter ihrer Situation. Wenn eine Geisteskrankheit ausgeschlossen ist, die den Wunsch, zum anderen Geschlecht zu gehören begründen könnte, sollte es diesen Menschen zugestanden werden, das Innere Gefühl dem äußeren Bild an zu passen, oder besser gesagt umgekehrt. Hagzissa - per aspera ad astra - |
| gekitsu | also bezueglich der "aualitaet" der umwandlung denk ich kann man nicht alles ueber einen kamm scheren: fuer mich mit nunmehr fast 22 lenzen wirds wohl kaum was ueberzeugendes geben - aber beim angesprochenen fall ist ja jetzt mit 15 (!) die hormontherapie schon so weit fortgeschritten dass sie nun offiziell als weiblich gilt - in so fruehem alter denk ich ist das weniger ein totalumbau sondern eher ein "halt moment, wir bauen das doch anderst" - und da kann ich mir hoehere "erfolgschancen" gut vorstellen. im uebrigen, werter kampfsau, sieht "esthaetisch" sehr unaesthetisch aus ;) bezuegkilch des wunsches als solchem: ich denke rein aus neugier hat sich jede(r) schonmal gewuenscht, einen tag in einem koerper anderen geschlechtes zu verbringen. was ich von mir sagen kann ist, dass ich des oefteren den gedanken an eine weibliche existenz anziehender fand. nach laengerem und ausgiebigeren gedankenmachens bin ich allerdings drauf gekommen, dass es mich weniger nach dem buchstaeblichen leben im frauenkoerper duerstet, sondern das ganze eher konzeptuell zu verstehen war: weibliche sexualitaet scheint eher fuer zaertlichkeit etcetera zu stehen, waehrend das maennliche element mehr dem kraeftigen, gewaltigen naeher zu stehen scheint. ich hab mal irgendwo gelesen dass die phantasie von sex zwischen zwei frauen nichts wirklich lesbisches an sich hat - sondern (fuer die frau) mehr fuer sexualitaet auf vertrauensbasis stuende - ohne den unmittelbaren, koitalen befriedigungszwang - oder so. :) und bin nun mit dem adoptieren dieses eher weiblichen konzeptes fuer mich doch recht gluecklich. auch wenn ich mir jetz etwas daemlich vorkomme, von solchen gefuehlsdingen so sachlich zu schreiben. ;) ich hatte sozusagen glueck, dass sich dieses "problem" nur im bereich des gesellschaftlichen abspielte - und eigentlich keine wirklich schwerwiegenden folgen nach sich zieht (ich trag ja kein t-shirt auf dem ich meine sexuellen vorlieben deklariere, und an die komischen blicke wenn ich mich mit makeup zukleister gewoehnt man sich ;)) |
| just_dark | Ich finde es etwas abnormal. Man sollte solchen Leuten ein Zeichen zustellen weil es ernidrigend für jemanden ist der sexuel mit ihnen in Berührung kommt wenn er nicht weiß mit was er da eigentlich im Bett liegt. Das Umwandeln an sich halte ich nicht für schlimm. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von just_dark [/i] [B]Ich finde es etwas abnormal. Man sollte solchen Leuten ein Zeichen zustellen weil es ernidrigend für jemanden ist der sexuel mit ihnen in Berührung kommt wenn er nicht weiß mit was er da eigentlich im Bett liegt. Das Umwandeln an sich halte ich nicht für schlimm. [/B][/QUOTE] .... vielleicht sowas wie eine Binde mit einem diversen Stern drauf??? :eek: Das erinnert mich aber arg an Zeiten, von denen ich dachte, sie seien Gott sei Dank lange vorbei!!! ~ erschüttert ~ ~ wütend ~ Hagzissa - per aspera ad astra - |
| Julya | Hagzissa, genau Deine Worte habe ich auch gedacht und schreiben wollen, als ich das las! :mad: |
| Caranaldion | [QUOTE][i]Original geschrieben von just_dark [/i] Man sollte solchen Leuten ein Zeichen zustellen weil es ernidrigend für jemanden ist der sexuel mit ihnen in Berührung kommt wenn er nicht weiß mit was er da eigentlich im Bett liegt. [/QUOTE] 1. Was ist daran erniedrigend ?kannst du das etwas genauer ausführen, bitte ? 2. Ich wage zu behaupten, bevor man mit einer Person im Bett landet, wird über so etwas gesprochen, falss Redebedarf in dieser Hinsicht besteht. Zumindest landen die wenigsten Menschen miteinander im Bett, ohne sich vorher in welöcher Form auch immer kennenzulernen. |
| DjLuzien | lol oh Gott , kennzeichnen wir sie doch am besten mit einem Gelben Judenstern *seuftz* So ein schwachsinn mir kommen gleich die Tränen vor soviel inakzeptanz ich kann Caranaldion nur zustimmen man redet zuvor über sowas.Ansonnsten kann ich nur sagen das ich auch gerne solche Eltern hätten die mich dabei unterstützen und den Burschen auch nen bissl beneide dafür aber nunja . Ansonnsten weiter so und viel Spaß mit dem neuen selbst. |
| rebell | [QUOTE][i]Original geschrieben von just_dark [/i] [B]Ich finde es etwas abnormal. Man sollte solchen Leuten ein Zeichen zustellen weil es ernidrigend für jemanden ist der sexuel mit ihnen in Berührung kommt wenn er nicht weiß mit was er da eigentlich im Bett liegt. Das Umwandeln an sich halte ich nicht für schlimm. [/B][/QUOTE] soso, findèst du das? abgesehen davon, dass ich mich der meinung meiner vorschreiber anschliesse bzw es etwas erweitere : diese faschistoide meinung hat vieles in den jahren 33-45 erst ermöglicht *wutschnaub*. ansonsten, was ist denn bitte für dich "normal"? welches kriterium gilt? bist DU "normal" (= der norm enstprechend, welche meist von der gesellschaft als masse definiert wird)? was ist, wenn du als "schwarzer" deine zeichen nicht nur tragen dürftest, sondern MÜSSTEST, weil du eine mögliche gefahr für die "Norm" darstellst? würdest du sie nach wie vor mit freude tragen bzw es offen zeigen? sicher, als gedankenspiel lautet deine antwort "ja" - so lange keine nachteile und diskriminierungen damit verbunden sind. sobald das passiert, wirds dann lustig, dann wirst auch du schreien, dass es ne sauerei ist. toleranz für sich zu fordern, für seine art des weges, und sie dann anderen nicht zugestehen, weil man selbst es nicht versteh(en kann oder will?)t, ist eine form der dopplemoral, die ich persönlich mehr als widerlich finde. in diesem sinne rebell |
| hagzissa13 | OT Was "just-dark" angeht: Jeder blamiert sich gemäß seiner intellektuell-cerebralen Fähigkeiten... /OT Hagzissa - per aspera ad astra - |
| Sternenstaub | [QUOTE][i]Original geschrieben von Caranaldion [/i] [B] Ich wage zu behaupten, bevor man mit einer Person im Bett landet, wird über so etwas gesprochen, falss Redebedarf in dieser Hinsicht besteht. Zumindest landen die wenigsten Menschen miteinander im Bett, ohne sich vorher in welöcher Form auch immer kennenzulernen. [/B][/QUOTE] Genau dies war auch mein Gedanke. Ich finde auch nichts erniedrigendes dabei, solange der Partner sein Geschlecht klar definiert. (Ich hatte damals keinerlei Probleme mit meinem Gegenüber :)) Im Übrigen finde ich es auch in Ordnung wenn der Mensch sich schon von Kindheit an sicher ist, sich auch mit 15 umoerieren zu lassen. Es ist ein langwieriger Weg. Ich glaube mabn benötigt mindestens "ein Jahr leben mit der neuen Identität", eine Therapie, zwei unabhängige psychologische Gutachten ...bis zur OP werden bestimmt noch 2 Jahre vergehen... |
| worldsfoe | Auf meiner Schule ist ein Junge der früher mal ein Mädchen war.... Früher hiess sei Anna und kam mit erhöhten Männlichen Hormonen zu Welt Fachbegriff "Pseudo Hermaphrodit" merkte schon früh das sie lieber ein Junge wär und die Eltern unterstützten das....er nimmt seit vier Jahren Hormone und wird an unserer Schule wie ein Junge behandelt...Die Lehrer sagen Nick anstatt Anna... er zieht sich bei den Jungen um... er ist in der klassenliste unter Jungen vermerkt u.s.w Ich finde es beeindruckend wie unsere Schule amit umgeht...einige Schüler machen zwar Witze aber die meissten wissen das garnicht, da Nick aussieht wie ein ganz normaler Junge...e waren sogar schon siebtklässer Mädels in ihn verliebt! |
| DjLuzien | hehe bei sowas geht mir das Herz auf , coole Geschichte auf jedenfall die zeigt wie schön das Leben im richtigen Körper sein kann. (: |
| more | Ich habe den Bericht auch gesehen- Ein Gedanke schoss mir gleich durch den Kopf: Da hat aber eine Mama sich mal arg ein Mädchen gewünscht... Ich war da anfangs etwas zwiegespalten... Muss man ein Kind, dass mit vier Jahren stock und steiff behauptet ein Mädchen zu sein, denn dann auch als Mädchen erziehen??? In dem Alter begreifen doch kleine Kinder den Unterschied noch garnicht so richtig. Man hätte doch die Möglichkeit gehabt das Kind eher neutral grosszuziehen als gleich in diese Richtung einzuschlagen. Meiner Meinung nach kam der Wandel sehr früh und die Mutter kam mir sehr verdächtig vor... Es ist ja gut, sein Kind so zu unterstützen, dass es sich wohl fühlt, aber dem Jungen in dem Alter, wo er noch nicht mal voll entwickelt ist, weder körperlich noch geistig in einen so unwiderruflichen Zustand hineinzuschubsen ist meiner Meinung nach verantwortungslos, egoistisch und eigentlich als Köperverletzung zu betrachten, auch wenn der Arzt mit beobachtet. Viele lassen sich erst mit vierzig umwandeln (blödes Wort, ich weiss), aber da hatten die betreffenden Personen auch wirklich genügend Zeit darüber nachzudenken ohne den Druck von Familie und Freunden, weil sie in diesem Alter die Folgen besser überblicken können! Mit 15 kann man das noch nicht! Die Mutter hat sich ein Mädchen gewünscht und da kam ihr die Neigung des Sohnes gerade recht...Ich finds nicht in Ordnung! |
| rebell | dafür sind dann die leute mit 40 dann jahrelang durch ihre eigene persönlich hölle gegangen. is natürlich klar, dass es besser is, einem menschen jahrelang psychische qualen aufzuerlegen, als früh genug was zu tun, klar *koppschüttel* greetz rebell |
| more | Ich sage ja nichts dagegen einen jungen Menschen zu unterstützen und Halt zu geben in dieser schwierigen Lage, jedoch so einen harten Schnitt, mit grademal 15!!!!! Also Leut, tut mir ja Leid, doch was tut ein 15 jähriges Kind da seinem Köper an? Man muss sicherlich keine 40 sein um diesen Weg zu gehen. Aber 15?! Aber für manche hier gibt es nur das ein oder andere Extrem... Wenn eine 15jährige die Pille nimmt regen sich die Leute wegen der Hormone auf, aber einen 15 jährigen Jungen solange Östrogen in den Körper zu pumpen so dass ihm Brüste wachsen und der Körperwuchs eingeschränkt wird, und Depressionen wegen der Östrogene bekommt... Da der Körper ja normalerweise auf Thestosteron eingestellt ist... Und dann auch noch behaupten, dass ein Kind in diesem Alter diese Folgen überblicken kann und diese körperlichen Qualen so in Kauf nimmt wie ein Erwachsener, der sein Handeln ganz anders abschätzen kann. Klar gehen Transsexuelle viele Jahre lang einen harten Weg bis sie diese Entscheidung fällen, aber gerade diese Jahre festigen sie ihre Entscheidung und das fehlt einfach in diesem Fall! Wieviele sehnen sich nach einem anderen Körper und leben als Frau/Mann ohne sich umoperieren zu lassen??? Nicht ohne Grund ist man ab 18 erst volljährig und Herr über sein tun und lassen. |
| rebell | hallo more ich muss einfach mal die Frage in den raum stellen, mit wie vielen Transidenten du persönliche erfahrung gemacht hast, bzw wie weit du dich mit dem thema beschäftigt hast. es geht hier nicht um das eine oder andere extrem, es geht hier um den simplen fakt, dass mehr als 90% derer, die sich - egal wie früh oder spät - zu diesem schritt entschliessen, bereits recht früh in der Kindheit "erkannt" haben, dass ihnen das andere geschlecht mehr liegt. und wie es einer meiner vorschreiber so schön passend ausdrückte : in diesem frühen stadium ist das ganze mehr eine "Veränderung vor Vollendung". oder simpel auf den punkt gebracht (ähnlich wie beim blinddarm ;) ): je früher mans erledigt, desto weniger probleme bringt das ganze mit sich, sowohl physisch wie psychisch. ich habe mir den bericht ebenfalls zu gemüte geführt, und anders als du sehe ich da nicht den wunsch der mutter nach einem mädchen, sondern - trotz aller erziehung - den wunsch der mutter, sein kind glücklich zu sehen, ja ich fühle sogar insoweit eine gewisse "rührung", weil sich die mutter scheinbar keinerlei sorgen (wie so häufig üblich) um das gerede andrer macht. wenn hier irgendeine form von geltungssucht zum tragen käme, bleibt die frage offen, warum dann die mutter nicht bereits wesentlich früher angefangen hat, ihren (damals noch) sohn in mädchenkleidung zu stecken, nämlich bereits in einem alter, wo der kleine mal definitiv keine chance gehabt hätte was dagegen zu tun, und warum das ganze erst jahre später in die medien gelangt. und was das "volljährig mit 18" angeht : nun ja, ich denke, man sollte eher eine sog. "reifeprüfung" einführen, als es am alter festzumachen. ich habe - und werde wohl auch immer wieder - leute getroffen, die trotz weit über 18 nicht in der lage sind und waren, vernünftige entscheidungen für ihr leben zu treffen, ebenso, wie mir leute weit unter 18 begegnet sind, vor denen sich mancher "voll geschäftsfähige" mitbewohner dieser republik verstecken kann. noch mal, es geht hier nicht um das eine oder andre extrem. es geht mehr darum, sich mit dem thema erstmal fundiert auseinanderzusetzen, bevor man einer mutter einen vorwurf macht, etwas zu tun, was laut deiner aussage nur ihr gefällt. ich behaupte auch nicht, hier die wahrheit gepachtet zu haben, allerdings möchte ich vermuten, dass ich in meinem Leben mit mehr "bizarren" Gestalten zu tun habe, als mach andrer, und erstaunlich vielen eben aus dem "sexuellen" bereich (wobei ich nun deutlich darauf hinweisen möchte, dass nun nicht das thema "schmutziger" oder bizarrer sex als ausführungsform gemeint ist) sich auf weitere diskussionen freuend rebell |
| more | gut, deinen Vorschlag zu einer Reifeprüfung finde ich gut! Meine Ausführungen beschränken sich ja hauptsächlich auf die körperlichen Folgen für ein pupertierendes Kind. Kann es denn wirklich Sinnvoll sein ein Kind in diesem Alter diesem Wechsel schon so früh zu unterziehen? Ich finde ja das Argument, "je früher desto weniger Probleme später" in Ordnung. Das mag ja gut sein. Aber ich kenne auch Personen in diesem Zwiespalt, und ich mag die Situationen gut nachvollziehen. Aber selbst viele Ältere Personen, weit über 30, die haben diese Möglichkeit über ihren Körper zu bestimmen und tuns trotzdem nicht, weil sie die Folgen fürchten, auch diese schwere OP... Mir als Mutter würde das Herz brechen wenn ich beobachten müsste wie mein Kind diesen harten und schmerzhaften Prozess an sich vollziehen lässt. Im Fernsehen sieht das alles so rosig und hübsch aus, der Junge lächelt in die Kamera... Ich kann mir wohl vorstellen, wie schwierig und qualvoll dieser Prozess ist. Und grade in dem Alter kommt sich der Wunsch alles hinzuschmeißen weil es so mühsam ist. Und dann sagt die Mama, komm, wir haben damit angefangen, jetzt müssen wir es auch durchziehen. Das ist halt mein Eindruck. Dem kann ich mich einfach nicht erwehren. Der Erziehungsberechtigte ist immernoch die Mutter und der Junge ist noch nicht mündig, und das hat meiner Meinung nach was erschreckendes! |
| Harbista | Ich bin selbst Frau mit transsexueller Vergangenheit. Ich war 21, als ich mich für den Rollenwechsel entschied, und mit 24 habe ich mich operieren lassen. Im allgemeinen bin ich glücklich, diesen Weg gegangen zu sein, aber manches wäre leichter und besser verlaufen, wenn ich mir mehr Zeit gelassen hätte. Mir wird mulmig bei dem Gedanken, daß sich jemand mit 15 gegengeschlechtliche Hormone geben und mit 18 "umbauen" läßt (ich bezeichne mich selbst manchmal zum Scherz als "umgebaut," also vergebt mir bitte diesen rüden Gag). Natürlich zeitigt die Hormongabe in diesem Alter bessere Wirkung als in späteren Jahren, aber was ist it der Psyche? Die ist noch genauso wenig entwickelt und ausgeprägt wie der Körper! Ich finde es unverantwortlich von Psychologen, Medizinern und Eltern, an einem Teenager solch eine schwerwiegende und unwiderufliche Veränderung vorzunehmen, da dieses Kind noch nicht wirklich sicher sein kann, wer es wirklich ist. Selbst Transsexuelle von 30, 40 und mehr Jahren haben diesen Schritt schon übel bereut! |
| more | Schön, dass jemand mal ähnlicher Meinung ist als ich, der aus eigener Erfahrung sprechen kann. |
| Penumbra | Ich denke das so ein Schritt gut überlegt sein muss. Ich finde es bewundernswert wenn Eltern Ihre Kinder so Unterstützen,dabei darf man allerdings eventuellen "Zwang" der Eltern nicht unberücksichtigt lassen. Ich glaube nicht das man eine genaue altersangabe machen kann ab wann jemand reif genug ist so etwas zu entscheiden. Manche Leute sind mit 40 nicht reif genug auf ein rohes ei aufzupassen. Sprüche wie von Just_Dark erinnern mich an die Zeit als alle Jungen Seitenscheitel trugen... Intoleranz vom feinsten. Es bleibt jedem selbst überlassen wie er leben möchte. Grüße Penumbra |
| Lionheart | Das mit der Reifeprüfung ist meiner Meinung nach eine gute Idee. Meiner Meinung nach kann ein 15-jähriger sehr wohl wissen, ob er debn Rest seines Lebens als Frau verbringen will, aber andere im gleichen Alter vielleicht nicht. Allerdings habe ich Angst, dass das gesundheitliche risiko steigt, je jünger man ist... habe ich irgendwo gehört.. aber ich bin mir nicht sicher. Weiss einer von euch inwiefern das zutrifft? Ein sehr guter Freund von mir fühlt sich auch seit langem als Mädchen... hat schon als Kind Barbiepuppen gesammelt... trägt Mädchenklamotten (inklusive Bauchnabelpiercing), liest Frauenzeitschriften, spricht von sich nur in der weiblichen Form ("Wenn ich mal StudentIN bin...") und ist auch äüßerlich sehr mädchenhaft... Als der das mit der 15-jährigen gehört hat, hätte er das am liebsten auch getan, aber dazu müssen ja die Eltern einverstanden sein (er ist 16), und seine Eltern sind SEHR konservativ und haben ungefähr so eine Meinung wie just_dark (zu dem ich weiter nichts sagen will, da ich keine Lust habe, zensiert zu werden). Jetzt wartet er bis er 18 ist... Wenn ich ihn so sehe wird mir klar, dass es eine Erlösung für ihn sein wird, wenn er sich endlich voll und ganz als Frau fühlen darf und darum halte ich Geschlechtsumwandlungen für sinnvoll (stimme aber (wie gesagt) der Reifeprüfungsidee zu) |
| child~of~tears | Ich finde, dass es doch völlig egal ist, ob der, mit dem du im Bett liegst mal was anderes war. Du teilst ja mit jener Person das Bett, weil es eben JENE Person, jener Charakter ist (zumindest sollte es so sein... :rolleyes: ) den man liebt und nicht, weil es ein Mann oder 'ne Frau ist. Ansonsten kann ich mich DjLuzien nur anschließen- so tolerant wie die Eltern von diesem Jungen müssten alle Menschen sein. Was wäre das für eine perfekte Welt... . child~of~tears |
| more | Man sollte Tolleranz nicht mit Leichtsinn verwechseln. Meiner Meinung nach können die Eltern tollerant sein, aber wenn sie dabei die Risiken die in diesem Eingriff stecken ausser Acht lassen, dann ist das für mich äusserst leichtsinnig und dem Jungen in der Zukunft nicht zuträglich. Verantwortungsbewußtsein hat meines Erachtens auch was damit zu tun, dass man seinem Kind nicht sofort alle Wünsche erfüllt sondern vorher genau abwägt (was ich dieser Mutter ja nicht unbedingt abspreche) was dem Kind wirklich nützt. Mal angenommen, das Kind würde nach der Pupertät, in dem sich so vieles ändern kann, doch seinen männlichen Körper akzeptieren, das wäre doch eine Katastrophe, wenn man schon vorher mit der "Umwandlung" beginnt. Vielleicht erreicht man dadurch grad das Gegenteil und der Junge wird für ewig nicht wissen, wohin er gehört nur weil man aus lauter "Tolleranz" vergessen oder übersehen hat, dass das Kind sich in diesem jungen Alter noch garnicht über seine Zukunft so sicher sein konnte! |
| Desira | Natürlich ist das ein großer und risikoreicher Schritt. Aber wenn ich ma eine Volksweisheit zitieren darf: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das klingt zwar ziemlich platt, besonders auf so ein sensibles Thema bezogen. Aber wenn dieses Kind nach der Pubertät noch viel mehr der Überzeugung ist, ein Mädchen zu sein und es vielleicht im Nachhinein in irgendeinster Weise bereut, noch nicht mit der Umwandlung begonnen zu haben, als der Körper noch die Chance hatte, in die Rolle richtig hineinzuwachsen...kann man zwar durch eine nachträgliche Behandlung ändern. Aber man lernt mit unehmendem Alter ja nicht weniger fremde Leute kennen, sondern mehr. Und bei Klassenwchseln oder gar schulwecheseln wäre es doch besser für das Kind, gleich als das akzeptiert zu werden, was es ist. oder liege ich da jetzt total verkeht? |
| more | [QUOTE]oder liege ich da jetzt total verkeht?[/QUOTE] Nein du liegst nicht verkehrt, das ist schon einleuchtend. Aber man kann eben nicht sicher sein, dass das Kind in diesem Alter den wahren Umfang dieser Prozedur wirklich in seinem Geist erfassen kann (wir wissen selber, wie wir in diesem Alter waren), und zweitens ist es für diesen Jungen Körper sicherlich nicht gesund. Er wird sich auch später noch mit Leuten auseinandersetzen müssen, die so einer Verwandlung skeptisch oder überrascht gegenüber stehen. Narben bleiben schließlich auch! (Obwohl ich zugeben muss, dass ich nicht weiß in welchem Umfang diese Naben sind). Man kann einfach nicht sagen, welche Spätschäden entstehen können, auch mit 18 diese OP zu machen ist fast etwas früh, wenn man bedenkt, dass der Körper eines Menschen bis zum Alter von 21 Jahren noch nicht ganz ausgereift ist. Aber auseinandersetzen muss er sich immer damit! Egal wie alt er ist. Das wird ihm nicht erspart bleiben, nur weil er früher mit dem Wandel beginnt! Jeder Geschlechtspartner wird es erfahren- die Probleme fallen daher nicht einfach so weg. |
| Desira | Aber wenn sich an dem Wunsch, ein anderes geschlecht zu haben, nichts ändert, kann er doch viel eher in seine echte Rolle hineinwachsen und früh lernen, mit den reaktionen der menschen umzugehen. Nicht, daß man das mit 18 oder 30 nicht könnte... |
| gekitsu | und von alledem jetz mal abgesehen... ich denk ja nicht dass der kleine rumgenoelt hat bis mami in den supermarkt gefahren ist und hormone gekauft hat. da werden vermutlich einige therapeuten und psychologen involviert gewesen sein - aller wahrscheinlichkeit nach spezialisten auf diesem gebiet die mit solchen faellen doch eine gewisse routine und fachkompetenz haben. |
| more | Klar, das ist eine verzwickte Sache, ich argumentiere ja auch nur nach meiner Sichtweise heraus. Es werden sich daran die Geister scheiden. Ich erkenne ja die anderen Argumente genauso an, mir war einfach die ganze Reportage etwas seltsam. Warum muss denn überhaupt die Mutter mit ihrem Kind an die Öffentlichkeit? Nur um jeden zu zeigen wie Tollerant sie ist? Weil wenn man damit argumentiert, dass das Kind besser in seine Rolle hineinwächst, hätte man keine Medien dazu gebraucht, weil nach dem zeigen in der Schule erst recht alle auf ihn, auch die die vielleicht vorher eh gedacht haben, er sei ein Mädchen. Versteht ihr was ich meine? |
| child~of~tears | Hmm, das ist schon klar, sicher. Ich glaube, die Mutter ist an die Öffentlichkeit getreten um anderen Eltern vielleicht einen Anstoss zu geben, die mit dieser Sache womöglich auch konfrontiert sind. Oder vielleicht um eben auch den Leuten zu zeigen, dass man sich nicht umoperieren lässt, weil man verrückt ist und trotzdem ein Mensch ist. (Das klingt jetzt irgendwie blöd, konnte es aber anders nicht erklären.) Sicher kann sie damit auch das genaue Gegenteil erreichen, aber sie wird schon ihre Gründe gehabt haben. Oder wollte mit der Reportage einfach nur das große Geld machen... - soll's ja auch geben. Aber ich will hier keine unbegründeten Thesen aufstellen... . child~of~tears |
| *Pinky* | Ich finde es sehr beeindruckend, wie seine Eltern hinter ihm stehen! Für viele Eltern ist das sicherlich nicht leicht zu verstehen, dass sich das Kind in seinem Körper nicht wohl fühlt und aus Junge, Mädchen werden soll. Ich denke, auch für die Eltern ist das eine arge Belastung und ein rießen Schritt. Also Hut ab von mir für die Eltern.... Allerdings muss auch ich mich einigen Vorrednern anschließen, dass ich das Alter des Jungen "bedenklich" finde. Ich habe keinerlei Erfahrung mit "Transexuellen" Leuten, die sich in ihrem Körper fehl am Platz fühlen. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass man mit 15, in so einem zarten Alter, schon "reif" genug ist, diese Entscheidung zu treffen. Ich kann wirklich verstehen und glauben, dass man sich im Körper "gefangen" fühlt.. Aber man wird sein Leben lang dann als "anderes Geschlecht" leben müssen. Es gibt kein zurück.... Wie gesagt, ich finde es bewundernswert, dass seine Eltern ihn so unterstützen und auch, dass sie diesen Beitrag produziert haben, denn so machen sie anderen Eltern vielleicht "Mut" und machen ihnen verständlicher, wie sich das eigene Kind im "falschen Körper quält". Aber die Reife für eine solche Entscheidung, halte ich persönlich mit 15 noch nicht wirklich soweit.. Andererseits ist es für das Kind natürlich auch eine Qual noch viele Jahre länger als Junge zu leben... Pinky |
| sixthsense | also meine meinung ist, das die familie ihn\sie lassen sollte. und nicht schon als kleines kind unterstützen. haben jungs niemals frauenkleider angezogen, und mädchen niemals männerklmamotten, ohne gleich transsexuell zu sein? ich habe nichts gegen transsexualität, wieso auch?aber einem kind zu erklären du bist im falschen körper.das ist schon hart. vielleicht bereut sie ja ihre entscheidung. weil ganz sicher über seine orientierung ist man sich ja nach der pubertät (welch häßliches wort). und wenn sie, aber in einem jahr bemerkt, das sie doch nicht trans ist? was dann? dann muss sie sich wieder "zurückouten" und vorallem, sie hat ja auch schon nen haufen hormone geschluckt (wenns die is, von der ich gehört hab). und das kann man auch total schlecht rückgängig machen. ich meine er\sie kann es nur ganz sicher in mindestens einem jahr sein-und was dann?wenn alle wissen das er trans is?was soll sie ihnen dann sagen. sie ist doch noch so jung.und was ist dann auch noch mit den hormonen??? |
| Rabentraum | Es ist immer eine schwierige Entscheidung....homosexuell oder hetero....welchen Weg das Leben bringt.... Die ultimativen Fragen nach dem eigenen Ich. Es ist sehr schwierig für mich abschliessend über jemand anderen bei einer derart komplexen und individuellen Frage beurteilend zu schreiben. Kann sich denn ueberhaupt jemand wirklich in die Gefühle und Gedanken einer anderen Person hinein versetzen? Im Allgemeinen finde ich die Umwandlung absolut in Ordnung. Und wenn das Mädchen für sich weiss das es das ist was sie will und das auch glaubhaft darlegt, sollte auch gesellschaftlich und medizinisch die Unterstützung gewährt werden zumal der Eingriff ja wie schon mehrfach geschrieben nur unter strengen Auflagen durchgeführt wird. Persönlich finde ich mich in gekitsus Worten wieder. Eine Umwandlung steht für mich ausser Frage, aber jeder Versuch mich mit meiner männlichen Erscheinung auch emotional und rational zu identifizieren scheiterte. Abgeschlossen ist der Findungsprozess bei mir allerdings immer noch nicht. Ich bewege mich stetig auf sehr unsicheren Gefühlsbeinen. Mit fast 23 Jahren. Also so gesehen ein aktives Beispiel gegen eine so frühe Umwandlung? Pragmatisch gesehen kann es vermutlich einfach nur Einzelfalllösungen geben und Hoffnung darauf das die Gesellschaft den Menschen akzeptiert und nicht weiterem Druck durch Diskriminierung aussetzt. Raven |
| vlaedi | Bei mir war es so, dass ich als Mädchen zur Welt gekommen bin, mich aber auch schon im Alter von ca. 4 Jahren als Junge fühlte. Ich habe mich wie ein Junge gekleidet und nur mit Jungs gespielt. Die meisten Leute glaubten auch ich wäre ein Junge. Dann kam die Pubertät. Das war für mich das Schlimmste. Ich wurde langsam aber sicher eine Frau und konnte nichts dagegen tun. Gleichzeitig habe ich mich dann auch das erste Mal richtig verliebt und zwar in einen Jungen. Die Gefühle meinem Körper gegenüber waren immer noch die selben geblieben. Ich fühlte mich männlich aber ich interessierte mich nicht für Mädchen. Das war ziehmlich kompliziert. Mit 12 Jahren liess ich mir die Haare wachsen (hatte bis dahin immer sehr kurze Haare) und fing an mich einwenig weiblich zu kleiden, damit mich die Jungs auch als Mädchen sahen obwohl ich weiterhin mit Ihnen Fussball spielte usw.. Bis heute hat sich nicht viel verändert, manchmal kleide ich mich weiblich und manchmal auch nicht. Ich interessiere mich ausschliesslich für Männer und lebe auch seit 6 Jahren glücklich in einer Beziehung. An eine Operation habe ich früher oft gedacht, heute nur noch gelegentlich. Gründe für mich die gegen eine Operation sprechen, sind, dass man auch nach einer Operation nicht ein(e) biologisch(e) vollwertige(r) Mann/Frau ist, dann kommt die Ungewissheit dazu, ob man nach einer Operation wirklich glücklicher sein wird und es nicht bereut wenn vielleicht etwas schief geht. Ausserdem wäre ich dann ein schwuler Mann und hätte es wahrscheinlich auch nicht viel leichter. Noch zum Schluss: Ich finde es sollte nicht so genau definierte Grenzen zwischen den Geschlechtern geben, sondern jeder sollte das ausleben können was er fühlt. |
| Harbista | Bin ich biologisch nicht vollwertig, nur weil ich keine Kinder kriegen kann? 1000 Dank! |
| Scarface | <@ Harbista> ich denke Sie meint das anders, es ist dir von der Natur nicht gegeben sondern von Menschenhand verändert. Will heissen nicht 100% echt. Was mich an der Geschichte mit dem 15 jährigen etwas stört ist das viele 15 Jährige jungs ihre Sexualität noch nicht wirklich kennengelernt haben. Und ich denke das dies sicher ganz wichtig in so einer Geschichte ist. Du hast geschrieben das Du diese OP mit 24 hast machen lassen, und ich schätze einfach mal, das Du vorher sexuelle Erfahrungen als Mann mit einer Frau gehabt hast. Dir mag dabei klargeworden sein das die weiblichkeit in dir so überwiegt das Du das garnicht wirklich magst. Nun gut, aber der Punkt ist, es ist Dir klargeworden. Du kennst beide Seiten. (was nur wenigen gegeben ist) @ Harbista> ---------------------------- Es ist mir schon klar das es bei der Frage nach Geschlechtsumwandlung mehr um das Innere Ich geht als einfach um Sex. Aber ich wollte es ansprechen, schon weil es hier vorher nicht wirklich angesprochen wurde. Den Sexualität hängt mit dem inneren und auch mit dem inneren Ich zusammen. Entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber ich finde er sollte mal gev*gelt habe, bevor er einen solchen entschluss fast. -------------------------- Mal ganz nebenher, ich fühle mich als Mann wohl und möchte es auch bleiben. Aber wenn es eine Technologie gäbe mit der man ein erlebniss aufzeichnen könnte und es dadurch erneut erleben oder weitergeben könnte. (Wie in strange day´s) Das erste was ich mir geben würde ist Sex als Frau, es würde mich wahnsinnig interessieren wie eine Frau das erlebt. |
| ScherbenKönigin | Ich finde das ist die Entscheidung der Person selbst , besser als sich das ganze Leben lang unwohl zu fühlen , wenn sie meinen , dass es so früh wie möglich nötig ist , dann sollen sie. Ich meine wie würde sich der Junge fühlen , wenn er jetzt die ganze Zeit warten müsste , andererseits hätte sich das alles auch nur als Phase entpuppen können und es wäre jetzt anders verlaufen. |
| Lesbia | Ich kenn selbst so einen Fall, allerdings umgekehrt. Ein Kumpel von mir ist eigentlich ein Mädel, aber hat sich schon immer als Junge gefühlt, zieht sich auchs o an und sieht auch so aus. Er hat jetzt in seinem pass auch einen Männernamen stehen. Er ist auch erst 17. Von daher denke ich,w enn jemand sich wirklich sicher ist, warum nicht. |
| TodesEngel180 | hi erstmal... ich finds ganz ok, wenn sich menschen,die sich in ihrer haut nicht wohlfühlen umoperieren lassen... naja, mit 15 jahren ist es doch ein bisschen früh, der hätte sich wohl noch ein bisschen zeit lassen können...wer weiss, ob er das mit 19,20... immer noch so sieht... meiner meinung nach,,, muss man sich nicht gleich unters messer legen, man könnte ja mit einer hormon-therapie anfangen... |
| Pseudo-Gruftiii | bei uns im heim haben wir eine frau, die lustigerweise sogar der vater vom vater von einem bekannten von mir ist. also ich verstehe mich besser mit dem vater von meinem bekannten als mit meinem bekannten. der knall liegt bei denen wohl in der familie *g*. der sohn, also mein bekannter ist ein kleiner wikingerkampfzwerg (heidnischer wotangläubiger), sein vater ist ein altsatanist, der wohl am liebsten satanische orgien mit ganz vielen frauen feiern würde und die frau bei uns ist halt transsexuell *g*. auf jeden fall hat das die frau erst ziemlich spät rauslassen dürfen, vorher war sie ja mit der mutter/oma der anderen zwei verheiratet. diese ist irgendwann gestorben und erst dann hat sie es sich getraut ihre transsexualität offenzulegen. allerdings war sie da schon recht älter und es hat geheissen, die umwandlung würde sich "nicht mehr lohnen". also bekam sie nur noch hormone gespritzt. ich finde es vor allem sehr super, dass bei uns im heim sehr gut damit umgegangen wird. auch wenn sie nichts mehr hört und sieht sprechen wir immer über frau ..... . wenn sie es wünscht ziehen wir ihr auch mal einen bh oder eine perücke an. frauennachthemden trägt sie sowieso. im allgemeinen ist das eine wahnsinnig süße frau, ich finde sie echt zum knuddeln auch wenn sie trotzdem noch an einen mann erinnert. der einzige der leider gar nicht damit umgehen kann ist ihr sohn:/ er hat auch sehr lange rumgedruckst bis er mit der sprache rausgerückt ist. das finde ich schade. |
| Lacerta | Aber eines ist mir nach diesen vielen Beiträgen immer noch nicht ganz klar. Wieso ist es in unseren Genen veranlagt, dass sich jemand weiblich oder männlich fühlen soll? Sehr rätselhaft... |
| hagzissa13 | Ich habe den Bericht gesehen und glaube auch als skeptischer Mensch nicht, daß das bei dem Mädel nur eine "Phase" ist. Ich bin dafür, daß Menschen, die eine angemessene Zeit "im anderen geschlecht" gelebt haben eine solche Umwandlung machen dürfen sollen. Diese junge Frau ist erst 15. Ich finde es nicht falsch, sie warten zu lassen, bis sie volljährig ist, denn auch, wenn sich die Situation jetzt als eindeutig präsentiert, kann sich in der Pubertät viel verändern. Das wird bei ihr nicht anders sein, als bei allen anderen Menschen auch. |