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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Berufe
Azrael85okay.....mal so gefragt....was sind heutzutage TYPISCHE frauen- und männerberufe???
ich meine spielt das heute denn immernoch so eine grosse rolle?? ich war 2 172 jahre beim bund und mach jetzt kfzmecha......als frau...ich bekomm ständig zu hören...oh sind das net "!männerberufe"???

nur wer fragt bei männlichen friseuren, pflegern oder erziehern......SIND DAS NICHT FRAUENBERUFE!!!
DarketMan möge mir vergeben, aber ich sehe hier in einem Vierzeiler keine wirkliche Diskussionsgrundlage, obwohl das Thema an und für sich jetzt nicht ganz uninteressant ist. Daher will ich hier nicht gleich schließen und frage mal näher nach, worum es hier so genau geht.

Grüße

darket

Moderator und männlicher erzieher
KatzenschattenMiau,
ich bin eine männliche Arzthelferin. Eigentlich auch ein typischer Frauenberuf, was ich auch oft zu hören bekomme. Während der Ausbildung war ich das einzige männliche Wesen in meiner Berufsschulklasse, was allerdings nicht so schlimm war. Auf der Arbeit selbst hatte ich einen Männerbeauftragten, zu dem ich auch hin und wieder ging wenn mich das Gift und Galle-Spritzen meiner Zeugin Jevovas-Kollegin in Richtung mitten-in-den-Wechsel-Jahren-Kampflesben-Chefin zu sehr... äh... einfing.

Diesen Beruf auszuüben hat mir einen deutlichen Blick in das Wesen der Frau ermöglicht. Verstehe ich das? Sicher nicht, aber ich kann einiges einschätzen und besser damit umgehen.
blue79Tja ich bin Konditoreifachverkäuferin und da war bis jetzt auch kein einziger junge in der Berufsschule.Ich habe einmal mit nem mann zusammengearbeitet und der war schwul.Tja ich schätze ich kann noch lange warten bis da mal männer kommen.:D
Aber das ist typich heute ich meine als beispiel bei den frauen heist es immer noch Frisörin aber bei männer Stylist.
Wenn frauen heute in männerberufe fuss fassen wollen ist das immer noch ein kampf.Ich glaube andersherum ist es viel leichter.
Die Gleichberechtigung ist noch in den Teenager Schuhen.:D
Azrael85besten dank für die NICHTschliessung.----um zu verdeutlichen worum es mir geht :

ich arbeite seit ca.3 jahren im männerberufen und bekomme immer sepsis bishin zu mobbing aufgrund des geschlechtes zu spüren mich interessierern die verschiedenen erfahrungen beider geschlechter.....was vielleicht dazu führen kann, das menschen die in ihrer situation "alleine" stehen hier vielleicht sogar einige erfahrungen lesen oder gar hilfe erhalten können....und somit auch sehen dass sie nicht alleine da stehen;-)
Katzenschatten[QUOTE][i]Original geschrieben von blue79 [/i]
[B]Die Gleichberechtigung ist noch in den Teenager Schuhen.:D [/B][/QUOTE]
Auch beim Thema sexuelle Belästigung. Wenn man als Mann an den Hintern und so gefasst bekommt wird man ausgelacht wenn man sich beschwert. Ist schon toll wenn der Männerbeauftragte das so sieht. Ich hätte mich wohl kaum beschwert wenn es mich nicht gestört hätte. Naja, irgendwann war das ganze eine riesige Orgie und dann hat es mich wirklich nicht mehr gestört (ausser die Chefin griff etwas zu fest zu)
Schwalbe[QUOTE][i]Original geschrieben von Katzenschatten [/i]
[B]Auch beim Thema sexuelle Belästigung. Wenn man als Mann an den Hintern und so gefasst bekommt wird man ausgelacht wenn man sich beschwert. Ist schon toll wenn der Männerbeauftragte das so sieht. Ich hätte mich wohl kaum beschwert wenn es mich nicht gestört hätte. Naja, irgendwann war das ganze eine riesige Orgie und dann hat es mich wirklich nicht mehr gestört (ausser die Chefin griff etwas zu fest zu) [/B][/QUOTE]

Ach was, die, die lachen sind doch bloß neidisch ;)

Nein, ich denke einfach es ist heutzutage immer noch etwas ungewöhnlicher, wenn man als Mann belästigt wird.
Gewisse Vorurteile gegenüber Mann und Frau lassen sich wohl nie beseitigen.
Lady ArmitageIch denke schon, dass es noch immer typische Männer- und Frauenberufe gibt, genauso wie es in vielen Familien immer noch heißt: Frau Kinder, Mann Arbeit!
Mir geht das schon auf die Nerven, dass die meisten davon ausgehen dass ich mal Kinder bekomme und dann zu Hause bleiben soll, weil man ja sonst eine "Rabenmutter" ist *dem ganzen energisch widersprech*. Dabei habe ich bestimmt nicht vor zu hause zu bleiben. Das kann mein Freund machen.
Ich möchte gerne Psychologie studieren, was ja mmittlerweile nicht mehr wie vor hundert oder fünfzig Jahren reine Männersache ist. Finde ich auch gut so.
Schließlich kann man die Berufe nicht einfach nach Mann - Frau trennen, kklar hat jeder andere Voraussetzungen, aber warum sollte eine Frau nicht zum Bund oder ein Mann kein Kindergärtner werden?
blue79Jo am schlimmsten trifft es die Frauen mit dem Buch von Eva Hermann diese ausagen nach Jahundertem kampf für ein bischen gleichberechtigung ist einfach beleidigent für jede Frau.
Ich meine damit sie hat nen knall.(sorry):mad: Die männer nehmen das wieder zum anlas zu den alten werten zurück zu gehen.Und zu meinen die Frauen sollten zuhause bleiben .Es werden wieder mehr Männer eingestellt Statt Frauen und so weiter.Dank solchen Frauen ist das Theater Frauen in Männerberufen bald wieder vom Tisch.:q
Die Die Jahre lang in einem Gut bez.Job Lebte und sich jetzt gut zurückziehen kann.Wie kann sie sich anmassen dann das von anderen Frauen auch zu verlangen besonders an dennen die jeden penny zweimal rumdrehen.Und die ausagen Frauen sollten mal wieder öfter den Mund halten.Na ja ihr wisst was ich meine oder. :D
chaos delight[QUOTE][i]Original geschrieben von Azrael85 [/i]
[B]
ich arbeite seit ca.3 jahren im männerberufen und bekomme immer sepsis [/B][/QUOTE]

Das ist natürlich nicht so gut... ;)


Spass beiseite:

Bis niemand mehr schief angeguckt wird, weil er/sie sich den "falschen" Job für sein/ihr Geschlecht ausgesucht hat wirds wohl noch ne ganze Zeit dauern, leider.

Vor einiger Zeit hab ich den Emma was gelesen, über einen Mann, der eben zu Hause bleibt, während seine Frau berufstätig ist. Dieser Mann hatte seit Jahren deswegen keinen Sex mehr, weil seine Frau ihm offen gesagt hat, daß sie ihn in seiner Rolle als Hausmann nicht mehr erotisch findet. Auch ne blöde Situation.

Und solange Frauen zwar einerseits die Veränderungen im Verhältnis der Geschlechter begrüßen, wo sie ihnen zugute kommen, aber weiterhin an einem konservativen Männerbild festhalten, lohnt sich der ganze Deal für uns Männer einfach nicht.
Azrael85ja da gebe ich recht:-) zum thema belästigung.-...das habe ich auch gut hinter mir......gestört hat es mich auch nur ich habe nie was gesagt weil ich angst hatte.....mittlerweile bin ich soweit dass ich gelernt habe meine fresse aufzureissen......aber ich finde auch so gesehen dass man das thema auch bei männern nicht unterschätzen sollte.....frauen tun sich da leider nämlich auch nichts.....
Katzenschatten[QUOTE][i]Original geschrieben von blue79 [/i]
[B]Jo am schlimmsten trifft es die Frauen mit dem Buch von Eva Hermann diese ausagen nach Jahundertem kampf für ein bischen gleichberechtigung ist einfach beleidigent für jede Frau.
Ich meine damit sie hat nen knall.(sorry):mad: Die männer nehmen das wieder zum anlas zu den alten werten zurück zu gehen.Und zu meinen die Frauen sollten zuhause bleiben .Es werden wieder mehr Männer eingestellt Statt Frauen und so weiter.Dank solchen Frauen ist das Theater Frauen in Männerberufen bald wieder vom Tisch.:q
Die Die Jahre lang in einem Gut bez.Job Lebte und sich jetzt gut zurückziehen kann.Wie kann sie sich anmassen dann das von anderen Frauen auch zu verlangen besonders an dennen die jeden penny zweimal rumdrehen.Und die ausagen Frauen sollten mal wieder öfter den Mund halten.Na ja ihr wisst was ich meine oder. :D [/B][/QUOTE]
*zustimm*

Und ein weiterer Griff ins Klo der Emanzipation war als manche Frauen wollten dass Frauen zu Männern werden. Mann und Frau sind nun mal verschieden und das ist auch gut so. Schließlich können sich die typischen Eigenschaften sehr gut ergänzen wenn man sich mal die Zeit nimmt sich miteinander zu beschäftigen, den anderen kennenlernt und mit ihm zusammen als Team arbeiten kann.

Zur sexuellen Belästigung noch eins: Was macht man als Mann wenn die Chefin einem zwischem die Beine greift und behauptet dass man darauf stehen würde?
Move over KateIch arbeite seit ein paar Jahren als Personalleiter bei nem kommunalen Abfallentsorger. Hat schon mal jemand von einer Müll[I]frau[/I] gehört? Ich nicht.
FlopHuhu,
also ich mach eine Ausbildung zum Gesundheits- und krankenpfleger und das ist für viele Menschen immer noch ein Frauenberuf obwohl es immer mehr Krankenpfleger gibt.Es ist mir im FSJ-ist ja eig auch nur was für Frauen*G*-schon mehrfach passiert das ich mit Schwester angesprochen wurde einfach weil diese Bezeichung für viele Menschen noch alltäglich ist.Man kommt sich nur manchmal komishc vor wenn man in einem Zimmer ist und ein Patient einen mit Schwester anspricht.Aber ich bin froh das der Beruf von immer mehr Männern ergriffen wird, da dies auch für viele männliche Patienten angenehmer ist wenn sie von einem Mann versorgt werden.

Lg euer Flop
SeraquaelIch bin Bibliothekar, arbeite momentan in einer großen Stadtbibliothek und bin sozusagen als Hahn im Korb umgeben von Frauen die anderen Bibliothekare und auch die Assistenten und Verwaltungskräfte, alles Frauen. Ich bin von knapp 50 Angestellten der einzige Mann. Ich kann zwar nicht sagen das ich damit oder dadurch Probleme hätte aber es ist schon ein seltsames Gefühl zumal ich auch noch für einen Verlag lektoriere und die Verhältnisse dort beinhahe 50:50 sind.

Wirklich furchtbar war es allerdings während meiner Studienzeit. Ich habe als Putzmann in einem Gesundheitsamt gearbeitet und dort waren ebenfalls nur weibliche Angestellte zu finden, das restliche Reinigungspersonal, mit denen ich eigentlich ganz gut auskam sowieso, aber, ich muss wirklich leider sagen, auch sämtliche Anderen. Das war ein täglicher Spießrutenlauf von Beleidigungen, ständiger Kontrolle weil ein Mann ja nicht putzen kann bishin zu anzüglichen Bemerkungen über meine sexuelle Ausrichtung, was [B]wirklich[/B] grausam war weil ich mir damals in der Tat nicht ganz sicher war, war alles vertreten.

Gruß Seraquael
Lady Armitage@Seraquael:
Das ist ja gemein, wieso kann denn ein Mann nicht putzen? Mein Freund putzt auch, und er macht das echt gut. Deinen ehemaligen weiblichen Kollegen kann ich jedenfalls nicht zustimmen.
Dawn_MorganHallo!

Also meinen erlernten Beruf bezeichnet man auch als "Männerberuf"! Ich habe meine Ausbildung als Schlosser aber gut abgeschlossen! Es gab aber auch bei den Kollegen kein Problem! In der Lehrzeit waren wir zu zweit als Mädls (die ersten Mädchen jemals in dieser Firma) und ich muss sagen die Jungs waren wirklich sehr nett. Manche haben sogar so eine Art "Beschützerinstinkt" uns gegenüber gehabt und wehe da wäre uns jemand zu nahe gekommen! Also ich habe wirklich nur positive Erfahrungen!

OK inzwischen bin ich auch wieder im Büro gelandet (gesundheitliche Gründe), aber ich mache zur Zeit die Abendschule für HTL Maschinenbau und hoffe dann wieder in den technischen Bereich wechseln zu können. Und auch dass ist wieder Männerdominiert! Aber auch bis jetzt nur positives! Also ich bin heilfroh, dass ich mich für diesen Beruf entschieden haben.
Popstarwenns uns die maschinen erstmal richtig besorgen, dann zählen eh die soft skills. dann werden wir ja angesichts eh schon sinkender arbeitsplatzzahlen sehen, wer sich wie und wo und wieso "durchsetzt" - wahrscheinlich möbelpackerinnen
Lady Armitage@Popstar:
Interessante Ansicht und auch gar nicht so weit hergehohlt, auch wenn ich nicht glaube dass sich gerade Möbelpackerinnen durchsetzen werden *g*.
LelaihahAlso mein Freund ist auch Krankenpflegfer und wird manchmal auch mit "Schwester" angesprochen. Was wohl auch an den langen Haaren liegt.

Die Trennung zwischen den Berufsfeldern liegt wohl auch daran das viele meinen Frauen wären körperlich zu schwach um bestimmte Arbeiten zu verrichten. Abe rich denke das ist überholt. Es gibt genug Frauen die kräftiger anpacken können als manche Männer. Und mit "Kampflesben" hat das für mich auch nichts zu tun.
Azrael85lach* ich finde mittlerweile sollten keinerlei geschlechter in egal welchem beruf belächelt werden...jeder der sich gut anstellt und es mit "vernunft und verantwortung" macht...der verdient respekt......männer sowie frauen und mal im ernst nicht jeder STYLIST oder jede soldatin usw...sind homosexuell...was aber viel so dagestellt wird....wieso auch immer...aber es ist eher unwissenheit uns angst....

NEID MUSS MAN SICH VERDIENEN:::::::
Seraquael@Lady Armitage: Mylady ich bedanke mich herzlich *Verbeugung*.

Ich bin ja auch der Meinung das ich meinen Putzjob damals ganz gut erledigt habe, aber außer dir und mir werden in Deutschland vielleicht noch zwei Dutzend andere Leute zugeben, dass Männer putzen können.

Gruß Seraquael
demelza[QUOTE][i]Original geschrieben von Lady Armitage [/i]
[B]@Seraquael:Das ist ja gemein, wieso kann denn ein Mann nicht putzen? Mein Freund putzt auch, und er macht das echt gut. [/B][/QUOTE]

verstehe ich genausowenig - schließlich arbeiten bei den raumpflegefirmen nicht nur frauen... abgesehen davon, daß ich es traurig finde, daß heutzutage menschen, bei denen man die fähigkeit zum denken voraussetzen könnte, immer noch die berufswelt in geschlechtsbezogene kategorien aufteilen. sollten nicht die fähigkeiten des einzelnen menschen ausschlaggebend sein anstelle eines geschlechts, mit dem jemand auf die welt kommt und für das er/sie nichts kann?
Bloody AngelNaja, da halt ich mit, ich bin männlicher Kinderpfleger (Kindergärtner), war einer von zwei Jungen auf der ganzen Berufsschule und am Ende der einzige der erfolgreich abgeschlossen hat.
Nicht nur Frauen in "Männerberufen" haben es schwer, umgekehrt genauso. So musste ich z.B gegen das Vorurteil der Mütter der Kinder kämpfen, mich von Aussenstehenden als "Schwuchtel usw." bezeichnen lassen.
Naja gottseidank war ich schon immer ein Querdenker und somit hat mich das wenig gestört :cool:
Azrael85ja besonders wenns um kinder geht und männer dort arbeiten gibbet sehr viele vorurteile.....
Dead PsychoAlso ich habe vor rund 2 Monaten mit der Lehre als Chemie- und Pharmatechnologin (bis vor kurzen noch unter der bezeichnung "Chemikant/in bekannt)in der Lonza angefangen...

Nun ist das eigentlich ein typischer Männerberuf...
Die Lonza bei uns ist eigentlich recht gross... aber es gibt eigentlich so gut wie keine Frauen in dem Beruf die ausgelehrt sind...
Man wird halt schon recht schräg angeschaut von den Männern... nicht selten angemacht genauso wie nachgeahmt (stolzieren dann so herum und werfen die Haare zurück:rolleyes: )

Mit den Lehrlingskollegen haben wir aber ein recht gutes verhältnis und auch mit den Lehrmeistern... na ja natürlich gibt es auch ihrerseits ab und zu ein paar witzchen... aber im grunde sind sie recht stolz auf und mädels :P

Das Verhalten kann einem dann schon recht auf den Geist gehen... vorallem wenn es von so alten männern aus kommt...
aber im Grunde entwickelt sich auch der Beruf weiter sodas immer mehr mädels diese berufsrichtung wählen (wenn auch nicht immer ganz freiwillig)
so waren es vor 4 Jahren keine mädels...
vor 3 immerhin schon 1 von 16
vor 2 - 2 von 16
und in diesem lehrjahr sind wir schon zu 4


Anfangs habe ich mich auch nicht in dem Beruf gesehen... wollte eigentlich Biologielaborantin machen... aber mittlerweile gefällt es mir recht gut
Und der Vorteil ist trotzdem dass wir nicht so viele mädels sind... die sind meistens viel anstrengender :D
Teabag*wink*

Ich bin Nautischer Offizier, ein typischer Männerberuf würde ich sagen. Ich habe zwar im Nautikstudium durchaus mehrere Frauen getroffen, die mittlerweile auch alle zur See fahren, und es gibt auch Weibliche Kapitäne. Sind aber immernoch selten wie Schaukelpferdscheisse und bei aller Gleichberechtigung wird es ein weiblicher Offizier in vielen Häfen dieser Welt schwer haben akzeptiert zu werden. Möglich ist es, aber eben schwer.

BRGDS
T.Bag
ScherbenKöniginDiese Trennung gibt es immernoch :D auch dass man bei männlichen Friseuren immer glaubt , dass sie schwul sind ;) Ich denke mal , Berufe mti Kosmetik etc gelten als Frauen Berufe und Maschinen als Männerberufe.
StandAloneKmplxAlso Mechatroniker im Kfz-Bereich ist meiner Ansicht nach kein reiner Maennerberuf...auch wenn man nicht zwingend mit der Toleranz der Gesellen rechnen kann. Manche sind einfach nicht so helle...
Bei uns im Betrieb ist auch eine Azubine (Mecha) und sie steht den Leuten mit Sicherheit in nichts nach. Im Gegenteil...

Wie das nun spaeter aussieht kann ich dir nicht sagen. Aber ich denke, die Zeiten sind vorueber, in denen man einem Geschlecht spezifische Berufe zuweisen konnte... ich meine Jungs laufen ja auch mit rosa T-shirts rum...
hagzissa13Dem kann ich mich nur anschließen.

Schwierig wird es meines Erachtens nur, wenn es um körperlich sehr anstrengende Berufe geht, da kann man als Frau schon mal schnell ins Hintertreffen geraten.
SuicideComandoBin Chemielaborant und dachte immer das wär ein ausgeprägter Männerberuf. Tja, flasch gedacht, 60% sind Frauen.

Grüße Sui
LaChatte[QUOTE]Schwierig wird es meines Erachtens nur, wenn es um körperlich sehr anstrengende Berufe geht, da kann man als Frau schon mal schnell ins Hintertreffen geraten.[/QUOTE]

Hier frage ich mich schon seit einiger Zeit, wie viel davon ein echter Unterschied ist, und wie viel eine selbsterfüllende Prophezeihung. Von den Männern wird einfach erwartet, dass sie eine solche Arbeit schaffen, also ziehen sie es durch und bilden irgendwann auch die nötigen Muckis dafür. Die Frauen sinken am ersten Tag völlig erschöpft ins Bett (wie die Männer auch) und sagen sich dann "ich habs ja gewusst, ich kanns nicht" - und hören auf.

Viele Frauen arbeiten in der Pflege und betten dabei ständig schwere Patienten um, das ist doch körperlich anstrengend? Und ausserdem anspruchsvoller fürs Feingefühl, als irgendwelche Holz- oder Maschinenteile zu schleppen? in traditionellen Gesellschaften sind es oft die Frauen, die auf dem Feld arbeiten, die täglich schwere Wasserbehälter kilometerweit tragen und vieles mehr. "keine Kraft" sehe ich da nirgends.
chroomIch weiß nicht ob Bergbau-Arbeiten unbedingt für Frauen geeignet ist. Theoretisch gibt es kaum Trennungen. Wo ich bis jetzt war, waren Erzieher, gleichmäßig Männer und Frauen. Nur beim Kindergarten nicht. Ich hab da ehrlich gesagt noch nie einen Mann gesehen? War ja bei einigen (nein nicht als Kleinkind ;D). Nur als Beispiel.
Aber wie schon einmal angesprochen, jeder versucht zu bekommen was er bekommen kann. Solange die ihren Job machen, interessiert es Arbeitgeber nicht ob männlich oder weiblich.
LaChatte[QUOTE] Ich weiß nicht ob Bergbau-Arbeiten unbedingt für Frauen geeignet ist. [/QUOTE]

Für Männer sind sie auch nicht wirklich geeignet - sprich, Männer im Bergbau erleiden häufig Unfälle und Berufskrankheiten. Im neuen Gotthard-Basistunnel, der soeben gebaut wird, gabs bisher "nur" gerade sieben tödliche Unfälle, einen pro 13 km...

Das geht schon in Richtung Diskriminierung der Männer, dass man nur ihnen schwere und gefährliche Arbeiten zumuten will.

[QUOTE]Solange die ihren Job machen, interessiert es Arbeitgeber nicht ob männlich oder weiblich.[/QUOTE]

Die Arbeitgeber interessiert es sehr wohl. Ich glaube kaum, dass sich ein höherer männlicher Kader der Wirtschaft einen männlichen Sekretär leisten könnte, ohne damit gleichzeitig ein Gerücht über seine sexuellen Präferenzen in die Welt zu setzen... Sekretärinnen "müssen" nun mal weiblich sein. KaderFrauen habens da einfacher und dürfen aus beiden Geschlechtern die ihnen zusagende Person auswählen.
melodie[B][QUOTE] Das geht schon in Richtung Diskriminierung der Männer, dass man nur ihnen schwere und gefährliche Arbeiten zumuten will. [/B][/QUOTE]
das denke ich nicht. niemand WILL das sicherlich wirklich. ich denke, da spielt eben die biologisch vorhandene größere kraft eine rolle, die sich in gefahrensituationen und bei kräftezehrenden arbeiten nunmal als vorteilhafter erwiesen hat.

[B][QUOTE]Die Arbeitgeber interessiert es sehr wohl. Ich glaube kaum, dass sich ein höherer männlicher Kader der Wirtschaft einen männlichen Sekretär leisten könnte, ohne damit gleichzeitig ein Gerücht über seine sexuellen Präferenzen in die Welt zu setzen... Sekretärinnen "müssen" nun mal weiblich sein. KaderFrauen habens da einfacher und dürfen aus beiden Geschlechtern die ihnen zusagende Person auswählen. [/B][/QUOTE]
auch da wage ich zu widersprechen. sollte eine frau sich einen männlichen sekretär nehmen, kann ich mir gut vorstellen, was DANN erst gemunkelt wird...

alles nur die dummen auswirkungen von einfältigen mutmaßungen und gerüchteküchen. da sollte man drüber stehen.
LaChatte[QUOTE]das denke ich nicht. niemand WILL das sicherlich wirklich. [/QUOTE]

Viele Dinge, die Menschen nicht wirklich wollen, geschehen dennoch. Zum Beispiel denkt sich kaum ein Architekt, der einen Wohnblock entwirft "so, ich geh jetzt ein paar Frauen unterdrücken"... doch mit den heute üblichen kleinen Küchen geschieht genau das - wenn auch nur auf subtile Weise. Aber dennoch.

Ich habe auch schon mehrere Männer sagen hören, dass sie sich tatsächlich diskriminiert fühlen, da die Dreckarbeit ständig an ihnen hängen bleibt - ich finde, sie haben nicht unrecht.

[QUOTE] ich denke, da spielt eben die biologisch vorhandene größere kraft eine rolle, die sich in gefahrensituationen und bei kräftezehrenden arbeiten nunmal als vorteilhafter erwiesen hat. [/QUOTE]

Frauen haben zwar weniger Schnellkraft, dafür aber mehr Ausdauer. Und immer wieder - zum Beispiel, wenn die Männer im Krieg sind - haben Frauen ohne weiteres auch typisch "männliche", schwere körperliche Arbeiten gemacht.
darkmavBei Sichtprüfungen (Inspektion von industriell hergestellten Teilen) werden Frauen gerne eingestellt, weil sie dort weniger schnell ermüden als Männer (wurde sogar untersucht).

Es gibt also auch Arbeitsfelder abseits vom "sozialen", wo Frauen den Männern durchaus überlegen sind.


Zu Kindergärtnern: Früher (vor 20 Jahren) gab es mal einen bei uns im Dorf. Ich weiß noch wie meine Mutter darüber die Nase gerümpft hatte...

Times are changing!
melodieich weiß nicht... ich habe auch schon sehr viele frauen darüber reden hören, wie diskriminiert sie sich fühlen, weil die drecksarbeit immer an ihnen hängen bleibt. hier war "nur" der haushalt gemeint, aber tatsache ist, männer wollen für "ihre" drecksarbeit immer geld, frauen machen das täglich freiwillig. z.b. weil die männer so tun, als könnten sie etwas nicht so gut.
frauen im bergwerk? ich denke das wäre kein thema, wenn die herren der führungsetage sie da ran ließen. tun sie aber nicht, weil sie die kräfte der herren doch sehr viel höher werten, als die der frauen.
dragontears667ich bekomme das auch andauernd zu hören: ich habe als Frau eine Ausbildung als KFZ Lackiererin gemacht. Und viele der Kollegen die ich hatte meinten mich auch Foppen zu müssen, dass dies nichts für Frauen wäre und warum ich keine Bürokauffrau geworden wäre. (wenn man da ne lehrstelle bekommen hätte wär ichs vielleicht heute auch) Da ich ein flexibler Mensch bin und auch lieber Handwerklich arbeite ist es eben die Lackiererin geworden.
Sicherlich gibt es Berufe die tatsächlich nichts für Frauen sind weil sie eben körperlich eben anders Gebaut sind als Männer (schwere Sachen tragen etc) aber ich bin immer recht gut klargekommen.
Nun arbeite ich als Industiemitarbeiterin/lackiererin in einem großen LKW Werk in Holland, da man ja in Deutschland wohl als Frau in einem Männerberuf keine feste Stelle bekommt. Oder man macht 400 eus Jobs und darf die Werkstatt putzen...Also bin ich nun in Holland aktiv und glücklich damit.
noemwollte ne ausbildung als maler(in) und lackierer(in) machen-
vorstellungsgespräch war im laberteil anfangs ziemlich gut bis zu dem punkt als plötzlich der chef meinte: "da fällt mir grad ein, wir haben ja gar keine frauenumkleiden und keine frauenduschen, schwere sachen muss man auch heben und irgendwie gehören ja frauen eh an den herd..."
ich bin dann aufgestanden und gegangen.

blöd, ich hätt ihm die meinung sagen sollen.

andererseits bin ich als sozpäd auch ganz glücklich- allerdings bin ich überhaupt nicht der meinung karriere machen zu müssen und gleich wieder arbeiten zu gehn wenn man ein kind bekommen hat. nö, fänd ich auch total blöd. is ja jeder selbst überlassen die empanzipaton zu nutzen.
am allerblödsten find ich nur wenn mich jemand dran hindern wollte (sei es durch den rabenmutterspruch oder weil ich als mama zu hohe fehlzeiten hätte oder ähnliche ansichten diskriminieren würde) doch ziemlich bald nach dem kinderbekommen wieder zu arbeiten anzufangen.

das wissen die möglichkeiten als frau zu haben und sie ohne blöde sprüche und nachteile zu nutzen ist das wichtigste. das gilt (meiner meinung nach) ganz besonders für den beruf.

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