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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Wer besitzt deinen Computer?
TheTurningPointWer besitzt deinen Computer?

Ich bin kürzlich auf eine sehr interessante (und auch irgendwie bedrückende) Internetseite gestoßen, deren Inhalt ich hier zur Diskussion stellen will:
[url]http://drm.info/de/node/85[/url]

Es geht um den Verlust der Kontrolle über das eigene (Privat-)Leben dadurch, dass diverse Firmen, staatliche Einrichtungen und sonstige Vereinigungen immer mehr Kontrolle über verschiedenste elektronische und andere Geräte erlangen, von denen wir umgeben sind.

In den Artikeln auf der Seite wird vor allem von Computern, Musik- und Video-Abspielgeräten, Mobiltelefonen und ähnlichen Geräten gesprochen. Die gleichen Tendenzen zeigen sich aber auch bei Autos, Mikrowellen, Kühlschränken, Energie- und Klima-Anlagen, sanitären Einrichtungen, Schließ-Einrichtungen an Fenstern und Türen und noch vielem mehr. Eines Tages kommt man vielleicht nicht mal mehr in das eigene Haus hinein, weil das irgendjemand anderes nicht erlaubt.

Welche Möglichkeiten seht ihr, diesem fatalen Trend entgegenzuwirken?

Leider sind die meisten Artikel auf der Seite entweder in Englisch oder einem recht komplizierten Deutsch verfasst. Darum habe ich die zwei mir am wichtigsten erscheinenden Artikel ins Deutsche übersetzt.


PS: Die genannten Artikel unterliegen der
[URL=http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5][IMG]http://creativecommons.org/images/public/somerights20.png[/IMG] Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.5 License.[/URL]
TheTurningPointWho Owns Your Computer?
[url]http://www.schneier.com/blog/archives/2006/05/who_owns_your_c.html[/url]

[B]Wer Besitzt Ihren Computer?[/B]
(von Bruce Schneier)

Wenn Technologie ihren Eigentümern dient, befreit sie. Wenn sie dafür entworfen wird, Anderen entgegen dem Willen des Eigentümers zu dienen, ist sie bedrückend (repressiv). Gerade in diesem Augenblick gibt es einen Kampf, der auf Ihrem Computer tobt: Derjenige, der Sie angeblich gegen Würmer und Viren, Trojaner und Spionage schützt, wütet und bringt automatische Aktualisierung und Digitale Beschränkungs-Technologien. Es ist ein Kampf darum, zu bestimmen, wer Ihren Computer besitzt.

Natürlich besitzen Sie Ihren Computer. Sie kauften ihn. Sie zahlten dafür. Aber wie viel Kontrolle haben Sie wirklich darüber, was auf Ihrer Maschine passiert? Technisch könnten Sie die Hardware und Software gekauft haben, aber Sie haben wenig Kontrolle darüber, was sie hinter den Kulissen tut.

Um einen Hacker-Begriff zu verwenden: Ihr Computer wird von anderen Leuten im Besitz.genommen.

Bisher schien es, dass nur böswillige Hacker versuchten, Ihre Computer zu besitzen. Durch Würmer, Viren, Trojaner oder andere Mittel würden sie versuchen, eine Art Fernbedienungsprogramm auf Ihr System zu installieren. Dann würden sie Ihre Computer benutzen, um an Kennwörter zu gelangen, betrügerische Banktransaktionen zu machen, Spam zu versenden, Phishing-Angriffe und so weiter zu beginnen. Nach Schätzungen sind Hunderttausende oder Millionen von Computern Mitglieder ferngesteuerter "Funktionseinheits"-Netze. In Besitz.genommen.

Jetzt sind die Dinge jedoch nicht mehr so einfach. Es gibt alle Sorten von Interessen, die um die Herrschaft über Ihren Computer streiten. Es gibt Mediengesellschaften, die kontrollieren wollen, was Sie mit der Musik und den Videos tun können, die sie Ihnen verkaufen. Es gibt Gesellschaften, die die Software als einen Kanal benutzen, um Marktinformation zu sammeln, Werbung zu liefern oder anderes zu tun, was von ihren echten Eigentümern gefordert wird. Und es gibt Softwaregesellschaften, die versuchen, Geld zu machen, indem sie nicht ihre Kunden erfreuen, sondern andere Gesellschaften, mit denen sie verbunden sind. Alle diese Gesellschaften wollen Ihren Computer besitzen.

Einige Beispiele:

[B]Unterhaltungssoftware:[/B] Im Oktober 2005 wurde bekannt, dass Sony mit mehreren Musik-CDs ein Rootkit verteilt hatte - dieselbe Art der Software, die Cräcker verwenden, um die Computer von Leuten zu besitzen. Dieses Rootkit lässt sich heimlich nieder, wenn die Musik-CD auf einem Computer abgespielt wird. Sein Zweck war, Leute davon abzuhalten, Sachen mit der Musik zu machen, die Sony nicht genehmigte: Es war ein DRM System. Wenn genau das gleiche Stück Software heimlich von einem Hacker installiert worden wäre, wäre das eine ungesetzliche Tat gewesen. Aber Sony glaubte, dass es legitime Gründe hätte, die Maschinen seiner Kunden besitzen zu wollen.

[B]Antivirus:[/B] Sie könnten angenommen haben, dass Ihre Antiviren-Software das Rootkit von Sony hätte entdecken müssen. Gerade deshalb kauften Sie es. Aber anfangs entdeckten es die von Symantec und anderen Firmen verkauften Sicherheitsprogramme nicht, weil Sony sie darum ersucht hatte, das nicht zu tun. Sie haben vielleicht gedacht, dass die Software, die Sie kauften, für Sie arbeitet, aber Sie haben sich geirrt.

[B]Internetdienstleistungen:[/B] Hotmail erlaubt Ihnen, bestimmte E-Mail-Adressen auf die schwarze Liste zu setzen, so dass die Post von ihnen automatisch in Ihre Spam-Falle gerät. Aber haben Sie jemals versucht, die ganze Marketing-E-Mail-Flut von Microsoft zu blockieren? Das können Sie nicht.

[B]Anwendungssoftware:[/B] Benutzer des Internet Explorers könnten erwartet haben, dass das Programm ein gebrauchsfreundliches Cookie-Handling und Werbe-Blocker enthält. Immerhin tun das andere Browser, und viele Benutzer haben sie nützlich zum Schutz gegen den Internet-Ärger gefunden. Aber Microsoft verkauft nicht nur Software an Sie; sondern verkauft ebenso auch Online-Werbung. Darum ist es nicht im Sinne der Gesellschaft, den Benutzern Programmeigenschaften anzubieten, die für ihre Teilhaber nachteilig wären.

[B]Spyware:[/B] Spionagesoftware ist nichts anderes, als dass jemand anderer versucht, Ihren Computer zu besitzen. Diese Programme belauschen Ihr Verhalten und berichten ihren echten Eigentümern - manchmal ohne Ihre Kenntnis oder Zustimmung - über Ihr Verhalten.

[B]Internetsicherheit:[/B] Es kam kürzlich heraus, dass in den ausgelieferten Paketen von Microsofts neuem Windows Vista die Hälfte der Schutzvorrichtungen der Firewall (Brandmauer) ausgeschaltet sind. Microsoft behauptet, dass die Benutzer aus großen Unternehmen diese Standard-Konfiguration forderten, aber das hat keinen Sinn. Es ist viel wahrscheinlicher, dass gerade Microsoft nicht will, dass Werbung und DRM Spionagesoftware standardmäßig blockiert werden.

[B]Aktualisierung:[/B] Automatische Aktualisierungen sind eine andere Art, wie Softwaregesellschaften versuchen, Ihren Computer zu besitzen. Während sie nützlich sein können, um die Sicherheit zu verbessern, verlangen sie aber auch, dass Sie Ihrem Softwareverkäufer vertrauen, dass er Ihren Computer nicht wegen einer versäumten Zahlung, einem Vertragsbruch oder anderer vermuteter Übertretungen unbrauchbar macht.

[B]Adware,[/B] "Software als Dienst" und "Google Desktop Suche" sind Beispiele einer anderen Gesellschaft (Google), die versucht, Ihren Computer zu besitzen. Und "Trusted Computing" wird das Problem nur noch schlimmer machen.


Es gibt eine wesentliche Unsicherheit in Technologien, die versuchen, die Computer von Leuten zu besitzen: Sie erlauben anderen Personen als den legitimen Eigentümern der Computer, Einfluss auf jene Maschinen zu nehmen. Diese Systeme laden Angreifer quasi dazu ein, die Rolle des Dritten zu übernehmen und ein Gerät eines Benutzers gegen ihn zu verwenden.

Erinnern Sie sich an die Geschichte von Sony: Die riskanteste Eigenschaft in dem DRM-System war ein Verschleierungs-Mechanismus, der dem Rootkit die Kontrolle übergab, ohne dass Sie sehen konnten wie es funktioniert oder seine auf Ihrer Festplatte abgelegten Dateien entdecken konnten. Indem es Ihnen das Eigentumsrecht wegnahm, reduzierte es Ihre Sicherheit.

Wenn Sie sie wuchern lassen, werden diese von außen gesteuerten Systeme Ihre Beziehung zu Ihrem Computer fundamental verändern. Sie werden Ihren Computer immer weniger nützlich machen, indem sie irgendwelche Vereinigungen entscheiden lassen, was Sie damit tun können und was nicht. Sie werden Ihren Computer viel weniger zuverlässig und vertrauenswürdig machen, weil Sie keine Kontrolle mehr darüber haben werden, was auf Ihrer Maschine läuft, was sie tut, und wie die verschiedenen Softwarebestandteile aufeinander wirken. Im Extremfall werden sie Ihren Computer in eine verherrlichte Flimmerkiste umgestalten.

Sie können sich gegen diese Tendenz zur Wehr setzen, indem Sie nur Software verwenden, die Ihre Grenzen respektiert. Boykottieren Sie Gesellschaften, die ihren Kunden nicht ehrlich dienen, die ihre Verbindungen, nicht offenlegen und die ihre Kunden wie Marktwaren (be)handeln. Benutzen Sie Open Source Software - Software die von den Nutzern selbst geschaffen wird und den Benutzern wirklich gehört, ohne verborgene Absprachen,heimliche Verbindungen und Hinterzimmer-Marktgeschäfte.

[B]Dass Computer in der Vergangenheit eine befreiende Kraft waren, bedeutet nicht, dass sie das auch in der Zukunft sein werden.[/B] Es steckt enorme politische und wirtschaftliche Macht hinter der Idee, dass Sie nicht der wirkliche Eigentümer Ihres Computers oder Ihre Software sein sollen, obwohl Sie dafür gezahlt haben.
TheTurningPointWhy should you care?
[url]http://drm.info/fsfe/why[/url]

[B]Warum sollten Sie sich sorgen?[/B]
(von Georg Greve, FSFE)

Digitales Beschränkungs-Management (DRM)[/B] ist eine Technologie, die grundsätzlich jeden Benutzer von Digitaltechnik betreffen wird. Es wird zunehmend in alle Sorten von elektronischen Geräten, einschließlich Computer, CD- und DVD-Spieler, Mobiltelefone, Videospiele und so weiter eingebaut.

Obwohl DRM viele Grundregeln der Gesellschaft verändern wird, gibt es keine politische Diskussion dieser Änderungen, und ob sie für die Gesellschaft wünschenswert sind. Teilweise, weil einige Menschen irrtümlicherweise annehmen, dass sie nicht davon betroffen sind, hauptsächlich darum, weil die meisten Menschen entweder von DRM noch nie erfahren haben, oder weil sie all ihre Informationen von den selben Vereinigungen haben, die hauptsächlich von der Einführung von DRM profitieren.

Diese Vereinigungen bezeichnen DRM gern als "Digitales Rechte-Management" oder "Technologische Schutzmaßnahmen" (TPM), aber aus der Sicht eines Benutzers geht es weder um Rechte noch um Schutz.


Einige Punkte, die nachdenklich machen:

[B]DRM bedeutet Verlust der Kontrolle[/B]
Die grundlegende Funktion des Digitalen Beschränkungs-Managements ist, dem Verkäufer von etwas Kontrolle darüber zu geben, was der Empfänger wann, wie oft, wie lange, und unter welchen Bedingungen tun oder nicht tun kann.

[B]Wessen Interessen herrschen vor?[/B]
Bis jetzt hat Ihr Computer versucht das zu tun, was für Sie am besten war.
Mit DRM sieht er nun Sie als Bedrohung dessen, was jemand anderer will, dessen Interessen für das System immer wichtiger sind als Ihre Interessen.

[B]Sie sind der Feind für DRM[/B]
Alle Sicherheitsmaßnahmen werden auf den potenziellen Feind, den Angreifer eines Systems eingestellt. Im Fall vom Digitalen Beschränkungs-Management sind Sie das: Sie werden als die Haupt-Bedrohung gegen das auf Ihrem Computer installierte System betrachtet, und Ihr Computer wird entsprechend handeln.

[B]DRM bringt Ihre Sicherheit in Gefahr[/B]
Digitales Beschränkungs-Management schafft für Sie unzugängliche Zonen in Ihrem Computer, mit unbekannten Sicherheitsproblemen, die Ihr ganzes System beeinflussen. Kein System ist immer völlig sicher.Die Sicherheit Ihres Computers aber wird ein Thema, von dem Sie zu Gunsten des DRM ausgeschlossen werden.

[B]DRM ist ein Sicherheits-Albtraum[/B]
Für den Verkäufer eines DRM-Systems ist der Versuch, die Kontrolle über den Computer von jemandem anderen aufrechtzuerhalten, ein Sicherheits-Albtraum. Deshalb ist es schwierig und teuer, DRM-Systeme zu installieren und aufrechtzuerhalten, ohne sich bezüglich der Beschränkungen zu irren.

[B]DRM ist ein Albtraum für die Wartung[/B]
Die Infrastrukturen für das Digitale Beschränkungs-Management müssen aufrechterhalten werden, und ständige Aktualisierungen werden notwendig sein, weil sich die Technologie weiterentwickelt. Bei der heutigen Kompliziertheit bedeutet das dauerhafte Schwierigkeiten mit Inkompatibilitäten, und viel Arbeit. Aber nur so lange wie diese Wartung getan wird, funktioniert das System überhaupt.

[B]DRM ist ein Albtraum für die Finanzen[/B]
Seine hohe Kompliziertheit und Sicherheitsprobleme machen die Kosten für Digitales Beschränkungs-Management vergleichbar mit denen des reinen physischen Vertriebs, aber im Unterschied zum physischen Vertrieb wird der Hauptteil der Kosten erst nach dem Verkäuf fällig.

[B]DRM kommt mit unbekanntem Verfallsdatum[/B]
Selbst wenn das Digitale Beschränkungs-Management selbst keine beschränkte Lebenszeit für Ihre Musik, Videos und Daten angibt, wird diese trotzdem ablaufen: Die Infrastrukturen müssen mit hohen Kosten aufrechterhalten werden und wenn diese Wartung irgendwann eingestellt wird, dann werden Ihre Musik, Videos und Daten unzugänglich werden.

[B]DRM schadet der Demokratie[/B]
Regierungen sind gegen die Effekte des Digitalen Beschränkungs-Managements nicht geschützt. Sobald Regierungen anfangen, DRM-haltige Software und Systeme zu benutzen, werden sie nicht mehr der Souverän über die Daten ihrer Länder und die Information sein, und sie werden insbesondere nicht wissen, wann ihr eigener Zugang zu dieser Information durch kommerzielle Aktionen des DRM Systemversorgers abgeschnitten wird.

[B]DRM ist für Autoren und Künstler schlecht[/B]
Gegen den populären Glauben unter denjenigen, die Digitales Beschränkungs-Management fördern, wird es die Abhängigkeit von Künstlern und Autoren von den Beherrschern der Vertriebswege vergrößern, die ebenso teuer sein werden wie reiner physischer Vertrieb, die aber jederzeit dicht gemacht werden können, ungeachtet vorheriger Verkäufe von Aufzeichnungen, Videos und Daten.
SenecaMein Haupt-PC ist nach wie vor ein offline-Inselsystem....man hat heuzutage besser einen separaten Internetrechner...am besten ein alter AMD mit Win 98 oder ME als OS...bei einem solchen Setup sind die aktuellen Sicherheitsprobleme und andere Spiränzchen einfach kein Thema.
Entgegen landläufiger Meinung gibt es auch (noch) keine Einschränkunge in der Internetnutzung, man muss lediglich alle Plugins etc. manuell installieren.
darkEMYRMein PC zu haus hat auch kein Internet,und das Drahtlosnetzwerk hab ich auch deaktiviert,da dürfte dann nichts schiefgehen!Aber ein Gefahrenpotential seh ich da schon,nicht nur in Bezug auf Werbung oder Sionage durch Firmen,sondern in Bezug auf andere Privatpersonen,die sich deiner Daten bemächtigen...und manche Leute stellen ja schon soviel von sich ins Netz,dass sie praktisch ihre gesamte Person und Persönlichkeit bis ins Detail dort ausbreiten.Da sollte man lieber vorsichtig sein!
NormalusIn der Tat, siehe z.B. [URL=http://www.presseportal.de/story.htx?nr=770403]hier[/URL] - da reicht es schon, wenn ich jetzt an dieser Stelle "Dr. House ist toll !" schreibe und schon weiß das RTL. Das funktioniert natürlich auch andersherum, denn wer weiß, ob ich nicht für RTL arbeite und hier nur "Dr. House ist toll !" schreibe, damit andere sich die Serie einmal anschauen.
Oder [URL=www.savetheinternet.com]das hier[/URL] - die Anfänge in den USA, das Internet zu zensieren, bzw. zu vermarkten.

Aber das geht jetzt wahrscheinlich vom Thema zu weit weg. Konkret fällt mir dazu aktuell der Fall [URL=http://www.gamestar.de/news/pc/spiele/action/prey/1465226/prey.html]Prey[/URL] ein, ein Spiel, das die ehrlichen Käufer der Downloadversion zur Zeit nicht spielen können, weil dazu ein zweites Programm immer erst Kontakt zu einem Server aufnimmt und das seit kurzem nicht mehr funktioniert.

Oder der MP3-Player von Microsoft, [URL=http://www.winfuture.de/news,27519.html]MS Zune[/URL] , der es einem nur erlaubt, ein Lied dreimal innerhalb von drei Tagen abzuspielen, selbst wenn sich um Songs handelt, die nicht urheberrechtsgeschützt sind.

Und Philipps mit seinem neuen [URL=http://www.golem.de/0604/44754.html]Patent[/URL] , mit dem sie den Zuschauer nicht mehr erlauben wollen, Werbung vorzuspulen, außer er zahlt, ist auch so eine Entmachtung des Konsumenten.
rainravenich bin schon vorsichtig, kaufe natürlich nicht alles, ohne es zu hinterfragen...

und mein Rechner ist so ein altes Möhrchen, da würden die meisten modernen Programme und Updates eh nicht drauf laufen, ohne mir den Rechner zu zerschießen :D Ich hab ja schon Probleme, wenn ich ein Mediaplayer-Video ansehen will...;)
Goat93Erinnert mich an das Thema "der gläserne Bürger"

:)

kontrollieren kann man kaum was davon, z.B sendet
der Media Player Fortlaufend Infos der Musik & Video
Daten des Rechners an Microsoft.

An sich um die Titel anzugeben und die Sachen upzudaten,
allerdings weiß der Empfänger zu 100% was auf dem
Rechner abgespielt wird...man kann das zwar ausstellen
und "unterdrücken" aber zu 100% ist das auch nicht
sicher :(
Move over KateUnd wer besitzt mein Auto? Für jedes KFZ, das ab Mitte der 1990er gebaut worden ist, brauch ich Diagnosesoftware und Spezialwerkzeug, um nervende blinkende "Inspektion fällig"-Lichtchen auszuschalten. Wer besitzt Handys, die noch nicht "debranded" sind und nur über die SIM-Karte des Netzbetreibers laufen, der mir das Teil verhökert hat? Klar, mein KFZ meldet keine persönlichen Verhaltensweisen weiter - aber in meiner Handlungsfreiheit als Eigentümer bin ich auch hier eingeschränkt.

Ich hab an meinem Netzrechner Win 98 SE im Einsatz, surfe mit Mozilla, Antivir als Virenkit und Outpost als Firewall. Die einzigen Alarme, die ich von AdAware bekomme, bekomm ich dann, wenn ich mal ausnahmsweise den Real-Media-Browser benutze - der läuft nämlich auch auf IE-Basis, wie mir scheint, und dann wirds brenzlig.
Phoenix1384Hm, als eingefleischter Linux-Nutzer und überzeugter OpenSource-Software Fan habe (noch) nicht die angesprochene Probleme, die moderne Windows-Rechner so haben. DRM... kein OpenSource-Programmierer würde sowas auch nur mit der Kohlenzange anfassen. Viren und andere Schadprogramme sind auf Linuxrechnern systembedingt sehr schwierig zu programmieren und vielleicht noch schwieriger den Nutzern unbemerkt unterzuschieben, was schon mal den Löwenanteil an Scriptkiddies abschreckt welche zu basteln. Ich arbeite jetzt seit zwei Jahren fast ausschließlich nur noch mit Linux und muss sagen, ich vermiss Windows im Alltag kein Stück! Viele für Linux erhältliche Programme sind sogar besser, als MS Produkte.
Das einzige, wofür ich Windows noch mal hochfahre, ist um mal ein Spiel zu spielen, dass unter Linux einfach nicht laufen will. Außerdem ist das meiste für Linux kostenlos erhältlich. Hachja, Linux... *schwärm*

Dafür haben Linuxnutzer ganz andere Probleme... :rolleyes: ;)
Demon17Ich fand das beim Update dews Win-Mediaplayers von 9 nach 10 so nett, entweder man gibt die Berechtigung, das das System Musikdownloads automatisch abrechnet oder man wird nicht upgedatet. Dabei habe ich die Installation der lizensierten Software (XP) extra vom Fachmann machen lassen. Man muss da rigoros sein und auch mal was weglassen, wenn es nervt.

never surrender

demon17
Goat93Bin bei 8 geblieben :D
Move over KateIch nutz den Real Player - gibt's Formate, die der nicht beherrscht?
rainraven[quote]kontrollieren kann man kaum was davon, z.B sendet
der Media Player Fortlaufend Infos der Musik & Video
Daten des Rechners an Microsoft.[/quote]

nur, wenn ich das will und meiner Firewall das erlaube...:D Deswegen habe ich auch einen alten Mediaplayer laufen und nicht den neuen. Da geht zwar die Hälfte aller Videos nicht, aber egal, dann kann ich die halt nicht gucken. Gibt Wichtigeres. ;) Und updaten lasse ich das meiste eh nicht, da die meisten Updates bei mir einen Totalausfälle des Internets bis ganzen Rechners zur Folge hatten...
Demon17ich steh auf nullsoft.:)[URL=http://www.mpex.net/software/details/winamp5.html]winamp[/URL]
rainravenist das WinAmp? ;)
archonalso ich in auch genervt von dem ganzen "überwachungskram" den MS da betreibt - drum hab ich heute noch kein XP aufm computer. wenn ich schon mal 3 tage brauche, damit ich abstelle, dass das ding was rausschickt, dann bin ich davon einfach genervt.
ich hab nicht wirklich angst, dass jemand auf meinen computer zugreift, das ist auch nicht ganz so leicht, wenn man hinter hardware firewall hängt und software firewall den "ausgang" überwacht, da muss jemand sich schon super auskennen und dann wird er auch doof gucken, weils auf meinem rechner nix zu holen gibt... ausserdem bin ich selbst ein ziemlicher crack! *g*
TheTurningPointDie Überwachung selbst ist eigentlich auch nicht das Problem, auch wenn sie im Zusammenhang mit Rezensionen über "1984" und ähnliche Bücher immer als erstes genannt wird. Das wirkliche Problem sind die Einschränkungen der persönlichen Freiheiten, vor allem Abschottung und Zensur. Indem die Leute dazu getrieben werden, sich sogar selbst abzuschotten, wird dieser Prozess noch unterstützt.
Man muss also für sich einen Kompromiss finden zwischen "in Ruhe gelassen werden" und "nicht isoliert werden".

Momentan sehe ich die von Seneca genannte Vorgehensweise auch als die beste Lösung an.
rainravenich finde es halt auch generell unverschämt, wenn dem Konsumenten vorgeschrieben oder er zu etwas gezwungen werden soll, was er nicht machen, haben, sehen oder hören will. (siehe Philips Anti-Vorspul-Patent) . Das wäre ja so, als ob man im Supermarkt automatisch gezwungen wird, neben einen Laib Brot auch noch ein Kaffeeservice mitzukaufen oder mit der Milch noch automatisch einen Kasten Malzbier (beliebiges Unnützes bitte einsetzen...) , und wenn man sich weigert, gezwungen ist, das Doppelte oder mehr fürs Brot oder die Milch alleine zu zahlen...

Bei so einem Beispiel würden wohl sehr viel schneller die Leute auf die Barrikaden gehen, weil sie es da einfach erkennen, wie sehr sie betrogen und ausgenützt werden.
Das ist nicht nur Bevormundung, das ist eine unverschämte Frechheit, und man reduziert den mündigen Bürger zu einer Konsumeinheit, die keinen eigenen Willen und Weg mehr hat, sich gegen diese Dreistigkeit zu wehren.
Ich wünschte, die Leute würden möglichst bald erkennen, wo sie schon überall so manipuliert und ausgenützt werden und sich kollektiv dagegen wehren... :(
BeowulfPhillips schreibt keinem etwas vor. Phillips hat nur das Patent für die Technologie, und nach eigenen Angaben nicht vor, das jemals praktisch einzusetzen. Die halten eine Menge Patente die keinen praktischen Nutzen haben.
Es gibt ja auch ein Patent für Schokolade aus Blut, trotzdem wird keiner gezwungen, Blut zu essen.

Und der Zune Player erlaubt natürlich auch, ungeschütze Dateien abzuspielen. Der DRM Schutz, drei Tage und drei mal abspielen, gilt nur für die WLAN Übertragung, von Zune zu Zune Player. Was ich noch durchaus akzeptabel finde.
Per Kabel und PC kann man Musik von Player zu Player tauschen, ohne jeden DRM-Schutz.

Sony BMGs Rootkits Kopierschutz war übrigens ein Flop, und ich glaube nicht, dass ähnliche Aktionen in naher Zukunft kommen werden.
Die Streaming-Lösungen bei Spielen kommt auf dem Markt auch nicht so gut an.
Ich denke solche Sachen regelt dann der Markt gut selbst.

Zumindest, wenn es genügend Alternativen gibt. Wo diese Fehlen, wird schon manchmal kritisch, was die Freiheit des Konsumenten angeht.

Senecas "Lösung" ist gut für die Internet-Sicherheit. Allerdings tuts dafür auch einfach eine Desktop Virtualisierung wie die von VMware, oder MS Virtual PC 2004 (letzteres gibt es, wie viele Produkte von Microsoft umsonst).
Gegen einen sukzessiven Verlust von Kontrolle über die eigenen Produkte hilft das nichts. Auch auf Low-Tek zu setzten ist keine Lösung. Denn dort kämpft man wegen der Überalterung auch mit Einschränkungen.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Move over Kate [/i]
[B]Und wer besitzt mein Auto? Für jedes KFZ, das ab Mitte der 1990er gebaut worden ist, brauch ich Diagnosesoftware und Spezialwerkzeug, um nervende blinkende "Inspektion fällig"-Lichtchen auszuschalten.[/B][/QUOTE]

Braucht man nicht, mache ich auf dem Hinterhof selbst...trotz Baujahr 2000...
Das "Schauben" ist heutzutage einfach etwas Mehr in den elektronikberich gerutscht...aber jeder der einen pC und die Software hat, kann auch seinen KFZ-Speicher selbst auslesen, oder manipulieren.
Ärgerliche Episoden gibt es eher, wenn man liegenbliebt, weil die Codierung des Autoschlüssels nicht mehr lesbar ist. (erst kürzlich)
Creobotramit dazu gehört auch ein unart von software, das sog. "home-phoning", also eine verdeckte internetverbindung aufbauen und daten zu übermitteln.

Unter Mac OsX ist es nicht ganz so wild mit "LittleSnitch", mit dem ich solche sachen unterbinden kann, aber was ich über PCs gelesen habe, bei denen eine unmenge an programmen das machen...(einschliesslich betriebssystem).
*frier*

wenn man sich da mal einliesst, wird einem auch anders.
Demon17[QUOTE]DRM kommt mit unbekanntem Verfallsdatum[/QUOTE]

keine Panik, die Ripper werden auch immer besser und sitzen den DRM-Programmierern im Nacken, wenn sie ihnen nicht eine Nasenlänge voraus sind. Es ist abzusehen, das es zu ungerechtfertigten Einschränkungen der Nutzungsmöglichkeiten durch die Eigentümer kommen wird. Dies wird immer mehr Leute in die Grauzone des Rippings führen um z.B. die völlig legale Kopie für den Privatbereich zu gewährleisten. Insofern kann der SAchuß auch ganz schnell nach hinten losgehen. Indem die Industrie Strafen für den Eingriff in das Eigentum des Konsumenten bezahlen muß. Wie sieht es denn aus wenn eine Firma, die DRM einsetzt Pleite geht und die zeitlich unbegrenzte Nutzung ihrer Produkte nicht mehr gewährleisten kann, da ihr DRM nicht mehr an den technischen Fortschritt angepaßt wird? Schade das es in Deutschland keine Verbandsklagerecht gibt. Eigentlich müßten sich die IT - Nutzer zusammenschließen um als als Verbraucherlobby aufzutreten. Wie will eine Firma garantieren, das man ihre DRM-DVD auch noch auf den Systemen in 30 Jahren abspielen kann. Hier wäre der Gesetzgeber gefragt, der die DRM - Firmen zur Einzahlung in einen gemeinsamen Fond verpflichten müßte (ähnlich der Reiseveranstalter) damit die Konsumenten bei einer Pleite eines DRM-Anbieters nicht im Regen stehen.

Was die Sicherheitslecks bei MS angeht, so warte ich Grundsätzlich, bis das Beta des nachfolge OS heraus ist. Also etwa 5 Jahre nach Markteinführung und dem zweiten Servicepack, sind die Bucks unds Sicherheitslücken meist raus.
Ich mein Win98 oderMillenium sind ja echt eine Zumutung von der Stabilität und Performance her. Oder man macht alle halbe Jahr die Kiste platt.

never surrender

demon17
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
Wie will eine Firma garantieren, das man ihre DRM-DVD auch noch auf den Systemen in 30 Jahren abspielen kann.[/QUOTE]

Du meinst für den Fall das ein Technik-Museum dem interessierten Laien ein DVD-Laufwerk mal vorführen will?
Für diesen Fall, gibts bestimmt ein paar Dutzend Programme die den historischen DRM knacken können.
Demon17Nee, nee, es gibt immer mehr Plattformen und die ersten CDs sind Anfang der 80er auf den Markt gekommen. Die laufen heute noch. Also so abwegig ist das nicht. Sicher wird eine DRM-Software eine Halbwertzeit von wenigen Monaten haben. Ganz abgesehen davon, das es überall gekrackte Versionen gibt. Doch soweit will man es ja nicht unbedingt treiben, ich mein wer kennt den Cracker? Ich fürchte nur man hat irgendwann die Whl zwichen lebenslanger Bindung an einen Hersteller und Cracking & Ripping. Da sollte es schon einen Mittelweg geben.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
Ich denke solche Sachen regelt dann der Markt gut selbst. Zumindest, wenn es genügend Alternativen gibt. Wo diese Fehlen, wird schon manchmal kritisch, was die Freiheit des Konsumenten angeht.[/QUOTE]In Zeiten, wo die dafür zuständige EU-Kommission von der Frau eines großen Plattenbosses geleitet wird und BMG & Co. der deutschen Justizministerin den Wortlaut der von ihnen gewünschten Gesetze diktieren, sieht es mit genügend Alternativen nicht so rosig aus.

[QUOTE]Senecas "Lösung" ist gut für die Internet-Sicherheit. Allerdings tuts dafür auch einfach eine Desktop Virtualisierung wie die von VMware, oder MS Virtual PC 2004[/QUOTE]Vorausgesetzt man vertraut darauf, dass VMware und MS-VPC nicht selbst nach Hause telefonieren und ihren Mamis und Papis den Inhalt der ihnen anvertrauten VMs kundtun. Mit einer Insellösung kann ich selbst entscheiden, wann Daten vom Internet-Fenster zum Arbeitsrechner und umgekehrt übertragen werden und welche Klärgruben (Antivirenprogramme etc) sie dabei durchlaufen.

[QUOTE]Gegen einen sukzessiven Verlust von Kontrolle über die eigenen Produkte hilft das nichts. Auch auf Low-Tek zu setzten ist keine Lösung. Denn dort kämpft man wegen der Überalterung auch mit Einschränkungen.[/QUOTE]Die Quarantäne-Lösung hat mich schon mehr als 10 Jahre lang zuverlässig vor der Virenplage geschützt. Und was die Low-Tek betrifft, die ist zwar um einiges langsamer als die neuen Dinger, aber sie tut ihren Dienst ohne zu murren, wo der ganze DRM-Kram streikt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
Insofern kann der Schuß auch ganz schnell nach hinten losgehen. Indem die Industrie Strafen für den Eingriff in das Eigentum des Konsumenten bezahlen muß.[/QUOTE]:D
Im Moment musst du Strafe zahlen, wenn du diesen Eingriff nicht zulassen willst.

[QUOTE]Wie will eine Firma garantieren, das man ihre DRM-DVD auch noch auf den Systemen in 30 Jahren abspielen kann.[/QUOTE]Gar nicht. Sie hat doch dann ihre Kohle schon längst bekommen.

[QUOTE]Hier wäre der Gesetzgeber gefragt, der die DRM - Firmen zur Einzahlung in einen gemeinsamen Fond verpflichten müßte[/QUOTE]Siehe oben, wer der wirkliche Gesetzgeber ist. Macht korrumpiert.

[QUOTE]Was die Sicherheitslecks bei MS angeht, so warte ich Grundsätzlich, bis das Beta des nachfolge OS heraus ist. Also etwa 5 Jahre nach Markteinführung und dem zweiten Servicepack, sind die Bucks und Sicherheitslücken meist raus.[/QUOTE]... und es gibt die nötigen Zusatz-Progrämmchen, mit denen man daraus ein benutzbares System zusammenstellen kann.

[QUOTE]Ich mein Win98 oder Millenium sind ja echt eine Zumutung von der Stabilität und Performance her. Oder man macht alle halbe Jahr die Kiste platt.[/QUOTE]Im Unterschied zu XP & Co. geht das Plattmachen problemlos in wenigen Minuten, und ich mache das vorbeugend wenigstens einmal im Monat. Über Stabilität und Performance von W98 und ME kann ich eigentlich nicht klagen.
Demon17Als AOL user würdest Du dich wundern, die nehmen bei den UpDates einfach keine Rücksicht mehr. Also einmal im Monat ist gut, da bleibt man in Übung und verlegt die Treiber nicht.

Ja also bleibt nur der Weg über die Lobby und die Ripper. Ich kann mirnicht vorstellen, das die ihren Kopierschutz durch sämtliche Formate aufrechterhalten. Alles andere läßt sich ja deinstallieren, wie den Mediaplayer z.B., der ist vom Klang her eh nicht so gut. DieIndellösung finde ich nicht so prickelnd. Die sensiblen Daten hab ich eh auf der Netzkiste. Passworte, Banking usw.
TheTurningPointIch tu das nicht jedesmal alles neu installieren. Ich habe das System einmal mit allen Treibern (Grafik, Sound usw.) installiert und dann den kompletten Platteninhalt zusammengezipt. Da brauche ich nur noch
1. Platte formatieren
2. Virencheck machen
3. Zip-Datei auspacken
4. Rechner neu starten.
Dabei sind [URL=http://www.mercateo.com/p/128-H19Z427/MOBILE_RACK_ATA_133_100_USB.html]Mobile Rack Wechselrahmen[/URL] in den Rechnern sehr hilfreich (siehe auch [URL=http://www.allround-pc.com/index.php?reviews/05072/bericht.htm]unten auf dieser Seite[/URL]).
Demon17Das klingt sehr interessant Turning Point. Ich bin jedoch nicht so gut organisert und versuche lieber ein Heimnetzwerk aufzubauen. Damit ich meine Texte ohne ständige Stöpselei wiederfinde. Auch scheint mir der finanzielle Aufwand doch nicht ganz ohne. Ich habe bisher kein ernsthaftes Virenproblem festgestellt und die Firewall funktioniert auch ganz gut. Eventuell werde ich das ganze dann mal um einen Router mit extra Firewall und entsprechenden Sicherheitsapplikationen erweitern. Aber soweit bin ich noch lange nicht. Das mit den Wechselplatten werde ich im Auge behalten.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
Das klingt sehr interessant Turning Point. Ich bin jedoch nicht so gut organisert und versuche lieber ein Heimnetzwerk aufzubauen. Damit ich meine Texte ohne ständige Stöpselei wiederfinde. Auch scheint mir der finanzielle Aufwand doch nicht ganz ohne.[/QUOTE]Die Mobile Racks gibt es schon seit etwa 15 Jahren (ich erinnere mich noch an Vobis-286er mit diesen Dingern), also kann man die mit etwas Glück preiswert bekommen (möglichst mehrere von der gleichen Bauart).
Die physische Trennung ist die beste Firewall (wenigstens solange IP über das Stromnetz noch nicht spruchreif ist). Diesen ganzen Software-Lösungen traue ich nicht so recht.

Winston: "Sie können ihn ausschalten?"
O'Brien: "Ja, dieses Privileg habe ich."
(Orwell, "1984")
Demon17OK, aber ich habe einfach keine sensiblen Daten, die ich nicht auch für das Internet brauche. Insofern bleibt natürlich noch das Argument der Viren und Trojaner, die mit format C. und anschließendem Scan des Bootsektors am gründlichsten behoben wird. Aber bei mir führt das regelmäßig zu Datenverlusten. Insofern richte ich mir erst einmal ein kleines Netzwerk ein und kann dann Die Daten sichern. Wobei dann das Problem des Reimportes der Viren bleibt, falls die Dateien infiziert sind.
Icy[QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i]
[B]Im Unterschied zu XP & Co. geht das Plattmachen problemlos in wenigen Minuten, und ich mache das vorbeugend wenigstens einmal im Monat. Über Stabilität und Performance von W98 und ME kann ich eigentlich nicht klagen. [/B][/QUOTE]
Mit XP (+AntiSpy) hab ich keine Probleme, da braucht man nix plattmachen, es läuft bei mir seit geraumer Zeit stabil, außerdem schätze ich an XP, das es diverse Größenbeschränkungen nicht mehr gibt b.z.w. stark angehoben wurden, das es eine ordentliche Benutzerverwaltung gibt, die integrierte Vorschau, eingebaute Firewall, ordentlichen Taskmanager, und so fort.

Der W98 ist mir regelmäßig beim Arbeiten mit vielen Programmen gleichzeitig weggeschmiert, auch sonst machte es mir ein instabilen Eindruck, das schnell nix mehr geht. Eine Zumutung war das.

Ich lasse von Waren mit entmündiggenden Funktionen die Finger von und wenn ichs mal trotzdem habe, frage ich Freunde um Rat, wie ich mir die Rechte über Umwege zurückholen kann ;)
Phoenix1384[QUOTE][i]Original geschrieben von Icy [/i]
[B]Mit XP (+AntiSpy) hab ich keine Probleme, da braucht man nix plattmachen, es läuft bei mir seit geraumer Zeit stabil, außerdem schätze ich an XP, das es diverse Größenbeschränkungen nicht mehr gibt b.z.w. stark angehoben wurden, das es eine ordentliche Benutzerverwaltung gibt, die integrierte Vorschau, eingebaute Firewall, ordentlichen Taskmanager, und so fort.
[/B][/QUOTE]

Ähm, nichts für ungut, aber die Benutzerverwaltung von XP ist verglichen mit der eines Linux-Systems bestenfalls Spätantike, oder Frühmittelalter... Rechte können kaum individuell und detailiert vergeben werden. Die Firewall von XP ist auch nicht akzeptabel konfigurierbar, jedenfalls nicht in der Rohversion. Wie es mit dem SP2 aussieht, weiß ich nicht. Der Taskmanager ist zwar schon ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch längst kein Hit. Die Anpassungsfähigkeit des Desktops ist ebenfalls mehr als dürftig. Zuzüglich die hohe Virenanfälligkeit. Nö, rein Sicherheitstechnisch ist Windows nach wie vor eine Katastrophe! ;)
Icy[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoenix1384 [/i]
[B]Ähm, nichts für ungut, aber die Benutzerverwaltung von XP ist verglichen mit der eines Linux-Systems bestenfalls Spätantike, oder Frühmittelalter... Rechte können kaum individuell und detailiert vergeben werden.[/B][/QUOTE]
Wenn man die verpfuschte XP Home nimmt, dann ist das kein Wunder, da kann man nur im abgesicherten Modus spezielle Rechte wie Lesen/Schreiben/Löschen einzeln vergeben, bei der XP Pro geht das auch so.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoenix1384 [/i]
[B]Die Firewall von XP ist auch nicht akzeptabel konfigurierbar, jedenfalls nicht in der Rohversion. Wie es mit dem SP2 aussieht, weiß ich nicht.[/B][/QUOTE]
Es reicht mir völlig aus, wenn man von außen nicht mehr drauf zugreifen kann.
Unvertrauenswürdige Software lasse ich erst gar nicht drauf, so wie man Einbrecher erst gar nicht reinlässt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoenix1384 [/i]
[B]Der Taskmanager ist zwar schon ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch längst kein Hit. Die Anpassungsfähigkeit des Desktops ist ebenfalls mehr als dürftig.[/B][/QUOTE]
Was ist denn am Taskmanager falsch? Ich kann da fast alles sehen, was ich will.
Und auch der Desktop lässt sich zumindest ein bischen gestalten - farblich.
Und für den Rest gibt es Style XP ;)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Phoenix1384 [/i]
[B]Zuzüglich die hohe Virenanfälligkeit. Nö, rein Sicherheitstechnisch ist Windows nach wie vor eine Katastrophe! ;) [/B][/QUOTE]
Wenn man mit Verstand umgeht, und nicht alles anklickt, dann bekommt man so schnell kein Virus. Ich hatte seit lange keinen Virus mehr.

Ich hab mich für Windows entschieden, auch weil mich die Frickelorgien nerven.
Demon17[QUOTE] Nö, rein Sicherheitstechnisch ist Windows nach wie vor eine Katastrophe! [/QUOTE] Also von Leuten die Linux-Deriverate nutzen, deren Kernels als Quellcode im Netz hängen, würde ich mir das so nicht sagen lassen.
NormalusDer XP-Taskmanager ist dennoch nicht das Gelbe vom Ei, da sich einige Viren ihm angepasst haben und er auch so nicht alles anzeigt.
Besser ist da [URL=http://www.bleepingcomputer.com/files/Merijn/ibprocman.zip]IBProcMan[/URL] - braucht man aber nur, wenn man z.B. einen Virus entdeckt hat, der sich nur aus dem Systemstart entfernen läßt, wenn er nicht im Hintergrund mitläuft. (Alternativ kann man natürlich auch die
[URL=http://killbox.net/]Killbox[/URL] benutzen).
Außerdem benötigt man in Sachen Sicherheit neben dem schon erwähnten Spybot auch [URL=http://www.merijn.org/files/hijackthis.zip]HiJackThis[/URL] - und das ist im Grunde der einzig wirkliche Kritikpunkt an XP bzw. Microsoft. Warum schafft es ein Konzern mit unendlichem Budget nicht, derartige Programme selbst zu entwickeln, in sein Betriebssystem zu integrieren und einen permanenten Support dafür zu bieten ? Stattdessen muß man als XP-Benutzer erst einmal dahinter kommen, welche Programme wichtig sind, wo man sie herbekommt und wie man mit ihnen umgeht. Hat man das geschafft, kann man mit XP glücklich werden.
archon[QUOTE]
Mit XP (+AntiSpy) hab ich keine Probleme, da braucht man nix plattmachen[/QUOTE]

ich hab mein 2000er system glaub ich schon seit 6-7 jahren, ohne je was platt zu machen! und ich probier wirklich viel zeug aus dem net aus.
einziges problem das ich mal hatte war, dass ich nicht mehr ins internet kam, weil ich zone-alarm installiert hatte und es beim 2000er da bei der deinstallation bei so manchem probleme gab. das hat mich 3 stunden gekostet, das zeug aus der registry zu löschen, aber mein 2000er lief nachher wieder - mit internet.
neu installiert hab ich wirklich seit jahren nimmer... es läuft und läuft und läuft... das 2000er ist das beste system das MS je hatte. XP ist nur ein aufgemotztes 2000er mit jeder menge schnick-schnack. aber mein nächstes system wird vermtlich ein Mac, weil ich diese "windoof schnüffelei und daten raus senderei" und den ganzen scheiss satt habe!
Snak3reingentlich ist linux das system das am besten ist es ist einiegermaßen schwer zu bedienen (Keine MASSENNUTZUNG)
die meisten HACKSOR Progs gibts nur für linux gegen windoof oder anders.

eine antivren prog is eigentlich dumm,da sich auch durch ständige updates vire steahtlen und trotzdem schade anrichten :(

Ein wirklich total sichers system is ein offline system ohne eingang von nicht orginal daten..wobei das auch kaum sicher sein kann wer weis was alles so auf ner install cd drauf sein kann
FallenArchangelDas ist wahrlich ein großes Problem, ja.

Bei mir in der Firma schaut es noch krasser aus, was die Überwachung angeht:
Wir haben Laptops mit der wir in der Lage sind unterwegs über GPRS unsere Aufträge zu holen. Das erspart uns die Zeit, da wir so nicht mehr die Aufträge in einen der Hauptstellen ausdrucken müssen.
Dazu muss man folgendes wissen: Man kann sich mehrere Aufträge holen aber immer nur einen bearbeiten. Nur bei dem Auftrag, der gerade bearbeitet wird, kann man die Auftragsdaten sehen. Man kann keinen anderen Auftrag mehr öffnen. Das geht erst, wenn der momentane Auftrag abgeschlossen worden ist.

Soweit ist die Idee wirklich gut, wäre da nicht ein kleines Problem dabei: durch das GPRS ist eine vollkommene Überwachung vorhanden. Man sieht genau wo sich die Leute gerade mit den Laptops befinden, sobald sie sich einwählen.

Auf der einen Seite predigt die Firmenpolitik, dass jedem Mitarbeiter vollstes Vertrauen gegeben wird, auf der anderen Seite werden wir aber so extremst krass ausspioniert.
Die meisten kümmern sich aber net drum, die fahren immernoch beim Bäcker rein, wenn sie ne Mahlzeit brauchen, was ich auch net gerade als falsch betrachte, solange das eh auf dem Weg ist.
Das sieht die Firma wohl ein bisschen anders....

Handies konnten schon immer überwacht werden. Es ist wirklich ein leichtes herauszufinden wo sich ein Handy in etwa befindet.
Wer da wissen will warum, der kann mir ne PN schreiben, dann erkläre ich das gerne.
SenecaHm...ich habe gerade auf mehreren Seiten, zwecks Kreuzvergleich, gelesen, das Microsoft die neuen DirextX 10 Version nur für das neue MS-Vista herausbringt...das bedeutet...Anwendungen und Treiber die für DX 10 geschrieben sind, funktionieren nicht unter XP...das kommt einer Verkürzung der bisher gewohnten Supportphase gleich...zumal XP nach wie vor im Handel ist.

Der gerade erschienene MS Flight Simulator X ist schon das erste Programm, das seinen vollen Funktionsumfang nur mit DirektX 10 und Vista erreichen wird, für welches er schon optimiert ist.

Wenn ich bedenke, das ich mir erst vor 6 Monaten XP zugelegt habe, komme ich mir schon etwas veralbert vor...!
NormalusDas ist aber schon länger bekannt. Im übrigen soll wohl jetzt zumindest für XP ein DirectX9.0L herauskommen, welches einige Funktionen von DX10 beherrscht, damit die Software auch mit einigen Einschränkungen unter XP laufbar ist.
Ist trotzdem äußerst ärgerlich, denn auf Vista kann ich eigentlich sehr gut verzichten - und muß ja dann doch früher oder später nutzen.
FallenArchangeles gibt immer mittel und wege,.. es kommt garantiert wieder was raus,.. ME wurde ja auch recht lange unterstützt und weil unter XP mehr lief, kam ein ME=>XP UpDate raus,.. vielleicht wird es diesmal wieder so, ein so gewaltiger unterschied zwischen XP und Vista ist mir ehrlich gesagt noch nicht aufgefallen,.. von den benötigten Leistungen abgesehen
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Normalus [/i]
[B]Das ist aber schon länger bekannt. [/B][/QUOTE]

Unter Geeks und Freaks vielleicht. Andere erfahren so etwas nur aus den offiziellen Fachnachrichten...!
FallenArchangelEigentlich braucht man nur lesen ;)

Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das wieder nur eine Übergangslösung wird, die eh net gescheid funktioniert und nicht wirklich Support bekommt,..

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