| Letalis | Hab keinen Plan wo ich das nun hinposten soll... Jedenfalls hab ich da mal wieder eine Bestätigung bekommen. Durch die Schulzeit (11. Klasse) und das Durchgejagtwerden durch sämtliche Fächer in einem Höllentempo ist mittlerweile auch schon jemand ernsthaft krank geworden. Naja, natürlich, jetzt kann man sich fragen: Die ist ja noch so jung, was will die schon von Stress wissen, die soll erstmal arbeiten und erwachsen werden... Aber auch mehr oder weniger objektiv gesehen (von nicht mehr die Schule besuchenden Menschen) krieg ich mittlerweile schon recht deftige Meinungen über unser Bildungssystem zurück... Tja, und in dem Moment, wo ich diese Zeilen schreibe, habe ich Kopfschmerzen und den mittlerweile dritten Hörsturz hinter mir (in zwei Wochen...?!). Langsam frag ich mich wirklich, ob ich mal kürzer treten sollte, weil für keine der Probleme beim Arzt ne Ursache gefunden wurde. Wobei ich auch bisweilen dramatisiere, jetzt nicht hier, aber ich male mir die Dinge immer schlimmer aus als sie sind, ich hoffe mal sehr das sie psychisch bedingt sind... Ja, welche Diskussion ich hier nun anstrebe, weiß ich selbst nicht so genau... das es mir schlecht geht, ist nicht so wichtig, was mich ärgert ist halt das Schulsystem... Nun ja. |
| Trauerwesen | Naja, ich würde es nicht direkt aufs Schulsystem beziehen wollen, eher auf das heutige Leben. Es wird eben alles immer schnelllebiger und man erwartet immer mehr Leistung. Denn als Student ist es auch nicht anders, dass Studenten nichts zu tun hätten, ist nach wie vor ein Gerücht. Da gibt es teilweise Dreifachbelastungen (Haushalt, Uni, Arbeit). Oder 5 Klausuren in einer Woche, manchmal auch an einem Tag, in der schule darf sowas nicht gemacht werden. Nun, ich will aber eigentlich mehr auf den Thementitel eingehen. ich selber leide auch unter einer sehr starken Migräneanfälligkeit. Von den stärksten frei zugänglichen Mitteln muss ich die dopelte Dosis nehmen, weil ich mittlerweile immun gegen Schmerzmittel geworden bin (und ich nehme sie eigentlich schon nur in Notfällen, wenn wirklich gar nichts mehr geht). Magengeschwüre sollen ja auch stressbedingt auftreten, Hörsturz - wie du schon sagtest - ebenso. Habe solch einen nur in der Familie mitbekommen. ich habe auch gehört, dass der Körper sich immer neue Sachen ausdenkt, um auf eine zu hohe psychische Belastung aufmerksam zu machen. So kann man einfach so eine Infektion bekommen oder andere Krankheiten in gewisser Weise. So genau kenne ich mich mit Psychosomatik aber nun auch nicht aus... |
| Constanze | Ich war zwar noch nicht so richtig krank vor stress, habe aber sehr oft einfach totale Erschöpfungserscheinungen, bin total am Ende und mein Kreislauf dreht durch. Kopfschmerzen kommen dann auch öfters dazu. Aber meine Mutter hat da extreme Probleme mit. Sie bekommt dann auch Kreislaufprobleme, hat teilweise tierische Magenschmerzen und hat auch häufiger Migräne-Anfälle. Ist für mich auf jeden Fall immer ein Grund, mir selbst zu sagen, auch mal zurückzustecken und nicht bei jedem Konzert oder Theaterstück mitzumachen. Wollte mal Nachhilfe geben, so für ne Gruppe, wird bei uns an der Schule angeboten, weil irgendwie brauchte ich Geld. Sagte dann dem rektor, dass ich nicht wüsste, wann ich denn Zeit hätte und dass ich sowieso nur an zwei Tagen in der WOche könnte(und es sollten zwei Nachmittage pro Woche sein). Der meinte daraufhin, ich solle das lassen, weil ich mich selber kapputt machen würde. Das gab mir dann doch zu denken,wenn mir mein Rektor sagt, ich soll weniger machen. Hab das mit der Nachhilfe übreigens gelassen. Aber inzwischen achte ich dann schon darauf, dass ich nicht bei allzuvielen Sachen zusag(wobei ich grad schon wieder drei Theaterstücke am laufen hab, irgendwie lern ich's doch nich...). |
| Seelengräberin | ja,das hab ich gerade auch,renne von einstellungstest zu vorstellunsggepräch,war in dem letzen monat 5 mal in der schule deswegen also mich macht das schon heftigst fertig,muss meine schule ja auch noch nebenbei machen,mich um freund/freunde und family kümmern,einen vorteil hat das ganze hab ruckruck 7 kg abgenommen |
| Frostwyrm | Ich kenne das... Schon wieder chronische Magenschmerzen, stand sogar früher mal kurz vor 'nem Magengeschwür (laut Arzt). |
| Cold Rain | Joa, ich halte das für gut möglich. Neben dem, was meine Vorredner schon gesagt haben, gibts noch die andere Möglichkeit, dass eine bestehende Krankheit durch Stress wieder schlimmer wird, vllt nachdem lange alles in Ordnung war und man dachte, das wäre man los. Und dann stresst man sich, Schule, jobben, "soziale Verpflichtungen" (Freunde, Vereine, ehrenamtliches irgendwas,...), Ärger zuhause oder an einer anderen Ecke... Das Gerenne vor Weihnachten ist auch so ein Faktor - und zack hat man den Salat wieder. |
| Trauerwesen | Eine Freundin von mir hat einfach mal so Scharlach bekommen. Ich muss dazu sagen, sie ist kein Kind mehr ;). Der Arzt sagte, es sei Stress. Ich hatte mir etwa eine Woche vorher eine Infektion eingefangen, auch einfach so, aus heiterem Himmel, wohl auch Stress. Magenprobleme kommen bei mir auch schnell, von appetitlosigkeit mal abgesehen. Nur mal zum Vergleich: Normalerweise esse ich sehr langsam und geduldig. Hat mir mal ein aussenstehender gesagt. auf der Arbeit stopfe ich es in mich herein, auch wenn ich noch 30 Minuten mehr Pause habe. Also genug Zeit, aber da kommt man einfach so schnell nicht runter in der Pause. Der Körper sucht sich oft andere Wege, wenn man sonst nicht auf ihn hört. |
| darkmav | @ Letalis: je nachdem, was Du für ein Studium beginnst: Da geht's ganz anders ab... Da freut man sich auf einen Nachmittag Freizeit am Wochenende, oder mal einen Abend mit Freunden unter der Woche - oft ist nicht mal das möglich! Wenn man in der 11. Klasse Probleme hat, ist das ein Zeichen dafür, daß das Abitur wohl nicht ganz das richtige für einen ist, bzw. das man besser nicht studieren sollte. Muß ja auch nicht jeder durch die höhere Schule gejagt werden... Kann sich ja jeder dafür entscheiden, nach der 10. abzugehen. Ich finde, das Abitur sollte schon mindestens den Anspruch erhalten, den es zur Zeit hat, und nicht weiter an Niveau verlieren. Was Abiturienten zBsp. an Mathematik draufhaben, ist jetzt schon lächerlich (von Naturwissenschaften ganz zu schweigen), wie soll das werden, wenn diese Fächer noch mehr zurückgebaut werden? Es sollte lieber den Weg gegangen werden, es nicht als Versagen anzusehen, nach der 10. in eine Berufsschule zu gehen, wenn einem das mehr liegt. Gute Handwerker oder Bürokräfte werden dringender benötigt, als schlechte Abiturienten. Man tut sich ja auch selbst keinen gefallen damit (siehe Dein Originalpost). |
| Apex | Es stimmt schon, Schüler stehen heute teilweise unter einem sehr großen Leistungsdruck. Kein Wunder, was ich so mitbekommen habe und von Freunden immernoch mitbekomme spottet jeder Beschreibung. Viele Jugendliche werden sehr stark unter Druck gesetzt, von Eltern, Lehrern, Mitschülern. Wenn man dann noch gesagt bekommt "Wenn du kein Abi hast, kannste dich gleich erhängen." "Geh doch ab wenn dus net schaffst, aber ich fahr dich net zum Arbeitsamt." "Aus dir wird eh nichts mehr." dann erzeugt das unglaublichen Stress und psychisch ist das auch nicht gerade schön. Viele Jugendliche die auf Real- oder Hauptschulen gehen haben heute sowieso kaum noch Zukunftsaussichten. Von meiner ehemaligen Klasse sitzt heute die Hälfte der Leute auf der Straße oder (seit 6 Jahren) in irgendwelchen Warteschleifen und das wird nicht besser. Studien haben ergeben, dass stressbedingte Krankheiten bei Jugendlichen und Kindern sehr stark zunehmen und gerade bei in der Entwicklung befindlichen Jugendlichen und Kindern ist sowas sehr gefährlich... |
| Frostwyrm | [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i] [B] Wenn man in der 11. Klasse Probleme hat, ist das ein Zeichen dafür, daß das Abitur wohl nicht ganz das richtige für einen ist, bzw. das man besser nicht studieren sollte. Muß ja auch nicht jeder durch die höhere Schule gejagt werden... Kann sich ja jeder dafür entscheiden, nach der 10. abzugehen. [/B][/QUOTE] Und daraufhin weiß man gar nicht mehr, was man machen soll?! Meine Probleme sind bereits in der 9. Klasse angefangen, da mir damals der Stress schon zu viel wurde. Hätte ich die Schule nach der 10. verlassen, hätte ich für meinen Teil auf der Straße gesessen, ohne auch nur die Spur einer Idee für meine Zukunft. Meine Planung sieht nunmal seit der Grundschule das Abi und ein späteres Studium für mich vor, was soll ich sonst machen? Ich sitze auch zur Zeit mal wieder nur rum und langweile mich zu Tode, da ich bis auf das Fach Mathematik in allen Fächern schneller bin als meine Mitschüler. Wenn man durch die Schule gestresst ist, muss das nicht heißen, dass man ungeeignet fürs Abi oder sonst etwas ist. Vielleicht haben da auch die Lehrer (die bei uns momentan alle verrückt spielen wegen dem Zentralabi) etwas damit zu tun... |
| darkmav | @ Frostwyrm Aha, Deine Planung sieht also Abi und Studium für Dich vor... Wer plant denn für Dich? Deine Eltern? Gerade für solche Fälle ist es sinnvoll, nicht jeden locker durchrutschen zu lassen, sondern, daß die Lehrer die Eltern mal her bestellen, und sagen, was Sache ist. Viele Lehrer sind dazu aber zu feige, und kaschieren das mit noch ausreichenden Noten. Irgendwann kommt aber das dicke Ende... Zentralabi finde ich übrigens 'ne gute Sache. Nur so ist ein objektiver Vergleich unter den Schulen möglich. Klar, daß die Lehrer das nicht mögen. So könnte schließlich ihre eigene Unfähigkeit entblößt werden. Stattdessen würden sie lieber Kuschelnoten verteilen, um zu sagen: "Die sind so gut! Die lernen bei mir so viel!" Wenn Du schneller bist als Deine Mitschüler, dürftest Du eigentlich nicht gestreßt sein... Mathe ist ja nur ein Fach unter vielen. So kannst Du Deinen Vorsprung in den anderen Fächern dazu nutzen, um Mathe aufzuarbeiten. Oder bist Du nur in Sport schneller? Die elfte Klasse fand' ich damals subjektiv auch stressig. Doch das lag eher in meinen Ansprüchen (so viel Einser einfahren, wie möglich), als in den Anforderungen. Erst auf der Uni habe ich gelernt, was Streß wirklich bedeutet. Wenn es um das nackte Überleben (=bestehen) geht... |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i] [B] Die elfte Klasse fand' ich damals subjektiv auch stressig. Doch das lag eher in meinen Ansprüchen (so viel Einser einfahren, wie möglich), als in den Anforderungen. Erst auf der Uni habe ich gelernt, was Streß wirklich bedeutet. Wenn es um das nackte Überleben (=bestehen) geht... [/B][/QUOTE] Nunja, die elf war für mich damals nur anstrengend, weil es eine Umstellung bedeutete und das achso grosse abi vor der Tür stand bzw näherkam. Rückblickend fand ich es dann doch harmlos, in der schule sind Ferien wenigstens Ferien, während das mit der uni eben genauso ist, dort gibt es möglichst keine Ferien, da wird selbst da noch geackert, man weiss nicht, womit man anfangen soll und das geilste war dann, als eine Dozentin meinte: Ein Student schafft es ja, 1000 Seiten die Woche zu lesen. Nach der Uni war kaum kraft noch dazu, irgendwas zu machen, das kam alles am Wochenende, dann aber alles, also alle Texte lesen, möglichst zu lernen und eventuell was zu schreiben, wenn man wieder eine Abgabe war. Ja, das Gerücht vom faulen Studenten stimmt einfach nicht, denn gerade a der Uni passiert es oft, dass vieles auf einmal zusammentrifft, da es den Dozenten recht egal ist, ob man am gleichen Tag noch 3 andere Klausuren schreibt und wann man andere Referate halten muss. |
| Frostwyrm | [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i] [B]@ Frostwyrm Aha, Deine Planung sieht also Abi und Studium für Dich vor... Wer plant denn für Dich? Deine Eltern? [/B][/QUOTE] Das ist meine persönliche Planung, von meinen Eltern aus hätte ich auch problemlos auf die Hauptschule gehen können und dann in irgendeinem Geschäft oder sonstwo arbeiten können. [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i][B] Gerade für solche Fälle ist es sinnvoll, nicht jeden locker durchrutschen zu lassen, sondern, daß die Lehrer die Eltern mal her bestellen, und sagen, was Sache ist. Viele Lehrer sind dazu aber zu feige, und kaschieren das mit noch ausreichenden Noten. Irgendwann kommt aber das dicke Ende... [/B][/QUOTE] Meinen Eltern wurde bereits von einigen meiner Lehrer erklärt, dass ich hochbegabt sei, ein IQ-Test beim Psychologen hat das auch nicht wirklich abgewiesen. Das daraus resultierende Problem: Ich setze mich mordsmäßig unter Druck und irgendwie erwarten meine Mitschüler halt die tollen Noten von mir, auf Pseudomitleid nach einer schlechten Note habe ich keine Lust, meine Zensuren waren immer das Einzige, wodurch ich mich von ihnen abgrenzen konnte und mal besser war. [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i][B] Zentralabi finde ich übrigens 'ne gute Sache. Nur so ist ein objektiver Vergleich unter den Schulen möglich. Klar, daß die Lehrer das nicht mögen. So könnte schließlich ihre eigene Unfähigkeit entblößt werden. Stattdessen würden sie lieber Kuschelnoten verteilen, um zu sagen: "Die sind so gut! Die lernen bei mir so viel!" [/B][/QUOTE] Klar ist das Zentralabi nicht verkehrt... Allerdings haben wir an unserer Schule den Fall, dass anstelle vom Unterricht zum Stoff, das Thema Zentralabi das Hauptfach ist. Ohne wäre es mir da bedeutend lieber... [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i][B] Wenn Du schneller bist als Deine Mitschüler, dürftest Du eigentlich nicht gestreßt sein... Mathe ist ja nur ein Fach unter vielen. So kannst Du Deinen Vorsprung in den anderen Fächern dazu nutzen, um Mathe aufzuarbeiten. Oder bist Du nur in Sport schneller?[/B][/QUOTE] löl^^ In Sport war ich immer die Niete schlechthin, hab da wohl nur aus Mitleid eine 2 bekommen... Ich würde ja gerne Mathe aufarbeiten, aber das geht nunmal nicht ohne Hilfe (die dieser Lehrer sicher nicht anbietet... :rolleyes: ) und in anderen Fächern Mathesachen auf den Tisch liegen artet auch meist nur in Ärger aus... Abgesehen davon habe ich das Problem, unter einem enormen Motivationsproblem zu leiden, wenn es um Mathe geht... Ich mochte das noch nie. [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i][B] Die elfte Klasse fand' ich damals subjektiv auch stressig. Doch das lag eher in meinen Ansprüchen (so viel Einser einfahren, wie möglich), als in den Anforderungen. Erst auf der Uni habe ich gelernt, was Streß wirklich bedeutet. Wenn es um das nackte Überleben (=bestehen) geht... [/B][/QUOTE] Ja, ich glaube daran liegt es bei mir auch. Dazu kommt noch die soziale Komponente, ich habe panische Angst mich vor meinen ehemaligen "Angreifern" zu blamieren, schlechte Zensuren sind nunmal in meinen Augen für mich blamabel. So, das werden zwar wieder 90% der hier anwesenden in den falschen Hals kriegen und mich für mordsmäßig arrogant halten, allerdings bin ich das absolut gewohnt. |
| darkmav | @ Frostwyrm Jetzt ist mir einiges klarer... Du gehörst also nicht zu denjenigen, die hart an der Versetzungsgrenze krebsen (sei es aus Faulheit oder aus Dummheit), sondern von denen erwartet wird, gute bis sehr gute Zensuren einzuholen. (außer in Mathe ;-) So wie ich das sehe wird der Streß bei Dir weniger durch die schulische (fachliche) Komponente, sondern eher durch eine soziale Komponente verursacht. Vielleicht solltest Du mal ergründen, was für Dich die Lebensinhalte sein sollen: Sich über Leistung zu definieren, oder eben streßfrei über die Runden zu kommen. Ich habe auch den Fehler gemacht, zu glauben, immer sehr gute Noten schreiben zu [B]müssen[/B]. Falls man nicht ein NC-Fach oder ein Stipendium anstrebt, ist das sowas von egal, ob man jetzt ein 1.2er oder ein 2.3er Abi einfährt. Wenn ich nochmal Schüler wäre, würde ich die verhältnismäßig üppige Freizeit dazu nutzen, rauszufinden, wo meine wirkliche Interessen liegen, und denen nachgehen... Vielleicht kannst Du Dich dann darüber definieren, bzw. findest darüber Anerkennung von Deinem sozialen Umfeld. Auf der Uni habe ich gelernt, daß gute Noten nicht alles sind... War erst ein harter Schlag für mich, aber letztendlich ist es besser, von den Mitmenschen als Mensch beachtet zu werden, als als Leistungsträger. Leider bekommt man solche Tips meist weder von den Eltern noch von den Lehrern. Eltern fehlt oft das pädagogische Feingefühl (zumindest bei mir war's so), und Lehrern das Interesse, oder die Zeit für individuelle Förderung. Meiner Meinung nach sollten auf der Schule in den oberen Klassen regelmäßig persönliche Gespräche Schüler-Lehrer stattfinden, in denen erörtert wird, wo die wahren Interessen liegen, und wie man diese fördern kann. Diese Gespräche sollten nicht nur bei Problemfällen durchgeführt werden, sondern und gerade bei den Unauffälligeren (es sei denn, der Schüler wünscht das absolut nicht, doch dann ist der selber schuld). |
| Trauerwesen | Ohja, leistungsdruck, kenne ich gut. Mache ich mir selber. Habe das Gefühl, wenn ich gute Noten von der UNi mitbringe, beweise ich mir zum einen selber was, weil ich mir selber was beweisen will, und zum anderen meinem Umfeld, dass ich kein versager bin. Und das ist das Dilemma, da ich mich so sehr unter Druck setze, ich lerne zwar nicht mehr, aber der Druck und die Enttäuschungen bei zweien sind dennoch da. Ich erhoffe mir irgendwie dadurch mehr Akzeptanz, weniger das Gefühl eines Versagers, wie gesagt, wollte kürzlich eine 1 machen, war ne 2,3, und ich fühlte mich wie ein Versager. Achja, um Dir irgendwie zu helfen, an der Schule war ich schlechter ;) Wenn man erstmal das studiert, was einen interessiert, wird es auch besser, dann ist auch mathe weg. Versuche, wie gesagt, das beste rauszuholen, was geht, aber nicht, Dich kaputtzumachen. Ich brauchte selber lange, zu kapieren, dass ein Versager in einer Examensprüfung keine 1, aber ebenso auch keine 2,3 schafft. Sonst schliesse ich mich meinem Vorredner an :) |
| Frostwyrm | @darkmav: Ich plane, Psychologie zu studieren. Dafür muss ich halt gut sein... |
| darkmav | @Frostwyrm Psychologie... dafür brauchst du vmtl. einen NC. Ist wohl auch so: Die Abinote ist immer noch der beste Prädiktor für den Studienerfolg (Es gibt Untersuchungen dazu). In Psychologie braucht man übrigens auch viel Mathe. Die Statistik, die die da machen, ist gar nicht so trivial... Vielleicht kannst du Dich auf dieser Schiene für Mathe begeistern... |
| Frostwyrm | Davon habe ich auch schon gehört... Mit Statistiken habe ich bisher in Mathe noch nie gearbeitet, soweit sind wir nie gekommen. Naja, das werde ich auch schon hinbekommen. Mathe ist bei mir auch vielfach eine Lehrerfrage, letztes Jahr stand ich schon fast 2- , zur Zeit ist es wieder nur eine 4+... Ich brauche einen NC, meines Wissens liegt der bei 1,3... :( |
| darkmav | @ Frostwyrm: Statistik ist echt interessant... vor allem, wenn man sieht, wozu das ganze nüzlich ist! Kenne viele Leute, denen Mathe auch erst in der Oberstufe so richtig was gebracht hat. Wenn die statistische Anlayse nicht stimmt, kannst Du die ganze Publikation in die Tonne werfen (oder der Bildzeitung verkaufen ;-)). Mathe, so wie man sie an der Schule macht, ist übrigens keine Mathe, sondern eher "Rechnen". Erzähl das nicht Deinen Lehrern, doch es ist so. Man muß sich auch immer vor Augen halten, daß das, was sich "Lehrer" nennt, meistens der Ausschuß der Mathematikstudenten ist, also diejenigen, die da nicht so den Raffer hatten. Viele Lehrer bekommen es auch mit der Angst zu tun, wenn ein Schüler wirklich Talent besitzt (er könnte sie ja blosstellen), so daß diese auch nicht unbedingt gewillt sind, diesen zu fördern. Andere (die guten!) blühen regelrecht auf, wenn sie mit jemandem ebenbürtigen über Probleme diskutieren können. |
| Frostwyrm | :D Das klingt als würdest du meinen Lehrer kennen^^ Ich denke (und hoffe) mal dass sich meine Einstellung zur Mathematik ändert, sobald ich in den ganzen Sachen einen Sinn sehe. Bei vielen Dingen glaube ich einfach, dass ich sie nie wirklich brauche... |
| Letalis | @Frostwyrm: Das Problem das Hochbegabtseins kenne ich... wurde mir ebenfalls bestätigt und nun ist jede Note unter einer 1 ein Weltuntergang... Studieren wird in der Tat noch stressiger sein, allerdings werde ich momentan von allen Seiten unter Druck gesetzt, Eltern, Freunde, Schule, und wenn man so jung ist wie ich (15) ist so was nun mal der Hauptbestandteil des Lebens... das kommt dann schon nicht so gut.... Zudem bedeutet Schule auch für mich psychologisch Stress, da es mehrere Leute gibt, die mir da zusetzen... und leider kann ich mir da überhaupt nicht helfen, obwohl ich denke, "leckt mich doch..." ist es leider nicht so, lasse mich da zu sehr beeinflussen... Dazu kamen dann noch mehrere schlechte Nachrichten... Aber das ist nur die psychische Komponente, die hat damit ja nix zu tun... *seufz* ja, das Leben ist hart... |
| AsheCorven | Hört sich fast bissl Arrogant an dein Post ... will dir nix unterstellen aber wirkt eben so. [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i] [B]@ Letalis: je nachdem, was Du für ein Studium beginnst: Da geht's ganz anders ab... Da freut man sich auf einen Nachmittag Freizeit am Wochenende, oder mal einen Abend mit Freunden unter der Woche - oft ist nicht mal das möglich! Wenn man in der 11. Klasse Probleme hat, ist das ein Zeichen dafür, daß das Abitur wohl nicht ganz das richtige für einen ist, bzw. das man besser nicht studieren sollte. Muß ja auch nicht jeder durch die höhere Schule gejagt werden... Kann sich ja jeder dafür entscheiden, nach der 10. abzugehen. Ich finde, das Abitur sollte schon mindestens den Anspruch erhalten, den es zur Zeit hat, und nicht weiter an Niveau verlieren. Was Abiturienten zBsp. an Mathematik draufhaben, ist jetzt schon lächerlich (von Naturwissenschaften ganz zu schweigen), wie soll das werden, wenn diese Fächer noch mehr zurückgebaut werden? Es sollte lieber den Weg gegangen werden, es nicht als Versagen anzusehen, nach der 10. in eine Berufsschule zu gehen, wenn einem das mehr liegt. Gute Handwerker oder Bürokräfte werden dringender benötigt, als schlechte Abiturienten. Man tut sich ja auch selbst keinen gefallen damit (siehe Dein Originalpost). [/B][/QUOTE] |
| AsheCorven | Oh jee wenn ich das von euch lese mit Stress weis ich echt nicht was ich dazu sagen soll. Ich habe erst vor einigen Wochen das thema mit meinem Kollegen diskutiert weil sein Stiefsohn sich so über den "stress" beschwert. hey, das da draussen iss kein Kisok wo man einen Lutscher umsonst bekommt. Solltet ihr nicht vielleicht die Prioritäten anders sortieren und mal ein Managment für eure Termine machen und das ganze ordnen und eben Prioritäten setzen. Dann klappt das auch. Im übrigen, ich bin (erst) 26 aber habe die schule schon ne Zeitlang hinter mir und ich habe Hauptschule gemacht (war einfahch dann mittlere Reife dann Metallbau dann Siebdruck dann IT-Technik ach so, nebenher habe ich 3 unternehmen gegründet und eine Menge Projekte durchgezogen neben meiner letzten ausbildung war ich bei 27 Unternehmen angestellt in diversen Bereichen. War alles extrem lustig und ich musste durch ungeschickte verkehrsanbindung morgens um 5:30 Uhr auf den bus und bin je nach modulen zwischen 1700 und 1900 nach hause gekommen. Heute bin ich in der Schweiz als IT Manager für unsere Kundensysteme weltweit. Den Manager titel kann man sich dennoch in die tonne kicken da ich nicht soviel davon halte steht halt auf der Vkarte. Da fange ich dann morgens je nachdem wie ich böcke hab zwischen 6 Uhr und 7:30 uhr an und das ganz releaxed mit etwas Kaffee und reden mit kollegen dann beginnt die Tagesshow das bedeutet e-Mail und snail-Mail boxen checken Outlook Aufgabenliste befragen kalender quälen und anfangen. Das ganze iss ganz releaxed mit einer guten Planung wenn es da nicht die schwierigkeiten bei Kunden gibt. Dann ruft man eben mal kurz im Iran an schaltet sich auf die Maschine drauf oder hier und da mal ein Franzose oder Canadia. Zu meiner Spitzenzeit habe ich auf 11 Maschinen in 5 ländern gleichzeitig gearbeitet *g* Heute packe ich meine Sachen kurz und fahre nach deutschland auf Heimaturlaub das sind 350 km wobei du noch kurz bei ein zwei kunden vorbeischaust die mal probleme hatten kurz reden mit denen und wieder durchstarten weiter. Im übrigen ist das auto ein guter freund geworden da man in derwoche durchaus 1500 km mal zurücklegt um sich hier und da kurz was anschauen aber das macht nichts während der Fahrt macht man paar Telefongespräche oder liest paar unterlagen und die Zeit geht gut rum. Dann hat man auch immer eine gepackte Tasche mit kleidung und Werkzeug dabei da man in ausnahmenfällen in Bereitschaft versetzt wird wobei der ausnahmefall der dauerzustand geworden ist und wenn das Telefon klingelt muss man eben zum Fluighafen Zürich oder wenn frankfurt näher liegt und fliegt dann mal da hin und shcaut was es zu tun gibt wobei es jedoch oft durch längere Telefongespräche geregelt werden kann ...nebenher muss ich mich ständig fortbilden, tests machen und gespräche mit Vertretern führen Im übrigen bin ich dennoch supporter und berater bei derzeit 5 Unternehmen ;-) Mein Tag endet dann abends zwischen 2200 und 0200 hey aber ich lebe noch und ja neben her passt noch bissl privatleben und im grunde kriege ich das gut auf die reihe auch wenn die unerwarteten dinge immer etwas nervig sind dennoch ist gute organisation und ein guter ausgleich ganz wichtig oder vielleicht gehöre ich auch zu den leuten die etwas zäher gestrickt sind. Manchmal merke ich auch ein paar ausfälle wegen diesem Lebenswandel aber noch hab ich es im griff von dem her ... es gibt nur einen weg und der heisst nach oben ;-) |
| darkmav | @AsheCorven: Mir Arroganz unterstellen, aber dann im nächsten Post einen auf dicken Manager machen... Das sind mir die richtigen ;-) Übrigens: Heutzutage darf sich ja jeder Manager nennen. Ich kenne einen, da steht auch "Projekt Manager" auf der Visitenkarte, irgendwo anders würde man das Sachbearbeiter nennen - nur daß dies sich nicht so schick, stylish und trendy anhört. |
| AsheCorven | vielleicht sollte man ironie makieren ... |
| Lurking Shadow | hmm das problem das man immer da best sein muss ist ungesund aber von vorteil (als cih diese einstelung besass war ich klassenbester) alles was ich jetzt habe ist ein scheisszeugniss, die letzten drei Jahre Verschwendet und die einsicht trägheit, sinnlose trauer & "feiernbiszumvergessen" machen das leben kaputt @Letalis lass dich nciht zuviel stressen ein zweier durchschnitt reicht auch, sonst endeste mit 20 auch mit Herzinfarkten Magengeschwür & ergrauenden Haaren (Lang leben die Färbemittel) |
| dragontears667 | ich seh das so: körper und Geist gehören zusammen. Klar kann man von stress krank werden. Grade wenn man nie zur ruhe kommt. Köper und Seele müssen pausieren können. Guck mal in den asiatischen Bereich. Meditation in etwa. das ist im Endeffekt nichts anderes als Körper und Geist in einklang zu bringen. Ich kann zb prima in der Sauna entspannen oder bei schöner Musik. Man muss sich Zeit für sich selber nehmen. Auch wenn man jung ist kann man krank sein. Leider tun das viele Ärzte als Schwachsinn ab. Musste ich selbst erfahren. Ich habe etwas zu hohen Blutdruck und der Arzt meinte zu mir ach Sie sind doch noch jung das wäre nicht so schlimm....na supi...erstmal den Arzt gewechselt. |
| halfbee | naja ich kenn das auch. ich kenne leute die ernsthafte rückenprobleme haben(mit 18?), das kann einerseits durch stress kommen andrerseits natürlich durch das viele rumsitzen beim lernen (die von denen ich rede seind jedenfalls nicht die pc-und-tv-menschen).ich persönlich hatte und habe extreme probleme mit meinem magen,der total übersäuert ist, das kommt auch vom stress.(anders kanns mir keiner erklären).kopfschmerzen, ka, eigentlich ist es bei mir schon routine jeden morgen aspirin zu nehmen.also ich denke das kommt schon oft vor.obs am schulsystem liegt?ich denke, die die ganztagsschule von anfang an haben sind da eher dran gewöhnt, den dürfte es also vllt sogar besser gehen. ich kann da nur für mich sprechen, ich bin seit diesem jahr in der kollegstufe,d.h.nächstes jahr schreibe ich abitur, aber auch die noten von diesem jahr zählen dazu. also seit diesem jahr habe ich viel mehr unterricht und stress durch ständige referate,arbeiten,etc. das macht mich echt fertig.v.a.da ich schon immer viele hobbys hatte die auch zeit brauchen, instrumente z.b.ich würde mal sagen, es hängt einfach davon ab,ob man sich stressen lässt. die schule muss so sein, sonst würden wir ja nichts lernen,meiner meinung nach. man braucht einfach einen geregelten tagesablauf in den auch entspannungspausen eingeplant sind, am wochenende muss man sich auch mal gehen lassen und anstatt zu lernen lieber mit freunden was machen. seit ich so krank war hab ich deutlich zurückgeschraubt und einige sachen aufgegebn.das tut besser als man am anfang glaubt. deswegen empfehle ich auf gar keinen fall zu arbeiten wenn man noch schüler ist.solche leute kenneich auch, einer wurde sogar zum abi nicht zugelassen weil seine noten dann so schlecht wurden. die andere hat auch einfach keine zeit mehr zum lernen und das merkt man dann auch. es is schwachsinn. ich bin auch chronisch pleite aber ich würde wegen geld niemald meine gesundheit und meine zukunft aufs spiel setzen. was ich sagen wollte, es is ernster als man glaubt. man muss mit 18 nicht unbedingt schmerzmittel abhängig sein oder gastritis haben, dazu hat man im rentenalter noch genug zeit.aber das liegt nicht an der schule, man muss eifnach bisschen organisierter sein, meiner meinung nach. |
| Xenomorph | Ob meine Krankheit durch den permanenten Leistungszwang in der Schul- und Unizeit, sowie die Angst, dabei zu versagen, entstanden ist, weiss ich nicht...aber seitdem mir das ganze Geschehen auf dieser Welt und mein eigenes Schicksal völlig gleichgültig ist, geht es mir besser - zumindest sind die körperlichen Beschwerden nahezu verschwunden... |
| AngelusNoctis | Hi zusammen, es gibt sehr viele Krankheiten die unter den Begriff Psychosomatisch fallen. Was nicht anderes bedeutet, als das sich Psychische Probleme auf eine Somatische Erkrankung (körperliche Erkrankung) verschieben bzw. diese auslösen. Typischerweise gehören dazu: Essentielle Hypertonie Astma Bronchiale Angina Pectoris Ulcus Duodenie Colitis Ulcerosa Morbus Crohn Neurodermitis Rheumatoide Arthritis Diese Erkrankungen gelten auch in der Psychosomatik als die Holy Seven. Allerdings gibt es noch weit mehr Psychosomatische Erkrankungen und auch Somatoforme Erkrankungen. Bei den einen gibt es einen Somatischen Befund z.B. ein Magengeschwür. Während es bei Somatoformen Beschwerden keinen Organbefund gibt, es sind nur die Symptome vorhanden, die der Patient als real erlebt. Leider werden diese Erkrankungen immer noch oft belächelt, obwohl der Leidensdruck der Betroffenen immens ist. Stress ist auch ein Faktor der nicht zu unterschätzen ist, allerdings ist der Auslöser bzw. die Psychodynamik bei Stresserkrankungen eine andere als bei den klassischen Psychosomatischen Erkrankungen an sich. Typisch ist z.B. ein Hörsturz bei Stress, wobei man den nicht unterschätzen sollte, denn er ist ja auch wie ein kleiner Infarkt der aber "nur" das Gehör und den Gleichgewichtssinn betriift. Abhilfe schafft meist nur sich den Stress vom Hals zu schaffen, oder sich eine Möglichkeit anzutrainieren mit dem Stress umzugehen - Stressmanagement. Gut sind hierbei auch Entspannungstechniken wie z.B. Autogenes Training oder Progerssive Muskelentspannung, aber auch Meditation oder Sport. Entweder um dem Stress vorzubeugen, oder aber um sich wieder entspannen zu können. Grüße Angelus |
| IrishAngel | Stress kann krank machen oder sogar toeten ,ein guter freund meiner eltern ist durch stress in seinem arbeitsleben vom einen auf den anderen tag umgekommen,ohne jegliche vorwarnungen. Und ich selbst werde dem stress bald wohl tribut zahlen muessen,12 1/2 jahre schule (bin in klasse 11) vom allerfeinsten (sandsack fuer alle ,inklusive lehrer) streit im elternhaus ,ein kranker daddy (nierenausfall)und streit mit letztgenanntem sowie andere einschneidende erlebnisse haben mich kaputt gemacht. Die Anzeichen dass ich dem stress nicht mehr gewachsen bin kamen dabei schleichend ,es begann mit starken magenkraempfen und kreislaufproblemen, die mit der zeit immer haeufiger und staerker wurden,bis sie schliesslich in einer starken gastritis endeten ,meine fehlzeiten in der schule sind mittlerweile persoehnlicher rekord und auch andere dinge fielen immer mehr flach,mich hat es aber ins gruebeln gebracht dass mir das nie auf der Buehne passiert ist (okay ,ich hatte in letzter zeit nie viele gigs aber da war der magen ausser nach starkem alkoholkonsum ruhig),das kommt einem dann schon mal leicht spanisch vor . Zum schluss treten jetzt immer mehr kopf und augenschmerzen auf und der kreislauf gab auch schonmal ganz den geist auf,dazu kommt lustlosigkeit,antriebsschwaeche und vieles mehr . Zwar war der verdacht auf hirntumor den mein arzt stellte falsch,aber ein Burnoutsyndrom ist sehr wahrscheinlich. Und ich werde mir wohl ne auszeit nehmen muessen sonst geh ich daran ganz kaputt,und so scheisse mein leben durchaus mal laeuft,ich haenge doch noch dran. Nachdenklich,Angel \ |
| AngelusNoctis | @Irish Was Du beschreibst ist nichts neues für jemanden der Ahnung von solchen Erkrankungen hat. Allerdings glaube ich nicht daß die Diagnose Burnout-Syndrom wirklich treffend ist! Klingt für mich mehr nach einer Alibi Diagnose weil Dein Arzt nicht so recht weiß was er machen soll. Mit dem Boerderline Syndrom ist es ähnlich, viele die als Borderliner inzwischen diagnostiziert werden sind kein Borderliner. Sie haben zwar einige Symptome dieser Erkrankung, diese rechtfertigen aber diese Diagnose nicht unbedingt. Ich würde Dir eine Therapie in Systemischer Richtung vorschlagen, denn was Du beschreibst klingt sehr nach einem kranken Familiensystem. Auch wäre zu klären ob Du nicht an einer Larvierten Depression erkrankt bist eventuell!? Grüße Angelus |
| AsheCorven | Einige hier sollten sich vielleicht mal mit Zeitmanagment und Stressmanagment beschäftigen ... |
| Ms. Marple | Wenn ich mir den ganzen Thread so durchlese, dann kann ich AsheCorven nur recht geben. Lassen wir mal gravierende Problemfälle wie z.B. schwere Erkrankungen im familären Umfeld außer acht. Wie kann ich als Schüler in der Oberstufen sagen, ich werde krank vor Streß? Klar, hat man vor dem Abitur viel zu rennen (ich habe auch Abitur gemacht), aber wenn ich euch so reden höre, dann frage ich mich, wie wollt ihr später euer Berufsleben bewältigen? 8 Stunden Montags bis Freitags auf der Arbeit (Regelarbeitstzeit ohne Überstunden), die Fahrtzeit zur Arbeit, dann nach Hause kochen, vorher noch schnell etwas einkaufen, die Wohnung sauber machen, soziale Kontakte pflegen, evt. noch etwas Sport usw. Hinzu kommt die Verantwortung, die ihr auf der Arbeit oder privat zu tragen habt. Da kann ich mich ehrlich nur fragen, wie wollt ihr das schaffen, wenn ihr jetzt schon so fertigt seid? Das Leben ist kein Zuckerschlecken. Da muß man halt mal mit dem Arsch daheim hocken und abends oder am Wochenende für etwas arbeiten, was man erreichen will. Sorry, wenn ich jetzt vielleicht etwas abschweife, aber das ist genauso wie mit der Rechtschreibereform. Das ist auch etwas, was ich nicht verstehen kann. Warum soll den Kindern heute, das richtige Schreiben schwerer fallen, als Kindern vor zehn, zwanzig Jahren? Ich kann mir das nur so erklären, daß heute jeder erwartet, er bekommt alles fertig vorgesetzt. Das man dafür manchmal viel Schweiß und Blut für eine Sache aufbringen muß ist heut zu Tage wohl zu einem Märchen geworden. |
| nullpromille | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ms. Marple [/i] [B]Wenn ich mir den ganzen Thread so durchlese, dann kann ich AsheCorven nur recht geben. Lassen wir mal gravierende Problemfälle wie z.B. schwere Erkrankungen im familären Umfeld außer acht. Wie kann ich als Schüler in der Oberstufen sagen, ich werde krank vor Streß? Klar, hat man vor dem Abitur viel zu rennen (ich habe auch Abitur gemacht), aber wenn ich euch so reden höre, dann frage ich mich, wie wollt ihr später euer Berufsleben bewältigen? 8 Stunden Montags bis Freitags auf der Arbeit (Regelarbeitstzeit ohne Überstunden), die Fahrtzeit zur Arbeit, dann nach Hause kochen, vorher noch schnell etwas einkaufen, die Wohnung sauber machen, soziale Kontakte pflegen, evt. noch etwas Sport usw. Hinzu kommt die Verantwortung, die ihr auf der Arbeit oder privat zu tragen habt. Da kann ich mich ehrlich nur fragen, wie wollt ihr das schaffen, wenn ihr jetzt schon so fertigt seid? Das Leben ist kein Zuckerschlecken. Da muß man halt mal mit dem Arsch daheim hocken und abends oder am Wochenende für etwas arbeiten, was man erreichen will. Sorry, wenn ich jetzt vielleicht etwas abschweife, aber das ist genauso wie mit der Rechtschreibereform. Das ist auch etwas, was ich nicht verstehen kann. Warum soll den Kindern heute, das richtige Schreiben schwerer fallen, als Kindern vor zehn, zwanzig Jahren? Ich kann mir das nur so erklären, daß heute jeder erwartet, er bekommt alles fertig vorgesetzt. Das man dafür manchmal viel Schweiß und Blut für eine Sache aufbringen muß ist heut zu Tage wohl zu einem Märchen geworden. [/B][/QUOTE] ich geb dir recht. wenn es die psychologen und die pharmakonzerne es den leuten einreden wollen, was soll man dann machen. ständig wird man krank geredet und wenn man dagegen aufbegehrt, dann hat man gleich noch ein viel schwerwiegenderes problem. klar gibt es menschen die so extremen stress haben, dass er an die gesundheit geht. aber prüfungsstress und ähnliches - das gehört dazu. auf der einen seite wird wirklich gefährlicher stress verharmlost - etwa der stress dem mobbing-opfer ausgesetzt sind (und da meine ich nicht leute die einfach auch mal anecken, denn das gehört auch dazu), sondern menschen die echtem terror ausgesetzt sind, die dann echt krank werden, da heißt es dann von den selben leuten, die schülern antidepressiva verschreiben, weil sie dem leistungsdruck nicht standhalten: ja, da müssen wir an der persönlichkeit arbeiten und nicht die mobber rechtlich zur rechenschaft bringen, weil das ist zu kompliziert. |
| Ms. Marple | Ich wollte mit meinem Beitrag jetzt nicht sagen, daß man nicht krank vor Streß werden kann oder durch Mobbing oder so. Das hatte ich mit den gravierenden Problemfällen gemeint. Ich wollte die Problemfälle jetzt nicht näher vertiefen. |
| darkmav | Ich stimme Mrs. Marple zu. Was den Streß angeht, der durch Arbeit entstehen könnte, dann ist Schule (als Schüler) der lockerste Job, den man sich vorstellen kann. Wer eben zu blöd ist fürs Gymnasium, der sollte sich das eingestehen, und auf die Realschule wechseln bzw. eine Lehre machen. Was diesen "Schulstreß" zum großen Teil wohl auch noch ausmacht, sind die sozialen Gefüge (Cliquenbildung, erste Liebe, etc.) und die Tatsache, daß man sich noch weiterentwickelt (Pubertät, Adoleszenz etc.). Man hat seinen Platz oft noch nicht gefunden - das kann auch Streß erzeugen. In der Arbeitswelt tritt dieser Sozialstreß eher in den Hintergrund (weil in der Regel jeder seinen Platz hat, und normalerweise die Kollegen wenn nicht freundschaftlich dann aber immerhin korrekt mit einem umgehen). "In der Regel" und "normalerweise" sage ich deshalb, weil es da sicherlich auch Ausnahmen gibt. |
| 242shockfront24 | Ich bin der meinung das man durch zuviel Arbeit,egal wo ob in der Uni/Schule oder gar durch Arbeit Krank werden kann. Klar sobald sich irgendwelche Probleme häufen kommt man selber damit nicht mehr klar ich kenne das Problem nur zu gut. Wenn dann noch die Familie verrückt spielt oder die Verwandten dann ist man kurz vor dem Suizid,weil man einfach nicht mehr weiter weiß. Sobald ich Stress im Beruf habe bekomme ich keinen einzigen Bissen mehr runter und wenn dann kommt er auf dem selben Wege wieder raus wie er rein gekommen ist,leider ist es so,ich denke mal ihr wisst was ich meine. Ich kann nicht sagen das es nur durch Arbeit ist leider gab es schon früher Differenzen wie Scheidung,mir jegliche Steine in den Weg legen damit ich extrem runterfalle ect. Aber ich habe es geschafft,klar habe ich immernoch Probleme aber immerhin weiß ich wie ich sie meistern soll,zumindest dann wenn jemand hinter mir steht und das ist mein jetziger Mann und meine beiden Kinder sowie meine Schwiegereltern und meine Hunde. Sobald ein körper Stress hat kommen die schleichenden Symtome wie Schlaflosigkeit,Ess/brechsucht,Magersucht,Fieber,Kopfschmerzen,Albträume,Alkoholmissbrauch,Geschwüre(egal wo),sogar Akne könnte es sein.Jeder Körper reagiert anders. In der heutigen schnellen Zeit bin ich der Meinung kann der Körper garnicht so Reagieren wie er sollte,Urlaub bring da auch nicht viel zwar ein wenig Entspannung aber nicht mehr :-( |
| Phyliss | Man kann gar nicht sagen, dass Schule Stress ist oder nicht. Das kommt auf den Einzelnen an und auf seine Entwicklungsstufe. Mit 16 war die Schule für mich eine riesige Belastung und ich kam kaum damit klar. Nach zwei Jahren Arbeit kam sie mir wie ein Zuckerschlecken vor. Wenn ich außerdem lese, wie Ms. Marple da ein "normales" Leben beschreibt - ich möchte nie so ein Leben haben. Das mal ganz am Rande. Und es hat auch nicht jeder so ein Leben. Es gibt Leute, die machen sogar noch doppelt so viel und es gibt welche, die lassen es langsamer angehen. Heutzutage ist vieles möglich. Ich glaube auch nicht, dass die Leute, auch die jungen Leute, verweichlicht sind. Schaut euch doch mal viele der Teenager an. Klar gibts da komische Gestalten, aber ein Großteil ist jetzt schon auf Erfolg und Korrektheit programmiert. BWL studieren. Banklehre machen. Schaut mal, wie viele sich aufbrezeln. Manche in meiner Klasse waren schon sowas von perfekt, das war fast übermenschlich. Morgens um 6.00 hab ich eine abgeholt, da hatte sie schon ein Frühstück hinter sich mit Brötchen und Eiern und Cornflakes, Superfigur, von Kopf bis Fuß durchgestylt, aber nicht billig, sondern stilvoll, und erzählte mir von ihrem Wochenende: Hausaufgaben gemacht + Extraaufgaben, Shoppen gewesen, mitm Freund romantischen Abend + Nacht verbracht, Wellnesstag eingelegt, Solarium, Sauna, Pediküre, Maniküre, Fitness-Studio usw....Sicher könnte auch was davon gelogen gewesen sein, aber auch ihre Noten waren gut bis sehr gut, im sozialen Gefüge war sie recht weit oben und nie gestresst oder aggressiv. Für MICH wäre das alles Stress. So ist das nun mal. Menschen sind verschieden. Jeder geht mit Belastung anders um. Ich könnte mir vielleicht auch angewöhnen, Superwoman zu werden, hab aber im Moment keine Lust dazu. Vielleicht reagiert man auch einfach unpassend auf seine Umgebung, in der Regel macht man nämlich selbst den Fehler und nicht die böse Umwelt. Man macht sich mit seinen Reaktionen selbst krank. Wenn ich mich über jemanden aufrege, habe ich das Problem und den Ärger, so einfach ist das. Find es gruselig, wie teilweise ein supererfolgreiches Leben mit 10000 Verpflichtungen propagiert wird - die Hauptsache ist, dass man mit sich selbst klarkommt, sonst stimmt was nicht. Die meisten schaffens scheinbar nicht, sonst gäbs nicht so viele Kranke. |
| AngelusNoctis | @Phyliss [QUOTE]Vielleicht reagiert man auch einfach unpassend auf seine Umgebung, in der Regel macht man nämlich selbst den Fehler und nicht die böse Umwelt. Man macht sich mit seinen Reaktionen selbst krank. Wenn ich mich über jemanden aufrege, habe ich das Problem und den Ärger, so einfach ist das. [/QUOTE] Da stimme ich Dir zu, allerdings gibt es erlernte oder auch kondidionierte Verhaltensweisen die sich nicht so leicht erkennen und verändern lassen. Aber es stimmt, habe ich ein Problem mit einem anderen Menschen so ist das vermeintliche Problem erst bei mir selbst zu suchen. Andere Menschen sind Spiegel für uns selbst und all zu oft ist daß was wir an anderen nicht mögen - genau daß, was wir an uns selbst nicht mögen. Doch sich das einzugestehen ist kein leichtes Unterfangen. Einfacher ist es die Verantwortung wieder an andere abzugeben und zu sagen - der ist doch blöd oder was auch immer. Morgendliche Grüße |
| nullpromille | [QUOTE][i]Original geschrieben von AngelusNoctis [/i] [B]@Phyliss Andere Menschen sind Spiegel für uns selbst und all zu oft ist daß was wir an anderen nicht mögen Morgendliche Grüße [/B][/QUOTE] das gilt aber wirklich nur für euch. nur unreflektierete menschen spiegeln sich in anderen. selbstreflektierte menschen sind selbst die spiegel einer unreflektierten umwelt. |
| AngelusNoctis | @nullpromille [QUOTE]das gilt aber wirklich nur für euch. nur unreflektierete menschen spiegeln sich in anderen. selbstreflektierte menschen sind selbst die spiegel einer unreflektierten umwelt.[/QUOTE] Netter Spruch, stammt der aus dem Ratgeber für Hobbypsychologen? Und eine Frage noch, seit wann heißt Du Phyliss oder Odessa? |
| nullpromille | [QUOTE][i]Original geschrieben von AngelusNoctis [/i] [B]@nullpromille Netter Spruch, stammt der aus dem Ratgeber für Hobbypsychologen? Und eine Frage noch, seit wann heißt Du Phyliss oder Odessa? [/B][/QUOTE] und seit wann bist du "euch"- majestätsplural ? und mein spruch hat überhaupt nichts mit psychologie zu tun. vielleicht hast du schon vergessen, dass ich anti-psychologisch eingestellt bin. ich habe keine pseudowissenschaft nötig um mir menschliche phänomene zu erklären. ich besitze nämlich die seltene fähigkeit des selbstständigen denkens. allerdings machen mich gewisse strömungen pessimistisch und polemisch - in diesem sinne: scheiß psychologie, dieses opium der sklaven und idioten. |
| AngelusNoctis | @nullpromille Es geht nicht ums "Euch" sondern darum daß ich mit meinem Beitrag Phyliss explizit angeschrieben habe, so wie an anderer Stelle explizit Odessa, aber mag sein daß das Lesen an sich schon schwierig ist. Ich mag mich allerdings auch nicht weiter mit Deinen verdrängten Aggressionen und Deiner Fäkalsprache auseinander setzen wollen. Du findest sicher noch andere die sich das gern oder gezwungener maßen anhören. Und bitte, wenn ich explizit jemanden anderen anschreibe, verschone mich mit Deinen Kommentaren. Noch einen Tag nach Deinen Wünschen Angelus |
| nullpromille | [QUOTE][i]Original geschrieben von AngelusNoctis [/i] [B]@nullpromille Es geht nicht ums "Euch" sondern darum daß ich mit meinem Beitrag Phyliss explizit angeschrieben habe, so wie an anderer Stelle explizit Odessa, aber mag sein daß das Lesen an sich schon schwierig ist. Ich mag mich allerdings auch nicht weiter mit Deinen verdrängten Aggressionen und Deiner Fäkalsprache auseinander setzen wollen. Du findest sicher noch andere die sich das gern oder gezwungener maßen anhören. Und bitte, wenn ich explizit jemanden anderen anschreibe, verschone mich mit Deinen Kommentaren. Noch einen Tag nach Deinen Wünschen Angelus [/B][/QUOTE] wenn du explizit jemanden anschreiben möchtest, ohne dass andere darauf eingehen sollen - obwohl du bei ihnen aneckst, dann tu dies doch bei pn, oder setze mich auf ignore. herzlichen dank im vorraus, du gehilfe :D ! |