| Pseudo-Gruftiii | laut einigen umfragen sind die meisten ja dafür. wie seht ihr das? die richtigen genauigkeiten habe ich nicht so richtig verstanden, wäre super wenn mich da mal jemand aufklären könnte. die unterschiede machen es wohl zwischen asylrecht, aufenthaltstitel, wie lange die person hier bereits lebt, etc..... ich zum beispiel: habe keinen deutschen pass, lediglich einen aufenthaltstitel, komme aber auch aus einem eu-land. ich habe eine arbeit. was wäre wenn ich diese plötzlich verlieren würde? kann immer passieren aber würde ich dann knallhart abgeschoben werden? ich finde das nicht richtig so. ich lebe hier seit ca. 8 jahren. kurz und knapp gesagt: meine existenz wäre ruiniert, ich würde wohl als eine obdachlose enden. nicht jeder hat das glück nach seiner abschiebung wenigstens von einer familie drüben empfangen zu werden. mir kommt es so vor, als würde man alle arbeitslosen ausländer lediglich als schmarotzer ansehen. wie es diesen leuten nach der abschiebung gehen würde braucht ja keinen zu interessieren. dieses thema gibt mir ganz schön zu denken. ich hoffe ich kenne mich da lediglich nicht so gut aus und das ganze ist eigentlich halb so schlimm. |
| Seneca | Hallo Pseudo-Gruftie In der Praxis hast Du als EU Bürger ein Aufenthaltsrecht, das je nach deiner Situation und gesamter Aufenthaltsdauer von befristet bis unbefristet reichen kann. [url=http://ec.europa.eu/youreurope/nav/en/citizens/services/eu-guide/living/index_de.html#11322_3]Schau doch ma hier rein[/url] In der Praxis dürfen aber selbt nicht EU-Bürger auch im Falle der Arbeitslosigkeit hierbleiben. Der Aufenthaltstitel für EU Bürger gilt immer jeweils 5 jahre, und kann dann verlängert weden. PS: Die beschlossenen Änderungen betreffen ohnehin nur Nicht- EU Bürger. |
| Demon17 | [QUOTE] mir kommt es so vor, als würde man alle arbeitslosen ausländer lediglich als schmarotzer ansehen. wie es diesen leuten nach der abschiebung gehen würde braucht ja keinen zu interessieren.[/QUOTE] Ich weiß nicht ob du der deutschen Asylpraxis, um die geht es in dem Gesetz) gerecht wirst. Dieses land hatte lange Zeit über das Asylrecht eine höhere Einwanderungsquote als das Einwanderungsland USA. Die nehmen bevorzugt hochqualifizierte Zuwanderer, in Deutschland wird unabhängig von der Qualifikation über die Aufnahme entschieden. Als zum Beispiel der Bürgerkrieg in Jugoslawien losging, war Deutschland das einzige Land, das bereit war große mengen an Kriegsflüchtlingen aufzunehmen. Das ganze kostet viel Geld und muß über Steueren und Sozialabgaben finanziert werden. Das vertetuert wiederum die Arbeit in Deutschland und führt teiweise zur Arbeitslosigkeit. Du hast hier dieselben Rechte wie ein Deutscher im EU-Ausland. Wenn Du eine gewisse Zeit hier gelebt hast, kannst Du auch die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen. Wenn Dir das nicht reicht, müßtest Du die Eu verantwortlich machen und nicht nur Deutschland. Findest Du nicht auch? never surrender demon17 |
| Pseudo-Gruftiii | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] Ich weiß nicht ob du der deutschen Asylpraxis, um die geht es in dem Gesetz) gerecht wirst. Dieses land hatte lange Zeit über das Asylrecht eine höhere Einwanderungsquote als das Einwanderungsland USA. Die nehmen bevorzugt hochqualifizierte Zuwanderer, in Deutschland wird unabhängig von der Qualifikation über die Aufnahme entschieden. Als zum Beispiel der Bürgerkrieg in Jugoslawien losging, war Deutschland das einzige Land, das bereit war große mengen an Kriegsflüchtlingen aufzunehmen. Das ganze kostet viel Geld und muß über Steueren und Sozialabgaben finanziert werden. Das vertetuert wiederum die Arbeit in Deutschland und führt teiweise zur Arbeitslosigkeit. Du hast hier dieselben Rechte wie ein Deutscher im EU-Ausland. Wenn Du eine gewisse Zeit hier gelebt hast, kannst Du auch die deutsche Staatsbürgerschaft beantragen. Wenn Dir das nicht reicht, müßtest Du die Eu verantwortlich machen und nicht nur Deutschland. Findest Du nicht auch?[/QUOTE] in der tat könnte ich die deutsche staatsbürgerschaft beantragen aber das ist ziemlich teuer, das geld habe ich nicht. in der tat würde alles viel einfacher gehen aber es ist einfach vom finanziellen her für mich unmöglich. abgsehen davon dass ich noch nicht einmal ein auto habe um rüber zu fahren. es ist gar nicht die rede davon was mir reicht und was nicht und wen ich persönlich dafür verantwortlich mache und wen nicht. ich habe lediglich diese umfragen angesprochen. ich bin eher dafür, dass es in der tat ausländern etwas schwerer gemacht wird hier einzuwandern aber die ausländer die hier bereits einige zeit leben rausschupsen, nur weil sie nicht das glück haben eine arbeit zu finden (und das kann deutschen genauso passieren) finde ich krass. ich habe eine arbeit aber man kann nie wissen. ich möchte auch noch eine ausbildung machen. was mache ich wenn ich danach eventuell nicht so glück habe? würde ich dann auch zurück müssen? mein leben wäre ruiniert. ich habe mir hier meine existenz aufgebaut. ich kenne drüben kaum jemanden, ich kann die sprache nicht einmal so gut wie deutsch......es ist halt doch ein krasser unterschied. ich würde dort heute wahnsinnig werden... und dankeschön an seneca:) ziemlich viele infos....verwirren auch wieder irgendwie *g*....mein fall ist wohl zu individuell:/ |
| Demon17 | Gut 255 € sind nicht gerade billig, aber auch kein Beinbruch. [URL=http://www.stmi.bayern.de/buerger/staat/staatsangehoerigkeit/detail/05797/index.php]Kosten der Einbürgerung[/URL] . Die aktuelle Diskussion bezieht sich nicht auf EU-Bürger. Ausserdem werden diese auch nicht so ohne weiteres abgeschoben, auch im Falle der Arbeitslosigkeit. |
| Pseudo-Gruftiii | also ich kenne jemanden der hat um die 700 euro gezahlt. du musst dich dort "freikaufen" und hier auch zahlen, damit man dich aufnimmt. dann der perso und lauter anderes zeugs. weiss gar nicht mehr was das alles war aber die person hat in der tat um die 700 euro gezahlt. ich denke das meiste geld hat das "freikaufen" gekostet, es war auf jeden fall umgerechnet ein horrender betrag. dazu kommt noch die fahrt rüber, die ich wohl nur mit einem zug und meinem freund machen könnte und dann dauert das auch noch einige tage, bis das gemacht ist, extra schnelle bearbeitung kostet dementsprechend. und übernachten muss man dann auch noch irgendwo. nur 255 euro wären schön, ich hätte eine sorge weniger. |
| Demon17 | Welche Nationalität hast Du denn zur Zeit? Normalerweise läßt sich das über die Botschaft regeln. Schau mal beim zuständigen Bundesbeauftragten auf der [URL=http://www.einbuergerung.de/index2.htm]Website[/URL]. Dort kannst Du Kontakt aufnehmen und alle Infos herunterladen, die wissen bestimmt auch wie das mit der Aufgabe der alten Staatsbürgerschaft läuft. |
| Pseudo-Gruftiii | ich bin slowakin, also aus der slowakei. und danke für die infos, wie kommts dass du dich da so gut auskennst? :) wegen der botschaft müsste ich mich mal informieren, wo hier die nächste ist. |
| CramBoy | Wenn du Slowakin bist, darfst du doch offiziell noch gar nicht in Deutschland oder Österreich arbeiten, oder? (Meine Kollegen haben da auch Probleme, die kommen nämlich auch alle aus der Slowakei) |
| Pseudo-Gruftiii | @cramboy: ich dachte auch dass ich extra eine erlaubnis brauche, aber mit der arbeit hat es geklappt ohne dass jemand gefragt hat und vor zwei wochen war ich auch beim ausländeramt, weil mein aufenthaltstitel abgelaufen ist. die haben bescheid gewusst aber nichts gesagt..... ich bin halt recht jung hergekommen, war hier also auch ein paar jährchen auf der schule, habe auch ein jahr gelernt, praktikas gemacht, etc. . wäre doof wenn ich jetzt nicht arbeiten dürfte, nicht nur für mich sondern auch für den staat... |
| Demon17 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Pseudo-Gruftiii [/i] [B]ich bin slowakin, also aus der slowakei. und danke für die infos, wie kommts dass du dich da so gut auskennst? :) wegen der botschaft müsste ich mich mal informieren, wo hier die nächste ist. [/B][/QUOTE] Google weiß (fast) alles ;) |
| autumnnight | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] Der Aufenthaltstitel für EU Bürger gilt immer jeweils 5 jahre, und kann dann verlängert weden. [/QUOTE] das ist nicht ganz korrekt: ich bin schweizerin, die in der brd lebt.. ich habe inzwischen die unbefristtete aufenthaltserlaubnis erhalten, schengener-abkommen und personenfreizügigkeit sei dank.. es gilt daher eher: eu-bürger und schweizer.. das nur am rande.. |
| Lacerta | [QUOTE]Bleiberecht für Ausländer laut einigen umfragen sind die meisten ja dafür. wie seht ihr das?[/QUOTE] Ginge es nach mir, würde ich sowieso alle Nationalgrenzen auflösen. Wer nimmt sich eigentlich das Recht zu bestimmen, wo ein Mensch auf der Erde leben darf? |
| Demon17 | ...das würde zumindest das regionale Wohlstandsgefälle auf den Planeten nivellieren. |
| Pseudo-Gruftiii | @lacerta: hey, schön dass es noch leute gibt die so weit denken:) die meisten können sich diese option gar nicht mehr vorstellen, vergessen ganz dass dieser gedanke auch ein dasein verdient....... leider geht es wohl bei dieser frage eher nicht auf das "stück erde" an, sondern darauf, was sich ein stückchen abgegrenztes land aufgebaut hat. andererseits finde ich es schade, dass man für eine "erlaubnis" bezahlen muss, damit man sich ein land auch nur ein paar tage anschaut....in diesem fall verlangt man doch eigentlich nichts von dem land, im gegenteil....man fördert durch den tourismus oft sogar noch die geldmacherei... |
| AngelusNoctis | Hi zusammen An sich würde es mir gefallen, wenn es keine Grenzen und keine Gesetze gäbe. Allerdings scheint der Mensch aus all den Jahren seiner Existenz und vermeintlichen Evolution nicht viel gelernt zu haben, so daß beides notwendig erscheint. In der Natur gibt es nur wenige Gesetze und ich hoffe daß der Mensch eines Tages wieder nach diesen zu leben lernt, so wie es die wenigen noch verbliebenen Urvölker immer noch tun. Grüße Angelus p.s. Ich weiß ein wenig vom Thema abgekommen, man möge mir verzeihen. |
| darkmav | @AngelusNoctis: Der Mensch (von denen es ja um die sieben Milliarden gibt) muß sich in kleineren Untereinheiten (beispielsweise Wirtschaftsverbünde, Länder, Bundesländer, Landkreise, Städte, Gemeinden, Familien) strukturieren, um ein einigermaßen geregeltes Leben zu führen. Es liegt auch in der Natur der Sache, daß man patriotisch ist (d.h. sein eigenes Land liebt), und ein Konkurrenzdenken gegenüber anderen Ländern herrscht. Desweiteren ist es völlig klar, daß jemand der in einem anderen Land aufgewachsen ist, ohne weiteres keine Sozialleistungen in diesem Land beziehen darf (weil er, bzw. seine Eltern keine Steuern bzw. Sozialabgaben geleistet haben). Stimmt: in der Natur herrscht oft Anarchie (außer vielleicht bei den Wölfen, Bienen oder Ameisen), dafür wird man desöfteren auch verstoßen oder aufgefressen. Ist das etwa besser? Btw.: "Urvölker" hätten es [B]niemals[/B] in ihrer technischen Entwicklung so weit gebracht, um so etwas komplexes wie einen Transistor, Computer oder gar Internet hervorbringen zu können. Fällt Dir etwas auf? Ich halte dieses "Zurück zur Natur"-Gelabere von 99.9% der Menschen verlogen. Wer solche Parolen schmettert, der sollte erst mal [I]selbst beweisen[/I], daß er ohne technischen Errungenschaften leben kann. Nur sehr wenige können das. (Ich weiß, es gibt so abgefahrene Typen, die im Wald leben, und alles selbst herstellen, aber das sind nur ganz wenige). |
| AngelusNoctis | @darkmav Die Natur kommt aber ganz gut mit ihrer wie Du sie nanntest "Anarchie" klar - fällt Dir da etwas auf? [QUOTE]Btw.: "Urvölker" hätten es niemals in ihrer technischen Entwicklung so weit gebracht, um so etwas komplexes wie einen Transistor, Computer oder gar Internet hervorbringen zu können. Fällt Dir etwas auf?[/QUOTE] Habe ich das behauptet? [QUOTE]Ich halte dieses "Zurück zur Natur"-Gelabere von 99.9% der Menschen verlogen. Wer solche Parolen schmettert, der sollte erst mal selbst beweisen, daß er ohne technischen Errungenschaften leben kann. Nur sehr wenige können das. (Ich weiß, es gibt so abgefahrene Typen, die im Wald leben, und alles selbst herstellen, aber das sind nur ganz wenige).[/QUOTE] Warum so aggresiv? Hast Du etwas gegen die Natur und die Menschen die versuchen sie zu achten und zu lieben? Grüße Angelus |
| darkmav | @AngelusNoctis: Wir Menschen unterscheiden uns von Tieren im wesentlichen durch das komplexere Gehirn, und demzufolge durch die Fähigkeit zum einsichtigen, vernunftsorientierten Denken. Dies ist Voraussetzung für die Errichtung von Sozialstaaten usw. Klar, Tiere haben so etwas auch, aber (abgesehen von Primaten vielleicht), sind diese "Staaten" eher instinktgesteuert. Bei den allermeisten Tieren gilt "survival of the fittest", d. h. astreiner Turbokapitalismus, wenn man so will: fressen und gefressen werden, leben und sterben lassen. Ich möchte nicht in so einer "Tierwelt" leben. Ich weiß nicht, ob es eine Tierart oder -gattung gibt, wo behinderte oder irgendwie anders geartete Individuen "durchgefüttert" werden. [quote] Habe ich das behauptet? [/quote] Es kam so rüber. Daß Affen (bzw. die von Dir gepriesenen "Naturvölker") noch keinen Computer erfunden haben, liegt nicht nur direkt an der unzureichenden Kapazität ihres Gehirns, sondern im Fehlen von hochentwickelten sozialen Strukturen, die eine kulturelle Evolution (bis hin zur Industrialisierung) erst möglich werden lassen. [quote] Warum so aggresiv? Hast Du etwas gegen die Natur und die Menschen die versuchen sie zu achten und zu lieben? [/quote] Ich habe was gegen Menschen, die denken, Computer wachsen auf Bäumen bzw. bei Mediamarkt. Mittlerweile haben selbst (oder gerade) die größten Ökos die schicksten Laptops zuhause rumstehen - obwohl diese gerade mal wissen, wo der Anschaltknopf ist. Ich habe nichts gegen Menschen, die im vernünftigen Rahmen mit der Natur zusammenleben möchten. Aber wenn ich zum Beispiel sehe, daß bei uns in Heidelberg keine dritte Neckarbrücke ins Neuenheimer Feld (dem vielbeschworenen "Silicon Valley Deutschlands") gebaut wird, nur weil ein paar Frösche draufgehen könnten, dann wird mir ganz übel. Die Verkehrssituation hier (sowohl für Radfahrer, als auch für Auto- und Bahnfahrer) ist [I]katastrophal[/I]. Ooops... jetzt gerate ich zu weit OT. Jedenfalls brauchen wir moderne Technologien (Kerntechnologie, Gentechnik, Mikro- und Nanotechnik, Halbleiterindustrie usw.) nicht nur, um weiterhin spaßige Beiträge in Foren schreiben zu können, sondern auch, damit der Lebensstandard in Dtl. insgesamt gehalten werden kann. |
| AngelusNoctis | @darkmav Wir Menschen unterscheiden uns, meiner Meinung nach, von den Tieren hauptsächlich dadurch, daß wir uns selbst und unseren Lebensraum zerstören! Kein Tier auch wenn es noch so "unintelligent" erscheint, ist so dumm daß zu tun! [QUOTE]Jedenfalls brauchen wir moderne Technologien (Kerntechnologie, Gentechnik, Mikro- und Nanotechnik, Halbleiterindustrie usw.) nicht nur, um weiterhin spaßige Beiträge in Foren schreiben zu können, sondern auch, damit der Lebensstandard in Dtl. insgesamt gehalten werden kann.[/QUOTE] Diese Denkweise erklärt was Du schreibst - Danke. [QUOTE]Ich habe nichts gegen Menschen, die im vernünftigen Rahmen mit der Natur zusammenleben möchten. Aber wenn ich zum Beispiel sehe, daß bei uns in Heidelberg keine dritte Neckarbrücke ins Neuenheimer Feld (dem vielbeschworenen "Silicon Valley Deutschlands") gebaut wird, nur weil ein paar Frösche draufgehen könnten, dann wird mir ganz übel. Die Verkehrssituation hier (sowohl für Radfahrer, als auch für Auto- und Bahnfahrer) ist katastrophal. Ooops... jetzt gerate ich zu weit OT.[/QUOTE] Wer bestimmt denn den vernünftigen Rahmen? Du etwa? Und zum Glück sind Frösche keine Menschen, sonst würdest Du wohl auf sie auch keine Rücksicht nehmen wollen - oder? Oder doch weil es Menschen sind und keine Frösche? Grüße Angelus |
| Apex | [QUOTE]Desweiteren ist es völlig klar, daß jemand der in einem anderen Land aufgewachsen ist, ohne weiteres keine Sozialleistungen in diesem Land beziehen darf (weil er, bzw. seine Eltern keine Steuern bzw. Sozialabgaben geleistet haben).[/QUOTE] Nach der Logik dürften ehemalige DDR-Bürger auch keine Sozialleistungen erhalten... |
| darkmav | @Apex: Die Wiedervereinigung wird doch irgendwo im GG vorgesehen (weißt Du wahrscheinlich besser als ich)? Sicherlich wurden auch bei "Rußlanddeutschen" u. ä. meiner Meinung etwas arge Ausnahmen gemacht (der Kohl war halt kein guter Wirtschaftspolitiker, sondern ein geschichtsgeiler alter Sack). @AngelusNoctis Wenn sie [i]könnten[/i] würden Tiere ebenso ihre Umwelt zerstören. Uns Menschen wurde mit wachsenden technischen Errungenschaften eben auch ein wachsendes Zerstörungspotential ermöglicht. Das heißt aber noch lange nicht, daß der Mensch prinzipiell schlecht wäre. Als Optimist sehe ich das eher so, daß wir in einer Art Übergangsphase sind. In den hochentwickelten Staaten (Europa, Nordamerika, Fernost) gibt es beispielsweise fast keine Kriege mehr. Irgendwann werden auch die sog. "Entwicklungsländer" soweit sein. Im Umweltschutz sehe ich eine ähnliche (wenn auch zeitlich etwas verzögerte) Tendenz. [quote]Wer bestimmt denn den vernünftigen Rahmen? Du etwa? Und zum Glück sind Frösche keine Menschen, sonst würdest Du wohl auf sie auch keine Rücksicht nehmen wollen - oder? Oder doch weil es Menschen sind und keine Frösche? [/quote] Der vernünftige Rahmen wird durch die Politik bestimmt, d. h. durch die öffentliche Meinungsbildung. Und die [I]Grünen[/I] sind derzeit nicht an den Hebeln der Macht, was sicherlich auch [URL=http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=tfr2006124-1592I]folgendes[/URL] Verhalten erklärt. (Btw. Unter Rot-Grün ist der CO2-Ausstoß angewachsen, wofür die verfehlte Klimaschutzpolitik der Grünen (Kernenergieausstieg) verantwortlich ist). Sorry für das OT, mußte aber sein! Du willst also für die Frösche Grund- und Menschenrechte einführen? Inklusive Wahlrecht? |
| AngelusNoctis | @darkmav Eine Diskussion ist mir leider unmöglich mit Dir, da Du für andere gerne zu denken scheinst - ich lieber aber für mich selber. Aber wenn Du eines Tages sicher weißt und beweisen kannst was und wie Tiere denken, werde ich gerne weiter mit Dir disskutieren :-) Und zudem scheinst Du gerne die Verantwortung an andere abzugeben. Sprich doch mal von Dir nicht immer von anderen, wie den Grünen, den Rot-Grünen usw... Verantwortung fängt im Kleinen an, bei jedem selbst. Sorry |
| Apex | [QUOTE]Die Wiedervereinigung wird doch irgendwo im GG vorgesehen (weißt Du wahrscheinlich besser als ich)?[/QUOTE] Inzwischen nicht mehr, der Artikel 23 regelt jetzt das Verhältnis der BRD zur EU, aber das sagt ja nicht aus, dass man DDRlern Sozialhilfe zahlen muss, immerhin haben sie ja, genau wie ein neu angekommener Migrant, nie in westdeutsche Kassen eingezahlt und deswegen müsste eigentlich "Gleiches Recht für alle" gelten. Eine Ausnahme wäre hier wohl rechtlich nicht wirklich haltbar. Mal abgesehen, dass eine Streichung der Sozialhilfen eine ganz andere Problematik wieder herbeiführen würde, aufgrund der ja das Sozialwesen überhaupt erst eingeführt wurde, und zwar das mögliche Ende des sozialen Friedens...ich glaube nicht, dass ich das riskieren will...dann doch die lieber die paar Kröten solidarisch investieren. |
| darkmav | @Apex: [quote] Inzwischen nicht mehr,[...] [/quote] Aber 1989 schon... Soviel mir bekannt ist, hatte die DDR für die BRD immer eine Art Sonderstatus, auch wenn diese die Souveranität der anderen anerkannte. Wie gesagt: Ich bin nicht firm auf diesem "diplomatischen" Gebiet, und kann dazu auch nicht mehr sagen... [quote] Dieses Magazin rettet mir doch immer wieder den Tag *g* [/quote] Meinst Du die BILD oder die Titanic? ;-) @AngelusNoctis: Wo fängt für Dich Intelligenz an? Beim Bakterium, beim Regenwurm, bei der Maus, beim Affen? Für mich beginnt Intelligenz erst beim Menschen. Und das entspricht - so weit mir bekannt ist - dem allgemeinen Common Sense. Natürlich kommt jetzt wieder die Frage: [I]Was ist Intelligenz?[/I] Doch dazu müßte ich zu weit ausholen. Und klar habe ich meine eigene Meinung. Wieso meinst Du, daß ich für Kernenergie bin, wo doch jeder in meiner unmittelbaren Umgebung (=Akademiker und oft [I]Grünen[/I]-Wähler) dagegen ist... |
| Apex | Die BRD hat die DDR formell nie als Ausland gesehen, das wäre verfassungsrechtlich auch nicht möglich gewesen. Aber das ändert ja die Tatsachen nicht, dass DDR-Bürger nie in westdeutsche Kassen eingezahlt haben. |
| AngelusNoctis | @darkmav Du bringst mich echt zum schmunzeln - dafür schon mal danke. [QUOTE]Und klar habe ich meine eigene Meinung. Wieso meinst Du, daß ich für Kernenergie bin, wo doch jeder in meiner unmittelbaren Umgebung (=Akademiker und oft Grünen-Wähler) dagegen ist...[/QUOTE] Wo habe ich geschrieben daß Du für Kernernergie bist? [QUOTE]Wo fängt für Dich Intelligenz an? Beim Bakterium, beim Regenwurm, bei der Maus, beim Affen? Für mich beginnt Intelligenz erst beim Menschen. Und das entspricht - so weit mir bekannt ist - dem allgemeinen Common Sense. Natürlich kommt jetzt wieder die Frage: Was ist Intelligenz? Doch dazu müßte ich zu weit ausholen.[/QUOTE] Schön daß Du Dich als Krone der Schöpfung ansiehst und den Tieren Intelligenz absprichst. Und wie ich oben schon sagte, sprichst Du immer für andere? Common Sense....wen interessiert daß denn? Hast Du keine eigene Meinung? Und was genau ist denn dieser Common Sense und was genau sagt der denn aus? Und daß ausholen kannst Du Dir und mir ersparen, Du könntest mich kaum überzeugen *lächel....* |
| gunslinger | Also, auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen: Ich bin nicht für weiteren Zuzug von Ausländern. Deutschland ist (noch ) kein typisches Einwanderungsland wie USA, Kanada, Australien.Ich finde Multikulti ganz allgemein auch nicht sehr erstrebenswert. Ich finde, man darf als Staat auch ruhig seine eigene Identität haben und behalten, siehe Frankreich. Außerdem besteht bei vielen Vielvölkerstaaten die Gefahr von Bürgerkrieg und Rassenunruhen, siehe USA, Jugoslawien. versch. Staaten in Afrika. Nun gut. wenn aber jemand innerhalb der EU umsiedeln möchte meine ich, sollte das problemlos möglich sein. hier sind ja auch die kulturellen Unterschiede nicht so groß. Gruß, gunslinger |
| Apex | [QUOTE]Deutschland ist (noch ) kein typisches Einwanderungsland[/QUOTE] Stimmt nicht, Deutschland war schon immer ein Einwanderungsland, eigentlich ist es der Urtyp des Einwanderungslandes. Man muss sich einfach mal die Nachnamen von vielen Deutschen ansehen, dann bekommt man schon eine ungefähre Ahnung davon, dass viele die heute Deutsch sind eigentlich französische, slawische, italienische oder skandinavische Vorfahren haben. Deutschland hat schon immer die Auswanderer anderer Länder aufgenommen, man nehme nur die Slawen im Ruhrpott oder die vertriebenen Hugenotten in Preußen. |
| Tiberon | Hier ist Platz für jeden. Erst recht, wenn er aus Afghanistan oder Irak oder Ruanda oder oder oder ... kommt. Was wirklich fehlt, ist eine vernünftige Integrationspolitik. Wenn jemand kein Deutsch spricht, läßt sich da schön drüber schimpfen, allerdings darf dann nicht unerwähnt bleiben, daß es schlicht zu wenige Sprachkurse gibt. Sehe ich dann noch, das die Asylanten häufig irgendwo weit ab vom Schuß mitten im Wald untergebracht werden oder eine ganze Straße plötzlich "russisch ist", drängt sich bei mir der Verdacht auf, daß die, die ständig von Integration schwatzen, diese garnicht wollen (Asylanten wie Integration). Und noch eine Idee kam mir während Der WM - man muß Leuten, die sich integrieren sollen auch etwas geben, wo sie sich integrieren können. Wie soll man sich in eine Gesellschaft einfügen, die zu allem ja und Amen sagt? Bei der WM fiel es jedem Pizzabäcker auf einmal leicht, Schwarz-Rot-Gold zu schwenken, weil 'unsere' Jungs gut gespielt haben. Ich weiß, daß es besonders hier Vielen schwer fällt, dieses "Uns" zu verstehen oder sie dieses Konzept einfach ablehnen, ich denke aber das dieses "Uns" für Integration notwendig ist. |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i] Hier ist Platz für jeden. Erst recht, wenn er aus Afghanistan oder Irak oder Ruanda oder oder oder ... kommt. [/QUOTE] Schöne Worte, die man in den allermeisten Internetforen auch beruhigt schreiben kann, ohne auf nennenswerte Widerworte zu stoßen. Nur haben sie leider absolut nichts mit der Realität zu tun. Dieser Satz, in die Praxis umgesetzt, würde Deutschland über kurz oder lang wirtschaftlich und gesellschaftlich zugrunde richten und wir hätten hier genau die Verhältnisse, vor denen die Zuwanderer ursprünglich geflüchtet sind. Klingt hart und herzlos, will keiner hören ( auch wenn es definitiv so sein wird ), kann ich verstehen... |
| Apex | Dem spricht aber entgegen, dass die Zuwanderungszahlen seit Jahren rückläufig sind oder? |
| ange gardien | Ja und? Hat das etwas mit dem zu tun was ich in meinem letzten Beitrag geschrieben habe? |
| Apex | Ich finde schon, um dieses Land wirtschaftlich zugrunde zu richten, müssten jede Menge Leute herkommen, was ja nicht so ist. |
| Tiberon | Genau das ist es aber. Überall wird geheult von wegen zu viele und nehmen Arbeitsplätze weg und was auch immer, daß aber kaum noch überhaupt jemand rein kommt, vergißt man. Das verdrängt man so gut, daß man das "Feindbild Ausländer" inzwischen um die Deutschen mit sogenannten Migrationshintergrund erweitert. Und anstatt wirklich einen Betrag zur Integration zu leisten, gibt man lieber Geld aus um den Spaniern Kriegsschiffe zu kaufen, die dann gegen überfüllte Ruderboote antreten können. |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Ich finde schon, um dieses Land wirtschaftlich zugrunde zu richten, müssten jede Menge Leute herkommen, was ja nicht so ist. [/B][/QUOTE] Ich bezog mich auf den Satz [QUOTE]hier ist Platz für jeden[/QUOTE] und die Konsequenzen die daraus resultieren [B]würden[/B], wenn dies zu unserer Realpolitik werden würde - nicht auf den gegenwärtigen ist-Zustand. Einfach nochmal in Ruhe durchlesen was ich geschrieben habe. |
| AngelusNoctis | @all Habt ihr schon mal darüber nachgedacht daß nicht "nur" Ausländer, sondern jeder - Du und ich - unser Land mit unserer Einstellung und unserem Konsumverhalten zugrunde richten? Ich nehme mich davon auch nicht in allen Breichen aus.... Es ist leicht, hier wie auch in anderen Bereichen, die Verantwortung abzugeben an andere - so gelesen in diesem Fall - an die Ausländer... Wer so denkt spielt unserem Staat und dessen Interessen genau in die Hände. So kann er immer fein alles was er politisch für unser Land schädlich abwickelt auf Randgruppen abschieben. Mal sind's Ausländer, mal Satanisten, mal Grufties, mal Skins... Früher gab's dann noch Terroristen ala Baader Meinhoff. Immer schön für Feindbilder sorgen an denen das Volk seinen Zorn auslassen kann... Grüße Angelus |
| Icy | Es ist doch klar, das jeder Stärken und Schwächen hat. Jeder sollte bei sich anfangen, ich schmeiße zum Beispiel schon mal kein Müll auf dem Boden. Nun zu den Ausländer (das ist ja das Thema): Aber es ändert trotzdem nichts dran, das ich kriminelle Leute (die mehr machen als ne Tüte Gummibärchen klauen) unter den Ausländern* einfach nicht hier in Deutschland haben will. Wer zu Gast ist, hat sich gefälligst auch wie ein Gast zu benehmen. Wenn ich eingeladen bin, dann verhalte ich mich auch entsprechend. Wenn ich wo neu bin, dann ebenfalls. Ich habe nichts dagegen, wenn ausländische Bürger hier einwandern, ja, jeder soll eine Chance bekommen und sie sollen unter für brave Leute leicht zu erfüllenden Voraussetzungen** sogar sehr billig den deuschen Pass bekommen können. Ich weiß, es gibt viel mehr Dinge zu ändern und das ist nicht die ultimative Lösung, aber es ist ein kleiner Teil. [SIZE=1]* Ausländer = jemand, der kein deutschen Pass hat[/SIZE] [SIZE=1]** z.B. keine Straftaten der Wertigkeit X innerhalb Y Jahren, da will ich mich jetzt nicht genau festlegen[/SIZE] |