| Valnar | Da haben wir dieses Jahr ja wirklich viel zu feiern, gell? Denn vor ziemlich genau 50 Jahren waren die ersten Frauen politisch aktiv und mussten viele Jahre lang wirklich kämpfen, von den Männern anerkannt zu werden. Aus der 68'er Bewegung schließlich bahnte sich die erste allgemeine Revolution an. Frauen hatten nunmal ihre Rolle als Hausfrau & Mutter satt. Hatten es satt, dass Männer ständig das sagen hatten. Und hatten es satt, dass es immernoch verboten war ein Kind abzutreiben. Somit geschah es das in den Folgejahren die Emanzipation immer mehr ihren Lauf nahm. Doch stellt Euch vor. Vor 30 Jahren gab es immernoch ein Gesetz, welches den Männern erlaubte über die Arbeitsverhältnisse ihrer Ehefrauen zu entscheiden. D.h.: wenn der Mann es nicht wollte, dass seine Frau arbeitet - konnte er einfach zu der Arbeitsstelle gehen und dort im Namen der Frau kündigen. Das gab für Alice Schwarzer, lange Jahre politische Journalistin und u.a. Korrespodentin in Frankreich, den Ausschlag mit 250.000 DM Startkapital die EMMA zu gründen. Dabei verstand sich die EMMA nie nur als Zeitschrift der Emanzipation, sondern auch als Zeitschrift wo gesellschaftliche und politische Tabus angesprochen und aufgezeigt wurden, so z.B.: Kindervergewaltigung, Rufmorde im Islam, usw. Die Emma hat u.a. auch dafür gekämpft, dass Frauen und Männer endlich gleichgestellt werden. Und heute? 30 Jahre danach? Ist die Emanzipation abgeschlossen? Ich denke nein! Denn solange es in den Medien immernoch dieses Frauenbild ("Du musst soundso aussehen"; "Nur wer Sex hat, ist was wert"; etc.) gibt, ist die Arbeit noch lange nicht abgeschlossen. Solange es immernoch Männer gibt, die denken eine Frau gehört an den Herd und ins Bett - solange sollten Frauen den Kampf um Ihre Würde nicht als beendet ansehen. Es gibt wahrlich viel zu tun, auch wenn die Medien einen was anderes weiß machen wollen. - Ganztagskindergärten: Seien wir doch mal ehrlich. Würden Männer gesellschaftlich die Verantwortung für Kinder haben, würde es sowas wohl schon längst geben. So gibt es diese zwar, aber nur für die, die es sich leisten können. - Frauen und Arbeit: Auch heute ist es leider immer noch so, dass Frauen immer noch schlechtere Chancen auf den Arbeitsmarkt haben, besonders wenn Kinder dabei sind. Hier gibt es noch verdammt viel zu tun - doch leider macht die Regierung die Politik für ein völlig veraltetes Familienbild! - Das Selbstbewusstsein der Frauen: Und jetzt kommen wir zum gravierendsten. Vorallem junge Frauen nehmen es als selbstverständlich hin, was man in den 70ern und 80ern erkämpft hat - ohne daran zu denken das Fortschritt auch wieder Rückgängig gemacht werden kann (was die Medien ja derzeit sehr stark versuchen!). Es geht sogar so weit, dass viele das Wort "Emanze" als Schimpfwort auffassen. Junge Frauen passen sich der gesellschaftlichen Norm an, geben sich so wie man es von ihnen erwartet - kurz gesagt: Frau macht sich wieder zur Marionette des männlichen Geschlechts. Und das muss doch nicht sein, oder? Man muss nicht wie eine Barbie Puppe ausschauen um was zu bewirken. Genausowenig muss man sich eine Norm für Frauen anpassen um akzeptiert und geliebt zu werden!!! Anhand von den 3 Beispielen sehen wir, dass es noch verdammt viel zu tun gibt. Das der Prozess der Emanzipation eben noch lange nicht abgeschlossen ist (und es nie sein wird; denn dies ist etwas was sich jede immerwieder Generation neu erämpfen muss). Und seien wir ehrlich, jetzt kommt sicher wieder von irgendwem der Satz "Das die Schwarzer so eine Emanze ist, ist nicht verwunderlich - so wie die aussieht" Schon allein solche Aussagen zeugen von der Primitivität mancher Männer. Denn es ist wahrlich einfach mit dem Aussehen zu kontern, wenn einem der Inhalt als zu intellektuell erscheint... In diesem Sinne eine vom Herzen kommende Gratulation an 50 Jahre Frauenbewegung und 30 Jahre Emma! Valnar (selbst männlicher Emma-Abonnent) |
| AsheCorven | Mal ehrlich, die emanzipierte frau wird doch das Magazin Emma belächeln. Ich weis noch als Alice Schwarzer vor Jahren eine Website bekam. Der Text auf dieser Seite war mit ungefähr dme titel überschrieben "Die Emanzipierte Frau entdeckt das Internet" Leider kam es so rüber als würde heute einer mit dem Schiff in die USA sageln und dann berichten das er einen neuen kontinent entdeckt hat - schade das schon andere vorher da waren nicht? Ich habe mal mit einer Emma aktivisten diskutiert und musste mir anhören das unser Schachclub eine Frauenfeindliche einrichtung sei da unsere Trainingsabende Freitags stattfinden und keine Frau da Zeit hätte und man müsste das Mittags um 14 oder 15 uhr machen. die hand voll Punkte welche du aufzählst kann ich teilweise nicht nachvollziehen z.B. das mit dne ganztagskindergärten ist reine spekulation von dir sonst nix im gegenteil gibt es immer mehr männer die auch erziehungsurlaub nehmen bzw. die frau arbeiten geht und männer zuhause bleiben beim nachwuchs. Das mit arbeit mag ich dir in teilen recht geben wobei sich das vorallem in den technologischen berufen sehr ändert derzeit. Übrigens, heute haben wir sehr selbstbewusste frauen. Ich denke das mangelnde Selbstbewusstsein wird mehr von solchen Magazinen wie Emma eingeredet um sich seinen Leserstamm zu erhalten und eine Berechtigung zu sichern. Das Thema mit dem äusseren ist dann doch wohl mehr und mehr zu einer Qual der Männer geworden - ich kenne immer mehr Jungs die sich die Nägel feilen lassen ins Sonnenstudio gehen usw. abendliche grüsse Ashe PS: Liebe Emma-Leserinnen, werdet endlich mal selbstbewusst. PPS: Emanzipation ist keine Männerdiskriminierung und nochmal PPPS *g* Die Website unserer Alice Schwarzer wurde von einem Unternehmen gemacht welches aus zwei MÄNNERN besteht. wie peinlich - will Frau schwarzer damit zeigen das die Emanzipierte Frau erst noch lernen muss websites zu erstellen? Da könnte ich ihr weiterhelfen - kenne einige mädels die das sehr gut können ;-) |
| Valnar | Sag mal, Du schreibst ja einen Schwachsinn daher, dass ist echt net mehr feierlich. 1. Seit wann wird Emanzipation immer damit gleichgestellt den Mann als Feindbild zu haben? Das ist Schwachsinn³. Alice Schwarzer hatte sich in den 70er und 80er ja auch nur mit den Männern angelegt, die eben der cheauvinistischen Meinung waren, dass Frauen in die Küche gehören. Das heißt aber NICHT, dass Männer allgemein als "scheiße" oder so betitelt werden. 2. Das mit den Ganztagskindergärten ist KEINE Spekulation. Wie gesagt, solche Einrichtungen gibt es. Doch sind diese privat und osten ne ganze stange Geld. Genauso wie Ganztagsschulen. Und jemand, die jetzt nicht super Reich ist kann sich sowas nicht leisten. Und somit wird es sehr schwer Arbeit zu finden. Solche Sachen sollte staatlich finanziert werden. Und ich denke schon, dass es sich dafür lohnt zu kämpfen! 3. Das mangelnde Selbstbewusstsein wird NICHT von der EMMA eingeredet (übrigens: die EMMA ist das EINZIGSTE Magazin dieser Art!). Du brauchst doch nur mal Deine Augen zu öffnen. Wieviele sich der gesellschaftlichen Schönheitsnorm anpassen. Wieviele sich operieren lassen - nur um einen Busen in "richtiger Größe" zu bekommen. Und DAS ist sehr wohl ein Zeichen von mangelnden Selbstbewusstsein. Frauen die selbstbewusst sind haben dies nämlich nicht nötig. Diese sagen: "nimm mich so wie ich bin - oder lass es. Doch hör auf dich auf das primitive Niveau herabzustellen und mich über mein Aussehen zu beurteilen" Und solch eine Einstellung findet man leider immer weniger! |
| AsheCorven | Schade das du einige meiner Punkte einfach bei Seite legst ... zu 1: Ich bin ein Mann und ja, ich wurde oft genug von Frauen angegriffen weil ich ein Mann bin (verbale Attacken) Das Ziel der Emanzipation ist eine gleichberechtigung von Mann und Frau - das scheint in den Köpfen mancher Frauen anders auszusehen. Zu 2: Glaubst du die Männer sitzen heimlich zusammen und verabreden sich wie sie Frauen ärgern können? Sicher nicht. Wie du richtig angedeutet hast sind ganztagskindergärten ein Thema der Finanzierung. wo soll die Knete her kommen? Wenn man eine Familie gründet muss man eben damit Rechnen das ein Elternteil nicht mehr am Berufsleben teilnehmen kann und wie ich shcon vorher bemerkte werden das immer mehr Männer welche eine auszeit nehmen, Oft wird es Geldmässig einfach Eng aber das hat sicher nichts damit zu tun das man Frauen benachteiligen will. Zu 3: sie lesen Emma da sie ein mangelndes Selbstbewusstsein haben und sich an was klammern wollen. Ich kenne aus meinem Berufsleben eine menge Powerfrauen die dieses Magazin belächeln. Die moderne Emanzipierte Frau braucht solch ein Magazin nicht da sie ihren weg kennt den sie gehen will und gehen wird. Das Thema mit schönheitsnorm (hatte ich glaub angerissen) betrifft nicht nur die frauenwelt sondern es ist ein allgemeines Gesellschaftliches Problem und glaub mir Männer stehen da genauso unter Druck wie ihr Frauen. [QUOTE][i]Original geschrieben von Valnar [/i] [B]Sag mal, Du schreibst ja einen Schwachsinn daher, dass ist echt net mehr feierlich. 1. Seit wann wird Emanzipation immer damit gleichgestellt den Mann als Feindbild zu haben? Das ist Schwachsinn³. Alice Schwarzer hatte sich in den 70er und 80er ja auch nur mit den Männern angelegt, die eben der cheauvinistischen Meinung waren, dass Frauen in die Küche gehören. Das heißt aber NICHT, dass Männer allgemein als "scheiße" oder so betitelt werden. 2. Das mit den Ganztagskindergärten ist KEINE Spekulation. Wie gesagt, solche Einrichtungen gibt es. Doch sind diese privat und osten ne ganze stange Geld. Genauso wie Ganztagsschulen. Und jemand, die jetzt nicht super Reich ist kann sich sowas nicht leisten. Und somit wird es sehr schwer Arbeit zu finden. Solche Sachen sollte staatlich finanziert werden. Und ich denke schon, dass es sich dafür lohnt zu kämpfen! 3. Das mangelnde Selbstbewusstsein wird NICHT von der EMMA eingeredet (übrigens: die EMMA ist das EINZIGSTE Magazin dieser Art!). Du brauchst doch nur mal Deine Augen zu öffnen. Wieviele sich der gesellschaftlichen Schönheitsnorm anpassen. Wieviele sich operieren lassen - nur um einen Busen in "richtiger Größe" zu bekommen. Und DAS ist sehr wohl ein Zeichen von mangelnden Selbstbewusstsein. Frauen die selbstbewusst sind haben dies nämlich nicht nötig. Diese sagen: "nimm mich so wie ich bin - oder lass es. Doch hör auf dich auf das primitive Niveau herabzustellen und mich über mein Aussehen zu beurteilen" Und solch eine Einstellung findet man leider immer weniger! [/B][/QUOTE] |
| AsheCorven | Achso, noch was zu dne Kindertagesstätten - es wäre mal eine gute Idee wenn Eltern wieder anfangen sich mehr um den Nachwuchs zu kümmern. Ich selbst hätte kein Problem damit zuhause zu bleiben - falls die Finanzierung im Griff ist. |
| Valnar | [QUOTE][i]Original geschrieben von AsheCorven [/i] [B]Schade das du einige meiner Punkte einfach bei Seite legst ... zu 1: Ich bin ein Mann und ja, ich wurde oft genug von Frauen angegriffen weil ich ein Mann bin (verbale Attacken) Das Ziel der Emanzipation ist eine gleichberechtigung von Mann und Frau - das scheint in den Köpfen mancher Frauen anders auszusehen. [/B][/QUOTE] Dann ist das DEINE Erfahrung. Mehr aber auch nicht. Ich kann da das Gegenteil berichten. Ich denke mal, die die dich verbal attackierten weil Du ein Mann bist sind keine Emanzen. Denn Du sagt es ja: Gleichberechtigung. Es gibt ja auch solche Männerhasserinnen - und diese sind mit Sicherheit keine Emanzen. [QUOTE][i]Original geschrieben von AsheCorven [/i] [B]Zu 2: Glaubst du die Männer sitzen heimlich zusammen und verabreden sich wie sie Frauen ärgern können? Sicher nicht. Wie du richtig angedeutet hast sind ganztagskindergärten ein Thema der Finanzierung. wo soll die Knete her kommen? Wenn man eine Familie gründet muss man eben damit Rechnen das ein Elternteil nicht mehr am Berufsleben teilnehmen kann und wie ich shcon vorher bemerkte werden das immer mehr Männer welche eine auszeit nehmen, Oft wird es Geldmässig einfach Eng aber das hat sicher nichts damit zu tun das man Frauen benachteiligen will. [/B][/QUOTE] Wenn man sich das Verhalten mancher Männer anschaut, könnte man auf die Idee kommen. Wo die Knete für Ganztagsschulen etc. herkommen soll? Vielleicht sollte der Staat endlich mal aufhören sich international als großer Wohltäter aufzuspielen? Vielleicht sollte man mal aufhören mit anderen Ländern Krieg zu spielen? Was mich jetzt an Deiner Argumentation stört: Es gibt auch ALLEINERZIEHENDE Mütter!!! Und da wäre es definitiv richtig, würde es Ganztagschschulen für alle geben! [QUOTE][i]Original geschrieben von AsheCorven [/i] [B]Zu 3: Ich sagte nicht das Emma Leserinnen durch das Magazin ein mangelndes Selbstbewusstsein eingeredet bekommen sondern sie lesen Emma da sie ein mangelndes Selbstbewusstsein haben und sich an was klammern wollen. Ich kenne aus meinem Berufsleben eine menge Powerfrauen die dieses Magazin belächeln. Die moderne Emanzipierte Frau braucht solch ein Magazin nicht da sie ihren weg kennt den sie gehen will und gehen wird. Das Thema mit schönheitsnorm (hatte ich glaub angerissen) betrifft nicht nur die frauenwelt sondern es ist ein allgemeines Gesellschaftliches Problem und glaub mir Männer stehen da genauso unter Druck wie ihr Frauen. [/B][/QUOTE] Ähm, die EMMA ist in erster Linie politisches und gesellschaftliches Magazin. Nicht umsonst heißt sie ja auch "Das Magazin von Feministinnen für Menschen". Und es ist völlig an der Realität vorbeigezogen, dass die EMMA nur Frauen lesen die kein Selbstbewusstsein hätten und sich daran klammern was drin steht. Denn: würdest DU den Inhalt kennen, wüsstest Du das es da doch recht wenig gibt woran man sich klammern kann. Wie gesagt, die EMMA ist mehr ein politisches und gesellschaftliches Magazin, nur eben aus der weiblichen Sicht. Vielleicht sollten sich auch diese Powerfrauen mal mit den Inhalt auseiandersetzen? |
| Apex | [QUOTE]Wo die Knete für Ganztagsschulen etc. herkommen soll? Vielleicht sollte der Staat endlich mal aufhören sich international als großer Wohltäter aufzuspielen? Vielleicht sollte man mal aufhören mit anderen Ländern Krieg zu spielen?[/QUOTE] Nicht nötig, die Engländer sind da zum Beispiel auch immer mit dabei und die schaffen die Ganztagsschule auch ohne Probleme...nur das Essen sollte bei uns dann bitte ausgewogener sein... Ansonsten, scheint mir hier der Ton etwas gereizt...trinken wir doch alle einen schönen Tee und reden bei Hirseplätzchen weiter ja? |
| AsheCorven | Nun dann darf ich daraus das resultat ziehen, das deine erfahrungen und behauptungen und meine erfahrugnen und behauptungen aufeinandertreffen. Nun gut ist ja alles ok. Das Argument mit Kindertagesstätten hast du gerade selbst entkräftigt indem du es zu einem International politischen Problem gemacht hast und als Problem der mangelnden emanzipation deklassiert hast. wo der staat welches geld wann und wie hinsteckt wäre wohl ein zu grosses thema um das jetzt hier anzuschneiden und ich möchte mich aus jeder politischen diskussion in der öffentlichkeit raushalten da es für alle nicht wirklich gut wäre. Es gibt auch blaue Autos es gibt auch Grosse Bäume und es soll auch Pferde geben die Ko**** können. Natürlich gibt es auch alleinerziehende Männer und wie oft gibt es auch männer die gerne das sorgerecht hätten. Du stellst es nun so hin als hätten sich bei allen alleinerziehenden Müttern die Männer verzogen und dann die Frauen ausgelacht weil du nun ein Kind am Hals haben. Auch das ist für mich kein Problem der emanzipation sondern wie oben beschrieben ein Problem der Politik. Dann will ich nochmal unterstreichen das die Eltern sich wohl wieder mehr um dne Nachwuchs kümmern sollten. Wenn ich dich lese hat es auf mich den Eindruck als wäre die Arme Frau damit gestraft ein Kind bekommen zu haben - hey, ich schau auf dne Kalender und sehe das Jahr 2007 und es soll eine Menge verhütungsmittel heute geben - nur mal am rande erwähnt. Soo, ich muss aber jetz noch den England Deal heute nacht vorbereiten schluss hier mit dem geplänkel. Übrigens Apex, ich bin nicht wirklich gereizt kann nur die argumentation nicht verstehen ;-) aber nun gut ich weis das ich lange nicht mehr verstanden werde aber thats life ... *g* ich kann eure welt nicht retten. ... noch eine kleine Sache zu England - das Gesundheitssystem möchte ich nicht haben ;-) Greetings Ashe [QUOTE][i]Original geschrieben von Valnar [/i] [B]Dann ist das DEINE Erfahrung. Mehr aber auch nicht. Ich kann da das Gegenteil berichten. Ich denke mal, die die dich verbal attackierten weil Du ein Mann bist sind keine Emanzen. Denn Du sagt es ja: Gleichberechtigung. Es gibt ja auch solche Männerhasserinnen - und diese sind mit Sicherheit keine Emanzen. Wenn man sich das Verhalten mancher Männer anschaut, könnte man auf die Idee kommen. Wo die Knete für Ganztagsschulen etc. herkommen soll? Vielleicht sollte der Staat endlich mal aufhören sich international als großer Wohltäter aufzuspielen? Vielleicht sollte man mal aufhören mit anderen Ländern Krieg zu spielen? Was mich jetzt an Deiner Argumentation stört: Es gibt auch ALLEINERZIEHENDE Mütter!!! Und da wäre es definitiv richtig, würde es Ganztagschschulen für alle geben! Ähm, die EMMA ist in erster Linie politisches und gesellschaftliches Magazin. Nicht umsonst heißt sie ja auch "Das Magazin von Feministinnen für Menschen". Und es ist völlig an der Realität vorbeigezogen, dass die EMMA nur Frauen lesen die kein Selbstbewusstsein hätten und sich daran klammern was drin steht. Denn: würdest DU den Inhalt kennen, wüsstest Du das es da doch recht wenig gibt woran man sich klammern kann. Wie gesagt, die EMMA ist mehr ein politisches und gesellschaftliches Magazin, nur eben aus der weiblichen Sicht. Vielleicht sollten sich auch diese Powerfrauen mal mit den Inhalt auseiandersetzen? [/B][/QUOTE] |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von AsheCorven [/i] Zu 3: sie lesen Emma da sie ein mangelndes Selbstbewusstsein haben und sich an was klammern wollen. Ich kenne aus meinem Berufsleben eine menge Powerfrauen die dieses Magazin belächeln. Die moderne Emanzipierte Frau braucht solch ein Magazin nicht da sie ihren weg kennt den sie gehen will und gehen wird. [/QUOTE]Die meisten "Powerfrauen", die ich kenne, sind gerade diejenigen, die ihr Selbst am meisten verleugnen. Von wegen [b]Selbst[/b]bewusstsein ... |
| Apex | [QUOTE]noch eine kleine Sache zu England - das Gesundheitssystem möchte ich nicht haben ;-) [/QUOTE] Puuuuaaaah nee, um Gottes Willen...lieber dumme, aber gesunde Kinder ;) Nee, wenn dann wäre die Ganztagsschule eh Ländersache, mitsamt Finanzierung. Von daher würde es gar nichts nutzen, wenn wir bei Bundeswehr oder Entwicklungshilfe sparen würden, das Geld muss ja aus den Länderhaushalten kommen. Ich persönlich war auf einer Schule mit einem Nachmittagsangebot dreimal die Woche, dass soll jetzt erstmal ausgebaut werden wie ich in der Zeitung gelesen habe. Find ich gut, das Nachmittagsprogramm (AGs, Hausaufgabenbetreuung, Sportprogramme, Nachhilfeunterricht) war immer gut besucht (das übrigens freiwillig). |
| Kampfsau | [QUOTE]Und heute? 30 Jahre danach? Ist die Emanzipation abgeschlossen? Ich denke nein! Denn solange es in den Medien immernoch dieses Frauenbild ("Du musst soundso aussehen"; "Nur wer Sex hat, ist was wert"; etc.) gibt, ist die Arbeit noch lange nicht abgeschlossen. Solange es immernoch Männer gibt, die denken eine Frau gehört an den Herd und ins Bett - solange sollten Frauen den Kampf um Ihre Würde nicht als beendet ansehen. Es gibt wahrlich viel zu tun, auch wenn die Medien einen was anderes weiß machen wollen.[/QUOTE] Die Frauen sollten sich gar nicht so beeinflussen lassen von dem Medienbild.Ich meine wir Männer wollen doch gar keine langweilige Hausfrau, die nichts in der Birne hat oder die absolut abgemagert ist und das Leben nicht geniest,weil Sie es in den Medien so sieht. [QUOTE]- Frauen und Arbeit: Auch heute ist es leider immer noch so, dass Frauen immer noch schlechtere Chancen auf den Arbeitsmarkt haben, besonders wenn Kinder dabei sind. Hier gibt es noch verdammt viel zu tun - doch leider macht die Regierung die Politik für ein völlig veraltetes Familienbild![/QUOTE] Ich denke der Mensch ist hier generell im Hintertreffen. Es wird meistens keine Rücksicht auf Familie,Freunde und Partnerschaft genommen. Ein Arbeitgeber will nunmal nur Geld verdienen.Darum erwartet er oft Zuverlässigkeit,Reisebereitschaft und die Bereitschaft zur Mehrarbeit. Für ihn ist es unwirtschaftlich,wenn er auf den Arbeitnehmer rücksicht nehmen muss.Wenn der sich z.B. um sein Kind kümmern muss und mal früher Feierabend hat oder sich keine Überstunden leisten kann,weil er sich um die Kinder kümmern muss. In dieser Hinsicht wäre es nunmal praktisch,wenn es mehr Babysitter oder Kinderkrippen geben würde. Es ist natürlich auch schade wenn man seine Kinder deswegen seltener sieht aber das muss man nunmal in Kauf nehmen. Und wenn man wirklich gleichberechtigt wäre, dann wird der Mann seine Arbeit auch nicht so einfach aufgeben. Ich meine viele Frauen stört es, dass Sie für den Beruf bei den Kindern kürzer treten müssen aber einen Hausmann der sich um die Kinder kümmert,kocht und staubsaugt, dass finden Sie dann auch nicht unbedingt so anziehend, wie z.B. einen erfolgreichen geschäftsmann.Außerdem kosten Kinder Geld und da müssen nunmal beide Arbeiten und arbeiten heißt nunmal Zeit dafür aufwenden.Und Kinder haben,heißt auch für diese Zeit aufwenden.Das streitet sich und man muss das nunmal oft erst sehr gut durchplanen. Und der Mann verdient in den meisten Beziehungen auch mehr.Die meisten Frauen würden doch niemals einen Mann wählen, der schlechter als Sie gebildet ist. Viel eher würde z.B. eine Krankenschwester einen Arzt heiraten als dass ein Krankenpfleger eine Ärtztin abbekommt. Ich meine ich würde das als Mann auch nicht so schlecht finden,wenn ich eine reiche Frau habe, die viel arbeitet und ich kümmere mich um die Kinder und gehe meiner einfacheren Tätigkeit nach. Bei manchen Frauen ist das sicher egal aber instinktiv sucht man sich doch eher gesellschaftlich erfolgreiche Männer, die den Nachwuchs ordentlich versorgen können. [QUOTE]Vorallem junge Frauen nehmen es als selbstverständlich hin, was man in den 70ern und 80ern erkämpft hat - ohne daran zu denken das Fortschritt auch wieder Rückgängig gemacht werden kann (was die Medien ja derzeit sehr stark versuchen!). Es geht sogar so weit, dass viele das Wort "Emanze" als Schimpfwort auffassen. Junge Frauen passen sich der gesellschaftlichen Norm an, geben sich so wie man es von ihnen erwartet - kurz gesagt: Frau macht sich wieder zur Marionette des männlichen Geschlechts. Und das muss doch nicht sein, oder?[/QUOTE] Ich verstehe das nicht, die Männer jammern auch nicht rum,in den Berreichen in denen sie benachteiligt sind.Nur weil eine Frau den Männern nicht immer vorwirft, man selber als Mann würde Sie unterdrücken, ist Sie noch lange keine Marionette des männlichen Geschlechts. [QUOTE]Man muss nicht wie eine Barbie Puppe ausschauen um was zu bewirken. Genausowenig muss man sich eine Norm für Frauen anpassen um akzeptiert und geliebt zu werden!!![/QUOTE] Man,was soll ich da als Mann denn machen?Die Frauen sind nie mit sich zufrieden, solange irgendwo noch eine Frau in der Nähe ist, die ansatzweise gut aussieht. Wenn eine schöne Frau im Raum ist und ein schöner Mann,dann guckt sich auch die Heterofrau eigentlich fast nur die Frau an. Mich nervt das doch aus,wenn ich sage, du bist schön wie du bist,stellt man mich als Lügner da.Oder man hört mir nicht zu, wenn ich sage kein Mensch braucht 2 Kilogramm Schminke auf dem Gesicht. Es liegt in der Natur der meisten Frauen,sich schön machen zu wollen, wenn es nicht für die Männer ist, dann ist es für Sie selber oder um im Vergleich zu anderen Frauen besser dazustehen. Ich weiß auch gar nicht,was dagegen spricht,Männer betreiben doch auch Körperpflege.Schwitzen Stunden im Fitnessstudio, zupfen sich die Augenbrauen, rasieren sich aufwendig, kaufen sich vielleicht auch edle Kleidung, garnieren sich mit edlen Düften.Um attraktiv zu wirken und um etwas auszustrahlen. Im Prinzip ist das Balzverhalten.Männer wetteifern mit anderen Männern und versuchen sich auszustechen, was manchmal schon albern wird.Frauen keifern sich auch gegenseitig an. [QUOTE]Schon allein solche Aussagen zeugen von der Primitivität mancher Männer. Denn es ist wahrlich einfach mit dem Aussehen zu kontern, wenn einem der Inhalt als zu intellektuell erscheint...[/QUOTE] Ach, an dem Inhalt, mich stört nicht, dass Schwarzer eher weniger attraktiv ist.Damit mir eine Frau symphatisch ist, muss Sie nicht gut aussehen.Ich glaube Sie hat sich selber aber auch etwas beruhigt. Mich stört eher, dass der Mann immer als Täter dagestellt wird. Es geht in der Emma doch immer um männliche Gewalt, am meisten den Frauen gegenüber. [QUOTE]Es gibt ja auch solche Männerhasserinnen - und diese sind mit Sicherheit keine Emanzen.[/QUOTE] Nein,echt nicht, was sind die dann.Die hassen die Männer doch,weil sie sich unterdrückt fühlen und denken mit ihrem Hass,ihre Position, die sie als schlechter sehen, aufbessern zu können. Was haben wir denn heute, ein Großteil der Lehrkörper an Grundschulen sind Frauen.In den wichtigsten Jahren wo man die unabdingbare Grundlage für alles darauf Folgende legt. Es gibt wenige Grundschullehrer.Und ich persönlich würde auch sagen, die Angst davor, z.B. als pädophil angesehen zu werden ist gar nicht fern. Und was sich Männer in Erziehungsberufen oft von den anderen Frauen anhören müssen, das ist nicht nur Begeisterung, dass auch mal ein Mann einen solchen Beruf ergreift. Die Noten von Jungen sind meist schlechter, das Jungenverhalten, dass meist rauer und wilder ist, wird nicht gerne gesehen. Mädchen sind meist braver,halten sich eher an die Regeln, benehmen sich, sind fleißiger und halt auch nicht dümmer als Jungen. Die Jungs brauchen echt mal eine männliche Identifikationsfigur die sich um sie kümmert und besser versteht.Frauen kommen einfach nicht an die dran, die verstehen ihr Wesen nicht, genausowenig wie ein Mann jemals eine Frau verstehen kann. Darunter leiden die sehr lange. Die Bedeutung des Vaters, wenn Sie nicht total verweiblicht dargestellt wird oder als schlagende Trinkerrolle wird unterschätzt. Alleinerziehende Mütter sind ja fast schon Vorzeigemodell der selbstbestimmten Frau.Dabei ist das eine eher traurige Entwicklung.Und der Frau an sich geht es in dieser Rolle wenn Sie ganz ehrlich ist,auch nicht so gut. Wenn man ans Gymnasium geht, was sieht man da, ein Verhältnis Junge/Mädchen von vielleicht 40/60 eher noch krasser. Dabei sind in meinem Physik LK auch nur 2 Frauen.Doch jetzt versucht man verzweifelt Frauen für diese Berufe zu gewinnen, die mit Technik zu tun haben.Trotzdem studiert kaum eine Frau Elektrotechnik. Aber eine Jungenförderung gibt es nicht in der Schule. Es wurde eigentlich sehr wenig darüber geredet, was ein Mann eigentlich sein soll. Und dann ist überhaupt die Frage zu stellen, ob Männer eigentlich das sein wollen,was Frauen von ihnen erwarten. Oder nehmen wir doch mal das Sorgerecht, hier sind Männer grundsätzlich erstmal benachteiligt. Es gibt Frauenquoten und es ist z.B. bei der Polizei so, dass körperliche Tests für Frauen herabgesetzt werden. Solche Entwicklungen sind doch Unsinn,auch wenn er viele Frauen dann halt auch kaum schaffen würden,zumindest eindeutig weniger Frauen,als es jetzt der Fall ist. Und was ist mit der Wehrpflicht,warum besteht die für Frauen nicht, sind die nicht gleichberechtige Menschen,haben die nicht auch die gleichen Pflichten? Man nimmt ja die Geburt als Argument,die dauert ja auch 9 Monate aber immer mehr Frauen machen von dieser Gabe kein Gebrauch, da es anders als die Wehrpflicht keine Kinderpflicht gibt. Männer verlieren dadurch ein Jahr,oft nach einer Ausbildung, was besonders in schnelllebigen Branchen ein starker Nachteil ist oder werden sie werden aus dem Studium gerissen. Und auch wenn man als Frau oft belästigt wird.Als Mann kriegst du doch gleich nochmal viel häufiger auf die Fresse.Dein Leben wird als weniger schützenswert angesehen, als das von Frauen. Ich meine sag doch mal, in Somalia starben 20 Minenarbeiter in einem Arbeiterdorf. Vielleicht schon etwas tragisch aber sag doch erstmal in einem kleinen Dorf in Somalia wurden 20 Menschen getötet, hauptsächlich Frauen und Kinder. Oder der bekannte Spruch Frauen und Kinder zuerst. Als Mann erwartet man von dir,dass du dir selber helfen kannst. |
| Kampfsau | Ich will ja nicht meckern,jeder hat seine Last im Leben zu tragen. Nur ich finde gut, dass heutzutage nicht soviele Emanzen mehr rumlaufen. Es geht nicht darum, zwangsläufig auf den Unterschieden rumzutreten oder überall und an jeder Ecke eine Ungerechtigkeit zu suchen. Ich glaube eine ganz wichtige Sache ist, einfach tolleranter zu werden.Das braucht man einfach für das Zusammenleben und wenn man länger zusammen sein will. Und viele Frauen wissen, dass Sie es eigentlich ganz gut haben heute.Sicher gibt es immer noch Machos und Benachteiligung,doch eben auch nicht überall und Männer haben es auch nicht immer leicht. Ich meine, Beruf und Arbeit sind schwer zu vereinbaren, daran muss auch noch Verbesserung vorgenommen werden aber sonst? Das es ein paar primitive Idioten gibt, daran lässt sich nichts ändern,mit denen wird man immer leben müssen. Aber was den Staat betrifft.Abtreibung ist erlaubt,ich glaube die Kontroverse um dieses Thema ist keine männlich/weibliche Sache. Es ist eher eine Weltansicht.Es gibt auch viele Frauen, die sehen das kritisch. Man kann als Frau eigentlich jedes Studium und jeden Beruf anfangen.Es gibt sogar Pornos für Frauen. In der Schule gibt es im Grunde auch keine Diskriminierung, eher noch eine Bevorteilung. Niemand kann dir als Frau vorschreiben, dass du ein Kind kriegen musst oder verheiratet werden muss oder dich zum Sex zwingen, das ist gesetzlich verboten. Bei den Leuten die es trotzdem tun, ich kann auch nicht sagen, ich bin erst mit den Männern zufrieden, wenn der kriminelle Anteil nicht mehr kriminell ist.Es ist traurig und man muss gegen solches Verhalten vorgehen. Aber wofür muss man sonst wirklich noch kämpfen? Was die Beeinflussung durch Medien betrifft.Man muss nunmal ein gesundes Selbstbewusstsein aufbauen.Leider schafft Alice Schwarzer es doch eher nicht, die meisten jungen Frauen wirklich anzusprechen. Aber im Grunde müssen auch Männer darunter leiden.Doch kann man es nicht selber als Unsinn ansehen, dass jeder einen 6pack haben muss oder einen 20 Zentimeter Penis oder kein einziges graues Haar und/oder keinen Haarausfall. Nicht jeder kann mit 40 aussehen wie Brad Pitt, das schaffen viele ihr ganzes Leben nicht. Man muss das doch selber erkennen. Ist das nicht eine persönliche Entscheidung, ob man nun den vorgegebenen Trends folgt oder nicht? Ich glaube viele Junge Frauen sehen sich heute einfach gar nicht mehr so unterdrückt.Und warum sollte man da noch Parolen brüllen oder großartige Veränderungen fordern? Eine Frau kann Karriere machen oder sich für die Rolle als Hausfrau und Mutter entscheiden oder wenn Sie die Belastung auf sich nehmen wollen beides.Die Entscheidung steht frei. Die größte Problematik ist es,den eigenen Weg letztendlich zu finden und mit den Konsequenzen zu leben Hausfrau und Mutter sein ist eventuell langweilig und wenig fordernd und mit den modernen Haushaltsgeräten und ab der Schulpflicht der Kinder doch nich ganz erfüllend. Wenn man sich für die Arbeit entscheidet,dann fehtl die Wärme einer Familie. Und beides zerrt einen aus oder es ist schwer,beides zu vereinen und so z.B. beides angemessen zu würdigen. Wenn man Glück hat,hat man noch einen Partner, mit dem man sich abstimmen kann und der einem einiges an Pflichten abnimmt. Das liegt nunmal in der Natur der Sache Arbeitsmarkt und Kindererziehung, die zwei Dinge beissen sich,weil Sie das selbe wollen, Zeit und Aufmerksamkeit. |
| darkmav | [QUOTE][i]Original geschrieben von AsheCorven [/i] [B]Ich habe mal mit einer Emma aktivisten diskutiert und musste mir anhören das unser Schachclub eine Frauenfeindliche einrichtung sei da unsere Trainingsabende Freitags stattfinden und keine Frau da Zeit hätte und man müsste das Mittags um 14 oder 15 uhr machen. [/B][/QUOTE] Wie krank ist das denn??? :eek: Wieso sollten Frauen Freitags nicht Zeit haben? Kannst Du, oder besser: kann mir das eine der emanzipierten Damen hier erklären? Es ist übrigens interessant, das Verhältnis erfolgreicher Frauen zu erfolgreichen Männern im Schach (Großmeister und darüber) dem Geschlechterverhältnis erfolgreicher Tennisspieler (mehr als 1 Mio. Euro Jahreseinkommen) gegenüberzustellen. [SIZE=1]Bestimmt kommt jetzt wieder die Verschwörungstheorie-Nummer einer Alice Schwarzer[/SIZE] [quote] wie peinlich - will Frau schwarzer damit zeigen das die Emanzipierte Frau erst noch lernen muss websites zu erstellen? Da könnte ich ihr weiterhelfen - kenne einige mädels die das sehr gut können ;-) [/quote] Das ist sehr, sehr peinlich. Zumal die Schwarzer bestimmt gerne auf die bösen Männer schimpft, die die Softwarekonzerne dieser Welt leiten: Bill Gates, Paul Allen (Micrososft), Steve Jobs (Apple), Henning Kagermann (SAP). Um dorthinzukommen, muß man auch als Frau klein anfangen, z. Bsp. Elektrotechnik studieren (Frauenquote: 5%), oder bei der Schwarzer als Webdesignerin anfangen... Tut mir leid - aber die Schwarzer hat für mich bestenfalls Unterhaltungswert - samt ihrer Postille. Ihr polemisches Auftreten, ihr "die Männer sind an alles und jedem Schuld", ihr ständiges "Frauen sind die besseren Männer". Manchmal finde ich es lustig, manchmal kotzt es mich nur an. Ansonsten: Guter Beitag :) P.S.: Anstatt hier in Deutschland die Emanzipation auf die Spitze zu treiben, sollten sich insbesondere die Berufenen (beispielsweise auch meine geliebte GRÜNE Partei) darum kümmern, in den entsprechenden muslimischen Ländern (Iran, Saudi-Arabien, Syrien - um nur einige zu nennen) die absoluten Mindeststandards der Gleichberechtigung herzustellen versuchen (bzw. etwa die UNO und die USA dabei unterstützen). In diesen Ländern wird die Frau als [i]Eigentum[/i] der Männer betrachtet, und auch so behandelt. [url=http://europenews.blogg.de/eintrag.php?id=1314]Saudi-Arabien: Witwe zur Steinigung verurteilt[/url]. Ich zitiere von dieser Webseite: [quote] 39-Jährige wurde sechs Jahre nach Tod ihres Gatten wieder Mutter: Saudi-arabisches Sharia-Gericht bestraft außerehelichen Sex Hail/Wien - In Saudi-Arabien ist eine Witwe, die sechs Jahre nach dem Tod ihres Mannes ein Kind zur Welt gebracht hat, von einem Gericht in der Stadt Hail zum Tod durch Steinigung verurteilt worden. Das berichtet die italienische Zeitung "Corriere della Sera" unter Berufung auf das saudi-arabische Blatt "Al-Watan". Die Richter urteilten gemäß der in dem Wüstenkönigreich gültigen Interpretation des islamischen Sharia-Rechts, wonach außerehelicher Geschlechtsverkehr der Frau als todeswürdiges Verbrechen gilt. [...] Das Urteil ist in Saudi-Arabien unumstritten. Sogar die Frau verzichtete darauf, Berufung einzulegen und bekannte ihre "Sünde" ein. Sie erklärte, durch die Strafe müsse ihre Seele gereinigt werden, um ins Paradies eingehen zu können. Laut der in Saudi-Arabien gültigen Lesart der Sharia ist die muslimische Frau lebenslang der Vormundschaft eines mit ihr verwandten Mannes - sei es Ehemann, Vater, größerer Bruder oder Cousin - unterstellt. Die 39-Jährige nicht-arabischer Abstammung verfügte jedoch über keinen derartigen Vormund und konnte somit auch keinen Ehevertrag mit einem Partner schließen. [...] Die Frau, die neben ihrem "illegitimen" Sohn noch drei weitere Kinder von ihrem verstorbenen Ehemann hat, hatte mit 18 Jahren die saudi-arabische Staatsbürgerschaft erworben. Laut "Al-Watan" lebte sie nach dem Tod des Mannes unter elenden Bedingungen in einer Lehmhütte bei einer Moschee von der Unterstützung eines Wohltäters. Die vier Kinder wurden inzwischen in ein Heim gebracht. (APA) [/quote] So sieht es aus. Und es ist so traurig, daß ich auf der Stelle heulen könnte. --- Eine eindeutige Position zum menschen- und insbesondere frauenverachtenden Islamismus hört man von den sog. linken (also GRÜNE, Linke und alles was da kreucht und fleucht) nur selten. Im Gegenteil: Ein frauenverachtendes Symbol wie das religiös motivierte Kopftuch wird auch hierzulande hoffähig gemacht (unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit). |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i] [B]Wie krank ist das denn??? :eek: Wieso sollten Frauen Freitags nicht Zeit haben? Kannst Du, oder besser: kann mir das eine der emanzipierten Damen hier erklären?[/B][/QUOTE] Früher ging man eben davon aus, daß die Ehemänner Freitagsabends "ihr eigenes Leben" leben und somit die Frau das Haus und die Kinder zu hüten habe. Diese Ansicht ist natürlich in der heutigen Zeit überhaupt nicht mehr zeitgemäß. Viel witziger fand ich die geschilderte Aussage des Emma-Aktivisten, daß man die Veranstaltung doch auf 14h oder 15h legen solle. DAS wiederum wäre absolut männerfeindlich, denn Männer arbeiten in der Regel um diese Uhrzeit, was sie für diesen Termin de facto benachteiligen würde. Als berufstätige, eigenständige und allein lebende Frau kann ich nur sagen, daß ich mich im Berufsleben nicht benachteiligt sehe, denn in meiner Branche gelten die gleichen Gehälter für Männer wie für Frauen. Was Karriere angeht sehe ich schon Probleme, denn während heut zu Tage in der Regel immer noch die Frau dem Mann den Rücken bei seiner Karriere freihält, indem sie sich um Nest und Kinder kümmert, findet man das umgekehrt sehr selten. Und Familie und Job gut zu machen, bedeutet definitiv doppelter Energieaufwand. Wenn sich bei mir alles so weiter entwickelt, wie es zur Zeit läuft, muß ich mir darum keine Gedanken machen, bin mir aber durchaus bewußt, daß das nicht die Regel ist. Die einzige Sache, in der ich mich - wenn auch zur Zeit nur rein formal - benachteiligt sehe, ist die Satzung unseres Schützenvereins, laut der keine Frau Schützenkönig werden darf. Die Damen schießen die sogenannte "Damenkönigen" aus, die im Prinzip nix zu sagen hat, immer im Schatten steht und vor allem dafür gut ist, das Schützenfest mit zu finanzieren und den Dreck weg zu räumen. Da - logischerweise - die jüngeren frauen da nicht mehr mitziehen, werde ich dauernd gefragt, ob ich nicht mitschießen wolle auf den Titel. Aber sowas sehe ich doch garnict ein. ich kämpfe seit Jahren (mit meiner Mutter und noch einer Dame) für die Gleichberechtigung der Frauen in dem Verein und ich bin mir sicher, irgendwann werden wir das schaffen. Bis dahin gehe ich dort meinem Hobby nach, habe Spaß dabei, beteilige mich wie andere auch am vereinsleben, aber weigere mich "frauenspezifische Arbeit" dort zu verrichten. |
| darkmav | [QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i] [B]Früher ging man eben davon aus, daß die Ehemänner Freitagsabends "ihr eigenes Leben" leben und somit die Frau das Haus und die Kinder zu hüten habe.[B][/QUOTE] Ach so ;) [quote] Was Karriere angeht sehe ich schon Probleme, denn während heut zu Tage in der Regel immer noch die Frau dem Mann den Rücken bei seiner Karriere freihält, indem sie sich um Nest und Kinder kümmert, findet man das umgekehrt sehr selten. Und Familie und Job gut zu machen, bedeutet definitiv doppelter Energieaufwand. [/quote] Naja... du [i]mußt[/i] ja diesen traditionellen Weg mit Ehemann und Kindern nicht gehen... Du kannst Dich auch voll auf Deine Karriere konzentrieren. Es ist Dir freigestellt. Ich glaube aber, dies ist kein Verdienst von schwarzen Sack.. ähm... ich meinte Frau Schwarzer ;). [quote] Die einzige Sache, in der ich mich - wenn auch zur Zeit nur rein formal - benachteiligt sehe, ist die Satzung unseres Schützenvereins, laut der keine Frau Schützenkönig werden darf. Die Damen schießen die sogenannte "Damenkönigen" aus, die im Prinzip nix zu sagen hat, immer im Schatten steht und vor allem dafür gut ist, das Schützenfest mit zu finanzieren und den Dreck weg zu räumen. [/QUOTE] Du bist beim Schützenverein? Coole Sache... |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i] [B]Naja... du [i]mußt[/i] ja diesen traditionellen Weg mit Ehemann und Kindern nicht gehen... Du kannst Dich auch voll auf Deine Karriere konzentrieren. Es ist Dir freigestellt. Ich glaube aber, dies ist kein Verdienst von schwarzen Sack.. ähm... ich meinte Frau Schwarzer ;).[/b][/quote] Es ist schade, daß man sich, wenn man mental nur "normal" bestückt ist, entscheiden muß zwischen Kind und Karriere, um nicht irgendwann mit burn out in der Klappse zu landen. Andere Länder stehen den Frauen da wesentlich unterstützender zur Seite. Das zeigt, daß es mit der nötigen Unterstützung und Infrastruktur durchaus möglich ist, beides unter einen Hut zu bekommen. Was Frau Schwarzer angeht: Ich bin bestimmt kein Fan von ihr, denn sie schießt meines Erachtens oft übers Ziel hinaus und gerät somit in Gefahr, daß, was aufgebaut wurde, mit dem Hintern wieder um zu werfen. Jedoch muß ich sagen, daß auch sie in den letzten Jahren dazugelernt hat und wesentlich sachlicher rüberkommt. Sie war sicherlich mit auslösender Faktor, aber nicht der Grund oder "das wichtigste", was die Emanzipation vorantrieb. OT: [b][quote]Du bist beim Schützenverein? Coole Sache... [/B][/QUOTE] Das ist nicht "cool". Es ist ein Sport für mich, wie andere Leute Joggen gehen. Es schärft die Konzentration und hat was von autogenem Training (was Dir besonders die Biathleten bestätigen können). Das werden sicherlich einige hier ganz anders sehen, aber das ist mit wurscht. Ich weiß ja, was ich da tue... ;) |
| Goat93 | [QUOTE]Denn vor ziemlich genau 50 Jahren waren die ersten Frauen politisch aktiv [/QUOTE] HÄ? Ist keinem bisher aufgefallen das das totaler Hirnloser Schwachfug ist? :eek: |
| AsheCorven | hab mir das nun alles nochmal durchgelesen nachdem ich meinen job erledigt hatte und bissl geschlafen habe und ich muss sagen - du hast recht [QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i] [B]HÄ? Ist keinem bisher aufgefallen das das totaler Hirnloser Schwachfug ist? :eek: [/B][/QUOTE] |
| Nachtelfchen | nur mal vorweg: ja, das ist schwachfug, politisch aktive frauen gibt es schon weit länger, ich würde über den daumen gepeilt sagen, 18. jh. zuvor musste frau und übrigens auch mann schon adlig sein oder wenigstens zum städtischen patriziat gehören, um überhaupt was zu sagen zu haben. aber leider steht noch viel mehr schwachfug hier, und das traurigste: seltsamerweise kann über dieses thema irgendwie nie sachlich diskutiert werden. es kommen immer die gleichen argumente und zumeist (meine erfahrung!) von männlicher seite, schade. [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] [B]Eine Frau kann Karriere machen oder sich für die Rolle als Hausfrau und Mutter entscheiden oder wenn Sie die Belastung auf sich nehmen wollen beides.Die Entscheidung steht frei. Wenn man sich für die Arbeit entscheidet,dann fehtl die Wärme einer Familie. [/B][/QUOTE] dieses zitat ist nur so rausgegriffen, hätt auch ein anderes sein können. die frau kann sich also !frei! entscheiden. wer das glaubt, ist illusionist/in. gleichstellung von mann und frau hört auf bei 1. den löhnen 2. dem kinderkriegen und beides hängt zusammen. immer noch verdient ein mann in vielen jobs mehr als eine frau, die gleich qualifiziert ist und das gleiche tut, wer also bleibt eher zuhaus und versorgt die kinder? natürlich derjenige, der weniger geld nach haus bringt. wenn zuhause bleiben mit kindern soooo toll ist, wie das gewisse herren schirrmacher und co. uns weiss machen wollen, und das einzig wahre im leben das lächeln des eigenen kindes ist, wieso reissen sich dann so viele männer darum, hausmann zu werden? die frau hat die wahl, und wieder bleibt alles an ihr hängen, und der mann? bastelt weiter an seiner karriere als wäre nix gewesen, denn windeln wechseln und rotzige kindernasen putzen ist ja doch nicht so seins, und seien wir ehrlich, wer schmeisst schon gerne den haushalt? vielleicht bin ich jetzt ein bissl polemisch gewesen, aber ich sehs immer wieder in meinem bekanntenkreis (alle zwischen ende 20 und anfang 30 mit wenigen ausnahmen): die männer machen sich null gedanken darüber, wie sie ihre karriere mit familie vereinen könnten, sondern es sind die frauen, die das tun. auch bei paaren, bei denen sie den 100% job hat und mehr verdient... warum? zur emanzipation: es geht nicht um mehr macht als männer haben und dass männer weniger rechte haben, nur dass frauen genaugleichviele rechte haben (und auch pflichten!). dass frauen für gleiche arbeit und qualifikation gleichviel verdienen, dass frauen nicht von personalchefs gefragt werden, wie sie denn um alles in der welt ihre kinder betreut kriegen, oder ob sie dann bald nachwuchs bekommen. paare sollen eben wirklich frei entscheiden können, wie sie leben wollen, und nicht durch ein system oder irgendwelche anderen dinge zu einem bestimmten lebensmodell gezwungen werden (beispiel: verheiratete zahlen weniger steuern als konkubinatspaare...kotz) |
| Goat93 | Nachtie, meinst du nicht das du da ein klitzekleines bissle übertreibst? Es ist für Frauen mittlerweile völlig normal Karriere zu machen und früher hat man dafür die Kinder weggelassen und dann Karriere gemacht, Es gibt zudem auch schon sehr viele Hausmänner, die sich um den Haustand kümmern, auch keine große Seltenheit mehr :rolleyes: |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i] [B]Nachtie, meinst du nicht das du da ein klitzekleines bissle übertreibst? Es ist für Frauen mittlerweile völlig normal Karriere zu machen und früher hat man dafür die Kinder weggelassen und dann Karriere gemacht, Es gibt zudem auch schon sehr viele Hausmänner, die sich um den Haustand kümmern, auch keine große Seltenheit mehr :rolleyes: [/B][/QUOTE] Vielleicht hat sie das ein oder andere wirklich ein klein wenig überspitzt dargestellt, aber so viele Männer, die zu Hause bleiben, oder vielleicht die Stelle zu Gunsten der Frau reduzieren gibt es wirklich nicht. Das bestätigt nicht nur Nachtelfchens Umfeld, sondern auch meins, privat wie beruflich. |
| Apex | Nachti hat durchaus Recht, in vielen Branchen werden Frauen immer noch, trotz gleicher qualitativer und quantitativer Arbeit, niedrigere Löhne gezahlt als Männern und sie werden bei Beförderungen regelmäßig übergangen. Gerade in gewerkschaftlich schwach durchdrungenen Branchen und Betrieben merkt man sowas stark. |
| Le Dalois | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] [B]Mich stört eher, dass der Mann immer als Täter dagestellt wird. Es geht in der Emma doch immer um männliche Gewalt, am meisten den Frauen gegenüber. [/B][/QUOTE] Der Mann ist nunmal in 98% aller Gewalt- (incl. Vergewaltigungs-)delikte der Täter. Und dass dabei die Gewalt an Frauen als körperlich unterlegene thematisiert - was soll daran das Problem sein? Fakt ist doch auch (immer noch), dass Frauen und Mädchen sehr viel stärker durch die Medien und Werbung unter Druck gesetzt werden in Bezug auf ihr Aussehen (und deshalb Operationen an allen möglichen Körperteilen vornehmen lassen). Viele (gerade jüngere) haben nunmal nicht das Selbstbewusstsein um diesem Druck zu widerstehen. In der Werbung oder auch im TV (als Nachrichtensprecher z.B:) ist man als über 40-jährige völlig out, während ein Mann schon bis zur Rente arbeiten kann. |
| AsheCorven | Kommt ihr nicht jetz langsam vom thema ab? [QUOTE][i]Original geschrieben von Le Dalois [/i] [B]Der Mann ist nunmal in 98% aller Gewalt- (incl. Vergewaltigungs-)delikte der Täter. Und dass dabei die Gewalt an Frauen als körperlich unterlegene thematisiert - was soll daran das Problem sein? Fakt ist doch auch (immer noch), dass Frauen und Mädchen sehr viel stärker durch die Medien und Werbung unter Druck gesetzt werden in Bezug auf ihr Aussehen (und deshalb Operationen an allen möglichen Körperteilen vornehmen lassen). Viele (gerade jüngere) haben nunmal nicht das Selbstbewusstsein um diesem Druck zu widerstehen. In der Werbung oder auch im TV (als Nachrichtensprecher z.B:) ist man als über 40-jährige völlig out, während ein Mann schon bis zur Rente arbeiten kann. [/B][/QUOTE] |
| Kampfsau | [QUOTE]aber so viele Männer, die zu Hause bleiben, oder vielleicht die Stelle zu Gunsten der Frau reduzieren gibt es wirklich nicht.[/QUOTE] Ich kenne auch genug Frauen die trotz Karriere auch Kinder haben. Und ein Hausmann sein,es ist doch auch im Bewusstsein vieler Frauen, dass Männer eher Karriere machen sollten als Windeln zu wechseln.Es gibt Hausmänner, die haben schon lange keinen Sex mehr mit ihren Frauen gehabt, weil diese ihre Ehemänner einfach allein aufgrund ihrer Rolle nicht mehr so attraktiv finden. Vielleicht ist das überspitzt aber andere Argumente finde ich auch überspitzt. Und wenn Frauen weniger bekommen, es ist ja leider oft so, dann sollten Sie sich vielleicht auch mal bei der Berufswahl für eher typische Männerberufe entscheiden, mit Technik usw.In dem diese Trennung der Gehälter, die sich vor einigen Jahrzehnten, als Frauen anfingen, dort zu arbeiten und sich auch heute noch auswirken, nicht vorhanden sind. Meine Schwester hat so eine Ausbildung gemacht und verdient nicht schlecht. [QUOTE]Der Mann ist nunmal in 98% aller Gewalt- (incl. Vergewaltigungs-)delikte der Täter. Und dass dabei die Gewalt an Frauen als körperlich unterlegene thematisiert - was soll daran das Problem sein?[/QUOTE] An sich ist das natürlich ein Problem. Aber ich glaube das resultiert wohl hauptsächlich aus der körperlichen Unterlegenheit, ansonsten würden Frauen den Kerlen wohl auch öfters eine mitgeben. Was ich aber meine, Männer sind die häufigsten Opfer von Gewalttaten, vielleicht werden sie nicht vergewaltigt, obwohl es das auch gibt. Aber ich glaube Sie werden öfter geschlagen,verletzt und getötet, weil einfach die Hemmschwelle Männern gegenüber geringer ist.Bei Frauen nimmt die Mehrheit doch noch recht stark Rücksicht. Und wenn man als Argument nimmt, dass Männer hierbei auch die Täter sind.Ich wollte nur betonen, dass Männer auch Nachteile in der Gesellschaft haben. Ich kenne genug Mädchen, wenn die so behandelt werden würden, wie es bei mir schon der Fall war, dann würden die sicher anfangen zu weinen. Alice Schwarzer stellt sich das Leben der Männer ja immer absolut sorgenfrei und unkompliziert vor, die Gegenüber den Frauen immer die Sonnenseiten sehen. Und außerdem sind die Täter bei Beschneidungen von kleinen Mädchen meist selber Frauen. Die lauern teilweise Mädchen aus, von denen sie wissen dass Sie unbeschnitten sind, fallen über diese her und vollziehen den Akt. Aber so kann man ja auch nicht argumentieren, das will ich gar nicht |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] [B]Ich kenne auch genug Frauen die trotz Karriere auch Kinder haben.[/b][/quote] Die kenne ich auch und auch ich werde wohl in einiger Zeit dazugehören, aber dennoch ist es ein doppelter Energieaufwand, den diejenigen Männer, die sich nicht so sehr mit einbringen, nicht haben. Heißt: Wenn der Mann keinen Bock hat, sich neben dem Job adäquat um Familie und Haushalt zu kümmern, dann bleibts letztendlich in der Regel trotzdem an den Frauen hängen - egal was vorher abgesprochen war. [b][quote]Und ein Hausmann sein,es ist doch auch im Bewusstsein vieler Frauen, dass Männer eher Karriere machen sollten als Windeln zu wechseln.[/quote][/b] Jeder sollte nach seiner Fasson glücklich werden. Und wenn diese Frauen sowas als Glück empfinden und der Partner dieses Modell mit trägt, warum nicht? Aber das Problem ist, daß Frauen, die sich eben nicht wohl fühlen in dieser Rolle, kaum aus dieser rauskommen, denn Männer, die den gleichen Einsatz für die Karriere erbringen wie die Frau, kümmern sich recht selten auch in gleichem Maße um Kind, Familie und Haushalt. Das bleibt im Endeffekt dann doch meist an den Frauen hängen. [b][quote]Es gibt Hausmänner, die haben schon lange keinen Sex mehr mit ihren Frauen gehabt, weil diese ihre Ehemänner einfach allein aufgrund ihrer Rolle nicht mehr so attraktiv finden.[/b][/quote] Das gilt umgekehrt genauso - da brauchen sich die Männer garnicht zu verstecken. Darum kann man aber schlecht Haushalt, Familie und Kinder verlottern lassen. Wenn mein Partner nicht mehr mit mir schläft, weil er meine sexuelle Attraktivität von meinen täglichen Aufgaben abhängig macht, ist der Zeitpunkt gekommen, über eine Trennung nach zu denken. [b][quote]Und wenn Frauen weniger bekommen, es ist ja leider oft so, dann sollten Sie sich vielleicht auch mal bei der Berufswahl für eher typische Männerberufe entscheiden, mit Technik usw.In dem diese Trennung der Gehälter, die sich vor einigen Jahrzehnten, als Frauen anfingen, dort zu arbeiten und sich auch heute noch auswirken, nicht vorhanden sind.[/b][/quote] Das revidiert aber nicht die Unfairness, die dieser Gegebenheit zugrunde liegt. |
| LaChatte | [QUOTE]Ich kenne auch genug Frauen die trotz Karriere auch Kinder haben.[/QUOTE] Ich kenne auch viele Männer, die trotz Karriere auch Kinder haben. Wie machen die das bloss und schaffen mit links, was Frauen nur unter Ach und Krach gelingt? [QUOTE]Und wenn Frauen weniger bekommen, es ist ja leider oft so, dann sollten Sie sich vielleicht auch mal bei der Berufswahl für eher typische Männerberufe entscheiden, mit Technik usw.In dem diese Trennung der Gehälter, die sich vor einigen Jahrzehnten, als Frauen anfingen, dort zu arbeiten und sich auch heute noch auswirken, nicht vorhanden sind.[/QUOTE] Das Problem ist, dass Berufe an Prestige verlieren und immer schlechter bezahlt werden, sobald viele Frauen darin zu arbeiten beginnen. Allgemeinmedizin ist so ein Fall. [QUOTE]Alice Schwarzer stellt sich das Leben der Männer ja immer absolut sorgenfrei und unkompliziert vor, die Gegenüber den Frauen immer die Sonnenseiten sehen.[/QUOTE] Belege, bitte? [QUOTE]Man nimmt ja die Geburt als Argument,die dauert ja auch 9 Monate aber immer mehr Frauen machen von dieser Gabe kein Gebrauch, da es anders als die Wehrpflicht keine Kinderpflicht gibt.[/QUOTE] für ein Kind zu sorgen, dauert aber zwanzig Jahre. Wenn man da Frauenjahre für Kindererziehung gegen Männerjahre bei der Armee miteinander aufrechnet, so dürfte die Rechnung sehr eindeutig ausfallen. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Das Problem ist, dass Berufe an Prestige verlieren und immer schlechter bezahlt werden, sobald viele Frauen darin zu arbeiten beginnen. Allgemeinmedizin ist so ein Fall.[/B][/QUOTE] Das liegt aber weniger an der Frauenquote. Dem Rest Deines Posts kann ich allerdings nur beipflichten! |
| Nachtelfchen | goat: natürlich hab ich überspitzt formuliert, ich kenne auch männer, die 60% arbeiten und die restlichen 40 bei ihren kindern sind, aber das ist die minderheit, wie hagzissa oben schon sagte. und das alles sind meine erfahrungen. im bewerbungsgespräch ging das dann etwa so: ja, so unter uns, sie sind ja so ungefähr 5 jahre jünger als ich, wie sehen sie das dann mit familiengründung (frau von human resources...). was hab ich mich aufgeregt. denn ein mann wird sowas niemals gefragt werden. und eben: die frauen mussten die kinder weglassen, um karriere zu machen, beim mann hingegen gar keine diskussion. und guckt man sich lebensläufe von gut ausgebildeten männern und frauen an, merkt man vor allem eines: genau dann, wenn der karriereaufstieg meist passiert, kommen die kinder. was für den grossteil der frauen einen knick bedeutet, für einen grossteil der männer hingegen nicht ins gewicht fällt. kampfsau: ich sprach explizit von gleiche qualifikation und gleicher beruf = ungleicher lohn, und nicht davon, ob jetzt mehr frauen in niedrigdotierten positionen sitzen, das ist dann noch ein ganz anderes problem. es ist schon so, dass viele frauen berufe ausüben, die weniger geld bringen, und auch, dass viele teilzeit arbeiten. aber mir gings um vergleichbare stellen. denn ich wette mit dir, ein kollege deiner schwester in einer vergleichbaren position verdient mehr. |
| Goat93 | [QUOTE]Nachti hat durchaus Recht, in vielen Branchen werden Frauen immer noch, trotz gleicher qualitativer und quantitativer Arbeit, niedrigere Löhne gezahlt als Männern und sie werden bei Beförderungen regelmäßig übergangen. Gerade in gewerkschaftlich schwach durchdrungenen Branchen und Betrieben merkt man sowas stark.[/QUOTE] Das hast du auch im Bezug auf Ost/West, welches kaum was mit Frauen zu tun haben wird, oder? Wir leben in einer Gesellschaft wo die Gleichberecthigung immer mehr angeglichen wird, Frauen in der Bundeswehr, Frauen in Spitzenpositionen, Frauen in Obersten Positionen in der Politik (Ach ne, Merkel is ja nen Osterhase -,-), Frauen in Polizei und Staatsdienst (Richter usw.). Es ist Blödsinn zu behaupten, das Frauen benachteiligt werden, aber man kann mir dazu ja einmal eine umfassende und Profunde Studie zeigen nebenbei: Man schaue mal wo de Frauen in diesem Jahrhundert Wahlrecht bekommen haben und wo sie extrem Aktiv waren ;) |
| Kampfsau | [QUOTE]denn Männer, die den gleichen Einsatz für die Karriere erbringen wie die Frau, kümmern sich recht selten auch in gleichem Maße um Kind, Familie und Haushalt. Das bleibt im Endeffekt dann doch meist an den Frauen hängen.[/QUOTE] Ich glaube die Sache ist die,Frauen sind oft ordentlicher als Männer. Es gibt auch ein paar überkorrekte Männer, die immer perfekt gebüglte Hemden tragen. Doch in der Regel ist es so, dass alleinstehende Männer weniger Zeit in den Haushalt investieren als Frauen. Es muss bei einer Frau oft weniger passieren, bevor Sie denkt "jetzt muss man hier doch mal sauber machen" [QUOTE]Wenn mein Partner nicht mehr mit mir schläft, weil er meine sexuelle Attraktivität von meinen täglichen Aufgaben abhängig macht, ist der Zeitpunkt gekommen, über eine Trennung nach zu denken.[/QUOTE] Also die Attraktivität hängt bei Männern sicher auch ganz klar von deren Tätigkeiten ab.Man kann mir nicht erzählen, dass das niemals der Fall ist. Viele Männer finden ihre Frauen auch oft weniger anziehend, wenn Sie sich langsam zu einer Hausfrau entwickeln. Dann hat sich die Beziehung verändert, man kann sich ja immer noch lieben und ein Paar sein. Nur ist es dann vielleicht anders. [QUOTE]Das revidiert aber nicht die Unfairness, die dieser Gegebenheit zugrunde liegt.[/QUOTE] Ich hätte kein Problem damit, wenn Frauen mehr verdienen würden.Es ist unfair. Doch vielleicht sollte man genau deswegen Alternativen aussuchen, bei denen das nicht so ist. [QUOTE]Ich kenne auch viele Männer, die trotz Karriere auch Kinder haben. Wie machen die das bloss und schaffen mit links, was Frauen nur unter Ach und Krach gelingt?[/QUOTE] Leicht ist es bestimmt nicht.Ich meine es hat dafür ja auch andere Vorteile, wenn die Mütter viel enger mit den Kindern involviert werden. Ein Vater der fast nie da ist und immer arbeiten und auch fast nie seine Kinder sieht, der ist sicher auch nicht glücklich, wenn er viele wichtige Momente im Leben des Kindes verpasst. Frauen sind viel enger mit dem Kind verbunden, unter Schmerz bringen Sie es zur Welt, begleiten es die erste Jahre. Ich meine worüber regen sich die Frauen auf? Ich würde mich durchaus bereit sehen, mal aufzuräumen, Staub zu saugen, Essen zu Kochen, die Kinder zur Schule oder zu anderen wichtigen Terminen zu fahren. Wenn ich Zeit habe und wir beide arbeiten und unsere Freizeit darauf abstimmen Aber wollen die Frauen wirklich die ganze Zeit arbeiten, Überstunden schieben, auf Geschäftsreisen gehen und an ihrer Karriere arbeiten, während ihr Kind zuhause beim Vater bleibt und Sie es kaum zu Gesicht bekommen. [QUOTE]Das Problem ist, dass Berufe an Prestige verlieren und immer schlechter bezahlt werden, sobald viele Frauen darin zu arbeiten beginnen. Allgemeinmedizin ist so ein Fall.[/QUOTE] Ist es nicht eher so, dass diese Studiengänge überlaufen sind.Mit einem NC von vielleicht 1,3 weil es derart viele Bewerber gibt.Und dann hat sich die Anwerberzahl mit den Frauen nochmal verdoppelt und das Gesundheitssystem verschwenderisch ausgelastet ist und falsch Geld verteilt wird. Nein, geben wir lieber den Männern die Schuld, die die Frauen unterdrücken. [QUOTE]Belege, bitte?[/QUOTE] Ich weiß nicht genau welches Schriftstück es von ihr war. Ich hab es vor ein paar Jahren mal gelesen, ich habe keinen Bock das jetzt rauszusuchen Sie hat gesagt, dass Sie sich vorstellt, frei reisen zu können, ohne die Angst angegriffen oder unterdrückt und als minderwertig angesehen zu werden oder belästigt zu werden.Und dass das alles möglich wäre, wenn Sie ein Mann wäre. In gewisser Weise stimmt das schon aber ganz so einfach ist es dann wohl doch nicht.Ich rede auch nicht von ein paar verkalkten Hinterwälderländern. Wenn man Deutschland nimmt, hier werden Frauen auch oft belästigt oder sexuell genötigt.Doch Männer werden auch oft angemacht, nicht weil man sich an ihnen aufgeilen will aber so ein paar Prügel sind auch nicht nett. [QUOTE]für ein Kind zu sorgen, dauert aber zwanzig Jahre. Wenn man da Frauenjahre für Kindererziehung gegen Männerjahre bei der Armee miteinander aufrechnet, so dürfte die Rechnung sehr eindeutig ausfallen.[/QUOTE] Aber es ist freiwillig und oft genug wird davon kein Gebrauch gemacht. [QUOTE]denn ich wette mit dir, ein kollege deiner schwester in einer vergleichbaren position verdient mehr.[/QUOTE] Nein, eben nicht. Ihr Freund arbeitet in der selben Firma und verdient gleich. Sicher, ein paar Kollegen von ihr verdienen mehr, die arbeiten dort aber auch 5-10 Jahre oder sogar einige Jahrzehnte länger . Sicher ist vieles noch im Argen aber es entwickelt sich immer besser für die Frauen. Es ist ja so, es gibt auch immer noch viele Leute, besonders aus anderen Kulturkreisen oder ältere Leute, die die Emanzipation nicht perfekt machen und ihr im Weg stehen. Aber das bessert sich auch immer mehr. Ich kann immer nur auf die Menge der weiblichen Abiturienten verweisen. |
| LaChatte | [QUOTE]Aber wollen die Frauen wirklich die ganze Zeit arbeiten, Überstunden schieben, auf Geschäftsreisen gehen und an ihrer Karriere arbeiten, während ihr Kind zuhause beim Vater bleibt und Sie es kaum zu Gesicht bekommen.[/QUOTE] Es gibt Frauen, die das so wollen - vielleicht in Familien, wo der Kinderwunsch vor allem vom Mann ausging, und weniger von der Frau? [QUOTE]Nein, geben wir lieber den Männern die Schuld, die die Frauen unterdrücken. [/QUOTE] Ich habe lediglich geschrieben, dass Berufe an Prestige verlieren und schlechter bezahlt werden, sobald sich der Frauenanteil im entsprechenden Beruf wesentlich erhöht. Wo wird in diesem Satz den Männern die Schuld gegeben? Es ist bloss eine Feststellung, ganz ohne Erklärung. Allgemeinmedizin bzw Hausartzmedizin wird immer weiblicher und immer weniger angesehen - die grossen Medizinstars sind aber immer noch grösstenteils Männer. [QUOTE]Sie hat gesagt, dass Sie sich vorstellt, frei reisen zu können, ohne die Angst angegriffen oder unterdrückt und als minderwertig angesehen zu werden oder belästigt zu werden.Und dass das alles möglich wäre, wenn Sie ein Mann wäre.[/QUOTE] Für viele Länder ist das leider heute noch wahr: eine allein reisende Frau ohne männlichen Schutz ist Freiwild. Das bedeutet aber nicht, dass Männer gar keine Sorgen haben - das bedeutet nur, dass sie mehr Freiheiten in einem ganz bestimmten Bereich haben. Ich habe noch nie etwas Männerfeindliches von Alice Schwarzer gelesen. Ich habe schon vieles von ihr gelesen, in dem Männer nicht besonders gut wegkommen, zum Beispiel zum Thema Prostitution - aber hier sehe ich auch keinen einzigen Grund, etwas zu beschönigen oder so zu tun, als sei alles in Ordnung... es ist nun mal nicht in Ordnung, und wer Mist baut, muss sich halt gefallen lassen, dass auch darüber gesprochen wird. Das ist wohl nicht mehr als normal... |
| Apex | [QUOTE]Es ist Blödsinn zu behaupten, das Frauen benachteiligt werden, aber man kann mir dazu ja einmal eine umfassende und Profunde Studie zeigen[/QUOTE] Es ist Blödsinn das Gegenteil zu behaupten, es ist eine gesellschaftliche Tatsache, dass Frauen gerade in nicht-Führungspositionen häufig in prekären Arbeitsverhältnissen feststecken, ausgebeutet werden oder unter schlechteren Arbeitsbedingungen zu leiden haben. Als ehemaliger Verdi-Vertrauensmann kann ich da aus Erfahrung berichten. Wenn du mehr zu dem Thema wissen möchtest empfehle ich dir diesen Daten-Report aus dem Jahr 2005: [URL=http://www.boeckler.de/cps/rde/xchg/SID-3D0AB75D-127455F6/hbs/hs.xsl/show_product_hbs.html?productfile=HBS-003458.xml]Hans-Böckler-Stiftung[/URL] |
| AsheCorven | du bist gewerkschafter? [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Es ist Blödsinn das Gegenteil zu behaupten, es ist eine gesellschaftliche Tatsache, dass Frauen gerade in nicht-Führungspositionen häufig in prekären Arbeitsverhältnissen feststecken, ausgebeutet werden oder unter schlechteren Arbeitsbedingungen zu leiden haben. Als ehemaliger Verdi-Vertrauensmann kann ich da aus Erfahrung berichten. Wenn du mehr zu dem Thema wissen möchtest empfehle ich dir diesen Daten-Report aus dem Jahr 2005: [URL=http://www.boeckler.de/cps/rde/xchg/SID-3D0AB75D-127455F6/hbs/hs.xsl/show_product_hbs.html?productfile=HBS-003458.xml]Hans-Böckler-Stiftung[/URL] [/B][/QUOTE] |
| Apex | Schon immer gewesen...ich hab mich eigentlich immer ganz gerne für meine Kolleginnen und Kollegen engagiert... |
| darkmav | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Schon immer gewesen...ich hab mich eigentlich immer ganz gerne für meine Kolleginnen und Kollegen engagiert... [/B][/QUOTE] Wird man als Gewerkschafter geboren? ;) Stelle mir eine Kindergarten-Gewerkschaft ganz lustig vor ;) |
| Apex | Sagen wir schon immer seit ich in der Arbeitswelt war...aber ich war vorher ne Zeit lang in der Schülervertretung :D |
| AsheCorven | hmm ich überlege mir gerade hier einen betriebsrat? nee das geht nun wirklich nicht. Das wäre der Ansatz von Struktur und das wollen wir hier nicht. |
| darkmav | [QUOTE][i]Original geschrieben von AsheCorven [/i] [B]hmm ich überlege mir gerade hier einen betriebsrat? nee das geht nun wirklich nicht. Das wäre der Ansatz von Struktur und das wollen wir hier nicht. [/B][/QUOTE] Arbeitest Du auch an der Uni? :D |
| Nachtelfchen | kampfsau: sorry, aber du reitest hier ein klischeetierchen nach dem anderen... - frauen ordentlicher als männer? - frauen enger mit dem kind verbunden als männer, weil sie unter schmerzen gebären? das ist doch einfach eine kulturelle sichtweise. mein mann ist ordentlicher als ich, und zwar um einiges. und ich seh das bei anderen auch. und die frau gebiert das kind und stillt es, alles andere kann der mann genauso gut. und ich habe auch nichts dagegen, MAL abzustauben oder zu saugen oder wäsche zu waschen. aber sollte ich das immer tun wollen, nur weil ich weniger testosteron habe? in diese rolle wird aber jede frau, die kinder bekommt und dann noch karriere machen will, hineingedrängt. sie ist nämlich trotz karriere noch zuständig für kind und putzen, während der mann mit karriere das nicht ist (das hat lachatte auch so ironisch gemeint mit ihrem kommentar vorhin, warum es so viele karrieremänner gibt, die es mit links hinkriegen... oder so hab ichs verstanden...). |
| AsheCorven | [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i] [B]Arbeitest Du auch an der Uni? :D [/B][/QUOTE] Nee, keien uni |
| Goat93 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Es ist Blödsinn das Gegenteil zu behaupten, es ist eine gesellschaftliche Tatsache, dass Frauen gerade in nicht-Führungspositionen häufig in prekären Arbeitsverhältnissen feststecken, ausgebeutet werden oder unter schlechteren Arbeitsbedingungen zu leiden haben. Als ehemaliger Verdi-Vertrauensmann kann ich da aus Erfahrung berichten. Wenn du mehr zu dem Thema wissen möchtest empfehle ich dir diesen Daten-Report aus dem Jahr 2005: [URL=http://www.boeckler.de/cps/rde/xchg/SID-3D0AB75D-127455F6/hbs/hs.xsl/show_product_hbs.html?productfile=HBS-003458.xml]Hans-Böckler-Stiftung[/URL] [/B][/QUOTE] ähhh, bevor ich den Mist als Tatsache annehme, les ich lieber die Bild :D Ach was soll's, unseren Frauen geht es schlecht, sie werden unterdürckt und gesteinigt, die armen....wir sollten Spenden sammeln für aussterbende und versklavte Frauen in Deutschland, die von den Deutschen erniedrigt und ermordet werden... (hey bei dir klappt das auch immer ^^) [QUOTE]aber sollte ich das immer tun wollen, nur weil ich weniger testosteron habe? in diese rolle wird aber jede frau, die kinder bekommt und dann noch karriere machen will, hineingedrängt. sie ist nämlich trotz karriere noch zuständig für kind und putzen, während der mann mit karriere das nicht ist [/QUOTE] Scheiße, dann waren meine mehr wie 10 Lehrerinnen doch Männer :eek: meine Vorgesetze, die Frauen beim Bund, die Patorin... ales in echt Männer :eek: |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i] [B]meine Vorgesetze, die Frauen beim Bund, die Patorin... ales in echt Männer :eek: [/B][/QUOTE] Nein, Frauen, die doppelte Last auf sich nehmen, nämlich Kind UND Karriere. |
| Goat93 | Mir wurde jetzt aus einer normalen Familie versichert, das wenn man eine ordentliche Arbeistteilsung macht, wie es in einer normalen Familie auch geschieht, dann ist da keine doppelte Last, die Arbeit wird einfach unter allen Beteiligten verteilt ... aber andererseits, solchen Leuten kann man ja nicht so recht glauben, die wissen eh nicht wovon sie reden :D |
| LaChatte | "normal" im Sinne von "der häufigste Fall" ist immer noch, dass die Frauen den grössten Teil der Haus- und Familienarbeit machen, und die Männer nicht. |
| AsheCorven | ich weis nicht was ihr für ein umfeld habt ... |
| LaChatte | und wenn du es wüsstest, was hätte es mit dem Thema zu tun? |
| Apex | [QUOTE]ähhh, bevor ich den Mist als Tatsache annehme, les ich lieber die Bild [/QUOTE] Die Studie eines angesehenen Instituts als Mist anzusehen ist natürlich auch eine Sichtweise... [QUOTE](hey bei dir klappt das auch immer ^^)[/QUOTE] Auf meiner persönlichen Polemik-Skala von 1-10 erreichst du damit eine gute 7 :p |
| AsheCorven | das hört sich an als wäre in eurem umfeld die frau der küchensklave ... also sowas kenne ich nicht wirklich und hab ich auch nirgendwo in meinem umfeld erlebt. Egal ob bekannte oder verwandte alle kümmern sich doch gemeinsam um haus kochen und kindermanagment anders kriegt man das auch nicht mehr hin heute |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i] [B]Mir wurde jetzt aus einer normalen Familie versichert, das wenn man eine ordentliche Arbeistteilsung macht, wie es in einer normalen Familie auch geschieht ...[/B][/QUOTE] [b]*MÖÖÖÖÖÖP*[/b] Und genau DA liegt das Problem: DAS ist nämlich [b]NICHT[/b] die Normalo-Durchschnittsfamilie, sondern auch heut zu Tage noch die [b]MINDERHEIT[/b]. Und genau DAS ist es, was Dir hier einige schon seit geraumer Zeit zu verklickern versuchen. |
| Kampfsau | [QUOTE]*MÖÖÖÖÖÖP* Und genau DA liegt das Problem: DAS ist nämlich NICHT die Normalo-Durchschnittsfamilie, sondern auch heut zu Tage noch die MINDERHEIT. Und genau DAS ist es, was Dir hier einige schon seit geraumer Zeit zu verklickern versuchen.[/QUOTE] Also in meiner Familie hat auch mein Vater neben der Arbeit sehr viel mit in der Erziehung und im Haushalt angepackt.Obwohl meine Mutter keine Arbeit hatte, was aber eher an ihr als an der Gesellschaft lag. Und heutzutage müssen in vielen Familien auch Frauen arbeiten.Es geht gar nicht anders, wenn man Kinder finanzieren will. Wovon redest du eigentlich, redest du von der normalen Frau, die "nur" eine Berufsausbildung macht. Du redest wohl eher von der studierten Akademikerin, die eine steile Karriere machen will. Das ist an sich schonmal eine Minderheit und dann noch jene, die gleichzeitig Kinder haben wollen. Kinder bekommen, ist eine persönliche Entscheidung, dass müssen Paare unter sich ausmachen. Es bedeutet Einschränkung in der persönlichen Entwicklung. Man könnte natürlich die staatlichen Einrichtungen unterstützen, da wäre ich auch für. Aber man kann nicht arbeiten und sich um Kinder kümmern. Wenn man arbeitet und sich die Arbeit gut ein- und aufteilt und auch mal Leute kennt, die sich um das Kind kümmern, dann ist das eine Möglichkeit.Oder wenn man eine Heimarbeitsstelle hat, obwohl das auch hart sein kann. Ansonsten ist immer ein Partner dazu bestimmt, seinen Beruf (kurzfristig?) aufzugeben, um sich um die Kinder zu kümmern. Dass meistens Frauen aufhören, liegt daran, dass der Mann meistens mehr verdient. Ansonsten gibt es auch immer mehr Hausmänner. Man kann nicht erwarten,dass das in allen Beziehungen gleich sofort jeder 2te Mann macht.Es werden aber mehr und das sollte man auch nicht verachten. Und ein man hängt nunmal auch nicht weniger an der Karriere als die Frau und wird auch eher versuchen, seine Arbeit irgendwie noch behalten zu können. Kinder und Arbeit gleichzeitig sind niemals einfach, da kann man auch in hundert Jahren noch rumjammern. |
| LaChatte | [url]http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Elternschaft/s_838.html[/url] nochmals ganz besonders für Kampfsau: Es ist auch heute immer noch die Normalität, dass Frauen den grössten Teil an der Familien- und Hausarbeit übernehmen, und das quer durch alle sozialen Schichten. [QUOTE]Dass meistens Frauen aufhören, liegt daran, dass der Mann meistens mehr verdient.[/QUOTE] auch das hier ist ein Thema, an dem noch gearbeitet werden darf. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist immer noch nicht verwirklicht. [QUOTE]Man kann nicht erwarten,dass das in allen Beziehungen gleich sofort jeder 2te Mann macht.Es werden aber mehr und das sollte man auch nicht verachten.[/QUOTE] Das geht nur sehr sehr langsam vor sich. Zitate aus dem Link: [I]Von den Vätern stellen nur 4% den Hauptbetreuer ihrer Kinder. Keine oder geringe Anstrengungen in diese Richtung unternehmen 38% der Väter.[/I] [I]Bei der Haushaltsführung klafft die Geschlechterschere ebenfalls weit auseinander. 60% der Frauen meistern den Haushalt allein, während der gleiche Prozentsatz an Männern so gut wie keinen Handgriff tätigt.[/I] |
| Nachtelfchen | goat: nochmal, es geht hier nicht drum zu jammern, dass es frauen ach so schlecht geht, und der mann ja ach so unterdrückt wird durch die emanzipation. eine solche sichtweise trägt einfach null zu irgendwelchen veränderungen bei. es geht darum zu erkennen, was noch im argen liegt, und dies zu verbessern. zb: gleiche arbeit, gleicher lohn. |
| Goat93 | [QUOTE]Auf meiner persönlichen Polemik-Skala von 1-10 erreichst du damit eine gute 7 [/QUOTE] Mist, mit ner 9 hätte ich schon gerechnet ;_________; [QUOTE]Die Studie eines angesehenen Instituts als Mist anzusehen ist natürlich auch eine Sichtweise.[/QUOTE] Naja, angesehen ist vieles und Mist verbreitet sich auch schnell ;) TAZ oder Jungle World ist auch "angesehen", die NPD Startseite auch, man muß nur in die Richtige Richtung nach dem Ansehen schauen ;) [QUOTE]DAS ist nämlich NICHT die Normalo-Durchschnittsfamilie, sondern auch heut zu Tage noch die MINDERHEIT. [/QUOTE] Ne is klar, totale Minderheit....ich muß echt hier nicht in Deutschland leben, seltsam... [QUOTE]es geht darum zu erkennen, was noch im argen liegt, und dies zu verbessern. zb: gleiche arbeit, gleicher lohn.[/QUOTE] Gleiche Arbeit, gleicher Lohn wird schwierig, denn die einzelnen Firmen zahlen schon an den einzigen und einzig wahren Arbeitern dieser Erde, den Männern unterschiedlichen Lohn bei gleicher Arbeit. Einmal kann man das sofort nach Ost/West nachschauen oder mal die Betriebslöhne der einzelnen Betriebe vergleichen. Das Frauen immer noch öfter Zuhause bleiben statt eine Arbeit zu bekommen, da diese ihnen aufgrund der Kinder und des Geschlechtes verwehrt wird, dürfte schon seit ein paar Jahrzehnten nicht mehr sein, wenn man dem glauben mag, das die Deutschen zu wenig Kinder haben und das bei der Erziehung die Eltern (Eltern=mehrere Erziehungsteilnehmer) kaum Zeit haben, da BEIDE Arbeitstätig sind. Was liegt noch im Argen, zur Zeit nehmen sich die meisten Überemanzipierte Feministischen frauen gern die Rechte, aber nicht die Pflichten dieser Entwicklung an, es wird vieles überinterpretiert und zu hochgepusht, das sich langsam Fronten herausbilden können, wo jeder auf sein recht pochen kann, es aber völlig sinnlos ist. Die Hauptmannbereiche wie Bundeswehr, Schiffahrt oder Maschinenbau sind alle mit Frauen auch besetzt und wenn sich mehr Frauen dort hingezogen fühlen werden dort auch mehr Frauen Tätig sein. |
| Nachtelfchen | goat: hast du eigentlich meinen beitrag vor etlichen seiten wirklich gelesen? da hab ich geschrieben: gleiche rechte UND PFLICHTEN. (wobei ich ja für militärabschaffung bin, aber das ist ein anderes thema). und über andere länder reden wir erst gar nicht, da gibts nämlich noch viel mehr zu sagen, als nur gleiche qualifikation, gleicher lohn. ich rede von deutschland (und vielleicht noch aus gegebenem anlass der deutschschweiz). mal im ernst: du hast also das gefühl, das unser system keine frauen benachteiligt? es ist also genau so einfach für eine frau, kinder und arbeit zu vereinen wie für einen mann? wirst du als mann in einem bewerbungsgespräch gefragt, ob du kinder willst, obwohl sie das nicht fragen dürfen? wirst du gefragt, wenn du kinder hast, wie du diese adäquat betreut kriegst? wird bei dir davon ausgegangen, dass weil du ja ein kind hast, und eigentlich mit dem kopf ganz woanders bist und gar nicht bei der arbeit? |
| Goat93 | [QUOTE]du hast also das gefühl, das unser system keine frauen benachteiligt?[/QUOTE] Wir leben in einem System wo jeder schnell benachteiligt werden kann, besonders die gemeinschaft, die man in altertümlichen kreisen mal ~volk~ genannt hat, ist sehr benachteiligt. [QUOTE]es ist also genau so einfach für eine frau, kinder und arbeit zu vereinen wie für einen mann?[/QUOTE] Ja [QUOTE]wirst du als mann in einem bewerbungsgespräch gefragt, ob du kinder willst, obwohl sie das nicht fragen dürfen?[/QUOTE] Man fragt allgemein nach Familiären Verhältnissen, man wird auch ab und an nach Politischer/Religiöser Gesinnung gefragt oder nach irgendwelchen Klischeebildern (Satanisten als Beispiel) Ich bin desöfteren wegen meines Aussehens abgelehnt worden, flenn ich deswegen rum und schieb jetzt die Schuld auf einer Gesellschaft die Langhaarige Männer unterdrückt? :q Aber nach deiner Ausführung müßte es für eine Frau unmöglich sein, überhaupt einen Job zu bekommen, da frag ich mich wiederum wieso es soviele Sektretärinen gibt und dieser Beruf mittlerweile schon kaum mit Männern assoziert wird. Ich denke einfach, es wird wieder etwas übertrieben |
| LaChatte | [QUOTE]Aber nach deiner Ausführung müßte es für eine Frau unmöglich sein, überhaupt einen Job zu bekommen, da frag ich mich wiederum wieso es soviele Sektretärinen gibt und dieser Beruf mittlerweile schon kaum mit Männern assoziert wird. [/QUOTE] Früher waren Sekretäre üblich. Heute wird diese Berufbezeichnung in männlicher Form nur noch für Kaderstellen benutzt, zum Beispiel als *Generalsekretär von XY". Wenn ein männliches Kadermitglied einen persönlichen Sekretär statt Sekretärin anstellen würde, würde vermutlich wenig Schmeichelhaftes über seine Sexualität geflüstert werden. Was eine Diskriminierung von Männern UND Frauen gleichzeitig bedeutet. Frauen in Kaderpositionen sind hier wohl freier und können sowohl Sekretäre wie Sekretärinnen anstellen, ohne dass daraus auf Privates geschlossen wird. [QUOTE]Ich denke einfach, es wird wieder etwas übertrieben[/QUOTE] Leider nein. Die Mechanismen sind subtiler geworden und weniger leicht zu durchschauen, aber sie sind immer noch da. Abgesehen davon werden ja wohl auch Männer in Rollenzwänge hineingetrieben, die ihnen nicht nur gefallen. Wer Hausmann und Familienmanager ist, muss wohl ein ziemlich grosses Selbstvertrauen haben, um die ganzen komischen Blicke von Anderen aushalten zu können. |
| aurora borealis | [QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i] [B]Aber nach deiner Ausführung müßte es für eine Frau unmöglich sein, überhaupt einen Job zu bekommen, da frag ich mich wiederum wieso es soviele Sektretärinen gibt und dieser Beruf mittlerweile schon kaum mit Männern assoziert wird. [/B][/QUOTE] ich glaube, gerade in dieser Runde halte ich es für sehr kühn, als klassischen Frauenberuf den der Sekretärin zu wählen, zumindest assoziiert Dein Beitrag das. Frauen mehr zuzutrauen und einen spannenderen Job zu wünschen (wobei die Stellenbezeichnung in der Praxis durchaus vielgestaltig sein kann und letztlich auch wegen der Gehaltsforderungen gern gesehen ist), wäre in jedem Fall sehr galant von Dir. Das Problem, das verkannt wird, ist, dass es auch um Frauen in unterschiedlichen Schichten geht. Deutschland hat zu wenig Kinder, was Akademiker betrifft, denn da wird in Deutschland noch zu wenig gemacht, dass sich Kind und Familie vereinbaren lassen. Wie bereits in mindestens einem der vorherigen Beiträge erwähnt, ist das in anderen Ländern anders, z.B. Frankreich. Das hat hier in D noch nicht gefunkt. Sehr bedauerlich. Es geht hier also nicht um das Klischeebild Frau, die pünktlich um 4 aus einem Kaffeekochen-Abtipp-tag nach Hause kommt und Kinder erzieht, sondern um andere Jobanforderungen. Im übrigen gibt es auch noch Steinzeitmänner, die es nicht gern sehen, wenn das Frauchen arbeitet. Hab ich erst kürzlich wieder erlebt. Die Frau ging 4h (!) am Tag arbeiten und und das hat er nicht verkraftet, denn sie hätte dadurch ihren häuslichen Pflichten nicht mehr nachkommen können. Er hätte schließlich von früh bis spät zu arbeiten. Prima. Ich glaube nicht, dass er der einzige ist, der noch mit Keule um die Häuser zieht. Der Wunsch, Kinder und Beruf zu kombinieren, ist für manche kein Thema, je nach Jobanforderung, für andere aber wiederum zwangsläufig eine entweder-oder-Entscheidung. Ebenso bin ich der Meinung, dass sich bisher nur ein geringer Prozentsatz der Männer mit Vollzeit-Papa-dasein anfreunden würde, und wenn es nur für 1 Jahr ist. Dafür ist die männliche Identität nach wie vor zu sehr mit der Arbeit verwurzelt, bzw. mit Leistungsfähigkeit, Potenz, Stärke. Viagra, Manager Magazin oder Mens Health sind da beispielhafte Schlagwörter. Volle Windeln und Strampler sind da weniger männlich. |
| Kampfsau | [QUOTE]auch das hier ist ein Thema, an dem noch gearbeitet werden darf. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist immer noch nicht verwirklicht.[/QUOTE] Erstmal das und zweitens suchen sich Frauen oft soziale-pflegende-erziehende Berufe aus, wohingegend Männer doch noch eine höhere Affinität zu technisch-gewerblicher Tätigkeit haben und da verdient man nunmal mehr. Besonders in Ausbildungsberufen.Und Frauen haben nunmal auch eher den Drang, sich Partner auszusuchen, die in der Regel mindestens genausoviel verdienen oder einen Mindestverdienst nicht unterschreiten. Nicht jede Frau hat einen Hochschulabschluss und es ist wohl eher fragwürdig, ob eine studierte Frau, einen Mann heiratet, der eine einfache Berufsausbildung mit Realschulabschluss hinter sich hat.Andersrum passiert das schon deutlich häufiger. [QUOTE]Von den Vätern stellen nur 4% den Hauptbetreuer ihrer Kinder. Keine oder geringe Anstrengungen in diese Richtung unternehmen 38% der Väter.[/QUOTE] und die 58%, die auch ordentlich mit(ver)sorgen sind schonmal nichtmehr erwähnenswert, das ist ja nur die Mehrheit der Männer und zeigt, dass sich die Entwicklung positiv entwickelt und dass der Mann in der Regel doch eine Hilfe bei der Kindererziehung ist, auch abseits vom Geldverdienen. [QUOTE]Bei der Haushaltsführung klafft die Geschlechterschere ebenfalls weit auseinander. 60% der Frauen meistern den Haushalt allein, während der gleiche Prozentsatz an Männern so gut wie keinen Handgriff tätigt.[/QUOTE] Leider sind erstmal mehr Frauen im Haushalt tätig, weil sie eben öfter nicht arbeiten, die Gründe dafür sind jetzt erstmal egal.Das hatten wir schon. Ansonsten, natürlich gibt es faule Männer aber 60% der Männer tätigen keinen einzigen Handgriff? Das entgeht mir und der Realität die ich alltäglich erlebe. Und wenn dem so ist, eine Frau muss gar nichts machen, eine Haushaltspflicht gibt es nicht. Kaum ein Mann sagt, du musst das jetzt machen, du bist die Frau und ich sitze hier im Sessel und seh fern. Ich bin der Meinung ein Mann sollte nicht von einer Frau abhängig sein. Ich kann nähen, genug kochen um gesund zu bleiben und aufräumen und putzen, ich brauche keine Frau dafür. Man muss selber sehen, ob man einen Mann heiratet, der auf Ordnung Wert legt oder nicht. Scheidungen sind immer drinnen, sollte es tatsächlich so sein, dass heutzutage 60% der Männer ihre Frauen auch als Dienstmädchen oder Haushaltssklaven halten. |
| Goat93 | [QUOTE]Frauen mehr zuzutrauen und einen spannenderen Job zu wünschen (wobei die Stellenbezeichnung in der Praxis durchaus vielgestaltig sein kann und letztlich auch wegen der Gehaltsforderungen gern gesehen ist), wäre in jedem Fall sehr galant von Dir.[/QUOTE] Ach jetzt ist ein Sekretär Job auf einmal langweilig und einer echten Frau nicht "würdig"..mal ehrlich, ich würd den Job sofort machen, da er zumeist auch noch gut bezahlt wird im Gegensatz zur allgemeinen Arbeitslage in Deutschland. o_0 [QUOTE]Die Frau ging 4h (!) am Tag arbeiten und und das hat er nicht verkraftet, denn sie hätte dadurch ihren häuslichen Pflichten nicht mehr nachkommen können. Er hätte schließlich von früh bis spät zu arbeiten.[/QUOTE] Mal ehrlich 4Std:=Halbtagsjob 8std+4std=Ganztagsjob+Überstunden Wenn ich 10 Stunden oder 16 Stunden arbeite, dann hab ich kein Bock mehr auf irgendwelche Arbeit, egal ob Haus oder Gartenarbeit o_0 Oder ist die Frau dann zu schwach, die anderen 4Std. im Haushalt auszugleichen, damit es auf einer Gleichberechtigten Ebene kommt? |
| LaChatte | [QUOTE].Und Frauen haben nunmal auch eher den Drang, sich Partner auszusuchen, die in der Regel mindestens genausoviel verdienen oder einen Mindestverdienst nicht unterschreiten.[/QUOTE] Ich dachte, Männer und Frauen suchen sich GEGENSEITIG aus? Und wie siehts mit dem Bedürfnis der Männer aus, sich ja nicht eine besser qualifizierte oder besser verdienende Frau zu suchen, weil sonst das männliche Ego leiden könnte...? [QUOTE]Nicht jede Frau hat einen Hochschulabschluss und es ist wohl eher fragwürdig, ob eine studierte Frau, einen Mann heiratet, der eine einfache Berufsausbildung mit Realschulabschluss hinter sich hat.[/QUOTE] Andererseits - warum auch nicht? Das Verhältnis von studierten Frauen zu studierten Männern wird allerdings in den nächsten Jahren kippen - schon heute machen mehr Mädchen als Jungen Abitur. Wenn die Entwicklung so weiter geht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es mehr Professorinnen als Professoren gibt. Das wird dann möglicherweise die Zeit, wo die Frauen sich einen Mann suchen werden, der gut kochen kann und ihnen die Blusen gebügelt und die Pantoffeln warm hält. [QUOTE]eine Haushaltspflicht gibt es nicht. Kaum ein Mann sagt, du musst das jetzt machen, du bist die Frau und ich sitze hier im Sessel und seh fern.[/QUOTE] Das gibts leider ziemlich oft. Es gibt auch immer wieder Männer, die verwahrlosen und darum keinen Haushalt machen. Und es kommt immer noch relativ selten vor, dass bei einer Scheidung das Kind dem Vater zugesprochen wird, sodass hier den Männern auch weniger Haushalt aufgebürdet wird. Aber es ist wohl schon typisch, dass ich als Frau mich nach etwa zehn Jahren allein wohnen dazu entschloss, eine Person fürs Reinigen anzustellen, während mein Bruder, ein Mann, das nach drei Monaten Alleinleben schon tat... |
| Nachtelfchen | wo um alles in der welt ist dieses smiley, das sich an die stirn klatscht, wenn mans braucht...grummel... weisst du, goat, genau die art und weise zu diskutieren, wie du es hier an den tag legst, zeigt auf, wie viel noch passieren muss. sekräterin ist der typische frauenberuf: der mann diktiert - die frau tippt sein diktiertes wort (lies kittler, aufschreibesysteme dazu, sehr interessante denkansätze). darauf zu verweisen ist nicht besonders konstruktiv, ebenfalls nicht, dass das system ja auch andere benachteiligen würde. ja tut es, und ich bin die erste, die sagt: ändert das scheidungsrecht, damit männer endlich mehr recht an ihrem kind haben. aber trotzdem klingt diese art zu diskutieren einfach nach trotz. klar hat nicht jede frau einen hochschulabschluss, ich hab aber einen, und ich will ihn auch benutzen, in einem job, der mir spass macht, in dem ich verantwortung trage, ectblabla. :rolleyes: und das wird kein 0/8/15-job sein, bei dem man um 4 nach hause gehen kann. und so geht es vielen akademikerinnen. wir sind gut ausgebildet, müssen aber, bevor wir überhaupt richtig in den beruf gestartet sind, uns mit dem kinderkriegen oder nicht auseinandersetzen. |
| Goat93 | [QUOTE]sekräterin ist der typische frauenberuf: der mann diktiert - die frau tippt sein diktiertes wort (lies kittler, aufschreibesysteme dazu, sehr interessante denkansätze[/QUOTE] Ü_Ü wuahahahahahahahaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa Ich glaube du bist in deiner Welt der Vorkriegszeit hängengeblieben o_= Schonmal wirklich den Beruf angeschaut? Wenn das so wäre wie du da beschreibst, bräuchte man ex akt 0 Sektretäre, da man Autodiktat und Autorecht- schreibung hat *amkopfklatschsmilie Bei deiner ganzen Ausführung frag ich mich immer, wie die anderen Millionen frauen das hinbekommen, oder kann es sein, das du selbst mit der Situation einfach etwas überfordert bist und deine Überforderung als Grundsätzliches Problem auf alle anderen Projezierst? Mit dem Thema Kinder sollte man sich grundsätzlich auseinandersetzen und grundsätzlich Gedanken drüber machen, bevor man ein Kind in die Welt setzt... |
| Seneca | Ich habe beim Lesen den Eindruck das hier beiden Seiten noch in der Nachkriegszeit stecken, als Frauen noch heirateten und Kinder bekamen... Ich kenne einige "Sekretärinnen" oder Frauen in ähnlichem Jobs Nicht wenigen wird von einer Frau diktiert...Die meisten wünsche sich wieder einen Chef...weil Frau die leichter um den Finger wickeln kann. Dasselbe gilt für unsere Restaurantleitung...seit das kein 60 jähriger Östereicher sondern eine 40 Jährige Deutsch ist, sind alle am Stöhnen....80 % davon Frauen. PS: Gerade verabschiedete sich ein älterer Herr mit "schönen abend noch junge Frau" von Mir...! Ich weiß nicht mehr ob ich Männlein oder Weiblein bin. PPS: Ich halten Alice Schwarzer für eine Erfindung des Playboy, um die Emazipation zu diskreditieren. |
| aurora borealis | [QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i] Ach jetzt ist ein Sekretär Job auf einmal langweilig und einer echten Frau nicht "würdig"..mal ehrlich, ich würd den Job sofort machen, da er zumeist auch noch gut bezahlt wird im Gegensatz zur allgemeinen Arbeitslage in Deutschland.[/quote] ok, noch mal für Dich ausführlicher. Es ging nicht darum, was "würdig" ist, sondern um die Anforderungen. Im übrigen, wie bereits angesprochen, verbirgt sich hinter "Sekretärin" unterschiedliches. Ich hab schon Betriebe gehabt (ein Großunternehmen), wo eine Sekretärin Kaffee gekocht, Emails ausgedruckt und Protokolle geschrieben hat. Und dafür hat sie durchaus ein gutes Gehalt bekommen, weil sie in einem großen Konzern gearbeitet hat mit Tarifgehalt. Ich kenne aber auch die Seite, dass "Sekretärinen" das komplette Projektmanagement übernehmen und nicht selten bis abends um 18 Uhr in der Firma hocken, außertariflich, Durchschnitt. Die Beschreibung wurde so gewählt, um das Gehalt unten zu halten. Fertig aus. Davon abgesehen ging es hier den meisten darum, dass auch manche Frauen eine bestimmte Vorstellung haben von dem Job, der sie erfüllen sollte, und wir sprechen hier von Ganztagsjobs, wo es auch mal bis abends um 8 gehen kann und sowas. Da hat man nicht zwingend einen toleranten Mann, der dann stattdessen das Kind nach Kindergarten betreut und das Abendessen kocht. Diese Gattung dürfte selten und als Ökolatschentreter verschrien sein. Frauen empfinden (zumindest manchen Studien zufolge) die Frage mit den Kindern nicht als Belastung, sondern als Bereicherung. Männer statt dessen sind nicht selten mit der Situation überfordert, wie bereits erwähnt, es verträgt sich bei vielen nicht mit ihrer Identität. Es wäre leichter, wenn es ein selbstverständlicherer Umgang damit wäre (auch bei Personalern), dass sowohl Frau als auch Mann frühzeitig von der Arbeit weggehen könnte, wenn das Kind krank ist. Bis jetzt ist das (als Bsp. für den Komplex) der Frau angetackert. [quote] Mal ehrlich 4Std:=Halbtagsjob 8std+4std=Ganztagsjob+Überstunden Wenn ich 10 Stunden oder 16 Stunden arbeite, dann hab ich kein Bock mehr auf irgendwelche Arbeit, egal ob Haus oder Gartenarbeit o_0[/quote] mal ehrlich, der arme Hasimann, auf den ich mich beziehe, fühlt sich nicht im Stande, 2 Kinder zu erziehen und tritt das an die Frau ab. Sie hat deswegen zu Hause zu sein und selbst 4 Stunden Halbtagsjob sind da zu viel der Toleranz. Haus, Heim, Mittelalter. Darum ging es mir. Und noch mal: es gibt Frauen, die auch in einem Überstunden-Job erfüllt sein könnten und sich dennoch um ein Kind kümmern könnten, weil es für sie Erfüllung bedeutet. Aber dafür bedarf es der Entlastung, und Dein Geschriebenes zeigt ja deutlich, dass Du Dich nach 12 Stunden nicht dazu in der Lage fühltest. Auch nicht, dass Du halt im Gegenzug eher von der Arbeit nach Hause kommen würdest. bzw. will ich Dir das jetzt ganz fies unterstellen. :-p Anderes Bsp., das ich mal mitbekommen habe: eine Frau hatte einen neuen Job erhalten mit 13.000 DM im Monat (Brutto). Ihr Ehemann, auch promoviert und in einer verantwortungsvollen Position hatte nur 10.000 DM (Brutto). Der Ehekrach war perfekt, sein Ego im Keller. Und hier war kein "Hinkelstein" Kind im Spiel. Dient nur zur Verdeutlichung der männlichen Identität. |
| aurora borealis | Ps. für Seneca Frauen als Chef sind auch insofern kompliziert, weil Frauen Frauen kennen. Die Angst, dass die Frau "unter ihnen" am Stuhl sägen könnten, ist da größer. Männer legen dahingehend Gelassenheit an den Tag, bzw. gehen damit anders um. |
| Kampfsau | [QUOTE]Ich dachte, Männer und Frauen suchen sich GEGENSEITIG aus? [/QUOTE] Sicher ist da ein gegenseitiges Interesse aber im Grunde wählt doch eher die Frau aus.Die Männer werben und die Frauen wählen.Ich fänd es auch schön, wenn es auch mal anders laufen würde aber das ist leider nicht so oft der Fall. Und da kommen nunmal die Kerle, die Führungsqualitäten beweisen deutlich besser an. Sicher, Charakter,Aussehen usw sind auch wichtig. Aber Emanzipation hin oder her, Frauen wollen nunmal einen Macher für sich haben. Das steigert die Attraktivität eines Mannes mehr als man glaubt. [QUOTE]Und wie siehts mit dem Bedürfnis der Männer aus, sich ja nicht eine besser qualifizierte oder besser verdienende Frau zu suchen, weil sonst das männliche Ego leiden könnte...?[/QUOTE] Das kann durchaus sein, mir persönlich ist das jetzt auch nicht soo wichtig, solange ich selber mir ein anständiges Auskommen verschaffen kann. Aber es gibt nunmal Männern den geht es so.Ich glaube es geht auch nicht nur um das Geld alleine.Es geht um die Bildung und den Intellekt.Männer wären einfach nicht in der Lage, zu kommunizieren. Ich meine ich hatte auch mal kurz eine Freundin, die war etwas einfacher gestrickt.Sicher, ein nettes, hübsches Mädchen das auch humorvoll war.Ich bin auch nicht so gut in der Schule oder hochwohlerzogen.Ein bischen bemerkt man meinen proletarischen Hintergrund doch noch. Aber bei ihr fing es schon bei ihrer Ausdrucksweise an,das wäre schonmal verschmerzbar aber Sie war nunmal etwas langsamer, hat bestimmte Sachverhalte nicht gleich durchschaut oder Dinge nicht so schnell aufgenommen. Aber ich glaube ich bin schon soweit emanzipiert, dass ich gar nicht wirklich eine Frau haben will, die viel schlechter gebildet ist. Ich glaube ein Mann heutzutage will doch eher eine Frau seines "Standes" haben, was weiß ich, weil in andere Frauen eher langweilen würden oder weniger mit ihm gemein haben. Aber es gibt nunmal auch Männer, denen dass egal ist. Die lieben ihre Frauen trotzdem, auch wenn Sie selber Ärzte und ihre Frau eine Krankenschwester ist, auch wenn ca 6 Jahre schwerer Bildungsunterschied zwischen ihnen liegen. Ich kann auch nicht ausschließen, dass Männer das für ihr Ego brauchen, dass Sie sich ihrem Partner überlegen fühlen müssen.Es gibt sicherlich genug von der Sorte aber solange die Frau das bereitwillig mitmacht. Es gibt ja auch genug Frauen, die müssen zu einem Mann aufschauen können.Solange beide einverstanden sind. Es gibt genug Männer, die arbeiten nur des Geldes wegen und Frauen, denen das Leben als Hausfrau und Mutter auch nicht so stark missfällt.Das ist aber natürlich eine persönliche Entscheidung.Ich kenne auch ein paar solcher Damen, die mögen Kinder und Menschen, die müssen keine steile Karriere machen, um glücklich zu werden. [QUOTE]Andererseits - warum auch nicht? Das Verhältnis von studierten Frauen zu studierten Männern wird allerdings in den nächsten Jahren kippen - schon heute machen mehr Mädchen als Jungen Abitur. Wenn die Entwicklung so weiter geht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es mehr Professorinnen als Professoren gibt. Das wird dann möglicherweise die Zeit, wo die Frauen sich einen Mann suchen werden, der gut kochen kann und ihnen die Blusen gebügelt und die Pantoffeln warm hält.[/QUOTE] Wenn die Frauen dann auch wirklich Ingenieursfächer und Naturwissenschaften im gleichen Maße studieren. Ansonsten sehe ich in Zukunft eine Menge arbeitsloser Akademiker vor mir.Die Fächer die für eine Zukunft mit immer mehr Technologie gebraucht werden, sind nicht ausreichend besetzt. Das sehe ich doch jetzt schon, wieviele Mädchen sind in meinem Physik LK? Auch nur 2 von 19 Schülern. Im Mathematik LK sind dafür ausreichend Damen beteiligt, die auch wirklich gut sind.Auch wenn insgesamt immer noch mehr Kerle dabei sind. Trotz des ungleichen Verhältnisses von Jungen zu Mädchen. Ansonsten sind Mädchen eigentlich fast immer irgendwie in Sprachen involviert oder in "Laberfächern" wie Deutsch, Politik zumindest was die Leistungsfächer betrifft.Ich will ja nicht angeben aber ich glaube in den ganzen Fächern könnte ich auch locker 2-stellige Punkte erreichen. Nicht das sie z.B. Physik nicht nachvollziehen könnten, wenn sie wollten aber das Interesse ist einfach kaum da. Darum weiß die Frau im Durchschnitt weniger über Technik, weil es Sie einfach nicht interessiert und Sie sich nicht freiwillig damit befasst, zumindest meistens. Und selbst wenn sich das ändert und Frauen alle wichtigen Stellen einnehmen. Ich glaube dann würden Sie eher vereinsamen, als dass sich die Männer alle unter die Knute der Frauen stellen würden. [QUOTE]Das gibts leider ziemlich oft. Es gibt auch immer wieder Männer, die verwahrlosen und darum keinen Haushalt machen. Und es kommt immer noch relativ selten vor, dass bei einer Scheidung das Kind dem Vater zugesprochen wird, sodass hier den Männern auch weniger Haushalt aufgebürdet wird.[/QUOTE] Ich weiß nicht, mein Mutter hat leider ein paar Probleme und daher macht mein Vater das meiste. Und auch ich kann alles, was getan werden muss. Das ist doch selbstverständlich. Auch wenn ich kein Putzteufel bin.Als ob Männer das nicht könnten. Und dass Frauen öfter das Sorgerecht bekommen, dass ist eigentlich einer der Vorteile, den es hat, eine Frau zu sein.Obwohl ich nicht glaube, dass das daran liegt, dass Männer ohne Frauen verwahrlosen. Ich glaube dass ist ein Punkt den "Maskulinisten" ( furchtbar, jetzt gibt es den gleichen Schmarn wie extremer Feminismus auch auf Männerseite) jedenfalls ist das ein Punkt, der bei der Benachteiligung des Mannes immer genannt wird. Kinder in diesem Fall als Haushaltsbelastung darzustellen empfinde ich dabei nicht als ganz richtig. [QUOTE]Aber es ist wohl schon typisch, dass ich als Frau mich nach etwa zehn Jahren allein wohnen dazu entschloss, eine Person fürs Reinigen anzustellen, während mein Bruder, ein Mann, das nach drei Monaten Alleinleben schon tat...[/QUOTE] Tja, Frauen sind halt ein bischen langsamer als Männer :D. Kommt ja auch auf den Beruf an, man hat für Haushalt nicht immer Zeit und wenn man sich eine Riesenbude leisten kann, muss man auch mit deren Pflege zurechtkommen. [QUOTE]sekräterin ist der typische frauenberuf: der mann diktiert - die frau tippt sein diktiertes wort (lies kittler, aufschreibesysteme dazu, sehr interessante denkansätze). darauf zu verweisen ist nicht besonders konstruktiv,[/QUOTE] Sekretärin kann vieles bedeuten.Das ist nicht immer wie im Film dargestellt, die Frau die Kaffee macht, Texte abtippt oder im schlimmsten Fall noch von ihrem Chef sexuell belästigt wird. Es gibt hochbezahlte, sehr kompetente Sekretärinnen. Eine war mal auf einer Wanderung dabei, die mein Vater mit ein paar Arbeitskollegen gemacht hat. Und die gute Frau hat sicherlich ne ganze Stange mehr verdient als mein Vater. Es gab auch schon Fälle, in denen Männer sich diskriminiert gefühlt haben, weil sie dachten bei der Bewerbung zum Sekretär wurden sie aufgrund ihres Geschlechtes benachteiligt. [QUOTE]klar hat nicht jede frau einen hochschulabschluss, ich hab aber einen, und ich will ihn auch benutzen, in einem job, der mir spass macht, in dem ich verantwortung trage, ectblabla. und das wird kein 0/8/15-job sein, bei dem man um 4 nach hause gehen kann. und so geht es vielen akademikerinnen. wir sind gut ausgebildet, müssen aber, bevor wir überhaupt richtig in den beruf gestartet sind, uns mit dem kinderkriegen oder nicht auseinandersetzen.[/QUOTE] Ein Job wird von dir viel Verlangen und dein Kind wird dies ebenso. Wenn du einen Partner hast, dann musst du dich mit dem einigen.Dass ist immer noch eine persönliche Entscheidung zwischen dir und deinem Partner, wer von euch arbeiten soll oder nicht.Willst du auf deinem Recht beharren, dann steh auch dafür ein. Wenn du dich dann bewirbst und von deinem Arbeitgeber nach der Familienplanung gefragt wirst und sagen kannst, dass die Versorgung deiner Kinder und die Vereinbarung mit deiner Arbeit möglich ist, wirst du auch weniger Probleme haben. Ich meine ich empfinde doch ähnlich, wenn ich arbeiten muss, vermisse ich die Zeit, in der ich meine Frau und Kinder nicht sehen kann. Heute werden von einem oft auch Auslandsreisen verlangt. Wenn ich auf ewig keine Familie habe und ungebunden wäre, dann wäre es vielleicht auch gar nicht schlecht. Aber Arbeit will einen vereinnahmen und durch einen Geld erwirtschaften.Es ist egal was Familie,Freunde, Partnerschaft, Kultur usw betrifft.Die Arbeit darf nicht darunter leiden oder man sucht sich lieber jemanden, der mehr von seinem eigenem Leben hergibt.Meistens wird man dafür ja auch finanziell entlohnt, auch wenn Geld alleine nicht glücklich macht. Doch angesichts einer Familie strebe ich doch eher eine halbwegs geregelte 8-10 Stunden Arbeit mit freien Wochenenden, zumindest Sonntags, an. Vielleicht auch ein Beamtenberuf.Lehrerinnen und andere Beamte können Arbeit und Kinder ja gut vereinbaren, Mutterschaftsurlaub wird gestellt oder auf Teilzeit übergegangen.Und wenn man Beamter auf Lebenszeit ist, wird man nach dem Urlaub auch wieder übernommen. Von mir aus würde ich dann auch Urlaub nehmen.Ein anderer Vorteil ist es, wenn man verschiedene Arbeitszeiten hat, man sieht seinen Partner vielleicht seltener, dafür kann man sich bei der Kinderbetreuung besser abwechseln. |
| Kampfsau | Aber die richtig starke Konflikte zwischen Arbeit und Kindern sind meistens auch in den ersten Jahren. Wenn man noch keine Kitas gefunden hat und sich mit Babysittern und Verwandten und Freunden arrangieren muss und Kinder rund um die Uhr Betreuung brauchen. Wenn Kinder erstmal in den Kindergarten kommen und selbstständiger werden, geht es schon besser. Einfach ist es nicht aber vielleicht wächst man daran auch. Eine Mutter die Arbeit und Familie unter einen Hut bringen muss, die lernt, Kompromisse einzugehen, belastbar zu werden und das kann einem ja auch in der Arbeit mit einbringen. Ich meine wenn ich sehen würde, dass meine Frau bald zusammenbricht und völlig ausgebrannt ist, würde ich ihr doch so gut ich kann unter die Arme greifen.Es ist doch auch nicht in meinem Interesse als Mann, dass meine Frau am Ende ist, unzufrieden und gereizt. |
| LaChatte | [QUOTE]Aber Emanzipation hin oder her, Frauen wollen nunmal einen Macher für sich haben.[/QUOTE] Vor allem möchte Frau einen echten Menschen an ihrer Seite haben... jemanden, der für sich einsteht und weiss was er will, aber ohne dämliches Machogehabe. Jemand, der entschlossen und klar ist, aber der auch Gefühle hat, diese zeigen und darüber sprechen kann. Jemand, der sein Selbstvertrauen nicht daraus bezieht, dass die Partnerin zwar besser kochen und putzen, aber alles andere nicht so gut kann. Doch es ist nicht ganz einfach, einen solchen Traummann zu finden, das gebe ich zu. Wenn er dann noch gut aussehen soll, schränkt sich die Auswahl noch mehr ein... [QUOTE]Die lieben ihre Frauen trotzdem, auch wenn Sie selber Ärzte und ihre Frau eine Krankenschwester ist, auch wenn ca 6 Jahre schwerer Bildungsunterschied zwischen ihnen liegen.[/QUOTE] Ich liebe meinen Allerliebsten auch, obwohl er im Gegensatz zu mir nie studiert hat... :D Mal abgesehen davon macht ein Studium nur eine sehr bedingte Aussage über die Intelligenz eines Menschen. Ich glaube, dass ich mit einem Menschen, der langsamer denkt als ich, auch Schwierigkeiten hätte - ich würde zu hibbelig. Das Tempo muss schon stimmen. [QUOTE]Wenn die Frauen dann auch wirklich Ingenieursfächer und Naturwissenschaften im gleichen Maße studieren. Ansonsten sehe ich in Zukunft eine Menge arbeitsloser Akademiker vor mir.Die Fächer die für eine Zukunft mit immer mehr Technologie gebraucht werden, sind nicht ausreichend besetzt. [/QUOTE] Ich gehe davon aus, dass die grosse Branche der Zukunft eher im Sozialen liegt - in Wellness, alternativer und Schulmedizin, Ernährungslehre, Bewegung, Psychotherapien und solchen Dingen, also im klassisch "weiblichen" Bereich. |
| Odessa | --- Frauen mehr zuzutrauen und einen spannenderen Job zu wünschen (wobei die Stellenbezeichnung in der Praxis durchaus vielgestaltig sein kann --- Sekretärinnen sind also Frauen, die überwiegend keinen "spannenden" Job ausüben oder diesen Job haben, weil sie sich sonst nichts zutrauen? Sehe ich hier, welch weltfremden Mist manch Studierte auf diesem Forum (generell auf diverse Diskussionsthreads bezogen) von sich geben, wäre ich froh, wenn auf diesem Forum mehr Sekretäre und Sekretärinnen aus ihrem bodenständigen, ehrlichen und mehr als stressigen Berufsalltag berichten würden. Ich habe auch nicht studiert (weil ich schon allein lebte damals und meine Miete zu zahlen hatte), sondern fing mit 16 eine Ausbildung an und arbeitete seitdem durchgehend. Zog nebenbei ein Kind groß und das ohne zu jammern, daß mir "Staat und Gesellschaft" dabei helfen müsse. Ich erachtete meine ganzen Bürojobs - in so diversen Stellen wie Kliniken, Forschungsanstalten oder Gerichten - weder als unspannend noch als geistig minderbemittelt, ich habe sehr viel Verantwortung zu tragen gehabt und war öfters schon mehr als Psychologin, Krisenmanagerin oder "Beichtmutter" (Entzugs-Patienten in der PSY, Berufsschulen-Direktoratsleitung, Krebsstation - Patientenbetreuung etc.) tätig denn als eigentliche Verwaltungsfachkraft/Sekretärin. Den Beruf der Sekretärin von daher abzuwerten, ist in meinen Augen genauso, wenn auch subtiler, chauvinistisch, wie zu behaupten, daß Hausfrauen oder Mütter "kein Leben" hätten. |
| Odessa | --- sekräterin ist der typische frauenberuf: der mann diktiert - die frau tippt sein diktiertes wort ----- Info aus dem Leben einer Sekretärin: - Chef, weiblich, kommt um 7. 00 ins Büro. Sekretärin ist seit 6.30 schon da und hat alle Konferenzen, Tagungen, Besprechungen etc. schon vorbereitet (Räume gebucht, Flüge, Hotelzimmer, anfallende Kosten hierfür buchhalterisch erfaßt und noch so nebenbei daran gedacht daß Chefin zu Thrombose neigt und ihr die benötigten Thrombose-auf-Flügen-Vermeid-Spritzen am Vorabend beim Hausarzt der Chefin bestellt usw.) - Chefin freut sich um 7.05, daß die Sekretärin in einer halben Stunde fähig war, 20 Termine (sh. Konferenzen etc.) aufzulisten, Räume hierfür zu checken und Flüge oder Bahntickets zu reservieren inkl. Anruf beim Arzt für die Thrombosespritzen. Sagt "Ohne Sie hätte ich das in 2 Tagen nicht hingekriegt." Sekretärin sagt: "Aber dafür bin ich doch da, Frau X. Unwürdiger Sklave Ihrer." - 7.10, Sekretärin erhält den ca. sechsten Anruf des frühen Tages, in dem ein Zeitungsleser sich beschwert daß Frau Chefin Staatsanwältin in einem Interview gesagt hätte daß "... xxxx..". Sekretärin schaltet um auf "Wir verstehen Sie und hören Ihnen zu"-Modus und beschwichtigt den Anrufer. Erklärt ihm daß Frau Staatsanwältin gerade nicht zu sprechen sei, man aber die Beschwerde weiterreiche. Der Anrufer beschimpft daraufhin die Sekretärin als "Dumme Staats-Schlampe", "Obrigkeitsgehorsame (Sekretärin denkt sich lächelnd: Du armseliger Idiot - ich bin nur hier um das System zu unterwandern) Büromaus" und ähnlich Charmantes; Sekretärin bleibt trotzdem höflich wie sie es sein muß laut Handbuch und beendet den Anruf mit einem ruhigen "Wir danken für Ihren Anruf". Während des Anrufs steckte ca. 2 mal die Chefin wild fuchtelnd den Kopf herein, was bedeutet: "Ich brauche unbedingt eine Leitung für ein Auslandsgespräch und Sie wissen doch, daß ich immer noch nicht weiß wie das geht" und "Richter X braucht die Akte XX und nur Sie wissen, wo ich die gestern abend noch hingelegt habe, also holen Sie sie mir sofort". - 7.20 Sekretärin steht auf, holt die Akte und erklärt der Chefin zum ca. 3405 mal wie das Telefon für Auslandsgesprächs-Freischaltungen bedient werden muß. Gießt bei der Gelegenheit auch gleich die Blumen im Büro der Chefin, die diese "so ein gutes Raumklima schaffend" belobhudelt aber es nie schafft, diesen armen Topfdingern auch regelmäßig Wasser zu geben. - 7.30 Sekretärin setzt sich wieder, um einen Brief in englisch zu schreiben, der ihr in Deutsch diktiert wurde von der ChefIn und zwar nur mit den Gerüstteilen, zwischen Chefins "1. Sandwich des Tages essen" und Lippenstift nachziehen und dementsprechend undeutlich formuliert: Brief an Mr. XX in London, betreffend "Verfolgung von Straftaten englischer Austauschstudenten in Deutschland bla, übliche Paragraphen bla, übliches Höflichkeitsgefloskel bla, übliche Begründung warum ich nicht zuständig bin bla, na so wie Sie immer meine Briefe formulieren, Sie können das besser als ich, und das Ganze bitte bis spätestens 8.00 zur Post bla". - 7.50 Sekretärin hat - unterbrochen von weiteren Anrufen und Fragen "wo ist das Kopierpapier", "Wieso piepst das Telefon obwohl ich schon auflegte?" und "Wie sehe ich aus? Mein Mann sagt, daß die neue Frisur alt macht aber ich vertraue dem Urteil einer Frau mehr" - den Brief fertig und bringt ihn zur Post. Auf dem Weg dorthin zeigt sie noch 3 geladenen Zeugen deren Verhandlungssäle, hilft einer im Rollstuhl sitzenden Geladenen den Weg zum Aufzug zu finden und nimmt die ihr in die Hand gedrückte Post aus Zimmer 311 im Vorbeilaufen ("Du gehst zur Post? Nimm meine Briefe auch noch mit, Du bist ein Schaaahaatz, ich muß nämlich dringend eine rauchen jetzt") auch noch mit. Ca. 30 Stück Kuverts mit schweren Akten dabei, geschätztes Gewicht 10 kg. - 8.10 Sekretärin kommt abgehetzt von der Poststelle zurück, drei neue Akten liegen auf den Tisch mit den Vermerken "eilig", "eiligST" und "am Besten schon gestern". - 8.11 Sekretärin arbeitet die drei Akten ab, unterbrochen von Anrufen, Mitarbeitern die den Kopf zur Tür reinstecken und vom Heftpflaster ("ich hab mich an der Kuvertieranlage geschnitten") bis zum Kaffeefilter irgendwas brauchen von ihr. Sie versorgt den Verletzten mit Heftpflaster und "daran sterben Sie nicht, Herr Anwalt, und wenn dann können Sie doch am besten Schmerzensgeld von unserer Orga erklagen"-Sprüchen, besorgt Kaffeefilter aus der anderen Abteilung und setzt, wenn sie eh schon auf dem Weg an der Küche vorbei ist, gleich neuen Kaffee für die Kaffeetrinker auf, und eilt zu ihrer "eigentlichen" Arbeit zurück. - 9.00 Sekretärin ist fertig mit den 3 eiligen Akten, den ihr zwischendurch reingestellten Anrufen div. Leute, die anfragen ob sie a) im Gericht den nächsten Tatort drehen dürfen, b) man auch ohne Anzug zu einer Anhörung erscheinen dürfe oder man c) ein Motorrad anmelden könne heute noch - "Sie sind nicht die Zulassung?" - "Nein, hier ist das XXX-Gericht" - "Dann hat man mich falsch verbunden in der Stadtverwaltungszentrale, so eine Frechheit, kostet meine Gebühren, dieser falsche Anruf" - "Tut mir leid, ich kann nichts dafür" - "Wie, es tut Ihnen leid? Ich bin *running gag* steuerzahlender Bürger hier und Sie sitzen hier als *in 100 Jahren nicht auszurottendes Vorurteil* BEAMTE und können mir nicht mal ein Motorrad zulassen oder für eine richtige Telefonverbindung sorgen?" - "Ich bin nur die Sekretärin hier im XX-Gericht, wohin man sie irrtümlich verbunden hat, aber ich werde der Sache nachgehen und dafür sorgen, daß der Schuldige Ihnen die 20 Pfennig für den Anruf erstattet, für 10 Jahre nach Guantanamo Bay verschleppt wird und hingerichtet wird für sein Vergehen." - 9.05 Sekretärin ist, da seit 5 Uhr morgens auf den Beinen, mittlerweile leicht hungrig. Macht Anstalten, zu ihrer Handtasche zu gehen um sich die mitgebrachte Stulle oder den Apfel zu greifen. Auf halbem Weg zum Schrank kommt Richter X ins Zimmer, hektisch "Wir haben keine Protokollführerin, die ist krank und Sie müssen unbedingt einspringen" rufend. - 9.06 Sekretärin vergißt den Hunger, winkt der Chefin ein "Ich muß mit Richter X zur Sitzung, Protokoll schreiben, es ist der Fall RAF-Mitglied X gegen Freistaat Bayern und das kann 2 Stunden dauern" in ihr Zimmer. (von wegen "Spannung und action", gelle?) - 9.07 Chefin ruft entsetzt "Aber ich brauche sie hier bei mir", Richter X motzt "und ich brauche sie bei mir zum Protokoll und die Sitzung fängt in 3 Minuten an" und Sekretärin denkt sich: "Wieso zur Hölle gibt es von meiner Sorte nicht ZWEI hier oder am besten FÜNF, auf daß ich irgendwann mal einer Arbeit in Ruhe nachgehen kann und mich nicht ständig zerreissen muß." Diesen also durchaus "spannenden, geistig und seelisch anspruchsvollen" und für weinerliche, ungeduldige, rasch aggressiv oder nervös werdende Zeitgenossen so gar nicht geeigneten Tagesablauf setze man bitte so und ähnlich fort bis 17, 18 oder auch mal 20 Uhr. An fünf Tagen die Woche, von Wochenenddiensten, die nötig werden, mal abgesehen. Mit wechselnden Arbeits-Orten wie - "Turbulentes Vorzimmer eines Professors für Herzchirurgie", "Chaotisches Sekretariat eines Psychiatrie-Oberarztes samt seiner 12 mindestens so verwirrt, chaotisch und un-organisiert wie er seienden Mitpsychologen" - "Hektisches Treiben in einem Berufsschul-Direktorat für überwiegend männliche und sich in der Hochphase ihrer Pubertät befindenden Dreher, Fräser und Mechaniker" - "Büroraum zum ewigen Abschied - Sekretärinnenalltag auf einer Krebsstation mit angegliederter Hospizbetreuung". Und mit gagigen Einlagen wie "Bombenalarm im Gericht - im Präsidentenzimmer ist der Knopf, der den Alarm auslöste und die Sekretärin (in dem Fall war es meine Mutter) ist da noch drin, wir haben die Familie schon verständigt" oder "Wir stehen einem wütenden Asylbewerber mit Messer in der Hand gegenüber, der uns als Geisel nimmt weil sein Asylantrag abgelehnt wurde von unserer Behörde und ich bin die Sekretärin, die er als erste zu Greifen bekam da mein Büro dem des verantwortlichen Abteilungsleiters vorgeschaltet ist" versehen. Sage man das bitte mal diesem/dieser Kittler und Konsorten ;-). Tippen ist in diesem Job noch das Wenigste, das zu tun ist, und selbst wenn - es hat nichts mit "Mann - Frau" zu tun, sondern ist simpel "Einer diktiert den Brief - ein Anderer muß ihn schreiben", so wie es im Op-Saal heißt "Chirurg schneidet, Narkosearzt narkotisiert" - wo hat das auch nur irgendwas mit "Rollenverteilung" oder "Abwertung" zu tun? |
| aurora borealis | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B] Sekretärinnen sind also Frauen, die überwiegend keinen "spannenden" Job ausüben oder diesen Job haben, weil sie sich sonst nichts zutrauen? Sehe ich hier, welch weltfremden Mist manch Studierte auf diesem Forum (generell auf diverse Diskussionsthreads bezogen) von sich geben, wäre ich froh, wenn auf diesem Forum mehr Sekretäre und Sekretärinnen aus ihrem bodenständigen, ehrlichen und mehr als stressigen Berufsalltag berichten würden. Ich habe auch nicht studiert (weil ich schon allein lebte damals und meine Miete zu zahlen hatte), sondern fing mit 16 eine Ausbildung an und arbeitete seitdem durchgehend. Zog nebenbei ein Kind groß und das ohne zu jammern, daß mir "Staat und Gesellschaft" dabei helfen müsse. Ich erachtete meine ganzen Bürojobs - in so diversen Stellen wie Kliniken, Forschungsanstalten oder Gerichten - weder als unspannend noch als geistig minderbemittelt, ich habe sehr viel Verantwortung zu tragen gehabt und war öfters schon mehr als Psychologin, Krisenmanagerin oder "Beichtmutter" (Entzugs-Patienten in der PSY, Berufsschulen-Direktoratsleitung, Krebsstation - Patientenbetreuung etc.) tätig denn als eigentliche Verwaltungsfachkraft/Sekretärin. Den Beruf der Sekretärin von daher abzuwerten, ist in meinen Augen genauso, wenn auch subtiler, chauvinistisch, wie zu behaupten, daß Hausfrauen oder Mütter "kein Leben" hätten. [/B][/QUOTE] Liebe Odessa, ich hätte mich gefreut, wenn Du auch meinen nachfolgenden Beitrag gelesen hättest. Es gibt definitiv Unterschiede in den Anforderungen und das habe ich selbst so erleben dürfen. Aus meiner Perspektive berichtet, ist das meine Einschätzung. Mir liegt es daher fern, etwas abzuwerten. Das Klischeebild einer Sekretärin, was häufig kursiert, mag ich überhaupt nicht. Leider ist es aber so, dass man von gewissen Personen dann auch nicht besonders ernst genommen wird. Z.B. kenne ich eine "Teamsekretärin", die aufgrund ihres Engagements auch an F+E-Sitzungen teilnahm, worauf sich ein Produktionsleiter extrem pikiert äußerte, seit wann denn Sekretärinnen mit dabei seien. Zudem denke ich, dass viele Menschen (Männer?) die Macht von Sekretärinnen unterschätzen, ebenso was (Organisations)Management betrifft. Es gibt aber wiederum auch Arbeitsplätze mit einer Stellenbeschreibung, die mir persönlich zu langweilig wäre. Das darf doch auch festgestellt werden. Mich persönlich machte es ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr glücklich, Termine zu vereinbaren, Konferenzen zu organisieren, Projekte nur in gewisser Weise d.h. bis zu einer bestimmten Grenze zu bearbeiten. Den Vorwurf der Weltfremde darf ich daher dezent von mir weisen, da ich in unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet habe, bevor ich mich doch noch mal zu einem Studium entschieden habe und noch immer nebenbei in einem Büro sitze und arbeite. Ich werde ein gewisses Bild im Kopf mancher Personen nicht ändern können und will es ehrlich gesagt auch nicht. Aber soviel Objektivität möchte ich dann doch erbitten. Meine Reaktion auf Goat galt einer typischen Erwartungshaltung. Frauenberuf = Sekretärin. Das ist mir persönlich aufgestoßen. Klischeebilder und Rollenerwartungen. Und das schlimme ist, dass sie noch immer bestätigt werden. |
| AsheCorven | Naja, krankenschwester ist auch kein einfacher Job mehr. EIn bekannter von mir ist Krankenpfleger under erzählte mir das inzwischen als Krankenschwester auch Abitur verlangt wird. Sekretärin ist auch sehr anspruchsvoll und man tippt nicht mehr einfach nurnoch paar briefchen sondern es geht um logistik, Organisation von Resourcen usw.... Übrigens gibt es durchaus vorteile an nicht spannenden Jobs. Ich wünsche mir oft etwas weniger spannung zu haben. Wegen Emanzipation und gleichberechtigung der Frau. Ich denke die Emanzipation ist in Teilen der Gesellschaft schon weit vorrangeschritten und ist nurnoch ein Gesellschaftlicher hintergedanke der da einwirkt sowas muss aber die Zeit lösen und auch die Gesellschaft unter sich das kann kein Prozess von heute auf morgen sein dazu wären viel zu viele Sturrköpfe zu ändern was wohl kaum geht. Aber diese Menschen werden wirklich "aussterben" Aktuelle Trends können wir ja schon beobachten wenn wir uns anschauen das eine Frau Merkel der Chef macht und indne USA ist die gute Misses Clinton in diskussion den nächsten Indianer zu spielen was durchaus anzeichen einer modernen gesellschaft werden. Ein großeses Problem (hatte ich auch schon geschrieben) habe ich mit solchen Leitbildern wie der guten Frau SChwarzer. Sie macht sich mit ihren übertrieben Forderungen und Äusserungen nurnoch lächerlich. Ich hatte z.B. dabei das Website Projekt erwähnt. die Frau startete ihre website am 30.11.2002 und schrieb auf ihren Seiten als wäre sie die erste Frau im Internet allerdings waren schon eine menge anderer vor ihr da. Das Thema Familie ist eine sehr schwierige angelegenheit. Man hört immer mehr die rufe von Kindertagesstätten und ganztagsschulen. DIe frage ist ob es der richtige Weg ist seine Kinder wegzugeben vorallem schon so früh. Ich selbst habe mir da schon so meine gedanken gemacht wie ich soetwas handhaben will wenn es mal soweit sein sollte. Dabei denke ich das ich vielleicht 2 oder 3 Tage die Woche von zu hause arbeiten könnte sowas kann man sicher hinkriegen - muss aber auch das unternehmen wollen. Mein Arbeitskollege hat zwei Kinder und er bringt die kleinen ein oder zweimal die Woche mit in die Firma und auch das geht irgendwie alles wobei es durch die chemiekalien die hier rumstehen manchmal etwas kritisch ist wie ich finde. Ich denke wenn die Menschen wollen dann geht es auch aber wollen sie den wirklich? Da fängt doch der Fisch schon am Kopf beim Managment an zu stinken welche immer weniger Sozial denken und nurnoch auf Knete fixiert ist. Kann man Themen wie Heimarbeitsplatz oder nur 50 oder 60 % arbeiten vergessen wenn man sich oft nicht mal mehr sicher sein kann ob man den Job behalten darf. Im übrigen muss man zu jeder Zeit um seine Freiheit kämpfen egal ob mann ob frau egal welches Land und in Deutschland wird es wirklich zeit aufzustehen. greetings ashe |
| Odessa | Aurora, ich habe das mit "weltfremd" keinesfalls auf Dich, sondern wie ich schrieb "generell auf Diskussionsthreads" hier bezogen, in denen wir oftmals - soweit ich mich erinnern kann an ältere threads - sogar einer Meinung waren bzw. ich mich Deiner Meinung "schweigend" anschloß ;-). Deinen Satz habe ich deswegen zitiert, weil er mir als Vorlage diente für die gängige Einstellung vieler Männer als auch Frauen, die auch Du ja kennst und worauf wiederum Du Dich bezogen hattest (Goat). Tut mir leid, wenn es für Dich falsch rüberkam, ich habe einfach diesen Satz in seiner "mir auch oft unterkommenden" Beurteilung zitiert, um darauf eingehen zu können daß der Job eben nicht nur unattraktive Seiten hat oder man als Büro-Angestellter einen minderwertigen Job mache. Mir selbst wären die "üblichen" Bürojobs auch zu langweilig, ich hatte sie teilweise für Wochen ausgeübt und bin an der öden Routine fast erstickt. Womit ich auch diese Jobs in keinster Weise abwerten würde, jeder Job muß gemacht werden und jeder Job, der jemand in Lohn und Brot bringt, ist ein guter Job. Aber wo immer ich konnte, bin ich sofort wieder gewechselt in Bürojobs, die anspruchsvoller waren, wie die die ich vorhin skizzierte: etwas höhere Positionen, wo man täglich mit den verschiedensten Menschen zu tun hatte, viel von Politik, Zeitgeschehen und/oder Medizin/Forschung mitbekam und wo man vor allem wirklich selbständig arbeiten durfte und konnte. Meine Chefs in diesen Jobs hatten mir immer vertraut, weil sie wußten daß ich den Job 100% zuverlässig und korrekt erledige und sie übertrugen mir von daher oft Dinge, die ich hätte - nach Stellenbeschreibung - gar nicht tun dürfen, weil sie eine andere Ausbildung erfordert hätten. Von daher denke ich, daß gerade beim Thema "Frauenberufe - Gleichberechtigung" die Frauen sehr viel in der eigenen Hand haben, diese Berufe attraktiver zu gestalten bzw. dahingehend zu ändern, daß sie in diesen Berufen mehr zu sagen haben; es sind überwiegend doch wir Frauen, die seelisch stabiler und belastbarer sind in Krisensituationen, die mehr Einfühlungsvermögen besitzen für ihr Gegenüber ("Unangenehme Dinge lasse ich immer durch meine weiblichen Mitarbeiter überbringen, die haben da mehr Feingefühl und treffen den richtigen Ton eher" - so ein früherer Chef von mir), die sich auch ändernden Situationen schneller anpassen können als die meisten Männer der älteren Generation, die noch das Bild "Ich Mann, ich stark, ich Cheffe" verinnerlicht haben :) edit: --- Ich werde ein gewisses Bild im Kopf mancher Personen nicht ändern können und will es ehrlich gesagt auch nicht. Aber soviel Objektivität möchte ich dann doch erbitten. ---- :eek: Ich z. B. habe gar kein Bild von Dir im Kopf, weil ich Dich doch gar nicht kenne außer von Beiträgen hier. |
| aurora borealis | @ Odessa gut, dann wäre das geklärt. [quote] ... die mehr Einfühlungsvermögen besitzen für ihr Gegenüber ("Unangenehme Dinge lasse ich immer durch meine weiblichen Mitarbeiter überbringen, die haben da mehr Feingefühl und treffen den richtigen Ton eher" - so ein früherer Chef von mir) [/quote] davon muss ich mich ausnehmen ;) Ich gehöre allerdings auch zu der Sorte, die einen Kollaps bekommt, wenn der Frauenanteil im Raum einen gewissen Schwellenwert überschreitet. @ Ashe von zu Hause arbeiten zu können, wenn man ein Kind hat, geht nur in den seltensten Fällen, schick wäre der Gedanke sicherlich. Aber die meisten Frauen (in meinem Umfeld) bleiben ein halbes oder ganzes Jahr zu Hause und kommen dann wieder, weil sie sonst den "Anschluss" verpassen. Das wird leider zur Realität. Ganztagskinderstätten bzw. betriebliche Kindergärten halte ich persönlich für sinnvoll. |
| Goat93 | [QUOTE]Es ging nicht darum, was "würdig" ist, sondern um die Anforderungen.[/QUOTE] Klar, nur man bastelt sich selbst seine Umgebung, oder nicht? Den einen machen die Anforderungen Spaß der andere ist damit überfordert, wieso sollte es da anders bei Frauen sein? Es kommt da auch auf jeden selbst an, oder nicht? [QUOTE]mal ehrlich, der arme Hasimann, auf den ich mich beziehe, fühlt sich nicht im Stande, 2 Kinder zu erziehen und tritt das an die Frau ab. [/QUOTE] Such dir nen anderen Hasimann oder erzieh ihn richtig :D [QUOTE]Auch nicht, dass Du halt im Gegenzug eher von der Arbeit nach Hause kommen würdest. bzw. will ich Dir das jetzt ganz fies unterstellen. :-p[/QUOTE] Glaub ich gar nicht mal, es sind sicherlich viele froh mal eher zu Hause zu sein, denn der Mann freut sich ebenso über die Kleinen wie die Frau, auch wenn das hier gerne dementiert wird. Es kommt aber drauf an, wie die Arbeitslage ist, wenn jemand 16 Std arbeiten muß, dann muß er es eben, ob Mann oder Frau ist dabei völlig egal. Und ob Mann oder Frau, beide werden von der Arbeit Saumäßig kaputt sein, derjenige der mehr Zeit hat kann auch Zuhause mehr machen. Wenn die Frau solange Arbeitet und der Mann weniger so ist dieser ja logischerweise sowieso eher zu Hause und kümmert sich um die Kinder, oder versteckt er sich vor der Tür um sich ja nicht um die Hausarbeiten zu kümmern? |
| aurora borealis | [QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i] Such dir nen anderen Hasimann oder erzieh ihn richtig :D [/quote] das ist glücklicherweise geregelt. Aber solche Exemplare, die von sich aus im Haushalt mithelfen, sind eher eine seltene Gattung. [quote] Wenn die Frau solange Arbeitet und der Mann weniger so ist dieser ja logischerweise sowieso eher zu Hause und kümmert sich um die Kinder, oder versteckt er sich vor der Tür um sich ja nicht um die Hausarbeiten zu kümmern? [/QUOTE] er liest die Financial Times und geht danach mit Geschäftsfreunden golfen. Da haben wir sie wieder, die Klischees. Nu ist aber gut. |
| LaChatte | Hi Odessa danke für die Beschreibung des Sekretärinnenjobs - ich weiss wieder ganz genau, warum ich eine solche Arbeit nie wieder machen möchte - es geht nicht um mich und um meine Talente, Kreativität und Bedürfnisse, sondern es geht darum, andern das Leben möglichst einfach zu machen - ich halte nichts davon, andern erwachsenen Menschen eine Art Babysitting für Grosse anzubieten. Und wer einen Platz im Restaurant reservieren will, hats vermutlich schneller gleich selbst gemacht, als es zuerst der Sekretärin mitzuteilen, die dann anruft und zurück mitteilt. - ich halte nichts davon, fünf Minuten vor dem geplanten Feierabend mir superdringenden Briefen chefseits überfallen zu werden; ebenso wenig halte ich davon, als Ersatz für alle gerade nicht anwesenden Protokollführer zu fungieren. Sollen die sich doch besser organisieren, ICH habe auch so genug zu tun und brauche nicht bei irgendwelchen Labersitzungen dabei zu sein. - ich hasse es, ständig bei meiner Arbeit unterbrochen zu werden durch irgend welche mehr oder weniger qualifizierten Bitten und Anliegen. Ganz grantig machen mich Bemerkungen wie "Frau S., es hat keinen Kaffee mehr!" - aha - nett - und was geht mich das jetzt an? - ich bin allergisch dagegen, dass Sekretärinnen ganz automatisch als Haushaltsspezialistinnen wahrgenommen werden. Aber nein, ich bin weder besonders begabt, noch bin ich besonders begeistert von Haushaltsaufgaben, und ich bin auch nicht dafür angestellt. nö, danke - ich hab das Sekretärinnendasein gesehen. Superstressiger Knochenjob, doch an der Wertschätzung mangelts ganz gewaltig - im Gegensatz zu einschlägigen Filialleitern und ähnlichen Typen, die den ganzen Tag rumhängen, ne grosse Klappe halten, dick essen gehn, aber nichts leisten. nein danke. Und Odessa, ja - es ist diskriminierend, dass es immer die Frauen sind, die die zudienenden Arbeiten machen. Es gibt keinen Grund, warum Männer das nicht ebenso gut könnten. [QUOTE]Ich erachtete meine ganzen Bürojobs - in so diversen Stellen wie Kliniken, Forschungsanstalten oder Gerichten - weder als unspannend noch als geistig minderbemittelt, ich habe sehr viel Verantwortung zu tragen gehabt und war öfters schon mehr als Psychologin, Krisenmanagerin oder "Beichtmutter" (Entzugs-Patienten in der PSY, Berufsschulen-Direktoratsleitung, Krebsstation - Patientenbetreuung etc.) tätig denn als eigentliche Verwaltungsfachkraft/Sekretärin. [/QUOTE] Dann sollte auch die Stelle entsprechend benannt werden - nicht als Sekretärin, was alles oder nichts heissen kann, sondern auf eine Weise, dass die Leistungen sichtbar werden, im Titel, aber auch im Finanziellen. Sonst gehts weiter mit der typischen Frauenschiene: Frau arbeitet wie ein Tier und leistet doppelt so viel wie der männliche Kollege, die Lorbeeren werden aber ihm und nicht ihr gegeben. |
| Goat93 | [QUOTE]er liest die Financial Times und geht danach mit Geschäftsfreunden golfen.[/QUOTE] der normale Fließbandarveiter o_0 ich mach irgendwas falsch -,- |
| Odessa | LaChatte, ich fühle mich in keinster Weise als Frau diskriminiert, wenn ich jemand in seinem Job (sh. die Staatsanwältin) unterstütze, indem ich die Dinge tue die ich kann und für die ich meine Ausbildung habe, während der Andere die Dinge tut, die er kann bzw. wofür er eingestellt ist. Ich nenne das normale Arbeitsteilung, und alle meine Chefs wußten meine Arbeit durchaus zu schätzen. Da war keiner arrogant und kam sich "besser" vor, ganz im Gegenteil, ich zitierte: "ohne Sie läuft nichts", sinngemäß. Kann es eine bessere Bestätigung für die eigene Arbeitsleistung geben, wenn man in dem Job gerne arbeitet wie ich es tat? Was Du schreibst mit Deiner Kreativität und Deinen Bedürfnissen - wenn Du Dich glücklich fühlst in Deiner Aufgabe weil Du Dich darin auch privat verwirklicht siehst, dann ist das wunderbar und natürlich wäre es "das Traumland" wenn das Jeder von seinem Job sagen könnte. Aber ist es nicht ein bisserl gewagt zu unterstellen, daß Kreativität es nicht sein darf/kann, gerne für Patienten da zu sein als Sekretärin die "mehr tut" als nur den Bürojob laut Vertrag, oder die gerne bei interessanten juristischen Prozessen Protokoll führt, um vor Ort Wahrheiten zu hören die man nicht in der Klatschpresse liest, oder daß es nicht mein Bedürfnis sein darf, einen Job zu machen in dem ich einen Sinn sehe und sei es nur den, daß ich mein Geld verdienen muß für mich und mein Kind? Ich sehe in einem Sekretärinnenjob genausoviel "kreativen" oder "dienenden" Sinn wie im Job der Krankenschwester, Bäckerin (sie bäckt für Andere), Ärztin (sie dient ihren Patienten) oder Künstlerin (dient ihrem Publikum, im schlimmsten Fall sogar nur der eigenen Profilierungssucht). In jedem Beruf geht es darum, für jemand was zu tun oder was zu leisten. Mal mehr, mal weniger im Vordergrund. Alles hängt zusammen, der Bäcker und der Metzger und der Gärtner und der Straßenkehrer und der Bankchef - sie alle machen einen Job weil er zu machen ist und er benötigt wird. --- Und wer einen Platz im Restaurant reservieren will, hats vermutlich schneller gleich selbst gemacht, als es zuerst der Sekretärin mitzuteilen.. ---- Meine Reservierungsarbeiten bezogen sich auf DIENSTLICHE Termine wie Konferenzen und hierfür fällige Flüge und Hotelbuchungen. Das gehört zu den Aufgaben einer Sekretärin, so wie zu den Aufgaben einer Krankenschwester gehört, daß sie dem Arzt zuarbeitet in stat. Patientenbetreuung. Folge ich Deiner Logik, dann müßten Ärzte selbst die Patienten täglich mit Fiebermessen oder Verbandswechsel versorgen, denn die könnten das selbst machen statt der Schwester zu sagen, daß bei Patient x Fieber gemessen werden muß ;-) --- - ich halte nichts davon, fünf Minuten vor dem geplanten Feierabend mir superdringenden Briefen chefseits überfallen zu werden; ebenso wenig halte ich davon, als Ersatz für alle gerade nicht anwesenden Protokollführer zu fungieren. ---- Dir fehlt da vielleicht das "Miteinander/Teamwork-Arbeitsdenken": wenn ein Kollege krank wird, muß jemand einspringen, das ist in jedem Betrieb so. Und wenn 5 Minuten vor Feierabend was dringend ist, dann ist das halt so und das passiert Dir in jedem Beruf. Ich kenne dies aus meiner Zeit als Selbständige: was mir da alles 5 Minuten vor geplantem Feierabend noch auf den Tisch flatterte an Aufträgen und Bestellungen. Aber sag dann mal einem Kunden, von dessen Auftrag Du als Selbständiger abhängig bist (dienen und be-dient werden), daß Du jetzt Feierabend hast in 5 Minuten und er morgen wieder anrufen soll... er wird Dir sagen "ok, dann geh ich zur Konkurrenz." Dann hast Du zwar Deine "5 Minuten vor Schluß mach ich nichts mehr"-Ideologie verteidigt, bist aber um eine Auftragsquelle ärmer. Ich habe - und das bezieh bitte NICHT auf Dich und Deinen Beitrag, sondern auf generell das angesprochene Thema "Einspringen" und "für Andere aushelfen" - kein Verständnis für Menschen, die im Arbeitsleben immer nur sich und ihre Rechte/Ansprüche im Kopf haben. Ja, es ist gleich Feierabend und man darf laut Vertrag heimgehen - aber soll man dann kranke Patienten vor der Tür stehen lassen, weil keine Sekretärin mehr die nötigen Aufnahmepapiere tippt? Soll man Gerichtsverhandlungen absagen, nur weil sich eine Sekretärin weigert, für eine kranke Kollegin Protokoll zu führen? Wäre das alles im Interesse eines reibungslosen Ablaufs gerade solcher Institutionen wie Krankenhäuser, Gerichte und Forschungseinrichtungen? Oft denke ich, daß ein bisserl "alter DDR-Geist" uns ganz gut täte dahingehend, daß man nicht nur auf seine "zustehenden" Rechte pocht, sondern mal ohne Aufrechnen und "Das müßte ich laut Vertrag gar nicht tun"-Parolenschwingen da anpackt wo grad Not am Mann ist. Man ist doch ein Team und hat gemeinsame Ziele zu verwirklichen. --- Sollen die sich doch besser organisieren, ICH habe auch so genug zu tun und brauche nicht bei irgendwelchen Labersitzungen dabei zu sein. --- Da hast Du jetzt aber was überlesen oder falsch aufgefaßt - Protokollführen bei einer Verhandlung über einen terroristischen Straftäter bei Gericht ist keine "Labersitzung", sondern da MUSS Protokoll geführt werden. Und daß jemand 10 Minuten vor einer wichtigen Gerichtsverhandlung als Protokollführer ausfällt weil er krank wurde, ist von niemand einzuplanen und man kann nicht eine Arbeitsstelle doppelt besetzen für den Fall daß einer krank wird - denn was täte denn der "Doppelte" während der Zeit, wo der Stelleninhaber da ist? In dem Fall hätte man die seit Monaten anberaumte Verhandlung absagen und alle Zeugen, die angereist waren, wieder heimschicken müssen (DEN Ärger stell Dir mal vor und die Beschwerden!). Alle Anwälte hätten ihre "Erschienen-Kosten" abgerechnet obwohl die Verhandlung ausfiel - und das alles nur, weil ich mir zu schade gewesen wäre, für eine Kollegin einzuspringen? Ich wäre im Traum nicht auf die Idee gekommen, mich da zu verweigern. Man hätte eine Weigerung auch als "Arbeitsverweigerung" bezeichnen und mich kündigen dürfen. -- - ich hasse es, ständig bei meiner Arbeit unterbrochen zu werden durch irgend welche mehr oder weniger qualifizierten Bitten und Anliegen. --- Ja, es ist nervig, daß manche Menschen nicht schaffen, sich um ihren Kaffee zu kümmern - aber ich kann da nur sagen: selber schuld wenn mans mitmacht. Ich habe es ab und an mitgemacht und somit selber Schuld gehabt; aber weil ich im Leben schon ganz andere Probleme hatte als "ich streite jetzt stundenlang darüber ob ich den Kaffee aufsetze oder Du" habe ich das auch nicht wirklich als "es kratzt an meinem Job-Ego"-Problem gesehen daß ich deswegen die 99,99% GUTER Seiten an meinen jeweiligen Jobs übersehen hätte ;-) --- - ich bin allergisch dagegen, dass Sekretärinnen ganz automatisch als Haushaltsspezialistinnen wahrgenommen werden. ---- Das geschah mir nie. Mein Haushalt war immer meine Sache und der meiner Chefs war ihrer;-) Ich wurde allerdings als zuständig für Büro (PC, Schreibmaschine, Fax etc.) angesehen denn das war ich auch. Eine Sekretärin sollte tatsächlich eine Schreibmaschine und einen Kopierer benutzen können, und so nervig es ist, wie ich es auch schilderte, immer mit Fragen gestört zu werden - es gehört nun mal zu dem Job und darum machen den in solchen Positionen (Chefsekretariat, Vorstandssekretärin etc.) meist auch nur belastungserprobte und stabile Menschen; meiner persönlichen Erfahrung nach waren das übrigens auffällig oft (Mehrfach-)mütter. Diese waren es, mit denen ich am besten zusammenarbeitete, da sie pünktlich, zuverlässig, diszipliniert und multitasking-fähig waren, sie gelassen in Streßsituationen de-eskalierend eingreifen konnten und sie extrem belastbar waren. Alles positive Charaktereigenschaften, die in jedem Job nur von Vorteil sind. Man versucht heutzutage in manchen Betrieben, diese Qualitäten den Menschen, die Andere "führen" wollen, in Kursen beizubringen. --- Und Odessa, ja - es ist diskriminierend, dass es immer die Frauen sind, die die zudienenden Arbeiten machen. Es gibt keinen Grund, warum Männer das nicht ebenso gut könnten. ---- Aber es gibt doch genug Männer die "dienen" - ich habe die Jobs schon aufgezählt und weitere: jeder Krankenpfleger, jeder Müllmann, jeder Fabrikarbeiter, jeder Architekt, jeder Chirurg, jeder Nachrichtensprecher, jeder Schauspieler, jeder Journalist;-). Und es steht jedem Mann frei, Sekretär zu werden so wie es jeder Frau freisteht (und dank Frauenquote - Bevorzugung sogar noch einfacher gemacht wird) jeden ihr passenden Führungsjob anzuvisieren. Frauen im Irak und im Iran schaffen es, Ärztinnen, Pilotinnen und Firmenchefin zu werden unter der Fuchtel strengst-islamischer (Iran) Männerherrschaft oder in Kriegswirren (Irak, Libanon, Palästina) UND mit 2-5 Kindern am Hals, die sie zu erziehen und versorgen haben. Und deutsche Frauen fühlen sich ernsthaft immer noch "benachteiligt" und "übervorteilt", nur weil man erwartet, daß sie die gleichen Leistungen zu bringen haben wie die Männer (wie war das nochmal mit der Gleichberechtigung, die auch Gleich-Bepflichtung heißen sollte?) bzw. die gleichen "miesen" Arbeiten erledigen müssen wie diese Männer auch, von wegen "Jobs die nicht so dolle kreativ sind und nur dem Gelderwerb für die Miete dienen"? Ich sehe keine benachteiligten Frauen in diesem Land, sorry - ich sehe aber Männer, die wegen ihres Geschlechts benachteiligt werden bei gleicher Eignung für einen Beruf (sh. Frauenquote) und ich sehe Frauen, die gar nicht gewillt sind, Führungspositionen zu erreichen weil sie dazu Konfliktfähigkeit, Kritikfähigkeit und Durchhaltevermögen an den Tag legen müßten. |
| LaChatte | Hi Odessa [QUOTE]Da war keiner arrogant und kam sich "besser" vor, ganz im Gegenteil, ich zitierte: "ohne Sie läuft nichts", sinngemäß. Kann es eine bessere Bestätigung für die eigene Arbeitsleistung geben, wenn man in dem Job gerne arbeitet wie ich es tat?[/QUOTE] Das ist nett, das zu hören. Allerdings ist es so: die Sekretärin hängt mehr vom Chef ab als umgekehrt. Wenn ein Jurist oder eine Managerin die Sekretärin verliert, ist es ärgerlich und mühsam - aber irgendwie wird das Geschäft weiter gehen. Wenn allerdings die Chefin oder der Chef aus irgend einem Grund nicht mehr da ist, ist die Sekretärin damit auch weg. Und niemand ist unersetzlich. [QUOTE]Ich sehe in einem Sekretärinnenjob genausoviel "kreativen" oder "dienenden" Sinn wie im Job der Krankenschwester, Bäckerin (sie bäckt für Andere), Ärztin (sie dient ihren Patienten) oder Künstlerin (dient ihrem Publikum, im schlimmsten Fall sogar nur der eigenen Profilierungssucht).[/QUOTE] nun, wer dabei glücklich wird, gerne... nur ist die Gefahr beim Assistenten-Beruf sehr gross, nicht einem Handwerk oder einem Ideal zu dienen, sondern dem Ego des/der Vorgesetzten. Das gilt zwar nicht nur für Sekretärinnen, sondern für alle grösseren Administrationen, doch für Sekretärinnen und AssistentInnen gilt es ganz besonders. [QUOTE]Alles hängt zusammen, der Bäcker und der Metzger und der Gärtner und der Straßenkehrer und der Bankchef - sie alle machen einen Job weil er zu machen ist und er benötigt wird.[/QUOTE] ich bin der Meinung, dass es ziemlich viele Arbeiten gibt, die man ohne Verlust für die Menschheit ersatzlos streichen könnte. Dazu gehören eine Menge Arbeiten in Verwaltungen und im Verkauf. [QUOTE]Meine Reservierungsarbeiten bezogen sich auf DIENSTLICHE Termine wie Konferenzen und hierfür fällige Flüge und Hotelbuchungen. [/QUOTE] Ja, ich buchte auch dienstlich - für Geschäftsessen. Und die Buchung mir zu erklären, dauerte in der Regel länger, als das Telefon selbst in die Hand zu nehmen. [QUOTE]Dir fehlt da vielleicht das "Miteinander/Teamwork-Arbeitsdenken": wenn ein Kollege krank wird, muß jemand einspringen, das ist in jedem Betrieb so. [/QUOTE] Nein, ich bin eigentlich ganz nett. Und ich hatte nie Probleme mit den korrekten Kollegen - mit jenen, die ihre Arbeit machen, die mich meine Arbeit machen lassen, und die, wenn sie mal ausnahmsweise was brauchen, nett und freundlich fragen. Ich hab aber ein Problem mit jener Sorte Menschen (die ich leider mehrfach erlebte), die IMMER erst fünf Minuten vor Feierabend kommen, die IMMER irgend ein Problem haben und die nie irgendwas ohne Hektik und ohne Drama auf die Reihe kriegen und sich am wohlsten fühlen, wenn die ganze Abteilung rund um sie herum schwänzelt und wedelt. Und am Schluss haben alle viel getan, aber nicht gearbeitet. [QUOTE] Ja, es ist gleich Feierabend und man darf laut Vertrag heimgehen - aber soll man dann kranke Patienten vor der Tür stehen lassen, weil keine Sekretärin mehr die nötigen Aufnahmepapiere tippt?[/QUOTE] Wenn sowas einmal pro Monat vorkommt, und man an andern Tagen auch mal eine halbe Stunde früher gehen kann, ist es OK. Wenn es täglich vorkommt, ist es entweder schlecht organisiert, oder die Patienten sind schlecht informiert. Und ja, wenn sie hin und wieder mal unverrichteter Dinge vor der Tür stehen, lernen sie vielleicht, am nächsten Tag etwas besser auf die Uhr zu schauen, oder im Lauf des Tages anzurufen und sich zu erkundigen, ob es OK ist, zu dieser oder jener Zeit zu kommen. (kommt natürlich auf die Art der Krankheit an. Ich gehe aber mal davon aus, dass es KEINE Notfallstation ist, weil da ja eh immer jemand sein muss und der Feierabend für das Personal auch gewährleistet ist). Dienstleistungen für andere sind etwas wundervolles - sich selbst dieselbe Wertschätzung zu gönnen, ist aber noch wichtiger. Gerade für Frauen, die immer noch diese "ich muss mich opfern, damit mich alle lieb haben"-Programme haben. Wenn ich arbeite, bin ich zu 100% für meine Kunden oder Klienten oder Patienten da - und wenn ich Pause habe oder Feierabend, habe ich zu 100% Pause oder Feierabend. Die ich auch brauche, um mich zu regenerieren und am nächsten Tag die volle Leistung bringen zu können. [QUOTE]Aber es gibt doch auch genug Männer die "dienen" - ich habe die Jobs schon aufgezählt und weitere: jeder Krankenpfleger, jeder Müllmann, jeder Fabrikarbeiter, jeder Architekt, jeder Chirurg, jeder Nachrichtensprecher, jeder Schauspieler, jeder Journalist;-). Und es steht doch jedem Mann frei, Sekretär zu werden.[/QUOTE] Die Männer reissen sich nicht besonders um Sekretariatsstellen, sagt die Erfahrung. Und Arbeitgeber reissen sich nicht um Sekretäre, im Gegenteil. Jede Arbeit ist ein Dienst - ein Dienst an der Sache, und das ist auch richtig so. Ein Dienst im Sekretariat oder eine Assistenz ist aber immer die zweite Reihe, und nie das Rampenlicht. Wer sich damit zufrieden geben will... gut, das müssen alle selbst wissen. Auffällig ist aber schon, dass Männern diese Perspektive kaum je zusagt. Ich hörte auf alle Fälle noch nie einen Mann darüber klagen, dass ihm Sekretariatsstellen verschlossen seien, obwohl es doch eine eindeutige Diskriminierung ist, "Sekretärinnen" zu suchen und nicht "SekretärInnen" |
| Kampfsau | [QUOTE]Das ist nett, das zu hören. Allerdings ist es so: die Sekretärin hängt mehr vom Chef ab als umgekehrt. Wenn ein Jurist oder eine Managerin die Sekretärin verliert, ist es ärgerlich und mühsam - aber irgendwie wird das Geschäft weiter gehen. Wenn allerdings die Chefin oder der Chef aus irgend einem Grund nicht mehr da ist, ist die Sekretärin damit auch weg. Und niemand ist unersetzlich.[/QUOTE] Es ist nicht automatisch so, dass mit dem Vorgesetzten die Untergebenen automatisch wegfallen, es sei denn der ganze Berreich wurde rationalisiert oder das Geschäft macht Miese. Ein Chef kann auch mal entlassen werden oder er wird befördert oder versetzt. Dann kommt halt ein neuer Vorgesetzter, der wird sich sicher auch nicht die Mühe machen, neue Leute einzustellen, wenn die Alten eingearbeitet und effektiv sind. [QUOTE]nun, wer dabei glücklich wird, gerne... nur ist die Gefahr beim Assistenten-Beruf sehr gross, nicht einem Handwerk oder einem Ideal zu dienen, sondern dem Ego des/der Vorgesetzten. Das gilt zwar nicht nur für Sekretärinnen, sondern für alle grösseren Administrationen, doch für Sekretärinnen und AssistentInnen gilt es ganz besonders.[/QUOTE] Wenn es danach geht, dann dürfte es gar keine Vorgesetzten geben. Nicht in Beamtenberufen wie Polizei oder Feuerwehr, im Handwerk, der Industrie, im Militär, im Medizinwesen, in der Justiz oder sonst wo. Doch die gibt es überall.Nicht jeder kann Chef oder Selbstständig sein.Ein Handlanger in einem Betrieb ist genauso ersetzlich. Und eine Sekretärin die wirklich kompetent ist, da wird man sich schon mehrmals überlegen, ob die wirklich derart ersetzbar ist. [QUOTE]ich bin der Meinung, dass es ziemlich viele Arbeiten gibt, die man ohne Verlust für die Menschheit ersatzlos streichen könnte. Dazu gehören eine Menge Arbeiten in Verwaltungen und im Verkauf.[/QUOTE] In der Wirtschaft sowieso, es werden doch immer mehr Leute entlassen und es wird rationalisiert. Man braucht diese Leute nicht mehr, trotzdem müssen diese versorgt werden. [QUOTE]Auffällig ist aber schon, dass Männern diese Perspektive kaum je zusagt. Ich hörte auf alle Fälle noch nie einen Mann darüber klagen, dass ihm Sekretariatsstellen verschlossen seien, obwohl es doch eine eindeutige Diskriminierung ist, "Sekretärinnen" zu suchen und nicht "SekretärInnen"[/QUOTE] Es gibt ein paar Männer, die haben deswegen Beschwerde eingereicht oder sie arbeiten als Sekretäre. Aber vielleicht liegt die geringe Anzahl daran, dass Männern reine Bürotätigkeiten eher weniger liegen. Genauso, wie die Frauen wohl weniger gerne wirklich körperlich hart arbeiten und ins Schwitzen kommen wollen.Ich meine mir macht sowas nichts aus und ein bischen Wind und Kälte auch nicht.Oder Berufe, wo Männer sich auch öfters die Hände rau arbeiten, mit Schnittwunden und Schwielen. Auf die Dauer würde ich das aber auch nicht machen wollen.Kaputte Rücken gehören oft zu den Folgen.Das sind auch nicht wirklich die Berufe, um die Männer von Frauen beneidet werden. Frauen suchen auch weniger Technikerberufe. Warum ist z.B. im Schnitt nur jeder 15te Elektrotechnikstudent weiblich ?Liegt das daran, dass diese Ausbildung wirklich zu schlecht, als dass eine Frau Sie sich zumuten würde. Warum gibt es sowenige männliche Erzieher, Kindergärtner oder Grundschullehrer? Es sind gar nicht soviele Leute des jeweiligen Geschlechts daran interessiert, auch wenn laut Gleichberechtigung, wir alle die selben Rechte und Möglichkeiten haben. Davon vielleicht abzuleiten, dass Sekretärin ein Beruf ist, der zeigt, dass derart schlechte Berufe nur Frauen vorbehalten sind, finde ich also ziemlich daneben. Für die Männer von den Klärwerken oder den Kanalarbeitern empfinde ich große Achtung.Manche sagen ja, dass ist eine dreckige Arbeit, es stinkt und man stochert buchstäblich in der Scheiße der Menschen herum.Ach, warum hat der Beruf eigentlich so eine niedrige Frauenquote? Doch niemand der ehrlich arbeitet, der keine Verbrechen begeht, verdient diese Bezeichnung.Die Leute können den Dreck tonnenweise produzieren aber wegmachen wollen sie ihn nicht. Ich finde den Dienst, den diese Menschen für uns leisten achtenswert und bin dankbar, dass die das für uns machen. Die Arbeit als Sekretärin ist vielleicht keine immer so angenehme Arbeit und Sie muss gemacht werden. Er hat seine Schattenseiten, doch welcher Beruf hat keine Schattenseiten?Und irgendwann kommen viele auch zur Erkenntnis, dass Arbeit nicht immer nur Spaß macht und einen vollkommen ausfüllt und auch die eigene, teuer gestaltete Freizeit finanziert. Viele arbeiten in erster Linie um zu leben, um die Rechnungen zu bezahlen und die Kinder durchzufüttern. [QUOTE]Jede Arbeit ist ein Dienst - ein Dienst an der Sache, und das ist auch richtig so. Ein Dienst im Sekretariat oder eine Assistenz ist aber immer die zweite Reihe, und nie das Rampenlicht. Wer sich damit zufrieden geben will... gut, das müssen alle selbst wissen.[/QUOTE] Rampenlicht?Die Menschen im Rampenlicht sind immer sehr wenige. Und diese sollten immer wissen, dass sie ohne die Menschen im Hintergrund gar nichts sind. Nicht jeder kann studieren, es gibt nur begrenzt Führungsstellen. Sei es, weil die Fähigkeiten oder der Fleiß fehlt oder man einfach nicht soviel Glück im Leben hat. Es ist niemals leicht, nach ganz oben zu kommen.Man muss immer etwas von sich opfern.Freizeit, Zeit mit Freunden und Familie, manchmal sogar seine eigenen Ideale und Vorstellungen Männer die eine Führungsstelle haben und sich halbtot arbeiten verdienen die große Asche, sehen ihre Familie aber vielleicht öfter auf Fotos als in Fleisch und Blut.Als ob die nicht ihr Familienleben für ihre Arbeit zu Großteilen opfern. Warum sollte es bei Frauen anders sein? Arbeit und Kinder kann man beide nicht auf diese Art und Weise haben. Wenn man eine geregelte Arbeitszeit von vielleicht 8 Stunden am Tag hat, dann kann man auch sicher noch irgendwie seine Kinder durchbringen, wenn man sich gut mit dem Partner arrangiert. Das geht nicht bei einem Karrierejob, der dich quasi auffrisst. Wenn ich eine Frau hätte, die verdient sagen wir mal 6000 Euro im Monat und ich verdiene sagen wir mal 2600 im Monat.Das muss ja nicht unbedingt immer etwas mit einem großen Intelligenzunterschied zu tun haben. Ich glaube dann würde ich wohl eher zuhause bleiben als meine Frau aus Egogründen heimzuschicken. Das Geld ist da wohl einfach wichtiger. Wenn eine Frau Überstunden hat, privat auch noch Zeit für die Arbeit braucht, oft auf Geschäftsreisen ist und praktisch nie zuhause, dann kann mir keine Frau erzählen, dass die Frau dann rundum glücklich ist. Sie sollte sich dann doch eher überlegen, ob Sie wirklich Kinder will Die Männer in Führungspositionen sind es auch nicht immer. Wenn ich persönlich diesen Ehrgeiz hätte, unbedingt in meiner Arbeit ganz nach oben zu können und alles da reinzustecken, dann würde ich mir ernsthaft überlegen, warum ich noch Kinder haben sollte, für die ich nie dasein kann. Ich strebe ja eine Arbeit an, die humane, noch familienfreundliche Arbeitszeiten hat, auch wenn ich nicht die Welt verdiene oder alles mitgestalten oder bestimmen kann/muss.. Frauen sagten ja oft, dass Männer draussen in der Welt waren, auf Reisen und mit der Gesellschaft in Kontakt. Und Sie zuhause im Haushalt gefangen waren. Sicher, wenn das die einzige Alternative ist, finde ich das auch wie ein Gefängnis. Aber heutzutage kann eine Frau sicher auch am Leben teilnehmen, wenn Sie Kinder hat und keinen hochanspruchsvollen akademischen Beruf. Aber kann die Erziehung eines Kindes nicht auch ein Teil des wahren Lebens sein?Wie man die Entwicklung verfolgt, wie man es schafft, einen mehr oder weniger aufrichtigen Menschen mitzuerschaffen und auf seinem Weg zu begleiten.Wie man mit Stolz und Mitgefühl die Erfolge und Misserfolge des eigenen Schützlings verfolgt. Muss es wirklich soviel besser sein, seine Lebenszeit einem Arbeitgeber zu Verfügung zu stellen, der einen gut bezahlt aber auch stark vereinnahmt? Zwischen Versorgen und Erziehen besteht ein gewaltiger Unterschied.Versorgen kann auch schon eine 13 Jährige ein Kind wenn es wirklich sein muss. Erziehen kann man nur, wenn man selber reifer ist und auch Zeit für die Kinder hat hat. |
| AsheCorven | Naja, wir haben da zumindest einen recht humanen chef. Z.B. konnte der Mann einer unserer Sekretärinen nicht auf den kleinen aufpassen weil er auf geschäftsreise war und sie hat ihn ins labor mitgenommen. Dann hatte der 5 jährige so eine Rennbahn mit solch kleinen Autos. Er hat da rumgebastelt und dann meinte mein Kollege erstmal ihm zeigen zu müssen wie er es besser machen kann. Dann hab ich auch noch geholfen und nach 4 Stunden haben wir zu dritt dran gebastelt, der Kollege aus der Werkstatt hat diverse Teile dann mit Aluschienen verstärkt und der kleine machte lange birne weil er nicht mitspielen durfte *G* Dafür die stabilste und teuerste rennbahn auf der welt. In viele unternehmen passt sowas aber einfach nicht mehr rein bzw. es will nicht gepasst sein. Wenn du nach der festgelegten auszeit länger bei deinem nachwuchs bleiben willst oder zumindest in teilen dann bekommst du oft genug eben die antwort das es eine menge anderer leute gibt die den job auch können und das ist mehr als asozial ... das betrifft mann als auch frau [QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i] [B]@ Odessa gut, dann wäre das geklärt. davon muss ich mich ausnehmen ;) Ich gehöre allerdings auch zu der Sorte, die einen Kollaps bekommt, wenn der Frauenanteil im Raum einen gewissen Schwellenwert überschreitet. @ Ashe von zu Hause arbeiten zu können, wenn man ein Kind hat, geht nur in den seltensten Fällen, schick wäre der Gedanke sicherlich. Aber die meisten Frauen (in meinem Umfeld) bleiben ein halbes oder ganzes Jahr zu Hause und kommen dann wieder, weil sie sonst den "Anschluss" verpassen. Das wird leider zur Realität. Ganztagskinderstätten bzw. betriebliche Kindergärten halte ich persönlich für sinnvoll. [/B][/QUOTE] |
| LaChatte | [QUOTE]Aber vielleicht liegt die geringe Anzahl daran, dass Männern reine Bürotätigkeiten eher weniger liegen.[/QUOTE] Ich habe in Büros viele Männer gesehen - das waren aber Sachbearbeiter, keine Sekretäre. Es war dennoch eine reine Bürotätigkeit. [QUOTE]Genauso, wie die Frauen wohl weniger gerne wirklich körperlich hart arbeiten und ins Schwitzen kommen wollen.Ich meine mir macht sowas nichts aus und ein bischen Wind und Kälte auch nicht.Oder Berufe, wo Männer sich auch öfters die Hände rau arbeiten, mit Schnittwunden und Schwielen. Auf die Dauer würde ich das aber auch nicht machen wollen.Kaputte Rücken gehören oft zu den Folgen.Das sind auch nicht wirklich die Berufe, um die Männer von Frauen beneidet werden.[/QUOTE] Ich kenne einige Frauen, die gerne körperlich arbeiten. Ich habe auch schon Maurerinnen gekannt, auch wenn sie wirklich sehr selten sind. Lastwagenführerinnen sind hingegen schon relativ häufig geworden, Malerinnen auch. In Bezug auf Berufe gibts viele Widersprüche, und das ist sozial bestimmt, nicht biologisch. Ein Personalchef einer Firma, die kleine elektronische Teile herstellt, bevorzugt Frauen in der Fabrik, weil er sagt, dass Frauen feinmotorisch besser sind als Männer. Maschinenführer auf der Baustelle - Baggerführer, Kranführer - sind aber meist Männer, obwohl gerade das Führen von grossen Maschinen viel Feinmotorik verlangt. Warum gibts hier keine Frauen? [QUOTE]Davon vielleicht abzuleiten, dass Sekretärin ein Beruf ist, der zeigt, dass derart schlechte Berufe nur Frauen vorbehalten sind, finde ich also ziemlich daneben.[/QUOTE] Das sagt ja niemand. Die Aussage ist: typisch an Frauenberufen ist, dass man ganz direkt anderen Menschen dient, andere Menschen be-dient. Das gilt für die Sekretärin und für die Krankenschwester und die Putzfrau und die Erzieherin und das Kindermädchen und das Fräulein hinter der Bar (das zu allem noch von vielen als sexuelles Freiwild betrachtet wird). Das gilt aber NICHT für Kanalarbeiter, Müllfahrer, die ein technisches System unterhalten und reparieren, und die nicht im persönlichen, menschennahen Bereich arbeiten. Ein Streik aller Müllfahrer erachte ich allerdings als schlimmer als ein Streik aller Sekretärinnen. [QUOTE]Rampenlicht?Die Menschen im Rampenlicht sind immer sehr wenige. Und diese sollten immer wissen, dass sie ohne die Menschen im Hintergrund gar nichts sind. Nicht jeder kann studieren, es gibt nur begrenzt Führungsstellen. [/QUOTE] Man muss nicht studiert haben, um im Rampenlicht zu stehen. Es genügt, BäckerIn zu sein und sagen zu können "diese Brötchen habe ich gemacht, und sie sind ganz hervorragend!" Dieselbe Art von Rampenlicht geniessen alle handwerklichen Produkte, manchmal auch im Rahmen einer Gewerbeschau mit Preisverleihung. Meist aber im Laden, und sie erhalten ihrer Anerkennung dadurch, dass sie gekauft werden. Wer aber nie im Rampenlicht erscheint, sind die vielen (Ehe)Frauen, die "das Büro machen", und die vielen Sekretärinnen, die ihren Chefs einen reibungslosen Tagesablauf organisieren... die perfekte Sekretärin ist charakterlos, zuverlässig, schnell im Tippen, immer freundlich, adrett, hat keine eigene Meinung und ist unsichtbar. Nur die Arbeit ist immer gemacht. [QUOTE]Aber kann die Erziehung eines Kindes nicht auch ein Teil des wahren Lebens sein?Wie man die Entwicklung verfolgt, wie man es schafft, einen mehr oder weniger aufrichtigen Menschen mitzuerschaffen und auf seinem Weg zu begleiten.Wie man mit Stolz und Mitgefühl die Erfolge und Misserfolge des eigenen Schützlings verfolgt.[/QUOTE] Natürlich ist die Erziehung eines Kindes ein Teil des Lebens. Warum gibt es so wenig Männer, die sich dafür engagieren, daran bewusst und mit viel Engagement teilzunehmen? [QUOTE]Aber heutzutage kann eine Frau sicher auch am Leben teilnehmen, wenn Sie Kinder hat und keinen hochanspruchsvollen akademischen Beruf.[/QUOTE] "Aber heutzutage kann ein Mann sicher auch am Leben teilnehmen, wenn er Kinder hat und keinen hochanspruchsvollen akademischen Beruf." hm. ja, vermutlich kann ein Mann dann am Leben teilnehmen. Müssen AkademikerInnen also kinderlos bleiben, um ihrem Beruf gerecht zu werden? |
| Goat93 | [QUOTE]Baggerführer, Kranführer - sind aber meist Männer, obwohl gerade das Führen von grossen Maschinen viel Feinmotorik verlangt. Warum gibts hier keine Frauen?[/QUOTE] Gibt, es aber es bewerben sich auch viel weniger Frauen für den beruf und es sind nicht alle dafür Qualifiziert ;) [QUOTE]Das gilt für die Sekretärin und für die Krankenschwester und die Putzfrau und die Erzieherin und das Kindermädchen und das Fräulein hinter der Bar (das zu allem noch von vielen als sexuelles Freiwild betrachtet wird). [/QUOTE] Alles Berufe, wo immer mehr Männer tätig sind, gerade Krankenpfleger ist so ein Beruf (und nicht mit Sozialdienst verwechselt) Erzieher ebenso [QUOTE]Das gilt aber NICHT für Kanalarbeiter, Müllfahrer, die ein technisches System unterhalten und reparieren, und die nicht im persönlichen, menschennahen Bereich arbeiten. [/QUOTE] Liegt das dann nicht eher daran das sie im nicht persönlichen, Menschennahen bereich arbeiten? Verkäufer ist z.B ein Beruf der von Männern wie von Frauen gleichermaßen besetzt ist, Friseure ebenso, Ärtze auch. Da hat man das dienen in einem gewissen Kontex überall und es juckt keinen o_0 [QUOTE]Ein Streik aller Müllfahrer erachte ich allerdings als schlimmer als ein Streik aller Sekretärinnen.[/QUOTE] Die realität sieht da aber anders aus, denn der Streik der Müllfahrer in USA oder Frankreich ist nach Wochen erst wirklch zur Geltung gekommen, der Streik der Sekretärinen in den USA schon nach mehreren Stunden... [QUOTE]Warum gibt es so wenig Männer, die sich dafür engagieren, daran bewusst und mit viel Engagement teilzunehmen?[/QUOTE] Woher nimst du die Gewissheit das es wirklich so ist? Von einer Umfragestatistik in einer Einkaufsmeile? [QUOTE]Müssen AkademikerInnen also kinderlos bleiben, um ihrem Beruf gerecht zu werden?[/QUOTE] Nö, wieso? Aber wir drehen uns fröhlich im Kreis, es ist imemr das gleiche und die Aussagen sind immer gleich, Frauen werden unterdrückt und müßen sich um die Kinder kümmern, dürfen keinen job annehmen und in der Realität sieht es völlig anders aus :rolleyes: |
| LaChatte | Tatsache ist und bleibt, dass es geschlechtsspezifische Muster gibt. Vor fünfzig Jahren war die Unterdrückung der Frauen noch eindeutig, heute ist es etwas weniger eindeutig - es gibt Benachteiligung und Diskriminierung bei beiden Geschlechtern. Es ist eine Tatsache, dass sich immer noch viel mehr Frauen um die Kinder kümmern, und nicht die Männer - und es ist ein strukturelles Problem, weil es sich offenbar einfach so ergibt. Das darf ruhig hinterfragt werden. Und gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist immer noch ein Thema, wo niemand die Ungleichheit bestreitet. |
| Goat93 | [QUOTE]es gibt Benachteiligung und Diskriminierung bei beiden Geschlechtern. [/QUOTE] Es gibt überall in jeglicher Art und Weise diskriminierungen, sie gehören zum teil zum leben :rolleyes: Ob im Beruf oder Privatleben [QUOTE]Und gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist immer noch ein Thema, wo niemand die Ungleichheit bestreitet[/QUOTE] Es wird aber vergessen, das die Männer untereinander auch keinen Gleichen Lohn bekommen :rolleyes: Die Frauen Untereinander übrigends auch nicht Mal sehen wie es in ein paar Jahren aussieht, ich bin erstmal raus hier, ist mir zu langweilig |
| Kampfsau | [QUOTE]"Aber heutzutage kann ein Mann sicher auch am Leben teilnehmen, wenn er Kinder hat und keinen hochanspruchsvollen akademischen Beruf." hm. ja, vermutlich kann ein Mann dann am Leben teilnehmen. Müssen AkademikerInnen also kinderlos bleiben, um ihrem Beruf gerecht zu werden?[/QUOTE] Also ich muss das nicht.Ich will irgendwann Kinder haben und auch mal Zeit für diese haben. Das ist mir mehr wert als 3000+ Euro netto im Monat. Und das Akademikerinnen kinderlos bleiben, dass muss nicht zwangsläufig so sein. Man sollte nur akzeptieren, dass es hart werden wird, sehr hart. Man will ja schließlich mehr haben und muss auch mehr geben.Arbeit und Kindererziehung ist nicht leicht zu vereinbaren. [QUOTE]Ich kenne einige Frauen, die gerne körperlich arbeiten. Ich habe auch schon Maurerinnen gekannt, auch wenn sie wirklich sehr selten sind. Lastwagenführerinnen sind hingegen schon relativ häufig geworden, Malerinnen auch.[/QUOTE] Das sind keine Arbeiten, die man lange machen will, die machen deinen Körper kaputt. Männerkörper bereits und Frauenkörper nach den Jahren sowieso.Zumindest so Arbeiten wie Maurern oder Dachdecken. [QUOTE]In Bezug auf Berufe gibts viele Widersprüche, und das ist sozial bestimmt, nicht biologisch. Ein Personalchef einer Firma, die kleine elektronische Teile herstellt, bevorzugt Frauen in der Fabrik, weil er sagt, dass Frauen feinmotorisch besser sind als Männer. Maschinenführer auf der Baustelle - Baggerführer, Kranführer - sind aber meist Männer, obwohl gerade das Führen von grossen Maschinen viel Feinmotorik verlangt. Warum gibts hier keine Frauen?[/QUOTE] Frauen können kleine, feine Arbeiten meist besser verrichten als Männer. Die haben ihre Hände besser unter Kontrolle, sind vielleicht ruhiger und mit kleinen, dünnen Fingern kann man sowieso in der Hinsicht besser arbeiten.Ich finde das ist schon biologisch etwas bestimmt.Auch wenn Männer natürlich auch fein arbeiten können.Es trifft nur häufiger auf Frauen zu. Elektronische Teile oder nehmen wir Uhrenhersteller, da arbeiten in der Regel auch mehr Frauen als Männer, die die Uhren zusammenbauen. Und wenn man sich Frauen irgendwo auf dem Bau vorstellen kann, dann ist es hinter dem Steuer eines Krans.Ich glaube es gibt auch schon einige Kranführerinnen die ihre Maschinen mit Geschick und Feingefühl lenken. [QUOTE]Ich habe in Büros viele Männer gesehen - das waren aber Sachbearbeiter, keine Sekretäre. Es war dennoch eine reine Bürotätigkeit.[/QUOTE] Es kommt da wohl auch aufs Gehalt an.Diese Sachbearbeiter verdienen ja auch meist gar nicht so schlecht. Sekretärinnen sind meist nicht sogut bezahlt. Wenn es also darum geht, einfach nur etwas Geld zu verdienen, dann wird man als Mann doch eher irgendwelche weniger gut bezahlte Jobs in anderen Branchen anstreben. [QUOTE]Das sagt ja niemand. Die Aussage ist: typisch an Frauenberufen ist, dass man ganz direkt anderen Menschen dient, andere Menschen be-dient. Das gilt für die Sekretärin und für die Krankenschwester und die Putzfrau und die Erzieherin und das Kindermädchen und das Fräulein hinter der Bar (das zu allem noch von vielen als sexuelles Freiwild betrachtet wird). Das gilt aber NICHT für Kanalarbeiter, Müllfahrer, die ein technisches System unterhalten und reparieren, und die nicht im persönlichen, menschennahen Bereich arbeiten.[/QUOTE] Tja, Männer sind nunmal nicht so kommunikativ.Andere würden es niemals ausstehen können, niemals mit Menschen sooft in direkten Kontakt zu kommen. Krankenschwester,Erzieherin,Kindermädchen, was soll daran so schlimm sein, Menschen zu helfen?Sich um Kinder zu kümmern kann für manche viel besser sein, als stundenlang an einer Maschine rumzuschrauben. [QUOTE]Ein Streik aller Müllfahrer erachte ich allerdings als schlimmer als ein Streik aller Sekretärinnen.[/QUOTE] Ich denke mal der Volkswirtschaftliche Schaden wäre ähnlich hoch, wenn nicht noch höher. [QUOTE]Man muss nicht studiert haben, um im Rampenlicht zu stehen. Es genügt, BäckerIn zu sein und sagen zu können "diese Brötchen habe ich gemacht, und sie sind ganz hervorragend!" Dieselbe Art von Rampenlicht geniessen alle handwerklichen Produkte, manchmal auch im Rahmen einer Gewerbeschau mit Preisverleihung. Meist aber im Laden, und sie erhalten ihrer Anerkennung dadurch, dass sie gekauft werden.[/QUOTE] Hier stellt sich doch die Frage, ob man generell schöpferisch tätig werden will.Nur weil man manche Dienste nicht in Waren oder Geld oder in öffentlicher Aufmerksamkeit messen kann, können die doch ihren ganz eigenen Wert haben. [QUOTE]Natürlich ist die Erziehung eines Kindes ein Teil des Lebens. Warum gibt es so wenig Männer, die sich dafür engagieren, daran bewusst und mit viel Engagement teilzunehmen?[/QUOTE] Gibt es wirklich so wenige davon? [QUOTE]"Aber heutzutage kann ein Mann sicher auch am Leben teilnehmen, wenn er Kinder hat und keinen hochanspruchsvollen akademischen Beruf."[/QUOTE] Jedenfalls kann er dann nicht so leicht an der Erziehung und am Leben seiner Kinder teilnehmen.Und da geht ihm sicherlich auch einiges verloren. |
| Apex | Tja dank Weltfrauentag konnte einem gestern einem wieder bewusst werden, dass wir mit der Gleichstellung noch lange nicht so weit sind, wie wir vielleicht sollten. [URL=http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6492454,00.html]Frauen verdienen 26% weniger als Männer[/URL] |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Tja dank Weltfrauentag konnte einem gestern einem wieder bewusst werden, dass wir mit der Gleichstellung noch lange nicht so weit sind, wie wir vielleicht sollten.[/QUOTE] Es stellt sich aber auch die Frage ob das überhaupt ein Problem der Gleichsstellung ist. Wenn sich relativ viele Frauen für einkommensschwächere Berufe entscheiden, oder nicht willens sind für mehr Einkommen die Konfrontation mit ihren Vorgesetzten zu suchen, kann ich daran keine Ungleichstellung sehen. Entscheidend ist ob eine Ungleichbehandlung eine individuelle Ursache hat oder strukturelle. Diese schöne Statistik Frauen würden weniger verdienen, ohne Ansatzweise die Ursachen dafür zu hinterfragen, flimmert zwar seit dem Weltfrauentag permanent durchs Wohnzimmer, wirkliche Aussagekraft über die Gleichstellung kann ich darin jedenfalls keine sehen. |
| melodie | [QUOTE]Ein Buchhalter verdient im Schnitt 3.698 Euro im Monat, eine Buchhalterin 2.706 Euro. Ein Chemiker kriegt 5.079 Euro, eine Chemikerin 3.849 Euro[/QUOTE] sag mir, wo dir die aussagekraft fehlt |
| Kinch | Stellst du mir bitte keine Fragen die ich im Post direkt davon schon beantwortet habe? Wenn dir etwas unklar ist stelle bitte eine konkrete Frage. |
| Apex | Nun, ich denke nicht, dass man die Ursachen der ungleichen Bezahlung allein beim Individuum suchen kann. Bei einem durchschnittlichen Stundenlohn-Unterschied von 26% und damit einer in der EU einmaligen Ungleichbehandlung muss das Ganze auch strukturelle Ursachen haben. Es ist in den Personalbüros gang und gebe, Frauen pauschal weniger zu bezahlen, dies wird durch einige fadenscheinige Argumente (Babypause etc.) unterstützt. Jetzt den Frauen hier eine Schuld zu geben indem man ihnen die Verantwortung zuweißt ein höheres Gehalt zu fordern halte ich anhand der schwierigen Stellensituation (die für Frauen in vielen Bereichen noch etwas schwerer ist) für falsch. Hier ist vor allem ein Umdenken in den Köpfen gefragt und die Einsicht, dass man für gleiche Arbeit einen gleichen Lohn zahlen sollte. |
| Nachtelfchen | es gab vor einigen jahren eine studie zu gehaltsforderung und gender, dabei kam heraus, dass frauen, die bescheiden fordern einen besseren eindruck machen, als frauen, die hoch fordern. bei männern wars genau umgekehrt. und das ist sicher nur teil des problems. |
| melodie | [QUOTE]Stellst du mir bitte keine Fragen die ich im Post direkt davon schon beantwortet habe?[/QUOTE] könntest du für mich bitte nochmals anworten, da ich in deinem vorherigen post keine eindeutige beantwortung meiner frage erkennen kann? [QUOTE]Wenn dir etwas unklar ist stelle bitte eine konkrete Frage.[/QUOTE] wo fehlt dir die aussagekraft bei den direkten vergleichen der von mir beispielhaft herausgegriffenen verdienste? welche ursachen vermutest du hier? dass sich die frauen einfach nicht getraut haben nach gleichem lohn wie die männer zu fragen, oder daß sie sich diesen beruf eben nicht hätten aussuchen sollen, wo man doch diese vergleiche kennt? oder wie darf ich dein post verstehen? |