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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Täterdateien im Internet
Demon17In den USA werden jetzt die Daten von Sexualstraftätern mit Bild und allen Angaben ins Internet gehängt. Da es häufig Wiederholungstäter sind, soll dies der Bevölkerung die Möglichkeit geben sich gegen neue Straftaten zu schützen. Einerseits wird es sicherlich neue Straftaten verhindern. Die Nachbarn können sich über den neuen Mitbewohner informieren und gegebenenfalls ihre Kinder besser beaufsichtigen. Andererseits verschlechtern sich dadurch natürlich auch die Resozialisierungschancen dieses Personenkreises. Sie werden wahrscheinlich vorsorglich diskriminiert. Auch können diese Daten z.B. zur Erpressung mißbraucht werden. Was denkt ihr, Täterschutz vor Opferschutz, oder umgekehrt?
Gnom1218Der gute alte Pranger eben!

Natürlich ist das für die Leute in dieser Datei megaübel und entwürdigend. Aber auf der anderen Seite muß ich ganz klar sagen, wenn ich Kinder hätte und ein verurteilter Päderast, der grad aus der Haft kommt, zieht bei mir in die Nachbarschaft, dann wäre es mir lieber, ich wüßte bescheid, was für einen Nachbarn ich da habe.

Aber ich glaube nicht, daß diese Daten zur Erpressung mißbraucht werden können. Sie sind ja schon öffentlich.

Wegen Oferschutz/Täterschutz:
Für mich steht ganz klar Opferschutz an erster Stelle.
mepHisto06Also ... auch wenn ich nichts auf der Welt verabscheuungswürdiger finde und tatsächlich öfters mal der Täterschutz über dem Opferschutz steht, finde ich solche Maßnahmen überhaupt nicht gut.

Straftäter sollten ihre Strafe bekommen, diese absitzen. Man sollte sie therapieren ... wie auch immer. Wenn man der Meinung ist, es besteht die Gefahr eines Rückfalls, dann sollte man diese Menschen auch noch nicht auf die Gesellschaft loslassen, sondern weiterbehandeln.

Aber ... danach sollte man die Chance bekommen, in die Gesellschaft zurückzukehren. Was wohl schon schwer genug ist nach mehreren Jahren Gefägnis.
Aber wenn an jeder Ecke ein Foto hängt ... man hat doch keine Chance mehr. Die Nachbarn ziehen wahrscheinlich gleich weg ... niemand will etwas mit ihm zu tun haben ... Job finden ... Freunde ...

Also ... klares dagegen!

mepHisto
mcbearsexualtäter und vor allem pädofile menschen sind krank..

das hat man schon vor einiger zeit festgestellt...
es ist ein genfehler, der eine unnatürliche reaktion im gehirn auslöst.

diese menschen können nie wirklich resozialisiert werden!
sie können nur dran arbeiten sich zu beherrschen.


solange man die möglichkeit offen lässt diese menschen aufzunehmen
bzw. ihnen fernab der gesellschaft noch ein leben ermöglicht- durch hilfsprogramme etc. ist es nicht menschenunwürdig.

--- das würd allerdings nicht getan...
das eine hat man notwendigerweise getan..
aber die konsequenz, das man ihnen dennoch ein leben ermöglichen muss
hat irgentwie keiner gefasst....
GenocideMachine[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B] Da es häufig Wiederholungstäter sind, soll dies der Bevölkerung die Möglichkeit geben sich gegen neue Straftaten zu schützen. [/B][/QUOTE]

soweit ich informiert bin, werden 4 von 5 taten von ersttätern begangen.

diesen pranger finde ich abartig und menschenverachtend. auf diese weise wird eine außerordentliche vierte staatsgewalt aufgebaut. bin schon gespannt auf die ersten meldungen über lynchmobs, in einem land, in der jeder zweite familienvater bis an die zähne bewaffnet ist, ist dies nur eine frage der zeit.

übrigens: wenn jemand, der in der kartei ist, umzieht, werden sofort alle zukünftigen nachbarn darüber informiert. genauso arbeitgeber.

täterschutz vor opferschutz? keineswegs! aber wahrung der menschenrechte.
Demon17Ich bin selbst unschlüssig muß ich sagen. Doch auch hierzulande sind die Schlagzeilen der Zeitungen voll von Meldungen über Rückfällige Sexualstraftäter, die immer wieder vergewaltigen und morden sobald sie auf freiem Fuß sind. Ich habe hier zur Info einen Link zu einem Stern-Artikel zu diesem Thema. Die Seite des Justizministeriums der USA wird wohl jeder selber finden.

[url]http://www.stern.de/computer-technik/internet/:USA-Sexualstraft%E4ter-Netz-Netzes/543315.html[/url]

momentan gibt es wohl Schwierigkeiten, so daß die entsprechenden Daten nur aus einzelnen (nicht allen) Staaten der USA zur Verfügung stehen. [url]http://www.nsopr.gov/sorry/[/url] :D

PS: Falls dieser Thread aus thematischen Gründen in das Forum Netzwelten verschoben wird, würde es mich nicht stören.
AshrielBei ganz harten Fällen find ich es gut, aber bei einmal-Tätern auf keinen Fall. Es ist einfach entwürdigend und verhindert, dass sich die Menschen, die es vielleicht nach der ersten tat tatsächlich bereuen und sich geändert haben, je wieder in die Gesellschaft einfinden können.
Gr. Gaulichter[quote][...]"Die Bürger können ab sofort die aktuellsten Informationen über die Identität und den Wohnort der bekannten Sexualstraftäter finden, auch außerhalb des eigenen Bundesstaats", sagte Regina Schofield vom US-Justizministerium. Die Website solle es Eltern und besorgten Bürgern ermöglichen, das Land besser vor Sexualstraftätern zu schützen.[...][/quote]quelle: [URL=http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,366109,00.html]Spiegel online[/URL]

diese datenbank scheint mir eine willkommene quelle für fanatische vaterlandsverteidiger.

gg.grüße
MontroseWas soll der Pranger denn bewirken? Das plötzlich Privatpersonen aufgewiegelt werden, Selbstjustiz üben und Straftäter totschlagen? Das ist nicht Aufgabe des Bürgers. Der Pranger ist meines Erachtens illegal, weil er Bürger stillschweigend zu Selbstjustiz und womöglich zu Straftaten auffordert.

Der richtige Weg wäre, daß die Justiz konsequenter durchgreift....und zwar ohne Pranger.
pulSarJA!
sehe ich auch so....

die fundamentalen prinzipien des ohnehin in den USA nicht merh vorhandene rechtsstaates (stichwort patriot akt II ) sind einmal wieder ausgehebelt worden!

es ist aufgabe der justiz -- punkt aus...


ich habe abslot nix für sexualstraftäter übrig -- aber in soclhen NETZ-DATEIEN KÖNNEN sich auch UNSCHULIGE befinden!!!
die gefahr von IRRTUM und MISSBRAUCH ((mein nachbar ist mir im weg -- also zeig ich ihn an wegen "sexueller belästigung" )) ist einfach zu groß...




nochwas...

laut kriminalstatistik (quelle radio FFH) hat in der BRD die anzahl der sexualverbrechen STARK ABGENOMMEN!
generell die kriminalität..
dank reisserischer medienberichte ist das [b]subjektive sicherheitsgefühl der bevölkerung[/b] henau umgekehrt... demnach wird eine zunhame solcher verbrechen um 350% unterstellt...


leute...
schmeisst eure ferseher weg!!!

ichhabe selber keinen mehr und vermisse ihn kein bisschen...



ja -- und PRANGER ist nicht umsonst ein wort aus dem mittelalter....

welcome to new dark ages... welcome to 21st century..
was soll ich da noch sagen...
Gr. Gaulichter@pulSar
die seite mag ja zur zeit nicht, ich wollte mir die hintergründe durchlesen, ;) - technik eben. aber nach meinem wissensstand kommt erst in die datei, wer verurteilter sexualstraftäter ist.

gg.grüße
pulSarokay....
in gewisser weise relativiert das die sache..
was den missbrauch angeht...
(die institutuion us-gericht muss da noch mit einbezogen werden)
aber andererseits..

ich will immer noch monty recht geben,
dass sowas einfach nicht sache des bürgers ist..

ich meine -- was bringt sowas?

ist doch irgendwie schon aufruf zur selbstjustiz -- öffetnliches bannen -- eine art verurtleilung nach der verurteilung..

oder nicht?


nicht dass ich irgendwelches mitgefühl mit den tätern hätte oder so...
eigentlich ist das mir persönlich zeinmlich wurscht, was da drüben abgeht..
es ist eifnach das PRINZIP, welches meiner auffassung von rechtsstaat wiederspricht...

ich hoffe nachvolziehbar...

solange das das ende der fahnenstange ist - von mir aus...
sollnse mit den kinder- und andereen f**ern machen, was se wollen..

[b]wenn der netz-pranger aber der neue stil der strafverfolgungs-begleitenden maßbnahmen wird, dann gute nacht!!!

was meinst, was abgeht, wenn die das auf politische "täter" ausweiten....?

ich hoffe sehr, dass diese form "juristischer" "modeerscheinugn" auch nicht in einer CDU-CSU-landschaft zum vorbild für europäische kräfte wird....
[/b]

jipp... so to say und so...
decay73Mal ganz abgesehen davon, daß das anprangern im Netz ohne vorherige Gerichtsverhandlung und somit ohne [b]bewiesene[/b] Schuld passiert...
Demon17@decay,

[QUOTE]In den USA gibt es nach Angaben der Behörde mehr als 500 000 registrierte Sexualstraftäter. Wegen der hohen Rückfallrate sei der landesweite öffentliche Zugang zu Informationen unverzichtbar, damit Bürger Sexualstraftäter über die eigene Straße oder Nachbarschaft hinaus identifizieren können.[/Quote]

Der Begriff Sexualstraftäter impliziert zumindest eine rechtsgültige Verurteilung. Bekanntlich ist ein Angeklagter bis zum Beweis des Gegenteils als unschuldig anzusehen, auch in den USA.

Falls Du dich jetzt nicht auf die Datenbank des Justizministeriums der USA beziehst, die zur Zeit offline ist, kann ich deinen Beitrag nur als Polemik bezeichnen.
Gr. Gaulichter@decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Mal ganz abgesehen davon, daß das anprangern im Netz ohne vorherige Gerichtsverhandlung und somit ohne [b]bewiesene[/b] Schuld passiert... [/B][/QUOTE]wenn sich das auf eben diese liste bezieht, so schreibt der Spiegel dazu:[quote]Das US-Justizministerium hat auf einer neuen Website erstmals die Namen von Zehntausenden Sexualstraftätern veröffentlicht.

Washington - Die Datei auf der Seite des Ministeriums listet verurteilte Sexualstraftäter aus 22 Bundesstaaten auf[/quote]

@pulSar
schon klar, hab auch nichts dagegen gesagt. mir ging es nur darum, zu entkräften, dass jeder x-beliebige bürger nur des verdachts wegen in diese datei kommt.

gg.grüße
decay73@G.Gr.:

Du hast tatsächlich Recht, sorry dafür.

Aber wenn ich mich recht entsinne, werden bei kleineren Straftaten auch schon persönliche Daten im Netz [url=http://www.heise.de/tp/r4/artikel/13/13609/1.html]veröffentlicht[/url].
Demon17@Decay,

die verspätete Rückgabe eines PKW´s ist ohne rechtskräftige Verurteilung keine Straftat. Außerdem hat der Kunde des Autoverleihs, urch Abschluß des Vertrages und der damit verbundenen Zustimmung zu den AGB des Verleiers seine Bereitschaft bekundet, sich ablichten und notfalls auf dessen Website veröffentlichen zu lassen.
decay73@Demon: Soweit o.k. Aber wer liest schon das Kleingedruckte (*g*) und vor allem, wo fängt es an und wo hört es auf, wenn diese Vorgehenweise erst einmal alltäglich geworden ist? Das veröffentlichen persönlicher Daten wie Adresse etc. ist ja so harmlos nicht...
Demon17Da hast Du allerdings völlig recht, die AGB´s lesen die wenigsten. Allerdings sollte man sich schon fragen, warum fotografiert der mich?

Um zum Thema zurückzukommen, wenn man wirklich unheilbare Sexualsstraftäter wieder auf die Öffentlichkeit losläßt, bzw: Personen mit einer hohen Rückfallwahrscheinlichkeit, so halte ich es den Menschen, die mit ihnen dann leben bzw. sterben müssen gegenüber für Verantwortungslos, wenn man sie nicht wenigstens über dieses Risiko informiert.

Das US Justizministerium hat hier zwei Kategorien, durschnittliche Rückfallwahrscheinlichkeit und hohe Rückfallwahrscheinlichkeit. Sollte eine dieser kategorien eine Rückfallquote von mindestens 10% erreichen, so halte ich diese Maßnahme immer noch für bedenklich. Doch ist dann die Berechtigung der Datenbank im Internet nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen.

Wer bezweifelt dass es sich bei der Registrierung von Sexualstraftätern in den USA um rechtskräftig verurteilte Personen handelt, der informiere sich selbst auf den Sites der beteiligten Staaten, die das Verfahren der Registrierung präzise definieren und genau die Gesetze erwähnen wegen deren Verstoßes man rechtskräftig Verurteilt worden sein muß.
Montrose[QUOTE]so halte ich es den Menschen, die mit ihnen dann leben bzw. sterben müssen gegenüber für Verantwortungslos, wenn man sie nicht wenigstens über dieses Risiko informiert.[/QUOTE]Dann müßte man die Öffentlichkeit aber auch informieren, wenn jemand schlechte Schulnoten hat, denn wer weiß, was ein Dummer alles anstellen kann. Oder daß jemand häufig den Partner wechselt (AIDS-Gefahr) oder oder oder. Mir fallen tausend Gründe ein , wie ich jeden x-Beliebigen ins Internet bringen könnte. Auch die hier Anwesenden. Denn ...wenn man es entsprechend hindreht....ist jeder potentiell gefährlich.

Wenn Du entgegnest: das ist doch aber viel harmloser..... vielleicht, vielleicht auch nicht.

Ohnehin: warum sollte man Gesetze eigentlich anhand von extremen und seltenen Ereignissen beschließen?

[QUOTE]Das US Justizministerium hat hier zwei Kategorien, durschnittliche Rückfallwahrscheinlichkeit und hohe Rückfallwahrscheinlichkeit. [/QUOTE]Wenn Du mit Wahrscheinlichkeiten argumentierst, müßtest Du Menschen prophylaktisch einsperren, also ehe sie etwas getan haben. Denn anhand des Profiling lassen sich Konstellationen ausmachen, die ein erhöhtes Verbrechensrisiko haben.

Und wiederum, wenn Deine Statistik und Vorhersage bei 9 Leuten stimmt, dann stimmt sie bei einem vielelicht nicht, der wird dann zu Unrecht sozial ruiniert.

Daß Anprangern soziales Auslöschen, soziales Töten, Ausgrenzen, Buhmann, Aussätziger der Gesellschaft sein, Opfer von Agrression, Einsamkeit und Verfolgung, nie wieder eine Chance bekommen, bedeutet, das weißt Du wahrscheinlich, demon17. Das ist keine harmlose Maßnahme, jemanden sozial zu vernichten. Was sagst Du dem einen, der solche Maßnahmen zu Unrecht duldet.
Haftest Du persönlich, demon17, dafür, wenn der sich umbringt. Bist Du bereit, Dich dann selbst im Internet zu veröffentlichen und zu sagen: Ich bin für die Vernichtung und Tod eines Menschen verantwortlich?

Das will doch alles sehr gut bedacht sein.

[QUOTE]Wer bezweifelt dass es sich bei der Registrierung von Sexualstraftätern in den USA um rechtskräftig verurteilte Personen handelt, der informiere sich selbst auf den Sites der beteiligten Staaten, [/QUOTE]Was ist ein "Sexualstraftäter"? Wie Du weißt, demon17, gelten in den U.S.A. schärfere Gesetze.
Einer, der eine Frau an der Brust berührt, ist Sexualstraftäter. Jemand, der in der Wut eine Frau F.... nennt, ist Sexualstraftäter.

Wie haltet Ihr das denn mit den Frauen??? Bevor Ihr eine Frau berührt, fragt Ihr da immer, oder ist es Euch schon mal passiert, daß Ihr ohne zu fragen was gemacht habt.... tja, wenn ja, dann seid Ihr potentielle Sexualstraftäter, denn der Schuß hätte ja auch nach hinten losgehen können.

Gerade Du, demon17, hast in einem anderen thread mal gesagt, Du hast den Eindruck, Frauen würden oft auf den ersten Schritt warten. Den Eindruck hab ich auch. Aber wie soll das denn noch zwischen Mann und Frau funktionieren, wenn der erste Schritt der Schritt ins Internet sein könnte.

Und was machst Du, wenn Dich jemand zu Unrecht ---aus Rache oder sonstigen Gründen --- beschuldigt. Ab ins Internet, demon17, und Dein Studium kannst Du Dir sonstwo hinschieben, weil Dich niemand mehr einstellt.


Und selbst wenn jemand "zu recht" gebranntmarkt wurde..... was macht ihr mit demjenigen, wenn der aufgrund des Internet nicht mehr resozialisiert werden kann, weil ihn niemand mehr einstellt, ihm niemand mehr eine Wohung gibt usw. usw. Der Schaden ist ja uferlos bei so einer Person. Wenn so einer keine Chance mehr bekommen kann.... welchen Platz habt Ihr dem dann noch im Leben anzubieten? oder gebt Ihr dem dann gleich den Revolver, damit er sich erschießt?

[QUOTE]Wer bezweifelt dass es sich bei der Registrierung von Sexualstraftätern in den USA um rechtskräftig verurteilte Personen handelt, der informiere sich selbst auf den Sites der beteiligten Staaten, die das Verfahren der Registrierung präzise definieren und genau die Gesetze erwähnen wegen deren Verstoßes man rechtskräftig Verurteilt worden sein muß.[/QUOTE]
Das ist vollkommen gleichgültig, was auf diesen Sites steht. Denn schon bei der nächsten Wahl, der nächsten Hexenjagd können diese Kriterien x-beliebig geändert werden. Diese Kriterien sind potentiell beliebig.


Hm, ich weiß nicht, ob der Preis für solch eine rundum sichere Gesellschaft nicht zu hoch ist.
oskadis[QUOTE][i]Original geschrieben von pulSar [/i]
[B]
ich hoffe sehr, dass diese form "juristischer" "modeerscheinugn" auch nicht in einer CDU-CSU-landschaft zum vorbild für europäische kräfte wird....
[/b]
[/QUOTE]

Ich stimme mit dir überein, aber dieser Absatz mußte nicht sein. Was soll das?

SPD und CDU unterschieden sich nicht sehr. Die Prioritäten liegen zZ nur etwas anders. Außerdem finde ich ist so eine Aussage Schleichwerbung ;) :D

Gruß

~Oskadis~
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von oskadis [/i]
[B]SPD und CDU unterschieden sich nicht sehr. Die Prioritäten liegen zZ nur etwas anders.
[/B][/QUOTE]
Aber gerade in der Frage einer Terror-Datei gibt es noch deutliche Unterschiede:
[quote][i]aus der Netzzeitung:[/i]
[b]Der bayerische Innenminister Günther Beckstein (CSU) hat Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) für seine Anti-Terror-Politik kritisiert. Zwar hätten sich die bisherigen Antiterrorgesetze, abgestimmt zwischen Bund und den Ländern, bewährt. «Aber es sind weitere Maßnahmen notwendig und längst überfällig. [i]Ich halte es für einen Skandal, dass es immer noch keine Anti-Terror-Datei gibt[/i]», sagte der CSU-Politiker der «Leipziger Volkszeitung».[/b][/quote]

Zugegeben, Beckstein ist von der CSU und nicht von der CDU, aber im letzen Wahlkampf wurde er ja als zukünftiger Innenminister einer CDU/CSU/FDP Regierung gehandelt.

Abgesehen davon ist eine politische Meinung haben noch keine Schleichwerbung. :)
Demon17[QUOTE]Und wiederum, wenn Deine Statistik und Vorhersage bei 9 Leuten stimmt, dann stimmt sie bei einem vielelicht nicht, der wird dann zu Unrecht sozial ruiniert.[/Quote]

Wenn es neun Opfern das Leben retten würde oder sie vor einem Lebenslangen Trauma bewahren würde hielte ich es für tragbar einen vorbestraften Sexualtäter dem Risiko der sozialen Ruins auszusetzen.

Deine Beispiele mit den schlechten Schulnoten und den häufung wechselnden Sexualpartnern finde ich lächerlich. Schließlich geht esin diesem Thread um Vergewaltigung und Mißbrauch Minderjähriger.

[QUOTE]Anprangern soziales Auslöschen, soziales Töten, Ausgrenzen, Buhmann, Aussätziger der Gesellschaft sein, Opfer von Agrression, Einsamkeit und Verfolgung, nie wieder eine Chance bekommen, bedeutet, das weißt Du wahrscheinlich, demon17. Das ist keine harmlose Maßnahme, jemanden sozial zu vernichten. Was sagst Du dem einen, der solche Maßnahmen zu Unrecht duldet.
Haftest Du persönlich, demon17, dafür, wenn der sich umbringt. Bist Du bereit, Dich dann selbst im Internet zu veröffentlichen und zu sagen: Ich bin für die Vernichtung und Tod eines Menschen verantwortlich?[/Quote]

...und bist Du bereit für die opfer der Wiederholungstäter geradezustehen, übernimmst Du die Verantwortung für vergewaltigte und ermordete Kinder?
Sternenwolfich muss montrose zustimmen. schon beim ewrsten posting.

egal was ein mensch getan hat, er ist noch immer ein mensch und hat noch immer das recht wie einer behandelt zu werden. ihn vor der öffentlichkeit blosszustellen, und ihn von den leicht erhitzten gemütern zrreißen zu lassen IST, für mich, eine art von legaliesierter selbstjustiz.
ich gebe offen zu, dass es sehr schwer für mich ist, mich auf die seite dieser menschen zu stellen. um ehrlich zu sein verabscheue ich es und ein gewisses maß an eckel kann ich ebensowenig leugnen. trotzdem sollten wir unsere gefühle nicht über die menschenwürde stellen.

[QUOTE]Wenn es neun Opfern das Leben retten würde oder sie vor einem Lebenslangen Trauma bewahren würde hielte ich es für tragbar einen vorbestraften Sexualtäter dem Risiko der sozialen Ruins auszusetzen. [/QUOTE]
prinzipiell eine sehr vernünftige un nachvollziebare aussage. was mir aufstosst ist jedoch, dass du den einzelnen vergisst. hat den der einzelne weniger recht auf leben? atrum muss er, der sich besssert oder zumindest bessern will darunter leiden, dass es neun andere nicht tun? warum soll der eine, der den kampf mit seinen trieben/krankeit aufnimmt darunter leiden, das neun andere einfach aufgeben?
sicher, du kannst andere vor einem zweifelsohne schlimmen schicksal bewahren, doch....muss es auf diese art sein? gibt es nicht noch andere lösungen? einen 100% schutz wird es nie geben nichteinmal annähern, das zu glauben wäre eine tragische illusion.

ich muss jetzt dringend weg.
oskadisDecay, klar ist politische Meinung keine Schleichwerbung, aber wer nicht in die Artikel reinschaut blickt nicht durch, wenn einfach so die CDU genannt wird ;)

Ich versuche weder mich für eine noch die andere Partei auszusprechen. Jetzt ist die CDU krass - sollte die CDU irgendwann an der Macht sein wird die SPD querschlagen. War immer so - ist eigentlich immer so. :D

Jedenfalls ist das meine Wahrnehmung der Dinge ;)

Gruß

~Oskadis~
DarketDerartige Dateien sind ein Tiefschlag gegen jedes demokratische Prinzip, gegen den Datenschutz und die Menschenwürde! Wenn die Gefahr von Rückfällen besteht, muss der Staat sich eine Alternative einfallen lassen diese Gefahr von der Gesellschaft fernzuhalten, eine Aufforderung zum Selbstschutz, wie sie hier praktiziert wird, ist der erste Schritt in Richtung Selbstjustiz. Vor einigen Jahren hat die englische "Sun" derartiges schoneinmal betrieben und Namen und Adressen verurteilter Sexualstraftäter veröffentlicht, daraufhin wurden einige auf offener Straße zusammengeschlagen, bei anderen flogen Steine durch die Fenster, Jobs gingen verloren, etc. Jemand, der seine Strafe abgesesse hat, hat als normaler Mensch behandelt zu werden. Mit derartigen Veröffentlichungen erhöht man meines Erachtens die Gefahr eher noch, da auch die vielleicht geringe Restchance auf Resozialisierung dahingeht. Meinetwegen sollen sie Kinderschänder den Rest ihres Lebens in den Knast stecken, aber wenn man sie schon rauslässt, dann bitte richtig. Mit sowas drückt sich der Staat vor seiner Verantwortung.
Montrose[QUOTE]...und bist Du bereit für die opfer der Wiederholungstäter geradezustehen, übernimmst Du die Verantwortung für vergewaltigte und ermordete Kinder?[/QUOTE]Die Sache ist doch ganz einfach: entweder ich gebe jemandem eine zweite Chance. Das heitß, ich ruiniere ihn nicht sozial, sondern verschweige seine früheren Vergehen, damit er wieder Job und Wohnung bekommt.

Oder ich gebe ihm diese Chance nicht. In diesem Fall brauch ich ihn aber gar nicht erst aus dem Gefängnis rauslassen, weil er ja draußen eh zu nichts kommt. Ich kann ihn gleich eingesperrt lassen.

Dein Modell hat zwei Schwächen:

1. Wenn ich einen Sexualstraftäter aus dem Gefängnis lasse und sozial isoliere, dann zwinge ich ihn ja geradezu, eine neue Straftat zu begehen. Denn anders als durch eine erneute Straftat kommt ja ein Stigmatisierter überhaupt nicht mehr an eine Frau, Geld etc. ran.

2. Wieso soll der Bürger Scharfrichter spielen? Denn, wie schon gesagt, die Veröffentlichung von privaten Daten zwingt die Bürger in einen Entscheidungsnotstand. Die müssen plötzlich überlegen wie sie mit dem Straftäter umgehen. Und ich finde, das ist nicht Aufgabe des Bürgers, sondern der Justiz.

[QUOTE]Deine Beispiele mit den schlechten Schulnoten und den häufung wechselnden Sexualpartnern finde ich lächerlich. Schließlich geht esin diesem Thread um Vergewaltigung und Mißbrauch Minderjähriger.[/QUOTE]Ich finde sie absolut nicht lächerlich.

Die Wahrscheinlichkeit daß ein Kiffer einen Autounfall mit Todesfolge begeht, ist gegenüber der Normalbevölkerung drastisch erhöht. Demnach müßte man, um Todesfälle zu vermeiden, das Autokennzeichen jedes Kiffers ins Internet stellen, damit man, falls man zum Beispiel bei so einem mit ins Auto steigt, gleich weiß, welches Risiko man eingeht.

Ebenso mit den häufig wechselnden Geschlechtspartnern. Es gibt AIDS .... ist halt so. Wenn man Deine Methode ernstnimmt, müßte jede Klinik seine AIDS-Patienten ins Internet stellen, damit seine Umgebung weiß.... aufpassen, mit dem nicht.

Tod aufgrund von Autounfällen oder AIDS ist nicht besser als Tod durch Sexualstraftat. Wenn ich den Tod vermeiden will und kann, ist die Ursache des Todes egal.

Aber.... wo hört das dann auf? Was lächerlich ist oder nicht, kannst Du und darfst Du, demon17, nicht alleine bestimmen. Wenn alle Bevölkerungskreise dieses Spielchen mitspielen, dann wunderst Du Dich vielleicht irgendwann mal, was alles im Internet auftaucht.

[QUOTE]ch versuche weder mich für eine noch die andere Partei auszusprechen. Jetzt ist die CDU krass - sollte die CDU irgendwann an der Macht sein wird die SPD querschlagen. War immer so - ist eigentlich immer so[/QUOTE]Schily ist nicht weniger krass.
Demon17Also Montrose Deine Beispiele hinken mal wieder gewaltig. Jemand der im berauschten Zustand Auto fährt und erwischt wird verliert den Führerschein egal mit welcher Droge er sich berauscht. Das Gilt für illegale Drogen, Alkohol und die entsprechenden Medikamente. Ebensogut könntest Du die Kennzeichen von Patienten denen Valium verschrieben wird oder Personen die regelmäßig Bier trinken ins Internet stellen.

Das Risiko der ungeschützten Promiskuität im Zeitalter vin AUDS ist hinlänglich bekannt. Niemend wird gezwungen ungeschützt herumzupoppen. Die Opfer von Sexualstraftätern haben keine Wahl.

Ich finde Darkets Beitrag sehr konstruktiv. Es gibt ka das Mittel der Sicherheitsverwahrung nach Ablauf der verhängten Strafe. Doch läßt sich niemals mit Sicherheit voraussagen ob eine Sexualstarftäter wieder Rückfällig wird oder nicht. Die Problematik des Missbrauchs der Daten habe ich selbst angesprochen. Die Verbreitung solcher Daten mit dem Effekt der Auflagensteigerung im Zusammenhang mit Artikeln die sich auch als Hetze bezeichnen finde ich widerlich. Der einzige legitime Grund für solche Datenbanken ist der Schutz potentieller Opfer. Eine Frau die weiß das ein vorbestrafter Vergewaltiger in der Nachbarschaft lebt könnte sich in den USA z.B. bewaffnen. Die Eltern die Kinder zur Schule begleiten etc. Die Vorsorge zur Notwehr ist kein Verbrechen oder Selbstjustiz sondern sinnvoller und völlig legaler Selbstschutz. Selbstjustiz ist ebenfalls ein Verbrechen. Es gilt also auch abzuwägen ob solche eine Datenbank mehr Verbrechen hervorruft als sie verhindert.
MontroseDeine Einwände sind schwach.

Zum einen ist die Wahrscheinlichkeit, von einem Betrunkenen oder Bekifften getötet zu werden, um ein vielfaches höher als von einem Sexualstraftäter getötet zu werden.

Und was das AIDS-Problem betrifft: wenn ich nicht weiß, was mit dem anderen los ist, hab ich in gewisser Weise auch keine Wahl.

[QUOTE]Die Verbreitung solcher Daten mit dem Effekt der Auflagensteigerung im Zusammenhang mit Artikeln die sich auch als Hetze bezeichnen finde ich widerlich. Der einzige legitime Grund für solche Datenbanken ist der Schutz potentieller Opfer. [/QUOTE]Das ist doch vollkommen wurscht, wie Du das begründest. Entscheidend ist, was die Leute mit den Daten anstellen können. Sobald die Daten mal draußen sind, kannst Du doch überhaupt nicht mehr kontrollieren, zu welchem Zweck die benutzt werden ...ob zum Schutz, ob zur Hetze, ob zur Werbung.

Man muß von den Konsequenzen her denken, nicht von den (träumerischen) Begründungen.

[QUOTE]Eine Frau die weiß das ein vorbestrafter Vergewaltiger in der Nachbarschaft lebt könnte sich in den USA z.B. bewaffnen.[/QUOTE]Eine Amerikanerin kann sich so oder so bewaffnen, dazu braucht sie kein Wissen über vorbestrafte Vergewaltiger.

Da Vergewaltiger ein Auto haben, ist die Begründung "in der Nachbarschaft" schwach. Ein Vergewaltiger wird wohl kaum die Nachbarin schnappen, sondern 20 km raus fahren.

Potentiell kann ein Vergewaltiger überall auftauchen, deshalb ist das Wissen um die Nachbarschaft völlig wurscht. Man müßte dann schon jede Frau bewaffnen.

Und was soll die Bewaffnung bringen? Erstens ist nicht jede Frau gewillt, einen anderen zu erschießen. Manche Männer ürigens auch nicht, weshalb sie Zivildienst statt Militär machen. Zweitens ist es in solch einer Situation nicht unbedingt leicht, einen Revolver aus der Manteltasche zu popeln. Und drittens führt es zu einer Brutalisierung: Vergewaltiger schlagen Frauen dann halt erst mal den Schädel ein, bevor sie zur Tat schreiten. Viertens wären Waffen leichter zugänglich, so daß sich nicht nur Frauen, sondern auch Täter eher bewaffnen könnten.

[QUOTE]Die Eltern die Kinder zur Schule begleiten etc. Die Vorsorge zur Notwehr ist kein Verbrechen oder Selbstjustiz sondern sinnvoller und völlig legaler Selbstschutz.[/QUOTE]Da das für alle gilt, laufen wir dann halt alle mit der Knarre rum.

Der damit verbundenen Anstieg an Gewalt, Stichwort "weapon effect" ist wissenschaftlich belegt.

edit: ich krieg den link grad nicht zum Laufen. Frag einfach mal einen Psychologiestudenten im zweiten Semester: weapon effect, Berkowitz, der kann das erklären.
Mac[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Also Montrose Deine Beispiele hinken mal wieder gewaltig.[/B][/QUOTE]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Deine Einwände sind schwach.[/B][/QUOTE]


Könnt ihr überhaupt noch diskutieren OHNE den anderen auf welche Art auch immer persönlich anzugehen?



[b]Sachlich und freundlich bleiben![/b]


Mac
GomorraOpferschutz geht vo täteschutz!!!das muss klar sein!!allerdings wird durch diesen Pranger den menschen jede chance verwehrt wieder in ihr Leben zurückzukehren....Ich denke dass die meisten von ihnen schon schwer genug an ihrer schuld zu tragen haben und dass ein öffentlicher pranger nur ein versuch der USA ist ihre "heilen" Vorstadtidylle zu retten..Ein straffällig gewordene rPädophiler wird auch nciht wie in einem beitrag genannt dazu führen, dass di eleute aus de rnachbarschaft wegziehen,sondern muss eher angst haben selbst aus dieser entfernt zu werden...(entschuldigt die form dieses beitrags, aber ich bin müde+hatte 1 paar bier zu viel...)
Gr. Gaulichter@Darket
[URL=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,366574,00.html]*omosex*[/URL] - das ist die BRD.

gg.grüße
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Gr. Gaulichter [/i]
[B]@Darket
[URL=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,366574,00.html]*omosex*[/URL] - das ist die BRD.

gg.grüße [/B][/QUOTE]

Ist der Westerwelle da auch gespeichert? :rolleyes: ;)
Demon17@Montrose,

dein Argument, das der Täter wahrscheinlich nicht direkt die Nachbarin vergewaltigt ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Doch könnte eine Frau z.B. checken ob der nette Typ der sie da so charmant anbaggert nicht zufällig ein vorbestrafter Vergewaltiger oder so etwas ist. Gerade alleinstehende Mütter könnten damit auch ihre Kinder schützen. Denn einer der Wege sich an Kiddies ranzumachen führt über deren Mütter. Auf die anderen Beispiel möchte ich jetzt nicht eingehen. Ein Seuchenregister ist für AIDS bewußt nicht abgelegt worden. Doch wäre eine Datei für HIV-Positive, die bewußt in Kauf nehmen andere anzustecken und dabei sehr promiskutiv sind vielleicht auch hilfreich. Der erste HIV Positive in Amerika war ein schwuler Steward, der in dutzenden von Städten trotz seines Wissens über seine tödliche Krankheit nachgewiesener Maßen mehr als zwanzig Personen bewußt angesteckt hat. Also wenn man es auf solche Leute beschränken würde fände ich den Gedanken nicht ganz abwegig.

Das mit den Autofahrern lassen wir mal, enfach weil siche niemand die ganzen Kennzeichen merken kann. ;)

Also über den Beckstein mit seiner homosexuellen-Datenbank bin ich doch halbwegs entsetzt, er sah neulich im Spiegel so nett aus als Madame Pompadour.

Jetzt mal im Ernst, angesichts der politischen Mißbrauchsmöglichkeiten auf allen Ebenen und der repressiven Kreativität all der Lokal- und Provinzpopulisten halte ich das Risiko einer verfassungsfeindlichen Diskriminierung durch so eine öffentliche datenbank für extrem. Ich werde allerdings weiter den Advocatus-Diaboli spielen und den Punkt des Machtmissbrauchs mal hintenanstellen.
DarketDemon, ich persönlich finde Monty hat ganz recht, wenn er sagt, dass man diese Leute bei derartigen Veröffentlichungen garnicht erst aus dem Knast rauslassen muss. Diese Aktion ist wie schon angesprochen ein sich Drücken vor Verantwortung seitens des Staates, dass der Datenschutz davon tangiert wird, ist in diesem Zusammenhang beinahe schon nebensächlich.

@Gauli
Ich bin entsetzt, und sowas wird Bundesdeutscher Innenminister? :eek:
Demon17Was mich an der datembank stört, das es zwar Leute nach mittlerer und hoher Rückfallwahrscheinlichkeit klassifiziert, doch einfach nicht erwähnt wie hoch diese Wahrscheinlichkeit denn nun wirklich ist. 1% oder 10% oder 29% oder vielleicht doch nur 0.03%? Insofern ist es natürlich auch schwer die Rechtsgüter abzuwägen. Hoffen wir das pulSar recht hat mit seiner Radiomeldung, das die Zahl solcher Straftaten erheblich gesunken ist, und nur durch die Presse der Eindruck einer permanenten Bedrohung entsteht.
Sternenwolf[QUOTE]Opferschutz geht vo täteschutz!!!das muss klar sein!![/QUOTE]
das so zu sagen würde ich mich nicht trauen. klaro, die (potentiellen) opfer müssen geschütz werden. doch wenn ein sexualverbrecher aufgrund von informationen aus der datenbank angegriffen wird, ist auch er opfer. opfer unserer gesellschaft, die eigentlich mit dieser datenbank geschützt werden sollte.
Demon17Das ist richtig Sternenwolf,

besonders mit Bild und vollem NAmen und Adresse kann es da schon zu Selbsjustiz kommen. Andererseits, möchte ich so etwas nicht zu verbergen haben. Im Grunde Leben diese Leute doch eine Doppelexistenz und spielen der Umwelt was vor. Es ist halt dir Frage ob man sie als tickende Zeitbomben sieht, oder als geheilte, geläuterte Menschen, die ein neues Leben anfangen. ...und doch immer wieder diese missbrauchten, toten Kinder und es wird hingenommen...:(
Kathrynnealso,

ich muss sagen, dass diese aktion ein bitterböses armutszeugnis der amerikanischen regierung ist.
es scheint auf den ersten blick wie ein aktives angehen der sexualstraften zu sein. es zeigt aber das unvermögen, der lage herr zu werden...

das was in nahezu allen vorpostings angesprochen wurde:

man kann äußerst schwer feststellen, ob denn nun ein mensch 'geläutert ist oder ob er eine tickende zeitbombe ist. dieses unvermögen versucht die us-regierung anscheinend nun mit dieser datenbank zu kompensieren.

aber dies ist eindeutig nicht der richtige weg. seit 9/11 zeigt sich eine bedenkliche veränderung:

der schutz der persönlichen freiheit wird nach und nach zugunsten des schutzes der allgmeinheit abgebaut.

wohin soll das noch alles führen?

mir graust es jetzt schon. ich will ja nicht in was auch immer verfallen: aber dies wird wohl erst der anfang sein...

~kathy~
SternenwolfSo und jetzt ham wir den salat.
Dirtydevil1981Gestern kam im Radio, das ein Mann aus Amerika zwei Vergewaltiger umgebracht hat. Deren Adressen hatte er aus dem Internet.

Also erstmal verabscheue ich solche Menschen, die Frauen, Kinder und vielleicht sogar auch Männer vergewaltigen. In meinen Augen müssen sie aufs höchste bestraft werden.

Andersrum halte ich nix von selbst- bzw. lynchjustiz. Das hat noch nie was gebracht.

Meine Meinung ist jedoch gespalten wenn es darum geht Namen von Schwerverbrechern im Internet zu präsentieren.

Einerseits dient es zum eigenen Schutz andersrum wird es dadurch Ex-Verbrechern echt schwer gemacht, sich wieder zu integrieren. Wer möchte auch schon neben jemanden wohnen der einen Umgebracht oder Vergewaltigt hat.
SternenwolfJa klar, man muss die normale bevölkerung schützen, aber doch nicht so!!!
Vielleicht gehts ja nur mir so, aber ich finde dieses blossstellen schlimm.

Auch ich verabscheue solche Menschen, aber dennoch sind sie Menschen und haben das Recht als solche behandelt zu werden.
BeowulfZumal dadurch kein Quentchen Sicherheit erreicht wird. Jeder Mensch ist ein potentieller Straftäter nicht nur solche die in diesen Listen stehen. Und ich bezweifle dass eine Wiederholungstat, wenn der Täter es darauf anlegt und diese plant, besonders erschwert wird.
Zu sagen ist noch, in dieser Liste stehen Menschen die nach Deutschen Recht und Moralvorstellungen nicht mal angezeigt werden würde.
Resozialisierung wird unmöglich gemacht, was die Menschen in die Kriminalität treibt, Sicherheit wird nicht erhöht, es hat keinen Nutzen außer die Selbstjustiz zu fördern. Und was dabei rauskommt ist zum Teil wirklich grotesk.
herbstliebeich bin auch für opferschutz! und da täter ja (angeblich) auch opfer sind, kommt ihnen der schutz auch zugute. sie haben es schwerer rückfällig zu werden!

[i]leider ist es so, das auch mal unschuldige verurteilt werden. [/i]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B]Und ich bezweifle dass eine Wiederholungstat, wenn der Täter es darauf anlegt und diese plant, besonders erschwert wird.
[/B][/QUOTE]

immerhin ruhen mehr wachsame augen auf ihm.
BeowulfAch Unsinn. Er fährt in die nächste Stadt, sucht sich ein Mädel dass ihn noch nicht kennt und geht in ein Gebüsch. Punkt aus. Sicherheit wird dadurch nicht geschaffen. Zumal der Großteil der Sexualtraftäter ohnehin in der eigenen Familie verkehren, und die sollten wissen wenn er deswegen verurteilt wird.
In dieser Liste sind auch Menschen die zu einer Prostituierten gehen wollten. Und im Amerika kann das auch ganze Existenzen zerstören, wenn es im Internet steht. Es würde mich nicht wundern wenn diese Liste nicht sogar noch mehr Verbrechen begünstigt.
sportygirlich frage mich einfach wo das ganze noch hinführen wird...vielleicht gibt es irgendwann eine liste mit allen leuten, die einmal im gefängnis waren und danach eine liste, mit allen die einmal in einer psychiatrischen klinik waren, usw.

ich selber habe eine kollegin, die mit einem solchen täter in kontakt gekommen ist...und glaube deshalb zu wissen, welches leid dadurch ausgelöst werden kann und doch möchte ich mir nicht vorstellen, wie es ist auf so einer liste zu stehen.

in der schweiz, können täter mit einem hohen rückfallrisiko inzwischen lebenslang verwahrt werden, auch nicht gerade angebracht aber immernoch besser, als die leute in internet zu stellen...

nochmals: ich verabscheue sämtliche taten, die mit sexualität zu tun haben zutiefst und doch weiss ich wie es sich anfühlt mit einem stigma zu leben...

grüessli sporty
IsandorFür mich ist das ein schwieriges Thema, das sich wohl nicht so einfach beantworten lässt.

Auf der einen Seite hat in meinem Werte-System jemand der Frauen oder sogar Kinder aufs schwerste sexuell missbraucht das schlimmste Verbrechen überhaupt begangen und ich finde es gut, dass sie, bei hohem Rückfallrisiko, in der Schweiz sogar lebenslang verwahrt werden können.

Auf der anderen Seite finde ich nicht, dass so eine Liste wirklich die richtige Lösung ist, denn es verweigert demjenigen der seine Strafe abgesessen hat und ein neues Leben anfangen möchte und nie mehr straffällig wird, jegliche Chance auf eben dieses neue Leben. Und seien wir mal ehrlich so eine Liste verhindert, wie schon mehrfach gesagt wurde, wohl kaum ein zweites Verbrechen.

Bevölkerung vor solchen Menschen schützen ja! Aber nicht so.
Sternenwolfjetzt ist nur noch die Frage: was tun?

In diesem fall weiß ich, soviel ich auch heummeckere, keine Lösung.
klar ist, dass es keine perfekte lösung gibt, und um ehrlich zu sein wiederstrebt mir auch die "Verwahrungs"-edittion. dennoch dentiere ich am ehesten dazu. vielleicht in eine art betreuten wohnen für "weniger" anfällige. mit therapie und ansprechpartner (kostet geld und müsste auf vertrauensbasis beruhen die wahrscheinlich nicht herzustellen ist).
Zu lebenslang verwahren: und wie funktioniert das? immer eingesperrt sein ist doch wahrlich kein erstrebenswertes Leben. man müsste schon eine eigene einrichtung haben.....aber ich weiß nicht ob es gut ist, soviele straffällige des "gleichen" vergehens an einem ort zu haben.
Hier jetzt bitte Achtung! ich habe keinerlei ahnung zum tatsächlichen krankheitsbild. es sind lediglich einige erklärungsversuche. haben die menschen es verdient eingesperrt zu werden? für ihre tat sicher und zum schutz der anderen auch, aber: Ist es nich manchmal eine entwicklungstörung, verursacht durch die behandlung/misshandlung in Kindheit? wir bestrafen sie dann für eine psychische störung und naja...das bereitet mir bauchschmerzen. ein mörder hat sich dazu "entschlossen" jemanden umzubringen. ein Pädophiler hingegen erliegt seinen trieben.
ich will die taten jetzt nich besser machen oder die täter schützen. Ich ahsse soetwas, aber ist einfach etwas, dass ich im hinterkopf habe und, nunja, mir als gedankenbeitrag zur bestrafung doch wichtig erscheint (oder zumindest als begründung für meine zurückhaltung)
Dirtydevil1981Also für kleine Strafdilikte wie Einbruch oder sonst was, würde ich behaupten (je nach schwere der Tat) ein paar Monate bzw. Jahre in den Knast. Danach Sozialstunden und den zwang eine Gruppe zu besuchen. Sowas gibt es(glaube ich zumindest) zwar noch nicht aber ich stelle mir das so in etwa vor wie bei den AA.

Bei geplantem Mord, extremen Sexualstraftaten und Pädophilen, Lebenslang in den Knast. Diese Menschen haben in meinen Augen nicht mehr das Recht am Öffentlichen Leben teil zu nehmen. Allerdings müssen sie natürlich Psychologisch betreut werden, das ist klar. Auch sollten sie nicht an den Pranger gestellt werden und von der Todesstrafe halte ich eh nix.

Nur finde ich es einfach unverantwortlich wenn solche Leute frei rum laufen, denn sie sind eine gefährdung und wer kann sich bei denen schon sicher sein, dass sie sowas nicht wieder tun, wenn sie schonmal soetwas gemacht haben? Ist doch erst letztens vorgekommen, das ein Kerl vierzehntage aus dem Knast war, und schwupp hat er sich das nächste Kind gekrallt und ermordet.
IsandorZum lebenslangen Verwahren in der Schweiz:

Das ist bei uns wirklich nur die allerletzte Möglichkeit und es betrift im Moment meines Wissens nach nur 3 Personen in der ganzen Schweiz.

Auch muss dieser Entscheid von zwei unabhängigen Psychologen gefällt werden. Sprich: Die müssen bescheinigen, dass keine Chance auf eine Wiedereingliederung in der Gesellschaft besteht.

Und auch dann muss der Fall alle 10 Jahre neu geprüft werden.
SternenwolfDirtydevil1981: nur ist für mich die frage, ob ein leben im gefängniss lebenswert ist. lebenslang einsperren erscheint mir am "besten" (falls man hier davon sprechen kann), aber im gefängniss...man müsste es schon so machen, dass der gefangene arbeitet, ein halbwegs angenehmes zimmer hat, auch mal mit begleitung spazieren gehen kann.... irgendsowas. menschenwürdig eben.
Die regelung mit der schweiz klingt ziemlich gut, nur leider schafft das nur ihr :(. ich bezweifle, dass es in deutschland vorstellbar wär. in österreich is auch so ne sache...
Dirtydevil1981Klar Sternenwolf, sie bräuchten natürlich eine Beschäftigung wie z.B. alte Fahrräder restaurieren um sie dann zu verkaufen. So könnten sie sich auch gleichzeitig ein wenig Geld dazu verdienen. Zudem müsste es Freizeitbeschäftigungen geben in denen sie basteln, kochen, lesen, kinofilme sehen, musik machen und ähnliches machen könnten. Auch sollten sie die möglichkeit haben ihre Zellen etwas wohnlicher zu gestalten.

Andersrum denke ich das die Zeit für sie im Knast nich schön sein soll, sie sitzen eine Strafe ab, und wenn sie Lebenslang hinter Gitter sitzen hat das seinen Grund. Wenn ich mir vorstelle das ich an der STelle einer Mutter wäre die ihr Kind durch so einen pädophilen Mörder verloren hätte, dann würde ich nicht wollen das es diesem Menschen jemals wieder gut geht, ich würde mir den Tod für ihn wünschen, ich würde ihm wünschen das er so leiden müsste wie es mein Kind getan hätte. ICh würde wollen das dieser Mensch nie wieder frei wäre, denn diese Menschen haben dir etwas was du über alles geliebt hast weg genommen. Und wir reden hier nicht von Diebstahl oder Steuerhinterziehung, nein ich bin ja nur dafür das Mörder (die den Mord geplant haben) und pädophile für immer weggesperrt werden sollten, natürlich gehören da auch Sexualstraftäter zu!

Zum Glück war ich noch an der Stelle einer solchen Frau und ich möchte es auch nicht erleben.
SternenwolfJaja dirty du hast recht. es sol kein urlaub werden,aber ein tristes knastleben kanns auch nicht sein.
man könnte, wie du sagtes, alte fahrräder restaurieren, verkaufen und einen teil des erlöses können die gefangenen dann in eine schönere zelle investieren. sprich, sie tragen einen teil zur wohnlichkeit ihrer zelle bei.
freizeitangebote müssen jedoch fast angeboten werden.
man, man, dass ist gar nicht so leicht... ich versuch noch ein rohkonzept (das zu teuer ist ;9 ) auszuarbeiten, aber dass dauert ;) (und jetzt fängt schule wieder an...)
sportygirl@isandor: alle 10 jahre? ich dachte nur, wenn neue forschungsergebnisse eine therapie oder heilung ermöglichen???

und ist das ganze jetzt überhaupt anwendbar? ich dachte das käme irgendwie mit der uno-menschenrechtskonvention oder der genfer-konvention in die quere...???

grüessli sporty
laménto eróicoseh gut... ist eine der wenigen möglichkeiten wie die society vor sexualtäter die entlassen wurden geschützt werden kann...
von den meisten wird nicht einmal in zeitungen der richtige name veröffentlicht um die täter zu schützen ( ?Antithese?)
Natürlich verschlechtert das die resozialisierungschancen.
aber man muss abwägen was denn wohl richtiger und wichtiger ist: irgendjemandem der so nen scheiß gebaut hat noch ne chance zu geben die er/sie vermutlich eh wieder in den sand setzt oder unschuldige Kinder und Bürger zu schützen....
Apex[QUOTE]ist eine der wenigen möglichkeiten wie die society vor sexualtäter die entlassen wurden geschützt werden kann[/QUOTE]

Aber ist ein entlassener Straftäter nicht ebenso Teil der Gesellschaft und hat ein Anrecht auf den Schutz seiner Persönlichkeit, wenn er seine Strafe verbüßt hat?

[QUOTE]die er/sie vermutlich eh wieder in den sand setzt[/QUOTE]

Darf man so einfach davon ausgehen, dass jemand der einmal eine Straftat begeht dies auch wieder tut? Im deutschen Recht gibt es so etwas wie die Unschuldsvermutung...solange ich keinen Hinweis darauf habe, dass jemand eine Straftat begehen will oder eine begangen hat, darf ich ihm nicht hinterherschnüffeln.
Desweiteren weiß ich nicht ob ich so einfach Fälle von Vergewaltigungen gegen Fälle von Selbstjustiz und Diskriminierung tauschen will (zu denen es unweigerlich kommen muss).
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
Desweiteren weiß ich nicht ob ich so einfach Fälle von Vergewaltigungen gegen Fälle von Selbstjustiz und Diskriminierung tauschen will (zu denen es unweigerlich kommen muss). [/B][/QUOTE]

Es wusste gar nicht das es auch einfache Fälle von Vergewaltigungen gibt.... und selbstverständlich würde ich ( das ist meine persönliche Meinung ) Fälle von Selbstjustiz und Diskriminierung ( die einen Sexualstraftäter treffen ) gegen eine "einfache Vergewaltigung" tauschen, wenn ich damit weitere Straftaten verhindern kann und einem potentiellen Opfer das Leid und die Spätfolgen einer solchen Tat erspare.

Und ja, für mich ist ein Sexualstraftäter weniger Wert als sein Opfer.

Ich persönlich habe kein Problem damit wenn ein Triebtäter von einem seiner Opfer, einem Angehörigen eines Opfers, oder jemanden dem das Leid der Opfer nicht scheissegal ist, kalt gemacht wird.
Ein Krebsgeschwür weniger auf der Welt.
Apex[QUOTE]wenn ich damit weitere Straftaten verhindern kann[/QUOTE]

Selbstjustiz ist dabei allerdings eine Straftat. Und auf eine gewisse Art und Weise finde ich sie sogar bedrohlicher als andere Formen von Kriminalität, da sie (wie Volksverhetzung, politischer Terror etc.) an den Grundfesten der Gesellschaft hämmert und die Staatsordnung gefährdet. Dies jetzt noch zu fördern kann nicht Sinn und Zweck einer Legislative sein, da sie sich selbst damit langsam aber sicher selbst das Wasser abgraben würde.
BeowulfIch halte Selbstjustiz für amoralisch. Und Menschen die gerne andere leiden sehen wolle, für nichts anderes als Sadisten und nicht ganz zurechnungsfähig.
Desweiteren denke ich, dass bei Selbstjustiz immer ein nicht zu verantwortender Prozensatz an Unschuldigen leiden muss.
Sternenwolf[QUOTE]Ich persönlich habe kein Problem damit wenn ein Triebtäter von einem seiner Opfer, einem Angehörigen eines Opfers, oder jemanden dem das Leid der Opfer nicht scheissegal ist, kalt gemacht wird.[/QUOTE] leider gibts hier im forum keinen kotz-smile, aber ich würd ihn hier hin setzten.
nichts gegen dich persönlich, aber verdammt, auch sexualstraftäter sind menschen und haben das recht auf ein menschliches leben, wenn auch in eingeschränkterer form, was sie sich selbst zuzuschreiben haben.

Was mich besonders an der äußerung stört: Och, ist ja ein böser straftäter, den bring ich mal um. am nächsten tag ists dann der behinderte von nebenan, der nachbar, der chef, der lehrer. knalln wir alle ab die uns nicht in den kragen passen oder eine potenzielle gefahr darstellen.
wenn man einmal anfängt selbstjustiz zu akzeptrieren, dann läuft es unweigerlich aus den rudern. abgesehen davon sehe ich nicht ein, woher ich das recht nehme jemanden umzubringen.
noch was scheint mir eher unbeahtet zu sein: pedophälie ist eine krankheit und dafür so harte worte finden....verabscheuungswürdig ja, aber haben sie es auch verdient von uns so gehasst zu werden?

sollte so ein krankes hirn jemanden aus meinerm umfeld vergewaltigen, würd ich auszucken und diesen menschen hinter gittern wissen. er soll dafür bestraft werden und nich nur 3-5 jahre (so sieht das strafmaß bei uns ungefähr aus) sondern länger, viel länger. ich möchte, dass der mensch nie wieder jemanden verletzt.
von dem her ist, glaub ich, die lebenslange verwahrung tatsächlich die moralisch vertretbarste lösung...lass mich aber auch gerne belehren.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Sternenwolf [/i]
pedophälie ist eine krankheit und dafür so harte worte finden....verabscheuungswürdig ja, aber haben sie es auch verdient von uns so gehasst zu werden?[/QUOTE]

Also zum einen denke ich ist Pädophilie ebensowenig eine Krankheit wie Homosexualität, und dann wüsste ich nicht was daran verabscheuungswürdig sein sollte. Niemand hat sich seine Neigungen ausgesucht, und niemand kann moralisch für etwas belangt werden, für dass er keine Verantwortung trägt.
Demon17Die Gesellschaft nimmt eine gewisse Rückfallquote bei Sexualstrftätern in Kauf, genauso wie bei jedem anderen Verbrechen. Für mich stellt sich die Frage, wie hoch die Rückfallquote sein darf und ob es Mittel und Wege gibt diese zu verhindern. Sicher ist Selbsjustiz kein Ausweg, obwohl ich Susanne Bachmeier, die den Mörder ihrer Tochter im Gerichtssaal erschoß keine moralischen Vorwürfe machen kann. Es ist für mich eher eine Frage des Prinzips, denn die Toleranz der Selbstjustiz führt auf Dauer zu totaler Rechtsunsicherheit, die wiederum eine Militarisierung der Gesellschaft nach sich zieht. Zum Schluß kommt entscheidet dann die Bewaffnung über die Überlebenschancen. Das kann kein Ausweg sein. Andererseits hätte gegen eine friedliche Nutzung durch potentielle Opfer nichts einzuwenden.

never surrender

demon17
Sternenwolf[QUOTE]Also zum einen denke ich ist Pädophilie ebensowenig eine Krankheit wie Homosexualität[/QUOTE]
für mich ist da ein ziemlich großer unterschied. nämlich: homosexualität ist für mich eine neigung, die ohne psychische störungen bz. erlebnisen in der kindheit zu tage tritt/treten kann.
Pädophilie hingegen hat seinen ursprung tatsächlich oft in der vergangenheit und lässt sich zu einem großen teil auf diese zurückführen (wenn natürlich nicht ausschließlich).
von dem her IST es für mich keine Neigung sondern eine Störung (krankheit was vielleicht wirklich schlecht ausgedrückt)
weiters schadet homosexualität keinem, während pädophilie den kindern schadet und, wie ich annehme, nicht freiwillig erfolgt.

[QUOTE]Andererseits hätte gegen eine friedliche Nutzung durch potentielle Opfer nichts einzuwenden.[/QUOTE]
ähm, ich hoff ich hab das richtig verstanden:...prinzipiell hätte ich auch nichts dagegen, aber gerade bei pädophilen: welches kind schläft freiwilloig mit jemanden? es würde es vielleicht machen, aber wieviele kinder kommen auf den gedanken mit jemanden so zu schlefen? und bei "älteren" kindern (12. 13, 14) wo durchaus der wunsch nach sexuellen kontakten erwacht, stellt sich für mich die frage ob es der entwicklung zuträglich ist...
wie gesagt, ich hoffe ich habs nicht falsch verstanden ;)
Demon17Bei Kindern wären natürlich in erster Linie die Eltern verantwortlich. Zu Kindesmißbrauch kommt es häufig durch Personen des sozialen Umfelds des Kindes.:(
BeowulfAn Sternenwolf

Einige Pädophile Phänomene können wirklich ein Resultat traumatischer Erlebnisse sein. Zum Beispiel am eigenen Leib erfahrener sexueller Missbrauch.
Jedoch liegt da ein etwas inflationärer Gebrauch des Pädophiliesbegriff zugrunde. Nicht jede pädophile Handlung lässt auch auf eine pädophile Neigung schließen. Also Menschen die pädophile Handlungen begehen als psychologische Reaktion auf traumatische Erlebnisse sind nicht (automatisch) als Pädophil einzustufen.
Bei echten sogenannte strukturierte Pädophile liegt keine Störung zugrunde.
ange gardien@ Sternenwolf

weisst Du wobei mir das Kotzen kommt? Wenn jemand laut darüber nachdenkt ob er Fälle von Vergewaltigung gegen Diskriminierung und Selbstjustiz gegen Täter tauschen möchte.
Natürlich kann man darüber nachdenken und hinterm warmen Schreibtisch vor einem Bildschirm lässt sich über so etwas auch vortrefflich diskutieren.
Es war von Apex sicher nicht böse gemeint und natürlich darf er so eine Meinung haben ( würde er mal für ein paar Wochen in einer Psychatrie jobben, in der Vergewaltigunsopfer behandelt werden, dann würde er sicher nicht so lange überlegen was er gegen was tauschen will ).

Und das es für solche Gedanken kein Kotz-Smilie gibt wundert mich mittlerweile auch nicht mehr.
Außerdem mag ich es nicht wenn Äpfel mit Birnen verglichen werden. Das Dein Vergleich mit "dem Behinderten, dem Chef und dem Nachbar" in diesem Zusammenhang mehr als nur hinkt, sollte jedem der einigermaßen bei klarem Verstand ist auch klar sein.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B]Ich halte Selbstjustiz für amoralisch. Und Menschen die gerne andere leiden sehen wolle, für nichts anderes als Sadisten und nicht ganz zurechnungsfähig.
[/QUOTE]

bezieht sich der zweite Satz auf meinen Beitrag?
BeowulfIch sags mal so: Wenn du dich angesprochen fühlst, wirst du wohl wissen warum.
ange gardienNein, ich fühl mich nicht angesprochen. Mich interessiert nur ob mit dem Satz mein Beitrag gemeint war.
Wenn ja scheinst Du ein Problem mit Textverständnis und Satzinterpretation zu haben.
BeowulfIch persönlich habe kein Problem damit wenn ein Triebtäter von einem seiner Opfer, einem Angehörigen eines Opfers, oder jemanden dem das Leid der Opfer nicht scheissegal ist, kalt gemacht wird.
Ein Krebsgeschwür weniger auf der Welt.



hmmm...nein ich denke ich verstehe diesen sehr anspruchsvollen Text, und interpretiere ihn korrekt.
ange gardienDann klär mich doch bitte mal auf wo ich geschrieben habe das ich andere Menschen leiden sehen will.
Beowulfoh tut mir leid. Es war wohl mein Fehler anzunehmen, dass die Tötung eines Menschen Leid bedeutet.
ange gardienEs geht um die Tötung eines Verbrechers um weiteres Leid an zukünftigen unschuldigen Opfern zu verhindern und um Opfern zu helfen ihr Trauma zu überwinden ( viele traumatisierte Opfer haben panische Angst davor ihrem Peiniger noch einmal zu begegnen )
Natürlich ist das keine schöne Sache, aber wenn es einem Opfer, das Selbstjustiz übt, hilft die Tat zu verwinden, dann habe ich kein Problem damit. Und wenn es ein anderer macht, weil das Opfer dazu selbst nicht in der Lage ist, auch nicht.
Das bedeutet nicht das mir das Spass macht, ich das gerne sehe oder ich sadistisch veranlagt bin.
Wenn Du magst kannst Du darüber gerne außerhalb des Threads per PN mit mir weiterdiskutieren.
Ich möchte den laufenden Thread nicht durch Nebendiskussionen kaputt machen.
Dirtydevil1981Wie schon gesagt wäre ich dafür solche Täter ein Lebenlang ein zu sperren. Sie dürfen nicht mehr rauskommen. Von der Todesstrafe und auch von Selbstjustiz halte ich nichts, denn es können auch mal fehler unterlaufen, wie jeder weiß.

Und das Pädophile krank sind ist für mich klar. Sie sind total krank, kranker geht es gar nicht. Man kann doch nicht von einer Neigung reden, wenn jemand über kleine Kinder herfällt und ich glaube auch nicht das 12,13 oder 14 jährige Mädchen freiwillig mit einem älteren Mann oder was auch immer schlafen, auch wenn sie schon sexuelle Neigungen haben. Es mag vielleicht im Einzelfall zutreffen, aber bei der Mehrheit kann ich mir das nicht vorstellen.
Demon17Ich glaub das Ding funktioniert jetzt [url]http://www.nsopr.gov/.[/url] Ich habe nur noch nicht rausgefunden ob man als Sexualstraftäter eingetragen wird, wenn man das Formular ausfüllt, oder die daten einfach nur so erhoben werden.:D
herbstliebe[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]In den USA werden jetzt die Daten von Sexualstraftätern mit Bild und allen Angaben ins Internet gehängt. Da es häufig Wiederholungstäter sind, soll dies der Bevölkerung die Möglichkeit geben sich gegen neue Straftaten zu schützen. Einerseits wird es sicherlich neue Straftaten verhindern. Die Nachbarn können sich über den neuen Mitbewohner informieren und gegebenenfalls ihre Kinder besser beaufsichtigen. [/B][/QUOTE]

im aktuellen fall in dresden hätte es ein vorteil sein können.

[QUOTE][B]Andererseits verschlechtern sich dadurch natürlich auch die Resozialisierungschancen dieses Personenkreises. [/B][/QUOTE]

mag sein, allerdings hätte man dann die chance zu be(ob)achten ob der nachbar seine resozialisierung auch wahr nimmt.
darkEMYR[QUOTE][i]Original geschrieben von Dirtydevil1981 [/i]
[B]Man kann doch nicht von einer Neigung reden, wenn jemand über kleine Kinder herfällt [/B][/QUOTE]

kindesmissbrauch und pädophilie sind zwei völlig andere paar schuhe.das eine ist die neigung sich zu kindern hingezogen zu fühlen,für sie gar schon liebe zu empfinden.emotionale nähe zu kindern ist ihnen ebenso wichtig,und eine befriedigung ihrer triebe kann ohne sex erfolgen.(das soll hier jetzt nicht romantisieren).viele kinderschänder sind keine pädophilen.hier muss man differenzieren.

und zum thema allgemein:
dass in diesem schizophrenen land so ein dreck möglich ist wundert mich nicht.man denke nur daran wenn jemand unschuldig ist und es nicht beweisen konnte.in amerika ist ne menge möglich.du kannst mit mord durchkommen wenn du glück und beziehungen hast.
ich halte sowas für absolut falsch.das dient überhaupt niemandem.wenn eltern,deren kinder missbraucht wurden,den kerl dann umlegen,versteh ich das.aber was geht das wildfremde leute an?dass sie sich ne goldene nase verdienen wenn sie einem pädophilen selbige plätten??
darkEMYR[QUOTE][i]Original geschrieben von herbstliebe [/i]
[B]im aktuellen fall in dresden hätte es ein vorteil sein können [/B][/QUOTE]
bin mal wieder nicht up to date!
welcher fall in dresden???
ange gardienEin dreizehnjähriges Mädchen wurde von einem Sexualverbrecher entführt, wochenlang gefangen gehalten und wiederholt vergewaltigt.
Der vorbestrafte Täter wohnte ganz in der Nähe des Wohnhauses seines Opfers.
Die Polizei hatte davon keine Kenntnis. Hätte sie es gewusst, wäre die Wohnung des Täters eventuell routinemäßg überprüft worden, was dem Kind wohl einiges an Martyrium erspart hätte.
Kathrynneentschuldigt, wenn ich nicht mehr ganz auf dem neuesten stand der diskussion bin...

die meinungen gehen hier ja zwischen opferschutz und täterfreiheit(ehemaliger natürlich) ziemlich weit auseinander...

ich bin nach wie vor der meinung, dass strafverfolgung(mit mir auch das strafrecht) und das wachen über die rechtsordnung - zumindest im großen und ganzen - in die hände der zuständigen gehört.
will heißen, dafür ist die polizei und justiz zuständig. der bürger eher weniger.

[B]worauf ich eigentlich hinaus will:[/B]

und genau diesem personenkreis sollten diese täterdateien zur verfügung stehen und sie sollten sie auch nutzen!
der bürger ohne vorkenntnisse ist in der regel nicht in der lage, den sachverhalt richtig zu beurteilen.
das strafrecht ist ein sensibles thema und aus diesem grund sehr stark durchreglementiert. sogenannte 'täterdateien'zu veröffentlichen, würde das strafrecht als solches unterlaufen, grundrechte verletzen... wichtige teile unserer rechtsordnung würden in frage gestellt.


man sollte deshalb aufgaben, die eigentlich dem staat obliegen, nicht dem bürger übertragen.
das vorgehen in den usa ist eher politisch als kriminalpolitisch zu betrachten. das sieht eher nach kosmetik als nach methode aus.
(oder hat die kosmetik etwa methode?)

[B]das problem ist ein ganz anderes:[/B]
es herrschen defizite in der effizienz der polizei und der justiz. chronische überlastung bei ausgeweiteten arbeitszeiten und immer schlechter werdender bezahlung und teilweise veralteter methoden...

[I]da[/I] muss man ansetzen! nicht stellen streichen, gelder kürzen und gleichzeitig mehr verlangen!
man muss sich nicht wundern, wenn weniger morde aufgeklärt werden und allerorten die gerichtsmedizinischen institute geschlossen werden.
oder dass richter anordnung erlassen, ohne den sachverhalt richtig anzuschauen. sie haben keine zeit!





es tut mir leid, aber ich traue nicht allen menschen zu, gewissenhaft mit solch brisantem material umzugehen.
wenn es schon die polizei und die justiz manchmal nicht einmal richtig schafft?
LacternobiteOpferschutz ja, aber nicht auf Kosten der Menschenrechte. Aber wir wissen ja dass Papa George von den Menschenrechten nichts hält. Unter dem Deckmantel des Terrors würde er gern alle Menschen entmündigen, so kann er machen was er will.

Definitiv ist eine Art Pranger das falsche Mittel.

Andererseits... als jetzt im TV die Nachricht von dem Mann kam, der die 13-jährige Stephanie in Dresden 5 Wochen lang eingesperrt, missbraucht, vergewaltigt hat, kommt mir schon die Galle hoch. 35 Tage lang Angst um das eigene Leben, 35 Tage lang Erniedrigung und Gewalt.

Ich denke, Sexualtäter können nicht therapiert werden. Es gibt nur ein gerechtes Urteil: Ab mit solchen Typen in den Frauenknast. Dort haben diese "Männer" nichts zu lachen.... :mad:

Wie lange ? [COLOR=blutrot][b]Lebenslänglich.[/b][/COLOR]

Das Mädchen leidet auch [COLOR=blutrot][b]ihr ganzes Leben.[/b][/COLOR]
darkEMYR[QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i]
[B] Hätte sie es gewusst, wäre die Wohnung des Täters eventuell routinemäßg überprüft worden, was dem Kind wohl einiges an Martyrium erspart hätte. [/B][/QUOTE]

ja,richtig,das ist schon 'ne schlimme sache.aber du kannst doch nicht weil jemand einmal straffällig geworden ist,ständig seinen bude eintrampeln.es gibt ja auch menschen die das nicht aus einem trieb tun,sondern mal einen fehler gemacht haben,besoffen waren(keine entschuldigung,was ich sagen will ist nur dass nicht IMMER wiederholungsgefahr besteht!).diese dann routinemäßig zu sanktionieren dürfte eher das gegenteil bewirken.
Lacternobite[QUOTE][i]Original geschrieben von darkEMYR [/i]
[B]ja,richtig,das ist schon 'ne schlimme sache.aber du kannst doch nicht weil jemand einmal straffällig geworden ist,ständig seinen bude eintrampeln.es gibt ja auch menschen die das nicht aus einem trieb tun,sondern mal einen fehler gemacht haben,besoffen waren(keine entschuldigung,was ich sagen will ist nur dass nicht IMMER wiederholungsgefahr besteht!).diese dann routinemäßig zu sanktionieren dürfte eher das gegenteil bewirken. [/B][/QUOTE]

Wer im betrunkenen Zustand den Trieb hat, ein 13-jähriges Mädchen zu vergewaltigen, fühlt sich auch im nüchternen Zustand zu Mädchen hingezogen ! Nur mit dem Unterschied, dass der Mann sich dann vielleicht nicht traut. Aber die Neigung muss bereits vorhanden sein.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Lacternobite [/i]
[B]Wer im betrunkenen Zustand den Trieb hat, ein 13-jähriges Mädchen zu vergewaltigen, fühlt sich auch im nüchternen Zustand zu Mädchen hingezogen ! Nur mit dem Unterschied, dass der Mann sich dann vielleicht nicht traut. Aber die Neigung muss bereits vorhanden sein. [/B][/QUOTE]
Komplett falsch.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]In den USA werden jetzt die Daten von Sexualstraftätern mit Bild und allen Angaben ins Internet gehängt. Da es häufig Wiederholungstäter sind, soll dies der Bevölkerung die Möglichkeit geben sich gegen neue Straftaten zu schützen. Einerseits wird es sicherlich neue Straftaten verhindern. Die Nachbarn können sich über den neuen Mitbewohner informieren und gegebenenfalls ihre Kinder besser beaufsichtigen. Andererseits verschlechtern sich dadurch natürlich auch die Resozialisierungschancen dieses Personenkreises. Sie werden wahrscheinlich vorsorglich diskriminiert. Auch können diese Daten z.B. zur Erpressung mißbraucht werden. Was denkt ihr, Täterschutz vor Opferschutz, oder umgekehrt? [/B][/QUOTE]

Ich finde diese Maßnahme richtig und gut. Der Opferschutz überwiegt m.E. den Täterschutz doch bei weitem. Das gibt solchen Straftätern auch in Freiheit immer wieder die Möglichkeit, sich ihrer Tat(en) zu erinnern. Auch für die Opfer wird das Leben nie wieder normal sein. Mein Mitleid hält sich, wie man sieht, in Grenzen und ich will solches mit diesem Täterkreis auch gar nicht vorheucheln.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B]Komplett falsch. [/B][/QUOTE]

Begründung?
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Dirtydevil1981 [/i]
[B]Meine Meinung ist jedoch gespalten wenn es darum geht Namen von Schwerverbrechern im Internet zu präsentieren.

Einerseits dient es zum eigenen Schutz andersrum wird es dadurch Ex-Verbrechern echt schwer gemacht, sich wieder zu integrieren. Wer möchte auch schon neben jemanden wohnen der einen Umgebracht oder Vergewaltigt hat. [/B][/QUOTE]


Was ist also Deine Meinung nochmal?
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von darkEMYR [/i]
[B]ja,richtig,das ist schon 'ne schlimme sache.aber du kannst doch nicht weil jemand einmal straffällig geworden ist,ständig seinen bude eintrampeln.es gibt ja auch menschen die das nicht aus einem trieb tun,sondern mal einen fehler gemacht haben,besoffen waren(keine entschuldigung,was ich sagen will ist nur dass nicht IMMER wiederholungsgefahr besteht!).diese dann routinemäßig zu sanktionieren dürfte eher das gegenteil bewirken. [/B][/QUOTE]

Die Überprüfung vorbestrafter Täter ist in solchen Fällen gängige Polizeipraxis, wobei das nicht bedeutet bei den Leuten gleich mit der Tür ins Haus zu fallen ( Wohnungen dürfen, gegen den Willen des Bewohners, ohnehin nur bei einem konkreten Verdacht durchsucht werden ).
ApexAlso ich muss sagen, wenn ich mich in die Lage des Täters hinversetze, würde mich die Existenz einer solchen Datei effektiv dazu anhalten weiter straffällig zu werden. Denn wer stellt schon einen vorbestraften Vergewaltiger, Mörder etc. ein? Wer will diesem in einer Stadt noch was verkaufen oder sonstwie soziale Kontakte mit ihm knüpfen? Derart vor den Kopf gestoßen würde meine Reaktion wie folgt aussehen: "Wenn sie einen Kriminellen haben wollen, bitte, sollen sie ihn haben."

Meiner Meinung nach begünstigt diese Datei nur das rückfällig werden und macht jede Form von Resozialisierung zunichte. Aber naja, was soll man auch von einem Land erwarten in dem man generell lieber alle Menschen wegsperrt (Arbeitslose inbegriffen).
Lacternobite[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B]Komplett falsch. [/B][/QUOTE]

Überhaupt nicht falsch. Wenn ich mich nicht zu Tieren hingezogen fühle, würde ich nie im Suff auch nur ein Tier bumsen. Ja, ich weiss, übertrieben, aber so ist es.

Wer sich im betrunkenen Zustand zu Mädchen hingezogen fühlt, hat diese Neigung auch im nüchternen Zustand. Da scheint dann aber die Logik und die Hemmschwelle höher zu sein.

Für mich sind beides perverse und gehören weggesperrt: Wer betrunken oder nüchtern Mädchen oder überhaupt nur mit minderjährigen Mädchen Sex hat, gehört weggesperrt.

Und hleich nochmal was zur Therapierbarkeit von Kinderschändern und / oder vergewaltigern:

Sie sind NICHT therapierbar, sie können höchstens lernen, ihren Trieb zu kontrollieren. Oder kannst sich jemand vorstellen, von hetero auf schwul therapiert zu werden ?!
Apex[QUOTE]Oder kannst sich jemand vorstellen, von hetero auf schwul therapiert zu werden ?![/QUOTE]

Umgekehrt hat das Jahrzehnte lang funktioniert, auch wenn die Methoden etwas rabiat waren um es milde auszudrücken.
Lacternobite[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Umgekehrt hat das Jahrzehnte lang funktioniert, auch wenn die Methoden etwas rabiat waren um es milde auszudrücken. [/B][/QUOTE]

seit wann das denn ? Schwul sein ist keine Krankheit, die man einfach so behandeln kann ?!
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
Umgekehrt hat das Jahrzehnte lang funktioniert, auch wenn die Methoden etwas rabiat waren um es milde auszudrücken.[/QUOTE]

Wirklich? Wo? Wann? Wie?
Ich weiß, dass heute noch in Amerika Homosexualität therapiert wird, und dass sie überhaupt keine Erfolge erzielen.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Lacternobite [/i]
Für mich sind beides perverse und gehören weggesperrt: Wer betrunken oder nüchtern Mädchen oder überhaupt nur mit minderjährigen Mädchen Sex hat, gehört weggesperrt.
[/QUOTE]

Auch Minderjährige können eine Sexualität haben.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Lacternobite [/i]
Überhaupt nicht falsch. Wenn ich mich nicht zu Tieren hingezogen fühle, würde ich nie im Suff auch nur ein Tier bumsen. Ja, ich weiss, übertrieben, aber so ist es.[/QUOTE]
Man kann auch nüchtern ein 13 Jähriges Mädchen vergewaltigen, ohne sich zu Mädchen hingezogen zu fühlen. Bei einer Vergewaltigung geht es so gut wie nie um sexuelle Wünsche, sondern um Sadismus und Macht.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Lacternobite [/i]
Sie sind NICHT therapierbar, sie können höchstens lernen, ihren Trieb zu kontrollieren.[/QUOTE]
Was für ein Trieb? Es gibt kein "Sexualstraftatentrieb". Und gerade Vergewaltigungen hat glaube ich eine einstellige Rückfallquote.
ange gardien[URL]http://www.aerztlichepraxis.de/artikel?number=1109860537[/URL]
KathrynneBei dieser Diskussion frage ich mich, ob hier denn Wissenschaftler mitschreiben...

Man kann ja feststellen, dass Therapie im Moment nicht möglich ist(bzw. mit heutigen Mitteln). Aber sagen, dass es überhaupt nicht möglich ist, finde ich übertrieben.
Die menschliche Sexualität gilt ja weithin als ausgeforscht... was krankhaft veränderte angeht, eben noch nicht.

Wir wissen doch so gut wie gar nichts darüber, noch begreifen wir Beweggründe der Täter (was eigentlich auch nicht möglich ist- ich meine hier eher die Wissenschaftler)...


Und ob man das Therapieren von 'schwul auf hetero' (und [B]das[/B] funktioniert bewiesenermaßen nicht) mit dem Therapieren von pädophil auf 'normal' vergleichen kann, sei mal dahingestellt...

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Pädophil soll also soetwas wie eine Neigung/Vorliebe/etc. sein ( wenn man schon mit Vergleichen anfängt ;) ) ?
Das halte ich für bedenklich...
Dass sich Erwachsene zu Kindern hingezogen fühlen, hat er etwas mit Kontrolle und dem massiven Problem, mit einem Partner im gleichen Alter einzulassen.
Das ist definitiv krank... es schadet anderen Menschen.




kath
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Kathrynne [/i]
Dass sich Erwachsene zu Kindern hingezogen fühlen, hat er etwas mit Kontrolle und dem massiven Problem, mit einem Partner im gleichen Alter einzulassen.[/QUOTE]
Ein Mensch, der Kinder als Ausweichobjekte benutzt, weil er sich nicht an seine eigentliche Interessensobjekte, Gleichaltrige, heranwagen kann, ist nicht pädophil.
Pädophilie wird zwar im ICD und im DSM (das sind Krankheitskataloge) aufgezählt, allerdings gibt es derzeit eine starke Kontroverse darum. Es sei erwähnt, dass auch Homosexualität seinerseits als Krankheit eingestuft wurde.

Ich persönlich halte Pädophilie auch nicht für eine Störung, sondern für eine normale Charakterprägung.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kathrynne [/i]
Das ist definitiv krank... es schadet anderen Menschen.
[/QUOTE]

Pädophilie schadet erstmal keinem Menschen. Erst wenn Kindern zum Zweck von sexuellen Handlungen herangezogen werden, kann es schaden bei ihnen verursachen.


Ein sehr schöner Artikel zu dem Thema:
[url]http://www.werkblatt.at/archiv/38becker.html[/url]
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]"Wenn sie einen Kriminellen haben wollen, bitte, sollen sie ihn haben."[/B][/QUOTE]


Einen solchen Kriminellen würde ich dann noch um einiges härter bestrafen, ihn vielleicht sogar für immer wegschließen. Denn gelernt hätte er dann offensichtlich gar nichts. Als Elternteil würde mich schon sehr interessieren, wo in der Nachbarschaft ein vorbestrafter Kinderschänder wohnt. Schon allein, um mein Kind ausdrücklich vor dieser Person zu warnen. Die Stigmatisierung des Täters hat dieser selbst durch seine Tat erledigt. Ich bitte darum, solche Menschen nicht nachträglich zu Opfern machen zu wollen. Das wäre unangemessen gegenüber der Tat und gegenüber den wahren Opfern. Es geht mir freilich nicht um jeden x-beliebigen Taschendieb oder Scheckbetrüger. Es geht wohlgemerkt [color=red]nur um Sexualstraftäter[/color]. Kannst Du Dich wirklich so gut in einen solchen hineinversetzen, Apex?
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Lacternobite [/i]
[B]
Sie sind NICHT therapierbar, sie können höchstens lernen, ihren Trieb zu kontrollieren. Oder kannst sich jemand vorstellen, von hetero auf schwul therapiert zu werden ?! [/B][/QUOTE]

So sehe ich das auch, s.o.

[quote]Binnen eines durchschnittlichen Beobachtungszeitraums von neun Jahren wurden fast 40 Prozent nach abgeschlossener Therapie mit neuen Sexualstraftaten rückfällig, drei Viertel mit gewalttätigen Delikten. Die höchste Rückfallquote wiesen Therapieabbrecher auf: Nur ein Täter verstieß nicht wieder gegen das Gesetz. In der Gutachten-Gruppe fanden sich etwas weniger rückfällige Täter als unter den Therapierten.[/quote]

Siehe [B]Link im Beitrag von ange gardien[/B]. Der letzte Satz des Zitates hat es besonders in sich. :( Ich würde sie dann allerdings nicht als "Therapierte" bezeichnen. Das ist ein Oxymoron.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Kathrynne [/i]
[B]Man kann ja feststellen, dass Therapie im Moment nicht möglich ist(bzw. mit heutigen Mitteln). Aber sagen, dass es überhaupt nicht möglich ist, finde ich übertrieben.[/B][/quote]

Ja, belohnen wir sie doch und stellen alle als Kindergärtner ein, bis eine Therapie gefunden wurde. :mad:
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B]
Pädophilie schadet erstmal keinem Menschen. Erst wenn Kindern zum Zweck von sexuellen Handlungen herangezogen werden, kann es schaden bei ihnen verursachen.
[/B][/QUOTE]

Kann? Es [color=red]kann[/color] schaden?
DarketNix, nimms mir nicht übel, aber man kann auch Argumente an mehrere Adressaten in nur einem Posting unterbringen. ;)

[QUOTE]Kannst Du Dich wirklich so gut in einen solchen hineinversetzen, Apex?[/QUOTE]
Von meiner Seite an dieser Stelle ganz unmoderativ: Diese zynisch in den Raum geworfene Frage finde ich einigermaßen unverschämt. Ich gehe mal hoffnungsvoll davon aus, dass sich keiner der Beteiligten an dieser Diskussion in eine der beiden Seiten hineinversetzen kann (hineinversetzen können muss).


[QUOTE]Die Stigmatisierung des Täters hat dieser selbst durch seine Tat erledigt.[/QUOTE]
Hat sie nicht. Wir haben ein klar definiertes Rechtssystem, dass besagt, dass ein Straftäter nach Verbüßung seiner Strafe als rehabilitiert zu gelten hat. Ausnahmen sind Bewährungsstrafen oder eine anschließende Sicherheitsverwahrung und selbst bei letzterer gilt der Täter als rehabilitiert, er wird nur zum Schutze der Gesellschaft weiter eingesperrt, juristisch ist das keine Strafe (wenn ich mich nicht ganz irre). Will heißen, dass solche öffentlichen Dateien einer Rehabilitierung im Wege stehen. Dabei ist natürlich in Erwägung zu ziehen inwieweit selbige realistisch ist, aber nach wie vor ist und bleibt die juristische Problematik bestehen, da das Rechtssystem beim Großteil auch von Sexualstraftätern eine Fähigkeit zur Rehabilitation voraussetzt.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Kann? Es [color=red]kann[/color] schaden?[/QUOTE]

Ich kenne eine damals 13 Jährig, die eine Sexuelle Beziehung zu einem fast 30 Jährigen hatte. Und sie hatte keinerlei Probleme damit, es war beiderseits freiwillig, und sie macht heute auf mich einen gesunden Eindruck.
Ich will nicht sagen, dass das die Regel wäre, jedoch möchte ich auch nicht ausschließen, dass es Kinder gibt, die bereits sehr früh eine entwickelte Sexualpräfenz haben, und daher sexuelle Kontakte mit Erwachsenen ohnen Schaden erleben können.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Es geht wohlgemerkt [color=red]nur um Sexualstraftäter[/color].[/QUOTE]

Ich kenne leider nicht die exakte Definition von Sexualstraftäter. Ich gehe jetzt einfach davon aus, Sexualstraftäter, sind Menschen die sexuell motovierte Straftaten begehen.
Da es in Deutschland aber schon unter Kinderpornographie fällt, einen Text mit Kinderpornographischen Inhalt zu schreiben, oder zu besitzen, fände ich es unverhältnismäßig einen solchen Menschen in der Nachbarschaft an den Pranger zu stellen.
Außerdem, und da möge mir bitte keiner kommen mit "So war das aber nicht gemeint", im Internet kann man sehr schnell Sexualstraftäter werden ohne es auch nur zu wollen, oder zu wissen. Und ich hege den leisen Verdacht, dass "Verdacht auf Kinderpornographie" von der Deutschen Polizei immer mehr als Schlüsselöffner für eine Hausdurchsuchung benutzt wird.
Sexualstraftäter an den Pranger stellen zu wollen, wird nichts bewirken, außer dass Unschulde von der Öffentlichkeit ausgeschlossen werden, was niemanden hilft.
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
im Internet kann man sehr schnell Sexualstraftäter werden ohne es auch nur zu wollen, oder zu wissen.
[/QUOTE]

Stimmt. Es soll aber zum Glück noch Richter und Staatsanwälte geben, die in der Lage sind zu differenzieren ob jemand durch das versehentliche Anklicken der falschen Website ein paar kinderpornographische Texte und Bilder auf der Festplatte hat, oder ob jemand das Zeug Festplatten- und Kartonweise bei sich stapelt und vielleicht noch damit handelt.

[QUOTE]
Und ich hege den leisen Verdacht, dass "Verdacht auf Kinderpornographie" von der Deutschen Polizei immer mehr als Schlüsselöffner für eine Hausdurchsuchung benutzt wird.
[/QUOTE]

Was bewegt dich zu diesem Verdacht? Eigene Erfahrungen?
Es ist immer noch so, dass die Polizei eine Hausdurchsuchung beim zuständigen Richter beantragen muss. Und da muss man als Ermittler schon mehr in der Hand haben als "ich glaube der Herr xy hat ein paar Kinderpornos bei sich daheim".

[QUOTE]
Sexualstraftäter an den Pranger stellen zu wollen, wird nichts bewirken, außer dass Unschulde von der Öffentlichkeit ausgeschlossen werden, was niemanden hilft. [/QUOTE]

Abgesehen davon, dass es in Deutschland nie soweit kommen wird, da es gegen unser Grundgesetz verstoßen würde:

Es soll ja auch Sexualstraftäter geben die nicht unschuldig sind ( auch wenn das natürlich die wenigsten zugeben - danach gemessen sitzen in deutschen Gefängnissen mindestens 89% aller Häftlinge unschuldig :rolleyes: )

Und "Sexualstrafäter" geht vom Exhibitionisten bis zum Vergewaltiger und Mörder. Das die, wie auch immer, nicht gleich behandelt werden dürfte klar sein.
Das Zauberwort heisst Differenzierung.
Demon17@Beowulf,
[QUOTE]Da es in Deutschland aber schon unter Kinderpornographie fällt, einen Text mit Kinderpornographischen Inhalt zu schreiben, oder zu besitzen, fände ich es unverhältnismäßig einen solchen Menschen in der Nachbarschaft an den Pranger zu stellen. [/QUOTE]

In den USA gibt es da eine Abstufung. Man kann da von Vergewaltigern und Ähnlichem ausgehen. Allerdings findet Sex meist zu zweit statt und die Verurteilung kann aufgrund einer Zeugenaussage erfolgen. Nach Einführung der Gentests als Beweismittel stellte sich heraus, das 10% aller wegen Mordes Hingerichteten unschuldig waren. Ich gehe deshalb auch bei Sexualstraftaten von einer Quote von 20-30% unschuldig Verurteilter aus. Es können auch ganz persönliche Rachemotive sein. Gerade Kinder kann man dazu bringen fast alles auszusagen. Das bedeutet jedoch nicht, das diese nicht geschützt werden müssen, denn das Ausmaß an Kinderpornographie ist erschreckend. Für den Staat läßt sich die "Freiwilligkeit" halt nicht feststellen, außerdem sind Kinder auch leicht zu beeinflussen. Fest steht jedenfalls, das es zu viel gestörte oder ermordete minderjährige Vergewaltigungsopfer gibt.

dark greetz

demon17
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
In den USA gibt es da eine Abstufung. Man kann da von Vergewaltigern und Ähnlichem ausgehen.[/QUOTE]

Es stimmt, dass in Amerika Kinderpornographie nur dann als solche kriminalisiert ist, wenn auch tatsächlich ein Kind daran mitwirkte.
Allerdings ist man Kind in Amerika bis zum 18 Lebensjahr. Ich erinnere mich da an einen Fall, in dem ein 20 Jähriger erotische Photos von seiner 17 Jährigen Verlobten gemacht hatte. Sie natürlich nicht veröffentlich oder ähnliches, und im beiderseitigem Einverständnis. Angezeigt wurde er von der Mutter des Mädchen, und wurde wegen Kindermissbrauch verurteilt.
Wenn dieser Mensch in eine Sexualstraftäter-Kartei kommt, ist sein Leben doch wirklich vorbei.
Überhaupt hat gerade große Teile von Amerika schon ein pathologisches Verhältnis zur Sexualität. Und man kann sehr schnell, für etwas dass hier als ganz normal gilt, als Sexualstraftäter verurteilt werden.
Demon17Ich habe dorch gerade gesagt, das es Abstufungen gibt. Schu einfach mal selber nach, schließlich habe ich Links zu den entsprechenden Sites gelegt. Es gibt da jede Menge Gesetze, die von Bundesstaat zu Bundestaat variieren. Einheitlich ist jedoch, dass es sich um schwere Fälle handeln muß. Die Sexualmoral in den Staaten ist eh verklemmt.
darkEMYR[QUOTE][i]Original geschrieben von Lacternobite [/i]
[B]Wer im betrunkenen Zustand den Trieb hat, ein 13-jähriges Mädchen zu vergewaltigen, fühlt sich auch im nüchternen Zustand zu Mädchen hingezogen ! Nur mit dem Unterschied, dass der Mann sich dann vielleicht nicht traut. Aber die Neigung muss bereits vorhanden sein. [/B][/QUOTE]

sich zu einem 13-jährigen mädchen "hingezogen" zu fühlen besagt ja nicht ,dass man sie dann vergewaltigt.das tier-beispiel hinkt,denn auch wenn ich mich zu tieren hingezogen fühle,bumse ich sie nicht(:q )
und einer 13-jährigen auf den hintern zu starren und(seriös ausgedrückt) sie attraktiv zu finden ODER sie zu vergewaltigen ist ein unterschied wie Gott und Satan!
LacternobiteDann hab ich mich wohl ein bisschen ungenau ausgedrückt, also nochmal neu:

Wer sich im nüchternen Zustand NUR zu jungen Mädchen (oder Jungs, wie auch immer) hingezogen fühlt, hat im betrunkenen Zustand eher das Potenzial, sexuellen Handlungen an ihnen vorzunehmen (ob freiwillig oder nicht, lasse ich mal aussen vor.)

Auch das mit "zu Tieren hingezogen" meinte ich nicht so, wie es rüberkam. Natürlich ist es schon ein Unterschied, ob man eine Katze, einen Hund etc einfach mag, oder ob man einen Drang verspürt, Sex mit diesen zu haben.
darkEMYRdas potential hat er auch nüchtern.damit es zu einer gewalttat kommt,müsste da vor allem ein gewisses agressionspotential vorhanden sein.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von darkEMYR [/i]
[B]sich zu einem 13-jährigen mädchen "hingezogen" zu fühlen besagt [/B][/QUOTE]

...in meinen Augen, dass Du schwerwiegende Probleme hast, wenn Du ein erwachsener Mann bist. Ich halte das nicht für normal und angesichts der Tatsache, dass jedes sechste Mädchen Opfer häuslicher sexueller Gewalt wird, halte ich diese Verharmlosungen für ekelhaft. Ich habe diese Meinung auch schon im bordeigenen Pädophilen-Thread kundgetan ("Gesellschaft bestimmt über Alter für Liebe" - verharmlosender geht es wohl kaum, zumal es definitiv in den seltensten Fällen um Liebe im eigentlichen Sinne geht).
Langsam bin ich echt angesäuert. :mad:
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B]dass es Kinder gibt, die bereits sehr früh eine entwickelte Sexualpräfenz haben, und daher sexuelle Kontakte mit Erwachsenen ohnen Schaden erleben können.
[/B][/QUOTE]

Eine feige Ausrede für Pädophile. Das Kind würde nichtmal begreifen, was "Sexualpräferenz" bedeutet. Wenn es erwachsen ist, versteht es dann, was ihm angetan wurde. Ein Argument unterster Schublade.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]Nix, nimms mir nicht übel, aber man kann auch Argumente an mehrere Adressaten in nur einem Posting unterbringen. ;)[/quote][/B]

Ich denke in Zukunft dran :)


[quote][B]Von meiner Seite an dieser Stelle ganz unmoderativ: Diese zynisch in den Raum geworfene Frage finde ich einigermaßen unverschämt. Ich gehe mal hoffnungsvoll davon aus, dass sich keiner der Beteiligten an dieser Diskussion in eine der beiden Seiten hineinversetzen kann (hineinversetzen können muss).[/quote][/B]

Genauso unverschämt, wie sich offen zur Kriminalität bekennen zu wollen und auf Applaus zu warten?

[quote][B]Hat sie nicht. Wir haben ein klar definiertes Rechtssystem, dass besagt, dass ein Straftäter nach Verbüßung seiner Strafe als rehabilitiert zu gelten hat.[/quote][/B]

Dass die Gesellschaft ihn nicht weiter verfolgt, bedeutet nicht, dass er sich nicht weiterhin mit seiner Tat auseinandersetzen sollte. Das war gemeint.

[quote][B]Ausnahmen sind Bewährungsstrafen oder eine anschließende Sicherheitsverwahrung und selbst bei letzterer gilt der Täter als rehabilitiert, er wird nur zum Schutze der Gesellschaft weiter eingesperrt, juristisch ist das keine Strafe (wenn ich mich nicht ganz irre).[/quote][/B]

Es ist Bestandteil der Strafe, d.h. ein Annex selbiger. Strafe dient nicht ausschließlich Erziehungszwecken, sie hat auch Schutzfunktion.

[quote][B]Will heißen, dass solche öffentlichen Dateien einer Rehabilitierung im Wege stehen.[/quote][/B]

Das sehe ich nicht so. Je nach Schwere der Tat kann es nur eine eingeschränkte Rehabilitation geben. Der Täter wird schließlich nicht länger strafrechtlich belangt. Die Veröffentlichung der Dateien senkt das Rückfallrisiko, schon deshalb halte ich diesen Weg für geeignet.

[quote][B]Dabei ist natürlich in Erwägung zu ziehen inwieweit selbige realistisch ist, aber nach wie vor ist und bleibt die juristische Problematik bestehen, da das Rechtssystem beim Großteil auch von Sexualstraftätern eine Fähigkeit zur Rehabilitation voraussetzt. [/B][/QUOTE]

Also steht die Veröffentlichung der Dateien einer Rehabilitation im Wege, die Du selbst als nicht unbedingt realistisch einschätzt? Du widersprichst Dir selbst, fürchte ich.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Eine feige Ausrede für Pädophile. Das Kind würde nichtmal begreifen, was "Sexualpräferenz" bedeutet. Wenn es erwachsen ist, versteht es dann, was ihm angetan wurde. Ein Argument unterster Schublade. [/B][/QUOTE]

Also ich bin mir sicher, mit 13 schon begriffen zu haben, was Sexualpräferenz bedeutet.
Ach ja, besagtes Kind ist heute 20, und empfindet ihre damalige Beziehung immer noch nicht als schädlich.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
dass jedes sechste Mädchen Opfer häuslicher sexueller Gewalt wird,[/QUOTE]
Hast du eine glaubhafte Statistik dafür?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Du widersprichst Dir selbst, fürchte ich.[/QUOTE]

Tut er nicht, weiß ich besser.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B]Also ich bin mir sicher, mit 13 schon begriffen zu haben, was Sexualpräferenz bedeutet.
Ach ja, besagtes Kind ist heute 20, und empfindet ihre damalige Beziehung immer noch nicht als schädlich.[/B][/quote]

Die Anzahl der Fälle, in denen eben dies nicht der Fall ist, überwiegt bei weitem. Dies abzustreiten, ist nichts anderes als Demagogie und spielt sexuellem Missbrauch in die Hände. Wegen solcher Argumente können erwachsene Täter immer wieder vor Gericht behaupten, dem Opfer habe es doch gefallen. Sollte - wie es in kaum einem Fall fakt ist - tatsächlich Liebe im Spiel sein (was ich nicht weiter werten will), kann ein Erwachsener auch warten, bis das Mädchen wenigstens 15 ist, findest Du nicht auch? Damit würde man dem Mädchen wenigstens etwas Entscheidungsspielraum einräumen.

[quote][B]Hast du eine glaubhafte Statistik dafür?[/quote][/B]

Ich glaube zwar nicht, dass Du an derlei Statistiken Interesse hast. Aber da Du fragst, nur als Beispiel:
[url]http://www.bmfsfj.de/Publikationen/genderreport/10-Gewalthandlungen-und-gewaltbetroffenheit-von-frauen-und-maennern/10-3-Daten-aus-studien-zur-erhellung-des-dunkelfeldes/10-3-3-gewalt-gegen-maedchen-und-jungen.html[/url].

[B][quote]Tut er nicht, weiß ich besser. [/B][/QUOTE]

Er brauch keinen Betreuer, schätze ich. Lass ihn also selbst antworten.
darkEMYR[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]...in meinen Augen, dass Du schwerwiegende Probleme hast, wenn Du ein erwachsener Mann bist.[/B][/QUOTE]
wenn du dir so manche 13-jährige heutzutage anguckst wirst du feststellen dass man(n) nicht pädophil sein muss um so ein mädel attraktiv bzw. sexuell anziehend zu finden.das mit kindesmissbrauch gleichzusetzen schießt kilometer am ziel vorbei!

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]...Ich halte das nicht für normal und angesichts der Tatsache, dass jedes sechste Mädchen Opfer häuslicher sexueller Gewalt wird, halte ich diese Verharmlosungen für ekelhaft.[/B][/QUOTE]
das ist ein völlig anderes thema und hat mit der tatsache,wie reif eine 13-jährige ist oder nicht,nichts zu tun!

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]...Ich habe diese Meinung auch schon im bordeigenen Pädophilen-Thread kundgetan ("Gesellschaft bestimmt über Alter für Liebe" - verharmlosender geht es wohl kaum, zumal es definitiv in den seltensten Fällen um Liebe im eigentlichen Sinne geht).[/B][/QUOTE]
ich wiederhole mein beispiel von neulich.das paar hat sich kennen gelernt,da war er 18 und sie gerade 12-13.gut,er war erst 18,nicht 30 oder so,aber sie war eben noch ein halbes kind.die sind heute noch zusammen.man darf auch hier nicht pauschalisieren.eine beziehung jünger-älter ist,sofern dies auf beiden seiten freiwillig stattfindet,kein verbrechen.natürlich kann man in einem gewissen alter die tragweite einer beziehung und sexueller kontakte nicht einschätzen,hier spreche ich auch ganz klar von sexuellem missbrauch.aber es gibt nun mal frühreife 13-jährige(wenn auch sicher nur wenige),ob dir das nun passt oder nicht.
außerdem solltet du den thread mal genau lesen:diesen als pädophilen-thread einzuordnen belegt nur deine mangelnde fähigkeit, dich neutral heiklen themen zu widmen.das ist nicht böse gemeint,aber das ist doch etwas übertrieben.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]...Langsam bin ich echt angesäuert. [/B][/QUOTE]
wieso,weil nicht alle deine meinung teilen??ich glaube,du verstehst die argumentation falsch.es geht hier nicht darum,kindesmissbaruch und sexualverbrechen zu verharmlosen oder zu rechtfertigen.es geht darum,zu unterscheiden,ob es sich um erzwungene(sei es durch physische gewalt oder psychische abhängigkeit oder was auch immer)beziehungen oder kontakte handelt oder um solche auf von beiden seiten freiwilliger basis.da muss man einfach unterscheiden.niemand bestreitet dass die meisten 13-jährigen wohl eher nicht reif für eine beziehung sind.aber die tatsache dass es welche gibt,die es nun mal sind(du hast ja nun verscheidene beispiele gehört und glaub mir,auch die person die ich kenne ist alles andere als geschädigt),sollte grund genug sein,etwas differenzierter an das thema heranzugehen.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Die Anzahl der Fälle, in denen eben dies nicht der Fall ist, überwiegt bei weitem. [/QUOTE]
Hast du eine Statistik dafür?
Ich persönlich glaube nämlich, dass die meisten 13 Jährige das bereits wissen.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Dies abzustreiten, ist nichts anderes als Demagogie und spielt sexuellem Missbrauch in die Hände. Wegen solcher Argumente können erwachsene Täter immer wieder vor Gericht behaupten, dem Opfer habe es doch gefallen.[/QUOTE]
Demagogie: (abwertend) Volksaufwiegelung, Volksverführung, politische Hetze.
Aha. Ich betreibe also politische Hetze, wenn ich nicht blindlings durch das Thema stapfe.
Du hast hier nur Todschlagargumente zu bieten.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Sollte - wie es in kaum einem Fall fakt ist - tatsächlich Liebe im Spiel sein (was ich nicht weiter werten will), kann ein Erwachsener auch warten, bis das Mädchen wenigstens 15 ist, findest Du nicht auch? Damit würde man dem Mädchen wenigstens etwas Entscheidungsspielraum einräumen.[/QUOTE]

Pädophile lieben in der Regel sehr wohl. Das Argument dass sie warten können bis sie 15 ist, ist ziemlich albern. Pädophilie bedeutet nunmal eine sexuelle und emotionale Fixierung auf Menschen in gewissen Entwicklungsstadien.
Aber ich will noch erwähnen, dass die viele Pädophile die Kinder die sie lieben auch nicht missbrauchen, sondern nur ein gutes Verhältnis zu ihnen halten, weil sie sehr wohl wissen, was sexueller Missbrauch bedeutet.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Ich glaube zwar nicht, dass Du an derlei Statistiken Interesse hast.[/QUOTE]
Und worauf stützt du diesen Glauben?
Der Datenreport auf den du gelinkt hast, bestätigt deine Aussage übrigens nicht.
[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Er brauch keinen Betreuer, schätze ich. Lass ihn also selbst antworten.[/QUOTE]
Er steht dort weiß auf schwarz was und wie ers meinte. Jeder der es lesen und verstehen kann, kann dir auch antworten.
SelbstfinderHui, ein sehr emotionales Thema, das sehr schwierig ist und an das man wirklich sehr differenziert heran gehen muss um Pauschalaussagen zu vermeiden und nicht aneinander vorbeizureden. Ich hab mir jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen, das sei an dieser Stelle gleich gesagt. Ich werde mich aber bemühen, das nachzuholen.

Ich bin persönlich gegen diese Täterdatei, und das hat natürlich auch einen bestimmten Grund: Hier wird wieder nicht das Problem an der Wurzel gepackt. Dass Wiederholungen solch abscheulicher Taten immer wieder passieren, liegt meiner Meinung nach mit Sicherheit NICHT daran, dass es eine solche Täterdatei noch nicht gibt. Das Problem liegt wo anders, und zwar (zumindest zu einem großen Teil) an der "Resozialisierung" und dem Bestrafungssystem, dass wir hier in Deutschland haben. Das Problem ist natürlich noch viel vielschichtiger, und da ich mich mit Pädophilie nicht genau auseinandergesetzt habe, will ich das auch alles gar nicht kommentieren. Aber in meinen Augen versucht man mit so einer Lösung wieder nur das Symptom auszumerzen, ohne sich dem eigentlich Problem zu stellen. Wenn nämlich die Resozialisierung "erfolgreicher" wäre und die Strafen nicht so lasch (und das sind sie in meinen Augen wirklich), wäre es vielleicht nie zur Diskussion gestanden so eine Datei zu veröffentlichen, weil Wiederholungstaten viel seltener vorkommen würden.

Ich hoffe, ich konnte rüberbringen, was ich meine. Über Kritik (und hoffentlich möglichst konstruktive) freue mich mich natürlich wie immer.
NixVerharmlosen und Verniedlichen. 13jährige als Freiwild sexueller Fantasien... Mir wird hier einiges klar.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von darkEMYR [/i]
[B]wenn du dir so manche 13-jährige heutzutage anguckst wirst du feststellen dass man(n) nicht pädophil sein muss um so ein mädel attraktiv bzw. sexuell anziehend zu finden.das mit kindesmissbrauch gleichzusetzen schießt kilometer am ziel vorbei!
...
das ist ein völlig anderes thema und hat mit der tatsache,wie reif eine 13-jährige ist oder nicht,nichts zu tun![/B][/quote]

Gleichaltrige vermagst Du anscheinend nicht zu beeindrucken. Du tust mir leid.

[quote][B]außerdem solltet du den thread mal genau lesen:diesen als pädophilen-thread einzuordnen belegt nur deine mangelnde fähigkeit, dich neutral heiklen themen zu widmen.[/B][/QUOTE]

So neutral wie Du? Komiker.
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Mir wird hier einiges klar.[/QUOTE]

Den Eindruck hab ich nicht.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B]Und worauf stützt du diesen Glauben?
Der Datenreport auf den du gelinkt hast, bestätigt deine Aussage übrigens nicht. [/B][/QUOTE]

Das tut er. Du müsstest ihn freilich
(1) lesen und
(2) verstehen.

Wenn es mit (2) hapert (vor allem mit dem Rechnen), versuch es nochmal mit (1).
16% mal 6? Oder willst Du um 4% feilschen?

Dein Versuch, hier eine Lanze für erwachsene Perverslinge zu brechen, ist armselig. Es gibt durchaus Themen, zu denen man eindeutig Stellung beziehen sollte. Das habe ich getan.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B]Den Eindruck hab ich nicht. [/B][/QUOTE]

Das ist mir sowas von egal. :D
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Das tut er. Du müsstest ihn freilich
(1) lesen und
(2) verstehen.[/QUOTE]

Pass mal auf. Ich liebe Polemik, aber dir sollten da wohl zwei Dinge klar sein:
1. Ich bin da einfach eine Klasse für sich.
2. Kannst du es dir wirklich nicht leisten, ohne dich zu blamieren.

Also versuchen wirs mal um deinet Willen sachlich:
Deine Aussage war, "dass jedes sechste Mädchen Opfer häuslicher sexueller Gewalt wird". Die KFN Studie zu der du gelinkt hast spricht aber nur davon, dass "15,5 Prozent der Mädchen Gewalt erfahren" haben.
Darin kommt weder die Einschränkung "häuslich" noch "sexuell" vor, stattdessen heißt es: Täter bei Gewaltdelikten sind den Ergebnissen der KFN-Schülerbefragung nach mehrheitlich in Gruppen agierende andere Jugendliche.

Um es noch deutlicher zu sagen: Die erlebte Gewalt der 15,5 % der Mädchen, ist Mehrheitlich weder sexuell, noch häuslich.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Dein Versuch, hier eine Lanze für erwachsene Perverslinge zu brechen, ist armselig.[/QUOTE]
Ich versuche hier eine Lanze für Intelligenz zu brechen, dass du dich dabei benachteiligt fühlst, kann ich zwar verstehen, aber nicht gutheißen.
Manleyhey, tauscht bitte eure persönlichen beleidigungen per mail oder pn aus! gilt für nix und beowulf!
Demon17@Beowulf,

[QUOTE]Ich versuche hier eine Lanze für Intelligenz zu brechen, dass du dich dabei benachteiligt fühlst, kann ich zwar verstehen, aber nicht gutheißen.[/QUOTE] Deine Argumentation finde ich nicht sehr intelligent. Nach dieser [URL=http://www.kinderschrei.de/missbrauch-zahlen.htm]Quelle[/URL] gab es 1999 knapp 20 000 Missbrauchsopfer in der BRD. Wobei von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen ist.

Du nimmst ein Beispiel, und ignorierst zig tausend andere. Aber Einbildung ist ...

:rolleyes:
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
Du nimmst ein Beispiel, und ignorierst zig tausend andere. Aber Einbildung ist ...[/QUOTE]

Das hier ist kein Kondolenzbuch, lesen sollte man schon:

"Ich will [U]nicht sagen, dass das die Regel wäre,[/U] jedoch möchte ich auch nicht ausschließen, dass es Kinder gibt, die bereits sehr früh eine entwickelte Sexualpräferenz haben, und daher sexuelle Kontakte mit Erwachsenen ohnen Schaden erleben können."

Wenn du auf folgende Stelle bezug nimmst:
"Ich persönlich glaube nämlich, dass die meisten 13 Jährige das bereits wissen."

Möchte ich darauf hinweisen, dass es einen Unterschied gibt zwischen wissen was Sexualpräferenz bedeutet, und eine entwickelte Sexualpräferenz haben.
Dark ReligionSeid gerüsst,

Täterdateien im Internet ?

Hirnriss.

Weil z.B
1. Der Sepp Maier steht da dann drinn.
Alle Sepp Maier´s wundern sich warum sie bei der Arbeitsplatzsuche, bei der Wohnungssuche und so weiter immer so seltsam angeschaut werden.
Menschen verändern sich oder können sich verändern.
oder
2. Ich Wette Bin Laden geht in Frankfurt an euch täglich vorbei und ihr erkennt ihn nicht wenn er das will, obwohl Ihr alle die Bilder und Persodaten von ihm kennt. Aber alle anderen Bin Laden haben das gleiche Problem wie die Sepp Maier.

3. Absolute Schwerverbrecher sitzen hinter Gittern für eine Zeit die ihrer Schuld angemessen erscheint. Wenn diese Schuld beglichen ist kommen sie wieder auf freien Fuss. Also wenn er für seine Schuld bezahlt hat, wozu dann nachträglich an den Pranger stellen ? Wenn sein Vergehen für Unentschuldbar gehalten wird muss er hinter Gittern bleiben und fertig. Dann ist die Gefahr von Wiederholung fast gänzlich gebannt.
darkEMYR[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Gleichaltrige vermagst Du anscheinend nicht zu beeindrucken. Du tust mir leid.[/B][/QUOTE]
du verstehst immer noch nicht.ich würde mir keine 13-jährige freundin suchen (mal ganz abgesehen davon dass du mein alter gar nicht kennst,vielleicht bin ich ja 12).glaub mir ,mein fokus liegt mindestens ab 17,aber das ist hier nicht thema.ich hatte auch nichts dergleichen geäußert.zweifelsfrei sind die meisten 13-jährigen als unreif zu betrachten.aber wenn du die augen so sehr vor der welt verschließt,dass du nicht erkennst dass es ausnahmen gibt,tust wiederum du mir leid.du unterstellst pauschal allen menschen einer altersgruppe,ihren eigenen willen nicht zu kennen.und versuchst dann noch,leuten probleme an den hals zu dichten,weil sie in jungen jahren eine beziehung mit einem älteren mann hatten.klar,das war IN JEDEM FALLE unfreiwillig und die betreffenden mädels (jetzt frauen) sind psychische wracks.alles klar. :q
du näherst dich diesem thema stark demagogisch,und das ist ziemlich sinnfrei.
das thema kindesmissbrauch ist zweifelsohne sehr ernst,aber die teilweise hysterie (da fangen kinder schon an zu laufen wenn du mal zufällig zweimal in die selbe straße einbiegst) bewirkt nichts.die meisten taten fnden eh in der familie statt,und dafür spielen die aspekte die wir hier gerade diskutieren keine rolle.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]So neutral wie Du? Komiker. [/B][/QUOTE]
neutraler als du auf jeden fall,siehe oben.da du anscheinend keine argumente mehr hast,versuchst du mich aufgrund unterstellter vorlieben zu diskreditieren.seehhhr neutral.
bring doch mal ein schlüssiges gegenargument was überzeugen könnte anstatt uns,die wir uns deiner meinung nicht anscließen,als potentielle kinderschänder hinzusellen!
Demon17Ich habe neulich einen Bericht im Fernsehen zu dem Thema gesehen. In den USA gibt es diese Täterdateien im Internet ja. man braucht nur den Wohnort einzugeben und hat alle pädophilen Sexualstraftäter auf dem Bildschirm. Es ist für einschlägig vorbestrafte kaum noch möglich irgendwo Unterkunft und Arbeit zu finden. Andererseits kann ich auch besorgte Eltern verstehen, die einen Kinderschänder nicht direkt neben der Grundschule wohnen lassen wollen und legalen Druck auf den Vermieter ausüben, um diesen zur Kündigung des Mietverhältnisses zu bewegen. De facto führt es dazu, das sich Ghettos mit einschlägig Vorbestraften bilden, da es kaum Orte gibt, wo sie geduldet werden.

never surrender

demon17
Konkalit_4Und da es ja so nette Vereinigungen und Wochenendsoldaten in Amiland gibt und sowieso jeder zweite zuhause ne Knarre hat, wirds wohl nicht allzulange dauernd bis das große Sterben beginnt, spätestens wenn wieder ein Fall öffentlich wird... Also ich halte das für ziemlich töricht und dumm. Diese Kerle sind mit sicherheit alles andere als Unschuldig, aber wie schon so oft erwähnt erinnert das an mittelalterlichen Pranger wo die Menschen der Willkür des Pöbels ausgesetzt sind.

Darüberhinaus ist es wirklich amüsant zu lesen wie so ein Thema diese Gemeinschaft hier ja wirklich in 2 Lager spaltet ja fast auseinander reisst.
David v. Weber[QUOTE][i]Original geschrieben von Konkalit_4 [/i]
[B]Und da es ja so nette Vereinigungen und Wochenendsoldaten in Amiland gibt und sowieso jeder zweite zuhause ne Knarre hat, wirds wohl nicht allzulange dauernd bis das große Sterben beginnt, spätestens wenn wieder ein Fall öffentlich wird... [/B][/QUOTE]

So weit kam es bis jetzt glücklicherweise doch noch nicht.
Allerdings dazu, dass es gewisse "Ballungen" von Sexualstraftätern gibt, nachdem sich einige Gemeinden wohl mit ihren Regelungen (Adressen veröffentlichen ist das geringste; teilweise müssen Verurteilte Tshirts mit der Aufschrift "Ich bin ein verurteilter Sextäter" tragen) übertreffe und das wohnen in der nähe von Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und Parks untersagen - und da es das fast überall gibt, müssen diese Menschen dann in die verbliebenen Gebiete ziehen.

Dass mit derlei Zwängen Grundrechte verletzt und die Menschenwürde mit Füßen getreten wird (und das mitunter schon bei zwei Teenagern) ist eine andere Sache...
Demon17Das erinnert wirklich fatal an den Judenstern, oder das rosa Dreieck für Homosexuelle. Andererseits sind bei vielen Menschen, die als Kinder missbraucht wurden schwerste psychische Störungen vorhanden. Ich kannte mal eine junge Frau, die sich beim besten Willen nicht erinnern konnte, das sie als Kind vom Stiefvater missbraucht worden war, dies aber von ihrem Bruder wußte. Sie hatte unheimlich Schwierigkeiten sich auszudrücken und noch Jahre später einen hohen psychischen Leidensdruck, dachte ständig an Selbstmord und so. So ohne weiteres ist eine Forderung nach verstärktem Schutz der Kinder vor sexuellen Übergriffen von Erwachsenen nicht zu entkräften. Allerdings halte ich eine Stigmatisierung von Straftätern in diesem Ausmaß ebenfalls für unmenschlich. Nur irgendwas muß man tun. Ich wohne in der Gegend von Eickelborn, einer geschlossenen psychatrischen Anstalt, für Straftäter, die schwere Gewaltverbrechen begangen haben. Ca. alle 10 Jahre vergewaltigt und ermordet ein Freigänger ein Kind. Ist das einfach so hinzunehmen?
dunkle elfeIch spreche mich für diese Praxis aus, ganz klar und eindeutig.

Erwiesenermaßen sind Sexualstraftäter in den meisten Fällen (in Amerika) charmant und vom Auftreten her auch außerordentlich überzeugend, sodass es sogar Fälle gegeben hat, in denen die Familie des missbrauchten Kindes den Täter verteidigt hat, das Kind (trotz unleugbarer schwerer, aus der Vergewaltigung herrührenden Verletzungen) der Lüge bezichtigt haben und dem Täter bis heute Briefe ins Gefängnis schreiben, in denen sie ihn u.a. zu gemeinsamen Urlauben (MIT Kind!) einladen, ihm sagen, wie leid ihnen das tut, dass das ihm passieren musste, etc pp.

Weiters bekommen Sexualstraftäter (ich kürze sie ab jetzt mit Sst ab) auch nach Bekanntwerden ihrer Taten (die sich häufig auf über 1000 (!) VERSCHIEDENE Opfer erstrecken!) oft noch Anstellungen, die ihnen die Kontaktaufnahme zu ihrer bevorzugten Opfergruppe sehr erleichtern.

Meine Meinung wurde erheblich durch das Buch "Dunkle Triebe" der führenden amerikanischen Autorin und Kriminalpsychologin auf dem Gebiet der Sexualstraftaten, Anne Salter, beeinflusst. Sie hat (wie Müller auf deutschem Gebiet und in etwas anderem Fachbereich) die Täter, besonders die "schweren Fälle", interviewt und befragt, um hinter ihre Motivation zu kommen und ihre Psyche zu erforschen.

Diese Täter sind Meister in der Täuschung und im Durchschauen von Menschen, da sie ausgezeichnet lügen und Körpersignale sowie verbale Äußerungen "lesen" können. Dadurch gelingt es ihnen auch häufig, Beziehungen (auch sexueller Natur) zu Wärtern/innen aufzubauen und diese zu Schmuggeleien etc zu verleiten.

Ein Beispiel dazu:
Ein Sst (inhaftiert) spricht mit einer Wärterin darüber, dass er sie sehr sympathisch findet, und ihr gerne Briefe an ihre Privatadresse schicken würde. Ihre Antwort darauf lautete "Dann bekomme ich Probleme."
---->Was hat sie falsch gemacht?
Der Sst hat erkannt, dass sie ihm zugetan ist, und das schon lange vor dieser Aussage. Sie bestätigt es ihm dadurch nur. Sie hätte antworten müssen "Dann bekommen SIE Probleme!". So zeigt sie ihm, dass sie zwar damit einverstanden ist, aber die Vorschriften kennt (seinetwegen zwar umgehen würde, was ihm schon Material zu einer Erpressung, die bald darauf folgen wird, liefert), aber sich vor Entdeckung dieser Verbindung fürchtet.
Mit der Aussage, dass ER Probleme bekäme, hätte sie ihn in die Schranken gewiesen (davon abgesehen, dass den Wärtern dieses Mannes ein generelles Redeverbot erteilt wurde, sie durften auch miteinander kein Wort wechseln) und deutlich gemacht, dass sie sich an die Vorschriften halten würde und seine "Anfrage" bezüglich des Briefkontakts auch uU melden würde.

Resozialisiereungen sind übrigens kaum möglich, laut Anne Salter. Und das ist etwas, was ich ihr auf jeden Fall glaube!
Demon17Es ist soweit Kinder der Nacht,

in Deutschland fordern angesichts der Vergewaltigung und Ermordung eines kleinen Jungen durch einen mehrfach vorbestraften Sexualstraftäters, der sich unter dem Fahndungsdruck vor eine Strassenbahn warf, CDU Politiker die Veröffentlichung von Täterdaten im Internet, damit die Eltern der Umgebung ihre Kinder schützen können. Was haltet ihr für wichtiger, Täterschutz oder Kinderschutz?

never surrender

demon17
Apex[QUOTE]Was haltet ihr für wichtiger, Täterschutz oder Kinderschutz?[/QUOTE]

Datenschutz.
Demon17Darenschutz=Täterschutz!
ApexDas kann man so und so sehen.

Mal im ernst, indem man die Leute vor die Wahl zwischen Täter- und Opferschutz stellt tötet man doch schon jede Diskussion ab, indem man jeden, der gegen Täterdateien ist auf die Seite der Täter stellt. Deswegen mag ich diese Polarisierung nicht besonders.
Demon17Für mich stellt es ein moralisches Dilemma dar, Entweder man verhindert die erfolgreiche Resozialisierung tausender von Kinderschändern, oder man nimmt die Ermordung dutzender von Kindern in Kauf.
David v. WeberIch frage mich nur immer noch, was so eine Täterdatei (wie auch immer sie aussehen sollte) bringen kann.

Wenn der Name und die Adresse veröffentlicht sind, ändert sich ja erst einmal nichts. Der Mensch wohnt dann noch immer da. Und ich bezweifle, dass man etwas dagegen tun kann, zumindest auf legale Weise.
Und selbst wenn: irgendwo muss auch ein verurteilter Sexualstraftäter wohnen, wenn er entlassen wurde. Und ich denke, es gibt wenig Orte in D-Land, wo ein Kontakt mit "Risikogruppen" ausgeschlossen werden könnte. Kinder wohnen überall, und ein Kindergarten, eine Schule, ein Spielplatz, ein Jugendtreff oder ein Park ist auch fast überall in der Nähe.
Also ändert sich außer dem Wissen, dass ein "Sextäter" in der Nähe ist nicht viel. Und was bringt Eltern dieses Wissen?
Außer, dass sie womöglich in Panik verfallen und ihr Kind - wenn überhaupt - nur noch mit Begleitung nach draußen lassen. Da weiß ich nicht, ob das so erstrebenswert ist.

Außerdem habe ich bei der Thematik eigentlich immer gelesen, dass die meisten Sexualstraftaten sowieso im Bereich der Familie liegen, der "böse Onkel mit den Süßigkeiten" also vielleicht wirklich der (leibliche) Onkel ist.
VillesAngel666Glaub auch nich,dass das viel bringen würde.Und wie David glaub ich auch,das der Täte oft im Familenkreis lebst.Wobei,auch nich immer.Aber im allgemeinen denk ich sowieso,das solche Taten nich "hart" genug bestraft werden.Es laufen genug Idioten rum.Und keiner macht wirklich was dagegen.Die meisten sind Wiederholungstäter,die bei längeren Strafe,womöglich nich noch mal "zugeschlagen" hätten.Aber egal,ich denk jedenfalls nich das die Dateien im I-Net nich viel bringen.
moreZumindest sollte man, wenn man einen Täter schon wieder auf freien Fuß setzt verhindern, dass er Arbeit in einem "Risikoberuf" bekommt. Wie im aktuellen Fall geschehen.

Mich würde mal interessieren ob die Psychologie ernsthaft überlegt, wie man so einen Menschen überhaupt erfolgreich therapieren kann. Denn meiner Meinung nach sollte man da anfangen, bevor man überlegt, ob man den Täter lebenslang einsperrt oder alle sonstigen Alternativen.
Kann so Einer überhaupt therapiert werden? Wenn nicht, dann darf er eigentlich nicht auf freien Fuß.
Ich weiß, dass Gutachten gemacht werden, aber offensichtlich langt das ja nicht aus. Ich spreche von einer besseren Erforschung dieser Tätergruppe.

Von Täterdateien im Internet halte ich wenig. Wenn jemand seine Strafe abgesessen hat, sollte man davon ausgehen, dass er gebüßt hat, und somit wären Täterdateien 1. eine zusätzliche Strafe, die 2. dazu führen kann, dass sich der Täter denkt- mir traut ja eh keiner, Scheiß egal was ich mache. Resozialisieren kann man das nicht nennen.
fiese_moepIch kann es nicht fassen das in diesen Forum Leute unterwegs sind die es Für akzeptabel halten Personen in dieser Form an den Pranger zu stellen.

Um Menschen zu bestrafen gibt es Gesetze. Wenn man Kinderschänder härter bestrafen will soll man sie länger wegspeeren und nicht anprangern. Tätern wird dadurch jede Möglichkeit genommen wieder normal zuwerden. Sie verlieren eventuell ihren Job, müssen Umziehen usw... Hinzukommt die Möglichkeit eines Justizirrtum.

Oder noch besser. Die Tippse die die Daten ins Netz stellt verschreibt sich. Euer Name steht auf der Liste. Selbst wenn ein Monat später das korrigiert wird und man sich schriftlich bei euch entschludigt. Den Ruf würde man nie wieder losbekommen.

Meines Wissens wurden selbst in den USA diese Anprangerung wieder gestoppt. Wieso ? Weil ebenso Irre losgezogen sind und haben Kinderschänder umgebracht. Blöderweise gab es hier und da ne kleine Verwechslung...
dunkle elfeAlso ganz ehrlich, ich glaube nicht daran, dass Sexualstraftäter, die pädophile Neigungen aufweisen, jemals resozialisiert werden können. Die Praxis zeigt dass diese Menschen aufgrund ihrer Fähigkeit der Antipathie sozial außerordentlich gut gestellt sind und (als) sehr gut von ihrem Umfeld wahrgenommen und aufgenommen sind. Aus diesem Grund denke ich, dass Resozialisierungsversuche immer wieder scheitern, da sich diese meist hochintelligenten Täter ihre Fähigkeiten zunutze machen und somit "in der Fortführung der strafbaren Handlung verharren", um trockenen Gesetzestext zu kredenzen.

Resozialisierungsmaßnahmen verstärken nur die Chance, dass diese Menschen wieder und wieder die Möglichkeit haben, bekommen und nutzen, Berufe zu ergreifen bzw. Stellen zu bekommen, in denen sie ständig im Kontakt mit Kindern sind. Man denke an Kindergärtner, Pädagogen, Lehrer, Pfarrer, Jungscharführer und Pfadfinderführer,...

Diese Menschen sind derart vertrauenserweckend, dass es oft soweit gekommen ist, dass sie von ihren Vorgesetzten nicht aus ihrer Anstellung entfernt wurden, obwohl sie bereits mehrmals gerichtlich verurteilt wurden, und zwar wegen Kindesmissbrauch. Diese Menschen bieten z.B. an, Unterlagen über frühere Arbeiten etc. etc. vorzulegen, da sie aber derart ideal für die Stelle erscheinen und überdies noch verdammt vertrauenserweckend sind, wird das oft abgelehnt, mit der Annahme, dass das Ganze schon so stimmen würde, sonst würde er es ja nicht anbieten...

Ich kann nur immer wieder darauf hinweisen, zum Thema Sexualstraftäter Anne Salter's Buch "Dunkle Triebe" zu lesen, bevor man sich hier weiter das Maul über Resozialisierung, Sinn oder Unsinn vom Wegsperren etc. blabla zerreisst.

EDIT: ich möchte explizit darauf hinweisen, dass ich von pädophilen Sexualstraftätern spreche, nicht von "Einmal-im-Suff-Vergewaltigern" oÄ.!

Was wäre dann eigentlich mit Nekrophilie? Auch ziemlich krank, aber wäre auch diese ausgelebte Neigung ein Grund, die Namen der Täter zu veröffentlichen??
sleeping-waterWieo sollte man den Täter schützen, wenn er auch seine Opfer nicht geschützt hat.

Ich bin klar dafür, wenn dem Täter etwas passiert - Pech selbst schuld. Wieso hat er auch zum wiederholten Mal eine Sexualstraftat begangen.
TsafriedPädophilie kann man ebensowenig "heilen" wie Homosexualität. Wen Kinder sexuell erregen, der kann bloß lernen, damit umzugehen. Im Übrigen sind die Zahlen der ("schweren") Straftaten rückläufig. Liegt vielleicht aber auch an der Verbreitung von Kinderpornographie im Internet. Täterdateien im Internet veröffentlichen? Heute sind's die Sexualstraftäter, morgen die Mörder, dann die anders Gewalttätigen, usw usf. Es wird nie völlige Sicherheit geben. Damit muss man sich nunmal abfinden.
dunkle elfeZitat:
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Original geschrieben von dunkle elfe
Die Praxis zeigt dass diese Menschen aufgrund ihrer Fähigkeit der Antipathie sozial außerordentlich gut gestellt sind und (als) sehr gut von ihrem Umfeld wahrgenommen und aufgenommen sind.
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Ich wussste es! Antipathie macht sozial erfolgreich. Warum nur klappt das bei mir einfach nicht?

[B]...vielleicht bist du einfach nicht (in diesem Maße) antipathisch? Die Möglichkeit könnte bestehen. Antipathie ist im gewissen Maße uA eine VORAUSSETZUNG für soziale Akzeptanz. [/B]


Zitat:
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Original geschrieben von dunkle elfe
Aus diesem Grund denke ich, dass Resozialisierungsversuche immer wieder scheitern, da sich diese meist hochintelligenten Täter ihre Fähigkeiten zunutze machen und somit "in der Fortführung der strafbaren Handlung verharren", um trockenen Gesetzestext zu kredenzen.
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Resozialisierungsmaßnahmen scheitern also daran, dass die Täter nicht resozialisiert sind, um das mal zu kredenzen.
Einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Begehen von Sexualstraftaten und Intelligenz hätte ich auch ganz gerne belegt.

[B]Resozialisierungsmaßnahmen scheitern daran, dass Menschen, die für resozialisiert gehalten werden, weitermachen, wie gesagt "in der Fortführung der strafb. Handlg. verharren". Wenn du dir Gespräche mit diesen Tätern anschaust und sie analysierst, wirst du bemerkenswerte rhetorische Fähigkeiten bemerken, und eine Menge taktisch wichtiger und sehr komplizierter Schachzüge finden. Einem Menschen mit unterdurchschnittlichem IQ ist dies nur sehr schwer möglich und erfordert großen Denkaufwand während dem Gespräch-diesen Tätern "liegt es auf der Zunge", für sie ist das normal. (natürlich sind Verallgemeinerungen unzulässig, ich spreche vom Großteil der intelligenten pädophilen Sexualstraftäter)
Es besteht häufig ein Zusammenhang zwischen der Täterintelligenz und der begangenen Tat: zB werden Betrügereien eher von intelligenten Tätern begangen, simple Gewaltdelikte (zB KV, schwere KV,..) aber eher von geistig weniger bemittelten Tätern. Hochkomplexe Taten werden von Tätern mit hochkomplexen Denkweisen und großem Wissen wie IQ begangen, kann pauschaliert gesagt werden. Andere Täter machen sich entweder nicht die Mühe oder können sie sich nicht machen da sie die nötigen Voraussetzungen ganz einfach nicht haben![/B]

Zitat:
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Original geschrieben von dunkle elfe
Resozialisierungsmaßnahmen verstärken nur die Chance, dass diese Menschen [...] Berufe zu ergreifen in denen sie ständig im Kontakt mit Kindern sind.
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Nur rein aus Interesse: Wieviele verurteilte Kindesvergewaltiger sind denn in Deutschland in solchen Berufen tätig?

[B]Frag alle Pfarrer, Jungscharführer etc. blabla nach ihrem Vorstrafenregister... oder such eine entsprechende Studie. Meine Zahlen beziehen sich auf Amerika, erwiesenermaßen erstreckt sich das Phänomen über das wir hier diskutieren auch auf Europa, weshalb ich annehme dass auch die Daten dazu vergleichbar sind. [/B]


Zitat:
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Original geschrieben von dunkle elfe
Diese Menschen sind derart vertrauenserweckend, dass es oft soweit gekommen ist, dass sie von ihren Vorgesetzten nicht aus ihrer Anstellung entfernt wurden, obwohl sie bereits mehrmals gerichtlich verurteilt wurden, und zwar wegen Kindesmissbrauch.
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Sie sind also so eine Art Superschurke, mit diabolischen manipulativen Kräften gegen die ein normaler Mensch sich kaum wehren kann?
Es ist erstaunlich welche Vorstellungen sich durch Filme wie "Das Schweigen der Lämmer" über geisteskranke Straftäter bilden.
Sexualstraftäter sind, wenn sie nicht gerade von vorneherein komplett asozial sind, relativ "normale" Menschen.
Sie haben keine übermenschlichen Suggestiv-Kräfte, können keine Gedanken lesen, und mit Knoblauch und Weihwasser kann man sie auch nicht bekämpfen.

[B] bitte-erst vernünftig nachdenken, dann reden...
Manipulative Fähigkeiten haben sie allemal... und gegen Manipulation kann man sich nur wehren wenn man auch weiß dass man manipuliert wird. Wenn du einen früheren Beitrag von mir durchliest, wirst du ein Beispiel aus ienem Gespräch inhaftierter Täter/Wärterin finden, nebst "Fehleranalyse" ihrer Antwort, aus der die erfolgte erfolgreiche Manipulation ersichtlich ist. Woher meine Daten stammen habe ich wiederholt angegegen, "Das Schweigen der Lämmer" dient in erster Linie der Unterhaltung und nicht als fundierte wissenschaftliche Basis für solche Diskussionen. Alle Straftäter sind Menschen, normal ist keiner von uns und ihnen (definiere vorher Normalität?!). Und diese Täter sind unterm Strich asozial, auch wenn sie sich mit dem Mäntelchen der "Übersozialität" tarnen. Sie haben keine übermenschlichen Suggestivkräftfe, sondern arbeiten allein mit manipulativem Werkzeug. Gedanken können sie nicht lesen, aber gut erraten, da sie häufig hervorragende Körpersprachenleser und -interpreten sind. Und Knoblauch und Weihwasser... wir haben hier keine fiktiven "Schurken" sondern reden über ein alltägliches, reales Thema..[/B]

Zitat:
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Original geschrieben von dunkle elfe
Was wäre dann eigentlich mit Nekrophilie? Auch ziemlich krank, aber wäre auch diese ausgelebte Neigung ein Grund, die Namen der Täter zu veröffentlichen?? [/B]
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Nur Nekrophilie? [B]....um ein Beispiel zu nennen... *seufz*[/B]
Zur einer Prostituierten zu gehen finde ich auch ziemlich krank, ebenso wie öffentlich zu urinieren, CDU zu wählen, oder Schwul zu sein.
Alles veröffentlichen, schließlich will man sich ja nur schützen. Und wenn man dabei jemanden umbringt was solls? Sind ja selbst Schuld; was stehen die auch in so einer Datenbank

[B](gut dass ich nix mit der deutschen Politik am Hut hab...)
wieso bringt man jemanden um wenn man seine Daten veröffentlicht?? Ich finde es gerechtfertigt, Wiederholungstäter und Täter die ihre Taten unter gefährlichen Verhältnissen begehen, in einer Datenbank MIT FOTO an die Öffentlichkeit zu tragen. Und ja, die Täter sind selbst schuld: stark vereinfacht gesagt haben sie zwei Möglichkeiten: tun, was sie tun wollen (--> die Tat begehen), und sich nicht erwischen lassen, oder es nicht tun. Somit können sie verhindern, in eine Datenbank aufgenommen zu werden. Glaubst du, eine "Häfnurlaub" würde das Umfeld dieses Menschen nicht komplett verändern- auf ihn bezogen? Glaubst du, veröffentlichte Fotos und Namen von Straftätern dürften auch nicht mehr in die Medien gelangen, dh an die Öffentlichkeit? Dem widerspreche ich klar und deutlich.[/B]
dunkle elfeZitat:
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Original geschrieben von dunkle elfe
Resozialisierungsmaßnahmen scheitern daran, dass Menschen, die für resozialisiert gehalten werden, weitermachen, wie gesagt "in der Fortführung der strafb. Handlg. Verharren".
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(...)
Die Erfolg einer Resozialisierung ist gegeben, wenn ein Täter keine Straftaten mehr begeht.
(...)

--D.h kein einziger Täter kann als resozialisiert entlassen werden, und sollte er auch willens sein, Pfarrer oder sonstwas zu werden, da man NIE weiß, ob er wieder eine Tat begehen wird oder schon wieder begangen hat. Da kann er das "brav bleiben" noch so hoch und heilig versprechen! Demnach ist Resozialisierung aus meiner Sicht nicht möglich.



Zitat:
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Original geschrieben von dunkle elfe
Wenn du dir Gespräche mit diesen Tätern anschaust und sie analysierst, wirst du bemerkenswerte rhetorische Fähigkeiten bemerken, und eine Menge taktisch wichtiger und sehr komplizierter Schachzüge finden.
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Ich nehme an du hast keine Gespräche mit Sexualstraftätern geführt, sondern beziehst dein Wissen aus dem Buch von Frau Stalter.

--dazu möchte ich anmerken, dass ich zwar keine Gespräche selbst geführt habe, aber schon eine Menge dieser Gesprächsprotokolle vor der Nase gehabt habe, sowie abgetippte Mitschnitte dieser Gespräche. Da ich mich überdurchschnittlich viel (ua auch teilw berufsbedingt) mit Kriminalistik und Psychologie beschäftige, traue ich mir zu sagen dass an der oben zitierten Aussage meinerseits nichts zu kritisieren ist, weder an Wahrheitsgehalt noch an Hintergrund.

ich stimme dir zu, für Sexualstraftaten im Allgemeinen braucht man weniger Grips, dafür etwas, um das Opfer dazu zu bringen, wirklich das Opfer zu werden (-->um die ungewollte sex. Handlung zu vollziehen), sprich Körperkraft, Drohmittel, Waffen, Betäubungsmittel,...
Da ich aber von wiederholten pädophilen Sexualstraftaten spreche, fällt der unorganisierte Kindesvergewaltiger schon mal eher weg, weil für die Wiederholung irgendwann Organisation notwenig sein wird (die Frequenz der Taten nimmt im Allgemeinen ja mit der Zeit zu), weil man sich nicht ständig die Kinderleins vom Schulweg hinter immer denselben Buch holen kann.

Zitat:
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Original geschrieben von dunkle elfe
wieso bringt man jemanden um wenn man seine Daten veröffentlicht??
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„Ich bin klar dafür, wenn dem Täter etwas passiert - Pech selbst schuld.“

--also, wieso brint man jemanden um, wenn man seine Daten veröffentlicht?? Das Daten veröffentlichen muss nicht zwingend heißen, dass dem Täter sofort was passiert. Dazu wären Statistiken aus den Ländern, die diese Datenbanken schon haben, schön.

Zitat:
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Original geschrieben von dunkle elfe
(gut dass ich nix mit der deutschen Politik am Hut hab...)
--------------------------------------------------------------------------------
Desinteresse ist immer eine schöne Sache.

--vor allem wenn man sich als Österreicher den Kopf nicht drüber zerbrechen muss :D


also, wie stehts mit der Meinung zur Veröffentlichung von Daten und Bildern der Gesichter von Sexualstraftätern in den Medien? So gelangen diese Daten ja auch an die breite Öffentlichkeit. Auch so ein kontroverses Thema oder ist das dann doch egal wenn jeder weiß, wie der aussieht, der den Nachbarsjungen durch eine Vergewaltigung getötet hat (--> der durch die Folgen der Vergew. gestorben ist)?
Apex[QUOTE]also, wie stehts mit der Meinung zur Veröffentlichung von Daten und Bildern der Gesichter von Sexualstraftätern in den Medien?[/QUOTE]

Das ist meines Wissens nicht gestattet, was ich auch für richtig halte.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von dunkle elfe [/i]
--D.h kein einziger Täter kann als resozialisiert entlassen werden[/QUOTE]

Inwiefern? Es gibt durchaus Täter die nicht mehr straffällig geworden sind. Warum kann man solche Menschen nicht als resozialisiert bezeichnen?

[QUOTE][i]Original geschrieben von dunkle elfe [/i]
Demnach ist Resozialisierung aus meiner Sicht nicht möglich.[/QUOTE]

Tut mir Leid, aber du hast diese Ansicht immer noch nicht irgendwie überprüfbar begründet. Du behauptest stets apodiktisch dass eine Resozialisierung nicht möglich sei; paraphrasierst diese Behauptung lediglich.

[QUOTE][i]Original geschrieben von dunkle elfe [/i]
--dazu möchte ich anmerken, dass ich zwar keine Gespräche selbst geführt habe, aber schon eine Menge dieser Gesprächsprotokolle vor der Nase gehabt habe, sowie abgetippte Mitschnitte dieser Gespräche.

Dazu möchte ich anmerken, dass das Lesen von Mitschriften keine statistischen Aussagen erlaubt. Sondern immer noch nur Einzelfälle betrachtet.

[QUOTE][i]Original geschrieben von dunkle elfe [/i]
traue ich mir zu sagen dass an der oben zitierten Aussage meinerseits nichts zu kritisieren ist, weder an Wahrheitsgehalt noch an Hintergrund.[/QUOTE]

Nur weil du dich überdurchschnittlich informiert findest, bedeutet das nicht, dass man deine Aussage nicht kritisieren darf.

[QUOTE][i]Original geschrieben von dunkle elfe [/i]
Da ich aber von wiederholten pädophilen Sexualstraftaten spreche, fällt der unorganisierte Kindesvergewaltiger schon mal eher weg, weil für die Wiederholung irgendwann Organisation notwenig sein wird (die Frequenz der Taten nimmt im Allgemeinen ja mit der Zeit zu), weil man sich nicht ständig die Kinderleins vom Schulweg hinter immer denselben Buch holen kann. [/QUOTE]

Wenn du meinst, dass „erfolgreiche“ Wiederholungstäter eine gewisse Intelligenz zur Ausführung ihrer Taten haben, stimme ich dem zu.
Allerdings war die Einschränkung auf diese Gruppe für mich nicht ersichtlich, du sprachst nämlich explizit nur von „Sexualstraftäter mit pädophilen Neigungen“.
Einigen wir uns also darauf, dass Sexualstraftäter mit allgemeinen nicht hoch intelligent sind, und pädophile Sexualstraftäter im Speziellen auch nicht, sondern lediglich Menschen die es schaffen wiederholt Straftaten „erfolgreich“ zu begehen?

[QUOTE][i]Original geschrieben von dunkle elfe [/i]
--also, wieso brint man jemanden um, wenn man seine Daten veröffentlicht?? Das Daten veröffentlichen muss nicht zwingend heißen, dass dem Täter sofort was passiert. Dazu wären Statistiken aus den Ländern, die diese Datenbanken schon haben, schön. [/QUOTE]

Meine Aussage war keine allgemeingültige Aussage, sondern bezog sich darauf, dass man eine Lebensgefährdung dieser Menschen billigend in Kauf nimmt. Dazu braucht es keine Statistik sondern Deduktion: Eine solche Datenbank fördert die Selbstjustiz, die entsprechend auch tödliche Ausmaßen haben kann.

[QUOTE][i]Original geschrieben von dunkle elfe [/i]
--vor allem wenn man sich als Österreicher den Kopf nicht drüber zerbrechen muss :D[/QUOTE]

Wie gesagt, Desinteresse ist immer schön. Ich interessiere mich auch für ausländische Politik, aber jedem wie er's mag.

[QUOTE][i]Original geschrieben von dunkle elfe [/i]
also, wie stehts mit der Meinung zur Veröffentlichung von Daten und Bildern der Gesichter von Sexualstraftätern in den Medien? So gelangen diese Daten ja auch an die breite Öffentlichkeit. Auch so ein kontroverses Thema oder ist das dann doch egal wenn jeder weiß, wie der aussieht, der den Nachbarsjungen durch eine Vergewaltigung getötet hat (--> der durch die Folgen der Vergew. gestorben ist)?[/QUOTE]

So allgemein gefragt, habe ich keine Meinung dazu. Es könnte mir Situationen vorstellen in deinen eine Veröffentlichung gerechtfertigt wäre, und Situationen in denen eine ungerechtfertigt wäre.
dunkle elfeKinch,

warum ich denke dass man von einem straffälig gewordenem Menschen nicht sagen kann, dass er erfolgreich resozialisiert ist:

Resozialisierung ist die Wiedereingliederung in die Gesellschaft, und damit ist auch verbunden, dass dieser Mensch keine Straftaten mehr begehen darf.
Wenn er wieder eingegliedert ist und keine Straftaten mehr begangen hat, ist er also resozialisert. Ok.
Wann kann man aber mit Sicherheit sagen "Er/Sie/Es hat keine Straftaten mehr begangen"? Gar nicht. Entweder

-er/sie/es hat keine mehr begangen. Gut! Ziel erreicht.
-er/sie/es hat wieder welche begangen, nur ist man nicht draufgekommen ("wo kein Kläger, da kein Richter"), oder man ist nicht draufgekommen, dass genau er/sie/es das war. Nicht so gut... Ziel nicht erreicht, man weiß es nur nicht.
-er/sie/es hat wieder welche begangen und man ist draufgekommen-am Schlechtesten. Resozialisierung also gescheitert.

Selbst wenn der Mensch schon gestorben ist-man kann nicht wissen ob durch diesen Menschen wieder neue Straftaten begangen wurden. Vielleicht sind sie ja durch die Erfahrung, die sie inzwischen gesammelt haben könnten, "gescheiter" geworden? Wäre möglich.
Die zweite Möglichkeit ist der springende Punkt, weswegen ich glaube, dass man niemanden als resozialisiert entlassen kann. Die Möglichkeit besteht dass wieder Straftaten von ihm/ihr begangen werden, und diese Möglichkeit ist erst mit dem Tod dieser Person am Ende.

Verständlich was ich meine? Dadurch, dass der Mensch immer noch Straftaten begehen könnte, begeht oder es tun wird ist die Resozialisierung, die ja verlangt, dass NIE wieder (solche) Straftaten von dem Menschen begangen werden, aus meiner Sicht nicht möglich.

zu Apex: Warum gibt es dann zB Fahndungslisten im Internet (und somit auch Fotos von anderen Verbrechern), die auch in Zeitungen bzw. Auszüge daraus bisweilen abgedruckt werden? Samt Namen und auch manchmal Alter, letzter Aufenthaltsort,...?
Warum wissen die Leute, wie Franz Fuchs aussieht, können Tibor Foco beschreiben, und, und, und?


Nochmal Kinch:
Zitat:
Wenn du meinst, dass „erfolgreiche“ Wiederholungstäter eine gewisse Intelligenz zur Ausführung ihrer Taten haben, stimme ich dem zu.
Allerdings war die Einschränkung auf diese Gruppe für mich nicht ersichtlich, du sprachst nämlich explizit nur von „Sexualstraftäter mit pädophilen Neigungen“.
Einigen wir uns also darauf, dass Sexualstraftäter mit allgemeinen nicht hoch intelligent sind (-- ich würd sagen nicht sein MÜSSEN) , und pädophile Sexualstraftäter im Speziellen auch nicht, sondern lediglich Menschen die es schaffen wiederholt Straftaten „erfolgreich“ zu begehen?

Passt, einigen wir uns ;)

mh, "erfolgreiche" Wiederholungstäter: sie müssen ja mind. 2x erfolgreich sein, sonst könnten sies nicht wiederholt tun ;)
Apex[QUOTE]zu Apex: Warum gibt es dann zB Fahndungslisten im Internet (und somit auch Fotos von anderen Verbrechern), die auch in Zeitungen bzw. Auszüge daraus bisweilen abgedruckt werden? Samt Namen und auch manchmal Alter, letzter Aufenthaltsort,...?[/QUOTE]

Das ist was anderes, hierbei gehts ja um eine polizeiliche Suche. Ich dachte du meinst Medienveröffentlichungen abseits der polizeilichen Maßnahmen. Bei normalen Pressemeldungen wird ja der Name nicht genannt und Bilder werden unkenntlich gemacht, zumindest meines Wissens nach. ist ne Weile her, dass ich Presserecht hatte.
KinchWas du meintest, glaube ich schon verstanden zu haben. Das Problem ist, dass es trotzdem keine standfeste Begründung ist.
Ein Sexualstraftäter der keine weiteren Straftaten mehr begeht ist als resozialisiert anzusehen. Wie man diese Resozialisierung praktisch feststellen kann ist eine andere Frage.
Du begründest die Unmöglichkeit Sexualstraftäter resozialisieren zu können, damit dass die Annahme ein Täter sei wieder Gesellschaftsfähig die Möglichkeit für weitere Straftaten beinhaltet.
Das stimmt an sich natürlich schon. Wenn ich einen Menschen resozialisieren will, muss ich ihm in letzter Konsequenz die Möglichkeit geben Straftaten begehen zu können.
Aber ich verstehe nicht, wie die Möglichkeit Straftaten begehen zu können an sich schon gegen eine Resozialisierung spricht.
Das Potential Straftaten ausüben hat jeder freie Mensch, ganz gleich ob verurteilter Täter ist oder nicht. Unsere Gesellschaft basiert nun einmal auf der Unschuldsvermutung. Was du willst ist eine Inversion dessen: Eine Schuldvermutung.
Ein Sexualstraftäter ist solange schuldig, wie er nachweislich nichts Verbrecherisches begangen hat. Klar unter diesem Aspekt ist eine Resozialisierung per se undurchführbar. Allerdings ist bei dieser Annahme unser ganzes Rechtssystem in der Form unhaltbar. Abgesehen davon, dass ich sie unmoralisch finde.
SadujanUm es mal etwas zynisch zu formulieren: Täterdateien sind sinnvoller als Schufalisten, oder?
more[QUOTE]Pädophilie kann man ebensowenig "heilen" wie Homosexualität. Wen Kinder sexuell erregen, der kann bloß lernen, damit umzugehen. [/QUOTE] Nochmal, um darauf zurück zu greifen. Ich meinte mit therapieren nicht unbedingt heilen. Aber es gibt sicherlich eine Möglichkeit, die Täter dazu zu bewegen, durch eine Therapie, sich mit ihrer Neigung so auseinander zu setzten, dass sie auf einen Status eines "trokenen Alkoholikers" kommen.
Ich bin sicher es ist schwer machbar, aber ich habe einfach das Gefühl da tut sich zu wenig.
KinchAlso dazu will ich noch sagen, dass es meiner Ansicht nach mehr Bedarf als nur der Pädophilie um Kinder zu vergewaltigen.
Ein "normaler" Vergewaltiger wird auch nicht bezüglich seiner Heterosexualität versucht zu therapieren.
Es ist nun einmal ein Unterschied ein Lustsubjekt zu haben, und diesem Menschen vergewaltigen zu wollen, was glaube ich jeder der mal einen anderen Menschen anziehend fand nachfühlen kann.
Die Dilemma der Pädophilie ist, dass solche Menschen ihre Neigungen in keiner Form ausleben dürfen, was bestimmt nicht ohne enorme psychische Belastungen gehen wird.

"Um es mal etwas zynisch zu formulieren: Täterdateien sind sinnvoller als Schufalisten, oder?"

Schufalisten sind nur eben nicht Allgemein zugänglich. Gegen die reine Speicherung der Straftaten ist bestimmt nichts einzuwenden, das Problem ist die Daten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Ein nomineller Unterschied ist außerdem: In die Schufa kommt nur wer sich freiwillig dazu bereit erklärt.
TsafriedIch meinte auch nicht dich more, sondern meinen Vorposter, wenn ich mich recht erinnere... wer auch immer das gewesen sein mag.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch[/i]
[B]Wenn ich einen Menschen resozialisieren will, muss ich ihm in letzter Konsequenz die Möglichkeit geben Straftaten begehen zu können.[/B][/QUOTE]

Das ist das Kritische daran. Aber nur das kann auch der Weg dahin sein. Und manch ein Sexualstraftäter wird wieder morden/vergewaltigen. Das kann man nicht verhindern.

[QUOTE][i]So oder so ähnlich aus einer ehemaligen Signatur Seneca's[/i]
[B]Absolute Sicherheit gibt es nicht, weder in einer Demokratie, noch in einem Polizeistaat. Der einzige Weg ist, die Angst aufzugeben, nicht aber die Freiheit[/B][/QUOTE]
moreIch denke, somit könnte man abschließend sagen: Dieses Dilemma müssen wir eingehen, damit unser aller Freiheit gewahrt wird.
Mord gab es schon immer, man wird es nicht ausmerzen können, selbst mit jeglicher Kontrolle durch den Staat nicht. Wenn einer morden will, dann hindern ihn Täterdateien auch nicht.
StonehengeHerr Buttolo bringt sowas in abgeschwächter Form auch für Sachsen ins Gespräch. Neben dem Schuldenverbot einer der wenigen vernünftigen Vorschläge unserer Staatsregierung.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Tsafried [/i]
[B]IUnd manch ein Sexualstraftäter wird wieder morden/vergewaltigen. Das kann man nicht verhindern. [/B][/QUOTE]

Wenn man ihn straff hinter Schloß und Riegel läßt, schon.

Bin für Opferschutz vor Täterschutz, ist doch klar wie Kloßbrühe! Zumindest bei Delikten gegen "Leben und Gesundheit", bei Geldvergehen kann man mal noch ein Auge zudrücken.

Stone
moreÜberleg dir mal, was das bedeuten würde. Ich denke nicht, dass es überhaupt machbar ist. Ich bin zwar auch für Opferschutz, aber der gesunde Menschenverstand sagt einfach, es ist unmöglich. Ausserdem glaube ich nicht, dass der Steuerzahler für X- Sexualstraftäter täglich ca. 30 Jahre lang aufkommen möchte. Denn der zahlt schließlich auch den Knast.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Stonehenge [/i]
Bin für Opferschutz vor Täterschutz, ist doch klar wie Kloßbrühe![/QUOTE]

Und ich bin für Opferschutz statt Internetforen, ist doch klar wie Kloßbrühe.

Populismus hilft hier nicht weiter. Wäre schön wenn man beim Thema bleiben könnte, und die eigene Meinung die man einbringen will versucht argumentativ zu begründen. Wenn du den Vorschlag von Herrn Buttolo sinnvoll findest wäre es nett wenn du - sofern du in der Lage bist - es nachvollziehbar begründest.
IcyIch bin der Meinung, das man beim Opferschutz irgendwo ein Schlussstrich ziehen muss, spätestens wenn es anfängt sehr ineffizient zu werden.
Im Extrembeispiel kann man ja auch gleich das ganze Volk im Namen des Opferschutzes präventiv festketten, weil jeder ein Vergewaltiger sein könnte.

Ich bin auch gegen den Pranger. Es trifft unschuldige (z.B. Familienangehörige von Vergewaltigern die auch gehänselt werden), und es dient nur zur Unterhaltung. Macht man jemand öffentlich verächtlich, so schlägt das auf die psyche des Täters nieder und es wäre es für mich kein Wunder, wenn jemand, der schon gesellschaftlich ganz unten steht und sich quasi auch noch Vogelfrei fühlt, nochmals zuschlägt und möglicherweise noch weitere und schlimmere Straftaten verübt.

Da würde ich doch lieber die lebenslange oder gar Todesstrafe bevorzugen als den Pranger, diese zeigt wenigstens Wirkung.
Demon17Ich weiß, man soll es nicht aufrechnen, aber es wäre auch mal interessant zu wissen, ob die Selbstmordquote unter den öffentlich zur Schau gestellten Sexualstraftätern signifikant gestiegen ist und ob die Rate der Morde und Vergewaltigungen an Kindern z.B. erheblich zurückgegangen ist. Weiterhin wäre das Ausmaß, der durch die Täterdateien hervorgerufenen Schwerkriminalität, etwa durch Erpressung und Selbstjustiz zu ermitteln.
ApexÜber die Selbstmordrate bei öffentlich angeprangerten weiß ich nichts. Aber es kam zu zwei Fällen von Selbstjustiz in deren Folge zwei Menschen ermordet wurden. Desweiteren kann man von einer abschreckenden Wirkung eigentlich nicht ausgehen, da ein Trieb sich ja nicht abschrecken lässt und auch wenn die Leute besser auf ihre Kinder aufpassen, es wird sich immer ein Opfer finden lassen, aber da habe ich keine Daten. Maine hat seine Datenbank wieder aus dem Netz genommen und diverse andere Staaten werden keine ins Internet stellen.
ZafiraSorry, wenn ich das hier so sage. Aber ich habe mir die Beiträge durchgelesen und ich werde das Gefühl nicht los, dass sich hier mehr Gedanken über die Täter gemacht werden, als über die Opfer. Was ist denn mit dem Ruf der Opfer? Dazu benötigt man noch nicht einmal eine Internetveröffentlichung um diese Menschen ein Leben lang zu schädigen. Sei es in der unmittelbaren Nachbarschaft, im Beruf oder bei Freunden. Abgesehen von der psychischen Kompenente. Diese Leute werden so eine Tat, wenn sie sie überlebt haben, nie vergessen können und leben in ständiger Angst. Die Täter auch noch schützen zu wollen finde ich pervers! Fragt doch mal ein Opfer, was es dazu sagt! Ich glaube nicht, das ein Opfer möchte, dass sich so ein ekelhafter, krankhafter Täter auch nioch wieder resozialisiert. Warum soll so eine Veröffentlichung Menschenverachtend sein? Gerade bei Wiederholungstätern, finde ich es sehr wichtig, dass man weiß, wer so krank ist. Und zuzuschreiben haben sich solche Bestien die Konsequenzen selbst. Hört sich zwar hart an, aber solche " Menschen " haben nichts anderes verdient. Und jetzt könnt ihr mich zereißen
Apex[QUOTE]Die Täter auch noch schützen zu wollen finde ich pervers! [/QUOTE]

Die Täter haben nach ihrer Entlassung aus dem Strafvollzug die Selben Rechte wie die Opfer. Das mag dem subjektiven Gerechtigkeitsempfinden zuwider laufen ist aber unerlässlich für das funktionieren eines unbefangenen Rechtsstaates.

[QUOTE]Ich glaube nicht, das ein Opfer möchte, dass sich so ein ekelhafter, krankhafter Täter auch nioch wieder resozialisiert.[/QUOTE]

Warum? Will das Opfer, dass er so eine Tat noch einmal begeht? Da das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, dass jeder Straftäter die Aussicht auf Entlassung aus dem Strafvollzug hat, ist die Resozialisierung die einzige Möglichkeit zu verhindern, dass ein ehemaliger Täter seine Tat wiederholt.

[QUOTE]Aber ich habe mir die Beiträge durchgelesen und ich werde das Gefühl nicht los, dass sich hier mehr Gedanken über die Täter gemacht werden, als über die Opfer. [/QUOTE]

Das liegt daran, dass es in diesem Threat um die Täter geht und nicht um die Opfer.
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Die Täter haben nach ihrer Entlassung aus dem Strafvollzug die Selben Rechte wie die Opfer. Das mag dem subjektiven Gerechtigkeitsempfinden zuwider laufen ist aber unerlässlich für das funktionieren eines unbefangenen Rechtsstaates.



Warum? Will das Opfer, dass er so eine Tat noch einmal begeht? Da das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, dass jeder Straftäter die Aussicht auf Entlassung aus dem Strafvollzug hat, ist die Resozialisierung die einzige Möglichkeit zu verhindern, dass ein ehemaliger Täter seine Tat wiederholt.



Das liegt daran, dass es in diesem Threat um die Täter geht und nicht um die Opfer. [/B][/QUOTE]

zu 1. Du wirst lachen, aber das haben sie sogar im Strafvollzug. Liegt halt an unserer Gesetzgebung. Wer sagt, dass unser Rechtssystem funktioniert? Wenn es funktionieren würde wäre der kleine Mitja nicht getötet wurden.

zu 2. Nein, dass Opfer möchte, dass solche Menschen für immer aus ihrem Leben verschwinden. Und Resozialisierung funktioniert nur auf dem Blatt Papier, wo es geschrieben steht.

zu 3. Schließt das mit ein, dass man sich keine Gedanken über die Opfer machen soll? Es geht immer um die Opfer! Wenn es keinen Täter gibt, gibt es auch kein Opfer!
Apex[QUOTE]zu 1. Du wirst lachen, aber das haben sie sogar im Strafvollzug. Liegt halt an unserer Gesetzgebung. Wer sagt, dass unser Rechtssystem funktioniert? Wenn es funktionieren würde wäre der kleine Mitja nicht getötet wurden.[/QUOTE]

Eigentlich liegt es nicht an unserer Gesetzgebung, wäre dem so, wäre es änderbar, es liegt an unserer Rechtsordnung, dass ist ein kleiner Unterschied. Um die zu ändern müssten wir erst die Bundesrepublik auflösen. Und ja, unser Rechtssystem funktioniert, es funktioniert seit über 50 Jahren, was nicht heißen muss, dass es perfekt ist.

Btw. im Strafvollzug sind die Rechte eingeschränkt, das Grundrecht der Freizügigkeit nur mal als Beispiel.

[QUOTE]zu 2. Nein, dass Opfer möchte, dass solche Menschen für immer aus ihrem Leben verschwinden. Und Resozialisierung funktioniert nur auf dem Blatt Papier, wo es geschrieben steht.[/QUOTE]

Aha, dass wird leider sehr schwierig, wenn das Opfer jederzeit über private Details des Täters informiert ist.
Wenn Resozialisierung nicht funktioniert dann gute Nacht, wir haben abertausende von Straftätern in deutschen Gefängnissen, wenn die alle ihre tat wiederholen werden, rollt auf uns eine Kriminalitätswelle von biblischen Ausmaßen zu. Nehmen wir lieber hoffnungsvoll an, dass Resozialisierung funktioniert, denn rauskommen werden die Täter so oder so.

[QUOTE]zu 3. Schließt das mit ein, dass man sich keine Gedanken über die Opfer machen soll? Es geht immer um die Opfer! Wenn es keinen Täter gibt, gibt es auch kein Opfer![/QUOTE]

Natürlich nicht, nur frage ich was dieser Auge um Auge, Zahn um Zahn Ansatz bringen soll. Nur weil das Opfer deiner Meinung nach ein Leben in ewiger Qual verbringt (was ich um des Opfers willen bestreiten möchte, ich bin der festen Überzeugung, dass auch ein Opfer, trotz der sicherlich tiefen seelischen Wunden, ein schönes, erfülltes Leben haben kann) soll der Täter die gleichen Qualen erleiden? Das ist eine archaische Form von Gerechtigkeit, wir sollten seit ein paar hundert Jahren über das alte Testament hinausgewachsen sein. Sicher mag es zunächst befriedigend sein, aber in einem Land mit solchen Praktiken wollte ich nicht leben.
ZafiraSicher sind deine Ansätze ein wenig Heldenhaft, aber die Wirklichkeit sieht ein wenig anders aus. Frag doch einmal die Mutter des kleines Mitjas, was sie von einer Resozialisierung hält. Und jeder weiß, dass eine Resozialisierung bei dem Täter misslungen ist. Er war ein Wiederholungstäter.
Sicher sind nicht alle Täter wieder in ihre alten " Strukturen " zurückgefallen, aber der Gedanke daran, es könnte wieder passieren, ist für ein Opfer immer allgegenwärtig. Das " normale " Volk schreit nach Reformation der, wie Du es so schön sagst, Rechtsordnung.
Wir beide werden wahrscheinlich bei diesem Thema nicht auf einen Nenner kommen. Ist aber nicht schlimm :)
Gruß des Zafi
Apex[QUOTE]Und jeder weiß, dass eine Resozialisierung bei dem Täter misslungen ist. Er war ein Wiederholungstäter. [/QUOTE]

Ich persönlich vermute eher, dass nie richtig versucht wurde den Täter zu resozialisieren. Es fehlt in dem Bereich einfach an ausgebildeten Fachkräften und vor allem am Geld. Ich persönlich halte es für sehr fatal Straftäter nur wegzusperren und sich nicht mit ihnen zu beschäftigen, weil wie gesagt, irgendwann kommt jeder raus. Aber hinter schwedischen Gardinen guckt die Öffentlichkeit nicht und wenn doch beschwert sie sich, dass man mit den Tätern "therapeutischen Unfug" macht, dass macht es einfach hier einfach die Mittel zu streichen, mit den bekannten Ergebnissen.

[QUOTE]Das " normale " Volk schreit nach Reformation der, wie Du es so schön sagst, Rechtsordnung. [/QUOTE]

Es schreit ständig, sobald etwas passiert, dass ihm nicht gefällt. Bei jeder grausamen Tat kann man einen pawlowschen Reflex beobachten, seien es Kindermörder, Taximörder etc., es wird sofort nach harten Strafen bis hin zur Todesstrafe gegröhlt ohne an die Folgen zu denken. Ein Glück nimmt die Politik nicht jede populistische Forderung automatisch auf und es gibt noch genug verantwortungsbewusste Menschen in Wissenschaft, Kultur, Politik und Presse die hier einen kühlen Kopf bewahren (Springer-Blätter sowieMachwerke des "Deutsche Stimme Verlages" ausgenommen).

[QUOTE]Wir beide werden wahrscheinlich bei diesem Thema nicht auf einen Nenner kommen. Ist aber nicht schlimm[/QUOTE]

Ich glaube auch, wobei ich das für meinen Teil schade finde.
Gestalt[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B]Sicher sind deine Ansätze ein wenig Heldenhaft, aber die Wirklichkeit sieht ein wenig anders aus. Frag doch einmal die Mutter des kleines Mitjas, was sie von einer Resozialisierung hält.
Gruß des Zafi [/B][/QUOTE]

frag doch mal jemandem dessn bruder im krieg gefallen ist was er vom krieg hält... betroffene sind niemals objektiv.

ausserdem gibts gar keinen grund über eine täterdatei zu diskutieren, dann möchte ioh auch eine datei über versicherungsbetrüger damit man denen keine ehr anbietet, spart geld...

ich möchte auch eine datei über leute die wegen häuslicher gewalt verurteilt wurden schließlich soll meine schwester den nicht heiraten...

ich will auch eine liste von leuen die dem alkohol zu sehr nachgeben, die sollten keinen führerschein mehr haben dürfen...

es geht hier nicht um opfer oder täterschutz es geht hier ums prinzip des datenschutzes und wenn an einmal etwas aushebelt wird man das immer wieder tun.

davon abgesehn hätte mitjas schicksal niemanden interessiert wenns nicht in den medien gewesen wäre, schlie´ßlich ist er sofern man nicht mit ihm verwandt ist nur eine zahl iun der statistik...
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von Gestalt [/i]
[B]frag doch mal jemandem dessn bruder im krieg gefallen ist was er vom krieg hält... betroffene sind niemals objektiv.[/B][/QUOTE]
Ich halte den Krieg auch für schlimm, obwohl kein Bruder von mir gefallen ist (dafür 3 Brüder meiner Großeltern).

[QUOTE][i]Original geschrieben von Gestalt [/i]
[B]ausserdem gibts gar keinen grund über eine täterdatei zu diskutieren, dann möchte ioh auch eine datei über versicherungsbetrüger damit man denen keine ehr anbietet, spart geld...

ich möchte auch eine datei über leute die wegen häuslicher gewalt verurteilt wurden schließlich soll meine schwester den nicht heiraten...

ich will auch eine liste von leuen die dem alkohol zu sehr nachgeben, die sollten keinen führerschein mehr haben dürfen...

es geht hier nicht um opfer oder täterschutz es geht hier ums prinzip des datenschutzes und wenn an einmal etwas aushebelt wird man das immer wieder tun. [/B][/QUOTE]
Solche und andere Listen können allerdings von Kriminellen und Werbestrategen auch angelegt werden, ausgerechnet die Staatsmacht soll es dann nicht tun dürfen?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Gestalt [/i]
[B]davon abgesehn hätte mitjas schicksal niemanden interessiert wenns nicht in den medien gewesen wäre, schlie´ßlich ist er sofern man nicht mit ihm verwandt ist nur eine zahl iun der statistik... [/B][/QUOTE]
Naja ich kann zwar der Mathematik viel abgewinnen, aber ein Kind ist denn doch etwas anderes als eine Zahl für mich. Daß Verbrechen gelegentlich unentdeckt/unbeachtet bleiben macht sie nicht weniger schlimm.

Stone
Gestalt[QUOTE][i]Original geschrieben von Stonehenge [/i]

Solche und andere Listen können allerdings von Kriminellen und Werbestrategen auch angelegt werden, ausgerechnet die Staatsmacht soll es dann nicht tun dürfen?

Stone [/B][/QUOTE]

wozu so eine liste?

ich stell mir gerade eine masse männlein vor die sich gegenseitig auf die schulterklopfen, weil sie soeben mit der bildzeitung in der einen und der fackel in der anderen hand marodierend um den block gezogen sind und ein paar straftätern mal gezeigt haben wo der frosch die locken hat.

denn wie wir alle wissen werden die ja nicht hart genug bestraft also sollte es doch nur gerecht sein wenn man mal ordentlich durchgreift, danach kann man dann hocherhobenen hauptes nach hause gehn um der frau eins auf die zwölf zu geben weil die dumme kuh das essen noch nicht fertig hat.


ob man eine strafe für gerecht hält oder nicht spielt keine rolle, wenn ein täter seine strafe verbüßt hat ist er frei und gehört nicht an den pranger gestellt. sollte er seine tat wiederholen ist das schade spielt aber keine rolle, er hat eine tat begangen er wurde dafür verurteilt und ist erstmal solange frei bis wieder was gegen ihn vorliegt.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Stonehenge [/i]
Solche und andere Listen können allerdings von Kriminellen und Werbestrategen auch angelegt werden, ausgerechnet die Staatsmacht soll es dann nicht tun dürfen?[/QUOTE]

Wenn an den Staat keine höhere Ansprüche gestellt werden, als an Kriminelle und Werbestrategen wundert mich so manche Äußerung hier nicht.
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
[B]Wenn an den Staat keine höhere Ansprüche gestellt werden, als an Kriminelle und Werbestrategen wundert mich so manche Äußerung hier nicht. [/B][/QUOTE]
Keine Sorge, an den Staat stelle ich schon höhere Ansprüche, nämlich daß er mich vor Kriminellen schützt (vor Werbestrategen das kann jeder selbst solang es nicht in Stalking ausartet). Eben da er mich und Andere vor diesen (Kriminellen, Tätern) schützen soll, darf man ihm nicht die Hände binden die technischen Mittel nicht nehmen zu dürfen die die Kriminellen von der anderen Seite längst für sich nutzen. Sei es das Anlegen von Tabellen, Abhöraktionen oder irgendwelche Such- und Auswertungsalgorithmen. Wer als Straftäter nicht damit leben kann für seine Schandtaten zur Rechenschaft gezogen oder auch öffentlich angeprangert zu werden der sollte solche Schweinereien gar nicht erst begehen. Würde letztendlich allen weiterhelfen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Gestalt [/i]
[B] danach kann man dann hocherhobenen hauptes nach hause gehn um der frau eins auf die zwölf zu geben weil die dumme kuh das essen noch nicht fertig hat.[/B][/QUOTE]
Das Verprügeln der Frau ist allerdings eine Straftat, für die derjenige zur Rechenschaft gezogen werden sollte. Im Übrigen plädiere ich dafür, daß Straftäter gleich vom Staat hart genug bestraft werden, dann sinkt auch unheimlich die Motivation solcherart Lynchjustiz zu verüben. Nur wenn man hört daß einer (vermögensberatender Mensch) seinen Nachbarn ersticht und dafür dank gewiefter Rechtsverdreher nur Bewährung bekommt kann man schon verstehen daß sich der Volkszorn regt demjenigen mal zu zeigen wo der Hammer hängt.

Nicht falsch verstehen bin ein gutmütiger Mensch, aber gegenüber zu dreisten Verbrechern muß dann auch der harte Arm des Gesetzes greifen. Ansonsten wird Recht nämlich sehr schnell als Unrecht empfunden.

Stone
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Stonehenge [/i]
Eben da er mich und Andere vor diesen (Kriminellen, Tätern) schützen soll, darf man ihm nicht die Hände binden die technischen Mittel nicht nehmen zu dürfen die die Kriminellen von der anderen Seite längst für sich nutzen.[/QUOTE]

Dumm nur, dass die geplante Täterdatei kein Werkzeug des Staates ist dich vor irgendwas zu schützen.
Blöd ist auch, dass zu den anderen die der Staat schützen soll, auch ehemalige Täter gehören.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Stonehenge [/i]
Im Übrigen plädiere ich dafür, daß Straftäter gleich vom Staat hart genug bestraft werden, dann sinkt auch unheimlich die Motivation solcherart Lynchjustiz zu verüben.[/QUOTE]

Das ist erstmal eine Behauptung. Ich jedenfalls kann in Staaten mit härteren Gesetzen keine friedfertigere Bevölkerung finden, das Gegenteil scheint fast der Fall: Je drakonischer der Staat agiert, desto gesellschaftlich akzeptiert scheint es auch zu sein, selbst seinem Sadismus zu fröhnen, vor allem wenn der Sadismus wie im Falle der Selbstjustiz noch versucht wird moralisch zu rechtfertigen.
Apex[URL=http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1097658]FR[/URL]

[URL=http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/kommentare_aus_der_zeitung/?em_cnt=1097564]Kommentar zu Oben[/URL]

Populismus kennt keine Grenzen, noch nicht mal vor den Grundwerten. Zum Glück zeigen hier wenigstens noch die Grünen, das BJM und die FDP einigermaßen Vernunft.
Zafira[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
[B]


Das ist erstmal eine Behauptung. Ich jedenfalls kann in Staaten mit härteren Gesetzen keine friedfertigere Bevölkerung finden, das Gegenteil scheint fast der Fall: Je drakonischer der Staat agiert, desto gesellschaftlich akzeptiert scheint es auch zu sein, selbst seinem Sadismus zu fröhnen, vor allem wenn der Sadismus wie im Falle der Selbstjustiz noch versucht wird moralisch zu rechtfertigen. [/B][/QUOTE]

Als Beispiel: In den Vereinigten Arabischen Emiraten wird heute noch bei Widerholungsdiebstahl dem Täter die rechte Hand abgehackt. Ratet mal, wieviel Leute da Ladendiebstahl begehen?
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B]Als Beispiel: In den Vereinigten Arabischen Emiraten wird heute noch bei Widerholungsdiebstahl dem Täter die rechte Hand abgehackt. Ratet mal, wieviel Leute da Ladendiebstahl begehen? [/B][/QUOTE]

Im Feudalismus wurden in vielen Ländern Taschendiebe gehängt. Rate mal bei welchen Ereignissen die meisten Taschendiebstäle stattfanden.;)
Apex[QUOTE]Ratet mal, wieviel Leute da Ladendiebstahl begehen?[/QUOTE]

Alle Linkshänder?

Da in Diktaturen Statistiken selten vertrauenswürdig sind, maße ich mir hier kein Urteil an, aber da die Armut in den Emiraten gerade unter den eingewanderten Arbeitskräften relativ groß ist, könnte ich mir vorstellen, dass es ein paar mehr sind als man glaubt.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Zafira [/i]
[B]Als Beispiel: In den Vereinigten Arabischen Emiraten wird heute noch bei Widerholungsdiebstahl dem Täter die rechte Hand abgehackt. Ratet mal, wieviel Leute da Ladendiebstahl begehen? [/B][/QUOTE]

Du meinst die VAE die noch bei Ehebrüchen steinigen und Homosexualität strafrechtlich verfolgt wird? Ja, in der Tat sehr friedfertig.
Lustig irgendwie, dass das Auswärtige Amt trotzdem bei den VAE vor Taschendiebstählen warnt.
Trotzdem sind die VAE relativ sicher. Was natürlich ausschließlich an der dort angewandten Sharia liegt, nicht etwa an der wirtschaftlichen Situation, und innenpolitischen Stabilität.

Übrigens: Südafrika hat ziemlich harte Strafen was Kinderprostitution anbelangt (Kind sind dort alle unter 18) und rate mal wo alle 30 Sekunden ein Mädchen/Frau vergewaltigt wird.

Übrigens: Mit über tausend Hinrichtungen pro Jahr ist China spitzenreiter: Und rate mal wie dort die Kriminalitätsrate aussieht? (USA, Nordkorea, Iran, etc, auch zu schweigen)

Und die weltweit höchste Mordrate hat Kolumbien, und rate mal wo man sogar fürs Einschlafen während der Wache erschossen werden darf?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
da die Armut in den Emiraten gerade unter den eingewanderten Arbeitskräften relativ groß ist, könnte ich mir vorstellen, dass es ein paar mehr sind als man glaubt.[/QUOTE]

Eingewanderte Arbeiter sowie Ausländer im Allgemeinen haben nichtmal die gleichen Rechte, sondern sind Menschen zweiter Klasse. Ich persönlich könnte mir vorstellen das Verbrechen an ihnen überhaupt nicht in die Statistik einfließt.
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
[B]Dumm nur, dass die geplante Täterdatei kein Werkzeug des Staates ist dich vor irgendwas zu schützen.[/B][/QUOTE]
Wohl eher eins um den Staat zu entlasten, der Staat hat nicht die Kapazitäten jeden entlassenen Straftäter auf Schritt und Tritt zu kontrollieren, die bedrohte Zivilbevölkerung hat dagegen schon zumindest theoretisch die Möglichkeit (Bildung von Patroillen organisiert von kinderreichen Familien z.B.) insofern es von ihr als wichtig angesehen wird.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
[B]Blöd ist auch, dass zu den anderen die der Staat schützen soll, auch ehemalige Täter gehören.
[/B][/QUOTE]
Für den Schutz "richtig schlimmer" ehemaliger Täter bin ich ja auch, wenn auch in etwas anderem Sinne. Am wirkungsvollsten ist dieser nämlich hinter schwedischen Gardinen (Einzelzelle und/oder strenge Kontrollen zur Vermeidung von Übergriffen Mitgefangener vorausgesetzt).

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
[B]Das ist erstmal eine Behauptung. Ich jedenfalls kann in Staaten mit härteren Gesetzen keine friedfertigere Bevölkerung finden, das Gegenteil scheint fast der Fall: Je drakonischer der Staat agiert, desto gesellschaftlich akzeptiert scheint es auch zu sein, selbst seinem Sadismus zu fröhnen, vor allem wenn der Sadismus wie im Falle der Selbstjustiz noch versucht wird moralisch zu rechtfertigen. [/B][/QUOTE]
Ich kenne als Vergleich nur ein (ehemaliges) Land richtig gut, nämlich die DDR. Nach Meinung sicherlich der meisten hier gab es dort eine durchschnittlich strengere Gesetzeslage, über die Anzahl der Gewaltverbrechen gibt es auch Statistiken. Auch die gefühlte Sicherheit war eine andere, wenn ich mich daran erinnere als 8-12jähriger Steppke war ich nachmittags und in den Ferien eigentlich fast ständig alleine oder mit Freunden im Wald stromern, da gings auch mal mehr als 1 km vom Dorf weg und es hatte kaum jemand Angst gehabt vor Gewaltverbrechen. Obwohl es diese natürlich gab, aber das Ausmaß war eben bescheidener (von Erschießungen bei innerdeutschen Grenzübertritten mal abgesehen...). Man hat den Vorteil hier sogar 2 verschiedene Systeme auf dem gleichen Boden mit zum größeren Teil auch den gleichen Einwohnern vergleichen zu können.

Schattengrüße,
Stonehenge
David v. Weber[URL=http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,476035,00.html]Spiegel online[/URL] über die Auswirkungen der Gesetze gegen ehemalige Sexualsteraftäter in Miami...
ApexTja, da kann man mahl sehen, welche Auswüchse eine populistische Strafrechtspolitik haben kann...
Demon17Ich frage mich, was den Leuten noch anderes bleibt als eine kriminelle Karriere.

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