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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Das ach so wilde Studentenleben
PorcelainAls ich mein Abitur gemacht habe, dachte ich: Geil, bald bist du Student. Dann kannst du sogar unter der Woche feiern gehen und triffst lauter coole Leute, und nicht so viele eingeschränkte Vorstädter.

Haha, weit gefehlt. Ich habe heute eine kleine Feier machen wollen, weil ich letztens Geburtstag hatte (vor einem Monat ungefähr, aber da konnte keiner weil immer ab und zu Prüfungen waren und man dann auf keinen Fall auch nur einen Abend aufs Lernen verzichten kann). Alkohol? Nein danke, muss fahren. Und zwar um 11, sonst ruft mein Freund an und fragt wo ich bleibe. Um 12 waren die letzten weg. AAAAAAAAAARRRRRRRRRRRRRGHHHHHH wo bin ich hier bloss gelandet

Ok, ich studiere ein sehr hartes Fach mit einem ZVS-NC in einer Pendler-Uni. Außerdem sind wir wenig Leute. Die wenigen "Ausgeher" sind über den Pendler-Bonus reingekommen, haben ihre Leute dazu zu Hause ein paar Stunden von Düsseldorf entfernt und interessieren sich nicht für neue Bekanntschaften. Die anderen sind nur wegen ihrem 1,0er-Abi reingekommen und haben kein Interesse am Weggehen. Ich bin wohl der einzige Exot, weil ich gerne ausgehe, unartig bin und trotzdem ein gutes Abi hingekriegt hab.


Es kann doch echt nicht angehen, dass ich als Student nur alle 1-2 Monate einen lahmen Abend mitmache. Ich drehe hier noch durch! Ich will tanzen, ich will trinken, ich will Spass haben ohne auf die Uhr zu gucken! Ich will mich auch mal über andere Sachen unterhalten als über die Uni und Lästereien! Ich will das volle Leben! Ich will lange durchphilosophierte Nächte! Ich will Freizeit und Hobbys! Ich will Kreativität! Das Studium kann doch nicht alles sein.

Was mache ich bloss falsch? Muss ich mich damit abfinden, dass ich von Strebern und Langweilern umgeben bin, und selbst zu einem werden? Menschen, die nur für ihr Studium und Karriere leben? Die nur an ihren Lebenslauf und späteren Arbeitsplatz denken? So habe ich mir das Studentenleben nicht vorgestellt o_O
TrauerwesenZuerst einmal: Der NC sagt nichts über die "Härte" eines Faches aus, sondern über die Nachfrage.
Mein Fach hat mittlerweile auch einen NC, dadurch ist es aber nicht schwieriger geworden.


Tja, was kannst du machen? Dich damit abfinden, dass die Klischees vom faulen Studenten nur Klischees sind. Wo die herkommen, ist mir nach wie vor schleierhaft (vor allem, wenn man nebenbei noch seine Brötchen verdient und nichts von den Eltern in den Hintern geschoben bekommt).
Oder aber man teilt sich seinen Stundenplan so ein, wie man es eben schafft.
Ich zweifele zwar, ob man studieren gehen sollte, weil man Party machen will (klingt auf mich nun ein wenig so), aber im Endeffekt ist alles machbar, wenn man sich organisieren kann. Ich habe seit jahren keine Kurse mehr freitags und halte mir das Wochenende auch von der Arbeit frei, damit ich mal putzen kann und auch feiern gehen kann.
Lernen wurde schon direkt auf den Sonntag verlagert, weil das unter der Woche dann doch zuviel wurde (es sei denn, Klausuren stehen an).

Ebenso gibt es Leute, die sind für ein Studium geboren und andere wiederum nicht. Und selbst wenn man mehr den Abschluss im Kopf hat und keine Unipartys, hat man eigentlich noch genug Zeit, auch mal was zu machen. Das schaffte ich sogar in meiner Examenszeit (und da habe ich täglich mehrere Stunden gelernt und zusätzlich noch gearbeitet). Trotzdem bin ich eher nicht der Unimensch, denn mir fehlen die Arschtritte.
rosenkindDu hast als Wohnort Düsseldorf angegeben. Düsseldorf hat über 500.000 Einwohner... warum beschränkst du dich denn auf deine Studienkollegen? und wie sich das so anhört... warum auf die, die dasselbe studieren wie du? Du hast so viele Möglichkeiten, Leute kennenzulernen. Schauin die FKs, ob es da was zu DD gibt, schreibe in Bekanntschaften eine Kontaktanzeige, gründe einen Stammtisch, geh irgendwo alleine hin, sprich Leute an und lern sie kennen. Die Welt besteht nicht nur aus Studenten...
Lady Morgue@rosi studenten sollns ja nur sein, weil er o. sie ja auch unter der woche feiern will, aber im grunde hast du recht - man muss sich ja net auf den eigenen fachbereich einschränken...

[QUOTE]Was mache ich bloss falsch? Muss ich mich damit abfinden, dass ich von Strebern und Langweilern umgeben bin, und selbst zu einem werden? Menschen, die nur für ihr Studium und Karriere leben? Die nur an ihren Lebenslauf und späteren Arbeitsplatz denken? So habe ich mir das Studentenleben nicht vorgestellt o_O[/QUOTE]

damit abfinden könntest du dich rein theoretisch, oder eben die alternative: selber was auf die beine stellen und sich net gleich von rückschlägen abschrecken lassen, falls dir die dortigen angebote nicht gefallen. ich hab ja nun mein studium hinter mir und soll ich dir was verraten? ich war genau ein einziges mal auf ner studentenparty. genau genommen ner erstsemesterparty. dachte mir, dass man da als ersti zumindest mal aufschlagen sollte. nunja, war öde bzw. nicht mein fall. ich hab während meines studiums trotzdem viele partybekanntschaften gemacht, aber davon war niemand in meinem fachbereich.
auch wenn du das vielleicht jetzt nicht hören willst, aber ans studium bzw. an nen späteren arbeitsplatz zu denken, is trotzdem nicht das verkehrteste! nicht falsch verstehen, ich kann das gut nachvollziehen, dass so ein bissi "juhu" und party in nem studenenleben durchaus platz finden sollten, nur darf mans auch net übertreiben, denn die rechnung kommt irgendwann. eigene erfahrung: diejenigen, die das von anfang an so gehandhabt haben mit "och, ich hab zwar grad seminar, aber keinen bock", waren spätestens nach dem 2. semester weg und waren nicht mehr gesehen. ich geh jetzt mal davon aus, dass du im 1. semester bist. bei mir wars auch eher klassisch anders herum der fall: erst strebsam, fleißig notierend in den vorlesungen gesessen und später...naja, den dingen ihren lauf lassend :rolleyes: aber wie trauerwesen schon schrieb, is das studentenleben nicht nur zuckerschlecken. als studi genießt man natürlich die freiheit, seine termine, wie eben seminare oder prüfungen, mal eben "verschieben" zu können. aber nur, weils keinen juckt, heißt das nicht, dass man es sich leisten kann! es zögert sich in der regel alles nur hinaus und irgendwann muss man sich dann ggf. mit studiengebühren oder anderen unannehmlichkeiten herumärgern. letztendlich und langfristig gesehen tut mans halt für sich selbst, wenn man das eigene studentendasein nicht nur als reine party betrachtet. auch wenn das nun vielleicht alles sehr oberlehrerhaft klingen mag, nimms als tipp von jemandem, ders schon hinter sich hat ;)

btw bei einem gespräch mit neuen bekanntschaften ist man ja in der regel erstmal dabei, ne gemeinsame basis zu finden... da is das thema uni/fh bei studis doch recht naheliegend. ansonsten auch hier: selber initiative ergreifen!
SinRazielWas du bloß falsch machst?

Bei allem Respekt, Porcelain, aber derartig unreife Aussagen sind nicht wirklich dein Ernst, oder?
Für dich ist das Studentenleben von Anfang an als eine einzige große Party gedacht, und es tut mir furchtbar leid, dich von dieser Illusion herunterholen zu müssen. Die meisten Studis, die ich kenne, müssen sehr viel für ihr Studium tun, mal gar nicht zu reden von so lustigen Sachen wie Praktika und Prüfungen.

Ich will tanzen, ich will trinken, ich will Spaß haben..
willkommen in der realen Welt. Es spricht überhaupt nichts dagegen, mal tanzen oder was trinken zu gehen, aber du solltest dich schleunigst damit abfinden, was für dein Leben tun zu müssen und für deine Zukunft zu arbeiten. Menschen, die, wie du es so verächtlich sagst, nur für ihr Studium und Karriere leben und an ihren Lebenslauf und späteren Arbeitsplatz denken, sind auf jeden Fall schon ein ganzes Entwicklungsstück weiter als du. Party machen und Feiern kann man auch am Wochenende von Zeit zu Zeit, und wenn DAS der einzige Grund für dein Studium war, dann tust du mir leid. Du wirst sehr tief fallen, wenn du deine Zukunft nicht zumindest in Grundzügen planst.

Raziel
darkmavIch glaube, Porcelain hat durchaus Interesse an einem "ernsthaften" Studium ansonsten hätte er/sie nicht ein ZVS-Fach ausgesucht mit dem Risiko an einer Wald- und Wiesenuni zu landen.

Mir ging es ähnlich. Als ich damals vor 12 Jahren ins Studentenwohnheim kam, schwebten mir auch kiffende, langhaarige Philosophiestudenten vor; es war aber so, daß mich dann brave Ingenieursanwärter erwartet haben. Lag wahrscheinlich an der Uni; in der Technischen Hochschule Karlsruhe fehlten eindeutig Geisteswissenschaftlerinnen.

Es gibt dann Leute, die kommen mit der Situation klar und stürzen sich aufs Studium der Marke "Augen zu und durch". Andere, so wie ich, litten unter diesen Zuständen; ich vermute, meine Leistungen wären paradoxerweise besser gewesen, wenn es mal ab und zu ausschweifende Parties gegeben hätte - weil ich dann zufriedener gewesen wäre.
ApexIch denke es kommt vor allem drauf an, wie man selbst so drauf ist und wie man seine Lage persönlich und finanziell einschätzen kann und was man von einem Studium erwartet. Ich kenne da mehrere "Typen", es gibt die, die sagen das Studium ist nur eine Station die sie so schnell wie möglich (ob aus Ehrgeiz oder finanziellen Gründen) hinter sich lassen wollen, diese wirst du nicht auf Partys finden. Dann gibt es die, die das Studium....ich nenns mal ausnutzen wollen, die jeden Donnerstag hier in Mainz auf eine der Fachschaftspartys gehen, sich in Hochschulgruppen und Fachschaften engagieren und wenn sie ein Stipendium haben nebenher noch bei ihrer Stiftung. In jedem Fall bedeutet ein solcher Lebensstil schlicht und einfach ein längeres Studium und man sollte sehen ob man das so möchte/sich leisten kann oder nicht. Nur zum Verständnis, es ist nicht schlechter, im Gegenteil...man sollte nicht unterschätzen was sich hier während dem Studium schon durch Partys/Engament an Seilschaften und Kontakten ergeben kann.
Mac[QUOTE][i]Original geschrieben von SinRaziel [/i]
[B]Bei allem Respekt, Porcelain, aber derartig unreife Aussagen sind nicht wirklich dein Ernst, oder?
Für dich ist das Studentenleben von Anfang an als eine einzige große Party gedacht, und es tut mir furchtbar leid, dich von dieser Illusion herunterholen zu müssen.
[/B][/QUOTE]


Vielleicht, nur ganz vielleicht kannst du dich einfach nicht in die Situation hineinversetzen?
Ich lese bei Porcelain nicht heraus das Studium nur als Partymaschine zu betrachten, im Gegenteil ich kenne ihre Frustration nur zu gut.

Warum müssen es immer gleich abgehobene Belehrsätze sein die jungen Menschen an den Kopf geknallt werden? Das hilft niemandem weiter.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Porcelain [/i]
[B] Ok, ich studiere ein sehr hartes Fach mit einem ZVS-NC[/B][/QUOTE]

Von dem was du schreibst tippe ich auf Psychologie oder Humanmedizin. Wahrscheinlich eher ersteres ;).

Ich für meinen Teil studiere das zweite und bin umgeben von Lerneifer und Studiumsehrgeiz. Allerdings bin ich etwas älter als die meisten meiner Kommilitonen und finde es immer wieder bedauerlich, dass so viele ihre Anfangszwanziger mit dem Lebensinhalt "Uni" ausfüllen. Wo bleibt da die persönliche Weiterentwicklung? Nur mit Lernen alleine wird man nicht "klug".

Ich möchte nicht missverstanden werden, ich propagiere nicht das ganze auf die leichte Schulter zu nehmen. Fleiss und Ausdauer gehören zu jedem Studium.

Ich glaube aber was die Threaderstellerin so furchtbar findet ist das viele ihr ganzes Leben daran, und nur daran ausrichten und das kanns ja dann auch nicht sein. Ich habe dieses Semester genau zwei Partys besucht, und zwar die vorige Woche nachdem alle Klausuren vorbei warn.
Da wird man irgendwann verrückt nach wochenlangem Durchlernen.


Ich bin aus dem ganzen ausgebrochen in dem ich in die Fachschaft bin, und bei mir bewahrheitet sich gleich was Apex gesagt hat. Zuviel Engagement und schwupp durch ne wichtige Klausur gerauscht und ein halbes Jahr länger studieren ist angesagt.
Ich bereue nicht mich da einzubringen, aber du musst halt Prioritäten setzen was du willst.

Deine Kommilitonen wirst du nicht ändern, das hab ich jedenfalls aufgegeben ;).
PorcelainIch arbeite sehr wohl fürs Studium. Ich habe mich bewusst für Düsseldorf entscheiden weil die Uni ein sehr hartes naturwissenschaftliches Grundstudium bietet. Wenn es euch interessiert, ich habe in allen Prüfungen noch keine Note bekommen, die schlechter als Gut war und meine vorläufige Vordiplomsnote ist 1,0. Das würde wohl nicht funktionieren, wenn ich mir keine Mühe geben würde. Und nebenbei verdiene ich noch ein bisschen Geld mit Nachhilfe und Fotoarbeiten.

Ich prolle eigentlich nie so rum, ehrlich gesagt kann ich das gar nicht ausstehen und halte meine Leistungen eher geheim. Aber es muss wohl mal sein, wenn ich sonst als fauler Gammler beleidigt werde.


Es geht mir nur darum, dass das Studium mich nicht komplett erfüllen kann. Ich kann die Leute eben nicht verstehen, die nichtmal am Wochenende was anderes machen können. Danke Mac, dein Beitrag spricht mir aus der Seele.
Mac[QUOTE][i]Original geschrieben von Porcelain [/i]
[B]Soviel zu den ganzen Rumkotzern, die mich als unreif und eingebildet und was weiß ich bezeichnen wollen. Das passt vielleicht zu eurem beschränkten Weltbild, so ist es aber nicht. Ich muss euch leider enttäuschen, euer Runterputzen funktioniert hier nicht![/B][/QUOTE]


Ich ziehe alles zurück und behaupte das Gegenteil.

*kopfschüttel*
OdessaNaja Porcelain, so wie Du das geschildert hast klingt es aber auch ganz schön heftig: "ich studiere nur um Party zu machen". Du bezeichnest Deine Kommilitonen als Langweiler und Streber, nur weil diese ihr Studium ernst nehmen, das ist doch auch ein "beschränktes" weil anmaßendes Weltbild, von den verbalen Angriffen auf Leute, die nicht Deiner Meinung sind, ganz abgesehen ;-)

Und hast Du Dir überlegt wie sich jemand fühlen muß beim Lesen Deines Beitrags, der mit 16 seine Ausbildung anfing, dabei täglich 8 Stunden arbeiten ging plus Berufsschulprüfungsstreß etc. und der im ganzen Jahr keine 6 Monate "Semesterferien", sondern grad mal 24 Tage Urlaub hat für seine "Freizeitvergnügen" als dabei noch nicht mal 20jähriger junger Mensch?

Ich finds gut daß Du so smart zu sein scheinst und das Studium ernst nimmst. Aber hab doch bitte Verständnis dafür, daß es Studenten gibt, die härter büffeln müssen damit sie mit ihrem Studium vorankommen und die deswegen nicht so ein Party-Leben führen wollen/können :-).
Apex[QUOTE]Und hast Du Dir überlegt wie sich jemand fühlen muß beim Lesen Deines Beitrags, der mit 16 seine Ausbildung anfing, dabei täglich 8 Stunden arbeiten ging plus Berufsschulprüfungsstreß etc. und der im ganzen Jahr keine 6 Monate "Semesterferien", sondern grad mal 24 Tage Urlaub hat für seine "Freizeitvergnügen" als dabei noch nicht mal 20jähriger junger Mensch? [/QUOTE]

Also, ganz ehrlich...ich fand die Ausbildung im Vergleich zum Studium ziemlich locker. Gut liegt vielleicht auch am Beruf den man ausübt, aber so pauschal würde ich das nicht sagen wollen.

Und ich kann Porcelain sehr gut verstehen, mir geht auch jedesmal die Hutschnur hoch, wenn ich sehe wie sich die Leute wirklich mit ihrem Studium im wahrsten sinne des Wortes rumquälen. Ich kenne genug, die jetzt seit 2 Monaten durchgehend unter Medikamenten-Einfluss stehen nur um einigermaßen mit dem Lernstress zurecht zu kommen und bei den meisten dreht es sich nicht darum möglichst gute Ergebnisse zu bekommen sondern möglichst viele Veranstaltungen und Scheine zu machen, um ja die Regelstudienzeit einzuhalten (was die meisten eh nicht mehr schaffen).

Ich persönlich werde das auch nicht mehr mitmachen und mich, wenn ich wieder studieren gehe als Teilzeit-Student einschreiben, ich möchte mir nämlich den Spaß am Studium und am Leben bewahren.
NigthmareWenn sich eine "Studiennahe" Ausbildung mit der damit verbundenen Arbeit paart hat das schon was eher wenig angenehmes.

[QUOTE]sondern möglichst viele Veranstaltungen und Scheine zu machen, um ja die Regelstudienzeit einzuhalten[/QUOTE]
Was in einigen Fällen aufgrund der sonst ausfallenden staatlichen Unterstützung auch eine Notwendigkeit ist.

MfG
Nigthmare
Odessa--
Also, ganz ehrlich...ich fand die Ausbildung im Vergleich zum Studium ziemlich locker. Gut liegt vielleicht auch am Beruf den man ausübt, aber so pauschal würde ich das nicht sagen wollen.
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Api, mag jasein - aber ich kenne Ausbildung auch anders. Vor allem kenne ich es, daß man dort eben erst zarte 15 oder 16 ist wenn man anfängt und da schon von morgens bis abends arbeiten geht. Es ging mir darum, daß man dann auch abends oder am WE geschafft ist und keine Zeit hat für Parties nach so einer Arbeitswoche, da ist man gut beschäftigt wenn man am "freien" WE dann seine Berufsschul-Sachen lernen muß.

Wie viele medikamentenabhängige Auszubildende oder auch "Noch-Schüler" es gibt mittlerweile, die völlig überlastet sind mit dem Lernstoff, möchte ich gar nicht wissen, es sind sicherlich zu viele...

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Und ich kann Porcelain sehr gut verstehen, mir geht auch jedesmal die Hutschnur hoch, wenn ich sehe wie sich die Leute wirklich mit ihrem Studium im wahrsten sinne des Wortes rumquälen. Ich kenne genug, die jetzt seit 2 Monaten durchgehend unter Medikamenten-Einfluss stehen nur um einigermaßen mit dem Lernstress zurecht zu kommen und bei den meisten dreht es sich nicht darum möglichst gute Ergebnisse zu bekommen sondern möglichst viele Veranstaltungen und Scheine zu machen, um ja die Regelstudienzeit einzuhalten (was die meisten eh nicht mehr schaffen).
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Und worin siehst Du einen Widerspruch zu dem was ich schrieb? Ich wies ja daraufhin DASS es Studenten gibt, die eben ständig lernen müssen damit sie ihr Studium schaffen können. ;)
Desenganoes kommt halt echt immer aufs fach an, in welchem wohnheim man wohnt und wo man sich sonst noch so rumtreibt. ich hab in meinem freundeskreis keinen einzigen,,der mein fach studiert. die machen alle irgendwas anderes udn ihc hab die in ein einem kleinen süßen club hier in der stadt kennen gelernt.
udn ja, wir betrinken uns, tanzen, feiern und hocken die ganze nacht mit wein oder tee auf der couch und quatschen über gott udn die welt.
und ja, das freut mich so am studentendasein, dass ich dsa einfach machen kann.

aber der ernst holt einen auch ganz schnell ein. wenn die eine jahrespraktikum hat und nur noch am wochenende mal zeit hat, die nächsten in den prüfungen hocken und ich doch bitte auch mal scheinfrei werden müsste, da das ende auch langsam näher rückt.

aber mit den richtigen leuten kann man auch den perfekten mittelweg finden. schau dich einfach weiter um. es gibt sie überall die leute mit denen du das machen kannst, was du möchtest. :)
oft findet man sie dort wo man nicht wirklcih mit gerechnet hat.
udn ich muss auch gnaz erhlich sagen: zuviel party wäre auch nichts für mich. ein freund von mir wohnt in dem studentenwohnheim mit den wohl meisten partys in der stadt. da sind auch einfach irre viele leute und alles aufm flur wie in der jugendherberge udn man KOMMT einfach nicht zur ruhe!
ich würde dort einfach nicht lernen können.

also nen gesunder mittelweg ist glaub das beste. *g*
Nigthmare[QUOTE][i]Original von Odessa[/i][b]

Wie viele medikamentenabhängige Auszubildende oder auch "Noch-Schüler" es gibt mittlerweile, die völlig überlastet sind mit dem Lernstoff, möchte ich gar nicht wissen, es sind sicherlich zu viele...[/b][/QUOTE]
Die Anzahl unter Kopfschmerzen und Stress leidenden Schülern nimmt bekanntlich ja auch stets weiter zu.
Uns sagte man damals immer: "Jungs (wir bestanden vorwiegend aus welchen), kauft euch Zusatzstoffe für den Körper. Diese Tabletten von nebenan sind wirklich gut um evtl. Mängel auszgleichen und wenn das noch nicht hilft, macht die Augen zu und denkt an die Farbe blau... das beruhigt."

Das waren Tips für das Lernen, wohlgemerkt.

MfG
Nigthmare
OdessaDesengano: sprichst mir aus der Seele ;-).

Und Porcelain - wie wäre es wenn Du z. B. selbst eine Art "Treffpunkt" regelmäßig anbietest, am Schwarzen Brett Eurer Uni? Vielleicht alle zwei Wochen mal ein Abend, am Freitag vielleicht, wo sich Interessierte in einer netten Kneipe treffen könnten? Bei sowas finden sich doch sicher ein paar interessante Menschen, die Deine Hobbies teilen oder mit denen Du vielleicht zumindest alle paar Tage mal was gemeinsam abseits der Uni machen kannst :)

Ich wünsch Dir auf jeden Fall Glück dabei, daß Du weiterhin so gute Noten hast und das Studium lässig zu schaffen scheinst :-)

nigthmare: 1982, ein Jahr vor unserer Abschlußprüfung bei der Ausbildung, hatten wir von 24 Teilnehmern dieser Ausbildung bereits auch 3, die völlig überlastet waren, aber die haben die Ausbildung dann auch abgebrochen, bevor sie anfingen, sich mit Psychopharmaka über Wasser zu halten. Fand ich wesentlich gesünder und ich hätte meiner Tochter - die zu studieren begann, dann aber nach einem Semester abbrach - auch niemals geraten/erlaubt, daß sie sich körperlich zu schanden richtet nur wegen irgendeines Zeugnisses.

Nichts ist so wichtig wie das eigene Wohlbefinden und das Wissen, sich nicht überfordern zu müssen.
Lady Morgue@porcelain ich wollte mit meinem ersten beitrag ganz bestimmt nicht rummotzen. falls das so bei dir angekommen sein sollte, dann tut mir das leid. aber wie odessa schon schrieb, kommt das in deinem eröffnungspost schon sehr krass rüber. wenn du es dir von den noten, zeitlich und finanziell alles leisten kannst, is doch kein ding! bist doch alt genug um das selbst entscheiden zu können und darum genieße es.
es gibt aber nunmal leute, die während dieser zeit andere ambitionen haben. die können dich dann genauso wenig verstehen, wie du sie wahrscheinlich. nicht zu ändern. was ist nun richtig und was falsch? das muss jeder für jeder für sich selbst entscheiden.

ich halte da persönlich auch net viel davon, den scheinen um jeden preis hinterher zu rennen, um auf teufel komm raus das ganze in regelzeit abzuschließen (was nach meiner meinung nach auch bei den meisten studiengängen völlig unmöglich is). manche ham ja schon vor dem studium ne artverwandte ausbildung oder ähnliches abgeschlossen und entsprechend ein paar vorkenntnisse sammeln können. aber wenn man so frisch von der schule kommt, dann bietet so ein studium viele möglichkeiten, sich div. fachwissen bzw. auch praktische einheiten anzueignen, was man auf jeden fall nutzen sollte. ich hab damals nur kurse belegt, weil sie mich interessiert haben und nicht, weil mir in dem bereich noch'n schein fehlte. sonst hätte ich für mich keinen nutzen daraus ziehen können. und die besten seminare waren für mich immer die, bei denen man nach seminarende, auf dem heimweg oder eben auch auf partys mit anderen noch stundenlang hätte rumphilosophieren können, themen und gesprächsstoffe, die eben nicht zum einen ohr rein und zum anderen raus gehen. es gibt da so zwei beispiele aus meinem studium, die mir das klar gemacht haben. negativbeispiel: eine vorlesung über psychopathologie. aus diesem seminar hab ich so gut wie nix mitgenommen. es war absolut dröge und ich hab nur die hälfte verstanden, da ich nie latain gelernt hab (ein glück hab ich da auch keinen schein gemacht :rolleyes: ). positves beispiel: ein einwöchiges blockseminar mit div. aktivitäten und gemeinsamen zelten, was dann im laufe des abends auch immer mehr privaten charakter annahm. und von dem stoff, was ich damals erleben konnte, zehre ich noch heute. das war mal wirklich super.
Schwarzer PrinzMh, war neulich auf so ´ner Studi Fete. Ganz lustig mit darten und so :) Aber um 24h war Schluss :o Denke mal die Studis heutzutage sind einfach nicht "fetenfest" genug. Waren dann noch bis 3 in einer Kneipe und haben bis morgens um 6 bei Bekannter weitergefeiert. SO muss das sein :)
Schwarzer Prinz[QUOTE][i]Original geschrieben von Porcelain [/i]
[B] Wenn es euch interessiert, ich habe in allen Prüfungen noch keine Note bekommen, die schlechter als Gut war und meine vorläufige Vordiplomsnote ist 1,0. Das würde wohl nicht funktionieren, wenn ich mir keine Mühe geben würde. [/B][/QUOTE]

Naja, heutzutage kriegt man die guten Noten doch eh geschenkt :rolleyes:














Scherz :D
Mondsilbertaufe[QUOTE]So habe ich mir das Studentenleben nicht vorgestellt o_O[/QUOTE]
Zu Recht. Wer hart arbeitet, soll auch hart feiern können.
Als ich mit meinem Studium anfing, habe ich mich anfangs von den ganzen Oberstrebchen beeinflussen lassen. Hab das erste Jahr gelernt wie ne Irre, war manchmal auf "Sit-In-Parties", meistens saß ich in meinem Zimmer vor den totlangweiligen Büchern...

Hinterher war ich genauso frustriert wie du jetzt und eine der AußenseiterInnen im Semester. Darüber habe ich die anderen Außenseiter kennen gelernt und siehe da: die haben alles geboten, was das Studentenklischee hergibt.
Zeitgleich bin ich in eine 5er-WG gezogen. Meine Mitbewohner haben weder in meinem Semester noch in meinem Fachbereich studiert und von da an hat das Studium richtig Spaß gemacht.
Da gabs nächtelange Spontanparties, regelmäßiges gemeinsames Kochen, Schwenzen der Vorlesungen weil man mittags in der Mensa bei einem Bier hängen geblieben ist, Nachmittage auf der Liegewise vor derselbigen, Burschenschaftsparties mit Weinkellerplünderungen, Grillen am Flussufer mit Lagerfeuer, Gitarre und Diabolo und nicht zu vergessen die langen Frauengespräche und Flirtereien mit Freunden von Freunden...
Das gehört alles dazu wie das nächtelange Pauken in der UB. Was willst du denn sonst deinen Kindern mal erzählen? ;)

Merke: es läuft viel über Freundschaften.
Mein Tip: Zieh in eine WG mit BWLern, Sportlern oder Germanisten. :D
Juristen sollen angeblich auch gern feiern gehen. Das kann ich nur bestätigen.
RagnarokAlso ich kriege kein Geld von meinen Eltern in den Hintern geblasen und bekomme daher Bafög und gehe nebenbei noch arbeiten.Bei mir ist es so,dass man jede Klausur sofort bestehen muss,damit man die Scheine rechtzeitig vorweisen kann,was dazu führt,dass einem das Bafög weiter bewilligt wird.kann man einen Schein nicht rechtzeitig vorweisen,so wird das Bafög gestrichen.Daher habe ich überhaupt keine Zeit,um zu feiern,denn man kann sich den Druck vorstellen,den man hat,da man alle Prüfungen beim ersten Mal bestehen muss.Viel feiern können daher nur diejenigen,die eh von Mama und Papa alles in den Hintern geblasen bekommen und da ist es egal,ob man die Prüfungen besteht oder nicht.
Schwarzer Prinz[QUOTE][i]Original geschrieben von Ragnarok [/i]
[B].Viel feiern können daher nur diejenigen,die eh von Mama und Papa alles in den Hintern geblasen bekommen und da ist es egal,ob man die Prüfungen besteht oder nicht. [/B][/QUOTE]

Mh, auch wieder wahr. Tja, alles net so leicht :(
XenomorphDu musst natürlich selber wissen, was dir dabei am wichtigsten ist...ich habe mich während meiner ganzen Studienzeit von sämtlichen Partys konsequent ferngehalten...weil ich Partys und die ganze dämliche "Spassgesellschaft" grundsätzlich hasse, und weil sich meist gerade dort die "Karrierehengste und Langweiler" in Scharen herumtreiben...auch sonst hatte ich so gut wie keine Kontakte an der Uni, habe während der ganzen Zeit dort mit so gut wie niemandem ein privates Wort geredet, da ich überwiegend schlechte Erfahrungen im Umgang mit Menschen und ihren persönlichen Ansichten habe, und eine dementsprechende Phobie hege...stattdessen habe ich mich nur mit der Thematik, mit Referaten, Hausarbeiten und Klausuren befasst...und eigentlich hätte ich - so dachte ich mir - dadurch den Geist für das wirklich Wesentliche, das Studium selbst, die Veranstaltungen, Seminare und Prüfungen, freibekommen müssen, und anfangs klappte es auch ganz gut, aber genuzt hat es mir dennoch nichts, weil ich irgendwann eingesehen habe, dass es mir persönlich überhaupt nichts gebracht hat...ich denke daher, das "Erfolgsrezept" gibt es dabei einfach nicht...manche bringen es einfach fertig, auf jeder dieser geschwätzigen, infantilen Partys zu feiern und nebenbei trotzdem noch alles relativ mühelos zu schaffen...und andere können sich noch so viel Mühe damit machen, ohne je etwas zu erreichen...
WhiteRabbitJa, echt spannend: Studiengebühr, Elternerwartungen, Nebenjob,Bafög, wildes Leben nach einem 12Stundentag Uni und Job.Waschen/Putzen usw.

Ach, Student müsste man sein....jaja
Mondsilbertaufe[QUOTE]Viel feiern können daher nur diejenigen,die eh von Mama und Papa alles in den Hintern geblasen bekommen und da ist es egal,ob man die Prüfungen besteht oder nicht.[/QUOTE]
Das ist doch unwahr, was du schreibst.
Habe selbst jahrelang Bafög bezogen und in einem 11qm-Zimmer im Wohnheim gehaust. 3 mal die Woche gabs Nudelsuppe, damit man sich das genießbare Bier leisten konnte. Warum soll das ausgelassene Beisammensein mit Freunden, lauter Musik und alkoholischer Getränke nur "reichen" Studenten vorbehalten sein? Verstehe ich nicht.
Wegen den Burschenschaftsparties? Auf die haben wir uns doch nur aus Neugierde einladen lassen. Ich habe noch nie derart feudale Studentenunterkünfte gesehen. Interessante Erfahrung.

Wenn du in deinem Studium nur malochst und büffelst, arbeitest du kontraproduktiv. Die Zeit, Kraft und Motivation geht einfach verloren. Xenomorph beschreibt das ganz anschaulich.
Ich habe zwar nur selten sehr gute Klausurergebnisse erzielt, aber am Ende ist die Note sowieso egal. Was zählt ist das Examen oder der Titel.

Ein bisschen schade, dass viele den ganzen Gaudi verpassen, weil sie denken es müsste so ein.
Wenn man um 20 Uhr mit der Freizeit beginnt, hat man immer noch an die 12 Stunden für Vorlesung und Lernerei. Und wenn mal nichts ist, kann man eben faulenzen.
Ich frage mich, was ihr alle studiert, dass es verbietet abends nicht zu lernen. Das müssen ja ganz abgefahrene Sachen sein.
[QUOTE]manche bringen es einfach fertig, auf jeder dieser geschwätzigen, infantilen Partys zu feiern und nebenbei trotzdem noch alles relativ mühelos zu schaffen...und andere können sich noch so viel Mühe damit machen, ohne je etwas zu erreichen...[/QUOTE]
Ich wundere mich, wie du darüber urteilen kannst, wo du doch nie dabei warst...
Wahrscheinlich redest du dir den Quatsch ein, damit du das Gefühl los wirst etwas verpasst zu haben.
TrauerwesenIch wollte den Themenersteller auch nicht angreifen, aber wie schon geschrieben kam es bei mir auch so rüber, als würde man Studentenleben nur durch Partys definieren wollen, was ja sicherlich der falsche Ansatz ist.

Streber, die rein gar kein Privatleben mehr haben, kann ich auch nicht ab, aber das ist deren Bier. Aber wie ich in meinem vorherigen beitrag bereits schrieb, kann man einen Mittelweg finden. Gut, ich habe an der Uni eher weniger Freunde, habe jene aber in meiner Nähe, so dass ich nicht auf die Unileute angewiesen bin, wenn ich Gesellschaft brauche. Bei mir klappt es aber wie gesagt ganz gut und im Endeffekt leide ich zwar schon manchmal unter dem Stress, aber im Beruf werde ich manche Freiheiten, die ich dann jetzt doch habe, nicht mehr haben können. Hat halt alles seine Sonnen- und Schattenseiten, nur kann man es beim Studium weitestgehend noch gut selber beeinflussen.
XenomorphDer Grund, warum ich es schliesslich aufgegeben habe, lag nicht so sehr in mangelndem Interesse, sondern vor allem darin, dass einen hinterher doch nur das gleiche Scheißleben erwartet wie alle anderen auch...was soll ich mich mit Wissen vollstopfen, wenn ich danach doch nur einem genauso öden Scheißjob nachgehen und irgendeinem Personalchef die Stiefel lecken muss...?
Die Streber sind doch nur diejenigen, die das "Glück" haben, eher noch als die anderen in diesen "Genuss" zu kommen...soll ich mich etwa noch besonders beeilen, um einen Wettlauf zum Schafott zu gewinnen...?

Da haben die Leute, die vorher noch einen draufgemacht und sich auf Partys zugedrönht haben vielleicht doch mehr davon gehabt, weil sie wenigstens die Gelegenheit genutzt haben, als sie noch da war...denn nach dem Studium ist auf alle Fälle Schluss mit lustig...nur ist das eben nichts für mich, denn diese ganze aufgesetzte, falsche Fröhlichkeit ist eine Lüge...da sehe ich doch den Tatsachen lieber ehrlich ins Auge, z.B. der, dass es für mich keine Zukunft gibt, die mir irgendwie erstrebenswert erscheint...anfangs sah das bei mir auch mal anders aus, da rechnete ich mir sogar gewisse Chancen auf eine Dozenten- oder sonstige Lehrtätigkeit in einem geisteswissenschaftlichen Fach aus...aber auch diese Idee habe ich verwerfen müssen, weil erstens niemand an einem Versager wie mir interessiert ist, und weil ich während meines Studiums endgültig "vom Glauben abgefallen" bin...denn spätestens seit der Einführung der Studiengebühren und der damit einhergenenden vollständigen Unterodnung der Uni unter die Interessen des Kommerzes identifiziere ich mich nicht mehr mit diesem System und kann es mit meinen Überzeugungen nicht länger vereinbaren, dieses weiterhin auch nur passiv zu unterstützen...
Goat93Die meisten Studiengruppierungen haben eigene
HP's mittlerweile, zudem hat meist der Örtliche
Studienkeller (Kneipe usw usf) eigene Veranstaltungs.
pläne mit möglichkeiten, selbst was auf die Beine zu
stellen, wüßt nicht wieso das in Düsseldorf anders sein
sollte :D
WasserlilieAlso die Noten haben mit Reife, Eitelkeit und Charakterstärke oft recht wenig zu tun. ;) Finde ich schön für dich, dass dein Studium gut läuft, aber deine Reife mit "Geprolle" (sorry, nichts anderes ist es) über deine Noten beweisen zu wollen, ist eher kontraproduktiv. ;)

Also meine "unter der Woche auch mal feiern" Zeit hat schon in der Oberstufe begonnen. Vielleicht sind deine Kommilitonen schon über ihre "harte" Zeit hinaus und du hinkst hinterher. (Ist nicht böse gemeint, was bei mir aber auch so. Die Schülerparties waren sehr viel wilder als viele Studentenparties.)

Wenn auf unseren Parties jemand gegen Mitternacht geht, liegt das daran, dass er morgen wieder um acht in die Uni/zum Nebenjob/Lernen muss oder kränkelt.
Oder er fühlt sich auf der Party einfach nicht wohl, weil sie nicht seinem Geschmack entspricht.
Die Streber-Ausrede zieht hier nicht. Ich habe auch "Streber" (die nicht rauchten, tranken, etc.) schon bis halb vier auf eigenen und fremden Parties gesehen. Weil sie sich einfach gut amüsiert und die Zeit vergessen haben.
Genauso sah ich "Partytiere" schon um halb zwölf verschwinden, wenn die Pflicht oder die Langeweile sie forttrieben.

Das sollen keine Angriffe gegen dich sein, nur Erfahrungsberichte und vielleicht hilft es dir ja bei der nächsten Party.
Ich fühl' mich z.B. auch nicht wohl auf Parties, wo den ganzen Abend Musik läuft, die ich partout nicht mag und zwar in einer Lautstärke, die mir sinnvolle Konversation unmöglich macht. :)
Demon17Ich würde mich da auch nicht so sehr auf die Kommilitonen verlassen. In meinen Semestern fern der Heimat war bei mir auch nicht viel los. Ich hatte allerdings hier einen Freundeskreis, der relativ viel unternahm. Versuch doch mal hier Kontakte zur die schwarzen Szene in Düsseldorf oder Köln zu finden. Ich weiß definítiv, das es zumindest in Köln etliche Clubs gibt. Das Studentenleben ist meist schon aus finanziellen Gründen nicht so ausschweifend. Aber 23 Uhr nach Hause ist natürlich ein Witz...
SenecaMein Studentenleben war 12 Semester lang so locker dass ich dann doch lieber die Exmatrikulierung anstatt der Studiengebühren von brutto 1080 € pro Semester vorzog... mangels Perspektive eines absehbaren Diploms.
Ich glaube ich war streng genommen "Scheinstudent"
Also ein "Schein" pro Semester...!
Aber ich habe mit Vorliebe Vorlesungen und Seminare außerhalb meines Fachbereichs belegt *g*
vengeanceIch denke, dass es Porcelain darum geht, wie er/sie auch schreibt, dass es auch noch etwas neben dem Studium zu geben hat. Irgendwas anderes, abseits von Lernen, Erfolgm guter, bester Noten.
Übertagen auf die Arbeitswelt kann ich das äußerst gut verstehen, denn für mich muss es neben der Arbeit auch definitiv was geben, Arbeit alleiene reicht mir nicht, auch wenn ich mein Hobby als Beruf nun habe - aber es genügt nicht. Ich würd sogar soweit gehen zu sagen, dass Arbeit für mich einfach nur Mittel zum Zweck ist - Geld, Lebensunterhalt.
Daher hab ich keine Karriere-Ambitionen, weil ich darin nur ein steigenden Geldpegel bei gleichzeitigem Anbehmen von Frei-Zeit sehe - Zwei Dinge die für mich konträr gegenüber liegen. (Es sei denn, man denkt Richtung Familie die man ernähren muss - wenn das mal soweit sein sollte, ändere ich vielleicht meine Ansicht automatisch)

Natürlich befürworte ich nicht ein Studentenleben als Alibi zum Saufen und Feiern, aber Porcelain klang nicht so, als wäre *das* die Ambition gewesen, zu studieren.

vengeance
PorcelainWas ist Liquid Dancing?


Ich war an dem Abend, an dem ich den Thread eröffnet habe, ziemlich frustriert (hat man vielleicht auch gemerkt...). Aber ich hätte ja nicht gedacht, dass einige darauf so heftig reagieren würden. Locker, Leute :)
Ich finde es total seltsam, dass manche Leute hier die wildesten Vermutungen anstellen, welche Gründe und Motive meine Kommilitonen haben, früh zu gehen, wie ich drauf bin, wie sie drauf sind, welchen Charakter alle Beteiligten haben und so weiter. Leute, woher wollt ihr das wissen? So eine Glaskugel will ich auch :D

Bis dahin übe ich mich in Vorsicht und urteile nicht über Menschen, die ich nie im Leben gesehen habe. Erst sagt ihr, ich wäre ein fauler Gammler und nähme das Leben nicht ernst, dann schreibe ich, dass meine Leistungen gut sind und ich eigenes Geld verdiene, dann bin ich ein Proll... Wenn meine Freunde eher gegangen sind, mussten sie natürlich arbeiten oder waren krank... wie schön einfach es doch ist, ein Stichwort zu lesen und gleich mit mit dem erstbesten um sich zu schlagen, was einem einfällt. Aber wirklich weiterhelfen tut das keinem.

Naja, wie dem auch sei, ich hab jetzt wohl etwas gelernt. Ich soll für meine Kommis Verständnis haben und sie nicht mehr mit Party-Einladungen belästigen. Es gibt kein Leben neben der Uni, das Leben ist die Uni. Und ich akzeptiere es trotzdem nicht.

Es ist eigentlich total egal, wenn ihr versucht mich zur Vernunft zu bringen... ich werde eh weiter ein Träumer sein, der mehr vom Leben erwartet :) Und ich finde es schön, dass es Leute gibt, die auch so denken wie ich.
Mac[QUOTE][i]Original geschrieben von Porcelain [/i]
[B] Erst sagt ihr, ich wäre ein fauler Gammler und nähme das Leben nicht ernst, dann schreibe ich, dass meine Leistungen gut sind und ich eigenes Geld verdiene, dann bin ich ein Proll...[/B][/QUOTE]


Vielleicht solltest du einfach Beiträge differenzierter lesen und die Meinungen auseinanderhalten. Ich entdecke in diesem Thread keinen homogenen Meinungsstrang aller Poster der sich zu bestimmten Aussagen über deine Person und deine Kommilitonen verdichten lässt sondern höchst unterschiedliche Ansätze wie die Situation unter Umständen zu bewerten ist.

Natürlich hat hier niemand im Kaffeesatz deine Gefühle ausgelotet. Der Kaiser ist aber ein Diskussionsforum. Du hast ein Thema eröffnet und die Leute fangen an zu diskutieren.

So whats the big deal honey?



Mac


p.s.:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Porcelain [/i]
[B] Es ist eigentlich total egal, wenn ihr versucht mich zur Vernunft zu bringen... ich werde eh weiter ein Träumer sein, der mehr vom Leben erwartet :) [/B][/QUOTE]

Bin ich der einzige der diesen Satz als unheimlich selbstgerecht empfindet?
Demon17[QUOTE]Bin ich der einzige der diesen Satz als unheimlich selbstgerecht empfindet?[/QUOTE]

Das kann schon sein, also in Deinem Alter hatte ich noch Träume.
Mac[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Das kann schon sein, also in Deinem Alter hatte ich noch Träume. [/B][/QUOTE]

Und jetzt nicht mehr? Wie bedauerlich.


Ich möchte der Threaderstellerin nicht ihre Träume absprechen, der zitierte Satz klingt für mich eher so als ob sie das eben den Postern hier im Thema unterstellt. Darauf wollte ich anspielen.
Demon17Tja Mac, when ist over... irgendwann fahren wir alle zur Hölle. Gut sie möchte halt was besonderes sein, wer will das nicht? Vielleicht hat Porcelain auch das Prinzip der funktionalen Differenzierung nicht begriffen, mit den einen studiert man, mit den andern feiert man usw.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von fragment [/i]
[B]Vielleicht nicht...aber DAS is genau die Einstellung, die man braucht um in diesem Leben was zu werden.
Ich wiederhole mich gern => Mach dein eigenes Ding. Immer! [/B][/QUOTE]

Aber bitte nicht in der Firma...!
Initiative mag ja honoriert werden, keinesfalls aber Kompetenzüberschreitung Kraft eigener Arroganz *g*
Auch ein Henning Kagermann hat mal bescheiden angefangen.
darkmav[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Aber bitte nicht in der Firma...!
Initiative mag ja honoriert werden, keinesfalls aber Kompetenzüberschreitung Kraft eigener Arroganz *g*
Auch ein Henning Kagermann hat mal bescheiden angefangen. [/B][/QUOTE]
Was das Leben angeht, hat fragment recht. Ich glaube, auch in der Berufswelt ist es förderlich, Charakter zu beweisen, und es nicht jedem recht machen zu wollen.

Leute, die IMMER schon um Mitternacht GUTE Partys verlassen sind Strebertypen. Da beißt die Maus kein Faden ab. Leute, die jeden Tag der Woche bis in die Puppen unterwegs sind, und das mehr als ein paar Semester durchhalten, sind höchstwahrscheinlich zukünftige Langzeitstudenten bzw. Studienabbrecher, das ist ebenso klar.

Die Kunst ist es eben, einen Mittelweg zu finden. Party ist auch nicht Party. Ein Elektrotechnikerfest (=Frust-Besäufnis) ist etwas anderes, als eine Medizinerparty (=Spaß-Besäufnis) oder eine Burschenschaftsfete (=Extrem-Besäufnis). Es geht nicht darum, auf jeder Party vertreten zu sein, sondern für sich selbst das Optimum an Entspannung und sozialer Interaktion zu finden.

An alle Studenten: Genießt das Studileben! Wenn man erstmal über 30 ist, die Leute berufstätig und fest liiert sind und immer mit dem Auto unterwegs, dann sind die Feste meist nur noch Schaulaufen. Bis jetzt hatte ich dieses Jahr zwei interessante Partys in meinem meist berufstätigen Freundeskreis, bei denen es etwas lockerer zuging: Nacht vor dem ersten Mai und Sylvester.
PorcelainIch scheine ja eine ganz schöne Diskussion losgetreten zu haben.

Ich habe eigentlich alles geschrieben, was ich schreiben wollte. Vielleicht war vielleicht etwas undifferenziert, war ja auch spät, aber wenn man möchte, kann man es verstehen. Wenn man gerne alles falsch versteht und daraus Charakterdefizite unterstellt, klappt das natürlich auch immer ganz gut. Ich sage ja nicht, dass das alle machen, sondern einige, und die kommen z.T. auch zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Ich finde Diskussionen schöner, wenn man beim Thema bleibt.

Ich finde es übrigens selbstgerechter, den Oberlehrer zu spielen, als sich gegen solche Zurechtweisung zu wehren. Mensch Leute, bleibt doch gelassen, wenn ich euren Rat mal nicht annehme :) Das hier ist doch nur ein Forum, da darf man auch mal unterschiedliche Meinungen haben.

Wahrscheinlich war ich einfach zu verwöhnt, weil meine alten Freunde ziemlich cool drauf waren. Kein Wunder, dass die neuen Bekannten dagegen die reinsten Schlaftabletten sind.

Ich klinke mich an dieser Stelle mal aus. Viel Spaß noch.
Demon17Tu das, vielleicht solltest Du vermeiden, Dich in Zukunft selbst zur Dikussion zu stellen. ;) Du kennst ja die Leute nicht, mit denen Du diskutierst.

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