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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Tour de France
Fuck up EvilWas sagt ihr zur aktuellen Tour ?


[IMG]http://tomato.fnal.gov/bicycle/images/treebike.gif[/IMG]

Wie könnte man die Probleme in den Griff bekommen ?
nathanel[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]
Wie könnte man die Probleme in den Griff bekommen ? [/B][/QUOTE]

Sämtlichen Profisport abschaffen. Solange es ums Geld geht, sind auch Drogen im Spiel, ist ja nix neues.


by the way - dein eingangspost ist ein wenig...naja, kurz.
Fuck up EvilDeiner ja auch.. und mit Blick auf
"sämtlichen Profisport abschaffen" auch ein wenig naiv, aber naja.
:rolleyes:
ange gardienZumindest der Radsport scheint kurz davor sich selbst abzuschaffen.
Die Entscheidung von ARD und ZDF schon vor einigen Tagen die Berichterstattung abzubrechen ( Sat1 ist dann aber gleich in die Bresche gesprungen... ) kann ich unter dem Gesichtspunkt nur begrüßen.

Wäre lustig, wenn die einzigen Zuschauer bei der Tour 2008 die Kühe und Murmeltiere entlang der Bergetappen wären :)
On FireWie ich die aktuelle Tour finde? Einfach nur grässlich.
Was man dagegen tun könnte? Preisgelder usw. senken, sodass sich das dopen nicht mehr lohnt.
NigthmareIch verstehe bis heute nicht warum sich ein normal denkender, nicht auf Schweissgebadete Männerkörper in engen Hosen stehender Mensch sich das überhaupt ansehen sollte und dachte bisher immer, dies sei Hinhaltungstaktik um der Bevölkerung GEZ-Gebühren aus der Tasche zu ziehen.

Kann mich dahingehend mal jemand aufklären?

MfG
Nigthmare
On FireAlso mir persönlich gefällt diese Sportart auch nicht, ist halt geschmackssache. Nur hört und liest man fast täglich etwas über die Tour. Da ist es meiner Meinung nach schwer, sich keine Gedanken darüber zu machen.
ApexAlso ich fand die Tour schon immer sehr interessant. Weniger wegen den Radlern, sondern eher wegen den Infos über Land und Leute, die es nebenher immer so gab und den Landschaftsbildern.

Zur Tour direkt muss ich sagen, dass ich durchaus auch den Fans und den Sponsoren eine große Mitschuld gebe. Denn sie sind es ja immerhin, die erst darauf drängen immer höhere Leistungen zu bringen, jede Saison neue Höchst-Zeiten, neue Rekorde, irgendwann denke ich erreicht man halt die Grenze des technisch-menschlich möglichen und wenn dann weiter gefordert wird, dann bleibt nur die Möglichkeit den Körper durch medizinische Mittelchen zu pushen.

Es ist weniger der Profisport, sondern eben dieser Leistungszwang, der hier viel kaputt macht.
apnoe---
Was sagt ihr zur aktuellen Tour ?
---

Ich sag dazu: ....

Es ist doch _sicherlich_ wieder kein ungedopeter Radfahrer dabei!

:)
darkmavMan sollte entweder das Doping ganz erlauben, oder die Strafen bei Doping drastisch erhöhen (Gefängnisstrafe). Persönlich wäre ich für die zweite Variante, weil ansonsten besseres Abschneiden bei der TdF gleichbedeutend mit mehr Mut zur Selbstzerstörung wäre.

Schade, daß die härteste aller Sportarten so sehr unter diesen Idioten leidet. Habe die Tour immer gerne gesehen - es gibt nichts spannenderes als eine Bergankunft.
Mrs. SpookinessHAH! Endlich hat einer einen Thread mit diesem Thema aufgemacht, wenn nicht, wäre ich 100%ig diejenige gewesen, die das demnächst in die Hand genommen hätte :)

Wie sie mich aufregen! Die Tour de France - Fans die auf die Frage, was nun mit den gedopten Radlern zu tun sei, energisch und aufgewühlt "Alle einsperren! Den Sport sauber halten!" brüllen. Ich meine, jeder normale Mensch muss doch sehen, was die Sportler dazu bewegt zu dopen. Man sehe sich die fast unmenschlich wirkenden Streckenlängen an, die diese Kerle zu bewältigen haben, dazu noch ein paar "kleine" Berge mit "wenig" Steigung bis zu 8%, kein Problem, meinen die Leute die mit ihrem Bier in der Hand auf der bequemen Couch vor dem Fernseher sitzen, und von dem geschwitzten Blut und Schweiß der EXTREMsportler nicht die geringste Ahnung haben. Nimmt man die Frage mal anders: wer von den Sportlern ist denn bitte NICHT gedopt? Jemand, der nicht mindestens eine Packung Amphetamine im Blut hat, KANN doch diese Strecken nicht mehr bezwingen, egal, ob er seit dem fünften Lebensjahr jeden Tag 5 Stunden Rad fährt. Noch dazu werden die waren Schurken dieser Katastrophe durch das heimliche Dopinggeschäft aus der Affäre gehalten: die Radler, eh schon gepeinigt genug von Drogen und Extremsport, müssen den Kopf hinhalten, während die Dopinghändler sich eine goldene Nase verdienen und schön aus der Sache rausbleiben. Und was hat das noch mit Sport zu tun?

Mein einziger Vorschlag zur Lösung dieses Problemes ist, das Doping zu legalisieren, mit offenen Karten zu spielen. Die Ärzte, die für die Sicherheit der Sportler zuständig sind, müssten nicht mehr wie Kriminelle ihren Job ausüben; die Gesundheit der Sportler könnte mehr gewährleistet werden durch eine offizielle Kontrolle der Dopingmittel. Denn dass die Radfahrer auf Dauer in das Feuer der Medien und Sportverbände geraten, dürfte wirklich nicht der Sinn dieses "Sportes" sein.
Tsafried[QUOTE][i]Original geschrieben von Mrs. Spookiness [/i]
[B]Mein einziger Vorschlag zur Lösung dieses Problemes ist, das Doping zu legalisieren, mit offenen Karten zu spielen. Die Ärzte, die für die Sicherheit der Sportler zuständig sind, müssten nicht mehr wie Kriminelle ihren Job ausüben; die Gesundheit der Sportler könnte mehr gewährleistet werden durch eine offizielle Kontrolle der Dopingmittel. Denn dass die Radfahrer auf Dauer in das Feuer der Medien und Sportverbände geraten, dürfte wirklich nicht der Sinn dieses "Sportes" sein. [/B][/QUOTE]

Na das wird den Sportlern aber gut tun:rolleyes:
Und dann? "Nein, das ist nicht schädlich". "Ach was, die Schäden sind ganz harmlos". "Na komm, du willst doch deinen Vertrag behalten." "Ist doch scheißegal ob du mit 40 noch stehen kannst oder nicht, du gewinnst die Tour de France, wenn du das Zeug nimmst."

Offizielle Kontrolle der Dopingmittel? Bei der Gewinnspanne, die Doping den Dopingmittelherstellern bringt, können die doch drei neue Mittel auf den Markt bringen, bevor man mit den mickrigen Ausgaben für die Kontrolle auch nur ein einziges neues nachweisen kann. Die Spirale wird sich endlos drehen, bis ihnen die Fahrer auf der Straße krepieren, weil die neuen tollen Mittel, die man noch nicht nachweisen kann, die Leistung steigern, das Erschöpfungsgefühl mindern und nur ein ganz bisschen aufs Herz schlagen. Ist bestimmt nicht schlimm.
Mrs. SpookinessMein einziger Vorschlag zur Eindämmung dieses ewigen Hin und Hers. Oder noch ein viel besserer: Abschaffung der Tour de France. Wer schaut sich den Dreck schon 3 Stunden lang an!?

Natürlich wäre diese Methode für die Sportler weitaus sicherer, man könnte darum bemüht sein, den Rennfahrer nicht zu kontrollieren um ihn ins Kittchen zu bringen, sondern für seine Gesundheit zu sorgen. Und wenn die Wände durchbrochen und die Medien vollenst auch in die Welt hinter den Kulissen eingeweiht wären, bin ich mir sicher, die krummen Geschäftemacher würden sich ebenfalls stark am Riemen reißen - Paparazzis können ja sehr hartnäckig sein, die Behörden ebenfalls.
darkmav[QUOTE][i]Original geschrieben von Mrs. Spookiness [/i]
[B]Mein einziger Vorschlag zur Eindämmung dieses ewigen Hin und Hers. Oder noch ein viel besserer: Abschaffung der Tour de France. Wer schaut sich den Dreck schon 3 Stunden lang an!?[/b][/quote]
Nanana... bis vorletztes Jahr, also bis diese Doping-Problematik überhand nahm, war TdF meine absolute Lieblings-Sportevent. Noch vor Fußball-WM und Olympia. Gemütlich auf dem Sofa liegen mit 'ne Flasche Bier in der Hand und TdF gucken - so stelle ich mir Fernsehsport vor ;)

[quote]
Natürlich wäre diese Methode für die Sportler weitaus sicherer, man könnte darum bemüht sein, den Rennfahrer nicht zu kontrollieren um ihn ins Kittchen zu bringen, sondern für seine Gesundheit zu sorgen. Und wenn die Wände durchbrochen und die Medien vollenst auch in die Welt hinter den Kulissen eingeweiht wären, bin ich mir sicher, die krummen Geschäftemacher würden sich ebenfalls stark am Riemen reißen - Paparazzis können ja sehr hartnäckig sein, die Behörden ebenfalls. [/QUOTE]
Die letzte Entscheidung pro/contra Doping haben immer noch die Fahrer. Das sind keine Marionetten sondern Menschen mit freiem Willen. Niemand von denen wird gezwungen, sich zu dopen.
Mrs. Spookiness[QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i]
[B]Die letzte Entscheidung pro/contra Doping haben immer noch die Fahrer. Das sind keine Marionetten sondern Menschen mit freiem Willen. Niemand von denen wird gezwungen, sich zu dopen. [/B][/QUOTE]

Sicher? Von ihnen wird erwartet, Leistungen zu zeigen, das Unmögliche möglich zu machen - und wenn sie diesem Druck standhalten wollen, müssen sie sich verbessern und versuchen, zu GEWINNEN - und wie will man das in diesem Sport bitte ohne Doping schaffen!?
Ascaron[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Zur Tour direkt muss ich sagen, dass ich durchaus auch den Fans und den Sponsoren eine große Mitschuld gebe. Denn sie sind es ja immerhin, die erst darauf drängen immer höhere Leistungen zu bringen, jede Saison neue Höchst-Zeiten, neue Rekorde, irgendwann denke ich erreicht man halt die Grenze des technisch-menschlich möglichen und wenn dann weiter gefordert wird, dann bleibt nur die Möglichkeit den Körper durch medizinische Mittelchen zu pushen.[/B][/QUOTE]Nehmen wir mal an, ich sei Radsportfan. Da wäre es mir völlig schnurz, ob die Fahrer die Etappe in 3 oder in 5 Stunden fahren, im letzteren Fall hätte ich sogar noch länger was von der Spannung, der Landschaft usw.
Mir wäre es auch total egal, wenn die Route der Tour de FRANCE nur noch durch Frankreich führen würde, um die Gesamtlänge zu kürzen.
Und ich hätte kein Problem damit, wenn jeder 2. oder 3. Tag Ruhetag wäre.

Nehmen wir an, ich sei Teilnehmer der Tour de France und hätte mich ordentlich vollgepumpt. Ich hätte keine Freude an meinem Etappen-/Sprint-/Tour-Sieg, da es im Grunde nicht meine Leistung, sondern die Leistung meines Arztes ist.
Darket[QUOTE]Nehmen wir an, ich sei Teilnehmer der Tour de France und hätte mich ordentlich vollgepumpt. Ich hätte keine Freude an meinem Etappen-/Sprint-/Tour-Sieg, da es im Grunde nicht meine Leistung, sondern die Leistung meines Arztes ist.[/QUOTE]
Ich interessiere mich zwar prinzipiell einen Dreck für Radsport, aber dies Jahr ist es ja regelrecht spannend, weswegen ich da bisweilen mal was nachlese. Und vor einigen Wochen fiel mir da das Spiegel-Interview mit Jörg Jaksche in die Hände. Der sagte sinngemäß, dass eigentlich jeder dopen würde, weil der Einzelne, der nicht mitmacht sportlich kaum Chancen hätte. er beschrieb in dem Interview wie er irgendwann schon in den 90er Jahren plötzlich nicht mehr mitkam und sich naiver Weise fragte wieso eigentlich. Irgendwann fand ers dann raus und machte mit. Im endeffekt scheinen die alle dermaßen mit irgendwas vollgepumpt zu sein, dass es letztendlich ironischer Weise doch wieder auf die Leistung des einzelnen ankommt, denn ganz offenbar hat zumindest die Spitze die gleichen chemischen Grundvoraussetzungen ;)
Ascaron[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]denn ganz offenbar hat zumindest die Spitze die gleichen chemischen Grundvoraussetzungen ;) [/B][/QUOTE]Genau das glaube ich nicht.

Warum werden denn einige positiv getestet und andere nicht? Vermutlich, weil ein Arzt ein Mittel kennt, welches man nicht nachweisen kann.

Und warum mußte Jan Ullrich prustend am Berg aus dem Sattel, während Lance Armstrong im Sitzen lachend an ihm vorbeizog?
DarketWeil die gleichen chemischen Grundvoraussetzungen nicht bedeutet, dass sie alle gleich stark wären. Wie gesagt, ich verstehe zu wenig vom Radsport um da wirklich qualifizierte Aussagen zu machen und das, was ich oben schrieb ist sicherlich überzeichnet, aber offensichtlich nicht ganz so fern von dem, was da passiert. Ich kenne auch das Procedere nicht, mit dem Dopingkontrollen durchgeführt werden, wär mal interessant zu wissen wer wie worauf kontrolliert wird.
AscaronWie auch immer, ich habe mich nie sonderlich für Radsport interessiert, mittlerweile ist's mir völlig egal.

Lustig finde ich nur immer die Ausreden der ertappten Dopingsünder (auch in anderen Sportarten).
DarketJa, der Baumann und die Zahnpasta :D
AscaronJa, seitdem kontrolliere ich die auch regelmäßig.

Sehr schön war auch Jan Ullrichs Aussage, daß er sich zu den Dopingvorwürfen äußert, wenn Deutschland soweit ist. :rolleyes:
Der Junge leidet an komplettem Realitätsverlust, wie damals Christoph Daum:
"Ich tue das, weil ich ein absolut reines Gewissen habe."
Ein paar Wochen später:
"Im Nachhinein muß ich sagen, das mit der Haaranalyse war vielleicht ein Fehler." :D
TrauerwesenIch finde es ziemlich schade. Ich hatte immer solch grossen Respekt vor den Fahrern, und nun mal wieder soviel Kacke. Da war der Skandal um Festina 97 ja sogar nicht ganz so schlimm... vor allem kommt man nicht mehr drum herum, sich mehr mit dem Doping zu beschäftigen als mit dem Sport.


Die Entscheidung von ARD und ZDF finde ich hingegen aber gut, sie hatten es ja auch angekündigt.
AscaronIch finde die Entscheidung der Öffentlich-Rechtlichen auch gut und richtig.
Und da stellt sich doch glatt ein Jens Voigt hin und vergleicht ARD und ZDF wegen des Boykotts mit dem DDR-Regime.
Naja, irgendwann erwischen sie (hoffentlich) jeden. [I]*hähähäää*[/I]
Fuck up EvilNaja, also es ist ja mitlerweile fast 100%ig klar dass bei der Tour jeder dopt, zumindest im oberen Drittel.
Es gewinnt halt der, der am cleversten dopt, sprich man kann ihm die Mittel nicht nachweisen, oder es sind Substanzen, die noch niemand kennt.
Ist leider schade, hat mit Sport ungefähr soviel zu tun wie Weltraumfahrt, aber ist leider Realität.
Ich denke auch man sollte mehr die Ärzte auf das Siegertreppchen stellen, für das Pferd was sie durch die Etappe gebracht haben.
AscaronGute Idee, bei der Formel 1 bekommt der Konstrukteur des Siegers ja auch einen Pokal, glaube ich.
Man könnte also nach jeder Etappe an den Arzt des Siegers "Die goldene Spritze" oder "Den goldenen Blutbeutel" verleihen.
SaturnNun, es ist eben eine altbekannte Logik, welche auch hier um sich greift. Alls muss immer Schneller, "toller" und "besser" werden, damit es sich verkaufen lässt. Und im endeffekt ist der Profisport vor allem ein Produkt, das verkauft werden soll.

Und grade, dmit eben verkauft werden kann, damit Sponsoren sich bereit erklären, zu zahlen, müssen immer neune Leistugen erbracht werden, welche irgendwann außerhalb des Menschenmöglichen Liegen.

Und am Ende verommt es zu einem heimlchen "Wer mischt das besste Doping-Mittel"-Spiel, dass den Sport verdrängt... sad but true...
A. FalkenflügelWarum reden hier alle nur vom Sport? Dafür interressiert sich doch keiner! Bei allen Sportaren die oft im Fernsehen übertragen werden geht es nur um eines: Das Geld. Und zwar nur das Geld das mit Vertägen mit Sponsoren gemacht wird. Je weiter vorne ein Fahrer der TdF mitfährt desto mehr können die Teams und die einzelnen Fahrer abkassieren. Die Fahrer die Vorne Fahren werden am meisten gezeigt, und damit auch die Namen der Sponsoren. TdF, Formel 1, Fußball, usw. sind alles reine Werbeveranstaltungen unter dem Vorwand man würde hier Sport zeigen. Alles Blödsinn! Die Fahrer werden gedopt damit sie weit genug Vorne fahren um genug Geld einzubringen. Die einzige Möglichkeit den Sport "sauber" zu bekommen ist alles zu legalisieren. Wo soll man noch etwas verbieten obwohl es doch schon überall verwendet wird? Glaubt ihr es interressiert einen von diesen "Doping-Geständigen" ob sie das Zeug nun genommen haben oder nicht? Die haben vor Jahren schon unmegen von Sponsorengeldern abgeräumt, sodass sie nie wieder zu arbeiten brauchen. Und jetzt kommen sie wieder und mischen die ganze sensationslustige Presse auf und bekommen im Idealfall nochmal eine ganze Menge Geld. Und das feagt jemand nach dem Sport oder danach was die Sportler wollen. Die sind einfach nur Mittel zum Zweck, sonst garnichts.
Katzenfreundalso ich denke auch, dass man das Doping komplett freigeben sollte.
Es ist doch die freie Entscheidung jedes/jeder Einzelnen, ob man ein paar Jahre Ruhm, Verdienst, mediales Interesse gegen mögliche Gesundheitsschäden und evtl. verkürzte Lebenserwartung tauscht.
Im Prinzip machen es Raucher auch nicht viel anders...
:)

Im Übrigen denke ich, dass es im Moment zwar den Radsport erwischt hat, dass aber Schwimmen oder Leichtathletik keinen Deut besser sind.
Ascaron[QUOTE][i]Original geschrieben von Katzenfreund [/i]
[B]also ich denke auch, dass man das Doping komplett freigeben sollte.
Es ist doch die freie Entscheidung jedes/jeder Einzelnen, ob man ein paar Jahre Ruhm, Verdienst, mediales Interesse gegen mögliche Gesundheitsschäden und evtl. verkürzte Lebenserwartung tauscht.
Im Prinzip machen es Raucher auch nicht viel anders...
:) [/B][/QUOTE]Finde ich ziemlich kurzsichtig gedacht. Schließlich haben die Profis immer einen Vorbildcharakter für den Nachwuchs.
Ich habe vor ca. zwei Wochen einen Beitrag im TV gesehen, wo ein Trainer eines Jugendteams von einem Gespräch mit einem anderen Jugendtrainer berichtete, in dem Letzterer erzählte, daß er seinen Schützlingen einen Cocktail aus Cola, Sekt und Aspirin zusammenmixt, "denn was kann dem Jungen Besseres passieren, als daß er wach ist, leicht einen im Tee und keine Schmerzen hat?"
Da hört's dann endgültig mit meiner Toleranz und dem Recht auf Selbstbestimmung der Profis auf!

[QUOTE][i]Original geschrieben von Katzenfreund [/i]
[B]Im Übrigen denke ich, dass es im Moment zwar den Radsport erwischt hat, dass aber Schwimmen oder Leichtathletik keinen Deut besser sind. [/B][/QUOTE]Ich denke, daß wahrscheinlich in allen Sportarten, die von Kraft und/oder Ausdauer leben, mit Doping verseucht sind.
Dark ReligionHallo,

Doping bekämpfen für die Zukunft ist das eine was ich mir wünsche und die Macher der Tour de France sollen sich daran erinnern, das weniger manchmal mehr ist. Etappen von rund 280km und eine Gesamtlänge von 3500km muss nicht sein. 200km pro Tag und 3000km insgesamt reichen auch und sind hart genug um den Ruf das härteste Radrennen der Welt zu sein zu erhalten.
Mrs. Spookiness[QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Religion [/i]
[B]um den Ruf das härteste Radrennen der Welt zu sein zu erhalten. [/B][/QUOTE]

Braucht es denn selbst das wirklich? 250km - wie gesagt, kein Wunder, dass die alle dopen bis zum Umfallen (im wahrsten Sinne des Wortes...).
Dark ReligionHallo,

das ist nun mal der Anspruch der Tour. So wie Olympia bei den Leichtathleten oder die WM bei den Fussballern, hat der Radsport halt als Höhepunkt die Tour.
AscaronAber bei der Fußball-WM dauert ein Spiel auch nicht plötzlich 180 Minuten. ;)
CarlMccoyZum Glück nicht.

Wie einige Vorrschreiber schon erwähnt haben, geht es beim Profi-Sport im Fernsehen fast nur um die Kohle.

Aber auch persönliche Aspekte spielen eine Rolle. Selbstbewusstsein z. B.. Verlieren will nämlich keiner. Auch die Großen haben mal klein angefangen und ihren Weg nach Oben Sieg um Sieg erkämpft. Und das möchte man auch nicht so einfach aufgeben, "nur" weil man kein Bock auf Doping hat. Das Ego spielt beim Sport bei vielen eine nicht unwichtige Rolle.

Und es ist ja nicht so, dass nur während der Veranstaltung dedopt wird, sondern auch oder gerade in der Vorbereitung. Man denke nur an das Bodybuilding. da gehen fast die ganzen Preisgelder fürs Doping drauf.

Legalisiert werden sollte es nicht, denn es geht für mich beim Sport immer noch darum, sich selber zu übertreffen, die eigenen Grenzen kennen zu lernen und zu überwinden - und das ohne Chemie.

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