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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Sind Männer "triebiger"?
TrauerwesenUnd wieder eine Diskussion über Männer und Frauen. Diesmal aber mehr auf Medien bezogen. Wir wissen alle, Sex sells. So kommt es nicht von Ungefähr, dass mit nackten Brüsten und Attraktivität geworben wird. Nur, schaue ich mir beispielsweise mal fernsehzeitungen an, so sind immer nur Frauen auf den Covern. Springen Männer also leichter darauf an?

Und jeder, der mal nachts Fernseh geschaut hat, weiss, dass es unendlich viele Sexhotlines gibt. Für den Mann wird einiges geboten; Manga-Sex (oder wie man das nennen soll), Dominasex (also SM), Studentinnen und sogar "reife Frauen über 50" (oder sowas in der Art. Selbst für die homosexuelle Fraktion gibt es Hotlines, aber nur "gay", nicht lesbisch.

Für Frauen gibt es "lediglich" diese Seitensprunghotline, und auch sonst wird mit "nackten, willigen Frauen" geworben, und ich frage mich, ob es nun wirklich so ist, wie man leicht annehmen kann, dass Männer einfach eher auf so etwas reagieren oder woran das liegt, dass es für Frauen weniger dieses Angebot gibt. Spätestens seit Sex and the City wissen wir doch, dass Frauen auch gerne Sex haben, und generell ist es auch bekannt, dass Frauen ebenso fremdgehen können, One Night Stands haben und auch erotische Abenteuer suchen können. Frauen kucken sich auch die American Dream Men an, also springen sie auch auf einen gutgebauten Männerkörper an, aber in der Werbung usw wird das nicht genutzt.

So kann leicht der Eindruck entstehen, dass eben nur Männer bei Sexhotlines anrufen, oder generell einfach triebgesteuerter sind. Vielleicht ist dem ja so, und ich habe mir diese Frage schon seit einigen tagen gestellt, wieso insbesondere die Sexhotlines nur eine männliche, potentielle Kundenschaft ansprechen.
Schwarzer PrinzFrauen sind das schöne Geschlecht... ganz einfach.

Oftmals finden Frauen auch Frauen schön, aber weniger Männer
Männer.... ;)

Das stimmt aber eh nicht, wenn ich mir beim Arzt mal div. Zeitschriften durchschaue gibt´s da jede Menge braungebrannte Sonnyboys und Muskelmänner zu bestaunen :D
TrauerwesenPrinz:


Das würde aber gerade mal die Sache mit den Zeitschriften rechtfertigen, aber nicht die Sexhotlines. Gut, vielleicht sind Frauen nicht so scharf darauf, aber ich kenne auch genügend Männer, die dort nie anrufen würden. Und wenn die Tendenz der Männer doch eher dazu greift, dass die dort anrufen, dann stimmt es ja wohl doch...?

Und klar, Männer gibt es auch in Frauenzeitschriften...
DarketEventuell hängt das mit geschlechterspezifischen Vorlieben zusammen. Also die Hotlines. Eventuell legen Männer tendenziell mehr Wert auf die "Geräuschkulisse" beim Sex und finden somit auch diese Hotlines, als rein akkustisches Stimulationsmittel interessant.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]Eventuell hängt das mit geschlechterspezifischen Vorlieben zusammen. Also die Hotlines. Eventuell legen Männer tendenziell mehr Wert auf die "Geräuschkulisse" beim Sex und finden somit auch diese Hotlines, als rein akkustisches Stimulationsmittel interessant. [/B][/QUOTE]

DAS kann natürlich sein. Darauf wäre ich so nie gekommen, fragte mich nur, was das soll (nicht, dass jemand denkt, ich wolle auch solche Angebote für mich haben), weil Frauen ja ebenfalls mastubieren und dies ja auch eigentlich allgemein bekannt ist.

Vielleicht sind frauen einfach phantasiereicher und denken sich was aus, während Männer das Gestöhne brauchen.
DarketEs ist ja generell so, dass Männer jede Form von Pornographie wesentlich häufiger nutzen als Frauen. Ich bin nicht sicher ob das an mangelnder Phantasie liegt oder eventuell daran, dass Männer eventuell generell eher von vordergründigeren Reizen wie Optik und akkustik stimuliert werden. Sex läuft doch bei Frauen nach meiner Kenntnis sehr viel mehr im Kopf ab als bei uns (bei uns läuft da im Kopf bekanntlich nicht mehr viel), von daher ist die optisch und/oder akkustische Darstellung von sexualität natürlich für Männer prädestiniert.
belladonnaAlso ehrlich gesagt sehe ich mir als Frau lieber sich räkelnde, halbnackte Frauen an als Männer. Auch bei Pornofilmen finde ich Filme nur mit Frauen einfach anregender. Und ich bin hetero. Keine Ahnung woran das liegt. Habe letztens mal einen Kalender mit Aktfotos von Männern durchgeblättert und fand das irgendwie nicht so toll. Es wirkt paradoxerweise immer etwas lächerlich, wenn Männer "erotisch" posieren:D
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Loner [/i]
[B]Und was genau bewegt Dich nun dazu, diese Möglichkeit doch wieder zu verwerfen?
[/B][/QUOTE]

Steht doch alles oben. Dass Frauen ebenso mastubieren ist kein Geheimnis, dass Frauen sich an halbnackten Männern ergötzen kommt auch vor.

Aber ich stelle mich mit Darkets Theorie zufrieden.
Senecanatürlich Sind Männer "triebiger".
Es macht ja evolutionsgeschichtlich auch heute noch Sinn quasi immer paarungsbereit zu sein und zu imponieren, falls sich ein paarungsbereites Weibchen findet, da Weibchen nun mal nicht immer paarungsbereits sind.

Das ist doch bei Hunden auch nicht anders.

Wie heißt es so schön bei den Pfadfindern... allzeit bereit.

Und mal ehrlich...diese Triebverhalten hat doch zu tollen zivilisatorischen Leistungen geführt...z.B.

Businessjets, Wolkenkratzer, Luxusyachten und Sportlimousinen...

All das gäbe es ohne den triebbedingten allzeitigen Hang zum männlichen Imponiergehabe garnicht.
Schwarzer Prinz[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
[B]Prinz:

Das würde aber gerade mal die Sache mit den Zeitschriften rechtfertigen, aber nicht die Sexhotlines. Gut, vielleicht sind Frauen nicht so scharf darauf, aber ich kenne auch genügend Männer, die dort nie anrufen würden. Und wenn die Tendenz der Männer doch eher dazu greift, dass die dort anrufen, dann stimmt es ja wohl doch...?
[/B][/QUOTE]

Mh, ich vermute mal diese Hotlines existieren nunmal weil Nachfrage besteht. Sonst würden sie nicht angeboten... ich pers. kann da leider nix zu sagen, da ich 1. da net anrufe und 2. auch keinen kenne der das tut. Nun gut, es würde wahrscheinlich nicht jeder zugeben. Es denke es wird schwer sein, einen Mann hier zu finden (o. mehrere) die es zugeben und Dir zugleich erklären können warum :(
Schwarzer Prinz[QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i]
[B]Also ehrlich gesagt sehe ich mir als Frau lieber sich räkelnde, halbnackte Frauen an als Männer. Auch bei Pornofilmen finde ich Filme nur mit Frauen einfach anregender. Und ich bin hetero. Keine Ahnung woran das liegt. Habe letztens mal einen Kalender mit Aktfotos von Männern durchgeblättert und fand das irgendwie nicht so toll. Es wirkt paradoxerweise immer etwas lächerlich, wenn Männer "erotisch" posieren:D [/B][/QUOTE]

Ah, da wird meine These ja schon bestätigt. Geht mir genauso. :D
TrauerwesenNunja, es gibt schon frauen, mit denen ich mir Sex vorstellen könnte (als Hetero und eigentlich ist es auch nur eine^^), aber dennoch gibt es Männer, die finde ich erotisch. Es muss ja nicht gleich Akt sein (stelle ich mir auf einer Fernsehzeitschrift auch etwas gewagt vor :D), aber hallo, ich muss nur Tim Curry in Strapsen sehen und mir fliesst das Wasser runter. Oder nen Johnny und solche... sowas wird ja gar nicht genauer angeregt.

Und das lässt halt den Eindruck entstehen, oder auch aufgrund der Werbung, dass die Männer die "Säue" sind und die Frauen gar nicht, was aber ja auch nicht korrekt ist (selbst wenn Männer leichter drauf anspringen, aber es kann ja generell ein verkehrtes Bild entstehen)
black pearlhey...schaut euch doch nur die werbung von müller milch oder den coca-cola-typ an...da sage mal einer es würden nur nackte frauen in der werbung rumhüpfen...
klar,auch ich schau mir gern schöne frauenkörper an...warum auch nicht?kann auch anziehend sein...und dass männer auf halbbekleidete mädels erst recht anspringen wissen wir ja auch nicht erst seit heute;)
darkmavRosemunde Pilcher ist für Frauen das, was für uns Männer ein anständiger Porno ist. :D
DarketDas war ein außerordneltich blöder, politisch unkorrekter Kommentar....aber lustig :D
darkmavWas heißt hier politisch unkorrekt?

Die Männer werden bei Rosamunde Pilcher ebenso verdreht dargestellt, wie die Frauen in Pornos. Dieses Bild vom romantischen immer-lächelnden Jüngling, der Frauen beim Candlelight-Dinner becirct und Süßholz raspelt, ist ebenso unrealistisch oder realistisch wie die üppige Blondine, die nicht genug Sex bekommen kann.

In beiden Fällen, Pornos und RP, werden Utopien aufgebaut.
DarketDat war auch keine Kritik, ich hab heute morgen immerhin schonmal herzhaft gelacht ;)
moreWer über "normale" Pornos schimpft, sollte sich mal einen Schwulen-Porno reinziehen, dann wisst ihr über verdrehte Vorstellungen genau bescheid... *grusel*

Meine Güte, Ladys, wir schauen uns doch ab und an auch gerne einen Porno an, und gebts mal zu, es macht uns doch an!

Ich denke Frauen sind ebenso triebig wie Männer, gebens nur nicht zu. Und daher kann das die Werbeindustrie nicht nutzen.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
Ich denke Frauen sind ebenso triebig wie Männer, gebens nur nicht zu. Und daher kann das die Werbeindustrie nicht nutzen. [/QUOTE]

sie machens nur subtiler. bei männer werfen sie mit zaunpfählen, bei frauen eher mit zahnstochern.
moreTja, aber wenn ich den Anfangspost ankucke? Ich sehe nur Werbung in denen Frauen entweder Verstopfung haben, zu fett sind, nicht braun genug, Celulitis bekämpfen müssen, Falten haben usw.
Anmachen tut mich das ehrlich gesagt nicht.
black pearl...wie jetzt???:D
moreBringen wir es doch auf den Punkt.

Werbung für Frauen zeigt nur, dass sie den Männern gefallen sollen, ansonsten sind sie nichts wert. Sehr erotisch!
Move over KateWas ist denn mit "Groupies"? Ich mein - gut, auch die Popmusik im allerweitesten Sinne ist eine Männerdomäne - aber da scheint es ja auch Damen zu geben, die sich gerne im Glanze der Stars- und Sternchen sonnen und dafür alles geben...

Ist es da so, dass (um mit Seneca zu argumentieren) die "erfolgreichen" Popstars (das ist relativ - sogar Kellerbands sollen Groupies haben) als potentielle Alpha-Tiere durchgehen - und der Erfolg also sexy und attraktiv für die Damenwelt macht?! Was macht es diesen Damen leichter, ihre Triebe auszuleben? Und wo lerne ich sie kennen? (Pfui... 5 Euro in die Chauvi-Kasse...) ;)
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]Ich denke Frauen sind ebenso triebig wie Männer, gebens nur nicht zu. Und daher kann das die Werbeindustrie nicht nutzen. [/B][/QUOTE]

Das heisst also, das allgemeine Bild, das man von beiden Geschlechtern hat, wird ausgenutzt, die Wahrheit aber weniger.
Heisst: Männer wichsen, ist allgemein bekannt, also wird das bedient.
Frauen tun es sich zwar selber auch, aber darüber spricht man ja nicht, also wird das in der Werbung oder bei diesen Angeboten eben nicht bedient (was im Endeffekt auch genau das ist, worauf ich mit dem Thema hinaus wollte, juhu, wir kommen ein Stück weiter, auch wenn es durchaus plausible Erklärungen gab).

[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]
Ich sehe nur Werbung in denen Frauen entweder Verstopfung haben, zu fett sind, nicht braun genug, Celulitis bekämpfen müssen, Falten haben usw. [/B][/QUOTE]
Das ist dann die Zielgruppe der Frauen. Iss Yogurette, und du bleibst schlank, iss generell nur fettfrei und nichts anderes, kochen darfst eh nur du und wenn du mit Maggi Fix kochst, bist Du eine gute Hausfrau, und der Rest interessiert nicht.

Männer hingegen sind nach wie vor die harten, coole Kerle (am meisten regt mich diese Veltins-Werbung auf mit dem Mann, der nur sein Bier im Kopf hat, seine Frau aber nicht).

Im Endeffekt werden Stereotype doch nach wie vor bedient, und zwar generell. Ebenso dann eben auch bzgl. der Zielgruppenorientierung, Männer haben 10000 Angebote wegen Sexhotlines, weil sie ja sexuelle Wesen sind, Frauen aber nicht.
moreJa, Stereotype werden bedient. Aber das traurige ist, es ändert sich auch nicht. Das Bild in der Gesellschaft hat sich schon längst gewandelt.
Mein Freund putzt und kocht ebenso wie ich. Nur scheint das die Werbeöffentlichkeit verschlafen zu haben.
paranoya[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]natürlich Sind Männer "triebiger".
Es macht ja evolutionsgeschichtlich auch heute noch Sinn quasi immer paarungsbereit zu sein und zu imponieren, falls sich ein paarungsbereites Weibchen findet, da Weibchen nun mal nicht immer paarungsbereits sind.


[/B][/QUOTE]


Sagt wer?
Move over Kate[QUOTE]Sagt wer?[/QUOTE]

Die Biologie. Eine trächtige Hündin ist für einen Rüden zum Beispiel vollkommen uninteressant. Seneca argumentiert halt sehr anthropologisch. :D
Cagliostro@Trauerwesen

Männer tun sich leichter ihre Triebe auszuleben, da sie einfach weniger Pflichtprogramme an der Backe haben:
Keine Menstruation, keine Gefahr schwanger zu werden.
Ansonsten dürfte das Märchen der Sittsamkeit von Frauen reines Wunschdenken von Kirchenfürsten und Imanen sein.
Die Familie, Hochzeit und solche Dinge sind rein aus dem Besitzdenken entstanden, also um die Zeit der Bibel(Stierzeitalter). Es geht nur um Haben, besitzen und Besitz sichern.
Die Ehe hat mit Liebe so viel zu tun, wie George W.Bush mit Intelligenz.
Es ist eine Stammesveranstaltung, um eben den Stamm weiterzuführen, eine reine Familiendisziplin.
Evolutorisch nicht relevant.
Ein Auslaufmodell.

Die Welt wäre friedlicher, wenn wir alle mit der Liebe kein materielles Besitzrecht verbinden würden.
Es gibt keine Frau, die mir gehören und/oder der ich gehören kann.
Über Absprachen zweier Menschen kann man immer reden.
Das ist aber nicht Sache der Gesellschaft und es ist nicht ihre Angelegenheit in diesem Fall über Moral zu entscheiden.
Denn diese gibt es in Liebesdingen nicht, im Krieg auch nicht.
darkmavzur Ehe: Es sind ja meistens die Frauen, die auf Heirat drängen, also - nach Cagliostro - "besessen" werden möchten. Ist auch klar warum: Ehe bindet den Mann an die Frau, so daß er ausschließlich für die Dame und die gemeinsame Brut da sein muß. Nach deutschem Recht muß er (da er meistens das größere Einkommen hat) auch noch nach der Ehe finanziell für seine Ex aufkommen. Rate also jedem Mann einen Ehevertrag aufzusetzen, wenn er sich - zBsp. aufgrund der finanziellen Vorteile, die das Ehegattensplitting mit sich bringt - zu einer Heirat entschließen sollte.

@Trauerwesen:
Wenn ich mir die Werbung so angucke, dann fällt mir auf, daß zunehmend (halb-)nackte Männer gezeigt werden. Men-Strip ist auch ganz schön populär geworden, oder kennst Du eine Frauenstripgruppe, die einen ähnlichen Bekanntheitsgrad hat, wie die "California Dream Boys" oder die "Chippendales"?

Ich glaube, der Punkt ist, daß Frauen viel mehr auf Ästhetik achten und selbst einen ästhetischen Körper haben (d.h. keine Körperbehaarung und auch keinen schrumpeligen Wurmfortsatz). Apropos Körperbehaarung: Obwohl diese bei Männern ein sekundäres Geschlechtsmerkmal ist, treten die Chippendales und Konsorten immer mit rasierter Brust auf. Warum wohl?

Ein anderer Grund mag sein, daß Frauen - wenn's um die sexuelle Ausstrahlung von Männern geht, überaus anspruchsvoll sind, während Männern bei Frauen meistens zwei Titten auf Beinen genügen. Der Grund ist wieder evolutionär bedingt. Frauen können sich - zumindest während des Zeitfensters von einem Jahr - nur von einem Mann schwängern lassen, und müssen somit die besten Gene wählen, Männer können ihren Samen schön verteilen - wenn mal schlechte Gene drunter sind ist nicht so schlimm, immerhin wurde der Trieb befriedigt. Ich vermute, daß - um bspw. als Eskortdame zu arbeiten - für eine Frau schon mittelmäßiges Aussehen reicht, während - um als Gigolo (sowas soll's ja auch geben) sein Geld zu verdienen - Du als Mann einen Top-Body haben mußt. (Also ich könnte in diesem Beruf bestimmt kein Geld verdienen, selbst wenn ich wollte).

Irgendwo habe ich mal gelesen: Für sexuelle Beziehungen kommen für Frauen nur gutgebaute Männer in Frage, während für langfristige Beziehungen eher charakterliche Werte oder ein solides Einkommen eine Rolle spielen, aber das Aussehen nicht so wichtig ist. Umgekehrt bei Männern: Bei Sex sind sie meistens nicht sehr wählerisch, was das Aussehen anbelangt, aber wenn's um 'ne Beziehung geht, dann schon.

Meine persönlichen Beobachtungen bestätigen dies: Auch durchschnittlich aussehende Frauen haben keine Probleme an ONS ranzukommen, als durchschnittlich aussehender Mann hast Du kaum eine Chance.
SolsticeWerbung muss in kürzester Zeit Informationen rüberbringen, die ankommt. Männer und Frauen haben eine völlig unterschiedliche primäre Wahrnehmung und Sexualität (Loriot: "Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen!").
Das Ganze hat seinen Ursprung immer noch in unseren rudimentären Trieben, die sich evolutionstechnisch bewährt haben.
Ein Mann reagiert viel stärker auf optische oder akustische Reize, die kann man schnell in einer Werbung, auf einem Titelblatt etc. unterbringen. Für einen Mann zählt die weibliche Optik, weil er an ihr oft schon ausreichend Gesundheit und Gebärfähigkeit abschätzen kann. Frauen haben in der Regel tiefere Bedürfnisse, hier zählen plötzlich Attribute wie Sicherheit, Zärtlichkeit, Treue (die sie eben brauchen, wenn der Mann der Vater ihrer Kinder werden soll). Da zieht der California-Dream Boy nur richtig, wenn der Eisprung naht. Und das reicht für ein Titelblatt eben nicht aus. Insofern ist Rosamunde Pilcher hier gar nicht so verkehrt genannt.

Klingt jetzt alles etwas nach Urzeit-Mensch, aber ich glaube, dass da die Basis liegt. Der Rest ist dann nur noch unterschiedlich stark durch Kultur und soziale Einflüsse geprägt.
Ist natürlich auch alles noch viel differenzierter zu diskutieren, aber ich bin jetzt mal etwas schreibfaul. :D
darkmavIch glaube, wenn's um Sex geht - insbesondere, wenn auch noch Alkohol im Spiel ist - kann man Menschen durchaus mit Tieren vergleichen.
Schwarzer Prinz[QUOTE][i]Ist es da so, dass (um mit Seneca zu argumentieren) die "erfolgreichen" Popstars (das ist relativ - sogar Kellerbands sollen Groupies haben) als potentielle Alpha-Tiere durchgehen - und der Erfolg also sexy und attraktiv für die Damenwelt macht?! Was macht es diesen Damen leichter, ihre Triebe auszuleben? Und wo lerne ich sie kennen? (Pfui... 5 Euro in die Chauvi-Kasse...) ;) [/B][/QUOTE]

Wie hast Du nicht hunderte von Groupies gehabt :D
AnaximanderJa, Männer sind ganz eindeutig wesentlich triebgesteuerter als Frauen. Andernfalls wäre wohl kaum zu erklären, warum Frauen etwa zehn mal so häufig (dumm) angemacht werden, wie Männer, warum fast alle Sexualstraftäter Männer sind, warum Sex-Hotlines, Pornographie, Prostitution usw. zum allergrößten Teil von Männern konsumiert werden, usw. usw.

Auch ist es eine nicht zu leugnende Tatsache, dass eine einigermaßen gut aussehende Frau wesentlich weniger in Bewegung setzen muss, um Sex zu haben, als ein gleich gut aussehender Mann ;)

Und weshalb Männer einen stärkeren Sexualtrieb haben, ist evolutionsbiologisch ja auch nicht schwer zu erklären.
rainraven...das haben hier schon einige sehr schön erklärt.


Aus Gründen der Bequemlichkeit schließe ich mich darkmav an. :)

Ich frage mich nur, wenn man eine Waschmaschine oder ein Bügeleisen verkaufen will, müßte auf der Werbung doch eigentlich ein gutgebauter halbnackter Mann drauf sein, um die Zielgruppe anzusprechen? :)
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von serene_fall [/i]
[B]Nein, schliesslich sind es meistens Frauen, die solche Geräte kaufen und benutzen. Die potentielle Konsumentin soll sich mit dem Model in der Werbung identifizieren.
Der Kauf des Gerätes bringt laut Werbung dann in der Regel Familienglück etcetc....
[/B][/QUOTE]

Ohja, eine schöne Frau, eine sexy und selbstbewusste Frau am besten noch. Und irgendwie wird dann assoziiert, dass man auch toll ist, wenn man dieses und jenes Bügeleisen benutzt.

Oder aber ein halbnackter, gutgebauter Mann kommt dann um die Ecke und begehrt die Frau mit dem Bügelteil. Handwerker oder so.


Das mit den zwei Preisen bei Sexhotlines ist mir auch mal aufgefallen. Nur halt nich so verbreitet. Die Zielgruppe ist ja dennoch eindeutig.
Odessa----
Ein Mann reagiert viel stärker auf optische oder akustische Reize, die kann man schnell in einer Werbung, auf einem Titelblatt etc. unterbringen.
-----

:D Da kommt jetzt aber ein kleiner Einspruch von mir. Daß es FRAUEN sind, die seit Generationen Sänger und Schauspieler "anschmachten" nur weil diese
- tolle Augen
- einen tollen Körper
- oder aber eine Stimme haben bei der Frau schon einen Orgasmus bekommt wenn sie den Mann nur reden hört

wissen wir doch Alle. Da ist nie von Charakterwerten die Rede, sondern es sind knallharte optische bzw. akustische Reize, die da zum Träumen verführen (und in diesen Träumen geht es nicht um Bausparverträge oder 3 Kinder im Arm, da seit mal sicher, liebe Männer). Hat sich also was mit "Männer sind triebhafter" - Frauen sind es imho mindestens genauso, nur, wie schon jemand schrieb, durften sie darüber nicht reden und am besten auch gar nicht nachdenken, denn das paßte ja nicht ins Machobild der "keusch und sittsam" liebenden naiven Ehefrau, die dem Manne stets ohne eigene Bedürfnisse untertan ist.

Es ist schon längst festgestellt, daß jedes - ich glaube 3. oder 4.? - Kind in einer vermeintlich "treuen Beziehung" ein Kuckuckskind ist und jede 2. Frau gab bei einer Umfrage in den 80er Jahren zu, schon öfters fremdgegangen zu sein. Bei den Männern waren es damals WENIGER die das taten (oder weniger, die so ehrlich waren es zuzugeben *g*).

Außerdem stehen Frauen genauso auf Pornos wie Männer im Sinne von: es macht sie an. Sie geben es nur nicht zu, aber Messungen an Frauen, denen man Pornos vorspielte, ergaben: sie wurden physisch genauso erregt wie Männer. Die optischen Reize - sh. "Anschmachten" - sind also bei Frauen genauso ausgeprägt und die akustischen Reize sind für Frauen noch wichtiger als für Männer (sh. Stimmen, oder, wie de Sade schon wußte: "Die Frau entflammt über das Ohr - sprich mit ihr").

Daß es in der Werbung weniger nackte Männer gibt als Frauen, halte ich für darin begründet, daß die meiste Werbung immer noch von Männern gemacht wird und diese somit einfach das einsetzen was ihnen gefällt und von dem sie wissen, daß es für ihre Geschlechtgenossen natürlich ein "optischer Anreiz" ist: nackte Frauen. In den Werbespots, die von Frauen gemacht wurden, kommt dann auch prompt in vielen Fällen ein attraktiver Mann, der optisch "reizen" soll, zum Einsatz. Und selbst wenn nicht: dann beweist das m. M. n. allenfalls, daß Frauen rationell trennen können zwischen ihren Bedürfnissen: wenn ich ein Waschmittel kaufen will, brauche ich dafür Produktinformationen, keinen nackten Mann. Denn wenn ich einen nackten Mann und Sex will - dann geh ich 30 Min. in eine Bar oder Disco und mir werden 2 davon nachlaufen. (Disclaimer: ich selber mache das nicht. Aber ich hab ja Freundinnen *g*).

Der Tatsache, daß Frauen auf Ersatzbefriedigungen wie diese Hotlines oder auf "hungrig zurücklassende" optische Anreizerle wie diese nackte Tatsachen in der Werbung meistens verzichten können, steht imho in keinster Weise ein "geringerer" Trieb entgegen als Begründung, sondern die Tatsache, daß wir Frauen unseren Trieb halt gleich zielgerichtet mit dem hierfür geeigneten Wesen - ein realer Mensch - ausleben und man unseren Trieb, da er dadurch real reichlich befriedigt wird, nicht als Kaufanreiz für irgendwas, was damit gar nix zu tun hat, einsetzen kann :D

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zur Ehe: Es sind ja meistens die Frauen, die auf Heirat drängen, also - nach Cagliostro - "besessen" werden möchten. Ist auch klar warum: Ehe bindet den Mann an die Frau, so daß er ausschließlich für die Dame und die gemeinsame Brut da sein muß.
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Na Du hast ja ein nettes Vokabular für die Kinder Deiner Liebe - Brut *g*. Also ich kann Dich beruhigen: Frauen wurden und werden noch heute oft genug in vielen Ländern in Ehen gezwungen, mehr oder weniger subtil bzw. direkt (wie Cagliostro schon richtig ansprach: eine Erfindung der Gesellschaft, um die Frauen "kontrollierbar" zu halten). Die Zahl der Frauen, die sich "lover" halten (und schon immer und in allen Gesellschafts- und Kulturkreisen hielten) neben ihrem Ehemann, dürfte mindestens so hoch sein wie die Zahl der Ehemänner, die mit ihren Kolleginnen die Mittagspause auf dem Schreibtisch verbringen, und die Logik sagt mir: wo ein Mann fremdpoppt, muß es auch eine Frau geben, die mitpoppt. Und wenn ich die Rechnung aufmache daß die meisten Frauen doch irgendwie im Laufe ihres Lebens zumindest über Jahre davon in festen Beziehungen leben, sind diese Mitpopperinnen also fast zwingend oftmals nicht single und leben ihre sexuelle Triebhaftigkeit genußvollst abseits des heimischen Herdes, den sie doch angeblich als einziges "Ziel" im Auge haben, aus.

Dazu fällt mir dann auch noch das Sprichwort ein: "Eine einzige Frau kann genußvoll eine Kompanie Soldaten befriedigen, während eine ganze Kompanie Soldaten es nicht schafft, diese eine Frau zu befriedigen" (Urheber unbekannt, aber dem Mann gebührt eine Medaille *g*).

Und wenn von den Herren der Schöpfung schon so gerne die "Evolution" bemüht wird - der ich auch gar nicht widersprechen will, im Gegenteil bin ich dahingehend wie Anaximander ein Verfechter selbiger -, dann sollten sie aber dazusagen, daß durch alle Jahrtausende hindurch es die Frau war, die sich (Neandertal) willig von jedem "begatten" ließ der grad hinter ihr kniete, denn "Moral" und "Ehebindung" dürfte da noch relativ unbekannt gewesen sein, und die mittelalterlichen bis neuzeitlichen neckischen Begebenheiten, wo Frau Gräfin und Frau Baroness täglich ihre ausufernden sexuellen Eskapaden neben dem verlogen-braven Leben mit ihrem Gatten pflegten, dürften genausowenig für die "wenig triebhafte" Frau sprechen wie das äußerst deftige Sexleben der "einfacheren Schicht", wo Frau auch schon mal nach 10 Min. den Rock hob in einer Seitengasse, weil ihr der Mann "vom Antlitze her" gefallen hat, den sie gerade kurz zuvor beim Krämer getroffen hatte.

@Religion: also zumindest der Islam gesteht der Frau Triebhaftigkeit in weit höherem Maße als dem Mann zu. Sie ist "triebhaft, den sinnlichen Genüssen gegenüber nicht standhaft" und "leicht zu verführen, da sie selbst immer auf Verführung zielt, um ihrem Trieb nachzugeben", was in der Natur der Frau begründet läge, die dafür sorgen muß, ständig schwanger zu sein/zu werden. Die Frau wird als konstant heißlaufender sexueller Motor auf zwei Beinen gesehen, der nichts Anderes im Kopf hat außer "Liebe Liebe Liebe" - denn körperlich sind ihr keine Grenzen gesetzt hierbei. Beim Mann gibt es dafür, wie wir wissen *g*, gewisse physische Grenzen und das mag sicher auch dafür sorgen, daß manN, sich seiner Grenzen schmerzlich bewußt, fleißig dafür sorgen muß daß das dumme Klischee der Frau, die sexuelle Triebe nur in einer festen "romantischen" Beziehung empfindet und lebt, aufrechterhalten bleibt. Die Urangst des Mannes vor dem unersättlichen Weibe... hach, ohne sie hätten wir keine Philosophen und keine Psychoanalyse :D
paranoya[QUOTE][i]Original geschrieben von Move over Kate [/i]
[B]Die Biologie. Eine trächtige Hündin ist für einen Rüden zum Beispiel vollkommen uninteressant. Seneca argumentiert halt sehr anthropologisch. :D [/B][/QUOTE]

Also ich war noch keine Hündin, aber es soll auch schwangere Frauen geben, die Lust auf Sex haben obwohl sie ja dann logischerweise nicht "noch mehr" schwanger werden können....


Außerdem muss ich odessa auch hier mal wieder einmal in allen möglichen Punkten vollends zustimmen! :-)
belladonna[QUOTE]Es sind ja meistens die Frauen, die auf Heirat drängen, also - nach Cagliostro - "besessen" werden möchten.[/QUOTE]

Da paßt es ja dann ganz prima, daß Männer gern besitzen möchten:D Ehrlich ich habe noch keinen Mann kennengelernt, der nicht irgendwelche Besitzansprüche stellt.
Odessa:D Volle Zustimmung, paranoya... ich war 4 mal schwanger und: *es der Fantasie des Lesers überlasse, den Satz logisch zu vollenden im nichtöffentlichen eigenen Geiste*.

Bestätigen auch viele andere - jetzt - Mütter seiende Frauen, daß dem bei ihnen so war. Ich sags ja: Wir Frauen sind arme wehrlos unserem starken Trieb ausgelieferte Wesen...helft uns, Ihr lieben Männer, ihn in die richtigen Bahnen zu lenken :D
Nigthmare[QUOTE][i]Original von belladonna[/i]

[b]Da paßt es ja dann ganz prima, daß Männer gern besitzen möchten Ehrlich ich habe noch keinen Mann kennengelernt, der nicht irgendwelche Besitzansprüche stellt.[/b][/QUOTE]

Oh, Wirklich? Ich meinte immer die Beobachtung gemacht zu haben dass Männer in Beziehungen durchweg selbstloser handeln als die Frau, der er es recht zu machen versucht.

MfG
Nigthmare
SolsticeBei den Beziehungen, die ich kenne (auch im Bekanntenkreis) ist es auch häufiger die Frau, die "Besitzansprüche" stellt.

Aber wie heißt es doch so schön:

Eine Frau heiratet einen Mann, weil sie glaubt, er würde sich für sie ändern. Tut er aber nicht!
Ein Mann heiratet eine Frau, weil er glaubt, sie würde sich nicht ändern. Tut sie aber!
Tsafried[QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i]
[B]Irgendwo habe ich mal gelesen: Für sexuelle Beziehungen kommen für Frauen nur gutgebaute Männer in Frage, während für langfristige Beziehungen eher charakterliche Werte oder ein solides Einkommen eine Rolle spielen, aber das Aussehen nicht so wichtig ist[/B][/QUOTE]

Kann ich so nicht bestätigen, ich kenne mehrere Männer, auf die beides (gut gebaut, solides Einkommen) nicht zutrifft, und die trotzdem, sagen wir mal.... nicht klagen können;)

weiterhin denke ich, dass die Zielgruppe der Sexhotlines sich eher an "sexuell noch nicht sehr gefestigte", bzw frustrierte 14-20 Jährige richtet - allen "ab 18" Hinweisen zum Trotz. Der Reiz des Verbotenen? Wohl eher die unerträgliche Geilheit, für die (junger) man(n) noch keine andere Form der Auslebung kennt als "eins, zwei, drei - vorbei" - wer als erster fertig ist, gewinnt.
belladonna[QUOTE]Oh, Wirklich? Ich meinte immer die Beobachtung gemacht zu haben dass Männer in Beziehungen durchweg selbstloser handeln als die Frau, der er es recht zu machen versucht.[/QUOTE]

So unterschiedlich ist die Wahrnehmung:D Aber mal im Ernst, es geht mir dabei nicht um "es jemandandem Recht zu machen". Schlicht und ergreifend darum, daß ich persönlich noch keinen Kerl kennengelernt habe, der es wirklich verschmerzen kann, daß seine Holde auch schon vor ihm mit anderen Männern intim war. Am liebsten, so scheint es mir, hätten die Herren der Schöpfung eine Jungfrau mit der Erfahrung einer Rummelnutte. Männer können es auch nur ganz schwer aushalten, daß die Dame der Wahl nach einer Trennung mit anderen "verkehrt". Aus diesem Grund habe ich auch schon Morddrohungen von Verflossenen erhalten :rolleyes: Selbst wenn sie diese Frau nicht mehr lieben kann es ihr Ego nicht ab, daß da jetzt ein anderer "ran darf". Meine Erfahrung ist, daß Männer ihre Freiheit in Sachen "Treue" haben möchten, aber jede Frau die für diesen Spaß herhalten soll, bitteschön nur ihm allein zu gehören hat. Daß sie oft fordern was sie selbst nicht zu geben bereit sind. Mal ehrlich, welcher Mann träumt nicht davon eine Beziehung ala "My Girlfriends Girlfriend" zu führen. (Wobei das in der Realität bestimmt nicht so prickelnd ist, wie die Phantasie es einem vorgaukelt:D ) Umgekehrt, welcher Mann könnte sich vorstellen seiner Partnerin das Vergnügen zu bieten, noch einen gutgebauten Kumpel ins Liebesspiel mit einzubeziehen?
Das sind jetzt allerdings wie gesagt nur meine persönlichen Erfahrungen, vielleicht lerne ich auch nur solche "besitzergreifenden" Typen kennen, weil ich eine devote Veranlagung habe:D
SolsticeDas scheint mir fast so, denn ich kenne in meinem Freundeskreis keinen Mann, der wirklich ein Problem damit hätte, dass seine Partnerin vorher schon jemand anderen hatte. Wird auch in meiner Generation sonst zunehmend schwieriger, Jungfrauen zu finden... :D
Nigthmare[QUOTE]Am liebsten, so scheint es mir, hätten die Herren der Schöpfung eine Jungfrau mit der Erfahrung einer Rummelnutte.[/QUOTE]
Die "Herren der Schöpfung" besitzen mitunter auch einen geradezu krankhafte Fürsorgepflicht, "Beschützerinstinkt" populär genannt, die in der Fantasie ausartet das hübsch aussehende Aussenseitermädchen bis zum bereitwilligem Geschlechtsverkehr zu "resozialisieren". Das hübsch aussehende Mädchen aber selten Aussenseiter sind, aber gerne die Behandlung dadurch genießen wird erst nach ein paar schmerzhaften Erfahrungen bewusst. Der Hang zum Vortäuschen von etwas, was man nicht ist, scheint mir, insbesondere bei jungen "Frauen", häufiger vorzukommen als beim Manne.

[QUOTE]Umgekehrt, welcher Mann könnte sich vorstellen seiner Partnerin das Vergnügen zu bieten, noch einen gutgebauten Kumpel ins Liebesspiel mit einzubeziehen? [/QUOTE]
Betrachten wir das dochmal im Rahmen deiner Ausführungen: Wieviele Männer wären ob der Äusserungen eines solchen Wunsches in ihrem "Ego" gekränkt die Frau nicht "voll versorgen" zu können, also am Selbstzweifel leiden, und wieviele davon würden Fragen über Treue stellen, also Zweifeln an der Frau?
Und wie verhält sich das wohl umgekehrt?
Besser noch, wer Argumentiert eher mit: "Du reichst mir nicht mehr?"

MfG
Nigthmare

[b]Edit:[/b]

Um mal übrigens auf das vom Threadersteller gefragte einzugehen: Die Fokussierung der Porno-Industrie auf Männer, die vorwiegend auf ihre Reize ausgelegte Werbung und auch die größere Scheue des Mannes vor ihm angebotenen Sexpraktiken erachte ich sogar eher allesamt als Symptome einer krankhaften Unterdrückung und Verleumdung ihres Triebes, als gar seiner grosszügigen Auslebung.
rosenkind[QUOTE] Es sind ja meistens die Frauen, die auf Heirat drängen, also - nach Cagliostro - "besessen" werden möchten. [/QUOTE]

also dann gehöre ich ebenso zur Minderheit wie die männlichen Wesen, mit denen ich in beziehungstechnischer Hinsicht zu tun hatte. Ich kann meinen "Heirat ist in der heutigen Zeit und meinem Status als Schülerin/Studentin für mich noch weit weg"- 21 Jahren in diesem Punkt zwar nur von Gedankengebäuden sprechen, ebenso wie jene männlichen Wesen, die auch nicht viel älter waren, aber eigentlich war ich, als Mädchen und junge Frau immer diejenige in deren Lebensplanung Hochzeit nie vorkam, während das Gegenüber davon träumte, was in früheren Jahren zu einigen Missverständnissen führte. Die Vorstellung dieses klassischen Wegs "Heirat, Familie gründen" war mir schon immer fremd, selbst in der schlimmsten Pubertät habe ich nie davon geträumt, dass mich Brian von den Backstreet Boys mal zur Frau nimmt. mit 14 dann begann ich einmal für mich zu formulieren, dass ich niemanden ein Versprechen für die Ewigkeit geben kann, wenn ich dieses Versprechen nicht 100% halten könnte und dass Liebe etwas ist, was man eben nicht 100% steuern kann. So denke ich immernoch, aber das ist es sicher nicht alleine. Vielmehr wohl die Tatsache, dass ich doch ein bisschen Freiheitsliebend sind. Das Wort "Ewigkeit" schwebt dabei wie ein Damoklesschwert über dieser Freiheit. Das heißt nun nicht, dass ich irgendwo windig bin, ich kann mir durchaus langjährige Beziehungen vorstellen, die bekannten LAGs, aber eben nichts bis ans Lebensende und dabei bin ich Kind zweier Menschen, die ihre Silberhochzeit schon hinter sich haben und bei denen ich in 21 Jahren bis auf ein paar Meinungsverschiedenheiten niemals richtig große Streits beobachtet habe!

Ich die Vorstellung "Frauen drängen auf Ehe, Männer wollen Freiheit" ist ebenso veraltet wie "Frauen wollen nur Liebe, Männer nur Sex". Tatsächlich glaube ich, dass das eine sehr individuelle Sache ist. Denn zunehmend richten sich auch Frauen ein Leben als "ungebundene" ein, die Anzahl der "Junggesellinnen" steigt... wenn man sich mal überlegt, dass vor noch nicht allzulanger Zeit junge Mädchen verheiratetet wurden auch hierzulande, während der Herr erstmal die Welt entdecken durfte, wird klar, dass wir noch längst nicht über alle so tiefgefahrenen Geschlechtsrollen hinweg sein [B]können[/B] um uns ein objektives Bild zu erlauben. Die Spielerein der Webrung mit den Klischees sind denke ich dabei nur die Spitze des Eisbergs. Beispielsweise ist es bekannt, dass die Schwulenszene "typisch männlich" sehr sexorientiert ist, während der Witz, dass Lesbe beim 3. Date den Umzugswagen mitbringt auch nicht von ungefär kommt! man könnte nun diese Gruppierung, die nicht auf das andere Geschlecht angewiesen sind und sich somit "freier" entfalten können heranziehen um zu zeigen, wie Männer sind und wie Frauen sind. Aber selbst Lesben und Schwule sind keine Außerirdische, sondern sie durchliefen die selbe Prägung durch die Erziehung eines heterosexuellen Umfeldes, sie schauen ebenso die Hausfrauenwerbespots und sind ebenso im täglichen Leben der unbewussten Beeinflussung durch Wertevorstellungen und Selbstverständlichkeiten von Mann und Frau ausgesetzt. ich persönlich denke, ein wirklich objektives Urteil wird man erst dann fällen können, wenn männlich und weiblich ungefähr den selben Wert hat wie brünett oder schwarzhaarig. So jedenfalls meine Meinung dazu.

Dass Männer triebiger erscheinen, sowohl die "realen Männer" wie auch das Angebot für Männer führe ich auch hauptsächlich auf diese uralte Prägung durch die Geschlechtsrollen zurück. Die "sexuelle Revolution" liegt grade mal ein paar Jahrzehnte zurück, das kann die Welt nicht völlig aus den Angeln heben. Die Idee der Frau als sexuelles Wesen ist neu, sehr neu, während der Mann als solches schon lange bekannt ist. Männer "dürfen" halt auch heute noch viel triebiger sein als Frauen! ich sage dazu nur Schlampe und toller Hecht. Und die Reduzierung der Frau, die keine eigene Sexualität besitzt, sondern nur Reizefür den Mann ist auch heute noch allgegenwärtig. Wenn Männer Pornos schauen, ist das normal, gesellschaftlich akzeptiert, wenn Frauen Pronos schauen, rümpfen beide Geschlechter die Nase. Verdorbene Witze werden auch ehr Männern zugetraut. Wer, wie ich eine katholische Mädchenschule besucht hat, weiß, dass Frauen bzw. Mädchen untereinander durchaus auch ganz schön deftig sein können :D. Dass mehr Frauen von Männern belästigt werden als umgekehrt hängt denke ich auch mit diesem Frauenbild zusammen, dass das Mädchen bzw. die Frau immernoch als die Passive sieht. Aus diesem Grund ist die männliche Sexualität viel sichtbarer, denn sie istgesellschaftlich akzeptierter, die weibliche hingegen weniger, nicht nur im öffentlichen Bild, sondern auch vor sich selbst. Das heißt aber nun nicht, dass sie nicht existiert, sondern nur, wie bereits schon gesagt von vielen, viel subtiler...

ob Männer nun triebiger sind oder nicht, lässt sich denke ich, nur schwer beantworten, da eine wirklich objektive Sicht durch diese Prägung sehr erschwert ist. Fakt ist jedoch, dass Frauen durchaus triebiger sein können als man(n)ch einer meint und es gibt sicher auch Frauen, die die Mehrzahl der Männer in ihrer Triebigkeit übertreffen...

PS: mit Schnulzen wie Rosamunde Pilcher und ähnlichem kann man mich jagen! :D
Schwarzer PrinzDu sollst hier net Deine Lebensgeschichte ausbreiten, sonern was zum Thema beitragen :rolleyes: Leute gibt´s :rolleyes:
rosenkind[QUOTE]sonern was zum Thema beitragen[/QUOTE]

genau das habe ich getan!
belladonna[QUOTE]und wieviele davon würden Fragen über Treue stellen, also Zweifeln an der Frau?[/QUOTE]

Angst vor Untreue des Partners hat in erster Linie etwas mit starken Selbstzweifeln und einem Egoproblem zu tun. Daher auch die Angst, man würde seinem Partner "nicht mehr reichen" wenn er den Wunsch äußert eine dritte Person mit ins Liebesspiel einzubeziehen.
Move over Kate[QUOTE]Wie hast Du nicht hunderte von Groupies gehabt[/QUOTE]

Hm... Wir haben uns nach den Gigs immer auf das Wesentliche konzentriert - und das gab es entweder in 0,33 oder 0,5-Liter-Flaschen. Und die Kopfschmerzen [I]danach[/I] waren schon ausreichend. ;)

[QUOTE]Also ich war noch keine Hündin, aber es soll auch schwangere Frauen geben, die Lust auf Sex haben obwohl sie ja dann logischerweise nicht "noch mehr" schwanger werden können....[/QUOTE]

Heh, das will ich ja gar nicht ausschließen - ich sagte nur, dass die trächtige Hündin für den Rüden uninteressant ist, weil er ihr nicht sein Erbgut aufzwingen kann... ;)
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Move over Kate [/i]
[B]
Heh, das will ich ja gar nicht ausschließen - ich sagte nur, dass die trächtige Hündin für den Rüden uninteressant ist, weil er ihr nicht sein Erbgut aufzwingen kann... ;) [/B][/QUOTE]

Wobei ich hier aber mal kurz einwerfen muss, dass eine Hündin von verschiedenen Rüden begattet werden kann und sich das dann auch irgendwie vermischt, jedenfalls kann das Sperma von beiden wirken (weiss aber gerade nicht, ob sich das vermischt und dann 3 Komponenten im Spiel sind oder aber sich das Sperma aufteilt, also hier mal was nach dem Vater, hier mal was nach dem anderen...)
Move over Kate[QUOTE]Wobei ich hier aber mal kurz einwerfen muss, dass eine Hündin von verschiedenen Rüden begattet werden kann und sich das dann auch irgendwie vermischt, jedenfalls kann das Sperma von beiden wirken (weiss aber gerade nicht, ob sich das vermischt und dann 3 Komponenten im Spiel sind oder aber sich das Sperma aufteilt, also hier mal was nach dem Vater, hier mal was nach dem anderen...)[/QUOTE]

Mein Bio-LK ist zwar Ewigkeiten her - aber wie soll das rein genetisch funktionieren?! ;) Möglicherweise könnten vielleicht zwei Rüden mit ihren Samenzellen zwei verschiedene Eizellen befruchten - aber sicherlich doch nicht ein und dieselbe?! Ist hier jemand Hundefachmann? Biologe? [I]Mediziner[/I]?
WaldemarAbgesehen von der Hündin. Vielleicht sollten wir das in einer praktischen Studie selbst erfahren, Nachtwelten Gangbang?
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i]
[B]Angst vor Untreue des Partners hat in erster Linie etwas mit starken Selbstzweifeln und einem Egoproblem zu tun. Daher auch die Angst, man würde seinem Partner "nicht mehr reichen" wenn er den Wunsch äußert eine dritte Person mit ins Liebesspiel einzubeziehen. [/B][/QUOTE]

Wie leben in einer Kultur der emotionalen Erpressung. Jahrhunderte des Christentums haben bewirkt, dass deformierte Menschen sich selbst und andere klein machen.
Schon deshalb laufen sehr viele Komplexheinis rum.
Was bleibt ihnen, als bei möglichst vielen ONS ihren Selbstwert zu bestätigen, was so nicht geht, weil einem ein ONS keine Freundschaft oder Liebe geben kann.
Es ist halt arm, wenn man sich über ein Thema des Lebens bestätigt.
Das Leben ist eine Sammlung vieler Dinge.

Die Kette der Bestätigungen kann auch jäh unterbrochen werden, der kleine Freund streikt oder die anvisierte Partnerin sagt einfach NEIN, ohne grosse Angabe von Gründen.
Wer sich mit seiner Mannwerdung zufrieden gegeben hat und glaubt die Menschwerdung sei nicht wichtig, der wird an diesem Punkt scheitern.
Viele Selbstmorde gehen auf dieses Konto.
Darket[QUOTE]Du sollst hier net Deine Lebensgeschichte ausbreiten, sonern was zum Thema beitragen Leute gibt´s[/QUOTE]
Du sollst hier nicht den Moderator spielen, sondern was zum Thema beitragen.

Wenn hier jemand rosenkind in diesem Forum zu sagen hat was sie zu schreiben hat und was nicht, dann bin ich das. Tue ich das nicht, bitte fühle Dich NICHT zu meinem Stellvertreter berufen und bewahre ein gewisses Maß an Kinderstube.

danke

Darket
Demon17[QUOTE]ob Männer nun triebiger sind oder nicht, lässt sich denke ich, nur schwer beantworten, da eine wirklich objektive Sicht durch diese Prägung sehr erschwert ist. Fakt ist jedoch, dass Frauen durchaus triebiger sein können als man(n)ch einer meint und es gibt sicher auch Frauen, die die Mehrzahl der Männer in ihrer Triebigkeit übertreffen...[/QUOTE]

Dem stimme ich zu, bei der Kontaktaufnahme geht die Initiative immer noch eindeutig vom Mann aus, leider. Sie darf nur durch Blicke Interesse signalisieren. Auch das Verhalten nach dem Kennenlernen ist leider stark kulturell determiniert. Die Initiative zur körperlichen Annäherung, er küsst sie usw. liegt eindeutig bei der Männerrolle. Vielleicht liegt hierin der Grund, das Frauen mehr auf Beziehungen angewiesen sind, da sie selbst nicht so einfach auswählen können, bzw. neue Beziehungen aktiv initiieren können. Ich bedaure das sehr. Im übrigen ist Rosenkinds Posting der einzige vernünftige Beitrag auf dieser Seite. :rolleyes:

Historisch gesehen, lag das Risiko der ausserehelichen Sexualität ja eindeutig bei der Frau. Die soziale Ächtung im Falle einer Schwangerschaft konnte sie ihrer materiellen Grundlagen berauben. In vielen Dörfern, wo das Fensterln ja zur Tradiotion gehörte, wurde die Magd spätestens nch dem zweiten unehelichen Kind aus dem Dorf vertrieben, denn die Dorfgemeinschaft musste für das Bankert ja aufkommen. Die Regulierung der Geburtenrate durch sexuelle Enthaltsamkeit war in der Vergangenheit angesichts eines begrenzten Vorrates an Nahrungsmitteln und fehlender, zuverlässiger Verhütungsmittel sicher notwendig. In der patriarchalischen Gesellschaft führte das aber immer zur Diskriminierung der weiblichen Sexualtät. Dies wirkt sich auch 40 Jahre nach Einführung der Pille in der kulturellen Bewertung geschlechtsspezifischer Sexualität aus, ebenso wie auf die tradierten geschlechtsspezifischen Verhaltensmuster, die langlebiger sind als viele vermuten. Ganz abgesehen davon, das Schwangerschaften nach wie vor für viele alleinstehende junge Frauen zu starken soziale Benachteiligungen führen. Nicht umsonst leben so viele Kinder unterhalb der Armutsgrenze.
darkmav[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Dem stimme ich zu, bei der Kontaktaufnahme geht die Initiative immer noch eindeutig vom Mann aus, leider. Sie darf nur durch Blicke Interesse signalisieren. Auch das Verhalten nach dem Kennenlernen ist leider stark kulturell determiniert. Die Initiative zur körperlichen Annäherung, er küsst sie usw. liegt eindeutig bei der Männerrolle. Vielleicht liegt hierin der Grund, das Frauen mehr auf Beziehungen angewiesen sind, da sie selbst nicht so einfach auswählen können, bzw. neue Beziehungen aktiv initiieren können. Ich bedaure das sehr.[/b][/quote]
Ich habe das Gefühl, daran hat sich trotz aller Emanzipation rein gar nichts geändert. Höchstens, daß wir Männer verunsichert sind: Weil ich mit dem Gedanken der Gleichberechtigung von Mann und Frau aufgewachsen bin, bin ich a priori immer davon ausgegangen, daß auch mal die Frau die ersten Schritte machen darf bzw. sollte.

Wenn ich dann von manchen Damen zu hören bekomme, es sei "gentlemanlike", eine Frau mit Blumensträußen usw. zu umwerben, und es gehöre zum Balzritual, erst mal so zu tun, als sei frau nicht am Mann interessiert, dann frage ich mich schon, ob diese Damen es verdient haben, gleichberechtigt behandelt zu werden. Leider ist es aber auch meist diese Spezies, die - wenn sie daraus Vorteile (mehr Geld etc.) erhaschen können - am meisten auf Gleichberechtigung pochen.

Solange sich das Verhalten der Frauen in diesen Punkten nicht ändert, bin ich persönlich nicht bereit, diese als gleichberechtigte Partnerinnen zu akzeptieren, sondern tendenziell eher als "Beute" oder Statussymbole etc. Seltsamerweise führt letztere Einstellung eher zum Erfolg bei der Partnersuche, als eine emanzipierte Herangehensweise.

Kurzum: Ich glaube, die meisten Frauen fühlen sich in ihrer Frauenrolle ganz wohl, und möchten davon auch nicht weg. Nur so ist es möglich, uns Männer mit etwas Augengeklimper mal darum zu bitten, die Waschmaschine die Treppen runterzuschleppen oder den Computer einzurichten. Im Gegenzug übernehmen sie gerne die Kocherei oder den Abwasch. Nur wenn's um Geld geht, sind Frauen mittlerweile sehr emanzipiert geworden...
moreJa, da gebe ich dir recht, Waldemar. Aber sind Beruf und Privatleben nicht zu trennen?
Warum soll ich weniger Geld als ein Mann verdienen, nur weil ich es schön finde mit Blumensträußen umworben zu werden? Der Zusammenhang ist mir nicht so ganz klar.
darkmav[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]Ja, da gebe ich dir recht, Waldemar. Aber sind Beruf und Privatleben nicht zu trennen?
Warum soll ich weniger Geld als ein Mann verdienen, nur weil ich es schön finde mit Blumensträußen umworben zu werden? Der Zusammenhang ist mir nicht so ganz klar. [/B][/QUOTE]
Weil das nicht konsequent ist. Beim Balzritual soll alles beim Alten bleiben (d.h. der Mann macht den ersten Schritt, und nimmt damit das Risiko auf sich, sich lächerlich zu machen), bei der Entlohnung kann's gar nicht modern genug sein.
moreAlso, ich denke in der Arbeit werden Frauen wohl kaum besser behandelt als Männer. Im Gegenteil, in den Firmen in denen ich schon gearbeitet habe musste Frau sich erstmal beweisen und die Männer hatten Narrenfreiheit (Gastronomie). Und dafür soll ich auch noch weniger Geld bekommen? Wo bleibt da die Gerechtigkeit?
Nur weil frau im Privatleben ein bisschen zickt soll sie im Beruf mit schlechteren Karten dastehen? Vor allem weil die Mehrheit der Alleinerziehenden weiblich ist. Gott Jungs, ihr habt ja echt Vorstellungen von der Welt. Das ist ja traurig.

Wenn man schon besser verdient kann er ja hin und wieder einen Blumenstrauß rüberwachsen lassen, da bricht den Herren der Schöpfung sicher kein Zacken aus der Krone.
Demon17Für mich ist das eher eine Frage der Ehrlichkeit. Diese ganze Festlegung auf traditionelle Rollen stellt für mich ein Stück Entfremdung dar. Das bin nicht ich, das ist die (Selbs-) Darstellung eines Schauspielers, der Liebe heuchelt, obwohl er sie fürchtet, denn er weiß ja auch nicht wem er sich emotional ausliefert. So bleibt man lieber auf der sicheren Seite und spielt Gefühle weil die echten doch viel zu schmerzhaft sind und man den Menschen im begehrten Gegenüber ja unter der Maske, im Korsett der traditionellen Verhaltensvorschriften nur schemenhaft erkennt. Erst wenn das Taktieren und Täuschen ein Ende hat, weil man sich viel zu gut kennt, bekommt die Beziehung ein ehrliches Fundament und viele Beziehungen vertragen diese Offenheit absolut nicht. Ich habe dieses spiel 20-30 mal gespielt und muß sagen, es langweilt mich. Ein interessantes Stück Musik zum tanzen, eine interessante Diskussion mit ein par Geistesblitzen fasziniert mich mehr, als sich für ein bisschen Sex gegenseitig in ein System gesellschaftlicher Verhaltensmaßregeln zu zwängen. Besonders originell sind diese Verhaltensmuster nun wirklich nicht. Pardon Medames, aber die Anarchie akzeptiert keine Regeln.

panta rei

demon17
rosenkind[QUOTE]Weil das nicht konsequent ist. Beim Balzritual soll alles beim Alten bleiben (d.h. der Mann macht den ersten Schritt, und nimmt damit das Risiko auf sich, sich lächerlich zu machen), bei der Entlohnung kann's gar nicht modern genug sein.[/QUOTE]

das ist ziemlich einseitig gedacht in einem schwarz-weiß-System. Das Ziel kann nicht sein, dass das Alte komplett ins Gegenteil gekehrt wird, denn was wir dann schaffen ist nicht mehr als die alte, verhasste dogmantische Ordnung - nur mit anderen Vorzeichen. Das Balzritual hat mit dem Beurflichen recht wenig zu tun, denn das sind [B]zwei[/B] völlig unterschiedliche Bereiche des Lebens, sie als ein und dasselbe zu sehen, reduziert den Menschen in seiner Persönlichkeit wieder auf die Rolle, die er zu spielen hat. Und das ist WIRKLICH inkonsequent. (Im übrigen ist das auch der Fehler, den viele "Emanzen" begehen, es geht nicht um Gleich[b]berechtigung[/b] sondern um Gleich[b]verpflichtung[/b], die eine Frau, die nunmal Hausfrau aus Leidenschaft nicht in ihrem individuellen Glück sehen, sondern nur als Prototyp des Klischees). Natürlich ist die Kritik berechtigt, wenn eine solche Person sagt "Männer müssen" oder "Frauen möchten", weil es dann wieder eine Verallgemeinerung ist, aber ein "ein Mann, der mich möchte, muss" oder ein "ich möchte" ist legitim und konsequent, weil es nicht darum geht, von einem Steoreotyp in den anderen zu wandern, sondern Gleichberechtigung bedeutet, dass für alle die Basis geschaffen wird, sich individuell zu entfalten. Und eine solche individuelle Entfaltung kann heißen, dass ich als Mutter und Hausfrau mein Glück finde und den traditionellen Weg gehe, es kann bedeuten, dass ich eine Ausbildungzur KFZ-Mechanikern mache und irgendwann meine eigene Werkstatt schmeiße, während ich bei Männern grundsätzlich den ersten Schritt mache oder es kann auch bedeuten, dass ich im Unternehmen Karriere mache, dass ich in der Chefetage sitze und mein Herz an den Mann verschenke, der mich mit Rosen zum Canflelight Diner einlädt und mich auf dem traditionellen Weg erorbert.

Menschen sind individuell, diese Individualität macht zwar vieles komplizierter und fordert vom Gegenüber genauso viel Individualität. Aber erst die Freiheit, diese Individualität zu leben, schafft wirklich Gleichberechtigung. Alles andere ist nicht mehr als ein Wechsel der Inhalte der Rollenbilder, die Strukturen aber bleiben gleich.

Ich rede von Gleichberechtigung jetzt natürlich auf gesellschaftlicher, nicht politischer Ebene,das ist wieder etwas ganz anderes.
Nigthmare[QUOTE][i]Original von belladona, Seite 4[/i]

[b]Angst vor Untreue des Partners hat in erster Linie etwas mit starken Selbstzweifeln und einem Egoproblem zu tun. Daher auch die Angst, man würde seinem Partner "nicht mehr reichen" wenn er den Wunsch äußert eine dritte Person mit ins Liebesspiel einzubeziehen.[/b][/QUOTE]
Ich versuchte eigentlich Hintergründig die Frage aufzuwerfen, weswegen das (männliche?) Ego im Geschlechtsverkehr eine Rolle spielt. Versuche ich nun meinen Marktwert zu steigern, eine Leistung zu erbringen oder einfach nur Sex zu haben?

@rosenkind, Seite 4:

Dem möchte ich hinzufügen dass seltsamerweise solche "Oberbegrifflichkeiten" (triebhafter Mann, sexuellose Frau) bestimmender für unsere Wahrnehmungen sind als es die Realität selbst ist. Wir sollten eher alle mal etwas persönliches von uns preisgeben als uns in dieser Hinsicht über ebenjene Oberbegriffe indentifizieren zu wollen, indem wir ihnen stets neue Definitionen zuschreiben. Aber wer würde schon von seinen sexuellen Vorlieben sprechen?

Im übrigen existiert keine "Gleichberechtigung oder -verpflichtung" in den privaten Rahmen. Die Regelung der Rolle als Frau in der Gesellschaft kann, und hat, sie mit der juristischen Gleichberechtigung selbst zu bestimmen, wie jeder einzelne Mensch. Eine Bevormundung ihrer Person in eine dem Manne "gleichberechtige" Stellung wirkt diesem Konzept entgegen.
Dass Frauen für ihre Arbeit wengier Geld erhalten liegt übrigens daran, [b]dass[/b] sie für dieses Geld auch arbeiten. Wer sich unter Wert verkauft macht seinen eigenen Markt kaputt. Das Frauen billiger zu bekommen sind ist jetzt ein chaotisches Problem: Wo immer nun eine Frau aus Gründen mangelndes Geldes eine Arbeit nicht antritt, existiert eine andere dafür.

MfG
Nigthmare
rosenkind[QUOTE]Die Regelung der Rolle als Frau in der Gesellschaft kann, und hat, sie mit der juristischen Gleichberechtigung selbst zu bestimmen, wie jeder einzelne Mensch.[/QUOTE]

leider besteht zwischen einem kann/hat und der Wirklichkeit noch ein ziemlicher Unterschied. Unsere Möglichkeiten werden nicht nur durch die politischen Gegebenheiten bestimmt, sondern auch durch die gesellschaftlichen Normen. Wer "ungeschriebene" Regeln bricht, wandert dafür zwar nicht in den Knast und muss auch keine Strafe zahlen, wird jedoch nicht selten mit sozialer Ausgrenzung in allen Variationen bestraft und das kann einen Menschen noch übler treffen als anderes. Zumal es weniger die politischen, sondern die gesellschaftlichen Regeln sind, die unsere [B]unbewusste[/B] Prägung maßgeblich bestimmen. Wenn ich einen so hohen Preis für meine Selbstbestimmung zahlen muss, herrscht noch keine wirkliche Bestimmungsfreiheit, keine Gleichberechtigung. Und leider ist es einfacher, Gesetze zu ändern, als gesellschaftliche Vorstellungen.

[QUOTE]Dass Frauen für ihre Arbeit wengier Geld erhalten liegt übrigens daran, dass sie für dieses Geld auch arbeiten. Wer sich unter Wert verkauft macht seinen eigenen Markt kaputt. Das Frauen billiger zu bekommen sind ist jetzt ein chaotisches Problem: Wo immer nun eine Frau aus Gründen mangelndes Geldes eine Arbeit nicht antritt, existiert eine andere dafür.[/QUOTE]

erzähl das einer alleinerziehenden Mutter, die sich und 2 Kinder durchbringen muss und verhindern will, dass sie am Rande der Gesellschaft leben. leider sind praktische Gründe oft die wichtigeren gegenüber den idealistischen.
Nigthmare@rosenkind: Tut mir leid, aber das klingt für mich alles sehr polemisch. Kannst du mir reele Beispiele aufzählen für eine Frau, die für ihre Selbstverwirklichung soziale Ausgrenzung erfahren hat?
Die juristischen Bestimmungen sagen ziemlich klar dass Beleidigungen, Verleumdungen, üble Nachrede und ähnliches verboten ist. Wer solche erfährt kann sein Recht wahrmachen davon verschont zu bleiben. Ausserdem kannst du mir nicht weißmachen dass ausnahmslos jede Frau für ihre Selbstbestimmung gesellschaftlich geächtet wird. Mir ist klar dass die Judikative und Exekutive hierbei nicht perfekt ist, aber sie leisten einen guten Teil dafür. Den letzten Schritt und das damit verbundene Risiko macht man immer selbst. Oder scheut davor zurück und meckert dass es ein Risiko gibt.


[QUOTE]erzähl das einer alleinerziehenden Mutter, die sich und 2 Kinder durchbringen muss und verhindern will, dass sie am Rande der Gesellschaft leben. leider sind praktische Gründe oft die wichtigeren gegenüber den idealistischen.[/QUOTE]
Ich kann dir versichern, eine dem Mann gleich bezahlte Krankenpflegerin hat es genauso schwer ihre Kinder durchzukriegen. Die Privatwirtschaft hat nicht die Aufgabe ein Sozialamt zu sein. Wenn es um Gehaltsabgleichung geht werden eher die Gehälter der Männer gekürzt. Ich frage mich wie das deiner alleinerziehenden Mutter passen würde.
Desweiteren existieren viele Fälle für eine alleinerziehende Mutter. In meinem Falle gab es reichlich finanzielle Unterstützung seitens des Staates.

MfG
Nigthmare
Demon17[QUOTE]Wenn ich dann von manchen Damen zu hören bekomme, es sei "gentlemanlike", eine Frau mit Blumensträußen usw. zu umwerben, und es gehöre zum Balzritual, erst mal so zu tun, als sei frau nicht am Mann interessiert, dann frage ich mich schon, ob diese Damen es verdient haben, gleichberechtigt behandelt zu werden. Leider ist es aber auch meist diese Spezies, die - wenn sie daraus Vorteile (mehr Geld etc.) erhaschen können - am meisten auf Gleichberechtigung pochen.[/QUOTE]
Du hast völlig recht darkmarv. Diese konventionelle Rollenerwartung stimmt nicht mit dem der beruflichen Gleichberechtigung überein. Einerseits vom Kollegen den Kavalier zu erwarten und andererseits mit ihm zu konkurrieren schließt sich aus. Diese ganze Klischee basiert auf den Vorstellungen des Bürgertums im 19. Jahrhunderts, als Frauen kaum einen Zugang zu Berufen hatten und ist von Frauenrechtlerinnen immer als goldener Käfig bezeichnet worden.
Natürlich genießen es Frauen, wenn Männer sich um sie bemühen, versuchen die Vorteile der alten Frauenrolle mit der der modernen zu kombinieren. Doch viele Frauen lehnen dieses Getue, das im Grunde das hilflose Weibchen voraussetzt auch ab.
Für mich kommt nur eine Partnerin in Frage, die weiß was sie will und dies auch offen sagt. Diese altmodischen, kapriziösen Verhaltensformen mancher Frauen stoßen mich ab. Denn sie legen mich auf die Rolle des starken Mannes fest, die nur ein Aspekt meiner Persönlichkeit ist. Ganz abgesehen davon, das ich dieses männliche Balzverhalten einfach lächerlich finde und mich blöd dabei fühlen würde, wenn ich es an den Tag legte.
Odessa--
Du hast völlig recht darkmarv. Diese konventionelle Rollenerwartung stimmt nicht mit dem der beruflichen Gleichberechtigung überein.
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Oh, großer Einspruch, mein lieber demon. Sorry, aber was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ich empfinde es als selbstverständlich, daß ein Mann sich höflich benimmt und als Gentleman - genauso wie ich mich ihm gegenüber auch höflich benehme. Und wieso soll das ein Widerspruch dazu sein, daß ich deswegen nicht meinen Job machen kann und beruflich erfolgreich bin?

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Einerseits vom Kollegen den Kavalier zu erwarten und andererseits mit ihm zu konkurrieren schließt sich aus.
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Sehe ich überhaupt nicht so und hab es in 30 Berufsjahren auch nie so erlebt. Männer waren immer äußerst freundlich zu mir im Berufsleben, haben sich anständig mir gegenüber benommen, haben mich als Frau behandelt - und mich aber aufgrund meiner beruflichen Leistungen natürlich auch völlig gleichberechtigt als Kollegen oder als ihre Vorgesetzte ernstgenommen, wie sie das mit männlichen Kollegen auch taten.

Wo ist da irgendein Widerspruch oder Problem dabei? Ich kann als Mann meiner weiblichen Kollegin durchaus charmant in den Mantel helfen nach einer Geschäftsbesprechung, so wie ich auch dem hinter mir gehenden Mann natürlich die Tür aufhalte, ohne daß das deswegen zu "Widersprüchlichkeiten" führen müßte. Ein Gentleman bleibt immer ein Gentleman, egal ob er es im Privatleben oder im Berufsleben mit einer Frau zu tun hat.

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Natürlich genießen es Frauen, wenn Männer sich um sie bemühen, versuchen die Vorteile der alten Frauenrolle mit der der modernen zu kombinieren. Doch viele Frauen lehnen dieses Getue, das im Grunde das hilflose Weibchen voraussetzt auch ab.
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Ich betrachte mich und all die anderen Frauen, die sehr wohl FRAU geblieben sind obwohl sie beruflich tätig sind/sein müssen oder gar geschafft haben, Karriere zu machen in ihrem Beruf, in keinster Weise als "hilfloses Weibchen".
Das klingt schon verdammt nach bösem Klischee und Macho-Denken a la "jede Frau die Wert auf gutes Benehmen und Manieren beim Mann legt, ist eine dumme hilflose Tussi, und jede Frau die beruflich erfolgreich ist, ist eine Frau der man keine Rosen schenken braucht/darf und der gegenüber man kein Kavalier ist"...?

Mit so einem Weltbild geh ich nicht wirklich konform, denn so kenne ich es zumindest von mir selbst überhaupt nicht und ich glaube, daß Du mich gut genug kennst um zu wissen, daß ich sowohl im Beruf als auch im Privaten immer klar und direkt meinen Weg ging .. aber trotzdem gehört doch zu jeder Liebe, zu jedem Flirt, ein gewisses ganz natürliches "Spielen" dazu, ein Balzen, das ist ganz normal. Das macht jedes Tier und wir Menschen auch, werden es immer machen weil es Teil dieses Triebes ist, Teil unserer Natur.

Wie arm ist eine Frau, die nicht mehr spielerisch und sinnlich den Mann verführen kann, die sich auch nicht mehr umwerben läßt, nicht mehr die Fantasie in Gang setzen kann? Und wie arm und verbittert ein Mann, der nicht mehr um eine Frau werben will, der nicht mehr Fantasie und Rituale einsetzt, um dieses ewige sinnliche Spiel zu genießen? Mein lieber Demon, das alles geht nämlich immer noch bei den meisten Frauen, auch wenn sie tagsüber im Beruf ihren Mann stehen müssen ;-).

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Für mich kommt nur eine Partnerin in Frage, die weiß was sie will und dies auch offen sagt. Diese altmodischen, kapriziösen Verhaltensformen mancher Frauen stoßen mich ab.
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Kapriziös = "sagt nicht was sie will". Hmm ;-) Wie hab ich es nur geschafft, beim Flirten und "Liebes-Spiel" mit einem Mann durchaus ab und an kapriziös zu sein und trotzdem klipp und klar jedem Menschen - egal ob Mann oder Frau - gesagt zu haben was ich will und denke? Du solltest nicht von ein paar unreifen Mädels, die "kapriziös" verwechseln mit pubertären Spielchen und Zickenlaunen, auf alle erwachsenen Frauen dieser Welt schließen, die gerne in den Armen eines Mannes "Weib" sind aber trotzdem am nächsten Morgen die Kohle ranschaffen können/müssen um ihre Miete zu zahlen:D
Demon17Es geht ums "Balzritual" liebe Odessa, die Zeit und die Schicht in der es entstand war eben das Bürgertum des 19. jahhrunderts, das wiederum auf den Adel rekurrierte. Kulturgeschichtlich gesehen, ist vieles von dem auch heute noch unter "Höflichkeit" verstenden wird, an den Höfen adeliger Damen entstanden, deren Männer irgendwie abhanden gekommen waren. Die Höflinge uberschlugen darin den Damen ihre Verehrung zu versichern und erfanden alle möglichen Kunstformen um dies zu tun.

Aber ehrlich wir waren schon mal weiter. Ich kann mich daran erinnern, das es sich in den 70ern und 80ern einfach so entwickelte und eine Frau nicht mit einem halben dutzend Verehrern gleichzeitig spielte, wovon sie dann mindestens 5 enttäuscht. Es geht auch um den verantwortungsvollen Umgang mit den Gefühlen anderer und um Respekt. Die Frauen, die wirklich erwarten, das Männer (die sie vielleicht gar nicht interessieren) sich zum Narren für sie machen sind mit denen gut bedient, die bereit dazu sind. Nichts gegen Romantik und Sensibilität und Hilfesbreitschaft doch ich ziehe Menschen vor, die nicht auf den Verhaltensmustern der Vergangenheit bestehen, Frauen, für die Sensibilität und Rücksichtnahme eine Sache auf Gegenseitigkeit ist, die dem jeweiligen Partner Freiräume läßt und ihn nicht bindet. Wenn ich die Pärchen sehe, die den ganzen Abend in der Dizze beieinander stehen, die sich gegenseitig einengen, weil sie ja alles gemeinsam machen müssen und es nicht möglich ist mal eine Weile eigene Wege zu gehen, so finde ich das ganze eher miefig, spießig und überhaupt nicht romantisch. Dasselbe gilt auch für Frauen, die eben nicht in der Lage sind auch mal einen Mann anzumachen statt ihn nur lange anzusehen. Wir waren schon mal weiter...
Odessa--
Ich kann mich daran erinnern, das es sich in den 70ern und 80ern einfach so entwickelte und eine Frau nicht mit einem halben dutzend Verehrern gleichzeitig spielte, wovon sie dann mindestens 5 enttäuscht.
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Daß eine einigermaßen smarte, nette Frau einige Verehrer hat, heißt doch nicht daß sie mit diesen "spielt"...? Für mich heißt "Verehrer haben", daß es einige Männer gibt, die sich für die gleiche Frau interessieren. Und sie wird dann - so sie bereit dazu ist, sich zu binden - einen davon auswählen der am besten zu ihr paßt und ihr gefällt, so wie auch jeder Mann (Du doch sicher auch?) das ja auch tut, wenn er aus einer Anzahl von Verehrerinnen, die er hat, sich die nimmt die ER mag, die zu ihm paßt.

Oder andersrum: wenn Du als Mann abends ausgehst und es gibt 3 Frauen, die Dir zeigen daß sie an Dir Interesse hätten - was ist daran verwerflich, daß Du Dich erstmal mit allen drei ganz nett und unverbindlich unterhältst oder Dich mit allen drei irgendwann später triffst zum Essen gehen oder was weiß ich, um festzustellen WER denn als Beziehungspartner in Frage käme?

Sorry, da kann ich nichts dran finden, denn so läuft es doch üblicherweise mit dem "Suchen und Finden" - man wählt sich den passenden Partner aus unter einer Anzahl von Leuten, die in Frage kämen. Es wäre dann verwerflich, wenn die Frau oder der Mann aufgrund seiner "Triebhaftigkeit" mit allen dreien ins Bett hüpfen würde oder allen dreien was von Liebe oder ernsthaftem Interesse erzählt und alle drei sich "warmhält". Und da gibt es ja auch leider eine Menge Männer, die den Frauen so einigen Mist erzählen, um sie ins Bett zu kriegen - während sie am Tag davor und am Tag danach das Gleiche einer anderen Frau erzählten, mit gleicher Absicht ;-).

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Es geht auch um den verantwortungsvollen Umgang mit den Gefühlen anderer und um Respekt.
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Völlig Deiner Meinung...

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Die Frauen, die wirklich erwarten, das Männer (die sie vielleicht gar nicht interessieren) sich zum Narren für sie machen sind mit denen gut bedient, die bereit dazu sind.
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Da kann ich nicht mitreden weil ich nicht zu der Sorte Frau gehöre. Ich erwarte von einem Mann, der sich für mich als Frau interessiert, daß er sich mir gegenüber höflich, respektvoll und gentlemanlike benimmt. Weil ich dieses Verhalten aus meinem Umfeld einfach so kenne und schätze. Genauso höflich und korrekt verhalte ich mich auch gegenüber den Männern; und wenn mich einer interessiert als potentieller Liebespartner, dann wird er und nur er das schnell bemerken, und das "Spiel um Verführung und Eroberung" kann beginnen;-). Da macht sich keiner zum Narren, sondern er und ich spielen das uralte Spiel, das Katze und Kater, Mann und Frau schon immer spielten, und solange beide das freiwillig machen und dabei nur ihrem TRIEB *on topic* folgen der sie das machen läßt, ist es doch ok ;-).

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Nichts gegen Romantik und Sensibilität und Hilfesbreitschaft doch ich ziehe Menschen vor, die nicht auf den Verhaltensmustern der Vergangenheit bestehen, Frauen, für die Sensibilität und Rücksichtnahme eine Sache auf Gegenseitigkeit ist, die dem jeweiligen Partner Freiräume läßt und ihn nicht bindet.
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Sehe ich wie Du - und es ist kein Widerspruch zu dem von Darkmav und Dir geschriebenem Verhalten, daß ich als Frau sehr wohl berufstätig sein kann (es sein muß, heutzutage) und trotzdem mir ein Mann doch deswegen Rosen schenken darf! Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, darauf wollte ich hinaus.

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Dasselbe gilt auch für Frauen, die eben nicht in der Lage sind auch mal einen Mann anzumachen statt ihn nur lange anzusehen. Wir waren schon mal weiter...
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Anmache ist nur ein neudeutscheres Wort für "Balzritual" ;-) Wieso aber nun eine beruflich erfolgreiche Frau, die im Privaten auch mal einen Mann "anmacht" wenn er ihr gefällt, nicht Gefallen daran finden dürfte daß dieser Mann, den sie anmacht, ihr zu einem Abendessen Rosen mitbringt oder ihr galant die Autotüre öffnet, ist mir ein Rätsel, denn nochmal: für mich macht sich kein Mann zum Narren, wenn er der Frau, die er verehrt oder liebt, Blumen schenkt. Ich finde das ganz zauberhaft und habe mich bisher immer noch ehrlich darüber gefreut.. ohne daß ich deswegen berufliche kompetenz eingebüßt hätte ;)
Demon17Also ich habe erst einmal einer Freundin Blumen geschenkt und finde das irgendwie überholt. Es sind für mich typische, rückständige Verhaltensweisen, die für mich nicht in Frage kommen. Liebe läßt sich nicht an Blumen festmachen und die, die sich einem stark reguliertem festgelegtem Verhaltensschema unterwerfen, erwarten das auch von der Gegenseite. So nach dem Motto, er zahlt die Zeche und sie macht danach die Beine breit, eagal ob sie Lust hat oder nicht. Nee Odessa, so idealisiert wie Du das darstellst läuft das nicht. Für mich ist das kein Tauschgeschäft. Diese Traditionen haben immer auch etwas mit Zwängen zu tun. Liebe oist für mich jedoch auch Ausdruck der Überwindung von Schranken, sie ist wie ein wilder Lavastrom, der sich nicht kanalisieren läßt. Ein Feuer das nicht nur die Herzen sondern auch die Konventionen verbrennt, das nicht das abspulen erlernter Verhaltensweisen fordert, sondern nach individueller Kreativität, Originalität und Inspiration verlangt und zwar von beiden Seiten.
Nigthmare@Demon17:
Und du hast genau was danach für deine Freundin getan, der beim Schenken eines Strausses Blumen mehr die Obsoleszenz spürte als den Grund für dieses Geschenk; ihr eine Freude bereiten zu wollen?

Wenn ich einer Frau als Liebesbeweis eine Seefahrt schenke ohne Rücksicht auf ihre Seekrankheit zu nehmen verbrennt dieser Lavastrom mal ganz schnell den Boden auf dem er fließt. Da hab ich eine akkurat abgefasste Liste im Kopf von denen ich weiß oder ableiten kann womit ich sie beeindrucken kann doch wesentlich lieber. Was du nämlich gerne tun würdest muss sie nicht auch wirklich mögen. Die Ebenen der Möglichkeiten beschränken sich somit, wenn schon nicht auf Konventionen, dann immernoch auf die Vorlieben der Frau. Das können auch ganz typisch rote Rosen, etwas Hilfe beim Mantel und das immer gültige "Ladies first" sein, wenn sie darauf steht.


Ich hab mich auch mal eine Weile mit Frauen rumgeschlagen die einfach nicht einsehen wollten dass meine Idee, sie und ich springen aus einem Flugzeug, ich besitze als einzigster einen Fallschirm und verspreche ihr, sie aufzufangen, als viel originälerer Liebesbeweis taugt als das von ihr gewollte Candle-Light Diner. Das ist ein Problem der Neuzeit seit Frauen angefangen haben selbst zu bestimmen, was für Dinge sie beeindrucken. Ich hoffe mal dass ich das als Mann auch irgendwann mal darf... :rolleyes:

Nichts anderes versuchte dir Odessa mitzuteilen. Liebesbezeugungen haben immer die Intention, bei den Ohren und Augen des anderen auch als solche anzukommen. Und wenn man die Wege dafür kennt, gibt es auch den Platz für Inspiration, Kreativität und Originelität. Und dass ganz ohne dass das zum "Standard" gehört. Ich zumindest werde auch ohne noch immer von meinem Objekt der Begierde angerufen. Auch gerne wie mir scheint. Die Rosen bezahl dabei ich auf Rechnung... :rolleyes:

MfG
Nigthmare
Odessa-----
Liebe läßt sich nicht an Blumen festmachen
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Völlig richtig, aber das habe ich auch nirgends geschrieben, sondern ich bezog mich darauf, daß berufstätigen Frauen abgesprochen wurde von Darkmav und Dir, daß sie zeitgleich erwarten dürften, als Frau behandelt zu werden. Ich sehe gerade überhaupt keinen Zusammenhang zwischen beiden Dingen, mein Lieber... natürlich macht man Liebe nicht an Blumen fest. Aber ich mache Liebe daran fest, ob der Mensch der mich liebt auf meine Gefühle und Bedürfnisse eingeht. Und wenn ein Mann, der mich liebt, weiß, daß ich Blumen über alles liebe, und er mir dann aus vollstem Herzen und aus eigener Entscheidung heraus Blumen schenkt, um mir eine Freude zu machen, dann ist das überhaupt nichts, was mit Berechnung oder Tauschgeschäft zu tun hat, sondern das ist eine ganz normale Verhaltensweise unter Liebenden: sich eine Freude machen, dem Anderen etwas Gutes und Schönes "antun".

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und die, die sich einem stark reguliertem festgelegtem Verhaltensschema unterwerfen, erwarten das auch von der Gegenseite. So nach dem Motto, er zahlt die Zeche und sie macht danach die Beine breit, eagal ob sie Lust hat oder nicht.
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Ich bin froh, nicht solche Menschen zu kennen. Die Männer mit denen ich verkehre würden im Traum nicht auf die Idee kommen, eine Frau ins Bett kriegen zu wollen mit einem Abendessen. Gehts noch primitiver?

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Ein Feuer das nicht nur die Herzen sondern auch die Konventionen verbrennt, das nicht das abspulen erlernter Verhaltensweisen fordert, sondern nach individueller Kreativität, Originalität und Inspiration verlangt und zwar von beiden Seiten.
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Amen! Stimme Dir völlig zu! Genau meine Definition und ich habe doch auch nichts Anderes behauptet. Deiner Originalität und Kreativität steht doch beim Werben um die Frau Deines Herzens nichts im Weg - Du mußt Dich weder an erlernte Programme halten noch an vorgegebene "Muster"... aber Du wirst Dich an IRGENDETWAS halten was Du in dem Fall als richtig empfindest, und das wird dann DEIN Balzverhalten sein. Auch Du HAST eines. Und was dem Einen seine bzw. ihre Rosen, sind halt Dir vielleicht Deine Gedichte oder Sprüche oder was auch immer ;-). Und der letzte Mann, der mich für sich interessieren konnte, schaffte das durch ein extrem freches und draufgängerisches Verhalten bei mir, was so gar nicht "konventionell" war, aber zum Ziel führte: wir sind jetzt ein Paar und ich hab noch nicht eine Rose von ihm bekommen ;-)

Aber das wird arg off topic und wenn Du magst, diskutieren wir das in pn weiter... hier solls weiter um "Triebe und wer sie stärker hat" gehen ;-)
Demon17[QUOTE]Und der letzte Mann, der mich für sich interessieren konnte, schaffte das durch ein extrem freches und draufgängerisches Verhalten bei mir, was so gar nicht "konventionell" war, aber zum Ziel führte: wir sind jetzt ein Paar und ich hab noch nicht eine Rose von ihm bekommen ;-)[/QUOTE]

Siehst Du Odessa genau das meine ich. Dieser ganze Firlefanz ist sekundär wenn starke Gefühle im Spiel sind.

Natürlich habe ich auch nichts gegen berufstätige Frauen, aber da schließt sich doch einiges an Verhalten aus, was eigentlich unselbstständigen Frauen gilt. Tür aufhalten etc. Ich meine dieses konventionelle Trara. Das man nett zueinander ist, dagegen gibt es nun wirklich nichts einzuwänden. Doch wenn die Dame meint, gewisse Aspekte des Jobs seien nur etwas für Männer, dann tut es mir leid. Da kann es zu Interrollenkonflikten zwischen der Rolle Kollege bzw. Kavalier kommen.
rosenkindzur Vorwarnung: ichgehe jetzterstmal nur auf den Postein,der an mich gerichtet ist, den Rest lese ich später

[QUOTE]Die juristischen Bestimmungen sagen ziemlich klar dass Beleidigungen, Verleumdungen, üble Nachrede und ähnliches verboten ist. Wer solche erfährt kann sein Recht wahrmachen davon verschont zu bleiben.Ausserdem kannst du mir nicht weißmachen dass ausnahmslos jede Frau für ihre Selbstbestimmung gesellschaftlich geächtet wird. Mir ist klar dass die Judikative und Exekutive hierbei nicht perfekt ist, aber sie leisten einen guten Teil dafür. [/QUOTE]

Du überträgst meine gesellschaftliche Betrachtung wieder aufs Politische, obwohl ich genau sagte, Politisch ist eine ganz andere Geschichte.

Ein Recht, dass es mir erlaubt, dass derjenige, der mir so etwas antut, ist ein ploitisches Recht, aber eben auch nicht mehr. Es ist eben eine politische und nicht gesellschaftliche Sache, die mich ohnehin nicht vor Beleidigungen, Verleumdung, übler Nachrede [B]schützt[/B] oder gar [B]bewahrt[/B], kurzum garantiert, dass mir dieses nicht widerfährt, sondern nur dafür sorgt, dass jemand bestraft wird, wenn es mir bereits widerfahren ist und das ist eben der Unterschied zwischen Gesellschaft und Poliktik. Gleichberechtigung in der Gesellschaft würde bedeuten, dass keine Grundlage dafür da ist, dass mir das überhaupt widerfährt. Gesetze und Rechte treffen keine Aussage über die gesellschaftliche Lage. Mord würde bei einer Ratevon 99% der Bevölkerung ebenso geahndet werden nach dem Gesetz, wie bei einer Rate von 0,000000000000001%. Die gesellschaftliche Struktur hingegen ist eine völlig andere! Und ein Gesetz garantiert mir vielleicht rechtliche Sicherheit, aber eben nicht gesellschaftliche. Zumal die rechtliche Handhabe ihre Grenzen im Bezug auf meinen Status, meine psychische Verfassung und ähnliches hat. Wenn ich Vergewaltigungsopfer bin (als Beispiel) löscht die Tatsache, dass mein Vergewaltiger hinter Gittern kommt absolut nicht die seelischen Wunden aus, die mir durch diese Tat zugefügt wurden. Wenn ich als jemand,der soziale Ächtung erfährt, diejenigen rechtlich zur Verantwortung ziehen kann,die mich ächten, löscht das genauso wenig die Tatsache aus, dass ich nachwievor gesellschaftlich geächtet werde und das mich schmerzt! Es geht nicht um meine politischen Möglichkeiten, um Recht und Gesetze, sondern darum, wie meine Mitmenschen mit mir umgehen.

[QUOTE]Kannst du mir reele Beispiele aufzählen für eine Frau, die für ihre Selbstverwirklichung soziale Ausgrenzung erfahren hat?[/QUOTE]

Beispiele gibt es da zur Genüge:

- Das Mädchen, das gehänselt wird, weil es als Mädchen kurze Haare trägt, Fußball spielt und auf Bäume klettert
- Die Familie, die auf der Straße schief angeschaut wird, weil er den Kinderwagen schiebt und nicht sie
- Karrierefrau, die gemobbt wird, weil sie als Frau es weiter gebracht hat als ihre männlichen Kollegen
....

darüber hinaus geht es nicht nur um soziale Ausgrenzung, es geht viel mehr noch um "soziale Akzeptanz" (ich schreibe das so, weil das ein Fachwort ist) und unbewusste Beeinflussung:

soziale Akzeptanz bedeutet, dass Menschen dazu neigen, nach außen hin zumindest konform gesellschaftlicher Regeln zu leben,
wenn ich z.B. als Mädchen liebend gerne Pornos gucke, weiß aber, dass Pornos bei Mädchen als unfein gelten, würden viele es nicht zugeben, weil sie nicht als unfein gelten möchten, denn unfein ist eine negative Wertung. ich werde sicher nicht gleich direkt sozial ausgegrenzt, aber ich erfahre dass ich negativ bewertet werde und das möchte ich nicht

und dann die unbewusste Beeinflussung, beispielsweise jene Werbespots, die mir, selbst wenn ich nicht so denke, suggerieren: Als Frau musst du eine gute Hausfrau sein
usw usw usw.

All das mindert meine Freiheit!

[QUOTE]Ich kann dir versichern, eine dem Mann gleich bezahlte Krankenpflegerin hat es genauso schwer ihre Kinder durchzukriegen. [/QUOTE]

Das mag ja durchaus so sein, aber die Gleichbezahlung gibt es nicht. Und würdest du als Mutter, wenn du die Alternative hättest zwischen einem Beruf, in dem du zwar schlechter bezahlt wirst als ein Mann, aber besser als wenn du von staatlicher Hilfe lebst und eben staatlicher Hilfe auf den Beruf verzichten? (wenn der Lohn unter der staatlichen Hilfe liegt, istdas natürlich was anderes). Ich muss ehrlich sagen, in so einem Fall würde ich denken "scheiß auf die Gleichberechtigung, ich will meinen Kindern auch was bieten können".
Schwarzer Prinz[QUOTE][i]Original geschrieben von Move over Kate [/i]
[B]Hm... Wir haben uns nach den Gigs immer auf das Wesentliche konzentriert - und das gab es entweder in 0,33 oder 0,5-Liter-Flaschen. Und die Kopfschmerzen [I]danach[/I] waren schon ausreichend. ;)
[/B][/QUOTE]

Hehe, das kann ich verstehen ;)

Um auch nochwas zum Thema beizutragen:

Die Frau sucht sich normalerweise den Mann aus - nicht andersrum. Sie gibt durch gewisse "Signale" zu verstehen, dass
sie interesiert ist. Wenn der Mann dann nicht darauf "anspringt" ist es Pech für beide. Falls er drauf anspringt und es stellt sich dann später heraus, dass er ihr doch nicht so gut gefällt, kann sie
als Frau die Sache immer noch recht schnell wieder beenden.

Klar, es gibt manschmal Ausnahmen, Aber o.g. ist eigentlich die Regel.
Nigthmare[QUOTE]Ein Recht, dass es mir erlaubt, dass derjenige, der mir so etwas antut, ist ein ploitisches Recht, aber eben auch nicht mehr. Es ist eben eine politische und nicht gesellschaftliche Sache, die mich ohnehin nicht vor Beleidigungen, Verleumdung, übler Nachrede schützt oder gar bewahrt, kurzum garantiert, dass mir dieses nicht widerfährt, sondern nur dafür sorgt, dass jemand bestraft wird, wenn es mir bereits widerfahren ist und das ist eben der Unterschied zwischen Gesellschaft und Poliktik.[/QUOTE]
Die Zusammenhänge hier werden mir überhaupt nicht ersichtlich. Nichtmal im Ansatz. Natürlich schützt dich das Gesetz nicht, da es per se post-aktionär ausgelegt ist, was ich als grundlegende Voraussetzung einer demokratischen Freiheitsordnung erachte. Nämlich nicht zum [i]"guten"[/i] gezwungen zu werden sondern sich aus freien Stücken dazu zu entscheiden.
Freiheit muss gewagt werden, das Risiko ist ihr fester Bestandteil.
Wie du dein Problem allerdings ohne juristsiche oder politiche Eingriffe zu lösen gedenkst weiss ich nicht. Als einzigst mögliche Alternative fällt mir da Gehirnwäsche ein, und in diesem Punkt wäre ich nicht nur nicht bei dir, sondern komplett gegen dich.

[QUOTE]Gleichberechtigung in der Gesellschaft würde bedeuten, dass keine Grundlage dafür da ist, dass mir das überhaupt widerfährt.[/QUOTE]
Du bist eine Frau, ich bin ein Mann. Ich weigere mich die Unterschiede zwischen uns zu leugnen. Auf welche Weise reagierst du nun auf eine gesellschaftliche Person die dich nicht akzeptiert, wenn du nicht-akzeptanz als Individualitätsattribut generell verneinst? Du müsstest nach deinem Schema den Nein-sagern die gleiche Akzeptanz zukommen lassen wie jedem sich auslebendem Individuum.
Die Grundlage dich anders zu behandeln sind meine subjektiven Wertevorstellungen. Du wirst mir schon essentielle Stücke meines Gehirnes entnehmen müssen um diese Grundlage aus der Welt zu schaffen.

[QUOTE]Gesetze und Rechte treffen keine Aussage über die gesellschaftliche Lage. Mord würde bei einer Ratevon 99% der Bevölkerung ebenso geahndet werden nach dem Gesetz, wie bei einer Rate von 0,000000000000001%. Die gesellschaftliche Struktur hingegen ist eine völlig andere! Und ein Gesetz garantiert mir vielleicht rechtliche Sicherheit, aber eben nicht gesellschaftliche. [/QUOTE]
Hier verstehe ich was du sagen willst und ich sagte bereits dass Gesetze und die damit verbundene Ausübungskraft nicht perfekt sind. Sie sind nunmal keine Naturgesetze, die den Rahmen der Möglichkeiten bestimmen, sondern sie nur fiktiv beschränken. Vielmehr was eine Gesellschaft beeinflusst als das "sollte" ist das "könnte". Den Tag, an dem ein Gesetz das Durchsetzungsvermögen eines Naturgesetzes erlangt fürchte ich trotzdem, denn das wäre wahrhaftige Einschränkung. Als Beispiel könnten hier virtuelle Welten herhalten, ähnlich die gewisser Online-Spiele, in denen Gewaltausübung nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist.
Dann ist es aber immer noch nicht die Gesellschaft, die diese Veränderung hervorgebracht hat...

[QUOTE]Wenn ich Vergewaltigungsopfer bin (als Beispiel) löscht die Tatsache, dass mein Vergewaltiger hinter Gittern kommt absolut nicht die seelischen Wunden aus, die mir durch diese Tat zugefügt wurden. Wenn ich als jemand,der soziale Ächtung erfährt, diejenigen rechtlich zur Verantwortung ziehen kann,die mich ächten, löscht das genauso wenig die Tatsache aus, dass ich nachwievor gesellschaftlich geächtet werde und das mich schmerzt![/QUOTE]
Und du hast nun genau wie oft gesellschaftliche Ächtung und Ausgrenzung erfahren?
In dem Vergleich fehlt dir der Vergleichsmasstab einer gänzlich ungesetzmäßigen Gesellschaft. Das ist, wie ich finde, ein generelles Problem der Neuzeit: Nicht mehr zu fühlen, was sie von den Gesetzen haben. Es ist, bedingen wir die menschliche Natur, weitaus normaler dass du Ausgrenzung erfährst, man sich um deine Emotionen einen Dreck schert und, bist du wehrlos, auch nach Lust und Laune vergewaltigt. Du übersiehst mir zu stark die erzieherischen Aspekte einer repräsentativen Gesetzesgewalt, die dadurch durchaus Einfluss auf die Gesellschaft ausübt.
In den letzten Jahren gab es viele Kontroversitäten bezüglich Toleranz, mit dem Ergebniss dass auch die subjektive Abwertung von etwas zu tolerieren ist.


[QUOTE]soziale Akzeptanz bedeutet, dass Menschen dazu neigen, nach außen hin zumindest konform gesellschaftlicher Regeln zu leben,
wenn ich z.B. als Mädchen liebend gerne Pornos gucke, weiß aber, dass Pornos bei Mädchen als unfein gelten, würden viele es nicht zugeben, weil sie nicht als unfein gelten möchten, denn unfein ist eine negative Wertung. ich werde sicher nicht gleich direkt sozial ausgegrenzt, aber ich erfahre dass ich negativ bewertet werde und das möchte ich nicht[/QUOTE]
Mehr als Konformität können sie auch nicht an den Tag legen ohne ihre eigenen Wertebeziehungen über Bord zu werfen und sie an deine anzupassen.
Dazu möchte ich mal auch ein paar Beispiele absingen:
- Der Autonome, der wegen der Übergriffe auf's WGT nicht mehr so toll ankommt.
- Der Rechte, die arme Sau, den sowieso niemand mag.
- Den Judenhasser...
- Der islamische Extremist...

Alle diese und auch deine Beispiele finden sich dennoch in einer von ihnen erwählten Subgesellschaft zusammen in denen sie Akzeptanz erfahren. [i]"Die Gesellschaft"[/i] als Oberbegriff omnipräsenter allgemeingültiger ungeschriebener Regeln ist ein pseudo-intelektuelles Spukwort. Wo mir das Recht, oder auch die Möglichkeit, genommen wird etwas an einer anderen Person zu beanstanden habe verlieren sich meine Idealvorstellungen ebenfalls in der Bedeutungslosigkeit. Denn wo du dir eine Welt voller Akzeptanz wünschst, da wünschen sich andere Leute eine Welt ohne Porno guckende Mädchen. Beide Interessen können unmöglich vertreten sein, weswegen ich diese Aufteilung wie sie jetzt noch möglich ist, als die beste erachte, und die eine Gesellschaft die jeweils andere getrost ignoriert, in ihren Augen auch gerne als "Abschaum" bezeichnet, wenn so gewalttätiger Konflikt vermieden werden kann.

[QUOTE]und dann die unbewusste Beeinflussung, beispielsweise jene Werbespots, die mir, selbst wenn ich nicht so denke, suggerieren: Als Frau musst du eine gute Hausfrau sein usw usw usw.[/QUOTE]
NLP bei Werbung ist mittlerweile tatsächlich eine leidliche Methode jemanden zum Kauf von etwas zu bewegen. Das Verhaltensmuster ist dabei aber immer dasselbe: [i]"Verhalte dich so und so und alle werden dich mögen."[/i]
Gesellschaftlich akzeptiert werden zu wollen ist ein kranker Nerv, auf den man immer einschlagen kann... Ich frage mich immer weswegen so viele Leute wert darauf legen von anderen gemocht oder akzeptiert zu werden, die sie eigentlich verabscheuen und ich halte es für das beste, sich diesem Drang so schnell wie möglich zu entledigen. Ich für meinen Teil beschränke meine Kreise auf Leute, die ich selbst wirklich mag und bin bisher gut damit gefahren.

[QUOTE]Und würdest du als Mutter, wenn du die Alternative hättest zwischen einem Beruf, in dem du zwar schlechter bezahlt wirst als ein Mann, aber besser als wenn du von staatlicher Hilfe lebst und eben staatlicher Hilfe auf den Beruf verzichten? (wenn der Lohn unter der staatlichen Hilfe liegt, istdas natürlich was anderes). Ich muss ehrlich sagen, in so einem Fall würde ich denken "scheiß auf die Gleichberechtigung, ich will meinen Kindern auch was bieten können".[/QUOTE]
Und deswegen freiwillig auf mehr Gehalt verzichten?
Die Privatwirtschaft [i]ist[/i] nunmal leider nicht sozial und richtet sich nach dem, der freiwillig am längsten für weniger Geld arbeitet. Wenn man sich, auch als alleinerziehende Mutter, sicherheitshalber auf der sicheren Seite bei der Arbeitssuche in der Privatwirtschaft stellt macht man sich zum Spielball. Ich würde dir aber dahingehend zustimmen, sollte das noch kommen, dass ungenügend Vorkehrungen existieren, auch eine alleinerziehende Mutter auf dem Arbeitsmarkt genauso [i]wertvoll[/i] zu halten wie eine kindslose. Wenn man pokert, muss man schließlich auch etwas in der Hand haben.
Trotzdem wage ich doch ernsthaft zu bezweifeln dass die Schicht der alleinerziehende Mütter verantwortlich für den Lohn-Dump auf dem Arbeitsmarkt der Frau ist/war.

MfG
Nigthmare
rosenkind[QUOTE]Wie du dein Problem allerdings ohne juristsiche oder politiche Eingriffe zu lösen gedenkst weiss ich nicht. Als einzigst mögliche Alternative fällt mir da Gehirnwäsche ein, [/QUOTE]

Das "Problem" (in Anführungszeichen,weil dieser Teil meines Textes eigentlich nur Verdeutlichung des Unterschieds zwischen gesellschaftlich und politisch dienen sollte) lässt sich lösen, indem innerhalb der Gesellschaft ein Wertewandel stattfindet. Wenn ein Rollenbild, nachdem Frau so und Mann so zu sein hat, verschwindet, werde ich als Frau (oder auch als Mann), die nicht nach diesem Rollenbild lebt keine üble Nachrede, Diskriminierung oder dergleichen erleben, weil meine Lebensweise dann gesellschaftlich anerkannt ist.
Und genau das meinte ich auch mit diesem Satz:
[I]Gleichberechtigung in der Gesellschaft würde bedeuten, dass keine Grundlage dafür da ist, dass mir das überhaupt widerfährt.[/I]

[QUOTE]Auf welche Weise reagierst du nun auf eine gesellschaftliche Person die dich nicht akzeptiert, wenn du nicht-akzeptanz als Individualitätsattribut generell verneinst?
...
Die Grundlage dich anders zu behandeln sind meine [b]subjektiven[/b] Wertevorstellungen.[/QUOTE]

Eine Gesellschaft beruht nicht alleine auf subjektiven Vorstellungen, sondern auch (oder sogar vorallem) auf [B]kollektiven[/B], man mag es allgemein übliche ungeschriebene Regel nennen, man mag es Zeitgeist nennen, oder hier in diesem Fall Geschlechtsrolle. Ich kritisiere keineswegs das, was ein einzelner Mensch für gut oder schlecht hält (solange er sich an die sozialen Spielregeln hält und beispielsweise andere verprügelt), sondern vom gesamtgesellschaftlichen Klima. Meine Freiheit, mich zu entfalten, wird auch nicht von Einzelnen eingeschränkt, sondern von der kollektiven Wertevorstellung. Ein Beispiel: ich kann als Lesbe prima leben, wenn die kollektive Vorstellung ehr in die Richtung geht, lesbisch sein als etwas normales anzusehen, da stört mich auch Herr X nicht, der streng gläubig mich für eine Kreatur aus der Hölle hält, denn ich erfahre von den meisten in der Gesellschaft Akzeptanz, wenn die allgemeine Vorstellung aber Homosexualität als etwas schlechtes ansieht, dann geht es mir schon wesentlich schlechter. Und ja, ich finde dass die kollektive Vorstellung in die Richtung gehen sollte, dass es so klar definierte Geschlechtsrollen nicht mehr gibt und jeder sich so entfalten darf, wie er möchte ohne soziale Sanktionen zu fürchten.

[QUOTE]und ich sagte bereits dass Gesetze und die damit verbundene Ausübungskraft nicht perfekt sind. Sie sind nunmal keine Naturgesetze, die den Rahmen der Möglichkeiten bestimmen, sondern sie nur fiktiv beschränken.[/QUOTE]

eben

[QUOTE]Den Tag, an dem ein Gesetz das Durchsetzungsvermögen eines Naturgesetzes erlangt fürchte ich trotzdem, denn das wäre wahrhaftige Einschränkung.[/QUOTE]

und das habe ich auch nie verlangt. ich versuchte mehr darauf hinzuweisen, dass die Ebene Gesetz und Rechte und die Ebene gesellschaftliche Wervorstellungen zwei unterschiedliche Sachen sind.

[QUOTE]Dann ist es aber immer noch nicht die Gesellschaft, die diese Veränderung hervorgebracht hat[/QUOTE]

eben,aber ich spreche von der Gesellschaft

Du argumentierst nach wie vor auf politischer Ebene mit einer Betrachtung der Politik und siedelst meine Aussagen fälschlicherweise immernoch im Politischen an!

[QUOTE]Und du hast nun genau wie oft gesellschaftliche Ächtung und Ausgrenzung erfahren?[/QUOTE]

11 Jahre Schullaufbahn jeden Tag

[QUOTE]Es ist, bedingen wir die menschliche Natur, weitaus normaler dass du Ausgrenzung erfährst, man sich um deine Emotionen einen Dreck schert und, bist du wehrlos, auch nach Lust und Laune vergewaltigt.[/QUOTE]

dieses erfährst du nicht (oder korrekter weniger), wenn innerhalb einer Gesellschaft ein derartiges Verhalten entweder mit starken sozialen Saktionen bestraft wird und/oder du von kleinauf unbewusst indoktrieniert wirst, dich nicht so zu verhalten. Stichwort Moral.

[QUOTE] Du übersiehst mir zu stark die erzieherischen Aspekte einer repräsentativen Gesetzesgewalt, die dadurch durchaus Einfluss auf die Gesellschaft ausübt.[/QUOTE]

Das kommt nun konkret drauf an, um was es sich dabei handelt. Bei Dingen wir Mord, Raub, Vergewaltigung ect. sicherlich. Ich habe aber ehrlich gesagt ziemliche Zweifel daran, dass ein Gesetz, dass es mir als Vater erlaubt, Hausmann zu sein und ebenso unterstützt zu werden wie eine Frau, etwas daran ändert, dass meine Kollegen mich als Weichei ansehen und sich scheckig lachen. Ebenso dürfte eine Anzeige wegen übler Nachrede dazu führen, dass sich das kollektive Bild der Männerrolle ändert. Man [B]denkt[/B] immernoch genauso, man lässt lediglich die Äußerungen weg. Mord, vergewaltigung ect. sind Dinge, die in der kollektiven Vorstellung negativ besetzt sind. Gesetz und Moral wirken somit als Doppel. Die Anzeige wegen übler Nachrede allerdings trifft nur ein individuum und dort auch nicht sein Denken, sondern sein Verhalten. Dass mich der Hausmann anzeigt, wird nichts daran ändern, dass "Hausmann" heute immernoch ein sehr komisches Bild ist und sich viele durch die Vorstellung in ihrer Männlichkeit angegriffen fühlen, dass es immernoch mit "Weichei" und dergleichen assoziiert wird...

[QUOTE]Mehr als Konformität können sie auch nicht an den Tag legen ohne ihre eigenen Wertebeziehungen über Bord zu werfen [/QUOTE]

nicht, wenn ihre ureigenen Wertvorstellungen dieselben sind wie die kollektive, gesellschaftliche Vorstellung! Dann müssen sie keine Vorstellungen über Bord werfen!

[QUOTE]Alle diese und auch deine Beispiele finden sich dennoch in einer von ihnen erwählten Subgesellschaft zusammen in denen sie Akzeptanz erfahren.[/QUOTE]

ja, aber eben nur in einer Subgesellschaft! Da,wo ich nur in Subgesellschaften das leben kann, was ich möhte, kann man kaum von einer wirklichen Freiheit sprechen.

[QUOTE] Beide Interessen können unmöglich vertreten sein[/QUOTE]

Oh doch! Nämlich in genau dem Moment, in dem die MASSE der Gesellschaft weder in die eine noch in die andere Richtung tendiert, wenn es dem Kollektiv kurz gesagt egal ist, obein Mädchen nun Pornos schaut oder jemand meint, Mädchen sollten keine Pornos schauen. Dann muss sich keiner Nieschen suchen und hat auch nicht mit sozialen Sanktionen zu rechnen, außer von Einzelpersonen.

[QUOTE] Die Privatwirtschaft ist nunmal leider nicht sozial und richtet sich nach dem, der freiwillig am längsten für weniger Geld arbeitet. Wenn man sich, auch als alleinerziehende Mutter, sicherheitshalber auf der sicheren Seite bei der Arbeitssuche in der Privatwirtschaft stellt macht man sich zum Spielball. Ich würde dir aber dahingehend zustimmen, sollte das noch kommen, dass ungenügend Vorkehrungen existieren, auch eine alleinerziehende Mutter auf dem Arbeitsmarkt genauso wertvoll zu halten wie eine kindslose. Wenn man pokert, muss man schließlich auch etwas in der Hand haben.[/QUOTE]

was ich meinte ist: Theorethisch hast du Recht, Praktisch ist das etwas zu einfach gedacht, zu sagen "dann arbeitet eben auch nicht für das Geld, damit sich was ändert", da im realen Leben noch viele weitere, für das Individuum gewichtigere Gründe, die Arbeitsentscheidung bestimmen.
more[QUOTE]Und du hast nun genau wie oft gesellschaftliche Ächtung und Ausgrenzung erfahren?[/QUOTE] Um mal Rosenkind zu unterstützen... Es ist nicht so, als würde es das nicht geben. Und nur selten kommt sie offen zum Vorschein.

Als ich die Fachhochschulreife machen wollte sagte mein damaliger Mathelehrer:
"Frauen gehören hinter den Herd, ich weiß garnicht, warum ich sie überhaupt unterrichte. Damit eines klar ist, ich werde alles nur einmal sagen und nichts wiederholen oder erklären. Und wer von ihnen halbwegs soviel Hirn hat wie ein Mann ... Da ist die Tür!"
Dies sagte er in einem Raum mit 20 jungen wissensdurstigen Frauen, die alle schon einen Berufsabschluss hinter sich hatten und sich für eine Führungsposition qualifizieren wollten. Und es war das einzigste Mal in meinem Leben wo ein Mann mir solche Dinge so ins Gesicht gesagt hatte. Jedes andere Mal wurde es mir nur dadurch bewusst dass ich ungleich länger brauchte als ein gleichqualifizierter Mann, mir Fehlverhalten wesentlich ärger angerechnet wurde, oder ich extrem schlechter bezahlt wurde bei gleicher Qualifikation.

Selbst jetzt haben es junge männliche Referendare an meiner Schule leichter als die Frauen. Warum? Naja, mein Rektor hat generell was gegen Frauen. Komisch warum er sich gerade an einer hauswirtschaftlichen Schule als Rektor beworben hat.

Dieses Feeling schwingt sich meine gesamte berufliche Laufbahn mit, das Gefühl irgendwie immer etwas weniger Wert zu sein, obwohl ich gleiche Arbeit leiste.
AlterkelteWenn ich auf meine Schulkarriere zurückblicke, dann waren die Mädchen fleissiger, konzentrierter und in aller Regel um mind. ein, zwei Notenstufen besser als die Jungs.
Das Thema Hausaufgaben nicht zu vergessen.

Das ganze hat aber auch eine andere Seite, die Mädels hatten eigentlich selten ein Spezialthema, waren eher nur am Durchkommen interessiert. Meine Noten in bestimmten Fächern waren relativ gut, weil sie mich interessierten. Andere Fächer wie Mathe z.b. nicht.

Eine sagen wir, sehr weibliche Haltung habe ich dogmatisch und ideologisch nie ganz verstanden, die Mädchen waren auch gut in Dingen, die sie nicht toll fanden.
Dies betraf auch andere Lebensbereiche.
Mit ein Grund, warum Frauen heute für mich immer noch ein ungelöstes Rätsel darstellen.
Das ist vll.auch der Grund warum die Frauen, die ich so kennengelernt habe, nie in der Lage waren klare politische Aussagen zu treffen bzw. zu unterstützen.

Eine Partei, die von Frauen gewählt würde, müsste vermutlich noch vager und unentschiedener wie die SPD daherkommen.
Oder wählen nur noch Frauen die SPD.Hm?
So kommt mir das zumindest vor.
Odessa--
Mit ein Grund, warum Frauen heute für mich immer noch ein ungelöstes Rätsel darstellen.
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Genau mit der Einstellung wirst Du glücklich werden mit Frauen. Ich sagte es erst gestern noch zu Jemand: "Fang nie an, mich verstehen zu wollen. Nichts ist langweiliger (für die Erotik) als wenn Du zum Frauenversteher wirst. Dann kann ich mir nämlich gleich eine andere Frau ins Bett legen." ;)

Liebt uns einfach und laßt uns in einigen Bereichen "unlösbare unverständliche Rätsel" bleiben... es muß ja nicht jeder von jedem alles verstehen, das zerstört viel mehr vom Zauber und Mysterium der Liebe als beiden Geschlechtern lieb sein kann. Und den Trieben sind Logik und Analyse Gott sei Dank ja eh egal;-)

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Oder wählen nur noch Frauen die SPD.Hm?
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(der muß jetzt einfach sein, sorry): Darket, sag doch da mal was dazu :D
Demon17Ja die Frau das ewige Geheimnis und Männer müssen berechenbar sein. Das heißt wenn sie zwinkert hat er den Stenz zu machen, sie mit Charme und Rafinesse zu umwerben und wehe, wehe er hat mal keine Lust, ist nicht allzeit bereit, oder hat gar etwas anderes im Kopf als nur das Eine... dann ist er kein Mann, ein Schlappschwanz usw. Ich finde die Frauen prägen die Männer mindestens genauso wie umgekehrt. Eher noch stärker, weil sie in der Erziehung meistens die Hauptrolle spielen.
Odessa:rolleyes: Demoooon... Wo genau liest Du aus meinem Satz heraus, daß Männer "den Stenz" zu machen haben der allzeit bereit ist oder gar berechenbar?

Ich habe lediglich geschrieben, daß Männer nicht alles an einer Frau verstehen müssen. Umgekehrt tun wir Frauen das nämlich auch nicht und ich möchte auch nicht alles an meinem Mann "analysieren, zerlegen und berechnen" können, ich akzeptiere ihn nämlich ganz einfach als geliebten und liebenswerten Menschen, der Gott sei Dank kein "bis in die letzte Nervenbahn erklärbarer" funktionierender Klon oder Roboter ist. Und sooo war mein Satz über uns Frauen auch gemeint ;-)

Ich könnte jetzt aber umgekehrt auch mal anfangen zu lamentieren: ständig meckern die Männer rum daß Frauen unweiblich, unsinnlich, biestig, verbittert und Kampfemanzen sind und an allem Schuld haben, vor allem an des Mannes Frustration über die Frauen. Aber kaum kommt eine Frau (wie ich), die Männern sagt daß sie sie toll findet und gerne mag und daß sie trotz Hirn im Kopf und "im Leben bestehen Könnens" auf eigenen Beinen GERNE mit Männern zusammen ist und sie liebt und sich lieben lässt (nicht Sex war gemeint, sondern die LIEBE generell!), bekommt man solche Unterstellungen zu hören und wird als Frau pauschal abgewertet - und das wegen der paar miesen Weiber, die es natürlich auch gibt in unseren Reihen, so wie es auch miese Männer gibt (komisch, da hör ich aber keinen hier jammern darüber...)

Und man könnte sich natürlich auch fragen warum manche Männer auf diesem Forum anscheinend nur auf solche miesen Frauen stoßen, während andere Männer zeit ihres Lebens glücklich in Beziehungen sind. Aber daß Mann mal sein eigenes Verhalten hinterfragen würde, nein, das wäre ja zuviel der Selbstreflektion, es ist immer die böse Frau schuld... ;-)
rosenkind[QUOTE]Mit ein Grund, warum Frauen heute für mich immer noch ein ungelöstes Rätsel darstellen.[/QUOTE]

Man kann auch als Mädchen Mädchen nicht verstehen. Ich habe während meiner gesamten Kindheit und Pubertät nie kapiert, wann Mädchen es mit ihrer Freundlichkeit ernst meinten und wann ich nur hintergangen und ausgenutzt wurde. Lauter Meisterinnen der Intrigen um mich. An ner Mädchenschule war das halt eben blöd. Jungs waren mir da, insbesondere in der Kindheit (denn selbstda waren die Mädchen schon hintenrum) lieber. Jungs waren direkt und ehrlich, Jungs hatten nicht irgendwelche Gruppenregeln, die irgendwie jeder weiß, außer ich und wenn Jungs einen nicht ausstehen konnten, sagten sie das einem ins Gesicht, bitter, aber so, dass man sich wehren konnte. Mit ein Grund, warum in meinem Freundeskreis (wenn man das überhaupt so bezeichnen kann) seit jeher die Menschen, die mir von allen am nähesten waren, bisher Y-Chromosome hatte. Ich hatte nie eine beste Freundin, ich hatte immer nur beste Freunde, wobei da schon 2 Freundschaften zerbrachen, weil sich bei meinem Gegenüber mit der Zeit mehr als Freundschaft einschlich :(. Wobei man sagen muss, dass von diesen besten Freunden auch alle irgendwo als Junge/Mann nicht der Klischeevorstellung entsprachen und einige doch sehr feminine Seiten hatten.

Ich will nicht sagen, dass ich nicht auch typisch weiblich unverständlich wäre, im Gegenteil: ich kenne nur wenige Persönlichkeiten, die komplizierter sind als ich. Aber es gibt nicht immer nur "die Mädchen" oder "die Jungen", sondern immer und grade je älter sie werden und je mehr man sich aus der Prägung von Elternhaus und Peergroup löst sehr individuelle Ausformungen. Und ich verstehe Frauen manchmal bis heute nicht, obwohl ich selber vermutlich genauso unverständlich bin :D
Odessa---
Ich habe während meiner gesamten Kindheit und Pubertät nie kapiert, wann Mädchen es mit ihrer Freundlichkeit ernst meinten und wann ich nur hintergangen und ausgenutzt wurde.
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Das war mit ein Grund, weshalb ich fast immer nur beste Freunde hatte, "männlich". Erst seit wenigen Jahren gibt es - zu einer Art "mütterlicher Freundin" die ich immer hatte - eine kleine Handvoll Frauen in meinem Leben, die ich Freundin nenne. Aber "ein bester Freund" war und ist bei mir auch jetzt immer männlich - ich bin selbst ein sehr direkter und offener Mensch und sage, was Sache ist, und damit können immer noch viele Frauen nicht umgehen. Sie verwechseln dann "Freundlichkeit" mit Heuchelei oder Direktheit mit Unhöflichkeit, und das macht es mir dann wiederum sehr schwer, weiterhin mit solchen Frauen umzugehen.

Aber natürlich gilt auch hier: das ist kein Pauschalurteil und natürlich gibt es auch feige verschlagene Männer, die aus dem Hinterhalt attackieren und intrigieren.. ich hatte bisher halt nur wirklich das Glück, von lauter starken, selbstbewußten und netten Männern umgeben zu sein die mich Frau sein ließen aber trotzdem wie "einen Kerl" behandelten, wenn es um sowas wie Auseinandersetzungen, Meinungsverschiedenheiten oder berufliche Dinge ging. Damit kam und komme ich zumindest ganz wunderbar zurecht :)
fragment[QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i]
[B]

Wenn ich dann von manchen Damen zu hören bekomme [...] es gehöre zum Balzritual, erst mal so zu tun, als sei frau nicht am Mann interessiert [/B][/QUOTE]

Ähm...auch auf die Gefahr hin, dass ich mich völlig zum Eimer mache: Ist das wirklich so? Können mir das mal ein paar Frauen bestätigen (oder widerlegen).

Es gibt nichts, was mich mehr ankotzt, als wenn Frauen, mit denen ich mich an der Uni (oder wo auch immer) einen Tag vorher noch prima unterhalten hab, am nächsten Tag wortlos an mir vorbeigehen. Anstelle eines "Hi, na wie gehts" bekomme ich schwer deutbare Blicke zugeworfen oder der Blick geht gleich starr geradeaus.
Mir passiert das ständig. Ich dachte bisher immer ich war a) zu langweilig b) hab zuviel Mist erzählt oder c) sehe zu Scheisse aus.
War das jetzt alles Spielerei ..Teil des "Balzritual"...und ich habs nicht kapiert?!?

Ich komm halt ausm Osten...da redet man miteinander, wenn man sich sympathisch findet, auch wenn man nicht zum gleichen Geschlecht gehört.
Oder ich hab in meinen 24 Jahren irgendwas grundlegendes noch nicht kapiert.
Wie auch immer...ich war hoffentlich nicht zu OT.
Demon17[QUOTE] Demoooon... Wo genau liest Du aus meinem Satz heraus, daß Männer "den Stenz" zu machen haben der allzeit bereit ist oder gar berechenbar? [/QUOTE]

Gar nicht Schatzi, ich wollte nur ganz allgemein darauf hinweisen, das doese Erwartungshaltung besteht und sicher auch zu einem Teil dafür verantwortlich ist, das vordergründig die männliche Sexualität im Mittelpunkt steht. (Das erklärt Vieles, aber nicht jede männliche Entgleisung) Hintergündig geht es dann eher darum Sie zu befriedigen, jedenfalls bei mir, wie das bei anderen ist weiß ich ja nicht, weil Sex ja meist unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfindet.

;) lg

demon17
Darket[QUOTE]Genau mit der Einstellung wirst Du glücklich werden mit Frauen. Ich sagte es erst gestern noch zu Jemand: "Fang nie an, mich verstehen zu wollen. Nichts ist langweiliger (für die Erotik) als wenn Du zum Frauenversteher wirst. Dann kann ich mir nämlich gleich eine andere Frau ins Bett legen."[/QUOTE]
Naja, nen bisserl leichter zu verstehen wär irgendwie ganz schön... :rolleyes:

[QUOTE]Oder wählen nur noch Frauen die SPD.Hm?[/QUOTE]
Das kann ich, nachdem ich heute duschen war und dabei meine Weiblichkeit eindeutig widerlegen konnte und sowohl bei der letzten Landtags- wie auch Bundestagswahl mein Kreuzchen bei der SPD gemacht habe und das auch in Zukunft zu tun gedenke, klar und deutlich verneinen.
Nigthmare@rosenkind: Die Grundlage dafür ist eben da, und sieht geht tiefer als du denkst. Ich bin für keinen Wertewandel, den ich nicht freiwillig herbeisehne, und den ich nicht herbeisehne, der kommt auch nicht. Da liegt das Problem, dass du zu lösen noch immer nicht geschildert hast, wie willst du alle anderen Leute nun dazu bewegen dein Ideal zu verwirklichen und urplötzlich ihre "Kollektiv-Vorstellung" aufzugeben, ohne ihnen dabei die Möglichkeit zu nehmen eigene Vorstellungen haben zu dürfen?
Ich sehe in deinen Beiträgen bislang die gleiche anmassende Vorverurteilung aller Leute dieser Gesellschaft gleichzeitig die du bei ihnen so anprangerst.

Diese "kollektiven Vorstellungen" sind durchaus durchweg subjektiv. Zu Unterscheiden dabei ist eher die "ich finde", und die "es sollte"-Vorstellung, wobei letztere in Augen aller, die eine solche hegen, grundsätzlich dazu übergehen alle Menschen die ihr widersprechen abzuwerten, als irregeleitet oder sonstig nicht "tragbar" zu bezeichnen, und sie haben da auch Recht, allerdings nur in ihren eigenen Wertebeziehungen, denn jeder denkt von sich aus nur in seiner "es sollte"-Vorstellung ginge es ihm (und überhaupt allen) prinzipiell besser. Diese "es sollte"-Vorstellungen haben Assimilierungspotential, denn wo immer zwei aufeinander treffen, versuchen sie den jeweils anderen zu überzeugen und (noch) Werteneutrale für seine Ansichten einzuspannen. Wenn du ein Beispiel sehen willst nimm unsere Diskussion darüber höchstselbst und die, die sie eventuell mitlesen. Daraus begründet sich auf lange Sicht dann auch das Überspringen dieser Ansichten auf einer ganzen Masse von Menschen, die sie dazu allerdings allesamt mit sich subjektiv in Einklang bringen muss.

Eine derartige Diktatur eines Zeitgeistes ist immer existent und würde lediglich durch dein Schema durch ein anderes abgelöst, inder, irrelevant seines Auftretens und Gesinnung, jeder akzeptiert werden [i]sollte[/i]. "Soziale Sanktionen" musst du im Falle eines Verstosses hier auch "verhängen", und ich bin mir sicher du tust das auch wenn du jemanden begegnest, der deinen Vorstellungen völlig konträr gegenübersteht, sie [i]nicht[/i] akzeptiert.

Dass es daher eine per se kollektive Vorstellung gibt zweifle ich immernoch an. Man weiß vielleicht nicht welche Ansichten der einem unbekannte Mensch hegt da man ihn nicht näher kennt und aus seinen Äusserlichkeiten auch nicht immer Schlussfolgerungen über seine Vorstellungen ableiten lassen. Die richtigen Menschen und damit auch deren Gesellschaft durch das einfache "geben, wie man ist" zu finden halte ich aber weiterhin für das Risiko, dass einzugehen jeder selbst zu entscheiden und zu tragen hat.

Hast du in deiner Schullaufbahn (ich gehe mal davon aus du meinst den regulären Schulunterricht) mal die Anfrage gestellt dich versetzen zu lassen?
Das eigene Glück muss man auch selbst verteidigen. Mobbing ist sicherlich nicht OK für jemanden dem dies schwer mitnimmt, aber wo kein Kläger, da auch kein Richter. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen wie man in diesen Momenten aufgrund der "Unwirksamkeit" auf die gesellschaftliche Meinung auf seine "politischen" Rechte gänzlich verzichtet und es gleich ganz bleiben lässt.

Mobber organisieren sich gerne in eigenen Kreißen mit denen sie ihr Ding durchziehen und gegenseitige Bestätigung erfahren. Soziale Ausgrenzung ist hier wirkungslos, da mache ich lieber von der Judikative gebrauch.
Auch du hast die Möglichkeit dir eine entsprechende Gesellschaft zu suchen die deine Ansichten vertritt, sich für diese stark macht und gesellschaftliche, [i]wie auch[/i] politische Projekte dahingehend durchführt. Soziale Ausgrenzung als ultimative Bestrafungsform anzusehen halte ich für äußerst Naiv.

[QUOTE]nicht, wenn ihre ureigenen Wertvorstellungen dieselben sind wie die kollektive, gesellschaftliche Vorstellung! Dann müssen sie keine Vorstellungen über Bord werfen![/QUOTE]
Du forderst dasselbe, was du ablehnst: Eine Anpassung einzelner Individuuen an eine große Moralvorstellung, deine hat nur einen anderen Inhalt. Das Problem beginnt aber bereits da, dass kein Mensch irgendeine Moralvorstellung akzeptierem muss, gleich welche.

Ich finde meine Freiheit, zwischen meiner Gesellschaft wählen zu können, als durchaus ausreichend. Ich kann mich dort ausleben wie ich es möchte, erfahre dort die Bestätigung, die mich nicht zum Alleingänger macht, etc. pp.
Ich habe auch die Freiheit andere in ihren Vorstellungen anzugreifen, (diese Diskussion, um sie nochmalig als Beispiel anzuführen.) muss mich dann aber auch auf entsprechende Gegenwehr einstellen.
Du forderst ein "Recht" ein von allen akzeptiert zu werden. Das hat für [i]mich[/i] nun nichts mehr mit Freiheit zu tun.


Du hast mich in dem Punkt mit den beiden Interessen missverstanden. Ich sagte, dass das Interesse des Mädchens, Pornos zu schauen, nicht mit dem Interesse der anderen Person, dass das Mädchen keinen Porno schaut, konform geht. Allerdings leben wir in einem Rechtsstaat und du hast das juristische Recht darauf zu scheißen was der andere von dir denkt und kannst dir das Ding trotzdem reinschieben. In dem Punkt setzt das Recht dein Interesse höherwertiger ein als dem des anderen. Du kannst also beruhigt Pornos schauen, ohne dass dir irgendjemand dazwischenfunkt.

[QUOTE]Oh doch! Nämlich in genau dem Moment, in dem die MASSE der Gesellschaft weder in die eine noch in die andere Richtung tendiert, wenn es dem Kollektiv kurz gesagt egal ist, obein Mädchen nun Pornos schaut oder jemand meint, Mädchen sollten keine Pornos schauen. Dann muss sich keiner Nieschen suchen und hat auch nicht mit sozialen Sanktionen zu rechnen, außer von Einzelpersonen. [/QUOTE]
Ja, wenn die Wand weiß wäre, wäre sie nicht schwarz.
Menschen [i]haben[/i] aber unterschiedliche Interessen. Was sagst du dazu?

[QUOTE]was ich meinte ist: Theorethisch hast du Recht, Praktisch ist das etwas zu einfach gedacht, zu sagen "dann arbeitet eben auch nicht für das Geld, damit sich was ändert", da im realen Leben noch viele weitere, für das Individuum gewichtigere Gründe, die Arbeitsentscheidung bestimmen.[/QUOTE]
Ich halte mein Modell für durchaus real: Wo Waren und Personen sich unter Wert verkaufen, da machen sie ihren Markt kaputt. Durch die Existenz von Discountherläden in einer Stadt kann der Rest der Läden dicht machen, denn niemand gibt mehr Geld aus als nötig. So bekommt auch die Person auf dem Arbeitsmarkt die meisten Aufträge die das wenigste Geld dafür nimmt und dass kann sich im Umkehrschluss auch für ihn wieder lohnen. Zwar nicht durch die Qualität der Bezahlung, aber durch die Quantität der Kunden. Das Pendant auf dem Arbeitsmarkt wäre, damit als erster eingestellt zu werden. Das hat alles negative Auswirkungen auf seine arbeitssuchenden Kollegen, die ihren Preis nicht mehr halten können und nur noch weiter runtergehen können. Irgendwann wird dann auch die Bezahlung der massenweisen Arbeit nicht mehr gerecht und man hat dafür gesorgt dass sich alle erfolgreich für ein Apfel und ein Ei verkaufen.
In der Softwarebranche existiert noch so eine ungeschriebene Regel sich auf gar keinen Fall unter Wert zu verkaufen, um die, hoffentlich noch in ferne Zukunft liegende, Zeit der Software-Discounter zu vermeiden. Die Branche ist bislang nämlich noch ziemlich gesund.

Eine alleinerziehende Mutter die mit ihren zwei Kindern einen auch unterbezahlteren Job animmt, zerstört damit die Grundlage aller ihr nachfolgenden Personen, auch die andere alleinerziehende Mütter. Deswegen beharre ich persönlich darauf dass die Probleme, die eine Frau in dieser Situation hat, auf gar keinen Fall mit der Privatwirtschaft zu lösen sind.
Wie gesagt, in meinem Falle hat die finanzielle Unterstützung seitens des Staates uns dahingehend sogar vor dem gesellschaftlichem Abstieg bewahrt.


@Odessa: Als Mann, weißt du, da hat man mit dieser "Verständnis-Sache" bei Frauen manchmal den Nachteil ihre Willkür ertragen zu müssen. ;) Wenn ein Mann sagt, "ich verstehe diese Weiber nicht", dann ist damit meist immer ein ungefähr folgender Fall gemeint: "Duuhuuu, Schatzi, mir gehts nich so gut. Machst du mir mal 'n heißen Zitronentee?"
"Klar doch."
*Mann macht den Tee zurecht*
"Hier bitte, Süße."
"Ach, ich hatte eigenlich eher Lust auf Honig..."

Ich muss dazu sagen dass ich auch ab und zu solche "Allüren" habe etwas zu sagen oder zu wollen, dass so eigentlich gar nicht gewollt ist und meine, so manche Frau versteht sich nichtmal selbst. ;)

MfG
Nigthmare
MontroseIch war vor einiger Zeit in Deutschlands einiziger Hexen-Gedächtnisstätte. Und am Wochenende war ich auf dem Christopher Street Day in Köln und bei den Fanta 4 in Bonn.

Grund hierfür ist, dass ich denke, man muss das Böse mit eigenen Augen gesehen haben, um es mit gutem Gewissen verurteilen zu können.

Was Frauen vs. Männer betrifft, das ist eigentlich insofern uninteressant, dass ich glaube, die charakterliche Wertwicklung hat überhaupt nicht so viel mit dem Geschlecht zu tun. Überdies sollten unterschiedliche Positionen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie demselben Zweck dienen .... soviel zum Thema "triebiger".


Die Hexenverbrennung in Siegburg fand statt, als der Abt geflüchtet war. Die Kirche hatte Frauen also bisweilen geschützt.


Nun zum Hauptthema dieses kleinen Erfahrungsberichtes.

Natürlich war ich auf dem Christopher Stret Day über die Schwulen und Lesben schockiert, vor allem bei letzteren dachte ich: was für eine Verschwendung.

Als ich dann aber so richtig dabei war mich zu erzürnen, haben mich doch zwei Dinge besänftigt. :o

editiert von moderation

Das andere war, dass in diesem Tunten- und Transenumzug auch was für mich dabei war. :eek: Damit hatte ich nicht gerechnet!


Da war so eine Gruppe mit Rikschas, nur dass nicht Fahrräder, sondern Fußgänger die Rikschas zogen. Auf den Rikschas saßen Männer. Gezogen wurden die Rikschas von Frauen in knappem Lederfummel und so einem Pferdegeschirr im Mund. Ich dachte mir, das ist eigentlich ganz praktisch: man kommt im Stadtverkehr gut vorwärts, es ist ökologisch korrekt (vielleicht waren die Frauen sogar Vegetarierinnen) und die Zugkraft kann nicht soviel Unsinn reden.

Also wenn es da draußen gut aussehende Frauen gibt, die ihren Lebenssinn noch nicht gefunden haben..... wie wäre es mal mit DIENEN :cool: ... Bei Interesse alles weitere per PN. :)

:D
belladonnaDas mit den Rikschas hätte meinem Mann auch gefallen:D
Odessa----
Gar nicht Schatzi,
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Typisch männliches Verhalten: die aufgebrachte Frau beruhigen mit zärtlichen Worten. Schäm Dich *g*... (ja, es funktioniert *g*. Frauen sind ja so berechenbar ) ;-)...


Darket: Was ich eben sagte zu Dir - es scheint mir, daß gewisse Frauen einfach vor sich selbst Angst haben. Die projezieren dann ihre eigene Unsicherheit und ihre Zweifel auf den Mann und hoffen insgeheim, daß er die Antwort für sie findet. Oder, um es noch nebulöser auszudrücken: "Ich möchte schon gerne mit Dir eine Beziehung eingehen, aber da ich nicht weiß wie Du darüber denkst und ich aber nicht wage Dich zu fragen weil ich ja einen Korb bekommen könnte, tu ich jetzt erstmal so als hätte ich kein Interesse, denn wenn Du dann wirklich NICHTS willst von mir, hab ich mein Gesicht gewahrt, heule mich einfach 2 Monate lang jede Nacht in den Schlaf, bin der Meinung, alle Männer sind herzlose Schweine, und werde den nächsten Kandidaten dafür leiden lassen daß DU mich SO gemacht hast; hast Du jedoch wirklich Interesse an mir gehabt, dann hast Du halt Pech gehabt wenn Du Schnarchnase nicht gerafft hast, energischer hinter mir her zu sein und mir zu sagen: ICH WILL DICH und eine Beziehung mit Dir. Püh. Selber schuld also, daß es mit uns nichts wurde und ich weine mich einfach 2 Monate lang jede Nacht in den Schlaf und bin der Meinung *repeat sh. Vor-Satz* "

:D So leid es mir also tut, Darket: ich verstehe das auch nicht und ich habe keinen Rat für Dich oder andere geplagte Männer. Manche Frauen sind einfach komisch und so ganz anders als andere Frauen. - Aber manche Männer schon auch ;-)

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Wenn ein Mann sagt, "ich verstehe diese Weiber nicht", dann ist damit meist immer ein ungefähr folgender Fall gemeint:
"Duuhuuu, Schatzi, mir gehts nich so gut. Machst du mir mal 'n heißen Zitronentee?"
"Klar doch."
*Mann macht den Tee zurecht*
"Hier bitte, Süße."
"Ach, ich hatte eigenlich eher Lust auf Honig..."
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Ja, und was ist jetzt daran nicht zu verstehen? Die Frau wollte Zitronentee. Hat sie klar geäußert. JEDER halbwegs geschmackssichere Mensch weiß, daß in Zitronentee Honig hineingehört, Himmel nochmal ;-)
rosenkind[QUOTE]Ich bin für keinen Wertewandel, den ich nicht freiwillig herbeisehne, und den ich nicht herbeisehne, der kommt auch nicht.[/QUOTE]

christliche Fundamentalisten hätten sich sicher auch nicht eine breite Toleranz von Homosexualität in der Gesellschaft herbeigesehnt, dennoch ist sie gekommen. Du als Individuum und auch ich als Individuum und überhaupt jeder als Individuum kann nicht darüber entscheiden, welche Gedanken den aktuellen Zeitgiest beherrschen und welche nicht, es entscheidet letztendlich darüber, was die Masse denkt oder wie stark kleine Gruppen die öffentliche Meinung verändern können! So kannst du einen Wertewandel durchaus nicht herbeisehenen, der dennoch kommt und den Wertewandel, den du herbeisehnst, kommt nicht.

[QUOTE]wie willst du [b]alle[/b] anderen Leute nun dazu bewegen dein Ideal zu verwirklichen und urplötzlich ihre "Kollektiv-Vorstellung" aufzugeben, ohne ihnen dabei die Möglichkeit zu nehmen eigene Vorstellungen haben zu dürfen?[/QUOTE]

ich habe glaube ich nirgendwo etwas darüber geschrieben, dass ich Menschen dazu bewegen will oder gar kann. (siehe Abschnitt oben). Als Einzelperson kann ich die vorherrschende Vorstellung nicht verändern, außer in kleinen Kreisen, als kleine Gruppe ist es auch schwer. Im Endeffekt kann man in einer freien Gesellschaft nur für die eigene Sache werben. Ob eine Vorstellung dann zur vorherrschenden wird, hängt vom Willen der Masse ab. Und der Wille der Masse hängt sehr viel von äußeren Umständen ab. Einfaches Beispiel: Es ist leichter, einem arbeitslosem, hungerndem Volk die Vortstellung nahe zu bringen, die Juden seien an allem Schuld als einem satten, dass gut verdient. Aber nicht immer steckt auch irgendwo eine Gruppe, die beeinflusst, manche jener kollektiven Vorstellungen [B]entstehen[/B] überhaupt erst durch die äußeren Umstände.
Außerdem sprach ich niemals von allen, ich sprach von der Masse, will heißen, der Mehrheit. Mehrheitsvorstellungen, die nunmal den Zeitgeist ausmachen gab es schon immer und wird es auch immer geben, was darin begründet ist, dass der Mensch ein soziales Wesen ist und - von kleinauf - ständig bewusst oder unbewusst durch andere beeinflusst wird und die Ansichten anderer übernimmt. Dass eine Mehrheitsvorstellung existiert, schließt nicht aus, dass es Menschen gibt, die eigene, andere Vorstellungen entwickeln, schon gar nicht wird ihnen die Möglichkeit genommen eigene Vorstellungen haben zu dürfen. Siehe oben: es gibt auch heute noch fundamentalistische Christen, die Homosexualität aufs Schärfste verurteilen, obwohl die meisten heute das wesentlich liberaler sehen!


[QUOTE]Diese "kollektiven Vorstellungen" sind durchaus durchweg subjektiv. [/QUOTE]
auf den ersten Blick vielleicht. Du übersiehst bei dieser Betrachtung aber, dass ein Mensch (auch die Freidenker!) niemals einen völlig freien Geist hat! Wir sind ständig, aber auch wirklich ständig unbewusster Beeinflussung ausgesetzt, die unsere Meinung prägt. Was wir dann als völlig eigenes Empfinden ist eigentlich nur der Samen, der aufgegangen ist. Dabei ist unbewusste Beeinflussung hier nicht negativ gemeint. sondern etwas völlig natürliches,was die Grundlage unserer sozialen Struktur schafft. Wir sind auch unbewusst beeinflusst durch das, was wir früher als Weltbilder und Vorstellungen aufgenommen haben. Bevor ein Mensch überhaupt erst eigene Vorstellungen und Weltbilder entwickeln kann, übernehmen wir sie, in der Regel von unseren Eltern. Und zwar jeder,du wie ich wie alle anderen. Die unbewusste Beeinflussung schließt nun nicht eigene Gedanken aus, wohl aber den völlig freien Geist. Menschen sind komplexe Wesen, wir bestehen aus beidem: eigenen Vorstellungen und dem, was wir irgendwann übernommen haben (unbewusst) und uns immernoch beeinflusst.

[QUOTE]Zu Unterscheiden dabei ist eher die "ich finde", und die "es sollte"-Vorstellung, wobei letztere in Augen aller, die eine solche hegen, grundsätzlich dazu übergehen alle Menschen die ihr widersprechen abzuwerten, als irregeleitet oder sonstig nicht "tragbar" zu bezeichnen, ... (magjetzt nicht alles zitieren)[/QUOTE]

Du denkst wieder viel zu sehr in der Einzelbetrachtung, es geht miraber nicht um den Einzelnen, der in einer "ichfinde" oder "es sollte"-Haltung denkt, sondern darum, was die Summe der Mehrheit einer Gesellschaft für Vorstellungen hat! Bei vielen jener kollektiven Vorstellungen denkt das Individuum überhaupt nicht "ich finde" oder "es sollte", denn sowohl "ich finde" wie auch "es sollte" sind subjektive Vorstellungen bzw Meinungen, die gebildet wurden, wenn die kollektive Vorstellung dazu keine Aussage oder nur eine sehr vage trifft. Wenn eine kollektive Vorstellung jedoch klare Aussagen trifft, gibt es da oft keine Diskussionsgrundlage, kein "ich finde" oder "es sollte", denn das Individuum erlebt jene kollektive Vorstellung dann als Selbstverständlichkeit.

[QUOTE]"Soziale Sanktionen" musst du im Falle eines Verstosses hier auch "verhängen", und ich bin mir sicher du tust das auch wenn du jemanden begegnest, der deinen Vorstellungen völlig konträr gegenübersteht, sie nicht akzeptiert.[/QUOTE]

der Unterschied ist aber, dass ich in deinem Beispiel als Einzelperson agiere, während bei der kollektiven Vorstellung, der man nicht entspricht auch die soziale Sanktion kollektiv ist.

[QUOTE]Dass es daher eine per se kollektive Vorstellung gibt zweifle ich immernoch an[/QUOTE]

Oh, dafür gibt es doch jede Menge Beispiele:

in unserer Kultur sind kollektive Vorstellungen zum Beispiel:

- dass man (mit Ausnahme einiger Gerichte) mit Messer, Gabel oder Löffel isst
- dass man nicht unbekleidet auf die Straße geht
- dass Mord, Raub und Vergewaltigungen schlechte Dinge sind
- dass man innerhalb des Hauses seine Notdurft auf der Toilette verrichtet
- dass man Leichen nicht zur sexuellen Befriedigung verwenden darf
-....

es gibt zwar immer wieder Menschen, die sich an diese Regeln nicht halten, jedoch [B]die Masse[/B] sieht diese Vorstellungen als Selbstverständlichkeit! Insofern kann ich mich in einer relativen (wenn auch nicht absoluten) Sicherheit wiegen, dass mein fremdes Gegenüber mit Besteck isst, auf der Straße angezogen ist, keinen Mord, Raub oder Vergewaltigung begeht, wenn es muss aufs Klo geht und sich nachts nicht jemanden ausbuddelt, wenn er triebig ist.

[QUOTE]Du forderst dasselbe, was du ablehnst: Eine Anpassung einzelner Individuuen an eine große Moralvorstellung,[/QUOTE]

nein, umgekehrt! Nochmal: die Vorstellungen der Masse schafft die kollektive Vorstellung. Wenn die kollektive Vorstellung der Vorstellung eines Individuums entspricht, braucht sich dieses nicht mehr anzupassen! Davon mal abgesehen ist Anpassung in einem gewisse Maße unverzichtbar für jede Gesellschaft und Menschen passen sich sogar unbewusst selbst an, ohne dass eine äußere Kraft sie zwingt bzw. es so früh stattfand, dass noch keine Gegenvorstellung gebildet werden konnte. Musstest du dich gegen deinen Willen der Vorstellung beugen, nicht nackt auf die Straße zu gehen, mit Messer und Baln zu essen,... oder bist du damit aufgewachsen, dass das eine Selbstverständlichkeit ist?

[QUOTE]. Das Problem beginnt aber bereits da, dass kein Mensch irgendeine Moralvorstellung akzeptierem muss, gleich welche.[/QUOTE]
Das habe ich auch nicht behauptet, es ändert trotzdem nichts daran, dass die Masse gewisse Moralvorstellungen hat! Du musst es nicht akzeptieren, mit Messer und Gabel zu essen, aber du musst mit den entsprechenden Folgen leben.
Die Frage ist allerdings, ob die kollektive Vorstellung gerechtfertigt ist oder nicht und hier wage ich mir doch eine individuelle Meinung darüber zu bilden und könnte sagen: ich finde es einfach scheiße, dass Menschen, die nicht mit Messer und Gabel essen im Restaurant schief angeschaut werden, die Masse sollte das mal lockerer sehen!

[QUOTE]Du forderst ein "Recht" ein von allen akzeptiert zu werden. Das hat für mich nun nichts mehr mit Freiheit zu tun.[/QUOTE]

Ich sprach nicht von allen, sondern von der Mehrheit! und ich denke,dazu habe ich jetztauchgenug geschrieben

[QUOTE]Du hast mich in dem Punkt mit den beiden Interessen missverstanden. Ich sagte, dass das Interesse des Mädchens, Pornos zu schauen, nicht mit dem Interesse der anderen Person, dass das Mädchen keinen Porno schaut, konform geh[/QUOTE]

Auch hier betrachtest du nur wieder Einzelpersonen! ich sprach aber nicht von Einzelpersonen, sondern gesamtgesellschaftlichen Strukturen und Vorstellungen!

[QUOTE]Menschen haben aber unterschiedliche Interessen. Was sagst du dazu?[/QUOTE]

Dass es einen Unterschied gibt zwischen dem, was eine einzelne Person oder kleine Gruppierung denkt und dem, was die Masse, die den Zeitgeist ausmacht, denkt!

natürlich kann die kollektive Vorstellung ziemlich verlogen sein. wer würde es z.B. zugeben, dass er seiner Ehefrau fremdgeht? die wenigstens. warum? weil die kollektive Vorstellung auch heute noch Treue für eine Ehe vorsieht. Wirkliches Verhalten und kollektive Vorstellung gehen nunmal nicht immer konform.

Das Thema Frauen und Arbeitsmarkt möchte ich im Moment grade nicht weiter diskutieren!
Demon17[QUOTE]Gruft - Signatur-Maker.
Make your own gruftige true individual signatur, die nobody as you hat. please chose your first individual word:
Engel() Tod() Seele() schwarz(x) Nacht() Tränen()[/QUOTE]
Da fehlt noch Blut(), ()Schmerz(), Winter(), ()Braut und Demon()
belladonna[QUOTE]"Duuhuuu, Schatzi, mir gehts nich so gut. Machst du mir mal 'n heißen Zitronentee?"[/QUOTE]

Das wäre mir neu, daß eine Frau tatsächlich so eine klare Ansage macht:D Normalerweise kommt nach dem "Du Schatzi, mir geht's nicht so gut" nichts mehr und der arme Kerl darf raten, was nun zu tun ist, weil Frau davon ausgeht, daß er sich jetzt genau so verhalten müsste wie ihre beste Freundin:D
Oder sie sagt: "Du Schatzi, mir geht es nicht so gut. Ein Zitronentee wäre jetzt nicht schlecht." Damit ist ihr Partner doch total überfordert! Woher soll der denn jetzt wissen, daß sie damit meint, daß es nett wäre, wenn er ihr einen Zitronentee macht und bringt. Er tut natürlich bei einer solch unklaren Ansage nicht dergleichen und Frau ist beleidigt und schmollt über diese "unsensible, egoistische" Männerwelt :D

Und das ein Mann, wenn denn doch mal eine klare Ansage kommt, tatsächlich sofort den Tee macht und bringt? Das kenne ich anders. Da kommt doch meistens noch ein "ja gleich Schatz ich muß nur eben noch schnell diese wichtige Email fertig machen" oder "ich wollt nur noch eben schnell die Glühbirne wechseln" oder irgendwas anderes wichtiges was gerade noch zu erledigen ist. Und dann - so bin ich es gewöhnt - muß ich noch zwei, drei mal nachfragen, damit ich meinen Tee auch wirklich kriege, weil Mann das in dem Streß schon vergessen kann. :D
Was solls so lange es mir noch gut genug geht meine Lippen zu bewegen um eine Bitte auszusprechen, kann ich mich auch noch in die Küche schleppen um mir selbst Zitronentee zu machen:D
Anaximander[quote]Die Hexenverbrennung in Siegburg fand statt, als der Abt geflüchtet war. Die Kirche hatte Frauen also bisweilen geschützt.[/quote]

Tja, aber meistens hat die Kirche die Hexenverfolgung entweder stillschweigend geduldet, oder gezielt gefördert und mitgemacht. Sowohl Luther als auch die katholischen Päpste ab dem Ende des Spätmittelalters waren entschiedene Befürworter der Hexenverfolgung.

Nur um die fortgesetzte Verdrehung geschichtlicher Tatsachen durch Montrose hier wenigstens ein bisschen im Rahmen zu halten.

[quote]Natürlich war ich auf dem Christopher Stret Day über die Schwulen und Lesben schockiert[/quote]
Was genau gibt es da zu sehen, worüber ein Mensch, der über Courage, Format und Humor verfügt, "schockiert" wäre?

[quote]vor allem bei letzteren dachte ich: was für eine Verschwendung.[/quote]
Das denke ich mir auch bei jeder katholischen Prozession. Diese Veranstaltungen haben übrigens erstaunliche Ähnlichkeiten mit einer Gay-Parade: Ein Verein von Männern in bunten Kostümen und mit außergewöhnlichem Sexualverhalten hält eine schrille Parade ab.
Manley[QUOTE][i]Original geschrieben von Anaximander [/i]
[B]Mein Gott, was bist du für 'ne eindrucksvolle Figur:

Ein mieser kleiner Homophober, der vorsätzlich (ungebeten) zum CSD kommt, nur um zu gaffen, und der hier anschließend groß erklärt, wie sehr ihn doch die Anwesenheit von ein paar Nazis beruhigt und gefreut hat. Noch größer wär wohl die Freude gewesen, wenn die Nazis die dreckigen Schwulen zusammengeschlagen hätten wie in Moskau, wie?

Dabei versteht sich von selbst: Wenn das Aussehen von Montrose nur halb so mies ist wie sein Charakter, dann war seine Furcht vor homoesexuellen Annäherungsversuchen restlos unbegründet. [/B][/QUOTE]

[COLOR=red]i've said it before and i'll say it again:

jetzt auch noch mal für dich, anaximander! die regeln gelten auch für dich! die moderation duldet hier keine beleidigungen anderer user, und schon gar nicht zum wiederholten male von der selben person! ich spreche dir deswegen hiermit sechs wochen schreibverbot für das unterforum "des kaisers bart" aus. beschwerden per pn an mich. [/COLOR]
Demon17[QUOTE]Ein mieser kleiner Homophober, der vorsätzlich (ungebeten) zum CSD kommt, nur um zu gaffen, und der hier anschließend groß erklärt, wie sehr ihn doch die Anwesenheit von ein paar Nazis beruhigt und gefreut hat. Noch größer wär wohl die Freude gewesen, wenn die Nazis die dreckigen Schwulen zusammengeschlagen hätten wie in Moskau, wie? [/QUOTE]

Mein Gott Anaximander, hast Du denn Monties tiefgründige Ironie wirklich so gründlich missverstanden. Ja nicht nur Ironie, sogar Selbstironie, in der ja immer auch ein Stück Ehrlichkeit und kritischer Distanz zu sich selbst steckt. Genau das fehlt Dir anscheinend, wenn Du Dich hier zum Richter über andere aufspielst. Nun tu ich es bei Dir, geschieht Dir recht und Du kannst Dich nicht einmal wehren. :p

Etwas mehr von Montroses feinsinnigem, hintergründigem Humor würde Dir gut bekommen. Geh mal ins Kabarett und verzerre die Mundwinkel ein bisschen, wenigstens ansatzweise zu einem kleinem Lächeln. Ich frage mich inzwischen, ob Deine Wahrnehmung wirklich so stark eingeschränkt ist, oder ob Du der Meister des bewussten Missverständnisses bist. Wenn das Deine Masche ist, so gewöhne es Dir bitte ab. Es nervt allmählich.

[QUOTE]Dabei versteht sich von selbst: Wenn das Aussehen von Montrose nur halb so mies ist wie sein Charakter, dann war seine Furcht vor homoesexuellen Annäherungsversuchen restlos unbegründet. [/QUOTE]

Äh, das ist eben kein feinsinniger, hintergründiger Humor, das ist einfach plump und boshaft. Reiss Deine Witze doch mal auf Deine eigene Kosten, so wie Monty, vielleicht denkst Du dann vor dem posten etwas mehr nach.
Montrose[QUOTE]Was genau gibt es da zu sehen, worüber ein Mensch, der über Courage, Format und Humor verfügt, "schockiert" wäre? [/QUOTE]
Entweder schreibt das einer, der sehr viel Erfahrung auf dem Gebiet hat und deshalb abgebrüht ist (was ich eher nicht glaube) .... oder einer, der über normalen Sex nie hinauskam und dem deshalb ein bißchen das Vorstellungsvermögen fehlt. ;)

Ich bin der Überzeugung (und deshalb bin ich vieleicht auch auf einem Grufti-Board), dass die wirklich scharfen Sachen sehr viel damit zu tun haben, dass sie etwas Aufwühlendes, damit womöglich auch änstigendes oder schockierendes beinhalten.

Wenn man dieses Thema nur noch mit "Format" abhandelt ... also so gar kein Herzklopfen, ohne eine gewisse Scham, die ja Voraussetzung für einen Tabubruch ist (ohne Tabus kann man auch keine Tabus brechen), ohne das Außergewöhnliche zu entdecken (was selbstverständlich auch bei ganz "normalen" Beziehungen gilt) ..... dann ist die Angelegenheit tot.


[QUOTE]der vorsätzlich (ungebeten) zum CSD kommt, nur um zu gaffen, [/QUOTE]
Anaximander kann mir ja mal per PN erklären, wo man sich bei einer öffentlichen Veranstaltung anmelden muß, um "gebeten" zu sein. Oder haben Typen wie ich dann automatisch Ausgehverbot. ;)

Das mit dem "Gaffen" verstehe ich auch nicht ganz? Hätte ich diese Leute etwa in eine philosophische Diskussion verstricken sollen? Ich glaube, dann hätte ich wirklich Probleme bekommen. Die Leute sahen mir nicht so aus, dass sie sich durch Blabla die Stimmung versauen lassen wollten.


Ich hatte jedenfalls nicht den Eindruck, dass ich am falschen Ort war oder jemand was gegen meine Anwesenheit hatte.



Den jetzt editierten Teil mit der Jackenaufschrift war tatsächlich ironisch gemeint. Ich fand das irgendwie lustig. Nun, über Humor läßt sich streiten.

An dem Umzug nahmen auch Heteros mit speziellen Vorlieben (SM etc.) teil. Mir ist anders, als das von anderen unterstellt wird, durchaus klar gewesen, dass es sich da auch um eine sehr menschliche Aktion handelte. Und zwar deshalb, weil das ja neben der sexuellen Orientierung auch Freundeskreise sind.

Das ist ohnenhin das, was ich anprangere und was bisweilen mißverstanden wird: dass mit der starken Fokusierung auf das Sexuelle in den Medien aber auch durch die selbsternannten "Befreier" (die das Menschliche an der Sache meist nicht kapieren und ihre Feldzüge nur auf Kosten anderer instrumentalisieren) ja eine Reduktion von Menschen vorliegt, die jene ja gerade überwinden wollen. Homo, Sado oder Swinger ist gemeinsamer Erlebnishorizont und weist damit über das Sexuelle hinaus. Soweit habe ich das durchaus kapiert.


Dass ich mich bisweilen über Schwule lustig mache .... das muß eine Gesellschaft, die sich unbeschwert über Muslims oder Christen lustig macht ... ertragen können. Gleiches Recht für alle.
belladonna[QUOTE]Was solls so lange es mir noch gut genug geht meine Lippen zu bewegen um eine Bitte auszusprechen, kann ich mich auch noch in die Küche schleppen um mir selbst Zitronentee zu machen[/QUOTE]

Da fällt mir doch noch ein: ich müßte mich ja gar nicht in die Küche schleppen, da bin ich doch eh schon den ganzen Tag:D
Demon17@Montrose,

um mal wieder auf die "Triebigkeit" von Männern und Frauen zurück zu kommen. SindDir denn die Schwulen am CSD "triebiger" vorgekommen als die Lesben?
Montrose:rolleyes: Irgendwie schon. Immerhin hatten mehr Männer als Frauen freie Oberkörper. Und auch vom Verhalten (wie vermeide ich jetzt das Wort "tuntig"?) .... da waren schon etliche Männer, die ziemlich krass possiert haben. Die Frauen machten da eher das Gewöhnliche (obwohl das in der Regel triebiger ist als bei Männern, so dass die tuntigen Homos sich möglicherweise so triebig verhalten haben, wie dies normalerweise Frauen, aber nicht Männer tun).

Ich glaube aber nicht, dass man das in die allgemeine Diskussion einwerfen kann, weil ich deren Verhaltenscodes einfach nicht kenne.

"Triebig"??? Es macht ja einen Unterschied, ob jemand nur so tut als ob oder nicht.

Ich habe mich das durchaus gefragt, ob die mit ihrem Auftritt irgendwie angetörnt werden. Zum Beispiel die Rikscha-Zieherinnen, die ja vielleicht wirklich Maso sind.

Aber bei Frauen kann man das von weitem nicht so beurteilen wie bei Männern, ob da was abgeht.

Manche von den Männern (mit einigen Ausnahmen) kamen mir eher abgeklärt vor. Manche Jüngere machten einen aufgeregteren Eindruck auf den Wagen.

Das Knistern fand eher drumherum statt. Natürlich haben sich da Männer und Frauen abgeknutscht.


Im Umzug selbst war ein als Seargant verkleideter Fettling beeindruckend: der traf aus einer Entfernung von 4 Metern zielgenau mit einer Peitsche auf einen Männerarsch, und das immer wieder. Das ist sicherlich nicht leicht, so etwas hinzubekommen.

Eine SM-Gruppe (nicht die Rikschas), da sahen die Leute m. E. blaß und verratzt aus - also das, was ich bei Gruftis so schätze. :D

Natürlich fragte ich mich, ob die vielleicht wirklich irgendwie kaputt sind.
Demon17[QUOTE]Aber bei Frauen kann man das von weitem nicht so beurteilen wie bei Männern, ob da was abgeht. [/QUOTE] Meinst Du jetzt wegen der Errektion?

[QUOTE]Die Frauen machten da eher das Gewöhnliche (obwohl das in der Regel triebiger ist als bei Männern, so dass die tuntigen Homos sich möglicherweise so triebig verhalten haben, wie dies normalerweise Frauen, aber nicht Männer tun). [/QUOTE]

Also das wundert mich jetzt, auf den schwarzen Veranstaltungen ziehen manche Lesben echt eine Höllenshow ab, die Schwulen knutschen sich höchstens mal oder rennen mit ausgestrecktem Gesäß rum, wenn sie einen Partner suchen.
darkmavDa kann ich Montrose nur recht geben.

Vor ewigen Zeiten (es muß 12, 13 Jahre her sein), waren wir (mein Kumpel, eine Freundin und ich) aus Versehen auf einer schwulen Technoparty. Krass, wie es da abging!

Erst dachten wir "merkwürdig viele Männer hier" (ein paar Heteros haben sich wohl auch noch dahin verirrt), aber bald war alles klar. Schwule haben wohl einen ziemlichen exhibitionistischen Drang, wie es mir scheint. Manche haben sich sogar auf Podesten ausgezogen (was für mich als Jungspund damals ziemlich shocking war). Gekreische gab es auch jede Menge.

Habe schon ettliche "normale" Parties im gleichen Club erlebt. Da ging es (leider) ziemlich gesittet zu. Würde mir auch so mal so 'ne Party wünschen, bei denen sich die Frauen (ohne bezahlt zu werden) ausziehen, und die nicht in einem Swingerclub bzw. nicht auf Mallorca stattfindet. Schätze aber mal, das würde zu viele Frauen abturnen.

Spaßeshalber (bzw. um einen alten Freund zu finden, der sich mittlerweile geoutet hat) habe ich mich mal bei einer schwulen Internet-Community (gayroyal) angemeldet. Im Vergleich zu Hetero-Communities oder Partnerbörsen scheint dort die sexuelle Kontaktaufnahme wesentlich einfacher zu sein. Es gibt sogar einen "Schwanz-Button", um dem anderen direkt und unkompliziert Paarungsbereitschaft zu signalisieren.

Naja: Männer unter sich. Da kann man schon mal den ganzen Romantik-Kennenlern-Schmonsens überspringen und gleich auf das Wesentliche kommen. :D

Wie es bei Lesben aussieht, weiß ich nicht - hat da jemand Erfahrungen?
Demon17Ich stelle mir einen solchen Button gerade auf den Nachtwelten vor...`*FG*
belladonnaTja, die Frage ob Männer nun triebiger sind als Frauen hat sich wohl immer noch nicht geklärt. :D Aber mal ne Frage an euch Männer in der Runde hier: Ich hab schon einige Männer jammern hören, es würde ihnen "körperlich wehtun" wenn sie ein paar Tage mal keinen wegstecken konnten. Stimmt das? Oder versuchen sie nur auf die Tränendrüse zu drücken um die barmherzige Seite der holden Weiblichkeit zu rühren, damit sie aus Mitleid die Beine breit machen:rolleyes:
Ich meine, würde das tatsächlich stimmen, wäre das ja auch ein Grund für eine stärkere Triebigkeit.
Was Frauen angeht, so habe ich zumindest bei mir die Erfahrung gemacht, daß ein paar Tage ohne sexuelle Erfüllung sich in Gereitzheit, Weinerlichkeit und sogar in Pickeln:eek: bemerkbar macht. (Wie hieß es doch in dem Zarah Leander-Schlager: eine Frau wird erst schön durch die Liebe:D ) Pardoxerweise führt diese schlechte Laune und das sich wegen der Pickel total unattraktiv Fühlen dazu, daß ich weniger Lust auf Sex habe, obwohl die Lösung dieses Problems ja wäre mich mal wieder so richtig durchv.... zulassen:D
Kann es sein, daß wir Frauen etwas kompliziert sind? :rolleyes:
darkmavMittlerweile habe ich mal mit meinem schwulen Kumpel telefoniert. Er meinte, es sei überhaupt kein Problem, übers Internet Sexualpartner zu finden. Dabei ist er noch dicker als ich, entspricht also nicht den gängigen Vorstellungen von sexueller Attraktivität. Viel schwieriger ist es wohl, als Schwuler jemanden für eine feste Beziehung zu erhaschen.

@belladonna
Körperlich weh tun zumindest bei mir nicht; allerdings wird das schnell zur psychischen Belastung. Mann denkt dann überall und jederzeit an Sex und kann sonst keinen klaren Gedanken mehr fassen. Auch sollte mann dann nicht ins Schwimmbad gehen ;)
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i]
[B]Aber mal ne Frage an euch Männer in der Runde hier: Ich hab schon einige Männer jammern hören, es würde ihnen "körperlich wehtun" wenn sie ein paar Tage mal keinen wegstecken konnten. Stimmt das? [/B][/QUOTE]

Ich würde es eher wie "Verdursten vor einem Glas Wasser" bezeichnen. Problematisch hierbei ist, das es Damen gibt die in der Lagen sind diesen "Durst" recht schnell zu wecken welcher sich dann irgend ein Ziel sucht, wenn einen das begierdeauslösende Subjekt plötzlich abblitzen lässt.

In der Regel schalten Mann dann von Großhirn auf Stammhirn, und lässt das Reptilienprogramm ablaufen.

Moral und Ethik werden dann ausgeblendet.


Ich kann mich sehr lebhaft an Nächte erinnern in dene ich wie der Wolf um die Herde gekreist bin und die ganze Zeit im Kopf hatte das erstbeste willige Weibchen so schnell wie möglich flachzulegen.... in der Regel passierte das ca. 3 Monate nach dem letze mal.

Notfalls weicht mancher dann auch mal auf die Hilfe niedergelassener Erlöserinnen vom Orden der Schwestern der Barmherzigkeit aus. (Beobachtung aus der nächtlichen Berufspraxis)
Demon17@Belladonna,

nee ich halte es ganz gut ohne Sex aus. Natürlich führt das zu einer Art Grundgeilheit, die aber immer wieder abgelenkt wird. So verlasse ich die Süsse mit der ich mich den halben Abend unterhalten habe für ein paar gute Songs und bedaure es nicht einmal. Auch empfinde ich die Blicke attraktiver Frauen beim tanzen eher als störend, da sie mich von der Versenkung in die Musik abhalten. Ich meine ich schalte das Hirn ja aus und der Gedanke, wie fängst Du jetzt ein Gespräch mit ihr an, ist sie mit dem Freund da etc. würde mich echt abtörnen. Was nicht heißt, das ich nicht jeden Tag an Sex denke, doch ich habe halt 20-30 mal die Erfahrung genmacht, das sie mich nach 4 Wochen nervt, Sex hin oder her.
belladonna[QUOTE]In der Regel schalten mann dann von Großhirn auf Stammhirn, und lässt das Reptilienprogramm ablaufen.[/QUOTE]

Na dann kommen wir vielleicht jetzt doch langsam zur Lösung der Threadfrage:D Offensichtlich ist es ja dann so, daß Männer wenn sie eine längere "Durststrecke" haben, immer "geiler" werden und Frauen wie ich an meinem ganz persönlichen Beispiel schilderte, eher zickig, lustlos und leicht "agressiv" werden. :D
Also ich habe auch noch keine Frau kennengelernt, die wenn sie das Objekt ihrer Begierde nicht haben kann, dann einfach den nächstbesten Mann poppt, um ihrer angestauten sexuellen Frustration ein Ventil zu bieten. Oder weil sie mal drei Monate grad keinen Sex hatte...Kann aber auch sein, daß es solche Frauen gibt.
Soll nicht heißen daß ich nicht auch promiskuitive Frauen kenne, aber der Grund für die vielen sexuellen Kontakte war weniger "der Trieb" als schlicht und ergreifend Komplexe. Diese Frauen haben sich mit möglichst vielen verschiedenen sexuellen Kontakten beweisen wollen, wie begehrenswert sie für die Männerwelt doch sind. Nach dem Motto: "Alle wollen mich, weil ich so ein geiles Ding bin." Traurig nur, daß diese Männer die Frau eben nicht "wollten". Aber wenn einem das gebratene Täubchen schon in den Mund fliegt....welcher Mann kann da "nein" sagen :rolleyes:
Demon17[QUOTE]Aber wenn einem das gebratene Täubchen schon in den Mund fliegt....welcher Mann kann da "nein" sagen [/QUOTE]

Also ich finde die Reduktion aufs poppen total unerotisch. Bei mir laufen da sehr komplizierte, psychologische Prozesse ab, die mit Sex direkt ersteinmal nichts zu tun haben, aber unheimlich viel mit Sehnsucht. Die einzige Frau mit der ich 10 Jahre (mit Unterbrechungen) zusammen war, war lange Zeit magersüchtig und es hatte viel mit Romantik, Träumen und Zärtlichkeit zu tun und irgenwann mit einer unheimlich elaborierten Erotik. Das Mechanische nahm keine 5% der Zeit in Anspruch. Ich wehre mich ein bisschen gegen das Bild des rein triebgesteuerten Mannes, wenn es um die Beziehung zu Frauen geht. Ich glaube nicht, das es sich verallgemeinern lässt, wenn es auch der Verhaltensnorm der Rolle Mann weitgehend entspricht.
belladonna@Demon
Ja, verallgemeinern sollte man da wie in vielen anderen Lebensbereichen wohl besser nicht.
Anaximander[quote]In der Regel schalten mann dann von Großhirn auf Stammhirn, und lässt das Reptilienprogramm ablaufen.[/quote]

Das halte ich für populärwissenschaftlichen Unsinn. Andernfalls bitte Nachweis durch Quelle ;)
Demon17Finde ich auch, denn meine Vorliebe setzt erst einmal ein Kennenlernen und den Austausch von Meinungen, Einstellungen und Werten voraus, also eine nicht unerhebliche Selektion potentieller Partner. Beziehungen, die nicht primär durch den Kopf, die Seele und das Herz gehen kann ich nicht besonders genießen. ...un glaube mir ich will viel mehr von einer Frau als andere...
Anaximander[quote]Also ich finde die Reduktion aufs poppen total unerotisch. Bei mir laufen da sehr komplizierte, psychologische Prozesse ab, die mit Sex direkt ersteinmal nichts zu tun haben, aber unheimlich viel mit Sehnsucht.[/quote]

hmm.. ich bin ja in dieser Hinsicht ein bisschen schizophren und zweigeteilt. ;)

Bei mir gibt es nämlich in sexueller Hinsicht gewissermaßen zwei unterschiedliche Modi: Manche Frauen affizieren bei mir ausschließlich den Geschlechtstrieb, interessieren mich rein äußerlich und lassen mich in romantischer Hinsicht vollkommen kalt. Bei diesen Frauen ist mein Begehren rein körperlich, sozusagen rein "tierisch" und gänzlich frei von aller Sehnsucht oder Interesse an Charakter und Person.

[i]Wenn[/i] ich mich dann aber mal wirklich in ein Mädchen verliebe, dann ist dieses Interesse fast schon ein rein ästhetisches. In diesen Fällen interessiert mich (optisch) eigentlich ausschließlich das Gesicht des Mächens, nie ihre Figur usw., und gedanklich bin ich ausschließlich damit beschäftigt, mich in ihre Schönheit zu versenken und verschwende überhaupt keinen Gedanken an Sex. Im Gegenteil: Der Gedanke an den Akt käme mir in diesen Zeiten reiner Anbetung geradezu viehisch und vulgär vor, weshalb ich tatsächlich (so unmännlich das auch sein mag) kein Freund davon bin, gleich am ersten Abend mit einer frischen Liebe in die Kiste zu steigen.

Und daher kann ich auch gar nicht verstehen, dass Liebe und ästhetisches Empfinden einerseits, und sexuelles Verlangen andererseits bei anderen Menschen so vollkommen vermischt sind. Bei mir ist beides wohl so stark spepariert wie nur möglich :D
Seneca[i]
Dr. Paul MacLean, Senior Research Scientist am National Institute of Mental Health in den USA, hat deutlich zum Verständnis des menschlichen Gehirns beigetragen. Seine „Triune-Brain“-Theorie legt ein evolutionäres Modell zugrunde und beschreibt das menschliche Gehirn als Kombination von drei einzelnen Subgehirnen, dem Stammhirn (archipallium brain), dem Zwischenhirn (palleomammalian brain) und schließlich dem Großhirn (neopallium brain).

Das Stammhirn ähnelt den Gehirnen einfacher Reptilien und kontrolliert grundlegende, instinktive und überlebensnotwendige Verhalten. Das Zwischenhirn ähnelt dem Gehirn einfacher Säugetiere und repräsentiert die Quelle von Gefühlen, emotionalem Verhalten, persönlicher Identität sowie Gedächtnisfunktionen für zeitkritische Verhalten. Das dritte und fast all-umgebende Gehirn ist das Großhirn - das Gehirn von weit entwickelten Säugetieren - und ermöglicht komplexe Gedankenvorgänge, gezielte Lernvorgänge, verbale Aussprache, rationales Denken, Kreativität und alles andere, auf das wir so stolz sind, seit wir uns nicht mehr von Ast zu Ast schwingen.

Dr. MacLeans Forschung ergab, dass jedes der drei Gehirne die Kommunikation zum jeweils höheren Gehirn unterbinden kann. So ist das Stammhirn für die Grundbedürfnisse (Hunger, Schlaf, Überleben ...) verantwortlich. In extremen Situationen, in denen eines dieser Grundbedürfnisse nicht gedeckt ist, prägt ausschließlich das Stammhirn unser Verhalten. Es schaltet jegliche Weiterleitung der ankommenden Reize an das Zwischenhirn ab und übernimmt selbst die Kontrolle. In anderen Worten: Kurz vorm Verhungern lässt sich schlecht über Kants Vernunftkritik diskutieren.[/i]
WhiteRabbitMit Frauen einen Lüpfen gehen, ist erstmal auch nicht schlecht.
Demon17Tja Seneca, das ist eine Theorie, die ich so stringent nicht vertreten würde. Zwar teile ich die Meinung, das sich unser Hirn in mehreren Evolutionsstufen gebildet hat, doch das jedes der ursprünglicheren Hirne die anderen Hirne kontrolliert glaube ich nicht. Ich denke da z.B. an das Klischee vom Bettelstudenten, sie haben gehungert für ein bisschen Bildung, oder an >Spitzwegs Gemälde vom armen Poeten. Erst gestern Abend sah ich einen Film über die IRA in Nordirland, einige ihrer Aktivisten haben sich im Gefängnis zu Tode gehungert. Wie lässt sich das mit der Herrschaft des Stammhirns bei Nichterfüllung der Grundbedürfnisse verbinden?

Ich denke es kann auch wesentlich komplizierter ablaufen.

@Anaximander,

du sprichst mir da in vielem aus der Seele. Obwohl ich ehrlich gesagt nur einen ONS hatte, der nicht auch psychologisch sehr interessant war, weil wir erst 8 Stunden geredet haben vor dem poppen. Ich würde sagen, ohne solche Offenlegung des Inneren, ist es weitgehend uninteressant für mich. Die Angetrunkene, die einfach die Beine breit macht, mit der aber auch am nächsten Morgen kein tiefgründiges Gespräch zustande kommt, frustriert mich zutiefst.
Anaximander[quote]Tja Seneca, das ist eine Theorie, die ich so stringent nicht vertreten würde. Zwar teile ich die Meinung, das sich unser Hirn in mehreren Evolutionsstufen gebildet hat, doch das jedes der ursprünglicheren Hirne die anderen Hirne kontrolliert glaube ich nicht. [/quote]

Eben das halte ich auch für falsch. Auch ein noch so hungriger oder lüsterner Mensch ist noch in der Lage, sinnvoll zu kommunizieren, gezielt und intelligent vorzugehen usw., was ja vollkommen und restlos undenkbar wäre, wenn er wirklich nur noch mit einem Reptilienverstand durch die Gegend laufen würde ;)

Es wäre ja evolutionsbiologisch auch ziemlich absurd, wenn man in Extremsituationen, in denen intelligente Verhalten besonders gefragt ist, auf das kognitiv ziemlich armselige Gehirn eine Reptils zurückfallen würde. Und wie gesagt: Wäre es wirklich so, dann müsste unser Verhalten in diesen Situationen [i]sehr[/i] viel anders aussehen, als es tatsächlich aussieht.

Richtig ist meines Wissens, dass in eigentlich allen Situationen unser gesamtes Gehirn aktiv ist und dass sich die Programme, die für unser menschliches (und mit Verlaub: überlegenes) Verhalten verantwortlich sind, sich nicht einfach "abschalten" lassen, sondern auch in extremen Situationen mitwirken. Bestenfalls verschiebt sich die Gewichtung ein bisschen, sodass Instinkte und Triebe wieder etwas wichtiger werden als im Alltag. Aber ein komplettes Zurückschalten auf Reptilien-Gehirn-Modus - das halte ich für absurd.

Und mir scheint, dass hier ein Naturwissenschaftler eine Entdeckung, die durchaus [i]irgendeinen[/i] wahren Kern haben mag, in einen völlig übertriebenen Ausdruck gekleidet bzw. völlig übertriebene Schlüsse daraus gezogen hat. Das ist eine Krankheit, unter der Naturwissenschaftler sehr häufig leiden.

[quote]du sprichst mir da in vielem aus der Seele. Obwohl ich ehrlich gesgt noch keinen ONS hatte, der nicht auch psychologisch sehr interessant war, weil wir erst 8 Stunden geredet haben vor dem poppen. Ich würde sagen, ohne solche Offenlegung des Inneren, ist es weitgehend uninteressant für mich.[/quote]
Hm, nein - gerade darauf, auf seelische Striptease, habe ich vor ONS keine große Lust.

[quote]Die Angetrunkene, die einfach die Beine breit macht, mit der aber auch am nächsten Morgen kein tiefgründiges Gespräch zustande kommt, frustriert mich zutiefst.[/quote]
Führst du denn rund um die Uhr "tiefgründige Gespräche"? ;)

Und ja, eine Angetrunkene, die nur die Beine Breit macht, möchte ich auch nicht haben, weil ich Frauen ohne Würde und Selbstachtung sowieso als extrem unattraktiv empfinde.
Montrose[QUOTE]ohne solche Offenlegung des Inneren, ist es weitgehend uninteressant für mich.[/QUOTE]

Auch wenn's wieder mal pöhse klingt: ich glaube nicht, dass jede etwas zu sagen hätte, das wirklich interessant wäre oder sogar erotischer macht.

Die Frage ist ja auch: was fang ich mit dem "Inneren" des anderen an? Das törnt vielleicht als Machtspielchen an, aber im Sinne von echtem Interesse kann ich mir das nicht so recht vorstellen.



Anaximanders Ausführungen kann ich wesentlich mehr abgewinnen als Senecas Biologismen.

Das mit den Hirnarealen ist eh so eine Sache. Wenn man die Anatomie betrachtet, sieht man ja nicht, wofür sie da ist. Deshalb sollte man es umgekehrt machen: sehen, was die Leute tun, und dann schauen, wo die Aktivität im Hirn angeht.

Sex und Liebe sind zwei verschiedene "Funktionskreise".

Es wurde allerdings behauptet, dass sich da Männer und Frauen unterscheiden sollen: Männer sind nur solange verliebt, bis sie Sex hatten; Frauen fangen erst danach an, sich zu verlieben.

Hm, ist vielleicht auch wieder bloß so ein dummer Spruch.

[QUOTE]Es wäre ja evolutionsbiologisch auch ziemlich absurd, wenn man in Extremsituationen, in denen intelligente Verhalten besonders gefragt ist, auf das kognitiv ziemlich armselige Gehirn eine Reptils zurückfallen würde.[/QUOTE]
Reptilien haben auch Sex. ;)
Anaximander[quote]Das mit den Hirnarealen ist eh so eine Sache. Wenn man die Anatomie betrachtet, sieht man ja nicht, wofür sie da ist. Deshalb sollte man es umgekehrt machen: sehen, was die Leute tun, und dann schauen, wo die Aktivität im Hirn angeht. [/quote]

So tut man's ja auch.

Aber meines Wissens ist es ohnehin so, dass man heute zunehmend davon ausgeht, dass sich nicht jedem Teil des Gehirns irgendeine spezifische Funktion wie "Sexualität" oder "Fressverhalten" zuordnen lässt. Das ist ein Mythos aus den Zeiten der [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Phrenologie]Phrenologie[/url]. In Wirklichkeit arbeitet das Gehirn vermutlich sehr viel komplexer und "holistischer".

So gehen die meisten Wissenschaftler heute auch davon aus, dass es keinen bestimmten Teil des Gehirns gibt, der für das Bewusstsein verantwortlich ist. Also irgendeinen Teil, in dem alle Daten zusammenlaufen, in dem die Dinge erkannt und erlebt werden und der alle übrigen Teile des Gehirns kontrolliert. Einen solchen Teil gibt es ganz einfach nicht.

[quote]Reptilien haben auch Sex.[/quote]
Sie lassen sich aber keine komischen Geschichten einfallen, um Weibchen ins Bett zu kriegen. Menschen tun das, und auch wenn diese Geschichten keine kognitiven Meisterleistungen sind, braucht man dafür dennoch ein Menschengehirn.
belladonna[QUOTE]Auch ein noch so hungriger oder lüsterner Mensch ist noch in der Lage, sinnvoll zu kommunizieren, gezielt und intelligent vorzugehen [/QUOTE]

Aber wie erklärt sich dann der Zustand während eines Krieges z. B. wo Vergewaltigungen an der Tagesordnung sind?
Ich sag ja nichts dagegen, daß man die von Seneca erwähnte Theorie nicht ganz allgemeingültig übertragen kann. Aber zu behaupten, daß es nicht Ausnahmezustände gibt, in denen diese Theorie durchaus zur Praxis werden kann ist genauso verallgemeinernd.
Ich persönlich war noch nie in einer extremen Situation, ich weiß nicht ob ich nicht für Essen töten würde, wenn ich kurz vorm Verhungern wäre. Es ist wohl nur auch Fakt, daß KZ-Häftlinge angefangen haben ihre toten Mithäftlinge zu essen. Und gab es da nicht auch mal einen Flugzeugabsturz, wo die überlebenden sich vom Fleisch der verstorbenen Passagiere ernährten, um zu überleben? Das wurde sogar mal verfilmt. Im Film wurde es so dargestellt, daß es sie Überwindung gekostet hat das zu tun, aber die realen Personen haben in Interviews angegeben, daß es mitnichten so war.
Eins weiß ich, wenn jemand sich in übelster Absicht an meinen Kindern vergreifen würde, dann würde sich auch mein Stammhirn ganz schnell einschalten und dann wehe dem der es wagt meinen Kindern etwas anzutun. (Eine bekannte Mutter von mir sagte mal: Ich würde den töten ohne Waffen zu haben.)
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Anaximander [/i]
Sie lassen sich aber keine komischen Geschichten einfallen, um Weibchen ins Bett zu kriegen. Menschen tun das, und auch wenn diese Geschichten keine kognitiven Meisterleistungen sind, braucht man dafür dennoch ein Menschengehirn. [/QUOTE]

natürlich machen sie das. das nennt man "Balzritual".
vielleicht sind Menschen etwas varianterreicher, aber aufs wesentliche reduziert isses dasselbe.
Anaximander[quote]Aber wie erklärt sich dann der Zustand während eines Krieges z. B. wo Vergewaltigungen an der Tagesordnung sind?[/quote]

Moralische Verwahrlosung in Folge der heftigen Erlebnisse. Um so etwas zu erklären, muss man nun wirklich kein Zurückschalten auf "Reptilien-Gehirn-Modus" unterstellen.

Und wie gesagt: Auch im Krieg sind die Menschen noch zu intelligenten, geplanten Handlungen in der Lage. Auch im Krieg verlernen Menschen nicht plötzlich die Sprache. Also: Kein Reptilien-Gehirn.

[quote]Aber zu behaupten, daß es nicht Ausnahmezustände gibt, in denen diese Theorie durchaus zur Praxis werden kann ist genauso verallgemeinernd. [/quote]
Nein, ist es nicht. Vielmehr ist diese Theorie unhaltbar, da auch in Extremsituationen das menschliche Verhalten immer noch ein Ausmaß an Intelligenz und Systematizität aufweist, zu dem ein Reptilien-Verstand nicht fähig wäre.
Demon17[QUOTE]Führst du denn rund um die Uhr "tiefgründige Gespräche"?

Und ja, eine Angetrunkene, die nur die Beine Breit macht, möchte ich auch nicht haben, weil ich Frauen ohne Würde und Selbstachtung sowieso als extrem unattraktiv empfinde.[/QUOTE]

Zu eins, nein aber ich möchte schon wissen mit was für einem Menschen ich ins Bett gehe. Ich habe z.B. bei einer Frau, mit der der Zufall einer Nacht mich zusammenführte erst nach 14 Tagen herausgefunden, das sie Masochistin ist. Ich hatte an so etwas damals noch nie gedacht und es war auch sehr schnell vorbei. In diesem Fall bedaure ich es nicht, aber so etwas kann schief gehen.

Zu zwei, auch sie war verzweifelt, aber auch zu verschlossen... Sie hatte Würde, ich würde auch freudlosen Sex nicht als Entwürdigung betrachte, auch kann ja aus einer Nacht durchaus eine längere Beziehung entstehen.

@Montrose,

es hat nichts mit Macht zu tun, sondern mit der Seele eines Menschen. Nichts ist wertvoller für mich als ein Mensch jenseits der Masken und Verstellungen. Diese Ehrlichkeit ist selten und wichtiger als poppen. Ich hasse es mich beim Sex zu langweilen, um dies zu vermeiden gehört eine gewisse Kenntnis sowohl der Psyche als auch des Körpers einer Frau. Reine Körperlichkeit finde ich zum gähnen. Ich lege dann meißt Cool-Jazz auf oder so etwas, damit noch irgendetwas im Hirn passiert.
belladonna[QUOTE]Nein, ist es nicht. Vielmehr ist diese Theorie unhaltbar, da auch in Extremsituationen das menschliche Verhalten immer noch ein Ausmaß an Intelligenz und Systematizität aufweist, zu dem ein Reptilien-Verstand nicht fähig wäre.[/QUOTE]

Ich habe Senecas Beitrag jetzt auch nicht so verstanden, daß man gänzlich zu einem Reptil mutiert, sondern daß gewisse Bereiche im Hirn ausgeschaltet werden und man dann Dinge tut, die man - wäre man bei voller "Vernunft" - niemals tun würde.

Ich weiß nicht, mir ist ein Bestehen auf jeweils einer der beiden Sichtweisen zu "schwarz-weiß"
Anaximander[quote]Ich habe Senecas Beitrag jetzt auch nicht so verstanden, daß man gänzlich zu einem Reptil mutiert, sondern daß gewisse Bereiche im Hirn ausgeschaltet werden und man dann Dinge tut, die man - wäre man bei voller "Vernunft" - niemals tun würde. [/quote]

Du kannst aber nicht ganze Teile deines Gehirns abschalten, ohne dass sich dein Verhalten gravierend ändert. Wenn du dein Großhirn abschaltest (oder auch nur kleine Teile davon), dann ist es auch mit jeglicher Sprache und Intelligenz vorbei.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i]
[COLOR=red]i've said it before and i'll say it again:

jetzt auch noch mal für dich, anaximander! die regeln gelten auch für dich! die moderation duldet hier keine beleidigungen anderer user, und schon gar nicht zum wiederholten male von der selben person! ich spreche dir deswegen hiermit sechs wochen schreibverbot für das unterforum "des kaisers bart" aus. beschwerden per pn an mich. [/QUOTE]

scheint etwas untergegangen zu sein.
ich mach dir das aber gerne nochmal deutlich
Demon17Stimmt schon, aber so wie Seneca diese Theorie darstellt, können Stammhirn und Zwischenhirn, die kontrolle über die Großhirnrinde übernehmen. Ich habe allerdings schon oft erlebt, das gerade Intellektuelle Primärbedürfnisse und Gefühle zugunsten der Prozesse, die in der Großhirnrinde verortet werden vernachlässigt haben. Auch ist das Hirn mit all seinen Prozessen wesentlich interdependenter und komplexer, als das ein Drei-Schichtenmodell ihm gerecht werden könnte. Auch die intellektuellen Prozesse werden oft unbewußt durch Stamm- und Zwischenhirn beeinflußt, ebenso wie ich es mir auch umgekehrt vorstellen kann. Es würde mich z.B. mal interessieren, ob das freudsche Über-Ich Prozesse im Stammhirn steuern kann, oder diese bloß nicht reflektiert, weil es sie nicht wahr haben will. Wobei ich mir bewußt bin, das auch das freudsche Modell nur ein Konstrukt ist, das der Realität nicht gerecht wird.
SenecaLass es mich mal so sagen...ich habe mal eine Frau geschwängert dien ich ganze zwei Wochen kannte, weil bei uns beiden in einem kurzen Moment entflammter Extase eindeutig die Vernuft ausgesetzt hat.

So was passiert nicht selten, wie mir später von vielen Seiten bestätigt wurde.
Anaximander[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B]scheint etwas untergegangen zu sein.
ich mach dir das aber gerne nochmal deutlich [/B][/QUOTE]

Och, ich hab gar nicht mehr im Thread weitergelesen. Das mache ich oft so, wenn's mir zu dumm wird. :)

Am günstigsten wäre es daher, solche Verbote zukünftig per PN zu verschicken.

Übrigens finde ich es doch interessant, dass Montrose hier seine menschenverachtenden homophoben Eskapden abziehen kann, und genüsslich schildert, [i]wie sehr ihm der Gedanke behagt, einen Schwulen von hilfsbereiten Nazis zusammenschlagen zu lassen[/i], dass aber meine Reaktion darauf, die kein vernünftiger Mensch als ungerechtfertigt bezeichnen kann, eine solche Maßnahme nach sich zieht.

Ein Mensch, der hier zum ersten mal reinliest, könnte angesichts dermaßen abstruser und einseitiger moderativer Maßnahmen einen ziemlich merkwürdigen Eindruck von diesem Forum erhalten. Da wird derjenige, der hier seine giftige braune Soße ausgiest, geduldet, und derjenige, der seine nachvollziehbare Empörung darüber nicht ganz zurückhalten kann, abgestraft.

Aber meinetwegen--
Demon17Ja nun, das hat aber nicht notwendigerweise etwas mit dem Stammhirn zu tun. Liebe macht blind und auch körperliche Extase kann intellektuell anregend sein. Ich glaube nicht, das da unbedingt die Grosshirnrinde ausgeschaltet wird, sondern eher durch Hormone extrem angeregt wird. Das dies die Reflexionsfähigkeit beeinflusst mag sein. Doch auch diese Reflexionen basieren nie auf reiner Vernunft.
Seneca[i]offtopic[/i]

@ Anaximander

Es mag ja sein das Dir das nicht bewusst ist, aber bei [i]nachvollziehbare Empörung[/i] bleibt es bei Dir selten.
Im Gegenteil, im Philo-forum z.B.schmeisst du auch gerne selbst mit solchen Stilblüten um Dich wenn andere mal einem ganz anderem Thesenkostrukt anhängen und sich nicht von Deinem überzeugen lassen.

Montrose hatte schon die Ehre einer Sperrung, und die kann er jederzeit wieder erlangen.
Montrose[QUOTE]Aber wie erklärt sich dann der Zustand während eines Krieges z. B. wo Vergewaltigungen an der Tagesordnung sind?[/QUOTE]

Den Spruch höre ich auch öfters, obwohl er an der Sache völlig vorbei geht.


Wenn ich als Soldat 24 Stunden am Tag damit rechnen muß, abgeknallt zu werden, weil ich in einer Uniform stecke, die schreit "Schieß mich ab, denn dazu bin ich da"...

.... ist es absolut vernünftig, mitzunehmen, was noch irgendwie geht.

Es wäre scheinheilig zu behaupten, dass Frauen in Notzeiten sich nicht auch anders verhalten, indem sie sich häufig prostituieren, um an Geld, Nahrung und Schutz zu kommen.

Es gäbe hier eine Aussage, die wahrscheinlich wieder editiert würde .... wenn ich nämlich für einen bestimmten Sachverhalt ein "nur" im Vergleich zum Erschossenwerden einfügen würde...


Und was da auch immer völlig gaga mitschwingt: wenn Männer schießen/Aggression zeigen, ist das Kleinhirn.

Das stimmt deshalb nicht, weil das der sicherste Weg wäre draufzugehen. Aggression kann nur erfolgreich sein, wenn sie vernunftgesteuert ist. Soldaten und Polizisten sind alles andere als Neanderthaler.

[QUOTE]Lass es mich mal so sagen...ich habe mal eine Frau geschwängert dien ich ganze zwei Wochen kannte, [/QUOTE]

Hm, ich hätte da eine etwas indiskrete Frage.
Hast Du dir eine zweite Chance gegönnt .... und wie klappt das finanziell, wenn man womöglich für ein Kind Unterhalt zahlen muß und man Interesse an einer anderen Frau hat.

Das ist jetzt nicht moralisch oder so. Es interessiert mich wirklich ...
Anaximander[quote]Es mag ja sein das Dir das nicht bewusst ist, aber bei nachvollziehbare Empörung bleibt es bei Dir selten.[/quote]

Nun, ich hatte ja schon einmal erwähnt: Ich bin der Ansicht, dass meine Äußerungen stets in einem vertretbaren Rahmen bleiben und nicht das Maß überschreiten, das man auch schon mal in akademischen Pamphleten oder anderen anspruchsvollen Diskursen findet.

Wie dem auch sei. In jedem Fall ist es merkwürdig und ungeschickt, dass nun gerade diejenige Äußerung von mir als Grund für die Sperrung herangezogen wurde, die auf einen wirklich hässlichen und menschenverachtenden Ausfall von Montrose abzielt und die jeder anständige Mitleser als menschlich und nachvollziehbar empfinden wird.

Dann sage ich hiermit: Der Rest ist Schweigen.
Demon17[QUOTE]Montrose hatte schon die Ehre einer Sperrung, und die kann er jederzeit wieder erlangen.[/QUOTE]

So, das ist ja interessant. Wir sind froh das er wieder da ist und Du drohst hier mit Sperrung. Ich finde Humor und ironische Übertreibung und Ehrlichkeit sollten nicht zu Sperrungen führen. Monty muss auch manchmal Holzen um sich hier gegen weit verbreitete Einstellungen und Meinungen zu behaupten. Falls sich der Eindruck verstärkt, das hier einfach Member stickum gesperrt werden, würde Mac viel zu tun bekommen. Ich hatte bisher immer den Eindruck, das hier vertretbare Entscheidungen getroffen werden, zu denen die Moderation gestanden hat, auch wenn sie nicht bereit ist 100 mal auf dieselben Argumente zu antworten. Ich hoffe es bleibt nachvollziehbar...

Oh man mein Testosteronspiegel, ich geh jetzt ersteinmal die Kleine von unten vernaschen ... uuuuuuaaaahhhhh :D

[QUOTE]Wie dem auch sei. In jedem Fall ist es merkwürdig und ungeschickt, dass nun gerade diejenige Äußerung von mir als Grund für die Sperrung herangezogen wurde, die auf einen wirklich hässlichen und menschenverachtenden Ausfall von Montrose abzielt und die jeder anständige Mitleser als menschlich und nachvollziehbar empfinden wird.
[/QUOTE] Also ich empfinde es als die typisch geistes- und sozialwissenschaftliche Zensur, die eigentlich nur Meinungen aus dem linksliberalen Spektrum zulässt und sich damit weit aus der Realität entfernt. Insofern verstehe bitte, das ich Deine Reaktion als übertrieben und humorlos empfinde.
MontroseIch hatte nirgends geschrieben, dass ich einen Schwulen verprügelt haben möchte. Vielmehr habe ich angedeutet, dass ich mir vorstellen könnte, dass manche Männer davon träumen, Frauen wie Tiere ...zum Beispiel wie Pferde ... zu behandeln. Das können natürlich auch andere Tiere sein, an die solche Typen denken.

Ich hatte nur im Scherz gesagt, dass wenn mir einer an die Wäsche gegangen wäre, ich den Skinni beauftragt hätte auf mich aufzupassen. Dazu genügt ja die reine Anwesenheit.

Damit hab ich den Skinni genauso lächerlich gemacht, denn wenn einer auf der Jacke stehen hat "Ich bin bereit für deinen Blitzkrieg", dann heißt das ja, er ist der Bimbo, den man zu allem einstellen kann.

Mich selbst habe ich lächerlich gemacht, weil ich so tue, als ob ich "Führer" wäre ....denn nur so macht der Bezug zu der Jackenaufschrift Sinn .... und ich mich selbst nicht gegen potentielle Anmache schützen könnte.

(Im Realfall wäre mir die Sache nur deshalb peinlich, weil der Homo falsche Hoffnungen haben könnte und ich ihm nicht das Herz brechen wollte. Das ist das eigentliche Problem bei einer möglichen Anmache).
Anaximander[quote]So, das ist ja interessant. Wir sind froh das er wieder da ist und Du drohst hier mit Sperrung. Ich finde Humor und ironische Übertreibung und Ehrlichkeit sollten nicht zu Sperrungen führen. Monty muss auch manchmal Holzen um sich hier gegen weit verbreitete Einstellungen und Meinungen zu behaupten. [/quote]

Schon eigenartig, dass immer wieder Leute auf diesen Betrüger hereinfallen, und es ihm abkaufen - dieses Image des wackeren Konservativen, der sich ehrlich und verzweifelt gegen den Lug und Trug unseres finsteren Zeitalters zur Wehr setzt. :D

Aber auch das sei mir Recht. Bei den vielen hunderttausend Menschen die einen Sciencefiction-Autor für einen Propheten halten, muss es wohl auch so etwas geben. Nun: Der Rest ist Schweigen.
Demon17Es geht um Toleranz Anaximander und um Originalität. Es gibt so viele Wertsysteme. Ich habe längst aufgehört die Menschen danach zu beurteilen...
Anaximander[quote]Es geht um Toleranz Anaximander und um Originalität. [/quote]

Bei dem, was ich an Montrose auszusetzen habe, geht es mir gar nicht mal so sehr um bestimmte Standpunkte oder Ansichten.

Einen ernsthaften Konservativen mit Format kann ich durchaus, im Rahmen des Möglichen, respektieren. Nur glaube ich einfach nicht, dass Montrose dem Bild entspricht, das er hier zelebriert: Der einsame Prophet und Warner, der sich verzweifelt gegen seine Gesellschaft stemmt, für deren Moral er angeblich nur Verachtung übrig hat.

Ich behaupte, dass dieser ganze Montrose-Pathos nur zusammengeklaut und eigentlich nichts als heiße Luft ist. Das zeigt sich auch in seinem inkonsequenten und ausweichenden Diskussionsstil: Absichtliches Sich-dumm-Stellen, Fragen werden mit verallgemeinernden Gegen-Fragen beantwortet, statt sich einer Kritik zu stellen wird auf merkwürdige Details ausgewichen usw.
Das soll dann stets entlarvend und subversiv wirken, ist aber eigentlich nur Hilflosigkeit.

[quote]Es gibt so viele Wertsysteme. [/quote]
Ich halte nichts von Relativismus. Ich glaube noch an Richtig und Falsch und an Wahrheit :)

Aber das war vorerst mein letztes Posting. [i]Denn der Rest ist Schweigen[/i].
Demon17Das ist mir dabei völlig egal, welche Überzeugungen Montrose wirklich hat. Das was er sagt ist eine Meinung, die oft im Gegensatz zu der breiten Mehrheit hier am Board steht und insofern gut gegen meine Langeweile. Ich habe da durchaus egoistische Motive... und nun poste bitte in den anderen Foren, sonst ist Manley frustriert, oder Du wirst womöglich ganz gesperrt und das wollen wir doch nicht.

[QUOTE]Ich halte nichts von Relativismus. Ich glaube noch an Richtig und Falsch und an Wahrheit[/QUOTE] Du solltest dich mal mit Konstruktivismus/Dekonstruktivismus beschäftigen. Glasersfeld, Luhmann z.B.
Waldemar[QUOTE]Ich glaube noch an Richtig und Falsch und an Wahrheit [/QUOTE]

Ist uns allen garnicht aufgefallen, nun fragt sich wer denn eigentlich der vemeintliche Prophet ist? Montrose, Anax..alle?

Ich bin für mich! Denn ich bin Nathan der Weise! Der wußte was Toleranz im positiven Sinne bedeutet :)
Demon17Also langsam gefällt mir dieser Thread. :)
ManleyZitat:
--------------------------------------------------------------------------------
Original geschrieben von Anaximander
Mein Gott, was bist du für 'ne eindrucksvolle Figur:

Ein mieser kleiner Homophober, der vorsätzlich (ungebeten) zum CSD kommt, nur um zu gaffen, und der hier anschließend groß erklärt, wie sehr ihn doch die Anwesenheit von ein paar Nazis beruhigt und gefreut hat. Noch größer wär wohl die Freude gewesen, wenn die Nazis die dreckigen Schwulen zusammengeschlagen hätten wie in Moskau, wie?

Dabei versteht sich von selbst: Wenn das Aussehen von Montrose nur halb so mies ist wie sein Charakter, dann war seine Furcht vor homoesexuellen Annäherungsversuchen restlos unbegründet.
--------------------------------------------------------------------------------



i've said it before and i'll say it again:

jetzt auch noch mal für dich, anaximander! die regeln gelten auch für dich! die moderation duldet hier keine beleidigungen anderer user, und schon gar nicht zum wiederholten male von der selben person! ich spreche dir deswegen hiermit sechs wochen schreibverbot für das unterforum "des kaisers bart" aus. beschwerden per pn an mich.
Demon17@ Waldemar,

kannst Du das mit Nathan dem Weisen mal ausführen?
WaldemarIch dachte hierbei speziell an die "Ringparabel", die Lessing in seinem Werk "Nathan der Weise", in der Schlüsselszene dargestellt hat.

Es bezieht sich hierbei auf die drei monotheistischen Religionen, wo er auf die Frage antworte solle, welche er für die Wahre halt.

Darin besitzt ein Mann ein wertvolles Familienerbstück: einen Ring, der über die magische Eigenschaft verfügt, seinen Träger „vor Gott und den Menschen angenehm“ zu machen. Dieser Ring wurde über viele Generationen hinweg vom Vater an jenen Sohn vererbt, den der Vater am meisten liebte. Doch nun tritt der Fall ein, dass der Vater von seinen drei Söhnen keinen bevorzugen kann und möchte, sodass er von einem Goldschmied zwei Duplikate des Ringes herstellen lässt. Er hinterlässt jedem Sohn einen Ring, wobei er jedem versichert, sein Ring sei der echte. Nach dem Tode des Vaters ziehen die Söhne vor Gericht, um klären zu lassen, welcher von den drei Ringen der echte sei. Der Richter aber ist außerstande, dies zu ermitteln. So erinnert er die drei Männer daran, dass der echte Ring die Eigenschaft habe, den Träger bei allen anderen Menschen beliebt zu machen; wenn aber dieser Effekt bei keinem der drei eingetreten sei, dann könne das wohl nur heißen, dass der echte Ring verloren gegangen sein müsse. Jedenfalls solle ein jeder von ihnen trachten, die Liebe aller seiner Mitmenschen zu verdienen; wenn dies einem von ihnen gelinge, so sei er der Träger des echten Ringes.

Abgesehen nun von dem Bezug auf die Religion, kann man die Ringparabel gut anwenden und einen Bogen zu der Begrifflichkeit "Toleranz" schlagen.

Toleranz:
Duldsamkeit; Gegenteil: Intoleranz
Kommt vom lateinischen Verb tolerare – (von tolus „Last“) und bedeutet ursprünglich: ertragen, durchstehen, aushalten oder erdulden

Aber wir verwenden das Wort Toleranz auch negativ, nämlich dann wenn etwas "toleriert" wird, was von einer bestimmten Norm abweicht, und dann eine gewissen "Grenze" überschritten wird.

Aber angesichts der Ringparabel, und die für mich, weise Handlung von Nathan den Weisen, erachte ich "Toleranz" positiv. Keiner hält den Ring der Macht /Wahrheit in seinen Händen. Das unabhängig von der jeweiligen subjektiven Überzeugung. Ich hoffe ich konnte es verständlich darstellen :)
Mondsilbertaufe[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B] Ich würde sagen, ohne solche Offenlegung des Inneren, ist es weitgehend uninteressant für mich. [/B][/QUOTE]
Das sehe ich auch so. Der Wert einer Beziehung steigt mit der mentalen Intimität.
Allerdings ist sowas mit Vorsicht zu genießen und nur für Fortgeschrittene geeignet.

Denn sobald sich ein Mensch zum Seelenstriptease entschließt, hat er dir oft schon sein Herz geschenkt.
Und an dem Punkt hat es tatsächlich etwas mit Macht zu tun: Nimmst du das gebrochene Herz als Kollateralschaden in Kauf oder blockst du rechtzeitig ab und verhinderst somit, dass sich dein Gegenüber in dich verliebt?
Es ist auch eine Ego-Geschichte. Man fühlt sich natürlich gut, wenn man die Menschen "knacken" kann, die man sich ausgesucht hat. Allerdings kann es am Ende auch sehr unschön werden.

Wenn man auf diese "Seelenfänger"-Geschichten steht, sollte man sich von ONS und Affairen fern halten. Sowas ist nur gegenüber dauerhaften Beziehungen fair.
Ein guter Test ist die selbstkritische Frage der eigenen Offenbarung.
belladonna[QUOTE]Du kannst aber nicht ganze Teile deines Gehirns abschalten, ohne dass sich dein Verhalten gravierend ändert. Wenn du dein Großhirn abschaltest (oder auch nur kleine Teile davon), dann ist es auch mit jeglicher Sprache und Intelligenz vorbei.[/QUOTE]

Das also könnte der Grund sein, warum ich beim Höhepunkt der Leidenschaft nur noch unartikulierte Laute und Schreie von mir geben kann und alles was mich sonst gedanklich beschäftigt von mir abfällt:D
belladonna[QUOTE]Aggression kann nur erfolgreich sein, wenn sie vernunftgesteuert ist. [/QUOTE]

Also irgendwie macht mir das Angst:rolleyes: Wenn es tatsächlich kein niederer Instinkt oder Trieb ist, der Menschen dazu bringt andere zu verletzen oder gar zu töten, wenn das alles Berechnung und gut durchdacht ist, dann ist das wahrlich monströs! (Und ich bin dann wohl noch weit aus naiver als ich ohnehin schon dachte...)
belladonna[QUOTE]Wie dem auch sei. In jedem Fall ist es merkwürdig und ungeschickt, dass nun gerade diejenige Äußerung von mir als Grund für die Sperrung herangezogen wurde, die auf einen wirklich hässlichen und menschenverachtenden Ausfall von Montrose abzielt und die jeder anständige Mitleser als menschlich und nachvollziehbar empfinden wird. [/QUOTE]

Wenn du jenen Beitrag von Montrose tatsächlich für bare Münze genommen hast, dann ist alles was dich daran so aufregt nur das häßliche Spiegelbild dessen, was du wirklich über ihn denkst;)
Es sind also ganz allein deine eigenen Vorurteile gegenüber Montrose die dir aufstoßen:rolleyes:
Demon17Es gibt sowohl Affekte als auch kalt geplante Tötungen, das ist sehr unterschiedlich. Was den Orgasmus angeht, bei mir bleibt immer eine rationale, nüchterne Ecke im Oberstübchen egal in welchem Zustand, es sei denn, ganz selten beim Tanz. Vielleicht tanze ich deshalb mehr als ich poppe.
belladonnaNee, also beim Orgasmus ist es mir sehr wichtig mich komplett gehen lassen zu können. Sonst ist es nur der halbe Spaß. :D Darum sind ONS auch nur der halbe Spaß, denn ich persönlich kann mich nur wirklich fallen lassen, wenn ich meinem Partner vertraue, mich angenommen und geborgen fühle.
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Ich dachte hierbei speziell an die "Ringparabel", die Lessing in seinem Werk "Nathan der Weise", in der Schlüsselszene dargestellt hat.

Es bezieht sich hierbei auf die drei monotheistischen Religionen, wo er auf die Frage antworte solle, welche er für die Wahre halt.

Darin besitzt ein Mann ein wertvolles Familienerbstück: einen Ring, der über die magische Eigenschaft verfügt, seinen Träger „vor Gott und den Menschen angenehm“ zu machen. Dieser Ring wurde über viele Generationen hinweg vom Vater an jenen Sohn vererbt, den der Vater am meisten liebte. Doch nun tritt der Fall ein, dass der Vater von seinen drei Söhnen keinen bevorzugen kann und möchte, sodass er von einem Goldschmied zwei Duplikate des Ringes herstellen lässt. Er hinterlässt jedem Sohn einen Ring, wobei er jedem versichert, sein Ring sei der echte. Nach dem Tode des Vaters ziehen die Söhne vor Gericht, um klären zu lassen, welcher von den drei Ringen der echte sei. Der Richter aber ist außerstande, dies zu ermitteln. So erinnert er die drei Männer daran, dass der echte Ring die Eigenschaft habe, den Träger bei allen anderen Menschen beliebt zu machen; wenn aber dieser Effekt bei keinem der drei eingetreten sei, dann könne das wohl nur heißen, dass der echte Ring verloren gegangen sein müsse. Jedenfalls solle ein jeder von ihnen trachten, die Liebe aller seiner Mitmenschen zu verdienen; wenn dies einem von ihnen gelinge, so sei er der Träger des echten Ringes.

Abgesehen nun von dem Bezug auf die Religion, kann man die Ringparabel gut anwenden und einen Bogen zu der Begrifflichkeit "Toleranz" schlagen.

Toleranz:
Duldsamkeit; Gegenteil: Intoleranz
Kommt vom lateinischen Verb tolerare – (von tolus „Last“) und bedeutet ursprünglich: ertragen, durchstehen, aushalten oder erdulden

Aber wir verwenden das Wort Toleranz auch negativ, nämlich dann wenn etwas "toleriert" wird, was von einer bestimmten Norm abweicht, und dann eine gewissen "Grenze" überschritten wird.

Aber angesichts der Ringparabel, und die für mich, weise Handlung von Nathan den Weisen, erachte ich "Toleranz" positiv. Keiner hält den Ring der Macht /Wahrheit in seinen Händen. Das unabhängig von der jeweiligen subjektiven Überzeugung. Ich hoffe ich konnte es verständlich darstellen :) [/B][/QUOTE]

Vielen Dank Waldemar, ich hatte da eine ganz andere Geschichte im Hinterkopf. Aber diese Parabel genügt vollkommen um zu erklären was mit der Polykontexturalität der Perspektiven gemeint ist. Ein scheussliches Wort, ich weiß, ist auch nicht von Luhmann.
Anaximander[quote]Wenn du jenen Beitrag von Montrose tatsächlich für bare Münze genommen hast, dann ist alles was dich daran so aufregt nur das häßliche Spiegelbild dessen, was du wirklich über ihn denkst
Es sind also ganz allein deine eigenen Vorurteile gegenüber Montrose die dir aufstoßen[/quote]

[b]Widerlegung per PN abgeschickt![/b]

Und ich würde bitten, in diesem Board während der Zeit meiner "Verbannung" keine Kommentare mehr an oder über mich abzusetzen, da es ausgesprochen schlechter Stil ist, sich über jemanden zu äußern, der zwar mithören, sich aber dank Zensur nicht dazu äußern kann.

Auf mich bezogene Kommentare daher bitte direkt an mich per PN oder in anderen Unterforen posten.

Ich denke, dieser Verstoß gegen das geheiligte Gesetz ist verständlich.

dankeschön,
der Exil-Philosoph
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i]
[B]Das sehe ich auch so. Der Wert einer Beziehung steigt mit der mentalen Intimität.
Allerdings ist sowas mit Vorsicht zu genießen und nur für Fortgeschrittene geeignet.

Denn sobald sich ein Mensch zum Seelenstriptease entschließt, hat er dir oft schon sein Herz geschenkt.
Und an dem Punkt hat es tatsächlich etwas mit Macht zu tun: Nimmst du das gebrochene Herz als Kollateralschaden in Kauf oder blockst du rechtzeitig ab und verhinderst somit, dass sich dein Gegenüber in dich verliebt?
Es ist auch eine Ego-Geschichte. Man fühlt sich natürlich gut, wenn man die Menschen "knacken" kann, die man sich ausgesucht hat. Allerdings kann es am Ende auch sehr unschön werden.

Wenn man auf diese "Seelenfänger"-Geschichten steht, sollte man sich von ONS und Affairen fern halten. Sowas ist nur gegenüber dauerhaften Beziehungen fair.
Ein guter Test ist die selbstkritische Frage der eigenen Offenbarung. [/B][/QUOTE]

Weißt Du, es geht nicht darum jemanden zu "knacken". Es geht um Vertrauen und um Nähe und um Sicherheit. Ich bin wie ein Vampir der Trauer und Verzweiflung... Manchen tut es auch mal gut es sich von der Seele zu reden, selbst wenn es nur für eine Nacht ist. Vielleicht geht es mit Fremden ja einfacher, weil sie dieses Wissen nicht gegen einen verwenden können. Also jedenfalls ist es unwahrscheinlicher. Vielleicht tut es gut mal nicht den erfolgreichen Menschen zu spielen. Als Mann steht man da leider sehr schnell als Schwächling da, wird uninteressant. Man muss mit tiefer, möglichst sonorer Stimme sprechen, ruhig und selbstbewusst wirken und sie in den Arm nehmen, damit sie sich an seine Schultern lehnen kann. Sicher eine Fiktion, die sich auf Dauer nur unvollkommen aufrecht erhalten lässt. Aber es ist gerade dieses Korsett der Rolle, das es nicht zulässt, dass man sich wirklich gehen lässt glaube ich. Andererseits auch der Aspekt immer der Aktive steuernde zu sein, dessen Initiativen dann begutachtet werden. Ich glaube ich bin inzwischen viel zu sehr auf Intro, um mein Verhalten so extrem auf einen anderen Menschen auszurichten. Denn es ist ja nicht unbedingt das, was ich im Moment gerade will, sondern das, was ich tue um irgendein sexuelles Ziel zu erreichen. Eine Art von Entfremdung, wenn Du verstehst was ich meine.
Montrose[QUOTE]wenn das alles Berechnung und gut durchdacht ist, dann ist das wahrlich monströs! (Und ich bin dann wohl noch weit aus naiver als ich ohnehin schon dachte...)[/QUOTE]

Kapier ich nicht. Immerhin gibst Du als Bürgerin dem Polizisten und Soldaten den Auftrag zu töten. Wenn der das nicht machen würde, müßtest Du es im Notfall selbst tun.

Natürlich geht es nicht um Instinkte. Auch nicht um Religion, wie immer wieder behauptet wird. Sondern es geht darum, wer wo was zu sagen hat. Es macht mir nichts aus, mich zu wiederholen: die Demokratie in Deutschland wurde 1944/45 von den Alliierten herbeigebombt. Der heutige Frieden beruht auf dem Blut von Millionen Menschen. Und ich finde es angemessen, denen, die für uns gestorben sind, auch mal Danke zu sagen, anstatt in ihnen Triebtiere zu sehen.

[QUOTE]Weißt Du, es geht nicht darum jemanden zu "knacken". Es geht um Vertrauen und um Nähe und um Sicherheit. [/QUOTE]

Wenn man nach einem ONS den anderen am nächsten Tag verläßt, was hat das mit Vertrauen, Nähe und Sicherheit zu tun?

Gar nichts. Das vorzuspiegeln ist nur die entscheidende "Technik", um jemanden Fremden ins Bett zu kriegen und eine Entspannung zu schaffen, die Sex erst ermöglicht.

Mit echtem Vertrauen, Nähe und Sicherheit hat das gar nichts zu tun.


Aber demon17 analysiert die Sache im folgenden ja selbst in diese Richtung.

Es ist ein sehr schwieriges Thema. Es ist halt schade, wenn Frauen dadurch versaut werden. Denn die sind ja auch nicht blöd und merken, was läuft. Und die eignen sich dann diese männlichen Spiele an (Frauen können das Spiel nämlich genauso gut spielen wenn nicht sogar noch besser) ... und dann weißt Du irgendwann nicht mehr, wem Du überhaupt noch vertrauen kannst.

Außerdem frage ich mich, warum all die anderen Männer, die dieses Spiel nicht spielen, die Frauen versorgen sollen, die von anderen schon benutzt wurden. Das ist ja schon auch ein mieses Ding: der eine genießt, und ein anderer soll dann die Rechnung zahlen. Letztendlich werden da Frauen zu Huren gemacht. Die sind, wenn sie solchen Spielern begegnen, einfach nicht mehr das, was sie mal waren, sondern die sind verunreinigt, schmutzig, irgendwie nicht mehr respektabel..... egal, ob diese Frauen reingelegt wurden oder es selbst wollten.


Bei der ganzen Sache wird eine Chance vertan, echtes Vertrauen, echte Nähe und echte Sicherheit aufzubauen.

Es sei denn ---vielleicht ist das ja möglich ---- dass zwei Spieler dauerhaft zueinanderfinden.


[QUOTE]Widerlegung per PN abgeschickt![/QUOTE]

Na ich hoffe mal, dass Deine "Widerlegung" meinem Image nützt. Die Braven gelten allgemein eher als langweilig, so dass ein bißchen Skandal mir sicher nicht schaden kann. ;)
Manley@anaximander: auch hier noch mal - schreibverbot heißt schreibverbot, auch für dich! bei nichteinhaltung droht die sperrung.
Demon17[QUOTE]Wenn man nach einem ONS den anderen am nächsten Tag verläßt, was hat das mit Vertrauen, Nähe und Sicherheit zu tun?

Gar nichts. Das vorzuspiegeln ist nur die entscheidende "Technik", um jemanden Fremden ins Bett zu kriegen und eine Entspannung zu schaffen, die Sex erst ermöglicht.

Mit echtem Vertrauen, Nähe und Sicherheit hat das gar nichts zu tun.
[/QUOTE]

Du verstehst mich nicht Montrose, ich bekomme sie auch so ins Bett und zwar einige Stunden früher. Es geht darum, das mir solche Gespräche wichtiger sind als Sex und eine Beziehung erhalten bliebe, wenn es ohne Sex abliefe. Aber bei einem rein sexuellen Verhältnis mit einer verheirateten Frau, das nur darauf hinausläuft irgndwo in einem Hotel zu übernachten, stelle ich auch rein sexuelle, sprich (Körperlichkeit und Leidenschaft) Ansprüche.
MontroseMag sein. Wie sind diese Frauen so drauf sind? Was suchen die eigentlich?
Demon17Sie haben meistens nicht viel Erfahrung, ihre Beziehung ist in der Krise und sie wollen mal etwas anderes. Außerdem müssen Sie sich sonst immer die Probleme der anderen anhören und brauchen selbst mal einen der ihnen zuhört. Das können manche Männer wohl nicht. Manche Beziehungen sind wohl auch eher mit Gefängnissen zu vergleichen, aus denen sie ausbrechen wollen, natürlich nur heimlich... aber weißt Du was, oft geht es primär um Ausdauer und Statur.
WaldemarBitte Demon17, :)

[QUOTE]Manche Beziehungen sind wohl auch eher mit Gefängnissen zu vergleichen, aus denen sie ausbrechen wollen, natürlich nur heimlich... aber weißt Du was, oft geht es primär um Ausdauer und Statur[/QUOTE]

So habe ich immer "Rammstein - Stein um Stein" interpretiert. Ich schaff dir ein Heim und du sollst teil des Ganzen sein. Stein um Stein mauer ich dich ein.

Auch natürlich die seelische Abhänigkeiten, die immer mitentstehen, sich schnell ins negative entwicklen, wenn die Eigenverantwortungen allzuleicht, unüberlegt überantwortet werden.

Ob Männer eigentlich triebiger sind, weiß ich nicht, vielleicht brauchen sie alle nur die Liebe, wie jeder Mensch ab und zu :)
belladonna[QUOTE]Wenn der das nicht machen würde, müßtest Du es im Notfall selbst tun. [/QUOTE]

Ja, das würde ich wohl. Und das ist einer von den Gedanken, die mir das Herz schwer machen und mich permanent schuldig fühlen lassen.

[QUOTE]Und ich finde es angemessen, denen, die für uns gestorben sind, auch mal Danke zu sagen, anstatt in ihnen Triebtiere zu sehen. [/QUOTE]

Ich habe nicht allgemein von Soldaten als "Triebtieren" gesprochen. Ich sprach nur auf die Vergewaltigungen an, die ja nicht zwangläufig jeder Soldat begangen hat, die es aber in der Situation eines Krieges durchaus gehäufter gab. Woran das letztendlich liegt, ob am "Trieb" oder daran, daß jeder Tag, jede Minute die letzte des Soldatenlebens hätte sein können - ich weiß es nicht. Es war einfach eine Frage von mir, ob an der Großhirn-Stammhirn-Theorie nicht vielleicht doch was dran sein könnte.

Und ich danke den Frauen aus der Generation meiner Oma, die den Dreck wieder weggeräumt haben, die ihre Söhne, ihre Männer verloren haben, die wie die Oma meines Mannes sechs Jahre lang auf ihren Mann gewartet haben, von dem sie nicht wußten ob er überhaupt noch lebt und der dann als ganz anderer (verrohter) Mensch aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt ist.

Mir fällt da ein Lied von "Silly" ein:

Mont Klamott, es geht darin um einen Berg in Berlin der aus Trümmern zusammengekarrt und begrünt wurde:

"Da ist ihnen mal was eingefallen, den Vätern dieser Stadt, daß unsereins ein bisschen frische Luft zum atmen hat." - Die alte Dame lächelt matt: "Laß sie ruhn die Väter dieser Stadt, die sind so tot seit Deutschlands Himmelfahrt! Die Mütter dieser Stadt haben den Berg zusammengekarrt!"
Mondsilbertaufe[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Sie haben meistens nicht viel Erfahrung, ihre Beziehung ist in der Krise und sie wollen mal etwas anderes. Außerdem müssen Sie sich sonst immer die Probleme der anderen anhören und brauchen selbst mal einen der ihnen zuhört.[/B][/QUOTE]
Das hat nichts mit besagter "Offenlegung des Inneren" zu tun. Im Prinzip bietest du dich als Kummerkastenonkel für frustrierte Frauen an und wirst dafür mit Sex belohnt.
Das ist aber nicht, wovon ich schrieb.
[QUOTE]Es ist halt schade, wenn Frauen dadurch versaut werden. [/QUOTE]
Wer sagt denn sowas?
Also wenn ich mir Demons Frauentypus da anschaue hat sie es faustdick hinter den Ohren: Zu Hause einen Ehemann und im Bett einen Seelentröster. So wie ich das sehe, lässt sich hier 1. der Ehemann verarschen und 2. der Demon benutzen.
[QUOTE]Die sind, wenn sie solchen Spielern begegnen, einfach nicht mehr das, was sie mal waren, sondern die sind verunreinigt, schmutzig, irgendwie nicht mehr respektabel..... egal, ob diese Frauen reingelegt wurden oder es selbst wollten. [/QUOTE]
Das finde ich unfair. Wie willst du denn denjenigen enttarnen, der dich verscheißern will? Wann kannst du Aufrichtigkeit von Heuchelei unterscheiden? Woher willst du wissen, dass der Seelenstriptease ehrlich ist? Da gibt es nur eine Möglichkeit: Worte müssen Taten folgen.
Wenn man alle danach verurteilt, ob sie schonmal schlechte Erfahrung in Liebesdingen gemacht haben, kann man die Suche nach einer Partnerschaft direkt aufgeben. Irgendwie ist fast jeder einem anderen auf den Leim gegangen.
[QUOTE]Es sei denn ---vielleicht ist das ja möglich ---- dass zwei Spieler dauerhaft zueinanderfinden.[/QUOTE]
Ich denke nicht, dass das funktioniert. Denn der Spieler saniert sich durch die Aufrichtigkeit seines Partners. Einen anderen Spieler würde er bemerken und das Interesse an ihm verlieren.
Demon17[QUOTE]Das hat nichts mit besagter "Offenlegung des Inneren" zu tun. Im Prinzip bietest du dich als Kummerkastenonkel für frustrierte Frauen an und wirst dafür mit Sex belohnt.[/QUOTE]

Also entweder ich nehme gebrochene Herzen als Kollateralschäden in Kauf und übe eine unheilvolle Macht aus, oder ich lasse mich als Kummerkastenonkel für seelisch und sexuell frustrierte Ehefrauen benutzen. Ich finde Du bist ein wenig zu harsch in Deinem Urteil. Die Gespräche ergeben sich und es gehören immer zwei dazu. Es kommt halt darauf an, ob man sich etwas zu sagen hat. Ich lege es nicht darauf an Beziehungen zu zerstören, die sind dann schon nach den Schilderungen weitgehend zerstört. Sicher werde ich auch benutzt und benutze andere, wer tut das nicht? Doch sind für mich die psychologischen und soziologischen Aspekte meist interessanter als der Sex an sich. Das ist eigentlich alles was ich zum Ausdruck bringen wollte.
Manley[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B] Wer keine feste Beziehung hat, der hat bei Dir doch schon verloren Mondsilbertaufe. [/B][/QUOTE]
bitte nicht persönlich werden. wenn du da was zu klären hast, tu das bitte per pn.
Montrose@belladonna

Ich hab mit Deinem letzten Posting ein paar Probleme, die weniger mit Dir als wohl mit der mainstream-Meinung zu tun haben.

[QUOTE]Es war einfach eine Frage von mir, ob an der Großhirn-Stammhirn-Theorie nicht vielleicht doch was dran sein könnte. [/QUOTE]
Es ist ein prinzipielles Problem, Menschen als biologisches Objekt und nicht als Person zu sehen.
Eine bestimmte Personengruppe aufgrund von Hormonen, ihrer Gene oder ihrer Hirnstruktur bestimmte Eigenschaften zu unterstellen ist ja im Grunde auch nichts anders als was die Nazis taten:

die sagten ja auch: bestimmte Rasse/bestimmtes Blut/bestimmtes Erbgut -> nicht vollwertiger Mensch

Man kann mit Wissenschaft sein Geld verdienen und es macht auch Spaß und es macht berühmt (Wissenschaftler sind die Priester der Moderne) .... aber im Grunde ist es dann doch eine faschistische Ideologie, wenn man mit ihr mehr erklären will als sie tatsächlich erklären kann.

[QUOTE]Und ich danke den Frauen aus der Generation meiner Oma, die den Dreck wieder weggeräumt haben[/QUOTE]

Was willst Du damit sagen?

Für Hitler haben Männer und Frauen gestimmt.
Gelitten haben Männer und Frauen.

Es ist einfach das falsche Thema, ausgerechnet hier den Geschlechterkampf zu eröffnen.

Im Dritten Reich waren nicht alle Verbrecher, sondern viele Männer Opfer. Die mußten in den Krieg ziehen.

Als sie zurückkamen, waren sie gleich in mehrfacher Hinsicht gebrochen:
- durch ihre Fronterlebnisse
- dadurch, dass sie ihre Familien verlassen mußten und nicht beschützen konnten (viele fanden ihre Frauen vergewaltigt wieder)
- dadurch, dass sie auch noch als die Verbrecher und Verlierer dargestellt wurden

Viele dieser Männer waren traumatisiert, haben dann ihre Frauen und Kinder geschlagen.

Es ist doch merkwürdig, dass wir heute jedwedes 17jährige faule Früchtchen ohne lange zu zögern mit Borderline-Diagnosen entschuldigen, obwohl es sich da doch oft um Wohlstandsverwahrlosung handelt (keine Grenzen gesetzt bekommen), dass wir da für jedes noch so miese Verhalten Verständnis zeigen.....

....und für die Männer im Krieg, die wirklich fix und fertig gemacht wurden, nur Verachtung und Vorwürfe übrig haben. Ich sehe darin eine Ungerechtigkeit, die mit einem Verständnis der tatsächlichen Begebenheiten wenig zu tun hat.

[QUOTE]Ich sprach nur auf die Vergewaltigungen an, die ja nicht zwangläufig jeder Soldat begangen hat, die es aber in der Situation eines Krieges durchaus gehäufter gab. [/QUOTE]

Im Irak haben auch Frauen gefoltert. Man denke an die Pyramiden aus nackten irakischen Männern oder den Männern, die an Hundehalsbändern durch die Gegend geschleift wurden. An beidem waren Frauen beteiligt.

Es ist keine Kunst, sich blütenrein zu geben, so lange man nicht in Versuchung geführt wird.

Frauen haben, so finde ich, hinsichtlich Militär usw. schlichtweg in Deutschland die Klappe zu halten, weil sie die Unterwerfungsrituale angefangen von der Musterung bis dann zum Bund/ZDL nie kennenlernen mußten.

Wenn sie da mitreden wollen, dann sollte auch für Frauen die verbindliche Wehrpflicht eingeführt werden ..... und dann können sie mitreden. Aber einfach so mal vom Sofa runter den Moralischen zu machen .... davon halte ich nichts.


Die Aufgaben von Polizei und Militär werden bleiben. Wenn die Bomben am Kölner Hauptbahnhof hochgegangen wären, hätten wir den nationalen Notstand gehabt. Das wären mal locker ein paar hundert Tote gewesen.

In solch einer Zeit sollte man sich eher Gedanken machen: wie bekommen wir Leute her, die in Deutschland im Notfall die Sicherheit herstellen als uns über Vergewaltigungen Gedanken zu machen.

Es gab zwei Vorfälle in der Bundeswehr, die wurden angeprangert.... was ich nicht verstand. Einmal weil ein paar Soldaten sich mit Schädeln in Afghanistan (in Nachahmung der Soldaten anderer Länder wie den U.S.A.) fotografieren ließen. Meine Güte nochmal, ein harmloser Jungenscherz, um ein bißchen die Spannung abzulassen. Ein andermal, weil Ausbilder eine Geißelnahme angeblich zu realitätsnah durchführten (wie sollen die Leute für den Ernstfall sonst geschult werden?).

Wenn die Leute so gar nicht begreifen wollen, dass Sicherheit erarbeitet werden muss, wenn denn jeder Soldat als Unmensch gilt ....


.... dann laßt uns die Bundeswehr doch abschaffen und die Polizei doch gleich mit. Kann man doch ganz einfach machen, belladonna: jeder sorgt für seine Sicherheit selbst. Kannst Dir ja ein Gewehr kaufen.

Ich wiederhole mich so lange, bis es vielleicht doch irgendjemand da draußen kapiert:
Soldaten und Polizisten sind nicht unsere Feinde, sondern die sind für uns da. Die tun etwas, dass wir sonst selbst tun müßten.

Und jeder Mensch hat seine Grenzen. Den Gentleman-Soldaten, der in Afghanistan mit Gesprächspsychotherapie ein Volk im Bürgerkrieg befrieden will ..... das gibt's vielleicht in Eurer Phantasie aber nicht im wirklichen Leben. Es sind dort schon über 20 gestorben. Und natürlich .... worüber man wohl weniger erfährt ... schießen die im Fall des Falles auch zurück und töten.

Sie Vergewaltigen wahrscheinlich nicht ..... aber viele von denen kommen mit posttraumatischen Störungen zurück. Und dann? Wieder dasselbe Spiele: es sind gebrochene Männer auf vielerlei Weise:
- man kann ihre Erfahrungen nicht nachvollziehen, kann damit ihre seelischen Probleme nicht verstehen, die bekommen demnach keine Hilfe0
- man fällt ihnen in den Rücken, weil sie womöglich getötet oder andere häßliche Dinge machte (iiiiih)
- und natürlich wirft man ihnen vor, dass sie nicht in gebügelten Hosen, Anzug, Krawatte und dem neuesten Rasierwasser von Joop wie die daheimgebliebenen Männer durch das Gelände laufen ...... versteht Ihr, was ich meine? Man kotzt auf Leuten mit beschissenen "guten" Ratschlägen rum, die eh schon genug Probleme haben, bei denen wir ihnen bei keinem einzigen Problem helfen können. Wir sind nur Zuschauer.


Etwas mehr Respekt wäre da wirklich mal angebracht.

edit: wenn hier jemand mitreden kann, sind es russische Frauen. Die haben die Flak-Batterien betätigt und haben selbst geschossen. So wurde die Sowjetunion befreit.
Aber eine Deutsche will bei Militärfragen mitreden ... hahaha, nö, das passt irgendwie nicht.
Demon17Um mal zurück zum Thema zu kommen,

wenn man die Pop-Up-Werbung, die momentan die NW mitfinanziert sieht, könnte man ja zu der Auffassung gelangen, Männer sind wirklich triebiger:

[IMG]http://imgserv.sponsorads.de/fraubett/neu9/Bilder/index_02.gif[/IMG]

Also Mädels für schlappe 7€ im Monat (zahlbar om Voraus) bekommt man das geheime Wissen wie man jede von euch ins Bett kriegt *keuch* j e d e. Wär vielleicht eine von euch bereit mir dieses ultrascharfe Geheimnis für 3,50 € per Nachnahme zu verraten? ;)
belladonna@Montrose

Es ist immer wieder schwer sich im Internet differenziert auszudrücken. Wenn ich den Frauen danke, dann nur weil die Leistungen dieser häufig vergessen werden. Es gibt Mahnmale und Gedenkstätten für gefallene Soldaten, aber was ist mit den Müttern, mit den Witwen? War der Teil den sie geleistet haben denn so selbstverständlich?
Ich bin auch kein "Soldaten sind Mörder"- Verfechter. Aber es sind doch zum größten Teil Männer, die einen Krieg anzetteln und es gibt noch mehr als genug Länder in denen Frauen kein Wahlrecht haben und solche Kriegstreiber wohl kaum gewählt haben können. Aber ihre Söhne und Männer sterben sehen, das dürfen sie dann. Ich finde es traurig daß Soldaten und Polizisten überhaupt nötig sind. Das die ihren Arsch für die Machtgelüste oder fanatischen Ideen einzelner hinhalten müssen.
Ich wollte wirklich keinen Geschlechterkampf anzetteln. Frag meinen Mann, der wird dir bestätigen daß ich alles andere als eine Emanze bin;) Womit wir dann bei folgendem Thema wären:D :

[QUOTE]Frauen haben, so finde ich, hinsichtlich Militär usw. schlichtweg in Deutschland die Klappe zu halten, weil sie die Unterwerfungsrituale angefangen von der Musterung bis dann zum Bund/ZDL nie kennenlernen mußten. [/QUOTE]

Mal abgesehen davon daß ich die letzte bin, die etwas gegen Unterwerfungsrituale hat, ich bin ne alte Ostschrippe und habe noch das Vergnügen gehabt, an alljährlichen Manövern teilzunehmen (kann mich noch gut erinnern wie ich als Siebenjährige mit einer realitätsnahen Gewehratrappe - besonders was das Gewicht anging - durch künstliche Schützengräben rennen durfte und die ganze Zeit dachte was soll der Scheiß, ich denke bei einem dritten Weltkrieg ist sowieso alles mit der Atombombe erledigt :rolleyes: ). Daß F5 - Weitwurf eine Disziplin im Sportunterricht war (bei der ich jämmerlich versagt habe, ich hätte mich im Ernstfall wohl selbst in die Luft gesprengt). Ich kann mich auch erinnern, daß wir bei einem Manöver schießen mußten (aber nur mit Luftgewehr, ja und ich habe nicht mal die Zielscheibe getroffen:D ). Ich bin also von kleinauf dazu ausgebildet worden, die DDR im Fall eines Angriffes zu schützen - auch mit Militärgewalt! Seinen Höhepunkt hatte diese Ausbildung in der neunten Klasse, da war ZV an der Reihe, davon waren auch die Mädchen nicht ausgeschlossen, ich gehöre also noch zu der Generation, die Antreten, marschieren und durch den Schlamm robben mußten, was mir - so findet es zumindest mein Mann - auf keinen Fall geschadet hat, im Gegenteil;)

Und nein ich halte mich nicht für blütenrein, daß habe ich bereits schon erwähnt, daß auch ich im Notfall töten würde, wenn es kein anderer für mich tut. Und ich habe auch Spinnen die Beine ausgerissen als ich klein war. Und ich bin auch keine Vegetarierin. (Also mich vor eine Rikscha zu spannen, wäre dann eben kein Biodiesel , eher so Super bleifrei :D ) Ich streite nicht ab, daß auch Frauen zu Ungeheuern mutieren können. Erst gestern habe ich im Spiegel einen Artikel über eine Frau gelesen, die ihren Geliebten kaltblütig umgebracht und dann fachgerecht zerlegt hat. Das Zerstückeln des Leichnahms begründete sie mit der Aussage, daß sie mal einen Bandscheibenvorfall hatte und der Arzt ihr geraten hat nicht mehr als fünf Kilo zu heben....Soviel also zum Thema "die mitfühlende, reine Frau" :D

Ich hoffe, ich habe dich jetzt endgültig verwirrt - ich bin eine Frau und sage nie was ich will :D

PS: [QUOTE]edit: wenn hier jemand mitreden kann, sind es russische Frauen. Die haben die Flak-Batterien betätigt und haben selbst geschossen. So wurde die Sowjetunion befreit.[/QUOTE]

Diese Tatsache ist mir als Kind der DDR durchaus bewußt, nur daß eben diese Frauen nicht allzuoft in Dankesreden erwähnt werden ;)
belladonna[QUOTE]Also Mädels für schlappe 7€ im Monat (zahlbar om Voraus) bekommt man das geheime Wissen wie man jede von euch ins Bett kriegt *keuch* j e d e. Wär vielleicht eine von euch bereit mir dieses ultrascharfe Geheimnis für 3,50 € per Nachnahme zu verraten? [/QUOTE]

Die Frage ist nur - will Mann wirklich JEDE Frau ins Bett kriegen. :D
pulSarDAS ist in der Tat DIE Frage, Belladonna....
wenn ich daraufhin nur antworte "igitt" wäre das ehrlich ;-)




Also ich verrate einen for free....

[b]Man(n) mache ein Bettenfachgeschäft auf![/b]

nur für alte Lorioisten:
das Modell Andante ist sehr zu empfehlen....



Wenn man sich die Werbung und so schmierige Facetten wie diese Pop-Werbung ansieht, so kann man mit sicherheit sagen, dass Titten und Ärsche nach wie vor gute Aufmerksamkeitsgeneratoren sind..
und solche Geschäftsmodelle sich sicher auch tragen werden.

undabhängig vom Verstand, den Mann dabei vorher besser an den Ständer äh Nagen hängen sollte

Call-in-tv funktioniert ja auch... und da gibt's noch nichtmal tolle Geheimnisse von wegen Frau und Bett und so...
Demon17Ist doch wurscht, man muß sich ja nicht unbedingt dazulegen. :p
Waldemar[QUOTE][i]Original geschrieben von Lord_Fallerton [/i]
[B]Soll ich kotzen? [/B][/QUOTE]

Oh, was hast Du denn für sexuelle Phantasien :D
belladonna[QUOTE]Ist doch wurscht, man muß sich ja nicht unbedingt dazulegen. [/QUOTE]

Im schlimmsten Fall ist dann auch kein Platz mehr zum Dazulegen da :rolleyes:
Darketwomit das Problem gelöst wäre und das eigentliche Thema wieder diskutiert werden kann, ne? ;)
belladonna[QUOTE]Wär vielleicht eine von euch bereit mir dieses ultrascharfe Geheimnis für 3,50 € per Nachnahme zu verraten? [/QUOTE]

Das ultrascharfe Geheimnis heißt ....Trommelwirbel...tata - Duschen!:D

So jetzt, aber wirklich wieder zurück zum Thema. Sorry Darket:o
Demon17Ja also zurück zum Thema, "Sind Männer triebiger?" Auf jedenfall wird mit der Triebigkeit der Männer mehr Geld verdient als mit den Trieben der Frauen. Liegt das jetzt am höheren Durschnittseinkommen der Männer oder daran das viele den Kompass in der Hose haben? Haben Frauen vielleicht einfachere, weil kostenlose Möglichkeiten ihre Triebe auszuleben, weil es mehr triebige Männer als Frauen gibt? Andererseits ist der Dildoabsatz ja in den letzten Jahrzehnten auch gestiegen und warum gibt es Viagra nur für Männer, müssen die alten Kerle noch ran weil ihnen die Frauen keine Ruhe lassen? Fragen über Fragen.
aurora borealis[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]warum gibt es Viagra nur für Männer, müssen die alten Kerle noch ran weil ihnen die Frauen keine Ruhe lassen?[/B][/QUOTE]

... oder vielleicht, weil Männer in ihre "Männlichkeit" andere Dinge hineininterpretieren als Frauen für sich Weiblichkeit definieren.
Montrose[QUOTE]Also Mädels für schlappe 7€ im Monat (zahlbar om Voraus) bekommt man das geheime Wissen wie man jede von euch ins Bett kriegt [/QUOTE]

Dieses pop-up find ich gar nicht so schlecht. Immer noch bessser als dieses "Wann wirst Du sterben". Und hübsch sind die Dinger eigentlich auch. Also von meiner Seite aus bekommt die Administration dafür mal ein dickes Lob.

Natürlich zahle ich keine 7 Euro, um irgendwann mal mithilfe eines Buches eine Frau ins Bett zu bekommen.

Ich habe genug Kohle, um ein bißchen mehr dafür zu bezahlen, dass ich sofort eine Frau ins Bett bekomme ohne vorher ein Buch zu lesen.

[QUOTE]Ja also zurück zum Thema, "Sind Männer triebiger?" Auf jedenfall wird mit der Triebigkeit der Männer mehr Geld verdient als mit den Trieben der Frauen. [/QUOTE]

Das kann man so nicht sagen. Immerhin müssen die Frauen mehr Geld für Kleidung, Schminke, Friseur usw. ausgeben.
belladonna[QUOTE]Das kann man so nicht sagen. Immerhin müssen die Frauen mehr Geld für Kleidung, Schminke, Friseur usw. ausgeben.[/QUOTE]

Aber das lassen sie sich doch von ihren Partnern bezahlen. Und als Gegenleistung versprechen sie ihnen die Befriedigung ihres "Triebes", kneifen dann aber mit einem: "Nicht heut Schatz, ich hab Migräne" :D
WaldemarWir Männer haben auch ein Recht auf Mirgräne! :)
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
[B]... oder vielleicht, weil Männer in ihre "Männlichkeit" andere Dinge hineininterpretieren als Frauen für sich Weiblichkeit definieren. [/B][/QUOTE]

Vielleich stimmt das ja, aber wird nicht gerade von Frauen Männlichkeit primär im Bezug auf das weibliche Geschlecht gesehen?


@Monty,
[QUOTE]Natürlich zahle ich keine 7 Euro, um irgendwann mal mithilfe eines Buches eine Frau ins Bett zu bekommen.[/QUOTE]
Was heisst hier 7 €? Das ist monatlich, zahlbar im Voraus auf ein Jahr!

[QUOTE]Ich habe genug Kohle, um ein bißchen mehr dafür zu bezahlen, dass ich sofort eine Frau ins Bett bekomme ohne vorher ein Buch zu lesen.
[/QUOTE]

Ja aber es ist unsportlich, findest Du nicht?
belladonna[QUOTE]Wir Männer haben auch ein Recht auf Mirgräne! [/QUOTE]

Ja, das habt ihr;) Es ist - um beim Thema zu bleiben - ja auch so eine Sache: dieses Klischee, Männer wären allzeit bereit, hätten immer Lust und würden eine Frau sofort anspringen, wenn diese halbwegs attraktiv ist, was widerum zu dem Irrglauben führen kann, daß Frau sich keine große Mühe im Bett geben muß, es reicht ja wenn sie hübsch aussieht. :D
WaldemarJa Bella, nur für mich muss die Frau über glühende Kohlen laufen wenn sie meine Liebe will und muss das beweisen, das sie meine Liebe möchte und das ich mich an ihr verschwende darf.

Sexuell trenne ich das knallhart, es gibt genug Frauen die mit Ehrlichkeit umgehen können und diese schätze ich dann, und schenke ihnen keine Sinnlichkeit und natürlich keine tiefe Liebe und Leidenschaft, nur Sex only.. Aber dieser Sex hat für mich keine große Macht, das ist wie wichsen :)
belladonna[QUOTE]Vielleich stimmt das ja, aber wird nicht gerade von Frauen Männlichkeit primär im Bezug auf das weibliche Geschlecht gesehen?[/QUOTE]

Ich habe fast die Vermutung, daß beide Seiten falsch liegen in ihrem Verständnis voneinander:D Oder zumindest daß beide Seiten Stereotypen unterworfen sind, denen in der Realität eigentlich niemand gerecht wird.
Ich bin inzwischen geneigt zu glauben, daß es die Werbung ist, die Männer triebiger erscheinen läßt als sie letztendlich sind.

Wie sagte doch im Film "Die Zeit der Wöfe" Rosalines Mutter so schön: "Und sollte wirklich ein wildes Tier in den Männern stecken, so findet es seinesgleichen in den Frauen" ;)
belladonna[QUOTE]Ja Bella, nur für mich muss die Frau über glühende Kohlen laufen wenn sie meine Liebe will und muss das beweisen, das sie meine Liebe möchte und das ich mich an ihr verschwende darf.[/QUOTE]

Ja, Liebe fällt niemandem einfach in den Schoß. Sie ist zwar schon ein Geschenk, aber eines dessen man sich jeden Tag auf's neue würdig erweisen muß und es nicht einfach in der Abstellkammer verstauben läßt.

PS: Und was ist wenn du nicht möchtest, daß sie deine Liebe möchte?:rolleyes:
Waldemar[QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i]
[B]Ja, Liebe fällt niemandem einfach in den Schoß. Sie ist zwar schon ein Geschenk, aber eines dessen man sich jeden Tag auf's neue würdig erweisen muß und es nicht einfach in der Abstellkammer verstauben läßt.

PS: Und was ist wenn du nicht möchtest, daß sie deine Liebe möchte?:rolleyes: [/B][/QUOTE]

Ja, klar. Sehe ich auch so :)

Wenn ich nicht möchte, das sie meine Liebe möchte?

Tja, only Time will tell, ist ja alles spekulativ. Deshalb kann ich nur allgemein Antworten.

Ich habe eine gute Menschenkenntnis und eine in die Wiege gelegte Gabe in Menschen zu schauen. Natürlich nur wenn ich das möchte. Das kann helfen muss aber nicht. Also kommt es erstmal darauf an, wie ich drauf bin, aber ich habe ein hohes Maß an Selbstdisziplin und bin stoisch veranlagt. Grenzen überschreite ich selten, wenn dann aber so richtig denn ich mache keine halben Sachen :)
Demon17[IMG]http://imgserv.sponsorads.de/fraubett/neu2/Bilder/index_01.jpg[/IMG]
[IMG]http://imgserv.sponsorads.de/fraubett/neu2/Bilder/index_02.gif[/IMG]

[SIZE=3]Oh my Goth![/SIZE] Ich werde immer triebiger. Liegt es vielleicht daran, das Männer überall zur Triebigkeit animiert werden und Frauen nicht?

Vielleicht sollte man den Betreiber dieses Boards mal auf die minderjährige männliche Jugend aufmerksam machen, die sich hier tummelt. Ich meine mir werden die erotischen Geschichten zensiert und dann so etwas als Werbe-Pop-Up. :rolleyes:
belladonnaUnd ich krieg bei solchen Bildern immer Komplexe - heul :( Ich versuche mich zwar mit dem Stichwort "Photoshop" zu trösten und die Modelle ohne diesen wohl auch nicht anders aussehen, als ich kurz nach dem Aufstehen:D ... aber ich kriege trotzdem dysmorphophobische Anfälle wenn ich solche Bilder sehe.
belladonna[QUOTE]Natürlich zahle ich keine 7 Euro, um irgendwann mal mithilfe eines Buches eine Frau ins Bett zu bekommen.[/QUOTE]

Wo steht das eigentlich mit dem Buch? Ich sehe auf dem Fenster immer nur den Slogan: So kriegst du jede ins Bett etc. Und eben jene leicht bekleideten, mich wie ein häßliches Entlein fühlen lassenden Modelle. Da scheinen ja doch einige hier neugierig geworden zu sein:D Jetzt müßte man nur noch herausfinden, wieviel von den Männlein und wieviel von den Weiblein sich diese Seite näher angeschaut haben und wir hätten des Rätsels Lösung:D
Darket*räusper* Wir diskutieren hier nicht die Werbepopups (hab doch letzte Woche erst nen entsprechenden Thread geschlossen oder?) auf Nachtwelten. Auch nicht im Kontext mit Demons Geschichten.
Demon17Nee, aber im Ernst, würden Frauen nicht auch viel öfter an Sex denken, wenn überall (halb-) nackte Männer herumhingen mit Knackarsch und Waschbrettbauch?
belladonna[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Nee, aber im Ernst, würden Frauen nicht auch viel öfter an Sex denken, wenn überall (halb-) nackte Männer herumhingen mit Knackarsch und Waschbrettbauch? [/B][/QUOTE]

Nee, ich steh nicht auf Waschbrettbäuche. Mich törnen die gängigen Aktfotos von Männern überhaupt nicht an. Es sind eher bestimmte Eigenheiten, oder Gesten die einen Mann für mich erotisch machen. Die Art wie er die Arme hinterm Kopf verschränkt vielleicht, oder der Ausdruck in seinen Augen, wenn er mich begehrt. Wie ein Tiger kurz vor dem Sprung. Die Stimme ist auch sehr wichtig, das hat Odessa hier schon mal erwähnt. Es gibt Stimmen, Sänger wenn ich die höre, werde ich rollig :D
Waldemar[QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i]
[B]Nee, ich steh nicht auf Waschbrettbäuche. Mich törnen die gängigen Aktfotos von Männern überhaupt nicht an. Es sind eher bestimmte Eigenheiten, oder Gesten die einen Mann für mich erotisch machen. Die Art wie er die Arme hinterm Kopf verschränkt vielleicht, oder der Ausdruck in seinen Augen, wenn er mich begehrt. Wie ein Tiger kurz vor dem Sprung. Die Stimme ist auch sehr wichtig, das hat Odessa hier schon mal erwähnt. Es gibt Stimmen, Sänger wenn ich die höre, werde ich rollig :D [/B][/QUOTE]

Ha, erwischt, eine Frau die Momente fängt und liebt. Schätze, dass Du auch sehr sinnlich sein kannst, sehr leidenschaftlich, sehr zart..

Eine männliche erotische Stimme kann Dich sehr verführen, umsomehr wenn sie Dein tiefes inneres Verlangen anspricht..

Ich denke auch, dass die meisten Frauen, entspricht auch meiner Lebenserfahrung, nicht diese typische "visuellen Wesen" wie die Männer sind. Frauen sind meist sensitver und wie schon erwähnt, andersartig triebiger.

Nun, wat soll das auch, Männer leben im Schnitt 5 Jahre weniger, also net quatschen.. handeln ist die Divise :) Deshalb auch der gelungede Popup für NW
belladonna[QUOTE]Schätze, dass Du auch sehr sinnlich sein kannst, sehr leidenschaftlich, sehr zart.. [/QUOTE]

Ja, das stimmt wohl:)
pulSar[url=http://www.youtube.com/watch?v=WJ7dJNPSN8o]isch find, des solld mä alles ned so änst nemme![/url]

Aber Lady Belladonna... du wirst doch jetzt keine Komplexe schieben, nur weil irgendwelche Geschlechtsgenossinen mal Geld brauchten und sich für so ne triefende Sache ham ablichten lassen...

Also bitte! ehrlich! So nicht!

Da will ich mich auf Darket berufen und den oben verlinkten Clip, der auf badesalzige Art schon alles sagt...

DU Demon17, verlink nicht so viel -- das sehen die nachher in den Referern *g* und am end wird HIER noch reingelunzt.


Generell bleibt mir leider festzustellen, dass die Werbung nach wie vor auf "sex sells" setzt.

Der weilbliche Köprer als dargebotene Ware eignet sich nach wie vor doppelt-gut, dank weiblicher Komplexe, die die Schönheitsindustrie allen voran zu sähen und zu ernten weiss..

Mensch Leute (Mädels) -- SCHÖNHEIT ist keine Sache von Körpermaßen!

Lasst Euch keinen Bären aufbinden -- nach diesen lustigen GMX-Umfragen zumindest stehen Männer nicht auf rein äußerliche Werte sondern wollen "dass es insgesamt stimmt"...

Also bitte blooooos keine FALSCHEN Komplexe!

Und ganz erhlich und etwas geflüstert: wer will schon so ne 0815-Bitch?

Und: WER zum Geier sagt eigentlich, dass es irgendwelche Bonus-Punkte fürs Ficken gibt?
Das ist doch plattestes Männer-Ego-Märchen...

Im Mai ne... wenn die Schwimmbäder aufmache...
(siehe Clip -- schaut's Euch an -- auch als Nicht-Hessen!)
more[QUOTE]Nee, ich steh nicht auf Waschbrettbäuche. Mich törnen die gängigen Aktfotos von Männern überhaupt nicht an. Es sind eher bestimmte Eigenheiten, oder Gesten die einen Mann für mich erotisch machen. Die Art wie er die Arme hinterm Kopf verschränkt vielleicht, oder der Ausdruck in seinen Augen, wenn er mich begehrt. Wie ein Tiger kurz vor dem Sprung. Die Stimme ist auch sehr wichtig, das hat Odessa hier schon mal erwähnt. Es gibt Stimmen, Sänger wenn ich die höre, werde ich rollig [/QUOTE] *hysterisch nickt*

Ich denke die Erotik eines Mannes lässt sich nicht so leicht einfangen als die Kurven einer Frau. Vielleicht ist es daher schwerer weibliche Kundschaft mit sexy Waschbrettbäuchen einzufangen. Weil mich z. B. kreative Menschen unglaublich anmachen, sowas kann mir die Werbung aber nicht vermitteln. Stimme, selbst das haut mich nicht in 30 Sekunden vom Hocker sondern im Laufe einer Unterhaltung, vor allem wenn die Unterhaltung etwas unterschwelliger wird... Zu all diesen Attributen braucht es noch eine gewisse Stimmung und Frauen brauchen für sowas vielleicht etwas länger.
Demon17Also wird die Triebigkeit von Frauen durch zu komplexe und individuelle Stimuli ausgelöst, so das Männer mit simplen Reizen, wie nackten Frauen einfacher zu manipulieren sind? Könnte es sein, das Männer deshalb für triebiger gehalten werden und permanent sexuellen Reizen ausgesetzt werden. Ich meine wenn man sich im Club so umsieht, sind es ja auch eher die Frauen (nicht alle) die leicht bekleidet herumlaufen. Das läßt ja auch auf eine stark vorhandene weibliche Sexualität schließen.
moreNa ich würde Männer generell nicht als so "simpel" oder "leicht beeinflussbar" darstellen. Aber ich würde behaupten (was gerne von Männern widerlegt werden darf *g*), dass Männer mehr über optische Reize, die auch kurzfristig da sein können, erregt werden als Frauen. Frauen werden zwar auch auf diese Weise erregt, aber vielleicht nicht so stark.
aurora borealis[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Also wird die Triebigkeit von Frauen durch zu komplexe und individuelle Stimuli ausgelöst, so das Männer mit simplen Reizen, wie nackten Frauen einfacher zu manipulieren sind? Könnte es sein, das Männer deshalb für triebiger gehalten werden und permanent sexuellen Reizen ausgesetzt werden. Ich meine wenn man sich im Club so umsieht, sind es ja auch eher die Frauen (nicht alle) die leicht bekleidet herumlaufen. Das läßt ja auch auf eine stark vorhandene weibliche Sexualität schließen. [/B][/QUOTE]

Solche Themen führen doch nie zu einer wirklich allumfassenden Einsicht, aufgrund der unterschiedlichen Ansätze und Meinungen.
Verallgemeinernd kann man schon sagen, dass viele Männer durch einfache Reize zu ködern sind oder auf diese (aus meiner Sicht) platte Art der Manipulation auch aus sind. Mich persönlich langweilt das, erst kürzlich hat mich das sogar wieder situativ enttäuscht.

Sind Menschen triebiger? - Tja, woran macht man es fest? Wenn man eine Woche in einem Sexshop arbeitet, hätte man vermutlich die Antwort. Aber Sex ist nicht gleich mit Sexshop zu assoziieren, also blöd.
Zählt Kopfsex auch? Da würden Frauen wiederum aufholen und so weiter...

Jeder hat doch seine Ansichten, unter welchen Umständen, mit wem, nach wie vielen Treffen, wie insgesamt ...
Ich würde zudem das Phänomen bestätigen, dass Frauen während ihres Zyklus auf unterschiedliche Reize reagieren.

Aber kleine Frage: fühlst Du Dich (oder die Männer hier generell) durch die öffentliche "Versexung" denn überhaupt noch manipuliert bzw. erregt oder eher belästigt, führt es zur Abstumpfung?
Meiner Meinung nach strahlen Männlein wie Weiblein häufig viel mehr aus, je mehr Stoff sie tragen. Wahre Ausstrahlung bedarf weder Überschminkung noch an Unterwäsche-Anleihen in der Öffentlichkeit.
Demon17@aurora borealis

Also ich finde, wir haben hier schon einiges herausgefunden. Was verstehst Du eigentlich unter Kopfsex? [QUOTE]Zählt Kopfsex auch? Da würden Frauen wiederum aufholen und so weiter...[/QUOTE]

[QUOTE]Aber kleine Frage: fühlst Du Dich (oder die Männer hier generell) durch die öffentliche "Versexung" denn überhaupt noch manipuliert bzw. erregt oder eher belästigt, führt es zur Abstumpfung?
Meiner Meinung nach strahlen Männlein wie Weiblein häufig viel mehr aus, je mehr Stoff sie tragen. Wahre Ausstrahlung bedarf weder Überschminkung noch an Unterwäsche-Anleihen in der Öffentlichkeit.[/QUOTE]

Tja das kommt darauf an was ich will. Mir sind Frauen in langen Kleidern in den Clubs meist lieber, einfach weil es besser zu der Stimmung passt, in die ich kommen möchte. Natürlich regt mich auch knappe Kleidung an, aber ich habe ja nicht das Ziel irgendetwas zum "vernaschen" klar zu machen, sondern in eine drogenfrei Trance zu geraten und eine romantisch-traurige Nacht zu erleben, deren Mystik mich vielleicht zu einem Gedicht inspiriert, deren Stimmung mir Kraft und Ruhe für die nächsten Tage gibt. (Aber das ist ein anderer Thread) Sicher stumpft man auch ab, andererseits wirkt es immer im Unterbewußtsein und wird gelegentlich auch bewußt, stößt manchmal übel auf, weil ich mich gerade mit intellektuellen Dingen beschäftigen möchte...
Odessa---
Meiner Meinung nach strahlen Männlein wie Weiblein häufig viel mehr aus, je mehr Stoff sie tragen. Wahre Ausstrahlung bedarf weder Überschminkung noch an Unterwäsche-Anleihen in der Öffentlichkeit.
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Aber sowas von Zustimmung... ich erfuhr das Zeit meines Lebens: je mehr eine Frau von sich verhüllt und mit ihren Reizen geizt, desto neugieriger wird der Mann... die Phantasie ist es, die angeregt wird, und je mehr es zu entdecken gibt, desto spannender ist es doch. An anderer Stelle schrieb ich mal, daß mein Exmann fast verrückt wurde durch den Anblick meiner Fußgelenke, die als einziges - vom Gesicht abgesehen - nackt waren bzw. für ihn sichtbar waren zu den Zeiten, als ich den Tjador trug... wie er mir später gestand, war er den ganzen Abend über so "triebig" und ööhm nun ja "angeregt" dadurch, daß er sich auf keinen meiner politischen Vorträge richtig konzentrieren konnte ;) . Seitdem ist mir noch mehr klar als vorher, daß Erotik und Sinnlichkeit überwiegend im Kopf ablaufen und nichts mit dem platten Präsentieren von Fleisch wie in einer Metzgerauslage zu tun haben. *Just my 2 cents*, kann und darf natürlich Jeder gerne anders sehen;-)

Für mich kann ich umgekehrt aber auch nur bestätigen: nichts macht mich so sehr an wie die Stimme des geliebten Mannes oder sein Geruch, und nackte Tatsachen interessieren mich da kein Stück. Nacktfotos meiner (jeweiligen) Männer oder auch fremder Männer lassen mich völlig kalt... hingegen ein Foto mit Fokus auf die intensiven Augen oder die feinnervigen Hände oder ein Bild das den Mann im lässig-schicken Anzug mit halbaufgeknöpftem Hemd zeigt (wahlweise Biker-outfit oder schwarze Uniform *schmacht*), das setzt das Kopfkino in Gang daß sich Beate Uhse dagegen wie eine Klosterschwester ausnimmt ;-)....
moreIch denke das Timing ist in diesem Zusammenhang auch wichtig. Alles zu seiner Zeit zu seinem Ort.
Manchmal ist nackt einfach nüchtern. Ein anderes Mal mehr als erotisch.
Ich finde es manchmal schon verrückt wann ich etwas als erregend empfinde. Es ist einfach ein Zusammenspiel von wahnsinnig vielen verschiedenen Elementen. Und das macht das auch so interessant. Wenn es irgendeinen Knopf gäbe den es nur zu drücken gilt... Was wäre das Leben öde.

Und damit kann ich gleich die Kurve zu mehreren Seiten vorher schlagen. Auch der Flirt und das Spiel zwischen Mann und Frau gehorcht doch diesen Gegebenheiten. Wenn von forne herein immer alles klar wäre, wenn es diese feinen Spielchen nicht gäbe (egal ob Männlein Weiblein ködert oder umgekehrt) was wäre das Leben fade... Erotik und Sinnlichkeit, und alles was es darum herum noch gibt, sind die schönsten Dinge auf Erden, darum würde ich auch nie ein Tier sein wollen.

Triebiger... Sind Menschen im Allgemeinen und wenn ich aus meiner Erfahrung mit Weibchen und Männchen sprechen darf, Frauen sind, was Sex angeht wesentlich gesprächiger als Männer. Und ich würde sogar vermuten triebiger... Doch die Triebfeder braucht länger um aufgezogen zu werden.
pulSar[url=http://youtube.com/watch?v=Nf5uwZk6f_k]ich weiss jetzt endlich, wie popunder und andere werbung funktioniert![/url]

Auch ich (emp)finde nachte oder zu sehr aufdringlich präsentierte Tatsachen alles andere als schön!

Und ich bleib dabei, dass Schönheit, Ausstrahlung und auch Erotik keine Sache von Standardmaßen ist...


@more... du stehtst auf Kreative? Soll ich dir mal meine Adobe Publishing Collection zeigen und was ich alles kreatives damit mache? *sich-selbst-auf-die-schippe-nehm-macho--briefmarkensammlungsgehabe-immitier*


nochmal dazu
[quote]Frauen sind, was Sex angeht wesentlich gesprächiger als Männer.[/quote]
jetzt versteh ich das langsam... von wegen Damenklo und nie allein drauf gehen und Frauengespäch und so... es geht also immer nur um das eine.. jaja.. soso... tsss
Demon17Weißt Du das schlimme ist, das irgendein DJ das Video für originell hält, noch ne Bassdrum drunter legt und das Ganze dann als der neue Szenehit läuft.:(
Odessa---
Auch der Flirt und das Spiel zwischen Mann und Frau gehorcht doch diesen Gegebenheiten. Wenn von forne herein immer alles klar wäre, wenn es diese feinen Spielchen nicht gäbe (egal ob Männlein Weiblein ködert oder umgekehrt) was wäre das Leben fade... Erotik und Sinnlichkeit, und alles was es darum herum noch gibt, sind die schönsten Dinge auf Erden, darum würde ich auch nie ein Tier sein wollen.
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Oh ja... eben, dieses sich Umgarnen, dieses sich "umschleichen" und miteinander spielen... wobei das Tiere in gewisser Weise auch machen, guck bloß mal die Balzrituale gewisser Vogelarten, wo das Männlein über Tage vor dem Weiblein rumhüpft und sie mit aufgestellten Schwanzfedern *ein Schelm wer jetzt Wortspiele im Kopf hat* zu beeindrucken sucht oder mit besonders aufreizendem Gesang... und wenn ich sehe wie sich eine rollige Katze verhält und der Kater, der ihr nachsteigt über Stunden: was da an "rühr mich nicht an - jaaa komm her und lauf mir nach - geh fort, ich mag ja gar nicht - ooh Du wirst doch jetzt nicht aufgeben nur weil ich mich ein bißchen wehre?"-Gebalze abgeht, ist besser als "Jack Bauer" wenn er mit der Knarre in der Hand Geiseln befreit, womit ich bei einem weiteren "Anturnmittel für meine weiblichen Sextriebe" bin: Männer, die "beschützen und retten". Ich weiß nicht welches Gen in Richtung "Paarungsbereitschaft" das bei mir aktiviert, aber wenn ich einen Mann sehe (egal ob im Film oder in echt), der sein Leben selbstlos riskiert und mutig kämpft um andere Menschen zu retten, dann bin ich eh schon in "Käferstellung" ;)
paranoya[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]

Außerdem frage ich mich, warum all die anderen Männer, die dieses Spiel nicht spielen, die Frauen versorgen sollen, die von anderen schon benutzt wurden. Das ist ja schon auch ein mieses Ding: der eine genießt, und ein anderer soll dann die Rechnung zahlen. Letztendlich werden da Frauen zu Huren gemacht. Die sind, wenn sie solchen Spielern begegnen, einfach nicht mehr das, was sie mal waren, sondern die sind verunreinigt, schmutzig, irgendwie nicht mehr respektabel..... egal, ob diese Frauen reingelegt wurden oder es selbst wollten.


[/B][/QUOTE]

Deine Ausdrucksweise ("benutzt", "verunreinigt", "schmutzig") lässt tief blicken.

Wirfst Du den ersten Stein?

Desweiteren denke ich nicht, dass wirklich so viele Frauen "verarscht" werden, die wissen schon was sie da tun, sind nicht immer nur Opfer, das ist eine unterschwellige Frauenfeindlichkeit die du da aussprichst. Vielleicht sehr junge Frauen oder naive junge Mädchen... aber sowas passiert einem auch nur einmal, denke ich und vor allem: das passiert auch jungen Männern.
(ich war mir immer dessen bewusst wenn ich gespielt habe oder mit mir gespielt wurde, nur dann macht es auch Spaß (Spaß ist hier das falsche Wort..."thrill" vielleicht eher...) bzw. "bringt einem etwas", denn nur so entwickelt sich echte Leidenschaft weil einem die Vergänglichkeit des Augenblicks viel klarer ist).


Die Theorie von den beiden Spielern halte ich für einen sinnvollen Lösungsansatz.
paranoya[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B] ... Frauen sind, was Sex angeht wesentlich gesprächiger als Männer. Und ich würde sogar vermuten triebiger... Doch die Triebfeder braucht länger um aufgezogen zu werden. [/B][/QUOTE]

Das hast Du schön und treffend formuliert! :-)
belladonna[QUOTE]Desweiteren denke ich nicht, dass wirklich so viele Frauen "verarscht" werden, die wissen schon was sie da tun, sind nicht immer nur Opfer, das ist eine unterschwellige Frauenfeindlichkeit die du da aussprichst.[/QUOTE]

Ich bin ja überzeugt, daß jede halbwegs intelligente Frau sehr schnell herausfindet daß in der "Opferrolle" durchaus Vorteile liegen. Man hat eine Menge Macht über jemandem, dem man sich (scheinbar) unterwirft. Eine geschickte Frau wird ihre Bedürfnisse in der Partnerschaft auch durchsetzen können, ohne gleich die Emanzenkeule zu schwingen ;)

Aber abgesehen davon ist es manchmal gar nicht so verkehrt eine gewisse Demut an den Tag zu legen. Das sollte allerdings dann für beide Partner gelten. Es ist doch auch ein Zeichen der Achtung und Wertschätzung der Bedürfnisse des Partners, wenn man seine eigenen auch mal zurückstecken kann, wenn die Situation es erfordert.
paranoyabelladonna, mein Kommentar bezieht sich ausschließlich auf eine eher soziologische Betrachtungsweise. Ich spreche hier nicht von der Opferrolle im Sinne von BD, DS oder SM (wobei mir hier der Begriff Opfer nicht im Leben einfallen würde, weil ich weiß, dass eine geschickte sub die Fäden selbst in der Hand hat - wobei ich mich hier dann auch selbst frage, was ist submissiv an ihr, wenn sie manipuliert?? Aber ich schweife ab).

Ich weiß sehr genau was DU meinst und möchte das aber hier trennen von im Zitat angesprochnen Rolle der Frau als Opfer.

Wenn sich ein Paar entscheidet die Frau solle die demütige Rolle einnehmen oder eben der Mann... das ist mir alles recht, solabge es den beiden gefällt.

Was du über Demut sagst gilt für alle Menschen. Demut oder Respekt hat noch keinem geschadet. Daraus leiten wir schließlich den höflichen Umgang miteinander ab, oder?
belladonnaNee, ich meinte das jetzt mal ausnahmsweise nicht in Bezug auf SM. Sondern von der noch immer allgegenwärtigen Tatsache, daß "Opferrollen" nicht nur diesem Bereich zugeordnet sind und ich nicht wirklich an "Gleichberechtiung" glaube, so sehr ich es wohl auch begrüßen würde. Aber dieses Thema scheitert nunmal an der Tatasache, daß in einem (Gleichberechtigungs)Kampf sich eine Seite über die andere erheben möchte. Männer als Feinde der Frau zu sehen ist einfach nicht mein Ding :rolleyes:

Das sieht man ja auch sehr deutlich an diesem unseligen Pop-up-Fenster. Das stellt sich auch so dar, daß der männliche Jäger mit den richtigen Tricks seine Beute ins Bett schleppen kann und dabei geht es ja wohl eher um Blümchensex als um eine SM-Session :rolleyes:

Und ich sprach ja wohl eindeutig davon, daß ein gesundes Maß an Demut b e i d e n Partnern ganz gut zu Gesicht stehen würde.
Nigthmare[QUOTE]Nee, ich meinte das jetzt mal ausnahmsweise nicht in Bezug auf SM. Sondern von der noch immer allgegenwärtigen Tatsache, daß "Opferrollen" nicht nur diesem Bereich zugeordnet sind und ich nicht wirklich an "Gleichberechtiung" glaube, so sehr ich es wohl auch begrüßen würde.[/QUOTE]
Wird bei dieser ganzen Diskussion um die Emanzipation eigentlich auch sauber zwischen "Gleichberechtigung" und "Gleichbehandlung" unterschieden? :rolleyes:

MfG
Nigthmare
belladonna[QUOTE][i]Original geschrieben von Nigthmare [/i]
[B]Wird bei dieser ganzen Diskussion um die Emanzipation eigentlich auch sauber zwischen "Gleichberechtigung" und "Gleichbehandlung" unterschieden? :rolleyes:

MfG
Nigthmare [/B][/QUOTE]

Was mich angeht ein klares JA! ;)

PS: Mal davon abgesehen will ich hier auch keine Emanzipationsdiskussion lostreten und eine SM-Diskussion erst recht nicht. Und um es bei der Gelegenheit noch mal deutlich klarzustellen: Ich habe mit der SM-Szene nichts am Hut. Alles was in meinem Leben unter diesem Begriff laufen könnte ist reine Privatsache ;)
Darket[QUOTE]Mal davon abgesehen will ich hier auch keine Emanzipationsdiskussion lostreten und eine SM-Diskussion erst recht nicht.[/QUOTE]
dem Himmel sei Dank! ;)
belladonnaJa, eigentlich hatte ich paranoyas Zitat nur bestätigen wollen, daß tatsächlich nicht so viele Frauen verarscht werden, wie manche Männer vielleicht glauben und die "Opferrolle" nicht selten nur eine scheinbare ist. Aber ich bin wohl gründlich mißverstanden worden, aber es ist in diesem Medium ja auch nicht leicht sich völlig unmißverständlich auszudrücken.
Und ich hatte definitiv nicht vor daß jetzt in irgendwelche SM- oder Geschlechterkampfrichtungen zu lenken. ;)
Nigthmare@belladonna: Ich habe dich durchaus verstanden. Ich wollte nur mal spontan zum Nachdenken anregen.

MfG
Nigthmare
paranoyaWunderbar, dann sind zumindest wir uns schonmal einig hier.

Abgesehen davon, dass wir nicht über SM (oder besser gesagt DS in diesem Zusammenhang) diskutieren oder Gleichberechtigung und Gleichbehandlung verwechseln wollen, finde ich diese Opferweibchen-Mentalität ganz schrecklich, das muss ich hier mal loswerden!!

Weil ich es schizophren finde einerseits das arme Lamm zu spielen, das den starken Macker für die groben Sachen braucht auf die sie keinen Bock hat oder an denen sie sich die Finger nicht schmutzig machen will und auf der anderen Seite ist der Mann an sich der böse Wolf der immer nur das eine willl. Sorry.

Bequemlichkeit ist das Ende einer jeden Diskussion um Gleichberechtigung.

Ich hab absolut ein Problem mit Stereotypen aber ich habe einen Haufen solcher Frauen kennengelernt und sie regen mich auf weil:

1) sie zeigen mir dass ich bescheuert bin wenn ich ich anstrenge und mir nicht alles von einem Trottel erledigen lasse was mich nervt (Wasserkasten tragen, beim Umzug helfen, Ölstand am Auto checken, tapezieren, solche Dinge....) abgesehen dass solche Männer irgendwie unsexy sind, so ne Art Hausmeister...

2) weil es mich nervt wenn Männer die ich mag (Bruder oder so) von solchen Weibchen systematisch ausgenützt werden und es aus "Triebigkeit" nicht merken oder in Kauf nehmen.

Irgendwas mach ich anscheinend falsch wenn ich es unfair finde Männer oder Frauen auszunützen. Klar helfe ich Freunden und sie helfen mir, aber ich spiel nicht das schwache Weibchen um an Dinge ranzukommen. Das widerstrebt mir weil es unfair ist.
Viele Frauen teilen diese Meinung nicht, das weiß ich und lassen sich ja auch permanent einladen. Oder Sachen kaufen... Auch so'n Punkt. Das ist quasi Prostitution.
Ich arbeite selber hart und gebe lieber mein verdientes Geld aus als das von einem Typen mit dem ich schlafe. Geschenk ist was anderes, aber ich würde nie für ein paar Schuhe quengeln, das ist abstoßend.

Aber ich will auch gar nicht so sein. Nur wenn ich ICH sein kann, immer im Leben und auch mal mit anpacken kann/muss und so Stärke zeige, macht es auch Spaß in anderen Situationen zu meiner Schwäche oder vermeintlichen Schwäche zu stehen.

Hab auch die Erfahrung gemacht dass Männer leicht und schnell genervt sind (außer den armen Häschen die ihr Ego aufpolieren müssen damit, dass die Freundin mal wieder das Öl nicht auffüllen kann...) bzw. es auch genießen wenn eine Beziehung oder auch Freundschaft zwischen Mann und Frau gleichbehandelt abläuft (was impliziert dass die Frau auch mal für den Mann da ist).

Ich genieße deshalb dennoch wenn ein Mann den Gentleman gibt oder mir Blumen schenkt oder die Tür aufhält, das meine ich nicht, er kann meinetwegen Minnegesang anstimmen, ich kann zwar nicht garantieren dass ich nicht lachen muss aber okay...
in meinen Augen ist es einfach essentiell, dass beide einfach "nett zueinander" sind und nicht nur einer alles leistet weils "eben so ist" und immer schon so war.

Männer sind Jäger, okay, aber Frauen Sammler und das ist kein "hinter dem Herd sitzen", definitiv nicht. Da sist durch die Wildnis streifen und sich klug und vorausschauend verhalten. Und mit dem Jäger hinterher gemeinschaftlich die Beute teilen und lieben.

Wie hat hier jemand gesagt...? Anarchie duldet keine Regeln? Anarchie duldet auch keine althergebrachten Rollenklischees um ihrer selbst willen (jetzt mal überspitzt ausgedrückt, Anarchie ist auch keine Lösung, aber das ist ein anderes Thema).

Da wir mit Verstand ausgestattet sind, sollten wir den auch nutzen, finde ich. Es gibt dann so viele schöne Momente in denen wir ihn ausschalten können.
Montrose[QUOTE]Ich werde immer triebiger. Liegt es vielleicht daran, das Männer überall zur Triebigkeit animiert werden und Frauen nicht?[/QUOTE]

Das auf jeden Fall. Ich erlebe es sogar am Arbeitsplatz, dass sich Damen am Schreibtisch nach vorne beugen, und man sucht vergeblich den Tanga (regelrechte Unterhosen erwartet man ja schon gar nicht mehr).
belladonnaJa, paranoya das sehe ich doch alles genau so ;)

Ich persönlich kokettiere zwar gern mal mit meinen "weiblichen Schwächen" aber Mann kann auch auf mich zählen, wenn es mal darum geht mit anzupacken. Ich habe auch schon Männerarbeit gemacht, z. B. mit meinem Mann ein Baugerüst viermal auf-und abgebaut, weil unser Haus gestrichen werden mußte. Ich muß gestehen, daß ich seine Begeisterung daß wir beide das jedesmal ganz allein geschafft haben im Nachhinein nicht so ganz teilen kann, weil ich einfach gemerkt habe daß ich kräftemäßig damit überfordert war. Ich habe ihn mehrfach gebeten, sich männliche Hilfe dazuzuholen, was er leider abgelehnt hat - aus welchen Gründen auch immer, aber sicher nicht um mir ernsthaft zu schaden. Er hat mich da wohl einfach überschätzt. In so einem Fall ist es mein gutes Recht auf meine Weiblichkeit und ihre körperlichen Grenzen zu bestehen. Insbesondere da diese Aktion wohl einer der Faktoren für einen bald darauf folgenden Bandscheibenvorfall war. Ich halte also auch nichts davon, den Männern ständig zu beweisen daß ich alles mindestens genauso gut kann wie sie. Ich habe meine Schwächen und zu denen stehe ich eben einfach.

Ja, und der Mann ist eben nicht immer der böse Wolf, da gebe ich dir auch Recht, selbst wenn es Exemplare gibt, die sich ganz furchtbar daneben benehmen. Ich komme aus einem Beruf in dem der Begriff "Besetzungscouch" kein leeres Wort ist, aber statt über den bösen triebgesteuerten Mann zu schimpfen, der seine Position mißbraucht, sollte man vielleicht auch mal daran denken, daß dazu auch eine Frau gehört, die für ihre Karriere alles tun würde :rolleyes:
belladonna[QUOTE]Männer sind Jäger, okay, aber Frauen Sammler und das ist kein "hinter dem Herd sitzen", definitiv nicht. Da sist durch die Wildnis streifen und sich klug und vorausschauend verhalten. Und mit dem Jäger hinterher gemeinschaftlich die Beute teilen und lieben.[/QUOTE]

Ich habe da mal was gelesen, daß es nicht nur die Männer waren, die Jagen gegangen sind. Da sind wohl auch des öfteren die Weiblein mal losgezogen um mit Fangnetzen Wildschweine zu erbeuten. Aber ob das jetzt so hundertpro richtig ist - keine Ahnung, die Steinzeit liegt wohl etwas länger zurück :D
belladonna[QUOTE]Klar helfe ich Freunden und sie helfen mir, aber ich spiel nicht das schwache Weibchen um an Dinge ranzukommen.[/QUOTE]

Das mache ich im Prinzip auch nicht, aber wenn ein Mann so ein verschrobenes Frauenbild hat und es nicht anders erwartet - oder ein anderes Verhalten meinerseits ihn gar enttäuschen würde :D , dann habe ich auch keine Skrupel daraus Kapital für mich zu schlagen.
MontroseNoch was: Selbstaussagen von Frauen sind völlig belanglos.

Wenn man den Ton abdreht, versteht man sie besser. :)
belladonna[QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i]
[B]Noch was: Selbstaussagen von Frauen sind völlig belanglos.

Wenn man den Ton abdreht, versteht man sie besser. :) [/B][/QUOTE]

Na dann weiß ich ja jetzt warum mein Mann meiner Bitte nach männlicher Verstärkung für den Gerüstaufbau nicht nachgekommen ist. Er hatte wohl einfach den Ton abgedreht:D Aber offensichtlich hat er mich deshalb nicht besser verstanden :D
moreTja, ich weiß nicht, ich kenne eigentlich nur Männer die sich mit Frauen gut verstehen... Vielleicht macht der Rest einfach was falsch?
Odessa---
sie zeigen mir dass ich bescheuert bin wenn ich ich anstrenge und mir nicht alles von einem Trottel erledigen lasse was mich nervt (Wasserkasten tragen, beim Umzug helfen, Ölstand am Auto checken, tapezieren, solche Dinge....) abgesehen dass solche Männer irgendwie unsexy sind, so ne Art Hausmeister...
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Also ich find Männer die an Autos schrauben sowas von sexy *g*, aber meine Vorlieben sind da ohnehin etwas seltsam.. Aber ich bin trotzdem die bei uns in der Familie (immer schon gewesen), die sich mehr mit Autos auskannte als es die jeweiligen Männer taten und das obwohl ich nicht mal den Führerschein hab. Und tapezieren und streichen - wenn das meine Männer jeweils getan hätten, dann würd ich heute noch in einer Art "Probestudio für angehende Handwerker" wohnen, weil die handwerklich alle dermaßen unbegabt waren. Klassisches Klischee: fuuurchtbar "studierte" Akademikerköpfe, die aber leider zu "unbegabt" waren, einen Nagel in die Wand zu schlagen. Das tat und tue immer noch dafür ich mit Begeisterung;-). Außerdem kann es keiner Frau schaden zu wissen, wie man die Motorsäge bedient oder das Hackebeil, siehe: eventuell nötig werdender Gattenmord (ist einfach billiger als Scheidung, noch dazu wenn man keine Advocard hat) plus Beseitigung des "Beweismaterials Leiche"... *weil man es hier schon immer dazuschreiben muß: das ist satirisch gemeint* (in Wirklichkeit ersteche ich nämlich die Männer die lästig werden und verscharr sie im Wald...)

Creobotra: "Käferstellung" sollte Dir eigentlich klar sein - ein Käfer fällt auf den Rücken und was macht er da? Richtig.. er strampelt mit allen vieren in der Luft...


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Weil ich es schizophren finde einerseits das arme Lamm zu spielen, das den starken Macker für die groben Sachen braucht auf die sie keinen Bock hat oder an denen sie sich die Finger nicht schmutzig machen will und auf der anderen Seite ist der Mann an sich der böse Wolf der immer nur das eine willl. Sorry.
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Hach, NW haben sich doch geändert, Gott sei Dank. Als ich sowas vor 3 Jahren schrieb, bekam ich innerhalb 20 Minuten 3 pn von "Geschlechts-Schwestern", die mir vorwarfen, ich würde die "Ideologie" verraten und würde mich zum "patriarchatsdominiertem Weibchen" und "Sexobjekt" degradieren, indem ich schrieb daß zu gleichen Teilen, wenn nicht noch mehr, doch die Frauen dran schuld sind wenn Männer sie schlecht behandeln - denn es kann nur jemand schlecht behandelt werden der sich das auch bieten läßt, und die Meinung vertrete ich heute noch.

Mädels, die sich über die "triebigen" Männer aufregen die nur "das Eine" wollen, klingen sehr unglaubwürdig, wenn sie mir das am Telefon vorjammern nachdem sie selbst zum 20. Mal mit einem Typ in der Disse nach 2 Stunden "Jaaa geile Musik hier" - "Jaaa genau, echt geiler Laden.." - "Jaaa hast recht, ECHT geiler Laden hier"-Konversation in die Kiste hüpfen und am Morgen danach verwundert fragen "Und Du liebst mich nicht und willst keine feste Beziehung mit mir eingehen?".... Gleiches gilt für Frauen, die sich monatelang ausjammern über ihre "bösen Ehemänner/Partner", aber aus Gründen immer von diesen Typen nicht einfach weggehen.
Alterkelte@Odessa

da ist eine Form von Selbstbetrug am Werk, die nichtmal Alice Schwarzer daran hindert, das System zu durchschauen.

Solange das System so ist, wie es ist, werden alle Protagonisten voll die Patriarchen sein ,jeder auf seine Weise, aber nicht abweichend.

Auch Emanzen sind in ihrer Art patriarachisch strukturiert.

Mach dir keine Sorge, eine Überzahl an Frauen macht noch kein Matriarchat, dennoch können weibliche Denkweisen eher ans Ziel führen, früher oder später.
belladonna[QUOTE]Creobotra: "Käferstellung" sollte Dir eigentlich klar sein - ein Käfer fällt auf den Rücken und was macht er da? Richtig.. er strampelt mit allen vieren in der Luft...[/QUOTE]

Nee, mit allen sechsen :D

Und was das Bedienen diverser Handwerksgeräte betrifft, es ist ja nicht so daß ich es nicht versucht hätte. Aber ich bin handwerklich ja sowas von unbegabt :D
moreHihi! Handwerker. Also ich find es schon ziemlich bewundernswert mit welcher Hingabe und Geduld mir mein Schatz erst den Akkuschrauber erklärt und dann zärtlich darauf achtet, dass ich ihn richtig bediene... Was kann sexier sein?

Im Übrigen haben wir diese Woche wieder eindrucksvoll bewiesen was für ein Superteam wir sind. Gleichberechtigt. Und darunter verstehe ich auch, dass jeder dem anderen mit seinen Stärken und Schwächen hilft. Er ist groß und streicht die Decke, ich bin klein und streiche daher an den Fußbodenleisten. (Ach, was bin ich verliebt in dieses wunderbare, göttliche Mannsbild!)
Odessa:D Belladonna, dann ist das auch völlig okay... es soll derjenige in einer Beziehung das machen, was er kann und was ihm liegt.

Kelte (schön daß es Dich noch gibt, warst ja lange weg!) - eben, das hab ich den Kampfemanzen dann ja auch immer gesagt: "Ihr seit viel diktatorischer und chauvinistischer als jeder Mann der mir bisher über den Weg lief aber im Gegensatz zu dem habt Ihr keine tolle Brustbehaarung, ätsch" oder "Ich laß mich lieber von einem Kerl beglücken als Feministinnenbusen drücken"... naja irgendwie mochten die mich dann überhaupt nicht mehr und machten weiter mit ihren Belehrungsversuchen a la "Aber der Mann ist ein schwanzgesteuertes Triebtier" und "wir Frauen müssen uns verweigern und die Männer solange strafen (!!) damit, bis wir sie da haben wo wir sie haben wollen" (Manipulation, Erpressung, Machtspielchen - so sehen also Beziehungen nach Feministinnenmodell aus), woraufhin ich dann nur ein gespielt entsetztes "Aber ich halt es doch selbst keine 4 Tage ohne Liebe aus, ich bin viel mehr schwanzgesteuert als mein Kerl, nee Du, die Nummer bring ich nicht" erwidern konnte oder den ultimativen Totschläger "Liebe X, aber gerade DU solltest mal wieder Sex haben, Du klingst schon so vertrocknet und verbittert..."

Ich glaub mir wird grad klar warum ich mit Männern immer schon besser klarkam als mit Frauen. Ich bin wohl selbst einer, ich Machochauvi-Schwein :D

more: genau das ist es - Arbeitsteilung. Drum bin ich auch dafür daß ich immer unten liege. Ich bin schließlich die weichere und rundere und federe somit besser alles ab was da so auf mich einwirkt... *sich fürs off topic gleich selbst die Keule überzieht und 5 Euro in die Chauvi-Weibsen-Kasse einzahl* :D
moreOha Odessa.... Jetzt könnten wir noch eine Umfrage machen, wieviel Frauen lieber unten liegen und was dies über ihre Persönlichkeit aussagt... [SIZE=1]und nein, ICH werde jetzt NICHT meine Lieblingsstellung preisgeben... Ich hab sowieso schon viel zu viel gesagt... [/SIZE]
OdessaDas wäre zwar absolut on topic von wegen "Triebe" und so, aber ich habe das auch eher ironisch gemeint, niemals würde ich hier meine Lieblingsstellung preisgeben...Soviel Mühe muß Mann sich schon noch machen, das selbst rauszufinden :D
moreNaja, man weiß ja nie. Meine beste Freundin klärt jeden Mann sofort auf, dass ohne "russische Schere" bei ihr nichts läuft...
belladonna[QUOTE]"Aber der Mann ist ein schwanzgesteuertes Triebtier" und "wir Frauen müssen uns verweigern und die Männer solange strafen (!!) damit, bis wir sie da haben wo wir sie haben wollen" [/QUOTE]

Also ich persönlich finde ja, daß Frau sich damit irgendwo selbst bestraft. :D Haben Hardcorefeministinnen nie Lust auf Sex?
Arme Odessa, mit was für seltsamen Wesen musstest du dich schon rumschlagen :D

[QUOTE]"Liebe X, aber gerade DU solltest mal wieder Sex haben, Du klingst schon so vertrocknet und verbittert..." [/QUOTE]

Ooch, ich finde nicht daß dieser Satz chauvinistisch ist, sondern einfach mal eine Tatsache. Weiß ich aus persönlicher Erfahrung. Ich werd mit jedem Tag ohne Sex immer zickiger.

Es ist ja nicht so, daß ich nicht schon viel gehört und gesehen hätte, aber was ist eine "russische Schere"? Hab ich noch nie gehört sowas. Vielleicht habe ich es aber ja schon mal gemacht :D Klärt mich doch bitte mal auf, ihr Lieben. ;)
moreDas ist eine Sexstellung, und sie hat Nebenwirkungen. Angefangen von einem ausgerenktem Kreuz, Muskelzerrungen über ausgekugelte Oberschenkel *gg*.

Ich muss aber auch sagen, ich kann viele Frauen nicht verstehen, die monatelang nicht mit ihren Männern schlafen. Entweder oder! Eine Beziehung gänzlich ohne Sex wäre für mich unvorstellbar.

Aber es gibt auch Männer die sich standhaft weigern mit ihrer Frau zu schlafen. Aber vielleicht geben es die Männer nicht zu, um nicht als "Schlappschwanz" dazustehen. Ich kenne zumindest aus meinem Umfeld einen Mann, der seit über einem Jahr nicht mit seiner Frau schlafen will. Und ich betone, er könnte, wenn er wollte!
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]Oha Odessa.... Jetzt könnten wir noch eine Umfrage machen, wieviel Frauen lieber unten liegen und was dies über ihre Persönlichkeit aussagt... [SIZE=1]und nein, ICH werde jetzt NICHT meine Lieblingsstellung preisgeben... Ich hab sowieso schon viel zu viel gesagt... [/SIZE] [/B][/QUOTE]

Genau, das wollte ich ja immer schon wissen, also mindestens 29 vom 30 Frauen liegen nach meiner Erfahrung lieber unten. Manche sind wenigstens bereit es mal andersrum auszuprobieren, stellen sich aber meist ziemlich ungeschickt dabei an. Wie kommt das und was hat die Passivität der meisten Frauen beim Sex mit ihrer Triebigkeit zu tun? Also da wünscht man sich doch als Mann auch mal das scharfe Tank-Girl, das im stehen durch den Trichter pisst...
OdessaVielleicht haben es die meisten Frauen schon in 100 Stellungen versucht und dabei festgestellt, daß sie - frei und für ihre Triebigkeit am befriedigendsten - am meisten davon haben wenn sie unten liegen?

Vielleicht hat es auch was mit einem sehr vertrauten liebevollen Gefühl des Verschmelzens zu tun, was Frau gerne hat und was bei der "wir winkeln unser rechtes Knie nach oben während der linke Fuß im 180-Grad-Winkel um das Ohr des Partners geführt wird und wir uns wippend-schwebend auf einem 10-cm-breitem Balken gemeinsam völlig entspannt und mit unseren Armen hintern den Schulterblättern bzw. zwischen den Pobacken des jeweils Anderen befindlich dem gemeinsamen Orgasmus nähern"-Stellung nicht so wirklich aufkommt? :D

Ich habe an Stellungen alles ausprobiert was die Lust, der Wille des Partners sowie knochentechnische Möglichkeiten hergaben - aber da ich im Bett weder "Leistungsolympiaden" veranstalte noch Gefallen daran finde, wenn ein Mann meint, er müsse eine "einstudierte Stellungsnummer" mit mir durchziehen, gebe ich mich ganz entspannt in den gemeinsamen Lieblingsstellungen dem Vergnügen hin so wie es halt grad kommt :)
moreHm, es wäre in der Hinsicht ja mal spannend deine Erfahrungen gründlich auszuwerten.

Waren die Frauen ein ONS?
Waren sie in festen Bindungen mit dir?
Wie alt?

Denn, ich könnte mir vorstellen, dass das alles Faktoren sind die bei einer Frau dazu führen, dass sie offener oder zurückhaltender im Bett ist. Eine Frau zeigt sich im Bett sehr verletzlich wenn sie sich richtig gehen lässt. Und, noch ein Punkt: Eine Frau, die oben ist, übernimmt die Führung, ABER sie kann damit ihre eigene Lust am Besten steuern. Aber das heißt gleichzeitig auch, dass sie so sehr auf sich selbst konzentriert ist, dass es dem Partner vielleicht gar keinen Spass macht, weil ihre Bewegungen zwar sie selbst erregen, aber den Partner nicht unbedingt. Von der Anatomie der Frau ist es auch abhängig welche Stellung sie bevorzugt. Manchen tuts vielleicht auch weh oben zu sein.

Aber ich denke, es ist einfach die Hemmung sich ganz zu zeigen. Mann sieht, wenn sie oben ist, alles. Sie ist komplett entblößt und ich denke die Komplexe die Frau quälen führen dann auch dazu, dass die Lust und die Leidenschaft auf der Strecke bleiben. Und dann benimmt sie sich unsicher, fahrig und verklemmt.
Demon17Es war alles dabei, von einer bis zu vielen Nächten...

Danke für die Auskunft more. Also das mit den Komplexen trifft aber auch Männer. Ich ziehe z.B. gerne XXL-Shirts an und finde es immer genial, wenn im Club so ganz nebenbei mal geprüft wird ob der Alte eine Wampe hat. *g* Trotzdem werde ich nicht zum Netzhemd greifen...
moreGern geschehen... Aber Odessa hat die Sache auch schön auf den Punkt gebracht. Da sieht man einfach wie unterschiedlich Menschen ticken...
WhiteRabbit[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]Tja, ich weiß nicht, ich kenne eigentlich nur Männer die sich mit Frauen gut verstehen... Vielleicht macht der Rest einfach was falsch? [/B][/QUOTE]

Das sei dahingestellt, dass diese Wesen, die Frauen so voll inhaltlich echt verstehen, nö? quasi noch den Tatbestand erfüllen, Männer zu sein.
Geistige Hermaphroditen?
moreEgal, solange diese "geistigen Hermaphroditen" auch noch phantastisch gut im Bett sind ist mir das doch Schnuppe!

Ein Mann wird in meinen Augen nicht dadurch zum Mann, in dem er sich wie ein Neanderthaler aufführt, jeden Samstag auf dem Fußballplatz ist und sich nur über die Vorzüge von Bier unterhalten kann. Die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind da, darüber muss man sich nicht immer streiten. Und scheinbar haben das ein paar wenig Exemplare begriffen. Der Rest lacht diese halt aus und ist nach wie vor frustriert und sucht die Schuld bei den Anderen.
OdessaWeil es so schön reinpaßt: Einer Umfrage zufolge (veröffentlicht in der TZ am Donnerstag) sind die Münchnerinnen im Deutschland-Vergleich die "triebigsten" Frauen;). Im "Vibratoren-ranking" im Mittelfeld hinter den Hamburgerinnen liegend, die da wohl mehr "Ersatzmittel" benötigen als wir, aber im Sexleben mit einem Partner an Platz 1 was die "Lust-barkeit" (Häufigkeit etc.) betrifft.

Anspruchsvoll und deswegen in diesem Bereich für die Herren wohl auch "anstrengend" weil erschöpfend sind wir dadurch dann übrigens auch noch an 1. Stelle. Tja, wer ko der ko ;-), oder auf Hochdeutsch: Wer kann, der kann ;)
pulSarInteressant ist es hin und wieder zu beobachten, auf welche mehr oder minder subtile Art bei diesem Thema seitens mancher holden ein gewisser werbende Charakter durchzuschlagen scheint... *feix*

Falls jemand einen Bären braucht....
[img]http://princo.files.wordpress.com/2007/04/baerate_uhse.jpg[/img]
*ups* wo kommt där dänn här...


Der "Neanderthaler" hat sich evolutionär weiter entwickelt...
und fährt Autos aus München, Stuttgart, Wolfburg oder Rüsselsheim (die letzen beiden nur gültig mit Fuchsschwanz dran, Breitreifen, Alufelgen und 300Watt Hifi..).

Alternativ hat er ein rieeeesnelanges Teleobjektiv oder einen Computer mit gaaanz viel Gigaherz und Gigabyte.

[b]Das substituiert so toll[/b]

und belebt die (Ersatz-Befriedigungs-) Industrie...

Ach mist... wär er doch einfach in seiner Höhle geblieben... die Erdatmosphäre tät es ihm danken!
OdessaHerr Pulsar, Sie sind aber unanständig *gespielt entsetzt zum Taunusfelsen blick und nur für Dich ein AMEN drauflegt* ;-)

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interessant ist es hin und wieder zu beobachten, auf welche mehr oder minder subtile Art bei diesem Thema seitens mancher holden ein gewisser werbende Charakter durchzuschlagen scheint... *feix*
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Moooment mal: ich bin ja als Tourismusministerin für Oberbayern *selbsternannt* verpflichtet, auf diesem Preussen-dominiertem Forum die Weibes-und-Mannes-Ehre der Bayern hochzuhalten *g* (auch wenn ich Araberin bin - ich bin immerhin in München geboren, ich Glückskind). Und wenn schon mal wir Münchnerinnen wo an einem positiven Platz 1 stehen, muß ich es doch erwähnen; das Ergebnis könnte übrigens auch erklären weshalb so viele Deutsche (Männer) nach München ziehen - von wegen Siemens, tolle Arbeitsplätze oder so: alles nur Ausreden - es liegt in Wahrheit natürlich nuuuur an den Frauen dort und an deren Triebhaftigkeit. ;-)

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Alternativ hat er ein rieeeesnelanges Teleobjektiv oder einen Computer mit gaaanz viel Gigaherz und Gigabyte.
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Ach pulsi, ich habs ja schon immer gewußt: "Zeig mir Deinen Rechner und ich sage Dir, wie lang Dein.. öhm Ohrläppchen ist" ;-).

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Das substituiert so toll und belebt die (Ersatz-Befriedigungs-) Industrie...
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Ich glaube wirklich, daß Männer sich via PC-Ausrüstung oder Autopimperei sowas wie eine Art sexuelle Befriedigung beschaffen oder damit beeindrucken wollen - ich frag mich nur auf welcher Basis? Ist es der Trieb, dann wird er doch dadurch nicht befriedigt daß ich 30 PS mehr unter der Haube habe wie mein Nachbar, und habe ich Mangel an Sinnlichkeit, wird das doch auch nicht durch den 5. Laptop behoben. Um Frauen zu beeindrucken, wie wohl angedacht, kann es auch nicht funktionieren, denn ganz ehrlich: welche Frau ist so bescheuert, daß sie sich von einem Sportwagen oder einer Yacht beeindrucken lässt und dafür dann dem Mann automatisch eine sexuelle Potenz zuspricht?

Ich habe ganz klar ein ästhetisches Faible für schöne Karosserien und schöne Gemälde und so wie ich es schätze, ein gutes Buch zu lesen. Und daß schöne Kurven generell etwas, wie erwähnt, künstlerisch-ästhetisches und somit sinnliches (im nicht sexuellen Sinne) haben, wird auch niemand ernsthaft bestreiten... aber meine sexuellen Triebe beeinflußt das in keinster Weise dahingehend, daß ich mir einen Partner danach aussuche welches Auto (und ob überhaupt) er fährt, welche Klassiker er in seinem Bücherschrank stehen oder welchen Rechner er in seinem Büro hat ;)
OdessaNe oder? Ganz schön seltsam. Ich mein es ist völlig legitim, Autos toll zu finden *sprach das member mit dem offenen Bekenntnis zum Stern auf Deutschlands Straßen und BMW* vor allem wenn man jeden Tag an die 150 km damit in die Arbeit fahren muß und deswegen weiß, wie sinnvoll es ist, bequeme orthopädisch-gerechte Sitze, Klimaanlage, zuverlässige Technik, ausgereifte Sicherheitssysteme und einen Kofferraum zu haben wo auch Babies Kinderwagen und 2 Getränkekisten für die Familienfeier reinpassen - aber sich nach der Automarke einen Mann auszusuchen, das halte ich schon für sehr... nun, ich werte ungern und beleidige schon zwei mal nicht, aber ja, das halte ich für wirklich nicht sonderlich nachvollziehbar ;-).

Wobei es ja bei einigen Männern völlig normal zu sein scheint, daß sie sich Frauen nach Brustgröße, "Idealmaßen" und Haarfarbe aussuchen und auf die Frage nach Charakter und Geist antworten mit: "Hab ja ich genug davon.." :rolleyes:
WhiteRabbit[QUOTE][i]Original geschrieben von pulSar [/i]
[B]....


Der "Neanderthaler" hat sich evolutionär weiter entwickelt...
und fährt Autos aus München, Stuttgart, Wolfburg oder Rüsselsheim (die letzen beiden nur gültig mit Fuchsschwanz dran, Breitreifen, Alufelgen und 300Watt Hifi..).

...[/B][/QUOTE]

Nein entwickelt hat er sich nicht wirklich, er ist nur schneller geworden, wenn auch nur auf der Strasse.
darkmav[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Ne oder? Ganz schön seltsam. Ich mein es ist völlig legitim, Autos toll zu finden *sprach das member mit dem offenen Bekenntnis zum Stern auf Deutschlands Straßen und BMW* vor allem wenn man jeden Tag an die 150 km damit in die Arbeit fahren muß und deswegen weiß, wie sinnvoll es ist, bequeme orthopädisch-gerechte Sitze, Klimaanlage, zuverlässige Technik, ausgereifte Sicherheitssysteme und einen Kofferraum zu haben wo auch Babies Kinderwagen und 2 Getränkekisten für die Familienfeier reinpassen - aber sich nach der Automarke einen Mann auszusuchen, das halte ich schon für sehr... nun, ich werte ungern und beleidige schon zwei mal nicht, aber ja, das halte ich für wirklich nicht sonderlich nachvollziehbar ;-).

Wobei es ja bei einigen Männern völlig normal zu sein scheint, daß sie sich Frauen nach Brustgröße, "Idealmaßen" und Haarfarbe aussuchen und auf die Frage nach Charakter und Geist antworten mit: "Hab ja ich genug davon.." :rolleyes: [/B][/QUOTE]

Ich glaube schon, daß "Auto" ein echtes Kriterium ist. Kann man ja damit Frauen abholen, Frauen nachhause bringen usw....

Und wenn Auto, dann nicht irgendeine Schüssel, die gleich auseinanderfällt, sondern was halbwegs stattliches. Ein gutes Auto wird bestimmt von einigen Frauen gleichgesetzt mit "guter Verdienst", "guter Job", "gutes soziales Standing", "guter Geschmack" usw. Merkwürdigerweise ist es verpönt mit den nackten Tatsachen (Jahresverdienst, Kontostand) rauszurücken; auch über den Job zu reden langweilt die meisten Frauen. Also ist ein schickes Auto eine recht direkte, aber gesellschaftlich doch akzeptierte, Möglichkeit, Frauen zu imponieren - und zu signalisieren: "Nimm mich, denn ich bin dazu in der Lage Dir ein bequemes Leben zu ermöglichen und unsere gemeinsame Brut zu ernähren".
ApexHui...das erklärt einiges. Deswegen haben die Damen immer so geguckt wenn ich mein Semesterticket und meine Bahncard rausgeholt hab.
KatzenschattenTja Api...

Ohne Auto kein Rücksitz.
ApexSagt der Mann dessen Auto mit der Leitplanke Sex hatte...

...okayokay back to topic...
WhiteRabbitJaja, der Mann unserer Zeit, schmal denken und breit fahren.
Schwarzer PrinzMh, wie weit kommt man wohl mit einem Golf3 Bj 95 + 2 Unfallschäden bei Frauen ? :(

Nun ja, dafür bin ich kein Fussballfan :)
OdessaWobei auch schon Ovid sagte: die Frau ist die triebigere. Und der muß es wissen, der schrieb immerhin sowas wie "Ars amatoria", die Kunst zu lieben (quasi ein Skandalwerk für die damalige Zeit *g*)...

"Nicht nur die Liebe, sondern auch die Frau selbst sieht Ovid losgelöst von Zuordnungen, wie z.B.zur Ehe oder zum Mann. Er betrachtet die Frau in ihrem geschlechtlichen Eigensein und prüft Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Vergleich zum Mann. Dabei ist er überzeugt, daß die Frau von denselben Wünschen und Begierden angetrieben wird wie dieser: Utque viro furtiva venus, sic grata puella. Vir male dissimulat, tectius illa cupit. 1,275/76 - Und wie dem Mann der geheime Genuß, so gefällt er dem Mädchen. Schlecht nur verstellt sich der Mann, jene verborgener wünscht.

Ja, Ovid glaubt sogar feststellen zu können, daß die Frau von heftigeren Begierden beherrscht wird als der Mann: Omnia feminea sunt ista libidine mota. Acrior est nostra, plusque furoris habet. 1,341/42 - All dies ist von weiblicher Begierde veranlaßt. Sie ist heftiger als die unsrige und hat mehr Leidenschaft." ([url]www.decemsys.de[/url])
JagdwolfMänner sind triebiger als Frauen? Gewagte These.

Das kann ich zumindest aus meiner bescheidenen Erfahrung mit Frauen heraus so nicht bestätigen.

Ich glaube, es verhält sich viel mehr so, dass es nur den Anschein hat, dass Männer triebiger als Frauen sind. Wenn ich da so an meine Ex-Partnerinnen und Freundinnen denke, die hatten /haben es faustdick hinter den Ohren. ABER sie haben es nicht so gezeigt, bzw. zeigen es nicht so. Und ich glaube, das macht den entscheidenen Unterschied aus.

Natürlich sind Männer eben nicht triebiger als Frauen. Ich wage zu behaupten, dass sich die Geschlechter da in nichts nachstehen. Aber Frauen zeigen das nicht so deutlich und vor allem nicht so häufig.

Wir armen Dreibeiner leiden mitunter nun mal unter dem Zwang hier und jetzt der ganzen Welt beweisen zu müssen, was wir für geile, erfolgreiche, potente Hengste wir doch sind. Und da es nicht mehr sonderlich in Mode ist, im Lendenschurz irgendwelche Tiere zu jagen, befassen wir uns mit Ersatzbefriedigungen. Frauen scheinen das nicht nötig zu haben.

Das lässt für mich nur den Schluss zu, dass Frauen lediglich anders mit ihren Trieben umgehen. Vielleicht subtiler.

Ich glaube, dass dieser Irrglaube, dass Frauen nicht so triebig sind wie Männer, darauf beruht, dass Männer schon deutlich länger so offen mit ihren Trieben umgehen (dürfen).

Seit der sexuellen Revolution ist so viel Zeit noch nicht vergangen. Lasst der Gesellschaft noch etwas Zeit und ihr werdet sehen, dass Frauen mindestens genau so "schlimm" sind wie Männer.

Was Fußball, Auto und andere kostspielige Freizeitbeschäftigungen angeht, so haben Frauen da doch auch ihre Steckenpferde. Kleidung ist hier als ein Beispiel zu nennen. Oder der ganze "Kitsch" den Frau sich so in die Wohnung stellt. Für mich als Mann ebensowenig nachvollziehbar, wie für eine Frau der Kult der um Computer oder Autos betrieben wird.
Benetton GirlOk, gundsätzlich würde ich auch sagen, dass Männer nicht mehr triebgesteuert sind als Frauen. Frauen wissen eben nur wie sie es richtig verpacken oder eben auch verstecken können, wenn sie es denn wollen.

Es gibt durchaus auch die ein oder andere Situation, wo ich eben nicht warten will, bis wir zu Hause sind ;)
Und irgendwie ist es ja doch immernoch so, dass Männer toll sind wenn sie viel Sex haben und Frauen gerne auch mal als sonstwas abgestempelt werden. Zumindest wenn es nach außen dringt und ich auch den Eindruck habe, dass sich das mit kommenden Generationen legt.

Und so ganz nebenbei - ich hab noch keinen Mann getroffen, der es nicht toll finden würde, wenn seine Freundin auch ein bisschen triebgesteuert ist ;)
Odessa---
Und so ganz nebenbei - ich hab noch keinen Mann getroffen, der es nicht toll finden würde, wenn seine Freundin auch ein bisschen triebgesteuert ist
---

;) Vor allem weil sich ihre Lust ja auf ihn konzentriert und er der Auslöser ist dafür. Gibt es was Schöneres als zu wissen, daß der Gedanke an den Geliebten einen so verrückt macht und so "triebig", daß man Tag und Nacht nur noch an Liebeliebeliebeliebe und Haut auf Haut und Körper in Körper denken kann?

Was wäre die Welt ohne diese Triebe... ich möchte in so einer trieb- und freudlosen Welt nicht tot überm Zaun hängen ;)
Benetton Girl[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]---
Und so ganz nebenbei - ich hab noch keinen Mann getroffen, der es nicht toll finden würde, wenn seine Freundin auch ein bisschen triebgesteuert ist
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;) Vor allem weil sich ihre Lust ja auf ihn konzentriert und er der Auslöser ist dafür. Gibt es was Schöneres als zu wissen, daß der Gedanke an den Geliebten einen so verrückt macht und so "triebig", daß man Tag und Nacht nur noch an Liebeliebeliebeliebe und Haut auf Haut und Körper in Körper denken kann?

Was wäre die Welt ohne diese Triebe... ich möchte in so einer trieb- und freudlosen Welt nicht tot überm Zaun hängen ;) [/B][/QUOTE]

Oh ja, und deswegen will ich gar nicht weniger triebgesteuert sein, wenn ich mit meinem Liebsten zusammen bin ;)
AzuriteAuf die Gefahr hin, hier als Spielverderber dazustehen... mir wäre bei dem Gedanken unwohl, dass mein Geliebter Tag und Nacht an nichts anderes denken kann als "Liebeliebeliebeliebe und Haut auf Haut und Körper in Körper"... mir wär das ehrlich gesagt zu viel des Guten.
Ich hab lieber Kontakt mit Leuten, die ein etwas breiteres Wahrnehmungs- bzw. Gedankenspektrum besitzen, AUCH wenn sie lieben, die auch einen Sinn im Leben über die Liebe hinaus haben.

Es ist mir noch immer zuwider, wenn sich jemand dermaßen von seinen Trieben steuern lässt, dass es nichts anderes mehr zu geben scheint. Mir ist der geistige Gehalt viel wichtiger, und wenn jemand mein Bedürfnis in dieser Hinsicht zugunsten seines Fokus auf Sexualität und Körperlichkeit zu kurz kommen ließe, langweilt mich das ungemein.

Azurite
JagdwolfWomit wir wieder beim elenden Klischee wären, wir Dreibeiner würden sowieso nur an das eine denken...
Seneca..stimmt ja nicht, nur so etwa alle 15 Minuten
Benetton GirlOk, vielleicht kam das etwas falsch rüber... Es ging ja auch nur darum, ob Männer mehr triebgesteuert sind als Frauen...

Zu dem anderen Punkt: es ist ja wohl klar (also zuindest für mich), dass eine ausgeglichene Beziehung nicht nur auf Sex focussiert sein kann.
Es ist genausowichtig Gehaltvolle Gespräche führen zu können. Wenn ich das Gefühl hätte nur auf meine Sexualität reduziert zu werden, dann wäre mir das auch nix. Jeder hat ja so seine Punkte, was in der Partnerschaft wichtig sein soll. Aber das wär jetz off topic..

Von daher.. Ich geb dir recht @Azurite
ArimahnIch kann nur wiederholen was ich im ... ähm Beziehungsthread war das glaube ich... gesagt habe:

Frauen haben ebenso Triebe wir Männer, es sind lediglich [i]andere[/i]. Sie fallen deshalb auch nicht so stark auf.

Die Funktion des Männchens, sei es jetzt in der Tier- oder in der Menschenwelt, ist Begattung, verbunden mit Kampf um dieses Privileg. Das ist ein biologischer Fakt und daran gibt es nichts zu rütteln. Nahrungsbeschaffung? Können die Weibchen auch und tun es meist auch. Schutz? Ebenso. Diese Rollen sind nahezu willkürlich auf die Geschlechter verteilt (worden).

Die Funktion des Weibchens ist es, einen starken Partner zu finden damit der Nachwuchs besonders genetisch gut wegkommt. Deshalb werden Machos bei der Frauenwelt immer beliebter sein als "zarte Männer". Auch wenn Frauen auf bewusster, intellektueller Ebene vielleicht gerne einen sensiblen Mann hätten, ihre Gene wollen was anderes.
Benetton GirlAlso mal wieder alles evolutionär bedingt ;)
ArimahnDie Sache evolutionär zu begründen ist plausibler als es mit der verworrenen menschlichen Psyche erklären zu wollen, mh?

Sonst bringt noch jemand Freud ins Spiel und dann verlieren alle. :D
Benetton GirlAllerdings :D

Also belassen wir es lieber bei der Evolution *gg*
apnoe[quote]
Also ehrlich gesagt sehe ich mir als Frau lieber sich räkelnde, halbnackte Frauen an als Männer. Auch bei Pornofilmen finde ich Filme nur mit Frauen einfach anregender. Und ich bin hetero. Keine Ahnung woran das liegt. Habe letztens mal einen Kalender mit Aktfotos von Männern durchgeblättert und fand das irgendwie nicht so toll. Es wirkt paradoxerweise immer etwas lächerlich, wenn Männer "erotisch" posieren
[/quote]

*Sich kaputt lacht*
Ohhh wie wahr!!

Maenner sind einfach nicht erotisch!

Und ja, Maenner sind, wie ich glaube triebgesteuerter!
Vor allem denken sie oft nicht nach ueber das, was sie zu ihrer Partnerin sagen und sind dabei dann oft sehr verletzend....
belladonna[QUOTE]Vor allem denken sie oft nicht nach ueber das, was sie zu ihrer Partnerin sagen und sind dabei dann oft sehr verletzend....[/QUOTE]

Hmm, ich denke das trifft nicht nur auf Männer zu. Mir ist das auch ab und an schon passiert, daß ich etwas zu meinem Mann gesagt habe, was ihn verletzt hat, obwohl ich das durchaus hätte verhindern können, wenn ich vorm Munterdrauflosplappern erstmal mein Hirn eingeschaltet hätte. ;)
Ich denke sowas passiert sowohl Männern als auch Weiblein.
Benetton GirlDas ist wohl ein generelles Problem... Aber manchmal ist man eben so voller Emotionen, dass man nicht lange nachdenkt bevor man was sagt.
more[QUOTE]Es wirkt paradoxerweise immer etwas lächerlich, wenn Männer "erotisch" posieren[/Quote] Ich werde oft gefragt, warum ich nur Frauen male... Ich finde einfach eine Frau kann Erotik, Sinnlichkeit, Lust viel besser verkörpern als ein Mann. Schon allein Körpersprache, Mimik... Ich kann den Moment der größten Lust einfach besser einfangen... Da bewegt sich soviel, ich kann den Körper lesen wie ein Buch, das überträgt sich auf den Betrachter. Bei einem Mann geht das kaum. Oder es wirkt nicht.

Ich fand bei Männern eigentlich immer innere Werte wie Kreativität, Humor, Intelligenz wesentlich erotischer als das Äußere...
Odessa---
Auf die Gefahr hin, hier als Spielverderber dazustehen... mir wäre bei dem Gedanken unwohl, dass mein Geliebter Tag und Nacht an nichts anderes denken kann als "Liebeliebeliebeliebe und Haut auf Haut und Körper in Körper"... mir wär das ehrlich gesagt zu viel des Guten.
Ich hab lieber Kontakt mit Leuten, die ein etwas breiteres Wahrnehmungs- bzw. Gedankenspektrum besitzen, AUCH wenn sie lieben, die auch einen Sinn im Leben über die Liebe hinaus haben.
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Es ist für mich selbstverständlich, daß andere Dinge genauso vorhanden sind, sie sind sogar viel wichtiger als Sex. Ich dachte nicht, daß man das hier extra noch erklären muß, ich setze das eigentlich als Basis voraus bei jeder Beziehung ;-). Ohne tiefe geistige und seelische Erfüllung und auch Interessen würde nämlich - zumindest bei meinem Mann und mir - gar keine Lust auf Erotik entstehen ;-).


---
Es ist mir noch immer zuwider, wenn sich jemand dermaßen von seinen Trieben steuern lässt, dass es nichts anderes mehr zu geben scheint. Mir ist der geistige Gehalt viel wichtiger, und wenn jemand mein Bedürfnis in dieser Hinsicht zugunsten seines Fokus auf Sexualität und Körperlichkeit zu kurz kommen ließe, langweilt mich das ungemein.
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Richtig. Aber trotzdem ist es natürlich, daß man - ist man frisch verliebt und hat somit seinen geistigen, seelischen und sonstigen Horizont gemeinsam gefunden - sich sehr gerne auch körperlich vergnügt mit dem geliebten Partner. Dafür wurden die "Flitterwochen" erfunden *G*, weil Menschen, die sich frisch verliebt haben, nun mal gerne miteinander zärtlich sind und sich diese frische Liebe, hervorgerufen durch überhaupt nicht zu beeinflussende körpereigene "Drogen" die da ausgestoßen werden, durch Schmusen und Küssen "und mehr" gegenseitig schenken wollen; wer sowas nicht mag oder nicht versteht, ist für mich bemitleidenswert; ich denke, daß Menschen, die ein Problem damit haben daß man sich mal für "frischverliebte" Wochen verstärkt "triebhaft" der Erotik hingibt in einer geistig und seelisch erfüllenden Liebes-Beziehung, eigentlich zu bedauern sind wenn sie sowas nicht genießen können.

Sex und Körperlichkeit ist Genuß, genauso wie Musik hören, ein gutes Essen einnehmen, ein schönes Bild betrachten, einen Spaziergang genießen - es gehört zum Leben mit dazu und erfüllt und macht glücklich :) Und wer die natürlichsten Triebe des Menschen negativ empfindet, hat für mich ein massives Problem in seiner Selbstwahrnehmung und -achtung als Mensch.

Die Kirche tat da auch leider sehr viel dafür, daß manche Leute noch heute Sex als was Schmutziges, "nieder-Triebhaftes" verurteilen das man am besten natürlich gar nicht empfinden darf...:rolleyes:
Benetton Girl[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]---

Richtig. Aber trotzdem ist es natürlich, daß man - ist man frisch verliebt und hat somit seinen geistigen, seelischen und sonstigen Horizont gemeinsam gefunden - sich sehr gerne auch körperlich vergnügt mit dem geliebten Partner. Dafür wurden die "Flitterwochen" erfunden *G*, weil Menschen, die sich frisch verliebt haben, nun mal gerne miteinander zärtlich sind und sich diese frische Liebe, hervorgerufen durch überhaupt nicht zu beeinflussende körpereigene "Drogen" die da ausgestoßen werden, durch Schmusen und Küssen "und mehr" gegenseitig schenken wollen; wer sowas nicht mag oder nicht versteht, ist für mich bemitleidenswert; ich denke, daß Menschen, die ein Problem damit haben daß man sich mal für "frischverliebte" Wochen verstärkt "triebhaft" der Erotik hingibt in einer geistig und seelisch erfüllenden Liebes-Beziehung, eigentlich zu bedauern sind wenn sie sowas nicht genießen können.

[/B][/QUOTE]

Wie schön, dass ich es gerade erlebe :rolleyes:
OdessaDas Verliebtsein oder das, daß man ööhm eher frustriert-säuerlich wird/ist wenn man keinen geliebten Menschen hat, dem man sich auf allen Ebenen hingeben darf? (Ich wünsch für Dich, daß ersteres der Fall ist...)
Benetton GirlJA, ersteres...

Selbst für 3 Tage gtrennt sein ist eine Qual..
Odessa:( Oh wie ich das kenne... wir fiebern seit Wochen unserem "Sehen und fühlen" entgegen... nichts, wirklich nichts ist vergleichbar mit dieser brennenden Sehnsucht und dem Wunsch, den geliebten Menschen endlich bei sich zu spüren, ihm in die Augen zu sehen, seinen Atem zu spüren, seine Hände zu nehmen, in seinen Armen zu liegen. Nach all den tiefen Gesprächen, dem vertrauten Austausch, nach all den Tagen voller Arbeit, Problembewältigung verschiedenster Art und der üblichen Alltags- und Freizeitgestaltung dann einfach nur die Wärme und Nähe des Seelenpartners spüren und "nur Gefühl" sein... wie wenn man sein Baby auf dem Arm hat und es in den Schlaf wiegt und für diese Momente der Glückseligkeit sterben könnte.
Benetton GirlDas ist ganz schön schlimm sowas... :( Aber bei mir sind es ja nur noch 3 Tage. Zum Glück.
AzuriteEs ist für mich selbstverständlich, daß andere Dinge genauso vorhanden sind, sie sind sogar viel wichtiger als Sex. Ich dachte nicht, daß man das hier extra noch erklären muß, ich setze das eigentlich als Basis voraus bei jeder Beziehung ;-). Ohne tiefe geistige und seelische Erfüllung und auch Interessen würde nämlich - zumindest bei meinem Mann und mir - gar keine Lust auf Erotik entstehen ;-).

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Gut, denn das hätte ich auch nicht anders erwartet... Aber wenn man sich umschaut, ist selbst das nicht immer die Norm, allerdings stellt sich die Frage, ob man diese pubertären Disco-Teenie-Beziehungen dann auch wirklich als sowas ernstnehmen kann...
Naja, geht mich ja nichts an.

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Richtig. Aber trotzdem ist es natürlich, daß man - ist man frisch verliebt und hat somit seinen geistigen, seelischen und sonstigen Horizont gemeinsam gefunden - sich sehr gerne auch körperlich vergnügt mit dem geliebten Partner. Dafür wurden die "Flitterwochen" erfunden *G*, weil Menschen, die sich frisch verliebt haben, nun mal gerne miteinander zärtlich sind und sich diese frische Liebe, hervorgerufen durch überhaupt nicht zu beeinflussende körpereigene "Drogen" die da ausgestoßen werden, durch Schmusen und Küssen "und mehr" gegenseitig schenken wollen; wer sowas nicht mag oder nicht versteht, ist für mich bemitleidenswert; ich denke, daß Menschen, die ein Problem damit haben daß man sich mal für "frischverliebte" Wochen verstärkt "triebhaft" der Erotik hingibt in einer geistig und seelisch erfüllenden Liebes-Beziehung, eigentlich zu bedauern sind wenn sie sowas nicht genießen können.

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Für mich persönlich reicht Schmusen und Küssen vollkommen... danach ist Schluss mit dem, was ich selbst will, ohne das, was man einem geliebten Partner zuliebe tut, dazuzuzählen...

Ohne jegliche Zärtlichkeit wäre es natürlich sehr karg, dann wäre die Beziehung teilweise schon recht sinnlos. Nicht ganz auch nur, weil man sich auch so ein Leben teilen und gegenseitig erleichtern kann, ohne zärtlich zu sein.

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Sex und Körperlichkeit ist Genuß, genauso wie Musik hören, ein gutes Essen einnehmen, ein schönes Bild betrachten, einen Spaziergang genießen - es gehört zum Leben mit dazu und erfüllt und macht glücklich :) Und wer die natürlichsten Triebe des Menschen negativ empfindet, hat für mich ein massives Problem in seiner Selbstwahrnehmung und -achtung als Mensch.

Die Kirche tat da auch leider sehr viel dafür, daß manche Leute noch heute Sex als was Schmutziges, "nieder-Triebhaftes" verurteilen das man am besten natürlich gar nicht empfinden darf...:rolleyes:

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Naja, so meinte ich das auch nicht... dass es was Schmutziges, Sündiges ist... für meinereiner ist es schwer zu erklären, wie sich all das für mich darstellt.
Das passendste Wort dafür ist vermutlich "banal".
Natürlich sind auch viele andere Tätigkeiten nichts anderes als banal, aber wenn ich nach meinem Gefühl gehe, würde ich immer z.B. lieber mit meinen jungen Kätzchen spielen, oder mit meinem Gefährten kuscheln und Gedanken austauschen, was mir wesentlich mehr Freude bereitet, als Sex zu haben.
Auf die Idee, Sex zu haben, müsste mich außerdem erst immer irgendjemand bringen... von selber ist da nichts.

Und dass es für unterschiedliche Menschen unterschiedliche Arten der Erfüllung gibt, sollte nicht allzu verwunderlich sein... vor allem wenn man bedenkt, dass es für Gefühlsmenschen auch noch anders ist wie für kopflastige Menschen.
Ich würde nicht behaupten, dass es da einen allgemeingültigen Weg zum Glücklichsein für alle gibt, oder dass wirklich jeder Mensch außer Essen, Trinken und Luft noch etwas anderes (das für jeden das Selbe ist) braucht.

Ich finde nicht die Triebe an sich negativ, sondern wenn Menschen sich (egal in welcher Situation) gedankenlos davon steuern lassen.
Benetton Girl[QUOTE]Auf die Idee, Sex zu haben, müsste mich außerdem erst immer irgendjemand bringen... von selber ist da nichts.[/QUOTE]

Meinst du das Ernst? Kann ich irgendie grade nicht nachvollziehn. Wie sieht das denn in einer Beziehung aus? "Schatz, wie wärs denn mal wieder mit Sex?" Hmm, find ich sehr merkwürdig. Und wenn ich (egal ob in einer Partnerschaft oder nicht) nicht mehr auf die Idee kommen würde jetzt gerne Sex haben zu wollen, dann würde ich mir echt anfangen Sorgen zu machen, ob mit mir noch alles in Ordnung ist...

Da sieht man mal wieder wie verschieden die Menschen sind..


[QUOTE]Ich finde nicht die Triebe an sich negativ, sondern wenn Menschen sich (egal in welcher Situation) gedankenlos davon steuern lassen.[/QUOTE]

Was meinst du denn mit "davon steuern lassen"...? Ich mein, wenn ich Lust auf Sex habe, dann denke ich wirklich nicht mehr großartig darüber nach. Worüber sollte ich denn auch nachdenken? Das ist eben wie wenn man Appetit auf was leckeres hat. Ich könnt ja jetzt wieder mit der Evolution anfangen, denn aus sicht dieser wäre es äußerst schlecht, wenn wir uns nicht von unseren Trieben (zumindest zeitweise) Leiten lassen würden..
AzuriteMeinst du das Ernst? Kann ich irgendie grade nicht nachvollziehn. Wie sieht das denn in einer Beziehung aus? "Schatz, wie wärs denn mal wieder mit Sex?" Hmm, find ich sehr merkwürdig. Und wenn ich (egal ob in einer Partnerschaft oder nicht) nicht mehr auf die Idee kommen würde jetzt gerne Sex haben zu wollen, dann würde ich mir echt anfangen Sorgen zu machen, ob mit mir noch alles in Ordnung ist...

Da sieht man mal wieder wie verschieden die Menschen sind..

--

Klar meine ich das ernst. Aktiv wollte ich noch nie im Leben Sex haben. Nicht, dass es mich mit meinem Partner stören würde, es kann auch ganz schön sein, aber ein Suchtverhalten ("ich brauche... ich will") hat sich bei mir dadurch einfach noch nie ergeben. Die meiste Zeit ist mir das alles den Aufwand nicht wert... am besten zu vergleichen damit, wie es mir den Aufwand nicht wert wäre, mich sportlich bis zum Umkippen zu verausgaben, nur um dann den Dopamin/Endorphinrausch zu erleben.

Früher hatte ich da auch eine ganz arge Abwehrhaltung gegen die gesamte sexualisierte Welt, da ich mich ständig mit dem Thema konfrontiert sah und einfach keinen Bock darauf hatte (Anmachen, gutgemeinte Fragen von Familie und Freundinnen, etc.)... mittlerweile sehe ich das alles gelassen und lasse mich deshalb nicht stressen, denke aber auch nicht daran, mich nur deshalb anzupassen, um "normal" zu sein, entgegen meiner Wünsche.

In einer Beziehung ist es in dem Fall einfach wichtig dass man die richtige Person dafür hat. Ich könnte mit keinem Menschen zusammen sein, dem Sex wirklich wichtig ist, es wäre nicht mit mir zu vereinbaren und demnach bleibe ich lieber so lange alleine, bis sich etwas passendes ergibt UND ich mich natürlich auch verliebe.
Mein Partner ist so ein Fall, und ich bin sehr dankbar dafür.

Das Thema Sex ist in einer Beziehung schon wichtig, aber eher in dem Sinne, dass sich zwei gleichgepolte Leute finden, und nicht solche, deren Libido total auseinanderklafft. Das würde nur verletzen, denn ich habe gemerkt, dass Leute, denen Sex sehr viel bedeutet, allgemeines Desinteresse an Sex gleich persönlich nehmen, und meinen, es würde an ihnen liegen.

Eben das Wichtigste ist schon mal, zu erkennen, wie verschieden die Menschen sind, und nicht von sich selbst auszugehen, so wie es sehr viele Menschen zumindest anfangs tun, wenn man sie nicht darauf hinweist.
Ich erwarte aber nicht, dass man mich irgendwie nachvollziehen kann... wenn ich gerade satt bin, kann ich selbst nicht mal mehr das Gefühl von Hunger nachvollziehen, und selbstverständlich auch nicht den Sexualtrieb der meisten Menschen. Aber um es noch mal zu betonen, ich finde es mittlerweile nicht mehr negativ. Es ist ja schlussendlich doch jedem seine Sache, und ich muss mich ja nicht daran beteiligen... solange man mich nicht belästigt.

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Was meinst du denn mit "davon steuern lassen"...? Ich mein, wenn ich Lust auf Sex habe, dann denke ich wirklich nicht mehr großartig darüber nach. Worüber sollte ich denn auch nachdenken? Das ist eben wie wenn man Appetit auf was leckeres hat. Ich könnt ja jetzt wieder mit der Evolution anfangen, denn aus sicht dieser wäre es äußerst schlecht, wenn wir uns nicht von unseren Trieben (zumindest zeitweise) Leiten lassen würden..

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So meinte ich das ja nicht... das, was mich daran nervt, fängt erst damit an, wo Leute anfangen, die Wünsche und Privatsphären andere Menschen absichtlich zu ignorieren, nur um selbst ihre Befriedigung zu haben... das reicht von total unpassenden anzüglichen Bemerkungen am Arbeitsplatz bis hin zu Vergewaltigungen... einfach alles, das nicht einvernehmlich ist und die Grenzen anderer überschreitet.
Da fehlt es einfach an Respekt.

Mich regt es einfach auf, wozu manche Leute in der Lage sind, nur weil sie grad notgeil sind.
Benetton GirlSehr interessant mal sowas zu hören...

[QUOTE]Aktiv wollte ich noch nie im Leben Sex haben. Nicht, dass es mich mit meinem Partner stören würde, es kann auch ganz schön sein, aber ein Suchtverhalten ("ich brauche... ich will") hat sich bei mir dadurch einfach noch nie ergeben.[/QUOTE]

Ok, ich überleg grade wann ein Suchtverhalten in der Richtung anfängt, aber ich glaube von Suchtverhalten zu sprechen nur weil viele Menschen Sex schön finden wäre denke ich übertrieben. Ich habe auch gerne welchen und nur weil ich ein gewisses Verlangen danach habe glaube ich nicht, dass ich süchtig bin...

[QUOTE]Die meiste Zeit ist mir das alles den Aufwand nicht wert... am besten zu vergleichen damit, wie es mir den Aufwand nicht wert wäre, mich sportlich bis zum Umkippen zu verausgaben, nur um dann den Dopamin/Endorphinrausch zu erleben.[/QUOTE]

Ok, also für lustvollen und sinnlichen Sex würde ich so ziemlich jeden Aufwand in Kauf nehmen... Für andere sportliche Aktivitäten wohl eher auch nicht.. ;)

[QUOTE] denke aber auch nicht daran, mich nur deshalb anzupassen, um "normal" zu sein, entgegen meiner Wünsche.[/QUOTE]

Das verlangt auch niemand und ist denke ich in keinem Bereich des Lebens sinnvoll. Man sollte nie gegen seine Wünsche und Bedürfnisse handeln..


[QUOTE]In einer Beziehung ist es in dem Fall einfach wichtig dass man die richtige Person dafür hat. Ich könnte mit keinem Menschen zusammen sein, dem Sex wirklich wichtig ist, es wäre nicht mit mir zu vereinbaren und demnach bleibe ich lieber so lange alleine, bis sich etwas passendes ergibt UND ich mich natürlich auch verliebe.[/QUOTE]

Ok, Sex ist mir in einer Beziehung wirklich wichtig. Nach meinen Vorstellung könnte ich in einer Beziehung auch nicht lange glücklich sein, wenn es in dem Punkt nicht stimmt und für mich definitiv zu einer Beziehung dazugehört. Dass es auch andere wichtige(re) Dinge in einer Beziehung gibt wurde ja schon angesprochen..

[QUOTE]dass sich zwei gleichgepolte Leute finden, und nicht solche, deren Libido total auseinanderklafft[/QUOTE]

DAS denke ich auch..

[QUOTE]Die meiste Zeit ist mir das alles den Aufwand nicht wert... am besten zu vergleichen damit, wie es mir den Aufwand nicht wert wäre, mich sportlich bis zum Umkippen zu verausgaben, nur um dann den Dopamin/Endorphinrausch zu erleben.[/QUOTE]
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[/list] [QUOTE]So meinte ich das ja nicht... das, was mich daran nervt, fängt erst damit an, wo Leute anfangen, die Wünsche und Privatsphären andere Menschen absichtlich zu ignorieren, nur um selbst ihre Befriedigung zu haben... das reicht von total unpassenden anzüglichen Bemerkungen am Arbeitsplatz bis hin zu Vergewaltigungen... einfach alles, das nicht einvernehmlich ist und die Grenzen anderer überschreitet.[/QUOTE]

DITO!!
Schwarzer PrinzIch habe meine Ansicht, dass Männer generell "triebiger" sind so ziemlich revidiert. Im Gegenteil - oftmals sind es eher Frauen. Also aus meiner Erfahrung...und die sprechen auch viel offener darüber.

Nur wird das halt irgendwie in der öffentlichen Meinung ganz anders dargestellt.

Der Autor des Buches "Sex Mythen" scheint da auch ähnlicher Meinung zu sein. Der Mann wird doch oftmals nur als Maschine gesehen, die immer funktionieren muss um die Wünsche der Frau zu erfüllen:

"Weniger gut an der Fixierung auf den Orgasmus ist der Umstand, dass andere Freuden beim Liebemachen leicht ins Hintertreffen geraten, weil der Orgasmus zum alleinigen Qualitätsmerkmal für guten Sex und für die Fähigkeit eines guten Liebhabers wird.

Auf die Spitze getrieben wird der Mythos um den weibl. Orgasmus durch moderne, männerfeindlich daherkommende Witze wie: Was ist der Unterscheid zwischen einem Mann und einem Vibrator: Der Vibrator kann nicht Rasen mähen."

Der Witz treibt das Männnerbild auf die Spitze: Männern wird nicht mehr Genussfähigkeit zugestanden als einem Vibrator, nämlich gar keine. Es wird unterstellt sie seien ähnlich steuerbar.
Es wird erwartet, dass Männer ganz im Dienste der Frauen stehen und auch sonst - funktionieren (Rasen mähen zB). Daran wird ihre Leistung bestimmt und ihr Wert bestimmt.Dei fast schon männerfeindlichen Einstellungen die dahinter zum Vorschein kommen: Die Urteile über Leistungen und Pflichten der Männer beim Sex, die Unterstellung Männer seien gefühlsarm und nicht genussfähig."
Schwarzer Prinz[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B]sie machens nur subtiler. bei männer werfen sie mit zaunpfählen, bei frauen eher mit zahnstochern. [/B][/QUOTE]

Kann ich nicht bestätigen: Mit 2 (weibl.) Bekannten von mir habe ich schon über Themen geprochen über die ich - also von mir - kaum reden würde. Also zB. über Fesseln, Kerzenwachs und sowas. Und die haben das schon relativ deutlich dargelegt. Wie Zahnstocher kam mir das nicht vor ;)

Und eine andere Bekannte meinte gestern noch: Sie will ein bisserl Spaß mit einem Schwanz. Hui, wie subtil :D Naja,sie hatte was getrunken. Nachher war dann auch nichts mehr mit ihr anzufangen :( Obwohl ich zu solchem Sex eh nicht mehr neige. Dann doch lieber mit Liebe und Beziehung und so. Aber das ist ja nicht leicht zu finden heutzutage :(
Schwarzer Prinz[QUOTE][i]Original geschrieben von belladonna [/i]
[B] Aber mal ne Frage an euch Männer in der Runde hier: Ich hab schon einige Männer jammern hören, es würde ihnen "körperlich wehtun" wenn sie ein paar Tage mal keinen wegstecken konnten. Stimmt das? Oder versuchen sie nur auf die Tränendrüse zu drücken um die barmherzige Seite der holden Weiblichkeit zu rühren, damit sie aus Mitleid die Beine breit machen:rolleyes:
Ich meine, würde das tatsächlich stimmen, wäre das ja auch ein Grund für eine stärkere Triebigkeit.
Was Frauen angeht, so habe ich zumindest bei mir die Erfahrung gemacht, daß ein paar Tage ohne sexuelle Erfüllung sich in Gereitzheit, Weinerlichkeit und sogar in Pickeln:eek: bemerkbar macht.[/B][/QUOTE]

Also bei mir nicht. Ich denke auch bei den meisten Männern nicht. Denn dann müssten ja zB. langjährige Strafgefangene alle voller Pickel sein, oder sie müssten den ganzen Tag vor Schmerzen schreien.

Und auf Mitleid zu spekulieren ist ja so das schlechteste was man als Mann machen kann. Denn der Mann muss ein "alpha Tier" sein ( in den Augen der Frauen jedenfalls ), d.h. selbstbewusst, agressiv und mit sich im Reinen ("mit beiden Beinen im Leben stehen"). Die Mitleidstour würde ja genau das Gegenteil signalisieren und somit die Chancen des paarungswilligen Männchens noch weiter reduzieren. ;)

Das ist u.a. auch der Grund, dass es arbeitslose (wenig Selbstvertrauen, finzanziell gehandicapt) oder depressive Männer erheblich schwerer bei der Partnerwahl haben.
WhiteRabbitAch Männer und ihre Körperlichkeit.
Sie sind so eingefahren in ihren Gleisen und meinen, dass
alles was vergleichbar, messbar und höher-schneller-weiter sei,
auch besser sei....
Was ist besser?
Das scheinbar bessere ist der Feind des Guten.
Man kann ewig den goldenen Gral suchen und gar nicht merken, dass man(n) ihn schon gefunden hat.

Männer sind leider manchmal etwas eindimensional.
Und Einfallslos. Sie glauben es würde genügen die Freizeit in der Mukkibude zu verbringen und den Bankkredit für den Sportwagen auszugeben.
Kann ja auch mal ganz interessant sein, mit einem Klischeefuzzi auszugehen, der halt, naja...gut aussieht.
Aber im Endeffekt, ist nach dem dritten nicht gelungenen Satz auch wieder schluss.
Es könnte vor allem dann aus sein, wenn er meine Lieblingsserie nicht kennt oder einen abgrundtief bescheuerten Musikgeschmack hat.
Da nützen die Mukkis auch nix, eher im Gegenteil, die können sogar hinderlich sein...
Wenn ich bei ihm dann im Küchenschrank keine Pasta und keine fetten Sossen finde, sondern diverse Vitamin-oder Nahrungsergänzungspräparate, dann wars das eigentlich.
Wer will denn schon die Sprungfedern im Sofa sehen.
Die Mechanik, die hinter etwas steckt. Niemand.



P.S.
ich mag Männer mit kleinen ....
DarkHeart[QUOTE]

Maenner sind einfach nicht erotisch!

[/QUOTE]

Hab das hier im Thread jetzt øfters gelesen von Frauen :eek: Steht Ihr alle auf Frauen oder wieso kommt ihr darauf?

Ich kann schon keine Frau mehr auf Zeitungen, diversen Fotos, Reklame, Bilderbastelprogrammen und und und sehen, ich hab mein eigenes Geschlecht optisch total ueber, ich empfinde dabei null Erotik.

Mir hat eine Bekannte einen Kalender gebastelt, jeden Monat ist ein freizuegiges Weib zu sehen - mich
kotzen die Bilder an, wieso schenkt man einer Frau lauter halbnackte Weiber? Hab den Kalender meinem Mann vermachtet, er fands toll :D

Kønnte ich Menschen malen, es wæren immer Mænner - fuer mich einfach super erotische Wesen, besonders die, die vom Kørper her natuerlich geblieben sind. Gott sei Dank hat die Parfum-Werbung noch einige zu bieten ;)

Triebiger sind Mænner bestimmt, ich habe noch nie gehørt, das sie die Ausrede benutzen: "Heute nicht, ich habe Kopfschmerzen" :D
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von DarkHeart [/i]
Kønnte ich Menschen malen, es wæren immer Mænner - fuer mich einfach super erotische Wesen, besonders die, die vom Kørper her natuerlich geblieben sind. Gott sei Dank hat die Parfum-Werbung noch einige zu bieten ;)
[/QUOTE]
in der parfum-werbung?
"natürlich geblieben"? könntest du mal näher erläutern, das würd mich jetzt interessieren.
more[QUOTE]Triebiger sind Mænner bestimmt, ich habe noch nie gehørt, das sie die Ausrede benutzen: "Heute nicht, ich habe Kopfschmerzen" [/QUOTE] Die vielleicht nicht, aber "Heute nicht, ich bin hundemüde" triffts manchmal schon. Ich glaube ich stehe einem Mann in nichts nach...
athara[QUOTE][i]Original geschrieben von WhiteRabbit [/i]
Männer sind leider manchmal etwas eindimensional.
Und Einfallslos. Sie glauben es würde genügen die Freizeit in der Mukkibude zu verbringen und den Bankkredit für den Sportwagen auszugeben.
[/QUOTE]
Och nööö, das kann man so jetzt aber auch nicht sagen. Ich weiß auch nicht, in welcher Hinsicht Männer sich da irgendwie von Frauen abheben oder umgekehrt. Wenn Du schon ein solches Beispiel anführst, da kannst Du das genauso gut auf Frauen anwenden. Alle vier Wochen zum Friseur rennen, ins Nagelstudio, zum Sport, jeden Morgen auf die Waage, zum Schuhe und Klamotten shoppen und immer muss das Makeup sitzen. Und zu guter letzt formuliert frau dann noch Sätze mit Anspruch, wie z.B. "schickes Täschchen hast da, darf ich das mal sehen?" Das wär doch mindestens genauso eindimensional.

Und was die Triebhaftigkeit betrifft (um wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen), ich denk nicht, dass es da per se einen Unterschied gibt. Männer und Frauen nehmen sich da nix. Was meiner Meinung nach aber wohl eine Rolle spielt, ist unter Umständen der Sozialisationshintergrund und der Umgang mit Sexualtät. Oftmals verhält man sich bestimmten Mustern entsprechend, und zwar solchen, die man im jeweiligen gesellschaftlichen Kontext vorgelebt bekommt.
DarkHeart[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B]in der parfum-werbung?
"natürlich geblieben"? könntest du mal näher erläutern, das würd mich jetzt interessieren. [/B][/QUOTE]

Nø, jeder empfindet anders - manche schauen nur auf die Muskelprotze und uebersehen daher den zwei Seiten weiter natuerlich gebliebenen Mann :cool:
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von DarkHeart [/i]
Nø, jeder empfindet anders - manche schauen nur auf die Muskelprotze und uebersehen daher den zwei Seiten weiter natuerlich gebliebenen Mann :cool:[/QUOTE]
ich habe noch [I]nie[/I] in einer gedruckten parfüm-werbung (ausser "lustig"-gemachten) einen mensch gesehen, den ich als "natürlich" bezeichnen würde, daher meinen frage.
war das wohl kein teureres? falls du zufällig einen link hast..?
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B]ich habe noch [I]nie[/I] in einer gedruckten parfüm-werbung (ausser "lustig"-gemachten) einen mensch gesehen, den ich als "natürlich" bezeichnen würde, daher meinen frage.
war das wohl kein teureres? falls du zufällig einen link hast..? [/B][/QUOTE]

Ich auch nicht, das sind doch meistens diese leicht androgynen Models. Neee, zu geleckt, igitt.

Mir ist einfach nur Ausstrahlung wichtig, die diesen Leuten oft fehlt.


athara:

[QUOTE]Und was die Triebhaftigkeit betrifft (um wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen), ich denk nicht, dass es da per se einen Unterschied gibt. Männer und Frauen nehmen sich da nix. Was meiner Meinung nach aber wohl eine Rolle spielt, ist unter Umständen der Sozialisationshintergrund und der Umgang mit Sexualtät. Oftmals verhält man sich bestimmten Mustern entsprechend, und zwar solchen, die man im jeweiligen gesellschaftlichen Kontext vorgelebt bekommt.[/QUOTE]
Aber hat sich das nicht inzwischen ein wenig geändert? Man nehme nur Sex and the City, und in der Tat will Mann eigentlich nicht wissen, wie Frauen untereinander reden :D (naja, vielleicht doch *g*).
Gut, es ist immer noch so, dass Frauen, die ihren Sexualpartner oft wechseln, Flittchen sind und Männer tolle Hechte, was ich reichlich daneben finde.
Dennoch zielen viele Dinge immer noch hauptsächlich auf Männer ab, was eben auch Werbung etc angeht. Kann natürlich mit dem nach wie vor existierenden Bild innerhalb der Gesellschaft zu tun haben, dass Frau halt nicht notgeil sein darf, vom Mann dies aber erwartet wird. Oh nein, bloß keinen Spaß beim Sex für die Frau...:rolleyes: .
atharaIch hab ehrlich gesagt auch erst einmal ne ernsthafte Vermarktung gesehen (Dove), wo mit "natürlich gewachsenen", also mit von Bier, Kippen und Döner geformten Körpern geworben wurde. Anscheinend denken die Argenturen, dass das entweder keiner sehen will, oder dass normale Menschen als Werbeträger nicht geeignet seien. Ich find das ehrlich gesagt jämmerlich, vor allem vor dem Hintergrund, dass mich grad die Dove-Werbekampagne ganz besonders angesprochen hat. Ich finde es ziemlich seltsam, dass wir anscheinend bereits so sehr von Plakatkörpern in unserer Wahrnehmung beeinflusst sind, dass uns [I]erst jetzt und erst darüber[/I] durchschnittliche und vielleicht grad deshalb sehr schöne Menschen überaus positiv auffallen können.
TrauerwesenIch meine gelesen zu haben, dass "schöne" Menschen besser wirken in der Werbung, weil man sich eher identifiziert. So nach dem Motto: "Schau her, nimmst du auch den Rimmel Lippenstift, dann gehörst du in die gleiche Schublade wie Kate Moss" oder "schau her, dieser Typ ist so toll, wenn du auch so cool sein willst, benutze Deoroller XY". Identifikation ist ja wichtig in der Werbung. Das von Dove war durchaus gewagt, machte aber sympathisch und wird durchaus gewirkt haben, aber die Identifikationskomponente findet man dort vielleicht doch weniger, muss eine etwas andere Funktionsweise sein.
DarkHeartJeder stellt sich unter "Natuerlichkeit" was anderes vor

Mir gings halt mehr darum zu erfahren, warum manche hier Mænner als unerotisch bezeichnen und in Gedanken hab ich die nur noch wenigen mænnlichen Wesen fuer die Øffentlichkeit heraus gekramt, wo sie noch zu finden sind und auf mich erotisch wirken.

Tschibo hat da zu Weihnachten einen huebschen Typen gehabt, den unnøtigen Katalog hab ich mir sogar mitgenommen. Das war ne richtige Wohltat bei all den Weibern-Bildern. :D
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
aber die Identifikationskomponente findet man dort vielleicht doch weniger, muss eine etwas andere Funktionsweise sein. [/QUOTE]
wäh, ich hab mal im studium ne abhandlung über marketingstrategien und wrkung der visualisierung geschrieben (schreiben müssen? ja das wars).
jedenfalls gibt es sowas wie "das ziel" (wäre ich gern), den "soll-zustand" (also "so bin ich und mir gefällts") usw. manche probierens mit den aussagen auch rekursiv, übertrieben pipapo. manchmal funktionierts, manchmal nicht. gerade über dove gabs nen artikel in ner werberzeitschrift, dass es schon einmal so eine kampagne gab, die komplett in die hose ging (war allerdings für männer). tenor ist aber, dass frauen eher mehr auf idealisierte (überhöhte) werbung abfahren.
athara[QUOTE][i]Original geschrieben von Lord_Fallerton [/i]
Trauerwesen, wenn du recht hast, dann weiss ich, warum Werbung bei mir [I]eben nicht gewirkt[/I] hat, nämlich weil mir diese Modelle alle nicht gefallen haben, sie zu fehlerlos, unnatürlich aussehen und sich mir beim Anblick blonder Haare und schmaler Frauenhintern eine gewisse Abwehrhaltung einstellt. Kann sein, dass das bei anderen Herren genau umgekehrt ist. Weibische Männer, androgyne Menschen überhaupt, finde ich in derselben Kategorie.
Menschen sind eben nur bis zu einem bestimmten Grade berechenbar. Zudem kommt noch, Creo wird's bestätigen, eine gewisse Berufskrankheit, die mich Werbung nach handwerklichen Gesichtspunkten beurteilen lässt und die Wirkung an sich abblockt. [/QUOTE]
Trotzdem man vielleicht rein rational davon ausgeht, dass einem bestimmte Werbeträger und/oder die bestimmte Machart einer Werbung zuwider ist, hinterlässt Werbung einen bestimmten Eindruck, der Dich unter Umständen dennoch zum Kaufen eines Produktes animiert, weil immer auch unbewusste Mechanismen angesprochen werden. Wenn ich mal ganz ehrlich zu mir selbst bin, dann kann ich schon bemerken, was Werbung mit mir anstellt. Grad bei Schokoladenwerbung funktioniert das recht gut. Wie oft hab ich mich selbst dabei erwischt, wie ich nach ner Fernsehwerbung z.B. fürn Schokoriegel in die Küche trappse, um ne Tüte Kekse aus dem Schrank zu holen. Da isses mir auch erstmal egal, ob die werbenden Personen meinem persönlichen Beuteschema entsprechen. Ich denke, dass Werbung insgesamt sehr viel irrationaler funktioniert, als wir vielleicht annehmen mögen.
CagliostroIch auch nicht, das sind doch meistens diese leicht androgynen Models. Neee, zu geleckt, igitt.
(by Trauerwesen).

Nun, die nicht wenigen homosexuellen Modeschöpfer, evtl. mit leichtem Mutterproblem, haben halt ein eigenes Bild der Frau. Eifersüchtig.
Kein Busen, kein Hintern.
Eigentlich mögen sie keine Frauen, sie sind ihnen nicht geheuer.
Ergo "erzieht" man die bösen Mädchen via Laufsteg, die es früher wagten ohne Botox, mit geregelter Nahrungszufuhr gut auszusehen und sich nicht viel zu denken.

Bulimische Gespenster werden präsentiert und mit dem Hinweis versehen: "schaut, so hat eine Frau auszusehen!"
Ardath Bey@ Trauerwesen
Was die Sexholines betrifft gibt es einen einfachen Grund warum überwiegend Männer dort anrufen.
Frauen haben es weniger schwer was zum ficken zu finden und ergo die Hotline nicht nötig. Die Frau geht aus, sucht sich einen Mann den sie angenehm findet und signalisiert ihm; du kannst mich ficken, was Männer generell wollen. Fertig.
So einfach hat es der Mann nicht. :D
Selbstverständlich ist das etwas naiv dargestellt aber wir reden hier über eine Masse die den Abend mit TV verbringt.

Zum Thema Werbepsychologie kann ich nur sagen das dort alle Register den menschlichen Abgründe gezogen werden und die sogenannten Fachleute sich inzwischen selbst einer Welt verloren haben die mit dem normalen Menschen nichte mehr zu schaffen hat. :)
athara[QUOTE]Die Frau geht aus, sucht sich einen Mann den sie angenehm findet und signalisiert ihm; du kannst mich ficken, was Männer generell wollen. Fertig.[/QUOTE]
*hüstel*
Genau. Alle Männer der Welt sind sexbessene Fickmaschinen. [img]http://www.cosgan.de/images/more/schilder/216.gif[/img]
ApexWir tun zumindest was wir können. Btw. das Smiley ist toll ;)
moreNun, was ist denn die Frau, wenn sie in einer Bar einem Männchen signalisiert "Du kannst mich ficken?" Prüde sicher nicht.

Frauen sind, mit verlaub, genauso geil, triebig und mitunter ab und an Sexbesessen wie Männer. Gebärden sich wie rollige Katzen und schnurren ihren Männchen um den Bart. Sie reden beständig mit Leidenschaft über Sex und die besten Stücke, die sie bisher gesehen haben. Rotten sich zu Rudeln zusammen und beäugen im Sexshop die neuesten Spielsachen. Warum gehen Frauen in der Disko gemeinsam aufs Klo? Na - um der Freundin zu sagen, dass der so und so total scharf ist, und sie jetzt schon ein wohliges Kribbeln verspüren. Frauen reden wesentlich mehr über Sex als Männer.

Warum sich dieses längst widerlegte Gerücht hält, dass Männer angeblich triebiger sind als Frauen frage ich mich schon lange. Vielleicht liegt es daran, dass Frauen noch viel koketter sind als Männer. Dass sie sich noch viel zu oft in der Rolle der Eroberten sehen wollen. Wo doch genau diese Rolle die eigentliche Erobererrolle schlechthin ist. Hasch mich - ich bin der Frühling. Dabei versuchen sie alles um das Objekt ihrer Begierde ins Netz zu locken. Mit einem verführerischen Augenaufschlag und den höchsten High Heels die sie im Schrank finden konnten.

Es liegt auch vielleicht daran, dass Frauen dazu erzogen wurden, dass ihre Lust etwas Schmutziges ist. Etwas, was man unbedingt verbergen muss. Aber da ist sie. Genauso stark wie beim Mann.
athara[QUOTE]Wir tun zumindest was wir können[/QUOTE]
Ja aber hallo! So wünscht frau sich das auch. :D

[QUOTE]Btw. das Smiley ist toll[/QUOTE] Ich find den Emanzen-Schmeilie auch endgeil. Der passt fast überall. *G*
atharaEdit@more:

Haargenau. Da geb ich Dir vollkommen recht. Ich hatte irgendwie fast dasselbe grad irgendwo geschrieben (evtl. sogar hier *grübel*) und mir war nicht danach, das ganze nochmal zu wiederzuholen.
Aber wie gesagt, ich weiß auch nicht, woher diese seltsame Weltsicht bzgl. des vermeintlichen Unterschiedes in der Sexualität von Frauen und Männern herrührt. Ich kann halt nur vermuten, dass das nach wie vor am Sozialisationshintergrund liegt, der vielen Leuten suggeriert, dass eine solche Denke immer noch state of the art ist.
moreNun, ich denke die junge Frauengeneration ist da wesentlich lustvoller und entdeckt wie befreiend es sein kann, wenn man einfach nur mal gut durchgenudelt wird, ohne danach (oder Gott bewahre davor!) ans heiraten und kinderkriegen zu denken. Oder sich empört wie eine Nonne vor den Mann hinstellt und sagt, "Pfui, das tut man aber nicht"

Dabei will ich aber ausdrücklich noch gesagt haben, dass es durchaus sinnvoll ist, trotz alledem, seinen Prinzipien treu zu bleiben. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.
WhiteRabbitWenn alles erlaubt ist, macht es keinen Spass mehr.
Ergo sollte man das eine oder andere wieder "verbieten"....

Ein Surrogat des "Verbotenen", also allerlei Gegenstände, die es Andeuten sollen usw., in Verbindung mit technischen Anleitungen, wie frau denn gerne dies und jenes haben will, kann sehr spassbremsig sein.
Vor allem weil selbst bei Megatonnen an Spielsachen die Spontaneität flöten geht.
Vor allem, wenn man manchmal mit einem Grinsen feststellt, was manche Menschen alles für "verboten" halten.:D
more[QUOTE]Wenn alles erlaubt ist, macht es keinen Spass mehr.
Ergo sollte man das eine oder andere wieder "verbieten"....[/QUOTE] Was meinst du damit?

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