| Cagliostro | "bis eine türkische frau im schnitt auch nur knappe 2 kinder auf die welt bringt, vergeht noch ein jahrhundert (wenn nicht mehr). bis dahin sind wir schon längst erledigt. und da du dieses thema ansprichst, gehe ich davon aus, dass du diese anzahl von kindern für normal hälst. ich aber nicht. ich bin dafür, dass wir mehr kinder in die welt setzen, als nur schlappe 1,8." --->im Grunde sind weltweit die Geburtenraten zu hoch. Die Welt erträgt keine 6Milliarden Menschen, besser die Hälfte, noch besser die Weltbevölkerung würde sich auf 2Milliarden einpendeln. Die Geburtenrate pro Frau müsste im Grunde weltweit bei 0 liegen, nur so hätten wir (als Welt) eine Chance zum Überleben. Dass dies mit Menschen, die aus stark traditionalistischen Verhältnissen stammen fast gar nicht geht, ist mir klar. Wenn ein Teil dieser Menschen auf einem Gymnasium (seiner Wahl), in seiner Sprache erfährt, dass es fünf vor Zwölf ist und zwar unabhängig von Herkunft oder Religion und danach in die Welt rausgeht und die permanente unkontrollierte Reproduktion mithilft runterzufahren, wäre viel gewonnen. Die Zunahme von Menschen im Sinne der "indonesichen Reisplatte"(quadratische Fortsetzung/Steigerung) birgt mehr ethische Probleme, als (gesetzliche) Tötung ungeborenen Lebens. Aber das wäre fast einen eigenen Thread wert. ----------------------------------------------------------------- somit: Ganz oben auf der Liste steht sicher die Geburtenkontrolle. 6Milliarden Menschen sind für die Welt kaum erträglich. Weniger Menschen bedeutet weniger Verbrauch, weniger Knappheit, damit weniger Verbrechen. Weniger Beeinträchtigung der indvividuellen Lebensqualität. Weniger Umweltverschmutzung, weniger Krieg und weniger Streit um die letzten freien Plätze. Eine Verelendung der Menschheit setzt ja immer dann ein, wenn es schlichtweg einfach zu viele Menschen gibt. Nationale Alleingänge müssten dabei der Geschichte angehören. Der Egoismus eines Volkes seine seit 3000 Jahren ungeliebten Nachbarn an Kopfzahlen zu übertreffen, muss unterbunden werden. Wie wäre dies zu machen. Nun, vermutlich kann dies nur über die UNO funktionieren, die im Grunde eines Tages zu einer Art Weltregierung mutieren wird (ob in 30 oder 150 Jahren, ist egal). Sie müsste die Geburtenzahlen stark eingrenzen, egal wo auf der Welt. Im Grunde überall. Die Menschheit darf über kurz oder lang keinen Zuwachs mehr haben an Geburten, längerfristig muss sie einen Rückgang erleben. Zum einen sicher über Verhütung/Abtreibung, Aufklärung, medizinische Betreuung etc. Andererseits sicherlich mit polizeilichen Mitteln. Im Grunde werden Kriege damit verhindert, also ist ein hartes Vorgehen zum Besten aller. Nun, ich weiss, dass dies für viele eher faschistoid klingt, aber es ist tatsächlich fünf vor zwölf, mit Zeitungsartikeln und Postings in diversen Foren, werden wir die Welt sicher nicht retten. Das steht fest. |
| Cagliostro | Die soziale Frage ist schwer einzuschätzen, weil Ethik und Moral auf der Welt sich nicht nach pragmatischer Vernunft einordnen lassen, sondern nach religiösen Dogmen. Wenn Religion etwas rein spirituelles wäre, hätten sich die Priester und Imane nie in die Geburtenregelung eingemischt. Es ist aber eine sehr weltliche Veranstaltung, die zeitlich irgendwann steckengeblieben ist. Bei der Religion geht es ja nur darum, den eigenen Stamm voranzubringen und mit allerlei Verbrämungen so zu tun, als hätte Gott dies befohlen. Gott ist ja eine Art Superstammesältester. Naja, ähnlich ist es halt mit unseren Ernährungsgewohnheiten, viele von uns sind eher zu dick(ich auch), weil wir uns so ernähren, als würden wir noch in der Höhle sitzen und hätten eine Art 24h-Tag, indem putzige Tiere uns fressen könnten oder Mammuts uns stundenlang über den Platz jagen. Das ist definitiv nicht mehr so. Teilweise ernähren wir uns wie vor 40.ooo Jahren. Hamburger essen, inklusive Ritual, ist das Versammeln um das Lagerfeuer und schnelles Runterschlingen der Beute, bevor der Feind kommt oder ein wildes Tier. Wir Menschen haben uns nicht geändert, aber die Zeit. Dem müssen wir Rechnung tragen. Ein permanentes Wachstum bringt uns um. |
| Tapio Bearking | Ich verstehe nicht ganz, wie ein System der Geburtenkontrolle uns helfen soll. Natürlich würde die Anzahl an Menschen sinken, gleichzeitig aber auch das Durchschnittsalter steigen, es würde keinen Nachschub an neuen Arbeitskräften geben, während die Alte Generation langsam ausstirbt. Das System würde nur funktionieren, wenn man rechtzeitig in kleinen Dosen Nachwuchs produziert. Aber wer entscheidet, wer sich wann fortpflanzen darf? Du? Die Regierung? Die Uno? Da wäre ein generelles Maximalalter für alle Menschen (z.B. 50 Jahre), zusammen mit durchschnittlich exakt 2.0 Kindern, praktischer. So hat man immer ausreichend fähige Arbeitskräfte. Während die Jungen Menschen von den alten Lernen, fallen Alte Menschen weg. Das würde allerdings nach sich ziehen, das Menschen lernen anders mit dem Tod umzugehen... Letzenendes bleibt es aber bei einer utopischen Überlegung, da keiner den ersten Schritt machen wird... |
| Stonehenge | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tapio Bearking [/i] [B]Ich verstehe nicht ganz, wie ein System der Geburtenkontrolle uns helfen soll. Natürlich würde die Anzahl an Menschen sinken, gleichzeitig aber auch das Durchschnittsalter steigen, es würde keinen Nachschub an neuen Arbeitskräften geben, während die Alte Generation langsam ausstirbt. Das System würde nur funktionieren, wenn man rechtzeitig in kleinen Dosen Nachwuchs produziert. Aber wer entscheidet, wer sich wann fortpflanzen darf? Du? Die Regierung? Die Uno?[/B][/QUOTE] In Deutschland brauchten wir bei aktuell 1.5(?) Kinder pro Frau z.B. überhaupt nix zu unternehmen, außer vielleicht die Propaganda welche die Geburtenrate ankurbeln soll auf Null herunterzufahren (entlastet nebenbei noch geringfügig den Staatshaushalt vor allem wenn man dabei gleich noch Frau von der Leyen aufs Altenteil setzt :)). Es ist ja keineswegs notwendig die Geburtenrate auf 0 abzusenken (das ergäbe die gesamte Problematik komplett fehlenden Nachwuchses), sondern sie nur konstant unter durchschnittlich 2 Kindern pro Frau zu belassen (evtl. wegen der steigenden Lebenserwartung unter 1.9). Problem ist es also nur noch dies selbst einzugestehen und als Staat Kinderarmut als etwas eigentlich notwendiges zu begreifen und von dem Negativimage loszukommen was momentan damit verknüpft wird (Herr Riester läßt grüßen, stattdessen lieber das Blüm-Zitat verwenden). Viele Probleme z.B. die überfüllter Schulklassen lösen sich bei geringer Kinderzahl von selbst ohne daß man mehr Lehrer einstellen muß, es dürfen lediglich nicht weiterhin Schulen geschlossen werden und die Kinder mit klimaschädlichen Feinstaubemittenden in 20 km Hoppelstraße entfernten "Schulkombinaten" in großen Klassen zusammengepfercht werden, nur um einer irgendwie krankhaften Zwangseinbildung von Wirtschaftlichkeit in Form von Ausgabenbegrenzung pro Schüler zu genügen. Fernerhin muß es uns lediglich gelingen die anderen Länder, vor allem diejenigen wo es an Nahrung und Wasser mangelt, zumindest hinsichtlich der Geburtenrate an Deutschland anzugleichen. Am deutschen Wesen wird die Welt genesen... an der Überlegenheit der Deutschen Rasse wäre im Hinblick auf diese spezielle Thematik sogar etwas wahres dran ;). [QUOTE][i]Original geschrieben von Tapio Bearking [/i] [B]Da wäre ein generelles Maximalalter für alle Menschen (z.B. 50 Jahre), zusammen mit durchschnittlich exakt 2.0 Kindern, praktischer. So hat man immer ausreichend fähige Arbeitskräfte. Während die Jungen Menschen von den alten Lernen, fallen Alte Menschen weg.[/B][/QUOTE] Wie sollen die Jungen von den Alten etwas lernen wenn es gar keine Alten mehr gibt? (frag mal einen 50jährigen ob er sich zum alten Eisen zählt). Natürlich wäre es aus der Sicht gewissenloser volkswirtschaftlicher Schreibtischtäter in gewissem Sinne optimal den Menschen bei Erreichen des 65. oder demnächst 67. Lebensjahres der "Verwertung zuzuführen", ich selbst halte dies für eine Haltung die wir spätestens seit '45 überwunden haben sollten. Gruß Stone |
| Montrose | [QUOTE]Die soziale Frage ist schwer einzuschätzen, weil Ethik und Moral auf der Welt sich nicht nach pragmatischer Vernunft einordnen lassen, sondern nach religiösen Dogmen.[/QUOTE] Och bitte verschon uns von solchem bullshit. Überhaupt wäre es besser, Du würdest weniger und stattdessen sinnvollere threads eröffnen. |
| Stonehenge | [QUOTE][i]Original geschrieben von VictoriaCookie [/i] [B]Kinderreichtum bedeutet in vielen Ländern nun mal nach wie vor eine Art Absicherung, denn deren Sorge ist wohl eher "Was esse ich morgen?" anstatt "Welchen kontroversen Thread eröffne ich nun?".[/B][/QUOTE] Eben diese Frage wird aber m.M.n. in einigen Ländern zuwenig zuende gedacht. Bestes Beispiel Äthiopien, die eigene Landwirtschaft könnte maximal 20..30 Millionen Menschen ernähren aber u.a. mithilfe massiver Lebensmittelhilfen[1] ist die Bevölkerung in den letzten 30 Jahren auf 75(?) Millionen angewachsen. da wird offenbar nicht von jedem darüber nachgedacht woher eigentlich er und die Vielzahl der Kinder genug zu beißen bekommen sollen. Es wird irgendwie trotzdem gedacht daß 10 Kinder die Wahrscheinlichkeit erhöhen daß derjenige im Alter eine Versorgung hat, obwohl normalerweise maximal 3 Kinder sattwerden könnten. Man kann den Leuten aber auch teils schlecht einen Vorwurf machen nicht weitsichtig und logisch zu denken, weil sie einerseits durch die Kolonialherren ihrer naturnahen Lebensweise (Nomadentum...), Bodenschätze usw. beraubt wurden und andererseits kaum Schulen existieren wo Kinder etwas besser erlernen könnten wie die Welt bzw. Logik funktioniert. Eben die Ungerechtigkeit als Wurzel des Übels! Der Krieg kommt noch dau, zwar sterben einige aber aus Angst daß welche erschossen werden setzen die Leute noch mehr Kinder in dei Welt, welche dann teilweise zu Kindersoldaten werden... hier tut dringend Abhilfe not so kann das nicht weitergehen. Und wenn wir Industrieländer sagen sollen sie doch selbst was können wir uns kümmern ist das unfair, weil unsere Vorfahren und die der Franzosen, Engländer,... haben Afrika ja erst in den Schlamassel gestürzt und auf dieser Ausplünderung einen gut Teil des heutigen Wohlstandes und Reichtums begründet. Zeit deshalb etwas zurückzugeben, aber bitte mit Köpfchen, nicht einfach nur volle Weizensäcke hinwerfen und die Leute weiter verkommen und sich mit mangelnder Aufklärung vermehren lassen (nebenbei breitet sich noch Aids aus, was man auch mit etwas kontrollierterem und aufgeklärteren Sexualverhalten eindämmen müßte). Stone [1] Fast skurril aber irgendwie nicht überraschend ist es, daß die meisten afrikanischen Länder durchaus noch Lebensmittel für den Export anbauen, obwohl schon die eignen Leute nicht satt werden... Die daraus erzielten Erlöse fließen vermutlich zum weitaus geringeren Teil in Ankauf von Lebensmitteln als vielmehr in Waffen... |
| Arimahn | Ich verstehe nicht wie alle darauf kommen, die Erde vertrage keine 6 Milliarden Menschen. Sie tut das sehr wohl. Das Problem ist lediglich, dass zu viele dieser Leute in Gebieten leben die nicht so viele Menschen "ertragen" können. |
| Organdi | Cagliostro, dein thema ist irgendwie... na ja, "pauschal" liegt mir auf der zunge. 0 kinder pro frau? aha, und dann? selbst 1 kind pro frau ist nicht die zahl, die uns weiterhin in einer konstanten anzahl auferhält, sondern eher um die hälfte schrumpfen lässt. wenn man dich so liest, könnte man meinen, wir sind ja unsterblich. so ist es aber nicht. wie sieht es denn mit unfällen aus? was glaubst du, wie viele menschen ihr leben verlieren, bevor sie ihre eigene familie gründen können? da kenne ich schon mal 2 mädels, die noch während unserer schulzeit im alter von 17-18 gestorben sind. und solche fälle gab es nicht nur in unserem jahrgang. und selbst mit weniger menschen bleiben die unfälle prozentual erhalten. und weniger kriege? sei dir da nicht so sicher. es gibt länder, da gibt es viel zu viel nachwuchs und da tut die regierung, so weit es geht, auch etwas dafür, dass die geburtenrate sinkt. zu diesen ländern gehören wir nicht. ich bin immer noch der meinung, dass es mindestens 2,0 kinder pro frau sein müssen. dabei spreche ich nur für Deutschland, denn jedes land hat andere umstände. |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von VictoriaCookie [/i] [B]Cagliostro, wenn dir wirklich daran gelegen wäre, die Welt zu verbessern, würdest du keine Methoden fordern, die man sonst nur als Schreckensvisionen aus der Science-Fiction kennt. Stattdessen könntest du etwas dafür tun und Menschen Unterstützung zukommen lassen, die nicht das Glück haben , wie du in einer Industrienation mit einem großen Bildungsangebot zu leben. Kinderreichtum bedeutet in vielen Ländern nun mal nach wie vor eine Art Absicherung, denn deren Sorge ist wohl eher "Was esse ich morgen?" anstatt "Welchen kontroversen Thread eröffne ich nun?". Also, du findest die Welt doof und ungerecht? Dann tu etwas dafür, dass sich etwas daran ändert. [/B][/QUOTE] Die ständigen Hilfslieferungen der EU und der USA haben bewirkt, dass in Afrika nur mehr sehr wenig Hirse angebaut wird, weil es "schicker" ist, Weizen zu essen. Der Textilienmarkt ist fast völlig zusammengebrochen. "Lumpen" werden am schwarzen Markt verkauft. Du machst den Fehler, den viele hier begehen, du fragst nach meinen Motiven und denkst ein bisschen über meinen Geisteszustand nach, statt auf das Thema einzugehen und für dich festzustellen, dass er zutrifft oder nicht zutrifft. So emotional bin ich nicht, es ist mir relativ egal, was du über mich denkst, mich hätte nur deine Meinung interessiert, leider bist du diese schlussendlich schuldig geblieben....egal. Die Welt finde ich per se weder allzu doof, noch ungerecht, bzw. gibt es Ungerechtigkeiten, die lösen bei mir keinen Gutmenschenreflex aus. Die hohen Geburtenraten in Entwicklungsländern haben zunächst mit Religion, mit dem Gesellschaftssystem, dann mit mangelnder Bildung zu tun. -------------------------------------------------------------------------- It's the end oft the world, as we know it: Das ist aber auch nicht das eigentliche Thema. Das Thema ist, dass die Wahrscheinlichkeit des Zusammenbruchs, zumindest der Ordnung weltweil noch nie so wahrscheinlich war, wie jetzt. Mein Thread ist einer von vielen Gedankenspielen zum Thema, mehr nicht. Nun, ich glaube, dass viele Geburten für viele eher rückständigen Völker und Religionen eine Art Fetisch ist, der für sie quasi auch das Leben als solches symbolisiert. Die Ambivalenz ist, dass jeder neue Mensch eine verheerende soziale und wirtschaftliche Katastrophe auslöst. Egal, wie bösartig dies klingen mag. Es ist eine Tatsache. Meine Gedanken sind nicht auf die Frage ausgerichtet, ob diverse harsche und vll unmenschliche Massnahmen auf uns zukommen, sondern nur noch wann? Nur wir in unserer rosa Welt werden etwas länger brauchen, dies zu realisieren. Die Dinge werden nicht besser, wenn man sie unter den Tisch kehrt oder den "Autor" für verrückt erklärt, quasi den Boten erschiesst. Ihr wollt Science Fiction? Warum nicht. -Die Rohstoffe gehen weltweit zur Neige, vermutlich in weniger als 100 0der 50 Jahren. -Schwellenländer benötigen mehr treibhausgasfördernde, unsaubere Energie, wg. der ehrgeizigen Industrieprojekte. -Die HIV-Rate in Südafrika ist überproportional hoch, versprengter alter Stammesglaube besagt, dass man Krankheiten loswird, wenn man GV mit einer Jungfrau hat, die Folge: eine hohe Zahl junger Mädchen, die HIV-infiziert sind. -Die Überbevölkerung Indonesiens bringt das Land dazu auch Edelhölzer aller Art zu verkaufen, mit der Folge dass dort der Regenwald in die Knie geht. -Hätte es seit den siebziger Jahren in Kina keine Geburtenkontrolle (Ein-Kind-Familie) gegeben, wäre die Verelendung gross, die Kriegsgefahr bzw. deren Wahrscheinlichkeit bei 95%. Die kinesische Politik war zumindest in dieser Frage durchaus weitsichtig und dem Weltfrieden förderlich. Das waren nur Beispiele... Nun, ich persönlich hätte kein ethisches Problem damit, dass in ferner Zukunft Soldaten und Arbeitskräfte (für unangenehme Arbeiten) geklont würden. Allerdings können Milliarden Menschen nicht sinnlos zuhause rumsitzen, dies führt zu hohen innenpolitischen Spannungen. Ergo: So oder so wird es irgendwann krachen. |
| Montrose | [QUOTE]Die Ambivalenz ist, dass jeder neue Mensch eine verheerende soziale und wirtschaftliche Katastrophe auslöst.[/QUOTE]Warum erschießt du dich dann nicht selbst? Dann gäbe es nach Deiner Theorie eine Katastrophe weniger. [QUOTE]Das Thema ist, dass die Wahrscheinlichkeit des Zusammenbruchs, zumindest der Ordnung weltweil noch nie so wahrscheinlich war, wie jetzt.[/QUOTE] Das ist Unsinn. Jedes Jahr ein Nostradamus, der den Weltuntergang prophezeit. Meine Güte, das Stilmittel der Panikmache ist sowas von ausgelutscht. [QUOTE]Nun, ich persönlich hätte kein ethisches Problem damit, dass in ferner Zukunft Soldaten und Arbeitskräfte (für unangenehme Arbeiten) geklont würden. Allerdings können Milliarden Menschen nicht sinnlos zuhause rumsitzen, dies führt zu hohen innenpolitischen Spannungen.[/QUOTE] Einmal sagst Du, es gäbe zu viel Menschen. Jetzt sind es wieder zu wenig, so dass man klonen muss. Das ist nicht nur Wischiwaschi, das ist sogar Wirrwarr. Und nachdem Du in einem anderen thread auf Theater und Museen abgekackt hast, frage ich mich: was soll diese Art von Kommunikation? Alles scheiße oder was? Immerhin hat mich die Sache auf einen halbwegs sinnvollen Gedanken gebracht: Gibt es ein Menschenrecht auf Kinder? Wenn es ein Recht auf freie Sexualität gibt, müßte es doch auch ein Recht auf Kinder geben. |
| Jagdwolf | *summ* Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär' nur deine Schuld, wenn sie so bleibt. |
| Cagliostro | Es macht euch aber auch Spass, so einen Thread zu nutzen, um meinen Geisteszustand in Frage zu stellen. Es juckt euch schon zu posten. Oder ist es der "Reiz", endlich mal als Normalo dastehen zu dürfen? Mir egal im Grunde. Sehr intellektuell. Sehr siebengescheit. Möchte mal jemand auf das Thema eingehen? Nur mal so ne Frage..........:rolleyes: |
| Cagliostro | ...es ist schwer zu bestimmen, ob es früher weniger Homosexualität gab, als heute. Vielleicht liegt es nur an der Wahrnehmung, dass sich mehr Homosexuelle trauen, sich zu outen. Wie dem auch sei, Homosexualität ist sicher ein Punkt, der vermutlich sich positiv auf die Weltbevölkerung auswirken könnte, da ja die biologische Multiplikation bei homosexuellen Paaren keine ursprüngliche Option ist. Nein, es gibt kein Recht auf Kinder, es gibt ja auch kein Recht auf Glück, da jeder Mensch selbst bestimmt, wieviel Glück er erträgt, abgesehen davon ist Glück auch eine Frage des persönlichen Risikos, des persönlichen Einsatzes. Im (ehemaligen) atavistischen Obrigkeitsstaat Deutschland, ist somit Glück eine relative Grösse. Momentan ist es so, dass jeder der biologisch (aber nicht zwangsläufig geistig und psychologisch) dazu in der Lage ist, Kinder zu bekommen, wohl meist auch Kinder bekommt. Dies beweist gar nichts. Es ist damit auch kein ausgesprochenes Recht verbunden. Es ist mehr eine Tatsachenentscheidung. Bzw. ist es eigentlich (derzeit) eine Art gesellschaftlicher Verpflichtung. Der Staat reglementiert und steuert die "Schwangerschaftsunterbrechung", nicht aus ethischen Gründen, sondern weil er ja in 20Jahren noch Staatsbürger braucht. Momentan ist auch die qualitative Ausbringungsmenge bei der biologischen Option nicht wirklich gut. Auf zehn bis zwanzig Mittelmässige oder Doofe kommt vielleicht ein Schlauer. Das ist sicherlich der Grund für viele Probleme, die wir heute haben, so kann man sich die Rate an schlauen Menschen in einem Parlament von ca.300 Abgeordneten nach diesem Modell ausrechnen. Das Klonen von Wesen bringt sicherlich Vorteile. Man kann die Anzahl der Wesen kontrollieren und man kann für besondere Aufgaben, besondere Wesen klonen (z.B. das Militär). Sicher ist auch die mangelnde Mortalitätsrate sehr alter Menschen in unseren Breiten diskussionswürdig. Abgesehen von den immensen Kosten. |
| Apex | [QUOTE]Nein, es gibt kein Recht auf Kinder, es gibt ja auch kein Recht auf Glück, da jeder Mensch selbst bestimmt, wieviel Glück er erträgt,[/QUOTE] Och, in der amerikanischen Verfassung ist jedem US-Bürger ein Recht auf das Streben nach persönlichem Glück rechtlich garantiert. Btw. denke ich das Artikel 1 des GG durchaus das Recht Kinder zu bekommen abdeckt. Sicherlich wäre es volkswirtschaftlich auf deutscher Ebene besser nur noch 60 Millionen Einwohner zu haben (zumindest, solange Frauen keine sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze gebären können). Aber man kann den Menschen einfach nicht vorschreiben, ob und wie viele Kinder sie zu bekommen haben. Ich halte die "Ein-Kind-Politik" Chinas für eine unzumutbare Bevormundung der eigenen Bürger. Wer gesehen hat, wie man einer Frau, zur Strafe für ihr zweites Kind das Haus abgerissen hat, der versteht, dass diese Form von Staatsterror in Europa nichts zu suchen hat. Etwas anderes wären Anreize, vor allem finanzieller Art...aber inwieweit sowas rechtlich umsetzbar wäre (Schutz der Familie), entzieht sich meiner Kenntnis. Ansonsten musst du dich gar nicht wundern, wenn man hier deinen Geisteszustand in Frage stellt (was ich so gar nicht heraus gelesen habe), wenn du mit solchem Unfug wie dem Klonen von Menschen kommst...:rolleyes: |
| Goat93 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i] [B]Es macht euch aber auch Spass, so einen Thread zu nutzen, um meinen Geisteszustand in Frage zu stellen. Es juckt euch schon zu posten. Oder ist es der "Reiz", endlich mal als Normalo dastehen zu dürfen? Mir egal im Grunde. Sehr intellektuell. Sehr siebengescheit. Möchte mal jemand auf das Thema eingehen? Nur mal so ne Frage..........:rolleyes: [/B][/QUOTE] Spießer Spießer :D |
| Cagliostro | @Apex "Och, in der amerikanischen Verfassung ist jedem US-Bürger ein Recht auf das Streben nach persönlichem Glück rechtlich garantiert." Schöne Sache. Aber nun ist Sprache mitunter auch voller Dinge, die Disziplin anmahnen. Das Streben nach Glück...es zu Versuchen....ist etwas grundlegend anderes, als wenn jemand glaubt, es gäbe eine Garantie auf Glück. Zwei paar Stiefel. Leider kann gerade das deutsche Hirn solche Unterschiede nicht verarbeiten. -------------------------------------------------------------------------------- Meine Postings sind keine Forderungen. Es sind Feststellungen, nun, ich gebe mich selten mit Dreiviertellösungen zufrieden, auch wenn sie politisch korrekter wären, denn dies verfälscht den Eindruck. Was dann passiert, weiss ich ja auch nicht. Aber irgendwer muss uns alle doch mal mit der Nase auf die Probleme in der Welt stossen. Übernehme gern diesen Job, auf die Gefahr hin, als Forumsclown zu gelten (Monty, du kannst beruhigt aufatmen!). Das eine oder andere wird in zunächst abgeschwächter Form sicher kommen, später nach dem Prinzip der Salamitaktik nach und nach verschärft. |
| lacuna | also ich fühle mich weder "siebengescheit" noch in einem geistig höhren zustand und ja, es reizt mich zu schreiben weil dieser Thread so seltsam aufgezogen ist... 0 Kinder?- juhuuu.. in spätestens 80 Jahren sind wir dann ausgestorben was der Natur in der Tat gut tun würde. Trotzdem will ich leben, und würde nicht auf die Idee kommen die "Schuld" an armen Menschen auszulassen die tatsächlich harmlos sind. Ihre Existenz macht sie ja nicht zum Umweltschänder in dem Maße wir wir alle es gewohnt sind. und die meisten sind eben (noch) nicht unseren Luxus gewöhnt. Die Erde kann 6 Mio. Menschen ertragen.. die Frage ist nur wie diese Menschen leben und die verteilung der Lebensmittel ist. Klingt komisch, ist aber so. Ach ja.. wenn ich nach Glück strebe schließt das auch nicht aus das ich es finden kann, oder? Lg |
| Jagdwolf | Möööp, falsch. Es würde der Natur nur langfristig gut tun, wenn die Menschen plötzlich weg wäre. Durchrostende Kraftstoff- und Chemikalientanks, AKW die plötzlich viel zu viel Strom produzieren... Um nur zwei Konsequenzen des Verschwindens der Menschheit zu nennen. |
| Razielim | [QUOTE][i]Original von Apex[/i] [QUOTE][i]Original von Cagliostro[/i][b] Nein, es gibt kein Recht auf Kinder, es gibt ja auch kein Recht auf Glück, da jeder Mensch selbst bestimmt, wieviel Glück er erträgt,[/b][/QUOTE] [b] Och, in der amerikanischen Verfassung ist jedem US-Bürger ein Recht auf das Streben nach persönlichem Glück rechtlich garantiert. Btw. denke ich das Artikel 1 des GG durchaus das Recht Kinder zu bekommen abdeckt.[/QUOTE][/b] Ach komm Apex, dein Horizont endet doch nicht an Verfassungen und Grundgesetzen. Alles was Cagliostro zum Ausdruck bringen wollte ist, dass Rechte eine Erfindung der Menschen sind, da man in der Natur davon nicht gerade viel antrifft. Da gibt es nämlich nichtmal eine Garantie dass man den nächsten Tag überlebt. Wenn die bestimmten Rechte westlicher Nationen zum Kinderkriegen plötzlich allgemeingültig sein sollen, sind es die Restriktionen anderer Länder dazu ebenso. [QUOTE][i]Original von Apex[/i][b] Aber man kann den Menschen einfach nicht vorschreiben, ob und wie viele Kinder sie zu bekommen haben.[/QUOTE] [/b] Och doch, genau das kann man eben doch. Und gerade das beschreibt eben sehr treffend, dass eben kein allgemeingültiges, immerwährendes und überall gleichbleibendes Recht zum Kinderkriegen existiert sondern die Möglichkeit dazu, im Wohlwollen und den Vorstellungen jener Personen liegt, und dort schon immer lag, die die Möglichkeit besitzen es anderen vorzuschreiben und durchzusetzen. Dabei kann ich mir eine in ferner Zukunft gesellschaftlich größere Akzeptanz für Geburtenkontrollen eigentlich ganz gut vorstellen, spätestens dann wenn die Menschen es als ihr Recht sehen, keinen Schaden durch Überbevölkerung ertragen zu müssen. Cheers Razielim |
| lacuna | [QUOTE]Durchrostende Kraftstoff- und Chemikalientanks, AKW die plötzlich viel zu viel Strom produzieren... Um nur zwei Konsequenzen des Verschwindens der Menschheit zu nennen.[/QUOTE] Umso schlimmer eigentlich, denn das ist ja aus Menschenhand gemacht. Allerdings dachte ich auch an langfristige Folgen und die Art und Weise, wie zahlreiche Ökosysteme des Geldes wegen einfach zerstört werden kann auch keine Rechtfertigung für den Menschen sein. Das menschliche Handeln, über Jahrhunderte hinweg, hat kein Tier und keine Pflanze gebraucht. Wir haben, um es pauschal zu sagen, mehr Unheil angerichtet als Nutzen gebracht. (Allein die Ökobilanz eines Joghurtbechers... ;) ) Ich denke nicht das die Welt uns mehr braucht als eine von den etlichen Arten, die wegen den Menschen audgestorben sind. Eine Geburtenrate von 0 ist trotzdem Schwachsinn. |
| Goat93 | [QUOTE]wie man einer Frau, zur Strafe für ihr zweites Kind das Haus abgerissen hat, der versteht, dass diese Form von Staatsterror in Europa nichts zu suchen hat.[/QUOTE] *spielzeugbagger wieder einpack :( |
| Stonehenge | [QUOTE][i]Original geschrieben von lacuna [/i] [B]Trotzdem will ich leben, und würde nicht auf die Idee kommen die "Schuld" an armen Menschen auszulassen die tatsächlich harmlos sind. Ihre Existenz macht sie ja nicht zum Umweltschänder in dem Maße wir wir alle es gewohnt sind. und die meisten sind eben (noch) nicht unseren Luxus gewöhnt.[/B][/QUOTE] Wahres Wort. Große Probleme sehe ich auf die Welternährung zukommen wenn z.B. China und Indien auf den Geschmack kommen sollten den Fleischverzehr pro Kopf in europäische/nordamarikanische Größenordnungen zu erweitern (sollten so um die 80 Kilo pro Jahr sein hierzulande). Das würde erstmal dazu führen daß weltweit die Agrarflächen nicht mehr für Futtermittel ausreichen mit allen daraus folgenden Problemen wie Teuerung, Hungersnöten, Krankheiten durch Verfütterung von Tierabfällen, aufgrund hehrer Verheißungen ungehemmter Ausbreitung der Agro-Gentechnik, vermehrter Düngemittel- und Pestizideinsatz, weitere Überfischung der Meere usw. Der momentane "Biosprit"-Boom verstärkt die Problematik selbstverständlich noch, wie er auch die Abholzung der letzten verbliebenen Urwälder ankurbelt. [QUOTE][i]Original geschrieben von lacuna [/i] [B]Die Erde kann 6 Mio. Menschen ertragen.. die Frage ist nur wie diese Menschen leben und die verteilung der Lebensmittel ist. Klingt komisch, ist aber so.[/B][/QUOTE] Zwischen 6 Mio. und 6 Mrd. ist schon nochmal ein Unterschied... :-) Obwohl für den Normalverdiener der nicht dick erbt ein Lottogewinn von einer Million nahezu genausoviel Freude wie einer von einer Milliarde erzeugen würde, kann man sich den Unterschied verdeutlichen wenn man mal eine Million und eine Milliarde in Geldscheinen auf den Tisch legt (1000-DM-Scheine, kein Inflationsgeld). Der Stapel mit der Million wird 14 cm hoch, der mit der Milliarde 140 Meter. Nichtsdestotrotz stimme ich Dir zu daß die Erde durchaus 6 Mrd. Menschen relativ problemlos ernähren kann, allerdings liegt das Problem im rasanten Wachstum über die 6 Mrd. hinaus einerseits und den ständig wachsenden Ansprüchen an Lebensstandard & Co. andererseits. Daß der Kapitalismus/Marktwirtschaft als Gesellschaftsform die nur bei ständigem Wachstum vernünftig funktioniert sich momentan fast auf der gesamten Welt breitgemacht hat (Ausnahme: Kuba, Venezuela und ein paar Zwergstaaten), beschleunigt die Geschichte, auch wenn sich einzelne löbliche Entwicklungen (Nutzung regenerativer Energien, Aufkommen des Biolandbaus etc.) auftun. Die Amazonas-Urvölker bspw. sind leider sehr selten geworden, sie arbeiten (jagen, sammeln) soviel der Stamm zum Überleben braucht und liegen den halben Tag glücklich in der Hängematte, dort braucht niemand Wirtschaftswachstum und über das Platzen einer Immobilienblase in den USA oder Aktienblase in China würden sich diese Leute vermutlich (wenn sie davon überhaupt mitbekämen) vor Lachen in die nichtvorhandene Hose pinkeln. Gruß Stone |
| WhiteRabbit | Der Mensch denkt leider selten über seinen Horizont hinaus. Das Konzept der heiligen Familie wird nach wie vor verteidigt, als gäbe es nichts anderes. Dass das Bevölkerungswachstum irgendwann Grenzen haben muss, ist heute noch ein Tabu (als Thema), morgen vielleicht Wirklichkeit. Zitat: "Im Gleichmass mit dem Bevölkerungswachstum und der zunehmenden Kaufkraft wachsen Abfälle, Abgase, Abwärme und Lärm, und riesige, ehemals fruchtbare Bodenflächen verschwinden unter Asphalt und Beton oder versalzen und trocknen aus. Apropos Ressourcen: Es ist doch wohl ein massgeblicher Unterschied, ob auf der Erde täglich 7500 Millionen statt 500 Millionen Mittagessen zubereitet werden (mit Holz, Gas oder Strom), ob statt 2 Milliarden (= 2000 Millionen) treibstoffverbrauchende und abgasproduzierende Fahrzeuge, Flugzeuge und Heizungen ‹nur› deren 50 Millionen im Einsatz sind, oder ob 2000 Millionen oder lediglich ein paar Dutzend Millionen Menschen in Trockengebieten Wasser verbrauchen. Die Sachlage ist derart leicht verständlich, dass man sich fragen muss, warum das Thema nicht täglich in den Medien prominent behandelt wird, und man kommt nicht um den Eindruck herum, dass das Überbevölkerungsproblem verdrängt wird. Diese Schlussfolgerung ist naheliegend, und tatsächlich kommt dieses Ignorieren in Anbetracht der Wichtigkeit dieses Problems und der Dringlichkeit einer entsprechenden Lösung schlicht einer sträflichen Vernachlässigung der Informationspflicht gleich." (c) figu.ch |
| Montrose | [QUOTE]Dabei kann ich mir eine in ferner Zukunft gesellschaftlich größere Akzeptanz für Geburtenkontrollen eigentlich ganz gut vorstellen, spätestens dann wenn die Menschen es als ihr Recht sehen, keinen Schaden durch Überbevölkerung ertragen zu müssen.[/QUOTE] Die Menschen, welche sich über den Schaden der Überbevölkerung beklagen, tragen selbst zur Überbevölkerung bei. Warum gehen diese Leute nicht mit gutem Beispiel voran und erschießen sich selbst? Die Regulation erfolgt nicht rechtlich sondern wirtschaftlich. Kinder sind sehr teuer, und wer sie sich nicht leisten kann wird von selbst darauf verzichten. Das machen viele Leute ja jetzt schon, weil sie ihren Lebensstandard und ihre Freiheit durch eigene Kinder gefährdet sehen. Ich sehe langfristig eher das umgekehrte Problem. Warum sollten die Menschen noch Kinder in die Welt setzen, wenn sie davon nur Nachteile haben. Kinder haben ist Selbstaufopferung, und das paßt ja mal gar nicht zum "Individualismus". [QUOTE]Und gerade das beschreibt eben sehr treffend, dass eben kein allgemeingültiges, immerwährendes und überall gleichbleibendes Recht zum Kinderkriegen existiert sondern die Möglichkeit dazu, im Wohlwollen und den Vorstellungen jener Personen liegt, und dort schon immer lag, die die Möglichkeit besitzen es anderen vorzuschreiben und durchzusetzen.[/QUOTE] Deine Argumentation ist im Ansatz logisch falsch begründet. Es ist völlig gleichgültig, ob ein allgemeingültiges und immerwährendes Recht besteht oder nicht. Entscheidend ist, was an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit gilt. Wenn es 10 Tage regnet und an einem Tag die Sonne scheint ... scheint dann die Sonne, obwohl es 10 Tage geregnet hat oder nicht? Das könnte Dir Elementarsatz jetzt besser erklären als ich. Jedenfalls steckt in Deiner Argumentation ein quantorenlogischer Denkfehler drin. Die Negation von Alle ist nicht "nicht ein einziger", sondern "nicht Alle)". "nicht Alle" schließt aber die Möglichkeit des "Es-gibt-aber-dennoch-Einige" nicht aus. Da es tausende Beispiele gibt, dass Gesetze gelten (zwar nicht immer und überall, also nicht "alle", aber immerhin "es gibt mindestens einer"), ist Deine Grundannahme des "nicht einer" längst widerlegt. Anders ausgedrückt: Du setzt Für Deine Aussage eine Argumentationsstruktur voraus, die schon, ehe Du den Mund überhaupt aufmachst oder Deine Tastatur berührst, a priori bereits ungültig ist. [QUOTE]im Wohlwollen und den Vorstellungen jener Personen liegt, und dort schon immer lag, die die Möglichkeit besitzen es anderen vorzuschreiben und durchzusetzen.[/QUOTE] Denkfehler. Wer über etwas bestimmt sagt nichts darüber aus, was er bestimmt. Es könnte ja auch im Wohlwollen dieser Personen liegen, dass jeder ohne Kinder benachteiligt wird. [QUOTE]Da gibt es nämlich nichtmal eine Garantie dass man den nächsten Tag überlebt. [/QUOTE] Die gibt es nirgendwo. Jeder Mensch kann jederzeit sterben. Also was war nochmals Dein Argument? [QUOTE]Wenn die bestimmten Rechte westlicher Nationen zum Kinderkriegen plötzlich allgemeingültig sein sollen, sind es die Restriktionen anderer Länder dazu ebenso.[/QUOTE] Was ist die Grundlage Deiner Behauptung? Wie kommst Du zu solch einer Aussage? Wie begründest Du sie? Zielst Du auf das Völkerrecht hinsichtlich eigener Souveränität ab oder ist das Dein persönliches Gerechtigkeitsempfinden? |
| Razielim | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose[/i][b] Die Menschen, welche sich über den Schaden der Überbevölkerung beklagen, tragen selbst zur Überbevölkerung bei. Warum gehen diese Leute nicht mit gutem Beispiel voran und erschießen sich selbst? Die Regulation erfolgt nicht rechtlich sondern wirtschaftlich. Kinder sind sehr teuer, und wer sie sich nicht leisten kann wird von selbst darauf verzichten. Das machen viele Leute ja jetzt schon, weil sie ihren Lebensstandard und ihre Freiheit durch eigene Kinder gefährdet sehen. Ich sehe langfristig eher das umgekehrte Problem. Warum sollten die Menschen noch Kinder in die Welt setzen, wenn sie davon nur Nachteile haben. Kinder haben ist Selbstaufopferung, und das paßt ja mal gar nicht zum "Individualismus".[/QUOTE] [/b] Zu diesem Worthaufen sag ich jetzt mal nichts bis auf soviel: Menschen erschießen sich aufgrund ihres Überlebensdrangs nicht. Das hält sie aber nicht davon ab derartiges mitunter von anderen zu verlangen. Diese Erkenntnis ist nicht im Ansatz unlogisch. Frag den Nachbarn, der sich über die umweltzerstörende Wirkung von Autos beschwert aber selbst immer darum bettelt, irgendwohin gefahren zu werden. Im Übrigen bitte ich darum dem eigentlichen Inhalt meiner Beiträge mehr Beachtung zu schenken und zu überdenken. Ich erhebte nirgendwo Anspruch darauf dass meine Aussagen philosophische Richtigkeit enthalten, genauso wie ich vermute dass du diese in meinem Beitrag aus mir unbekannten Gründen hineininterpretierst. [QUOTE][b]Deine Argumentation ist im Ansatz logisch falsch begründet. Es ist völlig gleichgültig, ob ein allgemeingültiges und immerwährendes Recht besteht oder nicht.[/b] [i]Das sehe ich völlig anders. Wenn überall dasselbe Recht gilt, spielt es zur Ausübung meiner Tätigkeit keine Rolle wo ich etwas tue. Wenn ich aber mehr als ein Kinder ohne staatliche Sanktionierung will, ist es entscheidend meine Kinder nicht gerade in China als dortiger Staatsbürger zu gebären, wenn ich nicht gerade Konkate zu Untergrundbewegungen besitze. Ich weiß zwar nicht worauf du dich beziehst wenn du davon sprichst wie egal es ist, ob überall dasselbe Recht herrscht, aber auf die Realität tust du dies wohl nicht.[/i] [b]Entscheidend ist, was an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit gilt. Wenn es 10 Tage regnet und an einem Tag die Sonne scheint ... scheint dann die Sonne, obwohl es 10 Tage geregnet hat oder nicht?[/b] [i]Ich weiß dass für ein Ereignis alle vorrangegangenen oder nachkommenden Dinge keine Rolle für das Ereignis selbst spielen und weiß, dass für mich selbst die Rechtslage anderswo keine Rolle spielen, da keinen direkten Effekt auf mich habend. Das ändert jedoch nichts daran dass ich naß werden würde, stände ich im Regen.[/i] [b]Das könnte Dir Elementarsatz jetzt besser erklären als ich. Jedenfalls steckt in Deiner Argumentation ein quantorenlogischer Denkfehler drin.[/b] [i]Ich weiß eigentlich nichteinmal wirklich was du gerade von mir möchtest.[/i] [b]Die Negation von Alle ist nicht "nicht ein einziger", sondern "nicht Alle)". "nicht Alle" schließt aber die Möglichkeit des "Es-gibt-aber-dennoch-Einige" nicht aus. [...][/b] [i]Oh, Bitte. Das weiß doch jeder. (Dass ich meinen Beitrag trotzdem so meine wie er da noch steht, darf also nun Anlass dazu geben, ihn lediglich falsch verstanden zu haben.) Und geht nichteinmal mit dem Unkomform was ich gesagt habe: Das Recht in Deutschland bezieht sich auf Deutschland und gilt nirgends anders. Rechte sind nicht allgemeingültig. Treffen also eben nicht auf alle zu. Wären Rechte allgemeingültig, würden sie sich global gegenseitig ausschließen. Rechte können lediglich allgemeingültig gemacht werden, indem Rechte des eigenen Landes anderen Ländern aufgezwungen werden. Die reale Umsetzung dieser Unternehmung sind Kriege, aber auch diplomatischer Druck oder die Versuche kultureller Überzeugung. "Recht" hat so nur der, der in der Lage ist seine Vorstellung davon anderen zu oktroyieren. So sehen wir uns auch durchaus im Recht, kleinere, wehrlosere Länder im Nahem Osten mit unseren Vorstellungen von Recht und Ordnung zu überrennen, aber nicht im Recht, selbiges mit einem gleichstarken Kontrahenten wie China anzustellen. Wenn das Recht in Deutschland das Recht zum Kinderkriegen selbst begründen soll, begründen sich ebenso alle zukünftigen wie auch anderorts geltenden Rechte oder Un-Rechte durch sich selbst. In Cagliostros Vorstellung damit auch die Gegebenheiten einer Geburtenkontrolle. Alles was ich damit aufzeigen wollte war meine Verwunderung, dass sich Apex in seiner Argumentation nur an dem orientiert, was mittels Rechte lediglich von Anderen erlaubt wird, da es eben auch völlig andere miteinschließt, wie die gerade von mir beschriebenen, zum Bleistift.[/i][/QUOTE] [QUOTE][b]Denkfehler. Wer über etwas bestimmt sagt nichts darüber aus, was er bestimmt. Es könnte ja auch im Wohlwollen dieser Personen liegen, dass jeder ohne Kinder benachteiligt wird.[/QUOTE] [/b] Die Motive der bestimmenden Person interessierte auch überhaupt nicht. Es interessierte, wer die bestimmende Person ist und darüber herrscht, meines bescheidenen Erachtens, ein grosses Unbewusstsein. Wusstest du, dass ich über das Leben jedes Fußgängers bestimmen könnte, der mir über den Weg läuft? Nichts würde mich konkret davon abhalten, ihn an Ort und Stelle umzubringen. Nicht weil ich das Recht dazu habe, sondern weil ich es einfach [i]könnte[/i]. [QUOTE][b]Die gibt es nirgendwo. Jeder Mensch kann jederzeit sterben. Also was war nochmals Dein Argument?[/QUOTE] [/b] Ich hatte kein Argument [i]für[/i] oder [i]gegen[/i] etwas, ich zeigte lediglich auf, was du selbst gerade bestätigst. [QUOTE][b]Was ist die Grundlage Deiner Behauptung? Wie kommst Du zu solch einer Aussage? Wie begründest Du sie?[/QUOTE] [/b] Ich glaube dass sich das dem Beitrag hier ergeben haben dürfte. Für Fragen oder Anregungen, drücken Sie Bitte den Button zu ihrer Rechten. Cheers Razielim |
| Montrose | [QUOTE]Wusstest du, dass ich über das Leben jedes Fußgängers bestimmen könnte, der mir über den Weg läuft?[/QUOTE] Wußtest Du, dass ein paar Millionen über DEIN Leben bestimmen können? Und viele von denen brauchen nicht mal so unfaire Bedingungen wie Du (Auto gegen Fußgänger) dazu. Von daher nimmt sich Deine Macht recht bescheiden aus. Wenig beeindruckend. [QUOTE]Es interessierte, wer die bestimmende Person ist und darüber herrscht,[/QUOTE] Du glaubst also, das Leben wird von einer Person geleitet? [QUOTE]Es ist völlig gleichgültig, ob ein allgemeingültiges und immerwährendes Recht besteht oder nicht.[/QUOTE] Ich verstehe nicht, wozu Du die Worte "allgemeingültig" und "immerwährend" brauchst. Waruzm redest Du nicht einfach von Gesetzen. Deine Zusatzannahmen sind überflüssig. [QUOTE]Das Recht in Deutschland bezieht sich auf Deutschland und gilt nirgends anders.[/QUOTE] So sehe ich das auch. [QUOTE]"Recht" hat so nur der, der in der Lage ist seine Vorstellung davon anderen zu oktroyieren.[/QUOTE] Ja und nein. Denn das Recht sollte nicht nur der Ausübung von Macht dienen, sondern einen menschenfreundlichen Zweck verfolgen. Wenn in China Recht ist, die Geburt eines zweiten Kindes zu verbieten, so mag dies das Recht des Stärkeren (Staates) sein, und doch würde man sagen, dass ein anderes Recht, nämlich das auf Freiheit gebrochen wird. Recht nur im Sinne von faktischer Macht zu verstehen hieße, Faschismus und Rechtsstaatlichkeit gleichzusetzen. Besser erscheint es mir, von einem Widerstreit absoluter Rechte zu sprechen, von denen sich eines durchsetzt und ein anderes vielleicht nicht. Die Dialektik, der Widerstreit ist ein wichtiges Moment. Zwischen faktischem und absolutem Recht ist zu unterscheiden. Absolut nenne ich dieses Recht, weil es gelten SOLLTE egal wie die faktischen Verhältnisse sind. Das ist ein Entwurf. Ein anderer Entwurf könnte lauten: Recht ist das, was notwendig ist, um das Können möglichst zu befrieden. Das hieße, es gibt ein paar Millionen Leute, die sich gegenseitig umbringen könnten, aber weil Umbringen unzweckmäßig ist, reduzuert man es (das wäre dann wohl die Auffassung von Hobbes). Sei's drum. Mir geht es eigentlich nur darum Cagliostros, die wirres Zeug schreiben, auf den gedanken zu bringen, dass man bestimmte Themen auch ernsthaft und nicht auf Hau-Drauf-Stammtisch-Niveau abhandeln könnte. Diese Provokationsmasche .... die läuft sich langsam tot. Seit bald 20 Jahren kommt ständig irgendein Seppl daher und sagt irgendwas Anstößiges, weil das ja als revolutionär und schick gilt. Und ich finde, irgendwann kommt das mal aus der Mode. Ständig unter falschem Alarm zu leben ermüdet einfach. Man wird geradezu taub voll lauter sinnlosem gelärme ... und überhört deshalb vielleicht irgendwann die ernsthafteren Dinge. |
| Goat93 | [QUOTE]dass man bestimmte Themen auch ernsthaft und nicht auf Hau-Drauf-Stammtisch-Niveau abhandeln könnte.[/QUOTE] Und das von dir *_* (ok, war mein letzter Spaß Beitrag hier) |
| Razielim | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose[/i] [b]Wußtest Du, dass ein paar Millionen über DEIN Leben bestimmen können? Und viele von denen brauchen nicht mal so unfaire Bedingungen wie Du (Auto gegen Fußgänger) dazu.[/b] [/QUOTE] Ja das weiß ich, manche benötigen dazu sogar nur einen Forumsbeitrag. Wenn du eher darauf abfährst in Streitgesprächen Prestige-Punkte zu sammeln schlage ich vor dass wir uns in einem anderen Unterforum treffen. Solange das nicht der Fall ist freue ich mich auf den Austausch jeder Sachlichkeit, die nicht von heilloser Panik vor dem Ding namens Realität ergriffen ist. [QUOTE][b]Du glaubst also, das Leben wird von einer Person geleitet?[/b][/QUOTE] Ich würde mich ebenso freuen wenn du beginnst auf das Geschriebene an sich einzugehen, statt meine Zeit mit den verzweifelten Versuchen zu verschwenden dir einzubilden, aus dem Geschriebenen meinen Standpunkt ersehen zu können. [QUOTE][b]Ich verstehe nicht, wozu Du die Worte "allgemeingültig" und "immerwährend" brauchst. Warum redest Du nicht einfach von Gesetzen. Deine Zusatzannahmen sind überflüssig.[/b][/QUOTE] Solange du nicht über den sechsten Sinn verfügst denke ich mir dass nur ich Alleine wissen kann weswegen ich diese Wörter für meine Darlegungen als durchaus gut und passend erachte. In diversen Wörterbüchern wirst du die Sinnhaftigkeit dieser Wörter vorfinden. Mit diesem Wissen bereichert kannst du dann aus meinen Sätzen auch einen Sinn abstrahieren und auf diesen dann eingehen. [QUOTE][b]Sei's drum. Mir geht es eigentlich nur darum Cagliostros, die wirres Zeug schreiben, auf den gedanken zu bringen, dass man bestimmte Themen auch ernsthaft und nicht auf Hau-Drauf-Stammtisch-Niveau abhandeln könnte.[/QUOTE] [/b] Und mir geht es darum aufzuzeigen dass die Interpretationen um die Gedanken eines Users, mit dem er seinen Beitrag schreibt, strenggenommen nicht nur Offtopic sind, sondern sich vorallem nicht mit dem beschäftigt, was tatsächlich geschrieben wurde. Möchtegern-Psychologen, die meinen zu wissen es sei das Bedürfnis oder der Wille zur Unmenschlichkeit, Machtgier, eine psychische Störung, Profilationssucht oder weiß der Teufel was sie in diese hineininterpretieren, die die Cagliostros dieser Welt zu ihren Beiträgen anspornt, zerstören nicht nur die Diskussionsthemen der Foren dieser Welt, sie sind mittlerweile auch genauso langweilig wie die Themen, in denen sie aufkreuzen. In dem Sinne werde ich Beiträge von dir in Zukunft meiden und mir für andere Themen ein klein wenig Scrollarbeit ersparen. Vielen Dank. Cheers Razielim |
| Montrose | [QUOTE]diversen Wörterbüchern wirst du die Sinnhaftigkeit dieser Wörter vorfinden.[/QUOTE] Gerade weil ich den Sinn dieser Worte verstehe, finde ich sie hier überflüssig. Wenn ich zu dem Beitrag, auf den ich Dir geantwortet habe, zurückgehe, bin ich nach wie vor der Meinung, dass Deine Schreibe ziemlich unklar war. [QUOTE]Ach komm Apex, dein Horizont endet doch nicht an Verfassungen und Grundgesetzen. Alles was Cagliostro zum Ausdruck bringen wollte ist, dass Rechte eine Erfindung der Menschen sind, da man in der Natur davon nicht gerade viel antrifft.[/QUOTE] Das ist doch ein Nonsenssatz. Was soll der denn bedeuten? [QUOTE]strenggenommen nicht nur Offtopic sind, [/QUOTE] Was ist denn strengenommen On-Topic? Worüber handelt der thread Deines Erachtens? [QUOTE]Vielen Dank.[/QUOTE] Bitte, gerne geschehen. |
| Cagliostro | @Monty eigentlich müsstest du mir wirklich dankbar sein, seit meinen angeblichen wirren Postings bist du nicht mehr der Forumsclown. Bei Schlausprech a la Elementarsatz gebe ich dir aber ohnehin Recht mit deinen Antworten. Vielleicht sollten wir das Pferd andersrum aufzäumen... Wie wäre es denn in einer Welt zu leben, ohne stinkenden Autodreck, ohne lästige Fundraiser und ohne nervige Nachbarn, die Nachts um drei laute Musik hören. Das alles ist meiner Meinung nach eine Folge der Überbevölkerung, die ja schon kurz nach dem 30jährigen Krieg ihren Anlauf genommen hat. Die Entdeckung neuer Provinzen hat ja auch diverse Gefüge aus dem Gleichgewicht gebracht. Ja sogar die Sklaverei hat seltsamerweise beigetragen zur Überbevölkerung, indem dass vor allem afrikanische Stämme aus ihrem Rhythmus herausgenommen wurden. natürlich lebende Menschen haben aufgrund des rauhen Lebens eine etwas geringere Lebenserwartung, was ja auch so gedacht war, ursprünglich. In Südamerika wurden die Sklaven ja gerademal so "gehalten", dass es ihnen physisch nicht allzu schlecht ging. Nachwuchs war durchaus erwünscht, denn es war ja das "Eigentum" des Plantagenbesitzers. Es gäbe noch viele verschachtelte Zusammenhänge, wie etwa die Besiedlung Nordamerikas durch die Weissen und andere. Im Grunde müssten die Ballungsräume entzerrt werden. Viele Menschen brauchen grosse Möbelhäuser,Diskounter etc. Damit hat man wieder viel Transportverkehr etc.etc. Die Geldwirtschaft müsste nach und nach substituiert werden. Regionalkreise geschaffen werden. Dies alles kann nicht geschehen, wenn die Erdbevölkerung explodiert. Sie könnte sich binnen weniger Jahrzehnte auf 8 oder 10 Millionen erhöhen... Die Verelendung durch Naturkatastrophen (mutmasslich verursacht durch den Klimawandel) nimmt zu, wo sollen die Menschen hin, also bilden sich wieder Ballungsräume. Das ist ein Teufelskreis. Wo soll man ansetzen. Gut mehr Bildung bringt weniger Geburten. Aber auch eine niedrigere Kindersterblichkeit ist eine Art Geburtenbremse. Die Zusammenhänge dieses Paradoxons wurden noch nicht ausreichend ausgeleuchtet, es stellt sich aber heraus, dass nicht nur wachsender Wohlstand in Europa für weniger Geburten gesorgt hat, sondern auch eine bessere med.Versorgung und eben eine statistisch geringere Kindersterblichkeit. |
| Organdi | warum machen wir das nicht einfach so wie in Brave New World? dann verspreche ich auch, mich als erste zu erschießen. _____________________ an die rettungsmaßnahmen der welt denken doch wieder mal die falschen. _____________________ wer war das hier mit individualismus und von wegen kinder stören dabei? was für ein unfug! mein individualismus kann trotz der kinder erhalten bleiben. _____________________ Kinder sind unsere zukunft, denn nur unsere kinder können auf die innovative ideen kommen, die uns eben fehlen, um die welt zu verbessern. neben dieser aussage klingt der vorschlag mit 0 kinder pro frau lächerlich. warum erhängen wir uns nicht gleich alle, warum diese lächerlichen 0 kinder? 0 kinder= kein nachwuchs. wir sterben+ kein nachwuchs= keine menschen mehr. soll das die welt retten? ernsthaft? :D |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Organdi [/i] [B]... Kinder sind unsere zukunft, denn nur unsere kinder können auf die innovative ideen kommen, die uns eben fehlen, um die welt zu verbessern. neben dieser aussage klingt der vorschlag mit 0 kinder pro frau lächerlich. warum erhängen wir uns nicht gleich alle, warum diese lächerlichen 0 kinder? 0 kinder= kein nachwuchs. wir sterben+ kein nachwuchs= keine menschen mehr. soll das die welt retten? ernsthaft? :D [/B][/QUOTE] Das Thema heisst "die Welt retten", nicht die Menschheit. Die Menschheit retten geht gar nicht,weil wir selbstverschuldet mit dieser Welt untergehen werden. Ob nächsten Dienstag oder im Jahre 2345 ist nebensächlich, denn auch Zeit ist nebensächlich. Vielleicht nehmen wir die Menschheit viel zu ernst. Ein Primatenstamm der reden kann? Na und, zu 95% nutzt er diese Fähigkeit um Unsinn abzusondern. Die Krone der Schöpfung? Nun, ich denke nicht, dass die Krone der Schöpfung einen Planeten vollmüllen würde. Sein wir ehrlich, Kinder sind oft ein Vorwand um einen verdrucksten Egoismus zu leben. "Du sollst es mal besser haben als wir". Deswegen haben wir auch einen Kredit aufgenommen und dein Konto geplündert, alles zu deinem besten. In weiten Teilen der Welt sind Kinder nichts anderes als die Rente auf zwei Beinen. Sie gehen mit 11 arbeiten, nähen für Addidas und Puma Fussbälle zusammen, sehr romantisch diese Grossfamilien... Tja, die Genetik............wenn ich selbst schon nicht wirklich innovativ war, eigentlich nur ein Mitläufer war, wie sollen dann "meine Bamsen" auf diverse Ideen kommen? Das ist nur der Versuch für sein eigenes Leben keine Verantwortung zu übernehmen und wichtige Probleme auf die lange Bank zu schieben. Mit meiner Genetik würden auch meine Nachkommen nichts zerreissen und das ist bei den meisten Menschen so, seit Jahrhunderten Loser und Mitläufer, was soll da Innovatives rauskommen? |
| Montrose | [QUOTE]Das Thema heisst "die Welt retten", nicht die Menschheit. [/QUOTE] Was verstehst Du unter Welt? Und wozu müßte irgendwer die Welt retten? |
| x-xcva | Hi Cagli,- Du führst Dich hiermit: [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i] Das Thema heisst "die Welt retten", nicht die Menschheit. Die Menschheit retten geht gar nicht,weil wir selbstverschuldet mit dieser Welt untergehen werden. Ob nächsten Dienstag oder im Jahre 2345 ist nebensächlich, denn auch Zeit ist nebensächlich. Vielleicht nehmen wir die Menschheit viel zu ernst. [....] [/QUOTE] ....in Deiner bisherigen Argumentation, selbst vollständig ad absurdum, da diese zwingend impliziert (zumindest wenn man sie auch nur als ansatzweise logisch würde ansehen wollen), dass die Menschheit das Wohl und Wehe des Planeten als solchen, tatsächlich beeinflussen könnte. Ergo kommst Du mit obig Zitiertem, so einfach nicht 'aus der Nummer' raus, es sei denn, Du erklärst Deine gesamten Worte bis dato, für null und nichtig. ;) [size=1][Persönliche Anmerkung: Du schriebst, es in Kauf nehmen zu wollen, eventuell als eine Art 'Forumsclown' angesehen zu werden. Gut, das sind gute Voraussetzungen um das Rückgrat zu haben, die eigene Wahrheit auszusprechen. Allerdings geht mit derartigen Aktionen auch die Gefahr einher, dass einen kein Mensch mehr ernst nimmt, was m.E. durch solch unbegründete und somit wenig nachvollziehbare Umschwenkaktionen wie die jetzige, sehr begünstigt wird.][/size] edith sagt: Im Übrigen bin ich exakt dieser Ansicht, nämlich dass vom Wohl und Wehe der Menschheit, keinesfalls das Überleben des Planeten abhängt. Die Menschen neigen m.E. tatsächlich dazu, sich viel zu wichtig zu nehmen und alles was sie davon haben, ist ein Sack Schuldgefühle oder aber das Bedürfnis, sich über den Nachwuchs Anderer u. ä. Dinge zu ereifern, dabei wohlweislich übersehen wollend, dass man selbst der Einzige ist, der an (s)einem Leben etwas ändern könnte und damit auch am Gesamtgefüge. Wenn auch nur klein bei klein.... Schönen Abend noch. Grüßlie Mischa .... |
| Razielim | [QUOTE][i]Original von Cagliostro[/i][b] Das alles ist meiner Meinung nach eine Folge der Überbevölkerung, die ja schon kurz nach dem 30jährigen Krieg ihren Anlauf genommen hat.[/QUOTE] [/b] Nein, tut mir leid. Die von dir aufgezählten Unannehmlichkeiten sind keine Folge von Überbevölkerungen, sondern, wie schon von dir erwähnt, von Bevölkerungsballungen. Dinge wie Krankenhäuser, Supermärke, Kinos etc. werden aus schieren Effizienzgründen in einer Masse von Menschen errichtet um soviele wie möglich zeitgleich erreichen zu können und ziehen so auch aufgrund ihrer Dichte genug an, die auf diese Versorgung weit draußen im Land auf die Schnelle verzichten müssen. Eine geringere Bevölkerung hätte durchaus auch weniger Ballungsgebiete und mehr freies Land zufolge, aber dennoch würden sich die Menschen at mass an solchen konzentrierten Punkten treffen und dort lokal die üblichen Probleme weiter verursachen. Die Alternative dazu wäre jede einzelne 3-Häuser-Dorfgemeinschaft mit derartigen städtischen Ausbauten zu versehen. Im Anbetracht der Unterhaltskosten wäre das aber noch weit dekadenter. Im übrigen existiert abseits von Ballungsgebiete genug freies, spährlich besiedeltes Land ohne Autodreck, Lärm etc. Dazu reicht es einmal mit dem Zug an den Rand der Stadt zu fahren. Der Krisenherd ist nicht die Überbevölkerung an sich, sondern der Unwille des Menschen auf Bequemlichkeiten verzichten zu wollen. [QUOTE][i]Original von Organdi[/i][b] warum erhängen wir uns nicht gleich alle, warum diese lächerlichen 0 kinder?[/QUOTE] [/b] Verzeih mir diesen hochmutigen Gedanken, aber vielleicht deswegen weil es ein Unterschied zwischen Sterben und keine Kinder haben besteht? Wenn du tot bist, wird es dir verdammt egal sein was mit der Welt passiert, vertrau mir.. Nachtrag: Auch wenn die Menschen mit ihrem bisherigem Tun eine auf den ersten Blick im Vergleich zu anderen Gewalten eher bescheidene Macht darstellen entspricht der neuausgebrochene Trend, den Menschen überhaupt nicht mehr ernstzunehmen, auch nicht der Wahrheit, denn seinen Fähigkeiten entsprechend liegt es durchaus im Schatz seiner Möglichkeiten, die Welt zum bisherigen Status Quo gravierend zu beeinflussen. Ich denke an ihn als Gefahrenquelle für bestimmte Tierarten zum Beispiel. *schulterzuck* Cheers Razielim |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von x-xcva [/i] [B]Hi Cagli,- Ergo kommst Du mit obig Zitiertem, so einfach nicht 'aus der Nummer' raus, es sei denn, Du erklärst Deine gesamten Worte bis dato, für null und nichtig. ;) [size=1][...][/size] .... [/B][/QUOTE] Die Schlange, die sich in den Schweif beisst, solange bis sie sich selbst verschluckt hat. Sorry, mein Weltbild ist ambivalent. Alles andere erscheint mir nicht praktikabel. Razielim "Nachtrag: Auch wenn die Menschen mit ihrem bisherigem Tun eine auf den ersten Blick im Vergleich zu anderen Gewalten eher bescheidene Macht darstellen entspricht der neuausgebrochene Trend, den Menschen überhaupt nicht mehr ernstzunehmen, auch nicht der Wahrheit, denn seinen Fähigkeiten entsprechend liegt es durchaus im Schatz seiner Möglichkeiten, die Welt zum bisherigen Status Quo gravierend zu beeinflussen. Ich denke an ihn als Gefahrenquelle für bestimmte Tierarten zum Beispiel. *schulterzuck*" ->nach der Leugnung einer göttlichen Obrigkeit blieb nur noch der Mensch übrig. Das Ergebnis ist bekannt. Das System der Geldwirtschaft und das Prinzip, wonach das jeweils bessere des guten Tod sei, hat uns zu Zombies gemacht. Traurig aber wahr. |
| x-xcva | Guten Morgen,- ...nachgehakt: [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro: [/i] Die Schlange, die sich in den Schweif beisst, solange bis sie sich selbst verschluckt hat. Sorry, mein Weltbild ist ambivalent. Alles andere erscheint mir nicht praktikabel. [/QUOTE] ....Du bist also der Meinung, dass ein stringentes Weltbild/ein fixer Standpunkt, nicht praktikabel sei? Sehe ich das richtig? Und wenn, wie kommst Du zu dieser Annahme? Grüßlie Mischa |
| Cagliostro | Falsch/Richtig. Die Erkenntnis, dass es im Leben oft Zweidrittelwahrheiten gibt,hat mich anfangs irritiert. Aber man kommt schon irgendwann damit zurecht. Die einzige Konstante im Leben ist, dass es keine Konstante gibt. Weder weltanschaulich, noch religiös. Stets zu hundert Prozent an eine Sache glauben hinterlässt in aller Regel nur rauchende Trümmer. |
| hagzissa13 | Maßnahmen, um die Welt zu retten: Ausrottung der Menschheit! Nein, ich rufe nicht zum 3. Weltkrieg auf, aber wenn die Menschen nicht bald anfangen, Kinder nicht nur zur Alterversorgung zu bekommen oder weiterhin zu blöd sind, zu verhüten (oder in ihrem religiösen Glauben dies als Sünde betrachten), sehe ich schwarz für unseren Planeten. Wir sind zu viele - schlicht und ergreifend. Und da die natürliche Dezimierung durch Krankheiten durch die fortgeschrittene Medizin nicht mehr greift, muß Mensch wohl selber mal das Gehirn einschalten. |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i] [B]Maßnahmen, um die Welt zu retten: Ausrottung der Menschheit! Nein, ich rufe nicht zum 3. Weltkrieg auf, aber wenn die Menschen nicht bald anfangen, Kinder nicht nur zur Alterversorgung zu bekommen oder weiterhin zu blöd sind, zu verhüten (oder in ihrem religiösen Glauben dies als Sünde betrachten), sehe ich schwarz für unseren Planeten. Wir sind zu viele - schlicht und ergreifend. Und da die natürliche Dezimierung durch Krankheiten durch die fortgeschrittene Medizin nicht mehr greift, muß Mensch wohl selber mal das Gehirn einschalten. [/B][/QUOTE] Das einzige, was mich an deinem Beitrag "ärgert", ist meine Unfähigkeit das gleiche in kurzen Sätzen auszudrücken. Danke für die Zusammenfassung!:cool: |
| hagzissa13 | Danke, für das schöne Kompliment! Sowas ist man hier ja eigentlich nicht gewöhnt. :) |
| Stonehenge | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i] [B]Die Erkenntnis, dass es im Leben oft Zweidrittelwahrheiten gibt,hat mich anfangs irritiert. Aber man kommt schon irgendwann damit zurecht.[/B][/QUOTE] Genau wie die Mathematik seit Gödel damit leben muß, daß es in jedem hinreichend reichhaltigen Axiomensystem unentscheidbare Probleme gibt (es kann bewiesen werden daß man weder Wahrheit noch Falschheit solcher beweisen kann). Wer streng mit der binären Logik verwachsen ist dem empfehle ich mal sich intensiver mit der sogenannten Fuzzylogik vertraut zu machen. Manche Dinge funktionieren mit unscharfer Herangehensweise weit geschickter als wenn man erst mal stur mit einem großen analytischen Hammer draufhaut (und dabei zwangsweise irgendwelche Nebeneffekte in der Modellbildung vernachlässigt). Stone |
| Cagliostro | Genaugenommen regieren die Axiome. Sie werden aber wie feste Regeln behandelt,weil manche Menschen dass Prinzip von Kann-bestimmunten nicht verstehen, sie machen daraus Muss-bestimmungen, das ist für sie einfacher. Einstein mag unglaublich talentiert und genial gewesen sein, aber auch er konnte nur den bekannten Raum beackern. Seine sinngemässe Aussage, dass man nie den Weltraum wird bereisen können, schneller als das Licht, wenn überhaupt. Das ist zwar gängige Lehrmeinung, aber lässt es sich beweisen? Die Anti-Ufologen begründen mit dieser Aussage die Behauptung, dass es keine Ufos geben kann(darf). Weder hier noch anderswo. Was beweist das? Nur die Arroganz mancher Wissenschaftler, zu glauben man könnte alles im Leben mit 1+1=2 erklären. |