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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Peinliche Ausstrahlung und intolerante Gesellschaft
AnakinIch bin Allergiker und fürchte mich vor Allergiegesichtsschwellungen und vor Hunde. Das ist normalerweise nicht schlimm. Bei ungebildeten bzw. unreifen Menschen wundere ich mich nicht über Intoleranz, aber in letzter Zeit reagieren immer mehr Menschen mit Ablehnung oder Spott. Und ich stelle zunehmend fest, dass auch intelligente Menschen diesbezüglich intolerant reagieren. So entsteht der Zwang - sich zu verstellen. Und dieser Zwang führt zu einer unangenehmen Austrahlung. So führt die zunehmende Intoleranz der Gesellschaft bei "unperfekten Menschen" zu einer peinlichen Ausstrahlung. Und das kotzt mich an.

Wer hat ähnliche oder entgegengesetzte Erfahrungen? Warum wird die Gesellschaft immer primitiver. Nimmt die Intoleranz in der Gesellschaft wirklich zu? Sind ehrliche Menschen zu feige zu lügen?
Samsa209ich denke eher das ehrliche menschen die jenigen sind, die sich durch ihre stellung oder ganz einfach durch ihr selbstbewusstsein erlauben können nicht zu lügen.. aber wer kann schon beurteilen werlügtund wernicht (bis auf die klar fassbaren lügen), die wenigsten menschen wissen doch, wie es in ihnen selbst ausschaut, wie sollen sie da noch das innenleben deranderen beurteilen können?

an sich finde ich es sowieso schrecklich, dass man gesellschaftlichen zwängen unterliegt um aktzeptiert zu werden.. denn wenn man sch verstellt um zu gefallen, dann gefällt ds trugbild und nicht die wahre person.. und gerade im jüngeren alter ist es schwer zu zeigen (sobald man eine leise ahnung hat) wer man wirklich ist, (und nicht der "norm" enstpricht) und trotzdem aktzeptiert zu werden.. denn leider sind extrem viele jüngere und ältere so in ihrem system verankert, dass sie sich nciht trauen über den tellerrand zu blicken..

lg samsa
Cipherdie intolleranz nimmt zu
die Intelligenz nimmt ab!

Tragisch aber war, wenn man heutzutage auf die Straße geht, auf 10 Leute zeigt und einfach mal so frei heraus eine Schätzung anlegt, dass es sich bei diesen Individuen um Idioten handelt, wird die rechnung bei ca. 6-8 von diesen 10 aufgehen.

Dass Menschen, deren größter Denkprozess des Tages sich darauf beschränkt, sich zu fragen ob der Typ der einem gegenüber sitzt es mitbekommt, wenn sie sich jetzt am Hintern kratzen würde, nicht umbedingt zu einer stark oder wenigstens annehmbar Tolleranten Meinung, ansicht blablabla Fähig ist, leuchtet wohl ein.

Ich könnte mich ja jetzt bis zum jüngsten Tag darüber auslassen, aber dazu fehlt mir leider die Zeit, dass Interesse und die Geduld dazu.

Darum verweise ich auf die ersten zwei Zeilen dieses Postes!
Ein fröhliches verdummen liebe Menschheit^^
Cipher

Edit: Nein ehrliche Menschen sind nicht zu feige zum Lügen
Entweder sind sie stark naiv, oder sie sind sich einfach der Tatsache bewusst dass sich Lügen nichts bringt.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Cipher [/i]
Tragisch aber war, wenn man heutzutage auf die Straße geht, auf 10 Leute zeigt und einfach mal so frei heraus eine Schätzung anlegt, dass es sich bei diesen Individuen um Idioten handelt, wird die rechnung bei ca. 6-8 von diesen 10 aufgehen.[/QUOTE]

und was ist das jetzt anderes, als von anakin angeprangertes verhalten?
DarkHeartHei, lass Dich von einem intoleranten Wesen gruessen, die selber hoch allergisch ist.

Man kann sich selbst sehr gutes tun, um auf die Reaktionen der anderen zu pfeifen.

Ich nehme seit 4 Jahren nonstop Tabletten, damit mein Gesicht nicht dauern
anschwillt, erzæhlen tu ich das keinem Menschen - warum soll ich das jedem auf
die Nase binden? Allergien werden von vielen als Einbildung angesehen, vor allen
Dingen, wenn sie es selber nicht haben. Wie soll man sich in etwas hineinversetzen,
das einem total fremd ist. Die meisten haben nicht gesehen, wie ein Anaphylaktischer
Schock aussieht

Solltest Du so ein Hundeschissser sein, dann hab ich auch null Verstændnis. Weil Du Angst
hast, muessen die anderen kuschen und das Angstgeschrei kann super nervend sein, zumal
einige Angsthasen richtig gewalttætig werden und Hunde wegen ihrer dæmlichen Angst
grundlos getreten haben, von den Worten ganz zu schweigen. Alles schon gesehen.

Wære es nicht besser, sich mit seiner Angst auseinander zusetzen, ueber Hunde zu lernen,
wie man mit ihnen umgeht, wie sie reagieren, gibt genug Buecher davor und Uebungs-
objekte :D

Dumm und primitiv ist in dem Fall fuer mich der Allergiker oder Angsthase, der nur von
anderen erwartet, das etwas passiert, was ihm guttut, aber sich selbst nicht helfen will.

Ich kønnte wetten, das Du auch nicht fuer jeden Verstændnis hast
Goat93Man wird verspottet, weil man Allergiker ist?

0.0
Demon17@Anakin,

es ist sicher die Frage was leichter zu ändern ist, die Gesellschaft oder Du. Du hast völlig recht, wer etwas verbirgt, wird gehemmt und kann am sozialen Leben nicht mehr so teilnehmen, wie andere Menschen. Das kann sehr schwerwiegende Konsequenzen haben. Menschen werden an den Rand gedrängt, zunehmend ergolgloser und noch gehemmter. Ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Normalerweise helfen Ich-Botschaften. Also erkläre warum Du so handelst. Andererseits sollte man auch nicht ständig über seine Schwächen reden. Ängste lassen sich überwinden, wenn man sich ihnen erfolgreich stellt, wenn man gebissen wird, werden sie allerdings größer. (Ich habe mal Zeitungen ausgetragen und habe sie gehaßt die Tölen.) manchmal mußte ich einen großen Hund mit dem Fahrrad vor der Brust vertreiben um an den Briefkasten zu kommen. Ich hätte das hinterhältige Biest abstechen können...
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von DarkHeart [/i]
[B]Hei, lass Dich von einem intoleranten Wesen gruessen, die selber hoch allergisch ist.

Man kann sich selbst sehr gutes tun, um auf die Reaktionen der anderen zu pfeifen.

[/B][/QUOTE]

Nun, ich habe eine harmlose(!) Hauterkrankung und daher rote Flecken im Gesicht.
Allergisch bin ich auch, nehme rel.leichte Tabletten.
Mir ist es egal, ob andere mich für einen Alkoholiker oder Pestkranken halten.
Wenn niemand mich so nehmen kann, wie ich definitiv bin,
kann ich ihm nicht helfen, ich werde mich nicht ändern, weil jede Änderung ein Zugeständnis an das Kollektiv wäre.
Aber wenn jeder nachgibt, wird sich auch das Kollektiv niemals ändern.
"Warum? funktioniert doch alles..........."
Ronin76@Anakin

Ca. 25% der Bevölkerung in Europa sind Allerigker, der Trend ist stark zunehmend.

Intelligenz ist relativ, bist nicht du derjenige der intolerant ist ? Ist alles sehr von der Perspektive und der Relation abhängig, also rein subjektiv. Ein in deinen Augen "Primitiver", bezeichnet sich selbst mit großer Wahrscheinlichkeit nicht als primitv.

Wieso sollte ein ehrlicher Mensch lügen ? Dann wäre er ja nicht mehr ehrlich. Das ist ein Paradoxon. Wenn du Ehrlichkeit mit Intoleranz gleichstellst, wäre es dir wohl lieber angelogen zu werden. Wäre das dann weniger primitiv ? Ich erkenne keine Logik in deiner Sichtweise.


Zum Thema Hundeangst:

Angst führt zu Haß und Haß führt zu Zerstörung und Zerstörung führt zu Tod. Solltest du als StarWars Fan eigentlich wissen. ;) Diese Filmweisheiten haben aber einen sehr interessanten Hintergrund, und zwar gibt es in vielen spirituellen Vereinigungen und Religionen (Buddhismus, Hinduismus) ähnliche Erkenntnisse. Das wird oft mit sogenannten Bewußtseinsebenen erklärt. Angst hat da einen sehr niedrigen und negativen Rang.

Um Angst zu überwinden muß man sich ihr stellen. Schocktherapie hilft da sehr. Und dann stell dir selbst die Frage, was schlimmstenfalls passieren könnte, wenn du einem Hund begegnest ! Und beantworte dir dann diese Frage mit "na und ?!" und "und wenn schon !". Mut befindet sich meist auf der untersten positiven Bewußtseinsebene und mit ihr lässt sich die Angst kontern. Dein Charisma und Selbstwertgefühl wird dadurch automatisch steigen.
Anakin[QUOTE]
[B]Zitat => Ronin76 :[/B]
(1) ... Intelligenz ist relativ, bist nicht du derjenige der intolerant ist ? Ist alles sehr von der Perspektive und der Relation abhängig, also rein subjektiv. Ein in deinen Augen "Primitiver", bezeichnet sich selbst mit großer Wahrscheinlichkeit nicht als primitv.

(2) ... Wieso sollte ein ehrlicher Mensch lügen ? Dann wäre er ja nicht mehr ehrlich. Das ist ein Paradoxon. Wenn du Ehrlichkeit mit Intoleranz gleichstellst, wäre es dir wohl lieber angelogen zu werden. Wäre das dann weniger primitiv ? Ich erkenne keine Logik in deiner Sichtweise.
[/QUOTE]
(1) Manchmal beneide ich die "Primitiven". Mit jeder Erkenntnis wird das Leben komplizierter, langweiliger, gefährlicher oder trauriger. Ich bekomme manchmal Wutanfälle, wenn ich Zeitung lese und erkenne wie das Volk manipuliert wird. Oft wird meine Intelligenz durch ekelhaft-blöde Werbung beleidigt/genervt. Und so manche Frau verliert ihre Attraktivität beim sprechen, schade.

(2) Denken kann jeder was er will (nicht wirklich zeigen), ich schließe mich der Meinung von Cipher an => Zitat:
[I]Tragisch aber war, wenn man heutzutage auf die Straße geht, auf 10 Leute zeigt und einfach mal so frei heraus eine Schätzung anlegt, dass es sich bei diesen Individuen um Idioten handelt, wird die rechnung bei ca. 6-8 von diesen 10 aufgehen.[/I]

Dabei gibt es sicherlich regional große Unterschiede. Hier in Ostdeutschland stimmt diese Rechnung, weil viele kluge Menschen in den Westen übergesiedelt sind (statistisch bewiesen). Aber mein aktuelles Erlebnis heute war etwas anders: In der Straßenbahn saß ein aggressiver Spinner auf seinem Fahrrad und belästigte alle Leute in seiner Nähe. Es war ein junger Bursche, erfolglos versuchte er andere (vernünftige) Jugendliche zu provozieren - in solchen Gefahr-Situationen reagieren die Menschen oft vernünftig. Mein Statement am Anfang bezieht sich auf passives Mobbing, beispielsweise werden Allergiker beruflich bei der Job-Vergabe benachteiligt. Firmen wünschen sich gesunde und attraktive Mitarbeiter, ungesund-wirkende Bewerber werden gleich aussortiert und bekommen selten eine Chance. Oder bei der Partnersuche, wenn ich bei der Internet-Partnersuche Allergie und Hundeangst nicht verschweige, dann bekomme ich keine Mail-Kontakte. Ich bin ein ehrlicher Mensch, aber die Gesellschaft zwingt mich zu lügen/zu verschweigen.
Harley_Quinn[QUOTE][i]Original geschrieben von DarkHeart [/i]
[B]Solltest Du so ein Hundeschissser sein, dann hab ich auch null Verstændnis. Weil Du Angst
hast, muessen die anderen kuschen und das Angstgeschrei kann super nervend sein, zumal
einige Angsthasen richtig gewalttætig werden und Hunde wegen ihrer dæmlichen Angst
grundlos getreten haben, von den Worten ganz zu schweigen. Alles schon gesehen.
[/B][/QUOTE]

Entschuldigung, aber geht's noch?
Anikan schreibt, dass er sich vor Hunden fürchtet. Mehr nicht.
Du hingegen unterstellst sofort, dass er von Anderen "Kuschen" (was auch immer du damit meinst) erwartet und schreit, sobald er einen Hund sieht. Bloß weil du schlechte Erfahrungen mit Hundephobikern hast, brauchst du noch lange nicht alle über einen Kamm zu scheren.
Und die Angst vor Hunden kann ich sehr gut nachvollziehen, bei mir ist es zwar keine Angst, sondern eher eine vorsicht. Und wenn man den Umgang mit Hunden nicht gewohnt ist (nicht jeder hat dazu die Möglichkeit) halte ich eine gewisse vorsicht auch für angebracht, da man dann die Körpersprache eines Hundes nicht einschätzen kann. Und ich bin der Meinung, dass auch Hundebesitzer es akzeptieren sollten, dass es Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben (das bedeutet noch lange nicht, dass jemand Hunde quält), genauso wie ein Spinnenbesitzer akzeptieren muss, dass ein Spinnenphobiker in nicht besucht.

Nein, ich bin nicht der Meinung, dass man sich von einer Angst das Leben zur Hölle machen lassen sollte, ab einem gewissen grad sollte man sich seiner Angst tatsächlich stellen und etwas dagegen unternehmen. Aber bis zu einem bestimmten grad finde ich Angst vor etwas haben (und das auch zugeben) vollkommen normal und verständlich.
Darket[QUOTE]Solltest Du so ein Hundeschissser sein, dann hab ich auch null Verstændnis. Weil Du Angst
hast, muessen die anderen kuschen und das Angstgeschrei kann super nervend sein, zumal
einige Angsthasen richtig gewalttætig werden und Hunde wegen ihrer dæmlichen Angst
grundlos getreten haben, von den Worten ganz zu schweigen. Alles schon gesehen.
[/QUOTE]
Also bitte, ist das jetzt die Forderung derjenige Mensch, der Angst vor Hunden hat solle sich doch bite zusammenreißen, weil er sonst den armen Hundebesitzern, die ihre Tiere ordnungswidrigg(!) frei herumlaufen lassen auf die Nerven gehen? Ich persönlich habe keine generelle Angst vor Hunden, aber einen grundlegenden Respekt. Und wenn so ein Vieh zähnefletschend und unangeleint auf mich zuläuft, während Herrchen/Frauchen gemütlich 30 Meter hinterherspaziert, fühle auch ich mich dann doch massiv unwohl. Und sollte ein solches Tier dann auch noch auf die Idee kommen tatsächlich bestenfalls noch nach meinen Beinen zu schnappen (bestenfalls, weil ich Stiefel trage, die das gröbste abhalten sollten), dann empfinde ich es als durchaus gerechtfertigt zu meiner Verteidigung auch Gewalt gegen das Tier anzuwenden. Wenn ich mir dann auch noch vorstelle grundsätzlich Angst vor diesen Tieren zu haben, kann ich bestens verstehen, dass eine solche Person in entsprechenden Situationen extrem reagiert. Wär ja noch schöner, jetzt sollen die auch noch Rücksicht darauf nehmen, dass irgendwelche Menschen ihre Tiere in belebten Gegenden frei herumlaufen lassen (was wie schon erwähnt eine Ordnungswidrigkeit darstellt). Und wenn sie das nicht gut finden, könnn sie sich ja therapieren lassen, dann klappts auch mit dem Wauwau. Da weiß ich ja wieso man in anderen Ländern Hunde nur für Fleischgewinnung züchtet: Die wollen sich die Hundehalter ersparen... :rolleyes:
DarkHeartIch wurde mit 6 Jahren von einem Schæferhund angefallen und hatte ab da auch ultra
Angst vor Hunden, aber ich hab die Leute und deren Hunde nicht dafuer verantwortlich gemacht
weil ich meine Angst nicht in Griff bekomme
und ihnen auch nicht primitv oder sonstiges unterstellt. Das ist meiner Meinung ziemlich hirnfrei
und eine Ablenkung von sich selbst.

Irgendwann hab ich mich dieser Angst gestellt, mein Mann brachte einen Dobermann in die Ehe,
eine grosse Herausforderung fuer mich, aber ich habe es geschafft und seeeeeehr viel mit Leuten zu tun bekommen, obwohl wir sie immer angeleint hatten auf dem Wege und immer nah bei ihr waren, wenn sie
auf der erlaubten Hundewiese herumtollte.


Wir haben aber auch Pfeffersprays bei uns gehabt, weil einige ihre bissigen Kampfhunde nicht angeleint hatten in der Nachbarschaft, die dann den eigenen Besitzer fast den Arm abbissen.

Sonst kønnen angeleinte Hunde weit agressiver sein, als ohne Leine laufende
Odessa----
ihrer dæmlichen Angst grundlos getreten haben,
----

Vielleicht sollte man das was darkheart schrieb genau lesen: GRUNDLOS getreten. Was ich so interpretiere: es rannte weder ein beissender Hund auf jemand zu noch lief ein Hund frei rum und sprang Menschen an, sondern "grundlos" heißt für mich, daß irgendwo ein Hund ging/lief oder saß und ein Mensch, der Angst vor Hunden oder einen Hass darauf hat, diesen Hund dann einfach trat. Die Sorte Mensch, die auch "aus Spaß an der Freud" auf z. B. die "teuflischen bösen Katzen" schießt mit Luftgewehren oder ähnliche Scherze macht, nur weil Derjenige Katzen fürchtet oder einfach haßt.

Ich könnte mir denken/vermute es, daß darkheart auf SOLCHE Menschen abzielte. Und sorry, wenn ich solche armseligen Gestalten erlebe die auf Tiere eintreten oder -schlagen, bin ich gerne Diejenige, die diesen Typen dann eine "gepflegte Rechte" (verbal, seltenst mal wirklich physisch aber nur wenns gar nicht anders geht) serviert. Ich sehe nämlich nicht ein, daß Menschen - nur weil sie Angst haben vor einem Tier das ihnen NICHTS TUT - ihre feigen Aggressionen und irrationalen Haßattacken an einem unschuldigen Wesen auslassen. Solche Typen schlagen nämlich als nächstes - hindert man sie nicht - auch kleine Kinder, Frauen oder Greise.
JesterheadDas Dumme ist, dass man sich bei dem fremden Hund, der da neben einem entlang läuft, nie sicher sein kann, ob er wirklich nichts tut. Meiner Meinung nach ist es nicht besonders verantwortungsvoll, potentiell gefährliche Hunde in die Reichweite fremder Menschen zu bringen und dann zu erwarten, dass diese darauf vertrauen, dass der jeweilige Hund schon nicht zu dem kleinen Teil gehören wird, der ihnen die Wade durchbeißt. Genau das passiert aber in jeder Stadt täglich hundertfach (nicht das Durchbeißen der Wade). Wenn ich mit einem Gewehr im Wald unterwegs bin und plötzlich irgendeine unter Artenschutz stehende Wildsau auf mich zugerannt kommt, warte ich doch auch nicht ab, ob sie vielleicht noch abdreht.
Ich trete zwar nicht nach fremden Hunden, weil die Tiere nichts für ihre Halter können, es nicht besonders sozialverträglich wäre und den Hund höchstens agressiv macht, aber kann Personen, die Angst bekommen und mit dieser natürlichen Abwehrhandlung reagieren, schon irgendwie verstehen. Das gilt natürlich nicht, wenn man den Kontakt absichtlich sucht.

On Topic: Wer andere Menschen aufgrund von Allergieschwellungen abwertet, disqualifiziert sich damit schon selbst und erspart einem immerhin die spätere Erkenntnis, seine Zeit mit ihm verschwendet zu haben. Positiv denken, auch wenn es schwer fällt ;) .
Odessa----
Oder bei der Partnersuche, wenn ich bei der Internet-Partnersuche Allergie und Hundeangst nicht verschweige, dann bekomme ich keine Mail-Kontakte.
-----

Und Du denkst, daß das an Deiner Allergie liegt und an der Hundeangst? Hast Du denn mehr Erfolg WENN Du das verschweigst? Formulierst Du dann generell den Text anders, so daß er vielleicht positiver rüberkommt? Ich hinterfrage das nur, weil ich mir nicht vorstellen kann daß Menschen wirklich so armselig und dumm sind, daß sie jemand, der ansonsten interessant, smart, höflich, offen, emotional, aufgeschlossen und empathisch rüberkommt (ich unterstelle Dir jetzt einfach mal alle möglichen positiven Eigenschaften), wegen einer Allergie nicht anschreiben. Gerade in Zeiten wie diesen, wo wirklich schon jeder 3. eine Allergie hat oder eine Phobie.

Auf keinen Fall solltest Du Dich verstellen oder verbiegen, was Deinen wahren Zustand und Deinen Charakter angeht. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man, je mehr man zu seinen ganzen menschlichen sog. "Makeln" steht, desto mehr auch wahre Freunde findet. Natürlich hassen einen dann immer mindestens genauso Viele dafür DASS man so ist wie man ist, vor allem diejenigen die mit sich selbst ein Problem haben (Stichwort "irrationaler Hass aufgrund Feindbildprojektion": Person X. hat was was ich an mir selbst auch nicht mag, also lehne ich stellvertretend für z. B. meine eigene Angst oder Allergie nun diese Person ab). Aber: who cares? Lieber "nur" drei loyale gute Freunde, die mich aus dem richtigen Grund lieben, als 30 halbseidene lauwarme Freunde, die es aus den falschen Gründen tun.

Ich wünsche Dir, daß Du Dir selbst weiterhin treu bleiben kannst und vor allem Deiner Ehrlichkeit, was Deine Ängste betrifft. Du brauchst Dich weder schämen noch verstecken, niemand braucht das!
Darket[QUOTE]Sonst kønnen angeleinte Hunde weit agressiver sein, als ohne Leine laufende[/QUOTE]
Das ist mir ziemlich egal, wenn an der Leine jemand hängt, der das Vieh im Zweifel von mir fern hält, da kann es dann so aggressiv sein wie es will, tangiert mich relativ wenig. ich habe weiß Gott nichts gegen Hunde (auch wenn ich eher der Katzentyp bin). Ich habe jeden Tag mit der Hündin einer Kollegin zu tun. Die ist ziemlich jung und ein echter Wildfang, der mich auch gern mal anspringt. Alles kein Problem, diesen Hund kenne ich und er kennt mich. Ich weiß, dass ich ihn am Halsband schnappen und ihn auch mit den Vorderpfoten wieder auf den Boden stellen kann, ohne dass er auch nur auf die Idee käme mir irgendetwas zu tun (wir mögen uns *g*). Ich kann aber gut verstehen, dass Menschen, die dieses Tier nicht kennen Angst vor ihm haben. Sie ist wie gesagt ziemlich wild und kläfft gern und viel. Wenn ich dieses Tier nicht kennen und ihm unangeleint auf der Straße begegnen würde, hätte ich auch erstmal Angst. Und von meinen Mitmenschen erwarte ich schlicht und ergreifend, dass sie ihr Haustier auf der Straße von mir fernhalten, egal wie harmlos es ihrer Meinung nach ist.
DarkHeart[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]----
ihrer dæmlichen Angst grundlos getreten haben,
----

Ich könnte mir denken/vermute es, daß darkheart auf SOLCHE Menschen abzielte. Und sorry, wenn ich solche armseligen Gestalten erlebe die auf Tiere eintreten oder -schlagen, bin ich gerne Diejenige, die diesen Typen dann eine "gepflegte Rechte" (verbal, seltenst mal wirklich physisch aber nur wenns gar nicht anders geht) serviert. Ich sehe nämlich nicht ein, daß Menschen - nur weil sie Angst haben vor einem Tier das ihnen NICHTS TUT - ihre feigen Aggressionen und irrationalen Haßattacken an einem unschuldigen Wesen auslassen. Solche Typen schlagen nämlich als nächstes - hindert man sie nicht - auch kleine Kinder, Frauen oder Greise. [/B][/QUOTE]

Stimmt Odessa - Du hast wieder alles so schøn in Worte gefasst, beneid ;)

Aber auch Muetter mit Kindern waren nicht ohne. Schwarzer Dobermann - super gefæhrlich,
dabei war sie ein super Wachhund, hat alle beschuetzt und verteidigt.

In den 80er liefen damals bei uns Goths mit Dobermænnern umher, sie waren der Schrecken
des Viertels.

Dabei sind das hochintelligente Teire, die leider nur ein grosses Mundwerk haben.


Anakins folgender Satz hat mich dazu bewegt etwas unfreundlich zu schreiben, weil sich mir
die Frage stellte, wer denn wirklich intolerant ist


[QUOTE][i]Original geschrieben von Anakin [/i]
[B]

Wer hat ähnliche oder entgegengesetzte Erfahrungen? Warum wird die Gesellschaft immer primitiver. Nimmt die Intoleranz in der Gesellschaft wirklich zu? Sind ehrliche Menschen zu feige zu lügen? [/B][/QUOTE]
DarkHeart[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]Das ist mir ziemlich egal, wenn an der Leine jemand hängt, der das Vieh im Zweifel von mir fern hält, da kann es dann so aggressiv sein wie es will, tangiert mich relativ wenig. ich habe weiß Gott nichts gegen Hunde (auch wenn ich eher der Katzentyp bin). [/B][/QUOTE]

Wenn ich manchmal Herrchen oder Frauchen hier antreffe, die ihre Hunde kaum noch an der Leine halten kønnen, dann wuenschte ich mir, sie wuerden den Hund freiwillig ableinen, denn an der Leine sind einige weit agressiver.

Aber es gibt schon agressive Gesellen und wie man so schøn sagt -falsche hinterhæltige Hunde-, aber denen bin ich in meinem Leben nur 2x begegnet und die haben meinen Hund angegriffen.

Das unangeleinte war und ist natuerlich unmøglich - ob fuer ængstlichere Menschen oder fuer Besitzer von læufigen Huendinnen :mad:
Vampire 81[FONT=arial] Hallo Anakin! :)

Wenn jemand Angst vor Hunden hat muss man das doch akzeptieren, selbst wenn man es vielleicht nicht verstehen sollte. Ich selber habe zwar keine Angst vor Hunden, dennoch habe ich Respekt vor ihnen. Hunde können genauso unberechenbar sein wie manche Menschen.

Wegen einer Allergie wirst du doof angemacht?
Ich bin auch Allergikerin und hatte erst letzten Monat einen heftigen Allergieanfall. War damit sogar Probearbeiten und ehrlich gesagt weiß ich nicht wie scheiße ich aussah, kann es nur vermuten. Lass dich nicht runter machen wenn du sichtbare Allergieauswirkungen hast. Die Menschen müssen ja nicht hingucken wenn sie ein Problem damit haben.

Tabletten hin und her. Die wirken auch nicht immer. Außerdem sind Tabletten (Chemie) keine Dauerlösung. Freiverkäufliche wie Ceterezin (bekanntes Produkt: Reactine) ist auch nicht unbedingt für akute Anfälle geeignet. Kommt immer auf die schwere der Allergie an. Dich scheint deine Allergie ja echt fertig zu machen. Hast du schon einmal überlegt dich dann vielleicht Hyposensibilisieren zu lassen gegen deine Allergie? Mach am Besten einen aktuellen Allergietest und zwar nicht unbedingt beim Hausarzt. Geh zum Allergologen. Der macht normale Tests und untersucht gleichzeitig deine Blutproben. Tests beim Hausarzt sind nicht immer zuverlässig. Hatte letzten Monat einen beim Hausarzt gemacht. Der sagte aus, ich wäre kompletto Allergiefrei. Was für ein Hohn.... Danach kam der Allergieanfall, weil ich dem Test geglaubt hatte....

Gruß

***Vampire 81***[/FONT]
die nuss[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]@Anakin,

Ich hätte das hinterhältige Biest abstechen können... [/B][/QUOTE]

gibts noch mehr von deiner sorte?
Lady LigeiaMeine Schwiegermama hat meine Katzenhaarallergie auch nicht ernst genommen und gemeint, dass es sowas nicht gibt und nur Einbildung ist - während ich schon fast blau angelaufen bin.

Auch meine sozial Phobie und meine Depressionen stoßen auf totale Ablehnung und werden als grobe Einbildungen betitelt, was mich immer noch weiter runter zieht.

*heul*
Vampire 81[QUOTE][i]Original geschrieben von Lady Ligeia [/i]
[B]Meine Schwiegermama hat meine Katzenhaarallergie auch nicht ernst genommen und gemeint, dass es sowas nicht gibt und nur Einbildung ist - während ich schon fast blau angelaufen bin.

Auch meine sozial Phobie und meine Depressionen stoßen auf totale Ablehnung und werden als grobe Einbildungen betitelt, was mich immer noch weiter runter zieht.

*heul* [/B][/QUOTE]


Ich schätze das ist in deinem Fall bei den meisten echt Unwissenheit. Mein Tip: Geh zum Allergologen und lass dich testen und dir eine Kopie von dem Ergebnis geben. Dann kannst du denen das demnächst als Beweis unter die Nase halten. Dann sollen sie noch mal doofe Sprüche bringen....
Und lass dir Medis verschreiben. Bei dir klingt das so heftig wie bei mir. Die freiverkäuflichen Ceterezin werden dir dann wohl auch nicht mehr helfen. :(
LamydiaViele in unserer Gesellschaft halten sich für Tolerant sind es aber nicht,weil sie eigetnlich garnicht wissen,was Toleranz ist. TRaurig traurig

und zu deiner Allergie wünsche dir baldige Besserung und das du was findest das gut hilft

Gruß Lamydia

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