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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Peak Oil
Hrefnadis[url]http://www.n-tv.de/943782.html[/url]

ntv ist ja nicht immer unbedingt eine zitierfähige Quelle, aber diesmal werden doch einige durchaus zitierfähige Aussagen von Fachleuten gemacht.

Glaubt Ihr an das sehr baldige Ende unseres Lebens - zumindest so energieverschwenderisch, wie wir es kennen?

Was wird das für Folgen haben?

Ihr persönlich, tut Ihr etwas dafür oder dagegen, spart Ihr Energie, bereitet Ihr Euch sonstwie auf den möglicherweise kommenden worst case vor?

Oder ist das alles blanker Unsinn?

Ich stelle die Fragen, weil ich in meinem Bekannten- und auch Familienkreis häufig wegen meiner "Schwarzmalerei" in diesen Dingen an den Pranger gestellt werde. Ich wüsste gerne, wie andere darüber denken.

Happy discussion!
Ronin76[QUOTE] Glaubt Ihr an das sehr baldige Ende unseres Lebens - zumindest so energieverschwenderisch, wie wir es kennen?[/QUOTE]
Die heutigen Menschen werden nicht an Ölmangel sterben, wohl schon eher an der daraus resultierenden Umweltverschmutzung. Daß Öl in all seinen raffinerierten Formen und Elementarzuständen hoch kanzerogen wirkt, ist ja bekannt.

[QUOTE] Was wird das für Folgen haben?[/QUOTE]
Falls es wirklich eine Mangel an Erdöl geben wird, ob nun tatsächlich oder durch künstliche Verknappung, es treibt auf jeden Fall sämtliche Produktpreise, welche durch Erdöl hergestellt wurden stark nach oben. Kunststoffe basieren ja größtenteils auch auf Erdöl.

[url]http://www.technikatlas.de/~tb4/fraktionier.htm[/url]

[QUOTE] Ihr persönlich, tut Ihr etwas dafür oder dagegen, spart Ihr Energie, bereitet Ihr Euch sonstwie auf den möglicherweise kommenden worst case vor?[/QUOTE]
Ja aber nicht aus Umweltschutzgründen, sondern weil Energie und alles Andere immer teurer wird.

[QUOTE] Oder ist das alles blanker Unsinn?[/QUOTE]
Meiner Meinung nach schon. Schon vor vielen Jahren hatte der ehemalige Chef der OPEC behauptet, daß die Erdölreserven in den nächsten 1000 Jahren nicht aufgebraucht sein werden. Ich halte das alles für politisch-wirtschaftliche Manöver, die Leute sollen halt das Glauben was propagiert wird.

Wahrscheinlich lässt sich mit anderen Energieträgern noch mehr Gewinn machen, und das Erdöl soll deshalb unbeliebt werden. Wenn die ganzen Regierungen und Energiekonzerne ein Interesse an Umweltschutz hätten, würde es längst auf jedem Hausdach und sonstigen Nutzflächen Solaranlagen geben, und Otto- u. Dieselmotoren würden auch nicht mehr existieren. Erdwärme wird ja auch kaum genutzt, obwohl das auch eine Energiequelle ist, die man noch Milliarden von Jahren nutzen könnte.

Regenerative Energiequellen sind also theoretisch schon lange einsetzbar, decken aber bisher nur einen winzigen Bruchteil des Energiebedarfs. Da ist zB Island schon deutlich fortschrittlicher, dort werden fast alle Häuser durch Erdwärme gespeist. Vermutlich wird dort auch nicht immer nur an den finanziellen Gewinn von ein paar Einzelnen, zu Kosten der Umwelt und der Allgemeinheit gedacht.
HephMeine Meinung dazu ist das wir momentan den Peak überschritten haben dabei muss man aber betrachten das viele Kleinfelder nicht erschlossen sind und das der Canadische Ölsand für noch rund 60 Dollar pro Barrel öl abgebaut werden muss.

Zur zeit ist es so das sich die natürlichen Ressourcen an langkettigen Kohlenw.... an "Öl" sehr stark zurückgehen weil sie auf natürlichem Wege nicht so schnell "nachwachsen". Von daher müssen andere Lösungen her und ich meine in Sachen Energie ist der "Peak Oil" das beste was uns passieren konnte weil er die gesamte Welt dazu zwingt neue effizientere Wege in Sachen Energieproduktion und Gebrauch einzuschlagen.


[b]Projekte und Möglichkeiten für Private:[/b]

Ideen und Projekte gibt es bereits viele so hat Osnabrück z.B. per Flugzeug und Laserabtastung eine Solarkarte aller Gebäude der Stadt anfertigen lassen. Es stellte sich raus das recht viel Energie per Photovoltaik erzeugen könnte d.h. will man diesem [URL=http://www.heise.de/tp/blogs/2/105781]Telepolis[/URL] Artikel glauben so ziemlich den Jahresverbrauch von Osnabrück mit 237 Millionen Kilowattstunden. Das ganze wird jetzt durch den Staat und die Stadt gefördert (Kostenlose Beratung etc.) und die Stadt hat begonnen stadteigenen Bauten mit Solaranlagen (gesehen in einer TV-DOKU) auszustatten.

In letzter Zeit werden dank Plasmabeschichtung, Nanotechnologie usw. immer bessere Dämmstoffe Produziert was wieder Energie spart.

Neue Beheizungs- und Belüftungssysteme können auch sehr (im vergleich zu herkömmlichen Heizungen) energiesparend sein vor allem wenn man sie mit Solarthermie und einer guten Dämmung kombinieren kann.

LED Lampen - Ich weis Beleuchtung macht nur rund 2 Prozent und weniger des Energieverbrauches aus aber ich denke auch da lässt sich sparen und mit einer effizienten LED Beleuchtung die viel weniger strom frisst als normale Birnen und sogar besser sind als E-Sparlampen kann man immer noch eine gute Sache tun schließlich macht Kleinvieh auch Mist.


Ein Null oder Plus-Energiehaus ist Heutzutage recht einfach zu realisieren aber noch recht teuer was sich aber gibt wenn Energie noch teurer wird und die Technik hinter diesen Häusern mehr nachgefragt wird und wir sollten die Forschung in Sachen Effizienz nicht vergessen.




[b]Projekte/Möglichkeiten Energieversorger/Statten:[/b]



[i]Pflanzenkraft.[/i]

Zur Energieproduktion gibt es einige Biologische Ansätze mit spezielen gezüchteten bzw genveränderten Algenarten. Die je nach art Wasser spalten oder anderer seits auf einer Rein chemosynthetischen Basis (also rein chemisch ohne Lichteinfluss) Öle produzieren. Letztere werden übrigens von der Öl Industrie relativ stark untersucht weil man hier die bestehende Infrastrucktur sogar verkleinern könnte da man keine Raffinerien mehr bräuchte schließlich kan man die Algen auf bestimmte "Öle" trimmen kann.

Viel wird auch im bereich Ölhaltiger Pflanzen getan um den Biospritsecktor weiter zu besetzen da diese auch heut schon großflächig gezogen werden können.

Meiner Meinung nach ist die Umwandlung von Mais zu Alkohol unsinnig und beschwört nur ein neue Welthungerkrise herauf.,



[i]Müll-Plasmierung:[/i]

Eine andere Möglichkeit ist das verplasmen von Müll. Eigentlich nur eine weiterführende Idee zur Müllverbrennung. Der Grundgedanke ist der das in einem Plasma alle Stoffe in ihre Grundbestandteile also Atome aufgetrennt werden. Der meiste nicht verrottende Müll besteht aus Plastik das aus Ölen also langen ketten von Kohlenwasserstoffen gewonnen wird. Trennt man diese Ketten entstehen Kohlenstoff Wasserstoff und oft weil auch viel Wasser enthalten ist Sauerstoff. Wenn diese sich abkühlen kann unter recht einfachen Bedingungen Methan entstehen welches man dann verbrennt. Alle anderen Stoffe werden alls eine Schlacke in einer Wanne auf dem Boden der Plasmakammer gesammelt. <- So jedenfalls nach einem Heise-Artikel vor ein paar Tagen. Ich finde die Idee an sich interessant vor allem weil sie nicht strahlenden Sondermüll aus der Welt schaffen kann.



[i]Erdwärme[/i]

Das einleiten von Wasser in tiefe Erd/Gesteinsschichten wo dieses sich in dampf wandelt und an die Oberfläche aufsteigt. Je nach dem wie und wo das Wasser wieder auftaucht kann man Dampfturbinen etc antreiben bzw wärme für Fernwärme usw abgreifen.



[b]Sehr Exotisches:[/b]


[i]Fusion[/i]

Hatte jeder im Physikunterricht - nette Idee aber leider zu schwach Finanziert.



[i]Raumtemperatur-Supraleiter[/i]

Ein Supraleiter ist ein Stoff der keinen elektrischen Widerstand aufweist. Würde man alle Hochspannungskabel durch einen solchen bei Außentemperatur arbeitenden Supraleiter ersetzen könnte man einige Terawatt an Widerstandsverlusten und Unmengen Kupfer einsparen. Vorausgesetzt ein solcher Leiter ließe sich industriell und billig herstellen.



[i]Energie aus Schwarzen Löchern[/i]

Am CERN und dem LHC wird ja demnächst versucht subatomar große Schwarze Löcher zu produzieren. Diese zerfallen auf Grund von Entropie und ohne nennenswerte Anziehungskraft sehr schnell und geben dabei o Wunder Hawkingstrahlung ab (in der Theorie). Nun sind ein par CERN Forscher auf die aberwitzige Idee gekommen ein solches Schwarzes Loch zu "füttern" aber in einem Masse die es das Loch am Leben erhält und es nicht wachsen lässt.
Das Wichtige daran ist das in der Umwandlung der Masse zu Strahlung ein Wirkungsgrad von rund (~) 90%+ auftritt (wieder in der Theorie) und wir geladene Teilchen sowie elektromagnetische Felder recht einfach abgreifen können sprich fast direkt Strom erzeugen könnten. Außerdem würden wir so den ganzen Atommüll "sicher" los.





Mein Fazit ist jetzt was tun und gleichzeitig in die Forschung Infestieren am besten Photovoltaik die Sonne bringt nicht umsonst 1,4 Kilowatt pro m².

edit: Um mal einen Vergleich zu schaffen: Laut Wiki bringt die Sonne 1,5 · 10^18 kWh auf die Erde; dies entspricht in etwa dem 15.000-fachen des gesamten Primärenergieverbrauchs der Menschheit im Jahre 2006. - und wem es immer noch nicht reicht der kann ein paar Spiegel ins all schießen ;).
CagliostroWie wäre es weltweit mal mit Energiesparen und Konsumverzicht?

Klar, den Wirtschaftsfaschisten würde dies nicht gefallen
und dem "kleinen Mann" auch nicht, weil das Thema Selbstdisziplin nicht gesellschaftsfähig ist.
Selbstdisziplin, Selbstverantwortung usw. ist ja das Vokabular der Spassbremsen.

Die Stadt Wien hat ausgerechnet, wenn sich jeder Zweite anlässlich der Fussball-EM im Sommer einen Flachbildfernseher kauft, dass darüber nachgedacht werden muss, die potentielle
Leistung von zwei Kraftwerken zur Verfügung gestellt werden muss, um den Stromverbrauch ruckelfrei zu gewährleisten.
Über kurz oder lang, wenn die Leute ihre Flachhirnfernseher behalten, müsste die Gde. Wien ein oder zwei neue Kraftwerke bauen.
In Deutschland steht in fast jedem ALG2/H4-Haushalt ein Flachdenkfernseher.
Die "Unterschicht" ist nicht bereit StromEnergie und damit Rohstoffe zu sparen, die Militärs nicht und auch der Staat nicht.

Man könnte also sagen, dass der gemeine Grossstadtbewohner ein an sich nicht wirklich lebensfähiges Wesen ist, dass sehr viele Ressourcen verbraucht und keine Gegenleistung bringt.
Ronin76Das Beispiel mit den Flachbildschirmen ist nicht praxisnah. Im Vergleich zu Röhrenfernsehgeräten verbrauchen LCD-Fernsehgeräte so ziemlich gleich viel Strom, ist sehr stark Modellabhängig. Plasmabildschirme verbrauchen viel Strom, sind aber auch nicht besonders stark verbreitet.

[URL=http://vorort.bund.net/klimaschutz/publikationen/publikationen_72/files/3117_bund-tv-stromverbrauchsliste-2007-februar.pdf]Fernseher Stromverbrauch[/URL] Quelle: BUND, 04/07

Die Anzahl der TV-Geräte würde also wegen einer Fußball-WM nicht oder nur minimal ansteigen. Es würden evtl mehr neue Geräte gekauft werden, und die Alten dann entsorgt, verkauft oder stillgelegt werden. Der Stromverbrauch würde evtl leicht ansteigen, da bei Neugeräten meistens ein größeres Display gewählt wird.

[QUOTE]In Deutschland steht in fast jedem ALG2/H4-Haushalt ein Flachdenkfernseher. Die "Unterschicht" ist nicht bereit StromEnergie und damit Rohstoffe zu sparen, die Militärs nicht und auch der Staat nicht.[/QUOTE]
Ach die Arbeitslosen sind also laut deiner Meinung die Sündenböcke, da sie ja eh den ganzen Tag nichts zu tun haben und nur TV schauen. Dann mußt du aber auch dazu schreiben, daß sie alle Alkoholiker, faul, dumm und ständig am Feiern sind !

Bei Aldolf waren es Juden, Behinderte, Zigeuner und Homosexuelle, heute sind es also zB die Arbeitslosen.

Mal ganz logisch betrachtet ist es eine äußerst dumme Aussage zu behaupten, daß in fast jedem ALG2-Haushalt ein Flach-denk-fernseher steht, ohne zu erwähnen, daß in Haushalten von derzeit Beschäftigten deutlich mehr Fernsehgeräte anzutreffen sind. Bei Gutverdienern sogar manchmal 2-3 Geräte, welche einen Großteil der Energie durch Standbybetrieb verschwenden. Denn Fersehgeräte kosten Strom und Geld und wer hat wohl mehr Geld ? Ein ALG2-Empfänger oder ein Beschäftigter ?

Die konsumorientierte Oberschicht ist also im Gegensatz zur armen Unterschicht gewillt, Energie zu sparen. Oh welch eine tolle Logik.. :rolleyes:
HrefnadisDa Strom bei ALG2 nicht vom Staat getragen wird, es sei denn, es dient zur Heizung oder zum Kochen, dürfte jeder ALG2-Empfänger eigenständig darauf erpicht sein, Strom zu sparen. Und zwar weniger aus Umweltschutzgründen, sondern weil er sonst nix zu beissen hat.

Unser Haushalt ist teilweise ALG2-Empfänger, zumindest das jüngste Mitglied. Hier kommt auf 3 Personen 1 Fernseher, der 10 Jahre alt ist und 3 mal im Jahr eingeschaltet wird. Weil wir uns neben Strom auch geistigen Dünnschiss ersparen wollen. Und nein, er steht zwischenzeitlich nicht auf stand by, der Stecker ist gezogen.

Cagliosto, wenn Du so gut informiert bist, weisst Du bestimmt auch, wie man mit den paar Kröten, die man so als "Unterschicht" hat, anstatt des Fernsehers den 12 Jahre alten energiefressenden Kühlschrank ersetzt. Der Tipp wäre sogar hilfreich. So unter Gutmenschen. Was für Fernsehre gilt, müsste doch auch für Kühlschränke machbar sein ... oh, Vorsicht, Sarkasmus.

War ein bisschen ot, aber hey, der Thread ist eh schon nach wenigen postings ot.

Was ich mit dem Thread anstoßen wollte, sind grundlegendere Überlegungen für das EIGENE Leben. Plant Ihr in Eurer Lebensplanung einen möglichen Umschwung in dieser Größenordnung mit ein? Denk Ihr überhaupt wirklich ernsthaft darüber nach, dass es rationierte Kraftstoffe, vllt auch rationierte Lebensmittel geben könnte? Kein Internet, oder auch nur noch stundenweise. Strom ebenso, Trinkwasser in Flaschen vom Tanklastzug. Vielleicht überspitzt, aber einige Einschränkungen dürfte es schon geben, denke ich. Oder spinne ich ganz?

Und ich stimme Heph zu, entweder wir haben den Peak oder wir stehen kurz davor. Die Rohstoff-Märkte ... so ein bisschen was weiss ich ja auch in dem Fach und da ist ein bisschen zu viel Unruhe drin für meinen Geschmack. Vielleicht Bauchgefühl, aber die Preise geben mir seit über einem Jahr stetig Recht.

Ronin, gut argumentiert. Aber ich würde gerne wissen, welcher Chef der OPEC wann diesen Satz gebracht hat, da schon in meiner Schulzeit (die ungefähr mit Deiner überein stimmen müsste) gelehrt wurde, dass noch in unserer Generation die Erdölvorräte aufgebraucht werden würden. Und in den letzten 20 Jahren ist der Verbrauch ja noch exorbitant gestiegen.

Und mit den alternativen Energien ... Heph, danke! Einiges wusste ich schon, anderes ist neu. WAS daran interessant ist und was mich in Sachen Peak Oil da immer hellhöriger macht, ist die EXISTENZ solcher Projekte wie in Osnabrück. So ganz alleine mit meinen Befürchtungen scheine ich wohl nicht zu sein. Aber es wird einfach - besonders von staatlicher Seite - zu wenig unternommen. Siehe den Blödsinn mit dem Bio-Kraftstoff. Totgeburt.

Und ich finde auch, wo nicht mit Energie gespart wird, ist ein Staat zum Wohle aller dazu verpflichtet, regulierend einzugreifen. Siehe Australien mit dem Verbot der Glühbirne. Ein Tempolimit wäre schick, z.B. oder die stärkere Besteuerung von Benzinschleudern, vor allem den NEUEN, denn solange diese noch verkauft werden, sieht sich kein Autofabrikant der Welt in der Pflicht, Neues zu entwickeln. usw. Der Staat hat unendliche Mittel, da richtungsweisend zu wirken. Tut er aber nicht. Lobbyismus? Nunja. Das Volk für 2,50 € verkauft. Oder eher die Zukunft des Volkes.

Gedanken, die wütend machen. Denn ALLEINE kann man leider kaum was ausrichten .... außer Cagliosto anzupumpen für einen neuen Kühlschrank. *blinker*

Und ich fürchte - um noch einmal auf den ntv-Artikel zurückzukommen - selbst mit allen Entwicklungsressourcen, die wir haben, wird sich ein nahtloser Übergang vom Öl- zum Nicht-Öl-Zeitalter nicht reibungslos gestalten lassen. Dazu steckt alles noch zu sehr in den Kinderschuhen.
SenecaNach dem Öl kommt erst mal die Kohle zurück, allerdings mit einer vervielfachung der Treibstoffpreise. Man ist in der 20er eigentlich nur aus Kostengründen von Kohle auf Öl umgestiegen.

Im übrigen ist Energiespartechnik längt Serie, aber ein 36Watt 19'' TFT kostet nun mal 249,99€ statt 149,99€ und Autos die mit 4,3 Liter Benzin Praxisverbrauch innerstädtisch unterwegs sind, erweisen sich als alles ander als luxuriös oder Fahrspaß vermittelnd gemessen an einem Golf GTI...zudem werden solche Autos nur von Franzosen und Japanern gebaut.

Udn ichj bin verdammt froh da die Biosprit Debatte nun vom Tisch ist, das wardie gröste NUllnunmer das Jahrzehnts...ich habe schon genug von den dutzend Quadratkilometerweiten Raps-Monokulturen die mich seit Jahren umgeben.
JesterheadDer größte Witz am Biosprit ist, dass für dessen Anpflanzung zum größten Teil erstmal der Regenwald abgebrannt wird, man kann ja schließlich nicht einfach die Nahrungsanbauflächen überpflanzen. Die Klimabilanz wird dadurch nach ca. 100 Jahren positiv. Wie es genau mit der Nutzbarkeit als Energiequelle aussieht, weiß ich nicht, aber um Bioöl als weitgehenden Ersatz für fossile Brennstoffe nutzen zu können, reicht unsere Erdoberfläche wohl nicht.
Erdwärme ist ja im Moment im Kommen und zur Energieeinsparung wohl ganz sinnvoll, allerdings in den meisten Häusern schon wegen zu kleiner Grundfläche kaum realisierbar.
Schwarze Löcher und Raumtemperatur-Supraleiter können wir wohl in absehbarer Zukunft vergessen und bis durch Kernfusion Energie hergestellt werden kann, dauert es auch noch ewig. In Frankreich wird ja gerade ein neues Kraftwerk für 5 Milliarden Euro gebaut das dann nochmal so viel im Betrieb kostet. Das dient aber erstmal nur zum Testen, wie weit positive Energiebilanzen überhaupt möglich sind, bis die Technik dafür ausgereift ist, dauert es im allerbesten Fall noch ca. 60 Jahre.

Ich würde vermuten, das Sinnvollste, was uns in der Zwischenzeit bleibt, sind die bösen bösen Atomkraftwerke und an passender Stelle ein paar Wasser- und Windkraftwerke (beide auch böse, weil sie Fische bzw. Vögel töten).
Und da es momentan keine echten Alternativen gibt, investiert man das zur Verfügung stehende Geld vorerst wohl am besten in Energiesparkampagnen.
Ronin76Die meisten Smart Autos benötigen auch nur um die 4 Liter Benzin. Die werden zwar fast ausschließlich in Frankreich (Lothringen), nahe der deutschen Grenze gebaut, gehören aber seit 2006 einer deutsch-amerikanischen Firma (Daimler-Chrysler).

Google Maps Link: [URL=http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=hambach+frankreich&sll=51.124213,10.546875&sspn=13.309975,29.794922&ie=UTF8&ll=49.05767,7.064209&spn=0.43376,0.931091&z=10]Smart Produktionszentrum Hambach[/URL]

Und dann gibts ja nun auch noch dieses neue indische Auto, den "Tata Nano" (623 ccm, 32 PS, €1700 in Indien), welches aber noch keine europäische Zulassung hat, und wahrscheinlich auch nicht erlangen wird. Die Verarbeitung soll jedenfalls katastrophal sein, statt Schweißnähten gibt es zB Klebeverbindungen. :D

[QUOTE]Ronin, gut argumentiert. Aber ich würde gerne wissen, welcher Chef der OPEC wann diesen Satz gebracht hat, da schon in meiner Schulzeit (die ungefähr mit Deiner überein stimmen müsste) gelehrt wurde, dass noch in unserer Generation die Erdölvorräte aufgebraucht werden würden.[/QUOTE]
Kann ich dir leider nicht mehr sagen, da ich diese Info vor ein paar Jahren gelesen hatte. Klar das kann man bezweifeln, aber die "Lehrinhalte" der Schule auch. ;) Informiere dich doch mal über den geheimen Lehrplan von staatlichen Schulen. Junge Menschen lassen sich eben einfach formen und glauben fast alles.

[URL=http://home.pages.at/der-stoerenfried/zeitung/a01/5.htm]Beispiel für den geheimen Lehrplan[/URL]
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Die meisten Smart Autos benötigen auch nur um die 4 Liter Benzin. Die werden zwar fast ausschließlich in Frankreich (Lothringen), nahe der deutschen Grenze gebaut, gehören aber seit 2006 einer deutsch-amerikanischen Firma (Daimler-Chrysler).
[/B][/QUOTE]Der smart ist kein vollwertiges Auto. Für einen reinen Zweisitzer verbraucht er zuviel und ist aufgrund des Zuladevolumes ein typisches zweit oder Drittauto. Der smart krankt an seiner Auslegung als reines Stadtauto und ist durch seine techischen Finessen wie Automatik etc. zu schwer und zu kostspielig.

Der Witz ist ja das es aus Frankreich und Japan schon sparsamere Viersitzer gibt, der Smart dagegen derzeit nur mit noch mehr PS (98) und einem Sportgetriebe zu glänzen versucht. Ein echter Salto Rückwärts.
HephKlebeverbindungen an der Karosserie sind nicht unbedingt schlecht teilweise sind sie sogar besser als Schweißnähte usw nicht nur aus Sicht der Energiebilanz. Klebstoffe aller art haben in den letzten Jahren eine exorbitante Entwicklung hinter sich.

Dem Tata Nano fehlen eben zur Eu zulassung bestimmte Sicherheitsmerkmalle wie Fahrer und Beifahrer Airbag Knautschzonen und die ganzen elektonischen Spielereien wie ESP usw usf.



Interessanter weise ließen sich alleine fürs heizen 60% der Kosten sowie Öl und Gas pro haus einsparen wenn man eine Bessere Isolierung nachrüsten würde. Leider ist das für die Städtischen Hausbesitzer uninteressant da sozusagen nur der Mieter einen Vorteil davon hätten und die Kosten sich für den Besitzer aufgrund von fehlender Stattlicher und EU Förderung nicht ausgleichen.

In Sachen Energie und Öl Sparsamkeit hat sich auch in der maritimen Transportindustrie etwas getan. Das Skysail ist zum beispiel eine Technologie die in den nächsten 5 Jahren wohl (hoffentlich) auf vielen Frachtern, Luxuslinern, und Yachten zum Einsatz kommt. Eigentlich ein sehr großer Zugdrache in 100 - 300 Metern Höhe der mit einem Kabel am Schiff festgemacht wird. Berechnungen zufolge können bei gutem Wind so bis zu 30% Treibstoff das heißt einige 100 tonnen Rohöl pro schiff eingespart werden.

Die Crux beim Biotreibstoff (wobei ich mich mal nur auf Alkohol beziehe) liegt hauptsächlich darin das wir die Celluloseanteile nicht wirtschaftlich verarbeiten können. Es wäre kein Problem einige Tonnen Ethanole oder Zucker pro Quadratkilometer Maisfeld zu gewinnen ohne die Maiskolben auch nur anzurühren. Zur zeit fehlt leider ein chemischer oder biologischer Prozess (mit Bakterien z.B.) der zellulose ohne viel Energiezufuhr aufspaltet und in alkohohl umwandelt. Gleiches gilt für Sägeabfälle etc.

Bio-öle lassen sich auch recht Flächenneutral aus Algen in Tanks Produzieren also wären z.b für einen gut vernetzten Industriestandort wie Deutschland der sowieso keine große Infestition mit recht guten Gewinnmöglichkeiten schließlich kann man Tanks auch stapeln. Auch hier mal wieder ein Artickel meines Täglichen Zeitungsersatzes: [URL=http://www.heise.de/tr/suche/ergebnis/?rm=result;q=%C3%B6l;url=/tr/artikel/104517/;words=%C3%96l]Klick[/URL]



So weg von der Energie. Hrefnadis hatte Wasser angesprochen. Wir deutschen sind Privat sehr Wassersparsam das eußert sich zum beispiel darin das wir einen hohen Verschleiß an unserem Wasserversorgungssystem haben. Klingt Paradox ist aber so da durch das zunehmende einsparen sich das Versorgungssystem als zu groß dimensioniert herausstellt. Ausserdem ist die Private Wasserversorgung sozusagen fast ein geschlossenes System so dass wir als Deutsche sicherlich keine Probleme haben werden in den Nächsten 20 - 30 Jahren vor allem wenn wir noch mehr sparen.

In Spanien Portugal Südfrankreich Italien Griechenland usw. Wird Wasser jetz schon knapp das liegt zum einen am Klimawandel zum anderen an Waldbränden (wälder und Waldboden sind recht große Wasserspeicher) wie auch an vermehrter Bautätigkeit vorallem im Touristiksektor. Ein Golfplatz verbraucht 35.000 Kubikmeter Wasser pro Jahr (in unseren Breiten) der durchschnits Deutsche nur 46 Kubikmeter (Sachsen nur 32)[Zahlen 2005]. Also das heiß ein Golfplatz verbraucht Wasser für 760 Personen im Jahr in unseren Breiten und nicht in den extrem trockenen südlichen Küstenregionen.

Zudem Ganzen kämme dann noch die Wasservergiftung durch Pestiziede usw. zum Beispiel aus dem Massenanbau von Tomaten und durch recht schwach kontrolierte Umweltauflagen etc. usw.

Zu neuen Nahrungsmittelknappheiten wird es demnächst vor allem in den Süd und Mittelamerikanischen Ländern kommen das die USA und Europa den wichtigen Nahrungsmais für die Treibstoffproduktion aufkaufen. Da diese Staaten oft abhängig von US / EU Zuschüssen und Entwiklungshilfe (auch Medikamente usf.) sind bleibt ihnen nichts anderes übrig als ihre Maiskontinggente aufzugeben um nicht die Hilfen der Amis und Europäer zu verlieren. Ich finde im Übrigen Alkohol als Treibstoffersatz ist und bleibt blödsinnig weil nicht effizient genug.

Den Deutschen Bauern wird es freuen wenn die Lebensmittel knapper und damit teurer werden weil er dann wieder in größeren Maßstab produzieren kann.

Wir Europäer verbrauchen wie ich finde eh zuviel an Nahrung allein das was alles in Supermärkten täglich weggeworfen wird kann ganze Afrikanisch Staaten ernähren. Auch das was wir über das gesunde Maß hinaus verputzen ist unerhört viel von daher sollte wir uns in Zukunft mehr auf eine angemessene Gesunde ernährun konzentrieren.
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
[B]Dem Tata Nano fehlen eben zur Eu zulassung bestimmte Sicherheitsmerkmalle wie Fahrer und Beifahrer Airbag Knautschzonen und die ganzen elektonischen Spielereien wie ESP usw usf.[/B][/QUOTE]
Ich bin froh noch ein Auto ohne Airbag, ESP, Fensterheber, Klima und ähnlichen Schnee zu fahren auch wenns die leider kaum noch neuer als Bj.94 gibt.
Der ganze Schnickschnack ist nur dazu da damit man noch 10 oder 20 km/h schneller rasen kann ohne in der nächsten Kurve hops zu gehen, der Preis dafür ist ein ständig wachsendes Gewicht und damit Mehrverbrauch trotz neuerer Motorentechnik.
Man vergleiche mal Gewicht, Verbrauch und Kofferraumvolumen eines Kadett von Bj.90 mit einem aktuellen Astra, beides in der Basismotorisierung (Benziner). Einem Schelm könnte dabei auffallen daß es der dt.Autoindustrie problemlos möglich wäre die 120 g/km CO_2 zu schaffen, bräuchte bloß die alte Produktion wieder anlaufen lassen und die Motorneuerungen die Verbrauchsersparnis und nicht mehr Geschwindigkeit bringen einzubauen... die Einführung eines Tempolimits würde evtl. über die Käufernachfrage eine ähnliche Entwicklung befördern wie eine CO_2-Beschränkung...

An der Ölverknappung sehe ich durchaus einige positive Seiten, nicht nur weil ich eine Minimenge Solaraktien besitze ;)
Zum Bleistift wird es durch die steigenden Transportkosten zunehmend rentabler eben nicht die Produktion nach China zu verlegen, sondern für den einheimischen Bedarf Arbeitsplätze in Deutschland zu behalten. Genauso wie unsinnige Tiertransporte quer durch Europa, Butter aus Holland oder Schleswig-Holstein in Sachsen usw. Ganz abgesehen von den riesigen Schiffsbäuchen voller genmanipulierter Sojabohnen die als Futtermittel aus Argentinien, US usw. hierhergeschippert werden nur damit die Leute nicht nur 60 Kilo, sondern 90 Kilo Fleisch im Jahr verzehren können.
Ich selber sehe relativ entspannt einer möglichen Energieverknappung entgegen, aufs Auto verzicht ich zur Not (hat eh nur noch 1 Jahr TÜV) und an Strom verbrauch ich in Ermangelung eigenem Fernsehers, Tiefkühltruhe und ähnlichen Stromfressern zur Zeit etwa 500 kWh pro Jahr, was mir trotz Wahl der niedrigstmöglichen Monatspauschale zuletzt noch eine Rückzahlung vom (Ökö-)Stromanbieter beschert hat...
Das bissel was ich fürs hauptsächlich Licht brauche kann ich auch noch um etliche Prozent reduzieren durch Kauf von Energiesparbirnen, oder eben einfach mehr tagsüber lesen da brauch ich gar kein Licht.

Heizung hab ich auch sehr wenig Bedarf, heize zuhause hauptsächlich nur in der Küche und auch nur an bewölkten Tagen, weil bei Sonne wirds von alleine warm dank großem Fenster zur Südseite... im Bad gehen Rohre durch von vermutlich Warmwasser, da ists auch ohne Heizung außer bei extremem Frost warm genug zum duschen... Wohnzimmer nutz ich im Winter mehr nur als Rumpelkammer und im Schlafzimmer heiz ich sowieso nie.
Wenn ich mal irgendwann wieder umzieh dann mit Sicherheit irgendwohin wo ein Kachelofen steht.

Gruß
Stone
Goat93Meine etwas unsachliche Meinung:

Wir sind schon lange alle tot, wissen es nur noch nicht.
Das letzte mal ist die Welt 2.000 bzw. 2.001 untergegangen,
davor 1.999 und 1.998

Also, was soll's ^^
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B].......
Ach die Arbeitslosen sind also laut deiner Meinung die Sündenböcke, da sie ja eh den ganzen Tag nichts zu tun haben und nur TV schauen. Dann mußt du aber auch dazu schreiben, daß sie alle Alkoholiker, faul, dumm und ständig am Feiern sind !

Bei Aldolf waren es Juden, Behinderte, Zigeuner und Homosexuelle, heute sind es also zB die Arbeitslosen.

... :rolleyes: [/B][/QUOTE]

Die Arbeitslosen, die Beschäftigten, die Wirtschaftsfaschisten, die Marionettenpolitiker, die Knopfdruckwissenschaftler usw.usf.
Alle, diejenigen, die im Thema Arbeit eine Ersatzreligion sehen und meinen Arbeit wäre ein Wert an sich.
Alle die, die jemals auf die Arbeitslüge reingefallen sind, ja die sind schuld.
Sie verbrauchen Energie für nix. Sie stellen nix her, was den Geist anspricht.
HephOh doch sie Stellen etwas her nämlich Zeit (in vielen Fällen).

Der gemeine Arbeiter in der Landwirtschaft verschafft uns Zeit in dem er uns die Stunden für Jagd und Sammeln von Nahrungsmittel abnimmt. Der Polizist gibt uns Jahre damit das er Verbrecher einbuchtet die sonst mordend durch die Welt ziehen würden. Kraftwerker geben uns Zeit in dem sie die ganzen zeitsparenden Gizmos wie Mikrowellen usw. Versorgen. Autobauer sparen uns Zeit mit schnellen Transportmöglichkeiten usw.

Was nützt dir die Möglichkeit etwas zu produzieren was den Geist erfreut wenn du keine Zeit hast um dieses Ding zu Betrachten zu studieren und zu erfahren? Sicher Kapitalismus ist jetzt net das wahre aber von einer "Arbeitslüge" zu sprechen ist doch insofern genauso unsinnig. Fakt ist ohne "Arbeit" haben wir mehr Arbeit.
CagliostroNun, als Jäger und Sammler haben die wirtschaftsfaschistischen Nonsensunternehmensberatungen noch niemand vorgeschrieben, wer Jäger sein soll, warum und dass Jäger ihren Outfit gefälligst bei Balldessarini kaufen sollen.
Und wenn eine Jagd 14 Stunden gedauert haben mag, es war wenigstens eine Aktion in eigener Sache.
Für einen Konzern arbeiten hat damit nichts mehr zu tun,
als unterwürfiges Wirtschaftssubjekt ohne eigene Meinung habe ich zu funktionieren.

By the way, in aller Unfreiheit brauche ich keinen Strom und keine Autos, das alles sind "Zuckerl" für die Hirnlosen, die die wahre und wirkliche Freiheit für Feuerwasser aufgeben.

Das System ist die reine Verarschung. Das Problem ist, dass so viele Menschen dieses System erhalten, als willenlose hirntote Wesen, denen der Begriff Freiheit egal ist.
Nun, ich bin wahrlich kein Kommunist, das freie Spiel der wirtschaftlichen Kräfte ist mir ein Anliegen.
Im Mafia-System der Oligarchen ist dies nicht mehr möglich.
Ronin76[QUOTE]Das bissel was ich fürs hauptsächlich Licht brauche kann ich auch noch um etliche Prozent reduzieren durch Kauf von Energiesparbirnen, oder eben einfach mehr tagsüber lesen da brauch ich gar kein Licht.[/QUOTE]
Energiesparlampen sind Schnee von gestern, da sie viele Nachteile haben:

- Sind mit quecksilberhaltigem Gas gefüllt
- Erzeugen eine hohe, kurzwellige EM-Strahlung, so daß ein Sicherheitsabstand von 1,5m empfohlen wird
- Ältere und billige Modelle flimmern und haben eine deutlich verkürzte Lebensdauer
- z.T. lange Warmlaufphase

Der heutige Stand der Technik sind LED-Lampen, die gibts schon ab ca €10,- und diese verbrauchen noch weitaus weniger Energie als Energiesparlampen, bei weitaus höherer Lebensdauer. Aktuell ist die Technik auch soweit entwickelt, daß sie in Autoscheinwerfern zum Einsatz kommt, auch wenn es noch große Kühlprobleme gibt. Eine hohe Energieeffizienz besteht trotzdem (viel Licht, wenig Verlustwärme).


[QUOTE] Fakt ist ohne "Arbeit" haben wir mehr Arbeit.[/QUOTE]
Ohne Arbeitsteilung, moderne Hilfsmittel und Automatisierung wäre der Arbeitsaufwand höher, jedoch nicht ohne Arbeit. Dein Satz ist ein Paradoxon ;).

Auserdem ist es heute so, daß ein riesiger Anteil der bestehenden Arbeit absolut unnnötig ist, und sie nur existiert weil damit noch jemand Gewinn machen kann, oder weil die dekadente Konsumgesellschaft danach verlangt, bzw sie aus finanziellen Gründen keine realistische, andere Wahl hat.

Da wären zB all die Einwegartikel und Artikel mit Solllebensdauer (Glühbirnen, Strumpfhosen, Elektrogeräte,..), Mehrfachwerbeverpackungen, Werbegeschenke, kitschiger Plunder und sonstiger Deko- u. Spielzeugschrott, minderwertige Artikel aller Art mit äußerst geringer Lebensdauer (zB aus Plastik), umweltzerstörende lange nationale und internationale Transportwege, Unterhaltungsmedien, Werbebranche, Bürokratie, jährlicher Schotter auf den selben Straßen anstatt die Straße komplett neu zu richten, Gebäude die nach Errichtung leerstehen und zerfallen oder gleich abgerissen werden weil man sie abschreiben oder als Investition verbuchen kann, usw, usw.

Dann besteht auch noch die Frage: "Wo fängt Arbeit an und wo hört sie auf ?" Mit dem Wort "Arbeit" ist heute meistens die Lohnarbeit gemeint also die moderne Sklaverei, oder eben wenn jemand in seiner eigenen Firma arbeitet, also selbständig ist. Wenn Mutter zB das Geschirr spült oder jemand sein eigenes Auto wäscht, wird das nicht Arbeit genannt. Somit sind Arbeit und körperliche Betätigung (zB auch Sport) zwei ganz unterschiedliche Dinge.
WhiteRabbitMeine Häschen sind alle sozialversichert.
HephNein Ronin kein Paradoxon ich hab mich darauf bezogen das wir wenn wir Keine Wirtschaft etc also "Arbeit" hätten viel mehr selbst machen müssten also eine größe Zeitspanne Arbeit leisten um den gleichen Wohlstand zu erlangen.

Ich unterscheide hier zwischen "Arbeit" im wirtschaftlichen Sinne und Arbeit im in Form von Energie und Zeitverbrauch für den einzelnen. Um daskentlich zu machen hab ich as erste arbeit auch in anführungszeichen gesetzt.

Aber bitte zurück zum Thema.
Demon17Peak Oil,

also ich brauche für meine Arbeit gut 1000 Liter Diesel in der Woche. In der Branche ist Stellenwachstum für die nächsten 10-15 Jahre vorausgesagt. Das Transportaufkommen steigt ständig und die Bahn ist keine Alternative, sondert investiert selbst in Speditionen. Der Transport per Schiff wird trotz steigender Ölpreise immer billiger, einfach weil die Kapazität pro Schiffs-Einheit ständig gesteigert wird. (Deshalb wird China weiter exportieren) Der Transport über Land wird teurer, oder es gibt (noch) größere LKW. (Sie fahren ja schon) Ja so ein 60 Tonner Megaliner ist etwas feines. Mit den streigenden Transportkosten und den daraus resultierenden Kosten und Arbeitsplatzverlusten, wird die Wirtschaft diesen Fahrzeugtyp gegen den Widerstand der Politik schon durchsetzen. Freut euch und wundert euch nicht... Es geht voran ;)
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]also ich brauche für meine Arbeit gut 1000 Liter Diesel in der Woche.[/B][/QUOTE]
Da fällt mir nur Kraftfahrer oder Versicherungsvertreter ein? Wären bei LKW geschätzt 3000 km und bei PKW geschätzt 15000 km die Woche (ok letzteres können wir glaub ich streichen).

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]die Bahn ist keine Alternative, sondert investiert selbst in Speditionen. [/B][/QUOTE]
Mich ärgert auch daß anläßlich des Streiks nicht endlich mal Hr.Mehdorn rausgeschmissen wurde, der die derzeitige Misere der Bahn zu einem gut Teil zu verantworten hat (mit Absegnung der Privatisierungslobby in der Politik, versteht sich).

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Der Transport per Schiff wird trotz steigender Ölpreise immer billiger, einfach weil die Kapazität pro Schiffs-Einheit ständig gesteigert wird. (Deshalb wird China weiter exportieren) Der Transport über Land wird teurer, oder es gibt (noch) größere LKW. (Sie fahren ja schon) Ja so ein 60 Tonner Megaliner ist etwas feines. Mit den streigenden Transportkosten und den daraus resultierenden Kosten und Arbeitsplatzverlusten, wird die Wirtschaft diesen Fahrzeugtyp gegen den Widerstand der Politik schon durchsetzen.[/B][/QUOTE]
Die Kapazität pro Schiffseinheit ist egal, entscheidend ist der Treibstoffverbrauch des Schiffes pro Wareneinheit. (größere Schiffe sparen erstmal nur Gehalt von Kapitän und Mannschaft). Den Ausbau der Hamburger Elbe für die größeren Schiffe bezahlt aber nicht etwa das in China ansässige Unternehmen?
Ne nachdenkenswerte Alternative wären mal Segelschiffe (für nichtverderbliche Ware, versteht sich...)

60-Tonner fahren jetzt schon illegal, habe mal von einer Gewichtsmessung bei den 40-Tonner-Holzlastern gelesen, die meisten lagen wohl zwischen 45 und 50 t, der Spitzenwert war knapp 60 t. Wo da mal einer in ein Haus reingeraucht war, gabs ein großes Zetermordio.

Stone
HephStone deine Segelfrachter sind grad im test siehe SkySail. Ich habs auf Seite 1 in meinem zweiten Beitrag kurz beschrieben.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Stonehenge [/i]
[B]Ne nachdenkenswerte Alternative wären mal Segelschiffe (für nichtverderbliche Ware, versteht sich...)
[/B][/QUOTE]Ich bin mal als Deckhand auf einem Dreimaster gefahren. Jede Wache hatte mindestens 12 Mann, Offiziere nicht gerechnet.Drunter war der Kahn nicht sicher zu führen, speziell bei Hoher Windstärle nicht...vier Wachen waren eingeteilt...macht
48 Mann ohne Offiziere...jeder zweite von denen muss Vollmatrose sein....damit kannst du eine ganze Tankerflotte betreiben.

Zudem kannman Segler nicht per Autopilot fahren lassen, speziell nicht am Wind.
HephDes Skysail funktioniert mit einem Mann und ist durchaus Autopilot fähig weil hier ein Drache an einem Kabel zum ziehen verwendet wird und nicht X Segel an N Masten.
SenecaDas skysail ist auch nur eine Hilfsbesegelung, hart am Wind kann man damit auch nicht fahren. Genaugenommen wirkt das Skysail nur vor wenn vor dem Wind fährt, bestenfalls noch halb zum Wind, aber dann sinkt die Effektivität extrem.

Der Wind weht aber nicht immer von achtern.
Demon17[QUOTE](größere Schiffe sparen erstmal nur Gehalt von Kapitän und Mannschaft). Den Ausbau der Hamburger Elbe für die größeren Schiffe bezahlt aber nicht etwa das in China ansässige Unternehmen?
Ne nachdenkenswerte Alternative wären mal Segelschiffe (für nichtverderbliche Ware, versteht sich...)
[/QUOTE]

Es geht darum, das eine große Maschine weniger Treibstoff verbraucht als viele Kleine. Die Reibung (der Wasserwiederstand) verringert sich pro Kubikmeter Laderraum, je größer das Volumen des Schiffes. Bei LKWs ist es der Roll- und der Luftwiederstand. Ganz abgesehen davon, das bei einem 60 Tonner das Verhältnis zwischen Zuladung und Eigengewicht des Fahrzeuges günstiger ist. Die Megaliner fahren legal in ersten Pilotversuchen:

[QUOTE]Hamburg - "Achtung Überlänge - Gigaliner" steht ganz hinten an der Plane, in rot weist eine Zahl auf die Länge hin: 25 Meter dürfen die Lkw sein und bis zu 60 Tonnen schwer. Den einen gelten die Riesenlastwagen als die Zukunft des Warenverkehrs, für die anderen sind sie der Inbegriff einer verfehlten Verkehrspolitik, gelten als umweltschädlich und wenig sicher.

[/QUOTE]

[IMG]http://www.spiegel.de/img/0,1020,849302,00.jpg[/IMG]

[IMG]http://www.spiegel.de/img/0,1020,849308,00.jpg[/IMG]



[URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,478071,00.html]Quelle[/URL]
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Das skysail ist auch nur eine Hilfsbesegelung, hart am Wind kann man damit auch nicht fahren. Genaugenommen wirkt das Skysail nur vor wenn vor dem Wind fährt, bestenfalls noch halb zum Wind, aber dann sinkt die Effektivität extrem.

Der Wind weht aber nicht immer von achtern. [/B][/QUOTE]

Nach den ersten Versuchen auf Frachtern sind 20-30% Treibstoffersparnis realistisch.
Ronin76[QUOTE]Ja so ein 60 Tonner Megaliner ist etwas feines. Mit den streigenden Transportkosten und den daraus resultierenden Kosten und Arbeitsplatzverlusten, wird die Wirtschaft diesen Fahrzeugtyp gegen den Widerstand der Politik schon durchsetzen.[/QUOTE]

Ja da freut sich auch der KFZ-Steuerzahler, kein Wunder das im Hochwirtschaftsbundesland Baden-Württemberg die Straßen den schlechtesten Zustand haben. Denn hier fahren auch die meisten LKWs ! So gesehen finanziert jeder motorisierte Zweirad- u. PKW-Fahrer die "günstigen" Transporte der LKWs mit. Und als Dank dafür darf er dann mit 70 km/h auf der Landstraße, ständig LKW-Kolonnen hinterherschleichen, und die rechte Spur der Autobahn gehört ja eh schon ganz allein dem LWK-Fernferkehr. Auf dieser Spur kann man Nachts echt gut ein Fahrwerk testen, oder eben auf der Mittleren, denn da fahren auch schon zu 50% die LKWs wenn sie mal wieder wegen 5 km/h überholen müssen.

Das ganze Ferntransportwesen ist ökonomisch betrachtet ein Minusgeschäft für die ganze Menschheit aber das juckt ja eh Keinen. Ein ökonomisch und ökologisch sinnvolles Transportsystem wäre der Schienenverkehr ! Bei doppelspurigen Gleisen auf den Hauptstrecken könnte man den kompletten Fernverkehr auf die Schiene verlagern und hätte riesige Güterreserven. Kontainer gibt es schon lange, nur werden sie meistens nur zur Überseefracht benutzt (China!). Aber heute muß ja alles Just-In-Time geliefert sein. Morgen bestellt, heute schon da.

Die Vorteile bei richtiger Nutzung wären zB:

- deutlich geringere Transportkosten, durch die extrem hohe Kapazität der Güterzüge (weit über 1000 t).

- deutlich weniger Umweltbelastung (Giftstoffe, Lärm!)

- vermindertes Unfallrisiko im Straßenverkehr, dadurch auch weniger Verkehrstote und Kapitalschäden

- deutlich veringerte Abnutzung der Straßen

- allgemein deutliche Entlastung der Straßen, da ja auch das PKW-Verkehrsaufkommen stetig ansteigt

- Straßen kosten im Unterhalt deutlich mehr Geld als Schienen

- Weniger Arbeitsaufwand und weniger Streß für die gesamte Bevölkerung


Zu den Segel- oder Lenkdrachenunterstützten Transportschiffen hätte ich gerne mehr Informationen, kann man so nicht einschätzen. Segel würden wahrscheinlich schon Sinn machen, Flugdrachen höchstwahrscheinlich nicht.

Ach ja und dann gibt es ja auch noch die berüchtigten Zeppeline, welche heute sehr sicher sind. Bei der Hindenburg damals, multiplizierten sich gleich mehrere fatale Fehlfaktoren, darum auch das unausweichliche Unglück. Heute wären Zeppeline sehr effektive und dazu umweltfreundliche Transportmöglichkeiten im Mittel- bis Kurzstreckenbereich, gerade auch für abgelegene Gebiete und dort wo das Straßen- und Schienennetz ungenügend ist. Ich verstehe bis heute nicht, wieso das bei Schwertransporten nicht längst das Mittel der Wahl ist ! Allein schon der finanzielle und zeitliche Vorteil wäre enorm.
HephDas Konzept ist gleiche wie beim Kitesurfen nur das winde in 100 bis 300 Meter höhe ausgenutz werden schau mal in die Wiki. In diesen Höhen wehen meist recht zuverlässige Winde.

Die Größe des Kites liegt bei ~ 300 m² in der ersten Verkaufsversion. Technisch finde ich ist es die intelligenteste Lösung für Frachtschiffe da Masten für Festsegel sehr hoch sein müssten und man diese auch nicht einfach auf das Oberdeck setzten kann sonst würden sie schnell aus der Verankerung gerissen.

Die Grundhöhe eines Masten müsste schon schon an die 50 Meter betragen da ich von knapp 5 Containerlagen (ca. 13 meter) auf dem Oberdeck ausgehe. Die Verankerung für ein Solches Monstrum muss extrem stabil sein dazu kommt die Takelage für mehrere Rahsegel die sehr nunja störend wäre wollte man die Container weiterhin aufdeck stapeln. im Gegensatz zum Kite kommen hier auch noch böse gewichte zusammen wenn man 300m² + an Segelfläche erreichen will. Schratsegel sind auch nicht zu empfehlen da Frachter sehr kenterfreudig sind und ein schnelles fahren unter Schrat oft Schräglagen beinhalten kann.

[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Rahsegel]Rahsegel[/URL]
[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Schratsegel]Schratsegel[/URL]
SenecaDie Thor Heyerdal auf der ich gefahren bin ist ein Dreimast-Toppsegelschoner...nach dem Umbau vom KüMo zum Segelschiff schrumpfte die Frachtlast von 300 Tonnen auf praktisch 20 Tonnen.
Zum eine wird der Balast gebraucht um die Seefestigkeit zu gewärleisten zum anderen muss man 44 Mann Besatzung ja auch unterbringenm verpflegen und bevoraten.

Konventionelle Segler könne den heutigen Frachtverkehr nicht leisten, schon das Verladen dauer viel zu lange.

Das Problem von Skysail ist das gleich wie beim Cargolifter...funktioniert nur unter Vorzeigebedingungen wirklich effizient...aber die herrschen auf See eher selten. auf dem Pazifik mag das aber sogar funktionieren....aber...da fahren kaum Containerfrachter, denn da ist nichts.
Ronin76Das Konzept mit den Gleitschirmen müsste mal über längere Zeiträume getestet werden. Wenn sich der Wind dreht und niemand den Gleitschirm einholt, würde das ja einen erhöhten Ölverbrauch bedeuten. Auch würde das bedeuten, daß so ein Gleitschirm nur dann effizient einsetzbar wäre, wenn der Wind ungefähr von Achtern (hinten) kommen würde. Aber jetzt weiss ich wenigstens was Schrat- u. Rahsegel sind. :cool:

Und hier noch ein paar Links zu den Himmelsegeln:

[url=http://www.wdr.de/tv/q21/870.0.phtml]Die Gundidee[/url]
[URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,521656,00.html]Fotostrecke + Video[/URL]


Interessant ist auch diese Aussage:
[QUOTE]Nach den Berechnungen der Ingenieure kann zum Beispiel ein großes Containerschiff auf diese Weise bis zu 50% Brennstoff einsparen oder aber 10% schneller fahren[/QUOTE]
Da im Transportgewerbe heutzutage Zeit der wichtigste Faktor ist, wird dadurch wohl vorerst nur wenig Treibstoff eingespart werden, sondern die Schiffe sind dann einfach 10% schneller am Ziel ! Wenn jedoch der Ölpreis weiterhin steigt, werden die Reeder irgendwann umdenken müssen, und dann die Motoren auf verminderte Kraft stellen lassen um Treibstoff zu sparen. Der Gleitschirm würde dann den fehlenden Motorenschub kompensieren.

Das widerum könnte bedeuten, daß die Motorengröße von zukünftigen Schiffen (Hubraum, Leistung) beim Einsatz von Gleitschirmen sinken müsste, um den Treibstoffverbrauch noch effizienter gestalten zu können und gleichzeitig noch etwas Gewicht (im Tonnenbereich) einzusparen. Es müsste ja auch weniger Treibstoff getankt werden, was einen zusätzlichen Gewichtsvorteil und somit niedrigeren Treibstoffverbrauch bedeuten würde.

Für die Zukunft sind übrigens bis zu ca. 2300m² große Lenkmatten geplant, das ist ungefähr 10x größer als bisher im Testeinsatz.
Demon17[QUOTE]Ja da freut sich auch der KFZ-Steuerzahler, kein Wunder das im Hochwirtschaftsbundesland Baden-Württemberg die Straßen den schlechtesten Zustand haben. Denn hier fahren auch die meisten LKWs ! So gesehen finanziert jeder motorisierte Zweirad- u. PKW-Fahrer die "günstigen" Transporte der LKWs mit. Und als Dank dafür darf er dann mit 70 km/h auf der Landstraße, ständig LKW-Kolonnen hinterherschleichen, und die rechte Spur der Autobahn gehört ja eh schon ganz allein dem LWK-Fernferkehr. Auf dieser Spur kann man Nachts echt gut ein Fahrwerk testen, oder eben auf der Mittleren, denn da fahren auch schon zu 50% die LKWs wenn sie mal wieder wegen 5 km/h überholen müssen.
[/QUOTE]

A) Zahlen LKW eine gewichtsbezogene KFZ-Steuer
B) Sind ca. 80% des Preises für jeden Liter Diesel ebenfalls Steuern und
c) Kommt noch die Autobahnmaut hinzu.

Das Märchen vom Zuschußgeschäft kannst Du getrost vergessen. Im übrigen sparst Du als Konsument ebenfalls. Denn mit der Bahn wäre dert Transport eheblich teurer. Ich habe das selbst vor 20 Jahren erlebt, als ich die Auflieger, die ich vorher nach Bayern brachte, zum Bahnhof bringen mußte. Ich fuhr andauernd nach Frankfurt runter um die kaputten Auflieger wieder abzuholen. Was sich für die bBahn rechnet ist der Transport von einem Werk zum anderen mit gleichmäßiger Auslastung und enormen Frachtvolumen über Jahre hin und selbst da sind LKW konkurrenzfähig. Warum glaubst Du denn, investiert die Bahn in Speditionen (Schenker z.B), anstatt das Schienennetz auszubauen?

Außerdem, wenn nicht wegen jedes Straßenneubaus gleich eine Bürgerinitiative auf die Barrikaden gehen würde, gäbe es auch mehr zweispurige Strassen. Der schlechte Zustand der Autobahnen ist auch aus Sicht des Schwerlastverkehrs eine Unverschämtheit angesichts der zig Milliarden, die der Staat jedes Jahr an Steuern und Maut einnimt. Wenn ich für 1000 € tanke, sind dies ja schon 800 € die Woche. (Es ist etwas mehr) Plus gut 300€ Maut und KFZ-Steuer (ca. 5000 € im Jahr) müßte das angesichts der vielen LKW eigentlich für 20-30 Milliarden Investitionen jährlich in den Straßenbau reichen.
Ronin76[QUOTE]A) Zahlen LKW eine gewichtsbezogene KFZ-Steuer
B) Sind ca. 80% des Preises für jeden Liter Diesel ebenfalls Steuern und
c) Kommt noch die Autobahnmaut hinzu.[/QUOTE]
zu A) Im Vergleich viel zu wenig, sonst würden zB die 1,5 kg Orangen aus Spanien, bei Aldi & Co keine 99 ct kosten.

zu B) Beim Benzin ist der Steueranteil deutlich größer, obwohl es vermutlich der weniger schädliche Kraftstoff ist. Dieselruß wirkt stark kanzerogen und ist vermutlich die Hauptursache für Allgerien und das überwiegend daraus resultierendes Asthma bronchiale.
[QUOTE] Vergleich der Energiesteuersätze 2007 in Deutschland

Benzin (schwefelfrei): 65,45 €cent/Liter ↔ 7,3 €cent/kWh
Diesel (schwefelfrei): 47,04 €cent/Liter ↔ 4,7 €cent/kWh

Quelle: Wikipedia[/QUOTE]

zu C) Die ist in Bezug auf den Binnenverkehr reine Abzocke, da Straßen- u. Umweltschäden schon mit der LKW-Steuer abgegolten sein sollten. Auch ist das Unfallrisiko auf der Autobahn doch eher gering. Auch in Bezug auf die Umwelt halte ich das für bedenklich, da der Fernverkehr dadurch sehr oft auf Landstraßen ausweicht, und insgesamt selbst aber auch die PKW-Fahrer zu erhöhtem Spritverbrauch zwingt. Die einzigen Gewinner dabei sind die korrupten Staatsschergen und ihre Helfershelfer.

Da die Mauteinnahmen nur für den Straßenbau also praktisch ausschließlich für den Erhalt der Autobahnen verwendet werden dürfen, bedeutet dies auch einen krassen Widerspruch zur Ökosteuer welche ja anscheinend dazu dient, Umweltschäden zu beheben (wo denn ?), denn durch den auf die Landstraße ausweichenden Schwerverkehr, entstehen noch mehr Umweltschäden. Und nebenbei werden durch die Maut auch noch alle Produkte teuer, der Staat kassiert also gleich mindestens 5x ab.

- LKW-Maut
- erhöhter Spritverbrauch auf Landstraßen für LWKs
- erhöhter Spritverbrauch auf Landstraßen für PKWs duch LKW Behinderung und dadurch entstehende Staus
- Erhöhte Steuereinnahmen durch dadurch teurere Produkte
- Ökosteuer dadurch als reiner Betrug entlarvt, da der Staat NULL Interesse an Umweltschutz hat


[QUOTE]
Warum glaubst Du denn, investiert die Bahn in Speditionen (Schenker z.B), anstatt das Schienennetz auszubauen?[/QUOTE]

Weil der Schienenverkehr bei den derzeitigen Dumpingpreisen für den Schwerkraftverkehr nicht konkurieren kann. Dazu kommt eine gewisse fehlende Flexibilität, da heute ja alles schnell, schnell, schnell gehen muß ! Und dies alles auf Kosten der Umwelt. Würde man die Umwelt- u. Gesundheitschäden (zb Lungenkrankheiten) mit einkalkulieren, wäre die Bahn plötzlich vieeeel günstiger.


Dazu kommt wohl noch, daß auch bei der Bahn korrupte Manager sind, welche nicht in die Bahn investieren, sondern schauen wie sie für sich selbst möglichst viel Geld zur Seite schaffen können. In die Konkurenz zu investieren ist im Prinzip Hochverrat, aber in der Wirtschaft gibt es ja keine Ehre, da zählen nur Gewinne.
Demon17[Quote]A) Im Vergleich viel zu wenig, sonst würden zB die 1,5 kg Orangen aus Spanien, bei Aldi & Co keine 99 ct kosten.[/QUOTE]

Sicher mit der Bahn würden sie auf dem Transport verfaulen.

[QUOTE]Diesel (schwefelfrei): 47,04 €cent/Liter ↔ 4,7 €cent/kWh[/QUOTE] Hinzu kommen 19% Umsatzsteuer, die Gewerbesteuer des Tankstellenpächters und andere Abgaben...

[Quote]B) Beim Benzin ist der Steueranteil deutlich größer, obwohl es vermutlich der weniger schädliche Kraftstoff ist. Dieselruß wirkt stark kanzerogen und ist vermutlich die Hauptursache für Allgerien und das überwiegend daraus resultierendes Asthma bronchiale.[/Quote] Dafür ist der CO2 Austoß geringer. Mit Rußpartikelfiltern läßt sich das Problem lösen. Außerdem hat man beim Diesel eine bessere Energieeffizienz, einen geringeren Verbrauch.

[Quote]zu C) Die ist in Bezug auf den Binnenverkehr reine Abzocke, da Straßen- u. Umweltschäden schon mit der LKW-Steuer abgegolten sein sollten. Auch ist das Unfallrisiko auf der Autobahn doch eher gering. Auch in Bezug auf die Umwelt halte ich das für bedenklich, da der Fernverkehr dadurch sehr oft auf Landstraßen ausweicht, und insgesamt selbst aber auch die PKW-Fahrer zu erhöhtem Spritverbrauch zwingt. Die einzigen Gewinner dabei sind die korrupten Staatsschergen und ihre Helfershelfer.
[/Quote] Die Ausweichstrecken sind in der Regel längst für den Schwerlastverkehr gesperrt und dürfen nur noch von Anliegern genutzt werden. Wenn man für Maut und Steuern vernünftige Straßen bekäme, wäre das in Ordnung, nur zahlt man auch für einspurige Baustellen, überfüllte Parkplätze, die zu Umwegen zwingen umd die Pausenzeiten einhalten zu können und Schlaglochpisten mit Spurrinnen, die allmählich bedrohlich werden. Dafür enstehen jede Menge Autohöfe, etwas Abseits des Weges, wo man 7-10 € für den Parkplatz zahlt, die aber auch ab 18 Uhr überfüllt sind.

[Quote]- LKW-Maut
- erhöhter Spritverbrauch auf Landstraßen für LWKs
- erhöhter Spritverbrauch auf Landstraßen für PKWs duch LKW Behinderung und dadurch entstehende Staus[/Quote] Die meisten Landstraßen sind für den Durchgangsverkehr ab 12 T längst gesperrt. Dadurch kaum noch Stauumfahrung möglich.

[Quote]- Erhöhte Steuereinnahmen durch dadurch teurere Produkte[/Quote] Stimmt, aber auch Arbeitsplatzverluste durch Standortnachteil, dadurch geringere Steuereinnahmen und höhere Sozialbeiträge.
[Quote]- Ökosteuer dadurch als reiner Betrug entlarvt, da der Staat NULL Interesse an Umweltschutz hat
[/Quote] Es geht eigentlich nur um die Verpackung. Irgendein Vorwand findet sich immer um die Steuern zu erhöhen.
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von Hrefnadis [/i]
[B]Da Strom bei ALG2 nicht vom Staat getragen wird, es sei denn, es dient zur Heizung oder zum Kochen, dürfte jeder ALG2-Empfänger eigenständig darauf erpicht sein, Strom zu sparen. Und zwar weniger aus Umweltschutzgründen, sondern weil er sonst nix zu beissen hat.

Unser Haushalt ist teilweise ALG2-Empfänger, zumindest das jüngste Mitglied. Hier kommt auf 3 Personen 1 Fernseher, der 10 Jahre alt ist und 3 mal im Jahr eingeschaltet wird. Weil wir uns neben Strom auch geistigen Dünnschiss ersparen wollen. Und nein, er steht zwischenzeitlich nicht auf stand by, der Stecker ist gezogen.

Cagliosto, wenn Du so gut informiert bist, weisst Du bestimmt auch, wie man mit den paar Kröten, die man so als "Unterschicht" hat, anstatt des Fernsehers den 12 Jahre alten energiefressenden Kühlschrank ersetzt. Der Tipp wäre sogar hilfreich. So unter Gutmenschen. Was für Fernsehre gilt, müsste doch auch für Kühlschränke machbar sein ... oh, Vorsicht, Sarkasmus.


Was ich mit dem Thread anstoßen wollte, sind grundlegendere Überlegungen für das EIGENE Leben. Plant Ihr in Eurer Lebensplanung einen möglichen Umschwung in dieser Größenordnung mit ein? Denk Ihr überhaupt wirklich ernsthaft darüber nach, dass es rationierte Kraftstoffe, vllt auch rationierte Lebensmittel geben könnte? Kein Internet, oder auch nur noch stundenweise. Strom ebenso, Trinkwasser in Flaschen vom Tanklastzug. Vielleicht überspitzt, aber einige Einschränkungen dürfte es schon geben, denke ich. Oder spinne ich ganz?


Ronin, gut argumentiert. Aber ich würde gerne wissen, welcher Chef der OPEC wann diesen Satz gebracht hat, da schon in meiner Schulzeit (die ungefähr mit Deiner überein stimmen müsste) gelehrt wurde, dass noch in unserer Generation die Erdölvorräte aufgebraucht werden würden.


Und ich finde auch, wo nicht mit Energie gespart wird, ist ein Staat zum Wohle aller dazu verpflichtet, regulierend einzugreifen. Siehe Australien mit dem Verbot der Glühbirne. Ein Tempolimit wäre schick, z.B. oder die stärkere Besteuerung von Benzinschleudern, vor allem den NEUEN, denn solange diese noch verkauft werden, sieht sich kein Autofabrikant der Welt in der Pflicht, Neues zu entwickeln. usw. Der Staat hat unendliche Mittel, da richtungsweisend zu wirken. Tut er aber nicht. Lobbyismus? Nunja. Das Volk für 2,50 € verkauft. Oder eher die Zukunft des Volkes.


Und ich fürchte - um noch einmal auf den ntv-Artikel zurückzukommen - selbst mit allen Entwicklungsressourcen, die wir haben, wird sich ein nahtloser Übergang vom Öl- zum Nicht-Öl-Zeitalter nicht reibungslos gestalten lassen. Dazu steckt alles noch zu sehr in den Kinderschuhen. [/B][/QUOTE]


Und ich fürchte, dass du den Märchen der kapitalistischen Medien ein wenig zuviel Gehör geschenkt hast...

Die Abhängigkeit vom Erdöl ist ein kapitalistisches Märchen, mehr aber auch nicht...

Es gibt Energie im Überfluss, die der Mensch mittels fortschrittlicher Techol.ogien anzapfen und nutzen könnte...alles, was heute aus Mineralölprodukten hergestellt wird, könnte ebensogut auch aus anderen Quellen gewonnen werden - womöglich sogar billiger, mit wesentlich geringerem Energieaufwand und umweltschonender...die Erde und das ganze Sonnensystem sind eine einzige Rohstoffquelle...das Universum an sich ist nichts als Energie, und der Mensch ist davon umgeben und Teil davon...warum z.B. nicht Solarkollektoren im Weltraum installieren, womöglich sogar eine Kugelschale daraus (Dyson-Sphäre) um die Sonne errichten...? damit liesse sich die Strahlungsenergie der Sonne zu fast 100% "einfangen"...es wäre rein theoretisch sogar denkbar, diese Strahlungsenergie irgendwann einfach in "Materie" zu "kondensieren" - ähnlich wie es beim "beamen" in Star Trek gemacht wird...oder selbstreplizierende Nanomaschinen zu bauen, die Atome und Moleküle zu beliebig anderen, jeweils gewünschten, neuen Strukturen umgruppieren, und auf diese Weise alles erzeugen können, was benötigt wird...vielleicht wird der Traum der Alchimisten, aus Blei Gold herzustellen, doch noch einmal wahr...denn die nur der Kapitalismus profitiert vom Erdöl, und für ihn wäre dessen Schwinden wahrlich eine Katastrophe...folglich wäre es der größte Gewinn für alle, wenn diese noch vor dem letzten Tropfen Erdöl verschwinden würden...niemand müsste heute wirklich noch für einen Hungerlohn sein Leben durchbringen, oder auf irgendetwas verzichten - verzichtet werden kann lediglich auf den Kapitalismus und all seine Handlanger..."Alles für alle, und zwar umsonst", das wäre die Lösung, doch sie ist lediglich im Rahmen des bestehendenm Systems unmöglich...niemand müsste wirklich an irgendetwas sparen, wenn die Menschheit den Kapitalismus endlich zum Teufel schicken und ihre sicherlich vorhandenen Möglichkeiten voll ausschöpfen würde...bereits der Kapitalismus hat ja mit seiner primitiven, auf fossilen Brennstoffen/Ressourcen basierenden Wirtschaftsform - ganz entgegen des dümmlichen Geschwätzes der Polit- und Wirtschaftsschickeria, die davon natürlich - oh Wunder - verschont geblieben ist - von der allgemeinen "Knappheit" - einen immensen materiellen Überfluss geschaffen - der, würde er allen Menschen frei zur Verfügung stehen - bereits jetzt die Armut auf dieser Welt beseitigen könnte...nur stehen dem eben die Gewinninteressen und damit auch der Fortbestand der kapitalistischen Ausbeuterklasse entgegen...dieses ganze perfide System benötigt die Armut einfach, um sich selber zu aufrechtzuerhalten...

Der kapitalistische Staat - hier in Deutschland wie auch anderswo - ist nur ein Hampelmann der kapitalistischen Industrien und damit zuallererst der Mineralölgesellschaften...

Und die wollen uns weismachen, dass es an allem - insbesondere an Energie - mangelt...? Einfach nur lächerlich, und noch lächerlicher, dass die Menschen inzwischen schon so verblödet sind, dass sie den kapitalistischen Regierungen und anderen Hampelmännern der Mineralölgesellschaften diesen Stuss auch noch abkaufen...
Seneca@ Xenomorph

Da sage ich dir als praktischer Techniker mit Bezug zur Umwelttechnik nur eins...Schau weniger Star Trek und verdreh die Fakten nicht...klar kann man alles auch ohne Öl, ist nur viel aufwändiger, teurer und Umweltbelastender.
Im Übrigen interesiert sich derzeit sogar die US-Industrie für Biomasse und alternative Energie. Die rennen meinem Vater gerade den Laden ein schlicht aus einen Grund: Öl ist teuer und der Dollar ist weich.

Und die Synthese von Kohlenwasserstoffen aus Kohle durch Hydrierung ist weder billig noch sauber. Das wurde zuletze im 2. Weltkrieg gemacht, weil Deutschland vom Öl abgeschnitten war...nicht weil es effizient war. Die chemischen-physikalischern Gesetze haben sich seitdem nicht geändert
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Da sage ich dir als praktischer Techniker mit Bezug zur Umwelttechnik nur eins...Schau weniger Star Trek und verdreh die Fakten nicht...klar kann man alles auch ohne Öl, ist nur viel aufwändiger, teurer und Umweltbelastender.
Im Übrigen interesiert sich derzeit sogar die US-Industrie für Biomasse und alternative Energie. Die rennen meinem Vater gerade den Laden ein schlicht aus einen Grund: Öl ist teuer und der Dollar ist weich.

Und die Synthese von Kohlenwasserstoffen aus Kohle durch Hydrierung ist weder billig noch sauber. Das wurde zuletze im 2. Weltkrieg gemacht, weil Deutschland vom Öl abgeschnitten war...nicht weil es effizient war. Die chemischen-physikalischern Gesetze haben sich seitdem nicht geändert [/B][/QUOTE]

...ich verdrehe ganz sicher nichts...das tun schon andere zur Genüge, insbesondere die Medien der herrschenden Klasse...wenn ich also an deren Behauptungen drehe, dann wird allenfalls etwas wieder zurückgedreht...

Die physikalischen Gesetze haben sich seither nicht geändert, sicher - ebensowenig wie sich der Kapitalismus nennenswert verändert hat, seit den Tagen des 2. Weltkrieges...aber die Technik hat es seitdem schon ein ganzes Stück - und wird das wohl auch in Zukunft tun - doch befindet sie sich noch immer in denselben - nämlich den falschen - Händen, und deshalb und aus keinem anderen Grund - ist dabei in den vergangenen 60 Jahren bislang auch nichts bahnbrechend Neues mehr herausgekommen - jedenfalls nichts, was zur Steigerung der Lebensqualität der "breiten Masse" nennenswert beigetragen hätte...die anderweitigen - größtenteils militärischen -Errungenschaften, die seither erzielt wurden, beweisen jedoch, dass es sehr wohl so etwas wie einen "Fortschritt" gegeben hat...das "Volk" hingegen - wird noch genauso für dumm verkauft und als nützliche Herde von Arbeitstieren vor den Karren der Reichen gespannt wie ehedem - die Methoden der versteckten Manipulation ebensowie der gewaltsamen Unterdrückung seitens der Mächtigen - sie - und nur sie haben sich in den letzten 60 Jahren wirklich verbessert...

Doch mit dem letzten Erdöl wird auch der Kapitalismus verschwinden...so oder so wird er das Ende seiner wichtigsten ökonomischen Grundlage nicht überleben...
SenecaDer Kapitalismus existierte auch vor der Petrochemie, und die Sowjetunion ist nicht am Ölmangel zugrunde gegangen.
Im übrigen würde ich nicht zu sehr auf den technischn Fortschschritt bauen, der stagniert in den klassischen Anwendungen seit Jahrzehnten. Fortschritte liefert derzeit nur noch die Halbleitertechnik die primär in der Unterhaltungsindustrie Verwendung findet. Der andere Zweig, die Photovoltaik, hat auch ihren Grenzen bald erreicht. Der einzige sinnvolle Weg wäre simple Einsparung. Aber die verkauft sich ja schon in der Automobilindustrie nicht gut, gilt als Armutszeugniss.
XenomorphNaja, was mich auch nicht sonderlich wundert...denn Unterhaltung ist ja schliesslich das, was das "gemeine Volk" am nötigsten braucht - damit es nicht merkt und gar nicht erst auf die Idee verfällt, wie es von den Reichen und Mächtigen hinters Licht geführt wird...ein Volk will schliesslich gut unterhalten sein - Brot und Spiele - das wussten ja schon die Römer als vorkapitalistische Sklavenhaltergesellschaft...auch damals schon wurden zu diesem einen Zweck technologische Höchstleistungen vollbracht - das Colosseum war das in dieser Hinsicht wohl aufwendigste Bauwerk, das Menschen vorindustrieller Epochen ersonnen haben - angeblich wurde der Arenabereich zu seiner Einweihung sogar mit Wasser geflutet - um so eine Seeschlacht mit echten Schiffen möglichst authentisch - und blutig - simulieren zu können ...muss schon ein toller Effekt gewesen haben, wie sich das Wasser unten in der Arena langsam tiefrot gefärbt hat - Unterhaltungsindustrie - schon damals war sie für den Fortbestand einer Gesellschaftsordnung anscheinend zwingend erforderlich - und damit jede Mühe, jeden Aufwand - und auch jeden Preis - wert...
Ronin76[QUOTE]warum z.B. nicht Solarkollektoren im Weltraum installieren, womöglich sogar eine Kugelschale daraus (Dyson-Sphäre) um die Sonne errichten...? damit liesse sich die Strahlungsenergie der Sonne zu fast 100% "einfangen"...es wäre rein theoretisch sogar denkbar, diese Strahlungsenergie irgendwann einfach in "Materie" zu "kondensieren" - ähnlich wie es beim "beamen" in Star Trek gemacht wird...oder selbstreplizierende Nanomaschinen zu bauen, die Atome und Moleküle zu beliebig anderen, jeweils gewünschten, neuen Strukturen umgruppieren, und auf diese Weise alles erzeugen können[/QUOTE]

In den nächsten paar Jahrhunderten wird all dies nicht realisierbar sein, schon allein für eine schwarmförmige Dyson-Sphäre würden einige Erdenmassen an Rohstoffen benötigt werden, da sich auch die Erde selbst in ihrem Inneren befinden müsste, wenn das Netz dicht genug sein soll, aber soviel Energieversorgung wäre allein für die Erde überhaupt nicht notwendig. Solarkollektoren im Weltraum sind eine nette Idee aber auch hier ergibt sich das Problem des Energietransfers zur Erde.

Es würde wohl schon ausreichen, genügend Solarkollektoren auf der Erde selbst zu installieren um alle Energieprobleme zu lösen und es gibt ja auch noch die Erdwärme. Wahrscheinlich findet im Erdinnern sogar eine Kernfusion statt, ein Indiz dafür sind entdeckte Heliumisotope wie sie zB in der Sonne entstehen und vorkommen.

Laut Harald Lesch wird das Beamen von Menschen in der Praxis nie möglich sein, weil das Datenaufkommen zu gigantisch ist und auch eine riesige Menge an Energie dazu benötigt wird. Rein theoretisch wäre es jedoch möglich. Von der Nanotechnologie wie sie zB von den Borg verwendet wird, sind wir bestimmt noch Jahrtausende entfernt.

Aber es ist eine Tatsache, daß die Menschheit nur einen winzigen Bruchteil von gesicherten Forschungsergebnissen zu ihrem Allgemeinwohl nutzt und nutzen kann. Der Grund dafür sind zB die Kapitalisten, welche die positive Entwicklung der Erde und deren Lebewesen ernsthaft und äußerst schwerwiegend behindernd, ja sogar der Erde Schaden zufügen. Es sind jedoch nicht nur die großen Kapitalisten wie Mineralölfirmen und Banken sondern die vielen kleinen Kapitalisten, die an jeder Ecke anzutreffen sind. Zb der geizige Nachbar oder ein Bekannter welcher einen gutbezahlten Job hat, der Supermarktfilialleiter im Ort, der Versicherungsvertreter, der "freundliche" Bankangestellte, der Bürokaufmann, der KFZ-Werkstattmeister, der immer nur an den Gewinn denkt, oder sogar man selbst ! Ein Großteil der Gesellschaft Erde ist vom Gedanken an Gewinn, unereichbarem Luxus, Geiz und Egoismus einfach total durchtränkt und das bekommt sie nur schwer los.

Ein Energiemangel sowie Mangel an existenziellen Gütern wie Nahrung und Trinkwasser ist theoretisch also lächerlich, in der Praxis jedoch real.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Aber es ist eine Tatsache, daß die Menschheit nur einen winzigen Bruchteil von gesicherten Forschungsergebnissen zu ihrem Allgemeinwohl nutzt und nutzen kann. Der Grund dafür sind zB die Kapitalisten, welche die positive Entwicklung der Erde und deren Lebewesen ernsthaft und äußerst schwerwiegend behindernd, ja sogar der Erde Schaden zufügen. [/B][/QUOTE]
Nein, der Grund ist das es nicht so einfach vorwärts geht wie man es sich in den 50ern ausgemalt und propagiert hat. Technische Entwicklung ist kein leichtes Feld, es geht immer nur stück für Stück und zwar ganz speziell wenn es darum geht irgendeine bahnbrechende Entdeckung die im Labor ganz toll aussieht zu etwas wirklich nutzbaren zu machen, dass keine unerwünschten Gefahren birgt.

Wenn es nach den Visionären der 50 ginge wäre heute alles Atombetrieben, vom Kühlschrank bis zum Schienenbus, und dem Freizeitpark auf dem Mond.

Der Fortschritt stagniert. Man ist heute gerade mal dabei die high-end tech aus den 50ern massentauglich zu machen und als neu zu verkaufen.

Auch die Sparkonzepte sind alt...die stammen aus den frühen 80ern als Ergebnis der Ölkrise in den 70ern.
Cthugha[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]
Wahrscheinlich findet im Erdinnern sogar eine Kernfusion statt, ein Indiz dafür sind entdeckte Heliumisotope wie sie zB in der Sonne entstehen und vorkommen.
[/B][/QUOTE]

Um Gottes Willen, dann hätten wir ein ziemliches Problem. Es gibt eine These eines Geophysikers (Herndon glaub ich, bin mir aber nicht sicher), dass sich im Erdinneren ein natürlicher Brutreaktor, also quasi ein Atomkraftwerk, befinden könnte. Heliumisotope gibt es übrigens gar nicht so viele und die Dinger hat man hier schon lang gefunden, aber das Verhältnis zwischen He-3 und He-4 war immer etwas verwirrend, könnte aber durch oben genannte These erklärt werden.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]
Laut Harald Lesch wird das Beamen von Menschen in der Praxis nie möglich sein, weil das Datenaufkommen zu gigantisch ist und auch eine riesige Menge an Energie dazu benötigt wird. Rein theoretisch wäre es jedoch möglich.
[/B][/QUOTE]

Man sollte allerdings dabeisagen, dass der übliche Begriff des Beamens in der Physik sich nur auf die Information bezieht. Materie selbst wurde noch nie teleportiert.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]
Aber es ist eine Tatsache, daß die Menschheit nur einen winzigen Bruchteil von gesicherten Forschungsergebnissen zu ihrem Allgemeinwohl nutzt und nutzen kann.
[...]
Ein Energiemangel sowie Mangel an existenziellen Gütern wie Nahrung und Trinkwasser ist theoretisch also lächerlich, in der Praxis jedoch real. [/B][/QUOTE]

Naja, diese Wissenschaftsgläubigkeit ist gefährlich. Man hat sich vielleicht etwas zu sehr daran gewöhnt, dass der Stand der Technik schnell voranschreitet. Irgendwann zeigt sich halt, dass der Aufwand für weitere technologische Verbesserungen stark ansteigt und der Sprung von der Theorie zur Praxis sehr kompliziert ist.

Mein Lieblingsbeispiel ist der Physikerwitz von der Fusionskonstante von 50 Jahren. Warum Fusionskonstante? Nun ja, man sagt, in 50 Jahren sei die Fusionskraft so weit, kommerziell eingesetzt zu werden. Es waren auch schon vor 10 Jahren noch 50 Jahre. Und auch schon vor 20 Jahren. Und auch vor 30 Jahren...
Ronin76Es geht doch gar nicht um neue Erfindungen, oder hochkomplizierte Technik, sondern um Dinge welche sich längst zum Wohle der Allgemeinheit hätten etablieren können !

Passend zum Thema eben Dinge wie Solartechnik und die Nutzung von Erdwärme für jedes Gebäude. Wer ein Haus für € 300.000 bauen kann, wird ja wohl auch noch 10% drauflegen können, damit die langfristige Energieversorgung dieses Gebäudes größtenteils autonom gesichert ist. In nur wenigen Jahren hätte sich das amortisiert. Eigentümer und Mieter wäre dann nicht mehr in diesem gewaltigen Ausmaß von der Energiemafia abhängig, im Idealfall sogar 100% autonom. Und für dem Umweltschutz wäre auch noch etwas getan.

Aber zB deutsche Politiker wissen das sehr gut zu verhindern, schließlich wollen sie ja ihre Geldgeber, wie zB die Energiekonzerne nicht verärgern. Siehe Schröder/Putin und die Gazprom. Die größten Verbrecher werden eben Bundeskanzler, Pate oder Präsident.
Der kapitalistisch unterdrückte "Bürger" soll total abhängig gehalten werden, denn so ist er kontrollierbar, und arbeitet auch weiterhin umsonst für die Reichen und zahlt Schutzgelder. Wer nicht mehr zahlt kommt fort. In die Klapse, in den Knast ("in Zelle erhängt"), wird obdachlos und stirbt kurz darauf an den Folgen, oder eben auf die sizilianische Art.

[QUOTE]Naja, diese Wissenschaftsgläubigkeit ist gefährlich. Man hat sich vielleicht etwas zu sehr daran gewöhnt, dass der Stand der Technik schnell voranschreitet. Irgendwann zeigt sich halt, dass der Aufwand für weitere technologische Verbesserungen stark ansteigt und der Sprung von der Theorie zur Praxis sehr kompliziert ist.[/QUOTE]
Wieso soll das gefährlich sein ?
Cthugha[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Es geht doch gar nicht um neue Erfindungen, oder hochkomplizierte Technik, sondern um Dinge welche sich längst zum Wohle der Allgemeinheit hätten etablieren können !

Passend zum Thema eben Dinge wie Solartechnik und die Nutzung von Erdwärme für jedes Gebäude. Wer ein Haus für € 300.000 bauen kann, wird ja wohl auch noch 10% drauflegen können, damit die langfristige Energieversorgung dieses Gebäudes größtenteils autonom gesichert ist. In nur wenigen Jahren hätte sich das amortisiert. Eigentümer und Mieter wäre dann nicht mehr in diesem gewaltigen Ausmaß von der Energiemafia abhängig, im Idealfall sogar 100% autonom. Und für dem Umweltschutz wäre auch noch etwas getan.
[/B][/QUOTE]

Naja, Solartechnik ist ziemlich überteuert und auch vom Wirkungsgrad her nicht so toll, wie immer vermutet wird. Zumindest hierzulande würde ich auch von der Nutzung von Solarzellen abraten.

Sinniger und im richtigen Maßstab günstiger wären solarthermische Kraftwerke, vor allem Aufwindkraftwerke, die aber tatsächlich nur im Sonnengürtel der Erde und im großen Maßstab Sinn machen. Weiterentwicklungen wie die "atmospheric vortex engine" könnten sogar noch effektiver sein, sind aber kurioserweise deutlich unbekannter als die Photovoltaik.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]
Wieso soll das gefährlich sein ? [/B][/QUOTE]

Warum gefährlich? Nun, um mal meine Mutter vereinfacht zu der Frage nach dem baldigen Ende der Ölvorräte zu zitieren:

"Na, dann wird die Wissenschaft halt bald was Neues erfinden."

So eine Haltung ist definitiv gefährlich.
SenecaDer Oil Peak muss leider wieder abgeblasen werden.
Wie das Handelsblatt heute meldet, bestätigt die brasilianische Petrobras den Fund eines Ölfeldes mit 33 Milliarden Barrel in "nur" 2000 m Tiefe vor der Küste Brasiliens. Das wäre somit das drittgrößte derzeit bekannte Ölfeld. Das Ölfeld war bislang nicht erfasst.

Früher hätte man nicht mal darüber nachdedacht so tief zu fördern. Die Förderungn wird in einigen Jahren anlaufen.
ApexGleichzeitig sinkt die Fördermenge der bereits erschlossenen Ölfelder in Russland, dass allerdings auch nicht zuletzt dank zu weniger Investitionen.
Ronin76Hab das mit dem brasilianischen Ölfeld gestern auch durch einen Bekannten erfahren. Das bestätigt mal wieder die Aussage, daß die Erdölreserven auch in den nächsten paar Hundert Jahren nicht zu Neige gehen.
Wenn das Öl teuer wird, dann vorwiegend dadurch weil die Fördermenge künstlich reduziert wird, und die Besteuerung steigt.
HephDie Brasilianischen ÖL-vorkommen liegen in ca 8 Kilometer Tiefe und das auch noch offshore. Dazu muss man sehen das eine Ölplattform nicht von heut auf morgen errichtet werden kann und man nur schlecht Pipelines durch diese Tiefen bauen kann. Das bedeutet unter anderem das das Feld erst 2012 angezapft werden könnte und auch nur nur zur hälfte abgezogen werden kann. Ich Persönlich habe Schätzungen gesehen das die Ölförderung vor Brasilien zu ca. 50 - 60 Dollar pro Barrel (159 Liter) kosten würde.

Und weil sich das öl bis 2012 weiter verknappen wird wird auch der preis steigen den beim preis kommt es extrem auf die geförderte Menge und auf die Kosten pro menge. Da die einfach zu bearbeiten Felder als erstes erschöpft wurden schnellt der preis heute durch die Decke weil wir nur noch große aber sehr schwer erreichbare oder schwer zu bearbeitende Ölreserven ( z.B. Ölsand) haben was die Kosten für die Förderung steigen lässt .
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
[B]Die Brasilianischen ÖL-vorkommen liegen in ca 8 Kilometer Tiefe und das auch noch offshore. [/B][/QUOTE]Offshore ist ohnehin im Kommen. In mobile tiefenbohrtaugliche Plattformen habe ja zu Zeiten vor allen die Norweger investiert. Woher hast Du den die 8000m... meine Printmedien sagen 2000m Wassertiefe. Die Deckschichten sind da relativ unproblematisch, die sind nämlich fest.
Selbst die Bohrungen für die Geothermie hierzulanden gehen bis in 5000m Tiefe, mit einem Maximum von 9.101 m. Der Problemteil ist tatsächlich die Wassertiefe, aber darauf hat man sich schon vorbereitet.
HephHmmm hab wohl die falsche taste auf dem Numblock erwischt ich glaub ich wollt was von ungefähr 7000 Metern schreiben frei nach berichten der ARD.

[QUOTE][i]Zitat [URL=http://www.tagesschau.de/wirtschaft/brasilien2.html]Ard - Tagesschau[/URL] [/i]

Experten warnen allerdings vor allzu großer Euphorie. Die Förderung des Öls, das in 7000 Metern Tiefe unter einer mächtigen Erd- und Salzschicht liegt, erfordere neue, hochmoderne Technologie. Die Produktion könne frühestens in vier oder fünf Jahren beginnen.

[/QUOTE]
SenecaDas Handeslblatt war da schon etwas weiter, denn es gibt die Technologie bereits...die Norwegische Reederie Odfjell hatte vor einigen Jahren ohne Auftrage zwei Tiefseebohrinseln gebaut...die verdienen sich damit jetzt dumm und dusselig...Und eines ist ja klar... je höher der Ölpreis desto lohnender das Geschäft. Ich denke nicht das die Förderfirmen an eine zu niedrigen Ölpreis interessiert sind...das wäre ja seltsam. Es geht ja auch incht darum das der "Saft" billiger wird. Er geht nur nicht so schnell aus wie einige Utopisten es wollten.
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
[B]Die Brasilianischen ÖL-vorkommen liegen in ca 8 Kilometer Tiefe und das auch noch offshore. Dazu muss man sehen das eine Ölplattform nicht von heut auf morgen errichtet werden kann und man nur schlecht Pipelines durch diese Tiefen bauen kann. Das bedeutet unter anderem das das Feld erst 2012 angezapft werden könnte und auch nur nur zur hälfte abgezogen werden kann. Ich Persönlich habe Schätzungen gesehen das die Ölförderung vor Brasilien zu ca. 50 - 60 Dollar pro Barrel (159 Liter) kosten würde.

Und weil sich das öl bis 2012 weiter verknappen wird wird auch der preis steigen den beim preis kommt es extrem auf die geförderte Menge und auf die Kosten pro menge. Da die einfach zu bearbeiten Felder als erstes erschöpft wurden schnellt der preis heute durch die Decke weil wir nur noch große aber sehr schwer erreichbare oder schwer zu bearbeitende Ölreserven ( z.B. Ölsand) haben was die Kosten für die Förderung steigen lässt . [/B][/QUOTE]

Stellt die OPEC fest, dass die Ölreserven endlich sind (sic!Was für eine Erkenntnis!),
dann steigen von langer Hand vorbereitet, spontan die Preise an den Ölbörsen.
Findet man angeblich völlig überraschend ein Ölfeld vor Brasilien...
tut sich preismässig eher nichts.
Verflixt aber auch!
Ronin76Ja das ist schon interessant. Man sollte eben nicht alles glauben was in den Medien berichtet wird. Wenn morgen in der Zeitung steht, daß auf dem Mond riesige Ölfelder existieren, glaubt ihr das dann ? Aber es glauben wohl viele, daß die Erdölreserven bald erschöpft sind und plötzlich tauch ein riesiges Ölfeld auf. Und in 10 und 20 Jahren vielleicht auch wieder, usw. Habt ihr persönlich mit den Geologen gesprochen und wart an den Standorten ? Letztendlich können die Verantwortlichen behaupten was sie wollen. Das nennt man dann auch Massenmanipulation.

[QUOTE]Experten warnen allerdings vor allzu großer Euphorie. Die Förderung des Öls, das in 7000 Metern Tiefe unter einer mächtigen Erd- und Salzschicht liegt, erfordere neue, hochmoderne Technologie. Die Produktion könne frühestens in vier oder fünf Jahren beginnen.[/QUOTE]
Ja und ? Ist ja wohl klar, daß das nicht von heute auf morgen geht. Der Ölpreis wird trotz "neuer" Ressourcen auch weiterhin in die Höhe steigen, da die Preisbildung nicht direkt im Zusammenhang mit Ressourcen und Förderkosten geschieht. Eine Nachfrage durch globale Abhängigkeit hat da ein deutlich höheres Gewicht.
HephEs ist ja nicht so das dauernd neue Ölfelder entdeckt werden nein die meisten Vorkommen kennen wir ja schon nur werden viele Felder wie die Ölsande in Canada nur nicht als aktive Resourcen gezählt solange der Förderpreis über dem Verkaufspreis liegt. Darum sind ja auch die Canadier auch vor 2 Jahren oder 3 Jahren mit einem schlag auf platzt 3 der Ölreichsten Länder der Welt aufgestiegen.

[QUOTE][i]Zitat von Ronin76[/i]

Ja das ist schon interessant. Man sollte eben nicht alles glauben was in den Medien berichtet wird. [...] Habt ihr persönlich mit den Geologen gesprochen und wart an den Standorten ? Letztendlich können die Verantwortlichen behaupten was sie wollen. Das nennt man dann auch Massenmanipulation.

[/QUOTE]

Komisch ich habe nicht die zeit jede kleine Meldung zu überprüfen geschweige den Spanisch/Portugisisch zu lernen um mich mit den Ölborern zu unterhalten.

Mal davon abgesehen gibt es auch unabhängigen und investigativen Journalismus so das man auch oft genug die Kehrseite der Medaile zu sehen bekommt.
CagliostroDie Kanadier sind unter dem schlechten Einfluss von US-Ölfirmen.
So extrem viel wird ihnen nicht bleiben,wenn sie nicht sehr gut aufpassen.


Condoleeza ist übrigens der Name eines Öltankers.
SenecaKanada ist kein Anhängsel der USA, die können sehr gut auf sich selbst aufpassen, legen sogar sehr viel Wert darauf. Kanada ist näher an Europa als vielen hier bewusst ist.
Ronin76Der europäische Einfluß in Kanada liegt wie bei den USA in der Emigration von Europäern begründet. Kanada besteht jedoch auch aus ca 4% indianischen Völkern. Das offizielle Staatsoberhaupt ist zwar die englische Königin, jedoch dürfte ihr Einfluß schon aufgrund der großen Entfernung nicht besonders hoch sein.

Interessant ist auch, daß Kanada mit nur ca 33 Mio Einwohnern Mitglied der G8-Staaten ist. Neben GB, Frankreich, USA, Deutschland, Italien, Rußland und Japan. Die kanadische Währung ist der kanadische Dollar. Ich erkenne deutlich mehr Gemeinsamkeiten zu den USA als zu Europa.


@Cagliostro

Der Öltanker hieß nicht Condoleeza sondern "Condoleezza Rice". Dieser Öltanker heisst aber heute "Altair Voyager". Der Name Altair stammt aus dem Arabischen (at-tair) und bedeutet "Der Herabstürzende", was auch ein Synonym für "Adler" ist. Ein Stern im Sternbild Adler trägt diesen Namen. Altair Voyager bedeutet also ungefähr soviel wie "Der reisende Adler" oder "Der herabstürzende Reisende".

Da Frau Rice im Direktorium des Energiekonzerns Chevron tätig war, wurde ein Öltanker nach ihr benannt, was ja nichts Ausergewöhnliches ist. Die Chevron Corporation hat ihren Firmensitz in Kalifornien agiert aber global, somit ist es ein US-Unternehmen. Einen Zusammenhang zu Kanada sehe ich da überhaupt nicht. Thema verfehlt, setzen. ;)
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Der europäische Einfluß in Kanada liegt wie bei den USA in der Emigration von Europäern begründet. Kanada besteht jedoch auch aus ca 4% indianischen Völkern. Das offizielle Staatsoberhaupt ist zwar die englische Königin, jedoch dürfte ihr Einfluß schon aufgrund der großen Entfernung nicht besonders hoch sein.

Interessant ist auch, daß Kanada mit nur ca 33 Mio Einwohnern Mitglied der G8-Staaten ist. Neben GB, Frankreich, USA, Deutschland, Italien, Rußland und Japan. Die kanadische Währung ist der kanadische Dollar. Ich erkenne deutlich mehr Gemeinsamkeiten zu den USA als zu Europa.
[/B][/QUOTE]Ich war mal länger mit einer Kanadierin aus Montreal liiert. Ich sehe da kaum Gemeinsamkeiten. Schon das ganze Sozialsystem ist europäischer Ausprägung, die Krimimaltät sagenhaft niedrig und das obwohl man ein liberales Waffenrecht hat, liberaler als das der meisten US-Staaten, Liberal ist ohnehin das Geeigente Wort um Kanada zu beschreiben...und an der Ostküste spricht man französisch, denn Kanada hat duch Quebec ebenso enge Beziehungen zu Frankreich wie zu England.

Die Australier haben auch einen Dollar, das sagt garnichts.

Kanada - USA das sind zwei Welten auf einem Kontinent
Da kann man genauso gut Mexico und die USA vergleichen wollen.
Cagliostro@Ronin

dachte "Rice" wär der Familienname von black beauty...?
Achso das war ein Pferd.
SenecaIch habe mir das heute noch mal nachgerechnet...so rapide steigt der Ölpreis gar nicht wie es scheint. Er steigt zwar stark, aber wirklich extrem nur in der Relation zum Dollar.

Am 3. Januar 2008 hatten wir das zwote mal seit November wieder 100 Dollar pro Barrel, bei einem Dollarkurs von 1,45€. Das heisst daß ein Barrel ca. 68,89€ kostete.

Heute kostet ein Barrel 119 Dollar bei einem Kurs von 1,60€. Ein Barrel kostet somit fast fünf Monate später 73,28€

Nicht der Ölpreis spielt verrückt sodern der Dollarkurs.
Ein Liter Rohöl kostet heute 43 Eurocent. Das der Preis bei uns ständig steigt liegt zu 80% an der Steuerlast, verteilt auf Mineralölsteuer, Ökosteuer und Mehrwertsteuer.

Die USA stöhnen derzeit schon unter einem Literpreis von 0.93€ Beim Superbenzin als gäbe es kein Morgen mehr, während wir uns schon an die 1,50€ ab Pfingsten gewöhnen.

Logischste Konsequenz zur Beruhigung das Marktes wäre die Auflösung der Bindung des Ölpreises an den Dollar.
Ronin76@Cagliostro

Etwas anderes hatte ich auch nicht erwartet.



@Seneca

Sehe ich auch so. Ich hatte vor ein paar Monaten den Benzinpreis mit der allgemeinen Preiserhöhung (Inflation) innerhalb von 10 Jahren verglichen und das Verhältniß war direkt proportional. Das Märchen vom teuren Benzin/Öl war für mich damit widerlegt, denn es ist auch nicht teurer als der Rest der Waren. So wird von Politikern und Presse eben das Öl zum Sündenbock gemacht, um von der allgemeinen Teuerungsproblematik abzulenken.

Wenn die VR China die US-amerikanischen Staatsanleihen verkaufen könnte oder wöllte, wäre die USA eh vollends am Ende. Vom einstigen Feind Japan sind sie auch schon lange abhängig. Was für eine Ironie.
Aber solange sich die USA auch weiterhin neue, immense Mengen an Geldscheinen drucken können, funktioniert der Betrug wohl noch eine Weile ("Dollarblase").

>[URL=http://www.globalisierung-zaehmen.de/globalisierung82.html]Amerika schwimmt in Geld und versinkt in Schulden[/URL]

>[URL=http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/341959/index.do]USA sitzen auf einem Rekord-Schuldenberg[/URL]

Noch ein paar Trillionen wären wohl das Ende..

>[URL=http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1101203-1-10/china-wirft-eine-trillion-us-dollar-auf-den-markt]China wirft eine „Trillion“ US-Dollar auf den Markt[/URL]

>[URL=http://politblog.net/nachrichten/2007/08/14/1422-trudelnde-hedgefonds-chinesische-us-dollar-und-giftiges-spielzeug/]Und noch mehr Infos zur US-Staatsverschuldung[/URL]

Die Statistik finde ich auch beindruckend, falls sie stimmt. Deutschland schneidet da ja auch sehr schlecht ab, ob das wohl am US-amerikanischen Einfluß liegt ?..


[QUOTE]Logischste Konsequenz zur Beruhigugn das Marktes wäre die Auflösung der Bindung des Ölpreises an den Dollar.[/QUOTE]
Da wäre aber noch die OPEC, bei welcher die USA hoch verschuldet sind. Vermutlich würde eine Trennung auch die OPEC mit in den Abgrund reißen, und sie würden ihr Geld so auf jeden Fall nie wieder sehen. So nach dem Motto "Mitgehangen, mitgefangen".
Montrose[QUOTE] Deutschland schneidet da ja auch sehr schlecht ab, ob das wohl am US-amerikanischen Einfluß liegt ?..[/QUOTE]
Nö, das sind hausgemachte Probleme. Das Resultat einer sehr langen und langdauernden Kette von Fehlentscheidungen.

Grob gesagt wurden innenpolitisch die Leute ständig mit Geschenken ruhiggehalten anstatt Forderungen zu stellen. Das betrifft einerseits den Privatbürger (dass 10 % ohne Schulabschluß sind ist z.B. schlichtweg ein Unding). Das betrifft aber andererseits auch die Wirtschaft, vor der die Regierung fast immer mit vorhersagbarer Regelmäßigkeit einknickt. Folge ist, dass die Konzerngewinne irgendwo versickern und der Allgemeinheit dann fehlen. Die derzeitige Bankenpleite zahlt übrigens auch der Bürger und nicht etwa die Banken.

Außenpolitisch wollte sich Deutschland den Frieden immer erkaufen. Auch das macht arm. Deutschland zahlt am meisten in die EU ein, steuern tun aber eher die Franzosen usw. Es war bereits von Kohl ein strategischer Irrtum, Deutschland, erst recht das wiedervereinigte, müßte andere Staaten mit Geschenken beschwichtigen. Ich bin mir nahezu sicher, dass diese Geschenke völlig unnötig waren. Die anderen Staaten würden uns auch akzeptieren, wenn wir im Stechschritt rumhopsen würden (so lange wir in unseren Grenzen bleiben ;)).

Ich finde, die Deutschen gehen nicht wirklich clever mit Krisen um. Die Deutschen verlassen sich auf ein möglichst dickes Stahlgerüst von Gesetzen, welche das schlimmste vermeiden sollen. Damit kann man nicht schnell auf eine veränderte Situation reagieren. Fehlentscheidungen lassen sich in Deutschland frühestens innerhalb von 15 bis 20 Jahren rückgängig machen. Das ist zu langsam.

Thema: die Deutschen sterben aus. Die Familienpolitik (siehe "Armutsfalle" Familie) verschlechtert sich bis zum heutigen Tag zunehmend. D. h. obwohl man jetzt so langsam zu diesem Problem die Propagandamühle anwirft, gehen die gesellschaftlichen Vorgaben immer noch völlig in die entgegengesetzte Richtung: die berufliche Sicherheit, um das Wagnis Familie einzugehen, ist seit Jahren nicht mehr gegeben und verschwindet (Stichwort Billigjobs) zunehmend. Mit nichts kann man keine Kinder ernähren.

Es ist ein Beispiel unter vielen. Die Gegenläufigkeit von Maßnahmen --- dass eine Maßnahme eine andere Maßnahme sofort wieder neutralisiert --- fällt mir in letzter Zeit zunehmend deutlicher auf. Es ist eine totalitäare beamtenmentalität: "wir machen am besten gar nichts, damit wir nichts falsch machen. Und wenn wir was machen, tragen wir lieber mal nicht selbst die Verantwortung, sondern behaupten, die Amerikaner, Finnen oder Aborigines machen das genauso."

Man könnte den bundesdeutschen Politiker getrost rausschmeißen. Den seinem Hauptzweck, für die Deutschen Verantwortung zu tragen, kommt er ja eh nicht mehr nach.

Die Demokratie scheitert nicht am fehlenden Demos, sondern an der fehlenden Kratie. ;)
ApexVielleicht etwas weniger Schuldenpolitik sondern mehr Peak Oil, danke...
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Ein Liter Rohöl kostet heute 43 Eurocent. Das der Preis bei uns ständig steigt liegt zu 80% an der Steuerlast, verteilt auf Mineralölsteuer, Ökosteuer und Mehrwertsteuer.[/B][/QUOTE]

Die einzige dieser 3 Steuern die in den letzten 5 Jahren (und auch nur um 3 Prozentpunkte) gestiegen ist, ist die Mehrwersteuer. Weitere Ökosteuerstufen waren wohl noch einige geplant, aber da war Autofreund Schröder vor. Sehe daher die letzte Aussage etwas aus der Luft gegriffen.
Was in den letzten Jahren signifikant teurer geworden ist wird das Rohöl und evtl. die Raffinierung sein. Und die Mehrwertsteuer die ja prozentual und nicht pro Liter berechnet wird, also bei höherem Rohpreis auch in absoluten Zahlen höher ausfällt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Die USA stöhnen derzeit schon unter einem Literpreis von 0.93€ Beim Superbenzin als gäbe es kein Morgen mehr, während wir uns schon an die 1,50€ ab Pfingsten gewöhnen.[/B][/QUOTE]
Der Nachteil der USA ist, daß durch die fehlende bis geringe Besteuerung des Benzin bisher kaum Anreiz war mal Autos mit vernünftigem Verbrauch zu fahren und die Verdopplung des Rohölpreises voll durchgeschlagen hat, während bei uns wegen der hohen Besteuerung der prozentuale Preisanstieg vergleichsweise moderat ausgefallen ist.

Hab neulich mal den Artikel über den "Grand Solar Plan" im Spektrum gelesen, wonach die USA bis 2050 (oder wars 2030?) unabhängig von Erdölimporten werden könnten... bei Kosten die die derzeitigen Kiregsaktivitäten nicht übersteigen. Wenn in Amerika wirklich mal ein breitbandiges Umsteuern einsetzt und auch noch ein paar Sprungbrettländer wie China mitziehen, kann man sich sich vermutlich den meisten unangenehmen Folgen des peak Oil bzw. sogar ihm selbst entziehen.

Schattengrüße
Stonehenge
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Stonehenge [/i]
[B]Die einzige dieser 3 Steuern die in den letzten 5 Jahren (und auch nur um 3 Prozentpunkte) gestiegen ist, ist die Mehrwersteuer. Weitere Ökosteuerstufen waren wohl noch einige geplant, aber da war Autofreund Schröder vor. Sehe daher die letzte Aussage etwas aus der Luft gegriffen.
[/B][/QUOTE]Keineswegs, weil sich die Steuer an jedem Cent Preiserhöhungn hochzieht, und zwar am Bruttopreis. Zudem sehe ich weder die Erhöhugn der Mehrwertsteuer noch die Ökosteuer noch die Mineralösteuer als völlig natürlich an. Ich fahre seit 1992 Auto. Seit dem wurde kontinuierlich direkt an der Steuerschraube gedreht bis auf die 76,98 % die wir heute haben. Effekt...Ich gebe ab Juni meine bisherigen Job auf weil er sich durch die Fahrkosten nicht mehr lohnt. Man kann nicht auf der einen Seite berufliche Mobilität fordern, und sie auf der anderen durch eine kontinuierliche Steuererhöhung zusätzlich zum marktbedingeten Preisanstieg wieder unrentabel machen...udn ds in einem Land dem eine zunehmenden Zahl von westeuropäischen Staaten den Vorwurf des [url=http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/398/169904/]großflächigen Lohndumpings[/url] machen. Sogar die Polen wandern schon ab weil es sich dafür nicht mehr lohnt nach Deutschland zu kommen. Ich fordere polnische Beinzinpreise, wenn ich schon wie eine polnischer Fachkraft bezahlt werde.
Schwarzer PrinzSchau an, die letzten 2 Posts von Monti und Seneca unterschreibe ich mal mit : Dito. *Kreuz im Kalender mach*, da es so selten vorkommt ;)
HephPolnische Benzinpreise Seneca? Wegen 10 Cent weniger pro Liter?
Mag sein das die die Preise hier an der Grenze sich den deutschen eher angleichen aber soviel wird der Rest von polen uns auch nicht nachstehen.

Mein Vater fährt seinen SUV der übrigens nötig ist aufgrund seines Arbeitsplatzes mit Erdgas was man vielleicht zum halben Preis bekommt das lohnt sich dann schon eher vor allem weil der Kofferraum mit ein paar dicken Zusatztanks ausgerüstet ist.

Die Wohnraum Preise 500 Meter weiter Östlich sind da eher was tolles dafür ist die Bausubstanz auf einem schlechterem Niveau.

Wenn Deutschland tüchtig ÖL Gas und CO² einsparen will sollte die Fachgerechte Isolierung von Wohnhäusern subventioniert werden. Das würde die den Wohnraum auch wieder verbilligen weil die Nebenkosten fürs heizen Ordentlich sinken würden und der Bürger mehr im Säckel hätte.
Ronin76Ich denke auch schon darüber nach, wie es ohne Fahrzeug wäre, auch wenn mir der Gedanke nicht gefällt, da ich dann noch mehr isoliert wäre. Mein Auto kostet mich im Monat ca 200 Euro, darin enthalten sind Fixkosten von 45 Euro für Steuer/Versicherung/TüV. Das ist einfach zuviel für einen Hartz-Rentner. Und dabei fahre ich im Monat nur ca 500 km. So wird auch die theoretische Vermittlungsfähigkeit und erwünschte Flexibilität drastisch reduziert. Mal wieder so eine typisch deutsche Doppelmoral.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
[B]Polnische Benzinpreise Seneca? Wegen 10 Cent weniger pro Liter?
[/B][/QUOTE]Aktuell kosten Super in Polen 1,26€. Das macht dann schon satte 0,20€ pro Liter. Gerechnet auf 1000km pro Monat kommen da schnell 15 Euro zusammen...macht im Jahr 180€ die ich nicht mehr ausgeben kann. Das ist mehr als jede Lohnerhöhung die ich je aushandeln konnte. Ich heize seit März nur noch mit Holz aus Durchforstungsabfällen und Holzbriketts die im Werk als Fehlpressungen zum Ausschuss erklärt wurden (der Holzkaminofen war eine weise Anschaffung). Das Gaspreiskontingent ist für dieses Jahr schon fast abgeschöpft.
HephSeneca wo gehst du Tanken? Ich meine ich bin hier so nah an der Grenze das die halbe Stadt in Polen liegt und wir würden uns 20 Cent billiger auch wünschen. Könnte und wird wahrscheinlich auch so sein das die Tankstellen auf unserer Seite etwas runtergehen im preis um Wettbewerbsfähig zu bleiben.

Holz ist eine gute Idee. Wir treiben es ja soweit das wir bei meiner Großmutter aufm Dorf den Brunnen von ihrem Hof angezapft (recht gute Wasserqualität) haben und eine eigene Klärgrube errichten lassen um der Alten Dame erstens Geld zu sparen und zweitens für später vorzusorgen. Ich persönlich habe ja den Plan noch 4 - 5 Solarkollektoren für Strom und Wärme hinzustellen zu lassen aber dazu muss die Finanzierung dann noch stimmen.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
[B]Seneca wo gehst du Tanken?[/B][/QUOTE][url=http://www.konsumo.de/news/1033-Benzinpreise:-Sprit-in-Kassel-am-teuersten]Na Da![/url]
Ronin76Das Thema ist damit wohl tot. Lasset uns das teure Öl von Kassel zu Grabe tragen ! :p

Bei mir in der Stadt soll bald ein Holzkraftwerk entstehen, welches 10.000 Haushalte mit Strom versorgen kann. Nach der Blockkraftwerkmethode, bei welcher die Wärme, welche zur Verbrennung der Biomasse nötig ist, in Fernwärme umgewandelt wird. Außer CO² sollen keine Schadstoffe entstehen, wenn man denn CO² als Schadstoff betrachten will. Demnach wären ja auch Tiere und Menschen Schädlinge !

Dieses "moderne" und primitive Kraftwerk erinnert mich doch sehr stark an die Anfänge der Industrialisierung, nur mit dem Unterschied, daß nun kein schwarzer Rauch (überwiegend Kohlenstoff) mehr emitiert wird, sondern angeblich nur etwas weißer Dampf (H²0) und CO², also im Prinzip ähnlich wie bei einer Dampfmaschine oder Dampflokomotive. Welches Jahr haben wir heute nochmal ?
HephDie Technik hinter einem modernen Holzkraftwerk ist schon eine ganz andere als zu den Anfängen der Industrialisierung.

Im Prinzip wird dort die wirklich schon ältere aber recht saubere Methode der Holzvergasung mit moderen Mitteln umgesetzt. Also das Holz wird unter Sauerstoffmangel erhitzt worauf es Holzgas d. H. ein Gemisch aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff und einen kleinen teil Kohlenwasserstoffe wie Methan abgibt. Das Holzgas wird einmal gefiltert um mögliche Schwefel- und Schwermetallverbindungen herauszuholen. Dieser schritt kann aber auch ignoriert werden wenn man darauf achtet unbehandelte Holzabfälle aus Gefahrstofffreien Quellen zu benutzen.
Im nächsten schritt wird das Holzgas kontrolliert abgebrannt um Wärme zu erzeugen mit der Wasser für eine Dampfturbine erzeugt wird. Die abgase werden dann noch einmal gefiltert.

Moderne Überlegungen gehen auch dahin den Wasserstoff direkt für brennstoffzellen zu benutzen und das restliche Holzgas in die öffentlich Gasversorgun einzuleiten.

Neben Holz können natürlich auch viele Holzprodukte wie Papier pappe aber auch Laub, Sägespänne etc verwendet werden.
SenecaEs gibt bei der Biomasse Verwertung, speziell Holzabfälle auch noch ganz andere Methoden. Mein Stiefvater hat in den 80er als Modellprojekt für das Sägewerk eines Bekannten mal eine Anlage auf Basis der Hackschnitzelfeuerung mit Einblasung getrockneter Späne in Verbindugn mit einer vorhanden Dampfmaschine realisiert.

Das Projekt brachte umgehend massive Brennstoffeinsparungen und produzierte Wärme für sämtliche Betriebsgebäude sowie auch noch Überschusstrom der eingespeist wurde. Zur Abgasreinigung wurde damals schon ein Elektrofilter eingesetzt.
Demon17Ist ja alles schön und gut, aber angesichts der tatsache, das momentan in den USA neue Olfelder erschlossen werden fragt man sich natürlich ob es Sinn macht alternative Energien, wie Solarzellen mit 46 Cent pro Kilowattstunde zu subventionieren. Ich meine man darf sich wirklich nicht über explodierende Strompreise wundern, wenn man die Wirtschaftlichkeit dermaßen außer acht läßt. Ich fürchte, die negativen Einflüsse der steigenden Energiekosten auf das Wachstum werden durch die Umwelt-Hysterie zu sehr gefördert. Es wäre wesentlich sinnvoller mehr Erdgas bei Fahrzeugen einzusetzen und intensiver nach pragmatischen und möglichst kostengünstigen Lösungen zu suchen.
Ronin76Kostengünstige Lösungen die dazu noch umweltfreundlicher als Erdölverbrennungen in all seinen Varianten sind, gibt es schon lange und werden durch neue Technologien auch immer effizienter.

Das Problem ist, daß solche Dinge beim Endverbraucher unerwünscht sind, weil sie nicht genügend Gewinn bieten. Umweltfreundlichkeit ist den Regierungen völlig egal, es geht nur um den Gewinn, aber unter dem Mantel von Umweltfreundlichkeit lässt sich eben vieles rechtfertigen, aber umweltfreundlich ist es dadurch noch lange nicht. Wir haben auf der Erde unerschöpfliche Energiequellen, dazu gehören Wasserkraft/Gezeitenkraft, Windenergie, Solarenergie, Erdwärme, usw. Extraterrestische Solaranlagen zB wären überhaupt nicht notwendig und sind nur Ablenkungsmanöver von längst bestehenden Möglichkeiten, da sie in den nächsten paar Jahrhunderten eh nicht realisiert werden.

Es gibt auch noch Techniken wie Luftmotoren, welche überhaupt keine Abgase produzieren, doch solche Dinge sind völlig unerwünscht, da sie erstens Unabhängigkeit von Energiekonzernen und zweitens massive Gewinneinbrüche bei geschmierten Politikern und anderen Erdöllobbyisten herbeiführen würden.

Ein anderes Bsp ist zB das Fahreug smart. Ursprünglich war der Betrieb mit Elektromotoren an den Antriebsrädern geplant gewesen, was eine interessante Möglichkeit gewesen wäre, doch Daimler-Benz schob dem einen Riegel vor, und der Erfinder "Hayek" (Gründer von Swatch) trennte sich daraufhin von Daimler-Benz und verkaufte seine Anteile an dieselbigen.

Es ist also nicht so, daß keine effizienten und innovativen Modelle/Techniken zur Verfügung stehen würden, sondern der Kapitalismus bzw die Energiekonzerne/Erdöllobby unterbinden den Einsatz von diesen. Erinnert mich stark an das Mittelalter wo dem allgemeinen Volk bzw den Sklaven das Lesen und Schreiben verboten wurde und ein Privileg der Reichen war.
LamydiaWir werden schon früh genug zu Grunde gehen weswegen is mir eigentlich egal. Jeodch finde ich ist denen doch von der REgierung die Verpestung der Umwelt egal Hauptsache die verdienen Kohle
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Lamydia [/i]
[B]Wir werden schon früh genug zu Grunde gehen weswegen is mir eigentlich egal. Jeodch finde ich ist denen doch von der REgierung die Verpestung der Umwelt egal Hauptsache die verdienen Kohle [/B][/QUOTE]
Na toll. Da könnte ich ja auch sagen: Ich habe schon die Hälfte meines Lebens rum, also was soll ich noch an eine ferne Zukunft denken. Genau diese Sichtweise ist es aber die alles nach und nach zerstört...es ist genau diese "mir doch egal, LLMA!" Mentalität Die Du hier gerade demonstrierst.

Du bist Teil des Problems.
Ronin76Es ist nicht nur die Regierung die so denkt, sondern auch die Mehrheit der Firmen und Privatpersonen. Allerdings bietet die Regierung eine äußerst negative Vorbildfunktion, welche die Umweltsünder dazu benutzen um ihre Lebensweise und Aktionen zu rechtfertigen. Und wenn die Regierung die Bürger auch weiterhin verarscht, ändert sich auch nichts.

Beispiel Mülltrennung:
Glas, Karton und Kunststoff müssen vom Bürger getrennt werden. Dann passiert es aber daß das Entsorgungsfahrzeug Glas und Papier in eine Zelle zusammenschüttet, und spätestens in der Recyclinganlage wird alles auf das gleiche Fließband geschüttet. Dazu gab es auch schon TV-Berichte und Augenzeugenberichte. Papier darf auch nicht in den Restmüll, dafür kaufen die Betreiber der Müllverbrennungsanlage dann teures Rohöl ein, damit der Müll auch verbrennen kann.
Demon17Ich glaube es wird keinen Peak Oil geben, vorher treiben die Spekulanten die Preise in derartige Höhen, daß Öl weitgehend substituiert wird. Das Problem ist blos, sobald es Alternativen gibt, wird der Preis des Öles soweit sinken, bis sich die Substitute nicht mehr lohnen und deren Produzenten pleite gehen.
ArimahnEs gibt -noch- keine Peak Oil Gefahr.
Die Panik, dass die Vorräte zur Neige gehen würden rührt daher, dass die Ölindustrie extrem "konservative" Berechnungen angestellt hat. Andere Leute behaupten etwa, es gäbe noch locker doppelt so viel Öl wie im Moment vorhanden.

Der Grund für die massiv gestiegenen Preise sind der schwache Dollar und die instabile Lage im mittleren Osten (Woher kommt das nur... :rolleyes: ). Zumindest sind das die wesentlich plausibleren Erklärungen.
Demon17Wenn die Weltkonjunktur in eine Rezession abgleitet wird da wahrscheinlich eine Spekulationsblase platzen, mit weiteren negativen Folgen für die Anleger von Renten-, Spar- und anderen Fonds. Die Inflation in China steigt bedenklich, auch die US-Wirtschaft steht am Rande der Krise. Das könnte den Ölverbrauch auf mittlere Sicht senken. Ich frage mich sowieso ob der ständig sinkende Dollar noch als Weltwährung geeignet ist. Man hört immer von einem steigen des Rohölpreises in Dollar, vielleicht sollte man langsam mal dazu übergehen, den Preis in Euro zu nennen.
Ronin76So lange die Mehrheit der Regierungen auch weiterhin den Amis in den Arsch kriecht, wird das nicht vorkommen.
Demon17Ich glaube nicht, das China den Amis in den Arsch kriecht, doch sie koppeln ihre Währung an den Dollar, das ist das Problem. Übrigens hat grad der Chef des russischen Ölkonzerns Lukoil vorgeschlagen, Öl nicht mehr in Dollar zu handeln, sondern einen Währungskorb aus Dollar, Yuan und Euro zu nehmen um der Marktsituation realistisch zu entsprtechen. Es ist ja sowieso eine Frage der zeit wann die Chinesen ihre Währung vom Dolar abkoppeln um der Inflation zu entgehen.
Ronin76Dann dürfte China keine Waren mehr in die USA exportieren, denn die USA leben ja seit vielen Jahrzehnten auf Pump, und die ganze Welt weiss, daß sie das eh nicht mehr zurückzahlen werden und können.
Es ist schon ein immenser Irrsinn daß so eine Nation als Weltmacht respektiert wird. Das wäre wie wenn ich mir auf der Bank ein paar Millionen Euro an Kredit besorgen würde, mich davon mit Waffen eindecken würde, und dann auch noch zum Bürgermeister ernannt werden würde. :rolleyes:

China hatte ja schon mal vor wenigen Jahren angekündigt, sich von einem Teil der US-Schulden zu trennen, was dann vermutlich auf diplomatischem Wege von seiten der USA verhindert wurde. Im Moment profitiert China stark von den wertlosen US-Dollar, da sie damit ihr Land aufrüsten können. Und wenn die USA dann irgendwann endgültig am Ende sind, ist China die vorherrschende Weltmacht, ohne Schulden zu haben. Das Guthaben von über 1 Billion US-Dollar ist dann zwar auch nicht mehr nutzbar, aber dafür steht China dann besser da als je zuvor.

Es gibt aber noch ein Land das weitaus mehr von den USA abhängig ist, und das ist Japan. Dort haben die USA die meisten Schulden. Nicht bei China !

Dieses Schuldensystem der USA funktioniert ja nur noch weil die USA nicht mehr nur die eigenen Interessen vertreten sondern die US-Armee zu einem Söldnerheer umfunktioniert haben. Es haben sich staatliche Interessenverbände wie zB die G8 gebildet, und wer das meiste Geld zahlt, für den führen die USA dann Kriege.
Demon17[QUOTE]Die Sünden der Vergangenheit: Auch in den USA haben die Schulden eine ungeheuere Höhe erreicht: Nach dem World Fact Book betrug Ende 2005 die Gesamtverschuldung 65% des Bruttoinlandsprodukts (Deutschland Ende 2006: 68%).
[/QUOTE] Wer im Glashaus sitzt ... ;)

Der Vorteil den China durch die Kopplung des Yuan an den Dollar hat, ist, daß die Chinesischen Produkte billig bleiben. Würde die Währung floaten, also der Markt über ihren Wert entscheiden, würde der Yuan wesentlich höher bewertet werden und damit die chinesischen Produkte wesentlich teurer. So importieren die Chinesen mit dem teuren Öl (und anderen Importen) jedoch wesentlich mehr Inflation als wir, da der Euro ja im Verhältnis zum Dollar gestiegen ist.

Das Problem, das Europa damit hat ist folgendes, da der Euro stabiler als der Dollar ist, tauschen immer mehr Länder ihre Devisenreserven von Dollar in Euro um. Der Dollar wird immer billiger und der Euro teurer, mit ihm allerdings auch die Exportgüter aus dem Euroraum. Das heißt, der Euro wird teurer als es die Exportüberschüsse der EU eigentlich rechtfertigen würden.

Die europäische Zentralbank kann bzw. muß jetzt mehr Euros drucken, als Europa selbst braucht. Die Geldmenge wird ausgeweitet. Sobald andere Länder dann Euros verkaufen, etwa weil die Konjunktur in Europa nicht mehr läuft, entsteht bei uns Inflation. Dies zwingt die Europäische Zentralbank wiederum dazu, die Zinsen hochzuhalten, was wiederum der Wirtschaft schadet. So etwas nennt sich dann Stagflation. Stagnierendes Wirtschaftswachstum bei gleichzeitiger Inflation und kostet Millionen von Jobs und entwertet gleichzeitig die Einkommen.
Heph[QUOTE][i] Zitat von Arimahn [/i]

Es gibt -noch- keine Peak Oil Gefahr.
Die Panik, dass die Vorräte zur Neige gehen würden rührt daher, dass die Ölindustrie extrem "konservative" Berechnungen angestellt hat. Andere Leute behaupten etwa, es gäbe noch locker doppelt so viel Öl wie im Moment vorhanden.

Der Grund für die massiv gestiegenen Preise sind der schwache Dollar und die instabile Lage im mittleren Osten (Woher kommt das nur... ). Zumindest sind das die wesentlich plausibleren Erklärungen.[/QUOTE]

Peak oil heißt ja nicht nur das wir kein Öl mehr fördern können, es heißt auch das sich die Kosten für eine Förderung drastisch erhöhen in Bereiche in dennen es Unwirtschaftlich wird noch Öl zu benutzen.

Im übrigen sind die Opec-länder am Höchststabd der förderung angekommen (The Peak = die Spitze) also an einem Punkt an dem neuerschlossene Felder nicht mehr wegfallende Felder ersetzen können und damit die maximal Jahresproduktion sinkt.

Übrigens gibt es auch beim Uran zur Zeit einen Peak.

Wenn du von doppelt so viel Öl sprichst bist du übrigens auf dem Holzweg in wahrheit sind es 3 - 5 mal soviel. Die Schätzungen von Instituten und Organisationen gehen nämlich von einer wirtschaftlichen Förderbarkeit aus.

Wenn man bedenkt das allein 75 % des Öls in den abpumpbaren Feldern verbleibt weil eine effectivere Technik und damit eine Förderung zu teuer wäre wird glaube ich klar warum man beim Wort Peak nicht unbedingt von einem Ende der Vorräte sprechen muss.

Für den wertverlust des Dollar sind Haupsächlich die geplatzte Dotcomblase, Enronkrise, der 11 September mit folgenden Kriegen und die sich anbahnenede Surpime Krise verantwortlich.
Demon17Sicher, andererseits sind auch im Iran z.B. wichtige Investitionen in den Ausbau von Ölfeldern unterblieben. Ähnlich im Irak, der auch nur langsam die Förderung steigert. Die Entwicklung neuer Fördermethoden dürfte den "PEAK" weiter hinauszögern. Doch wird das angesichts der steigenden Nachfrage keinen großen Effekt haben.

[QUOTE]Für den wertverlust des Dollar sind Haupsächlich die geplatzte Dotcomblase, Enronkrise, der 11 September mit folgenden Kriegen und die sich anbahnenede Surpime Krise verantwortlich[/QUOTE] Für den Wertverlust des Dollars ist das strukturelle US-Handelsbilandefizit das mindestens seit den 80ern existiert verantwortlich. Es hat bereits ein weitgehender Deindustrialisierungsprozess stattgefunden. Die US-Autoindustrie z.B. hat nichteinmal 50% Marktanteil auf dem Heimatmarkt.
|Dunkelschön|Zudem wird dem Amerikaner der Sprit auch teuer, bei dem drei Großen (GM, Chevy, Toyota) stehen die ganzen Trucks auf Halde weil die Händler die Dinger selbst zu Schleuderpreisen nicht mehr loswerden.
HephDer Sprit kosted bei den US-Amerikanesrn 71 Eurocent pro Liter habe ich mir von einem Freund aus Arizona durchgeben lassen also entwederschlucken amerkanische LKW Fabrikate bedeutend mehr als europäische oder es ist wirklich nicht weit her mit der Economy da drüben.
Demon17Sagen wir mal so, die Arbeitslosigkeit ist geringer als bei uns.
ange gardienDas Problem, das die USA mit dem Spritpreis haben ist ( neben dem wirtschaftlichen Aspekt ) vor allem psychologisch.
Während man sich in Deutschland ( und auch im übrigen Europa ) schon seit Jahren an steigende Benzinpreise gewöhnt hat ( wobei jetzt in der Tat die Schmerzgrenze erreicht zu sein scheint ) kommt das für viele Amerikaner wie aus heiterem Himmel.

Man darf auch nicht vergessen, dass in den USA das alltägliche Leben in noch weit größerem Ausmaß als hier auf Individualverkehr eingerichtet ist. Zum einen hat das sicher mit Bequemlichkeit zu tun, zum anderen aber auch mit ganz anderen Entfernungsmaßstäben.

Ich war jetzt eine Woche beruflich drüben ( Kalifornien ) und habe in dieser Woche keinen einzigen wirklichen Kleinwagen gesehen. Ab und zu einen VW Beetle, aber der Rest wirklich überwiegend SUV und auf dem Land Pick Ups. Und das alles mit großen Benzinmotoren - Diesel für PKW hat in den USA immer noch Exotenstatus.

Wie dem auch sei, drüben stehen alle Zeichen auf Sturm, bzw. einiges deutet auf einen massiven wirtschaftlichen Kollaps hin. Die Finanz- und Hypothekenkrise dürfte in den nächsten Monaten voll durchschlagen und man darf gespannt sein, wie sich das auf Europa auswirkt, der Euro dürfte aufgrund der Anlegerflucht aus dem Dollar noch weiter steigen, bis auch diese Blase platzt.

In Deutschland sind viele der Meinung die US Bankenkrise sei ausgestanden, dabei geht es jetzt erst los. Siehe die Schließung des Hypothekenfinanzierers IndyMac, die sogar in der Tagesschau kam. Der deutsche Kleinanleger und Sparer wird sich gefragt haben was ihn IndyMac angeht - er wird es bald merken wenn seine Kapitallebensversicherung nichts mehr wert ist. weil die Bank sich von den Amis deren Schulden hat andrehen lassen.

Der amerikanische Konsument lebt seit Jahren auf Pump und diese Blase platzt jetzt. Für die ( und für uns ) wird Peak Oil da nur eines von vielen Problemen sein.
Demon17[QUOTE]In Deutschland sind viele der Meinung die US Bankenkrise sei ausgestanden, dabei geht es jetzt erst los. Siehe die Schließung des Hypothekenfinanzierers IndyMac, die sogar in der Tagesschau kam. Der deutsche Kleinanleger und Sparer wird sich gefragt haben was ihn IndyMac angeht - er wird es bald merken wenn seine Kapitallebensversicherung nichts mehr wert ist. weil die Bank sich von den Amis deren Schulden hat andrehen lassen.
[/QUOTE]

Dann wird es wohl wirklich bald einen Rohölpreis von 200 Dollar das Barrel geben, allerdings bei einem Kurs von 30 Eurocent pro Dollar. immerhin behauptet der republikanische Präsidentschaftskandidat selbst von sich, keine Ahnung von Wirtschaft zu haben ...

Ich stell mir das grad so vor, die US-Wirtschaft Pleite und an den Schaltstellen der größten Militärmacht der Welt ein 70 - Jähriger Vietnamveteran, der zu cholerischen Anfällen neigt. :eek: :rolleyes: :D
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
Ich stell mir das grad so vor, die US-Wirtschaft Pleite und an den Schaltstellen der größten Militärmacht der Welt ein 70 - Jähriger Vietnamveteran, der zu cholerischen Anfällen neigt. :eek: :rolleyes: :D [/QUOTE]


[URL=http://www.youtube.com/watch?v=ueuauKKjPZI]Hat es alles schon gegeben[/URL]
Demon17Na ja, hoffen wir mal, das die 300 Milliarden Dollar reichen, die der Kongress den verschuldeten Häuslebauern zur Verfügung stellen will um die Immobilienkrise einzudämmen und der deutsche Steuerzahler nicht ständig für die Dummheit und Gier verschiedener Entwicklungs- und Landesbanken blechen muß. :rolleyes:
Ronin76[QUOTE]Während man sich in Deutschland ( und auch im übrigen Europa ) schon seit Jahren an steigende Benzinpreise gewöhnt hat ( wobei jetzt in der Tat die Schmerzgrenze erreicht zu sein scheint ) kommt das für viele Amerikaner wie aus heiterem Himmel.[/QUOTE]
Das mit der Schmerzgrenze ist ein nicht haltbares Gerücht. Dagegen spricht, daß der Verkehr überproportional zur Bevölkerung auch weiterhin stark ansteigt. Sowohl PKW als auch LWK Bestände. Bei mir in Südwestdeutschland werden zB Autobahnzubringer und ganze Bundesstraßen von 1- auf 3-spurig ausgebaut.

Dazu kommt, daß die Autos immer größer und schwerer werden und dazu noch immer mehr Leistung haben und somit auch mehr Kraftstoff verbrauchen. Der Trend geht eindeutig zum SUV, großen 6-Zylinder Limousinen sowie Sportkombis mit mehr als 150 PS. Kleinwagen sieht man hier also auch kaum ! Meistens nur bei Fahranfängern und wenigfahrenden Hausfrauen.

Die Leute jammern zwar andauernd wie teuer doch der Sprit ist, aber das geht nun schon seit über 10 Jahren so, und es wird heute soviel gefahren wie nie zuvor ! Oft wird einfach nur spazieren gefahren und nun kommst du und behauptest die Schmerzgrenze sei erreicht. :D

Die Schmerzgrenze falls es die überhaupt geben wird, ist noch lange nicht erreicht und wenn Benzin Super bleifrei mal bei € 2,- ist, wird noch deutlich mehr gefahren. Die steigenden Spritpreise unterstützen ja auch noch das Statussymbol Auto, und die Leute fahren dann auf der Straße um gesehen zu werden, nicht weil sie von A nach B kommen wollen. Wenn es eine Schmerzgrenze geben würde, wären erstens die Straßen leer und zweitens würde es dann Proteste geben. Es gibt aber absolut NULL Proteste ! Nur dummes Gejammer.
ange gardienHiermit möchte ich mich bei Ronin vielmals für meine [URL=http://www.welt.de/welt_print/article2102400/Benzinverbrauch_in_Deutschland_sinkt_drastisch.html]unhaltabre Behauptung[/URL] entschuldigen.

Sein stetiger Kampf gegen die globale Weltkapitalismusverschwörung raubt ihm leider die Zeit mal aus dem Haus zu gehen und sich mit Autohändlern, Tankstellenpächtern und Vielfahrern zu unterhalten :D
Demon17Nun die Absatzzahlen der Automobilindustrie sprechen eine andere Sprache. Nachdem 2007 schon ein schwaches Jahr war sinkt der Automobilabsatz wegen der gestiegenen Ölpreise in Deutschland und Europa weiter. [URL=http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EF60AB17D1F7B4BA3BB73AF7821A39210~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell]Quelle[/URL] Dieser Entwicklung entspricht auch die Tatsache, dass das Durschnittsalter der PKW in Deutschland inzwischen bei ca. 8 Jahren liegt und das, obwohl viele alte Kisten von Händlern wegen der 2 Jahre Gewährleistung gar nicht mehr verkauft werden, sondern gleich exportiert werden.

Die Autobahnen werden überwiegend durch die Osterweiterung der EU so stark belastet. Der LKW-Verkehr hat sich verdoppelt, weil Deutschland jetzt ein Transitland ist. Es bliebe noch anzumerken, das drei von vier in Deutschland gebauten Autos in den Export gehen.
Ronin76[QUOTE]Sein stetiger Kampf gegen die globale Weltkapitalismusverschwörung raubt ihm leider die Zeit mal aus dem Haus zu gehen und sich mit Autohändlern, Tankstellenpächtern und Vielfahrern zu unterhalten[/QUOTE]
@ange gardien

Dazu brauche ich mich nicht mit anderen Leuten unterhalten sondern sehe und erlebe das als PKW-Fahrer täglich selbst auf der Straße ! Dazu wohne ich auch noch an einer Hauptstraße wo ich das ständig hören und beobachten kann. Hier sind 60 kmh außerorts und 30 kmh innerorts inzwischen normal weil die Straßen einfach zu voll sind.

Also nimm doch bitte mal die Tomaten von deinen Augen und verlaß dich nicht auf das Geschwätz von dubiosen Händlern ! Ich berichte aus Erfahrung du wohl nur aus Theorie und Phantasie.

Diese statistischen Werte mögen für Gesamtdeutschland zutreffend sein, hier in Württemberg sind sie es meiner Einschätzung nach nicht.
ange gardienIch habe neulich sogar gehört, dass die stetig steigenden Treibstoffpreise die Fertigung von Industrieprodukten in Asien durch lange Transportwege so teuer machen, dass sich die Produktion in Europa wieder mehr und mehr lohnt ( was aber noch andere Gründe hat ).

Zum Beispiel Seetransport Amerika - Europa kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass sich die Reedereipreise für den Containertransport seit Anfang des Jahres um mehr als ein Drittel erhöht haben ( liegt zugegebener Maßen aber auch am niedrigen Dollar und der momentan noch steigenden Nachfrage an Waren made in USA ).
Auf anderen Routen sieht es aber preislich genau so aus. Viele Firmen rudern bei Ihrer Geschäftswagenflotte inzwischen auch mehr und mehr von der Ober- in Richtung Mittelklasse zurück ( zumindest was den Aussendienst und die mittlere Managementebene angeht ).


Zum Grundthema: Ob wir den Peak Oil ( was die Bestände angeht ) wirklich schon haben kann m.E. nicht mit Sicherheit gesagt werden. Die Ölindustrie profitiert natürlich ( neben dem hohen physischen Verbrauch ) auch von Peak Oil Gerüchten, welche die Preise mit hochtreiben können.

Was aber zur Neige gehen dürfte sind die kostengünstig erschleißbaren Quellen. Der Peak Oil schob sich deshalb auch immer wieder hinaus, weil Vorkommen angezapft werden, deren Erschließung früher schlicht zu teuer gewesen wäre.
Ich kann jetzt Ölsand aus Kanada nehmen oder irgendwelche Tiefseeprojekte in Angriff nehmen - billiger wird das Öl dadurch nicht, es reicht nur etwas länger.
CabalIchhabe zu dem ganzen Thema eigentlich nur ein paar Fragen:

Inwiefern existieren Bemühungen und Techniken, neue Ölvorkommen der Erde zu ermitteln?

Der Angsthetzerei des bevorstehenden, wirtschaftlichen Genocides mal folgend, ist der Einfluss von national leeren Öl-Tanks exakt welcher?

Und zu guter letzt, ist eine ach so große Besorgnis dafür auf Bevölkerungsebene überhaubt gerechtfertigt? Gibt es nicht andere Leute, denen es ihr Job ist, sich exakt um solche Probleme zu kümmern und uns dafür im Eventualfall zu warnen? Mal abgesehen von der Grundpessimistischen Überzeugung, dass die da oben ja eh nur machen, was sie wollen.

Und kommen uns die Benzinpreise bei täglich dreistündigem Konsum dieses Bildchens

[IMG]http://www.oliverheinrich.de/blog/data/tanke.jpg[/IMG]

Nicht noch furchtbar billig vor?

Cheers

[size=1]Quelle: Schamlos geklaut von --> URL des Bildes lunschen.[/size]
Demon17[QUOTE]Zum Grundthema: Ob wir den Peak Oil ( was die Bestände angeht ) wirklich schon haben kann m.E. nicht mit Sicherheit gesagt werden. Die Ölindustrie profitiert natürlich ( neben dem hohen physischen Verbrauch ) auch von Peak Oil Gerüchten, welche die Preise mit hochtreiben können.
[/QUOTE] Sicher, allerdings sollte man die Rolle der Hedgefonds nicht unterschätzen. Bis jetzt entspricht das Angebot immer noch der Nachfrage. Drastische Ölpreiserhöhungen, wie wir sie in der letzten Zeit erlebt haben, sind nur durch Spekulation erklären. Wenn ich mich recht entsinne liegt der Anteil der an den Warenterminbörsen für Öl tatsächlich realisierten Deals bei 3%. Ich hatte irgendwo am Anfang des Threads dazu eine Quelle genannt. Das heißt mindestens 95% aller Optionen werden nicht eingelöst. Es fließt also kein Öl. Ein Preis, der zu mehr als 95% aber von Spekulanten abhängt, hängt überwiegend von deren Erwartung ab, ob in naher Zukunft andere Spekulanten noch mehr Geld in Ölfutures investieren, oder sich aus dem Markt zurückziehen. Die tatsächliche Nachfrage spielt immer weniger eine Rolle und marginale Ereignisse, die die Psychologie des Marktes betreffen gewinnen bei der Preisfindung die Oberhand. Das ganze steigert sich zu einer kollektiven Phobie, die eine Spekulationsblase hervorruft, die irgendwann platzt. Das heißt, die Ölpreise können auch in naher Zukunft schlagartig sinken. Für die Hedgefonds kein Problem, sie können auch an sinkenden Preisen verdienen. Volkswirtschaftlich gibt ein Preis aber über die Knappheit eines Gutes Auskunft. Diese Information wird durch rein spekulative Preisschwankungen weitgehend verzerrt. Es wird also zwangsläufig zu Fehlern bei der Allokation von Ressourcen kommen. Milliardeninvestitionen werden aufgrund von Unsicherheit in den Sand gesetzt, oder gar nicht getätigt, weil es ja eigentlich genug Energie gibt. Das erklärt auch die abwartende Haltung in den letzten Jahrzehnten, bei der Exploration von neuen Ölquellen und der Entwicklung von Alternativen Energien.

Damit kommen wir zu einem weiteren Aspekt des Problems. Es gibt zur Zeit viel zu viel Kapital, das nicht mehr in die Produktion von Waren und Dienstleistungen investiert wird, sondern sich durch Spekulationsgeschäfte an Warenterminbörsen vermehrt. Dieser Geldmengenausweitung steht jedoch kein entsprechendes Wachstum an Gütern gegenüber. Das Ergebnis ist zwangsläufig Inflation. Selbst wenn schnell Alternativen zum Öl entwickelt werden, wird sich dieses Kapital andere Wege suchen, das Spiel fortzusetzen.

Die US-Notenbank finanziert dieses System ja, indem sie immer wieder billiges Geld in den Markt schießt. Ebenso wie der Kongress, der jetzt 300 Milliarden für den Immobilienmarkt bereitstellt. So daß die Gewinne privat erzielt werden und die Verluste durch den Steuerzahler finanziert werden. (Ich gönne es den Häuslebauern, aber nicht den leichtfertigen Banken.)
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Cabal [/i]
Ichhabe zu dem ganzen Thema eigentlich nur ein paar Fragen:

Inwiefern existieren Bemühungen und Techniken, neue Ölvorkommen der Erde zu ermitteln?

Gibt es nicht andere Leute, denen es ihr Job ist, sich exakt um solche Probleme zu kümmern und uns dafür im Eventualfall zu warnen?

[/QUOTE]

Zu 1: Ich denke, da tut sich ( teils im Verborgenen ) einiges. Das erklärt nicht zuletzt das große Interesse einiger Länder an der Antarktis.

Zu 2: Du meinst wahrscheinlich Behörden und die Politik? Ich sage dazu mal nur so viel

"Die Renten sind sicher"

"Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen"

"Die Wiedervereinigung zahlen wir aus der Portokasse"

"Ich will Meier heissen...."
Cabal[QUOTE]Zitat: angie garden
Zu 2: Du meinst wahrscheinlich Behörden und die Politik? Ich sage dazu mal nur so viel

[b][...][/b][/QUOTE]

"Oh, well. Einige Leute meinen der Inhalt sei User-maded, aber lassen wir doch nicht die Fakten meiner politischen Karriere im Weg stehen"

Ernsthaft. Sollte es uns nicht anderwertig zu denken geben wenn jene Menschen an den Schaltern der Macht walten, denen wir nicht mehr vertrauen?

Cheers
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Cabal [/i]

Ernsthaft. Sollte es uns nicht anderwertig zu denken geben wenn jene Menschen an den Schaltern der Macht walten, denen wir nicht mehr vertrauen?
[/QUOTE]

Doch, sollte es. Wobei diese Menschen an den Schaltern der Macht uns ja auch nicht trauen. Das Misstrauen beruht sozusagen auf Gegenseitigkeit :D
CabalAber wäre es dann nicht an der Zeit für die Regierung, das Volk aufzulösen und ein neues zu wählen?

Nein, umgekehrt.

Whatever, ich glaube man versteht worauf ich hinaus will. Insgeheim denken doch nicht wirklich viele dass es so weitergehen kann, dass man sich auf Bevölkerungsebene auf Probleme vorbereiten muss, die zu handhaben eigentlich in der Hand anderer Leute liegen, und es schon längst ein offenes Geheimnis ist, dass jene damit ohnehin nur Vetternwirtschaft betreiben.
Das wäre, logisch gesehen, doch eigentlich schon längst Anlass für.... ja, für was eigentlich?

Cheers
Demon17[QUOTE]Und zu guter letzt, ist eine ach so große Besorgnis dafür auf Bevölkerungsebene überhaubt gerechtfertigt? Gibt es nicht andere Leute, denen es ihr Job ist, sich exakt um solche Probleme zu kümmern und uns dafür im Eventualfall zu warnen? Mal abgesehen von der Grundpessimistischen Überzeugung, dass die da oben ja eh nur machen, was sie wollen.
[/QUOTE] Ist doch ganz einfach, durch die ganze Spekulation an den Ölbörsen, weiß niemand mehr wie knapp das Öl nun wirklich ist und was passiert wenn die Nachfrage nur ein bisschen sinkt, oder die Ölproduktion oder alternativer Energien steigt. Deshalb zögern die Leute mit den Investitionen. Die Nachfrage steigt gleichmäßig um 3% im Jahr, eigentlich müßte der Rohölpreis ebenso langsam kontinuierlich steigen, weil nach und nach teurere Ölfquellen erschlossen werden müssen doch schwankt der Rohölpreis enorm, weil halt 97% aller Warentermingeschäfte auf Rohölbasis reine Spekulation sind.

[IMG]http://www.tecson.de/rohoel7.gif[/IMG]



[QUOTE]
Rohölpreise sind Börsenpreise und stündlichen Veränderungen unterlegen.
Die Kursnotierungen werden stark durch spekulative Optionskäufe bestimmt.
Außerdem reagieren sie äußerst spontan auf weltpolitische und wirtschaftsbezogene Meldungen, insbesondere wenn diese die OPEC-Länder oder die großen Ölverbrauchsländer, wie USA oder China betreffen.
[/QUOTE]

[URL=http://www.tecson.de/prohoel.htm]Quelle[/URL]

Niemand plant die Gesellschaft, niemand kann sie lenken. Es ist lächerlich sich über die da oben zu beschweren. Politiker haben kaum Einfluß auf die Weltwirtschaft, solange es Nationalstaaten gibt. Es sind eher Marionetten von Interessengruppen, die unkoordiniert versuchen Profite auf Kosten anderer zu erzielen.
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]

Damit kommen wir zu einem weiteren Aspekt des Problems. Es gibt zur Zeit viel zu viel Kapital, das nicht mehr in die Produktion von Waren und Dienstleistungen investiert wird, sondern sich durch Spekulationsgeschäfte an Warenterminbörsen vermehrt. Dieser Geldmengenausweitung steht jedoch kein entsprechendes Wachstum an Gütern gegenüber. Das Ergebnis ist zwangsläufig Inflation. Selbst wenn schnell Alternativen zum Öl entwickelt werden, wird sich dieses Kapital andere Wege suchen, das Spiel fortzusetzen.

Die US-Notenbank finanziert dieses System ja, indem sie immer wieder billiges Geld in den Markt schießt. Ebenso wie der Kongress, der jetzt 300 Milliarden für den Immobilienmarkt bereitstellt. So daß die Gewinne privat erzielt werden und die Verluste durch den Steuerzahler finanziert werden. (Ich gönne es den Häuslebauern, aber nicht den leichtfertigen Banken.) [/QUOTE]

Chrysler steigt aus dem Leasinggeschäft aus. Mit der Schlagzeile haben in den vergangenen Tagen viele Wirtschaftsseiten aufgemacht. Um zu sehen was das bedeutet muss man wissen, dass in den USA so ziemlich alle größeren Anschaffungen für den privaten Konsum auf Pump gehen.
US-Banken müssen eine Rekordabschreibung nach der anderen einräumen, in Australien brechen die Bankkurse ein, nachdem die National Australia Bank einräumen musste, durch die US Hypothekenkrise gigantische Verluste erlitten zu haben.

Westliche Nationalbanken verkaufen ihre Goldreserven um Währungen zu stützen.
Auf der anderen Seite kauft China massenweise Gold auf und flüchtet aus seinen Dollarreserven.
In letzter Zeit war der Goldpreis mehrmals kurz davor die magische 1000 $ Grenze pro Unze zu durchbrechen - da wurden ganz große Hebel in Bewegung gesetzt um das zu verhindern und das Vertrauen der Anleger ins FIAT Money System zu halten.
Es bleibt spannend. Wie hieß es noch im Film "Gremlins"? "Wir empfehlen unseren Kunden alles was sie haben in Konservendosen und Schrotflinten zu investieren" :D
Demon17womit wir wieder beim Verteilungsproblem wären. Momentan konzentriert sich gerade in den Schwellenländern und den Ölstaaten sehr viel Geld in den Händen weniger Reicher oder nationaler Staatsfonds. Dies erzeugt aber kaum Nachfrage, also besteht auch kein Investitionsbedarf. man kann nur hoffen, das da bald einige Spekulationsblasen platzen und das Kapital vernichtet wird, ohne das es eine erneute Bankenkrise gibt. (Was ich mir zumindest in den USA jedoch nicht vorstellen kann.)
Harbinger13379Falls es vor mir noch keiner verlinkt hat (ist leider Englisch):

[URL=http://skeptoid.com/episodes/4100#]Skeptoid über Peak Oil[/URL]

Na klar sollten wir unseren Energiekonsum einschränken aber Peak Oil ist kein Doomsday Szenario.

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