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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Leinenzwang
CanisLupus2806hallo ihrs....

nun ist es wieder soweit:( nist und brutzeit
3 monate leinenzwang....was für ein schwachsinniges gesetz!!!!
gut das wildtiere geschützt werden müssen ist klar....aba man hätte auch einen kompromiss finden können....
zb das in der nist und brutzeit die hunde den wald und feldweg nicht verlassen dürfen...welches tier nistet schon am feld und waldweg der befahren ist oder von fußgängern benutzt wird....
mein hund weiß das er nicht in das dikicht im wald laufen darf....

mal ganz davon abgesehen halte ich mich nicht an das gestz weil ich das meinem hund nicht antun will...und zum glück wohne ich ländlich da ist das nicht so ein problem mit kontrolören....

mein hund wildert nicht und ist abrufbar da kann man von mir nicht erwarten das ich ihn 3 monate an der leine führe....

es gibt schon sinnlose gesetze.....


CanisLupus
Milten"mein hund weiß das er nicht in das dikicht im wald laufen darf...."


Das mag zwar auf deinen Hund zutreffen, allerdings nicht auf die Norm. Daher erscheint dir dieses gesetzt auch sinnlos, aber vergiss nicht, dass viele Hundebesitzer ihre Hunde nicht so abrichten. Also ist das Gesetz nicht unbedingt Sinnlos.
smart_hicksIch hab keinen Hund, aber ich finde diese ganzen Hundegesetze auch zum Kotzen. Wieso soll ein Hund nicht mal ins Dickicht laufen dürfen? Ist schließlich auch ein Tier und ich wüsste nicht, dass es katastrophale Auswirkungen hätte, wenn sich Tiere untereinander mal stören würden - ist in der Natur gang und gebe, es lässt sich wohl nicht vermeiden. Und die Hundesteuer? Nur weil Hunde größere Haufen setzen als Katzen, soll so eine Steuer gerechtfertigt sein, dabei ist es sowieso verboten, die Haufen einfach auf dem Gehweg oder auf einer Grasfläche liegen zu lassen. Sollte ein Hundebesitzer dabei erwischt werden, einen Haufen liegen zu lassen, gibt es ein Bußgeld.

Gruß

Hicks
KinchNa ja, man könnte ja einen einfachen Kompromiss machen: Ein Hund der wildert wird eingeschläfert, der Halter darf sich nie wieder einen halten und bezahlt ein Bußgeld von sagen wir 5000 Euro.
Jodedas problem ist ja nicht nur das wildern (und es ist schön, wenn dein hund @threadersteller so gut erzogen ist). wenn irgendwelche elterntiere gestört werden, bedeutet das stress. wenn sie befürchten, dass der nistplatz oder die wurfstelle nicht sicher ist, werden sie umziehen und möglicherweise ein fertiges nest (vögel) aufgeben. durch die menschlichen aktivitäten haben sich eh schon einige wildtiere auf dämmerungs- , und nachaktivität umgestellt (rotwild z.b.). ein bisschen nachsicht wäre vielleicht angebracht.
Demon17Als früherer Zeitungszusteller, der manchmal eine ganze Meute Köter an den Fersen hatte bin ich ja nach wie vor für einen ganzjährigen Leinenzwang und eine Erweiterung des Notwehrparagraphen in Bezug auf freilaufende Hunde. ;)
smart_hicksJa, ich denke auch immer an Hunde, wie dem von meinen Eltern: Zwar klein, aber kein Wadenbeisser, zwar quirlig, aber nicht grobmotorisch, zwar selbstbewusst, aber kein Kläffer. Was für ein Hund :)! Inwieweit Hunde das Gleichgewicht der Natur zum Negativen beeinflussen (wo sie doch Teil dessen sind), kann ich nicht sagen, weil ich vom Mikro- und Makrokosmos der Natur echt keine Ahnung habe. Hunde die jedoch Postboten beissen, sollten sich schämen und es sollte eine Wadenbeisserklausel eingeführt werden: sollte der Postbote gebissen werden, wird der Hundebesitzer dazu aufgefordert, eine Bissgebühr an die Poststelle zu überweisen, die dann auf das Gehalt des Gebissenen addiert wird. Wenn ich Politiker wäre... muahaha :).
starfishdas geflenne dieser autistischen tölenhalter is doch wirklich mehr als peinlich. wie kommen die nur auf die idee, dass sich der rest der welt den folgen ihrer seltsamen verwirrung widerspruchslos sollte beugen müssen?
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von starfish [/i]
[B]das geflenne dieser autistischen tölenhalter is doch wirklich mehr als peinlich. wie kommen die nur auf die idee, dass sich der rest der welt den folgen ihrer seltsamen verwirrung widerspruchslos sollte beugen müssen? [/B][/QUOTE]

Was soll das denn bedeuten? Aus dem Text schließe ich nur, dass Sie Hunde und deren Halter "hassen". Echt ein schwacher Beitrag von Ihnen.
Demon17[QUOTE] Hunde die jedoch Postboten beissen, sollten sich schämen und es sollte eine Wadenbeisserklausel eingeführt werden: sollte der Postbote gebissen werden, wird der Hundebesitzer dazu aufgefordert, eine Bissgebühr an die Poststelle zu überweisen, die dann auf das Gehalt des Gebissenen addiert wird. Wenn ich Politiker wäre... muahaha [/QUOTE] ... gäbe es keine Postboten mehr. Nein wir machen das anders, jeder Postbote bekrommt eine Pumpgun und ein paar Giftköder mit und das Problem löst sich quasi von selbst.
CeryniIch mag den Leinenzwang auch nicht, finde es viel besser, wenn meine Süße rumspringen und laufen darf, wie es "natürlich" wäre, wobei ich mich dem Threadersteller anschließe, meine geht nicht ins Dickicht und wenn doch, kann ich sie sofort abrufen. Das ist u.a. auch ne Sache des Gehorsams und des Lernens für den Hund und auch Halter.
Trotzdem nehme ich sie - gerade weil ich ländlich wohne - in diesen 2 1/2 Monate (geht mWn doch vom 01.04. - 15.06.) streng an die Langlaufleine. Auch und gerade wenn wir Fahrradfahren. Ist zwar nervig, weil ich trotz der 8 Meter "Freilauf" ihrerseits, oft anhalten muß, doch lieber so, als wenn sie einer der Förster abknallt, weil sie nicht angeleint ist. Auf dem Dorf ist das noch so, erst wird geschossen, dann gefragt. In weniger ländlichen Gegenden sind dafür die Kontrollen des Ordnungsamtes vermehrt :(

Bzgl. der Wildtiere, sorry, aber die laufen hier - ich wohn richtig DORF (ca. 300 Einwohner)! - das ganze Jahr über querbeet, vergangenes Jahr im November hab ich leider ein Reh angefahren, das sich um halb zehn abends noch zwischen Wald und Wiese befand und stehenblieb.
Mir gefällt es sehr, diese Tiere zu sehen und sie zu beobachten, weniger toll find ich es, wenn ich ihnen nicht ausweichen kann oder der Bremsweg zu lang ist :( . Meine Motte bleibt auf Befehl auch bei mir, obwohl sie gerne mit ihnen spielen würde - und ich meine spielen, nicht reißen! - dafür ist sie viel zu klein, gerade mal kniehoch.


Andererseits gibt es soviele Hunde, die nicht auf ihre Halter hören, die keine Befehle kennen oder sonstiges und die ihren Haltern auf der Nase rumtanzen, dass ich mir ab und an wünsche, es gäbe sowas wie einen Führerschein für Hunde-, respektive Tierhalter *grmpf* Diese Hunde laufen und stöbern dann im Wald bzw. im Dickicht und das Geflügel wird zu Tode erschreckt, das ist nun auch nicht dolle.


Tja, wegen Postboten, wie wäre es, wenn man den Haltern auferlegt, dass sie ihre Hunde eben kurz einsperren müssen, bis der Postler weg ist? Ansonsten droht Bußgeld oder ähnliches. Denn der Hund ist immer nur so schlimm, wie er vom Halter "getrimmt" wird. Leider leider...
HephLeinenzwang hmmm.

Zum einen muss man sagen das in der Stadt und deren nähe die anzahl der Raubtiere (aka vom Menschen gehaltene Hunde und Katzen) überproportional groß ist. Auf eine fläche von dem Revier eines Wolfsrudels (2-14 tiere) kommen leicht 1000 in dicht beseidelten Gebieten auch schon mal 10000 Hunde. Würde nur 1% ausbüchsen und hier oder dort ma wildern wären unsere Wälder schneller leer als man hinschauen könnte.

Schön ist das an städtischen Katzen zu sehen die die populationen von Singvöglen, Igeln und dergleichen übermäßig strapazieren können. Täglich ein Singvogel pro Katze ^^ sind bei 10 streunern auch 300 Pipmätze im Monat.

Auch kann man sagen das es zum Schutz des eigenen Haustieres beiträgt da Füchse, Eulen, Rehe, Wildschweine und Hirsche doch recht aggresiv reagieren können und je nach größe des Hundes gefährlich sind. Vorallem Wildschweine und Hirsche können dann auch dem Menschen gefährden wenn der Hund auf der Flucht zu seinem Herren zurück kehrt mit dem Wildtier auf dem Fuße.

Außerdem ist in einigen Bundesländern (siehe Jagdrecht / Jagdschutz) der Abschuss von augenscheinlich wildernden tieren dh. des Hundes oder Katze während der schonzeiten zum Wilsdschutz erlaubt.

Von daher sage ich mal Leinenzwang während der Schonzeit ist ein klares plus.
CeryniAlso ganz ehrlich, als ich noch in der Stadt wohnte, hat Motte immer die Leine über gehabt. Daher u.a. auch mein Entschluß aufs Land zu ziehen.
Obwohl ich weiß, dass sie horcht und bei Fuß läuft etc. hab ich es vorgezogen, sie an der Leine zu führen. Alleine wegen dem Autoverkehr und den vielen Fußgängern. Muß dazu sagen, dass sie - genau wie ich - Menschenmengen nicht abkann und angstaggressiv wird manchmal, zumal in Bedrängungssituationen. Ist irgendwie auch verständlich, zumal Hunde meist nur die Füße und Beine eines Menschen sehen, im Gegensatz zu dem Großteil der Leute.

Füchse und Rehe sehe ich weniger als Probleme an beim Wild, eher Hirsche und vorallem Wildschweine. Gerade in der Brunftzeit - oder wie das beim Wild heißen mag - und später wenn die Frischlinge da sind. Es würde mir gar nicht gefallen, wenn ich und Motte von denen verfolgt werden würden *schüttel* Der Blick aus der Ferne reicht durchaus aus ;)
starfish[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]na, na, na, starfish...mein Hund wäre mehr als glücklich über diesen Umstand. Und ich will das mein Hund glücklich ist. Da wirst du nichts dran ändern können...so leid es mir tut. :cool: [/B][/QUOTE]

die befindlichkeiten irgendeiner flohschleuder haben gegenüber denen von menschen in humanistischen betrachtungen aber nunmal einfach keine relevanz. warum das auch vernünftigerweise so is, kann man sich leicht einleuchten lassen.
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von starfish [/i]
[B]die befindlichkeiten irgendeiner flohschleuder haben gegenüber denen von menschen in humanistischen betrachtungen aber nunmal einfach keine relevanz. warum das auch vernünftigerweise so is, kann man sich leicht einleuchten lassen. [/B][/QUOTE]

Gehts noch?
solipsismus@starfish
Hier geht es aber nicht um Menschen, sondern um wild lebende Tiere, also was möchtest du sagen, außer dass ein Hund mal deine Hausaufgaben gefressen hat, der Lehrer dir nicht glaubte, deswegen eine schlechte Note gab und du nur wegen dieser Note kein Abitur bekamst...?
starfishmeine ursprüngliche kritik richtet sich gegen den autismus dieser hundehalter, die nich in der lage sind, ihren fragwürdigen persönlichen lustgewinn im lichte übergeordneter sozialer notwendigkeiten zu relativieren.

und ausser "ich will aber" udn "der will nur spielen" hat niemand irgendwelche argumente, die diesem narzissmus gewicht gäben.
solipsismusDanke für die Erläuterung. Ich nehme an, es wäre einer guten Diskussion zuträglich, weder Autisten noch Hundehalter zu beleidigen und vielleicht auch persönliche Abneigungen etwas konstruktiver einzubringen, aber das ist ganz dir überlassen (so lange die Moderatoren damit keine Probleme haben).

Ich persönlich habe kein Herz für Hundehalter und auch keine Herz für (Wald-) Tiere, weswegen ich mich eines Beitrags enthalte.
coma_blackWie bei anderen Themen (z. B. Rauchverbot, Killerspiele, etc. pp.) erstaunt mich immer wieder aufs Neue, wie viele Apologeten des sozialen Zwangs doch herumlaufen....
ange gardienVon mir aus können die Hunde ohne Leine laufen, wenn man zum Chancenausgleich für die Wildtiere umgehend wieder wehrhaftes Raubwild ansiedelt.

- "Ihr Hund hat einen Bären getötet"

- "Wie das?"

- "Der Bär ist an ihm erstickt!"

Dann würden viele Hundis wieder freiwillig angeleint werden.
starfish[QUOTE]Danke für die Erläuterung. Ich nehme an, es wäre einer guten Diskussion zuträglich, weder Autisten noch Hundehalter zu beleidigen und vielleicht auch persönliche Abneigungen etwas konstruktiver einzubringen, aber das ist ganz dir überlassen (so lange die Moderatoren damit keine Probleme haben).[/QUOTE]

welchgestalt ich meine polemik verpacke, musst du schon mir überlassen.
Manley[COLOR=red]@starfish: wenn du es nicht umgehend schaffst, deine äußerungen in eine einigermaßen respektvolle kommunikation zu verpacken, setzt es bei der nächsten abfälligen bemerkung schreibverbot![/COLOR]
starfishwie meinen? das war doch nachgerade zivil.
corruptionwir haben einen wald in der nähe dort dürfen hunde garnicht freilaufen
und das nur aus dem lächerlichen grund weil jäger glauben die hunde vertreiben und schrecken ihre tiere auf die sie schießen könnten

das hat rein überhauptnichts mit tierschutz oder sonstigem zu tun, es geht nur darum das jäger besser "arbeiten" können
weil die hunde der jäger dürfen komischerweise schon frei rumlaufen

ich halte mich nicht an das gesetz, auch nach mehreren ermahnungen
Demon17Na Dir scheint es ja gleichgültig zu sein wenn süße Bambis zerrissen werden, noch bevor sie laufen lernen.

[url]http://www.rehkitzhilfe.de/Hund%20reisst%20Reh.jpg[/url]

Dieses Kitz ist von freilaufenden Hunden gerissen worden.

[url]http://www.rehkitzhilfe.de/Hund%20reisst%20Dachs.jpg[/url] Dieser Dachs auch.

@demon: ich hab die links editiert, damit die bilder nicht sofort erscheinen, sondern man sie anklicken kann, wenn man möchte. grüße, manley
coma_blackJaja, die Tierfreunde mal wieder. Einerseits heult man um ein Bambi, andererseits nimmt man aber in Kauf, daß Hunde (in vielen Fällen immerhin vollwertige Familienmitglieder ;) ) nicht mehr artgerecht gehalten werden können und mangels Bewegung fett werden und Herz-Kreislaufprobleme bekommen...

Ich frage mich halt wie so oft: Braucht man dazu wirklich ein Gesetz? Was wird damit bezweckt, daß Hundehaltern bzw. ihren Schützlingen ständig unterstellt wird, eine Bedrohung für Mensch und nun auch Wildtier zu sein? usw.

Hinter der Wildtier-Heuchelei stecken meiner Meinung nach lediglich die Interessen diverser Jäger (weil Abschüße Kohle einbringen) und Bauern, die es nicht gerne sehen, wenn Wuff ins chemisch gedüngte Feld macht! Ich habe mal spaßeshalber einen empörten Bauern gefragt, wo seiner Meinung nach die Füchse und Rehe hinmachen - das konnte oder wollte er dann auf einmal nicht mehr beantworten...
HephNur mal so - es giebt neben Jagdrevieren sowas wie Artenschutz und Naturschutzgebiete. Zumal der Jäger mithin auch Umweltschützer ist oder zumindest sein sollte.
Im übrigen empfehle ich den Damen und Herren die keinen Leinenzwang wollen sich doch einmal die roten listen der in DT gefährdeten arten einzusehen - auf jenen sind viele bodenbrütende oder nah am boden brütende Singvögel vertreten wenn ich mich recht entsinne.

Den Hund kann man auch im innerstädtischen Park laufen lassen oder ihn durch andere nicht geschütze reviere führen.

Mich fuchst ja schon das jährlich hunderte Tiere angefahren werden da muss ich auch nicht noch unbedingt noch, aus idiotie und/oder ignoranz, verbiss an meinen bepelzten freunden haben. Entschuldigt diese trastischen Worte.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
@coma_black
das Jäger schweine sind und Gebiete zum ausleben ihrer perversen Ader brauchen ist schon klar. [/QUOTE]
wie war das nochmal, seine persönliche abneigung konstruktiver einzubringen?


[QUOTE]Zumal der Jäger mithin auch Umweltschützer ist oder zumindest sein sollte.[/QUOTE]
ich kenn zumindest 2 , die mehr dafür tun als die meisten sich hier am thread beteiligenden, mich eingeschlossen. und das nicht nur als "jäger".
Demon17Ach Scheol, die Jagd ist doch harmlos und dient nur dem Umweltschutz. Was meinst Du was passiert wenn nun noch Millionen von Wauzis wildern gehen?
Man sieht, das es gar nicht soviel Tiere sind, die durch Jäger erlegt werden, die schießen doch nur zur Hege und Pflege. Was meinst Du was die halbe Million Wildschweine mit uns machen würden, die jedes Jahr erschossen werden, oder die 600 000 Füchse, die mehr als 300 000 Rabenvögel, die Million Wildtauben [SIZE=1](ich meine selbst zahme Tauben scheissen alles voll)[/SIZE] ... schon mal Alfred Hitchcock gesehen?

Jagdstrecke 2006
[QUOTE]Tierart getötete Exemplare
Rothirsche ("Rotwild") 62.902
Damhirsche ("Damwild") 52.186
Sikahirsche ("Sikawild") 1.194
Wildschweine ("Schwarzwild") 476.645
Rehe ("Rehwild") 1.077.441
Gemsen ("Gamswild") 3.767
Mufflons ("Muffelwild") 6.481
Feldhasen 519.565
Wildkaninchen 189.699
Füchse 604.452
Dachse 51.984
Baummarder ("Edelmarder") 1.517
Steinmarder 53.496
Iltisse und Wiesel 25.833
Waschbären 30.233
Marderhunde 30.016
Fasanen 377.896
Rebhühner 13.181
Waldschnepfen* 15.612
Wildgänse* 29.469
Wildenten* 495.880
Wildtauben** 960.306
Höckerschwäne** 1.844
Bläßhühner** 15.606
Möwen* 15.083
Kormorane* ca. 15.000
Rabenvögel*** ca. 350.000
Graureiher** ca. 4.500


* Zugvögel
** überwiegend Zugvögel
*** zum Teil Zugvögel

Quelle: DJV-Handbuch Jagd 2006

Alle Angaben ohne Gewähr[/QUOTE]
coma_blackDie Jäger generell als Schweine zu bezeichnen halte ich für etwas hart. Tatsächlich verursachen die Wildtiere mitunter beträchtliche Flurschäden, so daß dann die Förster und Bauern wieder nach den Jägern schreien...

Das ist eben ein Interessenkonflikt zwischen mehreren Parteien, der durch die netten Bodenbrüter emotionalisiert wird, die eigentlich Bauern, Förstern, Jägern und Hundehaltern gleichermaßen hinten vorbeigehen.

Das soll jetzt nicht heißen, daß ich als Hundehalter nicht einsehe, daß es Orte gibt, an denen der Hund an die Leine gehört. Ich lasse ihn in der Fußgängerzone ebensowenig los wie in einem Naturschutzgebiet - aber hinter diesem ganzen Getue steckt für mich eben eine Strategie, die letztlich eine generelle Leinenpflicht überall anstrebt (bzw. ganz im Sinne der pervertierten "animal liberation" ein Ende der Haustierhaltung herbeiführen möchte). Und dagegen verwahre ich mich.

Im Stadtpark spielen die armen Kinder, die dann Medienberichten zufolge unweigerlich angefallen werden. Auf freiem Feld ärgert sich der Bauer, weil er Hundekot in der Wiese findet. Jogger und diese Spacken mit ihren Stöcken fühlen sich belästigt selbst wenn der Hund angeleint wird und vielleicht (zu recht!) die Nase rümpft, Radfahrer müssten ja eventuell die Geschwindigkeit verringern usw. usf.

Langer Rede kurzer Sinn: dieses Gesetz spielt (mal wieder) die diversen Interessengruppen gegeneinander aus, mehr nicht!
Demon17Außerdem versteht es sich ja wohl von selbst, das ein Hundehalter stets ein Schäufelchen und ein Kacktütchen bei sich führt, gell. ;)
coma_blackVersteht sich nicht von selbst, weil die Hundesteuer inzwischen unverschämt hoch ist :D


Hundeplätze haben für mich halt schon wieder was von Vereinsmeierei, wenn ich mit meinem Hund in der Wildnis unterwegs bin, will ich doch gerade die relative Einsamkeit genießen und mal durchatmen - wohingegen ich auf dem Hundeplatz gezwungen bin, mich mit anderen Hundehaltern über Hundehaltung zu unterhalten (und das Thema ist bei aller Liebe zum Hund doch relativ schnell ausgelaugt).
corruptionalso das mit den jägern - ich kann da nur zustimmen
das ganze gesetz ist nur dazu da damit jäger freie wildbahn haben.......
und außerdem: warum dürfen komischerweise die hunde der jäger freilaufen - ich denke die jagen eher noch wild als erzogene familienhunde
Tapio Bearking[QUOTE]warum dürfen komischerweise die hunde der jäger freilaufen - ich denke die jagen eher noch wild als erzogene familienhunde[/QUOTE]
Jagdhunde jagen aber auch nur auf Kommando des Jägers und wenn der Jäger sagt "Bei Fuss" dann macht der Jagdhund "Bei Fuss" so sicher wie das Amen in der Kirche.
Und die sog. "erzogenen" Familienhunde reagieren eben nicht so zuverlässig auf Kommandos wie Jagdhunde. Familienhunde wittern eine Fährte und sind auf und davon. Im Gut Fall verlieren sie die Fährte und kommen zurück. Im Schlecht Fall finden sie eine Barre mit Frischlingen.

Aber selbst den ausgebildeten Jagdhund lass ich im Wald nicht frei...

Nachtrag: Jagdhunde müssen auch an der Leine geführt werden, wenn sie nicht auf der Jagd sind.

Nachtrag 2: Freilaufende Hunde dürfen im Wald erjagt werden, da sie Raubtiere sind.

Nachtrag 3: Noch mal zu den "erzogenen" Familienhunden: Die Ausbildung eines Jagdhunds umfasst mehrere Wochen, mit einer strengen Abschlussprüfung und nicht nur ein Nachmittag bei einem Hundetrainer, der Spielchen mit Leckerlies macht.
corruptionnaja vielleicht ist es in anderen gegenden so, unser jäger hat einen jagdhund und der hat schonmal einen anderen kleinen hund zerbissen - der war aber an der leine
das war ein rießen skandal und die frau hat den jäger angezeigt aber da hat man ja sowieso keine chancen:mad:
NethrandilGanz aktuell: Bei uns in der Region wurden mittlerweile sieben (!) Rehe von einem frei wildernden Hund totgebissen! Da krieg ich das kotzen!
Und dem vermeintlichen Besitzer konnte man bisher nichts nachweisen, also darf das Vieh weiterhin frei durch Wald und Flur streunen.

Oh ja, auch auf dem Lande unterstütze ich den Leinenzwang! :mad:
CeryniIn so einem Fall sollte der Halter bestraft werden und das Tier in gute Hände gegeben werden. Der Nachweis kann allerdings nur erfolgen, wenn das Tier bspw. gechipt und auf den Halter eingetragen ist, wenn man ihn denn dann eingefangen hat.
Es gibt immer noch Hundehalter, die denken, wenn sie den Hund vor die Türe schicken ist es damit getan. Ist es eben nicht. So ein Tier muß und soll beschäftigt und auch erzogen werden.

Von diesem einen Hund auf alle zu schließen ist ziemlich unfair. Wie ich schon anmerkte, ich halte mich an den Leinenzwang, ob es mir gefällt oder nicht. Doch dieser Zwang wurde hauptsächlich für die auf dem Boden brütenden Vögel etc. ausgesprochen. Rehe und Großwild gibt es das ganze Jahr über und leider auch immer wieder Hunde, die sie jagen etc...
CaranaldionIch liebe ja den Satz "Der tut nix,will nur spielen", wenn Herrchen / Frauchen seinen befellten Begleiter unangeleint bei sich führt, und dieser beim Anblick anderer Menschen freudig auf diese zugaloppiert.
Ich erwidere meistens "Schön,dass Sie das so sehen - aber weiss das auch ihr Hund?" was mir nicht selten irritierte Blicke einbringt.
Meistens bleibt es bei einem Schmunzeln,wenn dann versucht wird, den Hund zurückzurufen, dessen Misserfolg gern mit den Worten "Komisch,sonst hört der immer" kommentiert wird.
Bisweilen wissen die Hunde aber nicht, dass sie nur spielen wollen, und sie hören kein Stück. Daher finde ich den Leinenzwang gut und richtig.
Es tut mir leid für die Tiere und ihre Besitzer, die auf Kommandos hören, und die folgsam sind, aber meiner Erfahrung nach ist das bei Weitem die Minderheit.
pulSarHi Cara - ja genau...
Im Grunde sieht man den Hunden ja schon irgendwie ihr Wesen bzw die Befindlichkeit an - das maße ich mir zumindest an, obwohl ich kein Hundehalter bin.
Den meisten "der will nur Spielen" Herrchen und Frauchen glaube ich dann auch - was allerdings nicht so das Übermaß an Sympathiepunkten ausmacht, wenn der Köter im selben Augenblick mit seinen Matschepfoten die eigene Hose "stempelt".... vor Lauter Freude natürlich und weil er mich als Katzhalter riechend identifizieren kann.

Was im übrigen eher (aus meiner Sichtweise *eg*) ne positve Erfahrung ist, ist einen eher unerzogenen Hund mal beizubringen, wie ein echtes Kommando klingt.

Das muss nämlich schon etwas lauter sein, tiefer, böser und einfach alpha-tierischer... oder einfach [url=http://www.youtube.com/watch?v=46d3l_iUS5E]mütterlich liebevoll[/url]!
"AB!!!" + *Fingerzeig*

Netter Nebeneffekt ist dann der Gesichtsausdruck von Herrchen / Frauchen.

Vor allem dann, wenn das Tier auf einmal doch hört... *grins*

Erwähnen möchte ich noch, dass ich den Leinenzwang der Gassi-Geher hier am Grundstück vorbei (wo oft die Katzen draussen sind) derweil weitestgehend "etabliert" habe - durch nette Gespräche mit den Nachbarn oder eben jene direkte Kommandos :-)
Oft büchsten die Hunde einfach aus und sind dann aufs Grundstück gezischt - manchmal haben die die Katzen verjagt - ein Hund (bei dem das semi-tolleriert wird, weil der eine liebe Hündin ist) verspeisst dann regelmäßig Katzenfutter, das hin und wieder draussen steht...
---

Hunde haben natürlich einen eigenen Charakter - und meiner Erfahrung nach sind die nervigsten (lautesten) stets die kleinen (bis mittleren) verzogenen Bellratten... solche, die auch ja immer anschlagen, wenn ein Lebewesen an ihrer Schnauze vorbei geht.

Es kann manchmal sehr befreiend wirken, wenn man diese Tiere (hinter einem Zaun am besten) einfach mal nett angored .. also angrunzt - ganz in Dethmetal-Manier (auch wenn viele Metaller doof sind und stinken)... es muss halt von Herzen intoniert sein... dann hat man ne feine Aktivierungs-Energie zu einer stark exothermen Reaktion abgegeben... einer, an der man sogar noch seine Freude hat, wenn man etliche Häuser weiter ist - speziell auch dann, wenn Frauchen anwesend war oder derweil ist...
Bellen geht natürlich auch - ist aber nicht so befreiend...

hehe... Gewonnen hat man dieses kleine Spielchen der tierischen Lärmbelästigung und Einschüchterung auf Gegenseitigkeit genau dann, wenn Frauchen beim nächsten Mal den Hund vom Zaun weg zieht, sobald sei einen kommen sieht und was von "komm $Hundename - dieser Mensch ist böse" faucht...

Lernprozesse sind oft gar nicht sooo kompliziert im Leben - es ist halt alles eine Frage der Didaktik...
Demon17In Italien ist neulich ein Kind totgebissen worden und eine Touristin schwer verletzt. Ein Rentner hatte dutzende von Hunden auf seinem Grundstück gehalten. Die lieben tierchen sind verwildert und da sind ihre Urinstinkte wieder durchgebrochen. Sie haben eine Meute gebildet und sind wieder jagen gegangen. Die nachbarn der Umgebung trauten sich nur noch mit langen Stöcken aus dem haus. Nun irgendwann hat es einen kleinen Jungen getroffen, den man zerfleischt tot im Gebüsch fand. Dann ist auch noch eine deutsche Touristin am Strand von 7-8 Hunden angefallen worden. Das halbe Gesicht weggebissen und weitere schwere Verletzungen. Die Umstehenden waren erst nach einer ganze Zeit in der Lage die Biester dazu zu bringen, von der Frau abzulassen. Ich denke die Beziehung Hund-Mensch ist von einer Vermenschlichung des Tieres geprägt. Die Leute wollen einfach nicht kapieren, das Hunde Raubtiere sind.
Ronin76Genausowenig wollen Sie kapieren daß auch Menschen Raubtiere sind. Metzger,Fischer und Konsumenten wird es noch lange geben. Man müsste auch alle Menschen anleinen, wenn man es mit Hunden macht.
HephRonin - im Gegensatz zum Hund wissen wir als Mensch durchaus was uns blüht wenn wir mal schnell ein parr Tiere um die Ecke bringen. Wir heben im gegensatz zum Tier ein besseres verständniss von Recht, Gesetz, Moral und unseren Einfluss auf die Umwelt. Der Mensch trägt schon die symbolische Leine des Rechtsstaates ;)
Demon17[QUOTE]Man müsste auch alle Menschen anleinen, wenn man es mit Hunden macht.[/QUOTE]... zumindest die Raubtierhalter.
:p
pulSaroder die Fetischisten... in dem Fall vielleicht die Hundeleinen-Fetischisten.

*Wöff* *wäff* bellte der halbnackte Typ mit dem Maulkorb, der auf den Boden vor seiner Herrin her kroch...
*Wöff* ich bin der böse Hund und muss angeleint werden...
[i](ich will auch gar nicht wissen, was unser Finanzminister nachts so macht, wenn er wieder die eine oder andere Verbalnummer Richtung Steueroase los lies.... ).
Sprach die Herrin: Beifuß Peer! Komm, Frauchen hat Zuckerbrot für Dich...
Ätsch - reingelegt *anlein* *Peitsche schwing*
[/i]

---

Sorry, dass ich das nicht ganz ernst nehmen konnte.

Denn die Forderung alle Menschen anzuleinen beinhaltet einen Denkfehler: Den Halter!
Demon17Es geht ja nur um die Hundebesitzer pulSar. Gestern sah ich zum Beispiel einen mit einem Deutschen Schäferhund. Ein schönes Tier. Man wusste nur nicht, wer wen an den Leinen hatte. Es gab nämlich zwei, eine am Halsband, die hielt Herrchen an der Hand und eine am Brustgeschirr, das an Herrchens Bein endete. Da der Hund sich freudig an dem Gespräch mit den anderen Personen auf dem Bürgersteig beteiligen wollte, "schönes Tier usw." hatte Herrchen alle Mühe seinen Hund bei Fuss zu halten und wedelte mit dem linken Bein immer so komisch herum, um seinen Hund auf Position zu halten. Ich fand es sah zwar etwas obszön aus, aber so eine Zusatzleine, damit der Hund das Herrchen auch mal bewegen kann (Beinchen heben zum Beispiel), ohne das es gleich an der Kehle würgt finde ich ganz vernünftig.

PS: Ich frage mich gerade, ob da nicht ein neuer Fetischismus entsteht.
HephRegel des Internets 34 (oder 35?): (1) Für alles und jeden giebt es einen fetisch/pornographie plus passende Seite. Keine Ausnahmen.

(2): Sollte es keine Seite im Internet existieren wird es bald eine Geben.



Also keine Angst ;) du hast nichts neues erfunden.
Ronin76[QUOTE]Ronin - im Gegensatz zum Hund wissen wir als Mensch durchaus was uns blüht wenn wir mal schnell ein parr Tiere um die Ecke bringen. Wir heben im gegensatz zum Tier ein besseres verständniss von Recht, Gesetz, Moral und unseren Einfluss auf die Umwelt. Der Mensch trägt schon die symbolische Leine des Rechtsstaates[/QUOTE]
Woher willst du wissen wie ein Hund denkt und fühlt ? Innerhalb des natürlichen Hundeverhaltens ist ein Hund weitaus intelligenter als ein Mensch und kann sich darüber hinaus sogar dem Menschen anpassen. Welcher Mensch kann sich schon dem Hund anpassen ? Übrigens bringen fast alle Menschen täglich einige Tiere um die Ecke, indem sie essen. Einfach nur essen, und nix dabei denken. Die rechtliche Folge: ohne Konsequenzen.
Demon17[QUOTE]Welcher Mensch kann sich schon dem Hund anpassen ? Übrigens bringen fast alle Menschen täglich einige Tiere um die Ecke, indem sie essen. Einfach nur essen, und nix dabei denken. Die rechtliche Folge: ohne Konsequenzen.[/QUOTE] Das können ist hier nicht das Problem, sondern das wollen.... und was die Nahrungsaufnahme betrifft, so muß man halt zwischen Wild- und Nutztieren unterscheiden. Wenn man es dabei beließe, hätten die meisten Hunde sowieso keine Exuistenzberechtigung. Ich meine es ist doch würdelos einfach als lebendes Spielzeug zu existieren.
Ceryni[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Es geht ja nur um die Hundebesitzer pulSar. Gestern sah ich zum Beispiel einen mit einem Deutschen Schäferhund. Ein schönes Tier. Man wusste nur nicht, wer wen an den Leinen hatte. Es gab nämlich zwei, eine am Halsband, die hielt Herrchen an der Hand und eine am Brustgeschirr, das an Herrchens Bein endete. Da der Hund sich freudig an dem Gespräch mit den anderen Personen auf dem Bürgersteig beteiligen wollte, "schönes Tier usw." hatte Herrchen alle Mühe seinen Hund bei Fuss zu halten und wedelte mit dem linken Bein immer so komisch herum, um seinen Hund auf Position zu halten. Ich fand es sah zwar etwas obszön aus, aber so eine Zusatzleine, damit der Hund das Herrchen auch mal bewegen kann (Beinchen heben zum Beispiel), ohne das es gleich an der Kehle würgt finde ich ganz vernünftig.

[/B][/QUOTE]

Tja, ein typischer Fall von "versuchter" Hundeerziehung. vielleicht schaffts das Herrchen ja irgendwann, dass sein Bein nimmer komisch wackelt, weil der Hund auf ihn hört :rolleyes:
Demon17Ich glaube das stört mich an der ganzen Hundehaltung, diesen Zwang zu Befehl und Gehorsam. Macht man es nicht, handelt man gegenüber den Menschen in der Gegend verantwortungslos. Ich weiß noch, wie einmal eine dänische Dogge quer über den Sportplatz auf uns zulief. Der Halter aus 100 Meter Entfernung: "keine Angst der will nur spielen" Ich saß auf dem Rad und bin stehen geblieben, was wäre passiert wenn ich versucht hätte dem Vieh zu entkommen? Nachbars Rottweiler ist nachts mal über den Zaun gesprungen und hat einen zerfleischt.
°poison_jasmin°[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Außerdem versteht es sich ja wohl von selbst, das ein Hundehalter stets ein Schäufelchen und ein Kacktütchen bei sich führt, gell. ;) [/B][/QUOTE]

Diese "Selbstverständlichkeit" -zumindest denke ich auch es sollte so sein- ist in der Stadt, in die ich vor kurzem gezogen bin, leider absolut fremd. Hier gilt noch nicht mal der Anstand darauf zu achten, dass nicht jeder sein "Geschäft" mitten auf dem Fußgängerweg erledigt. Ich kann nicht zählen, wie oft ich bisher kurz davor war dieses "Glück" zu haben was es angeblich bringen soll in eben genanntes Geschäfft zu treten bzw. wie oft ich zu meiner Kleinen sage muss " Vorsicht da kommt ein..."^^

Zum Leinenzwang möchte ich folgendes sagen: Ich denke, da viele Halter ihre Hunde nicht annähernd so unter Kontrolle haben wie es sein sollte, ist das Gesetz zum Leinenzwang zu gewissen Zeiten oder auch an gewissen Orten z.B. in der Innenstadt oder der Nähe von Spielplätzen (auch wenn diese sich in einem Park befinden)angebracht bzw. auch notwendig...dazu ein kurzes, für mich (und andere Eltern) schockierendes Erlebnis....

Letztes Jahr, irgendwann im Sommer, war ich mit meiner Tochter im Stadtpark. Irgendwo in diesem Park gibt es einen riesigen Spielplatz in ovaler Form mit einem grossen flachen Becken was etwa knietief in der Mitte ist. Die Eltern sitzen dort wie die Hühner auf der Stange einmal rundum oder aber auch im Sand der in einem breitem Streifen einmal um das o.g. Becken verläuft.
Meine Tochter in meiner Nähe (um sie in dem Chaos von Kindern nicht zu verlieren) spielt mit nem "typischen" Plastikball herum am äußeren Rand des "Strandes".

Plötzlich, aus dem Nichts, kommt ein großer,schwarzer Hund angerannt und schnappt sich den Ball (den meine Tochter in dem Moment glücklicherweise nicht in der Hand hatte), und "spielt" damit. Meine Tochter war gerade im Begriff hinterher zu wetzen um ihren Ball zu retten (nicht an die Gefahr denkend) * ungläubig guck*, als ich nur panisch losbrüllen konnte " bleib stehen und komm her"....ich glaub ich hatte nie vorher so eine angsterfüllte Stimme (hab mich selbst davor erschrocken)...
So, der Hund also mit Ball (mitlerweile schon kaputt gerissen) weggelaufen und ab in die Mitte des Beckens das voller spielender Kinder war. Ich konnte zusehen wie besagter Hund 2 spielenden Kindern den Rücken zerkratzte als er beim "spielen" von hinten auf Sie Sprang und alle, leicht panisch aus dem Wasser stoben während der Hund schon weiterlief..diesmal Richtung "Frauchen". Ich hinterher...ich dachte ich bin im falschen Film und ich wollte diese Person zur Rede stellen und fragen ob sie noch "ganz dicht sei". Dort angekommen, war schon der Vater eines der angegriffenen Kinder dort und wollte die Personalien für eine eventuelle Anzeige...die Dame entschuldigte sich mehrmals (die Sache war ihr merklich und total berechtigt, überaus unangenehm) wohl auch ein wenig unter Schock stehend durch das Verhalten ihres "Schützlings", der wie sich hinterher rausstellte, zu einem Blindenhund ausgebildet wurde und von ihr nur der Standard kam von wegen " Er wollte ja nur spielen".
Mein erster Gedanke dazu war...na hoffentlich rennt er nicht,wenn die Ausbildung fertig ist, einfach mit einem blinden Menschen über eine rote Ampel weil auf der anderen Seite der Strasse z.B. wieder ein Spielplatz ist^^

Das Ende vom Lied jedenfalls war, das sie sich auch bei mir vielmals entschuldigte und mir Geld für den Kauf eines neuen Balles gab..Allerdings war der Tag für uns (und auch viele andere) gelaufen und wir fuhren nach Hause....

Etwas in dieser Richtung möchte ich (wenn es nach mir geht,doch das tut´s leider nicht) niemals wieder erleben also kann ich nur wiederholen.....manchmal ist Leinenzwang meiner Meinung nach schon angebracht;)


MfG

°poison_jasmin°
°poison_jasmin°Ach ja..ich möchte nochmal anmerken, nur um keine Unklarheiten zu hinterlassen, ausser den Blessuren auf den Rücken, dem Schock vieler Kinder und einem kaputten Ball hat dieses Ereignis meines Wissens, keine weiteren Schäden angerichtet...

Glück gehabt....dieses Mal^^


MfG nochmal;)
Demon17Ich kann Dich verstehen, vor ein paar Tagen ging so eine Begegnung anders aus:

[QUOTE]03.04.2009 13:00
Achtjährige trägt schwere Verletzungen nach Hunde-Angriff davon
Ein achtjähriges Mädchen ist in Hameln von einem Hund angegriffen und dabei schwer verletzt worden. Wie die Polizei Hameln-Pyrmont mitteilte, spielte das Kind in einem Garten als der Hund plötzlich aus unbekannten Gründen das Mädchen anfiel und ihr mehrfach in den Hinterkopf biss. Die alarmierten Rettungskräfte stellten bei der Achtjährigen tiefe Fleischwunden fest, die genäht werden mussten. Das Kind wird noch einige Tage in dem Krankenhaus stationär bleiben müssen. Gegen den 67-jährigen Halter des Hundes wurden unterdessen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Dafür soll das Opfer vernommen und eine Einschätzung des Hundes vorgenommen werden. [/QUOTE]

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