| Schwarzer Prinz | "Eigentlich haben die Unternehmen mit Rezession und Finanzkrise schon genug am Hals. Jetzt rebelliert die Belegschaft, spaltet sich in Gruppen und macht alles nur noch schlimmer. Dies zeigt eine Studie der Universität Frankfurt." [url]http://www.ftd.de/karriere_management/management/:Studie-Wenn-sich-die-Kollegen-hassen/515801.html[/url] Bitte den kompletten Bericht lesen und evtl. Meinungen posten. Bzw. Ideen, da ich derzeit in einer Situation stecke wie im Link beschrieben. Wegen Arbeitsmarktlage ist kündigen bzw. "Such Dir was neues" derzeit nicht möglich. Insbes. da mein Beruf (kaufm.) nicht sonderlich gefragt ist. Evtl. gibt es ja hier auch andere "kleine" Arbeitnehmer, denen es ähnlich geht, evtl. hat sogar jemand Ideen wie man aus der Zwickmühle bzw. dem Tretrad herauskommen könnte.. :) |
| Tapio Bearking | Also entweder kannst du dich mit dem Kollegen deiner Qual aussprechen und die Differenzen aus dem Weg räumen oder einfach abwarten. Manchmal werden Kollegen erwachsen und aus der Abneigung wird ein kollegiales Umfeld. |
| Schwarzer Prinz | In meinem Falle sind das eher Vorgesetzte....die werden ja im Link auch angesprochen. Zwar herrscht im Grunde teilweise auch jeder gegen jeden, aber wirkliches Mobbing unter Kollegen gibt eigentlich nicht. Aber ich wollte auch eine generelle Diskussion anregen bzgl. der im Link genannten Tatsachen.... |
| Ronin76 | Deine Vorgesetzten mobben dich also ? Nennt sich übrigens im englischen "Bossing", da vermutlich in den USA zuerst das Mobbing erforscht wurde. Also Mobbing von oben nach unten. Falls ihr einen Betriebsrat habt, mit dem darüber sprechen und ganz offen auf das Mobbing hinweisen, denn der muß dann tätig werden. Mobbing verursacht nachweislich starke ökonomische und innerbetriebliche Schäden daher ist es keine Lapalie. Dazu kommen psychische Probleme bei den Gemobbten, wie Schlaflosigkeit, Unkonzentriertheit und Nervosität, also im Prinzip die Symptome einer Depression. |
| Schwarzer Prinz | Gibt keinen Betriebsrat und 2 andere sind schon von einen auf den anderen Tag "verschwunden"... bzw. die wurden vermutlich geschmissen. Das geht ganz schnell hier. |
| Desoto | Kenn ich auch, eigentlich läuft die Firma wie eine schweizer uhr, aber wenn die chefin da ist nicht mehr. In der Schule habe ich gelernt das es kooperative Chefs gibt und autoritäre, kooperative Chefs sind gut für die produktivität, sie arbeiten mit den untergebenen, sprechen alles an, sind kommunikativ, autoritäre geben befehle und erwarten das sie um jeden preis erfüllt werden. unsere chefin ist ultra autoritär, und dazu noch recht infantil, schreit viel rum, hat fast immer einen roten kopf, ich finde es ist eigentlich untragbar wenn man in einer unterhaltung mit jemand anderem einfach wegrennt, oder wenn man etwas hört das einem nicht gefällt einen roten kopf kriegt und wegrennt, fortwährend türen knallt etc. pedantisch an kleinkram rummeckert der absolut irrelevant ist, und ich meine nicht "hörmal, ich hätte gerne dies und jenes" wo man zustimmt und gut ists, sondern echt sachen unverschämt, schikanierend und beleidigend rüberbringt . . . ehrm . . ok, genug ausgekotzt, rundum, ich kann das nachvollziehen, ich bin ein umgänglicher mensch, ich hätte gerne kollegen und chefs die mit anstatt gegen mich arbeiten, oder eine geschäftsleitung die den namen verdient, anstelle einer geistig 5 jährigen die immer nach einer extrawurst brüllt. |
| Zombie | Ich kenne aus meiner Firma besonders das, was in dem Artikel als "Kultur des Klagens" beschrieben wurde. Das war bei uns auch richtig üblich. Die ewige Jammerei hat dann die Kollegen runtergezogen und die haben dann ins gleiche Horn gestoßen. Geholfen hat letzlich dann eine anfangs recht emotionale Aussprache mit der Personalabteilung und den Vorgesetzten. Das hat die Situation wieder etwas entspannt. Prinzipiell ist es sicher keine gute Idee den Vorgesetzten direkt anzusprechen wenn man Probleme mit ihm hat - es sei denn man weiß dass er sowas nicht sofort persönlich nimmt. Aber wenn es solche Probleme gibt, könntest Du ja mal ganz ungezwungen ein eine Supervision/Teambildende Maßnahmen vorschlagen... Sowas soll schon mal geholfen haben. Gerade wenn der Chef mit Kritik schlecht umgehen kann, wäre ein Moderator sicher nicht schlecht. Klar ist das kein Allheilmittel und bestimmt auch schon oft in die Hose gegangen, aber einen Versuch wäre es wert. Wie gehen denn die Kollegen damit um, erleben die die Situation genauso oder betrifft das nur dich? |
| Desoto | @zombie, ich tipp mal drauf du meinst jetzt mich und nicht dne schwarzen prinzen. das sehen alle so, und es sind nicht nur die kollegen, neulich kam eine freiwillige mitarbeiterin vom förderverein , d.h. also die zahlt ihren mitgliedsbeitrag der uns teilweise finanziert und arbeitet in ihrer freizeit auch noch gratis für uns, und wie sie halt bei uns saß fragt sie uns wie unsere chefin nur so kratzbürstig sein kann, und wie die firma überhaupt mit ihr funktioniert . . also wenn die das schon merken, uff. ich meine, hätte ich eine firma wäre ich doch wenigstens nett zu leuten die mir ihr geld und ihr zeit schenken . . . ich bin auch verblüfft wie ein mensch überhaipt so fundamental und absolut voller hass sein kann, also wirklich permanent wütend und angepisst. aber so schlimm wies klingt ists nicht wirklich, wir sind viele, das heisst in der praxis ja nur das man vielleicht in der woche 3 mal dumm angemacht und gerüffelt wird, und damit hat sichs, aber zum thema passts schon irgendwie. Kennt ihr diesen spruch das 1 Tropfen Öl 1000 liter wasser verseuchen? es braucht nur eine person auf 60-70 mitarbeiter, das macht mich eher nachdenklich im bezug auf mich selbst, das man vielleicht nett zu seinen mitmenschen sein sollte soweit es geht . . .so irgendwie. |
| Zombie | @Desoto:Eigentlich hatte ich den schwarzen Prinzen gemeint. Bei deiner Chefin ist ja eigentlich schon Hopfen und Malz verloren... Zumal man gegen einen Geschäftsführer noch viel weniger ausrichten kann. Ich hatte aber auch mal so einen Chef - der war generell gereizt und man hat sehr schnell eine Abfuhr bekommen. Allerdings hat sich das dann so gehäuft, dass ich es auch wieder ganz gut ignorieren konnte. Zum Glück war meine Zeit dort damals aber auch absehbar. |