| Cagliostro | Da kommt ein zweitklassiger Provinzpolitiker (Senator von Illinois) in eine zweitklassige Provinzstadt und die Söhne und Töchter von Staatsanwälten oder Zahnärzten aus Stuttgart und Hannover, die ab und zu glauben Hauptstadt spielen zu dürfen, applaudieren. Das hat keinerleie Beweiskraft. Habe seine Rede ca.30Min. angehört, sie war voller Platitüden und Allgemeinplätzen. In Wahrheit geht es darum, dass 10.000de deutsche Soldaten irgendwann überall in der Welt herumgeschickt werden können, wenn wir mal eine "gleichberechtigte" Partnership haben. Da kann des Halbkenianers Lächeln schon mal gefrieren. Bisher war es leichter einen "Job" abzulehnen, denn der Auftraggeber W.Bush hatte ein Schild mit der Aufschrift "Dorfdepp" umhängen. Man kann nur auf McCain hoffen. Mit Obama würde der nächste Politamateur in Holly..äh Washington einziehen, wozu? |
| Heph | Für alle die die nicht in Berlin sein konnten um obama zu sehen aber gerne wissen wollen was er denn gesagt habe giebt es hier: [URL=http://de.youtube.com/watch?v=a9jpvSFH5L0]Teil 1[/URL], [URL=http://de.youtube.com/watch?v=P2vs6-OjcVc]Teil 2[/URL] und [URL=http://de.youtube.com/watch?v=zTBHteKDjP0]Teil 3[/URL] der Rede. |
| Montrose | Berlin isyt keine zweitklassige Provinstadt, sondern die Hauptstadt Deutschlands. Ein bißchen mehr Respekt von einem Bergdeutschen, ähem, ich meinte Österreicher könnte man schon erwarten. Denn was als Arroganz gemeint war, könnte hier leicht als Dummheit verstanden werden. Das mit dem zweitklassigen Provinzpolitiker stimmt so auch nicht, denn es ist üblich, dass ein Präsident erst mal Senator war und nicht etwa schon in der Entbindungsstation als Präsident vereidigt wurde. Das ist natürlich ein bißchen anders als in der österreichen KuK-Monarchie. :D Mag sein, dass Obama weiter Krieg führt. Das beabsichtigen alle anderen Kandidaten aber auch. Ich sehe jetzt nicht ein, warum Obama von allen Kandidaten der schlechteste sein soll. [QUOTE]Man kann nur auf McCain hoffen.[/QUOTE]Was willst Du denn mit diesem alten Stinker? Obama repräsentiert das moderne Amerika. Der erste schwarze Präsident. [QUOTE]Habe seine Rede ca.30Min. angehört, sie war voller Platitüden und Allgemeinplätzen.[/QUOTE]Und? Ist das irgendeine neue Erkenntnis? So reden Politiker halt. |
| Tapio Bearking | ----- Das hat keinerleie Beweiskraft. ----- Was solle es denn beweisen, oder widerlegen? ----- Habe seine Rede ca.30Min. angehört, sie war voller Platitüden und Allgemeinplätzen. ----- Es ist Politiker auf Werbetour. Was erwartest du? Das er mal so nebenbei Lösungen für sämtliche Probleme der Welt gibt und damit seinem Konkurrenten im Wahlkampf mehr Futter um ihn zu attakieren? ----- Man kann nur auf McCain hoffen. ----- Du willst echt noch einen rechtsextremen Christkonservativen Republikaner im Weißen Haus haben? Vllt noch ein 2 9/11 um ein 3. und viertes Vietnam zu rechtfertigen? Noch mehr Befreiungskriege für die "Demokratie"? ----- Mit Obama würde der nächste Politamateur in Holly..äh Washington einziehen, wozu? ----- Um die Fehler seines Amtsvorgängers wieder geradezubügeln, soweit es möglich ist? Um zu verhindern, das ein weiterer Kriegstreiber nach Washington kommt und den WW3 anzettelt? Obama ist zur Zeit das Beste, was man für Washington hoffen kann... " |
| Demon17 | Ich fand es geil, dieselben Leute die bei Bush Friiedenstauben hätten steigen lassen, oder ihn mit Hitler vergleichen hätten, laufen nun zur Siegessäule um derselben Politik zu applaudieren, die wir bereits kennen. Nein halt, der Schwerpunkt verlagert sich aus dem Irak nach Afghanistan. Wenn wir dann Herrn Obama zuliebe den ersten Flugzeugträger gebaut haben... und was heißt 10 000 deutsche Soldaten, ungefähr soviel müssen weltweit ja schon im Einsatz sein. Afghanistan 5000 ex Jugoslawien ca. 2000, Marine irgendwo bei Israel und im roten Meer und was da sonst noch irgendwo in der Welt rumschwirrt. Aber lass mal, Obama hat sicher eine Null vergessen... Das wärer dann auch ein [B]Change[/B]. Ich fand das immer so hirnamputiert, wie junge Obama-Wähler ganz begeistert vom Change erzählten, ohne das ein Reporter ihnen auch nur eine einzige politische Forderung entlocken konnte. War vielleicht das 2007er Album von den Sugababes damit gemeint? Aber ich habe im Internet recherchiert und des Rätsels Lösung gefunden: [URL=http://swiss-lupe.blogspot.com/2008/02/change-mccaine-vs-obama.html]The Change[/URL] |
| Goat93 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Ich fand es geil, dieselben Leute die bei Bush Friiedenstauben hätten steigen lassen, oder ihn mit Hitler vergleichen hätten, laufen nun zur Siegessäule um derselben Politik zu applaudieren, die wir bereits kennen. Nein halt, der Schwerpunkt verlagert sich aus dem Irak nach Afghanistan. Wenn wir dann Herrn Obama zuliebe den ersten Flugzeugträger gebaut haben... und was heißt 10 000 deutsche Soldaten, ungefähr soviel müssen weltweit ja schon im Einsatz sein. Afghanistan 5000 ex Jugoslawien ca. 2000, Marine irgendwo bei Israel und im roten Meer und was da sonst noch irgendwo in der Welt rumschwirrt. Aber lass mal, Obama hat sicher eine Null vergessen... Das wärer dann auch ein [B]Change[/B]. Ich fand das immer so hirnamputiert, wie junge Obama-Wähler ganz begeistert vom Change erzählten, ohne das ein Reporter ihnen auch nur eine einzige politische Forderung entlocken konnte. War vielleicht das 2007er Album von den Sugababes damit gemeint? Aber ich habe im Internet recherchiert und des Rätsels Lösung gefunden: [URL=http://swiss-lupe.blogspot.com/2008/02/change-mccaine-vs-obama.html]The Change[/URL] [/B][/QUOTE] Nun, eventuell kann man ja Obaman eher mit Hitler vergleichen wie Bush, der Werdegang Bush's war dem von Hitler nun wirklich nicht ähnlich :) |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i] [B]Nun, eventuell kann man ja Obaman eher mit Hitler vergleichen wie Bush, der Werdegang Bush's war dem von Hitler nun wirklich nicht ähnlich :) [/B][/QUOTE] Ja, und mein Schuhregal ist der neue Flugzeugträger, den Deutschland für Obama baut, zumindest vergleichbar. Ja, nee.... ist klar. Äpfel mit Birnen und Rosinen mit Pflaumen etc. ....:rolleyes: Obama ist das Beste was Amerika in seiner jetzigen Situation und Kandidatenlage passieren kann. Hoffentlich sägt ihn nicht irgendein behämmerter Skandal ab. In den USA ist Wahlkampf = Schlammschlacht. Diese Nation wird mir zunehmend suspekter.... Grüßles Mischa |
| Evillight | Schon mal was von Wahlkampf und Lobbyarbeit gehört !? Hat hier jemand erwartet, dass Obama auf Freundschaftstour mit Europa ist, oder auch nur ansatzweise Zugeständnisse ankündigen würde, welche ihm daheim als Schwäche ausgelegt werden könnten ? Die Demokraten hat Mr.O schon eher in der Tasche. Es droht aber dennoch´, dass ein Teil der Clintonanhänger eher McCain, als ihn wählen. Letztlich haben auch noch haufenweise Amerikaner an der Sonnenbräune vom Mr.O zu knabbern... Aber es ist schon nett zu sehen, mit was für Erwartungen Ihr die Rede betrachtet habt. Weiter so !!! Vielleeicht findet ihr ja mal den Politiker, der im Wahlkampf genau das sagt, was er später tut !!! :D |
| Goat93 | [QUOTE][i]Original geschrieben von x-xcva [/i] [B]Ja, und mein Schuhregal ist der neue Flugzeugträger, den Deutschland für Obama baut, zumindest vergleichbar. Ja, nee.... ist klar. Äpfel mit Birnen und Rosinen mit Pflaumen etc. ....:rolleyes: Obama ist das Beste was Amerika in seiner jetzigen Situation und Kandidatenlage passieren kann. Hoffentlich sägt ihn nicht irgendein behämmerter Skandal ab. In den USA ist Wahlkampf = Schlammschlacht. Diese Nation wird mir zunehmend suspekter.... Grüßles Mischa [/B][/QUOTE] Hitler war auch das Beste, was Deutschland passieren konnte, hinterher ist man immer schlauer, vorher nicht ;) |
| Demon17 | [SIZE=4]lol[/SIZE] [SIZE=1]goat[/SIZE] |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i] [B]Hitler war auch das Beste, was Deutschland passieren konnte, hinterher ist man immer schlauer, vorher nicht ;) [/B][/QUOTE] Du willst Obama also ernsthaft mit Hitler vergleichen, verstehe ich das richtig? *** Demon, ich finde das nicht witzig sondern geschmacklos. :mad: .... |
| Demon17 | Ich werde Goat keine Aufmerksamkeit mehr schenken. |
| Goat93 | [QUOTE][i]Original geschrieben von x-xcva [/i] [B]Du willst Obama also ernsthaft mit Hitler vergleichen, verstehe ich das richtig? *** Demon, ich finde das nicht witzig sondern geschmacklos. :mad: .... [/B][/QUOTE] Nein, ich will nicht Hitler mit Obama vergleichen. Ich versteh allerdings nciht so ganz, was so schwierig an der Deutschen Schrift in letzter Zeit ist, muß ich zugeben.... :rolleyes: Nebenbei, man KANN ALLES miteinander vergleichen. Ein vergleich sucht Gemeinsamkeiten, und Zeigt damit gleichzeitig auch Verschiedenheiten auf, acuh hier verstehe ich nicht, was daran nun so Irrsinnig Kompliziert ist, es zu verstehen. Ohne Vergleich wüßtest du niemals sicher, ob Obama wie Hitler ist oder nicht, da du keinerlei Auswertung zur Hand hast...also sind vergleiche unabläßig... Aber nur so nebenbei... [QUOTE]Nun, [COLOR=red][SIZE=4]eventuell kann[/SIZE] [/COLOR] man ja Obaman eher mit Hitler vergleichen [COLOR=red][SIZE=4]wie Bush, der Werdegang Bush's war dem von Hitler nun wirklich nicht ähnlich [/SIZE] [/COLOR] [/QUOTE] Demon: Bin ich nicht schon seit geraumer Zeit bei dir auf Ignore? :D |
| Trauerwesen | Ich schaue es mir gerade bei CNN an, der Simultanübersetzer ging mir etwas auf den Keks bei den ARD-Aufzeichnungen. Rhetorisch ist die rede natürlich einwandfrei. Und er hat im Geschichtsunterricht aufgepasst *g*. Natürlich ist einiges ein wenig ernüchternd, aber es ist Wahlkampf, heisst, er muss Stimmen für sich gewinnen und wird nun halt auch versuchen, Republikanerwähler für sich gewinnen zu können. Wie schon gesagt wurde: Das ist Politik. Wobei er wirklich nicht soviel sagt, es ist doch eher rhetorisches Wischi-Waschi, finde ich. Mir ist er nach wie vor sympathisch, und ich würde mich nach wie vor freuen, wenn er der neue Mr President wird. Und nicht nur, weil der andere ein kriegsveteran und Republikaner ist, sondern weil Obama für mich doch noch Hoffnungsträger ist. |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i] Nebenbei, man KANN ALLES miteinander vergleichen.[/QUOTE] Natürlich KANN man, allerdings sollte man vielleicht nicht immer alles tun, nur weil man es kann. Ich KANN/könnte meine Katzen auch zu Tode foltern und das hier als Bilder einstellen, warum wohl tue ich es nicht? .... Schon mal was von Mitgefühl und/oder Pietät gehört? :rolleyes: **** Aber gut, war anscheinend ein Missverständnis, dann ist ja gut. .... |
| Goat93 | [QUOTE]Ich fand es geil, dieselben Leute die bei Bush Friiedenstauben hätten steigen lassen, oder ihn mit Hitler vergleichen hätten, laufen nun zur Siegessäule um derselben Politik zu applaudieren, die wir bereits kennen.[/QUOTE] Dieser Satz von Demon hat mich dazu inspiriert, denn er ist absolut Wahr. Dabei ging es mir noch durch den Kopf, wie der Herr Obama in den Medien rumegreicht wird zur Zeit und wie sich die Leute darauf stürzen. Das wiederum auf dem damaligen Deutschland bezogen sehe ich generell eine wirkliche Gefahr, das die Leute sich vorbehaltslos einen Charismatischen Führer wieder unterwerfen und das gleiche Spiel von vorn losgeht. Und was dann geschieht kann man leider immer erst hinterher auswerten. Aber du mußt mir zugestehen, das eine solche Mögliche Wandlung besteht. Denn der Große Punkt ist eben das ersteinmal die Wähler mit Charisma und einem POSITIVEN Programm herangezogen werden, alles was daraus wird, ist dann eine andere Sache. Generell lügen aber die Politiker mittlerweile sichtlich Perfekt und Humanität kann man nun eher aus der Wirtschaft als aus der Politik erhoffen... Ich hab damit allerdings nicht Hitler mit Obama verglichen sondern generell den gefahrenpunkt der Führung heraus. kristalisiert und eben auf diesen Angesprochen ;) edit: Zu dem Vergleichen noch etwas. Ich würde sogar von interessierten VORDERN das sie ständig alles miteinander vergleichen. Ob das auf den ersten Blick Sinnlos erscheint oder nicht ist mir egal, denn das resultat ist entscheident und hilft viele Denkstrukturen nachzuvollziehen. Dementsprechend ist es eigentlich Zwingend Notwending zu vergleichen... |
| Montrose | Och nö, Goat, fall doch nicht immer gleich bei etwas Gegenwind ideologisch um. Du mußt auch mal Stärke zeigen. [QUOTE]sehe ich generell eine wirkliche Gefahr, das die Leute sich vorbehaltslos einen Charismatischen Führer wieder unterwerfen [/QUOTE]Wenn ich wählen müßte, ob ich mich einem charismatischen oder einem nicht-charismatischen Führer unterwerfen soll, dann würde ich mich lieber einem charismatischen Führer unterwerfen. Es ist ja schließlich keine große Kunst, kein Charisma zu haben. [QUOTE]Humanität kann man nun eher aus der Wirtschaft als aus der Politik erhoffen...[/QUOTE]Muahahahaha. Das ist lustig. [QUOTE]Ich hab damit allerdings nicht Hitler mit Obama verglichen[/QUOTE]Das wäre auch etwas vermessen. Noch ist Obama nicht vor den Toren Moskaus gestanden. [QUOTE]generell den gefahrenpunkt der Führung heraus.[/QUOTE]Du Schlimmfinger. ;) Ich hab's doch ischon immer geahnt, dass Du ein Anarchist bist. KEINE MACHT FÜR NIEMAND KEINE MACHT FÜR NIEMAND KEINE MACHT FÜR NIEMAND :D Was habt Ihr dagegen, dass ein Mann mit dunkler Hautfarbe Präsident der Vereinigten Staaten wird? Immerhin haben wir in Deutschland auch eine Frau als Kanzlerin und einen schwulen FDP-Vorsitzenden. Was habt Ihr dagegen, auch mal den Minderheiten eine Chance zu geben? :confused: |
| Seneca | Weil in Deutschland alles Scheiße ist, und jeder Chef in Vollidiot, jeder Politiker ein Betrüger. Genau so kommt dieses ständige Geseier hier rüber. Erinnert mich erschreckend an die Arbeit.... da heisst es auch ständig..."in der Spätschicht arbeiten nur Idioten"... ich nehme mal an die Spätschicht sagt das gleiche von der Frühschicht. |
| Demon17 | Ich finde es eher peinlich, Obamas Teint zum Thema zu machen. Es geht darum, das es so weitergehen wird. Ich höre nichts über die Sanierung des amerikaníschen Staatshaushaltes, ich höre nichts über die Einführung einer gesetzlichen Krankenversicherung, über die staatliche Unterstützung der bankrotten Häulsebauer, statt die Kreditinstitute zu subventionieren, die ihnen die Kredite aufschwatzten. Ich höre nichts über eine neue Wirtschaftspolitik. Wer ist dieser Obama? Er hält seine Vorwahlversprechen ja nicht einmal bis zur Wahl. Nein, er fällt schon vorher um. Sicher auch ein Phänomen des amerikanischen Wahlsystems, aber ich hatte mir von Clinton mehr substantielle Veränderungen in der amerikanischen Politik erhofft. |
| Montrose | [QUOTE]Ich höre nichts über die Sanierung des amerikaníschen Staatshaushaltes, [/QUOTE]Wieso sollte Obama dazu etwas sagen, wenn es die Spatzen von den Dächern pfeifen? Einfach hin und wieder mal in den Wirtschaftsteil einer Zeitung reingucken und dort nachlesen, was die Amis so machen. Stichwort Hochzinspolitik. [QUOTE]die staatliche Unterstützung der bankrotten Häulsebauer, statt die Kreditinstitute zu subventionieren, die ihnen die Kredite aufschwatzten.[/QUOTE]Indem der Staat die Kreditinstitute subventioniert, will er ja gerade die bankrotten Häuslebauer unterstützen. Leider wird da aus europäischer Sicht zu viel statt zu wenig getan. Es ist zu hoffen, dass Obama ganz genau das Gegenteil von dem tut, was Du vorschlägst. [QUOTE]Ich höre nichts über eine neue Wirtschaftspolitik. [/QUOTE]Schon mal was von Globalisierung gehört? In einer globalisierten Welt sind wirtschaftspolitische Zusagen nichts weiter als Wahllügen. Ob jemand zu einem Thema gar nichts sagt oder etwas verspricht, das er dann eh nicht halten kann .... wo ist da der Unterschied? [QUOTE] Sicher auch ein Phänomen des amerikanischen Wahlsystems, aber ich hatte mir von Clinton mehr substantielle Veränderungen in der amerikanischen Politik erhofft.[/QUOTE]Das Problem ist, dass die U.S.A. eine Demokratie sind. Wenn die Amerikaner nun mal keine Hilary wollen, dann ist das in einem demokratischen System schlichtweg zu akzeptieren. Hilary hatte in letzter Zeit mehr durch persönliche Attacken gegen Obama als durch Sachantworten von sich reden gemacht. Ganz einfache Regel: wenn Frau Clinton vertrauenswürdig gewesen wäre, hätte sie die Vorwahlen gewonnen. War sie aber nicht. Mir ist beim besten Willen nicht klar, warum Clinton "substantieller" sein soll. Ich halte es für eine Demokratie gefährlich, wenn hohe politische Ämter nur noch in einer einzigen Familie zirkulieren. Das war bei den Kennedies ein Problem, das Erbmodell Bush senior -> Bush junior hat sich nicht bewährt, und so hätte ich auch für die Clintons nichts Gutes versprochen. Im übrigen geht Clinton -im Gegensatz zu Merkel - jedweder Humor ab. Hilary Clinton ist ein verdruckster Kotzbrocken. [QUOTE]Ich finde es eher peinlich, Obamas Teint zum Thema zu machen.[/QUOTE]Wenn Du Schwarzer wärst, wär's Dir nicht peinlich, sondern Du wärst sogar stolz drauf. Aber so ein deutsches Bleichgesicht hat halt manchmal so ein bißchen seine Schwierigkeiten, wann political correctness angebracht ist und wann nicht. ;) |
| Schwarzer Prinz | Ach auch Obama wird eine Marionette derjenigen werden, die WIRKLICH die Macht haben.... genau wie die deutsche Regierung und Bush vorher...:mad: Anonsten wird er sich net lange halten können.... |
| Demon17 | [QUOTE]Einfach hin und wieder mal in den Wirtschaftsteil einer Zeitung reingucken und dort nachlesen, was die Amis so machen. Stichwort Hochzinspolitik. [/QUOTE] [IMG]http://www.bankenverband.de/imageprint.asp?id=2813[/IMG] Ich weiß nicht was Du da gelesen hast, allerdings ist eine Hochzinspolitik geeignet die Inflation zu dämpfen (zu Lasten des Wirtschaftswachstums), nicht zur Senkung des Staatsdefizites. Der Staat muß dann auch für seine Kredite höhere Zinsen zahlen und hat durch die Dämpfung des Wachstums geringere Steuereinnahmen. [QUOTE]Indem der Staat die Kreditinstitute subventioniert, will er ja gerade die bankrotten Häuslebauer unterstützen.[/QUOTE] Im Spiegel wird diese Politik Sozialismus für Reiche genannt. Die Häuser werden trotzdem versteigert, nur die Banken können sich die Verluste dank staatlicher Subventionen leisten. [QUOTE]Schon mal was von Globalisierung gehört? In einer globalisierten Welt sind wirtschaftspolitische Zusagen nichts weiter als Wahllügen. Ob jemand zu einem Thema gar nichts sagt oder etwas verspricht, das er dann eh nicht halten kann .... wo ist da der Unterschied?[/QUOTE] Das Problem ist, das sich Obama schon im Vorwahlkampf selbst widersprochen hat, etwa bei der Senkung von Zöllen im Rahmen der NAFTA (Nordamerikanisches Freihandelabkommen) und sein wirtschaftspolitischer Berater meinte, man solle das nicht so ernst nehmen. [QUOTE]Im übrigen geht Clinton -im Gegensatz zu Merkel - jedweder Humor ab. Hilary Clinton ist ein verdruckster Kotzbrocken. [/QUOTE] Siehst Du, das meine ich. Wahlentscheidungen basieren leider selten auf umfassenden Informationen. Entschieden wird über die Images von TV - Personalities. Ich halte es nach wie vor für falsch, das Wahlkämpfe zum Wettbewerb zur Absonderung inhaltslosen Gewäsches und leerer Versprechungen degenerieren. Obama ist nach dem Vorwahlkampf von links in die Mitte gerudert, ungefähr da, wo Clinton die ganze Zeit geblieben ist. Zudem hat Bill das nach 8 Jahren Reaganomics ganz gut hingekriegt wirtschaftlich gesehen und zum Schluß einen ausgeglichenen Staatshaushalt vorgelegt und keine großen Kriege vom Zaum gebrochen. Ich hör da bei Obama in erster Linie die Forderung nach mehr Truppen heraus. [QUOTE]Wenn Du Schwarzer wärst, wär's Dir nicht peinlich, sondern Du wärst sogar stolz drauf. Aber so ein deutsches Bleichgesicht hat halt manchmal so ein bißchen seine Schwierigkeiten, wann political correctness angebracht ist und wann nicht.[/QUOTE] Ich glaube Du hast das Ding mit dem Rassismus noch nicht ausreichen reflektiert.... |
| Goat93 | Kuhl, ich muß nix schreiben, Demon hat alles schon geschrieben :) Dank dir (auch wenn du das gar nicht liest ^^) Allerdings mal fix kurz auf den Schwarzen Teint ein- gegangen. Wenn Obi wirklich gewählt wird, geht er als erster *Schwarzer* Präsident in die Geschichte der USA ein, ebenso wie Märkel als erste Frau in Doioioitschland eingeht. Daher ist der Aspekt gar nicht so sehr zu vernachlässigen, zumindest in den USA nicht, hier ist das eher so eine beiläufigkeit |
| ange gardien | 200.000 Menschen jubeln in Berlin einem Mann zu, über dessen politische Inhalte wenig bekannt ist und der bereits beim Vorwahlkampf Kehrtwenden vollzogen hat. Eine ganze Reihe unserer Politiker sind höchst angetan von einem Mann und einer Rede, die zu 90% inhaltloses Gewäsch war und nach der klar sein müsste, dass auch ein Obama verstärkte militärische Mitarbeit Deutschlands fordern wird. Der Mann hätte ebenso gut eine Waschmittelwerbung vorlesen können, die Masse hätte ihm trotzdem zugejubelt. Auch ich wünsche mir einen Wechsel in der US Aussenpolitik, aber hier haben wir jetzt das, was mich an den USA schon immer gestört hat: Im Wahlkampf gehen Gesichter, Coolness und Entertainment vor Inhalten. Mc Cain könnte ein totaler Gegner der Bush Politik sein ( was er nicht ist ), und alle Fehler der US Vergangenheit wieder gutmachen wollen - gegen Obama hätte er in unseren Medien trotzdem keine Chance. Ich hoffe nicht, dass hier im November das böse Erwachen kommt ( obwohl, kommen wird es so oder so - bei Obama wird es nur etwas dauern, bis die berliner Fanmeile das merkt ). [COLOR=green]John McCain wird sich zu gegebener Zeit ganz sicher an die schäbige Behandlung durch die Medien und die europäische Öffentlichkeit erinnern, wenn er zum 44. US-Präsidenten gewählt wird![/COLOR] |
| Demon17 | [QUOTE]John McCain wird sich zu gegebener Zeit ganz sicher an die schäbige Behandlung durch die Medien und die europäische Öffentlichkeit erinnern, wenn er zum 44. US-Präsidenten gewählt wird![/QUOTE] Warten wir es ab, zur Zeit liegt Obama in den Umfragen vorne. |
| Cabal | [QUOTE]Zitat: angie gardien [b] John McCain wird sich zu gegebener Zeit ganz sicher an die schäbige Behandlung durch die Medien und die europäische Öffentlichkeit erinnern, wenn er zum 44. US-Präsidenten gewählt wird![/b][/QUOTE] Man merkt, du hast nie George Orwell gelesen. Wenn McCain 44. Präsident wird, dreht sich das Windchen indem die Medien ihre Fahnen halten und Vorwürfe gegenüber den Medien werden als unbewiesen und falsch zurückgewiesen, sogar als Angriffsakt gegen Diese. Vor Führungspersonen brauchen sich Medien nicht zu verantworten. Im Ausnahmefall werden alle Fehler, Missgriffe und Grenzüberschreitungen untern einem rießigen Berg begraben, Kritik an den Nachrichten schlicht nicht gesendet oder gedruckt und im privaten ein Racheakt gestartet. So hält man die Leute unter Kontrolle. McCain wird also auch zukünftig auf gepriesener Analfahrt sein um sich vor den Meinungsmachern als nur zu gut anzubiedern. Cheers |
| Goat93 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cabal [/i] [B]Man merkt, du hast nie George Orwell gelesen. Wenn McCain 44. Präsident wird, dreht sich das Windchen indem die Medien ihre Fahnen halten und Vorwürfe gegenüber den Medien werden als unbewiesen und falsch zurückgewiesen, sogar als Angriffsakt gegen Diese. Vor Führungspersonen brauchen sich Medien nicht zu verantworten. Im Ausnahmefall werden alle Fehler, Missgriffe und Grenzüberschreitungen untern einem rießigen Berg begraben, Kritik an den Nachrichten schlicht nicht gesendet oder gedruckt und im privaten ein Racheakt gestartet. So hält man die Leute unter Kontrolle. McCain wird also auch zukünftig auf gepriesener Analfahrt sein um sich vor den Meinungsmachern als nur zu gut anzubiedern. Cheers [/B][/QUOTE] Naja, die betreffenden Leute werden allerdings dann einiges auszustehen haben. ;) Die sind dann kein Teil der Medien mehr |
| Cabal | Aber werden noch gute Kontakte zu diesen pflegen. Aber ansonsten verbleibt für mich da nur Neugier. Cheers |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cabal [/i] Man merkt, du hast nie George Orwell gelesen. [/QUOTE] Man merkt, dass du dich nie mit russischer Geschichte und Gegenwartspolitik beschäftigt hast :D ( ich dachte die Bedeutung der Farbe grün in Internetforen sei bekannt!? ) |
| ange gardien | Nur mal so am Rande ( weil ich hier gerade meinen Gehaltszettel mit Urlaubsgeld und ein paar Zulagen sehe und wieder mit den Begriffen Brutto und Netto konfrontiert werde... ) wer zahlt die ganze Berlingeschichte eigentlich? Das war ja aus Obamas Sicht nichts anderes als Wahlkampf. Kriegt der ne Rechnung für die Sicherheitsmaßnahmen, die Stadtreinigung die hinterher den geschichtsträchtigen Ort wieder begehbar macht und die ganzen anderen Kosten, die hier so aufgelaufen sind? Oder geht das aufs Haus ( wie sagt Wowi doch immer: Arm aber sexy )? Darf ich mir im November ein T-Shirt anziehen auf dem steht, dass ich Obama geholfen habe Präsident zu werden ( falls er gewinnt )? |
| Demon17 | Das sind Werbungskosten. Damit kann er sich trösten wenn er keine neuen deutschen Truppen für Afghanistan oder sonstige Abenteuer bekommt. |
| Ronin76 | Obama ist ein ekliger Opportunist der alles tun würde um die Wahl zu gewinnen. McCain übrigens auch, glaubwürdig sind sie beide nicht. Und sie sind beide typische Amerikaner, also kriegslüstern, arrogant und patriotisch. Aber wieso die Aufregung, das ist in der Politik so üblich. Seine Rede ist voll von manipulativer Propaganda. Er spielt mit den Ängsten und Hoffnungen der Zuhörer. Im Prinzip könnte da auch Bush Junior stehen, es würde kaum einen Unterschied machen. [QUOTE]Das Problem ist, dass die U.S.A. eine Demokratie sind.[/QUOTE] Demokratie ist die Herrschaft des Volkes, in den USA herrscht jedoch das Geld, wie in so vielen anderen vermeintlichen "Demokratien". Also keine Demokratie sondern Kapitalismus. Diese beiden Begriffe werden häufig verwechselt. |
| Apex | [QUOTE]Und sie sind beide typische Amerikaner, also kriegslüstern, arrogant und patriotisch.[/QUOTE] Ich will ja nicht die Rassismus-Keule herausholen, aaaaaber...das ist schon etwas...ich nenns mal dezent voreingenommen. |
| Ronin76 | Sicherlich ist es voreingenommen, aber das ist bei jeder Meinung so. Es ist nicht mehr voreingenommen als dein Kommentar dazu. |
| Demon17 | Die USA haben seit 1950 mehr als 50 Kriege oder Militärschläge ausgeführt: 1950-1953 Korea-Krieg: 27.06.1950 bis 27.07.1953 1956 Suez-Krise: Ägypten, 26.07.1956 bis 15.11.1956 1958 Operation “Blue Bat”: Libanon, 15.07.1958 bis 20.10.1958 1958 – 1963 Taiwan-Straße: 23.08.1958 bis 1.06.1963 1960 – 1962 Kongo: 14.07.1960 bis 1.09.1962 1970 Operation “Tailwind”: Laos, 1970 Operation “Ivory Coast/Kingoin”: Nordvietnam, 21.11.1970 1972 Operation “Linebacker II”: Nordvietnam, 18.12.1972 bis 29.12.1972 Operation “Pocket Money”: Nordvietnam, 9.05.1972 bis 23.10.1972 Operation “Freedom Train”: Nordvietnam, 6.04.1972 bis 10.05.1972 1972 – 1973 Operation “Endweep”: Nordvietnam, 27.01.1972 bis 27.07.1973 1962 – 1971 Operation “Linebacker I”: Nordvietnam, 10.05.1972 bis 23. Oktober Operation “Ranch Hand”: Südvietnam, Januar 1962 bis Januar 1971 1962 – 1963 Kuba-Krise: weltweit, 24.10.1962 bis 1.06.1963 1965 – 1966 Operation “Powerpack”: Dominikanische Republik, 28.04.1965 bis 21.09.1966 1965 – 1970 Operation “Arc Light”: Südostasien, 18.06.1965 bis April 1970 Operation “Rolling Thunder”: Südvietnam, 24.02.1965 bis Oktober 1968 1967 Sechs-Tage-Krieg: Mittlerer Osten, 13.05.1967 bis 10.06.1967 1973 Operation “Nickel Grass”: Mittlerer Osten, 6.10.1973 bis 17.11.1973 1975 Operation “Eagle Pull”: Kambodscha, 11.04.1975 bis 13.04.1975 Operation “Freequent Wind”: Evakuierung in Südvietnam, 26.04.1975 bis 30.04.1975 Operation “Mayaguez”: Kambodscha, 15.05.1975 1977 – 1999 Operation “Coronet Oak”: Zentral- und Südamerika, Oktober 1977 bis 17.02.1999 1980 Operationen “Eagle Claw/Desert One”: Iran, 25.04.1980 1981 Operation “Golf von Sidra”: Libyen, 18.08.1981 1981 – 1992 El Salvador, Nikaragua: 1.01.1981 bis 1.02.1992 1983 Operation “Urgent Fury”: Grenada, 23.10.1983 bis 21.11.1983 1982 – 1987 US-Multinational Force: Libanon, 25.08.1982 bis 11.12.1987 1986 Operation “Attain Document”: Libyen, 26.01.1986 bis 29.03.1986 Operation “El Dorado Canyon”: Libyen, 12.04.1986 bis 17.04.1986 Operation “Blast Furnace”: Bolivien, Juli 1986 bis November 1986 1987 – 1990 Operation “Ernest Will”: Persischer Golf, 24.07.1987 bis 2.08.1990 1988 Operation “Praying Mantis”: Persischer Golf, 17.04.1988 bis 19.04.1988 Operation “Golden Pheasant”: Honduras, ab März 1988 1989 Operation “Nimrod Dancer”: Panama, Mai 1989 bis 20.12.1989 1989 – 1990 Operation “Just Cause”: Panama, 20.12.1989 bis 31.01.1990 1990 Operation “Promote Liberty”: Panama, 31.01.1990 Operation “Wipeout”: Hawaii, ab 1990 1990 – 1991 Operation “Sharp Edge”: Liberia, Mai 1990 bis 8.01.1991 Operation “Desert Shield”: 2.08.1990 bis 17.01.1991 1990 – 1993 Operation “Ghost Zone”: Bolivien, März 1990 bis 1993 1991 Operation “Desert Storm”: Irak, 17.01.1991 bis 28.02.1991 Operation “Eastern Exit”: Somalia, 2.01.1991 bis 11.01.1991 Operation “Productiv Effort/Sea Angel”: Bangladesh, Mai 1991 bis Juni 1991 Operation “Fiery Vigil”: Philippinen, 1. bis 30.06.1991 Operation “Victor Squared”: Haiti, 1. bis 30.09.1991 Operation “Quick Lift”: Zaire, 24.09.1991 bis 7.10.1991 Operation “Coronet Nighthawk”: Zentral- und Südamerika, ab 1991 Operation “Desert Falcon”: Saudi Arabien, ab 31.03.1991 1991 – 1992 Operation “Desert Calm”: “Südwest-Asien, 1.03.1991 bis 1.01.1992 1991-1994 Operation “Support Justice”: Südamerika, 1991 bis 1994 Operation “Provide Comfort”: Kurdistan, 5.04.1991 bis Dezember 1994 1991 – 1996 Operation “Provide Comfort II”: Kurdistan, 24.07.1991 bis 31.12.1996 1992 Operation “Desert Farewell”: Südwest-Asien, 1.01.1992 bis 1992 Operation “Silver Anvil”: Sierra Leone, 2.05.1992 bis 5.05.1992 Operation “Maritime Monitor”: Adria, 16.07.1992 bis 22.11.1992 Operation “Sky Monitor”: Bosnien-Herzegowina, ab 16.10.1992 1992 – 1993 Operation “Maritime Guard”: Adria, 22.11.1992 bis 15.06.1993 1992 – 1996 Operation “Provide Promise”: Bosnien, 3.07.1992 bis 31.03.1996 1993 – 1995 Operation “Sharp Guard”: Adria, 15.06.1993 bis Dezember 1995 1994 Operation “Distant Runner”: Ruanda, 9.04.1994 bis 15.04.1994 Operationen “Quiet Resolve”/”Support Hope”: Ruanda, 22.07.1994 bis 30.09.1994 Operation “Vigilant Warrior”: Kuwait, Oktober 1994 bis November 1994 Operation “Able Sentry”: Serbien-Mazedonien, ab 5.07.1994 1994 – 1995 Operation “Uphold/Restore Democracy”: Haiti, 19.09.1994 bis 31.03.1995 Operation “Steady State”: Südamerika, 1994 bis April 1996 1995 Operation “United Shield”: Somalia, 22.01.1995 bis 25.03.1995 Operation “Vigilant Sentine I”: Kuwait, ab August 1995 Operation “Nomad Vigil”: Albanien, 1.07.1995 bis 5.11.1996 Operation “Safe Border”: Peru/Ecuador, ab 1995 Operation “Deliberate Force”: Republika Srpska, 29.08.1995 bis 21.09.1995 Operation “Determined Effort”: Bosnien, Juli 1995 bis Dezember 1995 Operation “Quick Lift”: Kroatien, Juli 1995 1995 – 1996 Operation “Decisive Enhancement”: Adria, 1.12.1995 bis 19.06.1996 Operation “Joint Edeavor”: Bosnien-Herzegowina, Dezember 1995 bis Dezember 1996 1996 Operation “Assured Response”: Liberia, April 1996 bis August 1996 Operation “Quick Response”: Zentralafrikanische Republik, Mai 1996 bis August 1996 Operation “Guardian Assistance”: Zaire/Ruanda/Uganda, 15.11.1996 bis 27.12.1996 Operation “Pacific Haven/Quick Transit”: Irak – Guam, 15.09.1996 bis 16.12.1996 Operation “Laser Strike”: Südafrika, ab 1.04.1996 Operation “Nomad Edeavor”: Taszar, Ungarn, ab März 1996 Operation “Northern Watch”: Kurdistan, ab 31.12.1996 Operation “Desert Focus”: Saudi Arabien, ab Juli 1996 Operation “Desert Strike”: Irak, 3.09.1996; Cruise Missile-Angriffe: Irak, 26.06.1993, 17.01.1993, Bombardements: Irak, 13.01.1993 Operation “Decisive Edeavor/Decisive Edge”: Bosnien-Herzegowina, Januar 1996 bis Dezember 1996 1997 Operation “Guardian Retrieval”: Kongo, März 1997 bis Juni 1997 Operation “Noble Obelisk”: Sierra Leone, Mai 1997 bis Juni 1997 Operation “Bevel Edge”: Kambodscha, Juli 1997 Operation “Phoenix Scorpion I”: Irak, ab November 1997 1998 Operation “Noble Response”: Kenia, 21.01.1998 bis 25.03.1998 Operation “Shepherd Venture”: Guinea-Bissau, 10.06.1998 bis 17.06.1998 Operation “Infinite Reach”: Sudan/Afghanistan, 20. bis 30.08.1998 Operation “Phoenix Scorpion II”: Irak, ab Februar 1998 Operation “Phoenix Scorpion III”: Irak, ab November 1998 Operation “Phoenix Scorpion IV”: Irak, ab Dezember 1998 Operation “Desert Fox”: Irak, 16.12.1998 bis 20.12.1998 Operation “Joint Guard”: Bosnien-Herzegowina, 20.06.1998 Operation “Determined Falcon”: Kosovo/Albanien, 15.06.1998 bis 16.06.1998 Operation “Joint Forge”: ab 20.06.1998 Operation “Deliberate Forke”: Bosnien-Herzegowina, ab 20.06.1998 Operation “Deny Flight”: Bosnien, 12.04.1993 bis 20.12.1995 1998-1999 Operation “Eagle Eye”: Kosovo, 16.10.1998 bis 24.03.1999 Operation “Determined Force”: Kosovo, 8.10.1998 bis 23.03.1999 1999 Operation “Sustain Hope/Allied Harbour”: Kosovo, ab 5.04.1999 Operation “Shining Hope”: Kosovo, ab 5.04.1999 Operation “Cobalt Flash”: Kosovo, ab 23.03.1999 Hinzu kommen noch Afghanistan und Irak. Es nervt einfach langsam. Ich sehe nicht ein dafür Steuern zu zahlen. |
| Cagliostro | I'm for taking a chance, like a drowning man. *g* |
| Aymynt Candan | [quote]Schwarzer Prinz: Ach auch Obama wird eine Marionette derjenigen werden, die WIRKLICH die Macht haben…[/quote]Wer hat die Macht wirklich? |
| David v. Weber | Na [i]die[/i]... Wie kann man nur so blöd fragen... (:D) |
| Demon17 | Obama hat ja viele kleine Spenden bekommen. Wahrscheinlich werden [I]die[/I] immer gerissener und ziehen den Schülern jetzt das Geld aus der Tasche. |
| Apex | [QUOTE]Es ist nicht mehr voreingenommen als dein Kommentar dazu.[/QUOTE] Naja, ich weiß nicht, ob ich dem so zustimmen kann. Zumindest kenne ich für meinen Teil genug Amerikaner, die weder kriegslüsternd noch arrogant sind, bei patriotisch wirds schwieriger aber auch da kenne ich genug. @Demon Was die Liste angeht, ich glaube man sollte die mal genauer auf den Inhalt der einzelnen Operationen prüfen. Was zum Beispiel die Sache mit dem Sechstagekrieg angeht...ich weiß nicht, ob man die Tatsache, dass ein mit 4 MGs bewaffnetes Aufklärungsschiff von den Israelis versenkt wurde als Militärschlag bezeichnen kann. Copy&Paste ist ja eine tolle Sache, man sollte aber versuchen, möglichst kritisch bei seinen Quellen zu sein. |
| Cabal | [QUOTE]Zitat: Apex Naja, ich weiß nicht, ob ich dem so zustimmen kann. Zumindest kenne ich für meinen Teil genug Amerikaner, die weder kriegslüsternd noch arrogant sind, bei patriotisch wirds schwieriger aber auch da kenne ich genug.[/QUOTE] Aber du weißt nicht wieviele Amerikaner Ronin kennt, die kriegslüstern und arrogant sind, also trifft seine Aussage schon völlig zu. Cheers |
| Apex | Also, man kann pauschal sämtliche Mitglieder einer Gruppe, problemlos mit schlechten Eigenschaften belegen und dass ist dann nicht rassistisch? Ich bin begeistert... |
| Goat93 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Also, man kann pauschal sämtliche Mitglieder einer Gruppe, problemlos mit schlechten Eigenschaften belegen und dass ist dann nicht rassistisch? Ich bin begeistert... [/B][/QUOTE] Das Wort "typisch" erklärt eine gewisse Pauschalität innerhalb einer Gruppe. Es grenzt allerdings genauso aus. Ein "Typischer Amerikanier" hat also gewisse Merkmale, allderdings erzeugt diese Gruppierung auch "untypische" Amerikaner. Als einfachstes Beispiel, der Typische Mittelalterliche Deutsche war Christlich. Es gab sicherlich viele, die ganz und gar nicht Christlich war, generell ist diese Zeitperiode aber vom Christen- tum geprägt und dementsprechend mit solchen Attributen versehen. Man kann ebensogut, um auf heute zu kommen, behaupten der Typische Neo Nazi ist Menschenverachtend. Das passt dann genauso wie der Typische Amerikaner wiederum, da man weder das eine noch das andere wirklich beweisen kann, allerdings sich diese Attribute generell im Volkskopf eingenistet haben. Wenn man also eine Umfrage starten würde, so wäre der Neo Nazi mit einer gewissen Mehrheit innerhalb der Umfrage "typisch" (also generell) Menschenverachtend. Wenn man die gleiche Umfrage macht, ob Amerikaner Typischerweise (oder generell) Patriotisch und Kriegs- lüsternd sind, hat man auch hier wiederum eine klare Antwort... |
| Ronin76 | [QUOTE]Also, man kann pauschal sämtliche Mitglieder einer Gruppe, problemlos mit schlechten Eigenschaften belegen und dass ist dann nicht rassistisch? Ich bin begeistert...[/QUOTE] Wer behauptet denn, daß dies schlechte Eigenschaften sind ? Das ist allein dein Urteil. Ist dein Urteil deshalb rassistisch ? Und dann noch behaupten mann will nicht mit der Nazikeule drohen, aber Pauschalisierungen mit Rassismus vergleichen und unterstellen. Was denn nun ? Wenn man die Welt so betrachtet, ist Rassismus überall vorhanden, wo ist also das Problem dabei ? Ich muß jedenfalls nicht politisch korrekt sein, wenn du meinst meine Aussage sei rassistisch, dann ist sie es eben. Ich schrieb "typisch" und nicht, daß alle Amerikaner diesen Eigenschaften entsprechen. |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Also, man kann pauschal sämtliche Mitglieder einer Gruppe, problemlos mit schlechten Eigenschaften belegen und dass ist dann nicht rassistisch? Ich bin begeistert... [/B][/QUOTE] Rassistisch? Naja, gewartet haben wir schon auf so ein spontanes BonMot, das monatelang von spindoctors ausgetüftelt wurde. Sowas in der Art wie: "Ik binn ain Börliner!" oder: "Ik binn ain Krapfen!" (aussen schwarz, innen weiss). Macht euch wg. Obama bin Laden wenig Hoffnung, das ist auch nur einer dieser mehr oder minder reichen Ostküstenschnösel. Der weiss sicher nicht, was beim Wendy's um die Ecke ein Börger kostet. Nun, McCain trifft den Dalei Lama. Obama trifft Blair den Lügner. 1:0 für den Pommes-Frites (äh French fries) man. |
| Montrose | McCain ist zu alt. Ich habe etliche Militärbücher gelesen. Und eine von verschiedenen Gründen, warum Kampagnen schiefgehen, waren mangelnde Gesundheit und nachlassende Geisteskraft der Führenden. Ich bin prinzipiell dagegen, dass einer um die 70 noch operative Geschäfte übernimmt. Von mir aus darf so einer Repräsentant spielen, so wie europäische Monarchen oder unsere Bundespräsidenten. Aber wichtige Entscheidungen sollte ein Rentner nicht mehr treffen. Auch wenn ich mich jetzt in die Nesselns setze: aus demselben Grund mag ich auch keine gehbehinderten und von Anschlägen traumatisierten Innenminister. Hilary Clinton war noch nie ernstzunehmen. Das ist nichts weiter als eine Familien-Soap-Oper. Als späte Wiedergutmachung, dass ihm Hilary nicht davonlief, als sich Billy Boy seinen Big Dick von den fat lips der Monica Lewinsky lutschen ließ....hm...sabber-schlabber. Dass die Clintons überhaupt noch zu einer Wahl zugelassen werden, empfinde ich schon als Skandal. Und ich sag's nochmals: wenn Hilary so toll wäre, hätte sie sich durchgesetzt. Hat sie aber nicht. Und daran sind nicht die Medien schuld, sondern Hilary selbst. Wenn Deutschland das EM-Finale verliert, sind doch auch nicht die Medien schuld. Wie stellt Ihr Euch das denn vor: dass die Medien solange Propaganda machen, bis Hilary doch noch gewinnt? Natürlich lügt Obama, natürlich wird er versuchen die Europäer über den Tisch zu ziehen, und natürlich verlangt er mehr Truppen. So what? Das ist sein Job. Ich wiederhole mich: da ich sowieso beschissen werde, möchte ich wenigstens von einem smart guy beschissen werden und nicht von einem Rentner oder einer Zicke. Im übrigen hat sich Obama ....anders als die Großkotz-Clintons.... wirklich schon sozial engagiert, war in Schwarzen-Getthos tätig etc. Was die Aufzählung demons zu den Kriegen betrifft.... ich glaube, es ist etwas albern, etwas zu kopieren, ohne es selbst zu lesen und zu hinterfragen. [QUOTE]1962 – 1963 Kuba-Krise: weltweit, 24.10.1962 bis 1.06.1963[/QUOTE] Die Kuba-Krise wurde von der Sowjetunion ausgelöst und nicht von der U.S.A.. So sind auch etliche andere Militärschläge in dieser Liste eine nachvollziehbare Reaktion. Was demon macht ist genauso, wie wenn man statt einer Liste von Kriminellen eine Liste der Polizisten veröffentlichen würden. Außerdem fehlt in seiner Liste die Luftbrücke nach Berlin. Dafür sollten Deutsche nach wie vor den Amerikanern dankbar sein. [QUOTE]Nur mal so am Rande ( weil ich hier gerade meinen Gehaltszettel mit Urlaubsgeld und ein paar Zulagen sehe und wieder mit den Begriffen Brutto und Netto konfrontiert werde... ) wer zahlt die ganze Berlingeschichte eigentlich?[/QUOTE]Ich glaube nicht, dass Außenpolitik und der Gehaltszettel eines kleinen Angestellten auf demselben Niveau stehen. Soll die deutsche Regierung Gäste nur noch mit Aldi-Tütensuppen empfangen, damit sich ein Herr angie gardien zwei Flaschen Bier mehr kaufen kann? Ist die persönliche Wampe wichtiger als der Staat? [QUOTE]Mc Cain könnte ein totaler Gegner der Bush Politik sein ( was er nicht ist ), [/QUOTE]Tja, da fangen die Probleme schon an. Warum ist er es denn nicht? [QUOTE]Wahlentscheidungen basieren leider selten auf umfassenden Informationen. Entschieden wird über die Images von TV - Personalities. [/QUOTE]Richtig, und das ist auch gut so. Denn Gesellschaften sind ein sozialer Akt und kein physikalisches Laborexperiment. Gesellschaft und Führung konstituiert sich daraus, dass Menschen bereit sind sich unterzuordnen. Und diese Bereitschaft setzt im guten Fall voraus, dass die Menschen den Führenden mögen. Die Alternative wäre deutlich schlechter: dass der Führer nicht durch Sympathie, sondern durch Gewalt an die Macht kommt. [QUOTE]Ich weiß nicht was Du da gelesen hast, allerdings ist eine Hochzinspolitik geeignet die Inflation zu dämpfen (zu Lasten des Wirtschaftswachstums), nicht zur Senkung des Staatsdefizites. [/QUOTE]Klar. Und wie sieht die Alternative aus? Du würdest den "armen Häuslesbauern" die Kredite erlassen und damit quasi Häuser verschenken. Ich vermute, dass dies den Werteverfall von Immobilien und von Geld erst recht beschleunigen würde. Außerdem würden sich die Banken damit erst Recht aus der Verantwortung ziehen, nein, noch stärker: der Staat würde zum Schuldner der Banken. Deine Kritik, demon, und die von Dir angedeuteten Alternativen halte ich für unzweckmäßig. [QUOTE]Nun, McCain trifft den Dalei Lama.[/QUOTE]Klar, um den III. Weltkrieg gegen China vorzubereiten. Der Dalai Lama ist ein religiöser Monarch. Etwa so, wie wenn der Papst Kanzler wäre. Mich wundert es immer wieder, wie sich Europäer vom Katholizismus verfolgt fühlen, und gleichzeitig einen tibetanischen Gottkönig verehren. |
| Demon17 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B] @Demon Was die Liste angeht, ich glaube man sollte die mal genauer auf den Inhalt der einzelnen Operationen prüfen. Was zum Beispiel die Sache mit dem Sechstagekrieg angeht...ich weiß nicht, ob man die Tatsache, dass ein mit 4 MGs bewaffnetes Aufklärungsschiff von den Israelis versenkt wurde als Militärschlag bezeichnen kann. Copy&Paste ist ja eine tolle Sache, man sollte aber versuchen, möglichst kritisch bei seinen Quellen zu sein. [/B][/QUOTE] [QUOTE]Im sogenannten SechsTageKrieg besetzten israelische Truppen die ganze Sinaihalbinsel, den Gazastreifen, das Westjordanland, Ost-Jerusalem und die syrischen Golanhöhen. Die Folgen dieses Krieges veränderten die geopolitische Landschaft des Nahen Ostens schlagartig. [/QUOTE] Also ich kenne D e i n e Quellen ja nicht Apex, aber ich habe hier mal einige für dich zusammengetragen. [QUOTE]Die Opferzahl bei den ägyptischen Streitkräften wird mit 10.000 bis 15.000 Soldaten und 1.500 Offizieren sowie 40 Piloten angegeben, Tausende mehr wurden verwundet und weitere 5.000 Soldaten werden vermisst. Auch etwa achtzig Prozent ihrer Ausrüstung wurde zerstört. 700 jordanische Soldaten kamen ums Leben und über 6.000 wurden verwundet oder werden vermisst. Die syrischen Verluste betrugen 450 Tote und etwa dreimal so viele Verletzte. Acht indische Blauhelmsoldaten fielen dem Beschuss durch die israelische Armee zum Opfer. Die Verluste auf israelischer Seite werden mit 777 Toten und 2.586 Verletzten angegeben. Davon fielen allein 115 Israelis bei der Eroberung der Golanhöhen. Die israelische Luftwaffe verlor etwa 20 Prozent ihrer 200 Piloten und Flugzeuge. Nicht nur Angehörige der Streitkräfte der beteiligten Staaten, sondern auch ungezählte Zivilisten, meist Frauen und Kinder, gehörten zu den Opfern. Sie kamen zumeist nicht durch die Kampfhandlungen selbst, sondern auf der Flucht (Wassermangel, totale Erschöpfung) oder in den Flüchtlingslagern ums Leben (katastrophale Hygiene). [/QUOTE] [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Sechstagekrieg]Quelle[/URL] [QUOTE]Die Kuba-Krise wurde von der Sowjetunion ausgelöst und nicht von der U.S.A.. So sind auch etliche andere Militärschläge in dieser Liste eine nachvollziehbare Reaktion.[/QUOTE] Es war eine völkerrechtswidrige Seeblockade Kubas. Hätten die russischen Frachter nicht abgedreht, hätten wir einen nueklearen WK III bekommen und zwar nur, weil die Russen auch Atomraketen so nah an den USA haben wollten, wie diese an Russland, nachdem die USA 1959 Mittelstreckenraketen in der Türkei stationiert hatten. Ich sage nicht das alle Miltäropperationen unberechtigt waren, aber es gibt ein Bild einer Nation, für die Krieg zur Selbstverständlichkeit geworden ist, die ständig in irgendwelche Kriege verwickelt ist und die auch uns weiterhin in Kriege verwickeln wird. |
| Apex | Äh, ja schon klar, aber da waren ansonsten keine Truppen der USA beteiligt. Wie gesagt, die Israelis haben ein Schiff der US-Navy unter ungeklärten Umständen versenkt, das wars dann aber auch mit der Beteiligung. Achja, die Suezkrise, auch auf der Liste. Die USA haben den Konflikt mit diplomatischem Druck auf die beteiligten Staaten (Frankreich, GB, Israel gegen Ägypten) beendet. Sie haben sich nicht militärisch beteiligt. |
| Demon17 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Äh, ja schon klar, aber da waren ansonsten keine Truppen der USA beteiligt. Wie gesagt, die Israelis haben ein Schiff der US-Navy unter ungeklärten Umständen versenkt, das wars dann aber auch mit der Beteiligung.[/QUOTE] Das halte ich für ein Gerücht. Die Amerikanische Marine stand 14 Seemeilen vor der ägyptischen Küste. Russische Quellen werfen den USA vor, die amerikanischen Telekommunikationsanlagen des ägyptischen Generalstabes außer Betrieb gesetzt zu haben und in den USA ausgebildete Führungsoffiziere zum Verrat an Nasser motiviert zu haben. Der Sechstagekrieg war der typische Stellvertreterkrieg, Israel hätte ihn niemals beginnen können, ohne amerikanische Rückendeckung. Schließlich standen auf arabischer Seite teilweise hochgerüstete Armeen mit russischen Ausbildern gegenüber. Russische Piloten wurden von ägyptischen Offizieren seltsamerweise daran gehindert gegen den überraschenden isrealischen Bombenangriff auf die ägyptische Luftwaffe zu kämpfen. Es muß sowohl politische, logistische, finanzielle, geheimdienstliche und militärische Unterstützung seitens der USA gegeben haben. Intensive diplomatische Kontakte zur amerikanischen Führung während des ganzen Prozesses sind belegt. Wie sagte Präsident Johnson doch kurz vor dem Krieg: "Israel ist nicht allein, es sei denn es handelt allein". Darauf trat das israelische Kabinett zur Abstimmung über den Krieg zusammen. Russische Quellen gehen davon aus, das pro westliche Kräfte innerhalb des Offizierskorps gegen den Moskaufreund Nasser opponierten und die militärische Niederlage mit herbeiführten. [QUOTE]Achja, die Suezkrise, auch auf der Liste. Die USA haben den Konflikt mit diplomatischem Druck auf die beteiligten Staaten (Frankreich, GB, Israel gegen Ägypten) beendet. Sie haben sich nicht militärisch beteiligt. [/B][/QUOTE] [QUOTE]Die britisch-französische Intervention wurde daher von den USA und der UNO veruteilt, im März 1957 wurden Großbritannien und Frankreich zum Waffenstillstand und Rückzug gezwungen. Die USA drohten Großbritannien auch mit der Veräußerung von Reserven an der britischen Währung, was deren Kurs hätte einbrechen lassen. Die Vereinten Nationen stationierten nach dem Rückzug die Friedenstruppe UNEF (UN Emergency Force). [/QUOTE] Mit der Suezkrise kannst Du recht zu haben, ich warte noch auf weitere Informationen. Allerdings hatte Ägypten bereits verloren. Es war der Ansatz eines Wirtschaftskrieges Amerikas gegen England, bisher habe ich nur eine Quelle über einen militärischen Einsatz der USAi m Rahmen der Suezkrise. Welche Quellen hast Du eigentlich? Aber ich will mich jetzt nicht über einzelne Ereignisse streiten. Ob die USA England und Frankreich mit militärischen Einsätzen gedroht haben oder gar Truppen in Stellung gebracht haben oder nicht sei dahingestellt: Ich habe hier eine vollständigere Auflistung von Militäreinsätzen der USA von 1950 bis 2007 aus Wikipedia: 1950-1959 1950-53 -- Korean Conflict. The United States responded to North Korean invasion of South Korea by going to its assistance, pursuant to United Nations Security Council resolutions. US forces deployed in Korea exceeded 300,000 during the last year of the conflict. Over 36,600 US military were killed in action.[RL30172] 1950-55 -- Formosa (Taiwan). In June 1950 at the beginning of the Korean War, President Truman ordered the US Seventh Fleet to prevent Chinese Communist attacks upon Formosa and Chinese Nationalist operations against mainland China.[RL30172] 1954-55 -- China. Naval units evacuated US civilians and military personnel from the Tachen Islands.[RL30172] 1955-64 -- Vietnam. First military advisors sent to Vietnam on 12 Feb 1955. By 1964, US troop levels had grown to 21,000. On 7 August 1964. On 7 August 1964, US Congress approved Gulf of Tonkin resolution affirming "All necessary measures to repel any armed attack against the forces of the United States. . .to prevent further aggression. . . (and) assist any member or protocol state of the Southeast Asian Collective Defense Treaty (SEATO) requesting assistance. . ."[Vietnam timeline] 1956 -- Egypt. A marine battalion evacuated US nationals and other persons from Alexandria during the Suez crisis.[RL30172] 1958 -- Lebanon. Lebanon crisis of 1958 Marines were landed in Lebanon at the invitation of President Camille Chamoun to help protect against threatened insurrection supported from the outside. The President's action was supported by a Congressional resolution passed in 1957 that authorized such actions in that area of the world.[RL30172] [edit] 1960-1969 1959-60 -- The Caribbean. Second Marine Ground Task Force was deployed to protect US nationals following the Cuban revolution.[RL30172] 1962 -- Thailand. The Third Marine Expeditionary Unit landed on May 17, 1962 to support that country during the threat of Communist pressure from outside; by July 30, the 5,000 marines had been withdrawn.[RL30172] 1962 -- Cuba. Cuban Missile Crisis On October 22, President Kennedy instituted a "quarantine" on the shipment of offensive missiles to Cuba from the Soviet Union. He also warned Soviet Union that the launching of any missile from Cuba against nations in the Western Hemisphere would bring about US nuclear retaliation on the Soviet Union. A negotiated settlement was achieved in a few days.[RL30172] 1962-75 -- Laos. From October 1962 until 1975, the United States played an important role in military support of anti-Communist forces in Laos.[RL30172] 1964 -- Congo (Zaire). The United States sent four transport planes to provide airlift for Congolese troops during a rebellion and to transport Belgian paratroopers to rescue foreigners.[RL30172] 1959-75 -- Vietnam War. US military advisers had been in South Vietnam for a decade, and their numbers had been increased as the military position of the Saigon government became weaker. After citing what he termed were attacks on US destroyers in the Tonkin Gulf, President Johnson asked in August 1964 for a resolution expressing US determination to support freedom and protect peace in Southeast Asia. Congress responded with the Tonkin Gulf Resolution, expressing support for "all necessary measures" the President might take to repel armed attacks against US forces and prevent further aggression. Following this resolution, and following a Communist attack on a US installation in central Vietnam, the United States escalated its participation in the war to a peak of 543,000 military personnel by April 1969.[RL30172] 1965 -- Dominican Republic. Invasion of Dominican Republic The United States intervened to protect lives and property during a Dominican revolt and sent 20,000 US troops as fears grew that the revolutionary forces were coming increasingly under Communist control.[RL30172] 1967 -- Congo (Zaire). The United States sent three military transport aircraft with crews to provide the Congo central government with logistical support during a revolt.[RL30172] 1968 -- Laos & Cambodia. U.S. starts secret bombing campaign against targets along the Ho Chi Minh trail in the sovereign nations of Cambodia and Laos. The bombings last at least two years. (See Operation Commando Hunt) [edit] 1970-1979 1970 -- Cambodia. US troops were ordered into Cambodia to clean out Communist sanctuaries from which Viet Cong and North Vietnamese attacked US and South Vietnamese forces in Vietnam. The object of this attack, which lasted from April 30 to June 30, was to ensure the continuing safe withdrawal of American forces from South Vietnam and to assist the program of Vietnamization.[RL30172] 1973 -- Operation Nickel Grass, a strategic airlift operation conducted by the United States to deliver weapons and supplies to Israel during the Yom Kippur War. 1974 -- Evacuation from Cyprus. United States naval forces evacuated US civilians during hostilities between Turkish and Greek Cypriot forces.[RL30172] 1975 -- Evacuation from Vietnam. On April 3, 1975, President Ford reported US naval vessels, helicopters, and Marines had been sent to assist in evacuation of refugees and US nationals from Vietnam.[RL30172] 1975 -- Evacuation from Cambodia. On April 12, 1975, President Ford reported that he had ordered US military forces to proceed with the planned evacuation of US citizens from Cambodia.[RL30172] 1975 -- South Vietnam. On April 30 1975, President Ford reported that a force of 70 evacuation helicopters and 865 Marines had evacuated about 1,400 US citizens and 5,500 third country nationals and South Vietnamese from landing zones near the US Embassy in Saigon and the Tan Son Nhut Airfield.[RL30172] 1975 -- Cambodia. Mayagüez Incident. On May 15, 1975, President Ford reported he had ordered military forces to retake the SS Mayaguez, a merchant vessel which was seized from Cambodian naval patrol boats in international waters and forced to proceed to a nearby island.[RL30172] |
| Demon17 | 1976 -- Lebanon. On July 22 and 23, 1974, helicopters from five US naval vessels evacuated approximately 250 Americans and Europeans from Lebanon during fighting between Lebanese factions after an overland convoy evacuation had been blocked by hostilities.[RL30172] 1976 -- Korea. Additional forces were sent to Korea after two American soldiers were killed by North Korean soldiers in the demilitarized zone between North and South Korea while cutting down a tree.[RL30172] 1978 -- Zaire (Congo). From May 19 through June 1978, the United States utilized military transport aircraft to provide logistical support to Belgian and French rescue operations in Zaire.[RL30172] [edit] 1980-1990 1980 -- Iran. Operation Eagle Claw On April 26, 1980, President Carter reported the use of six US transport planes and eight helicopters in an unsuccessful attempt to rescue American hostages being held in Iran.[RL30172] 1981 -- El Salvador. After a guerrilla offensive against the government of El Salvador, additional US military advisers were sent to El Salvador, bringing the total to approximately 55, to assist in training government forces in counterinsurgency.[RL30172] 1981 --Libya. First Gulf of Sidra Incident On August 19, 1981, US planes based on the carrier USS Nimitz shot down two Libyan jets over the Gulf of Sidra after one of the Libyan jets had fired a heat-seeking missile. The United States periodically held freedom of navigation exercises in the Gulf of Sidra, claimed by Libya as territorial waters but considered international waters by the United States.[RL30172] 1982 -- Sinai. On March 19, 1982, President Reagan reported the deployment of military personnel and equipment to participate in the Multinational Force and Observers in the Sinai. Participation had been authorized by the Multinational Force and Observers Resolution, Public Law 97-132.[RL30172] 1982 -- Lebanon. Multinational Force in Lebanon On August 21, 1982, President Reagan reported the dispatch of 80 marines to serve in the multinational force to assist in the withdrawal of members of the Palestine Liberation force from Beirut. The Marines left September 20, 1982.[RL30172] 1982-1983 -- Lebanon. On September 29, 1982, President Reagan reported the deployment of 1200 marines to serve in a temporary multinational force to facilitate the restoration of Lebanese government sovereignty. On Sept. 29, 1983, Congress passed the Multinational Force in Lebanon Resolution (P.L. 98-119) authorizing the continued participation for eighteen months.[RL30172] 1983 -- Egypt. After a Libyan plane bombed a city in Sudan on March 18, 1983, and Sudan and Egypt appealed for assistance, the United States dispatched an AWACS electronic surveillance plane to Egypt.[RL30172] 1983 -- Grenada. Citing the increased threat of Soviet and Cuban influence and noting the development of an international airport following a bloodless Grenada coup d'etat and alignment with the Soviets and Cuba, the U.S. launches Operation Urgent Fury to invade the sovereign island nation of Grenada.[RL30172] 1983-89 -- Honduras. In July 1983 the United States undertook a series of exercises in Honduras that some believed might lead to conflict with Nicaragua. On March 25, 1986, unarmed US military helicopters and crewmen ferried Honduran troops to the Nicaraguan border to repel Nicaraguan troops.[RL30172] 1983 -- Chad. On August 8, 1983, President Reagan reported the deployment of two AWACS electronic surveillance planes and eight F-15 fighter planes and ground logistical support forces to assist Chad against Libyan and rebel forces.[RL30172] 1984 -- Persian Gulf. On June 5, 1984, Saudi Arabian jet fighter planes, aided by intelligence from a US AWACS electronic surveillance aircraft and fueled by a U.S. KC-10 tanker, shot down two Iranian fighter planes over an area of the Persian Gulf proclaimed as a protected zone for shipping.[RL30172] 1985 -- Italy. On October 10, 1985, US Navy pilots intercepted an Egyptian airliner and forced it to land in Sicily. The airliner was carrying the hijackers of the Italian cruise ship Achille Lauro who had killed an American citizen during the hijacking.[RL30172] 1986 -- Libya. Action in the Gulf of Sidra (1986) On March 26, 1986, President Reagan reported on March 24 and 25, US forces, while engaged in freedom of navigation exercises around the Gulf of Sidra, had been attacked by Libyan missiles and the United States had responded with missiles.[RL30172] 1986 -- Libya. Operation El Dorado Canyon On April 16, 1986, President Reagan reported that U.S. air and naval forces had conducted bombing strikes on terrorist facilities and military installations in the Libyan capitol of Tripoli, claiming that Libyan leader Col. Muammar al-Gaddafi was responsible for a bomb attack at a German disco that killed two U.S. soldiers.[RL30172] 1986 -- Bolivia. U.S. Army personnel and aircraft assisted Bolivia in anti-drug operations.[RL30172] 1987-88 -- Persian Gulf. After the Iran-Iraq War resulted in several military incidents in the Persian Gulf, the United States increased US joint military forces operations in the Persian Gulf and adopted a policy of reflagging and escorting Kuwaiti oil tankers through the Gulf, called Operation Earnest Will. President Reagan reported that US ships had been fired upon or struck mines or taken other military action on September 21 (Iran Ajr), October 8, and October 19, 1987 and April 18 (Operation Praying Mantis), July 3, and July 14, 1988. The United States gradually reduced its forces after a cease-fire between Iran and Iraq on August 20, 1988.[RL30172] It was the largest naval convoy operation since World War II.[3] 1987-88 -- Operation Earnest Will was the U.S. military protection of Kuwaiti oil tankers from Iraqi and Iranian attacks in 1987 and 1988 during the Tanker War phase of the Iran-Iraq War. It was the largest naval convoy operation since World War II. 1987-88 -- Operation Prime Chance was a United States Special Operations Command operation intended to protect U.S. -flagged oil tankers from Iranian attack during the Iran-Iraq War. The operation took place roughly at the same time as Operation Earnest Will. 1988 -- Operation Praying Mantis was the April 18, 1988 action waged by U.S. naval forces in retaliation for the Iranian mining of the Persian Gulf and the subsequent damage to an American warship. 1988 -- Operation Golden Pheasant was an emergency deployment of U.S. troops to Honduras in 1988, as a result of threatening actions by the forces of the (then socialist) Nicaraguans. 1988 -- USS Vincennes shoot down of Iran Air Flight 655 1988 -- Panama. In mid-March and April 1988, during a period of instability in Panama and as the United States increased pressure on Panamanian head of state General Manuel Noriega to resign, the United States sent 1,000 troops to Panama, to "further safeguard the canal, US lives, property and interests in the area." The forces supplemented 10,000 US military personnel already in the Panama Canal Zone.[RL30172] 1989 -- Libya. Second Gulf of Sidra Incident On January 4, 1989, two US Navy F-14 aircraft based on the USS John F. Kennedy shot down two Libyan jet fighters over the Mediterranean Sea about 70 miles north of Libya. The US pilots said the Libyan planes had demonstrated hostile intentions.[RL30172] 1989 -- Panama. On May 11, 1989, in response to General Noriega's disregard of the results of the Panamanian election, President Bush ordered a brigade-sized force of approximately 1,900 troops to augment the estimated 11,000 U.S. forces already in the area.[RL30172] 1989 -- Colombia, Bolivia, and Peru. Andean Initiative in War on Drugs. On September 15, 1989, President Bush announced that military and law enforcement assistance would be sent to help the Andean nations of Colombia, Bolivia, and Peru combat illicit drug producers and traffickers. By mid-September there were 50-100 US military advisers in Colombia in connection with transport and training in the use of military equipment, plus seven Special Forces teams of 2-12 persons to train troops in the three countries.[RL30172] 1989 -- Philippines. On December 2, 1989, President Bush reported that on December 1 US fighter planes from Clark Air Base in the Philippines had assisted the Aquino government to repel a coup attempt. In addition, 100 marines were sent from the US Navy base at Subic Bay to protect the US Embassy in Manila.[RL30172] 1989-90 -- Panama. Operation Just Cause On December 21, 1989, President Bush reported that he had ordered US military forces to Panama to protect the lives of American citizens and bring General Noriega to justice. By February 13, 1990, all the invasion forces had been withdrawn.[RL30172] Around 200 Panamanian civilians were reported killed. The Panamanian head of state, General Manuel Noriega, is captured and brought to the U.S. 1990 -- Liberia. On August 6, 1990, President Bush reported that a reinforced rifle company had been sent to provide additional security to the US Embassy in Monrovia, and that helicopter teams had evacuated US citizens from Liberia.[RL30172] 1990 -- Saudi Arabia. On August 9, 1990, President Bush reported that he had ordered the forward deployment of substantial elements of the US armed forces into the Persian Gulf region to help defend Saudi Arabia after the August 2 invasion of Kuwait by Iraq. On November 16, 1990, he reported the continued buildup of the forces to ensure an adequate offensive military option.[RL30172] |
| Demon17 | [edit] 1991-1999 1991 -- Iraq. Persian Gulf War On January 16 America attacked Iraqi forces and military targets in Iraq and Kuwait, in conjunction with a coalition of allies and UN Security Council resolutions. Combat operations ended on February 28, 1991. (See Operation Desert Shield and Operation Desert Storm)[RL30172] 1991 -- Iraq. On May 17, 1991, President Bush stated that the Iraqi repression of the Kurdish people had necessitated a limited introduction of US forces into northern Iraq for emergency relief purposes.[RL30172] 1991 -- Zaire. On September 25-27, 1991, after widespread looting and rioting broke out in Kinshasa, US Air Force C-141s transported 100 Belgian troops and equipment into Kinshasa. US planes also carried 300 French troops into the Central African Republic and hauled evacuated American citizens.[RL30172] 1991-96 -- Operation Provide Comfort. Delivery of humanitarian relief and military protection for Kurds fleeing their homes in northern Iraq, by a small Allied ground force based in Turkey. 1992 -- Sierra Leone. On May 3, 1992, US military planes evacuated Americans from Sierra Leone, where military leaders had overthrown the government.[RL30172] 1992-1996 -- Operation Provide Promise was a humanitarian relief operation in Bosnia and Herzegovina during the Yugoslav Wars, from July 2, 1992, to January 9, 1996, which made it the longest running humanitarian airlift in history.[4] 1992 -- Kuwait. On August 3, 1992, the United States began a series of military exercises in Kuwait, following Iraqi refusal to recognize a new border drawn up by the United Nations and refusal to cooperate with UN inspection teams.[RL30172] 1992-2003 -- Iraq. Iraqi No-Fly Zones The U.S. together with the United Kingdom declares and enforces "no fly zones" over the majority of sovereign Iraqi airspace, prohibiting Iraqi flights in zones in southern Iraq and northern Iraq, and conducting aerial reconnaissance and bombings. (See also Operation Southern Watch) [RL30172] 1992-95 -- Somalia. "Operation Restore Hope" Somali Civil War On December 10, 1992, President Bush reported that he had deployed US armed forces to Somalia in response to a humanitarian crisis and a UN Security Council Resolution. The operation came to an end on May 4, 1993. US forces continued to participate in the successor United Nations Operation in Somalia (UNOSOM II). (See also Battle of Mogadishu)[RL30172] 1993-Present -- Bosnia-Herzegovina. 1993 -- Macedonia. On July 9, 1993, President Clinton reported the deployment of 350 US soldiers to the former Yugoslav Republic of Macedonia to participate in the UN Protection Force to help maintain stability in the area of former Yugoslavia.[RL30172] 1993-95 -- Haiti. Operation Uphold Democracy US ships had begun embargo against Haiti. Up to 20,000 US military troops were later deployed to Haiti.[RL30172] 1994 -- Macedonia. On April 19, 1994, President Clinton reported that the US contingent in the former Yugoslav Republic of Macedonia had been increased by a reinforced company of 200 personnel.[RL30172] 1995 -- Bosnia. NATO bombing of Bosnian Serbs.[RL30172] (See Operation Deliberate Force) 1996 -- Liberia. On April 11, 1996, President Clinton reported that on April 9, 1996 due to the "deterioration of the security situation and the resulting threat to American citizens" in Liberia he had ordered US military forces to evacuate from that country "private US citizens and certain third-country nationals who had taken refuge in the US Embassy compound...."[RL30172] 1996 -- Central African Republic. On May 23, 1996, President Clinton reported the deployment of US military personnel to Bangui, Central African Republic, to conduct the evacuation from that country of "private US citizens and certain U.S. Government employees," and to provide "enhanced security for the American Embassy in Bangui."[RL30172] 1997 -- Albania. On March 13, 1997, US military forces were used to evacuate certain U.S. Government employees and private US citizens from Tirana, Albania. (See also Operation Silver Wake)[RL30172] 1997 -- Congo and Gabon. On March 27, 1997, President Clinton reported on March 25, 1997, a standby evacuation force of US military personnel had been deployed to Congo and Gabon to provide enhanced security and to be available for any necessary evacuation operation.[RL30172] 1997 -- Sierra Leone. On May 29 and May 30, 1997, US military personnel were deployed to Freetown, Sierra Leone, to prepare for and undertake the evacuation of certain US government employees and private US citizens.[RL30172] 1997 -- Cambodia. On July 11, 1997, In an effort to ensure the security of American citizens in Cambodia during a period of domestic conflict there, a Task Force of about 550 US military personnel were deployed at Utapao Air Base in Thailand for possible evacuations. [RL30172] 1998 -- Iraq. US-led bombing campaign against Iraq.[RL30172] (See Operation Desert Fox) 1998 -- Guinea-Bissau. On June 10, 1998, in response to an army mutiny in Guinea-Bissau endangering the US Embassy, President Clinton deployed a standby evacuation force of US military personnel to Dakar, Senegal, to evacuate from the city of Bissau.[RL30172] 1998 - 1999 Kenya and Tanzania. US military personnel were deployed to Nairobi, Kenya, to coordinate the medical and disaster assistance related to the bombings of the U.S. Embassies in Kenya and Tanzania. [RL30172] 1998 -- Afghanistan and Sudan. Operation Infinite Reach On August 20th, air strikes were used against two suspected terrorist training camps in Afghanistan and a suspected chemical factory in Sudan.[RL30172] 1998 -- Liberia. On September 27, 1998 America deployed a stand-by response and evacuation force of 30 US military personnel to increase the security force at the US Embassy in Monrovia.[RL30172] 1999 - 2001 East Timor. East Timor Independence Limited number of US military forces deployed with UN to restore peace to East Timor.[RL30172] 1999 -- NATO's bombing of Serbia in the Kosovo Conflict.[RL30172] (See Operation Allied Force) [edit] 2000- present 2000 -- Sierra Leone. On May 12, 2000 a US Navy patrol craft deployed to Sierra Leone to support evacuation operations from that country if needed.[RL30172] 2000 -- Yemen. On October 12, 2000, after the USS Cole attack in the port of Aden, Yemen, military personnel were deployed to Aden.[RL30172] 2000 -- East Timor. On February 25, 2000, a small number of U.S. military personnel were deployed to support of the United Nations Transitional Administration in East Timor (UNTAET). [RL30172] 2001 -- Afghanistan. US invasion of Afghanistan. The War on Terrorism begins with Operation Enduring Freedom. On October 7, 2001, US Armed Forces "began combat action in Afghanistan against Al Qaida terrorists and their Taliban supporters."[RL30172] 2002 -- Yemen. On November 3, 2002, an American MQ-1 Predator fired a Hellfire missile at a car in Yemen killing Qaed Senyan al-Harthi, an al-Qaeda leader thought to be responsible for the USS Cole bombing.[RL30172] 2002 -- Philippines. January 2002 U.S. "combat-equipped and combat support forces" have been deployed to the Philippines to train with, assist and advise the Philippines' Armed Forces in enhancing their "counterterrorist capabilities."[RL30172] 2002 -- Cote d'Ivoire. On September 25, 2002, in response to a rebellion in Cote d'Ivoire, US military personnel went into Cote d'Ivoire to assist in the evacuation of American citizens from Bouake.[5] [RL30172] 2003 -- 2003 invasion of Iraq Second Persian Gulf War. March 20, 2003. The United States leads a coalition that includes Britain, Australia and Spain to invade Iraq with the stated goal of eliminating Iraqi weapons of mass destruction.[RL30172] 2003 -- Liberia. Second Liberian Civil War On June 9, 2003, President Bush reported that on June 8 he had sent about 35 combat-equipped US military personnel into Monrovia, Liberia, to help secure the US Embassy in Nouakchott, Mauritania, and to aid in any necessary evacuation from either Liberia or Mauritania.[RL30172] 2003 -- Georgia and Djibouti "US combat equipped and support forces" had been deployed to Georgia and Djibouti to help in enhancing their "counterterrorist capabilities."[6] 2004 -- 2004 Haïti rebellion occurs. The US sent first sent 55 combat equipped military personnel to augment the US Embassy security forces there and to protect American citizens and property in light. Later 200 additional US combat-equipped, military personnel were sent to prepare the way for a UN Multinational Interim Force.[RL30172] 2004 -- War on Terrorism: US anti-terror related activities were underway in Georgia, Djibouti, Kenya, Ethiopia, Yemen, and Eritrea.[7] 2006 -- Pakistan. 17 people including known Al Qaeda bomb maker and chemical weapons expert Midhat Mursi, were killed in an American MQ-1 Predator airstrike on Damadola (Pakistan), near the Afghan border.[8][9] 2006 -- Lebanon. US Marine Detachment, the 24th Marine Expeditionary Unit[citation needed], begins evacuation of US citizens willing to the leave the country in the face of a likely ground invasion by Israel and continued fighting between Hezbollah and the Israeli military.[10][11] 2007 -- Somalia. Battle of Ras Kamboni. On January 8, 2007, while the conflict between the Islamic Courts Union and the Transitional Federal Government continues, an AC-130 gunship conducts an aerial strike on a suspected Al-Qaeda operative, along with other Islamist fighters, on Badmadow Island near Ras Kamboni in southern Somalia [URL=http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_United_States_military_history_events#1945-1949]Quelle[/URL] |
| Demon17 | Sicher gibt es zahlreiche legitime Einsätze darunter, wie die Evakuierung amerikanischer Bürger. Jedoch auch Kriege und zahlreiche search and destroy Missions ohne jede völkerrechtliche Legitimation. Ich denke Europa sollte die USA nicht dabei unterstützen, die Welt als ein militärischens Operationsgebiet zu betrachten, in dem man nach Belieben töten kann. Das geht schließlich über Bündnistreue weit hianaus, was wir da im ehemaligen Jugoslawien und Afghanistan machen. |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Sicher gibt es zahlreiche legitime Einsätze darunter, wie die Evakuierung amerikanischer Bürger. Jedoch auch Kriege und zahlreiche search and destroy Missions ohne jede völkerrechtliche Legitimation. Ich denke Europa sollte die USA nicht dabei unterstützen, die Welt als ein militärischens Operationsgebiet zu betrachten, in dem man nach Belieben töten kann. Das geht schließlich über Bündnistreue weit hianaus, was wir da im ehemaligen Jugoslawien und Afghanistan machen. [/B][/QUOTE] Nun, auf amerikanischen Druck ist der unsinnige Staat Kosovo entstanden, evtl. muss/darf auf Druck der Amis die Türkei der EU beitreten. Sie haben halt wenig Ahnung und Einfühlungsvermögen,die Cowboys. Selbst wenn sie als Halbkenianer auf Hawaii gross geworden sind. Interessiert es Obama denn wirklich, wie die europäischen Befindlichkeiten so sind? Mit historischen Märchen wie Luftbrücke oder Marshallplan daherzukommen, das war fast schon herzig-naiv. Jetzt sollen wir unsere Dankbarkeit erweisen???? har har Was war mit dem Reserveheer für Korea(Wiederbewaffnung), das hat er wohl nicht im Geschichtsbuch gelesen. Das Problem ist, er glaubt den Sums wirklich. |
| Montrose | [QUOTE]Interessiert es Obama denn wirklich, wie die europäischen Befindlichkeiten so sind?[/QUOTE] Nö, er will ja Präsident der U.S.A. und nicht der EU werden. Eigentlich könnte uns das wurscht sein, wenn wir selbst Supermacht wären. Aber da fällt halt doch der Unterschied zwischen Amerika und Europa auf: die U.S.A. sind eine Einheit. Die U.S.-Staaten kämpfen nicht gegeneinander, sondern miteinander. Das ist eine einzige U.S.A.. So etwas wird es in der EU in 1000 Jahren nicht geben. Man bedenke nur, wie die Polen, Portugiesen und Engländer aus der Gesamtlinie der EU ausscherten, um sich für den Irak-Krieg anzubiedern. Da Deutschland zwischen lauter freundlich grinsenden Wölfen hockt, mit denen es in Konkurrenz und Widerstreit liegt, kann es unserer NATION doch nur entgegenkommen, dass Obama in Deutschland seine Rede hält und nicht in Frankreich, England oder sonstwo. Das verbessert unser Ansehen und unsere Position. Obama hätte ja auch Frankreich stärker gewichten können und Berlin den Stinkefinger zeigen. Anscheinend haben wir für die Amis Bedeutung. Und das ist doch schön. Warum wir diese Bedeutung haben, darüber kann man rätseln. Der Kalte Krieg ist rum, die Grenze zu Russland gen Osten verschoben. Laut Kölner Express hat Obama Vorfahren in Deutschland. Das wird wohl der Grund sein. :D [QUOTE]Nun, auf amerikanischen Druck ist der unsinnige Staat Kosovo entstanden, evtl. muss/darf auf Druck der Amis die Türkei der EU beitreten.[/QUOTE]Was können die Amis dafür, wenn die Jugos, die Türken und überhaupt die Europäer ihre eigenen Probleme nicht lösen. Bisweilen ist es doch so, dass die Amerikaner förmlich angebettelt werden, den Richter zu spielen. [QUOTE]Ich denke Europa sollte die USA nicht dabei unterstützen, die Welt als ein militärischens Operationsgebiet zu betrachten,[/QUOTE]Die Amerikaner waren sowohl im I. wie im II. WK militärisch zunächst überhaupt nicht präsent. Churchill rettete Europa zunächst alleine gegen Hitler. Die Amerikaner waren auch lange Zeit überhaupt nicht besonders hochgerüstet. Die hatten im 19. Jahrhundert noch genug damit zu knabbern, ihre eigenen Küsten zu sichern. Und plötzlich schrie alles nach Amerika. Selbst Stalin bezog seine Waffen gegen Nazi-Deutschland aus den U.S.A. Nun, es ist halt immer schwer, die Geister, die man selbst gerufen hat, wieder zurückzuschicken... @demon Dadurch, dass Du diese nutzlose Liste wiederholtst, wird sich nicht besser. Auch wenn Du mir 10 Seiten präsentierst, sind die Amis keine Monster. Denn Auschwitz stand nicht in Oklahoma. |
| Demon17 | [QUOTE]Dadurch, dass Du diese nutzlose Liste wiederholtst, wird sich nicht besser. Auch wenn Du mir 10 Seiten präsentierst, sind die Amis keine Monster.[/QUOTE] Natürlich sind sie keine Monster. Aber diese hemdsärmlige Patriotismus, mit dem grad mal "the shit" aus einem Land herausgeprügelt wird, kann nicht die Maxime deutscher Politik sein. Die Liste belegt, das die USA viel zu viele Kriege führen. Wir sollten unseren eigenen Kurs fahren, nicht gegen die USA, aber auch nicht als deren Hilfsscheriffs. Das ist wahrscheinlich mutiger als führ ihre Gunst mit Soldatenblut zu bezahlen. Ehrlich gesagt halte ich Investitionen in eine weitgehend autarke Energieversorgung für wesentlich wichtiger für die deutsche Sicherheit als 5000 weitere Soldaten mit search and destroy Auftrag in Afghanisten. |
| Schwarzer Prinz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aymynt Candan [/i] [B]Wer hat die Macht wirklich? [/B][/QUOTE] Das Großkapital (Banken, Rüstungs-öl-energie-Industrie)... :mad: Und die Medien (Fox, CNN etc).. Aber das ist ja nicht groß was neues oder unterscheidet sich von Deutschland...nur, dass die USA halt erheblich mächtiger und somit gefährlicher als D sind (noch). Ohne seine ganzen Kriege wären die USA übrigens schon ziemlich am Ende, da die Rüstungsindustrie einen guten Anteil der Wirtschaft dort ausmacht, d.h. was Exporte und Lieferungen an die US Streitkräfte angeht. |
| Schwarzer Prinz | Übrigens schaut man ZB. beim Sideline Forum vorbei sind die meisten (viele?) der dort postenden Nordamerikaner (also auch Kanadier) gegen Bush und die Kriege ! Und viele haben das auch dort verstanden wer die Macht hat und dass Politiker im Allgemeinen meist eh nur Marionetten sind... |
| Demon17 | Der militärisch - industrielle Block ist sicher mächtig, doch nicht der Grund warum sich keine US - Präsidentschaftskanditat es sich leisten kann, vor der Wahl "Schwäche" zu zeigen, also Krieg als Mittel der Politik abzulehnen. Andererseits dürfte die Menschen dort ihre wirtschaftliche Lage weitaus mehr interessieren als der Rest der Welt. Wie verklickert man ihnen nun, das sie mit niedrigeren Rüstungsausgaben besser leben? Ich glaube McCain will 120 000 neue Soldaten einstellen und Obama 90 000 (Bin mir aber nicht sicher kann auch 50 000 zu 90 000 sein). Ich meine das würden sie nicht vor der Wahl sagen, wenn sie sich nicht Wählerstimmen davon versprechen würden. Dabei hat die USA soweiso schon den größten Verteidigungshaushalt weltweit. |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] Ich glaube nicht, dass Außenpolitik und der Gehaltszettel eines kleinen Angestellten auf demselben Niveau stehen. Soll die deutsche Regierung Gäste nur noch mit Aldi-Tütensuppen empfangen, damit sich ein Herr angie gardien zwei Flaschen Bier mehr kaufen kann? Ist die persönliche Wampe wichtiger als der Staat?[/QUOTE] Berlin, an dem die Kosten für die Obama one-man-show alleine hängen bleiben dürften, ist pleite. Schulen verfallen, soziale Projekte werden gestrichen bzw. die Etats gekürzt und die allgemeine Steuerbelastung für den arbeitenden Mittelstand ( also die, die den Laden BRD noch am laufen halten ) frisst mit sämtlichen Einkommens- und Verbrauchssteuern bei vielen inzwischen mehr als 50% des erarbeiteten Einkommens. Hier muss die Frage nach der Sinnhaftigkeit ( hier geht es nicht um einen Präsidenten, sondern um einen Wahlkandidaten ) des ganzen erlaubt sein. Da helfen auch Phrasen wie "was ist wichtiger" ( damit kann man im Nachhinein so ziemlich jede Steuergeldverschwendung rechtfertigen ) oder der Versuch meinen Beitrag ins Lächerliche zu ziehen nichts. Der von dir angesprochene Grund, warum Obama seinen Auftritt in Berlin und nicht in Paris oder anderswo hatte liegt nicht darin, dass er Deutschland für wichtig halten würde. Das ist durchschaubares Marketing. West-Berlin war zu Zeiten des kalten Krieges die Schnittstelle zwischen den Machtblöcken schlechthin und die Reden von Kennedy und Reagan historisch. Da versucht jemand sich im historischen Glanz anderer zu sonnen. Wer auch immer die Wahl gewinnt, tritt ein schweres Erbe an. Die USA sind pleite, nur wissen das dort drüben viele noch nicht. Ich könnte mir gut vorstellen das die Ablösung des US-Dollars als weltweite Leitwährung noch in die Amtszeit des neuen Präsidenten fällt. Obama oder Mc Cain werden genug damit zu tun haben eine Depression ( von Rezession rede ich hier schon gar nicht mehr ) abzufangen. Wenn es ihnen dabei hilft Europa über die Klinge springen zu lassen ( rein hypothetisch ) werden sie es tun. Ich teile den hier inzwischen zum Mainstream gewordenen Antiamerikanismus in dieser Form nicht, aber man ist so lange Freund der Amerikaner, wie man nützlich für sie ist. Danach interessieren sie sich nicht mehr für ihre Freunde. Die letzten Jahrzehnte sind voll von Beispielen dafür. Aus dem Grund ist der Obama-Hype unangebracht. Die Leute erhoffen sich einen neuen Messias, der nicht kommen wird. Obama und Mc Cain müssen Realpolitik machen und in den USA ging Innenpolitik bisher immer vor, die juckt es nicht was andere über sie denken. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen denen und uns. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Prinz [/i] [B]Ohne seine ganzen Kriege wären die USA übrigens schon ziemlich am Ende, da die Rüstungsindustrie einen guten Anteil der Wirtschaft dort ausmacht, d.h. was Exporte und Lieferungen an die US Streitkräfte angeht. [/B][/QUOTE]Deutschland liegt da ganz an der Spitze bei den ausländischen Rüstungslieferanten die mit den US-Streifkräften gutes Geld verdienen. Die Amis kaufen eine Menge High Tech bei uns ein, speziell Optik, Lenksysteme und ganze Waffenanlagen für Panzer und IFVs. An fast jedem Panzerfahrzeug das bei General Dynamics landsystems von Band rollt, verdienen KMW und Thyssen-Henschel kräftig mit. Ander Systeme wie der [url=]Fox M93A1[/url] werden direkt in Deutschland von General Dynamics gekauft und dann an die Army weiterverscherbelt. |
| Demon17 | Militär USA Streitkräfte (Mannstärke): 1.414.000 Kampfpanzer: 7.970 Kriegsschiffe: 193 U-Boote: 96 Kampflugzeuge: 8.221 Hubschrauber: 5.805 Nuklearsprengköpfe: 10.700 Verteidigungsausgaben: 370.700.000.000 Verteidigungsausgaben pro Kopf ($): 1.265 Ich denke ohne diese exorbitanten Verteidigungsausgaben, die pro Kopf mehr als dreimal so hoch sind, wie die der BRD und die pro Kopf weltweit nur noch von Israel übertroffen werden, würde es Amerika wirtschaftlich wesentlich besser gehen. Mit einer Bevölkerung von 293 Millionen 1,5 Millionen Soldaten zu halten führt auf Dauer zu einer Erosion der materiellen Basis der US-Hegemonie. Viel Geld wird verschwendet, weil erst durch die amerikanische Miltärpräsenz Widerstand entsteht, der sich exponentiell mit der Verstäkung der Truppen steigert. Eine neue Front in Pakistan erinnert mich doch sehr an Kambodscha im Vietnamkrieg. Es wird eine neue Kräfteverhältnis in der Welt entstehen, da sollte Deutschland sein Pulver trocken halten. |
| Goat93 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Prinz [/i] [B]Das Großkapital (Banken, Rüstungs-öl-energie-Industrie)... :mad: Und die Medien (Fox, CNN etc).. Aber das ist ja nicht groß was neues oder unterscheidet sich von Deutschland...nur, dass die USA halt erheblich mächtiger und somit gefährlicher als D sind (noch). Ohne seine ganzen Kriege wären die USA übrigens schon ziemlich am Ende, da die Rüstungsindustrie einen guten Anteil der Wirtschaft dort ausmacht, d.h. was Exporte und Lieferungen an die US Streitkräfte angeht. [/B][/QUOTE] Wow, eines DER Märchen wohl überhaupt...die Banken das große Verschwörerische Kapital... Ich bin...schockiert..und frag mich wieso dann immer noch Menschen Banken Leiten und wieso Banken dann Pleite gehen können... Wieso ist eigentlich immer das Westliche Kapital die Verschwörung (auf Blick der bösen bösen juden), nie aber das Asiatische? Das meiste Geld fließt in Asien durch die gegend, das meiste Potential ebenso, die Verbindungen sind überall und da hat sich ein recht Stabiles Netz gebildet. Fernab jeglicher Jüdsicher Zionistischer, illuminatischer oder Nazihafter Verschwörungen... |
| Montrose | [QUOTE]Obama und Mc Cain müssen Realpolitik machen und in den USA ging Innenpolitik bisher immer vor, die juckt es nicht was andere über sie denken. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen denen und uns.[/QUOTE]Du meinst, sie sind stärker und wir sind schwächer? Denn sich über die Gedanken anderer zu sorgen ist doch ein Zeichen von Schwäche. [QUOTE]Die Leute erhoffen sich einen neuen Messias, der nicht kommen wird.[/QUOTE]Stimmt. Ein neuer Messias für Deutschland müßte aus Deutschland kommen, aus den brachliegenden Gebieten wie Mecklenburg-Vorpommern ein zweites Irland oder Silicon Valley machen und Deutschland in wirtschaftliche Autarkie führen. Und die Bildungs- und Sozialpolitik müßte mal was anderes tun als Briten und Finnen zu imitieren. Da es in Deutschland derzeit keine Lichtgestalten und Visionäre gibt, muss man halt dem Ausland zujubeln. [QUOTE]Das Großkapital (Banken, Rüstungs-öl-energie-Industrie)...[/QUOTE]Das ist richtig. Aber man kann es dem Großkapital nicht zum Vorwurf machen, denn Ethik ist schlichtweg nicht seine Aufgabe. Dazu ist die Politik zuständig. Ökonomie ist ein toter Selbstläufer wie physikalische Formeln oder das Wetter. Ökonomie führt zwangsläufig zu Kapitalakkumulation und damit zu Unrecht. Was können die "Kapitalisten" dafür, dass die Welt so ist wie sie ist? |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] Ich denke ohne diese exorbitanten Verteidigungsausgaben, die pro Kopf mehr als dreimal so hoch sind, als die der BRD und die pro Kopf weltweit nur noch von Israel übertroffen werden, würde es Amerika wirtschaftlich wesentlich besser gehen. [/QUOTE] Die Sowjetunion hat sich ( abgesehen davon das sie das Problem einer sozialistischen Planwirtschaft hatte ) finanziell totgerüstet. Israel hat ( was in den ganzen Nachrichten über Terroranschläge und Militäraktionen untergeht ) ein gewaltiges Wirtschaftsproblem. Hohe Militärausgaben nützen einigen wenigen, aber für eine Volkswirtschaft sind sie langfristig negativ, da hat Demon recht. |
| Demon17 | Ich habe auch nicht den Eindruck, das die Welt durch den Afghanistan-Krieg sicherer geworden ist. Nehmen wir doch mal den Iran, den Mullahs fällt es zunehmend schwer das unzufriedene Volk in Zaum zu halten, dir Wirtschaft stagniert bestenfalls. Ich kann mir weiterhin in Krisensituationen irgendwelche befristeten militärische Aktionen vorstellen. Allerdings sollte vorher ein realistisches Ausstiegsszenario erstellt werden. Einsätze, die wie in Afghanistan Jahrzehnte dauern sollen sind eonfach kontraproduktiv für den Westen. Rom hatte das Motto "divide et impera". Der Einsatz in Afghanistan scheint eher das Gegenteil zu bewirken. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] Rom hatte das Motto "divide et impera". Der Einsatz in Afghanistan scheint eher das Gegenteil zu bewirken. [/QUOTE]Wieso? Es ist doch das Gleiche: Die Amis hetzen Europa und Asien gegeneinander und sind die lachenden Dritten. |
| Demon17 | So wie ich das sehe, teilen die Taliban eher die Nato als das die Eingreiftruppen sie von den Paschtunen trennen. |
| Aymynt Candan | [quote]Aymynt Candan: Wer hat die Macht wirklich?[/quote][quote]Schwarzer Prinz: Das Großkapital (Banken, Rüstungs-öl-energie-Industrie)... :mad: Und die Medien (Fox, CNN etc)..[/quote]Sind Großkapital und Medien nicht Sklaven ihrer Machtgier? [quote]Schwarzer Prinz: Ohne seine ganzen Kriege wären die USA übrigens schon ziemlich am Ende…[/quote]Dann scheinen die USA nur mächtig zu sein, sind es jedoch nicht, da ihre Macht in Wahrheit Ohnmacht ist? |
| Montrose | [QUOTE]Sind Großkapital und Medien nicht Sklaven ihrer Machtgier?[/QUOTE][QUOTE]Dann scheinen die USA nur mächtig zu sein, sind es jedoch nicht, da ihre Macht in Wahrheit Ohnmacht ist?[/QUOTE]Das ist vollkommen scheiß egal. ob Dir einer den Schädel eindrischt, weil er Komplexe hat oder nicht. Hauptsache Schädel eingeschlagen. Psycho- und Eso-Quatsch hat in der Realpolitik nix verloren. Opa McCain beschimpft die Deutschen. Kein guter Start für jemanden, der mal internationale Außenpolitik betreiben soll! Wie ich schon sagte: solche alten Fürze mit dieser leckeren Mischung aus Alterstarrsinn, Größenwahn -- kurz vor dem Sterberchen noch Gott zu spielen -- und Verkalkung zum amerikanischen Präsidenten zu machen, würde die Kacke erst recht zum Dampfen bringen. Wer Militärgeschichte kennt, weiß, dass auch der Kriegsheld McArthur irgendwann nicht mehr tragbar war (Stichwort Koreakrise und Atomeinsatz). Wenn jemand viele Orden trägt, dann heißt das nicht, dass er Top ist, sondern dass er mal Top war. Das ist ein kleiner, aber entscheidender Unterschied. McCains Label "Kriegsveteran" ist gegenüber der jugendlichen Schaffenskraft von Obama eine völlig wertlose Münze. McCain, you ol' fart, go home! Meine Einschätzung erweist sich da jetzt doch als zutreffender als die Einschätzung angien gardiens. [url]http://de.news.yahoo.com/afp/20080727/tpl-usa-wahlen-praesident-ee974b3.html[/url] |
| Aymynt Candan | [quote]Montrose: Das ist vollkommen scheiß egal. ob Dir einer den Schädel eindrischt, weil er Komplexe hat oder nicht. Hauptsache Schädel eingeschlagen. Psycho- und Eso-Quatsch hat in der Realpolitik nix verloren.[/quote]Aha. Ist es nicht unsinnig, darüber zu diskutieren, welcher Präsidentschaftskandidat Marionette der wirklich Mächtigen (Großkapital + Medien lt. Schwarzer Prinz) werden sollte? In den USA beschimpfen sicherlich unzählige Menschen Deutschland und es tangiert uns maximal peripher, weil sie keine Macht haben und es keine negativen Auswirkungen auf uns hat. Warum sollte es uns mehr tangieren, wenn McCain Deutschland beschimpft, wenn er als Präsident keinerlei Einfluss auf die Außenpolitik gegenüber Deutschland haben würde, sondern dasselbe tun würde wie Obama als Präsident, der meinetwegen Deutschland nicht beschimpft, sondern nur moralisch erpresst: das nämlich, was die Mächtigen befehlen? Bevor man das Thema ernst nehmen sollte, müsste m.E. erst mal geklärt sein, ob US-Präsidenten Macht haben. Ich nehme wahr, dass einige dies glauben, andere dagegen bezweifeln. Wer hat hier Ahnung von REALpolitik und wer spinnt sich was zurecht? |
| Ronin76 | [QUOTE] Original geschrieben von Montrose Was können die "Kapitalisten" dafür, dass die Welt so ist wie sie ist?[/QUOTE] Alles. Ohne Kapitalisten kein Kapitalismus. Ohne Soldaten kein Krieg. Capito ? Heute hat ja niemand mehr vor etwas und gegenüber Anderen eine Verantwortung immer sind die anderen Schuld, und man kann alles über die Allgemeinheit rechtfertigen. Genau das ist das Problem. JEDER ist für ALL seine Taten voll verantwortlich. |
| Aymynt Candan | [quote]Montrose: Aber man kann es dem Großkapital nicht zum Vorwurf machen, denn Ethik ist schlichtweg nicht seine Aufgabe.[/quote]Ich nehme an, das steht in der Bibel? |
| Goat93 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]Alles. Ohne Kapitalisten kein Kapitalismus. Ohne Soldaten kein Krieg. Capito ? Heute hat ja niemand mehr vor etwas und gegenüber Anderen eine Verantwortung immer sind die anderen Schuld, und man kann alles über die Allgemeinheit rechtfertigen. Genau das ist das Problem. [/B][/QUOTE] Nict wirklich da es recht naiv gedacht ist. Ohne Soldaten gibt es immer noch krieg wie es auch Kapital ohne Kapitalisten gibt... |
| Aymynt Candan | [quote]Ronin76: Alles. Ohne Kapitalisten kein Kapitalismus. Ohne Soldaten kein Krieg. Capito ? Heute hat ja niemand mehr vor etwas und gegenüber Anderen eine Verantwortung immer sind die anderen Schuld, und man kann alles über die Allgemeinheit rechtfertigen. Genau das ist das Problem.[/quote]Verantwortung haben die, welche die Macht haben. Das sind nun mal - realpolitisch betrachtet ;) - andere. |
| Ronin76 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i] [B]Nict wirklich da es recht naiv gedacht ist. Ohne Soldaten gibt es immer noch krieg wie es auch Kapital ohne Kapitalisten gibt... [/B][/QUOTE] Ich meine auch Soldaten im Sinne von Kämpfern nicht nur in Bezug auf den Sold. Ohne Kapitalisten gibt es Kapital, das ist richtig, aber ich schrieb ja daß es ohne Kapitalisten keinen Kapitalismus gibt, das ist ein großer Unterschied, wenn man es versteht. |
| Montrose | [QUOTE]JEDER ist für ALL seine Taten voll verantwortlich.[/QUOTE]Na dann ist der Arme halt selbst schuld dran, wenn er arm ist. :) [QUOTE]Ich nehme an, das steht in der Bibel?[/QUOTE]Dort steht, wer gottgefällig ist und nicht gerade irgendwelche Hohepriester provoziert, wird König oder bekommt zumindest eine große Schafherde. :p [QUOTE]Ohne Soldaten kein Krieg. [/QUOTE]Wie übel. Wenn die ganzen Soldaten entlassen werden, gibt's ja noch mehr Arbeitslose. :rolleyes: |
| Ronin76 | [QUOTE]Na dann ist der Arme halt selbst schuld dran, wenn er arm ist.[/QUOTE] Armut hat nichts mit Schuld zu tun, sondern entsteht aus vielen Gründen, dh auch durchaus fremdverursacht. |
| Aymynt Candan | [quote]Montrose: Dort steht, wer gottgefällig ist und nicht gerade irgendwelche Hohepriester provoziert, wird König oder bekommt zumindest eine große Schafherde.[/quote]Und deshalb ist Ethik nicht Aufgabe des Großkapitals? Ich behalte lieber meinen Verstand und verzichte auf die Schafherde. :rolleyes: |
| Aymynt Candan | [quote]Goat93: Ohne Soldaten gibt es immer noch krieg…[/quote]Oh, wie geht das? Erzähl doch mal. :D |
| Aymynt Candan | [quote]Ronin76: JEDER ist für ALL seine Taten voll verantwortlich.[/quote]Was sind meine Taten und was sind nur meine Reaktionen auf die Taten anderer? |
| Aymynt Candan | [quote]Ronin76: Armut hat nichts mit Schuld zu tun, sondern entsteht aus vielen Gründen, dh auch durchaus fremdverursacht.[/quote]Reichtum und Macht haben auch nichts mit Schuld zu tun. Sie sind durchaus auch fremdverursacht: vielleicht ja durch die Armen, Machtlosen. :rolleyes: |
| Aymynt Candan | [quote]Montrose: Opa McCain beschimpft die Deutschen. … solche alten Fürze mit dieser leckeren Mischung aus Alterstarrsinn, Größenwahn -- kurz vor dem Sterberchen noch Gott zu spielen -- und Verkalkung zum amerikanischen Präsidenten zu machen, würde die Kacke erst recht zum Dampfen bringen. Cagliostro: Macht euch wg. Obama bin Laden wenig Hoffnung, das ist auch nur einer dieser mehr oder minder reichen Ostküstenschnösel. Der weiss sicher nicht, was beim Wendy's um die Ecke ein Börger kostet.[/quote]Brauchen wir überhaupt einen US-amerikanischen Präsidenten? Ich denke nicht. Ich denke, viel wichtiger ist die Macht Deutschlands und wie sie vermehrt werden kann. (Diese Frage scheint es nämlich auch zu sein, die sich hinter der Überschrift dieses Threads verbirgt.) |
| Schwarzer Prinz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Das ist richtig. Aber man kann es dem Großkapital nicht zum Vorwurf machen, denn Ethik ist schlichtweg nicht seine Aufgabe. Dazu ist die Politik zuständig. Ökonomie ist ein toter Selbstläufer wie physikalische Formeln oder das Wetter. Ökonomie führt zwangsläufig zu Kapitalakkumulation und damit zu Unrecht. Was können die "Kapitalisten" dafür, dass die Welt so ist wie sie ist? [/B][/QUOTE] Ich habe ja keine Schuldzuweisung an das "Kapital" geschrieben, sondern nur die Frage beantwortet wer die Macht hat. Und da die Politik (bzw. im übertragenen Sinne in demokratischen Staaten das Volk - wenn man das Wort so noch benutzen kann) die Aufgabe zumindest die grobsten Auswüchse des Kapitalismus zu mindern (weltweit gesehen) vernachlässigt (Lobbyismus, Verstrickung in deren Machenschaften) haben wir nunmal die Globalisierung, weitere Verarmung der Armen, Umweltzerstörung etc. - um einige Folgen zu nennen. Und folglich ist ein Präsident (wie er nun heisst ist wahrscheinlich egal) der nicht das Spiel des Kapitals spielt, auch ziemlich machtlos. Um auf das Thema Obama zurückzukommen. |
| Schwarzer Prinz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aymynt Candan [/i] [B]Dann scheinen die USA nur mächtig zu sein, sind es jedoch nicht, da ihre Macht in Wahrheit Ohnmacht ist? [/B][/QUOTE] Zumindest was einen Großteil der Bevölkerung angeht, könnte man das Bejahen. Ein Großteil der Macht beruht immer noch auf deren Militär und politische4n Macht, der Dollar und die Wirtschaft sind ja net mehr so der Bringer ;) |
| Schwarzer Prinz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Na dann ist der Arme halt selbst schuld dran, wenn er arm ist. :) [/B][/QUOTE] Kommt drauf an, wenn der Arme die Möglichkeiten hätte durch Bildung, Arbeit etc. (d.h. aus eigener Kraft) aus der Armut rauszukommen, könnte man das bejaen. Hat er diese Möglichkeiten nicht und er strampelt sich ab, kommt aber aus dem Sumpf nicht raus, dann ist ist die Frage zu verneinen. Also es kommt schon noch ein wenig auf den jeweilgen Präsidenten an, klar. Es geht ja auch ein wenig darum wie sehr jemand beeinflussbar ist und ob er wirklich noch das Wohl des Volkes im Sinne hat. |
| Goat93 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aymynt Candan [/i] [B]Oh, wie geht das? Erzähl doch mal. :D [/B][/QUOTE] Überleg doch mal selber :rolleyes: In einem Krieg hauen sich viele viele Menschen. Wenn du mal in die Zeit der Fürstentümer schaust, haben die jeden X Belieben Bauern was zum Draufhauen in die Hand gegeben und dann gings los. Die Kinderarmee der Kreuzugs LSD Trips wären da auch ne tolle Story. Krieg hat eine Ursache und eine Wirkung, beides ist kaum an einer Militärischen Ausbildung oder an einer Uniform gebunden... Krieg beginnt in den Köpfen und weitet sich dann in der Bevölkerung aus. Und genau da liegen dann die Probleme. Also kannst du das ganze Miliär abschaffen, die netten Nachbarn ausm Anderen Land verstehen es trotzdem bestens, dir den Schädel einzuschlagen..auch ohne Rangabzeichen :rolleyes: |
| Goat93 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]Ich meine auch Soldaten im Sinne von Kämpfern nicht nur in Bezug auf den Sold. Ohne Kapitalisten gibt es Kapital, das ist richtig, aber ich schrieb ja daß es ohne Kapitalisten keinen Kapitalismus gibt, das ist ein großer Unterschied, wenn man es versteht. [/B][/QUOTE] Ohne Kapitalismus kein Kapital, ohne Kapitalisten funktioniert aber beides, denn der Kapitalismus ist nur das Handeln an sich ohne direkte Verbundenheit, sie kann auftauchen und wieder verschwinden (Beste Geschichte dazu wohl die von Charles Dickens mit dem Geizhals und den Heulnachtsgeistern) Das bedeutet das jemand, der Kapitalistisch handelt nicht darauf beschränkt ist, es kann auch nur eine Handlung sein und dann nie wieder. Ein Kapitalist hingegen arbeitet direkt darauf zu. Er sieht im Kapital an sich das Ziel, er sondert aber auch nicht die Handlung als solches aus, da sie sich einfach dauerhaft für das Ziel ergibt. Als Beispiel einmal so gesagt. Ich kaufe mir eine CD um sie bei Ebay zu verkaufen. Ich nutze dafür mir dargebotenen Möglichkeiten voll aus. Ich starte also einen Gewinnmaximum. Denk da allerdings nicht weiter drüber nach und nach dem Verkauf wars das ersteinmal bei Ebay. Bin ja die CD auch los... Mein Handeln war Kapitalistisch und ich habe eine Kapital- gewinnung erzeugt. Ich habe wie ein Kapitalist gehandelt. Alles natürlich extrem einfach jetzt dargestellt. Das andere wäre, ich kaufe Massenhaft CDs und das Fortlaufend um diese dauerhaft zu verkaufen, mit dem Ziel der dauerhaften Gewinnmaximierung, ich werde ein Händler z.B. Damit nutze ich die Kapitalmaximierung aus und begebe mich Bewußt und auch gewollt in dem Kapitalgewinnungs- bereich rein. Man könnte sagen ich werde ein Kapitalist. edit: Das is ja völlig offtopic..ich lass es mal stehen als Lese- antwort...bitte trotzdem zurück zum Tropic :) |
| Demon17 | [QUOTE]Opa McCain beschimpft die Deutschen. Kein guter Start für jemanden, der mal internationale Außenpolitik betreiben soll! [/QUOTE] Nun Frankreich, England Polen usw. werden ihm folgen, doch was machen wir? McCain wäre eine echte Katastrophe für europäische Länder, die zwar eine starke Nato wollen, aber nicht daran denken sich zu Deputies des Weltpolizisten USA degradieren zu lassen. Ganz abgesehen davon, das eine weltweite Gouvernance konservativer Republikaner am Widerstand zahreicher regionaler Mächte scheitern dürfte. |
| Aymynt Candan | [quote]Aymynt Candan: Wer hat die Macht wirklich? Schwarzer Prinz: Das Großkapital (Banken, Rüstungs-öl-energie-Industrie)... Und die Medien (Fox, CNN etc).. Schwarzer Prinz: Ein Großteil der Macht beruht immer noch auf deren Militär und politische4n Macht[/quote]Wer hat denn nun die Macht wirklich, das Großkapital und die Medien oder das Militär und die Politiker? Oder alles zusammen? Wie ich schon schrieb, hat es m.M.n. keinen Sinn über Präsidentschaftskandidaten zu diskutieren, die als Präsidenten keine Macht haben werden, da die Macht woanders liegt. Vielleicht hat der Präsident der USA aber tatsächlich Macht? Woran wäre das aber zuverlässig zu erkennen? Wenn in den Demokratien das Volk keine Macht hat, sind es keine Demokratien, da "Demokratie" m.W. Herrschaft des Volkes bedeutet, oder irre ich mich da? |
| Schwarzer Prinz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aymynt Candan [/i] [B]Wer hat denn nun die Macht wirklich, das Großkapital und die Medien oder das Militär und die Politiker? Oder alles zusammen? Wie ich schon schrieb, hat es m.M.n. keinen Sinn über Präsidentschaftskandidaten zu diskutieren, die als Präsidenten keine Macht haben werden, da die Macht woanders liegt. Vielleicht hat der Präsident der USA aber tatsächlich Macht? Woran wäre das aber zuverlässig zu erkennen? Wenn in den Demokratien das Volk keine Macht hat, sind es keine Demokratien, da "Demokratie" m.W. Herrschaft des Volkes bedeutet, oder irre ich mich da? [/B][/QUOTE] Nein, ist schon richtig, aber wie die meisten erkennen, haben wir ja keine wahre Demokratie mehr....Und oben schrieb ich bereits, dass sicher die Persönlichkeit des Präsidenten Einfluss hat. Also ein Zwischending ;) Nur ich bin halt überzeugt davon, dass ein Präsident (oder ne Bundesregierung hier) sich net lange halten wird, wenn sie nicht viele Zugeständnisse an die versch. Gruppen macht (Großindustrie, Militär). Sonst hätten wir zB. die Globalisierung nicht, da diese nur den Großkonzernen nutzt, nicht aber den Menschen (Arbeitern). |
| Montrose | [QUOTE]dass ein Präsident (oder ne Bundesregierung hier) sich net lange halten wird, wenn sie nicht viele Zugeständnisse an die versch. Gruppen macht (Großindustrie, Militär). [/QUOTE] Die Großindustrie baut Autos und Maschinen. Was hielte die Bevölkerung wohl von einem Politiker, der ihnen verbietet, wie im 21. Jahrhundert zu leben, sondern sie stattdessen zwingt, wie im Mittelalter zu leben. Ihr konsumiert doch ständig Güter der Großindustrie. Ihr könnt ja wohl schlecht die Hand beißen, die Euch füttert. [QUOTE]Sonst hätten wir zB. die Globalisierung nicht, da diese nur den Großkonzernen nutzt, nicht aber den Menschen (Arbeitern). [/QUOTE]Das ist falsch. Richtig ist, dass durch die Globalisierung auch mal andere Völker und Kontinente als nur Nordamerika und Europa zum Zug kommen. Die meisten Touristen in Indien und China fanden das Land zum Urlaub machen abenteuerlich und exotisch. Leben wollte dort keiner, weil es doch II. oder gar III. Welt war. Das könnte sich demnächst ändern. Warum sollen zur Abwechslung nicht mal die anderen reich sein und wir arm? Nicht nur Ungerechtigkeit, sondern auch Gerechtigkeit ist eine globale Angelegenheit. Was den Arbeiter betrifft: was würde der Arbeiter eigentlich arbeiten, wenn es keine Firmen gäbe, die ihn einstellten? Merkwürdig, dass Menschen, die in einer technisierten Welt leben, gar nicht verstehen, wie Technik eigentlich entsteht, was für Rahmenbedingungen eigentlich für Autobau etc. notwendig sind. Ich finde das immer wieder total schnuckelig, wenn dann ein paar Hinterwäldler meinen, Fortschritt fiele vom Himmel, brächte der Weihnachtsmann oder würden vom Räuber Hotzenplotz irgendwo im Wald geschnitzt. Da wäre auch noch ein bißchen Bedarf an den Schulen, den Leuten neben Lesen und Schreiben auch ein bißchen was aus der Berufswelt zu erzählen. Was zum Beispiel eine Fabrik ist und was die so macht. Nein, Fabrik ist keine australische Schauspielerin. Knapp daneben. Nächster Versuch. Könnte man vielleicht auch den Lehrlingsmangel beheben. Es ist ja so, dass es zunehmend nur noch Akademiker oder Volliditioten gibt, die für nix die Hand aufhalten. Statt Ausbau der Eliten und Alimentierung der Total-Versager ist es ja eigentlich genau das, was gefördert werden müßte: der produzierende Mittelstand. Und dort ist die Vokabel vom "Arbeiter" nichts weiter als leeres Geschwätz. Einer hatte halt eine Idee und hat einen Laden aufgemacht, und die anderen realisieren die Idee und bekommen Lohn. Das ist ein Miteinander und kein Gegeneinander. [QUOTE] Wenn in den Demokratien das Volk keine Macht hat, sind es keine Demokratien[/QUOTE]Wer ist denn das Volk? Sind Politiker nicht auch Bestandteil des Volkes? Sind "Mächtige" nicht auch Bestandteil des Volkes? Warum glaubst Du, dass nur der kleine Mann auf der Straße Menschen und Volk sind, und die Erfolgreichen nicht? Warum sprichst Du den Erfolgreichen die Volkszugehörigkeit ab? 50 % der Steuereinnahmen stammen von den sogenannten "Reichen". Denkt Euch einfach mal die Hälfte aller Straßen, öffentlichen Einrichtungen, etc. weg. Ist es denn nicht zweckmäßig, denen die Macht zu geben, die bewiesen haben, dass sie was können und erfolgreich sind? Wieso sollte man hingegen Leuten Macht geben, die nichts zustandebringen. Nur, damit sich diese Spacken die "Macht" als umgekehrtes Kreuz an den Hals hängen können. Was soll daran schon toll sein, "unten" zu sein? Im Sport bejubelt Ihr doch auch nicht die Vereine am Tabellenende, sondern die Sieger. Je mehr ich solche undifferenzierten "Macht"-Texte lese, desto mehr bin ich dankbar dafür, dass es so ist wie es ist. Was genau würden denn Typen wie Ihr besser machen? Was bedeutet denn die Verdammnis von Macht anderes als "Ich könnte mit Macht nicht umgehen, ich könnte nichts drauß machen, wäre mir viel zu gefährlich"? Wenn die Leute ihre Schwäche in eine Stärke umfabulieren wollen.... muss ich das noch lange nicht glauben. |
| Goat93 | [QUOTE]Nein, Fabrik ist keine australische Schauspielerin. Knapp daneben. Nächster Versuch.[/QUOTE] Chinesische Schauspielerin? Ansonsten geb ich Monti recht, ich möcht aber gern noch mal auf das "Macht" Thema eingehen. Die Politik bestimmt ein Teil des Lebens, ebenso wie es die Wirtschaft macht und auch das Militär. Dieses alles (und viel mehr) Zusammen ergibt dann die Gesellschaft. Interessant wird es dabei, wenn man von Zivilisation spricht, denn das impliziert wiederum Regeln, Sitten und Gesetze. Und ab hier fangen dann immer mal ein paar geniale Leute an, ihren Neid und ihre Fantasie in andere zu implizieren, wie es bei denen doch so abgehen könnte. Das jemand mit viel Geld eine andere Materielle Gegebenheit hat wie ein Mensch mit wenig Geld, ist logisch. Das nichts gerecht verteilt ist ebenso. nur was ist denn genau "Gerecht" und wer bestimmt dieses? Der Blickwinkel hierzu ist immer verschieden und niemand ist je wirklich zufrieden. Dementsprechend müßen die Leute sich damit abfinden das sie sich in einem Rahmen bewegen müßen um ein Homogeneres Zusammenleben überhaupt ermöglichen zu können. Wir leben in einer Zeit, wo dieses Zusammenleben schon total selbstverständlich ist und wo die Leute vergessen haben, wie das Leben ohne dem wirklich ist, daher kommen auch diese Lustigen Verschwörungen netterweise immer aus den Bereichen, wo die Leute zuviel Zeit+Geld haben und zielen auch immer auf den Bereichen wo die Leute noch mehr Zeit und Geld haben. Aber ehrlich gesagt ist es an sich Scheißegal ob es eine Verschwörung gibt, wenn man mit dem Arsch sowieso nicht an die Wand kommt und Pro Woche ne Hand- voll Reis zugeteilt bekommt.... |
| Aymynt Candan | [quote]Schwarzer Prinz: Und oben schrieb ich bereits, dass sicher die Persönlichkeit des Präsidenten Einfluss hat.[/quote]Wieviel Einfluss hat der Präsident der USA etwa? [list=a][*]1%? [*]25%? [*]50%? [*]75%? [*]99%[/list=a] Woraus schließt Du: "Ah, das ist der Einfluss des US-Präsidenten!" und "Oh, das ist die Macht des Großkapitals, der Medien und des Militärs!"? Ist das Militär nicht i.d.R. nur ein Macht-Instrument der Mächtigen? Genauso wie die Medien? Dann hätten Macht vor allem die führenden Leute des Großkapitals und evtl. die führenden Leute der Politik. Doch warum sollten ausgerechnet Politiker (Staatspräsidenten) Macht haben, wenn es für die Großkapitalisten eine Kleinigkeit (und Absicht) ist, gefügige Leute an die "politische Macht" zu bringen und widerspenstige unverzüglich zu entfernen? Gibt es in der Geschichte Hinweise darauf, dass US-Präsidenten (die mutmaßlich nicht gefügig waren) plötzlich auf unerklärliche Weise von der Bildfläche verschwanden oder eine unerwartete radikale Kursänderung vornahmen? Welche Kontakte bestanden und bestehen zwischen US-Präsidenten und Großkapitalisten? Wer sind diese Großkapitalisten im Einzelnen? Welche Ziele verfolgen sie Deiner Ansicht nach und warum? |
| Schwarzer Prinz | @ AC Bitte recherchiere selber (es gibt auch jede Menge Bücher zu diesem und ähnl. Themen)...danke. Das ist nämlich zu weitführend, dieses Thema. Du kannst bei Blackwater und Halliburton anfangen (was die USA betrifft). Nur ein kleiner Link (den Rest bitte selber suchen): [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Halliburton[/url] Und ein Beispiel für einen dt. Politiker (Verstrickungen in Wirtschaft): [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Clement[/url] Bei den Präsidenten wären, zB. Kennedy und Clinton anzuführen. Für die Untersuchungen gegen Clinton zB. wurde ein mehrfaches an Mitteln aufgebracht, als für die Untersuchung der 09/11 Vorgänge....schlieslich hatte Clinton ja seine Chancen wegen der Affaire verloren. Der alte Bush wurde dann Präsident.. [url]http://www.whoswho.de/templ/te_bio.php?PID=116&RID=1[/url] @ Montrose: Du scheinst das von der Warte des Großkapitals bzw. der gorßen Konzerne oder Regierungen zu sehen. Klar diese profitieren davon. Ist auch egal, dem "kleinen Mann" aber nutzt die Globalisierung kaum was. Oder wie ist das mit den Arbeitern in China, die unter menschenunwüdigen Bedingungen produzieren ? Oder den Armen in Afrika. Ich habe jedenfalls kaum Beweise dafür gesehen, dass die Globalisierung auch in den "armen" Ländern den kleinen Leuten zu gute kommt. Aber Du kannst sie mir evtl. ja liefern ? Solltest Du selber kein "kleiner Mann" (Arbeiter, Angestellter, Student) dann verstehe ich natürlich Deine Sichtweise. Die Globalisierung hebt nicht den Lebensstandard der Armen in anderen Ländern sondern trägt dazu bei den Standard der kleinen Leute hier (in Europa) zu senken...(H4, Niedriglöhne zB.)... Und Deine Prozentzahlen (50% kommt von den Reichen)... Quelle ? Und was heisst reich für Dich ? Und nochwas: Du brauchst mir hier net selbstverständliche Dinge - wie ein Unternehmen, eine Volkswirtschaft etc. - funktionieren erzählen (ich habe Industriekaufmann gelernt) Das weiß ich alles, danke für Beachtung in Zukunft. :rolleyes: Aber Dir ist sicher bekannt, dass das Funktionieren einer Volkdswirtschaft von der verfügbaren Menge an Einkommen des Großteils der Bevölkerung abhängt ?? Ohne Geld, kein Konsum, ohne Konsum keine Gewinne der Unternehmen. Verkauf´Dich doch net selber für dumm... |
| Aymynt Candan | [quote]Montrose: Die Großindustrie baut Autos und Maschinen.[/quote]Nein, die Arbeiter bauen Autos und Maschinen. Die Firmenbosse sicherlich nicht. Und die waren es vermutlich, die Schwarzer Prinz meinte. Er meinte nämlich sicherlich nicht die Industrieanlagen, an die ein Präsident Zugeständisse machen muss, wenn er sich "an der Macht" halten will. [quote]Montrose: Was hielte die Bevölkerung wohl von einem Politiker, der ihnen verbietet, wie im 21. Jahrhundert zu leben, sondern sie stattdessen zwingt, wie im Mittelalter zu leben. Ihr konsumiert doch ständig Güter der Großindustrie. Ihr könnt ja wohl schlecht die Hand beißen, die Euch füttert. [/quote]Unser Lebensstandard geht Deiner Ansicht nach Hand in Hand mit Kriegen? Ohne Kriege kein Lebensstandard? Kriege wird es so lange geben, wie wir Ansprüche ans Leben stellen? Ein beunruhigender Gedanke! Für jeden PC, den ich kaufe, müssen 10 Afrikaner oder Asiaten das Leben im Krieg lassen? (Was ist dann ein Diskussionsforum?) Es verhält sich also so ähnlich, wie wenn ich zum Metzger gehe, um leicht an leckeres Fleisch zu kommen, ohne selbst ein Tier zu töten? Nur dass der Metzger hier der Großkapitalist ist und statt Tieren Menschen… Was für ein schrecklicher Gedanke! [quote]Montrose: Richtig ist, dass durch die Globalisierung auch mal andere Völker und Kontinente als nur Nordamerika und Europa zum Zug kommen.[/quote]Was verstehst Du unter "zum Zug kommen"? Dass auch mal andere Völker und Kontinente Krieg erleben dürfen? [quote]Montrose: Nicht nur Ungerechtigkeit, sondern auch Gerechtigkeit ist eine globale Angelegenheit.[/quote]Was ist daran gerecht, wenn die Macht stets nur in den Händen weniger ist? [quote]Montrose: was würde der Arbeiter eigentlich arbeiten, wenn es keine Firmen gäbe, die ihn einstellten?[/quote]Er würde neue Firmen aufbauen. [quote]Montrose: Wer ist denn das Volk?[/quote]Das Volk ist das Volk. [quote]Montrose: Sind Politiker nicht auch Bestandteil des Volkes? Sind "Mächtige" nicht auch Bestandteil des Volkes?[/quote]Bestandteil schon, aber nicht DAS VOLK. [quote]Montrose: Warum glaubst Du, dass nur der kleine Mann auf der Straße Menschen und Volk sind, und die Erfolgreichen nicht? Warum sprichst Du den Erfolgreichen die Volkszugehörigkeit ab?[/quote]Warum drehst Du ihm die Worte im Mund herum? [quote]Montrose: 50 % der Steuereinnahmen stammen von den sogenannten "Reichen". Denkt Euch einfach mal die Hälfte aller Straßen, öffentlichen Einrichtungen, etc. weg.[/quote]Sicherlich auch die Hälfte der Kriege, in welchen Straßen und öffentliche Einrichtungen zerstört werden. [quote]Montrose: Ist es denn nicht zweckmäßig, denen die Macht zu geben, die bewiesen haben, dass sie was können und erfolgreich sind? Wieso sollte man hingegen Leuten Macht geben, die nichts zustandebringen.[/quote]Kriege anzetteln nennst Du "erfolgreich sein"? Keine Kriege führen nennst Du "nichts zustandebringen"? [quote]Montrose: Was genau würden denn Typen wie Ihr besser machen?[/quote]Das ist eine ausgezeichnete Frage, m.A.n. viel wichtiger, als sich über die Qualität von Präsidentschaftskandidaten auszulassen. [quote]Montrose: Was bedeutet denn die Verdammnis von Macht anderes als "Ich könnte mit Macht nicht umgehen, ich könnte nichts drauß machen, wäre mir viel zu gefährlich"?[/quote]Da ist was Wahres dran. Macht ist immer auch mit Verantwortung und nicht selten mit Schuld verbunden, nicht nur mit Ruhm und Wohlstand. |
| Schwarzer Prinz | Artikel 14 (2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit diene Jetzt habe ich erstmal das andere von Monti gelesen: Ich weiß net, ob Du irgendwas liest, was ich nicht geschrieben habe (dann Brille zulegen) oder ob Du extra die Worte in Deinem Sinne drehst (dann durchschaubare Taktik). Hier auch noch weitere links bzgl. USA: [url]http://politblog.net/nachrichten/2007/05/08/903-pnac-wechselt-zu-obama/[/url] "Diese Rede hat vor Allem den Leuten gefallen, die hinter Kagan und dem PNAC stecken: Den Managern der Rüstungsindustrie. Obamas Plan von einem weiteren Ausbau der bereits exorbitanten Armee- und Waffenausgaben ist genau das, was dem PNAC schon seit seiner Gründung vorschwebt und genau das, was seit seiner ersten Amtszeit auch der Befehlsempfänger Bush gewissenhaft umsetzt." [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Project_for_the_New_American_Century[/url] |
| Aymynt Candan | [quote]Schwarzer Prinz: AC Bitte recherchiere selber (es gibt auch jede Menge Bücher zu diesem und ähnl. Themen)[/quote]Woher weiß ich, dass in den Büchern die Wahrheit steht? Ich sehe keine Möglichkeit, die Aussagen zu überprüfen. Nennt mir eine zuverlässige Quelle! Die einzige zuverlässige Quelle bin ich selbst! Was nicht meinem eigenen Denken entspringt, ist unzuverlässig. Wie seht Ihr das? :D |
| Montrose | [QUOTE]Nein, die Arbeiter bauen Autos und Maschinen. Die Firmenbosse sicherlich nicht.[/QUOTE]Der Arbeiter aber zunächst auch mal nicht. Am Anfang steht der Erfinder, Konstrukteur, Wissenschaftler. Der Wissenschaftler hat vielleicht die Möglichkeit, einen Prototypen zu bauen, aber er hat fast nie das Geld, seine Entdeckung selbst zu vermarkten. Insofern ist der Erfinder oft genauso "beschissen", und zwar auch vom Arbeiter, der ohne den Konstrukteur überhaupt nicht wüßte, wie man ein Auto baut. Nun wird der Firmenboss aber sagen, dass ohne ihn als Geldbeschaffer und Unternehmer ja auch nichts laufen würde. Die Frage ist, wie dieses Geldbeschaffen zu verstehen ist. Ist das persönliche oder institutionelle Macht? Ist das eine Macht, in der jemand sich persönlich bereichert und seine Stellung mißbraucht? Nun, das wäre schlecht. Andererseits: ohne (gut verwandte) Macht würde das ganze Spielchen nicht klappen. Ohne Unternehmer keine Fabrik, keine Arbeiter und die tolle Idee des Konstrukteurs käme nie auf den Markt. Niemand hätte etwas davon. [QUOTE]Er meinte nämlich sicherlich nicht die Industrieanlagen, an die ein Präsident Zugeständisse machen muss, wenn er sich "an der Macht" halten will.[/QUOTE]Sondern Menschen. Ist mir durchaus bewußt. Ich wüßte nur nicht, wie man die Manager oder Machtbonzen abschaffen könnte ohne auch die Industrieanlagen stillzulegen. [QUOTE]Unser Lebensstandard geht Deiner Ansicht nach Hand in Hand mit Kriegen?[/QUOTE]Worüber reden wir: Großindustrie oder Kriegsindustrie? Und was war zuerst: die Henne oder das Ei? Wollte erst ein Politiker Krieg machen oder hat erst ein Rüstungsboss Waffen hergestellt. Man sieht doch wunderschön an der Solartechnik und diesen Windpark-Anlagen, wie unter politischem Einfluß Firmen plötzlich was ganz anderes herstellen. Wenn es ein Parteiprogramm "Rasenmäher statt Panzer" gäbe, wurden die Rüstungsunternehmen eben Rasenmäher herstellen. Den Wirtschaftsbossen ist es doch völlig wurscht, womit sie ihr Geld verdienen. [QUOTE]Was verstehst Du unter "zum Zug kommen"? Dass auch mal andere Völker und Kontinente Krieg erleben dürfen? [/QUOTE]Ich meinte, dass andere dieselbe Industrie und denselben Wohlstand wie wir haben. Es dürfte aber klar sein, dass wenn die anderen so produktiv wie wir sind, wir nicht mehr Exportweltmeister bleiben und deshalb an Wohlstand verlieren. [QUOTE]Was ist daran gerecht, wenn die Macht stets nur in den Händen weniger ist?[/QUOTE]Wozu brauchen die vielen Hände Macht? Das Leben muss nicht notwendigerweise gerecht sein.... es muss nur irgendwie funktionieren. ;) [QUOTE]was würde der Arbeiter eigentlich arbeiten, wenn es keine Firmen gäbe, die ihn einstellten? -------------------------------------------------------------------------------- Er würde neue Firmen aufbauen.[/QUOTE]Nun, dann kann ja jeder Arbeiter jetzt schon kündigen und eine neue Firma gründen. Warum tut er es nicht? [QUOTE]Bestandteil schon, aber nicht DAS VOLK.[/QUOTE]Das Volk besteht ausschließlich aus Bestandteilen. Jeder Mensch ist anders, hat andere Interessen und Wünsche. Von daher gibt es DAS VOLK überhaupt nicht, es ist in gewissser Weise eine Fiktion. [QUOTE]50 % der Steuereinnahmen stammen von den sogenannten "Reichen". Denkt Euch einfach mal die Hälfte aller Straßen, öffentlichen Einrichtungen, etc. weg. -------------------------------------------------------------------------------- Sicherlich auch die Hälfte der Kriege, in welchen Straßen und öffentliche Einrichtungen zerstört werden.[/QUOTE]Die Vorstellung, dass Reiche keine Kriege führen, sondern womöglich Gutes tun, muss für Dich schrecklich sein. Wahrscheinlich verletzt es Dein Gerechtigkeitsempfinden, wenn jemand nicht nur reicher, sondern deshalb genauso moralisch wie Du sein könnte. Dass die Reichen böse sein müssen, macht es uns leichter, arm zu bleiben, weil wir uns stattdessen andere gute Eigenschaften ans Hemd heften können. Aber auch das ist Fiktion. Der Arme ist genauso gut oder böse wie der Reiche. Der Ohnmächtige ist genauso gut oder böse wie der Mächtige. Nur weil der Arme und Ohnmächtige nicht die Mittel zu größerer Zerstörung hat, macht das ihn noch lange nicht besser. Was ist mit Bill Gates? Seine Software nützt doch allen. Oder hat er damals in seiner Garage MS-DOS programmiert, um die Menschheit zu vernichten? Ich glaube es ehrlich gesagt nicht. [QUOTE]Kriege anzetteln nennst Du "erfolgreich sein"? [/QUOTE] Wer zettelt den Kriege an? Die Taliban? ;) [QUOTE]Ist auch egal, dem "kleinen Mann" aber nutzt die Globalisierung kaum was. Oder wie ist das mit den Arbeitern in China, die unter menschenunwüdigen Bedingungen produzieren ?[/QUOTE]?Wie begann denn in Europa die Industrialisierung. Wenn die ganzen Waren nicht produziert worden wären, was dann? Die "menschenunwürdigen Bedingungen" sind ein Durchgangsstadium. Bereits jetzt sind die Löhne in China gestiegen ... so stark, dass es unter Unternehmern überhaupt nicht mehr als Billligstlohnland gilt. Erklär mir eine Alternative, wie China und Indien sonst an den technischen Standard des Westens aufschließen könnten? Durch BROT FÜR DIE WELT *Zynismus-Modus* [QUOTE]Solltest Du selber kein "kleiner Mann" (Arbeiter, Angestellter, Student) dann verstehe ich natürlich Deine Sichtweise.[/QUOTE]Ein Student ist kein kleiner Mann. Wozu sollte einer die besten Jahre seines Lebens verplempern, um dann nicht den Anspruch zu erheben, für das größere Ganze mitzudenken. Das ist es ja, was mich an den heutigen Abiturienten so furchtbar ankotzt: sie verstehen sich als Handwerker anstatt als Führer. Was den "Angestellten" betrifft... Manager, Präsidenten und Minister sind auch Angestellte. Man kann vom Angestelltenverhältnis nicht unbedingt auf Geringfügigkeit schließen. [QUOTE]Aber Dir ist sicher bekannt, dass das Funktionieren einer Volkdswirtschaft von der verfügbaren Menge an Einkommen des Großteils der Bevölkerung abhängt ?? Ohne Geld, kein Konsum, ohne Konsum keine Gewinne der Unternehmen.[/QUOTE]Das halte ich für ein Gerücht. Heute arbeiten die Leute 38 Stunden und sacken dafür reichlich Kohle ein. Auch die "kleinen Leute". In den 50gern hatten die Leute eine 60 Stunden Woche bei ziemlich beschissener Bezahlung. Und? Ist damals Deutschland etwa zusammengebrochen? Gab es überschuldete Haushalte, Massenarbeitslosigkeit, millionenfache Hartz-IV-Empfänger? Nö. Den Menschen in Deutschland geht es ziemlich gut .... vielleicht zu gut. Und das verschiebt die Maßstäbe. Ein bißchen Korrektur, dass nicht jede Putzfrau dreimal im Jahr nach Mallorca fahren muss, um damit ihre Menschenrechte zu wahren .... ähem, finde ich nun nicht ganz falsch. Jeder hält nur noch die Hand auf ... und langsam kollabiert das ganze System auch ein wenig am Anspruchsdenken von unten. Das Gesundheitssystem ist kaum mehr bezahlbar. Bund und Kommunen überschuldet, weil wir es uns auf Kosten der nächsten Generation zu gut gehen lassen. Wenn die Milch statt 80 Cent einfach mal 2 Euro kostet..... dann sind die Milchkosten immer noch ein Furz im Nirgendwo, absolutes pillepalle im Vergleich zum Gesamtverdienst. Ist doch komisch: auch dem kleinen geht es doch eigentlich nur darum, mehr zu haben. Irgendwelche höheren Werte haben "die da unten" auch nicht. Ich kann nur sagen: von meiner Warte aus ist in der BRD der Kommunismus realisiert. Als Studierter komme ich, weil mir die ganzen Jahre mit Lohn, Renteneinzahlung und Zinseszins-Effekt fehlen bei kaum höherem Lohn eher schlechter weg als ein Arbeiter und Angestellter. Und das ist dann halt meine Warte: wie können sich Leute mit Realschulabschluß alles leisten, Häuser bauen, während die akademische Elite einen deutlich geringeren Lebensstandard hat? Die einen lernen nicht viel, investieren nicht viel und verdienen gleich, und die anderen tragen ein immenses Risiko in ihrer Lebensplanung. Das einfache Völkchen spinnt ja wohl ein bißchen und kriegt den Hals nicht voll oder wie?! |
| Schwarzer Prinz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aymynt Candan [/i] [B]Woher weiß ich, dass in den Büchern die Wahrheit steht? Ich sehe keine Möglichkeit, die Aussagen zu überprüfen. Nennt mir eine zuverlässige Quelle! Die einzige zuverlässige Quelle bin ich selbst! Was nicht meinem eigenen Denken entspringt, ist unzuverlässig. Wie seht Ihr das? :D [/B][/QUOTE] Sehe ich genauso ;) |
| Schwarzer Prinz | [QUOTE][i]Erklär mir eine Alternative, wie China und Indien sonst an den technischen Standard des Westens aufschließen könnten? Durch BROT FÜR DIE WELT *Zynismus-Modus* [/B][/QUOTE] Puh, ich gehe nur mal auf 1 Punkt ein, da mir Deine Ansichten zu verquerr sind. Und dass Du als studierter zu wenig verdienst, da kann ich nun auch nix dran machen. Mussu sprechen mit Firma, wenn Du so ein Supermann bist, werden die sicher Dein Gehalt mit Freuden aufstocken. Wenn nicht, was besseres suchen.... So ein Quatsch Dein Gelaber, das Geld wird ganz woanders zum Fenster rausgeschmissen. Mit vernünftiger Sparpolitik und weniger Steuerverschwendung hätten wir viele der Probleme gar nicht. Aber das sollte bekannt sein (wenn Dir nicht, dann musst Du Dich informieren). Aber zu o.g. Punkt.. a) China und Indien haben starke Bevölkerungszahlen die auch entsprechend ausgebeutet wurden/werden. b) diese Länder haben einige Rohstoffe im Land (anders als D zB) c) da die westl. Länder/Großunternehmen ja nur noch auf schnellen Profit aus sind (es zählt fast nur der Aktienkurs), ohne langfristig zu denken, haben wir denen das modernste geliefert, was dann munter kopiert wurde. d) Wirtschaftspionage. e) Wirtschaftkredite und Entwicklungshilfe D.h. die große Konkurrenz dieser Länder ist großteils hausgemacht. Auf kurze Frist haben die West Unternehmen Gewinne gemacht, aber bald werden die uns überholen, dann haben wir den Salat. Evtl. wird das aber nun auch zu Off T. im Präsidententhread... Und übrigens: Was hast Du gegen Handwerker ? Das sind mit die wichtigsten Leute überhaupt. Oder bist Du Alleskönner ? Kannst Deine Heizung, Dein Klo, Dein Auto selber reparieren. Glückwunsch. Mein Bruder ist übrigens Handwerker, der verdient ganz gut....und das zu Recht. Und Deiner Meinung nach sind auch nur Leute die studiert haben... "schlau", wie Du ? |
| Montrose | [QUOTE]Was hast Du gegen Handwerker ? Das sind mit die wichtigsten Leute überhaupt. Oder bist Du Alleskönner ? Kannst Deine Heizung, Dein Klo, Dein Auto selber reparieren. Glückwunsch. Mein Bruder ist übrigens Handwerker, der verdient ganz gut....und das zu Recht.[/QUOTE] [QUOTE]Und Deiner Meinung nach sind auch nur Leute die studiert haben... "schlau", wie Du ?[/QUOTE] Es wäre doch etwas merkwürdig, wenn ein Studierter nicht etwas besser könnte als andere. Oder meinst Du, man liest auf der Uni nur Gedichte? Handwerker brauchen anscheinend zum Beispiel keine Ärzte, weil sie sich selbst reparieren können? :D Ich finde es etwas merkwürdig, wenn manche Leute meinen, die akademischen Themen könne man einfach mal schnell in der BRIGITTE nachlesen. Das Geld und die Zeit, was man für ein Studium investiert, kann eine Gehaltserhöhung nicht so schnell wettmachen. Nach Deiner Meinung verdient ein Handwerker ganz gut. So verstehe ich nicht, warum die Leute jammern und sich von den "Mächtigen" unterdrückt fühlen. Den Leuten geht's doch ganz gut. Die Leute wolen keine Macht oder Verantwortung, sondern Geld und ihre Ruhe und die Freiheit, sich ihrer Familie und Hobbies zu widmen. Und genau das bekommen sie. |
| Schwarzer Prinz | MONTROSE: Anscheinend hat Dir Dein Studium nicht zum lesen lernen verholfen bzw. zu verstehen was geschrieben wurde... deswegen endet die Diskussion hier für mich (zumindest mit Dir)...:rolleyes: Ich habe weder geschrieben, dass studierte nicht etwas besser können als andere, noch dass Handwerker gut verdienen. Ich schrieb mein Bruder verdient gut (meiner Meinung nach). Dass mein Bruder gut verdient, heisst ja nicht , dass alle gut verdienen. Kann doch nicht so schwer sein... *ingnore* |
| Goat93 | Leute, ersteinmal ist das gerede vom "kleinen Mann" in unserer Wirtschaftsstrukur völlig unzulässig, da die Wirtschaftliche Ertragsmaximierung von kleinen und großen Männern abgekoppelt ist. Aktien heißt da das Zauberwort, ist auch nicht so irre schwer sich da die Sachverhalte selbst anzueignen. Was hier nur rumgeistert ist der Neid auf Leute mit Höheren Gehalt. Das hat aber mit der Etragsmaximierung, also der "Macht" nichts zu tun. Was Monti völlig richtig erläutert, die Wirtschaft funktioniert nur, wenn alle Zusammenarbeiten in einem Wirtschaftlichen Betrieb. Ohne Vorarbeiter und Chefs ist ebensowenig Erfolg und damit Lohn/Gehalt in Aussicht wie beim einfachen Arbeiter. Der gehaltsunterschied ist ganz einfach begründet. Arbeiter gibt es viele, Chefs nicht. Easy, gelle? Wer das anders sieht, kann gerne Chef werden und das dann mal alles im eigenen Nachprüfen... |
| Montrose | @Prinz Tja, mein Freund, als Präsident könntest Du natürlich nicht so einfach auf *ignore* stellen, sondern müßtest für jeden ein offenes Ohr haben. :D Im Prinzip streiten wir über eine Sache, die von Aymynt Candan angezettelt wurde. Ihm bescheinige ich totalen Unverstand, aber nicht Dir, Prinz. Streit entsteht genau dann, wenn ein Traumtänzer meint, er müsse sich in politische Diskussionen einschalten, ohne zu begreifen, welche Schalter er da drückt. "Fifililosofie", Moral oder Verschwörungstheorien ersetzen keinen Realitätssinn. Wenn wir mal zu demons Häuslesbauern in den U.S.A. schauen , die jetzt mit Hypotheken in den Miesen stehen, dann ikann man doch fragen, warum die überhaupt Häuser bauen. Anstatt der Regierung Vorwürfe zu machen, könnte man auch fragen: warum können amerikanische Bürger nicht kopfrechnen. Die müßten doch selbst merken, dass sie sich übernehmen. |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Die Großindustrie baut Autos und Maschinen. -->Ach.............????? Gerechtigkeit ist eine globale Angelegenheit. --->Es gibt keine Gerechtigkeit. Was den Arbeiter betrifft: was würde der Arbeiter eigentlich arbeiten, wenn es keine Firmen gäbe, die ihn einstellten? ---> er könnte es mal mit Denken versuchen. Wer ist denn das Volk? ---> Es gibt kein Volk, es ist bestenfall eine pervertierte Überhöhung von Stamm, Sippe, Familie etc. Was genau würden denn Typen wie Ihr besser machen? Was bedeutet denn die Verdammnis von Macht anderes als "Ich könnte mit Macht nicht umgehen, ich könnte nichts drauß machen, wäre mir viel zu gefährlich"? ---> Warum besser? Es ist nur an der Zeit etwas Chaos, Unberechenbarkeit und Anarchie (ohne rote Garden!) in alles reinzubringen. In das deutsche Spiessersystem genauso, wie in die kulturell oft unterbelichteten USA. Das Bessere ist der Feind des Guten. [/B][/QUOTE] |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i] [B]Es ist nur an der Zeit etwas Chaos, Unberechenbarkeit und Anarchie (ohne rote Garden!) in alles reinzubringen. [/B][/QUOTE] Aha... und warum sollte das die Welt und unsere Gesellschaft retten? Der Sinn dieser Aussage erschließt sich mir nicht wirklich. Nette Phantasie, vielleicht auch gut gemeint, aber wie das nunmal so ist: "gut gemeint" ist das Gegenteil von "gut"... |
| Cagliostro | @hagzissa Bitte den Zusammenhang unterschlagen und einfach etwas herausgreifen, was DU für die Quintessenz meiner Aussage hältst. ------------------------------------------------------------------------------------ Was genau würden denn Typen wie Ihr besser machen? Was bedeutet denn die Verdammnis von Macht anderes als "Ich könnte mit Macht nicht umgehen, ich könnte nichts drauß machen, wäre mir viel zu gefährlich"? ---> Warum besser? Es ist nur an der Zeit etwas Chaos, Unberechenbarkeit und Anarchie (ohne rote Garden!) in alles reinzubringen. In das deutsche Spiessersystem genauso, wie in die kulturell oft unterbelichteten USA. Das Bessere ist der Feind des Guten. ----------------------------------------------------------------------------------- Montroses Frage war, was "wir Typen" besser machen würden. Nun, wenn McCain davon spricht, dass Obama sich vor 200.000 "unterwürfige Deutsche" stellt, um sich feiern zu lassen (statt eines Besuches in Landstuhl vor verletzten GIs), so hat der gute alte Mann recht. Die Deutschen rennen jedem Trottel nach, schon seit Wilhelm II. Hauptsache er erzählt ihnen, was sie hören wollen und er lässt unter den Tisch fallen, was sie nicht hören wollen. Das amerikanische System würde in Deutschland nicht funktionieren, denn wenn die US-Verfassung davon spricht, dass jeder das Recht hätte, sein Glück zu VERSUCHEN, dann steckt für deutsche Ohren auch Scheitern drinnen. Und das geht ja nicht. Das ist ja unsozial. Nun, seit der Zeit der Mammuts hat es gescheiterte Existenzen gegeben, das ist nichts besonderes. Der Deutsche will in allem Alimentiert werden, Geld, wenn es geht auch in geistigen und moralischen Dingen. Nur keine Verantwortung für sich selbst übernehmen. Es waren zwei Obamas, die da in Brln gesprochen haben. Einer, bei dem alle Zuhörer glaubten, es würden bald Candys vom Himmel fallen. Und der richtige Obama, der von Opfern sprach, also von 10.000+x deutschen Soldaten in Afghanistan. Hunderte Tote und verletzte, die dann ab dem Jahr 2009 nach D. zurückkehen werden. Die 200.000 mentalen Hartz-Aspiranten hörten einen anderen Obama, sie hörten einen anderen Text. Völlig unverständlich. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i] [B]@hagzissa Bitte den Zusammenhang unterschlagen und einfach etwas herausgreifen, was DU für die Quintessenz meiner Aussage hältst. [/B][/QUOTE] Sorry: Mir die restlichen Absätze drumrum durchzulesen, macht es auch nicht verständlicher... |
| Demon17 | [QUOTE]Und der richtige Obama, der von Opfern sprach, also von 10.000+x deutschen Soldaten in Afghanistan. Hunderte Tote und verletzte, die dann ab dem Jahr 2009 nach D. zurückkehen werden. Die 200.000 mentalen Hartz-Aspiranten hörten einen anderen Obama, sie hörten einen anderen Text. Völlig unverständlich.[/QUOTE] Er versprach ja mehr Mitspracherechte, einen anderen Führungsstil. Was nun wenn wir die Bundesregierung sich der Mehrheitsmeinung anschließt und einfach sagt au fein, dann gehen wir lieber nach Hause. Ich glaube Obama überschätzt die Bereitschaft vieler Europäer sich international zu engagieren, immerhin hat er das mit dem Klimaschutz langsam kapiert. Was diese Salbungsvollen Worte Wert sind wird sich zeigen. Es war übrigens ein Mitarbeiter McCains der von "fawning Germans" sprach. Das kann auch die begeisterten, die unterwürfigen, die übertrieben freundlichen Deutschen heißen. Allerdings erhöht das McCains Chancen auf deutsche Truppen nicht besonders. Vielleicht nimmt er einfach die amerikanischen Truppen aus Deutschland. Dann werden wir auch nicht mehr zu Komplizen, wenn die CIA in völkerrechtswidriger Weise Menschen aus der ganzen Welt entführt und über Ramstein nach Guantanamo fliegt, um sie dort jahrelang zu foltern. Eine eindeutige Verletzung deutscher Souveränität, die bezeichnend für den Zustand der "Partnerschaft" in der Nato ist. |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i] Nun, seit der Zeit der Mammuts hat es gescheiterte Existenzen gegeben, das ist nichts besonderes.[/QUOTE] Sehr gut erkannt. Und was bedeutet das konkret? Nun, das sind Typen, die mit dem Bestehenden nicht zurechtkommen. Das sind dann die, die man vorwiegend daran erkennt, dass sie ständig lauthals nach Anarchie rufen und dabei die Anderen (die nicht schreien sondern soweit ganz gut zurechtkommen) als hörig, dämlich und herdentierig darstellen; ja - und die dennoch nie etwas selbstständig auf die Reihe bringen. Außer natürlich ihr ständiges Lament von der Anarchie.... :p Grinsegrüßlies Mischa |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Er versprach ja mehr Mitspracherechte, einen anderen Führungsstil. Was nun wenn wir die Bundesregierung sich der Mehrheitsmeinung anschließt und einfach sagt au fein, dann gehen wir lieber nach Hause. Ich glaube Obama überschätzt die Bereitschaft vieler Europäer sich international zu engagieren, immerhin hat er das mit dem Klimaschutz langsam kapiert. Was diese Salbungsvollen Worte Wert sind wird sich zeigen. Es war übrigens ein Mitarbeiter McCains der von "fawning Germans" sprach. Das kann auch die begeisterten, die unterwürfigen, die übertrieben freundlichen Deutschen heißen. Allerdings erhöht das McCains Chancen auf deutsche Truppen nicht besonders. Vielleicht nimmt er einfach die amerikanischen Truppen aus Deutschland. Dann werden wir auch nicht mehr zu Komplizen, wenn die CIA in völkerrechtswidriger Weise Menschen aus der ganzen Welt entführt und über Ramstein nach Guantanamo fliegt, um sie dort jahrelang zu foltern. Eine eindeutige Verletzung deutscher Souveränität, die bezeichnend für den Zustand der "Partnerschaft" in der Nato ist. [/B][/QUOTE] Richtig erkannt. Nun, im Grunde könnte man es auch so sagen, dass mit Hinweis auf Bushs "dritte Amtszeit", in Person von McCain der eine oder andere Einsatz medienwirksam abgelehnt werden könnte von einer künftigen deutschen Regierung. Wer aber will dem netten Onkel Obama dann sagen, dass er keine Truppen kriegt um Steuern zu sparen oder neue Abenteuer in der Welt anzuzetteln. Er wird dann kaum verstehen, wofür er gefeiert wurde, verstehe ich im übrigen auch nicht. Es gibt einen guten Witz von Otto (ja so etwas gibt es wirklich!): "die Gewerkschaft hat verbesserte Arbeitsbedingungen durchgesetzt, es gibt ab sofort bunte Schraubenzieher!" Meiner Meinung nach ist seit dem amerikanisch-spanischen Krieg eine gewisse Kontinuität in der US-Politik, die auch ein Obama nicht ändern wird. Ob der "Kampf gegen den Terror" dann besser wird, weil Onkel Barrack freundlich lächelt.......................? Naja. |
| da.sublime | Also ich finde es ja erst mal interessant, dass die Amerikaner überhaupt in Erwägung ziehen einen Schwarzen zum Präsidenten zu wählen. Das allein macht die Person interessant. Außerdem ist er eine Generation jünger als McCain und daher sicherlich eher bereit Risiken einzugehen, um etwas zu verändern. Aber wie das so ist bei besonders charismatischen Menschen...man sollte sie immer genau im Auge behalten. Mir sind solche Menschen erst einmal suspekt. Ich betrachte das Ganze eher als Experiment: Ist die USA schon reif für einen Schwarzen Präsidenten??? Allein das wäre für mich ein Fortschritt...McCain wäre halt das übliche...Weiß, Veteran und alt...das hatten die Amis doch nun schon oft genug.... |
| DarkHaze | So, ich steige mal hier irgendwo in diese Diskussion ein. Mir kommt, als ich diesen Thread gesehen und einige Seiten durchblättert habe, es so vor, als hätte die Euphorie um Obama sich derart schnell entwickelt, dass alle nun vom Knall durch die Schallmauer aufgeschreckt worden sind, weshalb dieser Hype sich momentan stark zurückentwickeln mag. Das kommt in den Kontroversen hier im Forum zum Ausdruck, aber auch in den massiven Einbrüchen bei Umfragewerten in den USA. Obama liegt dort im Schnitt gerade einmal eine Fehlergrenze vor McCain und somit absolut gleichauf. Ich habe eines von Obamas Büchern gelesen (Hoffnung wagen). Klar formuliert er die Dinge in seinem Buch mit sehr viel rhetorischem Geschick und wohlklingenden stilistischen Mitteln, was auch seine Reden immer kennzeichnete und was dazu führen mag, die Aussagen im Buch ein wenig überzubewerten. Doch selbst wenn ich ihm seine Charisma- und Intellektsboni vorübergehend abziehe, so bleibt doch ein Grundtenor, der im Buch sehr deutlich wird: "Lasse ich mich korrumpieren?", "Bleibe ich noch meinen Idealen treu?", "Denke ich noch so bürgernah wie früher?". Das Buch ist in einem äußerst selbstkritischen Stil geschrieben, wobei Obama auch die Alltagspolitik konkret kritisiert und beschreibt, wie er damit umgeht. Seit der Lektüre dieses Buches, die sich meines Erachtens lohnt, habe ich das Gefühl, berechtigte statt grundlose Hoffnung zu haben. [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro. [/i]Meiner Meinung nach ist seit dem amerikanisch-spanischen Krieg eine gewisse Kontinuität in der US-Politik, die auch ein Obama nicht ändern wird. Ob der "Kampf gegen den Terror" dann besser wird, weil Onkel Barrack freundlich lächelt.......................? Naja.[/QUOTE] Ich denke nicht. Wer Präsident der USA sein möchte, muss klar zeigen, dass er Krieg führen kann. So sehr viele Amerikaner den Irakkrieg inzwischen als Fehlentscheidung einschätzen, so wenig haben diese Personen ihre Einstellung gegenüber militärischer Kriegsführung im allgemeinen geändert. Nicht umsonst wettert Obama seit geraumer Zeit gegen Pakistan. Unter anderem sicher auch, um sich eine Kompetenz als "Commander in Chief" zu sichern, welche ja gerne angezweifelt wird. In den Augen der Republikaner haben Demokraten ohnehin, vor allem, was die militärische Kompetenz angeht, einen gewissen Weicheier-Faktor ("wimp factor"; das schlussfolgerte zumindest Die Zeit). [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro. [/i]Die Deutschen rennen jedem Trottel nach, schon seit Wilhelm II.[/QUOTE] Obama ist in Deutschland eher Pop-Figur als Politiker. Deswegen, und nicht wegen seiner demokratischen Werte oder seiner Inhalte, würden ihn hier 76% der Bevölkerung blind wählen. Vor deutschen Politikern sind die deutschen Einwohner doch eher auf der Flucht! Wer auch immer die Politik in Deutschland veranstaltet/verunstaltet, wird von der Bevölkerung unter Anführung der Bild-Zeitung getreten und getreten. Persönliche Probleme sind in diesem Land hier meist Politiker schuld, nicht man selbst. Zu wenig Geld? Liegt am System! Ich sehe nicht, dass wir irgendwem in der Politik hinterherlaufen - allenfalls mit Fackeln und Mistgabeln... Im Gegenteil, ich bedauere es sogar, dass unsere Politiker hier so wenig Ansehen und Respekt genießen und dass wir gar null Regierungsbewusstsein empfinden. [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro. [/i]Und der richtige Obama, der von Opfern sprach, also von 10.000+x deutschen Soldaten in Afghanistan.[/QUOTE] Ja, ich denke auch, dass war eigentlich eine der zwei überhaupt existenten inhaltlichen Punkte der Rede. Mit konkreten Zahlen würde ich nun noch nicht herumhantieren. Aber das wird ein Anliegen sein. Meine Meinung dazu: Warum nicht? Als es damals um den Einsatz im Afghanistan ging, waren sich alle Deutschen einig, dass der Terror dort bekämpft werden müsse. Nun haben die USA das Bild eines "Alleingängers" anhaften, der auf Europa einen Dreck gibt, allen voran natürlich aufgrund des Irakkrieges. Nun werden wir wieder gefragt, ob wir uns intensiver beim Kampf gegen den Terror einsetzen wollen. Und als Antwort kommt nur eine allgemeine Empörung. Aber wieso? Ist der Krieg gegen den Terror in Afghanisten eine schlimme Sache? "Neee... Aber das ist jetzt halt Amerikas Sache, weil die ohnehin alles alleine machen". Denke ich nicht. Wenn der Einsatz in Afghanistan sinnvoll erscheint, ist es mir unverständlich, warum wir Deutschen uns auf die Couch setzen sollten und mit aller Selbstverständlichkeit auf die Meldungen warten, dass der Terror in Afghanistan dank der US-Einsätze im Zaum gehalten wird. Wozu bitte haben wir ein Militär, das fast so viel unseres BIP verschluckt, wie der Bildung zugesprochen wird, wenn wir es nichtmals zur Terrorbekämpfung einsetzen wollen? Dann doch bitte weg mit dem Militär und den Milliardenausgaben und von vornherein sagen "Ach, wir beteiligen uns eh an gar nichts!!"... [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17. [/i]Dann werden wir auch nicht mehr zu Komplizen, wenn die CIA in völkerrechtswidriger Weise Menschen aus der ganzen Welt entführt und über Ramstein nach Guantanamo fliegt, um sie dort jahrelang zu foltern.[/QUOTE] Soweit ich weiß, wollen sowohl McCain als auch Obama Guantanamo dicht machen. Was auch keinen großen Unterschied mehr macht, da inzwischen nach US-Verfassungsgerichtsbeschluss jeder in Guantanamo das Recht hat, seine Inhaftierung vor einem amerikanischen Zivilgericht anzufechten, was den Grundgedanken von Guantanamo, jemandem alle Rechte abzusprechen und ihn zu Foltern, glücklicherweise nichtig macht. Nebenbei denke ich, die CIA ist sicherlich ein Saftladen, dafür gibt es hinreichende Belege. Aber meiner Meinung nach ist sie ein notweniges Übel. Terrorprävention findet hauptsächlich nicht an den Orten statt, die das Terrorziel sind, sondern weit vorher - Prävention eben, wobei ich die CIA als internationalen Geheimdienst als unerlässlich ansehe und deswegen auch dagegen bin, ihr Dasein, Tun und Lassen in Deutschland grundlegend zu bedenken. Wobei, okay, das liest sich aus deinem Zitat auch gar nicht so 100%ig heraus... |
| Demon17 | Vergleicht man Clintons Jugoslawien Kriege mit Bush´s, so ist der Unterschied wirklich marginal, was die Friedfertigkeit angeht. Demokraten begründen sie in der Regel moralischer. Wir werden sehen, wer gewinnt. Ein weiterer Präsident, der außerhalb des europäischen Common Sense steht dürfte die Beziehungen und das Bündnis schwer belasten. Letzteres ist weiterhin notwendig, wie die Entwicklung in Jugoslawien zeigt. Obamas Ansatz, den Alliierten mehr Mitspracherechte einzuräumen weckt wenigstens Hoffnung. Andererseits halte ich es für einen sehr schwerwiegenden Fehler mehr als 5% der Bundeswehr irgendwo in der Welt zu stationieren. Bei 220 000 Soldaten bleibt sonst nicht genug für die Landesverteidigung. |
| Cagliostro | Nun, in den 40erJahren gab es eine Art Pin-up-Plakat. In Auftrag gegeben von der US-Waffenindustrie. Darauf war zu lesen: "Yes, we can!". |
| Cathy-CAJL | Was ihr schon immer zum Kapialismuss wissen wolltet aber euch nie zu fragen und zu sagen trautet. Thema Politik: Politik ist die beste Methode ein Imperium aufzubauen ohne das ich dabei zu schaden kommen kann. Kommt es drauf an was ich den erzähle?? Eigentlich möchte ich ja nix verändern sondern nur dafür sorgen das es mir gutgeht. Thema Krieg: Warum habt ihr den alles was gegen den Krieg eigentlich ist Krieg eine gute Lösung zur Bekämpfung der Arbeitsloßigkeit unter der Vorraussetzung das du viele Soldaten verlierst. Wobei nicht zu vergessen ist das man möglichst wenig Panzer und Flugzeuge einsetzt da diese extrem Kostspielig sind. Thema Witschaft & Rente: Das die Wirtschaft nicht mehr Boomt ist auch normal denken wir mal drüber nach früher waren die Arbeiter tatsächlich viel mehr im Betrieb aber mal ehrlich sie starben auch viel früher. Das war der ganz normal Körperliche verschleiss durch den Beruf. Problem heutzutage ist das es die Medizin gibt, und man sie in der regel retten kann. Dieses kann man ihnen wohl auch nicht verweigern ohne das es Verschwörungstheorien gibt. Thema Gerechtigkeit und Gleichheit: Also das alle Menschen von Geburt an gleich sind ist schon mal auch wenn es so im Gesetz steht ein witz. Denken wir mal an die Behinderten usw. Wirtschaftlich gesehen sind diese für Betriebe nicht Tragbar. In der regel sind diese wenn sie nicht grade aus einer reichen Familie kommen sind diese zu Hartz IV verurteilt. Ob man ihnen das vorwerfen kann weiss ich nicht. Aber man könnte sie wie unter Hitler beseitigen, dieses würde auch die gesamtkosten der ach so überlasteten Krankenkassen senken. Bitte dauerhaft Krankgewordene auch beseitigen, schließlich wollen wir ja Gerechtigkeit und Gleichheit. Hitler hatte mal ein grandiosen Plan muss man ihm mal so ganz Kapitalistisch gesehen recht geben. Man beachte die Rentner zahlen nach Kriegsende und Heute. Thema Sklaverei und Freiheit: Du hast heute die Freiheit auf der Straßen zu leben oder mein Leibeigener zu sein damit Ich mich an dir massivst bereichern kann. Ganz im gegensatz zu einem Sklaven kostest du mich nichts den du bietest dich ja freiwillig zu einem miesen lohn an weil ich dir auch nix besseres gönne. Der Unterschied zwischen einem Arbeiter und einem Sklaven ist wenn ein Sklave erkrankt oder sogar stirbt muss ich mir ein neuen kaufen oder ihm noch den Arzt bezahlen weil er mein Eigentum ist und ich dann nix verdiene weil keiner meine Arbeit macht. Zudem kommt noch das ich einem Sklaven noch eine Wohnort überlassen muss sowie was zu essen das ist echt zum kotzen, wenn ich an diese ganzen kosten denke das reduziert mein Gewinn so Bestialisch!!!! Bei einem Arbeiter ist das echt einfacher der muss für Wohnung und Nahrung selbst aufkommen selbst für den Arzt und alles und Ich muss ihm immer noch nur ein niedriglohn bezahlen soll er doch 2 oder 3 jobs machen ich brauch mein Geld für Wagen 134 in der garage sowie dem 4 Privatflugzeug. "Eigentum verpflichtet" habe ich hiemit bestens erfüllt. Es hatt schon seine gründe warum mann vor paar Jahrhunderten noch so lange brauchte um Reich zu werden. Heute geschieht dieses zum größten teil über nacht. :rolleyes: So das dachte ich muss ich mal Schreiben nachdem ich das hier alles gelesen habe. :D |
| Goat93 | Du hast da gerade aber einige Fehler drin [QUOTE]Wobei nicht zu vergessen ist das man möglichst wenig Panzer und Flugzeuge einsetzt da diese extrem Kostspielig sind.[/QUOTE] Gerade Falsch, umso mehr Material eingestezt wird, umso besser kurbelt man die Wirtschaft an und es geht wieder bergauf... Siehe Nord Südstaatkrieg, 2. Weltkrieg Deutsche Seite oder USA Seite ... Zu deinem Sklaven / Arbeiter verhältnis: Ich weiß nicht in was für einer Traumwelt du lebst, abaaaa (Geiler Satz ^^°) Schau dir mal bitte an, wieviel Geld der Arbeiter bekommt und wo das hingeht und wieviel Geld der Arbeitgeber zahlt und wo das hingeht, dann komm nochmal mit Sklaverei... |
| Cabal | [QUOTE]Zitat:Goat93 Gerade Falsch, umso mehr Material eingestezt wird, umso besser kurbelt man die Wirtschaft an und es geht wieder bergauf...[/QUOTE] Mal abgesehen davond dass ein Krieg ohne derartige Materialien mit größerer Wahrscheinlichkeit zum Scheitern verurteilt ist und dann hat sich's was mit Reichtum. Aber Cathy ging es wohl eher um die Beseitigung unliebsamer Menschen, und einseitig geführte Invasionskriege sind dafür geradezu prädistiniert. Ausserdem verwechselt du allgemeinen Wohlstand mit dem Reichtum Einzelner. Für Zweiteres ist ein mit weitreichenden Materialien geführter Krieg nicht gerade förderlich. [QUOTE]Zitat: Cathy-CAJL Problem heutzutage ist das es die Medizin gibt, und man sie in der regel retten kann. Dieses kann man ihnen wohl auch nicht verweigern ohne das es Verschwörungstheorien gibt.[/QUOTE] Ach Unsinn, natürlich hat das damit zutun dass Ärzte Geld gegen Leben aufwiegen und grundsätzlich nicht bereit sind Kassenversicherte (also verachtenswerte) Menschen Privatpatienten vorzuziehen. Da hast du dein einseitig gefördertes Ableben auf der einen, und dem den Geld zugewandten Medizin auf der Anderen Seite. Läuft also immernoch bestens. [QUOTE]Also das alle Menschen von Geburt an gleich sind ist schon mal auch wenn es so im Gesetz steht ein witz. Denken wir mal an die Behinderten usw. Wirtschaftlich gesehen sind diese für Betriebe nicht Tragbar. In der regel sind diese wenn sie nicht grade aus einer reichen Familie kommen sind diese zu Hartz IV verurteilt. Ob man ihnen das vorwerfen kann weiss ich nicht. Aber man könnte sie wie unter Hitler beseitigen, dieses würde auch die gesamtkosten der ach so überlasteten Krankenkassen senken. Bitte dauerhaft Krankgewordene auch beseitigen, schließlich wollen wir ja Gerechtigkeit und Gleichheit. Hitler hatte mal ein grandiosen Plan muss man ihm mal so ganz Kapitalistisch gesehen recht geben. Man beachte die Rentner zahlen nach Kriegsende und Heute.[/QUOTE] Gerechtigkeit und Gleichheit ist dabei nicht unbedingt so zu verstehen dass jeder Mensch gleich auf die Welt kommt. Unsere biologischen Rahmenbedingungen beherbergen aufgrund minimaler genetischer Abweichunger grundsätzlich zwar die Möglichkeit Andersartigkeit zu fördern, die biologischen Unterschiede zwischen den Menschen allgemein sind jedoch trotzdem sehr gering. Es ist grundsätzlich jedem Menschen möglich all das zu schaffen, was mindestens bereits ein Mensch vor ihm erreicht hat, sofern ihm harte Handycaps davon nicht abhalten und diese sind nur am Einzelfall zu ermitteln. Mich halten diese Umstände prinzipiell aber nicht davon ab von Behinderten die gleichen Leistungen zu fordern wie von gesunden Menschen wenn diese Leistung durch ihre Behinderung nicht beeinträchtigt ist. Für einen Job, zu den ein Behinderter nicht fähig ist, werde ich diesen auch nicht einstellen. Gleichheit hin oder her, für diesen wird er schlicht nicht fähig sein und damit mein Geschäft beschädigen. Gerechtigkeit und Gleichheit sind aber grundsätzlich eine Sache der Betrachtungswesie. Grundsätzlich können wir nicht jeden Menschen gleich behandeln ohne Ungerecht zu sein. Im Sportunterricht an Schulen existieren unterschiedliche Bewertungen für Leistungen zwischen Jungen und Mädchen. Obwohl einige Mädchen stärker als der Rest ihrer Artgenossen gebaut ist und so mancher Junge anatomisch nicht die Leistung erbringen kann, die für ihn vorgesehen ist können wir zwar alle Junge und Mädchen in der Klasse gleich behandeln, aber nicht gerecht im Sinne einer individuell angepassten Leistungsbewertung. Auf der Anderen Seite leidet eine individuell angepasste Leistungsbewertung unter einer mangelnderen Aussagekraft auf deinem Notenblättchen. Gerechtigkeit und Gleichheit in ihrer Reinform hätten zuguterletzt nur eine absolute Gleichschaltung zur Folge sowie Zwangspassivität und -Aktivität aller Menschen. Hitler hatte zwar einen aus kapitalistisch gesehener Sicth kurzfristig genialen Plan, aber nicht viele Völker der Erde haben mit derartigen Praktiken lange überlebt, auch wenn sie immer wieder auf's Neue aus der Erde schießen. Derartige Vorgehensweisen setzen die Überzeugungsfähigkeit des "Führers" voraus sie dem Menschen als gute Lösung zu präsentieren und akzeptieren zu lassen. Das mag schwer sein, aber persönlich halte ich das nicht für unmöglich. Die Menschen haben in der Vergangenheit für ihr Heil und ihr Wohl diverse andere Dinge bewerkstelligt, wie die Opferung des Erstgeborenen, Zwangsverheiratung von Töchtern oder Inquisitionsgerichte und Hexenverbrennungen. [QUOTE]Du hast heute die Freiheit auf der Straßen zu leben oder mein Leibeigener zu sein damit Ich mich an dir massivst bereichern kann.[/QUOTE] Wenn ich mal persönlich werden darf, für mein Erachten monierst du in Wirklichkeit die geringer gewordenen Möglichkeiten die man als Mensch hat etwas zu tun, ohne von finanziellen Mitteln abhängig zu sein. Der Kapitalismus mag eine Affinität dazu zu haben den Gelderwerb als die Normalität zu definieren, wer diesem nicht nachkommt, wird sich unfrei fühlen. Aufgrund dieser Basis mag eine sich zyklisch verstärkende Abhängigkeit zutagetreten. Auf lange Sicht strapaziert das wohl die Toleranzgrenzen von Leuten, die weniger Geld verdienen, oder sich mit diesem System allgemein nicht stark identifiziern. Cheers |
| Kampfsau | [QUOTE]Nun, wenn McCain davon spricht, dass Obama sich vor 200.000 "unterwürfige Deutsche" stellt, um sich feiern zu lassen (statt eines Besuches in Landstuhl vor verletzten GIs), so hat der gute alte Mann recht.[/QUOTE] McCain ein guter alter Mann?Vielleicht ein bischen zu alt und zu verbohrt.Obama ist auch kein heiliger, letzten Endes muss er auch Realpolitik führen und auch seine Wähler beschwichtigen. Trotzdem sehe ich ihn als "kleineres Übel" an. Und im Vergleich zu Busch sehe ich Obama auch als intelligent,charismatisch und fleißig an. Er verlangt unser Engagement in Afghanistan, das sind große Opfer von uns. Ich hoffe einfach mal, unsere Regierung ist intelligent genug, nicht wirklich darauf einzugehen. Obama versucht die Truppen aus dem Irak abzuziehen. Er will sich auf den Konflikt in Afghanistan konzentrieren. Es ist zwar keine vollständige Verbesserung der Situation aber ein wichtiger Schritt, zumindest den unnötigen Konflikt im Irak zu beenden. Allein dafür würe ich ihn lieber im Amt sehen als McClain. Ich meine was soll das? McClain hat schon damals in Vietnam an einem sinnlosen Krieg teilgenommen und wahrscheinlich ist er daran interessiert, den nächsten sinnlosen Krieg weiterzuführen.Wahrscheinlich ist er der Ansicht, dass jede Generation so einen Krieg mal braucht. Gibt ja zuviele junge Männer und Frauen auf der Straße die man ja irgendwie loswerden muss. Ich meine das ist doch eigentlich pradox, McClain geht zu einem Landstuhl mit verletzten GIs, andererseits will er auch weiterhin den Konflikt anheizen, der viele von ihnen so zugerichtet hat. Obama würde aber wahrscheinlich nach dem Amtantritt vielen GIs die tagtäglich um ihr Leben fürchten einen ganz einfachen Wunsch erfüllen. Nämlich nachhausezukommen. Leider wird er den anderen dummen Einsatz in Afghanistan nicht so einfach abbrechen. Außerdem, auch wenn Obama jetzt zu den "unterwürfigen Deutschen" nach Deutschland kommt. Immerhin scheint er sich auch für das Ausland zu interessieren. Er ist nicht zuletzt aufgrund seiner Familienverhältnisse und Reisen eher ein weltbewanderter Bürger. Ich traue im einfach zu, feinfühliger und intelligenter mit ausländischen Regierungen umgehen zu können. Viel besser als der alte, starrsinnige und jähzornige McClain. [QUOTE]Das amerikanische System würde in Deutschland nicht funktionieren, denn wenn die US-Verfassung davon spricht, dass jeder das Recht hätte, sein Glück zu VERSUCHEN, dann steckt für deutsche Ohren auch Scheitern drinnen. Und das geht ja nicht. Das ist ja unsozial.[/QUOTE] Weißt du, Arbeit lohnt sich nicht, es hat immer nur der verdient, der andere schröpfen konnte. Und das ist nunmal unsozial. Was ist denn Kapitalismus? Das ist der Glaube dass egoistische, gierige Menschen, egoistische, gierige Dinge tun und danach alle glücklich und fröhlich leben und wenn Sie versagen waren sie halt dumm oder faul. Eine Freundin von mir war fast 1 Jahr in Süd Amerika, dort hat Sie teilweise unvorstellbare Armut und schreckliches Unrecht gesehen und dahinter steckten dann meist irgendwelche amerikanischen Geschäftsmänner mit Anzug, die halt noch nicht genug Millionen verdient haben. Ich meine schauen wir uns alleine das Elend an, dass es in Amerika gibt. Leute die mit 3 Jobs gerade so über die Runden kommen, Obdachlose, viele Jugendliche, ohne Schulabschluss. Und wer jetzt in der Schule nicht der absolute Überflieger war, der kann auch nur eher mäßige Bildung bezahlen. Was ist denn so schlimm an dem deutschen Staat? Dass man hier vielleicht nur Millionär und nicht soleicht Milliardär werden kann? Ich meine wenn man hier durch die Straßen geht, dann hat das groß der Leute noch alle Zähne im Maul und meist sind die auch nicht schief und krumm, sondern sogar gerade. Manchmal gehen hier auch Eltern mit ihren Kindern in die Tafeln, um Sie mal etwas abwechslungsreicher und gesünder zu essen. Trotzdem haben die Menschen halt eine Grundsicherung und müssen nicht auf der Straße verrecken, sich prostituieren oder kriminell werden. Natürlich kann man das auch als sozialistische Gleichmarerei verstehen aber ich bin eigentlich recht froh darüber. Ich verstehe gar nicht, warum eine einzige Person denn unbedingt mehr als 500.000.000 Euro Privatvermögen braucht. |
| archon | also ich hab vor 3 tagen, glaub so lang ist es her die rede auf CNN oder war es auf Phoenix ? gehört, als er vor eigenem volk sprach... und zum abschluss gabs ein feuerwerk... :D LOL dass dies ameriki-leute auch immer alles so inszenieren müssen... er hätte ja auch in der kanalisation sprechen können.... ...warum musste ich da nur an die olympischen spiele denken... ;) da waren 2 oder gar 3 simultanübersetzer am werk und der eine ging mir dermassen aufn keks... weil er nur die hälfte übersetzte... mitten im satz aufhörte, weil er sich den rest nicht reimen konnte... das war der abschuss! als sie dann merkten dass nix mehr geht, hat ein anderer weitergemacht... aber das war echt zu kotzen! warum lassen sie da leute ran, die nur die hälfte verstehen und dann womöglich noch das wort im mund umdrehen... zum kotzen sowas... jedenfalls, ich weiss auch nicht was man von Obama halten soll... er macht so einen ganz guten eindruck, aber ich hab komischwerweise auch ein bissl ein ungutes gefühl. man wird es wohl erst wissen wie er ist, wenn er es geschafft hat... man kann nur spekulieren... wissen wird mans erst dann wenn die erste schlacht von ihm mal geschlagen ist.... was hoffentlich erst mal LANGE dauert bis es soweit ist... ! ;) was mich positiv stimmt ist, dass "stille wasser eigentlich tief sind" ...aber sein auftreten ist eigentlich nicht sonderlich still und insofern bin ich eigentlich positiver dinge. ich hoffe aber ehrlich gesagt auch immer, dass die amerikaner nicht nur schreien und fahnen schwenken... sondern auch ihren kopf dabei bissl benutzen.... :D *g* sonst werden wirklich noch so vergleiche wach. das mit den deutschen soldaten... ich glaub dass unsere regierung selbst da den riegel zuschiebt... die haben nach den jetzigen anschlägen auf die soldten in afghanistan schon bammel... da deutet mir eher alles auf rückzug hin.... als auf dass die noch weiter sich da reinreiten... das will keiner. |
| Cagliostro | Palin vs Biden? Nun, die Gouvernante von Alaska finde ich persönlich nicht uninteressant. Hat was die Dame. |
| +fa+ | Das Einzige, was Obama von den bisherigen US-Präsidenten unterscheidet, ist die Hautfarbe. Er wird genau wie alle Anderen zuvor amerikanische Interessen durch- und den Kurs seines Vorgängers mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fortsetzen. Die "Wahl" Bidens zum zukünftigen Vizepräsidenten , der ja - wie sicher bereits erwähnt - bekennender Kriegsbefürworter ist, deutet in diese Richtung. Und was das "Köpfchen einschalten" der amerikanischen Wählerschaft angeht: Welche Wahl hat man in einem Ein-Parteiensystem schon? Oder glaubt hier tatsächlich noch jemand an einen Unterschied zwischen Republikanern und Demokraten? |
| Harbinger13379 | Obama und Biden oder McCain und Palin? Ich weiß wen ich wählen würde, alle anderen dürfen gerne mit Jesus auf Dinosauriern durch Alaska reiten. Ihr habt doch sicher alle DSL zuhause, oder? Dann geht auf Youtube und schaut euch die Reden von Palin an, es ist zum Ausrasten. Wie Bill Maher schon meinte: "Category 5 Moron!" |
| Cagliostro | McPain und Calin? |
| Hellscream | Palin? [url]http://www.youtube.com/watch?v=_6Xqoinxd_E[/url] |
| +fa+ | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lady Ligeia [/i] [B]mir ist das egal, aber ich würde OBAMA wählen keine Ahnung, der sieht netter aus [/B][/QUOTE] Stimmt. Dem sieht man seine Verbindungen zu Zbigniew Brzeziński nicht auf den ersten Blick an. :rolleyes: |
| +fa+ | Soweit ich weiß, hat die Hautfarbe keinen Einfluß auf die Politik. Ich empfehle in diesem Zusammenhang das Buch „Barack Obama – Wie ein US-Präsident gemacht wird“ von Webster Griffin Tarpley. Eines der wenigen kritisch-realistischen Bücher fernab der messianischen Hochjubelung in den Massenmedien. Des Weiteren solltest Du Dir bewußt machen, daß amerikanische Außen- und auch Innenpolitik sehr wohl Einfluß auf uns hat. ;) |
| Hellscream | Noch haben wir ein „halbwegs Gutes“ Gesundheitssystem auch wenn es eine zwei Klassen Medizin ist und ach ja die Menschen bei uns vieler Orts zu Tode gepflegt werden. Und sich viele Medikamente und Praxis Gebühren nicht ohne weiteres leisten können. Ach ja die ungeklärte Verantwortlichkeit der Gesundheitlichen Versorgung von Obdachlosen ist ja auch nebensächlich. Und ach ja die Abwanderung von qualifiziertem Personal und die Überbelastung und Ausbeutung des Personals muss unbedingt weiter ausgebaut werden, damit man wieder Sparen kann um den so genannten „Eliten“ mehr Geld in ihren Arsch zu schieben. Wenn ich es mir recht überlege höre ich an diese Stelle besser auf, vielleicht zerstöre ich sonst noch ein Weltbild. |
| Lady Ligeia | APLauS ApLaUs Für OBaMA ... sch* bin ich heute wieder sarkastisch! |
| +fa+ | Es ist vollbracht, die Amerikaner haben gewählt. Aber was bzw. wen eigentlich? Obamas Wahlkampf bestand eigentlich nur aus messianischen, leeren und utopischen Plattitüden, dem dazugehörenden Persönlichkeitskult (der im Übrigen auch in Deutschland scheinbar immer wieder gut funktioniert) und manipulierten Umfragen in den Vorwahlen. Schließlich hat der zukünftige Präsident in den 'wichtigen' Bundesstaaten in den Vorwahlen gegen Hillary Clinton verloren. Aber Dank der amerikanischen Massenmedien wurde dies dem Volk als nicht ernstzunehmend verkauft. Wie auch immer, das Volk hat entschieden. Wenn auch nach 'Charisma' und nicht nach den politischen Vorstellungen, Überzeugungen und Plänen des Kandidaten. Es sei fairerweise angemerkt, daß McCain diesbezüglich auch eine schlechte Wahl gewesen wäre. Eine Kurze Zusammenfassung: [i]Innenpolitik:[/i] - Obamas Wirtschaftsberater ist Prof. Austan Golsbee, der wie Bush, Bush sen. und sogar John Kerry der Studentenbewegung 'Skull & Bones' angehört(e). Golsbee gehört Milton Friedmans Chicagoer Wirtschaftsschule an, deren Wirtschaftspolitik die Entwicklungsländer zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Reaktionäre Republikaner wie Nixon und Reagan bofolgten seinen Rat, die wirtschaftlichen Rechte zu untergraben/beseitigen, die sich die Amerikaner bis dato erkämpft hatten. Des Weiteren ist Goldsbee gegen Heizkostenzuschüsse für einkommensschwache Familien und auch gegen staatliche Eingriffe in den Prozess der Zwangsversteigerungen von Einfamilienhäusern, deren Besitzer im Zuge der Wirtschaftskrise auf die Straße geworfen werden. So einen Wirtschaftsberater zu haben und dann mit 'Change' auf den Lippen durch die Staaten und den Rest der Welt zu reisen, ist - wenn nicht unsagbar dämlich - so gewollt und daher davon auszugehen, daß die Amerikaner aus wirtschaftspolitischer Sicht einen rechten Republikaner gewählt haben. Glückwunsch! - Prof. Jeffrey Liebman gehört ebenfalls zu Obamas Wirtschaftsberatern. Er vertritt die Auffassung, daß das Sozialversicherungssystem weiter 'teilprivatisiert' werden müsse und verfolgt somit die gleiche Strategie wie unser aller Liebling George W. Bush. Des Weiteren sieht Liebmans Wirtschaftsplan einen Anstieg bei regressiven Einkommenssteuern und die Kürzung von Beihilfen vor. Obama lehnt das Konzept einer allgemeinen Kostendeckung im Gesundheitswesen ab und ist somit wiederum ein ganzes Stück weiter rechts angekommen, als es seine hohlen Phrasen im Wahlkampf verkündet hatten. Man sieht eben nur, was man auch sehen will. - Rassismus. Die Rassenfrage wurde ja vielerorts lang und gründlich durchgekaut uns soll eigentlich hier auch nicht Thema sein. Die 'Rassen-Hetzer-Karte' wurde nicht etwa von der Clinton-Kampagne ausgespielt sondern von der neokonservativen Obamaanhängerschaft, als Obama nach den Vorwahlenniederlagen in New Hampshire und Nevada in Bedrängnis geriet. Wenn Obama behauptet, er hätte die Rassenfrage überwunden, stellt sich natürlich die Frage, warum gerade aus seiner Richtung das zynische Rassenargument gekommen ist. Aber die Antwort ist gar nicht so kompliziert. Da ja keiner - bis auf sehr wenige Ausnahmen - gerne als Rassist bezeichnet werden möchte und der Wahlkampf eben NICHT politisch, sondern eindeutig personell geführt wurde, war die 'Rassen-Hetzer-Karte' das beste Werkzeug, um bei dieser Wahl Punkte zu machen. Die Clinton-Kampagne hatte das nicht nötig, McCain genausowenig, auch wenn deren Politik auch mehr als streitbar ist. Obama vertritt einen 'politisch korrekten Multikulturalismus', der eigentlich nur ein geschönter Begriff für die 'Rassenwissenschaft' des frühen 20. Jahrhunderts ist. Es geht um Herkunft, Kultur, was aber gleichzeitig relativiert wird, damit es der politisch korrekte Durchschnittsdemokrat nicht mehr blickt. Das schöpferische Individuum jedenfalls spielt in Obamas Vorstellungen keine Rolle mehr. - Da der zukünftige Ex-Präsident Bush durch den Patriot-Act faktisch eine Diktatur geschaffen hat, die bei der nächsten nationalen oder internationalen Krise vom jeweiligen Präsidenten offen eingerichtet werden kann, ist selbstverständlich auch unter Barrack Obama ein neuer, großer Terroranschlag möglich. Nicht zwingend, aber zumindest im Bereich des Möglichen. Schließlich würde auch der nach außen getragene Unmut der amerikanischen Bevölkerung über die Wirtschaftskrise ausreichen, um den nationalen Notstand auszurufen und damit die amerikanische Verfassung außer kraft zu setzen. Bush hat man in dieser Hinsicht nicht mehr vertraut, zuviele innen- und außenpolitische Schweinereien gingen auf sein bzw. Dick Cheneys Konto. Obama ist Dank des Messiaskults um seine Person in einer besseren Position. Ihm vertrauen die Amerikaner blind, wie man am Wahlergebnis auch wunderbar erkennen kann. [i]Außenpolitik:[/i] - Obamas politischer Ziehvater ist Zbigniew Brzezinski, ein mittlerweile sehr alt gewordener antirussischer Kriegstreiber, der bereits unter Jimmy Carter fleißig 'Kalter Krieg' gespielt hat. Hier jetzt über 'schwärmerische Jugendliche', Volksputsche aus der Retorte (z.B.: 'Orangene Revolution) zu schreiben, würde den Rahmen sprengen. Ich empfehle an dieser Stelle das Buch 'Barrack Obama - Wie ein US-Präsident gemacht wird' von Webster Griffin Tarpley. Brzezinskis Ziel sind Mini- und Mikrostaaten einschließlich örtlicher und gemeinschaftlicher Projekte der Selbstkontrolle, die bei der Aufstandsbekämpfung schon lange als Vorteil betrachtet werden. Er geht damit gegen die Institution des Nationalstaates vor. Das machen die Neokonservativen um Bush, Cheney und Co zwar auch, deren Strategie hingegen ist die Einrichtung einer Weltregierung, die sie de facto auch bereits vollzogen haben (Weltgerichtshof, Welthandelsorganisation, Weltbank, Vereinta Nationen). Zurück zu Brzezinski. Sein Haß auf Russland war kürzlich deutlich in der Georgienkrise zu erkennen. Es ist davon auszugehen, daß er und seine Handlanger die Zersplitterung des Erzfeindes und Machtkonkurrenten bereits begonnen haben. Wenn nach Georgien weitere, eigentlich friedliche und fest verankerte Teile Rußlands (NICHT der Sowjetunion) den plötzlichen Aufstand proben, hat Rußland seine wirtschaftliche Stellung ein für alle Mal verloren. Dann bliebe nur noch China, um den Amerikanern wirtschaftlich Paroli bieten zu können. Brzezinski ist Obamas außenpolitischer Berater und wurde in dieser Nacht vom Volk zu weiteren - nunmehr offiziellen - Handlungen gegen die Souveränität anderer Länder ermächtigt. Da Obama wie all seine Vorgänger selbstverständlich amerikanische Interessen vertritt, oder besser gesagt: Interessen amerikanischer Konzerne und Banken, wird sich wohl auch im Bereich der aktuellen Krisen nichts verändern. Auf einen 'Change' kann das amerikanische Volk lange warten. Man ist politisch nicht interessierter, nur weil man am Wahltag zur Urne geht. Wenn man zudem schweigend hinnimmt, daß trotz der Ergebnisse der Vorwahlen hinter den Kulissen doch ein anderer Präsidentschaftskanditat nominiert wurde, braucht man sich am Ende auch nicht beschweren, wenn im Winter etliche Bürger des Bundesstaates Maine erfrieren, weil Strahlemann Obama dort höchstpersönlich die Heizkostenzuschüsse für Bedürftige blockiert hat. Amerika hat gewählt. Herzlichen Glückwunsch! P.s.: Ich behaupte keinesfalls, daß McCain die bessere Wahl gewesen wäre. Das wirklich geringere Übel hätte Frau Clinton dargestellt. |
| Demon17 | Das sehe ich ähgnlich, erst hat Obama Hillary im Vorwahlkampf links überholt und ist dann so kräftig nach rechts gerudert um Kerry Stimmen abspenstig zu machen, das die gute Hillary wahrscheinlich jetzt links außen steht in den USA. Es ist dieser typische Schröder-Opportunismus, der erst jedem etwas verspricht und dann was ganz anderes macht. Immerhin hat die Börse in erster Linie für Obama gespendet. Es dürfte also weiterhin heißen, lieber gut gezockt als hart gearbeitet. Business as usual. Das Marketing der amerikanischen Politik wird wahrscheinlich besser werden. Der Klimaschutz, weil die USA ja nun gesehen haben, dass sich damit Geld verdienen lässt und die USA tragen ein paar Schulden bei den dunkelhäutigen Amerikanern ab, die bis 1965 nicht wählen durften. |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lady Ligeia [/i] [B]APLauS ApLaUs Für OBaMA ... sch* bin ich heute wieder sarkastisch! [/B][/QUOTE] Nun, man wird sehen, ob "Yes we can!", "We believe", "We need change!" für die nächsten vier Jahre oder darüberhinaus ausreichen. Palin fand ich erotisch interessant, war daher vielleicht etwas abgelenkt *grins*. Wie dem auch sei, schade dass es keinen Maverick gibt. Echt schade. Die Zeit ist also wieder reif für einen angepassten, wohlhabenden und protestantischen Nichtweissen. Egal. Good Luck, America. |
| Goat93 | [QUOTE]und die USA tragen ein paar Schulden bei den dunkelhäutigen Amerikanern ab, die bis 1965 nicht wählen durften.[/QUOTE] Wenn das man nicht ein Schuß nach hinten ist. Ich seh das eher als Ausrede, weiter ihre Ethische Gruppenteilung durchzuziehen mit der Ausrede, man hat ja einen Schwarzen Präsidenten, man kann ja nicht Rassist sein. |
| Xenomorph | Obama ist einfach nur ein guter Schauspieler bzw. Schaumschläger, was ja auf dasselbe hinausläuft - das ist das ganze Geheimnis...er weiss sich und damit natürlich auch die Interessen des amerikanischen Kapitals, der imperialistischen Konzerne und Banken - einfach gut zu verkaufen und an den Mann zu bringen...Obama bietet dasselbe Produkt feil wie alle US-Präsidenten vor ihm und wie sein gescheiterter Konkurrent McCain - nur hatte er - was im Kapitalismus ja das einzig entscheidende bei der Sache ist - das dieser Zeit und Situation angemessenere Marketingkonzept, die erfolgversprechendere Verkaufsstrategie in der Tasche...das fängt ja schon bei seinem charmanten Erscheinungsbild, dem charismatischen Auftreten mit Messiasallüren, sowie seiner schwungvollen Redegewandheit an, der Fähigkeit, eingängige und leicht verdauliche hohle Phrasen zu dreschen ohne dabei wirkliche Inhalte preiszugeben, eine Strategie die geeignet ist, die Massen in den Bann zu ziehen und davon abzuhalten, einen Blick hinter die Kulissen zu tun: Wer ist dieser Mensch eigentlich? Woher kommt er? Was sind seine wirklichen Gedanken, Absichten und Ziele? Die Art und Weise der (Selbst-) Präsentation ist dazu beschaffen, die Menschen vom wirklich Wichtigen abzulenken, sich diese Fragen zu stellen, und genau das ist ja auch gewollt...er ist ein Blender, der mit billigen Taschenspielertricks sowie einer beispiellosen Medienkampagne "das Volk", welches noch nie auch nur das Geringste aus irgendwelchen Fehlern der Vergangenheit gelernt hat, für sich einzunehmen versteht...noch niemals, in der ganzen Geschichte der USA - ist ein künftiger Präsident mit solchen Vorschusslorbeeren überhäuft worden, waren die Erwartungen an ihn derart hochgesteckt - das kann doch eigentlich nur noch komplett in die Hose gehen... |
| Arimahn | [QUOTE][i]Original geschrieben von +fa+ [/i] [B]Viel Text[/B][/QUOTE] Dazu kommt, dass der Vorsitzende des "Teams Obama" Rahm Emanuel ist, ein israelischer Jude dessen Vater einer jüdischen Terrororganisation angehörte. Wer jetzt noch glaubt, Aussenpolitisch würde Obama den Kurs ändern muss sich auf ganz schön was gefasst machen. :rolleyes: |
| LaChatte | Hi ich traue Obama zu, dass er ein guter Vermittler ist, dass er allen Parteien zuhört und sie ernst nimmt, und dass ihm das Wohl aller Leute (und nicht nur der Parteifreunde, der Schwarzen, whatever) am Herzen liegt. Ich traue ihm Grosses zu und bin total begeistert von ihm. :) grüsse, barbara |
| +fa+ | Kannst Du das auch begründen? * [SIZE=1]* Bitte keine Ausstrahlungsargumente. Das gestehen ihm selbst die schärfsten Kritiker zu.[/SIZE] |
| LaChatte | Hi! das meiste davon ist subjektiv, er ist mir sehr sympathisch, und seine Antrittsrede - die ich nur gelesen habe als Text - hat mir eine Gänsehaut gemacht. Auf dieses Gefühl vertraue ich durchaus. Ausstrahlung ist nicht nichts. an objektiven Kriterien ist positiv, dass Obama es schafft, fähige Leute um sich zu sammeln - zum Beispiel diesen Axelrod, der seine Kampagne plante, aber auch seine Frau Michelle - und nur Leute, die selbst fähig sind, haben gute BeraterInnen in ihrem Umfeld. Inkompetente Chefs ertragen keine kompetenten Untergebenen. Besonders gefallen hat mir der Satz aus seiner Rede: "ich werde euch zuhören - besonders dann, wenn wir nicht gleicher Meinung sind." Ich glaube, dass ist das erste Mal, dass ich einen Politiker sowas sagen höre, sonst sind Politiker meist deutlich besser im sprechen als im zuhören. Und daran werde ich ihn messen. grüsse, barbara |
| +fa+ | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] an objektiven Kriterien ist positiv, dass Obama es schafft, fähige Leute um sich zu sammeln - zum Beispiel diesen Axelrod, der seine Kampagne plante, aber auch seine Frau Michelle - und nur Leute, die selbst fähig sind, haben gute BeraterInnen in ihrem Umfeld.[/QUOTE] Zu seinen Beratern - oder besser gesagt Vorgesetzten - habe ich bereits weiter oben etwas geschrieben. Die Liste wurde heute um einen weiteren Namen erweitert, der eher Grund zur Sorge als zur Freude macht. Seine Frau ist im "Council of foreign relations", einer Organisation, die schon seit etlichen Jahren die geostrategischen Unternehmungen der USA kontrolliert. Und diese sind mehr als streitbar. ;) Und was seinen Wahlorganisatoren angeht: nach dieser Vorgängerregierung hätte es selbst eine mittelmäßige Werbeagentur geschafft, diesen Mann zum Präsidenten zu machen. Denn zumindest zum jetztigen Zeitpunkt (also vor Amtrantritt) kann man noch davon ausgehen, daß es schlimmer als Bush jr. nicht werden kann... |
| LaChatte | Hallo fa natürlich hatten die Demokraten nach acht Jahren Bush einen Vorteil von Anfang an. Allerdings wäre es bei andern KandidatInnen, zum Beispiel bei Hillary Clinton, nie zu solchen Freudentänzen gekommen. [QUOTE]Seine Frau ist im "Council of foreign relations", einer Organisation, die schon seit etlichen Jahren die geostrategischen Unternehmungen der USA kontrolliert. Und diese sind mehr als streitbar. [/QUOTE] umso besser, dass sie einen Mann mit durchaus femininen, sanften Aspekten hat, der ganz offiziell das letzte Wort hat. ;) Ob es dann bei Obamas dann heisst "wenn du den Iran angreifen willst, gibts keinen Sex heut nacht!":D grüsse, barbara |
| +fa+ | Ich beneide Dich um Deinen Optimismus. Ganz ehrlich. :rolleyes: |
| LaChatte | reine Überlebensstrategie. Wenn ich nicht optimistisch wäre, wäre ich vermutlich schon längst von der nächsten Brücke herunter gesprungen.;) Bei Obama macht in erster Linie tatsächlich das gute Gefühl für mich den Unterschied. Doch auch was ich sonst so höre, fand ich bis jetzt nur positiv. grüsse, barbara |
| Arimahn | Ich zitiere mal Gore Vidal: "Wir leben in einem Land mit zwei Parteien die beide rechts sind." Obama wird da keine Ausnahme machen. Die Neo-Con-Lobbyisten haben die Aussenpolitik der USA zu fest im Griff. |
| Demon17 | Warten wir es ab. Ich denke niemand wird erwarten, dass sich am Kapitalismus in den USA etwas ändert. Aber wenn Obama dafür sorgt, dass es keine 50 Millionen US-Amerikaner ohne Krankenversicherung mehr gibt, hat er etwas ge"change"d. ;) |
| LaChatte | [QUOTE] Ich denke niemand wird erwarten, dass sich am Kapitalismus in den USA etwas ändert.[/QUOTE] Es gibt ja auch keinen Grund, den Kapitalismus abzuschaffen. Es reicht völlig, ein paar Leitplanken einzubauen, um Auswüchse zu verhindern. Und das wird ja jetzt getan. grüsse, barbara |
| Demon17 | Ich bin mir da nicht so sicher. Wenn man den Kapitalismus überreguliert, gibt es Massenarbeitslosigkeit und Not und Elend. Denn der Staat hat dann ebenfalls kein Geld. Wenn man aber Freiräume lässt, werden diese zur Ausbeutung missbraucht. Wenn ich das richtig sehe, haben die USA bald eine europäische Arbeitslosenquozte, ohne die entsprechenden sozialen Netze. [URL=http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_320852]Arbeitslosigkeit USA[/URL] Esd gibt ein Steuerungsproblem. Krdeitwirtschaft, Börsen und andere Spekulationsblasen ermöglichen es den Menschen und ganzen Volkswirtschaften Jahre oder Jahrzehnte über ihre Verhältnisse zu leben. Das dicke Ende kommt irgendwann bestimmt. Davon abgesehen gibt es noch die Probleme in Entwicklungs- und Schwellenländern... |
| LaChatte | Hi Demon [QUOTE]Wenn man den Kapitalismus überreguliert, gibt es Massenarbeitslosigkeit und Not und Elend.[/QUOTE] öh - wieso sollte das so sein...? Ausserdem, ich sprach von regulieren, nicht über-regulieren. Wenn wir die Zeit der Industrialisierung betrachten, da gabs auch eine Phase von wildgewordenen Kapitalisten, die taten, was immer sie wollten - danach entstanden staatliche Regulierungen, und das Resultat war mehr Wohlstand für alle. Klar, die neue Situation schuf wiederum neue Probleme, an die vorher niemand dachte - zB Umweltprobleme - doch im Ganzen verbesserte sich die Situation. Und heute stehen wir an einem ähnlichen Ort. Nur sind es die globalen Finanzmärkte, die jetzt reguliert werden müssen. grüsse, barbara |
| Demon17 | Warten wir es ab. Wenn man den französischen Vorschlägen folgt, hat man in Europa z.B. eine Überregulierung, bzw. den Staat in allen wichtigen Branchen. Umgekehrt in den USA, sie sehen ganz ruhig zu, wie der Mittelstand verarmt un senken die Steuern der Reichen... |
| LaChatte | Der Mittelstand hat es überall schwer, auch in Europa. Den Reichen tun hohe Steuern nicht so weh - und sie haben Ausweichmöglichkeiten - die Armen bekommen Geld vom Staat und müssen keins bezahlen. Das Ziel ist, eine goldene Mitte zu finden, und das traue ich Obama eher zu als McCain oder Hillary Clinton. grüsse, barbara |
| Demon17 | Ich denke er wird eine ganze Menge Anfängerfehler machen, die Hillary nicht gemacht hätte. Aber schaun wir mal... Grüß Dich auch Christoph |
| LaChatte | mag sein, dass er Fehler machen wird. das darf er ja auch, sogar als Präsident. es bleibt nur zu hoffen, dass er schnell lernt und jeden Fehler nur einmal macht. Doch wenn er mal durchstartet, wird er weiter gehen, als Hillary je gegangen wäre. Sie war doch eine recht klassische Vertreterin des WASP-Establishments, und ausserdem ein Kontrollfreak. grüsse, barbara |
| Demon17 | Du magst sie nicht, ich seh schon... ;) |
| LaChatte | Hillary? "nicht mögen" wäre falsch ausgedrückt. Ich seh nur eine perfekt gestylte Oberfläche und frage mich, ist da auch ein Mensch dahinter...? Und was passiert, wenn es mal Risse in diese Oberfläche geben sollte...? Obama ist zwar auch perfekt gestylt, der Mensch aber dennoch sehr klar wahrnehmbar. grüsse, barbara |
| Demon17 | Komisch, das sehe ich umgekehrt. Aber im Ernst, würdest Du in diesen Medien Dich so darstellen wie Du wirklich bist? Insofern begnüge ich mich mit den public images. Schönen Sonntag Barbara |
| LaChatte | Hi Demon Wie sollte ich mich sonst darstellen? Wenn ich für ein politisches Amt kandidierte, würde ich wollen, dass die Leute mich für das wählen, was ich bin und kann - und nicht für eine Fassade. Authentizität schätze ich sehr, auch zB bei Merkel, die sachlich, nüchtern und zielstrebig ist und nicht versucht, etwas anderes darzustellen. Wohingegen Sarkozy ein aufgedrehter Hampelmann ist, nur Fassade. und was dahinter steckt... wer weiss das schon? Vermutlich ein gefundenes Fressen für jeden Psychoanalytiker. :D dir auch einen schönen Sonntag barbara |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Hi ich traue Obama zu, dass er ein guter Vermittler ist, dass er allen Parteien zuhört und sie ernst nimmt, und dass ihm das Wohl aller Leute (und nicht nur der Parteifreunde, der Schwarzen, whatever) am Herzen liegt. Ich traue ihm Grosses zu und bin total begeistert von ihm. :) grüsse, barbara [/B][/QUOTE] Da ist schon etwas pastorales im US-Wahlkampf. Die Kandidaten müssen auch eine Form von Christentum präsentieren, die man im aufgeklärten Europa oft als lächerlich ansehen würde. Nun, ich würde niemand wählen, der bei einer evangelikal-faschistoiden Sekte ist, die behauptet, man solle die Bibel ernst....äh wörtlich nehmen. Mir machen die Bilder von schwarzen Kampfsingern in dubiosen Spalterkirchen Unbehagen. Aber auch weisse Religionstrottel aller Billy Graham finde ich sehr gefährlich. "Elected for his hair, by people unaware, its unbelievable...!" (Wax) |
| +fa+ | Hallo Barbara, nimm es mir bitte nich übel, aber auch nach Deinem letzen Beitrag glaube ich, daß Du Politik nur nach Ausstrahlung beurteilst. Es ist zwar für die Außenwirkung günstig, wenn ein Politiker Ausstrahlung besitzt, aber eigentlich ist das völlig nebensächlich. Ausstrahlung und Außenwirkung (ob positiv oder negativ) können politische Prozesse überdecken und das ist mehr als gefährlich. Merkel wirkt sachlich und irgendwie kompetent, hat aber bisher NICHTS getan, außer in der Weltgeschichte herumzufahren und anderen Leuten die Hand zu schütteln. In den drei Jahren große Koalition hat sich in Deutschland - von der Beschneidung der Bürgerrechte abgesehen - nichts bewegt. Das ist natürlich nicht nur Merkels Schuld, aber solange alle sagen "Die macht das doch nicht schlecht", weil sie eben sachlich und irgendwie kompetent wirkt, wird weiterhin nichts passieren. Es geht um politische Programme und die Leute, die sie umsetzen sollen. Das heißt, es zählt eben nicht nur das Gesicht in vorderster Front, auch wenn es die ganze Zeit lächelt und den (Noch-)Bürgern das Paradies auf Erden verspricht und dabei irgendwie kompetent wirkt. Diese Wirkung ist verdammtnochmal scheißegal, da sie im Endeffekt lediglich der "Beruhigung" der Wählerschaft dient! So funktioniert Demokratie im Medienzeitalter, auch wenn es bitter ist. Immer mehr Menschen ist es zuviel, sich wirklich mit den politischen Programmen der zu wählenden Kanditaten auseinanzusetzen. In diesem Thread wurde mittlerweile mehrfach angeführt, WER hinter Obama steht, seine Politik beeinflußt und wohin das am Ende führen wird. Und es kann verdammt nochmal nicht sein, daß hier darauf nicht eingegangen wird, sondern immer wieder das Austrahlungsargument kommt. Dieses Argument ist keins, auch nicht nach zehn-, zwanzig-, dreißigfacher, gebetsmühlenartiger Wiederholung. Also bitte geh(t) endlich auf wichtige Argumente und Standpunkte ein! |
| Demon17 | Das ist ja süß Barbara. Weißt Du wirklich nicht, das sdas Kandidatenverhalten auf dutzenden von Meinungsumfragen, Rhetoriktraining und Schauspielunterricht beruht? Es geht darum bei so Vielen wie möglich möglichst große Hoffnungen zu erwecken, ohne sich im Nachhinein Wortbruch vorwerfen lassen zu müssen. Bleiben wir sachlich La Chatte. Obama erbt einen riesen Schuldenberg von Bush und die Bilanz seiner Ankündigungen ist um mehrere hundert Milliarden Dollar negativ. Das heißt er kündigt mehr staatliche Ausgaben und Steuersenkungen an, als steigende Steuern, z.B. bei Großverdienern. Wir werden sehen... |
| LaChatte | Hallo zusammen ja, der persönliche Eindruck ist mir sehr wichtig. Das mit dem Schauspielunterricht ist allerdings kein Argument. Oder hatte GW Bush einfach einen schlechten Lehrer erwischt? Oder sich womöglich extra doof angestellt? ;) [QUOTE] In diesem Thread wurde mittlerweile mehrfach angeführt, WER hinter Obama steht, seine Politik beeinflußt und wohin das am Ende führen wird.[/QUOTE] Obama steht für den American Dream, wozu eine gute Portion Chancengleichheit und Selbstverantwortung gehört, aber bestimmt nicht für den Kuschel-Sozialstaat mit Rundumbetreuung, wie er in Deutschland erwartet wird. Und ja, als Präsident der vereinigten Staaten von Amerika wird er selbstverständlich deren Interessen im Ausland vertreten. Alles andere wär falsch. Inklusive Kriegsführung, worum er mit zwei geerbten Kriegen eh nicht umher kommt. Dass er Berater aus allen möglichen Richtungen beizieht, muss noch lange nicht heissen, dass er alles so tut, wie sie es ihm empfehlen. [QUOTE]Obama erbt einen riesen Schuldenberg von Bush und die Bilanz seiner Ankündigungen ist um mehrere hundert Milliarden Dollar negativ. Das heißt er kündigt mehr staatliche Ausgaben und Steuersenkungen an, als steigende Steuern, z.B. bei Großverdienern.[/QUOTE] Wäre denn irgendwas anderes sinnvoll? Wenn es wirtschaftlich schlecht geht, muss der Staat dafür sorgen, dass die Wirtschaft wieder angekurbelt wird. grüsse, barbara |
| Demon17 | [QUOTE]Wäre denn irgendwas anderes sinnvoll? Wenn es wirtschaftlich schlecht geht, muss der Staat dafür sorgen, dass die Wirtschaft wieder angekurbelt wird. [/QUOTE] Stimmt schon, aber die Banken sind Pleite, große Teile der Autoindustrie ebenfalls und der Staat hat ein Riesendefizit. Ohne Konversionskosten sind die Schulden so hoch wie in Deutschland und es gibt mehrere hundert Milliarden-Löcher im aktuellen Haushalt. Nun kann er ja einfach die Geldmenge vermehren, doch würde es in einer Inflation enden, die die aktuellen Probleme erheblich vergrößert. Mit anderen Worten, er wird entweder sparen müssen, also keine Krankenversicherung für alle und noch mehr Arbeitslose, oder er wird Geld drucken lassen und die Kiste endgültig in den Dreck fahren. Mal sehen ob er einen Ausweg findet. Er spricht ja schon von der größten finanziellen Krise unseres Lebens. Da der Handel zwischen Amerika und der Welt 40% des Welthandels ausmacht, dürfte das auch in der übrigen Welt schlimme Folgen haben. |
| LaChatte | nun ja, er tritt ein schweres Erbe an. Und es wird niemand erwarten, dass ab dem 21. Januar 2009 alles Friede, Freude und Eierkuchen ist.;) Mit seinem Hintergrund als community-organizer könnte ich mir vorstellen, dass er Programme zur Nachbarschaftshilfe fördern und ausbauen wird. Wichtig ist ja, dass die USA im Innern wieder in Schwung kommt. Was dann eventuell den nötigen Spielraum verschaffen könnte, um irgendwann auch Geld in die Hand zu nehmen für eine öffentliche Krankenversicherung. Aussenpolitisch wird er wohl eher zurückhaltend sein, bestehende Engagements soweit möglich abbauen und, hoffentlich, keine neuen Kriege beginnen. grüsse, barbara |
| Demon17 | [QUOTE]Aussenpolitisch wird er wohl eher zurückhaltend sein, bestehende Engagements soweit möglich abbauen und, hoffentlich, keine neuen Kriege beginnen.[/QUOTE] Dafür dürfte wohl selbst einem Republikaner das nötige Geld fehlen. Allerdings wird er von Deutschland ein stärgeres Engagement in Afghanistan fordern und sich nicht so schnell aus dem Irak zurückziehen, wie er es ursprünglich ankündigte. Ich bin mal gespannt, was nach den flotten Sprüchen kommt. Wie sagte Gordon Brown im Hinblick auf seinen konservativen Herausforderer: "Dies ist jetzt nicht die Zeit für Anfänger." Das gilt auch für Obama fürchte ich. |
| LaChatte | [QUOTE]Allerdings wird er von Deutschland ein stärgeres Engagement in Afghanistan fordern und sich nicht so schnell aus dem Irak zurückziehen, wie er es ursprünglich ankündigte.[/QUOTE] Es ist ja auch endlich die Zeit einer globalisierten Politik gekommen, Finanzkrise sei dank. ;) Das Denken in den Grenzen des Nationalstaats ist schon seit längerer Zeit obsolet, und jetzt wird das endlich umgesetzt. Was natürlich nicht bedeutet, dass die Vertreter der Nationalstaaten nicht die Interessen ihrer Leute verfolgen dürften. [QUOTE]"Dies ist jetzt nicht die Zeit für Anfänger." Das gilt auch für Obama fürchte ich.[/QUOTE] Anfänger wär auch McCain gewesen. Es gibt halt nicht so viele neue Präsidenten mit Berufserfahrung zu haben... grüsse, barbara |
| Demon17 | [QUOTE]Es ist ja auch endlich die Zeit einer globalisierten Politik gekommen, Finanzkrise sei dank. Das Denken in den Grenzen des Nationalstaats ist schon seit längerer Zeit obsolet, und jetzt wird das endlich umgesetzt. Was natürlich nicht bedeutet, dass die Vertreter der Nationalstaaten nicht die Interessen ihrer Leute verfolgen dürften. [/QUOTE] ... und das von einer Schweizerin. Wann wird eure Marine endlich mit den Piraten am Horn von Afrika aufräumen? :p [QUOTE]Anfänger wär auch McCain gewesen. Es gibt halt nicht so viele neue Präsidenten mit Berufserfahrung zu haben...[/QUOTE] McCain nicht Hillary Clinton schon... :) |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] ... und das von einer Schweizerin. Wann wird eure Marine endlich mit den Piraten am Horn von Afrika aufräumen? [/QUOTE] gar nicht. der Appenzeller Polizist geht schliesslich auch nicht im Waadtland auf Verbrecherjagd. Dem Föderalismus einfach noch eine Ebene draufzupacken - der sich dann wirklich nur um globale Themen kümmert - das sollte möglich sein. Zum Besipiel für globale Regeln in der Finanzwirtschaft. [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] McCain nicht Hillary Clinton schon... :) [/QUOTE] jaja, und die Frau des Zahnarztes in der Werbung hat nur schon kraft ihrer Ehe die Kenntnisse eines Zahnarztes...:D aber stimmt schon, Hillary hätte schon ein paar Erfahrungen mitgebracht. Dennoch ist Ehefrau des Präsidenten zu sein nicht dasselbe wie selbst Präsident sein. grüsse, barbara |
| Demon17 | Stimmt, aber sie hat ja schon etliche Jahre mehr Erfahrung in der Politik. Na ja, wenigstens unterstützt die alte Clinton-Mannschaft Obama. [QUOTE]gar nicht. der Appenzeller Polizist geht schliesslich auch nicht im Waadtland auf Verbrecherjagd.[/QUOTE] Siehst Du das sehen viele Deutsche mit der Bundeswehr in Afghanistan ähnlich... |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] Siehst Du das sehen viele Deutsche mit der Bundeswehr in Afghanistan ähnlich...[/QUOTE] das kann ich ihnen nicht verdenken. Nun, dann eben auf an den Verhandlungstisch, und die deutschen Unterhändler sollen sich was Kluges einfallen lassen...;) grüsse, barbara |
| Demon17 | Ach das wird auch nur wieder so ein fauler Kompromiss. :( |
| LaChatte | was nicht zuletzt am politischen Systems Deutschlands liegen mag, das ich für suboptimal halte... aber das hat dann mit Obama gar nichts mehr zu tun. ;) grüsse, barbara |
| Demon17 | Ja es wäre schön, wenn in dieser Frage Einigkeit zwischen den Parteien bestünde. Andererseits funktioniert das Schweizer Konsensmodell ja auch nicht mehr so reibungslos. Außerdem hat Deutschland da noch einige internationale Rücksichten zu nehmen. Normalerweise würde man sagen, die Mehrheit der Bürger ist dagegen, holt die Bundeswehr zurück. |
| LaChatte | Hallo Demon das Schweizer System funktioniert sehr gut. Es geht ja nicht darum, dass immer eitel Harmonie herrscht, sondern dass Reibereien auf eine Weise ausgetragen werden können, die dem Ganzen nicht schaden. Und das funktioniert nach wie vor bestens, trotz einiger Skandale und Skandälchen. [QUOTE]Außerdem hat Deutschland da noch einige internationale Rücksichten zu nehmen.[/QUOTE] Das müssen alle Staaten. Und nachbarliche Beziehungen sind nie ganz einfach, das liegt in der Natur der Sache. [QUOTE]Normalerweise würde man sagen, die Mehrheit der Bürger ist dagegen, holt die Bundeswehr zurück.[/QUOTE] nur wird man das nie wissen, da die BürgerInnen dazu ja nicht befragt werden und sie keine Entscheidungsmacht haben. Ein Volksentscheid gäbe auch eine ganz andere Verhandlungsbasis... aber naja. armes deutsches Volk. :p grüsse, barbara |
| Demon17 | Das Problem mit den Volksentscheiden ist, dass das Volk nicht unbedingt über das notwendige Wissen und den Weitblick verfügt. Nehemen wir das Nein der Iren zu einer EU-Verfassung. Das hält die europäische Integration enorm auf. Man kassiert gerne Subventionen aber wenn es denn darum geht ein funktionsfähiges politisches System aufzubauen, sagt man da blicke ich nicht durch, da sag ich lieber nein. Ähnlich ist es mit der Nato und Amerika. Deutschland ist einfach zu groß um sicherheitspolitisch Trittbrett zu fahren, so wie die Schweiz es tut. Wir können nicht sagen, die NATO sorgt auch so für Frieden in Europa, da halten wir uns heraus. |
| LaChatte | [QUOTE]Das Problem mit den Volksentscheiden ist, dass das Volk nicht unbedingt über das notwendige Wissen und den Weitblick verfügt.[/QUOTE] Das Problem mit Politikern ist, dass sie selten dazu motiviert sind, weiter zu schauen als bis zur nächsten Wahl - auch wenn sie dazu rein theoretisch in der Lage wären. Was auch nicht immer sicher ist. Um erfolgreich Politik zu machen, ist Opportunismus und rhetorisches Talent oft nützlicher als Weitblick. ;) [QUOTE] Nehemen wir das Nein der Iren zu einer EU-Verfassung. Das hält die europäische Integration enorm auf. [/QUOTE] ja, und? Ich seh nicht nur Falsches darin, die relativ undemokratischen Strukturen der EU weiter auszubauen, ohne die Betroffenen zu fragen, ob sie das überhaupt wollen. Die Franzosen und die Niederländer haben damals auch Nein gesagt - und anstatt (wie es normal wäre) über die Bücher zu gehen und einen neuen Vorschlag auszuarbeiten, für eine neue Abstimmung, wird nun einfach versucht, das Ganze am Volk vorbei zu schmuggeln. Reichlich arrogant, finde ich. Und wie nachhaltig solche von oben durchgedrückten Regelungen sind, kann man sich auch fragen. Integration ist etwas, was von einer Mehrheit mitgetragen werden muss, wenn sie denn funktionieren soll. [QUOTE]Deutschland ist einfach zu groß um sicherheitspolitisch Trittbrett zu fahren, so wie die Schweiz es tut. Wir können nicht sagen, die NATO sorgt auch so für Frieden in Europa, da halten wir uns heraus.[/QUOTE] Es sagt ja niemand, dass Deutschland dieselbe Politik wie die Schweiz verfolgen soll. Ich meine nur, dass ein System, das die BürgerInnen nicht in die Entscheide einbezieht, sondern von einer kleinen Elite regiert wird, nicht den Namen Demokratie verdient. Alle die, die sich als VolksvertreterInnen verstehen, sollten jede Gelegenheit begrüssen zu erfahren, was das Volk wirklich will, und ihre ganze Energie daran setzen, diese Entscheide umzusetzen. Was in Deutschland definitiv nicht der Fall ist. grüsse, barbara |
| Demon17 | [QUOTE]ja, und? Ich seh nicht nur Falsches darin, die relativ undemokratischen Strukturen der EU weiter auszubauen, ohne die Betroffenen zu fragen, ob sie das überhaupt wollen.[/QUOTE] Wenn es darum ginge, gäbe es die EU heute noch nicht. Im übrigen soll ja die neue Verfassung bzw. der Grundlagenvertrag die Verfahren demokratisieren. ;) [QUOTE]Die Franzosen und die Niederländer haben damals auch Nein gesagt - und anstatt (wie es normal wäre) über die Bücher zu gehen und einen neuen Vorschlag auszuarbeiten, für eine neue Abstimmung, wird nun einfach versucht, das Ganze am Volk vorbei zu schmuggeln. Reichlich arrogant, finde ich. Und wie nachhaltig solche von oben durchgedrückten Regelungen sind, kann man sich auch fragen. Integration ist etwas, was von einer Mehrheit mitgetragen werden muss, wenn sie denn funktionieren soll. [/QUOTE] Niemand hindert Franzosen und Niederländer daran, eine Regierung zu wählen die aus der EU austritt. So wie ich das sehe versuchen viele Länder ein paar Extravorteile für sich herauszuholen, das funktioniert aber auf Dauer nicht. Die Iren haben mit ihrer laschen Bankenkontrolle ganz schön Schaden in Europa angerichtet. Sie werden sich irgendwann zwischen Wohlstand und Integration und relativer Armut und Nation entscheiden müssen. Sonst gibt es ein Europa der zwei Geschwindigkeiten. Der Inner Circle wird die Vorteile die aus der weiteren Integration resultieren für sich behalten. [QUOTE]Alle die, die sich als VolksvertreterInnen verstehen, sollten jede Gelegenheit begrüssen zu erfahren, was das Volk wirklich will, und ihre ganze Energie daran setzen, diese Entscheide umzusetzen. Was in Deutschland definitiv nicht der Fall ist. [/QUOTE] Das gilt dann aber auch für die Todesstrafe und andere Themen, bei denen der Stammtisch kocht. Im Grunde habe ich nichts gegen Plebiszite auf Bundesebene. Es würde neue politische Akteure geben. |
| Schatten27 | Was Obama angeht denke ich das er nicht halten kann was er Versprochen hat Leider! Er hat ja Schon einen kommplet neuen Wahlkampf Versprochen und nicht gehalten. Sein neues Kabinet ist ja eher Realitätsfrämt aufgestelt. Schwehre Zeiten führ amerika.[QUOTE]Symetrie ist die Wahnvorstelung des Kleingeistes[/QUOTE] |
| Demon17 | Soviel ich weiß, hat er noch gar kein Kabinett... aber egal. Ich meine, er selbst war vier Jahre Senator sonst hat er keine politische Erfahrung... |
| LaChatte | Obama hat sein erstes grosses Interview seit seiner Wahl zum Präsidenten gegeben und stellt seine Ideen und Projekte vor: [url]http://www.cbsnews.com/stories/2008/11/16/60minutes/main4607893.shtml[/url] ein gutes Programm! Ich wünsche ihm viel Erfolg dabei.:) grüsse, barbara |
| Demon17 | Obama macht weiter wie gehabt. Teure Versprechungen ohne die notwendigen Summen zu nennen, die er ausgeben will. Immerhin war es geschickt Hillary Clinton als Außenministerin einzubinden um seiner Regierung die Unterstützung der gesamten Partei zu sichern. |
| LaChatte | Immerhin scheint ein ziemlich breiter Konsens über Parteigrenzen zu bestehen, dass die Wirtschaft jetzt Geld braucht, Defizit hin oder her... denn nur eine funktionierende Wirtschaft kann irgendwann später die Staatskassen wieder füllen. grüsse, barbara |
| Demon17 | Stimmt, aber auch Staaten können pleite gehen. Irgendwoher muss das Geld ja kommen. Die Spaarquote der Amerikaner ist gleich null. Das Land ist dann endgültig auf allen Ebenen überschuldet. Aber es wird gut für die deutschen Exporte sein. ;) Mittelfristig sollten sich die Unternehmen aber unabhängiger vom US-Markt machen. |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Hallo Demon das Schweizer System funktioniert sehr gut. Es geht ja nicht darum, dass immer eitel Harmonie herrscht, sondern dass Reibereien auf eine Weise ausgetragen werden können, die dem Ganzen nicht schaden. Und das funktioniert nach wie vor bestens, trotz einiger Skandale und Skandälchen. .... :p grüsse, barbara [/B][/QUOTE] Die Schweiz hat eine sehr lange Tradition mit direkter Demokratie. Deutschland sicher nicht. Gesamtdeutschland ist erst seit 20Jahren mehr oder minder demokratisch. Ausserdem haben die Landesfürsten und ihr psychagogisches Regierungswesen durch die Jahrhunderte, die Psyche der Deutschen deformiert. Die deutsche Mentalität ist eine Art kollektives Stockholmsyndrom. Man fordert daher keine Dinge, wie Demokratie, sondern in erster Linie Alimentierung, Pseudo-chanchengleichheit und den bürokratischen Sozialismus. Alles andere, vor allem wenn es Mut erfordert und weh tut (Aua aua), also Dinge wie Zivilcourage...die die Schweizer durchaus besitzen...kann man dem Durchschnitzdeutschen nicht vermitteln. Der Deutsche fragt sich nach den Jahrhunderten des Obrigkeitsstaates immer erst, was der Staat nun für ihn tun kann, niemals was er für die Gesellschaft tun kann. Achja, auch noch so ein Thema: Der Deutsche verwechselt grundsätzlich(!) Staat und Gesellschaft. Für ihn ist das identisch. |
| LaChatte | Hallo Calgliostro so pessimistisch würde ich das auch nicht sehen. Es gibt auch in Deutschland immer mehr Stimmen, die mehr direkte Demokratie wollen... und die werden sich wohl auch irgendwann langsam aber sicher durchsetzen. noch ist nicht alles verloren...;) grüsse, barbara |
| Dionaz | Also meiner Meinung nach ist Obama gut für Amerika. Er ist bereit drastische Veränderungen an zu gehen um den Lebensstandard, der wie wenige wissen in den USA nich unbedingt so rosig ist,erheblich zu steigern!Denn in den USA bist du nur was,wenn du Geld hast. Wenn du arbeitslos bist oder nur wenig verdienst, wirst du dir keinen Arzt oder eine Versicherung leisten können. Obama hat vor eine Krankengrundversorgung, also sowas wie eine Pflicht-Krankenversicherung einzuführen. Das ist ein sehr guter Plan meines erachtens nach, aber es wird sehr schwer dies umzusetzen. Wenn wir über das reden was Obama machen wird, dürfen wir nicht vergessen, dass er es in vielen Punkten schwerer haben wird wie seine Vorgänger. Denn einmal ist er nunmal angehöriger einer Kulturellen Minderheit, was er jedoch für die Wahl gut zum Positiven nutzen konnte. Zum andern steht er für die demokraten, welche ja in den letzten Jahren nicht wirklich gut da standen. Und wenn es jetzt ums große finanzieren von Dingen von Obama geht, hat er nunmal das Problem. welches Bush nie hatte. Erhat die reichen, die Republikaner, das heißt Leute wie Ölmultis, Waffenlobbiisten und was weiß ich für reiche Säcke, als gegner. Wenn er ans große Geld will, dann geht er natürlich vornehmlich diesen Leuten indirekt an die Tasche. Also über solche Fragen sollte man schon denken wenn man über das spricht was Obama machen will und kann. Er möchte den richtigen Weg einschlagen,wie ich finde, nur ob er gelassen wird ist die andere wichtige Frage. Soweit meine persönliche Meinung. Gruß, Dionaz |
| Demon17 | wenn es so weiter geht, werden die ersten Jahre sowieso von reinen Notmaßnahmen geprägt sein. Das Fiasko in den USA weitet sich ja schon vor Obamas Amtsantritt immer weiter aus. |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Hallo Calgliostro so pessimistisch würde ich das auch nicht sehen. Es gibt auch in Deutschland immer mehr Stimmen, die mehr direkte Demokratie wollen... und die werden sich wohl auch irgendwann langsam aber sicher durchsetzen. noch ist nicht alles verloren...;) grüsse, barbara [/B][/QUOTE] Ja, bitte gerne. Lieber gestern als heute. Man muss aber bedenken, dass ein Volk reif sein muss für so etwas. Die direkte Demokratie ist ein Tool, das schwer in der Handhabung ist. Man darf ja auch nicht Transferleistung mit Gerechtigkeit verwechseln. Insofern ist das sog. deutsche Volk noch nicht so weit für eine verantwortungsvolle direkte Demokratie. Das könnte noch einige Jahre/Jahrzehnte dauern, bis sich die Vollkaskomentalität gelegt hat und das Volk bereit ist, im Rahmen der Demokratie auch mal unangenehme Dinge in Kauf zu nehmen. |
| Demon17 | Wo sind die Leute denn bereit unangenehme Dinge in Kauf zu nehmen? |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Wo sind die Leute denn bereit unangenehme Dinge in Kauf zu nehmen? [/B][/QUOTE] Überall dort, wo eine Mehrheitsentscheidung ohne Gemotze und ohne die Gerichte zu bemühen, einfach angenommen wird. Wo man keine gefügige Zeitung benutzt, um Mobbing zu machen. Also definitiv nicht in Deutschland. @La Chatte ...ausserdem hätten die eher grobmotorischen Politiker Deutschlands grosse Probleme mit dem Kollegialitätsprinzip a la Suisse. Das würde fast gar nicht gehen. Und dann noch mit Leuten verhandeln, die eine andere Muttersprache (z.B. Italienisch oder Französisch) haben und trotzdem Landsleute sind, das wäre dem deutschnationalen Durchschnittsunionspolitiker kaum zuzumuten. Würde sie schlichtweg überfordern. Die deutsche Sprache in das GG aufnehmen zu wollen ist ein absoluter Unsinn. Können die Leute nix mehr aus der Verfassung ableiten? Muss jeder Topfen reingeschrieben werden? Das GG ist in deutsch verfasst, was soll so ein Blödsinn? |
| LaChatte | Hallo Cagliostro nun, mit dem Kollegialitätsprinzip haben auch die Schweizer immer wieder mal Mühe. :D Und was die Sprache betrifft, das dürfte im nur-deutschsprachigen Deutschland im Moment noch recht gut klappen... Deutschland hat ja im Moment wohl nicht vor, Italien, Frankreich oder sonst ein anderssprachiges Land zu annektieren, oder?:eek: :cool: :p Aber im Moment kommen ja viele Deutsche in die Schweiz, offensichtlich fühlen sie sich wohl hier. und kriegen auch ein bisschen vom hiesigen politischen Stil mit. grüsse, barbara |
| Dionaz | Ihr solltet bedenken das politische Strukturen und Systeme nicht auf andere Länder übertragbar sind.Und deshalb wird man sich da auch nie angleichen! Das deutsche System wird niemals direkte Volksentscheidungen zulassen,vor allem weil ja dann nicht mehr das Volk, bzw die Mehrheit entscheidet sondern meist nur ein kleiner Teil.Ich denke das nach einer anfänglichen Euforie die Wahlbeteiligung bei solchen Volksentscheidungen auch nich viel höher sogar eher tiefer sein wird als bei den sonstigen Wahlen. Außerdem würden die Politiker an ihrem eigenen Stuhl sägen,wenn sie so handeln würden,und das macht keiner von denen! |
| LaChatte | Hallo Dionaz [QUOTE]Das deutsche System wird niemals direkte Volksentscheidungen zulassen,vor allem weil ja dann nicht mehr das Volk, bzw die Mehrheit entscheidet sondern meist nur ein kleiner Teil.[/QUOTE] und das ist ein Grund, ein System laufen zu lassen, wo weder das Volk noch die Mehrheit entscheidet, sondern lediglich ein winziger Teil der Bevölkerung Deutschlands, der noch nicht mal 1% erreicht? [QUOTE]Ich denke das nach einer anfänglichen Euforie die Wahlbeteiligung bei solchen Volksentscheidungen auch nich viel höher sogar eher tiefer sein wird als bei den sonstigen Wahlen.[/QUOTE] In der Schweiz nehmen jeweils 30-50% der Stimmberechtigten an Abstimmungen teil. [QUOTE]Außerdem würden die Politiker an ihrem eigenen Stuhl sägen,wenn sie so handeln würden,und das macht keiner von denen![/QUOTE] eigentlich nicht. im Gegenteil, ein Politiker, der den Volkswillen hinter sich weiss, ist eher in einer stärkeren Position. Allerdings würde das durchaus bedeuten, dass PolitikerInnen etwas bescheidener werden müssen - nicht mehr Entscheider sein, lediglich Umsetzer. Und Diener des Volkes, was ja vom Namen her die höchsten Staatämter, die Minister (= Diener) sowieso sein sollten. Hier wird es allerdings Widerstand geben, das ist klar. grüsse, barbara |
| Demon17 | Ja ich bin auch für mehr Volksabstimmungen. Irgendwie bevormunden die Politiker die Bürger doch. |
| Naraku | Das ist ja auch Sinn und Zweck einer parlamentarischen Demokratie sozusagen. ;) Es gibt, vor allem auf Länderebene, einige Mittel der direkten Demokratie. Aber schon da ist der Erfolg bislang nicht nennenswert, da sich kaum einer beteiligt und somit die Sache meist verpufft. |
| Demon17 | Na dann darf man sich auch nicht über mangelnde Wahlbeteiligung wundern. |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Hallo Cagliostro ...eek: :cool: :p Aber im Moment kommen ja viele Deutsche in die Schweiz, offensichtlich fühlen sie sich wohl hier. und kriegen auch ein bisschen vom hiesigen politischen Stil mit. grüsse, barbara [/B][/QUOTE] Nun, ein gewisser Herr Ziauddin sieht dies durchaus etwas anders....Meiner Meinung nach zu Recht. @Demon Die Politiker bevormunden die Leute eigentlich nicht, die Poltiker stammen ja quasi auch aus dem Volk, ob einem das passt oder nicht. Das "deutsche" Volk ist einfach nicht reif für direkte Demokratie, Deutschland im Grunde zu gross, um regiert zu werden. Mehr Regionalisierung wäre notwendig, nicht mehr Zentralismus, wie derzeit am Wirken. |
| Demon17 | Ja klar, es lebe der regionale Klüngel. Was sollen denn die USA sagen. Die werden auch von einem sehr mächtigen Präsidenten regiert. Ich möchte an dieser Stelle an die blutigen Folgen der Sezession erinnern. ;) Träum schön vom Alpinen Nachtwächterstaat. Die letzten Jahre Stoiber haben ja wohl gezeigt, was dabei herauskommen kann, wenn eine Partei keiner demokratischen Kontrolle mehr unterliegt. Königsmord, Transrapid und Bayern-LB reichen wohl noch nicht. |
| Goat93 | Ich denk schon das es große Unterschiede zwischen der USA Regierungssystematik und der Deutschen gibt ;) |
| Demon17 | Noch gar nicht im Amt und schon der erste Korruptionsskandal. Obamas Sitz im Senat sollte vom Gouverneur von Illinois meistbietend verschachert werden. Während Nixon erst im Wahlkampf zu seiner zweiten Legislatur sein Watergate hatte, hat Obama schon vor Amtsantritt ein [URL=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,595970,00.html]Blagogate[/URL]. Hey, das ist der Change. Ich meine wer kann so naiv sein, das Leute die mit Wallstreet Geld gewählt werden was verändern? Der Typ steckt tief im Sumpf.... |
| hagzissa13 | ich bin von dem auch nicht soooo begeistert. Für mich war das eine Wahl zwischen Teufel und Belzebub. Schön, er zieht die Truppen aus dem Irak ab. Und wo schickt er sie dann hin? Richtig: Nach Afghanistan. Hat er schon angekündigt. Da will er mal richtig aufräumen. Suuuuper Urlaub. Man lernt eben nicht dazu, daß dem modernen Terrorismus mit normalen Armeeeinsätzen nicht beizukommen ist. Und wenn man da unten erstmal anfängt "richtig aufzuräumen", werden wir dort auch nicht nur beisitzen und Däumchen drehen.... Ich meine, ist ja nicht so, als ob unsere Soldaten nicht jetzt schon da unten im Krieg sind....:rolleyes: |
| Demon17 | Die Frage ist doch, wie dem Terrorismus beizukommen ist. Diese ilsamische Terrorismus hat sehr alte Wurzeln. [QUOTE]Die Assassinen (über den umgangssprachlichen Plural haschīschiyyīn von arabisch haschīsch حشيش Kräuter, Gräser, Hanf (Cannabis sativa)) waren eine legendenumwobene militante ismailitische Sekte des Mittelalters im Orient, die durch Berichte von Kreuzfahrern und später durch Reisende wie Marco Polo in Europa bekannt wurde. Er schildert sie als Sekte, die Haschisch konsumiert und orgiastische Feste feiert und Dolch- und Giftmorde an hochgestellten Persönlichkeiten verübt. Die Zeit ihres Wirkens ist auf die Jahre zwischen 1080 und 1270 einzugrenzen.[/QUOTE] Dann wurde ihre Ordensburg in den iranischen Bergen von den Mongolen erobert und alle getötet. Schaut man sich die Sache genauer an, so gibt es erstaunliche Parallelen zum heutigen islamischen Terrorismus: [QUOTE]Die Assassinen setzten als hauptsächliches Kampfmittel den politischen Mord an Herrschern ein. Tatwaffe war der Dolch. Die Attentäter sahen sich als Märtyrer und nahmen den eigenen Tod in Kauf. Für ihre Zeitgenossen war es unverständlich, dass sie nach dem Mord keinen Fluchtversuch unternahmen und sich der Rache von Anhängern des Ermordeten aussetzten. Die Assassinen waren keine rohen Gewaltmenschen, sondern handelten gemäß einer starken ideologischen Überzeugung. Sie wollten den Gottesstaat wiederherstellen, also die islamische Grundordnung, wie sie der Prophet Mohammed hinterlassen hatte. Diese Ordnung war ihrer Ansicht nach von Tyrannen usurpiert worden. Ihre Hauptgegner waren die autokratischen seldschukischen Herrscher im 12. und 13. Jahrhundert. Die meisten Opfer der Assassinen waren sunnitische Muslime, darunter prominente Persönlichkeiten wie Nizam al-Mulk. Auch Saladin war das Ziel mehrerer erfolgloser Anschläge. Christen blieben bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts weitgehend verschont, bis auf Konrad von Montferrat, König von Jerusalem, der möglicherweise auf Veranlassung von Richard Löwenherz ermordet wurde. Das Englische und verschiedene romanische Sprachen haben das Verb für den Meuchelmord aus dem Vorgehen der Assassinen abgeleitet: englisch „to assassinate“, italienisch „assassinare“, französisch „assassiner“, spanisch „asesinar“, katalanisch „assessinar“)[/QUOTE] Also ist historisch gesehen, die einzig erfolgreiche Strategie diesen Meuchelmördern das Handwerk zu legen, sie ihrer Rückzugsgebiete zu berauben indem man die Länder, die sie beherbergen erobert und alle von ihnen tötet. Hast Du eine bessere Idee Hag? |
| DarkHaze | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Noch gar nicht im Amt und schon der erste Korruptionsskandal. Obamas Sitz im Senat sollte vom Gouverneur von Illinois meistbietend verschachert werden. Während Nixon erst im Wahlkampf zu seiner zweiten Legislatur sein Watergate hatte, hat Obama schon vor Amtsantritt ein [URL=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,595970,00.html]Blagogate[/URL]. Hey, das ist der Change. Ich meine wer kann so naiv sein, das Leute die mit Wallstreet Geld gewählt werden was verändern? Der Typ steckt tief im Sumpf.... [/B][/QUOTE] Ich wundere mich. Ich bin zwar nicht häufig hier, meine mich aber zu erinnern, dass du doch sonst nicht so unreflektiv bist... Einschlägige, unabhängige und politisch als hochgradig korrekt bezeichnete Forecast-Sites und Politics-Sites (etwa FireThirtyEight.com: [URL=http://2.bp.blogspot.com/_5ieXw28ZUpg/ST-PlZ0flRI/AAAAAAAAAuA/RBWNUSZYYM4/s1600-h/blago3.PNG]Verbindungsnachweis[/URL]) analysieren ausführlich die Verbindung zwischen Obama und Blagojevich. Und diese Beziehung ist bis heute nicht nachgewiesen. Und ich sehe auch keinen Grund, diese Beziehung bereits im Voraus anzunehmen. Wer behauptet, dass Obama davon wusste und es tolerierte, will sein persistentes Misstrauen kundtun - einen anderen Grund gibt es kaum. Davon abgesehen, dass Obama durchweg konsistent und vertrauenswürdig erscheint, vor allem, wenn man seine Bücher gelesen hat, gibt es auch rational keinen Grund, warum eine solche Verbindung existieren sollte. Wer beides mit dem Stempel "Washington" herunterspielen will, ist schlichtweg ignorant oder hat sich nicht mit der Dynamik der Thematik auseinandergesetzt. |
| Demon17 | [QUOTE]Dieser Skandal ist ein Härtetest - und Barack Obama macht keine gute Figur. Nach langem Schweigen hat er jetzt mit Illinois' korruptem Gouverneur Rod Blagojevich gebrochen, doch zentrale Fragen lässt der künftige Präsident offen: Wer in seinem Team wusste was, wann, wie viel?[/QUOTE] Ich gebe dein Kompliment mit der unreflektierten Voreingenommenheit dann an den Spiegelautor weiter. Diese Zeitschrift hat für mich eine höhere Glaubwürdigkeit als irgendein Blog, zu dessen Verfasser mir nicht die geringste Referenz vorliegt. [QUOTE]Wer behauptet, dass Obama davon wusste und es tolerierte, will sein persistentes Misstrauen kundtun - einen anderen Grund gibt es kaum. [/QUOTE] Das behauptet doch niemand. Ich sage, er steckt im Sumpf und verweise weiterhin auf sein überaus erfolgreiches Fund-Raising zur Finanzierung seines Wahlkampfes... |
| DarkHaze | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Ich gebe dein Kompliment mit der unreflektierten Voreingenommenheit dann an den Spiegelautor weiter. Diese Zeitschrift hat für mich eine höhere Glaubwürdigkeit als irgendein Blog, zu dessen Verfasser mir nicht die geringste Referenz vorliegt. [/B][/QUOTE] Aus deinem Zitat des Spiegelautors geht nichts hervor. Deine Sumpf-Theorie bleibt einer Erklärung noch immer schuldig. Obama hat auf Anschuldigungen schon immer cool und besonnen reagiert. Zudem kann er keine Verbindungen nachweisen, die es nicht gibt. Wie soll er die zitierten Fragen beantworten, wenn noch keine Antwort vorliegt. Ich finde sein Vorgehen absolut korrekt: Keine Panik aufkommen lassen und auf die Fakten warten, bevor man Konsequenzen folgen lässt - das ist fast schon die Definition von Besonnenheit. Obama setzt die Prioritäten ausgezeichnet. Jetzt erst einmal die neue Regierung zusammensuchen, sich mich wichtigen Leuten treffen, alles vorbereiten, denn lange will und wird er nicht warten mit seinem dringlichst notwendigen New New Deal. Im Gegenteil würde es mich enttäuschen, wenn Obama sich in dieser für die Präsidentschaft so wichtigen Vorbereitungszeit in den Sumpf um Blagojevich ziehen lassen würde. Sein Verhalten zeugt von Reife und Größe. |
| DarkHaze | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Ich gebe dein Kompliment mit der unreflektierten Voreingenommenheit dann an den Spiegelautor weiter. Diese Zeitschrift hat für mich eine höhere Glaubwürdigkeit als irgendein Blog, zu dessen Verfasser mir nicht die geringste Referenz vorliegt. Das behauptet doch niemand. Ich sage, er steckt im Sumpf und verweise weiterhin auf sein überaus erfolgreiches Fund-Raising zur Finanzierung seines Wahlkampfes... [/B][/QUOTE] Die Verfasser der Site 538 haben die Wahl in den USA bis auf eine Genauigkeit von <0,1% korrekt vorhergesagt und damit alle dagewesenen Forecasts in den Schatten gestellt. Das ist schon eine Art Referenz behaupte ich. Zum letzten Punkt, den ich noch nicht einsehen könnte, weil erst später erstellt: Ich stimme dir zu, dass viel Geld viel Verpflichtung bedeutet und ich hoffe, dass diese Gelder tatsächlich von den zig Millionen Einzelspendern kamen, von denen immerzu gesprochen wird. Das können wir reflektieren, wenn Obamas Personal steht. Am Lobbyismusgrad wird sich Obama schon bald messen lassen. Ich hoffe auf ein größtenteils überparteiliches und unabhängiges Kabinett. Wir werden sehen... |
| Demon17 | Warten wir es ab. Immerhin haben die Republikaner Obama garantiert auf mögliche Korruptionsvorwürfe gecheckt. Allerdings heißt das nicht, das sein Umfeld wirklich sauber ist. Er hat seit geraumer Zeit viele neue Freunde ... und einige der alten sind ja auch nicht wirklich vorzeigbar. Wenn ich da an diesen Prediger denke ... |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Also ist historisch gesehen, die einzig erfolgreiche Strategie diesen Meuchelmördern das Handwerk zu legen, sie ihrer Rückzugsgebiete zu berauben indem man die Länder, die sie beherbergen erobert und alle von ihnen tötet. Hast Du eine bessere Idee Hag? [/B][/QUOTE] Das Problem heut zu Tage ist die globale Vernetzung. Man braucht muslimische Fundamentalisten nicht mehr nur in afghanischen Rückzugsgebieten zu suchen. Diese Leute rekrutieren ihre Anhänger weltweit. Und durch die dichtere Besiedelung als damals und die Tatsache, daß diese Leute nicht nur einen Dolch verwenden, mit dem sie einen face to face umsäbeln, sondern z.B. Großraumflugzeuge benutzen, die sie in Wolkenkratzer mitten in dichtest bevölkertem Gebiet lenken, bekommt dieser Kampf eine völlig neue Note. Abgesehen davon, daß es mit dem technischen Knowhow der heutigen Taliban kaum mehr möglich ist, diese in ihrem eigenen Revier zu schlagen, finden sich viele weitere Anhänger des heiligen Krieges überall auf der Welt. Meines Erachtens müßte es neben konsequentem Ersticken im Keim im eigenen Lande, z.B., in dem man Haßprediger ausweißt und entsprechende Koranschulen verbietet, was sicherlich ein Anfang wäre, eine bessere "Pflicht"integration geben. Und nein, damit meine ich nicht den dämlichen Einbürgerungstest. Solange ich hier Interviews sehe von Muslimen die sagen, daß sie lieber hier, als z.B. in der Türkei leben, da sie hier dafür sorgen können, daß ihre Töchter vermummt durch die Gegend laufen, nicht am Sportunterricht teilnehmen müssen und bei Klassenfahrten die Kleine auch einfach daheim bleibt, weil Umgang mit Jungs einfach nicht ins Weltbild paßt (gesehen, ich meine im NDR vor einigen Monaten), solange diese Dinge in Deutschland möglich sind, sollten wir hier erstmal vor der eigenen Haustüre kehren, bevor wir Massen an Soldaten in ein Land verlegen, um dort einen Kampf zu führen, der sich ähnlich gestalten wird, wie der damals in Vietnam.... Was ich unterstütze, sind die humanitären Leistungen der BW in Afghanistan, die die Bevölkerung dringend braucht. |
| Demon17 | Sicher, aber wie willst Du unbewaffnet humanitäre Unterstützung leisten? Viele NGO's mussten sich zurückziehen, weil die Helfer umgebracht wurden. Ganz abgesehen davon, das man auf allen Ebenen etwas gegen diesen Terror tun muss. Das Paschtunengebiet liegt auch in Pakistan. Hast Du schon mal überlegt, was passiert, wenn diese Leute Pakistans Atomwaffen in die Hände bekommen? Dann ist es für konventionelle Einsätze allerdings etwas spät... (Wenn man bedenkt, das die Pakistanis damals in Europas Nuklearzentren ausgebildet wurden... an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Helmut Schmidt und allen, die dazu beigetragen haben. Indien ist heute noch sauer auf uns. Die Amis damals auch, sie haben recht behalten.) |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Ja klar, es lebe der regionale Klüngel. Was sollen denn die USA sagen. Die werden auch von einem sehr mächtigen Präsidenten regiert. Ich möchte an dieser Stelle an die blutigen Folgen der Sezession erinnern. ;) Träum schön vom Alpinen Nachtwächterstaat. Die letzten Jahre Stoiber haben ja wohl gezeigt, was dabei herauskommen kann, wenn eine Partei keiner demokratischen Kontrolle mehr unterliegt. Königsmord, Transrapid und Bayern-LB reichen wohl noch nicht. [/B][/QUOTE] Stoiber ist im rechtschaffenen Sinne des Wortes "deutschnational", die CSU tendenziell eben so. Die Idee eines freien Bayern ist dort also gar nicht so weit verbreitet, wie man als Norddeutscher das glauben möchte. Es handelt sich um eine Art Folklore, mehr nicht. Dies erklärt auch, die machtgeile Berlinfixierung so mancher bayerischer Politiker. Für mich persönlich unverständlich. Die USA sind trotz aller Unkerei gegenüber dem System ein Musterbeispiel an Föderalismus. Jeder Präsident, auch Obama muss sich damit beschäftigen. Californien prescht regelmässig in der Umweltpolitik vor, egal ob Democrats oder Republicans dort regieren. Texas macht was es will in der Frage der Todesstrafe. Wir müssen letzteres nicht gut finden, aber es ist ein verfassungsmässig verbrieftes Recht der Bundesstaaten, auch über Leben und Tod im Inneren zu bestimmen, im Rahmen des staatlichen Gewaltmonopoles natürlich. Die USA werden massiv vom Föderalismus geprägt. Also bitte nicht Äpfel mit Birnen verwechseln. Deutschland ist eine Verwaltungsgemeinschaft, kein gewachsenes Gebilde. Die Bundesrepublik ist auch kein starker Staat im Inneren, was ja auch Sinn der Sache ist. Meiner Meinung nach aber, hat ein Bundesstaat, wie eben Bayern, ohne zwangsläufig einen starken Mann an der Spitze zu brauchen, ein starker Staat nach französischem Vorbild zu sein. Dies geht wohl nur als souveräner Staat. Denn schon in der Schulpolitik würden &%$%$§§länder wie NRW(-->"Abitur für Alle") im Grunde alles verwässern. Mir wären italienisch- und französischsprachige Kantone lieber als deutschsprachige, wenn klar wäre, dass wenigstens in einigen kulturellen Fragen Übereinstimmungen herrschte. Das ist in D. nicht so, ich kann zwischen Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt keine gigantischen kulturellen Übereinstimmungen finden. Das geht einfach nicht. |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i] [B]sorry doppelt [/B][/QUOTE] |
| Demon17 | Das Problem ist nur, das die USA ein halber Kontinent sind, ebenso wie die USA. Wir hatten ein anderes Problem hier. Dass der Unterentwicklung durch Kleinstaaterei und ob die USA ncoh die Position behalten werden, die sie durch ihre Größe und die Einigkeit in aussenpolitischen Fragen haben bleibt abzuwarten. Die Eu hat inzwischen deutlich mehr Einwohner und ist durch ihre Uneinigkeit immer noch nicht in der Lage mit den Vereinigten Staaten gleichzuziehen. (Das Programm ist bei den United States schon im Namen angelegt. Deswegen auch der Sezessionskrieg) [QUOTE]Denn schon in der Schulpolitik würden Schwachmatenländer wie NRW(-->"Abitur für Alle") im Grunde alles verwässern.[/QUOTE] Ja stimmt, deswegen exportieren wir ja auch so viele Akademiker-Schwachmaten nach Bayern und bekommen kaum welche von dort zurück. Bayern schafft es doch nicht, ein Minimum an sozialer Durchlässigkeit in Bezug auf Bildung und Aufstiegsmöglichkeiten hinzukriegen. Im Übrigen trägt NRW auch pro Kopf die Hauptlast der (relativ unqualifizierten) Zuwanderung in Deutschland. Warte noch zwei-drei Jahrzehnte, dann haben wir den Strukturwandel hinter uns ... |
| Cagliostro | Der Abiturfetisch hat dazu geführt, dass NRW-Absolventen mittlerweile auch die Unis von Wien und Basel be-/bzw. übervölkern. Inwieweit dies die Qualität europaweit "hebt" sei dahingestellt. Von Gleichmacherei beseelte Schulpolitiker durften sich halt in NRW austoben in den letzten Jahrzehnten. München ist zu meinem leidwesen nach Dortmund die zweitgrösste Stadt Westfalens. Kein Platz zum Leben, auf lange Sicht. Das ist im Grunde (um wieder on Topic zu kommen) wie Detroit. |
| Demon17 | Detroit hat noch vor sich, was Dortmund hinter sich hat. Aber Du kennst das Ruhrgebiet nicht. Es ist im Grunde eine Riesenansammlung von Vor- und Kleinstädten mit immer größeren Grünflächen. Ach ja um auf Obama zurück zu kommen. Wußtest Du schon, das für die Wirtschaft bald die gleichen Leute wieder verantwortlich sein werden, die 1999 den Finanzmarkt in den USA dereguliert haben und uns damit den ganzen Schlamassel eingebrockt haben? |
| pulSar | infokrieg.tv-Leser wissen mehr! auch wenn der Puls dort den Fokus auf das Weltgeschehen hin und wieder durch Begrenzungsbretter vor dem Kopf und der Extra-Portion Schlechtheit (die so auch nicht immer ganz real sein mag) wahrgenommen hat... so rundet dieses Portal die Nachrichtensuppe dann doch ab.... so wie ich es bei Suppe mag: extra-scharf im Nachgeschmack! ------ Schaut mal bei Google-Video oder der Tuben-Plattform nach Detroit! Ich sag mal so: wenn man diesen erschreckenden Anteil an Stadtfläche als "abandoned" bei Sim-City (egal welcher Version) hinbekommen will, muss man schon massiv was falsch gemacht haben und diese (geniale) Sim(ulation) wirklich lange ohne Eingriff laufen lassen. Das ist echt krass! Zumal eines zu bedenken ist: Der Anteil der schier Verarmten in den Staaten wächst und wächst -- und dort ist die Waffendichte in den Haushalten ja auch nicht gerade ohne. Noch ein paar Monate, und die Realität hat diverse alte Cyperpunk-Rollenspiele aufs Bitterste eingeholt. Da willst Du einfach nicht mehr auf die Straße in diesen Zeiten, Chummer! Jedenfalls nicht ohne ausreichende Panzerung.... |
| Demon17 | Ach verglichen mit Chicago geht das noch. ;) |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Also ist historisch gesehen, die einzig erfolgreiche Strategie diesen Meuchelmördern das Handwerk zu legen, sie ihrer Rückzugsgebiete zu berauben indem man die Länder, die sie beherbergen erobert und alle von ihnen tötet. Hast Du eine bessere Idee Hag? [/B][/QUOTE] Ob sie besser ist, weiß ich nicht, aber für mich plausibler: Aufräumen vor der eigenen Haustür, wo man besseren Zugriff hat. Wenn das alle machen würden, wäre das besser, wie nichts und meines Erachtens effektiver als diese [ZENSIERT], die da gerade läuft - und ich weiß, wovon ich spreche... Wie gesagt: Das mit den Assasinen ist ja auch schon so ein klitzekleines bißchen her. Die waren recht lokal orientiert und hatten keine Waffen, die gleich massenweise Unschuldige um die Ecke bringen.... |
| Demon17 | Sicher, aber es kommt auf dasselbe heraus. Al Kaida wurde bis 9/11 auch stark unterschätzt. Man dachte, ein bisschen Polizeiarbeit und man hat die Leute im Griff. Inzwischen sind religiöse Gruppen , wie die Taliban in der Lage, ganze Länder zu beherrschen. Im Nachbarland und Atomstaat Pakistan ist religiöser Fundamentalismus in der Armee schick geworden und Iran baut unablässig an der Atom-Bombe. Man muss das Ganze im Zusammenhang sehen. Glaub mir, lieber ein konventioneller Konflikt als zwei Länder nuken. Pakistan und Atommacht Indien sind Erzfeinde und der Iran, desses Präsident die Juden ausrotten will grenzt an Russland, die ihn teiweise mit (friedlicher) Atomtechnologie unterstützen wollten. Ich hoffe Obama und Putin/Medwedew verstehen sich gut. Afghanistan ist die Lunte an einem Pulverfass und sollte nicht von Leuten regiert werden, die gerne zündeln. |
| pulSar | Oh mann - ich hab schon die K*tzeritis und Magendarm-Erkältung vom feinsten... Ein Artikel [url=http://www.hintergrund.de/content/view/329/63/]über Obamas Kriegskabinett[/url] lässt mich aber nicht gerade besser verdauen... Zu dem ganzen Themenkomplex gibt es in mir zwei Stimmen. Eine, die sagt: das ist alles gar nicht so wild und die "Paranoiker" übertreiben mal wieder, weil sie es so brauchen und es zu ihrem Weltbild gehört.. und eine andere sagt mir: das riecht alles sehr eklig nach C.I.A..... Die Welt ist im absoluten WAHNsinnstempo dabei, gen absoluten WAHNsinn zu steuern... Ich komme mir vor wie im Mittelalter und so, als wäre meine Kindheit und Jugend in den 80ern - der "No-Futere-Zeit" die Zeit der wohligen guten Hoffnung gewesen... So... 24 Tropfen Iberogast ins Wasserglas und runter damit... |
| Demon17 | Ich denke das Beste was zu erwarten war, war dass sich die ethnische Zusammensetzung ein bisschen ändert. Das hat es getan. Vielleicht kapieren dann die einen, das die Leute mit dem anderen Teint nicht die schlechteren Menschen sind und die anderen, das sie auch nicht besser sind. Also wenn er es schafft aus dem Irak rauszukommen, ohne das die politische Ordnung dort kollabiert und Afghanistan in den Griff kriegt hat er viel geleistet. Ich frage mich bloß, wie er das Staatsdefizit in den Griff kriegen will. Das Problem ist ein anderes, was machen wir, wenn die USA als Markt endgültig wegfallen, weil irgendwann sämtliche Ebenen überschuldet sind? Was machen wir, wenn unsere Industrie in Amerika immer noch ein Vorbild sieht und glaubt, dass es auf Dauer sinnvoll ist sich auf US-Börsenbroker als Hauptkundschaft zu spezialisieren? So wie es Mercedes, BMW und Porsche taten? VW wächst weiter, eben weil es andere Kunden hat. Was machen wir, wenn die USA keinen internationalen Einfluß mehr nimmt. Saddam Hussein hätte Kuweit behalten, Saudi-Arabien kassiert. Afghanistan wäre in der Hand der Taliban und Pakistan wahrscheinlich ebenfalls. Ich meine das gibt höllische Kriege, die nicht mit den Kriegen der USA in letzter Zeit zu vergleichen sind. |
| xxxzinixxx | was gewesen ist kann man nicht mehr rückgängig machen. und für die zukunft... sollte man den blick gen sonnenaufgang wenden, denke ich... |
| Demon17 | ... und was siehst Du, xxxzinixxx ? |
| Kampfsau | [QUOTE]Was machen wir, wenn die USA keinen internationalen Einfluß mehr nimmt. Saddam Hussein hätte Kuweit behalten, Saudi-Arabien kassiert. Afghanistan wäre in der Hand der Taliban und Pakistan wahrscheinlich ebenfalls. Ich meine das gibt höllische Kriege, die nicht mit den Kriegen der USA in letzter Zeit zu vergleichen sind.[/QUOTE] Kriege wird es immer geben aber genug Kriege werden doch künstlich am Leben erhalten, weil z.B. westliche Unternehmen es so wollen. Gerade weil du Afghanistan,den Irak und Sadam Hussein, sowie die Taliban erwähnst. Die Feinde von heute waren durchaus mal Verbündete der Vergangenheit und standen mitunter auf der Gehaltsliste der US Regierung. Damals als es noch den kalten Krieg gab in den 80ern und die Russen in Afghanistan kämpften. Da wurden die Taliban usw massiv von der amerikanischen Regierung unterstützt, finanziell sowie mit Waffen. Dass der Irak und auch Sadam Hussein von den Amerikanern unterstützt wurden, brauch ich wohl nicht erwähnen. Das Problem, der Zorn den uns große Teile der islamischen Welt entgegengebracht wird. Ist nicht wirklich total unbegründet. Als ob die USA die wahrscheinlichkeit für Terror wirklich verkleinert hätte |
| Demon17 | Ein Land, das wegen einzelner Unternehmen Kriege führt wird an Bedeutung verlieren, denn der Wirtschaft insgesamt schadet es. Der Irak war so gesehen eine gigantische Fehlinvestition. Niemand hat behauptet, dass die USA keine Fehler machen, doch hat diese bisher jede Großmacht begangen. Vielleicht sind Länder wie der Irak nur von blutrünstigen Diktaturen zu regieren, die mal kurz 5000 Menschen vergasen, wie es Hussein tat. Vielleicht wird sich der Irak aber auch zu einer humaneren Zivilgesellschaft entwickeln. |
| Nezach | [quote][i]Original geschrieben von Demon17[/i] [b]Ein Land, das wegen einzelner Unternehmen Kriege führt wird an Bedeutung verlieren, denn der Wirtschaft insgesamt schadet es.[/b][/quote]Warum schadet es der Wirtschaft insgesamt? Weshalb verliert ein solches Land an Bedeutung? [quote][b]Der Irak war so gesehen eine gigantische Fehlinvestition.[/b][/quote]Der Irak ist doch aber ein Staat und keine Investition!? [quote][b]Niemand hat behauptet, dass die USA keine Fehler machen, doch hat diese bisher jede Großmacht begangen.[/b][/quote]Was ist eine Großmacht? [quote][b]Vielleicht sind Länder wie der Irak nur von blutrünstigen Diktaturen zu regieren, die mal kurz 5000 Menschen vergasen, wie es Hussein tat.[/b][/quote]Von wem wird der Irak zur Zeit regiert? [quote][b]Vielleicht wird sich der Irak aber auch zu einer humaneren Zivilgesellschaft entwickeln.[/b][/quote]Wie sieht eine humane Zivilgesellschaft aus? |
| Demon17 | Hallo Nezach, deine Fragen sind ein wenig simpel. Ich sehe das als einen Versuch zur Manipulation an. |
| Goat93 | [QUOTE]Der Irak ist doch aber ein Staat und keine Investition!?[/QUOTE] In einem Staat kann man nicht investieren? was ist denn eine investition? was bringt eine solche? wie wirkt sich eine solche aus? wieso investiert man überhaupt? is investrition auf irgendetwas beschränkt? ist investition rein materiell zu sehen oder nicht? [QUOTE]Was ist eine Großmacht?[/QUOTE] Groß=Zahl-Mengeneinheit Macht=Die Möglichkeit auf andere einzuwirken Mengeneinheit+Einwirken=Einwirkung auf eine Menge. Hier also: Masseneinwirkung Eine Großmacht kann auf viele Leute einwirken. Umso mehr Leute, umso größer die Macht [QUOTE]Von wem wird der Irak zur Zeit regiert?[/QUOTE] Der USA, es fragt sich nur, wie lange... [QUOTE]Wie sieht eine humane Zivilgesellschaft aus?[/QUOTE] Wie eine funktionierende Demokratie oder Diktatur oder Monarchie oder Kommune. Also wenn jeder mit dem anderen und alle für alle statt für sich und *plümchenpflückgeh |
| Nezach | [quote][i]Original geschrieben von Goat93[/i] [b]In einem Staat kann man nicht investieren?[/b][/quote]Das kann man schon. Ich weiß jedoch nicht, wer in den Irak was investiert hat und inwiefern es eine Fehlinvestition war. [quote][b]was ist denn eine investition?[/b][/quote]"Säen", um "ernten" zu können. Zumindest jedoch ein Geben. [quote][b]was bringt eine solche?[/b][/quote]Ein gewünschtes Ergebnis im günstigen Falle. [quote][b]wie wirkt sich eine solche aus?[/b][/quote]Keine Ahnung. [quote][b]wieso investiert man überhaupt?[/b][/quote]Die Frage empfinde ich als zu allgemein gestellt. Wir haben es ja hier mit Investitionen in den Irak zu tun. Es könnte um Erdöl gehen. Es könnte auch der eigenen Sicherheit wegen investiert worden sein. Vielleicht sogar aus Uneigennützigkeit, um den Menschen im Irak ein angenehmeres, freieres Leben zu ermöglichen. [quote][b]is investrition auf irgendetwas beschränkt?[/b][/quote]Nicht, dass ich wüßte. Man kann in viele verschiedene "Dinge" Zeit, Geld, Energie usw. hineinstecken. [quote][b]ist investition rein materiell zu sehen oder nicht?[/b][/quote]Wohl eher nicht. Wer sich bildet, investiert in (wie man sagt) Immaterielles, Geistiges. Er erwirbt sich einen immateriellen Besitz an Wissen und auch Können. [quote][b]Eine Großmacht kann auf viele Leute einwirken.[/b][/quote]Wirken bedeutet "Kraft einsetzen". Doch was ist Kraft? Gibt es sie überhaupt? Wirkt überhaupt jemand oder etwas? Irgendwie ist das doch wie der Glaube an den lieben Gott. Der ist auch eine Großmacht, ja sogar die einzige Großmacht, wie viele glauben. Sind die USA nicht von zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Zwängen getrieben und insofern eher als machtarm, wenn nicht gar ohnmächtig anzusehen? [quote][b]Wie eine funktionierende Demokratie oder Diktatur oder Monarchie oder Kommune. Also wenn jeder mit dem anderen und alle für alle statt für sich und *plümchenpflückgeh[/b][/quote]Gibt's denn sowas? Verhält sich's nicht wie mit dem Glashaus und seinem Insassen? |
| Demon17 | [QUOTE]Das kann man schon. Ich weiß jedoch nicht, wer in den Irak was investiert hat und inwiefern es eine Fehlinvestition war.[/QUOTE] Die USA kostet der Irakrieg ca. 80 Milliarden USD im Jahr. Sie investierten hunderte von Milliarden in die Freiheit eines Volkes, das seit mehr als 6000 Jahren von Despoten regiert wird. Niemand auf der ganzen Welt, verhindert die Freiheit und die Geltung der Menschenrechte im Irak, als die Iraker selbst. Ursprünglich wollten die USA das geld durch Aufträge für die US-Wirtschaft wieder hereinbekommen. Inzwischen hat man sich darauf geeinigt, das der Irak selbst die Aufträge vergibt an wen er will. Die Amis schauen in die Röhre... Der Irak ließe sich auch ganz anders Ausbeuten. Man ernennt die Kurden (ca. 10% der Bevölkerung) zur allgemeinen Autorität, vernichtet jeden Widerstand (aqlso jede ortschaft in deren Umkreis Widerstand geleistet wird.) und beutet die Ölreserven des Iraks auf eigene Rechnung aus. So ungefähr hätte Hitler gehandelt. |
| Gezeichneter | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i] [B] Mit Obama würde der nächste Politamateur in Holly..äh Washington einziehen, wozu? [/B][/QUOTE] Tja. Und? :rolleyes: |
| Demon17 | Also Steinmeyer hat ihm im neuen Spiegel einen offenen Brief geschrieben. Ganz rührend. ;) |
| Gezeichneter | Er hätte lieber Kurnaz einen Brief schreiben sollen. Der hätte sich in Guantanamo bestimmt über Post gefreut. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] Die USA kostet der Irakrieg ca. 80 Milliarden USD im Jahr.[/QUOTE]Wen meinst du hier mit "die USA"? Die Steuerzahler oder die Rüstungskonzerne? Die Einen geben das Geld aus, die Anderen nehmen es ein. Also eigentlich bleibt es im Lande ... [QUOTE]Ursprünglich wollten die USA das geld durch Aufträge für die US-Wirtschaft wieder hereinbekommen. [/QUOTE]Das klappt doch soweit auch ganz gut: [url]http://www.halliburtonwatch.org/[/url] |
| Demon17 | Es gibt sicher einige Organsiationen, die da ganz nett absahnen, Aber um die halbe Billion wieder hereinzubekommen, die die USA dort inzwischen in den Sand gesetzt haben reicht es halt nicht. Da die Steuersätze minimal sind, wird der Staat das Geld wohl bei anderen wieder einsammeln müssen. Ich warte übrigens immer noch auf Obamas Change, momentan sieht es ja eher nach einer Fortsetzung der Politik der Bushadministration aus. Wir werden sehen, wie schnell die Truppen aus dem Irak abgezogen werden und was dann dort geschieht. |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Gezeichneter [/i] [B]Er hätte lieber Kurnaz einen Brief schreiben sollen. Der hätte sich in Guantanamo bestimmt über Post gefreut. [/B][/QUOTE] Die ehemalige FDJ-Sekretärin als Bundeskanzlerin war schon gewöhnungsbedürftig, aber jemand der Frank-Walter heisst als Taktgeber der Politik? Muhaha... Der Sachwalter egoistischer Schröder-politik? Wer braucht das? Dann aber auch gleich "hier!" schreien, wenn es um eine völlig unnötige Aufnahme von Ex-Knackis geht. Sind sie harmlos? Wer weiss das so genau? |
| Demon17 | Ja da hatte Frank-Walther wirklich einen Geistesblitz. Wenn die USA zu klein sind für die paar hundert Leute, dann stockt Schäuble halt seinen Observationsetat auf. Ich meine ist doch besser Muslimfundis zu überwachen als Journalisten, die sich kritisch über den Geheimdienst äußern. Was mich interessiert ist, ob er sein Konjunkturprogramm auch wirtklich durch den Kongress mit seiner republikanischen Mehrheit kriegt. Schon im Senat haben 11 Demokraten dagegen gestimmt. |
| Gezeichneter | Auch im Kongress haben die Demokraten die Mehrheit. |
| Demon17 | Wo Du recht hast, hast Du recht. A) habe ich das Repräsentantenhaus mit dem Senat verwechselt und B) bilden beide zusammen den Kongress. Ich hatte irgendwo gelesen, das Obama mindestens zwei Stimmen der Republikaner braucht, finde den Artikel jedoch nicht wieder. Entweder ich bin einer Zeitungsente aufgesessen, oder die einfache Mehrheit reicht nicht bei einem Teil des Konjunkturpaketes. |
| Demon17 | Zitat Spiegel - Online [QUOTE]Wann der Senat über das Paket abstimmen wird, blieb zunächst offen. Nach Angaben des demokratischen Mehrheitsführers Harry Reid ist noch für das Wochenende ein Votum geplant. Das Paket braucht 60 von 100 Stimmen. Die Demokraten verfügen jedoch nur über 58 Sitze im Senat und sind damit auf die Stimmen von Republikanern angewiesen. Aus deren Reihen bekommen sie nach dem schweren Ringen um einen Kompromiss Unterstützung von den Senatoren Olympia Snowe, Collins aus Maine und Specter aus Pennsylvania.[/QUOTE] Also doch keine Ente, sondern eine Sperrminorität der Republikaner im Senat. |
| Caranaldion | [QUOTE][i]Zitat von [URL=http://www.tagesschau.de/ausland/guantanamo262.html]Tagesschau.de[/URL] [/i] Guantánamo schließen - das war eines der Wahlversprechen von US-Präsident Obama. Doch laut "New York Times" sollen die umstrittenen Militärtribunale des Lagers schon bald ihre Arbeit fortsetzen. [...] Die Regierung Obamas will unter Umständen bereits in dieser Woche die Guantánamo-Tribunale wieder einsetzen. Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch reagierten mit scharfer Kritik. Und viele Obama-Anhänger entsetzt.[/quote] Letzteres ist nachvollziehbar. Schade, wirklich schade. Ich hätt's ihm fast abgekauft. |
| pulSar | Am "lustigsten" war noch das Wahlversprechen, dass er keine Lobbyisten in führende Ämter setzen würde. |
| Caranaldion | Der Begriff "Wahlversprechen" ist auch sicher nicht ungewollt gewählt, denn ob von "sich versprechen" oder "jd. etwas versprechen" die Rede ist, geht aus dem Wort "Versprechen" alleine nicht hervor. ;) |
| Nachtfeuer | Man sollte den Amtsantritt von Barack Hussein Obama sehr differenziert betrachten. Sein eintreten für einen einigenden palästinensischen Staat ist sehr löblich. Durch diese Maßnahme könnte die jetzige US-Regierung langfristig wieder vertrauen zu einigen Staaten des Nahen Ostens aufbauen. Was an seiner Amtsführung ehr negativ ist, ist die Sache mit dem Lager auf Kuba. Durch seine Weigerung die Folterer und Lakaien der alten US-Regierung strafrechtlich verfolgen zu lassen, hat er schon jetzt viel vertrauen in der US-Bürgerrechtsbewegung verspielt. Auch sein versprechen zu einen sofortigen Truppenabzug aus dem Irak war nur eine Posse. Wenn die Besatzungstruppen Ende 2010 den Irak verlassen können endlich die irakischen Bürger aufatmen die unter der US-Besatzung gelitten haben. Was an seiner Regierung positiv noch anzumerken ist, ist seine veränderte Umweltpolitik. Durch neue Gesetzte zum Gewässer- und Artenschutz konnte er immerhin einige seiner Wahlversprechen erfüllen. Man wird seine Arbeit wohl erst nach einer Legislatur richtig beurteilen können. Viele seiner neuen politischen Ansätze brauchen viel Zeit um zu reifen. |
| Ronin76 | [QUOTE]Sein eintreten für einen einigenden palästinensischen Staat ist sehr löblich. Durch diese Maßnahme könnte die jetzige US-Regierung langfristig wieder vertrauen zu einigen Staaten des Nahen Ostens aufbauen.[/QUOTE] Und dieses Vertrauen hätte ein Bush junior oder Mc Cain nie erreichen können. Es ist nur ein Köder mit leeren Versprechungen. Neulich hatte er die EU um kostenlose Soldaten und Gelder für den Irak und Afghanistan angepumpt damit der US-Haushalt entlastet wird. |