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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Frauen schlägt "Mann" nicht, aber...
Big Sin...hin und wieder wird es fast vergessen, auch von mir.

Warum ich das schreibe? Dazu möchte ich etwas berichten.

Heute, an einem schönen, sonnigen wenn auch windigen Tag, gönnte ich mir mal einen Stadtbummel. Ich sah wieder vieles was mir weniger passte, z.B. Hunde die auf dem Gehweg ihre "Minen" hinterlassen haben, der Passant der gedankenversunken über eine belebte Fahrbahn ging und fast angefahren wurde, und die beliebten Motzereien von Falschparkern die ein Knöllchen bekamen.

Aber ich sah auch eine Mutter mit zwei kleinen Kindern, zwei Jungs um die 4-5 Jahre, die sichtlich gestresst war. Die Mutter schimpfte lautstark, die Kinder weinten. Nichts Ungewöhnliches. Nur dann schlug die "Mutter" eines ihrer Kinder so stark ins Gesicht, das es stolperte und hart gegen eine Supermarktauslage knallte. Der Kleine hatte eine Platzwunde an der Schläfe und blutete recht stark. Ich bin hin und bot meine Hilfe an, wollte einen Krankenwagen rufen. Das wurde aber abgelehnt von der "Mutter", mit den Worten:" Geh weg du Pedophiler!"

Ich war erstmal geschockt, und sie zerrte den Jungen hoch und schimpfte weiter:"Hör auf zu flennen, oder du fängst dir noch eine!" Ich wollte ihr klar machen, das der Lütte stark blutet, vielleicht eine Gehirnerschütterung hat und nun dringend zu einem Arzt muss. Doch sie schlug ihn nochmal ins Gesicht. Daraufhin bin ich auf diese Frau los, hielt sie fest und wollte sie von den Kindern fern halten, notfalls hätte ich ihr auch eine gescheuert, so wie sie ihren schwachen Kindern, aber das wäre für die Kleinen schlimmer gewesen als für sie.

Kurz, es gab ein Gerangel und Geschimpfe, die Polizei kam und nahm alles auf, und der kleine Junge bekam endlich ärztliche Hilfe. Was da noch nach kommt soll hier nicht von Interesse sein, mir kommt es auf die Situation an.

Eine Frau schlägt der Mann nicht, aber was ist bei Xena vs. Woody Allen?

Im Ganzen sind die moralischen Voraussetzungen unserer Gesellschaft über Jahrtausende hinweg gewachsen und sind natürlich zu pflegen.

Das ist kein Frustthreat von mir, ich schreibe es hier auf um Reaktionen zu lesen, Kritik oder Ratschläge zu empfangen.

Liebe und friedliche Grüße

by Big Sin
Big SinDanke für die Links. Die sind doch sehr interessant.
Ich würde sagen, sie erweitern meinen Threat, und ich würde jedem empfehlen deine Links zu lesen.
KildareIch kann Mischa da prinzipiell nur zustimmen. Ich mag einen gewissen Satz von Manieren und zu diesem gehört prinzipiell auch der althergebrachte Grundsatz

"Ein Mann schlägt eine Frau nicht."

Ich sehe diesen allerdings auch aus dem Kontext des Schutzes körperlich und damals wahrscheinlich auch sozial schwächer gestellter Individuen. Ein Mann, der von einer Frau angegriffen wird, muss sich verteidigen dürfen. Ein Mann sollte auch anderen, schwäschere Personen zur Seite stehen dürfen, wenn diese von einer Frau, wie in dem von Dir genannten Beispielfall, verletzt werden.

In meinen Augen verzichtet der Agressor hier auf den ihm generell gegenüber ausgeübten Schutz, indem er diesen dazu missbraucht, einem anderen Schaden zuzufügen.
Ich darf nicht erwarten, dass ein Mann seelenruhig Tritte und Schläge hinnimmt, nur weil sie von einer Frau ausgehen.
Wenn ich unter einer solchen Annahme ein mir zugebilligtes Vorrecht missbrauche, habe ich es auch nicht anders verdient, als dass mir vor Augen geführt wird, dass es sich hierbei um ein entziehbares Privileg handelt.

Insofern kann ich an Deinem Verhalten nichts Kritisierbares finden.
Cabal[QUOTE][i]Original geschrieben von Big Sin [/i]
[B]...hin und wieder wird es fast vergessen, auch von mir.

Warum ich das schreibe? Dazu möchte ich etwas berichten.

Heute, an einem schönen, sonnigen wenn auch windigen Tag, gönnte ich mir mal einen Stadtbummel. Ich sah wieder vieles was mir weniger passte, z.B. Hunde die auf dem Gehweg ihre "Minen" hinterlassen haben, der Passant der gedankenversunken über eine belebte Fahrbahn ging und fast angefahren wurde, und die beliebten Motzereien von Falschparkern die ein Knöllchen bekamen.

Aber ich sah auch eine Mutter mit zwei kleinen Kindern, zwei Jungs um die 4-5 Jahre, die sichtlich gestresst war. Die Mutter schimpfte lautstark, die Kinder weinten. Nichts Ungewöhnliches. Nur dann schlug die "Mutter" eines ihrer Kinder so stark ins Gesicht, das es stolperte und hart gegen eine Supermarktauslage knallte. Der Kleine hatte eine Platzwunde an der Schläfe und blutete recht stark. Ich bin hin und bot meine Hilfe an, wollte einen Krankenwagen rufen. Das wurde aber abgelehnt von der "Mutter", mit den Worten:" Geh weg du Pedophiler!"

Ich war erstmal geschockt, und sie zerrte den Jungen hoch und schimpfte weiter:"Hör auf zu flennen, oder du fängst dir noch eine!" Ich wollte ihr klar machen, das der Lütte stark blutet, vielleicht eine Gehirnerschütterung hat und nun dringend zu einem Arzt muss. Doch sie schlug ihn nochmal ins Gesicht. Daraufhin bin ich auf diese Frau los, hielt sie fest und wollte sie von den Kindern fern halten, notfalls hätte ich ihr auch eine gescheuert, so wie sie ihren schwachen Kindern, aber das wäre für die Kleinen schlimmer gewesen als für sie.

Kurz, es gab ein Gerangel und Geschimpfe, die Polizei kam und nahm alles auf, und der kleine Junge bekam endlich ärztliche Hilfe. Was da noch nach kommt soll hier nicht von Interesse sein, mir kommt es auf die Situation an.

Eine Frau schlägt der Mann nicht, aber was ist bei Xena vs. Woody Allen?

Im Ganzen sind die moralischen Voraussetzungen unserer Gesellschaft über Jahrtausende hinweg gewachsen und sind natürlich zu pflegen.

Das ist kein Frustthreat von mir, ich schreibe es hier auf um Reaktionen zu lesen, Kritik oder Ratschläge zu empfangen.

Liebe und friedliche Grüße

by Big Sin [/B][/QUOTE]

Du hast mit den dafür angemessenen Mitteln versucht, von den Eltern ausgehende Gewalt gegen Kinder zu verhindern. So what's the Problem? Hätte diese Frau sich gewehrt, wäre es nicht nur nötig, sondern Pflicht gewesen, die Frau auch gewaltsam am Missbrauch ihrer Kinder zu hindern.
Tja, "Frauen schlägt man nicht". Aber wer erinnert sich noch daran dass damit die dem Mann abhängige und ihm somit untergebene Hausfrau der Siebziger gemeint ist, die für ihre Existenz und der Erhaltung ihres Lebensstandards gar vieles dafür einfach schlucken musste?
Ich habe keine Gewissensbisse dabei, mir zu wünschen, so manche Frau ganz legal schlagen zu dürfen.

MfG
Cabal
Ronin76[QUOTE]Ich denke, dass das Rollenbild, dem viele Männer meinen entsprechen zu müssen, es oftmals verhindert, sich als Opfer weiblicher Gewalt zu outen.[/QUOTE]
Das weibliche Rollenverhalten ist meistens so, daß Frauen und Mädchen gelernt haben die Schwächeren zu spielen und sich als Opfer darszustellen, ein Mann hat dies meistens gar nicht nötig und empfindet sich daher auch nicht als Opfer wenn ihm eine Frau zb mal eine knallt. Es ist also auch eine Bewußtseinssache. Männer wurden und werden vielleicht auch immer noch härter erzogen und sind Gewalt daher eher gewohnt. Spätestens in der Schule fangen die Machtspiele in Form von einer Hackordnung an, das ist vermutlich sogar "instinktives" Verhalten und wird stark vom männlichen Testosteron beeinflusst.
Big SinIch finde es schön das mein Beitrag so verstanden worden ist wie er gemeint war. Am Anfang war ich mir nicht sicher wie ich diese Situation beschreiben soll, es ging doch recht heftig ab. In dieser Sekunde habe ich auch nicht groß überlegt was ich tun sollte, und handelte eben.

Im Grunde bin ich davon überzeugt, das es die Pflicht eines starken Menschen ist den schwachen zu schützen. Es sollte keine noble Einstellung sein sondern eine Selbstverständlichkeit, und es hat auch nichts mit "Rittertum" oder Knigge zu tun.

Wie ist es denn bei Unfallopfern, die achtlos ignoriert werden? Nein, das ist falsch formuliert. Sie werden gesehen aber verdrängt, weil oft die Angst vorherrscht das falsche zu tun, die Verantwortung zu übernehmen. Ich kann es sogar nachvollziehen, wenn sich andere Verkehrsteilnehmer überfordert fühlen, aber "abwinken und weitergehen" ist doch das verkehrteste was man tun kann.

Ich habe auch mal einen Fahrradfahrer im Straßengraben entdeckt, er wurde übelst angefahren, und der Autofahrer war weg. In diesem Moment war ich sehr aufgeregt und hatte auch Bedenken. Aber ich habe ihn dann ins Krankenhaus gefahren, und das war das einzig richtige. Der junge Mann war sich dem zwar nicht bewusst, aber seine Dankbarkeit in seinen Augen war wirklich der schönste Lohn.

Weicht er nun vom eigentlichen Thema ab? So mag sich nun mancher fragen. Nein, eigentlich nicht, auch dieses Erlebnis fiel mir grade ein als ich eure Beiträge las. Gewalt hat viele Gesichter, und oft ist sie nicht wirklich "böse", manchmal ist sie einfach nur Ausdruck der Hilflosigkeit.

So oder so, man kann Gewalt nicht tolerieren, aber versuchen das schlimmste zu verhindern.

Liebe Grüße

Big Sin
Ronin76Amen
Ardath BeyGenerell halte ich mich an diese Floskel aber es gibt durchaus Frauen - in meinem Leben bist jetzt eine - die ich umklatschen würde. Ihr Glück war die Anwesendheit von Polizei.
Könnt ihr aber nicht verstehen da ihr die dazugehörige Geschichte nicht kennt. Es dreht sich um die Ex eines Freundes die dann ihren neuen Freund aufgewigelt hat, Morddrohungen per sms, Hausbesuche ect. ect. und das sind nur [I]Auszüge[/I] ihres Verhaltens. Lügen, verarschen und soweiter und sofort.
Irgendwann ist eben auch meine Geduld zu Ende.

Ihr meint das wäre nicht meine Aufgabe, man wäre mit Mitte 20 alt genug Probleme mit der Ex selbst regeln zu können? Und was wenn nicht? Würdet ihr zusehen wie eine dumme Schlampe euren Freund psychisch ruiniert?
Ich nicht.

Was diese Frau und die Mutter betrifft sollte man sich glaube ich des Unterschiedes zwischen Erziehung (bewusstmachen eines Fehlverhaltens, ich weis das will keiner hören aber manche Menschen lernen eben nur so) und Schlägen aus persönlichem Frust (kein Sex zehn mal am Tag, Arbeitslosigkeit oder generelle Unfähigkeit mit sich und seiner Welt klar zu kommen) unterscheiden.

Mir ist schon klar wie das was ich hier schreibe auf euch wirken mag, ihr kennt mich halt nicht

Weiblichkeit darf kein Freischein sein.

Also, Frauen schlägt man nicht.
gunslingerHallo Big Sin! Ich kann das gut verstehen, dass du der Alten auch gerne eine gescheuert hättest, aber ich denke , dass es besser war, dass dudich im Griff hattest und zurückgehalten hattestSonst wärst du vllt. noch angezeigt worden und sogar wäre behauptet worden wäre, dass du die Kinder geschlagen hast..?

Aber ich denke, allein deine Anwesenheit hat die Situation schon etwas gedämft.

Gruß,

gunslinger
FeeNiemand sollte jemand anderen schlagen. Ob Frau oder Mann und wer wen eher mal schlagen darf, sollte da überhaupt keine Rolle spielen.

Man drehe mal die Situation um:
Diese Szene spielt sich mit einem Vater, der sein Kind derart schlägt. Ich glaube ja, den Kindern würde viel schneller geholfen.
Warum ist das so? Warum wird Gewalt, die von Frauen ausgeht eher mal "übersehen". Hat man da mehr Hemmungen dazwischenzugehen? Liegt es daran, dass man im Kopf hat, dass man einer Frau keine Gewalt antun darf? Oder weil man glaubt, eine Frau ist ja schwach, so schlimm kann es ja nicht gewesen sein.

Ich finde deinen Einsatz, Big Sin, sehr lobenswert und auch die Tatsache, dass du dir verkniffen hast, der Mutter auch eine reinzuzimmern. Die Gewalt, die du angewendet hast, hat ausgereicht, um die Mutter davon abzuhalten, ihr Kind erneut zu schlagen - dies war sozusagen Gefahrenabwehr. Hättest du sie geschlagen, hättest du damit nur dein Bedürfnis befriedigt, sie für ihr Verhalten zu bestrafen, aber dies steht dir nicht zu. Dafür ist dann die Polizei zuständig (und ich hoffe, dass die Mutter auch wirklich bestraft wurde und man ihr möglicherweise eine Erziehungsberatung zukommen ließ).
Die Mutter zu schlagen, hätte außerdem den Kindern nur gezeigt, dass dies ein probates Mittel ist, um jemanden zu bestrafen bzw. um jemanden seinen Willen aufzuzwingen und das will man ja gerade nicht den Kindern vorführen. Du hast den Kindern also auch noch etwas beigebracht.
Big SinNatürlich bin froh das ich diese Mutter nicht geschlagen habe, eigentlich bestand da ja keine Gefahr das ich es tun würde. Würden die Kinder sehen wie ein fremder Mann ihre Mutter schlägt, das wäre für sie hundertmal schlimmer gewesen als das was die Mutter getan hat. Denke ich mir jedenfalls.

Ich müsste dazu noch sagen, das ich selbst auch aus einer zerrütteten Familie komme. Meine Mutter ist für mich der liebevollste Mensch der Welt, nicht mal im Scherz hat sie mir einen "Klaps auf den Hosenboden" gegeben. Aber mein Vater war Alkoholiker und extrem jähzornig, da waren Prügel an der Tagesordnung. Erst als ich acht Jahre alt war hat sich meine Mutter getrennt, aber immerhin noch früh genug um ab da an ein schönes, friedliches Familienleben mit Mutter und Sohn zu beginnen. Erst da wusste ich, das Leben kann richtig schön sein.

Laut Statistik müsste ich nach meinen Vater kommen, sollte also jeden Tag saufen bis zum Umfallen und jeden verdreschen der mir nicht passt. Aber ich trinke fast nie Alkohol, bzw. wenig bei Festlichkeiten, und nur ein mal schlug ich einen Typen der mir unbedingt "die Knochen brechen" wollte. Ich habe wohl mehr von meiner Mutter gelernt als von meinem Vater, zum Glück!:)

Allerdings kommt daher wohl auch mein Hang, nicht weg zusehen wenn schwächere in Not geraten. Und wie gesagt, der leichte Wunsch tatsächlich mal zuzuschlagen war schon da. Nur so lange der Verstand über dem Wunsch steht wird das nicht passieren, grade deshalb möchte ich auch nie betrunken sein, wer weiß wie weit die Hemmschwelle sinkt? Ich möchte das gar nicht wissen.

Liebe Grüße

Big Sin
LamydiaJaja gegen denn Mann kann sie sich nicht währen also druf auf die Kinder. Dies passiert doch sooft. Ich hab auch immer dannein paar gefangen wenn meine mum mit meien dad Stress ahtte bis ich dann im Teeniealter mal zurück geschlagen hab dann war ruhe.

Ich halte von sowas nix, die Kinder können nichts dafür ,wenn sie überfordert ist.
Minus Mann[QUOTE][i]Original geschrieben von Ardath Bey [/i]
[B]

Was diese Frau und die Mutter betrifft sollte man sich glaube ich des Unterschiedes zwischen Erziehung (bewusstmachen eines Fehlverhaltens, ich weis das will keiner hören[COLOR=crimson] aber manche Menschen lernen eben nur so[/COLOR] ) und Schlägen aus persönlichem Frust (kein Sex zehn mal am Tag, Arbeitslosigkeit oder generelle Unfähigkeit mit sich und seiner Welt klar zu kommen) unterscheiden. [/B][/QUOTE]

Hallo erstmal

Nun eigentlich lese ich mich hier nur durch, aber diese Aussage kann ich einfach nicht so stehen lassen. Mir kocht jedes Mal die Galle über wenn ich so einen „ein Kleiner Klapps hat noch keinen geschadet“ Kommentar höre. Ich finde solche kalt servierte und rational begründete Gewallt, gegen Menschen die sich nicht wehren können verwerflicher, als wenn jemanden im Affekt „die Hand ausrutscht“ (was ich natürlich nicht(!!!) gutheiße.
Der Schaden, der hier angerichtet wird geht über die rein körperliche Komponente weit hinaus. Hier wird ein Individuum durch Zurschaustellung von Macht entmenschlicht, indem man ihm seine Würde nimmt. Man bringt ihm bei das Gewallt gegen Schwächere „schon okay“ ist, solange man damit ein Ziel erreichen will und nicht grundlos drauf los prügelt. Schlimmer noch finde ich das kaum jemand der so etwas erlebt hat, später als Erwachsener Wut auf seine Eltern verspürt. Stattdessen werden Entschuldigungen konstruiert (man hatte es ja verdient,….. es tat ihnen mehr weh als einem selbst….. es tat ihnen hinterher sooo Leid… sie lieben einen ja….) und das gelernte Muster gerne mal auf die eigenen Kinder übertragen, da man sich damit perfekte Begründung dafür gezimmert hat(meine Eltern liebten mich ja auch, trotzdem hab ich mal eine gelangt gekriegt, wenn ich es verdient habe.)
Hört man jedoch von einer Frau, die ihren prügelnden Ehemann in Schutz nimmt (er liebt mich….. ich hab es provoziert…. es tat ihm hinterher sooo leid…. er liebt mich doch ),schüttelt man bestenfalls einfach nur den Kopf und wundert sich.
Kein klar denkender Mensch würde doch diesen Abschaum von Kerl in Schutz nehmen. Die normale Reaktion (zumindest meiner Meinung nach), wäre Abscheu davor, das sich hier jemand an einem schwächeren vergangen hat.
Wo ist nun also der unterschied? Welche Rechtfertigung, kann man für das schlagen von Kindern ins Feld führen, die nicht sofort noch erbärmlicher klingt, wenn man das Wort Kind durch das Wort Frau ersetzt? Was macht das schlagen von Menschen, die von einem abhängig sind, die einen lieben und sich nicht aussuchen konnten, wessen Blut durch ihre Adern fließt ,moralisch weniger abscheulicher?....abgesehen von meinem alltime favorit :
Du hast ja sicher selbst keine Kinder!.....also dem Letzten Totschlageargument , der moralisch bankrotten?

LG Felix

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