| Gothanthrop | Foodwatch hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Trickkiste der Lebensmittelindustrie aufzudecken Beispiele: [b]Kraft Foods: Philadelphia alla Pesto verde & Tomate[/b] Der Schwindel: Auf der Verpackung glänzen jede Menge Tomaten und ein Mörser voll Pesto, beworben werden "sonnengereifte Tomaten" und "einzigartige Qualität". Die Wahrheit: Die Frischkäsezubereitung enthält gerade einmal 0,4 Prozent getrocknete Tomaten und statt Pesto nur eine Basilikum-Schmelzkäse-Mischung. Dafür stecken jede Menge Zusatzstoffe wie das umstrittene Verdickungsmittel Carrageen (E407) drin und dem Geschmack wird mit Aromen auf die Sprünge geholfen. Einzigartig ist hier nur der Etikettenschwindel. [b]Carlsberg: Beo Heimat[/b] Der Schwindel: Carlsberg bewirbt "beo“ als "Bio Erfrischung“ aus "rein natürlichen Zutaten“ für alle, denen ein "verantwortungsbewusster Umgang mit unseren Ressourcen am Herzen liegt“. Die Wahrheit: Neben Zusatzstoffen steckt nicht näher defi niertes "natürliches" Aroma in der Flasche. Der Geschmack kommt also nicht aus Bio-Früchten, sondern aus dem Labor. "Bio" sind an der Brause damit gerade mal 5,5 Prozent Zucker und Gerstenmalz. Natürlichkeit und Verantwortung? Fehlanzeige! [b]Nestlé: Maggi Natur Pur Bio Frühlingsgemüsesuppe[/b] Der Schwindel: Maggi Natur Pur Bio, die Tütensuppe, die ganz ohne Geschmacksverstärker auskommt. Die Wahrheit: Drin ist die geschmacksverstärkende Substanz Hefeextrakt – Glutamat unter anderem Namen. --> Produkt inzwischen vom Markt genommen Quelle und weitere Beispiele: [url]http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/imitate_und_luegen/mogel_liste/index_ger.html[/url] Meinungen? [b]DIE LINKE wählen - Denn Etiketten lügen wie gedruckt![/b] |
| Gothanthrop | Mehr zur Geschmacks-Mafia der Großkonzerne im 'Spiegel' vom 12.10. - [i]"natürliches Vanillearoma"[/i] - wird in der Regel aus Holzabfällen der Papierindustrie gewonnen - [i]"natürliches Erdbeeraroma"[/i] stammt aus Holzspänen - was nach [i]Pfirsisch[/i] schmeckt, kommt aus Schimmelpilzkulturen - [i]Meeresfrüchtearoma[/i] wird aus Fischabfällen isoliert ... [b]Damit Sie wieder wissen, was auf ihren Tisch kommt - DIE LINKE wählen![/b] |
| Ronin76 | Parteien können da nichts ändern, wieso sollten sie auch. Foodwatch ist eine Interessengemeinschaft die speziell auf Deklarierungen und Etikettenschwindel eingeht. Hat auch schon ein paar Dinge erreicht. Solange etwas jedoch nicht überprüft und veröffentlicht wird, mogeln die Hersteller wo es nur geht. Es gibt auch so ganz legale Betrügereien, wo unappetitliche und riskante Zutaten nicht aufgeführt werden müssen. ZB Schweineblut in Schokolade. Darf zu ca 5% beigemischt werden. Haare in Keksen als Proteinfüllstoff usw. Fast überall werden Abfälle beigemischt. Und da wundernt man sich wieso die Allergien rasant ansteigen. Heute ist schon ca jeder ZWEITE Bundesbürger Allergiker. Vielle wissen es auch nicht einmal da die Beschwerden noch minimal sein können. Vor nur ca 20 Jahren war die Allergiequote bei gerade mal 10-20%. Schimmelpilze sind zB sehr riskant. Aspergillose lässt grüßen. |
| Gothanthrop | [SIZE=3]Weniger drin – Preis gleich ... die EU-Lizenz zum Abzocken![/SIZE] [url]http://www.vzhh.de/~upload/vz/VZTexte/TexteErnaehrung/Weniger_drin_Preis_gleich.htm#Liste[/url] [b]Wegfall verbindlicher Mengenvorgaben ermöglicht versteckte Preiserhöhungen[/b] Die Masche: Seit Jahren beobachten wir eine Masche bei den Herstellern von Lebensmitteln und anderen Produkten, wir nennen sie: Weniger drin, Preis gleich. Noch deutlicher: versteckte Preiserhöhung. Das geht so: Kunden haben sich an den Preis eines Produktes gewöhnt, sagen wir 2,99 Euro. Statt sie jetzt durch eine nominale Preiserhöhung, sagen wir auf 3,49 Euro, vom Kauf abzuhalten, wird die Preiserhöhung verschleiert, indem bei gleichem Preis weniger Inhalt in die Packung gegeben wird. Durch eigene Recherchen und viele Hinweise aufmerksamer und verärgerter Verbraucher entstand eine ständig aktualisierte Liste mit Namen und Fotos der Produkte. EU-Lizenz zum Mogeln: Einen gewissen Schutz vor diesen Machenschaften bot bis April 2009 noch die Tatsache, dass für einige Produkte feste Verpackungsgrößen vorgeschrieben waren. Doch seit dem 11. April 2009 sind fast alle verbindlichen Mengenvorgaben für Lebensmittel entfallen. Eine EU-Richtlinie wurde zu diesem Zeitpunkt in nationales Recht umgesetzt. Bestimmte Erzeugnisse in Fertigpackungen konnten bis dahin nur in den für sie festgelegten Füllmengen verkauft werden. Beispielsweise durfte Milch zwichen 0,5 und 1 Liter nur in Fertigpackungen mit 0,5 Liter, 0,75 Liter und 1 Liter Inhalt abgegeben werden. Solche festen Einheiten sind nun für Milch, Wasser, Limonade, Fruchtsäfte, Zucker und Schokolade weggefallen. Nur bei Wein, Sekt und Spirituosen bleiben feste Nennfüllmengen erhalten. [b]Die fünf dreistesten Ausreden der Hersteller[/b] [url]http://www.vzhh.de/~upload/vz/VZTexte/TexteErnaehrung/Mogelpackung/Ausreden%20Hersteller.pdf[/url] Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg [b]Der EU Paroli bieten - DIE LINKE wählen![/b] |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]ZB Schweineblut in Schokolade. Darf zu ca 5% beigemischt werden. Haare in Keksen als Proteinfüllstoff usw. Fast überall werden Abfälle beigemischt.[/B][/QUOTE] Das mit dem Blut und das mit den Haaren glaube ich auch, sind nur Urban Legends. Ansonsten: Schöner Thread. Es wird glaube ich nirgendwo so massiv und offen gelogen und betrogen, wie bei den Lebensmittel und der Kosmetik. Finde es auch schön, wenn man da mal aufklären will. Allgemein finde ich es grotesk, wenn in der Werbung von Vitamin Q, Peptiden in Creme (die sich nur Stars leisten können), der "Süße aus Früchten" und anderem Marketing-Blödsinn geredet wird. Nur: Der Text ist geklaut. Ich weiß nicht wie foodwatch drauf ist, aber ich glaube das ist Abmahnwürdig und dass du direkt auf ihre Bilder verlinkst ist meistens auch nicht so gerne gesehen, weil sie für den Traffic bezahlen. Na ja. Außerdem fehlt mir doch ne gewisse Diskussionsgrundlage. Ich fände ein Link und eine eigene Aufbereitung des Themas für ein Forum angemessener. Edit: [QUOTE][i]Original geschrieben von Gothanthrop [/i] [B][SIZE=3]Weniger drin – Preis gleich ... die EU-Lizenz zum Abzocken![/SIZE] [/B][/QUOTE] Sorry, aber den Preisschildern stehen neben den Preis auch immer jeweils der Preis pro Mengeneinheit. Wenn 100 Gramm Schokolade plötzlich nur noch 50 Gramm sind, bei gleichem Preis, erscheint auch der Preis pro Menge als verdoppelt. Abgesehen davon finde ich die Wahlwerbung etwas billig. |
| Gothanthrop | [QUOTE]Nur: Der Text ist geklaut.[/QUOTE] Nein, zitiert a la copy and paste. [QUOTE]Ich weiß nicht wie foodwatch drauf ist, aber ich glaube das ist Abmahnwürdig und dass du direkt auf ihre Bilder verlinkst ist meistens auch nicht so gerne gesehen, weil sie für den Traffic bezahlen. Na ja.[/QUOTE] Ich habe doch eine Quellenangabe gemacht, sollte ich dennoch gegen interne Board-Regeln verstoßen, so bitte ich um eine Mitteilung der Moderatoren, so dass die Bilder umgehend entfert werden oder meinetwegen auch persönlich geuploaded. EDIT: Produkt-Bilder entfernt. [QUOTE]Außerdem fehlt mir doch ne gewisse Diskussionsgrundlage.[/QUOTE] Nichts und niemand hindert Dich am diskutieren. Die Ausgangtexte dienen üblicher Weise als Grundlage. [QUOTE]Ich fände ein Link und eine eigene Aufbereitung des Themas für ein Forum angemessener.[/QUOTE] Generell wünschenswert, aber schau mal auf die Uhrzeit, soll ich bis morgen früh hier sitzen? ;) [QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i] Sorry, aber den Preisschildern stehen neben den Preis auch immer jeweils der Preis pro Mengeneinheit. Wenn 100 Gramm Schokolade plötzlich nur noch 50 Gramm sind, bei gleichem Preis erscheint auch der Preis pro Menge als verdoppelt.[/QUOTE] Eben nicht ... der wahre Mengeninhalt ist heute ohnehin kaum nachvollziehbar. [URL=http://www.vzhh.de/~upload/vz/VZTexte/TexteErnaehrung/Mogelpackungen%20Luftpackungen.htm]Luft statt Nahrungsinhalt[/URL] [QUOTE]Abgesehen davon finde ich die Wahlwerbung etwas billig. [/QUOTE] Die Kritik werde ich dankend an die Verbraucherzentrale Hamburg weiterleiten ;) |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von Gothanthrop [/i] [B]Eben nicht ... der wahre Mengeninhalt ist heute ohnehin kaum nachvollziehbar. [/B][/QUOTE] Also zumindest in allen Läden in denen ich so einkaufe, ist halt der Preis und darunter etwas kleiner der Preis auf ein Kilo oder 100 Gramm gerechnet. Da es dabei um Gewicht abzüglich Verpackung geht spielt auch Luft keine große Rolle. Ich will derartigen Betrug bei Verpackungen nicht verteidigen. Nur die Kritik an der EU-Verordnung, bzw. dessen Wegfall finde ich übertrieben. Solange man Leicht nachprüfen kann, wieviel Gramm das Zeug wiegt, sehe ich da kein Problem. |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von Gothanthrop [/i][B] Ich habe doch eine Quellenangabe gemacht, sollte ich dennoch gegen interne Board-Regeln verstoßen, so bitte ich um eine Mitteilung der Moderatoren, so dass die Bilder umgehend entfert werden oder meinetwegen auch persönlich geuploaded.[/B][/QUOTE] Mit Board-Regeln hat das nichts zu tun. Da gehts eher ums Urheberrecht. Noch ein Nachtrag: Das mit den Haaren stimmt teilweise doch. Cystein (E_920) ist der Hauptbestandteil von Keratin, einem Protein das eben Haare, Fingernägel etc pp bildet. Cystein wird wohl teilweise auch aus Haaren gewonnen, kann aber auch künstlich hergestellt werden und wird bei verschiedenen Teigen eingesetzt. |
| Ronin76 | @Kinch Leider finde ich den Bericht nicht mehr. Laut EG Richtlinie darf kein Blut in Schokolade enthalten sein. Dafür wird Petroleumbenzin zur Raffination von Kakaobutter verwendet welches anscheinend "fast" rückstandslos verschwindet. [url]http://www.dradio.de/dlr/sendungen/mahlzeit/153017/[/url] [QUOTE]Oft zu viel Luft in Lebensmittelpackungen: Irreführend und klimaschädlich[/QUOTE] Aufs Klima hat das im Prinzip durch die Transporte so gut wie gar keinen Einfluß. Siehe CO²-Lüge und AGW-Lüge (anthropogenic global warming). Es sollte jedoch mal der schädliche Einfluß von Verbrennungsrückständen, Bremsstaub, Reifenabrieb und Katalysatoren (Rhodium) erwähnt werden, was eigentlich nie der Fall ist. Das ist mal ein richtiges Problem für die Gesundheit; nicht fürs Klima. Milliarden Tonnen von Reifen, Rhodium und Bremsbelägen lösen sich jährlich buchstäblich in Luft auf. Wo dieser Staub wohl landet ? Rhodium aus den so gerne als "umweltfreundlich" beworbenen Katalysatoren steht im Verdacht stark krebserregend zu sein. Leider finde ich bei Google kaum noch etwas über die Schädlichkeit von Rhodium. Das sah vor 3 Jahren noch anderst aus. Dieses Element löst sich neben dem Platin unweigerlich nach und nach aus dem feinmaschigen Gitter eines Katalysators. Dort findet der katalytische Prozess statt. Nach 10-15 Jahren wiegt ein KAT anscheinend nur noch die Hälfte. Das Verhältnis von Platin zu Rhodium ist ca 5:1. An Autobahngrünstreifen wurden schon sehr hohe Rhodiumwerte ermittelt. [url]http://www.lenntech.de/pse/elemente/rh.htm[/url] [IMG]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7a/Aufgeschnittener_Metall_Katalysator_für_ein_Auto.jpg[/IMG] |
| LaChatte | moderne Menschen müssten eigentlich durchaus gemerkt haben, dass umso mehr Müll in einem Produkt steckt, je mehr bunte Bildchen es begleiten und je mehr Werbung im Fernseher dafür gemacht wird. Ich dachte, sowas gehöre zum Allgemeinwissen? Abgesehen davon ist der Geschmack von kastrierter und künstlich hochgepeppter Nahrung nicht befriedigend, sondern flach und leer. grüsse, barbara |
| hagzissa13 | Seiten wie "foodwatch" finde ich gut. Irgendwer muß einfach mal aufklären, was hier eigentlich abgeht mit und in unseren Lebensmitteln. Da gibt es mafiöse Strukturen schon am Saatkorn und die Kette zieht sich bis hin zum Endprodukt. Ich bin für eine genaue Kennzeichnungspflicht. Ich meine, wenn jemand so einen Schrott kaufen möchte, von mir aus. Aber ich möchte so etwas nicht kaufen müssen. Und ich denke, wenn es eine genaue Kennzeichnungspflicht gäbe, würden viele Konzerne in die Röhre gucken, weil niemand mehr ihre Produkte kaufen will, was meiner Meinung nach vielleicht endlich mal dazu führen würde, daß die Konzerne umdenken. Aber so sorgen diese dafür, daß der Verbraucher per lascher Gesetzgebung dumm gehalten wird, damit die Produkte besser absetzbar sind. Gerade das Thema der gentechnisch veränderten Lebensmittel betrachte ich als höchst risikoreich, da die Folgen für Mensch und Natur nicht abschätzbar sind (was Befürworter natürlich negieren, aber da es keine Langzeitstudien gibt (und geben kann bisher), ist das für mich nur hohles Gewäsch). Mit ein Grund für mich, nicht die FDP zu wählen - die haben sich u.a. nicht gegen genmanipulierte Nahrungsmittel ausgesprochen..... ;) |
| hagzissa13 | p.s. [QUOTE][i]Original geschrieben von Gothanthrop [/i] [B]Der Schwindel: Maggi Natur Pur Bio, die Tütensuppe, die ganz ohne Geschmacksverstärker auskommt. Die Wahrheit: Drin ist die geschmacksverstärkende Substanz Hefeextrakt – Glutamat unter anderem Namen. [/B][/QUOTE] Hefeextrakt ist nicht gleich Glutamat. Vielmehr enthält Hefeextrakt genau wie z.B. Tomaten auch, von Natur aus Glutamat. Aber eben auch nicht einfach Glutamat, sondern bei der Autolyse von Hefe im normalen Umwandlungsprozess entsteht ein Stoffwechselprodukt, die Glutaminsäure. Wenn gleichzeitig Natriumchlorid (umgangsspr. "Natrium", also stinknormales Kochsalz) mit aufgenommen wird, wandelt sich die Glutaminsäure zu Glutamat. Diese entstandenen Glutamatmengen sind aber wesentlich geringer als das, was man teilweise in Fertigprodukten findet. Nichts desto trotz: Es muß ja nicht sein...... |
| Odessa | Welche Lebensmittel ich zu mir nehme und ob ich mich darüber informiere, was sich hinter Bezeichnungen auf Verpackungen verbirgt, kann ich definitiv selbst entscheiden - dafür brauche ich keine Partei die das für mich übernimmt ;-). Wie Kinch schon schrieb (Inhalt/Preis-Schwindel) erfordert das nur selbständiges Denken, bewußtes Einkaufen und sich Informieren. Ich weiß auch ohne Foodwatch (wobei ich das sehr gut finde), was in meinen Nahrungsmitteln drin ist, da ich mich seit über 30 Jahren (seit ich einen eigenen Haushalt führte und täglich kochte) darüber informiert habe; ich gehe deshalb ganz selbstverständlich davon aus, daß sich auch jeder andere eigenverantwortliche Mensch/"mündige Bürger" über die Zusammensetzung seines Nahrungsmittels informiert und somit weiß, daß Tütensuppe, Fastfood, Pizza-Fertigmüll und Co. nie "echte" Nahrung sein kann und daß es Geschmacksverstärker, "Künstliche Aromen" und ähnliches gibt in diesen als "Essen" verkauften Waren. Ich finde es generell sehr bedenklich - zum Thema "was der mündige Bürger zu sich nimmt" -, wie unaufgeklärt und gedankenlos viele Menschen sich dahingehend immer noch verhalten. Wie glaubwürdig ist es denn, sich einerseits (zu Recht) aufzuregen über die Nahrungsmittelindustrie, während andererseits immer noch viele Menschen völlig selbstverständlich z. B. die Antibabypille (einen Hormonhammer, der den Körper in eine konstanteScheinschwangerschaft versetzt und belastend ohne Ende ist) einwerfen, sie sich bei jedem harmlosen Erkältungssymptom mit Chemie in Pillenform volldröhnen oder sie sich (sh. Hysterie/Schweinegrippe) sofort impfen lassen mit fragwürdigen Impfstoffen? Von der alarmierenden Tatsache ganz abgesehen, daß mehr und mehr Menschen hierzulande, ähnlich den USA in den 70ern, schon beim kleinsten normalen Stimmungsstief sofort zu Psychopharmaka greifen bzw. pharmaindustriehörige Ärzte "Tavor" und ähnlich hochgradig süchtig machende, nervenschädigende "Abschiesser" aus Bequemlichkeit ("Hauptsache, der Patient ist ruhig und macht mir keine Arbeit") so selbstverständlich einsetzen als wäre es ein Gummibärchen. Solche Zustände finde ich gesundheitspolitisch wesentlich beängstigender als die übelste Tütensuppe. Und wenn mir solche Leute - die sich jeden dritten Tag beim kleinsten Kopfweh mit Aspirin, beim leichtesten Schnupfen mit Antibiotika und beim Haarefärben/Schminken mit krebserregenden Stoffen zigmal mehr vergiften als es ein harmloser "Vanille-Ersatzstoff" in einem Becher Joghurt je tun kann - ernsthaft erzählen wollen, daß sie sich "vorbildlichst gesundheitsbewußt" verhalten nur weil sie bei ihren Nahrungsmitteln darauf achten, daß kein Gramm Industriezucker drin ist (mit Gruß an eine sich Botox spritzende Exkollegin, die dahingehend ein "Muster" an Heuchelei ist), kommt mir wirklich nur noch das Kopfschütteln... |
| ArrogantNick | Ich denke es - Ilodessa schreibt es auf. Prima - dankeschön! :) **** Mich nervt es ganz gehörig, dass einerseits immer das große Geschrei von der Bevormundung durch den Staat gepflegt wird, andererseits aber man angeblich nicht mal in der Lage ist, ohne 'Aufklärung', eine Gewichtsangabe auf einem Schild zu finden oder sich eigenständig über Inhaltsstoffe zu informieren. Nicht zuletzt habe ich, zumindest seit ich nicht mehr rauche, den besten Indikator immer bei mir, nämlich Geruchs- und Geschmackssinn. Natürlich kauft man auch schon mal das Falsche und es schmeckt dann wie aus der Retorte. Ja meine Güte, dann ab in den Müll und fertig. Aber wer sich wundert, dass in Fertiggerichten, die über Monate und Jahre haltbar sein sollen, Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker u. ä. enthalten sind, den kann ich wirklich nicht mehr ernst nehmen. Fruchtjoghurt/-quark z. B., ein oft moniertes Produkt, den kann man in Minuten selbst herstellen, mittels Naturjoghurt/-quark, einer Handvoll Früchte und einer Küchenmaschine. Ist billiger, schmeckt besser und enthält keine künstlichen Aromen. Außerdem, wer selbst kocht, mit frischem Gemüse, Kartoffeln, Reis und Fleisch/Fisch, der ist im Grunde sowieso auf der sicheren Seite. Aber wer bei dem Fertigfutter heult, dass da 'böse Sachen' drin sind, sorry, da hält sich mein Mitleid in sehr engen Grenzen. .... edit: Eine Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel gibt es und ich würde eine Verschärfung befürworten. Denn das ist mE der einzige Umstand, bei dem es definitiv unmöglich ist, diesen ohne expliziten Hinweis zu erkennen. .... |
| Gothanthrop | [QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i] Mich nervt es ganz gehörig, dass einerseits immer das große Geschrei von der Bevormundung durch den Staat gepflegt wird, andererseits aber man angeblich nicht mal in der Lage ist, ohne 'Aufklärung', eine Gewichtsangabe auf einem Schild zu finden oder sich eigenständig über Inhaltsstoffe zu informieren.[/QUOTE] Wie soll man sich eigenständig über Inhaltstoffe informieren, wenn diese oftmals entweder falsch deklariert sind, oder noch unverschämter überhaupt nicht erwähnt werden ? Wie gesagt wird ebenso bei den Gewichtsangaben gemogelt, so dass auch "selbständiges Debnken" (@Odessa) mehr zum Ratespiel wird. [URL=http://www.vzhh.de/~upload/vz/VZTexte/TexteErnaehrung/Füllmengenfreigabe/Falscher%20Grundpreis.pdf]Falscher Grundpreis: Verstoß gegen die Preisangabenverordnung[/URL] [URL=http://www.vzhh.de/~upload/vz/VZTexte/TexteErnaehrung/Füllmengenfreigabe/Fehlender%20Grundpreis.pdf]Fehlender Grundpreis: Verstoß gegen Preisangabenverordnung[/URL] [URL=http://www.vzhh.de/~upload/vz/VZTexte/TexteErnaehrung/Füllmengenfreigabe/Fehlender%20Stück%20Grundpreis.pdf]Fehlender Grundpreis bei Stückware: Lücke in der Preisangabenverordnung[/URL] [QUOTE]Aber wer sich wundert, dass in Fertiggerichten, die über Monate und Jahre haltbar sein sollen, Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker u. ä. enthalten sind, den kann ich wirklich nicht mehr ernst nehmen.[/QUOTE] Es geht nicht darum, dass diese Inhaltstoffe nicht enthalten sein [i]dürfen[/i], sondern dass dies dem Endverbraucher oft unterschlagen, oder dieser - ganz gezielt - in die Irre geführt wird. [QUOTE]Außerdem, wer selbst kocht, mit frischem Gemüse, Kartoffeln, Reis und Fleisch/Fisch, der ist im Grunde sowieso auf der sicheren Seite.[/QUOTE] Auf der sicheren Seite sind nur diejenigen, die einen eigenen Bauernhof führen. [QUOTE]Aber wer bei dem Fertigfutter heult, dass da 'böse Sachen' drin sind, sorry, da hält sich mein Mitleid in sehr engen Grenzen.[/QUOTE] Nicht jeder ist so reich, dass er seinen Grundnahrungsbedarf aus Feinkostläden decken kann. Mit jenen Menschen, die sich diesen Luxus nicht gönnen können, habe ich größeren Mitleid. Klar, Qualität hat gelegentlich seinen Preis (nicht immer, wie man an sämtlichen "Markenprodukten" sieht) aber das rechtfertigt keineswegs eine Verletzung des Verbraucherschutzes für Supermarkt-Produkte. [QUOTE]Eine Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel gibt es und ich würde eine Verschärfung befürworten[/QUOTE] Ausgeschlossen sind beispielsweise tierische Produkte, Fleisch, Milch oder Eier, die mit Hilfe von Gentechnik-Futtermitteln für die Nutztiere hergestellt wurden. Dabei werden weltweit etwa 80 Prozent aller gentechnisch veränderten Pflanzen als Futtermittel für Nutztiere verwertet. Selbstverständlich ohne dass die Verbraucher beim Einkauf von Butter oder Milch etwas davon erfahren. Fazit: Die vorhandene Kennzeichnung ist für'n Arsch |
| Demon17 | Hallo Gothantrop, lass dich von der Urheberrechtsverletzungsvorwurf von Kinch nicht einschüchtern. Wenn Du ganze Texte zitierst, wäre es allerdings geschickter eine kurze Zusammenfassung zu liefern und per Hyperlink auf das Original zu verweisen. In der Praxis ist das aber egal, weil mir noch kein Fall einer Klage von Urheberrechtsverletzung bekannt wurde, außer bei Songtexten und den Scheißkerl von Anwalt haben sie inzwischen in die Pfanne gehauen. Normalerweise stört es die Autoren überhaupt nicht, wenn Du ihre Texte als gekennzeichnetes Zitat mit Quellenangabe verbreitest. Auch das pishen, das Einfürgen von Bildern über IMG ist absolut ungefährlich. Die Leute haben technisch jederzeit die Möglichkeit, dieses zu verhindern und es ist ja juristisch keine Kopie, sondern nur ein Hinweis. Etwas anderes ist es, wenn du die Bilder kopierst und auf den Server lädst. Aber wie gesagt, es gibt inzwischen Boards mit Anwälten, die auf Internetrecht spezialisiert sind. Wenn Du Frágen hast, frag die. Den THREAD FINDE ICH ECHT INTERESSANT: Es ist absolut link, was die Lebensmittelindustrie den Leuten antut. Ein großer Teil aller Allergien, die sich explosiv vermehren, sind direkt auf den Einsatz von Chemie in Lebensmitteln zurückzuführen. Natürlich lässt sich das streng wissenschaftlich nicht beweisen, weil Versuche an Menschen weitgehend verboten sind und im Alltag alle mögliche anderen Ursachen theoretisch der Grund sein können. Gehe aber ruhig davon aus, das die Lobby die Gesetze schreibt, einfach weil den meisten Parteien das spezielle Know How fehlt. |
| more | Ich vertraue nur hierauf: [URL=http://www.amazon.de/Grundfragen-Ern%C3%A4hrung-Cornelia-Schlieper/dp/3582044750/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1255961940&sr=8-2]Frau Schlieper[/URL] Natürlich muss man dafür zumindest Grundkenntnisse in organischer und anorganischer Chemie haben, doch das ist für mich meine Ernährungsbibel. Was nicht dort drin steht ist von der Werbeindustrie erfunden. Das Buch ist in der zigten Auflage erfolgreich und wird an ökotrophologischen Schulen eingesetzt und ist die Grundlage für den Unterricht in Ernährungslehre. Es ist i. d. R., je nach Auflage, auf den neuesten wissenschaftlichen Stand. Ich kenne kaum eine Quelle die so präzise arbeitet. Foodwatch ist vernünftig - aber auch nur, wenn man sich den Grundlagen - der Chemie stellt. Unser Körper ist nicht nur Futterverwerter sondern ein Kraftwerk welches so kompliziert funktioniert, dass die Aussagen welche in den Medien getroffen werden viel zu eindimensional sind um vom Otto-Normal-Verbraucher verstanden werden können, ganz davon abgesehen, dass sie falsch ausgelegt oder interpretiert werden. Mathematik ist auch mehr als 2+2. Und ebenso verhält es sich mit der Ernährung, es ist verdammt kompliziert und erfordert viel Wissen damit man nicht verarscht wird. |
| Odessa | Goth, ich stimme Dir und Hag zu, was das angeht speziell mit den genmanipulierten Zutaten die (so sie unter 10% liegen, habe ich es richtig verstanden bzw. in Erinnerung) nicht kennzeichnungspflichtig sind; deswegen ging ich auf Eure Beiträge dahingehend nicht explizit ein, ich teile diese Meinung und ArrogantNick hat es in ihrem edit auch noch mal herausgestellt. Ich bin immer nur sehr verwundert darüber, wenn ich im Umfeld mitkriege wie naiv manche Menschen sind, geht es um so Dinge wie "unsere tägliche Nahrung" und der Umgang damit. Wenn ich sehe, daß eine 22jährige Studentin, die man für einen Test zum Einkaufen schickte mit der Liste "Blumenkohl, Sellerie, Petersilie und Ananas", zurückkommt und gerade mal die Ananas "erkannt" hatte ("die ist oft in Cocktails drin oder bei Bowlen"), aber vom Rest der Liste noch nicht mal wußte WAS es ist, dann wundert mich gar nichts mehr, die Gleichgültigkeit dieser Menschen gegenüber den Nahrungsmitteln und woraus sie bestehen inklusive. --- Nicht jeder ist so reich, dass er seinen Grundnahrungsbedarf aus Feinkostläden decken kann. ---- Also ich habe auch in den vier Jahren meines Lebens, als es mir finanziell sehr gut ging, nie in Feinkostläden eingekauft. Ich kann weder mit Fleisch (von selten mal Geflügel abgesehen) oder gar "Feinschmeckerkram" wie Froschschenkeln, Schnecken und ähnlichem was anfangen noch esse ich Lebewesen, die aus dem mir heiligen Meer/Wasser generell kommen. Champagner, Alkohol generell (naja von derzeit einigen Fingerhütchen tirolerischem Marzipan- oder Bratapfellikör abgesehen *g*) interessiert mich kein Stück und ich habe für exotische Früchte im Großen und Ganzen (von ab und an Bananen und Kiwi) nicht sooo viel übrig, da ich es mit meinem "regional kaufen und damit die heimischen Bauern unterstützen"-Weltbild nicht in Einklang bringen kann. Kaufe ich sie mir dennoch mal, tut es die Ware aus dem Bioladen durchaus oder die vom Supermarkt am Ort. Es sind, so meine Erfahrung, aber ohnehin eher die nicht-reichen Leute (wie die oftmals in Großfamilien lebenden Landleute), die sich mit selbst/frisch Kochen allein aus Geldgründen eher nebenbei einen gesundheitlichen Gefallen tun, denn selbst Kochen ist immer billiger, vor allem wenn man für mehrere Leute kocht. Ich gebe Dir mal ein Beispiel aus meiner Zeit, als ich in meinem arabischen Umfeld für 5 Leute kochte - ich brauchte für ein simples, in 20 Minuten fertig seiendes Gericht (Reis, Geflügel, Gemüse und Nachtisch) insgesamt keine 25 Euro, davon wurden 5 Leute aber mehr als reichlich satt: - 1 kg Geflügelfleisch vom Metzger/Biobauernfleisch beliefert, für ca. 13 Euro - 1 kg Basmati-Reis, dem 10-kg-Sack entnommen, für keine 2,50 Euro - Zwiebeln, Tomaten, 5 Zucchini, 1 Aubergine, 3 Paprika, Kartoffeln, 1 Bund Petersilie, 1 Bund Karotten, zusammen knapp 7 Euro - Eine Prise Salz, Zitronenpfeffer, Sumak (ich vergesse immer wie das auf Deutsch heißt: es ist ein Gewürz das sehr säuerlich-zitronig schmeckt und von tiefroter Farbe ist) und ein paar Esslöffel Olivenöl: keine 20 Cent, umgerechnet den vorhandenen Gewürzdosen/Flaschen entnommen - 4 Becher Naturjoghurt vom Bergbauern oder "Türken nebenan" als Nachtisch, verfeinert mit etwas Honig und je Portion einem Apfelschnitz: keine 2 Euro. Ich glaube nicht, daß ich mit fertigem Fastfood 5 hungrige Männer bzw. Kinder im Wachstum so schnell und gesund sattgekriegt hätte und das auch noch für knappe 5 Euro pro Person. Frisch/selbst kochen ist also nichts für "Reiche", sondern war schon immer was für die Leute, die mit Mark und Pfennig rechnen mußten ;-). |
| Ronin76 | [QUOTE]Aber wer bei dem Fertigfutter heult, dass da 'böse Sachen' drin sind, sorry, da hält sich mein Mitleid in sehr engen Grenzen.[/QUOTE] Auch Gemüse und Obst sind Fertigfutter. Und wieso sollte jeder Bürger viele Stunden in der Küche verbringen wenn das auch eine Großküche machen kann ? Das ist insgesamt sogar ökonomischer und nennt sich Arbeitsteilung. In der klassischen Familie war dies die Aufgabe der Hausfrau. Heute braucht es fast immer 2 Verdiener um überhaupt existieren zu können, da bleibt keine Zeit mehr zum Kochen. Ist doch alles prima in der schönen neuen Welt. Schon 1932 hatte Marx die Problematik erkannt: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Entfremdete_Arbeit[/url] |
| Odessa | Heute braucht es fast immer 2 Verdiener um überhaupt existieren zu können, da bleibt keine Zeit mehr zum Kochen. Ist doch alles prima in der schönen neuen Welt. --- JesusChristlookalike, ich hoffe, das war ironisch gemeint ;-). Auch als "Zwei Verdiener Haushalt" der ich mit meinem jeweiligen Mann bis vor Kurzem immer war, blieb Zeit, abends eine halbe Stunde lang zu kochen. Das macht doch auch Spaß, man sitzt zusammen, putzt das Gemüse und den Salat, man schält die Kartoffeln, man unterhält sich, man teilt das durchaus sinnliche Dufterlebnis von frischem Gemüse, frischen Kräutern, Olivenöl, Kürbiskernöl, der Duft von Paprika und Zitronen, hach all die leckeren Sachen halt :) - das ist doch keine "Arbeit". Ich mag auch manchmal Fertigprodukte, keine Frage... schnell mal einen Topf Serbische Bohnensuppe aus der Konserve, wenn die Zeit wirklich drängt ("in 10 Min. kommt das Taxi" oder so) oder wenn ich aus Gründen immer keinen Bock auf Kochen habe, damit kann ich wirklich gut leben. Ich weiß dann aber eben auch, daß ich mir damit eine Menge "böses Chemiezeugs" reinziehe und gebe nicht der Industrie die Schuld dafür DASS ich es - ja freiwillig - tue ;). |
| Creobotra | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] Heute braucht es fast immer 2 Verdiener um überhaupt existieren zu können, da bleibt keine Zeit mehr zum Kochen. Ist doch alles prima in der schönen neuen Welt. [/QUOTE] ja, komisch, in der zeit mit jeweiligen lebensgefährtinnen hab ich mit ihr regelmässig zusammen gekocht (ausser wenn man partout zu faul war :D). ausserdem ist es meist günstiger. |
| Ronin76 | Ich könnte mir etwas weitaus besseres vorstellen, als völlig abgeschafft noch langwierig Essen zu kochen um dann danach auch gleich wieder das viele Geschirr zu spülen. Allein als Hobby ist das ja schön und gut, ich persönlich hasse es jedenfalls zu kochen und viele Hausfrauen werden mir da zustimmen. Arbeit ist auf das absolute Minimum zu begrenzen. Bei mir muß das schnell gehen und oft gibts dann auch nur Rohkost mit Brot. So typische Konserven mit viel Gewürz wo man nie weiss was drin ist, esse ich selten. Manche Leute haben wirklich keine Zeit zum Kochen. Ich treffe um 23:30 im Supermarkt immer wieder Handwerker in ihrer Arbeitskleidung die um 6 Uhr schon wieder arbeiten gehen. |
| Odessa | Ich könnte mir etwas weitaus besseres vorstellen, als völlig abgeschafft noch langwierig Essen zu kochen um dann danach auch gleich wieder das viele Geschirr zu spülen. --- Akzeptier ich natürlich, das ist persönliche Geschmackssache - für mich ist z. B. auch das Abspülen keine Arbeit, ich habe und will auch gar keine Spülmaschine dafür weil ich mit meinen zwei Händen und einer simplen Küchenspüle immer noch in max. 10 Minuten fertig bin mit Abwasch für - jetzt - zwei bis drei Personen. Wie gesagt, ich hatte immer eine 50 bis 70-Stunden-Arbeitswoche, dazu den Zweitjob am WE und den Haushalt und Familie, aber ich mochte auch die körperliche (Haus-)arbeit als Ausgleich zum Sitzjob im Büro (damals) durchaus und bin auch heute noch ganz froh, wenn ich mich rühren und rumwerkeln kann. Wie gesagt - ist eine absolut persönliche Sache, und wenn Du das anders handhabst ist das auch völlig okay und legitim :-). --- Arbeit ist auf das absolute Minimum zu begrenzen. --- Sehe ich aus so, aber Hausarbeit sehe ich eher als mein persönliches Sportfeld täglich und auch irgendwie als Hobby, was z. b. das Verschönern, Dekorieren und Heim/Handwerken betrifft, mein Beate Uhse heißt ja OBI und kein Dildo kommt, rein seelisch-befriedigungstechnisch, an den satten Sound einer Black und Decker ran *G*. Sorry fürs ot, Gothi, war auch das Letzte, versprochen ;-) edit Ronin: um 23.30 im Supermarkt? Wo lebst Du denn, wo es solche Öffnungszeiten gibt die ich hier in Bayern als Verbraucher und als 400-Euro-Job-Suchende, die gerne abends 2 bis 3 Stunden arbeiten würde, nur zu gerne hätte *g*? |
| Gothanthrop | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] - 1 kg Geflügelfleisch vom Metzger/Biobauernfleisch beliefert, für ca. 13 Euro - 1 kg Basmati-Reis, dem 10-kg-Sack entnommen, für keine 2,50 Euro - Zwiebeln, Tomaten, 5 Zucchini, 1 Aubergine, 3 Paprika, Kartoffeln, 1 Bund Petersilie, 1 Bund Karotten, zusammen knapp 7 Euro - Eine Prise Salz, Zitronenpfeffer, Sumak (ich vergesse immer wie das auf Deutsch heißt: es ist ein Gewürz das sehr säuerlich-zitronig schmeckt und von tiefroter Farbe ist) und ein paar Esslöffel Olivenöl: keine 20 Cent, umgerechnet den vorhandenen Gewürzdosen/Flaschen entnommen - 4 Becher Naturjoghurt vom Bergbauern oder "Türken nebenan" als Nachtisch, verfeinert mit etwas Honig und je Portion einem Apfelschnitz: keine 2 Euro. [/QUOTE] Hm ...das klingt ja richtig lecker ... ich würde vorschlagen wir bleiben mal kurz off topic, Odessa. :D Wie bereitet man diese vorzüglich erscheinende (arabische) Mahlzeit denn vor ? Handelt es sich dabei um eine Art Eintopf oder wird das Gemüse angebraten ? Bin gespannt ... PS: Gibt es hier eigentlich einen Koch-Thread ? |
| Odessa | :D Komm ruhig mal vorbei bei mir und ich koch für Dich:-)...ja, das ist ein simpler arabischer Allerwelts-Eintopf, wie ihn aber auch die Perser, Kurden, Afghanen und Pakistani kennen: Gemüse in Olivenöl kurz anbraten, dann zu dem Reis geben. Das Fleisch ebenfalls kurz anbraten in Oliven- oder Sesamöl, mit Zitronensaft (Orangensaft geht auch) würzen, und das Ganze servieren. Klassischerweise mit im Steinofen (hab ich leider nicht, aber ein Gasofen mit Backrohr tuts auch *g*) gebackenen Fladenbrot und mit Hummus serviert :-). Einige Leute, vor allem Perser, geben zum Reis noch bei den Männern ein rohes Ei aufgeschlagen drüber oder servieren das rohe Ei neben dem Teller, und es wird mit dem Reis ausgetrunken. Auch wird manchmal zum Reis beim Hauptgang Obst gereicht oder Rosinen und Nüsse werden in den Reis gegeben, vor allem Pinienkerne. |
| Aza | Großküchen??? Gott sei dank leben wir in einer Zeit wo man sich das kochen kann,worauf man lust hat und nicht auf dem Diktat des Kasernenkochs unterworfen ist =) Zum Thema L-Industrie: Eine Ernährungsampel halte ich persönlich für ziemlich daneben. Wenn ich Chips, Schokolade oder Kekse esse dann weiß auch ein unterdurchschnittlich intelligenter Mensch, dass er sich davon nicht ausschließlich ernähren sollte. Anders sieht es da beim Analogkäse aus, den ich für sehr verwerflich halte, sofern er nicht gekennzeichnet ist. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]Auch Gemüse und Obst sind Fertigfutter.[/b][/quote] Ich gehe davon aus, Arrogantnick meinte mit Fertiggerichten wohl eher das sog. "convenience-food", sprich Fertigpasta, Fertigsalat, Fertigpizza - Mehrkomponenten fertig zum Verzehr eben.... ;) Weiter unten werde ich auch immer Convenience-food meinen, wenn ich von Fertigprodukten spreche, weils einfach einfacher ist. [quote]Und wieso sollte jeder Bürger viele Stunden in der Küche verbringen wenn das auch eine Großküche machen kann ?[/quote] Weil man dann individuell das so zubereiten kann, wie es einem am besten schmeckt. Es gibt ja 1000 varianten von ein und dem selben Rezept und jeder hat halt seine Vorlieben. Sowas kann eine Großküche nicht bedienen. Außerdem gibt es Leute, denen macht das Kochen einfach Freude und auch, wenn ich als Singlehaushalt mit unregelmäßigen und vielen Arbeitsstunde pro Woche auch gerne mal auf convenience-food zurückgreife, da leider häufig einfach die Zeit fehlt und für sich alleine kochen irgendwie auch keinen rechten Spaß macht (jedenfalls mir). Aber wenn ich Gäste habe koche ich sehr gerne. Und wenn spontan Leute da sind, dann sitzen wir gerne auch mal gemeinsam in der Küche und alle helfen beim Kochen, das macht einfach Spaß und schmeckt viel besser, als fertig gekauft.... [quote]Das ist insgesamt sogar ökonomischer und nennt sich Arbeitsteilung.[/quote] Ja, das ist eben Verpflegung à la Kantine. Ich finde es schon rein geschmacklich nicht so der Hit, komme aber auch nicht so wirklich drumrum.... [quote]In der klassischen Familie war dies die Aufgabe der Hausfrau. Heute braucht es fast immer 2 Verdiener um überhaupt existieren zu können, da bleibt keine Zeit mehr zum Kochen. Ist doch alles prima in der schönen neuen Welt. [/quote] Naja, wenn jemand so wenig Spaß am Kochen hat, wir ich es aus Deinen Beiträgen rauslese, würde auch ein super Gehalt Deiner Partnerin/Deines Partners nicht dazu führen, daß Du Dich freiwillig an den Herd stellst, um die Familie zu beköstigen. Da sehe ich die Problematik, mit einem Gehalt rumkommen zu müssen eher als sekundär an. Als ich damals noch studierte und wahrlich arg zu knappsen hatte mit meinem Geld, mußte ich eben anders einkaufen, als heute. Fertigprodukte sind im Vergleich zu ursprünglichen Produkten arg teuer. Da muß man eben selber kochen (was im Endeffekt auch viel billiger ist), was aber durch die vermehrte Zeit, da man selbst als arbeitender Student ja nicht eingebunden ist, wie ein normaler Arbeitnehmer, überhaupt kein Problem darstellt. Gesundes Essen muß nicht teuer sein. Wenn ich natürlich mein Gemüse tiefgefroren oder im Glas kaufe, anstatt am Gemüsestand, wo man es noch putzen muß, oder die fertige Pizza, anstatt den Teig selbst zu machen und zu belegen (was, das gebe ich zu, sich finanziell häufig erst lohnt, wenn mindestens zwei im Haushalt leben), dann darf ich mich nicht wundern, daß die Knete im Portemonaie nicht reicht. Vielen Menschen macht das tägliche Kochen keinen Spaß, darum kaufen sie Fertigprodukte oder essen im Schnellrestaurant. Das gemeinsame Kochen und die gemeinsame Nahrungsaufnahme hat eben nicht mehr den gleichen Stellenwert wie früher, selbst an Tagen, wo alle mal zusammen kochen und essen könnten nicht. |
| Goat93 | Das mit dem teurer ist relativ. Erstmal wird es je nach jahreszeit billig oder teuer, es ist keine seltenheit für bissle paprika 1€ zahlen zu müßen oder 80 cent für eine gurke im winter :(, und dann ist die frage, ob ich diese großen packungen als einzelperson auch brauche. Mir sind regelmäßig diese karrottenpackungen vergammelt, da ich soviele nun auch nicht esse, die einzelnen aber den gleichen preis hatten wie die ganze packung. Und ganz wichtig, es kommt immer mehr Futtergemüse auf den Markt. Sprich, das zeug was man normal den Schweinen und so verfüttert. Das ist auch nicht gerade wirklich gesund. Ich halte 80% des Obst / Gemüses sowieso für nicht gesund, was da auf den feldern gespritzt und gekippt wird, manomann :/ |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i] [B]Das mit dem teurer ist relativ. Erstmal wird es je nach jahreszeit billig oder teuer, es ist keine seltenheit für bissle paprika 1€ zahlen zu müßen oder 80 cent für eine gurke im winter :([/quote][/b] Da hast Du vollkommen recht. Damals, als ich echt knapp dran war mit Knete, habe ich eben vermehrt saisonale Produkte gekauft (was ökologisch auch wesentlich sinnvoller ist, aber ich gebe zu, wenns Geld reicht, kaufe ich auch gerne mal um diese Jahreszeit Spargel aus Chile.... Schande über mein Haupt... :( ). Das spart eben auch sehr viel Geld.... [quote]und dann ist die frage, ob ich diese großen packungen als einzelperson auch brauche. Mir sind regelmäßig diese karrottenpackungen vergammelt, da ich soviele nun auch nicht esse, die einzelnen aber den gleichen preis hatten wie die ganze packung.[/quote] Ja, das Elend kenne ich auch..... Für einen Single-Haushalt sind die Packungen oft viel zu groß. Wenn ich mir was kochen will, z.B. Gemüse und Kartoffeln, dann müßte ich tagelang jeden Tag das gleiche essen, um nichts wegschmeißen zu müssen und soo groß ist mein Gefrierer auch nicht, daß ich mir von allem, was ich koche, 4 oder 5 Portionen einfrieren könnte. Bei Schnittkäse z.B. geht das noch. Da kann man eben sagen, man hätte hiervon gerne eine und davon eben zwei Scheiben, aber bei anderen Sachen wird es einfach schwierig.... |
| Creobotra | [QUOTE][i]Original geschrieben von Goat93 [/i] [Mir sind regelmäßig diese karrottenpackungen vergammelt, da ich soviele nun auch nicht esse, die einzelnen aber den gleichen preis hatten wie die ganze packung. ][/QUOTE] jupp, das mit dem vergammeln kann ich überhaupt nicht leiden. leider gibts hier am haus auch keinen kompost, damit man es vernünftig verwerten kann und meine schaben und taussendfüsser schaffen auch nicht alles. allein deswegen schaut man auf einzelangebote beim gemüse und wenn man eh nur weniger kauft, kann man auch nach besserer qualität schauen. |
| Aza | Schnibbeln => in nen Gefrierbeutel und einfrieren. Dann hat man beim nächsten Mal schon fertig geschnittene Zutaten und muss sie auch nicht wegwerfen. Außerdem kann man spontaner kochen da man nicht immer einkaufen gehen muss. Aber zum Einfrieren hat ja jeder seine eigene Einstellung =) |
| hagzissa13 | Die Idee ist ja auch gut. Ich friere ja auch ein, aber soviel kann ich gar nicht einfrieren, wie ich müßte..... mein Gefrieabteil ist eben auch nur "singlemäßig".... :D |
| Aza | tjaa.... :D da brauchts sowas [IMG]http://di1.shopping.com/images1/pi/2e/f0/66/44504870-149x149-0-0_LG+GRG227STBA.jpg[/IMG] aber für Singles schon ein wenig überdimensioniert. Glücklich schätze sich der, der eine gute Kantine im Unternehmen hat =) |
| Cagliostro | *Rülps* KraftJacobs ist quasi der "Scooter" der Lebensmittelindustrie. Heftiges Aufstossen noch!:D |
| more | [QUOTE]Kochthread - ich glaube, more hatte mal einen in Dies und das?[/QUOTE] Ja, da gibts mehrere in denen ich regelmäßig Rezepte poste. Zum Thema Kochen: Wer keine Lust zum Kochen hat, muss halt in Kauf nehmen, dass er sich von der Lebensmittelindustrie abhängig macht. Entweder er ißt Rohkost (siehe Ronin), was aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss ist und unter Umständen sogar ungesund werden kann, oder er geht ins Restaurant (in dem in aller Regel genauso viele Fertigprodukte verwendet werden), hat Freunde/Familie welche ihn durchfüttert, oder muss letztendlich doch auf den Fraß zurückgreifen den es im Supermarkt gibt. Jedoch, mit ein bisschen Haushaltsmanagement, lässt sich mit einem Einkauf die Woche, der Lebensmittelbedarf abdecken und schnelle und einfache Gerichte kann jeder in 15 Minuten zubereiten. Mit einem Gefrierschank über längere Zeit auf Vorrat kochen macht Sinn. Aber ich kann auch eine ganze Woche von einem Gemüseeinkauf leben den ich täglich anders zubereite. Oder ich koche gleich so, dass ich die nächsten Tage auch was zu beißen habe. Leider lernen die Kinder in den Familien nichts mehr über Haushaltsführung. Hauswirtschaft wird nur müde belächelt. Die Konsequenzen muss jeder für sich selbst abwägen. Ich bin jedenfalls sehr froh 6 Jahre Ernährungslehre gelernt zu haben und über eine fundierte Kochausbildung zu verfügen, die es mir ermöglicht, mich so gesund wie nur irgendwie machbar zu ernähren. In meinem Haushalt finden sich außer Brühwürfel und ein paar Soßen keine fertigen Lebensmittel. Wir kochen täglich frisch. Und es kostet weder mehr, noch ist es zeitlich nicht bewältigbar obwohl wir beide arbeiten. Aber ich koche (und bekoche) auch sehr gerne. Natürlich kann ich verstehen, wenn Singles sich nicht täglich an den Herd stellen wollen. Aber wie gesagt, auch als Single kann man sich mit etwas Organisation mit einmal Kochen über die ganze Woche retten. |
| Aza | Das Blöde am Alleinekochen ist imho, dass es wenig motiviert was feines zuzubereiten und dann konversationslos zu futtern. Freunde einladen ist aber eine schöne Alternative |
| Ronin76 | @hagzissa13 [QUOTE]Naja, wenn jemand so wenig Spaß am Kochen hat, wir ich es aus Deinen Beiträgen rauslese, würde auch ein super Gehalt Deiner Partnerin/Deines Partners nicht dazu führen, daß Du Dich freiwillig an den Herd stellst, um die Familie zu beköstigen. Da sehe ich die Problematik, mit einem Gehalt rumkommen zu müssen eher als sekundär an.[/QUOTE] Das stand auch nie zur Diskussion. Gibt ja anscheinend genügend Leute die gerne kochen. Zumindest unter älteren Forenteilnehmern. ;) @more [QUOTE]Entweder er ißt Rohkost (siehe Ronin), was aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss ist und unter Umständen sogar ungesund werden kann,[/QUOTE] Kannst du konkrete Beispiele nennen wieso Rohkost ungesund werden kann ? Mir sind außer Allergien und rohen Tierprodukten keine bekannt und da lässt es sich ja meistens auf andere Nahrungsmittel ausweichen. Eine eher vegane Ernährung gehört also zur Rohkost schon dazu und ist dann sehr gesund. Unzählige Studien und Beispiele haben das ja auch immer wieder bestätigt. |
| more | Das Prolem an Rohkost - wie bei jeder einseitigen Ernährungsweise - ist die Gefahr von Mangelerscheinungen. 1. fehlt bei dieser Art sich zu ernähren die Komponente Fett, welche für den Menschlichen Organismus sehr wichtig ist. Fett ist nicht nur Geschmacksträger - das ist eher ein hübscher Nebeneffekt - sondern Fett löst wichtige Vitamine aus den Lebensmitteln. 2. Viele Gemüsesorten, welche wichtige Inhaltsstoffe enthalten, geben diese erst nach einem Garvorgang frei. Das kann durch Kochen, Dämpfen, Dünsten, Grillen, ect. geschehen. Der Darm von Menschen ist, anders als bei Tieren, nicht in der Lage diese Inhaltsstoffe selbst aufzuschlüsseln. Außerdem hat es sich im Laufe der Evolotion so ergeben, dass wir bestimmte Lebensmittel erst nach dem Garen überhaupt komplett verdauen können. Unsere Vorfahren haben nun eben einmal mit dem Kochen begonnen, wir können nicht einfach damit aufhören und glauben, dass unser Körper das so ohne weiteres verträgt. 3. Rohkost besteht ja aus Obst und Gemüse. Leider sind diese Lebensmittel nicht unbedingt als die größten Eiweisträger bekannt. Das heißt, als Veganer oder Vegetarier muss man sich leider an den Herd stellen um Sojaprodukte zuzubereiten, Hülstenfrüchte (die man ja auch nicht ungegart essen kann), usw. um das Defizit auszugleichen. Ergo: Das Ziel sollte unbedingt eine ausgewogene Ernährung sein. Und alles was sich nur auf bestimmte Lebensmittelgruppen/Garverfahren/Diäten einschießt ist nie ausgewogen sondern immer einseitig und birgt die Gefahr der Mangelernährung. Das muss keine Krankheit auslösen, es genügt oft schon, dass man dünne Haare bekommt, sich müde fühlt, oder Hauptprobleme hat. Der Körper reagiert schnell mit kleinen Wehwehchen, und wir sind geneigt, dass auf alles zu schieben, bloß nicht auf die Ernährung. Leider sind wir nunmal das was wir essen. Und zwar im ganz wortwörtlichen Sinne. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]@hagzissa13 Das stand auch nie zur Diskussion. Gibt ja anscheinend genügend Leute die gerne kochen. Zumindest unter älteren Forenteilnehmern. ;) [/B][/QUOTE] Na, dann besteht ja noch Hoffnung, daß sich in Deinem weiteren Leben einige Dinge wandeln werden..... ;) |
| Kinch | Ich persönlich koche nicht. Ich glaube einfach in Teilen an die Lamarcksche-Evolutionstheorie und hoffe, dass mein Organismus die Fähigkeit entwickelt Fertignahrung zu verdauen und diese Fähigkeit an die nachkommenden Generationen vererbt wird. |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i] [B]Ich persönlich koche nicht. Ich glaube einfach in Teilen an die Lamarcksche-Evolutionstheorie und hoffe, dass mein Organismus die Fähigkeit entwickelt Fertignahrung zu verdauen und diese Fähigkeit an die nachkommenden Generationen vererbt wird. [/B][/QUOTE] Du heulst aber auch nicht rum, dass das Fertigfutter nicht gesund wäre. ;-) Ansonsten wünsche ich Dir viel Glück für Deine höchstpersönliche Evolution. -Guten Appetit- .... |
| smart_hicks | Hab mir den Thread nur zur Hälfte durchgelesen (den Rest hol ich noch nach). Erstmal: Interessantes Thema. Mein WG-Kumpel kocht für sein Leben gerne und möchte das Koch-sein auch zum Beruf machen, beim Schnibbeln der Zutaten oder dem Umrühren (*lach*) helfe ich ihm natürlich und die Ergebnisse der Koch-Sessions sind wesentlich leckerer als Fertiggerichte aus der Tiefkühltruhe oder noch schlimmer Konserve. Mit Sicherheit auch gesünder, was allerdings den Kostenfaktor angeht, muss ich leider sagen, dass es wesentlich teurer ist, etwas aufwendigere Gerichte zu kochen, besonders wenn man als frisch oder biologisch beworbene Produkte kauft und hier sind wir wieder beim Etikettenschwindel, denn nicht überall wo Bio drauf steht, ist auch Bio drin. Daher sind solche Aufklärungsseiten und die Kritik an der Kennzeichnung der Nahrungsmittel absolut legitim und ich halte niemanden für einen doofen Idioten, wenn er sich da nicht auskennt. Übrigens: Eine Döner kostet bei uns 2.80€ und bei selbst zubereiteten Gerichten kommen wir nur selten unter die 4€ die Person aus, ausser halt bei einfachen Gerichten wie Eintöpfen (mmmh, ich liebe z.B. Grünkohl :)) Gruß Hicks |
| more | [QUOTE]Keine Butter? Keine Wurst? Kein Käse? Kein Brot/Brötchen? Keine Nudeln?[/QUOTE] Diese Lebensmittel sind für mich keine "Fertigprodukte" im Sinn von Tüte-auf-heiß-Wasser-drauf. Sondern für mich sind das Rohprodukte die aus einer Zutat bestehen die für jedermann nachvollziehbar ist. Butter besteht zu 100 % aus Rohmilch Wurst besteht zum größten Teil aus Fleisch und Gewürzen sowie Pökelsalz oder Rauch. Käse besteht zum größten Teil aus Rohmilch Brot besteht aus Getreide, Sauerteig, Wasser und Gewürzen Nudeln bestehen aus Weizenmehl/Grieß und Wasser. Das ist für mich kein Fertigprodukt in dem Sinne wie ich es in meinem Beitrag gemeint habe. Doch wenn ich nicht mehr nachvollziehen kann was in meinem Produkt steckt, weil soviele Mono-Di-Poly-E-Nummern, ect.pp. drin ist, lasse ich lieber die Finger davon. Wobei ich nicht rumjammere. Sagen wir so, es ist mein Lifestyle mir den Luxus zu gönnen frische Produkte einzukaufen und mir mein Essen ohne Hilfe irgendwelcher Lebensmittelhersteller wie Nestle, Procter&Gamble u. a. herzustellen. Wer aber lieber Wagner-Pizza mit Analogkäse isst, stirbt nicht daran - jedem ist die Entscheidung selbst überlassen. Doch wer wissen will, wie er sich davon unabhängig macht, gebe ich gerne Auskunft und ich kann es wärmstens empfehlen. Denn selbst kochen ist billiger und gesünder. Und davon bin ich einfach überzeugt. |
| Odessa | More, sorry daß ich meinen Satz nicht ausführlicher erklärt hatte: mir war klar wie Du das meinst mit Fertigfutter (seh ich ja genauso), und eigentlich wollte ich damit nur ein bisserl "uns Alle an der Nase kitzeln" um rauszustellen, daß sogar die Lebensmittel Butter, Brot, Käse und Nudeln - die für gewöhnlich fast Jeder im Haushalt verwendet - bereits "behandelt" sind im Sinne von: da wurde aus Rohstoffen bereits etwas hergestellt, ein "fertiges" Nahrungsmittel, weiterverarbeitet sozusagen :). --- Denn selbst kochen ist billiger und gesünder. Und davon bin ich einfach überzeugt. --- Sehe ich ganz genauso, wie gesagt: ich könnte mir Fastfood gar nicht leisten und Heimlieferservices, das ist ja Wahnsinn was der Schrott kostet und für das Geld auch nur einer "Durchschnitts-Mc-Donalds-Bestellung" von zwei erwachsenen Leuten mit gutem Appetit koche ich gute 5 Mal. - Apropos Heimservice: ich habe ja auch mal monatelang nach meinem regulären Tagesjob einen Pizza-Heimservice mit einem Freund und meinem damaligen Mann geführt, abends und an den WEs. Ich weiß also wovon ich rede, Heimservice betreffend. Als ich den Laden übernahm, stellte ich sofort die Produktpalette um und reduzierte die "vielfältige große" Speisekarte/Auswahl um die Hälfte. Denn merke: jedes Restaurant und jeder Heimservice der "viel" anbietet, kann dieses "viel" alles gar nicht ständig und frisch auf Lager haben bzw. zubereiten. Wer jedoch "nur" fünf bis max. 10 Gerichte anbietet, kann diese für gewöhnlich auch, was ihre Zutaten betrifft, frisch vorrätig halten und in einer großen Küche mit entsprechend Personal auch kochen. Ich hatte also die Karte dann umgestellt auf "nur" 8 Sorten Pizza, also 8 verschiedene Beläge, diese jedoch alle mit frischen Zutaten aus heimischen/regionalen Höfen zubereitet: Käse, Tomaten etc. sowie Wurst und verwendetes Fleisch kam von 2 bei München beheimateten Biobauern, die die Tiere alle artgerecht auf Weiden hielten und vor Ort, ohne tagelange Qualtransporte durch Europa, schlachteten und nur unter Anwesenheit eines Tierarztes. An Salaten gab es keine "trendy" exotisch-klingenden Spirenzchen, sondern schlicht: Kartoffelsalat, gemischten Salat je nach Jahreszeit und regionalem Angebot sowie Nudelsalat, natürlich ebenfalls täglich frisch zubereitet. An Nachspeisen gab es arabisches Halwa, von unserem arabischen Koch jeden 2. Tag frisch gemacht (das hält sich über eine Woche lang im Kühlschrank, wir machten es trotzdem jeden 2. Tag neu) und Honigjoghurt. Zudem bot ich noch für die "Brotzeit" belegte Brote, den klassischen bayerischen Leberkäse mit Spiegelei drüber und arabische Falafel an, Zutaten: sh. Pizza und Co, die Herkunft betreffend, bzw. bei den Falafeln: die Zutaten wie die getrockneten und monatelang, ähnlich den in Südeuropa an den Hauswänden getrockneten Paprikas, Maiskolben etc., haltbaren Kichererbsen kamen per Post von der Familie in Kuwait, Dubai, SaudiArabia und Jordanien. Daß ich dafür NICHT zum dumpingpreis von "bildlichen" 1,99 liefern konnte, ist klar. Wir hatten im Schnitt 1-2 Mark höhere Preise als die Konkurrenz, und wir lieferten nicht in "20 Minuten" sondern im Schnitt in 40 bis 60 Minuten, weil wir JEDE Pizza immer frisch zubereiteten, den Belag dafür frisch aufschnitten (Wurst, Käse), die Gewürze frisch mahlten usw. und wir die Salate ja auch immer frisch machten, also jede Portion immer extra würzten mit frischen Kräutern usw. Die Kundschaft wurde immer kleiner (aber feiner, im Sinne von Stammkundschaft die gerade diese Qualität zu schätzen wußte), und die Konkurrenz immer reicher. Wir arbeiteten am Schluß mit Verlust, das heißt daß ich von meinem Tagjob und dem Zweitjob den ich hatte (an der Tanke damals, wo ich das Parkhaus putzte in der Nacht) oft noch 100 bis 200 Mark im Monat zuschoss, nur um weiterhin frisch und bei meinen Biobauern einkaufen zu können. Nach gut einem Dreivierteljahr konnte ich das leider rein finanziell nicht mehr stemmen und gab den Laden ab. Der neue Pächter hat ihn dann wieder flugs umgestellt auf Massenware mit Fertigfutter, billigst zu Discounterpreisen, und verdiente sich, wie er mir nach zwei Jahren bei einem gemeinsamen Essen sagte, "dumm und dämlich" an der Kochfaulheit der jungen Deutschen. Freut mich sehr für ihn, keine Frage, und ich gönn es ihm von Herzen - aber es zeigt mir wieder nur, daß man hierzulande nicht wirklich weit kommt mit Qualitätsvorstellungen und dem Wunsch, wirklich gute (Dienst-)leistung zu erbringen, denn es zahlt sich scheints nur aus, was "billig und schnell" zu haben ist *schulterzuck* edit: ich selbst ass noch nie und esse bis heute keine Pizza, keine Ahnung warum aber es reizt mich kein Stück, genauso wie Lasagne und Tortellini. Vermutlich weil ich keinerlei Käse und generell Teig mit irgendeiner anderen Füllung denn Obst mag;-) |
| more | Man hat wirklich das Gefühl, dass es einem gewissen Lifestyle entspricht einen gewissen Anspruch an seine Nahrung zu haben. Das artet teilweise auch in die andere Richtung (siehe Mineralwasser aus Frankreich, Salz vom Himalaya, ect.) aus, die ich auch absolut ablehne. Selbst Slowfood tappt in diese Falle - daher stehe ich dieser Organisation eher kritisch gegenüber. Scheinbar kann man in der heutigen Zeit alles nur extrem betreiben. Also extram kochfaul oder extremer Gourmet. Ein anderer Trend sind die ganzen Kochshows. Scheinbar sehen wir uns alle gerne an wie gekocht wird. Haben dabei aber die Fertigpizza auf dem Schoß. Ich glaube unsere Einstellung zu Ernährung ist absolut verzerrt. Wir distanzieren uns immer mehr davon. Einige Menschen betreiben Ernährung nur noch als Energiezufuhr. Egal um was es sich dabei handelt. Das nenne ich Lebensmittelpromiskuität. Das Thema ist wirklich rasend spannend, wenn man sich damit mal auseinander setzt. Ich habe mal eine Geschmacksschulung für Kinder gemacht. Erschreckend waren die Ergebnisse. |
| Odessa | Das glaube ich Dir sofort, more. Wie gesagt, ich bin selbst absolut kein Extrem in die eine oder andere Richtung, ich mache mir - wie in einem anderen thread ja schon geschrieben vor kurzer Zeit - durchaus mal ein Fertigpüree oder eine Dose Bohnensuppe, ich esse Pudding und trinke die "böse" Müllermilch mit Erdbeeren drin, aber ich habe eben doch noch zu gut 80, manchmal 90% die "andere" Ernährung, das Selbstgekochte. Und ich habe dieses rigide Prinzip, was Fleisch, Wurst und Eier angeht wegen meines "militanten" Tierschutzes (wobei ich es überhaupt nicht militant finde, andere Lebewesen schlicht mit Respekt zu behandeln und sie nicht zu quälen, nur weil sie Teil der Nahrungskette sind was ich als Mensch aber auch bin/noch wäre, würde ich in anderen Teilen der Erde leben bzw. hätten wir einige leider fast ausgerottete Raubtiere noch in unseren eigenen Wäldern). Aber mich erschreckt wirklich, was hierzulande abgeht in den Familien, ich verweise auf die Augsburgstory von Marinus und mir, als wir - selbst für EIN Mal und weil wir in einem Hotel ohne Küche und Frühstücksbuffet waren - beim McDonals uns einen Kaffee bzw. Hörnchen holten - auf kleine Kinder stießen, die sich da am Samstag morgen schon ihr Frühstück holten. Essen ist hierzulande, scheint mir, wirklich immer nur ein Extrem: entweder die Leute sind essgestört und magersüchtig, oder sie sind essgestört und extrem übergewichtig (wegen ihres Essverhaltens, ich lasse krankheits/hormonbedingte Adipositas bewußt außen vor), und entweder sind sie "Gourmets" und fanatische Köche die nichts Anderes gelten lassen schon zum schlichten Mittagessen außer den dreifach-gedrehten und Rittberger-gesprungenen Tafelspitz-Super-Bomber, oder sie sind Fastfood-Junkies. Das ganz normale aber bewußte Essen und Essen zubereiten scheint mir vielfach gar nicht mehr vorhanden zu sein. Und Kinder bzw. junge Menschen, die noch nicht mal mehr wissen was - sh. die Studentin - Petersilie ist und was überhaupt Gewürze und Kräuter sind, wie sie schmecken, wofür man sie verwendet, welche Heilwirkung sie haben usw., finde ich traurig in einer doch sonst so hochentwickelten Gesellschaft. Ich könnte ohne den Geschmack und Geruch von Koriander, Oregano, Ysop, Fenchel, Majoran, Kümmel, Basilikum, Rosmarin, Dill, Sumak (ich habs glaub ich gefunden auf Deutsch: Essigstrauch/frucht?) und vor allem ohne die Hunderte von Sorten Salbei und Minze gar nicht sein... Orangenminze zu Desserts, Lavendelsalbei zu Reis, Honigminze in den Tee, kroatischen Salbei (stark pfeffrig und nussig, irgendwie) zu Bratkartoffeln - für mich ist das wie Liebe machen - wenn es nicht schmeckt und riecht dabei, ist es steril und somit irgendwie "tot" :D |
| |Dunkelschön| | [QUOTE][i]Original geschrieben von Gothanthrop [/i] Meinungen? [b] [I]INSERT PARTEI HERE[/I] wählen - Denn Etiketten lügen wie gedruckt![/b] [/B][/QUOTE] Also was bei manchen Parteien so Gang und Gäbe ist siehe "Wahlversprechen", dagegen sind ein paar Etiketten mit falschen Inhaltsstoffen ein Witz :rolleyes: |
| smart_hicks | Ich kaufe auch gelegentlich Fertigprodukte (sehe ich so aus, als würde ich mich nur gesund ernähren *lol*?), doch ganz unabhängig davon wie gesund z.B. eine Tütensuppe ist, regt mich schon die Tatsache auf, dass die enthaltene Nahrung nicht so aussieht wie auf der Verpackung abgebildet. Z.B. werden großspurig leckere Klöpse gezeigt, aber wenn ich die Suppe dann zubereite fällt sofort auf, wie ärmlich und mickrig die Zutaten in Wirklichkeit sind - da merke selbst ich das da irgendwas nicht ganz richtig ist. Jawoll, ich befinde mich auf Kriegsfuß mit diesen hohlen Versprechungen, die auf den Verpackungen angepriesen werden. Auch geschmacklich ist so eine Suppe echt lasch... ich kauf sowas auf keinem Fall mehr. Dabei habe ich jetzt bewusst auf die Gesundheit und die Nährwerte bei diesem Beispiel verzichtet. Gruß Hicks |
| Creobotra | [QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i] Ich kaufe auch gelegentlich Fertigprodukte (sehe ich so aus, als würde ich mich nur gesund ernähren *lol*?), doch ganz unabhängig davon wie gesund z.B. eine Tütensuppe ist, regt mich schon die Tatsache auf, dass die enthaltene Nahrung nicht so aussieht wie auf der Verpackung abgebildet. Z.B. werden großspurig leckere Klöpse gezeigt, aber wenn ich die Suppe dann zubereite fällt sofort auf, wie ärmlich und mickrig die Zutaten in Wirklichkeit sind - da merke selbst ich das da irgendwas nicht ganz richtig ist. Jawoll, ich befinde mich auf Kriegsfuß mit diesen hohlen Versprechungen, die auf den Verpackungen angepriesen werden. Auch geschmacklich ist so eine Suppe echt lasch... ich kauf sowas auf keinem Fall mehr. Dabei habe ich jetzt bewusst auf die Gesundheit und die Nährwerte bei diesem Beispiel verzichtet. [/QUOTE] hast du jemals eine burger gegegessen, der so aussah wie auf den fotos? die sind nichtmal echt. es gibt den beruf des food-stylisten, die mit [I]allen[/I] mitteln solche gerichte für solche produkt-fotografien aufbereiten. zB marsriegel in den werbespots sind prinzipiell aus plastik, weil sie bei den scheinwerfer matschig werden würden und milch ist meist ein gemisch aus allem möglichen mit titanweiss. ausserdem findet man auf vielen verpackungen den hinweis "serviervorschlag". was natürlich auch blödsinn ist, weil das zeug niemals so serviert werden könnte! (hat mich immer bei hering in tomatentunke genervt :)) |
| Odessa | ausserdem findet man auf vielen verpackungen den hinweis "serviervorschlag". was natürlich auch blödsinn ist, weil das zeug niemals so serviert werden könnte! (hat mich immer bei hering in tomatentunke genervt ---- :D Ich sag nur: Serviervorschlag auf einem Fertigdessert das ich mal machte und welcher so aussah, als handelte es sich um ein Ölgemälde eines Erdbeersees in zartem Lachsrot-rose gehalten, mit einem Tupfer creme-eierschalen-farbig angehauchter Vanillesoße darüber, freischwimmend darauf wiederum ein frühlingsgrünes Blättchen fast noch spürbar taunasser Minze, während sich am Rande neckisch ein - ACHTUNG CREOBOTRA, NUR FÜR DICH *G* DIE NEUE FARBBEZEICHNUNG der AmbienteFaschisten - "Bisquit"farbiges, sanft gerundetes Kügelchen Mandeleis abzeichnet. Ich bekam schon einen Geschmacksnervenorgasmus nur beim Anschauen des "Serviervorschlags". Tja, das rote Erdbeersee-Gemälde auf meinem Teller sah eher aus wie Michael Myers Gemetzel auf Suppenteller, das Vanille-eierschalen-creme-Sößchen wirkte bei mir, da es mit dem "Rot" sofort zerlief, eher wie Eiter in einer offenen blutenden Schußverletzung (ich liebe "24" immer noch) und das Minzeblättchen, vorsichtig draufgelegt, sank zur Hälfte ein und wirkte eher wie eine grüne Titanic kurz vorm Untergang. Ach ja das Mandeleis - das zerschmolz ebenfalls bereits, als es mit dem Rot und Creme in Berührung kam. Hätte es nur etwas länger gehalten, hätte ich es irgendeinem ModerneKunst-Fan wenigstens noch als "Meisterwerk meiner ersten Schaffensperiode nach Ausheilung meiner neurologischen Wachkomastörungen" verkaufen können, aber nicht mal dazu war der Mist gut, also mußte ich ihn essen. Mit einem Klecks Nutella drauf war das ganze dann farblich wenigstens halbwegs stimmig und schmeckte, wie halt "Nutella, Eis, Erdbeercreme und Vanillesoße" so schmecken, die man fertig kauft - erträglich, für ein 5MinutenDessert brauchbar, aber auch nichts was ich nochmal haben müßte. |
| smart_hicks | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]ausserdem findet man auf vielen verpackungen den hinweis "serviervorschlag". was natürlich auch blödsinn ist, weil das zeug niemals so serviert werden könnte! (hat mich immer bei hering in tomatentunke genervt ---- :D Ich sag nur: Serviervorschlag auf einem Fertigdessert das ich mal machte und welcher so aussah, als handelte es sich um ein Ölgemälde eines Erdbeersees in zartem Lachsrot-rose gehalten, mit einem Tupfer creme-eierschalen-farbig angehauchter Vanillesoße darüber, freischwimmend darauf wiederum ein frühlingsgrünes Blättchen fast noch spürbar taunasser Minze, während sich am Rande neckisch ein - ACHTUNG CREOBOTRA, NUR FÜR DICH *G* DIE NEUE FARBBEZEICHNUNG der AmbienteFaschisten - "Bisquit"farbiges, sanft gerundetes Kügelchen Mandeleis abzeichnet. Ich bekam schon einen Geschmacksnervenorgasmus nur beim Anschauen des "Serviervorschlags". Tja, das rote Erdbeersee-Gemälde auf meinem Teller sah eher aus wie Michael Myers Gemetzel auf Suppenteller, das Vanille-eierschalen-creme-Sößchen wirkte bei mir, da es mit dem "Rot" sofort zerlief, eher wie Eiter in einer offenen blutenden Schußverletzung (ich liebe "24" immer noch) und das Minzeblättchen, vorsichtig draufgelegt, sank zur Hälfte ein und wirkte eher wie eine grüne Titanic kurz vorm Untergang. Ach ja das Mandeleis - das zerschmolz ebenfalls bereits, als es mit dem Rot und Creme in Berührung kam. Hätte es nur etwas länger gehalten, hätte ich es irgendeinem ModerneKunst-Fan wenigstens noch als "Meisterwerk meiner ersten Schaffensperiode nach Ausheilung meiner neurologischen Wachkomastörungen" verkaufen können, aber nicht mal dazu war der Mist gut, also mußte ich ihn essen. Mit einem Klecks Nutella drauf war das ganze dann farblich wenigstens halbwegs stimmig und schmeckte, wie halt "Nutella, Eis, Erdbeercreme und Vanillesoße" so schmecken, die man fertig kauft - erträglich, für ein 5MinutenDessert brauchbar, aber auch nichts was ich nochmal haben müßte. [/B][/QUOTE] Ich nominiere diesen Beitrag für den besten dieses Threads - einfach nur Hammer :). Das gleiche denke ich auch immer, konnte es aber nicht so passend in Worte fassen. |
| hagzissa13 | @ Ilo: Du weißt schon, was jetzt passiert, nachdem Du ZUM WIEDERHOLTEN MALE konstatierst, daß es eine Farbe Namens "eierschale" gibt??????? :eek: *flüster* Er wird uns alle umbringen! Lauft um euer Leben!!!!!!!!!!! *Creo-lieb-anguck'* äh.... ich finde Serviervorschläge auch dämlich........ *wegrenn'* :D ;) |
| more | siehe:[IMG]http://www.digital-worx.de/fileadmin/blog_media/serviervorschlag.jpg[/IMG] Würg... oder dieses hier: [IMG]http://static.mahner.org/assets/weblog/pizzabetrug.jpg[/IMG] |
| hagzissa13 | ja, hörma! Dat sieht doch aus, wie aufm Foddo?! Biste blind, oder wat? :D (ICH GEHE SOLIDARISCH MIT KOTZEN..... :D) |
| Creobotra | und wer sich die volle dröhnung geben will (oder grad ohnehin ab abnehmen ist): [URL=http://www.pundo3000.com/werbunggegenrealitaet3000.htm]Pundo3000 – werbung gegen realität[/URL] ps: seehechtfilet. nicht angucken. ernsthaft! |
| smart_hicks | Wäre ich Grafikdesigner... nun, ich würde den Job für diese Assis erledigen, aber mit meinen Idealen wäre sowas nicht zu vereinbaren. Ich will die Werbeindustrie nicht verteufeln, nein, das Dilemma liegt ganz klar bei den Lebensmittelproduzenten, die solche Widerlichkeiten verbrechen. Bin auch schon so manches mal reingefallen und habe mich beim Anblick des Fraßes geekelt. Danke für den Link Creo. |
| Creobotra | [QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i] Wäre ich Grafikdesigner... nun, ich würde den Job für diese Assis erledigen, aber mit meinen Idealen wäre sowas nicht zu vereinbaren. Ich will die Werbeindustrie nicht verteufeln, nein, das Dilemma liegt ganz klar bei den Lebensmittelproduzenten, die solche Widerlichkeiten verbrechen. Bin auch schon so manches mal reingefallen und habe mich beim Anblick des Fraßes geekelt. Danke für den Link Creo.[/QUOTE] tja, kannst mal sehen, genau das ist mein job ;) aber ich darf mit freuden sagen, dass der einzigste lebensmittel-kunde, den ich habe, extrem auf die hochwertigkeit schaut. da hab ich eher schwierigkeiten, das angemessen zu zeigen. ich käm mir auch mies vor, son schlunz wie das seehechtfilet bewerben zu müssen. |
| smart_hicks | Das Erschreckende ist ja auch, dass häufig der Nahrung Zusatzstoffe beigemischt werden, die das Erscheinungsbild der "Nahrung" vorteilhafter aussehen lassen (sollen). Wie sehen die ohnehin schon abartig aussehenden Lebensmittel ohne irgendwelche Farbstoffe und ohne Verdickungsmittel aus? Uäh, ich verkrieche mich besser hysterisch kichernd unter die Decke... will und kann einfach nicht mehr *crazy*. |
| Krang2 | Leider ist gesunde Ernährung mittlerweile - jedenfalls in der Stadt - auch eine Kostenfrage. Bioprodukte kosten teilweise doppelt so viel, was natürlich verständlich ist, aber einem auch nicht weiterhilft. Gerade frisches Obst und Gemüse ist manchmal mit Preisen etikettiert, daß es bald günstiger wäre, mit einem Kredit Land zu kaufen und das Zeug selbst anzubauen, vorausgesetzt, man bekäme einen. Ich habe mal einen veganen Brotaufstrich bei einer Bekannten gesehen, der bestand aus ein paar Gemüsen und Kräutern für sage und schreibe 2T€uro, und reichte nicht mal für drei Brote, zumal bei winzigen Gläschen das Volumen-Oberflächenverhältnis immer ungünstiger wird. Was die Inhaltsstoffe angeht, fehlen oftmals wissenschaftliche Studien (z.B. zu Vitaminen) - ich meine hierbei echtes wissenschaftliches Arbeiten, nicht Auftragsforschungen, bei denen das Ergebnis vom Gelbgeber abhängt. Und schließlich ist gutes Essen manchmal eine Zeitfrage. Wissen nützt da nur insoweit, wie man es umsetzen kann. Ach nur so aus Neugier, was zahlt man denn die Mauermörderstasipartei dafür, daß man sich hier anmeldet, um an seine Beiträge Werbung für sie anzuhängen? Ich hoffe, ihr wißt, daß der soziale Lafontaine auch schon sein Schäfchen im Trockenen hat, der speist vielleicht gerade Biokaviar haha. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Krang2 [/i] [B]Leider ist gesunde Ernährung mittlerweile - jedenfalls in der Stadt - auch eine Kostenfrage. Bioprodukte kosten teilweise doppelt so viel, was natürlich verständlich ist, aber einem auch nicht weiterhilft.[/B][/QUOTE] Ich wohne selbst städtisch, kann diesen Preisunterschied jedoch wirklich nicht bestätigen. Bioprodukte sind hier nur minimal teurer, als normale. Ok, ich gebe zu, ich kann nur für das sprechen, was im Bio-Supermarkt und im normalen Supermarkt an Bio angeboten wird und weiß auch, daß das schon ein gewaltiger Unterschied zu demeter und Co darstellt. Aber insgesamt kommt es mich wirklich kaum teurer, Bio zu kaufen.... |
| more | Bioprodukte: Wer sagt, dass die wirklich gesünder sind? |
| solipsismus | @more Was/wo kaufst du am liebsten, um etwas "Gesundes" zu erhalten? |
| more | Bei uns gibts einen Obstladen. Der ist recht klein, hat aber nur saisonale Produkte. Bio ist nicht immer Bio. Und der erhöhte Preis oft nicht gerechtfertigt. Ich kaufe eigentlich in vielen Läden ein. Ich habe halt immer bestimmte Produkte, welche ich in bestimmten Läden kaufe. Ansonsten mein Fleisch/Käse/Wurst nur vom regionalen Metzger der mir viel über die Ware erzählen kann. Das ist zwar wirklich teurer als beim Diskounter, aber wenn ich mir überlege, dass das Fleisch in der Pfanne nicht um 1/3 schrumpft, dann gleicht das den Preis eigentlich wieder aus. Nun gut, wir essen natürlich weniger Fleisch und mehr Gemüse - weil es eben teurer ist. Aber ich glaube nicht, dass das ein großer Nachteil für uns ist. Es lohnt jedenfalls Bio zu hinterfragen. Oft ist es nicht einmal soviel teurer und in sehr vielen Fällen muss es nicht Bio sein um von guter Qualität zu sein. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i] [B]Bioprodukte: Wer sagt, dass die wirklich gesünder sind? [/B][/QUOTE] Naja, wenn ich mir z.B. anschaue, daß die Leute, die auf konventionell beackerten Bananenplantagen arbeiten, massivst krank werden trotz Schutzanzügen und Co, da die Bananen mit hochgiftigen Chemikalien behandelt werden, kaufe ich lieber Bio-Bananen, wo der Hersteller auf solchen Dreck verzichtet, denn wer diese konventionellen Bananen in die Hand nimmt, hat den Dreck an den Fingern und dann im Mund. Natürlich kann ich den Biohersteller auch von hier aus nicht kontrollieren, das ist richtig. Doch ein wenig Recherche ist manchmal doch ziemlich aufschlußreich.... |
| Gothanthrop | [QUOTE][i]Original geschrieben von |Dunkelschön| [/i] [B]Also was bei manchen Parteien so Gang und Gäbe ist siehe "Wahlversprechen", dagegen sind ein paar Etiketten mit falschen Inhaltsstoffen ein Witz :rolleyes: [/B][/QUOTE] Es gibt Partein, die Lobby-Politik betreiben und Speichellecker der Industrie sind (deren Wahlkampf wird vorzüglich durch externe Spendengelder finanziert), und es gibt idealistische Parteien, deren Inhalt auch Programm ist. [QUOTE][i]Original geschrieben von Krang2 [/i] Ach nur so aus Neugier, was zahlt man denn die Mauermörderstasipartei dafür, daß man sich hier anmeldet, um an seine Beiträge Werbung für sie anzuhängen?[/QUOTE] Ehrenamtlich :eek: :eek: :eek: [i]Wie steht DIE LINKE zur "Mauer" ? Der Bau der Mauer, des vorgeblichen "antifaschistischen Schutzwalls", war ein deutliches Zeichen der Schwäche der DDR-Regierung. Die Mauer richtete sich in letzter Konsequenz nicht gegen äußere Staatsfeinde, sondern gegen die individuellen Freiheitsrechte der eigenen Bürgerinnen und Bürger. Zwar hat jeder Staat das Recht und die Pflicht, seine Grenzen zu schützen, aber die Geschichte der Mauer entlang der Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten steht für den Missbrauch dieses Rechtes. Die Schüsse an der Mauer auf eigene Bürgerinnen und Bürger, die ihren Staat verlassen wollten, stellen eine Verletzung elementarer Menschenrechte dar und sind durch nichts zu rechtfertigen.[/i] Noch Fragen ? Oder doch lieber eine Lektion vom Altnazi-Zulauf zu den "bürgerlichen" Parteien gefällig ? Zum Thema BIO: BIO ist aus technischen Gründen leider ein elitäres Produkt, denn je mehr Leute BIO essen, desto schwieriger wird es, die Qualitätsmaßstäbe zu halten. |
| more | Klar Hag, aber das Beispiel Bananen und Orangen kann man sowieso nicht auf alle Lebensmittel übertragen die Bio sind oder als Bio betitelt werden. Mal davon abgesehen, wenn man jetzt streng wäre (streng Bio meine ich), sind importierte Bananen und Orangen sowieso kein Thema mehr. Wer bitteschön ist Freund von Biolebensmitteln und Umweltschützer und kauft dann Bananen mit derartig hoher CO2 Belastung? Eigentlich sind Biobananen sowieso ein Witz wenn man das aus der Sparte betrachtet. Was ich jedoch gerne unterstütze ist Fairtrade. Wobei man da beachten muss, dass das Obst/Gemüse/Kaffee teilweise sogar noch Pestizitverseuchter ist, als normales Obst/Gemüse. Letztendlich kann man sich nur bemühen. |
| Ronin76 | [QUOTE] Bei uns gibts einen Obstladen. Der ist recht klein, hat aber nur saisonale Produkte.[/QUOTE] Gibts bei mir in der Stadt nur weit außerhalb auf Bauernhöfen, und die meisten Gemobst Händler kaufen beim Großhändler ein. [QUOTE] Bio ist nicht immer Bio. Und der erhöhte Preis oft nicht gerechtfertigt. [/QUOTE] Sehe ich auch so. Das Meiste ist sogar Etikettenschwindel, da der Begriff "Bio" nicht geschützt ist. Bestimmte Siegel versprechen bestimmte Eigenschaften nur der Verbraucher kann das nie kontrollieren und soll blind vertrauen. 1990 wurde ein anderes Etikettierungssystem eingeführt: "Der Grüne Punkt" der monopolistischen Firma "Duales System Deutschland GmbH" (DSD). Gerade Lebensmittelhersteller waren an diesem Werbeträger stark interessiert und zahlten hohe Lizensgebühren an die DSD. An den Verpackungen hatte sich jedoch sonst nichts geändert und mit Umweltschutz hatte und hat es auch nichts zu tun, da am Müllsortierband sowieso alles vorwiegend maschinell getrennt wird. Ein Großteil ist auch so verschmutzt daß es nur noch verbrannt werden kann. Also nix mit Recycling. Die Mischrate durch Fremdmüll ist mit ca 40-60% beim Dualen System (Kunststoff/Papier) auch sehr hoch. Über die skandalösen Machenschaften der DSD gibt es auch Filmdokus und Berichte. [URL=http://www.youtube.com/watch?v=aZe66lfqm_I]Müllgeschäfte - Der Milliardenpoker mit Grünem Punkt und Gelbem Sack (ARD 2006)[/URL] Bei manchen Produkten wie Apfelmuß von Penny schmeckt man ja einen Unterschied aber das nicht weil es Bio ist, sondern weil kein extra Zucker beigefügt wurde. Die Herkunft der Äpfel kennt man trotzdem nicht. Die kommen im Frühjahr auch gerne aus Neuseeland weil dort gerade Erntezeit ist. Ist ja fast um die Ecke ;). [QUOTE] Ich kaufe eigentlich in vielen Läden ein. Ich habe halt immer bestimmte Produkte, welche ich in bestimmten Läden kaufe.[/QUOTE] Und irgendwann mußt du für jedes einzelne Produkt in einen extra Laden gehen die dann auch noch immer weiter verstreut sind. Und irgendwann gibt es bestimmte Produkte dann gar nicht mehr, und was dann ? Ökologisch sinnvoll ist das mit Sicherheit nicht. Es zeigt auch deutlich daß bei den Märkten und Herstellern sehr Vieles im Argen liegt und ein gewaltiges Problem besteht. Die Interessen des Kunden decken sich nicht mit dem Angebot. Ich fände es ideal wenn ich all meine benötigten Produkte in möglichst wenigen Märkten beziehen könnte. Es darf nicht sein, daß der Konsument für die Unzulänglichkeiten der Hersteller und Märkte büßen muß (Ausweichtaktik). Es muß also direkt auf die Ursache und Kernproblematik eingegangen und dort etwas verändert werden ! Der Konsument hat sonst irgendwann nicht mehr die Wahl, was ja schon jetzt und heute ein gravierendes Problem ist. [QUOTE] Ansonsten mein Fleisch/Käse/Wurst nur vom regionalen Metzger der mir viel über die Ware erzählen kann. [/QUOTE] Das kann ich auch. ;) [QUOTE] Nun gut, wir essen natürlich weniger Fleisch und mehr Gemüse - weil es eben teurer ist. Aber ich glaube nicht, dass das ein großer Nachteil für uns ist. [/QUOTE] Fleisch ist noch viel zu günstig, da es größtenteils subventioniert wird. Ich hoffe es wird mal richtig teuer, so daß es auch mit der ökonomischen Realität in Einklang kommt. Immerhin müssen für 1 kg Fleisch vom Schwein und Rind ca 10 kg Futter aufgewändet werden welches größtenteils aus genetisch verändertem Soja, Mais und anderem Grünzeug besteht. 1kg deutsche Karrotten kosten im Supermarkt € 1,- , was ja auch schon ein Dumpingpreis ist. Demnach müsste 1 kg Fleisch mindestens € 10,- kosten. Aktuelle Fleischpreise sind bei ca 3-5 Euro / kg falls ich richtig informiert bin. |
| more | [QUOTE]Und irgendwann mußt du für jedes einzelne Produkt in einen extra Laden gehen die dann auch noch immer weiter verstreut sind. Und irgendwann gibt es bestimmte Produkte dann gar nicht mehr, und was dann ? [/QUOTE] Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Zum Thema ökologisch sinnvoll. Ich kann die Läden zu Fuss ablaufen, daher mache ich mir darüber keine Gedanken. Übrigens wohne ich auf dem Dorf. [QUOTE] Aktuelle Fleischpreise sind bei ca 3-5 Euro / kg falls ich richtig informiert bin.[/QUOTE] Informier dich mal. Zwei 200g Rinderhüftsteaks kosten bei meinem Metzger 9,00 €. Sogar Ochsenschwanz kostet pro 100 g 5,00€ und das war früher mal Abfall und hat man für ein paar Pfennige beim Metzger bekommen. Ich erinnere mich sogar, dass wir das damals geschenkt bekommen haben. Natürlich kannst du gewisse Fleischteile für ca. 5 € das Kilo bekommen, diese Fleischteile sind aber halt auch nicht unbedingt zum Braten gedacht, sondern eher zum Schmoren, weil sie zäh und faserig sind. Beim Rind kannst du von 35 € das Kilo bis 5 € das Kilo alles haben. Kommt halt nur auf das Fleischstück an. Ein Rind besteht halt nicht nur aus Filet. |
| Ronin76 | Ich hatte nur mal nach Schinken und Speck von Kaufland und Aldi gesucht. Eben dort wo die Meisten einkaufen gehen. Das tiefgefrorene Fleisch kommt überwiegend aus dem Ausland (zB Polen) und wird dann zB in Frankreich umetikettiert, damit der Ursprung verschleiert wird. Die Info habe ich von erfahrenen LKW-Fahrern. Ich nehme an, daß dein Metzger nur regionales Fleisch anbietet. |
| more | Naja, zumindest kann mir mein Metzger zu jedem Fleisch einen Ursprungsnachweis und noch mehr Informationen geben. Und das tut er gerne. Natürlich bietet mein Metzger auch Parmaschinken und andere Spezialitäten an, die nicht aus der Region stammen. Das ist dann meine Entscheidung ob ich das kaufe oder nicht. Ich kaufe das dann natürlich auch. Also nicht nur einheimisches Fleisch. Aber ich hätte schon ethische Bedenken, wenn ich wüsste, dass das arme Tier durch halb Europa gekarrt wurde um in Polen geschlachtet zu werden. Mal davon abgesehen, dass gerade dieser Streß das Fleisch minderwertig macht. Vor allem Schweinefleisch wird durch Streß schlecht. Wenn ich also ein Schnitzel in der Pfanne habe, welches um ein Drittel einschrumpft, erlebe ich noch einmal posthum mit, was dem armen Tier angetan wurde. Natürlich bin ich kein Vegetarier. Ich esse gerne Fleisch. Ich will mein Gewissen auch nicht beruhigen, aber ich finde es besser hochwertiges Fleisch zu kaufen, von dem ich weiß, dass die Tiere aus einem Umkreis von 50 Kilometern stammen und der Weg zum Schlachthof nicht so weit war. Und für diesen "Luxus" (in meinen Augen ist Fleisch ein Luxus) bin ich bereit bis zu einem Drittel mehr zu bezahlen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ortsansässige Metzger im Prinzip alle so arbeiten. Die Unterschiede liegen meist in der Art und Weise wie diese Metzger Wurst machen - also eine reine Geschmackssache - während das Fleisch vom Diskounter i.d.R. überhaupt keine Information preis gibt. Höchstens wo der Schlachthof war und gewisse Nummern die man erst einmal kompliziert nachverfolgen müsste. Und alleine die Farbe des Fleisches bei z.B. Aldi macht mich nicht an. Und der oft ausgetretene Fleischsaft ist bereits ein Zeichen für beginnenden Verderb. Frisches Fleisch ist saftig und "trocken". Es saftet erst nach einer gewissen Lagerzeit aus. Selbstverständlich kann man das Fleisch noch essen. Es ist weder verdorben noch gesundheitsschädlich. Aber man sollte sich fragen ob man das möchte, wenn einem der Metzger bessere Qualität bieten kann. Ich möchte nochmal zum Thema Bio kommen: Das Argument, Bio ist zu teuer kommt meist von Menschen die grundsätzlich ungerne kochen. Denn das Argument "ja wenn Bio nicht so teuer wäre, müsste ich keine fertigen Lebensmittel kaufen" - Das ist schlicht selbstbetrug. Es ist schon ein Anfang mit dem frischen Kochen anzufangen. Denn eine Gurke, welche nicht Bio ist, ist noch immer besser als keine Gurke... |
| Ronin76 | [QUOTE]Mal davon abgesehen, dass gerade dieser Streß das Fleisch minderwertig macht. Vor allem Schweinefleisch wird durch Streß schlecht. Wenn ich also ein Schnitzel in der Pfanne habe, welches um ein Drittel einschrumpft, erlebe ich noch einmal posthum mit, was dem armen Tier angetan wurde.[/QUOTE] Das liegt wohl eher am hohen Fett- und Wassergehalt welches durch Schnellmast entsteht. Streßhormone wirken primär auf den Geschmack habe ich mir sagen lassen. Daher ist Wild von Treibjagden für den Verzehr auch äußerst schlecht geeignet. Ein guter Jäger versucht das Tier beim Fressen mit einem Schuß zu erlegen so daß sich keine Streßhormone bilden können. [QUOTE] Frisches Fleisch ist saftig und "trocken". Es saftet erst nach einer gewissen Lagerzeit aus.[/QUOTE] Daher wird (minderwertiges) Fleisch auch gerne gleich komplett gewürzt zB als Grillfleisch angeboten. Durch die intensive Färbung der Würze/Panierung kann man die Rohfarbe nicht mehr erkennen. Es werden auch gerne rötliche Leuchtmittel eingesetzt damit das Fleisch lebendiger aussieht. Bei Obst und Gemüse werden Gelbtöne verwendet. |
| more | [QUOTE] Das liegt wohl eher am hohen Fett- und Wassergehalt welches durch Schnellmast entsteht.[/QUOTE] nein. Lies bitte nach und poste nicht, "was du dir hast sagen lassen", sondern beziehe dich auf Fakten. Natürlich ist die Schnellmast auch ein Qualitätsminderer. Doch der Hauptgrund für schlechtes Schweinefleisch ist Streß bei der Schlachtung. [QUOTE]Zitat Wikipedia (...)("porcine stress syndrome" - "schweinespezifisches Stress-Syndrom"). Setzt man das Schwein vor dem Schlachtvorgang oder während des Schlachtvorgangs Stress aus (Schlachtung ohne Ruhepause z.B.), führt dies zu einer Aktivierung des Stoffwechsels verbunden mit einer erhöhten Produktion an Milchsäure. Nach der Schlachtung kann diese Milchsäure nicht mehr über die Blutbahn aus den Muskeln abtransportiert werden und säuert das dortige Gewebe. Zudem kommt es zu einer starken Aktivierung der Adenosintriphosphatase, die die Muskeltätigkeit des toten Tieres erhöht und beschleunigt ATP abbaut. Durch diese Befunde fällt der pH-Wert durch Milchsäurebildung innerhalb kurzer Zeit auf Werte unter 5,8. Es kommt zu einer teilweisen Denaturierung von Muskelproteinen.[/QUOTE] |
| Aza | Das Lustige am Metzger ist, dass der vor Allem Wurst, Aufschnitt etc. beim Fleischgroßhändler kauft, ebenso den Braten usw. D.h. beim Real gibts die gleiche Schinkenwurst und den gleichen Prager Schinken wie beim kleinen Metzger. Zumindest bei den oben genannten Produkten lässt sich der Verbraucher auch beim heimeligen Metzger sehr gerne verschaukeln. Bei Steaks etc. ist die Qualität allerdings herausragend da diese immer frisch sein müssen und auch nicht in Plastik abgepackt (siehe Prager Schinken o.Ä.) lagerbar/verkaufbar sind. Guten Hunger =) |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i] [B]Das Lustige am Metzger ist, dass der vor Allem Wurst, Aufschnitt etc. beim Fleischgroßhändler kauft, ebenso den Braten usw. [/B][/QUOTE] dann hast Du nen ziemlich schlechten Metzger. Bei unserem kommt alles aus seiner Hand und das Fleisch für ALLES komplett von Bio-Bauern hier im Umkreis. |
| Aza | Hm ich möchte nicht unbedingt streiten, aber wenn man sich anschaut wieviele Wurstsorten, Aufschnittarten etc. Metzger heute haben, ist es nahezu unmöglich alles selber zu verwursten. Bei uns gibts einen Metzgerfachhandel, der recht gut frequentiert ist und bei dem nur Metzgereibetriebe einkaufen dürfen. Es mag sein, dass er ein paar Artikel selber herstellt, aber 50 div. Produkte alleine beim AUfschnitt kann kein 1-2 Personen Betrieb selber herstellen. |
| hagzissa13 | bei unserem Metzger gibt es eben nicht immer 50 Sorten, sondern vielleicht nur 10. Wenn er dann z.B. Salami macht, gibts eben 5 unterschiedliche Salamisorten und "nur" fünf andere nebenher. Man kann von der Theke aus sogar sehen, wie er hinten die Wurst herstellt. Voll genial! Ich bin selbst kein Schwein- und Rindesser, aber wenn ich Besuch bekomme, gehe ich immer dorthin einkaufen. |
| Aza | Das ist natürlich klasse, wirklich beneidenswert. Sowas kenn ich eig. nur noch aus dem Osten. Bei uns hier im Westen gibts immer eine riesen Auswahl, selbstgemachte Wurst ist aber leider eher selten dabei. Chapeau =) |
| hagzissa13 | ich wohne im Westen und das auch noch im recht städtischen Bereich.... ;) |
| Aza | dann wohn ich falsch. :D:D Freu mich immer wenn Onkel "Delikatessen" ausm Osten mitbringt... Da ganz normale Wurst, hier könntest das ohne Weiteres bei Käfer verkaufen. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i] [B]dann wohn ich falsch. :D:D[/B][/QUOTE] Eindeutig! :D Hier wohnt sich halt am besten (auch wenn Odessa mir dafür jetzt den Knüppel überzieht und mir was von "Bayern sind die tollsten" erzählt.... ;) !!! |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i] [B]dann wohn ich falsch. :D:D Freu mich immer wenn Onkel "Delikatessen" ausm Osten mitbringt... Da ganz normale Wurst, hier könntest das ohne Weiteres bei Käfer verkaufen. [/B][/QUOTE] Es gibt ein "gutes Bayern" und es gibt München. Es gibt den FCBayern, Käfer und das P1, das alles ist aber der letzte Dreck. München ist nicht Bayern. München ist die unbayrischste Stadt auf dem Planeten. Ja, Frankenmuth/Michigan ist noch bayrischer als München. Die "Offenheit" Münchens, die nur eine Form von Beliebigkeit ist, ist der Sündenfall Münchens. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Eine Hassliebe muss ja auch fundiert sein. |
| Ronin76 | Da im Osten so vieles besser war und dort auch so gerne Tiere geschlachtet und als Delikatesse bezeichnet werden wäre ich dafür, dort einen Gewalterlebnispark zu installieren und die Mauer neu zu errichten. |
| Aza | Ich hab in München gelebt und fand es eigentlich sehr schön. P1, FCB und Käfer sind natürlich persönliche Präferenzen, auch ist die Kultur der Münchener anders als in anderen Städten. Baulich find ich die Stadt aber absolut lebenswert. Isa, englischer Garten, Ammersee usw. @ Ronin: Sicherlich war nicht alles besser, aber die Wurst die von "drüben" kommt ist einfach klasse, bin froh sowas hin und wieder genießen zu dürfen. |
| Ronin76 | Dann hast du sicherlich nichts dagegen wenn ich deine Freunde schlachte, ihr Fleisch zu Wurst verarbeite und "genieße". Weil mir eben gerade danach wäre. Immerhin ißt du auch meine Freunde. Fall du da doch etwas dagegen hättest, würde meine Frage lauten: Wieso ißt du dann Tiere ? In meiner Fantasie drängt es mich manchmal etwas zu Töten. Menschen zu töten. Weil es eben meiner menschlichen Natur entspricht aggressiv zu sein oder weil ich Hunger habe. Aber gehe ich nun deshalb einfach auf die Straße und töte Menschen ? Nein. |
| solipsismus | Das ist die übliche 'ich liebe Tiere, aber verachte Menschen' - Rhetorik. Ich esse selbst ziemlich wenig Fleisch, aber sehe keinen Grund, die Leute, die um mich her leben als niederes Leben zu betrachten, nur weil hier in der Region von allen jeden Tag -meist zwei mal- Fleisch gegessen wird. -Sorry für Offtopic- |
| more | [QUOTE]Dann hast du sicherlich nichts dagegen wenn ich deine Freunde schlachte, ihr Fleisch zu Wurst verarbeite und "genieße". Weil mir eben gerade danach wäre. Immerhin ißt du auch meine Freunde.[/QUOTE] [IMG]http://www.fr-online.de/_em_daten/_hermes/2009/06/15/090615_1135_schneewittchen_disney.jpg[/IMG] süss... |
| Odessa | Nur weil man den Fakt feststellt, daß auch wir Menschen ein Teil der Nahrungskette sind, ist man Nutzer einer "üblichen" (?) IchliebeTiereundverachteMenschen-Rhetorik? Ich sehe in Ronins Worten lediglich einen adäquaten Vergleich dahingehend und keinerlei Verächtlichkeit gegenüber JEDEM Lebewesen ;). |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i] [B]Ich hab in München gelebt und fand es eigentlich sehr schön. P1, FCB und Käfer sind natürlich persönliche Präferenzen, auch ist die Kultur der Münchener anders als in anderen Städten. Baulich find ich die Stadt aber absolut lebenswert. Isa, englischer Garten, Ammersee usw. .... [/B][/QUOTE] Blablabla...siehe oben: Beliebigkeit. Back to Topic: Unsere Vorfahren haben von Mammuts und Hirschen gelebt, später von domestizierten Rindviechern. Daran ist grundsätzlich nichts auszusetzen. Eine Überlebensstrategie... Zu kritisieren sei vielleicht, dass der Umgang mit Fleisch ein eher respektloser geworden ist. Ja, man kann Schlachtvieh gut behandeln, auch wenn man es später isst. Das geht! |
| Ronin76 | @solipsismus [QUOTE]Das ist die übliche 'ich liebe Tiere, aber verachte Menschen' - Rhetorik. Ich esse selbst ziemlich wenig Fleisch, aber sehe keinen Grund, die Leute, die um mich her leben als niederes Leben zu betrachten, nur weil hier in der Region von allen jeden Tag -meist zwei mal- Fleisch gegessen wird.[/QUOTE] Es stand nirgends geschrieben daß ich Menschen verachte. Allerdings wäre das ein gerechtes Gegengewicht zur weit verbreiteten "Ich-liebe-Menschen-aber-verachte-Tiere-Haltung". Was mir nicht gefällt ist zB Doppelmoral und das einseitige Bemessen von Werten. Sich zB als tierlieb darstellen, vielleicht auch noch ein Tier zu halten, dann aber Fleisch zu essen. Ok, der Mensch ist ein Raubtier. Nur wieso gilt es dann als Verbrechen einen Menschen zu essen ? Tiere haben noch immer so gut wie gar keine Rechte und werden vom Großteil der Menschen als minderwertige Lebewesen betrachtet, die man daher auch essen darf. Der Hund und die Katze als liebste Haustiere des Menschen werden zwar meist besser behandelt und nicht zum Verzehr getötet, bei anderen Tieren wie Fischen, Rindern und Rehen wird das jedoch immer noch weitgehend akzeptiert oder sogar unterstützt. Und in Ländern wie China wird zB alles gegessen was nicht gerade nach Mensch aussieht, vielleicht sogar auch Menschen, denn das Volk der Chinesen betrachten sich, bis auf eher wenige Ausnahmen, selbst als minderwertig, was man an ihrem Umgang mit anderen Menschen immer wieder deutlich zu sehen und hören bekommt. Arbeitslager, Kanonenfutter, keine Menschenrechte, etc. @more [QUOTE]süss...[/QUOTE] Ja schon. :) Liest du mir heute abend wieder eine Gute-Nacht-Geschichte vor ? :D @Odessa [QUOTE]Nur weil man den Fakt feststellt, daß auch wir Menschen ein Teil der Nahrungskette sind, ist man Nutzer einer "üblichen" (?) IchliebeTiereundverachteMenschen-Rhetorik? Ich sehe in Ronins Worten lediglich einen adäquaten Vergleich dahingehend und keinerlei Verächtlichkeit gegenüber JEDEM Lebewesen[/QUOTE] Ja, es ist im Prinzip der Versuch all den Fleischessern mal einen Spiegel vorzuhalten. Da kommt oft mehr zutage als gesehen werden möchte. ;) @Cagliostro [QUOTE]Unsere Vorfahren haben von Mammuts und Hirschen gelebt, später von domestizierten Rindviechern. Daran ist grundsätzlich nichts auszusetzen. Eine Überlebensstrategie...[/QUOTE] Die Menschheit hat sich jedoch weiterentwickelt. Das Eßverhalten und Eßbewußtsein ist jedoch weitgehend in der Vergangenheit stehen geblieben. Die meisten Länder und Regionen der Erde bieten heute die Möglichkeit ganz auf Fleisch verzichten zu können. Nicht mehr vom Fleisch abhängig zu sein um zu Überleben. Unsere Vorfahren waren nicht nur Jäger sondern vor Allem auch Sammler. Die Eiszeiten waren auch nicht so kalt, daß da gar keine Pflanzen mehr wachsen konnten, denn ansonsten wären auch vegane Tiere wie Büffel und Hirsche schon vor vielen Tausend Jahren ausgestorben. Die Frage ist also: "Wieso ißt der Mensch noch Fleisch ?" Zum Überleben braucht er es bis auf wenige Regionen meistens nicht. [QUOTE]Ja, man kann Schlachtvieh gut behandeln, auch wenn man es später ist. Das geht![/QUOTE] Nur kommt das leider kaum vor. Selbst nicht in Deutschland. Das fängt bei der Haltung an, geht über Tiertransporte bis hin zur eigentlichen Schlachtung. Einen kleinen Filmreport gibts zB hier zu sehen: [url]http://www.aktion-umwelt.de/easy-vegan[/url] |
| Odessa | ---- Was mir nicht gefällt ist zB Doppelmoral und das einseitige Bemessen von Werten. Sich zB als tierlieb darstellen, vielleicht auch noch ein Tier zu halten, dann aber Fleisch zu essen. Ok, der Mensch ist ein Raubtier. Nur wieso gilt es dann als Verbrechen einen Menschen zu essen ? --- Gut, dahingehend bin ich dann auch ein Doppelmoralist: ich esse selbst auch Fleisch, sehr wenig zwar und wie Du weißt nur von Tieren, deren gute artgerechte Haltung ich direkt vor Ort sah bzw. wo ich 100% sicher bin daß die Tiere so gehalten wurden. Ich habe jedoch auch KEIN Problem damit, wenn jemand Menschen essen würde, denn ich sehe es schlicht so wie Cagliostro auch schrieb: Nahrungskette. Und wir Menschen sind immer noch Teil der Nahrungskette und könnten, würden wir nicht hier in Breitengraden leben wo wir keine natürlichen Feinde (mehr) dahingehend zu fürchten haben, natürlich auch gefressen werden, und es ist immer wieder vorgekommen in Kriegszeiten und schweren anderen Ausnahmesituationen, daß Menschen anderer Menschen Leichen aßen. Ich bin die Letzte, die das verurteilt, ich verurteile nämlich generell nichts was "menschlich" oder "tierisch" an Instinkten, Verhaltensweisen und in Extremsituationen ausbrechenden Urtrieben wäre. Ansonsten: volle Zustimmung zu Deinem Beitrag. Mich kotzen diese Typen auch an, die ihre Katze mit Petersiliendekoriertem Sheba verwöhnen, ihren Fiffi in Regenjäckchen stecken und ihre Kaninchen auf Kissen und Decken drapieren, während sie gleichzeitig genüsslich ihre von grausamst gequälten Gänsen aus Polen stammende Gänse(stopf)leberpastete schmatzen oder sie borniert-selbstgefällig glauben, sie hätten ein "Recht" darauf, jeden Tag diverse Sorten Fleisch und Wurst zu essen weil Tiere, die man sich nicht als Schosshund oder Schmusespielzeug hält, nur seelenlose "Ware" sind die man misshandeln darf wie es einem beliebt. |
| Aza | Ich esse sie, weil ich sie mag. Man kann nicht leben ohne zu "töten" =) Wenn man so argumentiert muss man definieren wo hört Leben auf und wo fängt es an? Sind nur Lebewesen schützenswert, die Laute von sich geben? Oder sind auch Bakterien schützenswert, die leben immerhin auch? Sinnfreie diskussion, da jeder nach seinem Gutdünken festlegt was er für schützenswert erachtet. Von daher freue ich mich über mein eben verzehrtes Hirschgulasch, köstlich! |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]"Wieso ißt der Mensch noch Fleisch ?" Zum Überleben braucht er es bis auf wenige Regionen meistens nicht. ... Nur kommt das leider kaum vor. Selbst nicht in Deutschland. Das fängt bei der Haltung an, geht über Tiertransporte bis hin zur eigentlichen Schlachtung. Einen kleinen Filmreport gibts zB hier zu sehen: [url]http://www.aktion-umwelt.de/easy-vegan[/url] [/B][/QUOTE] Der Mensch isst Fleisch, weil es zu seinem "Radius" an essbaren Dingen gehört. Er isst auch Käse, Milch, Eier. Milchkühe werden nach fünf Jahren geschlachtet, weil sie platt sind, nicht schön, aber zweckmässig. Der Mensch ausserhalb Schlaraffias, also z.B. in der Sahelzone MUSS Fleisch essen, weil es kaum etwas anderes verwertbares gibt. Es ist also Unsinn immer mit totalitären Mitteln auf Missstände zu antworten. Veganer haben tendenziell mit einer grossen Nährstoff- und Vitaminunterversorgung zu rechnen. Ob dann Brausetabletten helfen? Dekadenz ist in der Tat schwer nachzuvollziehen, aber bin ich dekadent, wenn 1X die Woche ein grosses Fleischgericht auf den Tisch kommt, ansonsten ich einem Wurstbrot nicht direkt aus dem Weg gehe? |
| Gezeichneter | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i] [B] Dekadenz ist in der Tat schwer nachzuvollziehen, aber bin ich dekadent, wenn 1X die Woche ein grosses Fleischgericht auf den Tisch kommt, ansonsten ich einem Wurstbrot nicht direkt aus dem Weg gehe? [/B][/QUOTE] Dann bin ich auch schwer dekadent. Aber da ich so vieles bin: wayne. |
| Ronin76 | @Cagliostro [QUOTE]Es ist also Unsinn immer mit totalitären Mitteln auf Missstände zu antworten. Veganer haben tendenziell mit einer grossen Nährstoff- und Vitaminunterversorgung zu rechnen. Ob dann Brausetabletten helfen?[/QUOTE] Das ist ein Gerücht. Es ist sogar so, daß Fleischkonsumenten und besonders Milchkonsumenten eher zu Mangelerscheinungen neigen. Von der Gicht mal ganz abgesehen. Es ist auch nachgewiesen daß Veganer deutlich gesünder sind. Das liegt natürlich auch häufig an der bewußteren Nahrungswahl mit weniger Fast Food und Süßigkeiten. Brausetabletten sind Unsinn und werden auch nicht benötigt. Meistens werden ihnen noch Süß- und künstliche Geschmacksstoffe zugesetzt um die Konsumenten krank zu machen. @Aza [QUOTE]Sind nur Lebewesen schützenswert, die Laute von sich geben? Oder sind auch Bakterien schützenswert, die leben immerhin auch? Sinnfreie diskussion, da jeder nach seinem Gutdünken festlegt was er für schützenswert erachtet.[/QUOTE] Es geht nicht um Leben oder Laute sondern um Tiere und Leiden. Alles ist Leben, selbst der Tod. Es ist nur grob bekannt wo Leiden entstehen kann, und dort ist dann ein Ansatzpunkt um dieses Leiden zu verhindern. Tiere verfügen über Nerven welche Schmerzen verursachen können. Pflanzen haben zB keine Nerven was aber nicht bedeutet daß sie nicht auf ihre eigene Weise leiden können. Es geht vielleicht auch nur darum sensibler zu werden und unnötige Gewalt zu vermeiden. Hast du dir das Video angeschaut ? Und würdest du Tiere selbst töten damit du sie essen kannst ? Die meisten Menschen können das nämlich nicht. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]Das ist ein Gerücht. Es ist sogar so, daß Fleischkonsumenten und besonders Milchkonsumenten eher zu Mangelerscheinungen neigen. Von der Gicht mal ganz abgesehen. Es ist auch nachgewiesen daß Veganer deutlich gesünder sind. Das liegt natürlich auch häufig an der bewußteren Nahrungswahl mit weniger Fast Food und Süßigkeiten. Brausetabletten sind Unsinn und werden auch nicht benötigt. Meistens werden ihnen noch Süß- und künstliche Geschmacksstoffe zugesetzt um die Konsumenten krank zu machen.[/B][/QUOTE] Das ist vergane Propaganda. Ich kontere mit [url=http://www.netdoktor.de/News/Kinderaerzte-Vegetarische-E-1043852.html]antiveganer Propaganda[/url]..die Wahrheit liegt wie immer irgendwo dazwischen und ist wie immer öfter weder 0 noch 1, weder schwarz noch weiß, weder Fleisch noch Gemüse. |
| Ronin76 | Gut daß du es als antivegane Propaganda erkannt hast. Leider gibt es solche eher unseriösen Meldungen wie von der "Sprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte Nordrhein in Düsseldorf" relativ häufig. Da wird nur die halbe Wahrheit gesagt und so die öffentliche Meinung manipuliert. Ich werde darum etwas näher auf diesen Artikel eingehen: [QUOTE]Vor allem Rindfleisch enthalte große Mengen an hochwertigem Eiweiß, Eisen, Zink und wichtigen Vitaminen. Kinder seien darauf angewiesen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Ohne Zink würden sie infektanfällig und appetitlos. Das im Fleisch erhaltene Eisen könne der Körper wesentlich besser aufnehmen als das Eisen aus Getreide oder Gemüse.[/QUOTE] Kann ich so nicht bestätigen, da auch Pflanzen eine hervorragende Zinkquelle bieten. Auch Tiere müssen ihr Zink und Eisen erst mal durch Pflanzen aufnehmen ! Diese Elemente sind essentiell, das bedeutet daß sie dem Organismus von Außen zugeführt werden müssen, und nicht vom Körper aus anderen Stoffen gebildet werden können. Zink und Eisen konkurrieren auserdem im Darm um die Aufnahme. Es ist also eher unsinnig Beides gleichzeitig zu konsumieren. Hochwertiges Eiweiß, Eisen, Zink und Vitamine finden sich auch in pflanzlicher Nahrung. Zink ist zB laut Wikipedia in folgenden Pflanzen enthalten: Sehr viel: Sonnenblumenkerne,Roggen- u. Weizenkeimlinge, Weizenkleie Viel: Cashewkerne, Weizen- / Haferkörner, Haferflocken, Paranüsse Durchschnittlich: Gerste- / Roggenkörner, Haselnüsse, Mais, Weizenvollkornbrot Wenig Zink: Kartoffeln, Obst (zB Bananen und Birnen) Noch eine Quelle die wie meistens üblich, etwas andere Werte bietet: [url]http://www.g-haase.de/e_zn.htm[/url] Es sei hinzugesagt, daß Phytinsäure die Zinkaufnahme und Oxalsäure die Eisenaufnahme hemmen. Beide Säuren kommen in bestimmten Pflanzen wie zB Erdnüssen, Bohnen, Linsen, Spinat und Haferflocken relativ häufig vor. Diese Nahrungsmittel sind zur Deckung des Zinkbedarfs daher weniger geeignet, bieten jedoch andere Vorteile. Bei einer ausgewogenen veganen Ernährung ist eine Fehlernährung praktisch ausgeschlossen und man muß dazu nicht einmal ein Ernährungsprofi sein ! Das haben unzählige Veganer immer wieder bewiesen. Ich sehe auch bei Kindern keinen Anhaltspunkt zwingend Fleisch essen zu müssen. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]Da wird nur die halbe Wahrheit gesagt und so die öffentliche Meinung manipuliert. [/B][/QUOTE]Das macht jeder Interessensverband und jede Lobby, von der Obdachlosenselbsthilfe bis zum multinationalen Energiekonzern. Deshalb ist es ja auch so wichtig an einer Meinung festzuhalten...sonst verliert man die auch noch. Ich traue meinem Metzger jedenfalls mehr als ganz bestimmten abgemagerten Frauen die mir ihre Heilslehre verkaufen wollen. Wenn das dann solche Blüten treibt dass man Hunde und Katzen vegan ernähren will...da setzt es dann bei mir langsam aus. [url]http://www.antivegan.de/index.html[/url] |
| Ronin76 | [QUOTE]Deshalb ist es ja auch so wichtig an einer Meinung festzuhalten...sonst verliert man die auch noch.[/QUOTE] Verstehe :D [QUOTE]Wenn das dann solche Blüten treibt dass man Hunde und Katzen vegan ernähren will...da setzt es dann bei mir langsam aus.[/QUOTE] Ja, so eine Ernährung wäre zumindest für diese Tiere unnatürlich. |
| noire désir | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]Bei einer ausgewogenen veganen Ernährung ist eine Fehlernährung praktisch ausgeschlossen und man muß dazu nicht einmal ein Ernährungsprofi sein ! Das haben unzählige Veganer immer wieder bewiesen. Ich sehe auch bei Kindern keinen Anhaltspunkt zwingend Fleisch essen zu müssen. [/B][/QUOTE] Jup. Das einzige, was einem Veganer bei ausgewogener [url=http://www.fleisch-macht-krank.de/]veganer Ernährung[/url] eventuell fehlen könnte, ist Vitamin B12, wobei das Vitamin B12 ja auch nicht von den Tieren selbst produziert wird, sondern von Bakterien in deren Verdauungstrakt oder auf der Oberfläche ungewaschener Nahrung. In Zeiten, in denen alles quasi steril sein muß, kann das auch für Fleischesser ein Problem sein. Aber es gibt auch ein paar Pflanzen, die das können, wie z.B. bestimmten Algen. Aber dafür bietet diese Ernährungsform auch ein paar deutliche Vorteile: weniger Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen zum Beispiel. Ist doch auch mal was... :) |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]... Und würdest du Tiere selbst töten damit du sie essen kannst ? Die meisten Menschen können das nämlich nicht. [/B][/QUOTE] Das kommt auf die Umstände an. Um zu Überleben würde ich es tun. Siehe hierzu auch die uralte Geschichte mit dem Flugzeugunfall in den Anden... Die Leute haben angefangen Menschenfleisch zu essen. Nicht meins. Aber das Leben ist eben nicht 1+1+1+1+1 usw. Es gibt immer wieder verschiedene Situationen. Wäre ich Veganer, könnte ich nie eine Garantie abgeben einer zu bleiben.... Fleisch essen ist normales menchliches Essverhalten, genauso wie Beeren oder Äpfel zum Speiseplan gehören. Im Übrigen frag doch mal einen Luchs oder einen Wolf, ob sie Veganer werden wollen. |
| noire désir | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i] [B]Im Übrigen frag doch mal einen Luchs oder einen Wolf, ob sie Veganer werden wollen. [/B][/QUOTE] Das spielt überhaupt keine Rolle, denn Mensch ist nicht Wolf oder Luchs, sondern Mensch. Und auch noch einer, der im 21. Jahrhundert und nicht mehr zur Zeiten der Frühzeitmenschen lebt; er ißt heute (egal ob vegan, vegetarisch oder "klassisch") einfach anders und kann sich heute entscheiden, wie er essen möchte. Da können viele Faktoren wie Gesundheit oder ethische Überlegungen eine Rolle spielen... |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von noire désir [/i] [B]Das spielt überhaupt keine Rolle, denn Mensch ist nicht Wolf oder Luchs, sondern Mensch. Und auch noch einer, der im 21. Jahrhundert und nicht mehr zur Zeiten der Frühzeitmenschen lebt; er ißt heute (egal ob vegan, vegetarisch oder "klassisch") einfach anders und kann sich heute entscheiden, wie er essen möchte. Da können viele Faktoren wie Gesundheit oder ethische Überlegungen eine Rolle spielen... [/B][/QUOTE] JEIN. Generell finde ich jegliche Ideologie falsch. Das ist die BMI-ideologie des pharmazeutisch-medizinischen Komplexes, aber auch der Schlankheits- und Gesundheitswahn in den Medien. Die Bambi-ideologie von militanten Tierschützern mal gar nicht erwähnt. Wir sind mental immer noch in der Höhle und wollen Mammuts jagen. 99% aller Menschen sind halt Kulturfolger und kämen nicht im Traum dazu, das Rad zu erfinden. Wir sind für die Höhle und das Lagerfeuer geschaffen, nicht für einen stinklangweiligen Tag im Büro. Unsere Physis hat sich seit 35.000 Jahren nicht geändert. Wir brauchen ab und an FLEISCH. BLUT Ja, wir brauchen fette Blutwürste, wir brauchen dampfende Bratwürste, wir brauchen den Kohlegeruch. Man könnte Menschen mit Tofu foltern. Wenn wir schon in stinklanweiligen Bunkern untätig rumsitzen und das Arbeit nennen, wo ist denn dann bitte der Mehrwert? Er liegt in der artgerechten Nahrung. |
| Creobotra | [QUOTE][i]Original geschrieben von noire désir [/i] er ißt heute (egal ob vegan, vegetarisch oder "klassisch") einfach anders und kann sich heute entscheiden, wie er essen möchte. [/QUOTE] kann er natürlich, aber das geht eher schief. es ist mittlerweile eine der ursachen für "moderne krankheiten". im letzten (oder vorletzten) SPIEGEL war ein interessanter bericht über evolutionsmedizin, eben auch in zusammenhang mit geänderter ernährungsweise. eins der beispiele war zB die kieferentwicklung, bzw probleme mit zahnfehlstellungen, weisheitszähne usw. frühe menschen hatten damit keinerlei schwierigkeiten, was auch auf die ernährung zurückzuführen ist. nja, und noch ne menge anderer sachen. |
| noire désir | [QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i] [B]eins der beispiele war zB die kieferentwicklung, bzw probleme mit zahnfehlstellungen, weisheitszähne usw. frühe menschen hatten damit keinerlei schwierigkeiten, was auch auf die ernährung zurückzuführen ist. nja, und noch ne menge anderer sachen. [/B][/QUOTE] Stimmt. Nur müßte Mensch dann wieder dazu übergehen ungekochtes Fleisch und mehr Wurzeln zu essen, denn [i]das[/i] erfordert einen starken Kiefer. Im übrigen muß man durchaus mehr kauen, wenn man Salat ißt anstatt weichgekochtem Fleisch (was sich immer dann zeigt, wenn ich mit Kollegen in der Kantine essen gehe :)). Alles nicht mehr so einfach... |
| noire désir | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i] [B]Wir brauchen ab und an FLEISCH. BLUT Ja, wir brauchen fette Blutwürste, wir brauchen dampfende Bratwürste, wir brauchen den Kohlegeruch.[/b][/quote] Naja, das mit dem Kohlegeruch bekommt man auch anders hin und ob es gleich eine fette Blutwurst sein muß, sei mal dahingestellt. Aber was wir - gerade heute - nicht brauchen, ist jeden Tag Unmengen Fleisch. Dieser Proteinwahn läßt sich mit den heutigen ökologischen Problemen irgendwie nicht mehr vereinbaren. [b][quote]Man könnte Menschen mit Tofu foltern.[/b][/quote] Durchaus. Zu viel von allem ist nie gut. Es muß ja nicht gleich jeder Asket werden, aber Mangel war schon immer Teil menschlicher Existenz. Dessen will ich jetzt aber auch nicht das Wort reden. :) [b][quote]Wenn wir schon in stinklanweiligen Bunkern untätig rumsitzen und das Arbeit nennen, wo ist denn dann bitte der Mehrwert? Er liegt in der artgerechten Nahrung. [/B][/QUOTE] Jup. Was soll da also ein Holzfällersteak, wo doch kaum noch einer Holzfäller ist, sondern Diabetiker, der mit dem Auto an die Raststelle fährt, um sich ein solches antibiotikageschwängertes Stück Steak reinzuschieben. :D |
| Odessa | Ich würde gerne - schlicht weil ich zum Thema Vegan nur sagen kann: ich denke daß Veganer weder kränker noch zwangsläufig gesünder sind als Vegetarier oder Fleischesser, respektiere aber unbedingt ihre Tieren gegenüber sehr lobenswerte, gedankenvolle und vor allem lebens-achtende Einstellung - wieder auf das Thema zurückkommen mit diesem Beitrag über Glutamat nochmal: [url]http://www.ugb.de/e_n_1_142895_n_n_n_n_n_n_n.html[/url] Darin wird geschrieben, daß - künstlich zugesetztes - Glutamat nicht zwangsläufig schädlich ist, nur in sehr hohen Mengen. In diesem Beitrag: [url]http://www.zentrum-der-gesundheit.de/glutamat-ia.html[/url] , in dem vor Glutamat gewarnt wird als "Rauschgift-ähnlich" in den Negativwirkungen, schreibt in den Leserantworten ein "P.M.", daß das alles Hysterie sei und in der Form nur "Panikmache". Wiederum weiß ich aus einer mir allerdings der Quelle nach nicht mehr erinnerlichen Pressemitteilung, daß die US-Regierung ihren Kampfpiloten z. B. verbietet, (zugesetzt-)glutamathaltige Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, weil diese u. U. Bewußtseinsstörungen etc. auslösen können. Von mir selbst weiß ich, daß ich schon immer - ohne zu wissen warum - eine grundlegende Aversion gegen "Asian-Food" hatte und es nie zu mir nahm. Später stellte sich heraus - als ich ein mal eine halbe Tüte Kartoffelchips gegessen hatte und danach binnen weniger Minuten Hautausschlag, Atemnot und Herzrasen sowie kolikartige Bauchkrämpfe bekam - daß mich mein Körper wohl (und ich höre immer auf mein "Bauchgefühl" und meinen Instinkt) nur gegen das darin meist sehr hochdosiert enthaltene Glutamat schützen wollte gegen das ich allergisch bin. Andererseits kann ich jedoch auch einige Produkte mit Glutamat drin essen (was ich später mal im Selbstversuch getestet hatte mit einer Tütensuppe und einer anderen Sorte Knabbergebäck), ohne diese Symptome zu zeigen. Mir wurde allein dadurch bewußt, wie schwer es ist, gerade beim Thema "Nahrung, Ernährung" wirklich einheitlich gültige Ratschläge zu geben bzw. Richtlinien zu finden, denn jeder Mensch reagiert auf seine eigene Art und Weise, jeder Mensch hat andere Befindlichkeiten und gesundheitliche Einschränkungen oder Vorbelastungen - die industriell hergestellten Nahrungsmittel also generell als für Alle und Jeden unbedenklich zu machen, dürfte so gut wie unmöglich sein. |
| noire désir | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Mir wurde allein dadurch bewußt, wie schwer es ist, gerade beim Thema "Nahrung, Ernährung" wirklich einheitlich gültige Ratschläge zu geben bzw. Richtlinien zu finden, denn jeder Mensch reagiert auf seine eigene Art und Weise, jeder Mensch hat andere Befindlichkeiten und gesundheitliche Einschränkungen oder Vorbelastungen - die industriell hergestellten Nahrungsmittel also generell als für Alle und Jeden unbedenklich zu machen, dürfte so gut wie unmöglich sein. [/B][/QUOTE] Ich bin der Auffassung, daß es gerade dadurch so schwierig geworden ist, weil man sich zu gern nur noch auf wissenschaftliche Auswertungen verläßt, aber wissenschaftliche Aussagen sind immer auch vorläufige Aussagen. Schon oft habe ich gemerkt, daß man nur ein wenig warten muß, bis eine Aussage, die der eigenen Überzeugung zuwider läuft, wiederum bestätigt wird. Insgesamt versuche ich, mich nur an relativ allgemein gehaltene, für mich logische Aussagen zu halten, wie z.B., daß zu viele Schadstoffe auf Dauer nicht gesund sind. Auch z.B. die Frage nach der besten Dosierung von Vitamin C unterliegt diesen Schwankungen. Da gab es mal einen (bekannt, aber mir fällts gerade nicht ein, ich glaube es war Linus Pauling), der Unmengen Vitamin C zu sich nahm, um gesund zu bleiben. Er erkrankte letztlich an Protatakrebs und meinte nur, daß es ihn ohne das Vitamin früher getroffen hätte - eine Aussage, die sich weder bestätigen noch wiederlegen läßt. Insgesamt läßt sich in meinen Augen sagen: Lebe gesund, soweit es dir möglich ist, aber mache nicht aus allem unbedingt eine Wissenschaft, die einen letztendlich vielleicht nur Streß bereitet, was ja auch nicht wirklich gut ist. :) Für einen guten Rat halte ich zudem, daß auf der Verpackung nicht zu viele Inhaltsstoffe stehen sollten, die man zudem gar nicht kennt. Damit hat man wahrscheinlich die gröbsten Probleme heutiger Nahrungsmittel geschickt umgangen. |
| Seneca | Ich verlasse mich beim Essen auf mein Bauchgefühl. Und wenn der Bauch ahle Worscht will, dann bekommt er die auch. Die will er übrigens ziemlich häufig...das ist für den Gestandenen Handwerker quasi das Pendant zum Müsliriegel. Irgendwo muss ich meine täglichen 4000 Kalorien ja herbekommen. |
| Ronin76 | [QUOTE]Da gab es mal einen (bekannt, aber mir fällts gerade nicht ein, ich glaube es war Linus Pauling), der Unmengen Vitamin C zu sich nahm, um gesund zu bleiben. Er erkrankte letztlich an Protatakrebs und meinte nur, daß es ihn ohne das Vitamin früher getroffen hätte - eine Aussage, die sich weder bestätigen noch wiederlegen läßt.[/QUOTE] Ja das war Linus Pauling. [QUOTE]Pauling selber nahm jeden Morgen 10 Gramm Vitamin C und 0,8 Gramm Vitamin E ein. Das entspricht dem 133-, bzw. 66fachen dessen, was die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als Tagesration eines Erwachsenen empfiehlt. Nach seinem 90. Lebensjahr steigerte Pauling seine Tagesdosis auf 18 Gramm Vitamin C, 12 Gramm Vitamin E, 0,008 Gramm Vitamin A und 1 Gramm Vitamine der B-Gruppe. Tragische Ironie ist, das sowohl Ava wie Linus Pauling Krebs bekamen. Ava Pauling starb 1981 an Magenkrebs, ihr Mann litt in seinen letzten Lebensjahren an Prostatakrebs. Er war jedoch überzeugt, dass seine Krankheit ohne die Megadosen schon 20 Jahre früher ausgebrochen wäre. [/QUOTE] Quelle: [URL=http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=54256761&suchbegriff=Linus%20Pauling&top=Lexikon]Spiegel[/URL] Zum Thema Glutamat: Es soll neben Aluminiumsilikat eine Ursache für die Alzheimer Demenz sein. Anscheinend nur in hohen Dosen. Glutamat ist der wichtigste erregende Neurotransmitter im ZNS (Zentrales Nervensystem). Glutamat kommt vorwiegend in Form von Mononatriumglutamat in Speißen vor. Meistens wird es in hohen Dosen künstlich zugesetzt. ZB in Paprikachips, Maggi, Gewürzmischungen und überall wo "Würze", "Gewürze" und "Hefeextrakt" vermerkt ist. Künstlich zugesetztes Mononatriumglutamat wird fast immer aus Hefeextrakten gewonnen. Glutamate sind Salze und Ester der Glutaminsäuren. Lebensmitteln mit E6xx Nummern wie zB E620 und die davor genannten Zutaten sind unbedingt zu vermeiden, da das Gesundheitsrisiko erheblich sein kann. Glutamat und Glutaminsäure sind aber auch in natürlicher Form in Lebensmitteln enthalten. ZB in roten Tomaten und Hartkäse als Teil eines Reifeprozesses. Die Dosis ist in Tomaten eher gering, kann in Käse jedoch hoch sein. Je älter, trockener und reifer, umso höher. Auserdem besitzt Glutamat ein hohes Suchtpotential, da es als wichtigster Neurotransmitter des ZNS an die gleichen Rezeptoren andockt wie auch die meisten anderen Drogen. Bei erhöhter Zufuhr bilden sich mehr Rezeptoren aus und der Körper verlangt dadurch nach mehr Glutamat. Das Suchtverhalten des "Craving" setzt dann in chemischer Form ein. Das Glutamat blockiert auch die Rezeptoren und Botenstoffe welche dem Gehirn signalisieren daß der Körper nun satt ist. Dies hat zur Folge daß der Mensch kein Sättigungsgefühl erlebt obwohl er von der Menge und Kalorienzahl schon längst satt sein müsste. Es wird also viel zuviel gegessen. Jeder der schon mal eine Tüte Kartoffelchips innerhalb einer halben Stunde gegessen hat, weiß was gemeint ist. Die Lebensmittelindustrie setzt also Glutamat zu, um ihren Absatz zu steigern und ihren Gewinn zu erhöhen. |
| Aza | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B] Irgendwo muss ich meine täglichen 4000 Kalorien ja herbekommen. [/B][/QUOTE] Absolut richtig. Nach 8 Stunden an der Schaufel bringt dir ein Sack Möhren und ein Salatkopf mit Essig-Öl (in majo ist ja ei drin) auch nicht viel. Btw.: Meine Freundin ist vegetarierin und ich ab und zu esse ich auch ihre vegetarischen Produkte, warum nicht. Schmeckt manchmal echt klasse. Aber genausowenig wie sie von mir eine Fleischtherapie möchte, will ich von irgendwelchen depperten Vegi-nazis zum Fleischverzicht gebracht werden. Man kann auch sehr harmonievoll co-existieren, wenn man sich der individuellen Bedürfnisse des Gegenübers bewusst wird und diese zu akzeptieren bereit ist. In diesem Sinne, guten Hunger =) |
| Aza | du willst mir also sagen, dass du weder hautcreme noch nudeln noch mineralwasser noch mayo noch eiscreme zu dir nimmst? (Nur um einen kleinen Teil von Nestlé aufzugreifen: Bübchen, Buitoni, St. Pellegrino, Thomy, Mövenpick etc. pp.) Falls ja: Respekt, dass nenne ich wirklich konsequent. Ansonsten würde mich auch interessieren wo dein PC herkommt? China? Wer macht deinen Strom? Wer liefert deinen Strom, dein Wasser? Du bist Teil des Systems und du formst es gleichermaßen mit. Wenn du etwas verändern möchtest, werde Kunde bei Lichtblick (Energieversorger) und: "Die Industrie" ist nicht per se schlecht. Es gibt auch verantwortungsbewusste Unternehmen. Nur weil jemand viele Menschen beschäftigt bedeutet es nicht, dass er raffgierig und schlecht ist =) |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i] [B]Absolut richtig. Nach 8 Stunden an der Schaufel bringt dir ein Sack Möhren und ein Salatkopf mit Essig-Öl (in majo ist ja ei drin) auch nicht viel. Btw.: (.....) Man kann auch sehr harmonievoll co-existieren, wenn man sich der individuellen Bedürfnisse des Gegenübers bewusst wird und diese zu akzeptieren bereit ist. [/B][/QUOTE] HACH! Mal wieder ein Post, das ich aus vollem Herzen unterschreiben kann! :) Mich ermüden diese militanten Einstellungen mittlerweile nur noch, die von Anderen immer alles fordern, anstatt nach der Devise zu verfahren, 'leben und leben lassen'. Wenn jeder nur ein wenig tut, macht das in der Gesamtsumme schon sehr viel aus. Aber auf Bevormundungen und stete Vorwürfe, reagieren mE die meisten Menschen eher ablehnend. Ich nehme solcherlei dramatischen Sermon, eher mit einem müden Abwinken auf und denke mir, soll derjenige doch erst einmal bei sich selbst beginnen, dann ist schon viel getan. Grüßle Mischa |
| Ronin76 | [QUOTE]Mich ermüden diese militanten Einstellungen mittlerweile nur noch, die von Anderen immer alles fordern, anstatt nach der Devise zu verfahren, 'leben und leben lassen'.[/QUOTE] Ein wünschenswertes Ziel. "Leben lassen" ist jedoch etwas was Tieresser nicht machen. Die Mehrzahl der Menschen unterscheiden sich hier nicht von anderen Raubtieren. Ich persönlich würde Niemanden zu etwas zwingen aber dafür bin ich der Dorn im Auge. Das Blut im Fleisch. Das tote Embryo im Ei. Das krebserregende Östrogen in der Milch von dauerschwangeren Kühen. @aza [QUOTE]du willst mir also sagen, dass du weder hautcreme noch nudeln noch mineralwasser noch mayo noch eiscreme zu dir nimmst?[/QUOTE] Mal auf Nestle bezogen gibt es diese Produkte auch von anderen Herstellern. Des weiteren ist der Konsum von Milchprodukten absolut unnötig. Es gibt Nudeln aus Hartweizengries, Hautcreme als Ringelblumensalbe und anderen Pflanzen auf Ölbasis und es gibt fruchtiges Wassereis. Aber auf Eis und Mayonnaise kann man auch völlig verzichten. Mineralwasser ist auch so ein Thema für sich. Leitungswasser mit Trinkwasserqualität ist bei einem hohen Härtegrad ein ebenbürtiger Mineralstofflieferant und wird bei den Wasserwerken strenger kontrolliert als Mineralwässer, da die Infektions- und Vergiftungsgefahr bei einer Verunreinigung ungleich größer wäre. Der Endanschluß sollte heute bei einer regelmäsigen Spülung durch Gebrauch auch kein Problem mehr sein und mögliche alte Bleileitungen sind längst so verkalkt daß da auch kein Blei mehr abgegeben werden kann. Die werden aber seit über 30 Jahren nicht mehr verbaut. |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] Ein wünschenswertes Ziel. "Leben lassen" ist jedoch etwas was Tieresser nicht machen. Die Mehrzahl der Menschen unterscheiden sich hier nicht von anderen Raubtieren.[/quote] *herzhaft gähnt und alten (Polemik)-Hut betrachtet* Ich sag Dir was ~> ist mir vollkommen egal. [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] Ich persönlich würde Niemanden zu etwas zwingen aber dafür bin ich der Dorn im Auge. Das Blut im Fleisch. Das tote Embryo im Ei. Das krebserregende Östrogen in der Milch von dauerschwangeren Kühen.[/quote] Dass Du Niemanden zwingen (wollen?) würdest, das finde ich schon mal gut. Den Rest der Aussage verstehe ich nicht. Du bist das Blut im Fleisch und das tote Embryo im Ei? *hö?* [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] Mineralwasser ist auch so ein Thema für sich. Leitungswasser mit Trinkwasserqualität ist bei einem hohen Härtegrad ein ebenbürtiger Mineralstofflieferant und wird bei den Wasserwerken strenger kontrolliert als Mineralwässer, (....)[/QUOTE] Wir hatten eine Weile lang einen WasserMAX, mittlerweile lassen wir uns wieder Mineralwasser liefern, das ist einfach eine Geschmacksfrage. .... |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i] a) ... sprich wohl sowas wie Dein schlechtes Gewissen.[/quote] Mein schlechtes Gewissen? Ich habe kein schlechtes Gewissen wenn ich Fleisch esse. Oder verstehe ich hier gerade etwas miss, bzw. gar nicht? [QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i] b) Geht mir ebenso, wir haben den WasserMax immer noch, aber Mineralwasser kaufen wir aus geschmacklichen Gründen wieder in der Flasche. (....) Fange ich nun mit jedem an zu diskutieren, weil er in Bereichen eine andere Meinung/Einstellung hat als ich? Nö, meine Zeit ist begrenzt und kostbar. [/QUOTE] Da schließe ich mich wiederum gerne an. Auch was explizit die Pasta nebst Fleischsoße betrifft oder auch gerne mal gefüllt. Ich lebe wie ich es mag und gestehe das auch jedem Anderen zu, genau wie Du es beschreibst. DAS meinte ich eigentlich mit 'leben und leben lassen'. Hinzu kommt, dass mit Missionierungsarbeit sowieso meist das Gegenteil erreicht wird, ich für meinen Teil schalte bei sowas entweder auf stur oder gleich auf Durchzug. .... |
| Ronin76 | [QUOTE]Mein schlechtes Gewissen? Ich habe kein schlechtes Gewissen wenn ich Fleisch esse. Oder verstehe ich hier gerade etwas miss, bzw. gar nicht.[/QUOTE] Es benötigt schon eines Gewissens um ein Schlechtes haben zu können. [QUOTE]Ich sag Dir was ~> ist mir vollkommen egal.[/QUOTE] Das hättest du nicht extra schreiben müssen. |
| Ronin76 | @Celtvis [QUOTE]Eine Ex-Freundin von mir war übrigens auch einmal sehr überzeugte Vegetarierin und stand mit einer Freundin und selbstgemalten "Befreit die Gefangenen"-Schildern vor einem Zirkus, wie sie mir erzählte. Zur Zeit der Schilder-Aktion war sie 12 oder 13.[/QUOTE] Es ist immer wieder erstaunlich daß Teenager mutiger und intelligenter sein können als Erwachsene. [QUOTE]Das ist wirklich lustig, wenn die eigene Argumentation nicht weiterkommt, spricht man dem Diskussionsgegner einfach das Gewissen ab. Hut ab! [/QUOTE] Von einer Diskussion kann nicht mehr die Rede sein. AN hat sich ihr Gewissen selbst abgesprochen, ich habe es nur nochmal betont. Es bleibt noch eine Frage offen : [QUOTE]http://www.youtube.com/watch?v=Sqx6FVTdOUw findest du das NORMAL?[/QUOTE] [QUOTE]Interessiert mich aber auch nicht weiter, weil mich Deine Lebensweise als solche ebenso wenig interessiert und ich im Gegenzug erwarte, daß Du Dich nicht um meine scherst.[/QUOTE] Diese Einstellung wird auch im Umgang mit Tieren deutlich. Aber interessiert dich ja alles nicht. Immer schön den Kopf in den Sand stecken und nicht über den eigenen Tellerrand hinaussehen wollen solange es noch Metzger und Tiere gibt die ihn füllen. Füttert dich deine Mama eigentlich immer noch ? Ich interessiere mich im Gegensatz zu dir schon für meine Umwelt. |
| Gezeichneter | Roter Punkt im Ei? Jetzt habt Euch mal nicht so! Anderswo ist man viel weiter: [url=http://at.aol.de/Wissen-Bildergalerien/Balut-92529833-5.html?back=%3Fcid%3D642258242%26sg%3DWissen] Balut [/url] (ohne Glutamat) |
| Manley | @shadowflower: ich persönlich kann diskussionen gutheißen, in denen es hoch hergeht, aber sowas [QUOTE]@ Celtvis Du hast wohl zu viel Glutamat gefressen ... deswegen verstehst du´s nicht![/QUOTE]will ich hier einfach nicht sehen! erste warnung! |
| Seneca | Ich finde diesen aggressiven Ton bei Verganern sehr interessant. Mir ist dabei mal aufgefallen das sich Hass und Agressivität hierbei mit den Jahren des Verganertums verschärfen. Höhepunkt dieser Entwicklung war für mich persönlich der Überfall einer Veganerhorde auf eine Biometzgerei in Bremen in 1996. Würde mich nicht wundern wenn es sich um eine Persönlichkeitsveränderung durch Mangelernährung handelt. Man weis ja heute das z.B. in Gefängnissen die Gewalt abnimmt, wenn es genug zu essen gibt, sie aber steigt wenn die Portionen zu klein oder nicht gehaltvoll genug sind. das verrückte daran ist, das speziell unserer Veganen freunde, die von ihrer Umwelt als aggressiv wahrgenommen werden sich für besondersn friedlich halten. Physisch mag das ja zutreffen...denn welche Chance hätte so ein verganer 56kg Hänfling gegen einen 90kg Fleischklops. Die Kompensation findet dann wohl verbal statt...bevorzugt über den sicheren Kanal des Internets. Auffällig dabei ist das Veganer sehr gerne beleidigend und ausfallend werden. Zudem ist ein starker Hang zu Nitzsche festzustellen welcher offenbar katalytisch auf das überhöhte Selbstwertgefühl des Veganer wirkt...denn wer freiwillig so leidet, der muss ja übermenschlich sein. |
| solipsismus | Ich finde es schade, wenn sich Vegetarier/Veganer durch ihre eigenen Umgangsformen disqualifizieren. Ist ja nicht so, als fände ich die Idee(n) schlecht, aber das weckt definitiv nicht das Bedürfnis, sich in dieser liebevollen Umgebung dauerhaft einzurichten. |
| Seneca | Da Siehst Du es mal...meine Autokorrektur kennt nicht mal das Wort. ch sehe das ganze weniger mit anderen Augen als mit Besorgniss. Würde ich nicht wundern wenn die Verganer irgendwann Amok laufen und über die Niederlande herfallen. Ich verwarne mich hiermit selbst und erteille mir in diesem Thema Schreibverbot. |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] Was regst du dich dann über das Thema Vergewaltigung so auf, ArrogantNick. Wo dir GEWALT für deine kapitalistischen Konsumprodukte Schnuppe ist. Ja schau bloß nicht hin, weil sonst müsstest du kotzen … lass dir mal nicht die Lust am Konsumieren verderben und denk am besten gar nicht drüber nach. „Leben und Leben lassen“ sieht anders aus! Und das ist keine „Missionierungsarbeit“, sondern Aufklärungsarbeit für Recht und Freiheit ALLER Menschen und Lebewesen … und für einen respektvollen Umgang miteinander … „Leben und Leben lassen“ ABER bitte ohne Unterdrückung und auf Kosten von Mensch, Tier und Umwelt … [/quote] Ist erster Linie ist das, was Du hier so von Dir gibst, gespickt mit Unterstellungen, an eine Person (mich), die Du real gar nicht kennst. Ich kann so etwas nicht ernst nehmen, denn ich nehme auch Wahrsagerinnen mit Glaskugel nicht ernst, die jedoch im Grunde das Gleiche tun, was Du hier praktizierst: Sie raten und fabulieren sich etwas über ihr Gegenüber zusammen. Auf den weiteren Sermon gehe ich nicht ein, warum, das schrieb ich ja schon in der Vergangenheit. .... |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i] Mönsch, ich habe nur gedeutet, wie er es vielleicht verstanden haben möchte, ich habe nicht gesagt, Du hättest ein schlechtes Gewissen.[/quote] Ach sooooo.... okay, der Groschen fiel Pfennigweise. [QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i] Nach Abwehr bzw. Trotzreaktion von bzw. auf Missionierungsarbeit sollte man sich ins nächste Steakhouse bewegen. [/QUOTE] :D So weit wohnen wir ja nicht auseinander, vielleicht ergibt sich ja mal was. Hier im Umland gibt es im Übrigen auch sehr gute Lokalitäten. Da schlug ich meine kapitalistischen Raubtierzähne schon genüsslich in so manches tote Tier. .... |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] Ich finde diesen aggressiven Ton bei Verganern sehr interessant. Mir ist dabei mal aufgefallen das sich Hass und Agressivität hierbei mit den Jahren des Verganertums verschärfen. Höhepunkt dieser Entwicklung war (....) Zudem ist ein starker Hang zu Nitzsche festzustellen welcher offenbar katalytisch auf das überhöhte Selbstwertgefühl des Veganer wirkt...denn wer freiwillig so leidet, der muss ja übermenschlich sein. [/QUOTE] Zu geil! :D Ich finde diese Killerphrasen auch immer bemerkenswert. Aber klar, so als gewissenloses, fleischfressendes Monster. *Stück kalten Braten mampf* Dass solche Missionare nicht merken, dass sie mit ihrem Gesülze genau das Gegenteil erreichen und den Tieren mit Sicherheit so keinen Gefallen tun. Ich glaube, es geht auch gar nicht um die Tiere, bzw. deren Schutz. Das ist so ein komischer Mischmach, aus der von Celtvis erwähnten Meinungsdiktatur und ganz persönlicher Machtausübung, frei nach dem Motto: "Alle haben zu tun was ICH sage." Da drehe ich mit Vorliebe lange Öhrchen, obwohl ich selbst sehr auf meinen Fleischkonsum achte, bzw. wo das Fleisch herkommt und wie es produziert wurde - aber das interessiert solche Leute doch sowieso nicht. Hauptsache sie können Andere beschimpfen und mies machen. Ich bin ja nett und so sozial, dass ich ihnen einen Grund liefere. XD ..... |
| Gezeichneter | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B] Ich hab hier auch schon vegane Bitterschoki ... Marzipan ... vegane Kekse ... Äpfel und ! Karotten für die kleinen Spuk-Geister die nachher alle an die Türe klopfen. [/B][/QUOTE] Karotten. Um die werden sie sich prügeln. |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Gezeichneter [/i] [B]Karotten. Um die werden sie sich prügeln. [/B][/QUOTE] YMMD! :D |
| Aza | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]Ich persönlich würde Niemanden zu etwas zwingen aber dafür bin ich der Dorn im Auge. Das Blut im Fleisch. Das tote Embryo im Ei. Das krebserregende Östrogen in der Milch von dauerschwangeren Kühen.[/B][/QUOTE] [IMG]http://www.wicked.tenathlone.co.uk/images/yabbfiles/Attachments/darkwing-duck.gif[/IMG] Ansonsten bleibt die Frage nach PC, Kleidung usw. unbeantwortet. Es ist schlicht unmöglich zu leben oder nur zu existieren, ohne das andere Arten und auch Menschen Nachteile davon tragen. Selbst wenn du dich selber verhunger lässt tötest du dadurch die Bakterien in deinem Körper. Das Selbe gilt für den Verzehr von Gemüse und Fallobst. Oder sprichst du den Kleinen nur das Lebensrecht ab, weil ihr Leid (noch) nicht messbar ist? Dann argumentierst du genauso wie der militante Fleischesser, der dem Hummer der lebendig gekocht wird die Leidensfähigkeit abspricht. Woher nimmst du dir das Recht heraus über Einzeller und Bakterien zu richten, nur weil sie keine Lobby haben? Edit: Gezeichneter, sensationelle Kommentar. :D:D:D |
| Ronin76 | [QUOTE] Ich finde diesen aggressiven Ton bei Verganern sehr interessant. Mir ist dabei mal aufgefallen das sich Hass und Agressivität hierbei mit den Jahren des Verganertums verschärfen. Höhepunkt dieser Entwicklung war für mich persönlich der Überfall einer Veganerhorde auf eine Biometzgerei in Bremen in 1996. [/QUOTE] Welche Veganer ? Gewalt an Tieren akzeptierst du, jedoch nicht die Gewalt gegen Menschen ? Wieso unterscheidest du da ? Ich kann nicht behaupten daß Veganer einen aggressiveren Tonfall hätten als Veterianer. [QUOTE] Würde mich nicht wundern wenn es sich um eine Persönlichkeitsveränderung durch Mangelernährung handelt.[/QUOTE] Mich wundert eigentlich gar nichts mehr. Früher hieß es: "wichsen macht blind". [QUOTE] Man weis ja heute das z.B. in Gefängnissen die Gewalt abnimmt, wenn es genug zu essen gibt, sie aber steigt wenn die Portionen zu klein oder nicht gehaltvoll genug sind.[/QUOTE] Du willst also behaupten daß Veganer unterernährt und fehlernährt sind ? [QUOTE] das verrückte daran ist, das speziell unserer Veganen freunde, die von ihrer Umwelt als aggressiv wahrgenommen werden sich für besondersn friedlich halten.[/QUOTE] Dies ist eine subjektive Einschätzung von dir. Ich empfinde Veganer nicht als aggressiv und kenne auch Keinen der sich für besonders friedfertig hält. Diesen Schuh darfst du dir schon selbst anziehen. |
| ArrogantNick | Ja ja, wenn die Argumente fehlen, dann war es halt das Glutamat, die Gewissenlosigkeit oder der Weihnachtsmann - das kennt man ja. *gähnend ab* .... |
| Aza | Es ist ein unterschied ob sich eine Art untereinander verspeist oder unterschiedliche Arten. Löwen die Löwen essen halte ich auch nicht für normal, Löwen die Büffel essen schon. Wenn der Löwe könnte, würde er mich ja auch essen. Aber ich wäre sehr an einer Antwort hinsichtlich meiner letzten Fragen interessiert. |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B]Der fette rote Weihnachtsmann ist sowieso der Oberkapitalist ... deswegen hat ihn sich Coca Cola ja auch gleich für seine Zwecke geschnappt [/B][/QUOTE] [I]kiddisch[/I] - schätzungsweise 12-15, hm? **** Aza,- Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Du außer Ausflüchten und Ablenkungsgeschwurbel, irgendwas Brauchbares als Antwort erhälst, oder? ;-) .... |
| Aza | Eine Rechtfertigung möchte ich garnicht, vielmehr eine Erklärung woher die Einstellung kommt. Tiere aus Mitleid nicht zu essen kann ich 100% verstehen, aber wo zieht man die Grenze, wenn man von Fairness gegenüber anderen Arten spricht? Auch habe ich nichts gegen vegetarische/vegane Nahrung, öfter mal was Neues =) |
| Manley | und worum ging's hier doch gleich noch mal? veganer vs fleischfresser? oder doch etwas anderes? seid doch alle mal so gut - und ja, ich meine wirklich alle, nicht nur die veganer unter euch - und kommt von eurem hohen ross runter. das hier ist kein kindergarten, in dem man sich (wenn auch virtuell) um spielzeug (rechthaben) streitet. streitet doch im thema, aber nicht um euren diskurs... |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] du führst mit deinen Fragen jeglichen Sinn ins Absurde … [/QUOTE] Genau! (Nach)-Fragen ist böse. :rolleyes: ....Das ist doch einfach nur noch lächerlich.... .... |
| Aza | wo zieht man die Grenze, wenn man von Fairness gegenüber anderen Arten spricht? Woher nimmst du dir das Recht über Lebewesen zu richten und sie als dumm zu titulieren, bzw. ihnen gänzlich die Wahrnehmung von Gefühlen abzusprechen? Solange du hierauf keine sinnvolle Antwort geben kannst, bist du ebenso verachtenswerter Fleischfresser wie alle Anderen auch. |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B]@ ArrogantNick ach ... Du willst doch sowieso nix darüber wissen ... hast du doch gesagt ... du gähnst doch schon die ganze Zeit ... [/B][/QUOTE] Ich gähne, weil es mich ermüdet, permanent mit Unterstellungen und Textbausteinen/Killerphrasen konfrontiert zu sein. Wenn Du etwas Wissenswertes anzuführen hast, dann immer her damit. Im Übrigen finde ich Aza's letzten Post sehr treffend. .... |
| noire désir | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Ich finde diesen aggressiven Ton bei Verganern sehr interessant. [/B][/QUOTE] Ich denke, im Wesentlichen hat es etwas damit zu tun, warum man Vegetarier oder Verganer und warum man Fleischesser ist. Fleischesser ist man meist, weil man das so gelernt hat, weil man damit aufgewachsen ist. Vegetarier/Veganer ist man in der Regel aus rationalen (gesundheitlichen, umweltbezogenen) oder aber [i]emotionalen[/i] Gründen. Hier liegt wohl der Hund begraben (was ich aber nicht als Entschuldigung verstanden haben möchte und vor allem nicht hier, wo man schreibt und genug Zeit zum überlegen und überdenken hat bevor man es abschickt...ich vermisse ein wenig die Zeit, als man noch generell offline geschrieben hat, weil es sonst zu teuer wurde ;)). [QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i] [B]wo zieht man die Grenze, wenn man von Fairness gegenüber anderen Arten spricht?[/B][/QUOTE] Fairness gegenüber anderen Arten bezieht sich für mich generell auf alle fühlende Wesen. Ich möchte möglichst vermeiden, daß andere fühlende Wesen wegen mir leiden müssen. Das ist eine große Aufgabe und ich bin sicherlich noch nicht soweit, daß das bei mir vollständig der Fall ist, aber ich bemühe mich so gut ich kann... :) --- Problematisch bei der ganzen Sache ist, daß es den Lebensmittelproduzenten (natürlich) in erster Linie um das Geld geht. Nicht umsonst gibt es immer wieder Lebensmittelskandale, wo jemand „minderwertige“ Lebensmittel verkauft, obwohl sie gesundheitlich bedenklich sind, egal, ob nun Gammeldöner oder Schadstoffbelastungen im Gemüse. Das kann man jetzt der Nahrungsmittelindustrie vorwerfen, aber auf der anderen Seite will man natürlich alles möglichst billig haben, und so schließt sich ein Kreis, in dem jeder seinen Teil dazu beiträgt, daß Nahrungsmittel nicht immer so sind, wie gewünscht. |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B]und ich nutzte den Pc ... zumindest schon mal ohne kapitalistische Software[/B][/QUOTE] Was hast du denn drauf? |
| Aza | Haha das mit den Karotten ist lustig, finde ich schön, dass die sich über sowas freuen. Hätte ich nicht erwartet :D Zum Thema Kuh und komplex: Sicherlich sind Kühe komplexer, aber warum leiden sie deswegen mehr oder weniger als Einzeller oder Bakterien, weißt du es? Es basiert imho nur auf einer Vermutung, da du es nicht nachweisen kannst (hierzu siehe Beispiel Hummer fühlen nichts, wenn sie lebendig gekocht werden) Vergleich Kuh vs. Mensch: Wir sind eine ander Art und deswegen ist es natürlich, dass wir sie essen. Siehe Beispiel Büffel und Rind. Prinzipiell verstehe ich deine Ausführung natürlich, ich möchte aber ein bisschen provozieren und vlt. noch die Eine oder Andere Meinung eines Veganers/Vegetariers hören. Danke für deine Ausführung =) |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i] [B]Sicherlich sind Kühe komplexer, aber warum leiden sie deswegen mehr oder weniger als Einzeller oder Bakterien, weißt du es?[/B][/QUOTE] Ähm, das Einzeller weniger, bzw. gar nicht leiden, ist ziemlich sicher. Dazu fehlt ihnen zum Beispiel das hier: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralnervensystem[/url] [QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i] Wir sind eine ander Art und deswegen ist es natürlich, dass wir sie essen.[/QUOTE] Nach der Logik könnten wir auch Menschen schlachten und sie Kühe zum Fraß vorwerfen. |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B]Linux und open source Programme [/B][/QUOTE] Daumen hoch. Obwohl da bestimmt propitäre Treiber oder Firmware dabei sind. Aber trotzdem toll, dass hier noch jemand Opensource benutzt. [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] wie Kinch schon schreibt ... diese Aussage ist nicht logisch[/QUOTE] Na ja, sie ist schlicht falsch. Dass Kühe eine andere Art sind impliziert nicht, dass es "natürlich" ist, sie zu essen. Ich glaube aber, dass Aza das auch, wie einige andere Aussagen hier nicht ernst meint. [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] Und ist es normal das wir die Muttermilch einer anderen Art konsumieren, die für ein Kalb bestimmt ist ?[/QUOTE] Ich finde ja, dass man mit "normal" und "natürlich" bei solchen Diskussionen /überhaupt nicht/ argumentieren kann. Aber na ja, so ziemlich jede Tierrechts-Diskussion geht trotzdem nie darüber hinaus. Muss man halt mit leben. (Meine letzte derartige Erfahrung hatte ich mit einem Veganer, der mit die "Unnatürlichkeit" des Verzehrs von Kühen dadurch glaubhaft machen wollte, indem er mit erklärte, dass ein einzelner nackter Mensch keine Kuh reißen kann. Da mir mein Augenarzt das ständige Augenrollen strengstens verbot, halte ich persönlich mich aus solchen Diskussionen seither raus) |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] Wir sollten aber Fragen was NORMAL ist. Und ob diese "Normalität" überhaupt gerechtfertigt ist ... "normal" ist das Entfremdetet ... und manchmal scheint das Natürliche und das Vernüftige so fremd aufgrund dieser Entfremdung und weil wir uns in diesen Mustern entwickeln, die um uns herum geschaffen werden. [/QUOTE] Geht das auch konkreter? Was ist denn in Deinen Augen 'normal'? Und, warum nimmst Du an (so Du das tun solltest), dass 'Dein Normal', automatisch auch 'mein Normal' zu sein hat? Für mich ist es normal Fleisch zu essen und tierische Produkte zu konsumieren. Ich achte bei der Auswahl dieser Produkte auf ihre Herkunft und Erzeugungsweise, generell tue ich das, nicht nur bei tierischen Erzeugnissen. Ich achte auf mich und das was ich konsumiere, damit fühle ich mich wohl und das ist für mich folglich meine Normalität. Ich möchte diese Niemandem aufdrängen, weigere mich aber auch, mich für meine Art zu leben, beschimpfen oder mich nötigen zu lassen, die Lebensweise anzunehmen, die ein Anderer als Normalität erachtet. Nochmal: Leben und leben lassen. . |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B]Wir sollten aber Fragen was NORMAL ist. Und ob diese "Normalität" überhaupt gerechtfertigt ist ... [/B][/QUOTE] Ich denke wichtiger wäre zu klären, was Normalität eigentlich ist. Und vor allem: Wie wichtig ist es, ob etwas normal ist? Seit es Menschen gab, gab es Kriege, Morden, Vergewaltigungen etc pp. Diese Handlungen sind durchaus (im jeweiligen Kontext) normal. Macht sie das aber auch "gut"? Meiner Meinung nach nicht. Würde der Mensch sich nur darauf beschränken, was normal und natürlich ist, wären wir noch im Dschungel und würden uns mit Kot bewerfen, weil das normal und natürlich ist. [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] "normal" ist das Entfremdetet ... und manchmal scheint das Natürliche und das Vernüftige so fremd aufgrund dieser Entfremdung und weil wir uns in diesen Mustern entwickeln, die um uns herum geschaffen werden.[/QUOTE] Normalität ist gerade das, was wir für uns geschaffen haben. Normalität ist jenes, was sich nach einem Anpassungsprozess herausbildet. Anpassen tun wir uns an unsere Umwelt und unsere Umwelt gestalten wir aktiv mit. Somit gestalten wir unsere Normalität. Das ist es übrigens, was den Menschen evolutionär so erfolgreich macht. Wir ziehen nicht nach Grönland und erfrieren 100 Generationen lang bevor wir stark behaarte Nachkommen haben, sondern wir merken, dass es kalt ist und basteln uns Jacken; auch wenn es vorher "unnatürlich" war Jacken zu tragen. |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] … DU bist der Konsument ... der Auftraggeber ... der indirekte Ausbeuter [/QUOTE] Ach? Und DU nicht? Was konkret unterscheidet uns denn? (An dem Punkt waren wir doch bereits und da schriebst Du, dass diese Fragen, zu dem Zeitpunkt gestellt durch Aza, nicht zu beantworten seien.) Ich stelle nur eine einzige Frage und die lautet: Warum bin ich ein Ausbeuter und Du nicht? Ich bitte um eine konkrete, anhand von praktischen Beispielen, belegte Bgründung. Vielleicht bekommen wir so endlich einmal eine Grundlage zur Diskussion. .... |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B]Aber ein Schwein kann sich seine Normalität nicht aussuchen und wird zur perversen Entfremdung gezwungen. Es KANN nicht seine Normalität leben! Wegen unserer beschränkten Ansicht von Normalität![/B][/QUOTE] Ich denke, dass es für Tiere Normalität nicht gibt. Sie haben kein Verständnis davon; sie können nur auf die Umwelt reagieren, so wie sie sind. Natürlich können sie auch leiden. [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] Dieser ganze Überfluss hier ist "normal", weil andere dafür ausgebeutet werden und unterdrückt werden. Und es ist ein Problem der Verteilung und diese ist das Prinzip des Kapitalismus. [/QUOTE] Ich finde das zu pauschal. Es ist ja nicht so, als würde "der Überflüss" von selbst aus der Erde sprossen; er wird geschaffen unter anderem (oder vor allem) vom Kapitalismus. Gäbe es ihn nicht, gäbe es auch weniger zum verteilen. Es ist ja nicht, dass die Ärmeren nur auf Kosten der Reicheren reicher werden können. Man kann auch einfach noch mehr Reichtum generieren. Im Übrigen denke ich, ist die westliche Welt weit ausweniger am Weltübel schuld, als man gemeinhin glaubt. |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] Aber ein Schwein kann sich seine Normalität nicht aussuchen und wird zur perversen Entfremdung gezwungen. Es KANN nicht seine Normalität leben! Wegen unserer beschränkten Ansicht von Normalität![/quote] Schweine wie wir sie kennen, wurden gezüchtet um gegessen zu werden. Sie sind sogar zu schwer um sich normal fort zu bewegen, geschweige denn in der Erde zu wühlen. Diese Tiere sind reine Fleischberge. Insofern folgt diese Art Schwein durchaus seiner Bestimmung/Normalität. Ist zynisch, passt aber vom Niveau her in diesen argumentativen Kontext. [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] Dieser ganze Überfluss hier ist "normal", weil andere dafür ausgebeutet werden und unterdrückt werden. Und es ist ein Problem der Verteilung und diese ist das Prinzip des Kapitalismus. [/QUOTE] Bitte informiere Dich zum Thema Kapitalismus. Das Prinzip hat nichts mit Unterdrückung zu tun, sondern mit freiem Wettbewerb. Dass, wo gehobelt wird, auch Späne fallen, will ich damit nicht in Abrede stellen. Gute Nacht . |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] Fleischfresserchen ....[/QUOTE] Ich schrieb, dass ich keinen Wert auf Beleidigungen lege. So wirst Du die Welt nicht verbessern, nur immer weiter Deine Egozentrik ausleben, unter dem Deckmantel des Tierschutzes. Indiskutabel. . |
| Gezeichneter | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B]Aber sie habe eigene INTERESSEN, Schweine-Interessen nämlich! und sie haben GEFÜHLE und sie haben INTELLIGENZ! eine andere zwar als wir Menschen ... [/B][/QUOTE] Schweine-Intelligenz halt. :rolleyes: |
| Ronin76 | Bin gespannt wie es ausgeht. Das Bild musste jetzt einfach sein. ^^ [IMG]http://www.ubuntu-pics.de/bild/29307/zickenkkrieg_2_dwj0Tl.jpg[/IMG] |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]Bin gespannt wie es ausgeht. Das Bild musste jetzt einfach sein. ^^ [IMG]http://www.ubuntu-pics.de/bild/29307/zickenkkrieg_2_dwj0Tl.jpg[/IMG] [/B][/QUOTE] :D Ich muss Dich enttäuschen, meine Ignorelist hat Zuwachs erhalten und das wird es dann auch gewesen sein. Wie ich hier anfangs schrieb: 'Auf stur oder Durchzug' Ich bin bei 'Durchzug' angelangt. Schönen Tag noch. .... |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B]@ Aza das ist viel zu komplex um es alles zu erklären und zu "rechtfertigen" wir sollten doch uns doch mal zu "Kaffee und Kuchen" treffen ... was hältst du von einer feinen veganen Schwarzwälder Kirschchentorte mit fair trade Kaffee? schau ... lecker gell ... [url]http://www.attilahildmann.com/kirschtorte_schwarzwald_rezept/sahne_torten_rezepte.htm[/url] [/B][/QUOTE] Aussehen tut das Teil ja ganz in Ordnung, bei der Zutatenliste wird es mir dann gleich anders. Margarine statt Butter - oh ja, klar werde ich ein hochgradig verarbeitetes Industrieprodukt konsumieren, und nicht das naturnahe Produkt Biobutter. Und Sojamilch - jene Soja, wofür täglich hektarweise Regenwald gerodet wird und nicht nur einzelne Kühe und Kälber, sondern gleich ganze Arten um die Ecke gebracht werden? nein, eine vegane Schwarzwälder Torte kann ich weder mit meinem Gewissen noch mit meinen Geschmacksnerven vereinen. grüsse, barbara |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B]typisch ... Margarine ist nicht gleich Margarine ... es gibt auch ungehärtete und nicht dehydrierte, welche die Konsistenz von Butter hat[/B][/QUOTE] Ein paar eigene Experimente und mein veganischer Cousin bestätigten mir, dass es geschmacklich einfach nie dasselbe ist. Damit Butter tatsächlich nach Butter schmeckt, und nicht eine Art festes Wasser mit Gleitfaktor ist, braucht es eine Haltung der Tiere, die nicht allzu übel sein darf. Das heisst, das sind dann Kühe, die einen grossen Teil der Zeit draussen auf der Wiese rumspazieren und Gras fressen dürfen. [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B] und das meiste Soja wird für Tierfutter und irgendwelchen Mampf verwendet -> Energieverschwendung [/B][/QUOTE] Da sind wir uns ja einig: Massentierhaltung und Billig-Gammel-Produkte sind eine Katastrophe. Darum achte ich auf Qualität und auf ökologische und soziale Aspekte bei meinen Einkäufen, soweit es mein Budget das erlaubt. Wie hälst du es eigentlich mit dem Sojakonsum? Worauf achtest du, wenn du Sojaprodukte kaufst? grüsse, barbara |
| Aza | Guten Morgen, oah hab ich einen Kater... sooo Thema Regenwald, Wälder roden etc. ist ein interessanter Aspekt. Wie findet man heraus, Lebensmittel von nicht die Natur ausbeutenden Bauer zu bekommen? Letzden Endes steht ja auch hinter dem Päckchen Bohnen ein Industriezweig, auch wenn es nicht Procter & Gamble sind, so heissen sie eben Onkel Billis Fair Trade Bohnen. Thema Schweine Essen ist pervers: Was macht der Löwe denn, das ist doch das Selbe? Nur das die Schweine heute wesentlich humaner sterben als wenn ich sie mit einem Stein erschlagen würde! |
| noire désir | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Ein paar eigene Experimente und mein veganischer Cousin bestätigten mir, dass es geschmacklich einfach nie dasselbe ist. [/b][/quote] Das erwartet ja auch niemand. [b][quote]Wie hälst du es eigentlich mit dem Sojakonsum? Worauf achtest du, wenn du Sojaprodukte kaufst? grüsse, barbara [/B][/QUOTE] Natürlich muss man bei Menschen, die sich auf eine ethisch besondere Weise ernähren, erstmal ihre grundsätzliche Integrität in Frage stellen. Da kann ja was nicht stimmen. Aber meine Kürbiscremesuppe, die ich gerade löffle, ist tatsächlich nicht nur vegan, sondern auch Bio. Ob die Zutaten zudem auch Fairtrade sind, weiß ich nicht. Generell stehe ich SojaBratwürsten und -burgern und so zwiespältig gegenüber. Ich habe ja aus einem gewissen Grund das Fleischessen sein lassen. Dann ähnliche Produkte durch die Hintertür wieder reinlassen, finde ich irgendwie merkwürdig. Aber jedem, wie ihm beliebt. :) |
| noire désir | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i] [B]Was macht der Löwe denn, das ist doch das Selbe? Nur das die Schweine heute wesentlich humaner sterben als wenn ich sie mit einem Stein erschlagen würde! [/B][/QUOTE] Moin! Löwe und Mensch sind nicht dasselbe. Der Löwe hat nicht die Möglichkeiten und Fähigkeiten, die der Mensch hat. Ich glaube kaum, daß der Löwe sich morgen Gedanken macht, was er Mittags essen möchte, ob er sich damit auch alle notwendigen Nährstoffe zuführt und ob er danach noch ein Eis möchte. :) Daß Schweine heute humaner sterben, wäre ja schon mal ein guter Anfang. Nur leider kommen nur wenige Schweine in diesen Genuß und das grundlegende Problem ist damit nicht beseitigt: das es nur leben darf, um vorzeitig zu sterben und auf dem Teller zu landen. Ein guter Anfang in deinem Sinne wäre zudem, wenn man nur noch einmal pro Woche Fleisch essen würde, so, wie man es vor hundert Jahren auch gemacht hat. Vielleicht wäre es damit möglich zumindest der gröbsten Probleme Herr zu werden. |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von noire désir [/i] [B]Das erwartet ja auch niemand.[/B][/QUOTE] Manche Werbungen deuten durchaus an, dass Margarine sehr gut schmecken könne. [QUOTE][i]Original geschrieben von noire désir [/i] Natürlich muss man bei Menschen, die sich auf eine ethisch besondere Weise ernähren, erstmal ihre grundsätzliche Integrität in Frage stellen. Da kann ja was nicht stimmen.[/B][/QUOTE] Das nicht, aber ich interessiere mich durchaus dafür, ob hinter diesem Veganismus auch eine ernshafte Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen steckt, oder doch eher ein fanatisches und inkonsequentes Dogma, wie es leider allzu häufig anzutreffen ist. Es tut mir auch leid um alle jene, die liebenswerte Menschen und Veganer sind, dass sie mein Misstrauen abbekommen, das von den Fanatischen stammt. [QUOTE][i]Original geschrieben von noire désir [/i] Aber meine Kürbiscremesuppe, die ich gerade löffle, ist tatsächlich nicht nur vegan, sondern auch Bio. Ob die Zutaten zudem auch Fairtrade sind, weiß ich nicht.[/QUOTE] Da die Zutaten aus hiesigem Anbau stammen, mit Ausnahme der Gewürze, dürfe Fair Trade in dem Fall keine besondere Rolle spielen. In hiesiger Produktion ist ja davon auszugehen, dass die lokalen Gesetze eingehalten werden, und wir haben rundherum überall Sozialstaaten. [QUOTE][i]Original geschrieben von noire désir [/i] Generell stehe ich SojaBratwürsten und -burgern und so zwiespältig gegenüber. Ich habe ja aus einem gewissen Grund das Fleischessen sein lassen. Dann ähnliche Produkte durch die Hintertür wieder reinlassen, finde ich irgendwie merkwürdig. Aber jedem, wie ihm beliebt. :) [/QUOTE] Es gibt ja Leute, die Fleisch geschmacklich eigentlich mögen, aber auch Mitgefühl zu den Tieren vegan wurden. Warum also nicht fleischähnliche Produkte essen, wenn es schmeckt... Allerdings haben mich jene Sojawürste, die ich bisher probiert hatte, geschmacklich selten überzeugt. grüsse, barbara |
| noire désir | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Das nicht, aber ich interessiere mich durchaus dafür, ob hinter diesem Veganismus auch eine ernshafte Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen steckt, oder doch eher ein fanatisches und inkonsequentes Dogma, wie es leider allzu häufig anzutreffen ist. [/b][/quote] Natürlich kann man sich auch völlig ungesund vegan ernähren, wenn man zum Beispiel den ganzen Tags Chips o.ä. in sich reinschiebt. Aber allgemein machen sich Veganer schon viele Gedanken darum, was sie essen und wie sie sich gesund vegan ernähren können. [b][quote]Es tut mir auch leid um alle jene, die liebenswerte Menschen und Veganer sind, dass sie mein Misstrauen abbekommen, das von den Fanatischen stammt. [/b][/quote] Man erliegt schnell der Versuchung, seine Lebens-/Ernährungsweise (vegan bezieht sich ja nicht nur auf Nahrungsmittel) mit der Verteidigung seiner Politik zu vermischen. Das geht in dem Falle recht schnell, weil aus dem Grund ein Veganer schnell seine komplette (neue, nach ethischen Maßstäben organisierte) Lebenseinstellung hinterfragt sieht. Das mag man ja üblicherweise nicht und das führt vielleicht bei dem ein oder anderen zu (unentschuldbaren) Überreaktionen. :) [b][quote] Allerdings haben mich jene Sojawürste, die ich bisher probiert hatte, geschmacklich selten überzeugt. grüsse, barbara [/B][/QUOTE] Mich auch nicht. ;) |
| Creobotra | ich hab zu dem thema noch was interessanter gefunden: [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Frutarier]Frutarier[/URL] hätte nicht gedacht, dass es noch ne steigerung gibt, aber das ist ja auch mal richtig konsequent :) |
| solipsismus | Schon mal von Rohkostlern gehört? Argumentation: "Die Menschen früher haben auch nicht gekocht, also essen wir nur, was nicht gekocht, gebraten, gebacken, geröstet, gegrillt oder ähnlich verarbeitet wurde." Ich frage mich immer wieder, wovon sie (über)leben, aber wer das gerne möchte... |
| Kinch | Ach, das ist ja noch gar nichts: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Freeganismus[/url] Die essen Müll. Mehr oder weniger. Gesund ist das übrigens auch nicht immer: Supermärkte vergiften oft ihren Müll, damit ihn niemand isst. Nett. |
| Creobotra | nicht gekocht, völlig dämlich. das war das erste, was der frühe homo sapiens, evtl sogar schon homo erectus, mit dem feuer gemacht hat, sein fleisch gebraten, weils bekömmlicher war. |
| solipsismus | @Kinch Wenn man sich dem Risiko aussetzen will und nicht aus finanziellen Gründen aussetzen muss... Das Handeln der Supermärkte finde ich trotzdem verantwortungslos. Mit dem Müll können sie nichts mehr anfangen und wenn es ihnen wichtig ist, sollen sie ihn abschließen. @Creobatra Aber die davor doch nicht! :D Amöben leben gesünder. *Arme verschränk* |
| Kinch | Rohköstler haben auch Vorteile: So hatten in einer Studie ein drittel der Rohköstlerinnen unter 45 keine Periode mehr. Spart ne Menge Geld für Kondome. |
| noire désir | [QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i] [B]hätte nicht gedacht, dass es noch ne steigerung gibt, aber das ist ja auch mal richtig konsequent :) [/B][/QUOTE] Hmm, und was ist mit Lichtnahrung? :D |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von noire désir [/i] [B]Naja, das mit dem Kohlegeruch bekommt man auch anders hin und ob es gleich eine fette Blutwurst sein muß, sei mal dahingestellt. Aber was wir - gerade heute - nicht brauchen, ist jeden Tag Unmengen Fleisch. Dieser Proteinwahn läßt sich mit den heutigen ökologischen Problemen irgendwie nicht mehr vereinbaren. [b] Durchaus. Zu viel von allem ist nie gut. Es muß ja nicht gleich jeder Asket werden, aber Mangel war schon immer Teil menschlicher Existenz. Dessen will ich jetzt aber auch nicht das Wort reden. :) [b] Jup. Was soll da also ein Holzfällersteak, wo doch kaum noch einer Holzfäller ist, sondern Diabetiker, der mit dem Auto an die Raststelle fährt, um sich ein solches antibiotikageschwängertes Stück Steak reinzuschieben. :D [/B][/QUOTE] Da gebe ich dir grundsätzlich Recht. Die Ideologie ist manchmal halt lokal stärker als die Wahrheit und ein rauchender Arzt braucht sich nicht über mein Essverhalten auszulassen, nur weil die Pharmaindustrie und die Versicherungen ihm das Märchen vom BMI und den absoluten Blutdruck-und Cholesterinwerten auftischen. |
| solipsismus | @Kinch Böser, böser Spötter. @noire désir Es leben auf dieser Erde keine Menschen (Betonung auf "leben"), die den echten "Umwandlungsprozess" bis zu Ende gegangen sind und diesen "Nahrungs"stil mehr als 10 Tage praktiziert haben. Eine Studie am lebenden Objekt (ein Mann aus der Schweiz, wenn ich mich recht entsinne) wurde wegen medizinischer Bedenken von den Ärzten vorzeitig abgebrochen, weil körperliche Schäden drohten. Nach eigenen Aussagen hatte sich dieser Mann schon mal länger nur von Licht ernährt. Die Gründerin der Bewegung (die einen großen, mit vegetarischen Lebensmitteln gut gefüllten Kühlschrank zu Hause hat, die "nur ihr Lebenspartner zu sich nimmt"), ist auch nicht auf den Vorschlag einer Zeitung eingegangen, unter medizinischer Aufsicht einen Monat zu demonstrieren, dass man so leben kann. Trotz einers beachtlichen Preisgeldes. Am amüsantesten fand ich jedoch, dass verschiedene Menschen, die meinten, sie ernährten sich nur von Licht, angaben, dass sie auch "ab und zu einen Tee, Orangensaft oder auch mal Schokolade" zu sich nähmen. Natürlich nur wegen des Geschmacks. |
| noire désir | [URL=http://www.amazon.de/Leben-durch-Lichtnahrung-Erfahrungsbericht-Wissenschaftlers/dp/3038002291/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1257085785&sr=8-1]Dr. Michael Werner[/URL] hat das seiner Aussage nach gemacht und sich irgendwann auch für zehn Tage in einer Klinik beobachten lassen. Seinen eigenen Angaben nach praktiziert es es seit ca. fünf Jahren. Allerdings trinkt er natürlich. Wasser, Tee, Fruchtsäfte. Aber davon allein wird man ja nicht wirklich satt. Wie auch immer, ich habe keine Ahnung ob das insgesamt stimmt, aber zumindest die zehn Tage in der Klinik hat er ohne essen verbracht. Ob das allerdings gut ist, wage ich zu bezweifeln. Er selbst sagt, er sei fit, gesund, leistungsfähig und treibe sogar Sport. Nunja... jedenfalls "bitte nicht nachmachen". ;) |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von noire désir [/i] Wie auch immer, ich habe keine Ahnung ob das insgesamt stimmt, aber zumindest die zehn Tage in der Klinik hat er ohne essen verbracht.[/QUOTE] Also bitte, WO ist da das Problem? Ich habe zu den heftigsten Zeiten meiner Essstörung, öfter einmal bis zu zwei Monaten konsequent gehungert und mich von Kaffee, Zigaretten, Mineralwasser, O-Saft und H-Milch ernährt. 10 Tage? Das mache ich bisweilen heute noch und es schadet mir gar nichts, im Gegenteil, hilft es mir, mal wieder meiner Stress-Fressattacken Herr zu werden. Das ist nun wirklich keine Kunst. Jeder (Ex)-Esssgestörte wird Dir das bestätigen können. Im Übrigen ist es für unseren Körper ganz normal (auch sehr lange) Hungerphasen zu überleben, dafür erst konzipierte die Evolution ja unsere Fähigkeit, Fettreserven anzulegen. ;-) .... |
| solipsismus | @noire désire Er hat damit eigentlich nur bewiesen, dass Fasten möglich ist. Und das wusste man auch schon zuvor. Zu seinen restlichen Aussagen *hust* Ähm, sicher. Wenn ich die Sache recht in Erinnerung habe, ist der "letzte" Schritt von Lichtnahrung jedoch auf jegliche Flüssigkeit zu verzichten, außer Wasser. Und schon da würde es scheitern. Aber wie angedeutet: ich kann mir auch 5-jähriges Fasten nicht vorstellen, es sei denn, er hat alles, was so existiert, mal in den Mixer gesteckt und unter seinen "Fruchtsaft" gemischt. :rolleyes: |
| Aza | @Shadow: Ich gebe dir völlig recht, wenn du sagst das man die professionelle Tötung optimieren kann. Was ich grade nicht verstehe, ist was du an "dem Prinzip" kritisierst. Industrielle Tötung oder das Essen an sich? Stehe gerade etwas auf dem Schlauch. |
| Aza | Gut dann tuts mir leid, wollte dir nichts unterstellen =) Vlt. wären Kaffee und Kuchen doch eine interessante Idee :D |
| Gezeichneter | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i] [B]Rohköstler haben auch Vorteile: So hatten in einer Studie ein drittel der Rohköstlerinnen unter 45 keine Periode mehr. Spart ne Menge Geld für Kondome. [/B][/QUOTE] Sehr schön. :D [B][QUOTE] Es ist nicht pervers Schweine zu essen ... das Prinzip ist pervers ... verstehst du das nicht? [/B][/QUOTE] Es gäbe viel weniger Schweine, wenn wir sie nicht essen oder anderweitig verarbeiten würden. Dann würden sie auch - hmm humaner? schweinemäßiger? artgerechter? - gehalten. Also bitte, werdet alle vegan. Umso besser schmeckt mir mein Schnitzel (auch wenn es dann teuerer würde). :D |
| Ronin76 | [QUOTE]nicht gekocht, völlig dämlich. das war das erste, was der frühe homo sapiens, evtl sogar schon homo erectus, mit dem feuer gemacht hat, sein fleisch gebraten, weils bekömmlicher war.[/QUOTE] Weil Fleisch eben erst dann für den Menschen bekömmlich ist wenn man es erhitzt. Das tötet dann die ganzen Salmonellen, Trichine und Cholibakterien weitgehend ab. Dann noch ein bisschen schwarz werden lassen damit es noch bekömmlicher wird. Mit Rohkost ist Pflanzenkost gemeint, die ist auch ohne Erhitzung bekömmlich. Vor allem erst dann weil sonst die Vitamine flöten gehen. Aber Fleisch ist ja soooo reich an Vitamin B....wenn es roh ist. |
| Ronin76 | [QUOTE]Die Gründerin der Bewegung (die einen großen, mit vegetarischen Lebensmitteln gut gefüllten Kühlschrank zu Hause hat, die "nur ihr Lebenspartner zu sich nimmt"), ist auch nicht auf den Vorschlag einer Zeitung eingegangen, unter medizinischer Aufsicht einen Monat zu demonstrieren, dass man so leben kann. Trotz einers beachtlichen Preisgeldes.[/QUOTE] Ellen "Jasmuheen" Greeve ist eine der vielen Scharlatane der Esoszene. So wie auch Judith "Ramtha" Knight ". Mir ist kein Fall von Lichtnahrung bekannt auch wenn es unzählige Leute gibt, die das von sich behaupten. Es scheint jedoch tatsächlich Leute geben die keine Nahrung (außer Wasser ?) benötigen, das ist jedoch extrem selten und auch nicht so ganz eindeutig belegt. Japanische Forscher hatten mal einen indischen Fakir ein paar Wochen lang zu Forschungszwecken unter Beobachtung isoliert und sein Gewicht blieb konstant. Der Grund war eine seltsame Drüse an seinem oberen Gaumen welche eine nahrhafte Flüssigkeit ausgeschieden hatte. Manche nennen es Prana allerdings gibt es keine genaue Definition. Genau beweisen lässt sich so etwas jedoch nie, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Die Frau mit dem gut gefüllten Kühlschrank: [IMG]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9d/Jasmuheen.jpg[/IMG] |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]..... Japanische Forscher hatten mal einen indischen Fakir ein paar Wochen lang zu Forschungszwecken unter Beobachtung isoliert und sein Gewicht blieb konstant. ...[/B][/QUOTE] Japan fängt auch Wale zu Forschungszwecken....:D |
| Gezeichneter | Wale ernähren sich von Plankton. Was sagt uns das? :rolleyes: |
| Gezeichneter | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B] Fröhliche Wissenschaft ... sie forschen und forschen .... nach dem Leben und dem Tod ... aber die Erkenntnis ist nicht im Gewicht der Masse zu bestimmen ... es liegt in einer Welt ohne Maß und Zahl ... und so liegt es auf der Waage ... das Leben auf der einen Seite und der Tod auf der anderen .... [/B][/QUOTE] Und wenn sie nicht gestorben sind, forschen sie noch heute. - Bettwärts nun wird's beste sein. Und Äuglein zu, schubidu. Gut' Nacht! |
| Ronin76 | Die Menscheit wird wahrscheinlich auch ohne Wale überleben können. Die schnelle Verschiebung des ökologischen Gleichgewichtes, welche auch die Nahrungskette beinhaltet, könnte sich jedoch tatsächlich auch für den Menschen als fatal erweisen. Man sollte nie vergessen daß jede Aktion eine Reaktion zur Folge hat. Diese ist in einer schnelllebigen und kurzsichtigen Lebens- und Denkweise welche nur vom Profit regiert wird, nicht gleich abzusehen und wird völlig mißachtet. Viele denken: "Nach mir die Sinnflut". |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B]Ich spring dann mal mit Anlauf auf die Seite des Todes ... wozu macht man sich überhaupt Gedanken ist doch sowieso alles sinnlos ... alles nur Utopie ... alles unereichbar :( ... scheiß WElt !!!! [/B][/QUOTE] kopf hoch, es kommen auch wieder bessere Tage. Wirklich. ;) grüsse, barbara |
| Gezeichneter | Mal irgendwo gelesen: [b]Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg.[/b] :D |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]Die Menscheit wird wahrscheinlich auch ohne Wale überleben können. Die schnelle Verschiebung des ökologischen Gleichgewichtes, welche auch die Nahrungskette beinhaltet, könnte sich jedoch tatsächlich auch für den Menschen als fatal erweisen. Man sollte nie vergessen daß jede Aktion eine Reaktion zur Folge hat. Diese ist in einer schnelllebigen und kurzsichtigen Lebens- und Denkweise welche nur vom Profit regiert wird, nicht gleich abzusehen und wird völlig mißachtet. Viele denken: "Nach mir die Sinnflut". [/B][/QUOTE] DIE WELT KANN AUCH OHNE MENSCHHEIT LEBEN. SIE BRAUCHT UNS DEFINITIV NICHT! |
| Aza | "Die Welt" braucht erstmal garnichts. Der Büffel braucht keinen Menschen. Dafür braucht der Pinguin keinen Büffel. Und der Eisbär auch nicht. Irgendwie kommen wir doch alle ganz gut mit als auch ohne einander aus =) |
| Gezeichneter | Das erscheint schlüssig. Langsam wird es was mit dem Thread. |
| Feuerschatten | @Ronin Fleisch wird nicht erst nach dem Erhitzen für den Menschen bekömmlich. Wenn dem so wäre, dann wäre der Mensch schon ausgesprochen degeneriert. Ich erinnere nur mal an Sushi. Vielleicht schmeckt es vielen Menschen (gewohnter) besser. Aber ich esse mein Schnitzel auch mal ganz gerne so aus der Packung. Und bis jetzt bin ich an den ganzen Salmonellen oder E. coli auch noch kein einziges Mal gestorben. Zumindest soweit ich weiß ;) |
| Aza | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B]Na dann kann uns ja auch alles scheißegal sein, oder? Ob Sein oder Nicht-Sein ... die Evolution auf ihrem Abstieg in eine Welt der Monotonie Mensch sei Dank! [/B][/QUOTE] Das habe ich mit keiner Silbe erwähnt. Ich finde nur die Argumentation "Die Natur braucht den Menschen nicht" total daneben, da wir ebenso dazu gehören wie pinguin und eisbär, die einander 100% nicht brauchen. |
| Creobotra | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i] Das habe ich mit keiner Silbe erwähnt. Ich finde nur die Argumentation "Die Natur braucht den Menschen nicht" total daneben, da wir ebenso dazu gehören wie pinguin und eisbär, die einander 100% nicht brauchen. [/QUOTE] "brauchen" tut die natur eigentlich gar nichts, da sich jeder mangel oder überfluss regulieren würde. |
| Aza | Eben, genau das meine ich =) |
| Seneca | Hier eine aktuelle wissenschaftliche Erklärung für das seltsame Verhalten das scheinbar vielen eingefleischten Veganern gemein ist. Als hätte ich es nicht längst geahnt: [i]Ernährung mit wenig Kohlenhydraten ist psychisch belastender als fettarme Diät Eine Diät, bei nur sehr wenig kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel wie Nudeln, Reis und Getreideprodukte zugeführt werden, wird häufig Übergewichtigen zum Abnehmen empfohlen. Über einen längeren Zeitraum kann sich jedoch die stark verringerte Versorgung mit Kohlenhydraten negativ auf das Wohlbefinden auswirken. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Menschen, die sich über mehrere Monate an eine so genannte Low-Carb Diät halten, stärker zu Symptomen von Depressionen und Ängsten neigen als Menschen, die ihre Fettzufuhr reduzieren um abzunehmen", berichtet Prof. Richard Raedsch vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Er bezieht sich dabei auf eine Studie von Forschern um Grant Brinkworth von der University of South Australia in Adelaide. Die Arbeit ist in der Fachzeitschrift Archives of Internal Medicine erschienen. Die Wissenschaftler beobachteten 106 übergewichtige Studienteilnehmer mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren über einen Zeitraum von 1 Jahr. Die eine Hälfte der Teilnehmer bekam eine kohlenhydratarme, jedoch fettreiche Kost, die andere Hälfte eine fettarme aber kohlenhydratreiche Ernährung. Die Kalorienzufuhr betrug in beiden Fällen zwischen 1433 und 1672 kcal. Bei der Gewichtsabnahme unterschieden sich die beiden Methoden kaum. Im Mittel verloren die Teilnehmer beider Gruppen jeweils 13,7 kg. Bei Tests auf Symptome von Depressionen und Ängsten sowie auf den Grad von Verwirrung und Ärger zeigten sich bei den Teilnehmern der Low-Carb-Gruppe deutlich höhere Werte", erklärt Prof. Raedsch. In den ersten Wochen verbesserte sich bei beiden Gruppen das psychische Wohlbefinden. Während die Beschwerden bei der Low-Fat-Gruppe auf einem relativ niedrigen Niveau blieben, stiegen die Werte im Falle der Low-Carb-Gruppe im Studienzeitraum zum Teil über die Ausgangswerte." Vor einigen Monaten gab es bereits Hinweise darauf, dass eine sehr kohlenhydratarme Ernährung sich nachteilig auf Prozesse im Gehirn auswirken kann, doch diese Studie erlaubt nun auch eine Aussage zum Langzeiteffekt dieser Ernährungsweise. Menschen, die eine Diät über einen längeren Zeitraum planen, ist anzuraten, dabei auf eine ausgewogene, aber insgesamt kalorienreduzierte Ernährung zu achten. Am besten lässt sich dies mit reichlich Gemüse und Obst, Vollkornprodukten, Fisch sowie Fleischwaren und Milchprodukten in Maßen verwirklichen", empfiehlt Prof. Raedsch.[/i] |
| Ronin76 | [QUOTE] Hier eine aktuelle wissenschaftliche Erklärung für das seltsame Verhalten das scheinbar vielen eingefleischten Veganern gemein ist. Als hätte ich es nicht längst geahnt: Ernährung mit wenig Kohlenhydraten ist psychisch belastender als fettarme Diät Eine Diät, bei nur sehr wenig kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel wie Nudeln, Reis und Getreideprodukte zugeführt werden, wird häufig Übergewichtigen zum Abnehmen empfohlen. Über einen längeren Zeitraum kann sich jedoch die stark verringerte Versorgung mit Kohlenhydraten negativ auf das Wohlbefinden auswirken. [/QUOTE] Eingefleischte Veganer also. Gibt es dann auch eingepflanzte Veterianer ? Wie sich Essverhalten auf die Sprache auswirken kann ist interessant. Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen kohlenhydratarmer Ernährung und veganer Kost. Gerade vegane Kost ist reich an Kohlenhydraten. Im Artikel steht ja selbst: Nudeln, Reis, Getreideprodukte. Auch Fette und Eiweiße werden bei einer ausgewogenen Ernährung ausreichend zugeführt. Im Artikel werden Kohlenhydrate leider nicht in ihrer Untergruppen aufgeschlüsselt, da die Wirkungen dort zB auf den Blutzuckerspiegel sehr unterschiedlich sind. Das psychische Wohlbefinden kann zB kurzfristig durch einkettige und zweikettige Kohlenhydrate namens Zucker gesteigert werden. Eine gesunde Kost besteht jedoch im Bereich der Kohlenhydrate hauptsächlich aus langkettigen Kohlenhydraten wie sie auch in Nudeln, Reis und Getreideprodukten vorkommen. Irgendwas hast du da verdreht. |