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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Computer = Frieden & Freiheit?
GrauaugeLöst der Computer unsere Probleme? Oder schafft er nur neue Probleme?

Sind Computer empfehlenswert oder sollten wir jedem abraten, sich einen Computer zuzulegen?

Was meint Ihr: überwiegen die Vorteile oder die Nachteile?

Oder kommt es nur darauf an, wie wir mit dem Computer umgehen? (Was wäre dann der rechte Gebrauch des Computers?)

Ich bin bis jetzt der Meinung, dass es besser wäre, sich auf Notwendigeres zu konzentrieren als auf Computer. Aber ich bin mir noch nicht sicher.

Was ist Eure Meinung dazu? :confused:
blue79Ich liebe das Internet es ist voll von informationen ich kann mit freunden die auswärts wohnen in kontakt stehen .
Es hilft durch Skype meine telephon Rechnung unten zu halten . :D u.s.w
Bei mir persöhnlich überwiegen die vorteile solange denke ich wenn ich noch kontakt nach ausen habe.
Sprich durch Cons und Stammtischen komme ich auch immer noch unter leute. Ich denke gefährlich wirds dann wenn man nur noch dort lebt sprich eben den ganzen tag spielt seine Freunde , Familie und Arbeit vernachlässigt und oder sich nur noch mit solchen Pornoseiten auf turen bringen kann.
Leider ging auch mit dem internet die kriminalitätsrate nach oben vieles wird heuzutage im Internet verkauft ,verhökert oder auch das Fishing oder Spamming ist algegenwertig
Noch vor 5 Jahren hätte ich nicht mal gewusst was das ist.:D
Ich denke aber solange wir uns im Internet so benehmen wie es sich gehört kann es eine bereicherung und eine Hilfe sein.
Und bei Kindern eben aufklärung und regeln einhalten :D
Herz Assich nehm an du meinst die heim pcs...

ich weis garnet von welchen nachteilen du sprichst... mir fällt da nix ein ausser anschaffungs- und stromkosten
die benutzeroberfläche ist mittlerweile (und damit mein ich schon lange) so einfach, dass sich praktisch des meiste von selbst erklärt.
z.b. im web surfen, mp3s anhören, texte schreiben & drucken, chatten benutzt im prinzip jeder, ohne zu wissen wie es eigentlich funktionert... d.h. wie der text codiert und übers internet verschickt wird oder wie das internet überhaupt aufgebaut ist...
klar wer mehr machen will muss zeit investieren... naja... wo muss man das nicht
aber da kann man immernoch abwägen, ob es die zeit wert ist - z.b. html kenntnisse zu erwerben um ne eigene homepage zu erstellen

was sich daraus ergibt is gigantisch... jeder hat im prinzip zugriff auf jede information und das innerhalb von ein paar sekunden... jetz mag es leute geben die das schlecht finden, aber ich bin ein gegner von zensur jeglicher art^^

hm dann vielleicht der nachteil dass man computersüchtig wird ?
nach was wird man da süchtig ?
nach wow z.b. :D
hört man ja öfters... aber dann muss man sich vor dem spiel fern halten... so wie ein glücksspieler sich lieber nicht in einem online kasino anmelden sollte...

was meinst du mit notwendigere ?
freunde & familie ? liebe ?
einen computer zu besitzen und zu benutzen schliesst das doch nicht aus...
mir fällt nichts ein was ich ohne computer könnte was ich mit nicht kann...
Ronin76Die Fragen implizieren eine Pauschalisierung. Es kommt wie bei vielen Dingen doch ganz darauf an wie mit etwas umgegangen wird. Das ist jedoch die persönliche Entscheidung und Gepflogenheit eines jeden Einzelnen.

Negative Seiten der starken Computerbenutzung können sein:

- Das Fehlen von zwischenmenschlichen Direktkontakten und die Abwesenheit von einem riesigen Anteil an nonverbaler Kommunikation und Emotionalität. Ca. 90% der zwischenmenschlichen Kommunikation findet nonverbal durch Gestik und Mimik statt und ist extrem wichtig da diese Kommunikation nur schwer Emotionen und Absichten verbergen kann.

- Vereinsamung trotz Chat, Foren und all den flüchtigen, wenig vertrauensvollen, verantwortungslosen und dadurch minderqualitativen Bekanntschaften.

- Umweltschäden durch die Produktion von Hardware und die mangelhafte Entsorgung und Wiederverwertbarkeit. Es werden keine ökologisch abbaubaren Werkstoffe verwendet. ZB Kunststoffe benötigt viele Jahrhunderte um zu verrotten und vergiften mehr oder weniger direkt Mensch und Tier wenn sie zB in die Nahrungskette gelangen. In den Weltmeeren gibt es zB schon riesige Unterwassermüllkippen und der größte Teil des Kunststoffmülls gelangt durch die Flüsse dorthin. Durch Errossion werden die Kunststoffpartikel immer kleiner, binden Toxine an sich und gelagen in die Nahrungskette. Ein großer Teil von Meersand besteht inzwischen aus giftigen Kunststoffen der von Steinsand nur mikroskopisch zu unterscheiden ist.
pulSar[quote]Oder kommt es nur darauf an, wie wir mit dem Computer umgehen?

Was wäre dann der rechte Gebrauch des Computers?[/quote]

Apfel-C und Apfel-V wie die Sau.... bis die Beschriftung auf den Tasten verschwindet ! :-)

[quote]die benutzeroberfläche ist mittlerweile (und damit mein ich schon lange) so einfach, dass sich praktisch des meiste von selbst erklärt.[/quote]
Erheblicher Widerspruch!!!
Wir leben in der Interface-Broncezeit und würden in der Steinzeit leben, wenn es Leute wie Steve Jobs und Kai Krause etc nicht gäbe.





Bevor hier weiter geredet wird, sollte man erstmal definieren was mit "Computer" gemeint ist.

Lieber Thread-Ersteller: denk mal über embedded Systems nach, Board-Rechner, Infrastruktur unserer heutigen Zeit und was davon ohne Rechner noch laufen würde....

Was ist mit mobile Devices? Was ist mit Servern?
Was mit Großrechnern?
Was ist mit Musikinstrumenten?
Was mit Unterhaltungselektronik?

Wo fängt Computer an und wo hört Computer auf?

Da Du vermutlich Private Computer meinst, sag ich dazu:
[b]Nicht jeder Depp gehört vor einen Rechner und nicht alles, was in Hirnen der Menschen vorgeht ins Netz![/b]
:-)

PS. meine nicht Dich!

Rechner müssen vernetzt sein und die Menschen web-zwo-null-social werden. Aus social kann durchaus auch sozial werden.
Das Weltnetz ist der totalitären Regierung Erzfeind.
Überlegt mal, wo wir wären, gäbe es kein Internet sondern nur den Informationsfluss von oben herab.

Natürlich hat alles seine Vor- und Nachteile. Im Thread ganz gut beschrieben....
WOW-Sucht ist z.B. nicht zu unterschätzen was die reale Vereinsamung und Stubenhockung angeht.
Dem halte ich aber Dinge wie GeoCaching entgegen!
ÂmeNoir[QUOTE][i]Original geschrieben von Grauauge [/i]
Löst der Computer unsere Probleme? Oder schafft er nur neue Probleme?[/QUOTE]

Ich würde mal sagen ... beides. Oder wie heißt der schöne Spruch ... "Der Computer bietet Loesungen an, für Probleme, die wir ohne ihn gar nicht hätten" oder "Hast Du keine Probleme, schaffe Dir einen Computer an, spätestens dann hast Du welche". Mittlerweile ist das Ding so kompliziert geworden, daß von Erleichterung und Vereinfachung nicht unbedingt die Rede sein kann.
Einerseits finde ich Computer schon auch nützlich, z. B. um an diverse Informationen zu gelangen (wobei das Internet auch lange nicht mehr das ist, was es einmal war und leider immer mehr in Sachen Konsumismus getrimmt wird), sich auszutauschen, Daten zu speichern und bearbeiten zu können, zum Einsatz bei gefährlichen oder gesundheitschädigenden Tätigkeiten (Roboter). Der Computer eröffnet durchaus auch neue Möglichkeiten.
Andererseits ärgert mich jedoch, daß viele Programme nicht ausgereift sind, zig Fehler enthalten oder nicht bedienerfreundlich programmiert wurden, auch die Benutzerhandbücher/Hilfefunktionen keine echte Hilfe sind. Somit geht sehr viel Zeit ins Land, um mit dem Ding klarzukommen, Zeit, die man anderweitig sinnvoller nutzen könnte.
Auch besteht ein gewisses Maß an Abhängigkeit, was Hardware und Software angeht. Ständig kommt irgendetwas Neues auf den Markt, Neues ist mit Altem nur bedingt kompatibel, sei es wegen dem Betriebssystem oder was auch immer und so ist man in mancherlei Hinsicht mehr oder weniger dazu "gezwungen", sich der Karawane anzuschließen, entsprechend zu löhnen und auch Zeit zu investieren, sofern man weiterhin computern und man mit neuer Software effektiv arbeiten möchte.
In meinem Job bin ich darauf angewiesen, daß das Ding funktioniert, ohne Computer kann ich da so gut wie nichts machen. Es ist an der Tagesordnung, daß der Server mal wieder streikt, sich Fehler in den Programmen zeigen, der Drucker oder Scanner versagt, neue Software eingespielt wird und folgedessen andere Programme nicht mehr einwandfrei funktionieren, bei Stromausfall nix mehr geht usw. Das kann richtig nervtötend sein und bringt mich teilweise auch ganz schön in Zeitdruck, wenn der Kunde dringend etwas braucht und der Computer mal wieder nicht das tut, für was er eigentlich da ist.
Als Problem sehe ich auch die Umweltverschmutzung. Es wird mehr Papier verschwendet den je und die Herstellung, wie auch die Entsorgung der Computerteile ist auch nicht ganz ohne. Durch die Computerisierung sind auch viele Arbeitsplätze verloren gegangen, mancher Mensch wurde durch den Computer ersetzt, die Rationalisierung ist dadurch enorm vorangeschritten. Außerdem geht durch den Computer der Bezug zu bestimmten Dingen verloren und auch zu Menschen, sofern man sich einigelt und nur noch virtuell kommuniziert.

[QUOTE]Sind Computer empfehlenswert oder sollten wir jedem abraten, sich einen Computer zuzulegen? Was meint Ihr: überwiegen die Vorteile oder die Nachteile?[/QUOTE]

Das hängt wohl davon ab, für was man den Computer verwenden möchte. Je nach Verwendungszweck überwiegen die Vor- oder Nachteile.

[QUOTE] Oder kommt es nur darauf an, wie wir mit dem Computer umgehen?[/QUOTE]

Schon auch, wer sich mit dem Ding nicht gut auskennt, wird die Vorteile schwerlich nutzen können. Außerdem liegt es ja an einem selbst, ob man den Knopf zum Ausschalten findet oder nicht, wieviel Zeit man investiert (privat).

[QUOTE] Ich bin bis jetzt der Meinung, dass es besser wäre, sich auf Notwendigeres zu konzentrieren als auf Computer. Aber ich bin mir noch nicht sicher.[/QUOTE]

Ich bin mir sicher, daß es wesentlich Wichtigeres und auch Notwendigeres auf der Welt gibt, als Computer. Wir lassen uns von dem Ding ganz schön vereinnahmen, nehmen es oftmals viel zu wichtig. Oft denke ich mir, daß es früher auch ohne Computer ging, vieles genauso gut und manches sogar besser. Die Welt wird sich auch ohne die Dinger weiterdrehen.
HellscreamDer Computer ist für mich vorallem anderen ein Werkzeug der dann je nach Verwendung (Stichwort Medienkompetenz), wie bei allen Werkzeugen zu Wissen, Interaktion und Partizipation führen kann aber auch zu Abhängigkeiten und vielleicht zu dem verfallen des strukturierten Denkens. Wobei es auch Verfechter einer Theorie gibt die besagt es es nur zur Ablösung dieser Art des Denkens zu einer Art Hypertext orientierten Denkens gibt, die im Kontrast steht zum strukturierten Denkens aufgrund der Anforderung von Büchern. Ob das letztendlich positiv wäre oder nicht lasse ich einfach mal so im Raum stehen, ich empfinde das durch aus ambivalent.

Die Welt drehte sich auch ohne Menschen oder deren Werkzeugen. Ja der Mensch konnte auch ohne Bücher ja gar ohne Schrift sein Dasein Fristen, aber welcher Pöbel würde denn sagen das das Buch nicht von primären Interesse der Menschheit gewesen wäre?

Frieden und Freiheit gewährt ein Computer aber sicherlich nicht. Möglichkeiten gibt es duch diese Technologie sicherlich eine ganze Reihe, aber wer sagt denn das diese nicht aus für Krieg und Sklaverei eingesetzt werden könnten?
Ronin76[QUOTE] Durch die Computerisierung sind auch viele Arbeitsplätze verloren gegangen, mancher Mensch wurde durch den Computer ersetzt, die Rationalisierung ist dadurch enorm vorangeschritten. [/QUOTE]
Das ist für Workaholiker natürlich etwas ganz Schlimmes. Die Droge "Arbeit" wurde ihnen weggenommen. Allerdings findet dadurch auch eine Entfremdung zu Produktionsgegenständen und ein Kontrollverlust statt. Man muß sich nun auf Maschinen und ihre Bediener verlassen und wird davon zwangsläufig abhängig. Das Wissen um urtümliche Fertigungsmethoden geht dadurch auch unweigerlich verloren.

Rationalisierung ist toll. Es ist immer gut wenn Arbeit begrenzt werden kann. Nur... der dadurch entstehende Vorteil, der Gewinn, möchte von den Räubern der Produktionsmittel natürlich nach kapitalistischer Manier nicht geteilt werden. Denn raffen ist ja viel geiler. Statt diesen Vorteil mit anderen zu teilen wird lieber gegen die dadurch entstehenden Arbeitslosen gehetzt wie die akuelle "Faulheitsdebatte" schon wieder zeigt. Dabei ist es doch eins der natürlichsten Bedürfnisse eines jeden Menschen, faul zu sein.
Demon17Ich dinde die Diskussion inzwischen ein bisschen überholt. So nach ca. 10-12 Jahren im Internet, (vorher war der PC ja eine Schreibmaschine) kommt mir das alles etwas an den Haaren herveigezogen vor. Es liegt ja auch nicht am Computer, sondern an dem was darin ist und ich muß sagen, es verliert zunehmend seinen Reiz. Als es in der Angangszeit noch keine Diskussionsboards gab und man an stillen Orten von den Träumen und Ängsten anderer Menschen las, hin und wieder dem Betreiber der Website ein paar Gedichte schickte, die diese(r) dann dankend innerhalb von vier Wochen veröffentlichte und man sich noch über jedes E-Mail einer verwandten Seele freute, da sprach niemand von Internetsucht und Ähnlichem. Man surfte wenn man sich langweilete und hatte teilweise etwas Korrespondenz. Genausogut hätte man vor 200 Jahren vor den Gefahren des Lesens und Briefeschreibens warnen können. Dann gab es Phasen, wo die Dynamik der Diskussionsforen zunahm und man wirklich oft mehr Zeit am PC verbrachte als man es eigentlich wollte. Aber das ist doch auch inzwischen längst Vergangenheit. Für mich besteht das Internet aus dem GGB, ein paar Gedichteforen, dem Spiegel und der Reuters Nachrichtenagentur. Ich sehe nicht, dass mir das irgendwie schaden könnte. Im Gegenteil ich habe wenigstens halbwegs tippen gelernt. ;)

Man darf das Internet in seiner Bedeutung als Informationsplattform nicht unterschätzen. Es gab mal Zeiten, da konnte ich mir aus den Veranstaltungskalendern der Region 3-4 Partytermine pro Woche aussuchen. Ich glaube nicht, dass es ohne das Internet diesen Hype von 2000 - 2008 in der schwarzen Szene gegeben hätte. Die Zeiten sind leider inzwischen vorbei, aber dafür kann der PC nichts.

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