| concrete.rage | .... muss inzwischen schon vom Bundespräsident erzwungen werden. [url]http://www.youtube.com/watch?v=m8LTcFxXK7E[/url] Muss das politische System in Deutschland samt seiner gezielten Verschleierungstaktik von Mißständen, deren Informationsgehalt jedem Staatsbürger zustehen, aber nicht verkündet werden darf, reformiert werden? Eine rhetorische Frage, doch wie sollte dies von statten gehen? Fest steht, so kann es nicht weiter gehen ... |
| logic_system | Den Bundestagspräsidenten meinst du glaube ich ;) Sowas ist in nem Parlament stinknormal, in Japan und England gehts auch mal wesentlich härter zur Sache. Lies dir mal die Protokollakten des Bundestags durch. Herrlich |
| concrete.rage | [QUOTE][i]Original geschrieben von logic_system [/i] Den Bundestagspräsidenten meinst du glaube ich[/QUOTE] Selbstverständlich ;) [QUOTE]Sowas ist in nem Parlament stinknormal, in Japan und England gehts auch mal wesentlich härter zur Sache. Lies dir mal die Protokollakten des Bundestags durch. Herrlich [/B][/QUOTE] Ja eben, dort gehört es zum allgemeinen Umgangston (was ich nicht gut heiße), aber auch der Hintergrund ist ein anderer, denn in anderen Parlamenten wird mit offenen Karten gespielt und nicht in jedem Land sind Politiker Repräsentanten von Wirtschaftskriminellen, jedoch zunehmend ... |
| Ronin76 | Eine Veränderung muß von der politischen Basis aus geschehen und das geht nur wenn die Bevölkerung sensibilisiert und am politischen Geschehen sowie an einer Veränderung interessiert ist. Bürgerinitiativen und Selbstverwaltung sind Ansatzpunkte. Autonomität ist auch noch ganz wichtig um mehr Handlungsfreiheit zu haben. Großkonzerne und Banken müssen enteignet und diese Werte der allgemeinen Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Es kann nicht länger sein, daß vor allem international agierende Konzerne ganze Regionen und Staaten durch ihre Kapitalmacht destabilisieren und schädigen können. Die Herrschaft des Geldes, der Zinsen und der daraus entstehenden Inflation mit ihren negativen Folgen muß ein Ende nehmen. Geld sollte den Menschen dienen und nicht umgekehrt. ZB könnte eine lokale Bürgergruppe zu der jeder Bürger Zugang hat einen autonomen Supermarkt verwalten. Es wäre dabei ideal wenn die Produkte aus dem direkten Umkreis kommen um so die betreffende Region zu stärken und damit sich die Menschen auch mit diesen Produkten und dem Markt identifizieren können. Dadurch entsteht dann Autonomie, Selbstverwaltung, Selbstverantwortung, Identifikation und sogar noch Umweltschutz. Die Transportwege wären deutlich kürzer und auch der massive Pendelverkehr der Arbeitnehmer würde deutlich reduziert werden. Das wäre viel ökonomischer. Durch die verkürzten Transportwege und den Direktverbrauch könnten Konservierungsstoffe in Lebensmitteln auch drastisch reduziert werden oder man könnte ganz darauf verzichten. Leider ist es heute so daß selbst ein Kartoffelsalat der nur aus dem Umkreis von 50 km kommt 30 Tage lang haltbar sein muß. Das fordern die Discounter. |
| logic_system | [quote]ZB könnte eine lokale Bürgergruppe zu der jeder Bürger Zugang hat einen autonomen Supermarkt verwalten. Es wäre dabei ideal wenn die Produkte aus dem direkten Umkreis kommen um so die betreffende Region zu stärken und damit sich die Menschen auch mit diesen Produkten und dem Markt identifizieren können. Dadurch entsteht dann Autonomie, Selbstverwaltung, Selbstverantwortung, Identifikation und sogar noch Umweltschutz. Die Transportwege wären deutlich kürzer und auch der massive Pendelverkehr der Arbeitnehmer würde deutlich reduziert werden. Das wäre viel ökonomischer. Durch die verkürzten Transportwege und den Direktverbrauch könnten Konservierungsstoffe in Lebensmitteln auch drastisch reduziert werden oder man könnte ganz darauf verzichten. Leider ist es heute so daß selbst ein Kartoffelsalat der nur aus dem Umkreis von 50 km kommt 30 Tage lang haltbar sein muß. Das fordern die Discounter.[/quote] YEAH! Zurück in die Agrargesellschaft. "Autonomer Supermarkt" - wenn ich sowas schon lese, schüttelts mich. Sorry, aber ich habe lang nicht mehr so herzhaft gelacht. Regionale Autonomie oder gar Autarkie funktioniert in modernen Massengesellschaften nicht mehr [quote]Es kann nicht länger sein, daß vor allem international agierende Konzerne ganze Regionen und Staaten durch ihre Kapitalmacht destabilisieren und schädigen können.[/quote] Das ist aber nun eine wirklich sehr einseitige, einfache und vor allem ideologische Betrachtungsweise der internationalen Beziehungen. |
| Hellscream | Ich sehe da nichts von einer Demokratie die erzwungen werden musste. So etwas ist und war in Parlamenten schon seit der Antike nichts unbekanntes. Es gab dazu auch mal eine Sendung auf Phönix von wegen Kultur in Deutschen Parlamenten. [URL=http://www.youtube.com/watch?v=comXdd693aM]„Das große Palaver“[/URL] sehr belustigend, wie ich finde. |
| concrete.rage | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i] Ich sehe da nichts von einer Demokratie die erzwungen werden musste.[/QUOTE] Es ging mir bei dieser Feststellung eigentlich nicht um die Rhetorik, Rede und Reaktion, sondern darum, dass bestimmte Themen im demokratischen Rahmen, wie er in Deutschland praktiziert wird, nicht erwünscht sind oder gar versucht wird diese zu unterbinden (beim obigen Bsp. handelte es sich um klare Zeitschindung der 7 Minuten, die Gysi zustehen) - und, das möglichst wenige Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, welche der gesellschaftlichen Stimmung schaden könnten oder Mißstände aufdecken, wie sie auch von den Medien nicht weitergegeben werden. Ich wüßte spontan keine andere Demokratie, indem so undemokratisch verfahren wird. Klar, in anderen Parlamenten fliegen sogar die Fäuste, aber soweit kann es hier ja gar nicht erst kommen. |
| Hellscream | [QUOTE]geschrieben concrete.rage [...] sondern darum, dass bestimmte Themen im demokratischen Rahmen, wie er in Deutschland praktiziert wird, nicht erwünscht sind oder gar versucht wird diese zu unterbinden [...] [/QUOTE] Wie gesagt ganz normales politisches Geschäft. Stinkt ist klar, hat aber auch niemals jemand behauptet das es sauber sei. |
| Ronin76 | @logic_system Rumstänkerei ist kein Argument. Vielleicht könntest du ja mal erläutern wieso das nicht funktionieren sollte ? Ich bin der Ansicht daß der Wille den Weg ebnet. Es ist natürlich klar daß Ignoranz keine Basis dafür ist. |
| logic_system | Nein, es ist ein politisches Stilmittel das gegenüber durch Redeunterbrechung etc. zu stören, schon immer und von allen Seiten aus. Die Linke verhält sich da im übrigen kein Stück anders als irgendwelche anderen Parteien. Ich weiß nicht, wie oft du Bundestagsdebatten bei Phönix schaust, nur ist das in Parlamenten weltweit nun mal so. [quote]Es ging mir bei dieser Feststellung eigentlich nicht um die Rhetorik, Rede und Reaktion, sondern darum, dass bestimmte Themen im demokratischen Rahmen, wie er in Deutschland praktiziert wird, nicht erwünscht sind oder gar versucht wird diese zu unterbinden (beim obigen Bsp. handelte es sich um klare Zeitschindung der 7 Minuten, die Gysi zustehen) - und, das möglichst wenige Informationen an die Öffentlichkeit gelangen, welche der gesellschaftlichen Stimmung schaden könnten oder Mißstände aufdecken, wie sie auch von den Medien nicht weitergegeben werden. [/quote] Liest du nur Welt oder was? In allen anderen Medien wird das diskutiert, aber eben nicht so eindimensional, wie es ein Gregor Gysi oder an anderer Stelle ein Guido Westerwelle gerne hätte. Man kann es sich schon arg einfach machen... |
| concrete.rage | Schaust Du nur Bundestagsdebatten bei Phönix oder was? Ziemlich eindimensional. Ich behaupte, dass in keinen anderen Parlamenten so viele Volksblender und Undemokraten sitzen. Vielleicht sollte man in der Tat auch mal die Fäuste sprechen lassen, so könnte man aus einigen Damen und Herren Klartext prügeln bis sie gelb und schwarz werden :eek: Mein Tipp an Dich: Abschalten! |