| Otage | Es ist echt erschreckend, wo ich hingehe oder mit wem ich rede, jeder hat Erfahrungen gemacht mit Kindern von heute, die überhaupt keinen Respekt mehr haben vor autoritären Personen oder schlicht und einfach absolut undiszipliniert sind! Ich erlebe das tagein tagaus. Beispiele: Meine Freundin Steffi (Zeraphine von hier) ist entspannt auf ihrem Nachhauseweg, als ein 6jähriges Kind zu ihr hinläuft und beinahe spuckend ihr "Satansfotze" ins Gesicht brüllt. Unterwegs mit ein paar Freundinnen am Nachmittag zur Bushaltestelle, kreuzt ein Grundschulkind mit einem Stock unseren Weg und fängt mit diesem Stock an uns zu schlagen! Nebenbei folgen Ausdrücke wie "ihr dämlichen Schlampen"... Eine gute Bekannte von mir betreibt ein Ballettstudio, wo täglich kleine Kinder tanzen, die sich in den Umkleiden verhalten wie in einem Schweinestall. Die Regeln sind ihnen wohl bekannt wie man sich als kleine Ballerina verhalten soll, ist ihnen aber anscheinend egal, sie laufen kleckernd mit Dönertaschen durch die Gänge und sind kaum ruhigzustellen. Was meine Bekannte danach alles putzen muss, die ganzen Säfte, die verschüttet werden, etc. Dieselbe Bekannte ist mit ihrem 5jährigen Kind an Weihnachten in die Kirche gegangen; als der Pfarrer die Kleinen einlud, nach vorne zu kommen um besser zu lauschen, ermahnte sie ihre Kleine nicht zu rennen und auch brav zuzuhören, gerade hat sie den Satz zu Ende gesprochen, als in der ganzen Kirche Getrampel und Geschrei erschallt und der Pfarrer später nicht mehr zu hören wahr, weil die Kleinen so laut waren. OK, es gibt noch viele weitere Beispiele, aber es ist bis hierhin klar was mich beunruhigt. Wie soll man mit diesen Kindern von heute nur umgehen? In den ersten beiden Fällen, wo ich und Zeraphine beteiligt waren (wir sind beide 17), konnten wir nicht mal mit einfachen mahnenden Worten etwas ändern, die Kinder interessieren sich überhaupt nicht dafür, die lachen einen aus und man steht da und zweifelt an sich selbst. Also, ich habe viele Theorien gehört woran das liegen mag, aber ich wollte mal noch mehr Meinungen dazu hören. Grueze |
| death-innocence | wohl oder übel an der erziehung, von der viele (junge) mütter heutzutage keine ahnung mehr haben... |
| Der_Philosoph | [COLOR=seagreen] Mangelnde Erziehungsfähigkeit, antiautoritärer Erziehungsstil, Angst vor "zuviel" Disziplin und Strafe, sodass die Kinder selbst auch respektlos und leider auch rückgratlos werden! Außerdem wird durch die Medien und die Gesellschaft das weitere getan. Wie willst du denn dein Kind heute dem Einfluss entziehen, wenn es so viele verantwortungslose Eltern gibt, die ihr Kind nur vor den Fernseher setzen? Oder Eltern, die ihre Kinder verprügeln oder quälen? Strafe muss sein, aber nicht in einem Maße, dass der Seele schadet!!!!! Denn es geht nicht um die Strafe an sich, sondern man muss die Erfahrung einer Grenze machen und dann ist okay! Deswegen halte ich genauso wenig von einem Anti- wie von einem absolut-autoritären Erziehungsprinzip! Des Weiteren gibt es keinen gemeinsamen Nenner mehr, keine Großfamilien, keinen Zusammenhalt, keine Liebe! :( Und dann verliert ein Kind so schnell den Halt, und es wird zum Spielball der Interessen von anderen Menschen. Die Welt wird mit diesen Kindern nicht weit kommen... [/COLOR] |
| Montrose | Blödsinn. Und laßt mir die jungen Eltern mit so 'ner Scheiße wie "schlechter Erziehungsstil" in Ruhe. Erstens ist es schön, daß heute überhaupt noch jemand Kinder kriegt. Und zweitens werden Eltern heutzutage ohnehin von allen Seiten verunsichert. Bei anderen reinzureden ist halt allemal einfacher als selbst Kinder zu haben. So, und jetzt auf eure Frage, wieso sich die Welt geändert hat. Die Antwort: Kinder waren schon immer so. Ich denke an meine Kindheit zurück. Ich denke an die Erzählungen meiner Eltern, meiner Großeltern zurück. Ich regt euch über "freche" Kinder auf, und verratet gerade dadurch, wie kinderfeindlich ihr seid. Ihr stellt euch unter Kinder ein steriles, ruhiges Paket vor, das man problemlos rumschleppen kann. Kinder haben aber einen eigenen Willen und eine eigene Persönlichkeit, und beides kann euren Vorstellungen widersprechen. @Der_Philosoph. Großfamilie??? Hahaha. Da wurde dann halt eine oder mehrere Töchter herangezüchtet, damit sie die Alten pflegten. Die Alten waren dann entweder nett oder sie waren's nicht. Und wie soll das dann mit der Gleichberechtigung der Frau zusammengehen? "Keinen Zusammenhalt, keine Liebe". Ach, lieber Philosoph, wenn das Leben sich alleine durch Worte lösen ließe. Worte kosten nichts, kein Geld, keine Zeit, keine Freiheit. Was Du da uns anbietest, ist billiger Schund. |
| death-innocence | nenn mir ein beispiel, wo früher kinder schon mit "satansfotze" auf wildfremde losgehn... ausserdem nichts desto trotz, die erziehung is vielleicht nich einfach, sag ich auch nix dagegen, aber man sollte kindern schon klar machen was geht und was nicht.... du brauchst uns deswegen nicht so schräg anzugehn...:confused: |
| Rücksitzpunk | ich weigere mich, in das gejammer über die achso armen, vernachlässigten, ziellosen kinder und ihre überforderten eltern einzustimmen. wenn so ein drecksgör meint, mich mit ausdrücken oder handlungen wie im eingangspost beschrieben bedenken zu müssen, muss es leider auch mit den folgen leben. wie diese aussehen, hängt sicher von der tagesform ab. |
| rainraven | ich frage mich auch manchmal, wo das noch hingehen soll...ich will jetzt nicht behaupten, daß ich mich als Kind immer vorbildhaft benommen habe (ich war damals bestimmt auch schon laut und rechthaberisch *g), aber ich habe bestimmt niemanden beleidigt und schon gleich gar nicht Ältere bzw. in meinen damaligen Augen Erwachsene. Mir ist es u.a. auch passiert, daß so ein blödes Panz an der U-Bahnstation laut hörbar zu seiner Mutter sagte: "Schau mal, ist die HÄßLICH!" und mich damit meinte, in blauschwarzen Ringelstulpen,Overknees, Lackmini und Ledermantel, weil ich zu einem Konzert ging. Das hat mich total fertiggemacht. Aber schon, als ich noch nicht "schwarz" war, stand ich mit meinem damaligen Freund (1,93 m, 25 Jahre alt) in einem Park und wir (Biologen) haben versucht, eine Pflanze zu bestimmen, da kam so ein kleiner Junge daher und versuchte, meinem Freund einfach so mit einer Glasscherbe die Wade aufzuschneiden. Das hielt er für ein ganz tolles Spiel, und wir haben ihn dann verscheucht und konnten uns nur fassungslos anschauen. Ich hielt das Kind für offensichtlich verhaltensgestört. Doch angesichts der Beschreibungen, die ich hier und anderswo lesen muß, wie sich Kinder heutzutage aufführen, frage ich mich echt, was mit unseren kommenden Generationen los ist. T.R. |
| Nerox | [QUOTE][i]Original geschrieben von Rücksitzpunk [/i] [B]ich weigere mich, in das gejammer über die achso armen, vernachlässigten, ziellosen kinder und ihre überforderten eltern einzustimmen. wenn so ein drecksgör meint, mich mit ausdrücken oder handlungen wie im eingangspost beschrieben bedenken zu müssen, muss es leider auch mit den folgen leben. wie diese aussehen, hängt sicher von der tagesform ab. [/B][/QUOTE] Genau diese Art von Erziehung dürfte den Blagen fehlen! Ich erlebe jeden Tag in der Schule das irgendwelche Kleinkinder ankommen und mich oder Freunde beleidigen da setzt es was ganz einfach! |
| Charline | ich kann mich dem ganzen nur anschließen....okay, als ich noch kind war, hieß es auch immer "die jugend von heute", aber he...ich hatte wenigstens noch respekt vor lehrern und erwachsenen und wenn du dir heute mal anguckst was da so an zwergen durch die welt läuft kann einem echt schlecht werden...woran das liegt wüßte ich auch gerne, aber die ein oder andere theorie habe ich auch: 1. nach meinen erfahrungen kommen 80% dieser straßenratten aus familien, in denen das niveau der eltern selbst nicht höher als teppichkante reicht 2. viele lehrer sind heute entweder überfordert oder verweichlicht 3. kriegen immer mehr kinder selbst kinder...okay, einige wenige scheinen damit zurecht zu kommen, aber der großteil ist doch gänzlich überfordert und bevölkert die talkshows |
| Montrose | Okay, überzeugt. Wenn ich so drüber nachdenke. Solche Begebenheiten, in denen Eltern Kindern überhaupt keine Grenzen setzten, habe ich auch schon beobachtet. Da geht die Familie in das Gasthaus, das Kind trampelt mit den dreckigen Schuhen auf dem Polster rum, und die Eltern sagen nichts. Da gibt es ein Cafe, wo Bilderbücher für Kinder ausliegen. Ein Kind baute mit den Büchern eine "Straße" und trampelte auf den Büchern rum. Die Eltern sagten nichts. Ihr habt vollkommen recht, daß Eltern ihren Kindern erklären müßten, daß man so etwas nicht tut. Was mich ein bißchen aufgebracht hat, sind die Pauschalisierungen. Bei den Beispielen von Otage kann ich zum Beispiel mit dem Ballettuntericht und der Szene beim Pfarrer gar nichts anfangen. Sorry, ich komm halt nicht aus einem Umfeld, das dermaßen etepetete ist. Ich finde es schon auch richtig, daß Kinder nicht immer bloß im Korsett stecken müssen, sondern auch mal laut sein dürfen. Mein Gott, den Pfarrer überbrüllen, hahaha, das kommt doch öfters mal vor. Und dann müßt ihr auch noch bedenken, daß die Kinder ja auch in der Schule kaum mehr Sportunterricht haben, die Spielgelegenheiten sind oft zum Kotzen, die Kinder müssen müssen müssen müssen müssen müssen müssen, und die Lehrer sind hochbezahlte Nullpädagogen. Was die "Satansfotze" angeht... das ist nicht auf dem Mist eines Sechsjährigen gewachsen. Und ein Sechsjähriger weiß auch noch nicht so recht , was man an Gehörtem weitergeben darf und was nicht. "Satansfotze" hat der Kleine bei Älteren oder sogar bei Papa gehört. Wenn ihr dem Kleinen das abgewöhnt, werden's die Älteren trotzdem weiterhin sagen. Das mit dem Stock ist eher eine ernstere Entgleisung. Dem Scheisser hätte ich aber das Ding aus der Hand genommen und am Kragen gepackt. Rüsi hat natürlich schon recht, zumal wenn's keine Zeugen gibt.... ;) Ein gewisser "Konflikt" zwischen Kindern und Erwachsenen wird es allerdings immer geben. |
| Montrose | Über das, was der Philosoph über "Grofamilie" sagte, habe ich nochmals nachgedacht. Ich komme aus einem ziemlich "kriegerischen" Umfeld diesbezüglich, und da fehlen mir einfach die Erfahrungen dazu, wie es ist, wenn eine Großfamilie klappt. Richtig ist auf jeden Fall: eine Kleinfamilie oder gar Alleinerziehende werden sehr viel stärker belastet als wenn ein größerer Zusammenhalt besteht. Nur muß dieser Zusammenhalt natürlich auch vorhanden sein. Wenn das Ganze in Geschwisterstreitigkeiten (also auf der Ebene Onkel/Tanten etc.) ausartet, dann ist das Problem noch größer. Es wird immer wieder der Vorwurf des Abschiebens gemacht: die Jungen in Kinderhorte, die Alten in Pflegeheime. Wie kann man nur... In der Realität sieht aber halt manches doch ein bißchen anders aus. Der "moralische" Weg bedeutet nicht selten Verzicht. Und es ist wirklich die Frage, ob der "moralische" Weg wirklich immer der bessere ist. Ist das denn wirklich so: Mutter bleibt zuhause und verzichtet auf alle ihre Interessen -> glückliche Kinder; Mutter schaut auch ein bißchen nach sich selbst -> kranke Kinder? Stammen die Borderliner, Drogis usw. wirklich alle von Egoisten ab und die "Gesunden" aus der heilen Familie? Ich weiß es nicht, vielleicht kennt ihr ja die Antwort. Ganz zu schweigen, daß die Frau ja auch noch ein bißchen für den Mann da sein sollte. Was das Zusammenleben mit Alten betrifft: das beste, was passieren kann, ist, wenn sie rüstig sind und ihr Leben genießen. Sich mit jemandem zu verständigen, hat sehr viel mit gemeinsamen Interessen zu tun, und wenig mit dem Alter. Wenn ich als Jüngerer auf einen Älteren treffe, der zum Beispiel wie ich gerne Schach spielt oder sonstige Interessen hat, super. Das gibt es und das ist schön. Aber mal ganz ehrlich, es ist doch zumindest für mich schrecklich langweilig, wenn man stattdessen auf jemand Älteres trifft, der nur von ganz konkretem Zeug berichtet, was weiß ich, daß im Bad die Glühbirne nicht mehr leuchtet, und diesen trivialen Quatsch mit einer Autorität und Wichtigkeit vorträgt, als ob mein Leben davon abhinge. So etwas empfinde ich als Bedrohung. Warum sollte der andere wichtiger sein als ich, bloß weil er älter ist. |
| Der_Philosoph | [COLOR=seagreen] Ich kann euch nur zustimmen und gerade Odessas Post hat es wohl auf den Punkt getroffen. Nun, was soll ich mehr sagen, natürlich Montrose, jede Gesellschafts- und Familienform hat Vor- und Nachteile! Auch die Großfamilie, und ja, man muss sich zurücknehmen! Und daraus entstehen dann sicher auch oft die Konflikte, die von uns psychisch schwachen Menschen oft nicht geschlichtet werden können, sondern in Streit ausarten! Ich denke aber, dies wäre zu pauschalisiert, denn meist ist es eben eher umgekehrt, dass es eine stabilisierende Funktion hat, wenn Onkel für Tante und für die Kinder und umgekehrt dasein können! So haben auch die älteren Familienmitglieder ihren Sinn und ihre Freude am Leben! Und außerdem wird so denke ich einer Egogesellschaft am Besten vorgebeugt, es gibt eine Erziehung und Sozialisierung, wie sie sonst nicht möglich ist. Denn wenn das eintritt (Schon eingetreten ist.:(), was Odessa über das Elternsein sagt, dann dürften die Folgen unübersehbar sein! Natürlich ist zum Beispiel das mit der Kirche okay! GERADE in der Kirche dürfte man doch als ach so geistlicher Pfaffe und toleranter Mensch ein offenes und liebendes Herz für Kinder haben, oder nicht?!?! Manchmal frage ich mich auch, ob man da nicht "zuviel des Guten" tut, denn es ist eben natürlich, dass die Kleinen in diesem Alter viel toben! Da habe ich ja selber als Gruppenleiter von 6-8 jährigen und als Mitglied in der Pfadfinderschaft und in ähnlichen Vereinen große Erfahrung! Es sollte eben [B]nicht[/B] in einen "Generationenkonflikt" (zwischen welchen auch immer) ausarten! Dies ist eine große Gefahr und sie wird alles nur schlimmer machen! Und Moral@Montrose: ist nur ein von unserer Gesellschaft geprägter Faktor. Jedoch ist Liebe und Vernunft ein viel besserer und schönener Maßstab, den wir anwenden können und sollten!:) Und zum "Leben genießen": Ich denke mal sollte sein Leben in jedem Alter genießen (dürfen)! Und ich denke hierbei auch, dass das nichts mit Kindern oder nicht-Kindern zu tun hat! Es kommt darauf an, was man daraus macht! Denn hier klingt es wieder so, als wären Kinder die Hölle und nur stressig und überhaupt!:( Das denkt ihr doch nicht wirklich, oder? Kinder können einem gaanz viel geben!:) Und die sind oft viel schlauer, als sie scheinen.:p So far...zum Gruße Der_Philosoph [/COLOR] |
| SchwarzePest | Satansfotze dürfe eigentlich noch nicht dem Sprachgebrauch einenes sechsjährigen Kindes entsprechen. Wenn es sich wirklich so zugetragen hat kann man mit ruhigen Gewissen die Ursache für diese Aktion bei älteren Personen im Umfeld des Kindes suchen. |
| Otage | Ich klage nicht über diese Kinder, ich mache mir Sorgen (zumal ich bald ein Praktikum in der Grundschule hinter mich bringen muss). Was mache ich nur mit denjenigen, die sich so verhalten, wenn es denen wirklich am Popo vorbeigeht? Denen sind die mahnenden Worte doch egal! Klar, die Erziehung ist furchtbar, bei Zeraphine war letztens eine kleine Freundin ihre Schwester aus der Grundschule, die von ihrer Mutter abgeholt wurde und dann schrie die Kleine doch: Beeil dich doch ma du Schlampe (zur MUTTER), naja und die beeilte sich stillschweigend. Zu der Sache mit leise bzw laut sein, Korsett, Kirche und etepetete: Klar müssen Kinder toben, aber es gibt nunmal gewisse Regeln! Ich sag nichts dagegen, dass Kinder im Kindergarten auf dem Klettergerüst rumlaufen, ist normal und gesund, aber in der Kirche und im Ballettsaal herrschen nunmal Regeln, das sind keine Zwänge, dann sollen sie nicht dahingehen! Vor allem muss es doch JEDEM klar sein, dass man in der KIRCHE leise ist, weil es nunmal Vorschrift ist. Da ich persönlich nichts von Vorschriften solcher Art halte, MEIDE ich diese Orte, ich kann mit Kirche eben nichts anfangen, aber die nichtssagenden Eltern anscheinend schon und es ist ein Unterschied, ob man wie ein normales Kind tobt, als dass es sich aufführt wie ein Neandertaler! Was ich mit diesem Thema eigentlich sagen wollte ist einfach der Unterschied zur heutigen Zeit im Vergleich zu der Zeit, als ich noch ein Kind war. Ich war viel draußen, kannte viele Kinder und es waren Ausnahmen, die ich heutzutage in Überzahl sehe. Ich klage nicht, ich möchte nur lernen, mit solchen Kindern umzugehen und retten, was noch zu retten ist. Die goldene Mitte finden eben. Was wird nur aus diesen Kindern später? |
| Raul | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B] Es wird immer wieder der Vorwurf des Abschiebens gemacht: die Jungen in Kinderhorte, die Alten in Pflegeheime. Wie kann man nur... In der Realität sieht aber halt manches doch ein bißchen anders aus. Der "moralische" Weg bedeutet nicht selten Verzicht. Und es ist wirklich die Frage, ob der "moralische" Weg wirklich immer der bessere ist. Ist das denn wirklich so: Mutter bleibt zuhause und verzichtet auf alle ihre Interessen -> glückliche Kinder; Mutter schaut auch ein bißchen nach sich selbst -> kranke Kinder? Stammen die Borderliner, Drogis usw. wirklich alle von Egoisten ab und die "Gesunden" aus der heilen Familie? Ich weiß es nicht, vielleicht kennt ihr ja die Antwort. Ganz zu schweigen, daß die Frau ja auch noch ein bißchen für den Mann da sein sollte. [/B][/QUOTE] Ich glaube nicht, dass die hier genannten Faktoren so wichtig sind. Wer seine Kinder in Kindergärten/horte "abschiebt" tut ihnen noch sehr gut, im Vergleich zu vielen anderen Möglichkeiten. (z.B.: fernseher) Ich kenne viele die aus "perfekten" Familien stammen und reichlich daneben sind. edit: [Quote] aber in der Kirche und im Ballettsaal herrschen nunmal Regeln, das sind keine Zwänge, dann sollen sie nicht dahingehen! [/Quote] 1.) gehen viele da NICHT freiwillig hin 2.) kann es sich die kirche garnicht leisten potentielle Gläubige schon in jungen Jahren durch Kinderfeindlichkeit zu vergraulen. Wer denkt an Nächstenliebe, wenn dauernt jemand rummotzt, weil man als kind nicht so lange stil sitzen kann? |
| Patchoulia | [QUOTE][i]Original geschrieben von Otage [/i] [B]Es ist echt erschreckend, wo ich hingehe oder mit wem ich rede, jeder hat Erfahrungen gemacht mit Kindern von heute, die überhaupt keinen Respekt mehr haben vor autoritären Personen oder schlicht und einfach absolut undiszipliniert sind! Ich erlebe das tagein tagaus. Beispiele: Meine Freundin Steffi (Zeraphine von hier) ist entspannt auf ihrem Nachhauseweg, als ein 6jähriges Kind zu ihr hinläuft und beinahe spuckend ihr "Satansfotze" ins Gesicht brüllt. Unterwegs mit ein paar Freundinnen am Nachmittag zur Bushaltestelle, kreuzt ein Grundschulkind mit einem Stock unseren Weg und fängt mit diesem Stock an uns zu schlagen! Nebenbei folgen Ausdrücke wie "ihr dämlichen Schlampen"... Eine gute Bekannte von mir betreibt ein Ballettstudio, wo täglich kleine Kinder tanzen, die sich in den Umkleiden verhalten wie in einem Schweinestall. Die Regeln sind ihnen wohl bekannt wie man sich als kleine Ballerina verhalten soll, ist ihnen aber anscheinend egal, sie laufen kleckernd mit Dönertaschen durch die Gänge und sind kaum ruhigzustellen. Was meine Bekannte danach alles putzen muss, die ganzen Säfte, die verschüttet werden, etc. Dieselbe Bekannte ist mit ihrem 5jährigen Kind an Weihnachten in die Kirche gegangen; als der Pfarrer die Kleinen einlud, nach vorne zu kommen um besser zu lauschen, ermahnte sie ihre Kleine nicht zu rennen und auch brav zuzuhören, gerade hat sie den Satz zu Ende gesprochen, als in der ganzen Kirche Getrampel und Geschrei erschallt und der Pfarrer später nicht mehr zu hören wahr, weil die Kleinen so laut waren. OK, es gibt noch viele weitere Beispiele, aber es ist bis hierhin klar was mich beunruhigt. Wie soll man mit diesen Kindern von heute nur umgehen? In den ersten beiden Fällen, wo ich und Zeraphine beteiligt waren (wir sind beide 17), konnten wir nicht mal mit einfachen mahnenden Worten etwas ändern, die Kinder interessieren sich überhaupt nicht dafür, die lachen einen aus und man steht da und zweifelt an sich selbst. Also, ich habe viele Theorien gehört woran das liegen mag, aber ich wollte mal noch mehr Meinungen dazu hören. Grueze [/B][/QUOTE] Denkt nicht jede ältere Generation so von deren jüngerer Generation? Ich glaube wir waren in den Augen unserer älteren Generation nicht anders als diese Kinder, die du beschrieben hast. Wir waren nicht so "respektlos" wie sie aber die vor uns waren nicht so "respektlos" wie wir. Die Gründe sind nicht schwer zu finden. Man muss nur die Augen öffnen und in die Welt schaun. Eine Änderung der Umwelt zieht eine Änderung des Menschen und alles was ihn ausmacht mit sich. Anstatt zu kritisieren, was nicht rückgängig zu machen ist, sollte die ältere Generation aufhören sich als älter zu behaupten und mit der jüngeren Generation in Kontakt bleiben. Wir können dir nicht sagen, warum Kinder von heute frech sind. Frage die Kinder selber und sie werden dir ihre Welt erklären. |
| Vargo | So wie die Welt heute aussieht, gehören Ausdrücke wie Satansfotze bald schon in den Sprachschatz von 4 Jährigen. Diese ganze Wandlung verfolge ich mit einer Janusmaske. Einerseits beweist das, dass unsere Welt immer aufgeklärter wird, leider läuft das aber in ganz falschen Bahnen ab. Je schneller unsere Jugend aufgeklärt wird, um so schneller gibt es junge Mütter und umso schneller kommen solche Ausdrücke über die Lippen eines Kindes. Manchmal denkt man dann darüber nach wie es vor 60 Jahren war, als die Aufklärung noch nicht so präsent war. Es war verklemmter, aber auch ruhiger. Nicht umbedingt der bessere Weg, aber eine andere Sicht auf die Dinge die vor uns liegen. |
| Blackadder | Was Erziehung angeht frage ich manchmal, wie denn die heute aussehen soll. Gerade wenn man liest und hört, Lehrer sollten erzieherisch auf ein Kind einwirken, sollte man bedenken, dass es heutzuzutage nicht mehr viele Möglichkeiten gibt ein Kind zu erziehen, da Autorität und Benehmen nunmal in erster Linie vom Elternhaus kommen müssen und dort schon schwierig umzusetzen sind. Ab einem bestimmten Alter kriegen Kinder sehr schnell mit, dass man sie nicht zur Verantwortung ziehen kann und nutzen dies folglich aus. Eltern werden heutzutage schon schief angeguckt wenn sie mal lauter mit ihrem Kind reden müssen, wenn es gerade dabei ist die Tiefkühlabteilung eines Supermarktes auseinanderzunehmen und schon steht man als schlechte Mutter/schlechter Vater da und muss sich gegen wasweißich für Vorwürfe wehren. Als Lehrer kannst du dich gegen Problemkinder kaum durchsetzen, weil du dann sofort die entsprechenden Stellen im Nacken hast, fängt bei den Eltern an, hört bei Ämtern auf. Meiner Erfahrung nach hilft reden da nicht wirklich, die Welt, die Kinder einem erklären könnten unterscheidet sich nicht wesentlich von unserer erwachsenen Welt, vielleicht passen sie sich der sogenannten "Ellbogengesellschaft" an, vielleicht sind es (wie immer, wenn man den Medien glauben darf) die Eltern schuld, aber alles mit irgendwelchen "Umständen" zu entschuldigen finde ich zu einfach. Auch Kinder können ab einem bestimmten Alter selbstständig denken und sich ihrer Taten bewusst sein, zumindest bis zu einem gewissen Maße. Es interessiert sie nur einfach nicht, da sie mitkriegen dass niemand etwas gegen dieses Verhalten machen kann, eben weil sie "nur" arme, fehlgeleitete Kinder sind. Man müsste vielleicht mal wieder diesen anti-autoritäten Erziehungsstil der letzten Jahrzehnte überdenken und fragen ob er so sinnvoll war und Kinder ihre Grenzen vielleicht eben einfach nicht "selber finden" wie oft propagiert sondern Eltern doch verantwortlich sein sollten dafür ihr Kind in gewisse Bahnen zu lenken und dabei auch mal lauter werden dürfen (bevor sich jemand aufregt: Ich rede nicht von sinnlosem anschreien oder Beleidungen und selbstverständlich NICHT von Schlägen. Schade, dass man das immer wieder betonen muss heutzutage). Aber es muss in der Erziehung etwas passieren, von selber wird das nicht geschehen. Und es ist mir persönlich zu simpel zu sagen: Mutter/Vater sind schuld oder die Sache komplett auf schlechte Lehrer zu schieben, ich habe einen Haufen netter Pädagogen getroffen die sehr einfühlsam waren und sich auch wirklich gesorgt haben, die Kinder hat das nicht wirklich interessiert, eben weil ihnen niemand schon in jungen Jahren ihre Grenzen aufgezeigt hat. Beste Wünsche, BLACKADDER |
| Eisdrache | nun.....gibt es nicht immer einen Mittelpunkt zwischen zwei extremen Standpunkten. Natürlich....die sozialen Probleme in unserer Gesselschaft sind größer geworden. Arbeitslosigkeit, Anonymität, Hilflosigkeit und wenige Perspektiven. Diese Probleme schlagen sich über die Eltern und das soziale Umfeld sehr früh auf die Kinder nieder. Durch das fehlende Interesse am Kind selbst (warum sollte ich mich um jemand kümmern wen ich selber keine Aussicht auf Besserung sehe?) fehlt auch das vermitteln an Grenzen und Werten. Wer soll das leisten? Der Lehrer...welcher sowieso vor ganz anderen Problemen steht als noch vor wenigen Jahren. Meine Mutter ist Grundschullehrerin, und muss heute häufig den Kindern erst einmal die deutsche Sprache beibringen..etwas was vor noch nicht all zu langer zeit selbstverständlich gewesen ist. Auch die Lehrer können nicht alles tun..nicht sämtliche Probleme auffangen. Müssen wir nicht meiner Meinung nach an der Gesselschaft an und versich etwas ändern`? Wen jeder die Regeln und Grenzen anerkennt.....so fällt es vielleicht auch den Kindern leichter diese zu erkennen. Meiner Meinung nach brauch aber ein Kind auch Strafen, wen es eine dieser Grenzen übertritt. Es wird seine Grenzen nicht selber finden, sondern wird immer wieder probieren gegen die Authorität von älteren zu rebellieren. Und ohne Konsequenzen wird es auch keine Grenze akzeptieren. Nur was können Konsequenzen sein..? Schlagen und beschimpfen..vielleicht sollten wir nicht das tu....was wir eigentlich bei ihnen vermeiden wollen. Bei mir hat Hausarrest immer gut gewirkt. Naja..man sieht ja was aus mir geworden ist ;) |
| Raul | [QUOTE][i]Original geschrieben von Eisdrache [/i] [B] Meiner Meinung nach brauch aber ein Kind auch Strafen, wen es eine dieser Grenzen übertritt. Es wird seine Grenzen nicht selber finden, sondern wird immer wieder probieren gegen die Authorität von älteren zu rebellieren. Und ohne Konsequenzen wird es auch keine Grenze akzeptieren. Nur was können Konsequenzen sein..? Schlagen und beschimpfen..vielleicht sollten wir nicht das tu....was wir eigentlich bei ihnen vermeiden wollen. Bei mir hat Hausarrest immer gut gewirkt. Naja..man sieht ja was aus mir geworden ist ;) [/B][/QUOTE] Also ich stimme dir zu, dass Bestrafungen notwendig sind! Aber ich glaube nicht, das schlagen oder auch schimpfen unbedingt Erfolg hat. Bei mir haben ein paar strenge Worte gereicht, aber das ist nicht unbedingt der Regelfall. Hausarrest wirkt meiner Erfahrung nach auch nicht sonderlich gut... ich habe einige Freunde, die das öfters hatten, anders denken tun sie dadurch nicht. Hmh, ich kann aber beim besten Willen keinen besseren Vorschlag machen, weil ich einfach keine Ahnung hab. :( |
| Nnordy | Es ist ganz sicher ein Erziehungsproblem - ich habe zwar (noch) keine eigenen Kinder, aber eine kleine Nichte von 3 Jahren. Der versuch ich auch immer klarzumachen, daß es nicht ok ist, wenn sie z.B. wenn wir spielen auf einmal anfängt (ist mal passiert) mich zu boxen, und zwar richtig fest. Man muß mit den Kindern REDEN, denn die verstehen auch im zarten Alter von 2 oder 3 Jahren schon viel mehr, als man denken sollte. Die besagte "Satansfotze" könnte also durchaus auch daher kommen, daß das Kind mal mit der Mutter unterwegs war, und diese sich dementsprechend abfällig geäußert hat, oder es hat es von einem anderen Erwachsenen aufgeschnappt - ist natürlich nur eine Vermutung. Aber da sind auch WIR gefragt. Wenn ein Kind ankommt und so einen Spruch bringt, dann schaut man es ganz freundlich an, sagt "weißt Du eigentlich was das bedeutet? Und wenn ja, kannst Du mir vielleicht mal erklären warum Du mich so nennst? Du kennst mich schließlich gar nicht, und eine Satansfotze würde garantiert nicht so nett mit Dir reden wie ich jetzt..." - natürlich kann das völlig daneben gehen, aber ich denke bei manchen Kindern kann es auch helfen. Ich will damit nur sagen, man kann auch bei Kindern schon - wenn sie einen persönlich angehen - die Kommunikation suchen und ihnen klarmachen, daß das, was sie da gerade tun oder getan haben, schlicht nicht in Ordnung ist. Das wird ev. nicht viel helfen, aber man fühlt sich danach ev. einfach besser. Grübelnd, Nnordy |
| Desira | Warum erinnert mich das nur so an meine jüngste Schwester? Die ist jetzt 9 und wenn sie spricht, hat sie eine Lautstärke drauf, die ich einfach nicht ertrage - fast ein Schreien. Und ihr Vokabular ist entsetzlich! Die schmeisst mit Ausdrücken um sich, die hab selbst ich noch nie gehört und wenn man sie fragt "Wo hast du das her?" sagt sie nur "von Jessy" oder "von Jenny" oder "von Manu" usw. Ein weiteres Besipiel ist die Tochter meines Cousins. Die ist 5 und wurde von Haus aus einfach zu sehr verwöhnt, bis mein Cousin dahinterkam, daß dieses auffällige Verhalten "Wenn ich das nicht kriege, was ich will, läuft hier gar nichts mehr, ihr Penner" (IHR Spruch!!!) davon kommt und jetzt dagegnsteuert. Meine kleine Schwester wurde meiner Meinung nach auch einfach zu sehr verwöhnt, aber wenn man mal erzieherisch wirken will, darf man nicht :rolleyes:! Ihr Freunde dagegen haben, das weiß ich, zT ein kaputtes Elternhaus, indem die Eltern nur streiten und so. Richtig nach Klischee, aber die Auswirkungen sind echt entsetzlich... |
| rainraven | Ich habe ja auch schon 1983 rum erfahren müssen, daß mein kleiner Bruder (2 Jahre jünger) mich damals, als er gerade in die Grundschule kam, mit Ausdrücken beleidigt hat, die ich (dann also dritte Klasse) noch gar nicht kannte oder nicht wußte, was das bedeutet (hm, er allerdings vermutlich auch nicht, sonst hätte er mich =Schwester nicht "schwule Sau" oder "Wichser" genannt. :) ), und diese Ausdrücke wurden sicher nicht von einem Familienmitglied bei uns zuhause benützt. Es kommt wohl auch auf den Umgang der Kinder an. T.R. |
| 2378 | Ich denke, dass man das jetzige Verhalten von vielen Kinder leider wirklich auf die oft mangelhafte Erziehung schieben kann. Ich erinnere mcih daran, dass meine Eltern schon vor ca. 4 Jahren mit meiner Schwester über Jahre einen Streit wegen weggehen hatten und ihr Hauptargument (und es stimmt) war, dass die anderen es auch durften. Es war für die meisten Eltern ihrer Freunde normal bis nach 1Uhr als 13jährige unterwegs zu sein und mit 14 war man in den Diskotheken und die Eltern konnten froh sein, wenn ihr Kind am nächsten morgen daheim war. Damals hat eine Familientherapeutin ein schönes Wort in den Mund genommen, und zwar Wohlstandsverwarlosung. Es ist nicht normal, dass sich Kinder so benehmen und fast keine Grenzen mehr gesetzt bekommen, aber viele Eltern haben oft das Gefühl, dass solange sie dem Kind alles bieten können, alles okay ist. Irgendwie glaube ich, die meisten Eltern haben einfach Angst, dass ihr Kind sie nicht mehr lieb haben könnte, wenn sie Grenzen setzen, aber genau das vermissen dann doch die meisten Kinder irgendwann. Kirche... nun ja, eigentlich sollte man bestimmte Regeln einhalten, aber ich glaube lauter waren alle, als sie nach vorne gingen :) Ballett... nun ja, dass man davor spielt usw ist okay. Wir sind vor dem Ballettunterricht umhergerannt, haben Fangen gespielt usw. Aber es war immer klar, dass man niemals alles dreckig macht und es dann so hinterlässt... . Es gehört doch zu den normalen Umgangsregeln, dass man eben sich höfflich zu seinem Mitmenschen verhält und nicht alles so schlimm hinterlässt... Wie man erzieht... nun ja, ich selber habe herausgefunden (auch wenn ich keine Kinder habe, habe ich schon welche teilweise aufgezogen), dass wenn man einmal gezeigt hat, dass man stark ist un diesen Kampf regelmässig gewinnt (Kinder probieren gerne aus), dann sehen sie einen als Respektsperson an und dafür muss es keine Schläge geben. Ich glaube, heute ist manchmal eine viel bessere Taktik einfach abends Fernseh- und Computerverbot zu geben. 2378 |
| Allanon | Ich kann mich zwar daran erinnern, daß wir dieses Thema erst vor ein paar wenigen Wochen hatten, aber sei's drum, letztendlich ist es ja ein so wichtiges und bedrückendes Thema, daß man durchaus öfters darüber sprechen sollte. Ich für meinen Teil, finde es sehr traurig, daß sich unsere Kinder (zumindest ein gewißer Teil von Ihnen) sich so negativ entwickelt. Ihnen fehlt zunehmend der Respekt, die notwendige Erziehung (durch hilflose oder gar unfähiger Eltern), die notwendigen Konsequenzen (werden zwar immer wieder angedroht, aber zu selten in die Tat umgesetzt) und die notwendige Zukunftsperspektive, für die unser Staat und unsere Wirtschaft verantwortlich wären. Anzunehmen, daß die Kinder heutzutage auch nicht schlimmer waren, als noch vor 20 oder vor 40 Jahren, ist schlichtweg falsch, das kann ich aus 12jähriger Berufserfahrung mit Sicherheit sagen. Die für mich schlimmste Entwicklung, ist das schmerzfreie Verhalten, Denken und Handeln vieler Kinder/Jugendlicher. Hab ich jetzt was angestellt, was verbrochen? Na und, was juckts mich, ist aber cool gewesen. Bin halt ein geiler Bronx-Fubu-Gangster-Rapper, yeah. Erst gestern, hatte ich wieder eine Gruppe von Jugendlichen und Heranwachsenden, die ständig dem Diebstahl verfallen. Unter diesen Burschen war auchein 13jähriger. Schon vom äußeren Erscheinungsbild her (Ring durch die Unterlippe, Kleidung HippHopp-Look) und vom Verhalten her (hatte gar kein schlechtes Gewissen, sondern mußte über das ganze nur grinsen, Repressionen -> scheiß egal, was meine Eltern von meinem Verhalten würden ->scheiß egal). Ich fragte ihn dann, wo er denn seinen Ring in der Unterlippe hat machen lassen, darauf antwortete er mir:" Eine Bekannte meiner Mutter, die macht sowas privat. Ich frage mich dann immer in diesen momenten, ob Eltern versuchen, sich ihrem Kind im cool sein anzupassen, um dem Kind zu zeigen, wie trendy sie noch sind,anstatt ihm vernünftige Dinge zu vermitteln. Aber das ist nur ein kleines Beispiel von vielen, die ich ständig und tagtäglich erleben muß und eine positive Veränderung ist im Moment noch nicht abzusehen, leider. |
| rainraven | @Allanon: Ich weiß, das hat mit dem Thema nichts zu tun, aber mich stört etwas diese Ansicht, "ob Eltern versuchen, sich ihrem Kind im cool sein anzupassen, um dem Kind zu zeigen, wie trendy sie noch sind,anstatt ihm vernünftige Dinge zu vermitteln". Ich bin fast dreißig und finde mich nicht "zu alt" oder "zu spießig" oder "zu vernünftig" für z.B. Piercings. Habe meines auch erst vor einem Jahr machen lassen. Du scheinst automatisch davon auszugehen, daß jemand mit dem Elterndasein seine persönlichen Interessen und Vorlieben aufgibt, weil "es sich dann nicht mehr ziemt" oder so. Wenn ich jetzt mit Anfang Zwanzig ein Kind bekommen hätte (ich will keine Kinder), hätte dieses nun bald pubertäre Panz eine Mutter, die gepierct ist, sich bunte Haarteile und Plastikklamotten zum Ausgehen anzieht, Rollenspiele macht und Techno mag, und überhaupt noch einige Dinge tut, die sich vielleicht "für eine Mutter nicht gehören". (Ich stelle diese Aussage in "", weil es nicht meine, aber die Meinung mancher (älterer?) Leute oder der Gesellschaft ist ). Es ist richtig, den Kindern eine Vorstellung von Werten, Regeln und Ver- und Geboten zu vermitteln, doch ich würde mich nicht selbst verleugnen bloß wegen meinem Kind. T.R. |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von rainraven [/i] [B]@Allanon: Ich weiß, das hat mit dem Thema nichts zu tun, aber mich stört etwas diese Ansicht, "ob Eltern versuchen, sich ihrem Kind im cool sein anzupassen, um dem Kind zu zeigen, wie trendy sie noch sind,anstatt ihm vernünftige Dinge zu vermitteln". Ich bin fast dreißig und finde mich nicht "zu alt" oder "zu spießig" oder "zu vernünftig" für z.B. Piercings. Habe meines auch erst vor einem Jahr machen lassen. Du scheinst automatisch davon auszugehen, daß jemand mit dem Elterndasein seine persönlichen Interessen und Vorlieben aufgibt, weil "es sich dann nicht mehr ziemt" oder so. Wenn ich jetzt mit Anfang Zwanzig ein Kind bekommen hätte (ich will keine Kinder), hätte dieses nun bald pubertäre Panz eine Mutter, die gepierct ist, sich bunte Haarteile und Plastikklamotten zum Ausgehen anzieht, Rollenspiele macht und Techno mag, und überhaupt noch einige Dinge tut, die sich vielleicht "für eine Mutter nicht gehören". (Ich stelle diese Aussage in "", weil es nicht meine, aber die Meinung mancher (älterer?) Leute oder der Gesellschaft ist ). Es ist richtig, den Kindern eine Vorstellung von Werten, Regeln und Ver- und Geboten zu vermitteln, doch ich würde mich nicht selbst verleugnen bloß wegen meinem Kind. T.R. [/B][/QUOTE] Das sollst du auch nicht, im Gegenteil, aber es sollte auch nicht künstlich aufgepuscht sein. Ich selbst werd dieses Jahr dreißig und habe einen kleinen Sohn. Und wenn ich mit ihm und mit seinen Freunden mal Rollenspiele veranstalten kann, dann find ich das schön und mache das, weil es mir natürlich selbst Spaß macht, aber nicht weil ich meinem Sohn ein cooler Daddy sein will (und das unterstell ich ein paar wenigen Leuten). Von spießig sein, will ich grundsätzlich mal auch Abstand nehmen(bin selbst gepierct und tätowiert und find das ganz o.k., aber alles zu seiner Zeit und mit ein wenig mehr Bewußtsein über die Dinge, die ich da tue). |
| rainraven | okay :) wobei, hatte die vergangenen Jahre im Studium oft die Gelegenheit, im Sommer ins Freibad zu gehen, seltsamerweise gab es da fast ausschließlich Mütter mit kleinen Kindern oder Schwangere und ein paar Lesben (es handelt sich jetzt aber nicht um ein reines "Frauenbad" oder einen einer speziellen Szene zugeordneten Treff), und etwa drei Viertel aller jungen Frauen/Mütter waren mehr tätowiert und gepierct als ich...:eek: T.R. |
| Patchoulia | wenn ich mal mutter sein sollte, werde ich mit meinem kind und nicht gegen mein kind leben. krampfhafte versuche, sein weltbild zu vermitteln haben ohnehin kaum sinn und stoßen sicher auf taube ohren. |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Patchoulia [/i] [B]wenn ich mal mutter sein sollte, werde ich mit meinem kind und nicht gegen mein kind leben. krampfhafte versuche, sein weltbild zu vermitteln haben ohnehin kaum sinn und stoßen sicher auf taube ohren. [/B][/QUOTE] Hey @Patchy Na klar solltest du mit und für dein Kind leben, ist auch mein Ansinnen. Aber für das Kind zu leben, bedeutet nicht gleich alles durchgehen zu lassen und das Kind ohne Konsequenzen zu erziehen. Wenn man dem Kind mit Herz und Verstand (ohne Krampf) versucht einen gewißes Wertegefühl zu vermitteln, dann versucht man damit schon sein bestes. Wenn's dann immer noch schief geht, stehen einem harte Zeiten bevor.;) |
| 2378 | Man sollte sich darüber bewusst sein, dass kleine Kinder wenn sie verzogen sind, nicht so schwer zu händeln sind wie später großte verzogene Kinder, die es auch nicht einsehen sich noch zu ändern. Bis dahin kamen sie ja damit durch.... |
| LaChatte | Und heute kommen tatsächlich "neue Kinder" - laufen unter Indigo, Kristallkinder, ADHD-Kinder und andern mehr oder weniger sinnvollen Etiketten - und was diese Kinder vor allem auszeichnet - ein feines Gespür für Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit, plus keine Angst vor gar nix, plus eine königliche Haltung ---> also, das kann schon schwierig sein, wenn du Papi oder Mami wirst und der Nachwuchs dir voll respektlos deine tiefsten Komplexe ins Gesicht schmeisst... Und diese Kinder brauchen Gespräche mit klaren, logischen Begründungen, und klare Grenzen, mit entsprechenden Konsequenzen... Einschüchterungsmanöver und solche Dinge (Schimpfen, Schlagen etc) funktionieren nicht bei ihnen. Ist auch gut so, finde ich. |
| Tiberon | [QUOTE][B]Indigo, Kristallkinder, ADHD-Kinder[/B][/QUOTE] Da muß ich um eine kurze Erklärung bitten. |
| LaChatte | Indigokinder, Kristallkinder ist ein Begriff aus der Eso-Szene... und der Name kommt offenbar von der beherrschenden Farbe in ihrer Aura. ADHD oder ADS sind medizinische Begriffe, mit denen hyperaktive, konzentrationsgestörte, zappelige Kinder beschrieben werden. Und ob diese Etiketten nun sinnvoll sind oder nicht- nun - solang man sie nicht als Evangelium betrachtet, können sie ganz nützlich sein, um zu wissen, mit was man sich mit diesen "neuen Kindern" einlässt. Denn: "Anders" sind sie ganz bestimmt. |
| Der_Philosoph | [quote]Was wird nur aus diesen Kindern später?[/quote] Aus diesen Kindern werden später Erwachsene! Ja, du hast richtig gehört, erwachsene Menschen! Wobei man Erwachsen und/oder Menschen auch in "" setzen könnte, sehr zu empfehlen sogar! Ich weis auch nicht, das ist nur deine und meine Zukunft, das sind unsere Mitarbeiter und Mitbürger unseres Staates…*seufz* [quote]Wir können dir nicht sagen, warum Kinder von heute frech sind. Frage die Kinder selber und sie werden dir ihre Welt erklären.[/quote] Diese Aussage von dir in diesem Kontext ist schlichtweg lächerlich!! Die Kinder werden geprägt, denn sie sind wie ein unbeschriebenes Baltt Papier! Der Witz ist: Es ist noch nicht einmal ihre Schuld! WIR, die Erwachsenen, versauen sie!! Natürlich sicher nicht wir, die wir hier diskutieren, aber es gibt genug bekloppte "Erwachsene", die selbst noch Kinder sind, und das nicht nur physisch, sondern eher geistig. Es ist ganz einfach, als ich das verstanden habe, war es gut: Jeden Fehler den ein Erwachsener macht und nicht korrigiert und den ein Kind mitbekommt oder irgendwie wahrnimmt, der wird weiter die Welt beeinflussen und in unseren Kindern weiterleben! Klar? [quote]So wie die Welt heute aussieht…[/quote] Wieso sieht die Welt heute so aus, wie sie aussieht? [quote]Einerseits beweist das, dass unsere Welt immer aufgeklärter wird…[/quote] Ich halte den Ausdruck "Satansvotze" in keinster Weise für aufklärerisch (oder sonst wie) wertvoll oder rechtfertigbar!! Das hat nichts mit sexueller Aufklärung zu tun, dass ist eine perverse "Verlotterung" unserer Jugend und unserer Kinder!! Die Kinder wissen ja meist nicht mal, "was das [b]genau[/b] bedeutet"! Die Aufklärung bzw. das Wissen hat es schon immer gegeben, das heißt aber nicht, dass man deswegen eine unachtsame und in die Abartigkeit abgleisende Sprache unterstützen muss! Über das Thema Sex, Geschlechtsteile etc. kann man sich auch normal und sachlich, oder wenn es unbedingt sein muss, in schönen, wirklich blumigen Worten äußern, aber nicht in einer solchen Primitivität!!! Das ist schlicht *******************. [quote]…da Autorität und Benehmen nunmal in erster Linie vom Elternhaus kommen müssen und dort schon schwierig umzusetzen sind.[/quote] Wieso sollte das schwierig umzusetzen sein? Das ist doch nur so, weil die Eltern lieber ultraliberal und total intelektuell sind und halt lieber ihre Kinder mit pädagogischem Müll aus irgendwelchen Büchern versuchen zu erziehen, weil sie nicht fähig sind, Grenzen zu setzen, es sind ja die armen, emotional veranlagten Kinder, man will ja niemandem wehtun, sonst gibt’s ja noch ein Trauma! Ach Schreck, wie schlimm!! Oder im umgekehrten Fall interessieren die Kinder die Eltern einen ******** und so werden sie vor den Fernseher abgeschoben (ja, wie Ausländer oder andere unerwünschte Gäste! Einfach weg von mir! :( ) und mit Geld abgespeist…*seufz* Im Übrigen lässt das heutige (schein)"rebellische" System ja keine Gelegenheit offen, um die Kinder gegen die Eltern, die Eltern gegen die Kinder, Mann gegen Frau und Mensch gegen Mensch auszuspielen und aufzuhetzen! Kein Wunder, dass da das Ego siegt… [quote]Ab einem bestimmten Alter kriegen Kinder sehr schnell mit, dass man sie nicht zur Verantwortung ziehen kann…[/quote] Man könnte schon! Nur unsere total verweichlichten Eltern wollen das ja nicht, weil sie vielleicht von Nachbars schief angeguckt werden oder das Kind mal wieder nörgelt, weil seine tollen (hab zu erst toten geschrieben, geistig tot, jawoll!:() Klassenkameraden dies und das an unnützem Konsumschwachsinn haben, was es eigentlich gar nicht bräuchte! Heutzutage muss sich jeder profilieren, und wenn mir dann beim Frisör erzählt wird: "Ja unser kleiner Kunde ist schon so "selbstbewusst" (*LOOOOL*), dass er sehr auf sein "Styling" und seine Frisur achtet (mit vier (4!!) jahren!). Wenn ich DAS höre, dann kommt mir das kotzen!! Das hat nichts mit Selbst-BEWUSST-Sein zu tun, sondern mit Unselbstbewusstsein, mangelnder Eigenständigkeit und mangelndem Selbstvertrauen sowie Selbstwertgefühl, dass man auch ohne den neuesten Trend oder irgendwas wertvoll und wunderbar ist, SO WIE MAN IST! Aber diese Werte werden ja heute bewusst zerstört, man muss nur noch "in" sein, "in-dividuell" darf man nicht mehr sein!!!:( Es interessiert sie nur einfach nicht, da sie mitkriegen dass niemand etwas gegen dieses Verhalten machen kann, eben weil sie "nur" arme, fehlgeleitete Kinder sind. Genau, es kann keiner was machen. Jaaa, bla, blubb, es will ja keiner! Und wenn es jemand tut, bekommt er, wie du sagst, eine drauf!:( Und das Problem ist ja, sie sind ja nicht "arm", das wird ja nur einsuggeriert (den Eltern wie den Kindern)! Fehlgeleitet ja, aber wer hat sie denn geleitet? [b]Wenn die Eltern keine Verantwortung für die "Leitung" des Kindes übernehmen, wird es fehlgeleitet![/b] [quote]Aber da sind auch WIR gefragt. Wenn ein Kind ankommt und so einen Spruch bringt, dann schaut man es ganz freundlich an, sagt "weißt Du eigentlich was das bedeutet? Und wenn ja, kannst Du mir vielleicht mal erklären warum Du mich so nennst? Du kennst mich schließlich gar nicht, und eine Satansfotze würde garantiert nicht so nett mit Dir reden wie ich jetzt..." - natürlich kann das völlig daneben gehen, aber ich denke bei manchen Kindern kann es auch helfen. Ich will damit nur sagen, man kann auch bei Kindern schon - wenn sie einen persönlich angehen - die Kommunikation suchen und ihnen klarmachen, daß das, was sie da gerade tun oder getan haben, schlicht nicht in Ordnung ist. Das wird ev. nicht viel helfen, aber man fühlt sich danach ev. einfach besser.[/quote] Super!! Damit hast du genau recht, und das ist auch das einzig sinnvolle, was [b]du[/b] tun kannst! Denn beschimpfen bringt sicher nichts, denn das halte ich ohne Ausnahme für das gleiche in anderer Ausführung. [quote]…Ihre Freunde dagegen haben, das weiß ich, zT ein kaputtes Elternhaus, indem die Eltern nur streiten und so. Richtig nach Klischee, aber die Auswirkungen sind echt entsetzlich...[/quote] Was du so sagst kann ich bestätigen und mir im weitesten Sinne nur vorstellen und das mit den kaputten Elternhäusern ist ja das Traurigste!! :( Es ist einfach so, gerade Kinder (Und auch viele Jugendliche) gehen mit ihrem Wortschatz einfach [b]total unbewusst[/b] um!! Wenn man ihnen nicht ein Verständnis und eine Bewusstheit dafür einschärft, werden sie es nie lernen. Frei nach dem Sprichwort: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr." [quote]…Wohlstandsverwarlosung. Es ist nicht normal, dass sich Kinder so benehmen und fast keine Grenzen mehr gesetzt bekommen, aber viele Eltern haben oft das Gefühl, dass solange sie dem Kind alles bieten können, alles okay ist. Irgendwie glaube ich, die meisten Eltern haben einfach Angst, dass ihr Kind sie nicht mehr lieb haben könnte, wenn sie Grenzen setzen, aber genau das vermissen dann doch die meisten Kinder irgendwann.[/quote] [b]Du hast den Punkt getroffen!! Das ist es. 1000% 100 Punkte für dich. :D[/b] Irgendwie ist es aber sehr traurig…:( [quote]Und heute kommen tatsächlich "neue Kinder" - laufen unter Indigo, Kristallkinder, ADHD-Kinder und andern mehr oder weniger sinnvollen Etiketten - und was diese Kinder vor allem auszeichnet - ein feines Gespür für Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit, plus keine Angst vor gar nix, plus eine königliche Haltung ---> also, das kann schon schwierig sein, wenn du Papi oder Mami wirst und der Nachwuchs dir voll respektlos deine tiefsten Komplexe ins Gesicht schmeisst...[/quote] Sorry, LaChatte, aber ich habe mich darüber intensiv informiert und mir viele Gedanken gemacht: Es ist einfach nur ein echtes *****-Gewäsch, zum ******! Es ist so, diese "Etikette" braucht doch keiner, was ein Wahnsinn! Das brauchen nur diese unfähigen und anti-autoritäten Eltern, die gerne einen auf "Hippie", Neumodisch oder Esoterisch machen!! Dort ist eine große Gefahr! Natürlich sind Kinder ehrlich und schlau, sehr weise sogar, mehr als viele "Alte"! Aber das waren sie auch schon früher, schon immer! Und ADHD ist ja auch nicht unbedingt als "neu" oder als Prädikat zu sehen, klaro, das hast du mir auch schon gesagt, aber das heißt trotzdem nicht, dass man dann besonders "Zimperlich" oder so und so mit seinen Kindern umgehen sollte, nur um sie in ihrer "königlichen Haltung" nicht zu stören! Findest du es wahrhaft, königlich oder sinnvoll, wenn dir ein Kind "Du alte Satansvotze" ins Gesicht brüllt??? Hm, ich denke nicht! Angst vor gar nichts?! Erzähle mir nichts, selbst von deinem Esostandpunkt dürftest du doch wissen, dass Angst der Gegenpol der Liebe ist und damit wäre es unmöglich, dass sie angstfrei wären, denn sonst wären sie nicht auf dieser Erde! Und im übrigen halte ich es auch nicht für eine "Komplexbewältigungsmethode" in einem "padagogisch wertvollen Mutter-Kindverständnis" , wenn ich es mir gefallen lasse, dass mich mein Kind mit "Satansvotze" oder "du alte Schlampe" / "du alter Wichser" betitelt!!!! Oder? Nochmals: Dieser ganze Indigo-****** ist nur wieder diese gefährliche Sekten und "Freie Entfaltungs"-Symptom, dass in Amerika geschaffen wurde, um eine große illusorische Seifenblase von etwas zu schaffen, was nie so existiert hat! Kind ist Kind! Ob Kind Kind bleibt, oder "Indigo" oder auch mal "Erwachsen" wird, liegt allein an dir!! [quote]…solang man sie nicht als Evangelium betrachtet, können sie ganz nützlich sein, um zu wissen, mit was man sich mit diesen "neuen Kindern" einlässt. Denn: "Anders" sind sie ganz bestimmt.[/quote] Nun, und was haben wir davon? Haben wir irgendwas erreicht? Was ist das für eine Aussage? "Anders"…Ich bin auch anders!:q Sorry, aber [b]so ist es![/b] (Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl entsprechend deiner Sig. :D) |
| LaChatte | Oh Philosöphchen, warte nur, bis du mal Kinder hast...:D [QUOTE]Dieser ganze Indigo-****** ist nur wieder diese gefährliche Sekten und "Freie Entfaltungs"-Symptom, dass in Amerika geschaffen wurde, um eine große illusorische Seifenblase von etwas zu schaffen, was nie so existiert hat! Kind ist Kind![/QUOTE] Ist es nicht. Die heutigen Kinder sind eindeutig telepathisch begabter, als wir es in ihrem Alter waren... und sie lassen sich nicht drohen, und sie haben tatsächlich eine königliche Haltung. Aufgabe der Eltern/Erzieher wird hier wohl sein, den Unterschied zwischen einem "König" und einem "Tyrannen" herauszuarbeiten... Und ein Freibrief zum Verzärteln ist das auch nicht - aber die antiautoritäre Zeit ist wohl auch vorbei. Obwohl, "antiautoritär" hat vor allem darum nicht funktioniert, weils ganz falsch verstanden wurde... Kinder brauchen klare Grenzen, viel Liebe, Aufmerksamkeit, und vor allem ehrliche, echte Erwachsene. Wer als Erwachsener einem heutigen Kind das nicht bieten kann, hats wirklich nicht leicht... |
| Patchoulia | [QUOTE][i]Original geschrieben von Allanon [/i] [B]Hey @Patchy Na klar solltest du mit und für dein Kind leben, ist auch mein Ansinnen. Aber für das Kind zu leben, bedeutet nicht gleich alles durchgehen zu lassen und das Kind ohne Konsequenzen zu erziehen. Wenn man dem Kind mit Herz und Verstand (ohne Krampf) versucht einen gewißes Wertegefühl zu vermitteln, dann versucht man damit schon sein bestes. Wenn's dann immer noch schief geht, stehen einem harte Zeiten bevor.;) [/B][/QUOTE] Natürlich, darf man nicht alles durchgehen lassen. Es gibt kein Perfekt und keine perfekten Menschen, also auch keine perfekte Erziehung. Meist liegt das "schief gehen" nicht an der Erziehung, sondern an der Umwelt und den beeinflussenden Freunden. Da wissen Eltern im ersten Moment gar nicht, warum das Kind zum Beispiel Schimpfwörter benutzt, die man selber nie beigebracht hat. Auch wie sie dem Kind erklären können, dass es beeinflusst wurde fallt dann schwer. |
| Kaija | die meisten kinder werden völlig von den eltern vernachlässigt! die kinder hören schlimme ausdrücke von älteren geschwistern oder von anderen kindern auf den spielplätzen oder gar wenn jugentliche am spielplatz hocken und sich in iher coolheit gegenseitig beschimpfen. im kindergarten und in der schule hören sie auch laufend solche gemeinen ausdrücke und finden das auch noch lustig,weil die älteren das ja auch lustig finden,die kinder glauben dann,das alles ist spass. und keiner nicht mal die lehrer oder andere aufsichtspersonen erklähren ihnen das man gewisse dinge nicht sagt. |
| Eisdrache | können die Lehrer und Erzieher den wirklich das leisten..was die Eltern nicht mehr können? |
| Raul | [QUOTE][i]Original geschrieben von Eisdrache [/i] [B]können die Lehrer und Erzieher den wirklich das leisten..was die Eltern nicht mehr können? [/B][/QUOTE] Nein können sie nicht! 1.) ist es für die lehrer meistens schon was spät 2.) haben die idR keine Ausbildung für sowas 3.) haben die nur sehr wenig Druckmittel gegen die Kinder in der Hand. Bei uns in der Schule ist es vorgekommen ,dass schüler strafarbeiten nicht machen mussten, weil die eltern sie davon befreit haben 4.) haben lehrer viel zu wenig kontakt mit den kindern um gezielt auf sie einzugehen. (30 Schüler pro klasse sind leider mehr als nur häufig) Bei erziehern weiß ich es nicht so genau, aber ich denke bei ihnen geht auch viel in der Masse der Kinder unter. |
| Montrose | Das mit den "Druckmitteln" in der Schule wirft ein ziemliches Dilemma auf. Bestraft man Kinder aktiv, dann gibt das unter Umständen noch mehr Zündstoff. Sie fühlen sich beachtet und womöglich von den Mitschülern bewundert. Bestraft man sie mit Nichtachtung oder schmeißt sie raus, dann lernen sie nichts mehr und gehen erst recht krumme Wege. Vielleicht würde es was helfen, störende Kinder im Einzelgespräch dazu zu veranlassen, mal zu erklären, weshalb sie sich so verhalten. Gerade wenn man annehmen muß, daß die Eltern ihrer Rolle nicht gerecht werden, kann der Lehrer eine Chance bieten, doch noch was zu retten. Ich hatte vor ein paar Tagen etwas von "ängstlichen und perfektionistischen Lehrern" gepostet ud wieder gelöscht, weil es mir zu scharf erschien. Dasselbe mal in etwas abgeschwächter Form: wenn Lehrer akzeptieren lernen, daß nicht jeder Schüler spitze sein kann und nicht immer alles nach Plan läuft, müssen sie sich erstens selbst weniger infrage stellen (es ändert ja sowieso nichts an der Situation) und können sich eher auf das konzentrieren, was noch machbar ist. Der Lehrer-Beruf ist nichts für Perfektionisten, sondern es ist die Spielweise von Realisten ... so könnte man das vielleicht formulieren. |
| Raul | [Quote]Bestraft man Kinder aktiv, dann gibt das unter Umständen noch mehr Zündstoff. Sie fühlen sich beachtet und womöglich von den Mitschülern bewundert. [/QUote] Das sehe ich nicht so. Das Problem das ich bei Bestrafen sehe, ist das die Kinder idR zu uneinsichtig sind und sich weigern eine Strafe als gerechtfertigt hinzunehmen. Wenn du jemanden nach dem Grund für ein Stundenprotokoll oder was auch immer fragst, wird er (oder sie) antworten: "Der doofe Lehrer ..." mMn besteht einfach nicht die Vertrauensbasis dem Lehrer gegenüber um sich erziehen zu lassen. [Quote]Vielleicht würde es was helfen, störende Kinder im Einzelgespräch dazu zu veranlassen, mal zu erklären, weshalb sie sich so verhalten. [/QUote] Theoretisch ein guter Ansatz, aber das scheitert meiner Erfahrung (als Schüler) am enormen Aufwand für die Lehrer. Ich denke das die es nicht einsehen ihre Freizeit für soetwas zu opfern. Und bezahlt werden kann es sowieso nicht ... ich denke die meisten kennen die finanzielle Lage an den Schulen (von wegen unterbesetzung, veraltete Materialien ... ich habe z.B. ein Sozialwisschenschaftsbuch von 1960) [Quote]Der Lehrer-Beruf ist nichts für Perfektionisten, sondern es ist die Spielweise von Realisten ... [/Quote] Das würde ich so unterschreiben! Ich kenne Lehrer die an Idealen zerbrochen sind. Aber ich kenne auch gute, realistische Lehrer! |
| 2378 | Wieso wollen wir erst in der Schule mit Erziehung anfangen? Bis dahin ist schon vieles passiert und viele Verhaltenweise haben sich eingeprägt. Eigentlich müsste man schon im Kindergarten den Kinder gewisse Umgangsformen einprägen. Das Problem mit dem Bestrafen bei Lehreren sind wirklich die Eltern. Die geben den Kindern dann oft Recht und ihr Kind wird nicht genug verhätschelt in der Schule... und da muss man es doch beschützen. Leider wollen die meisten nicht die Probleme sehen und es ist doch viel einfacher alles auf die Lehrer zu schieben als sich selbst mal Gedanken dazu machen.... (s. Wohlstandsverwahrlosung). Was ist für euch eigentlich genau antiautoritäre Erziehung? Das bedeutet für mich, dass es keine autoritäre Person gibt, aber die Erziehung kann nicht funktioniren. Es gibt immer Leute, die "über" einem stehen, also Chef usw. Diese Leute muss man respektieren und genau das können Kinder schon bei ihren Eltern lernen. Es gibt Leute, die sind eine Stufe über ihnen. Man muss auch lernen, dass eben nicht alles nach dem eigenen Willen geht, sondern man sich teilweise auch unterordnen kann. 2378 |
| Kaija | die eltern lassen den kindern auch viel zu viel druch gehen. z.b. ich weiß noch wie das bei mir früher war,wie ich noch klein war durfte ich z.b. nicht "geil" sagen,später dann wo ich schon älter war ,war es meiner mutter egal aber vorher wollte die das nicht. heute ist geil schon fast ein normales wort das von allen altersgruppen verwendet wird,vor 10 jahren war das aber eigentlich noch ganz anders. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Raul [/i] [B]Theoretisch ein guter Ansatz, aber das scheitert meiner Erfahrung (als Schüler) am enormen Aufwand für die Lehrer. Ich denke das die es nicht einsehen ihre Freizeit für soetwas zu opfern. Und bezahlt werden kann es sowieso nicht ... ich denke die meisten kennen die finanzielle Lage an den Schulen[/B][/QUOTE]Sorry, wenn ich sowas lese, da geht mir der Hut hoch. Solche Leute gehörten sofort entlassen. Wieso schaffen es die Chinesen, die Inder, die Russen und andere "arme Schweine", ihren Kindern Interesse am Lernen zu vermitteln, wo sie doch erst recht kein [b]GELD[/b] haben? Dieses ständige Gejammere um das liebe Geld ist doch nur die Ausrede dafür, daß diesen Leuten die Kinder schei*egal sind ! :mad: [QUOTE][i]Original geschrieben von 2378 [/i] [B]Wieso wollen wir erst in der Schule mit Erziehung anfangen? Bis dahin ist schon vieles passiert und viele Verhaltenweise haben sich eingeprägt. Eigentlich müsste man schon im Kindergarten den Kinder gewisse Umgangsformen einprägen. [/B][/QUOTE]Du hast ja Recht, die Erziehung fängt sogar schon mit der Geburt an, oder sogar noch früher, ob uns das bewußt ist oder nicht. Die stärkste Wirkung ist immer die Vorbildwirkung. Und wenn Eltern und andere Erwachsene in der Umgebung keine Achtung vor anderen Menschen haben, dann haben sie die Kinder eben auch nicht. Aber egal, wann man mit bewußter "Erziehung" anfängt. Entscheidend ist, daß man überhaupt damit beginnt, jetzt, sofort. [QUOTE][B]Das Problem mit dem Bestrafen bei Lehreren sind wirklich die Eltern. [/B][/QUOTE]Das mag sein. Aber wenn du es als Lehrer schaffst, die Kinder für dich zu begeistern, dann haben die Eltern keine Chance gegen dich. [QUOTE][B]Was ist für euch eigentlich genau antiautoritäre Erziehung? Das bedeutet für mich, dass es keine autoritäre Person gibt, aber die Erziehung kann nicht funktioniren. [/B][/QUOTE]Wie der Name schon sagt, ist sie [b]gegen jegliche Autorität[/b] gerichtet, egal ob anerkannt oder nicht anerkannt. Das Ergebnis ist Rebellion und Chaos ohne Grenzen. [QUOTE][B]Es gibt immer Leute, die "über" einem stehen, also Chef usw. Diese Leute muss man respektieren und genau das können Kinder schon bei ihren Eltern lernen. [/B][/QUOTE]Und das werden dann die Duckmäuser, die für die zukünftigen Tyrannen die Drecksarbeit erledigen. Prima! [QUOTE][i]Original geschrieben von Otage [/i] [B]Ich klage nicht über diese Kinder, ich mache mir Sorgen (zumal ich bald ein Praktikum in der Grundschule hinter mich bringen muss). Was mache ich nur mit denjenigen, die sich so verhalten, wenn es denen wirklich am Popo vorbeigeht? Denen sind die mahnenden Worte doch egal! [/B][/QUOTE]Mahnende Worte bringen da auch nichts. Du mußt sie von den Dingen [b]begeistern[/b], die du ihnen beibringen willst. Du mußt sie neugierig auf das machen, was du ihnen sagen willst. Wie du das anstellst, das ist deiner Phantasie überlassen. Eigentlich hat LaChatte in zwei Sätzen die ganze Problematik auf den Punkt gebracht:[COLOR=limegreen] [QUOTE][B]Kinder brauchen klare Grenzen, viel Liebe, Aufmerksamkeit, und vor allem ehrliche, echte Erwachsene. Wer als Erwachsener einem heutigen Kind das nicht bieten kann, hats wirklich nicht leicht... [/B][/QUOTE][/COLOR]In diesem Sinne kann ich nur noch auf meine Signatur verweisen: |
| 2378 | Respekt und Angst sind zwei unterschiedliche Sachen. Wenn ich Angst vor meinem Chef habe, dann werde ich zur Duckmaus. Wenn ich aber Respekt habe, sage ich was ich denke, aber zeige eben, dass ich weiß, dass er mein Chef ist. Ich kann nicht erklären wie man Respekt zeigt, aber es ist eine Sache des Verhaltens. Ich vergleiche Respekt mit Achtung... aber NIEMALS mit Angst. |
| LaChatte | @Lehrer mit kleineren Klassen und mehr Platz wär schon viel gewonnen - dann hat der Lehrer auch Zeit und Raum, sich den einzelnen Kindern zu widmen. Die meisten Lehrer sind Idealisten (auf alle Fälle gerade nach dem Seminar), und viele der besten haben einen Burnout, weil sie sich überfordern mit Dingen, die unter den gegebenen Umständen einfach nicht machbar sind. @Respekt Kinder spüren sehr genau, was echt, wahr, ehrlich ist und was/wer nicht. Und sich jemandem unterzuordnen, nur weil er einen Orden an der Brust oder einen grösseren Schreibtisch hat, das tun sie einfach nicht (mehr) - ihren Respekt muss man sich erarbeiten, und das ist gut. Nun müssen wir Erwachsenen halt lernen, was Respekt ist - und was Arschkriecherei. @antiautoritäre Erziehung entstand als Gegenbewegung zur Erziehung per Stock und Rute - und das ist schon mal positiv. Es geht auch nicht um Chaos oder Anarchie, sondern darum, die Kinder so viel wie möglich in einer demokratischen Art mitbestimmen zu lassen - was funktioniert, wenn der Gruppenleiter streng darauf achtet, dass die Beschlüsse der Kinder auch in die Tat umgesetzt werden und nicht jeden Tag geändert werden - die Autorität wird, wenn das gut gemacht wird, auf das Ganze, die Gruppe übertragen (die sich gegenseitig kontrolliert - Kinder können das sehr effizient:D ) - und nicht mehr einfach eine Person vorne steht, die befiehlt, und alle ander müssen spuren. Dass "antiautoritäre Erziehung" heute vor allem mit laisser-faire, Chaos und "keine Richtung, keine Konsequenz" gleichgesetzt wird, war nicht im Sinne des Erfinders. |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Und sich jemandem unterzuordnen, nur weil er einen Orden an der Brust oder einen grösseren Schreibtisch hat, das tun sie einfach nicht (mehr) - ihren Respekt muss man sich erarbeiten, und das ist gut.[/B][/QUOTE] was hat denn respekt mit unterordnung zu tun? ich verlange ja nicht, dass die gören vor mir im staub kriechen, ich verlange nur, dass ich nicht mit bestimmten begriffen tituliert werde. und diesen respekt muss man sich also "erarbeiten"? *grübel* okay, ich denke, man kann das auch "erarbeiten" nennen. :D hat schon ein bisschen was mit körperlicher oder geistiger betätigung zu tun. |
| LaChatte | Eben - Respekt hat nicht viel mit Unterordnung zu tun - oder auch sehr viel - entschuldige mich, drei Gläser Whisky am Nachmittag sind einfach zuviel - ich antworte morgen vernünftig.. Liebe Grüsse Love forever La Chatte |
| 2378 | Verstehe ich es richtig, dass man nicht mehr lernen muss, dass man andere Menschen, fremde Menschen mit Respekt behandeln sollte? Ist das nicht der Respekt, den sie auch selbst verlangen werde? Zum einem wird gesagt, sie müssen so und so (für mich sehr respektvoll) behandelt werden, aber sie müssen nicht lernen, dass sie sich genauso bei anderen Leuten behandeln müssen? Ich sehe bei vielen Kindern eben gar keinen Respekt und tut mir leid, diesen Menschen kann ich auch kein Respekt zeigen. Ich zeige den Menschen Respekt, die ich achte und die, die mich respektvoll behandeln. Respektvoll heißt aber nicht, dass man sofort das macht, was ich sage oder nur auf mich hört, respektvoll heißt, dass man micht achtet (ob jemand den Gedankengan versteht?) |
| LaChatte | Mhm. Und Achtung musst du dir verdienen... Irgendwie. Und "Achtung" nicht mit "Angst" verwechseln... |
| 2378 | Ich habe die Person noch nie gesehen, soll ich ihr Achtung entgegen bringen oder nicht???? Das ist hier eine wichtige Frage. Ich möchte, dass man mir diese entgegenbringt, also bringe ich sie auch der anderen Person entgegen. Aber wenn wir das nicht mal mehr Kinder beibringen, weil man sich das verdienen muss, dann stimmt was nicht. |
| LaChatte | Kinder scheren sich eben wenig um Erwachsenen-Regeln... Grundsätzlich bring ich jedem und jeder Achtung entgegen, zum Anfangen... und nachher schau ich weiter. |
| 2378 | Aber hier meine Frage... wenn Kinder das nicht von Erwachsenen lernt, von wem dann? Sollten genau das nicht die Eltern den Kindern beibringen? |
| LaChatte | Ja, schon - aber Kinder lernen in erster Linie von Vorbildern, nicht von Regeln... Wenn Erwachsene nicht mit Achtung und Respekt miteinander umgehen, wie sollen Kinder das lernen können? |
| Rücksitzpunk | @2378: die eltern haben doch viel zu viel damit zu tun, ihr kleines zu trösten und dich anzukeifen, weil es aufgrund der erarbeitung des respektes etwas beschädigt wurde... wie auch immer die beschädigung aussehen mag oder wie sie hervorgerufen wurde. @lachatte: und warum soll ich jemanden respektvoll behandeln, der dies mit mir nicht tut? wenn ich so nett tituliert werde und mich nicht wehre und dem balg die grenzen aufzeige (ich gebe zu, ich bin da auch schon mal etwas grober), dann bekommt es das bild vermittelt, mit so einem verhalten bei jeder/m durchkommen zu können. |
| LaChatte | Eltern sein ist auch etwa das Schwierigste, was man sich heutzutage vornehmen kann - ich weiss schon, aus welchem Grund ich Kinder bloss ausleihe, aber keine eigenen mache... da bin ich einfach zu schwach dafür... |
| Rücksitzpunk | und damit sind wir am anfang: warum werden dann so viele leuts eltern, wenn sie es nicht gebacken bekommen? |
| LaChatte | Eltern werden passiert doch einfach - nur einmal nicht aufpassen, und oops! Die Intellektuelleren (zu denen auch ich mich zähle - ob zu recht oder unrecht) sind unter anderem die, die in der Lage sind, die Pille wirklich TÄGLICH einzunehmen... Statistiken sagen offenbar, dass die Kinderzahl mit dem Bildungsniveau reziprok ist. Und gerade zum Beispiel Langzeitarbeitslose und Asylbewerber, die nicht arbeiten dürfen, haben viel mehr Zeit als die doofen Erwerbstätigen oder seriös Arbeit suchenden... |
| Fuck up Evil | LaChatte hat doch völlig recht ! ! ! |
| Der_Philosoph | [COLOR=seagreen] Es stimmt schon, was du sagst, LaChatte. Aber ich denke, man muss da trotzdem auch den Punkt den RüSi nennt, in der Weise beachten, dass man sich fragt, wieso werden auch "die Anderen" (die Intellektuellen) [B]willentlich[/B] Eltern? Abgesehen davon, dass demographisch gesehen "der Deutsche" untergeht ist es doch so, dass es auch mit einer totalen "Anti-Haltung" nicht mehr zu so vielen Eltern kommen würde. Aber da ist dann wieder die Frage: Ist das überhaupt sinnvoll? Respektive: Sind denn Kinder wirklich so schlimm oder ist es sooooo schwer, diese heute so zu erziehen, dass sie sich wenigstens EINIGERMASSEN respektvoll verhalten?! Ich meine, die Leute früher haben es doch auch gebacken bekommen, oder?! Ansonsten kann ich nur auf Turning Point's Beitrag verweisen, die Chinesen, die Russen und die Inder schaffen es auch!! Und die haben auch die Medien, viele Kinder und wenig Geld! (Schaut euch dort mal die Bevölkerungspyramide an. Die Hälfte aller Chinesen ist unter 20!!) Ich denke, es hat viel mit der Vermittlung von Werten zu tun und damit, wie die Eltern dazu stehen. Wenn es einem dann doch zu anstrengend ist, Kinder zu kriegen [B]und[/B] großzuziehen, dann soll man das doch bitte lassen!! Ansonsten halte ich das für Unverantwortlich! Und bitte: Wie schon gesagt, denkt ihr, in anderen Ländern haben es die Menschen leichter? Was ist mit Columbien oder Venezuela? Was ist mit Amerika und Pakistan? Ach egal, ich denke, es ist einfach eine Ausrede für eine vorgeschobene Unfähigkeit bzw. den Unwillen! Ich bin überzeugt, es sind die wenigsten wirklich unfähig zum Kinder erziehen! Ich denke nur, da wird "geschlurt". Es soll ja nichts und niemand perfekt sein, dass kann ja nicht sein!! Es geht auch nicht darum, Fehler zu machen! Aber es ist nunmal so, was soll denn ein Lehrer machen, wenn das Kind von zuhause "versaut" ist, dann kann er sich noch so anstrengen, es bleibt so! (Bis auf Ausnahmefälle) Und mal ehrlich: Wenn ICH Lehrer wäre, hätte ich kein Bock, für die Unfähigkeit mancher Eltern aufzukommen, die einem danach das Leben schwer machen, weil sie nur an [B]Anderen[/B] rumkritisieren können! ...So far, mehr fällt mir grad nicht ein... [/COLOR] |
| LaChatte | Ich rede mal von mir - und ich wohne nicht in Venezuela, auch nicht ich China, und ich weiss nicht so genau, wie es dort läuft. Ausser, dass ich China Mädchen überdurchschnittlich oft abgetrieben oder nach der Geburt getötet werden - auch nicht sympathisch. Ich weiss einfach, dass ich, persönlich, nicht bereit bin, die Opfer zu bringen, die in unser westeuropäischen Gesellschaft die Erziehung eines Kindes mit sich bringt. Mal all die schönen Seiten abgesehen - gut - ich verzichte drauf. Tant pis. Und wenn die "Gesellschaft" meint, sie brauche Kinder, gut, sollen sie doch die Rahmenbedingungen etwas ändern... dann könnte ich es mir doch glatt noch überlegen, ein Kind zu bekommen. Aber so wie heute? Keine Chance! Und ein guter Lehrer kann doch einiges erreichen... obwohl, in der Grundstufe sinds unterdessen vor allem Lehrerinnen - wie ich, zum Beispiel. |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Eltern werden passiert doch einfach - nur einmal nicht aufpassen, und oops![/B][/QUOTE] dann muss halt abgetrieben werden. die möglichkeit dazu besteht ja nun mal. aber wenn sich dann für das austragen entschieden wird, muss man auch die erziehung auf sich nehmen. es sei denn, man lässt seine dreijährige tochter vom neuen partner umbringen, wie letztens geschehen. [quote][i]Original geschrieben von Der_Philosoph[/i] [b]Ach egal, ich denke, es ist einfach eine Ausrede für eine vorgeschobene Unfähigkeit bzw. den Unwillen! Ich bin überzeugt, es sind die wenigsten wirklich unfähig zum Kinder erziehen! Ich denke nur, da wird "geschlurt". Es soll ja nichts und niemand perfekt sein, dass kann ja nicht sein!! Es geht auch nicht darum, Fehler zu machen! Aber es ist nunmal so, was soll denn ein Lehrer machen, wenn das Kind von zuhause "versaut" ist, dann kann er sich noch so anstrengen, es bleibt so! (Bis auf Ausnahmefälle) Und mal ehrlich: Wenn ICH Lehrer wäre, hätte ich kein Bock, für die Unfähigkeit mancher Eltern aufzukommen, die einem danach das Leben schwer machen, weil sie nur an Anderen rumkritisieren können![/b][/quote] dem kann ich nur zustimmen. in allen punkten. |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von Rücksitzpunk [/i] [B]dann muss halt abgetrieben werden. [/B][/QUOTE] Sehr unsympathischer Gedanke, das - ich weiss nicht, ob ich das schaffen würde... Es lieber gar nicht so weit kommen lassen - denn sobald mal da ein Fremder in deinem Bauch ist, der sehr bald gar nicht mehr so fremd ist - den töten - *brrrr*:eek: |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Rücksitzpunk [/i] [B]was hat denn respekt mit unterordnung zu tun? ich verlange ja nicht, dass die gören vor mir im staub kriechen, ich verlange nur, dass ich nicht mit bestimmten begriffen tituliert werde. [/B][/QUOTE]Aber du darfst sie nach Herzenslust Göre und Balg nennen? Wie war das mit der Vorbildwirkung ...? :D [QUOTE][B]okay, ich denke, man kann das auch "erarbeiten" nennen. :D hat schon ein bisschen was mit körperlicher oder geistiger betätigung zu tun. [/B][/QUOTE]Je nachdem, ob die Betätigung mehr geistig oder körperlich ausfällt, werden sie in dir eine Respektsperson oder nur ein gewalttätiges Ar******* sehen. Ich gehe mal davon aus, daß sie mit 7 noch nicht so genau die Bedeutung der Worte erfassen, die sie da plappern. Sie bedeuten für sie nichts wesentlich Schlimmeres als "Göre" oder "Balg". Es ist deine Chance, sie über die Unterschiede zu informieren. Wenn jeder darauf wartet, daß der Andere endlich klein beigibt, werden Zwist und Kriege ewig andauern. Selbst den ersten Schritt zur Verständigung zu tun, muß kein "Klein Beigeben" sein. Mein Neffe hat als 6-oder 7-Jähriger mal zu mir gesagt "Halt deinen Mund !". Ich habe einfach das gemacht, was er verlangt hat. Nach einigen Minuten hat er von selbst gemerkt, wie das ist, wenn niemand mehr mit ihm spricht ... Ansonsten mach ich's so wie LaChatte: [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Grundsätzlich bring ich jedem und jeder Achtung entgegen, zum Anfangen... und nachher schau ich weiter. [/B][/QUOTE] |
| Rücksitzpunk | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]Aber du darfst sie nach Herzenslust Göre und Balg nennen? [/b][/quote] ein kind, dass sich so benimmt, wie von otage geschildert, ist nichts anderes als eine göre oder ein balg. [quote][b]Je nachdem, ob die Betätigung mehr geistig oder körperlich ausfällt, werden sie in dir eine Respektsperson oder nur ein gewalttätiges Ar******* sehen.[/b][/quote] ich schrieb schon weiter oben, dass die art der erarbeitung von meiner tagesform abhängig ist.... und wenn ich dann ein gewalttätiges ar******* bin, ist mir das an den betreffenden tagen auch egal. [quote][b]Ich gehe mal davon aus, daß sie mit 7 noch nicht so genau die Bedeutung der Worte erfassen, die sie da plappern. [/b][/quote] das ist nicht zu akzeptieren. dann müssen sie zu hause über jene begriffe aufgeklärt werden. [quote][b]Sie bedeuten für sie nichts wesentlich Schlimmeres als "Göre" oder "Balg". Es ist deine Chance, sie über die Unterschiede zu informieren.[/b][/quote] warum sollte ich das wohl tun? bin ich ein elternteil von denen? nö. [quote][b]Wenn jeder darauf wartet, daß der Andere endlich klein beigibt, werden Zwist und Kriege ewig andauern. [/b][/quote] ja. *schulterzuck* die menschheit bekommt schon das, was sie verdient. |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Der_Philosoph [/i] [B][COLOR=seagreen] Es stimmt schon, was du sagst, LaChatte. Aber ich denke, man muss da trotzdem auch den Punkt den RüSi nennt, in der Weise beachten, dass man sich fragt, wieso werden auch "die Anderen" (die Intellektuellen) [B]willentlich[/B] Eltern? Abgesehen davon, dass demographisch gesehen "der Deutsche" untergeht ist es doch so, dass es auch mit einer totalen "Anti-Haltung" nicht mehr zu so vielen Eltern kommen würde. Aber da ist dann wieder die Frage: Ist das überhaupt sinnvoll? Respektive: Sind denn Kinder wirklich so schlimm oder ist es sooooo schwer, diese heute so zu erziehen, dass sie sich wenigstens EINIGERMASSEN respektvoll verhalten?! Ich meine, die Leute früher haben es doch auch gebacken bekommen, oder?! Ansonsten kann ich nur auf Turning Point's Beitrag verweisen, die Chinesen, die Russen und die Inder schaffen es auch!! Und die haben auch die Medien, viele Kinder und wenig Geld! (Schaut euch dort mal die Bevölkerungspyramide an. Die Hälfte aller Chinesen ist unter 20!!) Ich denke, es hat viel mit der Vermittlung von Werten zu tun und damit, wie die Eltern dazu stehen. Wenn es einem dann doch zu anstrengend ist, Kinder zu kriegen [B]und[/B] großzuziehen, dann soll man das doch bitte lassen!! Ansonsten halte ich das für Unverantwortlich! Und bitte: Wie schon gesagt, denkt ihr, in anderen Ländern haben es die Menschen leichter? Was ist mit Columbien oder Venezuela? Was ist mit Amerika und Pakistan? Ach egal, ich denke, es ist einfach eine Ausrede für eine vorgeschobene Unfähigkeit bzw. den Unwillen! Ich bin überzeugt, es sind die wenigsten wirklich unfähig zum Kinder erziehen! Ich denke nur, da wird "geschlurt". Es soll ja nichts und niemand perfekt sein, dass kann ja nicht sein!! Es geht auch nicht darum, Fehler zu machen! Aber es ist nunmal so, was soll denn ein Lehrer machen, wenn das Kind von zuhause "versaut" ist, dann kann er sich noch so anstrengen, es bleibt so! (Bis auf Ausnahmefälle) Und mal ehrlich: Wenn ICH Lehrer wäre, hätte ich kein Bock, für die Unfähigkeit mancher Eltern aufzukommen, die einem danach das Leben schwer machen, weil sie nur an [B]Anderen[/B] rumkritisieren können! ...So far, mehr fällt mir grad nicht ein... [/COLOR] [/B][/QUOTE] Sehr guter Beitrag. Sollten sich einige Eltern oder die, dies werden/werden sollten mal hinter die Ohren schreiben. @LaChatte Keine Feigheit vor dem Feinde, vielleicht wärst du geeigneter und erfolgreicher in der Kindererziehung als du es selbst für möglich hältst. Immerhin machst du dir wichtige Gedanken zu dieser Sache, jetzt fehlt nur noch der Mut und die Entschlußfreudigkeit dem Gegenzusteuern und die Erziehung walten zu lassen, die Notwendigkeit ist. |
| LaChatte | Mach ich ja - vier Stunden pro Woche... hat jemand eine gute Idee, was ich morgen machen könnte? Ich noch nicht, leider... |
| 2378 | So und selbst wenn Eltern mit Achtung und Respekt gegeneinander umgehen, kann es sein, dass das Kind anders da sieht. Nämlich dann, wenn die Eltern dem Kind in den A... krichen, weil sie es ja so lieb haben und überhaupt. Schließlich heißt es immer noch nicht, dass es einsehen muss, dass Respekt seiner Umwelt gegenüber bringen sollte. Bringt es der kein Respekt gegenüber, aber jeder behandelt es mit Respekt, sieht es auch den Sinn davon nicht ein... . |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Rücksitzpunk [/i] [B]ein kind, dass sich so benimmt, wie von otage geschildert, ist nichts anderes als eine göre oder ein balg. [/B][/QUOTE]Es ist vor allem beeinflusst von seinen Lebensumständen. Wenn du ihm begegnest, dann gehörst du (ob du willst oder nicht) auch mit zu diesen Einflüssen. [QUOTE][B]dann müssen sie zu hause über jene begriffe aufgeklärt werden. ... warum sollte ich das wohl tun? bin ich ein elternteil von denen? [/B][/QUOTE]Vielleicht wissen ja Vadda un Mudda auch nicht, was die Begriffe bedeuten. Wie sollen die das also ihren Kindern erklären? Wenn du schon nichts erklären kannst und willst, dann könntest du ihnen wenigstens ein paar schönere Begriffe beibringen. :rolleyes: [QUOTE][B]die menschheit bekommt schon das, was sie verdient. [/B][/QUOTE]... und wir helfen dabei alle tüchtig mit ... |
| Rücksitzpunk | [quote][b]Es ist vor allem beeinflusst von seinen Lebensumständen. Wenn du ihm begegnest, dann gehörst du (ob du willst oder nicht) auch mit zu diesen Einflüssen.[/quote][/b] das ist eine henne-ei-diskussion... [quote][b]Vielleicht wissen ja Vadda un Mudda auch nicht, was die Begriffe bedeuten. Wie sollen die das also ihren Kindern erklären?[/b][/quote] erltern, die nicht wissen, was ihr kind so von sich gibt? glaube ich nicht. ich denke, es ist ihnen einfach egal. [quote][b]Wenn du schon nichts erklären kannst und willst, dann könntest du ihnen wenigstens ein paar schönere Begriffe beibringen.[/b][/quote] ich soll mich, nachdem ich auf der strasse angepöbelt wurde, hinstellen und konversation betreiben? |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Rücksitzpunk [/i] [B]das ist eine henne-ei-diskussion... [/B][/QUOTE]Wieso? Du warst eindeutig vor ihnen da. Und du solltest deshalb mehr Wissen und Erfahrungen haben als sie. Kinder sind außerdem eher beeinflussbar und veränderbar als Erwachsene. [QUOTE][B]erltern, die nicht wissen, was ihr kind so von sich gibt? glaube ich nicht. ich denke, es ist ihnen einfach egal. [/B][/QUOTE]Wenn sie die Bedeutung und eventuelle Wirkung solcher Worte begreifen würden, wäre es ihnen sicher nicht egal. Oft ist es ihnen aber nicht mal bewußt, daß sie selbst dauernd solche Worte im Mund führen, und sie haben sich so daran gewöhnt, daß es ihnen nicht auffällt, wenn die Kinder auch so reden. [QUOTE][B]ich soll mich, nachdem ich auf der strasse angepöbelt wurde, hinstellen und konversation betreiben? [/B][/QUOTE]Das ist das, was sie in diesem Moment am allerwenigsten von dir erwarten. Du bist für sie nicht mehr berechenbar, du bist nicht mehr der dumme Stier, der dem roten Tuch hinterherrennt, und damit hast [b]DU[/b] das Spiel gewonnen. :p Probier's bei Gelegenheit mal aus. (Ich glaube ich hatte dir den [URL=http://www.inidia.de/freundlichkeit.htm]Link auf die Seite, wo ich das her habe,[/URL] schon mal geschickt) |
| LaChatte | [QUOTE]ich soll mich, nachdem ich auf der strasse angepöbelt wurde, hinstellen und konversation betreiben? [/QUOTE] Die Frage, die ich mir in solchen Momenten vor allem stelle, ist diejenige nach meinem Seelenfrieden - wie hab ich so schnell wie möglich Ruhe? MIt gleicher Münze heimzahlen, löst auf alle Fälle kein einziges Problem, sondern provoziert höchstens noch weitere Unflätigkeiten - für den Seelenfrieden gar nicht gut.. Darüber einfach lachen ist deutlich besser... oder auch eine höfliche, gezielte Antwort zurück - wem denn Schlagfertigkeit gegeben ist - eine Antwort, die das Verhalten des Kindes spiegelt und es fühlen lässt, wie es ist, so behandelt zu werden. |
| Rücksitzpunk | @ttp: [quote]Wieso? Du warst eindeutig vor ihnen da. Und du solltest deshalb mehr Wissen und Erfahrungen haben als sie. Kinder sind außerdem eher beeinflussbar und veränderbar als Erwachsene. [/quote] sehe ich nicht so. eine zufällige begegnung auf der strasse macht mich noch nicht zu bestandteil der lebensumstände des entsprechenden kindes. (das mit henne-ei-disku vergiss bitte wieder, da habe ich dich missverstanden.) wenn ich dem kind häufiger begegne, weil es im gleichen haus wohnt oder mit mir verwandt ist, oder warum auch immer, dann zieht dein argument. und wenn mich das gleiche kind dreimal angepöbelt hat, tut es das unter garantie nicht mehr. insofern hatte ich einen positiven einfluss auf das kind. :D [quote]Oft ist es ihnen aber nicht mal bewußt, daß sie selbst dauernd solche Worte im Mund führen, und sie haben sich so daran gewöhnt, daß es ihnen nicht auffällt, wenn die Kinder auch so reden. [/quote] solche leute sind imho nicht befähigt, ein kind zu erziehen. pech fürs kind, das wird dann halt genauso verkorkst. [quote]Du bist für sie nicht mehr berechenbar, du bist nicht mehr der dumme Stier, der dem roten Tuch hinterherrennt, und damit hast [b]DU[/b] das Spiel gewonnen.[/quote] wenn ich, um ein spiel zu gewinnen, an dem ich eigentlich kein interesse habe, mich dermassen verbiegen muss, dann verliere ich lieber. |
| LaChatte | [QUOTE][i]Original geschrieben von Rücksitzpunk [/i] [B] solche leute sind imho nicht befähigt, ein kind zu erziehen. pech fürs kind, das wird dann halt genauso verkorkst. [/B][/QUOTE] Das Problem an der Geschichte ist: es kann immer sein, dass ein solches Kind in ferner Zukunft mal zum Beispiel dein Chef wird - und Gnade Gott dem armen Rüsi, der unter einem so ungezogenen Bengel leiden muss! Aus diesem Grund versuch ich immer, Vorbild zu sein... reines Eigeninteresse... |
| LaChatte | @Odessa :D gut gemacht! |
| LaChatte | Erinnert mich nur an meine Schulkinder - die hatten mich auch sauer gemacht, obersauer, und am Schluss hab ich die beiden in den Schwitzkasten genommen, bis sie deutlich spürten, dass ich sauer war - hat gut gewirkt, das! |
| Montrose | Körperliche Gewalt ist etwas heikel. Zumal Sohnemann mit 14 stark genug ist, um Mama im Gegenzug die Fresse zu polieren. Und was ist dann? Nun mal im Ernst: das Unschöne an der körperlichen Gewalt ist die Sprachlosigkeit, das Durchdrücken eines Willens ohne Begründung. Eigentlich nichts anderes als Faschismus. Das kann kein gutes Vorbild sein. |
| LaChatte | Manchmal bleibt wirklich nichts anderes übrig, als für grobe Klötze grobe Keile zu verwenden. Allerdings, hast schon recht, es ist heikel... und wenn schon verbal X Begründungen geliefert wurden, dann ist es nicht wirklich ei n"Durchdrücken ohne Begründung" - oft ist es ganz einfach ein Machtspiel, ein Ausprobieren der Grenzen von Seiten der Kinder - und, he ja, ich bin erwachsen, ich habe Macht. Und wenn ihr lieben Kinderlein nett und freundlich bleibt, dann bleib ich es auch.. wenn nicht, dann kann ich auch anders. Es ist schliesslich auch Gewalt, wenn ich auf meine freundlichen Bitten hin beschimpft, verarscht und geschlagen werde, nichts? |
| LittleMissScary | Hi!Ich dachte,ich geb zu dem Thema auch mal meinen Senf ab.also,erstmal meine meinung zu dem ganzen:Ich denke,oft kommt ein schlechtes Benehmen natürlich auch durch den Einfluss des Umfeldes eines Kindes.Andererseits - ich bin jetzt 16,und ich weiss genau,dass ich Wörter wie Fotze oder Hure oder Schlampe frühestens in der 6. Klasse "gelernt" habe.Meine Schwester ist 10...und was mich wirklich schockiert:wenn sie sich mit ihren Freundinnen über Leute unterhält,die sie nicht leiden können,fallen solche Wörter regelmässig (ohne natürlich die genaue Bedeutung zu kennen).Allerdings achten sie genau darauf,dass meine Eltern das nich mitkriegen *grins* tja,ich hab meine schwester mal gefragt,wo sie denn solche wörter herhat,und dann kommen so antowrten wie "wieso?das hat steffi mir auf dem schulhof beigebracht..." das find ich schon etwas schockierend,wie sehr sich das in nur 6 Jahren geändert hat!!! Es stimmt aber tatsächlich,dass Kinder sehr viel frecher geworden sind.Ich kann nicht wirklich sagen,woran es liegt.klar,ich weiss,dass kinder nunmal lauter und freier sind als ältere menschen,und das gehört sicher auch zu den schönen dingen der kindheit...aber manchmal frag ich mich echt,wie weit das noch gehen kann.hier mal ein paar beispiele: also,unser nachbarsjunge ist 8.ich dachte immer "ach was fürn niedliches kleines kind",weil er immer so süss lächelt und so...naja,eines Tages lief ich dann arm in arm mit meinem besten freund die strasse lang (er hat nen Iro und trägt meistens schwarz oder irgendwelche anderen "alternativen" sachen).als dieser besagte kleine junge ankommt,meinem freund ins gesicht guckt und sagt:du siehst aber schwul und scheisse aus!! ich dacht ich hör nich richtig... oder nochwas anderes:im hochsommer war ich mal mit ner freundin fahrrad fahren.irgendwann bekamen wir durst und haben uns auf einem spielplatz (war grad nix besseres in der nähe) auf ne bank gesetzt und den lieben kleinen beim spielen zugeguckt.auf einmal kommt ne horde kinder (ich schätze,da war fast jedes alter dabei....von 5 bis 12) an und umzingelt uns.wir dachten uns erstmal nix dabei,aber schon bald fingen die blagen an,uns zu bespucken und mit steinen zu beschmeissen und zu rufen "wir sind die ritters!!(was auch immer damit gemeint war lol) verpisst euch ihr fotzen!!" wir haben uns erstmal natürlich nicht verpisst.ich habe die blagen dann recht unfreundlich darauf hingewiesen,dass ich den nächsten,der mich anrotzt,ordentlich eine schallern werde,tut mir leid,aber ich lasse mich nicht von einem pack kleinkinder bespucken und beschimpfen.tja,kurz darauf fing dann ein etwa 12jähriges mädel an,mich zu bespucken und mir an den haaren zu ziehen.ich hab sie dann gepackt und ihr ordentlich eine geklebt,woraufhin sie mich wüst beschimpfte und einen etwa 9jährigen jungen auf uns "loshetzte" mit den worten "mach die schlampen fertig,adrian!!"der kurze spuckte uns daraufhin wieder an.da wurde es meiner freundin zu viel.sie packte den jungen,scheuerte ihm ebenfalls eine und spuckte ihm ins gesicht.als wir dann aufstanden,um zu gehen,folgte uns ein hagel steinchen.... ich will aber auch loswerden,dass es auch liebe und niedliche kinder gibt *g* z.b. der kleine junge,den ich manchmal babysitte,er heisst Mirko und ist 7.einmal habe ich mirko von der schule abgeholt.auf dem nachhauseweg nahm er sich auf einmal einen stock vom boden mit den worten "sarah,nimm dir auch besser einen stock!in dieser strasse wohnen kindamörda!!"das fand ich irgendwie süss *gg* |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]... und 10 Minuten später spuckte sie mir einfach ins Gesicht, lachte, sagte "dass mach ich beim Marco (Stiefvater) auch immer" und boxte mir in den Unterleib und lief davon. Zweimaliges freundliches ... Draufhinweisen, dass sowas nicht nett ist und auch weh tut, bewirkten nur weiteres Lachen und "ich kann auch noch kratzen" (samt "Tat" nach Ankündigung). Ich schnappte mir dann das spuckende kratzende tretende Mädl, legte sie über meine Knie, sagte zu ihr "schau mal, ich kann das auch, ich mach das nämlich auch ganz gerne und jetzt spielen wir mal mein Spiel" und haute ihr 3 mal kräftig auf den Hintern. ... nach einer Woche ... sagte sie nur "Du hast schon Recht gehabt, ich hab Dir ja auch weh getan. Das mach ich aber nicht mehr bei Dir, weil - Du haust ja zurück". [/B][/QUOTE]So ähnlich hatte ich das gemeint. Zuerst einmal den Weg über Freundlichkeit offenhalten. Wenn der dann ausgeschlagen wird, dann bleibt immer noch die unfreundlichere Variante übrig. Wenn man droht, sollte man eine Drohung wählen, die man im Zweifelsfall auch wahrmachen kann, sonst ist man von vornherein unglaubwürdig. Ein anderer Neffe von mir hatte einmal das unbedingte Bedürfnis, an einem Schrank herumwackeln zu müssen, auf dem Glasteller standen. Nach mehreren anfangs noch frundlichen, später etwas eindringlicheren Warnungen hatte er schließlich die Teller heruntergeworfen und dafür einen leichten Patsch eingefangen. Als er schreiend zu seiner Mutter rannte, sagte die zu ihm "Also wenn DER dir eine geklebt hat, dann hast du sie wirklich verdient gehabt." Und mir geht es so ähnlich wie dir - ich bin der Lieblings-Onkel. :) [QUOTE][B]... die beste Lektion, der grösste Gefallen, den ich dem Kind vermutlich je tun konnte. [/B][/QUOTE]Egal ob man die Kinder von oben herab behandelt oder sich ihnen unterwirft, beides verschafft keinen Respekt (höchstens Angst oder Hass). Die besten Erfahrungen mache ich immer wieder damit, Kinder gleichberechtigt zu behandeln, sozusagen auf Augenhöhe. Nach dem Motto "Du hast die freie Wahl, wie du handelst. Du kennst die Folgen deines Handelns." Ich denke, es ist sehr wichtig, klarzumachen, daß unser Handeln nicht davon abhängt, wo sie herkommen oder wer sie sind, sondern [b]wie sie handeln[/b]. [QUOTE][B]Traurig nur, dass die Mutter nicht in der Lage dazu war/ist und der Stiefvater es immer noch nicht tun darf (wär ein anderes Thema: Weicheier - die neuen Männer?) ;-) [/B][/QUOTE]Das Thema "Weicheier" hat wohl eher etwas mit [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=20992]solchen Hypes[/URL] zu tun. Da ist es wohl besser, sich zurückzuhalten, als sich dann mal für irgendwas rechtfertigen zu müssen, das man nie getan hat. |
| Setesh | ich habe nur den anfangsbeitrag gelesen, also sorry wenn das schon jemand geschrieben hat. ich glaube, das die kinder einfach "mutiger" geworden sind. sie wollen austesten, wo ihre grenzen sind, was sie dürfen und was nicht. und da viele einfach schokiert sind darüber, was kinder alles so tun, und sie in ihrer geglaubten ohnmacht nicht hart genug bestrafen (was nun hart ist, sei dem leser überlassen) glauben sie, das sie das auch noch dürfen. und wenn man als erwachsener so dinge hört, über kindermisshandlung, gewalt gegenüber kindern, usw. dann hat man natürlich angst, auch so seinem kind gegenüber zu werden, und dabei verliert man vor lauter vorsicht das auge für die gesunde Grenze. die "erwachsenengeneration" hat den kindern gezeigt, was man alles machen kann, und nun wollen die kinder herausfinden, was man den nun NICHT machen kann. und dabei schlagen sie einfach über die stränge... |
| TheTurningPoint | Ich muß leider immer wieder feststellen, daß viele Leute bei Erziehung und bei der Bewertung von Handlungen immer nur an Bestrafen denken, aber nur selten an freundliche Worte oder Lob an diejenigen, die sich so verhalten, daß es dem friedlichen Zusammenleben nützt. Seid doch mal ehrlich: Habt ihr euch in der Schule nicht viel mehr von guten Noten und Auszeichnungen anspornen lassen, als von schlechten Noten, Tadeln und anderen Strafen? Ich mache immer wieder die Erfahrung, daß man mit tendenziell positivem Bewerten von Handlungen viel mehr bewegen und erreichen kann als mit Strafen. Klar, Strafen müssen sein, wo sie [b]notwendig[/b] sind, aber meiner Meinung nach eben wirklich [b]nur dort.[/b] |
| rainraven | ...so wie der Grundschulfratz, der mir im Freibad im Beisein seiner Freunde ein Bein stellen und ganz toll sein wollte, als ich mit einer Freundin vorbeiging, aber da er nicht einkalkuliert hatte, daß er, wenn er mir bis zum Rippenansatz geht, vielleicht etwas leichter ist als ich mit 1,74 m Lebendgröße, hat es nicht mich, sondern IHN gewürfelt, als sein Bein da in meines hakte, und ICH habe gelacht...:D T.R. |
| Rücksitzpunk | hoffentlich ist er unglücklich gefallen. |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von Rücksitzpunk [/i] [B]hoffentlich ist er unglücklich gefallen. [/B][/QUOTE] :D Meine Güte, da haben wir ja einen echten Kinderfreund unter uns! :p |
| MissPan | In Anbetracht der Tatsache, daß die Sitten im Allgemeinen verrohen, ist die Entwicklung vieler Kinder nicht weiter verwunderlich. Dass ist beileibe keine Entschuldigung für respektloses oder gar tätliches Verhalten, wer aber mal das zweifelhafte Vergnügen hatte, einen Nachmittag das TV-Programm bestehend aus Gerichts- und Talkshows zu genießen, muß sich über den rüden Umgangston nicht wundern. Zwar werden die schlimmsten Aussetzer per *piep* zenziert, was ansonsten jedoch ungefiltert ausgestrahlt wird, spottet jeder Beschreibung. Es ist normal unter Kindern / Jugendlichen, sich gegenseitig als Alter, Schwuchtel o.ä. zu betiteln, und es scheint ihnen auch niemand mehr beizubringen (wie es meine Eltern noch geschafft haben), daß Erwachsene eben nicht auf der Kumpelebene zu behandeln sind... Wenn Eltern nicht mehr ausreichend Zeit für die Erziehung ihrer Kinder aufbringen können oder wollen, sondern sich darauf verlassen, daß der Fernseher als Babysitter die Kleinen ruhigstellt, und sich "die Gesellschaft" schon darum kümmern wird, etwaige Defizite auszugleichen (sei es in in der Schule, im Jugendheim oder anderswo), sollte man wohl eher froh sein, daß sich die Geburtenrate negativ entwickelt. Wobei sich natürlich auch diesbzgl. die Geister scheiden werden, denn statistisch gesehen entscheidet sich zunehmend der intellektuelle Teil der Gesellschaft gegen Kinder, also die Menschen, die möglicherweise eher geeignet wären, die Verantwortung der Erziehung auf sich zu nehmen. |
| LaChatte | Immerhin bleibt so den Intellektuellen genug Zeit und Musse, um zu überlegen, wie wir die Gesellschaftsstrukturen verändern können, damit es Kindern und ERwachsenen wieder gut geht. |
| MissPan | @ LaChatte Hast Du Hoffnung, daß das klappt? |
| LaChatte | Ist ja nur ein Denkanstoss - damit auch die Intellos mal was nützliches machen, statt ständig abgehobene Gedichte zu schreiben... |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]damit auch die Intellos mal was nützliches machen, statt ständig abgehobene Gedichte zu schreiben... [/B][/QUOTE] Da hast Du wahr! ;) Aber ob das dem entspricht, was die Schöngeister wollen? |
| LaChatte | Die Schöngeister haben doch immer so viele gute Ideen, wie die Welt perfekt zu machen wäre - vielleicht müsste man sie nur mal machen lassen? Ein paar in einen Kibbuz oder sowas einsperren, dann sollen sie mal machen - und wenns funktioniert und nach zwanzig Jahren lauter weise, intelligente, herzensgute Menschen dort wohnen, kann mans ja auf die ganze Welt anwenden... Und wenn nicht, dann haben wir wenigstens was, um schadenfroh zu sein.:D |
| MissPan | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]Die Schöngeister haben doch immer so viele gute Ideen, wie die Welt perfekt zu machen wäre - vielleicht müsste man sie nur mal machen lassen? [/B][/QUOTE] Wäre sicher nicht verkehrt, nur scheinen mir viele dieser Geistesblitze immer ein bißchen an der Realität vorbeizuschrammen. Träumen kann ich auch, nur verliere ich zumeist nicht die realen Verhältnisse aus den Augen. ;) (Au Backe, ich seh schon die Steine fliegen...) [B][QUOTE] Und wenn nicht, dann haben wir wenigstens was, um schadenfroh zu sein.:D [/B][/QUOTE] :D |
| Astharoshe | [COLOR=crimson]Das mit den Kindern stimmt schon aber nicht nur kinder sind so frech auch gleichaltrige. (oder jüngere geschwister!!!!!) Als ich neulich mit meinen Freundinnen nach hause gegangen bin, hat uns irgentso ein Spinner blöd angemacht. Es war stockdunkel und er meinte so zu uns: "boah seid ihr häßlich" Dabei konnte er uns doch überhaupt nicht erkennen:mad: !!!!:q Und was sich die fünftklässler heutzutage leisten!!! Frech wie oscar und kleben wie kletten!!! Sie rempeln einen mal einfach so aus spaß um und zack, wenn man zurück stößt heulen sie und wer steht dann als dummer da????:q Ich hatte immer respekt vor den älteren Schülern (im gegebenen Fall wird aus Angst respekt *-_-) Aber ich glaube nicht ,dass das nur an den Eltern liegt... das ist wie beim Domino einer ist frech stößt die anderen an und eh man sich versieht ist die ganze generation vermiest.... Vielleicht liegt es am Fernseh (ich meine diese "du-willst-mir-doch-nur-dein-kind-unterschieben-du-********"-Sendungen und gewisse sängerinnen, die sich einbilden stundenhochzeiten und nackte haut seien cool und gesund für die karriere) [/COLOR] |
| Otage | na da hätten wir mal ein neues beispiel, nur so am rande. gerade heute, ich steige in den bus mit meiner oma, wir setzen uns gemütlich hin und fangen an zu plaudern, höre ich ein paar halbstarke hinter mir darüber diskutieren wie toll das schwänzen heut doch war. soweit so gut, ehe ich mit der wimper zucke, erreicht mich ein bonbon oder ein papierkügelchen, und sekunden später meine oma, sprich die jungs dahinten hatten strohhalme als geschoss, dieses übliche mcdonald´s spiel halt. da ich sowieso weiß, dass es einen scheiß dreck bringt, denen was zu sagen, halte ich meine klappe um nicht statements wie "wat willst du denn, von dir lasse ich mir doch nix sagen, hahaha..." zu ertragen. meine oma dreht sich um, guckt böse und ruft: "schwein". gelächter und nachäffen. zum glück mussten wir aussteigen... mein gott, WIE soll ich mich noch in solchen situationen verhalten, ich hab´s langsam satt!!! wenn die schon auf omas nicht hören, bzw. überhaupt damit anfangen, sie zu ärgern... das macht mich so rasend :q :mad: Grueze |
| TheTurningPoint | @ Astharoshe: Einen prima Rundumschlag gegen alle und jeden hast du da geliefert. :) Nur dich selbst hast du dabei vergessen. Kann es sein, daß dir ein wenig Phantasie und Humor fehlen? [QUOTE][i]Original geschrieben von Astharoshe [/i] [B]Es war stockdunkel und er meinte so zu uns: "boah seid ihr häßlich". Dabei konnte er uns doch überhaupt nicht erkennen.[/B][/QUOTE]Warum hast du ihm nicht gesagt, daß seine Schnürsenkel offen sind und er gleich auf die Nase fällt, wenn er sie nicht zubindet? [QUOTE][B]Ich hatte immer respekt vor den älteren Schülern (im gegebenen Fall wird aus Angst respekt *-_-) [/B][/QUOTE]OK, ich bin weder älteren noch jüngeren Schülern zu nahe getreten, einfach weil ich meine Ruhe haben wollte. Und ich war nur so ein kleines Mini-Persönchen, aber jeder der mich irgendwann tätlich angegriffen hat, hat das im Nachhinein bitter bereut - gut gepflegte Zähne haben was ... :D [QUOTE][i]Original geschrieben von Otage [/i] [B]ehe ich mit der wimper zucke, erreicht mich ein bonbon oder ein papierkügelchen, und sekunden später meine oma, sprich die jungs dahinten hatten strohhalme als geschoss, dieses übliche mcdonald´s spiel halt.[/B][/QUOTE]Für solche Gelegenheiten sollten Omas immer eine Wasserpistole oder sowas dabeihaben (oder eben auch einen Strohhalm). Was glaubst du wie geschockt die Bengels sind, wenn die Oma plötzlich zurückschießt. :cool: |
| lost_soul_666 | hi, also ich weiss auch nicht woran das liegt, aber jetzt wo du dieses thema mal angesprochen hast.... mir ist auch aufgefallen das die kinder von heute (im prinzip die nächste generation) total schlimm geworden sind. ich bin jetzt 18 und hab zwei kleine brüder, 14 und 11 und wenn ich überlege das ich z.b. nie einen brief aus der schule bekommen habe und meine brüder ungefähr jede zweite woche einen brief bekommen dann kann ich mir einfach nur noch an den kopp greifen. ich finde auch die ausdrücke die diese kinder heutzutage drauf haben immer krasser, meine brüder (vor allem der kleine)wissen manchma noch net ma was das bedeutet was sie sagen.... vielleicht liegt es auch viel an den schulen ich meine die lehrer werden älter und ihre einstellung bleibt, die kinder werden anders erzogen als früher und werden praktisch mit zwei meinungen bzw methoden konfrontiert wie man ihnen begegnet |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Liv-Christine [/i] [B]"Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten." (Aufschrift einer 3 000 Jahre alten babylonischen Tontafel) · "Ich setze überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unsers Landes, wenn einmal unsere heutige Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen." (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 - 322 v. Chr.) Die Zeit waren schon immer schlecht, Leute Liv [/B][/QUOTE] Diese Thesen wurden bisher auch nicht widerlegt. Es kommt halt nur auf den Standpunkt des Betrachters an. ;) |
| Liv-Christine | *augenverdreh* natürlich haben die meisten hier diese Thesen nicht widerlegt, darum hab ich sie ja auch reingestellt. Das nennt man dann IRONIE. Liv |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von Liv-Christine [/i] [B]*augenverdreh* natürlich haben die meisten hier diese Thesen nicht widerlegt, darum hab ich sie ja auch reingestellt. Das nennt man dann IRONIE. Liv [/B][/QUOTE] *augenverdreh* Ach ne, dein Problem, ich habe deine Ironie verstanden, du aber nicht meine. |
| ilumina | ...was bin ich froh, daß ich so zwei kleine suuupi Ausnahmen hier bei mir habe!!!*zwinker* Es gibt auch vereinzelt noch liebe und gute Kinder! Meine beiden Damen sind der beste Beweis hierfür. Sie werden dieses Jahr 9 und 10 und sind lieb, hilfsbereit, gutherzig, haben kein freches Mundwerk und gute Manieren. Zwei echte Sternchen!;) Ich denke, es kommt auch sehr viel auf das Elternhaus an - wie man es den Kiddies vorlebt und wie es halt zu hause in der Familie so allgemein mit gegenseitigem Verständnis und der Achtung bestellt ist. Selbstverstänlich kommt ein großer Teil auch von außen - von der Schule, den Freunden, etc. und nicht immer kann man darauf den gewünschten Einfluß nehmen. Ich denke schon, daß wir im Moment mal wieder eine ziemliche Verrohung der Jugend haben, was auch noch durch die vielen unleidigen Sendungen im Fernsehn (die dann auch noch als Kindersendung deklariert werden!) und dem allgemeinen Verlußt des Respekts gegenüber Mitmenschen und der Natur noch forciert wird. |
| darkness_angel | ich bin zwar auch erst 14, aber die neuen 5t klässler an unserer schule werden auch jedes jahr unerträglicher... letztens kommt son knirps an, tritt mir gegens schienbein und nennt mich Satanistenbraut XD"""" irgendwie süß, aba auch komisch, ich mein, was hab ich mit Satan am Hut ôO |
| LittleMissScary | @darkness angel das hätte ich gar nich süss oder lustig gefunden,wenn mich son rotzblag tritt und beschimpft,dann setzts was,ganz einfach....mag brutal klingen,aber wenn mich ein 11jähriger bengel grundlos tritt,dann reichts echt |
| BlutigesMäh | @theturningPoint - gute Zähne?! *g* Das ist natürlich auch eine Art sich zu wehren ;) Es scheint belastender Weise wirklich so zu sein, dass immer mehr Kinder ihre Größe vergessen.. Als ich zu ner Schulveranstaltung in nem LederMini war-geht mir doch nicht so ein halbgewachsener drunter?? Und lacht mich auch noch an während er mir steckt, dass ich nen geilen Hintern hab??!!1 :eek: Nach nem Schock hab ich ihm dann angeboten, dass ihm noch mehr zu zeigen-wenn es ihn nicht stört, dass ich noch in Hormontherapie bin.. Er hats leider nicht ganz verstanden, aber trotzdem die Kurve gekratzt..-musste zu Mama.. Da muss ich mich doch wirklich wundern.. Und das heisst es immer, geschlechtsreife Männer wären schlimm :D |
| Blinder Mann | es tut mir leid, aber die Bequemlichkeit hat gesiegt und ich las jetzt nur die ersten Seiten ... will aber trotzdem mal mein Senf dazugeben weil mir das auch tag täglich passiert ... ich bin der meinung die Eltern dieser "Teppichratten" und "Wadenbeisser" haben verantwortungslos gehandelt indem sie ihren Kindern keine Grenzen aufzeigten ... ich meine, solch respeklose Verhalten schadet nicht nur der Gesellschaft sondern vielleicht auch den Kindern, man bedenke wenn so ein kleines Kind an so'n Verrückten gerrät und ihn beschimpft ... tja und dann liest man am nächsten Morgen in der Zeitung "unschuldiges Kind tot im Straßengraben aufgefunden". Ich meine, sowas könnte man mit der richtigen Erziehung vermeiden. Anfangs als mich solche Bengel Beschimpften tat ich auch nichts, dachte mir "das geht vorbei" ... nunja ich wurde eines besseren belehrt es kam auch schon vor, das mich so'n ganzes Rudel von denen mit eisenrohren auf mich losging. Heute lass ich mir sowas nichtmehr gefallen, wenn diese Halbstarken sich nah genung an mich ran wagen schnappe ich sie mir, lasse sie zu Boden fallen setz meinen Fuss auf deren Brustkorp, sodass sie nichtmehr fortkommen (aber ich vermeide es ihnen weh zu tun) und flüstere ihnen, fast gar sanft, ins Ohr das sie sich niemals mit größeren (stärkeren) anlegen sollten. Ich meine wenn sie es nicht von ihren Eltern gesagt bekommen, bekommen sie es eben von mir zu hören. Ich hoffe das ihr jetzt kein allzu schlechtes Bild von mir habt, normalerweise verabscheue ich Gewalt und rabiate Methoden, aber in manchen fällen geht es eben nicht anderst "...sei freundlich, aber mach Dich nie gemein ..." (Hamlet) |
| Astharoshe | @ theTurningPoint Ich glaube nicht, dass es mir an humor und phantasie fehlt... Das mit den schnürsenkeln ist ja ne gute idee... vielleicht sollte ich sagen, dass nachdem er das gesagt hat meine freundin ihn total angeschrien hat (obwohl er außer sichweite war) und was hatte wir davon? 10-20 von seinen freunden haben und verfolgt!!! Wir dachten echt wir wärn im falschen film!!!! ich wollte auch meine ruhe und hatte deshalb eigentlich nie stress aber seit ich nurnoch schwarz trage muss ich mir dauernd irgentwelchen scheiß anhören ("satanist" etc...) heute stand ein mitschüler aus der parallelklasse vor mir und zeigte mit dem finger auf mich (er hat mir fast das auge ausgestochen) und meinte zu seinen kumpels "Das hier ist die Kranke aus meiner Reli-klasse, die ist satanistin" daraufhin hab ich ihm gesagt, dass ich mich regelmäßig mit anderen satanisten treffe und wir uns die pulsadren aufschneiden und katzen opfern. (ich bin eigentlich kein satanist....) Also ich denke ich hätte auch anderst reagieren können... sowas nehm ich mittlerweile mit humor (zufrieden?!?!?) Ich hätte ja auch um mich beissen können, so wie du:p !!! |
| wiesenfee | Hallo!!! Was will man machen...die kleinen Blagen auf unserer Schule sind genauso!!! Rufen mir und meinen Freunden auch so ein scheiß nach!! aber die härte ist wenn man sich dann umdreht und sie fragt was das soll sind sie ganz klein und hauen ab*g* |
| Blinder Mann | hab heute auch wieder so ein erlebnis zu melden ... ich laufe gerade gemütlich, nichts ahnend, durch ein flur, biege gerade in mein klassenzimmer ein da meinte auf einmal diese kleine rotzgöre neben der tür "saaataaan" rufen zu müssen ... (aber erst als fast in der türe war) .. am anfang habe ich das garnicht registriert ... bin dann aber sofort wieder aus dem zimmer rausgescnellt hab mich vor dieser göre aufgestellt sie wütend angeschnauzt und gefragt ob sie noch alle tassen im schrank hätte ... naja sie ist total zusammen gezuckt ... und bin dann auch zufrieden in den unterricht gegangen |
| kagemusha | hab mich aus gegebenem frustanlass mal durch diesen thread gefräst. "Fotze" und "Hure" kriegen auch lehrer zu hören. nicht nur die gleichaltrigen oder altersnahen, und nicht nur die eltern. und wenn man grundschulkinder in den schwitzkasten nimmt, kann es zur folge haben, dass sie in der weiterführenden schule das recht des stärkeren bloß noch weiter - und weitaus effektiver durchsetzen. aber hab ich ne probatre alternative? nehee. persönliche gespräche sind ne gute idee. kann sogar sein, dass solche gespräche zu guten vorsätzen führen. die dann ca. 10 minuten halten. woram auch immer das liegen mag. ich bin auch sehr geneigt, den eltern ein großteil schuld zuzuschieben. vor allem den deutschstämmigen mit wenig intellektuellem background (lest das bitte als einordnung, nicht als herablassende abqualifizierung). ich bezeichne das immer noch als vorurteil, wobei sämtliche erfahrungen allerdings diesem vorurteil entsprechen ... bisher ... mit wenigen ausnahmen. bei den nichtdeutschstämmigen erlebe ich wesentlich mehr gezieltes interesse an der entwicklung ihrer kinder. viel mehr hilfestellung für die schule, und ein "erziehungsgerüst". das ist sicherlich mitunter in unterschiedlichem maße fragwürdig, aber wenigstens vorhanden. nur - auch die mit dem entsprechenden background laufen aus dem ruder. hm. ich sagte ja - "gegebener frustanlass". ich schlag mich tagtäglich mit leuten zwischen zehn und siebzehn rum, und ein großteil ist unerzogen, frech, übergriffig, respektlos. ich empfinde sie trotzdem nicht als "böse". eher als irgendwie desorientiert. aber ich fühle mich überfordert mit der anforderung, ihnen orientierung zu geben - und zwar in dem maß, in dem sie es offensichtlich brauchen. zuwendungs- und grenzenaufzeigmäßig. LaChatte, ich wünsch dir viel kraft ... von 4/5 auf 28/5, das wird noch richtig lustig ... es ist kurz vor fünf. und morgen gehts weiter. ich sollte langsam in die gänge kommen, und vorbereiten, dass morgen wieder was passieren kann. an zuwendung, an grenzen aufzeigen, an neugierig machen (begeistern find ich im moment ein bisschen hoch gegriffen). freche kinder. und unter all dem FotzeHureHaltsMaulIchFickDeineMutterWasWillstDu DukannstMirGarNixAldä sind immer noch dieselben kinder wie wir waren. wie sie vor 50, 100, 300, 1000 jahren waren. neugierig aufs leben. wissbegierig. aufgeschlossen. warm. nur, das alles unter dem schutt auszugraben, kostet kraft ... von der ich im moment nicht weiß, wo ich sie herkriegen soll. und dabei ist "meine" schule nicht mal eine von den wirklich üblen ... anyway. bevor ich hier noch mehr off-topic abschweife - ende beitrag, face life. |
| LaChatte | [QUOTE]LaChatte, ich wünsch dir viel kraft ... von 4/5 auf 28/5, das wird noch richtig lustig ... [/QUOTE] Schon mal besten Dank für die guten Wünsche, aber was meinst du genau mit diesen Fünfteln? *verwirrt* Und im Moment hab ich glaub wieder was begriffen... die letzte Stunde war echt toll... und mit meinem Mini-Pensum hab ich ja auch genug Zeit zum erholen:) [QUOTE]ich empfinde sie trotzdem nicht als "böse". eher als irgendwie desorientiert. aber ich fühle mich überfordert mit der anforderung, ihnen orientierung zu geben - und zwar in dem maß, in dem sie es offensichtlich brauchen. [/QUOTE] Das fühlen offenbar auch viele Eltern... gerade ist die 12-jährige Tochter eines Freundes erwischt worden, wie sie für um die 2000 Euro sich in Läden selbst-bedient hat - ohne zu bezahlen... und er stellt nun seine Qualifikation als Vater ernsthaft in Frage und macht sich eine Menge Gedanken... [QUOTE]nur, das alles unter dem schutt auszugraben, kostet kraft ... von der ich im moment nicht weiß, wo ich sie herkriegen soll. [/QUOTE] Die Kinder beschäftigen und auch einfach mal nach draussen gehen tut dem Lehrer gut... ist allerdings in einer Kleingruppe bedeutend einfacher zu verwirklichen als in einer Klasse mit 20 Schülern, stell ich mir mal vor... ich wünsch dir alles Gute! |
| kagemusha | hi [b]LaChatte[/b], 4 Stunden in 5 Tagen ... und dann 28 Stunden in 5 Tagen, das sollten die Fünftel heißen ;) *schiefgrins* wenn ich die kids beschäftige und rausgehe, dann beschäftigen die sich damit, im klassenzimmer krieg zu führen .... da brauchts schon einen gezielten arbeitsauftrag, von dem sie auch den sinn einsehen, und mich anwesend & überwachend. und 20 schüler wär schon ein schritt in die richtige richtung. die kleinste klasse, mit der ich zu tun hab, hat 26 ... aber *back to topic* im prinzip ist es schon noch möglich, die "frechen kids" "umzudrehen". auch wenn die eltern oder das leben als solches da viel versaut haben. nur, wenn da schon zuviel versaut ist, dann fehlen uns die kapazitäten, das zu reparieren (mal ganz davon abgesehen, das wir [i]dafür[/i] eigentlich gar nicht da sind) - und manchmal gehz eben gar nicht mehr. übrigens, oft wissen die sehr wohl, was sie da sagen. und bestehen darauf, dass man sie um mindestens drei grade höflicher anredet *grins* - wenn da so ne göre grad ihren nachbarn angeplärrt hat "halts maul" und kurz danach sagt man zu ihr "halt die klappe" kann man sicher sein dass "ich hab einen mund!!" zurückkommt ... ich gerat immer in versuchung, die mal "da abzuholen wo sie stehen" und sie mal genau so anzureden, wie sie sonst immer daherreden ... |
| Otage | mal was erfreuliches, es gibt noch hoffnung!!!!!!!! ich steige in den bus, niese lauthals und so ein süßes kleines mädchen neben mir sagt: gesundheit! da hatte ich wieder gute laune.... :D :D :D |
| kagemusha | ... das mädchen kam bestimmt grad aus LaChattes klasse ... ;) |
| Chokmah | also ich finde net das es an jungen eltern liegt das die Kinder heutzutage frech sind oder besser respektlos es liegt am ganzen sozialen Umfeld (verwandte,Schule,Kindergarten etc) früher hatte man zum beispiel respekt vor dem Lehrer heute haben die Angst vor 12 jährigen weil es ihnen net gestattet ist fester einzugreifen als mit ermahnungen und verweisen. Schaut mal das Alter eurer Eltern an die waren a net jünger als die meisten die heute ihre Kinder bekommen aber damals machte man sowas net aus Mode wie heute das ist das nächste denn wenn man tiefer geht als nur die Oberfläche zu berühren gibt es in jeder Altersgruppe Eltern die unfähig oder unwillens sind ihre Kinder zu erziehen. Ich bin selber 24 und Vater eines bezaubernden Mädchens von 4 Jahren naja ich lebe zwar net mehr mit der Mutter zusammen aber das gehört nu in keinster Weise hier rein, wollte halt nur damit sagen, mei tochter hat vor allem und jedem respekt ohne strenge erziehung oder strafen man muss sich nur mit den Kindern beschäftigen können auch selber tolerant sein und klar machen das man gewisse sachen unterlassen sollte Wenn man natürlich vor seinem Kind zum Beispiel bestimmte Personengruppen schlecht macht merkt sich das so ein Kind und verliert den Respekt weil "Mama macht ja sowas auch" Es ist einfach nur das Zusammenspiel von Erziehung, Gesellschaft und Umgang was ein Kind formt, da aber die Gesellschaft ein großes Vergehen in sich selbst geworden ist kann man fast nichts mehr retten ausser mit viel Liebe und Geduld das möglichste zu versuchen. |
| FeuerUndBlut | Ui, das scheinen wohl viele zu beobachten, dass die Kinder von heute immer frecher werden. Ein Klassenkamerad von mir, wir sind in der 10. Klasse, lässt sich ständig von 5 kleinen Hauptschülern, die übrigens in der 5. oder 6. Klasse sind schlagen und beschimpfen! Die Beschimpfungen sind echt übel und der wehrt sich nicht einmal richtig O_o. Eigentlich werde ich immer verschont, vielleichts liegts an meinem Blick *g*, aber letztens meinten 2 aus meinem Bus, den Bogen überspannen zu müssen, nachdem wir dann ausgestiegen sind hab ich sie zu Boden geworfen, jeden 2 mal, ich glaub anders gehts nicht! Ich hab sie davor sogar oft gewarnt und ließ einiges über mich ergehen, aber irgendwann raste ich dann aussssssss!!!!!! Wer nicht hören will, muss fühlen. |
| BleedingHeart | Ich war als Kind n widerlicher kleiner Klugscheißer :D Und heute haben die Kids halt andere "Vorzüge". Jeder Generation das Ihre. |
| FeuerUndBlut | Lieber Klugscheisser, als jemand, der dich echt übel beleidigt! |
| Otage | und wieder eine begebenheit aus meinem "blagen-alltag": heute im oberstufenraum, auf den sofas, gemütlich plaudernd, gerade ein frühstück habend, nichts ahnend. kleine 7.klässler kommen angelaufen, setzen sich dazu, obwohl der raum "nicht gestattet" ist für UNTERstufe etc. da beginnt direkt einer von denen mir den tisch weg zu ziehen, auf dem mein frühstücksbrot liegt. ich zieh´s zurück und gucke das kind giftig an. gelächter. der "obermann" der "gang" meint wir sollen doch unsere jacken (die auf den sofas liegen), auf den boden schmeißen, damit die anderen auch sitzen können. wir spitzen die ohren und reißen alle ein wütendes gesicht, meine freundin sagt sie sollen doch die klappe halten und hier verschwinden, da es der oberstufenraum ist. gelächter. wir haben die schnauze voll, äffen die mistviecher nach von wegen: "oh ich bin ja sooo cool, ich geb vor meinen freunden an, dass ich leute, die drei köpfe größer sind als ich dumm anmache!!" naja, und so zogen wir von dannen. man kann echt gar nix mehr machen, die sind echt nicht mehr einzuschüchtern, ich glaub ich hol demnächst ne kettensäge, vielleicht klappt´s ja dann ;))) oder ich sag einfach dass satan sie holen wird, vielleicht können sie dann nicht mehr schlafen.... hofffe ich :D |
| wtalgoth | :mad: Am 15.3 also vor zwei Tagen saß ich im Bus auf dem Weg nach Hause. Ich war gut gelaunt, was bei mir eher selten ist. Die Sonne schien mir ins Gesicht. Ich war lebensfroh. Plötzlich hielt der Bus an einer Haltestelle, wo schon viele Schüler standen. Ich saß auf einem 4-er Platz. Es kamen zwei ca. 10-jährige Jungen in den Bus, nein die sind da reingerannt als liefen sie um ihr leben, und setzten sich sprungartig vor mich hin. Sie beschmutzten meine Hose, indem sie ihre dreckigen Gummistiefel gegen mich traten. Die ganze Fahrt über (ca. 20 Minuten) schrien sie obzöne Wörter durch den Bus. Ich forderte sie höflich darauf auf etwas ruhiger zu sein. Dann antwortete einer der beiden: >Von Satanisten lass' ich mir nix sagen!< Ich hatte dann genug. Ich suchte mir einen anderen Platz. Aber an der Situation kann man nichts ändern. Man kann sich drüber ärgern oder nicht. :o Es ist heutzutage diese sehr, extrem jungen Mütter, welche nicht in der Lage sind ihre Kinder ordentlich zu erziehen. Ganz im Gegenteil, sie lassen ihre Kinder alleine vorm TV sitzen und nehmen so eine Verblödung in Kauf. |
| ilumina | [QUOTE]Es ist heutzutage diese sehr, extrem jungen Mütter, welche nicht in der Lage sind ihre Kinder ordentlich zu erziehen.[/QUOTE] Mal langsam mit den jungen Gäulen!!! Warum wird hier auf einmal alle Schuld den jungen MÜTTERN in die Schuhe geschoben??? Schon mal was davon gehört, daß zum Kinder basteln ZWEI dazu gehören - nämlich Frau und MANN?????:mad: Wenn schon die schrecklichen jungen Mütter alles falsch machen, was man nur falsch machen kann und für den Weltuntergang verantwortlich sind - [B]WO SIND DENN DIE VÄTER?????????[/b]:mad: Es ist leider zu beklagen, daß "normal strukturierte" Familie immer seltener werden! Zwei lernen sich kennen, zwei entscheiden sich ein Kind in die Welt zu setzen, zwei gehen auseinander und in leider viel zu vielen Fällen bleibt der ganze Erziehungsstreß und wortwörtlich Existenzkampf an der Mutter hängen, da der Vater sich mit der Auflösung der Beziehung auch leider sehr oft nicht mehr in der Pflicht sieht, für sein Kind weiterhin Sorge zu tragen. Was leider zu oft auch noch mit sich zieht, daß der Vater aus irgend welchen Gründen noch nicht mal für den Unterhalt aufkommt! Auch wenn eine Beziehung nicht mehr floriert, sind BEIDE Elternteile in der Pflicht, wenigstens soweit zu kooperieren, damit eine vernünftige Erziehung für das Kind gewährleistet ist! Kinder werden SO, wie man es ihnen vorlebt!!! Das sollte bei der ganzen Diskussion nicht in den Hintergrund geraten!!! Die Schuld einzig und allein auf [B]unfähige, junge MÜTTER[/b] abzuschieben ist nicht gerechtfertigt und unfair!!! |
| LaChatte | Die Familienstrukturen sind heute auch ungünstig - eben die Tatsache, dass die ganze Erziehungsarbeit an einer Person, eben der Mutter, hängenbleibt. Etwas, was früher tatsächlich besser war als heute, ist die Grossfamilie: da gabs Tanten, Onkels, Grosseltern, Geschwister, Cousins... und Erziehung war Teamarbeit, da musste nicht eine Frau allein alles machen - und wenn jemand mal genervt war, gingen die Kleinen eben eine Tür weiter... Es würde sicher viel bringen, wieder ähnliche Formen zu finden. Es gibt heute so viele alte einsame Leute, die ihre Freude daran hätten, ab und zu mit Kindern zusammen zu sein... und viele einsame Kinder, deren Eltern arbeiten müssen... |
| Chokmah | [QUOTE][i]Original geschrieben von ilumina [/i] [B]Auch wenn eine Beziehung nicht mehr floriert, sind BEIDE Elternteile in der Pflicht, wenigstens soweit zu kooperieren, damit eine vernünftige Erziehung für das Kind gewährleistet ist![/B][/QUOTE] ....kommst du vorbei und erklärst das meiner ex :D bitte zieh auch dann net die armen Väter (me) in den dreck die zahlen müssen aber auf ihr kind verzichten sollen!!! Es ist net immer so das die Väter abhauen |
| Valraven | Hmm, nach einigen Jahren Nachhilfe und einem 4wöchigen Schulpraktikum kann ich sagen, dass meiner Meinung nach ein Großteil der Kinder trotz allem doch noch "lieb" sind. Zwar habe ich auch mehr als genug an rotzfrechen, dreisten, unangenehmen etc. Exemplaren erlebt, dennoch gibt es auch die Kinder, die man gleich als eigene nehmen würde... Wenn ich versuchte, es festzumachen, wäre es mir nicht möglich, es auf eine Schulart, eine Altersklasse oder ähnliches festzulegen. Genauso rätselhaft ist es mir, woran es wirklich liegen mag, aber es ist beruhigend zu wissen, dass es die liebenswerten und auch überraschend aufgeweckt-intelligenten Kinder (noch) gibt. |
| ilumina | [QUOTE][i]Original geschrieben von Chokmah [/i] ....kommst du vorbei und erklärst das meiner ex bitte zieh auch dann net die armen Väter (me) in den dreck die zahlen müssen aber auf ihr kind verzichten sollen!!! Es ist net immer so das die Väter abhauen[/QUOTE] @ Chokmah Leider hab ich persönlich die Erfahrung machen müssen, daß der Erzeuger meiner Kiddies sich aus dem Staub gemacht hat, keinen Unterhalt zahlt, sich noch nicht mal an Weihnachten, Ostern oder am Geburtstag meldet (sind ca. 700km zwischen uns, er ist fort gezogen - zum Glück!!!) und mich auf den gemeinsamen Schulden hat sitzen lassen, für die ich nun aufkommen darf!:mad: Ich hab - im Gegensatz zu meinem Vorredner - nicht alle über einen Kamm geschoren. Ich hab lediglich geschrieben, daß es [b]leider viel zu oft[/b] vorkommt, daß die Frau am Ende alleine da steht. ...und daß es solche Fälle gibt, ist ja wohl leider nicht aus der Luft gegriffen. @ wtalgoth [QUOTE][i]Original geschrieben von wtalgoth [/i] Es ist heutzutage diese sehr, extrem jungen Mütter, welche nicht in der Lage sind ihre Kinder ordentlich zu erziehen.[/QUOTE] Wie kommst Du zu diesem Urteil??? Hast Du damit schon Erfahrung gesammelt??? Bist Du selbst Vater??? Bist Du ein guter Vater??? Handelst Du verantwortungsvoll??? |
| Menedemos | Zu dem Thema fällt mir folgende Geschichte ein: Ich war mal auf einer Sylvesterfeier. Irgendjemand hatte so einen Pott Schokoladenmousse als Nachtisch mitgebracht. Es waren auch zwei kleine Kinder mit dabei, die sich allsbald darüber hermachten. Aber nicht, daß sie sich Teller genommen hätten oder daß die Eltern das für sie getan hätten, nein, nie nahmen einfach ihre schmutzigen Finger und schleckten damit in der bislang unberührten Mousse herum. Also meine Mutter hätte mich Sicherheit gesagt: "Laß das, das gehört sich nicht, dazu nimmt man einen eigenen Teller und einen Löffel". Was aber hat jene Mutter gemacht? Sie hat nur halblaut in die Runde gefragt: "Stört das jemanden?" Ich hätte wirklich am liebsten gesagt: "Ja, mich!" Aber erstens kannte ich diese Leute nicht so gut und zweitens ist man dann ja gleich der Böse, der Kinderfeind, der Spießer und Querulant und überhaupt nicht locker und so... Naja, das Ergebnis war, daß die Kids den Nachtisch vollkommen unappetitlich zurückgelassen haben und ich freiwillig darauf verzichtet habe. |
| ilumina | Puuuuh!!! Wie eklig!!!:eek: Sowas würde ich nie tolerieren! ...im übrigen halte ich nicht viel von antiautoritärer Erziehung. Kinder brauch Grenzen, sie testen ihre Grenzen jeden Tag auf's neue aus - was natürlich nicht heißen soll, daß man mit Prügel erzieht..... ...und wenn man ihnen nicht zeigt, wie sie gehen dürfen und wo halt nun mal Schluß ist, dann kommen dabei elende kleine Monster raus, die keinerlei Respekt vor anderen Menschen, deren Gefühlen oder deren Eigentum haben. |
| Chokmah | ...das schlimmste was ich wie gesagt finde, ist das viele Eltern es auch noch belustigend finden wenn ihre kleinen frech sind einfach nur um zu überspielen das sie unfähig sind ihr kind zu erziehen. @ilumina siehst und ich hab es genau anders rum ich könnt genauso auf die frauen zurück schimpfen wie du auf die männer:mad: aber bei euch frauen ist es nun doch die überzahl die dann dumm da steht |
| ilumina | @ Chokmah Hmmmm...ich wollte eigentlich relativ neutral bleiben und hatte versucht, es allgemein zu formulieren. [QUOTE]Auch wenn eine Beziehung nicht mehr floriert, sind BEIDE Elternteile in der Pflicht, wenigstens soweit zu kooperieren, damit eine vernünftige Erziehung für das Kind gewährleistet ist![/QUOTE] Ferner war ich - wie schon gesagt - ein klein wenig über meinen Vorredner aufgebracht. |
| Demira | Ist mir auch schon öfters passiert. Da hätte man große Lust, den Kindern mal ne Ohrfeige zu verpassen!!! Ich bin grundsetzlich gegen das Verprügeln, aber ab und an mal den Hintern versolt oder eine Ohrfeige gehören (finde ich) zur Erziehung dazu. Wie sollen den die Kinder sonst lernen? Schimpfen allein bringt bei den wenigsten Kindern etwas (war bei mir genauso und mir hats nicht geschadet und meiner Schwester auch nicht) Wie gesagt, ich finde, den meisten Kindern würde es sicherlich nicht schaden, wenn sie ab und zu mal eine Ohrfeige von ihren Erziehungsberechtigten bekommen würden. Das schadet schließlich weder dem Kind noch der Beziehung zwischen Eltern und Kind. Wie gesagt: Ich spreche hier nicht von regelrechter Prügel wie sie zu Zeiten meiner Uroma Gang und Gebe war, sondern von erzieherischen Maßnahmen!! Grüße Demira |
| FeuerUndBlut | Ich finde, dass es so weit erst gar nicht kommen muss! Und wenn das Kind trotzdem nicht gelernt hat, dann würde ich an eurer Stelle, wenn ihr das nächste mal wieder beleidigt werdet, einfach zuhauen! Hab ich auch gemacht, wirkt immer noch an, die lassen mich jetzt in Ruhe :) |
| atra_umbra | also denkt ihr, mit gewalt werden sich die "frechen kinder" ändern und zu eigenständigen, denkenden, gesellschaftsfähigen menschen erzogen? ich finde die anwendung von gewalt ist keine lösung. ihr begebt euch damit höchsten auf das gleiche kindliche niveau ("ich habe keine argumente, also muss ich zuschlagen, um mich zu artikulieren"). meine sicht der dinge ist jene: es liegt doch in erster linie an der erziehung, ob die kinder frech oder eben freundlich sind. kinder lernen zu einem großen teil durch imitieren. "so wie man in den wald hineinruft, schallt es heraus" beispiel: ich gebe schwimmunterricht für 3 bis 8 jährige kinder. die kinder sind alle sehr freundlich, anhänglich,... klar, manche sind auch "frech". aber eben nicht böse, sondern harmlos frech. mancher mag jetzt argumentieren, das liege am alter. kann sein... ABER das größere problem sind die eltern! speziell eine dame (typ "frustrierte ehefrau") ist wirklich unausstehlich und beschwert sich über dies und das. ("das wasser ist zu verchlort, der boden ist nass,...") -lauter sinnloses zeug. mir wäre es zu schade, dafür meine luft zu verschwenden. ICH bin natürlich an diesen dingen schuld!!! die frau ist einfach total frustig. und hier der punkt: das ganze färbt schon auf das kind ab. es ist das einzige kind in der gruppe, das sich "ständig beschwert". ("ich hab hunger, ich will was anderes machen, das wasser ist so verchlort" - wo dieses statement wohl herkommt???) kurz: die kinder werden nicht frecher, sondern die erziehungsberechtigten immer unfähiger. sie lassen sich zunehmend verunsichern von "neuen oder auch weniger neuen erziehungsgrundsätzen". (antiautoritär? demokratisch? autoritär? laissez-faire? oder wie jetzt???) der eine rät dies, der andere das. kinder sollten werte vermittelt bekommen, lernen, was recht und unrecht ist, lernen zu leben,... aber das kommt vor lauter "ich erziehe mein kind nach diesen oder jenen grundsätzen" zu kurz. kinder, werdet braver;) erziehungsberechtigte, werdet fähiger und seid den kindern vorbilder -denn wir (lehrer, demnächst-lehrer, erzieher,...) müssens ausbaden! |
| Chokmah | [QUOTE][i]Original geschrieben von atra_umbra [/i] [B]kinder, werdet braver;) erziehungsberechtigte, werdet fähiger und seid den kindern vorbilder -denn wir (lehrer, demnächst-lehrer, erzieher,...) müssens ausbaden! [/B][/QUOTE] ...wo du es gerade sagst erziehnung findet aber nicht nur im schoß der Familie statt sondern auch in den Schulen und Kindergärten wo die kleinen geformt werden. Wenn ein lehrer oder erzieher seiner aufgabe nicht gerecht wird kann das auch dazu führen das kinder frech werden oder andere negative züge zeigen was nützt es wenn ein kind in die schule geht umgang mit "schlecht erzogenen Kindern" hat und zuhause bemerkt das keiner. Heute ist es doch so das wenn die kinder in der schule nicht lernen wollen den lehrern das auch egal ist was aber nicht sein sollte. Lehrer und Erzieher sind auch eine Person die ein Charakter formen weil sie für den teil verantwortlich sind was man sozialen umgang nennt. Ein Lehrer der sich nicht um seine Schüler kümmert braucht sich nicht wundern das er keinen respekt bekommt. Wir waren auch frech zu unseren Lehrern/Erziehern und machten unsere Späße aber in einem gesunden Maße es hätte sich nie jemand gewagt seinen Lehrer "Arschloch" zu nennen oder andere Sachen was heute gang und gebe ist. Das hat auch nichts mit angst oder so zu tun sondern mit respekt den wir vom Lehrer bekamen und er von uns. |
| Blinder Mann | hmm ... zu dem was die Erziehung anbelangt, wenn ich so zurückdenke wurde ich nie von meinen Eltern, oder sonst irgendjemanden geschlagen, alleine die Erziehung durch verbaler Form hat mich zu dem geformt was ich Heute bin (und ich bin stolz darauf *gg* ). Auch wenn viele mit Religion(en) nichts am Hut haben wollen, denke ich ist zb das Christentum eine gute Erziehungsmethode, ich habe relativ früh gelernt "was man dir nicht antun soll, das tue auch niemand anderem an" ... (ich denke zumindestens das, das aus der Bibel stammt). |
| atra_umbra | @ Chokmah du hast natürlich recht. die schule ist sowohl erziehungs- als auch bildungsanstalt. mein "wir müssens ausbaden" war auch mit einem augenzwinkern zu verstehen. aber es ist wohl so, dass -je nach schultyp: in meinem fall gymnasium- die kinder schon zu einer gewissen weise geformt sind. das heißt, dass hier die betonung weniger auf erziehungs- als mehr auf bildungsanstalt liegt. in der grundschule verhält sich das vielleicht andersherum... es muss schon möglich für die lehrkraft sein, den stoff durchzuziehen und nicht die ganze stunde dafür zu verwenden "zu erziehen", zu maßregeln etc. ich denke, ein gutes verhältnis zu den schülern macht vieles leichter. wenn man sich gegenseitig respektiert, werden (hoffentlich) worte, wie "arschloch" nicht fallen. atra_umbra |
| Chokmah | ...ja sollte net so direkt bezogen klingen auf deine aussage passte halt gerad und ich sag mal viele Lehrkräfte sin auch mit den übergroßen Klassen überfordert um sich um wirklich alles kümmern zu können also legen wir fest ...schuld sin eltern(im gewissen maße),Lehrer(weil sie kaum möglichkeiten haben) aber vor allem das schulsystem/schulpolitik und die überzüchtete gesellschaft in dieser nation:D |
| Moi_dix_Mois | Es hat keinen Sinn die Schuld hin und her zuschieben... Viel mehr sollte man etwas dagegen unternehmen... Es ist für mich unerklärlich, woher kleine 6-klässler den Mut haben 10-Klässler (noch dazu welche, die doppelt so groß wie sie sind und mit langen Ledermänteln herumrennen) zu schlagen!!! Da hört für mich der Spaß auf!!! Ich habe kein Problem damit, dass mir diese Kinder "Satan", "Höllenfürstin" und der gleichen nachrufen, aber wenn sie dann aus Übermut anfangen mich im Vorbeigehen zu schlagen, hört der Spaß auf!!!! Aber es hat keinen Sinn mit den Kinder darüber zu reden... wenn man sie anschreit lachen sie und wenn man zuschlägt rennen sie heulend zu Mami... oder werden noch schlimmer... Und was soll man den Lehrern bitte schön sagen??? "entschuldigung, ihre Schüler schreien mir die ganze zeit "Satan" und ähnliches hinterher... Ich fühle mich diskriminiert!!! Würden sie bitte mit ihnen reden??" Dann heißt es wieder "du bist doch viel älter und vernünftiger, ignorier es einfach" Klar ich igorier die schläge einfach... (sie tun zwar kaum weh aber was solls ich bin älter und vernünftiger...) |
| Guilty_Angel | @Moi Dix Mois Mach dir nichts draus, ich kenn das auch aus meiner Schulzeit.Manchmal täte solchen Bälgern eine ordentliche Ohrfeige ganz gut,aber das bringt auch nicht viel,leider! Ignorier sie einfach, wir sind ja schließlich alle erwachsene Menschen,oder?;) PS:Moi DiX Mois ist eine meiner Lieblingsbands!Neben Dir En Grey versteht sich! |
| xwitch666x | Also meine Oma war mal super geschockt, weil sie durch die Stadt ging und vom einkaufen kam. Ihr kamen auf dem Bürgersteig zwei Schulbratzen entgegen und haben keine Anstalten gemacht um sie herum zu gehen. Alte Leute sind halt nicht mehr so beweglich. Somit hat sie einen am Arm gestreift(!!) Der haute ihr gleich postwendend "Ey Du blöde alte notgeile Sau " um die Ohren. Anderes Beispiel aus meiner Schulzeit. Als wir in die fünfte Klasse und somit neu auf die Schule kamen, waren die zehnten Klassen für die Pausenaufsicht zuständig und niemand durfte im Gebäude bleiben. Alle mußten raus zur Pause. Wir haben immer gekuscht vor den zehnten Klassen. Als wir dann selbst in der zehnten waren und dafür verantwortlich, mußten die Türen verriegelt werden und wir uns heftige Sprüche anhören und uns Tritten erwehren. Ebenso wurden die Türen von den lieben kleinen Kindelein massiv mit Tritten und Faustschlägen behandelt. Wo soll diese respektlosigkeit bitte noch hinführen?? Ist das die Vorbereitung auf die immer heftiger werdende Ellbogengesellschaft? Meine damaligen Lehrer erzählen mir dollsten Dinger, von wegen Schüler die Lehrer angreifen und solche Sachen.... Ich denke, daß auch ein Problem ist, daß die Elternteile beide arbeiten, die Kinder sind oft alleine und haben somit zu wenig Aufmerksamkeit. |
| Guilty_Angel | Manchmal liegt es aber auch daran dass sich viele vor allem junge Eltern nicht mehr gegen die eigenen Kinder durchsetzen können.Ich hab beim Einkaufen mal eine Mutter erlebt die sich die ganze Zeit von ihrer Tochter "Sdu blöde Schlampe!"anhören musste.Das miese Blag rannte rum schlug sie und riss Sachen aus dem Regal.Anstatt das Kind mal zurechtzuweisen macht diese Mutter auch noch brav hinter ihrem Kind sauber lässt sich treten schlagen etc. und macht rein gar nicht dagegen dass ihre ca.5 (!) Jährige Tochter wie eine Furie in der Kassenschlange wütet.Naja ich denke die meisten Kinder wissen einfach nicht mehr was Autorität ist.Da fragt man sich manchmal ob ein Klaps auf den Po wirklich so schlimm sein kann? Ich sag ja nicht sie soll die Kleine gleich derart vermöbeln aber Kindern müssen Grenzen gesezt werden sonst werden die als Erwachsene genauso wenig Respekt vor Kollegen oder anderen Kameraden haben. |
| Sancta Nox | na da muss ich mich auch mal melden naja als ich heute nach der schule in den Bus einstiegt um nach haus zu kommen stieg etwas später in schwalmtal eine horde kleiner kinder in den Bus und der eine meinte, das er sich mal einfach so meinen mp 3 stick nehmen könnte da ich ihn auf meine tasche gelegt hatte da hab ich ihm gesagt das er ihn doch bitte zurück legen sollte weil ich sonst sehr ungemütlich werde und der meine zu mir ?willst du mich etwa an satan opfern? und da dachte ich mir man is das ein unsozialles verhalten, da er ihn mir nicht wieder gab hab ich ihm an die hand gegriffen um ihn den stick abzunehmen dabei bin ich aber mit meinen fingerkuppenring irgendwie in seine haut hängen geblieben zum glück hat er nicht geblutet wollt ihm ja nicht weh tun naja meinen stick hat er mir danach freiwillig wiedergegeben naja der hatte ne klappe am kopf also wenn das mein sohn wäre dann würd ich den erstmal richtig dran nehmen aber ich wollt noch was hinzufügen es ist nicht immer gut kinder nur mit sätzen vollzu labern als eltern denn bei einigen gehen se da rein und da wieder raus deswegen schadet auch ein kleiner klapps auf den po nichts richtet auch keine seelichen schäden an |
| Seena | Kinder dürfen toben. Kinder dürfen Kinder sein. Aber in entsprechenden Situationen. Und Kinder haben Respekt zu lernen - vor allem vor älteren Personen, bzw. Autoritätspersonen. Unsere Welt ist grausam und furchtbar - es ist immer eine Gratwanderung in wiefern man das an seine Kinder heranlassen sollte, oder nicht. Ich bin der Meinung, dass sie das sowieso schon früh genug selbst herausfinden werden und dass man deswegen versuchen sollte, Kinder so lang wie möglich zu "behüten". Das allerdings auch mit selbst festgelegten, strengen Regeln, denn ohne die geht es nicht. Ich bin selbst noch sehr jung, muss aber seit meinem 9ten Lebensjahr meine beiden jüngeren Geschwister hüten, wenn meine Mutter arbeiten ist (sie erzieht uns alleine und wir erhalten keinerlei finanzielle Unterstützung durch unseren Vater). Mein Bruder ist heute 11 und meine Schwester 9 und ich fühle mich gewissermaßen als "Mama", deswegen glaube ich das schon recht gut beurteilen zu können. Ich finde nicht nur das Verhalten "kleinerer" Kinder oft schlimm, sondern auch das Verhalten Jugendlicher Erwachsenen und insbesondere Autöritätspersonen gegenüber. Ich versuche, meine Geschwister so gut wie möglich von anderen Kindern, die sich meiner Meinung nach nicht korrekt verhalten, fernzuhalten, weil, wenn ich sehe, wie manche Klassenkollegen meiner Geschwister reden, bzw. sich verhalten, wird mir schlecht. Ich finde eine Ohrfeige "ab und zu" (okay, das klingt jetzt sehr schlimm.....meine das nicht als "einmal in der Woche" oder so) schadet der Seele des Kindes nicht wirklich - und ist bei manchen Bälgern einfach vonnöten, so leids mir tut! Seena |
| Lynard | Ich weiß dass ich jetzt gesteinigt werde wenn ich das schreibe. Aber das "Problem" mit den frechen Kindern liegt eindeutig an den Eltern! Klar Kinder sind keine Engel ich war ja auch keiner (bins auch jetzt nich:) ). Aber wenn ich mir solche Ausdrücke erlaubt hätte, hätte ich so eine mit bekommen das ich mir des nächstemal überleg was ich sag. Also an alle Eltern ich weiß es ist nich leid aber ein Klaps zur rechten Zeit hat noch NIEMANDEN geschadet. |
| Cruel_Eden | Als Kind war ich ein richtiger Engel. Unkompliziert, liebenswert, fröhlich und was weiß ich noch alles. Meine Eltern hatten jedenfalls keine Probleme mit mir und mussten mir eigentlich nie auf den Po oder sonst wo schlagen, weil ich sofort verstand und parierte. Dann als wir umgezogen sind, und ich in die 2. Klasse kam, hat sich alles massiv geändert. Ich bin in ein Umfeld reingeraten, was sowas von unsozial war, dass glaub ihr gar nicht. Man musste wirklich ein "Arschloch", "Glamourfuzzi/Hip Hopper" und "Drecksack" sein, um dort nicht unterzugehen. Für mich war das nicht einfach gewesen, aber mit der Zeit habe ich mir mein dickes Fell schon übergezogen und mich durchgesetzt, auch wenn ich manchmal nicht mehr konnte und daheim einfach losheulte, weil es mich psychisch fertig gemacht hatte. Ich war dort nähmlich immer ein Einzelgänger. Hörte nicht das, was die anderen hörten, bin nicht mit der modernsten Kleidungen rumgelaufen und habe halt noch meinem Alter entsprechen ausgesehen und noch in meiner Welt gelebt. Mich interessierten die Bravo und Britney Spears überhaupt nicht. Kam mir jedesmal vor, wie in einer Klasse von 15 Jährigen als in einer 2-6. Klasse. Waren alle total frühreif, und das mal im schlechten Sinne gesagt. Hatten überhaupt keinen Anstand und sind sogar mit Scheren und Messern bei einem Streit aufeinander los gegangen. Mit der Beschimpfung der Lehrer wie "Du alter Schlampe" oder "Du alte Hure." standen schon an der Tagesordnung. War jedenfalls richtig heftig gewesen. Die Mädels fingen auch schon früh an mit Jungs und Make-up. Kleine Huren, so sahe ich sie, und habe auch kein Blatt vor dem Mund genommen, als die eine schwanger wurde und abtreiben musste. In der Zeit war ich aber auch nicht besser. Bin oft beim Direktor gewesen und habe auch oftmals andere geschlagen. War mit 10 Jahren in einer kleinen Clique gewesen, die in den Jahren schon anfingen zu rauchen und zu trinken. Wir waren sozusagen die Außenseiter gewesen, diejenigen, die niemand haben wollte. Also hatten die Einzelgänger sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen und waren nicht mehr einsam. Wir bevorzugte eher Leder, Schwarz und Rock, was bei wenigen gut rüberkam. Außerdem habe ich mich damals ziemlich bubenhaft verhalten, was die Mädchen damals total ankotzte, wenn ich mit meinen Stiefeln und ner Bomberjacke durch die Gegend gelaufen bin. Wollte halt auch provozieren. Jetzt wird man sich sicher fragen, warum ich nicht auf eine andere Schule gewechselt habe oder meine Eltern nix gemacht haben. Na ja, ich habe nicht die volle Wahreit gesagt. Ich weiß nicht warum, aber nicht nur ich hatte Probleme in der Schule, sondern auch daheim und deshalb wollte ich meine überforderten Eltern auch nicht mit meinem Kram belästigen. Wollte ich auch gar nicht, weil ich auch nen Hass auf sie aufgebaut habe mit der Zeit, weil wir uns seit da nur noch gestritten haben und das hält bis heute noch an. Der Haussegen bei uns liegt schon lange am seidenen Faden. Sind vor 5 Jahren auch wieder umgezogen. Leider ohne Besserung, es ist sogar noch schlimmer geworden, also kann man nicht sagen. "Nur an dem Ort ist es soweit gekommen" und jemand anderen die Schuld zuschieben. Überall geht es so ab und es wird immer schlimmer und eine heile Welt, die mein Vater vermisst, gibt es leider nicht mehr.. Ich weiß auch nicht, aber alle ab 1990 geborenen, haben in unserer Gegend keinen Anstand mehr. Wir mussten auch oft Wache in der Schule schieben und bei solchen Rotzgören verliert selbst der Ruhigste seine Kontrolle. Bespritzen dich mit Wasser, treten auf dich ein, stellen dir Bein, beschimpfen dich als Satanist, Hexe, Hure oder was weiß ich. Und als einem von uns die Nerven verlor, wurde er von der Schule verwiesen, dabei hatte er mehr als recht gehabt. Aber er hätte es ja nicht tun sollen als Älterer. Er muss ja ein Vorbild sein und sich trotzallem zusammenreißen. Ich weiß auch nicht. Wenn man das alles so liest, will man keine Kinder mehr auf die Welt setzen. Ich war auch anders gewesen, bis ich mit anderen Kindern zutun hatte. Und die beste Erziehung kann dann selbst auch Nebenwirkungen haben, weil man sich dann als Muttersöhnchen sieht und dazu gehören möchte. Mein Vater bereut es heute z.B, dass er mich nicht von Früh bis Spät geprügelt hatte, wie es mein Opa bei ihm getan hatte.... Gruß, C.Eden |
| Locomon | dieser tread weckt in mir eine erinnerung...: vor ungefähr nem halben jahr, als ich mich mit meinem EX-EX zum tee verabredet hatte sah ich ihn zufällig an der bushaltestelle stehen (sonst nimmt er immer sein fahrrad). naja jedenfalls war da so ein kleines göhr gerade dabei ihn mit steinen zu bewerfen und einige ausdrücke abzulassen. da ich ihn kenne (also meinen EX-EX) weiss ich genau der würde NIE einem kind etwas tun, auch in dieser situation hat der lediglich versucht den steinen auszuweichen. (soviel zum thema gefährliche satanisten ^^;; ) ich bin hingerannt und wollt dem kleinen gerade die pfötchen festhalten damit es aufhört (mein "hey, kleiner! lass das oder es setzt was!" blieb missachtet ;) ) kommen weitere kleine bratzen angerannt und meinen ihren freund laut beleidigend verteidigen zu wollen. tja, es stand also 4 bratzen vs. moi, und als die kleinen merkten das sie verbal nicht gegen mich ankammen, da zückt ein kleines mistvieh ein messer! Die waren höchstens 10 - 14 jahre alt! (und tragen messer) und macht so stichbewegungen in meine richtung! na, super... jedenfalls ist dann erst mein EX-EX aktiv geworden schnappt sich den kleinen und drückt dem die hand zusammen so das der kleine das messer fallen lässt. ratet mal? die passanten (2 ca. 20 jährige türken) die vorher vorbei gegangen sind als der kleine mitem messer auf mich los wollte haben umgedreht und meinen freund zur sau gemacht! von wegen: "ey satansfresse lass meine brüda in ruhe oder isch mach disch baseballschläger!" also... bei solchen "brüdas" wundert es mich kaum das kinder so abdrehen! |
| darkEMYR | einspruch: türkische oder allgemein migrantenkinder haben oftmals heutzutage mehr respekt und bessere erziehung als die einheimischen.muss man leider so sagen! da ist der antiautoritäre schwachsinn nämlich noch nicht angekommen.vergleich mal deutsche kinder und ausländisch-stämmige(scheisswort) im laden oder im zug (du wirst meine ausführungen fast immer bestätigt sehen!) ausnahmen bestätigen natürlich die regel (und das mit kleinen brüdern ist bei den türken halt so 'ne sache) und glaub mir: hätten die eltern das gesehen hätte es wohl 'ne schelle gesetzt |
| AlienSexFiend | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lynard [/i] [B] Also an alle Eltern ich weiß es ist nich leid aber ein Klaps zur rechten Zeit hat noch NIEMANDEN geschadet. [/B][/QUOTE] ...und dann am besten noch wundern, wenn die Kinder selbst mal "Klapse" verteilen, hm...? ...wie ich solche Sprüche doch liebe...:rolleyes: |
| Kampfsau | [QUOTE]einspruch: türkische oder allgemein migrantenkinder haben oftmals heutzutage mehr respekt und bessere erziehung als die einheimischen.muss man leider so sagen! da ist der antiautoritäre schwachsinn nämlich noch nicht angekommen.vergleich mal deutsche kinder und ausländisch-stämmige(scheisswort) im laden oder im zug (du wirst meine ausführungen fast immer bestätigt sehen!) ausnahmen bestätigen natürlich die regel (und das mit kleinen brüdern ist bei den türken halt so 'ne sache) und glaub mir: hätten die eltern das gesehen hätte es wohl 'ne schelle gesetzt[/QUOTE] Ja,also das kann ich wiederum nicht bestätigen.Die deutschen Kinder sind keinesfalls dreister als türkische.Ich habe schon von beiden soviele unerhöhrte Exemplare gesehen.Aber auch wenn die deutschen frecher sind.Die türkischen sind auf jedenfall um einiges brutaler. Reden kann man mit denen gar nicht mehr.Die verstehen nur noch die Sprache der Schläge und der Gewalt.Die tuen etwas nicht,weil sie wissen das es falsch ist oder sie tuen es,weil sie wissen dass es richtig ist.Die wissen doch nur,dass sie Schläge kriegen,wenn z.B. ihren Eltern etwas nicht passt.Und die sind nunmal in den ersten Lebensjahren stärker als ihre Kinder .Und die Kinder lernen,dass sowas in Ordnung ist und setzen ihren Willen über das Faustrecht durch. |
| Darket | @ASF Ich bin selbst Produkt antiautoritärer Erziehung und weiß Gott kein Freund von Gewalt, erst recht nicht gegen Kinder. Aber selbst als werdender Pädagoge, der sich in der Ausbildung tagtäglich anhört, durch was Kinder zu diesem oder jenem Verhalten motiviert werden, denke ich mir manchmal, dass ein Satz warme OOhren das ein oder andere Exemplar in seiner peersönlichen Entwicklung deutlich in die richtige Richtung schubsen würde. |
| AlienSexFiend | ...aber dann muss doch vorher in der Erziehung was schief gelaufen sein...ein Kind lässt sich nun mal nicht von Computer, Fernsehen und Alleinsein erziehen...warum klappt es dann in anderen Ländern besser als hier...? ...doch weil die Kinder einen ganz anderen Stellenwert haben als bei uns... ...in Norwegen bei meiner Schwester zum Beispiel ist es total unüblich Kinder vorm Fernseher zu "parken", die gehen einfach vor die Tür bei Wind und Wetter, wo die Kinder hierzulande schon total "verweichlicht" sind und eben lieber drin bleiben (Regen ist ja auch so schlimm :rolleyes: )...die Kinder haben da wie gesagt einen ganz anderen Stellenwert, es sind vollwertige Menschen, die eben auch erklärt bekommen, warum sie das und das nicht tun sollen, wenn es sein muss, bekommen sie es auch öfters erklärt...diese Geduld hat doch hier kaum einer mehr, es ist echt schlimm, was ich hier manchmal auf offener Straße so erleben muss wie Eltern mit ihren Kindern umgehen, nur weil sie gerade mal nicht so funktionieren wie sie sollen... ...mir sind in Norwegen noch nie so extrem "pöbelnde" Kinder aufgefallen wie hier und alle, die ich kenne, sind antiautoritär erzogen worden...[b]es scheint also doch gut zu funktionieren, wenn man will[/b]... ...weißt du was das Erschreckende ist...? ...neulich hab ich durch Zufall auf der Straße einen Mann kennengelernt, der sich mit mir über das Verhalten einer Mutter ihrem Kind gegenüber aufgeregt hat...was sie an Schimpfworten drauf hatte, war nicht mehr feierlich...dieser Mann war Gutachter hier in der Psychatrie und erzählte mir, dass es dort im Moment [b]80[/b] Kinder im Alter von 2 (!) - 14 gibt, das ist total viel, wenn man bedenkt, dass diese kleine Stadt hier gerade mal so 20.000 Einwohner hat...er erzählte, dass diese 2-jährigen mal eben so Fensterscheiben kaputt geschlagen haben dort sobald man mal einen Moment nicht aufgepasst hat...solche Aggressionen kommen doch nicht von ungefähr...und bei solchen Pöbeleien wie sie hier schon mehrfach beschrieben wurden, ist das gewiss auch nicht anders, Kinder suchen sich Vorbilder...und wenn die Eltern eben keine sind (weil sie zum Beispiel einfach nicht da sind), dann müssen eben Computerhelden usw. herhalten... |
| Darket | @ASF Du hast sicherlich recht (ich habe eine ganz ähnliche Dabatte vorhin in der Schule geführt). Die Problematik ist, dass Du und ich keine Kinder erziehen können, die uns auf der Straße anpöbeln (ich arbeite dran :D ). Und ich glaube wirklich, dass es für das ein oder andere Exemplar dieser Sorte sehr heilsam wäre, wenn Du oder ich ihm eins hinter die Löffel geben würde. Ich tue es in der Regel nicht, gerade bei kleinen Arabern und Türken halte ich ihnen lieber ne Standpauke darüber, dass die Mami oder die größere Schwester das öfter hätten tun sollen (das ist hocheffektiv bei diesen kleinen MAchos!). Allerdings glaube ich, dass das in solchen Situationen wahre wunder bewirkt, nicht ihm Schmerzen zuzufügen, bewahre, nein! Aber der Schrecken darüber, dass es jemand wagt soetwas zu tun, kann das Bewusstsein durchaus verändern. Warum sollte man denn aufhören, wenn einem wirklich NIE Konsequenzen drohen? |
| AlienSexFiend | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] [B]@ASF Du hast sicherlich recht (ich habe eine ganz ähnliche Dabatte vorhin in der Schule geführt). Die Problematik ist, dass Du und ich keine Kinder erziehen können, die uns auf der Straße anpöbeln (ich arbeite dran :D ). Und ich glaube wirklich, dass es für das ein oder andere Exemplar dieser Sorte sehr heilsam wäre, wenn Du oder ich ihm eins hinter die Löffel geben würde. Ich tue es in der Regel nicht, gerade bei kleinen Arabern und Türken halte ich ihnen lieber ne Standpauke darüber, dass die Mami oder die größere Schwester das öfter hätten tun sollen (das ist hocheffektiv bei diesen kleinen MAchos!). Allerdings glaube ich, dass das in solchen Situationen wahre wunder bewirkt, nicht ihm Schmerzen zuzufügen, bewahre, nein! Aber der Schrecken darüber, dass es jemand wagt soetwas zu tun, kann das Bewusstsein durchaus verändern. Warum sollte man denn aufhören, wenn einem wirklich NIE Konsequenzen drohen? [/B][/QUOTE] ...ich finde, dass das schon wieder viel zu weit geht (gut, kommt auch drauf an, was so ein Kind macht, wenn es mir gegenüber gewalttätig wäre, würde ich auch nicht still stehen sondern ihm wenigstens mal die Hände festhalten, dass es nicht weiter machen kann)...aber einem fremden Kind eins "auf die Löffel geben"...? ...da muss schon ganz extrem was sein, wenn ich so ein Verhalten hinnehmen könnte von jemandem...mir persönlich ist es schon zuviel, wenn jemand versucht meine Tochter verbal zu erziehen ("Bleib sitzen beim Essen" oder so), wenn ich der Meinung bin, dass sie etwas tun oder lassen soll, dann werde [i]ich[/i] ihr das schon sagen, da hat sich kein Fremder einzumischen...und wenn dann noch jemand handgreiflich werden würde ihr gegenüber, müsste schon ein verdammt wichtiger Grund vorliegen, damit ich wenigstens nicht ganz zur Furie werden würde...mein Kind hat einfach kein Fremder anzufassen, und [i]so[/i] schon gar nicht...da kann und will (!) ich im umgedrehten Fall auch nicht handgreiflich gegenüber anderen Kindern werden... @ Metalfinger ...in dem Fall schon von "Schuldigen" zu sprechen, finde ich etwas übertrieben...ich denke, dass sich sowas noch im Rahmen der Entwicklung hält...wesentlich merkwürdiger wäre es doch, wenn deine Tochter nicht 3 sondern 15 wäre und dann noch andere Leute beißen würde...;) |
| AngelSanctuary | [QUOTE][i]Original geschrieben von Otage [/i] [B] Dieselbe Bekannte ist mit ihrem 5jährigen Kind an Weihnachten in die Kirche gegangen; als der Pfarrer die Kleinen einlud, nach vorne zu kommen um besser zu lauschen, ermahnte sie ihre Kleine nicht zu rennen und auch brav zuzuhören, gerade hat sie den Satz zu Ende gesprochen, als in der ganzen Kirche Getrampel und Geschrei erschallt und der Pfarrer später nicht mehr zu hören wahr, weil die Kleinen so laut waren. [/B][/QUOTE] Ich hab nichts gelsen weil ich keine Zeit hab, aber ich denke auf alles andere wurde auch schon genug eingegangen. Mir ist es nur wichtig einmal klar zu stellen, dass 5 jährige Kinder es einfach nicht können einen stunde oder länger still zu sitzen und stumm zu sein. Vorallem wenn da noch ander Kinder im selben Alter daneben sitzen. Das konnten Kinder in dem Alter noch nie und werden es wohl auch nie können. Da ist die Entwiklung noch gar nciht soweit, es gibt 1000 und eine sache die interessanter sind, als einem (alten) Mann beim reden zu zuhören, der von Dingen erzählt mit denen sie nichts anfangen können. Das hat ncits mit schlechter bzw. nicht vorhandender Erziehung zu tun. Das ist die Natur des Kindes. Ein Kindergottesdienst ist ja nicht umsonst nur maximal eine halbe stunde lang.... |
| Fuck up Evil | Gibt es eigentlich Nachschub für die Lukas-Fans ? |
| keridwen | Ich habe auch schon Erfahrung mit solchen Kindern gemacht, ganz besonders in meiner Wohngegend ist diese Respektlosigkeit der Kinder gegenüber Erwachsenen sehr verbreitet. Das Schlimme ist, dass das sogar oft schon im Kindergartenalter anfängt. Auf dem Weg nach Hause habe ich eine Mutter gesehen, die ihr Kind vom Kindergarten abgeholt hat. Ich weiß nicht genau worum es ging, jedenfalls schienen die beiden zu streiten und das Kind hat ihre eigene Mutter mit Fotze und Schlampe und ähnlichen Begriffen beschimpft. Mich erschreckt es sowieso, dass Kinder in dem Alter schon solche Begriffe kennen. Ich arbeite zur Zeit auch selber im Kindergarten und ein KInd, droht wenn es ermahnt wird den Erzieherinnen Schläge an oder droht sie zu Beißen, und sagt Sachen wie Scheißarsch zu ihnen, was ja im Gegensatz zu den anderen DIngen noch harmlos ist. Auch ein gutes Beispiel woran man sieht, dass die Welt am Abgrund steht. |
| Frau Herzlos | diese kinder nerven echt schrecklich. wenn ich zB anner bushaltestelle stehen sind da auf einmal fünf die ganz dicht an einem vorbeigehen und das dann lustig finden dass man sich so nah an einen satanisten rangetraut hat. nen ehem. mitschüler von mir nennen sie immer michael jackson und fragen blöd warum er kinder vergewaltigt. die denken sich immer irgendwelche sprüche aus und rennen einen dann 20 meter hinterher...wenn ich son kleines kind wäre würde ich mich gar nicht trauen sowas zu machen, weil die leute ja viel größer und stärker als ich sind... |
| Darket | @Frau Herzlos Welches Alter haben die denn dann? |
| Dirtydevil1981 | ICh muss zugeben, dass ich zwar freche Kinder kenne, aber das dieses nachdem was hier so geschildert wird, recht harmlos ist. Die sind dann einfach wie man bei uns sagt liederlich und bauen ein wenig mist, aber alles noch im erträglichen Rahmen. Und ich muss auch zugeben, dass KInder noch nie zu mir frech waren, mich auch mit Respekt behandelt haben. Ich bin geschockt. |
| saloria | also mich selber haben kinder auch noch nicht angegriffen, werder verbal noch mit gewalt.. und da bin ich sehr froh drüber. Ich habe aber auch schon des öftern von Bekannten gehört die respektlos viele gegenüber Erwachsenen sind. Unfassbar... und das in einem Alter wo sie meinst nicht mal mehr lesen und schreiben können. *kopfschüttel* |
| Amittus | Früher musste man Angst haben man bekommt ein paar aufs Maul. Heute, wird heulend zu Mutter gelaufen und Anzeige gemacht etc. Es gibt Generation den wurde so eingebläut, nie Gewalt, und sind nur Worte etc. Kinder wissen nicht was sie sagen, das die Kinder das als OK ansehen, dazu kommt die schlechte Erziehung heute, potenziert sich, und Kinder haben keine Angst mehr. Nein, das war kein Aufruf zu Gewalt gegen Kinder, nur eine subjektive Bewertung. |
| Panic King | wenn du dich mal mit der anzeige mal nicht vertust... |
| Seena | Wieder ein nettes Erlebnis gehabt.....arbeite zur Zeit als Kinderbetreuerin bei McDonalds bei den Geburtstagsparties.... Hatte letzte Woche eine Gruppe 4/5-Jähriger. Als einer der kleinen mir ganz stolz erklärt hat, was eine Hure ist, wäre ich am liebsten rausgegangen und hätte den Eltern eine geklebt. Denke mir manchmal, dass das sinnvoller ist, als den Kindern eine runterzuhauen.....:rolleyes: Habe in dem Job allgemein die Erfahrung gemacht, dass Eltern sich einfach nicht mehr um die Kinder kümmern WOLLEN. Es gibt ja den Kindergarten, die Schule, den Hort, sonstige Nachmittagsstätten, wohin man die Kinder "abschieben" kann..... Finde sowas schon schlimm, wenn sich 7 jährige Kinder gegenseitig mit Sachen wie "Arschloch", "Idiot" und ähnlichem betiteln.... Sehr nachdenklich Seena |
| Beowulf | Ja ja, Früher häts des net gegeb. Das Problem ist wohl die mangelhafte Qualität bei der Kinderproduktion. Das war früher noch deutsche Wertarbeit. Aber heutzutage werden die ganze Arbeitsplätze ins Ausland verlegt, wo irgendso ein ungelernter Asiate für 10 Cent die Stunde mit billigsten Materialien Kinder zeugt. Und diese Massenware überflutet dann unseren gesamten Absatzmarkt. Genau wie bei CD-Spielern. Die Folge ist, dass Kinder kaum noch einen guten Funktionsumfang haben. Stumm-Schalt-Taste und Putzautomatik sucht man vergebens. Stattdessen hat man Produktionsfehler, scheußliches Design, und miserable Verarbeitung. Man kann sich ja heute kaum noch trauen ein Kind zu prügeln, aus Angst dass es gleich auseinanderfällt. Deshalb mein Tipp: Bei der Kinderwahl immer schauen ob es auch aus Deutschland kommt. Da es seit 45 keine Kennzeichnungspflicht mehr für Kind gibt, ist das mitnichten immer einfach. Aber ein gutes deutsches Kind kann man leicht an seiner Fettleibigkeit, mangelhaften Kenntnissen seiner Muttersprache und eines beginnenden Defätismus erkennen. |
| SoulReaper696 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Rücksitzpunk [/i] [B]ich weigere mich, in das gejammer über die achso armen, vernachlässigten, ziellosen kinder und ihre überforderten eltern einzustimmen. wenn so ein drecksgör meint, mich mit ausdrücken oder handlungen wie im eingangspost beschrieben bedenken zu müssen, muss es leider auch mit den folgen leben. wie diese aussehen, hängt sicher von der tagesform ab. [/B][/QUOTE] ich schliesse mich diesem hier an. solchen kindern muss man ganz eindeutig grenzen aufzeigen. |
| Panic King | Tja wie gesagt wer das echo verträgt kann sichs leisten |
| Otage | Mensch ist das lang her, dass ich den Thread erstellt hatte. Ich sach einfach mal: es liegt an der schlechten Ernährung :D Jaja, diese Bälger. Zumindest boykottieren sie die Predigten des Pfarrers, ist doch positiv :rolleyes: Bis denne |
| Bian | jap......scheiß respektlose mistkinder... da werfen mir 10-11 jährige "zecke" entgegen... "damals unterm führer wäre sowas nicht passiert!" (kleiner scherz nebenher) bian |
| AlienSexFiend | [QUOTE][i]Original geschrieben von Bian [/i] [B] (kleiner scherz nebenher) [/B][/QUOTE] ...ein verdammt schlechter noch dazu...:rolleyes: |
| Panic King | das sind dinge von dennen die eh nichts wissen |
| darkvampir666 | Ach Kinder sind doch was schönes, nur ich kann kein ganzes essen. |
| Schwarzer Prinz | habe nur den thread anfang gelesen und kann das NCIHT bestätigen. die meisten kinder mit denen ich mal zu tun habe sind eher nett und höflich. komisch. |
| GoddessBastet | Es mag ja immer heissen: Die jungen Menschen von heute!!! So wie eben alles früher besser war. Trotzdem glaube ich,die strengere Erziehung von damals hat solche Situationen größtenteils verhindert. Ich find das wirklich alles andere als normal,bei mir hat mal geholfen so nem 12-jährigen Kaugummi in die Haare zu kleben,der wirklich monatelang blöd geredet hat. Die Folge war dann, dass ich zum Direktor musste,der aber nur gelacht hat,weil er das Kr+++el gekannt hat. In der Klasse von dem Jungen dann dauernd Kommentare:"super, echt geile Aktion,so macht man sich beliebt." Nein, ich bin nicht stolz, aber ich hab meinen Frieden... |
| rainraven | @ Beowulf: *LOOOOL*:D :D |
| majiik | Ich hab heute wieder so ein richtiges kleines "Arschlochkind" getroffen :rolleyes:. Meine kleine Cusine wurde heute 1 Jahr alt, da ich zum Kaffee eingeladen war, bin ich natuerlich hin. Und es ist ja wohl klar, das auch andere Kinder da sein wuerden. Da war so ein richtig egoistisches kleines Maedchen das dem Geburtstagskind immer alle sachen weggenommen hat und auf dem fremden Sofa rumgehuepft ist und die ganze Zeit in hohem Ton rumschrie. Also da haben doch die Eltern klaeglich versagt ?! Ich fuer meinen Teil hasse Kleinkinder/Kinder. :o |
| de_andreas | Nach meiner Meinung liegt es an der Erziehung, aber auch an dem Umfeld der Kinder z.B. wie die Kinder sich im Kindergarten /schukle verhalten beeinflusst auch die anderen Kinder, und es liegt an der Musik die sie hören. Z.B. einer der Metal/Gothic hört istz viel kultivierter und netter als Personen die Hip Hop oder so hören. |
| Darket | [QUOTE]Z.B. einer der Metal/Gothic hört istz viel kultivierter und netter als Personen die Hip Hop oder so hören.[/QUOTE] Mit Verlaub, das ist mit Abstand der größte Mist, den ich seit längerem gelesen habe und draußen hat es um die 0°, das Sommerloch kanns also nicht sein... :rolleyes: |
| de_andreas | Wenn du meinst. Komm mal mit zu mir dann beweise ich dir das anhand von meiner Schwester und ihren Freunden und Freundinnen und an Leuten die so Freitags in der Stadt rumlaufen. |
| AlienSexFiend | ...achje, aber bitte nicht die Egoshooter vergessen, die diese Kinder garantiert alle spielen...:rolleyes: |
| Darket | [QUOTE]Wenn du meinst. Komm mal mit zu mir dann beweise ich dir das anhand von meiner Schwester und ihren Freunden und Freundinnen und an Leuten die so Freitags in der Stadt rumlaufen[/QUOTE] Danke für die Einladung :D Aber representativ ist das beim besten Willen nicht. Weißt Du wieviele scheißedämliche Gruftis ich kenne? Nein? Ich auch nicht, sind nämlich wirklich viele. Komm mal mit nach Berlin in den Lime-Club, da beweise ich Dir wie blöd Gruftis sein können. Mein Gott, dieses pseudo-elitäre Gehabe geht mir auf den Sack, erst recht, wenns von Leuten kommt, die sich seit zwei Monaten schwarze Klamotten anziehen, früher mal Baggys anhatten und sich nun für den Nabel der Welt halten... :rolleyes: |
| dead cry | [QUOTE]Komm mal mit nach Berlin in den Lime-Club, da beweise ich Dir wie blöd Gruftis sein können. [/QUOTE] Oh ja .. ich stimme dir voll und ganz zu und das ist ein Grund warum ich da nur so selten und ungern hingehe. Doch findet man es ja überall wieder. Freitags am Alexanderplatz ist ja immer alles voll, einerseits die Punks und Goths und andererseits die Hopper welche ihr Chattreffen dort haben. Alles ruhig und Stress gibt es auch nicht bis einer aus unseren Reihen meint jemanden von den anderen anmachen und mit ihm ein Streitgespräche anfangen zu müssen. Natürlich fangen dann die Streitigkeiten an und ich finde es wirklich dumm und unnötig, zumal es fast jede Woche das Selbe ist. Zu den Kindern .. ich denke viele von ihnen haben einfach nicht das Verhältnis zu ihren Eltern wie wir eventuell. Ich beispielsweise habe meist alles gemacht damit es meiner Mutter gut ging. Ich wusste, wenn ich irgendetwas schlechtes täte, würde meine Mutter dafür die Schuld bekommen. Doch wen intetessiert das heutzutage schon? Ist doch klasse wenn jemand anderes für die eigene Schuld belangt wird! Irgendwie ist das wirklich ein bisschen arm .. |
| Darket | [QUOTE]Alles ruhig und Stress gibt es auch nicht bis einer aus unseren Reihen meint jemanden von den anderen anmachen und mit ihm ein Streitgespräche anfangen zu müssen. Natürlich fangen dann die Streitigkeiten an und ich finde es wirklich dumm und unnötig, zumal es fast jede Woche das Selbe ist.[/QUOTE] Ok, das meinte ich nichtmal, ich find die Klientel da einfach scheiße, aber es unterstreicht meinen Standpunkt :D |
| Choro | Was unsere Kinder angeht, woher sollen sie den lernen wie man sich benimmt? Die Gesellschaft lehrt keine Werte mehr, im Gegenteil, wer lügt und betrügt, der erhält Vorteile. In der Schule benehmen sich einige Lehrer auch nach dem Motto ich bin King und gelogen wird da das sich die Balken biegen. Wie sollen Kinder ohne Vorbilder (ich meine positive) lernen wie man sich richtig benimmt. Wer drängelt beim Bus, die Erwachsenen. Wer geht bei rot über die Straße, die Erwachsenen. Wer geht nach einem gewonnenen Fußballspiel besoffen und gröhlend nach Hause die ... Ich würde die Schuld nicht bei den Kindern suchen, sondern in der Gesellschaft die unsere Kinder erzieht. (Arme Kinder die jetzt in Ganztagsschulen noch weniger Werte vermittelt bekommen und im Gegenzug ihren Freundeskreis verlieren, den sie auf Grund von mangelnder Freizeit nicht mehr pflegen können.) Wo ist das sinnvolle Freizeitangebot für Kids und Jugendliche? Ach ja ich bin kein Kid mehr aber das bedeutet nicht, nicht auch mal eine Lanze für Kids zu brechen. |
| hagzissa13 | @Choro: Daß die Kinder nichts dafür können, weil sie flasche Vorbilder durch die Erwachsenen haben, sehe ich genauso. Jedoch sehe ich das Problem etwas anders gelagert. Natürlich gibt es Lehrer, die nicht unbedingt das "Optimum" darstellen, das gebe ich zu, aber hier zu pauschalisieren, ist auch nicht fair. Ich kenne viele Lehrer, die sich wirklich engagieren und sich massiv für die Kids einsetzen. Ich denke auch nicht, daß die Ganztagsschule an sich das Problem ist, denn schaut man sich die Freizeitgestaltung derer an, die nicht in Ganztagsschulen untergebracht sind, so findet man diese nicht selten nachmittags vor Glotze oder PC - nix da mit Erlernen sozialer Kompetenz im Umgang mit Gleichaltrigen. Ich weiß nicht, ob ich es hier nicht sogar schonmal geschrieben habe, aber ich tarf vor einiger Zeit meine alte Grundschullehrerin. Eine tolle Frau. Streng, konsequent, aber mit nem riesen Herz. Ich war verwundert, daß sie schon pensioniert ist, da sie noch nicht im passenden Alter dafür ist. Sie erzählte mir, daß sie es nicht mehr ausgehalten habe. Damals, so sagte sie mir, als ich noch in der Schule war, da wäre der überwiegende Teil der Kinder vollkommen normal gewesen, und eben ein- oder zwei Rotzlöffel darunter, die auch zu Hause den Eltern auf der Nase rumtanzten. Heute, knapp 20 Jahre später, wären sehr viele der Schüler so, wie diese Rotzlöffel von damals (heute heißt das dann in den meisten Fällen AD(H)S), bzw. verzogene Prinzen und Prinzessinen, die dem Lehrer 5x am Tag erzählen, daß Papi und Mami gesagt haben, daß er/sie das nicht müßten, wenn sie das nicht wollten und nur noch ein kleiner Teil "normale" Schüler. Meint, viele Kinder, um die sich zu Hause keine Sau kümmert, viele überprotektiv bemutterte Kinder und nur noch ein kleiner Teil normale Schüler. Das gleiche Bild bestätigen mir auch junge Lehrer aus dem Freundeskreis. Mittlerweile geht das soweit, daß teilweise die Türen von innen abgeschlossen werden, da die jungen Herrschaften meinen, daß um 9.00h spätestens aber genug genug gelernt sei und dann äußerst selbstbewußt den Heimweg antreten. Handys werden eingesammelt, weil sonst die Sprößlinge sich eh nicht am Unterricht beteiligen. Ich wollte heute kein Lehrer mehr sein. Ganz ehrlich. |
| Choro | [QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i] [B]@Choro: Daß die Kinder nichts dafür können, weil sie flasche Vorbilder durch die Erwachsenen haben, sehe ich genauso. Jedoch sehe ich das Problem etwas anders gelagert. Natürlich gibt es Lehrer, die nicht unbedingt das "Optimum" darstellen, das gebe ich zu, aber hier zu pauschalisieren, ist auch nicht fair. Ich kenne viele Lehrer, die sich wirklich engagieren und sich massiv für die Kids einsetzen. [/B][/QUOTE] Das sehe ich ebenso, leider ist die Zahl dieser Lehrer sehr gering. Mein Ältester ist 18 und ich war all zu oft mit der Problematik (als Elternsprecher) befaßt. Es gibt da extreme Lehrer, die die Kids regelrecht fertig machen. Wegen so einem Lehrer (der jetzt freiwillig in der Psyche sitzt) haben fast alle Mädchen der Klasse die Schule gewechselt und das ohne Konsequenzen für den Typ. Ich pauschalisiere nicht. Es gibt auch wenige TOP Lehrer und komischerweise haben die mit den Kids die wenigsten Probleme, weil man sie auf die eine oder andere Weise achtet. [QUOTE][B] Ich denke auch nicht, daß die Ganztagsschule an sich das Problem ist, denn schaut man sich die Freizeitgestaltung derer an, die nicht in Ganztagsschulen untergebracht sind, so findet man diese nicht selten nachmittags vor Glotze oder PC - nix da mit Erlernen sozialer Kompetenz im Umgang mit Gleichaltrigen. [/B][/QUOTE] Das ist sicher auch richtig. Dennoch, was ist mit den Kids, die ein intaktes soziales Umfeld haben. Die Freunschaften ausßerhalöb ihrer Schule haben? Die eben nicht nur PC und Glotze kennen, sondern auch sonst ihre freie Zeit sinnvoll gestallten? In Vereinen organisiert sind z.B. wie unsere die in einen Trachtenvereich (ja puh puh wie kann man denn) gehen und sich dort auch sozial betätigen. [QUOTE][B]Ich weiß nicht, ob ich es hier nicht sogar schonmal geschrieben habe, aber ich tarf vor einiger Zeit meine alte Grundschullehrerin. Eine tolle Frau. Streng, konsequent, aber mit nem riesen Herz. Ich war verwundert, daß sie schon pensioniert ist, da sie noch nicht im passenden Alter dafür ist. Sie erzählte mir, daß sie es nicht mehr ausgehalten habe. Damals, so sagte sie mir, als ich noch in der Schule war, da wäre der überwiegende Teil der Kinder vollkommen normal gewesen, und eben ein- oder zwei Rotzlöffel darunter, die auch zu Hause den Eltern auf der Nase rumtanzten. Heute, knapp 20 Jahre später, wären sehr viele der Schüler so, wie diese Rotzlöffel von damals (heute heißt das dann in den meisten Fällen AD(H)S), bzw. verzogene Prinzen und Prinzessinen, die dem Lehrer 5x am Tag erzählen, daß Papi und Mami gesagt haben, daß er/sie das nicht müßten, wenn sie das nicht wollten und nur noch ein kleiner Teil "normale" Schüler. Meint, viele Kinder, um die sich zu Hause keine Sau kümmert, viele überprotektiv bemutterte Kinder und nur noch ein kleiner Teil normale Schüler. Das gleiche Bild bestätigen mir auch junge Lehrer aus dem Freundeskreis. [/B][/QUOTE] Ja leider ist das heute so. Aber es liegt nicht an den ADHS Kindern, ich habe 3 davon und die wissen sich zu benehmen. Alle Lehrer loben sie sogar wegen ihres Verhaltens. Sicher ist es heute viel schwerer Kinder zu unterrichten, aber das liegt dann auch daran, das selbst die Eltern keinen Augenmerk auf Werte mehr legen. Ich möchte nicht wissen, wie oft hinter verschlossenen Türen rassistisch, vor den Kids geredet wird. Wo häusliche Gewalt vorherrscht, die Kinder dazu animiert Gewalt als Mittel schlicht hin zu sehen. Warum die Entwicklung so weit gekommen ist? Weil alle wegsehen! Wir haben mal ein Experiment gamacht, liegt Jahrzehnte zurück. Mehere Jugendliche haben einen am Boden liegenden Passanten (vermeintlich) gestiefelt in einer Fussgängerzohne. Was glaubt ihr wie viele haben da was gesagt, geholfen oder die Polizei gerufen (die war vorher informiert worden). Einer von 50, ein erschreckendes Ergebniss. Heute dürfte die Quote eher noch schlechter sein. Letztlich werden die Kinder durch Familie (in der sie kaum noch Zeit verbringen) und durch die Gesellschaft geprägt. Wie viele Stunden sind sie außer Haus und wieviele davon in der Schule? |
| Choro | Damit bist du nicht alleine! Ich weiß gar nicht mehr wie oft sogar die Eltern da was in der Richtung bewegen wollten. Der Elterbeirat ist offenbar nur gut um Kaffeekränzchen zu organisieren und Spenden für die Schule zu sammeln. Mitspracherecht, das ich nicht lache. Na ja armes Deutschland, in anderen Ländern haben die Eltern wesendlich mehr in Punkto Erziehung an Schulen mit zu reden als hier zu Lande. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Choro [/i] [B]Das ist sicher auch richtig. Dennoch, was ist mit den Kids, die ein intaktes soziales Umfeld haben. Die Freunschaften ausßerhalöb ihrer Schule haben? Die eben nicht nur PC und Glotze kennen, sondern auch sonst ihre freie Zeit sinnvoll gestallten? In Vereinen organisiert sind z.B. wie unsere die in einen Trachtenvereich (ja puh puh wie kann man denn) gehen und sich dort auch sozial betätigen. [/B][/QUOTE] Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der wir ab der Mittelstufe Nachmittagsunterricht hatten, auch mehrmals die Woche (ich war auf einer Schule mit Integration Körperbehinderter. Da diese in einem Heim in der Nähe untergebracht waren und teilweise weit weg wohnten, hatten wir samstags keine Schule, dafür aber früher als die anderen Schulen im Umkreis Nachmittagsunterricht). Teilweise bis 17.10h. Danach, wenn gewünscht noch AGs. Trotzdem habe ich in der Zeit in einer Showtanzgruppe getanzt, mit 2-3x/Woche Training + Balletttrainig 1-2x/Woche (mein Wunsch). Da das Training immer abends stattfand, war das kein Thema. Freunde habe ich eben auch abends getroffen (Da bei der Ganztagsschule Freiräume entstehen, habe ich an den Tagen mit Nachmittagsunterricht die HA in der Schule gemacht zwischendurch und an den anderen Tagen eben nachmittags). Ich bin auch der Meinung, daß den Schülern heute zuviel zugemutet wird, teilweise, weil die Eltern ihre Kinder - weil es oft nicht ganz klar ist, ob sie zuerst den Nobelpreis bekommen und dann die olympischen Spiele gewinnen sollen, oder eben doch umgekehrt - von Pontius zu Pilatus schleppen, ohne daß diese noch irgendwelche Freizeit haben, aber auch, und das prangere ich an dem heutigen Schulsystem an, daß in immer kürzerer Zeit der (wachsende, da die Wissenschaft ja nicht stehen bleibt)Schulstoff durchgepaukt werden soll, ohne Modifikation der Lehrpläne. Daß diese beiden Entwicklungen dafür sorgen, daß die Kinder immer mehr überlastet werden, ist mE kein Wunder. Was AD(H)S angeht, muß ich sagen, daß ich nicht abstreite, daß es das gibt. Das gab es ws schon immer. Aber wenn ich mir anschaue, wie viele Kinder heut zu Tage angeblich AD(H)S haben (sollen) - ohne in Abrede stellen zu wollen, daß Deine drei wirklich betroffen sind - dann weiten sich meine blauen Äuglein vor Erstaunen. Die meisten AD(H)S-Kinder, die ich in meinem Beruf betreue, sind einfach ohne Grenzen erzogene Prinzen und Prinzessinnen, denen man irgendwann nicht mehr Herr wurde, sie dann als sog. AD(H)S-Kinder abstempelte und zu guter Letzt mit Drogen vollstopft, damit sie nicht so auffallen.... |
| Choro | [QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i] [B]Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der wir ab der Mittelstufe Nachmittagsunterricht hatten, auch mehrmals die Woche (ich war auf einer Schule mit Integration Körperbehinderter. Da diese in einem Heim in der Nähe untergebracht waren und teilweise weit weg wohnten, hatten wir samstags keine Schule, dafür aber früher als die anderen Schulen im Umkreis Nachmittagsunterricht). Teilweise bis 17.10h. Danach, wenn gewünscht noch AGs. Trotzdem habe ich in der Zeit in einer Showtanzgruppe getanzt, mit 2-3x/Woche Training + Balletttrainig 1-2x/Woche (mein Wunsch). Da das Training immer abends stattfand, war das kein Thema. Freunde habe ich eben auch abends getroffen (Da bei der Ganztagsschule Freiräume entstehen, habe ich an den Tagen mit Nachmittagsunterricht die HA in der Schule gemacht zwischendurch und an den anderen Tagen eben nachmittags). [/B][/QUOTE] Da stimme ich dir zu! Unser Jüngster wird auf ein Ganztagsgymnasium gehen müssen, weil es die einzige Schule mit musischer Ausrichtung im Umkreis ist. Mit seinen 10 Jahren wird er nach 17:00 nur noch begrenzt was unternehmen können. Die Vereinstreffen der Jugend finden zudem auch von 17:00 bis 18:00 statt, die wird er dann auch nicht mehr pünklich schaffen. Bei Mittelstufe aufwärts (da kann man ja bis max 24:00 als 16 Jähriger oder als 18 Jähriger noch länger auf und unterwegs sein (theoretisch) ist das sicher nicht so schlimm. [QUOTE][B]Ich bin auch der Meinung, daß den Schülern heute zuviel zugemutet wird, teilweise, weil die Eltern ihre Kinder - weil es oft nicht ganz klar ist, ob sie zuerst den Nobelpreis bekommen und dann die olympischen Spiele gewinnen sollen, oder eben doch umgekehrt - von Pontius zu Pilatus schleppen, ohne daß diese noch irgendwelche Freizeit haben, aber auch, und das prangere ich an dem heutigen Schulsystem an, daß in immer kürzerer Zeit der (wachsende, da die Wissenschaft ja nicht stehen bleibt)Schulstoff durchgepaukt werden soll, ohne Modifikation der Lehrpläne. Daß diese beiden Entwicklungen dafür sorgen, daß die Kinder immer mehr überlastet werden, ist mE kein Wunder. [/B][/QUOTE] Mein Ältester (grade 18) mußte von G9 auf G8 zurück und er kann ein Lied von Überlaßtung singen. Der Stoff wurde sogar noch erhöht, wichtige Inhalte wie Polynomdivision dafür raus genommen (braucht man ja später im Studuim kaum ;) ) und zeitglich um ein Jahr gekürzt. Ach ja, Zeit für ne Abschlussfahrt ist auch keine oder sollen wir ehrlicher sagen, kein Geld. Nichtmal wenn die Schüler alles alleine organisieren dürfen sie fahren, weil keine Lehrkraft Zeit für etwas hat, das es seit 30 Jahren an Schulen gibt. [QUOTE][B] Was AD(H)S angeht, muß ich sagen, daß ich nicht abstreite, daß es das gibt. Das gab es ws schon immer. Aber wenn ich mir anschaue, wie viele Kinder heut zu Tage angeblich AD(H)S haben (sollen) - ohne in Abrede stellen zu wollen, daß Deine drei wirklich betroffen sind - dann weiten sich meine blauen Äuglein vor Erstaunen. [/B][/QUOTE] ADHS ist rezesiv vererbar - d.h. ein Elternteil reicht damit alle Kinder es erben. (Ich hab mich lange und eingehend mit dem Thema beschäftigt.) In vielen Bundesländern wird ADHS mit Legastenie oder RS gleichgesetzt und ist an Schulen anerkannt. Nicht so in Bayern! Hier wird ADHS nicht berücksichtigt. (Im Grunde müsste man das Geld für eine Gleichstellungsklage haben.) Was den Druck auf diese Kinder nur verstärkt und sie wie Versager dastehen läßt. [QUOTE][B]Die meisten AD(H)S-Kinder, die ich in meinem Beruf betreue, sind einfach ohne Grenzen erzogene Prinzen und Prinzessinnen, denen man irgendwann nicht mehr Herr wurde, sie dann als sog. AD(H)S-Kinder abstempelte und zu guter Letzt mit Drogen vollstopft, damit sie nicht so auffallen.... [/B][/QUOTE] Hm, was soll ich dazu sagen. Wir waren bei einem Facharzt, der sich darauf spezialisiert hat. Ohne die Schule in Kenntniss zu setzen wurde Ritalin gegeben mit bemerkenswerten Äußerungen der Lehrer. Leider kommt es hier auf die richtige Dosierung an, nimmt man zu wenig wird es schlimmer und zuviel ... Fakt ist, vielfach wird hier das Falsche diagnostiziert und dann auch noch falsch behandelt. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Choro [/i] [B]ADHS ist rezesiv vererbar - d.h. ein Elternteil reicht damit alle Kinder es erben. (Ich hab mich lange und eingehend mit dem Thema beschäftigt.) In vielen Bundesländern wird ADHS mit Legastenie oder RS gleichgesetzt und ist an Schulen anerkannt. Nicht so in Bayern! Hier wird ADHS nicht berücksichtigt. (Im Grunde müsste man das Geld für eine Gleichstellungsklage haben.) Was den Druck auf diese Kinder nur verstärkt und sie wie Versager dastehen läßt.[/B][/QUOTE] Die meisten Forscher sind der Überzeugung, daß dem ADHS neurobiochemische Ursachen zugrunde liegen. Und ja, es stimmt, es gibt Forschungsergebnisse, die nahelegen, daß dabei eine genetische Komponente mit im Spiel sein könnte. Das Erkranknungsrisiko von Zwillingen ist deutlich erhöht (monozygote Zwillinge 79%, dizygote lediglich 32%) laut Gillis et al. 1992. Weitere Studien zeigen, daß die Erkrankungswahrscheinlichkeit eines Kindes mit an ADHS erkranktem Geschwisterkindes 5-7 mal höher ist, als in unbelasteten Geschwisterschaften. Desweiteren ist die Wahrscheinlichkeit an ADHS zu erkranken um 50% erhöht, wenn ein Elternteil betroffen ist (Barkley et al, 1999). Bei dieser Studie jedoch gebe ich zu bedenken, daß auch vorgelebte Verhaltensmuster oder innerfamiliäre Problematiken Auslöser sein könnten, sowie Verhaltensweisen während der Schwangerschaft. Eine weitere Studie befaßt sich mit der Frage, warum männliche Nachkommen häufiger betroffen sind, als weibliche. Hierzu schreiben Lauth und Schlottke 2002, daß es bei Jungen eine biologisch-genetische Disposition zu expansivem Verhalten gäbe, es eine höhere Toleranz gegenüber auffälligem Verhalten von Mädchen gebe und Jungen in der Forschung stärkere Beachtung erfahren würden. Andere Forscher hingegen halten eine vorwiegend genetische Ursache für unwahrscheinlich. Ein Forscher z.B. führt (für mich nachvollziehbar) aus, daß die Anzahl der betroffenen Kinder unter diesen Bedingungen konstant, oder bei einem Geburtenrückgang sogar rückläufig sein müßte, da genetisch bedingte Krankheiten eine relativ konstante Inzidenz und Prävalenz aufweisen (Amft 2006). Aber wie wir alle wissen, werden die betroffenen Kinder immer mehr.... Weiter betonen mehrer Forscher, daß es zumindest ganz bestimmter psychosozialer Bedingungen bedürfen würde, um ADHS aufgrund einer bestimmten genetischen Disposition entstehen zu lassen (z.B. van den Bergh 2004, Schulte-Markwort und Düsterhus 2003, Leuzinger-Bohleber 2006). Nach Steinhausen 2002 und Stollhoff et al. 2003 werden neben den genetischen Faktoren zudem Alkohol- und Nikotinkonsum während der Schwangerschaft als Risikofaktoren betrachtet. Zudem stehen Bleiexposition, Frühgeburt und Verletzungen am vorderen Stirnhirn unter Verdacht (Barkley 1999). Die psychosozialen Faktoren scheinen (wofür die Theorie der genetischen Disposition paßt), bedeutsam für den entstehenden Schweregrad der Erkrankung (Schlack 2004). Einige Studienergebnisse legen zudem den Verdacht nahe, daß negatives, mütterliches Verhalten Einfluß auf ADHS haben könnte. Z.B. eine erhöhte Bereitschaft zur Anwendung von Bestrafungstechniken (Saile et al. 1999, Trautmann-Villalba et al. 2001, Magai 1999), oder auch restriktiverer, weniger sensibler und kontrollierender Umgang mit Kindern, gehäuftere Ablehnung und Mißbilligung + seltener Unterstützung und Lob (Saile et al. 1999, Trautmann-Villalba et al. 2001, Barkley 1990, Mash und Johnston 1982, Cunningham und Barkley 1979). Die Tatsache, daß sich die mütterliche Interaktion ändert, sobald das kindliche Verhalten durch Medikation modifiziert wird (Barkley et al. 1985) veranlaßt einige Autoren zu der Annahme, daß das defizitäre Verhalten der Mutter eine Folge der Verhaltensauffälligkeit sei (Saille et al. 1999). Jedoch zeigt die Studie von Danforth et al. von 1991 klar, daß auch durch Training der elterlichen Kompetenz eine Verhaltenaänderung des Kindes bewirkt werden kann was auch die Mannheimer Risikokinderstudie belegt (Trautmann-Villalba et al. 2001). |
| Choro | Kurz und bündig, die oben beschriebenen Möglichkeiten sind mannigfalltig. Leider muss ich aufgrund der Tatsachen, das kein Alkohol oder Nikotin schuld sein kann (da beide Richtraucher) und die anderen Faktoren auch nicht zutreffen lediglich die Pinkte des ersten Absatzes bleiben. Alle 3 Kinder ADHS (eines ADS) und was wichtiger ist, keines Verhaltensauffällig was Werte an geht. Das ADHS Kinder nerviger sind und schwerer zu "bändigen", stimmt. |
| hagzissa13 | Naja... so mannigfaltig finde ich das gar nicht..... Der Verdacht liegt nahe, daß es eine genetische Dispostion geben könnte, die Stärke und die Ausprägung der Erkrankung scheint von Verhaltensweisen prä- und postnatal innerhalb der Familie abzuhängen. Ich denke, wenn die Veranlagung da ist, ist es auch schwer, das ganze massiv zu steuern, da ja, wie oben beschrieben, nicht selten ein circulus vitiosus abläuft. Jeder macht Fehler in der Erziehung. Es gibt einfach keine perfekten Eltern. Denn dann wären Eltern Maschinen und keine Menschen. Ich stelle es mir, unabhängig von der Ursache und dem Auslöser der Erkrankung als sehr schwer für die Eltern vor, wenn gleich mehrere Kinder in der Familie betroffen sind. Schon ein Kind mit ADHS stellt für die meisten Familien ja schon eine große Belastung dar. Großer Respekt. EDIT: Was ich noch sehr interessant finde, ist die Tatsache, daß die Anzahl derer, die die Diagnose verpaßt bekommen sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem ob man die Kriterien des DSM-IV, oder der ICD 10 anlegt werden. Für Deutschland gibt es nichtmal verläßliche Studien über die Häufigkeit. Nur eine Konsenskonferenz hat dann mal "5%" festgelegt (Mittelwert der Studien aus dem Ausland und "Erfahrungswerte"....). Wenn ich mir allerdings anschaue, wie viele Kinder verhaltensauffällig mit der Diagnose ADHS abgestempelt werden, liegt die Zahl wesentlich höher (was allerdings impliziert, daß bei weitem nicht alle derer, die ADHS haben dieses auch wirklich vorliegt, logo...). |
| skaldenblut | Zu ADHS und/oder der Jungend von heute hab ich auch ne Geschichte: Bin auch aktiv in einem Mittelaterverein. Ein Kumpel hat seinen Neffen mit zum Lagern auf einem Mittelaltermarkt eingeladen. Mit der Warnung an die Vereinsmitglieder "der wäre wohl hyperaktiv" oder so ähnlich hat er sich ausgedrückt. Naja, der Halbstarke hat am Tag ein paar Meter Holz durchgehackt, war seinem Onkel auf Zuruf als Knappe zur stelle, hat beim Kochen geholfen, mit uns Kup gespielt, hat bis 2 Uhr Nachts Nachtwache mitgemacht und dann bis 10 Uhr geschlafen. Und das 4 Tage lang ohne das jemand gesagt hätte der stört oder ist zu unruhig. Ich finde die Jugend von heute braucht mehr körperliche Betätigung anstatt TV und PC (und wenns 1 Meter Holz, Axt und Hackklotz is), mehr das Gefühl nützlich und wichtig zu sein, und mehr den Kontakt zu mehreren Generationen und das damit verbundene Gruppen/Familien-Gefühl. Das "die Jugend von heute" z.B. bei uns in der Nachbarschaft nicht mehr grüßt, nicht mal ein einfaches Hallo oder Moin oder so, im Edeka Einkaufswagendepot steht und säuft und so weiter verstehe ich allerdings auch nicht. Oder wenn Sachen (Laterne etc) beschädigt werden oder es zu Körperverletzungen/Gewalt kommt. Gerade weil das Wort Respekt ja so ein Modewort ist. Und von Respekt zeugt das ja nicht gerade. Aber da habe ich wohl u.a von zuhause andere Werte mitbekommen oder für mich von anderen angenommen und bin iner Schwarzen Szene auch anderes gewohnt. Ein Grund für mich übrigens stolz und froh auf die Schwarze Szene zu sein und auch nicht tauschen zu wollen. Erinnert mit ans WGT 2005, in Leipzig irgendwo am Bushäuschen. Ne alte Dame grüßt uns höflich und fragt ob sie helfen kann (wir blättern grade im Busplan). Man kommt ins gespräch und sie meint irgendwan. Die Leute vom WGT sind ja immer schön friedlich, und ich kuck mir die ja auch gerne an, aber vor ner Woche warn die Rechten da, da war was los. Schlimm. Schlußwort: Das Jammern über die Jugend gibt es seid Tausenden von Jahren. Schon die alten Griechen fanden ihre Jungen leute unmöglich. Und die Jugend ist immer so gut oder schlecht wie die Welt in der sie aufwächst, also so wie die Erwachsenen vorleben und die Verhältnisse sind. Da gibts wohl heute ne Menge Frust und "Unausgeglichenheit" |