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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Ist "Arbeit" Religionsersatz?
JohnSteedFür viele schlichte Gemüter scheinbar schon.

"Die Arbeit" als Religion, dieser Gedanke bereitet mir unbehagen, ich kann mir also nicht vorstellen, dass jemand dies anders betrachtet...

[url]http://www.schandfleck.ch/archiv/2002/02-01/religion.html[/url]
Chromdioxyde[img]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f7/RussianRainbowGathering_4Aug2005.jpg[/img]
Chromdioxyde[img]http://static.twoday.net/Mettigel1/images/arbeit_ist_scheisse.jpg[/img]
AntisepticumEs fehlt dieser Gesellschaft, besser, dieser vaterlosen Gesellschaft mit schnell wechselndem Partner, ausufernden Partys, eitlem Getue und naiven Vorstellung vom Glück irgendwie an realistischen Zielen und Orientierung. Und nun will man gar sich die Arbeit vom Halse schaffen? Was bleibt dann dieser gottlosen Gesellschaft noch übrig?

Ich glaube an JESUS CHRISTUS. Sollte ich nun etwa zur Arbeitslosigkeit verdammt sein, weil ich für mich einen "Arbeitsersatz" gefunden habe? Ich denke nicht. Ich studiere und würde lieber heute als morgen damit beginnen mir mit Hilfe eines regelmäßigen Einkommens ein Eigenheim zu zimmern, zu heiraten und viele Kinder zu zeugen. Die Arbeit selbst ist für mich kein kulturelles Phänomen, sondern irgendwie auch ein fester Bestandteil unseres Seins. Ich würde mich ohne Arbeit nicht vollkommen fühlen, insbesondere weil ich in dieser Gesellschaft etwas beitragen möchte, anstatt nur von ihren Früchten zu leben. Und sei der Job auch noch so schlecht bezahlt.

Sowieso. Das alles stimmt mich irgendwie auch traurig. Ich lebe in einer Dresdner Plattenbausiedlung und finde den äußerlichen Zustand dieses Bezirks zwar relativ nett. Doch spürt man, dass den Menschen mit dem unvermeidlichen Zusammenbruch des Sozialismus etwas verloren gegangen ist. Die Menschen hier haben ja sonst kaum was. Keine Kinder, keine Familie, keinen Glauben. Nur vereinzelt irgendwelche unrealistischen Utopien, denen sich nachhängen und ihr Leben damit verbringen auf dessen Umsetzung zu warten. Ist das etwa ihr "Religionsersatz"?

Arbeit verhilft uns in die Gesellschaft eingebunden zu werden, Freundschaften knüpfen zu können und/oder einen geregelten Tagesablauf zu haben. Es kann, sollte meiner Meinung aber nicht zum Lebenssinn hochstilisiert werden. Für mich ist es nicht das Ziel, sondern ein Mittel zur teilweisen Erfüllung meiner Ziele. Dafür gibt es für mich wichtigeres im Leben, dass einen höheren Stellenwert verdient.

Kommt das nur mir so unglaublich vor? In Berlin laufen 41 Prozent aller Bestattungen anonym ab und hier dürfte die Quote wohl ähnlich hoch sein. Viele sterben vereinsamt in ihren Wohnungen, nicht wenige verwesen dort. Als Kind durfte ich mit dem Gestank des Todes bereits Bekanntschaft machen, weil der Nachbar unter uns verstorben ist. Was will denn der Sozialromantiker denn vom Leben erwarten wenn er nun auch die Arbeit abschaffen will. Ein Leben als Hippie auf Kosten der Gesellschaft? Am Ende lebt er dann trotzdem ein anstrengungsloses Leben bei sich alleine zu Hause und schaut 18 Stunden fern. Nur weil ich arbeiten möchte, heißt es noch lange nicht, dass ich mit meiner Arbeit solch ein Leben anderer unterstützen möchte. Das wäre eine moderne Form der Sklaverei.
JohnSteed@Antisepticum

mit deinem patriarchal-faschistoiden Balkenmannkult kann ich leider sehr wenig anfangen.
Die Bibel wörtlich nehmen - nach meiner Erfahrung- nur Simpel.

"Die Arbeit" ist von der "Arbeiterbewegung" als Religionsersatz ergriffen worden, nachdem sich die Pfaffen allesamt als Rohrkrepierer entwickelt haben
(Waffensegnungen etc.).
Insofern machte das vor hundert Jahren Sinn.
Leider ist die Arbeiterbewegung auf diesem Stand stehengeblieben und hat sich auch nicht weiterentwickelt. Sie befindet sich immer noch in der Zeit der Sozialistengesetze und meint dagegen vorgehen zu müssen.
Insgesamt ist Religion Privatsache und hat mit einem aufgeklärten Staat nicht das geringste zu tun.
Ergo muss in diesem Staat, in dieser Gesellschaft
der Gedanke wachsen, dass man psychologisch, seelisch und philosophisch etwas für sich tun muss, vor dem Broterwerb.
Das wäre sinnvoll.
Aber die Mystifizierung von Arbeit ist kein Ausweg aus unserer selbstgeschaffenen Misere.
Die meisten von uns gehen in die Arbeit, weil sie müssen.
Wenn ich könnte, würde ich lieber ein gutes Buch lesen, statt mit fragwürdigen Gestalten ein einziges Wort zu wechseln.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Wenn ich könnte, würde ich lieber ein gutes Buch lesen, statt mit fragwürdigen Gestalten ein einziges Wort zu wechseln. [/B][/QUOTE]

Und woher sollen Dein gutes Buch, Deine konsumierten Nahrungsmittel und Dein Rechner herkommen, wenn alle so denken, wie Du?



Wenn Arbeit in den Augen von Dir und einigen anderen hier eine Art "Ersatzreligion" ist, oder "scheiße", oder "Volksverdummung" oder was auch immer man hier liest, was sollte sie denn dann stattdessen sein? Oder gibt es gar keine Möglickeit in euren Augen, aus Arbeit etwas anderes als das oben zitierte zu machen? Aber was wäre denn dann die Alternative zum Überleben? Lieber ein gutes Buch lesen, anstatt eigene Kartoffeln zu ernten? Dieses gute Buch selbst zu schreiben und dafür Papier zu schröpfen? Eigene Heilkräuter im Wald zu sammeln? Das selbst gefangene Pferd, statt dem durch Arbeit gebaute Auto zu benutzen (wobei auch das einfangen Arbeit darstellt)?
JohnSteedNein, das sehe ich nicht so emotional wie du.

Arbeit ist Broterwerb und meine Miete muss ich damit zahlen.
Das war es aber schon, ich werde nichts religionsmässiges hineingeheimnissen und ich werde auch nicht den Hohepriestern der Arbeit auf den Leim gehen.
Dankbarkeit? Bedingt, ich habe mich selbst nicht gerufen, ich muss halt für mich sorgen und das scheint nicht so schlecht zu klappen, aber ich sehe in der Arbeit nichts, was über rationale Notwendigkeiten hinausreicht.


Dinge, die mir Spass machen, würde ich nicht als "Arbeit" betrachten.
Der Begriff Arbeit umreisst ungeliebte Tätigkeiten und Umgebungen.
Selbstverwirklichung wäre ein anderes Thema.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Dinge, die mir Spass machen, würde ich nicht als "Arbeit" betrachten.
Der Begriff Arbeit umreisst ungeliebte Tätigkeiten und Umgebungen. [/B][/QUOTE]


Also ist Arbeit für Dich rein das, was Du tun mußt, um zu überleben. Was tun dann, wenn ich Deine Definition herantiehe, Menschen, die gerne Arbeiten, weil ihnen die Arbeit, die sie verrichten Spaß macht? Oder Menschen, die die eigentliche Tätigkeit als ihnen liegend betrachten, an denen sie auch Spaß hätten, wenn das drumrum passen würde?
Tapio Bearking@hagi: Menschen die gerne in ihrem Arbeit arbeiten, haben keine Arbeit sondern einen Beruf. Hat ja nicht von ungefähr eine Ähnlichkeit mit Berufung.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Tapio Bearking [/i]
[B]@hagi: Menschen die gerne in ihrem Arbeit arbeiten, haben keine Arbeit sondern einen Beruf. Hat ja nicht von ungefähr eine Ähnlichkeit mit Berufung. [/B][/QUOTE]

das weiß ich und das ist die Definition von Menschen wie Du und ich. Mich würde aber auch die Definition derer interessieren, die hier die Arbeit als quasi verachtenswert darstellen, verstehst? ;)
Tapio BearkingJa sischer dat... :D
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Tapio Bearking [/i]
@hagi: Menschen die gerne in ihrem Arbeit arbeiten, haben keine Arbeit sondern einen Beruf. Hat ja nicht von ungefähr eine Ähnlichkeit mit Berufung. [/QUOTE]
seh ich auch so: ich hab meinen beruf als "berufung", wenn ich keinen job hätte, würde ich genau das eben für mich machen, bzw in meiner freizeit mach ich das auch (natürlich nicht nur).
und einfach weils spass macht, damit engagiert man sich auch mehr, was natürlich auch mehr geld und verantwortung bringt usw ...
Heph[QUOTE]Die Menschen hier haben ja sonst kaum was. Keine Kinder, keine Familie, keinen Glauben. [/QUOTE]

Der Glaube an sich ist keine Bedingung für Glück - zumindest aus meiner Sicht. Wenn du dich mit der Religions-Geschichte der DDR auseinandergesetzt hättest wüsstest du das nur ~ 24% der Sachsen gläubig sind und trotzdem recht glücklich sind.

Anyway back to topic.

Arbeit als Religion wirkt recht gut weil sie als Alleinstellungsmerkmal für eine Gruppe wirkt. Wer nicht Arbeitet wird wie ein Ungläubiger behandelt - gestärkt wird das durch gewisse Hetzkampagnen diverser Medien und Politiker die wie Priester von ihren Podien predigen.
Gewisse Teile der Politik können somit als höherer Klerus gesehen werden wobei Blöd und andere Medien mehr dem Wander- und Dorf- Prediger entsprechen. Somit denke ich ist der Vergleich Arbeit = Religion aus meiner Sicht möglicherweise nicht 100% perfekt aber zumindest hinreichend.


Leider verkennen viele Politiker das "Arbeit um jeden preis" nicht tragbar ist -vorallem nicht in der heutigen zeit - da Arbeit an sich zwar zum Leben gehören sollte aber nicht das Leben bestimmende sein kann. Ich habe Arbeit aber bin ich Glücklich? 10 Stunden Täglich schuften oft 6 tage die Woche für mickrige 800 € im Monat? Ich glaube nicht.

Allein die Rationalisierung und der Kollege Roboter/Computer verdrängen Menschliche Arbeitsplätze zu Millionen. Dies Mag aus der einen Perspektive schlecht sein aber ohne Rationalisierung und Roboter/Computer hätte zwar jeder Arbeit aber zu welchem Preis?
Wir würden uns den Buckel krumm schuften wie am Anfang der Industrialisierung.
Selbst für meinen "Lagerjob" werden zurzeit z.B. vom Frauenhofer Institut Kommisionier Roboter entwickelt. Das ist an sich nichts schlechtes da es mich aus dieser unmenschlichen Arbeit befreien würde.

Im Gegenteil ich denke wenn wir weiter Menschen durch Maschinen ersetzen - wo es nötig ist und die Menschlichkeit nicht auf der Strecke bleibt - könnte das hohe Vorteile bringen wenn wir unsere Kultur nur etwas verändern würden.
Damit aber Vorteile daraus entstehen müsste z.B. viel in Forschung, Bildung, Kunst, Kultur und soziale Förderung investiert werden. Mehr Forscher könnten dann wiederum bessere Maschinen, Materialien, Medizin etc. entwickeln - sprich dem was Deutschland groß gemacht hat. Gut gebildete Mediziner werden überall gebraucht. Man könnte, aber das nur am Rande, Flächendeckend auf eine 30 Stunden Woche zurückgehen wenn man wollte was wiederum stellen freimacht die man besetzen könnte.
Ein geförderter Kunst und Kultur Sektor erhöhen das Netto-Glück der Gesellschaft und erlaubt es Künstlern sich auszuleben. Soziale Förderung zuletzt kann zum einen genutzt werden um den Arbeitslosen Freizeit Angebote z.B. Sportvereine zu eröffnen und zum anderen kann mit einer Förderung auch die Bildung erhöht werden wenn Bildung zu einem sekundär Mantra würde. Dies setzt vorraus das der Staat die Weiterbildungschancen für Arbeitslose, Genringverdiener etc. ausweitet. Ich zumindest würde viel lieber mich öfter weiterbilden als Zuhause zu sitzen wenn es nicht da den ganzen Behördenkram und die teils flache sowie teure (Pendelfarten zum Bildungsträger etc.) Bildungslandschaft gäbe.

Als Nothaken kann auch die Demographie wirken allerdings zum Preis einer längeren Durststrecke bis die Geburtenstarken Jahrgänge dahin geschieden sind und man den Generation-vertrag so auflegt das er auch mit gleich bleibenden oder leicht sinkenden Bevölkerungszahlen zurecht kommt. Eine Beteiligung der Konzerne gemessen am Gewinn zur Rente und Sozial Sicherung (abseits von RV und SV der Mitarbeiter) wäre hier nicht schlecht.

Ich könnte jetzt weiter ins Detail gehen will aber nicht den Thread hier zukleistern. Ich habe sowieso das Gefühl das ich hier sehr stark drifte.
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]@Antisepticum

mit deinem patriarchal-faschistoiden Balkenmannkult kann ich leider sehr wenig anfangen.
Die Bibel wörtlich nehmen - nach meiner Erfahrung- nur Simpel.[/B][/QUOTE]

Genauso wenig kann ich mit deinem Gender Mainstreaming anfangen, welches die unterschiedlichen Rollen der Geschlechter leugnet. Würde ich dies tun, könnte ich mich nicht mehr als Mann fühlen. Und wer sagt, dass ich die Bibel wortwörtlich nehme? Ich bin auch weiterhin von der Evolutionstheorie überzeugt und weiss um die Entstehungsgeschichte der Erde. Dies widerspricht sich auch nicht mit der Bibel. Viele Erzählungen aus der Bibel haben einfach nur einen hochgradig symbolischen Charakter, dessen Botschaft sich mir mal sofort manchmal später erschließen. Wenn in der Bibel vor dem Wolf im Schafspelz gewarnt wird, so ist die Bedeutung sofort klar! Wieso sollte ich es dann deiner Meinung nach wortwörtlich verstehen?

Deine Verhöhnung unseres Herrn Jesus Christus will ich ignorieren. Darüber wird ER schon selbst ein Urteil bilden. Die Zeiten der Inquisition sind Gott sei Dank vorbei.
ExiledArchangel[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Es fehlt dieser Gesellschaft, besser, dieser vaterlosen Gesellschaft mit schnell wechselndem Partner, ausufernden Partys, eitlem Getue und naiven Vorstellung vom Glück irgendwie an realistischen Zielen und Orientierung. Und nun will man gar sich die Arbeit vom Halse schaffen? Was bleibt dann dieser gottlosen Gesellschaft noch übrig?

Ich glaube an JESUS CHRISTUS. Sollte ich nun etwa zur Arbeitslosigkeit verdammt sein, weil ich für mich einen "Arbeitsersatz" gefunden habe? Ich denke nicht. Ich studiere und würde lieber heute als morgen damit beginnen mir mit Hilfe eines regelmäßigen Einkommens ein Eigenheim zu zimmern, zu heiraten und viele Kinder zu zeugen. Die Arbeit selbst ist für mich kein kulturelles Phänomen, sondern irgendwie auch ein fester Bestandteil unseres Seins. Ich würde mich ohne Arbeit nicht vollkommen fühlen, insbesondere weil ich in dieser Gesellschaft etwas beitragen möchte, anstatt nur von ihren Früchten zu leben. Und sei der Job auch noch so schlecht bezahlt.

Sowieso. Das alles stimmt mich irgendwie auch traurig. Ich lebe in einer Dresdner Plattenbausiedlung und finde den äußerlichen Zustand dieses Bezirks zwar relativ nett. Doch spürt man, dass den Menschen mit dem unvermeidlichen Zusammenbruch des Sozialismus etwas verloren gegangen ist. Die Menschen hier haben ja sonst kaum was. Keine Kinder, keine Familie, keinen Glauben. Nur vereinzelt irgendwelche unrealistischen Utopien, denen sich nachhängen und ihr Leben damit verbringen auf dessen Umsetzung zu warten. Ist das etwa ihr "Religionsersatz"?

Arbeit verhilft uns in die Gesellschaft eingebunden zu werden, Freundschaften knüpfen zu können und/oder einen geregelten Tagesablauf zu haben. Es kann, sollte meiner Meinung aber nicht zum Lebenssinn hochstilisiert werden. Für mich ist es nicht das Ziel, sondern ein Mittel zur teilweisen Erfüllung meiner Ziele. Dafür gibt es für mich wichtigeres im Leben, dass einen höheren Stellenwert verdient.

Kommt das nur mir so unglaublich vor? In Berlin laufen 41 Prozent aller Bestattungen anonym ab und hier dürfte die Quote wohl ähnlich hoch sein. Viele sterben vereinsamt in ihren Wohnungen, nicht wenige verwesen dort. Als Kind durfte ich mit dem Gestank des Todes bereits Bekanntschaft machen, weil der Nachbar unter uns verstorben ist. Was will denn der Sozialromantiker denn vom Leben erwarten wenn er nun auch die Arbeit abschaffen will. Ein Leben als Hippie auf Kosten der Gesellschaft? Am Ende lebt er dann trotzdem ein anstrengungsloses Leben bei sich alleine zu Hause und schaut 18 Stunden fern. Nur weil ich arbeiten möchte, heißt es noch lange nicht, dass ich mit meiner Arbeit solch ein Leben anderer unterstützen möchte. Das wäre eine moderne Form der Sklaverei. [/B][/QUOTE]

...ich werde mich ebenfalls anonym bestatten lassen - soviel steht für mich bereits jetzt fest...dein Gott kann mir ebenso gestohlen bleiben wie seine weltlichen Derivate, bzw. Hilfsgötter ZOG, Arbeit oder die Kirche...! deine auf dem Christentum begründete Gesellschaft stinkt bereits jetzt ebenso sehr nach Verwesung wie der Leichnam am Kreuz, den du verehrst - und verdient demnach ebenso den Tod wie er - auf den allerdings keine Auferstehung folgen wird...dein falscher Heiland, dein Zionistengott wird dich nicht wiedererwecken, mit dem "Schall der Posaune" und ähnlichen Mätzchen - er wird dich noch nicht einmal in die Hölle schicken - was er uns "Ungläubigen" gemäß deiner Ideologie ja zugerdacht hat...du bist nur eine Ansammlung von Kohlenstoff in einem Universum aus toter Materie...dazu bestimmt, innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem Häuflein armseligen Kohlenstoffes zu zerfallen...freu dich - "du" wirst in "deinem" nächsten Leben viellleicht als Baustein eines Baumes oder einer Schildkröte "auferstehen" dürfen, bzw. ein paar Atomen von "dir" wird möglicherweise dieses unerhörte Glück zuteil...

Nein, dein Lattengustl ist nicht mein "Herr" - weil ich nämlich kein Sklave bin - und folglich keinem "Herren" diene!
AntisepticumEs tut mir leid. Du versuchst mich zu beleidigen und zu kränken, doch bewirkst du das Gegenteil. Du hast mein tiefstes Mitgefühl, ernsthaft! In der folgenden Bibelstelle, welche von der Kreuzigung Jesu handelt, spricht Jesus auch zu dir. Vielleicht erkennst du dich in einer der Personen wieder.

Golgatha: Kreuzigung

33Und als sie an den Ort kamen, den man Schädelstätte nennt, kreuzigten sie daselbst ihn und die Übeltäter, den einen zur Rechten, den andern zur Linken. [B]34Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun![/B] Sie teilten aber seine Kleider und warfen das Los. 35Und das Volk stand da und sah zu. Es spotteten aber auch die Obersten und sprachen: Andere hat er gerettet; er rette nun sich selbst, wenn er Christus ist, der Auserwählte Gottes! 36Es verspotteten ihn aber auch die Kriegsknechte, indem sie herzutraten, ihm Essig brachten 37und sprachen: Bist du der König der Juden, so rette dich selbst! 38Es stand aber auch eine Inschrift über ihm in griechischer, lateinischer und hebräischer Schrift: Dieser ist der König der Juden. 39Einer aber der gehängten Übeltäter lästerte ihn und sprach: Bist du der Christus, so rette dich selbst und uns! 40Der andere aber antwortete, tadelte ihn und sprach: Fürchtest auch du Gott nicht, da du doch in gleichem Gerichte bist? 41Und wir zwar gerechterweise, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Unrechtes getan! 42Und er sprach zu Jesus: Herr, gedenke meiner, wenn du zu deiner Königswürde kommst! 43Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradiese sein!

Jesus hat Gott um Vergebung der Sünden seiner Henker gebeten! Jesus liebt alle Menschen. Auch dich. Du weisst nicht was du tust. Hoffentlich wird dir vergeben.
ExiledArchangel...ich weiss jetzt nicht mal, ob das ein Fake ist oder ernstgemeint...na, wie auch immer: Religion - bedeutet Unterdrückung - Religion - hat Millionen von Menschen getötet, Religion - IST OPIUM FÜR DAS VOLK...

...aber vielleicht doch mal eine Frage an dich: warum ist dein Lattengustl jetzt eigentlich nicht sauer auf mich...? da ich ja offenkundig nicht dazu bereit bin, ihm den Ring oder gar sein Hinterteil zu küssen...? also, wenn man euch Christen ernst nehmen könnte - dann müsste mich allein dafür schon die Hölle erwarten - also, verflixt noch mal ! - was muss ich eigentlich tun, um dorthin zu gelangen...? was muss ich tun, damit der Knabe mal so richtig sauer auf mich ist...? ich wäre dir da wirklich für ein paar Tipps dankbar...
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von ExiledArchangel [/i]
[B]...ich weiss jetzt nicht mal, ob das ein Fake ist oder ernstgemeint...na, wie auch immer: Religion - bedeutet Unterdrückung - Religion - hat Millionen von Menschen getötet, Religion - IST OPIUM FÜR DAS VOLK... [/B][/QUOTE]

Und ich meine es ernst. Den Spruch mit "Opium für das Volk" habe ich früher auch oft zitiert und zudem genüsslich meine Finger in die Wunde des Christentum gelegt. Man ist ja stets so erhaben wenn man mit einem mahnenden Finger auf die Hexenverbrennungen oder sonstige inquisitorische Verbrechen hinweist. Es hat lange gedauert bis ich erkannt habe, dass man Anhand der Verbrechen des Christentums keine Rückschlüsse auf die Botschaften Jesu ziehen kann, sowieso ich nicht anhand seiner Botschaften direkt darauf schließen konnte wie sich Christen tatsächlich verhalten. Denkst du etwa ich bin schon immer Christ gewesen?

Ich habe meine eigenen Fehler und Makel. Ich bin nicht perfekt und heilig. Und gerade deswegen habe ich erkannt, dass ich der letzte bin, der sich als Richter aufspielen sollte.

"Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. 2Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden. {Markus.4,24}
3Was siehst du aber den Splitter
in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?
ChromdioxydeAntisepticum,

ein Sozialfaschist wie Du es bist ist eine Schande für das Christentum. Schmoren in der Hölle sollst Du, Frevler!

„Der HERR, euer Gott, ist HERR über alle Götter und Gewalten ...
Er hilft Waisen und Witwen zu ihrem Recht, er liebt auch die Fremden,
die bei euch leben, und versorgt sie mit Nahrung und Kleidung.
Darum sollt auch ihr die Fremden lieben!“
(5. Mose 10, 17 - 19)

„Ihr dürft die Fremden, die bei euch wohnen,
nicht ausbeuten oder unterdrücken.“
(2. Mose 22, 20)
ExiledArchangel[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Und ich meine es ernst. Den Spruch mit "Opium für das Volk" habe ich früher auch oft zitiert und zudem genüsslich meine Finger in die Wunde des Christentum gelegt. Man ist ja stets so erhaben wenn man mit einem mahnenden Finger auf die Hexenverbrennungen oder sonstige inquisitorische Verbrechen hinweist. Es brauchte seine Zeit bei mir um zu erkennen, dass man Anhand der Verbrechen des Christentums keine Rückschlüsse auf die Wahrheiten von Jesus ziehen kann, sowieso ich nicht anhand seiner Botschaften direkt darauf schließen konnte wie sich Christen verhalten. Denkst du etwa ich bin schon immer Christ gewesen? [/quote]

...und du glaubst also ernsthaft, du allein hättest die Botschaft des Christentums richtig verstanden...? Was haben dann all die anderen nur falsch verstanden...? die bei weitem überwiegende Mehrheit also...Millionen Fliegen können sich nicht irren - aber eine einzige Fliege schon...?oder irren sich doch die Millionen...?

[quote]Ich habe meine eigenen Fehler und Makel. Ich bin nicht perfekt und heilig. Und gerade deswegen habe ich erkannt, dass ich der letzte bin, der sich als Richter aufspielen sollte.[/quote]

Richtig. Denn zwischen heilig und scheinheilig besteht durchaus ein Unterschied...

[quote]"Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet. 2Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden. {Markus.4,24}
3Was siehst du aber den Splitter
in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? [/QUOTE]


Irrtum - du "richtest" sehr wohl über andere wie es dir beliebt, richtest den Finger auf jene, die nicht der Norm dieser Gesellschaft entsprechen, bzw. ihr nicht entsprechen wollen - die sich z.B. der gesellschaftlich verlangten Abrichtung zur (Lohn)Arbeit verweigern, siehst den "Splitter" vor allem bei jenen, die nicht in deine Ideologie hineinpassen, bzw. schlägst dich auf die Seite der Herrschenden, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, sehr wohl existenzvernichtende Urteile über Andersdenkende zu fällen...deine Haltung ist eine ebensolche, wie sie bereits Luther zum Bauernkrieg hatte: alles "Normabweichende" gehört ausgemerzt! gerade du praktizierst in deinen Äusserungen - vgl. "Sozialhilfe" - das exakte Gegenteil von dem, was dein Jesus angeblich in seinen Lehren vertrat - und bist damit das Paradebeispiel eines bigotten, christlichen Gutmenschen...
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von Chromdioxyde [/i]
[B]Antisepticum,

ein Sozialfaschist wie Du es bist ist eine Schande für das Christentum. Schmoren in der Hölle sollst Du, Frevler!

„Der HERR, euer Gott, ist HERR über alle Götter und Gewalten ...
Er hilft Waisen und Witwen zu ihrem Recht, er liebt auch die Fremden,
die bei euch leben, und versorgt sie mit Nahrung und Kleidung.
Darum sollt auch ihr die Fremden lieben!“
(5. Mose 10, 17 - 19)

„Ihr dürft die Fremden, die bei euch wohnen,
nicht ausbeuten oder unterdrücken.“
(2. Mose 22, 20) [/B][/QUOTE]

Dann hast du offensichtlich nicht mitbekommen, wie ich meine Meinung im Thread korrigiert habe und das Recht auf Sozialhilfe keineswegs in Abrede stelle. Trotz der Bibelstelle:

„Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“2. Brief an die Thessalonicher
ArrogantNick

[QUOTE][i]Original geschrieben von ExiledArchangel [/i]
Lattengustl[/QUOTE]

*Lachtränen abwischt*

Wie geil ist das denn bitte?! :D

Weisst Du EA, wenn ich nicht schon mehrfach vergeben wäre, dann würde ich Dich auch noch in die Ehe-WG aufnemen. Wir würden uns mal nett die Seele aus dem Leib vögeln, Du hättest mal wieder etwas Spaß und das Board hier ein paar weniger Schimpf- & Schande-Zeilchen. ;-)

ExiledArchangel[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]



*Lachtränen abwischt*

Wie geil ist das denn bitte?! :D

Weisst Du EA, wenn ich nicht schon mehrfach vergeben wäre, dann würde ich Dich auch noch in die Ehe-WG aufnemen. Wir würden uns mal nett die Seele aus dem Leib vögeln, Du hättest mal wieder etwas Spaß und das Board hier ein paar weniger Schimpf- & Schande-Zeilchen. ;-)

[/B][/QUOTE]

mehrfach...? - und ich dachte immer, Polygamie gilt im Christentum als gaaanz, ganz pööhhse Sünde...:D quasi noch schlimmer, als nicht malochen zu wollen...
Chromdioxyde[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Dann hast du offensichtlich nicht mitbekommen, wie ich meine Meinung im Thread korrigiert habe und das Recht auf Sozialhilfe keineswegs in Abrede stelle.[/QUOTE]

Wenn sich jemand von heute auf morgen um 180° verbiegt spricht dies nicht gerade für einen aufrechten Glauben.

[QUOTE]Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen;2. Brief an die Thessalonicher[/QUOTE]

... vorausgesetzt man [i]bekommt[/i] Arbeit .... ja die Rede ist von Arbeit und keine sinnlose Beschäftigungsmaßnahme zum Zeitverdruss .. man könnte ja auf die Idee kommen "schwarz" zu arbeiten ... sprich ehrlich zu arbeiten.

Außerdem klingst Du gerade wie ein scheinheiliger Sozialdemokrat

[img]http://fettisch.de/UserFiles/Image/muentefering-arbeit-essen.jpg[/img]

Zudem gilt die Evolutionstheorie christlich nicht zu vertreten (höchstens die Unwissenheit der Ungläubigen zu tolerieren), dem solltest auch Du folgen!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
„Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“2. Brief an die Thessalonicher[/QUOTE]

Wow - geil, Bibelverse-Bingo! *auch will*

-------------------

((Mt 6,25 >> Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?
((Mt 6,26 >> Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?

--------------------

*trällernd ab*
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von ExiledArchangel [/i]
[B]mehrfach...? - und ich dachte immer, Polygamie gilt im Christentum als gaaanz, ganz pööhhse Sünde...:D quasi noch schlimmer, als nicht malochen zu wollen... [/B][/QUOTE]

Ja Schatz, wir werden jodelnd zur Hölle fahren. :-)

....
Chromdioxyde[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
Genauso wenig kann ich mit deinem Gender Mainstreaming anfangen, welches die unterschiedlichen Rollen der Geschlechter leugnet. [b]Würde ich dies tun, könnte ich mich nicht mehr als Mann fühlen[/b][/QUOTE]

Einfach mal den Hosenstall lüften und Du wirst erstaunt sein, was dort alles erblüht :eek:

Oder ab in der nächsten Videothek "Nackt, zerhackt & angekackt" reservieren ... in der "Ultimate Christian Edition" versteht sich :D
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Chromdioxyde [/i]
Oder ab in der nächsten Videothek "Nackt, zerhackt & angekackt" reservieren ... in der "Ultimate Christian Edition" versteht sich :D [/QUOTE]

Gell, die sind toll, die Pornotitel?! :D
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von Chromdioxyde [/i]
[B]Wenn sich jemand von heute auf morgen um 180° verbiegt spricht dies nicht gerade für einen aufrechten Glauben.[/QUOTE]Wenn du meine Kommentare so verbiegst, wie sie dir passen, spricht das auch nicht über einen aufrechten Charakter.

[QUOTE]... vorausgesetzt man [i]bekommt[/i] Arbeit .... ja die Rede ist von Arbeit und keine sinnlose Beschäftigungsmaßnahme zum Zeitverdruss .. man könnte ja auf die Idee kommen "schwarz" zu arbeiten ... sprich ehrlich zu arbeiten.[/QUOTE]
Besser schwarz arbeiten, als sich mit der Arbeitslosigkeit abzufinden. Für mich gilt aber bereits die Bemühung um eine Anstellung als Arbeit. Diese Menschen haben jede Unterstützung verdient.

[QUOTE]Zudem gilt die Evolutionstheorie christlich nicht zu vertreten (höchstens die Unwissenheit der Ungläubigen zu tolerieren), dem solltest auch Du folgen! [/QUOTE] Was willst du von mir?
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ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Chromdioxyde [/i]
[B]folgende sind auch nicht übel:

[....]
Staubsauger im Arsch - kein Problem ich hab das passende Werkzeug!
Vegetarierinnen- Zur Fleischeslust gezwungen

mein Beitrag zum Thema :D [/QUOTE]

JESUS CHRISTUS!

(mein Beitrag zum Thema) :D
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]JESUS CHRISTUS!

(mein Beitrag zum Thema) :D [/B][/QUOTE]
Eine Frau ist doch mehr als nur der Sex. Ich bitte dich, das müsstest du doch wissen oder ist es etwa deine Art deine 10 verlorenen Jahre zu verarbeiten? Wieso tolerierst du es, dass die Frau zu einem Objekt erniedrigt wird? Wäre dein Leben nicht besser verlaufen, hättest du dich an die Bibel gehalten?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Eine Frau ist doch mehr als nur der Sex. Ich bitte dich, das müsstest du doch wissen oder ist es etwa deine Art deine 10 verlorenen Jahre zu verarbeiten? Wieso tolerierst du es, dass die Frau als Objekt erniedrigt wird? Wäre dein Leben nicht besser verlaufen, hättest du dich an die Bibel gehalten? [/B][/QUOTE]

Bestell Vater da oben mal schöne Grüße, er hat bei Dir das Humor-Gen vergessen.

....
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Bestell Vater da oben mal schöne Grüße, er hat bei Dir das Humor-Gen vergessen.

.... [/B][/QUOTE] Das Kreuz ist ein altrömisches Folterinstrument. Wie soll ich da Humor empfinden, wenn ich an seinen Leidensweg und seine Aufopferung denken muss. Sag mir das bitte.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit die, die an Ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.
Jn 3,16
Chromdioxyde[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
Wieso tolerierst du es, dass die Frau als Objekt erniedrigt wird? . Wäre dein Leben nicht besser verlaufen, hättest du dich an die Bibel gehalten?[/QUOTE]

Wieso tolerierst du es, dass Kinder im Namen des Herrn mißbraucht und erniedrigt werden? Wäre deren Leben nicht besser verlaufen, hätten sich die Pfaffen stattdessen einen ordentlichen Porno reinziehen dürfen ?
HephLeute zurück zum Thema. Die Feinheiten der Abrahmistischen Religionen könnt ihr in einem anderen Thread diskutieren.

Zweitens würde ich darum bitten Bibel-zitate außen vor zu lassen weil:

1. Der Kontext fehlt.

2. ich ab jetzt die edda und Pastafarie texte zitieren werde wenn es so weiter geht.

3. dies recht aufdringlich ist. Missionierung ist nicht teil dieses threads und ist für mich zumindest beleidigend. Bei uns "Gothen" gehts ja gerade darum Freiheit und Individualität des anderen zu respektieren. Dies heißt im Umkehrschluss das man auch mal die klappe halten kann statt es zu übertreiben.
Hellscream[QUOTE] geschrieben von Antisepticum
Das Kreuz ist ein altrömisches Folterinstrument. Wie soll ich da Humor empfinden, wenn ich an seinen Leidensweg und seine Aufopferung denken muss. Sag mir das bitte.[/QUOTE]

"Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen"...Hundert Folianten, die für oder wider das Christentum geschrieben worden sind, ergeben eine geringere Evidenz als der Spott dieser zwei Zeilen.“ Denis Diderot

[QUOTE] geschrieben von Heph
Die Feinheiten der Abrahmistischen Religionen könnt ihr in einem anderen Thread diskutieren.
[/QUOTE]

Das gehört schon zum Thema und zwar in dem Zusammenhang das erst die Protestantische Arbeits Ethik das Arbeiten zur Religion erhoben hat. Man sehe hierzu auch die Soziologischen Arbeiten von Max Weber. Bei den Griechen in der Antike wurde die Arbeit noch absolut nüchtern gesehen, Arbeit wurde dort nur von Sklaven verübt. Im Mittelalter bei den Katholiken war es das notwendige übel zum Überleben, erst die Protestanten mit ihrer Religion haben den Arbeits Begriff denn wir heute verwenden so geprägt wie er heute ist. So kann man sogar in sehr nüchternen Analysen darauf kommen das der Arbeitsbegriff heute religiös Motiviert, wenn auch häufig nicht genug reflektiert wird.
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von Chromdioxyde [/i]
[B]Wieso tolerierst du es, dass Kinder im Namen des Herrn mißbraucht und erniedrigt werden? Wäre deren Leben nicht besser verlaufen, hätten sich die Pfaffen stattdessen einen ordentlichen Porno reinziehen dürfen ? [/B][/QUOTE] Pornographie ist Hurerei und Prostitution. Musst du etwa auch stets in den Puff gehen, damit die Allgemeinheit vor dir sicher ist? Ich werde mich jedenfalls nicht mehr in diesem Thread äußern.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Pornographie ist Hurerei und Prostitution. Musst du etwa auch stets in den Puff gehen, damit die Allgemeinheit vor dir sicher ist? Ich werde mich jedenfalls nicht mehr in diesem Thread äußern. [/B][/QUOTE]

Ui - nun ist der fundichristliche Missionar beleidigt und zieht ab, mitsamt dem Bekehrungskäse - ich bin untröstlich.

****

Hellscream,-

[QUOTE]Bei den Griechen in der Antike wurde die Arbeit noch absolut nüchtern gesehen, Arbeit wurde dort nur von Sklaven verübt. Im Mittelalter bei den Katholiken war es das notwendige übel zum Überleben,....[/QUOTE]

Dennoch ging es Sklaven und Bauern dieser Zeiten, gelinde gesagt beschissen. Mag die Arbeit auch keine Religion gewesen sein, wie hier z. T. proklamiert wird, so war es doch für Teile der Bevölkerung eine Situation, in der es ihnen sehr schlecht ging damit. Ob das unbedingt besser war?

....
Hellscream[QUOTE] geschrieben von Antisepticum
Pornographie ist Hurerei und Prostitution. Musst du etwa auch stets in den Puff gehen, damit die Allgemeinheit vor dir sicher ist? Ich werde mich jedenfalls nicht mehr in diesem Thread äußern.
[/QUOTE]

Wohl besser so, inhaltlich Sinnvolles habe ich bis her von dir sowie so noch nie gelesen. Schon alleine diese Begriffliche undifferenzierte Art und Weise die du hier mal wieder an den Tag legst. Dabei weiß doch jedes Kind mein lieber frommer Antisepticum das Pornographie Kunst ist. Zugegeben eine gute Prostituierte sollte auch sehr kunstvoll sein.

[QUOTE] geschrieben von ArrogantNick
Dennoch ging es Sklaven und Bauern dieser Zeiten, gelinde gesagt beschissen. Mag die Arbeit auch keine Religion gewesen sein, wie hier z. T. proklamiert wird, so war es doch für Teile der Bevölkerung eine Situation, in der es ihnen sehr schlecht ging damit. Ob das unbedingt besser war?[/QUOTE]

Die Frage hier ist doch nicht ob es ihnen besser ging oder nicht, sondern ob Arbeit von uns heute religiös verklärt wird, und ich finde das ist auf jedenfalls so. Die Analyse von deiner Frage wäre sehr viel umfassender, ich würde sogar sagen das sie sich uns entziehen würde.
Heph[QUOTE]Das gehört schon zum Thema und zwar in dem Zusammenhang das erst die Protestantische Arbeits Ethik das Arbeiten zur Religion erhoben hat.[/QUOTE]

Hellscream ich habe nichts gegen diese Betrachtungsweise des Ganzen. Ich meinte mehr die OT-teile der Diskussion aka Pornographie etc. .

Die Griechen und Römer - und ich neige dazu zu sagen das die Welt nicht unbedingt greco-zentrisch(?) ist - haben nur das getan was wir heute tun. Nur sind wir heute so Human und setzen auf Maschinen. An sich war das damals sogar nichtmal dämlich allerdings moralisch verwerflich.
HellscreamMir ist die Grundaussage deines Beitrags klar Heph. Wollte nur darauf hinweisen und dem ganzen hier mal wieder eine etwas angemessenere Gestalt geben.

Die Frage ist ob das ganze so „human“ bleibt wenn Millionen von Menschen auf einmal überflüssig werden. Gleichzeitig aber noch global Reproduktionsmanie betrieben wird und gleichzeitig die Ressourcen dieser Welt schwinden. Und vor allem ob es nicht verlogen ist das ganze mit einem Arbeitsbegriff zu betrachten der pseudo religiösen Maßstäben zu beinhaltet. Die Aufteilung von Arbeit und Ressourcen ist zu aller erst ein soziales Phänomen. Man sollte sich ernsthaft überlegen zu was die derzeitige Hexenjagd im Namen dieser pseudo religiösen Maßstäbe führen kann, beziehungsweise wozu es im Moment schon führt, wenn der überwiegende Teil der Sinn und Seins Begründung für Menschen sich aus der Lohnarbeit schöpft.
Ronin76[QUOTE] Das selbst gefangene Pferd, statt dem durch Arbeit gebaute Auto zu benutzen (wobei auch das einfangen Arbeit darstellt)?[/QUOTE]
Das halte ich für eine fatale Verwechslung. Ich möchte anmerken daß zwischen Arbeit, Aktivität und Tätigkeit zu unterscheiden ist. Mit Arbeit ist in der modernen Welt immer Lohnarbeit gemeint. Da Lohnarbeit aber so viele kapitalistische, negative Assoziationen hervorruft und auch an das allgegenwärtige Lohnsklaventum erinnert, wurde durch Propaganda einfach jede Tätigkeit und Aktivität zur Arbeit erklärt. Das ist Gedankenmanipulation vielleicht sogar so etwas wie "Neusprech". Lohnarbeit/Arbeit bedeutet in erster Linie Abhängigkeit, Enteignung, Raub und Unterwerfung.

Kann das von einer freiwilligen Aktivität wie Sport, einem Spaziergang, Stricken oder Lesen behauptet werden ?

Kann das von einer mehr oder weniger freiwilligen Tätigkeit wie Hausputz, Reparaturarbeiten, die Haustiere füttern, privater Gartenarbeit, politischer Recherche oder privatem Webdesign auch in vollem Umfang behauptet werden ?


[QUOTE]Menschen die gerne in ihrem Arbeit arbeiten, haben keine Arbeit sondern einen Beruf. Hat ja nicht von ungefähr eine Ähnlichkeit mit Berufung.[/QUOTE]
Und genau davon ist ja in dem verlinkten Artikel die Sprache. Das ist der religiöse Aspekt und du bestätigst nur wie sehr Dieser schon in Fleisch und Blut übergegangen ist. Man könnte es doch auch einfach "Bestätigung" oder "Befriedigung der Bedürfnisse" anstatt "Beruf" oder "Berufung" nennen. Das klingt dann wenigstens nicht religiös.


[QUOTE]Der Glaube an sich ist keine Bedingung für Glück - zumindest aus meiner Sicht. Wenn du dich mit der Religions-Geschichte der DDR auseinandergesetzt hättest wüsstest du das nur ~ 24% der Sachsen gläubig sind und trotzdem recht glücklich sind.[/QUOTE]
Vermutlich weil Arbeit als Berufung in der Statistik nicht berücksichtigt wurde. Die russische Bevölkerung war zB mal sehr christlich. Ungefähr zur Zeit der Zaren. Sie waren also größtenteils Christen. Dann kam jedoch der Kommunismus und wurde innerhalb weniger Jahre so stark geschätzt daß der alte Glaube, das Christentum, seinen Reiz verloren hatte, fast völlig in Vergessenheit geriet, und nun der Kommunismus angebetet wurde. Die Menschen glauben gern an Dinge, das ist Glauben. Dies muß nicht unbedingt ein klerikaler, mystischer Glaube sein. Beim Kommunismus war es ein säkularer Glaube, es kann jedoch im Prinzip Alles sein. Der Eine glaubt an Andere, der Nächste an sich selbst, ich glaube an den unbekannten Affen, das Kind glaubt an Schneewittchen und die 7 Zwerge, und wieder jemand anderes muß daran glauben. ;)




@Antisepticum
[QUOTE]Genauso wenig kann ich mit deinem Gender Mainstreaming anfangen, welches die unterschiedlichen Rollen der Geschlechter leugnet. Würde ich dies tun, könnte ich mich nicht mehr als Mann fühlen.[/QUOTE]
Ist jetzt zwar offtopic, aber warum willst du dich als Mann fühlen ? Weil du einem gesellschaftlichen Rollenbild, einer Fremderwartung entsprechen willst ? Die Rollen der Geschlechter sind wandelbar. Im Grunde dienen sie nur der Fortpflanzung. Und biologisch ist es interessant zu wissen, daß der Mann im Mutterleib zuerst eine Frau oder indifferent ist/war. Zwar nicht genetisch aber anatomisch. So hatte mir das mal eine Gynäkologin erklärt. Und die später so männlichen Hoden wandern von der Position der weiblichen Eierstöcke (Ovarien) durch den Leistenkanal in den Hodensack (Scrotum).

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Müller-Gang[/url]
[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Urnierengang[/url]




@AN
[QUOTE]
Watch more Fantasy-SM! New: Der Herr der Inge
+ Bonus: Star Wars Periode II - Anschiss der Klokrieger ++ Nackt, zerhackt & angekackt!
+++ Fuck off - Im Körper des Feindes +++
[Real existierende Pornotitel][/QUOTE]
Geil, die kenne ich noch gar nicht ! :D Ich steh jetzt mehr auf so christlich geprägte Pornos wie DIE SPERMAHöLLE DES DR. FAUSTUS oder "Vier Fäuste für ein Halleluja". ;)

Ich finde es gut daß wir wieder einen Christen in unserer kleinen Gemeinde haben. Seit Montrose ist es da ruhig geworden..
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Das halte ich für eine fatale Verwechslung. [/B][/QUOTE]


Nein, finde ich nicht. Denn mir geht es darum, wer Dir Dinge wie Rechner, Auto etc. baut und pflegt, wenn solche Tätigkeiten vom "Lohnsklaventum" erbracht werden? (Mir kann keiner erzählen, daß am Fließband Autos zu bauen "Befriedigung eines inneren Bedürfnisses" darstellt.....)
ExiledArchangel[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]

Pornographie ist Hurerei und Prostitution.[/quote]

Deine mosaischen Religionen sind es ebenso sehr - denn sie haben - ebenso wie die weltlichen Ersatzreligionen Kapitalismus und Zionismus, die aus ihnen hervorgegangen sind, alle denselben Kern: den Materialismus...bereits im AT, in deinen geliebten "Zehn Geboten", wird ja dem einzig wahren Gott gehuldigt, da geht es gleich richtig um die Wurst, es geht nämlich um Besitzverteilung: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Weib, Goldfisch, Pornohefte-Sammlung", etc...alle Materialisten huldigen in der Tat nur dem "einen Gott", für den Jahwe/Jesus/Jehova und wie er sonst noch heissen mag, nur Tarnkappen darstellen...der einzig wahre Gott des Materialismus heisst Mammon! Und mit ihm sind Sklaverei und Herrschaft - Herrschaft der Materie, bzw. des Körpers über den Geist, des Toten (=Kapitals) über das Lebendige - in die Welt gekommen...denn alle kulturell hochstehenden Völker der Frühzeit - wie beispielsweise Griechen, Römer, Kelten und Germanen - kannten anfangs keinen Besitz oder massen ihm im Gegensatz zu den Hammel-und Kameltreiberreligionen nur untergeodnete Bedeutung bei - demnach hatten sie auch für Arbeit und niedere Tätigkeiten nicht viel übrig...die sie daher auch gerne an Sklaven delegierten - die mit der dazugehörigen Dienstbotenmentalität unfreier Menschen zumeist schon ausgestattet waren...(niedere) Arbeit konnte für einen Griechen oder Römer daher auch niemals in den Status einer Ersatzreligion gelangen, Freiheit bedeutete ihm, gerade davon frei zu sein und sich dem zuzuwenden, was das Leben für ihn lebenswert machte: sich in Philosophie, Redekunst oder Kampfgeschick zu üben... sie wurden erst viel später - Rom etwa mit der Einführung des Christentums unter Konstantin - mit diesem Virus der kulturellen Dekadenz verseucht - in diesem Gegensatz zeigt sich mehr als deutlich der Unterschied zwischen Herren- und Sklaven- freier und unfreier Moral...das Christentum ist wie alle materialistischen Ideologien eine Ausgeburt der letzteren, der Sklaven- Heloten- und Dienstbotenmoral... der Mammon und der Schacher waren den aristokratisch gesinnten Griechen und Römern daher anfangs fremd - eben all jenes, was dem Materialismus - der heute in zahlreichen Masken - Kapitalismus, Zionismus und auch Christentum - die Welt vesklavt hat, heilig ist...und auch wenn dein Jesus ja mal getönt hat, es gehe eher ein Kamel durch ein Nadelöhr alsdass ein reicher Schnösel jemals ins Himmelreich eintrete - war das Christentum niemals gegen Besitz, ungleiche Güterverteilung und Reichtum - hat niemals versucht, das "Recht" auf Privateigentum infrage zu stellen - oder die Reichen zu enteignen und die Herrschenden zu stürzen - nein, das Credo aller Christen lautete schon immer, an der Macht zu partizipieren, möglichst viel vom Kuchen der Herrschenden abzubekommen indem man sich bei denen, die gerade herrschen einschleimt und Liebkind macht wo es nur geht, den Reichen und den Machthabern in den Allerwertesten zu kriechen: "Egal wer gerade an der Macht ist, ihr seid immer dabei, ihr nehmt den Menschen das Denken ab, MIT TEURER HEUCHELEI!"...dein Yehoshua-ben-Pandera, alias Lattengustel, verhinderte deshalb auch wirklich niemals einen Krieg -

[quote]Ich werde mich jedenfalls nicht mehr in diesem Thread äußern. [/B][/QUOTE]

Eine wirklich gute Idee.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von ExiledArchangel [/i]
Deine mosaischen Religionen sind es ebenso sehr - denn sie haben - ebenso wie die weltlichen Ersatzreligionen Kapitalismus und Zionismus, die aus ihnen hervorgegangen sind, alle denselben Kern: den Materialismus...bereits im AT, in deinen geliebten "Zehn Geboten", wird ja dem einzig wahren Gott gehuldigt, da geht es gleich richtig um die Wurst, es geht nämlich um Besitzverteilung: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Weib, Goldfisch, Pornohefte-Sammlung", etc...alle Materialisten huldigen in der Tat nur dem "einen Gott", für den Jahwe/Jesus/Jehova und wie er sonst noch heissen mag, nur Tarnkappen darstellen...der einzig wahre Gott des Materialismus heisst Mammon! [/QUOTE]

ich bin zwar auch kein freund von religionen, aber das ist ja wohl blödsinn.
hauptsache wieder mit aller gewalt die kurve auf dein lieblingsthema kriegen, hm?
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von ExiledArchangel [/i]
[B]Deine mosaischen Religionen sind es ebenso sehr - denn sie haben - ebenso wie die weltlichen Ersatzreligionen Kapitalismus und Zionismus, die aus ihnen hervorgegangen sind, alle denselben Kern: den Materialismus...bereits im AT, in deinen geliebten "Zehn Geboten", wird ja dem einzig wahren Gott gehuldigt, da geht es gleich richtig um die Wurst, es geht nämlich um Besitzverteilung: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Weib, Goldfisch, Pornohefte-Sammlung", etc...alle Materialisten huldigen in der Tat nur dem "einen Gott", für den Jahwe/Jesus/Jehova und wie er sonst noch heissen mag, nur Tarnkappen darstellen...der einzig wahre Gott des Materialismus heisst Mammon! [/B][/QUOTE] Soviel Text um nichts. Erstaunlich, dass das Christentum selbst beim größten Atheisten deutliche Spuren hinterlassen hat. Was glaubst denn, woher der Begriff "Mammon" seinen Ursprung hat? Du bist anscheinend christlicher als dir lieb ist.
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]@Antisepticum

Ist jetzt zwar offtopic, aber warum willst du dich als Mann fühlen ? Weil du einem gesellschaftlichen Rollenbild, einer Fremderwartung entsprechen willst ? Die Rollen der Geschlechter sind wandelbar. Im Grunde dienen sie nur der Fortpflanzung. Und biologisch ist es interessant zu wissen, daß der Mann im Mutterleib zuerst eine Frau oder indifferent ist/war. Zwar nicht genetisch aber anatomisch. So hatte mir das mal eine Gynäkologin erklärt. Und die später so männlichen Hoden wandern von der Position der weiblichen Eierstöcke (Ovarien) durch den Leistenkanal in den Hodensack (Scrotum).

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Müller-Gang[/url]
[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Urnierengang[/url]
[/B][/QUOTE] Leider ist jede Diskussion um die Unterschiedlichkeit der Geschlechter aus ideologischen Gründen nur schwer zu führen. Zu oft wurden in der Vergangenheit wissenschaftliche Studien, welche nicht dem heutigen Zeitgeist entsprechen, über [URL=http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/165818b6-21d1-44ec-bdb9-1369ca5d826a.aspx]Jahre[/URL] unterdrückt. Dein Beispiel mit der verblüffenden Ähnlichkeit der Geschlechter im Embryonalstadium sagt leider auch rein gar nichts aus.
Denn interessanterweise ist diese biologische Analogie nicht nur zwischen den Geschlechtern, sondern auch als Atavismus zwischen nahezu allen Tierarten und dem Menschen im frühen Embryonalstadium festzustellen, so dass man ein menschliches Embryo kaum von einem nicht-menschlichen Embryo unterscheiden kann. Diese Regel ist auch als Baersche Regel bekannt. Dass man dann erst recht die Geschlechter in diesem Stadium nicht voneinander unterscheiden kann verwundert somit nicht. Betrachtest du z.B. ein Fisch-Embryo und ein Menschen-Embryo, so wirst du dies verblüfft feststellen müssen. Der Aufbau vom Kopf bis zum Rumpf ist bei allen Embryos innerhalb jeder Tierart nahezu identisch und man könnte nicht mit Bestimmtheit sagen zu was sich ein Embryo entwickeln wird.
Die Schlussfolgerung müsste dir klar sein: Nur weil bei jedem Menschen und jedem Fisch in der frühen Entwicklung Kiemen festzustellen und sie sonst kaum voneinander zu unterscheiden sind, so heißt es noch lange nicht, dass wir eine Gleichstellungspolitik zwischen Mensch und Fischen forcieren müssen.
Ronin76Ok, jetzt weiss ich aber immer noch nicht, wieso du dich als Mann fühlen willst.

[QUOTE]Es war Hines Kollegin Margaret Kemeny, die sie auf die entscheidende Idee brachte, wie sich die Sache klären liesse: Warum die Vorlieben für Spielzeug nicht dort messen, wo jeder Einfluss konservativer Eltern und knalliger Werbung ausgeschlossen werden kann – bei Affen? Also entwarfen Hines und ihre Mitarbeiterin Gerianne M. Alexander ein Experiment, das sie 1992 auf der Affenstation der Universität in Sepulveda durchführten: Sie präsentierten 88 Gelbgrünen Meerkatzen – 44 Weibchen und 44 Männchen – in Gruppen nacheinander sechs verschiedene Spielsachen und beobachteten, mit welchen sie am längsten spielten. Die Beliebtheit der Spielsachen war in früheren Studien bestimmt worden. Es waren zwei typisch männliche – ein Ball und ein Polizeiauto –, zwei typisch weibliche – eine Puppe und ein Kochtopf – und zwei neutrale – ein Bilderbuch und ein Plüschhund. Die Resultate waren klar: Die männlichen Affen spielten doppelt so lange mit dem Ball und dem Polizeiauto wie die weiblichen, diese wiederum doppelt so lange mit der Puppe und dem Kochtopf wie die männlichen. Bilderbuch und Plüschhund waren ähnlich beliebt. Bis auf kleine Unterschiede zeigten die Affen also ähnliches Verhalten wie Menschenkinder. Wie Knaben spielten männliche Affen grundsätzlich häufiger mit Objekten als Mädchen und Weibchen.[/QUOTE]
Es ist sehr unwahrscheinlich, daß eine Meerkatze weiß wozu ein Kochtopf gebraucht wird. Die Studie ist damit eher unsinnig und es sind ja auch keinerlei Belege zum Versuchsaufbau zu finden und ob die Ergebnisse überhaupt stimmen. Marlboro bzw Philip Morris hatte früher ein eigenes Forschungsinstitut welches konstatierte, daß Zigaretten gesundheitlich unbedenklich seien. Wer hat die Meerkatzenstudien finanziert ?
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Ok, jetzt weiss ich aber immer noch nicht, wieso du dich als Mann fühlen willst. [/B][/QUOTE] Weil ich einer bin? Und selbst? Es soll ja Männer geben welche sich schminken und die Nägel machen lassen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[....]so heißt es noch lange nicht, dass wir eine Gleichstellungspolitik zwischen Mensch und Fischen forcieren müssen. [/QUOTE]

Hm... was ich mich in dem Gesamtkontext jetzt frage:

Gleichstellung im Sinne von Gleichwertigkeit?

Betrachtest Du Mann und Frau denn als geichWERTIG?

Und wenn ja, warum willst Du Dich dann 'als Mann' fühlen und inwiefern?

Und, falls Du Frau und Mann nicht als gleichwertig ansehen solltest, mit welcher Begründung?

.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Weil ich einer bin? Und selbst? Schminkst du dich etwa? [/B][/QUOTE]


was hat das mit Männlichkeit zu tun?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Weil ich einer bin? Und selbst? Es soll ja Männer geben welche sich schminken und die Nägel machen lassen. [/B][/QUOTE]

Ja und? Was hat Körperpflege mit dem Geschlecht zu tun?
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Hm... was ich mich in dem Gesamtkontext jetzt frage:

Gleichstellung im Sinne von Gleichwertigkeit?

Betrachtest Du Mann und Frau denn als geichWERTIG?[/QUOTE]Gleichwertig, ja natürlich. Nur nicht gleich an Talenten, Gefühlen und im Verhalten. Aus diesem Grund halte ich Forderungen nach Gleichberechtigung nur in einem engeren Rahmen für richtig. Ein Beispiel: Heutzutage versucht die Frau es dem Mann beruflich gleich zu tun, weil sie sonst argwöhnisch beäugt wird. Doch nicht jede Frau muss die selbe Karriereleiter erklimmen wie es der Mann tut.

[QUOTE]Und wenn ja, warum willst Du Dich dann 'als Mann' fühlen und inwiefern?[/QUOTE] Was ist das für eine Frage? Ich will mich als Mann fühlen, weil ich einer bin. Ich habe etwas gegen die Verweichlichung dieser Gesellschaft und gegen die Wattebäuschen-Mentalität. Wenn ein Mann täglich mit dem Schminkkasten vor dem Spiegel steht, dann hat er eindeutig einen psychischen Knacks erlitten. Oder siehst du das anders?[IMG]http://www.poplexikon.com/images/artists/0000/8825/Daniel-Küblböck_huge.jpg[/IMG] Hmm..
Ronin76[QUOTE]Weil ich einer bin? Und selbst? Schminkst du dich etwa?[/QUOTE]
Also weil du einen Zipfel in der Hose hast ? Was hat Schminken mit Geschlecht zu tun ? Nein, ich schminke mich gerade nicht, aber kam schon vor.

[IMG]http://www.simon-gosejohann.de/uploads/_large_content/Gothic-Simon.jpg[/IMG]
Pubertierender Europäer

[IMG]http://www.techpin.com/wp-content/uploads/2009/09/how-to-be-the-coolest-goth3.jpg[/IMG]
Pubertierende US-Amerikanierinnen

[IMG]http://www.geo.de/div/image/58579/07-papua-sing-sing-popup.jpg[/IMG]
Patriotische Ausstrahlung: In Schwarz, Rot, Weiß und Gelb, den Farben des Unabhängigen Staates Papua- Neuguinea, hat dieser Mann seinen Schmuck kombiniert. Im Gesicht, dem traditionellen Feld für die Kriegsbemalung, ist die Landesflagge mit dem Sternbild "Kreuz des Südens" angedeutet.

[IMG]http://www.geo-reisecommunity.de/bild/regular/196643/Festlich-geschmueckter-Bororo-Mann.jpg[/IMG]
Festlich geschmückter Bororo-Mann

[IMG]http://i101.photobucket.com/albums/m66/tchoutx/Robert%20Smith%20Photos/RobertSmithCloseUp.jpg[/IMG]
Robert Smith

[IMG]http://www.fashion.arts.ac.uk/snapshot/wp-content/uploads/2009/01/stefan1.jpg[/IMG]
New Romantic

[IMG]http://monroeanderson.typepad.com/.a/6a00e54f195bd88834010535c97e50970c-800wi[/IMG]
George Washington

[IMG]http://www.jaunted.com/files/admin/merkel.jpg[/IMG]
Angela Merkel

[IMG]http://sonoranalliance.com/wp-content/uploads/2007/04/Goth.jpg[/IMG]
Goth / Dark Romantic

[IMG]http://www.subkultur.de/galerie/sb3/images/P1000549.jpg[/IMG]
Mann und Frau (Deutschland)

Die Liste liese sich noch unendlich fortsetzen..
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Gleichwertig, ja natürlich. Nur nicht gleich an Talenten....[/B][/QUOTE]




nicht gleich an Talenten? Welche "Talente" sind Deiner Meinung nach denn männlcih oder weiblich? Klingt doch irgendwie sehr befremdlich....
Ronin76[QUOTE] Wenn ein Mann täglich mit dem Schminkkasten vor dem Spiegel steht, dann hat er eindeutig einen psychischen Knacks erlitten. Oder siehst du das anders?[/QUOTE]
Ich sehe das schon anderst. Wieso hat eine Frau keinen psychischen Knacks wenn sie täglich vor dem Spiegel steht und sich schminkt ? Oder hat sie dann auch einen Knacks ?
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]nicht gleich an Talenten? Welche "Talente" sind Deiner Meinung nach denn männlcih oder weiblich? Klingt doch irgendwie sehr befremdlich.... [/B][/QUOTE]Ach, muss ich das jedem unter die Nase reiben? Schau dir bitte die Frauenquote in den ingenieurwissenschaftlichen Studienfächern an.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Ach, muss ich das jedem unter die Nase reiben? Schau dir bitte die Frauenquote in den ingenieurwissenschaftlichen Studienfächern an. [/B][/QUOTE]


es wäre schon nett, wenn Du das hier so postet, zu beschreiben, welche Talente Du genau meinst, schließlich kenne ich diese Frauenquote nicht.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
Gleichwertig, ja natürlich. Nur nicht gleich an Talenten, Gefühlen und im Verhalten. Aus diesem Grund halte ich Forderungen nach Gleichberechtigung nur in einem engeren Rahmen für richtig. Ein Beispiel: Heutzutage versucht die Frau es dem Mann beruflich gleich zu tun, weil sie sonst argwöhnisch beäugt wird. Doch nicht jede Frau muss die selbe Karriereleiter erklimmen wie es der Mann tut. [/quote]

Sie muss nicht, aber sie kann, wenn sie es will. Gleichwertigkeit, respektive GleichBERECHTIGUNG, bedeutet in erster Linie auch gleiche Freiheiten/Möglichkeiten.

Willst Du einer Frau absprechen, sich in dieser Weise verwirklichen zu wollen/können?

Mit welcher stichhaltigen Begründung?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
Was ist das für eine Frage? Ich will mich als Mann fühlen, weil ich einer bin.[/quote]

Gut, anders gefragt: Was konnotierst Du mit dem Begriff der Männlichkeit - außer äußere Attibute?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
Ich habe etwas gegen die Verweichlichung dieser Gesellschaft und gegen die Wattebäuschen-Mentalität. Wenn ein Mann täglich mit dem Schminkkasten vor dem Spiegel steht, dann hat er eindeutig einen psychischen Knacks erlitten. Oder siehst du das anders?[/QUOTE]

Ich sehe keinen psychischen Knacks darin, sich auszuprobieren. Eher sehe ich es als problematisch an, angstbeladen und borniert, auf festen, beschränkenden 'es hat so zu sein, weil...'-Dogmatismen zu bestehen.

....
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Ich sehe das schon anderst. Wieso hat eine Frau keinen psychischen Knacks wenn sie täglich vor dem Spiegel steht und sich schminkt ? Oder hat sie dann auch einen Knacks ? [/B][/QUOTE] Na aus der Perspektive eines normal denkenden Mannes ist eine Frau, welche täglich stundenlang vor dem Spiegel steht gestört. Ja klar. ;)
Und stelle mir bitte nun keine Fragen bezüglich des Schminkens. Nur weil ich mir Kriegsbemalungen auf das Gesicht schminke, verhalte ich mich nicht gleich weibisch. Kannst du oder willst du mich nicht verstehen?
Chromdioxyde[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]nicht gleich an Talenten? Welche "Talente" sind Deiner Meinung nach denn männlcih oder weiblich? Klingt doch irgendwie sehr befremdlich.... [/B][/QUOTE]

Bist Du nicht Soldatin ?

Das dürfte dem Antisepticum nämlich ganz sauer aufstoßen :D
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Na aus der Perspektive eines normal denkenden Mannes ist eine Frau, welche täglich stundenlang vor dem Spiegel steht gestört. Ja klar. ;)
Und stelle mir bitte nun keine Fragen bezüglich des Schminkens. Nur weil ich mir Kriegsbemalungen auf das Gesicht schminke, verhalte ich mich nicht gleich weibisch. Kannst du oder willst du mich nicht verstehen? [/B][/QUOTE]

Wenn Du keine Ahnung hast, was Du eigentlich sagen willst, geschweige denn eine stringente Denkweise und Argumentation vorweisen kannst, kann Dich auch kein Mensch verstehen. Du verstehst Dich ja augenscheinlich selbst nicht einmal.

Soviel zum Thema 'Knacks'/gestört.

:rolleyes:

.
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von Chromdioxyde [/i]
[B]Bist Du nicht Soldatin ?

Das dürfte dem Antisepticum nämlich ganz sauer aufstoßen :D [/B][/QUOTE] Die meisten Soldatinnen arbeiten sowieso im Sanitätszentrum, weil sie sich aufgrund ihres Geschlechts dafür prädestiniert sahen. Das bestätigt mich doch nur? Für mich geht das noch in Ordnung. Doch eine Frau mit der Waffe, welche sich am Kriegsgeschehen beteiligen soll gehört sich nicht.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Chromdioxyde [/i]
[B]Bist Du nicht Soldatin ?

Das dürfte dem Antisepticum nämlich ganz sauer aufstoßen :D [/B][/QUOTE]

ja, und auch noch Arzt dabei.... tse tse tse.... übel, übel....


erinnert mich irgendwie an Montrose....
Ronin76[QUOTE]Nur weil ich mir Kriegsbemalungen auf das Gesicht schminke, verhalte ich mich nicht gleich weibisch. Kannst du oder willst du mich nicht verstehen?[/QUOTE]
Ich kann dich schon irgendwie verstehen, da ich vor vielen Jahren auch mal so gedacht hatte. Allerdings kann ich dich aus meiner heutigen Erfahrung eher nicht verstehen und ich finde du hast deine Erfahrungen nicht genug reflektiert. Oder es fehlen noch ein paar Erfahrungen. Denn Geschlechterrollen und Aussehen sind beliebig variierbar. Es ist alles eine Frage der Gewohnheiten und der Erwartungshaltung. Und ich finde es lustig daß du die Schminke bei Männern Kriegsbemalung nennst. Bei Frauen jedoch nicht.

[QUOTE]Na aus der Perspektive eines normal denkenden Mannes ist eine Frau, welche täglich stundenlang vor dem Spiegel steht gestört.[/QUOTE]
Auch hier wieder Vorurteile und Verallgemeinerung. Gibt es den Normazustand überhaupt ? Normal kommt von Norm. Der normale Mann entspricht also einer Norm. Ist es vielleicht nur die Norm in deinem eigenen Kopf ? Wieso willst du diese Normen nicht überwinden und deinen Geist befreien ? Das Leben hat einfach noch mehr zu bieten als Normen und Einschränkungen.
ArrogantNickIch wiederhole nochmal meine Fragen:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
Gleichwertig, ja natürlich. Nur nicht gleich an Talenten, Gefühlen und im Verhalten. Aus diesem Grund halte ich Forderungen nach Gleichberechtigung nur in einem engeren Rahmen für richtig. Ein Beispiel: Heutzutage versucht die Frau es dem Mann beruflich gleich zu tun, weil sie sonst argwöhnisch beäugt wird. Doch nicht jede Frau muss die selbe Karriereleiter erklimmen wie es der Mann tut. [/quote]

Sie muss nicht, aber sie kann, wenn sie es will. Gleichwertigkeit, respektive GleichBERECHTIGUNG, bedeutet in erster Linie auch gleiche Freiheiten/Möglichkeiten.

Willst Du einer Frau absprechen, sich in dieser Weise verwirklichen zu wollen/können?

Mit welcher stichhaltigen Begründung?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
Was ist das für eine Frage? Ich will mich als Mann fühlen, weil ich einer bin.[/quote]

Gut, anders gefragt: Was konnotierst Du mit dem Begriff der Männlichkeit - außer äußere Attibute?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
Ich habe etwas gegen die Verweichlichung dieser Gesellschaft und gegen die Wattebäuschen-Mentalität. Wenn ein Mann täglich mit dem Schminkkasten vor dem Spiegel steht, dann hat er eindeutig einen psychischen Knacks erlitten. Oder siehst du das anders?[/QUOTE]

Ich sehe keinen psychischen Knacks darin, sich auszuprobieren. Eher sehe ich es als problematisch an, angstbeladen und borniert, auf festen, beschränkenden 'es hat so zu sein, weil...'-Dogmatismen zu bestehen.

....
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Wenn Du keine Ahnung hast, was Du eigentlich sagen willst, geschweige denn eine stringente Denkweise und Argumentation vorweisen kannst, kann Dich auch kein Mensch verstehen. Du verstehst Dich ja augenscheinlich selbst nicht einmal.

Soviel zum Thema 'Knacks'/gestört.

:rolleyes:

. [/B][/QUOTE] Dann eröffne doch deinen eigenen Thread zum Thema "Schminken", wenn es dir so wichtig ist. Ich will mich aus Prinzip nicht länger über das Thema Schminken unterhalten. Ist doch lächerlich.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Die meisten Soldatinnen arbeiten sowieso im Sanitätszentrum, weil sie sich aufgrund ihres Geschlechts dafür prädestiniert sahen. Das bestätigt mich doch nur? Für mich geht das noch in Ordnung. [color=red]Doch eine Frau mit der Waffe, welche sich am Kriegsgeschehen beteiligen soll gehört sich nicht. [/color][/B][/QUOTE]

Und warum nicht? Und bitte eine fundierte Begründung.

Danke.

.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Die meisten Soldatinnen arbeiten sowieso im Sanitätszentrum, weil sie sich aufgrund ihres Geschlechts dafür prädestiniert sahen. Das bestätigt mich doch nur? Für mich geht das noch in Ordnung. Doch eine Frau mit der Waffe, welche sich am Kriegsgeschehen beteiligen soll gehört sich nicht. [/B][/QUOTE]



aha! Gehört sich nicht.... soso.... und wer bestimmt das, was sich für mich als Frau gehört und eben nicht gehört? Männer, wie Du? Die Kirche?

Ach ja, unter uns: Auch ich als Ärztin habe ich Afghanistan das Lager nur mit Pistole und Gewehr verlassen und weiß durchaus damit umzugehen....


.... äh.... und noch was: In Mathetests schneiden die Mädels i.d.R. mindestens genauso gut ab, wie Jungs. Warum sie seltener Ingeneurwesen studieren, liegt wohl eher an Interesse und dem Problem, daß auch heute noch gerne Männer den Frauen erzählen, wofür sie aufgrund ihres Geschlechts angeblich alles nicht geeignet sind.... merkste was? ;)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Dann eröffne doch deinen eigenen Thread zum Thema "Schminken", wenn es dir so wichtig ist. Ich will mich aus Prinzip nicht länger über das Thema Schminken unterhalten. Ist doch lächerlich. [/B][/QUOTE]

Es geht nicht um das Schminken, sondern um Dein Gesamtverhalten, dass Du nämlich gar nicht weißt, was Du eigentlich hier sagen willst. Du erweckst den Eindruck eines verwirrten, komplexbeladenen Jüngelchens, das meint, hier seine pubertären, halbgaren Hirnflausen ausprobieren zu wollen.

Versuche es einmal mit etwas stringenter Logik und Eigenreflexion. Das kommt der Verständigung sehr entgegen.

.
HellscreamEntschuldigt mich bitte wenn ich das anmerke aber, dass ist jetzt schon mindestens eine Seite am Thema vorbei! Oder bin ich dafür jetzt zu blöd?
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Es geht nicht um das Schminken, sondern um Dein Gesamtverhalten, dass Du nämlich gar nicht weißt, was Du eigentlich hier sagen willst. Du erweckst den Eindruck eines verwirrten, komplexbeladenen Jüngelchens, das meint, hier seine pubertären, halbgaren Hirnflausen ausprobieren zu wollen.

Versuche es einmal mit etwas stringenter Logik und Eigenreflexion. Das kommt der Verständigung sehr entgegen.

. [/B][/QUOTE] Hätte ich eine Tochter, welche sich als Edelhure verwirklicht sehen wollte, weil es die Gleichberechtigung ihr ermöglicht, so käme mir als letztes in den Sinn ihr eine stringente Argumentation zu liefern. Es täte dir und manch anderen gut den Emotionen und der menschlichen Intuition mehr Raum zu lassen. Wenn eure Mütter sich als Nutten bei auserwählten Kunden verdingen wollten, so könntet ihr auf der sachlichen Ebene nur vor den Gefahren diverser Infektionskrankheiten warnen und sie davor abzuhalten versuchen. Doch sonst wäre rein sachlich nichts dagegen einzuwenden. Es geht hier um Emotionen, welche man nur nicht leicht in Worte fassen kann. Ich bin mehr als nur der Verstand.
Sollte ich eine Frau aus Liebe heiraten wollen, so käme mir als letztes in den Sinn mich für die Liebe mit Logik zu rechtfertigen. Ich liebe sie und damit hat es sich, basta!
Genau so verhält es sich auch hier. Ich höre auf meine Emotionen und damit hat es sich. Und meine Emotionen sagen mir, dass die Frau und der Mann im Grunde verschieden sind und ein Teil von sich und ihrem Stolz verlieren wenn nun der Mann plötzlich eine angeblich feminine Seite an sich entdecken will und die Frau ihrem Leben der beruflichen Karriere widmen möchte.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Hätte ich eine Tochter, welche sich als Edelhure (....) Ich höre auf meine Emotionen und damit hat es sich. Und meine Emotionen sagen mir, dass die Frau und der Mann im Grunde verschieden sind und ein Teil von sich und ihrem Stolz verlieren wenn nun der Mann plötzlich eine angeblich feminine Seite an sich entdecken will und die Frau ihrem Leben der beruflichen Karriere widmen möchte. [/B][/QUOTE]

Dir täte ein gerüttet Maß an Sachlichkeit sehr gut. Dein unreflektiertes, emotional gefärbtes Chaosgeschreibsel, ist vielleicht etwas für ein lauschiges Plätzchen im Biergarten, in bereits deutlich besäuselter Runde, in einer ernsthaften Diskussion jedoch bestenfalls naiv.

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Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Dir täte ein gerüttet Maß an Sachlichkeit sehr gut. [/B][/QUOTE] Und diese Sachlichkeit hat dich eben in die Prostitution getrieben! Man ist ja so gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei. Ich kann es immer noch kaum fassen wie du dich hast so moralisch beschmutzen können.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Und diese Sachlichkeit hat dich eben in die Prostitution getrieben! Man ist ja so Gleichberechtigt und frei. [color=red]Ich kann es immer noch kaum fassen[/color] wie du dich hast so moralisch beschmutzen können. [/B][/QUOTE]

Ja, das merkt man. :rolleyes:

.
HellscreamUnd wer von euch ohne Schuld sei, der werfe den ersten Stein.
Da nahm er den Stein und warf ihn hart.
Und die Menge schrie steinigt ihn den er hat gesündigt.
Ronin76[QUOTE]Dir täte ein gerüttet Maß an Sachlichkeit sehr gut. Dein unreflektiertes, emotional gefärbtes Chaosgeschreibsel, ist vielleicht etwas für ein lauschiges Plätzchen im Biergarten, in bereits deutlich besäuselter Runde, in einer ernsthaften Diskussion jedoch bestenfalls naiv.[/QUOTE]
Gut auf den Punkt gebracht. :D Im Suff setzt die Logik auch aus.

Was Antisepticum völlig übersieht, ist die Tatsache daß Emotionen Ursachen haben. Aber wer sich nicht weiter entwickeln will, bei dem ist eh Hopfen und Malz verloren und jedes weitere Wort Verschwendung.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B] Es täte dir und manch anderen gut den Emotionen und der menschlichen Intuition mehr Raum zu lassen. Es geht hier um Emotionen, welche man nur nicht leicht in Worte fassen kann. Ich bin mehr als nur der Verstand. Ich höre auf meine Emotionen und damit hat es sich. Und meine Emotionen sagen mir, dass die Frau und der Mann im Grunde verschieden sind und ein Teil von sich und ihrem Stolz verlieren wenn nun der Mann plötzlich eine angeblich feminine Seite an sich entdecken will und die Frau ihrem Leben der beruflichen Karriere widmen möchte. [/B][/QUOTE]


Seltsame Emotionen hast Du da..... also.... ich könnte nicht sagen, daß ich einen Teil meines Stolzes eingebüßt habe durch mein Studium.... und meine Kolleginnen auch nicht. Wenn Du denkst, daß so etwas geschieht, dann solltest Du Dir vielleicht einmal die Frage stellen, welche (verqueren) Überzeugungen Du da mit Dir rumschleppst, die Dir das suggerieren.
ExiledArchangel[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]

[B]Die meisten Soldatinnen arbeiten sowieso im Sanitätszentrum, weil sie sich aufgrund ihres Geschlechts dafür prädestiniert sahen. Das bestätigt mich doch nur? Für mich geht das noch in Ordnung. Doch eine Frau mit der Waffe, welche sich am Kriegsgeschehen beteiligen soll gehört sich nicht. [/B][/QUOTE]

...und für Männer "gehört es sich" demnach, Kriege zu führen ?- für Frauen jedoch nicht...was ist denn das für eine schwachsinnige, alberne Macho-logik aus dem 19. Jahrhundert ? - die im übrigen abermals völlig am Wesentlichen der Sache vorbeizielt: Nämlich daran, dass du - als Christ, mit deiner hohlen, holden Floskel "Du sollst nicht töten" auf deiner Festplatte - es grundsätzlich o.k. findest, [I]dass Kriege stattfinden und geführt werden, dass Menschen sich gegenseitig massakrieren[/I]...sich hingeben für staatlich legitimiertes, materialistisch motiviertes Töten....
Kampfsau[QUOTE]Gleichwertig, ja natürlich. Nur nicht gleich an Talenten, Gefühlen und im Verhalten. Aus diesem Grund halte ich Forderungen nach Gleichberechtigung nur in einem engeren Rahmen für richtig. Ein Beispiel: Heutzutage versucht die Frau es dem Mann beruflich gleich zu tun, weil sie sonst argwöhnisch beäugt wird. Doch nicht jede Frau muss die selbe Karriereleiter erklimmen wie es der Mann tut. [/QUOTE]

Ich denke es ist klar, dass Frauen und Männer immer geschlechtsspezifische Tendenzen aufweisen. Dass sind aber soziologische Aspekte die eben nicht auf ein Einzelindividuum anwendbar sind.

Denn eine herrische Frau kann härter im Nehmen sein, als ein nachgiebiger Mann. Es geht doch daran, dass jeder seine persönlichen Potentiale ausleben kann, ohne dass ihm/ihr Steine in den Weg gelegt werden.

Meine Schwester wird auch Industriemechanikerin und auch keine schlechte. Trotzdem ist sie noch ganz Frau.

[QUOTE]Ach, muss ich das jedem unter die Nase reiben? Schau dir bitte die Frauenquote in den ingenieurwissenschaftlichen Studienfächern an.[/QUOTE]

Heißt das jetzt, die sagen wir mal 10 % Frauen die Maschinenbau studieren sind keine richtigen Frauen? Das die sich nicht schminken oder alle lesbisch sind?


[QUOTE]Na aus der Perspektive eines normal denkenden Mannes ist eine Frau, welche täglich stundenlang vor dem Spiegel steht gestört. Ja klar.[/QUOTE]

Was ist für dich ein "normal" denkender Mann? Ein Mann der anders als du denkt?

Ich finde es eigentlich schon ganz toll, wenn eine Frau sich mal hübsch für mich macht, bin ich deswegen kein normal denkender Mann?

[QUOTE]Die meisten Soldatinnen arbeiten sowieso im Sanitätszentrum, weil sie sich aufgrund ihres Geschlechts dafür prädestiniert sahen. Das bestätigt mich doch nur? Für mich geht das noch in Ordnung. Doch eine Frau mit der Waffe, welche sich am Kriegsgeschehen beteiligen soll gehört sich nicht.[/QUOTE]

Wenn ich doch aus irgendeinem Grund wieder für die Bundeswehr arbeiten sollte, dann würde ich unbedingt im Sanitätsdienst arbeiten wollen, weil ich mich dafür prädestiniert sehe. In eine Kampfeinheit würde ich definitiv nicht mehr wollen. Und ich sehe darin auch nicht meine Männlichkeit bedroht. Eher kamen mir 20 Jährige die mit Gewehren posieren peinlich vor. Außerdem flicke ich lieber Leute zusammen als sie in Stücke zu reissen.

Dass wenige Frauen in solchen Kampfeinheiten liegen, liegt eher im Körperlichen, denn im Mentalen.Daran scheitern aber genug Männer. Trotzdem ich habe Frauen erlebt, die Kilometer um Kilometer liefen, locker 80 Liegestütze am Stück schaften und ziemlich stark waren. Die können von mir aus ruhig ins Kampfgeschehen eingreifen. Du unterschätzt die Frauen. Gerade in vielen Ländern von denen man das nicht denkt, gibt es viele Spezialeinheiten in der israelischen Armee und z.B. in der iranischen Polizei, in denen Frauen erfolgreich dienen und auch im Kampf ausgebildet werden.

Merkst du was? Du gibst hier Pauschalurteile von dir, selbst wenn das auf 80 % der Frauen zutreffen würde, ist es trotzdem falsch, es auf alle Frauen oder Männer ausweiten zu wollen.

Beruf, Schminke, Studium, sexuelle Präferenzen, was ist das schon, wenn es um Menschen geht? Das sind doch alles Oberflächlichkeiten. Man kann nicht sagen jemanden der Sex mit Männern hat, ist weichlich und schwach oder jemand der auf sein Äußeres achtet, ist willensschwach. Oder Soldaten sind grobschlechtig und stumpfsinnige , abgerichtete Hunde. Oder der Sozialarbeiter ist jemand der Birkenstocksandalen trägt,keine Authorität hat und alles totlabert.

Das sind Klischees, eigene Vorstellungen und eben NICHT die Realität.

[QUOTE]Doch sonst wäre rein sachlich nichts dagegen einzuwenden. Es geht hier um Emotionen, welche man nur nicht leicht in Worte fassen kann. Ich bin mehr als nur der Verstand. [/QUOTE]

Ja sicher, du kannst ruhig irgendwas empfinden, du musst nur damit rechnen, dass Reaktionen Gegenreaktionen auslösen. Schlimm ist es erst, wenn man anderen etwas verbieten will.


[QUOTE]Genau so verhält es sich auch hier. Ich höre auf meine Emotionen und damit hat es sich. Und meine Emotionen sagen mir, dass die Frau und der Mann im Grunde verschieden sind und ein Teil von sich und ihrem Stolz verlieren wenn nun der Mann plötzlich eine angeblich feminine Seite an sich entdecken will und die Frau ihrem Leben der beruflichen Karriere widmen möchte.[/QUOTE]

Dann liegen deine Emotionen eben falsch. Denkt doch lieber mal darüber nach, warum du so fühlst wie du fühlst. Dann wäre ein wichtiger Schritt der Selbstreflexion schonmal getan. Aber viele können es gar nicht ertragen, sich selbst im Spiegel zu sehen und haben panische Angst, sich mit ihrem wahren Ich zu konfrontieren.

Es gibt Frauen, die interessieren sich nicht für Kinder. Viele Frauen hätten schon früher weniger Kinder bekommen aber als es mit der Emanzipation noch nicht soweit war, wurde das halt von den Frauen erwartet und viele fügten sich dem Druck.

Das sind halt ihre Empfindungen. Und was heißt feminine Seite? Du hast doch das Beispiel mit dem Sanitätsdienst gebracht. Frauen sorgen sich häufiger um andere Menschen. Ich finde das ist eine tolle Eigenschaft. Wenn mich diese Eigenschaft femininer macht, dann nehme ich das gerne in Kauf.

In bestimmten Jungscliquen gehört es zum "cool und männlichsein" dazu, anderen Menschen Gewalt anzutun, Verbrechen zu begehen und Gefängnisstrafen im Vorstrafenregister sind quasi sowas wie Ehrungen.

Denn wer im Knast durchkommt, ist ja ein richtig harter Brocken.

Ich habe auch meinen Drang zur Gewalt aber meistens habe ich gar nicht so viel Wut. Das ist der Vorteil, wenn man zu sich selbst steht, tolerant ist und sich ausleben kann. Man entwickelt gar nicht, diese achso männliche Agression in dem Maße. Und wenn man doch mal wütend ist, schlägt man halt auf den Boxsack ein oder läuft eben mal ne Runde mehr beim Joggen.



[QUOTE]Und diese Sachlichkeit hat dich eben in die Prostitution getrieben! Man ist ja so gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei. Ich kann es immer noch kaum fassen wie du dich hast so moralisch beschmutzen können.[/QUOTE]

Und wieder frage ich mich, was an ihr schmutzig sein soll? Bin ich unrein weil ich vorehelichen Sex hatte und auchmal Sex ohne Liebe? Mit wem wer im Bett war hat mich doch nicht zu interessieren, im nachhinein ist es doch so banal. Ich frag mich, warum man soviele Dinge an die große Glocke hängt und man so dermaßen abdrehen muss.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass einfach nur Angst hinter so einer Sichtweise steckt. Denn wenn man es genau nimmt, hat keine Moral, kein Glaube wirklich eine höhere Berechtigung als der/die andere. Das Problem ist doch eher, dass viele das nicht akzeptieren können.

Und bei dir ist das sicherlich nicht viel anders Antisepticum.

Deswegen redest du auch von "Emotionen die du nicht erklären musst".
Darum fühlst du dich erst als Mann, wenn du dich von den Frauen abgrenzen kannst. Aufgrund der diffusen Angst wenn du nicht krampfhaft deine Fassade aufrecht erhälst, die Welt in Schubladen einteilst, dass du die Kontrolle verlierst.

Und nur weil man zu feige ist, mit seiner eigenen Schwäche leben zu können. Wir alle sind von Ängsten geplagt, das ist ein Teil des Menschseins. Es ist nichtmal die Angst vorm Tod, sondern vorm Unbekannten, vom Leben an sich.

Bei vielen Menschen sind das auch die eigenen Wünsche und Vorstellungen, die versteckt unter einem dicken Mantel von rigiden Dogmen und Moralvorstellungen eingesperrt sind und mit denen man sich nicht befassen möchte. Denn man denkt ja aus irgendeinem Grund, man dürfte nicht so sein, wie man wirklich ist. Vielleicht weil man anderen nicht gönnt, dass sie so sein können wie sie wollen.

Ich meine du denkst, du hast keine feminine Seite, weil du ja ein ganzer Kerl bist, zäh und widerspenstig. Ich sage du hast garantiert eine und mehr als du dir eingestehst und dass macht dich nichtmal zu einem schwächeren Menschen. Eher der Versuch das zu leugnen, würde dich davon abhalten zu erstarken.

Bei mir ist es so, ich denke es ist sinnvoll, stark seinzukönnen aber ich sehe die Weiblichkeit auch nicht der Männlichkeit als unterlegen an. Ich halte Frauen auch nicht für schwach. Ich habe oft das Gefühl Frauen sind meist reifer als Männer und wenn ich meine weibliche Seite nicht entwickeln würde, würde ich auf einer vorpubertären geistigen Entwicklungsphase stehen bleiben und kein ganzer Mensch werden können.

Viele Männer sind doch furchtbar, anstatt mal erwachsen zu werden, erschöpfen sie sich in Eitelkeiten, im Wetteifer und in Selbsüberschätzung, so dass man meinen könnte, ihr ganzes Leben, bis hin zum Tode sei ein einziger, andauernder Schwanzvergleich.

Andererseits bin ich froh,dass ich noch agressiv genug bin, um mich nicht von anderen rumschubsen zu lassen.

Eigentlich gelten diese Dinge auch genauso für Frauen. Dass die halt merken es gibt Wichtigeres, als den beliebtesten Freund oder die tollsten Klamotten zu haben. Oder auch zwischen den Religionen. Wenn man es genau nimmt streiten die sich doch aufs Blut nur darum, wessen imaginärer Freund jetzt realer als der andere ist.

Ich meine ich kann mir gut vorstellen, das Leben wäre viel einfacher und erträglicher, wenn man fest daran glauben würde, man hätte die Antwort. Dass es nichts anderes geben kann, wenn man nur nicht hinsieht und hinhört.

Nur diese Art zu denken versperrt einem auch viele neue Erfahrungen und Sichtweisen.

Die Mischa ist nämlich eine so unheimlich interessante, vielschichtige und reflektierte Persönlichkeit. Da interessiert es mich herzlich wenig, womit die gute Dame ihr Geld verdient hat. Und eins schätze ich sehr an ihr, dass sie sich selbst und andere nicht belügt. Denn nur so konnte sie eine Bewusstseinsebene erreichen, die wohl locker 95 % der Menschheit wohl niemals erreichen werden.
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]Seltsame Emotionen hast Du da..... also.... ich könnte nicht sagen, daß ich einen Teil meines Stolzes eingebüßt habe durch mein Studium.... und meine Kolleginnen auch nicht. Wenn Du denkst, daß so etwas geschieht, dann solltest Du Dir vielleicht einmal die Frage stellen, welche (verqueren) Überzeugungen Du da mit Dir rumschleppst, die Dir das suggerieren. [/B][/QUOTE] Ich spreche von Karrierefrauen. Seltsame Assoziationen hast du da wenn du dabei sogleich an dein Studium denkst. Widmest du etwa als Frau der beruflichen Karriere dein Leben? Frauen, die dies tun leben ein egozentrisches Leben ohne jeglichen Familiensinn und feste Bindung. Ich finde schon, dass diese Frauen dadurch ein Stück weit ihre Weiblichkeit und somit ihren Stolz verlieren. Ich würde so garantiert nicht mit Joachim Sauer tauschen wollen :rolleyes: Es ist nun einmal so, dass Männer keine Frauen haben wollen, welche beruflich und einkommenstechnisch über ihnen stehen. Und auch umgekehrt wollen Frauen meist Männer, welche finanziell besser dastehen als sie selbst. Außerdem bliebe kein Raum für Kinder, wenn die Frau sich nur für ihren Beruf interessiert.
ArrogantNick

[quote]Kampfsau schrieb:
Die Mischa ist nämlich eine so unheimlich interessante, vielschichtige und reflektierte Persönlichkeit. Da interessiert es mich herzlich wenig, womit die gute Dame ihr Geld verdient hat. Und eins schätze ich sehr an ihr, dass sie sich selbst und andere nicht belügt. Denn nur so konnte sie eine Bewusstseinsebene erreichen, die wohl locker 95 % der Menschheit wohl niemals erreichen werden.[/quote]

Ui - dankeschön! :) Und ich dachte schon, ich hätte Dich damals hoffnungslos vergrätzt, da Du ja kaum dazu kamst, etwas zu sagen. So kann man sich irren, Bewusstseinsebene hin oder her.

Grüßle
Mischa

Ronin76Männliche und weibliche Seiten also. Das hätte auch von Antisepticum kommen können. Männen dürfen nicht weinen und Frauen nicht kämpfen. Männer sind stark, Frauen schwach. :rolleyes:

[QUOTE]Es ist nun einmal so, dass Männer keine Frauen haben wollen, welche beruflich und einkommenstechnisch über ihnen stehen.[/QUOTE]
Dann ist der Mann von Angela Merkel und vielen anderen Karrierefrauen die Ausnahme. Es ist eine Frage der Perspektive was man als oben und unten betrachtet.

[QUOTE]Und auch umgekehrt wollen Frauen meist Männer, welche finanziell besser dastehen als sie selbst. Außerdem bliebe kein Raum für Kinder, wenn die Frau sich nur für ihren Beruf interessiert.[/QUOTE]
Ich finde eher Gleiches gesellt sich gerne zu Gleichem. Bei Paaren ist dieser Drang nach Gleichheit sehr häufig zu beobachten. Der Partner hört plötzlich die gleiche Musik, imitiert den Kleidungsstil (Partnerlook), usw.

[IMG]http://www.welle1.com/uploads/pics/peinlich_01.jpg[/IMG]

Beziehungen zwischen unterschiedlichen Klassen der Gesellschaft sind selten. Natürlich spielt Sicherheit bei Frauen immer eine Rolle, aber auch bei Männern. Frauen wollen meistens einen Partner der Sie und das Kind versorgen und beschützen kann. Daher haben selbst hässliche Männer eine gute Chance bei Frauen wenn sie genügend Muskelkraft und Geld haben. Denn Geld ist im Kapitalismus ein Symbol für Potenz so wie es im Christentum schick ist einen Fisch auf dem Auto zu haben und den Jesus-Look zu imitieren.

[IMG]http://eudi.de/mediac/400_0/media/dsudb_tdv_jessica.jpg[/IMG]

Männer wollen Bestätigung und eine gute Mutter für die gemeinsamen Kinder. Das sind Beobachtungen die ich oft gemacht habe. Biologisch gesehen macht das auch durchaus Sinn, denn Männer haben im Durchschnitt mehr Muskelkraft, wiegen mehr, sind größer und können keine Kinder bekommen. Das liegt primär am Hormon Testosteron.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Ich spreche von Karrierefrauen. [....] Außerdem bliebe kein Raum für Kinder, wenn die Frau sich nur für ihren Beruf interessiert. [/B][/QUOTE]

Ja - und? Wenn die Frau nun einmal ihre Selbstverwirklichung, nicht darin sieht, Mutter zu werden und zu sein, dann ist das schließlich ihre Entscheidung. Wo ist da jetzt das Problem?

.
HephDie Trennung Man/Frau ist zu großen Teilen eine rein religiöse und religiös-kulturelle - ich glaube mich zu erinnern das es einen Indianerstamm gab der rund 2 Dutzend verschiedene Geschlechterrollen kannte.

Anyway: Wir haben nicht viele Frauen bei der Bundeswehr weil nur Jungs zum Grundwehrdienst eingzogen werden. Wie würde wohl die Situation aussehen wenn beide Geschlechter Wehrdiesnt leisten müssten?
Selbiges gilt für viele andere Bereiche. Frauen frequentieren nicht so oft Ingenieur technische und Informatik berufe eben weil diese Berufe rein "Männlich" besetzt sind in der Vorstellungswelt der allgemeinen Gesellschaft.
Das folgert eben daraus das die abrahamistischen Religionen in frühen Stadien (Altes Testament) die Frau zum Zucht-Objekt statt zum voll gleichwertigen Wesen erklärten und erst über lange zeit schrittweise davon abrückten - Zwischenzeitlich hat sich die Rollenverteilung aber sehr stark gefestigt.

Ich möchte anmerken ich akzeptiere das es Geschlechterunterschiede gibt die rein biologisch sind und seit der Urzeit wirken aber ich denke das der Großteil der heutigen Ansichten artifiziell ist.

Ich fühle mich im übrigen nicht "Weibisch" weil ich Wäsche wasche, ab und zu Nähe und bei einem ergreifenden Film auch mal weine wie ein Schlosshund.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Ich spreche von Karrierefrauen. Seltsame Assoziationen hast du da wenn du dabei sogleich an dein Studium denkst. Widmest du etwa als Frau der beruflichen Karriere dein Leben? Frauen, die dies tun leben ein egozentrisches Leben ohne jeglichen Familiensinn und feste Bindung. Ich finde schon, dass diese Frauen dadurch ein Stück weit ihre Weiblichkeit und somit ihren Stolz verlieren.[/quote][/b]

Karrieremänner (falls man Karrire mit Deinen Begriffen sieht) sind imA auch nicht eher familentauglich. Da sehe ich keinen Unterschied. Was das bei Frauen allerdings mit "Verlust von Weiblichkeit" zu tun hat, ist mir ein Rätsel. Dann müßten Männer im gleichen Zug die Männlichkeit verlieren.

[quote][b]Ich würde so garantiert nicht mit Joachim Sauer tauschen wollen :rolleyes: [/b][/quote]

Wer auch immer Joachim Sauer ist....?

[quote][b]Es ist nun einmal so, dass Männer keine Frauen haben wollen, welche beruflich und einkommenstechnisch über ihnen stehen. Und auch umgekehrt wollen Frauen meist Männer, welche finanziell besser dastehen als sie selbst. Außerdem bliebe kein Raum für Kinder, wenn die Frau sich nur für ihren Beruf interessiert. [/B][/QUOTE]

[b][color=red]FALSCH! Bitte korrigiere: Männer WIE DU wollen keine Frauen, die beruflich und einkommenstechnisch über ihnen stehen![/b][/color]

Ich kenne viele Paare (und bei mir war und ist das genauso), wo es durchaus so ist, daß Frau mehr verdienst oder in höheren Positionen sitzt als der Mann. Funktioniert wunderbar.


[b]Die eigentliche Frage ist nämlich, WARUM MÄNNER WIE DU das nicht verknusen können[/b], wenn die Frau mehr verdient, als sie selbst. Verrätst Du es mir, welche schlechten Gefühle in Dir aufkommen, wenn Deine Frau plötzlich mehr verdienen würde als Du und/oder beruflich über Dir stehen würde?


Ach ja, ich habe es nicht vergessen: [b]Es würde mich wirklich immer noch interessieren, warum es sich in Deinen Augen "nicht gehört", daß Frau Waffe(n) trägt?[/b]





EDIT:
Im Übrigen: Hut ab vor Kampfsaus letzem Beitrag hier.
solipsismusNa ja, Hag, das ist so. Die Frau ist ja schwach - wie wir alle wissen. Wenn sie unter diesen Bedingungen mehr verdient als der Mann, macht das den Mann schwächer [i]als die Frau[/i], also mit anderen Worten schon amöb.
Das geht so natürlich nicht.
Die Lösung für das Dilemma liegt aber nicht darin, dass der Mann sich ein Selbstbewusstsein zulegt. Weit gefehlt! Die Lösung liegt darin, die Frau zu knechten, zu schinden, ins Dunkel ... Moment, abgeschweift.
Aber ich denke, mein Punkt ist klar.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
[B]Na ja, Hag, das ist so. Die Frau ist ja schwach - wie wir alle wissen. Wenn sie unter diesen Bedingungen mehr verdient als der Mann, macht das den Mann schwächer [i]als die Frau[/i], also mit anderen Worten schon amöb.
Das geht so natürlich nicht.
Die Lösung für das Dilemma liegt aber nicht darin, dass der Mann sich ein Selbstbewusstsein zulegt. Weit gefehlt! Die Lösung liegt darin, die Frau zu knechten, zu schinden, ins Dunkel ... Moment, abgeschweift.
Aber ich denke, mein Punkt ist klar. [/B][/QUOTE]



:D
Ich weiß.... ist ja schließlich nichts neues!
.... aber ich würde gerne Antisepticums eigene Beweggründe, Überzeugungen und vor allem (!) Emotionen dazu erfahren. Ich finde das nämlich spannend (auf eine bizarre Art.... zugegeben ;) )!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B](...) (auf eine bizarre Art.... zugegeben ;) )! [/B][/QUOTE]

Bizzar, ist der richtige Ausdruck für das Geschreibsel der Fundichristen. Da ist das Sterilisationsmittelchen ganz und gar keine Ausnahme.

Amen

****

sol ~> :D

....
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Bizzar, ist der richtige Ausdruck für das Geschreibsel der Fundichristen. Da ist das Sterilisationsmittelchen ganz und gar keine Ausnahme. [/B][/QUOTE]


aber, es ist doch eh überflüssig, Karrierefrauen zwangs zu sterilisieren. Die wollen doch eh keine Kinder.....
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Ich spreche von Karrierefrauen. Seltsame Assoziationen hast du da wenn du dabei sogleich an dein Studium denkst. Widmest du etwa als Frau der beruflichen Karriere dein Leben? Frauen, die dies tun leben ein egozentrisches Leben ohne jeglichen Familiensinn und feste Bindung. Ich finde schon, dass diese Frauen dadurch ein Stück weit ihre Weiblichkeit und somit ihren Stolz verlieren. Ich würde so garantiert nicht mit Joachim Sauer tauschen wollen :rolleyes: Es ist nun einmal so, dass Männer keine Frauen haben wollen, welche beruflich und einkommenstechnisch über ihnen stehen. Und auch umgekehrt wollen Frauen meist Männer, welche finanziell besser dastehen als sie selbst. Außerdem bliebe kein Raum für Kinder, wenn die Frau sich nur für ihren Beruf interessiert. [/B][/QUOTE]

Nun, was "die Männer" wollen oder nicht ist mir ziemlich Würstel.
Mit einer Frau, die im Restaurant für mich bezahlt, hätte ich kein grösseres Problem.
Auch nicht direkt, wenn sie über mir steht, nicht nur einkommenstechnisch...
Gegen vollblondige Businen habe ich nichts einzuwenden, wenn sie dann noch meine Chefinnen wären, wär das wunderbar.
Habe keine Vorgesetzte getroffen, die durch ihren Job ihre Weiblichkeit verloren hätte...ganz sicher nicht.

Tja, ich kann es grundsätzlich nicht nachvollziehn, aber für Herrn Sauer ist seine "Frau" attraktiv.
Mich würde mehr die Parteizugehörigkeit oder der uckermärckische Akzent stören, denn "ihr" Job.

Hm, werbraucht Kinder?
Eine Welt mit mittlerweile über 7Mrd.Menschen sicher nicht.
Ronin76[QUOTE]Hm, werbraucht Kinder? Eine Welt mit mittlerweile über 7Mrd.Menschen sicher nicht.[/QUOTE]
Also bist du auch für den Plan daß die Menschheit ausgerottet werden muß ? Kannst dich ja gleich den Bilderbergern anschließen, die sind auch Eugeniker. Nur werden die so nen Wicht nicht wollen und bei dir weiter machen.
ExiledArchangel[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B][/b]

[b][color=red]FALSCH! Bitte korrigiere: Männer WIE DU wollen keine Frauen, die beruflich und einkommenstechnisch über ihnen stehen![/b][/color]

Ich kenne viele Paare (und bei mir war und ist das genauso), wo es durchaus so ist, daß Frau mehr verdienst oder in höheren Positionen sitzt als der Mann. Funktioniert wunderbar.


[b]Die eigentliche Frage ist nämlich, WARUM MÄNNER WIE DU das nicht verknusen können[/b], wenn die Frau mehr verdient, als sie selbst. Verrätst Du es mir, welche schlechten Gefühle in Dir aufkommen, wenn Deine Frau plötzlich mehr verdienen würde als Du und/oder beruflich über Dir stehen würde?[/B][/QUOTE]

..du möchtest also - ebenso wie er - "über anderen stehen" - und der Weg dorthin, der einzige, der das in dieser Gesellschaft möglich macht - ist das Geld, der Religionsersatz Nr.1...somit denkst du ganz exakt genauso wie er - nur eben von der anderen Seite her...du betrachtest es als selbstverständlich, Menschen ihren Wert, ihre Stellung, über Geld und Einkommen zu- bzw. bei, deren Fehlen, bei "negativer Kapabilität" abzusprechen...wer mehr davon hat, steht bei dir auch automatisch höher als der andere...
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von ExiledArchangel [/i]
[B]..du möchtest also - ebenso wie er - "über anderen stehen" [/b][/quote]

Falsch.
Könntest Du mir bitte erklären, wo ich schrieb, daß ich über anderen stehen WILL?
Es ist nun mal so, daß es in meinen Beziehungen so kam, aber daß ich dies forciert und genau so gewollt hätte, habe ich nirgens geschrieben und auch nicht gemeint.
Abgesehen davon ist es mir vollkommen latte, was meine Freunde, Bekannten, Verwandten und Partner beruflich machen. Da gibt und gab es alles vom Arbeitslosen bis hin zum Akademiker und keiner von denen ist mir deshalb mehr oder weniger wert (gewesen).


Womit diese Schlußfolgerung von Dir, jedenfalls was mich betrifft, absolut unzureffend ist:

[b][quote]- und der Weg dorthin, der einzige, der das in dieser Gesellschaft möglich macht - ist das Geld, der Religionsersatz Nr.1...somit denkst du ganz exakt genauso wie er - nur eben von der anderen Seite her...[/b][/quote]


------------------------------------


[b][quote]du betrachtest es als selbstverständlich, Menschen ihren Wert, ihre Stellung, über Geld und Einkommen zu- bzw. bei, deren Fehlen, bei "negativer Kapabilität" abzusprechen...wer mehr davon hat, steht bei dir auch automatisch höher als der andere... [/B][/QUOTE]

Nächste Unterstellung. Wo, bitteschön sollte ich das getan haben in meinem Beitrag oben? Wenn ich dies tatsächlich tun würde, hätte ich nicht meine Freunde, die ich habe und wäre ich nicht mit den Männern zusammen (gewesen), mit denen ich zusammen bin/war, denn das würde ja bedeuten, daß ich diese absolut geringschätzen würde, was ja totaler Quatsch ist anzunehmen in einer Beziehung.


Auch an Dich:
Bitte versuche nicht alles in eine Ecke zu zerren, wo es definitiv nicht hingehört, nur um das geliebte Feindbild zu füttern.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Also bist du auch für den Plan daß die Menschheit ausgerottet werden muß ? Kannst dich ja gleich den Bilderbergern anschließen, die sind auch Eugeniker. Nur werden die so nen Wicht nicht wollen und bei dir weiter machen. [/B][/QUOTE]

Tja, da kann wohl einer Ursache und Wirkung nicht voneinander unterscheiden.
Soll doch Schratzen kriegen wer will, aber den religiös unterfütterten Geburtenterror braucht niemand.
Und zwischen Mord und einfacher Diszipliniertheit ist durchaus ein Unterschied.
ExiledArchangel[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]Falsch.
Könntest Du mir bitte erklären, wo ich schrieb, daß ich über anderen stehen WILL?
Es ist nun mal so, daß es in meinen Beziehungen so kam, aber daß ich dies forciert und genau so gewollt hätte, habe ich nirgens geschrieben und auch nicht gemeint.
Abgesehen davon ist es mir vollkommen latte, was meine Freunde, Bekannten, Verwandten und Partner beruflich machen. Da gibt und gab es alles vom Arbeitslosen bis hin zum Akademiker und keiner von denen ist mir deshalb mehr oder weniger wert (gewesen).


Womit diese Schlußfolgerung von Dir, jedenfalls was mich betrifft, absolut unzureffend ist:

[b]


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[b]

Nächste Unterstellung. Wo, bitteschön sollte ich das getan haben in meinem Beitrag oben? Wenn ich dies tatsächlich tun würde, hätte ich nicht meine Freunde, die ich habe und wäre ich nicht mit den Männern zusammen (gewesen), mit denen ich zusammen bin/war, denn das würde ja bedeuten, daß ich diese absolut geringschätzen würde, was ja totaler Quatsch ist anzunehmen in einer Beziehung.

[/B][/QUOTE]

...auch wenn du es vielleicht nicht bewusst so siehst - oder nicht so sehen willst: die über das Geld vermittelte "oben-unten"- Dichotomie als Basis aller in dieser Gesellschaft bestehenden Hierarchien und Machtstrukturen - sie ist auch in deinem Denken vorhanden...die meisten Menschen werden sich natürlich davon distanzieren wenn man sie direkt darauf anspricht und sagen: "aber neeeiin, iiich denke doch gar nicht so!"...es ist gerade das tückische an dieser Gesellschaft, dass ihr entsprechende, systemkonforme Denkmuster und Vorstellungen nur zu einem geringen Teil tatsächlich bewusst und reflektiert vermittelt werden - in weitaus höherem Maße geschieht es auf subtilem, bzw. auf unbewusst-manipulativem Wege...denn die Herrschenden haben längst erkannt, dass das der wesentlich effektivere und nachhaltigere Weg ist als rohe Gewalt - die selbstverständlich als "Plan B" nach wie vor in der Hinterhand gehalten wird...doch dafür genügt es bereits, in dieser Gesellschaft zu leben - ihrem ständigen Informationsfluss ausgesetzt zu sein, der die entsprechenden Denkmodelle, Reize und Stimuli einem Computervirus bzw. Trojaner gleich, fortwährend als Teil des allgemeinen Informationsflusses in deinen Geist einspeist...und sämtliche systemimmanenten Informationsquellen, aus denen der Geist eines Menschen von Kindesbeinen an "gefüttert" wird, vermitteln nun einmal diese eine Botschaft: der Mensch ist das, was er verdient - Geld ist immer und überall als zentrales Vermittlungsorgan von "Wert" präsent, in jeder Nachrichtensendung, in jeder Unterhaltungsschow, in jedem Werbespot...überall wird dein Unterbewusstsein mit dem "Trojaner" gefüttert, der das Programm des Materialismus/Mammonismus auf deiner Festplatte ablagert..
Ronin76[QUOTE]
Tja, da kann wohl einer Ursache und Wirkung nicht voneinander unterscheiden.
Soll doch Schratzen kriegen wer will, aber den religiös unterfütterten Geburtenterror braucht niemand.
[/QUOTE]
Den Unterschied zwischen Ursache und Wirkung kann ich in deinem Beitrag tatsächlich nicht entdecken. Was bitte sind Schratzen ? Hört sich an wie ein Schimpfwort. Bist du keine Schratze ? Bist du besser als Andere ?

[QUOTE]Und zwischen Mord und einfacher Diszipliniertheit ist durchaus ein Unterschied.[/QUOTE]
Das Resultat ist jedoch das Gleiche. Man kann auch Menschen zwangssterilisieren, aber im Prinip ist das potentieller Mord, da es ein Motiv gibt. Auf Volksgruppen bezogen ist das ein Genozid. Ein Genozid findet zB gerade im Irak und Afghanistan durch Uranmunition statt, nur blöd daß sich der Uranstaub in der ganzen Welt verteilt und damit eine Vielzahl von Menschen und deren Nachfahren dauerhaft genetisch und körperlich verstümmelt und durch Karzinome sterben lässt.

Es geht also immer darum ob eine Diszipliniertheit freiwillig und völlig unabhängig geschehen kann. In vielen Fällen ist das nämlich nicht der Fall da die Menschen finanziell abhängig sind und die Geburt von Kindern ein Armutsrisiko bedeutet. Dh die Disziplinierung findet finanzpolitisch von der Regierung ausgehend statt. Da wird effektiv selektiert wer Kinder kriegen darf und wer nicht. Die Mehrheit der Akademiker will keine Kinder, und das Prekariat soll keine Kinder bekommen. Der Mittelstand, dem scheinbar noch Kinder zugestanden werden bricht jedoch weg. Auch finanzpolitisch bedingt. Aber es wird von Seiten der Regierung ständig zynisch beklagt daß die Deutschen zu wenig Kinder haben/gebären. "Kinder statt Inder" usw.

Hast du Angst vor Menschen oder wieso denkst du so kinderfeindlich bzw menschenfeindlich ? Die Weltpopulation ist die Menschheit. Das bist du, das bin ich, der Rest der Forenteilnehmer, usw. Ich fühle mich deshalb durch deine Meinung zur Weltbevölkerung auch persönlich angegriffen. Meine Eltern waren nämlich nicht diszipliniert genug. Das erinnert mich auch an Chinas 1-Kind-Politik und an die gepredigte Verklemmtheit im Christentum. Aber dann vor lauter Disziplinierung Ministranten mißbrauchen und im Kloster vor lauter Not homosexuelle Handlungen ausführen weil das heterogene Geschlecht gerade nicht verfügbar und verboten ist. Der Mensch und die Natur lässt sich nun mal nicht disziplinieren ! Ich nenne deine Diszipliniertheit eine Perversität.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von ExiledArchangel [/i]
[B]...auch wenn du es vielleicht nicht bewusst so siehst - oder nicht so sehen willst: die über das Geld vermittelte "oben-unten"- Dichotomie als Basis aller in dieser Gesellschaft bestehenden Hierarchien und Machtstrukturen - sie ist auch in deinem Denken vorhanden... [/B][/QUOTE]




Wiederum falsch.
Du UNTERSTELLST mir, daß das so sein MÜSSTE, weil Dein durch abgrundtiefen Haß gegenüber der Gesellschaft geprägter Tunnelblick überhaupt keine anderen Sichtweisen mehr zuläßt.

Du pauschalierst und unterstellst, ohne mich oder meine Lebensweise zu kennen. Du MEINST vielleicht mich und auch andere, die in ähnlichen beruflichen Positionen sitzen zu kennen, weil es Deinen Vorurteilen entsprechen würde, wenn dies so wäre, allerdings ohne Dir die Mühe zu machen, denjenigen, den Du vorurteilsbehaftet abklassifizierst näher zu beleuchten. Du gehst wie selbstverständlich davon aus, daß Du denjenigen, den Du verurteilst, obwohl Du ihn gar nicht kennst, besser beurteilen kannst, als er sich selbst. Das finde ich, entschuldigung, ziemlich arrogant und anmaßend.

Du mißbrauchst Deine eingefahrenen Meinungen, um Dein Bild der Gesellschaft aufrecht zu erhalten, ohne zu sehen, daß auch noch rechts, links, oben und unten des Tunnels Leben existiert.
JohnSteed@Ronin

Angesichts der Anzahl der Menschen auf der Welt, können wir nur noch zwischen zwei Formen von Terrorrismus unterscheiden:
Das Kinderkriegen propagieren oder abwürgen.
Beidem wohnt etwas gewalttätiges inne.
Wir könnten nur noch überlegen, was besser ist:
Pest oder Cholera.
Vermutlich is ein Geburtenmoratorium besser,
es verhindert langfristig den Klimakollaps in der Welt
und schafft vernünftige wirtschaftliche Voraussetzungen.
Das Massenkinderindieweltsetzen schafft letztlich nur Chaos und Krieg.
Aber gut, Krieg ist eine Art Selbstreinigung der Menschheit.
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Ja - und? Wenn die Frau nun einmal ihre Selbstverwirklichung, nicht darin sieht, Mutter zu werden und zu sein, dann ist das schließlich ihre Entscheidung. Wo ist da jetzt das Problem?

. [/B][/QUOTE] Ich habe kein ernsthaftes Problem damit, weil letztlich jeder Mensch seines eigenen Glückes Schmied ist. Nichtsdestotrotz empfinde ich Mitleid und kann nur mein Bedauern für jene Frauen aussprechen, welche in einer stabilen Familie mit Kind eher einen Fluch als persönliches Glück erkennen wollen und sich aus Vernunftgründen gegen ein Kind entscheiden. Man will ja heutzutage die eigene Freiheit zelebrieren und spontan sein, feiern gehen und herumvögeln. Mitleid mit all den Frauen, welche bei dem Gedanken an Kinder an einen gestressten und verzweifelten Alltag denken und auf gar keinen Fall das Abenteuer Kind eingehen wollen. Die Freiheiten die man als kinderlose Frau hat mag ja in jungen Jahren ziemlich geil sein und somit auch die Einsicht fehlen, weshalb man sich mit einer Fußfessel "Kind" unnötig einschränken sollte. Doch mit zunehmendem Alter wird das Unterbewusstsein sehr wahrscheinlich jene kinderlose Frauen mit der Frage quälen, wieso man dieses biologische Geschenk, nämlich Kinder zeugen zu dürfen, nie angenommen hat. Die eigenen Eltern werden so nie in den Genuss kommen zu erfahren was es heißt Opa oder Oma genannt zu werden und man selbst wird bei jedem herzlichen Besuch der eigenen Eltern vielleicht oft daran erinnert, dass man im Alter solch einen Besuch eines eigenen Kindes, dieser lebenslangen Liebesbeziehung, nie erfahren wird. Keiner der am persönlichen Grabe stehen wird und aus tiefer Verbundenheit um seine Mutter gedenkt. Naja. Ein Kind kostet schließlich, raubt einem die Zeit und man bleibt ja lieber frei und kein Mann hat einem etwas anderes einzureden. Diese Denke kann schnell in Reue umschlagen.
Denn nicht bei wenigen Frauen, welche sich heute für die "Selbstverwirklichung" entschieden haben und im Kinderkriegen einen Gebärzwang erkennen wollen, wird dann im Alter die Panik aufkommen es noch einmal schnell probieren zu müssen auch wenn der Zug schon längst abgefahren ist. Die Natur lässt sich nicht umgehen falls man sich, wenn man von der mühsamen Suche nach einem kinderfreundlichen Partner absieht, ab Mitte 40 doch noch für ein Kind entscheiden sollte. Die biologische Uhr läuft schneller ab als einem lieb ist.
Alles was ich tun kann ist nur vor dieser kinderfeindlichen Einstellung zu warnen und zu appellieren, dass man sich lieber heute als morgen mit der Frage beschäftigt, ob man definitiv keine Kinder haben möchte. Diese Frage sollte dabei nicht mit der Freiheit, den Sorgen um die Weltbevölkerung oder mit finanziellen Einbußen abgewogen werden. Denn wenn ihr Frauen erst um die 45 herum endlich die Reife empfindet und den Wunsch habt, wird es bereits zu spät sein. Von eurem Geld oder der Weltbevölkerung werdet ihr kein Dank erhalten.

P.S.: Für jene, welche bereits ein Kind haben. Die antiautoritäre Erziehung ist unsinnig und desorientiert nur die Kinder. So auch ein Leben als alleinerziehende Mutter. Nur weil man vom Ehepartner kein Paradies zu Füßen geboten bekommt, braucht man sich nicht gleich zu scheiden. Eine Ehe sollte sowohl in "guten wie auch in schlechten Zeiten" halten und verlässlich sein.
solipsismus@Anti

Ich bin beeindruckt, wie überzeugt man (du) von Dingen sprechen kann, von denen man offenbar keine Ahnung hat. Aber zum Glück gibt es wahrscheinlich sehr wenige Menschen, die deine *hust* wohlmeinenden Ratschläge tatsächlich als wichtig ansehen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
[B]@Anti

Ich bin beeindruckt, wie überzeugt man (du) von Dingen sprechen kann, von denen man offenbar keine Ahnung hat. (...)[/B][/QUOTE]

Dem kann ich mich vorbehaltlos anschließen. Auch die, mE herrlich naive Ansicht, dass in Familien und zwischen Eltern und Kindern eine 'lebenslange Liebesbeziehung' zu bestehen habe, finde ich recht.... ähm... erfrischend. :D

....
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Dem kann ich mich vorbehaltlos anschließen. Auch die, mE herrlich naive Ansicht, dass in Familien und zwischen Eltern und Kindern eine 'lebenslange Liebesbeziehung' zu bestehen habe, finde ich recht.... ähm... erfrischend. :D

.... [/B][/QUOTE] Verabscheut dich deine Mutter und wenn ja, wieso?

EDIT: Ich bin mir sicher, dass alle Mütter ihre Kinder lieben. Falls ein Zwist besteht, so sollte man schon fähig sein zu vergeben, bzw. auch mal sein eigenes Verhalten zu reflektieren.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]...
... Die antiautoritäre Erziehung ist unsinnig und desorientiert nur die Kinder. So auch ein Leben als alleinerziehende Mutter. Nur weil man vom Ehepartner kein Paradies zu Füßen geboten bekommt, braucht man sich nicht gleich zu scheiden. Eine Ehe sollte sowohl in "guten wie auch in schlechten Zeiten" halten und verlässlich sein. [/B][/QUOTE]

Mit "Kinderläden" hab ich auch nix am Hut, aber dazu hätte ich wohl dich nicht gebraucht.

Es gibt einige alleinerziehende Mütter, die ihre Kinder konsequent und sinnvoll aufziehen.
Es gibt also keinen Automatismus disbezüglich.
Vergessen wir nicht: Hitler und Stalin sind keineswegs
vaterlos aufgewachsen............

Sag mal, glaubst du echt daran, dass die Welt in sieben Tagen erschaffen wurde und dass in Grönland Drachen rumlaufen?
Wow. Das ist schon echt mutig.
ChromdioxydeAch Antisepticum, weißt Du wie viele Familiendramen hätten verhindert werden können, wenn Verstand über konservative Bürokratie gesiegt hätte? Auch muss ich Dich enttäuschen, wenn Du glaubst, dass ein Ehebündnis jemals ein Ehrenkodex tieferer Liebe gewesen sei. Die Ehe diente seit jeher ausschließlich zur finanziellen Absicherung der Frau (ja wahre Blutsauger sind sie, die Damen), und um die unzulänglichen Gepflogenheiten des Mannes "auszubügeln", damit dieser nicht täglich mit stinkenden Socken seine Mitmenschen belästigt, oder wie ein ausgehungertes Tier auf der Arbeit erscheint. Was soll daran verlässlich sein, eine verloren gegangene Liebe bis ins Grab zu heucheln? Weißt Du welche Qualen solche Menschen zu durchleiden haben, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht scheiden lassen?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
Verabscheut dich deine Mutter und wenn ja, wieso?[/quote]

Nö.

Ich finde es nur putzig, wie Du Deine Klischeekeule schwingst - ganz allgemein gesehen.

.
solipsismus@Anti
Psychologie ist dir wohl nicht sehr geläufig (und nebenbei gesagt, dass wir im Jahre 2010 leben), wenn du meinst, Vergebung sei immer angebracht.
Nicht, dass das auf dich zuträfe, aber du klingst wie eines der ehemaligen Kinder, die vor sich selbst rechtfertigen müssen, dass es rechtens war, dass ihre Eltern sie geschlagen haben.
Manchmal hilft es wirklich, nicht auf Normen, sondern seine eigene Vernunft zu hören.
Ronin76@Antisepticum
[QUOTE]P.S.: Für jene, welche bereits ein Kind haben. Die antiautoritäre Erziehung ist unsinnig und desorientiert nur die Kinder. [/QUOTE]
Wenn man eine autoritäre Gesellschaft möchte ist das sicherlich richtig. Das ist auch eine prima Basis für Faschismus. Siehe Faschismustheorien von Wilhelm Reich und Erich Fromm. Die antiautoritäre Erziehung wurde aus politischen Gründen immer wieder in den Dreck gezogen und Negativbeispiele wurden verallgemeinert. Eltern sollten Lehrer, Vorbild und Hilfe für ihre Kinder sein, dazu bedarf es keiner Autorität. Wenn Kinder nicht lernen wollen ist es nur natürlich, aber dies wird in den wenigsten Fällen vorkommen bzw ist dann eine Folge von Autorität. Die Rebellion ist als Widerstand gegen Autorität zu verstehen. Es ist jedoch überhaupt nicht möglich nichts zu lernen, denn der Mensch lernt sein ganzes Leben lang.



@JohnSteed

[QUOTE]
Angesichts der Anzahl der Menschen auf der Welt, können wir nur noch zwischen zwei Formen von Terrorrismus unterscheiden:
Das Kinderkriegen propagieren oder abwürgen.
Beidem wohnt etwas gewalttätiges inne.
[/QUOTE]
Beides Extremformen, es gibt jedoch noch eine breite Mitte. Es ist eine Unart des Menschen alles kontrollieren zu wollen.

[QUOTE]
Vermutlich is ein Geburtenmoratorium besser,
es verhindert langfristig den Klimakollaps in der Welt
und schafft vernünftige wirtschaftliche Voraussetzungen.
Das Massenkinderindieweltsetzen schafft letztlich nur Chaos und Krieg.
Aber gut, Krieg ist eine Art Selbstreinigung der Menschheit.
[/QUOTE]
Die Ursache für Kriege ist keine Überbevölkerung sondern ein Interessenskonflikt der immer auf Neid, Egoismus und Gier beruht. Das Streben nach Dominanz. Man kann dies im verkleinerten Modell in jeder Disco bei Eifersuchtsszenen beobachten. Die Lüge von der Überbevölkerung ist ein Propagandainstrument um Kriege, Umweltverschmutzung, und viele andere Dinge zu rechtfertigen. Es ist halt simpel und bequem. Die Umweltverschmutzung ist wiederum auch kein Problem von Überbevölkerung sondern von menschlichem Fehlverhalten. Es ist möglich selbst mit 10 Mrd. Menschen in Harmonie mit der Umwelt zu leben. Ohne den heutigen Smog, ohne verdrecktes und vergiftetes Meerwasser, ohne Tiere zu töten, usw.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Wenn man eine autoritäre Gesellschaft möchte ist das sicherlich richtig. Das ist auch eine prima Basis für Faschismus. [/B][/QUOTE]


... und die antiautoritäre Erziehung, wenn man Hendrik-Torben haben möchte, der abends um 23h immer noch vor der Playstation sitzt, weil er auch nach stundenlangem Zureden partout nicht dazu zu bewegen ist, ins Bett zu gehen oder Hannah-Lena-Sophie, die sich gerne mal im Kassenbereich schreiend auf den Boden schmeißt und auch durch stundenlanges Zureden nicht dazu zu bewegen ist, wieder auf zu stehen, weil sie unbedingt einen Kinderriegel will....
solipsismusMan könnte ja einfach menschlich zu den Kindern sein, statt zu einer "Erziehungsreligion" zu konvertieren.
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Mit "Kinderläden" hab ich auch nix am Hut, aber dazu hätte ich wohl dich nicht gebraucht.

Es gibt einige alleinerziehende Mütter, die ihre Kinder konsequent und sinnvoll aufziehen.
Es gibt also keinen Automatismus disbezüglich.[/QUOTE]
Na sicher gibt es solche Powerfrauen, welche sich um alle Lebensbereiche ohne jegliche Hilfe kümmern können und zugleich gute Kinder heranziehen. Aber vergiss nicht, dass auf der anderen Seite Frauen psychisch mit ihrer Rolle als alleinerziehende Mutter nicht klar kommen und sich im Stich gelassen fühlen. Im Großen und Ganzen hat dieses Familienmodell der alleinerziehenden Frau versagt. Glücklich wird hier in solch einer Familie niemand. Weder das Kind, die Mutter oder der Vater des Kindes.

[QUOTE]Sag mal, glaubst du echt daran, dass die Welt in sieben Tagen erschaffen wurde und dass in Grönland Drachen rumlaufen?
Wow. Das ist schon echt mutig. [/QUOTE] Du hast den Weihnachtsmann vergessen. Und ja, ich glaube.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
[B]Man könnte ja einfach menschlich zu den Kindern sein, statt zu einer "Erziehungsreligion" zu konvertieren. [/B][/QUOTE]

ich habe ja nicht gesagt, daß ich sie schlagen will.... ;)
und auch nicht, daß ich unmenschlich sein will..... ;)
solipsismus@Anti
Öhm doch. Ich kenne fröhliche Eine Mutter - Ein Kind - Familien. Und auch die Väter scheinen mit dem Deal nicht unzufrieden zu sein. Ich kenne sogar das Pendant mit einem Vater, das nur mit dem Kind zusammenlebt. Aber auch dort funktioniert es sehr gut und die Mutter sieht das Kind regelmäßig. Dass ich all die Kinder für wohlgeraten halte, muss ich wohl nicht erwähnen, denn ich bin mit ihnen befreundet.

Davon mal abgesehen kenne ich auch genug schlechte "heile" Familien. Damit möchte ich nicht generalisieren, aber hör' bitte auf, dass Glück der Familie zu predigen. Eine Theorie gilt nur so lange als wahr, bis das erste Mal das Gegenteil bewiesen wurde. Schon längst passiert.
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
@Anti
Öhm doch. Ich kenne fröhliche Eine Mutter - Ein Kind - Familien. Und auch die Väter scheinen mit dem Deal nicht unzufrieden zu sein. Ich kenne sogar das Pendant mit einem Vater, das nur mit dem Kind zusammenlebt. Aber auch dort funktioniert es sehr gut und die Mutter sieht das Kind regelmäßig. Dass ich all die Kinder für wohlgeraten halte, muss ich wohl nicht erwähnen, denn ich bin mit ihnen befreundet.[/QUOTE] Es ist offensichtlich, dass sich die Frauen heutzutage oft gegen die Familie entscheiden, obwohl der Mann und die Frau für das Zusammenleben wie geschaffen sind. Bei den Männern erkenne ich noch eher den Wunsch eine Familie zu gründen auch wenn die sinkende Verlässlichkeit der Frau in einer Ehe dafür sorgt, dass auch der Mann sich beispielsweise für eine lose Partnerschaft ohne Ehe aber mit Kind, getrenntes Zusammenleben oder für eine Ehe ohne Kind entscheidet. Was genau sind denn die Ursachen, dass nicht wenige Frauen sich immer mehr zu Ungunsten der klassischen Familie entscheiden?
Vielleicht kann mir ja eine Frau diese Frage beantworten.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Es ist offensichtlich, dass sich die Frauen heutzutage oft gegen die Familie entscheiden, obwohl der Mann und die Frau für das Zusammenleben wie geschaffen sind. Bei den Männern erkenne ich noch eher den Wunsch eine Familie zu gründen auch wenn die sinkende Verlässlichkeit der Frau in einer Ehe dafür sorgt, dass auch der Mann sich beispielsweise für eine lose Partnerschaft ohne Ehe aber mit Kind, getrenntes Zusammenleben oder für eine Ehe ohne Kind entscheidet. Was genau sind denn die Ursachen, dass nicht wenige Frauen sich immer mehr zu Ungunsten der klassischen Familie entscheiden?
Vielleicht kann mir ja eine Frau diese Frage beantworten. [/B][/QUOTE]

Zum Beispiel: Der Untergang des Patriachats - Frauen sind selbstbewusster, freier und unabhänger.

Alte und überkommene Dogmen fallen und Frauen wissen nun, dass sie sich nicht mehr, nur um des lieben Friedens Willens, alles von jedem Luschi gefallen lassen müssen.

.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]... und die antiautoritäre Erziehung, wenn man Hendrik-Torben haben möchte, der abends um 23h immer noch vor der Playstation sitzt, weil er auch nach stundenlangem Zureden partout nicht dazu zu bewegen ist, ins Bett zu gehen oder Hannah-Lena-Sophie, die sich gerne mal im Kassenbereich schreiend auf den Boden schmeißt und auch durch stundenlanges Zureden nicht dazu zu bewegen ist, wieder auf zu stehen, weil sie unbedingt einen Kinderriegel will.... [/B][/QUOTE]

Ui, die beiden dürften es schwer haben mit ihren Vornamen, da sie eventuell für das durchschnittliche Lehrerhirn als "Unterschicht" gelten, aber gut,
Schackeline auch......


@Ronin
Verteilungskämpfe haben quasi immer mit der Zahl der Köpfe zu tun........
Angeblich ist nicht genug für alle da, das reicht als Kriegsgrund...
Wie es im Lichte einer rationalen Überlegung dann wirklich aussieht, ist jeglichen Kriegstreibern doch relativ egal.
solipsismusUm es knapp zu sagen, Antisepticum, viele Frauen haben gelernt, dass sie ein Recht auf ein eigenes Leben haben - Und sich nicht von Leuten wie dir reinreden lassen müssen.
Antisepticum[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Zum Beispiel: Der Untergang des Patriachats - Frauen sind selbstbewusster, freier und unabhänger.

Alte und überkommene Dogmen fallen und Frauen wissen nun, dass sie sich nicht mehr, nur um des lieben Friedens Willens, alles von jedem Luschi gefallen lassen müssen.

. [/B][/QUOTE] Danke, genau das wollte ich hören. Dein emanzipiertes Leben ist wahrlich ein Vorbild für unsere Töchter und alle anderen Frauen. Mit den "Errungenschaften" kann die Frau schon eine Menge anfangen.
In der Jugend erst einmal selbstbewusst den Straßenstrich unsicher machen, dann sich frei und ungezwungen Drogen reinziehen und zuletzt unabhängig von den Alimenten der Väter der eigenen unehelichen Kinder leben.
Ich wüsste nicht wieso du dich überhaupt hier im Thread gegen die Ehe aussprichst. Würde dich denn jemand ernsthaft heiraten wollen?

Ihr Emanzen habt die Ehe nicht verstanden. Sie ist weder nur Geben, noch Nehmen, sondern ein Geben und Nehmen. Man muss gegenseitig Rücksicht nehmen, die Schwächen des Partners akzeptieren und aufeinander vertrauen können. Pflichten gehören in einer Ehe genau so dazu wie die erfahrene Liebe und Unterstützung. Nur weil der Ehepartner nicht nach meiner Nase tanzt oder Nachts schnarcht braucht man nicht gleich die Scheidung einzureichen. Das hat mit Vertrauen und auch der erforderlichen Frustrationstoleranz nichts zu tun.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Ui, die beiden dürften es schwer haben mit ihren Vornamen, da sie eventuell für das durchschnittliche Lehrerhirn als "Unterschicht" gelten, aber gut,
Schackeline auch...... [/B][/QUOTE]


Achtung: Verallgemeinerung + einen kleinen Schuß Klischeebedienung:

Die "Unterschicht", wie Du sie nennst, erziehen ihre Nachkommen seltenst antiautoritär. Das sind doch eher die hyperprotektiven Mamas und Papas der Mittel- und Oberschicht, die ihre Prinzchen und Prinzesschen mit Doppelnamen (und Bindestrich!!!!) von klein auf nur mit Markenklamotten ausstatten, sowie sich das Spielzeug bis an die Decke stapelt und das Prinzchen und die Prinzessin morgens um neun die Klamotten packt, um aus der Schule wieder heim zu gehen, da Monsieur und Mademoiselle keinen Bock mehr haben und der entgeisterten Lehrerin an den Kopf knallen, daß Mama und Papa gesagt hätten, daß sie ihnen als Lehrerin gar nichts zu sagen habe.

Daher glaube ich nicht, daß eine klassische antiautoritäre Erziehung aus unseren Kindern bessere Menschen macht, noch glaube ich, daß etwas mehr Konsequenz und Regelsetzung in der Erziehung (was durchaus auch liebevoll geschehen kann) aus dem Prinzesschen dann eine Faschobraut und aus dem Prinzen einen Nazi machen.
solipsismus@Anti

Abgesehen davon, dass du beleidigend bist (ich weiß AN, dich muss man nicht beschützen^^), würde ich nochmal gerne auf die Steine und das Glashaus zurückkommen.
Des weiteren kommt dir das Szenario in meiner Signatur sicherlich bekannt vor.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Danke, genau das wollte ich hören. Dein emanzipiertes Leben ist wahrlich ein Vorbild für unsere Töchter und alle anderen Frauen. Mit den "Errungenschaften" kann die Frau schon eine Menge anfangen.
In der Jugend erst einmal selbstbewusst den Straßenstrich unsicher machen, dann sich frei und ungezwungen Drogen reinziehen und zuletzt unabhängig von den Alimenten der Väter des eigenen unehelichen Kindes leben.
Ich wüsste nicht wieso du dich überhaupt hier im Thread gegen die Ehe aussprichst. Würde dich denn jemand ernsthaft heiraten wollen? [/B][/QUOTE]


Ey, es reicht!

Die Einstellung zu kritisieren, daß Frauen sich das Recht rausnehmen, zu leben, wie es ihnen paßt, ist das eine (wenn auch äußerst diskussuionbedürftig, siehe Grundgesetz!). Hier derart unter der Gürtellinie persönlich zu beleidigen, eine ganz andere.
Chromdioxyde[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
In der Jugend erst einmal selbstbewusst den Straßenstrich unsicher machen, dann sich frei und ungezwungen Drogen reinziehen und zuletzt unabhängig von den Alimenten der Väter der eigenen unehelichen Kinder leben.
Ich wüsste nicht wieso du dich überhaupt hier im Thread gegen die Ehe aussprichst. Würde dich denn jemand ernsthaft heiraten wollen?
[/QUOTE]

Wie ich hier schon mitbekommen habe wurden andere User für weitaus mildere Zeilen, denen zudem keine Boshaftigkeit anhaftete, aus diesem Forum verbannt. Ein Unding, dass Du Deine menschenverachtende sexistische Ideologie hier immer noch verbreiten darfst :confused:
AntisepticumUnd worin bestand nun genau die Beleidigung?
In der Frage wohl kaum, sonst hätte man auch mir bereits zur Seite gestanden.
[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Sag mal, glaubst du echt daran, dass die Welt in sieben Tagen erschaffen wurde und dass in Grönland Drachen rumlaufen?
Wow. Das ist schon echt mutig. [/B][/QUOTE]
Vielleicht liegt hier ja ein Missverständnis vor?
Hellscream[QUOTE] geschrieben von Chromdioxyde
Wie ich hier schon mitbekommen habe wurden andere User für weitaus mildere Zeilen, denen zudem keine Boshaftigkeit anhaftete, aus diesem Forum verbannt. Ein Unding, dass Du Deine menschenverachtende sexistische Ideologie hier immer noch verbreiten darfst[/QUOTE]

Das muss wohl Antisepticums Auffassung der christlichen Nächstenliebe entspringen, anders kann ich mir diese selbst aufopfernde Haltung nicht erklären. :D
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Antisepticum [/i]
[B]Und worin bestand nun genau die Beleidigung? [/B][/QUOTE]


Als guter Christ solltest Du soviel Empathie und Nächstenliebe besitzen, um zu spüren, wo man beleidigend wird. Dir ist das anscheinend nicht gegeben, genauso wie die Einsicht, daß wohl jeder Mensch, unabhängig von Geschlecht (und Rasse undundund) sein Leben so leben können sollte, wie er/sie es mag, solange es nicht gegen das Gesetz verstößt.

Da Du anscheinend diese Empathie und Feinfühligkeit nicht besitzt, werde ich als Pantheist Dir gerne mal Nachhilfe geben in den Pflichtfächern des Christentums und nochmal explizit auflisten, was beleidigend ist im obigen Text:

[b][quote] In der Jugend erst einmal selbstbewusst den Straßenstrich unsicher machen [/b][/quote]

Es ist eine Beleidigung eines Menschen, der hier immer wieder erklärt, wie es dazu kam, und es ist sehr denunzierend.



[b][quote] sich frei und ungezwungen Drogen reinziehen [/b][/quote]

auch sehr beleidigend, denn niemand glaubt, daß so etwas *holldrio* ungezwungen stattfindet, sondern eher, um den Strich zu ertragen. Wieder denunzierend.


[b][quote] zuletzt unabhängig von den Alimenten der Väter des eigenen unehelichen Kindes leben [/b][/quote]

Wieder beleidigend, denn Du unterstellst, daß AN, wenn sie denn Kinder hat, die potentiellen Väter ausnutzt. Auch denunzierend.


[b][quote] Würde dich denn jemand ernsthaft heiraten wollen? [/b][/quote]

Auch sehr beleidigend, denn Du unterstellst, daß "so jemanden" niemand haben will (was im Übrigen auch total gegen Deine PFLICHT zur Nächstenliebe geht!!!)




Entschuldigung, aber so jemand wie Du nennt sich allen Ernstes "nächstenliebender" Christ? :eek:

Mein Eindruck ist, daß Du so tief in Deinen frauenfeindlich-fundamentalistischen Überzeugungen und Vorstellungen hängst, daß Du die Probleme, die eine solche Überzeugung zwangsläufig mit sich bringen, dazu führen, daß Du hier blindlinks um Dich schlägst, weil Dir zu Deinen Überzeugungen aber so überhaupt keine stichhaltigen Argumente einfallen, daß das anscheinend für Dich die einzige Möglichkeit der Konfliktbewältigung darstellt. Andererseits hättest Du nämlich nur die Möglichkeit, mal ernsthaft darüber nach zu denken, was Du hier eigentlich von Dir gibst. Das würde aber bedeuten, die durch die christliche Kirche eingebläuten Überzeugungen zu überdenken, was für Dich als tiefgläubiger Christ einer Gotteslästerung gleich käme....
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]Achtung: Verallgemeinerung + einen kleinen Schuß Klischeebedienung:

...
Daher glaube ich nicht, daß eine klassische antiautoritäre Erziehung aus unseren Kindern bessere Menschen macht, noch glaube ich, daß etwas mehr Konsequenz und Regelsetzung in der Erziehung (was durchaus auch liebevoll geschehen kann) aus dem Prinzesschen dann eine Faschobraut und aus dem Prinzen einen Nazi machen. [/B][/QUOTE]

Auch Kinder von "linken" Eltern können "Faschisten" werden, wie du sie nennst.
Ansonsten glaube ich nicht, dass manche Menschen
ein "gutes" Gen in sich tragen, andere nicht...
Was ist ein besserer, ein guter Mensch?
Bitte um Aufklärung.

Ansosten gilt, dass es sinnvoll ist, dass Menschen rechtzeitig Selbstdisziplin lernen.
Churchill hat einmal gesagt, dass man immer eine Armee ertragen muss, eine fremde oder eine eigene.
Im übertragenen Sinne ist hier auch so.
Creobotra[COLOR=firebrick]Antisepticum wurde wegen massiver beleidigung gesperrt.[/COLOR]

chromdioxide, [I]du[/I] hälst bei dem thema besser den ball flach, klar?.
ArrogantNickDas Beste zum Schluss - ich bin verheiratet. Hoffentlich bricht des Desinfektiönchens Weltbild jetzt nicht zusammen. :D

R. I. P.

....
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]
Was ist ein besserer, ein guter Mensch?
Bitte um Aufklärung. [/B][/QUOTE]

Das sollten wir Ronin fragen, denn er antwortete auf Antisepticums Äußerung, daß antiautoritäre Erziehung "unsinnig" sei, mit der Aussage, daß für ihn (Ronin) autoritäre Erziehung eine prima Basis für den Faschismus darstellen würde.

Wenn also jemand erklären kann, was besser wäre, dann am besten die beiden! ;)

Meine Meinung, was ich als "besser" betrachte, wie auch hier schon geschrieben, wären Mitgefühl und Akzeptanz von Andersartigkeit, sofern sie nicht gegen Sitte, Anstand und Gesetz verstoßen. Mag bieder klingen, aber ich gehöre - und dazu stehe ich - in der Hinsicht zumindest zur biederen Sorte, die der Meinung ist, daß eine Gesellschaft ohne Regeln eben nicht funktioniert. Darum auch mein Erziehungsansatz, daß Kinder Regeln lernen müssen.

Was Du oder andere Menschen (siehe oben) unter "besseren" Menschen versteht, ist wohl nur individuell beantwortbar.


EDIT:
Antisept wirst Du dann wohl nicht mehr fragen können....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
[B]Das muss wohl Antisepticums Auffassung der christlichen Nächstenliebe entspringen, anders kann ich mir diese selbst aufopfernde Haltung nicht erklären. :D [/B][/QUOTE]

Also ich hätte ja vermutet, der Arme ist chronisch unterfickt - da kann man(n) schon mal komisch werden, habe ich mir sagen lassen.

....
Ronin76[QUOTE]
Original geschrieben von JohnSteed

Was ist ein besserer, ein guter Mensch?
Bitte um Aufklärung.
[/QUOTE]
[QUOTE]
Das sollten wir Ronin fragen, denn er antwortete auf Antisepticums Äußerung, daß antiautoritäre Erziehung "unsinnig" sei, mit der Aussage, daß für ihn (Ronin) autoritäre Erziehung eine prima Basis für den Faschismus darstellen würde.

Wenn also jemand erklären kann, was besser wäre, dann am besten die beiden!
[/QUOTE]
Ich erkenne da keinen direkten Zusammenhang. Die Frage darf jeder für sich selbst beantworten.

Menschlichkeit wurde von Shadowflower als Ideal genannt. Aber letztendlich bedeutet das Alles und Nichts. Den der Mensch kann fast alles sein und jeder wird das hineininterpretieren was er für ideal hält. Der Mensch ist das was er denkt, fühlt und tut. Das Tun ist das Produkt von Denken und Fühlen. Der Mensch ist Krieg, der Mensch ist Frieden, der Mensch zerstört, der Mensch erschafft, der Mensch liebt, der Mensch hasst. Es ist also alles menschlich was vom Menschen stammt.



[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Also ich hätte ja vermutet, der Arme ist chronisch unterfickt - da kann man(n) schon mal komisch werden, habe ich mir sagen lassen.[/B][/QUOTE]
Ich frage mich ob das auch eine massive Beleidigung ist, welche mit Bannung bestraft werden könnte. Auch Antisepticums Äußerungen waren spekulativ und persönlich. Geben hypothetische Beleidigungen ein Recht zur Narrenfreiheit ? 1 Maß oder 2 Maß, das ist hier die Frage.

Die Bannung war auch eine gutes Beispiel an Autorität. Gelten die autoritären Regeln für Alle Teilnehmer gleich ?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Ich frage mich ob das auch eine massive Beleidigung ist, welche mit Bannung bestraft werden könnte. Auch Antisepticums Äußerungen waren spekulativ und persönlich. Geben hypothetische Beleidigungen ein Recht zur Narrenfreiheit ? 1 Maß oder 2 Maß, das ist hier die Frage. [/QUOTE]

Ich würde eine ausdrücklich als [B]persönliche Vermutung[/B] gekennzeichnete Äußerung, jetzt nicht als persönliche Beleidigung auffassen. Du vermutetest ja auch schon öfter mal so einiges über mich, z. B. dass ich gewissenlos sei. Da passte Dir das Messen mit zweierlei Maß, das ich hier im Übrigen nicht als gegeben ansehe, auch gut in den Kram. Also nicht zu viele Erbsen zählen und nicht zu viel herbeikonstruieren. ;-)

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Ronin76War mir schon klar daß du dich nicht gegen dich selbst äußern würdest. ^^

[QUOTE]Du vermutetest ja auch schon öfter mal so einiges über mich, z. B. dass ich gewissenlos und unmenschlich sei.[/QUOTE]
Hmm an diese Worte kann ich micht nicht erinnern. Verwechselst du mich da eventuell ?

PS: Wenn persönliche Vermutungen keine Beleidigung darstellen, wäre das gut zu wissen. Nur hätte ich das gerne schriftlich von Creobotra. ;)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
War mir schon klar daß du dich nicht gegen dich selbst äußern würdest. ^^[/quote]

Ich sage es mal so: Ich denke schon, dass es einen Unterschied macht, ob jemand neu an Board ist und meint, erst einmal massiv herumpinkeln zu müssen, oder ob jemand mit weit über tausend Postings, auf dieses Anpinkeln, dann auch mal grenzwertig reagiert. Ich würde mich jedenfalls dafür nicht bannen, richtig.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Hmm an diese Worte kann ich micht nicht erinnern. Verwechselst du mich da eventuell ? [/QUOTE]

Mit dem 'unmenschlich' bin ich unsicher, daher hatte ich es auch editiert. An das 'gewissenlos' hingegen, erinnere ich mich sehr genau. Das war in dem, mittlerweile gelöschten, Vergewaltigungsthread und hat mich damals so angenervt, dass ich Dich vorerst auf Ignore stellte und des FK's verwies. Nein, da irre ich mich sicher nicht.

Ich finde das auch nicht weiter wild. Es wird halt auch mal heftiger. Aber, siehe oben, es ist mE ein großer Unterschied, ob das mal passiert, im Zuge jeder Menge Postings, oder ob jemand gleich von Anfang an nichts Besseres zu tun hat. ;-)

....
Creobotra[COLOR=firebrick]mischa, zumindest war es unnötiges nachtreten und unangemessen. form wahren.

*offiziell auf die finger klopft*[/COLOR]

zurück zum thema, danke.
SenecaArbeit ist wie Alkohol. Ein wenig jeden Tag fördert das Wohlbefinden und die Entspannung....aber zuviel davon macht einen schweren Kopf und ruiniert Dich mit der Zeit.

Irgendwann kommst Du an den Punkt an dem Du es regemäßig brauchst und immer mehr benötigts damit es noch wirkt um Deine privaten Probleme zu verdrängen.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Arbeit ist wie Alkohol. Ein wenig jeden Tag fördert das Wohlbefinden und die Entspannung....aber zuviel davon macht einen schweren Kopf und ruiniert Dich mit der Zeit.

Irgendwann kommst Du an den Punkt an dem Du es regemäßig brauchst und immer mehr benötigts damit es noch wirkt um Deine privaten Probleme zu verdrängen. [/B][/QUOTE]

bierarbeit macht dann ne wampe und schnaps-jobs mager und hohl?
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B]bierarbeit macht dann ne wampe und schnaps-jobs mager und hohl? [/B][/QUOTE]Muss wohl so sein! Saufen ist schließlich für einige Zeitgenossen auch so eine Art Religionsersatz.
Ronin76Oh ja :D

Ich glaube an das Bier,
kommend von der Brauerei,
ruhend unter der Theke.
Von dannen es kommen wird,
zu löschen unseren Durst.
Serviert von der Kellnerin,
niederrinnend in den Magen,
aufsteigend zum Gehirn.
Verwirrung stiftend bis zum nächsten Morgen.:


Bier unser das Du bist im Glase,
gesegnet sei Dein Erfinder.
Mein Rausch komme,
mein Filmriss geschehe,
wie im Bierzelt so auch in der Kneipe.
Und vergib uns unsere Schulden,
wie wir vergeben unseren Wirten.
Und führe uns nicht in die Milchbar,
sondern gib uns die Kraft zum weitertrinken!

Denn Dein ist der Rausch und die Bierseligkeit in Ewigkeit.
Prost
SenecaQuod erat demonstrandum!
Demon17Was ist Religion? Opium für das Volk, sagt Karl Marx. Unter diesem Aspekt ist Arbeit wohl ein Religionsersatz geworden in Deutschland. Gott, Gott, Gott sagen die Kirchen und Arbeit, Arbeit Arbeit sagt die SPD. Ora et labora sagten die Mönche, insofern war Johannes Rau die moderne Form dieses Konzeptes, auch wenn der nicht wie ein Mönch gelebt hat und den Menschen in NRW zu seiner Zeit zunehmend die Arbeit ausgegangen ist.

Die Frage ist doch, was ist Arbeit? Etwas fremdbestimmtes Nerviges, Anstrengendes, Frustrierendes, oder hat sie etwas mit Selbsverwirklichung usw. zu tun? Kann man einen Kompromiss finde?. Ich muss sagen, 10 Stunden am Tag sind OK, dann kann ich gut schlafen, trinke und esse wenig. Allerdings schreibe ich dann auch keine Gedichte mehr und geh kaum tanzen, aber das ist kein wirklicher ein Verlust für die Welt. ;)

Andererseits vernachlässige ich dann auch mein Fitness ein bisschen, tja da fehlt dann doch die Disziplin ... Ich hatte immer Phasen wo ich sehr viel arbeitete und Ruhezeiten, die über den normalen Urlaub hinausgingen. Ich möchte beides nicht missen, ebensowenig wie die Lernzeiten. Ich denke die Abwechslung bringts.
Ronin76Die Entfremdung der Arbeit und die daraus resultierende Entfremdung der Gesellschaft findet schon seit Jahrhunderten statt, aber es wird immer drastischer. Die Zombies des Kapitals sind überall zu sehen. Arbeitsstunden runterreissen und sich den ganzen Tag auf den Feierabend und auf das freie Wochenende freuen. Und am Wochenende welches oft nur noch aus 1 Tag besteht, dann im Idealfall eine Sauforgie veranstalten um die ganze Scheisse auszuhalten. Das fängt meistens schon in früher Jugend und in der Schule an. Schöne Neue Welt.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[...]Die Zombies des Kapitals sind überall zu sehen. Arbeitsstunden runterreissen und sich den ganzen Tag auf den Feierabend und auf das freie Wochenende freuen. Und am Wochenende welches oft nur noch aus 1 Tag besteht, dann im Idealfall eine Sauforgie veranstalten um die ganze Scheisse auszuhalten. Das fängt meistens schon in früher Jugend und in der Schule an. Schöne Neue Welt. [/QUOTE]

Ich weiß nicht, Ronin- vielleicht auch eine Frage des Fokus?

In meiner Welt gibt es auch jede Menge Leute, die ihre Arbeit grundsätzlich gerne tun und, selbst wenn es mal stresst, Erfüllung darin finden. In meiner Welt gibt es auch nicht Wenige, die dabei ganz ordentlich verdienen, Familien gründen, sich Häuschen Bauen und am WE die Freizeitparks unsicher machen, einen Kurztip nach Paris oder Rom hinlegen, oder mit den Kindern spazierengehen - oder oder oder -

In meiner Welt, gibt es auch sehr viele zufriedene Menschen. ;-)

....
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]...

Meine Meinung, was ich als "besser" betrachte, wie auch hier schon geschrieben, wären Mitgefühl und Akzeptanz von Andersartigkeit, sofern sie nicht gegen Sitte, Anstand und Gesetz verstoßen. Mag bieder klingen, aber ich gehöre - und dazu stehe ich - in der Hinsicht zumindest zur biederen Sorte, die der Meinung ist, daß eine Gesellschaft ohne Regeln eben nicht funktioniert. Darum auch mein Erziehungsansatz, daß Kinder Regeln lernen müssen.

Was Du oder andere Menschen (siehe oben) unter "besseren" Menschen versteht, ist wohl nur individuell beantwortbar.


EDIT:
Antisept wirst Du dann wohl nicht mehr fragen können.... [/B][/QUOTE]

Antis Haltung ist mir zu festgezurrt, ein bisschen Spielraum muss auch bleiben...
Ansonsten ist ein guter Mensch der, der mich am wenigsten Nervt, im Zweifelsfall kann das auch jemand sein, der statt etwas zu tun, laufend Regeln aufstellt.
Somit ist mir der Mensch, der iein Risiko in kauf nimmt lieber, als der, der vor lauter Angst etwas falsch zu machen, gar nichts mehr macht.
Demon17Ja klar, für den Jäger und Sammler war es natürlich das Größte ein toller Jäger zu sein und hatte auch religiöse Bezüge. Insofern ist die Arebit doch eher weniger Religion, als sie es früher bei den Jägern und Bauern war. Sicher, ews geht in erstr Linie um Geld, aber zum Beisoiel mit vier - sechs Programmen gleichzeiztig zu arbeiten. Alle möglichen gesetzlichen Regelungen kennen zu lernen usw. ich meine Microsoft und SAP sind ja ein weites Feld und wenn dann die ganze Kommunikation noch auf englisch läuft. Ich finde schon, dass man Arbeit finden kann, bei der man etwas lernt und wenn es nur der Unterschied zwischen DDU und DDP ist. (Incoterms)
JohnSteedKleiner Einspruch:

gute Jäger haben ihre Beute geteilt.
Das war der Vorläufer des Sozialsystems.
Dass es Charaktere gibt, die dann gar nicht mehr
mit Jagen gehen, also auch das Risiko nicht teilen,
aber einen Anteil an der Beute haben wollen,
ist leider sehr menschlich, aber irrational.

Und wenn sie anhaltend gut waren im Jagen, ging es wohl auch ein bisschen ums Party machen...
Nichts ist immer schwarz und weiss....
SenecaGanz persönlich gehe ich auch lieber Jagen als Arbeiten...aber heutzutage muss man halt ertragsreiche Arbeit haben um sich die Jägerei auch leisten zu können.
JohnSteedIst das nicht ein wenig "pervers", dass Jagen, Ackerbau und Existenz so virtuell auseinander gedriftet sind?
Demon17Sicher, aber mit dem Speer auf Mammuts und Auerochsen gehen ist ja auch riskant. Die Lebenserwartung lag glaub ich bei 18 Jahren im Durchschnitt in der Steinzeit. Was das Teilen angeht. Die alten Eskimos gingen zum Sterben ins Eis, wenn sie sich nicht mehr nützlich machen konnten. In Afrika gab es Nomadenstämme. die die Viehherde über die alten hinwegtrieb, wenn sie zur Last wurden. Ich finde man sollte da nichts romantisieren. Ganz abgesehen, dass man schon eine Familie ernähren können musste um heiraten zu dürfen (Stichwort: Brautpreis.)
Ronin76[QUOTE]Die Lebenserwartung lag [COLOR=skyblue]glaub[/COLOR] ich bei 18 Jahren im Durchschnitt in der Steinzeit[/QUOTE]
Glaube bedeutet "nicht wissen". Es gibt zu wenig steinzeitliche Knochenfunde um das Durchschnittsalter daraus ableiten zu können. Und wer weiß schon wie sich Raumzeit vor Millionen Jahren verhielt. Zur Zeit der Neanderthaler hatte ein Erdtag angeblich 25 Stunden und die Erde war im Durchschmesser viel kleiner.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Glaube bedeutet "nicht wissen". Es gibt zu wenig steinzeitliche Knochenfunde um das Durchschnittsalter daraus ableiten zu können. Und wer weiß schon wie sich Raumzeit vor Millionen Jahren verhielt. Zur Zeit der Neanderthaler hatte ein Erdtag angeblich 25 Stunden und die Erde war im Durchschmesser viel kleiner. [/QUOTE]

man geht heute von durchschnittlich 30 jahren aus, allerdings war die kindersterblichkeit höher.
und die tage werden länger, nicht kürzer. aber nur so in ca. 100.000 jahren um wenige sekunden. im präkambrium war ein tag ca 18 stunden lang.
Ronin76Du beziehst dich offensichtlich auf eine andere Quelle. Die Frage ist, ob diese zB den Mond berücksichtigt, denn dieser hat durch seine Gravitation wohl eine bremsende Wirkung auf die Erdrotation. Der Mond entfernt sich jedoch langsam von der Erde. Es wäre interessant zu wissen ob es den Mond zum Präkambrium schon in der heutigen Form gab oder ob er da noch ein Asteroidengürtel um die Erde war. Laut neuesten Erkenntnissen wurde er ja durch einen Kometen-Impact aus der Erdmasse herausgesprengt und es wurden vor wenigen Tagen ca. 600 Mio Tonnen Wassereis in Mondkratern entdeckt. Der Mond ist ca. 4,5 Mrd Jahre alt, entstand also relativ kurz nach der Erde. Das Präkambrium umfasst immerhin eine Zeitspanne von ca. 4 Mrd Jahren, und die Erde ist gerade mal ca. 4,6 Mrd Jahre alt, von daher ist deine Zeitaussage etwas vage. ;)
Creobotradas war auch ausm kopf, ich hatt nicht vor, ne abhandlung drüber zu schreiben.
Tapio Bearking[COLOR=green]zurück zum Thema bitte. Wer interessiert ist, kann über das Thema Plattenthektonik, Mond und ihre Auswirkungen auf die Rotationsgeschwindigkeit der Erde einen Thread im D&L öffnen.[/COLOR]
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Sicher, aber mit dem Speer auf Mammuts und Auerochsen gehen ist ja auch riskant. Die Lebenserwartung lag glaub ich bei 18 Jahren im Durchschnitt in der Steinzeit. Was das Teilen angeht. Die alten Eskimos gingen zum Sterben ins Eis, wenn sie sich nicht mehr nützlich machen konnten. I... [/B][/QUOTE]

Jede Zeit ist schwierig.
Allerdings waren wir früher von diversen Fragen befreit, wie z.B.: soll man 90jährigen noch künstliche Hüftgelenke einoperieren? (Zu lasten der Krankenkasse, ohne Aussicht auf Erfolg.....)

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