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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Männer+Frauen aus anatomisch-medinzinischer Sicht
JohnSteed*schauder*

Nun gut, auf vielfachen Wunsch von Hagzissa eröffne ich den Themenkreis:
Cervixschleim-Krebs durch Oralsex und Phimose, Hernien, Hodenhochstand und Chlamydien...
usw.


Im Tele-Text las ich heute, dass Oralsex Krebs verursacht...
naja.
Amerikanische(!) Ärzte haben dies herausgefunden...
Die Zunahme von diversen Krebsarten im Rachenraum hätten damit zu tun, dass Oralsex zugenommen hätte...

Hmpf...

Erstens haben Sexpraktiken, die voraussichtlich keine Schwangerschaft zur Folge haben sollten, durchaus (kulturbedingt) Tradition in einigen Völkern dieser Welt.
Zum anderen muss man immer etwas skeptisch sein, wenn amerikanische Ärzte etwas feststellen, vor allem wenn es im weitesten Sinne mit Sex zu tun hat.
Ganz einfach: man kann in den USA letztlich kein Atheist sein, obwohl die Staaten eine der grössten atheistischen Nationen dieser Welt sind.
Das heisst im Endeffekt, dass Ärzte meist Methodisten, Baptisten, Juden, Moslems oder Zeugen usw. sind.
Dementsprechend ist das Auftauchen von tendenziösen Studien, gerade aus Amerika doch sehr auffällig.
Dort wird also gerne dies oder das bestätig, wenn der Auftraggeber es so haben will.
Das ist ungefähr so, als würde die CSU eine Studie in Auftrag geben, wonach Demokratie schädlich sei für die Landeskinder.
Der Ausführende würde nie etwas Gegenteiliges herausfinden, denn dann könnte es sein, dass die Gelder eingefroren werden.....
JohnSteedNachtrag, damit es nicht heisst, ich würde ohne Mandat handeln...........:

[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]wenn es Dir solchen Spaß machen würde, dann eröffne Du ihn doch?
Töggelie[QUOTE] [i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]*schauder*

Nun gut, auf vielfachen Wunsch von Hagzissa eröffne ich den Themenkreis:

Cervixschleim-Krebs durch Oralsex und Phimose, Hernien, Hodenhochstand und Chlamydien...
usw.[/QUOTE][/B]


Und sie weiß, dass das hier einer ihrer innigsten Wünsche ist? *g*


[QUOTE][B]Im Tele-Text las ich heute, dass Oralsex Krebs verursacht...
naja.[/QUOTE][/B]

Ich glaube, das ist ein alter Hut.
Man kann durch alles und jedes praktisch alles kriegen und in erster Linie ist leben sowieso tödlich.

Solche Meldungen sind übrigens...naja, so ein bisschen wie:"Wenn du deinen Kopf zur Seite drehst, könnte aufgrund dieser Bewegung ein Haar ausfallen"
Das wäre dann ein winziges Haar von weiß Gott wie vielen, es würde nur vielleicht passieren und es kann genauso passieren, wenn du hustest oder dich - Gott bewahre! - schlimmstenfalls kämmst.
Klar, es kann vorkommen, aber davor stehen erstmal hunderte von anderen Krankheiten, die zu ihrem Recht kommen wollen.
Ronin76[QUOTE]Im Tele-Text las ich heute, dass Oralsex Krebs verursacht...[/QUOTE]
Dann müssten alle Menschen die schon mal Oralsex praktiziert hatten, Krebs haben. Also wahrscheinlich fast die ganze Welt. Die Behauptung ist da ja eindeutig. So eine unhaltbare Behauptung wird sich recht schnell in Rauch auflösen.
JohnSteedBei US-Wissenschaftlern liegt der Verdacht des religiösen Extremismus' doch immer relativ nahe.
Vor allem dann, wenn sie versuchen wissenschaftlich
zu ergründen, was Referend Jon Doe III. als "Bäh" empfindet.
Oralsex führt nicht zur Schwangerschaft, kann unter Umständen Spass machen und ist einfach herrlich abwegig. Somit ist es gaaaanz gaaaanz böse und muss
Krebs verursachen. Anders geht es nicht.
Manleyleute, das könnt ihr unmöglich ernst meinen. :rolleyes:

@johnsteed: was genau willst du denn jetzt diskutieren? ich bitte um aufklärung (nicht allgemeiner natur, nur spezieller)...
Caranaldion[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Dann müssten alle Menschen die schon mal Oralsex praktiziert hatten, Krebs haben. Also wahrscheinlich fast die ganze Welt. Die Behauptung ist da ja eindeutig. So eine unhaltbare Behauptung wird sich recht schnell in Rauch auflösen. [/QUOTE]

Bedauerlicherweise nicht.
So sehr ich ein Fan von höflicher Zurückhaltung bei Studien zu diesem Thema bin, gerade wenn sie über den grossen Teich kommen, aber ausgerechnet hier ist es damit nicht getan.
Es gibt in der Tat Hinweise, dass gewisse Krebsformen der Mundhöhle durch Oralverkehr ausgelöst weren können.
Begründung: Die Virenfamilie, die bei den Damen Gebärmutterhalskrebs auslösen kann, kann in der Mundhöhle Krebs verursachen. Allerdings ist dann ein anderes Mitglied der Virenfamilie am Werk gewesen.
Und wie kommt dieses Virus dahin? Auf dem selben Wege, wie es auch in räumliche Nähe zum Gebärmutterhals kommt, unter Zuhilfenahme eines ÜberträgERs.

Nichtsdestotrotz gilt auch hier : Die Dosis macht das Gift, und ab einer gewissen Dosis ist jede Beschäftiung während und mit Leben tödlich, wie es bereits erwähnt wurde.
decay73Ich finde Studien so langsam immer lustiger. Man braucht nur lange genug warten, und das Gegenteil einer Studie wird in einer anderen publiziert.

Zu dieser: wenn man sich überlegt, was man sich nicht alles über den Rachen an Umweltgiften reinpfeift, wundert mich auch nichts mehr...
Ronin76Hallo Caranaldion, freut mich daß du auch mal wieder schreibst.

[QUOTE]
Es gibt in der Tat Hinweise, dass gewisse Krebsformen der Mundhöhle durch Oralverkehr ausgelöst weren können.
[/QUOTE]
Du schreibst "können". In der Studie lautet es jedoch "löst aus" (also immer), oder es war vom Thema-Ersteller nur schlecht zitiert.

Diese Aussage von dir finde ich jedoch am Bedeutendsten, denn sie deckt sich auch mit meiner Theorie:
[QUOTE]Begründung: Die Virenfamilie, die bei den Damen Gebärmutterhalskrebs auslösen kann, kann in der Mundhöhle Krebs verursachen.[/QUOTE]
Das bedeutet nämlich daß diese Krebsform und daher vermutlich jedes Karzinom eine Infektionskrankheit ist ! Das wird von Seiten der Schulmedizin ja seit vielen Jahrzehnten vehement abgestritten obwohl es schon von einigen Forscher nachgewiesen wurde. zB von Dr. Alfons Weber, Ende der 70er Jahre.

[QUOTE]
Dr. Alfons Weber (22.2.1915-11.10.1994) wies aufgrund jahrzehntelanger Parasitenforschung per Mikroskop unter Verwendung bestimmter Techniken Ende der 70er Jahre nach, daß letztlich virusgroße einzellige Mikroparasiten (parasitäre Kleinstlebewesen, Protozoen ) es sind, die in Blutzellen und andere Zellen eindringen, sich dort als Dauerschmarotzer vermehren und die befallenen Zellen letztlich dazu drängen, sich zu teilen und so Tumore bzw. Krebs zu entwickeln.

Dr. Alfons Webers mikroskopisch nachgewiesene Mikroparasiten, die sich regelmässig in jeder Tumorzelle finden, sind wohl deshalb nicht leicht nachzuweisen, weil sie sich nur innerhalb der befallenen Zellen zu höheren Entwicklungsstadien (Gameten) entwickeln und daher für normale mikroskopische Verfahren unsichtbar sind. Überdies können sie sich (wie jedes Lebewesen) auch gerade in Ruhe befinden. Sind die Bedingungen jedoch günstig, werden sie innerhalb weniger Minuten aktiv.
Normale mikroskopische Verfahren, insbesondere die Elektronenmikroskopie fixieren die Erreger so, daß sie absterben - die verbleibenden toten Reste werden dann als Zelltrümmer oder Organellen fehlinterpretiert.
Der mikroskopische Nachweis wird durch einen weiteren Umstand erschwert: Wenn sich die höheren Entwicklungsstadien der Parasiten angegriffen fühlen (Hitze, Chemikalien und insbesondere Chemotherapie), teilen sie sich in ihre kaum noch im Mikroskop sichtbaren kleinsten Überlebensformen (Merozoiten / Oozoiten).
[/QUOTE]

So und jetzt wird es interessant, denn es gab zur Zeit des Louis Pasteur, welcher angeblich einer der größten Betrüger in der Medizingeschichte ist, weil er seine bekanntesten Forschungsergebnisse gefälscht und erfunden hatte, noch andere Forscher, die schon damals entdeckten (ca 1850), daß Viren und Bakterien keine Krankheitserreger sind, sondern die Indikatoren! So wie zB bestimmte Unkräuter Indikatoren für stickstoffreiche Böden sind und auch eine Überdüngung anzeigen.

Ein gesunder Körper bekommt also keinen Krebs. Die Frage muß lauten, wieso er Krebs bekommen kann. Was hat den Organismus und das Immunsystem so geschwächt, daß er bestimmte Parasiten nicht zerstören und abwehren kann ? Elektromagnetische Strahlung steht unter starkem Verdacht die Ursache zu sein (Handy, W-LAN, Computer, Mikrowellen, usw.). Dr. Weber konnte nachweisen, daß sich unter Einwirkung einer Strahlenquelle (zB Hitze) oder auch unter Einwirkung von Chemikalien, die Parasiten (Protozoen) plötzlich wie wild zu vermehren anfangen und sich quasi angegriffen fühlen. Sie morphen dann in frühe Entwicklungsstadien (Meroziten, Ooziten), begannen sich zu teilen, oder zwei adulte Protozoen (Gameten) paarten sich auf ihre spezielle Weise.


[QUOTE]Und wie kommt dieses Virus dahin? Auf dem selben Wege, wie es auch in räumliche Nähe zum Gebärmutterhals kommt, unter Zuhilfenahme eines ÜberträgERs.[/QUOTE]
Und du meinst ein Mann ist der Überträger ? Wie ist das dann bei Lesben ? Und woher bekommt ein Mann das Virus ? Von der Frau ? Nun die Frage kann mit meinem letzten Beitragsabschnitt geklärt werden. Dh eine kleine Anzahl dieser Viren ist IMMER da. Wenn der Körper jedoch geschwächt ist, können sich diese stark vermehren, tiefer in den Körper und in die Zellen eindringen, und dann kommt es zum Krebs.
CaranaldionGuten Morgen decay und Ronin,

[quote]
Das bedeutet nämlich daß diese Krebsform und daher vermutlich jedes Karzinom eine Infektionskrankheit ist ![/quote]
Für einige Krebsformen ist das durchaus so, vollkommen zutreffend.
Allerdings denke ich nicht, dass sich jedes Karzinom als eine Infektionskrankheit beschreiben lassen kann, zumindest nicht im 'klassischen' Sinne mit Viren oder Bakterien.
Es gibt viele Karzinome, wo jeder Hinweis auf einen solchen Erreger fehlt - was natürlich auch einfach daran liegen könnte, dass man ihn lediglich noch nicht entdeckt hat.
Selbstverständlich gilt das nur so lange, wie man wirklich klassische Infektionserreger betrachtet. Dehnt man diesen Begriff auf Umweltfaktoren im Allgemeinen aus, sieht es ganz anders aus.

Von Dr. Alfons Weber habe ich bisher noch nichts gehört, aber ich werde mich da mal schlau machen.

[quote]Ein gesunder Körper bekommt also keinen Krebs. Die Frage muß lauten, wieso er Krebs bekommen kann. Was hat den Organismus und das Immunsystem so geschwächt [/quote]

Damit wirfst Du zwei zentrale Fragen auf, die hochinteressant sind. Ich möchte das nochmal mit einer groben Zahl unterstreichen: Man geht davon aus, dass in jedem Menschen täglich mehrere hundert potentielle Tumorzellen entstehen, die jedoch vom Immunsystem erkannt und zerstört werden.
Dieser Mechanismus scheint bei der Entwicklung von Tumoren ausser Kraft gesetzt, und es liegt nahe, dass dieses Ereignis recht früh in der Entwicklung der Krankheit passieren muss.
Auch wenn mir die genauen Meinungen und Theorien des Dr. Weber bisher nicht bekannt sind, kann ich mich mit dem Gedanken an Parasiten als Grund des Ganzen nicht wirklich anfreunden.
Das Prinzip wäre schlicht und ergreifend zu einach meiner Meinung nach, und was noch bedeutsamer ist, es würde dem Prinzip der Tumorzellevolution zu Wider laufen.
Als Tumorzellevolution wird die Vorstellung bezeichnet, dass eine Krebserkrankung nicht von heute auf morgen entsteht, sondern lange Zeit zur Ausbildung braucht. In dieser Zeit erfahren Tumorzellen immer wieder Mutationen - also genetische Veränderungen - , die ihrem (ungebremsten) Wachstum in welcher Form auch immer zuträglich sind. Diese sind aber nicht für jede Zelle eines Tumors dieselbe, sondern es können verschiedene sein.
Mit der Zeit entsteht ein Tumor, der sich aus verschiedenen Zellen mit verschiedenen Mutationen zusammensetzt, und es wird vermutet, dass genau die Zellgruppe dominiert, die aufgrund ihrer veränderten Gene am Besten wächst. Wirklich eine Art Evolution, in der sich der Stärkste durchsetzt. Zweifelsfrei bewiesen ist Richtigkeit dieses Modell jedoch noch nicht, allerdings ist bewiesen, dass es nicht falsch ist.
Um nun wieder den Bogen zu den Gedanken Webers zu schlagen: Demnach, was Du zitiert hast, Ronin, werden die genetischen Veränderungen in seiner Vorstellung Aussen vor gehalten.
Bei den Viren, die Krebs auslösen können, sieht das anders aus: Diese haben u.a. den Effekt, dass Sie entweder selber Gene mitbringen, die das Wachstum einer infizierten Zelle fördern, oder aber Sie verändern das bestehende Genom in einer Weise, dass die infizierte Zelle unkontrollierter wächst.
In diesem Fall sind sie Ursache. Aber es gibt auch Viren, die im Rahmen einer Krebserkrankung nicht die Ursache sind, sondern eine bereits im Grunde schlummernde Krebserkrankung steigern können.

Die Herren der Schöpfung können Übertrgäger des HP-Virus sein, welches bei Frauen Gebärmutterhalskrebs auslöst, das ist richtig; übertragen wird es u.a. beim Geschlechstverkehr. Zwar gibt es auch andere Infektionswege, doch diese sind in diesem Zusammenhang von untergeordneter Bedeutung.
Darauf baut z.B. auch die HPV-Impfung für Frauen auf, die es seit Kurzem gibt. Nicht, dass diese nicht immer noch diskutiert würde, doch halbwegs einig ist man sich dahingehend, dass sie den grössten Sinn macht, wenn die Betreffende noch keinen Geschlechtsverkehr hatte.
Wo der übertragende Mann das Virus herbekommt, muss ich Dir leider schuldig bleiben, das weiss ich nicht. Möglich wäre von einer infizierten Frau.
Allerdings ist es nicht so, dass das Virus immer da ist. Im Alter unter 24 Jahren sind 8-12% der Frauen mit einem der sog. Hochrisiko-HPV's infiziert, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können.
Dennoch darf man das Immunsystem nicht ausser acht lassen - denn Menschen mit einer Immunschwäche leiden häufiger an Vorstufen dieser Krebserkrankung als solche mit einem Intakten Immunsystem.

Möchte man den Versuch starten, die Entstehung von Krebserkrankungen auf einen Satz herunterzubrechen, so wäre dies meiner Meinung nach: Das Zusammenspiel zwischendem Organismus des Betroffenem und diversen Umweltfaktoren (incl. ggf. Viren und Bakterien) auf dem Boden der Gene des Betroffenen.

Massiv erschwert wird all das durch den Punkt, den decay anspricht: Es gibt kaum eine Studie, die nicht früher oder später mit einer anderen Studie konfrontiert würde, die das genaue Gegenteil besagt. Daher hat man das fragliche Vergnügen, sich neben den fachlichen Dingen auch noch mit der Frage zu beschäftigen, wie verlässlich denn diese oder jene Studie ist, das ist bei Krebs nicht anders als bei anderen Krankheiten auch.
Denn: Was nicht in einer Studie geprüft wurde, ist - zu Recht - erstmal nichts weiter als eine Hypothese.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i]
[B]leute, das könnt ihr unmöglich ernst meinen. :rolleyes:

@johnsteed: was genau willst du denn jetzt diskutieren? ich bitte um aufklärung (nicht allgemeiner natur, nur spezieller)... [/B][/QUOTE]

Hallo Manley,

in der Kurzform geht es darum, dass man wissenschaftliche Erkenntnisse nicht als "in Stein gemeisselt" betrachten sollte, es gibt immer auch andere Gründe für ein Forschungsergebnis.
Was Hagzissa betrifft, so sollte man eben genau diese Dinge nicht miteinander vermengen.
Über Wissenschaft diskutieren ist das eine und die Interessen von Staat, Gesellschaft (oder deren Teile) und der Wirtschaft das andere.

Man muss also wissenschaftliche Ergebisse immer hinterfragen und kann sie nicht 1:1 übernehmen.
Besonders deutlich wird diese "Schlagseite" der Wissenschaft in geschlechtlichen, sexuellen Fragen, also eben auch in dogmatischen und moralischen.
ManleyOT: es geht also nur darum, hagzissa etwas zu beweisen? nur damit ich das richtig verstehe...
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i]
[B]OT: es geht also nur darum, hagzissa etwas zu beweisen? nur damit ich das richtig verstehe... [/B][/QUOTE]

Nein, so kann man das nicht sagen.
Es war mir als Thema einen eigenen Thread wert, weil ich schon lange der Meinung bin, dass gewisse
Männer+Frauenbilder gelenkt werden und genutzt werden, um sozusagen Politik zu machen.
Hierbei ist auch die Wissenschaft in einer unrühmlichen Rolle.
Diese Rolle ein wenig zu beleuchten, war mein Anliegen.
Im Thread mit der weiblichen Beschneidung fand ich es irritierend, dass Hagzissa mit Phimose&Co. konterte,
wobei wir eigentlich gleicher Meinung im Sinne des damaligen Threads waren,daher sah ich die Notwendigkeit eines eigenständigen Threads.
Mein Ansatz war, dass die Wissenschaft unter gewissen Voraussetzungen "getürkte" Einschätzungen zum besten gibt.
Wie konkret Hagzissa darüber denkt, weiss ich ja so genau nicht.
Demon17Getürkt ist gar nichts, aber die durchscnittliche Länge einer wissenschaftlichen Abhandlung ist im Zuge der empirischen Verblödung auf 1,5 Seiten geschrumpft. Wie Nietzsche es kommen sah: "So, so Sie erforschen den Wurm?" Der Wissenschaftler: "Nein, nein, der ganze Wurm ist mir viel zu gewaltig, das Hirn des Wurms." Die geistige Dünnschiss, der in tausenden von nicht aufeinander abgestimmten Projekten produziert wird, ist aber nichts im Vergleich zu dem, was die Medien aus den Resultaten machen. Die Berichte der Medien erfüllen nicht einmal Poppers erstes Kriterium der Wissenschaftlichkeit, dass der allgemeinen Unverständlichkeit.
JohnSteedIn Zeiten der Finanznot könnte es schon sein, dass der eine oder andere Wissenschaftler seine Unschuld verliert....
Die Fördermittel werden gestrichen und es scheint auf grund der Gesetzeslage wenig voranzugehen.
Was läge da näher, als irgendwelchen Instituten gegenüber, die Geld wie Heu zu haben scheinen, gewisse Gefälligkeitsgutachten zu liefern?

Im kalten Krieg unterhielt die Sowjetunion diverse Brückenköpfe, wie "Ärzte gegen den Krieg" usw.
War ja alles noch relativ naiv, aber wo liegt dann die Grenze zu Dr. Marbuse?
Wir wissen es nicht.

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