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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Erotic im Pornofilm und in der kunst, pervers?
ange L´AmeKunst oder Massendesign, profaniert und bis zum letzten ausgeblutet, gibt es noch Platz für dir Sinnlichkeit von Haut, Mund und gesicht, haar...?
Wer sagt das wir nicht unschuldig Lieben dürfen?
Wieso wird das schönste durch geldgierige menschen enstellt?
der Mensch betrachtet sich nur in solch schmerzlichen Dingen und will sich selbst mit sich selbst betrügen, wer hätte gedacht das es noch unerlaubte Träume gibt, wenn Menschen die letzten Tabus brechen und vor ihren eigenen Kindern nicht zurück schrecken, und trotzdem ist ein Kind erotisch?
Was ist mit der Kunst des Versteckens und des reizens passiert, wenn alles breit und öffentlich gezeigt wird? Laufen wir alle nicht gleich rum? Ist es erotisch sich zu spreitzen und sich in den arsch zu guggen?
aaraenWer es nicht schafft, seine Sinnlichkeit und Erotik unabhängig von Medien und den Ansichten anderer zu definieren und zu leben, hat auch keine eigene verdient. Sich in diesen Dingen "aus der Konserve" zu bedienen ist eine höchst freiwillige Entscheidung. Man kann sein Sinneserleben ja auch selber "kochen". Macht halt ein bissl Arbeit.
Im Übrigen ist das Thema in mehreren Threads in Diskussion.
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von ange L´Ame [/i]
[B]Kunst oder Massendesign, profaniert und bis zum letzten ausgeblutet, gibt es noch Platz für dir Sinnlichkeit von Haut, Mund und gesicht, haar...?
Wer sagt das wir nicht unschuldig Lieben dürfen?
Wieso wird das schönste durch geldgierige menschen enstellt?
der Mensch betrachtet sich nur in solch schmerzlichen Dingen und will sich selbst mit sich selbst betrügen, wer hätte gedacht das es noch unerlaubte Träume gibt, wenn Menschen die letzten Tabus brechen und vor ihren eigenen Kindern nicht zurück schrecken, und trotzdem ist ein Kind erotisch?
Was ist mit der Kunst des Versteckens und des reizens passiert, wenn alles breit und öffentlich gezeigt wird? Laufen wir alle nicht gleich rum? Ist es erotisch sich zu spreitzen und sich in den arsch zu guggen? [/B][/QUOTE]

Naja, in einer Zeit, in der wir alle nur an messbaren Erfolgen
gemessen werden, hat die Erotik keinen guten Stand,
ist sie doch ihrem Wesen nach, vage und verspricht gar nichts,
hält dafür alles....
Sex und wie Amerikaner ihn verstehen, kann man messen
und damit vergleichen.
Man kann Körperteile vermessen und vergleichen.
Man kann vergleichen,wer wieviele Freunde/Freundinnen
gehabt hat usw.

Insofern hat die Amerikanisierung auch beim Thema Sex/Erotik
durchgeschlagen.
Dies trotz oder wegen des amerikanischen Puritanismus'

Wir müssen die Erotik wiederentdecken und es hat eine
politische Dimension, wenn ich das sage!
Es gibt kaum etwas typisch europäischeres als das!

Vor allem, wenn wir Erotik auch ausdehnen auf mediterane
Kultur, Essen, ein gutes Glas Wein und dergleichen....
Lunar Light[QUOTE][i]Original geschrieben von ange L´Ame [/i]
[...] das schönste [...] Träume [...] [/QUOTE]

eine illusion...
MahsheedZum Threadtitel:

Erotik tritt schon seit Ewigkeiten in der Kunst (Gemälden, Skulptuen zum Beispiel) auf. Und der Pornofilm war schon in den Siebzigern bekannt. Ich habe weder was gegen das Eine noch gegen das Andere.

Als pervers bezeichne ich nur, etwas zu tun, was sich über das Einverständnis, die Grenzen, Gefühle Anderer oder des Gegenübers hinweg setzt.

Zum Threadinhalt:

Ich denke, dass das Bedenkenswerte an der Ent-Tabuisierung findet da statt, wo aus dem Menschen ein fleischliches Konsumgut gemacht wird.

Die Frage ist die, ob man sich selbst irgendwo heraus nehmen kann. Ich denke, auf jeden Fall in bestimmtem Umfang zumindest. Wenn du in deiner Welt lebst, die du dir nicht von VIVA konstruieren lässt, kannst du all das noch genauso erleben, wie es die Generationen vor dir erlebt haben. Alles eine Frage der Umstände.
Darket[QUOTE]Und von Büchern wie Ovid´s Liebeskunst brauche ich erst gar nicht anfangen zu schwärmen[/QUOTE]
Verdammt, den Ovid hat mir der Lateinunterricht versaut :(
Mahsheed[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]

Ich erinnere mich, daß mir mal ein junger Mann - ziemlich "ironisch" - vorwarf, ich wäre ein "ewiges Mädchen, eine mentale Dauerjungfrau".

Erst war ich ein bisschen beleidigt und fühlte mich angegriffen. Bis ich die Aussage hinterfragte und mit ihm diskutierte, und es sich dabei herausstellte, daß er es absolut nicht "so" gemeint hatte. Sondern sich auf einige meiner Gespräche mit ihm bezog.
[/QUOTE]

Ich empfinde seinen Eindruck auch als schönes Kompliment. Mädchensein; Kindsein hat so etwas von herzerfrischender Naivität, die keine Vorurteile, kein Misstrauen kennt.
MXNihilTja, mit der Pornographie ist das so eine Sache, nicht wahr?
Natürlich ist HC-Porno nicht erotisch ... es ist das Ausleben/Darstellen von Perversion (das meine ich gar nicht mal negativ). Jeder Mensch ist auf die eine oder andere Art mehr oder weniger pervers!
Ich finde an Pornographie nichts besonders schlimm. Es wundert mich auch nicht, daß sexuelle Darstellungen in Medien immer "freizügiger" werden. Die Gesellschafts-Kälte nimmt mehr und mehr zu. Die Menschen werden immer entfremdeter von einander. Diese "Freizügigkeit" ist lediglich ein Symptom. Die Frage ist: MUSS MAN DAS SCHLIMM FINDEN? Oder gilt es eventuell zu verstehen, daß dies lediglich ein natürlicher Auflösungs- bzw. Wandlungsprozess innerhalb einer von Menschen erdachten Gesellschaftsstruktur ist?
Vielleicht bin ich zu zynisch ... zu fatalistisch drauf, aber ich denke: THE WORST IS YET TO COME!!!:eek:
SternenstaubAuch ich werde wohl die ewige Romantikerin bleiben. Aber ich bin stolz darauf. Vielleicht habe ich zuviele Bücher gelesen.

Ich finde dass Sex in Pornos banalisiert wird, reduziert wird. Für mich ist der Akt etwas Körperliches und Geistiges. Und ich finde dass Pornos ihn entstellen, weil sie ihn auf Körperlichkeiten reduzieren.

Der Akt an sich wird dann irgendwie...entzaubert...
psychochickenein begriff mit dem man kindern sex zu umschreiben versucht ist ja "liebe machen".
irre ich mich oder ist dieser ausdruck ansonsten so ziemlich aus unserer sprache verschwunden?
wenn ich mir mein umfeld anschaue, wie manche (verbal) die türe zu ihrem schlafzimmer öffnen und ein wettstreit der perversionen entsteht...
jeder muss tun was er für richtig hält, aber ich finde es nicht gut, liebe und sex so zu trennen. dieses "befriedigung hier & jetzt"- denken macht mehr kaputt als es verbessert.
White_FangSex ist auch nur das aneinander reiben der Primärgeschlechtsorgane. Natürlich mit vor und nachspiel.
Diesen Kitsch, das Sex "liebe machen" bedeutet, schön und gut, wem Sex so etwas bedeutet, dann ist das seine Entscheidung. Aber prinzipiell in Sex mehr zu vermuten als Sex, halte ich doch etwas für romantisch verklärter Unsinn.
Dr.JackalIch finde, dass hier wieder mal zu sehr in Schwarz und Weiss unterteielt wird.

Ich sehe mein Umfeld an, sehe dieses Board an, sehe Erzählungen von Bekannten, Freunden und Verwandten an und komme zu dem Schluss (was mir auch immer wieder viele Menschen bestätigen): ich bin ein verdammter Romantiker und schätze diese, wie auch Frauen an sich, höher ein als ein Großteil der restlichen Männerwelt.
Ich liebe es (viel mehr als den eigentlichen Akt nebenbei) zu Umarmen, zu Küssen, zu Kuscheln oder einfach nur Minuten oder stundenlanges "In-Die-Augen-Sehen"...

Aber ich habe nichts, absolut nichts gegen Pornos. Ich habe nichts gegen Sex nur aus purer Geilheit, zur Befriedigung der Triebe. Genauso kann Sex für mich auch das sein, was die Liebe zwischen zwei Menschen festigt und kräftigt, etwas wundervolles und geheimnissvolles. Etwas heiliges fast.

Schizophren?

Nein ich denke nicht. Man kann beides haben: Romantik und Geilheit. Nur weil man das Eine hat, wird das Andere nicht weniger wert. Ich finde, grade dadurch, dass man nicht an feste Muster gebunden wird die einem vorschreiben, dass Sex IMMER romantisch sein soll, gewinnen die Augenblicke tiefster und reinster Sinnlichkeit beim Liebesspiel um so mehr an Bedeutung, weil man sich [b]bewusst[/b] für sie entschieden hat und nicht, weil "es eben so sein muss".
moreIch kann Dr.Jackal da voll und ganz recht geben *g* Und das als Frau!
Wären wir alle viel mehr mit den Reaktionen und Bedrüfnissen unseres Körpers vertraut könnten wir unsere Grenzen selbst erkennen und unser eigenes Bild von Sexualität erschaffen, ohne Mediendiktat!
Manchmal ist es für mich pure Zärtlichkeit mich mit meinem Schatz und einer Tasse Tee, leiser Musik auf die Couch zu kuscheln. Zu beobachten wie mein Atem seine Häärchen bewegt und dann fühle ich, wie Odessa es beschrieben hat. Eine unheimliche Sinnlichkeit im Raum...
Aber manchmal bin ich auch geil und will nur befriedigt werden, da brauche ich keine Romantik, da brauche ich, um es deutsch auszudrücken einen wilden thestosterongeilen Macho... Und dann fühle ich mich aber auch in dieser Rolle wohl. Das ist nunmal so, niemand ist immer nur der eine Mensch. Manchmal sind wir auch nicht ganz wir selbst... Und das macht eine Beziehung doch spannend.
Warum kein Porno? Pornos sind dazu da, Bilder zu liefern um den Mann, der ja meist Audiovisuell veranlagt ist, zu helfen sich zu befriedigen. Mehr ist es nicht! Ein Porno ist keine Anleitung für ein besseres Sex-Leben! Es ist lediglich eine Unterstützung einer mechanischen Funktion. Das heist aber doch nicht, dass ein Mann, der sich einmal einen Porno angesehen hat nicht auch romantisch sein kann.
moreFrauenpornos müsste es doch auch zu Hauf geben, sollte man meinen?
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von White_Fang [/i]
[B]Sex ist auch nur das aneinander reiben der Primärgeschlechtsorgane. Natürlich mit vor und nachspiel.
Diesen Kitsch, das Sex "liebe machen" bedeutet, schön und gut, wem Sex so etwas bedeutet, dann ist das seine Entscheidung. Aber prinzipiell in Sex mehr zu vermuten als Sex, halte ich doch etwas für romantisch verklärter Unsinn. [/B][/QUOTE]

Jedem das Seine...

Vielleicht ist der Genuss eines Vito Tonello nebst
passendem Wein oder einem Florentiner Schnitzel
auch nur so etwas, wie die Spaltung
von nicht sehr ansehnlichen Mikroorganismen in
verarbeitungsgerechte Päckchen.

Dennoch macht es Spass daran zu denken..........
AndhrimnirGuten Abend

Die Frage wo jetzt die Grenze zwischen Erotik und Pornografie liegt ist wohl jedem selbst überlassen.
Meine Definition ist so das Pornografie hauptsächlich "handfeste" Tatsachen darstellt und Erotik ist eher der Teil wo es um die Phantasie geht bzw. den sinnlicheren Teil der Wahrnehmung abdeckt. Die Grenzen sind aber fließend und auch von der Situation abhängig.
In der heutigen Zeit der Medienflut tritt aber oft eine Übersättigung der Menschen ein und die Dosis der Erotik wurde immer weiter erhöht bis sie bei der Pornografie landete und da geht es auch immer weiter.
Was früher gar nicht denkbar war, oder nur durch ein Guckloch in der Wand bei einem Bordell beobachtet werden konnte, läßt sich heutzutage um wenig Geld in einer Videothek kaufen oder aus dem Internet herunterladen.
Das man versucht damit Geld zu machen liegt in der Natur des Menschen denn die Nachfrage nach Dingen die etwas Verbotenes an sich haben ist immer groß. So ein Pornofilm stellt heutzutage wohl den mediengerechten idealen Körper dar, sowohl bei den Frauen als auch den Männern. Wir leben in einer Zeit in der meßbare Daten als wichtig erachtet werden und das sind nun z.B. Gewicht, Länge und Zeit ...
Diese Entwicklung ist aber nicht nur in der Erotik zu betrachten sondern auch in vielen anderen Bereichen unseres Lebens.
Die Sinnlichkeit und Erotik muß jeder für sich selbst entdecken und glücklich ist der der es in vielen Lebensbereichen schafft.
Der Gang eines Menschen kann manchmal schon sehr anziehend sein, und manchmal passiert es mir sogar bei Männern das ich mir denke "Hui, das sieht gut aus wie der geht". Dann paßt einfach alles zusammen wie der Mensch seine Schritte setzt und wie er sich mit Oberkörper und Händen dazu bewegt. Ja, ich gestehe das ich bei Frauen gerne mal näher hinschaue und die Phantasie anfängt zu arbeiten.
Manchmal reicht aber auch schon ein Windstoß wenn von jemanden eine Jacke oder der Mantel flattert und ich empfinde sowas als optisch, sinnliche Wahrnehmung.
Dann ist es manchmal allein die Sitzhaltung oder eine kleine Geste eines geliebten Menschen die anregend sein kann. Oba das nun die klassische Bewegung des Kopfes ist weil jemanden die Haare im Gesicht stören oder auch nur das Hocken am Sofa, die Palette reicht weit. Dazu gehört das Beobachten des Menschen, sein Muskelspiel, die Gänsehaut, ein Augenaufschlag.
Zur Erotik gehört bei mir auch manchmal das Essen. Ein Essen soll man genießen, ob nun zuhause in trauter Zweisamkeit oder in einem Lokal es hat beides seinen Reiz. Essen kann man riechen, schmecken, fühlen, genauso wie man auch einen Menschen riechen, schmecken und fühlen kann. Man soll einmal beobachten wenn der geliebte Mensch etwas ißt, die Bewegung der Hand, das Kauen und Schlucken oder bei einem Glas Wein, die Schwenkbewegungen und das Spiel des Weines im Glas. Der Wein hat eine angenehme leicht glänzende und weiche Farbe, die Oberfläche scheint etwas träger, ja cremiger als vom Wasser zu sein. Sowas hat doch irgendwie eine Ähnlichkeit mit einer Satin-Bettwäsche oder seidener Unterwäsche.
Erotik und Sex mit dem Partner zu genießen ist wohl eines der schönsten Dinge die uns das Leben beschert. Den süßen Atem auf der eigenen Haut, die Berührungen, die Streicheleinheiten einfach diese Summe der Erlebnisse macht es aus.
Der Mensch kann aber seine animalische Herkunft nicht leugnen und darum hilft manchmal alles nichts und man ist einfach nur nach Sex aus. Da braucht es kein Essen, keinen Wein und kein langes Vorspiel, der Weg und das Ziel ist wichtig aber nicht die Vorbereitung dazu.

Um nun auch noch das Thema der Pornofilme anzusprechen. Sie mögen zur Triebbefriedigung dienen aber selbst da halte ich sie für schwach. Um mich den Vorschreibern anzuschließen, dieses Gehopse ist nicht gerade aufbauend und teilweise belustigend. Es soll Ausnahmen geben, mir sind sie aber noch nicht untergekommen bzw. habe ich nur gelesen das es Ausnahmen gibt.

Es wurde noch nicht alles gesagt aber geschrieben habe ich genug.
MfG
Andhrimnir
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Das eine schließt das andere nicht aus, und ich bin eigentlich NICHT der große "Romantiker"-Typ im herkömmlichen Sinne. Von wegen Klaviermusik und Gesülze - da schlaf ich eher ein wie meine Füße ;-). [/B][/QUOTE]Du solltest dir mal das Stück "Liebesspiel" von Lacrimosa anhören. Fette Metal-Gitarren, und drumherumsäuselnd liebliche Oboen-Melodien - das macht dem Namen des Stückes alle Ehre.
... oder "The Lights In My Little Girl's Eyes" von den Legendary Pink Dots, da hat man die Bilder vor Augen, wie "die Couch wackelt" und "die Vasen vom Regal kippen" ... "like Animals, like Cannibals" ...

[QUOTE][B]Ich weiss nicht.. die, die ich damals in der Videothek mitbekam, diese 2,3 Stück - die waren von Männern, den Namen nach zumindest ;-).... und von der Machart her auch (vollbusige Silikonweiber, allzeit bereit natürlich und schon am Stöhnen wenn der Supermachokerl bloss den Finger auf ihre Nase legte ...Männerfantasien halt *g*) [/B][/QUOTE]Wohl eher die Phantasien von Typen wie Dieter Bohlen, genauso phantasievoll wie seine "Musik". :D
Da gehe ich doch lieber zum LPD-Konzert oder zum [URL=http://www.tranceform.de/goettertanz/_chronik/0406.html]"Goettertanz"[/URL] - Erotik ist vor allem Bewegung.
Gothanthrop[b][SIZE=3] 1. Feministischer Pornofilmpreis Europas[/SIZE][/b] :)

Eine Jury, die ausschließlich aus Frauen besteht, bewertet die nominierten Pornos und gibt die Gewinner am Samstag bekannt. Zu den Juroren gehören unter anderem eine "Pionierin der weiblichen Lust" (Claudia Gehrke), eine "erotische Filmemacherin" (Jennifer Lyon Bell) und eine "polyamouröse Schauspielerin/Sex-Dozentin" (Paula Rosengarthen). Diese internationale Gruppe wird genau darauf achten, dass beim Dreh der erotischen Filme folgende Kriterien beachtet wurden:

In den Sex-Streifen sollen Frauen außerdem maßgeblich mitwirken und der Akt sollte vielseitig und sinnlich dargestellt werden. Kurzum möchte der Veranstalter eigenen Aussagen zufolge "frauenfreundliche und hochwertige Erotikfilme" auszeichnen. So solle der "sexistischen Mainstream-Pornografie" entgegengewirkt werden.


Kriterien

[i]- Praktiken in Absprache mit den Agierenden / keine Grenzüberschreitungen

- Ethische Arbeitsbedingungen / Safer-Sex-Einsatz

- Die Agierenden werden in Beziehung zueinander gezeigt, Augen-, Haut-, Hände- und Körperkontakt, Energieaustausch

- Emotionen und Liebesbekundungen sind erwünscht, machbar und zeigbar

- Vielfalt der Kamera-Einstellungen, Licht- und Schattenspiel

- Variationen der Sex-Praktiken in freudvollem Übergang, keine Leistungsschau; Erweiterung des stereotyp dargestellten Spektrums

- Vielfalt der Körpertypen, Personen verschiedenen Alters, Geschlechtes, sexueller Orientierung und ethnischen Hintergrundes

- Authentische Tonaufnahmen oder Musik, keine Geschlechtsstererotypen verstärkenden Synchronisationen des Gestöhnes

- Darstellung von Lust und Freude, Schwerpunkt auf weiblicher Lust und deren Vielfalt

- Keine schematische Darstellung der sexuellen Höhen-Verlaufskurve, d.h. kein geradliniges Hinarbeiten auf die Ejakulation des Mannes, keine Betonung männlicher Cumshots. Orgasmen sind nicht das einzige Ziel

- Frauen sind maßgeblich bei der Produktion des Filmes beteiligt, als Produzentin, Regisseurin oder Kamerafrau[/i]

Nominiert sind für den Pornopreis unter anderem die Filmemacherin Candida Royalle, die bereits 30 Erotikfilme produziert hat und die Pornoqueen Annie Sprinkle (bekannt für ihre Sex-Aufklärungsfilme). Ebenso die amerikanische Produzentin Maria Beatty, die ästhetische Filme der "detailliert inszenierten Lust" produziert, die Indie-Pornomacherin Shine Louise Houston, zu deren Repertoire vor allem spannungsgeladene Sexszenen gehören, und die deutsche Newcomerin Petra Joy, die Frauenfantasien künstlerisch umsetzt.

[url]http://www.poryes.de[/url]

Meinungen ?
Cagliostro[QUOTE][i]Original geschrieben von ange L´Ame [/i]
[B]Kunst oder Massendesign, profaniert und bis zum letzten ausgeblutet, gibt es noch Platz für dir Sinnlichkeit von Haut, Mund und gesicht, haar...?
Wer sagt das wir nicht unschuldig Lieben dürfen?
Wieso wird das schönste durch geldgierige menschen enstellt?
der Mensch betrachtet sich nur in solch schmerzlichen Dingen und will sich selbst mit sich selbst betrügen, wer hätte gedacht das es noch unerlaubte Träume gibt, wenn Menschen die letzten Tabus brechen und vor ihren eigenen Kindern nicht zurück schrecken, und trotzdem ist ein Kind erotisch?
Was ist mit der Kunst des Versteckens und des reizens passiert, wenn alles breit und öffentlich gezeigt wird? Laufen wir alle nicht gleich rum? Ist es erotisch sich zu spreitzen und sich in den arsch zu guggen? [/B][/QUOTE]

Das kommt davon, wenn man keine Variationen mehr in der Sprache hat, wenn Dialekte sterben und das "Fernsehdeutsch" die Oberhand gewinnt.
Wenn man keine sprachliche und gedankliche Disziplin mehr hat.
Dann wird man schon rein sprachlich Sex und Erotik nicht mehr unterscheiden.
Was ziemlich schade ist.
Bei den Fernsehköchen ist immer alles "lecker", statt
-gut-weniger gut-ziemlich gut- usw.
Die eingeebnete Sprache. Ursache und Indikator für alles, was falsch läuft.
coma_black"Kunst ist asketisch und schamlos - Kulturindustrie ist pornographisch und prüde" (Adorno)

Ich habe nichts gegen Pornographie, wenn sie gut gemacht ist (wie in "Caligula" beispielsweise) ist sie familientauglicher 08/15-Unterhaltung sogar haushoch überlegen.

Vielmehr ärgert mich die pornographisch-prüde Übersexualisierung gerade der vermeintlich unbedenklichen Kulturerzeugnisse. Was hier betrieben wird ist nichts weiter als die gezielte Verhöhnung des Eros, des Geschlechtsaktes, der Liebenden und des Mannes. Das beginnt in 50er-Jahre-Komödien, in denen reihenweise Typen mit Frack und Zylinder in den Pool fallen und hat im Fäkalhumor von American Pie und Road Trip einen vorläufigen dümmlichen Höhepunkt gefunden.

Die ernsthafte Darstellung der "dunklen" Seiten der Erotik wird seltsamerweise meist von denselben Leuten verfemt, die an derartigen Komödien ihren Spaß haben. Über die Scheiße-Orgie in Salo wird angewidert die Nase gerümpft, aber "Mister Methan" ist ja soo lustig - anscheinend können wir dem Tier "Mensch" nur noch begegnen, wenn wir es vorher gründlich auslachen.
CagliostroDas Märchen von der stilvollen Erotik schwirrt wahrscheinlich noch herum...
Man könnte auch Aufnahmen von Gina Wild im Weichzeichner und Schwarz/weiss herausbringen,
vielleicht noch mit Aluhülle und das ganze dann Director's Cut nennen. Muhaha.

Interessant ist es schon, wenn vergleichsweise wenig gezeigt wird, dafür umso mehr dargestellt.

Der Film, "der letzte Tango in Paris" ist um ein vielfaches "pornographischer" als alle Streifen mit diversen hoppe-hoppe-reiter-sternchen zusammen.
Die Szene mit der Butter schlägt fast alles........
Zu sehen ist kaum etwas.
Der Porno findet im Kopf statt, damit ist es in Ordnung.:D
GezeichneterWow! Der Thread hatte 5 Jahre und einen Monat geruht. Das ist neuer Rekord für eine Wiederbelebung, schätze ich.
hagzissa13Ich kann nicht nachvollziehen, wie ein Mensch, der entstand durch Erotik und seine Gene weitergibt in Form von Erotik, diese als pervers empfinden kann.

Ob man nun ein Freund der Pornographie oder der Erotik in der Kunst ist, oder eben auch nicht, spielt in meinen Augen dabei überhaupt keine Rolle.

Perversität beginnt häufig dort, wo sexuelle Handlungen ohne Einverständnis aller Beteiligten stattfinden, oder uns die Religion Beschränkungen auferlegt.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von ange L´Ame [/i]
[B]....
Was ist mit der Kunst des Versteckens und des reizens passiert, wenn alles breit und öffentlich gezeigt wird? Laufen wir alle nicht gleich rum? Ist es erotisch sich zu spreitzen und sich in den arsch zu guggen? [/B][/QUOTE]

Wohl kaum.

Viel Erotik ist mir in Pornos (huch!) noch nicht begegnet und die Kunst nutzt Nacktheit und sexuelle Szenen meistens nur als Verstärkungseffekt oder als Verfremdung.
Ist vielleicht auch nicht extrem relevant.

Ob das pervers ist?
Hm,keine Ahnung.
A bisserl pervers sind wir doch alle.........
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]
Perversität beginnt häufig dort, wo sexuelle Handlungen ohne Einverständnis aller Beteiligten stattfinden, oder uns die Religion Beschränkungen auferlegt. [/B][/QUOTE]

ich würd das noch etwas anders formulieren: pervers - also "verdreht" ist das, Wo nur ein Aspekt des Menschen beachtet wird.

Beim Porno ist der Mensch ein Tier, und nur ein Tier - Selbstbewusstsein, Intelligenz, Gefühl, Poesie, Liebe spielen keine Rolle. Mensch-Sein beschränkt sich auf "Loch, Ständer, spritzen", sonst nichts.

Die kirchliche Variante ist das Umgekehrte - dort werden die sexuellen, körperlichen (duftenden, fassbaren, obszönen und so weiter) Aspekte des Menschen geistig abgetrennt und als böse deklariert, als etwas, was nicht zum erleuchteten Menschen gehört. Der Mensch sollte ein körperloser Engel sein, und seine Tiernatur vergessen, töten, vernichten und kreuzigen. Menschen sind aber Tiere und Menschen sind Engel. Sie sind beides, und ganzer Mensch ist nur, unverdreht, wer beides annehmen kann.

zwei Seiten einer Medaille... zu behaupten, eine Medaille habe nur eine Seite, ist bestimmt etwas, was nicht funktionieren kann und somit "verdreht" ist.
HellscreamDer Mensch ist ein Tier. Wüsste aber nicht warum das Selbstbewusstsein, Intelligenz, Gefühl, Poesie, Liebe usw. keine Rolle spielen lassen würde. Und wenn wir uns vieles von diesen Dingen anschauen, dann will ich meist gar nicht wissen wie viel Anteile dieser Dinge Illusion ist. Aber die Illusion an sich scheint schon eine Bedeutung an sich zu haben.

Pornos kann man auch als Kunstform verstehen, sie bauen auch eine Illusion auf, etwas künstliches. Diese Illusion reißt natürlich andere Illusionen „die wahre Liebe“ „die selbstlose Liebe“ „bedingungslose Liebe“ und so weiter ein und stellt sie in Frage.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
[B]Der Mensch ist ein Tier. Wüsste aber nicht warum das Selbstbewusstsein, Intelligenz, Gefühl, Poesie, Liebe usw. keine Rolle spielen lassen würde. [/B][/QUOTE]

Weil Tiere diese Dinge nicht verstehen. (Ausnahmen bestätigen die Regeln, und auch die Ausnahmen können kaum je mehr als ein dreijähriges Menschenkind) Schon mal einen Ameisen-PHilosophieprofessor gesehen, der Kant diskutiert und Musik komponiert?


[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
[B]
Und wenn wir uns vieles von diesen Dingen anschauen, dann will ich meist gar nicht wissen wie viel Anteile dieser Dinge Illusion ist. Aber die Illusion an sich scheint schon eine Bedeutung an sich zu haben.[/B][/QUOTE]

versteht jetzt nicht, worauf du hinauswillst und was du gegen Illusionen einzuwenden hast?



[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
[B]
Pornos kann man auch als Kunstform verstehen, sie bauen auch eine Illusion auf, etwas künstliches. [/B][/QUOTE]

Menschen sind nun mal Kulturwesen in erster Linie. Die Natur ist ein Teil davon, doch sie wird täglich überschritten.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
[B]

Diese Illusion reißt natürlich andere Illusionen „die wahre Liebe“ „die selbstlose Liebe“ „bedingungslose Liebe“ und so weiter ein und stellt sie in Frage. [/B][/QUOTE]

in Frage stelllen meinetwegen, aber gleich einreissen...? doch nicht.

grüsse, barbara
Hellscream[QUOTE] geschrieben von LaChatte
Weil Tiere diese Dinge nicht verstehen. (Ausnahmen bestätigen die Regeln, und auch die Ausnahmen können kaum je mehr als ein dreijähriges Menschenkind) Schon mal einen Ameisen-PHilosophieprofessor gesehen, der Kant diskutiert und Musik komponiert?
[/QUOTE]

Das Verstehen kann ich nicht als Maßstab verwenden, demnach wären nur sehr wenige Menschen
wirklich Menschen. Der Mensch ist ein Tier, ob intelligent oder nicht.

[QUOTE] geschrieben von LaChatte
versteht jetzt nicht, worauf du hinauswillst und was du gegen Illusionen einzuwenden hast?
[/QUOTE]

Nichts, ich wollte nur darauf aufmerksam machen.

[QUOTE] geschrieben von LaChatte
in Frage stelllen meinetwegen, aber gleich einreissen...? doch nicht.
[/QUOTE]

Gut, in diesem Bezug will ich mich dir anschließen.
JohnSteed"Sex ist nur schmutzig, wenn er richtig gemacht wird"

(Woody Allen...?)
Captain CutePronos sind so wie Fußball, wenn man Konsumenten mit Akteuren vergleicht. Man sieht volllkommen übertriebene und aufgeblasene Szenen mit nichtiger Handlung, an der sich Leute erfreuen, die das vorgeführte so nicht in ihr Privatleben lassen würden. Auch Actionfilme sind ein gutes Beispiel oder Ballerspiele meinetwegen, sogar Soaps taugen um aufzuzeigen, dass Medien häufig nur einzelne Aspekte des Lebens isoliert vom Rest und übertrieben darstellen, die gar nicht den Anspruch erheben realistisch zu sein, auch wenn das bei Soaps von manchem nicht erkannt wird.

Mein logische Schhlussfolgerung: Medienkonsum hat wenig mit dem Verhalten einer Person im realen Leben zu tun, wenn man die These aufstellt, dass eine Person die von ihr bevorzugten Medieninhalte nachahmen würde.

Ich selbst gestehe, dass ich ein recht eifriger Konsument verschiedener pornographischer Medienangebote und Geschmacksrichtungen bin, denn sieht mein Leben nicht so aus, dass ich machomäßiges Verhalten an den Tag legen würde oder mit dem Wunsch lebte, jede Frau solle eine willige Dirne sein und ich würde manchen Horizontalfilmdarsteller sehr wohl von der Bettkante schupsen, wenn er/sie mir live begegnen würde. Pornos sind nichts schhlimmes und zerstören die Erotik keinesfalls, wenn sie ihr auch den Anschein des Verruchten und den Reiz des Verbotenen nehmen, was allerdings meiner Meinung nach ohnehin übeler Unfug ist.
JohnSteed@CC

die Jungfern von den diversen Warninstanzen nehmen sich selbst oft als Massstab und glauben somit nicht an die menschliche Intelligenz.
Was schade ist.
Denn es ist die Intelligenz, die einen zweigleisig denken lässt...Ambivaltent.
Aber genau davor haben sie Angst, in ihren Bunkern.
Chromdioxyde[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Denn es ist die Intelligenz, die einen zweigleisig denken lässt...Ambivaltent.
[/QUOTE]

Hauptsache unser Einstein Junior ist ein Paradebeispiel für menschlicher Intelligenz - ganz Ambivaltent, versteht sich.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Chromdioxyde [/i]
[B]Hauptsache unser Einstein Junior ist ein Paradebeispiel für menschlicher Intelligenz - ganz Ambivaltent, versteht sich. [/B][/QUOTE]

Eindimensionale Betonsozialisten natürlich ausgenommen.:D
Manleyzurück zum thema!
NixGeil, wie man sogar hier vom Pornofilm zum Sozialismus kommt. Ich glaube, man könnte auch über Schweine im Weltall diskutieren und landete wieder bei dem Thema Sozialismus. Deja-Vú. Wenn ich nur wüsste, an wen mich Chromdioxyde erinnert? Hm.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Schon mal einen Ameisen-PHilosophieprofessor gesehen, der Kant diskutiert und Musik komponiert? [/B][/QUOTE]

Ein Glück, das Kant keine Ameise war.
Sonst wären wir jetzt im Arsch.
Manleyletzte aufforderung "zurück zum thema" bei "nicht-zurück-zum-thema" folgt schließung.
WhiteRabbit[QUOTE][i]...Menschen die letzten Tabus brechen und vor ihren eigenen Kindern nicht zurück schrecken, und trotzdem ist ein Kind erotisch?
Was ist mit der Kunst des Versteckens und des reizens passiert, wenn alles breit und öffentlich gezeigt wird? Laufen wir alle nicht gleich rum? Ist es erotisch sich zu spreitzen und sich in den arsch zu guggen? [/B][/QUOTE]

Nicht alles am Sex ist erotisch.
Und Erotik muss nicht im Sex enden....
Und was die Kinder betrifft, manchen Menschen fehlt das Niveau, den Spruch umzusetzen: "lass uns wie Kinder sein".
Nämlich an Dinge zu glauben, die es scheinbar nicht gibt.

--->Follow the white rabbit!
Chromdioxyde[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Geil, wie man sogar hier vom Pornofilm zum Sozialismus kommt.[/QUOTE]

Nun ja so abwegig ist dieser Vergleich gar nicht. Es gibt gute und schlechte Pornos. Leider überwiegt der Ramschkisten-Ware (siehe der doofe Egoismus)
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Geil, wie man sogar hier vom Pornofilm zum Sozialismus kommt. Ich glaube, man könnte auch über Schweine im Weltall diskutieren und landete wieder bei dem Thema Sozialismus. Deja-Vú. Wenn ich nur wüsste, an wen mich Chromdioxyde erinnert? Hm. [/B][/QUOTE]

Ja logisch. Kommune1, der neue Mensch, freie Liebe....:D


Im neugegründeten Kombinat "Jacke, wie Hose" könnten doch alle "zum Schuss" kommen.
Das wäre Chancengleichheit und es wäre sozial.
Entspricht zwar nicht ganz der Vorsehung...äh tschuldigung...der Evolution, aber naja, auch egal.
NixMal abgesehen davon, dass Egoismus entweder als angebracht oder unangebracht erscheint, was im Wesentlichen von den jeweiligen Anschauungen der Masse der Bevölkerung abhängt und es daher weder guten noch schlechten Egoismus gibt, ging es wohl nicht um gute und schlechte Pornos, sondern deren Wertung als pervers.

Da "pervers" bei nicht wenigen Pornokonsumenten jedoch wertbestimmender Faktor eines Films ist, scheint es mir schwierig zu sein, eine Grenze zu ziehen. Für den einen ist das Abbild eines Hinterteils pervers, für den anderen, einen Finger oder etwas anderes hineinzustecken. Für Dritte wiederum ist normal, mit demselben Finger noch den eigenen Kaffee umzurühren.

Muss halt jeder selber wissen.
JohnSteedJemand den man, sagen wir "gern hat", mit einer Feder kitzeln wollen ist halt eine Variante (von Vielen).
Pervers ist es, wenn der Vogel noch dran hängt.
NixNoch perverser - ohne Federn:

[URL=http://img707.imageshack.us/i/b84n.jpg/][IMG]http://img707.imageshack.us/img707/4750/b84n.jpg[/IMG][/URL]
Manleyzurück zum thema!
Demon17Ich weiß nicht was Du hast Manley,

für schwule Sodomisten ist das erotisch. :)
NixSoll noch einer sagen, wir wären intolerant. :)
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Soll noch einer sagen, wir wären intolerant. :) [/B][/QUOTE]

Wäre mir im Endeffekt egal, was andere Denken
bzw. sagen.
Teilweise müssen wir mehr Intoleranz wagen!
Schlussendlich bin ich dabei nicht allein.
Hendryk M. Broder sieht das genau so.
NixHm, ich denke, Du hast einen schlechten Einfluss auf mich.

Aber ich schweife (lol) ab.

Die ursprüngliche Fragestellung impliziert, dass Pornofilme keine Kunst seien. Das erscheint mir doch fraglich, denn manche dort gezeigten Aktionen lassen sich im heimischen Schlafzimmer nicht ohne weiteres wiederholen, wie ich aus teils schmerzhafter Erfahrung weiß.

[QUOTE][i]Original geschrieben von ange L´Ame [/i]
[B]Ist es erotisch sich zu spreitzen und sich in den arsch zu guggen?[/b][/quote]

Jein.
Das schaffen aber ohnehin nur wenige.
Ich bin nicht so biegsam.
JohnSteedHmm...

@Nix

Nun, viele alte Meister haben halbnackte Frauen, sparsam angezogene Putten usw. gemalt, sie taten dies
selten wegen der Auftraggeber und der Hinweis, dass dies nur Allegorien seien, war wohl oft sehr vorgeschoben...
Heutel gelten Rubens&Co. als "Kunst".
Für damalige Verhältnisse war das teilweise Porno.
Wie bräuchten für viele Lebensbereiche mehr Verstärkungseffekte, mehr Porno.
NixInteressante These. Aber an welche Lebensbereiche denkst Du dabei?
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Interessante These. Aber an welche Lebensbereiche denkst Du dabei? [/B][/QUOTE]

Die Arbeitswelt z.b., wäre sie im Ansatz erotisch gäbe es weitaus weniger innere Kündigungen und eine höhere Produktivität.
Da diese aber ein streng Erotikfreier Bereich ist, findet dort nicht viel statt.
Erotik hier im übertragenen Sinne, also Begebenheiten, die ALLEN Menschen Spass machen, also nicht nur das Betriebsfest, das wegen zwei, drei Betriebsnudeln stattfindet.
NixIch nehme an, Du hast nicht an die Müllabfuhr gedacht. Oder eine Dachdeckerfirma. Oder den Straßenbau oder...
Ich denke, dass es eher wenige Jobs gibt, in denen neben der Arbeit noch Platz für Gedanken an Erotik ist.
rainravennun, das kommt immer auf die Kolleg(inn)en an...:D
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Ich nehme an, Du hast nicht an die Müllabfuhr gedacht. Oder eine Dachdeckerfirma. Oder den Straßenbau oder...
Ich denke, dass es eher wenige Jobs gibt, in denen neben der Arbeit noch Platz für Gedanken an Erotik ist. [/B][/QUOTE]

Hm, kommt drauf an, wie stringent man die Begriffe mit
einer bestimmten Sache verknüpft.

Mit Erotik in der Arbeitswelt könnte durchaus auch die allgemeine Motivation gemeint sein.
Also, dass der Arbeitsgegenstand stimmt und eben alles dort nicht so öde und hirnlos ist, wie es vereinzelt zugelassen wird.


Aber ich kann eine strengere Auslegung des Begriffes Erotik auch damit verbinden...
Um fünf Ecken zumindest.

Also wäre die Arbeitswelt humaner würden in der Freizeit nicht so viele Leute zu Alkohol und Pornos greifen.
Alkohol ist ja auch ein Verstärkungseffekt.

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