| Heph | Ok hier mal eine Nuss für all die Physiker unter uns. Aus dem Physikunterricht wissen wir das Neutronen Atome spalten - vorzugweise solche die mehr oder weniger Radioaktiv sind. Dann haben wir da den Schacht Asse 2 der mit radioaktiven Abfall befüllt ist dessen Wiederbeschaffung uns zig Milliarden kosten wird und nur ein neues Endlagerproblem Schaft. Beides scheint nur oberflächlich verbunden da sich die Abfälle nicht für den Bau oder im Einsatz von Reaktoren eignet - in diesen sogar erwähnter Abfall entsteht. Nun gibt es aber eine außerordentliche Neutronenquelle die der Mensch erfunden hat - die sogenannte Neutronenbombe. Daraus ergäbe sich folgende Lösung: Wir vermieten die Asse und ein paar Kilometer Umkreis an Staaten mit Nuklearwaffen d.h. mit Neutronenbomben (Israel? Iran? Nordkorea? Die Franzmänner oder doch die Amis?) welche diese in und unter der Asse testen dürfen. Die folgende Neutronenstrahlung dürfte (oder zumindest könnte) dazu führen das alle Abfallprodukte bis zur Unkenntlichkeit und Unschädlichkeit heruntergespalten werden. Gerade bei dem in der Asse sich befindenen Plutonium wäre eine schnell Spaltung besser als 24.000 Jahre Halbwertzeit mit tödlichsten Langzeitfolgen gerade wenn jenes Plutonium in das Grundwasser gelangt. Vielleicht sollten deutsche Wissenschaftler auch eine eigene Neutronenbombe auf Basis von Gold 198 entwickeln da diese die sauberste Methode darstellt weil jenes Gold 198 nur eine Halbwertzeit von 2.697 tagen hat dafür einen extremen Ausstoß an Neutronen erzeugt - außerdem würden wir Deutschen unseren wissenschaftlichen Vorsprung demonstrieren wen wir die erste Gold 198 Bombe bauen würden. Die kurze Halbwertzeit des Goldes würde dafür sorgen das man nach ungefähr einem Monat nach dem Test wieder in der Gegend leben könnte. Nach meiner Ansicht wäre es möglich das nach mehreren unterirdischen Explosionen in kurzer Folge (sagen wir 3-4 tage) sich alles radioaktive Material in der Asse aufspaltet. nun zu den zu lösenden Problemen: 1. Wo müsste die Bombe/ die Bomben genau deponiert werden so das kein Müll aus der Asse ins Grundwassser oder die Luft gelangt aber er trotzdem zerfällt? 2. Wie viele Knallfrösche bräuchte man zu einer weitestgehenden Unschädlichmachung des radioaktiven Mülls? 3. Könnte ein solches Vorgehen eine eigene Kettenreaction im Müll auslösend? (was eher unmöglich erscheint) 4. Wie würde man die Schäden an Umwelt und Mensch minimieren vorrausgesetzt eine solches vorgehen findet Statt. 5. Funktioniert das, vom technischen Standpunkt aus, überhaupt? disclaimer: Dies ist hier im Kaiser weil es hoffentlich recht kontrovers ist. Note: Nachdem diese Thema geklärt ist kann ja jemand etwas ähnlich "unmögliches" postulieren. |
| Ronin76 | zu 1. Auf dem Mond, der ist geradezu als Sondermüllhalde prädestiniert, da er sich langsam von der Erde entfernt. Dumm wirds halt nur wenn ein Transport zum Trabanten schief läuft. Die kosmische Strahlung auf dem Mond zersetzt Atommüll auch viel schneller als auf der Erde, da der Mond keine Atmosphäre hat. Mich wundert es eh, daß noch niemand auf diese Idee gekommen ist, es sei denn der Mond ist (auf der Rückseite oder im Inneren) bewohnt. zu 4. siehe oben zu 5. Ja, ohne größere Probleme. Es werden schon seit einiger Zeit unbemannte Transporter zur ISS geschickt, der Mond ist viel einfacher zu treffen. |
| JohnSteed | @Heph Bitte dringend mit Frau Dr.Merkel Kontakt aufnehmen, denn diese ist Physikerin und kennt sich sozusagen auch mit der Atompolitik aus. Hm....(?) behaupte ich mal. |
| Katzenschatten | Die Hoffnung besteht durchaus, nur könnte Frau Merkel dies durchsetzen? Da ich von Physik nicht viel Ahnung habe, möchte ich ebenfalls eine Frage stellen: Wäre es nicht möglich den bis zum Atomausstieg produzierten Müll (inkl. der Pestizide und was sonst noch zwischengelagert wurde) in den dann unnützen Reaktor-Anlagen unterzubringen? Die lassen angeblich keine Strahlung durch. In Tschernobyl wird gezwungerner Maßen ein ähnliches System angewandt. Schäuble und seine Sparfreunde bräuchten dann keine Kosten für den Rückbau o.g. Anlagen aufbringen. |