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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Das grosse Steinbach-Kompendium
JohnSteedNun, Deutschlands unvertriebenste Vertriebene gibt immer Anlass zu Diskussion.
Somit mal hier eine kleine Zusammenfassung.

Begriff:
Vertrieben ist schlussendlich, wer einer ausmärkischen,deutschsprachigen Volksgruppe
angehört, die sagen wir
regional im Nachteil ist, weil die örtlichen Sowjettruppen die Abtrennung des
Landesteils beschlossen haben und wer eben aus politischen Gründen kollektiv
Vertrieben wird/wurde oder flüchten musste.
Somit ist Frau Steinbach, als Tochter eines Berufssoldaten der Wehrmacht
nicht vertrieben, denn mit unmittelbaren Vorfahren in Hessen und Westfalen
gehört sie keiner "einschlägigen" Volksgruppe an und sie folgte nur
den Absetzbewegungen ihres Vaters. Also dem planmässigen Rückzug
der Wehrmacht.
Ein Hohn für alle richtig Vertriebenen.

Frau Steinbach gehört unzweifelhaft der "Stahlhelmfraktion" der Dinosaurier-CDU
an, die die Oder-Neisse-Linie für einen Witz hält und am liebsten gestern
zur Grenzkorrektur dort einmarschieren wollte.
Ganz im Sinne vom Stahlhelm-Fraktionsführer Dregger (selig).
Ein deutschnationales Bild, das eben nicht mit dem Heiligen Römischen Reich
zu tun hat, sondern mit Preussen-Deutschland.
Frau Steinbach will ein virtuelles Ostpreussen und wenn es ginge, ein virtuelles Preussen
installieren.
Aus bayrischer und altösterreichischer Sicht, keine gute Idee!

Da dies noch nicht genügt, ist auch das Weltbild von Frau Steinbach sehr stringent.
Slobodan Milosovic hat einmal gesagt, dass überall dort, wo serbisch gesprochen wird,
auch Serbien ist.
Ähnliches glaubt auch unsere Erika. Überall dort, wo deutsch gesprochen wird/wurde,
ist für sie Deutschland. So als hätte es Österreich nie gegeben.
Sudeten und Batschkabewohner sind für sie keine deutschsprachigen, sondern Deutsche.
Dass ausgerechnet Herr Zollitsch diese feinen Unterschiede nicht wahrnimmt, ist schade.
Man sollte ihn (als Altösterreicher)zum "Piefke" des Jahres 2009 vorschlagen.

Nun, ihr grösster Fan -Thomas Urban- schreibt regelmässig Liebesbriefe an seine Erika,
in der süddeutschen Zeitung.
Aus Gründen, die wir nicht kennen.
Das ist in der Tat Pressefreiheit. Dagegen hab ich auch nichts einzuwenden.
Es wäre halt wirklich erhellend, wenn er dies begründen würde.

Nun, Frau Steinbach ist im besten Rentenalter, sie sollte Rosenzüchten.

Und die Vertreibung ist ein europäisches Krankheitsbild.
--->Ungarn in der Slowakei, Pontosgriechen, Slowenen in Italien.
Der Beispiele gäbe es nich viele mehr.
Der BdV sollte mal irgendwann von der selbstmitleidigen Opfertheorie abrücken.
AzaIch finde es auch Jahre nach dem Krieg wichtig, dass sich diese Vereinigung um die Belange vertriebener Familien kümmert.
Ich hoffe inständig, dass eines Tages die fälligen Entschädigungszahlungen geleistet werden.
Manleyund was genau willst du nun diskutieren?
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i]
[B]und was genau willst du nun diskutieren? [/B][/QUOTE]
Oh Ja. Bitte bitte über Kriegsschuld, Vertreibung und wer hier welche Wiedergutmachung auf wessen Kosten zu leisten hat.
Persönliche Diskreditierung von Frau Steinbach ist aber im Zweifel auch gut! :rolleyes:
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
[B]Ich finde es auch Jahre nach dem Krieg wichtig, dass sich diese Vereinigung um die Belange vertriebener Familien kümmert.
Ich hoffe inständig, dass eines Tages die fälligen Entschädigungszahlungen geleistet werden. [/B][/QUOTE]

Die Frage ist,wen das interessiert?
Der Adenauersozialismus hat schon einige Schuldgefühlsunterdrückungszahlungen geleistet.

Es geht darum, dass die "Denke" von Frau Steinbach
unmöglich ist.
Die Restitution Preussens nützt niemand etwas.
Das deutsche Kaiserreich der preussischen Könige
war ein Falschreich, nachdem 1806 leider auf fremden Druck der richtige deutsche Kaiser in Wien abdanken musste.
AzaMich interessiert es aus persönlichen und familiären Gründen.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
[B]Mich interessiert es aus persönlichen und familiären Gründen. [/B][/QUOTE]

Das ist durchaus plausibel und ein ehrenwertes Motiv.
Nur...was macht Frau Steinbach, wenn sie die grosse
Vorsitzende ist, besser als XY?
Manley[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Die Frage ist,wen das interessiert?
[/B][/QUOTE] damit disqualifizierst du deine diskussion selbst. finde ich hier demnächst nicht einen diskussionansatz, wird das thema geschlossen.
JohnSteedNun, gut ein Drittel der Wohnbevölkerung der Bundesrepublik stammt von Flüchtlingen, Vertriebenen oder Displaced Persons ab.
Somit dachte ich, sei das Thema in den Familien durchaus präsent.
Scheinbar ist es nicht so.
Fast jeder hat eine Oma aus d'r alten Haimatt.
So war ich tatsächlich der Meinung die Thematik sei selbsterklärend, der Wind, den Frau Steinbach um sich selbst macht, wäre ausreichend für eine Diskussion.
Eigenwillig, dass es nicht so ist.

Nun, der Diskussionsansatz besteht darin, dass Vertreibung ein gesamteuropäisches Phänomen ist
und dass die Weltsicht des Bund der Vertriebenen(BdV)in Punkto Opfertheorie
nicht mehr ganz zeitgemäss ist.
Es ist ein wenig selbstmitleidig, wie der
BdV das alles sieht, während die Landsmannschaften
bereits den kleinen Dienstweg der Versöhnung vor Ort suchen.

Aussenminister Westerwelle hat wohl recht, wenn er meint, dass Frau Steinbach ein eher störendes Element ist und man ihre Dienst kaum mehr braucht.
Die Frau ist nicht mehr zeitgemäss.
AzaIch persönlich sehe die Person Steinbach nicht so kritisch.
Vielmehr bin ich der Meinung, man mag von ihren Ansichten halten was man will, dass sie sehr "Geradeaus" ist.
Meinem Erachten nach herrscht besonders in der Kaste der Berufspolitiker und allg. Personen des öffentlichen Lebens eine Selbstzensur, bzw. fast panische Vorab-Verurteilung, sollte jmd. eine Meinung haben, die vom Mainstream abweicht.
Die Oder-Neisse-Linie ist hier ein gutes Beispiel. Sie fodert nicht die Annektion polnischen Staatsgebiets, sondern akzeptiert schlicht diese Grenzgebung nicht. Das ist ihre persönliche Meinung, mehr auch nicht.

Wichtig finde ich, dass sie sich dafür einsetzt, dass vertriebene Familien (hoffentlich) entschädigt werden. Die BRD hat Ausgleichszahlungen in Milliardenhöhe an Vertriebene, allg. Opfer der NS-Herrschaft geleistet. Dies ist 100% richtig und ich finde, es war ein gutes Signal der Bereitschaft einen Neuanfang zu wagen.
Weniger gut finde ich, dass sehr viele Deutsche nach dem 2ten Weltkrieg in ihren Heimatdörfern ermodet und gefoltert wurden, die die fliehen durften wurden schlichtweg enteignet.
Ronin76[QUOTE]Wichtig finde ich, dass sie sich dafür einsetzt, dass vertriebene Familien (hoffentlich) entschädigt werden. Die BRD hat Ausgleichszahlungen in Milliardenhöhe an Vertriebene, allg. Opfer der NS-Herrschaft geleistet.[/QUOTE]
Nicht an meine Familie. Meine Oma wurde als Jugendliche aus Schlesien vertrieben als die Russen kamen und ein Urgroßvater ist als Soldat an der Ostfront gestorben. Wo kann man Antrag stellen ? Oder muß ich das in Polen oder Rußland tun, die sicherlich auch gerne Entschädigungen zahlen werden. :rolleyes:
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Nicht an meine Familie. Meine Oma wurde als Jugendliche aus Schlesien vertrieben als die Russen kamen und ein Urgroßvater ist als Soldat an der Ostfront gestorben. Wo kann man Antrag stellen ? Oder muß ich das in Polen oder Rußland tun, die sicherlich auch gerne Entschädigungen zahlen werden. :rolleyes: [/B][/QUOTE]

Die Frage ist gestattet, wer deinen Urgrossvater an die Ostfront beordert haben mag?

Die Frage ist welchen Antrag du stellen willst?
Zerstörtes Rittergut?
Antrag auf Entschädigung für verlorene Jahre beim Mistausfahren?
Alles ist relativ.
Ronin76[QUOTE] Die Frage ist gestattet, wer deinen Urgrossvater an die Ostfront beordert haben mag?[/QUOTE]
Im Auftrag des Führers und des Deutschen Reiches.

[QUOTE] Die Frage ist welchen Antrag du stellen willst?
Zerstörtes Rittergut?
Antrag auf Entschädigung für verlorene Jahre beim Mistausfahren?
Alles ist relativ.[/QUOTE]
Vielleicht einfach nur wegen Mordes an einem Vater der eine Witwe und vier junge Kinder hinterlies, die dann schauen mussten wie sie alleine überleben können. Es war Zwangsrekrutierung. Wer sich geweigert hätte, wäre als Vaterlandsverräter sofort erschossen oder in ein KZ deportiert worden. Zum Schutz der Familie vor dem Regime entschieden sich damals die meisten Väter für den Fronteinsatz. Mit Relativierungen lässt sich vieles unter den Teppich kehren und verharmlosen.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Im Auftrag des Führers und des Deutschen Reiches.
-->
stimmt nicht ganz:
Nur des Führers. Er hatte sich angemasst für das Reich
zu sprechen.
Kein Führer ist grösser, als sein Reich.


Vielleicht einfach nur wegen Mordes an einem Vater der eine Witwe und vier junge Kinder hinterlies, die dann schauen mussten wie sie alleine überleben können. Es war Zwangsrekrutierung. Wer sich geweigert hätte, wäre als Vaterlandsverräter sofort erschossen oder in ein KZ deportiert worden. Zum Schutz der Familie vor dem Regime entschieden sich damals die meisten Väter für den Fronteinsatz. Mit Relativierungen lässt sich vieles unter den Teppich kehren und verharmlosen. [/B][/QUOTE]

Wir sind nicht hier, um zu relativieren:
Schuld ist individuell, sonst würde das Leben keinen Sinn machen.
Man muss permanent moralische Entscheidungen treffen und man kann sich definitiv nicht hinter anderen verstecken.
Die Frage ist, wer für den Mord zur Verantwortung zu ziehen ist.
"Die Deutschen" wurden im Grunde nicht von "den Polen" oder "den Tschechen" vertrieben,
sondern vom stalinistischen Mob.
Natürlich ist schwer festzustellen, wer das im einzeln war....
Ronin76[QUOTE]"Die Deutschen" wurden im Grunde nicht von "den Polen" oder "den Tschechen" vertrieben, sondern vom stalinistischen Mob. Natürlich ist schwer festzustellen, wer das im einzeln war....[/QUOTE]
Nette Umschreibung für die Rote Armee. Du hast richtig erkannt daß es schwer festzustellen ist, wer was getan hatte. Daher sind sämtliche Entschädigungen auch ein verlogenes Geschäft. Daß zB bestimmte Volksgruppen und Staaten bevorzugt wurden und noch immer werden zeugt schon vom immer noch bestehenden Rassismus und der daraus resultierenden Benachteiligung Anderer (Geschädigten).
Eine Bewertung und Entschädigung nach individuellen Schäden findet doch überhaupt nicht statt, bzw kann mangels Beweisen gar nicht stattfinden. Da zählt dann vielmehr das politische Gewicht einer Interessensgruppe die dazu sogar Zentralräte installieren und behaupten die Interessen von Menschen einer bestimmten Volksgruppe zu vertreten obwohl tatsächlich nur eine Minderheit davon profitiert. Schon das Kategorisieren der Menschen in ethnische Volksgruppen, Religionszugehörigkeit, etc, spricht Bände. Eine Diskriminierung findet dabei völlig verfassungskonform natürlich nicht statt.
JohnSteedEine Bevorzugung kann ich so nicht erkennen, es gibt Landsmannschaften, die wirbeln mehr Staub auf.
Dazu gehören die Sudeten z.B. eher nicht.

Der Chauvinismus ist in Tschechien ungleich höher als in Polen, wie z.B. die Posse um den Lissabonvertrag gezeigt hat...
Aber all das beweist nicht gleich automatisch sehr viel.

Der Grundsatz ist schon, dass Schuld individuell ist,sowohl für SS-KZ-aufseher, als auch für russische Gulagbewacher.
Jeder muss mit sich selbst ausmachen, was "Schuld" ist.
Ronin76[QUOTE]Jeder muss mit sich selbst ausmachen, was "Schuld" ist.[/QUOTE]
Kausal betrachtet ist es das nicht. Wenn nun ein Mensch einen hilflosen Gefangenen erschießt ist es wohl äußerst zynisch zu behaupten daß die Schuldfrage ungeklärt ist. Vielleicht so nach dem Motto: "Jedem das Seine" oder "Arbeit macht frei". Es gibt also auch eine kausale Schuld. Die Rotation der Erde ist zB Schuld daß es im Durchschnitt alle 12 Std Tag und Nacht wird.
Demon17Ich denke es ist wichtiger friedlich in Europa zusammen zu leben als irgendwelche alten Rechnungen zu begleichen. Viele Vertriebene wurden nach dem Krieg vom deutschen Staat entschädigt. Natürlich kann niemand das Leid wieder gut machen, aber es entstand ja erst, weil in Deutschland ein Diktator an die Macht kam, dem nicht sofort entschlossen Widerstand entgegengebracht wurde. Das deutsche Volk ist am 2 Wk selber schuld und wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

Wir habe heute ganz andere Interessen als irgendwelche Gebietsansprüche aufzuwärmen. Diese Länder sind inzwischen wichtige Märkte und stellen miltärisch einen schönen Puffer dar. Wir waren in fast 50 Jahren kaltem Krieg auf beiden Seiten Frontstaat. Ich finde das reicht.
Ronin76[QUOTE] Natürlich kann niemand das Leid wieder gut machen, aber es entstand ja erst, weil in Deutschland ein Diktator an die Macht kam, dem nicht sofort entschlossen Widerstand entgegengebracht wurde. Das deutsche Volk ist am 2 Wk selber schuld und wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.[/QUOTE]
Das auf eine Person (Adolf Hitler) zu begrenzen ist ja wohl lächerlich. Heute sitzt ein ganzes Heer von kleinen Diktatoren im Bundestag und allen anderen Macht- und Schaltzentralen, die viel subtiler und weniger brachial vorgehen. Wo ist der Widerstand ? Das Prinzip der hierarchischen Obrigkeitshörigkeit ist immer noch das Selbe und es kann jederzeit wieder zu offensichtlichen Massenmorden kommen. BILD hetzt zB heute gegen Hartz-IV Empfänger wie um 1935 gegen Juden gehetzt wurde und dem Bundestag ist das scheissegal, nein sie unterstützen das sogar ! Siehe Roland Koch und Co.

Und wer sitzt bitteschön im Glashaus ? Ich nicht, und ich betrachte mich auch nicht als Zugehöriger eines Deutschen Volkes, denn das ist wie sämtliches Nationalgehabe nichts anderes als Faschismus. Gleich von Geburt an einen nationalen Stempel verpasst bekommen um fremden Interessen zu dienen, so wie Rinder und Schafe auch heute noch gebrandmarkt und markiert werden. Ich wurde in diesem jämmerlichen Staat geboren, mehr aber auch nicht. Staatenlose Menschen werden auch heute noch drangsaliert, massiv benachteiligt und verfolgt. Und nicht nur im Iran oder in China sondern auch in Deutschland. Sinti, Roma, Asylanten und Andere können davon ganze Orchester fabrizieren. Kein Plastikkärtchen und keine Markierung = Freiwild.
Demon17Ja klar Ronin, dieser Staat ist jämmerlich und Du würdest viel lieber in China eine langjährige Haftstafe verbüßen, weil Du mal wieder gegen die Internetzensurbestimmungen verstoßen hast. Nach den Erkenntnissen der Alliierten gab es in Deutschland ca 15% Nazis, 70% Mitläufer und 15% Antifaschisten. Wer sich von einer brutalen Minderheit von Vollidioten in den Krieg hetzen lässt, die versucht ein ganzes Volk auszurotten darf sich halt nicht wundern, wenn es auch am eigenen Volk zu verbrechen kommt.
Die Frage ist doch, was tust Du damit es besser wird?
Ronin76Das solle dir eigentlich von der Seite des Forums bekannt sein. Ist dir das Asch-Experiment bekannt ? Es zeigt daß jede Anstrengung nicht der Mühe wert ist. Die Mehrzahl der Menschen sind nun mal Mitläufer, das scheint in den Genen zu liegen. So wie ein Schwarmfisch auch immer mit dem Schwarm schwimmt. Ich wollte sogar schon Interessengemeinschaften gründen, nur gab es da von anderen Leute nie Interessen und inzwischen bin ich müde. Sehr müde.

[QUOTE]Ja klar Ronin, dieser Staat ist jämmerlich und Du würdest viel lieber in China eine langjährige Haftstafe verbüßen, weil Du mal wieder gegen die Internetzensurbestimmungen verstoßen hast.[/QUOTE]
Nein, das hatte ich nicht behauptet, da hast du mich falsch verstanden. Auch China ist jämmerlich. Das scheint ein Merkmal von Staaten zu sein, da sie eben nie die Bedürfnisse aller Menschen befriedigen können, jedoch diese Illusion erwecken wollen.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Kausal betrachtet ist es das nicht. Wenn nun ein Mensch einen hilflosen Gefangenen erschießt ist es wohl äußerst zynisch zu behaupten daß die Schuldfrage ungeklärt ist. Vielleicht so nach dem Motto: "Jedem das Seine" oder "Arbeit macht frei". Es gibt also auch eine kausale Schuld. Die Rotation der Erde ist zB Schuld daß es im Durchschnitt alle 12 Std Tag und Nacht wird. [/B][/QUOTE]

Nein, gerade dann ist trotzdem Schuld individuell
und eine Schuldfrage ist für mich klar.
XY hat am 23.05. den Delinquenten S."auf der Flucht" erschossen.
Er selbst weiss am besten, ob es Mord war, weil der Delinquent einer Gruppe angehörte, die XY aus ideologischen Gründen ablehnt.
In einem politischen System hat man trotzdem individuelle Schuld, weil es immer der "Trick" des Systems ist, durch kollektives so etwas wie eine geringe Verantwortlichkeit herzustellen.
Aber, wenn man so will - vor Gott hat nur jeder Mensch im einzelnen Schuld.
Es gibt keine kausale Schuld.
Niemand hat einen gezwungen, in einem KZ zu arbeiten.
Mein Vater hat seine Bewerbung zur SS zurückgezogen und ging zur Wehrmacht.
Warum er das tat und mit welchem Ergebnis hat er ins Grab mitgenommen, ich werde es also nie erfahren....
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]....
Nein, das hatte ich nicht behauptet, da hast du mich falsch verstanden. Auch China ist jämmerlich. Das scheint ein Merkmal von Staaten zu sein, da sie eben nie die Bedürfnisse aller Menschen befriedigen können, jedoch diese Illusion erwecken wollen. [/B][/QUOTE]

Hm, aber unser Nachbarland Österreich ist eigentlich so falsch nicht, bzw. die Möglichkeiten dort.
In good old Austria hätte man Steinbach längst schon wegen "Wiederbetätigung" anzeigen können,
um zum Thema zurückzukehren.
Deutschland differenziert da nicht so.

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