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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: ölkatastrophe
poisonrecht erschreckend fand ich heute - eher gestern - eine anfrage im radio
thematik die ölkatastrophe im golf von mexico
kann so etwas auch bei uns -sprich deutschland - passieren
das klang so nach dem motto - weit weg - geht uns nichts an - hauptsache nicht vor der eigenen haustür
ich meine, es ist doch unsere erde, unser lebensraum, den wir - menschen- immer weiter, systematisch zerstören ...
es betrifft uns doch letztendlich alle, wenn so etwas geschieht, egal, wie weit es in diesem moment räumlich enfternt scheint
Ronin76Es wird nur wenige Jahre dauern und dann ist das Öl in allen Weltmeeren verteilt. Wenn schon 1 Tropfen Erdöl, 1000 Liter Wasser verseucht, ist das eine ganze Menge Gift.

So lange jedoch Erdölprodukte konsumiert werden, wird es solche Katastrophen weiterhin geben. Medikamente, Kosmetika, Treibstoffe, Heizöl, Kunststoffe, etc.

Als der fast leere Stahltank "Brent Spar" versenkt werden sollte, waren die Proteste groß und Greenpeace hatte heftig mit den Zahlen geschummelt. Statt 5500 Tonnen Öl waren es dann doch wohl nur 75 Tonnen, was aber auch schon eine relativ große Menge ist und nicht ins Meer gehört. Im Vergleich zu den 160.000 Litern die täglich in den Golf von Mexiko laufen sind das jedoch Erdnüsse. Und noch brennt keine BP Tankstelle und es werden auch Keine boykotiert. Tja, die Zeiten ändern sich, Umweltschutz ist heute Kokolores.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
(...)Und noch brennt keine BP Tankstelle und es werden auch Keine boykotiert. Tja, die Zeiten ändern sich, Umweltschutz ist heute Kokolores. [/QUOTE]

Ich bin sehr froh, dass nicht mehr irgendwelche irren Ökofreaks ihr kurzsichtiges Mütchen an kleinen Tankstellenpächtern kühlen, die damit gar nichts zu tun haben, bzw. nur minimalst. Wenn Umweltschutz nichts weiter bedeutet als Leid über die Mitmenschen zu bringen, dann verzichte ich sehr gerne darauf.

Deinen Ausführungen bezüglich des Konsums von Erdölprodukten kann ich mich hingegen anschließen.

MfG
.
KinchWas sollte durch ein Boykott von BP auch erreicht werden? Das Leck am Meeresboden wird dadurch nicht geschlossen und es besteht nunmal ein Unterschied darin, ob man eine Bohrinsel absichtlich versenkt oder eine Explosion, die 11 Mitarbeiter in den Tod reißt, dafür verantwortlich war.

Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass die Geschichte für BP existenzgefährend teuer wird. Wenn so ein Unfall für einen Ölkonzern der finanzielle Ruin bedeutet, werden sie in Zukunft ein paar Millionen mehr in die Sicherheit hinvestieren. Dazu ist aber vor allem auch die Obama-Regierung gefordert Ansprüche zu stellen. Leider ist es zur Zeit möglich, dass wegen eines Gesetzes aus der Bush-Ära die Schadenshöhe für BP auf 75 Millionen beschgrenzt bleiden. Peanuts.

Man sollte sich übrigens keine Illusionen machen. Solche Unfälle werden wohl in Zukunft wahrscheinlicher. Je seltener das Erdöl, desto lukrativer ist es auch schwer zugängliche bzw. risikoreiche Quellen anzuzapfen, was die Unfallwahrscheinlichkeit natürlich steigert.

Übrigens: Kurz vor dem Unfall hat Obama noch Bohrungen in Alaska gestattet. Das gilt vermutlich immer noch. Wir reden hier von Naturschutzgebieten; was dort eine Ölpest zum Beispiel für den Eisbären bedeutet, kann man sich ja denken.
Ronin76[QUOTE]Ich bin sehr froh, dass nicht mehr irgendwelche irren Ökofreaks ihr kurzsichtiges Mütchen an kleinen Tankstellenpächtern kühlen, die damit gar nichts zu tun haben, bzw. nur minimalst. Wenn Umweltschutz nichts weiter bedeutet als Leid über die Mitmenschen zu bringen, dann verzichte ich sehr gerne darauf.[/QUOTE]
Der Tankstellenpächter wäre in dem Fal der Sündenbock und ich kenne keinen Menschen der keine Erdölprodukte konsumiert. Ich hatte die Tankstelle erwähnt weil damals beim Fall Brent Spar eine Shell-Tankstelle in Hamburg angezündet wurde, obwohl die Umweltverschmutzung im Vergleich zum aktuellen Fall minimal gewesen wäre. Wenn man das in Relation stellt, müssten heute eigentlich auf der ganzen Welt BP und ARAL-Tankstellen brennen. Nur heute juckt das keinen mehr und Greenpeace hatte damals den Fall Brent Spar als massentaugliche Inszenierung für Eigenwerbung benutzt.


[QUOTE]Was sollte durch ein Boykott von BP auch erreicht werden? Das Leck am Meeresboden wird dadurch nicht geschlossen und es besteht nunmal ein Unterschied darin, ob man eine Bohrinsel absichtlich versenkt oder eine Explosion, die 11 Mitarbeiter in den Tod reißt, dafür verantwortlich war.[/QUOTE]
BP ist immerhin der Konzern mit dem zweitgrößten globalen Umsatz hinter WalMart und vor ExxonMobile. Mit einem Boykott kann man selbst einen Riesen wie BP in die Knie zwingen, es muß eben nur das Interesse daran vorhanden sein. Shell hatte damals kurzfristig 50% seines Umsatzes eingebüßt. Selbst wenn es ein Unfall war, beseitigt das nicht die Ursache: Äußerst riskante Fördermethoden die zwangsläufig zu solchen Umweltkatastrophen führen und auch die Umwelt kontinuierlich schädigen.

Das ist doch wie bei den AKWs. So lange nichts passiert freut sich Jeder, und vor allem die Betreiber, über den günstigen Strom und die Gewinne. Es muß immer erst zu einem "Zwischenfall" kommen, bis die Menschen realisieren wie gefährlich die ganze Scheiße ist. Und dann ist das große Angstgeschrei da, wie man ja wieder mal an der Ölplattform im Golf von Mexiko sieht. Ändern wird sich jedoch dadurch Nichts.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
[B]
Je seltener das Erdöl, desto lukrativer ist es auch schwer zugängliche bzw. risikoreiche Quellen anzuzapfen, was die Unfallwahrscheinlichkeit natürlich steigert.
[/B][/QUOTE]

Die Bohrungen werden bald wieder aufgenommen werden. So beruhigt man nur den Pöbel. Spätestens wenn es kein Öl mehr zu fördern gibt, hat sich das Problem gelöst. Wir werden dann sehrviel größere Probleme haben.
Demon17Ach ist doch kein Drama,

BP wird 14-15 Milliarden Dollar blechen und damit gut. Es wird noch mindestens 50-60 Jahre dauern, bis der Ölverbrauch nennenswert sinkt, bis dahin wird immer tiefer gebohrt. Es wird höhere Sicherheitsauflagen geben, aber alle 10 Jahre eine Umweltkatasrophe wird sich nicht vermeiden lassen. Apropos Erderwärmung. Kann sich jemand an so einen kalten Mai erinnern?
solipsismusDu willst hoffentlich nicht wieder auf die tiefsinnige "es gibt keine Erderwärmung, weil meine Hand gerade im Kühlschrank liegt" - Argumentation hinaus?

Wie oben genannt wurde, steht es im Raum, ob BP mehr als die 75 Millionen zahlen wird/muss, denn sie können sich auch geltendes Recht berufen.

Und so unvermeidlich sind die Unglücke nicht. Zumindest dieses hätte mit 500.000$ Mehrinvestition verhindert werden können. Aber das Bauteil hat man sich gespart.
Obama und Co. haben leider bei den Auflagen geschlampt, um die Industrie bei anderen Seiten auf ihrer Seite zu wissen.
Demon17Ich kenne Deine Quellen ja nicht, aber in der Presse wird allgemein von 14 Milliarden Dollar ausgegangen.

[QUOTE]Du willst hoffentlich nicht wieder auf die tiefsinnige "es gibt keine Erderwärmung, weil meine Hand gerade im Kühlschrank liegt" - Argumentation hinaus?
[/QUOTE] Nein, sondern weil ich den Wissenschaftsbetrieb kenne und weiß, das diese Extrapolationen nur einen Bruchteil der Faktoren berücksichtigen und viele dieser Kurven einfach gefaked sind, von den Prognosen ganz zu schweigen.

[QUOTE]Unterm Strich bleibt für die gesamte Zunft ein gewaltiger Schaden. "Wir erleiden gerade eine massive Erosion des Vertrauens", konstatiert der deutsche Klimatologe Hans von Storch. "Durch die Politisierung ist die Klimaforschung ähnlich korrumpiert worden wie zuvor die Atomphysik, die uns vor Tschernobyl weismachen wollte, Kernkraftwerke seien absolut sicher[/QUOTE] [URL=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69744066.html]Quelle: Spiegel[/URL]

Das hängt stark mit dem angelsächsichen Wissenschaftssystem zusammen. Die Leute sind nicht verbeamtet und brauchen ständig Publicity um an neue Gelder zu kommen.

Mit etwas mehr Lebenserfahrung wüsstest Du, dass die Umweltsau ca. alle 10 Jahre durchs Dorf getrieben wird. Ich erinnere an den Club of Rome in den 90ern.
solipsismusDa du dich sehr breit gefächert informierst (im Spiegel, dem Spiegel und ... was war es noch gleich?), musst du sicherlich vollkommen richtig liegen.

Man sagt so Dinge [URL=http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/alle-gegen-eine/1814332.html]hier[/URL], [URL=http://www.nytimes.com/2010/05/06/us/06bp.html]hier[/URL] und [URL=http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32598/1.html]hier[/URL].
Demnach ist es momentan nicht klar, welche Summe gezahlt werden muss. Es steht ein Rechtsstreit an und die Regierung versucht, die gesetzliche Lücke zu schließen. Man darf abwarten.

Was eine Ölpest mit der Klimaerwärmung zu tun hat, erschließt sich mir nicht auf den ersten Blick, deswegen bleibe ich mal beim Thema. (Da die andere Diskussion eh nicht fruchtbar wäre.)
Demon17[QUOTE]Under the Oil Pollution Act of 1990, so-called responsible parties must pay all cleanup costs for a spill, and up to a certain amount in liability for damages. That liability changes depending on whether the discharged oil comes from an onshore or offshore facility, or from a tanker — and even on the size of the tanker. Terms of the leasing contract between BP and Transocean may also affect liability.

A mobile offshore rig like the Deepwater Horizon presents a particularly thorny legal problem. The rig was carrying 750,000 gallons of diesel fuel. Transocean may be liable for any damages from that fuel. A spokesman from Transocean acknowledged as much in a statement.

[b]But BP would generally be responsible for leaks coming from underwater.[/b]
[/QUOTE] Vielleicht verstehst Du Deine eigenen Quellen nicht? Meine waren übrigens Reuter und Welt.

[QUOTE]Als Reaktion auf die Ölpest bereitet der Senat in Washington unterdessen ein neues Gesetz vor, das die Haftung von Konzernen für die wirtschaftlichen Folgeschäden von Ölverschmutzungen im Meer kräftig erhöhen soll. Künftig sollten die verantwortlichen Unternehmen mit bis zu zehn Milliarden Dollar (7,6 Milliarden Euro) für Folgeschäden etwa im Tourismus- oder Fischereibereich haften, heißt es in dem Gesetzesentwurf.

Nach bislang geltendem Recht müssen die Unternehmen zwar für die Beseitigung des Öls und die Reinigung der Küste zahlen; für Entschädigungen an Betriebe gilt aber eine Obergrenze von 75 Millionen Dollar.
[/QUOTE]

Das Gesetz soll übrigens rückwirkend zum April geändert werden...



[URL=http://www.rp-online.de/panorama/ausland/BP-bemueht-sich-um-Schadensbegrenzung_aid_852753.html]Quelle: RP online[/URL]
solipsismusIch schrieb doch, dass sie versuchen, das Problem zu fixen. Das beinhaltet, dass sie ein Gesetz nachschieben wollen, dass die ... sagen wir, Scheiße in Kanäle leitet.
Demon17Alles andere würde mich auch an der Demokratie zweifeln lassen. Aber gut, man ist ja von Bush Jr. noch einiges gewohnt. Die Haftungsobergrenzen gibt es übrigens auch bei AKW's ich glaube sie liegt in Deutschland bei 2,5 Milliarden, weil sonst die Versicherungen nicht bezahlbar wären ...

Die Frage ist, ist BP versichert und wenn ja in welcher Höhe, weil wenn ja, dann ist es mit 50%er Wahrscheinlichkeit die Münchner Rück. ;)
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i][B]
viele dieser Kurven einfach gefaked sind, von den Prognosen ganz zu schweigen.[/B][/QUOTE]

Wird ja immer schlimmer mit dem IPCC. Selbst die gefakten Kurven sind gefakt:
[url]http://www.fr-online.de/top_news/2600452_Klimawandel-Die-Wahrheit-ueber-Fehler-des-Klimarats.html[/url]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i][B]
Das hängt stark mit dem angelsächsichen Wissenschaftssystem zusammen. Die Leute sind nicht verbeamtet und brauchen ständig Publicity um an neue Gelder zu kommen.[/B][/QUOTE]

Und die überwiegend nicht-angelsächsichen Wissenschaftler des IPCC lügen aus Solidarität mit. Verstehe.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Mit etwas mehr Lebenserfahrung wüsstest Du, dass die Umweltsau ca. alle 10 Jahre durchs Dorf getrieben wird. Ich erinnere an den Club of Rome in den 90ern. [/B][/QUOTE]

Und jetzt wird so ne gefakte Ölkatatstrophe durchs Dorf getrieben. Angelsächsische Meeresbiologen brauchen nämlich Publicty und haben einfach Satteliten-Aufnahmen vom Atlantik stellenweise mit Edding angemalt.
Ist doch alles Quatsch mit dem verpesten Ozean: Wenn ich meinen Wasserhahn aufmache kommt kristallkares Wasser raus. Und überhaupt: Der Öl-Anteil im Ozean ist 0,00000018% und kann doch gar nichts bewirken.

Puh, zum Glück sind wir alte Säcke und haben Lebenserfahrung. Ich entmotte gleichmal meinen alten Kühlschrank der noch mit FCKW läuft.Ozonloch, pha.
CaranaldionMir ist es nach wie vor ein Rätsel, wieso es überhaupt zu dieser Katastrophe kommen könnte. In vielen Bereichen sind doch heute Sicherungssysteme vorgeschrieben, die ihrerseits nochmal abgesichert werden. Für den Fall einer versagenden ersten Sicherung gibt es dann immer noch die zweite Sicherung.
Aber soweit ich das richtig verstanden habe, hat sich BP gegen ein Gesetz zur verpflichtenden Verwendung solcher Mehrfachsicherungen noch im vergangenen Jahr erfolgreich gewehrt.

Brennende Tankstellen und Boykott lösen das Problem nicht, dafür hängen wir viel zu sehr vom Öl ab. Und wegen der überschaubaren Konkurrenz wird der Imageschaden für BP überschaubar bleiben.
Ich denke, in diesen Belangen können einzig Angebot & Nachfrage etwas bewirken. Und damit beisst sich die Katze in den Schwanz.
solipsismusEs sieht so aus, als hätten sie eben eines der Sicherheitsbauteile aufgrund der Kosten nicht eingesetzt. In einigen Quellen wurde auch berichtet, dass die Firma, die fürs Betonieren am Meeresgrund zuständig war, geschlampt hat, weswegen es erst zu dem Unglück kam.
Demon17@Kinch,

Anschein wissenschaftlicher Korrektheit besagt gar nichts.

a) basieren die langfristigen Klimadaten auf der Vermessung von Wachstumsringen bei Bäumen und geht 5000 Jahre zurück. Daraus ergab sich dann eine Hockeyschlägerkurve. 4850 Jahre war es angeblich immer gleich kühl und dann mit Beginn der Industrialisierung wurde es auf einmal tierisch warm. Das widerspricht zwar sämtlichen historischen Quellen, die Themse fror gut 200 Jahr vorher das letzte mal zu und die Wikinger hatten Jahrhunderte vorher Grönland besiedelt und mussten wieder verschwinden, weil es zu kalt wurde, aber davon zeigte die Kurve gar nichts. Diese Methode bedarf enorm vieler Daten, die einfach so nicht vorliegen, außerdem kann es auch ganz andere Gründe für wenig oder viel Baum-Wachstum geben. Trockenheit, Parasiten, Konkurrenz mit anderen Bäumen, zu heiß o d e r zu kalt. Vulkanausbrüche auf der anderen Seite der Erde haben in Europa auch schon zu Hungersnöten geführt, weil die Asche Jahrzehnte die Sonne verdunkelte, etc. Wissenschaftler sind in erster Linie Fachidioten, wenn die Wissenschaft dann noch politisiert wird, gibt es jede Menge frommer Lügen. Beim Klima ist es so, daß die erde ständig Klimaschwankungen unterliegt. Die letzte Eiszeit war vor 10 000 Jahren. In den Alpen tauchen unter den schmelzenden Gletschern Baumstümpfe auf. Es ist also ganz normal, dass das Klima schwankt. Dort wo heute noch Gletscher sind standen früher Bäume. Die Zurechnung der Erderwärmung auf den CO[SIZE=1]2[/SIZE] Ausstoß basiert also primär auf einer Kurve, die sich aus der Auszählung von Wachstumsringen von Baumresten ergibt, die bis zu 5000 Jahre alt sind.

Ich kann mich selbst verarschen, Du brauchst dafür offenbar die Medien. :D

PS: Ach ja, was das Ozonloch betrifft, es ist wieder dicht. Dazu reichten einige Jahre FCKW Verbot. Das Ozonschicht sollte angeblich ja auch irreparabel geschädigt sein. Der einzige logische Schluss daraus ist, dass FCKW wohl nicht die einzige Ursache für das Ozonloch gewesen sein kann. Monokausale Erklärungsansätze sind in extrem komplexen Systemen, die vom Menschen nicht zu durchschauen sind sowieso garantiert falsch.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Apropos Erderwärmung. Kann sich jemand an so einen kalten Mai erinnern? [/B][/QUOTE]Ja kann ich. Im Mai 2006 zogen sich diverse Lackminiträgerinnen einige Erkältungen und Blasenendzündungen zu weil die Temperatur schon am Abend über Pfingsten auf 6°C abfiel.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]a) basieren die langfristigen Klimadaten auf der Vermessung von Wachstumsringen bei Bäumen und geht 5000 Jahre zurück.[/B][/QUOTE]

Es gibt sehr viele verschiedene Methoden um die Klimatata Vergangenheit zu rekonstruieren. Ich habe mal für ein Projekt gearbeitet, bei dem Klimadaten aus Bohrkernen gewonnen wurden und habe da einen kleinen Eindruck gewonnen. Dass das nur auf irgendwelchen Baumringen basiert ist eine Lüge deinerseits.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Daraus ergab sich dann eine Hockeyschlägerkurve. 4850 Jahre war es angeblich immer gleich kühl und dann mit Beginn der Industrialisierung wurde es auf einmal tierisch warm. Das widerspricht zwar sämtlichen historischen Quellen, die Themse fror gut 200 Jahr vorher das letzte mal zu und die Wikinger hatten Jahrhunderte vorher Grönland besiedelt und mussten wieder verschwinden, weil es zu kalt wurde, aber davon zeigte die Kurve gar nichts.[/B][/QUOTE]

Ich weiß ja nicht welche Kurven du kennst, aber dass es in Europa mehrere kleine Eiszeiten gab ist hingänglich bekannt: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Eiszeit[/url]

Und wird auch im Hockey-Schläger-Diagramm ausgewiesen. Hier der Artikel: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Hockeyschläger-Diagramm[/url]

Ein Direkt-Link auf das Diagramm:
[url]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4f/1000_Jahr_Temperaturen-Vergleich.png[/url]

Deine Behauptung, dass die Hockey-Schläger-Kurve die kleine Eiszeit unterschlägt, halte ich auch mal für eine Lüge.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Ich kann mich selbst verarschen [/B][/QUOTE]

Und das mit großem Erfolg.
CaranaldionNu' haltet doch den Ball ein bisschen flach... erhitzte Gemüter tragen unnötig zur Erderwärmung bei ;)

---


[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
Es sieht so aus, als hätten sie eben eines der Sicherheitsbauteile aufgrund der Kosten nicht eingesetzt. [/QUOTE]

Wobei die Frage ist, ob das vorgeschrieben war oder nur eine "Empfehlung".
Eine Frage an die juristisch Bewanderten hier:
Gesetzt den Fall, dass es sich zeigt, dass die im letzten Jahr durch BP's Veto 'verhinderten' Sicherheitsvorschriften das aktuelle Unglück aller Wahrscheinlichkeit nach verhindert oder abgemildert hätten - hätte das Einfluss auf die Schuldfrage bzw. Verantwortungsfrage ?
Demon17Leider hast Du von Wissenschatstheorie keinen blansen Schimmer Kinch. a) ist das sogenannte aus Sedimenten, Bohrkern-Untersuchungen des Polareises oder Daten aus der Borstenkiefern-Chronologie (Baumringdaten) eine der drei Methoden.

2) beruhen auch die Bohrkernmethoden auf Hypothesen, du behandelst sie als absolute Wahrheitsproduzenten. Dieser und jene Pflanzensamen existiert nur bei Temperaturen ab xx Grad usw. Damit aber kommen wir zum Kern des Problems. Aufgrund dieser Hypothesen werden nun wieder Hypothesen über Temperaturentwicklungen vor tausenden von Jahren und weiter zurückliegend entwickelt, wohl wissend, das diese kurzfristigen Klimaschwankungen wiederum in langfristige Zyklen eingebunden sind. Ohne Rücksicht auf die Tatsache, das es völlig natürliche Wärmephasen gab, wo die Temperaturen weit höher waren als heutzutage wird nun Geschlussfolgert, das es am CO2 liegt, das ja im früheren Zeitaltern auch schon mal in wesentlich höheren Konzentrationen in der Atmosphäre war. Der menschliche CO2 Ausstoß macht ganze 3% der Gesamtmenge am jährlich produziertem CO2 aus, 97% produziert die Natur. Den Wissenschaftlern, welche die Hockeyschlägerkurve erstellten, sind durchaus Fehler nachgewiesen worden und die Erfahrung zeigt, das die "Wahrheit" in einigen Jahren eine ganz andere sein kann. Ich würde mit dem Wort "Lüge" vorsichtig sein Kinch. Wissenschaft produziert Hypothesen von temporärer Gültigkeit, weiter nichts. Das gilt insbvesondere für relativ junge Wissenschaften.

Was besagt die Kurve denn? Das wir langsam wieder das Klima vor der letzten "kleinen Eiszeit" bekommen, weiter nichts. Der kausale Rückschluss auf den menschlichen CO2 Ausstoß ist eine Hypothese, die aufgrund der monokausalen Erklärung und der nachgewiesenen methodischen Unsicherheiten fragwürdig ist.

Im übrigen, welcher dieser Kurven auf dem Diagramm meinst Du denn? Dieses Wirrwarr widerspricht doch selbst jeder wissenschaftlichen Exaktheit.
solipsismusDemon, wo war gleich noch der Bezug zum Thema? Ich glaube, ich habe den Absatz überlesen.
Wenn dich das Thema nicht loslässt, schreib in einen Thread, der dafür gedacht ist.
Demon17Wo wir gerade beim Lügen sind Kinch:

Das was Du uns da zeigst ist nicht die originale Kurve, die 2004 vorlag.

Hier ist das Original:

[IMG]http://www.oekologismus.de/wp-content/upload/hockeystick_orig.gif[/IMG]

[QUOTE]Der Verlauf der Kurve (siehe Abb.: 1) zeigt die Temperatur der Nordhalbkugel nach Mann et all (MBH98), demnach war es in den vergangenen 1000 Jahren noch nie so warm wie heute. Des weiteren zeigt die Kurve einen steilen Anstieg der Temperatur ab der Mitte des 19. Jahrhunderts an. Diese Kurve veranlaßte die Klimaforscher zu folgenden Aussagen:

•der Grund der Erwärmung des Erdklimas ist hauptsächlich CO2
•1998 ist das wärmste Jahr letzten 1000 Jahre
•das 20. Jahrhundert ist das wärmste der letzten 1000 Jahre
•die Ursache des Wandels ist menschgemacht (anthropogen)
Ist das wirklich so? Die beiden Wissenschaftle Steve McIntyre und Ross McKitrick haben bereits 2003 Fehler in der statistischen Berechnung der Hockeyschlägerkurve nachgewiesen.
[/QUOTE]

Der obere Teil zeigt die falsch kalibrierte Kurve von Mann et al. die untere, die korrigierte Version von MCantire and Mckitrik



[IMG]http://www.oekologismus.de/wp-content/uploads/wr_43_k.gif[/IMG]

Anbei noch die Verteilung der Datenbasis aus der diese Kurven generiert wurden, wobei dir Stichhaltigkeit dieser Daten gar nicht erwiesen ist:

[IMG]http://www.oekologismus.de/wp-content/uploads/wegman_proxies_k.gif[/IMG]

Anbei noch eine Analyse des sozialen Netzwerkes in dem diese Arbeit entstand:

[QUOTE]http://www.oekologismus.de/wp-content/uploads/wr_53_k.gif[/QUOTE]

Es ist nach aller wissenschaftlichen Erkenntnis völlig ausgeschlossen, das etwas anderes dabei herauskommt, als Dr. Mann dies wünscht.

Das ganze ist hoch spekulativ, zumal erst seit 1902 exakte Thermometermessungen vorliegen. Der Rest also reine Schätzungen und Schlussfolgerungen sind. Besonders wenn man bedenkt, dass man mein die Temperaturen vor 1000 Jahren angeben zu können.

Aber selbst wenn das alles stimmen würde, dann streiten wir über 0,5 Grad Durschnittstemperatur und die Prognose, dass diese Durschnittstemperatur in den nächsten 40 Jahren um weitere 2 Grad steigen würde. Ich zweifle daran, aber hey, wir werden es sehen...

Das Problem ist halt, dass aufgrund dieser Wagen Hinweise weltweit 1000ende von Milliarden Euro anders ausgegeben werden sollen..., was wiedserum wesentlich mehr Leid über die menscheheit bringen könnte, als die vermuteteten Temperaturschwankungen.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Leider hast Du von Wissenschatstheorie keinen blansen Schimmer Kinch.[/B][/QUOTE]

Hast du dafür ein Indiz?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]a) ist das sogenannte aus Sedimenten, Bohrkern-Untersuchungen des Polareises oder Daten aus der Borstenkiefern-Chronologie (Baumringdaten) eine der drei Methoden.[/B][/QUOTE]

Wir erinnern uns: Du behaupteste Klimadaten der Vergangenheit beruhen ausschließlich auf Baumringdaten. Du weißt, also dass das nicht stimmt, hast also wirklich gelogen. Schön.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]2) beruhen auch die Bohrkernmethoden auf Hypothesen, du behandelst sie als absolute Wahrheitsproduzenten.[/B][/QUOTE]

Nein, tue ich nicht und habe ich nicht getan. Ich weiß, dass es keine absolute Wahrheiten in der Wissenschaft gibt.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Dieser und jene Pflanzensamen existiert nur bei Temperaturen ab xx Grad usw. Damit aber kommen wir zum Kern des Problems. Aufgrund dieser Hypothesen werden nun wieder Hypothesen über Temperaturentwicklungen vor tausenden von Jahren und weiter zurückliegend entwickelt, wohl wissend, das diese kurzfristigen Klimaschwankungen wiederum in langfristige Zyklen eingebunden sind. Ohne Rücksicht auf die Tatsache, das es völlig natürliche Wärmephasen gab, wo die Temperaturen weit höher waren als heutzutage wird nun Geschlussfolgert, das es am CO2 liegt, das ja im früheren Zeitaltern auch schon mal in wesentlich höheren Konzentrationen in der Atmosphäre war.[/B][/QUOTE]

Du vermischt mit deiner Kritik jetzt zwei Punkte. Ist deiner Meinung nach die Aussage über die Temperatur-Entwicklung der Erdgeschichte falsch, oder die sich daraus ergebenen Schlüsse?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Der menschliche CO2 Ausstoß macht ganze 3% der Gesamtmenge am jährlich produziertem CO2 aus, 97% produziert die Natur.[/B][/QUOTE]

Die Natur produziert gar kein CO2. CO2 ist in einem Kreislauf eingebunden und wird durch die Biosphäre des Planeten ständig gebunden und wieder gelöst. Daher bleibt die CO2-Konzentration auch ungefähr gleich. Erst eine externe Zugabe von C02 lässt die Konzentration ansteigen und eine externe Zugabe sind zum Beispiel Vulkanausbrüche oder das Verbrennen Fossilerbrennstoffe. Und letzteres macht zur Zeit die größte externe Zugabe aus.

Falls der Punkt nicht offensichtlich geworden ist: Wieviel CO2 durch Stoffwechselprodukte in der Natur freigeworden sind, spielt keine Rolle.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Den Wissenschaftlern, welche die Hockeyschlägerkurve erstellten, sind durchaus Fehler nachgewiesen worden und die Erfahrung zeigt, das die "Wahrheit" in einigen Jahren eine ganz andere sein kann.[/B][/QUOTE]

Phrasen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Ich würde mit dem Wort "Lüge" vorsichtig sein Kinch. Wissenschaft produziert Hypothesen von temporärer Gültigkeit, weiter nichts. Das gilt insbvesondere für relativ junge Wissenschaften.[/B][/QUOTE]

Hypothesen von temporärer Gültigkeit nennt man Theorien. Und wenn du davon ausgehst, dass alle Theorien falsch sind, weil sich die Wissenschaft bei ihrer Findung irrte, dann nehme ich an, du glaubst auch nicht an die Evolutionstheorie, an die Relativitätstheorie, das Periodensystem der Elemente und allem anderen Kram auch.

Ich habe das Wort Lüge benutzt, weil du meiner Meinung nach entgegen besseres Wissen die Unwahrheit behauptest.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Was besagt die Kurve denn? Das wir langsam wieder das Klima vor der letzten "kleinen Eiszeit" bekommen, weiter nichts. Der kausale Rückschluss auf den menschlichen CO2 Ausstoß ist eine Hypothese, die aufgrund der monokausalen Erklärung und der nachgewiesenen methodischen Unsicherheiten fragwürdig ist.[/B][/QUOTE]

Sie besagt folgendes:
"Der TAR (=dritte Sachstandsbereicht, Anm. d. Übersetzers) wies auf die außergewöhnliche Wärme im späten 20. Jahrhundert im Vergleich zu den letzten 1000 Jahren hin. Darauffolgende Belege haben diese Feststellung gestärkt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Durchschnittstemperaturen der Nordhemisphäre während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts höher als jede andere 50-Jahres Periode der letzten 500 Jahre lagen. Ebenso ist wahrscheinlich, dass diese 50-Jahres-Periode die wärmste der letzten 1300 Jahre war und dass diese Erwärmung erheblich ausgedehnter war als jede andere 50-Jahres-Periode der letzten 1300 Jahre.“

Quelle: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Hockeyschläger-Diagramm[/url]

Die Kurve besagt /nicht/ warum es wärmer geworden ist.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Im übrigen, welcher dieser Kurven auf dem Diagramm meinst Du denn? Dieses Wirrwarr widerspricht doch selbst jeder wissenschaftlichen Exaktheit. [/B][/QUOTE]

Das ist eine Kurven-Sammlung die alle innerhalb der Toleranz der Original-Kurve liegen. Die Methoden zur Klima-Rekonstruktion sind offensichtlich noch nicht perfekt, so dass es statistische Abweichungen gibt. Diese Abweichungen wurden bei der Original-Kurve die du zeigst berücksichtigt. Das sind die grauen Felder. Die blaue Kurve ist lediglich der Mittelwert der Fehlertoleranzen.
Ich nehme an – wie alle Wissenschafts-Skeptiker – denkst du, dass Fehlertoleranzen generell für die Ungültigkeit einer Aussage sprechen. Aber die Aussage, die in der Hockey-Kurve steckt, gilt für alle möglichen tatsächlichen Temperatur-Verläufen, solange sie innerhalb der Fehlertoleranz liegen – und wie gesagt, tun dass alle 10 der anderen Kurven.

McIntyre und McKitrick haben übrigens keineswegs Manns Arbeit wiederlegt. Man muss dazu sagen, dass Manns Original-Kurve von 1998 die es in den dritten IPCC-Bericht schafften, zu einem sehr frühen Zeitpunkt in der Klimaforschung entwickelt wurde und aus dem Grund auch so große Toleranzbereiche aufweist. Nichtsdestotrotz wurde die Kernaussage der Kurve, nämlich der signifikante Temperatoranstieg 9 Jahre später vom vierten Bericht des IPCC bestätigt. Und daneben noch von vielen anderen Wissenschaftler, die alle unterschiedliche Messdaten oder Methodiken anwendeten und die Kurve trotzdem im Kern bestätigt.

Inbesondere hat Mann et al, auch eine neue Temperaturkurve angefertigt, die völlig ohne die Baumringdaten auskam, die von dir und anderen kritisiert wurden. Dass darauf noch heute herumgeritten wird, obwohl klar ist, dass die Baumringdaten nichts signifikant änderten, zeigt auf was für einem Niveau die Diskussion geführt wird.

McIntyre und McKitrick haben einige Fehler gemacht. Zahlreiche ihrer Behauptungen, konnten widerlegt werden. Sie bahupteten Manns Methodik würde eine Hockey-Form erzwingen, das ist falsch. Sie behaupten Manns Methoden würden keine reprodzierbaren Ergebnisse liefern – falsch, etc...
Dazu hat McIntyre auch unredlich gearbeitet. Bei den Baumringdaten muss man bewusst die Bäume auswählen, deren Wachstum im wesentlichen von der Wassertemperatur abhängt, Weil es viele Faktoren gibt, die das Baumwachstum beeinflussen. Das ist bekannt und wird deswegen auch berücksichtigt bei der Datengewinnung. McIntyre hat nun /bewusst/ Baumringdaten ausgewählt, von denen man annehmen konnte, dass sie den bisherigen Klimadaten widersprechen und dadurch beweisen versucht, dass die Daten von Mann bewusst manipuliert wurden. Dabei hat McIntyre nur bewiesen, was eigentlich klar war, nämlich, dass man nicht willkürlich Baumringdaten auswählen darf.
Mann hat McIntyre – wie schon gesagt – schon alleine dadurch widerlegt, indem er eine Temperaturkurve anfertigte, die völlige ohne Baumringdaten auskam.

Warum sollte McIntyre Datenmanipulation betreiben? Nun McIntyre selbst nur Statistiker, kein Klima-Forscher wie Mann der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigt, bekommt so auf billige Art Ruhm. Das ist zumindest mein Eindruck, wenn man sich solche Verhaltensweisen von ihm anschaut.

Wie alle Wissenschafts-Skeptiker, denkst du auch, dass natürlich pauschal alle Wissenschaftler die deine Auffassungen nicht teilen, von unehrlichen Motiven gelenkt sind (Publicity). Aber die eigene Quellen werden unkritisch übernommen, selbst wenn diese nachweisbar /bewusst/ unsauber arbeiten.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Der obere Teil zeigt die falsch kalibrierte Kurve von Mann et al. die untere, die korrigierte Version von MCantire and Mckitrik[/B][/QUOTE]

Ja ja, du kannst deinen Scheiß auf Oekologismus.de oder [url]http://www.evolutionsschwindel.com/[/url] oder wo du dich noch so rumtreibst loswerden. Es ist immer das gleiche mit Wissenschaftskeptikern. Seit Jahren widerlegte Aussagen, werden wie ein Mantra per Copy & Paste runtergebeten, man selbst muss sich dann die Mühe machen derartiges zu widerlegen und die nächsten Diskussion wird dann wieder von McIntry oder der nicht-reduziblen Komplexität des Auge gefaselt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Leider hast Du von Wissenschatstheorie keinen blansen Schimmer Kinch. [/B][/QUOTE]

Ja, ich bin hier der Ahnungslose. Ich bin ja auch derjenige, der behauptet hat, es gäbe keine Klimaerwärmung, weil der Mai so kalt sei – das Hartz 4 unter den Klima-Skeptiker-Argumenten, so falsch, dass man eigentlich darüber lachen muss, aber 1000 Mal gehört.
Demon17[QUOTE]Wir erinnern uns: Du behaupteste Klimadaten der Vergangenheit beruhen ausschließlich auf Baumringdaten. Du weißt, also dass das nicht stimmt, hast also wirklich gelogen. Schön.
[/QUOTE]

Ich sagte primär. Außerdem bezweifle ich ebenfalls die exaktheit von Borkernmethoden. Streng wissenschaftlich gesehen, kann man diese Methode nur verifizieren, 9ndem man nachmisst. Da es aber vor 1900 keine exakten Temperaturmessungen gibt ist eine wissenschaftliche Überprüfung der gesamten Mess-Methodik ausgeschlossen.

[QUOTE]Du vermischt mit deiner Kritik jetzt zwei Punkte. Ist deiner Meinung nach die Aussage über die Temperatur-Entwicklung der Erdgeschichte falsch, oder die sich daraus ergebenen Schlüsse?

[/QUOTE] Beides ist nicht zwingend richtig für mich.

[QUOTE]Die Natur produziert gar kein CO2. CO2 ist in einem Kreislauf eingebunden und wird durch die Biosphäre des Planeten ständig gebunden und wieder gelöst. Daher bleibt die CO2-Konzentration auch ungefähr gleich. Erst eine externe Zugabe von C02 lässt die Konzentration ansteigen und eine externe Zugabe sind zum Beispiel Vulkanausbrüche oder das Verbrennen Fossilerbrennstoffe. Und letzteres macht zur Zeit die größte externe Zugabe aus.
[/QUOTE] Jeder Mensch, oder irgendein anderer Sauerstoffatmer produziert CO2. Jeder Waldbrand produziert CO2. Das Methan. das der größte Klimakiller überhaupt ist, enstammt größtenteils den Gedärmen de Tiere usw. Also bitte, komm mir nicht mit diesen lächerlichen Gleichgewichten. Natur ist niemals im Gleichgewicht. Sie vernichtet permanent Altes und erschafft Neues. Die Ungleichggewichte sind die Triebfeder der Evolution. Gleichgewicht ist ein menschliches Konstrukt, kein Naturzustand. Genauso wie du einfach die 97% als Gesund und interne Zuagbe beschreibst und die 3% des Menschen als extern. Das hat viel mit Deiner Wahrnehmung zu tun, aber wenig mit der Problematik. Ein Supervulkan stellt die gesamte CO2m Produktion der Industrialisierung locker in den Schatten. Es ist dieses Ceteris Paribus Denken, diese verlogene Vereinfachung der Realität um sie besser messen zu können, die mich stört.


[QUOTE]Hypothesen von temporärer Gültigkeit nennt man Theorien. [/QUOTE] Ich würde den Satz: Die Durchschnittstemperatur der nördlichen Hemisphäre hat in den letzten hundert Jahren um 0,5 Grad zugenommen jetzt nicht als Theorie bezeichnen. Es ist ein empirischer Forschungsbericht, weiter nichts. Eine halbwegs anspruchsvolle Theorie integriert hunderte von Hypothesen und ein Paradigma dutzende von Theorien. Aber wer Bohrkerne und Baumringe auswertet, hat da wahrscheinlich geringere Ansprüche. Wobei die Wetterprognosen der Meterologen doch täglich den Beweis erbingen, dass die Komplexität des Klimas nicht annähernd verstanden wird, wenn schon nach wenigen Tagen extreme Fehlprognosen auftauchen. Aber Du glaubst, dass das mit Baumringen und Bohrkernen, also ohne eine exakte Messreihe über die gesamten Tausend Jahre möglich ist?

[QUOTE]Der TAR (=dritte Sachstandsbereicht, Anm. d. Übersetzers) wies auf die außergewöhnliche Wärme im späten 20. Jahrhundert im Vergleich zu den letzten 1000 Jahren hin. Darauffolgende Belege haben diese Feststellung gestärkt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Durchschnittstemperaturen der Nordhemisphäre während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts höher als jede andere 50-Jahres Periode der letzten 500 Jahre lagen. Ebenso ist wahrscheinlich, dass diese 50-Jahres-Periode die wärmste der letzten 1300 Jahre war und dass diese Erwärmung erheblich ausgedehnter war als jede andere 50-Jahres-Periode der letzten 1300 Jahre.“[/QUOTE]

Na also, wozu dann Klimakonferenzen? Wenn man sich auf diese Position zurückzieht gibt es keinerlei Grund, 1000ende von Milliarden für die Reduktion des CO2 Austoßes auszugeben. Denn es besagt nichts über die weitere Entwicklung und über die Ursachen dieser Entwicklung. Ich meine in Choina und Indien leben nach wie vor hunderte von Millionen Menschen in drückender Armut. Und die Gletescer des Himalya schmelzen ja nun doch nicht in den nächsten jahren, wie es indischer Wissenschaftler behauptete. Es war ein Zahlendreher...

Man muss doch mal sehen, wozu dieses ganze Gerede von einer handvoll Wissenschaftler führt.

[QUOTE]Es ist immer das gleiche mit Wissenschaftskeptikern. Seit Jahren widerlegte Aussagen, werden wie ein Mantra per Copy & Paste runtergebeten[/QUOTE] Das ist die Erfahrung, die Studie des Club of Rome 1972 wurde die "Grenzen des Wachstums genannt", und sagte für das Jahr 2000 jede Menge Katastrophen voraus. Nichts davon ist eingetreten, im Gegenteil das Wachstum beschleunigt sich und erfasst in ungeahnter Geschwindigkeit immer größere Teile der Weltbevölkerung.

Es gibt x-Beispiele. Das Ozonloch, die erschöpften Rohstoffe und dergleichen mehr. Das alles entstammt einer starren linearen Logik, die der Realität nicht im entferntesten nahe kommt.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Da es aber vor 1900 keine exakten Temperaturmessungen gibt ist eine wissenschaftliche Überprüfung der gesamten Mess-Methodik ausgeschlossen. [/B][/QUOTE]

Behauptest du. Die Methode wurde schon mehrmal verfiziert.

Beides ist nicht zwingend richtig für mich.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Jeder Mensch, oder irgendein anderer Sauerstoffatmer produziert CO2. Jeder Waldbrand produziert CO2. Das Methan. das der größte Klimakiller überhaupt ist, enstammt größtenteils den Gedärmen de Tiere usw. Also bitte, komm mir nicht mit diesen lächerlichen Gleichgewichten.[/B][/QUOTE]

Sauerstoff wird in der Natur produziert und konsumiert. Das ist ein Kreislauft, ob du es wahrhaben willst oder nicht. Das funktioniert zum Beispiel auch in Ecosphären so: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Ecosphere[/url]

Garnelen produzieren Kohlenstoffdioxid aus dem Algen dann wieder Sauerstoff produzieren.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Natur ist niemals im Gleichgewicht. Sie vernichtet permanent Altes und erschafft Neues.[/B][/QUOTE]

Ist dir klar was Kreislauf bedeutet?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Die Ungleichggewichte sind die Triebfeder der Evolution. Gleichgewicht ist ein menschliches Konstrukt, kein Naturzustand. Genauso wie du einfach die 97% als Gesund und interne Zuagbe beschreibst und die 3% des Menschen als extern. Das hat viel mit Deiner Wahrnehmung zu tun, aber wenig mit der Problematik. [/[/B][/QUOTE]

Nichts für ungut, aber das ist einfach wahnsinnig dummes Zeug. Kohlenstoffdioxid wird von Sauerstoffatmern und Sauerstoff wird von Kohlenstoffdioxid-Atmern produziert. Man muss schon wahnsinnig blind sein um diesen Kreislauf zu leugnen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Ein Supervulkan stellt die gesamte CO2m Produktion der Industrialisierung locker in den Schatten. Es ist dieses Ceteris Paribus Denken, diese verlogene Vereinfachung der Realität um sie besser messen zu können, die mich stört.[/B][/QUOTE]

Quatsch. Vulkane produzieren ungefähr 2% der industriellen Co2-Austoß. Der kürzlich ausgebrochene isländische Vulkan, produzierte zum Beispiel pro tag 150.000 Tonnen Co2. Demgegenüber stehen alleine 350.000 Tonnen Co2 die das euopäische Flugwesen produziert. Aus dem Grund hatte der Vulkan auch eine negative Co2-Bilanz.

Du leugnest elemente Zusammenhänge in der Biosphäre, und behauptest an einer Tour offensichtlich falsche Sachen. Insofern tangiert mich dein Vowurf des Eskapismus nicht besonders.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Ich würde den Satz: Die Durchschnittstemperatur der nördlichen Hemisphäre hat in den letzten hundert Jahren um 0,5 Grad zugenommen jetzt nicht als Theorie bezeichnen. Es ist ein empirischer Forschungsbericht, weiter nichts. Eine halbwegs anspruchsvolle Theorie integriert hunderte von Hypothesen und ein Paradigma dutzende von Theorien.[/B][/QUOTE]

Letzteres trifft auf die aktuellen Erkenntnisse über die Erderwärmung zu. Dass dahinter deutlich mehr als ein Forschungsbericht steht weißt du, daher lügst du wieder einmal.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Aber wer Bohrkerne und Baumringe auswertet, hat da wahrscheinlich geringere Ansprüche. Wobei die Wetterprognosen der Meterologen doch täglich den Beweis erbingen, dass die Komplexität des Klimas nicht annähernd verstanden wird, wenn schon nach wenigen Tagen extreme Fehlprognosen auftauchen.[/B][/QUOTE]

Das exakte /Wetter/ für einen Tag an einem Ort vorher zu sagen, ist auch wesentlich schwieriger als die Entwicklung des /Kimas/ abzuschätzen. Aber das Klimaskeptiker den Unterschied zwischen Wetter und Klima nicht kapieren, hast du ja schon mit deinem „der Mai ist so kalt” bestätigt.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Aber Du glaubst, dass das mit Baumringen und Bohrkernen, also ohne eine exakte Messreihe über die gesamten Tausend Jahre möglich ist? [/B][/QUOTE]

Nein, das ist auch gar nicht das Ziel. Man kann die Entwicklung des Klimas hinreichend genau abschätzen, um zu erkennen, dass unser Klima sich seit dem Co2-Ausstoß der Menschheit verändert hat.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Na also, wozu dann Klimakonferenzen? Wenn man sich auf diese Position zurückzieht gibt es keinerlei Grund, 1000ende von Milliarden für die Reduktion des CO2 Austoßes auszugeben. Denn es besagt nichts über die weitere Entwicklung und über die Ursachen dieser Entwicklung. Ich meine in Choina und Indien leben nach wie vor hunderte von Millionen Menschen in drückender Armut. Und die Gletescer des Himalya schmelzen ja nun doch nicht in den nächsten jahren, wie es indischer Wissenschaftler behauptete. Es war ein Zahlendreher... [/B][/QUOTE]


Ich sehe darin kein Argument oder sonstiges. Eine Klima-Kurve macht nur Aussagen darüber wie sich das Klima entwickelt hat, nicht warum sich das Klima entwickelt hat. Das ist ja für dich neu, aber für die Klimaforschung nicht. Es gibt andere als Mann die sich mit den Ursachen beschäftigen und da bleibt nur Co2.
Und dass es sinnvoll wäre den Co2-Ausstoß zu reduzieren, habe ich nicht behauptet und denke ich auch nicht. Ich denke es wäre sinnvoller das Geld, dass wir jetzt in die CO§-Reduktion investieren in einen Katastrophenschutz zu investieren. Denn es werden gerade die Armen Ländern sein, wie Indien oder Afrika die von einer Erderwärmung betroffen werden. Es wird dort teilweise zu Dürren und damit zu Hungersnöten und zu Überschwemmungen kommen. Für beides sollte die Welt sich vorbereiten, wenn sie Menschenleben retten will.
Ob die Reduktion von C02 überhaupt noch mittelfristig etwas nützt, ist umstritten, bzw. ob eine Zunahme von C02 noch etwas verschlechtert ist auch unklar.
Aber mit dir über die Misststände der Ökologie-Industrie zu reden, ist eh nicht sinnvoll, weil du das sowieso nur als Bestätigung deiner Verschwörungstheorie auffasst.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Das ist die Erfahrung, die Studie des Club of Rome 1972 wurde die "Grenzen des Wachstums genannt", und sagte für das Jahr 2000 jede Menge Katastrophen voraus. Nichts davon ist eingetreten, im Gegenteil das Wachstum beschleunigt sich und erfasst in ungeahnter Geschwindigkeit immer größere Teile der Weltbevölkerung.[/B][/QUOTE]

Das Wachstum beschleunigt sich? Na ja, lassen wir das.
Wenn du absolute Wahrheiten willst, bist du bei der Wissenschaft generell falsch. Du kannst natürlich mit dem Club of Rome jede Wissenschaftliche Theorie ad acta legen, wenn es dir Spaß macht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B] gibt x-Beispiele. Das Ozonloch, die erschöpften Rohstoffe und dergleichen mehr. Das alles entstammt einer starren linearen Logik, die der Realität nicht im entferntesten nahe kommt. [/B][/QUOTE]

Das Ozonloch hat es gegeben. Es konnte in einen Auswirkungen bekämpft werden, weil man den FCKW-Ausstoß reduzierte... aber auch egal.

Ist mir zu blöd und ich lasse dich in deinem glauben. Wenn in einigen Jahren die ersten Menschen in Afrika (Europa wird wohl wenig von der Erderwärmung spüren) sterben, kannst du dich freuen nicht mitverantwortlich zu sein.
Demon17[QUOTE]Behauptest du. Die Methode wurde schon mehrmal verfiziert.[/QUOTE] Von wem? Wenn Du Dich mit statistischen Verfahren beschäftigt hättest, wüsstest Du, dass es immer mehrere "richtige" Verfahren mit durchaus unterschiedlichen Resultaten gibt.

[QUOTE]Nichts für ungut, aber das ist einfach wahnsinnig dummes Zeug. Kohlenstoffdioxid wird von Sauerstoffatmern und Sauerstoff wird von Kohlenstoffdioxid-Atmern produziert. Man muss schon wahnsinnig blind sein um diesen Kreislauf zu leugnen.
[/QUOTE] Der Sauerrstoffanteil der Atmosphäre beträgt nach wie vor 21% trotz der zusätzlichen 3% CO2 Freisetzung durch den Menschen. Wo ist da das Problem mit dem natürlichen "Gleichgewicht" Du weichst übrigens aus, ich kritisierte den Begriff Gleichgewicht nicht Kreislauf. Die Natur strebt kein Gleichgewicht an, sondern produziert ständig dynamische Veränderungen. Die Entwicklung einer Art verändert die Umwelt aller anderen, die wiederum darauf reagieren müssen usw. Insofern ist ein steigender Temperaturwert eine Veränderung und lange noch keine Katastrophe. Auch die Atmosphäre der Erde hat sich im Laufe der Zeit enorm verändert. Der CO2 Gehalt der Athmosphäre war mal sehr viel höher. Das Konstrukt des Gleichgewichtes lenkt das Denken von dieser Erkenntnis ab. Gerade beim Klima sind permanente, dynamische Entwicklungen zu beobachten, die mit Gleichgewicht nichts zu tun haben. Deine "Kreisläufe" wie du sie nennst sind nichts weiter alls unzulässige Vereinfachungen wesentlich komplexerer Prozesse. Dein Planzen verarbeiten CO2 zu Sauerstoff und Tiere Sauerstoff zu Co2 Kreislauf ist einfach viel zu simpel um daraus zutreffende Prognosen für den "richtigen" Co2 Anteil in der Atmosphäre zu schlussfolgern. Das ist im Grunde ein statisches Modell, gerade deshalb kann es nicht richtig sein. Denn Evolution ist alles, nur nicht statisch. (Wer solche Modelle als zutreffende Beschreibungen der Realität darstellt, auf den lässt sich der Begriff Lüge sehr viel besser anwenden). Wo ist hier das "Gleichgewicht"?

Entwicklung und Zusammensetzung der Erdatmosphäre:

[IMG]http://www.geophysik.uni-kiel.de/~sabine/DieErde/Erdgeschichte/klima-phanero.gif[/IMG]


[Quote]Quatsch. Vulkane produzieren ungefähr 2% der industriellen Co2-Austoß. Der kürzlich ausgebrochene isländische Vulkan, produzierte zum Beispiel pro tag 150.000 Tonnen Co2. Demgegenüber stehen alleine 350.000 Tonnen Co2 die das euopäische Flugwesen produziert. Aus dem Grund hatte der Vulkan auch eine negative Co2-Bilanz[/Quote] Weil wir zur Zeit in einem geologisch relativ ruhigem Zeitalter leben. Der Ausbruch der wesentlich größeren Katla, nebenan würde bereits ein Vielfaches an CO2 emittieren. Aber ich sprach von Supervulkanen. Unter dem Yellowstone liegt einer, der ca. alle 600 000 Jahre ausbricht. Er ist jetzt 40 000 Jahre überfällig, wenn dieser Vulkan ausbricht wird die halbe USA zerstört und der CO2 Ausstoß der Industrieproduktion der Menschheit bei weitem überboten. Im übrigen finde ich es bezeichnend, das nur auf die Co2 Emmission focussiert wird. Wie Steht es mit SO2. Laut Spiegel fiel die Durschníttstemparatur auf diesem Planeten vor 74 000 Jahren um 5-15 Grad als der Toba ausbrach:


[QUOTE]Fatal dürften sich auch die riesigen Mengen an vulkanischen Gasen auswirken, die in die oberen Atmosphäreschichten geblasen werden und dort jahrelang verbleiben. Davon ist Schwefeldioxid (SO2) das übelste. Es verbindet sich mit einem Sauerstoffatom zu Schwefeltrioxid (SO3), das begierig Feuchtigkeit anzieht und dabei winzige Tröpfchen von Schwefelsäure (H2SO4) bildet. Sie schweben in der Luft und verteilen sich rasch über die gesamte Atmosphäre. Dort streuen sie das Sonnenlicht zurück in den Weltraum und tragen so die Hauptschuld an einer dramatischen weltweiten Abkühlung, die auf eine Supereruption folgt. Beim Ausbruch von Toba vor 74|000 Jahren sank dadurch die Durchschnittstemperatur auf der Erde um fünf bis fünfzehn Grad Grad Celsius[/QUOTE]

Du siehst also, das a) Das weder das Gasgemisch in der Atmosphäre im Gleichgewicht sein kann und

b) Das du warnend mit dem Finger auf die Gefahren der Mücke zeigst, während hinter Dir eine Herde Elefanten heranstampft.

c) Stehen zahlreiche Anerkannte Forscher auf diesem Gebiet der Klimadebatte sehr skeptisch gegenüber, sprechen von Dramatisierungen und Methodischen Schwächen. Etwa weil man die Konstruktion des Weltklimarates als strukturell unwissenschaftlich einstuft oder die Methoden der dort zitierten Klimaforscher skeptisch sieht, etwa wenn man von 10 Jahren auf wesentlich längere Zeiträume schließt. Zur Zeit ist die Klimaerwärumg ja zum erliegen gekommen:

[Quote] Um gute Aussagen treffen zu können, braucht man 30 Jahre, wenn nicht mehr. Klimaveränderungen setzen sich zusammen aus einem Anteil, der von Treibhausgasen ausgeht, und einem anderen Anteil, der auf natürliche Schwankungen zurückgeht - und diese wechseln in Zeiträumen von Jahrzehnten. Und so erklären wir uns auch die gegenwärtige Phase, in der die Erwärmung nicht weiter voranschreitet. Diese Stagnation, wie sie manche nennen, "beunruhigt" deshalb auch ganz und gar nicht, denn derartige Episoden kommen klimatisch gesehen immer wieder vor. Es sollte darum eine grundsätzliche Ansicht in der Klimaforschung sein, dass man nicht zu sehr auf kurze Reihen setzen darf.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Homogenität der Daten: Über die verschiedenen Jahre brauchen wir vergleichbare Zahlen. Wir können nicht zwischen verschiedenen Quellen hin und her springen. Das aber wurde zumindest in einem Fall gemacht mit den Daten, die kürzlich aus der Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia an die Öffentlichkeit gekommen sind - der "trick", der erwähnt wurde. Trick bedeutet, dass man verschiedene Daten mischt und die Signale so zusammensetzt, dass sie das gewünschte Ergebnis liefern.[/Quote]

d[URL=http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1015637&_z=859070]Quelle: Hans von Storch in Wissenschaft Online[/URL]

[QUOTE]
Hans von Storch ist einer der renommiertesten Klimaforscher und Direktor des Instituts für Küstenforschung am GKSS Forschungszentrum und Professor am KlimaCampus der Universität Hamburg. Er war als einer der Leitautoren am 3. Sachstandsbericht (TAR) des IPCC beteiligt, lehnte aber die Einladung ab, als begutachtender Autor am 4. Bericht "AR4" mitzuwirken.[/QUOTE]

[QUOTE]Ist mir zu blöd und ich lasse dich in deinem glauben. Wenn in einigen Jahren die ersten Menschen in Afrika (Europa wird wohl wenig von der Erderwärmung spüren) sterben, kannst du dich freuen nicht mitverantwortlich zu sein.[/QUOTE]

Soviel zur "Sachlichkeit" einer politisierten Debatte.:rolleyes:
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
[B]
Aus dem Grund hatte der Vulkan auch eine negative Co2-Bilanz.
[/B][/QUOTE]

:D
Demon17Anbei noch einweiteres Beispiel für die Irrtümer in den Szenarien des Weltklimarates der UNO. Der größte Klops war ja, als man das Abschmelzen der Hymalaja-Gletscher für 2035 voraussagte. Ein Zahlendreher. In der russischen Studie stand das Jahr 2350.

Aber auch Bangladesh wird nicht absaufen, wie befürchtet. Man hatte die Gesteinsablagerungen an der Küste übersehen. In dem verlinkten Artikel der Welt ist auch eine eine Prognose der Auswirkung der Klimaerwärmung auf Deutschland (falls sie denn eintritt)

[URL=http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article7286717/Szenarien-des-Weltklimarats-schon-wieder-falsch.html]Welt: Szenarien des Weltklimarates schon wieder falsch[/URL]
solipsismusWow, da findet man ein paar Irrtümer, die in der Wissenschaft mal auftreten und plötzlich ist [i]alles[/i] falsch. Diese Art der Argumentation muss ich mir einprägen.
Demon17Es liegt einfach an der Struktur und politischen Intention des Welklimarates, die solche "Irrtümer" zum System werden lassen. Da ist die Quellenauswahl, die einseitige Zusammenstellung von Forschungsberichten, das unwissenschaftliche Vermengen von statistischem Material um politischen Druck zu Erzeugen, die zentralisierten Machtstrukturen, die nur bestimmte Forscher zu Wort kommen lassen und sich auch im Falle erwiesener Falschmeldungen weigern Konsequenzen zu ziehen. Die Überflutung Bangladeshs war zum Beispiel eines der dramatischsten Krisenszenarien. Man hatte nur auf Klimadaten focussiert und irgendetwas hochgerechnet. Meerespiegel steigt - Küste wird überflutet. Nun stellt sich heraus, dass dies meeresgeologisch gesehen ausgeschlossen ist, da die Küste durch Ablagerungen ebenfalls an Höhe gewinnen. Das ist so typisch für die interessengeleitete, selektive Wahrnehmung des Weltklimarates. Sie erinnert wirklich zunehmend der Ignoranz gegenüber anderslautenden Forschungsergebnissen zur Zeit der Implementation der Kernenergie in Deutschland.

Es gibt weitere Parallelen. Damals waren starke staatliche und wirtschaftliche Interessen im Spiel, die zahlreiche Wissenschaftler finanzierten. Ähnlich sieht es heute im Bereich vieler Umwelttechnologien aus. Auch damals wurde in politischen ud juristischen Entscheidungsprozessen bewusst einseitig auf eine kleine, ausgewählte "Elite" von Experten focussiert, genau wie jetzt im Weltklimarat. In manchen Fachgebieten gibt es weltweit nur 200-300 "Experten". Da ist die Meinungsbildung über die Stellenpolitik und Projektfinanzierung leicht zu manipulieren. Ganz abgesehen davon, das Widerspruch in zahreichen Disziplinen durch die sogenannte Kartellbildung, bei denen Netzwerke sich ausschließlich gegenseitig zitiert, bewusst unterdrückt wird. Natürlich entscheiden diese Netzwerke auch über die Besetzung der Stellen.

Hinzu kommt die fahrlässige Auswahl an wissenschaftlichen Zeitschriften. Teilweise sind recht populärwissenschaftliche Magazine darunter, die sehr auf die Auflage schielen. Andererseits werden manche Fachzeitschriften von interessierten Stellen finanziert. Zahlreiche "Quellen" aus denen der Weltklimarat seine Berichte speist sind in der Fachwelt eben nicht anerkannt. Die Auswahl dieser Literatur ließe sich auch nach wissenschaftlichen Kriterien gestalten. Das würde aber zur Darstellung vieler sich widersprechender Positionen in den Berichten führen. Genau das aber ist politisch nicht gewollt.

Wir haben es also mit einer Fülle von Faktoren zu tun, welche Monopolstellungen bei der Definition von Klimarisiken begünstigen. So wie ich das sehe, ist der Weltklimarat, der ja nur Sinn macht, wenn das Weltklima bedroht ist, aufgrund eklatanter Fehler, an dem Versuch gescheitert ein Informationsmonopol zu errichten, das er aber zwingend braucht um seine Existenz, durch eine dramatische Schilderung der Bedrohung des Weltklimas zu legitmieren, seine Machtposition auszubauen um neue Ressourcen zu erhalten.
Demon17[Quote]Wow, da findet man ein paar Irrtümer, die in der Wissenschaft mal auftreten und plötzlich ist alles falsch. Diese Art der Argumentation muss ich mir einprägen.[/Quote]




Es liegt einfach an der Struktur und politischen Intention des Welklimarates, die solche "Irrtümer" zum System werden lassen. Da ist die Quellenauswahl, die einseitige Zusammenstellung von Forschungsberichten, das unwissenschaftliche Vermengen von statistischem Material um politischen Druck zu Erzeugen, die zentralisierten Machtstrukturen, die nur bestimmte Forscher zu Wort kommen lassen und sich auch im Falle erwiesener Falschmeldungen weigern Konsequenzen zu ziehen. Die Überflutung Bangladeshs war zum Beispiel eines der dramatischsten Krisenszenarien. Man hatte nur auf Klimadaten focussiert und irgendetwas hochgerechnet. Meerespiegel steigt - Küste wird überflutet. Nun stellt sich heraus, dass dies meeresgeologisch gesehen ausgeschlossen ist, da die Küste durch Ablagerungen ebenfalls an Höhe gewinnen. Das ist so typisch für die interessengeleitete, selektive Wahrnehmung des Weltklimarates. Sie erinnert wirklich zunehmend der Ignoranz gegenüber anderslautenden Forschungsergebnissen zur Zeit der Implementation der Kernenergie in Deutschland.

Es gibt weitere Parallelen. Damals waren starke staatliche und wirtschaftliche Interessen im Spiel, die zahlreiche Wissenschaftler finanzierten. Ähnlich sieht es heute im Bereich vieler Umwelttechnologien aus. Auch damals wurde in politischen ud juristischen Entscheidungsprozessen bewusst einseitig auf eine kleine, ausgewählte "Elite" von Experten focussiert, genau wie jetzt im Weltklimarat. In manchen Fachgebieten gibt es weltweit nur 200-300 "Experten". Da ist die Meinungsbildung über die Stellenpolitik und Projektfinanzierung leicht zu manipulieren. Ganz abgesehen davon, das Widerspruch in zahreichen Disziplinen durch die sogenannte Kartellbildung, bei denen Netzwerke sich ausschließlich gegenseitig zitiert, bewusst unterdrückt wird. Natürlich entscheiden diese Netzwerke auch über die Besetzung der Stellen.

Hinzu kommt die fahrlässige Auswahl an wissenschaftlichen Zeitschriften. Teilweise sind recht populärwissenschaftliche Magazine darunter, die sehr auf die Auflage schielen. Andererseits werden manche Fachzeitschriften von interessierten Stellen finanziert. Zahlreiche "Quellen" aus denen der Weltklimarat seine Berichte speist sind in der Fachwelt eben nicht anerkannt. Die Auswahl dieser Literatur ließe sich auch nach wissenschaftlichen Kriterien gestalten. Das würde aber zur Darstellung vieler sich widersprechender Positionen in den Berichten führen. Genau das aber ist politisch nicht gewollt.

Wir haben es also mit einer Fülle von Faktoren zu tun, welche Monopolstellungen bei der Definition von Klimarisiken begünstigen. So wie ich das sehe, ist der Weltklimarat, der ja nur Sinn macht, wenn das Weltklima bedroht ist, aufgrund eklatanter Fehler, an dem Versuch gescheitert ein Informationsmonopol zu errichten, das er aber zwingend braucht um seine Existenz, durch eine dramatische Schilderung der Bedrohung des Weltklimas zu legitmieren, seine Machtposition auszubauen um neue Ressourcen zu erhalten.

Um es zusammenzufassen, zusätzlich zu dem bestehenden Interesse vieler Klimaforscher ihre Bedeutung durch die Propagierung von Klimarisiken zu steigern und den durch Netzwerke eingeschränkten Widerspruchsmöglichkeiten Andersdenkender, setzte die UNO mit dem Weltklimarat noch ein einseitig interessiertes, hirarchisch strukturiertes Gremium als priveligierte Schnittstelle zu den Medien ein, das existentiell auf die dramatische Klimarisiken angewiesen ist.

Wozu das führt haben wir ja bei der Schweinegrippepanik gesehen, die durch eine andere wissenschaftliche Institution der UNO initiiert wurde, der WHO.

Ich denke es ist einzusehen, das in solchen Strukturen, die interessegeleitete Fragestellung in Forschungsprojekten sowie die einseitige Darstellung von Forschungsergebnissen und dadurch eine gezielt gesteuerte Medienhysterie nahezu zwangsläufig sind.
CaranaldionIch versuche es nochmal mit einem Beitrag zum eigentlichen Thema.

Mit Erschrecken habe ich eben gehört, dass heute bereits der 19. Tag seit dem Untergang der Ölplattform ist.
Den Zahlen aus den Medien zu Folge strömen 800.000 Liter Öl pro Tag aus dem Loch am Meeresgrund.
Das macht über 15 Millionen Liter Öl, die da aktuell im Meer rumschwimmen, und das Leck ist noch immer nicht abgedichtet.

Und nun ?
Glaubt jemand, dass das die Menschen ein wenig zum Umdenken bewegen wird?
solipsismusNope. Es scheint, als wäre eine Abdichtung frühestens in zwei Monaten möglich, aber dennoch hat Obama schon wieder mehrere Testbohrungen an der Küste genehmigt, bei denen auch "auf keinen Fall Öl austreten kann", laut Konzernen.
Des Weiteren wurde in einigen Artikeln zu bedenken gegeben, dass das Öl, was mithilfe dieses Loches gewonnen werden sollte, nur eine kleine Menge des Gesamtbedarfs der USA ausmachte. Es käme auch in Betracht, durch Energiesparmaßnahmen diese Differenz ... eben einzusparen. Aber wie's aussieht, ist das für die Amerikaner kein Thema.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Caranaldion [/i]
[B]
Glaubt jemand, dass das die Menschen ein wenig zum Umdenken bewegen wird? [/B][/QUOTE]

Ja. Sie werden woanders Urlaub machen.
Demon17Ach, bisher hat der Unfall BP erst 350 Millionen US Dollar gekostet, Das sind keine 300 Millionen Euro. Die Kurse der Firma, die gestern etwas unter Druck standen haben sich bereits wieder erholt. Wozu Fische im Meer und mit dem Öl kann man auch die Küste asphaltieren, oder gentechnisch veränderte Mikroben züchten, die es auflösen und in etwas Brauchbares verwandeln. Ich verstehe die Aufregung gar nicht. In Kanada wird aus Ölsand jede Menge Öl raffiniert. Das können sie dann im Mississipidelta doch auch machen. Ist alles nur eine Frage der Konzentration. Wenn es so weiter geht werden ja noch ein paar hunderttausend Tonnen austreten.

Aber es gibt auch Pläne die Abhängigkeit der USA von fossilen Brennstoffen extrem zu reduzieren.

[URL=https://www.xing.com/net/energieeinsparung/fachartikel-48986/revolutionarer-us-solarplan-so-wird-ol-uberflussig-8443016/]Revolutionärer US Solarplan[/URL]
solipsismusIm sumpfigen Mississippi-Delta mangelt es leider zuweilen an Sand.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]...

Aber es gibt auch Pläne die Abhängigkeit der USA von fossilen Brennstoffen extrem zu reduzieren.

...[/QUOTE]

Wenn nicht jetzt wann dann?

Vielleicht bleibt "Mad Max" nicht mehr lange nur ein Film....
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
[B]Im sumpfigen Mississippi-Delta mangelt es leider zuweilen an Sand. [/B][/QUOTE] Ach was, wenn man das Wasser verdunstet wird Sand aus dem Schlamm, aiußerdem lässtz sich Schlamm besser abpumpen. ;)

Obama will übrigens jetzt die Haftungsobergrenze für Schadensersatzansprüche bei Ölverschmutzungen weiter anheben und BP für die auf 14 Milliarden Dollar veranschlagten Schäden voll zur Kasse bitten.

[URL=http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE64A03920100511]Quelle: Reuters[/URL]

Da wird die Lobby aber schuften müssen ...

Die Genehmigung neuer Tiefseebohrungen geschieht ja auf Wunsch der Republikaner, die ihm dafür bei der Finanzmarktreform entgegenkommen werden. Insofern hat die Ölpest vielleicht noch ihr Gutes. :)

[QUOTE]Vielleicht bleibt "Mad Max" nicht mehr lange nur ein Film....[/QUOTE] Wieso Mad Max? Waterwold! Sie wollen das Öl doch auf offener See abfackeln. Was meinst Du was da an CO2 freigesetzt wird.:D
Demon17Diel Lage wird ja allmählich verzweifelt und die Lösungsvorschläge allmählich grotesk. Hier habe ich den bisher besten Vorschlag zur Lösung des Problems. Die Russen schlagen eine Atombombe zur Schließung der Ölquelle im Golf von Mexiko vor:

[QUOTE]Die bisher eingebrachten Vorschläge, wie die Ölpest vor der US-Küste zu bremsen wäre, reichen von absurd über „haushaltspraktisch“ bis hin zu reichlich verwegen. Russische Experten schlagen beispielsweise vor, das Bohrloch solle mit einer Atombombenexplosion verstopft werden. Das habe sich schließlich schon zu Sowjetzeiten mindestens fünfmal bewährt, nur ein derartiger Versuch sei fehlgeschlagen. Die Explosion eines Sprengkopfes mit der Stärke von 30.000 Tonnen TNT würde demnach im Bereich des Lecks das Gestein so zertrümmern, dass das Bohrloch verschüttet und die Leckage gestoppt wird. Eine Reaktion dazu von BP und den amerikanischen Behörden steht bislang noch aus. [/QUOTE]

[URL=http://www.welt.de/wissenschaft/article7566481/Russen-empfehlen-Atombombe-gegen-die-Oelflut.html]Quelle: Welt[/URL]
decay73Zumindest die Diskussion um den Peak-Oil dürfte sich damit bald erledigt haben...vielleicht ist das ja auch der Wunsch von BP, weil sie als erste einen ausgearbeiteten, noch geheimen Plan für die zukünftige Energieversorgung haben. :cool:
poisonatombombe klingt doch nach einer lösung
wieso jagen wir nicht eigentlich gleich den ganzen planeten in die luft, das wäre jedenfalls konsequenter, als ihn stück für stück, tag für tag, jahr für jahr langsam immer weiter zu zerstören
der mensch als höchstentwickelte lebensform - wenn es nicht so schrecklich traurig wäre könnte man darüber nur noch lachen
um meinen grossvater zu zitieren - und dessen ausspruch liegt jahrzehnte zurück -"erst wenn die menschheit untergegangen ist, hat die erde wieder eine reele chance" -
klingt bös, enthält aber - leider -mehr als das berühmte körnchen wahrheit
JohnSteed@Poison

einmal mehr ein Posting, bei dem ich dir Recht geben muss!

Leider ist der Umschlag hier äusserst gering und meine und andere Beiträge stehen tagelang unwiderspochen in der Landschaft, sodass jedes weitere Posting von mir aussieht, wie eine ausgewachsene Profilneurose.
Daher kann ich nicht jeden guten Post von dir entsprechend kommentieren, es würde sich wohl auch wiederholen(-->siehe oben).

OnTopic:
Was hilft uns weiter? Richtig: Galgenhumor.

Klar kann ich mich mit Transparenten vor die BPzentrale stellen oder in der Tanke keine Schokoriegel mehr kaufen, aber interessiert es die Königinnen von England und Holland (die Anteilseignerinnen sind) wirklich?
poisondas wirklich böse an der sache ist für mich dieser teufelskreis
jeder konsumiert produkte aus dem öl - natürlich auch ich - das lässt sich doch gar nicht umgehen (oder? vorschläge?)
und wenn dann katastrophen passieren, prangert man im grunde sich selbst als mitverursacher an
andererseits denke ich, dass die menschheit sich endlich von dem verdammten egoismus und gewinnstreben verabschieden muss (irgendwer will doch immer profit rausschlagen, ob nun BP dran steht oder sonst ein titel)
erinnere mich an einen indianischen ausspruch -"erst wenn der letzte baum gefällt, der lezte fluss vergiftet und der letzte fisch gefangen ist, werdet ihr herausfinden, dass man geld nicht essen kann"
technisch gesehen wären wir sicher in der lage auf umweltschonende art und weise die ressourcen zu nutzen oder möglichkeiten zu finden dies zu tun
dann auch wieder auszugleichen, aufzubauen
einfach im einklang mit der natur zu existieren
und wenn das letztendlich verzicht auf einige unserer annehmlichkeiten bedeutet, warum nicht - mit weniger materiellen gütern, dafür aber bewusster leben ...
decay73Und wer macht als erste/r seinen Computer aus?

Ist halt alles nicht ganz so einfach, wenn auch notwendig, will man sich nicht an der permanenten Zerstörung seiner eigenen Lebensgrundlage beteiligen. Aber der erste Schritt muß ja nicht gleich der größte sein.

Es gibt heute immer mal wieder Berichte über Menschen, die versuchen, ohne Öl zu leben. Ist nicht ganz so einfach, aber irgendwie hat das auch was romantisches - es kann das Leben also auch bereichern. Aber einfach ist das (zumindest für uns West'ler) nicht wirklich, zumal ja selbst Ökogemüse oft in Plastik eingepackt ist.

Aber eigentlich wäre es ja mal einen Versuch wert!?
Demon17Mun ist es ja wieder dicht das Leck ...
solipsismusSagt wer?
Demon17Fernsehen, ist aber eine Ente. BP hat das Absenken der neuen Glocke gestern verschoben.
Ronin76[QUOTE]Es gibt heute immer mal wieder Berichte über Menschen, die versuchen, ohne Öl zu leben. Ist nicht ganz so einfach, aber irgendwie hat das auch was romantisches - es kann das Leben also auch bereichern. Aber einfach ist das (zumindest für uns West'ler) nicht wirklich, zumal ja selbst Ökogemüse oft in Plastik eingepackt ist.

Aber eigentlich wäre es ja mal einen Versuch wert!?[/QUOTE]
Auf jeden Fall wäre da nicht das Problem, daß man meistens gar nicht weiß wo überall Erdöl reingepackt wird und es manchmal sogar nur die Möglichkeit des totalen Verzichts auf entsprechende Produkte gibt, weil es entweder keine Alternative gibt oder Diese 5x mehr kostet. Erdöl ist leider sehr tief in der Gesellschaft integriert und daher ist es noch ein weiter und steiniger Weg ihm zu entkommen.

Hanf könnte zB die meisten Probleme in Dieser und in vielen anderen Hinsichten lösen. Wäre damals nicht die amerikanische Baumwollindustrie und die Erdöllobby gewesen, welche äußerst erfolgreich dabei waren Hanf nach dem zweiten Weltkrieg mit massiver Medienpropaganda und gesetzlichen Verboten zu verteufeln und vernichten. Das mexikanische Wort für Hanf ist übrigens Marijuana (Marihuana ist eine Falschübersetzung die sich etabliert hat) und wurde durch die Propaganda negativ besetzt. Und wenige Jahre zuvor hatten gegenteilige Kampagnen stattgefunden, da es zB ein guter Rohstoff für den teuren Krieg war. Amerkanische Bauern mussten sich zB einen staatlichen Film pro Hanf anschauen, sonst wurde ihnen die Lizenz entzogen.

Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung wurde zB wie damals üblich auf Hanfpapier geschrieben, Segeltuch, Seile und die ersten Jeans waren aus Hanf, etc, etc. Es gab auch Hanföl als Medizin gegen Menstruationsbeschwerden und für das Klimakterium. Queen Elisabeth I. war zb davon begeistert. Und aus Hanf lassen sich zB günstige, leichte und äußerst robuste Fahrzeugkarrosserien herstellen die bestimmt nicht rosten und dem Stahl in vieler Hinsicht bei weitem überlegen sind. Henry Ford hatte damals so ein Auto bauen lassen und es sollte sogar mit Hanföl angetrieben werden. Selbst starke Hammerschläge konnten der Karrosserie nichts anhaben. Auch als Baumaterial für Gebäude ist es sehr gut geeignet. Sehr stabil, gut isolierend und dazu günstig und sehr einfach in der Herstellung. Es ist auch Polyester (wird aus Erdöl-, und Erdgas hergestellt) und Baumwolle stark überlegen weil es zB viel mehr Wärme und Feuchtigkeit speichern kann und somit bei Kälte wärmt und bei Hitze kühlt. Ungefähr wie Leinen/Flachs nur noch besser.

Hanf benötigt auch keine Pestizide und Dünger und lässt durch seinen hohen und dichten Wuchs auch kein Unkraut wachsen. Ca. 4x im Jahr kann es in sonnigen und warmen Gefilden geerntet werden. In unseren Breitengraden ca 2-3x im Jahr. Auch in der Papierindustrie ist es Holz weit überlegen,... es ist im Prinzip ein biologisches Wunder und dumm und gehässig wie viele Menschen sind, wissen sie es nicht zu schätzen und hindern Andere durch Verbote und Gewalt sich daran erfreuen zu können.
Demon17Das Problem ist halt, dass das Hanföl wesentlich teurer ist als als Benzin oder Diesel. Außerdem hatten wir das mit dem Biosprit ha gerade. Da werden die Lebensmittel in den Schwellenländern so teuer, das die Leute sich keine Tortillias mehr leisten können, weil statt Mais überall Hanf angebaut wird, oder der MAis direkt versprittet wird. Ich frage mich auch, ob die Abgase des Hanföls nicht vielleicht eine berauschende Wirkung hätten und ständig irgendwelche Kiffer am Auspuff hängen würden. :rolleyes:
solipsismusIch bezweifle, dass man den Sprit aus Blüten gewinnen würde. Außerdem ist es nicht sehr fachlich, anzunehmen, alles, was aus Hanf ist und verbrannt werden kann, würde entsprechende Dämpfe abgeben. Genau so, wie die Kartoffelpflanze an sich auch nach dem Kochen ungenießbar wäre, kann man nicht jeden Teil einer Hanfpflanze einfach anzünden und dann high werden.
Demon17Wollen wir das jetzt vertiefen ... ?

Um mal wieder zum Thema zu kommen. BP hat jetzt Bilder des gebrochenen Rohres veröffentlicht. Wissenschaftler meinen es träte das Vierzehnfache der bisher geschätzten Menge aus. Das ist eine Exxon Valdez (Supertanker der die Küste Alaskas verwüstete) alle vier Tage. Sie vermuten das riesige Ölwolken unter dem Meeresspiegel treiben und irgendwann irgendwo auftauchen werden.
Ronin76[QUOTE]Wollen wir das jetzt vertiefen ... ?[/QUOTE]
Jup, denn so eine Diskreditierung die wohl auf völliger Unwissenheit beruht werde ich hier nicht kommentarlos stehen lassen.

1. Wieso ist Hanföl aktuell teurer als Erdöl ?

Man schaue sich mal die Menge an Hanf an, die global angebaut wird. Sie ist sehr, sehr klein, und alles was selten ist, ist auch teuer. Auserdem ist Hanföl nur ein Nebenprodukt des Hanfes. Ob Hanföl und sonstiger biologischer Treibstoff die Welt verhungern lässt, wage ich stark zu bezweifeln. Ein viel größeres Problem ist zB der wahnsinnige Fleischkonsum. Da werden zB 10 kg Futtermais und ähnliche Pflanzen aufgewendet um 1 kg Rind- oder Schweinefleisch zu erzeugen. Dazu kommen große Mengen an Trinkwasser für die Schlachttiere, welche den Menschen nicht zur Verfügung stehen. Die Folge davon sind große Landstriche die vertrocknen und das Wasser wird über lange Transportwege bezogen. Siehe zB Beispiel Texas.


2.
[QUOTE]Ich frage mich auch, ob die Abgase des Hanföls nicht vielleicht eine berauschende Wirkung hätten und ständig irgendwelche Kiffer am Auspuff hängen würden.[/QUOTE]
Nutzhanf hat einen so geringen THC-Gehalt, daß man schon einige kg davon essen müsste, um eine Wirkung zu verspüren. In Hanföl (aus den Samen) ist sogar noch viel weniger THC als in Blüten und Blättern enthalten und in Verbrennungsrückständen wohl gar nichts mehr. Aber da UHU und andere Klebstoffe eine nachgewiesene, berauschende Wirkung haben, muß ich laut deiner Logik davon ausgehen daß du ständig an Klebstofflaschen schnüffelst, und dich die Folge davon zu solchen Aussagen bringt. Hanf hat primär überhaupt nichts mit Kiffen zu tun und selbst wenn wäre das auch nicht schlimm. Drogen wie Kaffee, Zucker, Tabak und Alkohol werden in deutlich größeren Mengen konsumiert und sind weitaus schädlicher für den menschlichen Organismus.


@solipsismus
[QUOTE]Ich bezweifle, dass man den Sprit aus Blüten gewinnen würde[/QUOTE]
Das ist richtig, den Hanföl wird ausschließlich aus den Samen gewonnen. Aus dem Harz lässt sich Haschischöl gewinen und aus Blätter und Blüten kann ätherisches Öl destilliert werden, welches nicht als Treibstoff geeignet ist. Jeder Teil der Pflanze lässt sich also für andere Dinge verwenden. THC ist jedoch nicht nur in den Blüten enthalten sondern auch in den Blättern. Je nach Sorte variiert der THC-Gehalt stark und die offenen Felder die es zB in Deutschland gibt haben einen so geringen THC-Gehalt, daß ein Mensch davon nicht high werden kann.

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Hanföl[/url]
Demon17Es kommt darauf an, ob der Hanf bis zur Blüte stehen bleibt ... Außerdem, wer will schon kontrollieren ob im Feld nicht ein paar Dihybride aus Holland stehen.
Ronin76Nein, darauf kommt es eben nicht an, denn der THC-Gehalt ist bei Nutzhanf gleich Null. Da ist es völlig egal ob die blühen oder nicht. Hybridsamen wie sie zB Monsanto verkauft und die auch überall in Deutschland zB bei Mais sehr stark verbreitet sind, wären tatsächlich ein Problem, denn diese lassen sich nur 1x säen und dann muß der Bauer bei einer Saatgutbank neues Saatgut kaufen. Er soll ja möglichst abhängig, gesteuert und erpressbar sein und dies betrifft dann auch die ganze Bevölkerung.

Deine Dihybride aus Holland lassen sich auch in allen anderen Feldern und in Gewächshäusern anpflanzen, daß ist wirklich kein gutes Argument. Ab und zu werden diese zB in Maisfeldern versteckt, doch mittels Satelittenüberwachung werden diese meistens schnell geortet. Da sieht man auch wie stark Hanfbesitz politisch verfolgt wird. In meiner Gegend wurden vor ein paar Wochen 2 Bürger verhaftet und bestraft weil sie mal vor 1-2 Jahren in einem Gewächshaus Hanf angepflanzt hatten und der erst dadurch von einem Nachbarn entdeckt wurde als er schon aus den Dachfenstern heraus wuchs. Dabei hatten sie nicht mal etwas davon geernet und wussten gar nicht daß ihre Pflanzung erfolgreich war. Die Pflanzung wurde nach der Beweissicherung laut Zeitungsbericht zerstört.
Demon17Das Problem beim Biodiesel/ethanol ist halt, dass man eine Fläche verbraucht, die größer als die Bundesrepublik ist um Deutschlands Kraftsstoffbedarf zu decken. Da man als Exportnation keine Importverbote erlassen kann, ist es wahrscheinlich, dass jede Menge Urwald abgeholzt wird, um die Nachfrage zu bedienen. Neueste Versuche gehen in die Richtung landwirtschaftliche Abfälle besser zu verwerten. Aber bis die Technik soweit ist, wird es noch dauern. Das Interessanteste momentan sind Pumpspeicherkraftwerke. Weil der Strom inzwischen durch die Windenergie so ungleichmäßig anfällt, das die EVU manchmal den Strom verschenken, oder sogar noch draufzahlen, damit ihnen jemand den Strom abnimmt. Pumpspeicherkraftwerke nutzen die windreichen Phasen, und Pumpen Wasser in hochgelegene Becken um daraus in Hochpreisphasen wieder Strom zu gewinnen und einzuspeisen. Leider gibt es eitens der Bundesregierung kein intelligentes Infrastrukturprogramm zur Speicherung von Wind- und Sonnenenergie. Da könnte man z. B. die Landesbanken wesentlich besser einsetzen als auf dem spekulativen Investmentsektor.
hagzissa13vor allem brauchst Du geeigneten Platz, um ein genügend großes (schau mal [URL=http://www.eon-wasserkraft.com/pages/ewk_de/E.ON_Wasserkraft/Vogelperspektive/index.htm]hier[/URL] südwestlich von Kassel das Beispiel meiner zweiten Heimat - Edersee) Pumpwasserspeicherwerk zu bauen. Du brauchst ein Tal, einen Berg, ein Unterbecken, ein Oberbecken, das Pumpgedöns für dazwischen inklusive Kraftwerk und garantiert wird irgend ein Naturschützer irgend eine Tierart finden, die durch solche Projekte gefährdet wird, womit das Projekt nicht durchgeführt wird.
Demon17Nun, da so ein Pumpspeicerkraftwerk momentan der Lizenz zum Gelddrucken sehr nahe kommt, werden die EVU wohl Mittel und Wege finden ...

Aber Mittel- bis langfristig gibt es sicher elegantere Lösungen. Die Umwandlung von überflüssigem Windenergiestrom in Erdgas zum Beispiel.

[QUOTE]In solchen Fällen könnte künftig die neue Technik den Ökostrom als Erdgas vorrätig halten. Denn das Speicherreservoir des sich durch Deutschland erstreckenden Erdgasnetzes ist groß: Es beträgt über 200 Terrawattstunden – der Verbrauch von mehreren Monaten. Das Stromnetz dagegen verfügt nur über 0,04 Terrawattstunden.

Zudem ist die Integration in die bestehende Infrastruktur vergleichsweise einfach: Das Erdgassubstitut kann wie herkömmliches Erdgas in Versorgungsnetz, Pipelines und Speicher eingespeist werden, um dann Erdgasautos anzutreiben oder Erdgasheizungen anzufeuern.

[/QUOTE]

[URL=http://www.handelsblatt.com/technologie/energie_technik/erneuerbare-energien-aus-oekostrom-wird-erdgas;2570213]Quelle: Handelsblatt[/URL]

Das Problem ist bisher die Effizienz. Während moderne Pumpspeicerkraftwerke 85% der verbrauchten Energie wieder zur Verfügung stellen können, ist dies beim Wasserstoff 20%. Deie Umwandlung in Methan könnte ein Ausweg sein, Strom aus Windenergie und Photovoltaik, der sonst nicht genutzt werden kann sinnvoll zu nutzen. Hier würde dann auch wieder das Erdgasauto interessant, das im Gegensatz zurm Elektroauto, sehr viele geringere Investitionen in die Infrastruktur, keine Batterien und besondere Triebwerke braucht.
Ronin76[QUOTE]Das Problem beim Biodiesel/ethanol ist halt, dass man eine Fläche verbraucht, die größer als die Bundesrepublik ist um Deutschlands Kraftsstoffbedarf zu decken. Da man als Exportnation keine Importverbote erlassen kann, ist es wahrscheinlich, dass jede Menge Urwald abgeholzt wird, um die Nachfrage zu bedienen.[/QUOTE]
Ich halte von pflanzlichen Kraftstoffen eigentlich auch nicht viel, und es gibt sogar Studien die behaupten, daß diese Kraftstoffe von den Abgasen noch viel schädlicher sind als Erdöl. Es gibt inzwischen bessere Möglichkeiten für Mobilität, zumindest in der Theorie. Irgend einen Stoff zu verbrennen um Energie zu erzeugen ist doch ziemlich antiquiert und erinnnert an die Flintstones. Was Hanf jedoch noch auszeichnet, ist die Möglichkeit es als Zwischenpflanze auf ziemlich jedem Feld auf der Erde nutzen zu können. Es lockert zB die Böden und macht die Ernte dann für nachfolgende Pflanzen wie Weizen ertragreicher und verhindert so auch kränkelnde Monokulturen.

Beim Erdgas gebe ich zu bedenken, daß es es meistens ein Nebenprodukt der Erdölförderung ist. Früher wurde es immer gleich abgefackelt, da man den Wert nicht erkannt hatte. Aber selbst heute ist das noch auf ganz vielen Erdölfeldern der Fall, da es anscheinend nicht lukrativ ist, dieses zu separieren und zu verkaufen.
Demon17Wie gesagt,

wenn man es aus Windkraft und Wasser herstellt, dürfte das nicht weiter problematisch sein. Ich habe gerade einen Fernsehbericht über den Windkraftbedingten Ausbau der Stromleitungen gesehen. Ein Bauer brauchte unter einer Überlandleitung neben seinem Haus nur eine Neonröhre in die Luft zu halten damit sie anfing zu glühen. Gaspipelines wären da doch vielleicht umweltfreundlicher. Ich persönlich gehe davon aus, dass die Gefahr von Elektromagnetischen Wellen, auch Elektrosmog genannt stark Unterschätzt weden. Ich habe hier noch einen Link zum Stern, der einen ganz guten Überblick über die Möglichkeiten gibt, die noch zur Verfügung stehen.

[URL=http://www.stern.de/panorama/oelkatastrophe-in-den-usa-ratlos-vor-dem-bohrloch-1565992.html]Stern: Ratlos vor dem Bohloch[/URL]
hagzissa13ich habe 20 Jahre neben einer Hochspannungsleitung gelebt. Neonröhren habe ich keine zum Leuchten gebracht....
Ronin76Vermutlich weil du es gar nicht versucht hast. Wer kommt auch schon auf so eine Idee. Es könnte jedoch durchaus funktionieren wenn das Gas durch freie Elektronen zum Leuchten angeregt wird, denn die Freilandleitungen sind ja nicht isoliert. Früher hatte man sogar immer ein starkes Brummen an diesen Freilandleitungen gehört. Elektrosmog wird leider völlig unterschätzt die Belastung welche vor allem durch Mobiltelefonie verursacht wird steigt exponentiell. In ein paar Jahren könnte es also noch viel lustiger mit Strahlen- und Gesundheitsschäden werden.

Symptome, die einem guten Arzt bekannt sein sollten:

- Chronische Erschöpfung, Dauermüdigkeit

- Diffuse aber auch stechende Schmerzen im ganzen Körper, sowohl in Gelenken, im Kopf aber auch in Weichteilen

- Übelkeit

- Starke Schlafstörungen

- Tinitus

- Bäume in exponierter Lage zu Mobilfunkmasten verlieren teilweise und manchmal auch ganz ihr Laub, ihre Nadeln

und es gibt sicherlich noch mehr.


Meine persönliche Erfahrung dazu:
Seit ich in einem Haus wohne, auf dessen Dach sich mehrere Mobilfunkantennen befinden, bin auch ich von einigen dieser Symptome betroffen. Und die Handysignale der Nachbarn höre ich öfters mal in meinen abgeschirmten (!) PC-Lautsprechern trotz Betonwänden. Die Häuser der Nachbarschaft sind zB gute Reflektoren und es gibt noch viele weitere Mobilfunkantennen im direkten Umkreis von ca. 1 km.
Demon17[QUOTE]ich habe 20 Jahre neben einer Hochspannungsleitung gelebt. Neonröhren habe ich keine zum Leuchten gebracht....

[/QUOTE]

Also im Fernsehen war es deutlich zu sehen. Der Bauer hatte die Leuchtstoffröhre in der Hand und ich dachte das wär so ein Star Wars Freak.

@Ronin,

alos die Symptome kommen mir auch bekannt vor. Ich persönlich bin mir auch wegen dieser Mobilfunksender nicht mehr so sicher ...
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Vermutlich weil du es gar nicht versucht hast. Wer kommt auch schon auf so eine Idee. Es könnte jedoch durchaus funktionieren wenn das Gas durch freie Elektronen zum Leuchten angeregt wird, denn die Freilandleitungen sind ja nicht isoliert. [/B][/QUOTE]

Wenn dem so wäre, müßten alle Neonleuchten im Haus meiner Eltern ständig leuchten.
Ronin76Schon mal was von Faradayscher Käfig gehört Hagzissa ?

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Faradayscher_Käfig[/url]

Bei mir kommt die Strahlung ungehindert durch eine breite Fensterfront herein, denn die Seitenwände sind aus Stahlbeton und dürften nur wenig durchlassen. Das Stahlgitter ist ein Faradayscher Käfig, der jedoch nicht ganz geschlossen ist. Dadurch könnte das Gitternetz sogar wie eine Empfangsantenne wirken. Die Neonleuchten deiner Eltern sind viel zu gut abgeschirmt und auch zu weit weg von den Hochspannungsleitungen. Die Signale der Leitungen sind nicht so hochfrequent und stark wie die Signale von Sendemasten, man muß also schon auf einige Meter herangehen, damit eine Gasröhre durch die EM-Emission leuchten könnte.

Wenn man bedenkt daß der ganze menschliche Körper durch Nervenzellen- und Bahnen gesteuert, und in den Synapsen Strom durch chemische Aktionspotentiale gebildet und übertragen wird, muß auf jeden Fall von einer exogenen Beeinflussung durch anthropogene, elektromagnetische Wellen ausgegangen werden. So wie der Körper auch durch Wellen von Sonne, Weltraum und Erde beeinflusst wird. ZB durch die Schumann-Frequenzen mit denen der Mensch in Ressonanz steht. An dieser Stelle möchte ich auch noch auf das HAARP-Projekt verweisen.


Das menschliche Gehirn arbeitet mit diesen Frequenzen:

1. Delta-Wellen (1-3 Hertz) sind charakteristisch für traumlosen Tiefschlaf und komatöse Zustände.

2. Theta-Wellen (4-7 Hertz) sind charakteristisch für den Traumschlaf.

3. Alpha-Wellen (8-12 Hertz) treten im entspannten Wachzustand auf, etwa in einer Meditation oder kurz vor dem Einschlafen bzw. unmittelbar nach dem Erwachen.

4. Beta-Wellen (13-40 Hertz) herrschen im normalen Wachzustand vor.


Insekten sind da wohl aufgrund ihrer relativen Miniatur noch empfindlicher, und Tests mit DECT-Telefonen, die wie alle elektrischen Geräte EM-Wellen emitieren, haben gezeigt, daß die Rückkehrrate bei Bienen zu ihrem Stock durch die Emission drastisch reduziert wurde. Bei durchschnittlicher Exposition mit EM-Wellen, wie sie inzwischen überall im Raum vorkommen, fanden ca. 45% der Bienen den Weg zurück zum Stock. Bei gezielter Exposition mit DECT-Telefonen waren es nur noch 8%. Es ist auch bekannt daß Zugvögel, Wale und andere Tiere sich dadurch verirren. Bei Walen kommt noch das Sonar von U-Booten und Schiffen hinzu, daß sie selbst über hunderte von Meilen noch hören können.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Schon mal was von Faradayscher Käfig gehört Hagzissa ?
[/B][/QUOTE]

Für das Haus mag das gelten, aber eine Holz(garten)hütte, fast genau unterhalb der Drähte stehend, mit Stromanschluß für eine Neonlampe als Faradayschen Käfig zu betrachten fände ich etwas abstrus. Und wenn es reicht, daß ein Bauer eine Neonlampe hochhält, damit sie glüht, müßte dies mit einer an der (Holz)decke befestigten Neonlampe auch funktionieren. Wäre praktisch, wenn das klappen würde, dann hätten wir uns nämlich den Stromanschluß sparen können. Aber vielleicht ist der Bauer durch die elektromagnetische Dauerstrahlung einfach auch viel größer gewachsen und schaffte es mit seinen Affenarmen bis in den 5-Meterradius der Drähte - kann ja sein....

Ich streite nicht ab, daß elektromagnetische Wellen von diesen Drähten ausgehen und ich streite nicht ab, daß man heute noch nicht 100%ig sagen kann, welche Auswirkungen diese auf den Menschen haben können, aber manche Sachen klingen für mich doch so ein ganz klein wenig nach Scharlatanerie.
Demon17Bei der Handynutzung ist grade eine Langzeitstudie abgeschlossen worden. Danach hatten Intensivnutzer sogar etwas weniger Hirnkrebs als andere. Aber vielleicht wird da auch Ursache mit Wirkung verwechselt. :D

... mir ging es eigentlich nur darum, Wege aus der Abhängigkeit vom Öl aufzuzeigen ... und die vorhandenen Gaspipelines haben halt ein enormes Maß an Speicherkapazität, anders als die vorhandenen Starkstromleitungen.;)
Ronin76Dann zurück zur Ölkatastrophe. Es ist wohl neben Tschernobyl, den Atombombenabwürfen über Japan, globalen Atombombentests (tausende) und der weltweit verwendeten Uranmunition die größte Umweltkatastrophe aller Zeiten und auf jeden Fall der größte Erdölskandal. Doch da sich selbst nach Tschernobyl kaum etwas auf dem globalen Atommarkt geändert hatte, und die maroden und überalterten, deutschen AKWs auch weiterhin verlängert im Einsatz bleiben sollen, ist kaum anzunehmen daß die heutige Ölkatastrophe etwas am Verhalten der verantwortlichen Menschen und an den Abbaumethoden von Rohöl ändern wird.

Was muß denn überhaupt erst passieren, damit sich Menschen gegen so etwas auflehnen werden ? Ist dieses Verhalten gesund und wieso reagiert heute kaum noch jemand darauf, wenn unser Planet so massiv geschädigt wird ? Wieso war das vor 40 Jahren noch ganz anderst ? Ist es vielleicht wahr, daß Gedanken- und Emotionskontrolle stattfindet und die Menschheit deshalb so apathisch und hilflos ist ? Mittlerweile komme ich mir wie in einem Zombie-Film vor.
Demon17Das ist doch ganz einfach, man kippt ein bisschen Chemie auf das ÖL. Das Zeug wird schwerer und verteilt sich unterhalb der Oberfläche irgendwo im Meer. Soll mal nachher jemand nachweisen, dass es aus dem aktuellen Ölunfall ist. Immerhin vermittelt die Demokratie die Illusion, dass jeder Wähler gleichvie politischen Einfluß hat. aber das ist natürlich nicht so, wenn die Spitzen des Business mit der Politik Katz und Maus spielen. Solange es keine Internationale Regierung gibt, wird es auch so bleiben, denn wenn der Staat sich selbst kontrolliert wird es ja noch schlimmer. Siehe Tschernobyl und den Lebenstandard in Osteuropa bevor die Mauer fiel.
poisonnun versucht man mit hilfe von menschenhaar und tierfell das öl aufzusaugen
unglaublich, aber wohl kein scherz
es laufen angeblich umfangreiche "spendenaktionen"
habt ihr eine ahnung, ob man sich da von deutschland aus auch beteiligen kann? ich muss ohnehin dringend zum frisör

allerdings, leider wieder "nur" ein anarbeiten gegen die symptome der krankheit
berechtigte frage - was muss noch passieren
weitere frage - wie lange erträgt uns diese erde überhaupt noch ...
solipsismusIch wüsste nicht, warum ich spenden sollte, falls es so etwas gibt. BP ist Schuld, BP soll's bezahlen.
Außerdem ändert Geld nichts daran, wie schnell das Problem beseitigt wird. Nur weil irgendwer mehr Geld hat, ist das Problem nicht leichter in den Griff zu bekommen, da dem nun einmal technische Grenzen gesetzt sind.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B]"nur" ein anarbeiten gegen die symptome der krankheit
berechtigte frage - was muss noch passieren
weitere frage - wie lange erträgt uns diese erde überhaupt noch ... [/B][/QUOTE]

Welche Symptome, welche Krankheit?

[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B]wie lange erträgt uns diese erde überhaupt noch ... [/B][/QUOTE]

Entgegen der weitverbreiteten westlichen Misanthropie hat die Erde überhaupt kein Problem mit uns.
Ronin76[QUOTE]Solange es keine Internationale Regierung gibt, wird es auch so bleiben, denn wenn der Staat sich selbst kontrolliert wird es ja noch schlimmer. Siehe Tschernobyl und den Lebenstandard in Osteuropa bevor die Mauer fiel.[/QUOTE]
Eine Weltregierung ist nur eine Stufe größer, ändert jedoch nichts an den Relationen. Und dann gibt es gar keine Alternativen mehr. Aber es hat auch Vorteile: Dann wird niemand mehr fordern können, man solle doch auswandern, wenn einem der Staat nicht gefällt. Stell dir mal eine Welt voller Tschernobyls und dem Lebensstandard in Osteuropa während des kalten Kriegs vor. Die internationale Regierung gibt es übrigens schon, nur ist sie nicht sehr publik und schon gar nicht demokratisch.


[QUOTE]Ich wüsste nicht, warum ich spenden sollte, falls es so etwas gibt. BP ist Schuld, BP soll's bezahlen.[/QUOTE]
Hier stößt Geld an seine Grenzen, daher sollst du ja auch Haare spenden. Da die laut dieser genialen Entdeckung so saugfähig sind, braucht man nun wohl auch keine Staubsauger und kein Klopapier mehr. Einfach ne dicke Matte wachsen lassen, und fertig ist der Allzweckreiniger.


[QUOTE]Entgegen der weitverbreiteten westlichen Misanthropie hat die Erde überhaupt kein Problem mit uns.[/QUOTE]
Welche Mutter würde schon zugeben, daß sie mißratene Kinder hat.
Demon17[QUOTE]Eine Weltregierung ist nur eine Stufe größer, ändert jedoch nichts an den Relationen.[/QUOTE] Doch, das Standardargument gegen die Regulierung des Kapitalmarktes ist, dass das zu Standortnachteilen im Vergleich zu anderen Ländern führt.

Ach ja, [URL=http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE64G0C520100517]BP macht Fortschritte[/URL] :rolleyes:
Ronin76Wird immer haarsträubender, was BP da unternimmt.

Welche Vorteile soll denn eine globale Regulierung des Kaptialmarktes für ALLE bieten und welche Instrumente könnten zum Einsatz kommen ? Abgesehen davon daß es schon globale Regulierungen durch Zentralbanken wie die FED, EZB und den IWF, G8, Bilderberger, usw. gibt.

Ist dafür eine Weltregierung notwendig ? Ich bin der Meinung daß schon viel zuviel regiert wird und ich brauche weder eine staatliche noch eine globale Regierung, die mein Leben durch Regulierungen einschränkt und mich bevormundet. Erst gestern durfte ich auf dem hiesigen Ordnungsamt mal wieder erleben was Amts- und Machtmißbrauch bedeutet. Ich wollte ein paar Informationen einholen und wurde sofort mit übelsten Unterstellungen attakiert. Die Informationen wurden mir verweigert und ich darf sie mir nun auf anderen Wegen zusammensuchen.
Mondenkind79Ohne Worte... :( :mad:


[IMG]http://s5.directupload.net/images/100527/do5n5cf3.jpg[/IMG]
(AP Photo/Gerald Herbert)


[IMG]http://s3.directupload.net/images/100527/9to674fl.jpg[/IMG]
(AP Photo/Gerald Herbert)


[IMG]http://s3.directupload.net/images/100527/pcmg8jy9.jpg[/IMG]
(AP Photo/Gerald Herbert)


Diese und noch viele weitere Bilder dieser für sehr viele Lebewesen tödlichen Katastrophe (die nicht zuletzt aufgrund UNSERES Lebensstils stattfindet), gibt es hier zu sehen: [URL=http://www.boston.com/bigpicture/2010/05/oil_reaches_louisiana_shores.html][color=lightblue]The Big Picture[/color][/URL].
Demon17Es ist ja bald vorbei, so oder so
[SIZE=4]Operation Top Kill[/SIZE] läuft.

[QUOTE]BP hat im Golf von Mexiko mit dem Versuch begonnen, das Leck in 1600 Metern Tiefe mit Schlamm zu verschließen. Zuvor hatte die Küstenwache grünes Licht für die Operation gegeben - deren Scheitern die Lage dramatisch verschlechtern könnte[/QUOTE]

[URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,696958,00.html]Quelle: Spiegel[/URL]

Nach neusten Meldungen scheint Top Kill erfolgreich zu sein. Es trete zurzeit anscheinend nur noch Schlamm aus dem Leck aus, heißt es. Genau weiß man es aber erst heute abend falls nichts mehr austritt.

BP hat einen Live Stream von dem Leck ins Internet gehängt. Macht euch selbst ein Bild.

[URL=http://www.bp.com/liveassets/bp_internet/globalbp/globalbp_uk_english/homepage/STAGING/local_assets/bp_homepage/html/rov_stream.html]BP Livestream[/URL]

Winamp et al.:
[IMG]http://mfile.akamai.com/97892/live/reflector:46245.asx?bkup=46260[/IMG]
poisonBP beschönigt und verschleiert zahlen und fakten
die usa lehnen mögluche fachkundige hilfe ab (iran)
warum überrascht mich das alles nicht mehr ...

besser als mit mondenkinds bildern kann man das wirkliche elend nicht ausdrücken
auf den grabsteinen eines jeden vernichteten lebens gibt es dann aber die schöne innschrift "die erde hat kein problem mit uns"
Ronin76Die provisorische Versiegelung des Lecks mit Schlamm oder sonstigen Mitteln könnte sich zu einer Zeitbombe entwickeln. Dann geht der Zirkus irgendwann wieder von vorne los. Die Relevanz und Authentität der Live-Kamera stelle ich auch mal in Frage. Sieht ja ganz interessant aus aber im Prinzip könnte das überall auf der Welt oder sogar eine Aufzeichnung sein.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]eigentlich ... ich weiß nicht, wie andere es schaffen, NICHT darüber nachzudenken ??? ... [/B][/QUOTE]

Saufen. Ist doch ganz einfach....
hagzissa13wie? Sie denken nicht darüber nach, weil sie leben??? Das hört sich für mich doch ein wenig...... spooky an. Ich glaube ja eher, daß sie saufen, um zu vergessen.
NixSaufen und Vögeln und laute Musik.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Saufen und Vögeln und laute Musik. [/B][/QUOTE]

= bewusst leben
hagzissa13saufen und vögeln und laute Musik => WGT !
.... da tun sich ganz neue Assoziationen auf, ich meine, auf "Ballermann" und "spingbreak" wäre ja jetzt jeder gekommen, oder? :D

Werbeslogan WGT:
Bewußt leben, bewußt wegsehen!
Saufen, vögeln und laute Musik lassen auch Dich Deine Depressionen und den Hunger der Welt vergessen!
NixNö.
Ronin76[QUOTE]wie? Sie denken nicht darüber nach, weil sie leben??? Das hört sich für mich doch ein wenig...... spooky an. Ich glaube ja eher, daß sie saufen, um zu vergessen.[/QUOTE]
Ist ja bei den meisten Drogen so. ZB Coffein und Nikotin sind da abhängig von der Dosis, wie auch beim Alkohol, mindestens genauso wirksam und oft werden diese beiden Stoffe auch noch zusammen konsumiert.
hagzissa13Tja, wenns hilft die Ölkatastrophe im Gehirn zu verdrängen, immer rein damit, meine Damen und Herren.
NixMan kann damit fast alles verdrängen. - Prost!
:D
Manleyso, und jetzt mal wieder weniger offtopic, dafür mehr zum thema, bitte. danke.
NixDieser unfreundliche Tonfall geht mir allmählich auf den Zeiger.
Ronin76offtopic:

Das hat Autorität so an sich.

Ende offtopic
Ronin76Operation "Top Kill" ist nun auch gescheitert, mal sehn was sich die Verbrecher als nächstes einfallen lassen, nachdem sie gleich zu Anfang der Katastrophe vor Wochen, die Hilfe von iranischen und deutschen Spezialisten verweigert hatten:
[QUOTE]
Am Wochenende hat BP nach mehr als dreitägigem Kampf mit der außer Kontrolle geratenen Quelle den Abbruch der Aktion erklärt. „Wir haben alles versucht“, sagte BP-Manager Doug Suttles am späten Samstag Abend Ortszeit. „Aber ich muss auch sagen, und das beängstigt natürlich alle, es ist ein Faktum, dass wir das Sprudeln der Quelle nicht beenden konnten.
[/QUOTE]
[url]http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-05/oelpest-scheitern-obama[/url]


Der nächste Schritt soll das Absägen des Steigrohres und das Überstülpen eines Trichters sein um daraus Öl abpumpen zu können. Es wird damit gerechnet das Leck erst Ende August verschließen zu können.

Es drängt sich auch die Frage auf, ob das Leck absichtlich nicht verschlossen werden soll !? Würde ja auch zum Weltbild der globalen Elite passen, die Menschheit auf 500.000 Individuen zu dezimieren.

Eine Katastrophe jagt die Nächste: Börsencrash 2008, Staatsbankrott Island 2008, Staatsbankrott Griechenland 2010, Vulkanausbruch in Island 2010, Sinken der Deepwater Horizon und die Ölkatastrophe 2010, Staatsbankrott Spanien und Portugal ? Wann ist die weltumfassende Krise und die Angst der Menschen wohl groß genug damit die NWO akzeptiert wird ?
Demon17Es ist wirklich das Letzte. Siew Bohren in einer Tife, in der sie nicht arbeiten können nach Öl, vernachlässigen die vorgeschriebenen minimalen Sicherheitsvorkehrungen um 500 000 Dollar zu sparen und geben erst zu, dass sie alleine Überfordert sind, wenn alles längst zu spät ist. Ich verstehe die allerdings die amerikanische Regierung auch nicht, dass die BP einfach weiter machen lassen und es offenbar kein staatliches Know How über Tiefseebohrungen gibt. Es hätte wenigstens ein internationales Expertengremium geschaffen werden müssen.
Ronin76BP ist auf dem bestem Weg ein Übernahmekandidat für andere Unternehmen zu werden. Der Aktienkurs ist stark eingebrochen. Wer könnte als Käufer in Betracht kommen falls es soweit kommt, was stark zu vermuten ist ? Shell, Exxon Mobile, Chevron, Total ?

[url]http://www.n-tv.de/wirtschaft/BP-wird-Uebernahmekandidat-article901901.html[/url]
Demon17Na vielleicht hat die Ölkatastrophe auch ihre guten Seiten. Die USA wollten unter Obame ja ursprünglich eine Vorreiterrolle bei den erneuerbaren Energien einnehmen. Doch das Debakel der internationalen Klima-Konferenzen ist uns noch in Erinnerung. Die USA verweigerten jede Festlegung auf eine Senkung des Co2 Ausstoßes. Der Gesetzesinitiative der Demokraten fehlte damals die notwendige Mehrheit. Die hat Obama jetzt zwar immer noch nicht zusammen, doch er wagt einen Anlauf und hofft unter dem Druck der ereignisse im Golf von Mexiko die notwendigen Stimmen zusammen zu kriegen. So sollen Steuervorteile für Ölfirmen abgeschafft werden und das Geld in die erforschung eneuerbarer Energien gesteckt werden. Auch eine CO2 Abgabe ist geplant.


[QUOTE]Die Amerikaner müssten angesichts der verheerenden Katastrophe im Golf von Mexiko eingestehen, dass nicht nur fossile Brennstoffe den Energiebedarf decken können. Die Zeit sei gekommen, "dass dieses Land eine Zukunft mit sauberer Energie wirklich annimmt", sagte Obama: "Die nächste Generation darf nicht Geisel der Energiequellen des vergangenen Jahrhunderts sein." [/QUOTE]

[URL=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,698417,00.html]Quelle: Spiegel[/URL]
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]
...
Es drängt sich auch die Frage auf, ob das Leck absichtlich nicht verschlossen werden soll !? ... [/B][/QUOTE]

diese Frage drängt sich tatsächlich auf, aber aus anderen Gründen...
wenn das Öl so lange sprudelt, bis das Ölfeld leer ist, ist dies ja eine Verknappung der Ölvorkommen und das wird sich doch sicher im Preis wiederspiegeln. :eek:
Demon17Ja da werden nun ein paar Milliarden eingespart und gleichzeitig kauft die Europäische Zentralbank munter griechische Schrottanleihen auf. Das heißt, sie nimmt den Banken die Risiken ab. Nach dem 720 Milliarden Paket an dem Deutschland mit bis zu 143 Milliarden haftet den ca. 23 Milliarden-Bürgschaften für Griechenland und dem 500 Milliarden Rettungsschirm für die deutschen Banken übernimmt Deutschland nun noch große Teile der Risiken französischer Banken, die Griechenland ca. 80 Milliarden geliehen hatten. Die deutschen Banken sind verpflichtet solche Anleihen bis 2013 zu halten. Die Folge werden wir zu spüren bekommen, wenn Griechenland seine Schulden nicht bedienen kann, was abzusehen ist. Denn dann werden die griechischen Staatsanleihen wertlos. Die Bundesbank muss dann die EZB stützen, deren Eigenkapital von 70 Milliarden aufgebraucht sein dürfte. Statt jährlich von der Bundesbank Milliardengewinne für den Bundeshaushalt zu erhalten muss Deutschland dann Milliardenverluste der EZB ausgleichen.

Der EZB-Chef Trichet gab den Forderungen des französischen Ministerpräsidenten Trichets nach. Europa ein Selbstbedienungsladen auf Kosten der Deutschen Steuerzahler.

[URL=http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,697511-2,00.html]Quelle: Spiegel[/URL]
Mrs. Spookiness"Wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, dann werdet ihr vielleicht einsehen, dass man Geld nicht essen kann."
Sag ich dazu nur; früher oder später bekommen wir derbst auf die Fresse und die Menschheit wird eines qualvollen Elends sterben.
Hoffentlich bald füg ich da noch hinzu.
xMoriturusxDas Öl wird sich voraussichtlich über den Atlantikstrom [URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,698722,00.html]verteilen[/URL] - mal sehen, wann sich die Strände in Europa färben.
Mondenkind79Um hier mal wieder von dem ganzen Gelaber wegzukommen... mir ist nach Schreien zumute!


[IMG]http://s3.directupload.net/images/100605/84hksv3s.jpg[/IMG]
(AP Photo/Charlie Riedel)


[IMG]http://s10.directupload.net/images/100605/imzq23vk.jpg[/IMG]
(AP Photo/Charlie Riedel)

Quelle: [URL=http://www.boston.com/bigpicture/2010/06/caught_in_the_oil.html][color=lightblue]Boston.com[/color][/URL]


Dieses [B]tödliche[/B] (was anhand dieser Bilder mal wieder überdeutlich wird!) Drecks-System lebt durch UNSEREN Konsum!

Ich stimme Mrs. Spookiness voll und ganz zu.
Hoffentlich geht es mit dem Krebsgeschwür Menschheit bald zuende, sie ist es einfach nicht würdig, auf diesem wundervollen Planeten zu leben.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]Hoffentlich geht es mit dem Krebsgeschwür Menschheit bald zuende, sie ist es einfach nicht würdig, auf diesem wundervollen Planeten zu leben. [/B][/QUOTE]

Da hilft wohl nur eins: Suizid, um mit gutem Beispiel voran zu gehen.....
Mondenkind79[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]Da hilft wohl nur eins: Suizid, um mit gutem Beispiel voran zu gehen..... [/B][/QUOTE]

Wow, so "empathisch", liebe hagzissa? ;)

Ich werde mein Leben sicher nicht aufgeben, solange ich glaube noch irgendetwas gegen diesen Irrsinn tun zu können!

Weißt du, was tatsächlich helfen würde? Konsumverzicht! Aber das leuchtet jemand so Ignorantem wie dir natürlich nicht ein...
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]Weißt du, was tatsächlich helfen würde? Konsumverzicht! Aber das leuchtet jemand so Ignorantem wie dir natürlich nicht ein... [/B][/QUOTE]

soso.... ignorant.... interessant....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]

Weißt du, was tatsächlich helfen würde? Konsumverzicht! Aber das leuchtet jemand so Ignorantem wie dir natürlich nicht ein... [/B][/QUOTE]

Dann fang mal an und leg Deinen Rechner still. Ansonsten ist der 'reines-Gewäsch-Faktor' nämlich sehr offensichtlich. :rolleyes:
ArrogantNickMal generell: Schaut man sich den Lauf der Geschichte an, so gab es zu allen Zeiten immer wieder Katastrophen wenn etwas Neues probiert wurde. Das Geschrei nach einem Schuldigen war wohl auch immer gleich und ebenso gab es dann die ewigen Beschwörungen vom Ende der Menschheit. Wie man sieht, sind wir noch immer da. Natürlich kann man sich und die Umwelt dann mit Bildern des Elends versuchen 'wach zu rütteln', allerdings nur, so man davon ausgeht, dass der Rest der Welt (außer man selbst natürlich) am Pennen ist, sonst wäre das Ganze ziemlich sinnlos (was es mE in der Tat ist). Der Planet ist voll von solchen Bildern, auch wenn sie nicht in der Zeitung erscheinen. Der Vater, der sich hinter verschlossener Tür besäuft und seine Familie prügelt. Die Mutter, die, da sie am Münchhausen-by-Proxy-Syndrom leidet, ihre kleine Tochter zwingt, Tee mit Rohrreiniger zu trinken. Kriege, Hungersnöte, Überschwemmungen.... und und und. Elend, im Großen wie im Kleinen. Aber ebenso gibt es auch das Gegenteil. Menschen finden sich, stellen etwas auf die Beine, erreichen großartige Dinge.

Und es geht immer weiter. Der Mensch ist in gewissem Maße anpassungsfähig, lernfähig ist er nur sehr begrenzt, da Erfahrung immer hinter der Notwendigkeit der Lebenssicherung und der allgemeinen Gier hinten an steht. Man kann natürlich beginnen die Menschheit zu hassen, aber das wird es nicht ändern.

Diese Katastrophe wird vorbei gehen und die Sicherheitsbestimmungen für Tiefseebohrungen werden modifiziert werden. Vielleicht gibt es ein paar Verschiebungen im Machtgefüge und womöglich ergibt sich der positive Effekt, den Demon schon ansprach, bzw. verlinkte und der Fokus wird sich mehr auf (saubere) Alternativen richten. Die Welt läuft einfach weiter und das ist auch gut so. Wir wären heute gar nicht so weit, uns hier alle virtuell hauen zu können, hätten für den Fortschritt und die Entwicklung nicht Generationen von Menschen und Tieren bitter bezahlt. Ich finde, das Einzige was man rückwirkend noch tun kann, ist das zu würdigen, anstatt in Hass und Hysterie zu zerfließen.

MfG

.

****

edit zum PS: Mir tun die Familien der Arbeiter leid. Wenn man sich vorstellt, das wäre der eigene Partner/Vater/Bruder/Freund etc. gewesen, der da mit der Plattform unterging, dann bekommt man mE erst eine Ahnung davon was Mitgefühl bedeutet, abseits von hasserfüllten (General)-Schuldzuweisungen.

So, das war's jetzt aber wirklich.

.
Goat93[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]Wow, so "empathisch", liebe hagzissa? ;)

Ich werde mein Leben sicher nicht aufgeben, solange ich glaube noch irgendetwas gegen diesen Irrsinn tun zu können!

Weißt du, was tatsächlich helfen würde? Konsumverzicht! Aber das leuchtet jemand so Ignorantem wie dir natürlich nicht ein... [/B][/QUOTE]

Glaube und Hoffnung, meine Schäfchen...

Ich will dir ja nicht deinen Glauben versauen, aber du wirst
nichts ändern und wenn du ecvht was ändern wollen würdest,
was machst du dann hier?
Husch husch, du mußt die Welt retten, jede Sekunde zählt.
poisonman wird die menschheit kaum zu einem massenselbstmord zur rettung der erde überreden können ...
ist auch nicht sinn der sache
genauso wenig wird man - leider - die menschen zum konsumverzicht bewegen ...
"die welt läuft einfach weiter" - es mag so sein und wird wahrscheinlich noch lange zeit gut gehen - (bis es irgendwann nicht mehr funktioniert) - also kann man sich einfach entspannt zurücklehnen oder höchstens mit sarkasmus reagieren, um seinem frust ausdruck zu verleihen ?!
"geh los und rette die erde" - gar nicht so übel die idee - zumindest gab es in der vergangenheit schon beispiele, dass menschen etwas bewegen können
- erinnert ihr euch an den boykott der shell während dieser brent spar geschichte ? -
vielleicht wird es für die europäer interessanter, wenn das öl demnächst gemütlich in unsere gefllde treibt
KinchIch weiß gar nicht, was ihr alle habt. Eigentlich sollten wir doch [URL=http://asset.soup.io/asset/0859/2100_0435.jpeg]froh sein.[/URL]

[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Mal generell: Schaut man sich den Lauf der Geschichte an, so gab es zu allen Zeiten immer wieder Katastrophen wenn etwas Neues probiert wurde.[/B][/QUOTE]

Untergehen tut die Menschheit schon immer. Selbstkasteiung a la Mondenkind bringt uns natürlich auch keinen Zentimeter voran. Konsumverzicht ist so pauschal auch keine Lösung; wie sind essentiell von der Petro-Industrie abhängig. Kraftstoff, Kunststoff, Medikamente etc pp, benötigten beim derzeitigen Stand der Technik nun einmal Erdöl.

Aber: Erdöl-Bohrungen würde ich nicht gerade als etwas Neues bezeichnen. Die Situation ist doch ziemlich offensichtlich: Es wurde in einer Meeres-Tiefe gebohrt, die im Unfallfall nicht mehr beherrschbar ist. Ein Unfall dieser Art ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Die ganzen Offshore-Bohrungen sind somit derzeit ein einziges russisches Roulett: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zur Katastrophe kommt. Aber jeder bohrt weiter, einfach mit der Hoffnung darauf, dass es ihn schon nicht erwischen wird.

Unter diesen Umständen sollten Offshore-Bohrungen komplett verboten werden und verboten bleiben, bis das Ganze beherrschbar ist.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Dann fang mal an und leg Deinen Rechner still. Ansonsten ist der 'reines-Gewäsch-Faktor' nämlich sehr offensichtlich. :rolleyes: [/B][/QUOTE]

genau, das meinte ich.... so viel nämlich zum Thema "ignorant" :D
jaja... Anspruch an andere und die eigene Realität....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
Aber: Erdöl-Bohrungen würde ich nicht gerade als etwas Neues bezeichnen.[/quote]

In dieser Tiefe schon. ;-)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kinch [/i]
Unter diesen Umständen sollten Offshore-Bohrungen komplett verboten werden und verboten bleiben, bis das Ganze beherrschbar ist. [/QUOTE]

Oder so. Allerdings wird man erst wissen ob es beherrschbar ist, wenn man es versucht hat und es klappte. So wie ich das mitverfolgte, wurden ja eine ganze Latte von Sicherheitsbestimmungen missachtet und es war eine Verkettung von mehreren Umständen. Daran sollte gearbeitet werden und ich denke, das wird es nach diesem Unfall auch.

****

Hag - > ;-)


Grüßle
Mischa
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]Um hier mal wieder von dem ganzen Gelaber wegzukommen... mir ist nach Schreien zumute!

Dieses [B]tödliche[/B] (was anhand dieser Bilder mal wieder überdeutlich wird!) Drecks-System lebt durch UNSEREN Konsum!

Hoffentlich geht es mit dem Krebsgeschwür Menschheit bald zuende, sie ist es einfach nicht würdig, auf diesem wundervollen Planeten zu leben. [/B][/QUOTE]

Jaja, hilfe, wir gehen unter. Ich wüsste nicht, dass hysterisches Geschrei je den Menschen geholfen hätte.
Konsumverzicht halte ich als langfristige Strategie für so wirksam, wie Selbstverbrennungen. Und Gedanken über die Würde, auf diesem Planeten zu leben, so lange für sinnfreies Gelaber, wie es an Alternativen mangelt.
Obwohl ansonsten eher pessimistisch, bin ich bezüglich dieser Katatstrophe durchaus guter Dinge, dass daraus gelernt werden wird, weil sie nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch so schmerzlich ist. Bei anderen Problemen, zum Beispiel dem weltweiten Umgang mit Wasser, der Abholzung der Regenwälder und dergleichen mehr, habe ich deutlich weniger Hoffnung.
Demon17Echt was soll der Geiz? Wenn die Polkappen abschmelzen, dann steigt der Meeresspiegel um 7 Meter. Dann säuft Holland und die Norddeutsche Tiefebene ab. Aber das ist doch gar nichts gegen den Ausbruch eines Supervulkans. Der bläst halb Amerika weg und wir kriegen die totale Eiszeit. Wahrscheinlich sowieso mal wieder Zeit, dass die Population auf diesem Planeten reduziert wird. Vor zigtausend Jahren gab es mal 20 000 Homo Sapiens auf der ganzen Welt und nun schau Dir das Elend heute an.
Goat93*schonmal warme socken strick*
Davy CrockettEs wird sich nichts ändern...ebenso wie nach der Katastrophe von Tschernobyl vor mehr als 20 Jahren...die Menschen vergessen schnell - solange sie sich persönlich nicht tangiert und bedroht fühlen, lassen sie sich weiter von den Medien der Herrschenden einlullen und in falsche Sicherheit wiegen...

...der Irak war ihnen noch nicht genug - der Kampf um die letzten wirklich ergiebigen Erdölreserven hat begonnen - und die liegen nun einmal weit abseits der "Zivilisation"...diese muss in zunehmend unwegsamere Regionen vordringen - Wüsten, Regenwälder, die Polarregionen - oder eben in die Tiefen der Ozeane, um ihrer Beute noch habhaft zu werden...hoffentlich geraten sie dabei irgendwann mal an die falschen...hätte denen gewünscht, dass sie mit ihrem Bohrer mal gründlich an der falschen Stelle gebohrt, eine vulkanische Eruption, ein gewaltiges Seebeben mit gewaltigem Tsunami losgetreten - oder mitten durch R'lyeh gebohrt und Cthulhu aus seinem äonenalten Schlaf gerissen hätten...der hätte dem BP-Konzern sicher was gehustet...nein, genau das müsste geschehen: eine wirkliche Katastrophe. Eine, die nicht nur das Ende von Milliarden und Abermilliarden namenloser Meereslebewesen bedeutet - sondern ebensovieler Homo sapiens-Exemplare...der Megatsunami, der über die Küsten Europas und Amerikas hinwegbraust - der radioaktive Ascheregen, der die Sonne für Jahrzehnte verdunkelt, alle Ernten vernichtet, millardenfachen Hungertod und Seuchen bringt...nur durch so etwas sind die Menschen noch zum Umdenken und zum Lernen zu bewegen...es muss ihnen Schmerz zugefügt werden - mehr als sie ertragen, mehr als sie sich vorstellen können...die Geschichte von Mose und dem Pharao - sie zeigt genau das auf, worauf es ankommt...das kapitalistische Herrschaftssystem kann offenbar die Vorstellung nicht verkraften dass es noch eine "Welt danach" geben könnte, nachdem es sich mit seiner Verschwendungssucht, seiner Arroganz und Inkompetenz sein eigenes Grab geschaufelt hat...da dieses Dreckssystem nun offenbar den finalen Beweis seiner "Alternativlosigkeit" nicht schuldig bleiben möchte - sorgt es selbst dafür, dass diese zur Gewissheit wird: indem es sämtliche Alternativen mit sich in den Tod nimmt...allein der westliche Imperialismus hat sowohl Kern(spaltungs-)Energie alsauch petrochemische Erzeugnisse zu seiner - wirtschaftlichen - Weiterexistenz nötig - würde die Menschheit endlich von der Altlast Kapitalismus sich zu befreien imstande sein, könnten sicher alternative und fortschrittlichere Technolgien weiterentwickelt oder geschaffen werden und an die Stelle der bisherigen treten - die diese Lücke mit Ersatzprodukten bald mehr als schliessen würden...Fortstchritt lässt der Imperialismus, als ein absterbendes Herrschaftsinstrument einer absterbenden Klasse - ohnehin schon längst nicht mehr zu...es wird nur das zugelassen und gefördert, was den Herrschenden am meisten Profit, nicht aber das was der Mehrheit den größten Nutzen bringt...
Ronin76@Kinch
[QUOTE]Konsumverzicht ist so pauschal auch keine Lösung; wie sind essentiell von der Petro-Industrie abhängig. Kraftstoff, Kunststoff, Medikamente etc pp, benötigten beim derzeitigen Stand der Technik nun einmal Erdöl.[/QUOTE]
Es ist keine Lösung aber ein wichtiger Schritt um die Zerstörung der Umwelt einzuschränken und den Konzernen weniger Macht zu geben. In Deutschland zB kann man in fast allen Gebieten ohne private (motorisierte) Fahrzeuge auskommen und öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Oft genügt auch schon gutes Schuhwerk oder ein Fahrrad. Fahrzeuge wie PKW, LKW und Busse müssen nicht mit Erdöl betrieben werden ! Auch auf Petro-Kunststoffe und Medikamente kann ganz verzichtet werden, es gibt genügend Alternativen die jedoch kaum genutzt werden. zB Hanf. Heute hat doch jeder mittelständische Haushalt 2-4 Fahrzeuge, das ist WAHNSINN. Und da hört es noch lange nicht auf. Die Haushalte und Warenhäuser sind voller unnützer Elektrogeräte und Plunder vollgestopft, da Mensch ja alles haben will, was die Medien bewerben und sei es nur aus reinem Neid zu den Mitmenschen. Hat der Nachbar ein neues Auto, braucht der Andere auch gleich ein neues Auto. Und das ist leider kein Witz sondern Realität, so lächerlich sich das vielleicht anhören mag. Ich kann dieses "Wettrüsten" täglich in meinem Umfeld wie bei Bekannten beobachten. Dieses Jahr haben zB 3 Bekannte die eine Clique bilden, in kurzen Abständen zum ersten Mal in ihrem Leben ihre Autos per Chip+Software tunen lassen. Und das nur aus Neid und Gruppenzwang, also Minderwertigkeitskomplexen. Nun geht es weiter mit "tiefer legen" und anderem Tuning. Einer fängt an, Andere machens es nach. Und dabei wechseln sie ihre Meinungen völlig opportunistisch. Was vor kurzer Zeit noch völlig verpönt und als Kinderei abgetan wurde ist plötzlich cool und ein Muß ! Und die sind nicht erst 20 Jahre alt, sondern zwischen 36 und 50.



@Demon17
[QUOTE]Echt was soll der Geiz? Wenn die Polkappen abschmelzen, dann steigt der Meeresspiegel um 7 Meter. Dann säuft Holland und die Norddeutsche Tiefebene ab.[/QUOTE]
Das ist völliger Unsinn, weißt du eigentlich wie groß die Erde ist, wieviel Wasser es gibt, und wie wenig Eis ? Der Meeresspiegel würde bei völligem Abschmelzen der Polkappen, was ja nicht der Fall ist, nur maximal im Zentimeterbereich ansteigen. Fast eine komplette [URL=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2c/Rotating_earth_(large).gif]Hemisphäre[/URL] ist mit tiefen Ozeanen aus Wasser bedeckt ! Oder schwappt dein Glas Martini oder Limonade über, nachdem die Eiswürfel geschmolzen sind ? Das Verhältnis Eis zu Wasser ist dort übrigens um einiges ausgewogener als jenes auf der Erde.



@Davy Crockett
Es gibt keine Beweise dafür, daß die Erdölreserven zu Ende gehen. Zb sind die bekannten Mengen und Reserven in Saudi Arabien und Co ein Staatsgeheimnis. Von einem durchschnittlichen Erdölfeld lassen sich auch nur ca. 30% Erdöl fördern und es gibt Hinweise darauf daß die Erde ständig neues Erdöl produziert und es nicht von irgendwelchen prähistorischen, verfaulten Wäldern stammt. Ich halte die ständigen Warnmeldungen über ein Versiegen der Erdölreserven für reine Propaganda und Angstmacherei. Dadurch wird Erdöl geradezu ein göttlicher Status verliehen, ähnlich wie Ambrosia, und als Folge stark verteuert. Und selbst wenn die Fördermengen völlig einbrechen würden, wäre das auch nicht schlimm. Dann hat die Menschheit ein gefährliches Spielzeug weniger und die anderen Tiere werden es uns danken.
Demon17[QUOTE]Zum letzten Mal war die Erde vor etwa 35 Millionen Jahren, im Eozän, ganz frei von polaren Eiskappen. Der Meeresspiegel war damals knapp 70 Meter höher als heute. Vor etwa 3 Millionen Jahren, im Pliozän, war die Nordhalbkugel eisfrei, das mittlere Klima war rund 2 bis 3 °C wärmer als heute, und der Meeresspiegel lag 25 bis 35 m höher. Während des letzten Interglazials, der Eem-Warmzeit vor ca. 120.000 Jahren, war das Klima etwa 1 bis 2 °C wärmer als heute, und der Meeresspiegel lag entsprechend 4 bis über 6 m höher als heute.[10[/QUOTE] Das halte ich noch für die zutreffensten, weil historischen Daten. Es sind Unmengen von Wasser im Eis der Arktis und Antarktis gespeichert. Allein durch die Ausdehnmungh des Wassers durch die Erwärmung von 1-2 Grad steigt der Meerespiegel. Im letzten Jahrhundert ca. 17 cm.

[QUOTE]Bis zum Jahr 2100 wird, abhängig vom künftigen Treibhausgasausstoß und der tatsächlichen Reaktion des Klimasystems darauf (=Klimasensitivität), eine Erwärmung um 1,1 bis 6,4 °C erwartet.[2[/QUOTE] Wie gesagt, es kommt jetzt auf die Vulkane an ... :)
Ronin76Da gibt es nur ein paar Probleme:

1. Was vor Hunderttausenden und Millionen Jahren war, ist grobe Spekulation. Der einzige, mögliche Blick in eine fernere Vergangenheit ist der Blick ins Universum, am Besten durch ein Teleskop. Die Vergangenheit der Erde bleibt dadurch jedoch verborgen. Auch radiologische Messungen wie die Radiocarbonmethode (C14-Methode) ist nicht so genau, wie gerne behauptet wird.

2. Es gab im letzten Jahrhundert höchstwahrscheinlich keine generelle Erderwärmung und dadurch auch keine Ausdehnung von Wasser. Eine Erwärmung der Meere würde durch Verdunstung kompensiert werden. Ein relativ großer Anteil von Wasser befindet sich auch in der Atmosphäre und hier wiederum in Jetstreams.

Hier eine Grafik zur Wasserverteilung auf der Erde, der gasförmige Luftanteil ist darin leider nicht erfasst ! Aber wie man sieht, ist der Eisanteil lächerlich gering. Gerade mal 2,06 %.

[img]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a4/Wasserverteilung_auf_der_Erde.png[/img]



Mit Wärmekameras an Satelliten konnte bestimmt werden, daß die Erdtemperatur seit den letzten Jahrzehnten äußerst stabil ist. Da kommen nicht mal Abweichungen von 0,1°C vor, soviel also zur propagierten Erderwärmung.

Dazu kommt noch daß sich der Großteil der Meßstationen der Erde, auf Landmassen befindet, hier wiederum bevorzugt in asphaltierten Großstädten und dort häufig an Hauptstraßen neben Klimaanlagen, Schornsteinen und an Flughäfen. Da sind dann schon mal 10° C Abweichung gegenüber einer außerstädtischen Flurfläche drin. Die Landmasse beträgt jedoch nur ca. 29%. Und mit solchen Meßergebnissen wird dann Politik und vor allem Finanzpolitik gemacht und nur darum geht es bei den ganzen Lügengeschichten über eine angebliche Erderwärmung !
LaChatte[QUOTE]Aber: Erdöl-Bohrungen würde ich nicht gerade als etwas Neues bezeichnen. Die Situation ist doch ziemlich offensichtlich: Es wurde in einer Meeres-Tiefe gebohrt, die im Unfallfall nicht mehr beherrschbar ist. Ein Unfall dieser Art ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Die ganzen Offshore-Bohrungen sind somit derzeit ein einziges russisches Roulett: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zur Katastrophe kommt. Aber jeder bohrt weiter, einfach mit der Hoffnung darauf, dass es ihn schon nicht erwischen wird.[/QUOTE]

Die Katastrophen finden ja schon längst statt. In Nigeria zum Beispiel, wo schon seit Jahren im Nigerdelta Öl ohne die geringsten Vorsichtsmassnahmen für Menschen, Tiere und Pflanzen gefördert wird.
[url]http://www.sibilla-egen-schule.de/konflikt/nigeria/nigeria.htm[/url]

Doch was in der Nähe der USA stattfindet, findet halt mehr Publicity als was in Afrika passiert. Wen interessiert schon Afrika?

Ich habe doch die geringe Hoffnung, dass die Ölkatastrophe der USA auch vielleicht den Nigerianern hilft, wieder eine gesunde Umgebung zurück zu bekommen, ohne Öl im Trinkwasser und so.

grüsse, barbara
Demon17@Ronin,

und wei erklärst Du Dir das abschmelzen der Polkappen, wenn es nicht wärmer wird?

Aktuelle Schätzungen gehen von eineim erheblich höheren Anstieg des Meeresspiegels aus, als das IPCC bisher annahm.

[QUOTE]Während der Meeresspiegel in den vergangenen zwei Jahrtausenden lediglich um rund 20 Zentimeter schwankte, dürfte er allein in diesem Jahrhundert um 80 bis 150 Zentimeter anschwellen, sagte die in Großbritannien arbeitende Hydrologin Svetlana Jevrejeva. Diese Annahme liegt etwa um das Dreifache höher, als bisherige offizielle Berechnungen des Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Der IPCC erwartet eine Anhebung um 18 bis 59 Zentimeter. „Unter den Wissenschaftlern gelten die Schätzungen der IPCC als konservativ“, meint Simon Holgate vom Proudman Oceanographic Laboratory in Liverpool.
[/QUOTE]
[URL=http://www.welt.de/wissenschaft/article1908642/Meeresspiegel_steigt_viel_hoeher_als_erwartet.html]Quelle: Welt.de[/URL]

Eventuell würden sogar die Meeresströmungern zum erliegen kommen, die ja aus einem Aistausch polaren Kaltwassers mit äquatorialem Kaltwasser resultieren. Dann würden in Europa die temperaturen sinken. Wir sind ja auf der gleichen Höhe wie Kannada und werden vom Golfstrom beheizt.

Außerdem, wenn du schon eine Grafik von Wikipedia verwendest, dann weis doch auf den Text hin:

[QUOTE]Ohne den Golfstrom würde in Mitteleuropa arktisches Klima herrschen.[/QUOTE]

[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Wasser#Vorkommen_auf_der_Erde]Quelle: Wikipedia[/URL]

Die USA befürchten jetzt im Zusammenhang mit der Erderwärmung vermehrt Hurricane, die wiederum das Öl aus dem Golf von Mexico an Land spülen könnten. Meterhohe Flutwellen könnten über das Land hineinbrechen und eine ölverschmierte ökologische Wüste hinterlassen.

[URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,697690,00.html]Hurrikan-Saison im Ölpest-Golf[/URL]



Vielleicht gibt es ja doch einen Gott und er bestraft die Amerikaner jetzt für die Energieverschwendung.

[IMG]http://www.spiegel.de/images/image-93520-panoV9free-pubo.jpg[/IMG]
Demon17Ja es ist wirklich lächerlich, eine korrupte Politik teilt sich die Rohstofferlöse mit korrupten Konzernen und die armen Leute bekommen nicht mal eine Entschädigung für die Verluste, die sie durch Naturzerstörung erleiden. Insofern nützt der ganze Ölreichtum nichts. Es wird nur wieder neues Kapital zum Spekulieren angehgäuft, anstatt es in die Entwicklungsländer zu investieren. Und was machen die Spekulanten damit? Finanzkrisen durch Spekulationsblasen auslösen, deren Kosten dann wieder bei Hartz IV Empfängern und Arbeitslosen eingespart werden. :rolleyes:
Ronin76@Demon17
[QUOTE]
und wei erklärst Du Dir das abschmelzen der Polkappen, wenn es nicht wärmer wird?

Aktuelle Schätzungen gehen von eineim erheblich höheren Anstieg des Meeresspiegels aus, als das IPCC bisher annahm.
[/QUOTE]
Das was in den Nachrichten kommt sind Halbwahrheiten bzw Halblügen, da andere Fakten ausgeblendet und zensiert werden. Natürlich schmelzen die Pole an den jeweiligen Sommern etwas, Sie gefrieren jedoch in den Wintern wieder zu, und so ist das schon seit Äonen. Das Eis an den Polen besteht zum Großteil aus Süßwasser, welches im Laufe von Jahrtausenden aus Schnee gebildet wurde.

Da wir uns gerade in einem Interglacial befinden, war es also schon kälter auf der Erde und wird es auch wieder werden. Das Salz des Meerwassers bringt den vereisten Schnee zusätzlich zum Schmelzen, darum wird ja auch bei uns im Winter Salz auf die Schnee- und Eisdecken gestreut. Wenn also die Pole abschmelzen, sind das völlig natürliche Prozesse, auf die Menschen keinen Einfluß haben. Und ich hatte sogar vor ein paar Monaten Satelittenbilder gesehen, wo zu erkennen war, daß die Pole nicht schmelzen, sondern sich die Eisflächen deutlich vergrößert hatten. Das eine Bild war von ca 1990 und das Andere von ca 2008. Man kann sich also entweder auf den logischen Verstand stützen oder irgendwelchen dubiosen Bildern und Nachrichten Glauben schenken. Im Zweifel bevorzuge ich die Logik.

Daß es keinen anthropogenen Treibhauseffekt und auch keine Erderwärmung durch CO² gibt, ist ja inzwischen längst nachgewiesen. Der Server eines großen, britischen Klimaforschungsinstitutes wurde neulich gehackt und ich hatte mir mal die ganzen Emaildaten, PDFs, Docs, und Diagramme gezogen. Da gab es zB wie beim Marketing, Anleitungen und Anweisungen dazu, wie Menschen am besen manipuliert werden sollten, damit sie den Schwachsinn von der Erderwärmung durch CO² glauben.


[QUOTE]
Außerdem, wenn du schon eine Grafik von Wikipedia verwendest, dann weis doch auf den Text hin:

Zitat:
Ohne den Golfstrom würde in Mitteleuropa arktisches Klima herrschen.
[/QUOTE]
Könnte aber etwas viel werden, wenn ich die ganze Wikipedia zitieren würde. :D Diesen Text hatte ich gar nicht gesehen, aber das ist ja etwas allgemein Bekanntes, nur sehe ich da nun keinen direkten Bezug zum Thema. Im Winter wäre es ohne den Golfstrom sicherlich arktisch, aber das ist es auch ohne den Golfstrom häufig. Mit ca 47° N liegt Mitteleuropa dann doch ein Stück entfernt von der Arktis.

[url]http://www.schulbilder.org/breitengrade-t14325.jpg[/url]

Jetzt gibt es aber auch noch so ein Totschlagargument von mir: Ohne Regen würde in Mitteleuropa Wüstenklima herrschen. oder..
Heute ist in China ein Sack Reis umgefallen.



[QUOTE]Vielleicht gibt es ja doch einen Gott und er bestraft die Amerikaner jetzt für die Energieverschwendung.[/QUOTE]
Oder einen Teufel, der das weisse Haus schwarz färben wird. :cool:
Demon17Man wird sehen. Ich meine dass Bremen liegt ja 11,5 m über nn. Das wird ein bischen eng bei Sturmflut, aber dann habt ihr halt eine Insel. Live fast, die young! ;)

Das ist ja das Schöne an Bielefeld, selbst wenn die Polkappen abschmelzen und der Meeresspiegel um 70 Meter steigt, hat man immer noch ca. 40 Meter Land unter dem ...
Ronin76Vor ca. 15 Jahren wurde im deutschen Fernsehen massiv vor Sturmfluten und Wirbelstürmen gewarnt, die dann um das Jahr 2005 über Norddeutschland hereinbrechen sollten. Ganz Hamburg, Bremen, usw hätte laut den Aussagen der TV-Spezialisten unter Wasser stehen sollen. Das wurde sehr dramatisch mit Kartenanimationen und Bildern von Sturmfluten untermalt und geradezu eine Weltuntergangsstimmung heraufbeschworen. Tja, war wohl nichts.
Demon17Also ein Gummiboot hätte ich ja im Schrank. ;)
Demon17[QUOTE]New York - Der Börsenwert von BP ist in nur sieben Wochen um über 82 Milliarden Dollar abgestürzt. Der Ölkonzern ist damit nur noch halb so viel wert wie vor der Katastrophe im Golf von Mexiko.[/QUOTE]

Spekulanten setzen inzwischen auf die Abwicklung des Unternehmens, wegen der unkalkulierbaren Risiken, die aus den Schadensersatzforderungen gegen den britischen Ölmulti resultieren. Obama fordert jetzt Schadensersatz für die entgangenen Lohnzahlungen der Arbeiter auf anderen Ölplattformen. Schließlich hat die ganze Offshorebranche durch die Ölkatastrophe hohe Verluste erlitten. So wurde die Genehmigung weiterer Bohrinseln im Küstenbereich ausgesetzt.

[URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,699826,00.html]Quelle: Spiegel[/URL]
pulSarOh ja toll...

Wo kann man eigentlich auf die Abwicklung des Planeten setzen?

Ich setz nen Kasten Bier darauf, dass das Ökosystem entlang der Küste (und dank Golfstrom wohl auch viel weiter entfernt) noch für Jahrzehnte beeinträchtigt bis zerstört ist...

______

Warum kam eigentlich noch niemand auf die Idee, die gigantischen Plastikmüll-Strudel in den Weltmeeren industriell abzubauen?
Ich stelle mir da so ähnliche Spezialschiffe vor, wie die, die im sagenhaft schlechten Krisenmanagement seitens der US nicht geordert wurden - also mit nem Rumpf, der sich wie bei einer Schere aufklappen kann.
Da das alles ja granular ist, sollte sich so viel Müll ja irgendwie auch wieder einschmelzen lassen und vielleicht sogar mit dem ein oder anderen Verfahren nach Material trennen....

In ein paar Generationen ist vieles von dem Dreck, den unsere und die davor in die Welt gelassen haben, vielleicht wirklich Rohstoff.....

[img]http://files.newsnetz.ch/bildlegende/20708/368983_pic_970x641.jpg[/img]
Ronin76Neues zur Ölkrise bei der Tagesschau:

[url]http://www.tagesschau.de/ausland/obamaoelpest108.html[/url]

Dazu auch eine Chronik mit Videos:

[url]http://www.tagesschau.de/oelkatastrophe130.html[/url]


Die Skrupellosigkeit von BP ist groß:
Im Video vom 1. Mai 2010 wird behauptet, daß BP den nun arbeitslosen und geschädigten Fischern, Arbeitsverträge als Küstenreinigungskräfte angeboten hatte, in denen jedoch die Klausel enthalten war, daß die Unterzeichner damit auf ihr Klagerecht verzichten würden. Daraufhin kam es verständlicherweise zu Unruhen.



@pulsar
[QUOTE]Warum kam eigentlich noch niemand auf die Idee, die gigantischen Plastikmüll-Strudel in den Weltmeeren industriell abzubauen?[/QUOTE]
Es gibt schon Versuche und Bemühungen in diese Richtung, viel ist es allerdings nicht. Vermutlich liegt es auch daran daß der Müll nur sehr schwer von Fischen und anderen Lebewesen separiert werden kann und zu tief liegt. Gerade Tiefseegräben werden zu gigantischen Unterwassermüllalden die alles Leben unter sich begraben.
Demon17Die Ölkatastrophe wird BP erheblich mehr kosten als ursprünglich erwartet. Der Ölkonzern will Rücklagen von 50 Milliarden Dollar bilden. [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,701783,00.html]Quelle: Spiegel[/URL]


Inzwischen sind Experten wesentlich pessimistischer als zu Beginn der Katastrophe. Auch die Entlastungsbohrungen, die frühestens in 2 Monaten soweit sind, können schief gehen. Die Bohrer müssen in 1,5 Kilometer Tiefe und 4 Kilometer unter dem Meeresboden ein 20 cm großes Loch treffen ... Das hieße dann, der Inhalt des gesamten Ölfeldes ergießt sich in den Golf von Mexiko, so ungefähr 2 bis 4 Jahre lang ...
CaranaldionDiese Angelegenheit entwickelt sich immer mehr zum Kuriositätenkabinett des Absurden:
Nach dem Tiefseebohrungen aus nachvollziehbarem Grunde per Gesetz vorerst verboten wurden, haben einige Firmen gegen das Verbot geklagt.
Diese Klage hatte Erfolg.
Ein Richter kippte das Verbot gestern.
Zur Begründung heisst es, das Verbot sei "nicht ausreichend belegt".
Demütend-grotesk wirkt die Argumentation des Verteidigers der klagenden Firmen:
"Es gebe im Golf von Mexiko "ein ganzes Ökosystem von Unternehmen, die durch dieses Moratorium jeden Tag geschädigt" würden."

Ich hab eigentlich nicht erwartet, dass man den Begriff "schwarzer Humor" einmal so doppeldeutig sehen könnte.

vgl. [URL=http://www.tagesschau.de/ausland/oelpest412.html]US-Gericht kassiert Obamas Tiefseebohrstopp[/URL]
solipsismusDas ist allerdings faszinierend. Aber so wie unser Verfassungsgericht (zum Glück!) Gesetze kassieren kann, geht das eben auch in den USA.
So sehr die Mehrheit der Menschen wohl hinter dem Gesetz steht, muss es trotzdem juristisch Hand und Fuß haben, denn Gerichte dürfen nicht subjektiv vorgehen. So schön sie und das Volk das Gesetz vielleicht finden, ist es ihnen jedoch nur erlaubt, aufgrund der Fakten, die ihnen vorgelegt werden zu urteilen.
Ich hoffe, dass die US-Regierung einfach das Gesetz nachbessert bzw. Revision einlegt, falls das eine Option ist.
Ronin76[QUOTE]
Demütend-grotesk wirkt die Argumentation des Verteidigers der klagenden Firmen:
"Es gebe im Golf von Mexiko "ein ganzes Ökosystem von Unternehmen, die durch dieses Moratorium jeden Tag geschädigt" würden."
[/QUOTE]
Das ist Zynismus der übelsten Sorte. Da wird der Täter zum Opfer gemacht. Die Mitschuld der vielen Erdölproduktkonsumenten wird natürlich nicht erwähnt, allerdings haben die auch keine Kontrolle über die Förderungsmethoden, von daher stehen schon Ölförderkonzerne wie BP in der direkten Verantwortung. Ich hoffe es gibt massive Ausschreitungen in der US-Bevölkerung, ansonsten tut sich da nicht viel für die Umwelt. In der Vergangenheit war es ja immer so daß Umweltzerstörung von den Großkonzernen eiskalt mit einkalkuliert wurde. Da wird dann eben mal ne lächerlich, kleine Strafe gezahlt und der Scheiß geht weiter. Und grotesk ist auch daß Großkonzerne durch ihre Regierungsvertreter die Gesetze diktieren und die Richter bezahlen und kontrollieren. Staaten haben kaum noch Macht sondern sind das Werkzeug von supranationalen Großkonzernen und Banken.
poisonman sollte jedem befürworter von "wir bohren fröhlich weiter" eine runde schwimmen im golf von mexico verordnen ... eine halbe stunde dürfte genügen
apropos ...
ägypten hat nun ebenfalls mit ölpest zu kämpfen ...

zitat aus einem extraterrestrischen funkspruch
"liebe ausserirdische lebensformen - bitte ändern sie umgehend ihre sternkarten
die erde, einst als blauer planet bekannt, wird nun als schwarzer, klebriger klumpen dargestellt
ab der nächsten saison bieten wir individuell geführte reisen zur erde an - thematik "vermeiden sie unbedingt, ihrer heimat ein ähnliches schicksal zu bereiten"
gratis dazu erhältlich unser handbuch "wie sich die menschheit in kürzester zeit selbst auslöschte ..." zitat ende ...
Fuck up Eviltja, nun kommt es wirklich knüppeldick.
pulSarDie Katastrophe bleibt nicht auf das Meer beschränkt.

[url=http://www.youtube.com/watch?v=un8co1d4zb4] Oil Rain in Luisiana[/url]
Corexit scheint da mit dran schuld zu sein.

Googelt doch mal unter "Ölkatastrophe" oder anderem - wenn mich nicht alles täuscht, gibt es noch eine im Moment.

Mir fehlt gerade die Zeit, weiter zu suchen.

*sfz*
CaranaldionDas von Pulsi verlinkte Video ist bereits recht eindrücklich, aber vielleicht weniger eine verlässliche Quelle.
In 'renommierten' Medien konnte ich keine Infos dazu finden.
Allerdings taucht einiges in Foren, blogs oder auf privaten Pages auf.

[Quote][i]Quelle:[URL=http://www.examiner.com/x-33986-Political-Spin-Examiner~y2010m6d17-North-America-facing-years-of-toxic-rain-from-poisonous-BP-oil-spill-dispersants]www.examiner.com[/URL] [/i]
When you pour more than a million gallons of toxic chemical dispersants on top of an oil spill, it doesn’t just disappear. In this case, it moves to the atmosphere, where it will travel hundreds, if not thousands of miles from the site of the BP oil spill, in the form of toxic rain[URL=http://www.examiner.com/x-33986-Political-Spin-Examiner~y2010m6d17-North-America-facing-years-of-toxic-rain-from-poisonous-BP-oil-spill-dispersants]... (Further reading)[/URL] [/quote]

[url]http://www.rense.com/general91/rse.htm[/url]
[url]http://poleshift.ning.com/profiles/blogs/here-is-why-people-are[/url]

Andererseits gibt es auf einigen Seiten auch Hinweise, dass es sich hierbei nur um Panikmache handelt - in Form von Spam-Mails unter das Volk gebracht.
In [URL=http://wesawthat.blogspot.com/search/label/deepwater_horizon_oil_catastrophe_2010]diesem Blog (*KLICK*)[/URL] wird eine Wissenschaftlerin zitiert, wonach das Öl nicht mit dem Wasser verdampfen kann.

[url]http://www.godlikeproductions.com/forum1/message1080196/pg1[/url]

Hier nochmal ein Zeitungsbericht, der andere Artikel zusammenträgt:
[url]http://thefastertimes.com/bignews/2010/05/14/will-hurricane-season-mean-oilmageddon-for-the-united-states/[/url]


Fazit: Nichts genaues weiss man nicht ?
pulSarCara - soweit auch meine Sicht bzw mein Stand. Auch ich habe nur dieses eine Video (in x-facher Ausführung) gefunden - und das ist halt nicht wirklich klar, ob das Öl dort von oben kam oder auf irgendwie der Straße lag.

Das Öl nicht verdunsten kann, habe ich auch gelesen. Allerdings kann es sein, dass das Corexit (welches im übrigen ein Nervengift ist) das Öl dazu bringen kann, in Teilen zu verdunsten.

Überhaupt scheint das Corexit selbst eine ziemliche Sauerei zu sein.
Wesentlich toxischer und weniger effektiv als Alternativen... aber eben "rein zufällig" in den Tanks einer BP-Tochter vorhanden (die das herstellt).

[color=#fff]Vor Agypten ist noch eine Plattform am lecken! Hier gibt es so gut wie keine zuverässigen Infos, da der agyptische Staat der Betreiber ist.[/color]

Man suche nach "Agypten" und "Ölkatatrophe"
JohnSteedNach den Krankheitsbildern des 19.Jahrhunderts (Nationalismus, Industrialisierung etc.), folgte im 20.Jahrhundert der Wissenschaftsfetisch.
Dieser Fetisch (der klar von den Naturwissenschaftlern dominiert wird), hat uns letztendlich an den Rand von diversen Katastrophen geführt.
Es sind quasi die Ingenieure, die solche Ölkatastrophen bewirken.l
Dies ist die Lehre aus solchen Ereignissen.

Man muss deshalb nicht unwissenschaftlich denken...
Hätte man zeitweise den Kultur- und Sozialwissenschaftlern zugehört, wäre evtl. die Gier nicht die Religion der Wirtschaft, gäbe es vielleicht keine Offshore-Bohrinseln.

Die Wirtschaft ist im Klammergriff der BWL.
Diese ist per se gaga.
Definition BWL, anhand eines Fussballbeispieles.

Ein Europaleagueclub führt Unternehmensberater durchs Haus.
Die Berater prüfen die einzelnen Abteilungen:
Abwehrt, Mittelfeld und Sturm.
Alle arbeiten ordentlich, aber der Sturm ist grenzwertig und schafft mitunter die Quartalsziele nicht.
Mittlerweile gibt es im Club eine neue Führung und diese will nur mit guten Ziffern glänzen.
Also geht man her und entlässt alle Stürmer und schliesst die Abteilung. Punkt aus. Das ist BWL.
Caranaldion[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Nach den Krankheitsbildern des 19.Jahrhunderts (Nationalismus, Industrialisierung etc.), folgte im 20.Jahrhundert der Wissenschaftsfetisch.
Dieser Fetisch (der klar von den Naturwissenschaftlern dominiert wird), hat uns letztendlich an den Rand von diversen Katastrophen geführt.
Es sind quasi die Ingenieure, die solche Ölkatastrophen bewirken.l
Dies ist die Lehre aus solchen Ereignissen.[/QUOTE]

Guten Morgen John,

kannst Du den zitierten Absatz etwas näher erläutern ? So ist mir noch nicht ganz klar, weswegen das Streben nach Wissenschaft zu den diversen Katastrpohen führt.
JohnSteedEin Teil der Wissenschaft hat den Vorzug(Naturwissenschaft).
Statt aber massvoll mit der Natur umzugehen, wird die Wissenschaft in diesem Feld benutzt um die Welt auszubeuten.
Politiker und Wirtschaftsbosse machen die Wirtschaft zur Hure der Gier und so mancher Quarksspalter lässt sich nicht zweimal bitten.

Das Streben nach Wissenschaft wird uns kleinen Häschen also als objektive Suche nach der "Wahrheit" verkauft, befeuert aber in realitas nur die Gier der mächtigen.

Wie erwähnt, es ist nur ein Kreisausschnitt der Wissenschaft, aber dieser Ausschnitt belegt 70,80 Prozent.

Es gibt auch noch Sozialwissenschaft/Kulturforscher usw.usf.
Ronin76@JohnSteed

Nicht die Wissenschaft ist ein Problem, sondern der Kapitalismus welcher aus der Gier der Menschen entsteht. Wenn du Ingenieure nicht magst, zerstöre deinen Computer und benutzte ein selbstgebautes Plumpskloset.
JohnSteedHab ich schon längst, ich poste hier per ASW-mentaltraining.

Wer sagt, dass ich Ingenieure nicht mag?

Aber die Wissenschaft hat längst ihre Unschuld verloren.

Den Kapitalismus gabs schon seit den ersten Lagerfeuern, als das Gras eben ein paar Schritte weiter grüner war....
Gier ist mehr als Kapitalismus.
Die Staatshandelsländer waren ja auch gierig.
Demon17Forscher haben inzwischen herausgefunden, dass auch Schimpansen bereit sind Nachbarn für etwas Land zu töten. Die Evolution ist schuld!
Ronin76@John
[QUOTE]Aber die Wissenschaft hat längst ihre Unschuld verloren.[/QUOTE]
Wissenschaft ist prinzipiell neutral und ein Werkzeug. So wie ein Messer oder eine Lupe.

[QUOTE]Den Kapitalismus gabs schon seit den ersten Lagerfeuern, als das Gras eben ein paar Schritte weiter grüner war....[/QUOTE]
Vielleicht ansatzweise, aber wir wissen wohl beide nicht was in der Altsteinzeit und davor war. Es wurden ein paar Artefakte gefunden, und daraus Theorien abgeleitet. Der eigentliche Kapitalismus mit Privateigentum, dem Streben nach Gewinn, Kapitaleignern und Beschäftigten, kam erst am Ende des 17. Jhd so richtig in Schwung nachdem Kirche/Päpstetum und Feudalismus die Grundsteine dafür gelegt hatten. Es waren anschließend die reichen Kapitaleigner wie zB Ölbaron und Börsenspekulant John Davison Rockefeller (Standard Oil Company), welche aufgrund ihrer wirtschaftlichen Macht die Weichen und Gesetze für Politik und Wirtschaft gelegt hatten, und sie noch immer legen.

[QUOTE]Die ersten Versuchs-Dampfmaschinen, die aber keine praktische Anwendung fanden, wurden unter anderem von Denis Papin 1690 und Thomas Savery 1698 in Kassel entwickelt.[/QUOTE]


[QUOTE]Gier ist mehr als Kapitalismus.[/QUOTE]
Es ist wohl eher umgekehrt. Gier ist primitiv, Kapitalismus jedoch eine umfangreiche Perfektion der Gier, welche sie legitimiert und zur Religion erhebt.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]...Die Evolution ist schuld! [/B][/QUOTE]

Stimmt leider nicht ganz.

Von Beginn an, war es die Taktik der menschlichen Rasse durch Mittelmässigkeit voranzukommen.
"Wir sind zwar blöd, aber wir sind viele!"
Das war immer schon die Taktik der Menschheit.
Das Ziel war es letztendlich die Evolution damit auszuschalten.
Der Darwinismus, wenn man so will, hat im Falle der Menschheit nie richtig gestimmt, weil das Kollektiv
unkaputtbar ist, auch wenn es im Sinne der Evolution
nicht viel taugt.

Somit kann die Evolution ja nicht schuld sein, sie hat ja mehrmals versucht die Menschheit wegzuräumen,loszuwerden:
Denguefieber, hightech-Grippeviren, Aids usw.
Aber es geht einfach nicht.

Der nächste Schritt der Evolution wäre es ein anderes, ähnliches Wesen zu schaffen, das dem Menschen konkurrenz im gleichen Revier macht.
Aber das müssten wir die Kosmosverwaltung auf Alpha-Zentauri fragen.
Nachrichten von dort oder dorthin brauchen aber Jahrzehnte!
Demon17Die Menschheit kann sich nur selbst gefähden. Das heisst, wir schaffen das auch ohne Marsmännchen und andere Bedrohungen aus dem Weltall. Die 30-40 000 Urmenschen in der Frühzeit des Cro Magnon waren halt nicht ganz so dämlich wie Säbelzahntiger und Neandertaler.

Um mal wieder zum Thema zurückzukommen. Vor Schottland ist gerade ein riesiges Ölfeld entdeckt worden. Das heißt, wir können wieder ein paar Jahre so weitermachen wie bisher... ;)

[URL=http://www.welt.de/wirtschaft/article8206159/Forscher-stossen-auf-riesiges-Oelfeld-in-der-Nordsee.html]Quelle: Welt[/URL]
Ronin76Das hat gerade noch gefehlt. Deepwater Horizon 2, wir warten schon auf dich.
Demon17Ja die Nordsee ist auch nicht so groß, die läuft viel schneller voller Öl als der Golf von Mexiko. Da können wir dann das Öl direkt von der Küste kratzen.
pulSarDie Frage ist: ist da auch so eine riesen Methanblase im Meerenboden wie im Golf von Mexico?

[quote] US-Wissenschaftler warnen vor einer Gefahr, die bei der Ölpest im Golf von Mexiko bislang übersehen worden ist: Methangas. Aus dem Leck am Meeresboden strömen täglich nicht nur bis zu 9,5 Millionen Liter Öl und verpesten Küsten und Gewässer, sondern auch gefährlich hohe Mengen Methangas.[/quote]

src = [url]http://nachrichten.t-online.de/nach-oelpest-nun-sorge-vor-methangas-im-golf-/id_42015400/index[/url]
Medium / Portal ist austauschbar... einfach googeln. "Öl Methan".

Wie gesagt: wem Öl und Methan nicht giftig genug sind: Corexit!

Da ist so richtig apokalyptisch das Ökosystem am verrecken... von der Mikrobe aufwärts.
Ja.. Homo Sapiens ist in der Kette auch betroffen.
Demon17Na das Gute an der Sache ist ja, dass die Ölkatastrophe BP jetzt 100 Millionen Dollar pro Tag kostet. Wir können uns also ausrechnen wann die Firma pleite ist.
TheTurningPointDiese 100 Millionen Dollar pro Tag wurden doch schon längst auf die Benzinpreise umgelegt ...
Demon17Na dann tank halt nicht bei Aral. BP hat übrigens grade vorgeschlagen, bei zukünftigen Katastrophen die ganze Branche an den Kosten zu beteiligen. Dann brauchen sie es wirklich nur auf die Preise umzulegen.

[QUOTE]Die Ölpest im Golf von Mexiko ist die teuerste, die die Branche je erlebt hat. Schon jetzt kostete sie BP eigenen Angaben zufolge mehr als 2,7 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro). Zur Absicherung von Schadensersatzansprüchen hat der Konzern zudem einen Fonds über 20 Milliarde Dollar (16,4 Milliarden Euro) aufgelegt. Einige Analysten beziffern die Schäden allerdings auf mehr als das Doppelte. Auch Rühl hatte zuvor bei einem Vortrag in Frankfurt eingeräumt, dass der bisher aufgelegte Fonds nur ein Grundstock sei. Die 20 Milliarden Dollar seien "natürlich keine Obergrenze, sondern verbunden mit den potenziell nicht limitierten Forderungen in der Zukunft".[/QUOTE]

Kleinere Unternehmen können das natürlich nicht bezahlen. Aber gerade kleinere Unternehmen seien oft der Motor des Fortschritts. Hey, das ist doch wirklich lieb gedacht von BP's Chefökonom.

[URL=http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-06/bp-oelpest-notfallfonds]Zeit: BP drängt Branche zu gemeinsamen Notfallfonds[/URL]
AryaIch finde die Ölkatastrophe schrecklich vorallem das man das Gefühl hat es wird nichts dagegen getan. Mir kommt es so vor als würde es immer nur um 100 Millionen Dollar täglich gehen. Das sich das Wasser nicht wieder so schnell erholen kann scheinen viele nicht zu verstehen bzw. zu interessieren. Wenn ich mich mit Leuten in meiner Umgebung darüber unterhalte höre ich oft nur "die Benzienpreise werden steigen".
Demon17Es ist doch so, man hat sich total daran gewöhnt, dass Banken und Spekulanten tausende von Milliarden versemmeln und Hartz IV Empfänger dafür zahlen müssen. Insofern wundert man sich doch sehr, dass es auch mal die Schuldigen trifft.
Ronin76An der Katastrophe selbst kann man als Außenstehender nichts mehr ändern. Jedoch sollte sie als Anlass genommen werden, daraus so schnell wie möglich Konsequenzen zu ziehen. Dh zB die totale Verweigerung von Erdölprodukten und die Information der Bevölkerung, des persönlichen Umfelds, darüber, welche Produkte aus Erdöl entstanden sind. Jedoch werden ca. 90% des Erdöls und Erdgases nach der Raffinerie direkt als Energiequelle verbrannt. ZB in Form von Heizöl, Benzin, Diesel, Kerosin, Erdgas/Methan. Hier ist also das größte Potential vorhanden und es müssen unbedingt umweltfreundliche, nachhaltige Energiequellen eingesetzt werden. Man kann sich zB überlegen, ob man überhaupt ein Auto benötigt, denn der Großteil der Fahrten sind meistens nur Kurzstrecken, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigt werden kann. Und dann gibt es ja auch noch Bus und Bahn. Erst gestern durfte ich erleben wie eine stark übergewichtige Frau (ca. 150 kg), wegen 100 Metern Fußweg ihren BMW bewegt hatte, um in einem Bekleidungsgeschäft einkaufen zu gehen.


Dieser Aspekt des Erdölabbaus ist noch weitgehend unbekannt:
[QUOTE]
Im Dezember 2009 wurde der Öffentlichkeit bekannt, dass bei der Erdöl- und Erdgasförderung jährlich Millionen Tonnen [b]radioaktiv[/b] verseuchter Rückstände anfallen, für dessen Entsorgung größtenteils der Nachweis fehlt. Im Rahmen der Förderung an die Erdoberfläche gepumpte Schlämme und Abwässer enthalten NORM-Stoffe (Naturally occurring radioactive material), u. a. das hochgiftige und extrem langlebige Radium 226 sowie Polonium 210. Die spezifische Aktivität der Abfälle beträgt zwischen 0,1 und 15.000 Becquerel (Bq) pro Gramm. In Deutschland, wo etwa 1.000 bis 2.000 Tonnen Trockenmasse im Jahr anfallen, ist das Material laut der Strahlenschutzverordnung von 2001 bereits ab einem Bq pro Gramm überwachungsbedürftig und müsste gesondert entsorgt werden. Die Umsetzung dieser Verordnung wurde der Eigenverantwortung der Industrie überlassen, wodurch die Abfälle letztlich über Jahrzehnte hinweg sorglos und unsachgemäß beseitigt wurden.

Quelle: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Erdöl[/url]
[/QUOTE]
Demon17man findet immer ein Haar in der Suppe Ronin. Normalerweise dürften die Leute in den Alpen auch nicht mehr gröngt werden, weil sie aufgrund der natürlichen Strahlung des Gesteins schon wesentlich mehr Radioaktivität abbekommen als in anderen Gegenden. Im übrigen ist die Umweltbilanz eines Elektroautos gegenüber einem kleinen Diesel eigentlich schlechter. Bei dem aktuellen Energiemix ist die CO2 Reduktion minimal und die Batterie ist Sondermüll und sehr aufwendig in der Herstellung, insbesondere was die toxischen Stoffe angeht. Was ich allerdings seltsam finde, das viele Kleinwagen als Benziner laut aktuellen Tests immer noch 7-8 Liter verbauchen. Das muss nun echt nicht sein.
Ronin76Jede zusätzliche, unnatürliche Strahlendosis, wirkt sich schädlich auf den Körper aus. Körperzellen sind an kosmische und terrestrische Strahlung angepasst.
[QUOTE]
Wie wirkt Strahlung auf Zellen?

Wenn Strahlung auf Zellen einwirkt, werden dort Veränderungen an den DNS-Strängen erfolgen, den Trägern der Erbinformation. DNS-Schäden kommen in biologischen Geweben ständig vor, und sämtliche Systeme verfügen über schnelle und wirksame Reparaturmechanismen. Auch bei Strahlenschäden gleichen derartige Mechanismen die Schäden aus, wenn wenig Strahlung auf das Gewebe trifft. Man geht davon aus, daß bei den durch die natürliche Strahlenbelastung gegebenen Strahlungsmengen praktisch keine Schäden zurückbleiben - auf diese Belastungen sind die Reparaturmechanismen der Zelle eingerichtet.

Was ist, wenn die Strahlung diesen "natürlichen Wert" übersteigt? Dann bleiben in den Zellen Schäden übrig, die nicht oder nur falsch behoben werden. Dies hat zwei Auswirkungen:
Die Zelle stirbt ab. Auch dies ist ein an sich normaler Vorgang. Problematisch wird dies erst, wenn die Zahl der durch Strahlung abgetöteten Zellen relativ groß ist. Dann wird das Gewebe geschädigt. Am empfindlichsten sind dabei das Knochenmark und die Keimdrüsen. Diese Schäden treten erst ab einer bestimmten Schwellendosis in Erscheinung. Oberhalb dieses Schwellenwertes nimmt mit steigender Dosis die Schwere der Erkrankung zu. An akuten Erkrankungen beobachtet man:

bis 0,5 Sv: geringfügige, vorübergehende Blutveränderungen,

bis 1,7 Sv: bei 25% der Bestrahlten Müdigkeit, Erbrechen, etwas Haarausfall, jedoch keine Todesfälle,

bis 5 Sv: einzelne Soforttote, 50% sterben innerhalb eines Monats, bis 10 Sv: ohne Behandlung keine Überlebende.
Die Zellen sterben nicht ab, sie werden nur verändert. Dies tritt im Bereich niedriger Strahlendosen auf, und es ist wichtig, festzuhalten, daß in diesem Fall mit steigender Dosis nicht die Schwere des Schadens zunimmt, sondern nur seine Eintrittswahrscheinlichkeit. Bei diesen zufälligen (stochastischen) Strahlenschäden kann es zu Krebserkrankungen und Erbschäden kommen.

Nach diesen Erkenntnissen sind die Dosis-Grenzwerte der Strahlenschutzkommission festgelegt. Sie nimmt an, daß es für stochastische Schäden keine Schwellenwerte gibt und setzt daher Dosis-Grenzwerte bewußt niedrig an, um eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten.

[url]http://www.chemievorlesung.uni-kiel.de/1992_umweltbelastung/radio1.htm[/url]
[/QUOTE]

Aktuelle Elektrofahrzeuge sind mindestens genauso schädlich wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Sie haben im Prinzip nur einen anderen Antrieb der mit Rekupation und elektromagnetischen Bremsen gekoppelt werden kann. Die letzten beiden Punkte sind schon sehr interessant. Leider hat die KFZ-Akkutechnik im Vergleich zum Ottomotor einen großen Forschungsrückstand, da sich vor ca. 130 Jahren der Ottomotor wegen der größeren Reichweite und der Erdölindustrie durchgesetzt hatte. Schon während der Erfindung des Ottomotors gab es Elektrofahrzeuge.


[IMG]http://smggermany.typepad.com/photos/uncategorized/2008/12/31/elektro_kutsche_2.jpg[/IMG]
Elektrokutsche, 1903 in Toronto (Foto aus "The Canadian Magazine")


[QUOTE]Was ich allerdings seltsam finde, das viele Kleinwagen als Benziner laut aktuellen Tests immer noch 7-8 Liter verbauchen. Das muss nun echt nicht sein.[/QUOTE]
Nun, die Testwerte sind grobe Vergleichswerte. Allein durch die Fahrweise kann man den Spritverbrauch um bis zu 40% reduzieren. Wenn ich die Fahrweise der Auto- und Motorradfahrer studiere, bemerke ich daß die nicht mal ansatzweise energiebewußt und damit auch zugleich sicher fahren und zuviel Geld in der Tasche haben. Und das betrifft 95% der motorisierten Straßenverkehrsteilnehmer. Und dabei sind sie nicht mal viel schneller, benötigen aber fast doppelt soviel Treibstoff wie Jemand der bewußt spritschonend fährt. Daraus ergibt sich, daß bei den meisten Verkehrsteilnehmern überhaupt kein Bedarf an verbrauchsarmen Fahrzeugen besteht. Der Rest kann oder will kein Fahrzeug unterhalten.
pulSarDann doch mal ein Blog und Stimmen "des kleinen Mannes" von da drüben..

[url]http://www.shtfplan.com/headline-news/they-must-be-hiding-something-really-big_07052010[/url]

Sehr beunruhigend!

Mir tun die Amis leid -- die normalen Bürger, die wirklich in vielerlei Hinsicht in einer Art Endzeit leben...

Schlimm ist auch, wie wenig wir über die größte Umweltkatastrophe seit Menschengedenken in unseren Medien erfahren...

Man vergleiche bitte mit Hysterien à la Schweinegrippe.



Es ist ein Blick durch ein Fenster -- im Internet -- der einen erschaudern lässt...
[quote]People living around the golf, get the message, get the hell out of there!![/quote]

Das alles hätte auch auf einem Filmplakat von Emmerich gepasst....

Aber in der Wirklichkeit gibt es keine Helden seitens der Regierung und ihrer Vasallen....
es gibt Helden, die "keine Namen haben".... und kämpfen... ums Überleben z.B.

Wie überhaupt ziemlich viel im Land der unbegrenzen Möglichkeiten auf einmal ums nackte Überleben kämpfen -- auch das "wirtschaftliche" mit einbezogen.

[quote]Personally, I feel this is what we get for not raising hell about 9/11. Building 7 was their smoking gun yet most Americans refused to see it, even with overwhelming proof such as the BBC announcing the fall of WTC 7 twenty-three minutes BEFORE IT HAPPENED! That allowed them to ramp up their evil plans in the Middle East and take down our nation from the inside; electorally, financially and now environmentally. We have rolled over as a nation and now we’re getting the screw job we deserve. It’s not too late though… see you at the revolution![/quote]
Ein Kommentatar aus oben verlinktem Blog-Beitrag.
PS: Letzter Satz aus dem Kommentar wäre ein "schöner" Thread-Titel....
Ronin76Warum BP wohl jegliche Hilfe, gerade am Anfang als es besonders wichtig war, kategorisch abgelehnt hatte ?

[url]http://www.seite3.ch/Wer+profitiert+von+der+Oelpest/447129/detail.htm[/url]

[url]http://german.ruvr.ru/2010/07/10/11970048.html[/url]

[url]http://german.ruvr.ru/2010/06/03/9023569.html[/url]
OdessaSchlimm ist auch, wie wenig wir über die größte Umweltkatastrophe seit Menschengedenken in unseren Medien erfahren...

Man vergleiche bitte mit Hysterien à la Schweinegrippe.
---


pusli, ist doch klar: bei der Schweinegrippen-Hysterie stand eine mächtige riesige Pharma-Industrie dahinter bzw. hatte großes Interesse daran daß die Menschheit in besagte Hysterie versetzt wurde; es ging ja schließlich um einen Impfstoff der auch gut verkauft werden wollte und weswegen "man" die Medien auch so gerne und gut einspannte *zyn*...
Blutengel1994[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Schlimm ist auch, wie wenig wir über die größte Umweltkatastrophe seit Menschengedenken in unseren Medien erfahren...

Man vergleiche bitte mit Hysterien à la Schweinegrippe.[/B][/QUOTE]

Ich denke, das liegt daran, weil die meisten Menschen erst eine große Hysterie veranstalten, wenn sie selbst direkt davon betroffen sind. Natürlich betrifft es letztendlich uns alle. Doch so umfangreich denken Viele erst gar nicht. Es ändert natürlich nichts an dem Ausmaß der Katastrophe und somit der Tragödie.
Ronin76Ich habe ein paar Karten zum Gulf of Mexico herausgesucht. Da gibt es anscheinend über 3800 Ölplattformen, allerdings ist nur noch ein Bruchteil davon aktiv, der Rest rostet vermutlich unbemannt vor sich hin:

[URL=http://3.bp.blogspot.com/_IefiplksVkM/S_pysQw15VI/AAAAAAAACXc/FvEVLcmzARQ/s1600/gulf_of_mexico_oil_platorms.jpg]Grobe Übersicht[/URL]

[URL=http://www.cccarto.com/mc252/]Standort Deepwater Horizon[/URL]

[URL=http://www.wtrg.com/rotaryrigs.html]Aktive Ölplattformen in den USA/Canada/Welt[/URL]


Anscheinend wurde bei der Deepwater Horizon-Katastrophe eine Hauptader zwischen zwei Kontinentalplatten angebohrt. Die Drücke dort sind sehr viel höher als bei den sonst üblichen Adern. Das soll einer der Gründe sein, wieso das Loch nicht verschlossen werden kann, und erklärt evtl auch wieso zB ausländische Hilfe vehement abgelehnt wurde. Wenn sich der Inhalt der Hauptader nach einigen Monaten bis Jahren größtenteils in den Golf von Mexico ergossen hat, kann es angeblich zu einer starken Absackung des Meeresbodens kommen, wenn Dieser die darunterliegende Höhle durch den gewaltigen Meeresdruck zum Einsturz bringt. Dies würde einen wohl etwas größeren wenn nicht sogar gigantischen Tsunami auslösen, der weite Teile der USA, Kuba, Mittelamerika, usw überschwemmen würde.

Es wird auch befürchtet, daß durch das Beben dann ein Teil der großen Seenplatte rund um Michigan zB zum viel tiefer gelegenen Mississippie-Tal durchbrechen könnte und wiederum weite Teile der USA überfluten würde.

Auf diesem Flughafen in der Nähe von Jacksonville in Florida, sollen momentan mehrere Tausend UN-Mannschaftswagen geparkt sein:

[URL=http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=Jacksonville,+Florida,+USA&sll=39.692394,-90.21904&sspn=0.397856,0.615921&ie=UTF8&hq=&hnear=Jacksonville,+Duval+County,+Florida,+Vereinigte+Staaten&ll=29.979463,-81.662477&spn=0.003499,0.004812&t=h&z=18]Google Maps, Jacksonville, Florida[/URL]
poisonmanche radiomoderatoren sind einfach zu merkwürdig

zuerst als ganz kurze mitteilung : "es ist anscheinend gelungen das bohrloch zu schleissen" - dann - ohne zwischendurch luft zu holen : "die gute nachricht des tages : take that sind wiedervereint"

dazu fällt mir nun gar nicht mehr ein ....
Demon17Na ja aus Sicht eines Radiomoderators ist die Schließung des Lecks ja auch eine schlechte Nachricht, weil es dann nichts mehr zu berichten gibt, während er jetzt wieder Take That spielen kann, also eine gute Nachricht. Was hörst Du eigentlich für einen Sender?:p
Ronin76Es gibt auch noch Ironie. ;)
Wenn man so die Nachricht liest, ergibt sie schon Sinn. :D
OdessaBlutengel: genau das. Die "Welt" vergißt auch gerne, daß noch weitaus verheerendere bzw. mindestens genauso katastrophale Umweltschäden durch Ölpest täglich und seit Jahren an anderen Orten auf diesem Planeten ein Thema sind - hier nur EIN link zum Thema, den ich auf die Schnelle aus meinen bookmarks zog:

[url]http://www.tagesschau.de/ausland/oelpest370.html[/url]
HephÄhnlich sieht es mit den Pipelines und Verteilernetzen aus. Wenn irgendwo ein Leck ist wird einfach der druck erhöht. DT ist ja noch spitze bei der sicherheit mit nur 5% Verlusten bei der Gasverteilung.

Es ist nicht so offensichtlich wie eine Öl-katastrophe aber Methan, Ethan, Propan etc. sind auch starke Treibhaus Gase. Methan ist z.B. ~ 25 mal Klimaschädlicher als Co2.

Naja die "Lex brandenburg" trat ja jetzt in kraft (or so i heard) damit wir einfach mal das co2 Wegdrücken. Wird nur Lustig wenn [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Nyos-See#Die_Katastrophe_von_Nyos]soetwas[/URL] sagen wir in Guben oder einer vergleichbaren Stadt passiert.
Demon17... und weiter gehts:

[QUOTE]Im Kampf gegen die Ölpest vor der US-Küste gibt es möglicherweise neue Probleme. Nach Angaben der US-Regierung haben Ingenieure in der Nähe des defekten Bohrlochs Aussickerungen entdeckt. BP teilte mit, man wisse nichts von einem neuen Leck.[/QUOTE]

[URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,707190,00.html]Quelle: Spiegel[/URL]
Ronin76Der Überdruck muß ja irgendwo hin. Ist auch wieder ein Anzeichen dafür, daß eine Hauptader angebohrt worden ist. Ich kan den Namen BP so langsam aber sicher nicht mehr hören. Ich schlage ihn als Unwort des Jahres 2010 vor.

[QUOTE]Die Umweltschutzorganisation WWF verlangt weiter einen weltweiten Stopp von Tiefseebohrungen, solange die Technik nicht zu beherrschen ist.[/QUOTE]
Und WWF, die Urwaldabholzer und Umweltzerstörer schlechthin, wollen auch noch ihren Ruf aufpolieren. Da kommt mir echt das Kotzen.
WhiteRabbitLaut Hauptsponsor British Petrol wird Loddar Madäus jetzt Scheftrainer von Ölpeszt Dosza (Buda Peszt).
Damit hat er wieder einmal die Welt gerettet.
Mondenkind79Und noch ein Ölteppich im Meer - diesmal [URL=http://autismuskritik.twoday.net/stories/notiz-die-oelkatastrophenwelttour-2010-hallo-china/][color=lightblue]in China[/color][/URL].
Ronin76[URL=http://akmcache.boston.com/universal/site_graphics/blogs/bigpicture/dalianspill_07_21/d13_24375109.jpg]mmmmh heute gibt es leckere Schwarzsuppe[/URL]

[URL=http://akmcache.boston.com/universal/site_graphics/blogs/bigpicture/dalianspill_07_21/d28_24389075.jpg]Bergung eines verseuchten Tieres[/URL]
Demon17BP versucht Wissenschaftler mit Verträgen zu knebeln um das wahre Ausmaß der Ölkatastrophe zu verschleiern. Seht selbst wie dieser jämmerliche Haufen skrupelloser Egoisten sich aus der Verantwortung stehlen will:

[URL=http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-07/wissenschaftler-oelpest-bp]Quelle: Zeit[/URL]
Ronin76Mit den arbeitslosen Fischern und anderen angeheuerten Reinigungskräften wurde auch so verfahren. Im Arbeitsvertrag werden sie zur Geheimhaltung verpflichtet. Also haben sie die Wahl zwischen einem Drecksjob vom dem sie niemandem berichten dürfen oder Armut bis Obdachlosigkeit, denn strukturell bedingt gibts da sonst auch keine legalen Möglichkeiten die Existenz zu sichern.
Demon17BP hat die Ölpest mit 6,8 Millionen Litern giftiger Chemikalien bekämpft. Obwohl die Umweltschutzbehörde den Einsatz giftiger Chemikalien weitgehend verboten hatte, erwirkte BP ca. 70 Ausnahmegenehmigungen bei der Küstenwache. Die Chemikalien bewirken, dass sich das Öl feiner verteilt und größere Bereiche der Wassersäule verschmutzt. Es gibt jetzt viele kleine Tröpfchen im Meer, statt zusammenhängender Ölteppiche an der Oberfläche. Nach dem Motto: Hauptsache das Öl wird nicht an den Strand gespült.



[URL=http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,709541,00.html]Quelle: Spiegel[/URL]
poisonder golf von mexico erholt sich möglicherweise überraschend schnell von der ölpest ... eine neu entdeckte mikrobenart vernichtet das ausgetretene öl schneller als erwartet ...
wenn das nichts ist ... die natur merzt die fehler der menschen - wieder einmal - aus ... eventuell ...
na, dann, auf zu neuen taten - dieser planet muss doch zu vernichten sein ...
Ronin76Das ist ja mal interessant. Es muß logischerweise biologische Mechanismen geben, die Erdöl binden oder umwandeln, denn Erdöl tritt ja auch auf natürliche Weise immer wieder vom Meeresboden ins Meerwasser ein. zB nach Erdbeben und an den Plattenrändern.

Erdöl soll sich ja auch aus den "Exkrementen" von Bakterien bilden..
die Theorie der Millionen Jahre alten Urwälder die da in der Tiefe zu Erdöl verotten sollen wurde ja noch nie bewiesen und gehört ins Land der Mythen und Legenden. Von daher ist der weltweite Vorrat an Erdöl im Prinzip beinahe unendlich, da Bakterien ständig neues Erdöl produzieren. Was genau ihre Nahrung ist, weiß ich aber auch nicht. Vielleicht tote Menschen und andere Organismen. :D

Was aber, wenn diese Meldung nur eine Ente der Erdöllobby ist, um die Bevölkerung zu beruhigen, damit das Image von Politikern wie Obama und der betroffenen Firma wieder steigt ?
pulSar[img]http://files.newsnetz.ch/bildlegende/31405/395433_pic_970x641.jpg[/img]
[url]http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Warum-sind-diese-Fische-tot/story/10247241[/url]
Ronin76Eigentlich fliessen doch Flüsse vom Land zum Meer und nicht umgekehrt. Oder wurde da auch Etwas in die Flüsse, zB den Mississippi gekippt ? Mir sind solche Verbrechen, die immer und immer wieder passieren, nie geahndet werden, unbegreiflich. Wieviele tote Fische und andere Meerestiere sind das wohl ? Millionen, Milliarden oder gar noch mehr ? Wieviele tote Menschen gab es im Zweiten Weltkrieg, dem ach so bösen Ereignis dem auf der ganzen Welt und besonders in Deutschland so viele Gedenkstätten errichtet wurden ? Gibt es auch Gedenkstätten für Fische, Vögel, Krabben, usw ?
Ronin76Der geniale und unerreichte Klaus Kinski meinte dazu:

"Ich bin nicht der offizielle [URL=http://www.youtube.com/watch?v=NJ4feWhLGuE]Kirchenjesus[/URL] ,
der unter Polizisten, Bankiers, Richtern,
Henkern, Offizieren, Kirchenbossen, Politikern
und ähnlichen Vertretern der Macht geduldet
wird... Ich bin nicht euer Superstar !"

"Wer von Euch nicht nur eine große Schnauze hat,
sondern wirklich ohne Sünde ist, der werfe den
ersten Stein !"
Heph[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Eigentlich fliessen doch Flüsse vom Land zum Meer und nicht umgekehrt. Oder wurde da auch Etwas in die Flüsse, zB den Mississippi gekippt ? Mir sind solche Verbrechen, die immer und immer wieder passieren, nie geahndet werden, unbegreiflich. Wieviele tote Fische und andere Meerestiere sind das wohl ? Millionen, Milliarden oder gar noch mehr ? Wieviele tote Menschen gab es im Zweiten Weltkrieg, dem ach so bösen Ereignis dem auf der ganzen Welt und besonders in Deutschland so viele Gedenkstätten errichtet wurden ? Gibt es auch Gedenkstätten für Fische, Vögel, Krabben, usw ? [/B][/QUOTE]

Auch am Mississippi und in Louisiana gibt es Ebbe und Flut. Die flut spülte wohl das öl ins delta der Flüsse wo entweder es selbst oderdas öl zersetzende Bakterien die Fische getötet haben.
JohnSteedJetzt ist es amtlich:
laut BP, hat der (sowieso böse) Konzern Haliburton(...remember Dick Cheney)
quasi Schuld am Disaster.
Nun, ich wäre durchaus bereit das glauben zu wollen,
jedoch ich habe eine dumme Angewohnheit,
selbst wenn der Teufel himself Scheisse baut, wären Beweise nicht schlecht.

Trotzdem, ganz allgemein, eine recht vernünftige Seite:
[url]http://www.halliburtonwatch.org/[/url]
Ronin76Hab mir gerade dieses Amateurvideo von 2006 hier angeschaut. Ist fast genau 4 Jahre her. Der filmende Fahrer durfte zusehen wie ein anderer LKW-Fahrer erschossen wurde. Zwei weitere tote Fahrer folgten, er selbst (Truck 5) überlebte anscheinend den Überfall.

[url]http://www.halliburtonwatch.org/news/ambush.html[/url]

Passend dazu ist wohl diese Fotografie:

[IMG]http://www.halliburtonwatch.org/images/march/die5.gif[/IMG]
OdessaRonin, mir zeigt sich das Video nicht, ich glaub ich hab nicht die benötigten Einstellungen/Programme hierfür... ? Gibt es das noch woanders?
Ronin76Ist im Real Player Format kodiert. Benutze aber besser den VLC Player oder den Media Player Classic. VLC hat den Vorteil daß er unabhängig von Codecs ist, und Eigene integriert hat. Der kann fast alles lesen und abspielen und ist echte Freeware.

[url]http://www.vlc.de/[/url]
HephAn sich ist VLC ein Streamingprogramm also wenn du ins Intra/internet Musik oder filme etc. streamen willst mach sich VLC ganz gut. Manchmal muss man noch plugins installieren (vuvuzela-filter f.e. ) abersonstrecht gut.
Ronin76VLC kann viele Dinge es ist jedoch kein Programm welches sich aufs Streamen spezialisert hat. In erster Linie ist es ein sehr kompatibles Programm zur Betrachtung von Videoinhalten.
OdessaDanke für die Antworten, ich probier das heute gleich mal aus :)

Gestern kam noch was in den Nachrichten, von wegen Loch ist jetzt definitiv dicht aber man hätte auf "Feiern" verzichtet, eingedenk der Opfer. Als ob es all die ölverschmierten und erstickten Vögel und Fische bekümmern würde, ob oder ob nicht sich Teile der Menschheit mal wieder "feiern" würden dafür, daß sie die verheerenden Katastrophen, die sie anrichteten, dann "wenigstens" nach Monaten zu 1% mal wieder "gutmachen" (wenn man es überhaupt so nennen kann) :rolleyes:
HephJetzt könnte man sich auch um die vielen anderen Löcher in den verteilernetzen kümmern. Leckströme, Gasleacks und löchrige Wasserrohre sindeine ungesehene Katastrophe aber es interresiert ja keinen wenn man einfach den druck erhöhen kann.
Allein mit dem Ganzen Wasser aus den Leckagen könnte man halb Afrika verköstigen. Und mit dem Gas könnte man ganz Europa oder wenigstns gute teile davon beheizen.

Aber wir mussten ja Netze privatisieren *seufz* und das heißt keine 100%tige Dichtigkeit.

Ich finde es gut das immermehrgeld in Spitzentech geht. Schon heute giebt es Bakterien die Petrohemische Grundstoffe produzieren und dafür sogar co2 aus der Luft ziehen. Das ganze kommt auch mit weniger platz aus (weil keine Steamcracker) und ist preislich oft schon vergleichbar.
Ronin76Inzwischen ist es um Deepwater Horizon, das Leck und BP sehr ruhig geworden. Ich habe gerade einen Artikel vom Juni gefunden, der Hinweise auf Insiderhandel enthält:

[url]http://www.mmnews.de/index.php/boerse/5844-insiderhandel-mit-deepwater-horizon-katastrophe[/url]

Millionen von toten Tieren und sozialem Elend, damit sich ein paar wenige Menschen noch mehr bereichern können ?

Robert Dudley soll nun Tony Hayward an der Spitze des Konzerns ersetzen, da dieser untragbar geworden ist. Da wird noch eine Menge schmutzige Wäsche zu waschen sein.

[url]http://www.nachhaltigkeit.org/201007275323/energie-kohlendioxid/hintergrund/bp-schickt-schlachtross-an-die-golf-front[/url]

Aral soll nun doch nicht mehr verkauft werden, wurden hier durch inszenierte Gerüchte schon wieder Insidergeschäfte abgewickelt ?

[url]http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE68O00920100925[/url]
HephLignin ist de Bindestoff der die (Holz)fasern einer Pflanze zusammenhält.

Es gibt auch schon Bio-Plexiglass und viele Grundstoffe sowie Treibstoff werden demnächstüber Bakterien und Algen hergestellt.

Naja da ich zu faul bin alle meine weiterführenden links zu sichten link ich schnell auf die artickel der Techreview.

[URL=http://www.heise.de/tr/artikel/Gruenes-Plexiglas-275902.html] Bio-plexiglas[/URL],[URL=http://www.heise.de/tr/artikel/Oel-Entzug-fuer-die-Chemie-1075520.html]Chem Industrie auf Ölentzug[/URL]und Kiwis die [URL=http://www.heise.de/tr/artikel/Treibstoff-aus-Abgasen-1080607.html] aus Abgasen Treibstoff machen[/url].

Ich wette in meinem Gesammelten link berg giebt es noch mehr zeug in die Richtung.

Die frage ist natürlich immer woher kommt der Grundstoff und woher die Energie.

Naja man müsste eigentlich mal all die Chemiker aus der DDR in ein Boot packen und die frei entwickeln lassen die wussten nämlich was man alles mit Alk und anderen nachwachsenden Stoffen basteln kann - damals war ja Öl knapper als heute so das die DDr eine recht große Chemindustrie hatte die eben nicht auf Öl basierte.
Ronin76Schön und gut, nur ist das ja weitestgehend bekannt und ihr richtet euch an die falschen Leute. Oder soll ich mich jetzt auf Basis von einer Handvoll Euro selbständig machen, um Biofolie zu produzieren ? Wer würde mir das abkaufen, und könnte ich mit den Preisen der Erdölprodukte konkurieren ?

Die Umwelt ist den Produzenten von heute egal, was zählt ist ausschließlich Preis und Leistung. Da gibts ja immer wieder so Spaßvögel über die in der Lokalpresse berichtet wird, die zb Super-Alternative-Öko-Klamotten für viel Geld anbieten (zB T-Shirt für 30 Euro), die in China für ein paar Cent produziert werden. Die Öko-Garantie sind dann irgendwelche dubiosen Plaketten und Siegel.
HephSchon mal was von Riskokapital gehört? Man kann durchaus in solche Firmen investieren - in unterschiedlichsten Varianten - und später noch etwas Rausbekommen.
Ronin76Das Rad muß doch nicht neu erfunden werden, wenn Kunststoffbetriebe Wasser, Glycerin, Stärke, Essig und Hanf anstatt Erdöl als Rohstoffe verwenden würden. Bei einem neuen Betrieb der bei 0 anfängt, würde es Jahrzehnte dauern, um auf dem Markt bestehen zu können, falls er denn das Startrisiko überdauert.

Es stellen sich ganz andere Fragen:

Wieso kommt Biofolie kaum zum Einsatz ?
Was kostet die Produktion im Verleich zu Erdölprodukten ?
Würden Konsumenten dafür mehr bezahlen (können) ?
Welchen Einfluß haben Erdöllobbys auf den Kunststoffmarkt ?
Ronin76[QUOTE]Für die Herstellung von 1 Tonne Kunsstoff, werden 2 Tonnen Erdöl gebraucht.[/QUOTE]
Das ist ein Zitat aus der Doku zur Herstellung von Erdöl-Kunststoffen.

Dies wirft die Frage auf, wieviel Erdöl oder andere Energie zur Herstellung von Biokunststoffen benötigt wird..
völlig ökologisch ist das Endprodukt ja erst, wenn es nicht nur recyclebar sondern auch mit erneuerbaren Energiequellen ohne Schadstoffausstoß gefertigt wurde (CO² zähle ich nicht zu den Schadstoffen, sondern es ist neutral). Bei den Testversuchen wurde die Masse durch Elektroherdplatten erhitzt, der Strom dazu kommt in Deutschland zu 83% von Erdöl, Erdgas und Kohle.

Was mit der anderen Tonne Erdöl passiert, wurde leider nicht erwähnt, ist jedoch wichtig. Nach dem Energieumwandlungsgesetz kann die ja nicht verschwunden sein. Wurden daraus Nebenprodukte oder Abfall gemacht, oder ist ein Teil davon zur Energieversorgung der Maschinen benötigt worden ?
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]Aber es ist doch schon mal ein Verbesserungsschritt.
Es geht nicht alles auf einmal und von heute auf morgen ... selbst Masdar City befindet sich in der Schwebe (der Bau der Öko-Stadt in Saudi Arabien :-)) ... [/B][/QUOTE]

Was heisst das dann?

Kein Tropenholz für Werkzeug zur Durchführung der Prügelstrafe?

Fair gehandelte Steine aus Steinbrüchen ohne Kinderarbeit für die saudische Justizverwaltung?
JohnSteed@Shadow

Es besteht deinerseits keine Verpflichtung auf fast schon rethorische Postings von mir zu antworten.
Die darin enthaltene Polemik gegen das korrupte saudische Königshaus werde ich jetzt nicht ausführlich
wiederholen.:rolleyes:
Heph[QUOTE]Was mit der anderen Tonne Erdöl passiert, wurde leider nicht erwähnt, ist jedoch wichtig. Nach dem Energieumwandlungsgesetz kann die ja nicht verschwunden sein. Wurden daraus Nebenprodukte oder Abfall gemacht, oder ist ein Teil davon zur Energieversorgung der Maschinen benötigt worden ?[/quote]

Also Erdöl wird normalerweise in seine Einzelteile zerlegt dh. die unterschiedlichen Kohlenwasserstoffe und die wiederum teilweise aufgespalten werden in den Steamcrackern. Jene Steamcracker verbrauchen extrem viel energy und werden normaler weise auch mit einem teil der Produktion betrieben wenn ich mich recht entsinne.

Bakterien und Algen verbrauchen weniger Heiz-energie zur Produktion der chemischen Grundstoffe außerdem brauchst du nicht zu sortieren da die Kulturen genetisch auf einen Stoff getunt sind.
Auf der anderen Seite brauchen Algen und Bakterien Unmengen an Wasser weil sie und ihre Enzyme am besten im Wasser arbeiten. Du brauchst auch eine gute Durchlüftung der Tanks mit Luft wenn die Kohlenwasserstoffe aus Co2 gewonnen werden sollen.
Diskutiert wird hier eine Abscheidung des benötigten Co2 aus Kraftwerksabgasen ähnlich wie beim CCS wobei das energie-intensive verdichten und verklappen wegfällt und zur Heizung der Zuchttanks Abwärme des Kraftwerks genutzt werden kann.

Dazu das du zusätzlich Energie pumpen musst in Form von Zucker , Licht o.ä. (und die Amis arbeiten an einer rein elektrischen Fütterung) was aber nicht bei allen verfahren notwendig ist.
Bakterien die sehr speziele Katalytisatoren herstellen oder Metalle wie Platin oder seltene Erden aus einer Lösung filtern und verdichten verbrauchen durchaus etwas mehr Energie sind aber oft der rein chemischen Aufbereitung im Vorteil.

Schlussendlich braucht ein Bioreaktor weniger platz als eine Raffinerie und kann fast überall errichtet werden wo es genug Wasser gibt.

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