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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Hartz 4
LaChatteHi Kampfsau

(Zitiert aus dem alten Thread)


[quote]
Weil dir Leistungen gekürzt werden, solltest du wagen eine Arbeit nicht anzunehmen. Wenn du unter 25 bist, sind diese Kürzungen besonders hart. Und von Liebe alleine lebt man auch nicht und dann hat man den Arsch erstmal auf Grundeis.

Es liegt mitunter auch daran, wie mit Arbeitnehmern umgegangen wird. Mit Zeitarbeit wird der Kündigungsschutz quasi umgangen. Und selbst wenn man irgendwo arbeitet. Mitarbeiter werden oft überwacht und Betriebsratsmitglieder gezielt unter Druck gesetzt oder gekündigt.

Eigentlich sollte die Politik die Rechte der Arbeitnehmer stärken aber scheinbar sind die Almosen und der Druck der Lobbiisten auf Wirtschafts- und Arbeitnehmerseite stärker.
[/quote]


Nein, Politik soll günstige Rahmenbedingungen für profitables Wirtschaften für ALLE schaffen.

Mindestlöhne sind wichtig, damit Wohlstand verteilt wird - und ist gerade bei Branchen im Inland ein gutes Instrument, um Tiefpreiskämpfe zu vermeiden. Das ganze Baugewerbe ist nun mal inländisch und von allen Beteiligten, auch von ausländischen Firmen, kann man verlangen, auf hiesigen Baustellen hiesige Tarife einzuhalten. Auch Pflege und Detailhandel können nicht ins Ausland verlagert werden.

Flexible Kündigung ist auch wichtig, damit Firmen auch Leute einstellen, und nicht befürchten müssen, bei einem Auftragsrückgang gleich Konkurs zu gehen.

Das mit der deutschen Zeitarbeit ist eine Katastrophe - da schüttle ich immer wieder den Kopf drüber, gerade weil ich in der Schweiz in einer Temporärfirma (also dem Entsprechenden) arbeite. Hier werden Mindestlöhne und Kündidgungsfristen eingehalten... und das wird von verschiedensten Stellen streng kontrolliert. 2-3 Kontrollen jährlich, plus spontane Kontrollen auf Baustellen, sind die Regel.



[quote]
Ach, das ist doch Blödsinn, warum sollte man eine Ausbildung nach der anderen machen und vor das unbezahlte Studium noch 3 Jahre schlecht bezahlte Lehre einschieben?Man lebt doch auch nicht ewig. [/quote]

Vor der Lehre macht man natürlich kein Abi - beim Ende der Lehre ist man gleich alt wie der Abiturient, und hat schon Berufserfahrung. Ein Studium in der Fachhochschule dauert dann nicht länger als drei Jahre, und von da an ist man entweder vollwertiger Mitarbeiter oder kommt in ein Trainee-Programm mit vollem Lohn in einer grossen Firma. Und ist mit Lehre/Fachhochschule und zwischendurch noch etwas reisen und arbeiten immer noch jünger als jene, die Abi-Studium absolvieren und ihre Berufserfahrung, wenn sie welche haben, meist abseits des gelernten Berufs haben.

Ein Praxissemester im Studium wiegen drei Jahre Arbeit während der Lehre an Erfahrung längst nicht auf. Das Problem bei Hochschulabgängern ist meist nicht mangelnde Ausbildung (die haben sie), sondern sie müssen erst noch lernen, was arbeiten eigentlich ist, abseits von der Schulbank.




[quote]
Leider sind die Menschen die man mag, nicht immer die, die einen beruflich weiterbringen. Und was ist, wenn man von Natur aus kein Mensch ist, der ein einladenes Äußeres hat. Oder wenn deinen Chef deine Nase zufällig an den Typen erinnert, der seine Frau geschwängert und ihm ausgespannt hat?


Ich bin auch eher der Typ Oberfeldwebel und nicht der freundliche, geduldige Verkäufer. Hat man nicht auch einen Anspruch auf einen guten Posten, wenn man nicht tausend Geschenke verteilt oder andauernd irgendwelchen Leuten in dern Ar*** kriecht, sondern seinen Job einfach nur gut macht?
[/quote]

Drum ein BeziehungsNETZWERK. Da geht es nicht um Äusserlichkeiten oder um vordergründige Höflichkeit, da geht es darum, dass Menschen, die dich gut kennen und deine Qualitäten kennen, dich empfehlen, weil sie dich für die richtige Wahl für diese oder jene Arbeit halten.

Was den Oberfeldwebel betrifft: es gibt doch auch Ecken, in denen Oberfeldwebelverhalten gefragt ist, ansonsten schadet es niemandem, das Repertoire an Kommunikationsfähigkeiten etwas zu erweitern. Einem Kunden freundlich "guten Tag" sagen zu können mit einem Lächeln ist noch lange nicht Arschkriecherei...;) Allerdings bin ich der Überzeugung, Sachkompetenz allein reicht heute nicht mehr. Soziale Kompetenz muss auch sein, wenn man langfristig Erfolg haben will. Du wirst praktisch in allen Berufen, und ganz bestimmt in allen Kaderstellen, viel mit Menschen zu tun haben. Und wenn du die brüskierst, verliert deine Firma Kunden.


[quote]
Wie soll das denn noch gehen, wenn Zeitarbeit, befristete Verträge und Lohndumping immer mehr die Regel sind? [/quote]

Geht nicht. Deutschland braucht neue Regeln. Aber dafür müssen Leute einstehen.




[quote]
Das sehe ich genauso, warum sollen Millionen darben, um einigen wenigen, ihre Luxusvillen zu zahlen? Ich glaube aber manche Unternehmen haben keine Wahl, das ist ja nicht immer das was man will. Konsumenten sind unbarmherzig, kaum jemand zahlt 6 Euro für nen Döner, wenn man einen für 3 Euro im Laden daneben bekommt, auch wenn die Angestellten weniger verdienen oder das Fleisch etwas schlechter ist [/quote]

Diese Einstellung halte ich für falsch.
Es gibt Bereiche, wo "billig" eine gute Strategie ist - bei allen Arten von Wegwerfpapieren, zum Beispiel - in der Regel dürfte allerdings "gute Leistung zu einem korrekten Preis" das Richtige sein. Dann kommen auch die Leute. Dann machen die Leute sogar einen Umweg, um genau dieses Produkt zu kaufen, wenn es wirklich besser ist als das andere Produkt von nebenan, das schlicht schrecklich schmeckt.



[quote]
Wer keine Angst hat, ist in erster Linie auch jemand, der nichts mehr verlieren kann.

Mmmhh, vielleicht würde man auch gerne mutiger sein, will aber nicht, dass die eigenen Kinder Hungern, zu Tafeln müssen oder einem Leistungen gekürzt werden, man in Bruchbuden lebt oder einem schlimmstenfalls der Strom abgestellt wird.
[/quote]

Das Problem ist, dass ja all diese Dinge auch solchen Leuten passieren, die sich nach Kräften bemühen, es dem System recht zu machen... und was lernen Kinder von Eltern, die von der Betteltour bei der ARGE oder sonstigen Funktionären zurückkommen? Bestimmt auch nichts, was sie zu mutigen aufrechten Menschen macht.


grüsse, barbara
ArrogantNickLaChatte hat es mE perfekt auf den Punkt gebracht:

[QUOTE]Deutschland braucht neue Regeln. Aber dafür müssen Leute einstehen.[/QUOTE]

Und die Leute, die dafür einstehen müssen, sind die Leute, DIE ES AKUT BETRIFFT! Drauf zu warten, dass irgendwer anderer 'aufwacht', wird mAn nicht funktionieren. Und das meine ich, wenn ich sage: Warum sollte ich (man) für Leute einstehen, die das nicht einmal für sich selbst auf die Reihe bekommen?

Da kümmere ich mich lieber darum, dass bei mir alles rund läuft und ansonsten handhabe ich es nach der alten Weisheit: Verlass Dich auf andere und Du bist verlassen.

.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Nein, Politik soll günstige Rahmenbedingungen für profitables Wirtschaften für ALLE schaffen.[/QUOTE]

Nein, Mensch vor Profit, dafür hat sich unsere Politik einzusetzen!

[QUOTE]Deutschland braucht neue Regeln. Aber dafür müssen Leute einstehen.[/QUOTE]

Ich persönlich bin politisch engagiert, und habe diese Regierung nicht gewählt, daher nehme ich mir auch weiterhin das Recht raus zu nörgeln! Wir werden ja bei der nächsten Bundestagswahl sehen, ob genügend Leute für einen Richtungswechsel einstehen.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Nein, Mensch vor Profit, dafür hat sich unsere Politik einzusetzen![/B][/QUOTE]

Menschen fühlen sich nur dann wohl, wenn ihre Aktivitäten im Gesamten profitabel sind. Sonst haben sie nämlich nichts zu essen, nichts zum heizen, nichts zum Wohnen...

Darum: ja zum Profit und ja zur breiten Verteilung des Profits.



[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]
Ich persönlich bin politisch engagiert, und habe diese Regierung nicht gewählt, daher nehme ich mir auch weiterhin das Recht raus zu nörgeln! Wir werden ja bei der nächsten Bundestagswahl sehen, ob genügend Leute für einen Richtungswechsel einstehen. [/B][/QUOTE]

ich wüsste ja gar nicht, wer von denen überhaupt noch einigermassen wählbar ist... Vergiss nicht, die aktuelle Misere bei Hartz 4 ist auf dem Mist von links-grün gewachsen. Die Sozis sind um kein Stück besser als die offiziell wirtschaftsfreundlichen Parteien.

Setz dich bitte für Volksentscheide ein, damit jene, die es angeht, eine Stimme haben. Nicht nur eine, die nörgelt, sondern eine, die Gewicht und Kraft hat.

grüsse, barbara
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Menschen fühlen sich nur dann wohl, wenn ihre Aktivitäten im Gesamten profitabel sind. Sonst haben sie nämlich nichts zu essen, nichts zum heizen, nichts zum Wohnen...
Darum: ja zum Profit und ja [b]zur breiten Verteilung des Profits.[/b][/QUOTE]

Genau dieser letzte Punkt ist mein Anliegen, unter dem Vorbehalt, dass menschliche Belange den Vorrang genießen, und den Profitgedanke auszutauschen durch wirtschaftliche Vernunft. In dem anderen Thread, in dem man ja leider nicht mehr antworten kann, hast Du geschreiben, dass Wohlstand nicht durch staatliche Umverteilung machbar sei. Tatsächlich wird aber in Deutschland fleißig umverteilt: nämlich konsequent von unten nach oben. Mit einer Umkehrung dieser Umverteilung bedingt durch Steuergerechtigkeit und Chancengleichheit auf allen Ebenen ließe sich Wohlstand, von dem heute in Deutschland nur die oberen 10% profitieren, sehr wohl verteilen, so würden sich für den bröckelnden Mittelstand wieder Aufstiegschancen bieten, der soziale Abstieg gestoppt und die Menschen, die heute unter der Armutsgrenze leben, deren Lebensstandard wäre wieder angehoben, so dass faktisch keine Armut mehr existiert. Politik für die Mitte macht nämlich nicht die FDP, wie sie auf ihren dümmlichen Wahlplakaten schwadroniert, sondern tatsächlich DIE LINKE.

[QUOTE]ich wüsste ja gar nicht, wer von denen überhaupt noch einigermassen wählbar ist... Vergiss nicht, die aktuelle Misere bei Hartz 4 ist auf dem Mist von links-grün gewachsen. Die Sozis sind um kein Stück besser als die offiziell wirtschaftsfreundlichen Parteien.[/QUOTE]

Die SPD ist schon seit Jahrzehnten keine linke Partei mehr. Das Original nennt sich inzwischen DIE LINKE. Und DIE LINKE setzt sich auch für Volksentscheide ein - nachzulesen unter "Demokratisierung der Demokratie"
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i][QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Nein, Mensch vor Profit, dafür hat sich unsere Politik einzusetzen![/QUOTE]Menschen fühlen sich nur dann wohl, wenn ihre Aktivitäten im Gesamten profitabel sind. Sonst haben sie nämlich nichts zu essen, nichts zum heizen, nichts zum Wohnen...
Darum: ja zum Profit und ja zur breiten Verteilung des Profits.[/QUOTE]Menschen fühlen sich dann wohl, wenn ihre Aktivitäten SINNvoll sind. Aktivitäten sind nutzlos (und oft sogar schädlich), wenn sie nur zur Kapitalvermehrung dienen, ohne etwas Brauchbares zu erzeugen. "Mensch vor Profit" ist auch mAn die richtige Herangehensweise.

[QUOTE]ich wüsste ja gar nicht, wer von denen überhaupt noch einigermassen wählbar ist... Vergiss nicht, die aktuelle Misere bei Hartz 4 ist auf dem Mist von links-grün gewachsen. Die Sozis sind um kein Stück besser als die offiziell wirtschaftsfreundlichen Parteien.[/QUOTE]Solange Konzerne genügend Profit machen, werden sie jeden Politiker kaufen bzw. erpressen können, da ist es egal, wen man wählt. Wichtig wäre eine Änderung der Wirtschaftsweise.

[QUOTE]Setz dich bitte für Volksentscheide ein, damit jene, die es angeht, eine Stimme haben. Nicht nur eine, die nörgelt, sondern eine, die Gewicht und Kraft hat.[/QUOTE]Volksentscheide können allerdings dabei helfen, die Wirtschaftsweise zu ändern. Parallel dazu kann man auch (schon aus Eigeninteresse) wirtschaftliche Aktivitäten unterstützen, die dem Prinzip "Mensch vor Profit" verpflichtet sind. Ohne Geld kann man notfalls leben, ohne Nahrung nicht.
Mondenkind79Hat jemand von euch den Film "Let's make money" gesehen? Ich frage nur, weil der vorgestern auf dem Ersten lief. Der Film ist von dem Regisseur, der auch schon "We feed the world" machte, und lässt verschiedenste Stimmen aus verschiedenen Ländern zu Wort kommen.

Und er veranschaulicht sehr schön, wie krank und pervers dieses System ist... So ist auch Hartz4 nur eines von vielen Symptomen.
TheTurningPoint schreibt es ja schon... irgendeine Partei zu wählen wird an all dem Wahnsinn auch nichts ändern.
Und wenn es uns hier wieder besser gehen würde, würde das noch längst nicht für die Armen in anderen Teilen der Welt gelten.
Da liegt so viel im argen, dass das mit ein paar Besserungen hier und da einfach nicht mehr zu retten ist.

Ein Afrikaner in dem Film meinte sinngemäß, wenn es so weiterläuft wie bisher, werden sie (die Afrikaner) bald alle nach Europa kommen, weil sie in ihrer Heimat schlichtweg nicht mehr überleben können. Was dann passiert, kann in [URL=http://www.iss.europa.eu/nc/actualites/analyse/news/back/article/what-ambitions-for-european-defence-in-2020-2nd-edition/][color=red]diesem Dokument[/color][/URL] nachgelesen werden. Das ist eine klare Kampfansage der Reichen an die Armen!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
Da liegt so viel im argen, dass das mit ein paar Besserungen hier und da einfach nicht mehr zu retten ist.
[/QUOTE]

Und was beudetet das konkret? Weltuntergang? (Das meine ich nicht ironisch oder angreifend, es war nur das Erste was mir als Assoziation in den Kopf kam.)

....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
... irgendeine Partei zu wählen wird an all dem Wahnsinn auch nichts ändern. Und wenn es uns hier wieder besser gehen würde, würde das noch längst nicht für die Armen in anderen Teilen der Welt gelten. Da liegt so viel im argen, dass das mit ein paar Besserungen hier und da einfach nicht mehr zu retten ist.
[/QUOTE]

Ein Hand voll träumender Anarchisten werden noch weniger ändern. Natürlich liegt viel im ARGEn, aber es benötigt viel Zeit, kleine Schritte und auch Kompromisse, die Welt für Mensch und Tier lebenswerter zu gestalten.
Kampfsau[QUOTE]Nein, Politik soll günstige Rahmenbedingungen für profitables Wirtschaften für ALLE schaffen.[/QUOTE]

Politik soll die Lebensbedingungen der Bevölkerung verbessern, wenn das profitables Wirtschaften für alle voraussetzt dann bitte aber in erter Linie sollte die Politik allen Menschen verpflichtet sein und nicht nur denen mit Macht und Einfluss. Wenn die Wirtschaft sich nicht mit dem Wohl der Menschen vereinbaren lässt, muss die Wirtschaft halt manchmal hinten anstehen.

Und Wirtschaftswachstum hat zwar erstmal rein praktisch gesehen Vorteile. Jede Volkswirtschaft strebt nach einem möglichst hohen und konstanten Wirtschaftswachstum. Nur ist das wirklich erstrebenswert, auch wenn erstmal viele Menschen beschäftigung und wohlstand finden? Ich denke hier vor allem an Belange des Umweltschutzes, an die begrenzten Rohstoffe etc pp.


[QUOTE]Mindestlöhne sind wichtig, damit Wohlstand verteilt wird - und ist gerade bei Branchen im Inland ein gutes Instrument, um Tiefpreiskämpfe zu vermeiden. Das ganze Baugewerbe ist nun mal inländisch und von allen Beteiligten, auch von ausländischen Firmen, kann man verlangen, auf hiesigen Baustellen hiesige Tarife einzuhalten. Auch Pflege und Detailhandel können nicht ins Ausland verlagert werden. [/QUOTE]

Je suis d´accord

[QUOTE]Flexible Kündigung ist auch wichtig, damit Firmen auch Leute einstellen, und nicht befürchten müssen, bei einem Auftragsrückgang gleich Konkurs zu gehen. [/QUOTE]

eingeschränkter Kündigungsschutz schön und gut. Wenn die Nachfrage nach Arbeitnehmern einfach nicht besteht, sollte man auch nicht noch monatelang welche beschäftigen müssen.

Im Gegensatz dazu sollte aber auch die Nachfrage der Arbeitnehmer unabhängiger werden.So dass man eben auch nicht gezwungen ist, in jede Bresche einspringen zu MÜSSEN.

Ansonsten werden viele fähige Arbeitnehmer wohl nie über den reinen gesetzlichen Mindestlohn hinauskommen.

[QUOTE]Vor der Lehre macht man natürlich kein Abi - beim Ende der Lehre ist man gleich alt wie der Abiturient, und hat schon Berufserfahrung. Ein Studium in der Fachhochschule dauert dann nicht länger als drei Jahre, und von da an ist man entweder vollwertiger Mitarbeiter oder kommt in ein Trainee-Programm mit vollem Lohn in einer grossen Firma. Und ist mit Lehre/Fachhochschule und zwischendurch noch etwas reisen und arbeiten immer noch jünger als jene, die Abi-Studium absolvieren und ihre Berufserfahrung, wenn sie welche haben, meist abseits des gelernten Berufs haben. [/QUOTE]

Die Sache ist nur die, im kaufmännischen Bereich bekommt man in vielen Gegenden ohne Abitur erst gar nicht an den Ausbildungsplatz. Und ich weiß nicht wie du darauf kommst, dass die dann trotzdem viiiel jünger sind als jemand der sein Abitur macht und dann studiert?

10 Jahre Schule +3 Jahre Ausbildung + 3 Jahre Berufstätigkeit (vorher kann man nicht studieren oder braucht eine Weiterbildung oder nochmal 1 Jahr Schule) + 3-5 Jahre Studium sind für mich deutlich länger als 12 Jahre Schule + 3-5 Jahre Studium



[QUOTE]Ein Praxissemester im Studium wiegen drei Jahre Arbeit während der Lehre an Erfahrung längst nicht auf. Das Problem bei Hochschulabgängern ist meist nicht mangelnde Ausbildung (die haben sie), sondern sie müssen erst noch lernen, was arbeiten eigentlich ist, abseits von der Schulbank.[/QUOTE]

Ein Praxissemester bietet meiner Meinung nach schon gute Einblicke. Du hast natürlich recht, die jahrelange Praxiserfahrung hilft einen schon. Dass man dadurch einen Vorteil hat, will ich gar nicht abstreiten. Ich finde nur nicht, dass sie einen Jahrelangen Umweg rechtfertigt.

Ein Azubi direkt nach der Lehre muss immer noch viel lernen. Ich meine das sind junge, ehrgeizige Leute. Die frisch Studierten, vor allem wenn sie noch jung sind, haben vielleicht nicht soviel Erfahrung aber sie sind unheimlich lernfähig und können sich doch recht schnell anpassen.

Warum den Umweg gehen? Dann lernt man die Sachen die man wissen will, halt nach dem Studium on the job. In der Ausbildung hat man mitunter unheimlichen Leerlauf. Glaub mir, auch in der Berufsschule geht es oft recht gemächlich zur Sache. Man ist ja auch fast so alt, wie der Azubi nach der Lehre.

[QUOTE]Drum ein BeziehungsNETZWERK. Da geht es nicht um Äusserlichkeiten oder um vordergründige Höflichkeit, da geht es darum, dass Menschen, die dich gut kennen und deine Qualitäten kennen, dich empfehlen, weil sie dich für die richtige Wahl für diese oder jene Arbeit halten.[/QUOTE]

Schön ist sowas. Für Handwerker ist sowas z.B. überlebenswichtig. Trotzdem wird es immer auch an Äußerlichkeiten und Höflichkeit gekoppelt sein. Menschen sind nicht 100 % objektiv.

[QUOTE]Was den Oberfeldwebel betrifft: es gibt doch auch Ecken, in denen Oberfeldwebelverhalten gefragt ist, ansonsten schadet es niemandem, das Repertoire an Kommunikationsfähigkeiten etwas zu erweitern. [/QUOTE]

Ja in der Bundeswehr z.B. ^^ oder in Sicherheitsdiensten.Wobei die Bezahlung in Sicherheitsdiensten meist total mies ist.

[QUOTE]Einem Kunden freundlich "guten Tag" sagen zu können mit einem Lächeln ist noch lange nicht Arschkriecherei..[/QUOTE]

Das nicht aber nicht jeder der grummelig wirkt, ist prinzipiell unfreundlich. Bei mir muss freundlichkeit von Innen kommen, nicht weil die Situation es erfordert. Diesem Zwang kann man als Arbeitnehmer nicht unbedingt entgehen aber Leute die das besser beherrschen haben klar einen Vorteil.

Ist wohl unumgänglich, man ist ja immer von anderen abhängig und muss diesen gefallen. Selbst wenn man selbsständig ist, hat man noch Kunden.

Nur ist das negativbeispiel dieser Netzwerke, dass man darunter auch Vetternwirtschaft und Seilschaften verstehen kann. So dass nicht immer die Menschen Einfluss haben die am kompetentesten und Einflussreichsten sind.

[QUOTE]Diese Einstellung halte ich für falsch. Es gibt Bereiche, wo "billig" eine gute Strategie ist - bei allen Arten von Wegwerfpapieren, zum Beispiel - in der Regel dürfte allerdings "gute Leistung zu einem korrekten Preis" das Richtige sein. Dann kommen auch die Leute. Dann machen die Leute sogar einen Umweg, um genau dieses Produkt zu kaufen, wenn es wirklich besser ist als das andere Produkt von nebenan, das schlicht schrecklich schmeckt. [/QUOTE]

Ich finde in gewisser Weise ist das doch Augenwischerei. Ja sicher, es gibt die wenigen Leute mit dem Topruf aber die Einstellung für korrekte Löhne und etwas bessere Qualität deutlich mehr Geld auszugeben ist nicht mehr weit verbreitet. Vielleicht ist es nichtmal mehr allein das. Die meisten Menschen können einfach kein Geld verschenken.

Ein Billigdöner kann ja auch halbwegsgut schmecken aber denkst du wirklich, Arbeitnehmer sind so unaustauschbar? Die wenigsten Menschen sind unersetzlich. In der Schule hat unser Physiklehrer gesagt, in China gibt es viele ehrgeizige junge Studenten, wenn ein deutscher Ingenieur 5 mal so teuer ist, wie einer aus China, muss der Deutsche auch 5 mal so gut sein.

Noch sind die deutschen Ingenieure in der Regel deutlich besser ausgebildet. Nur ich seh es so, die Chinesen sind doch auch nicht auf den Kopf gefallen, die haben genauso Hirne wie wir und bei dem Bevölkerungspotential haben sie zwangsweise auf Dauer die oberhand. Ich glaube nicht, dass wir auf Dauer das vielfache Wert sein werden. Das halt ich für illusorisch.

Ich hab doch keine Lust in dem Hamsterrad zu strampeln,weil uns die Lehrer und die Politik und Wirtschaft das so fordern.

Und ob man extra 5 km fährt um den 6 Eurodöner zu holen, wenn man für den schnellen Hunger den Laden um die Ecke hat?

[QUOTE]Das Problem ist, dass ja all diese Dinge auch solchen Leuten passieren, die sich nach Kräften bemühen, es dem System recht zu machen... und was lernen Kinder von Eltern, die von der Betteltour bei der ARGE oder sonstigen Funktionären zurückkommen? Bestimmt auch nichts, was sie zu mutigen aufrechten Menschen macht. [/QUOTE]

Da hast du wohl recht. Nur der Zwang ist ja wirklich groß. Würdest du deinen eigenen Kindern eine warme Bude und Essen vorenthalten ? Ich kann zumindest sehr gut verstehen, wenn man nicht dazu bereit wäre.

[QUOTE]Und was beudetet das konkret? Weltuntergang? (Das meine ich nicht ironisch oder angreifend, es war nur das Erste was mir als Assoziation in den Kopf kam.)[/QUOTE]

Das bedeutet dass die Menschen in Afrika oder anderen Ländern selber Schuld sind und einfach mal den Arsch hochkriegen sollten...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Das bedeutet dass die Menschen in Afrika oder anderen Ländern selber Schuld sind und einfach mal den Arsch hochkriegen sollten... [/B][/QUOTE]

Wenn die hiesigen es täten, wäre schon viel gewonnen.

:q

.
WaldemarHunger und Elend auf dieser Welt ist alles nur Ansichtssache, die ham doch selber schuld. Gibt doch eine Welthungerhilfe. Bekommen echt nicht den knochigen Arsch hoch.. und alle H4 ler sowieso nicht. Die sind auch schuld an der Finanzkrise. Titanic Untergang waren die Altvorderen von den H4 ler an Board, konnte ja nur untergehen..
ArrogantNick[quote][i]Original von Waldemar[/i]
Hunger und Elend auf dieser Welt ist alles nur Ansichtssache, die ham doch selber schuld. Gibt doch eine Welthungerhilfe. Bekommen echt nicht den knochigen Arsch hoch.. und alle H4 ler sowieso nicht. Die sind auch schuld an der Finanzkrise. Titanic Untergang waren die Altvorderen von den H4 ler an Board, konnte ja nur untergehen..[/quote]

Was ist wohl menschenverachtender?

Davon aus zu gehen, dass es Menschen gibt, die von Haus aus schwach sind und damit eine Art Genetiklehre zu entwerfen, im Sinne von Opfermentalität? Oder aber zu sagen, dass jeder (über sich hinaus)wachsen und stark sein kann, so er nur den Hintern hoch nimmt und für sich zu kämpfen lernt?

Ich glaube an das Letztere und das vertrete ich. Obwohl ja feste daran gearbeitet wird, mich vom Ersteren zu überzeugen. :rolleyes:

.
xMoriturusxWas hätten die Menschen in Afrika denn machen können/sollen? Der imperialen Zwangschristianisierung/islamisierung, die notfalls mit Gewalt durchgesetzt wurde, war man als friedlebender Ureinwohner, schlicht und einfach hilflos ausgesetzt.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Was hätten die Menschen in Afrika denn machen können/sollen? Der imperialen Zwangschristianisierung/islamisierung, die notfalls mit Gewalt durchgesetzt wurde, war man als friedlebender Ureinwohner, schlicht und einfach hilflos ausgesetzt. [/B][/QUOTE]

Ich kenne mich in Afrika nicht wirklich aus. Aber was die Leute hier tun könnten, da kamen bereits einige Vorschläge zusammen.

.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Genau dieser letzte Punkt ist mein Anliegen, unter dem Vorbehalt, dass menschliche Belange den Vorrang genießen, und den Profitgedanke auszutauschen durch wirtschaftliche Vernunft. [/B][/QUOTE]

Wirtschaftliche Vernunft ist nicht das Gegenteil von Profit. Eine Firma muss rentieren, sonst existiert sie nicht lange... und eine Firma, deren Kalkulationen nicht stimmen, sodass sie Verlust macht, ist eine wirtschaftlich unvernünftige Firma.



[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]
Mit einer Umkehrung dieser Umverteilung bedingt durch Steuergerechtigkeit und Chancengleichheit auf allen Ebenen ließe sich Wohlstand, von dem heute in Deutschland nur die oberen 10% profitieren, sehr wohl verteilen, so würden sich für den bröckelnden Mittelstand wieder Aufstiegschancen bieten, der soziale Abstieg gestoppt und die Menschen, die heute unter der Armutsgrenze leben, deren Lebensstandard wäre wieder angehoben, so dass faktisch keine Armut mehr existiert. [/B][/QUOTE]

ja, das liesse sich machen. Aber bitte nicht durch eine autoritär-paternalistische Bürokratie, die alles prüft und enorm viel Ressourcen verschlingt, sondern durch Rahmenbedingungen, die das Wirtschaften einfach machen - zum Beispiel eine radikale Vereinfachung der Steuern. Flat Tax oder zwei, drei Steuersätze - einen grosszügigen Pauschalabzug für alle - keine Ausnahmen mehr - fertig.

Und ein Sozialwesen für die Wenigen, die darauf angewiesen sind.



[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]
Politik für die Mitte macht nämlich nicht die FDP, wie sie auf ihren dümmlichen Wahlplakaten schwadroniert, sondern tatsächlich DIE LINKE. [/B][/QUOTE]

naja.... die wollen noch mehr Bürokratie. Damit bin ich gar nicht einverstanden. Deutschland hat zuviel Bürokratie, nicht zuwenig.

Und sie wollen Vollbeschäftigung, was mir reichlich sinnlos als Ziel erscheint.

grüsse, barbara
Waldemar[QUOTE]Eine Firma muss rentieren, sonst existiert sie nicht lange... und eine Firma, deren Kalkulationen nicht stimmen, sodass sie Verlust macht, ist eine wirtschaftlich unvernünftige Firma. [/QUOTE]

Es kommt das Fressen dann die Moral. Solange sich aus Konkursen richtig Profit machen läßt.. spielt die Rentabilität der Firmen ansich keine Rolle mehr. Denn wegen Profit wird man auch gut gehende Frimen in die Insolvenz gehen lassen. Dann teilt man sich die fette Beute auf und die Arbeitnehmer gucken in die Röhre.

Dazu gibts massig Unternehmen, die Arbeitsplätze abbauen und ins Ausland verlegen oder aus steuerlichen Gründen den Firmensitz ins Ausland verlagern, aber noch vorher noch reichlich Kohle vom Steuerzahler absahen.. aus Förderprogrammen usw.

Vernunft heißt auch soziale Verantwortung und solange Profit vor dem Menschen steht.. und die Wirtschaft nicht den Menschen dient...ist das alles nichts wert.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Wenn die Wirtschaft sich nicht mit dem Wohl der Menschen vereinbaren lässt, muss die Wirtschaft halt manchmal hinten anstehen. [/B][/QUOTE]

Es ist angebracht, nach Lösungen zu suchen, bei denen alle gewinnen. Nicht mehr gegeneinander (Arbeitslose gegen Angestellte gegen Arbeitgeber gegen Rentner etc), sondern miteinander.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]

Die Sache ist nur die, im kaufmännischen Bereich bekommt man in vielen Gegenden ohne Abitur erst gar nicht an den Ausbildungsplatz. Und ich weiß nicht wie du darauf kommst, dass die dann trotzdem viiiel jünger sind als jemand der sein Abitur macht und dann studiert? [/B][/QUOTE]


meine Schwester wird dieses Jahr 25 und steigt nach den Sommerferien in ein Trainee-Programm zu vollem Lohn ein, mit dem Abschluss einer Fachhochschule in der Tasche. Damit ist sie wohl nicht viel jünger als jemand, der den Bachelor an einer Uni macht, aber sicher auch nicht älter. Und es ist nicht so, dass sie sich extrem beeilt hätte...

Lehre und Fachhochsschule ist meiner Auffassung nach eher eine Abkürzung als ein Umweg.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Schön ist sowas. Für Handwerker ist sowas z.B. überlebenswichtig. Trotzdem wird es immer auch an Äußerlichkeiten und Höflichkeit gekoppelt sein. Menschen sind nicht 100 % objektiv.[/B][/QUOTE]

Wenn ich eine Dienstleistung wünsche, so gehört für mich zum Standard, dass die dienstleistende Person korrekt, höflich, aufmerksam und angemessen gepflegt ist. Diese Äusserlichkeiten halte ich für wichtig und bin auch gern bereit, etwas mehr zu bezahlen. Bei Geschäften, in denen das Personal ein "Gesicht so einladend wie eine Gefängnistür" macht (O-Ton mein Allerliebster) gehe ich nicht ein zweites Mal rein ohne sehr gute Gründe.

Und ja, ich halte das für normal, dass man sich als Arbeiter im Kundenkontakt um Höflichkeit bemüht, ganz egal, wie einem zumute ist. Privat ist privat und Geschäft ist Geschäft. Und das kann man durchaus üben und lernen. Ohne Arschkriecherei und Schleimigkeit.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ist wohl unumgänglich, man ist ja immer von anderen abhängig und muss diesen gefallen. Selbst wenn man selbsständig ist, hat man noch Kunden.[/B][/QUOTE]

Hoffentlich haben Selbständige Kunden, sonst bleiben sie nicht lange selbständig... :D




[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Nur ist das negativbeispiel dieser Netzwerke, dass man darunter auch Vetternwirtschaft und Seilschaften verstehen kann. So dass nicht immer die Menschen Einfluss haben die am kompetentesten und Einflussreichsten sind.
[/B][/QUOTE]

Da zählt emotionale Kompetenz und Vertrauen, das über lange Zeit aufgebaut wird. Arbeitgeber suchen nicht unbedingt die allerallerbeste Person, sondern jene, die "gut genug" ist - und wenn sie die auf einfache Weise über Empfehlung kriegen können, so haben sie ihr Ziel mit wenig Aufwand erreicht.




[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ich finde in gewisser Weise ist das doch Augenwischerei. Ja sicher, es gibt die wenigen Leute mit dem Topruf aber die Einstellung für korrekte Löhne und etwas bessere Qualität deutlich mehr Geld auszugeben ist nicht mehr weit verbreitet. Vielleicht ist es nichtmal mehr allein das. Die meisten Menschen können einfach kein Geld verschenken.[/B][/QUOTE]

Ich hab zwei Bäckereien in fünf Minuten Distanz von mir zuhause. Beide verlangen für das Standardbrot Baguette ca 1 Euro, den normalen Preis. Nur ist die eine ständig voll, die andere ständig leer... eindeutig ein Qualitätsunterschied. Bei der Vollen ist das Baguette handgemacht nach alter Tradition, bei der, die leer ist, irgend eine Fertig-Convenience-Mischung, man kann's essen wenn es sein muss aber mehr nicht...

Gute Qualität muss nicht mit einem deutlich höheren Preis einhergehen. Aber mit dem Willen, es gut zu machen und sich ständig zu verbessern.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
aber denkst du wirklich, Arbeitnehmer sind so unaustauschbar? Die wenigsten Menschen sind unersetzlich. [/B][/QUOTE]

kommt darauf an.

Von meiner Stelle kann ich ohne schlechtes Gewissen behaupten, dass ich weltweit jene Person bin, die am besten dafür qualifiziert ist - weil ich erstens das Business aus dem eff eff kenne (gut, da gäbe es noch andere, die das auch können), zweitens weil ich die Umstände dieses Geschäfts im Detail kenne (und da gibt es niemand anderen). Mein Arbeitskollege, mit dem ich im Tandem arbeite, ebenso - er hat im Lauf von vielen Jahren ein grosses Netzwerk an persönlichen Kontakten geknüpft und das Vertrauen der Kunden erworben, er ist alles andere als leicht ersetzbar.

Auch der chinesische Ingenieur kann nicht einfach so in Deutschland arbeiten - die Besonderheiten und tausend Details eines Marktes kennen zu lernen, das braucht Zeit. Dossierkenntnis, Detailkenntnisse, das aufzubauen braucht Zeit und macht jemanden schwer ersetzbar.

Die Löhne der Chinesen werden auch steigen - das tun sie schon jetzt - irgendwann werden die Lohnunterschiede weltweit deutlich kleiner sein. was auch gut ist, weil dann auch Chinesen Produkte aus Europa importieren und konsumieren werden - gerade Markensachen wie zB deutsche Autos.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Und ob man extra 5 km fährt um den 6 Eurodöner zu holen, wenn man für den schnellen Hunger den Laden um die Ecke hat? [/B][/QUOTE]


nein. Aber wenn die Distanz zu beiden gleich weit ist, muss man kaum je langer überlegen: das bessere Geschäft kriegt den Vorzug. Auch wenn der Preis um 10% oder 20% höher sein sollte.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Da hast du wohl recht. Nur der Zwang ist ja wirklich groß. Würdest du deinen eigenen Kindern eine warme Bude und Essen vorenthalten ? Ich kann zumindest sehr gut verstehen, wenn man nicht dazu bereit wäre.[/B][/QUOTE]

nein, aber man kann Kindern auch nicht ein Wrack von Menschen, der aufgelöst und total am Boden ist, als Elternteil zumuten.

grüsse, barbara
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Es kommt das Fressen dann die Moral. Solange sich aus Konkursen richtig Profit machen läßt.. spielt die Rentabilität der Firmen ansich keine Rolle mehr. Denn wegen Profit wird man auch gut gehende Frimen in die Insolvenz gehen lassen. Dann teilt man sich die fette Beute auf und die Arbeitnehmer gucken in die Röhre.[/B][/QUOTE]

Es gibt einige wenige Private Equitys, die sowas tun.

Es gibt aber viel mehr Firmen und Firmenchefs, die an nachhaltigem Erfolg interessiert sind, und die ihre Firma gern an ihre Kinder und Enkel vererben wollen.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]
Dazu gibts massig Unternehmen, die Arbeitsplätze abbauen und ins Ausland verlegen oder aus steuerlichen Gründen den Firmensitz ins Ausland verlagern, aber noch vorher noch reichlich Kohle vom Steuerzahler absahen.. aus Förderprogrammen usw. [/B][/QUOTE]

ja, es gibt auch einen Wettbewerb der Länder. Wobei ich es für unsinnig halte, in Westeuropa in den Tieflohnwettbewerb einsteigen wollen. Sinnvoller ist, die Stärken auszuspielen - Rechtsstaat und Rechtssicherheit, gute Ausbildung der Leute, gute Infrastruktur, hohe Qualität...

grüsse, barbara
Kampfsau[QUOTE]Es ist angebracht, nach Lösungen zu suchen, bei denen alle gewinnen. Nicht mehr gegeneinander (Arbeitslose gegen Angestellte gegen Arbeitgeber gegen Rentner etc), sondern miteinander.[/QUOTE]

Das ist nicht immer miteinander vereinbar.

[QUOTE]meine Schwester wird dieses Jahr 25 und steigt nach den Sommerferien in ein Trainee-Programm zu vollem Lohn ein, mit dem Abschluss einer Fachhochschule in der Tasche. Damit ist sie wohl nicht viel jünger als jemand, der den Bachelor an einer Uni macht, aber sicher auch nicht älter. Und es ist nicht so, dass sie sich extrem beeilt hätte...[/QUOTE]

Wer den direkten Weg geht, kann durchaus schon mit 21 Jahren im Besitz des Bachelors sein ohne eine Klasse übersprungen zu haben.ich kenne sogar einige die schon so früh fertig waren.



[QUOTE]Lehre und Fachhochsschule ist meiner Auffassung nach eher eine Abkürzung als ein Umweg. [/QUOTE]

Nein es ist ein längerer Weg. Man gewinnt Erfahrung, kann Geld verdienen, sich umorientieren aber es ist und bleibt nachwievor ein Umweg.

[QUOTE]Ich hab zwei Bäckereien in fünf Minuten Distanz von mir zuhause. Beide verlangen für das Standardbrot Baguette ca 1 Euro, den normalen Preis. Nur ist die eine ständig voll, die andere ständig leer... eindeutig ein Qualitätsunterschied. Bei der Vollen ist das Baguette handgemacht nach alter Tradition, bei der, die leer ist, irgend eine Fertig-Convenience-Mischung, man kann's essen wenn es sein muss aber mehr nicht... Gute Qualität muss nicht mit einem deutlich höheren Preis einhergehen. Aber mit dem Willen, es gut zu machen und sich ständig zu verbessern. [/QUOTE]

Was ist denn das für ein Beispiel? Wie viele Leute können schon eine weit überlegene Qualität zum identischen Tiefstpreis leisten? Das geht praktisch gesehen oft einfach nicht. Egal wieviele Beispiele du mir um die Ohren haust.

Gute Arbeiter, gute Materialien und Qualität haben nunmal ihren Preis und viele nehmen Qualitätsmängel in kauf, wenn der Preis dafür möglichst niedrig ist.Auch wenn das heißt, schlechte Arbeitsbedingungen

[QUOTE]nein. Aber wenn die Distanz zu beiden gleich weit ist, muss man kaum je langer überlegen: das bessere Geschäft kriegt den Vorzug. Auch wenn der Preis um 10% oder 20% höher sein sollte. [/QUOTE]

Nur ist die Distanz nicht immer gleich hoch und die Preise sind auch nicht gleich hoch wie im Bäckereiwettstreit. Immer diese konstruierten Beispiele.

[QUOTE]nein, aber man kann Kindern auch nicht ein Wrack von Menschen, der aufgelöst und total am Boden ist, als Elternteil zumuten. [/QUOTE]

Eltern können sehr viel ertragen für ihre Kinder.
AzaThema Studium vs. Ausbildung + Studium:

Der große Vorteil den man hat, wenn man erst Ausbildung und dann Studium absolviert ist, dass man schon im Unternehmen ist und sich daraufhin auf besser bezahlte Jobs bewerben kann. Auch die Berufserfahrung spielz heutzutage eine sehr große Rolle.
Es ist definitiv kein schlechter Weg.

Ob man im Endeffekt 2 oder 3 Jahre länger braucht (bei beiden Wegen) ist völlig egal. Zumindest bei Bewerbungen etc. zählt eher die ERfahrung, nicht das Alter.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Was ist denn das für ein Beispiel? Wie viele Leute können schon eine weit überlegene Qualität zum identischen Tiefstpreis leisten? Das geht praktisch gesehen oft einfach nicht. Egal wieviele Beispiele du mir um die Ohren haust.
[/B][/QUOTE]

Eine Frage des Willens und der Anstrengung. Und das geht öfters als du denkst. Es kostet für ein Restaurant nicht mehr, Salatsauce frisch anzumachen, also welche fertig zu kaufen - es kostet eine Friseuse nicht mehr, den Kopf eines Kunden anzuschauen und ihn typgerecht zu beraten, anstatt allen den neusten Modeschnitt zu verpassen - es kostet die Beamten an irgend einem Schalter nicht mehr, freundlich zu sein zu den Leuten, die zu ihnen kommen - und und und.

Was die Bäckereien betrifft: die erste Bäckerei ist nicht besonders billig, sondern die zweite total überteuert - denn dort, wo man Brot vergleichbar scheusslicher Qualität bekommt, im Supermarkt, kostet die Baguette gerade mal die Hälfte, noch 50 Cents. ;)


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Gute Arbeiter, gute Materialien und Qualität haben nunmal ihren Preis und viele nehmen Qualitätsmängel in kauf, wenn der Preis dafür möglichst niedrig ist.[/B][/QUOTE]

Ja, die haben ihren Preis - und oft lohnt es sich, ihn zu bezahlen, weil billig eben nicht immer günstig ist. Die Geiz-ist-geil-Mentalität ist etwas, was mE Deutschland kräftig schadet, weil es den Fokus in eine völlig falsche Richtung lenkt. In eine ruinöse Richtung.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Nur ist die Distanz nicht immer gleich hoch und die Preise sind auch nicht gleich hoch wie im Bäckereiwettstreit. Immer diese konstruierten Beispiele.[/B][/QUOTE]

Es gibt viele solcher Beispiele in der Praxis; jedes Geschäft hat so etwas wie ein "natürliches Einzugsgebiet" und versucht, Leute dazu zu bringen auch von weiter her zu kommen.

Mit den staatlich subventionierten Niedriglöhnen werden nun solche Preisgefüge total durcheinander gebracht, wovon viele anständig leben könnten - da verlieren alle.


grüsse, barbara
ArrogantNickHierzu möchte ich etwas anmerken:

[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Ja, die haben ihren Preis - und oft lohnt es sich, ihn zu bezahlen, weil billig eben nicht immer günstig ist. Die Geiz-ist-geil-Mentalität ist etwas, was mE Deutschland kräftig schadet, weil es den Fokus in eine völlig falsche Richtung lenkt. In eine ruinöse Richtung.[/QUOTE]

Ich habe den Eindruck, dass das nur bei bestimmten Warengruppen und Dienstleistungsbranchen der Fall ist. Betroffen sind z. B. Lebensmittel, die Gastronomie, Friseure, Unterhaltungselektronik (teilweise, denn schaut man sich z. B. die Preise der Sony-Playstation an, die sind hoch, werden aber gezahlt) besonders TV und Computer.

Nicht betroffen sind Marken- und Designwaren wie Kosmetik, (Design/Marken)-Kleidung, diverse sonstige Designeraccessoires. Auch wenn ich mir anschaue was mein Mann an Gedöns für sein Mountainbike ersteht (eine schnöde Trommelschaltung kostet da gerne mal 1000 €, aber 's ist halt eine Rohloff [oder so ähnlich] und das ist QUALITÄT und die hat ihren Preis, ganz recht) ....

Es ist auch eine Sache, wenn ich jetzt recht darüber nachdenke, die wirklich unmittelbar damit zusammenhängt, wie die Käuferschichten sich zusammensetzen. Und es ist natürlich klar, dass die Nachfrage nach Billigwaren ansteigt, wenn viele Leute WIRKLICH wenig Geld in der Tasche haben. Das ist nicht einmal eine Frage von (Geiz)-Mentalität oder falschem Fokus, sondern schlicht von Zwang.

Denn selbst WENN ICH WEIß, dass es mich im Grunde teurer kommen wird, jetzt etwas Billiges zu kaufen, das ich nach einem Jahr wegwerfen kann, während das Teure zwar dreimal soviel kostet aber auch zehnmal so lange hält, so wird mir das nichts nützen, wenn gerade mal eben das Geld für die Billigvariante da ist und das sich womöglich schon vom Munde abgespart werden muss.

Dann gibt es noch weitere Dinge, die einen Armen hier in Deutschland drangsalieren. Beispiel Bankenirrsinn. Früher, als wir noch bettelarm waren, mussten wir Gebühren für unser Konto zahlen. Heute (nach Übersteigen eines bestimmten Eingangs- und Bewegungslevels an Geld, meint, es wird genug verdient und via Konten und Kreditkarten auch wieder umgesetzt) bekommen wir allerwärts noch Bonuspunkte obendrauf und somit Geld zurück. Wir schichteten kürzlich einen Kredit von einer Bank zur anderen um. Da wir im Grunde darauf nicht angewiesen waren, musste die Bank die uns quasi 'in ihren Schoß' zurückholen wollte als Kunden, das Angebot der anderen Bank unterbieten, so kamen wir zu einem schier unfassbar günstigen Zinssatz und sparten jede Menge ein. Das aber nur, WEIL wir NICHT darauf angewiesen waren zu wechseln oder Geld umzuschichten und weil wir überhaupt erst interessant sind als Kunden, seit wir ein gewisses Kontingent an Geld haben das wir bewegen können. Oder, anderes Beispiel: Sammelbestellungen größerer Abnahmemengen bringen Rabatte in beträchtlicher Höhe, gerade im Internet. Man muss das Geld aber erst einmal haben um diese Mengen dann auch einkaufen zu können.

Das bedeutet: Hast Du Geld, kannst Du viel besser (ein)sparen. So bescheuert das auch klingen mag, es ist so.

Leider.

....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]

Eltern können sehr viel ertragen für ihre Kinder. [/QUOTE]

[URL=http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/4906178?categoryId=&goto=&moduleId=329478&pageId=&show=]Wohl wahr....[/URL]
Mondenkind79[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick[/i]
Und was beudetet das konkret? Weltuntergang? (Das meine ich nicht ironisch oder angreifend, es war nur das Erste was mir als Assoziation in den Kopf kam.)[/QUOTE]

Sodom und Gomorrha! Nein, Scherz beiseite... ;)

Was es bedeutet? Ganz einfach, wenn Menschen nichts mehr zu verlieren haben, außer ihrem Leben, und keine Möglichkeit mehr sehen zu überleben, dann sind sie zu so ziemlich allem fähig... (Siehe das Beispiel mit den Afrikanern, die ja auch jetzt schon in Scharen versuchen nach Europa zu kommen. Allerdings ist die Gegenseite leider militärisch und technisch überlegen, weshalb das irgendwann zu einem offenen ("asymmetrischen") Krieg ausarten wird.)

Ansonsten wird sich das System aber früher oder später selbst auffressen und das wird zunächst für niemanden schön werden, wenn wir es einfach so auf uns zukommen lassen. Von daher ist die Idee, vorher schon andere Strukturen aufzubauen, schon gut. (Gerade alternative Nahrungsquellen, also selbst angebautes Gemüse etc. werden dann gebraucht werden, wenn die Supermärkte geschlossen sind.)
Menschen in den armen Ländern sind dazu aber leider weit weniger oder gar nicht in der Lage, als wir hier.
Und die Gefahr ist nach wie vor die eines unkontrollierten Wutausbruches der Menschen gegen alles und jeden(!), wenn sie auf einmal merken, [i]wie sehr[/i] sie verarscht wurden.


[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx[/i]
Ein Hand voll träumender Anarchisten werden noch weniger ändern. Natürlich liegt viel im ARGEn, aber es benötigt viel Zeit, kleine Schritte und auch Kompromisse, die Welt für Mensch und Tier lebenswerter zu gestalten.[/QUOTE]

Lieber Moriturus, auch wenn ich nichts von Parteien halte, muss ich trotzdem nicht jeden verunglimpfen, der einer angehört.
Ich halte die Linkspartei nach wie vor noch für die "beste" aller vorhandenen Parteien, oder auch das kleinere Übel, je nach dem wie man es betrachten möchte. Ich verspreche mir aber nichts von irgendeiner Partei oder der parlamentarischen Politik generell. Sehr wahrscheinlich wird DieLinke irgendwann von dem selben Schicksal ereilt werden, wie die Grünen einst wurden – weil Politiker immer an Macht interessiert sind und sich irgendwann von ihr korrumpieren lassen. Und damit meine ich jetzt nicht die Basis...

Und ja, ich bin eine Träumerin (sofern mich nicht die harte Realität einholt)... :) Schlimm?


[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B][URL=http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/4906178?categoryId=&goto=&moduleId=329478&pageId=&show=]Wohl wahr....[/URL] [/B][/QUOTE]

Darauf gibt es eine Antwort: [url=http://www.jungewelt.de/2010/07-08/054.php][color=red]Holt euch euren Wohnraum zurück![/color][/url]
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
Und ja, ich bin eine Träumerin (sofern mich nicht die harte Realität einholt)... :) Schlimm?
[/QUOTE]

Nein, nicht schlimm, und auch nicht böse gemeint. Ich erachte linke Gruppen, die [i]ausschließlich[/i] außerparlamentarisch 'aktiv' sind einfach nur als kontraproduktiv, da sie de facto nichts verbessern und nicht viel verändern, außer vielleicht mal einen Nazi-Aufmarsch verhindern, und meistens noch nicht einmal diejenigen solidarisch unterstützen, die etwas verändern könnten und dies soweit wie möglich auch tun.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
Darauf gibt es eine Antwort: [url=http://www.jungewelt.de/2010/07-08/054.php][color=red]Holt euch euren Wohnraum zurück![/color][/url][/QUOTE]

Da hätte ich auch noch was, das mir persönlich sogar besser gefällt, da es sich weniger kämpferisch gibt (geben kann). Ich mag einfach die linkslastige Kampf-Rhetorik nicht. ;-)

~>[URL=http://www.denversroadhome.org/]Klick![/URL]

Und hier noch ein Film darüber, was diese Intiative tut: [URL=http://vimeo.com/8278689]Klack![/URL] (Nicht irritieren lassen, es geht schon um die Initiative in Denver, aber eben AUCH um Obdachlose in Berlin.)

....
Kampfsau[QUOTE]Eine Frage des Willens und der Anstrengung. Und das geht öfters als du denkst. [/QUOTE]

Nein es geht nicht immer. Darum gibt es auch soviele Firmenpleiten, einfach weil man mit Niedrigstlöhnern nicht immer mithalten kann.


[QUOTE]Ja, die haben ihren Preis - und oft lohnt es sich, ihn zu bezahlen, weil billig eben nicht immer günstig ist. Die Geiz-ist-geil-Mentalität ist etwas, was mE Deutschland kräftig schadet, weil es den Fokus in eine völlig falsche Richtung lenkt. In eine ruinöse Richtung.[/QUOTE]

Indeed aber trotzdem ist Einsparbestreben ein treibender Faktor in der Wirtschaft, dem sich die meisten Menschen ausgesetzt sehen. Die Kunden mit knappen Budget und auch die Hersteller.

[QUOTE]Mit den staatlich subventionierten Niedriglöhnen werden nun solche Preisgefüge total durcheinander gebracht, wovon viele anständig leben könnten - da verlieren alle. [/QUOTE]

Das sehe ich genauso. Mit einem Mindestlohn, würde Lohndumping wegfallen und der Konkurrenzkampf müsste auf anderen Ebenen gewonnen werden. Auf Ebenen die kreativer sind, als einfach nur Leute zu entlassen oder Löhne zu senken.

[QUOTE]Ich habe den Eindruck, dass das nur bei bestimmten Warengruppen und Dienstleistungsbranchen der Fall ist. Betroffen sind z. B. Lebensmittel, die Gastronomie, Friseure, Unterhaltungselektronik (teilweise, denn schaut man sich z. B. die Preise der Sony-Playstation an, die sind hoch, werden aber gezahlt) besonders TV und Computer.[/QUOTE]

Man muss auch mal sehen, wer die Kundschaft für TV,Elektronik und Videospiele ist. Das sind vor allem junge Männer zwischen mitte 20 und mitte 30. Meist gut ausgebildete Leute die finanziell einigermaßen stark sind.

Das heißt trotzdem nicht, dass Lohndumping in Elektronik kein Thema ist. Siehe Foxxcom oder wie die heißen.

[QUOTE]Nicht betroffen sind Marken- und Designwaren wie Kosmetik, (Design/Marken)-Kleidung, diverse sonstige Designeraccessoires. Auch wenn ich mir anschaue was mein Mann an Gedöns für sein Mountainbike ersteht (eine schnöde Trommelschaltung kostet da gerne mal 1000 €, aber 's ist halt eine Rohloff [oder so ähnlich] und das ist QUALITÄT und die hat ihren Preis, ganz recht) .... [/QUOTE]

Wer kauft schon ein Rad für 5000 Euro? Die meisten haben doch Räder vom Flohmarkt oder die 300 Euro Billigräder vom Discounter.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Wer kauft schon ein Rad für 5000 Euro? [/QUOTE]

Mein Mann zum Beispiel. Und wir sind keine Millionäre. Dafür verzichten wir auf ein Auto.

.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Indeed aber trotzdem ist Einsparbestreben ein treibender Faktor in der Wirtschaft, dem sich die meisten Menschen ausgesetzt sehen. Die Kunden mit knappen Budget und auch die Hersteller.[/B][/QUOTE]

Sparsamkeit und Qualitätsansprüche schliessen sich nicht aus. Ein knappes Budget kann sogar höchst hilfreich sein beim Überlegen, was wirklich wichtig ist und was nicht. Qualität muss auch nicht immer teuer sein.

Doch ein Leben, das dauerhaft am Minimum stattfindet, ist nicht lustig.

grüsse, barbara
WaldemarUm mal auf H4 zurückzukommen. Diesen großen Bullshit haben wir CDU/CSU/SPD und auch den Grünen zu verdanken. Mit heißer Nadel gestrickt.. und nachts unterschrieben. Ob die eigentlich wußten was sie da unterschrieben haben?

Dank der Finanzkrise dürfen jetzt die Armen noch mehr ausbaden was auf dem Pakett verzockt wurde. Und das mit voller Absicht. Und der größte Witz an der Börse ist der Fakt, dass die Erwartungen der Börse häufig nur an psychologisch bedingtes Theater geknüpft ist. Steigt der Kurs einer Aktie, laufen wie die Lemminge viele mit, weil sie "denken", die andern werden wohl wissen, warum sie die Aktie kaufen.

Die Bewertung der Aktien (hier wird am meisten manipuliert) wird steigen, weil die andere denken, ich sei weiterhin blöd genug, sie zu kaufen. Wenn sie das denken, wird sie steigen, also muss ich sie kaufen, sonst wär' ich ja blöd ...

Spekulation lässt sich von Investition immer weniger trennen. Ein gut laufendes Unternehmen, was hervorragend läuft, intressiert auch niemanden, solange es an der Börse unbekannt ist. Das Unternehmen wird verscherbelt, während dem ein namentlich bekanntes Unternehmen, über den man gutes hört (obwohl da nichts läuft) oft zu exorbitanten Preisen gehandelt. Hier können einige Börsenhändler wiederum gute Arbeit leisten und erst noch verdienen, wenn sie Firmen die irgendwie "vergessen" gingen wieder ins Gespräch bringen.

Auch sehr beliebt: Ich streue Gerüchte. Beispiel.. Ich rufe viele Jornalisten an. So können ohne weiteres namenhafte Banken schlecht geredet werden.. Ich habe gehört die Gewinne gehen zurück und die Liquidität ist schlecht. Bla bla.. Und wenn die Kurse fallen, kann man denen nichts nachweisen.. Sie erzählen einfach.. Das stand doch in der Zeitung.

Wichtiger ist immer.. , dass Unternehmen in den Augen der Investoren möglichst gut aussehen. Das ist oft wichtiger, als reelle operative Gewinne zu erzielen.

Keynes hat das so formuliert:

... professionelles Investment kann mit einem Medienwettbewerb verglichen werden, in dem die Mitspieler die sechs hübschesten Gesichter aus 100 auswählen müssen. Den Gewinn erhält der Teilnehmer, dessen Wahl am besten mit der Wahl aller Beteiligten übereinstimmt. Also wählt jeder Teilnehmer nicht das Gesicht aus, das ihm am besten gefällt, sondern dasjenige, von dem er annimmt, es gefalle der Mehrheit am besten. Da aber alle Teilnehmer wissen, dass die andern Teilnehmer das auch wissen, suchen sie nicht nach dem schönsten Gesicht, sondern nach dem, von dem anzunehmen ist, dass es am besten den Erwartungen einer Mehrheit darüber entspricht, wie die Erwartungen der Mehrheit über ein schönes Gesicht aussähen. Das wäre aber erst die dritte Stufe der Verwirrung, beliebige weitere lassen sich anhängen.


Es lebe das Pakett...
Kampfsau[QUOTE]Mein Mann zum Beispiel. Und wir sind keine Millionäre. Dafür verzichten wir auf ein Auto. [/QUOTE]

Ist dein Mann nicht Facharbeiter mit einem IG Metalltarif? Ich will euch kein Bonzentum unterstellen aber schlecht gehts euch sicherlich nicht. Und wenn ich sage, dass die meisten Leute gebrauchte oder Billigräder kaufen, stimmt das auch.

Ich meine tausende Euro für ein Fahrrad?1000 Euro für eine Gangschaltung? Millionäre seit ihr sicher nicht aber wenn ihr für sowas soviel Geld übrig habt, kann es um euch nicht so schlecht stehen. Und das ist auch gar nicht schlimm, ich wünschte es würde mehr Leuten so gehen.

Es ging ja auch nur darum, dass die Zielgruppe für solche Produkte nicht unbedingt der Normalverdiener ist.

[QUOTE]Sparsamkeit und Qualitätsansprüche schliessen sich nicht aus. Ein knappes Budget kann sogar höchst hilfreich sein beim Überlegen, was wirklich wichtig ist und was nicht. Qualität muss auch nicht immer teuer sein.[/QUOTE]

Du hast recht, es geht wirklich darum, was wirklich wichtig ist. Laien haben andere Ansprüche an Werkzeug, als Handwerker. Handwerker arbeiten jeden Tag die Woche 8-10 Stunden, der Laie macht mal ab und zu was an seinem Haus. Folglich wird er nicht das qualitativ hochwertigste Messer brauchen, dass von den Experten aus Solingen mit Jahrzehntelanger Erfahrung unter höchsten Qualitätsstandards mit den besten Materialien und aus Panzerstahl gefertigt wurde und das vielfache von dem einfachen Billigmesser kostet, dass den Job erstmal genauso tut, auch wenn er es nicht in 4 Generation an seinen Ururenkel vererben kann und es seinen Dienst tut, wie am ersten Tag.

Was versuchst du denn überhaupt die ganze Zeit zu sagen? Ich sage Lohndumping beutelt die Arbeitnehmer, kann einer Firma aber den entscheidenen Wettbewerbsvorteil bringen.

Du sagst, wenn jemand trotz höherer Löhne nicht zum gleichen, billigen Preis anbieten kann, ist er ein einfallsloser, inkompetenter Unternehmer . Ich sage das kann man nicht pauschal so sagen.

Und sehen wir das mal aus einem anderen Blickwinkel? Muss ein Unternehmen dass niedrige Löhne zahlt, zwangsweise ein viel schlechteres Produkt abliefern und total unflexibel und unkreativ sein? Er kann dem Kunden ja einfach nur das liefern, was er will, ein passables Produkt, dass so billig wie möglich ist. Auch wenn das auf Kosten der Arbeitnehmer geht.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Ist dein Mann nicht Facharbeiter mit einem IG Metalltarif?[/quote]

Er wird weit über Tarif bezahlt. Aber das ist gar nicht so selten wie Du vielleicht meinen magst oder wie man hier an Board den Eindruck gewinnen könnte.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Ich will euch kein Bonzentum unterstellen aber schlecht gehts euch sicherlich nicht. [/quote]

Nein, schlecht geht es uns nicht - so wie noch immer der Mehrheit der Leute in Deutschland. Nach wie vor, trotz all dem was hier bisher geschrieben wurde.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Und wenn ich sage, dass die meisten Leute gebrauchte oder Billigräder kaufen, stimmt das auch.[/quote]

Aha - wenn Du das sagt, dann stimmt das auch.... so so. Na dann erübrigt sich eine weitere Diskussion. Ich hätte da aber schon ganz gerne mal ein paar Belege für. Denn wir sehen hier andauernd Kataloge und Shops für hochwertige Bikes + Zubehör, die schon seit Ewigkeiten bestehen. Komisch, dass die nicht längst schon pleite sind, müssten sie ja nach Deiner Logik.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Ich meine tausende Euro für ein Fahrrad?1000 Euro für eine Gangschaltung? Millionäre seit ihr sicher nicht aber wenn ihr für sowas soviel Geld übrig habt, kann es um euch nicht so schlecht stehen. Und das ist auch gar nicht schlimm, ich wünschte es würde mehr Leuten so gehen.[/quote]

Fast jeder Autofahrer in diesem Land gibt mehr Geld für Mobilität aus als wir. Es ist keine reine Frage des Geldes, sondern vor allen Dingen eine der Prioritäten und wie man daraus resultierend dann die vorhandenen Geldmittel einsetzt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Es ging ja auch nur darum, dass die Zielgruppe für solche Produkte nicht unbedingt der Normalverdiener ist.[/quote]

Wir SIND Normalverdiener. Nochmal zum Mitschreiben: Was hier auf dem Forum zu sehen ist, ist NICHT das Gesamtbild der deutschen Verdienstlage. Und selbst wenn wir etwas mehr in der Tasche haben, so gibt es Millionen wie uns. Du sagst es selbst, es ist eine Frage der Zielgruppe, bzw. Käuferschicht und wenn ich mein Produkt für eben die gewählte Käuferschicht, ob nun Billigheimer oder Luxusgut, attraktiv gestalten kann, so werde ich es auch verkaufen.

Hier wird zwar dauernd vom verarmten Deutschland geschrieben, aber so weit sind wir real noch lange nicht. Noch immer führen wir in Punkto Bruttoinlandsprodukt Europa an, allen Unkenrufen zum Trotz und noch immer hat man hier eigentlich die relative Sicherheit, dass Qualität sich durchsetzt, wenn das Marketing dazu auch noch passt.

So Unrecht hat LaChatte nicht, speziell was z. B. Lebensmittel betrift.

....
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Du hast recht, es geht wirklich darum, was wirklich wichtig ist.[/B][/QUOTE]

Als Mensch mit geringem Einkommen hat man hervorragende Motivationen, dieser Frage bis ins Detail nachzugehen. Geringes Einkommen an Geld heisst ja glücklicherweise oft, mehr Zeit zur Verfügung zu haben.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Was versuchst du denn überhaupt die ganze Zeit zu sagen? Ich sage Lohndumping beutelt die Arbeitnehmer, kann einer Firma aber den entscheidenen Wettbewerbsvorteil bringen.[/B][/QUOTE]

Ich versuche zu sagen, dass Lohndumping kurzfristig einer Firma Vorteile bringen mag, langfristig allerdings tödlich ist, auch für Firmen, da in einer Welt von Lohngedumpten niemand mehr viel kaufen kann.

Bis vor einigen Jahren fand das Lohndumping vor allem weit weg in der dritten Welt statt - heute ist es wieder in Europa angekommen.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Du sagst, wenn jemand trotz höherer Löhne nicht zum gleichen, billigen Preis anbieten kann, ist er ein einfallsloser, inkompetenter Unternehmer . Ich sage das kann man nicht pauschal so sagen.[/B][/QUOTE]

nein, das sage ich nicht. Ich beobachte allerdings, dass viele Firmen sich nicht die geringste Mühe geben und wenig bis kein Qualitätsbewusstsein haben. Was so simple und kostengünstige Dinge betreffen kann wie schmuddelige Böden, oder dass noch nicht mal der Versuch gemacht wird, die Waren einigermassen gefällig auf den Regalen anzuordnen, oder patzige Antworten auf Fragen, oder verfaultes Gemüse in der Auslage. Sowas verzeiht man wirklich nur dem Allerbilligsten... wenn überhaupt.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Und sehen wir das mal aus einem anderen Blickwinkel? Muss ein Unternehmen dass niedrige Löhne zahlt, zwangsweise ein viel schlechteres Produkt abliefern und total unflexibel und unkreativ sein? [/B][/QUOTE]

nein, muss es nicht - aber wer im Branchenvergleich am geizigsten ist, zeigt nicht gerade viel Wertschätzung für Menschen im Allgemeinen. Und was soll ich als Kundin und Mensch von einem Unternehmen halten, das offensichtlich menschenverachtend arbeitet? Dorthin gehe ich doch nicht, ich kann wohl davon ausgehen, dass sich Menschenverachtung auf alle Menschen ausdehnt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Er kann dem Kunden ja einfach nur das liefern, was er will, ein passables Produkt, dass so billig wie möglich ist. Auch wenn das auf Kosten der Arbeitnehmer geht. [/B][/QUOTE]

Es gibt wirklich tolle Billigprodukte - zum Beispiel das Shampoo von Coop, ein halber Liter für Fr. 1.80 (oder war's 1.20?) - das ist einfach ein Ding ohne Schnickschnack, zur extremen Einfachheit gestylt. Die Leute in der Fabrik werden zwar sicher nicht Millionäre sein, doch immerhin gehe ich davon aus, dass ihr Lohn zum Leben reicht...

Billig muss nicht schlecht sein, aber es muss auf intelligente Art billig sein. Haferflocken sind billig, auch in Bio-Qualität - im Gegensatz zu stark verarbeiteten Frühstücksflocken, die teuer sind und viel Zucker beinhalten und nicht sättigen...

Also, was ich zu sagen versuche: Wohlstand, egal auf welcher Ebene, ob für Personen oder für Firmen, fängt damit an, dass man sich Gedanken darüber macht, was wirklich wichtig ist - und konsequent darauf zu geht mit den gerade verfügbaren Mittel - egal ob die gerade verfügbaren Mittel gerade in einem Hartz4-Budget oder einem Millionenkonto bestehen.

grüsse, barbara
Waldemar[QUOTE]Hier wird zwar dauernd vom verarmten Deutschland geschrieben, aber so weit sind wir real noch lange nicht. Noch immer führen wir in Punkto Bruttoinlandsprodukt Europa an, allen Unkenrufen zum Trotz und noch immer hat man hier eigentlich die relative Sicherheit, dass Qualität sich durchsetzt, wenn das Marketing dazu auch noch passt.[/QUOTE]

Wie hattest Du so schön geschrieben.. jeder lebt in seiner eigenen Welt.. deine selektive Wahrnehmung besteht aus Deinem Umfeld und dann gehts ganz Deutschland natürlich nicht schlecht. Stimmt, wenn man nur die eine Seite der Schere betrachtet ist alles wunderbar. Und der BIP hat mal garnichtst mit der sozialen Schieflage am Hut..

Qualität ist auch eine Definitionsfrage und jeder setzt Präferenzen. Aber grade der Deutsche macht sehr viel am Preis fest. Und am Ende entscheidet immer der Preis. Bei vielen ist das Ramschen ein Hobby. Deshalb auch der Hype und der Erfolg der 1 Euro Billig Läden.

Und natürlich ist ein 5000 Euro Fahrrad kein Durschnitt für Deutschland.. [URL=http://www.focus.de/auto/news/bremen-deutsche-wollen-billige-fahrraeder_aid_482091.html]klack[/URL]

Bei Lebensmitteln usw.. Der Boomerang der Niedrigpreise sind dann Gammelfleisch und Niedriglöhne in der fleischvearbeitenden Branche. Für Skandinavien sind wir auch schon ein Lohndumpingland.

Franzosen z. B. geben insgesamt sehr viel mehr Geld für Lebensmittel aus. Sie achten hier sehr auf Qualität und das ist mehr eine Mentalitätsfrage..
softcakeAN

ich bewundere deine ausdauer. ich wa auch fast geneigt zum thema bikes was zu schreiben. ich hab auch eins ausm fachhandel ( wo es auch 300 eur bikes gibt ) was 4stellig war. dazu auch noch ein 3 jahre altes auto.

ich werde auchüber tarif bezahlt. und fühle mich auch nicht als bonze.

aber ich hab immer mehr den eindruck zu der ganzen systemkritik kommt auch ne gehöhrige portion sozialneid.

ich hab den eindruck man sollte sich am beste schämen wenn man nicht niedriglohnjobber ist ;-)


soft
ScheolAlso, ersteinmal sind Bonzen Leute, die Samstags ihren Ferrari gassi fahren.

Und nein, Sozialneid findet hier nicht statt. Kampfsau schrieb mehrfach das er jedem seinen Standard gönnt.

Das Problem was hier stattfindet ist ein anderes.

Egal aus welchem Loch man kommt, egal wie tief man war, wenn man es geschafft hat sich seinen Platz zu sichern gewöhnt man sich sehr schnell daran. Die Vorstellungskraft "nichts" zu besitzen schwindet immer mehr. Das ist eben menschlich.

Ich habe seit einigen Wochen wieder einen Internetzugang. Die Vorstellung keinen mehr zu haben ist für mich mehr als abstrakt, vor 3 Monaten jedoch war es noch sehr real.

Man sucht sich immer Menschen die mit einem auf der selben Stufe stehen. Das passiert praktisch automatisch/unbewusst. Da Hartz IV Bezieher in Wohnviertel untergebracht werden sind sie somit auch aus dem Blickfeld, damit man sich dadurch nicht gestört fühlt. So denkt zumindest die Politik. Aus dem Auge, aus dem Sinn.

Wenn jetzt sich jemand zu Wort meldet, das es ihm sehr schlecht geht, ist es für jemand, dem es gut geht eine abstrakte Aussage die schwer vermittelbar ist und somit unter "Jammern" verbucht wird.

Wie gesagt, das ist ein menschlicher Prozess, und ebenso auch das Hauptproblem beider Seiten hier.

Nicht alles, was man glaubt zu wissen, weiß man auch.
Wenn mich heute jemand fragt wie schlimm es ist kein I-Net zu haben würde ich antworten:

"Ich weiß genau wie das ist". Aber in Wirklichkeit liegt dies schon außerhalb meiner Vorstellungskraft. Und sowas weiß man erst, wenn man sehr ehrlich zu sich ist.


Desweiteren rufen derartige Gedanken Ängste hervor, wenn man schonmal in solch einer Situation war. Eine natürliche Abwehrhaltung tritt ein und das Bedürfnis dieses "Problem" zu lösen. Nicht selten greift man dann darauf zurück Dinge herabzuspielen. Das geschieht dann mit Aussagen: "Hier muß niemand hungern." oder "Uns geht es im Vergleich zu XYZ doch sehr gut hier.", derjenige, der die Armut am Leib spürt fühlt sich mißverstanden, nicht ernstgenommen und vielleicht sogar beleidigt.

Was wiederum zu Aggressionen führt welche dann auf ein Echo stoßen. Dann beruhigt man sich wieder, redet verständnisvoll mit einander bevor man wieder auf die eigentliche Problematik zurückkommt. Und dann beginnt alles von vorne.

Und deswegen ist diese Diskussion völlige Zeitverschwendung.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
aber ich hab immer mehr den eindruck zu der ganzen systemkritik kommt auch ne gehöhrige portion sozialneid.
[/QUOTE]

Sozialneid ist, wenn man dekadenten Arbeitslosen noch mehr kürzen will, weil es denen ja noch viel zu gut geht.
Waldemar[QUOTE]aber ich hab immer mehr den eindruck zu der ganzen systemkritik kommt auch ne gehöhrige portion sozialneid.[/QUOTE]

Ach ja.. Sozialneid? Blödsinn. Ich gönne jedem seins. Nur lass ich nicht im Raum stehen, dass es allen "gut" geht, nur weil sich unrepräsentativ ein paar Leute ein relativ teures Fahrad leisten können. Was eine Schwachsinnsargumentation..


Ja Schoel.. völlige Zeitverschwendung.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Egal aus welchem Loch man kommt, egal wie tief man war, wenn man es geschafft hat sich seinen Platz zu sichern gewöhnt man sich sehr schnell daran. Die Vorstellungskraft "nichts" zu besitzen schwindet immer mehr. Das ist eben menschlich.[/B][/QUOTE]

Das glaube ich nicht. Im Gegenteil, die Erfahrung von Mangel ist etwas, was den Leuten bleibt - gerade auch jenen, die mit wenig bis nichts anfingen und sich etwas Wohlstand erarbeiteten.

Ich halte es auch für eine sehr gute Idee, in allen Lagen von Reichtum und Armut, immer wieder mal bewusst auf etwas zu verzichten - sei es Kaffee, Fernsehen, das Zeitungsabo, die wöchentliche Shoppingtour, die Lieblingsfernsehserie, das tägliche Joggen oder sonst was... bewusster Verzicht eröffnet neue Möglichkeiten und macht das Leben reicher.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Wenn jetzt sich jemand zu Wort meldet, das es ihm sehr schlecht geht, ist es für jemand, dem es gut geht eine abstrakte Aussage die schwer vermittelbar ist und somit unter "Jammern" verbucht wird.[/B][/QUOTE]

ich glaube, vielen hier ist es schon mal schlecht gegangen. Dass man mit dem eigenen Leben aus diesem oder jenem Grund nicht zufrieden ist, kann man ja mal feststellen. Zum Jammern wird es dann, wenn man selbst nicht bereit ist, zu tun was immer man kann, um die Situation zu verbessern.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]

Desweiteren rufen derartige Gedanken Ängste hervor, wenn man schonmal in solch einer Situation war. Eine natürliche Abwehrhaltung tritt ein und das Bedürfnis dieses "Problem" zu lösen. Nicht selten greift man dann darauf zurück Dinge herabzuspielen. Das geschieht dann mit Aussagen: "Hier muß niemand hungern." oder "Uns geht es im Vergleich zu XYZ doch sehr gut hier.", derjenige, der die Armut am Leib spürt fühlt sich mißverstanden, nicht ernstgenommen und vielleicht sogar beleidigt.[/B][/QUOTE]

Lassen wir mal Fakten Fakten sein. Hier muss tatsächlich niemand hungern, auch wenn der Preis dafür sein mag, seinen Stolz herunterschlucken zu müssen. Und ja, hier geht es uns tatsächlich recht gut, auch den Ärmsten von uns.

grüsse, barbara
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Hier muss tatsächlich niemand hungern[/QUOTE]

Falsch (siehe oben)

[QUOTE]Und ja, hier geht es [b]uns[/b] tatsächlich recht gut, auch den Ärmsten von uns. [/QUOTE]

Falsch (siehe oben)

Richtig - Dir geht es gut.
Scheol@LaChatte

sei mir nicht böse, aber ich glaube du wohnst auf 'nem anderen Stern.

Meine Analyse ist korrekt.

Heute war eine Frau bei meiner Mutter die alleinerziehend ist.
Sie hat zwei 400€ Jobs, der eine beinhaltet 65 Stunden im Monat. Ihre Ausgaben sie dermaßen hoch, und hier reden wir nicht von PS3 und Karibikausflug, das sie zu Hause kein warmes Wasser hat und kalt duscht...

und ich frage dich jetzt mal ganz im Ernst:

Wann fängt bei dir Armut an?!

Ich fasse es nicht...
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Wann fängt bei dir Armut an?!

Ich fasse es nicht... [/B][/QUOTE]

Ich sag's ja ... bei einigen muss man erst auf dem Maßstab von afrikanischen Wüstenbewohnern angelangt sein, um hier "arm" zu sein, und ein Hungergefühl zu empfinden, und dass in einem Land mit einer Schere zu knapp 5 Billionen Euro Privatvermögen. Pervers.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]@LaChatte

sei mir nicht böse, aber ich glaube du wohnst auf 'nem anderen Stern.

Meine Analyse ist korrekt.

Heute war eine Frau bei meiner Mutter die alleinerziehend ist.
Sie hat zwei 400€ Jobs, der eine beinhaltet 65 Stunden im Monat. Ihre Ausgaben sie dermaßen hoch, und hier reden wir nicht von PS3 und Karibikausflug, das sie zu Hause kein warmes Wasser hat und kalt duscht...

und ich frage dich jetzt mal ganz im Ernst:

Wann fängt bei dir Armut an?!

Ich fasse es nicht... [/B][/QUOTE]

Armut fängt in diesem Fall an, dass sich jemand ein solches Hundeleben bieten lässt und nicht auf Alternativen ausweicht.

Bevor ich dauerhaft kalt dusche, würde ich noch eher die Kinder zusammensammeln, im hiesigen Delikatessenhändler mir grosszügig leckere Sachen geben lassen und dann im Laden gemütlich picknicken, bis die Polizei kommt und ich zumindest im Gefängnis warm duschen kann. Das ist jetzt ein Extremszenario, doch irgendwo hat jeder Mensch eine Grenze... das hat mit Wertschätzung für sich selbst zu tun. "Warm duschen" ist so eine Grenze für mich.

Wo die Wertschätzung für sich selbst fehlt, wird sie auch von aussen bestimmt nicht kommen. Und das hat erst mal nichts mit Geld zu tun, wenn es auch in der Regel Auswirkungen auf die Finanzen hat.

Arm sind Menschen - und ich hab das zweifelhafte Privileg, solche zu kennen - die an einem Tag 10'000 Euronen in die Hand gedrückt bekommen und mich am nächsten Tag um eine Zehnernote anpumpen, um Zigaretten kaufen zu können.

grüsse, barbara
ScheolSag mal, geht's noch?

[QUOTE]Wo die Wertschätzung für sich selbst fehlt, wird sie auch von aussen bestimmt nicht kommen. [/QUOTE]

Du glaubst wohl noch an die Mär vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten...

Die Frau hat ein Kind! Sie hat Verpflichtungen!
Und nicht ihre eigene Wertschätzung oder Unfähigkeit hat sie in diese Lage gebracht sonder eine kalte, reglementierte Welt die nichts anderes im Kopf hat als sich selbst!

All das Berufen auf Paragraphen und Reglungen sind einfach nur der Versuch sich von der Emotion zu distanzieren. Wo kalt gedacht wird muß nicht warm empfunden werden.

Die Frau ist also selbst schuld das Staat und Wirtschaft rücksichtslos die Menschen erniedrigen um sie dann als Billigware zu verheizen. Das hat die Frau sich so erdacht. Ich bin mir sicher sie fühlt sich pudelwohl damit...verdammte Axt :mad:
LaChatteHallo Scheol

es geht nicht um Schuld. Jeder kann in eine dumme Situation kommen. Jeder kann in die Situation kommen, kein Einkommen, kein Haus, kein was-auch-immer zu haben.

Was dann Leute aus einer solchen Situation machen - nur schon welche Optionen sie erkennen und zu nutzen versuchen - das liegt tatsächlich in ihrer Verantwortung.

Sich mit einer Situation abzufinden, wo die Ausgaben permanent höher sind als die Einnahmen und dann sich selbst noch das Minimum an Zivilisation zu versagen, das ist eine Entscheidung, die ich nicht treffen würde. Nicht in unserem Umfeld. Da fallen mir noch diverse andere Möglichkeiten ein, die ich vorher ausschöpfen würde, nicht zuletzt im Interesse des Kindes.

Nein, die Frau ist nicht daran schuld, dass Niedriglohn heute in Deutschland so beliebt ist.

Dass sie ihre Niedriglohnsituation akzeptiert und sich brav drein schickt, zum eigenen (und ziemlich sicher auch des Kindes) Schaden, das ist ihre Verantwortung.

grüsse, barbara
ScheolEs ist ja nicht so, dass sie nicht schon sämtliche Register gezogen hätte. Wohngeld, Kindergeld etc. , Bewerbungen noch und nöcher, aber irgendwann ist die Phantasie auch erschöpft. Risiken kann sie, gerade weil sie Mutter ist, nicht eingehen. Sprich, selbständig werden. Dafür braucht man auch Startkapital welches sie nicht hat, und von Banken hat sie da nichts zu erwarten.
Sie hatte auch schon auf Lebensmittel von "Verteilungsstationen für Arme" angenommen etc. Der Junge ist vollkommen ausgegrenzt. Kein PC, kein Internet, keine Vereine etc. Nein, die Frau tut wirklich alles was in ihrer Macht steht. Jetzt ist die Verantwortung der Gesellschaft gefragt. Und auch die der sogenannten Volksrepräsentanten. Man kann nicht alle Verantwortung auf einen Einzelnen abschieben wenn was nicht funktioniert. Schließlich leben wir in einem sozialen Netzwerk das sehr fein verflochten ist. Aktion = Reaktion. Ich gewinne = Du verlierst.

Die Politik entzieht sich jeder Verantwortung. Sie kürzt, ist korrupt und eiskalt und unfähig. Hier sollte man nach Verantwortung fragen, genauso wie bei der Wirtschaft die vieles zu verantworten hat.

Andere machen es kaputt, aber ich soll's richten.
Wenn ich bei dir 'ne Fensterscheibe mutwillig zerstöre muß ich auch dafür gerade stehen. Warum sollte es bei unserem System andersherum sein?!
LaChatteHallo Scheol

dass das System, gelinde gesagt, suboptimal ist, darin sind wir uns wohl einig.

Ich kenn diese Frau auch nicht, also kann ich nichts zu dem sagen, was sie tun könnte oder müsste oder sollte. Aus meinem Bekanntenkreis kenne ich allerdings die Situation, dass die Leute die Dinge auf die Reihe kriegen, wenn sie sie wirklich wollen - was nicht ein oberflächliches Wollen ist, sondern sehr tief geht.

Ich sehe auch bei allen, die über dies und jenes jammern - sei es Geld, sei es etwas Anderes - dass sie diverse Dinge NICHT tun, die sie sofort und einfach tun könnten, wenn sie wollten, um ihre Situation zu verbessern - oft wesentlich zu verbessern. Ich seh das auch bei mir selbst, es ist ja nicht so, dass ich das perfekte Leben hätte. Aber ich akzeptieren, dass ich mit den Dingen, die nicht so klappen, wie mein Ego das gern hätte, auf einer tieferen Ebene einverstanden bin, sonst wären sie nämlich nicht so. Ich sehe, bei mir und anderen, wie das sich-selbst-unglücklich-machen oft suchtartige Züge annimmt.

In all dem ist es hilfreicher, zuerst mal sich selbst zu hinterfragen und zu ändern - und sich mit der Gesellschaft zu arrangieren, wie sie eben mal ist. Denn wenn man die Gesellschaft verändern will, kann man das nur aus einer Position der Stärke heraus machen. Und sei es, dass man einen PC und Internet hat, um in Internetforen gesellschaftskritisch rumzulabern in der Hoffnung, dass es etwas nützen könnte, vielleicht...

grüsse, barbara
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]AN

ich bewundere deine ausdauer. [/B][/QUOTE]

Ich auch. :D

(Wobei ich mittlerweile deutliche Unlustsymptome bemerke.)

....
ArrogantNickUnd in all der beschriebenen 'Brache Deutschland' blühen trotzdem noch [URL=http://www.extratipp.com/nachrichten/regionales/rhein-main/bratwurstfett-statt-bilanzanalysen-842103.html]seltsame Blümchen[/URL]. Tja, es gibt sie, die Leute, die sich nicht unterkriegen lassen. Auch das ist eine Mentalitätsfrage.

****

Ach, und Waldemar - lies doch einfach mal nach, WORAUF sich die Argumentation bezieht, dann geht Dir vermutlich ein ganzer Kronleuchter auf.

....
Kampfsau[QUOTE]Er wird weit über Tarif bezahlt. Aber das ist gar nicht so selten wie Du vielleicht meinen magst oder wie man hier an Board den Eindruck gewinnen könnte.[/QUOTE]

Vielleicht kann es in deinem Bekanntenkreis durchaus sein, so dass du den subjektiven Eindruck durchaus haben kannst.

Wenn ich aber z.B. auf gehaltsvergleich.com nachsehe, sind für Schleswig Holstein 6400 Datensätze aufgeführt aus verschiedensten Berufen.

Bei den Männern. die meist deutlich über dem verdienst der Frauen stehen, ist dort ein Durchschnittsbruttolohn von 2619 Euro angegeben. Das wären für einen Single 1600 Euro netto. Und da sind nicht nur Berufsanfänger sondern auch Leute mit 20 Jahren Berufserfahrung mit eingezählt.

Wenn man sich lieber an die Statistiken des statistischen Bundesamtes orientiert, liegt der durchschnittliche Bruttolohn bei 3076 Euro. Das wären dann 1800 Euro netto. Nach Miete, Ernährung und allen anderen Ausgaben bleibt da jetzt auch nicht soooo viel übrig.


[QUOTE]Nein, schlecht geht es uns nicht - so wie noch immer der Mehrheit der Leute in Deutschland. Nach wie vor, trotz all dem was hier bisher geschrieben wurde.[/QUOTE]

Ja tut mir leid, dein Mann ist nicht die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer. Noch schlechter geht es Arbeitnehmern unter 30 Jahren. Laut dem Gewerkschaftsverband Verdie verdienen über die Hälfte der Arbeitnehmer mit einer Vollzeitstelle unter 2000 Euro Brutto.

Dein Mann verdient vermutlich über 2500 Euro netto bei seinem Alter und seiner Berufserfahrung und wenn er übertariflich bezahlt wird müsste es wohl irgendwo in dem Dreh liegen. Ich missgönne es ihm nicht, er arbeitet sehr hart dafür aber er wird auch fürstlich bezahlt. Wenn ich mal ohne steuerfreie Zulagen einen nettolohn von 2500 Euro netto anstrebe müsste ich fast 4500 Euro Brutto verdienen.

Und viele dermaßen hoch datierte Stellen gibt es nun wirklich nicht. Zumindest nicht soviele,dass das den Großteil der Bevölkerung ausmacht.

[QUOTE]Ich hätte da aber schon ganz gerne mal ein paar Belege für. Denn wir sehen hier andauernd Kataloge und Shops für hochwertige Bikes + Zubehör, die schon seit Ewigkeiten bestehen. Komisch, dass die nicht längst schon pleite sind, müssten sie ja nach Deiner Logik.[/QUOTE]

Nach meiner Logik müssten die nicht längst Pleite sein. Ich habe gesagt, dass die meisten Menschen sich keine Fahrräder für mehrere tausend Euro kaufen.

Ich finde deine Logik interessant, dass weil es in einem Katalog drinnen steht, das auch die Mehrheit der fahrradfahrenden Bevölkerung betreffen muss.

Wer Ware zu solchen hohen Preisen verkauft, muss keine außergewöhnlich hohen Stückzahlen absetzen um profitabel zu wirtschaften. Und sicher verkaufen Shops auch NUR Fahrräder wo man allein für eine Schaltung 1000 Euro bezahlen muss, ganz genau :rolleyes: . Mein gesamtes Fahrrad habe ich für 400 Euro gekauft und schlecht ist es mal echt nicht. Okay, ich hätte mir wohl auch ein besseres gekauft, hätte ich mehr Geld aber mehr als 700 Euro hätte ich wohl nicht ausgegeben. Du kannst ja mal den Besitzer eines Bikeshops fragen, was er häufiger verkauft. Räder unter 1000 Euro oder die Exemplare, die gleich mehrere tausend Euro kosten.

[QUOTE]Fast jeder Autofahrer in diesem Land gibt mehr Geld für Mobilität aus als wir. Es ist keine reine Frage des Geldes, sondern vor allen Dingen eine der Prioritäten und wie man daraus resultierend dann die vorhandenen Geldmittel einsetzt.[/QUOTE]

Das sicherlich auch, nur die Frage stellt sich oft nicht. Die meisten Menschen kaufen sich allein schon aus Gründen der Notwendigkeit lieber ein Auto für 4000 Euro als ein Fahrrad. Die sind nämlich schon in dem Preissegment gar nicht so unzuverlässig. Denn sie müssen meistens doch irgendwie zur Arbeit kommen oder vor allem in Gegenden mit einem schlechter ausgebauten Nahverkehrsnetz Einkäufe und andere Erledigungen erledigen. Außerdem gibt es ja auch noch Erscheinungen wie Winter und Glatteis, wo es schon mit 4 Rädern schwer genug ist, voranzukommen.

[QUOTE]Wir SIND Normalverdiener. Nochmal zum Mitschreiben: Was hier auf dem Forum zu sehen ist, ist NICHT das Gesamtbild der deutschen Verdienstlage.[/QUOTE]

Ihr seit KEINE Normalverdiener. Was im Forum zu sehen ist, ist ein realer Teil der Gesellschaft.

[QUOTE]Und selbst wenn wir etwas mehr in der Tasche haben, so gibt es Millionen wie uns. [/QUOTE]

Ja noch. Es gibt aber auch Millionen Zeitarbeiter, Aufstocker und Geringverdiener. Es gibt noch 2,3 Mio Mitglieder der IG Metall und noch einige die unter einem IG Metalltarif arbeiten dürfen. Das ist etwas, dass ich nach wievor sehr gut finde.

Es gibt aber auch 2 Mio Menschen, die unter 6 Euro die Stunde verdienen. Und es gibt 6,87 Mio Arbeitnehmer die im Westen unter 9,50 Euro und im Osten unter 6,87 Euro die Stunde verdienen. Zumindest laut einer Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation ( IAQ ). Und bevor man sagt die sind alle Unqualifiziert. 80 % dieser Leute haben eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium abgeschlossen.

Dann gibt es natürlich auch noch viele Millionen anderer Arbeitnehmer,die dann irgendwo dazwischen liegen. Meist in kleinen- mittelständischen Unternehmen. Das sind dann die Menschen, von denen z.B. auch ich sehr viele kenne. Die verdienen dann irgendwas zwischen 1100-1600 Euro netto.

Darunter fallen viele Arbeitnehmer wie Krankenschwestern,Handwerker, Angestellte des öffentlichen Dienstes etc pp.

[QUOTE]Hier wird zwar dauernd vom verarmten Deutschland geschrieben, aber so weit sind wir real noch lange nicht. Noch immer führen wir in Punkto Bruttoinlandsprodukt Europa an[/QUOTE]

Arbeit ist Arbeit, auch wenn sie schlecht bezahlt wird. Das Problem ist nicht, dass wir unproduktiv sind, das Problem ist die Einkommensverteilung

Ich sehe auf dem Grundgesetzblog gerade eine Statistik über die Einkommensverteilung.

47,1 % verdienen 1 -20.459 Euro im Jahr

47,4% verdienen 20.459 Euro - 52.293 Euro

Das sind dann schonmal deutlich über 90 % der Arbeitnehmer. Leider ist der Bereich sehr groß gefasst, so dass man nicht genau weiß, wer z.B. bis über 3000 Euro im Monat verdient oder wer über 4000 Euro liegt.

Wahrscheinlich verdienen schonmal über 50 % der Arbeitnehmer unter 2200 Euro Brutto. Also AN ich glaube nicht, dass alle von uns Geld scheißen oder wir uns ein Niedriglohnproblem einreden.

Ich habe genug nachvollziehbare Daten vorgezeigt. Und jetzt bist du dran

[QUOTE]Ich versuche zu sagen, dass Lohndumping kurzfristig einer Firma Vorteile bringen mag, langfristig allerdings tödlich ist, auch für Firmen, da in einer Welt von Lohngedumpten niemand mehr viel kaufen kann. [/QUOTE]

Ein logisch denkender Mensch kommt zum selben Schluss. Nur ein Unternehmer der auf Profit aus ist, denkt doch nicht langfristig. Wenn wir alle weniger Auto fahren würden, wäre das auch besser. Das wissen die meisten, trotzdem sind die meisten zu faul,für sich persönlich den Einschnitt hinzunehmen und die 10 km zum Kumpel mit dem Rad durch die Kälte und Dunkelheit zu fahren.

[QUOTE]nein, muss es nicht - aber wer im Branchenvergleich am geizigsten ist, zeigt nicht gerade viel Wertschätzung für Menschen im Allgemeinen. Und was soll ich als Kundin und Mensch von einem Unternehmen halten, das offensichtlich menschenverachtend arbeitet? Dorthin gehe ich doch nicht, ich kann wohl davon ausgehen, dass sich Menschenverachtung auf alle Menschen ausdehnt.[/QUOTE]

Genauso denke ich auch. Nur wer denkt immer über sowas nach? Es kaufen noch immer millionen von Menschen Produkte, die unter qualvollsten Bedingungen hergestellt wurden, unter Kinderarbeit etc. Trotzdem kann der Verkäufer bei C und A sehr nett und zuvorkommend sein.

[QUOTE]Bevor ich dauerhaft kalt dusche, würde ich noch eher die Kinder zusammensammeln, im hiesigen Delikatessenhändler mir grosszügig leckere Sachen geben lassen und dann im Laden gemütlich picknicken, bis die Polizei kommt und ich zumindest im Gefängnis warm duschen kann. Das ist jetzt ein Extremszenario, doch irgendwo hat jeder Mensch eine Grenze... das hat mit Wertschätzung für sich selbst zu tun. "Warm duschen" ist so eine Grenze für mich.[/QUOTE]

Irgendwie weckst du schon den Eindruck einer gewissen Realitätsferne. Zumindest wenn du solche Aussagen bringst.

[QUOTE]Dass sie ihre Niedriglohnsituation akzeptiert und sich brav drein schickt, zum eigenen (und ziemlich sicher auch des Kindes) Schaden, das ist ihre Verantwortung. [/QUOTE]

Das hatten wir doch schon. Wenn sie sich weigert, werden ihr Leistungen gekürzt. Es geht um grundlegende Dinge, diese Frau bewegt sich auf hauchdünnen Eis und kann nicht noch einen Steptanz hinlegen, in der Hoffnung, sie verdient damit genug Geld und das Eis bricht nicht schnell genug, bis sie sie sich ein Boot davon kaufen kann.

Wenn du von Selbstachtung redest, kann ich das nachvollziehen aber das ist etwas persönliches. Meinem Gefühl von Selbstachtung würde das nicht entsprechen und ich würde auch etwas mehr riskieren, um mein eigenes Leben umzugestalten. Wenn ich meine eigenen Kinder aber mit ins Elend ziehe für meine Vorstellungen, ist das Egoismus.

Ja sicher, wenn es glückt, ist es besser für die Kinder, was tut man aber bei einem hohen Risiko des Versagens? Sind die eigenen Kinder dann die Bauernopfer?
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Irgendwie weckst du schon den Eindruck einer gewissen Realitätsferne. Zumindest wenn du solche Aussagen bringst.[/B][/QUOTE]

täusch dich mal bloss nicht. Ich hab ein gewisses Talent für laute, öffentlich und beschämende Auftritte, wenn's sein muss.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Das hatten wir doch schon. Wenn sie sich weigert, werden ihr Leistungen gekürzt. Es geht um grundlegende Dinge, diese Frau bewegt sich auf hauchdünnen Eis und kann nicht noch einen Steptanz hinlegen, in der Hoffnung, sie verdient damit genug Geld und das Eis bricht nicht schnell genug, bis sie sie sich ein Boot davon kaufen kann.[/B][/QUOTE]

wie gesagt, da würden mir noch mehrere Dinge einfallen - legale und illegale, beschämende und anständige - bevor ich nur noch kalt dusche.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Wenn du von Selbstachtung redest, kann ich das nachvollziehen aber das ist etwas persönliches. Meinem Gefühl von Selbstachtung würde das nicht entsprechen und ich würde auch etwas mehr riskieren, um mein eigenes Leben umzugestalten. Wenn ich meine eigenen Kinder aber mit ins Elend ziehe für meine Vorstellungen, ist das Egoismus.[/B][/QUOTE]

Das Kind dieser Frau IST aktuell im Elend. Was könnte da eigentlich noch wie viel übler werden, bitte?


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ja sicher, wenn es glückt, ist es besser für die Kinder, was tut man aber bei einem hohen Risiko des Versagens? Sind die eigenen Kinder dann die Bauernopfer? [/B][/QUOTE]

Das Kind ist jetzt schon das Opfer. Und das Versagen steht nicht bevor - eine Situation, in der Menschen sich nicht mehr das Nötigste leisten können, ist wohl keine, die in irgend einem Sinne erfolgreich genannt werden kann.

grüsse, barbara
ArrogantNick*sic*

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Ich finde deine Logik interessant, dass weil es in einem Katalog drinnen steht, das auch die Mehrheit der fahrradfahrenden Bevölkerung betreffen muss.[/quote]

LASS DAS!
Das ist Wortverdreherei übelster Sorte!

Ich habe lediglich DEINEN Behauptungen widersprochen und angeführt, dass es durchaus auch Kunden gibt, die Fahrräder in höheren Preisklassen kaufen. Das habe ich begründet und mehr braucht es auch nicht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Und jetzt bist du dran[/quote]

Nein danke.

.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]

....
wie gesagt, da würden mir noch mehrere Dinge einfallen - legale und illegale, beschämende und anständige - bevor ich nur noch kalt dusche.

....
Das Kind dieser Frau IST aktuell im Elend. Was könnte da eigentlich noch wie viel übler werden, bitte?

....
Das Kind ist jetzt schon das Opfer. Und das Versagen steht nicht bevor - eine Situation, in der Menschen sich nicht mehr das Nötigste leisten können, ist wohl keine, die in irgend einem Sinne erfolgreich genannt werden kann.

[/B][/QUOTE]


[u]standing ovation! [/u]

.
Scheol@LaChatte

Du rufst also lieber öffentlich zu einer Straftat auf, als einzusehen, das Politik und Wirtschaft des Übels Wurzel ist.

Diese Frau hat etwas zu verlieren. Und zwar das bisschen was sie noch besitzt. Ich kann es nicht fassen das es anscheinend tatsächlich Menschen gibt, die sich kein bisschen in solch eine Situation reindenken können. Ich rede nicht von reinfühlen!

Menschen in dieser Lage KÖNNEN nicht agieren wie du!
Sie KÖNNEN sich nicht neu orientieren. Sie sind von der Güte Dritter abhängig die zuweilen alles andere als sozial sind.

Soviel Ignoranz ist kaum zu fassen. Die Frau kann sich nicht alleine helfen verdammt noch mal.

Wann kapiert endlich einmal jemand hier, das wir über Menschen und nicht über Computer reden die rein nach Verstand und Logik (0 und 1) funktionieren.

Menschen SIND Ambivalent, sie SIND ängstlich und auch SIND sie irrational. Das ist alles zusammengenommen der MENSCH.

Immer das Letzte von ihnen abzuverlangen, zu verlangen das sie alle Gesetze kennen, jeden Stolz überwinden und immer risikofreudig durch Leben stolpern ist etwas, was man von einem Halbgott verlangen könnte.

Aussagen wie deine kann man nur dann machen, wenn es einem gut geht. Es ist mir scheißegal wieviel Geld du auf deinem Konto hast. Du kannst von mir aus dir mit 100€ Scheinen die Pfeife anzünden. Aber richte nicht über Menschen die in Situationen stecken, die du nicht kennst.
Und nein, du kennst sie nicht. Denn dazu müsstest du ihre Persönlichkeit, ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart besitzen das du auch nur im Entferntesten beurteilen könntest wie ihre Situation ist.

Solange du das nicht kennst mußt du akzeptieren das es Armut gibt die nicht überwindbar ist. Und erst dann überwunden wurde, wenn das System zurück zur Menschlichkeit gefunden hat.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Aussagen wie deine kann man nur dann machen, wenn es einem gut geht. Es ist mir scheißegal wieviel Geld du auf deinem Konto hast. Du kannst von mir aus dir mit 100€ Scheinen die Pfeife anzünden. Aber richte nicht über Menschen die in Situationen stecken, die du nicht kennst.
Und nein, du kennst sie nicht. Denn dazu müsstest du ihre Persönlichkeit, ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart besitzen das du auch nur im Entferntesten beurteilen könntest wie ihre Situation ist.[/quote]

Du machst doch aus Aussagen - so what?
Deine ist dann auch keinen Pfifferling wert, legt man Deine Maßstäbe an, denn Du BIST nicht diese Frau. (Falls doch, dann entschuldige bitte.)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Solange du das nicht kennst mußt du akzeptieren das es Armut gibt die nicht überwindbar ist. Und erst dann überwunden wurde, wenn das System zurück zur Menschlichkeit gefunden hat. [/QUOTE]

Das Einzige was man akzeptieren muss, ist die Weltsicht anderer. Das wirst auch Du lernen müssen.

.
Scheol[QUOTE]Das Einzige was man akzeptieren muss, ist die Weltsicht anderer. Das wirst auch Du lernen müssen.[/QUOTE]

Nicht so überheblich!

[QUOTE]Du machst doch aus Aussagen - so what? Deine ist dann auch keinen Pfifferling wert, legt man Deine Maßstäbe an, denn Du BIST nicht diese Frau. (Falls doch, dann entschuldige bitte.)[/QUOTE]

Meine Aussagen beziehen sich darauf, das man Menschen verachtend behandelt, während deine Aussagen sich darauf beziehen, das der geschundene Teil des Volkes aufhören soll zu piensen.

Während ich mir Gedanken darüber mache wie man Menschen helfen kann, kommt von dir nichts anderes als:

Fresse halten, nicht übertreiben, selbst schuld.

Du richtest, ich versuche zu verstehen.

Und nein, ich bin männlich (<- im Sinne vom Geschlecht, bevor daraus ein Witz gemacht wird).
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Nicht so überheblich![/quote]

Weißt Du, Scheol....

DAS hier:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Meine Aussagen beziehen sich darauf, das man Menschen verachtend behandelt, während deine Aussagen sich darauf beziehen, das der geschundene Teil des Volkes aufhören soll zu piensen.

Während ich mir Gedanken darüber mache wie man Menschen helfen kann, kommt von dir nichts anderes als:

Fresse halten, nicht übertreiben, selbst schuld.

Du richtest, ich versuche zu verstehen.
[/QUOTE]

Ist zutiefst überheblich. Denk mal drüber nach. Und bevor Du nicht verstanden hast, was ich damit meine, wirst Du auch nicht verstehen, dass ich mich einfach nicht so überheblich verhalten will, gewisse Teile der Bevölkerung als grundsätzlich charakterschwächer als mich selbst an zu sehen. Die Rolle des Wohltäter IST eine sehr überhebliche, so man damit hausieren geht.

Ich mache Vorschläge auf gleicher Augenhöhe, aber das verstehst Du nicht und VERURTEILST es.

Tja.

.
Kampfsau[QUOTE]Ich habe lediglich DEINEN Behauptungen widersprochen und angeführt, dass es durchaus auch Kunden gibt, die Fahrräder in höheren Preisklassen kaufen. Das habe ich begründet und mehr braucht es auch nicht. [/QUOTE]

Warum sollte ich abstreiten, dass es solche Kunden gibt? Das habe ich auch nie gesagt. Ich habe nur gesagt, dass die meisten Menschen für sowas eben nicht soviel Geld ausgeben können, bzw ausgeben wollen, weil andere Ausgaben notwendiger erscheinen.

[QUOTE]LASS DAS! Das ist Wortverdreherei übelster Sorte![/QUOTE]

Du kannst einfach nicht argumentieren. Zumindest nicht in diesem Fall. Und auch wenn du es nicht wahrhaben willst aber ihr steht sozusagen auf der Sonnenseite was den Verdienst betrifft. Das ist ja schön und gut für euch, ihr habt es auch verdient aber bitte tu nicht so, als wäre alles was dieser Realität nicht entsprechen würde ein Hirngespinnst.

Oder dass Lohndumping kein Problem wäre, dass Millionen von Menschen betrifft.



[QUOTE]Nein danke.[/QUOTE]

Stimmt, weil du es nicht kannst. Da wäre es wohl tatsächlich besser, aufzugeben bevor man sich noch mehr blamiert. Auf die Statistiken die uns sagen, dass Armut nur ein Hirngespinnst ist. Es uns allen wunderbar geht und nichts zu beanstanden ist und jede Kritik nur jammern auf hohem Niveau ist, muss man aber wohl noch etwas warten. Es ist ja nicht so, dass mich sowas nicht freuen würde.

[QUOTE]täusch dich mal bloss nicht. Ich hab ein gewisses Talent für laute, öffentlich und beschämende Auftritte, wenn's sein muss. [/QUOTE]

Okay, also du würdest Diebstahl begehen, ins Gefängnis gehen und was machen deine Kinder? Die werden dir weggenommen, kommen im Jugendheim oder in Pflegefamilien unter, weil ihre Mutter ein Talent für öffentliche, beschämende Auftritte hat. Damit wäre sicher allen geholfen.

[QUOTE]wie gesagt, da würden mir noch mehrere Dinge einfallen - legale und illegale, beschämende und anständige - bevor ich nur noch kalt dusche. [/QUOTE]

Ich würde wohl den legalen Rahmen ausschöpfen und wenn es nicht genug zu fressen gibt, würde ich wohl auch kriminell werden. Aber vorher würde ich dann doch den Schritt zur Auswanderung gehen oder gucken, ob ich durch gute Qualifikationen gar nicht in die Situation gezwungen werde.

[QUOTE]Das Kind dieser Frau IST aktuell im Elend. Was könnte da eigentlich noch wie viel übler werden, bitte?[/QUOTE]

Das Kind bekommt das Minimum, es kriegt zu essen, hat ne warme Bude und muss im Winter abends nicht im Dunkel hocken. Nur wenn dem Kind auch noch das wenige weggenommen wird, wäre es fatal. Das ist ja die Sache, die Familie hat nicht zuwenig zum Überleben, sondern zuwenig, um anständig am wohlstand der gesellschaft teilzunehmen. Ich sage nicht dass ich das gut heiße. Ich sehe es doch genauso Ich versuche dir nur zu verdeutlichen, warum die Menschen so handeln wie sie handeln. Eben nicht weil sie einfach nur zu faul und zu doof sind. Die machen sich schon Gedanken.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]

Du kannst einfach nicht argumentieren.

Stimmt, weil du es nicht kannst. [/QUOTE]

Nein, weil es mir zu mühsam wird, da ich mich schon wieder wiederholen müsste. Mag sein, Dir macht das endlos Spaß, mir nicht. Lies einfach den alten Thread (und diesen hier nochmal : Tipp / KONTEXT meiner Aussagen beachten) und lass im Weiteren Deine oberlehrerhaften Unterstellungsversuche, das nervt.

Danke.

.
Scheol[QUOTE]Die Rolle des Wohltäter IST eine sehr überhebliche, so man damit hausieren geht.[/QUOTE]

Im Zuge der Anonymität hier kann ich offen reden. Und auch sagen was ich denke. Im RL gehe ich mit garnichts hausieren.

Diese Diskussion verfolge ich seit mehr als nur 4 Seiten, weißt du?!
Deine Vorschläge sind irrelevant. Sie setzen Handlungsfreiraum vorraus den viele Menschen einfach nicht haben.
Sie setzen vorraus, das Menschen keine Menschen sind, weil jedes bisschen menschliche Schwäche mit "selbst schuld" abgestraft wird. Gleiche Augenhöhe...tz
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Sie setzen vorraus, das Menschen keine Menschen sind, weil jedes bisschen menschliche Schwäche mit "selbst schuld" abgestraft wird. Gleiche Augenhöhe...tz [/B][/QUOTE]

Nein - sie setzen voraus, dass jeder Mensch lernen kann für sich zu kämpfen anstatt ewig das bemitleidenswerte Opfer zu bleiben. Und ja, OB man das tut, das liegt an jeden selbst.

.
LaChatteHallo Scheol

ja, wenn's mir ans Lebendige gehen sollte, dann ist legal oder illegal scheissegal. Dann werde ich zum Ego und hole mir, was ich brauche. Wenn möglich auf nette Art, und wenn nette Art nicht geht, dann eben rabiat.

und was hat diese Frau denn zu verlieren? das kalte Wasser etwa, mit dem sie jetzt noch duschen kann? Oder wovon redest du genau? Ihre Würde hat sie ja offenbar schon längst an jene Dritten abgegeben:


[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Menschen in dieser Lage KÖNNEN nicht agieren wie du!
Sie KÖNNEN sich nicht neu orientieren. Sie sind von der Güte Dritter abhängig die zuweilen alles andere als sozial sind.

Soviel Ignoranz ist kaum zu fassen. Die Frau kann sich nicht alleine helfen verdammt noch mal.[/B][/QUOTE]

Dann soll sie sich aufgrund schwerer Depressionen krank schreiben lassen, dann muss sie immerhin nicht mehr zwei Billigjobs erledigen. Wenn es ihr so sehr an Lebensmut fehlen sollte, dann IST sie nämlich krank.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Menschen SIND Ambivalent, sie SIND ängstlich und auch SIND sie irrational. Das ist alles zusammengenommen der MENSCH.

Immer das Letzte von ihnen abzuverlangen, zu verlangen das sie alle Gesetze kennen, jeden Stolz überwinden und immer risikofreudig durch Leben stolpern ist etwas, was man von einem Halbgott verlangen könnte.[/B][/QUOTE]


Es geht nicht um Risiken um der Risiken willen. Es geht darum, wie sehr Menschen bereit sind, sich entwürdigen zu lassen und Staub zu fressen. Es geht darum, wie viel es braucht, bis jemand aufsteht und sagt "so nicht!"

Du findest Sklavenmentalität offenbar normal. Ich nicht.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Aussagen wie deine kann man nur dann machen, wenn es einem gut geht. Es ist mir scheißegal wieviel Geld du auf deinem Konto hast. Du kannst von mir aus dir mit 100€ Scheinen die Pfeife anzünden. Aber richte nicht über Menschen die in Situationen stecken, die du nicht kennst.
Und nein, du kennst sie nicht. Denn dazu müsstest du ihre Persönlichkeit, ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart besitzen das du auch nur im Entferntesten beurteilen könntest wie ihre Situation ist.[/B][/QUOTE]

weisst du, ich bin da auch durch. ich hab das erlebt, und die Situation kenn ich aus eigener Erfahrung. Ich kenn die Existenzängste und das peinliche Gefühl, betteln gehen zu müssen, weil die Miete raus sollte aber das Geld nicht da ist.

Aber ich werde sicher nicht jemandem, der sich in so einer Situation befindet, den Kopf tätscheln und sagen "oh du armes Mäuschen, die Welt ist ja SOOO gemein mit dir!" Sicher nicht. Ich traue Leuten zu, dass sich sich ein gutes Leben schaffen können, wenn sie wollen, auch aus ungünstigen Umständen heraus.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Solange du das nicht kennst mußt du akzeptieren das es Armut gibt die nicht überwindbar ist. Und erst dann überwunden wurde, wenn das System zurück zur Menschlichkeit gefunden hat. [/B][/QUOTE]

Um das System zu ändern, müssen zuerst genug Menschen etwas dafür tun. Alle Menschen.

schweigend weiter zu leiden und zu hoffen, dass da irgendwann mal ein Erlöser kommt, bringt's nicht und wird das System nicht ändern, sondern hält es im Gegenteil am Leben.


grüsse, barbara
ScheolIch denke eine Frau, die ein Kind alleine erzieht, zwei 400 Euro - Jobs macht um nicht H4 kassieren zu müssen sondern lediglich auzustocken, in Suppenküchen essen geht etc. kämpft schon genug. Jetzt wäre mal die Gesellschaft dran. Denn schließlich bewältigt sie mit ihrer Arbeit zwei Funktionen die allen zugute kommen. Da kann man verlangen halbwegs leben zu können.

Opferrolle, als wäre das etwas wofür man sich schämen müsste...pff
Scheol@LaChatte

ich weiß nicht was sie weiterhin vorhat. Aber zu verlieren hat sie so einiges. Sorgerecht?!

Dies sollte lediglich erneut ein Beispiel dafür sein wie menschenverachtend unser System ist. Damit die "Es geht uns doch Allen prächtig"-Fraktion vielleicht einmal begreift das es uns eben nicht allen prächtig geht. Und nein, man kann nicht alles erreichen. Nicht jeder. Die Wenigsten würde ich mal behaupten.

Wenn ein Land konsequent aus Gründen der Standortattraktivität zu einem Lohndumpingland umgebaut wird sind die Möglichkeiten von Jahr zu Jahr geringer.

Die paar Online-Petitionen die ich mitzeichne werden da auch nicht viel helfen können.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Okay, also du würdest Diebstahl begehen, ins Gefängnis gehen und was machen deine Kinder? Die werden dir weggenommen, kommen im Jugendheim oder in Pflegefamilien unter, weil ihre Mutter ein Talent für öffentliche, beschämende Auftritte hat. Damit wäre sicher allen geholfen.
[/B][/QUOTE]

Sowohl in Pflegefamilien wie in Heimen gibt es warme Duschen, im Gegensatz zu zuhause. Sich mal eine Weile von den Kindern zu trennen ist bestimmt sehr schwer für eine Mutter, aber womöglich nicht die schlechteste Idee.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ich würde wohl den legalen Rahmen ausschöpfen und wenn es nicht genug zu fressen gibt, würde ich wohl auch kriminell werden. Aber vorher würde ich dann doch den Schritt zur Auswanderung gehen oder gucken, ob ich durch gute Qualifikationen gar nicht in die Situation gezwungen werde.[/B][/QUOTE]

ja, zum Beispiel solche Dinge würde ich auch machen. Ich würde rundherum die Optionen prüfen, auch die unwahrscheinlichen, die schwierigen. aber ich würde nicht kalt duschen.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Das Kind bekommt das Minimum, es kriegt zu essen, hat ne warme Bude und muss im Winter abends nicht im Dunkel hocken. Nur wenn dem Kind auch noch das wenige weggenommen wird, wäre es fatal. [/B][/QUOTE]

Kinder haben Anrecht darauf, materiell versorgt zu werden - Eltern können dies ihren Kindern immer geben oder geben lassen.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Das ist ja die Sache, die Familie hat nicht zuwenig zum Überleben, sondern zuwenig, um anständig am wohlstand der gesellschaft teilzunehmen. Ich sage nicht dass ich das gut heiße. Ich sehe es doch genauso Ich versuche dir nur zu verdeutlichen, warum die Menschen so handeln wie sie handeln. Eben nicht weil sie einfach nur zu faul und zu doof sind. Die machen sich schon Gedanken. [/B][/QUOTE]

Sie haben Angst - und sie haben noch etwas zu verlieren.
Den Menschen ein winziges Etwas geben, das "ihres" ist, und sie dann bis aufs Blut piesaken, während sie sich am Winzigen festhalten, das ihnen auch kaum was nützt, das funktioniert offenbar ganz gut... es ist nicht schön, Menschen so zu piesaken - aber es ist noch viel weniger schön, sich so piesaken zu lassen.

grüsse, barbara
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Dies sollte lediglich erneut ein Beispiel dafür sein wie menschenverachtend unser System ist. Damit die "Es geht uns doch Allen prächtig"-Fraktion vielleicht einmal begreift das es uns eben nicht allen prächtig geht.
[/B][/QUOTE]

Niemand behauptet, es ginge allen prächtig.

Wahr ist nach wie vor, dass das Jammern auf reichlich hohem Niveau geschieht und dass die wenigsten sich wehren - weil sie immer noch zuviel zu verlieren haben.

grüsse, barbara
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Ich denke eine Frau, die ein Kind alleine erzieht, zwei 400 Euro - Jobs macht um nicht H4 kassieren zu müssen sondern lediglich auzustocken, in Suppenküchen essen geht etc. kämpft schon genug. [/QUOTE]

Sie kämpft vielleicht genug, aber nicht FÜR ihre Belange, sondern MIT den Umständen. Falscher Ansatz würde ich sagen. Da wäre LaChattes Vorschlag der Krankschreibung recht gut geeignet um mal zu resümieren und sich um zu orientieren.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Jetzt wäre mal die Gesellschaft dran. Denn schließlich bewältigt sie mit ihrer Arbeit zwei Funktionen die allen zugute kommen. Da kann man verlangen halbwegs leben zu können. [/quote]

Wie gesagt, Krankschreibung. Dann passiert genau das, ein gesellschaftliches Solidarsystem greift. Danach kann sie sich dann für das Letztere orientieren.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Opferrolle, als wäre das etwas wofür man sich schämen müsste...pff [/B][/QUOTE]

Opferrollen sind selbstgewählt. OB man sich schämen muss, das weiß ich nicht. Ich tat es jedenfalls, bis ich endlich lernte, kein Opfer mehr zu sein.

.
Kampfsau[QUOTE](und diesen hier nochmal : Tipp / KONTEXT meiner Aussagen beachten)[/QUOTE]

Dito



[QUOTE]und lass im Weiteren Deine oberlehrerhaften Unterstellungsversuche, das nervt.[/QUOTE]

okay, ich muss mir das merken, wenn mir jemand Argumente um die Ohren wirft, die besser als die meinigen sind und mir keine guten Gegenargumente einfallen, dann sind das "oberlehrerhafte Unterstellungen"

Und du nervst auch.



[QUOTE]Du findest Sklavenmentalität offenbar normal. Ich nicht. [/QUOTE]

Sklavenmentalität findet niemand gut, mit Ausnahme der Sklavenhalter.

[QUOTE]weisst du, ich bin da auch durch. ich hab das erlebt, und die Situation kenn ich aus eigener Erfahrung. Ich kenn die Existenzängste und das peinliche Gefühl, betteln gehen zu müssen, weil die Miete raus sollte aber das Geld nicht da ist. [/QUOTE]

Und du hast es geschafft, aus welchen Gründen auch immer. Wahrscheinlich hast du auch gewisse Talente die andere nicht haben. Es gibt immer Menschen, die können sich trotz aller Widerstände durchsetzen. Du gehörst zu dieser Art Mensch. Andere haben andere Lebensbedingungen oder eine andere Persönlichkeit. Da läuft das eben nicht so.

[QUOTE]Aber ich werde sicher nicht jemandem, der sich in so einer Situation befindet, den Kopf tätscheln und sagen "oh du armes Mäuschen, die Welt ist ja SOOO gemein mit dir!" Sicher nicht. Ich traue Leuten zu, dass sich sich ein gutes Leben schaffen können, wenn sie wollen, auch aus ungünstigen Umständen heraus. [/QUOTE]

Ich würde sagen die Welt ist gemein zu dieser Person. Denn der Druck IST sehr groß und der Handlungsspielraum IST sehr klein.Ich finde die Leute sollten zusammenstehen und Leuten denen es nicht so geht wie einem selber, nicht einfach selber die Schuld geben.

Du sagst dir, auch wenn die Umstände hart sind, sollte man noch härter sein und sich trotzdem durchsetzen. Ich frage mich eher, warum sind die Umstände so hart.

Es gibt ein paar wenige Menschen, die gezielt daran arbeiten, den Handlungsspielraum der Leute immer weiter einzuschränken.

Ich meine ich würde einem Mobbingopfer auch nicht einfach sagen "du bist zu weich, du lässt dir zuviel gefallen", auch wenn mitunter manche Menschen zum Opfer prädestiniert scheinen, sondern würde dafür sorgen, dass die Täter bestraft werden. Und über die Täter würde ich mich auch aufregen und nicht über deren Opfer, die ja so passiv sind. Ich würde lieber auch wild zurückschlagen, bevor ich mich stumm verprügeln lasse. Nur bin ich nicht sie.

Was weiß ich schon über die Opfer? Woher will ich nicht wissen, dass sie schon gekämpft haben und dafür ordentlich aufs Maul bekommen haben?

Darüber haben wir ja auch geredet, nämlich dass Menschen systematisch ihrer Würde und Selbstachtung beraubt werden. Dass das ein Prozess ist, der mitunter Jahrelang die Persönlichkeit der Menschen prägt. Man kann doch dann nicht einfach sagen "sei doch mal anders", "dreh deine Persönlichkeit um 180 Grad ". Deutschland war auch mal eine intolerante, spießige Gesellschaft. Heutzutage sehen die wenigsten Menschen es als schlimm an, wenn man als Frau vor der Ehe sexuelle Erfahrungen macht oder mit Menschen anderer Religionen interagiert. Nur hat diese Offenheit Generationen gebraucht, bis sie Fuß fassen konnte.

Genauso kannst du sagen, warum werden die Leute in Afghanistan nicht vernünftig und hören auf, sich wegen jeder Kleinigkeit zu bekriegen. Dort läuft vieles nunmal über Gewalt. Das war seit Jahrzehnten so und hört nicht einfach wegen 10 Jahren Natointervention auf.

[QUOTE]es ist nicht schön, Menschen so zu piesaken - aber es ist noch viel weniger schön, sich so piesaken zu lassen.[/QUOTE]

Die Starken sind zum Schutz der Schwachen verpflichtet. Wie kann man deswegen allen Ernstes sagen das Opfer ist schuldiger als der Verbrecher?
Sind Vergewaltigungsopfer auch Schuld, wenn sie sich vergewaltigen lassen? Waren sie nicht stark genug, haben sie versäumt einen Elektroshocker mitzunehmen?

[QUOTE] Wie gesagt, Krankschreibung. Dann passiert genau das, ein gesellschaftliches Solidarsystem greift. Danach kann sie sich dann für das Letztere orientieren.[/QUOTE]

Ist das nicht genau das was du kritisiert hast? Klein beigeben, weil die große fiese Welt so hart ist, dass man es nicht verarbeiten kann? Und dann darauf hoffen, dass andere (in dem Fall die Solidargemeinschaft) einem da raushelfen?

[QUOTE]Opferrollen sind selbstgewählt. OB man sich schämen muss, das weiß ich nicht. Ich tat es jedenfalls, bis ich endlich lernte, kein Opfer mehr zu sein.[/QUOTE]

Und lass mich raten, jetzt bist du in der Mitte der Gesellschaft?
softcakeweiss überhaupt einer von der alles ist schlecht fraktion wieviel alg2 bezieher wir haben, wieviel davon vermittelbar sind, wieviel nicht undwieviel davon aufstocken?

wo doch hier davon gesprochen wird das es soooooooooooo viele sind.
zahlen, daten, fakten - von seriösen stellen bitte schön.



AN- ehrlich, mir ist schon lange die lust vergangen. ich geniesse dann doch lieber die sonnenseite auf der ich angeblich stehe.



soft
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Ist das nicht genau das was du kritisiert hast? Klein beigeben, weil die große fiese Welt so hart ist, dass man es nicht verarbeiten kann? Und dann darauf hoffen, dass andere (in dem Fall die Solidargemeinschaft) einem da raushelfen?
[/QUOTE]

SOWAS ist genau der Grund, warum ich mit Dir nicht mehr diskutieren mag, denn Du liest nichts von dem was ich schreibe. Jedenfalls ist es nicht anders zu erklären, dass Du solche Fragen überhaupt stellst. Ich habe gebetsmühlenartig geschrieben, dass ich keinerlei Probleme damit habe, WENN sich jemand HILFE sucht und FÜR SICH einsteht. Dafür ist die Solidargemeinschaft schließlich da.

Egal jetzt, es langt. Du gehst auf Ignore.

.
xMoriturusxTatsächliche Arbeitslosigkeit im Juli 2010: 4.328.516
Offizielle Arbeitslosigkeit: 3.191.800
Nicht gezählte Arbeitslose: 1.136.716

Nicht gezählte Arbeitslose aufgeschlüsselt:
Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II: circa 350.000
Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I (§ 428 SGB III): 723
Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten): 316.411
Berufliche Weiterbildung: 192.477
Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (z.B. Bewerbungstraining): 904
Aktivierung und berufliche Eingliederung (z. B. Vermittlung durch Dritte): 203.663
Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose): 34.414
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: 2.685
Kranke Arbeitslose (§126 SGB III): 35.439

Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland. Monatsbericht Juli 2010, Seite 70
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]AN- ehrlich, mir ist schon lange die lust vergangen. ich geniesse dann doch lieber die sonnenseite auf der ich angeblich stehe.
[/B][/QUOTE]

Das Klügste was man machen kann. ;-)

....
softcakedas war nicht meine frage ^^
soviel dazu das man liest was geschrieben wird.

ist mir zu doof. ich bin wieder raus.





soft
Scheol[QUOTE]Es gibt ein paar wenige Menschen, die gezielt daran arbeiten, den Handlungsspielraum der Leute immer weiter einzuschränken[/QUOTE]

[QUOTE]Wenn ein Land konsequent aus Gründen der Standortattraktivität zu einem Lohndumpingland umgebaut wird sind die Möglichkeiten von Jahr zu Jahr geringer.[/QUOTE]

[QUOTE]Tatsächliche Arbeitslosigkeit im Juli 2010: 4.328.516 Offizielle Arbeitslosigkeit: 3.191.800 Nicht gezählte Arbeitslose: 1.136.716 Nicht gezählte Arbeitslose aufgeschlüsselt: Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II: circa 350.000 Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I (§ 428 SGB III): 723 Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten): 316.411 Berufliche Weiterbildung: 192.477 Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (z.B. Bewerbungstraining): 904 Aktivierung und berufliche Eingliederung (z. B. Vermittlung durch Dritte): 203.663 Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose): 34.414 Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: 2.685 Kranke Arbeitslose (§126 SGB III): 35.439 Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland. Monatsbericht Juli 2010, Seite 70[/QUOTE]
ArrogantNick[QUOTE]Es gibt ein paar wenige Menschen, die gezielt daran arbeiten, den Handlungsspielraum der Leute immer weiter einzuschränken[/QUOTE]

Und WER soll das KONKRET sein?

.
Scheol[QUOTE]Und WER soll das KONKRET sein?[/QUOTE]

Der Weihnachtsmann, AN, der Weihnachtsmann :rolleyes:

ich glaube, jetzt bin ich auch vorerst raus...
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
das war nicht meine frage ^^
soviel dazu das man liest was geschrieben wird.
[/QUOTE]

oh Entschuldiugung, soll ich Dir jetzt auch noch die 6,55 Millionen Menschen im Niedriglohnsektor und die 1,3 Millionen Aufstocker einzeln aufgliedern ? Wie viele von denen durch ARGEn Terror und Leiharbeit psychisch beeindrächtig und unvermittelbar sind oder stattdessen in Behindertenwerkstätte abgeschoben werden, kann ich Dir allerdings nicht sagen, man hört allerdings, dass die Kliniken überfüllt seien, gut für die Statistik, denn die bekommen dann Krankengeld :q
Kampfsau[QUOTE]das war nicht meine frage ^^ soviel dazu das man liest was geschrieben wird. ist mir zu doof. ich bin wieder raus.[/QUOTE]

Du hast doch gefragt?

Wieviele Arbeitslose es gibt und wieviele Aufstocken oder nicht vermittelbar sind?

Und nicht vermittelbar sind doch z.B. die Kranken oder die, die in Weiterbildungsmaßnahmen stecken? Wieviele Jobs es für Aufstocker gibt, ist auch nicht genau bekannt aber

1 Euro Jobber sind schonmal ein Indikator für staatlich subventionierte Arbeit.

Ich les grade einen Artikel von sozialhilfe.de von vor anderthalb jahren, laut dem die Zahl der Aufstocker bei 1,34 Mio Euro lag. Und ich glaube nicht, dass sich das seit dem großartig geändert hat.

Was ist mit der Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation nach der über 8 Mio Arbeitnehmer unter 9,5 Euro die Stunde und sogar 2 Mio Arbeitnehmer unter 6 Euro die Stunde verdienen?Obwohl 80 % dieser Leute studiert hat oder einen Facharbeiterbrief?

Also ich frag mich, was du jetzt lesen willst?

Das zeigt doch ganz klar auf, dass es Probleme gibt.


[QUOTE]Und WER soll das KONKRET sein?[/QUOTE]

Hat diese Frau mich gerade tatsächlich auf die Ignoreliste gestellt und will jetzt auch noch eine Antwort hören? Was soll man von so jemanden denken?Ich dachte die Antwort ist so einleuchtend, dass man sie die Frage nicht mehr mehr stellen muss.

Wer könnte denn tatsächlich davon profitieren, den Kündigungsschutz zu umgehen und Löhne zu drücken? Arbeitgeberverbände? Korrupte Politiker? Wirtschaftsbosse? Der Filialleiter bei Lidl?

Natürlich nur die Jammerlappen die sich einen Grund ausdenken müssen, warum nicht alles toll und schön ist.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Der Weihnachtsmann, AN, der Weihnachtsmann :rolleyes:
... [/B][/QUOTE]

Ja - das Gefühl habe ich langsam auch. Passend zum ganzen sonstigen, eingeschworenen Umfeld.

Der braucht etwas.... ;-)

.
Waldemar@AN

Eigentlich schön das du grade ein Zitat von Dieter Hildebrandt in deiner Sig hast... Grade jener, der aus linker Überzeugung immer sagte, dass Hartz4 ungerecht sei. Aber hauptsache es passt in deinen Kram der Jammerer, Heuler und Opfer... :) Und nicht vergessen.. immer schön LaChatte den Bauch pinseln und schöööön applaudieren. Wo du sie angezickt hast fand ich das amüsanter.. aber klatsch halt, ist ja wichtig!

@softcake

[QUOTE]ist mir zu doof. ich bin wieder raus.[/QUOTE]


Das Klügste was man machen kann. Denn zu mehr reichts ja bei dir nicht..



Tja, jetzt werd ich mal weiter Opfer spielen. DAS habe ich ja selber so gewählt. Also wie gesagt: Opferrolle. Der erst Akt... Nach langen arbeiten als CNC Fräser werde ich wegen einer Berufskrankheit arbeitslos. Hm.. Selber schuld, was suche ich mir auch einen Beruf aus, wenn ich eine Allergie habe. Pff, garnicht nachgedacht, mensch! Der zweite Akt. Die Berufsgenossenschaft und das Arbeitsamt müssen sich 2 Jahre vor dem Sozialgericht streiten wer die Umschulung bezahlt. Selber schuld.. warum bin ich allergisch gegen einen Berufsstoff, aber das war NICHT der AUSLÖSENDE Stoff der Allergie. Begründung der Gutachten: Weil ich auch sonst noch Allergien habe. Gutes Gutachten?! Egal, das Amt bezahlt die Umschulung. Aber diese darf ich mir garnicht aussuchen? Natürlich nicht.. denn geprüfter Heuler und Jammerer waren schon voll, also blieb nur noch: Industriekaufmann mit erfolgreichen Abschluss der IHK. 2 Jahre gearbeitet.. die Firma ging Pleite. Natürlich wegen mir! Was sonst. selber schuld. Danach zur IT-Fachkraft weitergebildet. Mit allen tollen Zertifikaten.. mit 42 will man aber so einen garnicht mehr einstellen. Selber schuld, ich werde alt..

Jetzt hat mich H4 kaputtgespielt und ich bin zu krank um noch mehr als 3 Std täglich zu arbeiten.

Ja die Welt ist so einfach. Das System ist gut.. nur halt für mich nicht.. Ich habs doch geahnt...
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Sklavenmentalität findet niemand gut, mit Ausnahme der Sklavenhalter.
[/B][/QUOTE]

Stimmt nicht. Sklavenmentalität hat auch für die Sklaven Vorteile (zB die Bequemlichkeit, Verantwortung an den Herrn abgeben zu dürfen). Manche Leute wollen auf diese Vorteile auf keinen Fall verzichten.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Und du hast es geschafft, aus welchen Gründen auch immer. Wahrscheinlich hast du auch gewisse Talente die andere nicht haben. Es gibt immer Menschen, die können sich trotz aller Widerstände durchsetzen. Du gehörst zu dieser Art Mensch. Andere haben andere Lebensbedingungen oder eine andere Persönlichkeit. Da läuft das eben nicht so.[/B][/QUOTE]

in erster Linie hatte ich genug davon, monatlich im Amt antanzen zu müssen. Weiter staatliche Hilfen beziehen war einfach keine Option mehr. Punkt.

Wenn die Fähigkeit, total von der eigenen Abhängigkeit von andern angewidert zu sein, sowas Spezielles sein soll... naja. ich wollte da einfach raus, koste es was es wolle. Das hat nichts mit besonderen Sachkompetenzen oder Diplomen zu tun.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ich würde sagen die Welt ist gemein zu dieser Person. Denn der Druck IST sehr groß und der Handlungsspielraum IST sehr klein.Ich finde die Leute sollten zusammenstehen und Leuten denen es nicht so geht wie einem selber, nicht einfach selber die Schuld geben.[/B][/QUOTE]

Nochmal, es geht nicht um "die Schuld geben".
Und auch Leute, denen es übel geht, die kriegen immer wieder mal eine Chance. Zum Beispiel in der Stellenvermittlung, in der ich arbeite, da kriegen durchaus auch Drogen- und Alkoholabhängige eine Arbeit und eine Chance, zum Beispiel - aber die müssen sie dann auch nutzen. Sie kriegen eine Chance, nicht fünf.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Du sagst dir, auch wenn die Umstände hart sind, sollte man noch härter sein und sich trotzdem durchsetzen. Ich frage mich eher, warum sind die Umstände so hart.[/B][/QUOTE]

In Deutschland sind die Umstände unter anderem darum so hart, weil das Volk politisch kaum Einflussmöglichkeiten hat und nicht abstimmen gehen darf. Niedriglohnsektor ist so ein typisches elitäres Politikerprodukt, beim Volk wäre das kaum angekommen.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Was weiß ich schon über die Opfer? Woher will ich nicht wissen, dass sie schon gekämpft haben und dafür ordentlich aufs Maul bekommen haben?[/B][/QUOTE]

ja wenn sie aufhören zu kämpfen, so ist das auch ihre Entscheidung. wer wählt, ein Duckmäuser zu sein, muss sich aber nicht beklagen, wenn er oder sie wie ein solcher behandelt wird.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Darüber haben wir ja auch geredet, nämlich dass Menschen systematisch ihrer Würde und Selbstachtung beraubt werden. Dass das ein Prozess ist, der mitunter Jahrelang die Persönlichkeit der Menschen prägt. Man kann doch dann nicht einfach sagen "sei doch mal anders", "dreh deine Persönlichkeit um 180 Grad ".[/B][/QUOTE]

nein, aber man kann sagen "solange du selbst akzeptierst, deine Würde abzugeben, kann ich dir auch nicht helfen, sie wieder zu erlangen. Tu was du kannst, dann helfe ich gerne..." wozu durchaus auch das Eingeständnis gehören kann "ich mag nicht mehr, ich will da raus, hilf mir bitte."



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Genauso kannst du sagen, warum werden die Leute in Afghanistan nicht vernünftig und hören auf, sich wegen jeder Kleinigkeit zu bekriegen. Dort läuft vieles nunmal über Gewalt. Das war seit Jahrzehnten so und hört nicht einfach wegen 10 Jahren Natointervention auf.[/B][/QUOTE]

ot: wenn die Amis oder die Russen oder die Chinesen oder sonst wer mein Land besetzen würden, hätte ich auch nicht grad Freude...


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Die Starken sind zum Schutz der Schwachen verpflichtet. Wie kann man deswegen allen Ernstes sagen das Opfer ist schuldiger als der Verbrecher? [/B][/QUOTE]

Niemand sagt, dass das Opfer "schuldiger" sei als der Verbrecher.
Wer allerdings immer und immer wieder das Opfer ähnlicher Umstände wird, wird nur Opfer, weil er oder sie AUCH etwas dazu beiträgt.

Einmal kann's passieren, Opfer zu werden, einfach aus lauter Pech - aber nicht viermal oder fünfmal, nicht über Jahre hinweg. Was immer über Jahre hinweg passiert, da hat jeder Mensch Eigenverantwortung. Wenn nicht fürs Schlamassel, so doch, um daraus rauszukommen.

Nach Kästner: man muss den Kakao nicht auch noch trinken, durch den man gezogen wird. Wirklich nicht.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Sind Vergewaltigungsopfer auch Schuld, wenn sie sich vergewaltigen lassen? Waren sie nicht stark genug, haben sie versäumt einen Elektroshocker mitzunehmen?[/B][/QUOTE]

Nein, aber Menschen haben Hände, Füsse, Zähne, eine Stimme... die Polizei empfiehlt heute, aufgrund diverser Studien, sich mit allem zu wehren was man kann - das schreckt Täter ab und erhöht die Chance gewaltig, mit ein paar Beulen und Kratzern davonzukommen. Hast du schon mal den schmerzhaften Effekt erlebt, wenn jemand von einem Zentimeter Abstand mit maximaler Stimme in dein Ohr schreit? *aua*


grüsse, barbara
Scheol[QUOTE]Sie kriegen eine Chance, nicht fünf.[/QUOTE]

Muß ein geiles Gefühl sein, Gott und Bittsteller zu spielen.
Und wie mies das Angebot ist, sie müssen wahrscheinlich auch noch dankbar sein.


[QUOTE]Nein, aber Menschen haben Hände, Füsse, Zähne, eine Stimme... die Polizei empfiehlt heute, aufgrund diverser Studien, sich mit allem zu wehren was man kann - das schreckt Täter ab und erhöht die Chance gewaltig, mit ein paar Beulen und Kratzern davonzukommen. Hast du schon mal den schmerzhaften Effekt erlebt, wenn jemand von einem Zentimeter Abstand mit maximaler Stimme in dein Ohr schreit? *aua*[/QUOTE]


Ich fasse zusammen:

Frauen die vergewaltigt wurden haben sich einfach nicht genug gewehrt und sind somit teilschuldig.

Also, wenn ich nicht will, das mein Opfer schreit, dann sorge ich dafür. Und wenn ich nicht will, das man Opfer kratzt/beißt/schlägt, sorge ich auch dafür. Alles kein Problem, die Person ist in null komma nix Handlungsunfähig...und ab dieser Stelle möchte ich aufhören darüber nachzudenken...
ArrogantNickAlso für die eigene Hase vor der Schlange Mentalität, können hier einige ganz mächtig kämpfen. Das geht so weit, dass ganz offensichtlich und mit Inbrunst die hanebüchensten Uminterpretationen des Geschriebenen erfolgen, nur um sich weiterhin in seiner Opferrollen-Duldsamkeit bestätigen zu können und darin, dass die Anderen immer die Bösen sind.

Tja, jeder bekommt halt das, wofür er sich in seinem Leben stark macht.

Ich kann das zwar nicht verstehen und setze mich lieber für meine Belange ein, aber im Grunde kann es mir dennoch egal sein. Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

In diesem Sinne, schönen Sonntag & viel Spaß noch.

.
GISMO[QUOTE][i]Original von LaChatte[/i][b]
Stimmt nicht. Sklavenmentalität hat auch für die Sklaven Vorteile (zB die Bequemlichkeit, Verantwortung an den Herrn abgeben zu dürfen). Manche Leute wollen auf diese Vorteile auf keinen Fall verzichten.[/b][/QUOTE]

Ja. Wie hättest du gerne, dass ich das werte? Möchtest du von mir in die Schublade der Befürworter der Sklaverei abgelegt werden? Oder reicht es dir, wenn ich dir klarmache, dass du kein einziges praktisches Beispiel zu diesem Scheiß vorzubringen hast?
Sklaverei ist das komplette Recht an einem Menschenleben, einschließlich ihn beliebig verprügeln und in den Tod schicken zu dürfen. Alle daraus entstehenden psychischen Traumas nicht eingeschlossen. Du beleidigst auch noch viele damals in den Sklavenstand geborene Menschen, die natürlich keine Eigenverantwortung ergreifen konnten, weil sie ihr Leben lang nur auf Sklavenarbeit getrimmt waren, und Eigenverantwortung gar nicht lernen konnten. Und genau diesen Umstand bringst du jetzt als hähmiches Argument zur Unterstreichung des vielzitierten Klischees der Faulheit von Hartz IV Empfänger.

Dummes Kind.
ArrogantNickUnd hier mal wieder was ZUM Thema: [URL=http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-07/arbeitslose-geld-hartzIV]Regelsätze sollen steigen.[/URL]

Aber das wird hier vermutlich auch wieder nur mit weiterem Klagen aufgenommen werden. :rolleyes:

....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Und hier mal wieder was ZUM Thema: [URL=http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-07/arbeitslose-geld-hartzIV]Regelsätze sollen steigen.[/URL]
[/QUOTE]

Du fällst doch nicht ernshaft auf neoliberale Medienpropaganda rein, Du Opfer :rolleyes:

[URL=http://www.elo-forum.net/hartz-iv/Hartz-IV/-2010073120424.html]Regierung dementiert höhere Hartz IV-Regelsätze [/URL]

[QUOTE]Aber das wird hier vermutlich auch wieder nur mit weiterem Klagen aufgenommen werden.[/QUOTE]

Ähhh ... um das zu erreichen wurde vor 4 Jahren (!) beim Sozialgericht geklagt. Die sollen mal so langsam in die Pötte kommen, oder muss das Bundesverfassungsgericht erst persönlich anrufen um geltendes Recht einzufordern?!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Du fällst doch nicht ernshaft auf neoliberale Medienpropaganda rein, Du Opfer :rolleyes: [/quote]

Oh, dann bin ich das zufriedenste Opfer ever.

Oder doch nicht? *durch Thread liest* :D

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[URL=http://www.elo-forum.net/hartz-iv/Hartz-IV/-2010073120424.html]Regierung dementiert höhere Hartz IV-Regelsätze [/URL] [/quote]

Hättest Du meinen Link komplett gelesen, dann wüsstest Du, dass exakt das Gleiche dort steht wie in Deinem Bericht. Das Dementi ist im Übrigen keins. Einfach mal LESEN was da WIRKLICH steht.

Aber ja.... das mit dem Lesen ist echt schwer.... :rolleyes:

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Ähhh ... um das zu erreichen wurde vor 4 Jahren (!) beim Sozialgericht geklagt. Die sollen mal so langsam in die Pötte kommen, oder muss das Bundesverfassungsgericht erst persönlich anrufen um geltendes Recht einzufordern?! [/QUOTE]

Es wird nachgedacht und es passiert was. Die Medienberichte erzeugen zusätzlich Aufmerksamkeit und damit Druck. Darüber könnte man sich freuen oder aber man kreiert wieder einen weiteren Grund zum (An)-Klagen daraus.

Alles eine Mentalitätsfrage.

La la la - Mentalitätsfrage....

:p

....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Hättest Du meinen Link komplett gelesen, dann wüsstest Du, dass exakt das Gleiche dort steht.[/QUOTE]

Eben nicht.

1. sind 400 Euro reine Spekulation - und immer noch zu wenig.

2. [b]will[/b] van der Leyen nichts neu regeln, sondern [b]muss[/b] sie das früher oder später tun. Ein gravierender Unterschied wie ich meine.

3. weiß noch niemand, ob und wie an anderer Stelle gleichzeitig gekürzt werden wird (siehe Mietpauschale etc.)

[QUOTE]Es wird nachgedacht und es passiert was. Die Medienberichte erzeugen zusätzlich Aufmerksamkeit und damit Druck. Darüber könnte man sich freuen oder aber man kreiert wieder einen weiteren Grund zum (An)-Klagen daraus.[/QUOTE]

Nicht die Medienberichte erzeugen Druck - sondern z.B. DIE LINKE im Bundestag mit namentlichen Abstimmungen etc.

Hartz IV ist in der Tat alles nur eine Mentalitätsfrage.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Eben nicht.

1. sind 400 Euro reine Spekulation - und immer noch zu wenig.[/quote]

Heißt: Es könnte auch MEHR werden.

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
2. [b]will[/b] van der Leyen nichts neu regeln, sondern [b]muss[/b] sie das früher oder später tun. Ein gravierender Unterschied wie ich meine.[/quote]

Das Ergebnis zählt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
3. weiß noch niemand, ob und wie an anderer Stelle gleichzeitig gekürzt werden wird (siehe Mietpauschale etc.)[/quote]

Die Kürzung des Wohngeldes ist jedenfalls schon mal vom Tisch (siehe Links unten im von mir verlinkten Artikel).

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Nicht die Medienberichte erzeugen Druck - sondern z.B. DIE LINKE im Bundestag mit namentlichen Abstimmungen etc.[/quote]

Sowohl als auch.

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Hartz IV ist in der Tat alles nur eine Mentalitätsfrage. [/B][/QUOTE]

Nicht Hartz4 als solches, sondern der UMGANG mit seinem Leben damit.

....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Heißt: Es könnte auch MEHR werden.[/QUOTE]

Es [i]könnte[/i] nicht nur mehr werden, es [b]muss[/b] mehr werden, wenn die Sache nicht schon wieder vor dem Bundesverfassungsgericht landen soll. Die Regierung kann es natürlich darauf ankommen lassen, da sie bei der nächsten Bundestagswahl voraussichtlich abdanken wird.

[QUOTE]Die Kürzung des Wohngeldes ist jedenfalls schon mal vom Tisch[/QUOTE]

Weil sie so nie durchführbar gewesen wäre, wie auch dem Artikel zu entnehmen, weil es ökonomischer Schwachsinn wäre, ehemalige Wohngeldbezieher durch eine Kürzung zu Hartz IV-Empfängern herunterzustufen. Hier zeigt sich einmal mehr die Inkompetenz der Regierung, dass solche Pläne überhaupt debatiert werden.

Aber es stehen ja alternativ noch 199 weitere Einsparideen bereit (nein, eine Vermögensteuer ist nicht im Gespräch) - es darf also fröhlich weiter gekürzt werden.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Es [i]könnte[/i] nicht nur mehr werden, es [b]muss[/b] mehr werden, wenn die Sache nicht schon wieder vor dem Bundesverfassungsgericht landen soll. Die Regierung kann es natürlich darauf ankommen lassen, da sie bei der nächsten Bundestagswahl voraussichtlich abdanken wird.



Weil sie so nie durchführbar gewesen wäre, wie auch dem Artikel zu entnehmen, weil es ökonomischer Schwachsinn wäre, ehemalige Wohngeldbezieher durch eine Kürzung zu Hartz IV-Empfängern herunterzustufen. Hier zeigt sich einmal mehr die Inkompetenz der Regierung, dass solche Pläne überhaupt debatiert werden.

Aber es stehen ja alternativ noch 199 weitere Einsparideen bereit (nein, eine Vermögensteuer ist nicht im Gespräch) - es darf also fröhlich weiter gekürzt werden. [/B][/QUOTE]

versus:

[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Aber das wird hier vermutlich auch wieder nur mit weiterem Klagen aufgenommen werden.

&

Darüber könnte man sich freuen oder aber man kreiert wieder einen weiteren Grund zum (An)-Klagen daraus.

Alles eine Mentalitätsfrage.

&

Nicht Hartz4 als solches, sondern der UMGANG mit seinem Leben damit.[/b]
[/quote]

q.e.d.

.
Kampfsau[QUOTE]Stimmt nicht. Sklavenmentalität hat auch für die Sklaven Vorteile (zB die Bequemlichkeit, Verantwortung an den Herrn abgeben zu dürfen). Manche Leute wollen auf diese Vorteile auf keinen Fall verzichten.[/QUOTE]

Weißt du was Sklaventum wirklich heißt? Vielleicht würden manche Menschen eine Weile brauchen, um ihre Freiheiten auszunutzen aber es gibt immer auch genug Menschen die sich entfalten wollen und es nicht können, weil Druck auf sie ausgeübt wird.

Und selbst wenn man ein Leben im Käfig führen sollte, das wäre doch nicht weiter tragisch, wenn jeder der sich im Käfig befände zu jeder Zeit und ohne Probleme durch die Käfigtür austreten könnte.

[QUOTE]Wenn die Fähigkeit, total von der eigenen Abhängigkeit von andern angewidert zu sein, sowas Spezielles sein soll... naja. ich wollte da einfach raus, koste es was es wolle. Das hat nichts mit besonderen Sachkompetenzen oder Diplomen zu tun.[/QUOTE]

Und das ist einer der Gründe, warum Leute mitunter selbst die beschissensten Jobs annehmen, um nicht mehr davon abhängig zu sein.


[QUOTE]Zum Beispiel in der Stellenvermittlung, in der ich arbeite, da kriegen durchaus auch Drogen- und Alkoholabhängige eine Arbeit und eine Chance, zum Beispiel - aber die müssen sie dann auch nutzen. Sie kriegen eine Chance, nicht fünf. [/QUOTE]

Drogen- und Alkoholabhängige? Ich weiß nicht, irgendwie klingt das so für mich. "Selbst die kaputtesten Typen kriegen ne Chance und sind eigentlich selbst daran Schuld, wenn daraus nichts wird"

[QUOTE]ja wenn sie aufhören zu kämpfen, so ist das auch ihre Entscheidung. wer wählt, ein Duckmäuser zu sein, muss sich aber nicht beklagen, wenn er oder sie wie ein solcher behandelt wird.[/QUOTE]

Bevor jemand zum Duckmäuser behandelt wird, muss er erstmal ordentlich demontiert worden sein. Egal ob die Eltern einen nicht aufgebaut haben oder man in der Schule nicht gut ist oder man durch die Arbeit oder die Arbeitslosigkeit den Eindruck bekommt, man sei unfähig. Die meisten Menschen können nur ein begrenztes Maß an Frustration ohne Erfolgserlebnisse ertragen. Ich hatte früher auch weniger selbstbewusstsein und es bedurfte einiger Jahre und vieler Leute, die in meine Fähigkeiten vertraut haben, bis sich das geändert hat.


Mit deiner Einstellung wärst du z.B. kein guter Lehrer,Sozialarbeiter oder Polizist.

Das ist ein psychologisches Phänomen, ich rege mich über viele Menschen auf, über die Pedanten, über die Leute die sich einfach mit den Umständen arangieren und sich treiben lassen. Ich hätte wie du auch gerne, dass es etwas anders laufen würde.

Bevor ich mich einfach hinstelle und sage "sei sofort kein Duckmäuser mehr oder du bist selber schuld, wenn du schlecht behandelt wirst" muss man sich doch überlegen, warum jemand so passiv und duldsam ist. Und dann muss man sich überlegen,wie man das verändern kann.

Viele große Gesellschaftskritikern war bewusst, dass man um eine "bessere" Gesellschaft zu erschaffen, "bessere Menschen" braucht. Und das dies ein Prozess der sehr viel Arbeit und Geduld benötigt. Im Prinzip Generationen. Aber selbst wenn man in diese Richtungen bemühungen übernimmt, sind Menschen nur begrenzt formbar.

Ich meine du bist ein Kämpfer, wahrscheinlich auch ein Dickkopf. Aufzugeben wäre für dich nicht wirklich eine Option. Sowas finde ich auch inspirierend aber nicht alle Menschen sind so und mitunter ist das auch gut. Denn Dickköpfe können auch bis zuletzt und ohne aufzugeben an völligen Blödsinn festhalten, auch wenn Aufgeben manchmal wirklich nicht das Verkehrteste ist

[QUOTE]Niemand sagt, dass das Opfer "schuldiger" sei als der Verbrecher. Wer allerdings immer und immer wieder das Opfer ähnlicher Umstände wird, wird nur Opfer, weil er oder sie AUCH etwas dazu beiträgt.[/QUOTE]

Das bestimmt. Es gibt Frauen die würden niemals zulassen, dass z.B. eine Beziehung in eine gewaltätige Form übertritt.Andere haben allein schon eine Tendenz dazu, sich solche Männer auszusuchen, vielleicht weil sie gerade diese Dominanz suchen.

[QUOTE]Einmal kann's passieren, Opfer zu werden, einfach aus lauter Pech - aber nicht viermal oder fünfmal, nicht über Jahre hinweg. Was immer über Jahre hinweg passiert, da hat jeder Mensch Eigenverantwortung. Wenn nicht fürs Schlamassel, so doch, um daraus rauszukommen.[/QUOTE]

Wenn man so groß geworden ist? Wenn für einen der Wahnsinn schon Normalität geworden ist? Wenn man als Kind schon gesehen hat, wie Mami von Papi behandelt wurde, wenn es in der eigenen Gegend nicht unüblich ist, dass die Eltern sich mit Drogen abschießen oder streiten und sich schlagen? Wenn Schulkameraden schon mit Verbrechen angeben?Wenn es andauernd passiert ist, dass man auf der Schultoilette zusammengeschlagen ist und die Lehrer nichts unternehmen, weil sie selber Angst vor den Schülern haben, die in 30 köpfigen Gangs agieren? Wenn sich selbst Polizisten nicht in manche Gegenden reintrauen und man das Gefühl hat, niemand kann einem helfen.

Dass Polizisten hilflose Statisten sind und Sozialarbeiter weltfremde Trottel die einen nur mit irgendwelchen Mist zulabern aber keine Ahnung haben.

Ich frage mich auch oft, warum manche Menschen so sind wie sie sind,warum sie ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen. Ich versuche darüber eine Erklärung zu finden und versuche es mir vorzustellen. Aber ich kann mich da nur rantasten. Was es wirklich heißt so aufgewachsen zu sein oder so seit Jahren zu leben. Das kann man einfach als Außenstehender nicht wissen.

Und vielleicht ist das auch gut so, weil man selber eben anders ist.

Nur sollte man wissen, dass die eigene Welt nur ein kleiner Teil der Gesamtheit ist. In sich nicht falsch aber eben nicht beliebig übertragbar.

[QUOTE]Nein, aber Menschen haben Hände, Füsse, Zähne, eine Stimme... die Polizei empfiehlt heute, aufgrund diverser Studien, sich mit allem zu wehren was man kann - das schreckt Täter ab und erhöht die Chance gewaltig, mit ein paar Beulen und Kratzern davonzukommen. Hast du schon mal den schmerzhaften Effekt erlebt, wenn jemand von einem Zentimeter Abstand mit maximaler Stimme in dein Ohr schreit? *aua*[/QUOTE]

Den Effekt habe ich nicht erlebt aber ich glaube mal abgesehen vom Schmerz, würde mich das, ähnlich wie z.B. ein abgebissener Finger nicht wirklich in die Flucht schlagen, sondern eher ziemlich wütend machen.

Wahrscheinlich denkt sich der Vergewaltiger dann nur " Diese miese verfi***e Schl***e, ich schlag ihr den Schädel ein"

Vielleicht schüchtert es ja wirklich ein paar Leute ein, so dass die sie weglaufen. Verallgemeinern kann man das aber auch nicht.Und selbst wenn eine Frau sich mit aller Macht wehrt. Ein zierliche 50 Kilo Bürotippse hat gegen einen 90 Kilo schweren Bauarbeiter/Bodybuilder in der Regel trotzdem einen schweren Stand.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Muß ein geiles Gefühl sein, Gott und Bittsteller zu spielen.
Und wie mies das Angebot ist, sie müssen wahrscheinlich auch noch dankbar sein. [/B][/QUOTE]

Nein, müssen sie nicht. alle können nein sagen, und nein ist eben nein, dann gehen die Bewerbungsunterlagen zurück und die Sache ist erledigt.

Jene mit einer problematischen Vergangenheit - Drogen, Gefängnis, solche Dinge - sind tatsächlich oft froh, überhaupt eine Chance zu bekommen, oft werden sie schon zum Vornherein aussortiert. Manche nutzen sie, andere nicht - die Bedingungen sind zum Vornherein klar und werden kommuniziert, und als privates Unternehmen liegt es nicht drin, unbezahlte Sozialarbeit zu machen.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Frauen die vergewaltigt wurden haben sich einfach nicht genug gewehrt und sind somit teilschuldig.[/B][/QUOTE]


Wie es ist, belästigt und dumm angemacht zu werden, das kennt wohl jede Frau. Das gehört, leider, einfach zum Leben. so wie das Wetter, das ist eben auch wie es ist.

Wer permanent und mit immer denselben Mustern belästigt wird, oder wem Gewalt angetan wird, da ist es nicht falsch, sich selbst zu hinterfragen. Frauen, die blau und grün geprügelt im Frauenhaus auftauchen - und dann wieder zurück gehen zu genau dem Mann, der sie in einen so jämmerlichen Zustand gebracht hat, trotz gegenteiligem gutem Zureden und Hilfsangeboten, sich aus solch missbräuchlichen Beziehungen zu lösen - ja, das ist die Entscheidung der Frau, im vollen Wissen um die Konsequenzen, die unweigerlich kommen werden.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Also, wenn ich nicht will, das mein Opfer schreit, dann sorge ich dafür. Und wenn ich nicht will, das man Opfer kratzt/beißt/schlägt, sorge ich auch dafür. Alles kein Problem, die Person ist in null komma nix Handlungsunfähig...und ab dieser Stelle möchte ich aufhören darüber nachzudenken... [/B][/QUOTE]

echt? du schaffst es, eine Person in Null komma nix handlungsunfähig zu machen? daran zweifle ich doch sehr, ausser du schneidest ihr gleich aus dem Hinterhalt kommend die Kehle durch, und sowas machen die meisten Vegewaltiger nicht.

Ich mein - ich hatte mal die Aufgabe, einen vierjährigen (und somit deutlich kleineren Buben) zu babysitten und zu wickeln - ich hätte ihn leicht und sofort handlungsunfähil machen können, wäre ich eine indische Göttin mit mindestens sieben Armen gewesen - bin ich allerdings nicht, und so hatte er sich eine halbe Stunde lang gewehrt wie ne Wildsau, bis die Windel dran war.

Und was ein vierjähriger Bub kann, kann eine erwachsene Frau auch.

grüsse, barbara
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Ja. Wie hättest du gerne, dass ich das werte? Möchtest du von mir in die Schublade der Befürworter der Sklaverei abgelegt werden? Oder reicht es dir, wenn ich dir klarmache, dass du kein einziges praktisches Beispiel zu diesem Scheiß vorzubringen hast?
[/B][/QUOTE]


für Sklavenmentalität?

Verbring mal einen Tag in einem Grossraumbüro und beobachte, danach dürftest du ein ganzes Heft voller Beispiele haben. Das fängt an beim Mitlachen, wenn der Chef einen geschmacklosen Witz erzählt, bis zum Power-Arsch-Kriechen.

Nein, ich befürworte Sklaverei ganz sicher nicht - darum fällt es mir ja auch auf und widert mich an, wenn Menschen sich selbst zu Sklaven machen und sich nicht wie Freie benehmen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Sklaverei ist das komplette Recht an einem Menschenleben, einschließlich ihn beliebig verprügeln und in den Tod schicken zu dürfen. Alle daraus entstehenden psychischen Traumas nicht eingeschlossen. Du beleidigst auch noch viele damals in den Sklavenstand geborene Menschen, die natürlich keine Eigenverantwortung ergreifen konnten, weil sie ihr Leben lang nur auf Sklavenarbeit getrimmt waren, und Eigenverantwortung gar nicht lernen konnten. Und genau diesen Umstand bringst du jetzt als hähmiches Argument zur Unterstreichung des vielzitierten Klischees der Faulheit von Hartz IV Empfänger.
[/B][/QUOTE]

Dass früher mal, als es Sklaverei und Leibeigenschaft gab, Sklaven eine Sklavenmentalität entwickelten, klar - sie wurden ja darauf getrimmt.

Heute gibt es das aber nicht mehr, seit mehreren Generationen, und also auch kein Grund mehr, diese Mentalität sich freiwillig anzueignen. Dass es trotzdem regelmässig und weit verbreitet getan wird, ist tragisch.

grüsse, barbara
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Weißt du was Sklaventum wirklich heißt? Vielleicht würden manche Menschen eine Weile brauchen, um ihre Freiheiten auszunutzen aber es gibt immer auch genug Menschen die sich entfalten wollen und es nicht können, weil Druck auf sie ausgeübt wird.[/B][/QUOTE]

Die Realität ist, dass die meisten Menschen noch nicht einmal die tatsächlich vorhandenen Freiräume und Entfaltungsmöglichkeiten nutzen.

Und Druck wird auf alle ausgeübt. Lebenskunst ist, sich mit dem Druck, dem man ausgesetzt ist - es hat immer welchen - das beste aus dem Leben zu machen.

Geldmangel ist eine Form von Druck, und eine unangenehme Form - wenn zB Prominente keinen Schritt tun können, ohne von einer Horde Paparazzi abgelichtet zu werden, stelle ich mir das auch nicht grad angenehm vor.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Drogen- und Alkoholabhängige? Ich weiß nicht, irgendwie klingt das so für mich. "Selbst die kaputtesten Typen kriegen ne Chance und sind eigentlich selbst daran Schuld, wenn daraus nichts wird"[/B][/QUOTE]

Wer einen Termin hat und ihn verpennt ist selbst schuld, ja. Wer sollte denn sonst dafür verantwortlich sein?



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Bevor ich mich einfach hinstelle und sage "sei sofort kein Duckmäuser mehr oder du bist selber schuld, wenn du schlecht behandelt wirst" muss man sich doch überlegen, warum jemand so passiv und duldsam ist. Und dann muss man sich überlegen,wie man das verändern kann.[/B][/QUOTE]

Wie es so gekommen ist, ist meist nicht besonders interessant. Ob es die schlechte Jugend ist, der gewalttätige Vater, die mobbenden Schulkollegen oder was - alle diese Dinge sind nicht mehr rückgängig zu machen.

Jeder Mensch aber kann beschliessen, an sich zu arbeiten und für sich einzustehen. Nicht von einem Tag auf den andern, aber Schritt für Schritt, jeden Tag mehr.




[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Viele große Gesellschaftskritikern war bewusst, dass man um eine "bessere" Gesellschaft zu erschaffen, "bessere Menschen" braucht.[/B][/QUOTE]

Das halte ich für falsch. Menschen sind Menschen, so wie sie eben sind.

Da Thema hier war ja aber nicht "bessere Gesellschaft", sondern eher "was können Menschen tun die in der Situation Hartz 4 leben". Und sie können eben eine Menge tun.

Dass dieses unsägliche System mal durch ein besseres ersetzt wird, noch so gerne - aber für jene, die jetzt Hartz 4 beziehen, ist das nicht mehr als theoretische Spekulation.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Wenn man so groß geworden ist? Wenn für einen der Wahnsinn schon Normalität geworden ist? Wenn man als Kind schon gesehen hat, wie Mami von Papi behandelt wurde, wenn es in der eigenen Gegend nicht unüblich ist, dass die Eltern sich mit Drogen abschießen oder streiten und sich schlagen? Wenn Schulkameraden schon mit Verbrechen angeben?Wenn es andauernd passiert ist, dass man auf der Schultoilette zusammengeschlagen ist und die Lehrer nichts unternehmen, weil sie selber Angst vor den Schülern haben, die in 30 köpfigen Gangs agieren? Wenn sich selbst Polizisten nicht in manche Gegenden reintrauen und man das Gefühl hat, niemand kann einem helfen.[/B][/QUOTE]

Irgendwann muss man sich sagen: ich bin erwachsen.

Es gibt Menschen, die unter übelsten Umständen aufwachsen und die dennoch weder gewalttätig noch alkoholsüchtig noch sexuell missbrauchend werden.

Irgendwann muss man selbst Verantwortung übernehmen und sihc aus dem Schlamassel rauskämpfen. Und das müssen alle - alle Eltern hinterlassen schwierge Sachen, tiefe Verletzungen - alle.




[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Den Effekt habe ich nicht erlebt aber ich glaube mal abgesehen vom Schmerz, würde mich das, ähnlich wie z.B. ein abgebissener Finger nicht wirklich in die Flucht schlagen, sondern eher ziemlich wütend machen. [/B][/QUOTE]

Die Statistiken zeigen, dass kräftige und lautstarke Gegenwehr - sogar dann, wenn sie nicht besonders kompetent ist - eine hohe Erfolgsrate hat, relativ ungeschoren davonzukommen. Vergewaltiger und Missbraucher suchen Opfer, nicht Gegner. Und auch der grosse kräftige Bauarbeiter hat so seine sensiblen Stellen, in denen der (sehr) spitze Ellbogen eines Büromäuschens gewaltig schmerzt. Kraft und Grösse ist nicht alles. Skrupellosigkeit und Entschlossenheit ist gut und gerne 100 kg Körpergewicht wert.

grüsse, barbara
Scheol[QUOTE]Wer permanent und mit immer denselben Mustern belästigt wird, oder wem Gewalt angetan wird, da ist es nicht falsch, sich selbst zu hinterfragen. Frauen, die blau und grün geprügelt im Frauenhaus auftauchen - und dann wieder zurück gehen zu genau dem Mann, der sie in einen so jämmerlichen Zustand gebracht hat, trotz gegenteiligem gutem Zureden und Hilfsangeboten, sich aus solch missbräuchlichen Beziehungen zu lösen - ja, das ist die Entscheidung der Frau, im vollen Wissen um die Konsequenzen, die unweigerlich kommen werden.[/QUOTE]

Das ist ein anderes Thema, LaChatte. Erzähle deine Theorie mal einer Frau die das Pech hatte zur falschen Uhrzeit am falschen Ort gewesen zu sein. Triebtäter suchen sich auch manchmal willkürlich ein Opfer aus. Und Opfer kann jeder werden, egal wie tough er/sie ist. Wenn dann noch mehr als ein Täter daran beteiligt ist möchte ich sehen wie eine Frau sich da wehren soll. In dem Falle ist eine Übermacht am Werke, genauso wie der Staat und die Wirtschaft eine Übermacht ist.

[QUOTE]echt? du schaffst es, eine Person in Null komma nix handlungsunfähig zu machen? daran zweifle ich doch sehr, ausser du schneidest ihr gleich aus dem Hinterhalt kommend die Kehle durch, und sowas machen die meisten Vegewaltiger nicht. Ich mein - ich hatte mal die Aufgabe, einen vierjährigen (und somit deutlich kleineren Buben) zu babysitten und zu wickeln - ich hätte ihn leicht und sofort handlungsunfähil machen können, wäre ich eine indische Göttin mit mindestens sieben Armen gewesen - bin ich allerdings nicht, und so hatte er sich eine halbe Stunde lang gewehrt wie ne Wildsau, bis die Windel dran war. Und was ein vierjähriger Bub kann, kann eine erwachsene Frau auch.[/QUOTE]

Du hattest nicht vor dem Jungen zu schaden. Das war sein Vorteil...

[QUOTE]Heute gibt es das aber nicht mehr, seit mehreren Generationen, und also auch kein Grund mehr, diese Mentalität sich freiwillig anzueignen. Dass es trotzdem regelmässig und weit verbreitet getan wird, ist tragisch.[/QUOTE]

Man wird ja auch nur vom ersten Tag an darauf getrimmt. Manche Menschen sind einfach nicht selbstreflektiert genug um diese Schemen zu durchschauen. Ihnen aber das zum Vorwurf zu machen ist mehr als verfehlt.

[QUOTE]Das halte ich für falsch. Menschen sind Menschen, so wie sie eben sind.[/QUOTE]

...und sozialisiert wurden...

[QUOTE]Da Thema hier war ja aber nicht "bessere Gesellschaft", sondern eher "was können Menschen tun die in der Situation Hartz 4 leben". Und sie können eben eine Menge tun.[/QUOTE]

Sicher, Bomben legen, Autos anzünden, Scheiben einwerfen, Bullen abknallen, sich in Pakistan paramilitärisch ausbilden lassen...
der legale Weg wäre eine Bewerbung samt Absage...eine unnütze Weiterbildung...Ich-AG als Powerseller welche in kürzester Zeit kaputt geht...Praktika die nicht bezahlt werden und zu nichts führen da man meistens eine billige Arbeitskraft suchte etc. pp.

Ich sage ja nicht das alle nur Mißerfolg haben, aber die seltenen Beispiele als allgemeingültig hinzustellen ist meiner Meinung nach illusorisch.

40 Jahre alt, 3 Jahre Arbeitslos, 2 Jahre davon Hartz IV...wieviele Chancen hat so ein Mensch wenn er nicht sehr viel Glück hat.
Meistens hilft es auch nur bestimmte Kniffe zu kennen, die einem aber keiner erzählt. Von der ARGE kann man da nichts erwarten.
Und auch nicht jeder hat die gleichen Voraussetzungen.

Das wäre das schieftonlagige Lied der Chancengleichheit.

[QUOTE]Jeder Mensch aber kann beschliessen, an sich zu arbeiten und für sich einzustehen. Nicht von einem Tag auf den andern, aber Schritt für Schritt, jeden Tag mehr.[/QUOTE]

Und sowas braucht Zeit. Zeit, die diese Menschen nicht haben da mit zunehmenden Alter die Chancen rapide schwinden...frag mich mal...
Mir mit 25 Jahren mitgeteilt, das eine Lehrstelle für mich Utopisch sei wenn man auch einen 17 jährigen haben könne...
Das ist natürlich auch nicht ganz korrekt, aber es lässt auf das Klischee der Arbeitgeber schließen, welches sich mit jedem Jahr das ich addiert bekomme verhärtet.

[QUOTE]Irgendwann muss man selbst Verantwortung übernehmen und sihc aus dem Schlamassel rauskämpfen. Und das müssen alle - alle Eltern hinterlassen schwierge Sachen, tiefe Verletzungen - alle.[/QUOTE]

Das ist richtig. Es gibt aber Menschen denen das in ihrer Kindheit passiert ist und die daran ihr lebenlang knabbern werden. Nicht jeder ist gleichstark. Ich hatte schon Gespräche mit Mädchen die aufgrund ihrer Vergangenheit systematisch gegen sich selbst gearbeitet haben. Das haben sie angetan bekommen. Da ist nichts mit Eigenverantwortung, die ist zerstört, und das nicht weil sie sich nicht wehren wollten, sondern weil sie es nicht konnten.

Wie soll solch ein Mensch die Kraft haben zu kämpfen wenn alles was sie gelernt haben die Zerstörung ihrer Selbst war. Es gibt Wunden die nicht heilen...und diese sind nicht zu verdrängen und zu heilen.

Das sind Extrembeispiele, worauf ich hinaus will ist, das jeder Mensch ein Einzelfall ist...mich nerven die Pauschalisierungen.
Nicht, das du nicht bei bestimmten Fällen Recht hättest, aber du verallgemeinerst. Zumindest klingt es so herraus.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Da Thema hier war ja aber nicht "bessere Gesellschaft", sondern eher "was können Menschen tun die in der Situation Hartz 4 leben". Und sie können eben eine Menge tun.
[/QUOTE]

Dann sei doch mal ganz konkret und teile uns sagen wir mal 10 nicht absurd-realitätsferne Vorschläge mit. Bislang ist in diesem Thread nämlich noch nichts brauchbares herumgekommen außer immer wieder die selbe Leier von wegen Selbstständigkeit, die, wie vier bereits festgestellt haben, nur für Einzelfälle erfolgsversprechend und/oder realisierbar ist. Wenn Du das hinbekommst, ziehe ich meinen Hut.
Kampfsau[QUOTE]echt? du schaffst es, eine Person in Null komma nix handlungsunfähig zu machen? daran zweifle ich doch sehr, ausser du schneidest ihr gleich aus dem Hinterhalt kommend die Kehle durch, und sowas machen die meisten Vegewaltiger nicht. [/QUOTE]

Da gibt es Methoden, man schlägt sie mit einem,schnellen, kräftigen Schlag bewusstlos, gibt ihr einen starken, elektrischen Shock in den Nacken oder betäubt sie mit Chemikalien. Es gibt ja auch viele Fälle, da werden Diskogängerinnen Drogen in ihre Drinks gemischt.

Und wenn man bewusstlos ist, ist es nicht schwer, jemanden zu fixieren und dann zu machen was man will.


[QUOTE]Ich mein - ich hatte mal die Aufgabe, einen vierjährigen (und somit deutlich kleineren Buben) zu babysitten und zu wickeln - ich hätte ihn leicht und sofort handlungsunfähil machen können, wäre ich eine indische Göttin mit mindestens sieben Armen gewesen - bin ich allerdings nicht, und so hatte er sich eine halbe Stunde lang gewehrt wie ne Wildsau, bis die Windel dran war. [/QUOTE]


Ich weiß gar nicht, warum du immer diese persönlichen Beispiele bringt, die man ohnehin nicht mit dem eigentlichen Fall vergleichen kann. Ich hatte auch mal so einen Fall, da musste ich einen 14 Jährigen geistig Behinderten abduschen,abtrocknen und einkleiden. Kooperativ war der nicht und es war auch ein Kampf, weil er die Brause in der Dusche hasste. Nur kann man die Situation einfach nicht vergleichen.

Ich hätte es mir auch deutlich leichter machen können, in dem ich mit maximaler Kraft schmerzhafte Griffe angewandt hätte um ihn in gewissen Positionen zu fixieren. Aber das kann man nicht machen mit einem Menschen dem man eigentlich nicht schaden will, sondern muss Geduld haben.

Du warst ja auch nicht brutal zu dem Kind und wenn du tatsächlich überfordert sein solltest, einen 4 Jährigen zu überwältigen, dann liegt das wohl eher an dir selber und nicht daran, dass Männer generell unfähig sind, Frauen zu überwältigen.


[QUOTE]Die Statistiken zeigen, dass kräftige und lautstarke Gegenwehr - sogar dann, wenn sie nicht besonders kompetent ist - eine hohe Erfolgsrate hat, relativ ungeschoren davonzukommen. Vergewaltiger und Missbraucher suchen Opfer, nicht Gegner. Und auch der grosse kräftige Bauarbeiter hat so seine sensiblen Stellen, in denen der (sehr) spitze Ellbogen eines Büromäuschens gewaltig schmerzt. Kraft und Grösse ist nicht alles. Skrupellosigkeit und Entschlossenheit ist gut und gerne 100 kg Körpergewicht wert.
[/QUOTE]

Wenn du dich wehrst und Erfolg hast, ist das doch gut. Ich rate dir auch auf keinen Fall davon ab, es ist genau das Richtige was man tun kann. Nur glaub nicht weil du dir das jetzt so vorstellst , dass das immer klappen kann, dass das auch immer klappen wird. Bist du schonmal von einem ausgewachsenen Mann mit voller Kraft angegriffen worden? Wenn du so eine Riesenfaust unglücklich an den Kopf bekommst, dann liegst du erstmal flach und machst gar nichts mehr.

Und wenn du dann am nächsten Tag blutend, mit Unterleibsschmerzen, einer ungewollten Schwangerschaft und einer Gehirnerschütterung un vielen Kratzern und blauen Flecken im Krankenhaus aufwachen solltest, wäre ich garantiert der letzte Mensch, der dir Dinge ins Gesicht sagen würde wie

"Was läufst du denn auch in dieser gefährlichen Gegend alleine rum", " Hast wohl nicht ausreichend laut geschrien" oder "Da war dein Ellbogen wohl doch nicht spitz genug"

Und was macht man eigentlich bei Gruppenvergewaltigungen? Unter den Vergewaltigungen tauchen die auch nicht wirklich selten auf. Ich mag mich auch nicht großartig mit Vergewaltigungen befassen. Für mich ist das ein sehr unangenehmes Thema. Sowas nehme ich mitunter schlechter auf, als Morde.


[QUOTE]Verbring mal einen Tag in einem Grossraumbüro und beobachte, danach dürftest du ein ganzes Heft voller Beispiele haben. Das fängt an beim Mitlachen, wenn der Chef einen geschmacklosen Witz erzählt, bis zum Power-Arsch-Kriechen.[/QUOTE]

Das hatten wir auch mal besprochen. Du selber sagtest Freundlichkeit und Höflichkeit sind notwendig, auch wenn man sich eigentlich nicht nach Freundlichkeit fühlt um beruflich Erfolg zu haben. Für mich ist es schon freiheit, wenn ich auch mal einfach nur mies drauf sein kann. Nur soziale Netzwerke schaffen Abhängigkeiten. Folglich ist es nunmal nötig, auch nett zu menschen zu sein, die man sonst nicht ansehen oder gar schlagen würde.

[QUOTE]Heute gibt es das aber nicht mehr, seit mehreren Generationen, und also auch kein Grund mehr, diese Mentalität sich freiwillig anzueignen. Dass es trotzdem regelmässig und weit verbreitet getan wird, ist tragisch.[/QUOTE]

Welche Generationen meinst du, die die zu Kadavergehorsam im Kaiserreich erzogen wurde? Die Generation die während der Weimarer Republic, jene selber nicht akzeptierten oder die, die für die Nazis arbeiteten? All denen ist das Sklavendenken fremd? Die Menschen die sich nach dem Krieg ganz schnell zu anständigen demokratischen Bürgern wandelten? Solche Eigenschaften, schlagen noch viele Generationen später durch. Was Deutsche wohl ausmacht ist, dass sie sehr viel aushalten können, ohne sich zu beschweren und sich den Bedingungen anzupassen.

Von einer freiwillig angeeigneten Mentalität kann nicht die Rede sein

[QUOTE]Jeder Mensch aber kann beschliessen, an sich zu arbeiten und für sich einzustehen. Nicht von einem Tag auf den andern, aber Schritt für Schritt, jeden Tag mehr.[/QUOTE]

Ja trotzdem brauchen sie auf dem Weg zur Besserung permanente Unterstützung.

[QUOTE]Das halte ich für falsch. Menschen sind Menschen, so wie sie eben sind. Da Thema hier war ja aber nicht "bessere Gesellschaft", sondern eher "was können Menschen tun die in der Situation Hartz 4 leben". Und sie können eben eine Menge tun.[/QUOTE]

Doch, das Thema ist die Gesellschaft. Eine bessere Gesellschaft, bringt weniger belastete Persönlichkeiten hervor, Du regst dich doch darüber auf, dass soviele Menschen so inaktiv sind. Natürlich muss man den Leuten die aktiv sein wollen, auch viele unnötige Schranken aus dem Weg nehmen und natürlich kann man als Mensch auch selber einfluss auf sein Schicksal nehmen.

Selbst die besten Chancen bringen nichts, wenn man sie nicht ergreift. Ich denke auch, egal wie fair eine Gesellschaft ist,dass es immer Leute geben wird, die aus reinem Selbstverschulden nicht voranbewegen. Das heißt aber nicht, dass die Gesellschaft wie sie gerade ist,nicht fairer und gerechter sein könnte.

[QUOTE]Irgendwann muss man sich sagen: ich bin erwachsen. [/QUOTE]

Muss man? Wird man ? Oder sollte man?

[QUOTE]Es gibt Menschen, die unter übelsten Umständen aufwachsen und die dennoch weder gewalttätig noch alkoholsüchtig noch sexuell missbrauchend werden. Irgendwann muss man selbst Verantwortung übernehmen und sihc aus dem Schlamassel rauskämpfen. Und das müssen alle - alle Eltern hinterlassen schwierge Sachen, tiefe Verletzungen - alle.[/QUOTE]

Das ist schön und gut dass du das so siehst. Ich fände das auch gut, wenn alle Menschen, egal was ihnen passiert, keine seelischen Schäden davontragen.

Trotzdem kann sich doch kein Mensch von seiner Geschichte loslösen. Wenn sich jemand trotz aller schlechten Umstände gut entwickelt, ist das wunderbar. Trotzdem ist z.B. zu beobachten, dass viele Menschen die als Kinder missbraucht wurden, selber eher dazu neigen, ihre eigenen Kinder zu missbrauchen als Bevölkerungsschichten die ihre Kinder nicht so oft misshandeln, auch wenn das in allen Schichten vorkommt.

Ähnlich verhält es sich mit Gewalt. Es gibt Menschen, die sind von Natur aus sehr gewaltätig andere lernen Gewalt vorallem durch ihre gesellschaftlichen Erfahrungen.

Vielleicht ist es dir noch nicht aufgefallen aber halbwegs selbstständig denkende und handelnde Menschen, solche die sich von ihren äußeren Lebensbedingungen in ihrer Entscheidungsfindung loslösen können, die sind eine Ausnahme von der Regel. Das ist mitunter wenig zufriedenstellend.

Nur gebe es ausschließlich Menschen mit starkem Willen, die ihre eigenen Vorstellungen durchsetzen wollen und sich gegen alle Widerstände durchsetzen versuchen, so würde eine Gesellschaft nur sehr schwer funktionieren.

Ich wiederhole es nochmal. Nicht jeder ist wie DU oder von mir aus auch wie ICH.

Du hast doch nicht ganz unrecht. Wenn sich junge Männer mit 17 aufregen, dass sie keine Ausbildung finden und neidisch auf mich verwöhnten Abiturienten sind, dann spricht daraus auch der Neid. Nur wenn dann genau diese Leute nicht eine Minute am Tag für die Schule lernen, den Unterricht schwänzen und lieber zuhause Playstation spielen, nun, mittlerweile bin ich auch nicht mehr so drauf, dass mich das aufregt. Die gehen ihren Weg und spühren irgendwann die Konsequenzen.

Die Leute ohne Ambitionen, die irgendwie über die Runden kommen wollen, die gab es schon immer. Was mich stört ist, wenn Menschen die ursprünglich motiviert sind, den Willen zu Höherem haben, in ihren Möglichkeiten beschnitten werden.

Wenn Schüler im Unterricht nichts mitbekommen, weil die Mitschüler stören oder "Streber" Opfer sind die verprügelt , wenn junge Leute eine gute Ausbildung absolviert haben aber nicht angemessen bezahlt werden. Wenn sie nicht übernommen werden oder in Zeitarbeit oder ABMs und Bewerbertrainings verheizt werden, SOWAS regt mich auf.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
.... Erzähle deine Theorie mal einer Frau die das Pech hatte zur falschen Uhrzeit am falschen Ort gewesen zu sein. Triebtäter suchen sich auch manchmal willkürlich ein Opfer aus. Und Opfer kann jeder werden, egal wie tough er/sie ist. Wenn dann noch mehr als ein Täter daran beteiligt ist möchte ich sehen wie eine Frau sich da wehren soll. In dem Falle ist eine Übermacht am Werke, genauso wie der Staat und die Wirtschaft eine Übermacht ist.[/quote]

Ich möchte hier eines noch einstreuen: Ich, als mehrfach vergewaltigte (ja, einmal auch von mehreren, nämlich zwei Tätern gleichzeitig, die mich nebenbei krankenhausreif prügelten) und (als Kind) jahrelang missbrauchte Frau, finde es absolut geschmacklos, den Bezug von Hartz4 mit einer Vergewaltigung zu vergleichen. Das zeigt mir, dass die, die hier darüber tippen, nicht den Hauch einer Ahnung haben, was es bedeutet vergewaltigt zu werden.

Hätte ich für jede Vergewaltigung die mir geschah, im Gegenzug ein Jahr Hartz4 beziehen müssen, dann wüsste ich was ich wählen würde und da kämen einige Jahre zusammen.

Diese theoretische, gutmenschliche Dummschwätzerei ist wirklich widerlich. (Und damit meine ich NICHT LaChatte, die nämlich tatsächlich nicht unrecht hat.)

So, Scheol - und nun werde ich Dich (aus dem gleichen Grund) wie Kampfsau, meiner Ignoreliste hinzufügen. Mich ekelt solche Art und Weise, wie Ihr sie an den Tag legt, einfach nur noch an.

.
WaldemarJuhu.. das Verhaltensmuster ist wieder komplett. Endlich wieder Ignorelist.. bitte mich auch gleich mit.

Da bist doch selber Schuld, dass du vergewaltigt worden bist.... ?
Manley[COLOR=orangered]hey, jetzt reicht's aber! ich hab mir das jetzt eine ganze weile angesehen, aber jetzt ist's genug. tut uns allen einen gefallen und verlasst die geschichte mit den vergewaltigungen, das hat beim thema hartz4 nicht nur nichts, sondern gar nichts verloren. tauscht euch darüber auf anderen wegen aus. dankeschööön. [/COLOR]
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Man wird ja auch nur vom ersten Tag an darauf getrimmt. Manche Menschen sind einfach nicht selbstreflektiert genug um diese Schemen zu durchschauen. Ihnen aber das zum Vorwurf zu machen ist mehr als verfehlt.[/B][/QUOTE]

Ich wiederhole: ich mache niemandem einen Vorwurf, auf bestimmte Art erzogen worden zu sein, oder einen bestimmten Charakter zu haben. Das Problem fängt dort an, wo der Leidensdruck für die Person gross wird und sie aber weiter darauf besteht, selbst nichts ändern zu können, und alle Hilfe und Veränderung von aussen erwartet.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Sicher, Bomben legen, Autos anzünden, Scheiben einwerfen, Bullen abknallen, sich in Pakistan paramilitärisch ausbilden lassen...
der legale Weg wäre eine Bewerbung samt Absage...eine unnütze Weiterbildung...Ich-AG als Powerseller welche in kürzester Zeit kaputt geht...Praktika die nicht bezahlt werden und zu nichts führen da man meistens eine billige Arbeitskraft suchte etc. pp.

Ich sage ja nicht das alle nur Mißerfolg haben, aber die seltenen Beispiele als allgemeingültig hinzustellen ist meiner Meinung nach illusorisch.[/B][/QUOTE]

ja, die Situation IST schwierig.

Meines Erachtens ist der beste Weg, sich Freunde zu machen und bei jeder Gelegenheit sich nützlich zu machen und dabei anzudeuten, dass man an einer guten Arbeit interessiert sei.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
40 Jahre alt, 3 Jahre Arbeitslos, 2 Jahre davon Hartz IV...wieviele Chancen hat so ein Mensch wenn er nicht sehr viel Glück hat.[/B][/QUOTE]

Ein Mensch im besten Alter auf der Höhe seiner Fähigkeiten? mehr als alle anderen, würde ich meinen...



[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Das ist natürlich auch nicht ganz korrekt, aber es lässt auf das Klischee der Arbeitgeber schließen, welches sich mit jedem Jahr das ich addiert bekomme verhärtet.[/B][/QUOTE]

tröste dich, die geburtenstarken Jahrgänge kommen bald in die Rente, Alter wird in wenigen Jahren kein Hindernis mehr sein.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Das sind Extrembeispiele, worauf ich hinaus will ist, das jeder Mensch ein Einzelfall ist...mich nerven die Pauschalisierungen.
Nicht, das du nicht bei bestimmten Fällen Recht hättest, aber du verallgemeinerst. Zumindest klingt es so herraus. [/B][/QUOTE]

ja, ich pauschalisiere: jeder Mensch, der willens ist, sein/ihr Leben zu verbessern, und die dazu notwendigen Schritte unternimmt, wird sein/ihr Leben verbessern. Das braucht Zeit, es braucht Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz - doch die Aussage "es ist nicht möglich" halte ich für pauschal inakzeptabel.

grüsse, barbara
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Dann sei doch mal ganz konkret und teile uns sagen wir mal 10 nicht absurd-realitätsferne Vorschläge mit. Bislang ist in diesem Thread nämlich noch nichts brauchbares herumgekommen außer immer wieder die selbe Leier von wegen Selbstständigkeit, die, wie vier bereits festgestellt haben, nur für Einzelfälle erfolgsversprechend und/oder realisierbar ist. Wenn Du das hinbekommst, ziehe ich meinen Hut. [/B][/QUOTE]

1. Sei nett zu den Menschen um dich herum
2. Sei hilfsbereit wo du kannst und zeige, dass du gut arbeiten kannst, wo immer du kannst
3. Freue dich bewusst ab allem, wo es auch nur einen kleinen Grund zur Freude gibt, denn heitere Menschen sind überall gern gesehen - auch auf Arbeit.
4. hab immer Visitenkarten bei dir und gib sie ab, wo du kannst, damit du maximal erreichbar bist.
5. Lerne etwas Neues, was dich interessiert - ständig
6. pflege dich so gut du kannst.
7. Sei zuverlässig, ehrlich, pünktlich, und das peinlich genau, unter allen Umständen.
8. Sei dir über deine Ziele im klaren und stelle sie dir bildlich vor, so detailliert du kannst.
9. Rede immer nur Gutes, nie Schlechtes, hinter dem Rücken der Betroffenen über dieselben.
10. Sei mutig und lass nicht auf dir rumtrampeln. Wenn du nicht verhindern kannst, durch den Kakao gezogen zu werden, trink nicht noch von ihm.
11. Wenn sich Gelegenheiten präsentieren, nutze sie aus so gut du kannst, auch wenn du im Moment vielleicht noch nicht weisst, wozu sie später gut sind.

alles kleine Dinge, die, konsequent angewandt, mit der Zeit einen grossen Unterschied machen.

grüsse, barbara
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B] Das hatten wir auch mal besprochen. Du selber sagtest Freundlichkeit und Höflichkeit sind notwendig, auch wenn man sich eigentlich nicht nach Freundlichkeit fühlt um beruflich Erfolg zu haben. Für mich ist es schon freiheit, wenn ich auch mal einfach nur mies drauf sein kann. Nur soziale Netzwerke schaffen Abhängigkeiten. Folglich ist es nunmal nötig, auch nett zu menschen zu sein, die man sonst nicht ansehen oder gar schlagen würde.
[/B][/QUOTE]

Es gibt formelle, aber distanzierte Höflichkeit. Das geht immer, auch gegenüber Fremden.

Wirklich mies drauf sein und es zeigen, das geht nur dort, wo Freunde sind. Die können das nämlich richtig einschätzen, und man kann sich gegenseitig Mut und Laune machen.

Soziale Netzwerke schaffen mehr Freiheit als Abhängigkeit...


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Welche Generationen meinst du, die die zu Kadavergehorsam im Kaiserreich erzogen wurde? Die Generation die während der Weimarer Republic, jene selber nicht akzeptierten oder die, die für die Nazis arbeiteten? All denen ist das Sklavendenken fremd? Die Menschen die sich nach dem Krieg ganz schnell zu anständigen demokratischen Bürgern wandelten? Solche Eigenschaften, schlagen noch viele Generationen später durch. Was Deutsche wohl ausmacht ist, dass sie sehr viel aushalten können, ohne sich zu beschweren und sich den Bedingungen anzupassen.[/B][/QUOTE]

Nein, das Sklavendenken ist ihnen leider gar nicht fremd. Man kann ja das Pech haben, in einer Nation von Sklaven aufzuwachsen. (jaja, das ist überspitzt). Aber wenn man, als rationaler Mensch, das erkennt, ist man nicht gezwungen darin zu bleiben.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Von einer freiwillig angeeigneten Mentalität kann nicht die Rede sein
[/B][/QUOTE]

Freiwillig angeeignet nicht, freiwillig behalten sehr wohl.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Selbst die besten Chancen bringen nichts, wenn man sie nicht ergreift.[/B][/QUOTE]

genau :)



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]

Nur gebe es ausschließlich Menschen mit starkem Willen, die ihre eigenen Vorstellungen durchsetzen wollen und sich gegen alle Widerstände durchsetzen versuchen, so würde eine Gesellschaft nur sehr schwer funktionieren. [/B][/QUOTE]

Meine Freiheit hört dort auf, wo deine Freiheit anfängt - ein Prinzip, das allen Menschen vertraut sein dürfte. Lass mich in meiner Freiheit in Ruhe, ich lass dich in deiner Freiheit in Ruhe. ganz einfach.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Wenn Schüler im Unterricht nichts mitbekommen, weil die Mitschüler stören oder "Streber" Opfer sind die verprügelt , wenn junge Leute eine gute Ausbildung absolviert haben aber nicht angemessen bezahlt werden. Wenn sie nicht übernommen werden oder in Zeitarbeit oder ABMs und Bewerbertrainings verheizt werden, SOWAS regt mich auf. [/B][/QUOTE]

ja, das regt mich auch auf.

Noch mehr regt mich nach wie vor auf, wenn Leute in vorauseilendem Gehorsam mehr tun an solch unwürdigen Dingen, als sie tun müssten, um über die Runden zu kommen. Und dabei, vor lauter Achten-auf-Anforderungen-Anderer, sich selbst vergessen.

grüsse, barbara
Scheol@AN

Selbst wenn du mich nicht lesen kannst.
Es war nie ein Vergleich...es ging dabei nie um H4. Es ging um die "wer sich nicht wehrt hat selbst schuld"-Diskussion bei der man, wenn man nach 3 Seiten kein Stück weiter ist, irgendwann zu Extremen greift.

Wenn ich bei jedem Satz den ich sage, Angst hätte, jemanden zu verletzen, so dürfte ich hier garnichts mehr schreiben!

Es war nie meine Absicht, dich und dein Erlebtes in irgendeiner Weise herabzuspielen mit ökonomischen Vergleichen! Das in aller Deutlichkeit!

Und, keine Ahnung wovon ich rede...ja, das ist mir nie passiert...aber das heißt nicht...ach, das gehört hier nicht her...



Aus diesem Thread bin ich erstmal raus...es steigert sich und steigert sich und nichts passiert.
Diskussionen sind hier nicht mehr möglich, es ist nur noch ein "Gegenargumentieren" und wenn man einen Schritt auf jemand zugeht, dann kommt kein Echo. Es ist zum kotzen....wirklich, hier ist mittlerweile alles zum...
Kampfsau[QUOTE]Ein Mensch im besten Alter auf der Höhe seiner Fähigkeiten? mehr als alle anderen, würde ich meinen...[/QUOTE]

Schön wenn DU das meinst. Viele sehen das anders.

[QUOTE]tröste dich, die geburtenstarken Jahrgänge kommen bald in die Rente, Alter wird in wenigen Jahren kein Hindernis mehr sein.[/QUOTE]

Juhuu, in 5-10 Jahren wird sich die Situation verbessern

[QUOTE]Soziale Netzwerke schaffen mehr Freiheit als Abhängigkeit...[/QUOTE]

Ja aber nicht wenn sie einen finanziell abhängig machen. Mit einem guten Freund kann ich auch mal ne ganze Weile verstritten sein, bis man sich wieder verträgt. Man kann sich auch ganz voneinander trennen, wenn Konflikte unvereinbar sind. Wenn der allerdings mein Brötchengeber oder Hauptkunde ist, ist das einfach nur beschissen, weil das deine gesamte wirtschaftliche Existenz bedrohen kann.

Darum finde ich es jetzt auch recht nachvollziehbar, wenn eine Frau im Büro über die schlechten Witze ihres Chefes lacht. Für mich wäre das nichts aber man kann soziale Systeme von Innen im Alleingang nicht völlig neu aufrollen oder die Spielregeln für alle neu auslegen.



[QUOTE]Noch mehr regt mich nach wie vor auf, wenn Leute in vorauseilendem Gehorsam mehr tun an solch unwürdigen Dingen, als sie tun müssten, um über die Runden zu kommen. Und dabei, vor lauter Achten-auf-Anforderungen-Anderer, sich selbst vergessen.[/QUOTE]

Ich weiß nicht ob mich das aufregt. Es ist doch eine persönliche Entscheidung und oft wird es doch auch belohnt.Mit Beförderungen, beruflichen Kontakten etc pp.

Wenn den Leuten das Verhalten nie irgendwelche Vorteile bringen würde, hätte es auch keine so große Verbreitung. Es ist doch nur eine extremere Form des "sich-beliebt-machen-wollens" und eine weiterführung dessens, was du praktizierst.

Du sagtest doch selber

[QUOTE]1. Sei nett zu den Menschen um dich herum 2. Sei hilfsbereit wo du kannst und zeige, dass du gut arbeiten kannst, wo immer du kannst[/QUOTE]

Sicher hast du es so gemeint, dass man sich nicht selbst verleugnet aber bestimmte Menschen haben da vielleicht andere Grenzen als du. Aber die zwei Dinge sind schonmal elementar für beruflichen Erfolg. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft artet schon etwas ins Schleimen aus. Und wer auch mal ohne Murren eine Überstunde einschiebt, um das Projekt doch noch rechtzeitig abzuwickeln und fleiß zeigt, der wird , wenn er auf diese Anstrengungen bewusst bei den richtigen Leuten aufmerksam macht, für gewöhnlich irgendwann dafür belohnt.

Die Leute machen es halt nicht alle wie du.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Juhuu, in 5-10 Jahren wird sich die Situation verbessern [/B][/QUOTE]

nein das fängt jetzt schon an - wenn auch erst bei wenigen und spezialisierten Berufen. Uhrmachern, zum Beispiel.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ja aber nicht wenn sie einen finanziell abhängig machen. Mit einem guten Freund kann ich auch mal ne ganze Weile verstritten sein, bis man sich wieder verträgt. Man kann sich auch ganz voneinander trennen, wenn Konflikte unvereinbar sind. Wenn der allerdings mein Brötchengeber oder Hauptkunde ist, ist das einfach nur beschissen, weil das deine gesamte wirtschaftliche Existenz bedrohen kann. [/B][/QUOTE]

Darum auch ein soziales NETZ, das macht dich weniger abhängig von einem einzigen Brötchengeber. Es erhöht deine Chancen, anderswo arbeiten zu können.




[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Darum finde ich es jetzt auch recht nachvollziehbar, wenn eine Frau im Büro über die schlechten Witze ihres Chefes lacht. Für mich wäre das nichts aber man kann soziale Systeme von Innen im Alleingang nicht völlig neu aufrollen oder die Spielregeln für alle neu auslegen.[/B][/QUOTE]


man muss ja nicht grad die Gewerkschaft rufen oder vor Gericht ziehen wegen geschmacklosen Witzen. einfach neutral bleiben... ist ja nicht so schwer, denk ich mal.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ich weiß nicht ob mich das aufregt. Es ist doch eine persönliche Entscheidung und oft wird es doch auch belohnt.Mit Beförderungen, beruflichen Kontakten etc pp.

Wenn den Leuten das Verhalten nie irgendwelche Vorteile bringen würde, hätte es auch keine so große Verbreitung. Es ist doch nur eine extremere Form des "sich-beliebt-machen-wollens" und eine weiterführung dessens, was du praktizierst.[/B][/QUOTE]

Es bringt bestimmt gewisse Vorteile, doch wer sich selbst und die eigenen Bedürfnisse systematisch übergeht, wird früher oder später den Preis dafür bezahlen. Mit seiner Gesundheit, mit dem Verlust der Familie, mit Einsamkeit...

grüsse, barbara
Kampfsau[QUOTE]Es bringt bestimmt gewisse Vorteile, doch wer sich selbst und die eigenen Bedürfnisse systematisch übergeht, wird früher oder später den Preis dafür bezahlen. Mit seiner Gesundheit, mit dem Verlust der Familie, mit Einsamkeit... [/QUOTE]

Da hast du wohl recht aber beruflicher Erfolg, selbst wenn man nicht der Mensch ist, der sich total verstellt. Das setzt nunmal hohes, zeitliches Engagement voraus.

Die Leute die einer Firma aufsteigen und viel Geld verdienen, werden das nicht, weil sie genausoviel wie alle anderen arbeiten.

Das ist doch überall so, wenn ein Meister seinen Handwerksbetrieb führt, dann verdient er mit Abstand am meisten aber er hat auch alle anderen Verantwortlichkeiten zu tragen. Wenn die Gesellen zuhause sind, muss man sich dann abends nochmal an den Schreibtisch setzen und die Buchführung sowieso sämtliche Finanzen überprüfen, Geschäftspläne aufstellen usw usf und kann dann nicht direkt mit den Kollegen in die Kneipe und einen heben.

Der junge Oberleutnant verabschiedet seinen Zug in den Dienstschluss, muss aber selber natürlich noch für die Laufbahnprüfungen lernen und den Ausbildungsplan ausarbeiten.

Das Zauberwort ist Verantwortung und Verantwortung kann einem einerseits selbstbestätigung und ansehen verschaffen, andererseits Magengeschwüre und Ehekrisen.

Aber das ist auch nicht, was mich "aufregt" die Menschen müssen selbst lernen, was wichtig für sie ist. Wenn jemand zuviel investiert und krank wird, muss er sich halt mal eine Auszeit gönnen und zurückschalten.

Wenn jemand gerne mit vollem Einsatz an seiner Karriere arbeitet, soll er das doch.Man mag das als krank ansehen. Andere sehen es schon gestört hat, wenn man generell als Angestellter für irgendjemanden 8 Stunden am Tag arbeitet.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]1. Sei nett zu den Menschen um dich herum
2. Sei hilfsbereit wo du kannst und zeige, dass du gut arbeiten kannst, wo immer du kannst
3. Freue dich bewusst ab allem, wo es auch nur einen kleinen Grund zur Freude gibt, denn heitere Menschen sind überall gern gesehen - auch auf Arbeit.
4. hab immer Visitenkarten bei dir und gib sie ab, wo du kannst, damit du maximal erreichbar bist.
5. Lerne etwas Neues, was dich interessiert - ständig
6. pflege dich so gut du kannst.
7. Sei zuverlässig, ehrlich, pünktlich, und das peinlich genau, unter allen Umständen.
8. Sei dir über deine Ziele im klaren und stelle sie dir bildlich vor, so detailliert du kannst.
9. Rede immer nur Gutes, nie Schlechtes, hinter dem Rücken der Betroffenen über dieselben.
10. Sei mutig und lass nicht auf dir rumtrampeln. Wenn du nicht verhindern kannst, durch den Kakao gezogen zu werden, trink nicht noch von ihm.
11. Wenn sich Gelegenheiten präsentieren, nutze sie aus so gut du kannst, auch wenn du im Moment vielleicht noch nicht weisst, wozu sie später gut sind.
[/QUOTE]

Du gehst also davon aus, dass diese Regeln, die meines Erachtens Selbstverständlichkeiten darstellen, von dem Großteil der ca. 7 Millionen H4-Empfängern nicht beherzigt werden?

Und wenn dem nicht so wäre, dass Aufstocker bei Beherzigung plötzlich einen Mindestlohn bekommen und Arbeitslose eine Arbeitstelle, obwohl es aktuelle nicht genügend Arbeitsstellen gibt ?

Sei mir nicht böse, aber das klingt doch alles arg weit hergeholt.

Daher bleibe ich dabei: für die breite Masse gibt es keinen Ausweg aus H4 - Ausnahmen bestätigen die Regel.
Scheol[QUOTE]Darum auch ein soziales NETZ, das macht dich weniger abhängig von einem einzigen Brötchengeber. Es erhöht deine Chancen, anderswo arbeiten zu können.[/QUOTE]

Vitamin B genannt auch Vetternwirtschaft

[QUOTE]man muss ja nicht grad die Gewerkschaft rufen oder vor Gericht ziehen wegen geschmacklosen Witzen. einfach neutral bleiben... ist ja nicht so schwer, denk ich mal.[/QUOTE]

Entwürdigung ohne Gegenwehr


Klingt alles nach Prostitution (nein, nicht im sexuellen Sinne).


Wenn du mit der Einstellung gut durch's Leben kamst, herzlichen Glückwunsch. Für mich ist das nichts.

Soziale Netzwerke, klingt eher nach "Niemand von der Leine lassen von dem man noch irgendwie noch was kriegen kann" (PeterLicht Zitat). Geheuchelt, verlogen, demütigend.

Korrigier' mich bitte falls ich da was falsch verstanden haben sollte.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Du gehst also davon aus, dass diese Regeln, die meines Erachtens Selbstverständlichkeiten darstellen, von dem Großteil der ca. 7 Millionen H4-Empfängern nicht beherzigt werden? [/B][/QUOTE]

Ich beobachte täglich, dass kaum jemand diese Regeln konsequent befolgt. Selbstverständlichkeiten sind eben nicht so selbstverständlich, wie man meinen könnte.

grüsse, barbara
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Vitamin B genannt auch Vetternwirtschaft[/B][/QUOTE]

Genau. Das dürfte einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren von heute sein.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Entwürdigung ohne Gegenwehr[/B][/QUOTE]

Bitte, alle dürfen sich meinetwegen gern wehren. Ich finde das gut.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Soziale Netzwerke, klingt eher nach "Niemand von der Leine lassen von dem man noch irgendwie noch was kriegen kann" (PeterLicht Zitat). Geheuchelt, verlogen, demütigend.

Korrigier' mich bitte falls ich da was falsch verstanden haben sollte. [/B][/QUOTE]

Ja, das hast du falsch verstanden.

Es geht darum, Freundschaften aufzubauen. Und das klappt nicht, wenn das wichtigste Motiv dahinter ein materielles ist. Das klappt nur, wenn man die Menschen um ihrer selbst willen mag. Dass daraus mehr Gelegenheiten fürs Geld-Verdienen entstehen, ist ein netter, gern genommener Nebeneffekt.

grüsse, barbara
Scheoltschuldige, aber das klingt nach Träumerei.

Ich bewege mich in 3 verschiedenen Freundeskreisen. Diese habe ich, weil ich die Menschen ihrer selbst willen mag.
Da ergibt sich nix. Nur weil du das Glück hattest zum rechten Zeitpunkt den rechten Menschen zu treffen kannst du nicht davon ausgehen dass das jedem passiert.

Das ist ja fast schon religiös...
LaChattenein, das ist Erfahrung.

Mag ja sein, dass ich einen so besonderen Bekanntenkreis habe, doch wenn ich mich umhöre, so hat fast niemand eine Stelle auf klassischem Weg durchs Inserat gefunden, sondern die meisten, weil sie jemanden kannten, der jemanden kannte, der Arbeit hatte.

grüsse, barbara
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Ich beobachte täglich, dass kaum jemand diese Regeln konsequent befolgt. Selbstverständlichkeiten sind eben nicht so selbstverständlich, wie man meinen könnte.

grüsse, barbara [/B][/QUOTE]

Klischee komm raus ...

Einen Mindestlohn kann man sich dennoch nicht erheucheln.
Scheolund der ist zufällig Putzmann und reinigt die Klos :D

Super Connection ;)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Du gehst also davon aus, dass diese Regeln, die meines Erachtens Selbstverständlichkeiten darstellen, von dem Großteil der ca. 7 Millionen H4-Empfängern nicht beherzigt werden?[/quote]

Natürlich nicht! Auf welchem Planeten lebst Du denn? Es gibt extrem viele sozial vollkommen imkompetente Menschen. Schon mal einen Aldi-Markt besucht oder sonst einen Billigdiscounter? Alleine wie die meisten Leute dort herumrennen, also sei mir nicht böse.... :rolleyes:

....
softcakedeshalb ist es ja auch ein unterschied was den privaten bekannten/freundeskreis angeht und was mein beruflich genutztes soziale netzwerk angeht.

das eine hat überhaupt nix mit dem anderen zu tun.

aber beide wollen gepflegt werden.



soft
LaChatte... wobei ich noch ergänzen will: das ist keine Spezialität von Arbeitslosen oder Sozialhilfeempfängern, das gibt's quer durch alle Schichten und Einkommensstufen hindurch.

grüsse, barbara
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]deshalb ist es ja auch ein unterschied was den privaten bekannten/freundeskreis angeht und was mein beruflich genutztes soziale netzwerk angeht.

das eine hat überhaupt nix mit dem anderen zu tun.
[/B][/QUOTE]

ist bei mir nicht der Fall - die Übergänge sind fliessend.

grüsse, barbara
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]ist bei mir nicht der Fall - die Übergänge sind fliessend.
[/B][/QUOTE]

DITO! Ich bekomme fast alle meine Jobs durch Empfehlung, zurückgehend auf Vitamin B. Die meisten Leute kenne ich mittlerweile nicht einmal mehr persönlich, maximal vom Telefon und die sind dann u. U. so hin und weg von meiner Arbeit, dass sie mich weiterempfehlen .... und so geht das immer weiter. Aber angefangen hat alles mit einigen privaten Freundschaften mit diversen Webmastern größerer Projekte. Und diese Freundschaften bestehen zum Teil bis heute und bringen immer wieder mal lukrative Chancen.

....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]... wobei ich noch ergänzen will: das ist keine Spezialität von Arbeitslosen oder Sozialhilfeempfängern, das gibt's quer durch alle Schichten und Einkommensstufen hindurch.[/B][/QUOTE]

Du meinst das Schlampertum?

....
ScheolUnd H4 Empfänger sollen also mal raus auf die Straße und Leute anquatschen...super Taktik. Wie stellst du dir sowas vor?

Kontakte entstehen durch Freunde und Bekannte die mal jemand mitbringen. Da H4ler in Wohnblocks gezwungen werden, wie groß ist da die Chance jemand kennenzulernen?
Gleich NULL!

Ich kenne vieeele, vieeele Arbeitende Menschen, keiner von denen konnte irgendwas für mich tun. Die Firmen bauen alle gerade Arbeitsplätze ab, weißt du?! :rolleyes:

Und komm mir jetzt bitte nicht mit dem Uhrmacher, wir brauchen keine 3Millionen Uhrmacher...
softcake[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]ist bei mir nicht der Fall - die Übergänge sind fliessend.

grüsse, barbara [/B][/QUOTE]

geht bei mir nicht :-)

meine berufliche passion ( sozialversicherung zum teil im gesetzgebenden verfahren ) passt nicht wirklich in mein privates umfeld.
ich lebe da in zwei welten sozusagen ^^




soft
Scheol[QUOTE]sozialversicherung zum teil im gesetzgebenden verfahren[/QUOTE] :eek: oh je
Kampfsau[QUOTE]Ich beobachte täglich, dass kaum jemand diese Regeln konsequent befolgt. Selbstverständlichkeiten sind eben nicht so selbstverständlich, wie man meinen könnte.[/QUOTE]

Das überzeugt mich natürlich. Eine subjektive Wahrnehmung, die deine vorgefasste Meinung bestätigt? Schonmal daran gedacht, dass du das so wahrnimmst, weil du es so wahrnehmen willst?

Das ist keine empirisch belegte Feststellung.

[QUOTE]Genau. Das dürfte einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren von heute sein.[/QUOTE]

Der höchste Erfolgsfaktor für individuellen Erfolg in Wirtschaft und Politik.Nicht nur heute ,sondern wahrscheinlich schon seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte.

Trotzdem

Man sollte sich davon lösen. Es kann doch nicht sein, dass Sohnemann eine milde Strafe bekommt, weil Papi der Golfkumpel von Rechtsanwalt soundso ist oder dass Politiker A ein notwendiges und gerechtes Gesetz zum Wohle der breiten Bevölkerung kippt, weil die Stiftung XY (die reinzufällig über mehrere Ecken in Kontakt zu Wirtschaftsverband Z steht), der eigenen Tochter ein Auslandsstudium an einer der renomiertesten und teuersten US Unis ermöglicht.

Weißt du warum ich es hasse? Ich hasse es, weil man sich damit von Neutralität und Gerechtigkeit löst. Die Menschen sind dann eben nicht vor Gesetz und Staat gleich, die Menschen haben dann nicht die gleichen Rechte.

Erfolg ist dann immer mehr von konkreter Leistung losgelöst. Schon jetzt ist es doch so, dass Leute die ein angenehmes, schönes Gesicht haben oder größer sind, mehr Erfolg haben als andere und es nicht nur auf Inhalte ankommt. Und bei solchen Zuständen ist es eben nicht zu vermeiden, dass völlig inkompetente Leute an den Spitzenstellen von Wirtschaft und Politik stehen und nicht die, die wirklich am intelligentesten, gerechten und am meisten um das Allgemeinwohl besorgt sind.

[QUOTE]Es geht darum, Freundschaften aufzubauen. Und das klappt nicht, wenn das wichtigste Motiv dahinter ein materielles ist. Das klappt nur, wenn man die Menschen um ihrer selbst willen mag. Dass daraus mehr Gelegenheiten fürs Geld-Verdienen entstehen, ist ein netter, gern genommener Nebeneffekt.[/QUOTE]

Das ist eine Idealvorstellung. Bei wem passiert sowas schon?

[QUOTE]nein, das ist Erfahrung. Mag ja sein, dass ich einen so besonderen Bekanntenkreis habe, doch wenn ich mich umhöre, so hat fast niemand eine Stelle auf klassischem Weg durchs Inserat gefunden, sondern die meisten, weil sie jemanden kannten, der jemanden kannte, der Arbeit hatte.[/QUOTE]

Menschen suchen sich generell Leute, die ihnen in gewissen Dingen ähnlich sind. Wenn du sowas schreibst wie

[QUOTE]11. Wenn sich Gelegenheiten präsentieren, nutze sie aus so gut du kannst, auch wenn du im Moment vielleicht noch nicht weisst, wozu sie später gut sind.[/QUOTE]

Und du immer freundlich und gepflegt bist, nie schlecht über andere redest. Dann weckt das schon den Eindruck dass du dein Leben so lebst, dass du dir immer möglichst viele Möglichkeiten offen hälst. Vielleicht sind deine Kontakte ähnlich gestrickt. Freundschaften werden gepflegt und gegründet aber immer auch, hat man einen Blick auf eine mögliche Verwertbarkeit.

Wenn die wenigsten Leute die du kennst, noch einen anständigen Job bekommen können, ohne jemanden zu kennen, den man in der Firma kennt, kann doch etwas nicht richtig sein.

Ich hab auch mal einen Ferienjob über meine Schwester bekommen. Ich hab mich erst persönlich über das Telefon erkundigt und wollte mich dann direkt bewerben. Das läuft aber mittlerweile fast ausnahmslos über Zeitarbeitsfirmen.

Meine Schwester hat dann nochmal mit ihrem Vorgesetzten geredet, mit dem sie sich ganz gut versteht. "Aber Frau G. warum haben sie nicht gleich gesagt, dass das IHR Bruder ist". Dann konnte ich den Produktionsleiter auch mal persönlich sehen, ihm die Hand geben. Er hat gesehen dass ich ein sehr kräftiges Kerlchen mit einem starken Händedruck bin und mir dann auch gleich mal zugesagt.

Ich hab mich dann auch ganz gut angestellt und durfte weiter dort arbeiten. Nur wenn ich dann sehe, dass die Leute neben mir am Fließband genau die gleiche Arbeit gemacht haben und 3-4 Euro weniger pro Stunde bekommen haben als ich, fand ich das schon sehr unfair. Und selbst wenn man gut und motiviert ist, einem wird nichtmal eine Chance gegeben.

Ich finde das ist fatal, viel Potential bleibt durch sowas völlig ungenutzt. Mein vater hat mir noch geschichten von früher erzählt, da stand auf Schildern "Arbeiter gesucht" er ist direkt zum Betrieb gefahren, hat mit den Leuten geredet, den Facharbeiterbrief nachgezeigt und konnte dann direkt dort anfangen. Ohne stunden oder tagelange Assessmentcenter, ohne Freunde von Freunden, ohne wochenlange Bewerbungstrainings. Man musste glaub ich nur mal etwas probearbeiten.

[QUOTE]meine berufliche passion ( sozialversicherung zum teil im gesetzgebenden verfahren ) passt nicht wirklich in mein privates umfeld. ich lebe da in zwei welten sozusagen ^^[/QUOTE]

Grenzt du dich von diversen Leuten auch ab? Nun, man kann eben niemanden zwingen, mit bestimmten Leuten in Kontakt zu treten. Das sieht man ja über die Abstimmungen zum 6 jährigen gemeinsamen Lernen in Hamburg. Hauptsache mein Kind hat nichts zu tun mit den "kaputten"

Mein Kind würde ich auch auf ein Gymnasium hinschicken wollen.Zwar ist es genau das, was die Situation verschärft aber man wird nicht der sein, der die eigene Existenz riskiert, um einem sinnvollen gesellschaftlichen Trend zu entsprechen. Nur wenn es denn so ist, braucht man sich auch nicht wundern, wenn bestimmte Gruppen, trotz einer gewissen Ausbildung keine entsprechenden beruflichen Kontakte haben.

Das ist ja auch mit der wirklichen High Society so. Wer in die aller höchsten Bereiche der Gesellschaft vordringen will, mit besten Kontakten in Wirtschaft und Politik, der braucht mehr als nur Ehrgeiz ,Intelligenz und ein Diplom mit sehr guten Noten.

Man muss die gesellschaftlichen Spielregeln kennen, den richtigen Habitus besitzen, über entsprechende für die Oberschicht wichtige Dinge parlieren können, wissen wer wichtig ist, damit man aufgenommen und akzeptiert ist und die Vorteile dieser priviligierten gesellschaft geniesen kann.

Das klingt vielleicht ein wenig mittelalterlich aber in der Praxis läuft es häufig so ab.
softcake[QUOTE]Grenzt du dich von diversen Leuten auch ab? Nun, man kann eben niemanden zwingen, mit bestimmten Leuten in Kontakt zu treten. Das sieht man ja über die Abstimmungen zum 6 jährigen gemeinsamen Lernen in Hamburg. Hauptsache mein Kind hat nichts zu tun mit den "kaputten" Mein Kind würde ich auch auf ein Gymnasium hinschicken wollen.Zwar ist es genau das, was die Situation verschärft aber man wird nicht der sein, der die eigene Existenz riskiert, um einem sinnvollen gesellschaftlichen Trend zu entsprechen. Nur wenn es denn so ist, braucht man sich auch nicht wundern, wenn bestimmte Gruppen, trotz einer gewissen Ausbildung keine entsprechenden beruflichen Kontakte haben. Das ist ja auch mit der wirklichen High Society so. Wer in die aller höchsten Bereiche der Gesellschaft vordringen will, mit besten Kontakten in Wirtschaft und Politik, der braucht mehr als nur Ehrgeiz ,Intelligenz und ein Diplom mit sehr guten Noten. Man muss die gesellschaftlichen Spielregeln kennen, den richtigen Habitus besitzen, über entsprechende für die Oberschicht wichtige Dinge parlieren können, wissen wer wichtig ist, damit man aufgenommen und akzeptiert ist und die Vorteile dieser priviligierten gesellschaft geniesen kann. Das klingt vielleicht ein wenig mittelalterlich aber in der Praxis läuft es häufig so ab.[/QUOTE]

das nennt man dann umgangsformen und benehmen, ud ich gehe davon aus das man beides hat oder aber sehr leicht erlernen kann.

und nein, ich grenze mich nicht ab. wozu auch? nur mische ich privat und beruf nicht zwingend. was nicht heisst das mein privates und berufliches umfeld mich nicht kennen würden :-)



soft
ScheolPrivate und berufliche brauchen nicht fließend zu sein. Ich kenne beide Seiten. Ehemalige Kollegen die mir zumindest noch als gute Bekannte geblieben sind und Kollegen zu denen ich keine private Bindung möchte.

Dennoch, das Schema welches LaChatte hier beschreibt ist genau der Kurs den eine Bekannte (ehemalige sehr gute Freundin) momentan fährt. Sie hat fast ihren kompletten Freundeskreis dadurch verloren...
Kampfsau[QUOTE]das nennt man dann umgangsformen und benehmen, ud ich gehe davon aus das man beides hat oder aber sehr leicht erlernen kann.[/QUOTE]

Du liest aber du verstehst nicht.Es geht nicht einfach nur darum, zu wissen in welche Hand das Messer gehört oder dass man beim Kauen den Mund zumacht und nicht schmatzt oder Leute mitten in ihrem Satz unterbricht.

Jede Gesellschaftliche Gruppe hat neben offensichtlichen Regeln eine unheimliche Menge an ungeschriebenen Regeln.

Und wenn du damit nicht aufgewachsen bist, sondern mit Mitte/Ende 20 vielleicht auch erst mit über 30 dazustößt, hast du es extrem schwer, das alles zu durchschauen. "Sehr leicht zu erlernen" ist das schonmal gar nicht.

Wenn man aus der Mittelschicht kommt, hat man eventuell sogar reelle Chancen aber wie schwer muss das erst für jemanden sein, deren Eltern einfache Arbeiter waren und nie großen Wert auf Förmlichkeiten gelegt haben.
ScheolAußerdem sind es in bestimmten Kreisen oftmals nur Kleinigkeiten mit denen man seine "Herkunft" verrät.
Es gibt Menschen, die fühlen sich durch sowas dann beleidigt.
Z.B. wenn der Löffel falsch abgelegt wurde beim Geschäftsessen.
Ich hab das alles schon erlebt. Und ich würde behaupten, das man sich mit mir in der Öffentlichkeit sehen lassen kann.

Es ist oftmals sehr elitär gehalten. Wie soll jemand, dessen Eltern einfache Arbeiter waren da hineinsteigen? Knigge? Selbsternannter König der verkrampften Lebensweise?

Sich zu benehmen wissen ist das eine, aber sich zu "benehmen" wissen das andere.
softcakees kann mir niemand erzählen das es schwierig ist zu wissen oder zu lernen was man für ein ordentliches vorstellungsgespräch braucht.
und auch nicht was man an umgangsformen im job braucht.

wir reden ja hier nicht vom sommerfest des bundespräsidenten oder ner dinnerparty im buckingham palast.

soft
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]es kann mir niemand erzählen das es schwierig ist zu wissen oder zu lernen was man für ein ordentliches vorstellungsgespräch braucht.
und auch nicht was man an umgangsformen im job braucht.

wir reden ja hier nicht vom sommerfest des bundespräsidenten oder ner dinnerparty im buckingham palast.
[/B][/QUOTE]

:D DANKE - das rettet mir den Glauben an die Bodenständigkeit mancher Mitmenschen. Und die kriegen dann auch ihr Leben geregelt. Tja, so ist das.

....
ScheolLeider finden aber Kontakte die über Kontakte entstehen im Privaten statt.

Mit Umgangsformen bei den Aufgezählten Dingen gebe ich dir Recht. Wenn man denn mal soweit kommt.

Ich hatte die letzten Jahre ein einziges Vorstellungsgespräch. Das kam zustande über einen Kollegen der aufhörte und mich an seiner Stelle wissen wollte. Die Filiale hat sich für mich eingesetzt. Das interessiert leider die Herren einer Zentrale herzlich wenig. Den Job habe ich nicht bekommen.

Die Geschichte mit dem Löffel war ein privates Treffen. Unglaublich, wie schnell man 4 Wochen beste Gespräche mit einer kleinen Geste zerstören kann. Und das waren keine hochrangigen Leute.

Das waren elitäre Menschen. Würdest du dich mit 2 H4 Empfänger Nachmittags privat ohne geschäftlichen oder helfenden Hintergrund zum Kaffee verabreden? Wenn ja, die meisten Menschen mit gut bezahlten Jobs die ich kenne würden das nicht tun.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Natürlich nicht! Auf welchem Planeten lebst Du denn? Es gibt extrem viele sozial vollkommen imkompetente Menschen. Schon mal einen Aldi-Markt besucht oder sonst einen Billigdiscounter? Alleine wie die meisten Leute dort herumrennen, also sei mir nicht böse.... :rolleyes:

.... [/B][/QUOTE]

+Alpha Zentauri ist schön*Alpha Zentauri ist schön*
Alpha Zentauri ist schön*Alpha Zentauri ist schön*+
Biep.

+Nahrungsaufnahme mit Hilfe eines Diskounters ist möglich+
Bioeinheiten ernähren sich unfallfrei von Pappbrot und
abgelaufenem Gammelfleisch+

+Bericht an die Sternenflotte: soziale Inkompetenz ist ganz allgemein Kennzeichen menschlichen Lebens,
viele menschliche Bioeinheiten halten zufällige Kollegialität für eine Form von Freundschaft+ Schlage Invasion von Gehirnwartungsexperten vor+
softcakeja, würde ich und mache ich.
ich hab freunde die alg2 beziehen.
wobei ich ehrlich zugebe das ich dann den kaffee bei starbucks zahle.
was auch kein thema ist.

es sind freunde - es ist mir völlig egal was sie verdienen oder was sie beruflich machen- mich interessiert der mensch.

aber umgekehrt gibts dann auch leute die schreiben ' :eek: oh je ' wenn sie hören was ich beruflich mache .... ^^
das ist das gleiche vorurteil- nur umgekehrt! :)
oder nicht?




soft
Scheolja sicher, ich habe nur was du hier schreibst.

Und dem entnehme ich viele Vorurteile. Sagst du deinen Freunden auch sie seien selbst schuld und das alles ganz einfach ist wenn man sich nur etwas anstrengt? Wie reagieren diese darauf? Hat sich dadurch die Lage verbessert?

Verstehe mich nicht falsch.
Ich kenne beide Seiten der H4 Empfänger.

Solche, die keinen Bock haben aber alles wollen.
Und solche die wirklich wollen aber über Jahre hinweg, trotz größter Anstrengung auf der selben Stelle treten. Diese sind es dann, die ihren Kinder zu Weihnachten von ihrem "vom Mund abgesparten" und durch Freunde dazugelegten Geld eine PS3 kaufen damit sie nicht völlig ausgeschlossen sind. Und ich gönne es ihnen.

Diese Menschen sehe ich fast nur verzweifelt. Wieder euphorisch kampfbereit, und dann wieder verzweifelt. Ausgelaugt, kraftlos und deprimiert. Ich kann ihnen nicht sagen das sie sich nicht genug anstrengen, denn das wäre eine Lüge.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]es kann mir niemand erzählen das es schwierig ist zu wissen oder zu lernen was man für ein ordentliches vorstellungsgespräch braucht.
und auch nicht was man an umgangsformen im job braucht.
[/QUOTE]

Wen willst Du damit noch beeindrucken? Sowas bekommt man als Langzeitarbeitsloser auf zig Maßnahmen eingetrichtert, so dass der Langzeitarbeitslose dem Millionärskind um Lebenserfahrungen hinaus sein dürfte
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Und die kriegen dann auch ihr Leben geregelt. Tja, so ist das.
[/QUOTE]

Genau, big daddy regelt das schon.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Genau, big daddy regelt das schon. [/B][/QUOTE]

Wenigstens einer. :D

....
softcakewenn wir über die berufliche situation sprechen, dann bekommen sie meine meinung dazu. natürlich.
wenn sie was falsch oder richtig machen, ud ich werde gefragt ( und ich werde gefragt ) - dann bekommen sie ehrlich und gradeaus was ich denke.

und glaub es mir oder nicht, ich hab einem meiner besten freunde ausm h4 rausgeholfen - und der hat wirklich die denkbar schlechtesten voraussetzungen gehabt. leider ist er aber zu alt um ne ausbildung machen zu dürfen- das haben wir nicht durchbekommen und er kann es sich nicht leisten eine zu machen.


natürlich gibt es die die sich alles für die kids vom munde absparen, aber die werden sich kaum in dieser form hier äussern. so eine kleine familie kenn ich sogar sehr gut.

die frage ist immer wie geh ich damit um, jammer ich und versacke ich, oder jammer ich vielleicht, aber bekomm meinem hintern hoch?
das ist geau das was hier gesagt wird: mach was aus der situation. nutze die gelegenheiten und chancen die du hast. und man hat auch welche mit alg2.
auch wenns hier ganz heftig bestritten wird ;-)

ich hab keine vorurteile, ich fasse meine meinung aus dem was ich hier lese :-) und da ergibt sich nun mal dies oder jenes :-)


vielleicht bin ich aber auch nur viel zu optimitisch und glaube an die kraft die in einem liegt :-)


soft
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]

vielleicht bin ich aber auch nur viel zu optimitisch und glaube an die kraft die in einem liegt :-)
[/QUOTE]

Das hiesige Geschwurbel könnte einen fast davon überzeugen. Zum Glück widerspricht dem (m)eine Realität. Bei Dir dürfte das ähnlich sein. ;-)

....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Das hiesige Geschwurbel könnte einen fast davon überzeugen. Zum Glück widerspricht dem (m)eine Realität. Bei Dir dürfte das ähnlich sein. ;-)

.... [/B][/QUOTE]

Das hatten wir doch schon einmal - Eure "Realität" ist nicht repräsentativ.
Scheolnun, den Glauben habe ich nach 6 langen Jahren auf der Stelle treten wirklich aufgegeben. Und ich habe nie Leistungen bezogen, immer nur Leiharbeit. Es hat sich nichts verändert. Ich habe Firmen immer nur Geschenke gemacht, und dann wurde ich entlassen.

Aber egal, mir geht es bei Weitem nicht schlecht.
Auch wenn ich mir keinen eigenen Hausstand leisten kann...

Ich sehe die Chancen für H4 Empfänger ebenfalls nicht.

Das läuft wieder auf die Chancengleichheit hinaus, die praktisch nie existierte. Zu keiner Epoche der Menschheit. Das hat auch die Marktwirtschaft nicht hinbekommen. Obwohl wir schon bessere Zeiten hatten. Als Investoren und Spekulanten noch nicht wie Ratten über das Festmahl hereinbrachen.

Jeder Mensch ist ein Einzelfall und dementsprechend zu behandeln. Es gibt keinen Raum für Verallgemeinerungen. Auch wenn man es sich noch so sehr wünscht.
Kampfsau[QUOTE] Und dem entnehme ich viele Vorurteile. Sagst du deinen Freunden auch sie seien selbst schuld und das alles ganz einfach ist wenn man sich nur etwas anstrengt? Wie reagieren diese darauf? Hat sich dadurch die Lage verbessert?[/QUOTE]

Das würde ich allerdings auch gerne wissen.

[QUOTE]es kann mir niemand erzählen das es schwierig ist zu wissen oder zu lernen was man für ein ordentliches vorstellungsgespräch braucht. und auch nicht was man an umgangsformen im job braucht.[/QUOTE]

Erstmal muss es ja wirklich so sein, wenn Herrscharen von Leuten ihr Geld alleine damit verdienen, permanent Leuten zu zeigen, wie man sich optimalerweise bei Unternehmen bewerben muss.

Ich halte nichts von diesen Bewerbungstrainings, ich verhalte mich so,wie es mir mein gesunder Menschenverstand empfiehlt,für mich ist das Geldverschwendung.

Und Umgangsformen im Job sind was anderes, als ein Geschäftsessen

[QUOTE]wir reden ja hier nicht vom sommerfest des bundespräsidenten oder ner dinnerparty im buckingham palast.[/QUOTE]

Doch genau davon habe ich geredet. Von der High Society, den lenkenden Köpfen in Wirtschaft und Politik. Nicht von Dingen wie, dass es in Handwerksbetrieben oft üblich ist, jedem einzelnen vom Lehrling bis zum Meister persönlich die Hand zu geben, wenn man sich morgens begrüßt.

Dass du das nichtmehr wusstest zeigt doch, dass du die Beiträge nicht richtig liest.

[QUOTE]Das hatten wir doch schon einmal - Eure "Realität" ist nicht repräsentativ.[/QUOTE]

Schade dass sie das wohl nicht mehr liest aber ihre Realität ist die einzig wahre. Und natürlich hat sie, obwohl sie über das Internet arbeitet, keinerlei Probleme mit Geschäftsessen und offiziellen Auftritten. Und sie verdienen ja auch nicht viel, auch wenn ihr Mann sich ein Rad für mehrere tausend Euro besorgt und gerade erst eine neue Hantelbank und sie sowieso planen, in ein Haus aufs Land zu ziehen. Und natürlich geht es den meisten Menschen ganz genauso.

Eine Chancengleichheit gibt es einfach nicht. Nicht alle Menschen sind wie ihr, wann begreift ihr das denn endlich.

Nicht jeder hat Freunde die einem gleichzeitig auch gute Arbeit verschaffen, nicht jeder hat einen gut verdienenden Mann, nicht jeder ist nach einem Leben voller Rückschläge noch motiviert wie am ersten Tag. Darum ist man auch nicht immer selber Schuld, wenn man nur beschissene Jobs bekommt und wenig Geld hat.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Das hatten wir doch schon einmal - Eure "Realität" ist nicht repräsentativ. [/B][/QUOTE]

Deine ebensowenig.
.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Deine ebensowenig.
[/QUOTE]

Doch, denn sie entsprechen den Fakten.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Doch, denn sie entsprechen den Fakten. [/B][/QUOTE]

Bemühe Google darüber, wieviele Luxusgüter in Deutschland umgesetzt und importiert werden. Bemühe Google zu den Zahlen der Selbstständigen und Firmengründungen. Würde Deutschland nur noch aus Arbeitslosen, Aufstockern und Geringverdienern bestehen, dann frage ich mich, WER die alle finanziert? WOHER kommt denn dann das Geld für den Sozialstaat?

Wen willst Du eigentlich verarschen?

.
ArrogantNick[URL=http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Statistiken/VerdiensteArbeitskosten/Bruttoverdienste/Bruttoverdienste.psml]Lesen & verstehen[/URL] :rolleyes:

....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Bemühe Google darüber, wieviele Luxusgüter in Deutschland umgesetzt und importiert werden.[/QUOTE]

Dank Griechenland momentan eine Menge - schließlich wurde darauf spekuliert.

[QUOTE]Bemühe Google zu den Zahlen der Selbstständigen und Firmengründungen.[/QUOTE]

Mir ist bewusst, dass es in einem Land mit 4,6 Billionen Euro Geldvermögen, noch einmal doppelt so viel an Sachvermögen, und 81 Millionen Einwohnern weder an Firmengründungen, noch an Selbstständigen mangelt.

[QUOTE]Würde Deutschland nur noch aus Arbeitslosen, Aufstockern und Geringverdienern bestehen, dann frage ich mich, WER die alle finanziert?[/QUOTE]

Deutschland hat ca. 7 Millionen Hartz IV Bezieher, weitere ca. 13 Millionen Menschen die von Armut bedroht sind und es gibt insgesamt ca. 40 Millionen Erwerbstätige. Die Sachlage ist demnach offensichtlich.

[QUOTE]WOHER kommt denn dann das Geld für den Sozialstaat?[/QUOTE]

Leider leider nicht von den Spekulanten, sonst wäre es um den Sozialstaat besser bestellt.

[QUOTE]Wen willst Du eigentlich verarschen?[/QUOTE]

Du verarschst Dich bestenfalls selbst :D
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B][URL=http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Statistiken/VerdiensteArbeitskosten/Bruttoverdienste/Bruttoverdienste.psml]Lesen & verstehen[/URL] :rolleyes:

.... [/B][/QUOTE]

Ist mir bestens vertraut.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Du verarschst Dich bestenfalls selbst :D [/B][/QUOTE]

Och, mir geht's gut - danke.

.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Ist mir bestens vertraut. [/B][/QUOTE]

Na, dann ist ja gut. Jetzt üben wir noch, das auch korrekt zu deuten.

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xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Na, dann ist ja gut. Jetzt üben wir noch, das auch korrekt zu deuten.[/QUOTE]

siehe oben.
ArrogantNickDu kriegst es einfach nicht auf die Kette, dass meine Realität ebenso repräsentativ (wahr) wie Deine ist (oder ebensowenig, je nach dem), nicht? Es ist kein entweder/oder, sondern ein: sowohl als auch.

Find Dich damit ab, dass nicht alle in Deutschland arme Schweine sind und, dass es jede Menge Leute gibt die es schaffen. Meine Mutter hat aus dem Nichts eine Firma aufgebaut und der geht es heute richtig gut. Ich kenne jede Menge dieser Geschichten, von Leuten die an sich glaubten und es schafften.

.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Du kriegst es einfach nicht auf die Kette, dass meine Realität ebenso repräsentaiv (wahr) wie Deine ist, nicht? Es ist nicht kein Entweder/Oder, sondern ein Sowohl als auch.[/QUOTE]

Ok, noch einmal:

Der deutsche Export profitiert kurzfristig vom Griechenland-Effekt und somit auch ein branchenabhängiges Gewerbe - niemand bestreitet das, ebenso wenig, wie es die Probleme in diesem Lande löst.

[QUOTE]Find Dich damit ab, dass nicht alle in Deutschland arme Schweine sind und, dass es jede Menge Leute gibt die es schaffen[/QUOTE]

Das sage ich doch ständig ... aber ebenso gibt es Menschen, die hungern. Und zu meiner Realität gehören beide Seiten, wie Du schon sagst, sowohl als auch ...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Das sage ich doch ständig ... aber ebenso gibt es Menschen, die hungern. Und zu meiner Realität gehören beide Seiten, wie Du schon sagst, sowohl als auch ... [/B][/QUOTE]

Und ich sage, Du übertreibst (@hungern), denn es gibt Tafeln, Sozialläden und weitere Einrichtungen. Ansonsten sind wir uns dann ja einig und können aufhören uns anzunölen.

....
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Es ist oftmals sehr elitär gehalten. Wie soll jemand, dessen Eltern einfache Arbeiter waren da hineinsteigen? Knigge? Selbsternannter König der verkrampften Lebensweise? [/QUOTE]Hier hilft Punkt 8 von LaChatte: Stelle dir deinen (Arbeits-)Platz in diesem Umfeld bildlich vor, so detailliert du kannst, und dann werde dir darüber klar, ob du wirklich dahin willst ...

[QUOTE]Und das waren keine hochrangigen Leute. Das waren elitäre Menschen.[/QUOTE]Eben. Die Leute, die wirklich was können, brauchen keine Star-Allüren.

[QUOTE]Würdest du dich mit 2 H4 Empfänger Nachmittags privat ohne geschäftlichen oder helfenden Hintergrund zum Kaffee verabreden? Wenn ja, die meisten Menschen mit gut bezahlten Jobs die ich kenne würden das nicht tun.[/QUOTE]Wenn die als Menschen einigermaßen OK sind, wieso denn nicht? Bevor ich mich mit Leuten wie oben beschrieben langweile ...

[QUOTE]Verstehe mich nicht falsch. Ich kenne beide Seiten der H4 Empfänger. Solche, die keinen Bock haben aber alles wollen.
Und solche die wirklich wollen aber über Jahre hinweg, trotz größter Anstrengung auf der selben Stelle treten. Diese sind es dann, die ihren Kinder zu Weihnachten von ihrem "vom Mund abgesparten" und durch Freunde dazugelegten Geld eine PS3 kaufen damit sie nicht völlig ausgeschlossen sind. Und ich gönne es ihnen.[/QUOTE]Ich würde an dieser Stelle (wenn mir die Leute am Herzen liegen) ganz offen meinen Missmut zeigen. Zuerst wegen Punkt 5, weil ich die Möglichkeiten, mit der PS3 ständig etwas Neues zu lernen, für sehr begrenzt halte. Dann wegen Punkt 7, ich kann schlecht lügen. Für den Preis der PS3 kann man auch einen richtigen Rechner kaufen, und teurer als die nachfolgenden monatlichen Ausgaben für PS3-Spiele ist eine Internet-Flatrate auch nicht, aber die daraus resultierenden Möglichkeiten (zum Beispiel auch zur Jobsuche für Familie und Freunde) sind viel größer. Und wegen Punkt 9 sage ich ihnen das lieber ins Gesicht, als dann hinter ihrem Rücken über ihre Blödheit herzuziehen ...

[QUOTE]Diese Menschen sehe ich fast nur verzweifelt. Wieder euphorisch kampfbereit, und dann wieder verzweifelt. Ausgelaugt, kraftlos und deprimiert. Ich kann ihnen nicht sagen das sie sich nicht genug anstrengen, denn das wäre eine Lüge.[/QUOTE]Man muss allerdings (nicht nur finanzielle) Fehlentscheidungen nicht noch forcieren.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Und ich sage, Du übertreibst (@hungern), denn es gibt Tafeln, Sozialläden und weitere Einrichtungen. Ansonsten sind wir uns dann ja einig und können aufhören uns anzunölen.
[/QUOTE]

Ok, mag sein, dass ich den Sachtverhalt Hungern überbewertet habe. Ich hätte Dir übrigens nie widersprochen wenn Du geschrieben hättest "in Deutschland muss niemand [i]ver[/i]hungern".
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Ok, mag sein, dass ich den Sachtverhalt Hungern überbewertet habe. Ich hätte Dir übrigens nie widersprochen wenn Du geschrieben hättest "in Deutschland muss niemand [i]ver[/i]hungern". [/B][/QUOTE]

Gut, damit bin ich einverstanden und ja, da hätte ich mich klarer ausdrücken können. Leider ist mir das gar nicht auf- bzw. eingefallen. ;-)

....
Kampfsau[QUOTE]Hier hilft Punkt 8 von LaChatte: Stelle dir deinen (Arbeits-)Platz in diesem Umfeld bildlich vor, so detailliert du kannst, und dann werde dir darüber klar, ob du wirklich dahin willst ...[/QUOTE]

Es geht nicht darum, dass man dahin will, weil einem Oberschichtenhabitus und verkrampfte Lebensweisen so sehr gefallen. Wahrscheinlich ist verkrampft auch das falsche Wort. Wenn man in diese Lebensweise hineingeboren wurde oder viele Jahre gut darauf vorbereitet wurde, werden einem diese Dinge auch zur eigenen Natur.

Es geht darum, dass man diese Kontakte trotzdem braucht, um Macht, Kontakte und Einfluss zu erlangen. Und diese Dinge stellen neben aller akademischen Leistungen und dem Ehrgeiz bei der Arbeit oft eine unsichtbare Decke da, die einen davon abhält, ganz nach oben zu kommen.

Warum man nach oben will ist klar. Es verschafft einem viele Vorteile. Und mitunter kommt man erst dadurch dazu, tatsächlich Dinge in größerem Rahmen verändern zu können.



[QUOTE]Man muss allerdings (nicht nur finanzielle) Fehlentscheidungen nicht noch forcieren.[/QUOTE]

brauchbare PCs kriegt man auch für weniger. Und was heißt Fehlentscheidungen. Es ging ja nicht darum, etwas zu kaufen was man selber will und für sinnvoll erachtet. Es ging den Eltern darum, ihren Kindern eine Freude zu machen und ihnen auch ab und an eigene Wünsche zu erfüllen.

Und ich finde eine PS3 ist auch nicht sooo ein extravaganter, außergewöhnlicher, an dekadenz grenzender Wunsch für ein Kind.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Es gibt extrem viele sozial vollkommen imkompetente Menschen. Schon mal einen Aldi-Markt besucht oder sonst einen Billigdiscounter? Alleine wie die meisten Leute dort herumrennen, also sei mir nicht böse.... :rolleyes: [/QUOTE]Ich weiß nicht, was du gegen Aldi hast. Ich treffe da viele nette Leute, unter anderem auch Schwarzvolk. :)
Die sind mir hundertmal lieber als die Porsche-Fritzen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Entwürdigung ohne Gegenwehr
Klingt alles nach Prostitution (nein, nicht im sexuellen Sinne).[/QUOTE]Siehe Punkt 10. Und außerdem: Es gibt auch Chef-Witze ...

[QUOTE]Soziale Netzwerke, klingt eher nach "Niemand von der Leine lassen von dem man noch irgendwie noch was kriegen kann" (PeterLicht Zitat). Geheuchelt, verlogen, demütigend. Korrigier' mich bitte falls ich da was falsch verstanden haben sollte.[/QUOTE]Das liegt sicher daran, dass der Begriff "sozial" tagtäglich verunglimpft und in den Dreck getreten wird, so wie die ganze Sprache. Man weiß kaum noch, welche Worte man verwenden soll. :(

[QUOTE]Ich bewege mich in 3 verschiedenen Freundeskreisen. Diese habe ich, weil ich die Menschen ihrer selbst willen mag.
Da ergibt sich nix. Nur weil du das Glück hattest zum rechten Zeitpunkt den rechten Menschen zu treffen kannst du nicht davon ausgehen dass das jedem passiert.[/QUOTE]Oft hilft es schon, Zeit und Aufwand zu sparen, wenn dir der Hausmeister - oder "der Putzmann der die Klos reinigt" - sagen kann, bei welchen Firmen du dich nicht bewerben brauchst, weil die Chefs sowieso A* sind.

[QUOTE]Und H4 Empfänger sollen also mal raus auf die Straße und Leute anquatschen...super Taktik. Wie stellst du dir sowas vor? Kontakte entstehen durch Freunde und Bekannte die mal jemand mitbringen. Da H4ler in Wohnblocks gezwungen werden, wie groß ist da die Chance jemand kennenzulernen? Gleich NULL![/QUOTE]Aber einen Aldi oder Netto, wo man Leute treffen kann, gibt es sicher auch bei den Wohnblocks.

[QUOTE]Ich kenne vieeele, vieeele Arbeitende Menschen, keiner von denen konnte irgendwas für mich tun. Die Firmen bauen alle gerade Arbeitsplätze ab, weißt du?! :rolleyes: [/QUOTE]Meine Nichte arbeitet ehrenamtlich bei der Tafel, und hat dort Hinweise bekommen, wo sie bezahlte Arbeit findet. Und genau genommen geht es doch gar nicht darum, woher man [b]Geld[/b] bekommt, sondern darum, woher man die [b]Dinge und Leistungen[/b] bekommt, die man haben möchte. Aber ich glaube darüber habe ich im alten Hartz4-Thread und im Thread in D&L schon genug geschrieben ...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i]
[B]Ich weiß nicht, was du gegen Aldi hast.
[/B][/QUOTE]

Ich habe leider eine empfindliche Nase. :rolleyes:

.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Warum man nach oben will ist klar. Es verschafft einem viele Vorteile. Und mitunter kommt man erst dadurch dazu, tatsächlich Dinge in größerem Rahmen verändern zu können.[/QUOTE]Das ist etwas, woran ICH nicht mehr glaube (siehe auch [URL="http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=79391"]hier[/URL]). "Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selbser tun."

[QUOTE]Und was heißt Fehlentscheidungen. Es ging ja nicht darum, etwas zu kaufen was man selber will und für sinnvoll erachtet. Es ging den Eltern darum, ihren Kindern eine Freude zu machen und ihnen auch ab und an eigene Wünsche zu erfüllen.[/QUOTE]Wenn die Eltern mit ihren Kindern reden, und noch dazu Freunde haben, die sich in der Materie etwas auskennen, dann überlegen die Kinder sicher besser, was sie sich wünschen. Als Kind mit seinem "Spielzeug" sogar den Eltern helfen zu können - wenn das nicht Selbstbewusstsein und Freude bringt, dann weiß ich auch nicht ...

[QUOTE]Und ich finde eine PS3 ist auch nicht sooo ein extravaganter, außergewöhnlicher, an dekadenz grenzender Wunsch für ein Kind.[/QUOTE]Ich wäre als Kind nie auf den Gedanken gekommen, mir von der Mutter etwas zu wünschen, was ihr ganzes Monatseinkommen auffrisst (mal abgesehen davon, dass wir 6 Geschwister waren, und das gar nicht gegangen wäre). Ich habe mir von meinem ersten in den Sommerferien erarbeiteten Geld einen Taschenrechner gekauft (der kostete damals 720 Mark), den ich dann in Schule und Studium verwenden konnte.

Ich bin wirklich der Letzte, der dem Kind die PS3 nicht gönnen würde. Aber noch viel mehr als eine PS3 gönne ich ihm ein "ähnliches Spielzeug", mit dem es aus dem Hartz4-Teufelskreis ausbrechen kann (und Familie und Freunde vielleicht auch noch mitnehmen kann).
Kampfsau[QUOTE]Das ist etwas, woran ICH nicht mehr glaube (siehe auch hier). "Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selbser tun."[/QUOTE]

Um an Macht zu kommen muss man in dieser Gesellschaft auch zuviel tuen, was entgegen der Natur eines anständigen Menschens läuft, so dass kaum noch ein wirklich authentischer, anständiger Mensch eine Position in entsprechenden Stellen haben kann, so dass nicht Gerechtigkeit und Fürsorge, sondern Egoismus und Gier die Triebfeder ist

Wer zu anständig ist, wer zusehr damit beschäftigt ist, gerecht zu sein und allen einen anständigen Teil des Wohlstands verschafft, wird leider nicht an die Macht kommen.

Und lösen kann ein einzelner sich nur bedingt von den Umständen. Nur wie soll sich denn eine breite Schicht füreinander solidarisieren, wenn die immer dünner werdende Mittelschicht sich weiter von der Unterschicht abgrenzt? Wenn man keinerlei Verständnis für Arbeitslose hat, sondern pauschalisiert, diese als einfach nur faul, träge und unfähig bezeichnet, wo doch der saufende Schulversager ohne Ausbildung keinefalls der einzige Verlierer des Systems ist?

[QUOTE]Wenn die Eltern mit ihren Kindern reden, und noch dazu Freunde haben, die sich in der Materie etwas auskennen, dann überlegen die Kinder sicher besser, was sie sich wünschen. Als Kind mit seinem "Spielzeug" sogar den Eltern helfen zu können - wenn das nicht Selbstbewusstsein und Freude bringt, dann weiß ich auch nicht ...[/QUOTE]

Das könnte man durchaus machen. Es kommt wohl auch darauf an, wie alt ein Kind ist. Ich kann mir auch vorstellen, dass man als Vater oder Mutter ein Kind nicht zusehr spühren lassen will , wie angespannt und problematisch die eigene finanzielle Lage ist. Es ist schädlich wenn Kinder nie lernen selbstständig zu werden aber wenn sie zu früh zu viel Lasten übernehmen müssen und immer nur einschränkungen in Kauf nehmen müssen.

Ich glaube das verbittert dann schon ein wenig. Wenn nicht die Kinder, dann auch die Erwachsenen. Es tut auch den Eltern mal ganz gut wenn sie nicht immer nur sagen müssen "nein das geht nicht" "das können wir uns nicht leisten". Dann geben sich die Eltern mitunter auch die Schuld, warum sie so ungebildet sind oder ob sie zu faul sind und warum sie nicht genug verdienen.

Vielleicht ist es auch mal schön, wenn es die letzten Jahre nie was gab, dass man seinen Kindern einfach mal sagen kann "ich hab etwas für euch"

[QUOTE]Ich wäre als Kind nie auf den Gedanken gekommen, mir von der Mutter etwas zu wünschen, was ihr ganzes Monatseinkommen auffrisst (mal abgesehen davon, dass wir 6 Geschwister waren, und das gar nicht gegangen wäre). Ich habe mir von meinem ersten in den Sommerferien erarbeiteten Geld einen Taschenrechner gekauft (der kostete damals 720 Mark), den ich dann in Schule und Studium verwenden konnte.[/QUOTE]

Wenn man überlegt dass in anderen Ländern Kinder Dreck fressen und in wackeligen Lehmhütten hausen, scheint das schon ein ziemlich dekadentes Problem zu sein, wenn man einem Kind eine elektronische Spielekonsole schenken will. Ich sehe das aber auch ein wenig in Relation zu der restlichen Gesellschaft. Wenn 300 Euro das gesamte Monatseinkommen sind und man sich die nicht einmal im Jahr für seine Kinder erlauben kann, während viele andere Menschen zuhause gleich von allen 3 Herstellern Konsolen zuhause stehen haben und den dazu passenden HDTV mit Breitbild und extra großem Bildschirm und gehören auch nicht zu den Reichen. Dann kann ich schon verstehen, wenn es einem schonmal wie ein Stückchen Normalität vorkommt, dass man es sich erkämpft hat, 300 Euro für die eigenen Kinder zu Weihnachten zu haben.



[QUOTE]Ich bin wirklich der Letzte, der dem Kind die PS3 nicht gönnen würde. Aber noch viel mehr als eine PS3 gönne ich ihm ein "ähnliches Spielzeug", mit dem es aus dem Hartz4-Teufelskreis ausbrechen kann (und Familie und Freunde vielleicht auch noch mitnehmen kann).[/QUOTE]

Es ist ja auch ein ziemliches Klischee, wenn man sagt, Kinder von Arbeitslosen werden generell auch wieder Arbeitslose. Viele kotzt ihre Armut und der ständige Verzicht auch an und sie fangen eine Ausbildung an. Naja, wenn man ihnen halt die Chance gibt.

Wobei ich sagen muss, das Beispiel mit dem Taschenrechner ist schon etwas krass. Wann war denn das, wenn der Taschenrechner 720 Mark gekostet hat?
Auf Ebay finde ich problemlos einen TI 83 für unter 20 Euro und das ist ein graphischer Taschenrechner der bis zu 10 Funktionen gleichzeitig darstellen kann und mit dem man auch in der Stochastik Wahrscheinlichkeiten etc pp berechnen kann. Mit anderen Worten für den Großteil der Studiengänge ist dieser vollkommen ausreichend. Das ist wohl der Fortschritt der Technik.

Generell haben es Kinder arbeitsloser Eltern oder von Eltern mit Zeitarbeiterjobs was die finanzierung des Studiums betrifft, recht komfortabel.

Die können mit dem Bafög Höchstsatz von 600 Euro im Monat rechnen + über 150 Euro Kindergeld wenn sie unter 25 sind. Das heißt sie haben für sich ganz alleine über 750 Euro netto zur Verfügung von denen sie nur 300 im Monat zurückzahlen müssen, zinslos, erst 5 Jahre nach dem Studium und in einem Zeitraum von über 20 Jahren und maximal 15.000 Euro und müssen das auch nur, wenn sie genug verdienen.

Was die Bildung der Kinder betrifft sind andere Probleme viel immanenter. Es sind die 18-19 Jahre bis zum Abitur, die problematisch sind und die man irgendwie zu regeln hat. Genauso wie Nachhilfe, Hausaufgabenkontrolle und entsprechende schulisch Leistungen wichtig sind.

Aber leider sind die wenigsten Kinder von Arbeitslosen Studenten. Wahrscheinlich weil viele schon so vom Verzicht geprägt sind, dass es für sie aus ihrem noch recht schmalen Blickfeld heraus unklug klingt, Jahrelang zu studieren ohne etwas zu verdienen und sogar noch SCHULDEN zu machen.

Viele wissen wahrscheinlich gar nicht über die fairen und total vertretbaren Zahlungsmodalitäten des Bafögs bescheid.

Vielleicht ist es auch der Wille, einfach nicht mehr vom Staat abhängig zu sein, der sie eher zu Ausbildungen mit Verdienst verleitet. Dann sucht man sich lieber nach der 10ten eine Lehre, als dass man noch 2 Jahre zur Schule geht und nochmal 4-5 Jahre studieren will.

wenn man 16/17 ist, dann denkt man oft so. Da sind 7-8 Jahre noch eine gewaaaaaltig lange Zeit.

Für mich ist das auch noch eine gewaltige Zeitspanne.
LaChatteguten Morgen allerseits

[url=http://www.spiriforum.net/artikel/a75-buch-knigge.php]Knigge lesen ist immer gut.[/url] Aber bitte das Original, nicht eine der zahlreichen Kopien...;)

@Oberschicht: wo soll die bitte anfangen, und was soll das sein? Solchen Leuten bin ich noch nie begegnet und wüsste auch nicht, wo ich welche finden könnte... und was ich mit denen sollte. Ich hab mich auch schon vor längerer Zeit, nach einer eher ungemütlichen (aber völlig durchschnittlichen) Erfahrung in einer Grossfirma dazu entschieden, dass die KMUs eher mein Ding sind, und dort meine Nische gefunden. Dort hat sich noch nie jemand drum geschert, wo ich den Löffel ablege, und falls sich jemand drum scheren sollte, mit so einer Person würde ich mich kaum je wohl fühlen können.

Dass so simple Werte wie tägliches Waschen, Pünktlichkeit und Engagement bei der Arbeit alles andere als selbstverständlich sind, seh ich doch täglich. Von zehn temporären Mitarbeitern, die neu anfangen sollten, kommen im Schnitt neun, der zehnte unterschreibt zwar den Vertrag, taucht dann aber nie wieder auf. Nur schon gute Bauarbeiter zu finden ist nicht einfach... und wenn wir jemanden finden, so wird diese Person gehätschelt und gepflegt, weil es eben NICHT selbstverständlich ist, gute Bauarbeiter zu finden.

@ Stellensuche: Sich auf Mund-zu-Mund-Propaganda zu stützen - sowohl bei der Stellensuche, aber auch als Firma, die neue Mitarbeiter sucht - hat diverse Vorteile: kostet fast nichts, und gute Referenzen gibt's auch noch dazu. der Topf findet schnell seinen passenden Deckel. Während Rekrutierung via Inserat teuer, aufwendig und unsicher ist. In den Bewerbungsunterlagen verkauft sich jeder gut (das Niveau ist in den letzten Jahren stark gestiegen, die Bewerbungstrainings haben also Wirkung gezeigt), aber wie gut die Person dahinter ist, ist immer ein bisschen Lotto spielen. besonders bei den ganz stromlinienförmigen Bewerbungen, wo noch das kleinste Bisschen Persönlichkeit ausgeschaltet wurde.


@Kampfsau

[quote]Erfolg ist dann immer mehr von konkreter Leistung losgelöst. Schon jetzt ist es doch so, dass Leute die ein angenehmes, schönes Gesicht haben oder größer sind, mehr Erfolg haben als andere und es nicht nur auf Inhalte ankommt.[/quote]

gerade zum Thema "gut aussehen" kann man sehr viel selbst machen. Eben Stichwort "sei gepflegt", was nicht teuer sein muss - aber es macht schon einges an Arbeit, das stimmt schon. Und wer es schafft herzlich zu lächeln, hat auch grad ein paar Chancen mehr auf seine Seite geschafft und erhöht die Schönheit und Angenehmheit des eigenen Gesichts wesentlich.


[quote]
Das ist eine Idealvorstellung. Bei wem passiert sowas schon? [/quote]

bei allen, die Menschen um ihrer selbst willen mögen, natürlich. Dazu muss man sich entscheiden, das passiert bei den meisten nicht von selbst.

[quote]
Und du immer freundlich und gepflegt bist, nie schlecht über andere redest. Dann weckt das schon den Eindruck dass du dein Leben so lebst, dass du dir immer möglichst viele Möglichkeiten offen hälst. Vielleicht sind deine Kontakte ähnlich gestrickt. Freundschaften werden gepflegt und gegründet aber immer auch, hat man einen Blick auf eine mögliche Verwertbarkeit. [/quote]

Wie gesagt, ich sehe keinen Grund, Beruf, privat und Ausbildung zu trennen. Warum auch... und ja, ich halte mir die Möglichkeiten offen, und wenn ich etwas Schlechtes zu sagen habe, so sage ich es persönlich, und nicht hinten rum. Und ja, gleich und gleich gesellt sich gern, so habe ich mir in den letzten Jahren einen Bekanntenkreis geschaffen mit Leuten, die ähnlich ticken wie ich.

grüsse, barbara
softcakeoberschicht: wenn man nach de zahlen geht die hier genannt wurden, dann wäre ich oberschicht- was ich aber für das grösste gerücht des jahres halte ^^
soviel zum thema oberschicht...

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]



Erstmal muss es ja wirklich so sein, wenn Herrscharen von Leuten ihr Geld alleine damit verdienen, permanent Leuten zu zeigen, wie man sich optimalerweise bei Unternehmen bewerben muss.

Ich halte nichts von diesen Bewerbungstrainings, ich verhalte mich so,wie es mir mein gesunder Menschenverstand empfiehlt,für mich ist das Geldverschwendung.

Und Umgangsformen im Job sind was anderes, als ein Geschäftsessen



Doch genau davon habe ich geredet. Von der High Society, den lenkenden Köpfen in Wirtschaft und Politik. Nicht von Dingen wie, dass es in Handwerksbetrieben oft üblich ist, jedem einzelnen vom Lehrling bis zum Meister persönlich die Hand zu geben, wenn man sich morgens begrüßt.

Dass du das nichtmehr wusstest zeigt doch, dass du die Beiträge nicht richtig liest.


. [/B][/QUOTE]

doch mir war schon klar das du gnadelos überziehst, deshalb hab ich genau das gepostet was ich hab. nämlich das ebe geau darum nicht geht. wir reden hier über h4 und nicht über die die sich oben tummeln.
anscheinend hattest du kurz den boden unter den füssen verloren. :-)


netzwerke: ihr kennt keine leute? hm... wer nun mitgelesen hat, der hat mitbekommen was ich tue. und für den ein oder anderen könnte ich wirklich ne hilfe sein. ich hab auch in der hinsicht schon pms bekommen und beantwortet. das ist dann scho ein anfang für ein soziales netzwerk.
und genauso funktioniert sowas. man lernt leute kennen erfährt was diese machen, wissen etc und wägt dann ab ob man daraus nen nutzen haben könnte.
das als nur beispiel wie es gehen kann.



soft
hagzissa13für mich sind die Oberschicht die berühmten "oberen 10000".
Ich hatte vorgestern einen aktuellen "stern" in der Hand, wo über die "obere Mittelschicht" Dinge standen, die wirklich weit oberhalb dessen lagen, was z.B. auch ich mir leisten könnte. Und wenn ich mir hier anschaue, was ein Deutscher angeblich so im Durchschnitt verdient, bin ich deutlich drüber. Somit bin ich maximal "mittlere Mittelschicht". "Oberschicht" ist ne gaaaaanz andere Liga...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]für mich sind die Oberschicht die berühmten "oberen 10000".
Ich hatte vorgestern einen aktuellen "stern" in der Hand, wo über die "obere Mittelschicht" Dinge standen, die wirklich weit oberhalb dessen lagen, was z.B. auch ich mir leisten könnte. Und wenn ich mir hier anschaue, was ein Deutscher angeblich so im Durchschnitt verdient, bin ich deutlich drüber. Somit bin ich maximal "mittlere Mittelschicht". "Oberschicht" ist ne gaaaaanz andere Liga... [/B][/QUOTE]

Eben! Und ich kann auch nicht nachvollziehen, warum es einen wuschig machen könnte, nicht dort dazu zu gehören? Wenn es einem gut geht und man zufrieden ist, dann interessiert einen das doch auch gar nicht. Hauptsache man kommt in seinem Leben und mit den Leuten und Anforderungen darin zurecht - das reicht doch. :-)

....
Fuck up EvilVielleicht ist da viel Neid dabei...!?
ScheolNeid ist vor allem dann dabei, wenn Gutverdiener meinem das H4ler zuviel Geld haben und das sie auf Steuerkosten leben.
Diese Menschen haben alles was sie brauchen und ein bisschen Luxus ist auch noch drin.

Neid ist nicht dabei wenn H4ler sehen, wie Spekulanten, Firmen und Politiker täglich ihre Zukunft zerstören und sie sich beschweren das Menschen Hunden Diamanthalsbänder umhängen, währen woanders Armut herrscht.
Diese Menschen haben oftmals nicht das Nötigste um sagen zu können das sie Grundversorgt sind.

Wer ist wohl neidisch von beiden?

Der, der alles hat aber anderen nix gönnt.

Oder der, der wenig hat und nur etwas besser leben möchte?
Kampfsau[QUOTE]gerade zum Thema "gut aussehen" kann man sehr viel selbst machen. Eben Stichwort "sei gepflegt", was nicht teuer sein muss - aber es macht schon einges an Arbeit, das stimmt schon.[/QUOTE]

Ja und wenn man sich das Geld für eine Schönheitsoperation anspart, kann man auch etwas nachhelfen, wenn man wirklich extrem benachteiligt wurde von Mutter Natur. Wer zu klein ist, lässt sich ein paar mal die Beine brechen und schwuppdiwupp kann jeder mit ein bischen Eigeninitiative schön und groß und Erfolgreich sein.



[QUOTE]bei allen, die Menschen um ihrer selbst willen mögen, natürlich. Dazu muss man sich entscheiden, das passiert bei den meisten nicht von selbst.[/QUOTE]

Blödsinn, nur weil es ein paar Leute gibt, mit denen ich mich außergewöhnlich gut verstehe, heißt das noch lange nicht, dass sich daraus automatisch Kontakte Entwickeln, mit denen ich viel Kohle machen kann und an die besten Jobs und größten Aufträge gelange.

Viele Kollegen kann man auch nicht leiden aber trotzdem reisst man sich zusammen, damit man halbwegs zusammenarbeiten kann und den Job erledigt. Genauso ist das mit den oft extrem nervigen Kunden, bei denen einen als letztes in den Sinn kommt, seine Freizeit mit denen zu verbringen. Nicht jeder kann jeden "um seiner selbst willen mögen" und wenn man genau ist, wer mag überhaupt irgendwen rein um seiner selbst willen?

[QUOTE]Wie gesagt, ich sehe keinen Grund, Beruf, privat und Ausbildung zu trennen. Warum auch... und ja, ich halte mir die Möglichkeiten offen, und wenn ich etwas Schlechtes zu sagen habe, so sage ich es persönlich, und nicht hinten rum. Und ja, gleich und gleich gesellt sich gern, so habe ich mir in den letzten Jahren einen Bekanntenkreis geschaffen mit Leuten, die ähnlich ticken wie ich. [/QUOTE]

Ja aber nicht jeder Mensch tickt wie du.Wenn du Leute hast, die zu Zweckbündnissen Neigen aller Manus Manum lavat schön für dich. Ich kann die Menschen nicht alle wirklich mögen, auch wenn ich beruflich von ihnen abhängig bin, um Erfolg zu haben. Ich muss mich da auch ein wenig verstellen, will ich nicht völlig ausgeschlossen sein. Auch wenn ich, hätte ich die Wahl, nie freiwillig Zeit mit manchen Leuten verbringen würde.

[QUOTE]doch mir war schon klar das du gnadelos überziehst, deshalb hab ich genau das gepostet was ich hab. nämlich das ebe geau darum nicht geht. wir reden hier über h4 und nicht über die die sich oben tummeln. anscheinend hattest du kurz den boden unter den füssen verloren. :-)[/QUOTE]

Als ob das nicht zusammenhängen würde. Wer bestimmt denn wie die H4 Leute zu leben haben? Der Wähler? Völlig unabhängige, nur um des Volkes Wohle besorgte Politiker? Also bitte, das kann man doch nicht ernsthaft denken.

Ach natürlich, was hat das schon mit uns normalen Menschen zu tun, was diese Leute entscheiden? Das hat natürlich überhaupt nichts mit uns zu tun.

[QUOTE]und genauso funktioniert sowas. man lernt leute kennen erfährt was diese machen, wissen etc und wägt dann ab ob man daraus nen nutzen haben könnte. das als nur beispiel wie es gehen kann.[/QUOTE]

Und ich habe geschrieben, warum ich sowas kritisiere, umso mehr, je einflussreicher diese Kontakte sind. Weil durch sowas einige wenige persönliche Interessen einer Mehrheit aufgezwungen werden.

[QUOTE]oberschicht: wenn man nach de zahlen geht die hier genannt wurden, dann wäre ich oberschicht- was ich aber für das grösste gerücht des jahres halte ^^ soviel zum thema oberschicht...[/QUOTE]

Ich weiß nicht wieviel du verdienst aber weil du nicht dazu gehörst, existiert sie nicht? Weil du selten mit Leuten die dazu gehören in Kontakt stehst, existiert sie nicht? Und selbst wenn sie Zahlenmäßig klein ist, ist es doch umso schlimmer, wenn man betrachtet wieviel politische und wirtschaftlich Macht und Einfluss dort akkumuliert ist.

Man wird diese Leute eben nicht so schnell zu Gesicht bekommen. Die soziale Durchmischung findet kaum statt.

Und genau das macht es doch so kritisch, wenn man wie ihr sagt, soziale Kontakte sind so unheimlich wichtig.

nehmen wir diese Aussage von LaChatte

[QUOTE]@ Stellensuche: Sich auf Mund-zu-Mund-Propaganda zu stützen - sowohl bei der Stellensuche, aber auch als Firma, die neue Mitarbeiter sucht - hat diverse Vorteile: kostet fast nichts, und gute Referenzen gibt's auch noch dazu. der Topf findet schnell seinen passenden Deckel. Während Rekrutierung via Inserat teuer, aufwendig und unsicher ist. In den Bewerbungsunterlagen verkauft sich jeder gut (das Niveau ist in den letzten Jahren stark gestiegen, die Bewerbungstrainings haben also Wirkung gezeigt), aber wie gut die Person dahinter ist, ist immer ein bisschen Lotto spielen. besonders bei den ganz stromlinienförmigen Bewerbungen, wo noch das kleinste Bisschen Persönlichkeit ausgeschaltet wurde.[/QUOTE]

Wenn man sich das ansieht, dann wird einem doch schnell bewusst, dass viele Unternehmer kaum daran interessiert sind, ihre Bewerber wirklich kennenzulernen. Sowas bedeutet nunmal, etwas Aufwand zu betreiben. Mitunter lohnt es sich aber auch, weil man wirklich kompetente Leute ranziehen kann.

Wie soll es ein Arbeiterkind denn schaffen Einen Freund zu haben der jemanden kennt der jemanden kennt, der bei Firma XY etwas zu sagen hat?
Erstmal wächst man vielleicht in einer Plattenbausiedlung auf,da leben schonmal keiner der Leute die besser gestellt sind, oft nichtmal die Mittelschicht. Folglich wird man da nichtmal gut mit dem Nachbarn können


Dann geht man auf ein staatliches Gymnasium oder macht sein Abitur an einer IGS. Die ist mittlerweile auch eher eine Volksschule, die fast von der Mehrheit besucht wird. Es soll ja an Gesetzen gearbeitet werden, die Eltern verbieten, mitbestimmungsrecht daran zu haben, wer welche Schulform besuchen darf. Dann wird gesellschaftlicher Aufstieg wohl noch schwerer. Dennoch sind relativ viele Schüler auf dem Gymnasium

Folglich schicken viele Eltern,sobald sie noch etwas Kohle haben, ihre Kinder auf Privatgymnasien oder teure Internate um ihre Kinder vor "schlechtem Einfluss" bewahren zu können.

Und wenn man dann das Abitur hat, gibt es dann auch Privathochschulen, vor allem Business Schools die verdammt viel Geld kosten. Denen impft man dann erstmal schön ein bischen "Elitendenken" ein, wobei sie selbst die Elite sind. Natürlich sind die auch nicht schlauer , als die Studenten staatlicher Hochschulen in Massenstudiengängen aber darum geht es gar nicht.

Der Wert dieser Hochschulen ist eher der, dass man dort viele der im Wirtschaftsleben so entscheidenen "Kontakte" hat. Dort kommt man dann z.B weitaus leichter an lukrative Praktikumsplätze ran, lernt schneller diese und jene Person kennen oder die Geschäftsführer namhafter Unternehmen.Und wenn man mit Professor XY gut kann, dann gibt der schonmal ein paar Empfehlungen mit dem eigenen Namen an ein paar Leute in Unternehmen weiter, die er kennt.

Darum finde ich es schon fast hähmisch wenn man Leuten sagt, wenn sie nicht die richtigen Kontakte haben, sind sie selber Schuld. Das ist ja nicht nur eine Sache in der Oberschicht. Selbst bei den kmU ist das häufige Praxis.


[QUOTE]Vielleicht ist da viel Neid dabei...!?[/QUOTE]

Neid? Warum gibt es Neid? Was ist Neid? Neid ist das Gefühl sich unberechtigter Weise,benachteiligt gegenüber anderen zu fühlen.

Und wenn jemand für 800+ Euro netto, sich 50 Stunde die Woche, den Rücken krum schuftet und andererorts Leute ohne mit der Wimper zu zucken 100 Euro für eine Mineralwasserflasche ausgeben, auf der ein paar Glasperlen drauf sind, dann halte ich diesen Neid für alles andere als unberechtigt.

Das verwerfliche an Reichtum ist ja nicht, mehr zu haben als andere, wenn man dafür große Entbehrungen und Mühen auf sich genommen zu haben. Reichtum ist dann verwerflich, wenn er auf dem Elend anderer Menschen aufgebaut wurde.
Kampfsau[QUOTE]für mich sind die Oberschicht die berühmten "oberen 10000". Ich hatte vorgestern einen aktuellen "stern" in der Hand, wo über die "obere Mittelschicht" Dinge standen, die wirklich weit oberhalb dessen lagen, was z.B. auch ich mir leisten könnte. Und wenn ich mir hier anschaue, was ein Deutscher angeblich so im Durchschnitt verdient, bin ich deutlich drüber. Somit bin ich maximal "mittlere Mittelschicht". "Oberschicht" ist ne gaaaaanz andere Liga...[/QUOTE]

Die Mittelschicht ist auch ziemlich breit gefasst, wenn man angeblich schon mit 1100 Euro Netto dazugehört.Vielleicht muss man das auch in Relation sehen. Ein paar hundert Euro können doch einen gewaltigen Unterschied machen. Wenn ich 200 Euro mehr verdiene, kann ich mir für meine Wohnung schonmal 1 Zimmer mehr leisten, nochmal 200-300 mehr und man hat schon den Unterhalt für ein gar nicht so schlechtes Auto im Monat. Nochmal 200 Euro mehr und man hat schon ein paar mal ausgehen im Monat drin. Noch mal 200 Euro mehr und ich kann 1-2 mal im Jahr in einen kleinen Urlaub fahren. Und dann hat man auch erst 1900-2000 Euro netto. Nur ist die Lebensqualität schon gewaltig angewachsen. Selbst wenn man nochmal 1000 Euro netto mehr im Monat hätte, wird man immer noch nicht darum kommen, die meisten Ausgaben kalkulieren zu müssen.

Das erschließt sich einfach nicht unserer Vorstellung, weil wir es nicht so recht nachvollziehen können, wie man selbst als hochqualifizierter durch seiner Hände Arbeit wirklich soviel Geld verdienen kann. Es gibt aber auch Leute, die verdienen mehrere tausend Euro im Monat, nähern sich bald 5 stelligen Summen im Monat an und sind trotzdem nur in der Mittelschicht. Und das liegt einfach daran, dass die Oberschicht so gewaltige Vermögen zur Verfügung hat. Die brauchen nichtmal ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie sich aus Langeweile eine Kette kaufen, die dem Geld dass 3 Arbeitslose Familien im Jahr zur Verfügung haben, entspricht

Hast du schon diese Seite von Spiegel Online über die Verteilung des Nettovermögens in Deutschland gesehen?

[url]http://www.spiegel.de/thema/vermoegensverteilung_deutschland[/url]

Wenn ich das richtig deute, verfügen 70 % der Bevölkerung über ca 10 % des individuellen Nettovermögens. Die reichsten 20 % über 80 % des Vermögens und die reichsten 10 % über 60 % und man sieht in der Tabelle auch, dass dieser Zustand sich immer weiter verschärft.

Ich weiß gar nicht, wie man bei solchen Zahlen und bei den Zahlen über den Niedriglohnsektor so tun kann, als ob es keine gesamtgesellschaftlichen Probleme gibt. Es müsste doch selbst einem Kleinkind auffallen, dass nicht pauschal der Arbeitslose der wirkliche Parasit ist.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Vielleicht ist da viel Neid dabei...!? [/B][/QUOTE]

Kann durchaus sein. Ich könnte mir vorstellen, dass das der gleiche Mechanismus ist, wie der, der sich auch darin zeigt, immer das dickere Auto fahren zu wollen als der Nachbar oder den neuesten Aufsitzrasenmäher zu kaufen obwohl man ihn gar nicht braucht, aber Hauptsache man kann dem Nebenmann quasi zeigen, 'dass man es ja hat'. Da läuft die Definition des Selbstwertes über Äußerlichkeiten ab und die Dinge als solches machen gar keine Freude mehr, geschweige denn, dass sie benötigt würden.

So kann man sich sein Leben auch verleiden, da man nur noch damit beschäftigt ist, zu schauen was der Andere hat und dann irgendwie etwas mehr/besseres/schnellers zu haben als die Mitmenschen. Das wäre mir viel zu stressig. Ich habe lieber Spaß an dem was ich habe. :)

....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Vielleicht ist da viel Neid dabei...!? [/B][/QUOTE]

Wenn jemand für die eigenen Rechte einsteht, oder für die von anderen, ist die Triebfeder dafür nicht Neid, sondern Würde und Solidarität. Den jenigen, die schon resigniert sind, mangelt es nämlich schon an einer solchen.
Hellscream[QUOTE] geschrieben von Fuck up Evil
Vielleicht ist da viel Neid dabei...!?[/QUOTE]

Es als Neid zu titulieren, wenn die einen nicht mehr wissen wohin mit ihrem Geld und die anderen sich zu Tode schuften dürfen, bei Hungerlöhnen ist schon mehr als dreist.

Hartz4 ist Dreck in rein Form. Es zwing die Menschen noch zur Arbeit, auch wenn die Ausbeuter nicht mal das bezahlen was sie zum Überleben oder für ein Leben in Würde brauchen würden, dass ja eigentlich durch das Grund Gesetz geschützt sein sollte.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Ja und wenn man sich das Geld für eine Schönheitsoperation anspart, kann man auch etwas nachhelfen, wenn man wirklich extrem benachteiligt wurde von Mutter Natur. Wer zu klein ist, lässt sich ein paar mal die Beine brechen und schwuppdiwupp kann jeder mit ein bischen Eigeninitiative schön und groß und Erfolgreich sein.[/B][/QUOTE]

ach komm... für viele Leute wäre schon der Erwerb eines Stücks handelsüblicher Seife (gibts für weniger als 1 Euro) zur täglichen Anwendung mit Wasser reichlich geholfen. Oder auch der Erwerb von Nadel und Faden, um einfache Reparaturen und Änderungen an der Kleidung selbst zu machen. man muss ja nicht wie ein Supermodel aussehen, nur lediglich adrett und nett.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Blödsinn, nur weil es ein paar Leute gibt, mit denen ich mich außergewöhnlich gut verstehe, heißt das noch lange nicht, dass sich daraus automatisch Kontakte Entwickeln, mit denen ich viel Kohle machen kann und an die besten Jobs und größten Aufträge gelange.[/B][/QUOTE]

Vergiss mal die "grössten" und "besten" und schreib: überhaupt Jobs und Aufträge.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Viele Kollegen kann man auch nicht leiden aber trotzdem reisst man sich zusammen, damit man halbwegs zusammenarbeiten kann und den Job erledigt. Genauso ist das mit den oft extrem nervigen Kunden, bei denen einen als letztes in den Sinn kommt, seine Freizeit mit denen zu verbringen. Nicht jeder kann jeden "um seiner selbst willen mögen" und wenn man genau ist, wer mag überhaupt irgendwen rein um seiner selbst willen?[/B][/QUOTE]

Da ich via Mundpropaganda und Bekanntschaft in die Firma gekommen bin, war das auch schon eine recht gute Garantie dafür, dass ich die Leute dort auch mag - was sich auch gehalten hat.

Was die nervigen Kunden betrifft, da erlebe ich zwei Möglichkeiten: entweder sie sind in Kürze a) nicht mehr nervig oder b) nicht mehr Kunden. Da scheine ich allerdings sowas wie ein Talent dafür zu haben, dass es von selbst so kommt, andere haben das offenbar nicht. kA warum das so ist.

und ja, ich mag Menschen grundsätzlich. Gerade auch mit ihren Macken, Ecken und Kanten, natürlich auch mit ihren charmanten, netten angenehmen Seiten.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ja aber nicht jeder Mensch tickt wie du.Wenn du Leute hast, die zu Zweckbündnissen Neigen aller Manus Manum lavat schön für dich. [/B][/QUOTE]

Zu Zweckbündnissen neige ich gar nicht. es gibt auch viele Leute, die ich kennen lerne und froh bin, sie nie wieder zu sehen, dann ist es auch völlig egal, ob sie möglicherweise berufliche Möglichkeiten eröffnen könnten. Aber ich nehme gern Aufträge und Tips von Freunden entgegen.




[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Wenn man sich das ansieht, dann wird einem doch schnell bewusst, dass viele Unternehmer kaum daran interessiert sind, ihre Bewerber wirklich kennenzulernen. Sowas bedeutet nunmal, etwas Aufwand zu betreiben. Mitunter lohnt es sich aber auch, weil man wirklich kompetente Leute ranziehen kann.[/B][/QUOTE]

Man muss schon überlegen, nach welchen Kriterien man sortiert, wenn auf eine Stelle 300 Bewerbungen kommen. Da fliegen schon mal alle raus, denen es an Erfahrung und Diplomen fehlt. und maximal zehn werden überhaupt für ein Gespräch eingeladen.

Da bekommen Leute, die einen nicht ganz stromlinienförmigen Lebenslauf haben, schlicht keine Chance, sich überhaupt vorstellen zu dürfen. Während über Empfehlungen oft der Charakter eine grössere Rolle spielt, und Sachkompetenzen erarbeitet werden können.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Wie soll es ein Arbeiterkind denn schaffen Einen Freund zu haben der jemanden kennt der jemanden kennt, der bei Firma XY etwas zu sagen hat?
Erstmal wächst man vielleicht in einer Plattenbausiedlung auf,da leben schonmal keiner der Leute die besser gestellt sind, oft nichtmal die Mittelschicht. Folglich wird man da nichtmal gut mit dem Nachbarn können[/B][/QUOTE]

Einen Vorarbeiter zu kennen, der bei seinem Chef Rekrutierungswünsche abringt für sein Team und auch gehört wird, ist doch nicht besonders schwierig.

Irgendwo einen doofen Zeitarbeitsjob auf einer Baustelle zu bekommen und Inhaber von KMUs kennen zu lernen, die auch auf derselben Baustelle arbeiten, ist auch nicht schwierig. Und wenn man jemanden einen Gefallen tun kann, so tut man das... Harzt 4-Leute leben nun wirklich nicht im Ghetto.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Dann geht man auf ein staatliches Gymnasium oder macht sein Abitur an einer IGS. Die ist mittlerweile auch eher eine Volksschule, die fast von der Mehrheit besucht wird. Es soll ja an Gesetzen gearbeitet werden, die Eltern verbieten, mitbestimmungsrecht daran zu haben, wer welche Schulform besuchen darf. Dann wird gesellschaftlicher Aufstieg wohl noch schwerer. Dennoch sind relativ viele Schüler auf dem Gymnasium[/B][/QUOTE]

Gymnasium wird meiner Ansicht nach schwer überschätzt.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i][/B]
Und wenn man dann das Abitur hat, gibt es dann auch Privathochschulen, vor allem Business Schools die verdammt viel Geld kosten. Denen impft man dann erstmal schön ein bischen "Elitendenken" ein, wobei sie selbst die Elite sind. Natürlich sind die auch nicht schlauer , als die Studenten staatlicher Hochschulen in Massenstudiengängen aber darum geht es gar nicht.[/B][/QUOTE]

kannst dich trösten, wenn die mit ihrem Eliteabschluss erst mal einen Arbeitsplatz als High Potential in einer tollen Firma haben, werden sie auch als Erstes mal zum Kaffee kochen geschickt und müssen (oft unter Schmerzen) lernen, was jedes Arbeiterkind schon längst kann: sich in eine Gruppe einfügen, ohne die Diva zu spielen.




[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i][/B]
Der Wert dieser Hochschulen ist eher der, dass man dort viele der im Wirtschaftsleben so entscheidenen "Kontakte" hat. Dort kommt man dann z.B weitaus leichter an lukrative Praktikumsplätze ran, lernt schneller diese und jene Person kennen oder die Geschäftsführer namhafter Unternehmen.Und wenn man mit Professor XY gut kann, dann gibt der schonmal ein paar Empfehlungen mit dem eigenen Namen an ein paar Leute in Unternehmen weiter, die er kennt.[/B][/QUOTE]

Das mag sein. Kommt auch darauf an, wo und was man sucht.
Der Klempner, der einen Lehrling braucht, wird kaum in den Hochschulen gucken gehen. Eher im Gesangsverein mal die andern Väter fragen, ob sie möglicherweise einen aufgeweckten Jungen kennen, der Lust hätte auf die Lehre.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i][/B]
Darum finde ich es schon fast hähmisch wenn man Leuten sagt, wenn sie nicht die richtigen Kontakte haben, sind sie selber Schuld. Das ist ja nicht nur eine Sache in der Oberschicht. Selbst bei den kmU ist das häufige Praxis.[/B][/QUOTE]

Kontakte erarbeitet man sich, die fliegen niemandem einfach so zu.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i][/B]
Und wenn jemand für 800+ Euro netto, sich 50 Stunde die Woche, den Rücken krum schuftet und andererorts Leute ohne mit der Wimper zu zucken 100 Euro für eine Mineralwasserflasche ausgeben, auf der ein paar Glasperlen drauf sind, dann halte ich diesen Neid für alles andere als unberechtigt.[/B][/QUOTE]

ich möchte mit keinem von beiden tauschen, denn jene, die sich das teure Mineralwasser einfach so leisten können, arbeiten meist deutlich mehr als 50 Stunden die Woche... nicht mein Ding. Wie ich grad am Wochenende zum Thema gierige Banker hörte: wenn der böse Bankerhaifisch sein Steak will, muss er auch viele Stunden im Haifischbecken rumschwimmen und sich anstrengen.

grüsse, barbara
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]für mich sind die Oberschicht die berühmten "oberen 10000".
Ich hatte vorgestern einen aktuellen "stern" in der Hand, wo über die "obere Mittelschicht" Dinge standen, die wirklich weit oberhalb dessen lagen, was z.B. auch ich mir leisten könnte. Und wenn ich mir hier anschaue, was ein Deutscher angeblich so im Durchschnitt verdient, bin ich deutlich drüber. Somit bin ich maximal "mittlere Mittelschicht". "Oberschicht" ist ne gaaaaanz andere Liga... [/B][/QUOTE]

Dass in Deutschland die Schichtzugehörigkeit immer mit Geld zu tun hat.....(?)

Wenn ich die meisten Leute ansehe, bzw. deren Unsinnsstammtischsprüche und meine Herkunft bzw. die meiner Familie im Lichte der Historie heraus (Awaren, Kaiserin Maria-Theresia,Königgrätz etc.),dann stelle ich fest, dass es in Deutschland furchtbar viele reiche Proleten gibt, mehr aber nicht.
Die wahre Mittelschicht bzw. Oberschicht DENKT anders!
Ist durch Denken, Fühlen und Handeln gekennzeichnet, nicht durch popeligen Mammon.
Die meisten Unterschichtidioten, die da Draussen rumlaufen verdienen weit mehr als ich.
Dies ist für mich kein Merkmal für Schichtzugehörigkeit.
Nun gut, ich stamme in letzter Konsequenz aus dem Grossbürgertum.
Aber in der Tat hat dies nichts mit Einkommen zu tun, es ist ein virtueller, schöner Wert.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]...und sie sich beschweren das Menschen Hunden Diamanthalsbänder umhängen, währen woanders Armut herrscht.
... [/B][/QUOTE]

Also ich kann auf soetwas nicht neidisch sein, sicher man kann sein Geld auch sinnvoller anlegen und ich würde es mir wohl auch nicht kaufen, wenn ich nicht mehr wüsste wohin mit dem Geld, aber wer es für sich (und den Hund) braucht, soll dies ruhig machen.
Willst Du Du ein solches Verhalten nun verbieten und das Geld sollte lieber gespendet werden ?


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]...
Und wenn jemand für 800+ Euro netto, sich 50 Stunde die Woche, den Rücken krum schuftet und andererorts Leute ohne mit der Wimper zu zucken 100 Euro für eine Mineralwasserflasche ausgeben, auf der ein paar Glasperlen drauf sind, dann halte ich diesen Neid für alles andere als unberechtigt.
...
[/B][/QUOTE]

Auch diesen Neid halte ich für völlig unberechtigt, bzw. nutzlos.
Entweder hat die Person, die sich eine solche 100 € Flasche leisten kann alles richtig gemacht oder halt einfach nur Glück gehabt ( Erbe etc.).


[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
[B]Es als Neid zu titulieren, wenn die einen nicht mehr wissen wohin mit ihrem Geld und die anderen sich zu Tode schuften dürfen, bei Hungerlöhnen ist schon mehr als dreist.
...[/B][/QUOTE]

Wie Du siehst habe ich nicht so ganz daneben gelegen mit meiner Vermutung.

:eek:
Waldemar[QUOTE]Die meisten Unterschichtidioten, die da Draussen rumlaufen verdienen weit mehr als ich.[/QUOTE]

Richtig, die Deutschen müssen sich über Status definieren und natürlich die Arbeit.. mehr läuft da nicht. Ind hier im Forum sind die Meisten geistig und vorallem was die soziale Intelligenz betrifft, totale Unterschicht.

Emphatie im Sinne von sich vorstellen, was H4 eigentlich bedeutet. Der kluge soziale Umgang hat mit der allgemeinen Intelligenz wenig zu tun. .. wie man hier auch deutlich merkt.

Alles dumme gequirlte Scheisse die einem hier vorgesetzt wird.

Im Gegenteil zu anderen erwarte ich hier kein Mitleid, Bestätigung oder sonst irgendewtwas. Ich amüsiere mich über die menschliche Dummheit.. Das reinste Theater in dem jeder meint er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen.
Hellscream[QUOTE] geschrieben von Fuck up Evil
Wie Du siehst habe ich nicht so ganz daneben gelegen mit meiner Vermutung.
[/QUOTE]

Nein, du hast einfach ein falsches Verständnis von Neid oder/und aber Herrschaftsgefügen hast. Weil du nicht zu bedenken scheinst das nicht jedes Gefühl von wahrgenommenem Ungleichgewicht, gleich zu setzen ist mit Neid auf der einen Seite, weil nicht jedes dieser durch weg ethisch verwerflich wäre. Und auf der anderen weil überlegene Positionen für dich anscheinend schon an sich eine Art Rechtfertigung in sich beinhalten, die nicht weiter betrachtet werden muss. Verkürztes Verständnis der Dinge die du nur mit Ironie verdeckst. Was Nietzsche vergaß: Mit lachen tötet man nur die Schwachen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
[B]Was Nietzsche vergaß: Mit lachen tötet man nur die Schwachen. [/B][/QUOTE]

Wenigstens war er nicht so zynisch anzunehmen, dass es tatsächlich 'Schwache' (Untermenschen im Sinne von Charakter?) gäbe. JEDER ist gleichwertig und kann folglich für sich kämpfen. Diese Mär von den Schwachen ist sowas von einer menschenverachtenden Scheiße, da kriege ich wirklich langsam das Kotzen. Es gab Zeiten, da wurden die 'Schwachen' vergast - heute kriegen sie Hartz4.

Anstatt Hartz4 zu hinterfragen, sollte man lieber die Ideologie von den 'Schwachen' hinterfragen.

.
Hellscream[QUOTE] geschrieben von ArrogantNick
Wenigstens war er nicht so zynisch anzunehmen, dass es tatsächlich 'Schwache' (Untermenschen im Sinne von Charakter?) gäbe. JEDER ist gleichwertig und kann folglich für sich kämpfen. Diese Mär von den Schwachen ist sowas von einer menschenverachtenden Scheiße, da kriege ich wirklich langsam das Kotzen. Es gab Zeiten, da wurden die 'Schwachen' vergast - heute kriegen sie Hartz4.

Anstatt Hartz4 zu hinterfragen, sollte man lieber die Ideologie von den 'Schwachen' hinterfragen.
[/QUOTE]

Ich fasse das hier gänzlich in den Himmel überspitze „Schwache“ nur demonstrativ. Die Gedankenverknüpfungen die hier anstellst kann ich nicht folgen oder halte sie für Schwachsinn. Ich bitte darum dies zu überdenken. Rhetorische Mittel dürften dir nicht unbekannt sein. Ernsthafte Diskussionen um Nietzsche fange ich hier gar nicht erst an. Schwäche ist nichts was ausgemerzt werden müsste, aber ja sie existiert, so wie es dicke und dünne, reiche und arme, dumme und gebildete, schnelle und langsame, große und kleine, mutige und feige Menschen u.s.w gibt, natürlich sind diese Begriffe relativ zum Verständnis und gesamt Kontext. Aber das gilt ja wohl für reichlich viel Vokabular. Du löscht die Probleme dieser Differenzen nur nicht aus in dem du sie leugnest, sondern nur in der Art und Weise mit diesen Richtung umzugehen, wie das zu geschehen hat davon gibt es sehr verschiedene Antworten. Ja, auch das auslöschen von Problemen ist eine bitter böse Anspielung. Man kann mich natürlich gerne dafür Steinigen, aber seit der letzten Faschismus Diskussionen hier und auch deinem Part dabei, wäre das nur mehr als lachhaft. Im übrigen ist Schwach und Stark ja auch nur eine Differenz und nun ja du schriebst dazu was noch gleich im Platz der Philosophen? Warum die Natur die Widersprüche braucht? Voller Widersprüche.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
[B]Die Gedankenverknüpfungen die hier anstellst kann ich nicht folgen oder halte sie für Schwachsinn. [/B][/QUOTE]

Das sehe ich. Komisch, etwas dem Du nicht folgen kannst ist also Schwachsinn? Vielleicht hättest Du einfach mal nachfragen können, anstatt gleich die Peitsche zu zücken. ;-) Es geht mir nicht um Widersprüche, die sind normal und okay. (Btw. Philosophen, sorry, Deine Antwort hatte ich gesehen und dann den Thread vergessen. Ich komme bei Gelegenheit darauf zurück.) Der Kern um den es mir geht, ist der, dass viele Eigenschaften in uns, erst im Laufe des Lebens wachsen. Sie wachsen an und mit den Herausforderungen die uns das Leben stellt. Mich regt es einfach auf, dass immer angenommen wird, es gäbe 'Schwache' die von Hause aus nicht (über sich hinaus)-wachsen könnten, ja, dass sie einfach nicht dazu befähigt wären.

Der Vergleich mit dem Antisemitismus war extrem polemisch, zugegeben - aber diese Ideologie fußt auf einer sehr ähnlichen Annahme wie der Obigen.

....
Kampfsau[QUOTE]Vergiss mal die "grössten" und "besten" und schreib: überhaupt Jobs und Aufträge. [/QUOTE]

Selbst wenn man nur etwas größere Aufträge oder bessere Jobs sucht, wird man auch nicht automatisch fündig.

[QUOTE]Da fliegen schon mal alle raus, denen es an Erfahrung und Diplomen fehlt. und maximal zehn werden überhaupt für ein Gespräch eingeladen. [/QUOTE]

Ja und sie fallen auch mal raus, wenn denen deine Nase auf dem Bewerberfoto nicht gefällt.

[QUOTE]Einen Vorarbeiter zu kennen, der bei seinem Chef Rekrutierungswünsche abringt für sein Team und auch gehört wird, ist doch nicht besonders schwierig. [/QUOTE]

Vielleicht für dich nicht. Wenn es wirklich so einfach wäre und auf fast jeden zutreffen würde, warum sind dann nicht alle über Freunde irgendwo reingerutscht oder arbeiten im Niedriglohnsektor und unter miesen Bedingungen?

Und sag jetzt nicht weil die Mehrheit der Leute assozial ist oder die falschen Freunde hat.

[QUOTE]Kontakte erarbeitet man sich, die fliegen niemandem einfach so zu.[/QUOTE]


Ich dachte die fliegen einem einfach zu, wenn man immer nett und freundlich ist und sich mit allen versteht? Wenn man die Leute die einen in Lohn und Brot bringen "um ihrer selbst willen " liebt.Also entweder arbeitet man doch gezielt daran, dass andere einen mögen und einen eventuell nutzen oder so nett und freundlich zu sein ist doch eher viel arbeit. Und wenn etwas sehr anstrengend ist, heißt es doch, man muss sich verstellen.



[QUOTE]ich möchte mit keinem von beiden tauschen, denn jene, die sich das teure Mineralwasser einfach so leisten können, arbeiten meist deutlich mehr als 50 Stunden die Woche... nicht mein Ding.[/QUOTE]

Pff, soll ich mal lachen? Ja viele arbeiten sehr lange. Aber der eine muss 10 Stunden am Fließband stehen. Der andere führt während seiner "Arbeitszeit" nicht selten Geschäftsessen in feinen Restaurants oder hat Treffen in Golfclubs. Unternimmt teure Reisen in große Weltstädte etc pp.

Selbst wenn ich 15-16 Stunden pro tag arbeiten würde, wenn ich soviel verdienen würde, wäre es mir das Wert, denn irgendwann hat man soviel Geld, dass es für sich selbst arbeitet. Viele Multimillionäre sind auch erben und mussten sich auch nicht totschuften.

Ich finde es lustig, wie du den Malocher auch noch als faul im Vergleich zu den Superreichen darstellst.

Das tolle am Reichsein ist doch, dass man selber nur noch verwalten und delegieren muss, den Rest erarbeiten andere für einen. Und selbst für das Verwalten und Delegieren kann man sich kompetente Hilfe engagieren, die vieles leichter macht.

[QUOTE]Wie ich grad am Wochenende zum Thema gierige Banker hörte: wenn der böse Bankerhaifisch sein Steak will, muss er auch viele Stunden im Haifischbecken rumschwimmen und sich anstrengen.[/QUOTE]

Ein paar Überstunden sind bei Milliardengewinnen ein seeeehr kleiner Preis den man bezahlen muss. Vor allem wenn Gewinne zu nicht verächtlichen Anteilen aus Steuereinnahmen und gegen den Willen der aller meisten Steuerzahler geschehen.

[QUOTE]Wenn ich die meisten Leute ansehe, bzw. deren Unsinnsstammtischsprüche und meine Herkunft bzw. die meiner Familie im Lichte der Historie heraus (Awaren, Kaiserin Maria-Theresia,Königgrätz etc.),dann stelle ich fest, dass es in Deutschland furchtbar viele reiche Proleten gibt, mehr aber nicht.[/QUOTE]

Vielleicht gibt es hier und da immer jemanden, der einfach durch gute Ideen, Initiative und viel Arbeit zu großem Reichtum gekommen ist. Vielleicht spielt der Adel in großindustriellen Kreisen und in der Politik nicht mehr so eine große Rolle, mit Ausnahmen von z.B. Leuten wie Guttenberg. Auch was das Bildungsbürgertum betrifft. Das heißt trotzdem nicht, dass es keine Korruption,Vetternwirtschaft und Kungelei gibt und es keine internen subtilen Verhaltenskodi vorherrschen.


[QUOTE]Nun gut, ich stamme in letzter Konsequenz aus dem Grossbürgertum. Aber in der Tat hat dies nichts mit Einkommen zu tun, es ist ein virtueller, schöner Wert.[/QUOTE]

Nun, hier bräuchte es in der Tat genauer empirischer Werte. Die Dinge sind doch ein wenig weiter verpflochten als man meinen mag. So konkret würde ich z.B. vermuten, dass viele Stellen als hohe Beamte, als Richter,Gymnasialleher,Professoren und Ärzte immer noch zu großen Teilen den Angehörigen dieser Volksgruppe zum Broterwerb dienen. So haben sie doch rein praktisch gesehen einen mitunter gar nicht so geringen Einfluss auf die Regierung und wenn nicht dass, dann zumindest auf die Umsetzung der Gesetze im alltäglichen Leben.

Aber dieser virtuelle Wert von dem du redest. Genau der ist doch das Problem. Man grenzt sich von anderen Menschen ab, weil die eigene Bildung und Herkunft ja ach so herrlich ist. Man verfügt im Prinzip über Bildung und Intelligenz aber man fängt damit nichts sinnvolles an. Man fröhnt eigenen Eitelkeiten und ist zusehr damit beschäftigt, sich und Seinesgleichen zu bewundern.

Aber solche Menschen sind generell nicht zum Herrschen geschaffen, weil sie nicht sehen was wirklich wichtig ist.

[QUOTE]Willst Du Du ein solches Verhalten nun verbieten und das Geld sollte lieber gespendet werden ?[/QUOTE]

Wenn die Gewinne durch Abzocke von Kunden oder Ausbeutung von Arbeitern entstanden sind, dann sage ich ganz klar JA.

[QUOTE]Auch diesen Neid halte ich für völlig unberechtigt, bzw. nutzlos. Entweder hat die Person, die sich eine solche 100 € Flasche leisten kann alles richtig gemacht oder halt einfach nur Glück gehabt ( Erbe etc.).[/QUOTE]

Millionen die sich Jahrzehntelang für Hungerlöhne den Rücken kaputt schuften haben natürlich nichts mit dem Reichtum Großindustrieller oder anderer Leute zu tun? Vielleicht tut es der reichen Person nicht weh, wenn sie 100 Euro für Wasser wegwirft, dass an sich nur einige Cent wert ist. Nur ein Mensch der ein bischen weiter denkt weiß, dass alles von irgendwem erarbeitet werden muss.

Es gibt Fälle in denen Reichtum und Ethik vereinbar ist aber man bekommt als Reicher immer von anderen quasi einen Teil der Arbeit geschenkt. Die Frage ist halt, unter welchen Umständen dieser Umtausch geschieht und welche Ausmaße dieser annimmt.

Leider ist Arogant Nick nicht dazu bereit, meine Beiträge zu lesen, was ich ziemlich unreif finde irgendwie.

Trotzdem sage ich etwas zu der Ideologie "der Schwachen".

Vielleicht sind wir uns gar nicht so unähnlich in dem Punkt, nur schließen wir andere Folgen daraus.

Ja es gibt Schwache, das kann man nicht verleugnen aber ich sage auch viele der Schwachen und Machtlosen in dieser Gesellschaft, sind gar nicht als Individuum an sich schwach. Sie werden künstlich schwach gehalten durch z.B. Gesetze die nicht für sie , sondern gegen sie gemacht wurden.

Selbst wenn Leute über sich hinauswachsen können, ich kann auch keinen Marathonrekord laufen, wenn schon am Start Eisenkugeln an meine Gelenke befestigt wurden.

Vielleicht kann ich es mit Geschick und hartnäckigkeit schaffen, die Kugeln zu lösen aber nur weil ab und an jemand dazu in der Lage ist, seine Fesseln zu lösen und noch halbswegs schnell ins Ziel zu laufen, ist die Situation an sich doch nicht automatisch fair.

Ich glaube was hier viele antreibt ist eher Neid. Sie selber hatten es mal schwer und sich trotzdem vorangequält und fühlen sich nun nicht damit einverstanden, wenn man die Situation für andere fairer und ertragbarer gestaltet.

Denn wenn andere nicht so sind wie man selber, sind diese ja selber schuld.
Hellscream[QUOTE] geschrieben von ArrogantNick
Das sehe ich. Komisch, etwas dem Du nicht folgen kannst ist also Schwachsinn? Vielleicht hättest Du einfach mal nachfragen können, anstatt gleich die Peitsche zu zücken. ;-) Es geht mir nicht um Widersprüche, die sind normal und okay. (Btw. Philosophen, sorry, Deine Antwort hatte ich gesehen und dann den Thread vergessen. Ich komme bei Gelegenheit darauf zurück.) [...]

Der Vergleich mit dem Antisemitismus war extrem polemisch, zugegeben - aber diese Ideologie fußt auf einer sehr ähnlichen Annahme wie der Obigen.[/QUOTE]

Auch komm schon die Peitsche knallt so schön beim schlagen und gerade wenn ich noch mal Zeit hierfür finde, willst du es mir doch nicht wirklich verwehren wollen. :D Nun ja kann auch sein das in meinem Kopf Schwachsinn ist, wäre im übrigen auch nicht überraschend. ;) Bin ich doch kein Prophet oder ähnliches. Aber zum Relevanten Teil...

[QUOTE] geschrieben von ArrogantNick
[...]
Der Kern um den es mir geht, ist der, dass viele Eigenschaften in uns, erst im Laufe des Lebens wachsen. Sie wachsen an und mit den Herausforderungen die uns das Leben stellt. Mich regt es einfach auf, dass immer angenommen wird, es gäbe 'Schwache' die von Hause aus nicht (über sich hinaus)-wachsen könnten, ja, dass sie einfach nicht dazu befähigt wären.
[…] [/QUOTE]

Das Hoffe ich doch stark, ansonsten wäre meine ganze Beschäftigung mit dem Menschen Sinnlos.
Potential wohnt sicherlich in vielen und in der ein oder anderen Art auch in fast allen, auch wenn kaum zu fassen, aber es gibt reale Umstände in denen Potenzial wächst und in welchen es zerfällt oder von sich her welkt. (Frage ist natürlich was Potenzial sei.) Und in so entwickelten Gesellschaften wie unserer hängt viel davon ab wie diese Strukturiert ist, da sie allumfassend auftritt. (Keine Höhle zum verstecken, kein Land das nicht besiedelt wäre und keine Flucht in den Himmel u.s.w.) Wir leben eben in keiner Art Naturzustand mehr. Deswegen ist es auch so wichtig diese Strukturen zu erfassen und zu kritisieren. Die Frage stellt sich nach der Bewertung und Umgang mit diesen und derer die in diesen Strukturen den kürzeren ziehen und wer hier wie Macht ausübt. Nicht das die einen machtlos wären, aber der Vergleich der Unterschiede ist gerade überalle Maße wahnwitzig. Das kann man nicht einfach so beiseite schieben.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Eben! Und ich kann auch nicht nachvollziehen, warum es einen wuschig machen könnte, nicht dort dazu zu gehören? Wenn es einem gut geht und man zufrieden ist, dann interessiert einen das doch auch gar nicht. Hauptsache man kommt in seinem Leben und mit den Leuten und Anforderungen darin zurecht - das reicht doch. :-) [/B][/QUOTE]

Yepp. Mir reicht trotz Mittelschicht meine Kohe, ich kann echt nicht klagen. Ich muß mir nicht aus Langeweile eine Halskette kaufen (können), deren Gegenwert drei durchschnittlichen Familien zusammen finanziell für ein Jahr reicht.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Es müsste doch selbst einem Kleinkind auffallen, dass nicht pauschal der Arbeitslose der wirkliche Parasit ist.[/B][/QUOTE]

ich wüßte nicht, daß ich das irgendwo behauptet hätte....
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Ja und sie fallen auch mal raus, wenn denen deine Nase auf dem Bewerberfoto nicht gefällt.
[/B][/QUOTE]


Ja, natürlich. Wenn ich mir Personal für meine Arztpraxis aussuche, hilft mir das beste Zeugnis nichts, wenn ich das Gefühl habe, daß die Person nicht ins Team paßt.

Und wenn schon in der Bewerbungsmappe 1000 Rechtschreibfehler sind, werde ich die Person auch nicht zum Vorstellungsgespräch einladen, geschweige denn einstellen, denn dann kann ich mir lebhaft vorstellen, wie die diktierten Briefe schriftlich aussehen. Das gleiche gilt für schlechte Noten in Mathe - denn auch die Abrechnung und Buchhaltung werde ich nicht in die Hand von Leuten geben, die nicht mal in der Lage sind, nach 10 Jahren Schule einen Dreisatz ordentlich zu rechnen.
Kampfsau[QUOTE] ich wüßte nicht, daß ich das irgendwo behauptet hätte....[/QUOTE]

Dich habe ich auch nicht gemeint. Du weißt ja selber genau, wie hart es ist, an Minimum leben zu müssen oder generell, was wirklich harte Arbeit für Seele und Leib bedeuten kann.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Dich habe ich auch nicht gemeint. Du weißt ja selber genau, wie hart es ist, an Minimum leben zu müssen oder generell, was wirklich harte Arbeit für Seele und Leib bedeuten kann. [/B][/QUOTE]

stimmt. Aber das gilt hier bei den meisten natürlich nicht. Denn bei mir war das ja alles was gaaaaaaaaanz anderes..... wie ich mir anhören durfte....... :rolleyes: ;) ws habe ich das alles in einem Paralleluniversum erlebt.... :D
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
Auch komm schon die Peitsche knallt so schön beim schlagen und gerade wenn ich noch mal Zeit hierfür finde, willst du es mir doch nicht wirklich verwehren wollen. :D [/quote]

Geschenkt. :) Ich mag es doch auch. *harhar*

Und nun, meine Damen und Herren, kommen wir vom kleinen SM-Schläger.... ähm Schäferstündchen, zum Geisteszustand der Protagonisten:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
Nun ja kann auch sein das in meinem Kopf Schwachsinn ist, wäre im übrigen auch nicht überraschend. ;) Bin ich doch kein Prophet oder ähnliches.[/quote]

Ach wissen Sie, Herr Höllenschrei, mir geht das manchmal ähnlich. Ich nenne das meine Muschi-Bubu-Phasen, dann sehe ich rosa Röschen und die Luft ist lauschig hier drin. *seufzt melancholisch* Ewiger Frieden, alle lieben sich und auf der Wiese nebendran poppen die Häschen....

[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
Aber zum Relevanten Teil...[/quote]

HEUREKA!

[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
Das Hoffe ich doch stark, ansonsten wäre meine ganze Beschäftigung mit dem Menschen Sinnlos.
Potential wohnt sicherlich in vielen und in der ein oder anderen Art auch in fast allen, auch wenn kaum zu fassen, aber es gibt reale Umstände in denen Potenzial wächst und in welchen es zerfällt oder von sich her welkt. (Frage ist natürlich was Potenzial sei.) [/quote]

Eieiei - was mag es sein, das Potential? Also ich sag's mal so, in unserem Kontext spreche ich von Eigenschaften wie Selbst-Vertrauen, Selbst-Sicherheit, Selbst-Bewusstsein und dergleichen mehr. Das Potential für diese Eigenschaften ist mE jedem Menschen in die Wiege gelegt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
Und in so entwickelten Gesellschaften wie unserer hängt viel davon ab wie diese Strukturiert ist, da sie allumfassend auftritt. (Keine Höhle zum verstecken, kein Land das nicht besiedelt wäre und keine Flucht in den Himmel u.s.w.) Wir leben eben in keiner Art Naturzustand mehr. Deswegen ist es auch so wichtig diese Strukturen zu erfassen und zu kritisieren. Die Frage stellt sich nach der Bewertung und Umgang mit diesen und derer die in diesen Strukturen den kürzeren ziehen und wer hier wie Macht ausübt.[/quote]

Was mir dazu auffällt (danke by the way für den Anstoß), dass ein wesentliches Problem in den Diskussionen, der Standpunkt ist von dem aus diskutiert wird, bzw. WIE das Thema aufgefasst wird. Das Eine wäre eine generelle Betrachtungsebene, die versucht das Geschehen im Ganzen zu überblicken und generelle Schlüsse daraus zu ziehen. Auf dieser Ebene stehen die persönlichen Erfahrungen im Hintergrund und ich glaube, genau das ist es was mich persönlich etwas stört. Es bringt mich nämlich zu der Frage, wem, bzw. was das nutzt? Ich meine, was habe ich davon, wenn ich womöglich weiß wer die Strippen zieht und dennoch nichts dagegen tun kann?

Ich stelle mir in solch einem Kontext eher die Frage nach den unmittelbaren Möglichkeiten, die jeder Einzelne hat. Leute wie LaChatte und TTP haben hier schon einiges an (mE guten) Vorschlägen gebracht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
Nicht das die einen machtlos wären, aber der Vergleich der Unterschiede ist gerade überalle Maße wahnwitzig. Das kann man nicht einfach so beiseite schieben. [/QUOTE]

Diese Welt ist der totale Wahnwitz. Aber Du willst mir doch jetzt nicht erzählen, das hättest Du nicht gewusst. ;-) Und, wo ich etwas beiseite schiebe, will sich mir nicht erschießen. (?)

Grüßle
Mischa
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Um an Macht zu kommen muss man in dieser Gesellschaft auch zuviel tuen, was entgegen der Natur eines anständigen Menschens läuft, so dass kaum noch ein wirklich authentischer, anständiger Mensch eine Position in entsprechenden Stellen haben kann, so dass nicht Gerechtigkeit und Fürsorge, sondern Egoismus und Gier die Triebfeder ist. Wer zu anständig ist, wer zusehr damit beschäftigt ist, gerecht zu sein und allen einen anständigen Teil des Wohlstands verschafft, wird leider nicht an die Macht kommen.[/QUOTE]Ich glaube du verwechselst die Begriffe Macht und Herrschaft. Macht ist für mich zuallererst Macht über mich selbst, und um die zu erreichen, muss ich nicht entgegen meiner Natur handeln, im Gegenteil.

[QUOTE]Und lösen kann ein einzelner sich nur bedingt von den Umständen. Nur wie soll sich denn eine breite Schicht füreinander solidarisieren, wenn die immer dünner werdende Mittelschicht sich weiter von der Unterschicht abgrenzt?[/QUOTE]"Teile und herrsche" ist ein uraltes Prinzip. Wer herrschen will, der hetzt die Schichten gegeneinander. Dagegen hilft wohl am besten LaChattes Punkt 1.

[QUOTE]Es kommt wohl auch darauf an, wie alt ein Kind ist. Ich kann mir auch vorstellen, dass man als Vater oder Mutter ein Kind nicht zusehr spühren lassen will , wie angespannt und problematisch die eigene finanzielle Lage ist.[/QUOTE]Ich finde es gut, wenn Kinder von klein auf in die Familie hineinwachsen und ein Gespür für die familiäre Situation entwickeln. Dabei müssen sie gar nicht alle Zusammenhänge bis ins Einzelne verstehen. Aber es ist gut wenn sie lernen, auch in schwierigem Umfeld zu leben und zu überleben, wie das zum Beispiel in [URL="http://www.amazon.de/dp/B00004U420"]"Das Leben ist schön"[/URL] gezeigt wird.

[QUOTE]Es ist schädlich wenn Kinder nie lernen selbstständig zu werden aber wenn sie zu früh zu viel Lasten übernehmen müssen und immer nur einschränkungen in Kauf nehmen müssen. Ich glaube das verbittert dann schon ein wenig. Wenn nicht die Kinder, dann auch die Erwachsenen. Es tut auch den Eltern mal ganz gut wenn sie nicht immer nur sagen müssen "nein das geht nicht" "das können wir uns nicht leisten". Dann geben sich die Eltern mitunter auch die Schuld, warum sie so ungebildet sind oder ob sie zu faul sind und warum sie nicht genug verdienen.[/QUOTE]Das passiert, wenn man den eigenen Wert als Mensch immer nur an äußeren Dingen festmacht. Wenn man aus sich selbst, aus der eigenen Kreativität schöpft, und lernt sich an kleinen Dingen zu erfreuen, dann kann man viel öfter sagen "ja das geht", "das können wir zusammen erreichen". Das "Lasten übernehmen" ging in meiner Kindheit mehr in Richtung "notwendige Arbeit verteilen und gewonnene Freizeit gemeinsam genießen".

[QUOTE]Wenn man überlegt dass in anderen Ländern Kinder Dreck fressen und in wackeligen Lehmhütten hausen, scheint das schon ein ziemlich dekadentes Problem zu sein, wenn man einem Kind eine elektronische Spielekonsole schenken will.[/QUOTE]Aber was hat das Kind wirklich davon, wenn es dann mit der PS3 alleine vor sich hin daddelt, und seine Mutter kaum zu Gesicht bekommt, die sich dafür zu Tode rackert? Ich will damit keine Armut beschönigen. Aber oft können Menschen, die in Bergen von Wohlstandsmüll aufgewachsen sind, gar nicht nachvollziehen, wie glücklich Kinder sein können, die gerade mal das Lebensnotwendige haben (und nicht mehr und nicht weniger).

[QUOTE]Ich sehe das aber auch ein wenig in Relation zu der restlichen Gesellschaft. Wenn 300 Euro das gesamte Monatseinkommen sind und man sich die nicht einmal im Jahr für seine Kinder erlauben kann, während viele andere Menschen ... Dann kann ich schon verstehen, wenn es einem schonmal wie ein Stückchen Normalität vorkommt, dass man es sich erkämpft hat, 300 Euro für die eigenen Kinder zu Weihnachten zu haben.[/QUOTE]Das Prinzip "Teile und herrsche" verführt Menschen immer wieder dazu, sich und Andere nach Äußerlichkeiten zu beurteilen und zu vergleichen, und sich schließlich selbst zu verachten.

[QUOTE]Es ist ja auch ein ziemliches Klischee, wenn man sagt, Kinder von Arbeitslosen werden generell auch wieder Arbeitslose. Viele kotzt ihre Armut und der ständige Verzicht auch an und sie fangen eine Ausbildung an. Naja, wenn man ihnen halt die Chance gibt.[/QUOTE]Ihre Situation als "Armut und Verzicht" zu sehen rührt vor allem vom materiellen Vergleichen her, und sie sehnen sich nach materiellem Reichtum und Konsum - und damit hängen sie schon wieder an der Angel. Aus dem Teufelskreis von Arbeitslosigkeit und Hartz4 kommt man aber mE nur heraus durch Streben nach [b]Unabhängigkeit.[/b]

[QUOTE]Wobei ich sagen muss, das Beispiel mit dem Taschenrechner ist schon etwas krass. Wann war denn das, wenn der Taschenrechner 720 Mark gekostet hat? ... Das ist wohl der Fortschritt der Technik.[/QUOTE]Das war [URL="http://datamath.org/Related/RFT/MR610.htm"]1978 in der DDR[/URL] (der MR-610 hat sich gut geschlagen beim 69!-Wettbewerb mit den West-Taschenrechnern - dank Toshiba inside). Das Vergleichsgerät heute wäre wohl ein ordentliches Notebook.

[QUOTE]Generell haben es Kinder arbeitsloser Eltern oder von Eltern mit Zeitarbeiterjobs was die finanzierung des Studiums betrifft, recht komfortabel ... Das heißt sie haben für sich ganz alleine über 750 Euro netto zur Verfügung von denen sie nur 300 im Monat zurückzahlen müssen ...[/QUOTE]Das Problem dabei ist, dass man den Großteil davon den Miethaien in den Rachen wirft. Ich hatte damals monatlich 180 Mark Stipendium, musste nichts zurückzahlen, und habe mir von dem Geld sogar noch ein [URL="http://nd01.jxs.cz/676/789/be1484d6a0_24572076_o2.jpg"]Kassettendeck[/URL] zusammengespart ([URL="http://www.ureader.de/msg/11505695.aspx"]"das war Luxus pur, das war ein lupenreines Stereogerät"[/URL]), weil das Wohnheim-Zimmer nur 10 Mark kostete.

[QUOTE]Was die Bildung der Kinder betrifft sind andere Probleme viel immanenter. Es sind die 18-19 Jahre bis zum Abitur, die problematisch sind und die man irgendwie zu regeln hat. Genauso wie Nachhilfe, Hausaufgabenkontrolle und entsprechende schulisch Leistungen wichtig sind.[/QUOTE]Oft fehlt der positive Anreiz "Wissen ist Macht", der wirkt viel besser als Kontrollen. Meine Mutter sagte immer "Was ihr gelernt habt, kann euch niemand wegnehmen".

[QUOTE]Aber leider sind die wenigsten Kinder von Arbeitslosen Studenten. Wahrscheinlich weil viele schon so vom Verzicht geprägt sind, dass es für sie aus ihrem noch recht schmalen Blickfeld heraus unklug klingt, Jahrelang zu studieren ohne etwas zu verdienen und sogar noch SCHULDEN zu machen.[/QUOTE]Das mit den Schulden kommt heute noch dazu, aber es geht (mir) gar nicht so sehr um Studieren und akademische Titel, sondern um das Lernen-Wollen und um Wege und Methoden zum selbständigen Lernen, die [URL="http://www.lpi-academy.de"]nichts oder nicht viel kosten.[/URL] Bei mir hatte das den Nebeneffekt, dass ich mit der [URL="http://www.lpi-german.de"]Prüfungsurkunde[/URL] zusammen gleich noch mehrere Seiten mit Stellenangeboten erhielt ...
ArrogantNickÄhm @TTP - Einspruch, Euer Ehren. ;-)

[QUOTE]"Teile und herrsche" ist ein uraltes Prinzip. Wer herrschen will, der hetzt die Schichten gegeneinander. [/QUOTE]

&

[QUOTE]Das Prinzip "Teile und herrsche" verführt Menschen immer wieder dazu, sich und Andere nach Äußerlichkeiten zu beurteilen und zu vergleichen, und sich schließlich selbst zu verachten.[/QUOTE]

Auf einer theoretischen Ebene mag das durchaus korrekt sein. Die Praktische/Unmittelbare, sieht mAn anders aus. Da muss nicht groß aufgehetzt/geteilt werden. Es reicht, wenn Menschen auf engem Raum zusammenleben müssen, die andere Vorstellungen vom Leben haben. Nicht umsonst gibt es hier in Deutschland andauernd Nachbarschaftsstreit. Wir haben eine Unkultur des einander Hassens entwickelt. Das ist es wohl auch, was Hellscream meint, wenn er von wenig naturnahen Lebensbedingungen spricht. Wie Tiere, die in zu engen Käfigen anfangen übereinander herzufallen.

Und wenn jemand sein Gegenüber hasst, so sucht er Gründe ihn zu verachten. So wird das vermeintlich Offensichtliche herangezogen (Äußerlichkeiten), denn das ist ein einfacher Weg. Dass der Preis für diesen Weg auch (u. U.) einen Freifahrtschein in die Selbst-Verachtung beinhalten könnte, ist den Wenigsten bewusst. Und die Hauptschuld, so man denn schon von sowas reden will, liegt hier nicht bei den Herrschenden, sondern in der Unleidlichkeit zwischen Individuen. Würden sich diese solidarisieren, wären die Herrschenden enttarnt, nämlich als im Grunde völlig machtlos.

Herrschaft ist das virtuose (Strategie)-Spiel mit Hass. Also mit bereits gegebenen Zuständen. Man kann natürlich die Umstände forcieren, mehr von diesem Ambrosia der vermeintlichen Kontrolle zu erzeugen - sicherlich. Aber ursächlich ist das nicht.


Habe fertig. ;-)

....
Hellscream[QUOTE] geschrieben von ArrogantNick
Eieiei - was mag es sein, das Potential? Also ich sag's mal so, in unserem Kontext spreche ich von Eigenschaften wie Selbst-Vertrauen, Selbst-Sicherheit, Selbst-Bewusstsein und dergleichen mehr. Das Potential für diese Eigenschaften ist mE jedem Menschen in die Wiege gelegt.[/QUOTE]

Was bringen diese Eigenschaften, denn in der Konkreten Situation? Das sind alles Sekundär Fähigkeiten. Wichtig ganz klar, aber aus der Arbeitslosigkeit oder prekären Lohnsklaven Rolle retten sie dich alleine nicht. Potential würde ich abstrakter und weitreichender fassen und erst dann auf die konkrete Person beziehen.

[QUOTE] geschrieben von ArrogantNick
Was mir dazu auffällt (danke by the way für den Anstoß), dass ein wesentliches Problem in den Diskussionen, der Standpunkt ist von dem aus diskutiert wird, bzw. WIE das Thema aufgefasst wird. Das Eine wäre eine generelle Betrachtungsebene, die versucht das Geschehen im Ganzen zu überblicken und generelle Schlüsse daraus zu ziehen. Auf dieser Ebene stehen die persönlichen Erfahrungen im Hintergrund und ich glaube, genau das ist es was mich persönlich etwas stört. Es bringt mich nämlich zu der Frage, wem, bzw. was das nutzt? Ich meine, was habe ich davon, wenn ich womöglich weiß wer die Strippen zieht und dennoch nichts dagegen tun kann?[/QUOTE]

Ja, das ist natürlich ein wesentliches „Problem“, wobei das eigentlich klar sein sollte. Kann ja auch bereichernd sein. Mir nützt es persönlich eine ganze Menge wenn ich es nicht einen vermeintlichen nicht greifbaren allmächtigen Phantom zu tun habe, dem ich willkürlich ausgeliefert zu sein scheine. Vor allem weil ich fast jeden Tag mit dem Elend umgehen muss. Ich bin auch entschieden dagegen sich diese Machtpositionen in der Gesellschaft als übermächtige in aus stahl gegossene Festungen vor zu stellen, die einen immer schon einen Schritt voraus denkend wie Marionetten tanzen lassen, Gesellschaft ist auch immer dynamisch.
Hellscream[QUOTE] geschrieben von ArrogantNick
Diese Welt ist der totale Wahnwitz. Aber Du willst mir doch jetzt nicht erzählen, das hättest Du nicht gewusst. ;-) Und, wo ich etwas beiseite schiebe, will sich mir nicht erschießen. (?)
[/QUOTE]

Die Welt ist der totale Wahnwitz stimmt, aber sie ist immer auch das was wir daraus machten bzw. machen. In dem du nicht anerkennst das es eben auch die „Schwachen“, die „Opfer“ usw. gibt, weil sie sich ja wehren könnten und Potential entwickeln könnten (was für die Mehrheit Utopisch ist, wenigstens aus eigener Kraft) scheinst du mir diese selbst anzuklagen. Das versperrt den Blick auf die Strukturen die es aus meiner Sicht zu aller erst im Blick zu haben gilt. Wie werden diese Rollen produziert, welche Interessen stehen dahinter, welche Strukturen usw. klar ich bin da akademisch geprägt, das ist ein ganz anderer Ansatz als ein aus persönlicher Lebenserfahrung resultierender, wobei diese natürlich immer mitschwingt.

[QUOTE] geschrieben von ArrogantNick
Das ist es wohl auch, was Hellscream meint, wenn er von wenig naturnahen Lebensbedingungen spricht. Wie Tiere, die in zu engen Käfigen anfangen übereinander herzufallen.[/QUOTE]

Auch, bei weitem aber nicht ausschließlich
Kampfsau[QUOTE]Ich glaube du verwechselst die Begriffe Macht und Herrschaft. Macht ist für mich zuallererst Macht über mich selbst, und um die zu erreichen, muss ich nicht entgegen meiner Natur handeln, im Gegenteil.[/QUOTE]

Nein, das meinte ich nicht. Macht über sich selbst wird aber allein dadurch eingeschränkt, dass man generell abhängig ist. Wenn nicht nur von seinen Mitmenschen, dann zumindest auch von Dingen wie genug zu essen,wärme, gesundheit etc pp. Und wer "herrscht", der hat schon alleine über diese Dinge Einfluss auf mein individuelles Leben.

Herrschen an sich ist nichts schlimmes, wenn man zum Wohle seiner Beherrschten handelt aber ich habe ja erwähnt, warum solche sinnvollen Herrscher selten den nötigen Einfluss erlangen.

[QUOTE]Ich finde es gut, wenn Kinder von klein auf in die Familie hineinwachsen und ein Gespür für die familiäre Situation entwickeln. Dabei müssen sie gar nicht alle Zusammenhänge bis ins Einzelne verstehen. Aber es ist gut wenn sie lernen, auch in schwierigem Umfeld zu leben und zu überleben, wie das zum Beispiel in "Das Leben ist schön" gezeigt wird.[/QUOTE]

Das schon aber auch die Erfahrung trotz widrigster Umstände jemanden zu haben, der alles für einen tut, der einen die Sorgen abnehmen will und auf den man sich einfach verlassen kann. Gerade der von dir genannte Film, zeigt doch diese Art von Eltern sehr deutlich.

Sicher wäre der Vater mit seinem Jungen einfach aus dem KZ rausgegangen und hätte mit ihm ein Eis im Park spendiert, wenn das so einfach geklappt hätte. Doch hat er mit aller Macht versucht ihm zu sagen dass alles halb so wild ist, auch wenn im Prinzip alles hoffnungslos und schrecklich war

Wenn man keine Eltern hat, die einem diese bedingungslose Liebe beibringen, dann wird man wahrscheinlich selber nicht so uneingeschränkt andere Menschen lieben können, einfach weil das Vertrauen fehlt



[QUOTE]Das passiert, wenn man den eigenen Wert als Mensch immer nur an äußeren Dingen festmacht. Wenn man aus sich selbst, aus der eigenen Kreativität schöpft, und lernt sich an kleinen Dingen zu erfreuen, dann kann man viel öfter sagen "ja das geht", "das können wir zusammen erreichen". Das "Lasten übernehmen" ging in meiner Kindheit mehr in Richtung "notwendige Arbeit verteilen und gewonnene Freizeit gemeinsam genießen".[/QUOTE]

Zumindest ich kann für mich sagen, dass ich einen gewissen Konsum sehr angenehm finde. Diese imaginären Schwanzvergleiche von wegen ich hab das größere Auto, die schönere Frau und das bessere Haus halte ich auch für bescheuert. Trotzdem, nicht jeder der ein bischen mehr hat, ist emotional verarmt.

Nenn mich z.B. verwöhnt, ich habe auch mehrere Geschwister aber ein Raum für mich alleine wäre z.B. etwas, auf dass ich eigentlich nicht gerne verzichten würde. Auch wenn der Raum klein ist, solange ich ihn für MICH habe. Wie soll man z.B. als Jugendlicher seine Sexualität ausleben, wenn der kleine Bruder im Bett daneben liegt. Und was ist wenn man Liebeskummer hat und einfach nur alleine sein will, in seinen schwachen Momenten? ImSommer fahre ich auch gerne Fahrad aber ich wohne auf dem Land und ein Auto ist für mich ein gewaltiges Stück Freiheit und Unabhängigkeit , vor allem im Winter, wenn es kalt und dunkel draußen ist.

Da würde ich lieber dafür sorgen, dass meine Familie ein bischen von den allgemeinen Annehmlichkeiten zu spühren bekommt. Es heißt ja nicht, dass man keine Zeit für seine Kinder mehr hat.

[QUOTE]Ihre Situation als "Armut und Verzicht" zu sehen rührt vor allem vom materiellen Vergleichen her, und sie sehnen sich nach materiellem Reichtum und Konsum - und damit hängen sie schon wieder an der Angel. Aus dem Teufelskreis von Arbeitslosigkeit und Hartz4 kommt man aber mE nur heraus durch Streben nach Unabhängigkeit.[/QUOTE]

Du scheinst mir ein sehr spiritueller Mensch zu sein.Für mich ist das sowas wie eine Flucht nach Innen, was du da beschreibst. Ich halte spiritualität und das Befassen mit der eigenen Psyche für sehr wichtig. Dennoch würde ich mich eher als materiellen Menschen bezeichnen, der nach materiellen Lösungen sucht. Natürlich ist man glücklicher, wenn man nicht mehr von materiellen Vergleichen abhängig ist. Trotzdem halte ich es für wichtiger, sich gegen Einschnitte und Kürzungen zu wehren.

[QUOTE]Das war 1978 in der DDR (der MR-610 hat sich gut geschlagen beim 69!-Wettbewerb mit den West-Taschenrechnern - dank Toshiba inside). Das Vergleichsgerät heute wäre wohl ein ordentliches Notebook.[/QUOTE]

Das ist aber schon einige Jahrzehnte her.Die Zustände haben sich geändert, eigentlich ist zweckmäßige Rechenleistung schon zu absoluten Billigpreisen erhältlich. Ein Zweckmäßiger PC ist mitunter schon billiger, als die Schulbücher die man braucht.

[QUOTE]Das Problem dabei ist, dass man den Großteil davon den Miethaien in den Rachen wirft. Ich hatte damals monatlich 180 Mark Stipendium, musste nichts zurückzahlen, und habe mir von dem Geld sogar noch ein Kassettendeck zusammengespart ("das war Luxus pur, das war ein lupenreines Stereogerät"), weil das Wohnheim-Zimmer nur 10 Mark kostete.[/QUOTE]

Kommt nunmehr auch darauf an, wo man studiert. Meine Schwester lebt für unter 500 Euro im Monat, lebt aber auch in einer sehr billigen Stadt und gönnt sich eigentlich fast nichts. Man sieht auch, dass sie seeehr viel abgenommen hat.

Im Osten studieren ist extrem kostengünstig, die Mieten sind so niedrig, wegen des Leerstandes und Studiengebühren zahlt man auch nicht. Da kann man mit 750 Euro ein tolles Leben haben.

Aber wo du schon von dem Luxus pur redest, hast du dich nicht auch sehr über dein Kassettendeck gefreut, auch wenn das im Prinzip auch nur ein Konsumgut war?

[QUOTE]Oft fehlt der positive Anreiz "Wissen ist Macht", der wirkt viel besser als Kontrollen. Meine Mutter sagte immer "Was ihr gelernt habt, kann euch niemand wegnehmen".[/QUOTE]

Kommt wohl drauf an. Manche Menschen sind einfach nicht für Schulen geschaffen. Die sind nicht die Art Mensch, die 8 Stunden auf dem Arsch sitzt und einem Lehrer zuhört wie er Dinge sagt, die für den Schüler in dem moment oft keinerlei praxisrelevanz zu haben scheinen. Und auch wenn die Eltern es nicht schlecht finden, wenn das Kind gut ist in der Schule, so sind sie selber nicht gebildet und können diese Werte nicht vorleben und weitergeben.

[QUOTE]Das mit den Schulden kommt heute noch dazu, aber es geht (mir) gar nicht so sehr um Studieren und akademische Titel, sondern um das Lernen-Wollen und um Wege und Methoden zum selbständigen Lernen, die nichts oder nicht viel kosten. Bei mir hatte das den Nebeneffekt, dass ich mit der Prüfungsurkunde zusammen gleich noch mehrere Seiten mit Stellenangeboten erhielt ...[/QUOTE]

Das ist auch wieder so eine Sache. wer kann denn schon immer genau das machen, was er wirklich machen will?Wieviele brechen ein Germanistik- und Philosophiestudium ab? Wieviele Sozialpädagogen finden z.B. keinen Job? Immer noch ist unter Akademikern der Trend verbreitet, seinen Interessen zu folgen. Das ist an sich nicht falsch, nur ist die Existenz nach dem zugegebener Maßen recht interessanten Studium auf einmal gar nicht mehr so unterhaltsam.

[QUOTE]Ja, natürlich. Wenn ich mir Personal für meine Arztpraxis aussuche, hilft mir das beste Zeugnis nichts, wenn ich das Gefühl habe, daß die Person nicht ins Team paßt.[/QUOTE]

Und das soll man anhand eines Bewerberfotos feststellen können? Das kann natürlich auch ein vorgeschobener Grund sein, um die subjektive Befindlichkeiten zu tarnen , die man hinter angeblicher objektiver Entscheidungsfindungsprozesse versteckt. Vielleicht erinnert einen die Visage auch nur an den Ex, der einen damals so schlecht behandelt hat.

Wenn solche Entscheidungen getroffen werden, kann kein Bewerber etwas dafür.

[QUOTE]stimmt. Aber das gilt hier bei den meisten natürlich nicht. Denn bei mir war das ja alles was gaaaaaaaaanz anderes..... wie ich mir anhören durfte....... ws habe ich das alles in einem Paralleluniversum erlebt....[/QUOTE]

Ich glaube sehr wohl, wenn man selber einmal 9 Stunden im Hochsommer in einer 50 Grad warmen Halle geschuftet hat oder auf dem Bau sich der Dreck in jede Ritze des eigenen Körpers eingegraben hat, wenn man nach Monaten des Schuftens fast schon permanente nervenschäden in den Händen hat, wegen des dünnen Haltedrahtes, der sich beim Tragen der schweren Baumaterialien in die Handfläche drückt.

Wer Bauschutt einatmen musste bei dem man nichtmal erahnen kann, wieviele krebserregende Stoffe sich darin befinden. Generell wenn man als Mensch erlebt hat, wie entwürdigend man teilweise als Arbeitnehmer behandelt wird, wer sowas tatsächlich mal am eigenen Leibe gespührt hat, der wird als halbwegs emphatischer, anständiger Mensch es nicht mit sich vereinbaren können, solche Menschen immer weiter und weiter zu schröpfen und zu entrechten.

Wenn ich so mein Geld verdienen müsste, ich könnte garantiert nicht nachts schlafen, selbst wenn es ein Kingsizebett ist, in dem ich liege. Selbst mein Champagner und mein Hummer würden mir nicht schmecken.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Selbst wenn man nur etwas größere Aufträge oder bessere Jobs sucht, wird man auch nicht automatisch fündig.[/B][/QUOTE]

klar nicht. Doch nach wie vor gilt: wer sucht, findet nicht automatisch sofort - doch wer gar nicht sucht, findet bestimmt nicht. Oder wer sich mit einem entwürdigenden Minimum zufrieden gibt, wird auch nichts Besseres finden.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ja und sie fallen auch mal raus, wenn denen deine Nase auf dem Bewerberfoto nicht gefällt.[/B][/QUOTE]

Stimmt. Darum lohnt es sich ja umso mehr, in Beziehungen zu investieren, weil es da viel eher heisst "der Typ hat zwar eine total hässliche Nase, aber lass dich nicht täuschen, arbeiten kann der!"


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Vielleicht für dich nicht. Wenn es wirklich so einfach wäre und auf fast jeden zutreffen würde, warum sind dann nicht alle über Freunde irgendwo reingerutscht oder arbeiten im Niedriglohnsektor und unter miesen Bedingungen?
[/B][/QUOTE]

der politische Teil ist, dass Deutschland den Niedriglohnsektor bewusst gefördert hat - der persönliche Teil ist, dass viele Leute sich mit Niedriglohnstellen zufrieden geben und sich noch nicht einmal zutrauen, etwas Besseres zu finden.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ich dachte die fliegen einem einfach zu, wenn man immer nett und freundlich ist und sich mit allen versteht? Wenn man die Leute die einen in Lohn und Brot bringen "um ihrer selbst willen " liebt.Also entweder arbeitet man doch gezielt daran, dass andere einen mögen und einen eventuell nutzen oder so nett und freundlich zu sein ist doch eher viel arbeit. Und wenn etwas sehr anstrengend ist, heißt es doch, man muss sich verstellen. [/B][/QUOTE]

ach nein, man muss sich nicht mit allen verstehen. sicher nicht. Mit den Leuten, mit denen man sich nicht versteht, reicht es, korrekt und höflich zu sein.

Aber man kann durchaus gezielt daran arbeiten, Menschen nicht unnötig zu verärgern.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Pff, soll ich mal lachen? Ja viele arbeiten sehr lange. Aber der eine muss 10 Stunden am Fließband stehen. Der andere führt während seiner "Arbeitszeit" nicht selten Geschäftsessen in feinen Restaurants oder hat Treffen in Golfclubs. Unternimmt teure Reisen in große Weltstädte etc pp.

Selbst wenn ich 15-16 Stunden pro tag arbeiten würde, wenn ich soviel verdienen würde, wäre es mir das Wert, denn irgendwann hat man soviel Geld, dass es für sich selbst arbeitet. Viele Multimillionäre sind auch erben und mussten sich auch nicht totschuften.

Ich finde es lustig, wie du den Malocher auch noch als faul im Vergleich zu den Superreichen darstellst.
[/B][/QUOTE]


Ein Leben, das ich nicht möchte. Weder das Eine noch das Andere. Während meiner Freizeit oder während des Sports oder während des Essens möchte ich nicht noch gleichzeitig den Kopf beim Geschäft haben müssen. Ich möchte auch nicht essen müssen, nur weil ich grad einen Termin habe. Der grösste Luxus ist für mich, über meine Zeit verfügen zu können, und das kann weder der Malocher noch der Staranwalt. Die sind beide gehetzt und haben wenig Zeit für sich selbst.

Ich möchte nicht 15 Stunden am Tag Termine haben, nicht einmal dann, wenn sie in einer kostbaren Umgebung stattfinden. Ich halte es auch nicht notwendigerweise für erstrebenswert, mit dem Arbeiten aufzuhören, falls ich jemals so viel Kapital hätte - ich arbeite ja gerne. Und wenn ich mal so im Fernsehen über Berichte zur Jet-Set-Society der reichen Erben stosse, so fasziniert mich das durchaus, aber so leben...? nö.

Die Malocher sind nicht faul, die Grossverdiener aber auch nicht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ein paar Überstunden sind bei Milliardengewinnen ein seeeehr kleiner Preis den man bezahlen muss. Vor allem wenn Gewinne zu nicht verächtlichen Anteilen aus Steuereinnahmen und gegen den Willen der aller meisten Steuerzahler geschehen.[/B][/QUOTE]

Wenn das dein Weg ist, kannst du den ja gerne gehen. Lerne etwas Wirtschaftsnahes, geh auf die Bank, werd Devisenhändler oder sowas, schwimm im Geld wie Dagobert Duck, spiele mit den Millionen und kassiere fett ab am Bonus Day - bitte, wenn dir das zusagt... mir nicht. Die paar wenigen Wochen Ferien (die dann tatsächlich in einer schönen Umgebung verbracht werden können), die vielen Überstunden, die Gefahr, zum Alkoholiker zu werden (wegen der vielen eleganten Geschäftsessen, die oft mehr Qual als Freude sind), der permanente Leistungsdruck - nein danke. Das Altern geschieht zu schnell in einer solchen Branche für meinen Geschmack.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Wenn die Gewinne durch Abzocke von Kunden oder Ausbeutung von Arbeitern entstanden sind, dann sage ich ganz klar JA.[/B][/QUOTE]

Ausser wenn es um unausweichliche Monopole geht, muss man mit Kunden kein Bedauern haben - einkaufen ist nach wie vor freiwillig. Die unausweichlichen Monopole allerdings sind immer staatliche Monopole.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Millionen die sich Jahrzehntelang für Hungerlöhne den Rücken kaputt schuften haben natürlich nichts mit dem Reichtum Großindustrieller oder anderer Leute zu tun? Vielleicht tut es der reichen Person nicht weh, wenn sie 100 Euro für Wasser wegwirft, dass an sich nur einige Cent wert ist. Nur ein Mensch der ein bischen weiter denkt weiß, dass alles von irgendwem erarbeitet werden muss.[/B][/QUOTE]

Wenn Reiche ihr Mineralwasser so teuer bezahlen, ist das ja positiv - das Geld kommt unter die Leute. Und der Staat darf via Steuer auch noch sein Scherflein davon abschöpfen.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Selbst wenn Leute über sich hinauswachsen können, ich kann auch keinen Marathonrekord laufen, wenn schon am Start Eisenkugeln an meine Gelenke befestigt wurden.[/B][/QUOTE]

Solche Hindernisse gibt es - aber die sollten niemanden daran hindern, sich ds notwendige Werkzeug zu organisieren, um die Eisenkugeln wegzukriegen und mit dem Training zu beginnen, falls Marathon ein Herzenswunsch sein sollte.

grüsse, barbara
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Und das soll man anhand eines Bewerberfotos feststellen können? Das kann natürlich auch ein vorgeschobener Grund sein, um die subjektive Befindlichkeiten zu tarnen , die man hinter angeblicher objektiver Entscheidungsfindungsprozesse versteckt. Vielleicht erinnert einen die Visage auch nur an den Ex, der einen damals so schlecht behandelt hat.

Wenn solche Entscheidungen getroffen werden, kann kein Bewerber etwas dafür.
[/B][/QUOTE]


Ich habe Deine ursprüngliche Aussage, auf die sich mein von Dir zitierter Absatz bezog, als eine Überspitzung angesehen. War aber anscheind nicht als solche gemeint.... Ich glaube jedoch kaum, daß es in den meisten Fällen am Foto liegt. Ich habe schon sehr häufig Mitarbeiter ausgesucht. Natürlich kann ich nicht ausschließen, daß irgend jemand mal jemanden nicht in die engere Wahl genommen hat, weil der/die dem/der Ex sehr ähnelte. Aber das ist doch nicht die Regel. Man ist in bestimmten Berufszweigen ja froh, überhaupt jemanden zu bekommen, der einigermaßen fehlerfrei schreiben und rechnen kann. Da sortiert man doch nicht aufgrund "einer Nase" aus.

Ich erinnere mich lebhaft, bei der "Qual der Wahl" einer Azubine für den Beruf der medizinischen Fachangestellten ("Arzthelferin"). Bewerbungen ca. 50. Bei 3 oder 4 Bewerbungen lag tatsächlich das falsche Anschreiben drin, eines davon an eine Firma, in der frau sich als Bürokauffrau bewarb.
Bei rund dreiviertel der Bewerbungen (u.a. auch die mit den falschen Anschreiben) grottige Zeugnisse, vieren und fünfen (nicht nur in Deutsch und Mathe), sowie massive Fehlzeiten (über die man bei guter Begründung, z.B. Krankheit, noch weggesehen hätte, wenn der Rest der Bewerbung gestimmt hätte). Bewerbungsblätter mit Eselsohren. Tintenflecke. Und ja, auch einige grottige Fotos, die teilweise aussahen, als seien sie in Malle beim Sangriasaufen aufgenommen worden. Mädels in Spaghettishirts, wo der BH rausschaute, fettigen Haaren, Altmetallsammlung im Gesicht. Sorry, sowas geht für eine Bewerbung gar nicht. Nenn es "Nase", ich nenne es "Eindruck" und bin ganz ehrlich, auf solche Leute kann ich verzichten, insbesondere in Kombination mit einer beschissenen Bewerbungsmappe.
Von den restlichen 13 Bewerberinnen, die wir eingeladen hatten zu einem Vorstellungsgespräch, sind schonmal von vorne herein 4 oder 5 nicht gekommen und 2 waren massiv zu spät. Sorry, nächstes no go.

Nicht falsch verstehen: Wer mich kennt, weiß, daß ich privat auch ziemlich "freak-ig" bin. Aber bei Bewerbungen geht das einfach nicht. Jedenfalls nicht in bestimmten Berufen (bei kreativen Berufen mag das anders sein). Da gehören die sichtbaren Piercings raus, eine anständige Klamotte an den Leib und ein gepflegtes Äußeres her. Eine ordentliche Mappe ohne Rechtschreibfehler gehört ebenso dazu, wie Pünktlichkeit. Wenn das schon jemand als Bewerber nicht zeigen kann, will ich lieber nicht wissen, wie er sich als Arbeitnehmer macht. Das Risiko gehe ich nicht ein. Böse Überraschungen erlebt man auch so noch genug.
Kampfsau[QUOTE]klar nicht. Doch nach wie vor gilt: wer sucht, findet nicht automatisch sofort - doch wer gar nicht sucht, findet bestimmt nicht.[/QUOTE]

Entweder das oder man hat nicht die richtigen Freunde.

[QUOTE]Stimmt. Darum lohnt es sich ja umso mehr, in Beziehungen zu investieren, weil es da viel eher heisst "der Typ hat zwar eine total hässliche Nase, aber lass dich nicht täuschen, arbeiten kann der!"[/QUOTE]

Das bringt dir aber erstmal gar nichts, wenn die Leute dich nichtmal zu Bewerbungsterminen für bessere Stellen einladen.

[QUOTE]der politische Teil ist, dass Deutschland den Niedriglohnsektor bewusst gefördert hat - der persönliche Teil ist, dass viele Leute sich mit Niedriglohnstellen zufrieden geben und sich noch nicht einmal zutrauen, etwas Besseres zu finden. [/QUOTE]

Das ist zum Teil auch durch das bedingt, was du schon einige Male erwähnt hast. Nämlich das viele Menschen tatsächlich glauben, anstrengung allein zahlt sich irgendwann aus. Viele strampeln sich dann ab, in Hoffnung auf eine unbefristete Stelle ab und oft zahlt meist zahlt es sich nicht aus. Die Zeitarbeiter die länger dabei sind, sind nicht umsonst oft extrem unmotiviert.

Und andererseits wird von den Leuten auch viel unternommen um gute Stellen zu bekommen, es werden Lehrgänge besucht, Ausbildungen abgeschlossen und trotzdem zahlen sich diese Mühen selten aus.

[QUOTE]Aber man kann durchaus gezielt daran arbeiten, Menschen nicht unnötig zu verärgern. [/QUOTE]

Ja in dem man z.B. über die schlechten Witze des Chefs lacht, damit der sich nicht wie ein Idiot vorkommt. Der Kollege der besser mit seiner derben Art des Humors zurechtkommt, der hat dann auch keinen Vorteil mehr.

[QUOTE]Ein Leben, das ich nicht möchte. Weder das Eine noch das Andere. Während meiner Freizeit oder während des Sports oder während des Essens möchte ich nicht noch gleichzeitig den Kopf beim Geschäft haben müssen. Ich möchte auch nicht essen müssen, nur weil ich grad einen Termin habe. Der grösste Luxus ist für mich, über meine Zeit verfügen zu können, und das kann weder der Malocher noch der Staranwalt. Die sind beide gehetzt und haben wenig Zeit für sich selbst. Ich möchte nicht 15 Stunden am Tag Termine haben, nicht einmal dann, wenn sie in einer kostbaren Umgebung stattfinden. Ich halte es auch nicht notwendigerweise für erstrebenswert, mit dem Arbeiten aufzuhören, falls ich jemals so viel Kapital hätte - ich arbeite ja gerne. Und wenn ich mal so im Fernsehen über Berichte zur Jet-Set-Society der reichen Erben stosse, so fasziniert mich das durchaus, aber so leben...? nö. [/QUOTE]

Weißt du was das alles relativiert? Diese ganzen Mühen werden dadurch relativiert, dass sie sich durch hohes Ansehen und gewaltige materielle Vermögenszunahme auch wirklich auszahlt. Ein Zeitarbeiter hat nichtmal diesen kleinen Trost.

Außerdem weiß der reiche Mensch auch, dass sich seine Situation immer weiter verbessern kann, je länger er arbeitet. Er wird vielleicht schon mit 40 nicht mehr die Notwendigkeit haben, zu arbeiten. Er kann dann alles machen was er will ohne die finanziellen Einschränkungen eines Arbeitslosen oder zu irgendwelchen Terminen und sinnlosen Weiterbildungsmaßnahmen erscheinen zu müssen.

Ein Zeitarbeiter wird schuften und schuften und er wird jedes mal nur knapp über die Runden kommen. Und wenn er denn mal Rentner ist, hat er neben dem Problem der mageren Rente, die gerade mal der Grundsicherung entspricht, wird er körperlich so kaputt sein, dass er seinen Ruhestand nicht geniesen kann.

[QUOTE]Wenn das dein Weg ist, kannst du den ja gerne gehen. Lerne etwas Wirtschaftsnahes, geh auf die Bank, werd Devisenhändler oder sowas, schwimm im Geld wie Dagobert Duck, spiele mit den Millionen und kassiere fett ab am Bonus Day - bitte, wenn dir das zusagt... mir nicht[/QUOTE]

Das ist mal überhaupt nicht mein Ding. Nur ist deren Leben sicher nicht so schlimm wie du es dir vorstellst. Mein Gott, wenn ich irgendwo arbeite und eine Fehlleistung von mir, verursacht ein paar tausend Euro Schaden, dann ist für mich der Arsch erstmal auf Grundeis. Wenn sich das rumspricht kriege ich in der Branche vielleicht nie mehr einen Job. Wenn aber ein Manager einen Posten annimmt und nur Fehlentscheidungen trifft in höhe vieler Millionen Euro, dann muss der überhaupt nichts fürchten. Denn er verfügt, wie es in Wirtschaftskreisen genannt wird, über einen "goldenen Fallschirm".Das heißt wofür jeder normale Mensch seinen Job verliert und erstmal wieder Klinken putzen muss, bekommt der Topmanager soviel Geld, dass er seinen Lebtag gut Leben kann, ohne jemals wieder für irgendwenn anders als sich selber arbeiten zu müssen.

Soviel schonmal zum "permanenten Leistungsdruck" die Menschen die dort sind, die machen das doch primär für ihr eigenes Ego.

[QUOTE]Ausser wenn es um unausweichliche Monopole geht, muss man mit Kunden kein Bedauern haben - einkaufen ist nach wie vor freiwillig. Die unausweichlichen Monopole allerdings sind immer staatliche Monopole.[/QUOTE]

In Argentinien wurde soviel ich weiß schonmal das Trinkwasser privatisiert. Die Bevölkerung ist aber durchgedreht und das hat so nicht geklappt.

Außerdem wird dem Kunden oft vieles vorenthalten, folglich ist es nichtmal unbedingt dessen Schuld, wenn er Dinge unterstützt, die er eigentlich ablehnt.

Wer kann schon von allen den hunderten Produkten die man kauft,immer genau wissen was wo herkommt und unter welchen Bedingungen es produziert wurde?

Nur ich weiß immer noch nicht, warum es so schlimm wäre, etwas umzuverteilen oder aufzupassen ,dass die Differenz zwischen Ausgaben und Umsatz nicht zu groß wird?

[QUOTE]Wenn Reiche ihr Mineralwasser so teuer bezahlen, ist das ja positiv - das Geld kommt unter die Leute. Und der Staat darf via Steuer auch noch sein Scherflein davon abschöpfen.[/QUOTE]

Tropfen auf den heißen Stein. Das Paradoxe ist doch, dass je mehr Steuern man zahlen kann,desto weniger trauen sich Finanzbeamte die gerechten Beträge einzufordern, weil der reiche Steuerzahler dem Land dem er seinen Reichtum, seine Ausbildung und seine Kontakte verdankt, nicht den angemessenen Anteil von seinem Gewinn abgeben will. Steuerflucht und Schlupflöcher gibt es nicht erst seit gestern.

Und selbst wenn man sich ab und an dermaßen dekatente Dinge gönnt, der Großteil des Vermögens bleibt ja unangetastet auf den Konten. Durch das Zinssystem arbeitet das Geld quasi für sich selbst und das mit der Vermögenssteuer wurde auch nie wirklich so durchgesetzt. Man muss sich die gesamte Geldmenge wie einen Blutkreislauf vorstellen und an einigen wenigen Stellen, stauen sich große Mengen Blut bzw Geld, ohne dem restlichen Körper /Volk zur Verfügung zu stehen.

Ich bin 100 % davon überzeugt, dass der soziale Frieden und die allgemeine Volkswirtschaftliche Entwicklung weitaus besser verlaufen würde, wenn sich nicht mehr 80 % des Landesvermögens in den Händen von 20 % der Bevölkerung befänden. Es gebe allgemein mehr Investitionspotential für Dinge, die allen zum Vorteil gereichen. Die Steuereinnahmen wären höher und mit diesen könnte man mehr soziale Projekte finanzieren und die Infrastruktur ausbauen.

[QUOTE]Ich erinnere mich lebhaft, bei der "Qual der Wahl" einer Azubine für den Beruf der medizinischen Fachangestellten ("Arzthelferin"). Bewerbungen ca. 50. Bei 3 oder 4 Bewerbungen lag tatsächlich das falsche Anschreiben drin, eines davon an eine Firma, in der frau sich als Bürokauffrau bewarb. [/QUOTE]

Mal ehrlich, du kannst es dir nicht vorstellen, dass das mitunter einfach nur an der Stelle selber lag? Ich hatte einmal eine Freundin die war Arzthelferin und mit der hätte ich echt nicht tauschen wollen. Der Verdienst ist doch mal ein Witz vor allen bei den ganzen Überstunden die man dabei schieben muss.

Das zu lernen würde ich meiner Tochter nicht mal besoffen empfehlen. Und da kann ich es verstehen, dass die letzten verzweifelten Seelen Bewerbungen bei euch abschicken. Wahrscheinlich sind das dann die, die nicht gleich in einen regulären Pflegeberuf übernommen wurden.

In der Pflege hat man zumindest noch Perspektiven. Als medizinischer Fachangestellter bleiben einem nur die kaufmännischen Weiterbildungen. Und hätte man sowas ins Auge gefasst, könnte man ja gleich Kauffrau im gesundheitswesen werden.
softcakeja, und wenn man die kauffrau im gesundheitswesen anvisiert kann man auch direkt sozialversicerungsfachangestellte werden ud ddas kann man dann auch weiter führen..

kauffrau im gesundheitswesen ist aber auch das was ich keinem empfehlen würde. wir haben mal einige testweise eingestellt. für die kasse sind die leider nicht zu gebrauchen. und ne arztpraxis kann mit denen wohl auch nicht viel anfangen. weit verbreitet ist der job nicht.

aber zum thema liegt es an der stelle .. es ging um ne ausbildung. nicht um ne stelle. ich würde doch vermuten das man als junger mensch die ausbildung dem niedriglohnsektor/zeitarbeit vorzieht.

aber wir stellen ja auch azubis ein. und wir habe ein ähnliches bild. ich sehe ja auch regelmässig die bewerbungen die rein kommen. auch die auf normale stellen.
wenn man das als normal nimmt was da kommt, dann macht jedes bewerbungstraining vom amt sinn. ist leider so.
Kampfsau[QUOTE]ja, und wenn man die kauffrau im gesundheitswesen anvisiert kann man auch direkt sozialversicerungsfachangestellte werden ud ddas kann man dann auch weiter führen..[/QUOTE]

Ich kenne mich nicht so gut mit diesen kaufmännischen Berufen aus, es ging auch nicht um Qualifikationsebenen sondern um Aufgabenschwerpunkte.

Und für medizinische Fachangestellte gibt es nunmal keine beruflichen Weiterbildungen abgesehen von den kaufmännischen.

Eine Krankenpflegerin kann z.B. Fachkrankenpflegerin in allen möglichen Fachbereichen werden. In Psychiatrie, innerer Medizin, intensivpflege usw.
Man kann sich in alle möglichen Richtungen entwickeln und die Stationsleitung bei Eignung übernehmen. Solche Entwicklungspotentiale hat der Beruf der medizinischen Fachangestellte nicht. Auch Gehaltstechnik sieht es dort sehr mau aus und die Arbeitsbelastung ist auch nicht gerade klein.

[QUOTE]aber zum thema liegt es an der stelle .. es ging um ne ausbildung. nicht um ne stelle. ich würde doch vermuten das man als junger mensch die ausbildung dem niedriglohnsektor/zeitarbeit vorzieht.[/QUOTE]

Man macht doch die Ausbildung nicht um ihrer selbst willen. Man absolviert eine mehrjährige Ausbildung um damit irgendwann mal ein bischen was zu verdienen.Folglich ist es doch absoluter Blödsinn erstmal 3 Jahre für ein erbärmliches Lehrlingsgehalt zu arbeiten, nur um nach der Ausbildung auch nicht viel mehr zu bekommen.

Deswegen denke ich, es ist kein Wunder, dass die Bewerber zu wünschen übrig lassen. Ausbildung alleine reicht eben nicht.

Ich kenn auch das Gegenteil, wenn Ausbildungsberufe so begehrt sind, dass es ein richtiger Kampf wird, irgendwo genommen zu werden. Da heißt eine formal fehlerfreie Bewerbung und anständige Noten bedeuten nicht automatisch, dass man eingeladen wird. Meist muss man sich dann auch immer ein Jahr früher bewerben um überhaupt eine Chance zu haben.

Das sind dann häufig die Ausbildungen, die noch eine wirkliche finanzielle Perspektive bedeuten.

Dass das Niveau der Schüler nachlässt ist in der Tat auch ein großes Problem. Erstmal gibt es weniger Schüler, das heißt auch der Talentpool wird deutlich kleiner und die Ansprüche in den Schulen sinken. Nur dafür können die Schüler selber auch nicht unbedingt etwas.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]aber wir stellen ja auch azubis ein. und wir habe ein ähnliches bild. ich sehe ja auch regelmässig die bewerbungen die rein kommen. auch die auf normale stellen.
wenn man das als normal nimmt was da kommt, dann macht jedes bewerbungstraining vom amt sinn. ist leider so. [/B][/QUOTE]

Kann ich nur bestätigen:
Eine Freundin von mir hat letztens die Bewerbungen für den Herbst durchgeschaut: Aubildung zur Bürokauffrau/ zum Bürokauffmann. Gleiches Spiel wie bei uns, nur anderer Beruf....
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Das ist zum Teil auch durch das bedingt, was du schon einige Male erwähnt hast. Nämlich das viele Menschen tatsächlich glauben, anstrengung allein zahlt sich irgendwann aus. Viele strampeln sich dann ab, in Hoffnung auf eine unbefristete Stelle ab und oft zahlt meist zahlt es sich nicht aus. [/B][/QUOTE]

Stimmt schon, Anstrengung zahlt sich nicht immer direkt aus. Es lohnt sich aber die Augen offen zu halten und auch anderswo immer wieder mal zu gucken.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Weißt du was das alles relativiert? Diese ganzen Mühen werden dadurch relativiert, dass sie sich durch hohes Ansehen und gewaltige materielle Vermögenszunahme auch wirklich auszahlt. Ein Zeitarbeiter hat nichtmal diesen kleinen Trost.[/B][/QUOTE]

naja, Menschen neigen dazu, sich immer nach oben zu vergleichen - viele von denen, mit Hartz4 unglücklich sind, währen auch noch mit zehn Millionen auf dem Konto unglücklich. Zufriedenheit hat erst mal mit Geld und Prestige und anderen Äusserlichkeiten herzlich wenig zu tun. Reich zu sein macht nicht unbedingt glücklich.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Außerdem weiß der reiche Mensch auch, dass sich seine Situation immer weiter verbessern kann, je länger er arbeitet. Er wird vielleicht schon mit 40 nicht mehr die Notwendigkeit haben, zu arbeiten. Er kann dann alles machen was er will ohne die finanziellen Einschränkungen eines Arbeitslosen oder zu irgendwelchen Terminen und sinnlosen Weiterbildungsmaßnahmen erscheinen zu müssen.[/B][/QUOTE]

nein, beim Reichen wird es irgendwann schwer, die Situation weiter zu verbessern. Wenn du schon vier Villen hast, verbessert es dein Leben nicht wesentlich, wenn du noch eine fünfte kaufst.

genauso wie "wenig Geld" seine ganz eigenen Probleme mit sich bringt, bringt auch "viel Geld" seine eigenen Probleme mit sich. Und wer weiss schon, was er will, wenn er das bisherige Leben in einem Hamsterrad von Arbeit und Leistung verbracht hatte? Aus solche Lebensmustern kommt man nicht einfach so raus.

Also wieso sich nicht darauf konzentrieren, einen Traum zu haben und ihn zu verwirklichen beginnen - mit jenen Mitteln, die eben gerade hier und heute vorhanden sind, so bescheiden sie sein mögen.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Das ist mal überhaupt nicht mein Ding. Nur ist deren Leben sicher nicht so schlimm wie du es dir vorstellst.[/B][/QUOTE]

Doch, ich kann mir das sehr genau vorstellen, wie das Leben als Investmentbanker ist, ich hab welche davon in der Familie. ich würde das nicht machen wollen und verzichte dabei auch gerne auf das Haus und den BMW und den tollen Urlaub. Allerdings, Leute, die das mögen, möchte ich auch nicht dran hindern...


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Wenn aber ein Manager einen Posten annimmt und nur Fehlentscheidungen trifft in höhe vieler Millionen Euro, dann muss der überhaupt nichts fürchten.
[/B][/QUOTE]

Das stimmt so auch nicht mehr. Es waren auch immer nur sehr wenige, die sich solche Exzesse leisten konnten.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Soviel schonmal zum "permanenten Leistungsdruck" die Menschen die dort sind, die machen das doch primär für ihr eigenes Ego.[/B][/QUOTE]

das Thema Leistung ist natürlich eine Egogeschichte - was weder schlimm ist noch verändert werden muss. Es muss jeder Mensch selbst wissen, ob er Leistung (oder Geld, Prestige etc) zu seinem höchsten Wert wählt, oder doch lieber etwas Anderes.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Nur ich weiß immer noch nicht, warum es so schlimm wäre, etwas umzuverteilen oder aufzupassen ,dass die Differenz zwischen Ausgaben und Umsatz nicht zu groß wird?[/B][/QUOTE]

Dafür sorgen schon die Kunden, besonders bei Massenprodukten.




[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Tropfen auf den heißen Stein. Das Paradoxe ist doch, dass je mehr Steuern man zahlen kann,desto weniger trauen sich Finanzbeamte die gerechten Beträge einzufordern, weil der reiche Steuerzahler dem Land dem er seinen Reichtum, seine Ausbildung und seine Kontakte verdankt, nicht den angemessenen Anteil von seinem Gewinn abgeben will. Steuerflucht und Schlupflöcher gibt es nicht erst seit gestern.[/B][/QUOTE]


Steuervorteile sind ein Aspekt unter vielen, wenn eine Firma ihren Sitz oder ein reicher Mensch seine Wohnung wählt.

politische Einheiten, die Steuern einfordern, können durchaus für gute Bedingungen sorgen, die auf breiter Basis Wohlstand schaffen - und dem gelegentlichen Superreichen mit Selbstbewusstsein entgegen treten - und nicht gierig werden in Angesicht des grossen Steuertopfs. Selbst schuld, wer das nicht tut.



[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
Ich bin 100 % davon überzeugt, dass der soziale Frieden und die allgemeine Volkswirtschaftliche Entwicklung weitaus besser verlaufen würde, wenn sich nicht mehr 80 % des Landesvermögens in den Händen von 20 % der Bevölkerung befänden. Es gebe allgemein mehr Investitionspotential für Dinge, die allen zum Vorteil gereichen. Die Steuereinnahmen wären höher und mit diesen könnte man mehr soziale Projekte finanzieren und die Infrastruktur ausbauen.[/B][/QUOTE]

Die Sache mit dem Zins ist auf alle Fälle schädlich, das stimmt.

grüsse, barbara
herbstliebe*nur mal kurz was zum Thema bewerben einreich*

[url]http://www.tagesspiegel.de/politik/der-namenlose-anwaerter/1895402.html[/url]
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i][QUOTE]Ich glaube du verwechselst die Begriffe Macht und Herrschaft. Macht ist für mich zuallererst Macht über mich selbst, und um die zu erreichen, muss ich nicht entgegen meiner Natur handeln, im Gegenteil.[/QUOTE]Nein, das meinte ich nicht. Macht über sich selbst wird aber allein dadurch eingeschränkt, dass man generell abhängig ist.[/QUOTE]Macht (über sich selbst) hat viel damit zu tun, zu wissen, inwieweit man wirklich abhängig ist (und sich das nicht nur einbildet).

[QUOTE]Wenn nicht nur von seinen Mitmenschen, dann zumindest auch von Dingen wie genug zu essen,wärme, gesundheit etc pp. Und wer "herrscht", der hat schon alleine über diese Dinge Einfluss auf mein individuelles Leben.[/QUOTE]Das ist eben eine ganz entscheidende Frage: Wieviel Macht hat der Herrschende ganz konkret? Oft ist es umgekehrt, und der Herrschende ist sehr abhängig von seinen Untertanen (die das nur nicht wissen).

[QUOTE]Herrschen an sich ist nichts schlimmes, wenn man zum Wohle seiner Beherrschten handelt aber ich habe ja erwähnt, warum solche sinnvollen Herrscher selten den nötigen Einfluss erlangen.[/QUOTE]Das hat sehr viel damit zu tun, ob der Herrscher weiß was "seinen Beherrschten" wohltut. Ulbricht und Honecker waren sicher im Glauben, "ihren Beherrschten" wohl zu tun, nur hatten sie kaum noch wirklichen Kontakt zu ihnen. Und so ähnlich ist das heute mit den Herrschern.

[QUOTE]Das schon aber auch die Erfahrung trotz widrigster Umstände jemanden zu haben, der alles für einen tut, der einen die Sorgen abnehmen will und auf den man sich einfach verlassen kann. Gerade der von dir genannte Film, zeigt doch diese Art von Eltern sehr deutlich.[/QUOTE]Das Wichtigere für mich ist, dass sie das Kind befähigt haben, sich auch allein durchzuschlagen, dass sie ihm Selbstvertrauen gegeben haben, "Hilfe zur Selbsthilfe".

[QUOTE]Wenn man keine Eltern hat, die einem diese bedingungslose Liebe beibringen, dann wird man wahrscheinlich selber nicht so uneingeschränkt andere Menschen lieben können, einfach weil das Vertrauen fehlt[/QUOTE]Zu großes Vertrauen in "das Gute im Menschen" kann sehr nach hinten losgehen, ist meine Erfahrung. Die Fähigkeit zu bedingungsloser Liebe gewinnt man mE nur in langem Ringen mit sich selbst, durch das Vertrauen darein, dass Menschen (wie Tiere) unter bestimmten Bedingungen in bestimmter Weise reagieren (was nicht mit "gut sein" gleichzusetzen ist).

[QUOTE]Da würde ich lieber dafür sorgen, dass meine Familie ein bischen von den allgemeinen Annehmlichkeiten zu spühren bekommt. Es heißt ja nicht, dass man keine Zeit für seine Kinder mehr hat.[/QUOTE]Da muss man immer wieder neu einen Kompromiss zwischen materiellen Dingen und Zeit für Gemeinsamkeit finden.

[QUOTE][QUOTE]Ihre Situation als "Armut und Verzicht" zu sehen rührt vor allem vom materiellen Vergleichen her, und sie sehnen sich nach materiellem Reichtum und Konsum - und damit hängen sie schon wieder an der Angel. Aus dem Teufelskreis von Arbeitslosigkeit und Hartz4 kommt man aber mE nur heraus durch Streben nach Unabhängigkeit.[/QUOTE]... Ich halte spiritualität und das Befassen mit der eigenen Psyche für sehr wichtig. Dennoch würde ich mich eher als materiellen Menschen bezeichnen, der nach materiellen Lösungen sucht.[/QUOTE]Die Frage ist weniger nach "materiell oder spirituell", sondern mehr nach "Vergleichen oder Selbstbestimmung". Wenn ich mich mit Jemandem vergleiche, mache ich mich selbst von diesem Jemand abhängig.

[QUOTE]Natürlich ist man glücklicher, wenn man nicht mehr von materiellen Vergleichen abhängig ist. Trotzdem halte ich es für wichtiger, sich gegen Einschnitte und Kürzungen zu wehren.[/QUOTE]Aber wenn das Wehren auf der Grundlage von Vergleichen statt auf Streben nach Unabhängigkeit beruht, kommt man aus dem Teufelskreis nicht raus.

[QUOTE]Ein Zweckmäßiger PC ist mitunter schon billiger, als die Schulbücher die man braucht.[/QUOTE]Eben. Und er ist vielleicht auch billiger, als eine PS3 die man nicht braucht.

[QUOTE]Im Osten studieren ist extrem kostengünstig, die Mieten sind so niedrig, wegen des Leerstandes und Studiengebühren zahlt man auch nicht. Da kann man mit 750 Euro ein tolles Leben haben.[/QUOTE]Meine Angaben bezogen sich auf DDR-Zeiten. Die Ost-West-Unterschiede bezüglich Mieten und Studiengebühren sind [b]heute[/b] nur noch gering. Leerstehende Wohnhäuser werden abgerissen, um das Immobiliengeschäft nicht zu versauen ...

[QUOTE]Aber wo du schon von dem Luxus pur redest, hast du dich nicht auch sehr über dein Kassettendeck gefreut, auch wenn das im Prinzip auch nur ein Konsumgut war?[/QUOTE]Das wollte ich aber ganz aus Eigensinn haben, und nicht weil es Irgendwer schon hatte oder haben wollte.

[QUOTE][QUOTE]Oft fehlt der positive Anreiz "Wissen ist Macht", der wirkt viel besser als Kontrollen. Meine Mutter sagte immer "Was ihr gelernt habt, kann euch niemand wegnehmen".[/QUOTE]... Manche Menschen sind einfach nicht für Schulen geschaffen ... Und auch wenn die Eltern es nicht schlecht finden, wenn das Kind gut ist in der Schule, so sind sie selber nicht gebildet und können diese Werte nicht vorleben und weitergeben.[/QUOTE]Das ist nicht nur auf Schulen bezogen. Auch ein Handwerk oder irgendeine andere Tätigkeit will [b]gelernt[/b] sein.

[QUOTE][QUOTE]Das mit den Schulden kommt heute noch dazu, aber es geht (mir) gar nicht so sehr um Studieren und akademische Titel, sondern um das Lernen-Wollen und um Wege und Methoden zum selbständigen Lernen, die nichts oder nicht viel kosten ...[/QUOTE]Das ist auch wieder so eine Sache. wer kann denn schon immer genau das machen, was er wirklich machen will? Wieviele brechen ein Germanistik- und Philosophiestudium ab? Wieviele Sozialpädagogen finden z.B. keinen Job? Immer noch ist unter Akademikern der Trend verbreitet, seinen Interessen zu folgen.[/QUOTE]Dazu kann ich nur wieder LaChatte zitieren:
"5. Lerne etwas Neues, was dich interessiert - ständig ...
8. Sei dir über deine Ziele im klaren und stelle sie dir bildlich vor, so detailliert du kannst."
Dazu gehört, was man später mit dem Gelernten anfangen will.
Gerade bei dem Versuch, das System hin zum Besseren umzubauen, ist auch das Wissen und Können von Germanisten, Philosophen und Sozialpädagogen gefragt.

Mein Schwerpunkt des von dir zitierten Satzes lag allerdings auf "Wege und Methoden zum selbständigen Lernen, die [b]nichts oder nicht viel kosten[/b]". Ein PC mit Internet-Flatrate ist möglicherweise preiswerter als Schulen und Kurse (mit oft fraglichem Inhalt).
smart_hicksWow, dieser Thread existiert und existiert. Werd' mir die letzten Nachrichten gewiss noch anschauen, bin mir aber nicht sicher, ob ich noch einmal mitmischen möchte - das ergibt sich wohl daraus, WIE hier diskutiert wird. Ich schreibe in diesen Thread, weil ich eine Bestandsaufnahme machen möchte.

Derzeit bekomme ich immer noch Sozialhilfe (also kein Hartz IV, aber die Sozi-Stütze ist etwa auf dem gleichen Niveau wie Hartz IV, deswegen identifiziere ich mich auch häufig mit Hartz IV-Empfängern). Nun, allein von der Stütze zu leben, empfinde ich doch als schwierig. Klar, es ist möglich ein halbwegs erträgliches Leben zu führen, aber ich müsste doch wirklich auf vieles verzichten, was besonders die Teilhabe am kulturellen Leben betrifft, würde ich nicht von meinen Eltern was zugesteckt bekommen (erzählt das bitte nicht dem Amt :PP). Nun, es ist in beruflicher Hinsicht derzeit Stillstand angesagt -> ich gehe weiterhin zur Arbeitstrainingswerkstatt, soll heissen, ich mache (teilweise sinnlose) Dinge, für die sich niemand interessieren würde. Aber mich interessiert die ATW mittlerweile, da dort ein neuer Kollege angefangen hat, der mir so einiges beibringen kann. Er kennt sich zufällig mit PHP bestens aus, einem Thema, welches meinen Interessen entspricht. Mittlerweile ist es auch an der Zeit, Pläne zu schmieden. Ich beabsichtige ein Grafikdesign-Studium zu machen, aber dafür müsste ich erst das Abitur nachholen. Natürlich bin ich nicht gerade übermäßig begabt, aber es würde halt meinen Interessen entsprechen. Ich habe einfach kein Bock mich für irgendeinen Scheiss krumm zu machen, da kann ich viele Hartz IV-Empfänger verstehen, die gar nichts mehr machen wollen. Ein Grund zu arbeiten könnte immerhin der Lohn sein, aber die Tarife und das Entgelt ist doch bei einfachen Berufen so bescheiden, dass da wohl keine ernst zunehmende Motivation bei den Bewerbern zu erwarten ist. Das Problem ist doch nicht das "zu hohe" Hartz IV sondern die zu niedrigen Löhne, für die man sich unter Umständen kaputt macht und dann nur noch eine mickrige Rente übrig bleibt.

Genau deswegen brauchen wir jetzt Leute wie Springer:
[url]http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,709995,00.html[/url]
Und deswegen brauchen wir auch Leute wie Stefan Heinig:
[url]http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,709922,00.html[/url]

Also: Weiter so, heisst die Devise :)

Gruß

Hicks
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B]Aber mich interessiert die ATW mittlerweile, da dort ein neuer Kollege angefangen hat, der mir so einiges beibringen kann. Er kennt sich zufällig mit PHP bestens aus, einem Thema, welches meinen Interessen entspricht. [/B][/QUOTE]

was ist PHP?


[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B] Ich beabsichtige ein Grafikdesign-Studium zu machen, aber dafür müsste ich erst das Abitur nachholen. Natürlich bin ich nicht gerade übermäßig begabt, aber es würde halt meinen Interessen entsprechen. [/B][/QUOTE]

Dann solltest Du vielleicht z.B. Creobotra mal fragen, wie es stellentechnisch im Moment überhaupt aussieht in der Sparte und ob man mit "durchschnittlicher" Begabung (so lese ich das aus Deinem Beitrag) gute Chancen hat. Schließlich hilft ein Studium auch nicht weiter, wenn man hinterher wieder mit leeren Händen da steht....

[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B] Das Problem ist doch nicht das "zu hohe" Hartz IV sondern die zu niedrigen Löhne, für die man sich unter Umständen kaputt macht und dann nur noch eine mickrige Rente übrig bleibt.[/B][/QUOTE]

Das sehe ich ganz genauso. Auch wenn ich bestimmt kein Fan der FDP bin.... aber der Spruch "Arbeit muß sich wieder lohnen" ist durchaus richtig in meinen Augen.

Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Glück mit Deinen Plänen!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
was ist PHP?[/quote]

Eine Programmiersprache. ;-)

....
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Eine Programmiersprache. ;-)

.... [/B][/QUOTE]

war ja klar, daß ICH das mal wieder nicht weiß...... :D

Aber.... hat die jetzt irgendwas mit Grafikdesign zu tun, oder wie?
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]was ist PHP?




Dann solltest Du vielleicht z.B. Creobotra mal fragen, wie es stellentechnisch im Moment überhaupt aussieht in der Sparte und ob man mit "durchschnittlicher" Begabung (so lese ich das aus Deinem Beitrag) gute Chancen hat. Schließlich hilft ein Studium auch nicht weiter, wenn man hinterher wieder mit leeren Händen da steht....



Das sehe ich ganz genauso. Auch wenn ich bestimmt kein Fan der FDP bin.... aber der Spruch "Arbeit muß sich wieder lohnen" ist durchaus richtig in meinen Augen.

Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Glück mit Deinen Plänen! [/B][/QUOTE]

Ich habe in der Vergangenheit eine Ausbildung im IT-Bereich gemacht, in der ich viele Dinge lernen durfte, die aber nicht vertieft wurden, was mich irgendwie unbefriedigt zurück gelassen hat. Trotzdem hätte ich die Sache gerne zu Ende gebracht, doch dann kam mir meine Erkrankung in den Weg, so das ich gezwungen war, mich in die Mühlen der Psychiatrie treiben zu lassen, wodurch meine Motivation irgendwas mit mir oder anderen menschen anzufangen, in den Keller sank. Ich hätte die Möglichkeit gehabt mit der Ausbildung und dem damit verbundenen Fachabi sofort im Studium loszulegen, das war schon damals mein Ziel, aber nach der ganzen Kacke die mittlerweile in der Zwischenzeit passiert ist, hatte ich den Glauben an mich und die Welt verloren. Ich bin auch heute noch Skeptiker und auch Kritiker der Verhältnisse in diesem Land, möchte aber dennoch einen Weg einschlagen, der mir sowohl privat als auch beruflich gefallen würde, selbst wenn ich auf halber Strecke dabei scheitern sollte. Mittlerweile beschäftige ich mich wieder mit einigen Dingen, z.B. zeichne ich gerne (leider nicht gerade gut :)), starte meine ersten Gehversuche mit Webdesign (auch nicht super gelungen am Anfang :)) und imache gerne Fotos mit meiner nicht gerade vorteilhaften Digicam, zu Zeiten der Ausbildung war ich auch gut darin Werbung zu analysieren, sowohl aufs Handwerk als auch auf die psychologische Wirkung bezogen. Wie gesagt, vieles steht erst am Anfang, doch ich denke, das die Dinge, die ich gerne mache, unter Umständen ziemlich ausbaufähig sind und mich möglicherweise zu meinem persönlichen Glück führen könnten. Vor allem sehe ich in der Beschäftigung mit solchen Dingen einen Sinn und keine sinnentleerende Tätigkeit und um so langsam zur derzeit herrschenden Debatte zu kommen, auch finanzieller Reichtum spielt für mich keine Rolle, denn eigentlich möchte ich nur ein abgesichertes Leben führen und nicht irgendwelche Bonzenautos fahren. Ich interpretiere Reichtum für mich selbst nicht als Anhäufung von Geld, sondern wichtig ist für mich, mich an den (relativ wenigen) materiellen Dingen, die ich besitze, zu erfreuen (wobei ich das nicht nach ganz oben setze, aber ein bisschen Hedonismus muss sein :)) sowie einer Sinn stiftenden Tätigkeit nachzugehen, die anderen Menschen nutzt oder sie inspiriert, außerdem definiere ich Reichtum an geistiger Größe (z.B. anderen Menschen zu helfen, ohne dabei selbstlos zu sein) und nicht an einem gut gefüllten Konto. Ja, ich bin (auch) Materialist, denn ich liebe Sachen, die von anderen Menschen - hoffentlich mit Liebe und ehrlichem Engagement - geschaffen wurden, aber ebenso ist halt die geistige Komponente auf gleicher Ebene für mich wichtig. Was mich an dieser Gesellschaft stört, ist, dass Menschen häufig Sachen tun, die ihnen nicht gefallen, die schlecht bezahlen sind und sie geistig zerstören - jeder Mensch muss einer Beschäftigung nachgehen dürfen, die ihm einen Sinn gibt und der Gemeinschaft wie auch ihm selbst dabei hilft, sich zu verwirklichen ohne dabei anderen Menschen Schaden zuzufügen. Viele Menschen, die mich kennen wissen, dass ich nichts mehr verabscheue als Menschen durch sinnentleerende Scheisse zu malträtieren, die weder den Beschäftigten noch die Gesellschaft weiterbringen, dazu zähle ich auch Unsinn wie Finanzspekulationen, Investmentbanking und all die anderen Ungeheurlichkeiten, die unser Kapitalismus (dem angeblich so wohlstandsfördenden System - die Vergangenheit sowie Gegenwart lehrt eigentlich Anderes) hervorgebracht hat. Isch habe fertig :).

Gruß

Hicks
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]war ja klar, daß ICH das mal wieder nicht weiß...... :D

Aber.... hat die jetzt irgendwas mit Grafikdesign zu tun, oder wie? [/B][/QUOTE]

...um eine Webpräsenz auf die Beine stellen zu können auf jedem Fall :).
Es zählt eben nicht nur das Design sondern auch die Technik, die sich dahinter verbirgt.
Scheol@smart_hicks

nur mal ein kleiner Erfahrungsbericht eines Freundes:

Der ist jetzt mit seinem Studium fertig. Medien-Design. Ist ein hochinteressantes Thema. Vor ungefähr 2 - 3 Monaten kam ein Herr aus München an seine Hochschule nach Darmstadt. Die ersten Sätze:

Guten Tag, mein Name ist Herr XXX. Ich begrüße sie in der Arbeitslosigkeit (...)


Ich will dich nicht entmutigen, aber du solltest dir viele Gedanken über den Arbeitsmarkt machen, bevor du am Ende so da stehst wie er. Gerade in Bereichen die mit "Design" zu tun haben ist gerade viel im Argen.

Zum Abi-Nachholen. Das werde ich jetzt auch und es kann nie schaden. Es ist auf dem Abendgymi zudem noch kostenlos. Bin schon dort angemeldet und ab Februar geht's dann auch endlich los.
Fall's du noch nichts darüber weißt:

Ab der Q2 Phase, also nach einem Jahr kannst du Schüler-Bafög beantragen. Wie hoch der Satz ist weiß ich jetzt nicht, aber er muß, anders wie beim Studium, NICHT zurückgezahlt werden. Es ist perfekt um sich auf die Schule zu konzentrieren da man im ersten Jahr, also 11. Klasse, nebenher noch arbeiten muß. Das heißt ein Jahr lang Zähne zusammenbeißen und dann ein gutes Abi machen. Ist auf alle Fälle empfehlenswert!
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]@smart_hicks

nur mal ein kleiner Erfahrungsbericht eines Freundes:

Der ist jetzt mit seinem Studium fertig. Medien-Design. Ist ein hochinteressantes Thema. Vor ungefähr 2 - 3 Monaten kam ein Herr aus München an seine Hochschule nach Darmstadt. Die ersten Sätze:

Guten Tag, mein Name ist Herr XXX. Ich begrüße sie in der Arbeitslosigkeit (...)


Ich will dich nicht entmutigen, aber du solltest dir viele Gedanken über den Arbeitsmarkt machen, bevor du am Ende so da stehst wie er. Gerade in Bereichen die mit "Design" zu tun haben ist gerade viel im Argen.

Zum Abi-Nachholen. Das werde ich jetzt auch und es kann nie schaden. Es ist auf dem Abendgymi zudem noch kostenlos. Bin schon dort angemeldet und ab Februar geht's dann auch endlich los.
Fall's du noch nichts darüber weißt:

Ab der Q2 Phase, also nach einem Jahr kannst du Schüler-Bafög beantragen. Wie hoch der Satz ist weiß ich jetzt nicht, aber er muß, anders wie beim Studium, NICHT zurückgezahlt werden. Es ist perfekt um sich auf die Schule zu konzentrieren da man im ersten Jahr, also 11. Klasse, nebenher noch arbeiten muß. Das heißt ein Jahr lang Zähne zusammenbeißen und dann ein gutes Abi machen. Ist auf alle Fälle empfehlenswert! [/B][/QUOTE]

Ich würde sogar das Wagnis eingehen, mich mit den erworbenen Kenntnissen selbstständig zu machen - sollte ich dabei auch auf die Fresse fliegen, meint es das Leben wohl nicht gut mit mir :). Natürlich weiß ich über die Arbeitsmarktlage bescheid, zumal der Beruf, mit dem ich mich erst beschäftigte habe, nämlich Mediengestalter, sehr ausgebucht und überlaufen ist. Aber mein Gott, was soll ich denn machen? Ich kann nicht viel und will auch nicht vieles machen, da bin ich ziemlich eingeschränkt. Es ist ein großes Wagnis, aber nicht das erste, welches ich bisher eingegangen bin. Mein Mitbewohner hängt auch gerade knietief in der Scheisse. Sein Wunsch war es Koch zu werden. Stattdessen wurde er in eine sogenannte Aktivierungsmaßnahme verfrachtet, genauer gesagt in die Holzwerkstatt. Dort werden Tätigkeiten ausgeübt, die ihn nicht weiterbringen und niemanden interessieren, selbst seinen "Kollegen", alles irgendwelche Mega-Proleten, die viel von sich halten, im Grunde aber nur gescheitert sind, ist eigentlich alles egal, was dort von statten geht. Es ist Sinnlosigkeit in höchstem Maße. Die Aktivierung hat nun Pause. Theoretisch hätte mein Mitbewohner Urlaub, aber um einen guten Eindruck zu hinterlassen, möchte er sich jetzt in der Küche beweisen, da es ohnehin sein Wunschberuf ist, als Koch tätig zu sein. Die ihm zugeteilte Aufgabe ist - wieder!!! - völlig unsinnig, denn er spült 8 Stunden am Tag und das jede Woche, dafür kriegt er noch nicht einmal ein Danke von der Chefin zu hören - trotz seines Einsatzes, für lau, für 0€. Nein, Leute, sowas lass ich nicht mit mir machen und ich habe meinem Freund auch schon den Rat gegeben diesen Mist zu beenden um das zu machen, was ihm wirklich Freude bereitet.

Dann scheiter ich lieber mit Würde oder lebe weiter von der Stütze als so einen Dreck zu machen!
Scheol@smart_hicks

dieses "ins Blaue hinein" ist auch genau momentan meine Strategie. Ich finde du solltest das Studium alleine deiner Selbst willen anfangen. Wer weiß wie die Geschichte in 5 Jahren aussieht, vielleicht sind dann das gerade gefragte Leute. Das war mit Lehrkräften genau dasselbe Spiel.
Ich wünsche dir dabei viel Erfolg! Und dein Mitbewohner sollte sich nicht dermaßen prostituieren. Koch ist ein harter Beruf, aber mit 8 Stunden am Tag spülen ist es wirklich übertrieben. Schließlich hat er den Willen etwas zu machen und bekommt dann nicht einmal die Möglichkeit. Soviel zu Aktivierungsmaßnahmen :mad:
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Guten Tag, mein Name ist Herr XXX. Ich begrüße sie in der Arbeitslosigkeit (...)


Ich will dich nicht entmutigen, aber du solltest dir viele Gedanken über den Arbeitsmarkt machen, bevor du am Ende so da stehst wie er. Gerade in Bereichen die mit "Design" zu tun haben ist gerade viel im Argen.
[/B][/QUOTE]

von solchen Überlegungen halte ich nicht allzu viel.

Ein Mensch bringt dort seine höchsten Leistungen, wo er etwas gut kann. Also ist es bei der Wahl eines Berufes auf alle Fälle sinnvoll, dort anzuknüpfen, wo die Fähigkeiten sind, wo auch eine reelle Chance besteht, zu den Besten zu gehören in dem Fach.

grüsse, barbara
Scheol@LaChatte

Das ist eine Gradwanderung. Ich bin trotzdem der Meinung das er das Studium machen sollte wenn es genau das ist, was er sich wünscht. Schon alleine für seine Person da es eine Stärkung seiner Stärken bedeutet.
KampfsauMmmhh, Generell ist das mit dem Design immer so eine Sache. Du hast ja geschrieben, dass du dir etwas suchst, was du gerne machst, Smart Hicks.

Viele Menschen denken so wie du. Der Markt für Mediengestalter ist auch total übersättigt. Die meisten Menschen wollen etwas tun, wobei sie viel Spaß haben in dem sie ihr Hobby zum Beruf machen. Nur wieviele Designer braucht man? Wichtiger als der Abschluss ist doch vielmehr die Reputation und die Ästhetik der eigenen Arbeit. Ganz nett ist eben immer noch nicht einzigartig gut. Ganz nette Sachen können dir die meisten in dieser Branche designen. Und einige der besten kriegen dann die tollen Aufträge und für den anderen Mist nimmt man halt irgendwen aus der Masse an Designern.

Ein anderer Punkt ist, sobald ein Mensch seine Arbeit wirklich liebt, ist ihm Geld nicht mehr so wichtig.Die nehmen auch schlechte Entlohnungen und hohe Arbeitszeiten in Kauf.Also wenn du wirklich hartnäckig bist und ein außergewöhnliches Talent besitzt, ist es sinnnvoll diesen Studiengang zu ergreifen.
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Mmmhh, Generell ist das mit dem Design immer so eine Sache. Du hast ja geschrieben, dass du dir etwas suchst, was du gerne machst, Smart Hicks.

Viele Menschen denken so wie du. Der Markt für Mediengestalter ist auch total übersättigt. Die meisten Menschen wollen etwas tun, wobei sie viel Spaß haben in dem sie ihr Hobby zum Beruf machen. Nur wieviele Designer braucht man? Wichtiger als der Abschluss ist doch vielmehr die Reputation und die Ästhetik der eigenen Arbeit. Ganz nett ist eben immer noch nicht einzigartig gut. Ganz nette Sachen können dir die meisten in dieser Branche designen. Und einige der besten kriegen dann die tollen Aufträge und für den anderen Mist nimmt man halt irgendwen aus der Masse an Designern.

Ein anderer Punkt ist, sobald ein Mensch seine Arbeit wirklich liebt, ist ihm Geld nicht mehr so wichtig.Die nehmen auch schlechte Entlohnungen und hohe Arbeitszeiten in Kauf.Also wenn du wirklich hartnäckig bist und ein außergewöhnliches Talent besitzt, ist es sinnnvoll diesen Studiengang zu ergreifen. [/B][/QUOTE]

Da hast Du Recht. Nur viel zu bieten hab ich leider wirklich nicht. Handwerkliche Dinge liegen mir z.B. überhaupt nicht, was wohl auch mit meiner Grobmotorik zusammenhängt. Okay, das Thema ist nicht "Welchen Beruf wähl' ich am Besten?" sondern eher "Wie komm' ich aus Hartz IV oder Sozialhilfe raus?". Es gäbe mit Sicherheit mehr als eine Möglichkeit aus meiner gegenwärtigen Lage rauszukommen, aber will ich das wirklich, wenn ich dann Arbeiten verrichten muss, die mich eventuell schädigen? Ich wäre ja bereit Kompromisse einzugehen, aber der auszuübende Beruf sollte sich dann - wenn er schon nicht meinen Interessen entspricht - mit meinen Fähigkeiten überschneiden und da ist bei mir nicht viel zu holen :(.

Ich entschuldige mich, dass ich hier mittlerweile Off-Topic poste.

Gruß

Hicks
ArrogantNickHicks,-
mach Dich nicht bekloppt. Lern einfach was und schau wie es wird. Ich bin in einem sehr ähnlichen Bereich tätig, wie dem, wo Du hin willst. Am Ende zählt vor allen Dingen, dass das 'ach so tolle Designwerk' auch via Google auffindbar wird/ist. Den Bereich entdeckt man dann meist so nebenbei und (als kleiner Tipp) da gibt es mehr Geld und weniger Konkurrenz. ;-)

....
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B] aber der auszuübende Beruf sollte sich dann - wenn er schon nicht meinen Interessen entspricht - mit meinen Fähigkeiten überschneiden und da ist bei mir nicht viel zu holen :(.
[/B][/QUOTE]

Hallo hicks

nur keine falsche Bescheidenheit :) - wenn man sich mal wirklich überlegt, wo die Fähigkeiten sind, kommt man meist auf ziemlich erstaunliche Dinge, sobald man etwas tiefer grübelt und sich nicht mit den ersten, oberflächlichen Antworten zufrieden gibt.

Gerade zum Bereich Medien gestalten gibt es ja viele spezialisierte Fähigkeiten: die Proportionen von Schriften hinkriegen, stundenlang konzentriert im Code rumschrauben, klare Strukturen bauen, genial passende Texte schreiben, unaufdringlich harmonische Designs gestalten, gewagte und doch passende Farbkombinationen finden, ein Händchen für Usability, ein Projekt wirklich bis ins Letzte perfekt sauber bürsten und abschliessen... da gibt es sicher etwas, wofür du besonders gut talentiert bist und was für Kunden von Interesse sein kann. Finde heraus, was es ist, baue ein paar Websites und mach Fotos, dann wirst du schon merken, wo deine Stärken liegen.

grüsse, barbara
ScheolAußerdem gibt's im Design mehrere Tätigkeiten. Der eine ist Programmierer, der andere Organist, der nächste Visionär etc.
Man ist nicht auf eine Sache beschränkt und kann zwischen den Welten "wandeln" bis man seinen Platz gefunden hat.
Dennoch sollte man einen übersättigten Arbeitsmarkt nie vergessen, denn schließlich ist es ja nicht das Ziel erfolglos Selbstständig zu sein. Der Freund von dem ich sprach verdient z.B. sein Geld eher mit Klavierunterricht. Mit Designaufträgen sieht's anders aus. Und die Zahlungsmoral vieler Kunden ist echt übel. Am Anfang sind's halt Kleinaufträge hiesiger Unternehmen wie z.B. Schmuckläden, Brauereien etc. für die man einen Flyer entwirft. Die Arbeit kann nerven weil alle naselang was verändert werden muß, dann redesign, dann wieder zurück und am Ende ist alles wie am Anfang. D.h. du solltest wirklich liebe dazu haben wenn du das durchhalten willst. Nur...das sollte man in jedem Beruf. Man macht den Beruf an liebsten den man kann. Und ob du dich innerhalb deine Interessengebietes quälst, oder als Zeitarbeiter bei irgendeiner Drecksarbeit...nunja...da dürfte die Wahl nicht schwer fallen.

Und außerdem hast du dein Potential noch nicht erprobt, sowie ich das hier lese. Wer weiß...vielleicht hast du tatsächlich ein Händchen dafür, dann machen dir gewisse Anstrengungen nichts mehr aus.

Realistischer Optimismus ist glaube ich die einzige Möglichkeit etwas zu verändern. Da ist viel schwarz, aber die weißen Flecken sollte man auch nicht übersehen...
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
Das Problem ist doch nicht das "zu hohe" Hartz IV sondern die zu niedrigen Löhne, für die man sich unter Umständen kaputt macht und dann nur noch eine mickrige Rente übrig bleibt.[/QUOTE]Jein. Genaugenommen liegt die Misere daran, dass vor allem lebensnotwendige Dinge überteuert sind. Höhere Löhne bringen auch nicht viel, wenn die Kosten für Lebensnotwendiges in gleichem oder noch schnellerem Tempo ansteigen.


[QUOTE]ich gehe weiterhin zur Arbeitstrainingswerkstatt, soll heissen, ich mache (teilweise sinnlose) Dinge, für die sich niemand interessieren würde.[/QUOTE]Mir ist jedesmal nach Übergeben zumute, wenn ich mitkriege, wie mit hier - und auch in dem Beitrag von herbstliebe - beschriebenen Aktionen Steuergelder massenhaft zum Fenster rausgeschmissen werden, statt sie sinnvoll einzusetzen.

[QUOTE]Aber mich interessiert die ATW mittlerweile, da dort ein neuer Kollege angefangen hat, der mir so einiges beibringen kann. Er kennt sich zufällig mit PHP bestens aus, einem Thema, welches meinen Interessen entspricht. Mittlerweile ist es auch an der Zeit, Pläne zu schmieden. Ich beabsichtige ein Grafikdesign-Studium zu machen, aber dafür müsste ich erst das Abitur nachholen. Natürlich bin ich nicht gerade übermäßig begabt, aber es würde halt meinen Interessen entsprechen.[/QUOTE]Ein Studium ist aber auch nicht unbedingt ein Zuckerschlecken, zumal wenn man noch kein Abitur hat. Und oft sind die Studieninhalte zu theoretisch und veraltet. Ausbildungen oder Umschulungen könnten da vielleicht eher zum Ziel führen. Ich habe mal kurz nach "Umschulung Webdesign" gegoogelt, und dabei u.a. diese beiden Forenthemen gefunden:
[URL="http://www.mediengestalter.info/forum/49/infos-ueber-umschulung-59235-1.html"]Infos über Umschulung Bereich Webdesign/Mediengestaltung[/URL]
[URL="http://www.traum-projekt.com/forum/22-webdesign-allgemein/32045-umschulung-webdesign-durch-das-arbeitsamt.html"]Umschulung Webdesign durch das Arbeitsamt!?[/URL]

In meiner Firma arbeiten relativ viele "Quereinsteiger", darum halte ich diese Tips aus dem zweiten Forum für einigermaßen brauchbar: [QUOTE][i][b]Umschulung Webdesign durch das Arbeitsamt!?[/b]
31.08.2003 19:32 von fettmme[/i]
Ich oute mich jetzt mal. Wir bieten (unter anderem) selbst Weiterbildungen in diesem Bereich an, auch für das Arbeitsamt ... Gerade in diesen Bereich kann man sich nicht in nen Kurs setzten und hoffen das man danach alles kann. Eigeninitiative ist wichtiger als alles andere ...

Der, meiner Meinung nach, beste Weg ist:
1. ein oder mehrere gute Kurse in einer kleinen Gruppe mit einem guten Dozenten. Alternativ auch Selbststudium, wenn man das kann.
2. ein Praktikum in einer richtigen Werbeagentur
3. viel üben
4. hervorragende Referenzen erstellen und die mit ner tollen Mappe bewerben

Fast alle (wichtigen) Agenturen die ich kenne werten echte Referenzen höher als einen "Schein". Daran sieht man nämlich, daß die Leute auch im wirklichen Leben einsetzbar sind. Die Situation der Agenturen ist ziemlich beschissen und sie stellen nur noch richtig gute und schnelle Leute ein ...[/QUOTE]

[QUOTE]Ich habe in der Vergangenheit eine Ausbildung im IT-Bereich gemacht, in der ich viele Dinge lernen durfte, die aber nicht vertieft wurden, was mich irgendwie unbefriedigt zurück gelassen hat. Trotzdem hätte ich die Sache gerne zu Ende gebracht ...[/QUOTE]Wenn du schon etwas Vorbildung im IT-Bereich hast, dann könnte dich vielleicht ein [URL="http://www.lpi-german.de"]LPI-Zertifikat[/URL] weiterbringen. Die Prüfungsgebühren zahlt vielleicht sogar das Amt, und die Prüfungsvorbereitung lässt sich mit [URL="http://www.lpi-academy.de"]geringen bis keinen Kosten[/URL] machen, z.B. mit Hilfe von "OpenBooks" von [URL="http://www.galileocomputing.de/katalog/openbook/?GPP=oplinux3"]Galileo Computing[/URL] und [URL="http://www.oreilly.de/online-books/"]O'Reilly.[/URL] Vorteilhaft ist ein eigener PC, auf dem man die zu lernenden Dinge praktisch ausprobieren kann. Bei mir hatte das den Nebeneffekt, dass ich mit der Prüfungsurkunde zusammen gleich noch mehrere Seiten mit Stellenangeboten erhielt ...

Natürlich macht man diese (2) Prüfung(en) nicht mit links, und falls du es angehen willst, dann solltest du genug Zeit (6-12 Monate?) zum Lernen einplanen. Die Anmeldung zur Prüfung kann dann recht kurzfristig erfolgen, wenn du anhand der Prüfungssimulator-Ergebnisse meinst, es wagen zu können.


EDIT:
Die zitierten Tips zur Umschulung sind bestimmt auch übertragen auf andere Fachbereiche/Berufe nützlich, zum Beispiel beim Wunschberuf Koch mal ein (preisgünstig herstellbares) Essen zu spendieren, vielleicht anlässlich eines Geburtstages, und die Reaktionen der Verkoster zu testen ...
smart_hicksIch bin derzeit bei einem größeren Projekt für meine heiß geliebte ATW zu Gange. Es geht es um einen fiktiven Online-Shop für den Bürobereich der BVB-Maßnahme, in dem eine Übungsfirma für kaufmännische Tätigkeiten existiert, soll heissen, jeder kann sich etwas in diesem Shop kaufen, wird die Ware aber nie zu Gesicht bekommen, da es sich nur um eine Übung handelt, also steht Großeinkäufen nichts mehr im Wege *g*. Dafür muss ich mich halt in PHP und MySQL einarbeiten, aber die Infoseite ("was zum Teufel soll das?") kann ich mit meinen rudimentären Kenntnissen in CSS und HTML schon mal aufbauen. Schlecht wäre es zudem nicht sich einigermaßen mit Bildverarbeitungsprogrammen auseinanderzusetzen. Zum Glück kenne ich jemanden, der sich auch mit vektororientierten Programmen auskennt, da kann ich mir vielleicht einiges abgucken. Aber soviel zu mir und meinem wahnwitzigen Vorhaben :).

Hier geht's ja eigentlich um Hartz IV. Ich sag mal zum Überbrücken ist Hartz IV vollkommen ausreichend, doch länger mit Hartz IV zu leben ist ein Graus, glaubt es mir einfach. Und die (vermutlich noch geschönten) Arbeitslosenstatistiken sagen doch aus, dass viele Menschen einfach auch nicht mehr vermittelt werden können, sei es wegen geringer Qualifikation, zu hohem Alter, phyischer/psychischer Krankheit oder einfach einer Abfolge lebenseinschneidender Ereignisse UND weil es vor allem zu wenig Arbeitsplätze gibt, da können die Arbeitslosen ja nix für. Meine Meinung zu diesem Thema ist ja hinlänglich bekannt, daher erzähle ich nichts Neues, wenn ich den Mindestlohn fordere und die Abschaffung irgendwelcher Schwachsinnsbeschäftigungsmaßnahmen nach dem Motto "Hauptsache der faule Sack buckelt" obwohl das jede Menge Geld verschlingt und zudem den Wettbewerb und den freien Arbeitsmarkt verzerrt. Das ist ja noch eine humane Forderung, wenn es nach mir ginge, würde sich an dem ganzen System etwas ändern, aber dann wären hier so einige Leute unglücklich, glaub ich, hehe.

Gruß

Hicks
ScheolTTP hat schon recht wenn er folgendes sagt:

[QUOTE]Jein. Genaugenommen liegt die Misere daran, dass vor allem lebensnotwendige Dinge überteuert sind. Höhere Löhne bringen auch nicht viel, wenn die Kosten für Lebensnotwendiges in gleichem oder noch schnellerem Tempo ansteigen.[/QUOTE]

Es wäre schon viel getan wenn Dinge wie Strom, Lebensmittel etc. billiger wären, wobei Lebensmittel, wenn man sich mit geringer Qualität und Käfighaltung arrangieren kann, den geringsten Teil ausmachen. In vielen Ländern mit niedrigen Lohnniveau sind diese Kosten weit unter unsrigen. Wie die Verhältnisse stehen weiß ich allerdings nicht. Mehr Geld überall reinzupumpen ist erst einmal Symptombekämpfung und ändert auf Dauer nicht viel.


Die Tipps von TTP finde ich übrigens hervorragend. Vorausgesetzt es stimmt alles ;)
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]TTP hat schon recht wenn er folgendes sagt:



Es wäre schon viel getan wenn Dinge wie Strom, Lebensmittel etc. billiger wären, wobei Lebensmittel, wenn man sich mit geringer Qualität und Käfighaltung arrangieren kann, den geringsten Teil ausmachen. In vielen Ländern mit niedrigen Lohnniveau sind diese Kosten weit unter unsrigen. Wie die Verhältnisse stehen weiß ich allerdings nicht. Mehr Geld überall reinzupumpen ist erst einmal Symptombekämpfung und ändert auf Dauer nicht viel.


Die Tipps von TTP finde ich übrigens hervorragend. Vorausgesetzt es stimmt alles ;) [/B][/QUOTE]

Ich glaube nicht, dass durch einen Mindestlohn die Inflation - ähnlich wie in Entwicklungsländern - in die Decke schießt. Möglicherweise werden Produkte der einstmaligen Ausbeuterfirmen teurer, aber das nehme ich gerne in Kauf, da anständige Betriebe auf nahezu gleichem Kostenniveau weiterhin ihre Produkte zu gewohnten Marktpreisen entwickeln können. Wenn Ausbeuterfirmen nicht mehr an ihren Arbeitssklaven sparen können, müssen sie sich schnell mal was anderes überlegen (vielleicht sparen die Manager bei sich selbst?), wofür haben die Manager denn ihr BWL-Studium abgeschlossen, haha?

Eine Ausbildung würde ich gar nicht mal ausschließen und das mit dem Zertifikat ist eine Überlegung wert, denn wenn ich eins hab, dann ist das 'ne Menge Zeit

Gruß

Hicks
ScheolMindestlöhne sind meiner Meinung nach auch eine dringende Notwendigkeit. Aber ausgeweitet auf alles, auch Gastarbeiter. Ich sage nur das es nichts bringt einen Mindestlohn auf 7.50€ zu setzen. Ich verdiene 10Cent mehr und habe 1100€ Netto um den Dreh (haha, ich bin Mittelstand :D). Ich komme damit aus, zumal ich keine Miete zahlen muß. Aber da die Preise immer weiter steigen wird es nicht auf Dauer die Lösung sein.
Man muß in mehreren Bereichen ansetzen. Und man darf dabei auch nicht übertreiben, da man auch Firmen massiven Schaden zufügen kann wenn man es nicht durchdacht angeht. Gerade Kleinbetriebe leiden eh schon genug. Es bringt nichts die Löhne auf Teufel komm raus zu steigern wenn diese danach kaputt gehen und am Ende alle Arbeitslos sind. Nicht in jeder Firma sitzen hochbezahlte Manager. Man muß für beide Seiten ein Auge haben, sonst schaden man allen.


Dennoch, ein Mindestlohn ist unerlässlich. Und 7.50€ ist machbar.
TheTurningPointLeider funktioniert der [URL="http://www.galileocomputing.de/katalog/openbook/?GPP=oplinux3"]Galileo Computing[/URL] Link momentan nicht, vorhin ging er noch. :(
Darum, bis er wieder geht, hier 2 Beispiele:
[URL="http://openbook.galileocomputing.de/linux/"]Linux[/URL]
[URL="http://openbook.galileocomputing.de/knoppix/"]Knoppix[/URL]
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Mindestlöhne sind meiner Meinung nach auch eine dringende Notwendigkeit. Aber ausgeweitet auf alles, auch Gastarbeiter. Ich sage nur das es nichts bringt einen Mindestlohn auf 7.50€ zu setzen. Ich verdiene 10Cent mehr und habe 1100€ Netto um den Dreh (haha, ich bin Mittelstand :D). Ich komme damit aus, zumal ich keine Miete zahlen muß. Aber da die Preise immer weiter steigen wird es nicht auf Dauer die Lösung sein.
Man muß in mehreren Bereichen ansetzen. Und man darf dabei auch nicht übertreiben, da man auch Firmen massiven Schaden zufügen kann wenn man es nicht durchdacht angeht. Gerade Kleinbetriebe leiden eh schon genug. Es bringt nichts die Löhne auf Teufel komm raus zu steigern wenn diese danach kaputt gehen und am Ende alle Arbeitslos sind. Nicht in jeder Firma sitzen hochbezahlte Manager. Man muß für beide Seiten ein Auge haben, sonst schaden man allen.


Dennoch, ein Mindestlohn ist unerlässlich. Und 7.50€ ist machbar. [/B][/QUOTE]

Natürlich müssen die Mindestlöhne an die Teuerungsrate gekoppelt werden und schon wäre das Problem gelöst. Für kleine Firmen sollte es Förderungsprogramme geben, Existenzgründer müssen unterstützt werden oder beim Aufbau des Betriebs beraten werden (dann können die Pfeifen von der Arbeitsagentur umschulen und endlich was sinnvolles für die Staatsgelder machen), aber nur in dem Maße, dass es nicht den Wettbewerb kaputt macht. Bei (möglichst günstigen) Krediten für Kleinbetriebe sind die Banken gefragt, aber denen kann sowieso kein Vertrauen geschenkt werden, also muss die Regierung sich sinnvolle Maßnahmen einfallen lassen.

Klingt alles sehr naiv, aber so ist halt derzeit mein Gemüt :).

Gruß

Hicks
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B]Existenzgründer müssen unterstützt werden oder beim Aufbau des Betriebs beraten werden (dann können die Pfeifen von der Arbeitsagentur umschulen und endlich was sinnvolles für die Staatsgelder machen), aber nur in dem Maße, dass es nicht den Wettbewerb kaputt macht. Bei (möglichst günstigen) Krediten für Kleinbetriebe sind die Banken gefragt, aber denen kann sowieso kein Vertrauen geschenkt werden, also muss die Regierung sich sinnvolle Maßnahmen einfallen lassen.

Klingt alles sehr naiv, aber so ist halt derzeit mein Gemüt :).

[/B][/QUOTE]

gibts in Frankreich alles... mir wurden vom Arbeitsamt zwei hervorragende Wochen Existenzgründerseminar geschenkt, plus finanzielle Unterstützung in Form von geschenkten Sozialabgaben und einem Gründungskapital. Besondere Kredite zu sehr günstigen Konditionen sind auch möglich, und gesponsorte Checks, um sich bei Fachleuten beraten zu lassen - zB beim Buchhalter oder beim Steuerexperten - da bezahlt man dann noch 15 Euronen statt den tariflichen 60 pro Stunde.

ist also gar nicht so naiv wie es klingt, sondern sehr realistisch.

grüsse, barbara
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
Für kleine Firmen sollte es Förderungsprogramme geben, Existenzgründer müssen unterstützt werden oder beim Aufbau des Betriebs beraten werden ...[/QUOTE]In dieser Richtung gibt es auch in D. Einiges. Ich habe während meiner letzten Arbeitslosigkeit (ist allerdings schon 12 Jahre her) auch ein Existenzgründer-Seminar mitgemacht. Glücklicherweise habe ich meinen jetzigen Arbeitgeber gefunden, bevor ich mich in das Wagnis gestürzt hatte. Vom heutigen Kenntnisstand aus gesehen, würde ich das Selbständigmachen wahrscheinlich nicht mehr versuchen, und wenn, dann nur in Verbindung mit einem [URL="http://kannwas.org"]Regionalgeld-Projekt.[/URL]
Aza@ hicks:

Ich finde deine Motivation super.
Tipp meinerseits:

1. Job suchen, falls möglich
2. Abi on the job, ansonsten schüler bafög o.Ä., wie bereits angesprochen wurde.
3. Studium an der Fernuni Hagen. Kostet fast garnichts und du hast die
Möglichkeit im Job tätig zu sein und Berufserfahrung zu sammeln.

Viel Erfolg, egal ob Voll- oder Teilzeit ;)
HrefnadisUm noch mal auf das Thema H4 und Kinder zurückzukommen:

[url]http://www.n-tv.de/politik/Hartz-IV-Kinder-gezielt-foerdern-article1258961.html[/url]

Da geht es um die Einführung einer Chipkarte für Bildung und Freizeit für H4-Kinder, die ja laut Umfragen von vielen Deutschen favorisiert wird. (Wir erinnern uns an die Diskussionen um Tabak oder Alkohol für die Eltern usw.)

200 Euro pro Jahr soll ein Kind für Bildung und Freizeit bekommen, damit es ggü. anderen Kids nicht stigmatisiert werden kann. Dies deckt weder die Kosten für einen Sportverein + Ausrüstung oder gar jene für eine Musikschule + Instrument (selbst wenn es nur eine Gitarre oder Blockflöte wäre), sogar Nachhilfe könnte je nach Stundenlohn problemtisch werden, damit zu deckeln. Museums-, Zoo-, Schwimmbadbesuche sollen ermöglicht werden. Schön, wenn das Kind mit Karte reinkommt, und die Eltern?

Stichwort Badespaß ... ein Schwimmkurs für Kinder kostet hier in Berlin 40 Euro pro Monat ....

Mir geht es nicht darum, dass ein Kind alles haben muss - Sport und Musik und nachhilfe usw ... aber wenigstens EINE Maßnahme sollte doch drin sein. Nach diesem Modell ist selbst die nicht gegenfinanziert.
ZweiundvierzigWieso ist den Nachtweltlern das Thema Soziales und Hartz 4 eigentlich so wichtig? Wie ich sehe breitet sich dieses lästige Thema nun selbst in der Rubrik "Dunkelheit und Licht" aus.
ScheolWeil es eines der großen Themen in unserem Land ist, und eines der stärksten Symptome einer degenerierten Wirtschaftspolitik. Man kann Themen nicht einzeln behandeln wenn irgendwie alles im Zusammenhang steht. Und so wie der Mensch nunmal ist, wird er immer von Extremen getriggert. H4 ist so ein Extrem über das sich zusätzlich noch herrlich streiten lässt.
ZweiundvierzigWelchen Staat würdest du denn als nachahmenswert bezeichnen? Deutschland ist in der Rangliste der Nationen doch einer der sozialsten Staaten auf der Welt. Ich sehe nur Gier als Motiv. Die Gier nach mehr Sozialleistungen und die Forderung zur Gegenleistung nichts tun zu müssen. Lassen wir das Thema doch endlich gut sein. Es gibt wichtigeres als nur das Thema Geld. Wieso ist dir das Geld von Seiten des Staates so wichtig?
xMoriturusxDarf man Dich ernst nehmen oder bist Du einfach nur ein Troll?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Zweiundvierzig [/i]
Welchen Staat würdest du denn als nachahmenswert bezeichnen?[/QUOTE]

[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Schwedisches_Modell]Das schwedische Modell[/URL]

[QUOTE]Deutschland ist in der Rangliste der Nationen doch einer der sozialsten Staaten auf der Welt.[/QUOTE]

In welcher Welt lebst Du mit Deinen 23 Jährchen !? In Papa's Swimmingpool !?

[QUOTE]Ich sehe nur Gier als Motiv.[/QUOTE]

Exakt - Gier nach Profitmaximierung.

[QUOTE]Die Gier nach mehr Sozialleistungen und die Forderung zur Gegenleistung nichts tun zu müssen.[/QUOTE]

Nix von den 16 Seiten kapiert. Hat Dein Papa für Dich keinen Privatlehrer gefunden oder ist er nur zu geizig dafür?

[QUOTE]Lassen wir das Thema doch endlich gut sein.[/QUOTE]

NEIN.

[QUOTE]Es gibt wichtigeres als nur das Thema Geld.[/QUOTE]

Ganz meiner Meinung - erzähl das dem Ackermann und nicht hier.

[QUOTE]Wieso ist dir das Geld von Seiten des Staates so wichtig? [/QUOTE]

... fragen nur 23-jährige Mamasöhnchen, die mit Nachnamen Krösus heißen.
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Das schwedische Modell[/QUOTE]Trotzdem ist Schweden noch lange nicht vor sozialen Unruhen geschützt.

[QUOTE]In welcher Welt lebst Du mit Deinen 23 Jährchen !? In Papa's Swimmingpool !?[/QUOTE]Nein, in [URL=http://www.naturschutzinstitut.de/naturschutzinstitute/nsi_dresden/publikationen/gebtiere/abb02_2.jpg]Gorbitz[/URL]. Ich lebe außerdem einzig und allein vom Bafög und Arbeit. Die Hälfte des mir zustehenden Kindergeldes erhält meine Mutter, die andere Hälfte spare ich für zukünftige Investitionen.

[QUOTE]Exakt - Gier nach Profitmaximierung.[/QUOTE]Was steckt hinter dem Begriff "Profitmaximierung"? Nicht anderes tust du doch auch im alltäglichen Leben im Supermarkt.

[QUOTE]Nix von den 16 Seiten kapiert. Hat Dein Papa für Dich keinen Privatlehrer gefunden oder ist er nur zu geizig dafür[/QUOTE]Meine Papa ist ungelernter Akkordarbeiter und war vor kurzem mit 50 Jahren arbeitslos. Meine Familie ist froh, dass er durch Anstrengung eine Stelle gefunden hat.

[QUOTE]Ganz meiner Meinung - erzähl das dem Ackermann und nicht hier.[/QUOTE]Wieso sollte ich dies Ackermann erzählen? Würde ich das Geld somit nicht wieder zum Thema machen?

[QUOTE]... fragen nur 23-jährige Mamasöhnchen, die mit Nachnamen Krösus heißen.[/QUOTE]Du erregst bei mir nur Mitleid.
Scheol[QUOTE]Trotzdem ist Schweden noch lange nicht vor sozialen Unruhen geschützt.[/QUOTE]

das ist natürlich der beste grund gleich alles sein zu lassen. das hasse ich an dieser neoliberalen plörre. diese mär von der alternativlosigkeit. und solange man nichts findet, was hundert prozentig funktioniert, seit 300 jahrtausenden in anderen ländern erprobt ist, bewegt man sich keinen millimeter, exakt mit diesen ausflüchten.


[QUOTE]Was steckt hinter dem Begriff "Profitmaximierung"? Nicht anderes tust du doch auch im alltäglichen Leben im Supermarkt.[/QUOTE]

es ist einzig und alleine das maß. nicht das prinzip. jeder mensch macht menschliche sachen. wenn er es übertreibt muß er darauf hingewiesen werden...so einfach ist das



[QUOTE]Meine Papa ist ungelernter Akkordarbeiter und war vor kurzem mit 50 Jahren arbeitslos. Meine Familie ist froh, dass er durch Anstrengung eine Stelle gefunden hat.[/QUOTE]

herzlichen glückwunsch...das meine ich ernst...wenn doch nur alle dieses glück hätten...



ganz ehrlich...ich sehe geld als nutzlos an...wirklich...ich finde es überholt und gefährlich. das problem ist nur, das man ohne geld nichteinmal etwas zu essen bekommt. und betteln zu gehen ist eben nicht jedermanns sache...warum verleugnet man immer die psychologische ebene? nur weil man da keine klaren feindbilder mehr erkennen kann? die welt nicht mehr einfach in schwarz und weiß unterteilen kann? das gilt für beide seiten...aber auch für deine!
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
das ist natürlich der beste grund gleich alles sein zu lassen. das hasse ich an dieser neoliberalen plörre. diese mär von der alternativlosigkeit. und solange man nichts findet, was hundert prozentig funktioniert, seit 300 jahrtausenden in anderen ländern erprobt ist, bewegt man sich keinen millimeter, exakt mit diesen ausflüchten.[/QUOTE]Es ist das Maß, nicht das Prinzip. ;) Ich habe nichts gegen die soziale Marktwirtschaft, schließlich bin ich selbst von ihr abhängig. Nur ist das was ich bekomme vollkommen ausreichend. Alles andere wäre Gier, meiner Meinung nach.
Das Schwedische Modell ist da nur eine geringfügige Steigerungsform unserer sozialen Marktwirtschaft, welche man nun nicht unbedingt unter der Rubrik "Alternative" einordnen könnte.

[QUOTE]es ist einzig und alleine das maß. nicht das prinzip. jeder mensch macht menschliche sachen. wenn er es übertreibt muß er darauf hingewiesen werden...so einfach ist das[/QUOTE]Im Sozialismus sind alle gleich arm, im Kapitalismus sind alle Menschen unterschiedlich reich. Was bevorzugst du?

[QUOTE]herzlichen glückwunsch...das meine ich ernst...wenn doch nur alle dieses glück hätten...[/QUOTE]
Akkordarbeit ist nun wirklich nichts, worum sich arbeitslose Menschen prügeln würden. Von den jüngeren Menschen könnte jeder in diesem Bereich sofort mit der Arbeit beginnen. Das hat nichts mit Glück zu tun.


[QUOTE]ganz ehrlich...ich sehe geld als nutzlos an...wirklich...ich finde es überholt und gefährlich. das problem ist nur, das man ohne geld nichteinmal etwas zu essen bekommt. und betteln zu gehen ist eben nicht jedermanns sache...[/QUOTE]
Wie soll Handel sonst funktionieren? Es spielt doch im Prinzip keine Rolle ob du mit Waren oder mit Geld handelst, weil auch hinter jeder Ware ein Wert verborgen ist. Ein Rind hat einen Wert, eine Arbeitsstunde hat einen Wert, eine schweizer Käse hat eine Wert und eine schöne Muschel hat einen Wert. Geld drückt nur den Wert einer Ware aus, mehr nicht. Der Vorteil des Geldes ist, dass es so schrecklich handlich und leicht teilbar ist. Du könntest aber auch gerne beispielsweise mit Rindern handeln nur hast du dann a) das Problem diese überall hin transportieren zu müssen und b) kann du dir mit einem Rind nicht z.B. einfach so ein Stück Brot kaufen, weil du hierzu das Rind schlachten und aufteilen müsstest. Vielleicht willst du es aber lebend verkaufen?

[QUOTE]warum verleugnet man immer die psychologische ebene?[/QUOTE]Was meinst du damit?
softcakenaaaa.. das schwedische modell :-)

prima... kennt das einer aus direkter oder indirekter erfahrung?
ich glaub der trupp der hier so jammert wie böse man mit den hartzern umgeht würden sich in schweden erst recht umgucken ^^

aber ich kann nur empfehlen, geht zeitweise nach schweden, gute leistungsfähige arbeiter werden dort gesucht. und schweden ist sehr schön :-)




soft
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Hrefnadis [/i]
[B]...Museums-, Zoo-, Schwimmbadbesuche sollen ermöglicht werden. Schön, wenn das Kind mit Karte reinkommt, und die Eltern?

.... [/B][/QUOTE]

der Schwerpunkt liegt wohl eher bei den Belangen des Kindes, damit es nicht auf solche Einrichtungen wie Sportvereine etc. verzichten muss, da müssen die Eltern nicht bei jedem Training mitmachen, und diese Einrichtungen kosten halt monatlich mehr als mal ins Schwimmbad zu fahren, bringen dem Kind aber mitunter weitaus mehr.


Sicher werden da im Stillen alle Eltern, die Hartz 4 beziehen über einen Kamm geschert, aber es ist wohl die Lösung, die finanziell und bürokratisch machbar ist. Und wem das wohl des Kindes wichtig ist und diese Sache versteht, wird sich darüber auch nicht groß aufregen, richtig ärgern wird es nur die Eltern, die das Geld wirklich gerne für etwas anderes genutzt hätten.
Waldemar[QUOTE]Die Gier nach mehr Sozialleistungen und die Forderung zur Gegenleistung nichts tun zu müssen.[/QUOTE]

Achsooo, hier hat es wieder einer verstanden. Kannst mir noch sagen wo das steht?... Wer möchte das? Dein Stammtisch.. Deine Mutti?

Wer nicht arbeitet soll auch nicht fressen... Willste Du uns das damit sagen?

softcake..


Das skandinavische Modell ist für Deutschland unbezahlbar.. bzw. Es wäre bezahlbar bei besserer Umverteilung. Die Quoten liegen in Schweden bei 54 % und sind besser verteilt. Wer sich mal die Zahlen unsere Staatsquote genauer anschaut, wird merken, dass der größte Anteil Gesundheit und Altersvorsorge ausmacht..

Für Erziehung und Bildung leisten sich die EU-Staaten Ausgaben von durchschnittlich 5,2 Prozent des BIP.

Hierzulande sieht es in diesem Punkt zappenduster aus. Mit einer Quote von 3,9 Prozent rangiert die Republik der Dichter, Denker und Ingenieure in der EU auf dem vorletzten Platz. Selbst die Verwaltungsausgaben sind höher.

Lieber schmeißt man den Unternehmen 50 Milliarden in den Rachen für die H4 Aufstocker und finanziert mit Steuergeldern deren Profite. Mindeslöhne sind schon lange fällig.. Und das Argument es kostet Arbeitsplatze. Stimmt vielleicht in manchen Fällen, aber mit 50 Millarden mehr für Bildung könnte man viele Niedriglöhner die subventioniert sind, besser qualifizieren. Wäre vielleicht sinnvoller als Begrüßungsgeld für ausländische Fachkräfte???
Scheol[QUOTE]Im Sozialismus sind alle gleich arm, im Kapitalismus sind alle Menschen unterschiedlich reich. Was bevorzugst du?[/QUOTE]

Oh mann, ich glaube, du bist wirklich noch sehr, sehr jung....
aber da kommst du noch dahinter...ich bevorzuge Weisheiten und Erkenntnisse die man selbst erlangte...und die Möglichkeit lasse ich dir offen....


[QUOTE]Akkordarbeit ist nun wirklich nichts, worum sich arbeitslose Menschen prügeln würden. Von den jüngeren Menschen könnte jeder in diesem Bereich sofort mit der Arbeit beginnen. Das hat nichts mit Glück zu tun.[/QUOTE]

Bei dem Arbeitsplatzüberangebot das wir in Deutschland haben, können die 7 Millionen faulen Hunde ja sofort starten...warum ist mir das bloß entgangen :rolleyes:

[QUOTE]Wie soll Handel sonst funktionieren? [/QUOTE]

Das, mein Freund, wird ein Mensch, der in solchen:

[QUOTE]Es ist das Maß, nicht das Prinzip. Ich habe nichts gegen die soziale Marktwirtschaft, schließlich bin ich selbst von ihr abhängig. Nur ist das was ich bekomme vollkommen ausreichend. Alles andere wäre Gier, meiner Meinung nach.[/QUOTE]

Kategorien denkt, niemals verstehen. No way, no chance...

[QUOTE]Was meinst du damit?[/QUOTE]

[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Psychoanalyse]Click me![/URL]

[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Verdrängung_(Psychoanalyse)]Me too![/URL]



[QUOTE]ich glaub der trupp der hier so jammert wie böse man mit den hartzern umgeht(...)[/QUOTE] ...bla blablabla, bla bla bla, blubb, pfeif, schmatz, bla blabla, blubb...

ich übersetzte das mal:

"Ich hab genug zu Fressen und jetzt verreckt endlich! Ihr stört meine Ruhe..."

Weißt du, in Schweden findet man etwas leichter Arbeit, und die Löhne sind auch nicht unbedingt so niedrig, und die Arbeitszeiten in manchen Berufen auch etwas kürzer. Und überhaupt kann man da die Luxussteuer gerne in Kauf nehmen. Und über Sozialleistungen macht man sich so keine Gedanken weil der Rest passt. Wie lange das noch so bleibt, bleibt abzuwarten. Schweden ist schön...aber meine Leute sitzen hier...nix da, ich überlasse den Ratten nicht das Schiff *knutsch*
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
"Ich hab genug zu Fressen und jetzt verreckt endlich! Ihr stört meine Ruhe..."
[/QUOTE]

Auf die Homo Jammerlapps dieses Boardes hier bezogen, ist das exakt meine Sichtweise, wozu die ganzen polemischen Arschlochschwadronierungen geführt haben, die ich hier so lesen durfte.

Bärendienst sag ich da nur.

.
Scheol[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Verdrängung_(Psychoanalyse)]Click me again[/URL]
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B][URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Verdrängung_(Psychoanalyse)]Click me again[/URL] [/B][/QUOTE]

Och, ich hätte da eher was für Dich (und Deine Mitheuler): [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Querulantenwahn]Klick![/URL]

:D

....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Bärendienst sag ich da nur.
[/QUOTE]

Elephantendienst sag ich da nur.

[img]http://images.buch.de/images-adb/81/0f/810f20ab-1a0b-4eaf-adee-871cace2420e.jpg[/img]
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Elephantendienst sag ich da nur.

[albernes Kinderbild] [/B][/QUOTE]

Passt ja auf das Niveau hier. So what?

....
xMoriturusxEin Einblick in AN's Plattensammlung:

[url]http://www.youtube.com/watch?v=LGBhhqj8HFs[/url]

:cool:
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Ein Einblick in AN's Plattensammlung:

[url]http://www.youtube.com/watch?v=LGBhhqj8HFs[/url]

:cool: [/B][/QUOTE]

Ja, von Heino habe ich natürlich auch die volle Kollektion.

:rolleyes:
Fuck up Evilwurde hier nicht letztens mehr Eigenverantwortung der User im Kaiser verlangt... ich befürchte wenn das hier so weitergeht wird der Thread wieder schnell zu sein als man Hartz4 sagen kann.
:rolleyes:
ScheolAch je, ist das albern...außerdem, AN, ich heule nicht. Ich mache mich nur stark für die, die in unserer Gesellschaft als "schwach" tituliert werden. Mehr nicht...ich konnte es noch nie leiden wenn auf dem Schulhof ein Außenseiter vom Klassenstärksten niedergeprügelt wurde, und die Meute außen herum stand und jubelte...einfach nur aus der Freude heraus, nicht auf die Fresse bekommen zu haben...ist das selbe Prinzip...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]wurde hier nicht letztens mehr Eigenverantwortung der User im Kaiser verlangt... ich befürchte wenn das hier so weitergeht wird der Thread wieder schnell zu sein als man Hartz4 sagen kann.
:rolleyes: [/B][/QUOTE]

Mir wäre das egal - ganz ehrlich. Was willst Du denn erwarten bei all dem verheulten Kappes? Irgendwann ist auch mal gut und ich nehme kein Blatt mehr vor den Mund oder versuche noch auf die Nette was zu erklären. Wozu auch? Wird doch eh nur in neue Jammerarien umgewandelt. Oder in dämliche, moralinsaure Oberlehrervorträge.

200 Euro sind ZUWENIG! Jaaa - die armen Kids *heul* ....

Sei mir net bös, aber das ist doch echt unterirdisch. Anstatt sich mal über einen Anfang zu freuen. Aber nein, es ist ja nie genug. Meine Fresse, wem es nicht reicht, der soll seinen faulen Hintern schwingen und sich was einfallen lassen, anstatt Blagen zu werfen wie die Karnickel. Bei der Nachwuchsproduktion klappt es ja auch mit der Bewegung.

Mir reicht es jetzt mit diesem Genöle von Leuten, die sich, natürlich auf Kosten ihrer Mitmenschen, den lieben Tag lang die Eier schaukeln.

.
ScheolHass ist wirklich ein guter Ratgeber...hat in der Vergangenheit super funktioniert...so bekommen wir die Welt begradigt...


[URL=http://www.youtube.com/watch?v=Eb2jixk6hvY]:D[/URL] <--- ist ein Link
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Hass ist wirklich ein guter Ratgeber...hat in der Vergangenheit super funktioniert...so bekommen wir die Welt begradigt...


[URL=http://www.youtube.com/watch?v=Eb2jixk6hvY]:D[/URL] [/B][/QUOTE]

Das sagt der Richtige.
Scheolach, sind wir schon auf dieser Ebene...ok:

Du bist noch voll viel doofer als wie ich der wo da nicht hassen tut :q


<---- Nur um in der Diskussion zu bleiben...:rolleyes:
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]ach, sind wir schon auf dieser Ebene...ok:

Du bist noch voll viel doofer als wie ich der wo da nicht hassen tut :q


<---- Nur um in der Diskussion zu bleiben...:rolleyes: [/B][/QUOTE]

Blubb
Scheol[SIZE=1]schade, auf das Bully-Prinzip ist wieder nicht eingegangen worden...aber die Antwort darauf kann ich mir ja denken...[/SIZE]
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B][SIZE=1]schade, auf das Bully-Prinzip ist wieder nicht eingegangen worden...aber die Antwort darauf kann ich mir ja denken...[/SIZE] [/B][/QUOTE]

Jepp > LMAA.

Das hat lange gedauert, aber jetzt hat man mich soweit.

.
ScheolJa, meine Aussage war so hoch-provokativ, ich glaube dir fehlen einfach nur die Argumente. Denn wirklich beleidigend wurde ich nicht, auch habe ich dich nicht persönlich angegriffen...scheinbar solltest du den Blickwinkel neu justieren...aber es ist ja auch egal...

hier will niemand überzeugt werden. Es gab soviele Links, soviele Biler von Statistiken, Erfahrungsberichte, subjektive wie objektive Einschätzungen, die Beweisen das Hartz 4 ein Verbrechen ist...und es sind natürlich gut situierte Menschen, die dies mit aller Macht verdrängen wollen...frei nach dem Motte:

"Warum verblutet das Schwein ausgerechnet vor meiner Haustür?! Karl, kannst du dem Penner mal sagen das er woanders verbluten soll? Meine Blumen!"


Und das wird nichtmal geleugnet, das dies die persönliche Einstellung ist.

Das Ergebnis:

Infantile, egoistische oder naive Verhaltensmuster kann ich nicht aufbrechen. Dazu fehlt mir das nötige Studium. Happy Party, Baby!
ScheolNachtrag:

[QUOTE]Das hat lange gedauert, aber jetzt hat man mich soweit.[/QUOTE]

Nö, soweit ich mich erinnern kann prügelst du schon die ganze Zeit so um dich...von daher...geschockt bin ich nicht...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Ja, meine Aussage war so hoch-provokativ, ich glaube dir fehlen einfach nur die Argumente. Denn wirklich beleidigend wurde ich nicht, auch habe ich dich nicht persönlich angegriffen...scheinbar solltest du den Blickwinkel neu justieren...aber es ist ja auch egal...[/quote]

Ja - mittlerweile ist es das. Der Schuh passt allen Beteiligten.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
hier will niemand überzeugt werden. Es gab soviele Links, soviele Biler von Statistiken, Erfahrungsberichte, subjektive wie objektive Einschätzungen die Beweisen das Hartz 4 ein Verbrechen ist...und es sind natürlich gut situierte Menschen, die dies mit aller Macht Verdrängen wollen...frei nach dem Motte:

"Warum verblutet das Schwein ausgerechnet vor meiner Haustür?! Karl, kannst du den Penner mal sagen das er woanders verbluten soll? Meine Blumen!"[/quote]

Falsch. Hier MUSS niemand überzeugt werden. Würdest Du wirklich lesen was die 'Gutsituierten' schreiben, wüsstest Du das.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Und das wird nichtmal geleugnet, das dies die persönliche Einstellung ist.[/quote]

Du verwechselst real und virtuell.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]Das Ergebnis:

Infantile, egoistische oder naive Verhaltensmuster kann ich nicht aufbrechen. Dazu fehlt mir das nötige Studium. Happy Party, Baby! [/QUOTE]

Schön beschrieben. Gut in den Spiegel geblickt.

.
ScheolJa super, das ist genau die Ebene die einen weiterbringt:

Ich übersetze das mal:

----------------------------------------
- Du bist doof!

- Nein, du bist doof!

- Du bist noch viel viel doofer

----------------------------------------

Ganz ehrlich, ich habe keine Lust das meine Aussagen immer wieder auf die Allgemeinheit gelenkt werden, auf das "Spiegel"-Prinzip das einfach nur eine rhetorische Schwäche offenbart und die damit verbundenen Spams.

Gääähn...ich geh mich dann mal fertig machen für die Arbeit...duschen, Zähne putzen, Auto aus der Werkstatt holen und vielleicht noch was essen...mal sehen...ah, da liegen noch Kekse! Mag wer?!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Ja super, das ist genau die Ebene die einen weiterbringt:

Ich übersetze das mal:

----------------------------------------
- Du bist doof!

- Nein, du bist doof!

- Du bist noch viel viel doofer

----------------------------------------

Ganz ehrlich, ich habe keine Lust das meine Aussagen immer wieder auf die Allgemeinheit gelenkt werden, auf das "Spiegel"-Prinzip das einfach nur eine rhetorische Schwäche offenbart und die damit verbundenen Spams.

Gääähn...ich geh mich dann mal fertig machen für die Arbeit...duschen, Zähne putzen, Auto aus der Werkstatt holen und vielleicht noch was essen...mal sehen...ah, da liegen noch Kekse! Mag wer?! [/B][/QUOTE]

Ich übersetz das mal:

LMAA

****

Ergo: Was Du selbst tust, sollte Dich bei anderen nicht verwundern.

.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]

*jammer* *zick* *dummlaber* *jammer*

[/QUOTE]

[img]http://www.dienordlichter.org/strand/images/dnl/smilies/heuldoch.gif[/img]
WaldemarWie scheisse Menschen sind, kann man ja hier gut nachlesen.. :)
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Wie scheisse Menschen sind, kann man ja hier gut nachlesen.. :) [/B][/QUOTE]

ja, nur dass es im Auge des Lesers liegt, welchen Usern dies nachzusagen ist.
Scheol[QUOTE]Ich übersetz das mal: LMAA **** Ergo: Was Du selbst tust, sollte Dich bei anderen nicht verwundern.[/QUOTE]

ok:

1. Das ist deine Art!

2. Du nervst mich nicht, ich reg mich nicht über dich auf, und ich hasse dich nicht!

3. Mir ist einfach nur das Gespräch zu simpel geworden.

4. Ich muß wirklich arbeiten!

5. Ich übersetze mich mal selbst:

Mir ist das hier gerade viel zu bekannt, als das ich mich damit noch aufhalten möchte. Ich sehe, wir drehen uns im Kreis, und bevor dieses Thema noch weiter zugespamt wird ziehe ich mich zurück.

6. An Punkt 5 halte ich mich für's erste, was heute Nacht ist, sehe ich wenn ich hier erneut reingeschaut habe.

so, dann lieben Gruß an die Runde, auch an Fuck Up Evil und Waldemar (habt euch wieder lieb!), bis heute Nacht...
ZweiundvierzigEntscheidend an diesem Palaver ist, dass sich an der momentanen Situation nichts ändern wird. Insofern kann ich zufrieden sein. Ich bleibe dabei, dass die BRD zu den sozialsten Staaten der Welt gehört. Leute wie Scheol, welche ein Auto besitzen, meckern auf einem sehr hohem Niveau.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Zweiundvierzig [/i]
[B]Entscheidend an diesem Palaver ist, dass sich an der momentanen Situation nichts ändern wird. Insofern kann ich zufrieden sein. Ich bleibe dabei, dass die BRD zu den sozialsten Staaten der Welt gehört. Leute wie Scheol, welche ein Auto besitzen, meckern auf einem sehr hohem Niveau. [/B][/QUOTE]

Exakt. :)

....
Scheol@42

Ich kann's mir nicht nehmen lassen...da muß ich nochmal was zu schreiben:

Also, liebe Antwort auf alle Fragen, du bist nicht lange genug hier um meine Intention zu verstehen. Ich persönlich, jammer garnicht...aber ich finde deine Aussage höchst belustigend. :D

Hach, da soll mal einer sagen, hier gäbe es nichts zum schmunzeln...:)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]@42

Ich kann's mir nicht nehmen lassen...da muß ich nochmal was zu schreiben:

Also, liebe Antwort auf alle Fragen, du bist nicht lange genug hier um meine Intention zu verstehen. Ich persönlich, jammer garnicht...aber ich finde deine Aussage höchst belustigend. :D

Hach, da soll mal einer sagen, hier gäbe es nichts zum schmunzeln...:) [/B][/QUOTE]

Hach ja - der aufgesetzte Nimbus des Systemgegners und Ritter der Geknechteten, ist wirklich très chic - und höchst belustigend. :rolleyes:

.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Zweiundvierzig [/i]
[B]Entscheidend an diesem Palaver ist, dass sich an der momentanen Situation nichts ändern wird. Insofern kann ich zufrieden sein. Ich bleibe dabei, dass die BRD zu den sozialsten Staaten der Welt gehört. Leute wie Scheol, welche ein Auto besitzen, meckern auf einem sehr hohem Niveau. [/B][/QUOTE]

Rede doch mal Klartext: H4'ler sind dekandente Arschlöscher.

[img]http://www.toonpool.com/user/64/files/dekadenz_735775.jpg[/img]
ScheolJa gell, is' voll Party hier. Die einen tuen so als würden sie sich für die Armen einsetzen, die anderen verspotten sie ohne Unterlass...

das ist alles wirklich sehr witzig hier! :mad:

Auch wenn es mir gut geht bin ich nicht gezwungen auf alle anderen zu scheißen! Das verbietet mir meine Erziehung. Empathie und Sozialkompetenz sind bei mir noch vorhanden...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Ja gell, is' voll Party hier. Die einen tuen so als würden sie sich für die Armen einsetzen, die anderen verspotten sie ohne Unterlass...[/quote]

Aktion & Re-Aktion / uraltes Prinzip.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
das ist alles wirklich sehr witzig hier! :mad: [/quote]

Ich grinse momentan wirklich herzlich in mich hinein. Vermutlich ist diese Verfahrensweise tatsächlich das Sinnvollste.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Auch wenn es mir gut geht bin ich nicht gezwungen auf alle anderen zu scheißen! [/quote]

Wer scheißt denn auf alles?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Das verbietet mir meine Erziehung. Empathie und Sozialkompetenz sind bei mir noch vorhanden... [/QUOTE]

Echt? :eek: Das versteckst Du aber gut. Hut ab.

.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]...
Auch wenn es mir gut geht bin ich nicht gezwungen auf alle anderen zu scheißen! Das verbietet mir meine Erziehung. Empathie und Sozialkompetenz sind bei mir noch vorhanden... [/B][/QUOTE]

Ich denke nicht dass AN diese Empathie und Sozialkompetenz fehlt, es ist wahrscheinlich so dass einige hier nur DIE Hartz4ler im Hinterkopf haben, die wirklich Pech in ihrem Job hatten und die auch nach der 14562sten Bewerbung nur Absagen ernten, die auf etwas Luxus verzichten, damit die Kinder genug zu essen haben und ordentlich angezogen sind... und andere haben DIE Hartz4ler im Kopf, die sich vor WOW ausruhen, denen sche...egal ist wie es den Kindern geht und die das vermeintlich zusätzliche Geld ( Bildungsgutscheine ) gerne in einen neuen Rechner und/oder Flachbildschirm investiert hätten.

beide "Extreme" gibt es, aber die Mehrheit der Betroffenen befindet sich wohl irgendwo in der goldenen Mitte.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
wurde hier nicht letztens mehr Eigenverantwortung der User im Kaiser verlangt... ich befürchte wenn das hier so weitergeht wird der Thread wieder schnell zu sein als man Hartz4 sagen kann.
:rolleyes: [/QUOTE]

[COLOR=crimson]hat ich auch so in erinnerung. bitte kriegt jetzt wieder die kurve weg von persönlichen anfeindungen und unterstellungen. 2 seiten sind genug.[/COLOR]
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B][....] es ist wahrscheinlich so dass einige hier nur DIE Hartz4ler im Hinterkopf haben, die wirklich Pech in ihrem Job hatten und die auch nach der 14562sten Bewerbung nur Absagen ernten, die auf etwas Luxus verzichten, damit die Kinder genug zu essen haben und ordentlich angezogen sind... (....) [/B][/QUOTE]

Die habe ich durchaus auch auf dem Plan. Mein Verhalten resultiert daraus, dass mir, egal was ich schreibe, sowieso nicht zugehört wurde/wird. Da kann ich dann auch einfach nicht mehr anders, als dem so zu begegnen. Das hier ist virtueller Wahnsinn und das (ganz) Andere ist die Realität. Verbinden kann man das hier nicht, das musste ich in letzter Zeit einsehen.

.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
aber die Mehrheit der Betroffenen befindet sich wohl irgendwo in der goldenen Mitte. [/B][/QUOTE]

Oha, mal wieder ein Beitrag on topic. Die Mehrheit der 7 Millionen Betroffenen fällt unter Fall 1 - noch einmal: es gibt nicht genügend Arbeitsplätze und erst recht nicht genügend, die ein Aufstocker-Dasein erübrigen würden. 80% aller Aufstocker haben einen Abschluss oder sind Akademiker. An der Qualifikation liegt es bekanntlich nicht. Deshalb braucht Deutschland auch keine "Fremdarbeiter", wie sie die FDP fordert, um den Niedriglohnsektor zu zememtieren - sondern sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen mit Perspektive (!) an Stelle von Lohnsklaven-Euro-Jobs.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Oha, mal wieder ein Beitrag on topic. Die Mehrheit der 7 Millionen betroffenen fällt unter Fall 1 -[/quote]

Komisch - ich erlebe hier (live und in Farbe in der Nachbarschaft) so gut wie ausschließlich Fall 2. Ich frage mich immer, wo sich Fall 1 wohl verstecken mag, diese angebliche Mehrheit.

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
noch einmal: es gibt nicht genügend Arbeitsplätze und erst nicht genügend, die ein Aufstocker-Dasein erübrigen würden. 80% aller Aufstocker haben einen Abschluss oder sind Akademiker. An der Qualifikation liegt es bekanntlich nicht. Deshalb braucht Deutschland auch keine "Fremdarbeiter", wie sie die FDP fordert, um den Niedriglohnsektor zu zememtieren - sondern sinnvolle Weiterbildungsmaßnahmen mit Perspektive (!) an Stelle von Lohnsklaven-Euro-Jobs.[/QUOTE]

Über den Niedriglohnsektor herrscht hier doch längst schon Einigkeit.

.
xMoriturusx[QUOTE]Komisch - ich erlebe hier (live und in Farbe in der Nachbarschaft) so gut wie ausschließlich Fall 2.[/QUOTE]

Darf man fragen, wo sich das "Sozialschmarotzer"-Paradies befinden soll ?

[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Ich frage mich immer, wo sich Fall 1 wohl verstecken mag, diese angebliche Mehrheit.[/QUOTE]

Erkundige Dich doch einfach bei der für Deinen Wohnort zuständigen ARGE.

[QUOTE]Über den Niedriglohnsektor herrscht hier doch längst schon Einigkeit.[/QUOTE]

Offensichtlich nicht.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Komisch - ich erlebe hier (live und in Farbe in der Nachbarschaft) so gut wie ausschließlich Fall 2. Ich frage mich immer, wo sich Fall 1 wohl verstecken mag, diese angebliche Mehrheit.
[/B][/QUOTE]

Das ist aber dann deine subjektive Wahrnehmung, ich sehe hier auch viele Jugendliche mit Migrationshintergrund von der Sorte " Ey Alte, was willst Du isch f.ck deine Mudda", das liegt aber auch an der Wohngegend denke ich.
Als ich vor 2 Monaten Urlaub an der Nordsee gemacht habe ist mir sowas nicht einmal begegnet.
softcake[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Achsooo, hier hat es wieder einer verstanden. Kannst mir noch sagen wo das steht?... Wer möchte das? Dein Stammtisch.. Deine Mutti?

Wer nicht arbeitet soll auch nicht fressen... Willste Du uns das damit sagen?

softcake..


Das skandinavische Modell ist für Deutschland unbezahlbar.. bzw. Es wäre bezahlbar bei besserer Umverteilung. Die Quoten liegen in Schweden bei 54 % und sind besser verteilt. Wer sich mal die Zahlen unsere Staatsquote genauer anschaut, wird merken, dass der größte Anteil Gesundheit und Altersvorsorge ausmacht..

Für Erziehung und Bildung leisten sich die EU-Staaten Ausgaben von durchschnittlich 5,2 Prozent des BIP.

Hierzulande sieht es in diesem Punkt zappenduster aus. Mit einer Quote von 3,9 Prozent rangiert die Republik der Dichter, Denker und Ingenieure in der EU auf dem vorletzten Platz. Selbst die Verwaltungsausgaben sind höher.

Lieber schmeißt man den Unternehmen 50 Milliarden in den Rachen für die H4 Aufstocker und finanziert mit Steuergeldern deren Profite. Mindeslöhne sind schon lange fällig.. Und das Argument es kostet Arbeitsplatze. Stimmt vielleicht in manchen Fällen, aber mit 50 Millarden mehr für Bildung könnte man viele Niedriglöhner die subventioniert sind, besser qualifizieren. Wäre vielleicht sinnvoller als Begrüßungsgeld für ausländische Fachkräfte??? [/B][/QUOTE]

das hast du schön abgelesen.
meine frage war auch- wer kennt denn das system aus eigener erfahrung? oder kennt jemanden der in schweden in soziale not geraten ist?

es ist wirklich so das man in schweden in notlage viel schlimmer dran ist. der staat ist sehr sozial, sofern man eben nicht bedürftig ist.



egal, ihr wisst ja doch alles besser :-)
soft
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Darf man fragen, wo sich das "Sozialschmarotzer"-Paradies befinden soll ? [/quote]

Wunderschön gelegen, das Meer vor der Haustür. :)


[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Erkundige Dich doch einfach bei der für Deinen Wohnort zuständigen ARGE.[/quote]

Du meinst, ich soll da anrufen und nachfragen ob die auch Klientel da haben, das sich nicht aufführt und aussieht wie Vollassi?


[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Offensichtlich nicht. [/QUOTE]

Hm.... ich las beeits von allen Schreibern die Ansicht, dass die Löhne rauf müss(t)en. Ich sehe das ebenfalls so. Bin gegen Sanktionierungen und dafür, das so gesparte Geld lieber darin zu investieren, den Leuten die arbeiten wollen, echte Alternativen anbieten zu können, während man die, die eben nicht wollen, schlicht in Ruhe lassen sollte.

Wo siehst Du da Diskrepanzen zu dem was Du sagst?

....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Das ist aber dann deine subjektive Wahrnehmung, ich sehe hier auch viele Jugendliche mit Migrationshintergrund von der Sorte " Ey Alte, was willst Du isch f.ck deine Mudda", das liegt aber auch an der Wohngegend denke ich.
Als ich vor 2 Monaten Urlaub an der Nordsee gemacht habe ist mir sowas nicht einmal begegnet. [/B][/QUOTE]

Ich sitze in Kiel. :D

****

Aber, sicher - es stimmt was Du sagt. Die Assis sind ja auch der Grund, dass wir uns nach einem neuen, garantiert assifreien Domizil umschauen. ;-) Aber wo wohnen denn die Anderen (Fall 1 & 'goldene Mitte')? In teure(re)n Wohngegenden ja wohl kaum?

....
WaldemarImmer wieder lustig diese AN, redet davon, dass jeder gleichwertig ist, aber rümpft die Nase, weil sich bei Aldi alle "Assis" versammeln. Und H4 ler im Umfeld.. wie schrecklich abgefucked ist das denn? Zum Glück bist du nicht erbärmlich lächerlich und widerlich. Etwas besseres..

Da muss man natürlich das Domizil wechseln... Mach das, am Besten ganz weit weg von Deiner selektiven Wahrnehmung.


softcake..

Ich bin sowieso besser als du.. Dein dummes Gelaber ändert nichts an den Fakten. Außerdem geht es hier nicht um Schweden sondern Deutschland. Den Schwachsinn Made in Germany ziehen die Schweden mit ihren Arbeitslosen jedenfals nicht so ab. Sie fördern ihre Arbeitslosen mit echten Bildungsmaßnahmen. Und das nicht mit 1 Euro Zwangsarbeit und Lohnsklaverei Bullshit.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
Immer wieder lustig diese AN, redet davon, dass jeder gleichwertig ist, aber rümpft die Nase, weil sich bei Aldi alle "Assis" versammeln. Und H4 ler im Umfeld.. wie schrecklich abgefucked ist das denn? Zum Glück bist du nicht erbärmlich lächerlich und widerlich. Etwas besseres.. [/quote]

Exakt. Du lernst. :) Jetzt müsste nur noch in Deine verbohrte Frustrübe rein, dass Assis nicht zwingend arbeitslos sind und alles ist paletti.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
Da muss man natürlich das Domizil wechseln... Mach das, am Besten ganz weit weg von Deiner selektiven Wahrnehmung. [/quote]

Ja, mich freut es auch, dass ich endlich selektieren kann, indem ich das Geld dazu habe, nicht mehr im Assiviertel wohnen zu MÜSSEN.

Dir auch noch einen schönen Tag. *g*

.
softcakenicht ich hab schweden als positiv bsp genannt ... :-)


[url]http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,678777,00.html[/url]

nur mal als bsp... in schwede ist eine arbeitslosenversicherung übrigens NICHT pflicht. und auch nicht staatlich.


[url]http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,678494-6,00.html[/url]

frag mal nen schweden der arbeitslos ist und sich die versicherung nicht leisten konnte oder wollte wie der finaziell da steht... und auch wie 'gut' angebotene massnahmen sind..
ud frag mal was es kostet sich vernünftig abzusichern... :-)


soft
Fuck up Evil@Waldemar

Deine Beiträge triefen wirklich nur noch von Frust und Hass....

Man kann es sich auch etwas einfach machen , wenn man für ALLES das böse System und den Staat und den Kapitalismus und überhaupt alle, die mehr Geld haben verantwortlich macht.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Immer wieder lustig diese AN, redet davon, dass jeder gleichwertig ist, aber rümpft die Nase, weil sich bei Aldi alle "Assis" versammeln. Und H4 ler im Umfeld.. wie schrecklich abgefucked ist das denn? Zum Glück bist du nicht erbärmlich lächerlich und widerlich. Etwas besseres..

Da muss man natürlich das Domizil wechseln... Mach das, am Besten ganz weit weg von Deiner selektiven Wahrnehmung.


softcake..

Ich bin sowieso besser als du.. Dein dummes Gelaber ändert nichts an den Fakten. Außerdem geht es hier nicht um Schweden sondern Deutschland. Den Schwachsinn Made in Germany ziehen die Schweden mit ihren Arbeitslosen jedenfals nicht so ab. Sie fördern ihre Arbeitslosen mit echten Bildungsmaßnahmen. Und das nicht mit 1 Euro Zwangsarbeit und Lohnsklaverei Bullshit. [/B][/QUOTE]


In einer Ortschaft nahe des Würmsees steht ein Aldi.
Dort habe ich des öfteren kaufwillige Menschen im Jaguar vorfahren sehen...
Wenn ich (der kein H4 bezieht) mir den einen oder anderen Pfenning sparen kann, dann kaufe ich bei Aldi oder Penny ein. Wo ist da das Problem?

Das Arbeitsamt bzw. die Anstalt ist schlussendlich eine Erfindung des III.Reichs.
Von dort aus hat man im grossen Stil Menschen dem Reichsarbeitsdienst zugeführt, ohne grosse individuelle
Beachtung der Menschen.
Dieser Geist scheint dort immer noch durch die Flure zu huschen.

Wer ist schon besser als wer?
Ist das NRW-Abitur wirklich besser als die mittlere Reife in Bayern oder Ba-Wü?
Nun, es gibt Arbeitgeber, die so etwas durchaus bemerken....
Deshalb: nicht wundern, wenn eine Absage kommt,
öfter mal sich selbst hinterfragen.
GISMO@Fuck Up Evil: Wobei es nur logisch ist, dass ein Mensch, der im Leben voraussichtlich nie mehr an, wirklichen Wohlstand kommen wird, gefrustet und voller Wut ist...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]In einer Ortschaft nahe des Würmsees steht ein Aldi.
Dort habe ich des öfteren kaufwillige Menschen im Jaguar vorfahren sehen...
Wenn ich (der kein H4 bezieht) mir den einen oder anderen Pfenning sparen kann, dann kaufe ich bei Aldi oder Penny ein. Wo ist da das Problem?
[/B][/QUOTE]

Ich tue das auch bisweilen, sonst wüsste ich ja nichts von der Klientel dort. Früher, als wir nicht viel Geld hatten, kauften wir ausschließlich bei Discountern ein. Heute nun noch manchmal. Das liegt jedoch nicht an den Leuten dort, sondern vielmehr am Angebot, bzw. der Bandbreite der Warenpalette. Ich bin beim Einkaufen umweltbewusster geworden, jetzt, wo ich es mir bisweilen leisten kann, kaufe auch Fair Trade Produkte und bevorzug Waren aus der Region, die der hiesige Sky-Markt in breitem Sortiment führt. Im Übrigen sieht die Klientel beim Sky, Famila oder Real auch nicht sooo viel besser aus als die bei Aldi, Lidl oder Penny.

....
Fuck up Evil@ GISMO
da magst Du Recht haben, aber kann man dann JEDEN Menschen, der mehr verdient so hassen ?
Ich glaube nicht.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]@ GISMO
da magst Du Recht haben, aber kann man dann JEDEN Menschen, der mehr verdient so hassen ?
Ich glaube nicht. [/B][/QUOTE]

Doch. Zumindest entpersonalisiert im Netz - sieht man doch. ;-)

....
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Doch. Zumindest entpersonalisiert im Netz - sieht man doch. ;-)

.... [/B][/QUOTE]

naja...
sooo incognito wie manche meinen ist man hier auch nicht.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]naja...
sooo incognito wie manche meinen ist man hier auch nicht. [/B][/QUOTE]

Es geht eher um die Wahrnehmung, nicht um das Bewusstsein. ;-)

Es fühlt sich einfach anders, bzw. 'gar nicht' an.

....
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]@Fuck Up Evil: Wobei es nur logisch ist, dass ein Mensch, der im Leben voraussichtlich nie mehr an, wirklichen Wohlstand kommen wird, gefrustet und voller Wut ist... [/B][/QUOTE]


Wenn er sonst nix im Leben hat, dann vielleicht ja.
Arme Tröpfe.
smart_hicksBlödsinn, ich hasse niemanden.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B]Blödsinn, ich hasse niemanden. [/B][/QUOTE]

Es ging ja auch nicht um Dich, sondern um Waldi.

....
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]@ GISMO
da magst Du Recht haben, aber kann man dann JEDEN Menschen, der mehr verdient so hassen ?
Ich glaube nicht. [/B][/QUOTE]

Ich glaube schon. Auch als Besserverdienender kann man gesellschaftlich und finanziell abstürzen, und nie mehr so gut auf die Beine kommen, wie man zuvor dastand. Das ist dann keine Frage des persönlichen Engagemants mehr, mehr eine, der richtigen Berufswahl zur richtigen Zeit. Auch heute kann dir niemand mehr garantieren, ob du mit dem Beruf, den du magst, noch Geld zum Leben (!= Überleben) verdienen kannst, oder der Lohn in diesem Sektor in den nächsten Jahren dermaßen gedrückt wird, dass du dafür Aufstocken gehen darfst. Ohne dass du irgendwas verbrochen hast.

Inwiefern dir dann vom Arbeitsamt Alternativen vorgestellt werden, eine besser bezahlte Arbeit aufzugreifen weiß ich zwar nicht, aber als bisher ehrlich und zufrieden arbeitender Mensch sich irgendwann am Existenzminimum wiederfinden zu müssen, weil irgendwo ohne Rücksicht auf Verluste ein paar wirtschaftliche Spiele gespielt wurden, das macht selbstverständlich wütend und frustriert.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]...aber als bisher ehrlich und zufrieden arbeitender Mensch sich irgendwann am Existenzminimum wiederfinden zu müssen, weil irgendwo ohne Rücksicht auf Verluste ein paar wirtschaftliche Spiele gespielt wurden, das macht selbstverständlich wütend und frustriert. [/B][/QUOTE]

Aber was bringt es dem einzelnen... sich diesem Frust und Hass hinzugeben, allen anderen die Schuld zu geben und vollkommen ratschlagsresistent zu sein ?!
Wäre es nicht sinnvoller nach Alternativen zu suchen um seinen Lebensunterhalt zu "verdienen"... ?!
Das kann Selbsständigkeit sein ( ich weiss es ist nicht so einfach wie es manche denken ) oder Zeitarbeit ( ja es ist sicher nicht das Gelbe vom Ei, aber ich würde es zumindest Hartz4 vorziehen)... oder in andere (Bundes)-Länder ziehen wo die erlernte Fähigkeit gebraucht wird.
GISMOIch glaube der Frust und Hass, der in einem Menschen ganz allgemein aufschlägt (und gegen niemanden speziell gerichtet als einfach nur "vorhanden" ist), entspringt der Einsicht, dass es einem nie mehr so gut gehen wird, wie es einem Mal ergangen ist. Allerdings ohne Eigenverschulden.

Es geht weniger ums Geldverdienen. Es geht vielleicht vielmehr um den Verlust eines geliebten Jobs und Alltagsroutine. Um soziale Kontakte, die aufgrund des neuen Status eingingen, um die liebgewonnene Gewohnheit und Sicherheit einer noch (subjektiv) durchschaubaren und verständlichen Welt, die plötzlich gar keinen Sinn mehr ergibt.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]... Um soziale Kontakte, die aufgrund des neuen Status eingingen... [/B][/QUOTE]

naja, wenn er ausserhalb des ach so anonymen Internets genauso mit seinen Mitmenschen spricht, wird sich die Zahl seiner neuen sozialen Kontakte in überschaubaren Grenzen halten.

Ich gebe Dir durchaus Recht, nur halte ich die Vorgehensweise von Waldemar für höchst fragwürdig.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]... nur halte ich die Vorgehensweise von Waldemar für höchst fragwürdig. [/B][/QUOTE]

Ich halte es nicht mal für eine (kontrollierte) Vorgehensweise. Denk mal an Xenomorph. ;-)

....
GISMO@Fuck Up Evil: Ich glaube nicht mal, dass er außerhalb des Internets überhaupt noch mit Menschen spricht ...
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
nicht ich hab schweden als positiv bsp genannt ... :-)
[/QUOTE]

Und wir meinten bestimmt nicht deren neue Regierung, die vergleichbar ist mit der unseren.

Ich zitiere aus Deinem Artikel:

[i]"Seit drei Jahren regiert eine Mitte-Rechts-Koalition das einstige sozialdemokratische Musterland Schweden."[/i]

aber bald ist Schweden ja wieder ein Vorzeigemodell:

[i]"Im September sind Reichstagswahlen, und die Umfragen deuten deutlich auf einen Regierungswechsel."[/i]

:D
softcakeja, genau... nur das die geschichte arbeitslosenversicherung nicht staatlich sondern privat schon vor dem regierungswechsel so war..
ud das sozialhilfe niveau auch schon immer niedriger war als unseres, und das bei deutlich teurere lebenshaltungskosten.

aber auch du hast dein wissen über schweden wohl nur von wiki und co.

wie gesagt, schweden ist so toll? dann geh dorthin....
wenn doch alles gold ist was glänzt ^^


soft
Fuck up Evilwenn das System 1 zu 1 auf Deutschland übertragbar wäre und nur Vorteile hätte.. ja glaubt ihr dann nicht wir würden es genauso haben wie die Schweden...!?
glaubt ihr, ihr seid klüger/weiter als Analysten der Regierung ?
wohl kaum.

@GISMO
das wäre natürlich sehr schade, woher nimmst Du Deine Kenntnisse/Vermutungen ?
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
ja, genau... nur das die geschichte arbeitslosenversicherung nicht staatlich sondern privat schon vor dem regierungswechsel so war..[/QUOTE]

Arbeitslosigkeit war über Jahrzehnte in Schweden nie ein Thema. Eine gesetzliche Arbeitslosenversicherung machte dort genau so viel Sinn wie eine private Rentenversicherung in Deutschland vor 50 Jahren.

[QUOTE]...und das sozialhilfe niveau auch schon immer niedriger war als unseres, und das bei deutlich teurere lebenshaltungskosten.[/QUOTE]

Ja klar, deshalb ist das Real-Lohn-Niveau in den skandinawischen Ländern auch so hoch, die bekommen dort alle nix für ihr Geld.

[img]http://www.stock-world.de/board/anonymize/attachment.m?aid=225075[/img]

[quote]wie gesagt, schweden ist so toll? dann geh dorthin....
wenn doch alles gold ist was glänzt[/QUOTE]

Ich bin weder Schweden-Fan, noch behaupte ich das dort alles gut ist.

Des weiteren ist mein bevorzugtes System ein demokratischer Sozialismus - dafür setze ich mich ein, und zwar in dem Land, in dem ich geboren wurde. Ich lass mich doch nicht herausekeln, auch wenn ich nicht beabsichtige hier alt zu werden.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]...
Des weiteren ist mein bevorzugtes System ein demokratischer Sozialismus - dafür setze ich mich ein, und zwar in dem Land, in dem ich geboren wurde.... [/B][/QUOTE]

Und Du glaubst ernsthaft, dass wir so etwas hier in Deutschland irgendwann einmal haben werden !?!?!?!?
Darf ich fragen wie alt Du bist ?
:rolleyes:
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]wenn das System 1 zu 1 auf Deutschland übertragbar wäre und nur Vorteile hätte.. ja glaubt ihr dann nicht wir würden es genauso haben wie die Schweden...!?
[/QUOTE]

Nein, denn am konservativen deutschen Wesen, soll die Welt genesen! Das dürfte sich doch inzwischen herumgesprochen haben :rolleyes: Ja nicht gucken, wie andere Länder wirtschaften, z.B. über eine Vermögenssteuer wie in England!
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Und Du glaubst ernsthaft, dass wir so etwas hier in Deutschland irgendwann einmal haben werden !?!?!?!?
Darf ich fragen wie alt Du bist ?
:rolleyes: [/B][/QUOTE]

Bist Du überhaupt schon wahlberechtigt? DIE LINKE liegt konstant zwischen 10%-12% ... da geht noch einiges! :D
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[b]@GISMO
das wäre natürlich sehr schade, woher nimmst Du Deine Kenntnisse/Vermutungen ? [/B][/QUOTE]

Naja, wenn man Freunde hat, beschäftigt man sich für gewöhnlich mit denen, anstatt aktiv Streit zu provozieren.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Bist Du überhaupt schon wahlberechtigt? DIE LINKE liegt konstant zwischen 10%-12% ... da geht noch einiges! :D [/B][/QUOTE]

also ich kann Dich in sofern beruhigen, dass ich schon sehr lange wahlberechtigt bin und auch davon Gebrauch mache.
Aber ich denke, bis DIE LINKE eine Mehrheit bildet, bin ich schon lange von den Würmern verdaut. ;)
Aber ich bezweifle ob Du ohne Mutti auf dem Beifahrersitz schon Auto fahren darfst. ;)

@GISMO
Dann ist es doch schön wenn er noch Freunde ausserhalb des Netzes hat.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
Aber ich denke, bis DIE LINKE eine Mehrheit bildet, bin ich schon
lange von den Würmern verdaut[/QUOTE]

Freu' dich da mal nicht zu früh. Bislang gab es noch keine Partei die 2 Jahre nach ihrer Gründung die 10%-Hürde knackte (zugegeben mit Vorschusslorbeeren) ... auch nicht die Grünen. Wobei ich nicht glaube, dass Du die 80er auch nur mit einem Lebenshauch bereichert hast.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B].... Wobei ich nicht glaube, dass Du die 80er auch nur mit einem Lebenshauch bereichert hast. [/B][/QUOTE]

Siehst Du... Du schätzt mich viel zu jung ein ( was mir eine milde Röte ins Gesicht treibt ) und was weitaus wichtigen ist...
DIE LINKE für viel zu ... wie soll ich sagen ... "mainstream" ein, als dass sich Deine "Horror"-Vorstellung bewahrheiten könnte...
xMoriturusxIch mache mir da keine Sorgen. Das bewährte Prinzip heißt: Die Geister die man ruft ... denn mit jeder neoliberalen Verschärfung wird DIE LINKE mehr "mainstream" werden. Und sollte sie eines Tages überflüssig sein, auch gut, dann hat sich das System soweit korrigiert und sich der Korrekturfaktor bewährt. Kurzum: [COLOR=firebrick][edited. Creo] es gibt hier KEINE derartige politische werbung![/COLOR]

Danke schön für Deine Aufmerksamkeit!
Fuck up EvilIch wünschte ich wäre so eine Optimistin wie Du...
Ich denke das wird hier in Deutschland noch viel schlimmer, die Kluft zwischen arm und reich wird noch viel grösser...
der Mittelstand wird immer mehr verschwinden und das ganz kleinlaut... denn dort sind die eigentlichen Wähler.
die Hartz4ler wird man in zukunft gar nicht mehr hören, weil sie keine Wählerstimme mehr sind.
den heutigen Rentnern droht das gleiche Schicksal.

Ich denke ich speichere mir diesen Beitrag mal zum Spass ab.

:(






MEINE GÜTE WAS HATTE ICH RECHT !!!!!
softcake[QUOTE]Des weiteren ist mein bevorzugtes System ein demokratischer Sozialismus - dafür setze ich mich ein, und zwar in dem Land, in dem ich geboren wurde. Ich lass mich doch nicht herausekeln, auch wenn ich nicht beabsichtige hier alt zu werden.[/QUOTE]

und bevor das passiert bin ich, wie alle leute mit geld weg.
ich muss nicht in deutschlad leben.... ich hab zum glück die wahl.
aber ich hab nicht die geringste sorge das so ein system jemals kommen wird :-)

und die linke... ja, lass sie mal machen. die hat sich grandios ins aus geschossen. den kindergarten den die liefern, der wird sich wirklich bezahlt machen.


soft
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
und bevor das passiert bin ich, wie alle leute mit geld weg.[/QUOTE]

[img]http://asset.soup.io/asset/0551/1980_54a0.gif[/img]

Wie Du siehst - in all diesen linksextremen Ländern fliehen die Millionäre in Scharen. Wohin nur ? Zum Nordpol ?

PS: ich wusste übrigens gar nicht, dass Du so gut betucht bist. Ansonsten hätte ich auch Dir die Lektüre "Selbstbetrug der Mittelschicht" näher gelegt.

[QUOTE]und die linke... ja, lass sie mal machen. die hat sich grandios ins aus geschossen.[/QUOTE]

DIE LINKE hat 1A Souveränität gezeigt und sich nicht ver"gauck"eln lassen. Im Gegensatz zur FDP - die nun wieder eine 4 % -Partei ist - bleibt der Zuspruch für die DIE LINKE stets konstant ... die WählerInnen der Linken lassen sich eben nicht von der neoliberalen Axel-Springer-Presse beeindrucken.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B] ... die WählerInnen der Linken lassen sich eben nicht von der neoliberalen Axel-Springer-Presse beeindrucken. [/B][/QUOTE]

würdest Du solche und ähnliche Phrasen weglassen, würdest Du von viel mehr Usern ernst genommen werden.
xMoriturusxFUE, die Hetzkampagne gegen die Linke existiert aber nun einmal, und das ist nicht verwunderlich, da Lobbyismus gerade bei unserer gleichgeschalteten Berichtserstattung groß geschrieben wird. Es werden sogar Leute angestellt, die dafür bezahlt und gefilmt werden auf einer Wahlkampfveranstaltung mit DDR-Flagge zu posieren, so geschehen bei der NRW-Wahl. Das grenzt schon an politische Manipulation, wie es sie in einer Demokratie nicht geben darf. Die "Rote Socken"-Kampagne zieht beim Volk allerdings nicht mehr, und so langsam sollte man sich mit dem 5-Parteien-System abfinden!
softcakeoch, ich hab bei der nrw landtagswahl links gewählt.
aber nach dem was sie hier und bei der bundespräsidentewahl abgezogen haben, werd ich das ganz sicher nicht mehr tun.
und das sagen ziemlich viele leute in meinem umfeld.


wieviel geld ich habe, das geht dich mal gar nix an. aber du kannst dir gerne
irgendwas vorstellen :-)
aber ich werd mich jedenfalls in einem von dir gewünschten system absolut nicht wohlfühlen. also werd ich gehen.... auch das ist mein gutes recht.


soft
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
och, ich hab bei der nrw landtagswahl links gewählt.[/QUOTE]

Verstehe ich ehrlich gesagt nicht bezüglich dem, was Du hier schreibst.

[QUOTE]aber nach dem was sie hier und bei der bundespräsidentewahl abgezogen haben, werd ich das ganz sicher nicht mehr tun. und das sagen ziemlich viele leute in meinem umfeld.[/QUOTE]

Was war denn daran verwerflich? Eine Wahl sollte doch authentisch sein, und genau so hat sich DIE LINKE verhalten. Ein Kandidat, der beispielsweise den Afghanistaneinsatz befürwortet, pro HartzIV ist und bürgerechtlische Freiheit nicht auch mit sozialer Freiheit verbindet ist für jeden linksgesinnten Menschen unwählbar! Aber die SPD, die ja noch im 4-Parteien-System regiert, hatte es ja nicht für notwendig gehalten, sich [i]vor[/i] der Wahl mit der Linken über einen Kandidaten abzusprechen, um einen Kompromiss zu fnden.

[QUOTE]aber ich werd mich jedenfalls in einem von dir gewünschten system absolut nicht wohlfühlen. also werd ich gehen.... auch das ist mein gutes recht.[/QUOTE]

Schade ... aber Reisende soll man nicht aufhalten.
softcakewas du gut findest finde ich eben scheisse.
kann ja sein. macht auch nix.

ud jeder soll und darf da leben wo er sich wohl fühlt. sofern er das passende system findet.
noch gefällt es mir hier, aber wenn es das nicht mehr tut bin ich beruflich als auch in allen anderen hinsichten fähig meine sachen zu packen und in einem land meiner wahl neu anzufangen.
gut, das hab ich wohl den meisten sozialisten in deutschland voraus :-)


soft
Scheol@xMoriturusx

Ja, Die Linke ist super, sind aber leider auch nur Politiker und werden am Schluß, falls sie mal eine echte Chance bekommt, genauso korrumpiert. Das war bei den Grünen ebenfalls so.
Das sind auch alles nur Heuchler und Lügner...und die koalieren mittlerweile mit der bösen CDU. Der Staat ist verlogen, und er ist gesteuert von der Wirtschaft. Das wird der Linken auch noch blühen...


@Medien

Also, manchmal habe ich das Gefühl das hier von beiden Seiten gerne Dinge so gesehen werden, wie Maybrit Illner sie präsentiert. Ganz ehrlich..."Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft".
Geht das mal googeln, die haben alle eingekauft die dort sitzen.
Bis auch Hans-Werner Sinn und Michael Hüther...die sind schon der Teufel, die muß man für ihre Lügen nicht bezahlen.

@H4

Das Problem ist nicht H4. Das Problem ist die Spaltung in Deutschland. Gleich und Gleich gesellt sich gerne, besonders im elitären Sektor. Der Mensch braucht Obdachlose in unserer Welt, woran sollte man sonst seinen Wohlstand messen?
Keiner will hier auch nur irgendwas Bewegen, denn lieber haut man sich die Köpfe ein. Besonders schlimm sind meiner Meinung nach die, die alles so belassen wollen wie es ist. Nur ein wahrer Misanthrop ist dazu fähig.

Aber jetzt mal ehrlich. Fuck Up Evil hat mich echt überrascht bei dem Dialog mit GISMO. Ehrlich, auf den letzten Seiten haben sie das einzig vernünftige "Gespräch" geführt.

Mich kotzt das alles so an. Aber eins ist mir klar. Nachtwelten wird die Welt nicht verändern. Aber sie muß sich ändern. Mit, oder ohne euch. Das Problem am Neoliberalismus ist, das er wie ein PC nur in Zahlen denkt.

Positiv - Negativ
Lukrativ - schlechtes Geschäft
Effizient - Ineffizient
etc.

Das ist absolut krank. Und so sind die Menschen. Die einen finden es toll, einfach weil sie auf der Gewinnerseite stehen. Das ist pervers. Die anderen lehnen das gesamte System ab, weil sie auf der Verliererseite stehen, das ist genauso pervers.

Graustufen Leute, auch der Sozialismus hat wunderbare Dinge, genauso wie der Kommunismus und auch der Kapitalismus. Aber es denken ja immer alle nur in Extreme...die Einen wie die Anderen.

Und ja, ich habe auch die Linke gewählt. Aber die Werbung für diese Partei, als sei sie der Messiahs, geht mir langsam genauso auf den Sack wie die dumm-dämlich neoliberalen Phrasen die man hier lesen muß (nein, nicht muß, aber man kann halt nicht wegsehen).

Wie wär's wenn der Eine dem anderen das 5000€ Mountainbike gönnt, dafür der Andere einsieht das es tatsächlich unverschuldete Armut gibt!

Und nochwas, also, für die Neoliberalen unter euch:

Eine kleine Gruppe Reicher Menschen hatte eine Vermögenssteuer von, ich muß Lügen, ungefähr 5 % gefordert. Sie wollten das Geld dem Staat geben, da es für sie keinen abstieg bedeutet hätte, sie aber eine soziale Verantwortung sahen.

Das heißt für euch, liebe Kapitalisten, das es wirklich reiche Menschen gibt, die nicht einfach nur verdrängen, und das wahrnehmen, was ihr bestreitet.

Für die Gegenseite:

Nicht jeder gut situierte Mensch ist ein ARSCHLOCH!

Rauft euch zusammen und trinkt einen Kaffee miteinander.
Und wenn das deutschlandweit Schule macht können wir den Konzernen mal richtig in den Arsch treten. Und beide Seiten haben was davon...den es kann nicht jeder gleich viel haben, aber es soll auch niemand leiden müßen. Ich verstehe nicht warum das so schwer sympathisch zu finden ist....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Wie wär's wenn der Eine dem anderen das 5000€ Mountainbike gönnt, dafür der Andere einsieht das es tatsächlich unverschuldete Armut gibt!
[/QUOTE]

Mir würde es schon genügen, wenn endlich mal gelesen würde, was ich schreibe. Dass es unverschuldete Armut gibt, habe ich nie bestritten. Aber was ich bestreite, das ist, dass jemand der über Jahre in Untätigkeit verharrt und nichts unternimmt außer Anklagen zu formulieren und 1000000 Gründe der Legitimation für seine Untätigkeit zu erfinden, gänzlich unbeteiligt an seinem Schicksal wäre. Wer z. B. nicht umziehen oder auswandern will, der muss halt versuchen etwas Anderes zu finden. Aber nur da zu stehen und sich zu empören, dass keiner kommt und Eiei macht oder Geld unter's Kopfkissen vom Bubili legt - nö, sowas kann ich nicht ab, das ist armselig und unwürdig.

Nochmal - ZUM ALLERLETZTEN MAL: Es geht nicht darum, dass jemand nicht UNVERSCHULDET in Not geraten könnte. Sondern darum, dass das [b]Verharren darin[/b] in Untätigkeit (außer Wehklagen), in der jeweiligen Eigenverantwortlichkeit liegt. Wer nichts tun will und damit glücklich und zufrieden ist, wunderbar. Ich bin die Letzte, die etwas dagegen hätte oder ihm/ihr das Geld vom Staat nicht gönnen würde. Ich bin, wie bereits mindestens 50 Male getippt im Verlauf der beiden Threads, absolut gegen Sanktionen u. ä.

Aber wer jammert, der UND NUR DER, soll aktiv werden. Und ich sehe nicht ein, mich für wen zu bewegen, der das nicht einmal (für sich) selbst hinbekommt. Solidarität wächst aus Achtung. Einen Menschen der nur laut klagend mit dem Finger auf andere zeigt, den achte ich jedoch nicht, sondern verachte ihn. Das war es dann mit Solidarität.

.
ScheolDas ist ja alles schön und gut...aber die Sache hat eben genau eine Krux die ich immer wieder versucht habe zu, ja, bekämpfen ist das falsche Wort...ähm...aufzubrechen. Und zwar genau das:

[QUOTE]Einen Menschen der nur laut klagend mit dem Finger auf andere zeigt, den achte ich jedoch nicht, sondern verachte ihn.[/QUOTE]

Niemand sagt, dass du etwas für den Menschen tuen sollst. Es geht um die Verachtung...das ist Spaltung.

Und ich versuchte hier schon mehrmals darauf zu verweisen, das man auch die psychische Konstitution niemals vergessen darf. Nicht jeder Mensch ist gleich stark. Was soviel bedeutet, wie, nicht jeder hat die gleichen Mittel und Möglichkeiten.

Es gibt Menschen, die sind derart niedergewalzt, das sie sich nicht bewegen können. Sowas nennt man Depression, und das ist ein seelisches Leiden, welches man ernst nehmen [B]muß[/B]!
Und da man dies einem Menschen nicht ansieht, halte ich Verachtung für sehr Zweifelhaft und Kontraproduktiv.
Wenn dieser Mensch spürt, das er Verachtet wird bringt ihn das nur zu einer tieferen Apathie.

Der Mensch besteht nicht nur aus Optionen und Ratio. Und das ist es, was die Sache so kompliziert macht. Daher ist ein einfaches schwarz-weiß Denken fehl am Platz.

Das geht nicht nur an dich. Das kann man auf die gesamte Runde übertragen...die eine, wie die andere Seite.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Niemand sagt, dass du etwas für den Menschen tuen sollst. Es geht um die Verachtung...das ist Spaltung.[/quote]


Was schlägst Du vor? Dass ich meine Empfindungen verleugnen soll?

....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Ja, Die Linke ist super, sind aber leider auch nur Politiker und werden am Schluß, falls sie mal eine echte Chance bekommt, genauso korrumpiert. Das war bei den Grünen ebenfalls so.
[/QUOTE]

Das ist aber auch nur Spekulation und keine Gesetzmäßigkeit. Das worauf es ankommt ist doch der status quo. Sollte es tatsächlich soweit kommen, kann man sich ja immer noch distanzieren, wobei DIE LINKE dann ja nicht mehr "links" wäre und gleichzeitig eine neue Linkspartei entstehen würde - DIE EINZIG WAHRE LINKE (DEWL) zum Beispiel. ;) Eine "pluralistische" Partei wie sie DIE LINKE darstellt würde einen Werdegang wie den der GRÜNEN zudem nicht überleben können ohne sich dabei zu spalten. Nur - welche Daseinsberechtigung hätte dann noch der andere Teil ? DIE GRÜNEN machen ja immerhin nach wie vor noch "grüne" Politik (sie es z.B. in der Atomfrage oder in der Gentechnik) und haben demnach auch in ihrer jetzigen Ausrichtung noch ein gewisses traditionelles Wähler-Klientel - wenn auch heute vermehrt aus dem bürgerlichen Lager ;)
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Mir würde es schon genügen, wenn endlich mal gelesen würde, was ich schreibe. Dass es unverschuldete Armut gibt, habe ich nie bestritten. Aber was ich bestreite, das ist, dass jemand der über Jahre in Untätigkeit verharrt und nichts unternimmt außer Anklagen zu formulieren und 1000000 Gründe der Legitimation für seine Untätigkeit zu erfinden, gänzlich unbeteiligt an seinem Schicksal wäre. Wer z. B. nicht umziehen oder auswandern will, der muss halt versuchen etwas Anderes zu finden. Aber nur da zu stehen und sich zu empören, dass keiner kommt und Eiei macht oder Geld unter's Kopfkissen vom Bubili legt - nö, sowas kann ich nicht ab, das ist armselig und unwürdig.

Nochmal - ZUM ALLERLETZTEN MAL: Es geht nicht darum, dass jemand nicht UNVERSCHULDET in Not geraten könnte. Sondern darum, dass das [b]Verharren darin[/b] in Untätigkeit (außer Wehklagen), in der jeweiligen Eigenverantwortlichkeit liegt. Wer nichts tun will und damit glücklich und zufrieden ist, wunderbar. Ich bin die Letzte, die etwas dagegen hätte oder ihm/ihr das Geld vom Staat nicht gönnen würde. Ich bin, wie bereits mindestens 50 Male getippt im Verlauf der beiden Threads, absolut gegen Sanktionen u. ä.

Aber wer jammert, der UND NUR DER, soll aktiv werden. Und ich sehe nicht ein, mich für wen zu bewegen, der das nicht einmal (für sich) selbst hinbekommt. Solidarität wächst aus Achtung. Einen Menschen der nur laut klagend mit dem Finger auf andere zeigt, den achte ich jedoch nicht, sondern verachte ihn. Das war es dann mit Solidarität.

. [/B][/QUOTE]

Also an diesem Beitrag kann nun wirklich niemand etwas negatives finden... oder !?

[EDIT]
muss mich nach den neusten Beiträgen korrigieren...

Scheol hat vielleicht Recht, verachten sollte man niemanden, aber wenn solche Leute , die wirklich nichts aus Eigeninitiative hinkriegen... und leider kenne ich solche Leute sogar persönlich... auch noch lautstark nach Vater Staat rufen ( wer ist das ? aussser wir alle ?) dann bleibt einem leider sehr schnell die Spucke weg.

@xMoriturusx

Du klammerst Dich nahezu fanatisch an eine Partei, die Dich früher oder später enttäuschen wird.
Einige hier sehen das jetzt schon, Du wirst es auch irgendwann feststellen.
Auch für mich, die einige hier sicher für eine gaaaanz konventionelle CDU-Wählerin halten ist die Parteien-Politik längst abgefahren... man wählt halt alle 4 Jahre das geringste Übel... das ist keine Demokratie.... das weiss ich auch... nur weiss ich nicht , wie man es ändern könnte.. !? mit Pflastersteinen in Berlin... naja, ich glaube kaum, auch wenn es sicher einige hier gibt, die dies für geeignetes Mittel halten.
Protestwahl...!?
Ich weiss es nicht....
ScheolNein, denn diese rühren auch irgendwo her. Ich denke Selbstreflektion ist wohl ein sehr gutes Werkzeug. Wenn man erst einmal erkannt hat, woher derartige Gefühle kommen, merkt man, das man projiziert. Nicht, das ich diesen Fehler nicht selbst auch mache. Dennoch ist diese Erkenntnis eine Möglichkeit, Gefühle wie Verachtung und Hass loszuwerden. Man wird einfach gelassener. Es ist die langweilige psychologische Formel des "Feind im Außen ist der Feind im Innern" oder anders gesagt: "Wir hassen an Anderen nur, was wir an uns selbst verabscheuen". Das ist der Grund warum ich oftmals währen und nach unseren Streitgesprächen sagte, das ich dich nicht hasse oder Sonstiges.

Wenn man sich selbst besser versteht, belastet man sich wirklich weniger mit den Verhalten anderer.
Scheol@xMoriturusx

Die Linke wurde hauptsächlich von verbitterten Ex-SPDlern bereichert. Ich finde viele Dinge ja richtig, aber ganz ehrlich, es ist und bleibt Politik. Das diese Partei dazu fähig ist sich selbst treu zu bleiben muß sie mir erstmal beweisen. Kurz, Die Linke steht bei mir in der Beweispflicht. Das erdreiste ich mir einfach mal.

Die Grünen machen alles andere als Grüne Politik. Oder hältst du Kohlekraftwerke und Tierversuchslabore etwa für "grün"?!


@Fuck Up Evil

Doch, das habe ich schon erläutert.

Das meiste davon ist wirklich nicht streitbar.
Nur die eine kleine Krux die für mich den Löwenanteil der Problematik ausmacht. Aber das ist nicht ANs Problem alleine, sondern auch Waldemars, Softcakes und auch stellenweise meins.

Man sollte lieber den Feind im Innern suchen bevor man ihn nach außen bekämpft...das dies nicht leicht ist, leugne ich nicht.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Also an diesem Beitrag kann nun wirklich niemand etwas negatives finden... oder !? [/B][/QUOTE]

Doch, ich finde immer etwas negatives :D

Zum Beispiel weiß AN doch gar nicht, in welchem Maße die "Jammerlappen" in diesem Forum anderweitig, bzw. im real life aktiv sind - und somit allen Grund zum Jammer haben. Ehrlich gesagt weiß ich immer noch nicht so recht, über wen und was sie sich ständig aufregt, und ja ich lese ihre Beiträge. :confused:
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Nein, denn diese rühren auch irgendwo her. Ich denke Selbstreflektion ist wohl ein sehr gutes Werkzeug. Wenn man erst einmal erkannt hat, woher derartige Gefühle kommen, merkt man, das man projiziert. Nicht, das ich diesen Fehler nicht selbst auch mache. Dennoch ist diese Erkenntnis eine Möglichkeit, Gefühle wie Verachtung und Hass loszuwerden.[/quote]

Warum sollte ich mich hinterfragen, weil mir ein paar Schreiber im Internet auf die Nerven gehen? Ich verachte reines Gejammer - ja. Und ich erachte das als vollkommen richtig und gut so. In meinem Realleben gibt es keine solchen Leute. Es gibt Menschen die sich mal auskotzen, klar, das ist normal. Aber Berufsjammerer gibt es darin nicht, die werden bei Entdeckung unverzüglich aussortiert. Ich wähle mir meine Kontakte zunehmend sorgfältiger aus, schlicht aus Verantwortung für mich und Eigenliebe meiner selbst.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Man wird einfach gelassener. Es ist die langweilige psychologische Formel des "Feind im Außen ist der Feind im Innern" oder anders gesagt: "Wir hassen an Anderen nur, was wir an uns selbst verabscheuen". [/quote]

Ja, klar! Ich verabscheue Gejammer. Nicht nur bei anderen Menschen sondern auch bei mir selbst. Ich messe eben nicht mit zweierlei Maß, sondern erwarte/verlange lediglich das, was ich selbst auch bereit bin zu leisten.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Das ist der Grund warum ich oftmals währen und nach unseren Streitgesprächen sagte, das ich dich nicht hasse oder Sonstiges.[/quote]

Und selbst wenn, das wäre mir ehrlich vollkommen gleich, da ich es eh nicht ändern könnte und Du mir auch nicht wichtig bist.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Wenn man sich selbst besser versteht, belastet man sich wirklich weniger mit den Verhalten anderer. [/QUOTE]

EBEN DRUM! ;-)

....
Fuck up Evil[EDIT]
muss mich nach den neusten Beiträgen korrigieren...

Scheol hat vielleicht Recht, verachten sollte man niemanden, aber wenn solche Leute , die wirklich nichts aus Eigeninitiative hinkriegen... und leider kenne ich solche Leute sogar persönlich... auch noch lautstark nach Vater Staat rufen ( wer ist das ? aussser wir alle ?) dann bleibt einem leider sehr schnell die Spucke weg.

@xMoriturusx

Du klammerst Dich nahezu fanatisch an eine Partei, die Dich früher oder später enttäuschen wird.
Einige hier sehen das jetzt schon, Du wirst es auch irgendwann feststellen.
Auch für mich, die einige hier sicher für eine gaaaanz konventionelle CDU-Wählerin halten ist die Parteien-Politik längst abgefahren... man wählt halt alle 4 Jahre das geringste Übel... das ist keine Demokratie.... das weiss ich auch... nur weiss ich nicht , wie man es ändern könnte.. !? mit Pflastersteinen in Berlin... naja, ich glaube kaum, auch wenn es sicher einige hier gibt, die dies für geeignetes Mittel halten.
Protestwahl...!?
Ich weiss es nicht....
Scheolnungut...ich merke, das fruchtet leider nicht...aber eine Sache möchte ich dazu noch sagen:

man kann von Anderen nicht die Dinge verlangen, die man selbst bereit ist zu geben...Menschen sind verschieden...also kann ich auch von dir nicht verlangen dass du das verstehst...so schade ich das finde...

vielleicht macht's ja irgendwann klick...whatever
ScheolIch habe nie bestritten das es unter den Empfängern auch solche Menschen gibt. Nur zähle ich sie nicht zur großen Mehrheit.

Zur Linken:

Sie wird enttäuschen, das haben bis jetzt alle Parteien.
Sie ist weder der Messiahs, noch die letzte Rettung. Sie bedeutet für mich das kleiner Übel, aber auch nicht mehr.

Wer so überzeugt von einer Partei ist, hat die Objektivität verloren. Denn auch bei der CDU und der SPD sitzen gute Leute, die hört man nur selten reden. Und so sitzen auch Vollpfosten in der Linken. Eine Partei als Gesamtes zu sehen macht keinen Sinn...generell macht es keinen Sinn eine Partei für das Heilmittel zu halten...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Doch, ich finde immer etwas negatives :D

Zum Beispiel weiß AN doch gar nicht, in welchem Maße die "Jammerlappen" in diesem Forum anderweitig, bzw. im real life aktiv sind - und somit allen Grund zum Jammer haben. Ehrlich gesagt weiß ich immer noch nicht so recht, über wen und was sie sich ständig aufregt, und ja ich lese ihre Beiträge. :confused: [/B][/QUOTE]

Ich rege mich über eine Mentalität auf, die sich selbst noch einen Lottogewinn zum furchtbaren Schicksalsschlag lamentieren würde. Frei nach dem Motto: Es waren aber nur 500.000, wie schrecklich, der letzte Woche hatte aber drei Millionen - Dreckssystem!'

Dabei muss ich nichts über die persönlichen Hintergründe wissen. Diese Art, die alles grundsätzlich schlecht redet, die ist auch ohne diese Informationen sehr offensichtlich. Das bezeichne ich als Berufsjammerei, bzw. reden die Leute sich damit selbst klein und schlecht, so wie sie ihre Umwelt klein und schlecht reden, sich damit regelrecht die Depression herbeilamentieren. Und dann noch Hilfe einfordern/erwarten oder Solidarität.

Sowas verachte ich und kann an dieser Verachtung nichts Falsches erkennen - im Gegenteil, schützt sie mich davor, dass meine Hilfbereitschaft mich verleiten könnte, in solch ein 'Fass ohne Boden' noch Energien zu investieren.

....
Fuck up Evil@Scheol
Ob Du es glaubst oder nicht ... ich vermute mal unsere (Wert)-Vorstellungen sind gar nicht mal sooo verschieden, nur glaube ich halt nicht daran, dass sich diese in den nächsten 100 Jahren verwirklichen lassen ( und somit für mich Egoistin interessant wären )
Du bist vermutlich weitaus sozialer als ich und setzt Dich somit auch für die Leute ein, die in meiner Welt-Anschauung verschissen haben, aber das ist auch gut so, denn auch diese Leute brauchen ein Sprachrohr, das sie selbst nicht mehr geben können.
Ich hoffe nur, dass sie Dich nie persönlich enttäuschen und dieses Sprachrohr irgendwann verstummt.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Ich finde viele Dinge ja richtig, aber ganz ehrlich, es ist und bleibt Politik[/QUOTE]

Genau - und Politik ist das einzige Gestaltungsmittel, welches es zu nutzen gilt. Durch die Politikverdrossenheit in diesem Lande, die natürlich verständlich ist, hat sich dieser neoliberale Mist doch erst durchgesetzt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Das diese Partei dazu fähig ist sich selbst treu zu bleiben muß sie mir erstmal beweisen. Kurz, Die Linke steht bei mir in der Beweispflicht.[/QUOTE]

Nicht nur bei Dir, sondern bei jedem Wähler, Mitglied und Abgeordneten.

[QUOTE]Die Grünen machen alles andere als Grüne Politik. Oder hältst du Kohlekraftwerke und Tierversuchslabore etwa für "grün"?![/QUOTE]

Die GRÜNEN sind aber weder pro Tierversuche noch pro Kohle, wenn sie dembezüglich das letzte Wort hätten, wären wir in der Umweltpolitik schon weiter, soviel sollte man den GRÜNEN bei aller Kritik schon lassen ...
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
Du klammerst Dich nahezu fanatisch an eine Partei, die Dich früher oder später enttäuschen wird.[/QUOTE]

Im Gegensatz zu Dir kann ich nicht hell sehen. ;)

Sobald dem so sein wird werde ich die Partei wechseln, so einfach ist das. Ich entscheide selbst, was ich mittrage und was nicht, und bisher kann ich mich nicht beklagen, im Gegenteil (siehe NRW und die Bundespräsi-Wahl)

[QUOTE]... man wählt halt alle 4 Jahre das geringste Übel... [/QUOTE]

Ich nicht. Ich wähle aus Überzeugung - wenn nicht DIE LINKE, dann eine andere (neue) Partei.
Scheolmann mann mann, ein freund von mir war auf einer demo, ort fällt mir um die uhrzeit spontan nicht ein, aber ich frag nochmal nach...da sollte ein versuchslabor des pharmakonzerns boehringer gebaut werden. die grünen haben dies mit einer unterschrift abgesegnet...ich weiß nicht was ich davon halten soll...die haben aber schon seit längerem verschissen.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]....
Die GRÜNEN sind aber weder pro Tierversuche noch pro Kohle, wenn sie dembezüglich das letzte Wort hätten, wären wir in der Umweltpolitik schon weiter, soviel sollte man den GRÜNEN bei aller Kritik schon lassen ... [/B][/QUOTE]

und selbst DIE GRÜNEN, die seit ca. 30 Jahren als Partei agieren, können soetwas nicht verhindern, oder steuern, ja glaubst Du denn DIE LINKE könnte irgedetwas "retten" ?!?!?!?!?!


:mad:
Mann Du bist auf ein Parteiprogramm reingefallen, mehr nicht !
Scheolinnerhalb einer linken diktatur schon
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Sie ist weder der Messiahs, noch die letzte Rettung.[/QUOTE]

Stimmt, die Welt wird auch so untergehen.
Sie ist eine Alternative. Nicht mehr und nicht weniger.

[QUOTE]Sie bedeutet für mich das kleiner Übel, aber auch nicht mehr.[/QUOTE]

Dann solltest Du sie nicht mehr wählen oder eine eigene Partei gründen. Egal was, aber tu was! Ansonsten kann ich AN nur zustimmen ;)

[QUOTE]Wer so überzeugt von einer Partei ist, hat die Objektivität verloren.[/QUOTE]

Ich bin kein Linksaktivist aus objektiven Gründen, sondern aus Idealismus, und ein solcher ist immer subjektiv.

[QUOTE]Denn auch bei der CDU und der SPD sitzen gute Leute, die hört man nur selten reden. [/QUOTE]

Für diejenigen, die sich dafür wirklich interessieren, sollte dies kein Hindernis sein. Aber wen interessiert schon Politik abseits von fetten BILD-Schlagzeilen?

[QUOTE]Eine Partei als Gesamtes zu sehen macht keinen Sinn...generell macht es keinen Sinn eine Partei für das Heilmittel zu halten... [/B][/QUOTE]

Wenn dem so wäre würde unsere Geschichte einem ewigen Stillstand gleichen. Dem ist aber nicht so.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[und selbst DIE GRÜNEN, die seit ca. 30 Jahren als Partei agieren, können soetwas nicht verhindern, oder steuern, ja glaubst Du denn DIE LINKE könnte irgedetwas "retten" ?!?!?!?!?!

Mann Du bist auf ein Parteiprogramm reingefallen, mehr nicht ! [/QUOTE]

Ich kann dazu nichts sagen, da ich zu diesem Fall nicht die Hintergründe kenne, stattdessen könnte ich aber etliche Gegenbeispiele nennen, bei denen auch GRÜNE sich an meiner Seite GEGEN derartiges eingesetzt haben. Das ist die REALITÄT - dafür brauche ich kein Parteiprogramm.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]innerhalb einer linken diktatur schon [/B][/QUOTE]

Für mich immer noch kein Grund zur MLPD überzutreten.
Fuck up Evil@xMoriturusx

Bei Dir ist leider wie man so schön sagt " Hopfen und Malz" verloren...
Du bist komplett indoktriniert von einer einzelnen Partei.
Jegliche Diskussion mit Dir ist absurd und wird daher eingestellt.
---- End of Line ----
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]@xMoriturusx

Bei Dir ist leider wie man so schön sagt " Hopfen und Malz" verloren...
Du bist komplett indoktriniert von einer einzelnen Partei.
Jegliche Diskussion mit Dir ist absurd und wird daher eingestellt.
---- End of Line ---- [/B][/QUOTE]

Nö, Du bist komplett indoktriniert von Deiner antiparlamentarischen Politikverdrossenheit. Ist ja okay - aber Menschen wie Du werden nichts ändern - und haben folglich auch keinen Grund zum Jammern.
Scheol[QUOTE]Dann solltest Du sie nicht mehr wählen oder eine eigene Partei gründen. Egal was, aber tu was! Ansonsten kann ich AN nur zustimmen[/QUOTE]

wollte ich schon, aber du glaubst nicht wie schwierig es ist 400 mitglieder anzuwerben die man dafür braucht.
Besonders wenn die meisten sich nicht für politik interessieren. außerdem werde ich mich aus heutiger sicht nicht auf das niveau eines politikers herabbegeben. gestaltung...das ich nicht lache. das einzige was die politik gestaltet sind die taschengelder der wirtschaft...und ja, das ist polemik...bedeutet aber nicht das es gelogen ist....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
...bedeutet aber nicht das es gelogen ist....[/QUOTE]

Nicht gelogen aber pauschalisiert.

Aber wie gesagt, eine andere Lösung gibt es nicht. Man kann resignieren (wie es die meisten bereits getan haben) oder sich einem Mechanismus anschließen, und versuchen diesen mit Gleichgesinnten zu formen.
Scheolich bewundere deinen enthusiasmus, ich hoffe, das er dir erhalten bleibt, und das du nicht irgendwann verbitterst...ich persönlich glaube nur an die veränderung die vom volk ausgeht...politik ist ein störfaktor der das verhindern will...zumindest glaube ich das
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]...und haben folglich auch keinen Grund zum Jammern. [/B][/QUOTE]

ich jammere ja gar nicht, sondern lebe in euerem System ganz gut und ohne Klagen.
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]... oder sich einem Mechanismus anschließen, und versuchen diesen mit Gleichgesinnten zu formen. [/B][/QUOTE]

Was soll das für ein Mechanismus sein?
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Was soll das für ein Mechanismus sein? [/B][/QUOTE]

Parlamentarismus.


Scheol, auch Veränderung die vom Volk ausgeht muss [b]organisiert[/b] werden - und genau daran beteiligt sich DIE LINKE auch außerparlamentarisch - mit Erfolg! Ein aktuelles Beispiel? [URL=http://www.elo-forum.org/attachments/agenturschluss-aktionen/30812d1281640394-donnerstag-september-zahltag-arge-bonn-rochusstr-bonn-10-00-17-00-zahltag_september.pdf]Die Aktion "Zahltag"[/URL]

H4 wurde parlamentarisch beschlossen, und kann/wird auch wieder parlamentarisch abgeschafft werden!

Ihr habt die [b]Wahl[/b], das zu beschleunigen, oder eben nicht und mit den Folgen zu leben. Yes, it's that easy.
JohnSteedWas ist die Linke?

Ein Sammelsurium an ewig gestrigen, Ostalgikern, Westidioten(Ernst) und hirnverbranden armen Seelen,
die nach 50Millionen und mehr Toten immer noch nicht kapiert haben, dass Marxismus-Leninismus, Maoismus und/oder Sozialismus auf diesem Planeten nicht funktioren.
Auf anderen vermutlich auch nicht.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Was ist die Linke?

Ein Sammelsurium an ewig gestrigen, Ostalgikern, Westidioten(Ernst) und hirnverbranden armen Seelen,
die nach 50Millionen und mehr Toten immer noch nicht kapiert haben, dass Marxismus-Leninismus, Maoismus und/oder Sozialismus auf diesem Planeten nicht funktioren.
Auf anderen vermutlich auch nicht. [/B][/QUOTE]

Abgestandenes Bier, welches Du nicht einmal mehr Deinen bayrischen Hinterwäldlern verkaufen kannst. Komm schon Bierzelt-John, lass' Dir mal etwas Neues einfallen! :)
hagzissa13aber er hat doch recht. Die Systeme sind überall gescheitert, da es nicht möglich scheint ein solches System zu fahren, ohne daß einige anfangen, sich daran zu bereichern (Führung) und ohne, daß man Menschen einsperren muß (pardon, natürlich heißt es "schützen muß vor den bösen Systemen draußen"....), da sie sonst abhauen...
xMoriturusxHallo !? Zum 100000000. Mal - DIE LINKE ist KEINE kommunistische Partei und will auch keine 2. DDR errichten. Aber wenn es so in der BILD-Zeitung steht muss es ja stimmen.

Danke für Deinen oberflächlichen Einwurf.
hagzissa13Ach so... ich vergaß.... die, die schon damals in der SED waren, haben alle einen Sinnungswandel durch, genauso, wie damals die Nazis, die sich in Volksparteien wie die CDU nach 1945 schlichen. Klar, wie konnte ich das nur vergessen??? Du mußt mir verzeihen... :rolleyes:
xMoriturusxGenau. Deshalb leben wir heute ja auch in Nazi-Deutschland, schließlich wurde die Bundesrepublik von deren geistigen Nachfahren gegründet, noch nicht gemerkt ? Wie viele Juden wurden heute in Deiner Nachbarschaft abtransportiert, bei uns nüschts los die Tage, lediglich ein geistig Behinderter wurde vons einem unwerten Leben erlöst.

Heil Euch!
ScheolErsteinmal ist der Kommunismus noch nie gescheiter, weil es noch kein Land gegeben hat, das ihn eingeführt hat. Das, was man so Kommunismus nennt ist in Wirklichkeit eine Diktatur. Der Kommunismus gründet auf Utopia von Thomas Morrus. Ich hab das Buch gelesen und kann weder bei China, noch bei Rußland einen Zusammenhang finden.

Dennoch, es funktioniert nicht!

Die Linke ist mir sehr sympathisch von den Dingen die sie sagen. Das ist ja alles soweit richtig, aber dennoch bleiben es Politiker. Gestaltung, parlamentarisch. Das ich nicht lache. Früher war das Bundeskanzleramt auf der Basis des Ehrenamtes, Berufspolitiker gibt es erst seit Kohl. Und das ist es, was sie sind. Berufspolitiker. Sitzen, reden, geldverdienen. Darum geht's da.

Mag sein dass das auch ein alter Hut ist. Aber Vaterstaat ist in erster Linie da, sich selbst zu erhalten. Das Volk kommt dann erst auf Rang 3 oder 4. Und dann ist der Kuchen schon verfüttert.

Und Volksbewegungen müssen organisiert werden. Aber vom Volk.
Nur weil einer der Linken mal wieder blökt und die Bauern hinterher laufen bedeutet das nicht gleich "Veränderung". Da muß eine Überzeugung dahinter stehen. Ich sehe nur Mistgabeln und brennende Fackeln die zu Boden fallen sobald die Polizei mal böse guckt. Und der gewaltbereite Rest hat nur Zerstörung im Sinn, Gestaltungswille fehlanzeige.

Ich will mit diesem Mist nichts zu tun haben. Wählen gehe ich nur weil ich nicht will das die NPD irgendwann mit ihren Protestwählern Erfolg hat. Meine Paranoia ist da ziemlich groß....
ScheolNachtrag:

@xMoriturusx

Ich weiß das Begeisterung für eine Sache sehr euphorisch werden lässt...und zwischen Begeisterung und Werbung ist es nur eine seeehr dünne Linie. Aber solangsam habe ich das Gefühl, du hast sie deutlich überschritten...

[QUOTE]Ihr habt die [B]Wahl[/B], das zu beschleunigen, oder eben nicht und mit den Folgen zu leben. Yes, it's that easy.[/QUOTE]


...du hast den Jingle vergessen...kann man sich den bei YouTube anhören?!
xMoriturusxMit Verlaub, Scheol. Auch wenn ich politisch aktiv bin, ich bin in erster Linie ein Mensch, und zwar einer, der mit seiner politischen Meinung kein Geld verdient - und auch nie verdienen wird. Das tun nämlich die jenigen, die in Berlin sitzen. Ich bin selber unzufrieden mit dem System, betroffen wie jeder andere und setze mich dagegen organisatorisch zur Wehr. Was genau mache ich falsch? Und kannst Du mir einen Alternative nennen, wie ich ansonsten meinen gewünschten Systemwechsel vollbringen kann?
ScheolErsteinmal solltest du nicht dafür werben diese Partei zu wählen. Denn genau das kommt denen in Berlin zu gute. Ich weiß nicht...Gründe 'nen Verein, 'ne RAF 2.0 oder sonstwas :D

Ein Systemwechsel kommt nur zustande wenn das Volk es will. Wenn man den organisiert oder plant, laufen die Schäfchen bloß in eine andere Richtung. Aber es bleiben Schafe...
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
...du hast den Jingle vergessen...kann man sich den bei YouTube anhören?! [/B][/QUOTE]

Sehr witzig .:rolleyes:

Wie gesagt, tu was Du willst ... es gibt auch Menschen, die ertrinken lieber als eine Hand zu ergreifen ...
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Ersteinmal solltest du nicht dafür werben diese Partei zu wählen.[/QUOTE]

Ich äußere hier lediglich MEINE Meinung.
Die lautet: H4 muss weg!

[b]... und jetzt kommt's ...[/b]

das steht doch tatsächlich und ganz zufällig auch auf einem Wahlplakat! :eek:

Ja stell Dir vor ... eine und meine Meinung ist wählbar! Skandal ! :eek:
Scheol[QUOTE]es gibt auch Menschen, die ertrinken lieber als eine Hand zu ergreifen ...[/QUOTE]

Lol, klingt als wäre da ein guter Freund der den stärkeren Charakter hat....irgendwie süß :p

Ich bin autonom genug um diese Hand nicht zu brauchen. Sicher muß ich mich in diesem System arrangieren. Aber man kann auch einfach "anders" sein. Und wenn jeder "anders" ist, ist auch die Gesellschaft "anders" und somit auch das System. Das ist der beste Protest mit dem größten Respekt vor anderen Menschen.
xMoriturusxNa dann ist ja alles in Butter! Schön zu hören, dann kann ich mich ja jetzt wieder den jenigen zuwenden, die Hilfe benötigen und wünschen ... süß, wa? :)
Scheol[QUOTE]Ich äußere hier lediglich MEINE Meinung. Die lautet: Ihr habt die [B]Wahl[/B], das zu beschleunigen, oder eben nicht und mit den Folgen zu leben. Yes, it's that easy.[/QUOTE]


Anm. d. Scheols:

Ich habe zwei unterschiedliche Aussagen zerrissen und eine Collage erstellt. Auf diese künstlerische Art und Weise, versuche ich kreativ etwas zu reflektieren, was bisher anders wahrgenommen wurde.

Ich nenne dieses Werk: Wiederspruch/Wiederholt.

Zu bewundern unter diesem [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=1746864#post1746864]Link[/URL].


edith:

ich hab das mit dem Link verkackt...mußte ja sein :mad:
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Ich habe zwei unterschiedliche Aussagen zerrissen und eine Collage erstellt.[/QUOTE]

Ja das hast Du ganz toll gemacht *klatsch*

Eine Schande, dass ein junger Mensch mit einem solch künstlerischen Potential einer Zeitarbeit nachgehen muss.
ScheolJa, das denke ich auch. Ich meine, ich bin zu was Höherem berufen. Ein Michelangelo ist ein verkackter Amateur...ich zeige euch allen noch was wahre Kunst ist!!!

Ich nehme einen Eimer und lege einen Apfel drauf!

Wie, keine Begeisterung? Banausen!
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Genau. Deshalb leben wir heute ja auch in Nazi-Deutschland, schließlich wurde die Bundesrepublik von deren geistigen Nachfahren gegründet, noch nicht gemerkt ? Wie viele Juden wurden heute in Deiner Nachbarschaft abtransportiert, bei uns nüschts los die Tage, lediglich ein geistig Behinderter wurde vons einem unwerten Leben erlöst.

Heil Euch! [/B][/QUOTE]


Aha. Demokratie ist also eine verkappte Nazi-Politik. Wieder was dazugelernt.
Wenn dem so wäre, wären Leute mit Deiner Meinung hier schon längst im Bau verschwunden und notfalls komplett verschwunden. Kommt Dir bekannt vor? Stimmt! Haben die in der DDR mit Regimgegnern ja genauso gemacht.
Der Nationalsozialismus ist grausam. Darauf habe ich in meinem von Dir beantworteten Post hingewiesen, obwohl ich mich wohl kaum rechtfertigen muß, schließlich bin ich kein Nationalsozialist. Aber wo bitteschön ist Deine Verurteilung dessen, was die Kommunisten angerichtet haben in ihren Arbeitslagern, an der Deutsch-Deutschen Grenze, in den Gefängnissen, in denen die Regimgegner einsaßen? War ja alles nur halb so wild - die wollten ja eigentlich nur spielen und das beste für ihre Bürger, gelle? Ja, aber auf andere zeigen ist einfach, ne? Der eigenen Dreck am Stecken wird aber nicht weniger, nur weil man laut das Vergehen anderer beschimpft.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
Aha. Demokratie ist also eine verkappte Nazi-Politik. Wieder was dazugelernt.[/QUOTE]

Oops ... das war Ironie! Und ich hoffe dein vorangegangener Beitrag ebenso.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Oops ... das war Ironie! Und ich hoffe dein vorangegangener Beitrag ebenso. [/B][/QUOTE]

nein. Den meine ich vollkommen ernst.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]nein. Den meine ich vollkommen ernst. [/B][/QUOTE]

Ok .. dann halt doch Nazideutschland.

Heil Dir!
hagzissa13jaja... wie gesagt, Dreck auf andere werfen, damit der eigene nicht auffällt. Stimmt, das haben die Nazis auch gemacht. Mich erschrecken die Gemeinsamkeiten zwischen denen und Deinen Kumpels.... sorry: Deinen GENOSSEN.
Manley[COLOR=crimson]und wie war das noch mit der geforderten selbstverwaltung hinsichtlich des beim-thema-bleibens? es wäre schön, wenn ihr thematisch jetzt zu hartz4 zurückkehren könntet.[/COLOR]
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Abgestandenes Bier, welches Du nicht einmal mehr Deinen bayrischen Hinterwäldlern verkaufen kannst. Komm schon Bierzelt-John, lass' Dir mal etwas Neues einfallen! :) [/B][/QUOTE]

OK, musste mich aber ein wenig anstrengen:
FREIBIER STATT SOZIALISMUS!

Im übrigen hat die SPD HartzIV erfunden, nicht die Linke, aber das auch nur am Rande.

Man hat ein Verwaltungsmonster geschaffen und der Sinn von H4 wird einem selten klar.
Die alte Regelung war so schlecht nicht.Egal.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]jaja... wie gesagt, Dreck auf andere werfen, damit der eigene nicht auffällt. Stimmt, das haben die Nazis auch gemacht. Mich erschrecken die Gemeinsamkeiten zwischen denen und Deinen Kumpels.... sorry: Deinen GENOSSEN. [/B][/QUOTE]

Nix kapiert, was ?

Dann erkläre ich Dir noch einmal meinen Standpunkt ohne Ironie:

Nein, ich bin nicht der Meinung, dass die deutsche Nachkriegsgeneration Mörder und Mittäter des Nationalsozialismus waren, obwohl 99% der deutschen Bevölkerung ihrem Führer zujubelten und unterstützen. Gleiches gilt bezüglich der DDR. Täter war das totalitäre Regime, im Osten wie im Westen, und die Ergebenen haben in diesem System auch nur funktioniert und Befehle ausgeführt. Deshalb war sowohl das Ende des Hitler-Regime als auch der Mauerfall eine Befreiungsschlag für alle. Es beschäftigen sich heute noch Psychologen und Soziologen mit der Frage, wie der Nationalsozialismus überhaupt entstehen konnte, und das ist viel zu komplex um einen Schuldzuspruch zu fällen.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Manley [/i]
[B][COLOR=crimson]und wie war das noch mit der geforderten selbstverwaltung hinsichtlich des beim-thema-bleibens? es wäre schön, wenn ihr thematisch jetzt zu hartz4 zurückkehren könntet.[/COLOR] [/B][/QUOTE]

Dem würde ich mich gerne anschließen!
Fuck up Evil@xMoriturusx

Du hast Dich leider selbst disqualifiziert, meld Dich noch mal neu mit neuem Nickname an und behalte das mit DER LINKEN dann einfach für Dich.

;)
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]@xMoriturusx

Du hast Dich leider selbst disqualifiziert, meld Dich noch mal neu mit neuem Nickname an und behalte das mit DER LINKEN dann einfach für Dich.

;) [/B][/QUOTE]

Nein habe ich nicht. Aber wenn Du Deinen Opa als Mörder bezeichnest - Deine Sache.
WaldemarSchublade auf.. Die Linke = Kommunisten. Schublade zu...

Kein wunder, dass dieses Land zu allem zu scheisse ist.. wenn man die Kacke hier lesen muss, wird einem alles klar.

Die Linke hatte schon in einem Gutachten 2005 feststellen lassen, dass H4 verfassungswirdrig ist... Huch es wurde das Urteil so gesprochen. Surprise Surprise. Aber alles linke Spinner. Kommunisten.. genauso wie Nazis.. eigentlich schlimmer. Verwunderlich das auch im Vakuum Dummheit gedeihen kann.

Die FDP und CDU brilliert seitdem sie regieren mit Orientierungslosigkeit und der größte Witz ist die FDP. Aber man soll nicht jammern.. alles toll hier. :)
NixHartz IV ist nicht verfassungswidrig, lediglich die Bemessung der Leistungen.
- Bis zur Verabschiedung neuer Berechnungsgrundlagen bleiben die alten bestehen.
softcake[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Hartz IV ist nicht verfassungswidrig, lediglich die Bemessung der Leistungen.
- Bis zur Verabschiedung neuer Berechnungsgrundlagen bleiben die alten bestehen. [/B][/QUOTE]

danke das das nochmal klargestellt wurde.
alles andere ist polemik.

ich kümmer mich jetzt jedenfalls wieder um H4ler die sich um hilfe kümmern.
trotz gips bin ich ab heute wieder in der beratungsstelle.
ich hab jemand der mich mitnimmt. ich freu mich endlich mal wieder vor die tür zu kommen und was sinnvolles zu tun. hurra.


soft
Mondenkind79[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
ich kümmer mich jetzt jedenfalls wieder um H4ler die sich um hilfe kümmern.
[/QUOTE]

Mist, ich hätte hier nicht reinschauen sollen, da wird mir ja morgens schon kotzübel.
Willst du nicht lieber zuhause bleiben, statt dich so "aufzuopfern"? Den armen Menschen, die du "berätst", würdest du damit auf jeden Fall einen Gefallen tun!

Denn das Letzte, was sie von jemandem wie dir erwarten können, ist echte Hilfe gegen das Unrechtssystem Hartz4!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B](....)
Willst du nicht lieber zuhause bleiben, statt dich so "aufzuopfern"? Den armen Menschen, die du "berätst", würdest du damit auf jeden Fall einen Gefallen tun!

Denn das Letzte, was sie von jemandem wie dir erwarten können, ist echte Hilfe gegen das Unrechtssystem Hartz4! [/B][/QUOTE]

Hm.... denkst Du nicht, dass das jetzt ziemlich unfair ist? Ich meine, wenn softcake ihren Klienten helfen kann, deren Ansprüche durchzusetzen, dann ist das sehr wohl eine Hilfe. Im Übrigen ist Engagement doch etwas Schönes oder siehst Du das anders?

....
WaldemarNatürlich sind die H4-Sätze verfassungswidrig ihr Klugscheisser..

Die seit 2005 geltenden H4 Regelsätze für Erwachsene und Kinder verstoßen gegen das Grundgesetz. ....

[QUOTE]Denn das Letzte, was sie von jemandem wie dir erwarten können, ist echte Hilfe gegen das Unrechtssystem Hartz4![/QUOTE]

Ja, da hast Du recht. Das währe der blanke Hohn
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Hartz IV ist nicht verfassungswidrig, lediglich die Bemessung der Leistungen[/QUOTE]

Was nicht ausschließt, dass ebenso andere Anklagepunkte verfassugswidrig wären, wenn man sie denn bis auf die höchste Gerichtsebene durchsetzen würde, was selbstverständlich weitere 10 Jahre beanspruchen würde :)
Ich denke da beispielsweise an das Grundrecht auf freie Berufswahl, der Niederlassungs- und Wohnungsfreiheit und selbstverständlich die unantastbare Menschenwürde.

Zusammenfassend sei gesagt, dass das Bürokratiemonster des wirtschaftkriminellen Peter Hartz der größte Reinfall der Sozialpolitik in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland darstellt, das auf [i]allen[/i] Ebenen gescheitert ist, angefangen von seiner angeblichen Notwendigkeit der Kosteneinsparung bis hin zu der angeblichen Intention - der Hilfestellung für Bedürftige. Natürlich würde das nachträglich niemand eingestehen, schließlich wurde es ja von allen abgesegnet.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Was nicht ausschließt, dass ebenso andere Anklagepunkte verfassugswidrig wären, wenn man sie denn bis auf die höchste Gerichtsebene durchsetzen würde, was selbstverständlich weitere 10 Jahre beanspruchen würde :)
Ich denke da beispielsweise an das Grundrecht auf freie Berufswahl, der Niederlassungs- und Wohnungsfreiheit und selbstverständlich die unantastbare Menschenwürde.[/quote]

Da ist mE was dran. Aber: WARUM TUT ES KEINER?! Als ALG-II-Empfänger kostet einen das keinen Cent. Warum wird sich nicht auf dieser (vermutlich effektivsten von allen) Ebene gewehrt?

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Zusammenfassend sei gesagt, dass das Bürokratiemonster des wirtschaftkriminellen Peter Hartz der größte Reinfall der Sozialpolitik in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland darstellt, das auf [i]allen[/i] Ebenen gescheitert ist, angefangen von seiner angeblichen Notwendigkeit der Kosteneinsparung bis hin zu der angeblichen Intention - der Hilfestellung für Bedürftige. Natürlich würde das nachträglich niemand eingestehen, schließlich wurde es ja von allen abgesegnet. [/QUOTE]

Das sehe ich wie Du. Diese Reform war und ist eine Katastrophe. Die alte Regelung war mE wesentlich menschenfreundlicher und selbst darin war es schon heftig (und dort wieder heraus zu kommen war hart), wie ich ja selbst erleben durfte.

....
AzaMal Hand aufs Herz.
Warum bekommt Softcake nun Gegenwind, weil er Menschen helfen möchte?
Mit Sicherheit gibt es eine Menge Deppen in den Agenturen, aber warum werden nun auch Leute, die sich engagieren durch den Dreck gezogen?

Nur weil er auf der "falschen" Seite des Schreibtisches sitzt? (oder wo auch immer, ich kenne die Verhältnisse ja nicht)

Wenn man jedem mit einer solchen Art begegnet der euch helfen möchte, wie ihr hier macht, braucht man sich über das Echo nicht zu wundern.

Wie man in den Wald hinein ruft...
fxsendWelche Logik oder welche ethischen Überlegungen hinter der Verurteilung von softcake stehen, müsste mir mal jemand erklären.

Was ist daran falsch, wenn jemand innerhalb des bestehenden Systems den Leuten dabei hilft, die bestehenden Regelungen vorteilhafter zu nutzen? Das heißt doch nicht zwangsläufig im Umkehrschluss das System gutzuheißen.

Das einzige was mir dazu einfällt wäre der Gedanke, jegliche private oder individuelle Initiative einzustellen, weil sie ja auf lange Sicht systemstützend wäre, da sie Härten abfedert. Das hieße zum Beispiel aber auch die Tafeln abzuschaffen, um die vorrevolutionäre Stimmung anzuheizen. Das fände ich pervers.

Für das Individuum ist es oft genug eine Katastrophe, wenn solche Hilfen ausbleiben. Wem bitte nützt das?
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
Denn das Letzte, was sie von jemandem wie dir erwarten können, ist echte Hilfe gegen das Unrechtssystem Hartz4! [/B][/QUOTE]

Mondenkind, ich weiß aus Erfahrung, dass nicht jeder Sachbearbeiter hinter dem steht, wie er seinen "Kunden" von oben diktiert behandeln muss. Jemand der vor H4 noch auf dem Sozialamt tätig war hat nun überhaupt keine Kompetenzen mehr, weil eine individuelle Betreuung gar nicht mehr vorgesehen ist. Klar, der oder diejenige hätte die Wahl sich dem zu widersetzen und somit selber zum H4-Empfänger zu werden ;) - aber das wäre schon ein zu hohes Maß an Solidarität. Ich habe vor einiger Zeit mal ein recht unterhaltsames Buch aus der Sicht eines ehemaligen Sachbearbeiter der ARGE gelsen, in dem dieser gnadenlos mit dem System abrechnet und aus seinem absurden Berufsalltag schildert.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Da ist mE was dran. Aber: WARUM TUT ES KEINER?! Als ALG-II-Empfänger kostet einen das keinen Cent. Warum wird sich nicht auf dieser (vermutlich effektivsten von allen) Ebene gewehrt?
[/QUOTE]

Wenn ich richtig informiert bin, gab es schon viele Klagen, die den Weg bis ganz nach oben aber letztendlich nie vollenden konnten. Selbst in dem besten Rechtssystem bedarf es einer gewissen Lobby, und somit ist von einem echten Erfolg zu sprechen, dass es zu diesem Urteil gekommen ist - wenn auch leider um Jahre zu spät.
softcake[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]Mist, ich hätte hier nicht reinschauen sollen, da wird mir ja morgens schon kotzübel.
Willst du nicht lieber zuhause bleiben, statt dich so "aufzuopfern"? Den armen Menschen, die du "berätst", würdest du damit auf jeden Fall einen Gefallen tun!

Denn das Letzte, was sie von jemandem wie dir erwarten können, ist echte Hilfe gegen das Unrechtssystem Hartz4! [/B][/QUOTE]

ähm, darf ich mal fragen was du denn so ehrenamtlich tust, das du hier mit steinen wirfst?
was tust du denn um den menschen die in diesem land leben zu helfen?
da gibt es ganze menge sachen die man tun kann und mit denen man gutes tut.
macht sich auch in jedem lebenslauf gut.

also, was tust du gutes oder ist alles was bei dir raus kommt jammern??

das gleiche würd ich dann gerne von waldemar wissen?

______
ich bin kein sachbearbeiter der arge, ich bin ehrenamtlich bei ner beratungsstelle im landkreis tätig. wir beraten alg2 bezieher, mehrheitlich familien in allem was eben so dazu gehört. rechtliche beratung, widersprüche, klageverfahren, vermitteln rechtsanwälte,familienhilfe, tafeln, tierärzte ect. oder hören auch mal nur zu oder gehe mit wenn unterstützung gefragt ist.
rundherum eben alles was man an hilfe bieten kann ud beantworten so gut es geht alle fragen die man uns so stellt oder vermitteln an die leute die die fragen beantworten können.

hatte ich, glaub ich, aber schon mal geschrieben.



soft
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von fxsend [/i]
Welche Logik oder welche ethischen Überlegungen hinter der Verurteilung von softcake stehen, müsste mir mal jemand erklären.[/QUOTE]Ich sag's mal so: Wer schon länger in diesem Thread und dem Vorgänger-Thread mitgelesen hat und die bisherigen Aussagen von softcake kennt, dem erscheinen die angemeckerten Sätze möglicherweise zynisch oder zumindest unglaubwürdig.
[QUOTE]Das heißt doch nicht zwangsläufig im Umkehrschluss das System gutzuheißen.[/QUOTE]Die früheren Beiträge von softcake klangen allerdings so.
Waldemarsoftcake stellt sich hier noch als Helfer dar.. obwohl u.a. Sanktionen, wie sie derzeit gehandhabt werden noch als gerechtfertigt ansieht. In welches Licht sich hier stellen möchte ist mir schleierhaft...

Aber wer wirklich Hilfe haben möchte. Klagt euch alles ein.. sucht euch Hilfe bei Gewerkschaften oder sonstwo die Bürgeramter helfen auch. Auch wenn ein Widerspruchverfahren oder Klage lange dauert. Schlagt sie mit den eigenen Waffen. Lasst es das System viel Kosten.. das man den Armen versucht das wenige noch wegzunehmen.

Zur Zeit gibt es in Berlin wieder Dienstanweisungen, dass Geld genau an H4 gespart werden soll. Tatsächliche Kosten Heizung usw. werden einfach ignoriert..
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]
Zur Zeit gibt es in Berlin wieder Dienstanweisungen, dass Geld genau an H4 gespart werden soll. Tatsächliche Kosten Heizung usw. werden einfach ignoriert.. [/B][/QUOTE]

Hast Du dazu mal einem Link?

....
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]danke das das nochmal klargestellt wurde.
alles andere ist polemik.

ich kümmer mich jetzt jedenfalls wieder um H4ler die sich um hilfe kümmern.
trotz gips bin ich ab heute wieder in der beratungsstelle.
ich hab jemand der mich mitnimmt. ich freu mich endlich mal wieder vor die tür zu kommen und was sinnvolles zu tun. hurra.


soft [/B][/QUOTE]

hmmmm...wen hängt man nach Revolutionen - ich hoffe noch immer inständig, die nächste noch miterleben zu dürfen - eigentlich immer als erstes...? kannst du es mir sagen...? sind es die großen, fetten Bonzenschweine, die das Sagen haben und die die Befehle erteilen...? oder sind es nicht eher all die klitzekleinen Mitläufer, Laufbürschlein, Schergen und subalternen Apparatischiks, die Letzten, die nun endlich mal die die Ehre haben, die ersten sein zu dürfen...? es sei denn, sie sind schlau - indem sie sich ganz schnell neu ausrichten und ihr Fähnchen sofort wieder genauso nach dem Wind drehen wie zuvor - genauso als Marionetten der neuen Herren diesen nach dem Munde reden und ins Hinterteil kriechen wie zuvor den alten...hat es so z.B. auch nach dem Sturz der NSDAP bei vielen Nazi-Mitläufern gegeben, die im BRD-System Unterschlupf gefunden haben...nur bei der SED-Parteispitze nach der Einverleibung der DDR sind die BRD-Herrscher mit der vielgelobten "deutschen" Gründlichkeit vorgegangen, als diese gesäubert wurde...naja, wen wunderts schon?...die ideologische Verwandschaft zwischen NSDAP und Kapitalismus ist ja auch weit größer als die zwischen Kapitalismus und Kommunismus...
WaldemarNein, aber ich weiß das von einer Bekannten, die in der Arge beschäftigt war. Es gibt klare Dienstanweisungen zu Sanktionieren und Nachzahlungen auf den klarer Rechtsanspruch besteht zu verzögern oder zu ignorieren. Und z.Z. bekomme ich meine Gasnachzahlung nicht erstattet...

Natürlich haben die vielen Widersprüche auch Nachteile. Sie lähmen die Ämter und auch die Sozialgerichte. Aber sie sprechen eine deutliche Sprach... Anzeichen dafür, dass Bürger und Gerichte eine deutlich andere Auffassung haben, als die Sachbearbeiter in den Ämtern.. ca 60 % aller Widersprüche sind erfolgreich und jede 2. Klage geht zugunsten eines Klägers. Dadurch wird das eigentliche Gesetz immer weiter durchlöchert..

Die internen Dienstanweisungen, die die Sachbearbeiter umsetzen sollen, meist mit dem Ziel zu sanktionieren und das willkürlich und mit fadenscheinigen Gründen Leistung zu kürzen sind reine Schikane..Anweisung zum Geld sparen. Daran werden die Sachbearbeiter auch gemessen und Jahresverträge werden nicht verlängert bei denen, die nach Auffassung der Vorgesetzten nicht rigoros genug waren.

Die Angst um den eigenen Arbeitsplatz, sich also auf der anderen Seite des Tisches wiederzufinden, führt oft zu der Willkür und falschen Entscheidungen... wieder besseren Wissen..

Ermessensspielräume werden zugunsten der ARGE nicht des Betroffenen ausgeübt..

Der neuste Witz.. ich bekomme eine normale Einladung zum Termin zum Amt.. mit der Ansage: Wenn ich zu diesem Termin nicht erscheine gibt es eine Sanktion von 10%. Das ist ja soweit normal. Nur jetzt droht man mit der Überschrift. "Krankheit schützt nicht vor Sanktion". Wenn eine AU vorliegt könnte trotzdem gekürzt werden und man verweist auf ein Zusatzblatt auf dem ein Urteil des Landessozialgericht im Auszug steht.

Dabei ging es aber um ein ATTEST.. Und nicht um eine AU.

Das ist natürlich vollkommender Blödsinn. Wenn man per AU krankgeschrieben ist so ist man auch entschuldigt mit einem wichtigen Grund und man bekommt ein Folgetermin.

Immer wieder ein Geschäft mit der Angst... und es scheint bei vielen gebrochenden und kaputtgespielten zu funktionieren. Leider habe ich keinen Scanner sonst würde ich das sogar Online stellen. Daten ausgeschwärzt versteht sich.. Diesen lächerlichen Wisch der für s Klo grade gut genug ist..
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
hmmmm...wen hängt man nach Revolutionen ... es sei denn, sie sind schlau - indem sie sich ganz schnell neu ausrichten und ihr Fähnchen sofort wieder genauso nach dem Wind drehen wie zuvor ...[/QUOTE]Das hatten die "Kleinen" bei der letzten Revolution besonders gut gelernt, da blieben nur noch die "Großen" übrig. Die "Kleinen" flüchteten sich aus den alten Ämtern in neue Ämter, zum Beispiel die Arbeitsämter, oder blieben gleich im selben Haus und wechselten nur das Zimmer ...

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
Der neuste Witz.. ich bekomme eine normale Einladung zum Termin zum Amt.. mit der Ansage: Wenn ich zu diesem Termin nicht erscheine gibt es eine Sanktion ... Immer wieder ein Geschäft mit der Angst... und es scheint bei vielen gebrochenden und kaputtgespielten zu funktionieren.[/QUOTE]Die heutigen Machtspielchen der "Kleinen", die um ihre eigene Macht zu demonstrieren ihren "Untergebenen" Alles zwangweise aufdrücken wollen, was diese oft auch ganz freiwillig und mit viel mehr Lust angehen würden, wenn diese blödsinnigen Drohgebärden nicht wären. Meine letzte Arbeitslosigkeit ist mir in dieser Hinsicht noch deutlich in Erinnerung, obwohl schon fast 13 Jahre her ...
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B].... Aber wenn Du Deinen Opa als Mörder bezeichnest - Deine Sache. [/B][/QUOTE]

keine Ahnung was dieser Schwachsinn soll..?! stehen solche Phrasen als Standard-Antworten in Deinem Parteibuch ?
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]keine Ahnung was dieser Schwachsinn soll..?! stehen solche Phrasen als Standard-Antworten in Deinem Parteibuch ? [/B][/QUOTE]

Nein - in der täglichen Berichterstattung deiner Axel-Springer-Freunde.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Nein - in der täglichen Berichterstattung deiner Axel-Springer-Freunde. [/B][/QUOTE]

Ach, der hat noch Freunde?

Vermutlich bei Facebook.
Manley[COLOR=crimson]leute, jetzt tragt euren persönlichen kram per pn oder mail aus und nicht hier im thema! danke![/COLOR]
ScheolLeute, ich habe eben ein Heureka-Erlebnis gehabt...Nachtwelten ist nicht reif genug...wirklich...hier sind alle so dermaßen gespalten...vor ein paar Tagen wurde hier wenigstens noch konstruktiv (mal mehr, mal weniger) gestritten, jetzt ist nur noch Scheiße zu lesen.

Nicht, das ich das nicht selbst mal fertig gebracht habe. Aber ich habe wenigstens nicht ein einzelnes Lager faschistoid verteidigt.
Ihr könnt euch beiden (ich meine die Lager) einfach nix Gutes abgewinnen, gell?!

Nunja, dann Happy Party, Baby!
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Leute, ich habe eben ein Heureka-Erlebnis gehabt...Nachtwelten ist nicht reif genug...wirklich...hier sind alle so dermaßen gespalten...vor ein paar Tagen wurde hier wenigstens noch konstruktiv (mal mehr, mal weniger) gestritten, jetzt ist nur noch Scheiße zu lesen.

Nicht, das ich das nicht selbst mal fertig gebracht habe. Aber ich habe wenigstens nicht ein einzelnes Lager faschistoid verteidigt.
[/B][/QUOTE]

Danke für die nicht-faschistoide Lagerverteidigung (komisches Wort in diesem Kontext).
- So konnte ich mich in der Zwischenzeit auf die Sack-Reis-Problematik in China konzentrieren.
ScheolDen Sarkasmus hätte ich gerne etwas genauer....
JohnSteed@Scheol

Kann ich vermitteln?


Nun,@Nix meinte wohl, dass durch Das Nichtsetzen auf falsche Pferde, Energie frei werden könnte, die man durchaus in sinnvolle Diskussionprojekte stecken könnte,wenn man wollte.

Persönliche Animositäten are not included.
HrefnadisIch denke, das ist allgemein das Problem. Überall wird hitzig über H4 rumdiskutiert, aber LENKEN tun die Diskussionen nicht wirklich die Teilnehmer. Die werden mit gezielter Propaganda und/oder Falschinformationen gefüttert, damit sie die gewünschte Argumentation auch weiterrreichen. Ein sehr gutes Beispiel ist die von mir ins Spiel gebrachte Chipkarte für H4-Kiddies. Diese ist ja - laut Umfragen - von einem Großteil der Deutschen favorisiert worden. Damit das Geld auch wirklich bei den Kindern ankommen würde. Lassen wir mal den moralischen Aspekt außen vor, der die Eltern entmündigt und konzentrieren wir uns allein auf das Finanzielle. Ich als Mutter hatte ja schon angemerkt, dass die angedachten 200 Euro jährlich auf der Chipkarte für die vorgesehenen Zwecke nicht ausreichen würden. Frau von der Leyen, die auch mal gerne als Propagandaministerin "gelobt" wird, hat mit der Chipkarte einen enormen Publicityfeldzug gestartet. (Man erinnere sich an das medienwirksame Stopp-Zeichen.) Dieser lenkt von einer ganz fatalen Tatsache ab. Das Bundesverfassungsgericht hat gerügt, dass die abgespeckten Pauschalsätze für Kinder GENERELL verfassungswidrig sind und die H4-Sätze der Kinder am realen Gesamt-Bedarf ermessen werden müssen. Es gab wohl Anfragen an das statistische Bundesamt, die zur Berechnung des TATSÄCHLICHEN Bedarfs herangezogen werden könnten, doch diese Grundlagen hält Frau von der Leyen unter Verschluss. Die Frage nach dem Warum stellt sich wohl nur peripher, ihr Motiv dürfte klar sein. Der Bedarf ist weit höher als die 200 Eus pro Jahr NUR für Bildung, die als Brotkrumen herhalten dürfen. Und selbst für Bildung - wie es die Frau von der Leyen versteht (Schulessen, Musikunterricht, Sportschule, Nachhilfe, Museumsbesuche u.ä.) - wird dieser Betrag nicht ausreichen.

Sowas nenne ich dann mal gerne Volksverarschung.
HrefnadisNachtrag zum Thema Propaganda.

Auch dieser Satz ist in ähnlicher Form hier schon gefallen: "Wenn Du in Deiner Heimatstadt keinen Job bekommst, zieh doch um. Das Amt zahlt das sogar." Persönliche Unflexibilität der Arbeitslosen wird so oft öffentlich beklagt, dass man echt dran glauben möchte. Ich persönlich habe andere Erfahrungen gesammelt. Macht man über das Amt einen Umzug, ist das ohne finanzielle Zuschüsse von außen nicht machbar, da die Verwaltungswege des Jobcenters (!) dermaßen unflexibel sind, dass ein Umzug über das Amt so lange dauern würde, dass kein neuer Vermieter so lange mitspielt, bis die ganzen Genehmigungen/Zahlungen durch sind. Ohne Hilfe von außen KANN meines Erachtens ein H4-Empfänger gar nicht umziehen. Nun, ich dachte, das wäre anders, wenn ein H4-Empfänger zu einem neuen Job hin zieht - mit unterschriebenem Arbeitsvertrag in der Tasche. Das dachte sich dieser befreundete H4-Empfänger übrigens auch, er wurde gar dahingehend von der ARGE beraten. Er hat gerade den Ablehnungsbescheid bekommen mit der Begründung, dass der Vertrag ja nur befristet sei. Jetzt steckt er in der komischen Situation, dass er von der ARGE gezwungen wird, sich deutschlandweit zu bewerben, annehmbare Arbeit auch annehmen muss und dennoch den Umzug dafür nicht bezahlt bekommt. In seinem Berufsfeld gibt es übrigens keine unbefristeten Arbeitsverträge. Er arbeitet in einem Bereich des öffentlichen Dienstes, wo jedes Jahr erneut Fördergelder bewilligt werden müssen, mit diesen wird u.a. auch seine Arbeit finanziert, die dann jeweils immer nur für ein Jahr neu "gebucht" werden kann. Was heisst: er kann keine Arbeit annehmen, weil er keinen Umzug zahlen kann und keine Aussicht auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag hat.

Aber laut Propaganda ist das ja alles kein Ding ...
softcakeauf welche zeit ist der vertrag denn befristet?
wie weit ist die arbeitsstelle entfernt?
ist es ne vollzeitstelle?
wie teuer wird der umzug?
zieht er alleine um oder hängt da ne familie dran?


16 eur für kultur sind zuwenig? soviel geb ich manchmal im monat dafür nicht aus.
kurze nachfrage beim örtlichen sportverein hat übrigens ergeben das es vergünstigungen, bis hin zu kostenfrei für bedürftige familien gibt.
ich hab da ne beratung in der sache gehabt. der junge darf nun seinen wunschsport judo im verein machen. kostenfrei. manchmal muss man nur freundlich fragen....



soft
HrefnadisZu den Fragen:

6 Monate, danach ist neuer Bewilligungszeitraum für die öffentlichen Gelder, das Projekt, an dem er arbeitet, soll aber 3 Jahre dauern (vorausgesetzt, die Gelder werden weiter bewilligt)

400 km pi mal Daumen

ja, Vollzeit

zwischen 600 und 800 Eus plus Darlehen für Kaution

er ist Single

Mein Sohn zahlt für seine Sportschule (Teak Won Doo) 20 Eus im Monat. Auch bei denen gibt es ein Kontingent von Stellen für bedürftige Kiddies beitragsfrei. Jedoch ist das Kontingent ausgeschöpft. Die Kids, die dafür eingeteilt worden sind, wurden aus einer großen Bewerberzahl handverlesen. Irgendwo müssen die ja auch schwarze Zahlen schreiben. Gerade hier in Berlin mit den vielen H4-Familien haben das Problem einige Vereine. Und nicht alles ist beitragsfrei zu bekommen, der Schwimmunterricht mit 40 Eus im Monat, den ich schon mal ansprach, z.B. nicht. Und auch kostenlose Nachhilfe könnte ich mir schwierig vorstellen. Schulessen muss jedoch immer bezahlt werden. Bei der Kita weiss ich den Sockelbetrag dafür: 23 Eus im Monat.

Sorry, aber das passt hinten und vorne nicht mit dem zusammen, was Frau von der Leyen damit alles bezahlen möchte. Die Dame geht ja auch nicht von den kostenfreien aber auch deklassierenden Sonderangeboten von Vereinen und Gemeinden aus, sondern sie spricht explizit davon, Kinder gleich zu stellen. Ergo: mit der Chipkarte sollen H4-Kinder ihren Bedarf an Bildung wie andere Kinder auch decken/bezahlen können. Das sehe ich nicht.
poisonselbst für jemandem mit festem einkommen ist es schon schwierig die ganzen kosten für die kinder zu decken
über die zahlungen damals zum schwimmunterricht für die kinder regte ich mich ziemlich auf - die schule hatte ein privates kleinbus-unternehmen gebucht und es waren 50 euro fällig, kurz nachdem man die klassenfahrt mit 120 euro berappen durfte ... - kommentar der direktorin "kinder kosten nun einmal geld"... danke
zuschüsse bekomme ich zu gar nichts, obwohl alleinerziehnd - dafür verdiene ich dann wieder zu viel (die stetig steigenden kosten in allen bereichen berücksichtigt niemand) - eine zeitlang nahm ich darum einen nebenjob an, werde wohl auch wieder einen suchen - was im endeffekt aber wieder zu wenig gemeinsame zeit mit den kindern bedeutet
so eine chipkarte fände ich - wenn für alle ! kinder - in meiner situation gar nicht übel ... immer her damit ... (wovon auch immer das wieder bezahlt werden soll)
das es den harzt4 familien nicht wesentlich weiterhilft, kann ich mir aber auch vorstellen
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B](wovon auch immer das wieder bezahlt werden soll)
[/B][/QUOTE]

Genau das.

.
poisonhalt ... das mit dem bezahlen könnte man hinbekommen ... die "mutter der nation" und die anderen politiker verzichten freiwillig auf einen teil ihrer einkommen - damit würden einige finanzielle mittel freigesetzt werden
softcake6 monate ist schon arg kurz in der befristung.
kann mir schon vorstellen das die arge da probleme mit der bewilligung hat.
widerspruch, druck machen, insbesondere nett reinschreiben das wenn sie das nicht zeitnah bewilligen in einem evtl klageverfahren auch der finanzielle verlust geltend gemacht wird, der entstanden ist weil der job nicht angenommen werden konnte.
aber zuerst versuchen persönlich mit dem sachbearbeiter zu sprechen.

schwimmunterricht? sorry... aber wieso braucht ein kind schwimmunterricht?
hier wird das zum einen unterrichtet i der 3, klasse. und grade schwimmen kann man doch genauso über eltern und freunde lernen wie fahrradfahren.
und ausserdem, wie poison schon geschrieben hat, auch kinder von eltern die nicht im bezug sind, können sich nicht alles für die kinder leisten.
also ist die frage: was ist denn das was man einem kind an 'kultur' verfügbar machen sollte.
ich finde 200 eur, das sind ca 16 eur pro monat ist doch schon mal was.
viel lieber wäre mir aber wenn die berechnungen neu gemacht werden.
also wie sich h4 zusammensetzt.



soft
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]schwimmunterricht? sorry... aber wieso braucht ein kind schwimmunterricht?
hier wird das zum einen unterrichtet i der 3, klasse. und grade schwimmen kann man doch genauso über eltern und freunde lernen wie fahrradfahren. [/B][/QUOTE]

Immer mehr Menschen in Deutschland können nicht schwimmen (darum steigen die Badeunfälle) und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß es kontraproduktiv sein kann, wenn die eigenen Eltern versuchen, es einem beizubringen :D .
Aber: ein Schwimmkurs ist ja eine einmalige Investition und keine Dauereinrichtung und ein Schwimmverein, um leistungsmäßig als regelmäßiger Sport zu schwimmen, kostet normal keine 40Euro pro Monat, sondern eher pro Jahr. Und das sind ja nun Preise, die sich durchaus im Rahmen halten, finde ich.
poisonschwimmunterricht als fester unterrichtsbestandteil an vielen schulen muss als solcher nicht bezahlt werden, aber die kinder müssen zur schwimmhalle ... diese kosten sind dann durch die eltern zu tragen ...
normal mit dem bus ging bei uns damals angeblich nicht, weil ausschliesslich freiwillige eltern die kinder begleiteten und die schule wohl nicht die verantwortung übernehmen wollte, alle mit den öffentlichen verkehrsmitteln loszujagen
hagzissa13bei uns wurde gar kein solcher Unterricht angeboten, da wr gar keine Schwimmhalle bei uns haben. Und so geht es vielen Schulen, insbesondere unter dem Aspekt, daß immer mehr öffentliche Bäder aus Kostengründen geschlossen werden.

Nichts desto trotz stehe ich weiter zu meiner Aussage, daß ein guter Schwimmunterricht zwar kostet, aber eben eine einmalige Investition darstellt und daß die Mitgliedschaft in einem Schwimmverein aus Sportgründen äußerst preiswert aufs Jahr gerechnet ist. Ich habe jetzt mal im Netz recherchiert und die Jahresbeiträge für Kinder lagen alle zwischen 30-40Euro/Jahr. Familienbeiträge, wo alle Kinder mit drin sind, nur unwesentlich teurer. Das sollte sich eigentlich jeder leisten können. Und mit der neuen Karte erst recht.
HrefnadisEin Kind braucht spätestens dann einen Schwimmkurs, wenn Papa ins Wasser hechten musste, um es zu retten. :) Dieser betreffende Schwimmkurs wird von der Kita angeboten und beinhaltet neben dem Schwimmunterricht selbst auch die Hin- und Rückfahrt (eigener Bus) sowie die Betreuung auf dieser. Voll berufstätige Eltern haben nämlich nicht immer die Zeit, ihre Sprösslinge permanent durch die Weltgeschichte zu fahren. Vollzeit Studierende im Übrigen auch nicht. Vom Geld mal ganz abgesehen. Und da wir gerade dabei sind - Kinder müssen auch zu ihren Freizeitangeboten hinkommen. Auch das kostet Geld, wenn die Kinder klein sind, auch noch für die Eltern, die sie bringen/holen müssen. Auf dem Lande geht es teilweise ohne Auto gar nicht. Wie will man da je Gleichberechtigung erzielen?

Achja, da wir jetzt verdienend sind - auch wir können uns natürlich nicht alles leisten, aber DAS (jetzt) schon. Vorher mit H4 ging das nicht und wäre auch mit der neuen Card nicht gegangen. Und wie gesagt, nachdem Söhnchen sich todesmutig in jedes halbwegs nach Abenteuer aussehende Gewässer wirft, wäre es fahrlässig, sich darauf zu verlassen, dass ihn irgendjemand da schon rauszieht.

Was meinen Kumpel betrifft, klar wird er Einspruch einlegen, aber ohne die massive Hilfe seiner Familie und seines Freundeskreises, unter anderem auch uns, kann er die Stelle am 01.09. niemals antreten. Widersprüche dauern hier 4 bis 6 Wochen. Er borgt sich grad das Geld, das er braucht überall zusammen und wir erledigen den Rest - stellen die Umzugskartons, machen die Wohnungsübergabe, erledigen die notwendigen Renovierungsarbeiten, während er in den letzten Tagen vor seinem Weggang beim Jobcenter Klinken putzt. Es ist zum Ko****.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]Ich habe jetzt mal im Netz recherchiert und die Jahresbeiträge für Kinder lagen alle zwischen 30-40Euro/Jahr. Familienbeiträge, wo alle Kinder mit drin sind, nur unwesentlich teurer. Das sollte sich eigentlich jeder leisten können. Und mit der neuen Karte erst recht. [/B][/QUOTE]

Eben. Jammern auf höchstem Niveau - wie immer. (Also nicht Du, Hag, sondern die Klagefraktion hier. ;-))

....
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Hrefnadis [/i]
[B] Und da wir gerade dabei sind - Kinder müssen auch zu ihren Freizeitangeboten hinkommen. Auch das kostet Geld, wenn die Kinder klein sind, auch noch für die Eltern, die sie bringen/holen müssen. Auf dem Lande geht es teilweise ohne Auto gar nicht. [/B][/QUOTE]

Also bei uns war es so, daß ich zu den Aktivitäten am Ort zu Fuß gegangen bin, oder auch mit dem Fahrrad gefahren (Bewegung ist gesund), weiter weg mit dem Bus gefahren (Monatskarte hatte ich eh von der Schule) oder die Eltern sind reih m gefahren. Jeder war so alle paar Wochen mal dran. Finanziell war das somit echt überhaupt kein Problem.
poisongrad in sachen kultur würde mir übrigens jede menge einfallen, womit man ein kind vertraut machen sollte/könnte
ob das nun ein simpler kinobesuch ist, mal in den zoo gehen, das planetarium und museen entdecken oder sich hin bis zu theateraufführungen erstreckt (und als erwachsenen-begleitung zahlt man den eintritt für sich natürlich immer gleich mit),
sogar ab und an nur ein buch kaufen summiert sich nach oben ...(alternative bücherhalle ... ich weiss ...)
selbst, wenn es nicht der teurere musikunterricht ist, mit dem bei mädchen sehr beliebten reiten mag ich gar nicht erst anfangen ...
allein die aufnahmegebühren in den sportvereinen sind nicht ohne, selbst wenn die monatsbeiträge dann wieder human sind ...
aber die möglichkeit, kinder interessen und neigungen entdecken zu lassen, horizonte zu eröffnen, halte ich für arg wichtig, im grunde unumgänglich, bevor jungendliche heranwachsen, die nichts mit sich anzufangen wissen und später nichts kennen, als vor einkaufszentren rumzulungern
hagzissa13Joah... Reitunterricht habe ich auch nie bekommen, weil es sich meine Eltern nicht leisten konnten. Ich bin nicht dran gestorben.... :D ;)
Nee, ganz ehrlich, ich habe heut zu Tage, wenn ich so um mich herum schaue, das Gefühl, daß Eltern irgendwie total auf voll teure Hobbies stehen. Da soll Geige gelernt werden, oder teure Sportarten sollen es sein, oder die Kiddies sollen an Förderprogrammen wie die [URL=http://www.fastrackids.com/de/index.html]FasTracKids[/URL] teilnehmen. Ich registriere mit Schrecken, daß ein Teil der Eltern ihre Kinder vor dem TV vergammeln lassen, so daß diese nichtmal ganze Sätze sprechen, wenn sie in die Schule kommen, während die anderen ihren Nachwuchs einem Freizeitstreß ausgetzen, so daß die Sprößlinge schon im Grundschulalter an burnout leiden. Das eine wie das andere sehe ich mit Sorge und genau hier, so nehme ich wahr, geht die Schere auseinander.

Ich denke, auch für eine gesunde und gute Entwicklung muß kein teures Luxusfreizeitprogramm her. Die Fähigkeiten der Kids kann man auch preisgünstiger ausreichend und adäquat fördern. Natürlich braucht es auch Geld, um Kindern so etwas zu ermöglichen, aber das, was da teilweise gefordert und als "unabdingbar" hingestellt wird, finde ich teilweise doch arg überzogen.

Was vielen Kindern wirklich fehlt, ist die Liebe und die Zuwendung ihrer Eltern, sowie auch mal Ruhezeiten, um sich vom Streß der Freizeit und der Schule zu erholen....
poisonim grossen und ganzen stimme ich dir absolut zu
aber suchen die eltern bewusst hobbies aus, die teuer sind oder sind manche hobbies einfach zu teuer ...
bei manchen eltern habe ich selber das gefühl, sie profilieren sich über ihre kinder und sind unheimlich stolz auf sich, wenn sohn oder tochter dies, das, jenes und welches zu tun hat (wird in gesprächen dann immer wieder gern betont)
einige kinder mit denen meine töchter gern spielen sind kaum zu erreichen, weil ständig unterwegs und in action
eventuell wird da ein eigener manager für die terminierung beschäftigt ...
natürlich ist es für kinder wichtig genügend freie zeit zur verfügung zu haben, sich mit freunden zu treffen, auf dem spielplatz oder in der natur zu sein - soweit die grosstadt dies bietet - keine frage
aber möglichkeiten für gezielte hobbies und unternehmungen halte ich nichts desto trotz für wichtig - nicht stets und ständig, aber schon mit einem grösseren rahmen
- ach, reisen vergass ich zu erwähnen ... familienurlaub, neues entdecken, einige tage raus aus dem gewohnten trott ... für mich auch ein wichtiger aspekt ... -
eine gesunde mischung - so sollte es sein
gerade, wenn ich meine lütte so sehe, mit ihrer unbändigen energie, kaum zu bremsenden neugier, lust sich auszuprobieren - sie könnte jeden tag - freiwillig - etwas um die ohren haben
sie ist schon recht enttäuscht, dass einiges aus finanziellen gründen nicht mehr geht - vor allem den geliebten pferden trauert sie nach -
selbst wenn sie nicht "daran sterben wird" und sich im sommer ohnehin zumeist mit den kindern der nachbarschaft draussen "herumtreibt" (im begrünten und mit minispielplatz ausgestatteten hinterhof ...)
vielleicht bewege ich mich auch wirklich in den ansprüchen auf einem hohen niveau - wobei ich das nicht als jammern empfinde ... - gerade in materiellen dingen halte ich die beiden reichlich kurz - aber einige regelmässige freizeitbeschäftigungen und kulturelle aspekte kennenlernen (in gesundem rahmen), damit wuchs ich selber auf und würde das halt gern weitergeben
- ich komme schon wieder immer weiter vom eigentlichen thema ab... sorry ...)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
Nee, ganz ehrlich, ich habe heut zu Tage, wenn ich so um mich herum schaue, das Gefühl, daß Eltern irgendwie total auf voll teure Hobbies stehen. (....)während die anderen ihren Nachwuchs einem Freizeitstreß ausgetzen, so daß die Sprößlinge schon im Grundschulalter an burnout leiden.
[/QUOTE]

Ich denke, dass hier eine Art Pervertierung stattfindet, des im Grunde sehr guten Leitsatzes: 'Das Beste ist für mein Kind gerade gut genug!'

Leider wird 'das Beste' mit 'das Teuerste' verwechselt. 'Das Beste' für Kinder ist nach wie vor nicht mit Geld zu bezahlen.

....
Aza@ Posion:
Ich weiß nicht wie alt sie ist, aber viele junge Mädels machen eine "Reitbeteiligung", kümmern sich also um das Tier ausmisten etc. und dürfen dafür mal ne Runde reiten.
Vlt. ist sie dafür noch zu jung (?), aber sofern sich der Wunsch hält kann sie bei Zeiten so etwas probieren.
HrefnadisPoison, Du hast vollkommen recht. Die Mischung machts. Je nach Alter und Temperament des Kindes braucht es gewissen Input. Der eine - wie mein Sohn - braucht eher körperliche Auslastung. Die andere vielleicht einen Schüleraustausch, weil enorm sprachbegabt, die dritte geht gerne in Museen und besucht einen Malkurs, was weiss ich. Das sind jetzt alles keine Unsummen, wäre für Normalverdienende wohl zu finanzieren. Wer sollte sich darüber aufregen? Das ist in meinen Augen nur Förderung von vorhandenem Talent. Ich selbst bekam diese Förderung auch. Zwar wurde mir die Anschaffung eines Klaviers z.B. aus Kostengründen verwehrt ;), eine umfassende musikalische Zusatzausbildung erhielt ich trotzdem. Was halt im Rahmen blieb. So sollte es auch sein. So sollte es für JEDES Kind sein. Es muss im Leben eines Kindes doch mehr geben, als nur Schule, Fernsehen, Rumgammeln. Schaut Euch doch die Generation an, die da heranwächst, stumpfsinnig, verhaltensauffällig, perspektivlos, wie sie oft genug geschildert wird. Warum denn? Wenn es zu Hause öde ist und man sonst keinen Input bekommt? Worauf soll man sich denn da noch freuen?

Nochmal: angestrebt und auch vom Bundesverfassungsgericht angemahnt ist eine Gleichstellung (nicht mehr!) von H4-Kindern mit Durchschnittskindern. Wie das mit den bisher bekannten Plänen umgesetzt werden soll, bleibt mir ein Rätsel. Darauf wird in dieser "Diskussion" aber auch gar nicht eingegangen, oder?

hagzissa -> Natürlich gibt es die Elternklientel, die dem Kind auch noch den goldenen Löffel für den Brei besorgt. Ich denke jedoch, dass diese Gruppe sowohl nicht unter H4-Empfängern als auch unter Normalverdienern zu suchen ist. Die haben einfach nicht die Mittel dazu. Dass man als Elternteil i.d.R. das Beste für sein Kind will und deswegen auch selbst zurücksteckt, steht auf einem anderen Blatt. Man kann sein Kind nicht bedenkenlos in JEDE Sportschule schicken, nur weil sie günstig oder kostenlos ist, z.B. Sie sollte vielleicht schon die eine oder andere Erfahrung mit Kindern vorweisen können und gute Kritiken von anderen Eltern erhalten haben. Das ist für mich ein Hauptkriterium für die Auswahl. Dem Kind soll es gut gehen. Jemandem Fremdes sein eigen Fleisch und Blut zu überlassen, das ist für mich kein Feld, auf dem ich Experimente wage.

Was die Rumfahrerei betrifft - so lange die Kids klein sind, führt da eben kein Weg dran vorbei. Und sind sie größer, ist es eine Frage der Entfernung (Schwimmbad 1 h für eine Strecke) und der Verfügbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel. Dass mit der Fahrgemeinschaft ist ein schönes Beispiel - aber auch dort ist ein Auto vonnöten, wenn alle Eltern mal reihum fahren. Von solchen Erleichterungen kann man aber nicht immer ausgehen, da z.B. in meinem Fall die betroffenen Eltern aus allen möglichen Bezirken Berlins kommen. Genau deshalb bietet nämlich die Kita den Fahrdienst an. Der kostet dann eben auch.

Es gibt nicht immer Möglichkeiten zu sparen. Wie ich schon schrieb, bspw. "Sozialkontigent" ausgeschöpft, Angebot zu weit weg, oder möglicherweise bei Poison: keine Reitbeteiligung möglich. Uswusf. Das ist verdammt schwer, seinem Kind zu kommunizieren, dass es eben nicht an XY teilnehmen kann, weil das Geld kostet, das nicht da ist. Vor allem, wenn doch Kumpel A und Freund B auch in diesem Verein sind/bei dieser Freitzeitbeschäftigung mitmachen. Verdammt und jetzt mal ehrlich: die Beiträge, die ich ins Spiel brachte, sind wirklich nicht die Welt. Wenigstens eine regelmäßige Freizeitbeschäftigung sollte für jedes Kind drin sein.
HrefnadisNachtrag: Muss mich ausklinken (kein böser Wille) ... diesmal nicht aus Zeitmangel, kann sein, dass ich heute noch in die Klinik muss. Wehen und so. Aber nix Grund zur Besorgnis, geht alles seinen natürlichen Gang. :) Viel Spaß noch.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Hrefnadis [/i]
[B]Nochmal: angestrebt und auch vom Bundesverfassungsgericht angemahnt ist eine Gleichstellung (nicht mehr!) von H4-Kindern mit Durchschnittskindern.
[/B][/QUOTE]

Na, dann ist doch alles in bester Ordnung! Durchschnittskinder haben auch keinen Reitunterricht oder das Klavier Zuhause. Für mich las es sich bisher so, als würde erwartet, dass die Kinder mit denen reicher Familien gleichgestellt werden, von wegen Reiten, Privatlehrer/Exraförderung, nur ausgewählte Bildungsstätten und Vereine. Vielleicht sollte man, bevor man fordert und fordert und fordert, lieber mal schauen, was 'der Durchschnitt' denn bedeutet und dann vielleicht mal bei sich selbst anfangen mit den Fordern, z. B. eine wenig Kreativität und Eigenverantwortung. Wenn ich arbeitslos bin, dann habe ich genügend Zeit dazu.

Kinder und Gesundheit - leider mittlerweile ein Synonym für maßlose Forderungen ohne jede Eigenintiative.

.
WaldemarViel interessanter ist doch die Tatsache, dass diese Chipscheisse passiert, ohne eine NEUE BERECHNUNG, wie vom Bundesverfassungsgericht gefordert geschieht. Die sollen sich nach dem Niedriglohn Durschnitte richten. Aber nein, es wird wie vorher schon angemahnt wurde.. wird einfach mal wieder ins Blaue hinein geschätzt.. sehr lächerlich.

Und ich glaube nicht das die Sätze steigen werden.. dafür wird die Koalition schon sorgen...
JohnSteedFür so cool hätte ich "Socialnetworkministerin" und Jungspundin Schröder nicht gehalten, auf dass sie dem Keksmonster widerspräche...
Sie hat es aber dennoch getan!
Respekt!

Beim gemeinsamen Wappentier ist vielleicht noch eine gewisse Stutenbissigkeit zu erwarten.....harhar:D
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Kinder und Gesundheit - leider mittlerweile ein Synonym für maßlose Forderungen ohne jede Eigenintiative.

. [/B][/QUOTE]

Ähm. Vielleicht solltest du einfach nochmal über die Logik des Urteils des BV-Gerichts nachdenken. Denn du hast auch nicht vorzubringen, was der Durchschnitt der Kinder an Möglichkeiten haben. Wenn ich mich recht erinnere, hast du nicht einmal Kinder.

Ein Hartzer wird aus allen Wolken fallen, wenn ihm gesagt wird, sein Kind hat unterdurchschnittliche Bildungsmöglichkeiten und ist bildungstechnisch deshalb gefährdet, abzurutschen, wurde ihm doch jahrelang zur Auflage gemacht, sein Kind mit von Staates Seite als "angemessen" bezeichneten Möchtegern-Stützen durchzubringen. Hartzer werden sich gar nicht denken, der Staat würde sie ungerecht behandeln und ihr Kind benachteiligen, der durchschnittliche Hartzer glaubt vermutlich eher, es ist seine und des Kindes schuld, dass seine Leistungen in der Schule abfallen.


"Durchschnitt" richtet sich doch außerdem nach einer variablen Querschnittsmenge. Wenn zunehmend mehr Kinder Privatunterricht am Klavier bekommen, weil sich deren Eltern das leisten können, steigt selbstverständlich auch das durchschnittliche Bildungsniveau. Das ist auch richtig so, denn nachgewießenermasen sind Klavierspieler klüger als Nichtspieler, und erhalten so einen rein privathaushaltlichen Vorteil im Leben.
ArrogantNickDeshalb plädiere ich auch für Eigenverantwortung. Dann würden nämlich die Leute eher nachdenken ob (und wie) sie sich ihren Nachwuchs, nebst höchsten Ansprüchen an die Buildung des selbigen, denn auch selbstständig finanzieren können. Ich halte nichts von Menschen (und auch wenig von deren Nachwuchs), die ein Kind nach dem anderen produzieren, in der impertinenten Erwartung, dass die Allgemeinheit dafür aufzukommen hätte. In meinen Augen sind solche Personen intellektuell suboptimierte Schmarotzer.

.
ScheolOder es ist etwas schief gelaufen und haben sich dennoch für das Kind entschieden. Es gibt viele Bedürftige die eben nur ein einzelnes Kind haben. Und das ist deren Recht.

Dass das Geld über Leben entscheidet war mir schon immer ein Graus. So eine Lebenseinstellung ist mehr als...naja...suboptimal.
SenecaUm es mal mit Thilo Sarazzin und der BILD Schlagzeile von heute zu sagen:

"Deutschland wird immer ärmer und immer dümmer".

Macht nichts, denke ich mir da, denn es warem am 14. Juli 1789 auch nicht die Reichen und die Gebildeten die die Bastille gestürmt haben.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]

Macht nichts, denke ich mir da, denn es warem am 14. Juli 1789 auch nicht die Reichen und die Gebildeten die die Bastille gestürmt haben. [/B][/QUOTE]

Wenn man da wieder hin will.... :rolleyes:

.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Oder es ist etwas schief gelaufen und haben sich dennoch für das Kind entschieden. Es gibt viele Bedürftige die eben nur ein einzelnes Kind haben. Und das ist deren Recht.[/b][/quote]

Klar. Aber dann sollen sie ihre Bälger auch selbst ernähren. Mein Mitleid für solche 'Bedürftigen' (in meinen Augen eher nach Aufklärung über effektive Verhütung) hält sich in engen Grenzen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Dass das Geld über Leben entscheidet war mir schon immer ein Graus. So eine Lebenseinstellung ist mehr als...naja...suboptimal. [/QUOTE]

Aber realistisch. Vom Träumen wird man nicht satt. Dazu liegt man dann den Mitmenschen auf der Tasche und klagt noch, dass die Alimentierung nicht üppig genug ausfällt. Verkehrte Welt....

.
ScheolMir geht es hier um eine Grundsatzfrage:

Darf Geld darüber entscheiden ob man Kinder haben darf oder nicht?!

Ich sage ein klares NEIN!

Wie haben es wohl die Menschen soweit geschafft...es gab Zeiten, da gab es kein Geld, und auch sonst wenig zu beißen. *zyn*

Wenn ein Unfall passiert, und das kann jedem passieren, auch wenn er noch so aufgeklärt ist, sollte man das Recht haben, auch als H4-Empfänger, dieses Kind zu behalten.
Davon bin ich fest überzeugt!

Und auch die Gesellschaft hat dafür sorge zu tragen. Wir sind schließlich keine Bande von Einzelkämpfern, sondern eine G-e-s-e-l-l-s-c-h-a-f-t!

Das Recht auf Leben mit ökonomischen Argumenten zu beschneiden halte ich für eine totale Grenzüberschreitung...mag es noch so realistisch sein. Das muß und kann man nicht akzeptieren...das ist eine allgemeine Wahrheit. Wenn das Leben weniger wert als das Geld ist, dann haben wir...dann haben wir...moment...ach ja:

Neoliberalismus!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Mir geht es hier um eine Grundsatzfrage:

Darf Geld darüber entscheiden ob man Kinder haben darf oder nicht?!

Ich sage ein klares NEIN!

Wie haben es wohl die Menschen soweit geschafft...es gab Zeiten, da gab es kein Geld, und auch sonst wenig zu beißen. *zyn*[/quote]

Ganz genau. Und auch da musste man sich überlegen wie man die Brut durchfüttert - ob nun mit oder ohne Geld, vollkommen egal. Somit gab es in mageren Zeiten auch weniger Nachwuchs oder er überlebte die ersten Jahre nicht. Insofern ist die ganze Fragestellung Kappes.

Wir haben nun einmal jetzt Geld und in dieser Situation sage ich, wer Kinder in die Welt setzt, sollte vor der Vögelei mal bei Zeiten das Hirn einschalten und die impertinente Nehmermentalität beiseite lassen, denn das ist Schmarotzen und sonst gar nichts.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Wenn ein Unfall passiert, und das kann jedem passieren, auch wenn er noch so aufgeklärt ist, sollte man das Recht haben, auch als H4-Empfänger, dieses Kind zu behalten.
Davon bin ich fest überzeugt![/quote]

Ja - klar. EIN angeblicher Unfall, gut und schön. Nur bleibt es oftmals wohl nicht dabei, schaut man sich die Zahlen der Kinder an die staatlich durchgefüttert werden müssen. Im Übrigen sollte die Verantwortung nach dem 'Unfall' darin bestehen, sich möglichst zügig darum zu bemühen auf eigene Beine zu kommen und wenn das schon nicht klappt, dann zumindest nicht noch unverschämte Forderungen ohne jede Relationen stellen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Und auch die Gesellschaft hat dafür sorge zu tragen. Wir sind schließlich keine Bande von Einzelkämpfern, sondern eine G-e-s-e-l-l-s-c-h-a-f-t![/quote]

Das bedeutet, dass JEDER seinen Arsch bewegt und nicht nur ein paar Leutchen die alle durchfüttern müssen/sollen, auch noch die meist missratenen Blagen, was kein Wunder ist bei solchen Eltern.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Das Recht auf Leben mit ökonomischen Argumenten zu beschneiden halte ich für eine totale Grenzüberschreitung...mag es noch so realistisch sein. Das muß und kann man nicht akzeptieren...das ist eine allgemeine Wahrheit. Wenn das Leben weniger wert als das Geld ist, dann haben wir...dann haben wir...moment...ach ja:

Neoliberalismus! [/QUOTE]

Leben war schon immer wenig wert - global betrachtet. Herzlich willkommen in der Realität.

.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]...

Darf Geld darüber entscheiden ob man Kinder haben darf oder nicht?!
... [/B][/QUOTE]

Bevor man eine Familie gründet sollte man schon mit beiden Beinen im Leben stehen und für sich selbst sorgen können und natürlich auch die Mehrkosten eines Kindes bei dem Kinderwunsch im Auge behalten... gerade weil die Mutter als eventuell zweite Verdienerin eine gewisse Zeit ausfallen wird.

Ob man Hartz4lern deshalb verbieten kann oder sollte, dass sie Kinder in die Welt setzen ist sicher grenzwertig, aber die "berufliche" und finanzielle Situation wird sich durch ein Kind wohl 100%ig nicht verbessern.
Scheol[QUOTE]Und auch da musste man sich überlegen wie man die Brut durchfüttert[/QUOTE]

wo kommt nur der respektlose Hass her....*seufz*


[QUOTE]Das bedeutet, dass JEDER seinen Arsch bewegt und nicht nur ein paar Leutchen die alle durchfüttern müssen/sollen, auch noch die meist missratenen Blagen, was kein Wunder ist bei solchen Eltern.[/QUOTE]

und noch mehr Hass...


[QUOTE]Leben war schon immer wenig wert - global betrachtet. Herzlich willkommen in der Realität.[/QUOTE]

Das ist natürlich die Beste Ausrede. Nehmen wir's einfach hin ohne etwas an uns selbst zu tun. Warum sollten wir auch?! Es ist halt wie's ist...

Ich werde diese Realität solange leugnen bis sie sich geändert hat. Nenn' es Träumerei, Naivität, Gutmenschentum...ist mir egal...irgendwann werden Kinder in der Schule sitzen und sich fragen, wie wir es nur in dieser Kloake aushalten konnten ohne nachzudenken. Genau das, was wir von den heutigen Kindern hören wenn sie etwas über den Nationalsozialismus, die DDR oder andere Systeme erfahren, welche sich auf menschenverachtende Motive stützte.

Änder' dich und du änderst die Welt. Diesen Grundsatz halte ich für die Einzige Wahrheit. Um so trauriger, das manche partout dabei eine Aversion bekommen. Es würde heißen...zu fühlen...
Scheol@FUE

Das ist sicherlich nicht falsch...es geht mir nicht um die Fakten die auf dem Papier existieren. Es geht mir um die Emotionen der Menschen die damit umgehen. Das ist alles.

Es ist ja nicht nur AN und andere hier auf dem Board. Es ist eine festverankerter Grenzgang der Menschen in diesem Land.
Ich stelle lediglich den Hass und die Verachtung in Frage...die Probleme werden sich nur durch ein Umdenken ändern lassen. Nicht durch eine Revolution oder irgendeine reaktionäre Demo der Linkspartei. Es ist die Evolutionstufe des Präfrontalkortex, der Seele, der Empathie, der Werteansicht...viele Namen für dasselbe. Mitfühlen statt verneinen...egal was das Bedeutet. Und ja (AN), das gilt auch für H4 Empfänger die genauso pauschal über Besserverdiener urteilen. Das gilt für alles und jeden...auch für uns.
Fuck up EvilIch empfinde keinen Hass auf Hartz4ler, lediglich Verwunderung über manche Forderungen und vor allem über einige Meinungen wer denn an der Misere des einzelnen nun Schuld ist... Es ist immer leicht einem nicht greifbarem "System" die Schuld für alles zu geben...
aber mal ehrlich Scheol, auch wenn es abgedroschen klingen mag, wie würde das Ganze funktionieren, wenn alle auch die jetzt noch, teilweise hart, arbeitenden Menschen so denken würden, wie einige Hart4ler ( auch hier im Board ) und niemand würde etwas einzahlen... und komm jetzt bitte nicht mit irgendwelchen Anarchie - Utopien wie einige Dutzend Seiten weiter vorne, wo auch jemand meinte, die Arbeiten die anfallen werden dann von irgendwem durchgeführt, der gerade Lust hat und Brot backt sich jeder selbst, wenn er gerade Hunger hat usw. etc. ... ich denke für solche Kindereien sind wir beide zu alt, oder ?!
Scheollach, du bist gut...aber ich glaube du weißt nicht worauf ich hinaus will. wenn der mensch "begreift" und sich selbst "erkennt" brauchen wir keine utopien mehr...das ist nicht religiös...das ist psychologie...aber wie soll man jemanden begreiflich machen das wir alle ein großes ICH und doch im einzelnen sind, wenn alle nur für sich alleine kämpfen und krampfhaft an dem festhalten, jeden beschuldigen es uns wegnehmen zu wollen...und überhaupt diese kindereien vom privateigentum und all den faxen...dafür bin ich zu alt...

ich hab's gefunden, ich darf's behalten...ich will aber mehr als der da...ich will ich will ich will....ich will nicht das der genausoviel hat wie ich weil ich besser bin...ich brauche den prosche weil ich einen kleinen penis habe...kennst du die polemik?!

nichts anderes macht man mit h4 empfängern und systemkritikern...man wirft ihnen polemik entgegen...das hat ja super funktioniert über die jahre...
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]...aber ich glaube du weißt nicht worauf ich hinaus will. wenn der mensch "begreift" und sich selbst "erkennt" brauchen wir keine utopien mehr...das ist nicht religiös...das ist psychologie...aber wie soll man jemanden begreiflich machen das wir alle ein großes ICH und doch im einzelnen sind, wenn alle nur für sich alleine kämpfen und krampfhaft an dem festhalten, jeden beschuldigen es uns wegnehmen zu wollen...und überhaupt diese kindereien vom privateigentum und all den faxen...[/B][/QUOTE]

Ich verstehe Dich wohl wirklich nicht, dieses System in dem wir hier speziell leben ist zu gross, zu mächtig, als dass es sich überhaupt stürzen lässt.
Jetzt kommen wahrscheinlich wieder Vergleiche mit Systemen aus dem Altertum oder aber Prophezeiungen, dass das Volk sich das nicht mehr lange nur auf RTL anschaut, sondern bald auf die Strasse gehen wird, am besten mit Fackeln und Mistgabeln, aber das ist Bullshit, sowas werden wir nicht erleben.

Das ist ein Kampf gegen Windmühlen... was willst Du machen, alles Privateigentum enteignen und unter den Armen aufteilen..? da sind wir wieder bei den Utopien.

Und den Neid, den Du andeutest, kann man hier auch unterschwellig lesen, aber nicht bei den Leuten die Du meinst.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
wo kommt nur der respektlose Hass her....*seufz*

und noch mehr Hass...[/quote]

Ist doch Kappes. Hass ist dafür viel zu viel - Verachtung trifft es besser. Aber im Grunde ist es mir wurscht. Wenn es zu heftig wird und wir keinen Nerv mehr haben all die Mäuler mit zu stopfen, wandern wir halt aus. In diesem Land hält uns sowieso kaum noch etwas, die (Nehmer- und Jammer-)Mentalität ist eh zum Kotzen und Freunde kann man bei Bedarf besuchen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Das ist natürlich die Beste Ausrede. Nehmen wir's einfach hin ohne etwas an uns selbst zu tun. Warum sollten wir auch?! Es ist halt wie's ist...[/quote]

Ganz genau. Und darum bleibt nur, anstatt das globale Jammertal zu betrauern, sich um sich selbst zu kümmern. Wenn man selbst gut für sich sorgt, liegt man niemandem auf der Tasche, im Gegenteil und damit ist allen gedient. Dieses generelle Gejammer ist mE die Ausrede sich nicht selbst zu bewegen, insofern, nichts für mich.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Ich werde diese Realität solange leugnen bis sie sich geändert hat. [/quote]

Vom Leugnen ändert sich mal gar nix.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Nenn' es Träumerei, Naivität, Gutmenschentum...[/quote]

Och, ich nenne es einfach luschig, das fasst es gut zusammen. ;-)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
...irgendwann werden Kinder in der Schule sitzen und sich fragen, wie wir es nur in dieser Kloake aushalten konnten ohne nachzudenken.[/quote]

Vom Denken allein wird keiner satt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Änder' dich und du änderst die Welt. Diesen Grundsatz halte ich für die Einzige Wahrheit. [/quote]

Stimmt - also ändere Dein Gejammer und die/Deine Welt ändert sich. Dann wirst Du vielleicht auch verstehen, warum ich Dich für einen Luschi halte. ;-)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Um so trauriger, das manche partout dabei eine Aversion bekommen. Es würde heißen...zu fühlen... [/QUOTE]

Wer nicht rumheult ist ein Eisblock. Oh Mann, was ein Schwachfug.

.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]wenn der mensch "begreift" und sich selbst "erkennt" brauchen wir keine utopien mehr...das ist nicht religiös...das ist psychologie...[/B][/QUOTE]

Nein, ist es nicht, aber ich weiß, worauf Du hinauswillst.
Worauf Du [b][u]nicht[/b][/u] hinauswillst, ist, dass jeder seinen Beitrag zu gesamtgesellschaftlichem Wohlstand leisten muss, wenn er an ihm teilhaben will. Das System Schlaraffenland wird immer Utopie bleiben. Und darum ist es mit dem Begreifen und Erkennen auch nicht getan.
softcakekurzer einwurf...

das bvg hat in seiem urteil nicht gesagt das die sätze zu niedrig sind.
es hat auch nicht gesagt das eine gleichstellung mit 'kindern von normalverdienenden' ( was das auch immer sei mag ) angestrebt werden muss
oder das sich die berechnung a irgendwelchen löhnen orientieren muss.

das BVG sagt das die berechnugsgrundlage nicht transparent und verständlich ist.
uns das muss neu geregelt werden. rein der theorie nach könnte die sätze auch sinken... oder steigen oder sich nicht verändern.

offensichtlich strebt die politik aber ne mehrleistung an als bis jetzt, da lässt vermuten das die sätze zu niedrig sind. aber ne forderung die das BVG formuliert habe soll nach mehr, die gibt es nicht.

mir stinkt es aber aich gewaltig das h4 kinder mehr bekommen sollen nach vielen forderungen hier.
es müsen alle kinder gleich gestellt werden meiner meinung nach. die kinder müssen leistungen direkt bekommen, nicht über die eltern. zb kostenfreies schulessen, kostenfreier eintritt in museen, was auch immer.



soft
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]
es müsen alle kinder gleich gestellt werden meiner meinung nach. die kinder müssen leistungen direkt bekommen, nicht über die eltern. zb kostenfreies schulessen, kostenfreier eintritt in museen, was auch immer.
[/B][/QUOTE]

Da ist die Chipkarte ja ein guter Anfang und Ermäßigungen gab es eh schon immer. (Ferienangebote f. die Kids & Familien etc.)....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]wenn der mensch "begreift" und sich selbst "erkennt" brauchen wir keine utopien mehr...das ist nicht religiös...das ist psychologie...aber wie soll man jemanden begreiflich machen das wir alle ein großes ICH und doch im einzelnen sind.[/B][/QUOTE]

Nein, das ist esoterisches Gebimmel, das Du zu dem auch noch gründlich miss zu interpretieren scheinst.

.
Ronin76[QUOTE]kostenfreier eintritt in museen[/QUOTE]
Auch haben will. Wenn nur Kinder das bekommen würden, wäre dies eine Diskriminierung der sogenannten Erwachsenen.
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Nein, ist es nicht, aber ich weiß, worauf Du hinauswillst.
Worauf Du [b][u]nicht[/b][/u] hinauswillst, ist, dass jeder seinen Beitrag zu gesamtgesellschaftlichem Wohlstand leisten muss, wenn er an ihm teilhaben will. Das System Schlaraffenland wird immer Utopie bleiben. Und darum ist es mit dem Begreifen und Erkennen auch nicht getan. [/B][/QUOTE]

...doch, es funktioniert...im einfachsten Falle einfach, indem man sich Sklaven hält...das hat in Athen, Sparta und Rom auch schon funtioniert...nur waren dort wenigstens diejenigen an der Macht, die dort - wenn schon - hingehörten - die Aristokraten des Schwertes in Sparta, die des Geistes in Athen...und ihr Dreckskapitalisten macht es vom Prinzip her ja auch auch gar nicht nicht viel anders als sie, ihr habt nur die Rollen mit ihnen vertauscht...ihr seid nur dort, weil ihr das Geld dazu habt, andere für euch bluten zu lassen...ich hätte daher auch überhaupt keine Skrupel, euch genauso nur für meinen eigenen Vorteil ausbluten zu lassen...ich bin mir selbst der Nächste und mir geht nichts über mich...bis auf die wenigen Menschen, die ich persönlich kenne und schätze, seid ihr mir alle so egal wie sämtliche Reissäcke in China...denn ich bin nicht an Reissäcken interessiert - oder an denen, die den Reis dort hineingefüllt haben...ich will nur den Reis haben - ganz einfach...
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Deshalb plädiere ich auch für Eigenverantwortung. Dann würden nämlich die Leute eher nachdenken ob (und wie) sie sich ihren Nachwuchs, nebst höchsten Ansprüchen an die Buildung des selbigen, denn auch selbstständig finanzieren können. Ich halte nichts von Menschen (und auch wenig von deren Nachwuchs), die ein Kind nach dem anderen produzieren, in der impertinenten Erwartung, dass die Allgemeinheit dafür aufzukommen hätte. In meinen Augen sind solche Personen intellektuell suboptimierte Schmarotzer.

. [/B][/QUOTE]

Gibts dafür Nachweise? Das, mit den intellektuell suboptimierten Schmarotzern, meine ich.
Ist mir viel zu pauschalisierter Unsinn für so ein bedeutsames Thema. Scherst du doch tatsächlich alle über einen Kamm. Dann kann ich auch verstehen, dass man dir manchmal nur mit Verachtung gegenübertritt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[b]Auch haben will. Wenn nur Kinder das bekommen würden, wäre dies eine Diskriminierung der sogenannten Erwachsenen.[/b][/QUOTE]
Du provozierst auch manchmal nur aus Spaß, oder? :D
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Deshalb plädiere ich auch für Eigenverantwortung. Dann würden nämlich die Leute eher nachdenken ob (und wie) sie sich ihren Nachwuchs, nebst höchsten Ansprüchen an die Buildung des selbigen, denn auch selbstständig finanzieren können. Ich halte nichts von Menschen (und auch wenig von deren Nachwuchs), die ein Kind nach dem anderen produzieren, in der impertinenten Erwartung, dass die Allgemeinheit dafür aufzukommen hätte. In meinen Augen sind solche Personen intellektuell suboptimierte Schmarotzer.

. [/B][/QUOTE]

und was wäre eine konstruktive Lösung für das "Problem"? Vielleicht eine Kinderbesteuerung einführen, sobald ein Hartz IV-Empfänger mehr als 2 Kinder gebiert? Zu Zeiten des Geburtenrückgangs gibts dringlichere Dinge, ich erkenne in Deinem Beitrag nicht mehr als ein Rotzen auf die "Unterschicht"? Wieso eigentlich Unterschicht? Diese Begrifflichkeiten kamen doch erst durch die Ära Kohl wieder zu Tage, vorher wurde meines Wissens nach gar nicht über Sozialschichten geredet. Aber ich erzähl euch ja nix neues, dass es immer einen Profiteur gibt, wenn die verschiedenen "Schichten" gegeneinander ausgespielt werden, besonders was sogenannte Neiddebatten immer wieder zeigen. Dein Beitrag trieft nur vor Zynismus, dass es nicht mehr schön ist. Ehrlich, schäm Dich :mad:
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B]und was wäre eine konstruktive Lösung für das "Problem"? Vielleicht eine Kinderbesteuerung einführen, sobald ein Hartz IV-Empfänger mehr als 2 Kinder gebiert?[/B][/quote]

Quatsch. Zu so etwas wird es in Dt. alles in allem wohl nie kommen. Ganz einfach, weil ein Hartzer das nicht bezahlen kann, und weil Dt. noch 'ne Weile so sozial sein wird, Kinder zu bezahlen statt zu besteuert. Das kann man zwar abschaffen, aber so dumm sind deutsche Politiker dann doch wieder nicht, das Gefahrenpotential einer unbeschwichtigen Masse zu unterschätzen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B]Zu Zeiten des Geburtenrückgangs gibts dringlichere Dinge,[/b][/quote]

Z.B?
Ich will ja nicht nicht auf die "Unterschicht rotzen", aber ich bin auch der Meinung, dass eher Menschen des gehobeneren Standes Kinder mehr bekommen sollte. Liegt einfach darin, dass die Eltern ihnen mehr bieten, und sie besser aufs Leben vorbereiten können. Abgesehen davon, dass ich persönlich eher viel, viel weniger Menschen auf der Erde sehen würde, als mehr.
Fuck up EvilWas ist denn Deiner Meinung nach ein konstruktiver Vorschlag, für die Negativbeispiele unter den Hartz4lern, die ArrogantNick vermutlich im Sinn hat, wenn sie so negativ über diese Gruppe schreibt, die Eltern, die wirklich nur wegen dem Kindergeld 1 - 8 Kinder zeugen, die sich einen Dreck darum scheren was die Kinder machen und folglich auch die Erziehung, gelinde gesagt in Richtung Laissez - faire abdriften lassen... diese Kinder dann den Lehrern auf den Nerven herumtanzen, diese sie dann in schöner Regelmäßigkeit auf die Sonderschule schicken ( weil verhaltensauffällig ) und die mit diesem Abgangszeugniss ein besseres Klopapier in der Hand halten.

Wenn alles gut geht, werden sie selbst Hartz4ler, wenn nicht enden sie früher oder später im Gefängniss, da Berufschancen gleich Null sind.

Nachtrag:
[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]...aber so dumm sind deutsche Politiker dann doch wieder nicht, das Gefahrenpotential einer unbeschwichtigen Masse zu unterschätzen.
...
[/B][/QUOTE]

Ich weiss ich wiederhole mich, aber so etwas wie eine aufgebrachte, unbeschwichtigte Masse gibt es in Deutschland nicht !!
Die Chaoten, die ihr jeden 1. Mai in Berlin seht, machen das aus Tradition und Spass an der Freud, die Mehrheit in Deutschland wird sich niemals so gegen irgendwelche Gesetze wehren !
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Quatsch. Zu so etwas wird es in Dt. alles in allem wohl nie kommen. Ganz einfach, weil ein Hartzer das nicht bezahlen kann, und weil Dt. noch 'ne Weile so sozial sein wird, Kinder zu bezahlen statt zu besteuert. Das kann man zwar abschaffen, aber so dumm sind deutsche Politiker dann doch wieder nicht, das Gefahrenpotential einer unbeschwichtigen Masse zu unterschätzen.[/QUOTE]

Junge, das war ironisch gemeint. Ich verzweifel ja wirklich an der Gesellschaft und Politik in ihrer gegenwärtigen Form, aber so weit wird das selbst heute nicht kommen.



[QUOTE]Z.B?
Ich will ja nicht nicht auf die "Unterschicht rotzen", aber ich bin auch der Meinung, dass eher Menschen des gehobeneren Standes Kinder mehr bekommen sollte. Liegt einfach darin, dass die Eltern ihnen mehr bieten, und sie besser aufs Leben vorbereiten können. Abgesehen davon, dass ich persönlich eher viel, viel weniger Menschen auf der Erde sehen würde, als mehr. [/B][/QUOTE]

Wenn arme Kinder vom Staat vernünftig unterstützt würden, wäre das absolut kein Problem mehr (ach ja, darum gehts ja gerade hier, oder?). Wie die Eltern ihre Kinder erziehen, bleibt ihnen selbst überlassen, auch wenn sie nur von der Stütze leben sollten. Außerdem sind nicht alle Unterschichten-Eltern und -Kinder "assi".

Und Du sehnst Dir eine reinigende Flutwelle herbei, die alles arme und verdammenswerte von der Erde schwemmt (wegen Überbevölkerung und so)?
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
Was ist denn Deiner Meinung nach ein konstruktiver Vorschlag, für die Negativbeispiele unter den Hartz4lern ...[/QUOTE]

Um solche Ausnahmefälle vorzubeugen wäre es vielleicht sinnvoll den Regelsatz auf ein angemessenes Niveau anzuheben, so dass kein Bedarf mehr besteht die Haushaltskasse durch Kindergeld zu pimpen. Is' nur so eine geniale Idee :rolleyes:
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]... Is' nur so eine geniale Idee :rolleyes: [/B][/QUOTE]

Und Du meinst ernsthaft, Du bist der/die einzige, der/dem das eingefallen wäre...?! :rolleyes:

womit überzeugst Du denn dann die Leute, die eh nur 10 € mehr als hartz4 verdienen, ihrem Job auch weiterhin nachzugehen ?
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Da ist die Chipkarte ja ein guter Anfang[/QUOTE]

Die Chipkarte ist der größte Unfug seit H4!

[URL=http://www.nachdenkseiten.de/?p=6562]Deshalb plädiere ich auch für Eigenverantwortung[/URL]
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Und Du meinst ernsthaft, Du bist der/die einzige, der/dem das eingefallen wäre...?![/quote]

Ja.

[quote]womit überzeugst Du denn dann die Leute, die eh nur 10 € mehr als hartz4 verdienen, ihrem Job auch weiterhin nachzugehen ? [/B][/QUOTE]

[COLOR=orangered]editiert. tu uns allen einen gefallen und mach deine parteiwerbung da, wo sie erlaubt ist, aber nicht hier. vielen dank. [/COLOR]
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B]Wenn arme Kinder vom Staat vernünftig unterstützt würden, wäre das absolut kein Problem mehr (ach ja, darum gehts ja gerade hier, oder?). Wie die Eltern ihre Kinder erziehen, bleibt ihnen selbst überlassen, auch wenn sie nur von der Stütze leben sollten. Außerdem sind nicht alle Unterschichten-Eltern und -Kinder "assi".

Und Du sehnst Dir eine reinigende Flutwelle herbei, die alles arme und verdammenswerte von der Erde schwemmt (wegen Überbevölkerung und so)? [/B][/QUOTE]

Na, aber die eigentliche Lösung des Problems besteht doch nicht darin, zu erwarten, dass die Sätze steigen, oder das Hartz-IV jemals wieder abgeschafft wird. Das wird es nämlich nicht. Sondern darin, sich mit seinem Los abzufinden. Natürlich ist das deprimierend. Aber tue doch erst einmal dagegen was, bevor du Kinder bekommst. Wenn es für dich nicht mehr reicht, dann wenigstens noch für die, die nach dir kommen.

Natürlich weiß ich doch, dass nicht alle Hartzer-Eltern "Assis" sind. Hartzer zu werden kann jeden treffen, der ein Jahr lang arbeitslos ist. Leugnet hier irgendjemand dass einem dass mit einem 8-jährigem Sohnematz und einer 12-jährigen Tochter geschehen kann?
Nein, natürlich nicht.
Die ultimative Lösung lautet für mich, als jemand, der von einer Anstellung abhängig ist, gar keine Kinder zu bekommen, weil man deren garantierte, finanziell gesicherte, vernünftige Aufziehung heute einfach nicht mehr garantieren kann. Und ich halte nichts von diesen Ammenmärchen, dass man Kinder auch mit Stütze vernünftig aufziehen kann. Da gehört doch schon eine ordentliche Portion Realitätsverleugnung dazu.

Und selbstverständlich will ich nicht, dass eine Flutwelle alles arme und verdammenswerte hinwegschwemmt. :D
Eher, dass die Menschen anfangen, von alleine vernünftig zu werden. Ich weiß doch, dass das nie passieren wird, aber ich darf ja zum Glück noch träumen. :D
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
... oder das Hartz-IV jemals wieder abgeschafft wird. Das wird es nämlich nicht.[/QUOTE]

Sagt wer? Die FDP (Fast-Drei-Prozent) ?
Fuck up Evilach ja, das hatte ich vergessen, Du warst das ja... durch und durch auf Partei-Propaganda programmiert...

:rolleyes:

Nein Danke, da diskutiere ich lieber mit jemandem, der nicht nur Werbung für DIE PARTEI machen will.


[IMG]http://3.bp.blogspot.com/_BGnNwTl0R78/SyjIyszyq5I/AAAAAAAAHbM/XvOISMTC14Y/s400/vomit-boy01-vomit-puke-sick-smiley-emoticon-000652-large.gif[/IMG]
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Sagt wer? Die FDP (Fast-Drei-Prozent) ? [/B][/QUOTE]

Das sagt mir die SPD und die CDU. Die noch mindestens die nächsten zwei Wahljahre immer noch weit vor der Linken rangieren dürften.
smart_hicksEs ist naiv anzunehmen, dass dieses System (und damit Hartz IV) in alle Ewigkeit fortbestehen wird. Manche sehnen sich etwas neues oder zumindest verbessertes herbei, die anderen möchten an dem gegenwärtigen System so lange wie möglich festhalten, was diese ständige Streiterei in diesem Thread zur Folge hat. Nur welche dieser beiden Fraktionen wird optimistischer in die Zukunft schauen, sofern sie einen Wandel noch selbst miterleben sollten?

Gruß

Hicks
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
ach ja, das hatte ich vergessen, Du warst das ja... durch und durch auf Partei-Propaganda programmiert...[/QUOTE]

[img]http://wiki.urbandead.com/images/f/ff/Rot_front.jpg[/img]

[QUOTE]Nein Danke, da diskutiere ich lieber mit jemandem, der nicht nur Werbung für DIE PARTEI machen will.[/QUOTE]

Wie bitte ? Dein Posting war ernst gemeint und Du beabsichtigst zu diskutieren !?

Bombe! Dafür liebe ich die Nachtwelten! *weglol* :D
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]... Du beabsichtigst zu diskutieren !?
...
[/B][/QUOTE]

Nein, nicht mit Dir, bitte genauer lesen.
Du merkst leider nichts mehr, Du siehst ja auch alles nur gefiltert durch die Brille, die Dir vorgesetzt wird.


[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B]... Nur welche dieser beiden Fraktionen wird optimistischer in die Zukunft schauen, sofern sie einen Wandel noch selbst miterleben sollten?
... [/B][/QUOTE]

eben, wir alle, die hier schreiben werden einen Wandel in diesem System nicht mehr live miterleben und das ist zumindest für einige hier sicher nicht unbedeutend.
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B]Es ist naiv anzunehmen, dass dieses System (und damit Hartz IV) in alle Ewigkeit fortbestehen wird. Manche sehnen sich etwas neues oder zumindest verbessertes herbei, die anderen möchten an dem gegenwärtigen System so lange wie möglich festhalten, was diese ständige Streiterei in diesem Thread zur Folge hat. Nur welche dieser beiden Fraktionen wird optimistischer in die Zukunft schauen, sofern sie einen Wandel noch selbst miterleben sollten?

Gruß

Hicks [/B][/QUOTE]

Glaubst du wirklich daran?
Also, dass du das noch miterleben und mitgenießen darfst?
Bleib doch mal bei den voraussichtlichen Tatsachen: Ersteinmal wird Hartz-IV das Leben vieler Menschen bestimmen. Was die Zukunft bringt interessiert doch nicht, bzw. wir bestimmen die Zukunft, um die du dich schon Gedanken verschwendest.
Dabei kann es genauso gut auch noch schlimmer für deinesgleichen werden. Hast du daran mal gedacht?
smart_hicksNochmal zu den Kindern von den Schmarotzern: Wieso soll ein Kind, welches liebevoll von Mutter und Vater (beide haben ja genug Zeit für das Kind, sollten sie nicht in der 1€-Falle stecken) großgezogen und bei der Bildung durch eigenes Wissen und Lebenserfahrung unterstützt wird, nicht auch eine Chance haben, einen höheren Bildungsabschluss zu bekommen? Auch wenn das in der Diskussion vielleicht deplatziert wirkt, aber das wichtigste ist immer noch die Liebe zu seinem Kind und nicht der materielle Status. Mir ist klar, dass eine nicht geringe Zahl der Hartzer aus dem "Arbeitermilieu" kommt und somit mit weniger Bildung gesegnet sind, aber sollte nicht jeder die Möglichkeit - egal ob arm oder reich - haben, aus Liebe ein Kind zu gebären? Ich verstehe nicht, wieso dieses Glück armen Menschen vorenthalten werden soll. Sorry, das passt nicht in meine Rübe. Meine Eltern sind übrigens wohlhabend und trotzdem leb' ich zur Zeit von der Stütze. Wenn der Staat sowohl Kind als auch Eltern gut mit Mitteln ausstattet, sollte das kein Problem darstellen. Und Assis, die mit einem befleckten Unterhemd mit einer Flasche Bier vorm Fernseher sitzen und Fußball gucken, gibts überall. Ich denke es grassieren hier Vorurteile.
xMoriturusx[QUOTE]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
Nein, nicht mit Dir, bitte genauer lesen.
Du merkst leider nichts mehr, Du siehst ja auch alles nur gefiltert durch die Brille, die Dir vorgesetzt wird.
[/QUOTE]

Erstaunlich dass Du genug Hirn in der Birne hast, um überhaupt das Grundgesetzt zitieren zu können. Heil Dir und nun schleich Dich Du Troll!
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Erstaunlich dass Du genug Hirn in der Birne hast, um überhaupt das Grundgesetzt zitieren zu können. Heil Dir und nun schleich Dich Du Troll! [/B][/QUOTE]

Lol.
Ich glaube, ab jetzt mache ich mich über deine Linke-Propagande lustig. Einfach nur, um dir zu zeigen, was ein echter Troll ist.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
Ich glaube, ab jetzt mache ich mich über deine Linke-Propagande lustig. Einfach nur, um dir zu zeigen, was ein echter Troll ist. [/B][/QUOTE]

Jene LINKE-Propaganda war tiefster Sarkasmus auf geistigen Dünnschiss auf Westerwelle-Niveau.

Demnächst mit Warnhinweis extra für Dich :eek:
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
Gibts dafür Nachweise? Das, mit den intellektuell suboptimierten Schmarotzern, meine ich.
Ist mir viel zu pauschalisierter Unsinn für so ein bedeutsames Thema. Scherst du doch tatsächlich alle über einen Kamm. [/quote]

Ich schrieb: In meinen Augen sind solche Personen intellektuell suboptimierte Schmarotzer.

Was gibt es daran nicht zu verstehen? 'In meinen Augen' = So sehe ich das. Belege finde ich im realen Umfeld z. B. - oder wie formst Du Dir Deine Meinung?

[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
Dann kann ich auch verstehen, dass man dir manchmal nur mit Verachtung gegenübertritt.[/quote]

Mir komplett rille, besonders im Netz.

[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
Du provozierst auch manchmal nur aus Spaß, oder? :D [/QUOTE]

Sicher.... *gähnt* ;-)

.
Fuck up Evil@xMoriturusx
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich die Erlaubnis eines Teenagers brauche, der stolz auf sein Parteibuch ist, um hier Beiträge zu schreiben, oder ?!

@
smart_hicks
Noch ist es ja Gott sei Dank nicht soweit, dass sich der Staat bei der Zeugung von Kindern einmischen kann, aber leider haben Kinder aus Hartz4 Familien definitiv weniger Chancen als Kinder aus besseren Einkommens-Gruppen.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
@xMoriturusx
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich die Erlaubnis eines Teenagers brauche, der stolz auf sein Parteibuch ist, um hier Beiträge zu schreiben, oder ?!
[/QUOTE]

[img]http://www.lilano.de/catalog/images/fdp-wahlwerbung_200509DSC5764.jpg[/img]
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B] Außerdem sind nicht alle Unterschichten-Eltern und -Kinder "assi".
[/B][/QUOTE]

Tja - aber so wie ich das mitbekomme, stellen die Assis eindeutig die Mehrheit.

(Btw. ich schäme mich kein Stück, im Gegenteil - irgendwer muss es ja mal sagen, in all dem luschigen, politisch-menschenrechtlichen Gutmenschensumpf, der noch dem letzten gehirnamputierten Vollalk-Assi den Arsch nachtragen will.)

.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Tja - aber so wie ich das mitbekomme, stellen die Assis eindeutig die Mehrheit.

(Btw. ich schäme mich kein Stück, im Gegenteil - irgendwer muss es ja mal sagen, in all dem luschigen, politisch-menschenrechtlichen Gutmenschensumpf, der noch dem letzten gehirnamputierten Vollalk-Assi den Arsch nachtragen will.)

. [/B][/QUOTE]

Heute noch nicht auf dem Strich gewesen ? :eek:
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Ich schrieb: In meinen Augen sind solche Personen intellektuell suboptimierte Schmarotzer.

Was gibt es daran nicht zu verstehen? 'In meinen Augen' = So sehe ich das. Belege finde ich im realen Umfeld z. B. - oder wie formst Du Dir Deine Meinung?[/B][/QUOTE]

Yeah, in "meinen Augen" ist auch jeder denkbefähigte Mensch auf Erden durchs Fernsehen außer mir ausgerottet worden. Durch kognitive Wahrnehmung in meinem Umfeld. Darf das als Meinung gleichberechtigt neben deiner stehen? Find ich toll. :D
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Tja - aber so wie ich das mitbekomme, stellen die Assis eindeutig die Mehrheit.

(Btw. ich schäme mich kein Stück, im Gegenteil - irgendwer muss es ja mal sagen, in all dem luschigen, politisch-menschenrechtlichen Gutmenschensumpf, der noch dem letzten gehirnamputierten Vollalk-Assi den Arsch nachtragen will.)

. [/B][/QUOTE]

Sorry, aber ich sag dazu gar nix mehr (was Du wahrscheinlich wohlwollend zur Kenntnis nimmst :))
Fuck up Evil@ArrogantNick

das ist doch nur subjektive Wahrnehmung, das hängt auch sehr von Deinem wohnlichem Umfeld ab, ich habe hier auch Leute mit Migrationshintergrund, die ich nicht zu meinen näheren Bekannten zählen würde, aber ich glaube (hoffe ) nicht, dass solche Leute die Mehrheit unserer ausländischen Mitbürger darstellen.
Genauso verhält es sich mit den Harz4lern.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Heute noch nicht auf dem Strich gewesen ? :eek: [/B][/QUOTE]

Was immerhin besser wäre als schmarotzen.

.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
das ist doch nur subjektive Wahrnehmung, das hängt auch sehr von Deinem wohnlichem Umfeld ab, ich habe hier auch Leute mit Migrationshintergrund, die ich nicht zu meinen näheren Bekannten zählen würde, aber ich glaube (hoffe ) nicht, dass solche Leute die Mehrheit unserer ausländischen Mitbürger darstellen.
Genauso verhält es sich mit den Harz4lern. [/B][/QUOTE]

Wahnsinn welche Lebensweisheiten Du hier verkündest. Was wäre dieser Troll-Thread nur ohne geistigen Input a la fucked up. :eek:
smart_hicksOkay, ich sag doch noch was. Diese Reichen, die gehen mir ganz schön gegen Strich, sind alle arrogant und spießig. Die Manager haben nur ihr Profit im Sinn und denen ist alles egal, was sie nicht selbst betrifft. Ach ja, und diese ganzen Schnösel die sich auf Partys herumtreiben und den Champagner in sich hinein kippen... das ist echt nicht mehr schön. Profitgier nur wo man hinschaut.

:P :P :P :P :P
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Was immerhin besser wäre als schmarotzen.
[/QUOTE]

Mit Gummi oder ohne?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Yeah, in "meinen Augen" ist auch jeder denkbefähigte Mensch auf Erden durchs Fernsehen außer mir ausgerottet worden. Durch kognitive Wahrnehmung in meinem Umfeld. Darf das als Meinung gleichberechtigt neben deiner stehen? Find ich toll. :D [/B][/QUOTE]

Wie gesagt, ist mir vollkommen wumpe.

****

Fuck up Evil,-
da bin ich mir nicht mehr so sicher. Nicht alle meine Freunde wohnen in solch grenzwertigen Gegenden wie ich es noch tue. Aber alle berichten mir ähnliche Beobachtungen und ziehen ähnliche Schlüsse. Man bespricht sich schließlich und das Ergebnis ist, dass die Quote des modernen Neandertalers exorbitant anzusteigen scheint. Zumindest kann man ihm kaum noch entgehen so man das Haus verlässt.

Es ist nicht jeder Hartzer ein Assi und es ist nicht jeder Assi ein Hartzer - aber unterm Strich gibt es immer mehr resthirn- und kulturbefreite Volldeppen.

....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Mit Gummi oder ohne? [/B][/QUOTE]

Es ist Dein Körper - entscheide selbst.
smart_hicksIch finde die Reichen kriegen nix geschissen. Die brauchen für jeden Scheiss einen Deppen, der ein Problem für sie löst oder unterstützend eingreift. Schon mal einen Reichen ein Autoreifen wechseln sehen? Die schicken ja sogar ihre Deppen los, wenn sie etwas einkaufen möchten. Ich verstehe die Welt der Reichen nicht.

:P


Sollen wir auf diesem Niveau weiter diskutieren, arrogant :P?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B]


Sollen wir auf diesem Niveau weiter diskutieren, arrogant :P? [/B][/QUOTE]

Musst Du doch wissen - ist nicht mein Problem - ich pass mich an. :D
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Es ist Dein Körper - entscheide selbst. [/B][/QUOTE]

Ok - aber verschluck' Dich nicht. Ansonsten gibt es eine Tracht Prügel wie es sich für eine billige Schnepfe gehört!
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Musst Du doch wissen - ist nicht mein Problem - ich pass mich an. :D [/B][/QUOTE]

Fragt sich wer sich gerade an wen anpasst :P
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]...
Es ist nicht jeder Hartzer ein Assi und es ist mich jeder Assi ein Hartzer - aber unterm Strich gibt es immer mehr resthirn- und kulturbefreite Volldeppen.

.... [/B][/QUOTE]

schade

[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]
das ist doch nur subjektive Wahrnehmung, das hängt auch sehr von Deinem wohnlichem Umfeld ab, ich habe hier auch Leute mit Migrationshintergrund, die ich nicht zu meinen näheren Bekannten zählen würde, aber ich glaube (hoffe ) nicht, dass solche Leute die Mehrheit unserer ausländischen Mitbürger darstellen.
Genauso verhält es sich mit den Harz4lern. [/B][/QUOTE]

das war noch meine Hoffnung.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Ok - aber verschluck' Dich nicht. Ansonsten gibt es eine Tracht Prügel wie es sich für eine billige Schnepfe gehört! [/B][/QUOTE]

Du bist wirklich fertig, meine Fresse. :rolleyes:
ArrogantNickÄhm - Fuck up Evil, WAS ist schade?

Btw. Ich hatte mich verschrieben. Das 'mich' im ersten Absatz des Zitats, sollte ein NICHT sein. ;-)

....
smart_hicksIch rauch dann mal meine letzte assige Goldfield-Zigarette (natürlich vom Lidl, was sonst?) und wünsch ich euch eine erholsame, gute Nacht :).

Gruß

Hicks
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Ähm - Fuck up Evil, WAS ist schade?
... [/B][/QUOTE]

Na dass die Negativbeispiele wohl die Mehrheit bilden. Zumindest macht es für Dich den Anschein und vielleicht habe ich mir auch nur was vorgemacht um es so zu sehen, wie es die gute Deutsche halt sehen sollte.

:(
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Na dass die Negativbeispiele wohl die Mehrheit bilden. Zumindest macht es für Dich den Anschein und vielleicht habe ich mir auch nur was vorgemacht um es so zu sehen, wie es die gute Deutsche halt sehen sollte.

:( [/B][/QUOTE]

Wie gesagt, es ist halt das was ich so mitbekomme. Wobei sich das tatsächlich auf den typischen 'Sozialadel' bezieht. ;-)

....
smart_hicks[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Na dass die Negativbeispiele wohl die Mehrheit bilden. Zumindest macht es für Dich den Anschein und vielleicht habe ich mir auch nur was vorgemacht um es so zu sehen, wie es die gute Deutsche halt sehen sollte.

:( [/B][/QUOTE]

Ich kenne in meinem sozialen Umfeld viele Hartz IV-Empfänger - allerdings ausnahmslos psychisch Erkrankte - die keineswegs Assi sind und ich empfinde so manche Äußerung äußerst beleidigend. Mich selbst seh ich übrigens auch nicht als Assi, obwohl ich auch mal eine Zeit durchlebte, in der ich mich selbst aufgab und nicht viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres hielt, aber selbst zu diesem Zeitpunkt empfand ich mich nicht als Assi, da ich nicht irgendwelche Leute anpöbelte oder mich dem Komasaufen hingab (was übrigens einige Jüngere, die ich kenne und ordentlich Asche verdienen, gerne mal machen), mich also nicht im wörtlichen Sinne asozial verhielt, was ja den Hartz-IV-Empfängern hier anscheinend angelastet wird.

So, jetzt wirklich gute Nacht. Das war mein letztes Wort,

00:00

Hicks
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B]Ich kenne in meinem sozialen Umfeld viele Hartz IV-Empfänger - allerdings ausnahmslos psychisch Erkrankte - die keineswegs Assi sind und ich empfinde so manche Äußerung äußerst beleidigend. Mich selbst seh ich übrigens auch nicht als Assi, obwohl ich auch mal eine Zeit durchlebte, in der ich mich selbst aufgab und nicht viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres hielt, aber selbst zu diesem Zeitpunkt empfand ich mich nicht als Assi, da ich nicht irgendwelche Leute anpöbelte, mich also nicht im wörtlichen Sinne asozial verhielt, was ja den Hartz-IV-Empfängern hier anscheinend ja unterstellt wird.

So, jetzt wirklich gute Nacht. Das war mein letztes Wort,

00:00

Hicks [/B][/QUOTE]

Meine Güte, bezieh doch nicht alles immer auf Dich, Du bist nicht der Nabel der Welt. Ich rede von ELTERN, bzw. Frauen, die ein Blag nach dem anderen auf Staatskosten werfen - und das die ganze Zeit.

Gute Nacht.

.
poisonverbal-kloppe das salz in der suppe einer diskussion ... ladet mich bitte nicht zum essen ein ...
was ich nicht verstehe, ist arbeitermilieu mit mangelnder bildung gleichzusetzen
mein grossvater - arbeiter mit herz und seele, einfach, weil er mit seinen händen schaffen wollte und am ende des tages stolz sagen konnte - das hier ist mein werk - aber er ist unglaublich belesen, verfügt über sehr viel allgemeinwissen und vermittelte mir viel über kunst und kultur
kinder in diese welt setzen - ein weit reichendes kapitel
ich würde niemandem vorschriften machen, selbst, wenn ich bisweilen denke, musste das nun wirklich noch sein ...
wir hatten uns damals bewusst nur für zwei kinde entschieden, aufgrund der finanziellen möglichkeiten
als elternpaar, mit zwei einkommen ist vieles möglich
doch das leben spielt bisweilen halt anders, die umstände ändern sich und vor h4 ist doch wirklich niemand sicher - was denn dann mit den kindern ...
sogar mit mir als inzwischen alleinerziehender muttter, mit nur noch einem einkommen geht es uns noch recht gut ... weil ich eben das glück habe fest angestellt zu sein (selbst dafür, dass es so bleibt, gibt es doch heutzutage keine garantie mehr)
über das, was wäre wenn ... möchte ich gar nicht wirklich nachdenken ...
wer ist denn tatsächlich noch sicher davor arbeitslos zu werden und "sozial abzusteigen" - nicht einmal akademiker-grade ...
gar keine kinder mehr ... das wäre - tatsächlich ?? - die einzig wahre lösung ??
smart_hicksIs ja schon gut. Ich fühle mich halt mit angesprochen. Ist auch egal.

Schlaft Gut
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
was ich nicht verstehe, ist arbeitermilieu mit mangelnder bildung gleichzusetzen[/quote]

Wer hat das getan?

[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
wir hatten uns damals bewusst nur für zwei kinde entschieden, aufgrund der finanziellen möglichkeiten
als elternpaar, mit zwei einkommen ist vieles möglich
doch das leben spielt bisweilen halt anders, die umstände ändern sich und vor h4 ist doch wirklich niemand sicher - was denn dann mit den kindern ...
sogar mit mir als inzwischen alleinerziehender muttter, mit nur noch einem einkommen geht es uns noch recht gut ... weil ich eben das glück habe fest angestellt zu sein (selbst dafür, dass es so bleibt, gibt es doch heutzutage keine garantie mehr)
über das, was wäre wenn ... möchte ich gar nicht wirklich nachdenken ...
wer ist denn tatsächlich noch sicher davor arbeitslos zu werden und "sozial abzusteigen" - nicht einmal akademiker-grade ...
gar keine kinder mehr ... das wäre - tatsächlich ?? - die einzig wahre lösung ?? [/QUOTE]

Auch wenn es schier unfassbar schwer zu sein scheint, BITTE LESEN WAS ICH SCHREIBE, danke. Es geht mir nicht um Leute die arbeitslos WERDEN und Kinder haben, das kann jedem passieren. Es geht mir um Leute, die arbeitslos SIND und dann noch, ganz gezielt mit dem Geld vom Staat rechnend, weitere Kinder produzieren und dann womöglich noch klagen, dass sie zuwenig alimentiert werden. DAS ist asoziales Schmarotzertum in meinen Augen und genau darauf beziehen sich all meine Aussagen auf den letzen Seiten dieses Threads.

.
GISMONachdem wir den Bullshit durchgekaut haben, können wir uns dann wieder objektiv über das Thema unterhalten? Subjektive Meinungen interessieren doch keinen.
xMoriturusxSo, mal wieder neue Propaganda von mir ... bevor das Niveau hier völlig im Morast versinkt.

Sozial-Analytiker Thilo Sarrazin veröffentlicht nun endlich ein Buch, indem all das schwarz auf weiß steht, was wir alle wissen, aber uns nicht auszusprechen trauen. Bald gibt es keine echten Deutschen mehr! Weil pro Frau im Durchschnitt 1,4 Kinder geboren werden, "wird Deutschland in hundert Jahren nur noch 25 Millionen, in 200 Jahren nur noch 8 Millionen und in 300 Jahren noch 3 Millionen Einwohner haben" Alles klar ?

[img]http://ecx.images-amazon.com/images/I/4143fZNw-UL.jpg[/img]

"Demografisch stellt die enorme Fruchtbarkeit der muslimischen Migranten eine Bedrohung für das kulturelle und zivilisatorische Gleichgewicht im alternden Europa dar"

Deutschland schafft sich ab - eine 464 Seiten Abrechnung gegen Unterschicht, Hartz IV und Migrantentum.

jetzt vorbestellen!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Nachdem wir den Bullshit durchgekaut haben, können wir uns dann wieder objektiv über das Thema unterhalten? Subjektive Meinungen interessieren doch keinen. [/B][/QUOTE]

Der war gut! :D
poisonhi AN
ich bezog mich nicht auf deine beiträge, sondern allgemein auf das, was auf den letzten seiten geschrieben stand ...
keine sorge, ich lese - alles ...und gründlich, sogar nach der spätschicht, zu solch später stunde
wenn ich weiss, ich habe kein, oder nur wenig geld - bekomme ich keine kinder
diese verantwortung kann ich nicht übernehmen
aber ich würde auch nie jemandem gegenüber das wort erheben, der das für sich anders entscheidet
nicht einmal damals bei meiner fast-beinah-schwägerin, als ich mich ernsthaft fragte, warum sie nun das fünfte kind (aus der ... keine ahnung wievielten beziehung) in die welt setzte - obwohl sie sich bereits damals in einer äussert prekären finanziellen situation befand (allerdings bemühte sie sich andererseits auch eine zeitlang intensiv um zusatzausbildung und job)
was aus den kindern wurde ... ein anderes, eher trauriges kapitel ...selbst, wenn nicht einmal das zwangsläufig vorprogrammiert war ...
mit dem geld vom staat zu rechnen halte ich auch für reichlich naiv ... mit diesen möglichkeiten lassen sich kinder nicht - zumindest nicht meinen ansprüchen genügend grossziehen, selbst, wenn liebe, zuwendung, zeit die wichtigsten aspekte sind ... da gehört meiner ansicht nach auch anderes zwangsläufig dazu
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Der war gut! :D [/B][/QUOTE]

Ja, ich musste auch zuerst schmunzeln, als ich das vorschlagen wollte ...

Nein, jetzt mal im Ernst. Objektivität und Sachlichkeit? Kennt ihr?
Manleyund ne rückkehr zum thema ohne ausflüge in die kultur des gegenseitigen beschimpfens wäre auch nicht schlecht.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Es geht mir um Leute, die arbeitslos SIND und dann noch, ganz gezielt mit dem Geld vom Staat rechnend, weitere Kinder produzieren und dann womöglich noch klagen, dass sie zuwenig alimentiert werden.[/QUOTE]

Das ist in der Tat asozial. Was soll dazu z.B. der impotente H4'ler sagen, der sich nicht einmal Viagra leisten kann, da keine Kassenleistung? Asozialer sind lediglich Vermögende wie die van der Leyen, die mit ihren sechs Kindern schamlos das vielfache an Kindergeld und sonstigen Vergünstigungen zugesprochen bekommen wie der Duchschnittsverdiener mit gleicher Kinderzahl. Dieser Nehmer-Mentalität unter Vermögenden, die überall abkassieren, aber kaum Steuern zahlen, ist wirklich unerträglich. Da stellt sich die Frage: Kann sich Deutschland einen schmarotzenden Spitzenverdiener wie Josef Ackermann noch leisten?


:D
Aza[QUOTE][i]Original geschrieben von smart_hicks [/i]
[B]Ich finde die Reichen kriegen nix geschissen. Die brauchen für jeden Scheiss einen Deppen, der ein Problem für sie löst oder unterstützend eingreift. Schon mal einen Reichen ein Autoreifen wechseln sehen? Die schicken ja sogar ihre Deppen los, wenn sie etwas einkaufen möchten. Ich verstehe die Welt der Reichen nicht.

:P


Sollen wir auf diesem Niveau weiter diskutieren, arrogant :P? [/B][/QUOTE]

Wenns nach mir geht sollen die sich noch 2 Vollzeitangestelle besorgen um die Schuhe binden zu lassen. =)
Solange "die Reichen" das Geld (wofür auch immer) wieder unters Volk bringen, find ichs echt okai. Das können auch 3000 Euro für ne Flasche Whisky sein, ist doch super.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
Das können auch 3000 Euro für ne Flasche Whisky sein, ist doch super. [/QUOTE]

Ja, super für die Schotten, die ihren Luxus-Whiskey unmittelbar zum deutschen Konsumenten exportieren. Noch nicht einmal Zollgebühren fallen dabei an. Die 3000 Euro wären im nächstbesten Supermarkt vom HartzIV-Empfänger besser angelegt. Binnenmarkt - was ist das nochmal?
ScheolEin ehem. Arbeitskollege bekam keine Kindergelderhöhung weil sein Bruttoeinkommen zu niedrig war...mir stellt sich wirklich die Frage nach der Relation.

Aber irgendwie ist es hier doch immernoch dasselbe Spiel.

Die einen finden die "Reichen" super und verteidigen ohne Unterlass deren Privilegien.

Die anderen leugnen H4-Empfänger die den Staat bescheißen.

Es gibt auf beiden Seiten welche von jeder Sorte. Nur das die "Reichen" ihr Geld auf Konten bunkern, wo es alles andere als in den Umlauf kommt, kann man nun auch nicht leugnen.

Ich finde es traurig das man hier derart verbissen ist. Wer für das neoliberale System ist, ist asozial.

Wer dagegen, ein Kommunist/Sozialist.

Mir wurde die Frage gestellt ob "wir nicht zu alt sind" für sowas. Ja, das sind wir...hören wir also damit auf und fangen an den Konsens zu suchen...

Das erreichen wir nur wenn wir aufhören bestimmte Gruppen pauschal zu verurteilen/verachten.

Ich habe es schon mehrfach angedeutet. Wirklich, aber das wird gerne überlesen...wir sollten etwas suchen was uns verbindet, nicht was uns spaltet...aber das wäre wohl zu wenig Entertainment.

Und bitte...der größte Schmarozer Deutschlands ist immernoch es Guido. Noch nie was gearbeitet, immer nur von Steuergeldern und "Spenden" (also Bestechungsgelder) gelebt.
Mondenkind79@Scheol

[Quote]Die einen finden die "Reichen" super und verteidigen ohne Unterlass deren Privilegien.

Die anderen leugnen H4-Empfänger die den Staat bescheißen.

Es gibt auf beiden Seiten welche von jeder Sorte.[/quote]


Also zunächst müsste man wohl mal definieren, wer denn die "Reichen" sind, um die es hier geht.
Ich schrieb es schon einmal irgendwo: mit den "Reichen" bzw. der selbsternannten "Elite" meine ich ganz sicher niemanden hier im Forum. Ein Blick auf [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_größten_Unternehmen_der_Welt][color=red]diese Liste[/color][/URL] bringt aber schon mal einen ganz guten Überblick über die wahren Schmarotzer.

Und dann ist es nun einmal so, dass Ausbeutung zum Zwecke der Profitmaximierung in einem kapitalistischen Unternehmen zur Regel, statt zur Ausnahme gehört. Hier möchte ich noch einmal jedem wärmstens empfehlen, sich [URL=http://video.google.com/videoplay?docid=756938214094719405][color=red]The Corporation[/color][/URL] anzusehen. In dieser Dokumentation kommt auch ein Unternehmer zu Wort, der auf einmal sein soziales Gewissen entdeckt. Dass es diese vereinzelt geben mag, bestreite ich gar nicht. Nur, wie weit werden sie im kapitalistischen System damit kommen, wenn die Konkurrenz um ein vielfaches billiger produziert, weil sie dieses Gewissen nicht hat (oder es sich vermeintlich "nicht leisten kann")?

Bei den Hartz4-Beziehern verhält es sich aber genau andersrum. Der "schmarotzende" Hartz4-Bezieher (um in diesem Jargon zu bleiben) ist die absolute Ausnahme, wird aber quasi zur Regel hochstilisiert. Von 6,5 Millionen Hartz4-Beziehern im Jahre 2009 begingen gerade einmal [url=http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/wenig-verheimlicht/] [color=red]1,9% Leistungsmissbrauch[/color][/url].
1,9%! Ich glaube kaum, dass das hier jemand leugnet - aber hältst du diese Zahl wirklich für diskussionswürdig?

Es wird aber in diese Richtung übelste Hetze gegen Hartz4-Bezieher betrieben - nicht zuletzt, um die noch arbeitende Bevölkerung gefügig zu machen. Und dass die Rechnung längst aufgegangen ist, sieht man (nicht nur) hier sehr gut. Leider.

Wie willst du da nun einen Konsens finden und wie soll der deiner Meinung nach aussehen?

Wenn ich hier übelste menschenverachtende Aussagen lesen muss à la "Lieber auf den Strich gehen statt Schmarotzen" dann kann ich nur aus meiner Warte sagen, dass ich mit solchen Leuten wohl nie einen Konsens finden werde. Das ist einfach all zu weit weg von mir...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]
Wenn ich hier übelste menschenverachtende Aussagen lesen muss à la "Lieber auf den Strich gehen statt Schmarotzen" dann kann ich nur aus meiner Warte sagen, dass ich mit solchen Leuten wohl nie einen Konsens finden werde. Das ist einfach all zu weit weg von mir... [/B][/QUOTE]

Nun ja - das Ganze war mehr rhetorischer Ping-Pong. Dazu müsstest Du allerdings schauen, wie diese Aussage zustande kam. Wenn jemand um meine Vergangenheit weiß (ich mache ja kein Hehl daraus) und mir dann mit solchen Sprüchen kommt, alà 'Heute schon auf den Strich gegangen' usw., dann reagiere ich mitunter nicht unbedingt freundlich. ;-)

....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]...Entertainment.
[/B][/QUOTE]

Das siehst Du, in meinem Fall zumindest, ganz richtig. Ernst nehme ich das Ganze seit geraumer Zeit schon nicht mehr. Wie auch?

....
herbstliebe[QUOTE]Asozialer sind lediglich Vermögende wie die van der Leyen, die mit ihren sechs Kindern schamlos das vielfache an Kindergeld und sonstigen Vergünstigungen zugesprochen bekommen wie der Duchschnittsverdiener mit gleicher Kinderzahl[/QUOTE]

[QUOTE] Ein ehem. Arbeitskollege bekam keine Kindergelderhöhung weil sein Bruttoeinkommen zu niedrig war..[/QUOTE]

Seit wann ist das Kindergeld vom Einkommen abhängig?
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]...hören wir also damit auf und fangen an den Konsens zu suchen...

[/B][/QUOTE]

Ich denke der einzige Konsens hier wird sein, dass wir alle sehen, dass hier in Deutschland einiges schief läuft.
die einen stört es mehr, die einen halt weniger... die einen leben in dem System ganz gut, die anderen eher nicht so gut.
die einen glauben/hoffen an/auf eine Revolution, die anderen eher nicht.

Die Frage ist, was ist im Bereich des veränderbarem und was nicht ?
Ist es nicht vielleicht leichter an sich selbst zu arbeiten um in diesem System angenehmer leben zu können, als sich das grosse, böse System als Gegner zu nehmen und versuchen es zu stürzen ?!

Ich denke, es ist hier teilweise hitzig geworden, weil der arbeitende Teil der User es wohl nicht nachvollziehen kann, dass gerade diejenigen, deren Überleben von dem vom Staat geschenkten Geld ( !!!! ) abhängig ist, am lautesten über den bösen Staat schimpfen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
Ich denke der einzige Konsens hier wird sein, dass wir alle sehen, dass hier in Deutschland einiges schief läuft.
die einen stört es mehr, die einen halt weniger... die einen leben in dem System ganz gut, die anderen eher nicht so gut.
die einen glauben/hoffen an/auf eine Revolution, die anderen eher nicht.[/quote]

JEP! full ack

[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
Die Frage ist, was ist im Bereich des veränderbarem und was nicht ?
Ist es nicht vielleicht leichter an sich selbst zu arbeiten um in diesem System angenehmer leben zu können, als sich das grosse, böse System als Gegner zu nehmen und versuchen es zu stürzen ?![/quote]

Nein - es ist ungleich schwerer an sich selbst zu arbeiten, als bequem vor sich hin jammernd allen anderen die Schuld zu zu weisen. ;-)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
Ich denke, es ist hier teilweise hitzig geworden, weil der arbeitende Teil der User es wohl nicht nachvollziehen kann, dass gerade diejenigen, deren Überleben von dem vom Staat geschenkten Geld ( !!!! ) abhängig ist, am lautesten über den bösen Staat schimpfen. [/QUOTE]

Ja - mir geht diese Mentalität schlicht auf den Sack, weil sie es sich so leicht macht (siehe letzter Absatz).

....
softcake*zustimm*

vor allem wenn man sich von den leuten hier, die eben vom staat leben, auch noch anhören darf das man in seinem ehrenamt ja eh falsch besetzt ist ^^

wobei mir einfällt das mondenkind und waldemar mir meine diesbezügliche frage immer noch nicht beantwortet haben.
ob man sich schämt weil man nix ausser jammern hin bekommt? muss ich ja schon fast annehmen....


soft
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
Die Frage ist, was ist im Bereich des veränderbarem und was nicht ?[/QUOTE]

Anything goes :eek:

[QUOTE]Ist es nicht vielleicht leichter an sich selbst zu arbeiten um in diesem System angenehmer leben zu können ... [/QUOTE]

1. nein man lebt nicht angenehmer wenn man jegliche Scheiße frisst, wer sich nicht wehrt lebt verkehrt.

2. nein an sich selbst zu arbeiten schafft keine Vollbeschäftigung mit Mindestlohn.

[QUOTE]Ich denke, es ist hier teilweise hitzig geworden, weil der arbeitende Teil der User es wohl nicht nachvollziehen kann, dass gerade diejenigen, deren Überleben von dem vom Staat geschenkten Geld ( !!!! ) abhängig ist[/QUOTE]

Sag das mal einem 60-jährigen der 40 Jahre lang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat. [COLOR=firebrick][edited. creo][/COLOR]

Von staatlichen Geldern und Begünstigungen ist übrigens jeder Arbeitgeber abhängig - ganz zu schweigen von unseren Banken :eek:

Selten so einen virtuellen Dreck gelesen ( !!!! )

Verachtenswert!

...
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von herbstliebe [/i]
Seit wann ist das Kindergeld vom Einkommen abhängig? [/QUOTE]

Seit Neoliberalismus mit K wie Kinderfreibetrag geschrieben wird.
Creobotra[COLOR=firebrick]xMoriturusx, du bist hiermit verwarnt. das nächste mal gibts schreibverbot[/COLOR]
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B][COLOR=firebrick]xMoriturusx, du bist hiermit verwarnt. das nächste mal gibts schreibverbot[/COLOR] [/B][/QUOTE]

Ach Gottchen.

Du solltest nicht alles so ernst nehmen - denn dieser Thread ist Kindergarten, noch nüscht gemerkt? :D
softcake[QUOTE][i]Original geschrieben von herbstliebe [/i]
[B]Seit wann ist das Kindergeld vom Einkommen abhängig? [/B][/QUOTE]

vermutlich ist der kinderzuschlag gemeint. dafür muss man nämlich ein mindest bzw maximal einkommen haben.

[URL=http://www.arbeitsagentur.de/nn_26548/zentraler-Content/A09-Kindergeld/A091-steuerrechtliche-Leistungen/Allgemein/Kinderzuschlag.html]Klick[/URL]


soft
AttioEs ist absurd zu glauben, dass eine selbsternannte globale Elite u.a. mit Mitteln der psychologischen Kriegsführung Weltmacht und Versklavung der Menschheit anstrebt. Noch absurder ist es zu glauben, die Mehrheit der Menschen würde die Methoden der psychologischen Kriegsführung nicht (er)kennen und ahnungslos in die Falle tappen. Am absurdesten ist es aber zu glauben, Hartz IV hätte irgendetwas damit zu tun.
ScheolMondenkind hat meiner Meinung nach in Vielem recht. Ich stimme ihr da zu. Nur ist es mir einfach zu doof mich ständig mit "Systembefürwortern" zu keilen. Schließlich machen sie das System ja nicht selbst. Es ist unbestreitbar das hier einiges schief läuft.

Und das "ändere Dich selbst"-Prinzip predige ich hier schon seit einer Ewigkeit. Aber selbst das wird diskreditiert...leider...

@xMoriturusx

Nocheinmal:

Die Politik, gleich welche Farbe sie trägt, wird nichts, aber auch garnichts verändern. Sie will es nicht. Egal auf welchem Rand sie steht. Grundlegend wir an nichts gerüttelt. Es wird nur hier was kaschiert, und da was geschmiert, aber es ist die selbe Scheiße wie sonst auch.

@Attio

Es ist absurd zu glauben, neurotische, raffgierige Psychopathen die Kindersklaven in Afrika halten um den Profit zu maximieren, seien zu einer psychologischen Kriegsführung nicht fähig.
Noch absurder ist es zu glauben, das eine breite Masse, die ihre Hauptsächliche Bildung nur aus BILD und RTL bezieht, fähig dazu wäre, dies auch zu durchschauen. Und noch weit aus mehr ist es absurd zu glauben, das System-Module wie Hartz 4 nicht ein Baustein des ganzen sein könnten. Ich halte dies für eine absolut realistische Möglichkeit. Schalt mal den Fernseh' an und sag' mir was du siehst - Gehirnwäsche?! - gut, dann sind wir uns ja einig.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Die Politik, gleich welche Farbe sie trägt, wird nichts, aber auch garnichts verändern.[/QUOTE]

Politik verändert ständig - in dem vergangenen Jahrzehnt leider sehr zum negativen

Wie gesagt, Hartz IV wurde parlamentarisch beschlossen und wird auch parlamentarisch wieder gestürzt werden.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Ach Gottchen.

Du solltest nicht alles so ernst nehmen - denn dieser Thread ist Kindergarten, noch nüscht gemerkt? :D [/B][/QUOTE]

Ja! Aber wenn die Onkel und Tanten sagen, dass wir uns beim Überqueren der Strasse bei den Händen nehmen sollen, dann ist das halt so.
Nun, ich denke auch in einem Kindergarten hat es manchmal ein paar intellektuelle Geistesblitze.
Auch wenn ich nicht immer deiner in tiefer Erde einbetonierter ideologischen Ansicht bin, wäre es schade gar überhaupt nichts mehr von dir zu lesen...
Also: keine Blutgrätsche mehr....

Vielleicht sollten wir einen eigenen Thread aufmachen für Anhänger der Antiblutgrätschenidee........
Mondenkind79@softcake

Es hat halt nicht jeder nötig, sein Ego durch [URL=http://tinyurl.com/33lqe2y][color=lightblue]Selbstbeweihräucherung[/color][/URL] im Internet aufzuplustern. ;)

Ich würde mich jedenfalls tausend Mal lieber von Waldemar in Sachen Hartz4 beraten lassen, als von dir. Weil er (ob nun durch eigene Betroffenheit oder nicht) sich nicht über Hartz4-Bezieher (Menschen!) erhebt - ganz im Gegensatz zu dir.
Du hast hier schon zur Genüge gezeigt, wie du über Hartz4-Bezieher denkst - wenn du dann auch noch verlauten lässt, dass du eben jene Menschen "berätst", dann löst das bei mir einen Brechreiz aus. Dir würde es ja sogar missfallen, wenn Familien mehr Geld für ihre Kinder bekämen - wie sollen diese Familien dann von dir erwarten können, wirklich umfassend zu all ihren Rechten beraten zu werden?! Schon mal was vom Prinzip der Parteilichkeit gehört?

Weißt du, nur weil jemand ein Ehrenamt bekleidet, bedeutet das nicht automatisch, dass er "gutes tut". Genausowenig wie das, was heute in vielen Fällen unter "Sozialarbeit" verstanden wird, noch das Wörtchen "sozial" verdient hätte.
Selber denken hilft!


@Scheol

Stimmt, mir ist das auch zu doof, weshalb ich mich in letzter Zeit auch weitgehend zurückgehalten habe.
Aber wenn ich irgendwo lese oder höre, dass wieder einmal die üblichen Hetztiraden aus den Medien nachgeplappert werden, dann reiße ich das Maul auf.
Ist doch wichtig, dass es gegen diesen Einheitsbrei noch andere Stimmen gibt, findest du nicht? Immerhin driften wir grad wieder langsam aber sicher in eine sehr ungute Richtung ab. Gesellschaftlich und global gesehen.
herbstliebe[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]vermutlich ist der kinderzuschlag gemeint. dafür muss man nämlich ein mindest bzw maximal einkommen haben. [/B][/QUOTE]

Danke für die Info, soft. Den kannte ich noch gar nicht.
softcakelach, mondenkind, das war doch ne typische reaktion vo dir.
wenn man keine ordentliche antwort geben kann, dann haust du drauf.
und wenn man dann schon drauf haut, dann pauschalisierst du ud verdrehst tatsachen.
aber vielleicht ist das auch einfach nur selektive wahrnehmung bei dir. wer weiss.

ich glaub aber auch das menschen wie du beratungsresistet sind, einfach weil die denke im kopf sich so in bahnen verfahren hat, das man solche menschen rein gar nichts gutes tu kann. weil nichts gut genug ist was man sich nicht selber ausgedacht hat, selbst wenn das der grösste schwachsinn per se ist.

aber mensche wir du, die sind eben so. immer mal drauf hauen. imme rmal die anderen schuldig erklären. aber sich wundern das sie nie vom fleck kommen.

es ist numal so das man immer erstmal gucke sollte was man selber besser machen kann bevor man anklagend mit dem finger auf die anderen zeigt.



soft
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]
Ich würde mich jedenfalls tausend Mal lieber von Waldemar in Sachen Hartz4 beraten lassen, als von dir. Weil er (ob nun durch eigene Betroffenheit oder nicht) sich nicht über Hartz4-Bezieher (Menschen!) erhebt - ganz im Gegensatz zu dir.
[/B][/QUOTE]

Leider ersetzt die betroffenste Betroffenheit nicht die solide Kenntnis der Materie... und wenn etwas vorwärts gehen soll, ist Sachkenntnis unabdingbar.

Mal eine kräftige Runde jammern über die Ungerechtigkeit der Welt kann auch ganz schön sein, ist aber auf Dauer keine Lösung.

grüsse, barbara
Mondenkind79@softcake

Meine Antwort beinhaltete doch alles, was du wissen musst! Aber natürlich bestimmst du, was eine "ordentliche Antwort" ist - so herrlich selbstherrlich wie du bist. ;)

Weder verdrehe ich Tatsachen, noch pauschalisiere ich... wenn du nicht mehr weißt, was du wenige Seiten vorher schriebst, ist das nicht meine Sache. Oder stammt dieser Satz: "mir stinkt es aber aich gewaltig das h4 kinder mehr bekommen sollen nach vielen forderungen hier.[...]" etwa nicht von dir?


[QUOTE]ich glaub aber auch das menschen wie du beratungsresistet sind[/QUOTE]

Und da ist sie wieder, deine Überheblichkeit.
Glücklicherweise brauche ich keine Beratung, sondern schreibe hier nur meine Meinung zum Thema Hartz4. ;)


[QUOTE]das man solche menschen rein gar nichts gutes tu kann[/QUOTE]

Brrrr... normalerweise verwende ich dieses Wort ja nicht, aber das ist wirklich Gutmenschentum in Reinform, was du hier zur Schau stellst.



@LaChatte

Stimmt, aber Menschen, die sich über diejenigen erheben, die sie betreuen/beraten sind [b]immer[/b] die schlechteren Ratgeber. Denn soviel Sachkenntnis sie auch haben mögen - sie werden sie nie in vollem Umfang [i]für[/i] die Betroffenen einsetzen.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]...
Glücklicherweise brauche ich keine Beratung...
[/B][/QUOTE]

Bist Du nicht selbst Hartz4-Bezieherin ?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]

Mal eine kräftige Runde jammern über die Ungerechtigkeit der Welt kann auch ganz schön sein, ist aber auf Dauer keine Lösung.

[/B][/QUOTE]

Genau das.

....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Bist Du nicht selbst Hartz4-Bezieherin ? [/B][/QUOTE]

Na ja, es gibt ja auch Hartz4-Bezieher, die sich selbst sehr gut in der Materie auskennen oder diverse Foren nutzen. ;-)

....
softcake[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]@softcake

Meine Antwort beinhaltete doch alles, was du wissen musst!


Und da ist sie wieder, deine Überheblichkeit.
Glücklicherweise brauche ich keine Beratung, sondern schreibe hier nur meine Meinung zum Thema Hartz4. ;)


Stimmt, aber Menschen, die sich über diejenigen erheben, die sie betreuen/beraten sind [b]immer[/b] die schlechteren Ratgeber. Denn soviel Sachkenntnis sie auch haben mögen - sie werden sie nie in vollem Umfang [i]für[/i] die Betroffenen einsetzen. [/B][/QUOTE]

1. aber meine frage hats du nicht beantwortet... lass also nicht deine schuhe für die anderen rumstehen.

2. ich befürchte das du dringend ne vernünftige beratung brauchst, den so wie du hier rumjammerst und am liebsten ein stück land haben möchtest, aber nicht weisst wie.. ja, da sind doch einige fragen offen.

3. ich erhebe mich nicht. ich hab nur ne meinung. genau wie du und alle anderen hier. #umgekehrt wird das was was, du stellst mich höher als dich. nicht ich mich über dich.
will sagen: ich glaube du hast ein problem was du mir in die schuhe schieben willst.



soft
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]
will sagen: ich glaube du hast ein problem was du mir in die schuhe schieben willst.[/B][/QUOTE]

Das scheint (gerade im Internet) eine weit verbreitete 'Krankheit' zu sein.

....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]
Also zunächst müsste man wohl mal definieren, wer denn die "Reichen" sind, um die es hier geht.
Ich schrieb es schon einmal irgendwo: mit den "Reichen" bzw. der selbsternannten "Elite" meine ich ganz sicher niemanden hier im Forum. Ein Blick auf [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_größten_Unternehmen_der_Welt][color=red]diese Liste[/color][/URL] bringt aber schon mal einen ganz guten Überblick über die wahren Schmarotzer.

[/B][/QUOTE]

Hm.... ich habe mir die Liste angeschaut. Da stehen Unternehmen, also unpersönliche Instanzen. Hinzu kommt, dass, schaut man sich mal die Umsätze im Jahr an und das was auf der Gewinnseite davon übrig bleibt, nahe zu lächerlich gering ist. Das überzeugt mich eher vom Gegenteil, nämlich, dass Gewinnmaximierung dringend angezeigt wäre. Wäre ich Großunternehmer und meine Bilanz sähe in Relation Jahresumsatz/Gewinn so aus, ich bekäme auch das Kotzen. Nicht zu vergessen all die Aktionäre, die mir dann auf's Dach steigen würden.

Mondenkind - hast Du Dich eigentlich mal damit beschäftigt WIE Kapitalismus funktioniert, also ich meine in wirtschaftlicher Hinsicht?

....
AttioManche verdrängen das Schlimme in der Welt so lange ("richten ihren Focus auf das Gute und Schöne"), bis es sie selbst erwischt und sie ein böses Erwachen erleben. Warum nicht einmal den Focus auf das Gute, Schöne und Wahre richten in bezug auf anscheinend nur Jammernde und Klagende?

Man kann die Welt negativer sehen, als sie ist (präsente Depression?). Man kann die Welt jedoch auch positiver sehen, als sie ist (latente Depression?).
ScheolUnd darum gilt es realistisch zu bleiben. Fakt ist, Politik und Wirtschaft beuten Menschen massiv aus damit Einzelpersonen ihren Lebensstandard erhöhen können. Fakt ist auch, das der Kapitalismus nach dem Dritten Reich (Soziale Marktwirtschaft) in Deutschland hervorragend funktionierte. Leider ist es ebenso Fakt, dass, seit Politiker ein Beruf geworden ist, und kein "Ehrenamt" wie es vor Kohl war, die Politik immer korrupter und demoralisierter wurde. Genauso, wie es deutsche Firmen zu verstehen wussten, sich jedes bisschen aus den USA abzuschauen, und damit hat die Misere begonnen.

Klar habe ich eine Wunschvorstellung, aber es wäre schon viel getan, wenn unser heutiger Kapitalismus sich wieder darauf besinnen würde, das er Mehrwert nur mit Menschenhand schaffen kann. Und das Menschen eben keine "Dinge" sind, die man besitzt, benutzt und dann wegwirft, wie z.B. einen Gabelstapler wenn er in die Jahre gekommen ist. Darum geht es hier. Um das "Besinnen".

Eine Revolution hat noch nie etwas gutes hervorgebracht. So traurig das auch ist. Aber eine Veränderung in der Bevölkerung hat schon Berge versetzt. Und deswegen müssen wir verdammt nochmal damit aufhören uns gegenseitig zu Beschuldigen.
Scheiße, wir sind doch ein Volk. Keiner von uns ist dermaßen gut situiert das er es nötig hätte Großkonzerne in Schutz zu nehmen. Und keiner von uns will das der andere verhungert...zumindest hoffe ich das...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Scheiße, wir sind doch ein Volk. Keiner von uns ist dermaßen gut situiert das er es nötig hätte Großkonzerne in Schutz zu nehmen. [/B][/QUOTE]

Und WER oder WAS macht, bzw. sind denn Großkonzerne? Sind darin keine MENSCHEN involviert? Was willst Du eigentlich (von denen)?

....
ScheolIch geb's auf...wirklich...ich glaube...es geht hier nur noch um's Recht haben und Egowichsen....


Bayer, BASF, Mercedes, Heckler&Koch, Addidas, um nur mal ein paar in den Raum zu werfen...erkundige dich mal über's "global playing"...vielleicht geht ein Licht auf...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Ich geb's auf...wirklich...ich glaube...es geht hier nur noch um's Recht haben und Egowichsen....[/B][/QUOTE]

Wie wäre es, statt dämlicher Unterstellungen, denn mal mit einer ordentlichen Antwort auf meine Frage?

....
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Bayer, BASF, Mercedes, Heckler&Koch, Addidas, um nur mal ein paar in den Raum zu werfen...erkundige dich mal über's "global playing"...vielleicht geht ein Licht auf... [/B][/QUOTE]

ich krieg ja so ein bisschen die hiesigen Global Players mit, die aus der Region Basel - also die ganzen Pharmas, die hier ansässig sind.

Ja, die machen so einiges, das kritikwürdig ist. Manches, das ich unter aller Sau finde. Aber sie geben eben auch vielen Leuten Arbeit, haben gute Sozialleistungen, überdurchschnittlich hohe Löhne, sponsern Kunst, Kultur und Sport... auch mein Lohn wird teilweise aus den Global Players bezahlt, obwohl ich nur beim Lieferanten von Lieferanten der Global Player arbeite.

Es hat keinen Wert, die Dinge allzu einseitig zu sehen. Deutschland kann froh sein über Mercedes, das ist nämlich eine Marke, die in China grad sehr beliebt ist und hier Arbeit schafft - für Menschen, die Prestige wollen und nicht jeden Cent fünf Mal umdrehen. Mercedes wäre dumm, auf das Gütesiegel "made in Germany" zu verzichten. ;)

Deutschland wird ein reiches Land bleiben und den Niedriglohnunsinn hoffentlich bald hinter sich lassen. Allerdings mit den Global Players, nicht gegen sie.

grüsse, barbara
Scheol@LaChatte

Ja, du hast mich überzeugt. Kunst und Sport für Deutsche ist natürlich ein guter Ausgleich gegen das Leben eines Negerkindes. Du hast recht. Soll die schwarze Brut doch in den Minen verrecken solange der weiße Deutsche Kaviar fressen kann...ich kann es nicht fassen...ich kann es wirklich nicht fassen das du so ein Müll von dir gibst.

Kritikwürdig?! Das ist Mord! Ich scheiße auf die Kultur- und Sportförderung solange 8 jährige Kinder, 16 Studen am Tag Coltan für die scheiß Pharmacie abbauen. Oder minderjährige Mädchen in China sich entblößen müssen um ihre Regelblutung vorzuzeigen, damit sie einen unbezahlten Urlaubstag bekommen. Wie kann man das nur mit Löhnen und Freizeitangeboten für die Arier aufwiegen...das ist Faschismus was die da betreiben. Das kann und werde ich nicht schön reden, nur weil's mir gerade so in den Kram passt...ich bin völlig entrüstet...nein...dann schlaft weiter in der Vertikalen, so winzig scheint der Horizont zu sein...ich könnt kotzen
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Ich geb's auf...wirklich...ich glaube...es geht hier nur noch um's Recht haben und Egowichsen....


... [/B][/QUOTE]

Willkommen in der Realität. Du hast die hiesige Folklore verstanden und kannst jetzt das nächste Level erreichen...

Glückwunsch!:D
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
.... sponsern Kunst, Kultur und Sport[/QUOTE]

Ein Akt der Menschlichkeit, dass zum Beispiel auf Bannern in Fußballstadien oder auf Spielertrikots plötzlich Firmen- und Markennamen hervortreten ... ganz große Kulturförderung! :eek:
poisonwenn ich als beispiel einmal meine firma nehme ... daran ist recht deutlich die fortschreitende unsoziale entwicklung zu sehen
einst ein familienunternehmen ... mit genügend angestellten, vollzeitverträgen, ordentlichen löhnen, festem urlaubs- und weihnachtsgeld von anfang an, fielen pausenzeiten umständehalber aus, wurde die zeit gut geschrieben ...
irgendwann wurde verkauft und eine aktiengesellschaft gegründet...
damit wurde ein rigoroser sparkurs eingeleitet, der aktionär möchte ja möglichst viel rendite - woran spart man am besten ... an den arbeitskräften ...
von jahr zu jahr führte das immer weiter, dorthin, wo wir heute sind
die belegschaft auf ein minimum heruntergefahren, die wenigsten bekommen vollzeitverträge (eigentlich läuft es auf einen hausfrauen-nebenbei-arbeitsplatz heraus, denn wirklich leben lässt sich von dem einkommen als single-person kaum), anspruch auf soziale leistungen erhält man, nach den neuen verträgen, erst nach einigen jahren betriebszugehörigkeit (gesetzt den fall, der befristete arbeitsvertrag wird verlängert und man fest übernommen), pause ? was ist das ...
dabei kann man sich noch nicht einmal beschweren, in anderen firmen geht es noch wesentlich härter zur sache
doch allein diese veränderungen zu sehen ... reichlich erschreckend ...
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]...solange 8 jährige Kinder, 16 Studen am Tag Coltan für die scheiß Pharmacie abbauen. Oder minderjährige Mädchen in China sich entblößen müssen um ihre Regelblutung vorzuzeigen, damit sie einen unbezahlten Urlaubstag bekommen. ...[/B][/QUOTE]

Dass solche Zustände nicht nur Dich entsetzen, dürfte einleuchten, aber was kannst Du hier dagegen tun ???
Das einzige, was man machen kann, ist es solche Produkte zu boykottieren, aber selbst das wird schwer, da Du bei der Menge an Inhaltsstoffen nie sicher sein kannst, dass alles auf menschenwürdigem Weg produziert bzw. abgebaut oder verarbeitet wurde. Es wird ja schon lange mehr Transparenz gefordert, denn nur so kann der Konsument einen kleinen Einblick hinter die Kulissen erhaschen.
Aber wir driften hier vom Thema Hartz4 deutlich ab, oder ?!

EDIT: Vielleicht auch nicht, denn lies Dir mal die ersten paar Seiten ( dieses Threads ) durch, dann wirst Du sehen, weshalb ich überhaupt zu diesem Thread etwas geschrieben habe, und dann vergleiche das ( Stichwort Existensminimum ) mal mit den Kindern, die Du erwähnt hast.
Scheol@FUE

Das ist zwar richtig, mir ging es um den kläglichen Rechtfertigungsversuch der an Zynismus kaum zu überbieten ist. Und wie gesagt, um H4 zu diskutieren muß man das große Ganze diskutieren...natürlich driftet man da ab. Und poison hat ja ein (leider) "Normalbeispiel" für heutige Firmenkulturen gegeben. Ich finde schon, dass das alles zusammengehört. Auch die Extrembeispiele der Taltanausbeutung (Coltan, wenn es im Congo abgebaut wird. Wortzusammenführung.) in Afrika, die Waffenschieberei von Mercedes oder die menschenunwürdigen Zustände bei Zulieferern von Adidas. Sind schließlich alles deutsche Firmen, und Teil des hiesigen Systems. Es veranschaulicht doch einfach nur die Demoralisierung der Wirtschaft, und lässt sich dann auf H4 weiter übertragen.
ScheolNachtrag zum Edit von FUE:

Ich werde mich entschieden dagegen wehren Leid gegeneinander aufzuwiegen. Es gibt immer Menschen denen es schlechter geht, das ist für mich kein Grund Mißstände zu akzeptieren. Es ging auch mal anders, und nicht der Sozialstaat hat dieses Land nach unten gerissen, sondern die Nimmersattkultur einzelner Menschen denen Edelnutten nicht edel genug waren. Da gehört dann noch ein Ferrari dazu, 2-3 Ferienvillen, ein privater Golfplatz, Hubschrauber and so on and on and on.

Es ist die Verteilung des Geldes, denn Geld hat Deutschland wirklich genug. Und gerade die Globalplayer zahlen an Steuern fast nichts...wenn überhaupt...und die schreien dann nach Subventionen wenn für die Aktionäre nicht genug rausspringt. Ich finde dies weitaus verwerflicher als ein H4 Empfänger der den Staat jährlich um 500€ bescheißt. Jenseits jeder Realation.
Fuck up Evil@Scheol
da gebe ich auch Recht und auch die Beobachtungen von poison kann ich bestätigen, doch die Frage ist, wie könnte ich oder Du das ändern..!?
durch das Wählen einer Partei, wie das ein völlig indoktrinierter Spinner hier meint ( dessen infantile Anfeindungen ich aber Gott Sei Dank nicht mehr lesen kann ) ? ? ?
wohl kaum, denn da stimme ich Dir vollkommen zu, egal welche Partei man wählen wird, am System wird sich dadurch nichts aber auch gar nichts ändern.

Edit zum Nachtrag von Scheol
mir ging es nicht darum etwas gegeneinander aufzuwiegen, mir kam nur der Gebrauch des Wortes Existensminimum im Hinblick auf den "Luxus" des hiesigen Hartz4lers als etwas pervers vor.
ScheolUmdenken der Menschen. Es ist die Möglichkeit, die am langsamsten geht. Die nur schleichend Fortschritte präsentiert. Aber die Einzige, aus der nicht noch schlimmeres gebärt.

Wenn du eine Partei wählst, wählst du Lügner. Punkt.

Wenn du auf der Straße mit Steine wirfst, schließt du dich nur einer neuen Ideologie an. Effekt - Null.

Also mußt man an sich und seiner Persönlichkeit arbeiten. Und wie AN es schon richtig bemerkte:

Es ist der schwierigste Weg.

Nicht nur, weil dieser nur kleine, fast unsichtbare Fortschritte zulässt. Aber die, die man macht, macht man dauerhaft.

Es ist ein bisschen wie "das Meer mit einem Löffel trockenlegen".

Mit meiner Option habe ich zwar den kleinsten Löffel von Allen, dafür hat er jedoch kein Leck.

Deswegen schreibe ich schon die ganze Zeit, das man sich besinnen sollte. Das nicht jeder "reiche" Mensch ein Charakterschwein ist. Und das auch nicht jeder H4 Empfänger zu dumm zum Arbeiten ist.

Aber beide Seiten wollen sich nicht finden...wie gesagt...Entertainment...


Nachtrag zum Edit:

Aus dieser Sicht betrachtet könnte man es so sehen...
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Ja, du hast mich überzeugt. Kunst und Sport für Deutsche ist natürlich ein guter Ausgleich gegen das Leben eines Negerkindes. Du hast recht. Soll die schwarze Brut doch in den Minen verrecken solange der weiße Deutsche Kaviar fressen kann...ich kann es nicht fassen...ich kann es wirklich nicht fassen das du so ein Müll von dir gibst.
[/B][/QUOTE]

Du gibst aktuell grad den Müll von dir, nicht ich. :rolleyes:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Kritikwürdig?! Das ist Mord! Ich scheiße auf die Kultur- und Sportförderung solange 8 jährige Kinder, 16 Studen am Tag Coltan für die scheiß Pharmacie abbauen. Oder minderjährige Mädchen in China sich entblößen müssen um ihre Regelblutung vorzuzeigen, damit sie einen unbezahlten Urlaubstag bekommen. Wie kann man das nur mit Löhnen und Freizeitangeboten für die Arier aufwiegen...das ist Faschismus was die da betreiben.[/B][/QUOTE]

"die da" können das auch nur treiben, weil es Leute gibt, die ihre Produkte kaufen.

Ich muss davon ausgehen, dass du folglich keine Medikamente konsumierst, aufgrund deiner ethischen Ausrichtung, und diese Firmen nicht mit deinem Geld unterstützst?


[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B] Das kann und werde ich nicht schön reden, nur weil's mir gerade so in den Kram passt...ich bin völlig entrüstet...nein...dann schlaft weiter in der Vertikalen, so winzig scheint der Horizont zu sein...ich könnt kotzen [/B][/QUOTE]

ich glaube, durch das Betrachten aller möglichen Tatsachen wird mein Horizont eher weiter als deiner, der beim Stichwort "grosser Konzern" automatisch die Empörungsschallplatte abspielen lässt, völlig egal, wie sinnvoll dies in einem konkreten Kontext sein mag.

grüsse, barbara
Scheol@LaChatte

gib's auf, deine Worte stehen für sich.

Und ja, ich boykottiere tatsächlich vieles. Nicht alles, aber vieles.
Das geht sogar soweit das ich mit meinen Freunden im McDonalds sitze und mich weigere auch nur eine kleines Wasser zu bestellen.

Ja, ich glaube damit verzichte ich schon auf so einiges. Auf alles kann man nicht verzichten, wie du schon richtig festgestellt hast.

Und da beginnt für mich Zwang. Ich werde gezwungen etwas zu konsumieren, was ich persönlich nicht möchte. Z.B. wichtige Medikamente bei einer schweren Grippe. Und die bekomme ich nur mit Widerwillen runter. Aber ich will auch nicht daran krepieren.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
...
Also mußt man an sich und seiner Persönlichkeit arbeiten. Und wie AN es schon richtig bemerkte:

Es ist der schwierigste Weg.

Nicht nur, weil dieser nur kleine, fast unsichtbare Fortschritte zulässt. Aber die, die man macht, macht man dauerhaft.
... [/B][/QUOTE]

Da musst Du jetzt mal konkreter werden, ich kann noch nicht den Zusammenhang zwischen meiner oder Deiner Denkweise und dem Hartz4ler sehen...?!
Was hat ein Hartz4ler hier davon wenn wir beide z.B: ganz ordentlich und "richtig" über die "Sache" denken/Bescheid wissen ? Ich habe z.B. keine Firma und kann niemanden einstellen und für irgendwelche Leute/Mitarbeiter soziale Umstände schaffen.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Umdenken der Menschen.[/QUOTE]

Indem du ihm Plural schreibst formt sich daraus wieder eine neue Ideologie.

[QUOTE]Also mußt man an sich und seiner Persönlichkeit arbeiten.[/QUOTE]

Wer ist "man" ? Das kannt nur jeder einzelne für sich selbst tun. Sobald der einzelne etwas verändern will, ist er aber wieder von anderen abhängig - und Du kannst Dich gleich wieder einer Gruppe oder Partei anschließen.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]... der beim Stichwort "grosser Konzern" automatisch die Empörungsschallplatte abspielen lässt, völlig egal, wie sinnvoll dies in einem konkreten Kontext sein mag.
... [/B][/QUOTE]

ich kenne von Scheol ja auch nur das was er hier schreibt, aber ich glaube da tust Du ihm unrecht, sicher bei manchen hier passt diese Annahme durchaus.
poisonwenn das dann eine gruppe ist, die für sich erkannt hat, dass es nur miteinander geht, jeder für den anderen einstehen muss - damit für alle etwas gutes dabei herauskommt - da schliesse ich mich gern an
Scheol[QUOTE]Indem du ihm Plural schreibst formt sich daraus wieder eine neue Ideologie.[/QUOTE]

Falsch! Es gibt dabei keine:

"Die 10 wichtigsten Grundsätze.

1. Du sollst nicht töten

2. Du sollst keine andere Partei neben mir haben

...."

@FUE

Nunja, das ganze schlägt dann schon Wellen. Umdenken geht dabei in's psychologische hinein. Aus der Sicht der modernen Psychologie ist die größte Tragik in unserem Land, das Abgetrenntsein von sich selbst. Das bedeutet nichts anderes als Emotionsverlust. Wenn man dies anders gestalten würde...(ich müsste dafür einen eigenen Thread aufmachen...bin aber zu faul :D )...würde eine breite "soziale" Bewegung entstehen. Die ist nicht indoktriniert. Aber eben auch nicht so kalt wie die unsrige. Und nein, es geht nicht um die Erschaffung des "Übermenschen" wie es einige andere verrückte mal versuchen wollten.

Eine gesellschaft die psychisch einigermaßen stabil ist hat andere Anforderungen an Produkte etc. Damit wird sich zwangsläufig so einiges ändern.

Stell dir mal vor es würde nur noch FairTrade-Schokolade gekauft werden (die übrigens herrlich schmeckt)...von da an kannst du das weiterspinnen.

Inwieweit das dann geht, das bleibt abzuwarten.
Ich kann darauf keine Antwort geben...das wäre sehr unseriös...aber ein Versuch ist es wert. Da brauchen wir noch nichtmal das System zu ändern. Nur die Medien und die Köpfe der Menschen...
Scheol[QUOTE]... der beim Stichwort "grosser Konzern" automatisch die Empörungsschallplatte abspielen lässt, völlig egal, wie sinnvoll dies in einem konkreten Kontext sein mag. ...[/QUOTE]

Darauf möchte ich auch kurz eingehen.

Nein, nicht alle Großkonzerne sind Schurken. Deswegen nenne ich immer Namen...und kein abstraktes Pseudonym.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]ich kenne von Scheol ja auch nur das was er hier schreibt, aber ich glaube da tust Du ihm unrecht, sicher bei manchen hier passt diese Annahme durchaus. [/B][/QUOTE]

Da muss ich wohl davon ausgehen, dass ihm bei der Beantwortung meiner Posts kurzfristig eine ganze Menge Verstand abhanden gekommen ist. Sonst hätte er nämlich nicht gleich mit der Nazikeule rumgefuchtelt.

grüsse, barbara
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Falsch! Es gibt dabei keine:

"Die 10 wichtigsten Grundsätze.

1. Du sollst nicht töten

2. Du sollst keine andere Partei neben mir haben

...."
[/QUOTE]

... und predigst nichts anderes als eine Ideologie, z.B. "dass nur noch FairTrade-Schokolade gekauft würde"

Das machst Du ja jetzt schon - und veränderst nichts.
Fuck up Evil@LaChatte
ach normalerweise bin ich doch für alle immer die Nazi-Tussi, da gewöhnt man sich auch dran.
;)
Scheol@LaChatte

Die Nazikeule kreiste nicht über deinen Kopf.

Aber ja, ich sehe bei der Firmenführung genannter Firmen durchaus einen Vergleich...wenn unterschieden wird zwischen gute und schlechte Kinder...also Wohlstandsträger und "Verschleißmaterial"...dann finde ich die Nazikeule durchaus berechtigt....kann man sehen wie man will
Scheol@xMoriturusx

du hast es nicht verstanden.

Wenn du Beispiele schon als "vorgeschriebenes Gesetz" nimmst...dann hast du leider wirklich nichts verstanden...
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]@xMoriturusx

du hast es nicht verstanden.

Wenn du Beispiele schon als "vorgeschriebenes Gesetz" nimmst...dann hast du leider wirklich nichts verstanden... [/B][/QUOTE]

Dann erkläre es mir doch bitte, am besten so konkret wie möglich, denn philosophieren führt nicht wirklich zu einem Resultat.
ScheolDie Gesellschaft und das System werden sich nur ändern wenn sich die Menschen darin ändern.

Die freie Marktwirtschaft kann vieles nicht...aber eines kann sich durchaus...und zwar die feinsten Schwingungen wahrnehmen wenn es zu einer Nachfrage kommt.
Der Bio-Hype brach von Heute auf Morgen über uns herein und ehe man bis 3 zählen konnte waren die Produkte überall präsent.
Das habe ich gemeint.
So verhält es sich mit allem. Ich sage nicht "kaufe dieses" oder "jenes" Produkt. Ich sage nur Mut zur Wachsamkeit.

Über den Konsum kann man noch am meisten Druck ausüben. Mehr als über die Politik.


Verstehe mich nicht falsch. Ich finde es toll das du dich in engagierst. Ich habe auch nichts gegen dich und deine Wertevorstellung. Es ist lediglich deine Art dies anzupreisen. Du missionierst ja schon fast. Das ist der einzige Kritikpunkt den ich an dir habe...
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Aber ja, ich sehe bei der Firmenführung genannter Firmen durchaus einen Vergleich...wenn unterschieden wird zwischen gute und schlechte Kinder...also Wohlstandsträger und "Verschleißmaterial"...dann finde ich die Nazikeule durchaus berechtigt....kann man sehen wie man will [/B][/QUOTE]

Firmen unterscheiden nicht zwischen gut und schlecht. Firmen unterscheiden zwischen rentabel und unrentabel.

Und heute ist es nun mal rentabel, dass die Kinder in Asien für einen Tageslohn von 50 Cent am Nähen und Arbeiten sind, während die Kinder in Europa und USA für 150 Euro das Resultat kaufen sollen. Es sind alles gute Kinder.

Der Vorwurf von Zynismus und der Unterscheidung von gut und schlecht ist nach wie vor eher die Politik zu machen, die es bisher nicht auf die Reihe kriegt, entsprechende Vorgaben zu machen, dass diese globalen krassen Unterschiede nicht mehr vorkommen.

Gerade auch die linken Parteien sind es, die immer wieder darauf bestehen, dass die heimischen Arbeiter bevorzugt werden sollen vor den ausländischen Arbeitern. "Proletarier aller Länder, vereinigt euch", das war einmal... heute verteidigen die Proletarier der reichen Länder ihr Vorgärtchen mit Zähnen und Klauen. nicht, dass es etwas nützen würde...:rolleyes:

Dass alle Massnahmen gut sind, die den weltweit den Wohlstand so breit wie möglich verteilen (ja, auch dem chinesischen Arbeiter und er malaysischen Näherin und dem afrikanischen Minenarbeiter) ist etwas, das sowohl Konsumenten wie die Wirtschaft vor der Politik zu begreifen scheinen - she fair trade.

grüsse, barbara
Mondenkind79[quote][i]Original geschrieben von Fuck up Evil[/i]
Bist Du nicht selbst Hartz4-Bezieherin ?[/quote]

Warum braucht jemand, der Hartz4 bezieht, automatisch Beratung?
Also ich bin bisher gut ohne ausgekommen...



[quote][i]Original geschrieben von softcake[/i]
1. aber meine frage hats du nicht beantwortet... [/quote]

Doch – nur nicht so, wie du's gerne haben wolltest.


[quote]
2. ich befürchte das du dringend ne vernünftige beratung brauchst, den so wie du hier rumjammerst und am liebsten ein stück land haben möchtest, aber nicht weisst wie.. ja, da sind doch einige fragen offen. [/quote]

Danke für deine Anteilnahme. Aber du musst dir um mich wirklich keine Sorgen machen, ich komme gut klar. :)


[quote]
umgekehrt wird das was was, du stellst mich höher als dich. [/quote]

Nun aber mal nicht gleich größenwahnsinnig werden – glaubst du wirklich, dass du als Person für mich irgendeine Bedeutung hättest?
Ich stelle keine Menschen über mich... und auch nicht unter mich.


[quote] will sagen: ich glaube du hast ein problem was du mir in die schuhe schieben willst. [/quote]

Ich habe ganz allgemein ein Problem mit Mitläufern, die das menschenverachtende Hartz4-System unterstützen. Und besonders mit denen, die ihre Mitarbeit auch noch als etwas Gutes verkaufen wollen.
Wärst du wirklich [i]für[/i] Hartz4-Betroffene, würdest du hier ganz anders schreiben!
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil[/i][b]
Die Frage ist, was ist im Bereich des veränderbarem und was nicht ?
Ist es nicht vielleicht leichter an sich selbst zu arbeiten um in diesem System angenehmer leben zu können, als sich das grosse, böse System als Gegner zu nehmen und versuchen es zu stürzen ?![/b][/quote]

Naja. Ob ich mich versuche mit dem System zu arrangieren hängt immer zum großen Teil von meinem Gewissen ab. Momentan hört man nicht mehr viel von durch Westlichen Kapitalismus in ärmeren Ländern geförderte Kinderarbeit und Afrikanischer Quasi-Sklavenhaltung dank unserer Bananen-Nachfrage. Allerdings hängt meine Entscheidung halt im Wesentlichen davon ab, ob durch egozentrische Selbstgenügsamkeit Menschen am anderem Ende der Welt Hunger leiden müssen, weil man hier nicht genug bekommen kann.
Ich habe schon seit jeher ein Identifikationsproblem mit jeder Form von Arbeit, weil ich damit im Grunde Menschen finanziell und technisch befeuere, die praktisch keine Probleme im Leben haben, aber sich wenig drum scheren, ob sich das bei anderen auch so hält.
Ich würde die Ressourcen weniger dazu aufgewendet sehen, irgendein schwachsinniges Wachstum zu fördern, dass eh keiner braucht, als ein Mindeststandard in Lebensqualität erst einmal weltweit zu sichern.
Das kann ruhig HartzIV sein, darum würde man sich anderswo ein Loch in den Bauch freuen, diese Art ideologischer Selbstverwirklichung erreicht man nur durch selbstbereichernde Arbeit nicht.

[QUOTE]Ich denke, es ist hier teilweise hitzig geworden, weil der arbeitende Teil der User es wohl nicht nachvollziehen kann, dass gerade diejenigen, deren Überleben von dem vom Staat geschenkten Geld ( !!!! ) abhängig ist, am lautesten über den bösen Staat schimpfen.[/QUOTE]
Ich gehe auch arbeiten, und ich kann es an sich schon nachvollziehen. Von Geld hängt nun mal alles ab. Also auch jeder an sich gestellte, persönliche Traum. Ganz egal, ob der darin liegt, einen teuren Ferrari zu haben, oder sich irgendwo selbstlos einsetzen zu können. Letzteres kann man nun mal auch nicht, wenn man dafür nicht genug Geld zum Leben bekommt, und anfängt, selbst zu den Bedürftigen zu gehören.
Ronin76Eine Ähnlichkeit zwischen AN und Softcake ist nicht zu übersehen. Es gab hier ja auch schon User die über mehrere Accounts mit sich selbst Dialoge geführt hatten.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Eine Ähnlichkeit zwischen AN und Softcake ist nicht zu übersehen. Es gab hier ja auch schon User die über mehrere Accounts mit sich selbst Dialoge geführt hatten. [/B][/QUOTE]

Und es gab im Internet auch schon immer viele paranoide Spinner. :cool:

....
softcake[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Und es gab im Internet auch schon immer viele paranoide Spinner. :cool:

.... [/B][/QUOTE]

:D


soft
ArrogantNicksoft,-
mein Zweit-Ich .... Du kannst doch nicht so schnell nach mir antworten, da fangen die Ronin'schen Verschwörungssynapsen an zu glühen und brennen womöglich noch durch. Das will doch keiner - schließlich steht der unter sowas wie Naturschutz, wie alles was vom Aussterben bedroht ist.

:D

....
softcakehallo erst-ich

aber ich finds so schön wenn er das glaubt :D


soft
Tapio Bearking[IMG]http://4.bp.blogspot.com/_kl2GKlgG_Xc/SOse7AGa5qI/AAAAAAAAAgo/HrGCN8Sy5U8/s400/facepalm.jpg[/IMG]
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]hallo erst-ich

aber ich finds so schön wenn er das glaubt :D


soft [/B][/QUOTE]

Hasilein,-
Ronin glaubt so gut wie alles, wenn es was mit konspirativen Aktivitäten zu tun hat, die er, wie ich schon häufiger erleben durfte, in meiner Nähe ganz besonders oft zu wittern scheint.

Wir sind böse, Hasilein.

*muhahaha*

....

****

Und wehe, Tapio, Du klärst Ronin jetzt auf, dass Hasilein und ich zwei vollkommen verschiedene IP's haben, dann schimpfe ich Dich Spielverderber! (Oder Ronin bastelt sich dann eine noch absurdere Story zusammen, die auch das erklären könnte.)

:D


....
AzaWenn ich statt Maserati Quattro Porte mit dem Fahrrad fahre bekommen die Jungs im Senegal auch nicht mehr oder weniger zum Leben.
Eher weniger, da ich kein Geld in den Kreislauf zurückführe.
Wie schon 10 mal von mir geschrieben:
Seid froh um jedes sau teure Luxusgut, denn für jede 300 Millionen Euro Jacht haben Top Manager, Abteilungsleiter, Facharbeiter, Leiharbeiter, Putzfrau und Pförtner ihr Geld bekommen.

Schlimm wird es dann, wenn so etwas NICHT gekauft wird. Dann lagert das Geld lediglich auf irgendwelchen Konten und versauert. Und uns fehlt es im Portemonaie.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]Warum braucht jemand, der Hartz4 bezieht, automatisch Beratung?
Also ich bin bisher gut ohne ausgekommen...

[/B][/QUOTE]

hmmm.. wenn man sich mit H4 zufrieden gibt braucht man sicher keine Beratung.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
[B]
Wie schon 10 mal von mir geschrieben:
Seid froh [....] [/B][/QUOTE]

Die Aufforderung: "Froh zu sein" - löst bei einigen Zeitgenossen ein Boot-Sektor-Error aus, egal wie oft Du es schreibst. ;-) Weihnachslieder sind da mitunter auch gefährlich.

....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
Wie schon 10 mal von mir geschrieben:
Seid froh um jedes sau teure Luxusgut, denn für jede 300 Millionen Euro Jacht haben Top Manager, Abteilungsleiter, Facharbeiter, Leiharbeiter, Putzfrau und Pförtner ihr Geld bekommen.
[/QUOTE]

Wie schon 10 mal von mir geschrieben:
Denn darüber freut sich am meisten die Putzfrau in Mallorca, der Masseur in Dubai, die minderjährige Prostituierte in Thailand oder das Konto in der Schweiz.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]...
Ich habe schon seit jeher ein Identifikationsproblem mit jeder Form von Arbeit, weil ich damit im Grunde Menschen finanziell und technisch befeuere, die praktisch keine Probleme im Leben haben....[/B][/QUOTE]

Naja, in erster Linie befeuerst Du Dich selbst finanziell, wenn Du arbeitest, anstatt auf der faulen Haut zu liegen, oder !?
Und wenn Du solche Probleme mit Arbeit hast, bist Du in diesem System vielleicht fehl am Platze und es würde Dir woanders besser ergehen... nur so ein Gedanke.
:rolleyes:

[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]..
Das kann ruhig HartzIV sein, darum würde man sich anderswo ein Loch in den Bauch freuen... [/B][/QUOTE]

Wie ? Ich dachte Hartz4 liegt noch unter dem EXISTENSMINIMUM...?
Also langsam widersprechen sich die Hartzer alle gegenseitig.
WaldemarTja, Fuck up Böse....

Jeder liest das, was er lesen will.. und das kennen wir ja bei dir auch schon. H4 sind ein faules Pack.




Seid fröhlich sprach die Hure..... sonst bekommen wir noch Boot Errors. :)

H4 ist und bleibt menschenverachtend und sind die Opfer der versauten Politik vergangender Jahre. Leute wie softcake oder AN sehen immer noch das individuelle Problem. Logisch bei 6,8 Millionen H4 Empfängern... Naja.. SEID FRÖHLICH ihr Jammerlappen.

Bin ich... wenn ich den scheiss von euch lese, bin ich immer wieder amüsiert!

Ich komme grade aus der Schweiz. Mein alter Kumpel zeigte mir mal was man als deutscher Facharbeiter dort so verdienen kann. Er hat, genau wie ich, CNC Fräser gelernt und hatte zum Schluss in Deutschland ca. 1500 verdient. Auf den Scheiss hier hatte er auch keinen Bock mehr und arbeitet jetzt in der Schweiz an der deutschen Grenze. Dort gibt es 5000-6000 Franken (Netto) im Monat. Bei dem schwachen Euro ein Verdienst, denn hier noch nichtmal Meister oder Ingenieure haben. Auch das ganze Betriebsklima.. die Menatität, das ganze Umfeld ist viel schöner und besser.

Jetzt wundert ich mich auch kein Stück warum soviele Fachkräfte ins Ausland gehen. Selbst eine Putzfrau verdient dort im Schnitt 25 Franken.
softcakegähn... wenn es so einfach ist, dann mach dich doch in die schweitz.
anstatt hier rumzujammern und zu sagen wie gut da drüben alles ist.

handel doch einfach mal....
[SIZE=1]mehr sag ich nicht, papa ist schweitzer und ich hab nen haufen familie da.. besser ist ich enthalte mich ^^[/SIZE]


letztendlich was hält dich hier wenn das gras auf der anderen seite soviel grüner ist?
wenns für mich grüner wäre, wäre ich auch weg...



soft
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]

Seid fröhlich sprach die Hure.....[/b][/quote]

Ganz genau. Denn wenn eine Ex-Hure das kann, dann ist es schon ein ziemliches Armutszeugnis, was hier so einige abliefern.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]H4 ist und bleibt menschenverachtend und sind die Opfer der versauten Politik vergangender Jahre.[/b] [/quote]

Sprach der, der um jeden Preis versucht, andere zu verletzen und sei es mit dem Griff in die unterste Schublade der Mottenkiste.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Ich komme grade aus der Schweiz. Mein alter Kumpel zeigte mir mal was man als deutscher Facharbeiter dort so verdienen kann. Er hat, genau wie ich, CNC Fräser gelernt und hatte zum Schluss in Deutschland ca. 1500 verdient. Auf den Scheiss hier hatte er auch keinen Bock mehr und arbeitet jetzt in der Schweiz an der deutschen Grenze. Dort gibt es 5000-6000 Franken (Netto) im Monat. Bei dem schwachen Euro ein Verdienst, denn hier noch nichtmal Meister oder Ingenieure haben. Auch das ganze Betriebsklima.. die Menatität, das ganze Umfeld ist viel schöner und besser.

Jetzt wundert ich mich auch kein Stück warum soviele Fachkräfte ins Ausland gehen. Selbst eine Putzfrau verdient dort im Schnitt 25 Franken. [/B][/QUOTE]

Was hält Dich auf? Gute Reise und viel Erfolg.

.
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Naja, in erster Linie befeuerst Du Dich selbst finanziell, wenn Du arbeitest, anstatt auf der faulen Haut zu liegen, oder !?
Und wenn Du solche Probleme mit Arbeit hast, bist Du in diesem System vielleicht fehl am Platze und es würde Dir woanders besser ergehen... nur so ein Gedanke.[/b]
:rolleyes:[/quote]
Du hast gar nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Was nützt es mir, wenn sich auf mein Konto ein tiefer vierstelliger Betrag anhäuft, wenn ich nicht weiß, was damit anzufangen, was mich glücklich und zufrieden stimmt?
Dass es Menschen gibt, denen dieser Umstand kein Dauergrinsen beschert, geht dir völlig ab, was?

Ein zweiter Aspekt ist mein Arbeitgeber. Würde ich dem nicht mehr Geld einbringen, als ich verdiene, wäre ich schon längst gefeuert.

Und zum Dritten braucht dieses Geld kein ohnehin schon Milliarden verdienende Großkonzern schlecht verarbeiteter Waren.

Dieser Zyklus aus Geld verdienen und für irgend ein Schwachsinn ausgeben ist so sinnlos und demotivierend.

[quote][b]Wie ? Ich dachte Hartz4 liegt noch unter dem EXISTENSMINIMUM...?
Also langsam widersprechen sich die Hartzer alle gegenseitig. [/B][/QUOTE]
Rede doch keinen Schwachsinn. [i]Ich[/i] habe nie behauptet, Hartz IV lege unter dem Existenzminimum.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]
Ich komme grade aus der Schweiz. Mein alter Kumpel zeigte mir mal was man als deutscher Facharbeiter dort so verdienen kann. Er hat, genau wie ich, CNC Fräser gelernt und hatte zum Schluss in Deutschland ca. 1500 verdient. Auf den Scheiss hier hatte er auch keinen Bock mehr und arbeitet jetzt in der Schweiz an der deutschen Grenze. Dort gibt es 5000-6000 Franken (Netto) im Monat. [/B][/QUOTE]

Netto heisst in dem Fall, dass die Steuern und die Krankenversicherung noch nicht bezahlt sind. da kann man je nach Kanton noch 1500 - 2000 Fr. abziehen, um das Netto vom Netto zu kriegen. Aber stimmt schon, der Wechselkurs ist im Moment gut für alle, die in der EU leben und der Schweiz arbeiten. Vor zwei Jahren war das noch anders... und das kann sich auch wieder ändern.

und dann sind diverse Sachen nach wie vor teurer in der Schweiz. Essen zum Beispiel.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]
Auch das ganze Betriebsklima.. die Menatität, das ganze Umfeld ist viel schöner und besser. [/B][/QUOTE]

sag ich ja schon längst :D

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]
Jetzt wundert ich mich auch kein Stück warum soviele Fachkräfte ins Ausland gehen. Selbst eine Putzfrau verdient dort im Schnitt 25 Franken. [/B][/QUOTE]

das bezweifle ich. 20 Franken dürfte es eher treffen. In manchen Branchen wie Verkauf oder gewisse Fabrikarbeiten geht's sogar runter bis 15 Franken.

Doch qualifzierte Handwerker, die gut arbeiten können und zuverlässig sind, die haben es tatsächlich gut in der Schweiz. Die sind auch alle Gesamtarbeitsverträgen unterstellt, auch dann, wenn sie temporär arbeiten. Kündigungsschutz wie in Deutschland gibt's allerdings nicht.

grüsse, barbara
KampfsauBoah war ich hier lange nicht mehr zu Gegend.

[QUOTE]... und predigst nichts anderes als eine Ideologie, z.B. "dass nur noch FairTrade-Schokolade gekauft würde" Das machst Du ja jetzt schon - und veränderst nichts.[/QUOTE]

Weltanschauungen sind doch immer irgendwie auch Ideologien. Der Familie einen besonderen Wert in der Gesellschaft einzuräumen, ist auch schon ideologisch. Ideologien an sich sind nichts verkehrtes.

Und das fairer Handel ein Teil einer internationalen Gesellschaft sein soll, für so verkehrt halte ich das nicht . In der Hinsicht wäre ich wohl auch ein verblendeter Idiot. Scheinbar gehört in das Verständnis vieler Menschen von einer freien Gesellschaft, die Freiheit andere auszubeuten, wenn sie in einer benachteiligten Position sind.

[QUOTE]Wenn ich statt Maserati Quattro Porte mit dem Fahrrad fahre bekommen die Jungs im Senegal auch nicht mehr oder weniger zum Leben. Eher weniger, da ich kein Geld in den Kreislauf zurückführe.[/QUOTE]

Und das ist doch auch ein gewaltiges Problem. Menschen können die Welt abseits von BWL und Geld scheinbar kaum noch wahrnehmenzukönnen.

[QUOTE]Schlimm wird es dann, wenn so etwas NICHT gekauft wird. Dann lagert das Geld lediglich auf irgendwelchen Konten und versauert. Und uns fehlt es im Portemonaie.[/QUOTE]

Zum einen hast du Recht, wenn wir das schon im Rahmen des Geld und Zinssystems betrachten, dann ist es in der Tat so, dass Geld schlecht verteilt ist. Das liegt eben auch an den Lohnsklaven oder gar richtige Sklaven von dem was sie erwirtschaften nichts bis kaum etwas erhalten und die gewaltigen Gewinnmargen zu großen Teilen in die Kassen weniger, Priviligierter landen.

Gehen wir aber mal davon weg, du sagtst die Leute in Senegal haben nichts davon, wenn ein deutscher Mensch kein teures Auto und lieber Fahrrad fährt?

Ich glaube sehr wohl, dass er was davon hat. Wir reden von einer Abwrackprämie, vollkommen intakte, funktionsfähige Autos wurden abgegeben und verschrottet damit man sich neue Karren kaufen konnte.

Für viele Südamerikaner bedeutete dass, dass ganze Flüße und Gegenden durch vermehrten abbau von Metallen verschmutzt wurden. Tabakkonsum bringt Steuereinnahmen und schafft ein gewisses Maß an Arbeitsplätzen aber in vielen Ländern Afrikas, trägt die Tabakernte massiv zur fortschreitenden Desertifikation des Kontinents bei.

Ich sehe das so, wir sind auch nur Lebewesen, alle Menschen, wir haben wenige aber wichtige Bedürfnisse. Warum muss ein Bergarbeiter irgendwo sein Leben und seine Gesundheit riskieren, damit hier irgendwelche Spinner am Sonntag irgendwelche sinnlosen Spritztouren in ihrem tollen Auto machen können? Warum muss er sowas tun, nur um das Notwendigste zu bekommen?

Die Menschen haben Hunger, Durst und brauchen Liebe und Gesellschaft, etwas medizinische Versorgung und das war es für die meisten Menschen auch schon so im Groben. Die Welt ist ein Ort mit begrenzten natürlichen Resourcen. Sicherlich braucht ein Mensch eine Aufgabe im Leben aber z.B.tonnenweise Barbiepuppen herzustellen nur damit man irgendwas zu tun hat? So wird zwar konsumiert und Geld ausgegeben und verdient aber ob mit sowas der Menschheit auf Dauer ein großer Dienst erwiesen wird?

Es wäre viel sinnvoller, wenn die Menschen alle an einem Strang ziehen würden. Sich darum kümmern dass jeder genug zu essen und zu trinken hat, gesund und glücklich leben kann. Dass notfalls Resourcen getauscht werden und sich auch ein Bevölkerungswachstum einpendelt, so dass es nicht zwangsläufig irgendwann zu einem Massensterben kommt.

Ich weiß das klingt naiv, eben weil es der menschlichen Natur eher widerspricht, auf eine eigene Übervorteilung zugunsten anderer Menschen zu verzichten.

Trotzdem braucht man Ideale, auch wenn man sie nie ganz erreicht. Zumindest bewegt man sich so in eine Richtung, die nicht ganz so wahnwitzig ist, als einfach alles so hinzunehmen.

[QUOTE]ich glaube, durch das Betrachten aller möglichen Tatsachen wird mein Horizont eher weiter als deiner, der beim Stichwort "grosser Konzern" automatisch die Empörungsschallplatte abspielen lässt, völlig egal, wie sinnvoll dies in einem konkreten Kontext sein mag. [/QUOTE]

Eine Schallplatte ist das sicherlich nicht, es läuft ja wirklich oft so,dass große Betriebe so handeln. Du kannst ja oft genug gar nicht anders wenn du in der Firmenleitung bist und auch längere Zeit bei den großen Firmen mitspielen willst. Das ist systematisch für das gesamte kranke System. Und Namen und Beispiele wurden von Scheol oft genug genannt.

Wenn du das wie eine Schallplatte schon oft gehört hat, dann liegt das auch nur daran, dass sich eben auch nichts an der Situation gebessert hat.

[QUOTE]Seid fröhlich sprach die Hure..... sonst bekommen wir noch Boot Errors.[/QUOTE]

Finde ich nicht gut, dass du sowas schreibst. Dass man mitunter aufeinander sehr wütend sein kann, kann ich nachvollziehen aber was hat das mit Hure sein zu tun?

Für mich ist das auch keine großartig andere Arbeit als wenn man Regale bei Lidl einräumt.Was hat es mit dem Menschen zu tun, wenn er sowas macht, warum sollte dieser dann im Unrecht sein?

[QUOTE] Netto heisst in dem Fall, dass die Steuern und die Krankenversicherung noch nicht bezahlt sind. da kann man je nach Kanton noch 1500 - 2000 Fr. abziehen, um das Netto vom Netto zu kriegen. Aber stimmt schon, der Wechselkurs ist im Moment gut für alle, die in der EU leben und der Schweiz arbeiten. Vor zwei Jahren war das noch anders... und das kann sich auch wieder ändern. und dann sind diverse Sachen nach wie vor teurer in der Schweiz. Essen zum Beispiel. [/QUOTE]

Das ist jetzt eine Relativierung aber wenn jemand in Deutschland ca 1000 Euro netto verdient und in der Schweiz 5000-6000 Franken verdient, dann ist das einfach ein gewaltiger Unterschied. Trotz höherer Abzüge und Lebensunterhaltskosten.

Ich denke auch daran, später irgendwann mal in der Schweiz zu arbeiten, einfach weil die Bedingungen dort deutlich besser sind, als hier in Norddeutschland.

Aber ich mach das nicht wirklich gerne. Und vor allem wenn man eine Familie hat, ist das nicht so leicht. Was soll ich z.B. machen, wenn meine Eltern irgendwann Pflegebedürftig sind oder meine Frau nur in frankreich arbeit gefunden hat?
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Wie schon 10 mal von mir geschrieben:
Denn darüber freut sich am meisten die Putzfrau in Mallorca, der Masseur in Dubai, die minderjährige Prostituierte in Thailand oder das Konto in der Schweiz. [/B][/QUOTE]

"Mit fünfzehn wollte ich lernen,
mit dreissig hatte ich einiges erreicht.
Mit vierzig war ich nicht mehr verwirrt,
mit fünfzig wusste ich, was ich zu tun hatte.
Mit sechzig konnte ich zuhören und verstehen.
Erst mit siebzig konnte ich unbeschwert gehen,
ohne den Pfad der Tugend zu verlassen...."

Meister Konfuzius (Analekten)

Don't look back:
Das Leben ist ständige (vorwärtsgerichtete) Fortentwicklung
und je jünger man ist, desto dümmer scheint man zu sein.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]"Mit fünfzehn wollte ich lernen,
mit dreissig hatte ich einiges erreicht.
Mit vierzig war ich nicht mehr verwirrt,
mit fünfzig wusste ich, was ich zu tun hatte.
Mit sechzig konnte ich zuhören und verstehen.
Erst mit siebzig konnte ich unbeschwert gehen,
ohne den Pfad der Tugend zu verlassen...."

Meister Konfuzius (Analekten)

Don't look back:
Das Leben ist ständige (vorwärtsgerichtete) Fortentwicklung
und je jünger man ist, desto dümmer scheint man zu sein. [/B][/QUOTE]

"Wenn im Staate Ordnung herrscht, ist es eine Schande, ein armer und gewöhnlicher Mensch zu sein. Wenn im Staate Verwirrung herrscht, so ist es eine Schande, reich und Beamter zu sein." - 8,13

- Analekten
AzaSchon ein wenig polemisch. Die meisten Beamten sind alles aber nicht reich. =)
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
Schon ein wenig polemisch. Die meisten Beamten sind alles aber nicht reich. =)[/QUOTE]

Beamte gab es bereits im römischen Reich, und als höchste Staatsdiener nagten sie zu keiner Zeit am Hungertuch.
AzaNe, Hungertuch wäre ja auch Kappes, sie arbeiten ja auch!
Aber wenn ich sehe, dass Feuerwehrmänner (die bekanntlich Beamte sind) Gerade mal 1600 Euro Brutto bekommen, dann ist das sicherlich nicht wohlhabend zu nennen.
Kampfsau[QUOTE]Aber wenn ich sehe, dass Feuerwehrmänner (die bekanntlich Beamte sind) Gerade mal 1600 Euro Brutto bekommen, dann ist das sicherlich nicht wohlhabend zu nennen.[/QUOTE]

Eher 1600 netto aber darum geht es nicht. Beamte verdienen vielleicht leicht mehr, als der Bevölkerungsdurchschnitt aber solche Sätze sind generell ziemlich generalisierend. Denn es werden ja extrem viele Leute über einen Haufen geworfen. Es gibt wirklich Beamte die gut verdienen und im Vergleich dazu, kaum arbeiten aber andererseits gibt es eben auch Feuerwehrmänner,Soldaten und Polizisten denen man jetzt auch nicht unbedingt nachsagen kann, sie müssen keine Gegenleistungen für ihr Geld erbringen.

Andererseits ist an dem Satz schon etwas dran. Denn wenn ein Staat wirklich entgegen den Interessen des eigenen Volkes arbeitet, ist es wirklich eine Schande für den Staat zu arbeiten, nur damit es einem selbst besser geht.

Aber ich habe generell nicht viel von Leuten gehalten, die sowas sagen wie

"Konfuzius sagt" ohne genauer zu erklären, wie genau sie das in diesem Zusammenhang meinen.

Je jünger man ist, desto dümmer scheint man zusein? Warum sollte das zwangsläufig der Fall sein? Selbst wenn man sich auf ein und die selbe Person bezieht glaube ich nicht, dass das automatisch so sein muss. Menschen können auch verbittern, senil werden korumpieren oder Wichtiges aus den Augen verlieren.

Und was hat das mit dem Zitat zu tun, auf das man sich bezieht?
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]...H4 sind ein faules Pack.
...
[/B][/QUOTE]

Na wenn Du es sagst....
NixDie allermeisten Feuerwehrleute sind keine Beamten, sondern ehrenamtlich tätig.
Ca. 28.000 Beschäftigten in Berufsfeuerwehren stehen mehr als 1 Million ehrenamtliche Angehörige von Wehren entgegen.
Selbst die Mitgliedschaft in einer Berufsfeuerwehr führt nicht automatisch zu einem Beamtenverhältnis (z.B. Werks- oder Betriebsfeuerwehr).
Kampfsau[QUOTE] Die allermeisten Feuerwehrleute sind keine Beamten, sondern ehrenamtlich tätig. Ca. 28.000 Beschäftigten in Berufsfeuerwehren stehen mehr als 1 Million ehrenamtliche Angehörige von Wehren entgegen.

Selbst die Mitgliedschaft in einer Berufsfeuerwehr führt nicht automatisch zu einem Beamtenverhältnis (z.B. Werks- oder Betriebsfeuerwehr).[/QUOTE]

Das weiß ich doch, eine Stadt ist erst ab einer gewissen Einwohnerzahl verpflichtet, Berufsfeuerwehren zu unterhalten aber die sind ja auch nur ein Beispiel für Beamte.

Das Arbeitsverhältnis eines Beamten ist in Punkto regelmäßige Gehaltserhöhung, Arbeitsplatz und Versorgungssicherheit einem Angestelltenverhältnis weit überlegen.

Ein Angestellter weiß eben nicht, ob er in 10-20 Jahren immer eine Arbeit haben wird, solange er nicht durch einen Unfall Arbeitsunfähig wird und selbst im Falle eines Unfalls, werden z.B. Polizisten oft Jobs in der Verwaltung gesucht.

Der Beamte weiß also ziemlich sicher, dass das Geld immer kommen wird, solange er keine wirklich schlimmen Dinger dreht und dass er auch niemals weniger verdienen wird. Dass man solche Arbeitsverhältnisse auf ein Minimum reduzieren will, erscheint daher mehr als nur logisch.
softcakeich hatte die wahl...
und ich wollte nie beamtin werden.
42 wochenstunden, zum teil keine leistungen wie urlaubs- und weihnachtsgeld.
streikverbot, manchmal muss man aufpassen was man sagt...
berufliche neuorientierung ( bewerbungen ) teils sehr schwierig.
neee..

ich bin lieber angestellte- wenn auch mittelbare staatsgewalt, aber freier als es ein bemater jemals sein kann.



soft
xMoriturusxKindergarten Hartz IV - und das Plastikspielzeug gehört Dir!

[URL=http://www.youtube.com/watch?v=v8hJn1Hm5ZE]Neuer TV-Bericht über einen Laden mit Menschenwürde im Sonderangebot[/URL]
WaldemarNicht allzu neu dieser Bericht. Aber zeigt wieder deutlich wie in diesem Lande H4 ler verarscht werden..
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Das weiß ich doch, eine Stadt ist erst ab einer gewissen Einwohnerzahl ...[/B][/QUOTE]

Es ging um den Beitrag von Aza, der die entsprechende Behauptung aufgestellt hatte. Oder ist das ein Doppelnick von Dir?
:rolleyes:
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Es ging um den Beitrag von Aza, der die entsprechende Behauptung aufgestellt hatte. Oder ist das ein Doppelnick von Dir?
:rolleyes: [/B][/QUOTE]

Nee - Aza ist nett. :D

****

Zu dem Bericht - das Ganze war auch noch richtig teuer. So verbrennt man (sinnlos) Steuergelder.

....
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Nicht allzu neu dieser Bericht. Aber zeigt wieder deutlich wie in diesem Lande H4 ler verarscht werden.. [/B][/QUOTE]

Tja...
Aber wenn man es kann....????

Dann ist in der Biographie einzelner Menschen wohl auch etwas falsch gelaufen?
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Dann ist in der Biographie einzelner Menschen wohl auch etwas falsch gelaufen?[/QUOTE]

... z.B. eine Erfahrung auf Grund eines gewissen Sanktionsparagraphen.
JohnSteedVerstehe nicht, was du damit meinst........

Die Biographie hat jeder selbst in der Hand.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Die Biographie hat jeder selbst in der Hand.[/QUOTE]

Wenn man wie du, dem bayrischen Adel abstammt selbstverständlich!
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Wenn man wie du, dem bayrischen Adel abstammt selbstverständlich! [/B][/QUOTE]

Danke oh Leibeigener!

Ironie wird gerne missverstanden, vor allem dann, wenn man nur schnell-schnell alles überliest...
Ausserdem bin ich Altösterreicher, aber das ist eine völlig andere Geschichte.

Wie dem auch sei, die Eigenverantwortung verlässt einen nie, oder man ist ein ferngelenkter Marschflugkörper, aber das würde bei manchen schon
am Wort Marsch scheitern, denn das wäre ja eine unzulässige Aktion...
Mikado: wer sich bewegt, hat verloren!

Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Ironie wird gerne missverstanden, vor allem dann, wenn man nur schnell-schnell alles überliest...[/QUOTE]

Oh dear, shit happens, ich habe ganz vergessen - ich antwortete auf einen John Steed-Beitrag :)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]
Wie dem auch sei, die Eigenverantwortung verlässt einen nie, oder man ist ein ferngelenkter Marschflugkörper, aber das würde bei manchen schon
am Wort Marsch scheitern, denn das wäre ja eine unzulässige Aktion...
Mikado: wer sich bewegt, hat verloren![/B][/QUOTE]

:D Oh vielen Dank, altösterreichischer Meister der Ironie, nun kann ich, mit einem Grinsen gesegnet, ins Bett sinken.

.
AzaThema Feuerwehr:
Ja, es gibt sehr viele freiwillige Feuerwehrmänner.
Diejenigen, die aber verbeamtet sind, sind sicherlich keine Gutverdiener.
Ein normaler Feuerwehrmann bekommt keine 2.000 Euro Brutto.

Zum Vergleich:
Ein x-beliebiger Lehrer steigt mit A12-A13 ein. Ein solches Gehalt bekommt bei der Feuerwehr gerade mal der Leiter der Wache!

Thema Schweiz:

Ja, die Gehälter sind höher.
Allerdings:
Von den 5.000 Franken gehen ca. 1500 Franken für Versicherung etc. ab.
sind wir bei 3.500
Hinzu kommen nochmal minimum 1.000 bis 1.500 Franken für eine 2-Zimmer-Wohung.
Sind wir bei 2.000 Franken.
Jetzt darfst du dich über Preise von 16 Franken für einen Wodka-Redbull freuen (Kein Club, sondern Eck-Kneipe) oder 60 Franken für 1KG Rindfleisch. Oder 1 Franken für ein trockenes Brötchen beim Bäcker.

Ja, die Schweiz zahlt gut Gehälter, aber es ist auch sau teuer.
softcakeoch nöööö.... ihr seid sooooo gemein. :D

ihr könnt dem armen waldemar doch nicht klar machen das das lebe in der schweiz nicht das schlaraffenland ist. wo er doch darlegen wollte das es woanders besser ist und es den menschen hier so schlecht geht.

aber glaube wird er es eh nicht.

aber da ich ja alle h4ler hasse wirds spannend... jemand in meiner hat die anträge bekommen. wenns nach eurem glauben geht müsste ich den jenigen ja glatt 'verstossen'.
aber zu eurer beruhigung, werd ich nicht. im gegenteil... die arge wird sich noch freuen. weil sie wird es nur mit mir zu tun haben...




soft
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]:D Oh vielen Dank, altösterreichischer Meister der Ironie, nun kann ich, mit einem Grinsen gesegnet, ins Bett sinken.

. [/B][/QUOTE]

Bitte.Danke!

Nun, da stellt sich die Frage, ob wir Witze über H4 machen dürfen...

Nein, wir müssen!
Denn die segensreiche Kraft des -wie auch immer gemeinten- Humors deckt jede gesellschaftliche und administrative Lücke auf.

Wir sehen also: Mit Sachlichkeit kommen wir nicht immer so weit, wie wir es gerne hätten.
NixIch denke, Waldemar hat längst begriffen, wie - verhältnismäßig - gut es ihm hierzulande noch immer geht.
Das macht die Diskussion stellenweise auch zum Fake.
Kampfsau[QUOTE]und ich wollte nie beamtin werden. 42 wochenstunden, zum teil keine leistungen wie urlaubs- und weihnachtsgeld.[/QUOTE]

Das hast du auch abseits der Ämter Regelmäßig.

[QUOTE]streikverbot, manchmal muss man aufpassen was man sagt... [/QUOTE]

Kommt darauf an ob du als Beamter Länder oder Bundesrecht unterliegt. Soldaten haben z.B. sowas wie eine Gewerkschaft. Aber das ist auch der Grund, warum es Beamte gibt, damit die Aufgaben so ziemlich immer erledigt werden.

Und aufpassen was man sagt, dass ist in der freien Wirtschaft auch nicht anders. Wenn du erstmal verbeamtet bist und nicht direkten Kundenkontakt hast, dann stört man sich wahrscheinlich auch nicht an nem Tattoo oder Piercing. Bei einer Bank oder Versicherung kann man sowas nicht bringen

[QUOTE]Diejenigen, die aber verbeamtet sind, sind sicherlich keine Gutverdiener. Ein normaler Feuerwehrmann bekommt keine 2.000 Euro Brutto. [/QUOTE]

Feuerwehrmann ist nicht gleich Feuerwehrmann. Dabei hängt es auch stark davon ab, welche Laufbahngruppe man belegt hat .

Aber selbst im mittleren Dienst, da wird man schon so mit A7 eingestellt, hat man mit 27 Jahren schon ca 2000 Euro Brutto nur das vom Brutto dann doch etwas mehr bleibt, als im Schnitt. In der Praxis ist es nämlich schon mit anfang/mitte 20 so, dass man über 1500 Euro netto bekommt. Und das ist ein solides Facharbeitergehalt.



[QUOTE]Zum Vergleich: Ein x-beliebiger Lehrer steigt mit A12-A13 ein. Ein solches Gehalt bekommt bei der Feuerwehr gerade mal der Leiter der Wache![/QUOTE]

Die Vergütung richtet sich strickt nach Qualifikation. Wer einen Universitätsabschluss auf Diplom oder Masterebene hat, kommt bei Eignung in den höheren Dienst, wer einen Bachelor oder Fachhochschulabschluss hat, der kann sich für den gehobenen Dienst bewerben und wer statt dessen eine Ausbildung hat, kommt in den mittleren Dienst.

Der Vorbereitungsdienst für dein gehobenen und höheren Dienst dauert auch länger und ist anspruchsvoller als der Vorbereitungsdienst für den mittleren Dienst. Obwohl man da auch schon eine Menge lernt. Also ist das eine irreführende Diskussion. Man kann einen Lehrer mit Diplom und Referendariat Ende 20 nicht mit einem gelernten Klempner vergleichen, der mit anfang 20 als Feuerwehrmann arbeitet.

[QUOTE]Thema Schweiz: Ja, die Gehälter sind höher. Allerdings: Von den 5.000 Franken gehen ca. 1500 Franken für Versicherung etc. ab. sind wir bei 3.500 Hinzu kommen nochmal minimum 1.000 bis 1.500 Franken für eine 2-Zimmer-Wohung. Sind wir bei 2.000 Franken. Jetzt darfst du dich über Preise von 16 Franken für einen Wodka-Redbull freuen (Kein Club, sondern Eck-Kneipe) oder 60 Franken für 1KG Rindfleisch. Oder 1 Franken für ein trockenes Brötchen beim Bäcker. Ja, die Schweiz zahlt gut Gehälter, aber es ist auch sau teuer.[/QUOTE]

Ich kann Waldemars Argument in dieser Situation gut verstehen. Wie kann man das in Deutschland noch schön reden?

Und zerreden könnt ihr das nicht wirklich, wieviel bleiben einem von 1500 Euro Brutto in Deutschland?

Nach Abzug von den Steuern sind das ca 1050 Euro. Davon kann man nochmal locker 500-600 Euro abziehen, wenn man ebenfalls eine 2 Zimmerwohnung beziehen will. In gewissen Wohngegenden nochmal deutlich mehr, bleiben noch 550-450 Euro, das sind ca 590-720 CHF also ca ein Drittel-Viertel von dem, was einem in der Schweiz übrig bleibt. Ja sicher, ein Leben im Überfluss ist das nicht aber es ist ein anständigeres Leben, als man sich hier erhoffen kann. Noch dazu ist man ordentlich versichert und muss sich um viele Dinge nicht mehr dermaßen Gedanken machen.

Das mit den Preisen ist so eine Sache, es betrifft ja in erster Linie die Lebensmittel. Und in der Hinsicht frag ich mich, ob das nicht nunmal die Preise sind, die das Essen eigentlich kosten sollte. Wer Fleisch von Tieren essen will, die ordentlich behandelt wurden und von Landwirten stammen, die davon auch existieren können, der kann nicht gleichzeitig einen Schnitzel für 2 Euro das halbe Kilo erwarten, wie man ihn bei den Discountern finden kann.

Ich denke Waldemar würde diese Berufsangebote wahrnehmen, wenn er das wirklich könnte aber er hat sicherlich Gründe dafür, die doch über einfaches, Sich-beschweren-wollen hinausgehen.

Wir haben doch jetzt schon eine Abwanderung von ca 200.000 gut qualifizierten Fachkräften in den letzten 7 Jahren gehabt.

Darum weiß ich auch nicht, warum seine Argumente jetzt so auseinandergenommen werden.

In Deutschland geht es uns NOCH Verhältnismäßig gut. Vor allem wenn wir uns mit China oder Äthiopien vergleichen aber sollte das wirklich unser Maßstab sein?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]
Das macht die Diskussion stellenweise auch zum Fake. [/B][/QUOTE]

Stellenweise? Bist Du heute weichgespült?

*mal durchwuschelt*

;-)
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Das macht die Diskussion stellenweise auch zum Fake.[/QUOTE]

Dieser Thread dreht sich im Kreis, und wir gelangen langsam aber sicher wieder zur Warteschlange an der Suppenküche.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Oh dear, shit happens, ich habe ganz vergessen - ich antwortete auf einen John Steed-Beitrag :) [/B][/QUOTE]

Nun, Marie-Antoinette(eine Habsburgerin) hat im Tod viel Grösse gezeigt.
Würde es manchem H4-Empfänger gelingen im Leben Grösse zu zeigen, würden ihm scheinbar zynische Äusserungen, wonach er bei Brotmangel auch Kuchen essen könne, erspart bleiben....Aber auch egal.
Man gerade in einer pluralistischen Gesellschaft wohl KEINE Grösse vom einzelnen erwarten. Schon gar nicht einen Begriff dafür.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Man gerade in einer pluralistischen Gesellschaft wohl KEINE Grösse vom einzelnen erwarten. Schon gar nicht einen Begriff dafür. [/B][/QUOTE]

Größe zu zeigen bedeutet, sich bei der Suppenküchen-Schlange hinten anzustellen!
ArrogantNickDas ist alles sooo crank! :D

.
Waldemarsoftcake .. AN und NIXgehrin

Euch quillt die Erleuchtung auch schon aus den Ohren raus.. Fals ihr es nicht mibekommen habt.. ich beantrage bald Rente weil nicht mehr leistungsfähig bin...

Es ist halt schön in Deutschland.. noch schöner in der Schweiz.

Und eure Relaitivierung ist ziemlich lächerlich. Natürlich ist es in der Schweiz teurer. Aber seine Wohnung kostet keine 1000-1200 Euro sondern 850. 3 Zimmmer 67 qm. Ländliche Gegend wo der Mietpreis noch human ist.. für Schweizer Verhältnisse. Aber er wohnt an der GRENZE. Was heißt das wohl?? Benzin ist sogar in der Schweiz günstiger. Lebensmittel wird halt im Billiglohnland Deutschland eingekauft. Warenwert bis 180 Euro können eingeführt werden und auf Antrag gibt es die 19 % Mwst zurück. Insgesamt ist das eine viel höhere Lebensqualität als in Deutschland. Jedenfals für ihn. In Deutschland hat der sich nur noch aufgeregt über den Mist der dort lief. Jetzt ist er wieder zufrieden und will da auch nie wieder fort.. Und ich gönne es ihm sehr..

Ich kassiere noch ein wenig eure Steuergelder.. und gebe sie in der Schweiz wieder aus.. wenn mich mein Kumpel wieder auf Tour einläd.. so.. fuck u?
softcakewie länge erzählst du jetzt eigentlich das du rente beantrage willst?
gemacht hast du es ja anscheinend noch nicht...

was dich in meinen augen wieder total unglaubwürdig macht.

und du, du kannst mich nicht damit ärgern das du unser steuergeld sonstwo ausgibst. so what? das ist doch dir überlassen...
ich nehms dir auch nicht persönlich das du alg2 beziehst. warum auch?
es ist doch dein recht ...
sorry, die nummer funktioniert nicht :)


soft
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]
sorry, die nummer funktioniert nicht :)


[/B][/QUOTE]

Tja, es gibt halt Leute, deren ganzes Leben funktioniert nicht, weswegen sie gerne andere Menschen ärgern wollen und selbst das klappt nicht. So ein Ärger aber auch. :D

....
AzaWaldemar, es gibt Leute die Wohnen in CH und können deswegen sehr gut sagen, was es kostet =)
Ich rede nichts gut oder schlecht, ich wollte lediglich ein paar Fakten auf den Tisch legen. Da gibt es auch nichts zu diskutieren, mir ist es ziemlich wumpe, ob ihr CH für das Paradies oder Moloch haltet.

Ich möchte nur nicht, dass ihr in die Schweiz geht und völlig desillusioniert aufwacht.
Z.b. bekommen Deutsche nur sehr schwer eine Wohnung. Nicht weil sie nicht liquide sind, sondern weil sie deutsch sind und eine Überfremdung durch die Jungs aus dem "großen Kanton" nicht gewünscht ist.

12 Euro für ein Getränk in der Kneipe, 10 Euro für ne kleine Pizza.. Ja da wirst du mit unseren Steuergeldern richtig auf die Kacke haun, Waldemar ;)

Und bitte mecker nicht über die faschistischen Preise der Wohnungen, wenn du in Zürich in einer 9m² Bude hockst, die 600 Euro kostet. Es ist doch alles besser, dort drüben ;)
ScheolMir wurde mal von einem Deutschen, der in die Schweiz gezogen ist, gesagt, daß Deutsche in der Schweiz ungefähr so einen schlechten, unbeliebten Ruf haben, wie Türken in Deutschland.

Beruflich dort etwas zu erreichen sei unglaublich schwierig, und soziale Kontakte zu knüpfen ebenso.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Größe zu zeigen bedeutet, sich bei der Suppenküchen-Schlange hinten anzustellen! [/B][/QUOTE]

Suppenkücken untergraben eindrucksvoll die Selbständigkeit mündiger Menschen.
Auch geistig.
Es hat mit partiellen Notwendigkeiten zu tun, sich dort
anzustellen, mit mehr nicht.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Suppenkücken untergraben eindrucksvoll die Selbständigkeit mündiger Menschen.
Auch geistig.
Es hat mit partiellen Notwendigkeiten zu tun, sich dort
anzustellen, mit mehr nicht.[/QUOTE]

Nicht jeder besitzt die Größe sich einer Hilfebedürftigkeit einzugestehen! Ich würde lieber Suppe löffeln als den heldenhaften Mythen-Tod zu zelebrieren oder Robin Hood zu spielen, auch wenn Du der noch kleingeistig in Marie-Antoinettes Zeitalter schwelgt dies nicht nachvollziehen kannst :eek:
JohnSteedAch, ich bin realistisch genug eben nicht in der Vergangenheit zu leben...
Somit kann ich auch nicht finden, dass früher alles besser war.


Nur eins zur Zeit von Marie-Antoinette:
Die Leute hatten wirklich Probleme und wirklich Hunger.
Revolutionen waren, wenn nicht "notwendig", dann doch nachvollziehbar.
Die heutigen Menschen haben zuviel Angst vor dem Leben.
Dabei ist mitschuld die Vollkaskomentalität unserer Zeit.

Klar kann man weite Teile der Bevölkerung alimentieren und damit ihre Selbstständigkeit untergraben.
Aber kann ein Land zuschauen, wie 100.000 wegen der Eigendynamik des Sozialsystems schlichtweg verblöden?

Die Tafeln tragen NICHTS dazu bei, dass Menschen selbstbewusster, stärker und entschlossener werden.
Im Gegenteil sie verstärken die hier übliche und erwünschte Lebensangst.
Kampfsau[QUOTE]Die heutigen Menschen haben zuviel Angst vor dem Leben. Dabei ist mitschuld die Vollkaskomentalität unserer Zeit.[/QUOTE]

Die Menschen machen sich Gedanken um die Zukunft. Früher hat man doch keine Vorsorgeuntersuchungen gemacht.

Es gab wenige wirklich kompetente "Medizinmänner" und Ärzte. Viele waren Kurpfuscher und die, die wirklich was konnten, waren auch verdammt teuer.

Da musste man hat einfach mit dem fetten Geschwür am Hals oder dem Klumpfuss leben und wenn man daran dann vorzeitig verreckt ist, war es halt Gottes Wille.

Und ich glaube auch nicht, dass die Menschen großartig selbstständiger waren als heute. Früher hat man halt mehr ertragen aber was man mit Freiheit und eigenen Gedanken anfangen soll? Viele waren daran gewohnt, einfach nur zu folgen.

Wenn ich einen gebildeten, schlauen und kompetenten Menschen will, muss von außen in diesen investiert werden.



[QUOTE]Klar kann man weite Teile der Bevölkerung alimentieren und damit ihre Selbstständigkeit untergraben. Aber kann ein Land zuschauen, wie 100.000 wegen der Eigendynamik des Sozialsystems schlichtweg verblöden?[/QUOTE]

Waren die Menschen wirklich soviel schlauer? Die Idioten gab es doch immer und ich denke das Verhältnis war auch ein Ähnliches. Das hat nichts mit Alimentierung zu tun. Damals gab es halt nur mehr Arbeit, für Unqualifizierte und die wurden mit der Beschäftigung in ihrem Dasein bestätigt, materiell entlohnt und sind folglich nicht aus Gründen der völligen Inaktivität verwahrlost oder nicht in dem Maße.

Vor 20 Jahren wurden arbeitslose nicht soviel schlechter versorgt.

[QUOTE]Die Tafeln tragen NICHTS dazu bei, dass Menschen selbstbewusster, stärker und entschlossener werden. Im Gegenteil sie verstärken die hier übliche und erwünschte Lebensangst.[/QUOTE]

Sicher nicht aber sie sind ja leider notwendig für einige Leute um zu überleben oder gesund zu bleiben.

Was wäre denn die Konsequenz, gebe es diese Alimentierung nicht, keine sozialen Hilfsnetze und auch keine Tafeln?

Da wäre dann im Gegensatz zu der Angst vor dem Leben, die Angst vor dem Tod größer. Die Menschen wären entschlossener in ihrem Kampf.

Sie wären aber auch brutaler. Mord, Raub und Überfälle, Betrug usw würden an der Tagesordnung stehen, das Land wäre unsicherer weil die Menschen irgendwann keine andere Wahl haben. Und durch die Notwendigkeit und Gewöhnung, schwindet dann irgendwann auch die moralische Abwehr gegenüber solchem Verhalten und die Armen würden brutaler und rücksichtsloser denken.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]... Fals ihr es nicht mibekommen habt.. ich beantrage bald Rente weil nicht mehr leistungsfähig bin...

[/B][/QUOTE]

Wie alt bist Du denn, wenn man fragen darf ?
NixEr meint Rente wegen Erwerbsunfähigkeit.
Fuck up Evilja, ich weiß, die Frage bleibt trotzdem.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Mir wurde mal von einem Deutschen, der in die Schweiz gezogen ist, gesagt, daß Deutsche in der Schweiz ungefähr so einen schlechten, unbeliebten Ruf haben, wie Türken in Deutschland.[/B][/QUOTE]

Gewisse Mentalitätsunterschiede können durchaus hinderlich sein, sich in der Schweiz gut einzuleben. Preussischer Kommandoton wird in der Schweiz nicht gern gehört, auf Titel wird kein und auf Höflichkeit viel Wert gelegt. Sowas lohnt es sich zu lernen, um nicht negativ aufzufallen.

Türken sind allerdings anders. Türken findet man auf dem Bau und beim Putzen, bei Hilfsarbeiten, die die Einheimischen eh nicht machen wollen. Deutsche finden man in qualifizierten Arbeiten, als Arzt oder Journalist. Die kommen natürlich in Berufsgruppen rein, wo es bisher eher selten der Fall war, massive Konkurrenz durch Ausländer zu haben, und dann noch solchen, die besser und geschliffener deutsch können als man selbst. Das kratzt schon etwas am Schweizer Ego ;)


[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Beruflich dort etwas zu erreichen sei unglaublich schwierig, und soziale Kontakte zu knüpfen ebenso. [/B][/QUOTE]

Ich seh nicht ein, warum es in der Schweiz schwieriger sein sollte, etwas zu erreichen, als in Deutschland?

Soziale Kontakte sind durchaus möglich, in meiner weiteren Verwandschaft sind unterdessen mehrere mit Deutschen lieert, warum sollte das nicht gehen...?

grüsse, barbara
Scheol@LaChatte

Nun, diese Aussagen stammen nicht von mir, und ich kann dazu schlecht was ergänzen.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]...
Sie wären aber auch brutaler. Mord, Raub und Überfälle, Betrug usw würden an der Tagesordnung stehen, das Land wäre unsicherer weil die Menschen irgendwann keine andere Wahl haben. Und durch die Notwendigkeit und Gewöhnung, schwindet dann irgendwann auch die moralische Abwehr gegenüber solchem Verhalten und die Armen würden brutaler und rücksichtsloser denken. [/B][/QUOTE]

Als Fatalist müsste ich das einige Zeit in kauf nehmen.
Es ist immer der Konflikt, der durch Eskalation Probleme
zu lösen versucht.
Die Harmonie und der Konsens decken immer nur alles zu.

Es ist die Frage, ob eine Art Bürgerkrieg vielleicht doch besser wäre, als 100 Jahre Tiefschlaf.
Es ist mir klar, dass dies wieder die totale Cagliostroschreibe ist und ich dann hinterher wieder betonen muss, ich hätte das nicht so gemeint...

Wie dem auch sei, ich wünsche mir keine toten Menschen, aber Menschen, die aufgrund eines völlig
abgedrehten Bildungs- und Sozialsystems vom 20.Lebensjahr an klinisch tot sind, kann auch nicht Sinn+Zweck der Gemeinschaft sein.

Nach wie vor ist Deutschland nicht reif für (parteiunabhängig) freisinnige und liberale Politik.
Der Etatismus ist eine Krake, die hohe interne Systemkosten hat.
Eine aktive Gemeinschaft findet nicht statt, weil sich ja der Staat angeblich um alles kümmert.

Kreativität wird nach wie vor von Kirchen und Staat nicht gern gesehen, weil Kreativität immer mit Unabhängigkeit einhergehen kann.
Unabhängige, mündige Menschen passen nicht in die hiesige von Zünften regierte Firmenlandschaft.

Der hier geltende "spirituelle" Arbeitsbegriff ist ein Hemmnis.
Dass Sicherheit vor Freiheit geht, ist ein Mentalitätsproblem.

Vielleicht wird die Freiheit in Deutschland falsch "verkauft"

Deutschland hat sich wiedervereinigt, aber nicht weiterentwickelt.
Kohl hat geglaubt, man könnte die DDR inahlieren und einfach wieder im Jahre 1955 beginnen.
Das ging nicht gut.
Die grossen Chancen der Einigung wurden verschlafen.
Verschnarcht.
Kampfsau[QUOTE]Gewisse Mentalitätsunterschiede können durchaus hinderlich sein, sich in der Schweiz gut einzuleben. Preussischer Kommandoton wird in der Schweiz nicht gern gehört, auf Titel wird kein und auf Höflichkeit viel Wert gelegt. Sowas lohnt es sich zu lernen, um nicht negativ aufzufallen. [/QUOTE]

Im Endeffekt ist man immer auch noch ein Ausländer, auch wenn die Sprachen sich ein wenig ähneln.Ich finde die Aussagen schon ein bischen verallgemeinernd.

Die Deutschen sind ja auch nicht wirklich so großartig ausländerfeindlicher oder nationalkonservativer als andere Nationen. Frankreich und England haben auch ihre Sarazins und Nationalparteien.

Folglich wird es ein paar Schweizer geben die sagen, diese eingebildeten Piefkes oder wie man uns dort nennt aber ich glaube die meisten werden einen entweder mögen oder halt nicht.

[QUOTE]Als Fatalist müsste ich das einige Zeit in kauf nehmen. Es ist immer der Konflikt, der durch Eskalation Probleme zu lösen versucht.[/QUOTE]

Ich dachte immer es sind die Probleme die neue Probleme erzeugen. Wobei ich dir zustimme ist, dass Dinge auf den Tisch gepackt und angegangen werden müssen.

Aber wenn ich die Leute so sehr aushungern und alleine lasse, bis sie sich gegenseitig umbringen, dann habe ich in der Hinsicht kein Problem gelöst. Außer man sagt der Tod von Menschen ist eine praktikabele Lösung für Konflikte.

[QUOTE]Die Harmonie und der Konsens decken immer nur alles zu.[/QUOTE]

Wer Harmonie , Gerechtigkeit und Rücksicht gegenüber Schwächeren erlebt hat, der wird diese Werte selber auch besser leben können, als jemand dem diese Werte Fremd sind.

Folglich deckt man überhaupt nichts zu, sondern vermeidet nur das Schlimmste.

[QUOTE]Wie dem auch sei, ich wünsche mir keine toten Menschen, aber Menschen, die aufgrund eines völlig abgedrehten Bildungs- und Sozialsystems vom 20.Lebensjahr an klinisch tot sind, kann auch nicht Sinn+Zweck der Gemeinschaft sein.[/QUOTE]

Was heißt denn klinisch tot? Nur weil jemand ziel und antriebslos ist? Diese Menschen wären doch egal unter welchen Bedingungen tot. Jemand der nur aktiv wird weil er droht zu verhungern und sich vorher um nichts kümmert, ist der nicht einfach nur ein träger Mensch? Der ist doch zuhause vor dem Fernseher mit Bierpulle genauso "tot" wie wenn er halt auch ab und an gezwungen ist, etwas zu malochen oder Leute auszurauben. Diese trägen Menschen gab es doch immer und seit jeher wurde es ausgenutzt, dass der Großteil der Menschen nicht selbstständig ist.

[QUOTE]Kreativität wird nach wie vor von Kirchen und Staat nicht gern gesehen, weil Kreativität immer mit Unabhängigkeit einhergehen kann. Unabhängige, mündige Menschen passen nicht in die hiesige von Zünften regierte Firmenlandschaft.[/QUOTE]

Was du hier ansprichst ist nicht Systemimmanent sondern Soziologie und Psychologie. Gesellschaft bedeutet immer bis zu einem gewissen Grade Anpassung und Aufgabe von Individualität.

Schon mal gesehen was passiert, wenn 2 Alphatiere in einer Gruppe sind? Kannst du dir vorstellen was passiert, wenn jeder ein solches Alphatier wäre?

Vor allem sehe ich nicht, wie das auf einmal alles aufbrechen sollte, nur weil die Menschen eine ganze Weile lang ihrem eigenem Elend überlassen werden würden? Und selbst wenn es sogar klappen würde, was so wohl nicht passieren würde.Es muss einen anderen weg geben, denn ansonsten müsste man ja jede oder jede zweite Generation einen Bürgerkrieg geben mit Toten, Verhungerten und Verbrechen usw weil jede Generation es selber mal erfahren müsste.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]softcake .. AN und NIXgehrin
...
Fals ihr es nicht mibekommen habt.. ich beantrage bald Rente weil nicht mehr leistungsfähig bin... [/B][/QUOTE]

Nicht jedem weinerlichen kognitiven Pflegefall wird eine Rente bewilligt, befürchte ich für Dich. Aber überlassen wir das ruhig dem beratungsärztlichen Dienst. Vielleicht zeigen sie ja Erbarmen und lassen Dir eine Rentenneurose durchgehen. Drucke Dir am besten Deine Beiträge aus diesem Thread aus und nimm sie mit zum Termin. :D

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Es ist halt schön in Deutschland.. noch schöner in der Schweiz.[/B][/QUOTE]

Bon voyage!, möchte man da begeistert ausrufen. In der Schweiz bist Du natürlich mit einer fetten EU-Rente von ca. 900 EUR der Prinz. Obwohl - wenn Du nach Mali oder Somalia auswanderst, kannst Du Dir von Deiner Rente sogar einmal im Monat ein schickes Abendessen leisten. Und eine Zwillingsflak auf dem Dach zum Selbstschutz.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Ich kassiere noch ein wenig eure Steuergelder.. und gebe sie in der Schweiz wieder aus.. wenn mich mein Kumpel wieder auf Tour einläd.. so.. fuck u? [/B][/QUOTE]

Was soll's? Softcake, AN und Nixgehrin (lol) zahlen genug Steuern, Dir einen leistungsgerechten Lebensabend zu finanzieren. Setze ich meine festangestellte Ayurveda-Masseurin halt auf 30 Stunden runter. Für einen Rollstuhl und eine Herz-Lungen-Maschine können wir ja im Board sammeln.

- Da ist wirklich nur noch Mitleid für Dich.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]...Deutsche finden man in qualifizierten Arbeiten, als Arzt oder Journalist. Die kommen natürlich in Berufsgruppen rein, wo es bisher eher selten der Fall war, massive Konkurrenz durch Ausländer zu haben, und dann noch solchen, die besser und geschliffener deutsch können als man selbst. Das kratzt schon etwas am Schweizer Ego ;)




...
grüsse, barbara [/B][/QUOTE]

Nun, das Buch von Herrn Ziauddin hat mir schon die Augen geöffnet über "die" Deutschen.
Jetzt ist mir auch klar, warum sie dort "Gummihälse" heissen.

Diese abstruse Mischung aus Unzufriedenheit, Devotsein (auch Schleimen) und Besserwisserei kommt gerade im deutschsprachigen Ausland nicht immer gut an.

Das schweizer Ego braucht keine Probleme zu kriegen, wenn vor allem Bewohner von Schalke-Umtata sie heimsuchen, handelt es sich doch in aller Regel um
deutsch gewordene Polen. Deswegen auch der Hang
zum Vogelflug.:D

Anmerkung: 1848 wollte Preussen in der Paulskirche nicht, dass Österreich quasi einem naja grossen Deutschland beitritt, ,mit der offiziellen Begründung, es hätte zuviele Nationen in seinen Grenzen.
Das hat die Preussen nicht daran gehindert, die Frage offenzulassen, wer "Deutscher" ist und wer Pole, also nannte man diese Menschen Schlesier und siedelte sie zu tausenden, sozusagen als Arbeitssklaven im Ruhrgebiet an.
Das ändert sozusagen nach der Methode Sarazzin nichts an Mentalität oder Genetik.
Kampfsau[QUOTE]Nicht jedem weinerlichen kognitiven Pflegefall wird eine Rente bewilligt, befürchte ich für Dich. Aber überlassen wir das ruhig dem beratungsärztlichen Dienst. Vielleicht zeigen sie ja Erbarmen und lassen Dir eine Rentenneurose durchgehen. Drucke Dir am besten Deine Beiträge aus diesem Thread aus und nimm sie mit zum Termin.[/QUOTE]

Man kann ja unterschiedlicher Meinung sein aber irgendwann hört es doch auf oder findest du nicht und es geht über einfache Meinungsäußerung weit hinaus?



[QUOTE]Diese abstruse Mischung aus Unzufriedenheit, Devotsein (auch Schleimen) und Besserwisserei kommt gerade im deutschsprachigen Ausland nicht immer gut an.[/QUOTE]

Was redest du eigentlich immer für abstruses Zeug? Wie kann man devot sein und gleichzeitig ein Besserwisser? Wenn in die Schweiz deutsche Ärzte und Akademiker Fuß fassen, dann weil sie qualifiziert oder kompetent sein. Mir ist doch egal wenn mein Automechaniker oder Arzt ein Besserwisser ist, wenn er seine Arbeit gut macht.

Wahrscheinlich wirkt das auch einfach nur so arrogant auf sie, weil die Deutschen ein Hochdeutsch sprechen können, dass in der Schweiz kaum ein Hochschulprofessor hinbekommt, selbst wenn er sich mit aller Macht anstrengt.

Die Auswanderer sind ja meist nicht der Durchschnittsdeutsche. Das macht auch rein logisch Sinn. Denn wenn die Mentalität in Deutschland so sehr sein naturell widergeben würde, würde er das Land ja nicht verlassen.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]...
Was redest du eigentlich immer für abstruses Zeug? Wie kann man devot sein und gleichzeitig ein Besserwisser? Wenn in die Schweiz deutsche Ärzte und Akademiker Fuß fassen, dann weil sie qualifiziert oder kompetent sein. Mir ist doch egal wenn mein Automechaniker oder Arzt ein Besserwisser ist, wenn er seine Arbeit gut macht.

... [/B][/QUOTE]

Hochdeutsch?
Lecker, lecker, lecker und lecker sind also Hochdeutsch.
Schina statt Kina ist also Hochdeutsch?
Auf Arbeit gehen, statt in die Arbeit gehen, wie jeder normale Mensch, ist also Hochdeutsch?
Unverständlich vor sich hinbrabbeln in einem fremden Land ist also Hochdeutsch?

Weisst du was Hochdeutsch ist?

Es ist aus der österreichischen Kanzleisprache und den oberdeutschen (süddeutschen) Mundarten entwickelt worden.
Die ganze Vielfalt und der Variantenreichtum des Deutschen stammt also quasi aus Süddeutschland.

Das was du unter Hochdeutsch verstehen könntest, ist eine rotzige, schlampige Interpretation davon,
Nichtmal ein Dialekt.
Etwas was durchaus schweizer
Menschen dazu bringt die Nase zu rümpfen.
Man muss auch nicht alles persönlich nehmen,
die frankophilen aus der Romadur, die wohl genauso
ignorant und von der eigenen Kultur berauscht sind,
wie die "Deutschen", mag in Zürich oder Basel auch
keiner............

Nun, ich kenne das aus Auslandsreisen, vor allem Menschen aus den nichtsüdlichen deutschen Ländern reden mit Servicepersonal so, als wären sie ein
SS-Bataillon in Paris während der Besetzung.
Bringt man das jemals wieder aus einem Teil der Deutschen heraus?
Und vor allem, merken sie es?
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Man kann ja unterschiedlicher Meinung sein aber irgendwann hört es doch auf oder findest du nicht und es geht über einfache Meinungsäußerung weit hinaus? [/B][/QUOTE]

Nein. Aber versuch doch, mich aus der Bundesbank zu werfen.

Andererseits taugst ausgerechnet Du im Hinblick auf Deine sehr einfachen Meinungsäußerungen im Alzheimer-Thread nicht gerade zum Gralshüter des Grundgesetzes.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]...Wie kann man devot sein und gleichzeitig ein Besserwisser? .... [/B][/QUOTE]

Doch,doch.
Die Kombination ist mir sozusagen nicht ganz unbekannt.
Sie führt schlussendlich zu mehr und intensiverer Strafe.
Es könnte sein, dass das deutsche Volk sich kollektiv
nach Strafe sehnt und deshalb sich so auffällig
nicht zu benehmen weiss.
Absicht!
Kampfsau[QUOTE]Andererseits taugst ausgerechnet Du im Hinblick auf Deine sehr einfachen Meinungsäußerungen im Alzheimer-Thread nicht gerade zum Gralshüter des Grundgesetzes.[/QUOTE]

Bist du nicht die widersprüchliche Person? Mir wirfst du vor, ich wünsche angeblich allen alten , pflegebedürftigen Menschen einen frühen Tod, was einfach nicht stimmt. Was man rein gedanklich als logisch erfasst, steht eben im Widerspruch zu den Dingen, zu denen man sich rein moralisch verpflichtet fühlt.

Aber du brauchst nur ein paar Reizwörter zu hören und schon meinst du, einen Menschen total durchschaut zu haben.

Und das Beste,hier machst du dich über einen Mann mit Behinderung lustig aber für dich scheinen ja alle Menschen die eine andere Ansicht als du haben, für persönliche Angriffe freigegeben zu sein.

[QUOTE]Hochdeutsch? Lecker, lecker, lecker und lecker sind also Hochdeutsch. Schina statt Kina ist also Hochdeutsch? Auf Arbeit gehen, statt in die Arbeit gehen, wie jeder normale Mensch, ist also Hochdeutsch? Unverständlich vor sich hinbrabbeln in einem fremden Land ist also Hochdeutsch?[/QUOTE]

Hochdeutsch ist für mich eine Sprache, die rein praktisch gesehen kaum mehr jemand anwendet. Allein schon weil im alltäglichen Sprachgebrauch der Dativ selten verwendet wird in vielen Situationen und auch Zeiten nicht perfekt angewendet werden. Phonetisch ist das Deutsch der Norddeutschen noch am nähesten an der Schriftsprache die aus Büchern wie der übersetzten Bibel stammen.

[QUOTE]Es ist aus der österreichischen Kanzleisprache und den oberdeutschen (süddeutschen) Mundarten entwickelt worden. Die ganze Vielfalt und der Variantenreichtum des Deutschen stammt also quasi aus Süddeutschland. Das was du unter Hochdeutsch verstehen könntest, ist eine rotzige, schlampige Interpretation davon, Nichtmal ein Dialekt.[/QUOTE]

Ist es nicht quasi das, was du forderst für Bayern? Eine Erhaltung alten, süddeutschen Kulturgutes? Bevor es denn über die Zeit in Süddeutschland verwässert ist. Es ist ja oft zu beobachten, dass sich Sprache vereinfacht im Laufe der Zeit. So werden oft Wörter verschluckt oder quasi zusammengeschweißt.

Wir haben uns halt auf ein Standarddeutsch in Grammatik und Kultur geeinigt. Im Norddeutschen gibt es ja auch das Plattdütsch, welches leider auch so langsam vom Aussterben bedroht zu sein scheint.Ich sehe nur nicht ein, warum jemand für die Art wie er Wörter ausspricht und betont als arogant oder besserwisserisch bezeichnet wird.

Findest du das nicht total kleinlich?

[QUOTE]Nun, ich kenne das aus Auslandsreisen, vor allem Menschen aus den nichtsüdlichen deutschen Ländern reden mit Servicepersonal so, als wären sie ein SS-Bataillon in Paris während der Besetzung. [/QUOTE]

So sehr unterscheidet sich das empfinden halt. Es mag sein, Hochdeutsch ist eine Soldatensprache aber auch eher, weil Soldaten sich einfach verständigen können müssen, egal wo sie herkommen.

Als ich noch in der Bundeswehr diente, verbrachte ich auch 3 Monate im Schwabeländle und da haben sich schon die Badener über die Württemberger aufgeregt und als Außenstehender kann man diese lokalen Streitereien eigentlich gar nicht nachvollziehen. Die Leute von der einen Seite des Hügels, haben was gegen die Leute von den anderen Hügeln.

Und wir haben Leute aus Ostfriesland, BW, Bayern, Hessen usw usf gehabt. Da versucht man halt möglichst deutlich und sauber Standarddeutsch zu sprechen, damit man einander auch genau versteht.

Wir hatten einen Soldaten, der wurde erst eingebürgert und musste Deutsch lernen. Er war auch relativ gut aber das schwäbisch hat er einfach nicht verstanden, ich oft genug auch nicht.

Also warum soll ich denn, wenn ich im Ausland bin, in mein regionales Geschwätz verfallen, wenn ich erwarte, verstanden zu werden?Da bemühe ich mich um eine saubere Aussprache und Formulierung, auch wenn das vielleicht etwas unterkühlt oder aufgesetzt wirkt.

[QUOTE]Es könnte sein, dass das deutsche Volk sich kollektiv nach Strafe sehnt und deshalb sich so auffällig nicht zu benehmen weiss. Absicht![/QUOTE]

Es könnte auch sein, dass man einfach zu sehr auf die falschen Dinge fixiert ist. Es ist ja unglaublich aber wir haben unterschiedliche Vorstellungen von Höflichkeit.

So mag sich ein mancher Schweizer oder Süddeutsche über einen Norddeutschen aufregen und sich dabei sogar im Recht sehen. Es muss wohl an einer empfindlichen Befindsamkeit liegen, dass sich manche Leute so sehr beleidigt fühlen und als Norddeutscher fragt man sich dann, warum die so unfreundlich sind, wobei man da eigentlich brav arbeiten und seine Steuern zahlen will und keinen Stress will.

Ich halte von Kleinstaatlerei nicht viel, sie ist gut, wenn sie Selbstständigkeit fördert aber schlecht, wenn sie Barrieren in den Köpfen erzeugt. Und die Gefahr sehe ich ganz klar

Ich meine was schreibst du da? Du redest von Dingen die schon Jahrhunderte zurückliegen und die angeblich alles erklären sollen.

Du sagst Nichtsüddeutsche sind kulturlos, devot, schleimig, masochistisch, arogant, von sich selbst berauscht usw.

Also quasi ein Haufen Vorurteile übelster Sorte. Du siehst einen Touristen als in schlimmster SS Manier kommandierend und wahrscheinlich würden unvoreingenommene Leute sagen, dass die einfach nach dem Weg fragen.

Dabei nähert man sich mit solchen Ressentiments viel mehr den Nazis an, als es die Touristen selber tun.

Ich gehe davon aus, dass es voreingenommene Leute wie du es zu sein scheinst, gibt. Aber ich denke wenn man einen guten Posten in der Schweiz erwarten kann, dann sollte man ihn auch annehmen, wenn die Schweizer wirklich soviel weniger voreingenommen sind als die Deutschen, werden sie schon nicht soviel gegen hoch qualifizierte Fachkräfte haben. Immerhin tragen diese zum schweizerischen Wohlstand bei. Sie bekommen qualifizierte Fachkräfte, ohne auch nur einen Franken für deren Ausbildung ausgegeben zu haben.
LaChatte[QUOTE]Also warum soll ich denn, wenn ich im Ausland bin, in mein regionales Geschwätz verfallen, wenn ich erwarte, verstanden zu werden?Da bemühe ich mich um eine saubere Aussprache und Formulierung, auch wenn das vielleicht etwas unterkühlt oder aufgesetzt wirkt.[/QUOTE]

Hallo Kampfsau

wenn ich mich an die erste Welle von Ossis erinnere, die so vor sieben, acht Jahren vermehrt in die Schweiz zu kommen begannen, da war's sprachlich am Anfang schon etwas schwierig und wir staunten uns regelmässig an und fragten uns selbst "ist das da Deutsch, am andern Ende der Kommunikation...?". Aber heute geht's gut. :D



[QUOTE]So mag sich ein mancher Schweizer oder Süddeutsche über einen Norddeutschen aufregen und sich dabei sogar im Recht sehen. Es muss wohl an einer empfindlichen Befindsamkeit liegen, dass sich manche Leute so sehr beleidigt fühlen und als Norddeutscher fragt man sich dann, warum die so unfreundlich sind, wobei man da eigentlich brav arbeiten und seine Steuern zahlen will und keinen Stress will.[/QUOTE]

ja eben. Das liegt nicht an Dialekt oder Standardsprache (als Schweizer sind Dialekte grundsätzlich sympathischer, alle reden hier Dialekt, Standardsprache ist nur zum Schreiben da), sondern wenn jemand nicht "Guten Tag, Danke, Bitte" über die Lippen kriegt, so wird das einfach als rüpelhaft empfunden.

Wer keinen Stress will, muss sich halt an diese Besonderheiten anpassen. Brav arbeiten und Steuern zahlen reicht eben nicht für die Integration, sondern es kommt auch dazu, sich zumindest einigermassen an lokale Sitten zu adaptieren... dann klappt's auch mit den Nachbarn.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]...
Wer keinen Stress will, muss sich halt an diese Besonderheiten anpassen. Brav arbeiten und Steuern zahlen reicht eben nicht für die Integration, sondern es kommt auch dazu, sich zumindest einigermassen an lokale Sitten zu adaptieren... dann klappt's auch mit den Nachbarn... [/B][/QUOTE]

Oha, versuche lieber nicht solche Integrations-Wünsche an die hier lebende Bevölkerung mit Migrationshintergrund zu stellen.
;)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Nicht jedem weinerlichen kognitiven Pflegefall wird [....] und eine Herz-Lungen-Maschine können wir ja im Board sammeln.[/B][/QUOTE]

&

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]
- Da ist wirklich nur noch Mitleid für Dich. [/B][/QUOTE]

Dann handele manchmal ein wenig mehr danach und lass den rhetorischen Knüppel nicht gar so hart zuschlagen. Fände ich manchmal angebracht. ;-)

....
Waldemar@Fuck up Evil

41 ..

@Nix

Ricchhhtig.. und ich habe auch Mitlleid mit dir.. und du habe mal lieber Mitleid für dich selber!
Aza[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Nein. Aber versuch doch, mich aus der Bundesbank zu werfen.
[/B][/QUOTE]

Ein epischer Kommentar.
Vielen Dank Nix. You made my day!!! =)
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Oha, versuche lieber nicht solche Integrations-Wünsche an die hier lebende Bevölkerung mit Migrationshintergrund zu stellen.
;) [/B][/QUOTE]

och, Leute die keine Manieren haben behandle ich mit so eisiger Kälte und selektiver Taubheit, die merken relativ schnell, dass die alt bekannten magischen Worte tatsächlich Wunder wirken...;)

grüsse, barbara
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Bist Du heute weichgespült?
[/B][/QUOTE]

[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]lass den rhetorischen Knüppel nicht gar so hart zuschlagen
[/B][/QUOTE]

Frauen.
Fuck up Evil@Waldemar
und mit 41 Jahren willst Du Rente beantragen...?
bekommst Du da aufgrund eines Unfalls zusätzlich etwas ?
geistig behindert scheinst Du nicht zu sein und auch für körperlich behinderte sind doch Jobs zu finden...
weil sonst wird Deine Rente ziemlich kläglich ausfallen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Frauen. [/B][/QUOTE]

Kontext beachten, mein Knuffelmonster.

[I]Männer....[/I] ;-)

....
Scheol[QUOTE]Nun, ich kenne das aus Auslandsreisen, vor allem Menschen aus den nichtsüdlichen deutschen Ländern reden mit Servicepersonal so, als wären sie ein SS-Bataillon in Paris während der Besetzung.[/QUOTE]


[QUOTE]Ricchhhtig.. und ich habe auch Mitlleid mit dir.. und du habe mal lieber Mitleid für dich selber![/QUOTE]


[QUOTE]Nein. Aber versuch doch, mich aus der Bundesbank zu werfen.[/QUOTE]

Dazu Aza:

[QUOTE]Ein epischer Kommentar. Vielen Dank Nix. You made my day!!! =)[/QUOTE]

[QUOTE]och, Leute die keine Manieren haben behandle ich mit so eisiger Kälte und selektiver Taubheit, die merken relativ schnell, dass die alt bekannten magischen Worte tatsächlich Wunder wirken...[/QUOTE]

[QUOTE]Frauen.[/QUOTE]

[QUOTE](...)mein Knuffelmonster.[/QUOTE]


[SIZE=3][B][COLOR=deeppink]Ihr seid ja alle sooo cooool[/COLOR] [COLOR=purple]*schmacht* *seufz* [/COLOR][COLOR=red] *verliebt bin*[/COLOR] [/B]
[/SIZE]
WaldemarFuck up Evil

Was eine Erwerbsunfähigkeit bedeutet ist dir anscheindend nicht geläufig. Aber macht ja nichts.. auch du kannst noch was lernen.

[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Verminderte_Erwerbsf%C3%A4higkeit]klack[/URL]

[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Grundsicherung]klick[/URL]
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Kontext beachten, mein Knuffelmonster.

[I]Männer....[/I] ;-)

.... [/B][/QUOTE]

war abgelenkt
:D
softcake[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Fuck up Evil

Was eine Erwerbsunfähigkeit bedeutet ist dir anscheindend nicht geläufig. Aber macht ja nichts.. auch du kannst noch was lernen.

[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Verminderte_Erwerbsf%C3%A4higkeit]klack[/URL]

[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Grundsicherung]klick[/URL] [/B][/QUOTE]

jaa.. ich frag mich nur schon die ganze zeit....
wenn du aus gesudheitlichen gründe erwerbsufähig bist, warum ist der rentenantrag noch nicht gestell?
warum ziehst du das raus... wo doch h4 für dich menschenunwürdig ist.
vermutlich weil das mit der EU gar nicht so deutlich ist.



soft
Waldemarach softcake..

Ich stelle Antrag wenn ich dazu aufgefordert werde... und z.Z. bin ich vom Amt beurlaubt weil ich unter 3 Stunden leistungsfähig bin. Und solange ich nicht aufgefordert werde... warte ich halt. Alle 6 Monate wird von den tollen Ärzten der Argentur geprüft...

Und wann ich selber Antrag stelle ist ganz alleine meine Sache.. dazu brauch ich grade von dir bestimmt keine Ratschläge..
softcakeich werd mich hüten dir ratschläge zu erteilen, vergeblich liebesmüh.

ich sag dir nur meine meinung. für mich stinkt da was an deiner geschichte.
that's all.



soft
Waldemarmir reichlich egal...
Fuck up EvilEs gibt auch Arbeiten, die keine körperliche Anstrengung beinhalten.
Also zumindest tippen kannst Du ja noch.
WaldemarJa bezahle mir das Tippen in NW.. dein Jobangebot? :)
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Es gibt auch Arbeiten, die keine körperliche Anstrengung beinhalten.
Also zumindest tippen kannst Du ja noch. [/B][/QUOTE]

Offenbar sogar länger als drei Stunden.
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Offenbar sogar länger als drei Stunden. [/B][/QUOTE]

Das scheint für dich ja 'ne Leistung zu sein ...
KampfsauLangsam ist ja gut jetzt. Man mag ja halten was man will aber einen Mann der erwerbsunfähig einfach zu sagen "wenn du tippen kannst kriegst du auch nen Job" ist doch Quatsch.

Wenn man wirklich so einfach wäre, würde das doch fast jeder machen, von zuhause aus einfach ein paar Texte tippen.Verdammt, ich würde so mein Geld verdienen wollen.

Ganz bequem von zuhause aus. Aber wahrscheinlich auch wenn man solche Jobs bekommt, wird man wohl nicht regelmäßig daran verdienen können
ZweiundvierzigIst vielleicht dies hier hilfreich? Das letzte Beispiel aus dem Video, in dem man sich als clickworker durch den Tag klickt, sieht relativ seriös aus. [url]http://www.youtube.com/watch?v=JGYEz1nyzCg&feature=related[/url] So sollen 1000 Euro im Monat angeblich möglich sein.
GISMO[QUOTE]So sollen 1000 Euro im Monat angeblich möglich sein.[/QUOTE]
Netto? :eek:
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Das scheint für dich ja 'ne Leistung zu sein ... [/B][/QUOTE]

Für mich nicht. Aber für einen, der nach eigenem Bekunden nicht länger als 3 Stunden leistungsfähig ist und genau deswegen Rente begehrt.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]z.Z. bin ich vom Amt beurlaubt weil ich unter 3 Stunden leistungsfähig bin. [/B][/QUOTE]

Also GISMO: Bitte erst lesen, danach die Klappe aufreißen. Hast ja schon selbst gemerkt, dass das Abzüge in der Sympathienote gibt. ;)
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Für mich nicht. Aber für einen, der nach eigenem Bekunden nicht länger als 3 Stunden leistungsfähig ist und genau deswegen Rente begehrt.[/b][/quote]

Na, wie schön. Ihr habts gehört, liebe Leistungsunfähige. Wer von euch über einen Zeitraum von drei Stunden in einem Forum Beiträge erstellt, ist ab sofort wieder vermindert leistungsfähig.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Also GISMO: Bitte erst lesen, danach die Klappe aufreißen. Hast ja schon selbst gemerkt, dass das Abzüge in der Sympathienote gibt. ;) [/B][/QUOTE]

Ohhhh *mimimi*
ScheolNach der Logik kann man auch gleich alle Renter in den Bergbau zum Kohleschippen schicken...manche Menschen haben einfach nur Fäkalien im Hirn...und dir denken dann ausschließlich an "MEIN GELD *hechel*"...und solche Leute wollen dann auch sowas erzählen:

[QUOTE]Wer über einen Zeitraum von drei Stunden in einem Forum Beiträge erstellt, ist ab sofort wieder vermindert leistungsfähig.[/QUOTE]



[SIZE=1]Edit: Rechtschreibfehler und Wortersetzer[/SIZE]
Kampfsau[QUOTE]Ist vielleicht dies hier hilfreich? Das letzte Beispiel aus dem Video, in dem man sich als clickworker durch den Tag klickt, sieht relativ seriös aus. [url]http://www.youtube.com/watch?v=JGYE...feature=related[/url] So sollen 1000 Euro im Monat angeblich möglich sein.[/QUOTE]

Der Verdienst ist eher bescheiden und man ist auch von der Auftragslage abhängig.

Laut dem Link hat der Redakteur oder Moderator oder wer das war für Acht Stunden 32 Euro verdient.Dabei glaube ich auch, dass diese Person aus dem Video sehr sehr kompetent in der Textbearbeitung ist und besonders schnell arbeitet. Das sind also 4 Euro pro Stunde.

Folglich sind die 1000 Euro nur drinnen, wenn man auch wirklich über 30 Tage im Monat arbeitet und dann halt auch nur Brutto. Noch dazu muss man auch sehr sensible Daten wie Adresse und Kontodaten über das Internet verschicken und alleine da hätte ich schon Bedenken.

Für mich ist das auf Dauer keine sinnvolle Beschäftigung. Vor allem ist es für mich nicht tragbar, wenn sowas der Standard sein soll, mit dem man sich zufrieden geben soll.
HephSowas ist sicher nur hilfreich wenn man mal nen 100er extra braucht sprich ein WE tippen und die Zigaretten/3 neue Bücher sind drin. 1000 Euro brutto verdienst du aber auch bei nem Personaldienstleister wenn du den richtigen/falschen erwischst.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Na, wie schön. Ihr habts gehört, liebe Leistungsunfähige. Wer von euch über einen Zeitraum von drei Stunden in einem Forum Beiträge erstellt, ist ab sofort wieder vermindert leistungsfähig.[/b][/quote]

Ich denke schon, dass er dann - wenn auch vermindert in der einen oder anderen Form - leistungsfähig ist, am PC zu arbeiten. Denn das hätte er dann ja bewiesen.

Was Deine Ausdauer im Trollen angeht, GISMO:

"Ringe nie mit einem Schwein. - Ihr macht euch beide schmutzig, aber das Schwein wird es mögen." (Sprichwort)

So will ich es halten. Darum lasse ich Dich mal in der Suhle allein weitermachen und setz auf *igno*. Unbezahlbar, diese Funktion.


:D
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Nach der Logik kann man auch gleich alle Renter in den Bergbau zum Kohleschippen schicken...manche Menschen haben einfach nur Fäkalien im Hirn...und dir denken dann ausschließlich an "MEIN GELD *hechel*"...und solche Leute wollen dann auch sowas erzählen:[/B][/QUOTE]

(Alters-)Rentner haben ihre Erwerbsbiografie bereits abgeschlossen.
Schau mal Löwenzahn, wenn Du erfahren willst, was "Erwerb" und "Biografie" bedeuten.

- Meine Ignolist füllt sich zusehends.
:D
Scheolwenn man von dem Menschen das seelische reduziert...dann sind alle Menschen leistungsfähig...

vielleicht kommen da noch ein paar psychologische Dinge hinzu, über die hier einfach nicht offen geredet wird...und dann sieht die Sache eben wieder anders aus...

aber was sind schon psychologische Probleme in einer Welt, in der erwartet wird, das man einfach nur [COLOR=red]funktioniert[/COLOR] . Der Rest ist wie immer...egal...
Scheol[QUOTE]- Meine Ignolist füllt sich zusehends.[/QUOTE]

wie gut das sich dadurch nicht mein Selbstwertgefühl definiert...ich kann damit leben ;)
softcake[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]


aber was sind schon psychologische Probleme in einer Welt, in der erwartet wird, das man einfach nur [COLOR=red]funktioniert[/COLOR] . Der Rest ist wie immer...egal...[/QUOTE]

das ist doch blödsinn. wenn es so wäre - warum haben wir ärzte in den fachrichtungen, warum wird erkannt das F diagnosen ansteigen und programme dagegen entwickelt. und warum gibt es dann soviel personen die solche probleme anerkannt bekommen haben?


was die EU geschichte angeht. ob jemand drei stunden privat am rechner sitzt oder 3 std beruflich, das ist ein imenser unterschied.
nur weil er hier posten kann, lässt sich die erwerbsfähigkeit nicht ableiten.
das hat nix zu sagen.

weshalb ich mich dran stosse ist- er redet immer nur davon das er erwerbsunfähig ist- rente ist aber nicht beantragt noch liegt eine aufforderung zur antragsstellung vor.
und nur weil jemand 'beurlaubt' ist, lässt sich daraus auch keine dauerhafte EU ableiten. jeder der ne grippe hat, oder wie ich ne dämliche mittelfussfraktur, ist zeitweise erwerbsunfähig. der kann nämlich krankheitsbedingt keiner tätigkeit nachgehen.


soft
ScheolEs gibt Kuren, in denen sorgt man dafür, das ReHa-Patienten wieder "funktional" werden...nicht gesund..

wir haben momentan in der Familie das Thema nach einer Bandscheiben-OP. Da geht es nicht um die Person als solches...nur das sie wieder Arbeitsfähig wird...die psychologische Komponente interessiert erstmal keine Sau...zumindest erlebe ich das so in der Praxis...und ich kenne Menschen die sich in diesem Feld bewegen, die sehen das genauso...nunja
softcake[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Es gibt Kuren, in denen sorgt man dafür, das ReHa-Patienten wieder "funktional" werden...nicht gesund..

wir haben momentan in der Familie das Thema nach einer Bandscheiben-OP. Da geht es nicht um die Person als solches...nur das sie wieder Arbeitsfähig wird...die psychologische Komponente interessiert erstmal keine Sau...zumindest erlebe ich das so in der Praxis...und ich kenne Menschen die sich in diesem Feld bewegen, die sehen das genauso...nunja [/B][/QUOTE]

wenns ne REHA für die bandscheibe ist, dann ist die klinik auch darauf ausgelegt.
und wenns eine reha ist die die rentenversicherung zahlt, dann dient die auch ausschliesslich dazu die arbeitsfähigkeit wiederherzustellen. das ist der sinn der reha zu lasten des rentenversicherers.

ich wüsste nun auch nicht warum man einen bandscheibenpatienten in einer dafür gearteten reha psychologisch betreuen sollte.
sollten da wirklich probs sein, dann kann man sich zuhause doch immer noch nen niedergelassenen arzt suchen.

und ganz ehrlich, nicht jedes psychische prob bedarf der ärztlichen behandlung.


soft
Scheolda magst du vielleicht recht haben...fakt ist aber...das solch eine prozedur immer etwas hinterlässt...ich denke das dies mehr gewicht in unserer gesellschaft haben sollte...ich seh es bei meiner schwester...sie ist körperlich und dadurch psychisch sehr angeschlagen und bräuchte beides...

und dass das seelische empfinden in unserer gesellschaft keine große rolle spielt, und man nur da ist um zu funktionieren, kann man ja wohl nicht wirklich leugnen...sicher ist alles nicht so schwarzweiß-malerisch...aber die tendenz dazu ist sehr stark...
softcakewenn sie beides braucht, dann soll sie sich beides besorgen.
auch in ner reha kommt man zb an einen zahnarzt. so auch an andere fachärzte.

du siehst das falsch, die gesellschaft nimmt gewisse dinge nicht ernst weil sie nicht wichtig sind, diese gesellschaft zeilt immer mehr auf eigenverantwortung ab.
man bekommt kaum noch was nachgetragen, man muss sich kümmern.
und das wird noch schlimmer werden.

naja, schlimmer.. ich finds gut das es so wird. also wird das in meinen augen besser.


soft
Scheol[QUOTE]du siehst das falsch, die gesellschaft nimmt gewisse dinge nicht ernst weil sie nicht wichtig sind[/QUOTE]

das kann doch niemand von außen seriös beurteilen...schon garnicht nach Katalog...auch wenn jemand dramatisieren sollte muß man das prüfen bevor man sein Urteil abgibt. Ich sehe da garnix falsch.

Eigenverantwortung ist ja nicht schlecht...wirklich nicht...aber wie soll jemand in tiefen Depressionen eigenverantwortlich handeln wenn die subjektive Wahrnehmung komplett verschoben ist?!
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
weshalb ich mich dran stosse ist- er redet immer nur davon das er erwerbsunfähig ist- rente ist aber nicht beantragt noch liegt eine aufforderung zur antragsstellung vor. [/B][/QUOTE]

Ich denke, er hat schon längst Antrag gestellt? Ich meine, das von ihm schon irgendwo gelesen zu haben. :confused:
Scheolhabe ich auch so in Erinnerung...
WaldemarJa.. wo denn? :)
softcakeer hat IMO geschrieben er wollte das demnächst tun.


bei jeder psycho ist es erforderlich das der patient erkennt das er erkrankt ist.
die erkenntnis und der wille zur veränderung sind voraussetzung das eine therapie überhaupt was bringen kann.
tatsächlich suchen die meisten von alleine einen arzt auf.



soft
Scheol@softcake

da muß ich dir mal recht geben...ich glaube...ich zünde 'ne Kerze an...

aber eine kleine Einschränkung habe ich noch...

wenn der Patient dies erkennt braucht es vorallem eines...Kraft.

Und die hat ein schwer depressiver Mensch eben nicht. Das geht sogar soweit...das er nicht mehr in der Lage zum Zähne putzen, Duschen, Essen etc. ist.

Es gibt Fälle, da sind Menschen regelrecht verhungert. Also brauchen sie die Hilfe von außen.

Die Einschränkung ist deshalb klein, weil dies Extremfälle sind.

Aber es kann durchaus sein, das jemand der nicht arbeiten kann...psychisch erkrankt ist, bestimmte Dinge noch hinbekommt...aber ansonsten Handlungsunfähig ist...
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
tatsächlich suchen die meisten von alleine einen arzt auf.
[/QUOTE]

Tatsächlich beklagen viele Psychiater, dass dies nicht der Fall ist, und wenn dem so wäre bedürfte es weniger klinische Therapien, da normale Psychotherapien ausreichend wären, um schwere Fälle evt. vorher abzufangen. Die meisten landen aber erst in der Klapse, wenn der Punkt überschritten ist, dass es nicht mehr anders geht. Nicht verwunderlich, denn wer kann es sich im neoliberalen System noch "leisten" sich einzugestehen psychisch erkrankt zu sein?
WaldemarGenauso siehts aus. Depression ist mitderweile schon eine Volkskrankheit und viele verweigern soziale Kontakte oder den Besuch beim Arzt... Depression entwickelt sich mit unterschiedlichen Erscheinungsformen zu einer der am weitesten verbreiteten Krankheiten. Trotz ihrer Steigerungsrate bleibt die Krankheit ein natürlich Tabu, steht sie doch im Konflikt .. wie schon angesprochen.. reibungslos zu funktionieren.. Naja.. softcake erklärt die Welt.. :eek:
softcakekann ich nicht bestätigen...

ich kenn ja die fallzahlen für deutschland.
schon klar das die niedergelassenen schimpfen, denen gehts ja ans geld wenn stationär behandelt wird.
übrigens gibt es im bereicht stationäre aufnahmen bei f diagnosen einen deutlich höheren anteilan leuten die von alleine oder mit familie in die klinik kommen,als die die ne einweisung haben, und am geringsten sind zwangseinweisungen wie zb bei suizidversuch.
die ersten beiden gruppen sind übrigends auch besandteil der gruppe die sich selber vorstellig macht.
sprich patient geht zum niedergelassenen, der weist dann ein.7der patient ist aber von selber drauf gekommen das er hilfe bedarf.

und das ist auch okay so, denn wann erkennt man den selber das man ein problem hat? meist in einer akutsituation. trotzdem leigt da ne selbsterkenntnis vor ;-)

meien erläuterungen sind also völlig richtig, auch wenn die niedergelassenen schimpfen.. denn woher nehmen sie sonst den patienten den sie einweisen und der dann auch noch von alleine in die klinik geht?



soft
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]... dein Jobangebot? :) [/B][/QUOTE]

Na das musst Du Dir schon selbst suchen.

aber selbst eine leichte Tätigkeit, die nicht allzu viel Geld bringt ist doch immer noch besser als Hartz 4, oder ?!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Nicht verwunderlich, denn wer kann es sich im neoliberalen System noch "leisten" sich einzugestehen psychisch erkrankt zu sein? [/B][/QUOTE]

Wenn ich so einen resthirnbefreiten Kappes lese, frage ich mich echt, wie Leute die sowas absondern, auch nur durch eine Schulklasse gekommen sind? Noch nie in der Menschheitsgeschichte konnte man sich Wehleidigkeit und die Pflege seiner Neuröschen so sehr 'leisten' wie in der heutigen Zeit. Früher wäre man schlicht verhungert oder ausgestoßen, ja, vielleicht sogar getötet worden.

Aber anstatt mal froh zu sein, dass es heutzutage all diese Möglichkeiten gibt, wird nur wieder von einigen Luschis herumgeflennt, dass man den Leuten nicht alles hinten rein stopft.

Ekelhaft.

.
WaldemarSchade auch, dass früher nicht ekelhafte Menschen, wie von der Sorte AN, verhungert oder ausgetoßen worden sind. Dann hätte sich das Schubladen- Steinzeitmenschen "denken" vielleicht weniger verbreitet.

@softcake...

du hast wie immer wenig Ahnung von der Materie. Depression, ist die Tatsache, dass es Menschen schwerfällt, offen zuzugeben, an einer psychischen Erkrankung zu leiden...

Die meisten sind der Meinung.. "Jeder ist mal depressiv" und so werden Depressionen unterschätzt, runtergespielt und irgendwo zwischen Schnupfen und Einbildung angesiedelt. In Wirklichkeit handelt es sich um eine gefährliche Krankheit.. Die in grausamer Weise die Lebensqualität beeinträchtigt und nicht selten dazu führt, das gesamte eigene Leben in Frage zu stellen.. Das ist weit mehr als eine "depressive Phase" die jeder mal durchmacht..

Inn Deutschland leiden aktuell etwa 5% aller Menschen -ca. 4 Millionen- an einer behandlungsbedürftigen Depression. Etwa dreimal so groß ist die Zahl derjenigen, die irgendwann im Laufe ihres Lebens an einer Depression erkranken. Bezogen auf die ganze Lebensspanne liegt das Risiko an einer Depression zu erkranken bei ca. 15% - 18%. Immerhin jeder 5. bis 6. Mensch muss daher damit rechnen, einmal im Verlauf seines Lebens mit dieser Erkrankung konfrontiert zu werden.

Die Dunkelziffer... liegt 3 mal so hoch. So liege die Dunkelziffer der an Depressionen Erkrankten sogar zwischen 10 bis 20 Millionen in Deutschland.

Die meisten gehen aus Scham und wegen dem Krankheitbild.. mangels Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen NICHT zum Arzt..

Und grade H4 macht auf dauer Depression und macht krank.. Ich bin beste Beispiel. Dies Belegen auch weitere Studien.

@Fuck up evil

Alles wird auf H4 angerechnet. Ich kann max 100 Euro dazuverdienen ohne Anrechnung. Das mach ich auch ab und zu. Ansonsten wird man dafür bestraft...
ArrogantNickNatürlich wird man depressiv, wenn man den ganzen Tag auf dem Arsch sitzt und sich einredet die Welt sei beschissen und man selbst das arme Opfer. Selbstgemachtes Versagertum.... :rolleyes:
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Wenn ich so einen resthirnbefreiten Kappes lese, frage ich mich echt, wie Leute die sowas absondern, auch nur durch eine Schulklasse gekommen sind? Noch nie in der Menschheitsgeschichte konnte man sich Wehleidigkeit und die Pflege seiner Neuröschen so sehr 'leisten' wie in der heutigen Zeit. Früher wäre man schlicht verhungert oder ausgestoßen, ja, vielleicht sogar getötet worden.

Aber anstatt mal froh zu sein, dass es heutzutage all diese Möglichkeiten gibt, wird nur wieder von einigen Luschis herumgeflennt, dass man den Leuten nicht alles hinten rein stopft.

Ekelhaft.

. [/B][/QUOTE]

Exakt - im Mittelalter wurden psychisch Erkrankte verbrannt und bei Hitler wurden sie vergast, deshalb müssen wir heute alle schön dankbar sein.

Ein absolut widerwärtiger Beitrag, wie man ihn von Dir gewohnt ist.

Pfui! [img]http://quantentunnel.krahn.org/forum/images/smilies/kotz.gif[/img]
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Exakt - im Mittelalter wurden psychisch Erkrankte verbrannt und bei Hitler wurden sie vergast, deshalb müssen wir heute alle schön dankbar sein.

Ein absolut widerwärtiger Beitrag, wie man ihn von Dir gewohnt ist.

Pfui! [img]http://quantentunnel.krahn.org/forum/images/smilies/kotz.gif[/img] [/B][/QUOTE]

wenn man mal die wortwahl von AN aussen vorlässt, hat sie doch recht?
mittlerweile [I]ist[/I] doch der umgang mit psychisch erkrankten besser. "besser", nicht supi-dupi-toll, aber immerhin.
ausserdem schrieb sie von "froh sein.." und nicht "schön dankbar sein". und ich für meinen teil wäre das. ich hab früher bei schloß grafeneck gearbeitet (in den ferien halt) und seh das so.
xMoriturusxWir leben aber nicht mehr im Mittelalter, sage ich doch. Aber immerhin. Supi-dupi-toller Beitrag! Langsam wird's echt absurd.
Waldemar[QUOTE]Natürlich wird man depressiv, wenn man den ganzen Tag auf dem Arsch sitzt und sich einredet die Welt sei beschissen und man selbst das arme Opfer. Selbstgemachtes Versagertum....[/QUOTE]

Woher willst du schon wissen, wie ich meinen Tag gestalte. Das muss natürlich alles passen in dein immer wiederholendes, dummes standard Gesülze. Wie eine Schallplatte die immer die gleiche Scheisse abspielt. Aber das geht mir schon lange am Arsch vorbei..
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
Wie eine Schallplatte die immer die gleiche Scheisse abspielt.[/QUOTE]

AN muss wahrlich unter Komplexen leiden, dass sie bei gewissen Stichworten wie eine Furie in ihren Gehässigkeits-Modus fällt - da hat ihre Psychotherapie in Punkto Vergangenheitsbewältgung wohl leider versagt. Von daher darf man es ihr nicht übel nehmen.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Wir leben aber nicht mehr im Mittelalter, sage ich doch.[/QUOTE]
einige jahrzehnte reichen auch schon.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]....
Hochdeutsch ist für mich eine Sprache, die rein praktisch gesehen kaum mehr jemand anwendet. Allein schon weil im alltäglichen Sprachgebrauch der Dativ selten verwendet wird in vielen Situationen und auch Zeiten nicht perfekt angewendet werden. Phonetisch ist das Deutsch der Norddeutschen noch am nähesten an der Schriftsprache die aus Büchern wie der übersetzten Bibel stammen.



... [/B][/QUOTE]

Teilweise hast du recht, teilweise nicht.

Es ging mir nicht darum Menschen aus verschiedenen Teilen Deutschlands zu diskriminieren, besonders aus den ganz verschiedenen....Egal.

Mein Anliegen drehte sich darum, dass so mancher Bundesdeutscher sich durchaus wundert, wenn er in Österreich oder eben der Schweiz seine beruflichen Aktivitäten entwickelt, sich es nicht anders verhält als in Norwegen oder England.

Zum Einen muss man viele Klischees aushalten, zum anderen-und das ist wichtig- sollte man durchaus den Eindruck erwecken, dass einen die jeweilige Landeskunde interessiert.
Nur weil Teile der Schweiz und Österreich deutschsprachig sind, heisst das nicht, sie wären deutsch, Deutsch oder wie Deutschland.
Man sollte auch sich selbst hinterfragen, ob man nicht das eine oder andere Defizit hat, in punkto Selbstsicht...
damit resultierend auch Dinge, wie Höflichkeit etc.
Das hat nichts mit Herkunft zu tun, es sind mir viele Hochdeutsche oder Norddeutsche begegnet, die waren einfach liebenswürdig, auch ironisch und nicht polternd.
Haben also keine Klischees bedient, wenn man so will.
Man sollte auch Nuancen berücksichtigen.
Also der Sinn fürs örtliche.
Dies hat nicht zwangsläufig mit Kleinstaaterei zu tun.
Es ist halt nur ein Unterschied, ob man sich in Freiburg befindet, in Reutlingen oder in Mittenwald.
Die mathematische Bedingung ist, dass man sozusagen
selbst der Vektor ist.
Also man sich aus welchen Gründen auch immer, aus eigenem Antrieb in "fremden" Städten aufhält.
Urlaub oder Berufstätigkeit sind zwei paar Stiefel.
In zwei Wochen Urlaub muss man nicht das örtliche Wurst-und Käsemuseum besucht haben oder
den Weltberühmten Hintertupfingsee.
Aber wenn ich woanders arbeite, also Finanz- und Sozialsystem teile, dann muss auch ich als
ehemaliges Mitglied der bundesdeutschen Panzertruppe,
mich an Regeln halten, die nur für diesen Ort gelten
und vielleicht auch nur Donnerstags.

Schweizer habe ich als Menschen erlebt, die einfach mehr an liebenswürdigen Formeln und Formen hängen
und eben ironisch, also auch etwas indirekt sind.
Mir kommt das entgegen, aber das muss nicht für alle Menschen so sein.
Vielleicht hat der Fabrikant aus Düsseldorf nach drei Tagen Verkaufsgesprächen in Wien die Schnauze voll,
weil er in all den angebotenen Verbalformen keine vernünftige Grundlage für Geschäfte erkennen kann.
Dann kommt das Geschäft halt nicht zustande.
Aber er sollte sich nicht wundern.

Meine Grundsätzliche Kritik bezog sich darauf, dass der bundesdeutsche Mensch vielleicht doch oft in Gefahr ist,
zu verallgemeinern und Dinge zu erwarten, die es vor Ort so nicht gibt.

Aber wie heisst es so schön:
Reisen bildet!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]AN muss wahrlich unter Komplexen leiden, dass sie bei gewissen Stichworten wie eine Furie in ihren Gehässigkeits-Modus fällt - da hat ihre Psychotherapie in Punkto Vergangenheitsbewältgung wohl leider versagt. Von daher darf man es ihr nicht übel nehmen. [/B][/QUOTE]

Und das von Dir? Der Du andere Leute fortgesetzt bepöbelst und ihnen Schläge androhst? Du bist schon ein lustiges Würstchen. :D Aber stimmt - böse bin ich Dir nicht - wie auch? ....
ScheolFakt ist, das Depressionen eine wirklich gefährliche Sache ist, die über Jahre hinweg oftmals zum Suizid oder Suizidversuch führt. Dies IST eine KRANKHEIT, keine Ausrede. Und Arbeitslosigkeit führt zu einer depressiven Verstimmung (nicht gleich zur Depression), auf Dauer wird das dann eine handfeste Krankheit daraus.

Das ist kein selbstgemachtes Versagertum, man ist immerhin noch Mensch. Ich sage es nochmal, wer sich wünscht dass die Welt ausschließlich aus Robotern besteht, die immer korrekt funktionieren und nie Fehler machen, die immer objektiv urteilen und ganz genau wissen welcher Weg der richtige ist...möge sich einfrieren lassen und ein paar Jahrtausende später nochmal sein Glück versuchen.

Das Problem ist doch, das sich oftmals Menschen, die weit aus weniger als Laien sind, als Ärzte aufspielen, Diagnosen stellen und dann aburteilen. Dies ist ein fatales, unseriöses Verhalten.

Depressionen werden immer als eine Art Schnupfen gesehen, da sie für einen stabilen Menschen mehr als abstrakt ist. Das Wort depressiv wird in diesem Land inflationär genutzt, was der Sache ebenso wenig dienlich ist.

Fakt ist, das diese Krankheit unter H4-Empfängern grasiert. Was wiederum dazu führt, das Arbeitslosigkeit in vielen Fällen tatsächlich krank macht. Natürlich gibt es auch die Menschen, die diesen Zustand genießen...aber bevor sich hier wieder einige an dieser Aussage festkrallen und den Rest ignorieren, nur um Recht zu haben...das sind TATSÄCHLICH die Wenigsten.

Solange ein Mensch bei mir nicht in Behandlung war, und das wird schwer da ich auch nur Laie bin, kann ich über seinen psychischen Zustand nicht urteilen...deswegen:

AN, wer hat dich zum Arzt gemacht das du auch nur im Entferntesten beurteilen kannst ob etwas selbstgemachtes Versagertum ist?! Das ist mehr als dämlich...

und xMoriturusx...es ist eine Frechheit AN zu unterstellen, bei ihren (bisher für mich nur vermuteten) Therapien sei etwas schiefgelaufen! Manche Menschen haben ihre Einstellung trotz psychischer Stabilität. Das kann man scheiße finden, aber diese Unterstellung ist Verleumdung!

Bla bla blubb...das hier wird eh nicht gelesen, und wenn, dann nur bis zu den Stellen die man für's "Zurückfeuern" verdrehen kann...oder die man sonst irgendwie in den Dreck zieht wenn man's nötig hat...hach...schönes Nachtwelten


edit:

Usernamen versehentlich vertauscht...
xMoriturusxAch komm, eine virtuelle Backpfeife hat noch niemandem geschadet, würden mehr Menschen ein solches Ventil nutzen, wäre die real life world wesentlich friedlicher :rolleyes:
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Ach komm, eine virtuelle Backpfeife hat noch niemandem geschadet, würden mehr Menschen ein solches Ventil nutzen, wäre die real life world wesentlich friedlicher :rolleyes: [/B][/QUOTE]

Stimmt!

Ich find's immer wieder herzerfrischend.

Seit ich den Kappes nicht mehr ansatzweise ernst nehme, kann ich dem Ganzen durchaus Entertainmentqualitäten abgewinnnen. :D

Wer natürlich versucht, ernsthaft zu diskutieren, der hat gelitten. Aber zum Glück kann man es sich ja aussuchen. Wenn nur alles im Leben so einfach wäre. ;-)

....
Kampfsau[QUOTE]wenn man mal die wortwahl von AN aussen vorlässt, hat sie doch recht? mittlerweile ist doch der umgang mit psychisch erkrankten besser. "besser", nicht supi-dupi-toll, aber immerhin. [/QUOTE]

Ja das schon, trotzdem ist es für viele Leute immer noch ein gewaltiges Stigma, wenn sie mehrmonatige, stationäre Therapien hinter sich haben.

Die Umstände haben einen überfordert, manche kommen damit klar, andere eben nicht und ich kann sehr gut verstehen dass es für viele Menschen auch als ein Zeichen persönlicher Schwäche angesehen wird, wenn sie diesen Punkt erreicht haben und alleine einfach nicht mehr da raus kommen. Auch heute, 2010.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Ja das schon, trotzdem ist es für viele Leute immer noch ein gewaltiges Stigma, wenn sie mehrmonatige, stationäre Therapien hinter sich haben.
[/QUOTE]
wie leute damit selber zurecht kommen, darüber hab ich nichts gesagt, was ich auch nicht beurteilen könnte. ich hab nur die behandlung gemeint.

[QUOTE]Die Umstände haben einen überfordert, manche kommen damit klar, andere eben nicht und ich kann sehr gut verstehen dass es für viele Menschen auch als ein Zeichen persönlicher Schwäche angesehen wird, wenn sie diesen Punkt erreicht haben und alleine einfach nicht mehr da raus kommen. Auch heute, 2010.[/QUOTE]
ich würde fast behaupten, [I]gerade[/I] heute 2010. die gesellschaft wird immer anspruchsvoller und komplizierter.
Kampfsau[QUOTE]ich würde fast behaupten, gerade heute 2010. die gesellschaft wird immer anspruchsvoller und komplizierter.[/QUOTE]

Nach dem Krieg war es schon ein wenig schlimmer. Man hat über Jahre Stress erlebt, den sich heute die wenigsten vorstellen können. Trotzdem wurden Nervenzusammenbrüche oft als unnötig oder gespielt ausgelegt. Ein Mensch musste einfach die Zähne zusammenbeissen und funktionieren.

Heute sagt man nicht, dass es sowas nicht gibt, man nimmt das schon ernst aber als Schwäche wird es wohl doch ausgelegt bei vielen.

Ich kann mir sehr wohl vorstellen, dass Arbeitgeber niemanden gerne einstellen, der unter solchen Belastungsstörungen oder Depressionen leidet oder einen Hang dazu hat.

Genauso z.B. bei der Partnersuche, viele machen lieber einen Bogen um Leute, die schonmal eine längere Therapie und ernsthaftere Probleme hatten. Sowas gibt man in der Regel auch eher zu, wenn die Bindung etwas fester und exklusiver ist.

Darum würde es mich auch nicht wundern, wenn viele Behandlungsbedürftige Menschen, wahrscheinlich auch Hartz 4 Bezieher nicht nach Hilfe suchen. Einerseits fühlt man sich ja schon nutzlos und andererseits soll man auch noch zugeben, dass man auch noch anderweitig Hilfe braucht und seine Probleme nicht selbstständig stemmen kann
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B]

ich würde fast behaupten, [I]gerade[/I] heute 2010. die gesellschaft wird immer anspruchsvoller und komplizierter. [/B][/QUOTE]

Eben - und dem wird Rechnung getragen. Allerdings, softcake erwähnte es, sind Hilfen nur dann sinnvoll, wenn der Hilfebedürftige seine Problematik auch einsieht und, meistens via Leidensdruck motiviert, bereit ist, aktiv an seiner Genesung zu arbeiten.

Wer dazu nicht den Arsch in der Hose hat, der geht eben unter. Mein Mitleid hält sich in sehr engen Grenzen bei sowas. Die Möglichkeiten sind gegeben. Wer es dennoch nicht auf die Reihe bekommt, der hat eben Pech gehabt.

....
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Eben - und dem wird Rechnung getragen. Allerdings, softcake erwähnte es, sind Hilfen nur dann sinnvoll, wenn der Hilfebedürftige seine Problematik auch einsieht und, meistens via Leidensdruck motiviert, bereit ist, aktiv an seiner Genesung zu arbeiten.

Wer dazu nicht den Arsch in der Hose hat, der geht eben unter. Mein Mitleid hält sich in sehr engen Grenzen bei sowas. Die Möglichkeiten sind gegeben. Wer es dennoch nicht auf die Reihe bekommt, der hat eben Pech gehabt.
.... [/QUOTE]
erster absatz, ja, ohne eigeninitiative geht wphö nur wenig, zweiter absatz: nein. seh ich nicht so. das ist mir zu undifferenziert.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B](....) zweiter absatz: nein. seh ich nicht so. das ist mir zu undifferenziert. [/B][/QUOTE]

Gut, für Dich differenzierter: Wenn wir hier von Erwachsenen reden, also von mündigen Bürgern, so kann man mE nicht mehr tun, als Angebote bereit zu halten (diese gibt es in reichlichem Maße, nur werden sie einem nicht hinterhergetragen). Wer diese ergreift, gut. Wer jedoch lieber in seinem Jammertal verbleibt, der hat das Recht darauf, denn wir leben Gott sei Dank nicht in einer Diktatur der Zwangsbeglückung.

Wer dennoch adoptiert werden möchte, bzw. nicht Willens ist sich helfen zu lassen und lieber allen Anderen die Schuld für diesen Unwillen aufhalsen will, da er/sie nicht bereit ist das bequeme Jammertal zu verlassen und sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, der kann dann zwar herumheulen, muss sich mAn aber nicht wundern, wenn er dann nicht mehr als mündiger Bürger sondern als Jammerlappen wahrgenommen wird. Ich habe kein Mitleid mit solchen Leuten. Die fühlen sich viel zu wohl in ihrer lebensfüllenden Heularie.

Grüßle
Mischa
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Ach komm, eine virtuelle Backpfeife hat noch niemandem geschadet, würden mehr Menschen ein solches Ventil nutzen, wäre die real life world wesentlich friedlicher :rolleyes: [/B][/QUOTE]

Dennoch wirst du mit deinen Beiträgen so schnell nicht zum Sepp Herberger des Forums.

Das nächste Posting ist immer das schwerste!

Im Moment ist es dir ein leichtes deine Beiträge zu schreiben, aber wenn du sechs Monate verstreichen lässt, ist es eventuell anders.
Aber damit bist du allein, wie wir alle!
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Wer es dennoch nicht auf die Reihe bekommt, der hat eben Pech gehabt.[/QUOTE]

Ja jeder Mensch hat das Pech auf der Welt zu sein, schließlich kann ja niemand was dafür, dass Mama nicht verhüten konnte/wollte.

Wenn ich wieder so einen Stuss lese ...

Weißt Du dass psychische Erkrankungen auch genetisch bedingt sein können, und - auch wenn es der Psychiater jenen Menschen nicht näher legen wird - diese dazu verdammt sind ihr ganzes Leben darunter zu leiden? Nach neustem wissenschaftlichen Stand wurde nämlich noch keine Gehirnwäsche entwickelt die diesem Patientenkreis zu heilen vermag.

Ekelhaft - absolut ekelhaft dieser Beitrag.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Dennoch wirst du mit deinen Beiträgen so schnell nicht zum Sepp Herberger des Forums.
[/QUOTE]

... was ich auch nicht beabsichtige :D
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]
Ekelhaft - absolut ekelhaft dieser Beitrag. [/B][/QUOTE]

Irgendwie hast Du was von einem Papagei. :D

....
Kampfsau[QUOTE]Wer dennoch adoptiert werden möchte, bzw. nicht Willens ist sich helfen zu lassen und lieber allen Anderen die Schuld für diesen Unwillen aufhalsen will, da er/sie nicht bereit ist das bequeme Jammertal zu verlassen und sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, der kann dann zwar herumheulen, muss sich mAn aber nicht wundern, wenn er dann nicht mehr als mündiger Bürger sondern als Jammerlappen wahrgenommen wird. Ich habe kein Mitleid mit solchen Leuten. Die fühlen sich viel zu wohl in ihrer lebensfüllenden Heularie.[/QUOTE]

Ich glaube du vertauschst da was. In dem Fall nimmt man ja keine Hilfe in Anspruch, weil eher der eigene Stolz im Weg ist. Man sagt sich eher "ist ja nicht so schlimm" oder "ich will anderen doch nicht meine Probleme aufhalsen"

Und ich glaube solche Aussagen wie diese von dir, sind eher kontraproduktiv, wenn es darum geht, Leute dazu motivieren, Hilfe anzunehmen.

Ich kann einem Menschen doch nicht sagen, kauf dir doch Gummihosen oder geh zum Psychiater du alter Bettnässer aber nerv mich nicht mit deinen Angststörungen.

Ehrlich gesagt, wenn ich jetzt wie Waldemar erwerbsunfähig wäre und schon so genug Probleme hätte und hier kämen dann noch von allen Seiten Leute die sagen "wenn du deine Meinung im Internet schreiben kannst, dann kannst du doch auch für für 4 Euro die Stunde, 30 Tage im Monat Onlinearbeit machen und nicht hier rumnerven oder auf kosten anderer leben" oder die sich anderweitig das Maul zerreissen, also man braucht sich nicht wundern, dass Diskussionen schon lange nicht mehr sachlich bleiben.

Genauso beschissen ist es, wenn man Witze über Beatmungsgeräte oder Sünden der Vergangenheit anderer Leute macht.


Dabei liegt die Wahrheit doch dazwischen. Wer nur jammert und nie was tut, wird nie was erreichen, genauso blödsinnig ist aber tatsächlich zu denken, jeder kann alles erreichen oder dass überall faire Bedingungen herrschen und Menschen nicht ausgebeutet werden.

Mir ist zumindest schonmal klar, dass ich garantiert nicht von irgendwelchen Arbeitsämtern abhängig sein will.Ausbeuten lassen will ich mich sicherlich auch nicht . So toll und bequem wie sich das viele Vorstellen ist das sicherlich nicht. Dann wird einem hier was gekürzt oder da fehlt dringend benötigtes Geld. Man kann es über den rechtsweg oder über schriftliche Verfahren und tausende Nachfragen vielleicht IRGENDWANN wiederbekommen aber das bringt einem ja nichts, wenn man MORGEN seine Miete zahlen und Essen einkaufen will.
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Eben - und dem wird Rechnung getragen. Allerdings, softcake erwähnte es, sind Hilfen nur dann sinnvoll, wenn der Hilfebedürftige seine Problematik auch einsieht und, meistens via Leidensdruck motiviert, bereit ist, aktiv an seiner Genesung zu arbeiten.

Wer dazu nicht den Arsch in der Hose hat, der geht eben unter. Mein Mitleid hält sich in sehr engen Grenzen bei sowas. Die Möglichkeiten sind gegeben. Wer es dennoch nicht auf die Reihe bekommt, der hat eben Pech gehabt.

.... [/B][/QUOTE]

...wieder einmal ein typisches AN-Schlusswort...hoch lebe die Kunst der eindimensionalen Weltversimpelung: "es gibt für alles eine Lösung"- ein Narr ist folglich derjenige, der sie nicht findet, den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht...

...und ein Hohelied auf die Seelenklempner - diese zutiefst mitfühlenden und selbstlosen Samariter, die für alles eine Lösung haben, so wie Meister Propper in Bad und WC...und ebendorthinein gehören deine Beiträge allesamt...ins Klo hinuntergespült - denn soviel Ignoranz stinkt einfach nur noch...es ist ja bei dir stets der in seiner Wahrnehmung "gestörte" Mensch, bei dem etwas nicht stimmen kann - also muss diese geändert und den herrschenden Gegebenheiten - wieder - angeglichen werden, damit das ver-rückte Bild, das der "Patient" von seiner "Welt" hat, wieder schön gerade am dafür vorgesehenen Platz hängt...doch was tut eigentlich der Psychiater dabei...? er rückt nicht etwa das Bild gerade - er packt den "Patienten" und hält dessen Kopf schief - so dass dieser das Bild jetzt wieder gerade zu sehen meint...nicht die "Welt" wird "therapiert" - sondern derjernige der bemerkt hat, dass sie schief hängt...die gesellschaftlichen Theorien und Diskurse über die "Krankheit" haben alle denselben Inhalt: der "Kranke" soll seine "Krankheit" als Faktum (AN)erkennen und sich selbst - als vermeintlich Kranker - damit als alleinige Ursache seines Leidens schuldig und ekelhaft fühlen...die Gesellschaft, die Menschen, die Welt...sie kommen als mögliche Ursache seiner ihm im Zustand der "Krankheit" immerhin zugestandenen Dysfunktionalität ohnehin nicht in Betracht...das Leben des Versagers aber ist nach dem blendenden "Genesungserfolg" durch den Psychiater noch immer dieselbe Misere wie zuvor - der vormals "Kranke" sieht es nur nicht mehr - und liebt ihn, den Großen Bruder...denn der Seelendoktor versteht seinen Job schliesslich - und hat es nicht nötig, von Hartz IV zu leben...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
[B]
...und ein Hohelied auf die Seelenklempner - diese zutiefst mitfühlenden und selbstlosen Samariter, [....]die gesellschaftlichen Theorien und Diskurse über die "Krankheit" haben alle denselben Inhalt: der "Kranke" soll seine "Krankheit" als Faktum (AN)erkennen und sich selbst - als vermeintlich Kranker - damit als alleinige Ursache seines Leidens schuldig und ekelhaft fühlen...die Gesellschaft, die Menschen, die Welt...sie kommen als mögliche Ursache seiner ihm im Zustand der "Krankheit" immerhin zugestandenen Dysfunktionalität ohnehin nicht in Betracht...das Leben des Versagers aber ist nach dem blendenden "Genesungserfolg" durch den Psychiater noch immer dieselbe Misere wie zuvor - der vormals "Kranke" sieht es nur nicht mehr - und liebt ihn, den Großen Bruder...denn der Seelendoktor versteht seinen Job schliesslich - und hat es nicht nötig, von Hartz IV zu leben... [/B][/QUOTE]

Du bist doch das beste Beispiel. Anstatt Dich in Deinem Jammer zu ergehen und die Welt zu hassen, könntest Du lernen mit Dir klar zu kommen und Dein Leben selbstbestimmt und zufrieden zu gestalten. Aber dazu müsstest Du erst einmal an Dir arbeiten. Davor schiebst Du Horror und verteufelst lieber die Welt, die Therapie und die Psychiater, alles aus Schiss vor Dir selbst und davor, Verantwortung für Dich selbst zu übernehmen.

Wie ich bereits schrieb > Wer es dennoch nicht auf die Reihe bekommt... usw.

Bisschen Schwund gibt's halt immer.

.
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Du bist doch das beste Beispiel. Anstatt Dich in Deinem Jammer zu ergehen und die Welt zu hassen, könntest Du lernen mit Dir klar zu kommen und Dein Leben selbstbestimmt und zufrieden zu gestalten. Aber dazu müsstest Du erst einmal an Dir arbeiten. Davor schiebst Du Horror und verteufelst lieber die Welt, die Therapie und die Psychiater, alles aus Schiss vor Dir selbst und davor, Verantwortung für Dich selbst zu übernehmen.

Wie ich bereits schrieb > Wer es dennoch nicht auf die Reihe bekommt... usw.

Bisschen Schwund gibt's halt immer.

. [/B][/QUOTE]

Du langweilst mich...da du dasselbe Spiel offenbar bis in alle Ewigkeit so weiterführen wirst...naja, wenn du dich weiterhin "gut" dadurch fühlst, erfüllt es offenbar einen sehr wichtigen Zweck für dich...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
[B]Du langweilst mich...da du dasselbe Spiel offenbar bis in alle Ewigkeit so weiterführen wirst...naja, wenn du dich weiterhin "gut" dadurch fühlst, erfüllt es offenbar einen sehr wichtigen Zweck für dich... [/B][/QUOTE]

Dito. :-)
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]Du drehst dich selbst im Kreis ... Wege entstehen, indem man sie geht ...

aber wenn man keine Phantasie hat ... dann sind alle Wege grau . [/quote][/b]

Aber wenn Sie in der Mitte Linien haben, sollte man vorsichtig gehen, shadow.


[URL=http://img529.imageshack.us/i/mittelstreifenpt2.jpg/][IMG]http://img529.imageshack.us/img529/1327/mittelstreifenpt2.jpg[/IMG][/URL]
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]

[Bild][/B][/QUOTE]

:D
Waldemar[QUOTE]und ebendorthinein gehören deine Beiträge allesamt...ins Klo hinuntergespült[/QUOTE]

Bei soviel Scheissgelaber von AN stößt selbst das größte Klo .. an die Grenze des Machbaren.. Jedenfals empfinde ich bei soviel Sprechdurchfall jede Menge Spaß..
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Sprechdurchfall [/B][/QUOTE]

:D Coole Wortschöpfung - muss ich mir merken.

Jetzt musst Du nur noch lernen, Deine Talente gewinnbringend zu nutzen und dann brauchst Du auch nicht mehr darüber heulen, wie böse doch Hartz4 ist. ;-)

....
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]... was ich auch nicht beabsichtige :D [/B][/QUOTE]

War mir auch klar, denn du bist der Berti Vogts des Forums.

Zum Thema:
Hartz4 ist ein Verwaltungsmonster.
Der Reformansatz("Agenda 2010") ist bis heute nicht erkennbar.
Die Reform gehört reformiert.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]
Die Reform gehört reformiert. [/B][/QUOTE]

Das ist vermutlich allgemeiner Minimalkonsens. ;-)

....
xMoriturusx[COLOR=crimson][edited, creo]

ich hatte das schonmal erwähnt, politische (oder politisierende) werbung ist unerwünscht. eine ankündigung für eine demo gegen irgendwas "rechtes" würde auch nicht stehen bleiben.
mal abgesehen davon ist es rechtlich fürs forum bedenklich.[/COLOR]
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]:D Coole Wortschöpfung - muss ich mir merken.

Jetzt musst Du nur noch lernen, Deine Talente gewinnbringend zu nutzen und dann brauchst Du auch nicht mehr darüber heulen, wie böse doch Hartz4 ist. ;-)

.... [/B][/QUOTE]


...das ist ja gerade das Widerwärtige an dem ganzen System: es läuft auf PROSTITUTION hinaus...und ich denke, damit kennst du sich zur Genüge aus - oder irre ich mich...? denn Prostitution bedeutet nichts anderes, als seine "Talente" - sofern man welche hat - gewinnbringend zu vermarkten...und jemanden zur Prostitution zu zwingen ist in meinen Augen nicht nur übelste Zuhälterei - sondern auch ein Verbrechen - und dieses Verbrechen begeht das kapitalistische System Tag für Tag, zig. milliardenfach vor aller Augen und mit Billigung eines Großteils der Menschheit auf der ganzen Welt...

...doch das dumme ist nur: ich habe keine Talente, die sich in diesem System gut verkaufen würden...und wenn ich sie doch hätte, so wären sie unveräußerlich...
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
[B]...

...doch das dumme ist nur: ich habe keine Talente, die sich in diesem System gut verkaufen würden...und wenn ich sie doch hätte, so wären sie unveräußerlich... [/B][/QUOTE]

Jeder hat Talente, man darf nur nich allzu Applausabhängig sein.

Für die meisten Tätigkeiten, die am Arbeitmarkt angeboten werden braucht man gar keine Talente.
Und die Arbeit ist nur für Maniacs das Leben, während
das wahre Leben (zuhause?) eingeht wie eine Primel.

Bus-Schlafen-Arbeit kann jeder.
Meistens wird es im Laufe von 40 Arbeitsjahren nicht mehr, es sei denn, man ist ein Arschloch und Aufsichtsratsmitglied eines Stromkonzern, dann kann man auch als völlig Fremder einem BuLiVerein sagen,
wer Trainer sein soll und wer nicht.
Das Claasen ist halbleer, nicht halbvoll.

Aber...kann es sein, dass deine angebliche Talentlosigkeit ein Vorwand dafür ist, möglichst nichts mehr zu tun???
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
...das ist ja gerade das Widerwärtige an dem ganzen System: es läuft auf PROSTITUTION hinaus...und ich denke, damit kennst du sich zur Genüge aus - oder irre ich mich...? [/quote]

Ach ja.... wenn einem sonst nichts mehr einfällt. Ja, ich kenn mich aus. Und? Warum meinen eigentlich alle die mir ans Bein pinkeln wollen, sie könnten das mit dieser billigen Masche erreichen? Und dann nach x Wiederholungen immer noch nicht rallen, dass es mir am Arsch lang geht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
denn Prostitution bedeutet nichts anderes, als seine "Talente" - sofern man welche hat - gewinnbringend zu vermarkten...[/quote]

Junge - Prostitution ist Ficken gegen Geld. Also wenn die Vögelei mein einziges Talent gewesen wäre, dann wäre ich nach dieser Logik aber arg angeschmiert. Bin ich aber nicht - warum wohl?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
und jemanden zur Prostitution zu zwingen ist in meinen Augen nicht nur übelste Zuhälterei - sondern auch ein Verbrechen - und dieses Verbrechen begeht das kapitalistische System Tag für Tag, zig. milliardenfach vor aller Augen und mit Billigung eines Großteils der Menschheit auf der ganzen Welt...[/quote]

Ja ja.... blubb.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
...doch das dumme ist nur: ich habe keine Talente, die sich in diesem System gut verkaufen würden...und wenn ich sie doch hätte, so wären sie unveräußerlich... [/QUOTE]

Du bist das, was Du sein willst. Passt doch.

.
ScheolMan ist das hier langsam asozial...aber eine Sache möchte ich noch loswerden...nein...Prostitution hat nicht immer etwas mit Sex zu tun...man kann sich auch ohne DAS prostituieren...

dennoch, der Umgangston hier ist alles andere als angemessen...ich glaube ich muß kotzen...

Davy Crockett, irgendwie hast du den Vogel abgeschossen...
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]...man kann sich auch ohne DAS prostituieren...

... [/B][/QUOTE]

Persönliche Geschmacksgrenzen sind in der Tat verschiebbar.
Die Frage ist nur, ob man mit sehr biegsamen Menschen wirklich befreundet sein will.
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]

Junge - Prostitution ist Ficken gegen Geld. Also wenn die Vögelei mein einziges Talent gewesen wäre, dann wäre ich nach dieser Logik aber arg angeschmiert. Bin ich aber nicht - warum wohl?[/quote]

...alles andere, womit du in diesem Scheißsystem Kohle machen kannst, ist auch "Ficken"...falls du es noch immer nicht verstanden hast: Geld ist in diesem System das große "Ficken", an dem sich jeder kleine, dumme Schwanz beteiligt, um auch bloss seinen mickrigen Anteil davon mitzunehmen...in diesem System ist - dank des Geldes - alles gegen alles ein- und austauschbar...womit am Ende nichts mehr einen Eigenwert besitzt...du kannst deinen Körper zu Geld machen - o.k, das hast du eine Zeitlang getan - und ich nehme es dir persönlich gewiss ebensowenig übel wie jemandem, der seinen Geist hinter einem Banktresen oder einem Schreibtisch ruiniert - oder einfach nur seine Muskelkraft in diesem System verschleudert...aber: für mich bleibt alles beim Alten: ich verschleudere mich nicht, keinen Teil von mir...! mal abgesehen davon, dass mein Körper und mein Geist längst ruiniert sind - um endgültig wertlos für das System zu sein - ich habe sie zerstört...sie haben keinen Wert mehr, der noch gegen Geld eintauschbar wäre...
Scheol@JohnSteed

darum geht es nicht. Jedesmal, wenn du etwas tust was dir im Grunde widerstrebt, nur um Geld zu verdienen hast du dich prostituiert. Aber ich weiß nicht ob man diesen Begriff jetzt hier weiter ausdefinieren sollte.

Schon garnicht so wie er hier in die Runde geworfen wurde...

@Davy Crockett

Das Grundprinzip hast du schon richtig erkannt. Aber warum mußt du erst jemanden massiv angreifen um etwas zu sagen, was mit deinem Gegenüber nix zu tun hat sondern mit dir?!

Kapitalismus baut auf dem Prinzip der Prostitution auf, wenn man es mal mit deinen Worten beschreiben will. Das ist schon richtig. Was mit Menschen innerhalb dieses Problems passiert nennt man "Verdinglichen". Aber kannst du mal diese niederen Beleidígungen sein lassen? Du bist hier nicht der Einzige, aber muß man wirklich alles nachäffen?!
Kampfsau[QUOTE] ich verschleudere mich nicht, keinen Teil von mir...! mal abgesehen davon, dass mein Körper und mein Geist längst ruiniert sind - um endgültig wertlos für das System zu sein - ich habe sie zerstört...sie haben keinen Wert mehr, der noch gegen Geld eintauschbar wäre...[/QUOTE]

Was redest du da? Kein vernünftiger Mensch würde sich selbst zerstören nur um nicht "dem System" dienen zu müssen.

Selbst wenn ich ab und zu selber dienen müsste. Mein Körper und Geist haben doch für mich als Individuum einen unbezahlbaren Wert.

Und selbst wenn man "prostituiert" wurde, in welcher Form auch immer. So sollte man sich doch wenigstens selbst schätzen.

Niemand kann etwas dafür, wenn er sich ab und an Zwängen beugen muss.

Ich habe auch schon viele Stunden dreckige, harte Arbeit hinter mir,mich dabei schon manches Male verletzt und auch ein bischen erniedrigen lassen müssen.
Aber warum sollte ich mich selber darauf reduzieren was ich tue oder was ich mal getan habe?

Genausowenig würde ich Menschen auf das reduzieren was sie tun oder getan haben, weil man dann selbst schon einen gewaltige Denkfehler begeht
Scheol@Kampfsau

Ich glaube DC nimmt das Gesamte als einzigen Prostitutionszwang wahr. Demnach hat das was er schreibt schon eine gewisse Logik...
poisonwie wäre es mit der gewagten these, dass arbeit auch spass machen kann, man mit einem gewissen stolz auf sein tagwerk zurückblickt
was weiss ich - ein maurer, der seinem sohn ein gebäude zeigt und sagt - daran habe ich mitgewirkt ...
unabhängig vom lohnzettel und dem gedanken, wo der grösste teil der gewinne einer firma letztendlich landet ....
(womit ich als zweite noch gewagtere these zum sinn, unsinn, vorteil oder nachteil, umseztbarkeit sogar, eines volkseigentums kommen könnte ...)
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B][COLOR=crimson][edited, creo]

ich hatte das schonmal erwähnt, politische (oder politisierende) werbung ist unerwünscht. eine ankündigung für eine demo gegen irgendwas "rechtes" würde auch nicht stehen bleiben.
mal abgesehen davon ist es rechtlich fürs forum bedenklich.[/COLOR] [/B][/QUOTE]

Das finde ich ja mal armselig. Es handelt sich dabei um nicht Parteiliches, sondern um etwas [b]Gesellschaftliches.[/b]

So wird der einzig themenbezogene Beitrag der letzten 30 Seiten also zensiert und der ganze Rotz bleibt hier stehen ...
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B]wie wäre es mit der gewagten these, dass arbeit auch spass machen kann, man mit einem gewissen stolz auf sein tagwerk zurückblickt
was weiss ich - ein maurer, der seinem sohn ein gebäude zeigt und sagt - daran habe ich mitgewirkt ...
unabhängig vom lohnzettel und dem gedanken, wo der grösste teil der gewinne einer firma letztendlich landet ....
(womit ich als zweite noch gewagtere these zum sinn, unsinn, vorteil oder nachteil, umseztbarkeit sogar, eines volkseigentums kommen könnte ...) [/B][/QUOTE]

ja, das wär doch auch wieder mal einen Gedanken wert. :)

"Leben" ist nicht das, was nach der "Arbeit" stattfindet. Arbeit ist ein Teil des Lebens, und ein wichtiger Teil, ganz unabhängig davon, ob die Arbeit dann auch mit Geld vergütet wird oder nicht.

Das viele Arbeiten, die auf dem Markt angeboten werden, tatsächlich stumpfsinnig und überflüssig sind, ist leider wahr. Doch das ist längst nicht bei allen Arbeiten so.

grüsse, barbara
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B]wie wäre es mit der gewagten these, dass arbeit auch spass machen kann, man mit einem gewissen stolz auf sein tagwerk zurückblickt
was weiss ich - ein maurer, der seinem sohn ein gebäude zeigt und sagt - daran habe ich mitgewirkt ...
unabhängig vom lohnzettel und dem gedanken, wo der grösste teil der gewinne einer firma letztendlich landet ....
(womit ich als zweite noch gewagtere these zum sinn, unsinn, vorteil oder nachteil, umseztbarkeit sogar, eines volkseigentums kommen könnte ...) [/B][/QUOTE]

Wäre dem so, würde dieser Stolz von ganz alleine eintreten. Man müsste sich dazu nicht mental selbst verbiegen.
Niemand hat etwas gegen ein sinnvolles, stolz machendes Tagewerk. Danach dürfte sogar händeringend gesucht werden. Dürfte es nur einfach nicht mehr geben.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
[B].....aber: für mich bleibt alles beim Alten: ich verschleudere mich nicht, keinen Teil von mir...! mal abgesehen davon, dass mein Körper und mein Geist längst ruiniert sind - um endgültig wertlos für das System zu sein - ich habe sie zerstört...sie haben keinen Wert mehr, der noch gegen Geld eintauschbar wäre... [/B][/QUOTE]

und wovon lebst Du im Moment...!?
lass mich raten : Hartz4
Du lebst also von Geld, für das andere Menschen in diesem Moment arbeiten gehen.
In Deiner Logik sind das wahrscheinlich alles Leute, die sich für Dich prostituieren und Du bist der grosszügige Zuhälter...!??!
In meinen Augen bist Du ein armes Würstchen, was halt mit durchgefüttert werden muss.
:rolleyes:

[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B]wie wäre es mit der gewagten these, dass arbeit auch spass machen kann, man mit einem gewissen stolz auf sein tagwerk zurückblickt
... [/B][/QUOTE]

eben, es ist sicher ein grosser Unterschied, ob man im Callcenter 8 Stunden von genervten Kunden angerufen wird, die wütend aus der 9. Warteschleife zu Dir durchgestellt werden, oder ob man z.B. beim Innenausbau eines Hauses das Lächeln des Bauherrn sieht, wenn alles so geworden ist, wie er sich das vorgestellt hat. Und wenn dann noch die Bezahlung stimmt ist alles in Butter.

:)
poisondoch, gismo ... das gibt es noch ... rar und sehr selten, aber solchen menschen begegnet man hin und wieder
und selbst sich beschwerende kunden bereichern meinen alltag - schön, wenn man sie beruhigen kann, spielerisch - ich werde immer ruhiger und erfreue mich an ihrer stetiig steigenden aufregung ... - oder sie bieten einfach einen grund, um dann mit den kollegen darüber zu lästern, im einzelfall ergeben sich daraus sogar überlegungen, unsere arbeit zu verbessern
ArrogantNick@ll - ich habe mich vermutlich undeutlich ausgedrückt, daher hier nochmals deutlicher: Wer mir meint meine Vergangenheit um die Ohren hauen zu müssen, der [U]kann mich damit nicht beleidigen![/U] Das liegt zum Einen daran, dass ich mich dafür nicht schäme und, dass die Sache viel zu komplex ist, für einen Außenstehenden, um zu kapieren, was der wirkliche Unterschied ist, zwischen dem (zum Teil mit Waffen- und genereller Gewalt aufgezwungenen) Verkauf des eigenen Körpers und dem gesetzlich geregelten Verkauf der Arbeitskraft.

Niemand kann in meinen Schuhen laufen, nicht wirklich. Kann wissen wie ich mich gefühlt habe und warum mir all das Gejammer von wegen der schlimmen Welt da draußen so behämmert erscheint. Das alles ist Schmusekurs, gegen das, was ich zeitweise hinter mich gebracht habe. Nein, ich schäme mich nicht, im Gegenteil, bin ich stolz darauf, dass ich dennoch heute so leben kann, wie ich es tue, was auf seine spezielle Art ein Wunder ist.

Und darum, bitte nicht aufregen, wenn mal wieder irgendwer meint, mir brühwarm irgendwas auf's Brot schmieren zu müssen, das entlockt mir maximal ein müdes Grinsen über die Armseligkeit mancher Ansichten und die Enge vieler Blickwinkel. Wer noch nie wirklich in der Hölle war, der kann auch nicht wissen wie es sich anfühlt, kann die Freude über das eigene Überleben nicht nachvollziehen und jammert über Dinge, die für mich zeitweise paradiesischen Zuständen geglichen hätten. Alles eine Frage der höchstpersönlichen Lebenserfahrungen.

MfG

.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]@JohnSteed

darum geht es nicht. Jedesmal, wenn du etwas tust was dir im Grunde widerstrebt, nur um Geld zu verdienen hast du dich prostituiert. Aber ich weiß nicht ob man diesen Begriff jetzt hier weiter ausdefinieren sollte.

Schon garnicht so wie er hier in die Runde geworfen wurde...

... [/B][/QUOTE]

Schon klar, "keine Hände-keine Kekse".
Die Frage ist halt wirklich:
a) wie ist man strukturiert?
b) wo sind die Grenzen?

Nun, ich hatte im Leben mehr als drei Arbeitsplätze, was auch damit zu tun hatte, was ich bereit war zu tun, was nicht..
Meinen Gehaltszettel sehe ich nicht an, weil das auf "was-wäre-wenn" rausläuft.
Dafür habe ich aber weitesgehend meine Persönlichkeit und meine Würde bewahrt, wenn das im Arbeitsleben überhaupt geht.


Morituri te salutant:

"Das finde ich ja mal armselig. Es handelt sich dabei um nicht Parteiliches, sondern um etwas Gesellschaftliches.

So wird der einzig themenbezogene Beitrag der letzten 30 Seiten also zensiert und der ganze Rotz bleibt hier stehen ..."


Sag ich doch: Berti Vogts
ArrogantNickJohn,-
es ist nicht immer so einfach wie Du es darstellst. Es ist keine reine wenn<->dann Rechnung, bzw. keine reine Frage dessen, was man bereit ist zu tun. Vielmehr ist es eine Frage die dahinter steht, nämlich die, was Menschen dazu treibt, Dinge zu tun, zu denen sie unter normalen Umständen eben nicht bereit wären? Das 'sich Verbiegen' oder 'sich Verlieren' ist nichts was von einer Minute auf die andere geschieht, sondern ein schleichender, fortschreitender Prozess und irgendwann findet man sich womöglich wo wieder, wo man nie hin wollte. Und erst dann, in dem Moment des Aufwachens, entscheidet man sich bewusst für oder gegen etwas.

....
JohnSteed@ArNi


So ist das Leben.
Man muss laufend "moralische" (keine moralisierenden) Entscheidungen treffen.

Manche fliegen dabei aus der Kurve und/oder müssen sich Teile ihres Lebens zurechtlügen.
Aber auch das ist in Ordnung.
Alle Wege führen nach Rom, London oder Paris.
Egal.

Das Leben ist voller Prüfungen, die man z.T. gar nich bestehen kann.
Perfektionismus in welcher Richtung auch immer ist nicht
wirklich hilfreich.
Wir haben alle Fehler, wir sollten sie uns verzeihen.
Jeder ist mal von seiner Linie abgewichen. Na und?

Eines Tages hat man die Stärke, dass man die Jagdhunde abschüttelt.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Sag ich doch: Berti Vogts [/QUOTE]

Du bist süß.

[img]http://media.wz-interaktiv.de/galerie/87/5387/476x326_189193.jpg[/img]
ArrogantNickJohn,-
vermutlich benutzen wir nur andere Worte/Metaphern, um im Wesentlichen das Gleiche (aus) zu sagen. ;-) Btw. sind es mEn oft die Irrwege, die einem viele Erfahrungen bringen, die einem schlussendlich sehr viel Stabilität und Sicherheit bescheren. Und sehr viel Zufriedenheit. Vielleicht ist es das.... ich kann diese selbstgemachten Horrofilme nicht mitfahren - falls Du verstehst was ich meine? Sie erscheinen mir so hohl und dumm. Aber eben nur aus meiner Warte. Für den jeweiligen Regisseur sind sie wohl immens wichtig, warum auch immer.

So mögen auch schon Menschen auf mich geblickt haben. Heute ist mir das endlich wirk.lich egal.

....
JohnSteed@AN

Sehe jetzt keine unüberbrückbaren Differenzen in deinen Postings.

Die Frage mit den selbstgemachten Horrorfilmen, stellt sich erst heraus, wenn man weiss, in welchem Genre man sich befindet, die meisten glauben doch, sie wären in einer Komödie.
Aber mein Revier sind ja eher Tragikkömödien......

Alle Menschen blicken auf andere, weil sie sie im Bedarfsfall kopieren wollen.
Kein Mensch will in seinem Unglück alleine bleiben.
Entweder sie verbünden sich oder erklären Jemand zum Feind, aber sie brauchen immer das "Spiel mit der Bande"....
Der Mensch fühlt sich nur gross in der Gruppe.
Vielleicht ist das Systemisch oder wie mein spezieller sarazenischer Freund meint:genetisch.
Scheol@JohnSteed

Das ist sehr komplex. Ich stimme dir mit dem Rudelverhalten und dem "was der Andere hat will ich auch" vollkommen zu. Ich persönlich besitzer kein Fernsehprogramm weil ich es nicht will. Auch kann ich auf sehr viel verzichten was andere Leute für unabdingbar halten (IPhone z.B.).

Und auch dein Arbeitsplatzwechsel ist mir vertraut. Z.B. habe ich mal SKL-Lose im CallCenter verkauft und aus Gewissensgründen nach 2 Wochen meine Arbeit beendet. Nur, wenn du dringend Arbeit brauchst, und keine findest, wirst du (zumindest wenn du meinen Kopf hast :D) für fast jeden Lohn vieles machen. Z.B. habe ich schon 9 Stunden am Tag Reifen geschleppt für 6.34€ Brutto die Stunde und 14 Stunden Abwesenheit von zu Hause. Das ist kein schönes Leben und hat heute noch gesundheitliche Nachspiele. Aber wer Geld braucht macht soewtas. Und das ist Prostitution aus Zwang.

@AN

Zur Vergangenheit: Angekommen...

Zu deinem Posting:

Ja, das was du erzählst ist die Hölle. Und ich bin ebenfalls der Meinung das du jedes Recht hast dein Leben zu genießen und dich darüber zu freuen, eines zu haben. Aber die Grenzen erweitern sich mit dem Erlebten. Was für einen anderen die Hölle ist, ist für dich nur lachhaft. Das subjektive Empfinden ist der Schlüssel. Du kannst das eine Leid nicht gegen das Andere aufwiegen da jeder Mensch andere Grenzen hat. Ich habe auch schon viel Dreck gefressen, ist zwar gegen dein Erlebtes vermutlich nicht mal halb so schlimm, aber für mich bedeutet es schwerste Gedanken und Verdrängung und Verneinung der Vergangenheit bewahrt mich vor so Einigem. Nicht mein Kopf entscheidet über die Schwere der Last, sondern das, was man so esoterisch Seele nennt. Und die ist bei jedem Schicksalschlag etwas stärker, und zerbricht bei jedem unter anderem Gewicht...
ArrogantNickScheol,-
wir reden im Kern permanent aneinander vorbei.

[QUOTE]Ja, das was du erzählst ist die Hölle. Und ich bin ebenfalls der Meinung das du jedes Recht hast dein Leben zu genießen und dich darüber zu freuen, eines zu haben. Aber die Grenzen erweitern sich mit dem Erlebten.[/QUOTE]

Bis hierhin gehen wir komplett konform.

[QUOTE]das subjektive Empfinden ist der Schlüssel. Du kannst das eine Leid nicht gegen das Andere aufwiegen da jeder Mensch andere Grenzen hat.[/QUOTE]

Und hier haben wir den Knackpunkt. Es geht mir ausdrücklich [u]nicht[/u] darum, irgendwelches Leid gegeneinander abzuwägen. Das ist nicht möglich, darin sind wir uns einig. Ich hatte es schon 'zig mal erklärt und irgendwann entnervt aufgegeben. Hier also letztmalig noch einmal: Mir geht es um eine Grundhaltung. Zwei Menschen kann Leid widerfahren, unter Umständen rein faktisch sogar sehr ähnliches Leid, dennoch gehen die Beiden komplett anders damit um. Letzthin erklärte ich es anhand eines Lottogewinns.

Der Eine freut sich über den Gewinn und empfindet sich als Glückspilz (positive Grundhaltung). Der Andere sucht das Haar in der Suppe und verleidet sich die Freude selbst, indem er betrauert, dass sein Gewinn nicht so hoch ist wie der des letzten Gewinners und er ein Pechvogel wäre (negative Grundhaltung).

Diese Darstellung ist natürlich extrem vereinfacht, trifft im Kern aber das, womit ich Schwierigkeiten habe und was ich als 'selbstgemachtes Versagertum' bezeichne. Es geht mir im Wesentlichen um die Umgehensweise mit sich selbst und der Welt. Um eine Grundhaltung, die entweder versucht gangbare Wege zu finden und auch immer noch das Positive in allem Unbill zu suchen, oder aber das Gegenteil, nämlich selbst dann noch das Haar in der Suppe zu suchen, wenn es eigentlich Anlass zur Freude gibt. Ich kann Menschen nicht verstehen, die sich regelrechte Mantras entwerfen, um sich zu überzeugen, dass, ganz gleich was sie auch tun werden, sie eh keine Chance auf Verbesserung ihres Lebens hätten. Und die folglich in dieser Stellung tatenlos verharren, mit der Begründung, doch eh nichts ändern zu können, so lange nicht (hier bitte beliebigen Schuldigen einfügen) aufhört sie zu unterjochen, bzw. nicht gestürzt oder geändert ist.

Mir ist solche Haltung unerklärlich und ich wäre schon lange tot, hätte ich eine solche innere Haltung. Ich kann einfach nicht verstehen, wie man sich in solchem Elend noch wohlfühlen kann. Und wenn ich hier so lese, scheint das Ganze ja wohl auch nicht wirklich als angenehm empfunden zu werden. Ich sage: Steh endlich auf, scheiß auf Schuldigen XY und sorge für Dich selbst! Dann wirst Du merken, dass XY für DEIN Leben gar nicht so relevant ist wie Du glaubst. Oder anders: Irgendwas geht immer, man muss nur erst einmal los:gehen, dann ergibt es und zeigt es sich.

[QUOTE]Ich habe auch schon viel Dreck gefressen, ist zwar gegen dein Erlebtes vermutlich nicht mal halb so schlimm, aber für mich bedeutet es schwerste Gedanken und Verdrängung und Verneinung der Vergangenheit bewahrt mich vor so Einigem.[/QUOTE]

Wenn das Dein Weg ist, okay. Ich habe mit Verdrängung das genaue Gegenteil erreicht. Erst als ich mich stellte und mich vollumfänglich annahm, mit allem Dreck und allem Leid, wurde ich mir meiner Stärke gewahr und konnte mir und allen Anderen vergeben. Ich versöhnte mich. Mit mir und damit auch mit der Welt an sich.

[QUOTE]Nicht mein Kopf entscheidet über die Schwere der Last, sondern das, was man so esoterisch Seele nennt.[/QUOTE]

Das ist mE eine Ausrede. Dein Kopf entscheidet sehr wohl, WIE Du mit Dir und Deinem Leben umgehst. Deine Seele kann Dich leiten, das tut sie in aller Regel über Emotionen - Sehnsucht z. B.

Ich muss nur in Deine Signatur schauen, da steht eine Deiner größten Enttäuschungen und damit Sehnsüchte. Es sei denn, Du trägst das einfach so 'zum Spaß' spazieren, was ich bei Deinem sonstigen Schreibstil jedoch nicht für wahrscheinlich halte. ;-)

[QUOTE]Und die ist bei jedem Schicksalschlag etwas stärker, und zerbricht bei jedem unter anderem Gewicht...[/QUOTE]

Wer nie Gefahr lief, gebrochen zu werden, wird sich der eigenen Härte auch nie gewahr werden (können). Das alles beinhaltet auch immer eine sehr große Chance zur Selbst:er.kenntnis ....

.
ScheolIm Grunde kann ich vieles nachvollziehen und gebe dir auch in vielem recht. Mir ging es nie um deine Einstellung zum Leben, mehr darum, wie du andere dadurch niederknüppelst. Der Zynismus hat mich da getriggert. Nicht deine Einstellung.


[QUOTE]Wenn das Dein Weg ist, okay.[/QUOTE]

Der Einzige der momentan funktioniert. Und ich lebe hervorragend damit. Deswegen sehe ich in meinem Leben mehr positive als negative Dinge. Manche Sachen können sich ausitzen lassen...

[QUOTE]Das ist mE eine Ausrede. Dein Kopf entscheidet sehr wohl, WIE Du mit Dir und Deinem Leben umgehst. Deine Seele kann Dich leiten, das tut sie in aller Regel über Emotionen - Sehnsucht z. B.[/QUOTE]

Wenn die Emotionen getrennt von der Ratio funktionieren dann nicht mehr. Im Kopf kannst du dir noch so oft sagen "scheiß drauf" und dein Verhalten richtest du ebenso danach. Aber wenn deine Emotionen konträr dazu laufen und Albträume dies begleiten muß man sich eingestehen, das der Kopf weitaus weniger Macht hat, als einem selbst lieb ist.

[QUOTE]Ich muss nur in Deine Signatur schauen, da steht eine Deiner größten Enttäuschungen und damit Sehnsüchte. Es sei denn, Du trägst das einfach so 'zum Spaß' spazieren, was ich bei Deinem sonstigen Schreibstil jedoch nicht für wahrscheinlich halte. ;-)[/QUOTE]

Nun, was soll ich sagen, die Signatur ist alt und blieb bisher. Aber über das Thema rede ich nicht gerne. Es ist wie gesagt alt, und hat nichts mehr mit meinem heutigen Leben zu tun. Wengleich es konform zu meiner Einstellung zum Thema "Beziehungen" steht. Aber dies halte ich schön in "meiner persönlichen Wahrheit" und würde niemals auf den Gedanken kommen dies auf andere zu projizieren. :cool:


[QUOTE]Wer nie Gefahr lief, gebrochen zu werden, wird sich der eigenen Härte auch nie gewahr werden (können). Das alles beinhaltet auch immer eine sehr große Chance zur Selbst:er.kenntnis ....[/QUOTE]

Auch das ist mir bewusst, und du hast damit sehr wohl recht. Nur dafür verlangt es ein starkes Ego. Dies muß sich entwickeln und diese Entwicklung kann durchaus auch von außen verhindert werden.
ArrogantNickMoin!

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Im Grunde kann ich vieles nachvollziehen und gebe dir auch in vielem recht. Mir ging es nie um deine Einstellung zum Leben, mehr darum, wie du andere dadurch niederknüppelst. Der Zynismus hat mich da getriggert. Nicht deine Einstellung.[/B][/QUOTE]

Du empfindest/interpretierst es als Zynismus. Zum Teil ist es Berechnung, in dem Sinne, dass sie aus eigenen Erfahrungen resultiert. Leute ewig zu bedauern, hält sie auch ewig in der Rolle des armen Opfers - ich halte nichts davon.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Der Einzige der momentan funktioniert. Und ich lebe hervorragend damit. Deswegen sehe ich in meinem Leben mehr positive als negative Dinge. Manche Sachen können sich ausitzen lassen...[/b][/quote]

Ich weiß nicht - bei mir funktioniert das Aussitzen nicht und ich kenne auch bisher keinen Menschen, bei dem das auf Dauer geklappt hätte. Irgendwann holt sich jeder selbst ein, so zumindest meine bisherigen Erfahrungen. Und, es tut mir leid Dir das so sagen zu müssen, aber Dein Schreiben wirkt auf mich nicht so als lebest Du hervorragend oder sähest mehr Positives als Negatives. Ich habe, rein vom Lesen, was natürlich täuschen kann, aber ich kann nun einmal nur auf das reagieren was ich sehe, den Eindruck, dass Du genau zu der Klientel gehörst, die ich im letzten Post unter 'negative Grundeinstellung' beschrieb. Nicht umsonst schrieb ich Dir, dass ich in Dir einen 'klassischen Luschi' zu erkennen meine, was zwar nicht nett ist, aber zumindest ehrlich.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Wenn die Emotionen getrennt von der Ratio funktionieren dann nicht mehr. Im Kopf kannst du dir noch so oft sagen "scheiß drauf" und dein Verhalten richtest du ebenso danach. Aber wenn deine Emotionen konträr dazu laufen und Albträume dies begleiten muß man sich eingestehen, das der Kopf weitaus weniger Macht hat, als einem selbst lieb ist.[/B][/QUOTE]

Das ist richtig. Kopf und Bauch müssen sich einig sein. Aber ich halte es für den falschen Weg, den Kopf zwingen zu wollen, sich den negativen Gefühlen unterzuordnen und anzupassen. Vielmehr ist die Ratio mE ein gutes Werkzeug um die Emotionen zu hinterfragen und heraus zu finden, warum man sich fühlt wie man sich fühlt und gezielt etwas dagegen zu unternehmen, so diese Gefühle belastend sind. Anders ausgedrückt: Emotionen sind mE Signale, die einen darauf hinweisen was man braucht und wünscht. Diese zu interpretieren ist Aufgabe des Kopfes und wie, ja ob überhaupt, von dieser rationalen Fähigkeit Gebrauch gemacht wird, ist eine Einstellungs- und Willensfrage. Natürlich kann man auch hergehen und sich permanent einreden, dass eh alles so scheiße ist, dass man gar keinen Einfluss auf all das hat und verbleibt dann, sich selbst auf ewig fremd, im höchsteigenen Jammertal, aber immerhin in kuscheliger Opferrolle.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Nun, was soll ich sagen, die Signatur ist alt und blieb bisher. Aber über das Thema rede ich nicht gerne. Es ist wie gesagt alt, und hat nichts mehr mit meinem heutigen Leben zu tun. Wengleich es konform zu meiner Einstellung zum Thema "Beziehungen" steht. Aber dies halte ich schön in "meiner persönlichen Wahrheit" und würde niemals auf den Gedanken kommen dies auf andere zu projizieren. :cool: [/B][/QUOTE]

Das nicht - aber Du appelierst doch andauernd in diese Richtung. Mal ein wenig Kaffeesatzpsychologie: Du suchst dieses Gefühl, in Dir und in der Welt. Selbst wenn es alt ist, selbst wenn Du meinst es in Beziehungen ad acta gelegt zu haben, so verfolgt Dich die Sehnsucht danach dennoch immer noch und genau darum auch Dein exorbitantes Mitleid [size=1](man projiziert den Wunsch, nämlich den, dass man selbst nicht alleingelassen worden wäre in seinem eigenen Elend und den dazugehörigen Schmerz, der dann das Mitleid auslöst, jedoch im Grunde der eigene, noch nicht abgearbeitete ist)[/size] und Deine bisweilen regelrecht explodierende Wut, wenn Du Lieblosigkeiten (Du nennst das 'Hass') zu erkennen glaubst. Der Stachel sitzt noch immer tief in Deinem Fleisch und streift ihn etwas auch nur sachte, gehst Du ab wie Schmidts Katze. Das wird so bleiben, bis Du nicht mehr verdrängst oder aussitzt. Du wirst es immer wieder erkennen und damit mit:leiden / es durchleben, in x Varianten, wenn auch nicht unbedingt völlig bewusst. Aber das was Du siehst, was Du (für) wahr.nimmst, ist nur (D)eine Interpretation die aus Deinen eigenen Gegebenheiten entsteht. Wenn Du Lieblosigkeit schmerzlich spürst, wirst Du sie allerwärts erkennen. Das ist das Resultat von Verdrängung - es ist nicht weg, es ist nur im toten Winkel, dort lebt und arbeitet es in Dir. Es beherrscht Dich ohne dass Du es beherrschen kannst, denn Du siehst es nicht (mehr), weil Du es nicht willst. So siehst Du im Außen, was in Dir ist. Siehst allerwärts Verletzung, weil sie mitten in Dir ist. Wünscht Dir mehr Liebe unter den Menschen, weil Du....

Ich kann mich natürlich fundamental irren. Sieh es als .... hm.... kleines rhetorisches Kapriölchen ins Blau. ;-) Und sollte ich doch nicht ganz daneben liegen und Du möchtest das hier nicht öffentlich ausgebreitet wissen, kannst Du mir auch gerne eine PN schreiben, ich bin mittlerweile ein Grab was solche Dinge angeht. Aber um etwas begraben zu können, muss es erst einmal aufgebahrt werden. Betrachte es als Angebot - eines das ich nur noch selten mache. Oder Du schreibst mir, dass ich spinne und gut unter'n Bus kommen soll, auch damit kann ich sehr gut leben.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Auch das ist mir bewusst, und du hast damit sehr wohl recht. Nur dafür verlangt es ein starkes Ego. Dies muß sich entwickeln und diese Entwicklung kann durchaus auch von außen verhindert werden. [/B][/QUOTE]

Es bedarf nur ein wenig Mut der Verzweiflung um über sich hinaus zu wachsen. Nicht mehr, nicht weniger. Der Rest kommt dann von ganz allein. Und genau darum bin ich der Ansicht, dass viele Menschen die fortgesetzt klagen, noch längst nicht verzweifelt genug sind. ;-)

....
Scheol@AN

Nun, man liest aus deinem Post herraus, das du über sehr, sehr viel Lebenserfahrung verfügst. Deine psychologischen Schlussvolgerungen sind plausibel und demnach in sich vollkommen logisch.

Zu den einzelnen Punkten:

[QUOTE]dass Du genau zu der Klientel gehörst, die ich im letzten Post unter 'negative Grundeinstellung' beschrieb.[/QUOTE]

Ja, weil ich mich hier ausschließlich mit negativen Themen beschäftige. Nein, weil ich im Grunde das Leben liebe, und die schönen Dinge sehr genießen kann. Im Real-Life.

[QUOTE]Du empfindest/interpretierst es als Zynismus. Zum Teil ist es Berechnung, in dem Sinne, dass sie aus eigenen Erfahrungen resultiert. Leute ewig zu bedauern, hält sie auch ewig in der Rolle des armen Opfers - ich halte nichts davon.[/QUOTE]

Es mag sein das mein Mitgefühl kontraproduktiv ist. Aber die Art und Weise wie du teilweise Menschen "beleidigst" (auch wenn du das vielleicht nicht im Sinn hast) ist es ebenso...zumindest haben wir beide da nicht den optimalen Weg gefunden...


[QUOTE]Nicht umsonst schrieb ich Dir, dass ich in Dir einen 'klassischen Luschi' zu erkennen meine, was zwar nicht nett ist, aber zumindest ehrlich.[/QUOTE]

Eine sehr gute Freundin von mir studiert Psychologie als Nebenfach. Da wir beide sehr reflektierte Menschen sind, sprechen wir auch objektiv über unser Seelenleben. Ich kann dir versichern, dass meine Definition von Luschi nicht auf mich passt.
Hier das Statement meiner, vielleicht langjährigsten, Freundin über mich:

"Du hast ein extrem starkes Ego, und bist der empathischste Mensch den ich kenne, trotz meines Studiums. Irgendwie schaffst du die Gradwanderung zwischen sehr starken Mitgefühl und Einzelgängertum..."

Damit bin ich sozusagen Dual und dennoch nicht ;)

Nein, ich bin kein Luschi, aber ja, ich bin "weich" im Sinne von Hilfsbereitschaft.



[QUOTE]So siehst Du im Außen, was in Dir ist. Siehst allerwärts Verletzung, weil sie mitten in Dir ist. Wünscht Dir mehr Liebe unter den Menschen, weil Du....[/QUOTE]

Ich müßte Lügen wenn ich dir sagen würde dass das nicht stimmt. Aber es bestimmt nicht meine Ratio und die daraus resultierende Weltanschauung. Ich kann das Elend eines anderen von meinem Trennen. Wobei in meinem Fall Elend wirklich zu hart klingt :D

[QUOTE]Vielmehr ist die Ratio mE ein gutes Werkzeug um die Emotionen zu hinterfragen und heraus zu finden, warum man sich fühlt wie man sich fühlt und gezielt etwas dagegen zu unternehmen, so diese Gefühle belastend sind.[/QUOTE]

Das ist ein seeehr kompliziertes Thema, aber ich kann dir versichern, das ich es geschafft habe, beides voneinander zu Trennen um es dann wieder zu vereinen. Das ist es, was die eine Freundin von mir als "Grandwanderung" beschrieb.

[QUOTE]Natürlich kann man auch hergehen und sich permanent einreden, dass eh alles so scheiße ist, dass man gar keinen Einfluss auf all das hat und verbleibt dann, sich selbst auf ewig fremd, im höchsteigenen Jammertal, aber immerhin in kuscheliger Opferrolle.[/QUOTE]

Ist nicht mein Stil. Das würde Stillstand bedeuten, und der widert mich an. Jammern...hmm...nicht wirklich...ich beschwere mich sehr und äußerst gerne über Ungerechtigkeiten die anderen wiederfahren. Ich gehe mit mir selbst anders um, da ich an mich andere Ansprüche stelle. Opferrolle ist wichtig, jedoch nur für eine gewisse Zeit...aus der bin ich herrausgewachsen...

[QUOTE]Und genau darum bin ich der Ansicht, dass viele Menschen die fortgesetzt klagen, noch längst nicht verzweifelt genug sind. ;-)[/QUOTE]

Verzweiflung lähmt in erster Linie. Zum überwinden der Verzweiflung braucht es Zeit, der eine mehr, der andere weniger. Vielleicht suchen die Menschen, die fortgesetzt klagen noch etwas, um sich selbst am Schopf packen zu können...bis dahin ist Klagen ein unabdingbares Instrument um sich täglich der Situation gewahr zu werden...so schlimm ist das alles nicht ;)

[QUOTE]d sollte ich doch nicht ganz daneben liegen und Du möchtest das hier nicht öffentlich ausgebreitet wissen, kannst Du mir auch gerne eine PN schreiben, ich bin mittlerweile ein Grab was solche Dinge angeht.[/QUOTE]

Das ist ein sehr nettes Angebot. Dennoch sind manche Dinge, wie du schon sagtest, ad acta gelegt. Man kann sich immer auch schnell einbilden das Probleme an Stellen sind, wo eigentlich keine sein müßten. Ich kaue nicht gerne auf Vergangenem rum...Vörwärts...das ist die Richtung in die es mich zieht...aber dennoch, Danke für das Angebot...und das ist ehrlich gemeint...

[QUOTE]Oder Du schreibst mir, dass ich spinne und gut unter'n Bus kommen soll, auch damit kann ich sehr gut leben.[/QUOTE]

Warum sollte ich das tun? Ob du es glaubst oder nicht...ich habe dir gegenüber keine schlechten Gedanken. Vielleicht oftmals etwas Wut, aber ich urteile nicht...ok, das ist gelogen...ich urteile nicht auf lange Sicht...ich habe kein Recht dazu....und ich bin bisher immer sehr ehrlich mit mir und meiner Umwelt umgegangen...wenn du mir deine Vermutungen schreibst tust du das nicht, um mich zu verletzen...sonst hätte dein Posting eine andere "Atmosphäre" ;)

Außerdem ist mir Ehrlichkeit sehr teuer...deswegen bin ich dir nichtmal für das "Luschi" böse...selbst bei all meinem männlichen Stolz :D
KampfsauDie Unterhaltung ist irgendwie auf einmal sehr persönlich geworden.
Und ja ich weiß dass AN das nicht lesen kann weil ich der gilbende Fascho bin aber ich antworte trotzdem,damit die anderen das auch lesen können.

Ich empfinde dieser Unterhaltung folgen zu müssen aber als sehr müßig.

Scheol, findest du das wirklich sinnvoll, dir sowas sagen zu lassen? Ja sicher, du bist nicht nur das Opfer all der Dinge die dir widerfahren sind aber Leuten die aufoktroyierte Zwänge benennen als Anhänger eines Versagertums zu bezeichnen?

Manche Menschen haben nicht immer eine Wahl, das ist genauso eine Tatsache, wie dass einem die gebratenen Tauben nicht in den Mund fliegen.

Ich weiß ja, dass du auf die Abendschule gehen wirst um einen für dich gangbaren Weg zu finden. Alles damit du irgendwann zumindest mal eine Chance auf eine neue Chance bekommst. Ich finde das auch sehr löblich.

Ähnliches wurde ja schon in dem Thread über den Zertifizatewahn geschrieben. Warum sollte man nicht das Haar in der Suppe suchen dürfen?
Das erinnert mich an Hans im Glück. Der hat auch nie das Haar in der Suppe gesucht und hat sich gefreut und fleißig bedankt, als im nachhinein sein Lohn für Jahrelange Arbeit nach und nach von listigen Leuten und schlechten Geschäften aufgerieben wurde.

Ich meine was soll denn das Gelabere, dass du ein "klassischer Luschi" sein sollst? Du hast vielleicht ein paar Chancen nicht wahrgenommen aber ein Luschi bist du nicht für mich, gerade weil du jetzt die harte Tour einschlägst.

Junge Menschen machen nunmal oft Fehler du genau wie ich. Ich gebe auch zu, dass ich viel Blödsinn schreibe oder Dinge die im Nachhinein auch von mir als falsch angesehen werden. Sowas steht dann auch nach 5 Jahren hier drinnen aber es ist nunmal ein Teil von mir. Darum ist es mir egal wer du warst, solange du nicht etwas total grausames, unmenschliches getan hast.


Ganz schlimm ist es, wenn AN auf der Psychoschiene entlangfährt. Wenn ich schon sowas höre wie

"sich mit der Welt aussöhnen" oder "mit der Ratio die eigenen Gefühle zu hinterfragen" und dass das nur eine Einstellungs- und Willensfrage ist.

Dabei kann AN das doch gerade selber nichts von diesen Dingen vorzeigen. Mit der Welt hat sie sich garantiert nicht ausgesöhnt, sondern versucht es allenfalls durch ein sich abschotten oder ein überanalysieren nicht zu nahe an sich ranzulassen. Eine Analyse ist auch nichts anderes als die Zerlegung in die kleinsten Bestandteile, die dann eingeordnet und bewertet werden. So erscheint das eigene Ich und die der anderen natürlich weniger bedrohlich ,wenn man es in schöne, geordnete Schubladen einordnen kann und vor allem andere Menschen kann man wunderbar mit sowas demontieren.

Der Hass und die Feinseeligkeit die diesen Menschen antreibt und in sovielen Situationen lenkt, die spühre ich sogar über das Internet. Meistens gelingt es ja, diese Dinge unter Kontrolle zu halten. Dann ist sie die intelligente, kontrollierte Person als die sie sich so gern betrachtet. Nur manchmal bricht sie dann doch durch, die blinde Wut die sich entlädt. Und dann ist einfach nichts mehr mit der Ratio, die alles in Kontrolle hat.

Das ist für mich kein Mensch der wirklich Frieden mit sich gefunden hat aber manchmal ist sowas auch nicht wirklich möglich. Manchmal kann man bestimmte Dinge einfach nur mal zeitweise in den toten Winkel schieben.

Genauso würde ich mir auch nichts über dein starkes Mitgefühl sagen lassen. Natürlich ist die Basis des Mitgefühls, seine eigenen Gefühle auf andere projezieren zu können. Was soll daran denn so verkehrt sein? Das ist doch auch die Basis dafür, dass man Menschen neben sich als gleichwertig und auf einer Ebene akzeptieren kann.

Und das ist ein entscheidener Grundstein um reife Beziehungen führen zu können. Sicher kann einem das auch mal im Weg stehen oder andere nerven, die selber keinen Wert darauf legen.

Wer Mitgefühl hat, der kann Leute nicht 60 Stunden pro Woche für einen Hungerlohn unter fiesesten Bedingungen schuften lassen. Der kann auch nicht kleine Mädchen zur Prostitution zwingen oder Foltergefängnisse leiten.

Dein Mitleid ist nicht "exorbitant" Scheol. Ich kann es sehr gut nachvollziehen. Es ist nur die Frage ob jemand, der Mitgefühl als Verletzung/Verletzlichkeit definiert oder in dem Sinn auch von "explodierender Wut" redet, wenn man sich über Ungerechtigkeiten aufregt, überhaupt einen gewöhnlichen Zugang zu diesen Gefühlen hat. Man kann sich darüber aufregen und vor allem wenn man weiß, was das konkret bedeutet für einen Mensch so leben zu müssen.Natürlich ist das auch eine Auslegungssache.

Jeder geht mit Frustation anders um und ich glaube dein Weg ist ein recht sinnvoller. Du bist ein Mensch der der anderen geduldig hilft, wenn sie Probleme haben. So schätze ich dich ein.Vielleicht wird das auch ab und zu ausgenutzt aber es ändert nichts daran, dass es nachwievor sinnvoll ist.

Niemand kann allein zu einem schönen Leben kommen ohne andere auszunutzen, wir müssen einander schon helfen. Und AN ist in der Hinsicht auch nicht viel weniger abhängig als andere Menschen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]@AN

Nun, man liest aus deinem Post herraus, das du über sehr, sehr viel Lebenserfahrung verfügst. Deine psychologischen Schlussvolgerungen sind plausibel und demnach in sich vollkommen logisch.[/b][/quote]

Hm.... keine Ahnung ob sie das sind - ich schrieb ja dazu 'Kaffeesatzpsychologie', ich bin nicht vom Fach. Aber viel gelebt habe ich, ja, das stimmt. ;-)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Ja, weil ich mich hier ausschließlich mit negativen Themen beschäftige. Nein, weil ich im Grunde das Leben liebe, und die schönen Dinge sehr genießen kann. Im Real-Life.[/b][/quote]

Wie ich schrieb, ich reagiere nur auf das was ich sehe und da wir keinerlei weiteren Kontakt haben und ich immer nur Deine Postings vor der Nase habe, bildet sich nach einer Weile eine gewisse Einschätzung. Diese kann verzerrt sein, wird es in den meisten Fällen auch, aber grundsätzliche Tendenzen lassen sich dennoch oftmals recht deutlich erahnen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Es mag sein das mein Mitgefühl kontraproduktiv ist. Aber die Art und Weise wie du teilweise Menschen "beleidigst" (auch wenn du das vielleicht nicht im Sinn hast) ist es ebenso...zumindest haben wir beide da nicht den optimalen Weg gefunden...[/b][/quote]

Es ging mir nicht darum was Dein Mitgefühl für Andere bedeutet, sondern was es für Dich bedeutet. ;-) Mich macht meine Art einsam, das ist der Preis den ich bewusst zahle, das ist okay für mich, das ist es mir wert, meinen Erfahrungen gemäß zu handeln und meinen Prinzipien zu folgen. Auch kassiere ich oft verbale Schläge, auch das ist ein Teil des Preises, den ich freiwillig zahle. Ich weiß, dass ich, würde ich mich auch nur minimal verbiegen, es sehr viel leichter hätte. Ich bin dazu nicht mehr bereit.

Wenn Du für Dein Mitgefühl auch den Preis bereit bist zu zahlen, dann ist alles in Butter. Aber um sich bewusst dafür zu entscheiden, muss man ihn erst einmal bewusst kennen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Eine sehr gute Freundin von mir studiert Psychologie als Nebenfach. Da wir beide sehr reflektierte Menschen sind, sprechen wir auch objektiv über unser Seelenleben. Ich kann dir versichern, dass meine Definition von Luschi nicht auf mich passt.
Hier das Statement meiner, vielleicht langjährigsten, Freundin über mich:

"Du hast ein extrem starkes Ego, und bist der empathischste Mensch den ich kenne, trotz meines Studiums. Irgendwie schaffst du die Gradwanderung zwischen sehr starken Mitgefühl und Einzelgängertum..."[/b][/quote]

Sie (er)kennt Dich scheinbar anders als ich Dich wahrnehme. Dennoch ist es unwichtig was sie oder ich sagen. Wirklich wichtig ist, was Du von Dir hälst, ganz unabhängig von anderen Menschen. Je mehr Du Dir selbst in dieser Hinsicht genügst, um so stärker bist/wirst Du.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Damit bin ich sozusagen Dual und dennoch nicht ;)

Nein, ich bin kein Luschi, aber ja, ich bin "weich" im Sinne von Hilfsbereitschaft.[/b][/quote]

Siehe oben. Im Sinne von Bewertung der Welt, bist Du in meinem Empfinden ein Luschi, was Dir im Grunde vollkommen egal sein kann. fügt noch hinzu, dass ich im Sinne von 'Hilfsbereitschaft im Realleben' ein unfassbar gutmütiges Hasi bin, das sich immer wieder mal überrascht in der Rolle der quasi Adoptivmutti/-tante wiederfindet. Das ist keine Schwäche oder luschig, im Gegenteil, wenn man die Kapazitäten frei hat und es nicht aus Selbstflucht tut (im Sinne von den Versuchen, lieber bei anderen als den eigenen Problemen zu helfen, weil man sich selbst eben nicht zu helfen weiß), ist das eine prima Sache.

Ich rede tatsächlich von Luschitum im Sinne von Weltanschauung (negative Grundhaltung - wie beschrieben). Wobei ich natürlich nur das (Begrenzte) bewerten kann, was ich auch mitbekomme. Ist im Umkehrschluss mit meinem Verhalten hier drin ja auch nicht anders. Das Weichei auf Schmusekurs, das ich mitunter auch mal bin, wird mir hier vermutlich kaum wer abnehmen, bzw. anmerken. ;-)


[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Ich müßte Lügen wenn ich dir sagen würde dass das nicht stimmt. Aber es bestimmt nicht meine Ratio und die daraus resultierende Weltanschauung. Ich kann das Elend eines anderen von meinem Trennen. Wobei in meinem Fall Elend wirklich zu hart klingt :D[/B][/QUOTE]

Es geht nicht um das Trennen von 'er' & 'ich'. Es geht darum, wie Dein Weltbild sich schleichend verändert, wenn Du nur noch von 'armen Opfern' umgeben zu sein meinst. Denk einfach mal darüber nach.

So, zum Rest sage ich jetzt mal nichts mehr weiter, das Angebot via PN steht und damit genügt es mE auch.

Eines noch:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]...wenn du mir deine Vermutungen schreibst tust du das nicht, um mich zu verletzen...sonst hätte dein Posting eine andere "Atmosphäre" ;)

Außerdem ist mir Ehrlichkeit sehr teuer...deswegen bin ich dir nichtmal für das "Luschi" böse...selbst bei all meinem männlichen Stolz :D [/B][/QUOTE]

[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=1743864#post1743864]Ich tue eben was ich tue[/URL] und wie ich es tue - tut das nicht jeder?

Grüßle & schönen Abend noch.

Mischa

;-)

....
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]

[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=1743864#post1743864]Ich tue eben was ich tue[/URL] und wie ich es tue - tut das nicht jeder?

Grüßle & schönen Abend noch.

Mischa

;-)

.... [/B][/QUOTE]

Offenbar ein [URL=http://img443.imageshack.us/i/98062691.jpg/][IMG]http://img443.imageshack.us/img443/7305/98062691.jpg[/IMG]Berührungspunkt[/URL].

Miststück. ;)

Wir sind Teil desselben Komposthaufens, schätze ich.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B](Bild)

Miststück. ;)

Wir sind Teil desselben Komposthaufens, schätze ich. [/B][/QUOTE]

Oh, da bin ich mir fast sicher. Sehr geiles Bild....

;-)

....
Ronin76[QUOTE]
Am 18. Oktober werden zentrale Finanzknotenpunkte in Frankfurt Main blockiert

Die Bundesregierung will heute ihr Milliarden-Kürzungspaket auf den Weg bringen. Der Entwurf für das Haushaltsbegleitgesetz sieht Einsparungen von rund 80 Milliarden Euro bis 2014 vor. Die größten Einschnitte müssen Sozialleistungsbezieher hinnehmen. So sollen Hartz IV-Bezieher künftig nicht mehr rentenversichert sein und der befristete Zuschlag beim Übergang vom Arbeitslosengeld I zum Arbeitslosengeld II soll wegfallen. Zudem soll das Elterngeld von 300 Euro für Eltern in Hartz IV-Bezug gestrichen werden. Für alle anderen wird es leicht gekürzt. Wohngeldbeziehern wird der Heizkostenzuschuss gestrichen. Zudem soll die Arbeitslosenversicherung künftig ohne Zuschüsse vom Bund auskommen. Dafür muss die Bundesagentur für Arbeit ihre Leistungen zur Eingliederung nach eigenem Ermessen und Haushaltslage zahlen. Viele wichtige berufliche Weiterbildungen werden voraussichtlich nicht mehr angeboten werden können. Während die Bundesregierung zusätzliche Einnahmen durch den Wegfall der Ausnahmen bei der Ökosteuer bei Gewerben und Landwirtschaft und der Einführung einer Luftverkehrsabgabe erhofft, wird eine geplante Steuer auf atomare Brennelemente ausgeklammert. Dies geschah auf Druck der Energiekonzerne. Zudem will die Bundesverwaltung 10.000 bis 15.000 Stellen streichen. Menschen mit hohen Einkommen hingegen müssen keine Kürzungen befürchten.
[/QUOTE]
[URL=http://www.georg-buechner.org/]Quelle[/URL]

[QUOTE]
Ja Ihr lest richtig. An diesem Tag werden in Frankfurt am Main zentrale Finanzknotenpunkte blockiert. Am Mittwoch (1. September) hat das Bundeskabinett ihren sogenannten Sparhaushalt vorgelegt, der in Wahrheit eine schlimme Kürzungsorgie ist. Bis 2013 sollen rund 80 Milliarden Euro eingespart werden, die die Bundesregierung zur Stützung von Banken und Wirtschaft ausgegeben hat. Die Wirtschaft sagt von sich selbst, dass sie wieder in „Partylaune“ ist und sie wird mit keinen Cent zur Kasse gebeten. Zur Kasse werden ausschließlich Menschen mit Sozialleistungen gebeten. Genau deshalb sollen an diesem Tag wichtige systemrelevante Banken blockiert werden, so dass kein Angestellter an diesem Tag zu seinem Arbeitsplatz kommt. Von dieser Aktion kann ein Zeichen ausgehen, was dann andere ähnliche Aktionen folgen lässt. [b]Unsere bisherigen Formen des Protests haben nichts genützt.[/b] Wir können aber in Stuttgart sehen, was ziviler Ungehorsam erfolgreich ist (Stuttgart21).
[/QUOTE]
[URL=http://www.erwerbslosenforum.de/nachrichten/5_052010050905_404_3.htm]Quelle[/URL]
JohnSteedVielleicht wäre es mal ganz gut, vom üblichen Massnahmen- und Bildungsprogramm seitens der Anstalt etwas abzuweichen....

Insofern, dass man Hartz4-empfänger (inklusive der dicken Kinder von Landau) einbestellt und ihnen
ein paar Impressionen aus warmen, subtropischen Ländern zeigt, wo man nachts draussen Schlafen kann und wo die Menschen, falls noch halbwegs am Leben,
von Suppenküchen träumen.
Scheolvielleicht ist es aber auch totaler Bullshit, das schlimmste Übel auf der Welt als Maßstab dafür zu nehmen, was wahres Leid ist, und alles andere, was darüber liegt zu akzeptieren, als wäre es ein Segen...so eine Scheiße aber auch...
ArrogantNickIch finde die Aktion gut. Das Sparpaket ist ungerecht, die Renten- und Übergangsgeldkürzungen eine absolute Ungerechtigkeit und diese Art von Initiative mE ein Schritt in die richtige Richtung.

Punkt
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]vielleicht ist es aber auch totaler Bullshit, das schlimmste Übel auf der Welt als Maßstab dafür zu nehmen, was wahres Leid ist, und alles andere, was darüber liegt zu akzeptieren, als wäre es ein Segen...so eine Scheiße aber auch... [/B][/QUOTE]

Vielleicht geht es auch darum, dass man kein Leid akzeptiert, auch wenn es auf hohem Niveau dahinwabert.....

Dahinter liegt ja Methode, dass man weite Teile der Bevölkerung verblöden lässt.
ScheolVerblödung findet tatsächlich statt...das ist wohl wahr
JohnSteed...Und der Staat sieht zu, wie seine Milliönchen in die Kassen der "Bildungsmafia" fliessen.
Noch nie waren sich Arbeitgeber und Gewerkschaften stillschweigend so einig............
Scheolnunja, Gewerkschaften halte ich sowieso für sehr zweifelhaft. Auch wenn die Grundidee stimmt...lach...jaja...der Sommer...

Aber es ist wirklich nicht von der Hand zu weisen, das Bildung immer spärlicher zugänglich wird...aber so wird das Buch wenigstens wieder etwas aktuell...ich hätte nie gedacht das ich mal zur Leseratte werde...aber das Fernsehprogramm zwingt dazu.
Mondenkind79[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Ich finde die Aktion gut. Das Sparpaket ist ungerecht, die Renten- und Übergangsgeldkürzungen eine absolute Ungerechtigkeit und diese Art von Initiative mE ein Schritt in die richtige Richtung.
[/QUOTE]

Dann sehn wir uns in Frankfurt?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]Dann sehn wir uns in Frankfurt? [/B][/QUOTE]

Nein. Zum Einen ist mir die Anreise zu weit und zu teuer. Zum Anderen kann ich auch eine Initiative derer gut finden die es unmittelbar betrifft, ohne gleich selbst alles stehen und liegen zu lassen. ;-)

....
ScheolIch bin gerade am überlegen ob ich mir am 18.10. Urlaub nehmen soll und da mal reinschaue...wo genau ist der Treffpunkt? Auf der Zeil?!
Ronin76Gute Frage, vermutlich ist das noch nicht organisiert.
Mondenkind79@ArrogantNick

Nein, selbstverständlich musst du da nicht mitmachen, du darfst auch einfach nur in einem Internetforum Kritik ablassen. ;)

Und du wirst hier noch nicht einmal von jemandem zu hören bekommen, dass du doch gefälligst "deinen Arsch hoch kriegen" und "nicht nur jammern" sollst. Ist das nicht schön?

Wir alle haben halt unsere Gründe, warum wir etwas tun oder nicht tun können... und sofern das Verhalten keine anderen Menschen schädigt, mache ich auch niemanden deswegen dumm an. Andernfalls aber schon, da ich Täterverhalten absolut nicht dulde.


@Scheol

Wenn noch andere von hier mitmachen, könnten wir ja so 'nen richtigen "Schwarzen Block" bilden. :D
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
@ArrogantNick

Nein, selbstverständlich musst du da nicht mitmachen, du darfst auch einfach nur in einem Internetforum Kritik ablassen. ;)

Und du wirst hier noch nicht einmal von jemandem zu hören bekommen, dass du doch gefälligst "deinen Arsch hoch kriegen" und "nicht nur jammern" sollst. Ist das nicht schön?[/quote]

Das war so absehbar, dass es schon wieder lustig ist. Aber Du verwechselst da etwas. Eine Aktion gut zu heißen, ist nicht gleich zu setzen, mit dem Geheule, dass einem das eigene Leben nicht zusagt oder das System. Beide Probleme habe ich nicht - ist das nicht schön? ;-)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
Wir alle haben halt unsere Gründe, warum wir etwas tun oder nicht tun können... und sofern das Verhalten keine anderen Menschen schädigt, mache ich auch niemanden deswegen dumm an. Andernfalls aber schon, da ich Täterverhalten absolut nicht dulde.[/quote]

Täter sind natürlich immer die, die nicht nach Deiner Nase tanzen - eh klar. Aber wie dem auch sei, jeder macht sich seine eigene Welt. Meine gefällt mir sehr gut, das reicht mir. Wenn andere meinen sich ein Jammertal erschaffen zu müssen, in dem sie sich tatenlos suhlen, ist das auch okay. Wenn dann aber doch mal was getan wird, dann finde ich persönlich das gut. Auch wenn Du mir dann sofort wieder einen Strick daraus drehen willst, was wie gesagt total absehbar war. Es sei Dir gegönnt wenn Du das brauchst.

....
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]@ArrogantNick

...

@Scheol

Wenn noch andere von hier mitmachen, könnten wir ja so 'nen richtigen "Schwarzen Block" bilden. :D [/B][/QUOTE]

*Gähn*

Der "kleine Mann" kennt seit über 100 Jahren nur zwei Modi.
Alles mitmachen, was total bescheuert ist oder Bomben legen, wenn seine atavistische, spiessige kleine Welt
eines Tages nicht mehr stimmt.
Die Arbeiterbewegung hat als Kollektiv versagt.
An allen Fronten.
Scheol@JohnSteed

jupp, das ist wohl nicht ganz falsch...dennoch ist es kein grund nichts zu tun...sei du müde und leg dich schlafen, ich feier mit freunden 'ne party....
Kampfsau[QUOTE]*Gähn* Der "kleine Mann" kennt seit über 100 Jahren nur zwei Modi. Alles mitmachen, was total bescheuert ist oder Bomben legen, wenn seine atavistische, spiessige kleine Welt eines Tages nicht mehr stimmt.[/QUOTE]

Das passiert, wenn man keine wirklich praktischen Möglichkeit hat, seine Bedürfnisse zu formulieren und gelegentlich durchzusetzen.

Wenn ich jemanden andauernd über Jahre hinweg schikaniere, brauche ich mich nicht wundern, wenn derjenige mir irgendwann ein messer in den Rücken rammt.
JohnSteed...der Gedanke ist so falsch nicht.
Ob mehr Bildung hilft?
Oder auch mehr Herzensbildung?

Schwer zu sagen, ob die üblichen "mächtigen" Figuren das wollen?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]
Oder auch mehr Herzensbildung?
[/B][/QUOTE]

Zur Herzensgildung gehört u. a. wohl, aus seinem Herzen keine Mördergrube zu machen. Um sich bewusst zu entscheiden das nicht zu tun, bedarf es erst einmal des Anlasses dazu. Insofern - alles ist und wird gut. Man wächst mit und an der Erfahrung oder geht kampflos unter. Jeder hat die Wahl. That's life - that simple. :)

....
WaldemarTja.. in deiner Welt liegt die Komplexität im Auge des Betrachters. Kein Wunder... denn bei Frau Lebensversteherin ist die Welt doch ziemlich schwarz ..weiß
Mondenkind79[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Bla... Bla... Bla...
[/QUOTE]

[IMG]http://www.planet-smilies.de/schlafen/schlafende_010.gif[/IMG]

...huch, jetzt bin ich doch tatsächlich eingenickt... hab ich noch irgendwas Wichtiges verpasst?


@JohnSteed

Mist, ich hätte wohl dazu schreiben sollen, dass es ein Scherz ist...
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]*Gähn*

Der "kleine Mann" kennt seit über 100 Jahren nur zwei Modi.
Alles mitmachen, was total bescheuert ist oder Bomben legen, wenn seine atavistische, spiessige kleine Welt
eines Tages nicht mehr stimmt.[/B][/QUOTE]

Ahja. Und du siehst dich selbst also als "großer" oder zumindest "mittlerer" Mann, hmm?
ScheolLeute, kein Grund sich in's Gesicht zu pinkeln...

also,

wer kommt, wann, wo?

Wenn die Organisatoren es nicht geregelt kriegen sollten, Ort und Uhrzeit für einen Treffpunkt zu veröffentlichen, können sich ja Forumsbesucher dieses Boards über sowas einigen, und fall's nichts großartiges stattfinden sollte, gehen wir halt 'ne Pizza essen oder sowas.

Ich stehe der Aktion skeptisch gegenüber, will aber wenigstens dort gewesen sein, und fall's mir die Dynamik zusagt, mich aktiv beteiligen...der Urlaub ist von Seiten meiner Firma sogut wie sicher...also...was nu'??
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Ahja. Und du siehst dich selbst also als "großer" oder zumindest "mittlerer" Mann, hmm? [/B][/QUOTE]

Wohl kaum.
Allerdings habe ich eine gewisse Abneigung gegen Kollektive und gegen Gurus aller Art.
Soweit möglich vermeide ich die Bildzeitung und Einkommen (plus/minus) ist für mich kein Gradmesser der Zugehörigkeit zu einer Schicht.

Vor allem ist für mich meine "kleine"Situation kein willkommener Grund die Todesstrafe zu fordern oder die wirklich falschen Parteien zu wählen, um dann hinterher zu sagen: "Wir haben ja nichts gewusst...!"

Eine gewisse geistige Unabhängigkeit habe ich mir erarbeitet und ich denke, dass man so ein seltsames, aber auch schönes Projekt wie Deutschland nicht den
Stammtischen zum Frass vorwerfen darf.
Scheol@JohnSteed

da du uns ja meilen Weit in der Reife und Lebenserfahrung vorraus zu sein scheinst, bitte ich dich, oh holder Ritter, sage uns...was können wir tun?!

Was macht Sinn? Welche Partei sollen wir wählen? Wenn Blockaden nichts helfen, was hilft dann?
Scheolgenau so hatte ich mir das vorgestellt...nur das man meinen Namen dabei richtig schreibt...(warum kapieren das so wenige?)

Und bei der Pizza angekommen erschaffe ich die Rote-Calzone...sie wird mit sozialistischen Parolen durch die Straßen hetzen und alle Menschen mit ihrer Tomatensauce rot einfärben, auf dass nur noch soziales geschehe...

Mal im ernst, wenn ich dort bin, sitze ich in der Kette, und stehe nicht außen davor und sage:

"Hmm..ja, die Kette scheint mir ein gut Ding, so möcht' ich auch hinein. Ist da noch Platz, nein, vielleicht da...auch nicht. Aber dort drüb...mist. Können sie mir sagen wo hier der nächste PizzaHut ist?"
ArrogantNickNa ja - Demos haben in der Tat manchmal Eventcharakter.

Viel Spaß an alle die hingehen & möglichst wenig Ärger mit Schnittlauchbewuchs am Wegesrand. :)

****

Das Irre ist doch, dass immer wieder die soziale Kälte beklagt wird, gerade von denen, die mit Begeisterung mittun, wenn es um das gegenseitige Anpinkeln geht. So kann das ja nix werden mit der schönen neuen Welt.

....

edit: Scheol - Dein Name ist eine Falle. *g*

....

edit II: [URL=http://www.youtube.com/watch?v=d6wRkzCW5qI]Ihr macht das schon. [/URL] ;-)

....
WaldemarDu als Fachfrau für soziale Kälte.. hast ja wenigtens oft deinen Arsch hochbekommen... wenn es auch nur zum DoggyStyle sein mußte. Du bist halt das große Vorbild :)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Du als Fachfrau für soziale Kälte.. hast ja wenigtens oft deinen Arsch hochbekommen... wenn es auch nur zum DoggyStyle sein mußte. Du bist halt das große Vorbild :) [/B][/QUOTE]

Der Hartz-Bezug macht Dich offensichlich nicht nur arm an Geld.

.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B] wenn es auch nur zum DoggyStyle sein mußte [/B][/QUOTE]

Im Niveau nicht zu unterbieten.
Vielleicht ist zuviel Tagesfreizeit für manche wirklich nicht gut.

@AN: Guck mal [url=http://www.youtube.com/watch?v=yOEve_yITYA]hier[/url].
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]....

@AN: Guck mal [url=http://www.youtube.com/watch?v=yOEve_yITYA]hier[/url]. [/B][/QUOTE]

Merci! :D

....
WaldemarMensch Nix.. was ein Schenkelklopfer für Beinlose. Dein Niveau kann bloß keiner erreichen. Damit habe ich nicht rechnen können. Du bist der Großmeister des Niveaus, ohne Frage. Ich glaube jetzt bekomme ich eine posttraumatische Belastungsstörung, weil das so hart war.. :(
HephKinners so langsam übertreibt ihrs mit den Nettigkeiten. Vielleicht sollte jemand langsam mal nen mod rufen - aber ich schau mir das noch ein bisschen an bevor [u]ich[/u] das tue.
fxsendLass sie machen, Heph. Solange dabei keine kleinen Kinder oder schnuffige Tiere verletzt werden ist alles gut. Es lesen sowieso zu wenig Leute mit, als dass es irgendwelche schwerwiegenden Kollateralschäden geben könnte. Alles was sonst noch beschädigt werden könnte, ist eh schon kaputt.
Ronin76[QUOTE]Vielleicht sollte jemand langsam mal nen mod rufen[/QUOTE]
Wären dann die Probleme gelöst ?
poisonwieder einmal - einfach nur .... schade um verschwendete energien ...
Mondenkind79[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Wenn die Organisatoren es nicht geregelt kriegen sollten, Ort und Uhrzeit für einen Treffpunkt zu veröffentlichen, können sich ja Forumsbesucher dieses Boards über sowas einigen, und fall's nichts großartiges stattfinden sollte, gehen wir halt 'ne Pizza essen oder sowas.

Ich stehe der Aktion skeptisch gegenüber, will aber wenigstens dort gewesen sein, und fall's mir die Dynamik zusagt, mich aktiv beteiligen...der Urlaub ist von Seiten meiner Firma sogut wie sicher...also...was nu'??[/QUOTE]

Inwiefern stehst du der Aktion skeptisch gegenüber?

Ist ja noch ein ganzer Monat Zeit, bis dahin wird es sicherlich noch genauere Infos geben.
Sicher ist zumindest, dass es frühmorgens losgehn und wohl den ganzen Tag dauern wird...

Es finden auch Info- und Mobilisierungstreffen statt, vielleicht findest du ja [URL=http://www.georg-buechner.org/termine/][color=lightblue]hier[/color][/URL] eines in deiner Nähe.

Ansonsten kann man sich ja dann noch mal ein paar Tage vor dem 18. kurzschließen, vielleicht haben sich bis dahin ja noch weitere "schwarze" (;)) Mitstreiter gefunden...
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]
Vielleicht ist zuviel Tagesfreizeit für manche wirklich nicht gut.

[/B][/QUOTE]

nein ihr tut dem armen Mann mal wieder Unrecht, denn für einen armen , gebrechlichen Mann, der Null Komma Null Leistungsfähigkeit besitzt war er an diesem Tag auch schon viel zu früh am PC ( erstellt am 15-09-2010 um 01:16 )
Da kann einen die Müdigkeit schon mal überkommen und man schreibt dann so einen Mist zusammen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von fxsend [/i]
[B]Alles was sonst noch beschädigt werden könnte, ist eh schon kaputt. [/B][/QUOTE]

Die härteste Bosheit ist die Versteckte. Ich lasse mich lieber von Waldemar offen bepöbeln (bei dem ich btw. weiß, warum er so agiert und es deshalb relativ locker verpacke) als sowas wie das Zitierte verdauen zu müssen. Da bereue ich dann nachträglich, mit gewissen Personen auch nur ein Wort gewechselt zu haben.

:mad:

.
fxsend[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Die härteste Bosheit ist die Versteckte. Ich lasse mich lieber von Waldemar offen bepöbeln (bei dem ich btw. weiß, warum er so agiert und es deshalb relativ locker verpacke) als sowas wie das Zitierte verdauen zu müssen. Da bereue ich dann nachträglich, mit gewissen Personen auch nur ein Wort gewechselt zu haben.

:mad:

. [/B][/QUOTE]

Meine Bemerkung bezog sich auf das, was man gemeinhin "Gesprächskultur" nennt. Die ist in der Tat kaputt.

Um darauf zu kommen, wie Du das wohl aufgefasst hast, habe ich ein paar Minuten gebraucht.

Mensch Mischa, was soll denn das?
Waldemar[QUOTE]nein ihr tut dem armen Mann mal wieder Unrecht, denn für einen armen , gebrechlichen Mann, der Null Komma Null Leistungsfähigkeit besitzt war er an diesem Tag auch schon viel zu früh am PC ( erstellt am 15-09-2010 um 01:16 ) Da kann einen die Müdigkeit schon mal überkommen und man schreibt dann so einen Mist zusammen.[/QUOTE]

Aha.. Deine Kausalität ist ja bemerkenswert. Erwerbsunfähig = Krüppel der nicht mehr Tippen kann/soll und früh im Bett sein muss? Also persönlich an dich..Fuck up Evil. Es geht dich einen Scheissdreck an wann und wo ich tippe, denn ich bin dir und anderen nicht im geringsten eine Rechenschaft schuldig! Warum ich erwerbsunfähig bin..schon mal garnicht.

Und AN erträgt meine "Pöbelei" wenigstens mit relativ klaren Verstand.. Der fehlt dir gänzlich!
Scheol@Mondenkind

Ich mache einfach nicht bei Allem mit ohne mir's vorher überlegt zu haben. Sicherlich bin ich wütend auf vieles was passiert, und genau darum betrachte ich alles, was meiner Vorstellung von Protest am nächsten kommt, als fragwürdig. Das ist nicht widersprüchlich. Ich möchte einfach nur nicht auf Rattenfänger und Populisten reinfallen, die die Chance nutzen, mit solchen Aktionen Dinge durchzusetzen, die ich vielleicht nicht will. Z.B. könnte dieser Protest auch von der NPD veranstaltet werden, nur würde ich dann sicherlich zu Hause bleiben.

Ja, wir sollten dann ausmachen wann und wo WIR sind, man kann das Angenehme ja mit dem Nützlichen verbinden :)
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]...
Und AN erträgt meine "Pöbelei" wenigstens mit relativ klaren Verstand.. Der fehlt dir gänzlich! [/B][/QUOTE]

Hey nur nicht aufregen, ich möchte nicht, dass Du noch VOR der Rente einen Herzinfarkt bekommst.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von fxsend [/i]
[B]

Mensch Mischa, was soll denn das? [/B][/QUOTE]

Nichts. Vergiss es.

****

Waldemar,
Du selbst hast mir geschrieben was los ist. Auch wenn ich Dir damals nicht geantwortet habe, habe ich es sehr wohl registriert.

****

@lle die zur Demo gehen sollten,
ich wünsche viel Erfolg und wenig Ärger, wie bereits gesagt.

....
xMoriturusxIch werde mit GenossInnen meines Kreisverbandes vor Ort sein, und das wird nur der Auftakt sein, denn wir werden immer wieder kommen. Zwei aktuelle Pressemitteilungen kündigen schon einmal an, was in den nächsten Monaten unter dem Deckmantel des "Basisgeldes" noch für Ärger und Schikanen anstehen werden. Ich sehe das als eine Herausforderung - und das Maß ist voll!

Man sieht sich!


[b]Von der Leyen bei Hartz IV-Neuberechnung auf dem Weg zum Verfassungsbruch

"Ministerin von der Leyen bereitet mit ihrer schamlosen Trickserei bei der Neuberechnung des Hartz IV-Regelsatzes den nächsten Verfassungsbruch vor", kritisiert die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Katja Kipping. "Im Ministerium selbst geht man von einem Regelsatz von 430 Euro aus. Dabei wurden noch nicht mal alle Auflagen des Bundesverfassungsgerichts berücksichtigt. Mit dem Versuch, den Regelsatz auf ein vorher bestimmtes Niveau herunter zu rechnen, begibt sich Ministerin von der Leyen in direkten Gegensatz zum Urteil des höchsten deutschen Gerichts."[/b]

Kipping weiter: "Die Bundesregierung verweigert die Herausgabe der Zahlen der EVS-Auswertung 2008 gegenüber dem Parlament, obwohl diese längst vorliegen. Die Bundesregierung versucht die Abgeordneten bewusst in Unwissenheit zu halten. Offensichtlich soll die Berechnung nach politischem Gutdünken manipuliert werden. Diese Manipulation wird von der Bundesregierung kombiniert mit einem Zeitplan, der eine seriöse Behandlung unmöglich macht. So strebt die Regierung einen Zeitplan bei der Gesetzgebung an, der einer Nacht-und-Nebel-Aktion gleicht. Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil ein eigenständiges Grundrecht auf die Gewährleistung des menschenwürdigen Existenzminimums konstituiert und gefordert, dies in einem transparenten und nachvollziehbaren Verfahren zu ermitteln. Wenn die Ministerin zur Berechnung nicht mehr die untersten 20, sondern die ärmsten 15 Prozent der Haushalte heranzieht, und darüber hinaus auch nicht die verdeckt Armen aus der Bezugsgruppe heraus rechnet, ist der Willkür und Intransparenz Tür und Tor geöffnet. Das ist ministeriale Hütchenspielerei im Geiste ihres Amtsvorgängers Franz Müntefering. Die verfassungsmäßigen Rechte der Millionen Menschen, die auf Hartz IV angewiesen sind, werden mit Füßen getreten. Das ist nicht hinnehmbar. Ministerin von der Leyen muss die Karten unverzüglich auf den Tisch des Parlaments legen und eine verfassungsgemäße Neuberechnung der Regelsätze und der Ausgestaltung der Grundsicherung vornehmen. Ich hoffe, dass die Mitglieder des Ausschusses für Arbeit und Soziales eine solche Entmündigung des Parlamentes nicht hinnehmen und ein Bündnis zur Vermeidung des Verfassungsbruchs schließen."


[b]Hartz IV-Regelsatz: Paritätischer warnt vor neuem Verfassungsbruch durch Bundesregierung[/b]

Vor einem erneuten Verfassungsbruch warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der heute bekannt gewordenen Überlegungen im Bundesarbeitsministerium, die statistische Bezugsgruppe für die Neuberechnung der Hartz IV-Regelsätze zu wechseln. Sollten die Leistungen für Hartz IV-Empfänger durch statistische Tricksereien künstlich klein gerechnet werden, werde der Vorschlag vor dem Bundesverfassungsgericht keinen Bestand haben.

„Es kann nicht sein, dass man die Referenzgruppe wechselt, nur weil dem Bundesfinanzminister die Ergebnisse nicht passen. Ein solch massiver Eingriff wäre erneut die Art von Kleinrechnerei, für die die Bundesregierung erst im Februar durch das Bundesverfassungsgericht abgemahnt worden ist“, kritisiert Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen. Der Paritätische reagierte damit auf einen Bericht der Süddeutschen, wonach das Bundesarbeitsministerium für eine Modellrechnung die unteren 15 Prozent der Einkommensskala heranziehen wolle. Bisher bezogen sich die Berechnungen auf die unteren 20 Prozent der Einkommensskala. „Eine Berechnung der Regelsätze auf Grundlage der Ausgaben der ärmsten 15 Prozent aller Haushalte ist statistisch-methodisch höchst bedenklich“, so Schneider. Nach Einschätzung des Verbandes wäre diese Referenzgruppe zu klein, als dass ein verlässliches Hochrechnen möglich wäre.

[url]http://www.der-paritaetische.de/242/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=4021&cHash=e2d795483f[/url]
WaldemarNa das war mir sowieso klar... Die Frage ist dabei. Prüft das BvfG? Wenn ja wann und wie?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Na das war mir sowieso klar... Die Frage ist dabei. Prüft das BvfG? Wenn ja wann und wie? [/B][/QUOTE]

Vermutlich wird eh wieder Klage eingereicht, denn wenn ich das richtig sehe, wird sich ja nicht nennenswert etwas ändern, sondern lediglich mit Begrifflichkeiten hin und her gerechnet. Was mich in dem Zusammenhang mal interessieren würde, das wäre, ob verfassungskonforme Sätze ab Klage bzw. Urteil nachzuzahlen sind?

....
Ronin76Es wird wie immer auf Zeit gespielt, so daß den Bedürftigen jahrelang Leistungen vorenthalten werden. Einen rückwirkenden Leistungsanspruch gibt es daher auch nicht, weil sonst das dreckige Spiel nicht funktionieren würde. Bei einem Strafvollzug würde diese strategische Methodik, welche die deutsche Bundesregierung betreibt, als Rechtsbeugung, Prozeßverschleppung oder Ähnliches geahndet werden.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Es wird wie immer auf Zeit gespielt, so daß den Bedürftigen jahrelang Leistungen vorenthalten werden. Einen rückwirkenden Leistungsanspruch gibt es daher auch nicht, weil sonst das dreckige Spiel nicht funktionieren würde. [....][/B][/QUOTE]

Ah - okay, darauf zielte meine Frage ab. Danke.

Dann verwundert das aktuelle Geschacher doch wohl keinen hier, oder? Die einzige Möglichkeit das auf zu lösen, wäre ein Urteil das vorsieht, dass alle Leistungen ab Urteilsverkünding nach zu zahlen wären. So lange das nicht geschieht, ist Zeit gleich Geld, im wahrsten Sinne des Wortes.

....
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Du als Fachfrau für soziale Kälte.. hast ja wenigtens oft deinen Arsch hochbekommen... wenn es auch nur zum DoggyStyle sein mußte. [/B][/QUOTE]

Soviel zum Niveau und zu der Gesprächskultur.
Das ein solches Bepöbeln von weiblichen Forenmitgliedern auf doch ein recht müdes Echo stößt, könnte einen betroffen machen. Wenn das noch ginge.
Waldemargäähn*

Ja Großmeister NIX. Das hatten wir schon. Dein Niveau ist das Beste... Vorallem wenn du für andere ein Youtube Vid posten muss. Und jetzt mit einen Anspruch von Niveau herumlamentierst... aber für dich bedeutet Rente beantragen, dass Betteln auf anderen- hohen level. Bist schon ein echter Starkposter... mit Sprechdurchfall :)

Zur Sache. Aus dem Urteil

Ermöglichung dieser verfassungsgerichtlichen Kontrolle besteht für den
Gesetzgeber die Obliegenheit, die zur Bestimmung des Existenzminimums im
Gesetzgebungsverfahren eingesetzten Methoden und Berechnungsschritte
nachvollziehbar offen zu legen. Kommt er ihr nicht hinreichend nach,
steht die Ermittlung des Existenzminimums bereits wegen dieser Mängel
nicht mehr mit Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG in
Einklang.

Wer kontrolliert die Gesetztgebung dann? Wenn hier offentsichtlich das Urteil umgangen wird?.. Das würde mich konkret intressieren.
solipsismus@Nix
Ich habe nichts gesagt, weil ich dachte, es würde sich unmittelbar jemand aufregen/an die Mods wenden/Waldemar sperren. Wohl geirrt.
Ronin76[QUOTE]Wer kontrolliert die Gesetztgebung dann? Wenn hier offentsichtlich das Urteil umgangen wird?.. Das würde mich konkret intressieren.[/QUOTE]
Es ist so, daß dies außer dem BVG und der Regierung selbst, faktisch niemand mehr kontrolliert oder kontrollieren kann. Und das BVG ist wie die Regierung unter der Kontrolle von Großkonzernen und Banken. Dieser ganze juristische Quatsch und die theoretische Gewaltenteilung ist lediglich eine Fassade, damit man die Puppenspieler nicht sieht. Mittlerweile spricht sogar schon Heiner Geisler von einer möglichen Revolution, denn der Staat, der Kapitalismus, ist am Ende. Es rumort inzwischen überall und es wird lauter. Stuttgart 21 ist nur ein Anfang.
Mondenkind79[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Ich mache einfach nicht bei Allem mit ohne mir's vorher überlegt zu haben. Sicherlich bin ich wütend auf vieles was passiert, und genau darum betrachte ich alles, was meiner Vorstellung von Protest am nächsten kommt, als fragwürdig. Das ist nicht widersprüchlich. Ich möchte einfach nur nicht auf Rattenfänger und Populisten reinfallen, die die Chance nutzen, mit solchen Aktionen Dinge durchzusetzen, die ich vielleicht nicht will. Z.B. könnte dieser Protest auch von der NPD veranstaltet werden, nur würde ich dann sicherlich zu Hause bleiben. [/QUOTE]

Die Rattenfänger werden wahrscheinlich auch da sein, so wie bei den letzten Demos und Aktionen auch. Aber die spielen immer nur eine kleine Nebenrolle (sprich, der Großteil der Teilnehmer verfolgt nicht deren Ziele) und versuchen halt durch Flyer etc. neue Mitglieder zu werben... es liegt allein an dir, ob du dich einfangen lässt. ;)

Wie auch bei den letzten Anti-Krisen-Demos rufen verschiedenste (linke) Gruppen und Organisationen zu der Aktion auf. Vielleicht entsteht ja so langsam mal eine breite soziale Bewegung, die sich dem Kapitalismus entschieden entgegen stellt...
Ich bin sowieso grundsätzlich kompromissbereit und das scheinen auch Andere zu sein.

Wenn du dich damit
[QUOTE] Wir leisten zivilen Ungehorsam gegen zentrale AkteurInnen und ProfiteurInnen der Wirtschafts- und Finanzkrise. Wir werden entschlossen und vielfältig Zugänge blockieren und niemanden durchlassen. Unsere GegnerInnen sind nicht die Bankangestellten!Unsere Gegnerin ist nicht die Polizei! Unsere Massenblockaden sind Menschenblockaden. Von uns geht dabei keine Eskalation aus. Wir sind solidarisch mit allen, die unsere Ziele teilen. Für RassistInnen, FaschistInnen und AntisemitInnen ist bei uns kein Platz![/QUOTE]
identifizieren kannst, dürftest du sooo falsch bei der Aktion nicht sein.


[QUOTE]Ja, wir sollten dann ausmachen wann und wo WIR sind, man kann das Angenehme ja mit dem Nützlichen verbinden :) [/QUOTE]

Das Angenehme? Na, in deinen Augen bin ich doch eine böse gewaltbereite Linksradikale, also ob das für dich so angenehm wird?! Bestimmt wirst du gleich verhaftet, wenn du neben mir stehst! (Achtung, ich habe soeben einen Scherz gemacht! ;))
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
[B]@Nix
Ich habe nichts gesagt, weil ich dachte, es würde sich unmittelbar jemand aufregen/an die Mods wenden/Waldemar sperren. Wohl geirrt. [/B][/QUOTE]

Wo kein Kläger, da kein Richter. Sagt die Frau, die vehement für die Lockerung der Kaiserrregeln plädierte und auch weiterhin dazu steht. ;-)

....
solipsismusNa dann belasse ich es (in Übereinstimmung?) mal dabei. Immerhin weiß ich jetzt, dass Waldemar ein trockenes Obdach auf meiner Igno-Liste verdient hat.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]Die Rattenfänger werden wahrscheinlich auch da sein, so wie bei den letzten Demos und Aktionen auch. Aber die spielen immer nur eine kleine Nebenrolle (sprich, der Großteil der Teilnehmer verfolgt nicht deren Ziele) und versuchen halt durch Flyer etc. neue Mitglieder zu werben...[/QUOTE]

Nebenrolle? Entschuldigung, aber wer bitte schön sollen jene "Rattenfänger" sein? Dir ist hoffentlich bewusst, dass ohne jene "Rattenfänger", die Organisierten, sei es z.B. Attac, die SAV, Sozial- und Erwerbslosenverbände, Gewerkschaften oder die Linkspartei, die im Hintergrund die Strippen ziehen, all diese Aktionen nicht stattfinden würden! Ihr, die Nicht-Organisierten seid bestenfalls Mitläufer und eine Minderheit, der man ohne uns keinerlei Aufmerksamkeit schenken würde und ohne uns nichts auf die Beine stellen würden außer vielleicht mal eine pobbligen Kundgebung gegen einen Nazi-Aufmarsch. Wisst ihr was? Auf euch können wir bestens verzichten. Bleibt lieber zu Hause und träumt weiter von eurer Utopie. Wir - die Organisierten - werden zwischenzeitlich Hartz IV abschaffen und durch Transformationsprojekte auch auf parlamentarischem Wege Wirtschaftsdemokratie, die Rückgewinnung des Öffentlichen und den sozial-ökologischen Umbau einleiten und die kapitalistische Herrschaftsordung durch umfassende Demokratisierung Schritt für Schritt überwinden - mit oder ohne dich.

[QUOTE]Wie auch bei den letzten Anti-Krisen-Demos rufen verschiedenste (linke) Gruppen und Organisationen zu der Aktion auf.[/QUOTE]

Sage ich doch, die "Rattenfänger"
Scheol@Mondenkind

Mir ging es um diejenigen die das veranstalten. Seit ich aber Attac gelesen habe weiß ich, dass dies nicht sooo schlecht sein kann. Und wer da Flyer verteilt ist mir regelrecht egal. Ich bin dort. Punkt. Fakt ist aber, das nicht jeder organisierte Protest auch seriös ist. Und dagegen will ich mich absichern.

Ich unterschreibe auch keine Unterschriftenaktion bevor ich ganz genau weiß worum es geht. So ist das eben. Ich bin da seeehr vorsichtig. Blindes drauflosprügeln war noch nie meine Sache. Da kann die Linkspartei noch so rufen...

[QUOTE](Achtung, ich habe soeben einen Scherz gemacht! )[/QUOTE]

Na das will ich aber hoffen.

Sagt mal, kapiert eigentlich keiner was ich hier sage?

Und überhaupt, ja ich habe mich hier schon mit so einigen Usern gezankt. Aber ich weiß heute doch nicht mehr wieso und warum und vor allem mit wem. Liegt vielleicht daran das ich nur Situationsbezogen reagiere und "nachtragend" für mich ein Fremdwort ist...nunja


Und ja, diese Aktion ist für mich eine Party. Ich empfinde große Lust und großes Vergnügen dabei, wenn das Volk sich gegen die Herrschaft der Banken und der Wirtschaft wehrt. Auch wenn dies nur ein kleiner Teil ist erfüllt es mich mit großer Freude. Also, nix Entertainment. Lebenfluss Buddys...Lebensfluss.
poisonso unterschiedlich lassen sich texte interpretieren ...
in mir löste das wort "rattenfänger" sofort die assoziation zu rechten strömungen aus ...
zumal scheol konkret die NPD ansprach ...
Scheolpoison hat's verstanden
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Seit ich aber Attac gelesen habe weiß ich, dass dies nicht sooo schlecht sein kann.[/QUOTE]

Damit meinst Du bestimmt den Bankenaktionstag, der ist aber schon am 29.09

Zur Übersicht hier noch mal eine Zusammenfassung aller Termine der kommenden Monate:


[b]Bankenaktionstag 29.09.2010 in 25 Städten[/b]

zur Übersicht: [url]http://www.attac.de/aktuell/sparpaket/bankenaktionstag/aktionen-vor-ort/[/url]


[b]Bundesweite Demo Oldenburg 10.10.2010[/b]

[url]http://www.krach-statt-kohldampf.de[/url]

aktuelle Mitteilung des Erwerbslosen Forum Deutschland:

"Am Montag soll die Berechnungsmethode vorgelegt werden und am 27.9 dann die errechneten Zahlen. Es ist davon auszugehen, dass das Gesetz im Bundesrat scheitern wird und dann in dem Vermittlungsausschuss muss. Also wird es bis in den Februar hinein ein Dauerfeuer sein. Die Zeit müssen wir nutzen, um jede Gelegenheit zu nutzen unsere Bundestagsabgeordnete bei Veranstaltungen im Wahlkreis auf den Hungersatz hinzuweisen.
Deshalb ist es auch so wichtig, dass viele an der Demo in Oldenburg teilnehmen, denn dort soll ein Rhytmus eingeübt werden, der dann in Zukunft immer und immer wider benutzt werden kann", Herr Behrsing


[b]Bankenblockade Frankfurt Main 19.10[/b]

Infos bereits siehe oben im Thread.


[b]Demonstration in NRW (Ort steht noch nicht fest) Veranstalter: NRW-Bündnis "Wir zahlen nicht für Eure Krise!" am 30.10[/b]

[url]http://krisendemonrw.wordpress.com/[/url]


[b]Bundestagsblockade in Berlin (November, Datum folgt)[/b]

[url]http://www.neues-deutschland.de/artikel/179131.wer-kuerzt-wird-belagert.html[/url]

weitere Termine folgen!
Sunnhilda[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B]so unterschiedlich lassen sich texte interpretieren ...
in mir löste das wort "rattenfänger" sofort die assoziation zu rechten strömungen aus ...
zumal scheol konkret die NPD ansprach ... [/B][/QUOTE]

Ist ja interessant... wenn ein Aufruf von links kommt, dann ist das in Ordnung, und wenn ein Aufruf, der möglicherweise sogar in dieselbe Richtung geht, von rechts kommt, dann sind es "Rattenfänger"?

Mir ist natürlich bekannt, daß die Medien diese Assoziation in die Köpfe gepflanzt haben - da kann man aber mal sehen, wie sich das festsetzt.

Muß etwas von Haus aus falsch oder schlecht sein, nur weil es im heutigen System politisch nicht erwünscht ist?

Der Feind steht nicht rechts oder links, sondern ist an der Macht! (Und damit meine ich nicht die Marionetten, sondern die Strippenzieher) Und er freut sich, solange sich "rechts" und "links" die Köpfe einhauen und schön mit einander beschäftigt sind... denn so lange das so ist, droht ihm keine wirkliche Gefahr, und er kann weiter schalten und walten wie bisher.
xMoriturusxÄhhh sorry Sunnhilda ... es mag sein, dass auch die NPD gegen Hartz IV ist (logisch, es wird ja u.a. auch von MigrantInnen bezogen) ... aber vor der Einführung eines deutschen Bürgergeldes (selbstverständlich in DM :D ) würde selbst ich zum Hartz IV-Sympathisanten mutieren :rolleyes:

PS:

Die NPD: News
Alle Parteien unter der Lupe - Die NPD aktuell auf Bild.de!

wie kann man die Anzeige oben "links" :mad: abschalten?
HephApropo Frau von der Leyen will sich in Neusprech üben und das ganzesystem Namentechnisch umbauen dabei wird Harz4/algII zum Basisgeld was eben Alg2 begrifflich in die Nähe des (theoretischen) Grundeinkommens/Bürgergeldes rücken würde. Eine widerliche Verkehrung des unfairen [URL=http://en.wikipedia.org/wiki/Fear,_uncertainty_and_doubt]FUD[/URL] Prinzips hin zum noch perfideren.

Der Rentenbeitrag im Alg2 wird ja auch gestrichen. Wovon soll ein Langzeit Algler über67 noch leben?

Jemand morgen bei der Demo in Berlin (ich weis: nicht Alg2 technisch)? Ich denke aber wirsollten druck gerade im bezug auf dieses neue atomgesetz machen. Gerade wenn die Regierung wirklich den Bundesrat umgeht wird es kritisch - dann nämlich stehen tür und tor offen dergleichen mit vielen anderen gesetzen - z.B. neuen unvertretbaren Alg2 Gesetzen - zu tun.
ScheolSoweit mir das bekannt ist, findet die Bankenblockade am 18.10. statt. Auf der Quellenseite von Büchner (oder so) steht das zumindest so eingetragen...was denn nu'???
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Soweit mir das bekannt ist, findet die Bankenblockade am 18.10. statt. Auf der Quellenseite von Büchner (oder so) steht das zumindest so eingetragen...was denn nu'???[/QUOTE]

Das ist so korrekt, Du musst deinen Urlaub also nicht canceln.
Die Termine am 29. sind seperate Veranstaltungen (im wahrscheinlich etwas kleineren Rahmen) die du natürlich noch zusätzlich besuchen kannst, sollte einer der 25 Städte in deiner Nähe liegen. Wichtig ist halt, dass der Protest landesweit und gut verteilt geführt wird - und er wird sich zunehmend radikalisieren ;)
ScheolNun, ich denke diese eine Aktion ist mir momentan genug, da ich als Leiharbeiter eben nicht viel Anspruch auf Urlaub habe. Zudem rechne ich mit einer Sicherheitsverwahrung von 24 Stunden. Nungut...dann soll's so sein :D

Radikalisierung ist nur bis zu einem bestimmten Grad gut.

Egal ob von links oder rechts (@Sunnhilda). Bürgerkrieg wäre echt scheiße :D
Aber ein gewisser, energischer Protest ist mir durchaus sympathisch...
HephSeh ich ähnlich. Ich habe sogar meine Ketten zum Anketten immer dabei. Am Schlüsselbund der jetzt im Moment rund 4 bis 5 Meter lang ist.
ScheolIch bin sogar am Überlegen ob ich nicht dafür 2 Tage Urlaub einplanen sollte. Gesetz dem Fall das die Polizei mich wirklich in Verwahrung nimmt würde ich es nicht mehr rechtzeitig zur Arbeit schaffen.

Nunja, Personalien bleiben eh daheim...aber die Aktion ist durchaus nett...hoffentlich bleibt es nicht nur bei dieser einen. Und hoffentlich finden immer mehr Leute gefallen daran zu spüren, das sie eigentlich die Macht sind, und nicht Einzelpersonen...vielleicht...aber nur vielleicht bewegt sich ja ein Quäntchen...
HephNana vorsicht mit den Quanten ;) an sich meint ein Quanten-"sprung" nämlich nicht eine verbesserung im eigentliche sinne egal wie schnell oder stark sie ist. Ein Quantensprung meint eher plötzlichen Umschlage von einem in einen anderen zustand der nicht unbedingt besser sein muss.

Ausserdem ist das Qant des Drehimpulse kein Teilchen und Dinge wie Plasmonen nur Quasiteilchen ;)



:D

Nein Im ernst ich demonstriere friedlich und gewaltfrei. Ziviler ungehorsam mag da auftreten aber von allem anderen distanziere ich mich.

Das sich etwas bewegen muss und zwar die Masse ist klar.
Mondenkind79Aaaaargh, ich werde nächstes Mal wohl noch genauer schreiben müssen, was ich meine, damit ihr mich nicht dermaßen missversteht!
Ich denke nicht, dass ich Scheol's Beitrag derart falsch interpretiert habe, ich hielt allerdings die NPD in diesem Fall eher für ein Beispiel, da doch eigentlich ein Blick auf die Homepage der AG Georg Büchner reichen würde, um festzustellen, dass der Aufruf nicht vom rechten Rand stammt.
Wer in meinen Augen die Rattenfänger sind: Parteien wie die MLPD oder die MLKP. Ich halte einfach nichts von sektenhaften oder Diktatoren verherrlichenden Organisationen...


@Moriturus

Hättest du mal meinen Beitrag genau gelesen, dann hätte dir auffallen müssen, dass ich mit Rattenfängern [b]nicht[/b] die aufrufenden Organisationen und Gruppen meine. :rolleyes:
Aber nee, statt nachzufragen, wen ich denn nun konkret meine, polterst du einfach mal kräftig los.
Was für ein Glück, dass nicht alle Linkspartei-Mitglieder so drauf sind, wie du!

Im Gegensatz zu dir bin ich nämlich auch mit der "Linken" (bzw. deren Basis) und mit Gewerkschaften etc. solidarisch!


@Scheol

Joa, ich handhabe das auch nicht anders, als du...

Wegen "nachtragend sein"... mir stößt das halt immer wieder sauer auf, wenn die allgemeingültige Meinung vertreten wird, dass Menschen mit radikalen Ansichten auch automatisch gewalttätig sein müssen (was die große Mehrheit der Linksradikalen nämlich [b]nicht[/B] ist!). Gerade da ich hier schon in anderen Zusammenhängen viel über Gewalt geschrieben habe, über die Entstehung derselben und davon ausgegangen bin, dass klar ist, dass ich Gewalt gegen Lebewesen verabscheue!

Wird sicher auch anstrengend werden, vor allem da ich wohl irgendwann nachts werde aufstehen müssen, aber natürlich kann man die Sache trotzdem auch spaßig gestalten...
Aber ja, ich freue mich auch, dass es nun mal an zentrale Punkte des Kapitalismus geht... Wenn dann noch die ansonsten stattfindenden Demos [i]deutlich[/i] mehr Zuwachs hätten, wär das auch was.
Na, ich will jedenfalls mal nicht hoffen, dass ich verhaftet werde, denn dann hätte ich eventuell ein kleines Problem mit dem heimkommen...

P.S. Du willst den Perso daheim lassen? Ganz schlechte Idee, wenn du deine Identität nicht nachweisen kannst, nehmen sie dich auf jeden Fall mit...
Scheoldas sehe ich genauso, bis auf die Quanten da mein Wissen deinem unterlegen scheint :D

In Gewahrsam kannst du auch kommen wenn die Polizei dich aus der Kette zieht. Ich habe nicht vor jemanden zu verletzen.
Scheol@Mondenkind

Bei jeder Demo der ich beiwohnte hieß es vom Veranstalter, keine Personalien. Das haben auch Freunde von mir so gehandhabt auf Demos. Das ist eigentlich gängig.

Gewalt ist falsch, soviel ist sicher. Ich habe auch garnicht im Gedächtnis dich jemals attackiert zu haben...aber wie gesagt, sowas vergesse ich ziemlich schnell :)
Mondenkind79@Scheol

Also das kann ich mir nur schwerlich vorstellen, dass das der Veranstalter einer Demo rät...

Tatsache ist, die Bullen sind dazu berechtigt, bei einer Demo deine Personalien festzustellen. Kannst du deine Identität nicht nachweisen, nehmen sie dich natürlich mit.

Hier noch der kleine [URL=http://www.demoplaner.de/demo-knigge][color=red]"Demo-Knigge"[/color][/URL] für dich.
HephAch wenn die Themen heiß sind und die Gemüter noch mehr interpretiert man oft viel zu viel in Aussagen hinein ;). Ich mache mir dann erst mal eine Tasse Tee und versuche runter zu kommen bevor ich mir überlege wieviel eigentlich wirklich gesagt wurde - ganz wichtig dabei lasst die Doppeldeutigkeiten einfach links liegen das erspart Stress und notfalls immer nachfragen wie etwas gemeint war. Das ist da so ein ganz esoterisches Prinzip das sich "komunukukation" oder so nennt :D .
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
@Moriturus
Hättest du mal meinen Beitrag genau gelesen, dann hätte dir auffallen müssen, dass ich mit Rattenfängern [b]nicht[/b] die aufrufenden Organisationen und Gruppen meine. :rolleyes:
Aber nee, statt nachzufragen, wen ich denn nun konkret meine, polterst du einfach mal kräftig los.[/QUOTE]

Dann entschuldige bitte. Ich dachte an eine Diskussionpunkt anzuknüpfen, der hier bereits vor einigen Wochen/Monaten statt fand. Aber ich möchte nun nicht wieder irgendetwas aufrollen, zu Mal das eh knur kontraproduktiv wäre und das Missverständnis hat sich ja nun auch geklärt.
Scheoldanke für den knigge...wieder etwas schlauer :D
HephJup ich danke auch. Denke zwar das es nicht soweit kommt das ich verhaftet werde sich ist aber sicher.
Mondenkind79@Moriturus

Entschuldigung angenommen. Und nächstes Mal nachfragen, gelle?!
Vielleicht kannst du dich am 18. ja mal von deinen Genossen lösen, dann können wir 'nen Versöhnungstee zusammen trinken. ;)


@Scheol und Heph

Keine Ursache, ich hab ihn ja nicht mal geschrieben.

Wäre ja nur blöd, wenn ihr wegen so 'ner Lappalie auf der Wache festsitzt, wenn sich zumindest das durch die Mitnahme des Persos verhindern lässt. :)
Ronin76[QUOTE]
Wie lange mußt du brummen?

zur Identitätsfeststellung

Wenn du Tor keinen Ausweis dabei hast, höchstens zwölf Stunden.
[/QUOTE]
Muß ja nicht unbedingt sein, aber würde mich schon interessieren was da erkennungstechnisch abläuft und legal ist. Sind zB Fotos und Fingerabdrücke legal. Es soll ja Leute geben die ätzen sich vorher die Fingerkuppen mit Säure an oder schmirgeln sie glatt. ;)
Scheol@sf

äh, werd' mal konkreter...dein Sarkasmus ist gerade für mich undurchsichtig...
Ronin76Es fällt manchmal schwer zwischen Demo und Fest zu unterscheiden. ;) Keine Clowns ? Dann machen eben wir die Clowns. [img]http://www.planet-smilies.de/narren/narren_009.gif[/img]

PS: Ja, was ist denn ein Plappergeno ? Einen Verdacht habe ich ja..
ScheolNunja, es gibt ja einen Unterschied, sich über eine Demo zu freuen, oder sich auf einer Demo zu amüsieren...nunja...ich glaube hier wird momentan so einiges mißverstanden.

Seid einige hier sich zu Demo verabreden wollen keift man sich nur noch wegen Kleinigkeiten an. Das ist ech sooo kindisch...
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]@JohnSteed

da du uns ja meilen Weit in der Reife und Lebenserfahrung vorraus zu sein scheinst, bitte ich dich, oh holder Ritter, sage uns...was können wir tun?!

Was macht Sinn? Welche Partei sollen wir wählen? Wenn Blockaden nichts helfen, was hilft dann? [/B][/QUOTE]

Nun, so ganz glaube ich nicht an den Parteienstaat, auch wenn ich bei der letzten BT-wahl ergebnislos versucht habe Dr.Vorländer(SPD) zu wählen, zu dem ich sozusagen einen persönlichen Bezug habe...

Wie dem auch sei...das Versteckerargument, "oochjo, da kann man ja doch nix tun, aber es würde helfen, wenn ein SS-Bataillon mal durch den Bundestag gehen würde" ist für mich persönlich durch nichts gerechtfertigt oder nachvollziehbar.
Irgendeiner Schicht anzugehören, heisst nicht, dass man
von Geschmacksgrenzen keine Ahnung hat...

Liebe Jünger,

bildet Arbeitskreise, regt Bürgerbegehren auf kommunaler Ebene an,sprecht in der Nachbarschaft eure Mitmenschen auf deren Mülltrennverhalten an,
schaut nicht weg, wenn ein "ehrenhafter" Familienvater sein Kind schlägt.
Ansonsten kann ich keine "Reden an die Nation" halten, weil Nation für mich kein Wert an sich ist.

Subsidiarität ist der Schlüssel des "kleinen" Mannes zur grossen Welt.
Vorausgesetzt er versteht diese Gemengenlage.
Ronin76Anmerkung der Redaktion:

Subsidiarität bezeichnet das Prinzip, Verantwortlichkeiten auf die kleinst mögliche Ebene oder Verwaltungseinheit zu verlagern.
WaldemarDer Vorschlag von der -von der Leyen- ist zunächst abgelehnt. Das Etikett bleibt bei Hartz4 und nicht wie vorgeschlagen Basisgeld.

[URL=http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/hartz-iv-basisgeld-bleibt-hartz-iv_aid_552924.html]Klock[/URL]
Ronin76Die sind so beknackt. Die offizielle Bezeichnung wie sie auch von der BA und den ARGEN verwendet wird ist Arbeitslosengeld II nach SGB II. Basisgeld wäre mal wieder so ein pseudopositiver Begriff, der nicht mit der Realität in Einklang kommt. Neusprech !

[QUOTE]Ministerin von der Leyen fühle sich in keinster Weise zurückgesetzt oder korrigiert.[/QUOTE]
Natürlich nicht ! :D

(Merkel zu Leyen: "So und jetzt wieder zurück ins Körbchen !")
HephDie Gute würde dasd grundgesetzt nicht mal erkennen wenn man sie damit bewirft. Naja gut das es bei Arge und Alg2 bleibt.

Also die Antiatom demo in Berlin ist gut verlaufen und ich hoffe das sie etwas bewegt. Auch Außerhalb der Anti-Atom-bewegung wir sitzen ja alle schließlich im gleichen Boot.

Alg2 mögen wir ja vielleicht nicht mehr kassieren können aber ich glaube und hoffe das sich die regierenden überlegen werden ob sie die Sätze sich Schönrechnen oder nicht.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
[B]...
Also die Antiatom demo in Berlin ist gut verlaufen und ich hoffe das sie etwas bewegt. Auch Außerhalb der Anti-Atom-bewegung wir sitzen ja alle schließlich im gleichen Boot.

... [/B][/QUOTE]

*Gähn*


Demos haben nach meiner Beobachtung nicht extrem viel bewirkt.
Ausser, dass man einen Teil der Teilnehmer wegen Tragens verfassungsfeindlicher Symbole eingebuchtet und einen anderen Teil wegen ihrer putzigen
Ansichten belächelt hat.
Scheol@JohnSteed

Ich weiß nicht welche Vorstellungen von Demos hast. Keine Demo wird von Heute auf Morgen die Welt retten können. Darum geht es ja auch gar nicht.

Es geht darum den Machthabern eines zu zeigen: "Wir beobachten euch".
Und auch um die Hoffnung zu wahren. Zu sehen das noch weitaus mehr Menschen die gleiche Antipathie teilen. Den Zusammenhalt im Volk zu sehen auch wenn er schon verloren geglaubt wurde. Mit Demos rettet man nicht die Welt. Aber sie bewahren die Kämpfermoral. Und sie nerven diejenigen, die sie nerven sollen. Wenn es immer mehr werden, und immer größere müssen die Machthaber irgendwann zur Kenntnis nehmen, das wohl doch einige die Nase voll haben.

Es ist ein Modul zur Veränderung, nicht die Revolution als solche. Ich sehe keinen Grund nicht demonstrieren zu gehen.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]... Und sie nerven diejenigen, die sie nerven sollen.... [/B][/QUOTE]

Das glaubst Du doch nicht wirklich, oder ?!

Diese Demo wird sich zwischen "GZSZ" und "Bauer sucht Frau" einreihen.
HephKennst du die Einschaltquoten und Wirkung dieser Sendungen? Wenn die Demo nur Halb soviele Menschen zum Umdenken bewegt steht uns bald eine Große Revolution ins Haus.
WaldemarTja.. wie angenommen wird wieder Verfassungsbruch geplant. Ich hoffe das sich das keiner gefallen lässt.

[URL=http://www.zeit.de/2010/38/Berechnung-Hartz-IV]Rechnen bis es passt[/URL]
Scheol@FUE

Bestimmte Sätze aus dem Kontext reißen, den Rest ignorieren und dann daraus etwas angreifbares machen. Ja, genau wie Bibelkritiker. Leider völlig am Thema vorbei.
Scheol*gähn*

Wenn Demonstranten demonstrieren machen sie Sendezeit für das Eventfernsehn voll.

Wenn Demonstranten randalieren sind sie wütende, unreflektierte Radikale.

Wenn Demonstranten danach etwas essen weil sie hunger haben sind sie nicht ernst zu nehmen.

Wenn Demonstranten danach auf die Toilette gehen weil's drückt, scheißen sie auf alles.

Was wollt ihr den für Demonstranten. Wie sehen für euch echte Männer und Frauen aus, die sich wehren? Na auf, ihr habt bestimmt den richtigen Weg gefunden...gespannt bin *hah*
Scheolund du glaubst das unter den Demonstranten keine Spinner zu finden sind. Also kurz gesagt, du pauschalisierst und urteilst ab ohne eine handfeste Begründung...
Scheolnaja, man muß ja die Parolen nicht mitgröhlen...man kann ja auch "nur für sich" hingehen weil man "die Aussage" gut findet. Das sich dort Parteien profilieren wollen ist nunmal unvermeidlich. Und sie haben auch das Recht dort zu sein. Du wirst keine Demo finden auf der nicht irgendwelche Parteien Werbung machen.

Das war in Marburg genauso, als konservative Christliche einen Kongress abhielten, darüber, das Homosexualität eine Geisteskrankheit ist. Die Gegendemonstration war voll von Linksparteilern die da mal kräftig für sich werben wollten. Obwohl das auch arg übertrieben ist. Sie waren halt mit Flaggen anwesend.

Dementsprechend dürfte man garnicht mehr demonstrieren gehen, und das finde ich den falschen Rückschluss.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
[B]...Wenn die Demo nur Halb soviele Menschen zum Umdenken bewegt steht uns bald eine Große Revolution ins Haus. [/B][/QUOTE]

Ich pack schon mal mein Urban Survival Kit und fülle die Vorräte im Keller etwas auf.... :rolleyes:

Meine Güte, Demonstrationen bringen so gut wie gar nichts, und ganz gewiss keine Revolution, zumindest nicht hier in Deutschland.

Jetzt kommt wahrscheinlich ein grosses Gegenbeispiel, was aber schon über 40 Jahre her ist und seitdem.....?
xMoriturusx"Druck von unten nach oben" nennt sich das internationale Erfolgsrezept. Leider (noch) nicht in Deutschland, denn hier gehen/gingen die Menschen in in den vergangenen Jahrzehnten viel zu selten auf die Straße, [b]und nur deshalb ist alles so wie es ist[/b]. Die Regierenden lieben den braven politik- und demokratieverdrossenen deutschen Michel - und profitieren von eben diesem, der alles schluckt, und selbst beim anschließenden Übergeben noch in den Keller geht. Demos prägen die gesellschaftliche Stimmung, diese hingegen prägt gezwungener Maßen die Politik. Wenn sich niemand und nirgendwo beschweren würde, müssten sich die Regierenden nicht einmal mehr für ihre kruden Entscheidungen rechtfertigen. Ein mundtotes Volk ist einer Demokratie unwürdig, und es ist genau das, wonach die Wirtschaftsdiktatur strebt. Wenn sich der Widerstand häuft und intensiviert, kann daraus sehr wohl ein Mechanismus entstehen, um Ziele durchzusetzen, Bedingugen zu verbessern, und gezielt Einfluss zu nehmen. Dass dies in einer Lobbykratie, in der selbst Generalstreiks keine Daseinsberechtigung haben, in den vergangenen Zeiten sehr rar war, ist weitreichend inklusive seiner Folge, der Entfremdung zur Demokratie, bekannt. Aber auch das ist ein beeinflussbarer Zustand, und kein festgeschriebenes Gesetz.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
Jetzt kommt wahrscheinlich ein grosses Gegenbeispiel, was aber schon über 40 Jahre her ist und seitdem.....? [/QUOTE]
heutzutage musst du deinen protest twittern und auf facebook ne seite darüber haben, sonst wird das nix ;)
poisonmoment ... wie war das mit dem "untergang" der DDR ??
fing das nicht auch damit an, dass menschen vehement, konstant auf die strassen gingen ??
(irrtum nicht ausgeschlossen, ist so lange her ...)
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B]moment ... wie war das mit dem "untergang" der DDR ??
fing das nicht auch damit an, dass menschen vehement, konstant auf die strassen gingen ??
(irrtum nicht ausgeschlossen, ist so lange her ...)[/QUOTE]

Exakt, und würde sich nun auch noch die Mentalität der Westdeutschen ändern, so würde einem weiteren Umbruch zu mehr Demokratie nichts mehr im Wege stehen. Zumindest aber wird der (west)deutsche Michel mal einige Sekunde darüber nachdenken, sollte in der BILD am Montag, wenn auch nur in einer kleinen Anzeige zu sehen sein, dass man sich die eigenen Schlagzeilen auch selber schreiben kann, und dafür noch nicht einmal Amok laufen muss ;)
WaldemarDas mal so typisch deutsch. Die Leute die gerne als erstes damit beginnen Eigenverantwortung und selbstbestimmtes Leben einzufordern.. die labern dann .. och Demos, die bringen doch nichts. jaja..schön sich alles gefallen lassen.
Ronin76Die Leute von dem Büchner Demo-Verein hatten ja selbst geschrieben, daß PASSIVE Demos nichts bringen. Daher soll es ja nun eine AKTIVE aber friedliche Demo geben. Menschenketten, Sitzblockaden und Wege blockieren (Ziviler Ungehorsam). Wenn der Staat darauf mit Gewalt antworten sollte, wird es beim nächsten Mal auch keine Demo mehr geben sondern Straßenschlachten.

[QUOTE]
Ziviler Ungehorsam als solcher ist im deutschen Recht weder eine Ordnungswidrigkeit noch ein Straftatbestand. Er äußert sich allerdings in Handlungen, die Gesetze, Verordnungen oder Verfügungen verletzen. Damit ist nicht der zivile Ungehorsam sanktionsfähig, sondern jeweils die konkrete Rechtsverletzung, neben anderen beispielsweise Hausfriedensbruch nach §§ 123f StGB, Bedrohung nach § 241 StGB und Sachbeschädigung nach §§ 303ff StGB. Störungen gerichtlicher Abläufe können gemäß Verfahrensrecht mit Ordnungsstrafen belegt werden.[/QUOTE]


@FUE

Es ist nicht 40 sondern 21 Jahre her, aber es stimmt schon daß da nicht mehr viel kam. Die Mauer ist meiner Ansicht nach nicht wegen den Montagsdemonstrationen gefallen, das war sowieso schon lange von den Besatzern geplant gewesen. Es wurde höchstens dadurch etwas vorgezogen, um den Ball flach zu halten.
[QUOTE]
Bekannte Beispiele zivilen Ungehorsams, der sich in politischen Bewegungen niederschlug, waren die indische Unabhängigkeitsbewegung, die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung (Civil Rights Movement) der 1950er und 1960er Jahre, seit Mitte der 1970er Jahre die Anti-Atomkraft-Bewegung, die Friedensbewegung, sowie die Montagsdemonstrationen im Jahr 1989 in der DDR.

Namhafte Vertreter zivilen Ungehorsams waren Mohandas Gandhi, Nelson Mandela und Martin Luther King. In dieser Tradition leisten viele Atomkraftgegner, Graswurzler, Friedensdemonstranten, Pazifisten, Globalisierungskritiker und Totalverweigerer Widerstand in Form zivilen Ungehorsams.
[/QUOTE]
Quellen: [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Ziviler_Ungehorsam]Wikipedia - Ziviler Ungehorsam[/URL]
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Das mal so typisch deutsch. Die Leute die gerne als erstes damit beginnen Eigenverantwortung und selbstbestimmtes Leben einzufordern.. die labern dann .. och Demos, die bringen doch nichts. jaja..schön sich alles gefallen lassen. [/B][/QUOTE]

Deswegen: Nichts wie weg in die Schweiz! Gute Reise, Waldemar!
Waldemar@Nix..


Aber natürlich! Mach ich .. aber nur um Urlaub zu machen. Dann gebe ich sehr sehr gerne deine Steuergelder aus.. Aber eine Postkarte bekommste trotzdem nicht, dass mir zu teuer!
ArrogantNickMeine Fresse...

Leute, Leute....

....irgendwie .... reizend ~> :D

....
Mondenkind79Ich frage mich ja, was immer dieses "entweder...oder" soll... Sowohl als auch!

Es schließt sich nicht aus, an eine Großdemo zu gehen und gleichzeitig sein Leben alternativ zu leben.
Genauso wie es möglich ist, ein System abzulehnen, ohne gleich die ganze Welt zu hassen. ;)

Es gibt so gut wie nichts auf dieser Welt, das es nicht gibt.
Es gibt auch schwule Katholiken... oder alternative Arschlöcher... wahrscheinlich gibt es sogar ein paar menschliche Kapitalisten (Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel :D)...

Ich finde es gerade jetzt verdammt wichtig, dass eine breite Bewegung entsteht, die sich gegen die Umverteilung von unten nach oben moblisiert. Was sollen da diese Grabenkämpfe...?!


@shadowflower

Das ist eben das Problem, wenn man sich nur aus Videos informiert und nicht selbst da war...

Wenige Polizisten? Nee nicht wirklich. Also wir hatten weitaus genug Begleitung von gepanzerten und bewaffneten Aggro-Kampfbullen, das kannste mir glauben...

Ich war ja auf den letzten Krisen-Demos und hab da einen bunten Haufen an Menschen gesehen... bis zu Anarchisten und Veganern war alles vertreten.
Und beim Gelöbnix gab es auch einen "Clown", na ja, eigentlich ein Kabarettist, der die Bullen mit seinen witzigen Sprüchen zur Weißglut und den Rest der Menschen zum Lachen gebracht hat. Und eine Samba-Gruppe, die lautstark das Gelöbnis gestört hat. :)

Komm doch einfach selbst nach Frankfurt und bringe deine Kreativität ein, statt eine Aktion pauschal als unkreativ abzustempeln.

Zumal ich nicht des Feierns wegen hingehe, sondern weil ich meinen Protest auf der Straße zeige... und je mehr das ebenso machen, desto besser. Egal, ob sie in deinen Augen alternativ sind oder nicht.

Natürlich ändern Demos alleine die Mentalität der Menschen nicht... sie können aber durchaus unterstützend wirken.
HephDas Demos als "nichts bewegend" angesehen werden dazu habe ich meine eigene Theory.

Die Menschen erwarten doch vor allem kurzfristige Erfolge sei es nun von Politisch oder auf den Börsen. Wir geifern nach der schnellen "revolution" mit pompösen Feurwerk.
Demos hingegen wirken komplett anders. Sie setzen auf langfristige und viele kleine Effekte. Diese summieren sich aber später auf. Stromkonzerne überlegen sich heute zum Bleistift 2 mal wo sie ein Kohlekraftwerk hinsetzen weil die leute doch nur Scherereien machen.
In Hamburg wird sogar ein geplantes Kohle durch ein modernes Gaskraftwerk ersetzt wen ich das recht in Erinnerung habe. Darüber hinaus denke ich haben wir der Anti akw-Bewegung und ihren vielen Demos einen guten teil unserer Erneubaren zu verdanken haben gerade was die Betriebsgründung Akzeptanz und Entwicklung angeht. Ich würde jede wette eingehen das ein guter teil an Ingenieuren Programmierern und Forschern auch gerade wegen diesen bewegungen mit der Materie in Kontakt kamen.

Die Demo mag zwar nicht von heut auf morgen was bewegen aber für die nächsten Jahre und Jahrzehnte sieht es gut aus.
Mondenkind79[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
Die Demo mag zwar nicht von heut auf morgen was bewegen aber für die nächsten Jahre und Jahrzehnte sieht es gut aus.[/QUOTE]

Ja, zumal das im Fall von Frankfurt ja schon ein wenig mehr als eine Demo ist, denn da sollen ja Banken blockiert und in ihrem Betrieb gestört werden.
Eigentlich müsste das jeden Tag gemacht werden... und dann auch noch an anderen Punkten, Großkonzernen zum Beispiel.

Ein Generalstreik wär vielleicht auch mal nicht schlecht...
GISMOSeid ihr euch denn eigentlich auch der Folgen dieser Demos bewusst?
Dieses ganze "Finanzknotenpunkte-Blockieren-Konzept" geht doch wieder nur davon aus, gehört zu werden, und das setzt voraus, dass es noch jemanden gibt, der auf das, was ihr zu sagen habt, hört. Und das halte ich für naiv und blauäugig.

Kurzum: Folgen hat das, ja. Was zeigt euch, dass die nicht zu euren Ungunsten ausfallen?
Hugin & MuninNatürlich können Demos etwas bringen, aber es kommt immer darauf an wie man sie durchführt.
Auf etwas aufmerksam machen ist ja okay, aber sorry - wenn erwachsene Menschen dabei auf Buschtrommeln hauen oder sich als Clowns verkleiden, wer aus der Masse (und die muss man bewegen und ansprechen) nimmt das ernst?

Wer am System etwas ändern will, der muss woanders ansetzen.

- Sich bei der GEZ abmelden (geht leider nicht mehr lange).
- Die Systempresse boykottieren.
- Handwerkerarbeiten und andere Dienstleistungen möglichst schwarz machen lassen, soweit möglich Lebensmittel gegen Cash beim Bauern kaufen.
- Den Banken Geld entziehen, indem man in Edelmetalle investiert.
- Möglichst wenig Benzin oder Diesel verbrauchen, aber ohne dabei auf die Bahn um zu steigen = Fahrgemeinschaften bilden und bei Mitfahrzentralen mitmachen.
- Wählen gehen. Egal ob ÖDP, Violette, Biertrinker, Reps, Grau oder sonst etwas. Jede Stimme die eine Kleinpartei bekommt, fehlt den Systemparteien. Nicht wählen bringt dagegen nichts.
- Preiserhöhungen von Strom- oder Gasmonopolisten mit Anbieterwechsel quittieren.
- Auf das BRD-Waffengesetz scheissen und sich eine Kanone besorgen. Auch wenn man die nie braucht und sie ihr Leben eingemauert unter der Badewanne fristet, es geht hier ums Prinzip!
- Systemlinge aufklären und auf Wahlkampfveranstaltungen unbequeme Fragen stellen.
- Krankenkassen-Zusatzbeiträge nicht bezahlen.
- Den Chip des neuen Personalausweises in der Mikrowelle rösten.
- Riester, Rürup und den ganzen Kram nicht mitmachen.
- Firmen, die Mensch und Umwelt ausbeuten, rigoros boykottieren.
- Für den Fall das man wirklich unverschämt ausgebeutet wird: Als Geringverdiener auf die paar Euro mehr scheissen und arbeitslos werden. Okay, ist nicht einfach, vor allem wenn man Familie hat und es auf jeden Euro ankommt.

Demos sind ein Schritt, aber im Grunde jucken sie das System nicht groß. Nicht einmal Stuttgart 21 und die feste Aussicht, als Regierungspartei auf Landesebene die Macht zu verlieren macht hier noch irgendwelche Politiker nervös.
Wenn man es schaffen würde die von mir angesprochenen Punkte (die Liste ist noch lange nicht fertig) zur Massenbewegung zu machen dann wankt das System.
Natürlich ist das unrealistisch, aber wer in seinem Umfeld 5 Leute dazu bekommt wenigstens einige dieser Punkte zu erfüllen, der tut weit mehr als wenn er auf einer Demo mit seiner Trillerpfeife rum flötet.
GISMO@ Hugin & Munin:

Word, Man. (Das heisst: Zustimmung.)
Scheol@H&M

Da stimme ich dir auch zu.
Und du wirst es kaum glauben, aber die meisten Punkte erfülle ich schon mehr oder weniger.
Dennoch ist so ein Punktesystem für mich nicht durchsetzbar.
Schon alleine wenn du ein Auto brauchst um Arbeiten zu gehen weil du arbeiten gehen musst, musst du tanken. Das Ö-Verkehrsnetz ist meist derart schlecht, das man die meisten Punkte eben nur mit dem Auto erreichen kann. Und wer sagt, dass das nicht stimmt, lebt in der Großstadt.

Nunja, ich habe schon einige Menschen dazu gebracht, von dir genanntes zu überdenken. Damit habe ich laut deinem Posting meinen Auftrag erfüllt. Trotzdem für mich kein Grund nicht demonstrieren zu gehen.

Noch jemand irgendwelche Vorschläge warum Demos sinnlos sind?

Und wie gesagt, es wird nicht gepfiffen, es wird blockiert.
Stell dir mal vor, morgen sitzen 10 Menschen vor deiner Wohnungstür und lassen dich nicht rein. Und jetzt stell dir das mit Banken vor.

Wer nicht arbeitet verdient kein Geld, das geht den Banken nicht anders. Dementsprechend ist diese Demo keine Trillerpfeifen-Aktion. Ganz im Gegenteil.

Und was es bringt wird sich zeigen. Wenn's nichts bringt, nungut, dann halt nicht. Aber die Euro die fehlen, fehlen eben. Und dann wieder und wieder und wieder und wieder....
Mondenkind79[QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i]
Natürlich können Demos etwas bringen, aber es kommt immer darauf an wie man sie durchführt.
Auf etwas aufmerksam machen ist ja okay, aber sorry - wenn erwachsene Menschen dabei auf Buschtrommeln hauen oder sich als Clowns verkleiden, wer aus der Masse (und die muss man bewegen und ansprechen) nimmt das ernst?[/QUOTE]

Wie hätte man denn deiner Meinung nach das Bundeswehrgelöbnis anders stören sollen, als durch vielfältigen Lärm (wobei ich die Trommeln nicht mal als solchen bezeichnen möchte, denn sie machten außer "Krach" echt Laune)? Denn darum ging es bei dieser Aktion.
Ich verstehe diese Pauschalverurteilungen einfach nicht... man kann auch wirklich alles kleinreden, so dass am Ende nichts mehr übrig bleibt.

Zum Rest deines Beitrages stimme ich dir zu... aber gerade unter Demonstranten wirst du verhältnismäßig mehr Menschen finden, die auch an anderen Bereichen des Systems ansetzen, als unter der breiten "Masse". Wie diese "Masse" nun zu erreichen ist, ist wieder 'ne andere Frage...
ArrogantNickIch finde (gewaltfreie) Demos gut. Sie steigern das Solidaritätsempfinden unter dem Menschen. Mag sein, dass sie kurzfristig nichts verändern. Längerfristig jedoch, verändert sich etwas in den Köpfen der Menschen, wenn diese merken, dass sie mit ihren Anliegen und Empfindungen nicht alleine sind. Das macht den Einzelnen innerlich stärker und das alleine reicht mE schon aus, um das Ganze für gut zu befinden.

MfG

....
AzaEin schöner Kommentar, AN.
Stimme voll zu =)
Hugin & Munin[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
Wie hätte man denn deiner Meinung nach das Bundeswehrgelöbnis anders stören sollen, als durch vielfältigen Lärm (wobei ich die Trommeln nicht mal als solchen bezeichnen möchte, denn sie machten außer "Krach" echt Laune)? Denn darum ging es bei dieser Aktion.
[/QUOTE]

Echte Musik machen? Friedens- und Freiheitslieder (durchaus auch historische) singen?
Ist natürlich schwieriger als Krach machen. Aber oft sind es die leisen Töne die gehört werden.
Kreativität ist leider etwas, dass heut zu tage vielen "Aktivisten" ab geht.

Und warum habt ihr ein Bundeswehrgelöbnis mit 18 bis 20 jährigen Rekruten gestört?
Bei denen erreicht ihr mit so etwas höchstens eine Trotzreaktion und die, die über Auslandseinsätze der BW entscheiden sind weit weg von eurer Demo, Blumenkind.

Wenn es euch wirklich um Frieden geht würde ich eher für den Erhalt der Wehrpflicht und gegen eine Berufsarmee demonstrieren.

Aber das setzt voraus das man sich mit den Themen, wofür oder wogegen man eigentlich ist, auch persönlich auseinander setzt.

Es war schon immer lustig das alle darüber schimpften das die BW ein Haufen von Volldeppen und Rechtsradikalen ist und sich dann jeder Abiturient, der sich für links und/oder intelligent hielt voller Stolz den Wehrdienst verweigert hat.
So ändere ich natürlich unheimlich viel.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]...
Und wie gesagt, es wird nicht gepfiffen, es wird blockiert.
Stell dir mal vor, morgen sitzen 10 Menschen vor deiner Wohnungstür und lassen dich nicht rein. Und jetzt stell dir das mit Banken vor.
.... [/B][/QUOTE]

Die Polizei wird kommen, Platzverweise aussprechen, wenn diese dann ignoriert werden, werden die Personen halt abgeführt. So einfach ist das.
Sicher braucht man für 100 Blockierer ein paar Polizisten mehr als für 10, aber die sind ganz froh über die Abwechslung, sind doch eigentlich nur noch bewaffnete Politessen, die Strafzettel ausfüllen dürfen.
solipsismusNur dass Politessen üblicherweise nicht prügeln.

Sollten Proteste auch relativ ungehört bleiben, sie sind besser als gar keine Aktion mehr.
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
[B]Nur dass Politessen üblicherweise nicht prügeln.

Sollten Proteste auch relativ ungehört bleiben, sie sind besser als gar keine Aktion mehr. [/B][/QUOTE]

Relativ?
Weißt du, was ich machen würde, wenn Demonstraten meinen Bankbetrieb stören?

"Demonstranten verursachden Schäden in Millionenhöhe. Steuerzahler muss dafür aufkommen."
solipsismusDass Demonstranten und die Möglichkeiten zum Demonstrieren in Deutschland durch Sanktionen immer mehr eingeschränkt werden, würde ich nicht als Anlass nehmen, nicht mehr zu demonstrieren. Das ist doch völlig widersprüchlich.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
[B]Dass Demonstranten und die Möglichkeiten zum Demonstrieren in Deutschland durch Sanktionen immer mehr eingeschränkt werden, würde ich nicht als Anlass nehmen, nicht mehr zu demonstrieren. Das ist doch völlig widersprüchlich. [/B][/QUOTE]

:confused:

? ? ? worauf bezieht sich dieser Kommentar ?
KinchIch denke, auf GIZMOs Beitrag. Da ich aber keine Aussage in dessen Beitrag finden kann, weiß ich nicht sicher, ob solipsismus’ Beitrag eine inhaltliche Erwiderung sein soll.
Hellscream[QUOTE]geschreiben von GISMO
Weißt du, was ich machen würde, wenn Demonstraten meinen Bankbetrieb stören?[/QUOTE]

Garnichts? Heulen?:D
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
[B]Dass Demonstranten und die Möglichkeiten zum Demonstrieren in Deutschland durch Sanktionen immer mehr eingeschränkt werden, würde ich nicht als Anlass nehmen, nicht mehr zu demonstrieren. Das ist doch völlig widersprüchlich. [/B][/QUOTE]

Was sind denn nun die Auswirkungen der Demonstrationen? Mal abgesehen von den Überstunden für die Straßenkehrer.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Was sind denn nun die Auswirkungen der Demonstrationen? Mal abgesehen von den Überstunden für die Straßenkehrer. [/B][/QUOTE]

[url]http://nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=1751542#post1751542[/url]
GISMONein, ich meine eine ernstzunehmende Auswirkung.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Nein, ich meine eine ernstzunehmende Auswirkung. [/B][/QUOTE]

Ja, da herrscht bei uns kein Missverständnis.
ScheolA: Das System ist scheiße.

B: Ja, aber mir egal.

A: Da muß sich was ändern.

B: Natürlich, aber ich nicht.

A: Wir können uns das nicht gefallen lassen.

B: Doch, aber wenn's dir nicht passt geh auf die Straße.
Wenn du willst das ich dich ernst nehme, dann tu' was
anstatt nur zu meckern.

A: Ok, du hast recht, ich geh am 19.10. auf die Straße.

B: Das bringt doch nichts du Depp.


Lieber B, du bist einfach nur peinlich und lächerlich und ich kann dich um's verrecken nicht ernstnehmen...
Mondenkind79@H&M

Komm mal wieder runter, mit deiner Überheblichkeit machst du die Welt garantiert nicht besser. :rolleyes: (Aber vielleicht ist das ja auch gar nicht dein Anliegen.)

[QUOTE]
Echte Musik machen? Friedens- und Freiheitslieder (durchaus auch historische) singen?
Ist natürlich schwieriger als Krach machen. Aber oft sind es die leisen Töne die gehört werden.
Kreativität ist leider etwas, dass heut zu tage vielen "Aktivisten" ab geht.[/QUOTE]

Du hast anscheinend nicht begriffen, worum es bei einem Gelöbnix geht... aber macht ja nix, du kannst das ja nachlesen.
Für mich klang die Musik jedenfalls sehr echt, man konnte gut dazu tanzen.


[QUOTE]Und warum habt ihr ein Bundeswehrgelöbnis mit 18 bis 20 jährigen Rekruten gestört?
Bei denen erreicht ihr mit so etwas höchstens eine Trotzreaktion und die, die über Auslandseinsätze der BW entscheiden sind weit weg von eurer Demo, Blumenkind.[/QUOTE]

Deine "aktive" Zeit, wenn es sie denn überhaupt je gab, scheint ja schon eine Weile zurückzuliegen...
Informiere dich mal über die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft und die mit einem im öffentlichen Raum abgehaltenen Gelöbnis einhergehende Akzeptanz des Militärs durch die Gesellschaft... vielleicht geht dir ja dann noch ein Licht auf. ;)


[QUOTE]Wenn es euch wirklich um Frieden geht würde ich eher für den Erhalt der Wehrpflicht und gegen eine Berufsarmee demonstrieren.[/QUOTE]

Dann mach du das doch!
Aber vielleicht kannst du ja auch nichts weiter, als große Reden schwingen...


[QUOTE]Aber das setzt voraus das man sich mit den Themen, wofür oder wogegen man eigentlich ist, auch persönlich auseinander setzt.[/QUOTE]

Was ich natürlich nie mache... wie gut du mich doch kennst!


[QUOTE]Es war schon immer lustig das alle darüber schimpften das die BW ein Haufen von Volldeppen und Rechtsradikalen ist und sich dann jeder Abiturient, der sich für links und/oder intelligent hielt voller Stolz den Wehrdienst verweigert hat.
So ändere ich natürlich unheimlich viel.[/QUOTE]

Für mich stellte sich die Frage der Wehrpflicht nun nie, aber wäre es so gewesen, hätte ich den Dienst definitiv verweigert. Mir erschließt sich nämlich nicht im Geringsten, wie ich mit einer Waffe in der Hand Frieden in die Welt bringen kann... Aber das wirst du mir sicherlich erklären können.
solipsismus[quote]Es war schon immer lustig das alle darüber schimpften das die BW ein Haufen von Volldeppen und Rechtsradikalen ist und sich dann jeder Abiturient, der sich für links und/oder intelligent hielt voller Stolz den Wehrdienst verweigert hat.
So ändere ich natürlich unheimlich viel.[/quote]

Ich hingegen finde es blauäugig anzunehmen, dass ein kleiner Abiturient/Mensch, der sich für schlauer als den Rest der Armee hält, deren gesamten Ruf umkrempeln kann. Diese Hybris ist für mich viel schwerwiegender als die angebliche Heuchelei, wenn man den Wehrdienst verweigert.
Allerdings gebe ich dir in dem Punkt recht, dass Menschen nicht über andere urteilen sollten, die sie nie persönlich getroffen haben. (Und selbst wenn entbehren Meinungsurteile oft ausreichender Grundlage.)
Ronin76Wir brauchen [URL=http://www.youtube.com/watch?v=WDKaTRV0RWQ&feature=related]Friedenspanzer[/URL] !

Alle mitsingen...


Die Tagesschau ist nicht mein Fall,
nichts als Mord und Massensterben überall.
Die Hunde des Krieges wieder losgelassen,
wenn Schwestern und Brüder sich wieder hassen.

Wenn Bomben fallen, Terror regiert.
Und der Mensch im Allgemeinen,
zum Hass tendiert.

Das, was mir dazu einfällt,
für die Rettung dieser Welt -
Friedenspanzer.

Er schießt Liebe in dein Herz,
bringt den Frieden ohne Schmerz -
Friedenspanzer.
Friedenspanzer.

Er schießt mit Blumen statt Granaten.
Er trifft jeden auch die Harten.
Anstelle Giftgas gibt es Rosenduft.
Schwängert mit Weihrauch die beschmutzte Luft.

Er lässt uns niemals mehr allein.
Und auch du und ich und Alle...
werden seine Munition sein.

Das, was mir dazu einfällt,
für die Rettung dieser Welt -
Friedenspanzer.

Er schießt Liebe in dein Herz,
bringt den Frieden ohne Schmerz -
Friedenspanzer.
Friedenspanzer.

Wer näht das Ozonloch zu?
Pflanzt 'n neuen Regenwald im Nu.
Stoppt Hungersnöte mit der Tofukanone.
Erklärt die ganze Welt zur Antiwalfangzone.

Selbst die Neutronenbombe hat versagt...
Hier ist als Lösung wirklich nur noch eins gefragt...

Das, was mir dazu einfällt,
für die Rettung dieser Welt -
Friedenspanzer.

Er schießt Liebe in dein Herz,
bringt den Frieden ohne Schmerz -
Friedenspanzer.
Macht Schluss mit jeder Diktatur,
ich frag mich: Wie macht der das nur?
Friedenspanzer.
Friedenspanzer.
Er hilft uns bei jedem Reim,
trägt Omas Einkaufstüten heim.
Friedenspanzer.
Friedenspanzer...

[IMG]http://illusion.scene360.com/wp-content/themes/sahara-10/submissions/tank.jpg[/IMG]
Kampfsau[QUOTE]Wie hätte man denn deiner Meinung nach das Bundeswehrgelöbnis anders stören sollen, als durch vielfältigen Lärm (wobei ich die Trommeln nicht mal als solchen bezeichnen möchte, denn sie machten außer "Krach" echt Laune)? Denn darum ging es bei dieser Aktion. Ich verstehe diese Pauschalverurteilungen einfach nicht... man kann auch wirklich alles kleinreden, so dass am Ende nichts mehr übrig bleibt.[/QUOTE]

Ich weiß nicht, prinzipiell halte ich den Gelöbnisspruch für gut und sinnvoll. Daraus kann dir auch niemand einen Strick drehen, wenn du dann doch Zivi sein willst. Der Repuklik treu dienen kann man auch , wenn man sich der Regierung entgegenstellt und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer verteidigen, ist auch schonmal sinnvoll.

Ich halte es auch für sinnvoll, dass die (männliche) Bevölkerung militärisch ausgebildet wird. Eigentlich wäre ein Jahr sogar noch sinnvoller als 6 Monate aber es sollte schon freiwillig sein, was es heute ja fast schon ist.

Ich sehe das so "power to the people", das Volk sollte auch dazu befähigt sein, sich notfalls effektiv, gegen einen opressiven Staat zu wehren.

Das Argument des Burgers in Uniform zur Verhinderung eines Staates im Staate ist auch sinnvoll. Wer mal dort gedient hat wird merken, dass dort letzten Endes auch nur Menschen wie man selber sind. Und ein großer Teil des talentierten Führungskräftenachwuchs hat sich aus ehemals Wehrdienstleistenden rekrutiert.

Ein paar Bekannte von mir die dort Zeitsoldaten sagen auch zu mir "wenn die Wehrpflicht abgeschafft wird, dass kann ja heiter werden, dann kommen nur noch die ganzen Counter Strike Kiddies zu uns."

[QUOTE]Die Polizei wird kommen, Platzverweise aussprechen, wenn diese dann ignoriert werden, werden die Personen halt abgeführt. So einfach ist das. Sicher braucht man für 100 Blockierer ein paar Polizisten mehr als für 10, aber die sind ganz froh über die Abwechslung, sind doch eigentlich nur noch bewaffnete Politessen, die Strafzettel ausfüllen dürfen.[/QUOTE]

Ich weiß nicht, warum man soviel Abneigung gegen Soldaten und Polizisten hat. Ja sicher gibt es schwarze Schaafe aber auch nur, weil die "gebildeten" Leute diese Vorurteile haben.

Polizisten haben in der Regel ein anspruchsvolles Studium oder eine schwere Ausbildung absolviert und der normale Bewerber hat sicher nicht als Motivation für die Berufswahl gehabt, Demonstranten zu verhauen. Die meisten werden Polizist weil sie Ideale haben und Leuten helfen wollen. Denn sooo überragend sind Bezahlung und Arbeitsbedingungen für diese teils echt undankbare Arbeit nicht. Darum ist es sicherlich falsch die "bewaffnete Politessen" zu nennen.

Zu wem kann man denn gehen wenn man Probleme hat, wenn man vergewaltigt oder ausgeraubt wurde? Ich gehe da zur Polizei und meist machen die auch gute Arbeit bei der Aufklärung.

Was machen denn diese Antipolizeifaschos? Was wäre denn die Alternative, eine Gesellschaft ohne Polizisten?Helfen die mir dann persönlich mit Sitzblokaden, wenn mir gewalt angetan wird?

[QUOTE]Du hast anscheinend nicht begriffen, worum es bei einem Gelöbnix geht... aber macht ja nix, du kannst das ja nachlesen. Für mich klang die Musik jedenfalls sehr echt, man konnte gut dazu tanzen.[/QUOTE]

Ja, es geht darum Leuten ans Bein zu pissen, die eine andere Meinung zu dem Thema haben und eine kollektive Masse einen Stempel aufzudrücken.
Wenn ich einen Menschen beurteile, weil er von Dienstwegen eine Uniform trägt, ist es genauso krank, wie jemanden für seine Religion zu verarchten.

Ich kann verstehen warum man dagegen ist, nur sollte man bei seiner Meinungsverkündung nicht auf ein Niveau herabsenken, dass genauso dämlich ist, wie das irgendwelcher Nazuproleten.

Es kann tausende Gründe geben, Soldat zu sein und unter den Soldaten habe ich schon einige sehr edle Menschen getroffen vor denen ich viel mehr Achtung habe, als vor Leuten, die einen toten Soldaten als Schritt zur Abrüstung und Grund zum feiern sehen.



[QUOTE]Für mich stellte sich die Frage der Wehrpflicht nun nie, aber wäre es so gewesen, hätte ich den Dienst definitiv verweigert. Mir erschließt sich nämlich nicht im Geringsten, wie ich mit einer Waffe in der Hand Frieden in die Welt bringen kann... Aber das wirst du mir sicherlich erklären können.[/QUOTE]

Eine Waffe bringt Macht und Macht ist immer dann gefährlich, wenn sie den falschen Händen überlassen wird. Eine Armee zu unterhalten hat sehr gute Gründe. Nehmen wir die Schweizer, die haben einen ausgeprägten Militarismus und sie haben seit vielen Jahrhunderten ihre Freiheit und Neutralität bitter verteidigt. Genauso haben uns nicht irgendwelche Hippies vor Nazideutschland befreit, sondern hart kämpfende Soldaten, die Alles gegeben haben. Manchmal ist Gewalt einfach notwendig um Gerechtigkeit zu schaffen. In letzter Instanz sind es dann die Polizisten und die Leute im Justizvollzug, die z.B. eine richterliche Entscheidung in der Realität wirksam machen.Und manchmal, müssen Soldaten diese Gewalt auch anwenden. Im Afghanistaneinsatz sehe ich das nicht gerechtfertigt aber prinzipiell schließe ich es nicht aus, dass man irgendwann Recht mit Gewalt verteidigen muss.

Aber du kannst mir natürlich sagen, wie das ohne Soldaten gehen soll? Indem jeder einen Fechtkurs besucht?

Nur machen die natürlich immer wieder Schweinereien. Soldaten die Unschuldige töten, vergewaltigend und plündernd umherziehen, auch wenn das nicht ihr Auftrag ist.

Darum bräuchten wir als Feldwebel und vor allem Offiziere eigentlich durchgehend nur Menschen, mit sehr hohen moralischen Standards und überdurchschnittlicher Intelligenz und Führungsvermögen, was leider nicht durchgehend gegeben ist.

Wer selbst als kompetente Person eine verantwortliche Position nicht annimmt, dem sollte klar sein, dass folglich eine weniger vernünftige oder inkompetentere Person diesen Posten einnehmen kann.

[QUOTE]Deine "aktive" Zeit, wenn es sie denn überhaupt je gab, scheint ja schon eine Weile zurückzuliegen... Informiere dich mal über die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft und die mit einem im öffentlichen Raum abgehaltenen Gelöbnis einhergehende Akzeptanz des Militärs durch die Gesellschaft... vielleicht geht dir ja dann noch ein Licht auf. [/QUOTE]

Die meisten Leute haben nichts gegen das Militär. Viele der Älteren haben es auch selber kennengelernt. Es gibt auch eigentlich keinen Grund für Deutsche, junge Rekruten zu hassen und zu verachten. Warum auch? Ich hasse einen Rekruten weil er ein Arsch ist aber nicht weil er eine Uniform trägt

Das ist die komische linke Panikmache. Die können doch schon nichtmehr bei sich halten, wenn sie irgendwas sehen ,was einer Uniform auch nur ähnelt.

Von einer Militarisierung kann kaum die Rede sein. Die Bewerbersituation ist sehr sehr schlecht, so schlecht wie seit langer Zeit nicht mehr. Und die Soldatenanzahl wird auf etwas über 150.000 Leute zusammengestrichen. Auch wird geplant die Wehrpflicht auszusetzen.

Ja aber du hast schon recht, in ein paar Jahren hängen wieder die Hakenkreuzfahnen aus .:rolleyes:
Mondenkind79[Quote][i]Original geschrieben von solipsismus[/i]
Ich hingegen finde es blauäugig anzunehmen, dass ein kleiner Abiturient/Mensch, der sich für schlauer als den Rest der Armee hält, deren gesamten Ruf umkrempeln kann. Diese Hybris ist für mich viel schwerwiegender als die angebliche Heuchelei, wenn man den Wehrdienst verweigert.[/quote]

Zumal der Fisch vom Kopf her stinkt.



@Kampfsau

[Quote]Ich weiß nicht, prinzipiell halte ich den Gelöbnisspruch für gut und sinnvoll. Daraus kann dir auch niemand einen Strick drehen, wenn du dann doch Zivi sein willst. Der Repuklik treu dienen kann man auch , wenn man sich der Regierung entgegenstellt und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer verteidigen, ist auch schonmal sinnvoll. [/quote]

Es geht nicht um den Gelöbnisspruch an sich, sondern darum dass das Gelöbnis im öffentlichen Raum abgehalten wird.


[Quote]Ich sehe das so "power to the people", das Volk sollte auch dazu befähigt sein, sich notfalls effektiv, gegen einen opressiven Staat zu wehren. [/quote]

Das ist nicht dein Ernst, oder? Für wen ist denn die Bundeswehr aktiv? Für das "Volk" oder nicht doch etwa für die Wirtschaft (was heute schon gleichzusetzen ist mit "Staat")?


[Quote]Ich weiß nicht, warum man soviel Abneigung gegen Soldaten und Polizisten hat. Ja sicher gibt es schwarze Schaafe aber auch nur, weil die "gebildeten" Leute diese Vorurteile haben. [/quote]

Könnte was mit der zunehmenden Polizeigewalt zu tun haben.
Den zweiten Satz verstehe ich nicht.


[Quote]Die meisten werden Polizist weil sie Ideale haben und Leuten helfen wollen.
[/quote]

Dann wären sie wohl als Sozialarbeiter oder Pfleger besser aufgehoben.


[Quote]Was machen denn diese Antipolizeifaschos? [/quote]

Du solltest mal möglichst unvoreingenommen an eine Demo gehen und sehen, wer die tatsächlichen Provokateure und Gewalttäter sind.


[Quote]Ja, es geht darum Leuten ans Bein zu pissen, die eine andere Meinung zu dem Thema haben und eine kollektive Masse einen Stempel aufzudrücken.
Wenn ich einen Menschen beurteile, weil er von Dienstwegen eine Uniform trägt, ist es genauso krank, wie jemanden für seine Religion zu verarchten. [/quote]

Knapp daneben ist auch vorbei.
Es ging beim Gelöbnix nicht um die Rekruten, sondern wie ich schon mehrmals jetzt schrieb, darum dass das Gelöbnis im öffentlichen Raum gehalten wird, um die Bevölkerung an die Präsenz des Militärs zu gewöhnen.
Sollen sie doch ihre Gelöbnisse in ihren Kasernen abhalten, da werden sie garantiert nicht gestört (und stören auch niemanden)!

Aber die Gelöbnisse werden absichtlich in der Öffentlichkeit gefeiert, weil die Bevölkerung darauf vorbereitet werden soll, dass die Bundeswehr "im Interesse Deutschlands" (= im Interesse der Wirtschaft) in Zukunft in noch mehr Kriegen aktiv sein wird, die einzig und alleine dem Machterhalt der "Eliten" und der weiteren Umverteilung der Ressourcen von den Armen zu den Reichen dienen sollen (und auch der Abschottung der reichen Länder vor den Menschen aus den armen Ländern).
Daneben wird es sicherlich auch in Zukunft noch mehr Bundeswehreinsätze im Inneren à la Heiligendamm geben...


[Quote]Manchmal ist Gewalt einfach notwendig um Gerechtigkeit zu schaffen. [/quote]

Siehst du das bei der Roten Armee Fraktion auch so?


[Quote]Wer selbst als kompetente Person eine verantwortliche Position nicht annimmt, dem sollte klar sein, dass folglich eine weniger vernünftige oder inkompetentere Person diesen Posten einnehmen kann. [/quote]

Wie viel Spielraum, glaubst du denn, hat jemand in einer verantwortlichen Position bei der Bundeswehr?


[Quote]Die Bewerbersituation ist sehr sehr schlecht, so schlecht wie seit langer Zeit nicht mehr. [/quote]

Ja, deswegen gehen sie auch auf Bewerberfang in Schulen und Arbeitsämtern. *würg*


[Quote]Ja aber du hast schon recht, in ein paar Jahren hängen wieder die Hakenkreuzfahnen aus . [/quote]

Nee, Hakenkreuzfahnen braucht's heute nicht mehr, das wäre auch viel zu auffällig.
HephDer Einsatz in Afghanistan und anderswo macht mich auch etwas nervös in Bezug auf die Bundeswehr. Gab es da nicht Große und Alt erwürdige Vertragswerke die da besagten das Deutschland sich an keinem (Angriffs-) krieg beteiligen darf?

Außerdem gab es so nette nebensächlichkeiten wie Handbücher für Rekruten die Texte aus SS-Handbüchern etc. enthielten.

Ich habe nichts gegen Landesverteidigung und Katatrophen-hilfe aber wenn ich dann diesen Rechtsdrall und den zunehmden Missbrauch bemerke wird mir doch etwas mulmig.

Die zu Gutenbergsche Aussetzung der Wehrpflicht hat auf der einen Seite Vorteile auf der Anderen Seite ist eine Berufsarmee Stärker für gewisse Einflüsse offen.

Selbst Bewaffnung naja - dazu folgendes ich besitze Baupläne für 7 ältere Smgs/Gewehre/Pistolen* und bald eine Cnc-fräse. Eigentlich habe ich mir das zeug nur aus rein technischem Interresse besorgt und dabei wird es bleiben. Allerdings ist es beängstigen wie leicht man heute Waffen selbst Basteln kann und ich rede nicht von einer Rohrbombe sondern auch von Chemischen Kampfstoffen die man in jeder Küche herstellen kann.

Dazu habe ich hier irgendwo noch die Pläne für einen Electorlaser** und Emp-generatoren.


*u.A. Sten und Tomygun die sich mit Drehbank und Cnc Fräse im Stundentakt produzieren ließen

** Eigentlich ein Elektroshocker. Derlaser produziert mit einem kurzen impuls einen Leitenden plasmatunnel in der Luft der für die Übertragung eines Hochspannungs-Impulses Genutz wird. Funzt wie taser hatmehr reichweite und kann töten.
Ronin76Angriffskriege werden heute einfach Landes- oder Interessenverteidigung genannt und dann passt das schon.
"Die Interessen Deutschlands werden auch am Hindukusch verteidigt", und ähnliches dummdreistes Gesülze von Politikern bzw Aufhetzern. Internationale aber auch nationale Gesetze waren für die Mächtigen noch nie verpflichtend, wer soll sie denn auch bestrafen. BRD Grundgesetz und Verfassungen (zB USA) werden mit Füßen getreten und auch von Regierungspolitikern öffentlich geleugnet. Da ist was faul im Staate..
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]...
Polizisten haben in der Regel ein anspruchsvolles Studium oder eine schwere Ausbildung absolviert und der normale Bewerber hat sicher nicht als Motivation für die Berufswahl gehabt, Demonstranten zu verhauen. Die meisten werden Polizist weil sie Ideale haben und Leuten helfen wollen. Denn sooo überragend sind Bezahlung und Arbeitsbedingungen für diese teils echt undankbare Arbeit nicht. Darum ist es sicherlich falsch die "bewaffnete Politessen" zu nennen.
...
[/B][/QUOTE]

Ich habe leider ein anderes Bild von der Polizei, aber ich gebe Dir Recht, dass sicher nur ein verschwindend geringer Teil diesen Job gewählt hat um Aktion auf Demos zu haben, aber gegen diesen langweiligen "normalen" Streifendienst ist es doch eine willkommene Abwechslung mal zu einer Demo zu fahren, oder ?!
Das finde ich ja gar nicht schlimm, mir sind die Polizisten auf einer Demo allemal lieber als Steineschmeisser & Co.
Aber grossen Respekt kann ich vor den gewöhnlichen Streifen-Politessen nicht mehr haben und die "Ideale" würde ich auch noch einmal überdenken...
das ist wohl eher der sichere Arbeitsplatz, die sichere Rente und der Beamtenstatus. Sicher, die Ausbildung ist bestimmt nicht leicht und der Einstellungstest hart, aber welche Politesse würde den denn nach 5 - 8 Jahren Dienst noch schaffen ? Schau sie Dir mal demnächst genauer an.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]A: Das System ist scheiße.
.....
[/B][/QUOTE]

A: Das System ist scheiße.

B: Ja, aber was kann man dagegen machen ?

A: Da muß sich was ändern.

B: Natürlich, aber wie ?

A: Wir können uns das nicht gefallen lassen.

B: Vielleicht sollte man versuchen sich damit zu arrangieren und es erstmal im kleinsten Kreis für sich privat so ändern, wie man es halt im kleinen ändern kann..?!

A: Nee, Wenn schon dann richtig, ich geh zur Demo !!!

B: Das bringt doch nichts du Depp.
-----------------------------------------------------------------------
Kurz nach der Demo treffen sich A und B wieder.

B: Und ? was hat sich jetzt für Dich geändert ?

A: Nichts, aber ich habe einen Urlaubstag auf der Polizeiwache verbracht :-(

@Scheol
Greetings
F.u.E.
Scheol@FUE

Wenn die Diskussion hier tatsächlich so stattgefunden hätte, würde ich dir Recht geben. Leider war's doch so wie ich es beschrieben habe.

Und überhaupt...loool...du liegst da völlig daneben...



[QUOTE]B: Ja, aber was kann man dagegen machen ?[/QUOTE]

Wurde hier selten gefragt.

[QUOTE]B: Natürlich, aber wie ?[/QUOTE]

nope, hier wurde das System auf Biegen und Brechen verteidigt.


[QUOTE]B: Vielleicht sollte man versuchen sich damit zu arrangieren und es erstmal im kleinsten Kreis für sich privat so ändern, wie man es halt im kleinen ändern kann..?![/QUOTE]


Und du als schlauster Fuchs im Bau weißt natürlich ganz genau....wie's bei uns zu Hause aussieht...nicht wahr? Solche Sätze wie deiner sind leere Phrasen. Du kannst nicht wissen was ich alles bei mir verändert habe. Also ist das verschwendete Tipparbeit, mein Lieber ;)

[QUOTE]A: Nee, Wenn schon dann richtig, ich geh zur Demo !!![/QUOTE]

Wenn dann schon richtig kam bisher nur von denen, die gegen die Demo waren. Und zwar "wenn ich schon zu Demo gehe will ich sicher sein das es was bewirkt, ansonsten bleib ich daheim, solltest du auch tun". Du solltest den Thread nochmal lesen.

[QUOTE]A: Nichts, aber ich habe einen Urlaubstag auf der Polizeiwache verbracht :-([/QUOTE]

Jeder kann sein Urlaub so verbringen wie er will...

Greetz
Scheol
solipsismusOkay, Demo gelaufen, keine Polizisten mehr in Sicht.

Bleibt die Frage: was sagt die NPD zu Hartz IV und wird es von der Leyen doch noch schaffen, ein "Basisgeld" einzuführen?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
[B]
Bleibt die Frage: was sagt die NPD zu Hartz IV (....)[/B][/QUOTE]

[URL=http://www.youtube.com/watch?v=4DdGurJalPU]Vor einiger Zeit noch das hier....[/URL]
Hugin & Munin[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
Ich hingegen finde es blauäugig anzunehmen, dass ein kleiner Abiturient/Mensch, der sich für schlauer als den Rest der Armee hält, deren gesamten Ruf umkrempeln kann. [/QUOTE]

Einer nicht, 3/4 eines Jahrgangs vielleicht schon eher. Wobei ich da vielleicht den Fehler mache das Niveau des deutschen Durchschnittsabiturienten zu überschätzen.
Aber eigentlich sollte es so sein das mit dem höchsten Schulabschluss einem Absolventen des selbigen auch eine gute Portion kritisches Denken mit gegeben wird und ein einfacher Wehrpflichtiger hat in der BW mehr Mitwirkungs- bzw. Beschwerderechte als in den meisten anderen Armeen dieser Welt.
solipsismus@HM

Das überzeugt mich nicht. Besonders, da ich auch keine Illusionen habe bezüglich der Intelligenz und vor allem Ideale von Abiturienten.

Also nichts dagegen, dass man es versucht, ich sehe nur die Erfolgsaussichten kritisch, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass genug (vernünftige) Menschen zusammen kämen.
Hugin & Munin@ Mondkind79

Ich muss nicht "runter kommen", ich war noch gar nicht richtig oben. Du hast mich gefragt was man außer Lärm den sonst noch machen kann und jetzt reagierst Du wie jemand, dem man sein Spielzeug schlecht gemacht hat.
Es ist ja schön das man zu der Soundkulisse tanzen konnte, aber reden wir hier von einer Demo, bei der eine "Message" rüber gebracht werden soll, oder von einem Event zum Selbstzweck?

Übrigens ist für mich "Du hast nicht begriffen" ein Totschlagargument, bei dem ich normaler Weise aus einer Diskussion sofort aussteige, weil es ganz schlechter Stil ist. Nicht jeder mit abweichender Meinung ist ein Volldepp der nichts begreift - und mir ist sehr wohl klar um was es bei einem öffentlichen Gelöbnis geht.

Mein Anliegen war, ob man bei der Störung eines solchen Gelöbnisses nicht die falschen trifft, und ob man dabei nicht ein Bild in der Öffentlichkeit abgibt, das der eigenen Sache eher hinderlich ist.

Und warum soll das Gelöbnis nicht in der Öffentlichkeit statt finden? Die Öffentlichkeit ist für alle da, die sich im Rahmen unseres Grundgesetzes bewegen.
Wer bestimmt, wer was darf und wer nicht? Du?

Wahrscheinlich hätte von diesem Gelöbnis kein Mensch Notiz genommen, wenn es keine Gegendemonstranten gegeben hätte (das gilt für viele "Events), die die Veranstaltung erst so richtig ins öffentliche Licht gerückt hätten.

Eine zunehmende Militarisierung unserer Gesellschaft kann ich nicht erkennen - eher ein steigendes Desinteresse der Öffentlichkeit an der BW und was sie so macht. Diese Entwicklung halte ich für gefährlich und aus dem Grund ist die Wehrpflicht für mich erhaltenswert.
Wenn Du den Versuch, eine militarisierte Gesellschaft auf zu bauen, sehen willst, solltest Du dir auf youtube einmal altes Propagandamaterial aus der DDR anschauen - auch wenn es heute einen gewissen humoristischen Touch hat, ist es doch beklemmend wie dort die Begriffe "Frieden" und "Antifaschismus" pervertiert wurden - und die DDR ist da nur ein Beispiel.

Zur Frage ob schon mal Frieden mit Waffen geschaffen wurde, hoffe ich das sie nur rhetorisch war. Ansonsten würde ich mich mal bei meinem Geschichtslehrer beschweren.

Zum Thema, das ich anstossen wollte: Wie kann ich an diesem System (das durch und durch korrupt ist, das Armut schafft und nur einer kleinen "Elite" dient) etwas ändern?
Durch Demos vielleicht, aber die Frage ist wie. Und so schließt sich der Kreis. Ich ziehe die Masse (so sehr mancher sie vielleicht für blöd hält und verachtet - wobei jeder ein Teil dieser "Masse" ist) nicht auf meine Seite, wenn ich im Harlekinkostüm Krach mache und 18 jährige Rekruten nieder brülle.
Ich erreiche ein langsames Umdenken wenn ich mit Fakten aufkläre, auf Fehlentwicklungen hin weise und das so tue, das mir die Leute zu hören anstatt mich in eine Schublade zu stecken und sich von mir ab zu wenden.

Die Weisse Rose hat Flugblätter verteilt - dafür wurden diese Leute hin gerichtet. Wären sie im Clownskostüm mit Trommeln und Tröten durch die Gegend gezogen, man hätte sie vielleicht sogar weiter machen lassen und den Leuten zu zeigen, dass man die Gegner des Systems ohnehin nicht ernst nehmen kann.

Ich habe mich in einigen Fällen gegen Dinge engagiert (meist ging es um kommunale Themen) und nach meiner Erfahrung bringen ein Infostand und wirklich gut gemachtes Infomaterial mehr, als eine laute Demo bei der die meisten "Normalos" eher Angst kriegen und eine Ecke vorher abbiegen.
AzaHallo Solipsismus,

mich interessiert sehr, welche art von Idealen du seitens der Abiturienten ansprichst? Ich persönlich halte es für problematisch, 18 -20 Jährigen gefestigte Ideale abzuverlangen. Ich denke, bzw. hoffe auch das es sich beim Großteil der Abiturienten während Ausbildung oder Studium herausbildet.
solipsismusDie Ideale, die sich andere hier vorstellen, um die Bundeswehr ... menschlicher zu machen?
Ich wollte damit nicht bestimmte Ideale ansprechen, sondern eher zu bedenken geben, dass es nicht möglich ist, Abiturienten (oder wen auch immer) als homogene Gruppe "einzusetzen". Vielleicht sind sie im Durchschnitt klüger, vielleicht auch nicht, aber klug sein ist kein Garant für empathisches Verhalten.
AzaDas kann ich unterschreiben.
Besonders klug sind die Jungs und Mädels in der Regel nicht =)
Ich denke was wichtig wäre die BW menschlicher zu machen:

- Wohnortnahe Einsatzmöglichkeiten
- Gescheite Karriere- und Verdienstmöglichkeiten
- ein ehrlicher Umgang mit den Aufgaben der Mitarbeiter

Ich habe oft den Eindruck, dass die Mitarbeiter in 2 Lager teilbar sind.
Einerseits Menschen, die für ihre Ideale einstehen.
Anderseits zivilversager, die in der freien Marktwirtschaft keinen Job bekommen würden.

Das ist zumindest der Eindruck, der mir von meinen Freunden (BW-ler) vermittelt wird.
Hugin & MuninAuch wenn sich die Threadentwicklung vom Ursprungsthema so langsam verabschiedet:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]

Ich denke was wichtig wäre die BW menschlicher zu machen:

- Wohnortnahe Einsatzmöglichkeiten
[/QUOTE]

Milizarmee nach schweizer Vorbild, als reine Verteidigungsarmee. Berufs- und Zeitsoldaten (wie früher bei der BW) als Spezialisten und eine starke Heereskomponente mit Wehrpflichtigen, die möglichst wohnortnah eingesetzt werden.

Den Einwand von Kampfsau betreffend einer "zivilen Milizarmee" die auch in der Lage ist gegen einen sich entwickelnden oppressiven Obrigkeitsstaat vor zu gehen halte ich nicht für abwegig, sondern für sehr wichtig.
Quasi das Mittel um Art. 20 Abs. 4 unseres Grundgesetzes auch durchsetzen zu können (was für den Normalbüger nicht erst seit heute illusorisch ist).

Man darf nicht vergessen das sich die BW nach politischer Vorgabe aktuell gerade genau in die entgegengesetzte Richtung bewegt.
poisonerste zahlen der neuberechnung von hartz 4 sickerten durch ... anscheinend nicht einmal 20 euro mehr ...
interessant dabei die "neupackung des warenkorbes" - der staat sei nicht verpflichtet, hilfsbedürftigen menschen ihre sucht- und genussmittel zu bezahlen ... deshalb fallen die bisherigen ausgaben dafür demnächst weg ...
ich meine, wie kann man pauschal vorraussetzen, dass alkohol und zigaretten von allen kunsumiert werden ??
solipsismusEs war ja schon abzusehen, dass man jetzt einfach versucht, logische "Berechnungsgrundlagen" dafür zu finden, [i]warum[/i] man den Leuten so unmenschlich wenig Geld zur Verfügung stellt.

Ich wäre allerdings beeindruckt, wenn sie den Satz überhaupt erhöht haben.
Hugin & Munin[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
der staat sei nicht verpflichtet, hilfsbedürftigen menschen ihre sucht- und genussmittel zu bezahlen ... deshalb fallen die bisherigen ausgaben dafür demnächst weg ...
ich meine, wie kann man pauschal vorraussetzen, dass alkohol und zigaretten von allen kunsumiert werden ?? [/QUOTE]

Ich denke mit dieser Argumentation werden wir langfristig weg von Geldleistungen, hin zu Sachleistungen und Gutscheinen für ganz bestimmte Produkte kommen.
Beim "Bildungsgutschein" geht es ja schon in die Richtung. Ich will gar nicht abstreitend, dass es Hartz IV Empänger gibt, die das Geld für ihre Kinder verrauchen und versaufen - aber genau die werden dazu instrumentalisiert werden um über alle mehr Kontrolle aus zu üben.

Der Empfänger kann nicht mehr frei darüber entscheiden, wofür er das Geld ausgibt.
Er bekommt zwei Mal im Monat ein Fresspaket und Gutscheine.
Natürlich werden damit Lobbyismus und Korruption wieder Tür und Tor geöffnet (wessen Waren wohl in diesen Paketen liegen?).

Zu weit her geholt von mir? Warten wir ab...
AzaVon der "Erhöhung" des H4-Satzes kann man nun halten was man möchte. Was ich persönlich für sehr spaßig erachte ist die Tatsache, dass eine so genannte Expertenkommission ein halbes Jahr für eine derartige Kalkulation braucht.
Jedem BWL-Studenten hätte man so eine Studienarbeit um die Ohren gehauen.
solipsismusSolche Gutscheine führen doch nur zur Stigmatisierung und Entmündigung der Empfänger - obwohl es sich um erwachsene Menschen handelt.
Um diese geplante (und teils reale) Bevormundung zu rechtfertigen, werden dann die "vielen" Betrugsfälle herangezogen. Wohlweislich verschweigt man, dass es sich um lediglich [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,675368,00.html]1,9%[/URL] aller Hartz IV - Bezieher handelt, von denen noch nicht mal bekannt ist, wie viele tatsächlich [i]mutwillig[/i] Falschangaben gemacht haben.
Dass gerade Politiker so viel Scheiße erzählen, ist echt verachtenswert.
WaldemarDiese Zahlen von 1,9 % sind Fakten die Westerwelle nicht glauben mag... Paßt einfach nicht in sein Weltbild.

Aber schon ein geschickter Schachzug. Alkohol und Zigaretten lassen sich wunderbar populistisch einsetzen... H4 saufen und rauchen nur. Passt wunderbar in das Klischee.

Keiner weiß aber, dass der Staat einem Baby 11,90 Euro im Monat für Tabak und Alkohol zugestand. Laut dem alten Statistikmodel.. aber dafür nichts für Windeln. Für Spielzeug gab es rechnerisch 62 Cent, für Kinobesuche und ähnliches 3,83 Euro.

Wenn man sich die Berechnungen anschaut.. merkt man schnell wie realitätsfremd diese statistischen Erhebungen sind.

@Aza
Die Experten musste solange schönrechnen bis es passt.. Das so ähnlich wie ein Wirtschaftsprüfer der die Bilanzen gewisser Firmen so lange prüfen muss.. bis es auch passt. Das kann dauern. Denn zum Schluss geht es immer um Bewertungen und Definition!
Kampfsau[QUOTE]Das ist nicht dein Ernst, oder? Für wen ist denn die Bundeswehr aktiv? Für das "Volk" oder nicht doch etwa für die Wirtschaft (was heute schon gleichzusetzen ist mit "Staat")?[/QUOTE]

In erster Linie ist das Volk selber für das Volk zuständig, wenn die Armee zum Volk gehört, wird diese auch mit geringerer Wahrscheinlichkeit, vom Volk abgrenzen.

Bewegungen wie die französische Revolution hätten nicht stattfinden können, wären diese nicht durch die Armee unterstützt worden, da ja der Großteil der Soldaten von den einfachen Bürgern gestellt wurden.

[QUOTE]Könnte was mit der zunehmenden Polizeigewalt zu tun haben. Den zweiten Satz verstehe ich nicht. [/QUOTE]

Wie stark genau steigt denn die Polizeigewalt?

[QUOTE]Dann wären sie wohl als Sozialarbeiter oder Pfleger besser aufgehoben.[/QUOTE]

Sozialarbeit und Streitschlichtung ist eine wichtige Aufgabe von Polizisten. Aber das ist ja der Punkt, es ist eben Vieles mehr und das ist auch Faszination dieser Arbeit. Kein Tag ist haargenau wie der andere.

[QUOTE]Du solltest mal möglichst unvoreingenommen an eine Demo gehen und sehen, wer die tatsächlichen Provokateure und Gewalttäter sind.[/QUOTE]

Menschen sind immer noch Menschen. Ich kann nicht für alle Polizisten sprechen und auch nicht für alle Demonstranten. Natürlich verhalten sich nicht alle Polizisten völlig korrekt aber genauso verhalten sie auch manche Demonstranten nicht korrekt. Das muss man jedoch im Einzelfall entscheiden.

Ich glaube oft genug werden, wenn es zu Gewaltausbrüchen kommt, diese auch provoziert. Ich glaube nichtmal, dass das von Natur aus agressive Personen sind.

Ich kann ja nicht erst jemanden beschimpfen, in Sprechchören niederbrüllen, mich selbst als Verkörperung der absoluten Gerechtigkeit darstellen und während ich all dies mache, und den Bullen Steine und Brandsätze um die Ohren fliegen erwarten, dass alle das völlig gelassen hinnehmen und nicht einer mal ausrastet. Das sind nämlich auch nur Menschen, mit der Tendenz zur Gewalt aber auch mit vielen guten Seiten.

Wer Menschen nicht wie Menschen behandelt, darf sich auch nicht wundern, wenn mal was zurückkommt. Das ist keine Entschuldigung für tatsächliche Polizeigewalt und Korruption aber die Leute die mir sowas erzählen, sind doch genauso dialektisch

[QUOTE]aber gegen diesen langweiligen "normalen" Streifendienst ist es doch eine willkommene Abwechslung mal zu einer Demo zu fahren, oder ?![/QUOTE]

Die Mitglieder der Bereitschaftspolizei sind größenteils sehr junge Beamte und das hat einen einfachen Grund, zum Großteil setzt diese Gruppe sich nämlich aus Kommissaren und Wachtmeistern zusammen, die gerade ihr Studium oder ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Verpflichtend für die aller meisten Polizisten ist nämlich ein anschließender Dienst in der Bereitschaftspolizei für anderthalb Jahre. Der Dienst ist körperlich auch zu anspruchsvoll, als dass man ihn dauerhaft für längere Zeit ausüben könnte.

Danach wird man erst in den regulären Streifen und Schichtdienst übernommen. Glaub mir, fast alle Polizisten sind froh, wenn sie da raus sind, dass ist eben nicht so "ich will mal ein paar Leute verhauen, schickt mich da und da hin" man ist auf Bereitschaft, wie der Name schon sagt und kann in abgelegenste Käffer abkommandiert werden.

Ich glaube auch nicht, dass den meisten Polizisten der "normale" Streifendienst zu langweilig ist. Wer einmal bei einer Schlägerei ein paar Hiebe einstecken musste und um sein Leben fürchten musste, ist schonmal froh, dass der Großteil der Arbeit doch eher aus Streitereien und Bagatellen besteht.



[QUOTE]Das finde ich ja gar nicht schlimm, mir sind die Polizisten auf einer Demo allemal lieber als Steineschmeisser & Co. Aber grossen Respekt kann ich vor den gewöhnlichen Streifen-Politessen nicht mehr haben und die "Ideale" würde ich auch noch einmal überdenken... das ist wohl eher der sichere Arbeitsplatz, die sichere Rente und der Beamtenstatus. Sicher, die Ausbildung ist bestimmt nicht leicht und der Einstellungstest hart, aber welche Politesse würde den denn nach 5 - 8 Jahren Dienst noch schaffen ? Schau sie Dir mal demnächst genauer an.[/QUOTE]

Es ist eher die Abwechslung und Herausforderung verbunden mit Arbeitsplatzsicherheit. Nur wenn ich Beamter werden will, kann ich das auch in weniger entbehrungsreichen Ämtern werden?

Und ich hab sie mir genauer angeschaut. Ich kenne einige Polizisten persönlich, mein Nachbar ist einer, der Vater einer guten Bekannten auch, außerdem hatte ich ein mehrwöchiges Praktikum bei einer Polizeibehörde durchgeführt.

Natürlich waren nicht alle in schlechter Form aber der Schichtdienst und die vielen Überstunden sind eben nicht sehr Fitness und Gesundheitskonform. Schlimmer als in anderen Berufen ist es sicherlich nicht aber die Athletik, die Bereitschaftspolizisten aufweisen, lässt zwangsweise nach.Noch dazu kommt ein natürlicher Alterungsprozess. Aber im eigentlichen Dienst bilden sich ganz andere Fähigkeiten aus. Zu allererst haben die meisten Polizisten ein überdurchschnittliches Kurzzeit und Detailgedächnis. Sie gewinnen einen 7ten Sinn für potentiell gefährliche Situationen, lernen mit gewissen Menschentypen umzugehen.

Und sie haben meist ein sehr gutes Urteilsvermögen. Das ist sehr wichtig, bei neuen, unbekannten Situationen. Das logische Denken ist beim Aufklären von Verbrechen natürlich auch unerlässlich.

In dem Beruf ist dein Gehirn sicherlich wichtiger, als der Körper.

[QUOTE]mich interessiert sehr, welche art von Idealen du seitens der Abiturienten ansprichst? Ich persönlich halte es für problematisch, 18 -20 Jährigen gefestigte Ideale abzuverlangen. Ich denke, bzw. hoffe auch das es sich beim Großteil der Abiturienten während Ausbildung oder Studium herausbildet.[/QUOTE]

Ich sage 18-20 Jährige haben ihre grundlegenden Charakterstrukturen für den Rest ihres Lebens schon sehr weit ausgebildet. Natürlich kann sich da noch ein wenig was ändern aber um 180Grad drehen oder Haken schlagen wird wohl auch niemand mehr.

Und ich muss sagen, dass ich in dem Alter schon sehr ausgeprägte Ideale und Wertevorstellungen hatte. Eher kann es noch passieren, dass Ideale sich aufweichen und Persönlichkeiten im Alter korrumpieren. Aber die größte Altersgruppe in der Armee machen 20-35 Jährige aus. Und die tragen durchgehend ihre ersten 20 Lebensjahre mit sich herum. Ich meine laut der Psychologie kann man schon in den ersten 5 Jahren des Lebens, den Charakter vieler Kinder dauerhaft verderben.



[QUOTE]Ich denke mit dieser Argumentation werden wir langfristig weg von Geldleistungen, hin zu Sachleistungen und Gutscheinen für ganz bestimmte Produkte kommen.[/QUOTE]

Back to the Essensmarken
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]
... Wer einmal bei einer Schlägerei ein paar Hiebe einstecken musste und um sein Leben fürchten musste, ist schonmal froh, dass der Großteil der Arbeit doch eher aus Streitereien und Bagatellen besteht...[/B][/QUOTE]

Der Großteil der Arbeit besteht darin :
- nichtangeschnallte Kraftfahrer aufzuschreiben
- nichtblinkende Abbieger aufzuschreiben
- am Stoppschild nicht anhaltende Kraftfahrer aufzuschreiben
- nicht Helmtragende Kradfrahrer ausfzuschreiben
- getunete Mofa-Fahrer aufzuschreiben
- Fahrer mit überladenen Anhängern aufzuschreiben
- Fahrer mit abgelaufener HU aufzuschreiben
- Fahrer mit fehlender Warnweste aufzuschreiben
- Fahrer mit fehlendem Warndreieck aufzuschreiben
- Fahrer mit abgelaufendem Verbandkasten aufzuschreiben

und wegen dieser Aufgaben nenne ich die Polizisten mit vollem Recht bewaffnete Politessen, denn mehr sind sie nicht.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i]
Natürlich können Demos etwas bringen, aber es kommt immer darauf an wie man sie durchführt.[/QUOTE]Das sehe ich auch so.

[QUOTE]Wer am System etwas ändern will, der muss woanders ansetzen ...
- Die Systempresse boykottieren ...
- Systemlinge aufklären und auf Wahlkampfveranstaltungen unbequeme Fragen stellen ...
- Den Chip des neuen Personalausweises in der Mikrowelle rösten ...
- Firmen, die Mensch und Umwelt ausbeuten, rigoros boykottieren ...[/QUOTE]Allerdings haben die meisten deiner Vorschläge meiner Ansicht nach den selben Fehler wie die diversen anderen "Gegen-Aktionen".

Eigentlich wollte ich mich zu einigen der genannten Punkte - und zu einigen anderen Beiträgen - ausführlicher äußern. Aber da es nun schon wieder früher Morgen ist, fasse ich mich kurz:

[COLOR=limegreen]"Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft.
Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen."[/COLOR]
( Buckminster Fuller, Zitat gefunden in einem Video auf [url]http://www.schloss-tonndorf.de[/url] )

Dass "Dafür-Aktionen" viel erfolgreicher sind als "Dagegen-Aktionen",
konnte ich beim letzten "Reinstädter Landmarkt" wieder erleben:
[url]http://www.reinstaedter-landmarkt.de[/url]
[url]http://wirtschaftsring.reinstaedter-landmarkt.de[/url]

Weitere interessante Links:
[url]http://www.gemeinschaft-sonnenhof.de[/url]
[url]http://www.kommune-niederkaufungen.de[/url]
[url]http://www.schloss-tonndorf.de[/url]
Kampfsau[QUOTE]Der Großteil der Arbeit besteht darin :...[/QUOTE]

Das weißt du weil....? Was weißt du schon über die wirkliche Arbeit von Polizisten? Das ist eine genauso unqualifizierte Aussage wie die, dass man hargenau weiß, wie es ist Lehrer zu sein, nur weil man selber mal in der Schule war. Und weil man die Lehrer von 8 bis 13 Uhr 15 sieht haben die danach nichts zu tun? So kommt es mir zumindest vor, wenn du Polizei auf das wenige reduzierst, was du von ihnen gesehen hast, ist das echt arm.

Ich hab die zumindest mal auf ihren Schichten begleitet. Sicherlich ist die Verkehrsüberwachung schon ein nicht so kleiner Bestandteil aber ich sehe diese Aufgabe als extrem wichtig an. Das klingt alles nach Kleinigkeiten aber hast du mal so einen schlimmen Unfall erlebt? Hast du erlebt wie die Leute verzweifelt um Hilfe schreien und man kann nichts tun,bis die Feuerwehr da ist? Diese Schreie brennen sich ein aber wenn die Schreie verstummen, dann weiß man, es ist wirklich schlimm geworden.Die Leichen zu identifizieren, die Unfallstelle zu sichern und dokumentieren und die Angehörigen zu benachrichtigen, das sind alles hässliche Aufgaben.

Dann lieber den Leuten regelmäßig auf die Finger klopfen.Überladungen, nicht Anschnallen,kein Helm, nicht blinken klingt für den normalen Fahrer banal.

Aber diese Dinge können tödlich enden und sie sind auch schon tödlich geendet. Tausende Menschen jährlich,sterben an diesen "Kleinigkeiten" die Polizisten beanstanden. Und sie wissen was passieren kann, darum nehmen sie das auch wichtig. Und wenn nicht andauernd Frauen vergewaltigt und Leute abgestochen werden und man noch Zeit für sowas hat, spricht das eigentlich FÜR die Arbeit der Polizei und FÜR die Gesellschaft.

Und natürlich gab es auch viele andere Aufgaben die erledigt wurden. Vor allem Abends und Nachts, nach den Hauptverkehrszeiten, wenn die Leute daheim sind, beginnen die ganzen Familiendramen. Die Leute kommen von der Arbeit, haben Frust angesammelt, man hockt aufeinander, trifft Freunde und Verwandte.

Normalerweise fälle ich solche Urteile nicht aber ich finde deine Ansicht ist hochgradig unreflektiert und von Vorurteilen vernebelt.
Mondenkind79@H&M

Wenn ich eine Frage stelle, und eine derartige Antwort bekomme ("echte Musik" etc.), dann wirkt das auf mich überheblich. Was Musik ist und was nicht, ist doch wohl eher eine persönliche Geschmacksfrage, als eine objektive Angelegenheit. Und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Zumal du die Musik nicht gehört hast und dir daher gar kein Urteil darüber bilden kannst.

Nein, mit einem "Event" hatte das Ganze nichts zu tun, und eine Demo war es auch nicht, sondern eine Protestaktion.
In erster Linie ging es bei dem Gelöbnix darum, wie ich auch schon an Kampfsau schrieb, das Bundeswehrgelöbnis mit Lärm und Protest zu stören. Und dieses Ziel wurde recht gut erreicht.

Das BW-Gelöbnis fand an einem sehr zentralen Ort statt, nämlich direkt neben einer Einkaufsmeile, und aufgrund der hohen Präsenz des Militärs in der Stadt wäre das Spektakel auch ohne "unsere" Anwesenheit nicht an den Passanten vorbeigegangen. Allerdings wäre dann wohl das Bild entstanden, dass es völlig normal sei, wenn die Bundeswehr in der Stadt aufmarschiert, ohne dass es irgendjemanden stört.

Infostände und Infomaterial gab es bei dieser Aktion selbstverständlich auch. Ich habe auch die vorbeigehenden Passanten beobachtet und da war von Angst oder "einen Bogen um das Ganze machen" absolut nichts zu sehen.

Allerdings bin ich für all deine Kritik ohnehin die falsche Adresse.
Wende dich doch an die Organisatoren des (nächsten) Gelöbnix, und unterbreite ihnen deine Vorschläge, wie man es deiner Meinung nach besser machen könnte (oder warum man gar kein Gelöbnix veranstalten sollte).

[quote]Zum Thema, das ich anstossen wollte: Wie kann ich an diesem System (das durch und durch korrupt ist, das Armut schafft und nur einer kleinen "Elite" dient) etwas ändern?
Durch Demos vielleicht, aber die Frage ist wie. Und so schließt sich der Kreis. Ich ziehe die Masse (so sehr mancher sie vielleicht für blöd hält und verachtet - wobei jeder ein Teil dieser "Masse" ist) nicht auf meine Seite, wenn ich im Harlekinkostüm Krach mache und 18 jährige Rekruten nieder brülle.
Ich erreiche ein langsames Umdenken wenn ich mit Fakten aufkläre, auf Fehlentwicklungen hin weise und das so tue, das mir die Leute zu hören anstatt mich in eine Schublade zu stecken und sich von mir ab zu wenden.[/quote]

Das Thema wurde hier bereits angestoßen, es gibt dafür auch den Thread zum Umdenken.

Indem du Alles ins Lächerliche ziehst (noch dazu, ohne dabei gewesen zu sein), stellst du jedenfalls selbst die Ernsthaftigkeit deiner Intention in Frage.
Mondenkind79@Kampfsau

[quote]In erster Linie ist das Volk selber für das Volk zuständig, wenn die Armee zum Volk gehört, wird diese auch mit geringerer Wahrscheinlichkeit, vom Volk abgrenzen.[/quote]

Es bleibt zu hoffen, dass das im Fall der Fälle so ist. Heiligendamm zumindest zeigte etwas anderes...


[quote]Wie stark genau steigt denn die Polizeigewalt? [/quote]

Falls du von mir eine Statistik möchtest, die kann ich dir nicht bieten. Vielleicht findest du ja etwas im www darüber.
Es gibt aber Studien, wie die neulich von Amnesty International, zum Thema zunehmende Polizeigewalt in Deutschland.


[quote]Sozialarbeit und Streitschlichtung ist eine wichtige Aufgabe von Polizisten. [/quote]

Das halte ich für einen Euphemismus.
Vielleicht kommt diese Sichtweise ja daher, dass auch die "echte" Sozialarbeit heute in vielen (sich häufenden) Fällen nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Begriff zu tun hat?!


[quote]Menschen sind immer noch Menschen. Ich kann nicht für alle Polizisten sprechen und auch nicht für alle Demonstranten. Natürlich verhalten sich nicht alle Polizisten völlig korrekt aber genauso verhalten sie auch manche Demonstranten nicht korrekt. Das muss man jedoch im Einzelfall entscheiden.

Ich glaube oft genug werden, wenn es zu Gewaltausbrüchen kommt, diese auch provoziert. Ich glaube nichtmal, dass das von Natur aus agressive Personen sind.

Ich kann ja nicht erst jemanden beschimpfen, in Sprechchören niederbrüllen, mich selbst als Verkörperung der absoluten Gerechtigkeit darstellen und während ich all dies mache, und den Bullen Steine und Brandsätze um die Ohren fliegen erwarten, dass alle das völlig gelassen hinnehmen und nicht einer mal ausrastet. Das sind nämlich auch nur Menschen, mit der Tendenz zur Gewalt aber auch mit vielen guten Seiten.

Wer Menschen nicht wie Menschen behandelt, darf sich auch nicht wundern, wenn mal was zurückkommt. Das ist keine Entschuldigung für tatsächliche Polizeigewalt und Korruption aber die Leute die mir sowas erzählen, sind doch genauso dialektisch[/quote]

Es gibt bei youtube genügend Videos, auf denen eindeutig zu sehen ist, dass Bullen willkürlich auf Unschuldige einprügeln, ohne vorher provoziert worden zu sein.

Ich war übrigens noch nie auf einer Demo, auf der den Bullen Steine und Brandsätze um die Ohren geflogen sind oder Menschen nicht wie Menschen behandelt worden wären.
Dass es vereinzelt(!) Krawallmacher unter Demonstranten gibt, bestreite ich nicht. Oft hat sich auch schon hinterher rausgestellt, dass das gar keine Demonstranten waren...

Ich vermute irgendwie stark, dass du bei dem Wort "Demo" hauptsächlich die 1. Mai Randale oder ähnliches im Kopf hast. Diese Randale haben aber größtenteils keinen politischen Hintergrund.

Selbst auf eine Demo zu gehen und dir ein eigenes Bild zu machen, wäre vielleicht wirklich mal gut...



@"Ideale der heutigen jungen Generation"

ist die [URL=http://www.fr-online.de/politik/generation-biedermeier/-/1472596/4638752/-/index.html][color=lightblue]hier[/color][/URL] vorgestellte Studie auch ganz interessant.
Ronin76[QUOTE]
Ich denke mit dieser Argumentation werden wir langfristig weg von Geldleistungen, hin zu Sachleistungen und Gutscheinen für ganz bestimmte Produkte kommen.
Beim "Bildungsgutschein" geht es ja schon in die Richtung. Ich will gar nicht abstreitend, dass es Hartz IV Empänger gibt, die das Geld für ihre Kinder verrauchen und versaufen - aber genau die werden dazu instrumentalisiert werden um über alle mehr Kontrolle aus zu üben.

Der Empfänger kann nicht mehr frei darüber entscheiden, wofür er das Geld ausgibt.
Er bekommt zwei Mal im Monat ein Fresspaket und Gutscheine.
Natürlich werden damit Lobbyismus und Korruption wieder Tür und Tor geöffnet (wessen Waren wohl in diesen Paketen liegen?).

Zu weit her geholt von mir? Warten wir ab...
[/QUOTE]
Wäre möglich, beim derzeitigen politischen Kurs sind weitere Kürzungen und mehr Obdachlosigkeit jedoch wahrscheinlicher, denn sie belasten den Sozialhaushalt kurzfristig weniger. Ganz nach dem großen Vorbild, den USA. Solche Gutscheine geben jedoch viele Kontrollmöglichkeiten.


[QUOTE]Dann lieber den Leuten regelmäßig auf die Finger klopfen.Überladungen, nicht Anschnallen,kein Helm, nicht blinken klingt für den normalen Fahrer banal.[/QUOTE]
Wird nur äußerst selten gemacht, dh nicht mal das bekommen sie hin. Mit Handy am Ohr telefonieren während dem Fahren, ständiges Herumspielen am Navi, Schminken beim Fahren, SEHR HÄUFIG defektes Abblendlicht in der Nacht, betreffen ca. 1/3 der Autofahrer. Die Polizei sieht es, macht aber nix. Die fahren dafür gerne selbst mal mit 100 kmh durch geschlossene Ortschaften, ohne im Einsatz zu sein (kein Blaulicht). Oft genug gesehen.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B] - der staat sei nicht verpflichtet, hilfsbedürftigen menschen ihre sucht- und genussmittel zu bezahlen ... deshalb fallen die bisherigen ausgaben dafür demnächst weg ... [/B][/QUOTE]

und was sollten dann jene tun, die süchtig sind nach dem Einen oder Andern? Kann man sich eine Nikotinsucht (Süchte sind ja Krankheiten) ärtzlich bestätigen lassen und kriegt dann das Geld? oder womöglich einen Entzug in einer schicken Klinik...? Oder monatlich zwei Stangen Zigis geschenkt?

oder soll für die Sucht lieber schwarz gearbeitet werden, geklaut, geschmuggelt oder wie stellen sie sich das vor? Man darf ja auch nicht das Geld, das für andere Zwecke vorgesehen ist, missbrauchen...


[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B]
ich meine, wie kann man pauschal vorraussetzen, dass alkohol und zigaretten von allen kunsumiert werden ?? [/B][/QUOTE]

Man kann durchaus pauschal voraussetzen, dass Menschen süchtig sind, nach irgendwas. die 1%-2% Ausnahmen ändern daran nichts Wesentliches.

grüsse, barbara
Ronin76Dieses Argument, daß Sucht- und Genußmitteln nicht der Staat bezahlen soll, würde verschärft bedeuten, daß H4-Empfänger sich nur noch (vergiftetes) Leitungswasser und altes Brot leisten sollen, da sie minderwertige Menschen sind. Das geht dann auch in Richtung der biblischen/lutherschen Mißinterpretation, daß nur Essen soll, wer arbeitet, die vor ca. 70 Jahren schon mal drastisch zu politischen Zwecken benutzt wurde.

Daß die Kriminalität dadurch steigen wird, ist logisch. Aber nicht nur wegen einer Suchtproblematik, wie dem Craving, sondern weil der Mensch nicht nur von Wasser und Brot allein lebt, und für Mehr das Geld definitiv fehlen wird und auch teilweise bereits fehlt.
solipsismusHartz IVlern kein Budget für Suchtmittel zu gewährleisten, heißt doch einfach, sie weiter vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen, da es durchaus normal ist, zu rauchen und/oder zu trinken und vor allem diese beiden Tätigkeiten als recht gesellig wahrgenommen werden.
Wenn es jedem Menschen (über 18) in der Gesellschaft frei steht, diese Suchtmittel zu konsumieren, müsste wenigstens ein kleiner Etat dafür auch Hartz IV-Beziehern zur Verfügung stehen.
Sonst können sie es auch "Zwangsgesundheits-Geld nennen" und gleich die Lebensmittel bestimmen, die erworben werden dürfen. Die Ironie, dass Hartz IV-Bezieher [URL=http://www.heise.de/tp/blogs/8/147083]unter schlechterer Gesundheit[/URL] als der Durchschnittsbürger leiden, ist wahrscheinlich schon bekannt.
[quote]Laut Studienautor Wilhelm Adamy berichten etwa 500.000 Langzeitarbeitslose von gesundheitlichen Einschränkungen. Das sei jeder fünfte bis sechste Erwerbslose. Im Vergleich zu den Beschäftigten würden Arbeitslose ihren Gesundheitszustand mehr als doppelt so häufig als mittelmäßig bis sehr schlecht bewerten.
[i]Quelle: heise.de[/i][/quote]

Das erinnert mich daran, dass Hygieneprodukte für Frauen in den USA unter die Luxussteuer fallen ... schließlich handelt es sich um Entbehrliches (?!).
poisonhi LaChatte
hoffe, du hast mich nicht missverstanden ..., unsere gedankengänge sind da schon sehr ähnlich ....

ich schrieb, der staat - sei - nicht verpflichtet und gab damit nur die argumentation der berechnenden "expertenkommission" wider ...

für mich eben ein unding, mit dieser begründung kürzungen vorzunehmen

soll doch dann jeder mit dem geld machen, was er für richtig hält

"das geld nicht für andere zwecke missbrauchen" ... ich stell mir grad vor, wie die arge den hartz4 empfänger zurechtweist ... "sie dürfen dafür kein frisches obst, bücher, kinokarten oder sonstiges kaufen ... also fangen sie gefälligst an zu rauchen" ...
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]...Und wenn nicht andauernd Frauen vergewaltigt und Leute abgestochen werden und man noch Zeit für sowas hat, spricht das eigentlich FÜR die Arbeit der Polizei und FÜR die Gesellschaft.
...[/B][/QUOTE]

Ja würde sie sich mehr auf solche "echten" Aufgaben konzentrieren, würde man sich in manchen Gegenden auch vielleicht wieder etwas sicherer fühlen, aber wenn ich dann lesen muss, dass sich die Polizei in manche Gebiete Duisburgs nur noch mit Verstärkung hineintrauen, kann ich auch nachvollziehen, warum sie ihre Arbeitszeit lieber mit typischen Politessen- und Ordnungsamt - Aufgaben totschlagen.

Wenn man hier am Niederrhein nachts um 2:00 Uhr in den Feldern !!!!! angehalten wird, fragt man sich schon: was machen die um diese Zeit hier ? warum sind die nicht in der Innenstadt, wo um diese Zeit, in und vor den Kneipen, weitaus mehr Einsatzmöglichkeit gegeben wäre und von Nöten wäre ?
Ruhige Kugel schieben kommt einem da schnell in den Sinn.

Ich als Frau hoffe sehr, dass ich niemals in eine Notsituation gerate, wo ich auf die Hilfe der Polizei angewiesen bin !
solipsismusSo viel ich weiß, haben Polizisten, die Verkehrskontrollen durchführen, Quoten. Das heißt, sie werden so lange an einer Stelle warten und kontrollieren, bis sie tatsächlich ihre drei Verkehrssünder und ihre 5 ausgefallenen Rücklichter zusammen haben. Das ist an sich beschissen, aber auch nicht ihre Schuld.
ScheolEs gibt einen definitiven Unterschied zwischen Bullen und Polizei.

Bullen sind die, die auf Demos mit ihrem Agent Provocateur nur darauf warten endlich draufknüppeln zu dürfen. Diese Art von Polizeischwein gibt es, und diese Art von Polizeischwein agiert sehr oft.

Und dann gibt es den Polizisten, mit seinem unterbezahlten Drecksjob, der sich jeden Tag mit besoffenen und Schlägern rumärgern darf. Der bis nachts auf der Autobahn steht weil ein 20 Jähriger Vollidiot meinte, das 5cm Abstand reichen würden. Der bei jedem Ehekrach gerufen wird um sich das gekeife anzuhören etc. pp.

Nicht jeder Bulle ist ein Schwein. Aber auch nicht jeder "Freund und Helfer" ein Engel.

Je nachdem, was die Zentrale eben befiehlt. Befehl und Gehorsam, wie beim Bund. Deswegen ist die Polizei für mich eine Art Miliz.
solipsismusWas mir nicht in den Kopf will, ist, warum (in einem Thread über Hartz IV) x Leute über den Job, die Aufgaben und die Koordination von Polizisten, Politessen und SEKs diskutieren, die anscheinend weder persönliche Erfahrung, noch nahe Verwandte oder Bekannte in diesem Bereich haben. Ich war auch schon in der Nähe von Piloten und weiß trotzdem nicht, wie ihr Arbeitsalltag tatsächlich aussieht.
ScheolMein Schwager sein Nachbar und bester Freund ist bei der Polizei. Der Vater eines ehemaligen Schulkamerads war Polizist.
Meine Nichte lernte und arbeitete bis vor kuzem noch auf Gericht.
Ebenfalls ein sehr guter Freund von mir hat zur hiesigen Polizei sehr gute Kontakte.

Erzähl mir nix...
solipsismusIch erzähle hier nichts, weil ich weiß, dass ich keine Ahnung habe. :)
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Es gibt einen definitiven Unterschied zwischen Bullen und Polizei.

Bullen sind die, die auf Demos mit ihrem Agent Provocateur nur darauf warten endlich draufknüppeln zu dürfen. Diese Art von Polizeischwein gibt es, und diese Art von Polizeischwein agiert sehr oft.

Und dann gibt es den Polizisten, mit seinem unterbezahlten Drecksjob, der sich jeden Tag mit besoffenen und Schlägern rumärgern darf. Der bis nachts auf der Autobahn steht weil ein 20 Jähriger Vollidiot meinte, das 5cm Abstand reichen würden. Der bei jedem Ehekrach gerufen wird um sich das gekeife anzuhören etc. pp.

Nicht jeder Bulle ist ein Schwein. Aber auch nicht jeder "Freund und Helfer" ein Engel.

Je nachdem, was die Zentrale eben befiehlt. Befehl und Gehorsam, wie beim Bund. Deswegen ist die Polizei für mich eine Art Miliz. [/B][/QUOTE]

Miliz ist eine Bürgerwehr, das kann man von der Polizei so nicht sagen, jedoch sind Polizisten Bürger in Uniform.


Die Polizei hat viele interne Probleme, die von der Politik verursacht wurden, wie z.B. den Personalmangel.
Es ist aber auch so, dass andere gesellschaftliche
Vorfluter, wie etwa Lehrer und Erzieher zeitgeisttechnisch versagen und die Polizei die letzte
gesellschaftliche Verteidigungslinie vor der sozialen Idiotie ist.
Jeder, der zur Polizei geht, weiss, was ihn erwartet,
als Personaler würde ich kaum Leute dort haben wollen, die wegen Arbeitslosigkeit in ihrem Nest Polizist werden wollen.
Aber egal.
Die Polizei stellt halt einen Querschnitt der Bevölkerung dar, es wird dort wohl durchaus keine Heiligen geben.
Grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass du allgemein mit Autorität nicht umgehen kannst.
Das ist aber dein persönlicher Makel.
GISMO@JohnSteed:

[QUOTE]Miliz ist eine Bürgerwehr, das kann man von der Polizei so nicht sagen, jedoch sind Polizisten Bürger in Uniform.[/QUOTE]
Was sind denn dann keine Bürger?

[QUOTE]als Personaler würde ich kaum Leute dort haben wollen, die wegen Arbeitslosigkeit in ihrem Nest Polizist werden wollen.[/QUOTE]
Ich auch nicht. Aber wenn es dazu kommt, keine anderen mehr finden zu können, fängt die Polizei ohnehin an, keine Rolle mehr zu spielen. Und wenn es die Lenker nicht schaffen, genug Bürger befriedigende Arbeit zu geben, damit diese nicht Polizisten werden müssen, wird es eben kommen, wie es kommen muss.
xMoriturusx[SIZE=3][b]"Der Sozialstaat darf nicht aus dem Ruder laufen, er muss bezahlbar bleiben. Die CSU wird einer Regelsatzerhöhung nur zustimmen, wenn es verfassungsrechtlich überhaupt nicht anders geht."[/b][/SIZE]

CSU-Chef Seehofer


Derzeit lässt CDU-Fraktions-Chef Volker Kaude prüfen, ob die erforderliche Rechtsgrundlage bestehe, den Regelsatz für Eltern von Schulschwänzern um 30% zu kürzen,

[b]"Auch wer Hartz IV bekommt, muss seine Kinder zur Schule schicken. Tut er es nicht, so muss ihm das fällige Bußgeld von seinen Sozialleistungen abgezogen werden"[/b]

Ich fordere daher: Eine regelmäßige Prüfung aller Millionärsfamilien, ob deren Kinder ihren Privatunterricht wahrnehmen. Ansonsten droht: Eine Vermögensabgabe von 30%
Kampfsau[QUOTE]Wird nur äußerst selten gemacht, dh nicht mal das bekommen sie hin. Mit Handy am Ohr telefonieren während dem Fahren, ständiges Herumspielen am Navi, Schminken beim Fahren, SEHR HÄUFIG defektes Abblendlicht in der Nacht, betreffen ca. 1/3 der Autofahrer. Die Polizei sieht es, macht aber nix. Die fahren dafür gerne selbst mal mit 100 kmh durch geschlossene Ortschaften, ohne im Einsatz zu sein (kein Blaulicht). Oft genug gesehen.[/QUOTE]

Was du alles siehst? Ich hab sowas noch nicht gesehen. Passiert es folglich nicht ? Oder passiert es andauernd?Sieht man nur das was man sehen will? Ich schließe gar nicht aus, dass dieses Fehlverhalten bei der Polizei vorkommt aber ist das wirklich die Regel?

Ich glaube z.B. auch, dass der Großteil der Autofahrer normal und vernünftig fährt, sonst würde es viel häufiger zu Unfällen kommen. Aber selbst wenn ein 4tel oder ein 5tel so riskant fährt, das reicht schon und es fällt auf. Man merkt sich bei der Autofahrt ja immer nur die Raser und nicht die 30 anderen Autofahrer, die keine Probleme gemacht haben.

[QUOTE]@"Ideale der heutigen jungen Generation" ist die hier vorgestellte Studie auch ganz interessant.[/QUOTE]

Ein junger Erwachsene braucht Wertemaßstäbe und Ideale. Wenn ein 18-20 jähriger diese nicht hat, dann wird er sie höchstwahrscheinlich auch nicht mehr bekommen.

[QUOTE]Man kann durchaus pauschal voraussetzen, dass Menschen süchtig sind, nach irgendwas. die 1%-2% Ausnahmen ändern daran nichts Wesentliches.[/QUOTE]

Vielleicht süchtig nach Schokolade oder süchtig nach Fernsehen oder Internet. Aber wo hört Begeisterung auf und beginnt Sucht? Vielleicht wären aufgezwungene Ernährungspläne sogar recht gesund, vielleicht ist eine Mietskaserne ökonomischer aber ob diese Reglementierungen sinnvoll sind?

Man kann damit argumentieren, dass es ja eine von anderen erbrachte Leistung hat und diese eigentlich, wie es in vielen anderen Ländern übrigens noch ist, nicht selbstverständlich ist. Nur kann es ja auch nicht ernst gemeint sein wenn man sagt "seit zufrieden damit oder verhungert oder werdet kriminell"

Aber Deutschland ist "noch" eine führende Industrienation und wird das erstmal noch etwas bleiben. Deswegen habe ich auch andere Ansprüche an eine solche Nation.

Und Arbeitslosigkeit ist für die meisten keine Zuflucht. Es ist ein permanenter Zustand. Arbeitslosigkeit ist auch ein von Industrie und

[QUOTE]Daß die Kriminalität dadurch steigen wird, ist logisch. Aber nicht nur wegen einer Suchtproblematik, wie dem Craving, sondern weil der Mensch nicht nur von Wasser und Brot allein lebt, und für Mehr das Geld definitiv fehlen wird und auch teilweise bereits fehlt.[/QUOTE]

Das glaube ich auch, wer Menschen pauschal wie potentielle, unverantwortliche Junkies behandelt, braucht sich nicht wundern, wenn diese sich dazu gedrängt sehen, bestimmte, nicht gesetzeskonforme Dinge zu tun.

[QUOTE]Ja würde sie sich mehr auf solche "echten" Aufgaben konzentrieren, würde man sich in manchen Gegenden auch vielleicht wieder etwas sicherer fühlen, aber wenn ich dann lesen muss, dass sich die Polizei in manche Gebiete Duisburgs nur noch mit Verstärkung hineintrauen, kann ich auch nachvollziehen, warum sie ihre Arbeitszeit lieber mit typischen Politessen- und Ordnungsamt - Aufgaben totschlagen.[/QUOTE]

Dann scheint es zwei grundlegende Probleme zu geben. Erstmal gibt es zuwenige Polizisten und der zweite Punkt ist, dass keine Polizei funktionieren kann, ohne die Hilfe der Bürger.

Wenn sich dann ganze Stadtteile kollektiv gegen die Polizei zusammengeschlossen haben, was soll sie da machen? Mit Großaufgeboten ganze Stadtteile ausräumen?

Es muss transparent bleiben, ich finde z.B. gut, dass jeder Polizist angeklagt werden kann. Es wäre sicherlich weniger lästig, wenn man nicht immer mit einem Fuß im Knast stehen würden aber Polizeiwillkür darf auch nicht toleriert werden.

Und zum anderen Punkt, solche "echten Aufgaben" sind (zum Glück) immer noch die Ausnahme. Die Wahrscheinlichkeit dass ich in der Ubahn abgestochen werde, ist immer noch niedriger, als dass ich von einem Autofahrer totgefahren werde der meint, man könne locker 60-70 in der 40er Zone fahren.

Außerdem, wenn man will, dass Polizisten sich häufiger mit Gewaltverbrechen befassen, dann sollte man diese auch häufiger zur Anzeige bringen und nicht alles totschweigen.Die meisten Ermittler werden von Missbrauchsopfern aufgesucht, wenn diese Tat schon Jahrelang zurückliegt, teilweise sogar Jahrzehnte. Oder Zeugen und Mitwissende melden sich ebenfalls nicht.



[QUOTE]Wenn man hier am Niederrhein nachts um 2:00 Uhr in den Feldern !!!!! angehalten wird, fragt man sich schon: was machen die um diese Zeit hier ? warum sind die nicht in der Innenstadt, wo um diese Zeit, in und vor den Kneipen, weitaus mehr Einsatzmöglichkeit gegeben wäre und von Nöten wäre ? Ruhige Kugel schieben kommt einem da schnell in den Sinn.[/QUOTE]

Weil Polizisten überall sein müssen? Weil jede Straße des Zuständigkeitsbereiches potentiell zu jeder Zeit abgefahren werden muss?

Warum warst du um 2:00 Uhr morgens auf den Feldern? Sicher nicht, weil du was anstellen wolltest aber wenn ich z.B. als Drogendealer oder Krimineller wüsste, um 2 Uhr nachts sind auf den Feldern nie Bullen weil man ja sonst denkt, sie wären faul, es gibt keine Laternen und es kommt sogut wie nie jemand vorbei , dann würde ich mich doch freuen. Warum fahren Kinderschänder immer in abgelegene Gebiete? Das hat sicherlich keeeeeinen Grund.

Denk doch mal ein bischen nach, bevor du was schreibst, bevor du alles einfach nur dazu nutzt, deine Vorurteile zu nähren.

[QUOTE]Je nachdem, was die Zentrale eben befiehlt. Befehl und Gehorsam, wie beim Bund. Deswegen ist die Polizei für mich eine Art Miliz.[/QUOTE]

Wie sollte eine Polizei denn sonst koordiniert werden? Sollte jeder immer stundenlang ausdiskutieren wer was machen will? Das wird bis zu einem gewissen Rahmen auch innerhalb einer Dienststelle gemacht. Der und der fährt diese Streife, die und der, führen die Verkehrskontrolle durch usw und man kann bei der Dienstbesprechung schon etwas Einfluss nehmen.

Aber wenn was passiert, dann wird die Einheit die am nahesten dran ist, eben hingeschickt. Und man kann nicht sagen, "mir passt das gerade überhaupt nicht, kann das B nicht machen?" und sicherlich wird die Zentrale B auch nicht erst fragen "ob er vielleicht Lust hätte das und das zu machen, es wäre ja total lieb"

Ich kenne diese 2 Stunden langen banalen Diskussionen schon zu Genüge. Befehlsstrukturen und Hirachien sind nicht immer nur reine Schikane, sie haben sich auch bewehrt und es gibt halt auch Aufgaben, da macht eine solche Organisation Sinn. Da ist mir die Diskussion darüber, was wer machen will,ein größeres Hindernis, als einfach mal zu machen.

Das kennt man doch, Kinder die nicht dem Putzplan nachkommen, obwohl sie eingeteilt wurden und dann eine halbe Stunde Diskussionen führen über eine Aufgabe, die sie selber eigentlich nur 10 Minuten gekostet hätte.



[QUOTE]Was sind denn dann keine Bürger?[/QUOTE]

Vermutlich meinte er, eine Institution von Einhaltung und Recht kann nur funktionieren, wenn diese unbezahlt und nebenberuflich als Ehrenamt von Arbeitnehmern oder Arbeitslosen ausgeführt wird und nicht von Jahrelang ausgebildeten Spezialisten.



[QUOTE]Und dann gibt es den Polizisten, mit seinem unterbezahlten Drecksjob, der sich jeden Tag mit besoffenen und Schlägern rumärgern darf. Der bis nachts auf der Autobahn steht weil ein 20 Jähriger Vollidiot meinte, das 5cm Abstand reichen würden. Der bei jedem Ehekrach gerufen wird um sich das gekeife anzuhören etc. pp.[/QUOTE]

Das mit der Bezahlung ist so eine Sache. Im mittleren Dienst ist es nicht so pralle aber im gehobenen Dienst kommt man damit schon klar. Die verdienen direkt nach der Ausbildung mit anfang 20 und Polizeizulage um die 1800 Euro netto. Schonmal mehr als das Doppelte als viele Zeitarbeiter. Und es kommt bei Beamten in den 20ern alle paar Jahren zu regelmäßigen Gehaltserhöhungen. Wenn man dann doch eine der seltenen Beförderungen bekommt, siehts auch etwas besser aus. Also die 2000 Euro Nettogrenze wird schon recht früh überschritten. Aber ich finde diese Bezahlung auch sinnvoll, der Beruf ist anstrengend und durch anständige materielle Absicherung, verhindert man Korruption. Da nagt keiner wirklich am Hungertuch.

Es kommt halt auf die Erwartungen an. Im Prinzip fühlt sich doch jeder immer unterbezahlt. Meine Lehrer dachten auch alle, nur weil ein paar ihrer alten Schulkameraden in der freien Wirtschaft teilweise 6 stellige Beträge im Jahr verdient haben, stehe ihnen das genauso zu, nur weil sie studiert haben und dass sie mit ihren 2500-3000 Euro netto unterbezahlt sind. Dabei gehen die anderen Akademiker nur nicht damit hausieren, dass sie weniger verdienen oder sind halt zufrieden, wenn sie mal das niveau eines Lehrers erreicht haben.

Man vergleicht sich immer nach oben. Mir würde das Geld im Polizeidienst reichen. Besser als Sozialarbeiter, Pfleger und Zeitarbeiter wird man allemal bezahlt.

Natürlich ist das Gekeife nervig aber das ist auch nur ein Teil der Arbeit. Es gibt auch gute Seiten.Man hat auch immer mal ein paar Erfolgserlebnisse.
Ronin76[QUOTE]
Was du alles siehst? Ich hab sowas noch nicht gesehen. Passiert es folglich nicht ? Oder passiert es andauernd?Sieht man nur das was man sehen will? Ich schließe gar nicht aus, dass dieses Fehlverhalten bei der Polizei vorkommt aber ist das wirklich die Regel?

Ich glaube z.B. auch, dass der Großteil der Autofahrer normal und vernünftig fährt, sonst würde es viel häufiger zu Unfällen kommen. Aber selbst wenn ein 4tel oder ein 5tel so riskant fährt, das reicht schon und es fällt auf. Man merkt sich bei der Autofahrt ja immer nur die Raser und nicht die 30 anderen Autofahrer, die keine Probleme gemacht haben.
[/QUOTE]
Das mag daran liegen daß ich ein paar Jahre und Kilometer mehr Erfahrung im Straßenverkehr habe als du. Mit Motorrädern, PKWs und auch ein bisschen Klein-LKW. Ich war früher auch ein Raser, viel später kam dann eine ruhige Phase, wo ich mit 60-80 über die Landstraßen gezuckelt bin. Ich kenne also wirklich alle Facetten des Straßenverkehrs und habe mich schon sehr oft mit anderen Verkehrsteilnehmer darüber ausgetauscht. Der Großteil der Autofahrer fährt nicht vernünftig, sondern auf dem Niveau von Fahranfängern oder/und aggressiv und rücksichtslos, also normal. Darum passieren ja auch ständig Unfälle, von denen jemand, der nicht am Straßenverkehr teilnimmt, und nicht die Lokalpresse liest, natürlich nicht viel mitbekommt. ;)
KampfsauMmmhh, ich finds immer lustig, wenn die Menschen meinen genau zu wissen, was man für ein Mensch ist, anhand ein paar Beträge zu ein oder zwei Themen die man geschrieben.

Naja, zumindest muss das ein schönes Leben sein, wenn man immer besser weiß was Gerechtigkeit ist, als andere.

Ich hab doch wiederholt gesagt, dass es sehr wohl inkompetente und charakterschwache Polizisten gibt. Wie sich eben auch in alle anderen Berufsgruppen Fuscher durchmogeln.Trotzdem finde ich Pauschalurteile und Herabwürdigungen noch viel schlimmer.

Das bringt nämlich die Mehrheit der Polizisten in Verruf, die sich tagtäglich mit den Abgründen menschlichen Verhaltens auseinandersetzen müssen. Vor allem wenn diese Urteile von Leuten kommen, die gar nicht genau wissen, wie Polizei funktioniert und arbeitet.

Natürlich ist die Welt kein Paradies . Wäre generell alle Menschen etwas gerechter und fairer miteinander, bräuchte man auch weniger sicherheitskräfte. Trotzdem leisten sie einen Beitrag dazu , dass das Leben sicherer ist. Die Hemmschwelle Verbrechen zu begehen ist höher oder Leute die welche begehen, werden in Gewahrsam genommen. Die Straßen sind sicherer. Und das ist sicherlich kein falscher Schluss


Aber was wäre die Alternative?

Ja klar, schaffen wir die Polizei ab, denn wenn es keine Polizisten gebe, sehen sich die Kriminellen doch nicht dazu genötigt, Verbrechen zu begehen? Am besten schafft man auch Verkehrskontrollen ab, die nerven doch nur.

Oder die Leute holen halt ihre Freunde und sorgen selbst für das, was sie subjektiv als Gerechtigkeit empfinden. Ob Selbstjustiz soviel gerechter wäre?

Ich finde diese Sichtweise weltfremd. Was sollte sich denn genau ändern? Oder kann man wirklich nur jammern? Und wenn Polizisten sowieso alle nur inkompetent sind, dann soll man halt selber einer werden, wenn man soviel gerechter und besser ist. Wenn man genug von seinen Freunden die ähnlich denken in der Polizei hat, wird sich sicherlich einiges ändern.

Die Polizei will ja auch in gewisser Weise ein Querschnitt der Gesellschaft werden. Leute die z.B. türkisch oder russisch sprechen und den Anforderungen genügen, werden äußerst gerne eingestellt.

Man braucht sich z.B. beim Essen nicht darüber beschweren was man vorgeworfen bekommt, wenn man selber keine vernünftigen Vorschläge macht und sich selbst nie am Zubereitungsprozess beteiligt.


[QUOTE]Das mag daran liegen daß ich ein paar Jahre und Kilometer mehr Erfahrung im Straßenverkehr habe als du.[/QUOTE]

Du brauchst mir nichts vom Autofahren erzählen. Natürlich macht jeder mal Fehler. Einfach weil dann doch mal die Konzentration weg ist oder man mal was übersieht. Passiert das mal im falschen Moment, dann ist es schon passiert...

Vor allem Berufskraftfahrern passiert sowas oft, da sie erstens, viel mehr Gelegenheiten für Fehler haben und die Konzentration einfach nachlassen muss, irgendwann.

Trotzdem, im Großen und Ganzen kann man schon sagen, dass die Leute sich ungefähr an Höchstgeschwindigkeiten, rote Ampeln, Vorfahrtsregeln und sowas halten.

Wenn ich mich auf sowas nämlich nicht verlassen könnte, würde ich immer mit einem viel mieserem Gefühl auf den Straßen fahren und sicherlich würden auch mehr Menschen getötet oder verletzt. Denn wenn 6 oder 7 von 10 Autofahrern fahrlässig wären, hätte ich die letzten 5 Jahre einfach nicht unfallfrei überstehen können. Wir haben eine Verkehrstotenanzahl von 4152 Verkehrstoten im letzten Jahr gehabt. Das bei einem KfZ Bestand von fast 52 Mio Fahrzeugen. Immer noch zuviel aber wenn es wirklich so wäre wie du sagst, wäre die Zahl locker 3 oder 4 mal so hoch

In anderen Ländern ist es alles andere als selbstverständlich, dass diese Prozesse ähnlich koordiniert ablaufen.

Aber ich glaub gerne dass du so denkst, du hast eine pessimistische Weltsicht. Du siehst die Leute die auffallen und ich glaube auch, dass du dementsprechend auch schon einiges mit ansehen musstest.

Ich sehe auch gerne mal das, was eigentlich ganz gut läuft, Fehler wirst man zwangsweise überall finden können.
Fuck up Evil@Kampfsau
Ich habe mir jetzt schon 2 mal gefallen lassen, dass Du mich quasi als dumm abstempelst.
das ist mir im Grunde auch egal, Du darfst auch meinetwegen die Fahne für die Polizei hoch halten und von mir aus sind das auch in deinen Augen alles Volkshelden, aber lass mir doch meine ganz subjektive Sichtweise, die diese Heldenverehrung der Polizei halt nicht nachvollziehen kann. Ich habe die Polizei bisher halt anders erfahren und ich bin auch keine 20 mehr und habe schon etliche km heruntergefahren, kann mir also auch ein eigenes Bild machen. Dass dieses Bild nicht gleich dem Deinen ist, ist ja nachvollziehbar, aber bitte unterlasse Deine Herabsetzungen.
Dankeschön
F.u.E.
Ronin76Den kenne ich schon. :)

Aber kennste den schon...

Lieber die Sau rauslassen als einen Bullen reinlassen.
Kampfsau[QUOTE]Ich habe mir jetzt schon 2 mal gefallen lassen, dass Du mich quasi als dumm abstempelst.[/QUOTE]

Dumm nicht, ich finde die Meinung nur bescheuert. Und das Recht dazu kann man doch haben?

Und du stempelst hier hunderttausende Leute als potentiell inkompetent , dumm , gewalttätig und noch andere Dinge ab. Fühlst sich nicht gut an, wenn das mit einem gemacht wird?

Das ist doch genauso dämlich wie diese Kollektivurteile über Einwanderer.

Selbst wenn man mal von Ausländern ausgeraubt und verprügelt wurde, hat man doch nicht das Recht, seinen Zorn blind gegen alle zu entladen, die aus dem selben Land kommen oder die selbe Religion haben.



[QUOTE]das ist mir im Grunde auch egal, Du darfst auch meinetwegen die Fahne für die Polizei hoch halten und von mir aus sind das auch in deinen Augen alles Volkshelden, aber lass mir doch meine ganz subjektive Sichtweise, die diese Heldenverehrung der Polizei halt nicht nachvollziehen kann.[/QUOTE]

Ich hab hier Geschichten von kleinen Schweinchen lesen müssen, also stell dich mal nicht so an, denn ansonsten weiß ich schon mal ganz sicher, dass du recht empfindlich zu sein scheinst, was Diskussionen mit Leuten betrifft, die andere Meinungen haben.

Für mich sind Polizisten auch keine Volkshelden. Aber es sind Menschen, Menschen die trotz aller Widrigkeiten eine harte Arbeit erledigen. Die haben für mich genauso etwas Respekt dafür verdient wie Krankenpfleger, Ärzte, Sozialarbeiter oder auch Lehrer, die ihre Aufgabe ernst nehmen.

Zumindest würde ich schonmal keine Witze über sie machen.

Das sind Vorurteile, damit fängt es an und jeder sucht sich seine Gruppe aus, über die er herziehen und Witze machen kann. Gruppen gegen die man seinen Hass entladen kann.

Der Rechte Spinner, verprügelt einen Afrikaner, die Linken ziehen über Polizisten, Soldaten und Politiker her und CDU/FDP Politiker/Wähler knüppeln immer fleißig auf die Arbeitslosen ein.

Jeder hat jemanden, dem er alles Übel der Welt in die Schuhe schieben kann und schon will gar keiner mehr raus, aus seinem Elend
Scheol@JohnSteed

es ist also ein Makel für Dich wenn ich mit Authorität nicht umgehen kann? Soso...diese Betrachtungsweise ist neu für mich...aber Sachen gibt's...achherje...

In etlichen Psychologiebüchern wird es eher als psychisch ungesund angesehen, Authorität zu folgen. Aber nunja, zum Glück hast du mich aufgeklärt. Autonomie ist damit hinfällig...wer eine Uniform trägt ist mein Herr...ab heute halt so :D
Ronin76[QUOTE]Jeder hat jemanden, dem er alles Übel der Welt in die Schuhe schieben kann und schon will gar keiner mehr raus, aus seinem Elend[/QUOTE]
Man kann sich die Welt auch einfach malen. Kritik an Polizisten bedeutet noch lange nicht daß man denen alles in die Schuhe schieben kann. Der springende Punkt ist wohl, daß die Polizei als geschlossene Gruppe auftritt, von daher liegt es nahe die Taten von einzelnen Polizisten auf die Gruppe zu übertragen. Die meisten Leute hier scheinen mehr negative als positive Erfahrungen mit der Polizei gemacht zu haben, woher das wohl kommt ?

Eventuell bist in deiner Sichtweise etwas befangen, weil du mal ein Praktikum bei der Polizei gemacht hattest, und denen jetzt nicht in den Rücken fallen willst. Die Polizei ist eigentlich immer nur so gut und schlecht wie der Staat in dem sie etabliert ist. Denn Sie vertritt nicht die Interessen der Bürger sondern die Interessen und Gesetze von Politikern, Juristen und deren Bossen, den wahren Machthabern. Die Bürger haben nie über Bundes- und Landesgesetze entschieden, sondern sie werden ihnen von Geburt an aufgezwungen, so daß entweder Anpassung oder Widerstand mit all seinen Kompromissen zur Auswahl steht. Die Polizei ist nun mal da, und sie erfüllt sicherlich auch nützliche Aufgaben für viele Bürger, man muß sie deshalb aber nicht mögen.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]@JohnSteed

es ist also ein Makel für Dich wenn ich mit Authorität nicht umgehen kann? Soso...diese Betrachtungsweise ist neu für mich...aber Sachen gibt's...achherje...

In etlichen Psychologiebüchern wird es eher als psychisch ungesund angesehen, Authorität zu folgen. Aber nunja, zum Glück hast du mich aufgeklärt. Autonomie ist damit hinfällig...wer eine Uniform trägt ist mein Herr...ab heute halt so :D [/B][/QUOTE]

Man muss im Leben mit allem rechnen, also auch situationsbedingt und pragmatisch damit umgehen können, ob einem das ideologisch passt oder nicht.

Psychologiebücher dienen immer den herrschenden Meinungen, je nachdem wer die Universitäten bezahlt, sind also auch relativ....

Wir leben in einem Zeitalter, in dem "natürliche Autorität" von niemand mehr erkannt wird.
Wenn ich durch die Stadt gehe, wird meine Körpersprache weder erkannt, noch respektiert,
genauso am Geldautomaten oder am Zeitungskiosk, wo sich jeder von rechts und links anstellt, wie es beliebt.
Egal. Die weitgehend orientierungslosen Menschen unserer Zeit brauchen Piktogramme.
Es ist sozusagen vernünftig, jemand mit einer Uniform der Landespolizei sehe(die Bundespolizei nehme ich als Separatist auch nicht ernst),
dann verhalte ich mich "vernünftig".
Denn eine Uniform kommt selten alleine.
Der Mensch in der Uniform holt in aller Regel seine Brüder,wenn ich anfange rumzupöbeln.
Ausserdem ist der Ordnungshüter per se nicht mein Feind, denn er hat das Atomkraftwerk nicht gebaut und
er hat auch den Parteitag oder was auch immer nicht einberufen.
Er ist da, um "objektiv" für Ordnung zu sorgen,was dies auch immer heissen mag.
Ausserdem habe ich nie verstanden, warum Linke Supermärkte anzünden, aber keine Glatzen verhauen.
xMoriturusxWelch ein Hohn! Der [b][SIZE=5]sechs-jährige[/SIZE][/b] Klageweg bis vors Bundesverfassungsgericht zahlt sich endlich aus:

nicht 40, nicht 20, und auch nicht 10, nein

um [b][size=9]5 Euronen[/size][/b] monatlich

darf der Hartzer von nun an über seine Verhältnisse leben. Wenn das kein Grund zum Feiern ist?

[img]http://img52.imageshack.us/img52/1122/119a.gif[/img] [img]http://img52.imageshack.us/img52/1122/119a.gif[/img] [img]http://img52.imageshack.us/img52/1122/119a.gif[/img]

Heil Dir Uschi!

[img]http://img80.imageshack.us/img80/7715/uschi.jpg[/img]
WaldemarHEIL USCHI... jetzt kann ich prassen. Und das ist alles Transparent! Dieser Staat und insbesondere diese Regierung ist einfach ein Skandal.

Aber..Nein... es sind keine 5 Euro. Denn Uschi sagte uns. Es gibt 2010 keine "normale" Erhöhung, die sich nach alten Rech an der Rente orientierte. Da hätte es normal 3 Euro mehr geben sollen. Die gab es aber nicht.. somit haben wir jetzt eigentlich eine Erhöhung von bombastischen 2 Euro. Geil...
xMoriturusx[QUOTE]... somit haben wir jetzt eigentlich eine Erhöhung von bombastischen 2 Euro. Geil... [/QUOTE]

Die an anderer Stelle wieder abgezogen werden. :D
Und das nächste "Konjunkturpaket" ist ja bekanntlich auch schon in Vorbereitung, auch wenn darüber noch sehr unscheinbar berichtet wird ...

Bananenrepublik Deutschland - bald Schlusslicht in ganz Europa.
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Welch ein Hohn! Der [b][SIZE=5]sechs-jährige[/SIZE][/b] Klageweg bis vors Bundesverfassungsgericht zahlt sich endlich aus:

nicht 40, nicht 20, und auch nicht 10, nein

um [b][size=9]5 Euronen[/size][/b] monatlich

darf der Hartzer von nun an über seine Verhältnisse leben. Wenn das kein Grund zum Feiern ist?

Heil Dir Uschi!
[/B][/QUOTE] Was mangelt es dir denn an Materiellem, dass du auf eine Erhöhung der Hartz4-Sätze so sehr angewiesen bist? Falls du PC-Bauteile benötigst, so habe ich welches zu verschenken. Mit den 5 Euro brauchst du nur die Versandkosten zu übernehmen. Kein Witz! Vielleicht erklären sich hier weitere bereit dir Materiell unter die Arme zu greifen?
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Zweiundvierzig [/i]
Was mangelt es dir denn an Materiellem, dass du auf eine Erhöhung der Hartz4-Sätze so sehr angewiesen bist? Falls du PC-Bauteile benötigst, so habe ich welches zu verschenken. Mit den 5 Euro brauchst du nur die Versandkosten zu übernehmen. Kein Witz! Vielleicht erklären sich hier weitere bereit dir Materiell unter die Arme zu greifen?[/QUOTE]

Hochachtung für Dein soziales Engagement. Leider habe ich schon einen wichtigeren Verwendungszweck, als Dir Deinen Computerschrott zu entsorgen, da ich beabsichtige jene 5 Euro zu spenden.
ArrogantNickOkay - das (5 Euro Erhöhung) IST Hohn, nach dem ganzen Theater. Ich war ja lange Zeit der Ansicht, dass die Sätze nicht erhöht werden müssten und fand, bzw. finde es viel schlimmer, dass dieser hanebüchene Sanktionskatalog (der ja [URL=http://www.google.de/search?q=Hartz+4+Sanktionen+Schulschw%C3%A4nzer&hl=de&rlz=1B3GGGL_de___DE345&prmd=n&source=univ&tbs=nws:1&tbo=u&ei=ADSfTKrnL9-gOI2_haYL&sa=X&oi=news_group&ct=title&resnum=1&ved=0CB4QqAIwAA]nochmal verschärft werden soll[/URL]) nicht endlich abgeschafft wird. DAS empfinde ich als wesentlich schlimmer und, da wir schon dabei sind, auch gesundheitsschädlicher speziell für die Psyche, als das Leben mit wenig Geld.

Wobei ich jetzt einfach mal spaßeshalber nachgerechnet habe. Hätten Gatterich und ich kein Einkommen, so blieben uns vom Hartz4-Satz nach Abzügen der dringlichsten Posten (Strom, Telefon etc.), gerade mal noch 110€ die Woche, für zwei Personen und 2 alte Katzen die Medis brauchen und spezielle Verköstigung. Also das wäre eng, sehr eng, aber machbar. Es dürfte allerdings nichts Größeres kaputtgehen und genau da liegt doch der Knackpunkt. Diese Sätze sind auf kurze Fristen ausgelegt, in denen man auch noch von besseren Zeiten ein wenig zehren kann (noch gute Klamöttchen im Schrank, neue E-Geräte usw.). Aber für längerfristig geht das einfach nicht.

Somit wären meine zwei Hauptanliegen viel eher:

- Starke Einschränkung der Sanktionen

- Wiedereinführung der einmaligen Beihilfen nach Bedarf

Die Sätze als solches, die finde ich gar nicht so wichtig.

MfG

....
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Hochachtung für Dein soziales Engagement. Leider habe ich schon einen wichtigeren Verwendungszweck, als Dir Deinen Computerschrott zu entsorgen, da ich beabsichtige jene 5 Euro zu spenden. [/B][/QUOTE] Nicht alles was nicht Neuwertig ist, ist auch unbrauchbarer Schrott. Schade das du das nicht so siehst. Und das du die 5 Euro weiterspendest finde ich sehr vorbildlich. Schön, dass du auf eine Erhöhung von Hartz4 nicht wirklich angewiesen bist.
solipsismusAd hominem?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]

Bananenrepublik Deutschland - bald Schlusslicht in ganz Europa. [/B][/QUOTE]

Na ja, noch stehen wir an erster Stelle, zumindest was die Sozialleistungen betrifft. ;-)

....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Zweiundvierzig [/i]
Nicht alles was nicht Neuwertig ist, ist auch unbrauchbarer Schrott.[/QUOTE]

Im neoliberalen System ist mit C64-Bausteinen, oder was auch immer Du mir andrehen willst, leider kein Staat zu machen.

[QUOTE]Schön, dass du auf eine Erhöhung von Hartz4 nicht wirklich angewiesen bist.[/QUOTE]

Exakt - ich dachte nämlich auch schon daran es zu versaufen oder für einen Flachbildschirm anzusparen.

Und nun troll Dich zurück ins PI-Forum.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Na ja, noch stehen wir an erster Stelle, zumindest was die Sozialleistungen betrifft. ;-)
[/QUOTE]

Solange man lieber in billige Sozialleistungen an Stelle in gut bezahlte Arbeit investiert wird sich daran wenig ändern ...
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Die Sätze als solches, die finde ich gar nicht so wichtig.
[/QUOTE]

Ich auch nicht, dewshalb sage ich ja auch kurz und bündig:

[SIZE=9]Hartz IV muss weg.[/SIZE]
Zweiundvierzig[QUOTE]Exakt - ich dachte nämlich auch schon daran es zu versaufen oder für einen Flachbildschirm anzusparen.

Und nun troll Dich zurück ins PI-Forum. [/QUOTE]Seit dem Zwischenfall mit Sarrazin berichten die Medien zunehmend [URL=http://www.welt.de/debatte/article9722366/Die-Gutmenschen-und-die-dunklen-Seiten-des-Islam.html]politisch inkorrekter[/URL]. Wieso also noch auf PI-News lesen?

[QUOTE]Im neoliberalen System ist mit C64-Bausteinen, oder was auch immer Du mir andrehen willst, leider kein Staat zu machen.
[/B][/QUOTE] Ich habe 1 Gigabyte DDR RAM (400 Mhz) von CnMemory oder eine DirectX9 fähige Grafikkarte zu verschenken. Wieso brauchbares einfach herumliegen lassen? Also was ist?
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Zweiundvierzig [/i]
[B]...
Ich habe 1 Gigabyte DDR RAM (400 Mhz) von CnMemory oder eine DirectX9 fähige Grafikkarte zu verschenken. Wieso brauchbares einfach herumliegen lassen? Also was ist? [/B][/QUOTE]

Und du vertraust ostdeutscher Technik?
Naja.
WaldemarDas geilste an der neuen Regelung, ist die Mietpauschaule bzw. das nun die Komunen festsetzen können wieviel Miete bezahlt wird. Da kann man auch nicht mehr klagen... Das ist die totale Entmündigung.. Heil Uschi!

[URL=http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/ab-2011-hartz-iv-wird-um-30-prozent-gekuerzt-2011.php]Hier.. nachzulesen[/URL]
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]HEIL USCHI... jetzt kann ich prassen. Und das ist alles Transparent! Dieser Staat und insbesondere diese Regierung ist einfach ein Skandal.

Aber..Nein... es sind keine 5 Euro. Denn Uschi sagte uns. Es gibt 2010 keine "normale" Erhöhung, die sich nach alten Rech an der Rente orientierte. Da hätte es normal 3 Euro mehr geben sollen. Die gab es aber nicht.. somit haben wir jetzt eigentlich eine Erhöhung von bombastischen 2 Euro. Geil... [/B][/QUOTE]

In der Schweiz wird alles besser. ;)
Denn:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]
Es ist halt schön in Deutschland.. noch schöner in der Schweiz.
(...)
Benzin ist sogar in der Schweiz günstiger. Lebensmittel wird halt im Billiglohnland Deutschland eingekauft. Warenwert bis 180 Euro können eingeführt werden und auf Antrag gibt es die 19 % Mwst zurück. Insgesamt ist das eine viel höhere Lebensqualität als in Deutschland.
(...)
Ich kassiere noch ein wenig eure Steuergelder.. und gebe sie in der Schweiz wieder aus.. wenn mich mein Kumpel wieder auf Tour einläd.. so.. fuck u? [/B][/QUOTE]

Ich habe gehört, in der Schweiz zahlen sie jetzt auch Begrüßungsgeld. Nichts wie hin!
WaldemarAch da isser wieder... NIX. Hatte schon voller Sehnsucht es nicht mehr aushalten können!

Aber leider muss ick dich enttäuschen Nix.. Es tut mir echt im Herzen weh. Du hast sicherlich spekuliert, dass durch die 5 Euro Erhöhung nun vielleicht doch eine Postkarte bekommst... Tja schade Nix. Da müsst du schon bisschen mehr Steuergeld bezahlen damit mehr bei den H4 lern ankommt.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
In der Schweiz wird alles besser. ;)
[/QUOTE]

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass irgendein Schweizer mit einem Deutschen tauschen würde?
Scheol@42

Dein Elektroschrott braucht niemand, und dein Angebot ist eine Frechheit. Geh' zurück zu Papa und heul' ihm in's Kissen. Du bist derart unter der Gürtellinie.

Vermutlich gehst du auch an Obdachlose vorbei, hälst ihnen dein BigMäc hin und fragst spöttisch ob sie auch mal beißen wollen...soetwas verzogenes...nicht zu glauben
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]@42

Dein Elektroschrott braucht niemand, und dein Angebot ist eine Frechheit. Geh' zurück zu Papa und heul' ihm in's Kissen. Du bist derart unter der Gürtellinie.

Vermutlich gehst du auch an Obdachlose vorbei, hälst ihnen dein BigMäc hin und fragst spöttisch ob sie auch mal beißen wollen...soetwas verzogenes...nicht zu glauben [/B][/QUOTE]

Ich glaube gerade eher nicht was Du hier ablässt. Ich verschenke meine Sachen auch wenn ich sie nicht mehr brauche, das dient auch der Umwelt. Was für Dich Schrott ist, kann wer anders vielleicht noch brauchen. Aber immer schön die Klappe aufreißen von wegen Helfen und der Planet muss ja gerettet werden etc. .... und hier solle sich doch um guten Ton bemüht werden.

Schwätzer.

...nicht zu glauben.

.
poisondinge, die ich nicht mehr benötige gebe ich auch gern weiter - hauptsächlich kindersachen, einmal auch eine schrankwand ... dies empfand bisher niemand der abnehmer als hohn ...
was ist daran verkehrt - also - grundsätzlich gesehen ??

auch, wenn mir etwas verehrt wird - freue ich mich und bin dankbar dafür ... meine halbe kücheneinrichtung ist gebraucht gesponsert ...
Scheol@AN

Es kommt immer drauf an wie man das macht. Der zynische Unterton ist dabei wohl kaum zu überlesen.

Alles ist derart Gutmütig. Bis hin zu der 5 Euro H4 Erhöhung. Ist toll, was man für den Bodenkriecher so vom Tisch fallen lässt.
WaldemarSo jetzt sagt Uschi:

Von der Leyen erklärte, nach den neuen Berechnungen hätten die Sätze für Kinder eigentlich sinken müssen. Das habe sie "überrascht und auch sprachlos gemacht". Die Koalitionsspitzen hätten aber entschieden, dass diese Sätze aus Gründen des Vertrauensschutzes gleich bleiben.

Und bei der nächsten Erhöhung bekommen sie es natürlich ABGEZOGEN!...

Ach da muss einem doch als Kinderfeind das Herz aufgehen... schönes Land :)
poisoneine deutsche durchschnittsfamilie will - für eine reportage - einen monat lang vom hartz4 satz leben ...
vielleicht auch mal ein interessantes projekt, dem sich "unsere" politiker stellen sollten ...
Ronin76[QUOTE]Aber..Nein... es sind keine 5 Euro. Denn Uschi sagte uns. Es gibt 2010 keine "normale" Erhöhung, die sich nach alten Rech an der Rente orientierte. Da hätte es normal 3 Euro mehr geben sollen. Die gab es aber nicht.. somit haben wir jetzt eigentlich eine Erhöhung von bombastischen 2 Euro. Geil...[/QUOTE]
Nur 1 Jahr Inflation zu 2% verrechnet ergibt dann -5,18 € = 355,82 €. Die ganzen anderen versteckten Kürzungen, wie Absenkung der Wohnkosten um 10-30% + Umzugskosten sind darin noch gar nicht berücksichtigt.



@Zweiundvierzig
Mach doch mal eine detailierte Liste von deinen PC-Bauteilen
im Schwarzmarkt, vielleicht ist ja etwas Brauchbares dabei.
Alles was älter als 2-3 Jahre ist, kann man jedoch wirklich nur
noch als Schrott bezeichnen, vor Allem wenn es lange
Betriebszeiten hinter sich hat. Ausnahmen wären vielleicht
noch Maus, Tastatur, TFT-Monitor, Drucker, Scanner und
neuwertige Festplatten. Für die gibt es meistens noch eine
Verwendungsmöglichkeit.

An der H4-Problematik ändert das jedoch auch nichts und
etwas Zynismus könnte durchaus aus deinem Angebot
abgeleitet werden. Ungefähr so wie wenn man einem
Bettler ein angebissenes Brötchen vor die Füße wirft und
sagt: "Hier, ich bin Tierfreund !"

[QUOTE]
Ich habe 1 Gigabyte DDR RAM (400 Mhz) von CnMemory oder eine DirectX9 fähige Grafikkarte zu verschenken. Wieso brauchbares einfach herumliegen lassen? Also was ist?
[/QUOTE]
Der RAM-Baustein dürfte ca. 5 Jahre alt sein, Restwert ca. 5-10 Euro. Für wenig mehr Geld, bekommt man jedoch schon deutlich leistungsfähigere Neuware. Ebay ist übrigens voll von diesem Zeug und die Versandkosten betragen oft nur 2,20 € für dieses Bauteil. Mehr wäre auch nicht sinnvoll.

[QUOTE]Seit dem Zwischenfall mit Sarrazin berichten die Medien zunehmend politisch inkorrekter. Wieso also noch auf PI-News lesen?[/QUOTE]
Nicht erst seit da... oder war zB die BILD jemals politisch korrekt ?




[QUOTE]
Ich auch nicht, dewshalb sage ich ja auch kurz und bündig:

Hartz IV muss weg.
[/QUOTE]
Das sage ich schon seit ca. 5 Jahren.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B]eine deutsche durchschnittsfamilie will - für eine reportage - einen monat lang vom hartz4 satz leben ...
vielleicht auch mal ein interessantes projekt, dem sich "unsere" politiker stellen sollten ... [/B][/QUOTE]

Solche 'Alibi-Experimente', frei nach dem Motto: 'Geht doch!'- gab es schon zu hauf. Das ist doch genau die Verarsche, die das Bild in der Öffentlichkeit verzerrt. Natürlich kann ich einen Monat vom Hartz-Satz leben, wenn ich den Schrank voller neuer Klamotten habe (und folglich nichts brauche), die Wohnung bestückt ist mit neuester Technik (und folglich nichts kaputt geht), das Bad voller Kosmetik und die Schränke voller Haushaltsartikel habe (und folglich dieser teure Posten auch wegfällt), vielleicht noch eine nett bestückte Vorratskammer.... - dann kann die exemplarische Familie sich von Hartz sogar noch das Essengehen und den Kinobesuch leisten; und das wird dann der Öffentlichkeit als Realität präsentiert.

Aber sie ist es nicht. Kommst Du selbst drauf woran das liegt?

;-)

....
poisonwohl unverständlich ausgedrückt ...
ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass sich "unsere" politiker, die den menschen diese gelder derart bemessen, einmal selber in diese position begeben sollten, um einen realen eindruck von dem zu bekommen, wie das leben (?) mit derart geringen finanziellen möglichkeiten dann aussieht, sich anfühlt, wieviel verzichten müssen dahintersteckt - also nicht nur vom hohen ross herunter darüber urteilen ...
herrschaften, die sich oft genug selber die bezüge erhöhen und sicher null, komma, gar keine geldsorgen kennen entscheiden darüber, wieviel angemessen ist ...
da lacht der hohn
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B]wohl unverständlich ausgedrückt ...
ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass sich "unsere" politiker, die den menschen diese gelder derart bemessen, einmal selber in diese position begeben sollten, um einen realen eindruck von dem zu bekommen, wie das leben (?) mit derart geringen finanziellen möglichkeiten dann aussieht, sich anfühlt, wieviel verzichten müssen dahintersteckt - also nicht nur vom hohen ross herunter darüber urteilen ...
herrschaften, die sich oft genug selber die bezüge erhöhen und sicher null, komma, gar keine geldsorgen kennen entscheiden darüber, wieviel angemessen ist ...
da lacht der hohn [/B][/QUOTE]

Nun ja, damit das annährend realistisch sein könnte, müsste man entsprechende Menschen jedoch auch aus ihrer gewohnten Umgebung (mit den vollen Schränken und dem vollen Komfort nebst neuester Technik, dem Vereinsleben und sonstigen Freizeitmöglichkeiten, dem Garten und der Ruhe) herausnehmen und sie in eines der vielen Wohnsilos, in die Wohnung eines seit Jahren so lebenden Hartz-Empfängers versetzen. In den Lärm und den Ärger ohne Ausweichmöglichkeiten, auch nicht mit teuren Hobbies.

Aber die Existenzangst bei Sanktionen und den immer neuen Medienberichten über Kürzungen, also die Angstpolitik, diese Existensangst wird keiner der Herrschaften spüren können so lange es nur ein Experiment wäre. Aber genau diese Angst zerstört Menschen, neben dem Gefühl überflüssig, nutzlos, hilflos ausgeliefert und vergessen zu sein.

....
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]@42

Dein Elektroschrott braucht niemand, und dein Angebot ist eine Frechheit. Geh' zurück zu Papa und heul' ihm in's Kissen. Du bist derart unter der Gürtellinie.

Vermutlich gehst du auch an Obdachlose vorbei, hälst ihnen dein BigMäc hin und fragst spöttisch ob sie auch mal beißen wollen...soetwas verzogenes...nicht zu glauben [/B][/QUOTE]
Wer mich kennt, wird wissen, dass ich als Student und Bafög-Bezieher selbst nie viel Geld am Ende eines Monats übrig habe. Auch hatte ich nie ein Problem damit, meine Wohnung selbst mit Gegenständen aus zweiter Hand auszustatten. Ich habe nur einen kleinen Versuch eines Entgegenkommens gewagt, da ich gefallen an der linken Idee des Weitergebens habe. Ich wollte nichts aufdrängen, niemanden demütigen, sondern habe nur ein Angebot gemacht. Mehr nicht! Das war wohl mein Fehler. xMoriturusx ist jedoch nicht darauf eingegangen und ich habe dies sofort unkommentiert als Nein akzeptiert. Damit wäre die Sache für mich erledigt gewesen wenn, ja wenn du dies nur ebenfalls akzeptiert hättest. Aber von dir lasse ich mich garantiert nicht provozieren.
Heph[sarkasmus]

Sehet und Kotzet da die ihr wollt lesen den den [URL=http://www.bmas.de/portal/47972/property=pdf/2010__09__26__referentenentwurf__regelsaetze__sgb2.pdf]Refferenzentwurf[/URL].

Übrigens gibt es satte 5 Euro mehr. :eek: wer soll das wieder bezahlen?

[/sarkasmus]
TheTurningPointBei den vielen Zahlen im "Referentenentwurf" fällt mir ein altes Gedicht ein:

[COLOR=limegreen]"Der Kaufmann Harpax starb; sein Leichnam ward sezieret;
Und als man überall dem Übel nachgespüret,
So kam man auch aufs Herz, und sieh! er hatte keins:
Da, wo sonst dieses schlägt, fand man das Einmaleins."[/COLOR]

[URL="http://projekt.gutenberg.de/?id=5&xid=265&kapitel=13&cHash=7a6f3e11a3anatomic#gb_found"](Gottfried August Bürger: "Ein Casus Anatomicus")[/URL]
HrefnadisWat ein Gemauschel! Erst tun sie die unteren 15 Prozent der Einkommen (bei Einzelpersonen) zur Berechnung ranziehen anstatt 20 wie bisher und dann kalkulieren sie auch noch EINSCHLIESSLICH der Haushalte, die so arm sind, dass sie zusätzlich H4 eh schon bekommen.

Klingt nach "Ich rechne so lange bis keine oder kaum eine Erhöhung bei rauskommt!" Geh auf Rechnung oder ick fress Dir!
HephDabei fallen Rentenbeiträge raus, Geld für Bildung wird auf die ein Omninöses Paket d.h. höchst wahrscheinlich die Bildungskarte sprich frühstens Mitte 2011 geschoben, Garten zeug was durchaus zur kostengünstigen bis werterzeugeden Teilselbstversorgung (so ein paar kilo Gemüse trauben etc. Kommen auf was, Ich habe mal privat für 100€ Weintrauben geerntet) gehört wird rausgenommen, Genussmittel sowieso und so fort.

Ausserdem wurden iirc auch sonderegelungen zu mieten entfernt. ICh binleider selbst noch nicht durch dieses "werk" durch.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von [URL="http://www.bmas.de/portal/47972/property=pdf/%202010__09__26__referentenentwurf__regelsaetze__sgb2"]"Referenten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales"[/URL] [/i]
Wie bei der Sonderauswertung EVS 2003 werden die Ausgaben für Personenkraftwagen (PKW) und Motorrad sowie deren Nutzung auch in der Sonderauswertung EVS 2008 nicht als regelbedarfsrelevant anerkannt. Gleiches gilt für den Urlaubsreiseverkehr. Beide Ausgabenpositionen sind nicht existenzsichernd und gehören damit nicht zum Grundbedarf. Leistungsberechtigte nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch, die einen PKW für die Erwerbsarbeit benötigen, können diese Kosten als Werbungskosten vom anzurechnenden Einkommen abziehen.
Stattdessen wird bei hilfebedürftigen Personen von der Nutzung von Fahrrädern (Verbrauchsausgaben für Kauf, Ersatzteile, Wartung/Reparatur) sowie der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und bzw. von anderen öffentlichen Verkehrsmitteln in Form des Schienenverkehrs ausgegangen.
...
Bei den Verbrauchsausgaben in Abteilung 11 handelt es sich grundsätzlich nicht um regelbedarfsrelevante Ausgaben, da die auswärtige Verpflegung - also in Restaurants, Cafés und Imbissständen sowie in Kantinen und Mensen - nicht zum physischen Existenzminimum zählt.
...
Die in Abteilung 11 enthaltene Position "Übernachtungen" ist dagegen nicht regelbedarfsrelevant, da diese Ausgaben dem Bereich Urlaub zuzuordnen sind und dieser nicht als existenzsichernd anzusehen ist und folglich nicht für den Regelbedarf zu berücksichtigen ist. Bei Besuchen von Verwandten wird von privaten und kostenlosen Übernachtungsmöglichkeiten ausgegangen.[/QUOTE] Immerhin erspart das unserem Politbüro das Bauen einer Mauer um die Republik, weil es die potentiellen Republikflüchtigen mit ihren Fahrrädern und Fresspaket-Rucksäcken(*), ohne Nutzung von Imbissständen, Kantinen und Mensen und ohne Übernachtungsmöglichkeiten, sowieso kaum lebend bis zur Grenze schaffen werden.

(*) Wobei Rucksäcke sicher auch zu Camping und Urlaubsreiseverkehr zu rechnen - und damit "nicht regelbedarfsrelevant" - sind.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
Geld für Bildung wird auf die ein Omninöses Paket d.h. höchst wahrscheinlich die Bildungskarte sprich frühstens Mitte 2011 geschoben[/QUOTE]"Die Kosten des Studiums werden zudem außerhalb des Rechtskreises des Zweiten und Zwölften Buches Sozialgesetzbuch geregelt und sind für Leistungsberechtigte deshalb nicht zu berücksichtigen."
Jaja - von wegen heimlich Fernstudium machen ...

"Ausgaben für Nachhilfe spielen für Erwachsene keine Rolle und werden für Kinder gesondert im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes geleistet, so dass auch diese Ausgaben nicht regelbedarfsrelevant sind."
Und wer gar nicht lesen kann, der hat das ja bisher auch nicht gebraucht. Außerdem ist das Einer weniger, der den Referentenentwurf lesen und sich darüber beschweren kann.

[QUOTE]Garten zeug was durchaus zur kostengünstigen bis werterzeugeden Teilselbstversorgung (so ein paar kilo Gemüse trauben etc. Kommen auf was, Ich habe mal privat für 100€ Weintrauben geerntet) gehört wird rausgenommen, Genussmittel sowieso und so fort.[/QUOTE] Neenee, heimlich dazuverdienen is nich mehr!
Und gib's zu, du willst nur heimlich Mohn und Hanf anbauen und das von unseren vereinten Streitkräften in Afghanistan sorgsam beschützte Drogenmonopol unterlaufen! Das fällt aus! Und deswegen fallen zukünftig auch die Wohnungs-Züchtungen aus, die dann scheinheilig als Topf- und Schnittblumen für Omas Geburtstag deklariert werden.
:
"Die Position „Schnittblumen und Zimmerpflanzen“ gehören nicht zum erforderlichen Grundbedarf und sind nicht existenzsichernd. Sie werden deshalb auch nicht mehr für den Regelbedarf berücksichtigt."
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i]
"Die Position „Schnittblumen und Zimmerpflanzen“ gehören nicht zum erforderlichen Grundbedarf und sind nicht existenzsichernd. Sie werden deshalb auch nicht [color=red]mehr[/color] für den Regelbedarf berücksichtigt."[/QUOTE]
Obwohl außerhalb der "Zyn"-Klammern, finde ich es ja auch schon sehr zynisch, daß Blumen da bisher reingerechnet worden sind.
Da sollte man doch mal ne/n alleinerziehende/n Hartz4-Mutter/Vater fragen, wie oft er/sie sich bisher von dem ja im Regelbedarf eingerechneten Geld frische Schnittblumen auf den Tisch gestellt hat.
Das ist [b]so[/b] krass! :eek:
SenecaAlkohol und Tabak waren ja vorher auch reingerechnet...das finde ich persönlich viel krasser!

@ Turning Point

Ordentliches Kraut das auch knallt kann man bei dem zu nassen Wetter welches wir hier seit Jahren haben ohnehin nur noch unter Folie anbauen, und dazu braucht man eh einen richtigen Garten oder ein freies Stück in einer Schonung. Man bedenke, die Stauden schießen schnell auf 2m Höhe. Die LEute die das anbauen sind aber meist ohnehin freie Unternehmer und wählen eh die Grünen ;)
xMoriturusxKurze Zwischenmeldung ... aber nicht weiter von Bedeutung ...

[SIZE=1]Bankenblockade mangels Solidarität abgesagt! Der Neoliberalismus hat gesiegt ...[/SIZE]

Danke für Eure Aufmerksamkeit, man trifft sich in der Altersarmut.
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
Alkohol und Tabak waren ja vorher auch reingerechnet...das finde ich persönlich viel krasser![/QUOTE]
Ja, das ist definitiv noch krasser! Wie kann man nur Alkohol und Kippen hineinrechnen und dabei für Nahrungsmittel ganze 4,25€ pro Tag berechnen!?!? Unfassbar!
SenecaDas der Neoliberalismus gesiegt hatt war schon im Sommer 2008 klar als die ganzen Löcher in der Blase mit Steuergeldern gestopft wurden...und bis heute werden....und sich die Banken schon im Sommer 2009 wieder von der staatlichen Aufsicht freikauften.
xMoriturusxUnd mit diesen beiden Zitaten verabschiede ich mich:

[b]"Wir müssen, nachdem der Sozialismus der DDR überwunden wurde, den westdeutschen Sozialismus überwinden, damit wir die Zukunft gewinnen können."[/b]

Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank
(Tagesschau am 08.02.2005)


[b]"Am 09.11.1989 haben wir mit der Maueröffnung auch die Abrissbirne gegen den Sozialstaat in Position gebracht. Hartz V bis Vlll werden demnächst folgen. Es ist Klassenkampf und es ist gut so, dass der Gegner auf der anderen Seite kaum wahrzunehmen ist."[/b]

Michael Rogowski, Vorsitzender des Bundesverband der Deutschen Industrie (16.12.2004 auf PHOENIX)
WaldemarIch finds einfach herrlich .. das sich nur über die 5 Euro empört wird. Aber keine Sau spricht über den Gesetzesentwurf der die FDP angeleiert hat...

Wenn das neue SGB II Gesetz durch geht, legen die Kommunen die Mieten und Richtsätze fest.. Pauschal nach Kassenlage und Gusto zwischen 25 und 45 qm² .

Ein Beispiel.. Wer noch nach dem alten Satz für ca. 380 Euro / warm wohnt. Bekommt im schlimmsten Falle nur noch ca. 280 überwiesen. Rest kann er alleine bezahlen. Das man sich rechtlich nicht mehr wehren kann ist unfassbar. Der Grund warum ca. 50% der Klagen erflolgreich waren, ist die Tatsache, dass die Richtwerte realitätsfremd waren und sind! Aber mit dem neuen Gesetz hilft auch kein Sozialgericht mehr.
SenecaMir stößt an der ganzen Hartz IV Regelung was ganz anders auf. Sehen wir die Sache doch mal wie sie wirklich ist. Leute die voll und ganz von H4 leben sind die Minderheit, das sind ein paar Hndertausend, kan man getrost als Faktir vergessen...was für mich unhaltbar ist sind die anderen 6 millionen die sich ihre Hungerlöhne bei 35-40 Stunden noch durch H4 ausstocken müssen...zu lasten der Steuerzahler...das ist staatlich subventioniertes and offensichtlich auch gewolltes Lohndumping.

Da liegt für mich der Hund begraben udn da liegt auch der grund für die rigorose Weigerung über eine gesetzlöichen Mindestlohn zu rden der auf Westeuropäischen Niveau liegt...also über 8 €

Würde man eine Lohnuntergrenze von 9€ einführen würden doch gleich 3-4 Millione Leute aus der H4 Listen gestrichen...und zehntausende Verwaltungsstellen wären in Gefahr.

Und mal ehrlich...wer hat den wirklich geglaubt der Klassenkampf hätte jemals pausiert? Den hatten wir so lange ich denken kann.
in den 70er, den 80ern, den 90ern und heute.

Einfache Frage der Wahrnehmung, während Studenten für was weis ich was auf die Straße gingen gings bei uns Industrieleute schon immer nur um eins...Schotter, Asche, Kohle a.k.a. Moneten....und darauf reduziert sich der Klassenkampf nun mal im 21. Jhdt. Auch bei Beschäftigungsgarantien und Vorruhestandsregelung gings eigentlich nur um Geld...nie um ein Prinzip.

Klassenkampf ist simpler Verteilungskampf und nie was anderes gewesen.

Aber was solls...erzähl auf facebook mal was von "Gewerkschaft" und du hast bald keine Freudne mehr weil Du schnell spießige reaktionäre Spaßbremse gehandelt wirst.

Sehen wir wie es ist, was da bei H4 verhandelt wird ist die Lohnuntergrenze die als nicht sittenwiedrig gilt...das zieht weite Kreise hinein in die "arbeitende Bevölkerung".
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Julya [/i]
Obwohl außerhalb der "Zyn"-Klammern, finde ich es ja auch schon sehr zynisch, daß Blumen da bisher reingerechnet worden sind.
Da sollte man doch mal ne/n alleinerziehende/n Hartz4-Mutter/Vater fragen, wie oft er/sie sich bisher von dem ja im Regelbedarf eingerechneten Geld frische Schnittblumen auf den Tisch gestellt hat.
Das ist [b]so[/b] krass! :eek: [/QUOTE]Da wurde sicher der Preis für den Geburtstags-Blumenstrauß/-Topf für das Kind durch 12 geteilt. Die Ausgaben der Referenzfamilien für Schnittblumen/Zimmerpflanzen hat man ja vorsichtshalber nicht angegeben.

Bei der ganzen Rechnerei sollte nicht vergessen werden, dass die Abstriche von den Durchschnittsausgaben der [b]"Referenzfamilien"[/b] für "Luxus" gemacht werden, also von den 15-20% der ärmsten Familien Deutschlands, die gerade noch kein Hartz-IV bekommen oder zwar Hartz-IV bekommen, aber dummerweise noch einen kleinen Nebenverdienst haben.

[QUOTE]Ja, das ist definitiv noch krasser! Wie kann man nur Alkohol und Kippen hineinrechnen und dabei für Nahrungsmittel ganze 4,25€ pro Tag berechnen!?!? Unfassbar! [/QUOTE]Das wären jetzt eben nur noch 3,25€ pro Tag, wenn nicht glücklicherweise die Preise für die restlichen Nahrungsmittel um 20% gestiegen wären. Inflationsbereinigt haben die Hartzer nun eben etwas weniger zum "Verprassen", immerhin noch 12,06 Euro pro Tag in den Monaten mit 30 und weniger Tagen ... während der arme in Pension geschickte HRE-Manager mit nur 509,59 Euro pro Tag dahinvegetiert ...
WaldemarDu hast schon recht Seneca..Das Lohndumping ist so gewollt. Aber.. mit den Zahlen liegts du ein wenig übertrieben, ich glaube es waren 1,8 Mil. Aufstocker.. Tendenz steigend
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
Und mal ehrlich...wer hat den wirklich geglaubt der Klassenkampf hätte jemals pausiert? Den hatten wir so lange ich denken kann. in den 70er, den 80ern, den 90ern und heute.

Einfache Frage der Wahrnehmung, während Studenten für was weis ich was auf die Straße gingen gings bei uns Industrieleute schon immer nur um eins...Schotter, Asche, Kohle a.k.a. Moneten....und darauf reduziert sich der Klassenkampf nun mal im 21. Jhdt. Auch bei Beschäftigungsgarantien und Vorruhestandsregelung gings eigentlich nur um Geld...nie um ein Prinzip.[/QUOTE]... und immer um das Geld, das die Anderen drucken ...

[QUOTE]Klassenkampf ist simpler Verteilungskampf und nie was anderes gewesen.[/QUOTE]Bei Marx ging es damals noch um die Verteilung von [b]Ressourcen[/b] ... aber den hat man ja - außer bei den Bilderbergern? - ganz ganz tief in der Mottenkiste verbuddelt ...
Mondenkind79Hach, ich weiß ja noch gar nicht, was ich mit diesem plötzlichen Reichtum anstellen soll... Wenn ich feste spare, reicht's vielleicht noch kurz vor meinem Ableben zum auswandern aus diesem Drecksland. Wobei... wenn es den Kapitalismus dann noch geben sollte, wird er mich sowieso überall hin "begleiten".

Auch [URL=http://www.duckhome.de/tb/archives/8462-von-der-Leyen,-Betrug,-Verhoehnung-und-die-Baseballschlaeger.html][color=lightblue]andere[/color][/URL] machen sich schon Gedanken, was man mit den 5 Euro machen könnte... also ich finde die Idee ja gar nicht so schlecht. Das Uschi würde sich bestimmt über einen Besuch von uns freuen, wenn wir ihr dann ganz viele Blümchen mitbringen! :D



[quote][i]Original geschrieben von Kampfsau[/i]
Ein junger Erwachsene braucht Wertemaßstäbe und Ideale. Wenn ein 18-20 jähriger diese nicht hat, dann wird er sie höchstwahrscheinlich auch nicht mehr bekommen.[/quote]
Tja, fragt sich nur, mit welchen "Werten" junge Menschen heute aufwachsen (und das kann man ihnen nicht zum Vorwurf machen)...

Ich zitiere: [quote]"Erschreckend" nennt Grünewald denn auch den Befund, in welchem Ausmaß Jugendliche ihre Absturzängste kompensieren, indem sie gesellschaftliche Verlierer schmähen. "Loser", "Opfer" und "Hartz IV" seien längst zu gern gebrauchten Schimpfwörtern avanciert, konstatiert die Studie.

Selbst Menschen, die sich als eher links und solidarisch einstufen, schauten mit Verachtung auf schwächere Gruppen. Damit ist die Zwei-Klassen-Gesellschaft angekommen im Denken der Heranwachsenden: "Die Welt", so die Studie, "ist klar geteilt in Winner und Loser, in Superstar und Hartz IV, in gut und böse."[/quote] :(
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Ich finds einfach herrlich .. das sich nur über die 5 Euro empört wird. Aber keine Sau spricht über den Gesetzesentwurf der die FDP angeleiert hat...

....[/B][/QUOTE]

Ebensowenig wie über die weitere Verschärfung des Sanktionskataloges (dazu hatte ich ja schon einen Link gepostet). Ergo, noch mehr lähmende Existenzängste und somit vermutlich noch mehr Leute die in dieser Armutsmaschinerie untergehen werden. :(

Wie war das noch gleich mit 'Fordern & Fördern' ??

****

Nach wie vor führt Deuschland, rein höhentechnisch, die Liste der Sozialleistungen an, alledings frage ich mich mittlerweile ernsthaft ob anderswo auch ein solcher Sanktionsdruck an eben diese gekoppelt wird?

Meiner Ansicht nach ist es nämlich vorrangig dieser Druck (aus Existenzängsten, Hilflosigkeit und Verzweiflung) der Leute kaputtspielt. Damit tut sich Deutschland auf lange Sicht keinen Gefallen. Nicht nur, dass die Löhne ruiniert werden, es werden auch immer mehr Familien hervorgebracht, in denen alles was die Eltern ihren Kindern mitgeben können, aus einem gerüttet Maß Frustration besteht. Sollte dieses Kind dann die Schule schwänzen, müsste es überdies die Erfahrung machen, der Sündenbock zu sein für eine 30% Sanktion der ganzen Familie. So zumindest sieht es der neueste Vorschlag vor. Das ist doch total psycho.

Ich habe früher auch geschwänzt, was seine Gründe in persönlicher Not hatte. Hätte ich dann noch die Erfahrung machen müssen, dadurch meine ganze Familie ins Elend zu stürzen, hätte mir das mit Sicherheit nicht gut getan. Hinzu kommt die (unzulässige?) Bespitzelung, denn irgendwer muss das Schwänzen ja dem Amt melden.

....
Heph[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Ich finds einfach herrlich .. das sich nur über die 5 Euro empört wird. Aber keine Sau spricht über den Gesetzesentwurf der die FDP angeleiert hat...

Wenn das neue SGB II Gesetz durch geht, legen die Kommunen die Mieten und Richtsätze fest.. Pauschal nach Kassenlage und Gusto zwischen 25 und 45 qm² .

[/B][/QUOTE]

Den hatte ich schon vor längerer Zeit mal angebracht inclusive Wohnungsplan for eine 28m² "Arbeiterwohnung". von 193/4x u mal zu zeigen wieviel das ist.

Zurück zu den Zigaretten. Das Ganze firmiert unter Genussmittel das heißt nicht nur Zigaretten und Alkohol sondern auch das gelegentliche Eis, die Tafel Schokolade u.ä sind da darunter.
Mondenkind79Dazu gibt es wieder mal einen passenden Beitrag auf [URL=http://ad-sinistram.blogspot.com/2010/09/disziplin-durch-abstinenz.html][color=lightblue]ad sinistram[/color][/URL].

Natürlich ist das auch eine Hin- und Herschieberei, damit der Regelsatz nicht erhöht werden muss. Aber den Gedanken, dass Arbeitslose bevormundet und diszipliniert werden (wie auch andere "Abweichler", die sich nicht wirtschaftlich "verwerten" lassen), finde ich sehr zutreffend. Und zur von der Leyen passt die Rolle der strafenden und disziplinierenden Übermutti sowieso perfekt. Ist sicherlich kein Zufall, dass ausgerechnet diese eiskalte Frau im BMAS gelandet ist...
ArrogantNickZitat aus dem verlinkten Artikel (den ich btw. sehr gelungen finde):

[QUOTE]Dennoch offenbart sie, dass sozialreformatorische, puritanisch angelehnte Pädagogik, vermengt mit protestantisch hergebrachten Kapitalismus, zu einem programmatischen Ferment verschmelzen. Beides zusammen will disziplinieren, will den Menschen sittsamer, nutzvoller, effizienter gestalten. Darauf zielen Maßnahmen ab, die Alkohol und Zigaretten, beides gesellschaftlich akzeptierte Suchtmittel, verbieten wollen - bei der Unterschicht verbieten wollen, bei denen also, die aufgrund Erziehungsmängel in die Bredouille gerieten: nach elitärer Lesart jedenfalls. [/QUOTE]

...und nicht nur nach elitärer Lesart, im Gegenteil, sind doch wohl eher die Personen noch bereitwilliger im Adaptieren dieser Art Schuld- und Sühnevorstellung, die selbst kurz davor stehen oder sich in ständiger Gefahr sehen, selbst in diese sozialstaatliche Sanktionierungsfalle zu geraten. Somit erzieht man sich die Generation die nach oben strebt (buckelt) und nach unten tritt (verab-scheut) in unnachahmlicher Manier. Denn, es ist doch ein so schöner Strohhalm, sich zu sagen, dass es einfach nicht sein kann, dass man grundlos und willkürlich in eine solche Situation geraten könnte und folglich ist die Zuweisung von (schuldigsprechenden) Lastern ein probates Mittelchen, wenn es auch noch von den Medien so hübsch gebetsmühlenartig vorgesungen wurde.

Wäre es nicht so perfide, man müsste es fast schon bewundern.

....

Man verstehe mich nicht falsch. Ich unterscheide durchaus zwischen 'unschuldig hineingeraten' und 'selbstverschuldet dringeblieben'. Denn nach wie vor bin ich für Engagement und befürworte es. Ebenso war ich jedoch immer der Ansicht, dass der Sozialstaat absolut keinen pädagogischen Auftrag an Erwachsenen zu haben hat. Und genau das wird seit der Hartz-Reform systematisch eingeführt. Es gab auch davor schon Sanktionen und Stigmatisierungen, allerdings waren die lachhaft im Vergleich zu dem Waffenarsenal das aktuell aufgefahren wird.

....
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Mir stößt an der ganzen Hartz IV Regelung was ganz anders auf. Sehen wir die Sache doch mal wie sie wirklich ist. Leute die voll und ganz von H4 leben sind die Minderheit, das sind ein paar Hndertausend, kan man getrost als Faktir vergessen...was für mich unhaltbar ist sind die anderen 6 millionen die sich ihre Hungerlöhne bei 35-40 Stunden noch durch H4 ausstocken müssen...zu lasten der Steuerzahler...das ist staatlich subventioniertes and offensichtlich auch gewolltes Lohndumping. [/B][/QUOTE]

ja, da liegt das Problem. Die Diskussion, ob jemand mit Hartz 4 womöglich morgen zehn Euro weniger oder fünfzig Euro mehr bekommen soll, verursacht zwar viel Hektik und Berechnungen, geht aber völlig am Ziel vorbei.

Menschen sollen von ihrer Arbeit leben können, und anständig leben können. Dann gibt's auch Binnenkonjunktur, der Staat gewinnt mehr durch höhere Steuereinnahmen, Wohlstand wird gleichmässig verteilt.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]
Aber was solls...erzähl auf facebook mal was von "Gewerkschaft" und du hast bald keine Freudne mehr weil Du schnell spießige reaktionäre Spaßbremse gehandelt wirst.[/B][/QUOTE]

So recht ich dir mit der Analyse gebe, Gewerkschaften find ich doof. Zumindest so, wie sie aktuell sich benehmen. Sie kämpfen nicht für alle Arbeiter und schon gar nicht für das "internationale Proletariat", sondern sie setzen sich nur grad für ihre zahlenden Mitglieder ein - nicht für den Zeitarbeiter, der in der Schicht gleich neben dem IG-organisierten Kollegen genau dieselbe Arbeit tut für die Hälfte des Lohns, und schon gar nicht für die Kollegen in China und im Ausland, die gerade mal einen Hunderstel hiesiger Löhne bekommen.

Gewerkschaft nehm ich dann wieder ernst, wenn sie tatsächlich für alle Arbeiter etwas tun, nicht nur für ihr nationales Schrebergärtchengrüppchen.

grüsse, barbara
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]

Gewerkschaft nehm ich dann wieder ernst, wenn sie tatsächlich für alle Arbeiter etwas tun, nicht nur für ihr nationales Schrebergärtchengrüppchen.

[/B][/QUOTE]

Och, IG-Metall ist schon geil, da gibbet nix. Ich, bzw. der Gatte, also wir, gehören sehr gerne zum Schrebergärtchengrüppchen, das hat viele Vorteile. Im Übrigen finde ich es normal, dass ein Dachverband sich nur für seine zahlenden Angehörigen organisiert, sonst wäre er ein Wohltätigkeitsverein. Tritt ein Zeitarbeiter in die IG-Metall ein, bekommt er die gleichen Leistungen wie jedes Mitglied. Aber vielleicht wird es auch einmal Zeit für eine Gewerkschaft der Zeitarbeiter.

....
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Wäre es nicht so perfide, man müsste es fast schon bewundern.wird.[/B][/QUOTE]

Ich bewundere es, denn es funktioniert.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Och, IG-Metall ist schon geil, da gibbet nix. Ich, bzw. der Gatte, also wir, gehören sehr gerne zum Schrebergärtchengrüppchen, das hat viele Vorteile. Im Übrigen finde ich es normal, dass ein Dachverband sich nur für seine zahlenden Angehörigen organisiert, sonst wäre er ein Wohltätigkeitsverein. Tritt ein Zeitarbeiter in die IG-Metall ein, bekommt er die gleichen Leistungen wie jedes Mitglied. Aber vielleicht wird es auch einmal Zeit für eine Gewerkschaft der Zeitarbeiter.

.... [/B][/QUOTE]

Ja logo ist es geil für jene, die das Glück haben, drin zu sein. ;)

Aber als Interessenvertretung einer ganz bestimmten Gruppe sind sie moralisch kein bisschen besser gestellt als zB eine Vereinigung von Privatbankiers. Die Privatbankiers haben immerhin noch die Freundlichkeit, nicht so zu tun, als wären sie sozial... im Gegensatz zu den Gewerkschaften, die das Soziale ständig wie eine Fahne vor sich hertragen, obwohl sie es definitiv nicht sind.

Im Moment sehe ich keine einzige Gruppe in Deutschland, die wirklich das Wohl von allen im Auge hat, sondern nur Grüppchen hier, Grüppchen da, Grüppchen überall...

grüsse, barbara
Scheol[QUOTE]Ebenso war ich jedoch immer der Ansicht, dass der Sozialstaat absolut keinen pädagogischen Auftrag an Erwachsenen zu haben hat.[/QUOTE]

Japdidabdidab...äh...exakt so isses...
GISMOYay, euer Thread hat schon zum zweitem Male die 1000-er Marke gesprengt.
WaldemarAlso ich bin immer noch froh in der IG Metall zu sein. Die IGM hat mir einige Male Rechtsberatung gegeben und für mich geklagt..

Mit den Sanktionen hast du Recht AN..

Wenn 2011 wieder einen Brief bekomme, dass ich aus der Wohnung geschmissen werde.. weiß ich nicht, ob ich das nochmal durchstehe. Das hatten sie schonmal versucht, aber das Sozialgericht hat es abgeschmettert. Das geht dann nicht mehr... Vielleicht sollte ich die 5 Euro sparen.. für einen guten Strick. Freut sich sicher Nix und viele mehr. Einer..weniger
GISMODas betrachte ich als Verschwendung. Du könntest immer noch Amoklaufen.
WaldemarStimmt.. Aber für 5 euro bekomme nicht die Waffen und Munition, die ich bräuchte um alles abzuballern.. die es nach meinem Gusto verdient hätten.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Ich bewundere es, denn es funktioniert. [/B][/QUOTE]

Was mich vielmehr wundert, ganz ohne 'be-', ist der Langmut der zur Schlachtbank geführten Schafe. Damit meine ich nicht nur Arbeitslose, sondern die Klientel des gesamten Billiglohnsektors. Wenn diese Leute irgendwann eine Stimme bekommen sollten, einen Redner, der es versteht die Massen zu mobilisieren (die täglich wachsen), dann hätte Dante vermutlich seinen Spaß und Deutschland gnade Gott.

....
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]...dann hätte Dante vermutlich seinen Spaß ...[/B][/QUOTE]

Und ich erst.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Wenn 2011 wieder einen Brief bekomme, dass ich aus der Wohnung geschmissen werde.. weiß ich nicht, ob ich das nochmal durchstehe. Das hatten sie schonmal versucht, aber das Sozialgericht hat es abgeschmettert. Das geht dann nicht mehr...[/b][/quote]

Beantrage von Dir aus die Rente. Das wird Dich davon befreien und noch von einigem mehr.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B] Vielleicht sollte ich die 5 Euro sparen.. für einen guten Strick. Freut sich sicher Nix und viele mehr. Einer..weniger [/B][/QUOTE]

Dass Du Dich hier manchmal wie ein Arschloch benimmst, das weißt Du selbst. Dass sich hier außer Dir, u. a. auch ich, manchmal wie Arschlöcher benehmen, ist ebenso Fakt. Aber ich persönlich glaube, ganz gleich wie heftig man sich auch virtuell vor den Koffer scheißt, kein Mensch wird jubeln wenn sich ein anderer ganz real weghängt.

....

PS: Und wenn Du Amok läufst, komme ich höchstpersönlich vorbei und versohle Dir den Hintern. ;-)

....
ScheolJa sicher, es braucht einen Redner der die Massen mobilisiert.

Die Probleme:

1. Keiner will's machen.

2. Wenn sich einer finden lässt, der mitreißend redet, werden die Medien darauf reagieren. Er wird medial als Kommunist beschimpft werden, als linksintellektueller Utopist der zurück in die DDR will. Als Verfassungsfeindlich und Radikal. Und dann wird es in der BILD Hetzkampagnen geben, die von den meisten Menschen im Billiglohnsektor leider, leider, gelesen wird. Und die haben meistens keine Ahnung was Kommunismus ist und bekommen eine Assoziation eingeimpft, ohne dies zu merken. Und dann werden sie sich von ihrem neuen Heiland abwenden. Und RTL wird mit dem Spiegel zusammen eine Doku drehen, über linke Lügen...moment, das gab's ja schon. Die Banken werden Redner zu Maybritt Illner schicken, die zu fünft auf diesen neuen Befreier einhacken werden. Ein einzelner Studiogast wird zur Verteidigung aufgestellt. Dass Derjenige rethorisch nix auf'm Kasten hat ist natürlich "reiner Zufall".

Und somit fällt wieder ein Stern...plumps.


Ich bin mit dem was du hier in letzter Zeit schreibst mehr als einverstanden. Und auch dein Kopfschütteln kann ich sehr gut nachvollziehen...aber ich selbst bin da mehr als ratlos. Kurz:

Ich hab keine Ahnung was man machen soll....
GISMOSorry, aber das ist Bullshit, was du da von dir gibst. Einem "Befreier" wäre es scheißegal, was die Medien über ihn berichten, und auch den Leuten, die befreit werden wollen, wäre es das. Es kommt gar nicht darauf an, welche Propaganda die Medien wieder über irgendeinen Hansel aktivieren, weil du doch nicht die Ohren und Herzen der Bemittelten als Grundlage deiner "Revolution" nehmen kannst. Es kommt drauf an, dass die Revoltewilligen immer noch hoffnungslos unterbewaffnet sind, um einer richtig schönen Auseinandersetzung mit dem Staatsbüttel länger als 5 Minuten standhalten zu können.
solipsismusAber Medien haben nun einmal eine bestimmte Reichweite und ein gewisses Klientel. Es hat schon einen Einfluss, wie ein Thema von bestimmten Sendern/Zeitungen/Internetseiten aufgegriffen und aufgearbeitet wird.
ArrogantNickMir fällt dazu immer wieder der Spruch von Volker Pispers ein: "Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn mehr Menschen wüssten was hier los ist?"

Und bis dahin, sage ich mal ganz provokant, bekommen alle das serviert, was sie (noch immer weiter) zu schlucken bereit sind.

....
Scheol[QUOTE]Mir fällt dazu immer wieder der Spruch von Volker Pispers ein: "Was meinen Sie, was hier los wäre, wenn mehr Menschen wüssten was hier los ist?" Und bis dahin, sage ich mal ganz provokant, bekommen alle das serviert, was sie (noch immer weiter) zu schlucken bereit sind.[/QUOTE]


Das sehe ich ähnlich.


[QUOTE]Sorry, aber das ist Bullshit, was du da von dir gibst.[/QUOTE]

Nein, ist es nicht. Es findet statt. Schau dir mal die Linkspartei an. Mit denen wird es doch so gemacht, oder etwa nicht?

Wie kann es sein, das gefühlte 70% der Deutschen genau das fordern was die Linken forder, aber keiner sie wählt?! Mal darüber Gedanken gemacht?

[QUOTE]Es kommt gar nicht darauf an, welche Propaganda die Medien wieder über irgendeinen Hansel aktivieren[/QUOTE]

Oh doch, kommt es. Darauf kommt es mehr als du glauben willst an. Sorry, aber das kann man immer wieder beobachten.

Das ist wie mit der Werbung. Nehmen wir mal Actimel. Das Zeug ist in Ratgebersendungen zerrissen worden. Und jeder auf der Straße sagt: "Bringt nix, kauf ich nicht, zu teuer für zu wenig Leistung".

Hätten die Ratgebersendungen das Zeug in den Himmel gelobt würde man genau das Gegenteil hören.

Und so verhält es sich auch mit Menschen. Sad but true.
solipsismus[url=http://www.sprengsatz.de/?p=3499]Sehr lesenswert.[/url]

[quote]
[...] Dabei könnte allein von der Hotelsubvention der Hartz-Regelsatz um weitere 12 Euro aufgestockt werden.
[/quote]
WaldemarKann man eigentlich an eine Rechtsstelle der SPD schreiben und auf das SGB II Refrenzmodell aufmerksam machen... insbesondere der Mietpauschale? Wenn sie schon rechtlich prüfen lassen wollen würde ich den gern mal eine Mail schreiben.

@AN

Ok.. Dazu lasse ich es nicht kommen :) Rente wird nächstes Jahr beantragt..
HephSPD Grüne und Linke (iirc. Keine quelle zur Hand) heben bereits klage angekündigt für das Gesamtwerk bzw. Teile dessen.
solipsismusDie SPD prüft also das, was sie selbst einführte. Heldenmütig.
HephSie prüfen das was CDU und Linke daran verändern wollen. Wahlkampftakttisch nicht ganz blöd und die Einstellung zum Experiment ALg2 mag sich geändert haben.

edit: man manchmal muss ich drauf achten was ich tippe.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B] Vielleicht sollte ich die 5 Euro sparen.. für einen guten Strick. Freut sich sicher Nix und viele mehr. Einer..weniger [/B][/QUOTE]

Vom rein zwischenmenschlichen Standpunkt aus betrachtet, nicht. Nein.
Und das wolltest Du doch auch lesen, oder?
Mondenkind79[quote][i]Original geschrieben von ArrogantNick[/i]
Man verstehe mich nicht falsch. Ich unterscheide durchaus zwischen 'unschuldig hineingeraten' und 'selbstverschuldet dringeblieben'. Denn nach wie vor bin ich für Engagement und befürworte es.[/quote]

Damit machst du aber doch nichts anderes.
Du unterteilst die Arbeitslosen in "unschuldig" und "schuldig", in "gut" und "böse".
Dabei verschweigst du aber, dass auf die vielen Millionen Arbeitslose nur ganz wenige offene Stellen kommen, dass also niemals alle werden arbeiten können, egal wie sehr sie sich den Arsch aufreißen.

Ich finde es zudem nur zu verständlich, wenn Menschen sich der kapitalistischen Verwertungsmaschinerie nicht mehr aussetzen wollen, denn dass Erwerbstätigkeit genauso krank macht, wie Erwerbslosigkeit, ist längst erwiesen und dürften auch schon sehr Viele am eigenen Leib zu spüren bekommen haben.


[quote]Was mich vielmehr wundert, ganz ohne 'be-', ist der Langmut der zur Schlachtbank geführten Schafe. Damit meine ich nicht nur Arbeitslose, sondern die Klientel des gesamten Billiglohnsektors.[/quote]

Wieso nur die? Der Mittelstand wägt sich immer noch in Sicherheit und merkt gar nicht, dass er ganz genauso zur Schlachtbank geführt wird. Die Menschen, die sich auf der Seite der Bessergestellten wähnen, kapieren nicht, dass diese sie gar nicht dabei haben wollen. Genau das ist das Problem. Divide et impera.
Dabei sitzen wir ALLE in einem Boot. Auch mit den vielen Millionen hungernden Menschen in Afrika, Asien und Südamerika.


[quote]Wenn diese Leute irgendwann eine Stimme bekommen sollten, einen Redner, der es versteht die Massen zu mobilisieren (die täglich wachsen), dann hätte Dante vermutlich seinen Spaß und Deutschland gnade Gott. [/quote]

Bei dem Rechtsruck in ganz Europa und der medialen Panikmache vor allem was "links" ist, dürfte wohl klar sein, aus welcher Ecke dieser (An-)Führer dann kommen wird.
WaldemarJa Nix, das wollte ich hören.. danke. Du solltest an einer Suicide Hotline arbeiten.

Aber glaube extra wegen dir mache ich noch weiter. Du bist guter Grund zum weiterleben. Sozusagen meine Inspiration nicht zu sein.. wie du
WaldemarHier eine gute Auflistung im Detail wie beschissen wurde...

Interessant ist die Tatsache, dass dies genauso geschah wie damals schon..

[URL=http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-so-hat-die-bundesregierung-getrickst-2615.php]Klack[/URL]
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]
Dabei verschweigst du aber, dass auf die vielen Millionen Arbeitslose nur ganz wenige offene Stellen kommen, dass also niemals alle werden arbeiten können, egal wie sehr sie sich den Arsch aufreißen.
[/B][/QUOTE]

hmmm...
es gibt aber einige Stellen zu besetzen ( siehe Jobbörse )
Nach Deiner Logik müsste da ziemliche Ebbe sein und trotzdem noch einige, sehr wohl arbeitswillige Menschen arbeitslos sein.
Dem ist aber nicht so.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]
Wieso nur die? Der Mittelstand wägt sich immer noch in Sicherheit und merkt gar nicht, dass er ganz genauso zur Schlachtbank geführt wird. Die Menschen, die sich auf der Seite der Bessergestellten wähnen, kapieren nicht, dass diese sie gar nicht dabei haben wollen.
[/B][/QUOTE]

Was meinst Du denn, wenn jetzt der gesamte Mittelstand und der Billiglohnsektor aufhört zu arbeiten, wer zahlt dann noch ein, damit die Hartzer jeden Monat etwas zu beißen haben ?!?!?!?!?!?!?!?!?
Na... nicht mehr so viele, oder ?!
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Ja Nix, das wollte ich hören.. danke. Du solltest an einer Suicide Hotline arbeiten.

Aber glaube extra wegen dir mache ich noch weiter. Du bist guter Grund zum weiterleben. Sozusagen meine Inspiration nicht zu sein.. wie du [/B][/QUOTE]

Mist, die Voodoo-Puppe funktioniert nicht.
WaldemarDu traust mir Fantasie zu? Aber wenn du mich so fragst.. bei dir wäre ich gerne der Joker.

Joker: "Ich glaube alles was einen nicht tötet macht einen nur komischer."

Gegen Armut gibt es keine psychische Behandlung..

P.S. und für deine geistige Armut auch nicht!
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Du traust mir Fantasie zu? Aber wenn du mich so fragst.. bei dir wäre ich gerne der Joker.

Joker: "Ich glaube alles was einen nicht tötet macht einen nur komischer."

Gegen Armut gibt es keine psychische Behandlung..

P.S. und für deine geistige Armut auch nicht! [/B][/QUOTE]

Du BIST komisch. Im Gegensatz zu Joker allerdings unfreiwillig. Hätte eher gedacht, Du würdest Batman sein wollen.


[URL=http://img225.imageshack.us/i/8119421.jpg/][IMG]http://img225.imageshack.us/img225/5899/8119421.jpg[/IMG][/URL]
WaldemarSorry aber das Batmen Kostüm ist im EVS2008 nicht berücksichtigt. Kann ich mir nicht leisten..

P.S. Editiere mal nicht soviel. Sonst weiß doch niemand, was du vorher für tolle Gehirnfürze ablässt!
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Sorry aber das Batmen Kostüm ist im EVS2008 nicht berücksichtigt. Kann ich mir nicht leisten..
[/B][/QUOTE]

Naja, einen Haken gibt es halt überall.
Mondenkind79[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
hmmm...
es gibt aber einige Stellen zu besetzen ( siehe Jobbörse )
Nach Deiner Logik müsste da ziemliche Ebbe sein und trotzdem noch einige, sehr wohl arbeitswillige Menschen arbeitslos sein.
Dem ist aber nicht so.[/quote]

Es IST ziemliche Ebbe, nicht nur nach meiner Logik. Massenhaft Mini-Jobs und schlecht bezahlte Jobs, die mit Hartz4 aufgestockt werden müssen, DAS findest du in den Stellenangeboten. Zumal sich die angebotenen Jobs ja in allen Jobbörsen im Netz wiederholen, es sind überall die selben...

Und auch in meinem Beruf, der nicht in der Wirtschaft angesiedelt ist, häufen sich geringfügige Beschäftigungen. Zumal es gerade bei der Jobbörse der AfA keine Seltenheit ist, dass Jobs über Monate oder sogar Jahre(!) drin bleiben, obwohl sie längst nicht mehr verfügbar sind. Das beobachte ich schon seit langem. Sehr oft werden Stellenausschreibungen nicht rausgenommen, nachdem die Stelle vergeben wurde. Und des Öfteren werden Angebote "aktualisiert", seltsamerweise viele mit dem selben Datum. So kann man natürlich auch den Eindruck erwecken, es gäbe Jobs wie Sand am Meer. :rolleyes:


[quote]Was meinst Du denn, wenn jetzt der gesamte Mittelstand und der Billiglohnsektor aufhört zu arbeiten, wer zahlt dann noch ein, damit die Hartzer jeden Monat etwas zu beißen haben ?!?!?!?!?!?!?!?!?
Na... nicht mehr so viele, oder ?![/QUOTE]

Ich habe nirgends geschrieben, dass der Mittelstand aufhören soll zu arbeiten, keine Ahnung wo du das herausgelesen hast. Es geht um (leider fehlende) Solidarität, weil die Mittelschicht eben selbst jederzeit in Hartz4 rutschen und überflüssig werden kann, dies aber partout nicht wahrhaben will.

An Geld mangelt es in diesem Land übrigens ganz sicher nicht. Es ist "nur" falsch verteilt...
Ronin76Es wird Zeit daß das Volk seinen Anteil an den Ressourcen beansprucht. Ohne Politiker und andere Dummschwätzer.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]Damit machst du aber doch nichts anderes.
(....)[/b][/quote]

Finde ich nicht. Ich pauschalisiere nicht und bewerte im Einzelfall. Ich sehe diese Vorgehensweise für mich als in Ordnung an.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]Ich finde es zudem nur zu verständlich, wenn Menschen sich der kapitalistischen Verwertungsmaschinerie nicht mehr aussetzen wollen, denn dass Erwerbstätigkeit genauso krank macht, wie Erwerbslosigkeit, ist längst erwiesen und dürften auch schon sehr Viele am eigenen Leib zu spüren bekommen haben.[/b][/quote]

Auch das kann man mE nicht pauschalisieren. Es gibt genügend Gegenbeispiele von Menschen, die ihre (Erwerbs-)Tätigkeiten bis ins hohe Alter als sinnstiftend und bereichernd erleben. Und sicherlich kann ich verstehen, dass sich niemand gerne krank macht, aber es ist mE auch nicht in Ordnung, sich immer nur auf die Fürsorge der Mitmenschen zu verlassen, die sich damit ja auch diesem Risiko aussetzen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]Wieso nur die? Der Mittelstand wägt sich immer noch in Sicherheit und merkt gar nicht, dass er ganz genauso zur Schlachtbank geführt wird. Die Menschen, die sich auf der Seite der Bessergestellten wähnen, kapieren nicht, dass diese sie gar nicht dabei haben wollen. Genau das ist das Problem. Divide et impera.[/b][/quote]

Ich denke, dass Menschen denen es gut geht und die sich gerecht behandelt fühlen, zumindest in großen Teilen, keinen Grund haben zum Klagen, bzw. zur Initiative.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]Dabei sitzen wir ALLE in einem Boot. Auch mit den vielen Millionen hungernden Menschen in Afrika, Asien und Südamerika.[/b][/quote]

Sehe ich nicht so. Zu unterschiedliche konkrete Gegebenheiten und zu komplexe Zusammenhänge. Das alles nun einfach in einen Topf werfen zu wollen ist mir wieder zu pauschal.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]Bei dem Rechtsruck in ganz Europa und der medialen Panikmache vor allem was "links" ist, dürfte wohl klar sein, aus welcher Ecke dieser (An-)Führer dann kommen wird. [/B][/QUOTE]

Ja, das könnte u. U. irgendwann die präsentierte Rechnung sein. Ich (und meine Lieben) werde(n) dann nicht mehr hier sein.

....
Mondenkind79[quote][i]Original geschrieben von ArrogantNick[/i]
Finde ich nicht. Ich pauschalisiere nicht und bewerte im Einzelfall.[/quote]

Und was genau macht da jetzt den Unterschied?
Fakt ist, du sprichst arbeitslosen Menschen eine Schuld am Zustand der Arbeitslosigkeit zu (ob du das nur "im Einzelfall bewertest" ist piepegal). Du stellst dich über sie und zeigst mit dem Finger auf sie – und [b]das[/b] durften wir hier im Forum ja schon zur Genüge "bewundern".


[quote]Und sicherlich kann ich verstehen, dass sich niemand gerne krank macht, aber es ist mE auch nicht in Ordnung, sich immer nur auf die Fürsorge der Mitmenschen zu verlassen, die sich damit ja auch diesem Risiko aussetzen. [/quote]

Wenn die lieben Mitmenschen nur kapieren würden, für wen sie sich in Wahrheit kaputt schuften - nämlich ganz sicher nicht für die Arbeitslosen, sondern für das Kapital - dann sähe es in diesem Land ganz anders aus.


[quote]Ich denke, dass Menschen denen es gut geht und die sich gerecht behandelt fühlen, zumindest in großen Teilen, keinen Grund haben zum Klagen, bzw. zur Initiative. [/quote]

Ja, ja, jeder ist sich selbst der Nächste, was gehen mich die Anderen an. :rolleyes:

Würden ausnahmslos alle so denken, gäbe es wahrscheinlich keine Menschen mehr...


[quote]Sehe ich nicht so. [/quote]

Das überrascht mich jetzt nicht.
Mondenkind79Da in der Hartz4-Diskussion, hier und anderswo, immer wieder dieselben Phrasen von den "faulen Arbeitslosen, die zu wenig tun, um einen Job zu bekommen" (manchmal auch etwas subtiler verpackt) zu lesen sind, möchte ich einmal Zahlen ins Spiel bringen. Zahlen, die eigentlich jedem, der einigermaßen vernünftig denken kann, deutlich machen sollten, dass die "Schmarotzer"-Debatte völlig absurd und sinnfrei ist:

Auf im Durchschnitt ca. 6.000.000 Arbeitslose (ALG I und II zusammengenommen, wobei auf Letzteres ca. 5.000.000 entfallen) (In diesen Zahlen sind nur die tatsächlich erwerbsfähigen Menschen enthalten, also nicht die Kinder und nicht die Bezieher von Sozialgeld) kamen im Jahr 2009 durchschnittlich 273.000 ungeförderte "normale" sozialversicherungspflichtige offene Stellen.

[color=red]6.000.000 Arbeitslose vs. 273.000 offene Stellen![/color]


Jeder, der behauptet, ein Arbeitsloser müsse sich "nur genug anstrengen, dann findet er einen Job" weiß es im besten Fall nicht besser (könnte sich die Infos aber beschaffen), oder ist im schlimmsten Fall ein Lügner!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]Und was genau macht da jetzt den Unterschied?
Fakt ist, du sprichst arbeitslosen Menschen eine Schuld am Zustand der Arbeitslosigkeit zu (ob du das nur "im Einzelfall bewertest" ist piepegal). Du stellst dich über sie und zeigst mit dem Finger auf sie – und [b]das[/b] durften wir hier im Forum ja schon zur Genüge "bewundern".




Wenn die lieben Mitmenschen nur kapieren würden, für wen sie sich in Wahrheit kaputt schuften - nämlich ganz sicher nicht für die Arbeitslosen, sondern für das Kapital - dann sähe es in diesem Land ganz anders aus.




Ja, ja, jeder ist sich selbst der Nächste, was gehen mich die Anderen an. :rolleyes:

Würden ausnahmslos alle so denken, gäbe es wahrscheinlich keine Menschen mehr...




Das überrascht mich jetzt nicht. [/B][/QUOTE]

Warum sollte ich mich auch mit Leuten solidarisieren, die fortwährend daran arbeiten, alles und jeden schlecht zu reden, so wie Du es, schon fast zwanghaft, generell mit mir versuchst?

q. e. d.

.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]
[color=red]6.000.000 Arbeitslose vs. 273.000 offene Stellen![/color]
[/B][/QUOTE]

Ja, und nicht mal die werden besetzt. Woran das wohl liegt? Im Übrigen kann man sich alles hinbiegen und hinrechnen wie man es braucht und es gibt, außer ungeförderter Stellen auf dem freien Martkt, noch jede Menge anderer Möglichkeiten. Aber Hauptsache mal wieder auf die Tränendrüse gedrückt, den Mitmenschen ans Bein gepisst (Lügner etc.) und sich dann noch bei Anderen genau über sowas aufregen. :rolleyes:

....
Ronin76Auf dem Markt für Jungsklaven sieht es auch nicht besser aus:

[QUOTE]
(02.10.2008) Einen Ausbildungsplatz zu finden, ist nicht einfach. Mit der Aktion "Hier fehlt ein Azubi" will die Bundesregierung Jugendlichen helfen, die nach der Schule nicht gleich eine Ausbildungsstelle finden konnten. Unternehmen, die diese Bewerber/innen als Azubis einstellen, werden mit einem Ausbildungsbonus unterstützt. So will die Bundesregierung bis zum Jahr 2010 etwa 100.000 neue Ausbildungsplätze schaffen.

[COLOR=orange]Mehr als die Hälfte der Bewerber/innen um einen Ausbildungsplatz bewerben sich schon länger als ein Jahr.[/color] Diese Jugendlichen sollen mit dem Ausbildungsbonus gefördert werden. Bis Ende 2010 können Betriebe einen einmaligen Ausbildungsbonus von 4.000 bis 6.000 Euro erhalten, wenn sie neue Ausbildungsplätze schaffen und besonders förderungsbedürftige Jugendliche einstellen.

Durch den Bonus sollen alle jungen Menschen - auch wenn sie
mit schwierigen persönlichen Voraussetzungen starten - die
Möglichkeit haben, eine anerkannte Ausbildung in einem Betrieb zu absolvieren.
[/QUOTE]
[url]http://www.planet-beruf.de/Meldung.1050+M593aa5bd6d4.0.html[/url]




Ausbildungsplätze werden also subventioniert und trotzdem funktioniert es nicht, genügend Plätze zur Existenzssicherung anzubieten. Für immer mehr junge Menschen führt die Schule direkt in die Armut. Und das nicht, weil nicht genügend Geld und Waren vorhanden wären.


Statistik der Bundesanstalt für Zwangsarbeit, August 2010:

[IMG]http://www2.dgb-jugend.de/w/gfx/orig/ausbildung/1_betriebliche_luecke_8_2010.jpg[/IMG]

[url]http://www.dgb-jugend.de/themen/lehrstellensituation/aktuelle_statistik[/url]

28% der Bewerber bekommen 2010 keinen Ausbildungsplatz.




Von den eingestellten Auszubildenden, also Diejenigen welche sich gegenüber der Konkurenz durchsetzen konnten, brechen ca. 20% ihre Ausbildung vorzeitig ab.
[QUOTE]
Zurzeit wird fast jeder fünften Ausbildungsplatz in der Region Stuttgart nicht abgeschlossen: Allein im Jahr 2009 haben 3.684 Jugendliche ihre Berufsausbildung vorzeitig abgebrochen (Quote: 19,6 Prozent) – davon rund 2.000 in IHK-Berufen (Quote: 17,6 Prozent). Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein: Probleme am Ausbildungsplatz, Prüfungsangst, mangelnde Motivation.
[/QUOTE]
[url]http://www.stuttgart-journal.de/tp/pool/nachrichten-stuttgart/sj/2010/09/17/news/ausbildungsplaetze-stuttgart-2010-ihk-will-abbrueche-verhindern/[/url]

Woher mangelnde Motivation und Probleme am Ausbildungsplatz wohl kommen. Vielleicht weil jeder Schulabgänger nur irgendeinen Ausbildungsplatz wie den berühmten Strohhalm ergreift, um nicht zum Hartzer zu werden. Die Folge davon sind dann zB Überforderungen und chronischer Stress welcher zu Krankheit führt, und dann.. Abbruch.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]
Woher mangelnde Motivation und Probleme am Ausbildungsplatz wohl kommen. Vielleicht weil jeder Schulabgänger nur irgendeinen Ausbildungsplatz wie den berühmten Strohhalm ergreift, um nicht zum Hartzer zu werden. Die Folge davon sind dann zB Überforderungen und chronischer Stress welcher zu Krankheit führt, und dann.. Abbruch. [/B][/QUOTE]

Nicht jeder, der einfach kein Durchhaltevermögen hat, ist gleich krank oder chronisch gestresst. Vielfach sind die Azubis ja nicht einmal ausbildungsfähig und wenn mein Mann mir erzählt, dass bei ihnen schon Lehrlinge anfangen zu heulen, wenn sie drei Stunden am Stück mal hart arbeiten müssen (und genau diese Beobachtung machen 'zig Leute und berichten mir davon), dann liegt das schlicht an Verweichlichung und Bocklosigkeit. Aber es gibt ja die staatliche Auffangmatte, da muss sich keiner sorgen, dass das arme Hasilein im Winter frieren muss.

Kurz: Es gibt mE beides. Die schlichte Überforderung und falsche Auswahl des Ausbildungsplatzes. Aber auch die lebensunfähigen Jammerluschen, die am liebsten bis zur Rente unter Mamis Rock gepampert werden würden.

....
Mondenkind79[quote]Warum sollte ich mich auch mit Leuten solidarisieren, die fortwährend daran arbeiten, alles und jeden schlecht zu reden, so wie Du es, schon fast zwanghaft, generell mit mir versuchst?[/quote]

Es besteht ein Unterschied zwischen "schlecht reden" und Tatsachen aufzeigen.


[quote]Ja, und nicht mal die werden besetzt. Woran das wohl liegt? Im Übrigen kann man sich alles hinbiegen und hinrechnen wie man es braucht und es gibt, außer ungeförderter Stellen auf dem freien Martkt, noch jede Menge anderer Möglichkeiten. Aber Hauptsache mal wieder auf die Tränendrüse gedrückt, den Mitmenschen ans Bein gepisst (Lügner etc.) und sich dann noch bei Anderen genau über sowas aufregen. [/quote]

Und wenn ich dann Fakten aufzeige, soll ich sie hingebogen haben, wie ich es brauche. Ich habe es nicht nötig, zu tricksen und zu täuschen, so wie es die "Elite" ständig macht. Die Zahlen, die ich genannt habe, findest du selbst im Internet.

Nach deiner Aussage gehe ich davon aus, dass du die Zahlen nicht kanntest, also weiß ich nicht, warum du dich als "Lügner" angesprochen fühlst.

Die Stellen werden übrigens besetzt, aber dafür werden wiederum andere Stellen frei. Bei den vorherrschenden Arbeitsbedingungen, die ja auch schon Ronin ansprach, ist es kein Wunder, dass eine ständige Fluktuation stattfindet.


Und wenn du dann so was schreibst

[quote]Vielfach sind die Azubis ja nicht einmal ausbildungsfähig und wenn mein Mann mir erzählt, dass bei ihnen schon [b]Lehrlinge anfangen zu heulen, wenn sie drei Stunden am Stück mal hart arbeiten müssen[/b] (und genau diese Beobachtung machen 'zig Leute und berichten mir davon), dann liegt das schlicht an [b]Verweichlichung und Bocklosigkeit[/b]. Aber es gibt ja die [b]staatliche Auffangmatte, da muss sich keiner sorgen, dass das arme Hasilein im Winter frieren muss.[/b]

Kurz: Es gibt mE beides. Die schlichte Überforderung und falsche Auswahl des Ausbildungsplatzes. Aber auch die [b]lebensunfähigen Jammerluschen, die am liebsten bis zur Rente unter Mamis Rock gepampert werden würden.[/b] [/quote]

demonstrierst du selbst doch genau das, was ich schrieb...

Du verurteilst Menschen, die in deinen Augen Schwäche zeigen, als "lebensunfähige Jammerluschen", ohne ihre Geschichte zu kennen. Du trittst nach "unten"...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
Es besteht ein Unterschied zwischen "schlecht reden" und Tatsachen aufzeigen.[/quote]

In Deiner Welt mögen das Tatsachen sein, weil Du so interpretierst, wie Du es für richtig hälst und die Zusammenhänge herstellst, die Dir entgegenkommen. Das tut aber jeder Mensch für sich und somit mit unterschiedlichen Ergebnissen. Was für Dich Tatsachen sind, müssen es für mich noch lange nicht sein.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]Und wenn ich dann Fakten aufzeige, soll ich sie hingebogen haben, wie ich es brauche. Ich habe es nicht nötig, zu tricksen und zu täuschen, so wie es die "Elite" ständig macht. Die Zahlen, die ich genannt habe, findest du selbst im Internet. [/quote]

Oh, ich finde vieles im Internet und ich schrieb auch nichts von 'tricksen', sondern von 'so hinrechnen wie man es will'. Und, dass Du es so sehen willst, davon bin ich mittlerweile überzeugt, Du hast Dir ja auch alle Mühe gegeben.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]Nach deiner Aussage gehe ich davon aus, dass du die Zahlen nicht kanntest, also weiß ich nicht, warum du dich als "Lügner" angesprochen fühlst.[/quote]

Du fühlst Dich ja auch ständig von mir angesprochen ohne explizite Erwähnung meinerseits. Ich finde es im Übrigen generell daneben.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
Die Stellen werden übrigens besetzt, aber dafür werden wiederum andere Stellen frei. Bei den vorherrschenden Arbeitsbedingungen, die ja auch schon Ronin ansprach, ist es kein Wunder, dass eine ständige Fluktuation stattfindet.[/quote]

Ich alleine kenne schon drei Firmen die seit Jahren händeringend qualifizierte Kräfte suchen. Es gibt Headhunteragenturen und sie werden beschäftigt, da vom 'Amt nur Schrott' kommt. (Originalaussage eines Hundwerksmeisters.)


[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
Und wenn du dann so was schreibst

[....]

demonstrierst du selbst doch genau das, was ich schrieb...

Du verurteilst Menschen, die in deinen Augen Schwäche zeigen, als "lebensunfähige Jammerluschen", ohne ihre Geschichte zu kennen. Du trittst nach "unten"... [/QUOTE]


Ich weigere mich lediglich das Ganze zu einseitig zu betrachten. Ich sehe beide Seiten und wenn das in Deinen Augen eine Verurteilung impliziert, so sei es so. Mir ist das gleich. Wer etwas einfordert, der hat auch selbst seinen Teil bei zu tragen. Wer dazu nicht bereit ist, der ist in meinen Augen ein Luschi, ganz gleich ob er arbeitslos ist oder ein hochdotierter Manager (die ich in der Tat in den meisten Fällen für Sozialversager halte, aber das ist eine andere Baustelle).

....
Ronin76[QUOTE]
Du verurteilst Menschen, die in deinen Augen Schwäche zeigen, als "lebensunfähige Jammerluschen", ohne ihre Geschichte zu kennen. Du trittst nach "unten"...
[/QUOTE]
Wer andere als Jammerluschen verurteilt, will von eigenen Schwächen ablenken und sich erhöhen = Minderwertigkeitskomplex.
Lebensunfähig = unwertes Leben ? Rassistisches Gedankengut wird wohl nie ganz verschwinden.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]...
Lebensunfähig = unwertes Leben ? Rassistisches Gedankengut wird wohl nie ganz verschwinden. [/B][/QUOTE]

ein bisschen weit hergeholt, oder ?!
:rolleyes:

immer wieder die gaaanz billige Nazi-Keule.
laaaangweilig.
:rolleyes:
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Nicht jeder, der einfach kein Durchhaltevermögen hat, ist gleich krank oder chronisch gestresst. Vielfach sind die Azubis ja nicht einmal ausbildungsfähig und wenn mein Mann mir erzählt, dass bei ihnen schon Lehrlinge anfangen zu heulen, wenn sie drei Stunden am Stück mal hart arbeiten müssen (und genau diese Beobachtung machen 'zig Leute und berichten mir davon), dann liegt das schlicht an Verweichlichung und Bocklosigkeit.
.... [/B][/QUOTE]

Seltsam. Sonst heißt es immer die Jugend ist abgestumpft und emotionslos, prügeln auf dem Schulhof in der Mehrzahl die Schwächeren zusammen und stellen das Handyvideo davon auf YouTube. Und das sind dieselben, die nach drei Stunden bei euch anfangen zu heulen, ja?
Heph[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Ja, und nicht mal die werden besetzt. Woran das wohl liegt? Im Übrigen kann man sich alles hinbiegen und hinrechnen wie man es braucht und es gibt, außer ungeförderter Stellen auf dem freien Martkt, noch jede Menge anderer Möglichkeiten. Aber Hauptsache mal wieder auf die Tränendrüse gedrückt, den Mitmenschen ans Bein gepisst (Lügner etc.) und sich dann noch bei Anderen genau über sowas aufregen. :rolleyes:

.... [/B][/QUOTE]

Das liegt daran das oft Zeitarbeits-, Fachangestellten-, Schwerstarbeits- jobs und Jobs die eine Hohe Qualifikation (Diplom, Studium was weis ich) benötigen sind. Die Datenbanken der Arge sind ausserdem über Monate hinweg nicht aktuell so das offene Jobs drin stehen die es garnicht mehr sind.

Zweitens kann nicht jeder gleich seinen Wohnort etc. wechseln aus den unterschiedlichsten Gründen.

Das heißt noch lange nicht das alle diese Jobs Mist oder Unerreichbar sind und es gibt tatsächlich jobs die nicht in den DBs der Arge stehen aber jetzt hier gleich 1 oder 2 Mille zu konstruieren wäre doch genauso verlogen.
Mondenkind79Was heißt "genauso verlogen"? Ich habe mir die Zahlen nicht aus den Rippen geschnitzt.

Aber überzeugt euch doch einfach selbst:


[IMG]http://s5.directupload.net/images/100930/rurb2sco.jpg[/IMG]


[URL=http://dontknow.me/http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Jahresbericht-Arbeitsmarkt-Deutschland/Generische-Publikationen/Arbeitsmarkt-2009.pdf][color=red]Hier[/color][/URL] geht's zur Quelle.
WaldemarFakt ist... das dämliche Gelaber von Vollbeschäftigung und Wachstum stammt noch aus den 70 zigern. Das bringt keine Schwanz weiter und ist realtitätsfremd. Es gibt nicht genug Arbeit von der man Leben kann. Und das wird sich noch verschärfen...

Die FDP ist der Meinung das ca. 1/3 der H4 ler Sozialschmarotzer und Sozialbetrüger sind...

Mit scharfen Sanktionen usw. wird man die wieder in Arbeit bringen. Ich frage mich seit Jahren... IN WELCHE??? 3-4 Euro Jobs?

Alle die das verweigern.. mit allen Mitteln, liebe AN.. haben meinen vollen Respekt! Mich können sich schon lange am Arsch lecken... mit Zwangsarbeit und Lohnsklaverei sowieso.
Scheol[QUOTE]Die FDP ist der Meinung das ca. 1/3 der H4 ler Sozialschmarotzer und Sozialbetrüger sind...[/QUOTE]

Gut, dann sage ich, dass 1/1 der FDP (MdB) Sozialbetrüger und Sozialschmarotzer sind. Schließlich leben die von meinen Steuern und kassieren nebenbei Bestechungsgelder der Banken die ICH mit meinen Gebühren, Schulden und Leistungsbeanspruchungen finanziere. Diese Menschen, die nichts anderes arbeiten als Lobbyismus, (was in den meisten Fällen nichts weiter ist, als schick essen zu gehen und dabei den Gesetzesentwurf zu besprechen), haben mal ganz fest die Schnauze zu halten wenn es um's Schmarotzen öffentlicher Gelder geht.

Wieviele H4-Empfänger man doch mit der "Aufwandsentschädigung" von das Guido und dem Niebel durchfüttern könnte...hmm...

Und die CSU ist ja wohl das Letzte. Populistische Randpartei die niemand braucht, nicht einmal der Herrgott. Und sowas schimpft sich christ-sozial. Naja, lieber Seehofer, dann mal ran an den Bankschalter, kräftig abheben und unter den Armen verteilen, Herr Gottesfürchtig.

Da kotze ich im Strahl...:mad:
|Dunkelschön|[quote]
(02.10.2008) Einen Ausbildungsplatz zu finden, ist nicht einfach. Mit der Aktion "Hier fehlt ein Azubi" will die Bundesregierung Jugendlichen helfen, die nach der Schule nicht gleich eine Ausbildungsstelle finden konnten. Unternehmen, die diese Bewerber/innen als Azubis einstellen, werden mit einem Ausbildungsbonus unterstützt. So will die Bundesregierung bis zum Jahr 2010 etwa 100.000 neue Ausbildungsplätze schaffen.
[/quote]

Und weiter geht der lustige Handel mit den Ablassbriefen. Heutzutage schimpft sich das entweder Bildungsgutschein oder halt sowas, dahinter verbirgt sich letztendlich das Selbe nur marketingtechnisch neu verpackt.

Das Problem mit der AfA Suchmaschine kenn ich, wenn man alle Minijobs ausklammert bleibt echt nicht mehr viel übrig - und ich meine nicht nur irgendwelche "Bachelor of Dingens" oder hochqualifizerte Stellen sondern selbst wenn jemand schon einfachere Jobs wie in Lager / Produktion usw sucht der NICHT von Sklaventreibern abhängig sein will sucht sich nen Wolf ...

[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Ich alleine kenne schon drei Firmen die seit Jahren händeringend qualifizierte Kräfte suchen. Es gibt Headhunteragenturen und sie werden beschäftigt, da vom 'Amt nur Schrott' kommt. (Originalaussage eines Handwerksmeisters.)
.... [/B][/QUOTE]

Was sind das für Firmen, bei den etwa drinsteht " Suche 20 jährigen Mitarbeiter mit 30 Jahren Berufserfahrung, 25 verschiedenen Diplomen und Abschlüssen (siehe [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=79837]Ohne Papier keine Arbeit[/URL] ).

Es gibt eine große Anzahl an Leuten die sicher bereit sind sich in ein neues Aufgabengebiet einzuarbeiten.

Heutzutage wo man ja ach so "flexibel" sein muss zählt halt nicht nur noch das was vor 15 Jahren nach Berufsabschluss auf dem Papier steht, sondern "entscheidend ist aufm Platz!".

Wenn aber Großteil von Firmen bzw in der dortigen Führungspolitik (oft erlebt stets nach Telefonaten und/oder vorab persönl. besucht, einfach so Bewerbungen im voraus verschick ich eh nicht mehr) im vornerein eine ablehnende Haltung herrscht bzw. nur gegen Ablassbrief [I]siehe oben[/i] jemanden einstellt sozugen ich als Arbeitnehmer GEZWUNGEN bin gegen nen Ablassbrief den man erst nach 2 Monaten Arbeitslosigkeit bekommt, also erstmal 2 Monate arbeitslos zu machen um an diesen Job ranzukommen- ja wo ist da die Logik? :mad:

Bei meinem Telefonaten wenn da die Frage kommt wegen Bildungsgutschein, entweder bekommen die genau das gleich zu hören wie hier steht oder ich leg dann einfach nur noch kommentarlos auf. Ich geh doch nicht arbeiten damit sich Job"mafia" und Bundesregierung sich gegenseitig mit den Gutscheinen hin und her zuschanzen können, theoretisch schon ne Gewisse Form von Geldwäsche...

Schade das das Volk bisher "nur" wegen nem Bahnhof der zwecks angeblich besseren Fahrverhaltens um ein paar Meter tiefer gelegt wird :D auf die Straße rennt ...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Seltsam. Sonst heißt es immer die Jugend ist abgestumpft und emotionslos, prügeln auf dem Schulhof in der Mehrzahl die Schwächeren zusammen und stellen das Handyvideo davon auf YouTube. Und das sind dieselben, die nach drei Stunden bei euch anfangen zu heulen, ja? [/B][/QUOTE]

Keine Ahnung ob das die Gleichen sind, es gibt schließlich solche und solche. Wundern würde es mich jedoch nicht.

....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Wer andere als Jammerluschen verurteilt, will von eigenen Schwächen ablenken und sich erhöhen = Minderwertigkeitskomplex.
Lebensunfähig = unwertes Leben ? Rassistisches Gedankengut wird wohl nie ganz verschwinden. [/B][/QUOTE]

Genau, Ronin - ich bin ein mich minderwertig fühlender Nazi und Du bist eine paranoide Jammerlusche. Schön, dass wir das nun endlich klären konnten.

.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Fakt ist... das dämliche Gelaber von Vollbeschäftigung und Wachstum stammt noch aus den 70 zigern. Das bringt keine Schwanz weiter und ist realtitätsfremd. Es gibt nicht genug Arbeit von der man Leben kann. Und das wird sich noch verschärfen...[/b][/quote]

Das sehe ich ebenso. Ich habe auch nie etwas anderes behauptet, ich mag nur keine übertriebene Schwarzmalerei. (Heph hatte dazu ja auch schon was geschrieben.)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
Mit scharfen Sanktionen usw. wird man die wieder in Arbeit bringen. Ich frage mich seit Jahren... IN WELCHE??? 3-4 Euro Jobs?

Alle die das verweigern.. mit allen Mitteln, liebe AN.. haben meinen vollen Respekt! Mich können sich schon lange am Arsch lecken... mit Zwangsarbeit und Lohnsklaverei sowieso.[/QUOTE]

Dass ich strikt gegen diesen Saktionsquatsch bin, das dürfte ja nun bekannt sein. Auch bewundere ich Leute, die für ihre Prinzipien kämpfen und sich stark machen. Was ich jedoch nicht ab kann, das ist dieses alles Schlechtreden und dabei 100.000 Gründe finden, warum andere für einen selbst den Karren aus dem Dreck ziehen sollen, während man selbst ja nur das arme Opfer ist, keinen Finger rührt und genug damit zu tun hat, mit den anderen armen Opfern herum zu jammern. Damit meine ich jetzt ausdrücklich nicht Dich, bevor das wieder losgeht hier.... ;-)

....
ArrogantNick@Dunkelschön, auf die Firmen und Jobs von denen ich weiß, trifft das nicht zu was Du hier ausführst und es erscheint mir auch arg übertrieben.

.
Heph[QUOTE]Was heißt "genauso verlogen"? Ich habe mir die Zahlen nicht aus den Rippen geschnitzt.[/QUOTE]

Ich meinte ausgehend von ANs Beitrag das man nicht einfach sagen kann das es auf dem freien Markt 1-2Millionen jobs gibt die nicht bei der arge gemeldet sind.

edit: Und ich will AN auch nicht beleidigen oder so etwas. Es ging mir an sich um jene Menschen die einfach hingehen und sagen: "Es gibt genug Jobs für alle in diesem Land." Diese Menschen sind genauso mies wie die die sagen das es überhaupt nichts gibt welche AN in ihrem Beitrag ansprach.

Fakt ist doch ganz einfach das wir in den letzten 30 Jahren in vielen Bereichen eine Produktivitätsteigerung von 200% ja in manchen Industrien bis zu 2000% (Autobauer und Roboter) haben. Bei einer gleich-bleibenden bzw. glücklicherweise schrumpfenden Bevölkerung ist das mit dem Binnenmarkt nicht zu vereinigen noch mit internationalen Märkten da andere Länder ja auch produzieren etc.
Sprich bei überdurchschnittlicher Produktionsentwicklung (durch roboter z.B.) und nur durchschnittlich wachsendem (oder glechbleibenden bzw. schrumpfenden) Markt kann man nur Leute entlassen.
Schaut euch doch mal Dt. - an seit Jahen haben wir Produktivitätssteigerungen von 1-2% über all Branchen verteilt aber eine Beschäftigungsstatistik die aussieht wie ein Nullsummen Spiel (abgesehen von neuer Technologie d.h. Computer und Erneuerbare Energien die durchaus viele jobs geschaffen haben).
AzaIch würde gerne etwas zum Thema "offene Vakanzen und mangelnde Bewerber" schreiben.
Ich persönlich mache gerade die Erfahrung, dass die Unternehmen eine zunehmend ungesunde Erwartungshaltung an den Tag legen.

In meinem persönlichen Umfeld kenne ich 5 Absolventen & 1ner von der Technikerschule, die gute Qualifikationen haben, aber derzeit keine Anstellung finden.

Der Grund: Keine Ahnung.

Es gibt offene Stelle, es gibt Bewerber, aber dennoch rufen die Unternehmen "Fachkräftemangel", was >nicht< zutrifft. Es existiert in Deutschland kein Fachkräftemangel.

Die Unternehmen müssen lediglich a) Bewerber mit weniger Berufserfahrung einarbeiten oder b) Bewerbern mit Erfahrung faire Gehälter zahlen.

Für eine Sekretärinnenstelle 2 Jahre Berufserfahrung + Studium zu fordern - Da darf man sich nicht wundern (Gehalt <30.000). Von diesen Beispielen kann ich euch noch dutzende geben und es nervt mich ungemein.

Grüße
ScheolIch sehe ein ähnliches Problem nicht nur bei Hochqualifizierten. Auch in dem Segment, in dem ich mich bewege ist es ähnlich. Viele Firmen glauben, wenn sie einen Arbeiter über eine Personalvermittlung (Leiharbeit) zu einem Stundenlohn von 7.60€/h (mittlerweile) einstellen, würde dieser exorbitant gute Leistungen bringen. Sicher kann man von jedem ein Mindestmaß an Können und Mühe verlangen, aber jemand, der aus der niedrigqualifizierten Kaste kommt wird einfach nicht so arbeiten wie jemand, der schon 20 Jahre fest in seinem Beruf steht.


Das Problem mit den Diplom-Gesellen ist, das Einarbeitung die Firma Geld und Zeit kostet. Das will man sich sparen. Man will fähiges Personal, aber ist nicht bereit in dieses auch zu investieren.
Hugin & Munin[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]

Ich persönlich mache gerade die Erfahrung, dass die Unternehmen eine zunehmend ungesunde Erwartungshaltung an den Tag legen.


Die Unternehmen müssen lediglich a) Bewerber mit weniger Berufserfahrung einarbeiten oder b) Bewerbern mit Erfahrung faire Gehälter zahlen.
[/QUOTE]

Diese Entwicklung begann m.E. Anfang der 90er Jahre auch dadurch, dass einfach immer mehr Produktion (begünstigt auch durch neue Standorte in Osteuropa) ins Ausland verlagert wurde und wir hier seit den 90ern im Prinzip sinkende Reallöhne haben (man vergleiche nur mal die Gehälter für Berufseinsteiger -egal ob Akademiker oder Facharbeiter- von heute und von vor 15 Jahren).

Was mich schon in den 90er Jahren an der ganzen Sache ein wenig beunruhigte war, dass man aus der Wirtschaft selbst überhaupt keine Kritik an der sinkenden Kaufkraft der Bevölkerung hörte. Es mag Ausnahmen gegeben haben, aber im Großen und Ganzen gefiel man sich in der Rolle als Exportweltmeister und nahm den Kaufkraftverfall im Innland dafür hin.

Mit anderen Worten: Irgendwann wurde der Binnenmarkt BRD von der Wirtschaft abgeschrieben. Exporte und Shareholder Value waren wichtiger, gut zu erkennen auch daran das Betriebe plötzlich dicht gemacht wurden, weil sie zu wenig Gewinn abwarfen und nicht etwa weil sie wirklich rote Zahlen schrieben.

Man kann sagen, das dieses Land seit den 90ern langsam ausblutet und irgendwann mal beschlossen wurde, nicht den gesamten Arbeitsmarkt aber einen nicht unerheblichen Teil davon zu einem Billiglohnsektor um zu bauen.
Mit den bekannten Folgen die wir heute haben.

Laufen tut der Laden im Grunde nur noch, weil Dinge wie Klamotten, manche Lebensmittel und "Brot und Spiele" (Unterhaltungselektronik, Glotze, Bier und Pizza) immer noch extrem billig sind (weil an den neuen Produktionsstandorten noch weniger bezahlt wird und es nur einen Bruchteil hiesiger Auflagen gibt).

Lange Rede kurzer Sinn: Dieses Land wurde seit den 90ern systematisch umgebaut und darüber sollen Hartz IV Debatten und das ständige Hetzen gegen die eine oder andere Gruppe ablenken.

Unser sozialer Friede jedenfalls geht langsam aber sicher den Bach runter.

Besonders perfide: Auch wenn Politiker nicht müde werden zu behaupten das Hartz IV niemals als Dauerlösung, sondern als Übergang gedacht ist, bis jemand wieder einen Job hat: Das Gegenteil ist der Fall. Vom Regelsatz für Alleinstehende kann leben, wer sich dauerhaft damit arrangiert, sein Auto abschafft, Lebensmittel nur noch im Discounter kauft und bei dem es nicht drauf ankommt, jahrelang die gleichen Klamotten zu tragen und morgens die Jogginghose an und abends aus zu ziehen.

Wer up to date bleiben will und einen Job sucht, muss mobil bleiben (braucht also in den meisten Fällen einen PKW) sich bewerben, Bücher und andere Medien konsumieren um sich auf dem laufenden zu halten usw. und gerade solche kommen mit dem Regelsatz nicht hin.

Die wahre Intention die hinter Hartz IV steht ist für mich daher: Einen Großteil der Gesellschaft darauf vor zu bereiten sich entweder mit einem Leben auf diesem Niveau dauerhaft zu arrangieren (zugegeben immer noch ein besseres Schicksal als es 80% der restlichen Weltbevölkerung hat), oder sich für ein paar Euro mehr als Niedriglöhner und Aufstocker im Hamsterrad ab zu strampeln, damit wir als Exportnation weiterhin mit Ländern wie China konkurrieren können und der 3er BWM im Ausland auch in Zukunft ein Drittel weniger kostet als bei uns.
AzaJip, da kann ich zustimmen. =) Wahre Worte
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]
[color=red]6.000.000 Arbeitslose vs. 273.000 offene Stellen![/color]
[/B][/QUOTE]

Der Nachrichtensender n-tv (Stand: 05.08.2010) hat interessanterweise andere Zahlen:

[quote]Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland hat sich im zweiten Quartal 2010 erhöht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sei die Zahl um rund zehn Prozent gestiegen, berichtet das der Bundesagentur für Arbeit angegliederte Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Insgesamt gab es [color=red][b][u]977.000 offene Stellen[/u][/b][/color], davon 805.000 am ersten Arbeitsmarkt.[/quote]

[url=http://www.n-tv.de/wirtschaft/Zahl-freier-Stellen-waechst-article1208661.html]Quelle[/url]

Zu den Arbeitslosenzahlen kann man bei SPIEGEL online (Stand: 30.09.2010) nachlesen:

[quote]Nürnberg - Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich im September deutlich stärker erholt, als Experten erwartet haben: Die Zahl der Arbeitslosen sank nach Angabe der Bundesagentur für Arbeit (BA) im Vergleich zum August um 157.000 auf nun [color=red][b][u]3,03 Millionen[/u][/b][/color]. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent. Im Vergleich zum September des Vorjahres lag die Zahl der Jobsuchenden um 315.000 niedriger.[/quote]

[url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,720409,00.html]Quelle[/url]

Aber Mondenkind hat sicher bessere Quellen.
Oder ein Verhältnis von 1:3 ist nicht dramatisch genug.
Dann handelte es sich bestenfalls um, tja:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mondenkind79 [/i]
[B]
Jeder, der behauptet, ein Arbeitsloser müsse sich "nur genug anstrengen, dann findet er einen Job" weiß es im besten Fall nicht besser (könnte sich die Infos aber beschaffen), oder ist im schlimmsten Fall ein Lügner! [/B][/QUOTE]

:rolleyes:
GISMOWas nützt es denn hier, mit anderen Zahlen um sich zu werfen, wenn diese ebenfalls die Nachvollziehbarkeit schuldig bleiben?

[QUOTE]Aber Mondenkind hat sicher bessere Quellen.[/QUOTE]
In ihrer letzten Grafik gab sie eine Statistik der Bundesagentur als Quelle an. Du den Spiegel und n-tv. Also ich würde sagen: Ja.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Zu den Arbeitslosenzahlen kann man bei SPIEGEL online (Stand: 30.09.2010) nachlesen:[/QUOTE]

Man kann es aber auch einfach sein lassen unvollständige beschönigte Zahlen zu lesen. In welches Arbeitslager ham'se denn den Rest der Erwerbslsoen gesteckt?

[QUOTE]Insgesamt gab es 977.000 offene Stellen[/QUOTE]

Die interessanteste Info fehlt leider ... handelt es sich dabei um Umschulugs- und Ausbildungsplätze oder "Aufstocker"-Posten am Arsch der Welt?
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
In meinem persönlichen Umfeld kenne ich 5 Absolventen & 1ner von der Technikerschule, die gute Qualifikationen haben, aber derzeit keine Anstellung finden.

Der Grund: Keine Ahnung.
[/QUOTE]

Vielleicht hat denen die Nasenspzitze nicht gefallen.

Wir benötigen dringend staatliche Unternehmen, für all die jenigen, die aus welchen Gründen auch immer durch's neoliberale Raster fallen.

Wirtschaftsdemokratie jetzt!
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Nach wie vor führt Deuschland, rein höhentechnisch, die Liste der Sozialleistungen an[/QUOTE]

Das kann man so nicht stehen lassen. Es ist unglaublich wie härtnäckig sich die Meinungsmache von Axel Springer, Bertelsmann, INSM und Co. hält. Abgesehen davon, dass die Höhe eines solchen Betrages auf Grund eines unterschiedlichen Bedarfs keinerlei Aussagekraft unterliegt. Das, was hier zu Lande zukünftig durch Chipkarten aufdiktiert werden soll, gehört in anderern Ländern schön längst zur kostenlosen Selbstverständlichkeit - aus eigenverantwortlicher Wahrnehmung versteht sich.

[img]http://www.jjahnke.net/index_files/15160.gif[/img]

[img]http://www.jjahnke.net/index_files/15161.gif[/img]

[img]http://www.jjahnke.net/index_files/15042.gif[/img]

[img]http://www.jjahnke.net/index_files/15041.gif[/img]

Zu guter letzt:

[URL=p://www.nachdenkseiten.de/?p=2561]Mythos Sozialausgaben[/URL]
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Man kann es aber auch einfach sein lassen unvollständige beschönigte Zahlen zu lesen.[/B][/QUOTE]

Man kann sich auch ein Loch ins Knie bohren und heiße Milch reinkippen.
Klar.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]
In ihrer letzten Grafik gab sie eine Statistik der Bundesagentur als Quelle an. [/B][/QUOTE]

Die bis 2009 reicht.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von solipsismus [/i]
[B]Die SPD prüft also das, was sie selbst einführte. Heldenmütig. [/B][/QUOTE]

Das glaube ich erst, wenn eine namentliche Abstimmung vorliegt. Die SPD ist ja bekannt dafür links zu blinken und rechts abzubiegen.

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.

[URL=http://medien.linksfraktion.de/audio/100928-pressestatement-gregor-gysi.mp3]"Jetzt sagt ja die Bundeskanzlerin sie läd die SPD ein für ein Gespräch, und ich sage Ihnen wenn dann dabei 7,50 Euro statt 5 Euro herauskommen, dann hat die SPD vollständig versagt. Jetzt hat sie mitzuentscheiden ob das ganze was wird, oder nichts wird."[/URL]

Bingo.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Man kann sich auch ein Loch ins Knie bohren und heiße Milch reinkippen.
Klar.[/QUOTE]

Man kann auch einfach nur die Klappe halten, wenn man NIX zu sagen hat.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix[/i]
Die bis 2009 reicht.[/QUOTE]

Nein.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Man kann auch einfach nur die Klappe halten, wenn man NIX zu sagen hat. [/B][/QUOTE]

Warum handelst Du dann nicht nach dieser Einsicht?
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Nein. [/B][/QUOTE]

Doch.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Warum handelst Du dann nicht nach dieser Einsicht? [/B][/QUOTE]

Weil ich im Gegensatz zu Dir etwas zum Thema beitrage. Und nein, das hier ist kein Waldemar-Mobbing-Thread.
ArrogantNick@xMoriturusx & Grafiken zu Sozialbezügen ~> wie gesagt kann man alles so rechnen wie man es braucht. Von der zeitlichen Begrenzung und dann schrittweisen Abbauung taucht natürlich nichts auf. Nein, es fließt nicht mal in die Berechnung ein. Auch wird nicht aufgeschlüsselt wie sich die Ausgaben zusammensetzen, denn dass Dänemark (u. a.) auf eine derartig hohe Summe kommt, liegt vermutlich nur daran, dass sie sich eine unfassbar teure Ganztagesbetreuung für Kinder leisten, die über eben diesen Posten mit abgerechnet werden, da sind Durchschnittswerte wenig aussagekräftig für das, was die Leute real davon ausbezahlt bekommen, bzw. in der Tasche haben. Aber gut, da ich jetzt zu faul zum Suchen bin um diesen Unfug in seine Einzelteile zu zerlegen, sage ich mal, Du hast oberflächlich betrachtet recht und fertig. Wenn nur alles so einfach wäre.


Schönen Abend noch.

.
Waldemar[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Das glaube ich erst, wenn eine namentliche Abstimmung vorliegt. Die SPD ist ja bekannt dafür links zu blinken und rechts abzubiegen.[/B][/QUOTE]

Nun sie wird auch diesmal wieder die H4 ler verraten und verkaufen...

[URL=http://www.welt.de/die-welt/politik/article9969533/SPD-will-neue-Hartz-IV-Regelsaetze-im-Bundesrat-nicht-blockieren.html]Quelle[/URL]

Tja.. es wäre ja auch nicht gut für ihr Image, würde alles ans Licht gerzerrt werden.. wie verfassungswidrig auch die SPD handelte...

Können mich alle mal mit ihrer heißen Luft...
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Weil ich im Gegensatz zu Dir etwas zum Thema beitrage. [/B][/QUOTE]

Ja, Humor.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Weil ich im Gegensatz zu Dir etwas zum Thema beitrage. Und nein, das hier ist kein Waldemar-Mobbing-Thread. [/B][/QUOTE]

Nein Genosse Haubentaucher, abseits der Sachthemen zwingst du uns dein Thema auf:
Der Sieg der Arbeiterklasse über das Kapital.
Das *gähn* weit weniger Leute interessiert,als du denkst.
Lenin war gestern.

Wie dem auch sei, vielleicht solltest du den Panzerkreuzer Patjomkin besteigen und bei deiner Kreisleitung sechs Wochen auszeit im Nordmeer beantragen.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Das *gähn* weit weniger Leute interessiert,als du denkst.[/QUOTE]

Schön, dass Du in Deiner heilen Welt lebst (ich sollte mal Urlaub in Niederbayern machen) aber die Folgen des Neoliberalismus sind allgegenwärtig und lediglich die oberen 10% nicht von betroffen. Wenn jetzt sogar schon (ehemalige) CDU-Wähler Opfer der Staatsgewalt der Wirtschaftsdiktatur werden, sollte man sich mal darüber Gedanken machen.
HephDer hieß potemkin. Um genau zu sein hieß das Kriegschiff " Knjas Potjomkin Tawritscheski" und war teil der Schwarzmeerflotte.

Aber könnten wir auf ALg2 zurückkommen?
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
[B]Der hieß potemkin. Um genau zu sein hieß das Kriegschiff " Knjas Potjomkin Tawritscheski" und war teil der Schwarzmeerflotte. [/B][/QUOTE]

Er hieß tatsächlich Patjomkin. Johns Schreibweise ist korrekt. Die deutsche Schreibweise ist eigentlich falsch, denn der Buchstabe "ё" wird "jo" ausgesprochen (im Gegensatz zu "e", das "je" ausgesprochen wird). Das "o" in [b]"Потёмкин"[/b] hingegen wird wie eine kurze Mischung aus a und o gesprochen. "Potjomkin" würde ich von daher auch noch gelten lassen. Phonetische Schreibweise: [pʌtˈjɔmkin].

Siehe auch [url=http://www.kinotv.com/page/film.php?filmcode=3629] Sergej Mikhailovich Eisensteins [/url] gleichnamiger Film aus dem Jahr 1925.

Deutscher Titel: Panzerkreuzer Potemkin
Englischer Titel: Das Jahr 1905
Englischer Titel: Battleship Potemkin
Französischer Titel: Le cuirassé Potemkine
Italienischer Titel: L' incrociatore Potemkin
Italienischer Titel: La Corazzata Potemkin
Spanischer Titel: El Acorazado Potemkin
Polnischer Titel: Pancernik Potemkin
Russischer Titel: 1905 God
[color=red] Russischer Titel: Броненосец Потёмкин [/color]
Dänischer Titel: Panserkrydseren Potemkin

[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
[B]Aber könnten wir auf ALg2 zurückkommen? [/B][/QUOTE]

Ja bitte. Sehr einverstanden, war ja Dein Exkurs.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Schön, dass Du in Deiner heilen Welt lebst (ich sollte mal Urlaub in Niederbayern machen) aber die Folgen des Neoliberalismus sind allgegenwärtig ... [/B][/QUOTE]

Ja, da werden mal wieder Äpfeln mit Birnen verwechselt....

Zum einen: es gibt keine heile Welt!
Zumindest nicht unsere, vielleicht auf Alpha Centauri.

Zum anderen: gibt es "die Arbeiter" heute wirklich noch?

In München greift die GdL mit dem Ubahnstreik in erster Linie die Verdi an,nicht die Stadtwerke und es gibt Anzeichen, die einen glauben machen könnten, dass es quasi Absicht ist.

Das Kapital ist derzeit so gestrickt, dass jeder Proll zu Kapital kommen kann.
Beispiel:
Wie wir bei Vox/RTL bewundern können, es handelt sich um den ehemaligen Eigentümer von KiK, der mit seiner Vollprollfrau Dauerurlaub in Monaco macht.
Prolliger gehts kaum noch, der Dialekt, den sie parlieren ist noch nicht mal Kölsch, sondern vermutlich Bergheim Südhang.
Sie sagt, sie müsse sich bilden und nimmt die BILDzeitung zur Hand.

Das bedeutet, sobald der gute rote Arbeiter zu Geld kommt, hat er wohl all seine Kameraden oder auch Kumpel vergessen und spielt sich auf wie der Lotto King.
Meines Erachtens gibt es somit kein "Arbeiter"-gen, selbst wenn Vorfahren bei den Frondiensten schon in erster Reihe standen.
Gibt es eine Arbeiterkultur?
Das glaubten die Gewerkschaften und sozialistischen Parteien.
Es gibt sie aber nicht, vor allem dort nicht, wo die Religion durch "die Arbeit" substituiert wurde.
Es ist alles grau, grau, grau...

Wie dem auch sei, aus Machterhaltungsgründen hat die "Arbeiterbewegung" nie, nie, nie Zeit und Mühe investiert "die Arbeit" zu überwinden.

Sie hat sie als Fetisch vor sich hergeschoben.

Der Begriff "Fetisch" stammt aus religiösen Zusammenhängen, wonach ein Ast, ein Fluss oder ein Stein aufgrund eines Rituals die Kraft eines Gottes in sich trägt. Wozu also Zeit verlieren und den Gott direkt anbeten, man kann auch langweilige Gegenstände(siehe oben) anbeten.
Hirnlos.

"Die Arbeit" sichert dem denkfaulen und sesshaften Menschen gewisse Finanzmittel für ordentliche Mahlzeiten und eine Heizung zuhause, somit ist "die Arbeit" oder ihre Fetischversion so etwas wie heimelig, was sie ja gar nicht ist...
Aber Selbstverleugnung ist die erste Stärke des Menschen.
Seit über hundert Jahren kann man also Menschen mit der Arbeitsreligion erpressen, denn sie wollen es zuhause ja warm haben....
Aber ein Wert an sich ist es nicht.
Wenn Menschen in ihrer ALG-2-Zeit nichts mehr, nichts, nichts an Zeit und Mühe investieren sich selbst zu hinterfragen, kreative Dinge zu tun und ein wenig zu philosophieren, dann ist das die Folge der grauen Arbeiterbewegungen.
Der Mensch ist also verblödet, dank seiner Interessenvertretungen.

Viele Hartz4-Empfänger würden in wenigen Sekungen sterben, wenn sie mit einem Mammut konfrontiert würden.
Da ist etwas falsch gelaufen, in den letzten 35.000 Jahren.
xMoriturusxWarum redest Du eigentlich ständig über Arbeit? Für mich als Linker die unwichtigste Nebensache der Welt. Daher befürworte ich z.B. ein bedingungsloses Grundeinkommen, damit der Neoliberalist seinem Fetisch Arbeit im 24 Stundentakt frönen kann, toll, wa?
JohnSteedFür das "Bürgergeld" bin ich auch, obgleich man es durchaus abstufen müsste...

Ohne "die Arbeit", also den religiösen Ersatz für die Religion, gäbe es vermutlich keine Linken.
Wozu hätte man denn Kulaken (---> Der Begriff Kulak (russ. кулак, „Faust“) war im Russischen eine abfällige Bezeichnung für ländliche Zwischenhändler, die auch Zinswucher betrieben und Handelsgeschäfte vermittelten. Es war eine zahlenmäßig relativ kleine Berufsgruppe. Nach der Oktoberrevolution von 1917 und im Rahmen der Kollektivierung der Landwirtschaft von 1928 bis 1933 unter Josef Stalin wurde die Bedeutung des Begriffs „Kulak“ in der Agitation jedoch auf alle ausgedehnt, die Lohnarbeiter beschäftigten. Diese Personen und ihre Angehörigen wurden im Rahmen der Entkulakisierung der Jahre 1929 bis 1932 als Klassenfeinde in Arbeitslager deportiert.By Wiki)
...erschiessen und enteignen müssen, wenn die "schöne neue Welt" Lenins finanzierbar gewesen wäre?

Wie dem auch sei,
hätte es in diesen Breiten von Anfang an eine Erziehung zur Selbständigkeit und vielleicht auch zum Individualismus gegeben, gäbe es keine braunen und roten Sozialisten, die ja immer das Kollektiv predigen und ausserhalb ihrer Fanclubs ziemlich hilflos sind.


Wahrscheinlich wüsste sich in einer Wüste oder Extremsituation ein Kurienkardinal sich besser zu helfen, als ein Anhänger des bürokratischen Sozialismus'.
Kampfsau[QUOTE]Diese Personen und ihre Angehörigen wurden im Rahmen der Entkulakisierung der Jahre 1929 bis 1932 als Klassenfeinde in Arbeitslager deportiert.By Wiki) ...erschiessen und enteignen müssen, wenn die "schöne neue Welt" Lenins finanzierbar gewesen wäre?[/QUOTE]

Mir geht sowieso nicht in den Kopf, warum das, was damals im Ostblock abgezogen wurde, immer als Kommunismus bezeichnet wird.

Ich meine damals gab es Sklavenarbeit, keine Wahlfreiheit in der Politik und einem wurde vorgeschrieben, wo man zu leben hatte.

Allein schon der Punkt Sklavenarbeit ist doch soweit von der Grundidee des Kommunismus entfernt, wie es nur irgendwas sein kann.


[QUOTE]hätte es in diesen Breiten von Anfang an eine Erziehung zur Selbständigkeit und vielleicht auch zum Individualismus gegeben, gäbe es keine braunen und roten Sozialisten, die ja immer das Kollektiv predigen und ausserhalb ihrer Fanclubs ziemlich hilflos sind.[/QUOTE]

Genauso könnte man sagen, würde man den Menschen einfach menschliches Verhalten aberziehen, würde es derlei ungerechtigkeiten nicht geben.

[QUOTE]Viele Hartz4-Empfänger würden in wenigen Sekungen sterben, wenn sie mit einem Mammut konfrontiert würden. Da ist etwas falsch gelaufen, in den letzten 35.000 Jahren.[/QUOTE]

Wer von uns könnte uns in der Steinzeit überhaupt noch überleben? Vielleicht die jungen Männer unter 35 die noch sehr sehr sportlich und vital sind und selbst von denen würden viele draufgehen ohne Arzt, Pflanzenwissen und Jägergeschick.

Der Mensch funktioniert größenteils nur über Druck. Das war wohl ein Mechanismus, um unnötige Energieverschwendung in Zeiten von Nahrungsknappheit und Kälte zu vermeiden. Folglich werden Menschen unter nackter Existenzangst sehr aktiv und viele Menschen die heute träge und faul erscheinen, sind wahrscheinlich nur deshalb so, weil sie eben nicht diese blanke Existenzangst spühren.

Nur natürliche Auslese ist nicht mehr angebracht in unserer Gesellschaft und wozu auch?Wenn die Menschen nicht so leben wollen, ist das doch in Ordnung
JohnSteedWelche Auslese denn dann, wenn keine natürliche?

Wie dem auch sei, das Leben ist immer eine "Reise nach Jerusalem".
Zwei Plätze sind frei, aber drei Leute wollen sie besetzen.
Eine Folge der Überbewertung des Feldes "Reproduktion".
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Ohne "die Arbeit", also den religiösen Ersatz für die Religion, gäbe es vermutlich keine Linken.[/QUOTE]

Noch einmal, auf den Plakaten der Neoliberalen steht: "Arbeit muss sich wieder lohnen!"
Arbeit, Fleiß und Disziplin ist ein konservatives Gut, das müsstest du doch am besten wissen. Das Bild, dass nur die jenigen am Wohlstand teilnehmen dürfnen, die sich einen solchen "erarbeiten" oder besser gesagt "erarbeiten" lassen ist das Leitbild des Neoliberalismus. Ich hingegen sage: Der Mensch hat nicht nur ein Recht auf Arbeit, sondern sogar ein Recht auf Faulheit, und alle Menschen haben ein Recht auf Teilnahme in der Gesellschaft unabhängig ihrer Produktivität. Der Fetisch Arbeit ist eindeutig konservativ-neoliberal. Da kannst Du noch so viele Geschichten aus russisch Sibirien erzählen, die DDR war weder "links" noch ware Stalin ein Sozialist.

[QUOTE]hätte es in diesen Breiten von Anfang an eine Erziehung zur Selbständigkeit und vielleicht auch zum Individualismus gegeben, gäbe es keine braunen und roten Sozialisten, die ja immer das Kollektiv predigen und ausserhalb ihrer Fanclubs ziemlich hilflos sind.[/QUOTE]

*gähn*

Nun lass doch mal endlich Deine Schauermärchen von russischen Diktatoren *grusel* stecken: links bedeutet: Die [b]individuelle Freiheit[/b] des Menschen in einer solidarischen Gesellschaft, in der die Freiheit des Einzelenen dort aufhört, wo die Freiheit des anderen beschnitten wird (ein [i]gravierender[/i] Unterschied zum Neoliberalismus) Freiheit ist das höchste Grundprinzip linker Ideologie - und der kapitalistische Kollektivismus der "Erwerbsarbeit" (= konservativer Fetisch) das exakte Gegenteil.

Und nun guck dich doch mal an. Du bist doch selber nur ein entmündigter Sklave, dem nicht einmal die bayrische Autonomie gegönnt sei. Auch [b]Du[/b] solltest endlich Eigenverantwortung übernehmen - tu was!


[URL=http://www.directupload.net][IMG]http://s5.directupload.net/images/101001/ce3pmdow.jpg[/IMG][/URL]


[b]Für eine Demokratisierung der Demokratie![/b]
xMoriturusxLinks bedeutet:

[b][SIZE=5]Freiheit durch Sozialismus![/SIZE][/b]

Oskar Lafontaine


Den Gegenentwurf zum kapitalistischen Wirtschaftssystem nennt „Die Linke“ demokratischen Sozialismus. Sie versteht darunter mehr als eine Wirtschaftsordnung. Demokratischer Sozialismus setzt aber eine Wirtschaftsordnung voraus, die dem Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht, den Frieden bewahrt und die Umwelt schützt. Seit der Aufklärung ist die Utopie der Linken die Weltgemeinschaft der Freien und Gleichen. Der zentrale Wert, für den die Linke politisch eintritt, ist die Freiheit, ist das Recht aller Menschen, ihr Leben selbst zu bestimmen. Die sozialistischen Staaten des Ostens, darunter die DDR, sind gescheitert, weil sie weder demokratisch noch rechtsstaatlich verfasst waren. Mit dem Versprechen einer besseren Zukunft missachteten sie die Freiheit. Sie waren daher weder sozialistisch noch demokratisch. Die Neoliberalen, die heute die Politik der westlichen Industriestaaten bestimmen, sind der festen Überzeugung, dass Deregulierung, Privatisierung und Flexibilisierung mehr Freiheit bedeuten. Für die Linke führen diese Strukturveränderungen der Gesellschaft eher zu Unfreiheit und sozialer Not. Die Vorgänge bei der Post und bei der Telekom geben hierfür ein Beispiel. Wer Schutzrechte außer Kraft setzt, schafft der Willkür der Stärkeren freie Bahn. Eine gerechtere Welt kann so nicht aufgebaut werden.

Die Linke beruft sich auf den Aufklärer Jean-Jacques Rousseau: „Entre le faible et le fort c'est la liberté, qui opprime, et c'est la loi, qui libère.“ (Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.) Wir brauchen global und regional eine Wirtschafts- und Sozialordnung, die die Schwachen vor den Starken schützt.

„Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich“

Auf der internationalen Ebene dienen diesem Ziel unter anderem das Völkerrecht, die UN-Charta, die Genfer Konventionen, ein fairer Welthandel und eine Weltfinanzarchitektur mit stabilen Wechselkursen und Kapitalverkehrskontrollen. Der Kapitalismus tendiert systembedingt dazu, sich über diese Regeln hinwegzusetzen, um Umsatz und Gewinn zu steigern. Schon 1933 schrieb Oswald Spengler: „Die Kolonial- und Überseepolitik wird zum Kampf um Absatzgebiete und Rohstoffquellen der Industrie, darunter in steigendem Maße um die Ölvorkommen.“ Für den französischen Sozialisten Jean Jaurès war dieser Kampf eine Folge der wirtschaftlichen Ordnung: „Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.“

Wer glaubt, die Beobachtung Spenglers und die Analyse des Jean Jaurès seien nicht mehr aktuell, braucht sich nur das Geschehen im Nahen Osten anzusehen. Die dort geführten Kriege, an denen Deutschland beteiligt ist, sind keine Feldzüge für Freiheit und Demokratie, sondern Kämpfe um die Ölvorräte des Vorderen Orients und die Gasvorräte der Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres.

Mancher wird in der Brandmarkung des Kapitalismus durch Jean Jaurès als ein Wirtschaftssystem, das stets die Möglichkeit des Krieges in sich trägt, eine ideologische Übertreibung sehen. Aber so einfach ist das nicht. Den Zusammenhang von Kapitalismus und Krieg hat auch der amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower hergestellt, obwohl er mit sozialistischem Gedankengut kaum in Berührung kam. In seiner Abschiedsrede an die Nation 1961 sagte er: „Die Kombination aus einem immensen militärischen Establishment und einer großen Waffenindustrie ist eine neue Erfahrung für Amerika. Ihr wirtschaftlicher, politischer, selbst geistiger Einfluss ist in jeder Stadt, in jedem Parlament eines Bundesstaates und in jedem Bundesministerium zu spüren. Nie dürfen wir es zulassen, dass das Gewicht des militärisch-industriellen Komplexes unsere Grundrechte oder unsere demokratischen Abläufe in Gefahr bringt. Wir sollten nichts als gesichert ansehen. Nur wachsame und gebildete Staatsbürger können den riesigen industriellen und militärischen Verteidigungsapparat dazu zwingen, sich in unsere friedlichen Methoden und Ziele einzufügen, damit Sicherheit und Freiheit gemeinsam gedeihen können.“

Die Wirtschaft gesellschaftlicher Kontrolle unterwerfen

46 Jahre später können wir feststellen, dass die Warnungen des republikanischen Präsidenten in den Wind geschlagen wurden. Guantánamo, Abu Ghraib und die Kriege im Irak und in Afghanistan zeigen, dass es nicht gelungen ist, den riesigen industriellen und militärischen Verteidigungsapparat der Vereinigten Staaten dazu zu zwingen, „sich in friedliche Methoden einzufügen“. Zwar hat der demokratische Präsidentschaftskandidat John F. Kerry im Februar 2004 noch versprochen: „Wenn ich Präsident bin, werde ich alles daransetzen, alternative Treibstoffe und die entsprechenden Fahrzeuge der Zukunft zu entwickeln, damit dieses Land innerhalb von zehn Jahren vom Öl des Nahen Ostens unabhängig wird und unsere Söhne und Töchter nicht mehr für dieses Öl kämpfen und sterben müssen.“ Aber auf den Gedanken, dass Ölkriege und Umweltzerstörung eine Folge der kapitalistischen Wirtschaftsordnung sind, kam er ebenso wenig wie die rot-grüne Koalition oder die Regierung Merkel.

Weil die Linke diesen Zusammenhang herstellt, fordert sie nicht nur die Beachtung des Völkerrechts, sondern auch, um das Übel bei der Wurzel zu packen, Schlüsselbereiche der Wirtschaft einer demokratischen und gesellschaftlichen Kontrolle zu unterwerfen. Das gilt zuallererst für die Waffenindustrie. Eine privatwirtschaftlich organisierte Waffenindustrie wird sich immer um Umsatz und Gewinn sorgen. Parlamentarier werden geschmiert, um die notwendigen Rüstungsprogramme auf den Weg zu bringen. Wenn es darum geht, Ölquellen mit militärischen Mitteln zu erobern, arbeiten Energiewirtschaft und militärisch-industrieller Komplex eng zusammen.

Aus ökologischen und sozialen Gründen muss die Energiewirtschaft gesellschaftlicher Kontrolle unterworfen sein. In Südamerika bedeutet das die Verstaatlichung der Öl- und Gasgesellschaften. In Deutschland mit seiner entwickelten Infrastruktur heißt das, die Energiewirtschaft zu rekommunalisieren. Eine umweltfreundliche Nutzung der Energievorräte der Erde muss dezentral sein. Eine dezentrale Energieversorgung, die alternative Energien einbezieht, ist beschäftigungsintensiv. Die Linke ist der Auffassung, dass Wirtschaftsbereiche, die auf Netze angewiesen sind und die Grundversorgung der Bevölkerung sicherstellen, in gesellschaftlicher Verantwortung bleiben müssen. Das gilt beispielsweise für die Bahn, für die Strom-, Gas- und Wasserversorgung und den Telekommunikationsbereich.

Für ein Primat der Politik

Die Gefahr, die von der Konzentration des Kapitals in den Händen weniger für die Freiheit ausgeht, sah niemand klarer als der Freiburger Ökonom Walter Eucken. Ihm ging es nicht um die Kontrolle, sondern um die Verhinderung wirtschaftlicher Macht. Nach seiner Meinung bekämpften sich Kapitalismus und Sozialismus zwar - gemeint war der autoritäre Staatssozialismus des Ostens -, aber in Wirklichkeit hätten sie vieles gemeinsam. Werde die Marktwirtschaft sich selbst überlassen, dann führe sie zu einer stets größer werdenden Machtkonzentration. Wirtschaftliche Interessengruppen würden dann verstärkt Märkte - also die Konkurrenten - durch Kartelle, Fusionen, Dumpingpreise und Marktsperren kontrollieren. Große Unternehmen könnten demokratische Regierungen durch ihre bloße Wirtschaftsmacht legal erpressen. Die Politik des Staates sollte deshalb darauf gerichtet sein, wirtschaftliche Machtgruppen aufzulösen oder ihre Funktionen zu begrenzen. Deshalb trat Ludwig Erhard damals für ein Fusionsverbot im Kartellgesetz ein. Er konnte sich aber nicht durchsetzen.

500 Konzerne kontrollieren heute die Hälfte des Weltsozialproduktes. Die Zusammenballung wirtschaftlicher Macht untergräbt die Demokratie. Macht, die demokratisch nicht legitimiert ist, darf aber die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht bestimmen. Die Linke will das Primat der Politik. Stark konzentrierte Wirtschaftsbereiche müssen entflochten werden. Aus diesem Grund wollen wir die Kartellgesetzgebung verschärfen. Markt und Wettbewerb führen nicht nur zu einer effizienten Wirtschaft, sondern ebenso zu Dezentralisierung wirtschaftlicher Entscheidungen und damit zur Einschränkung wirtschaftlicher Macht.

Die Kontrolle jeder Art von Macht, also auch der wirtschaftlichen Macht, ist ein Kernanliegen der Linken. In den ehemaligen sozialistischen Ländern hatte der Staat zu viel Macht. In den kapitalistischen Ländern haben die Konzerne zu viel Macht. Franz Böhm, der ebenso wie Walter Eucken der Freiburger Schule angehörte, nannte den Wettbewerb „das genialste Entmachtungsinstrument der Geschichte“. Für die neue Linke ist der Wettbewerb eine öffentlich-rechtliche Veranstaltung, die ein starker und unparteiischer Staat organisieren muss.

Der Staat hat die soziale Aufgabe sicherzustellen, dass die auf die Beseitigung des Wettbewerbs zielenden Tendenzen der Marktwirtschaft nicht zum Tragen kommen. Jede monopolartige Struktur muss vermieden werden, weil sonst, wie die angekündigten Strompreiserhöhungen zeigen, schamlos abkassiert wird. Auch aus diesen Gründen lehnt die Linke die Privatisierungswelle der letzten Jahre ab. Wenn beispielsweise die Wasserwerke einer Gemeinde verkauft werden, dann steigen die Preise deutlich an. Ein kommunales Monopol wird zum privaten Monopol. Die Monopolrente wird zusätzlich gesteigert durch die Ausgliederung von Teilbereichen und durch die Einstellung von Leiharbeitern, um die Löhne der Beschäftigten drastisch zu verringern.

Deregulierung und Privatisierung bewirken das Gegenteil von dem, was die neoliberalen Propheten versprechen. Das Ergebnis ist immer dasselbe: mehr Privilegien und Reichtum für eine Minderheit, weniger Freiheit und soziale Sicherheit für die Mehrheit.
xMoriturusxEin starker Staat ermöglicht eine freie Gesellschaft

Soziale Sicherheit und Freiheit gehören aber untrennbar zusammen. Wenn Tarifverträge und Kündigungsschutz, Regeln also, die die Schwachen schützen, durchlöchert oder abgeschafft werden, dann entstehen prekäre Arbeitsverhältnisse. Menschen, die am Monatsende nicht wissen, ob sie ihre Miete oder die Stromrechnung bezahlen können, die Angst haben, ihr Geld reiche nicht mehr, um Brot zu kaufen, verlieren ihre Freiheit. Sie können am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilnehmen und ihre Zukunft nicht mehr planen. Ihre Widerstandskraft erlahmt. Sie resignieren und flüchten oft in Alkohol- oder Drogenkonsum. Erst ein starker Staat, der die Schutzrechte der Schwachen sichert, ermöglicht eine freie Gesellschaft.

Vor diesem Hintergrund füllen sich die alten Begriffe der Verstaatlichung und Vergesellschaftung mit neuem Inhalt. Machtkontrolle ist die Voraussetzung einer demokratischen Gesellschaft. Das gilt auch für das Miteinander in Betrieben und Verwaltungen. Daher sind Mitbestimmung, Betriebsverfassung und Personalvertretung unverzichtbare Bausteine einer demokratischen Gesellschaft. Unabhängig vom Eigentümer ermöglichen sie die Mitentscheidung der Beschäftigten.

Auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene vertreten die Gewerkschaften die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Es ist eine schlimme Entwicklung, dass sie in den letzten Jahren systematisch geschwächt wurden. Und das nicht nur, weil Millionen arbeitslos sind, sondern auch, weil die Politik dafür gesorgt hat, dass die Löhne immer weiter nach unten rutschen. Die Verweigerung eines gesetzlichen Mindestlohns, der Abbau des Kündigungsschutzes, die Zumutbarkeitsregel bei Hartz IV, die immer zahlreicher werdenden befristeten Arbeitsverträge, die Zunahme der Leiharbeit und der Scheinselbständigkeit haben nur ein Ergebnis: sinkende Löhne. Die Gewerkschaften können ihre zentrale Aufgabe, in einer wachsenden Wirtschaft Lohnsteigerungen durchzusetzen, nicht mehr erfüllen.

„Der Name, mit dem wir unsere politische Ordnung bezeichnen, heißt Demokratie, weil die Angelegenheiten nicht im Interesse weniger, sondern der Mehrheit gehandhabt werden“, sagte der athenische Staatsmann Perikles vor über 2000 Jahren. Konfrontieren wir die politische Wirklichkeit der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2007 mit dieser einfachen Definition der Demokratie, dann kommen wir zu dem Schluss, dass wir in einer parlamentarischen Demokratie leben, die dem entscheidenden Kriterium des Perikles für eine politische Ordnung, die Demokratie heißt, nicht gerecht wird.

Nur notorische Schönredner können behaupten, bei uns würden die Angelegenheiten im Interesse der Mehrheit gehandhabt. Lohnkürzungen in der Gestalt von Arbeitszeitverlängerungen ohne zusätzliche Bezahlung, Rentenkürzungen, als Rente mit 67 beschönigt, und Sozialkürzungen, Umbau des Sozialstaates genannt, prägen die Entscheidungen des Deutschen Bundestages. Und obwohl über dem Hauptportal des Bundestages in ehernen Lettern geschrieben steht „Dem deutschen Volke“, glaubt das die Mehrheit der Deutschen nicht mehr.

Bei einer Umfrage vor einigen Monaten sagten 82 Prozent der Befragten, auf die Interessen des Volkes werde keine Rücksicht genommen. Vor einigen Wochen störten Jugendliche die besinnliche Ruhe des „Hohen Hauses“, indem sie ein Transparent entrollten, auf dem geschrieben stand: „Der deutschen Wirtschaft“. Wenn die Bevölkerung so über unsere Demokratie urteilt, dann ist es kein Wunder, dass die Mehrheit der Wahlberechtigten zunehmend lieber zu Hause bleibt oder spazieren geht, statt zur Wahlurne zu gehen.

Die Linke fordert den Generalstreik

Die Linke versteht sich als demokratische Erneuerungsbewegung. Die politischen Entscheidungen müssen in Deutschland wieder den Interessen der Mehrheit Rechnung tragen. Wir müssen mehr Demokratie wagen, vor allem mehr direkte Demokratie.

Deshalb fordert die Linke den politischen Streik, den Generalstreik, der in den meisten Staaten Europas Instrument der politischen Auseinandersetzung ist. Unsere Demokratie gerät in Gefahr, wenn, wie bei der Hartz-IV-Bewegung und den Protesten gegen die Rente mit 67 geschehen, große Demonstrationen stattfinden, die nichts bewirken. Wenn Politiker und Kommentatoren in diesem Zusammenhang vom Druck der Straße sprechen, dem man nicht nachgeben dürfe, dann haben sie ein falsches Verständnis von Demokratie. Es sind im Übrigen oft dieselben, die bei der Solidarnocs-Bewegung in Polen oder den Montagsdemonstrationen in Leipzig den Druck der Straße begrüßten und in ihm ein unverzichtbares Grundrecht der Demokratie sahen.

Auch bei uns hat die Bevölkerung Gründe, sich zur Wehr zu setzen. Seit Jahren erlebt sie den Abbau des Sozialstaates, der ihr Halt und Sicherheit gab. Ein armutsfester Sozialstaat ist aber die Voraussetzung der Freiheit. Wer weiß, dass er, wenn er krank ist, gut versorgt wird, wer keine Angst hat, im Alter hungern zu müssen, und wer im Falle der Arbeitslosigkeit nicht mit einer deutlichen Verschlechterung seiner Lebensbedingungen rechnen muss, kann seine Zukunft planen.

Dass die sozialen Rechte Voraussetzung einer freien Gesellschaft sind, weiß man seit der Französischen Revolution. Was nützt einem Analphabeten die Pressefreiheit? Was nützt den Hungernden das Wahlrecht? Und was nützt die Gedanken- und Versammlungsfreiheit den Aidskranken in Afrika? Ohne soziale Gerechtigkeit gibt es keine Republik. Freiheit erleben nur Menschen, die vor dem sozialen Abstieg geschützt werden. Daher muss der Sozialstaat in Deutschland wiederaufgebaut werden. Das gilt vor allem für die Rentengesetzgebung.

Die Enteignung der Arbeitnehmer rückgängig machen

Der letzte OECD-Bericht kommt zu einem erschütternden Ergebnis: Diejenigen, die bei uns unterdurchschnittliche Löhne erhalten, haben die niedrigste Rentenerwartung aller Industriestaaten. Die Altersarmut, die nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend abgeschafft wurde, ist für die Zukunft wieder vorprogrammiert.

In einer Gesellschaft, die immer reicher wird, behaupten Politiker und Kommentatoren, Altersarmut sei eine zwangsläufige Folge der Globalisierung. Die Linke wird die Wiederherstellung einer Rentenformel, die ein würdiges Leben im Alter garantiert, in den Mittelpunkt ihrer Politik stellen. Sie wird unermüdlich darauf hinwirken, dass die durch Hartz IV vorgenommene Enteignung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rückgängig gemacht wird. Wer als Durchschnittsverdiener jahrzehntelang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat, erhält als über Fünfzigjähriger nur für ein Jahr Arbeitslosengeld. Er hat 60.000 Euro eingezahlt und erhält nur 10.000 Euro zurück. Die Leistungen nach Hartz IV bekommt er nur dann, wenn er das, was er für seinen Lebensabend zurückgelegt und angespart hat, verbraucht oder verscherbelt. Die Linke fordert: Je älter die Arbeitnehmer sind, umso länger muss wieder Arbeitslosengeld gezahlt werden.

Im Sinne der eingangs zitierten Formel Rousseaus müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um die ausufernde Leiharbeit zu begrenzen. Zurzeit lesen wir überall Jubelmeldungen, weil die Zahl der Beschäftigten weiter zugenommen hat. Jeder dritte neue Arbeitsplatz entsteht aber in der Leiharbeitsbranche. Leiharbeiter werden viel schlechter bezahlt als die Stammbelegschaft. Die Linke wird alles daransetzen, die Leiharbeit wieder zu begrenzen und die Unternehmen zu verpflichten, Leiharbeiter genauso zu bezahlen wie die festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Der Staat wird zum Reparaturbetrieb

„Beim heutigen Stand der Dinge ist eben doch der Sozialismus die einzige Lehre, die an den Grundlagen unserer falschen Gesellschaft und Lebensweise ernstlich Kritik übt.“ Dieser Satz Hermann Hesses gilt noch heute. Er verpflichtet uns, eine gesellschaftliche Ordnung durchzusetzen, die allen ein selbstbestimmtes Leben in Würde ermöglicht.

Das bloße Fortschreiten bisheriger Entwicklung ergibt keine Zukunft mehr. Wir brauchen einen Fortschritt, der unsere Gesellschaft freier, gerechter und solidarischer macht. Ohne diesen Fortschritt hätte der Rückschritt freie Bahn. Wenn wir das gegenwärtige Wirtschaftssystem beibehalten, dann wird der Staat zum überforderten Reparaturbetrieb. Er soll durch soziale Nachsorge oder nachhinkenden Umweltschutz reparieren, was durch ökologisch und sozial unverantwortliches Wirtschaften zerstört wurde. Ökologisch und sozial verantwortbares Wirtschaften lässt sich nur erreichen, wo der Vorrang demokratischer Entscheidungen vor Gewinninteressen und Wirtschaftsmacht durchgesetzt wird.
ArrogantNickMeine Fresse....muss dieses ellenlange, linke Propagandageklingel wirklich sein? Bei mir führt das eher zu genervter Ablehnung, denn dazu, mich dafür zu interessieren.

Ein Link hätte völlig ausgereicht.

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fxsend@shadowflower:

Zum gefühlten 147. Mal:

Es gibt [I]verschiedene[/I] Konzepte zum Bedingungslosen Grundeinkommen. Darunter auch welche, die genau die von Dir kritisierten Punkte aufgreifen und Vorschläge machen, wie genau dies zu verhindern sei. Ich mache mir jetzt nicht die Mühe, alle betreffenden Links und Verweise wieder auszugraben. Dazu gibt es die Suchfunktion des Boards und einschlägige Portale im Netz.

Die Forderung nach "Arbeit für alle" ist eine Parole des 20. Jahrhundert. Die Koppelung von Einkommen und Arbeit aufrecht zu erhalten, ist keine Antwort auf die Fragen des 21. Jahrhunderts.

Wenn Du hingegen der Meinung bist, dass durch erzwungene Lohnarbeit die menschlichen Bedürfnisse hinreichend befriedigt werden können (und ich spreche dabei nicht nur von der reinen Reproduktion des Arbeitsvermögens), dann ist das zwar Dein gutes Recht, aber dann bitte ich Dich auch, einmal darzustellen, weshalb Du dieser Meinung bist und wie Du es herleitest. Wer gegen etwas ist, sollte auch erklären können, welche Alternative er für sinnvoll hält.
Sunnhilda[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]

Freiheit ist das höchste Grundprinzip linker Ideologie - und der kapitalistische Kollektivismus der "Erwerbsarbeit" (= konservativer Fetisch) das exakte Gegenteil.

[/B][/QUOTE]

*Hust* - jetzt hab' ich mich doch glatt an meinem Kaffee verschluckt!

Beim Lesen solcher Thesen würden sich sicher selbst "Väter und Vorväter" linker Ideologie im Grabe herumdrehen - war die linke Bewegung nicht ursprünglich eine ARBEITERbewegung? (bzw. eine Bewegung, die von gewissen intellektuellen Kreisen initiiert wurde und deren Zielgruppe die "Arbeiterklasse" war)?

Nun bin ich nicht links - und war es auch nie im Sinne von "Antifaschismus" - aber ich bekenne, in meiner Jugend durchaus mit [I]traditionellen[/I] linken Ideen sympathisiert zu haben - im Sinne von mehr Lebensqualität für den "kleinen Arbeiter", den "Malocher", wie man in Westfalen sagt.

Vom "Recht auf Faulheit" aber war bei den traditionellen linken Strömungen nie die Rede.

Wer etwas leistet, der soll sich auch etwas leisten können, egal ob seine Arbeit eine körperliche oder geistige ist - und diese Auffassung vetrete ich noch heute.

Für das Wohlergehen einer Gemeinschaft ist der Bauer ebenso unerläßlich wie der Doktor.

Nahezu jeder Mensch hat Fähigkeiten und Fertigkeiten, mit denen er sich in die Gemeinschaft einbringen kann, ausgenommen vielleicht ein paar Schwerstkranke - und es ist zutiefst unsolidarisch für einen jungen, arbeitsfähigen Menschen, sich auf Kosten seiner arbeitenden Mitmenschen einen faulen Lenz zu machen. Das ist nicht "links", sondern schlichtweg asozial.

Vielmehr habe ich die Vision einer Gesellschaft - nein, einer GEMEINSCHAFT -, in der jeder Erwachsene bis zu einem bestimmten Alter, der dazu in der Lage ist, etwas zum Gemeinwohl beizutragen hat. Und dafür sollte er Zugriff auf alles bekommen, was ihm Lebensqualität ermöglicht.
Wenn - wie es durch technische Errungenschaften ja glücklicherweise ist - nicht mehr so viel Arbeit notwendig ist, dann sollte die Arbeit, die noch notwendig ist, je nach Eignung und Neigung auf die vorhandenen Arbeitskräfte verteilt werden, so daß im Endeffekt jeder einen Teilzeitjob und somit auch mehr Zeit für sich selbst hat. So entstünde ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Dienst an der Gemeinschaft und Zeit für Individualität.
(wobei ja weitgehend auch bei der Verteilung der Arbeiten schon eine Berücksichtigung der Individualität gegeben wäre).

Aber dazu müßte natürlich das komplette Wirtschaftssystem transformiert werden, ist mir schon klar - im gegenwärtigen System wäre diese Vision nicht umsetzbar.
fxsend[QUOTE][i]Original geschrieben von Sunnhilda [/i]
[B]Nahezu jeder Mensch hat Fähigkeiten und Fertigkeiten, mit denen er sich in die Gemeinschaft einbringen kann, ausgenommen vielleicht ein paar Schwerstkranke - und es ist zutiefst unsolidarisch für einen jungen, arbeitsfähigen Menschen, sich auf Kosten seiner arbeitenden Mitmenschen einen faulen Lenz zu machen. Das ist nicht "links", sondern schlichtweg asozial. [/B][/QUOTE]

Da gibst Du Dir solche Mühe bei der Argumentation und dann rutscht Dir doch wieder eine Vokabel in den Text, die Deinen geistigen Hintergrund offenbart. Aber macht nichts. Bei Deinen nächsten Beiträgen kannst Du sicherlich noch daran arbeiten.
Ronin76[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]@ xMoriturusx

Offenbar hast du es auch noch nicht kapiert, dass mit einem bedingungslosen Grundeinkommen die Löhne und Gehälter SINKEN werden … und irgendwo her muss ja das Geld kommen → von den Arbeitenden, von der Mittelschicht.

BGE ist Faulheit und Egoismus auf Kosten der Arbeitenden und ein Vorteil für die Unternehmen!
Wow … wir hätten dann noch mehr Menschen, die am Existenzminimum leben würden und noch mehr schlecht bezahlte Arbeitsplätze und noch bessere Vorteile für die Industrie.
Und das soziale System wird sich darin komplett auflösen ! [/B][/QUOTE]
Das kann ich so nicht bestätigen, darüber hatten wir ja schon im Thema zum Grundeinkommen diskutiert:

[url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=78941[/url]

Entscheidend ist, welches Model für das Grundeinkommen genommen, und wie das dann realisiert und durch Gesetze verankert wird. Natürlich ändert das nicht viel an den Machtverhältnissen, aber vielleicht ein bisschen. Selbst wenn Löhne und Gehälter sinken sollten, würde mit einem BGE zumindest das ständige Neidargument des Lohnabstandsgebots zu Arbeitslosengeld I und II entkräftet werden und das Proletariat würde sich mehr solidarisieren, näher zusammen rücken. Es macht einen Unterschied ob nun 5 Mio Menschen trotz Arbeit unter der Armutsgrenze leben, oder 20 Mio.

Finanzielle Hierarchien werden genauso dazu benutzt das Volk durch Neid und Mißgunst zu spalten. Die vielleicht größte Angst der Herrschenden ist doch, daß sich das Volk solidarisieren könnte um dann gemeinsam, wie zB gerade bei Stuttgart-21, den Aufstand gegen das Regime zu wagen. Es wäre also vom Machtprinzip im Interesse des gesamten Proletariats, wenn sich die Differenzen zwischen den Stundenlöhnen angleichen würden, denn Geld ist ein Teil der Macht. Das umzusetzen wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Anarchie (Herrschaftslosigkeit) und könnte Basisdemokratie zu einem Aufschwung verhelfen.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Sunnhilda [/i]
[B]*Hust* - jetzt hab' ich mich doch glatt an meinem Kaffee verschluckt!

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Nun, ich hoffe doch sehr für dich, dass es sich um die Ware von Herrn Martinez handelt, der seitdem er mit FairTrade zusammenarbeitet, seine Kinder in die Schule schicken kann.
Wenn du die Sklavenware vom Diskounter kaufst, "rede" ich kein Wort mehr mit dir!
fxsend[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]Aber ich halte nichts von einem System in dem die Arbeitenden für die Nicht-Arbeitenden auch noch aufkommen müssen – innerhalb der sozialen Absicherungen sehe ich das anders. [/B][/QUOTE]

Diese Meinung kann man vertreten. Frei nach Augustinus: "Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen." Du musst aber zugeben, dass dies eine völlig andere Argumentation gegen das BGE ist, als die, die Du bisher angeführt hast.

Jetzt musst Du nur noch darstellen, wie Du alle Menschen in Lohn und Brot bekommen willst. Und wie Du objektiv feststellen willst, wer arbeitsfähig ist und wer arbeitsunwillig.

Wen Du also den Repressalien aussetzen willst, die mit einem bedarfsorientierten Sozialsystem einhergehen müssen, will man verhindern, dass es von den Arbeitsunwilligen ausgenützt wird. Denn das findest Du ja ungerecht.
Ronin76[QUOTE]Aber ich halte nichts von einem System in dem die Arbeitenden für die Nicht-Arbeitenden auch noch aufkommen müssen[/QUOTE]
Frau Westerwelle ?

Mal ein paar Zitate vom dollen Guido:

"Es muss gelten: Keine Leistung ohne Gegenleistung."

"Meine Politik fördert die Fleißigen, schützt die Schwachen und bestraft die Faulen. Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit."

"Wir zahlen alle gerne Steuern für Bedürftige, aber eben nicht für Findige."
fxsend[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]Warum sollen denn die, die arbeiten für die die nicht arbeiten WOLLEN! für deren Lebensunterhalt aufkommen und dabei noch weniger Gehalt bekommen, dafür das sie arbeiten ??? [/B][/QUOTE]

Ich glaube, Du hast mein grundsätzliches Problem noch nicht verstanden. Deshalb noch einmal die Frage:

Wie stellst Du fest, wer nicht arbeiten will und wer nicht arbeiten kann? Wie soll das gehen. Erklär mir das.
fxsend[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]Dann erklär du mir bitte auch mal - wer soll das bezahlen ??? [/B][/QUOTE]

Das ist natürliche eine elegante Methode, sich ethischen Fragen gar nicht erst zu stellen. Wir machen uns erst dann Gedanken über unser Wertesystem, wenn wir sicher sein können, das wir das Ergebnis unserer Überlegungen auch finanzieren können.

Ich breche die Diskussion an dieser Stelle wie schon zuvor ab. Gegen Deine Argumente komme ich nicht an.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von fxsend [/i]
[B]Diese Meinung kann man vertreten. Frei nach Augustinus: "Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen." ... [/B][/QUOTE]

Da fällt mir doch voll krass die Bergpredigt ein:
"Sie säen nicht, sie ernten nicht und dennoch ernährt sie unser Herr...".

So ganz einfach geht das nicht, man kann niemand verhungern lassen, Obdachlosigkeit muss eingedämmt werden und ein (freies) Gesundheitswesen, wie in Italien oder GB muss es schlussendlich doch geben.
Eine Gesellschaft braucht Ventile aller Art.
Nur alle Schotten dicht zu machen, ist kein Weg.
Man braucht für den Weg zum Erfolg jeden. Vom Manager bis zum Bettler, schon weil seit den Lehman Bros. der Weg vom Anzugträger zum Sandler direkter ist, als vorher....
fxsend[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]Und von einem BGE alleine kann niemand über seine Grundbedürfnisse hinaus leben !
Und muss trotzdem arbeiten ! [/B][/QUOTE]

Wenn Du Dir die Mühe machst, einmal woanders als bei den Neoliberalen nachzuschauen (denen Du ideologisch leider näher stehst, als Du denkst), kannst Du folgendes nachlesen:

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen soll dazu dienen, dass jeder selber frei entscheiden kann, ob er eine Tätigkeit annimmt oder nicht. Daher muss es so hoch sein, dass es ein [I]menschenwürdiges[/I] Existenzminimum sichert.

Mit ein wenig Nachdenken kommst Du darauf, welche Folgen das für den Niedriglohnsektor hätte. Die Leute arbeiten nicht in diesen Jobs, weil sie dort persönliche Befriedigung suchen oder Spaß daran haben. Die Leute arbeiten dort, weil sie aus existentiellen Gründen dazu gezwungen werden. Können sie diese Arbeit ablehnen, hat der Arbeitgeber ein Problem. Was wird er wohl tun?

Das noch einmal als allerletzten Denkanstoß hinterher.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Meine Fresse....muss dieses ellenlange, linke Propagandageklingel wirklich sein? Bei mir führt das eher zu genervter Ablehnung, denn dazu, mich dafür zu interessieren.

Ein Link hätte völlig ausgereicht.
[/QUOTE]

Das ist keine Propaganda, sondern Aufklärung.

Denn ich bin Leute satt, die meinen, mir irgendeine ideologie anhängen zu wollen, die ich nicht vertrete.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Das ist keine Propaganda, sondern Aufklärung.

Denn ich bin Leute satt, die meinen, mir irgendeine ideologie anhängen zu wollen, die ich nicht vertrete. [/B][/QUOTE]

Aha.
Und wenn du drei, vier Postings nacheinander reinhaust, was bedeutet das dann?
Keine Agitation.
Die Linke ist also absolut Ideologiefrei?

Und Aufklärung mit Verlaub, sieht anders aus...
fxsend[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Da fällt mir doch voll krass die Bergpredigt ein:
"Sie säen nicht, sie ernten nicht und dennoch ernährt sie unser Herr...".[/B][/QUOTE]

Voll krass richtig, Alter. Leider gibt es genug Leute, die sich christlich nennen, aber dies vergessen. Mag sein, dass sie nur das Alte Testament gelesen haben oder das Neue Testament nicht verstanden.

Ich frage mich aber auch, worauf sich "Linke" beziehen, denen anscheinend die Bedeutung der Vokabel "Solidarität" entfallen ist.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von fxsend [/i]
[B]Voll krass richtig, Alter. Leider gibt es genug Leute, die sich christlich nennen, aber dies vergessen. Mag sein, dass sie nur das Alte Testament gelesen haben oder das Neue Testament nicht verstanden.

Ich frage mich aber auch, worauf sich "Linke" beziehen, denen anscheinend die Bedeutung der Vokabel "Solidarität" entfallen ist. [/B][/QUOTE]

Da war der Begriff immer eindimensional:
Umverteilung,Zwangsstaat und Enteignung, sonst nichts. Seit 100 Jahren.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Sunnhilda [/i]
*Hust* - jetzt hab' ich mich doch glatt an meinem Kaffee verschluckt![/QUOTE]

Ich ebenso. Denn deine Ausführungen über "sozialdemokratische" Malocher teile ich als Linker schlichtwegs nicht - ein gänzlich anderes Menschenbild - zudem leben wir im 21. Jahrhundert, und der Stand des "Arbeiters" existiert so nicht mehr, generell sollten wir uns so langsam damit abfinden, dass menschliche Arbeitskräfte zunehmend überflüssig werden.

In diesem Sinne:

[url]http://www.youtube.com/watch?v=Ph-vHNUBUdc[/url]
fxsend[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Da war der Begriff immer eindimensional:
Umverteilung,Zwangsstaat und Enteignung, sonst nichts. Seit 100 Jahren. [/B][/QUOTE]

Bezogen auf die Hauptströmungen leider richtig, John. Mir ist es tatsächlich ein Rätsel, weshalb das so ist. Jedenfalls zeugt es von Fantasielosigkeit.
xMoriturusxAch und shadowflower, solange Du nicht zwischen einem FDP-Bürgergeld und einem BGE untescheidest, kann ich unmöglich auf Deine Thesen eingehen.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
Und ihr wollt nicht die Folgen eines BGE´s realisieren, welches nicht nach euren Vorstellung umgesetzt würde![/QUOTE]

DIE LINKE hat eine eigene Vorstellung von einem BGE und wird/würde auch nur diese umsetzen!

Jedes andere Grundeinkommen lehne ich zudem ab.
xMoriturusxInformiere Dich doch bitte erst einmal, es liegen klare Finazierungskonzepte vor.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von fxsend [/i]
[B]Die Leute arbeiten nicht in diesen Jobs, weil sie dort persönliche Befriedigung suchen oder Spaß daran haben. Die Leute arbeiten dort, weil sie aus existentiellen Gründen dazu gezwungen werden. Können sie diese Arbeit ablehnen, hat der Arbeitgeber ein Problem. Was wird er wohl tun?
[/B][/QUOTE]

- Die Produktion ins Ausland verlagern?

- Konkurs anmelden und dank GmbH-Status im Privatvermögen unbehelligt bleiben?

- Billiglöhner aus den Anrainerstaaten einstellen (siehe Agrarwirtschaft)?

****

So einfach ist das alles nicht und genau da liegt das Problem all dieser netten Utopien, sie sind viel zu simpel gestrickt.

....
xMoriturusxEben deshalb wird es Zeit, dass wir von diesem klassischen Arbeitnehmer/Arbeitgeber-Modell wegkommen, ein BGE wäre ein erster Schritt dahin und zu mehr Wirtschaftsdemokratie. Ein Land mit soviel Potential hat es nicht nötig sich von einzelnen Unternehmen abhängig zu machen, die mehr vom Staat profitieren als umgekehrt und Reisende soll man nicht aufhalten.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Eben deshalb wird es Zeit, dass wir von diesem klassischen Arbeitnehmer/Arbeitgeber-Modell wegkommen, ein BGE wäre ein erster Schritt dahin und zu mehr Wirtschaftsdemokratie. Ein Land mit soviel Potential hat es nicht nötig sich von einzelnen Unternehmen abhängig zu machen, die mehr vom Staat profitieren als umgekehrt und Reisende soll man nicht aufhalten. [/B][/QUOTE]

Ehrlich gesagt ist es mir ein Rätsel, bzw. nicht nachvollziehbar, was mit solchen Äußerungen gemeint ist. Mir erscheint es fast so, als würde davon ausgegangen, dass Deutschland in den Fängen einiger großer Firmen wäre, die riesige Gewinne einstreichen und die Mehrheit der Arbeitsplätze stellen. Wenn dem so wäre, könnte ich es noch nachvollziehen, dass man diese Firmen gerne zwingen würde, sich anders zu verhalten, weil sie es ja könnten und immer noch Gewinne einfahren würden.

Aber das ist eben nur ein Teil der Wahrheit. Viele, sehr viele Arbeitsplätze, sind in kleinen Betrieben, die schlicht und ergreifend Konkurs gingen, würde man sie zwingen wollen auf einmal sehr viel höhere Löhne/Lohnkosten zu zahlen. Man sollte mE also zwei Dinge niemals vergessen bei der 'schönen neuen Wirtschaftsdemokratiewelt':

I. Es gibt schwarze Schafe, die WOLLEN ihre Arbeitnehmer ausbeuten und wo es geht noch vom Staat subventioniert werden. Und da sie finanziell gut dastehen, werden sie Mittel und Wege finden, dem Zwang zur Verhaltensänderung auszuweichen, denn sie haben bisher auch Mittel und Wege gefunden, das bestehende System schamlos auszunutzen. Die beschäftigen ganze Armadas von findigen (und hochbezahlten) Leuten, die nur damit betraut sind die Lücken im System zu finden. Und sie finden sie - immer.

II. Der Rest besteht aus Kleinstbetrieben, Mittelständlern und Selbstständigen, die viel zu oft selbst krepeln und sich von einem Bankkredit zum nächsten hangeln um zu überleben. Diese Leute wären ad hoc konkurs, denn sie KÖNNEN keine übertariflichen (oft nicht einmal die tariflichen) Löhne zahlen, selbst wenn sie es wollten.

Kurz: Es ständen mit einem Schlag Millionen Leute auf der Straße, die deutsche Wirtschaft würde in die Knie gehen, die Aktien in den Keller rauschen, Deutschland aus der EU fliegen und wir alle wären kräftig in den Hintern gekniffen. Na herzlichen Dank auch.

Den 'Feind', der da gezeichnet wird, in Form von fiesen Großkapitalisten, den gibt es in dieser Form gar nicht und ich frage mich immer wieder, wie realitätsfern man sein muss, um das nicht zu wissen? Ein Bummel durch die Stadt würde schon reichen. Viele kleine Lädchen, deren Eigner kämpfen um die teuren Mieten in dieser Lage bestreiten zu können und jede Menge Physio- und Massagepraxen, um nur zwei Beispiele zu nennen. All das sind Arbeitsplätze. All diese wären mit einem Schlag vernichtet. Die meisten dieser Leute können schon jetzt ihre Unkosten kaum decken, würden die Lohn(neben)kosten steigen, wäre das schlicht ihr Ende.

Aber Haupsache man kann Klassenkampf spielen. :rolleyes:

....

PS: Und dann gibt es noch die Großkonzerne, die ihren Mitarbeitern sehr hohe und gerechte Löhne zahlen. In einem davon arbeitet mein Angetrauter. Kurz: Das s/w Malen funktioniert vielleicht bei linker Propagandaklientel, aber nicht bei Menschen die wachen Auges durch die Welt laufen und beide Seiten sehen.

PPS: Dank der IG-Metall erhalten Leiharbeiter nun im Übrigen den gleichen Lohn wie die Stammbelegschaft: [URL=http://www.sueddeutsche.de/Y5J389/3621156/Gleicher-Lohn-fuer-Leiharbeiter.html]KLICK![/URL] DAS ist doch mal ein netter Anfang. :-)

....
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]Und ihr wollt nicht die Folgen eines BGE´s realisieren, welches nicht nach euren Vorstellung umgesetzt würde!

[URL=http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2014/die-schattenseiten-des-grundeinkommens]Die Schattenseiten des Grundeinkommens[/URL] [/B]


[I]Einen Effekt hätte das BGE allerdings ... Deutschland wäre plötzlich ein Niedriglohnland par excellence. [/I]
[/QUOTE]

... und welchen Unterschied würde das zu heute machen? Deutschland ist heute schon ein Niedriglohnland par excellence.

Die anderen Veränderungen, die im Artikel angesprochen werden, schätze ich ähnlich ein, halte sie aber für positiv, nicht für negativ - immerhin wären arme Studenten nicht mehr darauf angewiesen, für ein paar Euronen sich als Call-Center-Sklaven zu verdingen.

grüsse, barbara
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von fxsend [/i]
[B]Bezogen auf die Hauptströmungen leider richtig, John. Mir ist es tatsächlich ein Rätsel, weshalb das so ist. Jedenfalls zeugt es von Fantasielosigkeit. [/B][/QUOTE]

Vergessen?
Genau diese Hauptströmungen sind in Deutschland erfunden worden.
Nicht direkt die Welthauptstadt der Fantasie...

Das ist diese seltsame Mischung aus deutschem Konsens (Tut nur denen weh, die nicht aua schreiben) und deutscher Angst ("German Angst").
Letztere ist die Triebfeder für alles mögliche.

Wenn es in Italien heisst: "nächste Woche haben wir nichts mehr zu essen!", feiern sie noch ein kleines Abschlussfest mit dem was noch da.
In Deutschland wird eine Partei gegründet, die dann die Macht ergreift und das Militär aufmarschieren lässt, um die restlichen drei Erbsen zu rationieren.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]... und welchen Unterschied würde das zu heute machen? Deutschland ist heute schon ein Niedriglohnland par excellence.
[/B][/QUOTE]

Das ist doch Quatsch. Natürlich, wenn man mit der Schweiz vergleicht.... na ja, Äpfel und Birnen usw.

....
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Wenn es in Italien heisst: "nächste Woche haben wir nichts mehr zu essen!", feiern sie noch ein kleines Abschlussfest mit dem was noch da.
In Deutschland wird eine Partei gegründet, die dann die Macht ergreift und das Militär aufmarschieren lässt, um die restlichen drei Erbsen zu rationieren. [/B][/QUOTE]

DANKE! YMMD! :D

Und genau das, was Du hier so trefflich auf den Punkt bringst, ist die eigentliche 'Krankheit' in diesem Lande. Die lähmende Bürokratie und der Stock im Arsch, der den gesunden Menschenverstand aushebelt.

....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Mir erscheint es fast so, als würde davon ausgegangen, dass Deutschland in den Fängen einiger großer Firmen wäre, die riesige Gewinne einstreichen und die Mehrheit der Arbeitsplätze stellen.[/QUOTE]

Exakt. Die deutsche Wirtschaft wird regiert von Monopolen/Oligopolen, übrigens zu Lasten von Mittelständlern, Selbstständigen und Kleinbetrieben, aber das willst Du wohl nicht verstehen, und genau deshallb wird der Mittelstand weiterhin schrumpfen, und die oberen 10% wachsen (ohne Zulauf, versteht sich)

[QUOTE]Aber das ist eben nur ein Teil der Wahrheit. Viele, sehr viele Arbeitsplätze, sind in kleinen Betrieben, die schlicht und ergreifend Konkurs gingen, würde man sie zwingen wollen auf einmal sehr viel höhere Löhne/Lohnkosten zu zahlen.[/QUOTE]

Das stimmt so nicht, denn gerade Kleinbetreibe sind vom Binnenmarkt (!) abhängig. Und wer generell keinen menschenwürdigen Lohn bezahlen kann, der kann sich schlicht und einfach aus fehlender Rentabilität keine Angestellten leisten, dann muss sich derjenige halt Alternativen ausdenken, sich zum Beispiel mit anderen Unternehmen zusammenschließen, es gibt viele landwirtschaftliche Betriebe die derart verfahren.

[QUOTE]Den 'Feind', der da gezeichnet wird, in Form von fiesen Großkapitalisten, den gibt es in dieser Form gar nicht und ich frage mich immer wieder, wie realitätsfern man sein muss, um das nicht zu wissen? Kurz: Das s/w Malen funktioniert vielleicht bei linker Propagandaklientel, aber nicht bei Menschen die wachen Auges durch die Welt laufen und beide Seiten sehen[/QUOTE]

Folgende Schlagzeilen beherrschen das alltägliche gesellschaftliche Leben: Stuttgart21, Hartz IV, Renten- und Krankenversicherung, E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall, HRE, Pharmaindustrie, Atomlobby, ...

DAS ist die Realität.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Das ist doch Quatsch. Natürlich, wenn man mit der Schweiz vergleicht.... na ja, Äpfel und Birnen usw.

.... [/B][/QUOTE]

Quatsch nicht wirklich - auch wenn Deutschland nicht der Kongo ist und nicht Malaysia - aber dennoch: die ganzen Niedriglohnstellen, die dazu noch staatlich subventioniert werden, das war eine bewusste Wahl, offenen Auges, diesen Weg zu gehen, eine bewusste Abkehr vom bisherigen Weg, der darauf achtete, Wohlstand so breit wie möglich zu verteilen:


[QUOTE]
In Deutschland wurde mit dem Hartz-Konzept bewußt versucht, einen Niedriglohnsektor zu schaffen. Auf dem World Economic Forum in Davos am 28. Januar 2005, äußerte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder:

„Wir müssen und wir haben unseren Arbeitsmarkt liberalisiert. Wir haben einen der besten Niedriglohnsektoren aufgebaut, den es in Europa gibt. Ich rate allen, die sich damit beschäftigen, sich mit den Gegebenheiten auseinander zu setzen, und nicht nur mit den Berichten über die Gegebenheiten. Deutschland neigt dazu, sein Licht unter den Scheffel zu stellen, obwohl es das Falscheste ist, was man eigentlich tun kann. Wir haben einen funktionierenden Niedriglohnsektor aufgebaut, und wir haben bei der Unterstützungszahlung Anreize dafür, Arbeit aufzunehmen, sehr stark in den Vordergrund gestellt.“[/QUOTE]

edit: hier noch die Quelle:
[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Niedriglohn[/url]

dass er dazu noch stolz darauf ist, das ihm anvertraute Volk in grossem Massstab armengenössig zu machen, naja... das ist sowohl in ethischer wie auch in wirtschaftlicher Sicht zweifelhaft. Dürfte ihn aber nicht mehr interessieren, er hat ja jetzt seine Verwaltungsratpöstchen, die ihm ein Hundert- oder gar Tausendfaches des Niedriglohns einbringen.

aber ja, wie du im nächsten Beitrag schreibst: eins der grösseren Probleme ist die deutsche Bürokratie, die ist wirklich ausserordentlich umfangreich und extrem kompliziert. Doch wer will die schon abschaffen - bestimmt nicht die vielen Bürokraten und Bürokratinnen, die davon leben.Wenn ein Grundeinkommen eingeführt würde, würde gleich 95% der Belegschaft der Arges arbeitslos.

grüsse, barbara
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]


Folgende Schlagzeilen beherrschen das alltägliche gesellschaftliche Leben: Stuttgart21, Hartz IV, Renten- und Krankenversicherung, E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall, HRE, Pharmaindustrie, Atomlobby, ...

DAS ist die Realität. [/B][/QUOTE]

Aha. Wie war doch gleich mit der Propaganda? Den Medien nicht trauen? Aber DAS ist Realität.

Nee, ist klar. So bastelt man sich ein Weltbild. :D

Sorry, aber >>> kiddisch.

.
WaldemarRichtig.. jeder fünfte Deutsche arbeitet schon für einen Hungerlohn. Tendenz steigend.. und was den Staat noch kaputt macht sind die Mini Jobs. Da sie nicht sozialversicherungspflichtig usw höhlt sich der Staat selber aus. Die Politik sollte eher Vollzeitstellen als Minijobs fördern, weil jene eher aus dem Teufelskreis führen.

Die Minijobs abschaffen und/oder nicht mehr subventionieren... ist jedenfals meine Meinung!

@AN

Wieso ein paar "schwarze Schafe". Das ist doch fast normal für jeden Unternehmer. Der handelt "nur" ökonomisch und läßt sich nicht vorwerfen er handle als "Ausbeuter". Dazu ist er sogar gezwungen und das ist genau das Problem.. Wie sagen die Unternehmen so passen. Es ist branchenüblich! Genau wie die Abwärtsspirale. Dem kann man nur noch mit Mindeslohn beikommen... und das alleine reicht nicht, da das das ganze System krankt.

Aber wie immer sind die Deutschen Reformunfähing und doktern nun schon seit mehr als 5 Jahren an Hartz4 rum. Eine Gesetzesänderung nach der anderen. Meist niemals zum Vorteil der Menschen... Das Bürokratiemonster kostet nur Geld und macht die Menschen krankt...
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Aha. Wie war doch gleich mit der Propaganda? Den Medien nicht trauen? Aber DAS ist Realität.

Nee, ist klar. So bastelt man sich ein Weltbild. :D

Sorry, aber >>> kiddisch.
[/QUOTE]

Das hat wenig mit Medien zu tun, sondern mit dem, was ein jeder im alltäglichen Leben beobachten kann, und man muss schon gezielt wegschauen um es nicht wahrzunhemen, einige erwachen dann aus ihren Tagträumen erst wieder, wenn sie z.B. die aktuelle Stromrechnung begleichen müssen. That's life.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]

Wieso ein paar "schwarze Schafe". Das ist doch fast normal für jeden Unternehmer. Der handelt "nur" ökonomisch und läßt sich nicht vorwerfen er handle als "Ausbeuter". Dazu ist er sogar gezwungen und das ist genau das Problem.. Wie sagen die Unternehmen so passen. Es ist branchenüblich! Genau wie die Abwärtsspirale. Dem kann man nur noch mit Mindeslohn beikommen... und das alleine reicht nicht, da das das ganze System krankt.

Aber wie immer sind die Deutschen Reformunfähing und doktern nun schon seit mehr als 5 Jahren an Hartz4 rum. Eine Gesetzesänderung nach der anderen. Meist niemals zum Vorteil der Menschen... Das Bürokratiemonster kostet nur Geld und macht die Menschen krankt... [/B][/QUOTE]

Sicherlinch krankt das System. Ich sage lediglich, dass man mE den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben kann und begründete das ja auch. ;-)

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ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Das hat wenig mit Medien zu tun, sondern mit dem, was ein jeder im alltäglichen Leben beobachten kann, und man muss schon gezielt wegschauen um es nicht wahrzunhemen, einige erwachen dann aus ihren Tagträumen erst wieder, wenn sie z.B. die aktuelle Stromrechnung begleichen müssen. That's life. [/B][/QUOTE]

Dass die Energiekonzerne einen dicken Reibach machen ist in der Tat nicht zu verkennen. Dennoch halte ich es für verfehlt, nun davon auszugehen, dass 'die Wirtschaft' sich samt und sonders aus diesen (skrupellos ausplündernden) Multis zusammensetzt. Ich schilderte in meinem letzten längerem Post ja meine Beobachtungen auf der Straße und verlinkte die positive Nachricht, dass die Stahlbranche ihren Leihern nun gleichen Lohn zahlt wie der Stammbelegschaft. Aber da das wohl nicht ins Bild der linken Propaganda passt, wird es geflissentlich ignoriert. Wer da wohl die Tag(alp)träume hat? ;-)

....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
...und verlinkte die positive Nachricht, dass die Stahlbranche ihren Leihern nun gleichen Lohn zahlt wie der Stammbelegschaft. Aber da das wohl nicht ins Bild der linken Propaganda passt, wird es geflissentlich ignoriert.[/QUOTE]

Im Gegenteil, dies ist ein Teilerfolg [i]"linker Propaganda"[/i] (ebenso branchenbezogene Mindestlöhne). Das reicht uns aber nicht, denn das angestrebte Ziel ist Leiharbeit gänzlich abzuschaffen ;-)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Im Gegenteil, dies ist ein Teilerfolg [i]"linker Propaganda"[/i] (ebenso branchenbezogene Mindestlöhne). Das reicht uns aber nicht, denn das angestrebte Ziel ist Leiharbeit gänzlich abzuschaffen ;-) [/B][/QUOTE]

Nein. Das ist der Erfolg der IG-Metall, die großteils aus SPD'lern (Wählern) besteht.

Tja - nix war's mit Bekehrungsversuchen. So einfach ist das nicht mit dem X für ein U.

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xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Nein. Das ist der Erfolg der IG-Metall, die großteils aus SPD'lern (Wählern) besteht.

Tja - nix war's mit Bekehrungsversuchen. So einfach ist das nicht mit dem X für ein U.
[/QUOTE]

Du irrst und weißt nicht, wie es hinter den Kulissen aussieht. Die IG-Metall ist kein Partner der SPD sondern ein linker Korrekturfaktor, und als solcher unverzichtbar, daher die ständigen Differenzen zur SPD-Politik!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Du irrst und weißt nicht, wie es hinter den Kulissen aussieht. (....) [/B][/QUOTE]

Ach? Und Du weißt das?

Sei mir bitte nicht böse, aber das erinnert mich frappierend an: 'Glaubet, meine Schafe! Denn der Glaube ist das Himmelreich.'

Im Übrigen sind die Differenzen nur deshalb aufgetreten, weil die SPD DIE Partei der Gewerkschaften und Arbeiter war und als sie begann gegen ihre Wähler Politik zu machen, da begann es folglich auch zu rumoren. Die IG-Metall gab es btw. schon lange vor Deiner hochgelobten Linken. Also bitte, vereinahme doch nicht derartig plump andere Instanzen für Deine Propaganda, das lässt das Ganze noch halbseidener erscheinen als es sich eh schon darstellt. ;-)

....
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Ach? Und Du weißt das?
[/QUOTE]

Ja selbstverständlich, denn ich werde den Busplatz für die Demo in Oldenburg auch mit IGM'lern teilen.

Anmerkung und Hilfestellung:

Nein, ist SPD ist kein Unterstützer dieser Veranstaltung.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Ja selbstverständlich, denn ich werde den Busplatz für die Demo in Oldenburg auch mit IGM'lern teilen.

Anmerkung und Hilfestellung:

Nein, ist SPD ist kein Unterstützer dieser Veranstaltung. [/B][/QUOTE]

Ach so - na das überzeugt mich aber jetzt. :rolleyes:

Ein paar Privatkontakte und Leute die zu einer Demo gehen, die nicht von der IG-Metall organisiert wurde (sondern von Erwerbsloseninitiativen, da wundert mich die mangelnde SPD-Unterstützung wenig), das ist natürlich total repräsentativ. Für wie dumm willst Du mich hier eigentlich verkaufen oder glaubst Du den Unsinn etwa selbst, den Du hier verzapfst?

Und dann noch Deine 'Hilfestellung' von oben herab - no Sir, das ist wirklich unter aller Kanone.

.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Ein paar Privatkontakte und Leute die zu einer Demo gehen, die nicht von der IG-Metall organisiert wurde (da wundert mich die mangelnde SPD-Unterstützung wenig), das ist natürlich total repräsentativ.[/QUOTE]

Die IG Metall ruft ihre Mitglieder öffentlich dazu auf, das kannst Du sogar auf deren Seite nachlesen, sofern Du kein Mitgleid bist und keine Einladung erhalten hast. Selbstverständlich existieren überhaupt keine Kontakte und Verbindungen, Klaus Ernst gehörte nur zum Vorstand der IG Metall. Aber Du als Aktivist musst es ja wissen!

PS: Die Gewerkschaften organisieren ihre eigenen Veranstaltungen, Termine folgen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Die IG Metall ruft ihre Mitgleider öffentlich dazu auf, das kannst Du sogar auf deren Seite nachlesen, sofern Du kein Mitgleid bist udn keien Einladung erhalten hast. Selbstverständlich existieren überhaupt keine Kontakte und Verbindungen, Klaus Ernst gehörte nur zum Vorstand der IG Metall. Aber Du als Aktivist musst es ja wissen! [/B][/QUOTE]

Hasilein:

[QUOTE]Der DGB selbst plant keine bundesweiten Großdemonstrationen. Zwar wollen einzelne gewerkschaftliche Gruppen Busse zur Arbeitslosen-Demo in Oldenburg schicken. Anders als ArbeitnehmerInnen, die mit den Gewerkschaften über einen hohen Organisationsgrad verfügen, sind Erwerbslose vor allem lokal organisiert - wenn sie überhaupt organisiert sind. [/QUOTE]

[URL=http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/arbeitslose-gehen-auf-die-strasse/]Quelle[/URL]

Und nun wäre es schön, wenn Du Deinen Werbefeldzug wieder etwas zurückfahren könntest, Du findest hier keine Jünger. ;-)

....
xMoriturusxWas willst Du mir nun mit diesem Zitat mitteilen?
Erst lesen, dann antworten, danke.
Werbung für was? Für französische Gewerkschaften jeder Zeit.
AzaGuten Abend zusammen,

das Thema Leiharbeit ist ein schwieriges.
Gänzlich abschaffen halte ich für nicht besonders sinnvoll. Für manche Berufsgruppen bietet die Zeitarbeit gute Möglichkeiten der Beschäftigung.

Beispiel Elektriker:

Ein Elektriker arbeitet in einem kleinen Betrieb, dieser geht pleite und er landet auf der Straße - obwohl er zuvor permanent auf Montage war und sich für das Unternehmen eingesetzt hat. Scheiße.

Der Vorteil als Angestellter bei einer Zeitarbeitsfirma:
Er hat bei dieser einen Festvertrag und wird nach Bedarf bei den jeweiligen Betrieben eingesetzt. Lässt sich für 1-2 Wochen kein Einsatz finden, so wird der Arbeitnehmer dennoch mit seinen vollen Bezügen entlohnt, dank eines Arbeitszeitkontos, auf das er zuvor angezahlt hat (Bsp. 4 Stunden wöchentlich).

Somit ist der gute Mann ständig in Lohn und Brot und brauch sich keine Sorgen machen, ob die Firma kaputt geht oder nicht.
Voraussetzung ist hier allerdings eine (über)tarifliche Bezahlung, damit die MOtivation erhalten bleibt =)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
[B]Der Vorteil als Angestellter bei einer Zeitarbeitsfirma:
Er hat bei dieser einen Festvertrag und wird nach Bedarf bei den jeweiligen Betrieben eingesetzt. Lässt sich für 1-2 Wochen kein Einsatz finden, so wird der Arbeitnehmer dennoch mit seinen vollen Bezügen entlohnt, dank eines Arbeitszeitkontos, auf das er zuvor angezahlt hat (Bsp. 4 Stunden wöchentlich).
[/B][/QUOTE]

Dieses System wendet Thyssen Krupp bereits intern auch auf seine Stammbelegschaft an. Das Gehalt bezieht sich auf 7 Arbeitsstunden täglich, real gearbeitet werden 8. Somit sammeln die Arbeiter Stunden an, ganz automatisch. Wird in Zeitdruck (Konventionalstrafen bei verzögerten Terminen) auch einmal Wochendarbeit geleistet, wird diese nicht extra vergütet, aber die doppelte Anzahl an Stunden wird dem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben. Somit hat fast jeder der Belegschaft eine stattliche Anzahl an Stunden die er bei Bedarf 'abbummeln' kann, wenn denn gerade nichts zu tun ist. Damit wird Kurzarbeit vorgebeugt (mein Mann hatte in der ganzen Zeit in der er dort ist, immerhin gute 8 Jahre, noch nie Kurzarbeit). Dann gibt es noch die Option, dass die Arbeiter in verschiedene Bereiche verliehen werden können, so in ihren keine Arbeit ansteht, aber das eben nur, wenn die Stundenkonten runter sind, was sehr selten ist.

Gegen Ende des Jahres werden die Stunden dann zum Weihnachtsurlaub dazugepackt. Alles in allem sehr genial und das beim 'bösen Multi' Thyssen. :-)

....
AzaThyssen ist wirklich eine sehr gute Adresse. Nur leider nicht allzu einfach rein zu kommen. =)
Das Konzept was du beschrieben hast, AN ist aber echt vorbildlich.
Waldemarshadowflower...

Was meinst du was das ganze Monster an Bürkratie und den dazugehörigen Rattenschwanz (Klagen, Verwaltung, Behörden ... usw usf) z.Z. kostet? Wo soll DAS hinführen?

Arbeit wird sowieso entwertet... siehe Globalisierung.
Ronin76[QUOTE]Sahra Wagenknecht (Die Linke) spricht sich ausdrücklich GEGEN ein BGE aus! Sie sagt, dadurch würde sich das Grundproblem nicht lösen.[/QUOTE]
Es ist richtig, daß sich die Ursachen durch ein BGE nicht ändern, jedoch scheint hier auch Sahra W. genauso zu verallgemeinern wie du. Ein unspezifisches BGE ist daher ein politischer Kampfbegriff und Phrasendrescherei. Ein BGE würde jedoch prinzipiell so Dinge wie Hartz-IV unterbinden oder für Alle "ermöglichen", und wenn es schlecht wäre, so daß alle Sklaven zu wenig Materielles zum Leben hätten, wäre das wenigstens nicht ungerechter und es verhindert diese ständigen Neiddiskussionen und H4-Hetze/Stigmatisierung. Und vielleicht bildet sich dann auch wieder mehr Zusammenhalt innerhalb der betroffenen Bevölkerung. Wenn Sahra Wagenknecht gegen ein BGE ist, ist mir das sowieso suspekt, denn sie ist Politikerin und es ist unklar wessen Interessen sie überhaupt vertritt, auch wenn sie vielleicht sympathisch rüberkommen mag. Sie hat auch nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen und kann auch Fehler machen, denn ein BGE wäre in Deutschland so wie in vielen Ländern der Erde, Neuland. Wenn das Boot und "Unternehmen BRD" schon untergeht, sollen entweder alle zusammen oder niemand absaufen. Nur das ist sozial, denn Alles und Jeder ist miteinander im System verknüpft.

[QUOTE] das heißt, die Arbeit an sich verliert an Wert! Also wozu arbeiten, wenn Arbeit an Wert verliert?[/QUOTE]
Nun, wieso verliert (menschliche) Arbeit an Wert ? Da wären zB die vielen Maschinen, die inzwischen einen Großteil der Arbeit übernommen haben und nicht besteuert sind. Es ist doch gut wenn Arbeit an Wert verliert ! Für einen Workaholic natürlich ein Albtraum. Die Inflation der Arbeit war noch nie das Problem, sondern die Umverteilung der Gewinne und die krankhafte Raffgier mancher Menchen. Es findet also gerade ein Paradigmenwechsel statt und es liegt an den Menschen ihr Bewußtsein zu öffnen um die Situation zu verstehen, zu akzeptieren, und sich anzupassen. Das ist ungefähr wie damals als Nietzsche schrieb: "Gott ist tot !". Denn Arbeit ist in vielen Köpfen noch immer die Religion von heute, und es wird Zeit zu sagen: "Arbeit ist tot !"
Ronin76Ich wünsche solchen Akademikern eine gute Reise. Deren elitärer Anspruch an der Macht hat dem Land mehr geschadet als geholfen. Man schaue sich nur mal den dt. Bundestag an, oder die vielen Anwälte die sich am Leid anderer Menschen die Taschen vollstopfen.

Da fällt mir doch gleich ein Witz ein:
Ein H4-Empfänger geht zum Anwalt.
poisonthyssen ... ich erinnere mich da an eine entlassungswelle vor einigen jahren, der etliche hunderte arbeiter zum opfer fielen, unter anderem mein ex und sein bruder (beide vorher seit ewigkeiten in der firma)
AzaHallo Poison,

dass Menschen ihre Arbeit verlieren ist leider traurig aber wahr.
Das bei 200.000 Mitarbeitern eine gewisse Fluktuation bei minder rentablen Geschäftseinheiten an der Tagesordnung, ist ebenfalls so schade wie aber auch notwendig.
Wenn du dir die Wurst vom Metzger nicht leisten kannst, gehst du ja auch zu Aldi. (Mal ganz vereinfacht gesprochen)
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
Und wie bitte soll ein BGE finanziert werden...[/QUOTE]

Durch Steuereinnahmen von ca. 926 Milliarden würden die Bruttokosten des BGE in Höhe von ca. 914 Milliarden Euro mehr als abgedeckt (bei einem BGE von 1.000 Euro monatlich bzw. 500 Euro monatlich für Kinder)

[URL=http://www.die-linke-grundeinkommen.de/WordPress/wp-content/uploads/2010/04/10_-_04_-_08_BGE-Konzept2010_Endfassung.pdf]Quelle[/URL]

[QUOTE]bzw. durch diesen Kombilohn wird auch die Entlohnung für Arbeit weniger ...[/QUOTE]

Die Forderung nach einem flächendeckenden Mindestlohn bliebe natürlich weiterhin bestehen.
Azawir haben also Kosten von 914 Milliarden, alleine fürs BGE.
Davon haben wir noch keine Polizei, Feuerwehr, Ärzte, Lehrer etc. pp. bezahlt...
Ganz zu schweigen von den Unterhaltskosten für Ministerien, Krankenhäusern, Kultur (Alleine 2 Milliarden nur für Theater pro Jahr)...
Leider geht die Rechnung nicht auf.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
Leider geht die Rechnung nicht auf.[/QUOTE]

Doch, in einem anderen Fond.
AzaIch wäre dir sehr dankbar, wenn du mir das näher erklären könntest. Mir erschließt sich leider garnicht, wie die Kostenstruktur den BRD nur ansatzweise tragbar wäre.
poisonhi Aza

bis man nach und nach so gut wie alle arbeitenden - notwendigerweise - wegrationalisiert ??
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B]hi Aza

bis man nach und nach so gut wie alle arbeitenden - notwendigerweise - wegrationalisiert ?? [/B][/QUOTE]

Nö, das macht der Neoliberalismus, z.B. durch Privatisierung

Aza, Deine Frage wird doch in dem Dokument beantwortet und alle Fonds aufgegliedert.
AzaHallo Moritorus, danke für den Hinweis zur PDF, habe das ganz überlesen.
Auf mich persönlich macht es jedoch keinen ausgereiften Eindruck und ist in dieser Form - meiner Meinung nach- nicht durchführbar. Ich schau es mir in einer ruhigen Minute nochmal an, stelle mir aber weiterhin die Frage wie 1,5 Billionen Euro Ausgaben für BGE und Soziales aufgebracht werden sollen
poisondann bin ich ja beruhigt ...
(wieso schwirrt mir schon wieder dieser gedanke an volkseigentum durch den kopf ...)
Ronin76[QUOTE] stelle mir aber weiterhin die Frage wie 1,5 Billionen Euro Ausgaben für BGE und Soziales aufgebracht werden sollen[/QUOTE]
Woher hast du diese Summe ? Ein BGE besteht aus Transfergeldern. Transfergelder fliesen schon längst in Form von Löhnen, Gehältern, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Kindergeld, Taschengeld, Trinkgeld, EU-Rente, Rente, Unterhaltsleistungen, etc.
Diese sind jedoch im Gegensatz zu einem BGE meistens nicht bedingungslos, sondern an Verplichtungen und Zwänge/Gewalt gebunden, welche die Würde des Menschen prinzipiell nicht garantieren und ihn zum Spielball von rücksichtslosen Kapitalisten/Räubern machen, die der Meinung sind, deutlich mehr haben zu dürfen als Andere. Eine Mehrbelastung ist von daher unwahrscheinlich, zudem können an für sich unproduktive Verwaltungsstrukturen reduziert werden, welche sich gegenrechnen lassen.

Die Frage der Finanzierbarkeit wird gerne aus einer kapitalistischen Weltanschauung heraus gestellt, ein BGE bietet jedoch ganz andere Chancen und Ansatzpunkte. Ein Mensch der ständig drangsaliert wird und gegen seinen Willen agiert, wird meistens in einem schleichenden Prozeß ziemlich schnell krank. Die hohen Suizidraten in den Industrienationen sprechen hier auch Bände. Dh der Mensch versucht sich seiner Umgebung anzupassen. Wenn dies jedoch augrund der Unnatürlichkeit und Perversion der Umgebung mißlingt, entstehen als Effekt, kompensatorische Symptome die dann als Krankheit gewertet werden. Ein kranker Mensch hat durch die Kompensationsdynamik dann auch keine Motivation und Energie für andere Dinge wie Arbeit, wodurch Lebenswille, Kreativität und Produktivität enorm abnehmen. Die absolute Mehrheit der Krankheiten die wir heute erleben, sind eine direkte Folge von unnatürlichen, lebensfeindlichen Prozessen, zB des Kapitalismus.
AzaHallo Ronin,

die Summe ist in der PDF zu finden.
Grüße
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von poison [/i]
[B]dann bin ich ja beruhigt ...
(wieso schwirrt mir schon wieder dieser gedanke an volkseigentum durch den kopf ...) [/B][/QUOTE]

Volkseigentum wäre per se nicht schlecht.

Es müsste halt veranstaltet werden, wie eine Genossenschaft.
Entweder "starre" Verzinsung der Einlage mit 5%
oder ein Risikomodell,wenn man das möchte:
man sollte also bei Erfolg durch staatliche Betriebe am Gewinn beteiligt sein und es müsste je nach Einlage demokratische Mitbestimmungsrechte geben.

Würde Deutschland tatsächlich wie eine AG geführt, würde binnen drei Jahren das Haushaltsdefizit spürbar sinken.
Über das Stimmrecht kann man Einfluss auf die AG nehmen.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]
Über das Stimmrecht kann man Einfluss auf die AG nehmen. [/B][/QUOTE]

Der eine mehr, der andere weniger. Kommt auf das Gewicht seiner Anteile an. Halten alle die gleichen Anteile (wie die selbsternannte Board-Linke sogleich völlig zu recht fordern wird), bleibt nur zu hoffen, dass die Mehrheit intelligent genug ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen (Obwohl, das schafft sie schon. Hat ja auch der FDP immerhin 15% beschert. Also, die, sie sich entscheiden wollten).

Oder dass sie intelligent genug ist, den richtigen Ratgebern zu folgen. Oder...

- Naja, unsere Demokratie ist doch ein Supermodell für eine solche AG, oder? Funktioniert doch super, der Laden. Und wenn die Linken erstmal eine Sperrminorität haben, steht außer Frage, dass die AG saftige Gewinne abwerfen wird.

Ich sehe schon die Guillotine funkeln, wenn es auf der ersten Hauptversammlung um die Festlegung der Liquiditätsquote geht. Wird ein Heidenspaß!
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Quatsch nicht wirklich - auch wenn Deutschland nicht der Kongo ist und nicht Malaysia - aber dennoch: die ganzen Niedriglohnstellen, die dazu noch staatlich subventioniert werden, das war eine bewusste Wahl, offenen Auges, diesen Weg zu gehen, eine bewusste Abkehr vom bisherigen Weg, der darauf achtete, Wohlstand so breit wie möglich zu verteilen:




... [/B][/QUOTE]

Das Grundproblem in Deutschland ist, dass es keinen Unterschied macht, ob weite Teile der Bevölkerung wohlhabend sind oder nicht, Deutschland ist dennoch eine Bananenrepublik.
Dies liegt einerseits am traditionell geringen Selbstbewusstsein des "kleinen Mannes", der er irgendwo auch gerne ist, denn der kleine Mann braucht keine selbständigen Lebensentscheidungen zu treffen und kann irgendwelche Kräfte im Überraum für alles verantwortlich machen (übrigens hat nicht zuletzt deswegen das mit den Nazis so ordentlich funktioniert...)

Andererseits ist seit der Zeit der Fürsten "VitaminB" ein Wert an sich: Spezlwirtschaft/Schattenwirtschaft/Freinderlwirtschaft/Schattenwirtschaft/Eine Hand wäscht die andere usw.
Viele Begriffe für eine Sache: die deutsche Version der Mafia/Omerta.
Aber die anderen Länder haben so viele schöne Klischees, dass man in Deutschland so schön ablenken kann...
Bananenrepublik Deutschland, spätestens seit Kohl und ElfMinol eine allgegenwärtige Realität!
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Andererseits ist seit der Zeit der Fürsten "VitaminB" ein Wert an sich: Spezlwirtschaft/Schattenwirtschaft/Freinderlwirtschaft/Schattenwirtschaft/Eine Hand wäscht die andere usw.
[/B][/QUOTE]

das nennt sich heute neudeutsch "networking" und wird allen dringend empfohlen, fleissig zu üben.

grüsse, barbara
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]das nennt sich heute neudeutsch "networking" und wird allen dringend empfohlen, fleissig zu üben.

grüsse, barbara [/B][/QUOTE]

Kommt auf die Ziele an...

Grundsätzlich ist es aber Korruption.
Somit wird Deutschland nie aufhören eine Bananenrepublik zu sein.
Es scheint es sogar gerne zu sein.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Andererseits ist seit der Zeit der Fürsten "VitaminB" ein Wert an sich: Spezlwirtschaft/Schattenwirtschaft/Freinderlwirtschaft/Schattenwirtschaft/Eine Hand wäscht die andere usw.[/QUOTE]
wie bei sovielem hat das 2 seiten: wie lachatte schon sagte, kann mans auch networking nennen, was eben auch nicht unerhebliche vorteile haben kann.

[QUOTE]Grundsätzlich ist es aber Korruption.[/QUOTE]
warum? man kanns auch symbiotisch nennen, eine verbindung zum gegenseitigen nutzen. dass aussenstehende das nicht toll finden ist klar. generalisieren geht eben nicht.
JohnSteedToleranz ist in Wahrheit nur Inkonsequenz und wo ist die Grenze zwischen Korruption und "networking"?

Es wird immer Menschen geben, die die Naivität anderer ausnutzen.
Es wird immer Menschen geben, die aus allem einen Vorteil ziehen.
50/50 ist in der Praxis nicht haltbar.
Einer ist immer der Verlierer.
Es ist unmöglich für mich einzusehen, dass ich für das Schaufeln meines Grabes auch noch selbst den Spaten mitbringen muss.

Und...
Wo ist für mich der Vorteil, dass ich everybody's Depp bin?
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Kommt auf die Ziele an... [/B][/QUOTE]

ein gutes Geschäft zu machen - ein vollkommen legitimes Ziel.



[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Grundsätzlich ist es aber Korruption.
Somit wird Deutschland nie aufhören eine Bananenrepublik zu sein.
Es scheint es sogar gerne zu sein. [/B][/QUOTE]

nein, grundsätzlich ist es Kooperation.

In der heutigen Welt mit ihrem Überangebot an Informationen bekommt die Meinung eines guten Freundes ein besonders grosses Gewicht - warum sollte man auf so etwas verzichten?

Der Individualismus, so toll er ist, hat halt auch seine Grenzen... im Grunde sind wir soziale Wesen.

grüsse, barbara
JohnSteedMachen wir es plakativer:

Meine Vorfahren waren Krieger, aber keine blossen Soldaten.

Meine Kriegermentalität ist nicht an Kooperation mit Zivilisten interessiert.
Mit Nichtkombatanten.

Aber das ist der Fluch unserer Zeit, es gibt zuviele Familien- und Firmensoldaten, aber keine ebenbürtigen Krieger.
Es gibt einfach zuviele Zivilisten da Draussen, die doch tatsächlich sich einen Kopf machen können, ob in einem Büro Zimmerpflanzen gut wären oder nicht.
Das ist mir zu lächerlich.
Mit solchen Leuten zu kooperieren, wäre mir zu lachhaft.

Unehrenhaft.

Nachtrag:

nun, ich habe eine überschaubare Anzahl an Freunden.
Kollegen sind nicht automatisch Freunde, sondern Menschen, mit denen einen das System in einen Raum zwingt.
So gesehen habe ich auch nicht die Absicht jeden, der sich in meinen Radius verirrt gleich als Freund zu bezeichnen.
Das geht nicht.
LaChattenun ja, wenn DU dich so entscheidest, dass die meisten Leute nicht gut genug sind für dich, ist das eine andere Sache... mit deren Konsequenzen du dann auch leben musst. ;)

Ehre ist etwas, was man selbst hat - wenn da jemand die Zimmerpflanzen im Büro kommentieren muss, kann man auch einfach herzlich darüber lachen. Was ja nicht heisst, dass diese Person ansonsten wie ein Paria behandelt werden muss.

Was meinen Radius betrifft, so habe ich in den letzten Jahren tatsächlich es so hingekriegt, dass die Leute, mit denen ich regelmässig zu tun habe, Freunde sind - im besten Sinn des Wortes. Manchmal waren's auch Kollegen, bis ein gemeinsames Projekt dafür gesorgt hat, dass mehr Nähe entstand.

grüsse, barbara
AzaNetworking hat nichts mit Korruption zutun.
Jedes Unternehmen ist auf Kontakte angewiesen und kauft diese sehr gerne ein. Das ist nicht korrupt sondern notwendig.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]nun ja, wenn DU dich so entscheidest, dass die meisten Leute nicht gut genug sind für dich, ist das eine andere Sache... mit deren Konsequenzen du dann auch leben musst. ;)

Ehre ist etwas, was man selbst hat - wenn da jemand die Zimmerpflanzen im Büro kommentieren muss, kann man auch einfach herzlich darüber lachen. Was ja nicht heisst, dass diese Person ansonsten wie ein Paria behandelt werden muss.

Was meinen Radius betrifft, so habe ich in den letzten Jahren tatsächlich es so hingekriegt, dass die Leute, mit denen ich regelmässig zu tun habe, Freunde sind - im besten Sinn des Wortes. Manchmal waren's auch Kollegen, bis ein gemeinsames Projekt dafür gesorgt hat, dass mehr Nähe entstand.

grüsse, barbara [/B][/QUOTE]

Niemand ist "gut genug" für mich, das war immer so.
Die Konsequenzen dafür trage ich schon, seit es mich gibt...

Wie dem auch sei, die Biographien von Veronika Ferres oder Christine Neubauer, wonach man durch "networking" ziemlich grobe technisch-fachliche Mängel einfach beiseite schieben kann, mag teilweise sogar funktioniert haben, aber es ist eben nicht beispielgebend.
Vor allem, wenn man die Ergebnisse bewundert...

Den einen oder anderen Freund habe ich auch in der Arbeit kennengelernt,ich verwehre mich aber dagegen, dass das eine Art Firmenpolitik sei.
Denn mit Zwangsfreunden kann ich sehr wenig anfangen.
Hinzu kommt, dass mir taktische Freundschaften immer zuwider waren. Naja, siehe oben...es kann aber nicht jeder Ferres heissen...:D
LaChattees geht doch nicht um Zwangsfreunde, oder darum, alle Menschen, denen man begegnet, gleich auf ihre Nützlichkeit hin abzuklopfen...

es geht darum, ein soziales Wesen zu sein, ein Mensch zu sein - und sich gegenseitig zu helfen und helfen zu lassen. Teil einer Wahlfamilie zu werden, wo das, was einer Person zugute kommt, auch für die andern positiv ist. Dabei ist es völlig unnötig, eine genaue Buchhaltung zu führen, aber im Grossen und Ganzen geht es auf, und wirtschaftlich gesprochen ist hat die Investition des persönlichen Engagements viele und profitable Renditen. Es ist ja nicht unanständig, jene Dinge zu tun, die dazu führen, dass es allen besser geht, oder? ;)

grüsse, barbara
JohnSteed@Barbara

Nun, ich wurde von meinen Arbeitgebern in genug "Lächelkurse" geschickt, ich weiss um was es geht.

Man macht die Duzerei halt mit, weil ich auch beim Du distanziert sein kann, andere können das nicht.

Freundschaften sind erwünscht....was immer auch darunter verstanden wird.
Manche Firmen stellten fast schon den Tatbestand des Sektentums dar, sie wollten gar nicht, dass man noch Leute von "Draussen" kennt....


Es geht mir nicht darum, dass es allen besser geht, es geht mir auch nicht darum, dass es mir besser geht, zumindest nicht nach einer neoliberalen Definition.

Nein! Es ist generell unwichtig, wem es besser geht und was "besser" eigentlich heisst.
Die Aufgabe des Menschen ist es wohl, möglichst viel Zeit in seine Persönlichkeitsbildung zu investieren, statt sich kollektiven geistigen Systemgastronomien zu verschreiben.
Es laufen für meinen Geschmack zu viele leere Seelen durch die Gegend, die überzeugt sind "gute Menschen" zu sein, weil sie die Mechanik, aber nicht den Kern, die Seele des Menschtums verstanden haben...

Geld über einen bestimmten Punkt hinaus ist mir scheissegal.
Mein derzeitiger Verdienst wäre geeignet, mich in die Unterschicht zu verorten, aber auch das ist mir völlig wurscht, da ich aus dem Bürgertum stamme bzw. sogar Grossbürgertum.
Aufstiegsphantasien anhand von billigen Tandwerten ist eine Unterschichtattitüde. Diese betrifft mich nicht.

Das wichtigste im Leben ist die Freiheit und die Fähigkeit den Kampf darum auszuhalten.
Alles andere ist scheissegal.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]
Man macht die Duzerei halt mit, weil ich auch beim Du distanziert sein kann, andere können das nicht.
[/B][/QUOTE]

Ich duze nicht. Aber das ist Einstellungssache. Freunde, mit denen ich zusammenarbeite, erhalten von mir im Job ausschließlich Mails, in denen ich sie sieze. Nach einer gewissen Zeit gewöhnen sich alle dran.
Vor zwei Jahren hat mir mein Chef das Du angeboten und ich habe abgelehnt mit der begründung, dass er dann der Einzige wäre, mit dem ich mich duze.
:D

Vielleicht bin ich da eigen.
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Nun, ich wurde von meinen Arbeitgebern in genug "Lächelkurse" geschickt, ich weiss um was es geht.[/QUOTE]

Hallo JohnSteed

Wenn ich Freundschaft schreibe, meine ich Freundschaft - nicht Lächelkurse oder sonstige erzwungene Pseudogeselligkeiten.


[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]
Nein! Es ist generell unwichtig, wem es besser geht und was "besser" eigentlich heisst.[/QUOTE]


ich sehe schon, wir haben nicht dieselben Prioritäten.

oder vielleicht doch?:

[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]
Die Aufgabe des Menschen ist es wohl, möglichst viel Zeit in seine Persönlichkeitsbildung zu investieren,[/QUOTE]

denn wer sich selbst erforscht, dem geht es früher oder später notwendigerweise besser, das lässt sich kaum vermeiden.

dem Rest deines Posts kann ich uneingeschränkt zustimmen.:)

grüsse, barbara
JohnSteedInteressant...

Wenn mir langweilig ist, gehe ich gerne in den Park, dort streifen "Zeugen" herum und fordern mich auf umzukehren.

Der Bringer ist aber die Drückertruppe von den Dianetikern(C)TM

Die reagieren irgendwie seltsam, wenn man Crowley erwähnt...

Nunja, die Ballern einen voll mit "anderen helfen" und
"Du bist nichts, die Gemeinschaft alles!" erinnernt mich an irgendwas....

Die sind ganz witzig, weil ihnen nach fünf Minuten die Luft ausgeht, vor allem, wenn man sich als Misanthrop outet.
Es sieht so aus, als hätten sie es auf Menschen mit einem Helferkomplex abgesehen.
Ronin76Helferkomplexe gibt es sehr häufig. Die Ursache dafür ist meistens im Christentum und anderen Religionen zu finden wo den Menschen ein Schuldkomplex indoktriniert wird. Danach sind sie noch viel bessere Marionetten. Gerade passiert so eine Schuldkomplexindoktrination im großen Stil zB mit CO² und es wird damit auch eifrig Ablaßhandel betrieben.

Damit es zum Thema passt: Arbeitslose sollen glauben daß sie selbst Schuld an ihrer Abwesenheit von der Lohnarbeit haben, und daß sie faul, dumm und Sozialschmarotzer sind. Lohnarbeit wird als menschlicher und sozialer Standard gehandelt, der unbedingt zu erfüllen sei. Schuldig im Sinne der Anklage ! *Hammer auf das Pult hau*
Kampfsau[QUOTE]Meine Vorfahren waren Krieger, aber keine blossen Soldaten. Meine Kriegermentalität ist nicht an Kooperation mit Zivilisten interessiert. Mit Nichtkombatanten. Aber das ist der Fluch unserer Zeit, es gibt zuviele Familien- und Firmensoldaten, aber keine ebenbürtigen Krieger. Es gibt einfach zuviele Zivilisten da Draussen, die doch tatsächlich sich einen Kopf machen können, ob in einem Büro Zimmerpflanzen gut wären oder nicht. Das ist mir zu lächerlich. Mit solchen Leuten zu kooperieren, wäre mir zu lachhaft. Unehrenhaft.[/QUOTE]

Was redest du da eigentlich für einen Schwachfug? Deine Vorfahren waren Krieger? Wen kümmerts und warum sollte dich das automatisch auch zum Krieger machen?

Klingt eher wie das Geschwafel eines Asozialen. Ein richtiger Soldat und vor allem ein Führer würde so einen Blödsinn niemals von sich geben. Die besten Soldaten sind die, die kooperieren, mit anderen zusammenarbeiten können. Eine Armee muss zusammenhalten auch wenn man den ein oder anderen Kameraden am liebsten ins Gesicht spucken würde aber wenn es hart auf hart kommt, muss man zusammenhalten und sich auf den anderen verlassen können. Die Schlagkraft einer Truppe hängt deshalb entscheidend vom Teamwork ab, danach kommt erst alles andere.

Ob es einem passt oder nicht aber irgendwann merkt man auch als Eliteoffizierseinzelkämpferveteran erster Klasse, dass man machen kann was man will aber alleine ist man nur ein machtloser Hampelmann und hat ganz klar definierte Grenzen.

Diese ganzen "Meine Vorfahren waren Krieger und ich bin viel besser als alle anderen Phantasien" taugen doch nur dazu, um beim Gedanken an das eigene Selbstbild eine Erektion zu bekommen.

Und so ist es nunmal in den meisten Bereichen, nicht nur beim Militär, auch in der Politik, in der Wirtschaft usw läuft das nicht anders ab.

Prinzipiell ist mir Kungelei auch zuwider, das ist ein bischen wie Inzest, wo dann in Großunternehmen Leute an gutbezahlte Posten rankommen, bei denen sie kaum arbeiten oder Verantwortung tragen mussten, nur weil sie der Verwandte von jemandem sind, der jemanden kennt der dort und dort was zu sagen hat und dann der reine Leistungsgedanke doch ein wenig verloren geht. Genauso wie diese ganzen Beamtenposten wo intern stellen vergeben werden, wo man sich gegenseitig Anträge zuschiebt, Gameboy spielt und eigentlich nur Steuergelder verbraucht.


Kooperation ist aber unumgänglich, da stimme ich zu.


[QUOTE]Mein derzeitiger Verdienst wäre geeignet, mich in die Unterschicht zu verorten, aber auch das ist mir völlig wurscht, da ich aus dem Bürgertum stamme bzw. sogar Grossbürgertum. Aufstiegsphantasien anhand von billigen Tandwerten ist eine Unterschichtattitüde. Diese betrifft mich nicht.[/QUOTE]

Überlegenheitsphantasien aufgrund einer "höheren Abstammung" sind eine billige Oberschichtenattitüde, besonders bei Leuten, die scheinbar nichts in ihrem Leben haben, auf dass sie besonders stolz sein könnten. Eine solche betrifft mich nicht. Ich definiere mich nicht dadurch, was meine Vorfahren getan oder erreicht haben , auch wenn ich sie dafür vielleicht bewundere und schätze.
Ronin76Zählen Bakterien auch zu den Kriegern ?
Aaaalso, vor ca. 4 Mrd Jahren waren meine Vorfahren Bakterien und die waren ganz stark, sonst wäre ich heute nicht hier.. :D
Aber das kann mir eigentlich egal sein, denn heute bin ich Gott, aber jeder fängt mal klein an. ;)
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]...
Damit es zum Thema passt: Arbeitslose sollen glauben daß sie selbst Schuld an ihrer Abwesenheit von der Lohnarbeit haben, und daß sie faul, dumm und Sozialschmarotzer sind. Lohnarbeit wird als menschlicher und sozialer Standard gehandelt, der unbedingt zu erfüllen sei. Schuldig im Sinne der Anklage ! *Hammer auf das Pult hau* [/B][/QUOTE]

Die "Arbeiterbewegung" hätte die Chance gehabt, langfristig die falsche Verehrung der Arbeit als Religionsersatz zu überwinden.
Hat sie aber aus Bestandsschutz heraus nicht getan.
Arbeit wird von hirnschwangeren "Arbeitgebern" wie Hundt weiterhin als Religion verehrt und keiner weiss warum...

Sicher ist der Mensch auch ein soziales Wesen, aber in dem Moment wo Organisationen aller Art dies kommerziell nutzen, kann/darf/muss ich diese "Ware" rationieren.
Damit hab ich kein grosses Problem, ich bin nicht extrem emotional, mache mich in aller Regel über allzu emotionale Menschen eher lustig, als dass ich sie "bewundere"
ArrogantNickFür diesen Thread gilt mE: Wenn Du merkst, dass das Pferd tot ist, steig ab.

....

Der Rest ist schlichte Pietätlosigkeit oder einfach die Lust sich virtuell ordentlich anzustrullen. *gähnt* Vielleicht sollten wir mal ein neues Thema suchen, über das es sich so trefflich mit Scheiße werfen.... ähem.... diskutieren lässt.

.
JohnSteedAch, im Unterschichtenfernsehen fette HartzIVempfänger kucken, wie sie kohlehydratreichen Schrott einkaufen und merkbar nicht kochen können, ist immer lustig.
Klischees sind liebenswert, vor allem dann, wenn sie nicht stimmen.

Generell ist es Unsinn vorübergehende Erscheinungsformen zu festgefügten, in Stein gemeisselte Wahrheiten zu erklären.

HartzIV ist definitiv nicht anstrebbar. So oder so.
fxsend[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Klingt eher wie das Geschwafel eines Asozialen. Ein richtiger Soldat und vor allem ein Führer würde so einen Blödsinn niemals von sich geben. Die besten Soldaten sind die, die kooperieren, mit anderen zusammenarbeiten können. Eine Armee muss zusammenhalten auch wenn man den ein oder anderen Kameraden am liebsten ins Gesicht spucken würde aber wenn es hart auf hart kommt, muss man zusammenhalten und sich auf den anderen verlassen können. Die Schlagkraft einer Truppe hängt deshalb entscheidend vom Teamwork ab, danach kommt erst alles andere. [/B][/QUOTE]

Die Schlagkraft einer Armee hängt entscheidend ab von einer funktionierenden Befehlskette, Gehorsam und der Naivität meist sehr junger Soldaten, die den Gedanken an den eigenen Tod verdrängen können. Worüber Du sprichst, das ist eine Fußballmannschaft.

In der freien Wirtschaft wird ein Teambuilding-Workshop nach dem anderen veranstaltet, während sich die Leute auf dem Weg nach oben als Krieger verstehen. Man darf auch wieder Elite dazu sagen. Das erhöht die Schlagkraft insbesondere von Kapitalgesellschaften erheblich. Eigentümergeführte Unternehmen geraten da schon mal aus menschlicher Schwäche ins Hintertreffen.

Kameradschaft gilt als Mittel zum Zweck und nicht als Wert an sich. Auch wenn das aus nahe liegenden Gründen niemand laut formulieren mag.

Es ist nicht so, dass ich den Nutzen von Kooperation anzweifle. Im Gegenteil. In meinem Koordinatensystem nimmt sie einen wichtigen Platz ein. Die Ausprägung in der Praxis ergibt sich aber immer auch aus den Werten, die dahinter stehen. Zwischen Machiavelli und Bergpredigt ist da schon Bandbreite.


Im übrigen möchte ich darum bitten, den Begriff "Asozialer" tatsächlich nur als stumpfe Beleidigung zu verwenden. Es sei denn, es ist einem egal, mit welchen Kameraden man ansonsten die Stube teilt.


Und was hat das mit Hartz IV zu tun? Eigentlich nichts, außer dass es bei dem Thema ebenfalls um grundsätzliche Fragen des Umgangs von Menschen miteinander geht. Dann könnte man sich unter diesem Blickwinkel auch wieder hervorragend über den Begriff "asozial" und die Konsequenzen eines elitären Selbstverständnisses unterhalten.

Aber der Gaul ist in der Tat tot. Ich steig dann mal ab.
Kampfsau[QUOTE]Die Schlagkraft einer Armee hängt entscheidend ab von einer funktionierenden Befehlskette, Gehorsam und der Naivität meist sehr junger Soldaten, die den Gedanken an den eigenen Tod verdrängen können. Worüber Du sprichst, das ist eine Fußballmannschaft.[/QUOTE]

Befehl und Gehorsam gehört dazu aber selbst als Offizier kannst du mit deinen Männern nicht machen was dir beliebt.

Und ohne Zusammenarbeit geht gar nichts. Das ist ein entscheidenes Ziel bei der Ausbildung, den Zusammenhalt stärken und im Verband vorgehen.

Sicher, im Endeffekt werden die Soldaten auch nur benutzt und auch wenn sie das merken, Politiker und Generäle verachten, auf ihre Truppe lassen sie meist nichts kommen.

[QUOTE]In der freien Wirtschaft wird ein Teambuilding-Workshop nach dem anderen veranstaltet, während sich die Leute auf dem Weg nach oben als Krieger verstehen. Man darf auch wieder Elite dazu sagen. Das erhöht die Schlagkraft insbesondere von Kapitalgesellschaften erheblich. Eigentümergeführte Unternehmen geraten da schon mal aus menschlicher Schwäche ins Hintertreffen.[/QUOTE]

Ich würde das nichtmal unbedingt als Schwäche sehen. Es ist einfach eine andere Prioritätensetzung. Kurzfristig habe ich ja auch was davon, wenn ich meine Feinde klein mache und selber immer mächtiger werde aber irgendwann stößt dieses Prinzip auf Grenzen. Ein Mensch der rücksichtslos seine Kollegen übergeht, wenn er davon gerade profitiert, gesunde Unternehmen ruiniert und ganze Existenzen zerstört kann damit unsagbar reich werden. Ein wenig längerfristig betrachtet habe ich aber irgendwann nichts mehr dass ich ausbeuten kann.

Nur ich glaube nicht dass jeder Mensch damit zufrieden sein würde nur reich zu werden und dafür unzählige andere ins Elend zu stürzen.

Ich meine wozu denn? Damit ich Sportwagen fahren und auf Champusparties 2000 Euro für eine Flasche Sekt rausschmeissen kann? Damit man irgendwann einen Zustand erreicht, wo man sich beleidigt fühlt, wenn man als Dienstwagen nur einen neuen BMW 7 bekommt und der Kollege mit einem richtigen Mercedes umherheizt?

Man kann auch Wohlstand erreichen ohne zu lügen, betrügen und zerstören. Das ist natürlich etwas schwieriger und die Gewinnmarge ist auch nicht ganz so hoch, trotzdem halte ich es aus menschlicher Sicht für erstrebenswert

[QUOTE]Im übrigen möchte ich darum bitten, den Begriff "Asozialer" tatsächlich nur als stumpfe Beleidigung zu verwenden. Es sei denn, es ist einem egal, mit welchen Kameraden man ansonsten die Stube teilt.[/QUOTE]

Ich benutze den Begriff so wie er gedacht ist. Ich meine wenn einem egal ist, ob man mit anderen zurechtkommt, dann ist das nichtmal eine Beleidigung.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]...

...

Ob es einem passt oder nicht aber irgendwann merkt man auch als Eliteoffizierseinzelkämpferveteran erster Klasse, dass man machen kann was man will aber alleine ist man nur ein machtloser Hampelmann und hat ganz klar definierte Grenzen.

Diese ganzen "Meine Vorfahren waren Krieger und ich bin viel besser als alle anderen Phantasien" taugen doch nur dazu, um beim Gedanken an das eigene Selbstbild eine Erektion zu bekommen.

Und so ist es nunmal in den meisten Bereichen, nicht nur beim Militär, auch in der Politik, in der Wirtschaft usw läuft das nicht anders ab.

Prinzipiell ist mir Kungelei auch zuwider, das ist ein bischen wie Inzest, wo dann in Großunternehmen Leute an gutbezahlte Posten rankommen, bei denen sie kaum arbeiten oder Verantwortung tragen mussten, nur weil sie der Verwandte von jemandem sind, der jemanden kennt der dort und dort was zu sagen hat und dann der reine Leistungsgedanke doch ein wenig verloren geht. Genauso wie diese ganzen Beamtenposten wo intern stellen vergeben werden, wo man sich gegenseitig Anträge zuschiebt, Gameboy spielt und eigentlich nur Steuergelder verbraucht.


Kooperation ist aber unumgänglich, da stimme ich zu.



[/B][/QUOTE]

Was Asozial ist und was es nicht ist, liegt im Betrachtungswinkel einzelner Menschen, die daraus aber eine Ideologie machen können, wenn sie etwas mehr Macht haben, dann geht auch Mobbing....

Was Soldaten anbelangt, so ist ihr Verhalten eben mit Befehl und Gehorsam verbunden, aber darüber hinaus gibt es kaum Gedankengänge.
Also nur eine eingeschränkte Intelligenz oder eine fachbezogen...
Ein Krieger funktioniert so nicht, denn er hält sich nicht an Regeln, wenn er nicht will.

Mein Vater hat an der Ostfront -gegen einen ausdrücklichen Befehl- auf einen Russischen Jäger mit dem Bord-MG vom SPZ aus das Feuer eröffnet und so die Stellung General Schörners verraten.
Klingt blöd, dafür liebe ich ihn.
Selbstständig Entscheidungen treffen, auch wenn sie doof sind, statt darauf zu warten, dass etwas passiert.

Übertragen auf H4 heisst das, dass nichts passiert, wenn man es nicht selbst anstöst.
Inwieweit das asozial sein mag, den inneren Schweinehund anderer NICHT zu bestätigen und lediglich zu Nörgeln, dann ist das halt so. Egal.

Wenn ich ein Einstellungsgespräch führe, dann werde ich sicher meine Verdienstvorstellungen selbständig
vortragen, mich nicht an anderen orientieren und eventuell mehr verdienen, als andere in einer gleichen Position. Ja und?
OK, bin ja eh asozial.
Kampfsau[QUOTE]Was Soldaten anbelangt, so ist ihr Verhalten eben mit Befehl und Gehorsam verbunden, aber darüber hinaus gibt es kaum Gedankengänge. Also nur eine eingeschränkte Intelligenz oder eine fachbezogen... Ein Krieger funktioniert so nicht, denn er hält sich nicht an Regeln, wenn er nicht will.[/QUOTE]

Hast du nicht vorhin von Unehrenhaftigkeit geschwafelt? Und jetzt macht ein Krieger sowieso nur was ihm grade passt?

Und zu den Soldaten, da hast du Recht, Befehl und Gehorsam ist das Wichtigste.
Das ist auch nicht unbedingt etwas, dass ich bewundere.

Das hat mir auch ein wenig gefehlt. Jemand der Kämpfen kann, den bewundere ich. Nur muss man auch ein würdiges Ziel haben. Jemand der nur Kämpfen will und dem das Ziel egal ist oder der für den Nervenkitzel und das Geld mordet und sein Leben riskiert, der bekommt von mir keine Achtung.

Für ein Ziel , dass Herz und Verstand nicht widerspricht, kann man auch kämpfen.

[QUOTE]Mein Vater hat an der Ostfront -gegen einen ausdrücklichen Befehl- auf einen Russischen Jäger mit dem Bord-MG vom SPZ aus das Feuer eröffnet und so die Stellung General Schörners verraten. Klingt blöd, dafür liebe ich ihn. Selbstständig Entscheidungen treffen, auch wenn sie doof sind, statt darauf zu warten, dass etwas passiert.[/QUOTE]

Okay,dazu kann ich jetzt nichts genaues sagen. Schön dass er Schörners in Gefahr gebracht hat auch wenn es nicht geklappt hat?

Ich glaube wenn es ums selbstständige Entscheidungen treffen geht, war man bei der Wehrmacht generell nicht so wirklich richtig aufgehoben.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Hast du nicht vorhin von Unehrenhaftigkeit geschwafelt? Und jetzt macht ein Krieger sowieso nur was ihm grade passt?

Und zu den Soldaten, da hast du Recht, Befehl und Gehorsam ist das Wichtigste.
Das ist auch nicht unbedingt etwas, dass ich bewundere.

Das hat mir auch ein wenig gefehlt. Jemand der Kämpfen kann, den bewundere ich. Nur muss man auch ein würdiges Ziel haben. Jemand der nur Kämpfen will und dem das Ziel egal ist oder der für den Nervenkitzel und das Geld mordet und sein Leben riskiert, der bekommt von mir keine Achtung.

Für ein Ziel , dass Herz und Verstand nicht widerspricht, kann man auch kämpfen.



Okay,dazu kann ich jetzt nichts genaues sagen. Schön dass er Schörners in Gefahr gebracht hat auch wenn es nicht geklappt hat?

Ich glaube wenn es ums selbstständige Entscheidungen treffen geht, war man bei der Wehrmacht generell nicht so wirklich richtig aufgehoben. [/B][/QUOTE]


Es ging mehr als man denkt.
Mein Vaterherz hat einen Piefke in SS-Uniform verprügelt, da dieser seinen Vater (und meinen Grossvater) als "Kamerad Schnürschuh" verunglimpft hatte. Mein Opa war in der k.u.k-Infanterie.
Es hatte keine negativen Folgen für meinen Vater,
es fand wohl auch die Billigung seiner Offizierskameraden.

Mein Vater hat mir glaubwürdig erklärt, dass sein Mitwirken im
Kurlandkessel einen Sinn hatte, nämlich Zeit zu gewinnen.
Jeder wusste, dass die russische Kriegsmaschine früher oder später mutmasslich in Berlin zu stehen kommen sollte, die Frage war wann.
Und wenn man tausenden Flüchtlingen ermöglichen konnte gen Westen zu fliehen, dann steckt wohl darin ein Sinn, auch wenn zugegeben der Krieg als solcher
von Deutschland begonnen wurde, aber das ist eine völlig andere Geschichte...
Er hat auch gesagt, dass er mit 16 Nazi im Vollbild war,
er war nämlich HJ-Führer.Quasi die Nummer 3 in der reichsweiten Jugendorganisation.
Egal.

Das Nazisystem hat sein Abenteuertum befeuert und befriedigt,
in dem Moment als das System dies nicht mehr liefern konnte, weil es auf Lügen aufgebaut war,
hatte er nachgedacht.........
Er führte an der Front seine Leute nicht in sinnlose
Scharmützel und er hat darauf geachtet, dass möglichst viele seiner Untergebenen den Krieg überlebten.
Er war nach den ersten Fronteinsätzen ein Gegner
der Nazis.

Mitläufer sind nie etwas.
Sie sind nie richtig begeistert, aber begehren auch nicht auf.
Diese Bandbreiten sind dann einfach nicht drin.

Wie dem auch sei, meine Familie ist seit Jahrhunderten "freisinnig" (bitte googeln),
es galt immer das Prinzip, das man alles, was man selbst macht, auch selbst verantworten muss.
Ebenso handelte mein Vater.

Um den Bogen wieder auf Hartz4 zurückzuführen:

Niemand ist schuld am eigenen Leben.
Auch nicht der Staat oder die Agentur.
Es geht auch nicht darum putzige scheinreligiöse Erwartungen zu erfüllen.
Es geht darum ein menschenwürdiges Leben zu führen, das den EIGENEN moralischen Ansprüchen genügt.
Insofern ist es günstiger zu arbeiten.

Vaclav Havel war jahrzehntelang Heizer in einem Mietshaus.
Aber er hat seine Ideale nie vergessen oder verraten!
Auch als Präsident nicht.

Was ich damit sagen will:
Man darf alles haben im Leben, aber keine Lethargie.

Aufgeben, sich selbst aufgeben gilt nicht!
xMoriturusx[b][SIZE=6]Tag X kommt - Bundestag belagern![/SIZE] [/b]

[COLOR=crimson][edited. Creo][/COLOR]

26. November, 10 Uhr

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
JohnSteedAch, unser Salonlinker ist wieder da!

Welch freudiges Ereignis....

Ja stimmt,irgendeiner muss die Last tragen!:D
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Ach, unser Salonlinker ist wieder da!
[/QUOTE]

Jawoll der Castor hat mich nicht überrollt :D
JohnSteedHallo das ist Helga aus Grönland.

Sag doch mal "guten Tag" Helga!


Helga: Joho!
----------------------------------------

-->Projekt: CO2 from Capture to Storage (CASTOR)


Demonstrationsanlæg for CO2 separation


CASTOR dækker over et 5 årigt forskningsprojekt financieret af EU Kommissionen, en række industripartnere og forskningsinstitutioner. Projektet blev igangsat i 2004 og fokuserer på tre overordnede problemstillinger:
Formulering af en strategi for reduktion af CO2 udledning i EU
Udvikling af nye teknologier til separation af CO2 fra røggasser
Udvikling af metoder og teknologier til lagring af CO2

Udvikling og afprøvning af metoder til separation af CO2 fra røggasser vil ske på et nyt testanlæg som forventes opført i forbindelse med ELSAMs kraftvarmeværk i Esbjerg.


GEUS deltager som geologisk undersøgelse i CASTOR projektets lagringsdel og er projektleder på undersøgelser af CO2 lagringskapaciteter i 8 østeuropæiske lande. Projektet er en forlængelse af aktiviteterne i GESTCO projektet. Foreløbige undersøgelser viser, at store mængder CO2 vil kunne lagres i blandt andet Polen, Rumænien, Ungarn og Slovenien.


Projektet er igangsat i 2004 og forventes afsluttet i 2009


Projektpartnere: IFP, samt en række industripartnere herunder ELSAM og Energi E2


Kontakt: Michael Larsen (GEUS) [email]mil@geus.dk[/email] [email]mil@geus.dk[/email]


Læs mere om CASTOR på projektets hjemmeside [url]http://195.167.229.95/castor[/url]
Creobotra[COLOR=crimson]xMoriturusx, ich sags dir nochmal: politpropaganda (egal aus welcher ecke) ohne diskussionsbezug gibt es hier nicht. du wirst hiermit verwarnt.[/COLOR]
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B][COLOR=crimson]xMoriturusx, ich sags dir nochmal: politpropaganda (egal aus welcher ecke) ohne diskussionsbezug gibt es hier nicht. du wirst hiermit verwarnt.[/COLOR] [/B][/QUOTE]

Creo ich sage es Dir hiermit nocheinmal: Dann musst Du gefälligst diesen Thread schließen, Du wirst hiermit geschottert!
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Creo ich sage es Dir hiermit nocheinmal: Dann musst Du gefälligst diesen Thread schließen, Du wirst hiermit geschottert! [/B][/QUOTE]

Aha.
Gefährlicher Eingriff in den Verkehr.
Nun, das ist sehr wohl eine Straftat.
Kein Kavaliersdelikt.
xMoriturusxErstaunlich, nein obligatorisch, dass unsere Qualitätsmedien darüber noch nicht berichtet haben, aber das Sexleben von Kachelmann und amerikanische Spitznamen für deutsche Politiker sind wohl lukrativer.

Es liegt nun eine neue [URL=http://die-linke.de/fileadmin/download/nachrichten/2010/101129_alternative_berechnungen_hartz-iv.pdf]Studie[/URL] mit der Berechnung des Statistischen Bundesamtes vor, die nun endlich vom Verfassungsgericht gewünschte Transparenz an den Tag legt. Ohne die Tricks und willkürlichen Abschläge der schwarz-gelben Regierung beträgt der Regelsatz [b]513,63 €[/b] anstatt 364 €.

Da für eine Normenkontrollklage 25% der Bundestagsabgeordneten notwendig sind, müssen Teile der SPD und Grünen dem Antrag der Linksfraktion zustimmen. Jeder H4-Empfänger, der 2009 nicht wählen war, darf sich jetzt entweder in den Arsch beißen oder muss auf eine Anbiederung verirrter Sozialdemokraten hoffen. Die SPD hat nun die historische Chance, sich zu korrigieren. Ich bin gespannt!
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]...

Da für eine Normenkontrollklage 25% der Bundestagsabgeordneten notwendig sind, müssen Teile der SPD und Grünen dem Antrag der Linksfraktion zustimmen. ! [/B][/QUOTE]

Dr. Doofenschmiertz: bitte übernehmen!
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Dr. Doofenschmiertz: bitte übernehmen! [/B][/QUOTE]

Du hast zum Glück nichts zu sagen!
Ronin76Danke für das Dokument Moriturus es deckt sich soweit auch mit meinen Einschätzungen, bin aber noch nicht ganz durch.

[QUOTE]
I.2 Kaufkraftverlust nicht ausgeglichen

Die vermeintliche Erhöhung des Regelsatz für einen alleinlebenden Erwachsenen
um fünf Euro ist de facto keine Erhöhung, weil nicht einmal der Kaufkraftverlust seit
der Auswertung der EVS 2003 ausgeglichen wird. So hat der Statistiker Hans
Wolfgang Brachinger6 errechnet, dass der Regelsatz Ende 2007 um 28 Euro hätte
erhöht werden müssen, um ein Absinken des Lebensstandards zu verhindern.
[/QUOTE]
Die Schweinerei schlechthin, dann auch noch zynisch zu behaupten, daß die Regelsätze (um 5 Euro) angehoben werden. Was mir jedoch noch mit am Wichtigsten wäre, ist daß die Möglichkeit zur Sanktionierung aufgehoben wird und die verantwortlichen Politiker und ausführenden Angestellten bei den ARGEn dafür haftbar gemacht werden. Die Regelsätze können noch so hoch ausfallen, dann wird einfach noch mehr sanktioniert. Meistens völlig ungerechtfertigt und aus reiner Willkür. einfach weil sie die Macht dazu haben.

Vielleicht gibt es irgendwann mal ein Mahnmahl das den toten H4-Empfängern gewidmet ist. Jedoch muß dazu erst noch das Regime beseitigt werden.

Dieses Zitat passt auch irgendwie dazu:
[QUOTE]
Es braucht nicht gesagt zu werden, daß eine Kultur, welche eine so große Zahl von Teilnehmern unbefriedigt läßt und zur Auflehnung treibt, weder Aussicht hat, sich dauernd zu erhalten, noch es verdient.

Sigmund Freud, Die Zukunft einer Illusion
[/QUOTE]
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Du hast zum Glück nichts zu sagen! [/B][/QUOTE]

Mag sein, aber ich brauche nicht so viele Wörter wie du, um nichts zu sagen.

Wo ist der Unterschied zwischen roten Garden und dem nationalen Widerstand nach Apfel?
Nun, ich sehe keinen.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Nun, ich sehe keinen.[/QUOTE]

Wäre ich wie Du ein "Europapatriot" würde ich auch keinen Unterschied sehen. In meinen Augen gibt es auf der Welt in erster Linie sogenannte "Menschen" bzw. was von diesem Geschöpf noch übrig geblieben ist. Einige dieser "Menschen" zäunen sich freiwillig (oder auch unfreiwillig) in Grenzen ein und profilieren sich gerne damit, die einen in Kontinente, andere in Staaten oder gar nur in Regionen oder Landkreise. Aber ich bin ganz bei Dir, über den Horizont, über den jeder schaut, sollte jeder selbst entscheiden dürfen. Kurzsichtigkeit ist kein Handicap, sondern ein all zu menschliches Bedürfnis.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Erstaunlich, nein obligatorisch, dass unsere Qualitätsmedien darüber noch nicht berichtet haben, aber das Sexleben von Kachelmann und amerikanische Spitznamen für deutsche Politiker sind wohl lukrativer.

Es liegt nun eine neue [URL=http://die-linke.de/fileadmin/download/nachrichten/2010/101129_alternative_berechnungen_hartz-iv.pdf]Studie[/URL] mit der Berechnung des Statistischen Bundesamtes vor, die nun endlich vom Verfassungsgericht gewünschte Transparenz an den Tag legt. Ohne die Tricks und willkürlichen Abschläge der schwarz-gelben Regierung beträgt der Regelsatz [b]513,63 €[/b] anstatt 364 €.

(....)[/B][/QUOTE]

Ich sehe da nur eine ominöse und wirre 'alternative Berechnung' irgendwelcher realitätsferner Linker. Dass darum kein Bohai entsteht ist mE gut so. 513€ - nee, ist klar. Wir zahlen ja noch nicht genug Steuern. :rolleyes: Btw. geben wir das nicht pro Kopf und Nase im Monat aus und wir leben sicher nicht am Minimum.

Ich finde das echt frech.

.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Ich sehe da nur eine ominöse und wirre 'alternative Berechnung' irgendwelcher realitätsferner Linker.[/QUOTE]

Entschuldige, aber "realitätsfern" ist die Berechnung nach Haushaltslage von Schwarz-Gelb.

[QUOTE]Wir zahlen ja noch nicht genug Steuern.[/QUOTE]

Exakt - wir zahlen genug Steuern, um Unternehmen und Spekulanten zu subventionieren. Dieser Wahnsinn muss endlich aufhören.

[QUOTE]Ich finde das echt frech[/QUOTE]

Dito.
ArrogantNickDu hast diesen Satz vergessen:

[QUOTE]Btw. geben wir das nicht pro Kopf und Nase im Monat aus und wir leben sicher nicht am Minimum.[/QUOTE]

513€ - das wären für zwei Personen 1026€ ohne Unterkunftskosten wohlgemerkt, sondern nur für den Jux und Dudeldei drumrum. Das wäre keine Unterstützung mehr sondern großzügige Alimentierung von ganztägigem Eierschaukeln. Hoffenlich werden die anderen Parteien das genauso absurd finden und abblocken, wie jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch.

.
xMoriturusxSeit wann bekommt 1 Bedarfsgemeinschaft pro Nase den vollen Regelsatz ?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Seit wann bekommt 1 Bedarfsgemeinschaft pro Nase den vollen Regelsatz ? [/B][/QUOTE]

War das nicht auch eine Forderung der beklappsten Linken?

.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
War das nicht auch eine Forderung der beklappsten Linken?[/QUOTE]

Ich glaube Du meinst das bedingungslose Grundeinkommen :)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Ich glaube Du meinst das bedingungslose Grundeinkommen :) [/B][/QUOTE]

Ne ne - das war schon die Regelsatzanpassung.

Wie dem auch sei, das Ganze ist hanebüchen. Die sollen lieber den Sanktionskatalog knicken, anstatt unmögliche Summen zu fordern und damit noch mehr Leute gegen die Hartzler aufzubringen, das ist nämlich ein Bärendienst. Die können froh sein, dass sich die Medien noch nicht darauf gestürzt haben. Aber das wird wohl noch kommen.

.
xMoriturusxDer Abschaffung des Sanktionskataloges kann in dieser Normenkontrollklage leider nicht eingeklagt werden, es ging ja lediglich um die Transparenz, für die dieses Dokument nun stehen soll. Daher wundert es mich, dass Du es als "hanebüchen" bezeichnest, denn im schwarz-gelben Entwurf wurde doch ganz offensichtlich getrickst. Ist nicht böse gemeint, ich akzeptiere Deine Meinung, aber an welchen Zahlen machst Du das denn genau fest?
Ronin76Die Zahlen nennen sich 18, 88, etc.

AN ist das perfekte Beispiel für die Wirksamkeit der Springerpropaganda. Eine "Rhetorik" die rein auf den niedersten, menschlichen Instinkten basiert: Neid.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Die Zahlen nennen sich 18, 88, etc.
[/QUOTE]

[COLOR=red]ronin, du hast schreibverbot, bis einschl. 15.12.
ich hatt dir das schonmal erklärt mit den nazi-vergleichen[/COLOR]
Ronin76Man sieht auch nur das was man sehen will. Ist das jetzt ein generelles Schreibverbot oder nur im Kaiser ?
Creobotranur im Kaiser.
WaldemarJa.. 364 reicht zum überleben.. aber das wars auch schon. Das ist aber nicht das geforderte verfassungskonforme soziokulturelle Teilhabe. AN .. wieviel Steuern hast denn schon in deinem Leben gezahlt... Als Hure sicherlich viel... lächerlich. Und whatever.. Steuern zahlen bedeutet noch lange keine Anspruch darüber zu erheben, wieviel DU persönlich als Existensminimun erachtest.
xMoriturusxAuch aus dem Steuertopf profitieren - wie immer - die Spitzenverdiener. Sie subventionieren sich mit ihrer ohnehin schon geringen Steuerlast quasi selbst.

Frau von der Leyen bezieht pro Jahr mindestens 72.816 Euro an Transferleistungen, ohne ihre Diäten (!)

1. 36.000 Euro Jahres-Prämie für ihr Amt.

2. für 7 Kinder genau 1.318 Euro monatlich, das enspricht 15.816 Euro Kindergeld im Jahr.

3.) Über den Steuerfreibetrag von 7.008 Euro pro Kind, also einem Freibetrag von 49.056 Euro erhält sie noch einmal von Finanzamt 21.000 Euro zurück.

= 72.816 Euro

Wer behauptet, die Sozialausgaben in Deutschland seien so hoch und dabei mit dem Finger auf H4-Empfänger zeigt, der ignoriert, dass gerade die Elite - wie immer und überall - kräftig abkassiert oder z.B. Höchstpensionen bis 8000 Euro gezahlt werden. Von solchen Summen können die als "Sozialschmarotzer" deklassierten Menschen nur träumen!

Deutschland pervers!
ArrogantNickRonin muss mal wieder pieseln - es sei ihm gegönnt.

****

@xMoriturusx,

[QUOTE]Daher wundert es mich, dass Du es als "hanebüchen" bezeichnest, denn im schwarz-gelben Entwurf wurde doch ganz offensichtlich getrickst. Ist nicht böse gemeint, ich akzeptiere Deine Meinung, aber an welchen Zahlen machst Du das denn genau fest?[/QUOTE]

an den Endzahlen. Während die von der Tigerentenfraktion offensichlich zu niedrig ist, ist die der roten Socken offensichtlich viel zu hoch um noch als Grundversorgung durchgehen zu können.

edit:

[quote]Wer behauptet, die Sozialausgaben in Deutschland seien so hoch und dabei mit dem Finger auf H4-Empfänger zeigt, der ignoriert, dass gerade die Elite - wie immer und überall - kräftig abkassiert oder z.B. Höchstpensionen bis 8000 Euro gezahlt werden. Von solchen Summen können die als "Sozialschmarotzer" deklassierten Menschen nur träumen![/quote]

Tja, da diese 'Elite' jedoch eine Minderheit darstellen, wird es nicht einmal ansatzweise so teuer wie die Alimentierung der Massen, zumal diese Leute das System vorher auch kräftig gesponsort haben.


****

@Waldemar,

[QUOTE]Ja.. 364 reicht zum überleben.. aber das wars auch schon. Das ist aber nicht das geforderte verfassungskonforme soziokulturelle Teilhabe. AN .. wieviel Steuern hast denn schon in deinem Leben gezahlt... Als Hure sicherlich viel... lächerlich. Und whatever.. Steuern zahlen bedeutet noch lange keine Anspruch darüber zu erheben, wieviel DU persönlich als Existensminimun erachtest.[/QUOTE]

...wir zahlen jeden Monat hunderte von Euros und das nicht erst seit gestern. Dass ich mal Hure war ist Jahre her, seitdem hat sich vieles geändert und folglich ist das hier gar nicht mehr von Belang. Und, ich sage hier meine Meinung, so wie Du und jeder andere User auch und nach dieser, sollen sie die Abschaffung der Sanktionen auf die Agenda setzen, anstatt den Medien noch durch unerhört überhöhte Forderungen die Munition zu liefern um weiteren Hass zu schüren, aber das schrieb ich ja bereits.

.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
An den Endzahlen. Während die von der Tigerentenfraktion offensicxhlich zu niedrig ist, ist die der roten Socken offensichtlich viel zu hoch um noch als Grundversorgung durchgehen zu können.
[/QUOTE]

Unter welchen Unterpunkten würdest Du denn kürzen und wie viel ?

Und bist Du der Meinung, dass eine dem deutschen Lebensstandard angemessene Grundversorgung seit Einführung der Hartz IV-Gesetze günstiger wurde und kannst dies womöglich auch noch belegen, so wie es das Statistische Bundesamt getan hat?

[QUOTE]Tja, da diese 'Elite' jedoch eine Minderheit darstellen, wird es nicht einmal ansatzweise so teuer wie die Alimentierung der Massen, zumal diese Leute das System vorher auch kräftig gesponsort haben.[/QUOTE]

Da unterschätzt Du Dich aber gewaltig. Frau v.d.Leyen gehört noch nicht einmal zur Elite, und das durch Steuergelder subventionierte Privatvermögen in Deutschland beträgt 4,6 Billionen Euro. So viele zu unterstützende Arbeitslose kann es in einem Land gar nicht geben, dass jene Summe die Summe der direkten und indirekten Transferleistungen für Spitzenverdiener übertreffen würde. Andernfalls müsste es schon bedeuten, dass die ganze Wirtschaft zusammengebrochen sei und 60% der Bevölkerung arbeitslos wäre.

In wie fern hat v.d.Leyen das System gesponsort? Sie hat sogar auf Steuergeldern studiert, die Universität Göttingen ist nämlich keine Privatuni :D
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Unter welchen Unterpunkten würdest Du denn kürzen und wie viel ?[/quote]

Keine Ahnung, müsste ich mir im Einzelnen anschauen und das ist es mir nicht wert. Ich weiß jedoch, dass wir, die wir rein rechnerisch ziemlich gut dastehen und keineswegs sparsam leben (im Gegenteil), keine 500€ pro Person und Monat für Lebensmittel, Kleidung, Telefon/INet usw. ausgeben. Auch dann nicht, wenn wir noch Konzertkarten und Essengehen dazurechnen. Da Hartz4 eine Grundversorgung darstellen soll, kann da etwas nicht ganz passen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Und bist Du der Meinung, dass eine dem deutschen Lebensstandard angemessene Grundversorgung seit Einführung der Hartz IV-Gesetze günstiger wurde und kannst dies womöglich auch noch belegen, so wie es das Statistische Bundesamt getan hat?[/quote]

Das Geld ist zwar knapp, reicht aber. Wie ich immer wieder betonte, bin ich der Ansicht, dass man sich um den Sanktionskatalog kümmern müsste und darum, den Leuten Chancen zum Arbeiten zu bieten, anstatt nun mit Alimentierung die weitere Versumpfung in Unselbstständigkeit und Tatenlosigkeit (denn der Staat zahlt ja) ganzer Bevölkerungsschichten zu forcieren.

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Da unterschätzt Du Dich aber gewaltig. (....)

In wie fern hat v.d.Leyen das System gesponsort? Sie hat sogar auf Steuergeldern studiert, die Universität Göttingen ist nämlich keine Privatuni :D [/QUOTE]

Sie bewegt selbstständig ihren Hintern und konsumiert entsprechend ihres Einkommens. So what? Zu Deiner Milchmädchenrechnung sage ich jetzt mal nichts weiter, das ist mE albern.

....
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Unter welchen Unterpunkten würdest Du denn kürzen und wie viel ?

... :D [/B][/QUOTE]

z.B. Bildung:
Wenn etwas angeboten wird, das nicht genutzt wird, könnte man durchaus sparen.
Schulabschlüsse sind nurmehr administrative Berechtigungen zum Betreten der nächsthöheren Bildunsanstalt, aber kein Nachweis, dass jemand objektiv "gebildet" sei.
Deutschland verblödet, auch ohne Türken.
Das Niveau ist äusserst gering.
Allgemeinbildung gilt als "schwul".

Es ist dem teutonischen Hirn ja eh fremd, aus sich selbst heraus und ohne Anstoss von Aussen das Hirn einzuschalten.
300 Jahre Stockholmsyndrom machen die Menschen nicht schlauer.
Wir haben erst seit 20Jahren(!) in Gesamtdeutschland die Demokratie eingeführt.
Eine demokratische Tradition gibt es in D. nicht.
Demokratie ist vermutlich Teil einer gewissen selbständigen Intelligenz.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Keine Ahnung, müsste ich mir im Einzelnen anschauen und das ist es mir nicht wert.[/QUOTE]

Somit kannst Du Dir kein Urteil erlauben, und eine von Dir nicht erwünschte Diskussion ist hiermit bebendet.

[QUOTE]... pro Person und Monat für Lebensmittel, Kleidung, Telefon/INet usw. ausgeben. Auch dann nicht, wenn wir noch Konzertkarten und Essengehen dazurechnen.[/QUOTE]

Was Du ausgibst weiß ich nicht und kann ich nicht beurteilen, aber Du kannst weder davon ausgehen, dass jeder 513 Euro beziehen würde, noch dass 513 Euro für jede Person auf Grund unterschiedlicher Bedingugen ausreichend wäre. Eine Statistik ist bekanntlich ein Mittelwert. Die einen benötigen mehr, weil sie z.B. ein Medikament mehr bezahlen müssen, oder die Monatskarte in der Stadt X teurer ist als in der Stadt Y, die andern kommen mit weniger aus. Auch gut, dann können sie den Rest für ihre Rente bzw. Altersarmut anlegen, da bekanntlich auch diese Gelder gestrichen wurden.


[QUOTE]... nstatt nun mit Alimentierung die weitere Versumpfung in Unselbstständigkeit und Tatenlosigkeit (denn der Staat zahlt ja) ganzer Bevölkerungsschichten zu forcieren.[/QUOTE]

Die Mehrheit will Arbeit, und zwar keine prekäre Arbeit. Kannst Du mir eine Arbeitsagentur nennen, die das Gegenteil behauptet? Diejenigen, die heute schon prinzipiell Arbeit ablehnen werden dies auch unter einer schwarz-gelben Regierung weiterhin tun. Jedes System hat seine Schlupflöcher. Das ist okay - daran ging noch nie etwas zu Grunde. Außerdem plädiere ich - und diese Meinung wirst udn musst Du nicht teilen - nicht nur für ein Recht auf Arbeit, sondern auch für ein Recht auf Faulheit, aber das ist ein Thema für sich, und wie wären wieder beim bedingungslosen Grundeinkommen.

[QUOTE]Sie bewegt selbstständig ihren Hintern und konsumiert entsprechend ihres Einkommens. So what?[/QUOTE]

Importiert sie ihren Wein oder kauft sie diesen beim Winzer um die Ecke?

Komsum hat ja bekanntlich gewisse Grenzen, die Anhäufung von Geldern wie man sieht kaum.

[QUOTE]Zu Deiner Milchmädchenrechnung sage ich jetzt mal nichts weiter, das ist mE albern.[/QUOTE]

Wenn Du darauf besteht werde ich mich über die genauen Zahlen, die ich natürlich nicht griffbereit habe, gerne informieren. Ich bin mir meiner Kalkulation sicher.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]z.B. Bildung:[/QUOTE]

Bitte konkrete Zahlen.

[QUOTE]Wenn etwas angeboten wird, das nicht genutzt wird, könnte man durchaus sparen.[/QUOTE]

Die STASI 2.0 schickt dann ihre Mitarbeiter in die einzelnen Familien und rechnet persönlich ab, oder wie darf man sich das vorstellen? Na herzlichen Glückwünsch zum Bürokratieabbau.

[QUOTE]Schulabschlüsse sind nurmehr administrative Berechtigungen zum Betreten der nächsthöheren Bildunsanstalt, aber kein Nachweis, dass jemand objektiv "gebildet" sei.[/QUOTE]

... genau deshalb gehört das drei-gliedrige Schulsystem in die Mottenkiste. Wir brauche keine Pseudo-Eliten, wie diejenigen, die gerade das Sagen haben, oder wie Albrcht Müller sagen würde: "Machtwahn - Wie eine mittelmäßige Führungselite uns zugrunde richtet"
JohnSteedPseudoeliten gibt es nur in Deutschland, die haben uns die 68er Weicheier eingebrockt, die tatsächlich jedem Deppen noch das Gefühl geben wollte, er könnte wenigstens noch Weltmeister im Weitspucken werden.

Wie dem auch sei,
Eliten gibt es z.B.in Frankreich (Ecole Militaire/Ecole Economic etc., nur zu Info: "Ecole" heisst hier Uni
und die kann nicht jeder Wald-und Wiesenheini besuchen).
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Pseudoeliten gibt es nur in Deutschland, die haben uns die 68er Weicheier eingebrockt, die tatsächlich jedem Deppen noch das Gefühl geben wollte, er könnte wenigstens noch Weltmeister im Weitspucken werden.[/QUOTE]

Ich möchte mir gar nicht ausmalen wie unsere Gesellschaft heute ohne die 68er aussehen würde
Ich sag nur: Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren


[QUOTE]
und die kann nicht jeder Wald-und Wiesenheini besuchen[/QUOTE]

Exakt - der Geldbeutel entscheidet.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B] (....)
und die kann nicht jeder Wald-und Wiesenheini besuchen. [/B][/QUOTE]

:D

Die Franzosen sind ja auch schlau. Vermutlich genau deshalb.

****

@xMoriturusx,
nee Du, spar Dir das mit den Zahlen, dazu ist es mir nicht wichtig genug, da ich glaube, dass Du gar nicht verstanden hast (wie auch, ich habe es ja nicht erklärt) wie ich das in Kontext stelle, abseits irgendwelcher isolierter Zahlen.

Zu dem, dass jeder Arbeit will: Sorry, das halte ich mittlerweile für ein Gerücht.

.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Ich möchte mir gar nicht ausmalen wie unsere Gesellschaft heute ohne die 68er aussehen würde
Ich sag nur: Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren




Exakt - der Geldbeutel entscheidet. [/B][/QUOTE]

Das ist auch wieder so ein Fehlschluss.
Frankreich hat durchaus Interesse daran, dass die schlauesten zum Zug kommen, nicht die reichsten.
Es gibt Stupidien äh Stipendien.
Reiche sind nicht automatisch schlau.
Und gelangweilte, mittelmässige Kinder auf Privatschulen kommen im Leben nie weiter.

Das Wollen ist entscheidend. Das Wollen.
Im sozialistischen Weltbild wo alles von oben kommt und nichts von Innen mag das anders sein.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Das ist auch wieder so ein Fehlschluss.
Frankreich hat durchaus Interesse daran, dass die schlauesten zum Zug kommen, nicht die reichsten[/QUOTE]

Dann erkundige dich gefälligt über die Aufnahmebedingungen am École Militaire. Dann diskutieren wir weiter.

[QUOTE]Das Wollen ist entscheidend. Das Wollen.[/QUOTE]

Das Dürfen ist entscheidend. Das Dürfen kombiniert mit Wollen.

[QUOTE]Im sozialistischen Weltbild wo alles von oben kommt und nichts von Innen mag das anders sein.[/QUOTE]

Vitamin B gehört leider zu den Vitaminen, welches der Körper nicht selber herstellen kann. Es muss von außen zugefügt werden.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]...


Das Dürfen ist entscheidend. Das Dürfen kombiniert mit Wollen.



...[/B][/QUOTE]

Das ist so eine typisch deutsche Ansicht.
Setz deine Pickelhaube ab, das macht den Kopf frei.

Mich hat "Dürfen" noch nie interessiert, es war mir immer wichtiger zu wollen.
Und wenn ich wollte war "Dürfen" zweitrangig auch die Frage: "was sollet die Leit denke?" war mir persönlich beim Erreichen meiner bescheidenen Ziele eher unwichtig.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Zu dem, dass jeder Arbeit will: Sorry, das halte ich mittlerweile für ein Gerücht.
[/QUOTE]

Ein interessantes Thema.

Wenn dem so wäre stellen sich mir z.B. Fragen wie:

Sind die Arbeitsbedingungen zu schlecht?
Ist die Mitbestimmung und Sinnstiftung zu gering?
Die Entfremdung und der Druck zu groß?
etc.

Können wir es überhaupt voraussetzen, dass die heutige Arbeitswelt begehrenswert ist? Und wie ließe sie sich attraktiver gestalten?
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Das ist so eine typisch deutsche Ansicht.
Setz deine Pickelhaube ab, das macht den Kopf frei.[/QUOTE]

Nö, diese Ansicht ist global gültig. Also schön wieder deine Blau-Weiß-Brille aufsetzen.

[QUOTE]Mich hat "Dürfen" noch nie interessiert, es war mir immer wichtiger zu wollen.[/QUOTE]

Schön dass sich in Deinem Lebenslauf noch nie Schranken offenbart haben, leider bist Du damit nicht repräsentativ für die Weltbevölkerung, ich gönne es Dir!
JohnSteed@Moriturimops

du hast einen Denkfehler, der für Anhänger von Derivaten der Arbeiterklasse typisch ist.
Du denkst vermutlich, dass Arbeit-blablabla, wenn richtig gemacht, blablabla- ein Wert an sich sei,
aber da irrte sich der Tor:


Systemfehler Arbeit.

Seitdem der Mensch sesshaft geworden ist, ist er schrittweise verblödet.
Ein "Meilenstein" war der Zigarre rauchende Manchesterkapitalist, aber
auch der schafgewordene Arbeiter und seine Monokultur: Arbeiterbewegung.

Alles in der Arbeiterbewegung findet im Kollektiv statt, soziale Kontrolle sorgt
dafür, dass keiner ausschert.
Die Gedankenwelt der Arbeiter weist für "die Arbeit" einen Wert zu, der ihr nicht
zusteht.
Religionsersatz, aber dieser funktioniert nicht, denn "die Arbeit" ist undankbar.
Sie dankt es nicht, dass sie so verehrt wird.
Mal gibt es viel davon, mal weniger.
Arbeit ist antizyklisch und lässt sich nicht beliebig reproduzieren, ebenso wie
Wachstum. Wir haben also nicht nur die Wachstumslüge, auch die Arbeitslüge.

Die Sozialisten sind leider in grossem Masse auf sich selbst hereingefallen,
da sie einen Wert vertreten, der keiner ist.
Denn Arbeit ist kein Wert an sich, nur lästiges Übel.
Der Sozialismus ist ein Konzept aus dem 18.Jahrhundert, damit angestaubt und piefig.
Arbeit in der Vorstellung sozialistischer Dinosaurier ist eine Monokultur, die in keiner
Weise sich nach den Gegebenheiten richtet, somit kann die sozialistische Wirtschaft
auch nicht auf weltweite Schwankungen reagieren.
Es werden auch in trockenen Jahren laut Plan soundsoviele Regenschirme produziert.
Egal.
Aussen vor sind dabei Individualismus und Kreativität, denn mit diesen beiden Fähigkeiten
könnte der einzelne schauen, dass er seine Nische findet und mit etwas Gewitztheit
für sich selbst etwas leistet.
Dies ist der sozialistischen Arbeitsphilosophie aber zuwider.
"Ego" steht auf der Liste der verbotenen Wörter ganz oben.
Alles muss ver-gleich-bar und standardisierbar bleiben.
Damit letztendlich wertlos.
Das hat sehr viel mit Neid zu tun und es erklärt auch, warum die Arbeiterbewegung
im deutschen Sprachraum erfunden wurde.

Im Grunde genommen ist so ein Dasein, als Lohnsklave in jedem Falle philosophisch entwürdigend,
ganz egal ob man an einer Maschine steht und täglich zwölf Stunden Schrauben zählt
oder auch eine Bankfiliale (inkl. gutem Gehalt) leitet.
Diese Form der Arbeit ist immer unmenschlich und entwürdigend, immer!
Da dies alles aber in einer Art Kollektiv passiert, ist eine diagnostizierbare Neurose,
eine Art kollektives Stockholmsyndrom.
Das aber vom Staat und den sozialistischen Gewerkschaften am Leben erhalten wird,
denn die Trostlosigkeit der nichtselbständigen Arbeit wird niemals besser, man kann
aber als Monopolist auftreten und diverse Heilsbotschaften versenden,
dies hält einige Zeit, ist aber im Endeffekt nutzlos.
Die Arbeitslüge hält sich wie Kaugummi oder wie Schimmel.
Sie ist eins der letzten atavistischen Relikte einer einst patriarchalen Zeit.
Die Zukunft gehört dem Individuum.
Der schafgewordene Herdenarbeiter ist ein auslaufmodell, genauso wie seine
kapitalistischen oder sozialistischen Schäferhunde.
Der mündige Mensch kommt weder aus dem Markt noch aus dem Umerziehungslager.
Der mündige Mensch ist einer, der sich nicht erpressen, aber auch nicht mit Geld
abstillen lässt.
Nur weil mein Bauch korrupt ist, hört mein Hirn, damit mein Widerspruchsgeist nicht auf.
Arbeit ist eher ein Antichrist, denn eine heilige Sache.
Die fremdbestimmte Arbeit ist Sklaverei. In jedem Fall.
Der Tatbestand der Sklaverei ändert sich nicht durch Zeitarbeitskonten, nette Investoren
oder durch Steinmayer.
Auch ein hohes Schmerzengsgeld ändert an der proaktiven Demütigungsabsicht der Arbeit gegenüber dem Menschen nichts.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Systemfehler Arbeit.
[/QUOTE]

Exakt. Daher bedingungsloses Grundeinkommen jetzt!
ArrogantNickWas bei all dem Geschimpfe auf Arbeit gerne vergessen wird, ist das, wozu sie dient. Wer seinen Lebensunterhalt nicht selbst verdienen/besorgen kann, wird automatisch unmündig/von Anderen abhängig. Und genau ab diesem Punkt sind all die hehren Reden für die Katz.

.
GISMOWir sind also als Arbeiter nicht abhängig von Bauern, Lebensmittellieferanten, und Arbeitgebern? Hmm ...
ScheolMan kann sich dem System nicht ganz entziehen. Dennoch halte ich eine Erhöhung des Regelsatzes für notwendig. Alleine wegen der rasanten Teuerungsrate. Man kann, wenn man Inflation und Teuerungen der Lebensmittel und Textilien, sowie Strom, Wasser und alles was dazu gehört nicht ignorieren, das eine Erhöhung sinnvoll wäre. Auch Kino und dergleichen wird stetig teurer.

5 Euro sind ein Witz. Es müssen ja keine 1000€ sein, aber 50€ sind meiner Meinung nach das Minimum. Weniger Geld in Banken, die ihre Kunden dann trotzdem noch abzocken, und dieses Geld dann in soziales. Dann müssten nicht einmal die Steuern rauf.

Arbeit ist vielleicht ein Sklavendienst. Aber man muß sich irgendwie arrangieren. Ich persönlich halte dieses System, ich habe dies mehrfach betont, für falsch, sadistisch, geisteskrank und stellenweise sogar faschistisch. Dennoch gehe ich gerne Arbeiten, da ich mich dann innerhalb dieser Zwänge etwas freier (auch im Geiste) bewegen kann.

Menschen, die trotz aller Bemühungen keine Arbeit finden, tragen keine Schuld daran. Und da hat sich die Gesellschaft ihrer Verantwortung bewusst zu werden.

Hartz 4 rauf, Subventionen runter. Aber dafür sind die Politiker zu korrupt. Nicht der H4-Empfänger, der Asylant oder der illegale Einwanderer ist das Problem. Es sind die, die an der Macht sitzen.

Guido, Merkel, Ursula & Co. kosten uns im Jahr dermaßen viel Geld, da fallen die paar Millionen Arbeitslosen gar nicht auf :D
ArrogantNickOch, wisst Ihr was - ich habe heute keine Lust mich zu streiten. Ergo - Ihr habt alle recht und ich meine Ruhe. Es schneit wie verrückt, bald ist Weihnachten und das Leben ist toll. Was will man mehr?

:)

Viel Spaß noch, Ihr Lieben.

.
HephDazu kommt das wir keine Vermögensteuer mehr haben [URL=http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33657/1.html] Heise [/URL] hat mal ein kleines Fass dazu aufgemacht was man mit eine solchen Steuer machen könnte - zu den Staatsschulden haben die sich jetzt bekannt allerdings könnte man das ganze danach auf Alg Umverteilen.

Gerüchteweise hört man ja jetzt von der Einführung eines Mindestlohnes weil die Damen und Herren befürchten das ab nächstem Jahr der schöne Niedriglohnsektor von den Polen etc. übernommen wird. Ja die Freizügkeit der Arbeitnehmer macht es möglich. Handhoch wer hat schon bei der Arge "Europaweite Vermittlung" angekreuzt?

Geholfen wäre ja schon vielen wenn man die Sanktionen abschafft, Zuverdienstmöglichkeiten (400€ jobs), Pendelpauschalen/Heimfahrtprämien (letztere bitte auch bei alg1) aus der Berechnung streicht und eine Inflationsangleichung einführt.

Ob jetzt wirklich bei jedem 100 oder 200 € Mehr bedarf bestehen sei mal dahingestellt ich als Single wäre froh über 350 + Miete und Heizung.* Die bekomme ich nämlich nicht. Im Moment habe ich für alles ähh 250 - das hat aber andere Gründe und ich hoffe mal auf Wohngeld.

Aber mal nur so ich zahle 60 € Strom, 17€ GEZ, 100€ Futter, 25€ DSL und meine Versicherung schlägt mit 25€ zu Buche - ohne Hausrat die demnächst noch kommen muss. Das macht schon 227 € über die restlichen 120 würde ich mich freuen. Im Moment (alg1 und Wohngeld) komme ich extrem knapp über die runden.



*Das soll nicht heißen das Alg2 immer keine verarsche ist, ist es nämlich - es soll nur heißen das ich noch mit dem Satz klar kämme.
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Och, wisst Ihr was - ich habe heute keine Lust mich zu streiten. Ergo - Ihr habt alle recht und ich meine Ruhe. Es schneit wie verrückt, bald ist Weihnachten und das Leben ist toll. Was will man mehr?[/B][/QUOTE]

Ich hab ja nur eine Frage gestellt.
WaldemarDer Regelsatz ist reiner beschiss. Er wird heruntergerechnet, indem man die Bezugsgruppe auf die Ärmsten 15 Prozent der Einkommensbezieher schrumpft..die so genannten Aufstocker.

Im Ergebnis liegt der Regelsatz für Erwachsene mindestens um 50 bis 70 Euro zu niedrig.

Auch die Ermittlung der Regelsätze für Kinder, die nicht angehoben werden, sei als nicht hinreichend transparent einzuschätzen.

Gestern ist nach turbulenter Debatte das neue Gesetz verabschiedet worden. Bevor die Grünen in Hamburg aus der Koalition ausstiegen, verfügten die Oppositionsparteien mit vier Stimmen in der Länderkammer über eine Mehrheit

Die Frage der Ablehnung ist der Unterschied nun lediglich eine Stimme. Alle Politiker schauen nun auf das Saarland. Dort nämlich regieren die Grünen gemeinsam mit der CDU und der FDP seit den letzten Wahlen im Jahr 2009. Wie aus SPD Kreisen bekannt wurde, sollen den Grünen im Saarland Gesprächsangebote unterbreitet worden sein, um eine Zustimmung zu den Hartz IV Reformen noch zu ermöglichen.

Stimmen die Saarländischen Grünen unerwartet für die Hartz IV Reformen, so könnte es im Bundesrat zu einer unerwarteten Mehrheit im Sinne der schwarz-gelben Koalition kommen.

Tja. geiler Kuhhandel auf den Rücken der Armen...


Aber das interessiert kein Schwanz... hauptsache AN feiert schön Weihnachten und lacht die Versager aus...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B](...)

Aber das interessiert kein Schwanz... hauptsache AN feiert schön Weihnachten und lacht die Versager aus... [/B][/QUOTE]

Ganz genau!

Und eine liebe 'Versagerin' feiert mit uns, weil sie nämlich keine ist. Sie bewegt sich nämlich und geht feiwillig nebenher arbeiten obwohl sie lebenslang unfähig geschrieben ist und vom Grundversorgungsamt lebt.

DAS sind Leute vor denen ich den Hut ziehe. Aber nicht vor dauerheulenden Lebensluschis.

Schönen Tag noch. Ich fahre gleich zum Weihnachtsmarkt, mal wieder bisschen Geld ausgeben. :q


:D

.
xMoriturusxHoffentlich läuft Dir kein Behinderter oder Obdachloser über den Weg - sie könnten Dir den Appetit verderben.

Wir wissen inzwischen alle wie prächtig es Dir geht, das musst Du nicht ständig betonen. Vermutlich sind dies die eigenen Minderwertigkeitskomplexe (die Du auf andere projektieren musst) wenn man wie Du zum entmündigten Melkvieh der Nation gehört, die das System aufrecht erhalten, indem man ihnen ein wenig Honig um's Maul schmiert und sich ins Fäustchen lacht.

Schon zu Goethes Zeiten wusste man:

"Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein."
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Hoffentlich läuft Dir kein Behinderter oder Obdachloser über den Weg - sie könnten Dir den Appetit verderben. [/B][/QUOTE]

Was das jetzt mit Behinderten zu tun hat? Das weißt Du vermutlich selbst nicht. Obdachlose und Bettler die etwas tun (Zeitung verkaufen, Musizieren etc.) können sicher sein von mir etwas zu bekommen, bzw. dass ich eine solche Zeitung kaufe. Denn wer selbst etwas tut, dem helfe ich gerne, gar kein Thema.

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Wir wissen inzwischen alle wie prächtig es Dir geht, das musst Du nicht ständig betonen. Vermutlich sind dies die eigenen Minderwertigkeitskomplexe (die Du auf andere projektieren musst)....[/quote]

Komisch, dass Du das immer wieder Deinen Mitmenschen unterstellst. Scheint ja ein großes Thema für Dich zu sein, hm? ;-)

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
.... wenn man wie Du zum entmündigten Melkvieh der Nation gehört, die das System aufrecht erhalten, indem man ihnen ein wenig Honig um's Maul schmiert und sich ins Fäustchen lacht.

Schon zu Goethes Zeiten wusste man:

"Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein." [/QUOTE]

Ich bin mir voll meiner Situation bewusst und mache das für mich Beste daraus. Ich halte diese Variante für mein Optimum. Was nützt es, zwanghaft an der Welt zu leiden? Besser man lässt es sich möglichst gut gehen und macht damit auch noch Andere dann und wann glücklich. Gerade weil ich weiß, dass Glück manchmal schnell vergänglich ist, genieße ich es in vollen Zügen. :)

Schönen Abend noch.

.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Was bei all dem Geschimpfe auf Arbeit gerne vergessen wird, ist das, wozu sie dient. Wer seinen Lebensunterhalt nicht selbst verdienen/besorgen kann, wird automatisch unmündig/von Anderen abhängig. Und genau ab diesem Punkt sind all die hehren Reden für die Katz.

. [/B][/QUOTE]

Wozu dient Arbeit?

Zum Beispiel zur Waffenherstellung für die Türkei, die damit Kurden umbringt.
Oder Luxusautos für chinesische Parteifunktionäre.
Oder
Zur Herstellung von Contergan.
Oder
zur Bereitstellung der Infrastruktur der Tötung von Salman Rushdie oder Julian Assange.
Oder dazu Arbeiter zu Verstümmeln, ihnen dann keinen Lohn zu zahlen....etc.(wieder China).
Oder Kinder in Steinbrüchen zu versklaven.

Oder, oder oder.

Bitte Aufwachen, Propaganda war gestern!
HephJohn also das war jetzt eher Propaganda von dir.

'Arbeit' dient ja auch zum Bleistift dazu Nahrung Strom und Trinkwasser bereit zu stellen, Fahrzeuge zu produzieren etc.

Das Problem mit Arbeit ist doch an sich, ich sag es mal wieder, das nicht genug da ist.

Schauen wir mal in die Landwirtschaft. Zu Zeiten des Mittelalters hatten wir da 1 Bauern auf 1.5 Menschen. Heute sind es 1 Bauer auf 1000 Menschen dank Maschinen Dünger etc.

Genauso in der Industrie. Da brauch man keine 500 Fließbandarbeiter mehr weil Maschinen Kontinuierlich schneller und besser Arbeiten.

In der IT braucht man sowieso nicht Millionen von Arbeitern weil die Produkte einmal geschrieben und dann X-fach kopiert werden. Da sind die Wachstumszahlen eher mau - ich würde ja soweit gehen und sagen das man eigentlich nur den Schwund durch verstorbene Kollegen ersetzen muss.

Selbst Lagertätigkeiten werden mehr und mehr computerisiert. Die Frauenhofer Institute (iirc) arbeiten ja schon dran Kommisionier MAschienen zu bauen die den Leiharbeiter ersetzen.

Ich könnte ja noch weiter gehen. Klar, angemessen vergoltene, Arbeit für jeden wäre erstrebenswert aber im Momentanen System ist es nicht mehr möglich - auch wenn derzeit dauern über den Fachkräfte-mangel gejammert wird. Fachkräfte werden nämlich nur für gewisse Bereiche gesucht und die Anzahl der Jobs in diesen Bereichen ist begrenzt. Ausserdem taugt nicht jeder zur Fachkraft - danke liebes Bildungssystem.

Aus meiner Sicht gibt es da nur wenig was man machen kann. Z.B. 1€ Jobs abschaffen - so Leid es mir für die € Jobber tut aber ein guter Teil vernichtet reguläre Arbeitsplätze.
Danach kann man die Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden reduzieren und den Rest der Zeit mit zZ. Arbeitslosen auffüllen.
Darüber hinaus könnte man auch Kunst und Forschung besser aufstellen (Stichwort "NewDeal" ) und Kostenlose Weiterbildungsprogramme durchführen. Dazu noch die ganzen Zugangsbeschränkungen an den Unis kippen und jeden der es drauf hat Elektrotechnik IT oder wtf auch immer studieren lassen. Für das Meiste wird man nie den Leistungskurs Latein brauchen. Wenn man dann Mathe 12 Klasse irgendwo braucht könnte man das auch gleich als Einzelkurs anbieten.

Wenn wir das haben denke ich sieht es besser für Dt aus. Und zwischenzeitlich schadet es auch nicht Bewerbungen zu schreiben. Die 20€ im Monat für kostenlose Email-bewerbungen lasse ich mir nicht entgehen.

Bei allen Geistern wir sind ja hier sogar so Überversorgt das wir zum Exportweltmeister geworden sind.
SenecaAls ich zuletzt in einem wltweit fhrenden Rüstungsunternehmen earbeitet habe hatten wir dort Kollegen die ihre Ausbildung im Jugendknast gemacht hatten und von der ARGE ihre Fortbildung bezahlt bekamen und sofort in sehr gut bezahlte Jobs in der Produktion als Eingliederungsmaßnahme übernommen wurden.

Aha...vielleicht braucht es doch Druck damit man sich später mal Fachkraft nennen darf, den mal ganz ehrlich, wer nicht mal die Pfüfung zur Fachkraft für Lagerlogistik schafft, der weis auch nicht wie man eine ALG II Antrag richtig ausfüllt.

Abgebrochener Hauptschulabschluss reicht übrigens. Wir haben in Moment wieder so eine Arbeitmarkstlage wie 2007...wer bis 100 zählen und seinen Namen schreiben kann gilt als qualifiziert.

"Ein guter Metallschleifer muss keine Romane verfassen können, der muss nicht mal deutsch sprechen können, der muss nur eine Flex richtig herum halten können" (O-ton Betriebsleiter Jul, 2008)

Fakt is aber das viele Stellen nicht besetzbar sind weil die
Arbeitsumstände heute als "unzumutbar" gelten, sogar dann wenn es für besagte "Arbeit für Blöde" 13€ die Stunde und absolut zuvorkommende Chefs sowie mobbingfreie Kollegenschaft gibt die bei 50°C neben der Brennmaschine auch mal eine Runde Eis spendiert.

Und trozdem haben da junge Leute nach 2 Wochen aufgehört weil es ihnen zu viel war daß man nach einer 8 Stunden Schicht körperlich so fertig ist daß man gleich 12 Stunden schlafen muss.

Seltsamerweise waren die Kollegen die blieben alle über 50 und Russen oder Kasachen. Die halten offenbar einfach mehr aus und haben dabei noch gute Laune.
Heph[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]Entweder jemand hat die nötige fachliche Qualifikation und soziale Fähigkeiten oder er hat sie nicht!

Ich würde auch niemanden einstellen der sozial und fachlich nicht kompetent ist!

Und daran ist nicht das liebe "Bildungssystem" schuld ... sondern jeder SELBST ! [/B][/QUOTE]

Ja klar es ist rein meine Schuld das ich jetzt nicht von jetzt auf gleich noch IT studieren kann. Ich hätte lieber gleich zum Gymnasium wechseln sollen anstatt erst mal meinen Berufsabschluss als "Programmierer" zu machen wat? Ist ja nicht so das man Kohle dafür braucht oder das meine Eltern Kohle dafür gehabt hätten.

Weisst du wie gerne ich ein vernünftiges IT studium durchziehen würde? Das Problem ist das ich es mir nicht leisten kann. Verdammt ich habe ja noch nicht mal ein Abi mit dem ich da reinkommen würde und das jetzt nachzuholen ohne auf Alg2 (das abgelhnt wurde) hängen zu bleiben ist mehr als schwierig - da wäre es einfacher wenn ich mir gleich die Kugel gebe.

Das Bildungssystem ist in so fern Schuld das es mir trotz meines Willens zur Aneignung der FACHLICHEN Kompetenz eben NICHT erlaubt diese zu erlangen. Zumindest nicht auf einem wege der er es mir erlaubt nicht auf die nächsten 40 Jahre in Schulden zu versinken.

edit: Seneca Handwerk fällt - aus körperlichen gründen - für mich eher aus.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
Entweder jemand hat die nötige fachliche Qualifikation und soziale Fähigkeiten oder er hat sie nicht!

Ich würde auch niemanden einstellen der sozial und fachlich nicht kompetent ist!

Und daran ist nicht das liebe "Bildungssystem" schuld ... sondern jeder SELBST ! [/B][/QUOTE]

Eine sehr naive Vorstellung der Ware Mensch.

Und was ist mit Menschen, die weder über soziale Kompetenzen verfügen, weil nicht extrovertiert, noch über ein Talent verfügen, welches sich auf dem regulären Arbeitsmarkt als "verwertbar" ausbeuten lässt, geschweige denn die gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllen überhaupt "verwertbar" zu sein? Haben solche Menschen keine Daseinsberechtigung? Happy Sozialdarwinismus!

Daher: Bedingungsloses Grundeinkommen jetzt!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Als ich zuletzt in einem weltweit führenden Rüstungsunternehmen gearbeitet habe hatten wir dort Kollegen (....)


Und trozdem haben da junge Leute nach 2 woche aufgehört weil es ihnen zu viel war dass man nach einer 8 Stunden Schicht körperlich so fertig ist daß man gleich 12 Stunden schlafen muss.

(...) [/B][/QUOTE]

GENAU DAS beschreibt Gatterich auch. Weicheier, frisch aus der Ausbildung, blöd wie Stulle und heulen, wenn sie für 18€ die Stunde mal ordentlich arbeiten sollen. :rolleyes:

....
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Daher: Bedingungsloses Grundeinkommen jetzt! [/B][/QUOTE]
Dazu musst Du doch schon in den Landtag wählen lassen, dort wo auch die ganzen anderen Talentlose unterkommen. Um gewählt zu weden muss man auch nic können außer hohle Reden zu schwingen und Freibier für alle zu fordern...sehe ich da etwa ein verschwendetes Talent?
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]Das bedingungslose Faulpelz-Einkommen kannst du dir in die Haare schmieren! [/B][/QUOTE]

Deinen kapitalistischen Fetisch namens Erwerbsarbeit Du dir ebenso!
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Deinen kapitalistischen Fetisch namens Erwerbsarbeit Du dir ebenso! [/B][/QUOTE]Erwerbsarbeit ist älter als jede bekannte Kulturform. Fing damit an als jemand keinen Bock auf Jagen und Sammeln hatte und stattdessen lieber In den Himmel starrte, mit Rassel spielte und vor sich hin murmelte. Ein andere Hatte auch keine Bock aus der Höhle zu gehen und fing an die Wände zu beschmieren, der nächstre war leiber einfach nur Chef und ein ander war besessen davon Steine gegeneinandern zu schlagen und nur anderen Bekloppten zu veraten warum er das macht.

Und so entstanden vor 50.000 Jahren die Ärztekammer, die Malerinnung, die Politik und die Freimaurer.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Dazu musst Du doch schon in den Landtag wählen lassen, dort wo auch die ganzen anderen Talentlose unterkommen. Um gewählt zu weden muss man auch nic können außer hohle Reden zu schwingen und Freibier für alle zu fordern...sehe ich da etwa ein verschwendetes Talent? [/B][/QUOTE]

Ein Caspar David Friedrich oder Edgar Allan Poe wäre heute genauso für Hartz IV prädestiniert wie Mehmet aus Neukölln. Nicht talentiert zu sein beutetet heute mehr denn je schlicht Nonkonformismus. Das Prinzip des Neoliberalismus ist nicht die Förderung der individuellen Freiheit des Einzelnen, sondern lediglich die individuelle Freiheit andere auszubeuten - sofern man es sich leisten kann. Für Dichter und Denker ist in einer solchen Gesellschaft keinen Platz - dafür aber für talentierte Autoren wie Thilo Sarrazin.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Ein Caspar David Friedrich oder Edgar Allan Poe wäre heute genauso für Hartz IV prädestiniert wie Mehmet aus Neukölln. [/B][/QUOTE]Ich weis, ich bin beim Finazmamt als freischaffender Künstler gemeldet...das bedeutet in manchen Monaten ein Leben unter ALGII Niveau, machmal aber auch Champagner und Hummerschwänze.

Ungewissheit und Abwechlung machen aber automazisch kreativ...sich auf die Stüzze zu verlassen macht stumpf und träge...und ich hab das alles schon ausprobiert...von Waldhütte bis Schlossbewohner, von Aktionär bis ALG.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Erwerbsarbeit ist älter als jede bekannte Kulturform. Fing damit an als jemand keinen Bock auf Jagen und Sammeln hatte und stattdessen lieber In den Himmel starrte, mit Rassel spielte und vor sich hin murmelte. Ein andere Hatte auch keine Bock aus der Höhle zu gehen und fing an die Wände zu beschmieren, der nächstre war leiber einfach nur Chef und ein ander war besessen davon Steine gegeneinandern zu schlagen und nur anderen Bekloppten zu veraten warum er das macht.

Und so entstanden vor 50.000 Jahren die Ärztekammer, die Malerinnung, die Politik und die Freimaurer. [/B][/QUOTE]

Ich habe nichts gegen Erwerbsarbeit per se. Erwerbsarbeit würde auch bei einem BGE weiterbestehen - jedoch unter freiem Antrieb und Selbstverwirklichungswille und nicht aus reinem Arbeitszwang zur Erhaltung des Existenzminimum und Aufrechterhaltung einer unsäglichen Bürokratie.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]Ja klar ... damit die Arbeitenden das BGE bezahlen. Gerechte Armut für ALLE![/QUOTE]

Siehst Du, genau das ist der Fetisch "Erwerbsarbeit". Definiere erst einmal Arbeit. Ist ein Ehrenamt beispielsweise keine "Arbeit", macht Seneca keine "Arbeit" als freischaffender Künstler? Was bildest Du Dir eigentlich ein, anderen Menschen vorzuschreiben, was als "Arbeit" anerkannt ist und was nicht?

Wohlstand für alle - es ist genug für ALLE da!
SenecaMan kann auch die eigene Faulheit privatisieren. Ich hab im Winter bei weniger als -5°C auch keine rechte Lust in der Werkstatt zu stehen...ist aber alleine meine Sache und ich muss mich für meine Arbeitsunlust auch nicht vor irgendwelchen Betreuner rechtfertigen

Höchsten vor den Kunden...und nein frag nicht, ich arbeite dran B. ich hab das nur so dahergeschrieben um die sache per se mal darzulegen.

Manchmal kan man sich die Faulheit dann nämlich doch nicht leisten, aber wo geht es denn bitte gänzlich ohne Zwang zu ?

Weder in der freien Wirtschaft noch im real existierenden Sozialimus. Wenn das Holz knapp, aber der Winter lang wird muss man halt frieren.
HephKurz nochmal zum Fachkräfte mangel. ich habe gerade (danke an Heise) Eine Studie des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) gefunden die unter anderem sagt das ein guter teil der Bereiche für Facharbeiter keinen Mangel hat und das in einigen Bereichen sogar eine Schwemme existiert.

Das passende Wochenblatt dazu [URL=http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.363684.de/10-46.pdf] hier[/URL] (Dateityp: PDF).
Heph*facepalm* Wie bitte definierst du Qualifiziert? 0.95 Durchschnitt auf dem Zeugnis? In der Studie geht es ja Gerade um Hochqualifizierte mit den Entsprechenden Berufsabschlüssen. Das sind bereits FACHARBEITER und FACHKRÄFTE.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
Entscheidend ist die Persönlichkeit ... und die versagt schon beim Vorstellungsgespräch![/QUOTE]

Hast Du dafür auch eine Studie? Und woran möge das nur liegen? Vielleicht weil sich die deutsche Fachkraft im Gegensatz zu der polnischen Fachkraft nicht mit einem Stundenlohn von 2,99 Euro zufrieden gibt? Ja, mit einer Gehaltsvorstellung von 7,99 Euro die Stunde würde man in einem Vorstellungsgespräch selbstverständlich gnadenlos versagen. Entscheident ist in Deutschland nun einmal die Persönlichkeit, sich jede Unverschämtheit bieten zu lassen. Maul halten und anpassen. Der "Fachkräftemangel" in Deutschland ist politisch gewollt.
HephEntschuldige mal aber ob jemand junger Christ, CDU Wähler und gegen das Rauchen ist hat das unternehmen nicht unbedingt zu interessieren solange es nicht die Qualität der Arbeit beeinträchtigt. Es gibt halt Menschen die sich nicht an die Masse anpassen und durchaus auch schüchtern und introvertiert sind. Die Wirtschaft kann doch nicht ernsthaft erwarten Borg-drohnen gleich im Dutzend geliefert zu bekommen. Das sind immer noch Menschen auf die man sich durchaus einstellen kann.

Das Probearbeiten - ok das man da Leute aus siebt verstehe ich schon eher aber auch hier gilt das man nicht unbedingt sofort Perfektion erwarten kann gerade bei Berufseinsteigern. Da muss man auch sehen mit wem man 'arbeiten' kann und man muss auch anständig Feedback geben. In den 6 Monaten Probezeit kann man immer noch Leute Kicken.

Man bekommt einfach keinen Perfekten Mitarbeiter frei Haus geliefert.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
Nein, nicht alles ist "politisch gewollt"[/QUOTE]

"In der Politik geschieht nichts zufällig! Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war."

Frank Delano Roosevelt,

US-Präsident und Freimaurer

:D


[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
Der sog. Duckmäuser ist selbst schuld an seiner Miesere !

Wer zu allem ja und Amen sagt, wer keine Widerworte gibt, keine eigene Meinung hat, sich als Mensch selbst nicht wichtig ist, wer sich immer nur einschleimt etc.

der kann nicht ernst genommen werden !

Und wichtiger als braves Duckmäuserlernen ist Fantasie, Mut und Lebensfreude ... daraus resultiert Selbstbewußtsein!

Ist doch nicht verwunderlich, wenn das "Kätzchen" mit dem Duckmäuser spielt! [/B][/QUOTE]

Duckmäuser werden in Deutschland durch Sanktions- und Repressionmechanismen "herangezüchtet" udn kritisches Hinterfragen abgewöhnt. Schon im Kindergarten wird indoktriniert, wie man sich als rechtschaffener Deutscher zu verhalten hat.

Aber Du hast recht, wer sich diesem System nicht entschieden entgegenstellt, darf sich auch nicht beschweren - viel einfacher ist es, sich ein gesundes Selbstbewusstsein einzureden. Wer sich damit zufrieden gibt, bitte schön!
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
[B]Entschuldige mal aber ob jemand junger Christ, CDU Wähler und gegen das Rauchen ist hat das unternehmen nicht unbedingt zu interessieren solange es nicht die Qualität der Arbeit beeinträchtigt. [/B][/QUOTE]

Das gilt beschränkt - sobald der Arbeitgebe eine bestimmte Ideologie vertritt, ist es nicht mehr als normal, dass die Angestellten in diesem Punkt mit der Firmenideologie übereinstimmen. Der Raucher in der Lungenliga, das passt genauso wenig wie der Audifahrer bei Mercedes oder der Pazifist in der Waffenschmiede. Wo die Werte so unterschiedlich sind, ist es wirklich besser, gar nicht erst miteinander zu arbeiten.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
[B]
Das Probearbeiten - ok das man da Leute aus siebt verstehe ich schon eher aber auch hier gilt das man nicht unbedingt sofort Perfektion erwarten kann gerade bei Berufseinsteigern. [/B][/QUOTE]

fachliche Perfektion erwartet wohl niemand von einem Neuling, die Sekundärtugenden wie Püntklichkeit, Ehrlichkeit, Interesse, Engagement, Durchhaltevemögen allerdings mit gutem Recht schon. Junge Leute scheinen das allerdings nicht immer in ausreichendem Mass mitzubringen und auch nicht den Wert dieser Sekundärtugenden einzusehen.

grüsse, barbara
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Das gilt beschränkt - sobald der Arbeitgebe eine bestimmte Ideologie vertritt, ist es nicht mehr als normal, dass die Angestellten in diesem Punkt mit der Firmenideologie übereinstimmen. Der Raucher in der Lungenliga, das passt genauso wenig wie der Audifahrer bei Mercedes oder der Pazifist in der Waffenschmiede. Wo die Werte so unterschiedlich sind, ist es wirklich besser, gar nicht erst miteinander zu arbeiten.[/QUOTE]

Dann könnten wir den durch und durch korrupten Saftladen BRD ja endlich dichtmachen, denn weder bei pädophilen Einrichtungen der Kirche, die sich mehr um ihren Jahresumsatz an Staatssubventionen scheren, als um das Pflegen ihrer Ideologie, noch bei Parteien wie der CDU oder SPD ist der Titel Programm, während dessen die Ökokapitalisten der "Grünen" für ihren Biodiesel genüßlich Regenwälder abholzen lassen, Staatshostessen ihren Amtseit zum Wohle der Bevölkerung dem Lobbyismus opfern, oder die Pharmaindustrie gerade die neusten Studien unterschlägt. Wer in der Bertelsmannrepublik Deutschland noch von Sekundärtugenden (lol) redet is genau so gutgläubig, wie die Hausfrau des deutschen Familienvaters, der nach der Arbeit im Stundenhotel verkehrt, oder Detlef von nebenan, der Sarrazin für einen Philosophen hält. Wohl bekommt's.
LaChattewas auch immer du sagen willst...

doch auch das grösste Genie wird keinen Auftrag und keine Arbeit lang behalten, wenn es lügt, betrügt, ständig zu spät kommt, Vereinbarungen nicht einhhält, unzuverlässig ist, und so weiter.

Für wen man arbeiten will, das ist nach wie vor jedem selbst überlassen. Ich habe Verständnis für alle, die grosse Firmen und Institutionen mit ihrer Intrigiererei und Heuchelei mit Misstrauen betrachten, ich würde ja auch nicht für die arbeiten wollen. Zumindest nicht direkt, auch wenn ich natürlich indirekt von der Finanzkraft hiesiger Pharmamultis profitiere.

grüsse, barbara
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
doch auch das grösste Genie wird keinen Auftrag und keine Arbeit lang behalten, wenn es lügt, betrügt, ständig zu spät kommt, Vereinbarungen nicht einhhält, unzuverlässig ist, und so weiter.[/QUOTE]

Guten Morgen, das sind jene Eigenschaft, die Dir in der Bertelsmann Republik Deutschland eine große Karriere offenbaren, das ist in allen Gesellschaftsbereichen hinreichend dokumentiert. Der Filz in dieser Republik sitzt überall - und äußerst bequem. Ellenbogen und Geldbeutel vor Hirn und Anstand!
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Guten Morgen, das sind jene Eigenschaft, die Dir in der Bertelsmann Republik Deutschland eine große Karriere offenbaren, das ist in allen Gesellschaftsbereichen hinreichend dokumentiert. Der Filz in dieser Republik sitzt überall - und äußerst bequem. Ellenbogen und Geldbeutel vor Hirn und Anstand! [/B][/QUOTE]

Ich glaube nicht daran. Das, was Unternehmen langfristig zum Erfolg führt, ist seriöse, korrekte Arbeit über lange Zeit - und nichs Anderes. Wozu selbstverständlich der Aufbau von Beziehungen zu Kunden und Lieferanten gehört, das Schaffen eines Netzwerks. Und wenn du in die bestehenden Netzwerke nicht reinkommst, nun, dann musst du eben selbst eins aufbauen. Das ist natürlich mit Arbeit verbunden, klar - aber was ist das schon nicht?

Ebenso halte ich es für deutlich interessanter, in einer kleinen Firma zu arbeiten und dabei zu helfen, sie gross zu machen - als in einer grossen Firma ein kleines Rädchen zu sein. Aber das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Dass Geldbeutel und Ellbogen nicht immer Hirn und Anstand ersetzen, kann am Beispiel Lehman Brothers, Wall Street 2008 festgestellt werden: Deren Chef war selbst für die rauhen Investment-Banking-Verhältnisse ein so arrogantes A...ch, dass in einem wichtigen Moment niemand Lust hatte, gerade diese Bank zu retten, aber dafür sehr Lust, ihm einen Tritt in den Allerwertesten zu versetzen....:cool:

grüsse, barbara
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
Ich glaube nicht daran. Das, was Unternehmen langfristig zum Erfolg führt, ist seriöse, korrekte Arbeit über lange Zeit - und nichs Anderes.[/QUOTE]

Und ich behaupte: Es gibt keine Branche ohne Filz und Korruption - sie gehört zur internationalen Unternehmenskultur. Nenne mir irgendeine Branche, die Dich interessiert, und ich gebe Dir dazu ein Beispiel. Dass wir in Deutschland im internationalen Vergleich von einer relativ hohen Rechtstaatlichkeit sprechen bedeutet lediglich, dass eine solche in vielen Ländern nicht einmal existent ist. Und je höher der Umsatz einer Branche, desto größer die Narrenfreiheit, gerade die von dir erwähnten [URL=http://www.youtube.com/watch?v=Ej_1LKHdxiM]Pharmamultis[/URL] bewegen sich in Deutschland in einem rechtsfreien Raum - das sollte sich spätestens seit [URL=http://www.youtube.com/watch?v=_pMkJOGvRhs&feature=related]Contergan[/URL] herumgesprochen haben! Mit Ethik hat diese Branche so viel zu tun wie mit der Tatsache, dass Millionen Menschen in Afrika das Leben gerettet würde, wenn die Arzneimittelpreise fielen. Und wo kein Kläger, da bekanntlich auch kein Richter, zu Mal selbst unser Rechtsapparat verfilzt ist :rolleyes:
ArrogantNickJa ja - alles Scheiße, Deine Elli. :rolleyes:

Erinnert mich alles immer irgendwie an [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Fuchs_und_die_Trauben]diese Fabel[/URL].

.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]@ Moriturus

Deine Ansicht ist auch zu verfilzt!

Natürlich gibt es das was du schreibst AUCH. Aber es gibt daneben auch noch -andere- Seiten. [/B][/QUOTE]

Ja auch die -andere- Seite gibt es , habe ich nie bestritten, wir reden hier dennoch nicht über Ausnahmen, sondern über Methode. Selbst das Bundesverfassungsgericht hat inzwischen schon eine seperate Abteilung gegen Wirtschaftsspionage einberufen, das denke ich mir nicht nur so aus :rolleyes: Es handelt sich um ein kriminelles Milieu. Punkt.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Ja ja - alles Scheiße, Deine Elli. :rolleyes:
[/QUOTE]

Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland und weltweit 43% wurde zwischen 2005 und 2007 nach repräsentativen forensischen Erhebungen Opfer eines Wirtschaftsdelikts. Der Gesamtschaden, der deutschen Unternehmen allein durch die aufgedeckten Delikte entstand, beläuft sich danach auf rund 6 Milliarden Euro pro Jahr, wobei geschätzte Managmentkosten zur Bewältigung von Kriminalitätsfolgen in Höhe von 1,75 Mrd. Euro eingerechnet sind. Die jüngste PKS des BKA für 2006 verweist auf 85.000 aktenkundige Fälle mit einer Schadenssumme von rund 4,3 Milliarden Euro (vgl. BKA PKS 2006 Tab. 07), wobei allerdings die Computerkriminalität in dieser Statistik nicht erfasst wird.

PWC-Studie "Wirtschaftskriminalität 2007"
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland und weltweit 43% wurde zwischen 2005 und 2007 nach repräsentativen forensischen Erhebungen Opfer eines Wirtschaftsdelikts. Der Gesamtschaden, der deutschen Unternehmen allein durch die aufgedeckten Delikte entstand, beläuft sich danach auf rund 6 Milliarden Euro pro Jahr, wobei geschätzte Managmentkosten zur Bewältigung von Kriminalitätsfolgen in Höhe von 1,75 Mrd. Euro eingerechnet sind. Die jüngste PKS des BKA für 2006 verweist auf 85.000 aktenkundige Fälle mit einer Schadenssumme von rund 4,3 Milliarden Euro (vgl. BKA PKS 2006 Tab. 07), wobei allerdings die Computerkriminalität in dieser Statistik nicht erfasst wird.

PWC-Studie "Wirtschaftskriminalität 2007"
[/B][/QUOTE]

Sag ich doch > die Welt ist böse, scheiße und korrupt. Ganz schlimm alles, echt. Wirtschaft im Arsch, Arbeit ist eh das Letzte, wir sind alle dumme Sklaven die der Elite den Arsch pampern und vom Hartz-Satz ist nicht mal eine ordentliche Waffe drin um sich den Schafschädel weg zu ballern.

*abgrundtief seuf*

Vielleicht sollte ich mich von Duschwannenrand in den Tod stürzen, schließlich bin ich so arm, mir nicht mal eine Wohnung mit anständiger Badewanne leisten zu können. Einen Porsche habe ich auch nicht und vorhin hat mich ein Kunde angenölt obwohl ich krank bin. Gott - ich bin soooo arm und bedauernswert!

*sniff*

Ganz schlimm alles.


.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Sag ich doch > die Welt ist böse, scheiße und korrupt. Ganz schlimm alles, echt. Wirtschaft im Arsch, Arbeit ist eh das Letzte, wir sind alle dumme Sklaven die der Elite den Arsch pampern und vom Hartz-Satz ist nicht mal eine ordentliche Waffe drin um sich den Schafschädel weg zu ballern.[/QUOTE]

Das stimmt doch so gar nicht. Axel Springer schreibt: Die deutsche Wirtschaft brummt, nur noch 3 Millionen Arbeitslose,
Arbeit lohnt sich endlich wieder, wir sind alle dumme Sklaven, die der spätrömischen Dekadenz der Sozialschmarotzer den Arsch pampern, der Euro ist so stabil wie nie zuvor, deine Rente ist sicher, mehr Anregungen zur Ignoranz in "Die Reformlüge - 40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland für dumm verkaufen"

*jubel*

Ganz schön alles.

[img]http://www.barbiebar.de/lindasglosse/files/BIGrrb.jpg.jpg[/img]

'schland!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Das stimmt doch so gar nicht. Axel Springer schreibt: Die deutsche Wirtschaft brummt, nur noch 3 Millionen Arbeitslose,
Arbeit lohnt sich endlich wieder, wir sind alle dumme Sklaven, die der spätrömischen Dekadenz der Sozialschmarotzer den Arsch pampern, der Euro ist so stabil wie nie zuvor, deine Rente ist sicher, mehr Anregungen zur Ignoranz in "Die Reformlüge - 40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland für dumm verkaufen"

*jubel*

Ganz schön alles.

[img]http://www.barbiebar.de/lindasglosse/files/BIGrrb.jpg.jpg[/img]

'schland! [/B][/QUOTE]

Schön! Und jetzt, xHasileinx, nehmen wir unsere letzten beiden Postings, mixen sie gut durch und dann hätten wir ungefähr das, was man eine halbwegs realistische Betrachtung nennt. ;-)

.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Schön! Und jetzt, xHasileinx, nehmen wir unsere letzten beiden Postings, mixen sie gut durch und dann hätten wir ungefähr das, was man eine halbwegs realistische Betrachtung nennt. ;-)[/QUOTE]

Ja ist denn schon Weihnachten :eek: Selten schienen unsere Differenzen einem gemeinsamen Nenner so nahe zu liegen. Können wir uns auf diesen Standpunkt zumindest bis Neujahr ganz pragmatisch einigen? Bitte, bitte, ich brauch' dringend Urlaub! :D
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]Ganz genau so ist das! :)

(Ich bin mit Knöselerna einer Meinung :cool: ) [/B][/QUOTE]

Unfassbar. :D

Btw. das mit der Knöselerna, das nehm ich persönlich. Also, dass Du das einfach aus meinen Pfaden übernommen hast....

++++

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Ja ist denn schon Weihnachten :eek: Selten schienen unsere Differenzen einem gemeinsamen Nenner so nahe zu liegen. Können wir uns auf diesen Standpunkt zumindest bis Neujahr ganz pragmatisch einigen? Bitte, bitte, ich brauch' dringend Urlaub! :D [/B][/QUOTE]

Aber klar - unter der einen Bedingung, dass wir uns das Gruppenkuscheln sparen, ich bekomme doch so leicht einen Schnupfen. :p

.
SenecaIch find's toll dass ich Euch jetze so lieb habt, denn nur mit Liebe können wie die Welt noch heilen!

hach...ich fühle mich nach Weihnachtsstollen immer so komisch, ob die Bilderberger da was reintun?
Scheol[QUOTE]ob die Bilderberger da was reintun?[/QUOTE]

Ich glaube eher CocaCola. Die haben schließlich den Weihnachtsmann designed.

Merry Xmas to all of you! Joy, love and happiness!!
Scheol[QUOTE]scheol, es [B]ich[/B] NOCH NICHT Weihnachten[/QUOTE]

Oh, upps, äh, ich komme da gerne immer mal so durcheinander, komme ich...was wollte ich nochm...ähm...oh, da drüben, Eichhörnchen! *freu*
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
[B]John also das war jetzt eher Propaganda von dir.

'...[/B][/QUOTE]

OK, Sorry Contergan gibts (so) nicht mehr.


Hm, was ich sagen wollte, ist dass man sich die Dinge immer anschauen muss und nicht pauschal etwas als gut oder schlecht bezeichnen sollte.
Gerade für Euphorie besteht in Punkto "Arbeit" wenig Anlass.
Wir profitieren auch ziemlich davon, dass Bangladeshi-Kinder Fussbälle zusammennähen, für kein Geld.
Das sollte man beachten, wenn man der an sich neutralen "Arbeit" einen Wert zubilligt, der ihr nicht zusteht.

"Richtige" Arbeit wäre vielleicht eine (eigene!) Schafherde behüten oder in der Innenstadt einen Milchladen betreiben (von glücklichen Kühen).

Jetzt kann ich, inklusive mir selbst keine gefühlten 80% Stadtbewohner dazu zwingen wieder in die Landwirtschaft zu gehen und kratzende Pullis zu tragen, aber als politische Forderung könnte man da schon anfangen auch über die Ethik von Arbeit nachzudenken.
Der Exportwahn ist gefährlich.
Wir müssen die Binnennachfrage stärken, wir müssen mehr ethisch vertretbare Produkte fördern und fordern.
Wir müssen erkennen, dass höher-schneller-weiter kein Wirtschaftskonzept ist, das trägt.
Damit wären wir aber schon wieder bei der Wachstumslüge angelangt.
Mehr Ausbeuten als 100% kann niemand.
Somit ist unbegrenztes Wachstum rein mathematisch schon nicht möglich.
Wenn ich hier Exportweltmeister bin, muss übern Teich irgendwie etwas fehlen und umgekehrt.
Wir betreiben eine Wirtschaftsform, die anderen etwas wegnimmt.
Vielleicht sollte man Hartz4-Empfängern mal mitteilen, dass diese Transferleistung auch darauf beruht, dass in Afrika Kindersoldaten für Rohstoffe verheizt werden.
Jetzt bin ich aber auf Moriturimopsens Antwort gespannt...
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i]
[B]Einspruch !

Gibts wohl noch

A -> als Krebsmedikament (Abwandlung)

B-> als Lepramedikament [/B][/QUOTE]

Puh!
Da bin ich erleichtert.
Jedenfalls nicht mehr als Lutschtablette gegen Ohrensausen.
Was haben wir Glück gehabt.
HephJohn bei der Binnenachfrage gehe ich vollkommen mit dir Konform. Lustig war zur Letzten Öl-krise (also als das barrel so um die 100$ war) das der ganze Internationale Seeverkehr zusammenbrach. Das geschah deswegen weil es billiger war die Transporter stehen zu lassen als Waren von A nach B zu transportieren.

Das hieß das 80% aller exporte nie getätigt wurden. Meine Vorhersage ist jetzt folgende: Wenn das Öl Kontinuierlich teurer wird geht der internationale Handel zurück. U a. auch fdie Importe von Ramsch was wiederum bedeutet das wir langfristig eine Lokalisierte Versorgung mit Ramsch brauchen.
JohnSteedHm Welttreffen in Kyoto oder Cancun,
Wirtschaftsgipfel in Davos usw.usf.

das bedeutet, dass Beamte und ihre Sekretäre von vielen Punkten der Welt nach Mexiko reisen, dort in Hotels verweilen, Waren verkonsumieren:

Ergebnis:nicht bekannt
Co2-Bilanz: nicht bekannt.



@Hepf

Brauchen wir wirklich Ramsch?
(Ausser als Bilanzfälschungsmodell)
HephNaja so einige Sachen kann man hier schon gebrauchen ;) aber es kommt ja nicht nur Mist aus Übersee - Smartphones und andere Hightech zum Bleistift. Trotzdem stimmt es dann wohl weniger Müll produziert werden wird.

Lustig ist wie die Wikileaks da Depeschen veröffentlichen die den Druck zeigen den Die USA aufbauen damit die Klimakonferenzen jedes mal platzen. Die Scheinen ja eine Heiden angst vor einer grünen welt zu haben. Oder wohl einfach den Umweltauflagen für Amerikansiche unternehmen im Ausland.

Schade eigentlich ds die ganzen Minister dort nicht einfach ne Telekonferenz einberufen. Ich meine Second Life hat ja vorgemacht wie es gehen kann. Das wäre auch besser für das Klima und die interessierten Bürger könnten live zusehen und Kommentieren. MAl abgesehen das man sich die Massenproteste erspart.

Oh ich glaub ich bin vom Thema abgekommen :D
HephSoweit ich weis bräuchte ich 1 Jahr Berufserfahrung die ich leider nicht habe also in meinem Ausbildungsberuf. Aber ich ruf morgen bei unserer Uni nochmal an.
HephOder die FH :rolleyes: wir aben mehr als ein istituta ma ort und ich werde jetzt hier nicht alle aufzählen ;)
xMoriturusxDas Sozialgericht Berlin beklagt, wahrscheinlich stellvertretend für vielerorts, eine Überforderung der Kapazitäten und redet von einer Klageflut, für dessen Bewältigung "sie das Haus ein Jahr schließen müssten, um die Aktenberge abzuarbeiten." Mit dem 1.1. wird dieser Berg wahrscheinlich noch wachsen, doch auch die Arbeitsagenturen weden sich seelige Sozialhilfe-Zeiten herbeiwünschen und das Bürokratie-Monster "Hartz IV" verfluchen. Wer sich daran beteiligen will, bitte schön:

[URL=http://www.dgb.de/themen/++co++2ef45166-0d1d-11e0-5e71-00188b4dc422]Widerspruch einreichen: Rechtsgrundlage für H4-Bescheide am 1.1.11 verfassungswidrig[/URL]

Hartz IV schottern!
Ronin76[QUOTE]
Berlin (dpa) - Die Bundesagentur für Arbeit will die Zahl der Hartz-IV-Empfänger 2011 deutlich senken und damit 900 Millionen Euro einsparen. Darauf habe man sich mit dem Arbeitsministerium verständigt, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Demnach sollen die Jobcenter 2011 dafür sorgen, dass im Vergleich zum Vorjahr sieben Prozent mehr Hartz-IV-Empfänger einen Job finden oder eine Ausbildung aufnehmen. Die Zielvorgaben der Bundesagentur stützen sich auf Konjunkturprognosen und die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt.
[/QUOTE]
Eine ziemlich wilde Hypothese der Bundesagentur für Zwangsarbeit, würde ich meinen.

Ich stelle auch mal eine Hypothese auf:

Die 900 Mio Euro werden wohl dadurch erzielt werden, daß nicht mehr Arbeitslose vermittelt werden, sondern noch mehr sanktioniert und noch mehr Anträge abgelehnt und absichtlich falsch berechnet werden, so wie das schon lange Alltagspraxis ist.
WaldemarSo schauts aus... und wie man die letzen Rechte der Rechtlosen noch mehr beschneiden möchte, ist den Neoliberalen auch schon eingefallen. 75 Euro Gerichtsgebühr beim Sozialgericht...

Damit ist man völlig ausgehebelt... fals das so kommt. Man kann echt nicht soviel fressen wie man hier Kotzen muss.

[URL=http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-cdu-fordert-75-euro-gerichtsgebuehr-8873.php]Quelle[/URL]
Davy Crockett...beim "Judenstern" sind wir ja mittlerweile längst wieder angelangt...alles übrige - Terror, Schikanen, Zwangsarbeit - inbegriffen...fragt sich nur, wann man in Deutschland einig Verbrecherland erneut zur "Endlösung" übergehern wird, um sich abermals einer Gruppe nicht benötigter "Überzähliger" zu entledigen...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]So schauts aus... und wie man die letzen Rechte der Rechtlosen noch mehr beschneiden möchte, ist den Neoliberalen auch schon eingefallen. 75 Euro Gerichtsgebühr beim Sozialgericht...

Damit ist man völlig ausgehebelt... fals das so kommt. Man kann echt nicht soviel fressen wie man hier Kotzen muss.

[URL=http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-cdu-fordert-75-euro-gerichtsgebuehr-8873.php]Quelle[/URL] [/B][/QUOTE]

Bei erfolgreicher Klage wird rückerstattet. So what?

++++

Frohes Neues! :D

++++

:q

.
Kampfsau[QUOTE]Vielleicht sollte man Hartz4-Empfängern mal mitteilen, dass diese Transferleistung auch darauf beruht, dass in Afrika Kindersoldaten für Rohstoffe verheizt werden. Jetzt bin ich aber auf Moriturimopsens Antwort gespannt...[/QUOTE]

Wie genau meinst du das? Sicherlich wäre ein Teil unseres Wohlstandes davon betroffen, wenn man die dritte Welt nicht mehr so auspressen könnte. Aber vermutlich würde hier dann auch mehr Arbeit wieder selber erledigt werden. Sei es in der Textilbranche oder in der industriellen Produktion.

Ich vermute das Potential gewaltige, milliardenschwere Privatvermögen anzuhäufen wäre dann nicht mehr gegeben. Genauso wie bestimmte Waren plötzlich nicht mehr quasi jedem Bürger zum geringen Preis zur Verfügung stehen würden. Aber wäre die Beschäftigungsquote wirklich niedriger?

[QUOTE]Soweit ich weis bräuchte ich 1 Jahr Berufserfahrung die ich leider nicht habe also in meinem Ausbildungsberuf. Aber ich ruf morgen bei unserer Uni nochmal an.[/QUOTE]

Waren das nicht 2-3 Jahre oder irre ich mich da?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]So schauts aus... und wie man die letzen Rechte der Rechtlosen noch mehr beschneiden möchte, ist den Neoliberalen auch schon eingefallen. 75 Euro Gerichtsgebühr beim Sozialgericht...

Damit ist man völlig ausgehebelt... fals das so kommt. Man kann echt nicht soviel fressen wie man hier Kotzen muss.

[URL=http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-cdu-fordert-75-euro-gerichtsgebuehr-8873.php]Quelle[/URL] [/B][/QUOTE]

Das ist in der Tat gaaanz mies. Vor allem da über 80 % der Klagen berechtigt sind. Gerade wenn man bedenkt aus welcher Situation heraus geklagt wird.

Die Ansprüche sind ohnehin an die Existenzgrenze angepasst und man klagt ja nur, wenn einem auch noch wichtige Teile dieser Ansprüche nicht zugestanden werden. Folglich hat man ohnehin ein finanzielles Problem und soll aus dieser kritischen finanziellen Lage heraus auch einfach mal so 75 Euro erübrigen.


[QUOTE]Bei erfolgreicher Klage wird rückerstattet. So what? ++++ Frohes Neues! [/QUOTE]

Stimmt, man könnte ja klauen oder seine Niere verkaufen,wenn man das Geld für Lebensmittel und die Klage braucht, wozu hat man denn sonst zwei davon?

Also ich mache mir bei solchen Meldungen schon Gedanken über den sozialen Frieden.

Materielle Not treibt die Menschen nunmal zu verzweifelten Taten. Und selbst wenn einem die anderen ja egal sind, weil man sein Auskommen hat. Das wird auch die Art und Weise verändern, wie sich das eigene Leben gestaltet.

In anderen Orten der Welt verstecken sich die Reichen hinter dickem Glas,fetten Panzerplatten, Zäunen und haufenweise Sicherheitspersonal.

Aber den Luxus werden dann die meisten wohl nicht haben und sich irgendwie mit der Gewalt und Wut auseinandersetzen müssen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Stimmt, man könnte ja klauen oder seine Niere verkaufen,wenn man das Geld für Lebensmittel und die Klage braucht, wozu hat man denn sonst zwei davon?[/quote]

Überdramatisierung.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Also ich mache mir bei solchen Meldungen schon Gedanken über den sozialen Frieden.[/quote]

Ich nicht. Das Phlegma wird es schon richten.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Materielle Not treibt die Menschen nunmal zu verzweifelten Taten.[/quote]

Hierzulande treibt es sie kaum zur Tafel.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Und selbst wenn einem die anderen ja egal sind, weil man sein Auskommen hat. Das wird auch die Art und Weise verändern, wie sich das eigene Leben gestaltet.

In anderen Orten der Welt verstecken sich die Reichen hinter dickem Glas,fetten Panzerplatten, Zäunen und haufenweise Sicherheitspersonal.

Aber den Luxus werden dann die meisten wohl nicht haben und sich irgendwie mit der Gewalt und Wut auseinandersetzen müssen. [/QUOTE]

Welche Wut?

Vielleicht [URL=http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/warum-von-hartz-iv-betroffene-nicht-demonstrieren-41178.php]das hier[/URL] mal lesen? Könnte aufschlussreich sein in dem Kontext.

Am Rest arbeite ich aktiv, also, dass meine Lieben und ich uns das SP und PG werden bei Bedarf leisten können. Aber damit reicht es mir auch für heute erst einmal wieder. Daher: Gute Nacht.

.
Ronin76[QUOTE]Bei erfolgreicher Klage wird rückerstattet. So what?[/QUOTE]
Das ist Theorie. Die Praxis sieht meistens ganz anderst aus.
Ich war auch schon mal bei einer Rechtsberatung, dafür hatte ich die eingeforderten 10 Euro für 30 Minuten bei einer Anwältin geblecht, die auch dafür wirbt in Sozialrecht kundig zu sein. Es hatte sich als Luftnummer herausgestellt, diese Anwältin war sehr inkompetent und es war ganz offensichtlich, daß sie sich nicht die Finger an Vorwürfen wie Zwangsarbeit verbrennen wollte. Von einem ILO Abkommen zur Zwangsarbeit wusste sie nicht einmal. Internationale Rechte werden bei Verstößen eh nur extrem selten geahndet, dh da versagt dann die Rechtsprechung.


[QUOTE]Hierzulande treibt es sie kaum zur Tafel.[/QUOTE]
Bei mir in der Stadt ist da immer reger Andrang, aber den sieht man erst von innen. Nur ein Teil der Bedürftigen ist jedoch dazu berechtigt, die abgelaufene Nahrung beziehen zu dürfen. Wer zB keine Sozialhilfe und kein Hartz-IV bekommt, bekommt auch kein Essen von der Tafel. Die geben nur einen kleinen Teil ihrer Nahrung aus, der Rest wird dann endgültig als Müll entsorgt. Im gleichen Raum ist auch noch ein soziales Warenhaus untergebracht, wo es günstige Textil- und Haushaltswaren gibt. Ich selbst wäre im Prinzip auch dazu berechtigt bei der Tafel Nahrung zu beziehen, nur was soll ich mit dem Müll. ? Auch ich habe meinen Stolz und brauche nicht jede Woche Diarrhoe. Ist das der berühmte Trickle-Down Effekt des gepriesenen Kapitalismus´ ? Da geh ich doch lieber containern, beziehe meine Nahrung auf meine eigene Weise, die dann sogar sehr frisch sein kann, und habe dann sogar noch ein Erfolgserlebnis wenn die Jagd erfolgreich war. Meiner Meinung nach wäre es besser wenn es solche Einrichtungen überhaupt nicht geben würde, denn dann würde es viel mehr Konfrontation und Wahrhaftigkeit statt stilles Elend geben. Wenn ich am Verhungern wäre, könnte ich durchaus auch mal Hunger auf Menschenfleisch bekommen, das ist dann wenigstens im Regelfall frisch. Wie wohl ein gut genährter Stadtrat oder Bürgermeister schmeckt ? Ich sollte mal wieder "Eat The Rich" anschauen.


[QUOTE]http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/warum-von-hartz-iv-betroffene-nicht-demonstrieren-41178.php[/QUOTE]
Das ist ein sehr realistischer Beitrag. So manch anderen Sozialarbeitern fehlt dieser Bezug bzw es lässt sie einfach kalt. Da habe ich inzwischen auch meine Erfahrungen gemacht und auch schon ein paar Berichte, zB von (ehemaligen) Obdachlosen gelesen.


[QUOTE] Schon in der Weimarer Republik scheiterte die Linke mit ihrer “Verelendungstheorie”, die davon ausging, dass wenn es den Massen erst richtig elend ginge, würden sie zu Massen gegen den Kapitalismus auf die Straßen gehen.[/QUOTE]
Das scheitert schon an der fehlenden Synchronie, aber auch an so banalen Dingen wie Kommunikation und Vernetzung.
HephDie Tafeln sind kein so geordneter Verein wie man es gern hätte. Die Vergabe von Lebensmitteln unterscheidet sich von Ort zu Ort. Also nicht nur bei dem Angebot sondern auch bei der Berechtigung z.B. kommt man bei uns in Löbau (ca. 30km weg) mit einer H4 Bewilligung an Futter während das nach meinem letzten stand hier in Görlitz nicht möglich ist.
Darüber hinaus gibt es hier einen 2 Wochen Turnus während man sich dann woanders Wöchentlich eindecken kann.

Durchfall bekommt man vom Tafelfutter nicht da schon durchaus drauf geachtet wird das das Essen noch genießbar ist.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Überdramatisierung.[/QUOTE]

Realität. Alltag im Unrechtsstaat BRD.

aber was rede ich ...

Wohnort: Myself Manor [img]http://alcudi.de/web/smileys/smiley_hammer.gif[/img]

[QUOTE]Hierzulande treibt es sie kaum zur Tafel.[/QUOTE]

Logisch. Die Tafeln sind ja auch kein Rundumdieuhr-Betrieb wie Burger King. Heißt im Klartext, wenn Du dort mittags Deine Suppe löffeln darfst, musst Du abends hungern. Wenn Du Glück hast, und auf dem Land wohnst, kannst Du es aber auch gleich sein lassen und Kartoffeln anbauen, weil die Fahrtkosten eh unbezahlbar sind.

Brav auswendig lernen:

Die Tafeln sind nicht dazu da den Nahrungsmittelbedarf eines Menschen zu decken, sondern lediglich um eine physische Existenz zu ermöglichen.

Menschen, die bestimmte Schicksale tragen und auf Tafelessen angewiesen sind bleibt daher nur der Gang zum [URL=http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5666162]Müll[/URL]. Leben im Unrechtsstaat BRD bedeutet für immer mehr Menschen Existenzkampf, eine Tatsache, die sich nur im ArrogantNick-Wunderland verleugnen lässt, wo man im Notfall auch vom Gatten durchgefüttert würde oder die vermögende Mutti einspringen würde.

[QUOTE]Gute Nacht[/QUOTE]

Troll Dich.
Waldemar[QUOTE]Überdramatisierung. [/QUOTE]

Blanker Sarkasmus der dir verborgen bleibt. Aber das kennen wir ja alle schon von dir...

Diffrent Year... same shit.. Frohes Neues

Es geht nicht nur um H4, sondern das hier elementare Rechte verweigert werden. Und in einem Land, dass genau darauf zielt.. den Armen das wenige zu nehmen. Ob nun mit staatlichen Bürgschaften und Schuldenübernahme oder ohne, die Zeche zahlen in jedem Fall die Vermögenslosen. Und.. nicht nur oder hauptsächlich, wie immer erzählt wird.. "Der Steuerzahler" sondern vorallem wird die Last um so schwerer... bei denen die wenig haben.

Stabilisierung der Finanzmärkte bedeutet nichts weiter, als die Umverteilung von unten nach oben. Auch logisch...Entweder begleichen diejenigen die Schulden, welche sie verursacht oder gar von Schulden im großen Umfang profitiert haben, oder man sucht nach noch offenen Geldquellen. Dabei wird man denen die viel haben, möglichst nichts nehmen. Man kann am Besten denen, die kaum noch etwas haben, immer noch ein Bisschen nehmen, eben weil sie zu wenig haben, um anderen etwas nehmen zu können.

H4 war und ist menschenverachtend. Und wie sagte mein Anwalt.. Es ist immer nur ein Wort was definiert werden kann. "Angemessene" Wohnkosten waren im 3. Reich "Lagerkosten"...
ScheolEine aggressive Umverteilung von Unten nach Oben kann man tatsächlich nicht länger leugnen. Siehe "Finanzkrise".
ArrogantNickHach ja - Klöpperlie im Kaiser, immer wieder schön. Und so einfach herzustellen. :D

Aber wie dem auch immer sei....

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Das ist Theorie. Die Praxis sieht meistens ganz anderst aus.
Ich war auch schon mal bei einer Rechtsberatung, dafür hatte ich die eingeforderten 10 Euro für 30 Minuten bei einer Anwältin geblecht, die auch dafür wirbt in Sozialrecht kundig zu sein. Es hatte sich als Luftnummer herausgestellt, diese Anwältin war sehr inkompetent und es war ganz offensichtlich, daß sie sich nicht die Finger an Vorwürfen wie Zwangsarbeit verbrennen wollte. Von einem ILO Abkommen zur Zwangsarbeit wusste sie nicht einmal. Internationale Rechte werden bei Verstößen eh nur extrem selten geahndet, dh da versagt dann die Rechtsprechung.[/quote]

Inkompetente Deppen findest Du in allen Seinsbereichen, das hat mE nicht unbedingt etwas mit Arbeitslosigkeit zu tun, außer, dass man sich wundern darf, warum manche Zeitgenossen noch immer Arbeit haben. Im Übrigen kann ich das schwerlich beurteilen, also Deinen geschilderten Einzelfall, nur, wenn ich Zwangsarbeit lese, dann kann ich ahnen in welche Richtung das ging und wundere mich nicht unbedingt, dass das auf Widerwillen stieß. ;-)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Bei mir in der Stadt ist da immer reger Andrang, aber den sieht man erst von innen. Nur ein Teil der Bedürftigen ist jedoch dazu berechtigt, die abgelaufene Nahrung beziehen zu dürfen. [/quote]

'Nicht mehr verkäuflich' ist nicht gleich 'abgelaufen'.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Wer zB keine Sozialhilfe und kein Hartz-IV bekommt, bekommt auch kein Essen von der Tafel. Die geben nur einen kleinen Teil ihrer Nahrung aus, der Rest wird dann endgültig als Müll entsorgt.[/quote]

Hm.... das scheint dann unterschiedlich zu sein. Ich weiß nur von Tafeln, die beklagen, dass sie zu wenig Lebensmittel hätten. Von Müll war da nie die Rede. Und, dass nicht jeder dorthin gehen kann, ist in meinen Augen nur zu logisch.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Im gleichen Raum ist auch noch ein soziales Warenhaus untergebracht, wo es günstige Textil- und Haushaltswaren gibt. Ich selbst wäre im Prinzip auch dazu berechtigt bei der Tafel Nahrung zu beziehen, nur was soll ich mit dem Müll. ? [/quote]

Wie gesagt, da haben wir anscheinend andere Erfahrungen. Wir haben damals alles gebraucht gekauft und ich kaufe einiges noch heute gebraucht (Stichwort eBay). Ich empfinde das nicht als Müll, sondern als sinnvolle Weiterverwertung.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Auch ich habe meinen Stolz und brauche nicht jede Woche Diarrhoe. Ist das der berühmte Trickle-Down Effekt des gepriesenen Kapitalismus´ ? [/quote]

Ich mache meinen Stolz nicht an Dingen fest. Vielleicht ist das der Unterschied?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Da geh ich doch lieber containern, beziehe meine Nahrung auf meine eigene Weise, die dann sogar sehr frisch sein kann, und habe dann sogar noch ein Erfolgserlebnis wenn die Jagd erfolgreich war. [/quote]

Das tust Du dann aus Deinem Willen heraus und somit aus freien Stücken. (Wobei - musst Du das denn aktuell? Ich kann mir so etwas schwerlich vorstellen, weil, bevor ich in Müllcontainern wühlen würde, hätte ich als Erstes meinen Inernetanschluss gekündigt und mir von dem gesparten Geld etwas zum Essen gekauft. ;-))

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Meiner Meinung nach wäre es besser wenn es solche Einrichtungen überhaupt nicht geben würde, denn dann würde es viel mehr Konfrontation und Wahrhaftigkeit statt stilles Elend geben. Wenn ich am Verhungern wäre, könnte ich durchaus auch mal Hunger auf Menschenfleisch bekommen, das ist dann wenigstens im Regelfall frisch. Wie wohl ein gut genährter Stadtrat oder Bürgermeister schmeckt ? Ich sollte mal wieder "Eat The Rich" anschauen.[/quote]

Du selbst schreibst ja weiter unten, dass Du meinen verlinkten Artikel für realistisch hälst. Dieser widerspricht Deiner Theorie jedoch eindeutig und somit würde mehr Druck eben nicht bedeuten, dass zwangsläufig Gegenwehr entstehen würde, im Gegenteil.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Das ist ein sehr realistischer Beitrag. So manch anderen Sozialarbeitern fehlt dieser Bezug bzw es lässt sie einfach kalt. Da habe ich inzwischen auch meine Erfahrungen gemacht und auch schon ein paar Berichte, zB von (ehemaligen) Obdachlosen gelesen.[/quote]

Kann Armut jegliche Lethargie erklären, Deiner Meinung nach?

Grüßle
Mischa

++++

PS @Waldi - lass Dich nicht ärgern, denn genau das wollte ich mit meinem ersten Beitrag, schließlich sind wir mittlerweile sowas wie obligatorische Feinde. Real ist das doch eh Kappes und ich denke das weißt Du auch. ;-)

.
Kampfsau[QUOTE]Überdramatisierung. [/QUOTE]

Na klar, ich hab von dir auch nicht gedacht, dass du es ernst gemeint hast. Sondern dass du wahrscheinlich einfach nur Waldemar etwas provozieren wolltest.

Obwohl ich das mit dem Diebstahl begehen gar nicht für so unwahrscheinlich halte. Und außerdem, selbst wenn man nicht unbedingt seine Niere verkaufen muss, so leicht lassen sich 75 Euro nunmal nicht auftreiben, wenn man keinerlei Geld hat.

Das Problem ist doch, dass man von der Hand in den Mund lebt und nicht ewig warten kann, bis man irgendwie an Geld kommt.

[QUOTE]Hierzulande treibt es sie kaum zur Tafel. [/QUOTE]

Ja noch nicht.Bei dir klingt das so, als wäre das etwas Schlimmes. Es wäre doch ganz schön wenn es noch eine Weile so bleibt.

Außerdem selbst dann ist es ja nicht immer so einfach, es stehen nicht überall Tafeln bereit. Wenn der Anfahrtsweg zu lang ist, dann hungert man halt ein paar Tage etwas.


[QUOTE]Welche Wut? Vielleicht das hier mal lesen? Könnte aufschlussreich sein in dem Kontext.[/QUOTE]

Die Wut die sich entwickeln könnte, wenn sich die Situation verschärft.Ich denke ähnlich wie du, momentan geht es den Arbeitslosen rein materiell gesehen gar nicht soooo schlecht, WENN sie denn das bekommen, was der Gesetzgeber ihnen zugesagt hat.

Nur ist das eben nicht immer der Fall, die Behörden haben sehr hohen Spardruck oder vielleicht sind überforderte Sachbearbeiter dort .Folglich wird man den Arbeitslosen immer gewisse Dinge nicht zugestehen und Leistungen nicht anerkennen.

Ich hatte ja ähnliche Probleme mit der Kindergeldstelle, die konnten immer nicht entscheiden ob mein Antrag gültig ist oder nicht, weil ja angeblich immer dieses oder jenes gefehlt hat, obwohl ich die nachgefragten Unterlagen immer doppelt und dreifach hingeschickt habe. Letztendlich hat es nach Monaten dann doch geklappt. Ich musste also keine Klage einreichen.
Das vermeiden die dann auch, wenn der Fall zu klar zu Gunsten des Klägers ist.

Wenn die Klage jetzt 75 Euro kostet, dann wird man wahrscheinlich häufiger diesen Weg gehen und dabei dann weniger Hemmungen haben.

Ich verstehe auch gar nicht, warum du nicht verstehst, was als so ungerecht an dieser Regelung empfunden wird, ist das so schwer nachzuvollziehen?

Und noch dazu schätze ich mal, dass dies nur ein Schritt von weiteren sein wird, die Arbeitslosen zu schikanieren.

[QUOTE]Kann Armut jegliche Lethargie erklären, Deiner Meinung nach?[/QUOTE]

Das nicht aber man kann auch nicht das was andere zurecht als Ungerechtigkeit empfinden und erleben, einfach nur als Überdramatisierung oder Lethargie abtun. Da machst du es dir auch ein wenig zu einfach.


Und auch wenn du mal in einer ähnlichen Situation warst und deswegen meinst du könntest den Arbeitslosen sagen, sie seien Memmen wenn sie sich beschweren. Das ist mittlerweile auch ein paar Jährchen her, die Situation für Arbeitslose hat sich in den letzten Jahren immer weiter erschwert und die Lebensbedingungen sind für die meisten Menschen härter geworden.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Na klar, ich hab von dir auch nicht gedacht, dass du es ernst gemeint hast. Sondern dass du wahrscheinlich einfach nur Waldemar etwas provozieren wolltest.[/quote]

Richtig.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Obwohl ich das mit dem Diebstahl begehen gar nicht für so unwahrscheinlich halte. Und außerdem, selbst wenn man nicht unbedingt seine Niere verkaufen muss, so leicht lassen sich 75 Euro nunmal nicht auftreiben, wenn man keinerlei Geld hat.

Das Problem ist doch, dass man von der Hand in den Mund lebt und nicht ewig warten kann, bis man irgendwie an Geld kommt.[/quote]

Natürlich ist es eine Sauerei. Ich plädiere hier schon seit Jahr und Tag dafür, dass der Sanktionskatalog abgeschafft gehört. Denkst Du ernsthaft, dass ich da eine Klagegebühr feiern würde? Fakt ist jedoch, dass dieser Vorschlag schon älter ist und in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder auf den Tisch kommt. Es wird die Toleranz der Bürger erfragt und schwupps, das Ding landete bisher wieder in der Mottenkiste - warum wohl? ;-)

Darüber hinaus denke ich, dass man sich mit einer solchen Regelung ohnehin nur ins Knie schießen würde, immerhin haben gute 80% der Klagen auch Erfolg und somit wäre die Gebühr zu erstatten. Hinzu kommt der Aufwand eine solche Gebühr zu erheben und die Aussicht, dass auch dagegen wieder geklagt werden könnte. Das ist der typische Wahnwitz und somit mE gar nicht mehr für voll zu nehmen. Die Politik wimmelt nur so von solchen tollen Vorschlägen die kein Mensch braucht, außer irgendwelche Gernegroß's, die sich auf dem Regierungsparkett profilieren wollen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Ja noch nicht.Bei dir klingt das so, als wäre das etwas Schlimmes. Es wäre doch ganz schön wenn es noch eine Weile so bleibt.[/quote]

JA - VERDAMMT- ES IST SCHLIMM! Es ist verdammt nochmal schlimm, was Menschen mit sich machen lassen und in Resignation alles erdulden.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Außerdem selbst dann ist es ja nicht immer so einfach, es stehen nicht überall Tafeln bereit. Wenn der Anfahrtsweg zu lang ist, dann hungert man halt ein paar Tage etwas.[/quote]

Nun ja - es gibt ja nicht nur die Tafeln. Ich bin damals auch zur Kirche gegangen, zur Bahnhofsmission und was sonst noch so geboten wurde. Mich treibt Hunger zu Bewegung.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Die Wut die sich entwickeln könnte, wenn sich die Situation verschärft.Ich denke ähnlich wie du, momentan geht es den Arbeitslosen rein materiell gesehen gar nicht soooo schlecht, WENN sie denn das bekommen, was der Gesetzgeber ihnen zugesagt hat.

Nur ist das eben nicht immer der Fall, die Behörden haben sehr hohen Spardruck oder vielleicht sind überforderte Sachbearbeiter dort .Folglich wird man den Arbeitslosen immer gewisse Dinge nicht zugestehen und Leistungen nicht anerkennen.[/quote]

Hier sind wir uns einig.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Ich hatte ja ähnliche Probleme mit der Kindergeldstelle, die konnten immer nicht entscheiden ob mein Antrag gültig ist oder nicht, weil ja angeblich immer dieses oder jenes gefehlt hat, obwohl ich die nachgefragten Unterlagen immer doppelt und dreifach hingeschickt habe. Letztendlich hat es nach Monaten dann doch geklappt. Ich musste also keine Klage einreichen.
Das vermeiden die dann auch, wenn der Fall zu klar zu Gunsten des Klägers ist.[/quote]

Das Ganze habe ich auch in verschiedenen Ausführungen durch, auch wenn es Jahrzehnte her ist. Manche Dinge ändern sich anscheinend nie.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Wenn die Klage jetzt 75 Euro kostet, dann wird man wahrscheinlich häufiger diesen Weg gehen und dabei dann weniger Hemmungen haben.[/quote]

Das widerspricht aber Deinem letzten Absatz. Denn die meisten Klagen sind klar zu Gunsten des Klägers.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Ich verstehe auch gar nicht, warum du nicht verstehst, was als so ungerecht an dieser Regelung empfunden wird, ist das so schwer nachzuvollziehen?[/quote]

Ist es nicht. Es ist nur eine weitere Posse. Wobei es mich jedoch ein wenig nervt, dass es immer so dargestellt wird, als würden nur die Arbeitslosen so sehr geschröpft, was definitiv nicht stimmt. Hier reicht schon ein Name: 'Rösler' und die wegbrechende Mittelschicht ist ebenfalls ein Resultat eben jenes Problems, das längst nicht nur die Armen trifft.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Und noch dazu schätze ich mal, dass dies nur ein Schritt von weiteren sein wird, die Arbeitslosen zu schikanieren.[/quote]

Das meine ich. Natürlich ist es das, so wie der gesamte Sanktionskatalog. Aber dennoch leiden auch genug andere Bürger dieses Landes unter dem Sparkurs.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Das nicht aber man kann auch nicht das was andere zurecht als Ungerechtigkeit empfinden und erleben, einfach nur als Überdramatisierung oder Lethargie abtun. Da machst du es dir auch ein wenig zu einfach.[/quote]

Ich bezog mich auf Dein Nierenbeispiel und das IST Überdramatisierung.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
Und auch wenn du mal in einer ähnlichen Situation warst und deswegen meinst du könntest den Arbeitslosen sagen, sie seien Memmen wenn sie sich beschweren. Das ist mittlerweile auch ein paar Jährchen her, die Situation für Arbeitslose hat sich in den letzten Jahren immer weiter erschwert und die Lebensbedingungen sind für die meisten Menschen härter geworden. [/QUOTE]

Davon bin ich nicht überzeugt.

.
HephWobei bei der Kirche Futtern wäre für mich die allerletzte Option und aus meinem Glauben heraus echt erniedrigend obwohl wir ja 80% von diesem Verein ja sowieso bezuschussen.

Bahnhofsmission, Soziale Dienste etc. gehen ja noch weil da keiner mir irgendwelche Angebote macht bzw. aktiv versucht mich zu bekehren. Das große Problem wird wohl auch sein das viele wohl nicht wissen zu wem sie gehen könnten wenn Not am man ist.

Die 75€ Sache: Ja man könnte, falls das gewollt ist, diese 75 € über die Prozesskostenhilfe zurückzahlen. Nichts desto trotz muss ja ein Prozess überhaupt angestrengt werden bevor man diese Hilfe beantragen kann (soweit ich das verstehe) Wenn man also keine 75€ über hat wird man auch kein verfahren anleiern können.

Es heißt ja auch auch das man damit die Belastung der Gerichte reduzieren will die wenn man wollte auch durchaus aufstocken könnte was aber seit Jahren nicht mehr gemacht wird aus unerfindlichen Gründen.


Das Verhalten der Kindergeldstelle ist übrigens sehr ähhhh Typisch das kenne ich von meiner Schwester. Ich glaube das ist Taktik um möglichst viel kohle einzusparen und Zinsen abzugreifen. Damit lassen sich auch Untätigkeitsklagen umschiffen die nach 3 Monaten fällig würden.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
[B]Wobei bei der Kirche Futtern wäre für mich die allerletzte Option und aus meinem Glauben heraus echt erniedrigend obwohl wir ja 80% von diesem Verein ja sowieso bezuschussen. [/B][/QUOTE]

Ich habe mir dort Geld geholt. 40 Mark und das ohne große Bekehrungsversuche. Gut, die wenigsten Menschen wissen, dass sie zum örtlichen Pastor gehen und um Geld bitten können. Den Tipp bekam ich damals von der AWO.

....
Kampfsau[QUOTE]Das widerspricht aber Deinem letzten Absatz. Denn die meisten Klagen sind klar zu Gunsten des Klägers.[/QUOTE]

Deswegen doch, das ist kein Widerspruch. Wenn ich die Hürde zu einer Klage verschärft wird, dann braucht man seltener Klagen fürchten, folglich kann man seinen Rahmen bevor es zur Klage kommt, stärker ausnutzen.

DAS ist doch das Ziel. Dass Gerichte entlastet werden ist doch nur ein vorgeschobener Grund. Das wäre ja auch nicht nötig, würde man häufiger direkt das bekommen, was einem nach Rechtsweg zusteht.

[QUOTE]Das Verhalten der Kindergeldstelle ist übrigens sehr ähhhh Typisch das kenne ich von meiner Schwester. Ich glaube das ist Taktik um möglichst viel kohle einzusparen und Zinsen abzugreifen. Damit lassen sich auch Untätigkeitsklagen umschiffen die nach 3 Monaten fällig würden.[/QUOTE]

denk ich auch, da muss man schon ziemlich hartnäckig sein aber scheinbar gibt es genug, die lieber auf den Felgen kauen, bevor sie da nachhaken und ihr Recht einfordern. Trotzdem wäre es besser, man würde von vornerein fair behandelt werden.

Um jeden Krümel muss man kämpfen, sonst wird man ausgenommen wie eine Weihnachtsgans... cést la vie
HephApropo um Krümmel kämpfen: Ich bekomme jetzt doch alg2 zugestanden nach dem ich etwas Dampf gemacht habe soll heißen ich darf auf meinen 32 Quadratmeterchen wohnen bleiben. Nur gut das ich noch ein paar Ersparnisse hatte und die letzten 400 €uro Gehalt im Dezember reinkamen mit denen ich die Miete für diesen und die letzten 2 Monate begleichen konnte sonst wäre es sehr eng geworden.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Deswegen doch, das ist kein Widerspruch. Wenn ich die Hürde zu einer Klage verschärft wird, dann braucht man seltener Klagen fürchten, folglich kann man seinen Rahmen bevor es zur Klage kommt, stärker ausnutzen.[/B][/QUOTE]

Glaube ich eher nicht. Wer wirklich klagen will, der zieht das auch irgendwie durch.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Um jeden Krümel muss man kämpfen, sonst wird man ausgenommen wie eine Weihnachtsgans... cést la vie [/B][/QUOTE]

Das war noch nie anders. Und wer nicht kämpfen mag, der kaut eben auf der Felge, wahrhaftig oder metaphorisch. Aber das ist nun wirklich kein reines Problem von oder seit Hartz4.

....
Kampfsau[QUOTE]Apropo um Krümmel kämpfen: Ich bekomme jetzt doch alg2 zugestanden nach dem ich etwas Dampf gemacht habe soll heißen ich darf auf meinen 32 Quadratmeterchen wohnen bleiben. Nur gut das ich noch ein paar Ersparnisse hatte und die letzten 400 €uro Gehalt im Dezember reinkamen mit denen ich die Miete für diesen und die letzten 2 Monate begleichen konnte sonst wäre es sehr eng geworden.[/QUOTE]

Ja, solange man sich Ersparnisse leisten kann, ohne wäre ich auch aufgeschmissen gewesen.

Das Konto überziehen ist sowieso gaanz mies. Besser wenn das nicht notwendig ist. Das widerspricht sowieso meiner Natur, mehr auszugeben als da ist. Das ist ja irgendwie nicht richtig aber andere haben dabei scheinbar weniger Hemmungen.
softcake[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]So schauts aus... und wie man die letzen Rechte der Rechtlosen noch mehr beschneiden möchte, ist den Neoliberalen auch schon eingefallen. 75 Euro Gerichtsgebühr beim Sozialgericht...

Damit ist man völlig ausgehebelt... fals das so kommt. Man kann echt nicht soviel fressen wie man hier Kotzen muss.

[URL=http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-cdu-fordert-75-euro-gerichtsgebuehr-8873.php]Quelle[/URL] [/B][/QUOTE]

hast du nicht behauptet plan von deinen rechten zu haben?

dann weisst du doch sicherlich das das gar nicht machbar ist.
und jemand der sowas auch noch veröffentlicht.. der ist genauso dumm.

warum taucht sowas wohl nicht in den medien auf? vielleicht weil die das mal recheriert haben?

falls dir noch kein licht aufgeht, empfehle ich §183 SGG


und wieder raus hier
soft
HephErstens wäre es dann wohl auf eine Änderung des 183 SSG rausgelaufen auf den man durchaus linken darf. Was ich [URL=http://www.gesetze-im-internet.de/sgg/__183.html]hier[/URL] mal tue. Darüber Hinaus könnte man die 75€ auch als Aufschlag auf § [URL=http://www.gesetze-im-internet.de/sgg/__93.html]93[/URL] in Form einer gesonderten Bearbeitungsgebühr erhoben werden.

Zweitens ging das durchaus durch die diverse Medien nur weil RTL oder das ZDF das nicht bringen heißt es nicht das es nicht gesagt wurde. Um genau zu sein Kann man die [URL=http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article11919989/CDU-Politiker-fordert-Gebuehr-bei-Sozialgerichten.html]Welt[/URL] als Online quelle nehmen aber das Ding ging ja nur über den DPA ticker und war mit Lokal (brandenburg) Geflagt.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]

falls dir noch kein licht aufgeht, empfehle ich §183 SGG
[/B][/QUOTE]

Als ob DAS ein Hinderungsgrund wäre. Nee Du, Papier ist geduldig. Rein nach Gesetzestext hätte Hartz4 in dieser Form niemals eingeführt werden dürfen. Es existiert dennoch. ;-)

....
HephRecht haben, Recht bekommen und Recht machen sind 4 verschiedene Dinge. ;)
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
falls dir noch kein licht aufgeht, empfehle ich §183 SGG
[/QUOTE]

Wo welchem Rechtstaat lebst Du denn? Ok ... offensichtlich nicht in Düsseldorf, aber ebenso wenig in einem anderen Ort der Bananenrepublik Deutschland.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Heph [/i]
[B]Recht haben, Recht bekommen und Recht machen sind 4 verschiedene Dinge. ;) [/B][/QUOTE]

Inoffizielle Gesetzesänderung der Bertelsmann Stiftung:

"Die Würde des Menschen steht unter Finanzierungsvorbehalt"

sponsored by Ihre Pharmaindustrie
Waldemar[QUOTE]hast du nicht behauptet plan von deinen rechten zu haben?[/QUOTE]

Ups..Frau Schlau Schlau! Hast du nicht mit deinen Post grade behauptet überhaupt keinen Plan zu haben... :D

Irgendwie mag ich nicht glauben das du irgendwie jemals einen Plan von irgendwas hast..
softcake[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Ups..Frau Schlau Schlau! Hast du nicht mit deinen Post grade behauptet überhaupt keinen Plan zu haben... :D

Irgendwie mag ich nicht glauben das du irgendwie jemals einen Plan von irgendwas hast.. [/B][/QUOTE]

verglichen mit der welt in der du so lebst mag das so ankommen.
aber in der welt in der ich lebe durchaus :-)


nee... so einfach lässt sich das eben nicht ändern, eben weil man dann auf alle leistungsbezieher aller sozialleistungen etc etc ausweichen müsste.
rein wegen der gleichbehandlung geht das einfach nicht.

richtig, papier ist geduldig, aber immerhin denke ich das in der mehrheit aller fälle recht gesprochen wird.
aber ich werds bald wissen... ich hab nach meiner erfolgreichen klage gegen eine arge nun eine gegen die deitsche rentenversicherung laufen.

da ich nun aber auch persönlich mit H4 zu tun hab, kann ich euer ewiges klagelied null verstehen.mir begegnen nur freundliche motivierte leute in der arge. wohlgemerkt- persönlich heisst das ich nicht in meinem ehrenamt damit zu tun hab, noch weiss die arge davon.
und da wir anspruch auf diversen mehrbedarf haben und diverese andere sozialleistungen beziehen ist dieser fall eine absolute fachliche herausforderung für den sachbearbeiter.
nun denn.. man wird sehen was draus wird wenn der bescheid eintrudelt.



soft
softcake[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Als ob DAS ein Hinderungsgrund wäre. Nee Du, Papier ist geduldig. Rein nach Gesetzestext hätte Hartz4 in dieser Form niemals eingeführt werden dürfen. Es existiert dennoch. ;-)

.... [/B][/QUOTE]

ich persönlich finde schon das es hätte eingeführt werden dürfen.
aber das ist wirklich ne glaubensfrage. keine der rechtlichen auslegung.


soft
Waldemar[QUOTE]ewiges klagelied null verstehen.mir begegnen nur freundliche motivierte leute in der arge[/QUOTE]

Ach weil Angestellte zu dir freundlich sind... sind die Sanktionen für dich i.O. und Willkür und Schikane sind ausgeschlossen. Die ca. 60% Klagen die gewonnen werden.. sind natürlich nur weil sich da einer mal geirrt hat..weil die fachliche Kompetenz fehlt.. kann ja mal vorkommen.

Die Fakten: Hohe Aktenberge türmen sich auf dem Tisch des Berliner Richters Marcus Howe (42). Die Klagen von Hartz-IV-Empfängern füllen seine Regale bis zur Decke. Im 15-Minuten-Takt gehen die Beschwerden im größten deutschen Sozialgericht ein. Für 2010 steht in Berlin ein Klage-Rekord von über 30 000 Fällen an.

Sozialrichter Howe bringt es gleich auf den Punkt: „Wir müssten unser Haus ein Jahr schließen, um die Aktenberge abzuarbeiten.“ 120 Kollegen sind mit Hartz-Fällen befasst. Und obwohl sich die Zahl der Richter seit der Sozialreform 2005 verdoppelt hat, wachsen die Aktenstapel weiter.

Warum ist das wohl so.. Weil die Gesetze einfach wilkürlich ausgelegt werden! Die Arge handelt vollig unabsichtlich? Achja und weil sie so freundlich sind..

In was für ner Welt lebst du eigentlich?
HephNavch dem öffnen des Alg2 Bescheides muss sagen: ich habe mich zu früh gefreut. Ich bekomme nur 139 Leistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes aber keine Beihilfe zur Miete und Heizung.

Der Kampf geht weiter.

edit [u]weil das hier funzt[/u]: Mit 175 € Wohngeld würde ich noch besser dastehen.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]ich persönlich finde schon das es hätte eingeführt werden dürfen.
aber das ist wirklich ne glaubensfrage. keine der rechtlichen auslegung.


soft [/B][/QUOTE]

Nach der Urfassung des Grundgesetzes(1949) hätte die Wehrpflicht im Grunde nicht eingeführt werden dürfen,
nach der stillschweigenden Neufassung des GG hätte die Wehrpflicht niemals ausgesetzt werden dürfen.
Also: so what?
HellscreamDas Problem ist doch das die meisten im Grund Gesetz etwas sehen was es nicht ist. Das Grund Gesetz ist eben keine unabänderliche Verfassung und auch kein heiliger Text den man anhimmeln muss, sondern nur eine zumeist unklar formulierte Leitlinie die jederzeit abgeändert werden kann sollte der politische Wille der politischen Kader dazu gegeben sein.
Mondenkind79[URL=http://tinyurl.com/2wjzhfo][color=red]Bilanz und Ausblick[/color][/URL] - Frohes Neues Jahr euch allen. ;)

Ich scheiß auf Hartz4... und lebe und ficke und lebe - jetzt. :D

Passende [URL=http://www.youtube.com/watch?v=wOCip3u3QQ8][color=red]musikalische Untermalung[/color][/URL].

[SIZE=1](Nicht zu ernst nehmen, bin grad betrunken *kicher*)[/SIZE]
Hugin & MuninManchmal hat man in betrunkenem Zustand besser Gedanken als nüchtern :D

Ebenfalls sehr lesenswert, wie ich finde: [URL=http://frank-meyer.eu/blog/index.php?p=2510&more=1&c=1&tb=1&pb=1#more2510]klick[/URL]
Davy Crockett...und in 50 oder 100 Jahren wird es dann wieder heißen - wenn Kinder ihre Eltern oder Großeltern fragen: "warum habt ihr damals nichts getan, warum habt ihr euch nicht dagegen aufgelehnt, ihr müsst doch erkannt haben, dass es sich um ein durch und durch korruptes, verlogenes und verbrecherisches System gehandelt hat...wieso habt ihr euch diesen Schweinen unterworfen...?"...und die Ausfllüchte werden abermals wieder genau dieselben sein: "wir haben von nichts gewußt!, "wir haben nur Befehle, bzw. Gesetze befolgt, usw"...immer derselbe Mist...solange Menschen irgendwelchen "Führern" in Form von Parteien und Regierungen ergeben sind, solange sie kein System entwickeln, in dem jeder gleichberechtigten Zugang zu allen Ressourcen bekommt, sind und bleiben sie Ausbeuter und Schweine...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
[B]...und in 50 oder 100 Jahren wird es dann wieder heißen - wenn Kinder ihre Eltern oder Großeltern fragen: "warum habt ihr damals nichts getan, warum habt ihr euch nicht dagegen aufgelehnt, ihr müsst doch erkannt haben, dass es sich um ein durch und durch korruptes, verlogenes und verbrecherisches System gehandelt hat...wieso habt ihr euch diesen Schweinen unterworfen...?"...und die Ausfllüchte werden abermals wieder genau dieselben sein: "wir haben von nichts gewußt!, "wir haben nur Befehle, bzw. Gesetze befolgt, usw"...immer derselbe Mist...solange Menschen irgendwelchen "Führern" in Form von Parteien und Regierungen ergeben sind, solange sie kein System entwickeln, in dem jeder gleichberechtigten Zugang zu allen Ressourcen bekommt, sind und bleiben sie Ausbeuter und Schweine... [/B][/QUOTE]

In reiner Analogie zu dieser latenten Faschismuskeule ~> Vielleicht hätte es ja geholfen, wenn sich damals wenigstens die Juden, Zigeuner etc. selbst gewehrt hätten? Aber das ist hypothetisch und Opferlämmer sind immer noch besser zu entschuldigen als Aggressoren, obwohl sie beide Bestandteil des Gleichen sind.


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xMoriturusx[QUOTE]Vielleicht hätte es ja geholfen, wenn sich damals wenigstens die Juden, Zigeuner etc. selbst gewehrt hätten?[/QUOTE]

Wie willst Du Dich gegen ein SS-Trupp der Deine Familienmitglieder abtransportiert wehren? Vielleicht ein Bömbchen basteln und auf ins Gefecht? Mal wieder einer der geilsten Beiträge in diesem Forum, den man archivieren sollte, köstlich :D

Vermutlich hat der Holocaust nie stattgefunden, das ist nur Hirngespinst von Opferlämmern, die ja eigentlich selber schuld waren. Kollektiver Suizid sozusagen.

Weniger BILD lesen, stattdessen bilden:

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust#J.C3.BCdischer_Widerstand[/url]
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Wie willst Du Dich gegen ein SS-Trupp der Deine Familienmitglieder abtransportiert wehren? Vielleicht ein Bömbchen basteln und auf ins Gefecht?[/quote]

Immer noch besser als darauf zu warten, dass irgendwer anderes es tut. Wenn es mir beschissen geht, dann wehre ich mich. Erst recht wenn ich nichts mehr zu verlieren hätte.

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Mal wieder einer der geilsten Beiträge in diesem Forum, den man archivieren sollte, köstlich :D [/quote]

Pack es halt in den Perlen-Thread.

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Vermutlich hat der Holocaust nie stattgefunden, das ist nur Hirngespinst von Opferlämmern, die ja eigentlich selber schuld waren. Kollektiver Suizid sozusagen.[/quote]

Deine Rhetorik hat was von einem vergeistigten Münchhausen-Syndrom.

[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Weniger BILD lesen, stattdessen bilden:

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust#J.C3.BCdischer_Widerstand[/url] [/QUOTE]

Aha - das eherne Gesetz, Wikipedia oder Bild. Nee ist klar. Wenn das alles ist. Mir ist nichts über Aufstände in den Lägern bekannt. Die Deportationen liefen weitgehend widerstandslos und alleine das ist mir vollkommen unerklärlich (wenn mir jemand mein Zuhause nimmt, dann muss mir mE klar werden was das bedeutet). Genau wie die Tatsache, dass offensichtlich erwartet wird, dass alle anderen sich für Arbeitslose einsetzen sollen, außer sie sich selbst. Und genau das bezeichne ich als Opferlammmentalität die in Lethargie auf Solidarität wartet, wobei eben jene erst dann eintreten kann wenn man selbst einen Anlass dazu schafft. Hätten mehr Deutsche mit ansehen müssen, wie massenhaft sich der Wegnahme ihrer Wohnungen und Häuser sich verweigernde Juden auf offener Straße erschossen worden wären, dann wäre die Wahrscheinlichkeit der Verdrängung und des Wegsehens zumindest rapide gesunken.

Und ich ließe mich eher im Kampf erschießen als willig zur Schlachtbank zu traben. Denn spätestens im Lager selbst wurde dieses Vorhaben offenbar. Konkret hätte ich mich lieber von einem Aufseher erschießen lassen und mein Kind gleich mit dazu, als durch medizinische Experimente einen langsamen und qualvollen Tod zu sterben oder gar erleben zu müssen wie das einem meiner Lieben widerfährt.Ich kann derartige Duldsamkeit einfach nicht nachvollziehen. Ich bin da eher wie ein Tier, das, wird es endgültig in die Enge getrieben, sich mit Klauen und Zähnen wehrt. Mir hat dieser Umstand in meinem Lebenslauf auch schon öfter mal den Hintern gerettet, davon bin ich überzeugt.

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xMoriturusxJuden haben sich gewehrt, und längst nicht jeder ist auf Grund dessen im KZ lebendig angekommen. Da kannst Du noch so viel spucken, kratzen, fauchen und um Dich schlagen. Im Gegenzug erhälst Du einen Kopfschuss - Du ließt richtig "Arbeit macht frei" (oder auch nicht) oder Kopfschuss. In diesem Sinne: "Jedem das Seine".
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Juden haben sich gewehrt, und längst nicht jeder ist auf Grund dessen im KZ lebendig angekommen. Da kannst Du noch so viel spucken, kratzen, fauchen und um Dich schlagen. Im Gegenzug erhälst Du einen Kopfschuss - Du ließt richtig "Arbeit macht frei" (oder auch nicht) oder Kopfschuss. In diesem Sinne: "Jedem das Seine". [/B][/QUOTE]

Wie bereits erklärt, ich hätte den Kopfschuss vorgezogen.

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Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]In reiner Analogie zu dieser latenten Faschismuskeule ~> Vielleicht hätte es ja geholfen, wenn sich damals wenigstens die Juden, Zigeuner etc. selbst gewehrt hätten? Aber das ist hypothetisch und Opferlämmer sind immer noch besser zu entschuldigen als Aggressoren, obwohl sie beide Bestandteil des Gleichen sind.


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...ein kleines AN-Witzchen zum Frühstück - die perfekte Beilage zu meinem morgendlichen Dioxin-Ei: Na klar, sie sind bereitwillig selber in die ihnen zugedachte Opfer-Rolle geschlüpft...macht ja auch solchen Spaß, sich vergasen zu lassen... "die wollten sich nur wichtig machen", oder: "sie hätten ja auch - das oder das tun künnen"...nun, sie haben immerhin etwas getan - doch da war es bereits zu spät - und sie alleine hatten keine Chance, das Regime in Deutschland zu stürzen...dafür musste erst der Russe kommen - doch der kam erst 45...doch zuvor gab es den Aufstand im Warschauer-Ghetto, am Ende wurden sie dafür von der SS niedergemtzelt...

...ach, AN...manchmal wünsche ich mir, ich könnte an deiner Mischung aus Naivität und Verblendung teilhaben, von der ich nie weiß, ob sie beneidens- oder bedauernswert ist...because ignorance is strength...doch leider nur die Stärke des jeweils anderen...Weihnachten ist zwar scvhon wieder vorbei - dafür wünsche ich dir schon jetzt frohe Ostern: möge dich der Osterhase in diesem Jahr mit besonders vielen Eiern beglücken!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
[B]...ein kleines AN-Witzchen zum Frühstück - die perfekte Beilage zu meinem morgendlichen Dioxin-Ei: Na klar, sie sind bereitwillig selber in die ihnen zugedachte Opfer-Rolle geschlüpft...macht ja auch solchen Spaß, sich vergasen zu lassen... "die wollten sich nur wichtig machen", oder: "sie hätten ja auch - das oder das tun künnen"...nun, sie haben immerhin etwas getan - doch da war es bereits zu spät - und sie alleine hatten keine Chance, das Regime in Deutschland zu stürzen...dafür musste erst der Russe kommen - doch der kam erst 45...doch zuvor gab es den Aufstand im Warschauer-Ghetto, am Ende wurden sie dafür von der SS niedergemtzelt...

...ach, AN...manchmal wünsche ich mir, ich könnte an deiner Mischung aus Naivität und Verblendung teilhaben, von der ich nie weiß, ob sie beneidens- oder bedauernswert ist...because ignorance is strength...doch leider nur die Stärke des jeweils anderen...Weihnachten ist zwar scvhon wieder vorbei - dafür wünsche ich dir schon jetzt frohe Ostern: möge dich der Osterhase in diesem Jahr mit besonders vielen Eiern beglücken! [/B][/QUOTE]

Ach danke, Xeno - Du bist so gut zu mir! :D

Aber Du hättest vielleicht auch meine Folgepostings lesen sollen. ;-)

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Es hatten ja schon 2002 ein paar Leute [URL=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25776808.html]gute Ideen[/URL] und darüber hinaus ist [URL=http://skylla.wzb.eu/pdf/2001/i01-206.pdf]das hier[/URL] (bereits aus 2001 - wir reden also nicht über ein neues Phänomen) auch interessant, so man das denn nicht schon eh längst wusste.

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Nichtsdestotrotz liegt es noch immer auch an jedem selbst, etwas für sich zu tun und für sich einzustehen. Wer das nicht will, dem helfen auch noch so viele Initiativen von außen nicht nennenswert weiter, denn er wird dadurch immer abhängig von irgendwem bleiben, der sein Leben für ihn bestimmt. Wer das mag, bitte. Aber in solchem Kontext sehe ich mich nicht animiert zur Solidarität.

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Kampfsau[QUOTE]In reiner Analogie zu dieser latenten Faschismuskeule ~> Vielleicht hätte es ja geholfen, wenn sich damals wenigstens die Juden, Zigeuner etc. selbst gewehrt hätten? Aber das ist hypothetisch und Opferlämmer sind immer noch besser zu entschuldigen als Aggressoren, obwohl sie beide Bestandteil des Gleichen sind.[/QUOTE]

Das haben sie doch, das ist nur nicht ganz so leicht wenn man zu einer Minderheit gehört. Die NSDAP hat auch noch eine ganze Weile nach ihrer Machteinnahme erbitterte Straßenkämpfe mit ihren politischen Feinden geführt.

[QUOTE]Immer noch besser als darauf zu warten, dass irgendwer anderes es tut. Wenn es mir beschissen geht, dann wehre ich mich. Erst recht wenn ich nichts mehr zu verlieren hätte.[/QUOTE]

Wenn man es sich mal überlegt, ist es doch genau das, was die Lage Israels so verfahren macht. Sie sind ein Volk dass aus vielen Menschen hervorgegangen ist, die diesen Schrecken erleben mussten, die wussten wie es ist, wenn man sich erniedrigen und quälen lässt. Diese Erniedrigung hat dafür gesorgt, dass sie sich sagten "einmal und nie wieder" und dadurch ist das israelische Volk im Verhältnis zu seiner Größe sehr wehrhaft.

Die Männer werden fast obligatorisch zu 3 Jahren Wehrdienst eingezogen. Und über so einen Zeitraum kann man verdammt gut ausgebildet werden. Und darauf folgen relativ häufige Wehrübungen als Reservist.

Obwohl ich auch glaube dass das nur ein Faktor ist, neben der finanziellen und militärischen Unterstützung und der Atombombe, die dafür sorgt,dass sich Israel angesichts seiner feindlich gesinnten Nachbarschaft überhaupt noch als Staat behaupten kann.

[QUOTE]Und ich ließe mich eher im Kampf erschießen als willig zur Schlachtbank zu traben. Denn spätestens im Lager selbst wurde dieses Vorhaben offenbar. Konkret hätte ich mich lieber von einem Aufseher erschießen lassen und mein Kind gleich mit dazu, als durch medizinische Experimente einen langsamen und qualvollen Tod zu sterben oder gar erleben zu müssen wie das einem meiner Lieben widerfährt.Ich kann derartige Duldsamkeit einfach nicht nachvollziehen. Ich bin da eher wie ein Tier, das, wird es endgültig in die Enge getrieben, sich mit Klauen und Zähnen wehrt. Mir hat dieser Umstand in meinem Lebenslauf auch schon öfter mal den Hintern gerettet, davon bin ich überzeugt.[/QUOTE]

Ich kann das schon nachvollziehen. Ich hätte wahrscheinlich auch den Tod mit der Waffe in der Hand vorgezogen, anstatt auf das Exekutionskommando zu warten wenn sich mir nur diese beiden Optionen gestellt hätten.Als Soldat haben es einige ja trotzdem irgendwie geschafft bis zum Kriegsende am Leben zu bleiben.

Andererseits muss man sich überlegen, dass jeder Mensch ein einziges Leben hat, nicht mehr und nicht weniger. Folglich ist es ihm sehr wichtig dieses zu erhalten. Darum bringt ein hysterischer Gewaltausbruch nichts, wenn der Feind die klare Übermacht hätte.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum wir angesichts des Todes meist so "feige" sind. Die Helden sterben doch alle ziemlich früh, wahrscheinlich bevor sie noch in der lage dazu waren, ihre Heldengene weiterzugeben. Wahrscheinlich gebe es keine Menschen mehr.

Und ich bin froh dass du keine Mutter bist, wenn du so leichtfertig sein Leben wegwerfen würdest, nur weil du entscheiden würdest, es gebe für euch keine Zukunft. Natürlich hätte sie sterben und leiden können aber das Ende war noch nicht festgeschrieben. Es haben auch immer welche überlebt, eben weil sie nicht die Furie gespielt haben.

Oder meinst du das ist nie passiert, dass jemand durchgedreht ist und sich zu wehren versucht hat? Die sind dann entweder direkt erschossen worden oder wurden zu Tode gejagd.

Aber natürlich ist immer jeder selber Schuld. Die Armen daran, dass sie Arm sind usw. Warum auch noch auf die gesellschaftlich schwachen einprügeln, warum nicht gezielt gegen die Täter vorgehen?
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Warum auch noch auf die gesellschaftlich schwachen einprügeln, warum nicht gezielt gegen die Täter vorgehen? [/B][/QUOTE]

Weil es kein reines S/W gibt.

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xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Weil es kein reines S/W gibt.
[/QUOTE]

Doch, die Juden sind am Holocaust [b]gänzlich[/b] unschuldig.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Doch, die Juden sind am Holocaust [b]gänzlich[/b] unschuldig. [/B][/QUOTE]

Das ist richtig. Ich legte allerdings auch dar, inwiefern ich in manchen Dingen die Duldsamkeit nicht nachvollziehen kann und warum ich glaube, dass hätten die Menschen sich von Anfang an mehr gewehrt, einiges hätte etwas anders verlaufen können.

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Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]In reiner Analogie zu dieser latenten Faschismuskeule ~> Vielleicht hätte es ja geholfen, wenn sich damals wenigstens die Juden, Zigeuner etc. selbst gewehrt hätten? Aber das ist hypothetisch und Opferlämmer sind immer noch besser zu entschuldigen als Aggressoren, obwohl sie beide Bestandteil des Gleichen sind.


. [/B][/QUOTE]

Ja, das sind so Sprüche, die man als gemütlicher, glücksverdummter und dickgefütterter Mensch von heute gerne klopft.

Ich möchte mal sehen, wie DU reagiert hättest, wenn die SS bei dir vor der Tür steht. Ob du mit einem coolen Hechtsprung zum Küchenmesser geeilt wärst, um wenigstens noch einen der Schächer ins Grab mitzunehmen - oder ob du dich, wie die meisten Menschen damals, an den Glauben geklammert hättest, dass noch alles in Ordnung kommt, und mitgegangen wärst.
HellscreamTraurig das viele immer noch nicht realisieren was hier passiert ist und sich in zwielichtigen Schuldzuweisungsdebatten üben. Mehr Worte braucht es eigentlich nicht, eigentlich ist schon alles gesagt worden und es bleibt dennoch dabei. Wirklich kluge Menschen wie zum Beispiel Pier Bourdieu und viele andere haben oft genug auf die Strukturen aufmerksam gemacht die uns heimsuchen, aber es ist ein Ruf in Leeren Raum. In Leere Köpfe möchte man hinzufügen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Ja, das sind so Sprüche, die man als gemütlicher, glücksverdummter und dickgefütterter Mensch von heute gerne klopft.

Ich möchte mal sehen, wie DU reagiert hättest, wenn die SS bei dir vor der Tür steht. Ob du mit einem coolen Hechtsprung zum Küchenmesser geeilt wärst, um wenigstens noch einen der Schächer ins Grab mitzunehmen - oder ob du dich, wie die meisten Menschen damals, an den Glauben geklammert hättest, dass noch alles in Ordnung kommt, und mitgegangen wärst. [/B][/QUOTE]

Als ich den Lauf der Pistole meines Luden im Hals hatte, da habe ich mich angepisst. Das ist mir danach nicht mehr passiert, da habe ich mich gewehrt. Hätte ich das von Anfang an getan, dann wäre vieles anders gelaufen in meinem Leben, sehr vieles. Dann hätte ich z. B. die Knarre erst gar nicht im Rachen gehabt.

Weißt Du, Eli - es gibt immer Gründe (persönliche Erfahrungen z. B.) für die Ansichten Deiner Mitmenschen, auch wenn das schwerlich in Deinen selbstgefälligen, streng nach Lehrbuch strukturierten Schädel geht. Das Leben schert sich nicht um Bücher, aber das sagte ich Dir ja schon öfter einmal.

++++

edit:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i]
[B]Traurig das viele immer noch nicht realisieren was hier passiert ist und sich in zwielichtigen Schuldzuweisungsdebatten üben. Mehr Worte braucht es eigentlich nicht, eigentlich ist schon alles gesagt worden und es bleibt dennoch dabei. Wirklich kluge Menschen wie zum Beispiel Pier Bourdieu und viele andere haben oft genug auf die Strukturen aufmerksam gemacht die uns heimsuchen, aber es ist ein Ruf in Leeren Raum. In Leere Köpfe möchte man hinzufügen. [/B][/QUOTE]

Ich sehe die Strukturen sehr wohl. Allerdings bin ich nicht so hohl (um bei Deinen Nettigkeiten zu verweilen), davon auszugehen, dass nicht jeder Mensch auf sein Leben und Handeln auch einen gewissen Einfluss ausübt. Ich finde es immer wieder befremdlich, wie einfach es sich viele Menschen machen. Da schreibt jemand was, der ist angeblich klug weil er hübsch schwurbeln kann und zack, der muss es ja wissen. AMEN Anstatt mal selbst das Hirn anzuwerfen oder mit alten Leuten zu sprechen. Das kann auch sehr heilsam sein, vor allen Dingen in Punkto vorschneller Aburteilungen und s/w-Schuldzuweisungsschubladen.

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JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Ja, das sind so Sprüche, die man als gemütlicher, glücksverdummter und dickgefütterter Mensch von heute gerne klopft.

Ich möchte mal sehen, wie DU reagiert hättest, wenn die SS bei dir vor der Tür steht. Ob du mit einem coolen Hechtsprung zum Küchenmesser geeilt wärst, um wenigstens noch einen der Schächer ins Grab mitzunehmen - oder ob du dich, wie die meisten Menschen damals, an den Glauben geklammert hättest, dass noch alles in Ordnung kommt, und mitgegangen wärst. [/B][/QUOTE]

Wahrlich ein guter Beitrag!

Nun, ich wage es mal mich aus dem Fenster zu lehnen und behaupte, dass folgender Liedtext in keiner Weise auf einen einzigen HartzIV-empfänger zutrifft.
Auf keinen!

--->Wohin auch das auge blicket
Moor und heide nur ringsum
Vogelsang uns nicht erquicket
Eichen stehen kahl und krumm

Wir sind die moorsoldaten
Und ziehen mit den spaten
Ins moor

Hier in dieser öden heide
Ist das lager aufgebaut,
Wo wir fern von jeder freude
Hinter stacheldraht verstaut

Wir sind die moorsoldaten
Und ziehen mit den spaten
Ins moor

Morgens ziehen die kolonnen
Durch das moor zur arbeit hin
Graben bei dem brand der sonne
Doch zur heimat steht der sinn

Wir sind die moorsoldaten
Und ziehen mit den spaten
Ins moor

Wir sind die moorsoldaten
Und ziehen mit den spaten
Ins moor

Auf und nieder geh'n die posten
Keiner, keiner kann hindurch
Flucht wird nur das leben kosten
Vierfach ist umzäunt die burg

Wir sind die moorsoldaten
Und ziehen mit den spaten
Ins moor

Wir sind die moorsoldaten
Und ziehen mit den spaten
Ins moor

Doch für uns gibt es kein klagen
Ewig kann nicht winter sein
Einmal werden froh wir sagen
Heimat, du bist wieder mein!

Dann zieh'n die moorsoldaten
Nicht mehr mit den spaten
Ins moor

Dann zieh'n die moorsoldaten
Nicht mehr mit den spaten
Ins moor............

(Fassung: Hannes Wader)
herbstliebeStimmt, Soldaten sind keine HartzIV-Empfänger.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von herbstliebe [/i]
[B]Stimmt, Soldaten sind keine HartzIV-Empfänger. [/B][/QUOTE]


Der geschichtliche Hintergrund des Liedes ist dir bekannt?:rolleyes:
herbstliebeNein kannte ich nicht. Und ja du hast Recht, ich hätte es vorher googlen können.
ArrogantNickMir tut es eigentlich leid, dass durch meine Antwort auf Xenos Post, wir wieder bei dieser unsäglichen Gleichmacherei gelandet sind, die sich nicht entblödet, das heutige Deutschland mit einem KZ gleich zu setzen. Blöderweise bin ich darauf eingestiegen, was ich, hier nun mit Vorankündigung, zukünftig strikt unterlassen werde. Es ist schon vollkommen richtig, dass wohl nichts Anderes bleibt, als Nazivergleiche in diesem Kontext konsequent zu ignorieren, sonst facht man nur weiter etwas an, was im Grunde absolut absurd ist.

.
WaldemarDiese Gleichmacherei und Pauschalisierung ist genau... DAS Problem unserer Gesellschaft. Keiner schaut auf Einzelschicksale... auch nicht auf Deins AN. Ich bewundere das Kämpferische Wesen trotzdem. Aber das Thema KZ usw. ist sicherlich ein heikles und schweres Thema. Das was du ansprichst grade in Bezug auf Opferlämmer.

Aber das gehört hier auch nicht rein. Wenn sich doch viele 1 Euro Jobber fast so "fühlen" wie die Moorsaldaten oder zumindestens als Zwangsarbeiter, Sklaven und die Verarschten...

Jedoch würde ich mir nicht anmaßen auch nur ein Stück von dem Leid zu kennen.. was jene durchmachen mussten.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Diese Gleichmacherei und Pauschalisierung ist genau... DAS Problem unserer Gesellschaft. Keiner schaut auf Einzelschicksale... auch nicht auf Deins AN. Ich bewundere das Kämpferische Wesen trotzdem. Aber das Thema KZ usw. ist sicherlich ein heikles und schweres Thema. Das was du ansprichst grade in Bezug auf Opferlämmer.

Aber das gehört hier auch nicht rein. Wenn sich doch viele 1 Euro Jobber fast so "fühlen" wie die Moorsaldaten oder zumindestens als Zwangsarbeiter, Sklaven und die Verarschten...

Jedoch würde ich mir nicht anmaßen auch nur ein Stück von dem Leid zu kennen.. was jene durchmachen mussten. [/B][/QUOTE]

Ja, im Grunde hast Du recht damit. Wie gesagt, ich will das nun auch nicht weiter hier aufrollen. Prinzipiell sind das was ich beschrieb, eher Gedanken die ich mir im Privaten mache, bzw. im persönlichen Gespräch, wo sie vermutlich sehr viel besser aufgehoben sind. Schon alleine weil man da sofort nachfragen und ggf. auftretende Verständnisschwierigkeiten und Missverständnisse beseitigen kann - gerade bei solch heiklen Themen.

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JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Mir tut es eigentlich leid, dass durch meine Antwort auf Xenos Post, wir wieder bei dieser unsäglichen Gleichmacherei gelandet sind, die sich nicht entblödet, das heutige Deutschland mit einem KZ gleich zu setzen. Blöderweise bin ich darauf eingestiegen, was ich, hier nun mit Vorankündigung, zukünftig strikt unterlassen werde. Es ist schon vollkommen richtig, dass wohl nichts Anderes bleibt, als Nazivergleiche in diesem Kontext konsequent zu ignorieren, sonst facht man nur weiter etwas an, was im Grunde absolut absurd ist.

. [/B][/QUOTE]

Die von mir sehr geschätzten Autoren Michael Lerchenberg und Christian "Fonsi" Springer haben auch
daneben gegriffen, damals am Nockherberg...
Einen Fazke, der im Spassmobil durch die Gegend reist, den vergleicht man nicht unbedingt mit einem KZ-Aufseher.
Nun, es ist schon sortenrein zu trennen.
Für mich keine Schwierigkeit.
Die KZs und die Zwangsarbeit unter den Nazis hatten einfach nicht den Zweck Menschen in Arbeit zu bringen.
Punkt.Aus.
Es war Vernichtung durch Arbeit.

Menschen für 3EUR pro Stunde zum Saubermachen durch die Parks zu schicken kann unter Umständen auch
Blödsinn sein, im Einzelfall vielleicht diskriminierend und beleidigend, aber erstens hören HartzIV-bezieher nicht auf Bürger zu sein(-->pol. Willensbildung/Rechtsstaatl.Möglichkeiten etc.).
Zum anderen gibt es keinen belegten Fall, wo jemand
in die Hartzschleife geschickt wurde, weil er Jude, Roma,
Homosexueller oder "Bibelforscher" ist.

Somit verstehe ich es nicht, dass man bei durchaus polemischen Vergleichen immer wieder in der bräunlichen Holzhackerecke der Stammtische landet.
Elementarsatz[quote]Arrogant:
Als ich den Lauf der Pistole meines Luden im Hals hatte, da habe ich mich angepisst. Das ist mir danach nicht mehr passiert, da habe ich mich gewehrt.[/quote]


Tja, ich müsste mir die Szene anschauen. Wollte der Zuhälter dich nur etwas einschüchtern (was natürlich auch verwerflich wäre, aber eine andere Situation als die eines Juden, bei dem die Nazis vor der Tür stehen)? Bestand wirklich die Gefahr, dass dein Gehirn eine Sekunde später die Wand dekorieren wird?

Wenn drei bewaffnete Schächer in SS-Uniform in deinem Wohnzimmer stehen, ist diese Gefahr sehr real. Und da würde ich doch gerne sehen, wie du dich heroisch "zur Wehr" setzt.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Tja, ich müsste mir die Szene anschauen. Wollte der Zuhälter dich nur etwas einschüchtern (was natürlich auch verwerflich wäre, aber eine andere Situation als die eines Juden, bei dem die Nazis vor der Tür stehen)? Bestand wirklich die Gefahr, dass dein Gehirn eine Sekunde später die Wand dekorieren wird?

Wenn drei bewaffnete Schächer in SS-Uniform in deinem Wohnzimmer stehen, ist diese Gefahr sehr real. Und da würde ich doch gerne sehen, wie du dich heroisch "zur Wehr" setzt. [/B][/QUOTE]

Lass es gut sein.

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Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Die von mir sehr geschätzten Autoren Michael Lerchenberg und Christian "Fonsi" Springer haben auch
daneben gegriffen, damals am Nockherberg...
Einen Fazke, der im Spassmobil durch die Gegend reist, den vergleicht man nicht unbedingt mit einem KZ-Aufseher.
Nun, es ist schon sortenrein zu trennen.
Für mich keine Schwierigkeit.
Die KZs und die Zwangsarbeit unter den Nazis hatten einfach nicht den Zweck Menschen in Arbeit zu bringen.
Punkt.Aus.
Es war Vernichtung durch Arbeit.

Menschen für 3EUR pro Stunde zum Saubermachen durch die Parks zu schicken kann unter Umständen auch
Blödsinn sein, im Einzelfall vielleicht diskriminierend und beleidigend, aber erstens hören HartzIV-bezieher nicht auf Bürger zu sein(-->pol. Willensbildung/Rechtsstaatl.Möglichkeiten etc.).
Zum anderen gibt es keinen belegten Fall, wo jemand
in die Hartzschleife geschickt wurde, weil er Jude, Roma,
Homosexueller oder "Bibelforscher" ist.

Somit verstehe ich es nicht, dass man bei durchaus polemischen Vergleichen immer wieder in der bräunlichen Holzhackerecke der Stammtische landet. [/B][/QUOTE]

...das ist kompletter Unsinn - Zwang bleibt Zwang - daran gibt es überhaupt nichts schönzureden...ob mir einer eine Knarre an den Kopf hält - oder mir mit bürokratischen Schikanen droht, die dazu geeignet sind - und auch diesem Zweck dienen sollen - mir die Existenzmöglichkeiten in diesem System noch weiter einzuschränken, bleibt sich am Ende gleich...in beiden Fällen handelt es sich um [I]Zwang[/I], da über meinen Kopf hinweg entschieden wird - und ich erpresst, bzw. dazu genötigt werde, mitzuspielen...also ist der Vergleich mit dem KZ nicht von der Hand zu weisen - sondern durchaus angemessen: wenn ich im KZ nicht arbeiten kann oder will, werde ich von den Aufsehern erschossen oder vergast - wenn ich nicht für die Bunzelrepube malochen will - droht man mir mit Sanktionen bis hin zum - weitestgehenden Entzug der materiellen Lebbnsgrundlage...nur ein paar mickrige "Grundbedürfnisse" erlaubt man mir noch zu erfüllen...und wenn ich mich dann dagegen auflehne - sei es aus Stolz oder einfach aus purer Not heraus - wird das
System mich ebenso behandeln wie die Aufständischen von Warschau...denn eines sollte selbst dem allerdümmsten Bunzel endlich klar werden: dass [I]er[/I] nicht "der Staat" ist! auf dem Papier, welches bekanntlich geduldig ist, hört sich das alles toll an - "Rechtsstaat, Demokratie, Volksvertretung", etc. alles Lüge...den spätestens dann, wenn die Schergen und Büttel vor deiner Tür stehen - dann ist es aus mit dem "Souverän spielen", dann bist du nämlich nicht mehr "der Staat"....und du bist es auch nie gewesen..."der Staat" - das sind die, die das Sagen und die Macht haben, dir ihre "Ordnung" zu oktroyieren...

...und deine Ausführungen sind auch historisch gesehen daneben: denn die Zwangsarbeit von KZ-Insassen hatte für das 3. Reich durchaus auch einen wirtschaftlichen Nutzen - neben der "Vernichtung durch Arbeit", die zugegebenermassen primäres Ziel war...viele waren in der Rüstungsindustrie beschäftigt, besonders gegen Kriegsende, als "deutsche" Malocher infolge der hohen Kriegsverluste knapp geworden waren...
Kampfsau[QUOTE]Ja, das sind so Sprüche, die man als gemütlicher, glücksverdummter und dickgefütterter Mensch von heute gerne klopft.[/QUOTE]

Ich glaube in dem Fall auch sie hätte das auch so gemacht und wäre dann halt gestorben, wahrscheinlich ohne wirklich was zu bewirken. Bei Nazis war das doch was anderes. Die haben doch oft einfach so geschossen und wahrscheinlich erst recht, wenn man nur den Anschein macht, man könne Ärger machen.

[QUOTE]Das ist richtig. Ich legte allerdings auch dar, inwiefern ich in manchen Dingen die Duldsamkeit nicht nachvollziehen kann und warum ich glaube, dass hätten die Menschen sich von Anfang an mehr gewehrt, einiges hätte etwas anders verlaufen können.[/QUOTE]

Das stimmt allerdings, die Machtübernahme ging nicht von heute auf morgen voran. Wobei ich glaube, dass Jahrhunderte an entsprechender Prägung dazu beitrugen, dass die Menschen sich nach starker Führung sehnten. Wie hätten sie es besser wissen sollen? Die sind nunmal so erzogen worden. Im Mittelalter Leibeigene, im Kaiserreich von Eltern, Lehrern und ihrem Spieß zum Strammstehen,Geradeausgehen und bedingungsloser Kaisertreue geprügelt, gedrillt und zugeschnitten.

Ich glaube einfach man kann nicht von jedem erwarten, dass er entweder die Welt aus den Angeln hebt oder beim Versuch daran stirbt.


[QUOTE]Die KZs und die Zwangsarbeit unter den Nazis hatten einfach nicht den Zweck Menschen in Arbeit zu bringen. Punkt.Aus.[/QUOTE]

Die Arbeit war ja auch nicht für die Gefangenen gedacht, sondern allein für das Regime, dass davon profitiere, dass diese Arbeit erledigt wurde. Vernichtung war ein Nebeneffekt aber das produziert wurde, war doch das entscheidende, wo doch alle Hände im Krieg und an die Versorgung von Volk und Armee gebunden waren.

Deswegen ist der Nazivergleich auch nicht so unpassend. Die meisten Arbeitnehmer interessiert es doch einen Feuchten was ihre Arbeiter erleiden müssen, solange sie selber dadurch reich werden. Und hätten sie die Mittel die die Nazis damals genutzt haben, sie hätten diese wahrscheinlich auch genutzt.

Sklavenarbei gibt es auch immer noch, Weisenkinder die in Fabriken schuften und das was Europäer und Amerikaner mit vielen Ilegalen macht, grenzt auch oft an Erpressung und Sklaventum.

Und ich sehe sie auch tattäglich, die Leute die dazu in der Lage wären, soetwas zu tun.

[QUOTE]Zum anderen gibt es keinen belegten Fall, wo jemand in die Hartzschleife geschickt wurde, weil er Jude, Roma, Homosexueller oder "Bibelforscher" ist.[/QUOTE]

Man will ja immer den Schein der Rechtstaatlichkeit bewahren aber woher weißt du,dass es nicht so passiert ist?

Ich wiederhole es nochmal, ich denke wenn man dazu in der Lage ist etwas an seiner Situation zu ändern, indem man lernt, sich engagiert und einbringt, dann sollte man es auch tun.

Das ist immer noch besser als sich einfach seinem Schicksal zu ergeben. Denn durch Nichtstun wird man nicht aus Hartz 4 rauskommen. Nur wenn das manche Menschen aufgrund massiver Benachteiligung eben nicht so leicht da rausschaffen, finde ich es auch nicht richtig, allein ihnen dafür die Schuld zu geben.

Ich werfe ja auch nicht jedem begeisterten Schauspieler vor, dass er keine Karriere in Film und Fernsehen machen konnte. Vor allem wenn man in einem System lebt, in dem es Zwangsläufig Verlierer geben MUSS.

Das würde sich nicht ändern, indem sich alle einfach noch mehr anstrengen und es ihnen noch schlechter geht, wahrscheinlich würde dies alles nur verschärfen.
Elementarsatz[quote]Davy Crockett:

...das ist kompletter Unsinn - Zwang bleibt Zwang - daran gibt es überhaupt nichts schönzureden...ob mir einer eine Knarre an den Kopf hält - oder mir mit bürokratischen Schikanen droht, die dazu geeignet sind - und auch diesem Zweck dienen sollen - mir die Existenzmöglichkeiten in diesem System noch weiter einzuschränken, bleibt sich am Ende gleich...in beiden Fällen handelt es sich um Zwang, da über meinen Kopf hinweg entschieden wird - und ich erpresst, bzw. dazu genötigt werde, mitzuspielen...also ist der Vergleich mit dem KZ nicht von der Hand zu weisen - sondern durchaus angemessen: wenn ich im KZ nicht arbeiten kann oder will, werde ich von den Aufsehern erschossen oder vergast - wenn ich nicht für die Bunzelrepube malochen will - droht man mir mit Sanktionen bis hin zum - weitestgehenden Entzug der materiellen Lebbnsgrundlage...nur ein paar mickrige "Grundbedürfnisse" erlaubt man mir noch zu erfüllen...und wenn ich mich dann dagegen auflehne - sei es aus Stolz oder einfach aus purer Not heraus - wird das
System mich ebenso behandeln wie die Aufständischen von Warschau...[/quote]


Verzeihung (oder auch nicht), aber das ist mal wieder epochaler Hirndurchfall.

Du willst doch nicht ernsthaft die Tatsache, dass man in diesem Land für sein Geld arbeiten muss, und andernfalls, wenn man nicht arbeiten will, von den ALMOSEN, die man von dem arbeitenden Teil der Bevölkerung empfängt (da scheint dir dein Stolz keine Probleme zu machen, gell?), kein rauschhaftes Luxusleben führen kann, mit dem Holocaust vergleichen?!

Was glaubst du eigentlich, wie Brot entsteht? Warum Züge fahren? Warum du in den Genuss von fließendem Wasser und elektrischem Strom kommst? Antwort: Weil die meisten Menschen in diesem Land jeden Tag arbeiten gehen. Wenn du nicht arbeiten willst, sondern dich von dem Rest der Gesellschaft durchfüttern lässt, dann ist es wohl nicht ungerecht, dass du weniger bekommst als der Ingenieur oder Chirurg, der jeden Tag zehn Stunden von seiner Lebenszeit hergibt, um das Funktionieren dieser Gesellschaft zu gewährleisten.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]

Ich glaube einfach man kann nicht von jedem erwarten, dass er entweder die Welt aus den Angeln hebt oder beim Versuch daran stirbt.[/B][/QUOTE]

Notwehr ist kein Heldentum. Man denkt in solchen Momenten mit Sicherheit nicht an Andere. Aber gut - ich wollte mich speziell an dem Thema nicht mehr weiter aufhängen.

++++

Fakt ist, wer nichts (für sich) tut, geht unter. Mehr gibt es zu dem Ganzen im Grunde gar nicht zu sagen.

.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]
Fakt ist, wer nichts (für sich) tut, geht unter. Mehr gibt es zu dem Ganzen im Grunde gar nicht zu sagen.

. [/B][/QUOTE]
Ich finde es ja gut, wenn man sich wehrt. Ich freue mich zum Beispiel über jeden Nazi, der im Zuge des Aufstands im Warschauer Ghetto aus dieser Welt herausgeknallt wurde. Und ich wünschte, so etwas wäre viel häufiger passiert. Ich wünschte, jeder polnische Jude hätte eine Schrotflinte zuhause gehabt, und dem Raubmörder-Gesindel, wenn es zur Tür hereinkommt, den Kopf weggeschossen.

Aber: Ich bin sicher, dass man im Nachhinein unterschätzt, wie schwierig es war, den Mut dazu aufzubringen, und man sich sehr leicht Selbsttäuschungen darüber erlaubt, was man selbst getan hätte. Zumal oft eben gar keine Gelegenheit bestand, weil man zum Beispiel keine Waffen hatte, und der Widerstand nur ein "suicide by cop" gewesen wäre.
ArrogantNickEli,-
das was Du da zitiert hast, bezog sich nicht mehr auf den ersten Absatz (zur Notwehr), da ich, wie ich nun wiederholt schrieb, darauf nicht weiter eingehen will. Wohingegen die Aussage meinerseits, dass eben untergeht wer nichts für sich tut (und für sich einsteht, möchte ich noch ergänzen), gar keinen konkreten Bezug nimmt, sondern mE eine Grundregel des Lebens darstellt.

.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
[B]......
...und deine Ausführungen sind auch historisch gesehen daneben: denn die Zwangsarbeit von KZ-Insassen hatte für das 3. Reich durchaus auch einen wirtschaftlichen Nutzen - neben der "Vernichtung durch Arbeit", die zugegebenermassen primäres Ziel war...viele waren in der Rüstungsindustrie beschäftigt, besonders gegen Kriegsende, als "deutsche" Malocher infolge der hohen Kriegsverluste knapp geworden waren... [/B][/QUOTE]

BITTE..........?

Wen interessieren denn die wirtschaftlichen Vorteile für das III.Reich ??????????

Ausserdem habe ich thematisch die KZs von der Zwangsarbeit abgetrennt, wer lesen kann ist klar im Vorteil.


Insgesamt verweise ich an meine Mehrmals hier geposteten Ansichten über "die Arbeit" an sich als eine Art Religionsersatz.
Wenn es ein reguläres Einkommen ohne Arbeit gäbe, wäre mir gesellschaftlich wohler, weil dann diese ganze
Idiotenfolklore wegfiele und Menschen sich auf ihre Individualität besinnen würden.
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Verzeihung (oder auch nicht), aber das ist mal wieder epochaler Hirndurchfall.

Du willst doch nicht ernsthaft die Tatsache, dass man in diesem Land für sein Geld arbeiten muss, und andernfalls, wenn man nicht arbeiten will, von den ALMOSEN, die man von dem arbeitenden Teil der Bevölkerung empfängt (da scheint dir dein Stolz keine Probleme zu machen, gell?), kein rauschhaftes Luxusleben führen kann, mit dem Holocaust vergleichen?!

Was glaubst du eigentlich, wie Brot entsteht? Warum Züge fahren? Warum du in den Genuss von fließendem Wasser und elektrischem Strom kommst? Antwort: Weil die meisten Menschen in diesem Land jeden Tag arbeiten gehen. Wenn du nicht arbeiten willst, sondern dich von dem Rest der Gesellschaft durchfüttern lässt, dann ist es wohl nicht ungerecht, dass du weniger bekommst als der Ingenieur oder Chirurg, der jeden Tag zehn Stunden von seiner Lebenszeit hergibt, um das Funktionieren dieser Gesellschaft zu gewährleisten. [/B][/QUOTE]

...siehst du..? du hast soeben den Beweis für das geliefert, was ich sagen wollte...das, was ihr Apologeten der (Lohn-) Arbeit sonst so gerne leugnet: dass die meisten Menschen nicht deshalb arbeiten, weil sie es gerne tun - sondern weil Arbeit in diesem System ZWANG bedeutet...du denkst also, es gäbe keine Ingeniere und Chirurgen mehr, wenn man den Menschen endlich selber überlassen würde für sich zu entscheiden, was sie wollen...? das ist einfach lächerlich - tut mir leid - und solltest du Recht haben: dann stört es mich nicht im mindesten...es ist ja nicht meine Gesellschaft, nicht mein Schiff, das sinkt...nur weil sich die meisten Menschen - gezwungenermassen - dem herrschenden Arbeitswahn unterwerfen, sehe ich keinen für mich überzeugenden Grund - ausser vielleicht der vorgehaltenen "Knarre" in Form jener erpresserischen "Argumentation" seitens der Gesellschaft, wie du sie soeben meisterhaft auf den Punkt gebracht hast...warum sollte es nicht "Lohn" genug bedeuten für den Chirurgen, Menschen zu heilen...? gerade mit diesem Beispiel hast du, finde ich - gründlich danebengegriffen...ist dir der Eid des Hippokrates bekannt, den noch heute jeder Arzt ablegt..? leider sind die meisten Ärzte heute echte Flaschen und absolute Nullen - ihnen mangelt es sowohl an fachlicher alsauch an sozialer Kompetenz - sie stellen falsche Diagnosen am laufenden Band und wissen meist auch sonst nicht weiter...und selbst dafür bekommen sie noch ein fettes Gehalt zugesteckt...was soll denn daran bitteschön "gerecht" sein...? und überhaupt - aufgrund welcher Logik besteht ein notwendiger Zusammenhang zwischen Arbeit, bzw. beruflicher Tätigkeit und Lebensstandard, bzw. Lebensqualität des Einzelnen...? denn ein solcher Zusammenhang existiert nur innerhalb des herrschenden Systems, er wird von der Ideologie der Lohnarbeit vorgegeben -weil dieses nur auf ebenjener erpresserischen Grundlage fortbestehen kann, indem quasi die gesamte Bevölkerung in kollektiver Geiselhaft gehalten wird - und beizeiten als Argument für Zwangsarbeit herangezogen wird, so wie ein Bankräuber seiner Geisel den Revolver an die Schläfe drückt ...beides könnte nämlich absolut ohne Widerspruch nebeneinander existieren, ohne dass die Lebensqualität des Einzelnen von Art oder Umfang seiner Arbeit abhängig wäre...wie dem auch sei: ich habe mir dieses Scheißleben nicht ausgesucht...und inzwischen tue ich nichts anderes, als ebenjene Logik des Systems gegenüber diesem anzuwenden: es ist mir schnuppe, was aus dieser Gesellschaft wird - ich hege ihr gegenüber keine Loyalität - soll sie doch sehen, wo sie bleibt...
JohnSteed@DavCroc

Natürlich hege ich gegenüber dieser domestizierten und absichtlich verdummten Gesellschaft keine Loyalität.
Allerdings hat man Leute, die man kennt, möchte man Dinge tun,von denen man glaubt, sie würden einen weiterbringen. Insofern nutzt man die Infrastrukturen der Gesellschaft und muss eine Art Durchleitungsgebühr zahlen, nicht mehr und nicht weniger.

Zwang ist auch mir zuwider, schon gar nicht mag ich es, wenn man mir die "Arbeit" als eine Art metaphysischer Institution verklärt, denn das ist sie nicht.
Aber leider braucht man in dieser geringen Entwicklungsstufe leider noch die bestehenden "Werte" von gestern.
Wie lange noch, sei dahingestellt.
Ausserdem liegt es an uns, endlich das zu tun,was die Arbeiterbewegung tunlichst vermieden hat:
Die Überwindung der Arbeit als Ersatzreligion und das Besinnen auf das eigentliche, richtige Leben.
Lasst uns mit dieser Arbeit beginnen, statt den ewig gestrigen Begriffen nachzuhängen..........
Elementarsatz[quote]
Davy Crockett:

...siehst du..? du hast soeben den Beweis für das geliefert, was ich sagen wollte...das, was ihr Apologeten der (Lohn-) Arbeit sonst so gerne leugnet: dass die meisten Menschen nicht deshalb arbeiten, weil sie es gerne tun - sondern weil Arbeit in diesem System ZWANG bedeutet...[/quote]

Ja, UND?!!!

Natürlich arbeiten Menschen nicht, weil es ihnen Spaß macht. Sie arbeiten aber auch nicht, weil unser pöses, krypto-faschistisches System sie ärgern möchte. Menschen arbeiten, weil Nahrung, Häuser, Wasserleitungen, fahrende Züge, Comuter, Krankenhäuser, Schaumweine und alles andere, was menschliches Leben überhaupt erst möglich und manchmal sogar angenehm macht, und wovon auch du profitierst - viel mehr profitierst, als du jemals hineingesteckt hast - ohne tägliche Arbeit von Millionen Menschen nicht möglich ist.


[quote]denkst also, es gäbe keine Ingeniere und Chirurgen mehr, wenn man den Menschen endlich selber überlassen würde für sich zu entscheiden, was sie wollen...?[/quote]
ROFL, selbstverständlich. Wenn man sich entscheiden kann zwischen einem Leben mit zehn Stunden Arbeit pro Tag und Sekt und Kaviar, und einem Leben als Faulpelz mit Sekt und Kaviar, dann werden vermutlich die meisten Menschen letzteres wählen. Und deshalb ist es richtig, dass Sozialhilfemepfänger sehr viel weniger Kohle als Chefärzte oder Ingenieure zur Verfügung haben.

Nichts ist daran ungerecht.

[quote]ausser vielleicht der vorgehaltenen "Knarre" in Form jener erpresserischen "Argumentation" seitens der Gesellschaft, wie du sie soeben meisterhaft auf den Punkt gebracht hast[/quote]

Schwachsinn. Es geht nicht um Erpressung, sondern um ein Tauschgeschäft. Der Arzt gibt jeden Tag zehn Stunden seiner Lebenszeit, und bekommt dafür von den anderen Menschen sein Gehalt. Er gibt mit seiner Arbeit etwas, das andere dringend brauchen, und bekommt dafür eine Gegenleistung. Du tust nichts für die Gesellschaft, und deshalb bekommst du natürlich auch nicht dasselbe.

Du solltest dir einfach vor Augen halten: Alles in den Arsch geschoben zu kriegen, ist nicht der Naturzustand. Der Naturzustand ist, dass jemand, der nichts tut, verhungert. Unsere Gesellschaft ist inzwischen großzügiger und gibt auch denen, die nichts tun, genug, damit sie leben können. Aber wenn du ein Leben in Saus und Braus führen willst, also einen fetten Batzen von der Gesellschaft haben willst, dann bring die entsprechende Gegenleistung.

Oder wie stellst du dir das vor? Willst du im Restaurant von den Kellnern bedient werden? Soll der LKW-Fahrer teure Nahrungsmittel für dich kutschieren? Soll der Chirurg nach einem harten Studium deine Bandscheiben richten? Soll der Pilot stundenlang arbeiten, um dich nach Teneriffa zu kutschieren? Und du hockst in diesem Meer kostenloser Dienstleistungen und tust nichts? Wäre das gerecht?
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Die Überwindung der Arbeit als Ersatzreligion und das Besinnen auf das eigentliche, richtige Leben.
Lasst uns mit dieser Arbeit beginnen, statt den ewig gestrigen Begriffen nachzuhängen.......... [/B][/QUOTE]
Und wie soll diese Welt ohne Arbeit aussehen? Ich meine, solange die Roboter noch nicht ausgereift sind?
NixErst eine Eingliederungsvereinbarung mit ARGE, Agentur oder Kommune schließen, in der alle Anstrengungen, sich um Arbeit zu bemühen, zugesichert werden und danach anonym in einem Forum den Selbstverwirklicher raushängen lassen.
Lächerlich.
Heph[sarcasm]Joh dann lieber in irgendeinem Obdachlosenheim verenden. Die kindere werden es lieben. [/sarcasm]
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i][QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Die Überwindung der Arbeit als Ersatzreligion und das Besinnen auf das eigentliche, richtige Leben.
Lasst uns mit dieser Arbeit beginnen, statt den ewig gestrigen Begriffen nachzuhängen.......... [/QUOTE]Und wie soll diese Welt ohne Arbeit aussehen? Ich meine, solange die Roboter noch nicht ausgereift sind?[/QUOTE]Wenn ich JohnSteed richtig verstehe, dann will er keine "Welt ohne Arbeit", sondern eine Welt mit Arbeit, die "auf das eigentliche, richtige Leben" gerichtet ist.

Wenn man sich mal das sogenannte "Bruttoinlandsprodukt" ansieht, dann sind davon gerade mal um die 30 Prozent produktive Arbeit (der Rest ist Spekulation), und davon ist noch ein erheblicher Anteil Produktion von überflüssigen, ja sogar lebensfeindlichen Dingen.

Wenn wir uns auf die "Arbeit für das Leben" konzentrieren würden, eben zum Beispiel bessere Roboter zu konstruieren, dann würde es völlig ausreichen, dass Jeder das macht, was er gern tut. Man braucht sich nur mal umzuschauen, was auf dem Gebiet der Freien Software so alles entsteht. Wenn man sich dann noch vorstellt, dass diese Menschen nicht mehr gezwungen wären, ihre Lebenszeit mit sinnloser "Erwerbstätigkeit" zu vergeuden, nur um an GELD zu kommen, ohne das sie im Kapitalismus leider nicht leben können ... Das wäre eine Welt, die mir gefallen könnte!
Elementarsatz[QUOTE][i]
Wenn man sich mal das sogenannte "Bruttoinlandsprodukt" ansieht, dann sind davon gerade mal um die 30 Prozent produktive Arbeit (der Rest ist Spekulation), und davon ist noch ein erheblicher Anteil Produktion von überflüssigen, ja sogar lebensfeindlichen Dingen.
[/B][/QUOTE]
Da ist natürlich etwas dran.

Ich merke, dass ich oben etwas zu sehr rumgekeifert habe... werde mich mal aus der Diskussion zurückziehen.
HephVolle zustimmung TTP. :D Kunst etc könnte man so dann auch fördern.
Mondenkind79Joa, zumal viele dieser stumpfsinnigen Tätigkeiten in der Produktion etc. außerhalb des Kapitalismus überflüssig würden... Konsum um des Konsum willens würde es dann ja nicht mehr geben und somit müsste auch keiner mehr haufenweise sinnlose (und/oder überflüssige, da auf dem Müll landende) Dinge herstellen.

@Hugin & Munin

Meine Gedanken sind nüchtern dieselben, nur poste ich dann eventuell nicht alles, was mir so durch den Kopf geht, in einem Internetforum. ;)
xMoriturusxGemäß der Arbeitszeitrechnung des Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung haben 42,7 Millionen Erwerbstätige insgesamt 56,12 Milliarden Stunden bezahlte Arbeit geleistet. Pro Kopf sind das 1314 Stunden oder 27,4 Wochenstunden, wenn man von 48 Arbeitswochen ausgeht. Verteilt man dasselbe Arbeitsvolumen auf alle rund 50 Millionen Deutschen im erwerbsfähighen Alter, so sinkt die durchschnittliche nötige Wochenarbeitszeit sogar auf 23,5 Stunden. Derweil ist das durch Ausbeutung der Arbeitsnehmer oder auf Staatskosten angehäufte Privatvermögen im Jahre 2010 um knapp 220 Milliarden Euro gewachsen und erreichte gegen Jahresende den neuen Höchststand von 4,88 Billionen Euro.

Die Lösung: Umverteilung der Arbeit, Arbeitszeitverkürzung und ein bedingungsloses Grundeinkommen nach einem linken Modell!

Es ist genug für alle da - Wohlstand für alle!

(und das nicht nur für uns, sondern auch für die 3. Welt, Fair-Trade und bedingungslose Entwicklungshilfe ohne Eigennutz müssen gesetzlich verankert werden)
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Ja, UND?!!!

Natürlich arbeiten Menschen nicht, weil es ihnen Spaß macht. Sie arbeiten aber auch nicht, weil unser pöses, krypto-faschistisches System sie ärgern möchte. Menschen arbeiten, weil Nahrung, Häuser, Wasserleitungen, fahrende Züge, Comuter, Krankenhäuser, Schaumweine und alles andere, was menschliches Leben überhaupt erst möglich und manchmal sogar angenehm macht, und wovon auch du profitierst - viel mehr profitierst, als du jemals hineingesteckt hast - ohne tägliche Arbeit von Millionen Menschen nicht möglich ist.



ROFL, selbstverständlich. Wenn man sich entscheiden kann zwischen einem Leben mit zehn Stunden Arbeit pro Tag und Sekt und Kaviar, und einem Leben als Faulpelz mit Sekt und Kaviar, dann werden vermutlich die meisten Menschen letzteres wählen. Und deshalb ist es richtig, dass Sozialhilfemepfänger sehr viel weniger Kohle als Chefärzte oder Ingenieure zur Verfügung haben.

Nichts ist daran ungerecht.



Schwachsinn. Es geht nicht um Erpressung, sondern um ein Tauschgeschäft. Der Arzt gibt jeden Tag zehn Stunden seiner Lebenszeit, und bekommt dafür von den anderen Menschen sein Gehalt. Er gibt mit seiner Arbeit etwas, das andere dringend brauchen, und bekommt dafür eine Gegenleistung. Du tust nichts für die Gesellschaft, und deshalb bekommst du natürlich auch nicht dasselbe.

Du solltest dir einfach vor Augen halten: Alles in den Arsch geschoben zu kriegen, ist nicht der Naturzustand. Der Naturzustand ist, dass jemand, der nichts tut, verhungert. Unsere Gesellschaft ist inzwischen großzügiger und gibt auch denen, die nichts tun, genug, damit sie leben können. Aber wenn du ein Leben in Saus und Braus führen willst, also einen fetten Batzen von der Gesellschaft haben willst, dann bring die entsprechende Gegenleistung.
[/B][/QUOTE]

...wenn du nun schon unbedingt den Begriff "Naturzustand" ins Spiel bringen musst: der "Naturzustand" würde bedeuten, dass ich einfach irgendeinenem fetten Arschloch den Schädel einschlage, um mir von ihm das zu nehmen, was ich selber zum Leben benötige...glaub mir - ich hätte bei dieser Gesellschaft keine Probleme damit, mich auf den "Naturzustand" zurückzuentwickeln...aber, es bringt einem nichts - sie sind in der Übermacht, und leider kann ich gegen dieses System allein nicht viel ausrichten - ausser ihm für immer den Rücken zu kehren....denn das zu tun, ist für mich längst beschlossene Sache - nur der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest...
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Und wie soll diese Welt ohne Arbeit aussehen? Ich meine, solange die Roboter noch nicht ausgereift sind? [/B][/QUOTE]

Keine "sinnlose" Arbeit mehr, die Menschen dazu bringt Ressourcen ohne Ergebnis zu verbrauchen, weil sie emotional nicht bei der Sache sind (Privattelefonieren, "Schwund" etc.).

Arbeit wird von den Menschen intuitiv-emotional gutgeheissen oder abgelehnt, dazwischen gibt es nichts.
Betriebsfeste und Teambildung-Lächelkurse täuschen über so etwas kaum hinweg.
Der ganze Mensch zählt.
Ronin76[QUOTE]Durchfall bekommt man vom Tafelfutter nicht da schon durchaus drauf geachtet wird das das Essen noch genießbar ist.[/QUOTE]
Schimmel ist erst im Endstadium zu sehen. Bei uns bekommt die Tafel nur Brot welches das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat, bzw am Stichtag. So sparen sich die Supermärkte auch noch die Entsorgungskosten, denn die Tafel muß ALLES mitnehmen was übrig bleibt. Daß das Brot nicht gerade die beste Qualität hat und jede Menge Konservierungsstoffe beinhaltet versteht sich von selbst. Das Zeug wird auch mindestens 1x tiefgefroren und starken Temperaturschwankungen ausgesetzt. Walraff hatte mal in so einer Großbäckerei undercover gearbeitet und darüber eine Reportage erstellt. Der Betrieb war an vielen Stellen von Schwarzschimmel verseucht (Aspergillus niger). Aus Eigenerfahrung ist mir bekannt daß solches Billigbrot meistens schon einen Tag nach dem Stichtag deutliche Schimmelspuren aufweist. Der Schimmel ist jedoch schon vorher drin.


[QUOTE]H4 war und ist menschenverachtend. Und wie sagte mein Anwalt.. Es ist immer nur ein Wort was definiert werden kann. "Angemessene" Wohnkosten waren im 3. Reich "Lagerkosten"...[/QUOTE]
H4 samt Wohnkosten kann und wird auch komplett verweigert, ohne Ersatz. Selbst Nahrungsmittelgutscheine, die eh nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind, können verweigert werden. Damit wird massiv gegen das Grundgesetz verstoßen, doch es gibt keine rechtlichen Konsequenzen für die ARGEN und deren Gründer, zB die H4-Kommission, denn die gesetzgebende Gewalt und auch die Rechtsprechung ist darin verwickelt. Selbst die Exekutive, also der ganze Staat, das vierte Reich.



@ArrogantNick
[QUOTE]Wie gesagt, da haben wir anscheinend andere Erfahrungen. Wir haben damals alles gebraucht gekauft und ich kaufe einiges noch heute gebraucht (Stichwort eBay). Ich empfinde das nicht als Müll, sondern als sinnvolle Weiterverwertung.[/QUOTE]
Wieso sollten das andere Erfahrungen sein ? Gebrauchte Gegenstände sind kein Müll, wenn sie funktionieren und in einem akzeptablen Zustand sind. Ich bezog mich auf abgelaufene Nahrung. Da brauchst du dich gar nicht zu rechtfertigen, denn jeder muß selbst wissen was er möchte. Viele Leute haben jedoch gar nicht die Wahl zwischen neu und gebraucht.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Schimmel ist erst im Endstadium zu sehen. Bei uns bekommt die Tafel nur Brot welches das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat, bzw am Stichtag. (....) Der Schimmel ist jedoch schon vorher drin.[/quote]

Wäre vielleicht über Alternativen nachzudenken. Ich habe schon damals öfter selbst Brot gebacken. Sauerteig lässt sich recht simpel selbst ansetzen und die restlichen Zutaten sind auch sehr günstig. Damals machte ich es aus Kostengründen, heute zwischendurch aus Geschmacksgründen. Das Brot vom Bäcker ist nämlich in der Tat recht teuer und auch nicht immer unbedingt schmackhaft.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
H4 samt Wohnkosten kann und wird auch komplett verweigert, ohne Ersatz. Selbst Nahrungsmittelgutscheine, die eh nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sind, können verweigert werden. Damit wird massiv gegen das Grundgesetz verstoßen, doch es gibt keine rechtlichen Konsequenzen für die ARGEN und deren Gründer, zB die H4-Kommission, denn die gesetzgebende Gewalt und auch die Rechtsprechung ist darin verwickelt. Selbst die Exekutive, also der ganze Staat, das vierte Reich.[/quote]

Na ja, ganz so einfach ist das ja nun nicht. Soweit ich weiß, muss da schon einiges vorkommen, bis die gesamten Leistungen gestrichen werden (dürfen) und das muss auch belegbar sein. Wenn man natürlich aus Prinzip jegliche Zusammenarbeit verweigert, dann macht man den ARGEN das Sparen sehr leicht. Vielleicht mal als Tipp, Ronin, einer den ich gerne gebe: Besorge Dir ein psychologisches Gutachten und lass Dich dauerhaft krankschreiben, dann bist Du aus der Vermittlung raus, bekommst dennoch Dein Geld und musst höchstens alle halbe Jahre dort antanzen um mitzuteilen, dass Du noch immer nicht arbeitsfähig bist. Irgendwann wirst Du dann zum Grundversorgungsamt überstellt, so Du das immer weiter durchziehst und hast damit dann endgültig Dein Geld und Deine Ruhe.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
@ArrogantNick

Wieso sollten das andere Erfahrungen sein ? Gebrauchte Gegenstände sind kein Müll, wenn sie funktionieren und in einem akzeptablen Zustand sind. Ich bezog mich auf abgelaufene Nahrung. Da brauchst du dich gar nicht zu rechtfertigen, denn jeder muß selbst wissen was er möchte. Viele Leute haben jedoch gar nicht die Wahl zwischen neu und gebraucht.[/QUOTE]

Wir hatten damals auch nicht die Wahl. Geschadet hat uns das nicht, auch nicht unserem Stolz, den ich, wie gesagt, nicht an Materiellem festmache. ;-)

....
Ronin76[QUOTE]Wäre vielleicht über Alternativen nachzudenken. Ich habe schon damals öfter selbst Brot gebacken. Sauerteig lässt sich recht simpel selbst ansetzen und die restlichen Zutaten sind auch sehr günstig. Damals machte ich es aus Kostengründen, heute zwischendurch aus Geschmacksgründen. Das Brot vom Bäcker ist nämlich in der Tat recht teuer und auch nicht immer unbedingt schmackhaft.[/QUOTE]
Was hat das jetzt mit der Tafel zu tun ? Glaubst du die backen selbst, wenn sie altes Brot geschenkt bekommen ?


[QUOTE]Na ja, ganz so einfach ist das ja nun nicht. Soweit ich weiß, muss da schon einiges vorkommen, bis die gesamten Leistungen gestrichen werden (dürfen) und das muss auch belegbar sein. Wenn man natürlich aus Prinzip jegliche Zusammenarbeit verweigert, dann macht man den ARGEN das Sparen sehr leicht. Vielleicht mal als Tipp, Ronin, einer den ich gerne gebe: Besorge Dir ein psychologisches Gutachten und lass Dich dauerhaft krankschreiben, dann bist Du aus der Vermittlung raus, bekommst dennoch Dein Geld und musst höchstens alle halbe Jahre dort antanzen um mitzuteilen, dass Du noch immer nicht arbeitsfähig bist. Irgendwann wirst Du dann zum Grundversorgungsamt überstellt, so Du das immer weiter durchziehst und hast damit dann endgültig Dein Geld und Deine Ruhe.[/QUOTE]
Da bist du falsch informiert, das ist sogar sehr einfach. Unterstellungen wie du sie hier praktizierst genügen der ARGE. Aber vielleicht ist die ARGE bei dir ja ganz anderst als alle anderen ARGEn die über das Bundesamt für Arbeit gesteuert werden. Deinen Tip hatte ich schon öfter vernommen, tja wenn das nur so einfach wäre. Ich kenne jemanden, der hatte so ein Gutachten bekommen, nur war da jahrelanger Alkohol- und Drogenkonsum mit Psychosen, Burn-Out Syndrom und einem Aufenthalt in der Klapse die Voraussetzung. Ich hoffe nicht, daß du mir so etwas unterstellen möchtest.


[QUOTE]Wir hatten damals auch nicht die Wahl. Geschadet hat uns das nicht, auch nicht unserem Stolz, den ich, wie gesagt, nicht an Materiellem festmache. ;-)[/QUOTE]
Bei so viel Genügsamkeit könnt ihr euch wahrlich glücklich schätzen.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Was hat das jetzt mit der Tafel zu tun ? Glaubst du die backen selbst, wenn sie altes Brot geschenkt bekommen ?[/quote]

Das war lediglich ein Alternativvorschlag, falls man das Brot bei den Tafeln nicht möchte.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Da bist du falsch informiert, das ist sogar sehr einfach. Unterstellungen wie du sie hier praktizierst genügen der ARGE.[/quote]

Hö? Welche Unterstellungen denn?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Aber vielleicht ist die ARGE bei dir ja ganz anderst als alle anderen ARGEn die über das Bundesamt für Arbeit gesteuert werden.[/quote]

Mir ist unklar, warum Du Dich anscheinend angepinkelt fühlst. Das war jedenfalls nicht meine Absicht. Und ja - nach meinem Informationsstand ist es eben nicht ganz so einfach die Zuwendungen gänzlich zu streichen.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Deinen Tip hatte ich schon öfter vernommen, tja wenn das nur so einfach wäre. Ich kenne jemanden, der hatte so ein Gutachten bekommen, nur war da jahrelanger Alkohol- und Drogenkonsum mit Psychosen, Burn-Out Syndrom und einem Aufenthalt in der Klapse die Voraussetzung. Ich hoffe nicht, daß du mir so etwas unterstellen möchtest.[/quote]

Natürlich nicht. Ich redete von einem psychologischen Gutachten und davon, auf 'krank zu machen' um seine Ruhe zu bekommen, nicht davon, es tatsächlich zu sein.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Bei so viel Genügsamkeit könnt ihr euch wahrlich glücklich schätzen. [/QUOTE]

Das tun wir.

.
Heph[QUOTE]Schimmel ist erst im Endstadium zu sehen. Bei uns bekommt die Tafel nur Brot welches das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat, bzw am Stichtag. So sparen sich die Supermärkte auch noch die Entsorgungskosten, denn die Tafel muß ALLES mitnehmen was übrig bleibt. Daß das Brot nicht gerade die beste Qualität hat und jede Menge Konservierungsstoffe beinhaltet versteht sich von selbst[/QUOTE]

Schatzerl wenn es danach geht dann empfehle ich dir generell auf Brot und Gemüse aus dem Discouter und von der Kette zu verzichten. Günther Wallraff? Leck mich am Arsch, geh mal in eins der Lager und schau dir an was da abgeht. Da gärt das Hundefutter ganauso wie das Brot welches im übrigen angenehme 25 Grad hatte. Vom Obst Gemüse und Früchten fange ich gleich garnicht erst an. So ne halle hat wie ich es kennengelernt habe 7-10 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit.

An hat schon recht was das selbst backen angeht da die waren dafür entweder im Trosortiment lagern (wo nur Nager und Kakerlacken drangehen) bzw. Lufdicht verpackt und pasteurisiert sind.

Um nochmal auf Tierfutter zurück zukommen: Das zeug gärt ab und zu. Sagen wir mal das 15% der Dosen. Im Sommer mehr als im Winter. Erstmal kann eine gärende Dose die anderen Dosen durch die Wärmenetwicklung auch zum gären bringen und zweitens expoldieren die Dinger regelrecht wen der druck steigt. Lustigerweise lässt sich die entwicklung von Schimmel an dem Zeug wunderbar beobachten da der sich in nichtmal 6 Stunden über den Mist ausbreitet. Das Schlimme war von den Arbeitern *hust*sklaven*hust* die da arbeiteten hat sich auch keiner für verantwortlich gefühlt so das das zeug teilweise tagelang die hallen verpesstet hat. Naja war ja auch nicht die einzige Attake bei fast sämtlichen Dosenfutter und teilweise auch bei zeug das in Gläsern kam hat man den gleichen Effekt gesehen.

Leider wollte das Gesundheitsamt das damals nicht hören.
JohnSteedNeulich im China-Restaurant:

Ober gibt Gast einen "Glückskeks":
Gast entnimmt einen Zettel wo drauf steht:
"Sie erfahren heute eine gute und eine schlechte Nachricht!"

Gast fragt Ober, was denn die gute Nachricht sein könnte...
Ober meint, die Rechnung fiele heut flach, das Essen geht aufs Haus.
Gast sieht Ober ungläubig an, freut sich kurz, meint aber: "Was ist dann die schlechte Nachricht?".

Ober: "Gesundheitsamt hat geschlossen Restaurant!"

Muharhar.
ArrogantNick@Heph - nach unserem Gespräch, das muss ich zugeben, war mir auch etwas anders und ich beäugte gestern das Obst und Gemüse im örtlichen Discounter äußerst misstrauisch. Leider habe ich nicht immer die Möglichkeit, bei örtlichen Erzeugern, bzw. an deren Marktständen einzukaufen. Wobei die Qualität von Lebensmitteln generell, mE nochmal ein anderes Thema darstellt.

....
JohnSteed? Tai Chi für Katzen?
ScheolInteressand für H4-Empfänger vielleicht der Beitrag von [URL=http://fernsehkritik.tv/tv-magazin/]Fernsehkritiv.tv[/URL] über die GEZ.

Gleich der erste Beitrag.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]? Tai Chi für Katzen? [/B][/QUOTE]

Ähm?

Miau?

:D
Ronin76[QUOTE]Interessand für H4-Empfänger vielleicht der Beitrag von Fernsehkritiv.tv über die GEZ. Gleich der erste Beitrag.[/QUOTE]
Nicht schlecht die Sendung, vor allem was danach noch kommt.

Barack Obama bestellt sich einen Melonen-Zitronen Eisbecher mit Kirschsoße. Welcher Code steckt da dahinter !? :D
Scheol@Ronin76


Hehe, hab schon überlegt ob ich mitmachen soll, aber meine Leitung ist derart lahm, da habe ich keine Freude beim Download ^^

Ein großartiges Magazin, sehr zu empfehlen!
WaldemarJa die GEZ ist noch beschissener als die H4 Gesetze... das ist echt ne Leistung.

Mich wollten sie auch drankriegen. Weil bei mir im letzten April der Bescheid zu spät kam. Konnte ich erst 1 Monat später (unverschuldet/nachweisbar) die Befreiung losschicken. Natürlich war das für die ein Grund für diesen einen Monat GEZ Gebühren zu verlangen. Mit der Begründung das man sich nicht rückwirkend befreien lassen kann. Der größte Scheissverein mit Mafia Methoden den es in Deutschland gibt.. Die bekommen von mir keinen Cent..
Scheol[QUOTE]Ja die GEZ ist noch beschissener als die H4 Gesetze... das ist echt ne Leistung.[/QUOTE]

Ja, die GEZ ist mit ihren verfassungswidrigen Methoden so schockierend, dass ich interessant mit "d" geschrieben habe...ayyyyy

Würde mich nicht wundern wenn die sogar über Satellitenüberwachung und -ortung verfügen würden. Wanzen in jedem Haus. Atomschutzbunker für Server mit sensiblen Daten. Einen eigenen Stadtstaat in der Arktis wo sie von dort aus die Weltherrschaft planen...ok...zurück zum Ernst...
Mondenkind79Wie gut, dass ich noch nie in meinem Leben GEZahlt hab. Und selbstverständlich auch nie die Befreiung beantragt... Natürlich versuchen sie es immer wieder, seit nunmehr zwölf Jahren, aber das ist mir sowas von schnuppe. Hier kommt sowieso keiner einfach so rein, alleine schon des Amtes wegen, und ich wohne hoch genug, als dass niemand in die Wohnung glotzen kann... Und sollte doch mal einer unerwartet vor der Wohnungstür stehen, dann sollte er nicht zu aufdringlich werden. Das könnte mit blauen Eiern enden, nicht nur zu Ostern. :D
Heph:rolleyes: ich muss leider zahlen weil meine Mutter für die GEZ arbeitet und ich bis vor kurzem kein Alg bekam. Naja und rückwirkend kann man ja angeblich nicht befreit werden obwohl ich das versuchen werde.

Zurück zu Alg2. Ich habe jetzt wirklich versehentlich was bei meinen Terminen durcheinander gebracht sprich meinen Arztbesuch mit einem Termin bei der Arge vertauscht resultat war ein Brief mit dem Inhalt das man mir komplett meine Leistung vorläufig einstellt *gnarf*. Blöde Arschlöcher. Ok mir fällt dann nur kohle für eine woche weg trotzdem ist das Mist.

Naja einen Hoffungsschimmer gibt es wenn die arge sich jetzt weiterhin spert und mir keinen Mietzuschuss zahlen will (ich bekomme nur Sozialleistung so wies aussieht) kann ich trotz alg2 bezug wohngeld beantragen und mit etwas glück auch bekommen.
WaldemarKomplett streichen Deiner Leistung wegen versäumten Termin? Das läßt Dir mal bitte nicht gefallen. Höchsten 10 %... Ansonsten such Dir Hilfe zur Anhörung Widerspruch usw.
Ronin76[QUOTE]
Naja einen Hoffungsschimmer gibt es wenn die arge sich jetzt weiterhin spert und mir keinen Mietzuschuss zahlen will (ich bekomme nur Sozialleistung so wies aussieht) kann ich trotz alg2 bezug wohngeld beantragen und mit etwas glück auch bekommen.
[/QUOTE]
Die Gesetzgeber haben sich da einen Trick ausgedacht:

Mir hatte das Sozialamt nach Antrag geantwortet:
"Wer arbeitsfähig ist, für den ist die ARGE zuständig."

Es gab keinen müden Cent.
JohnSteedNicht wörtlich, aber durchaus spürbar hat das BVG die Verfassungswidrigkeit der ARGEN festgestellt.
Es ist ein Unding aus Bund und Kommunen ein Bürokratiemonster zu schaffen, das genausowenig "zerreisst" wie weiland die Zeugen Jegodas,
wobei bei letzterer die Leistunsabteilung durchaus
als effektivster Betriebsteil galt.
Naja, egal. Lange her............
HephEr hat jegoda gesagt!!!!
Ronin76Datenschutzbericht 01/2011

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[IMG]http://www.christiananders.com/clip_image002.gif[/IMG]


Willkürliche Kontrolle nimmt zu:
[QUOTE]
Osnabrück (dpa) - Finanzämter und Sozialbehörden in Deutschland überprüfen immer öfter Bankkonten von Bürgern. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar hervor, die der «Neuen Osnabrücker Zeitung» vorliegen. Wie Schaar dem Blatt sagte, hätten die Behörden im vergangenen Jahr in rund 58 000 Fällen Kontostammdaten von Bürgern abgefragt - rund ein Drittel mehr als noch in 2009. Der Grund: Die Ämter dürften inzwischen auch schon beim Anfangsverdacht auf eine Straftat vertrauliche Daten wie Name, Geburtsdatum oder Adresse von Bankkunden abrufen.

(17.01.2011)
[/QUOTE]


[url=http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/0344e19b000b8d707.php]Yasni und die Arbeitsagenturen:[/url]
[QUOTE]
Betreibt die Bundesagentur für Arbeit (BA) Datenschnüffelei bei Hartz IV Empfängern?

Wer einmal seinen eigenen Namen in die Google Suchmaschine eingegeben hat, ist sicher schon auf der Personensuchmaschine "Yasni" gelandet. Diese listet dann alle Ergebnisse des eingegebenen Namen auf. Bei Namen wie "Thomas Müller" wird man mit Sicherheit auf eine Vielzahl von Einträgen stoßen, die nichts mit der eigenen Person zu tun haben. Bei eher seltenen Namen kann man jedoch schnell fündig werden. So listet "Yasni" dann alle öffentlich zugänglichen Online Aktivitäten auf, bei denen man seinen Namen hinterlassen hat.

Der Geschäftsführer der "Yasni" Personen- Suchmaschine Steffen Rühl hat nun einen Teil der internen Auswertung preis gegeben. So lies Rühl verlauten, dass rund 20.000 Datenabfragen von den Arbeitsagenturen in Deutschland im Monat getätigt werden. So ist anzunehmen, dass rund 240.000 Menschen im Jahr durch die Argen auf diese fragwürdige Weise überprüft werden. Ob diese Suche immer zum Erfolg führt, kann bislang nicht beantwortet werden. Der Suchdienst "Yasni" kündigt allerings eine umfassende Auswertung an.

In diversen Hartz IV Foren wurde schon oft berichtet, dass Arge Sachbearbeiter Kenntnisse über die Aktivitäten ihrer ALG II- "Kunden" hatten. In einigen Fällen sind dabei auch Nachteile für den Betroffenen entstanden. Die Bundesagentur für Arbeit hat bislang keine Stellungnahme zu den Vorwürfen abgegeben.

Wir raten dringend davon ab, in Foren den eigenen vollen Vor- und Zunamen zu nennen. Besser eignen sich am Besten Pseudonyme, die nicht auf die eigene Identität schließen lassen. Auch künftige Arbeitgeber nutzen diese Art von Personensuche, um sich umfassend über den Bewerber zu informieren.

(20.08.2008)
[/QUOTE]
xMoriturusx[img]http://www.abload.de/img/bananenrepublik27m5p.jpg[/img]


[b]DGB und Deutscher Mieterbund: Pauschalierung von Unterkunftskosten bedroht Existenzminimum von Hartz-IV-Empfängern[/b]

„Im Windschatten der Diskussion um die Regelsätze droht für Hartz IV- und Sozialhilfeempfänger eine Kürzung ihrer Bezüge, die jede geringe Erhöhung der Regelsätze ins Gegenteil verkehrt. Mit der im Gesetzentwurf vorgesehenen Ermächtigung für Kommunen, die Höhe der angemessenen Unterkunftskosten per Satzung festzulegen und dabei Pauschalen für Miet- und Heizkosten bestimmen zu dürfen, drohen den Betroffenen Leistungskürzungen. Sogar das Existenzminimum könnte unterschritten werden.“

DGB und Mieterbund befürchten einen Flickenteppich unterschiedlicher regionaler Regelungen, die nicht durch unterschiedliche Mietniveaus begründet sind, sondern durch politische Entscheidungen von Kreistagen und Stadträten vor dem Hintergrund der jeweiligen kommunalen Finanznöte. Denn die Kommunen müssen das Gros der Unterkunftskosten im Hartz IV-System schultern. „Angesichts knapper kommunaler Haushalte drohen wieder einmal die Schwächsten den Preis für eine verfehlte Politik zu zahlen. Denn die Unterkunftskosten sind Teil des Existenzminimums und dürfen nicht zur freien Manövriermasse nach Haushaltslage werden“, sagten Buntenbach und Siebenkotten.

Mieterbund und DGB haben in einem gemeinsamen Brief an alle Mitglieder der Arbeitsgruppe des Vermittlungsausschusses die Streichung der Satzungsermächtigung und insbesondere der Pauschalierungsoption gefordert.

Annelie Buntenbach: „Die Übernahme von Unterkunftskosten ist von existenzieller Bedeutung für Millionen Menschen. Bei allem Verständnis für die Finanzsorgen der Kommunen ist hier kein Raum für Kürzungen. Das Bundesverfassungsgericht hat klar gemacht, dass Wohnen Teil des physischen Existenzminimums ist und den Bedarf im Einzelfall decken muss. Kostensparende Pauschalierungen sind damit nicht vereinbar.“

Lukas Siebenkotten warnte vor direkten oder indirekten Leistungskürzungen bei Miete und Heizkosten: „Es muss bei der Übernahme der Kosten in voller Höhe und einer Angemessenheitsprüfung im Einzelfall bleiben. Nur dann können zum Beispiel bei den Heizkosten die Energieeffizienz des Gebäudes, die unterschiedlichen Kosten der Energieträger und extreme Preisschwankungen, wie zuletzt beim Heizöl, berücksichtigt werden. Das Ergebnis der Hartz-IV-Reform darf nicht sein, 5 Euro mehr über den Regelsatz und 50 Euro weniger bei den Unterkunftskosten.“

Quelle: [url]http://www.dgb.de/presse/++co++6fd90d20-1fee-11e0-509a-00188b4dc422[/url]
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B][img]....
....Bei allem Verständnis für die Finanzsorgen der Kommunen ist hier kein Raum für Kürzungen. Das Bundesverfassungsgericht hat klar gemacht, dass Wohnen Teil des physischen Existenzminimums ist und den Bedarf im Einzelfall decken muss. Kostensparende Pauschalierungen sind damit nicht vereinbar.“

L...[/url] [/B][/QUOTE]

Geil!

Bildungsferner geht es nimmer!
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Geil!

Bildungsferner geht es nimmer! [/B][/QUOTE]

In der Tat. Dass "Wohnen Teil des physischen Existenzminimums ist und den Bedarf im Einzelfall decken muss" ist für die Bildungselite in unserem Land keine Selbstverständlichkeit. Das muss man denen erst erklären wie das 1x1 ... doch nicht einmal das 1x1 scheint unsere Elite zu beherrschen (siehe Regelsatzermittlung) :eek:

BILDungsrepublik Deutschland!
Ronin76Es wird in den Medien, seit es H4 gibt, und das sind nun immerhin schon 6-7 Jahre, so gut wie kaum darüber berichtet, daß neben dem Regelleistungssatz auch die Kosten der Unterkunft (Miet-/Wohnkosten) zu 100% gestrichen werden (können), was völlig verfassungswidrig ist, wenn man denn das Grundgesetz als deutsche Verfassung betrachten möchte.

Gestern war ich bei der ARGE und habe mir meine Abmeldung aus dem Leistungsbezug bestätigen lassen. Es macht für mich keinen Unterschied, da ich eh ständig zu 100% sanktioniert werde, aber so bekommt die ARGE wenigstens keine Steuergelder mehr, und lebt auf meine Kosten.

[COLOR=sienna]
Poenam no sentio mortis. Poena fuit vita, requies mihi morte parata est.[/COLOR]

[SIZE=1](Ich spüre nicht die Strafe des Todes. Die Strafe war das Leben, der Tod hat mir Erlösung gebracht.)[/SIZE]
HephApropo Miete - angeblich war bei meinem Bescheid ein Computerfehler/Menschliches Versagen im Spiel. Im System seien meine Mietzuwendungen. Sprich ich bekomme einen neuen Bescheid und dürfte damit dann endlich mit dem scheiß für die nächsten 6 Monate durch sein.

Wer die User-interfaces für den Schrot konzipiert hat muss übrigens mehr als betrunken gewesen sein. Da kann ich verstehen das dann mal das ein oder andere schief geht.

edit: Ronin beantrage wenigstens bei deinem Dorf wohngeld. Ohne Alg2 dürfte es ja da keine/kaum Probleme geben falls du nen 400€ job o.ä. hast.
JohnSteedEigentlich finde ich es gut, dass man mit diesem Volk keinen Krieg gewinnen kann.:D
Ronin76Ein Softwarefehler ist unwahrscheinlich und so ein Bescheid wird ja nochmal von einem Menschen kontrolliert. Dahiner steckt System, die Methoden der ARGE sind nun mal Betrug, Erpressung und Lügen.
softcakeals ob das verboten wäre das inet zur recherche zu nutzen.

mache ich ständig. und das öfters sehr erfolgreich.
und dann schicke ich den gerichtsvollzieher vorbei und die leute wundern sich wie wir sie finden konnten.

selber schuld wenn man seine daten so frei ins netz stellt.

das nennt sich nicht schnüffelei auf seiten der behörden, sondern dummheit auf seiten der inetnutzer.

so, wir haben unseren leistungsbescheid. und der ist absolut richtig.
kein drama, kein unfreundlicher mensch auf der anderen seite... im gegenteil, sehr angenehm und effektiv.


soft
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B](....)
Gestern war ich bei der ARGE und habe mir meine Abmeldung aus dem Leistungsbezug bestätigen lassen. Es macht für mich keinen Unterschied, da ich eh ständig zu 100% sanktioniert werde, aber so bekommt die ARGE wenigstens keine Steuergelder mehr, und lebt auf meine Kosten.
[/B][/QUOTE]

Die werden sich freuen. Wieder einer, der sie ihrem Sparsoll näher brachte.

Ich weiß nicht was vorfiel, Ronin - aber ich hoffe Du wirst zurechtkommen.

++++

softcake,
zum Thema (Internet)'Recherche' frage ich mich, was Du da recherchierst, bzw. zu welchem Zweck?

....
Ronin76[QUOTE]
als ob das verboten wäre das inet zur recherche zu nutzen.

mache ich ständig. und das öfters sehr erfolgreich.
und dann schicke ich den gerichtsvollzieher vorbei und die leute wundern sich wie wir sie finden konnten.

selber schuld wenn man seine daten so frei ins netz stellt.

das nennt sich nicht schnüffelei auf seiten der behörden, sondern dummheit auf seiten der inetnutzer.
[/QUOTE]
Das bestätigt mal wieder mein Bild, welches ich von dir und deinem Charakter habe. Tja, wenn man sonst keine Erfolge vorweisen kann. Wurdest du in der Schule eigentlich immer gehänselt ?
WaldemarJup passt auch in mein Bild.. aber den "hilfreichen" raushängen lassen. Widerlich...
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
als ob das verboten wäre das inet zur recherche zu nutzen.

mache ich ständig. und das öfters sehr erfolgreich.
und dann schicke ich den gerichtsvollzieher vorbei und die leute wundern sich wie wir sie finden konnten.
[/QUOTE]

Wie süß ... Denunzianten- und Schreibtischtätertum haben in diesem, unseren Lande ja bekanntlich Tradition :)

Bananenrepublik Deutschland!
ArrogantNick[quote][i]Original von softcake:[/i]
das nennt sich nicht schnüffelei auf seiten der behörden, sondern dummheit auf seiten der inetnutzer.[/quote]

Ich sehe die Onlinerecherche eher wegen ihrer Ungenauigkeit als problematisch an. Zumal der so 'Recherchierte' keinen Einfluss auf das hat, was da u. U. gelistet wird. Werfe ich meinen vollen Namen in die SuMas und bei Yasni rein, so kommt da u. a. ein Eintrag einer 'Sklavenzentrale', der mich als 'junge Herrin' (mit entsprechendem Vornamen) listet. Jemandem der etwas genauer hinsieht, dürfte auffallen, dass es sich, im Gegensatz zu meinem Nachnamen, um eine Attribution handelt. Aber wenn nun jemand nicht genau hinschaut? Kurz: Nicht alles ist selbst verschuldet.

Und hätte ich nun einen Berater bei der Arge, der entweder nicht genau hinschaut oder mich schlicht nicht ab kann, dann hätte ich vermutlich gelitten und würde die Empfehlung erhalten, mich weiter zu prostituieren anstatt die Hand auf zu halten (oder sowas in der Art). Unbegrenzte Information bedeutet auch unbegrenzte Fehlerquelle. Und für manche Menschen hängt die Existenz daran, das sollte nicht vergessen werden.

.
HephKurz mal was erfreuhliches. Ich weis ja nicht wieviele von denjenigen hier unter Christliche Gewerkschaft für Zeitarbeit (die CGZP) Tarifen arbeiten (mussten) aber das Bundesarbeitsgericht hat festgestellt das die CGZP Tarife nicht Gültig sind weil die CGZP eben keine Tarif-verträge abschließen durfte.. Dh. heißt da keine anderen Zeitarbeitstarife bestehen die greifen muss der Flächentarif angewendet werden und zwar rückwirkend - bis 2005.

Ihr könnt also die differenz einfordern/einklagen weil der Tarif ungültig ist.

zumindest laut Frontal21 die gestern drüber berichteten. Nachzusehen . [url=http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1237472/Frontal21-Sendung-vom-18.01.2011?setTime=608#/beitrag/video/1237472/Frontal21-Sendung-vom-18.01.2011]hier[/URL]. Video für den nächsten bitte wieder zurück-spulen.

Ich muss mal schauen ob mein alter Vertrag auf dem CGZP-tarif basiert.
softcakeoch... wer muss sich denn jetzt wieder versuchsweise auf kosten anderer zu profilieren? putzig ^^ hauptsache mal die klappe aufgemacht ... gell, wenn man sonst schon nix hat und kann, dann zumindest ne grosse klappe :-)

AN- ich setze beruflich schadensersatzansprüche durch. so wie dir im privatrecht schadensersatz für schäden durch dritte zusteht, steht das auch den sozialversicherungsträgern zu. das regelt § 116 SGB X.
meistens haben wir mit versicherungen zu tun, aber wenn jemand einen anderen so sehr verprügelt das ärztliche behandlung notwendig ist, dann ersetzt das keine versicherung und der täter muss auch den uns entstandenen schaden ersetzen.
das geht über mahnverfahren, vollstreckung bis zum zwang der eidesstattlichen versicherung.
nun haben wir ganz oft immer das gleiche klientel- und die ziehen gerne um ohne sich umzumelden. man findet manche einfach nicht mehr.
und da nutzen wir auch das netz um den ein oder anderen zu finden.
da wir dann immer schon nen gültigen titel haben, vollstrecken wir durch den gerichtsvollzieher. das ist es auch schon. nix verbotenes und moralisch verwerfliches.



soft
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]AN- ich setze beruflich schadensersatzansprüche durch. (....) meistens haben wir mit versicherungen zu tun, aber wenn jemand einen anderen so sehr verprügelt das ärztliche behandlung notwendig ist, dann ersetzt das keine versicherung und der täter muss auch den uns entstandenen schaden ersetzen.
das geht über mahnverfahren, vollstreckung bis zum zwang der eidesstattlichen versicherung. (....)
da wir dann immer schon nen gültigen titel haben, vollstrecken wir durch den gerichtsvollzieher. das ist es auch schon. nix verbotenes und moralisch verwerfliches.[/B][/QUOTE]

Ah - okay.... danke für die Erklärung. :)

Wobei ich es in der Tat nicht verwerflich finde, weder moralisch noch sonstwie, wenn jemand, der einem Anderen einen solche Verletzungen/Schaden zufügt, dann dafür ordentlich bluten muss und sei es auch nur finanziell.

Problematisch sehe ich das eher im Bereich des Personalwesens und der Internetstalkings. Ja - und dessen, was ich bereits im letzten Post beschrieb.

Grüßles
Mischa
Heph@softcake
Schatzerl von uns kann keiner hellsehen von daher wäre es besser gewesen das gleich dazu zu schreiben statt erst nen shitstorm herauszufordern.

Im übrigen ist die Recherche über yasni als Ansatz sicherlich nicht verwerflich sollte aber nur in begründeten fällen eben das bleiben: ein Ansatz. Über Polizei etc. könnte man dann klären ob das wirklich die Personen die ihr sucht bevor dann Gerichtsvollstrecker geschickt werden.

Was im "Internet" sprich Facebook etc. steht sollte wenigstes sollte bei Behörden unter "Hörensagen" laufen.
softcakeich hab das schon mal geschrieben was ich mache.
irgendwo in diesem thread.

ausserdem: man kann ja fragen bevor man losschreit.


der gerichtsvollzieher überprüft auch die identität.
das verfahren ist aber schon so das ich den gerichtsvollzieher loschicken muss bei rechtskräftigem titel.
da die leute in der regel ja nicht gemeldet sind, macht die polizei da wenig. es ist ja auch nicht deren job zu prüfen ob der schädiger wohnt wo wir es sagen


soft.
HephDas ist die 3te oder 4te Iteration dieses threads und er hat schon über 35 Seiten (ich hab 40 posts pro Seite). Das das irgendwo steht und das hier jeder den kompletten Thread ließt kann man ernsthaft nicht erwarten. Das selbe gilt dafür sich jedes Detail aus dem leben eines jeden zu merken.

edit: Un die letzte Erwähnung deines Berufes war vom 02.08.2010 (sprich für mich auf Seite 4) soweit wie die suche mir das gibt. Wobei das auch eher kryptisch war. (Suchwort: Beruf, User: Softcake)

[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[...]
meine berufliche passion ( sozialversicherung zum teil im gesetzgebenden verfahren ) passt nicht wirklich
[...]
[/QUOTE]

edit2: Tschuldige wenn ich jetzt pedantisch rüber komme. Das ist so nicht meine Absicht.
softcakeda hast du sicherlich recht.
ich halte dem entgegen das einige leute sich ja auf mich eingeschossen haben und gerne jede gelegenheit nutzen um mich anzugehen ( nein du bist sicher nicht angesprochen- sondern die fraktion die sich laut über meinen charakter ausgelassen hat ) - und von denen erwarte ich sogar das sie sowas so halb im kopf haben, eben um es mir wo sie gehen und stehen vorzuhalten :-)


aber selbst wenn nicht, erstmal fragen bevor man schiesst- wenn man nicht weiss worauf man schiesst.

letztendlich denunziere ich niemanden, ich wurde auch nie in der schule ausgeschlossen noch bin ich schreibtischtäter in dem mir angedichteten kontext. :-)
wobei natürlich jeder seine meinung haben darf.


soft
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
wobei natürlich jeder seine meinung haben darf.
[/QUOTE]

Genau, und ich bin der Meinung, dass derlei "Recherchen" keinen Anspruch auf Unfehlbarkeit haben. Wenn ich z.B. wegen Sachbearbeitern wie Dir, die meinen die Weisheit virtuell gefressen zu haben, eine Hausdurchsuchung bekommen würde, um nur Mal ein Bsp. zu nennen, was heute so alles gang und gäbe ist, würde ich denjenigen wegen übler Nachrede verklagen. Möge Dir ein solches Schicksal erspart bleiben und immer schön treffsicher googlen.
softcakedas kannst du ja gerne machen, aber bevor der gerichtsvollzieher kommt bist du in aller regel rechtskräftig strafrechtlich oder zivil verurteilt, respektive mit geldbuße belegt oder du hast einen vergleich geschlossen.
dann hast du einige rechnungen und mahnungen erhalten.
einen mahnbescheid und einen vollstreckungsbescheid.

dh. du hast alle möglichkeiten der welt dich zu wehren. tust du das, entscheiden wir ob wir klagen oder das widerspruchsverfahren durchführen.
und an dessen ende steht wieder ein urteil.

also bevor der mann mit dem kuckuck kommt, hattest du alle wege offen. und wenn er kommt, dann sind alle rechtsmittel erschöpft und das ding rechtskräftig.

und du bekommst durch das was ich tue keine hausdurchsuchung. wir wollen geld, wir sind nicht die strafverfolgung.

nochmal, wir reden hier von menschen die: körperverletzungen begangen haben, die besoffen auto gefahren sind ( oder unter drogen ), leute die menschen umgebracht haben und andere straftaten. das ist die mehrheit derer wo wir alles ausschöpfen müssen was uns zur verfügung steht.

in aller regel kann man mit jedem reden und immer ne lösung finden, aber eben nicht mit jedem. ich stunde und ich mache ratenzahlungen, ich verzichte auf zinsen wenn zahlungen pünktlich kommen, wir sind keine unmenschen, aber verarschen lassen wir uns nicht.



wenn dir jemand auf die schnauze haut, dann willst du doch auch das dir dein entstandener schaden ersetzt wird.



soft
LaChatte[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]IZumal der so 'Recherchierte' keinen Einfluss auf das hat, was da u. U. gelistet wird. [/B][/QUOTE]

nun - doch.

wenn man es will, kann man sehr viel dazu beitragen, dass selbst erstellte Inhalte über sich selbst bei einer Google-Recherche ganz am Anfang stehen, und alles andere später. Was dumme Inhalte zwar nicht entfernt, aber doch relativiert.

Die meisten Personalleute werden hoffentlich auch soviel Augenmass haben, dass sie automatisch generierte Einträge nicht überbewerten...

Allerdings kenne ich schon Leute, die im Internet nur lesen und nicht schreiben - um nicht negativ aufzufallen für eventuelle Arbeitgeber. Das sind dann eigentlich immer solche, die bei Grossfirmen arbeiten (wollen).

grüsse, barbara
Ronin76[QUOTE]
also bevor der mann mit dem kuckuck kommt, hattest du alle wege offen. und wenn er kommt, dann sind alle rechtsmittel erschöpft und das ding rechtskräftig.

und du bekommst durch das was ich tue keine hausdurchsuchung. wir wollen geld, wir sind nicht die strafverfolgung.
[/QUOTE]
Ihr Schreibtischtäter macht es euch immer sehr einfach. Denn wenn der Gerichtsvollzieher kommt, ist auch ruckzuck die Türe eingetreten. Lässt man ihn nicht rein, holt er sich problemlos vom Staatsanwalt einen Hausdurchsuchungsbefehl, und wenn dann die Türe nicht geöffnet wird, machen das Polizisten mit einem Schloßer/Schlüsseldienst. Die Einsatzkosten und Schäden darf dann natürlich der Vollstreckte zahlen und da kommen schnell mal ein paar Tausender zusammen.

Da ihr keine Strafverfolgung seid, halte ich es für nicht legitim im Internet nach Adressen zu schnüffeln und die Suchergebnisse dann zu verwenden. Das sollte doch eigentlich die Aufgabe der Polizei sein. Dafür bekommst du von mir den Stasi 2.1 Orden verliehen.

Es ist sehr einfach andere Menschen mit einem Gerichtsvollzieher zu beglücken. Einfach bei der GEZ anrufen und behaupten, daß Person X seit Jahren TV und Radio benutzt, reicht völlig aus. Dann gibts ein paar Jahre Inkassoversuche mit den dazugehörigen Einschüchterungsversuchen und wenn die dann eingestellt werden, tanzt der Gerichtsvollzieher an. Egal ob das nun legitim ist oder nicht. Er vollstreckt ja NUR einen Titel.


[QUOTE]
nochmal, wir reden hier von menschen die: körperverletzungen begangen haben, die besoffen auto gefahren sind ( oder unter drogen ), leute die menschen umgebracht haben und andere straftaten. das ist die mehrheit derer wo wir alles ausschöpfen müssen was uns zur verfügung steht.

in aller regel kann man mit jedem reden und immer ne lösung finden, aber eben nicht mit jedem. ich stunde und ich mache ratenzahlungen, ich verzichte auf zinsen wenn zahlungen pünktlich kommen, wir sind keine unmenschen, aber verarschen lassen wir uns nicht.

wenn dir jemand auf die schnauze haut, dann willst du doch auch das dir dein entstandener schaden ersetzt wird.
[/QUOTE]
Bei so viel Barmherzigkeit kommen mir gleich die Tränen. Ist doch Quatsch mit Soße ! Was ihr wollt ist einzig und allein euren Gewinn durch das Verhindern von Leistungen zu vermehren. Es gibt jede Menge Leute die schwer krank sind und sich jahrzehntelang mit Krankenkassen und Versicherungen herumstreiten müssen, obwohl sie Geschädigte und prinzipiell im Recht sind. Da wird dann einfach auf Zeit gespielt und gehofft, das die Kläger aufgeben oder sterben.
JulyaDas Schlimme ist, daß es [i]einzelne[/i] Menschen sind, die da an ihrem jeweiligen kleinen Machthebel sitzen und über Schicksale entscheiden.

Ein tolles Beispiel dafür ist der widerliche narzistische Typ, der bei einer Arge in Hamburg arbeitet. Er, der mir übrigens freimütig erzählte, daß er ja eigentlich Autoverkäufer sei und nie was in der Richtung gelernt hat, was er jetzt tut, unterstellte mir im zweiten gewechselten Satz direkt, daß ich ihn ja nur bescheißen wollen würde und daß ich ja sicher auch Dreck am Stecken hätte, wie all die anderen Leute, die zu ihm kämen.
Ich brauchte damals für einen oder zwei Monate finanzielle Hilfe, die er mir aber offensichtlich nicht zugestanden hat, da er mich schikanierte und ständig neue Dokumente forderte. Es vergingen die Wochen und ich musste immer wieder antanzen und alle möglichen und unmöglichen Dokumente vorlegen.
Bei einem Dokument lag es an Dritten, daß ich sie nicht rechtzeitig einreichen konnte und so bekam ich einen Brief, worin stand, daß, wenn ich das Dokument nicht innerhalb einer bestimmten Frist auftreiben könne, er mir rückwirkend die Gelder streichen würde. Und dieser Satz war in [SIZE=6]Fettschrift, unterstrichen und mit Textmarker 'verziert'.[/SIZE] <--- Das Verhältnis der Buchstaben kommt so in etwa hin.
Und so ein sadistisches Arschloch darf über existenzielle Gelder entscheiden!

Letzten Endes habe ich keinen Cent bekommen.


Aktuell ist es so, daß ich krank geschrieben bin und Krankengeld beziehe. Da ich in dem einen (!) Monat, bevor ich krank wurde, viel weniger Dienste hatte, als die vielen Monate vorher, bekomme ich nun unter 500 € Krankengeld, da dieses eben nur aufgrund des einen Monats berechnet wird.
Nun hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, zur Arge gehen zu dürfen und um Aufstockung zu bitten, weil das Geld grade so für die Miete reicht und das wars dann.
Dieses Mal geriet ich an eine sehr viel freundlichere Person. Dennoch darf ich da insgesamt drei Mal innerhalb einer Woche aufschlagen und letzten Endes entscheidet dann die dritte Person, ob ich [i][b]überhaupt[/i][/b] Geld bekomme.
Ich muss da jetzt nächste Woche hin und mich bei der Jobvermittlerin vorstellen. "Sichten" nannte die erste Mitarbeiterin das. Und das, obwohl ich in ungekündigter Stellung bin und sogar vielleicht bald eine neue Stelle antrete.
Die haben da so starre Vorschriften und trotzdem darf dann ein einzelner Mensch so viel Macht ausüben. Das finde ich immer wieder unfassbar.
Scheol@Julya

softcake kann dir das bestimmt alles plausibel erklären.

Zur Arge:

Mir hat mal, und ich glaube das erzähle ich hier mittlerweile schon zum dritten Male (:D) eine Arge-Mitarbeiterin erklärt, dass sie speziell so geschult werden, dass möglichst wenige Menschen an ihren Anspruch kommen. Ihre Aussage:

"Hier soll keiner Geld bekommen, keiner soll Arbeit finden."

Diese Frau wollte genau wegen dieser Schulung den Job bei der Arge aufgeben, da sie dort völlig desillusioniert wurde. Das war vor ungefähr 4-5 Jahren. Und so, wie viele Menschen über die Arge berichten, scheint die Schulung ihre volle Wirkung zu entfalten. Die Menschen sollen arm bleiben. Der effektive Nutzen des Ganzen kann ich nicht schätzen, ich habe Vermutungen, aber die bringen mich, Dich und Deutschland nicht weiter. Alles was ich weiß, ist, dass der Mann, der dich so scheiße behandelt hat, das nicht nur getan hat weil es ein Arschloch war/ist, sondern weil er die Order dazu hat.

Verstehe wer will...
softcakeronin, wenn du den mann nicht reinlassen willst, dann ist es wirklich so das wir den haftbefehl erlassen. ja.
aber du hast es doch in der hand?

ich finde es für jeden, wirklich jeden legitim, das zu nutzen was frei zugänglich im inet ist.
das sind frei verfügliche informationen für jedermann.

krankengeld? hah.. das hab ich ewig nicht mehr gemacht. aber ja, das krankengeld berechnet sich aus dem arbeitsentgelt. und der letzte monat wird dem zugrunde gelegt zzgl. evtl regelmässig angefallener überstunden ( da werden 3 monate kontrolliert ) und 1/12 der regelmässig wiederkehrenden einmalzahlungen ( zb weihnachtsgeld ).

das alles muss der arbeitgeber auf der verdienstbescheinigung bestätigen.

aber ja, so ist das richtig. es sei denn man hat stark schwankendes einkommen, dann glaube ich wird ein grösserer zeitraum zugrunde gelegt.
einfach mal bei der kasse nachfragen...

sorry, ich hab schon über 7 jahre nichts mit krankengeldberechnung zu tun.


soft
JulyaIch hatte sehr stark unterschiedliches Gehalt. Das ging von 600€ bis knapp 1700€ netto plus Weihnachtsgeld. Ich rief ja extra nochmal bei der Krankenkasse an, um sie zu fragen, ob die Berechnung wirklich so stimmt. Und man sagte mir, das würde ausschließlich auf diese Weise berechnet, da sie vom Gesetzgeber dazu verpflichtet sind.
Sie verwiesen mich an die Arge und das Problem war für sie vom Tisch.
softcakedann wird der durchschnitt der letzten drei monate gebildet. kann also gut sein. wenn mehrstunden anfallen die nicht regelmässig sind, dann fallen die auch raus.
zumindest hab ich das noch so im kopf.
und da krankengeld ca 70% vom brutto, maximal 90% vom netto sind *glaub* und davon die beiträge noch weg gehen, kommts hin.

da hat die frau von der kasse dich absolut richtig beraten indem sie dich zur arge schickt. das ist dann der weg.



soft
Ronin76[QUOTE]
ronin, wenn du den mann nicht reinlassen willst, dann ist es wirklich so das wir den haftbefehl erlassen. ja.
aber du hast es doch in der hand?[/QUOTE]
Es geht da nicht um mich, aber ich weiß ungefähr wie das abläuft. Die betroffene Person könnte auch abwesend sein, wenn die Wohnung aufgebrochen wird. Die Person hat es nicht in der Hand, wenn ihr jemand die Polizei und Gerichtsvollzieher schickt. Sie muß nicht mal eine Straftat begangen haben. Wie könnt ihr als Krankenkasse überhaupt Haftbefehl erlassen ?

[QUOTE]
ich finde es für jeden, wirklich jeden legitim, das zu nutzen was frei zugänglich im inet ist.
das sind frei verfügliche informationen für jedermann.
[/QUOTE]
Es kommt drauf an wie man es nutzt. Angenommen du hättest eine private Homepage mit Fotos von dir. Plötzlich siehtst du eines dieser Bilder auf der Titelseite einer Zeitung. Das ist zB ein illegaler Vorgang. Was ihr da macht, halte ich für genauso illegal. Und wenn es nicht illegal ist, dann zumindest dubios.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]
letztendlich denunziere ich niemanden, ich wurde auch nie in der schule ausgeschlossen
[/B][/QUOTE]

Immer schön der brave Mitläufer. *Gähn.

[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
[B]ronin, wenn du den mann nicht reinlassen willst, dann ist es wirklich so das wir den haftbefehl erlassen. ja.[/B][/QUOTE]

Es liegt nicht in Deiner Macht, Haftbefehle zu erlassen. - Du magst Haftbefehle nach 901 ZPO [i]beantragen[/i] dürfen, [i]erlassen[/i] wirst Du sie jedoch nicht. Dies erledigen (wenn überhaupt im Fall von 901 ZPO) Gerichte (Gewaltenteilung, Gewaltmonopol des Staates).

Erzähle also bitte nicht solche Märchen und schmücke Dich nicht mit Befugnissen, die Du gar nicht hast. Das gibt nur zusätzliche Abzüge in der Sympathiewertung.
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von softcake [/i]
dann wird der durchschnitt der letzten drei monate gebildet. [/QUOTE]
Nein, wird er eben nicht. Es wurde nur der [b]eine[/b] Monat genommen und davon dann 90%. Wenn sie den Durchschnitt der letzten drei Monate genommen hätten, wären es nicht nur knapp 500€, sondern um die 1200€.
Scheol[SIZE=1]@Julya[/SIZE]

[I][SIZE=1]Uff, das is' bitter, wirklich, wirklich bitter...[/SIZE] [/I]
Julya[SIZE=1]Ja, leider. :-/ Da ist man schon krank und krebst so rum und dann kommen noch finanzielle Sorgen dazu.[/SIZE]
softcakebist du stunden- oder monatslöhner?
keine ahnung, ich kenn die verdienstbescheinigung nicht. aber 1200 halte ich als netto KG für die summen die du genannt hast wirklich zu hoch.

______

klar dürfen wir, wie jeder andere auch. wenn der schuldner den termin zur EV nicht wahrnimmt, dann kann man haftbefehl erlassen. das schickt einem jeder gerichtsvollzieher zu.

und dann ist es auch so, das wir eigene vollzugsleute haben.

also, ich muss mich wirklich nicht mit federn von irgendwem schmücken, ich hab nur erzählt wie sowas abläuft.

das kann jede privatperson genau so machen, mahnbescheid kann jeder beantragen und das nachfolgende verfahren ist dann für alle gleich.

mal im ernst, wer es soweit hat kommen lassen, der wusste davon.
ist ja nicht so das der gerichtsvollzieher kommt, und beim nächsten mal die tür aufbrechen lässt.


och, wat denn nun... bin ich der aussenseiter der sich profilieren muss oder der langweilige mitläufer? entscheidet euch :-)

ich bin zumindest glücklich, nicht nur zufrieden, nein glücklich und sorgenfrei. und ehrlicherweise ist es mir völlig egal was man mir für nen stempel aufdrückt.



soft
JulyaOk, dann drösel' ich das mal auf.

Zwei Monate à ~1650 netto und ein Monat ~600 netto.
1650 * 2 + 600 = 3900 €
3900 € : 3 = 1300 €
1300 = 100%
90% = 1170 €

Die zwei ersten Monate hatte ich eine Vollzeitstelle und der dritte Monat ist auf Stundenbasis, aber in der selben Tätigkeit und beim selben Unternehmen.
softcakeaber ein neuer vertrag bzw eine massive vertragsänderung?
dann ( und nun muss ich überlegen, aber sicher ist das nicht )
gilt das als neuaufgenommene stelle und der eine monat wird zugrunde gelegt. weil es eine grundlegende änderung im beschäftigungsverhältniss gegeben hat. das wird wie eine neu begonnene stelle gewertet. es gab bestimmt auch ne ab/neumeldung zur sozialversicherung.

bin mir ziemlich sicher das das so ist, nur kann ich ad hoc keine gesetzesgrundlage nennen.

und es sind nicht immer 90% sondern maximal 90% des nettos und davon werden noch alle beiträge abgezogen die man so leisten muss vom krankengeld. das ist dann auch nicht der netto betrag.

zb beim verletztengeld ( das äquivalent der berufsgenossenschaft ) sagt man 100% vom netto. davon gehen die beiträge ab.
aus eigener frischen erfahrung weiss ich, das macht nen unterschied den man merkt. ich hab das letzte jahr 2 monate lang verletztengeld bekommen.



soft
JulyaDie Frau von der Krankenkasse am Telefon wusste ja nichts von meinen Verträgen. Sie kannte meinen "Fall" nicht, da ich ihr keine Kundennummer (oder wie auch immer das bei einer KK heißt) genannt habe.
Ich fragte sie, wie das berechnet wird und sie sagte, daß es eben nur anhand [i]eines[/i] Monats berechnet wird.
Denn selbst wenn es keine 90% wären, ist da ja immer noch ein Riesenunterschied zwischen knapp 500€ und sagen wir 1000€.


Ist ja auch unerheblich, da ich ja hier nun auch nur ein Einzelfall bin. Ich wollte einfach nur zum Ausdruck bringen, wie verdammt unfair dieses System ist.
xMoriturusx[b]HartzIV-Vermittlunsgausschus kungelt ohne "störende Linke"[/b]

„Der entscheidende Deal bei der Hartz-IV-Reform steht an. Beim morgigen Spitzengespräch aber bleibt Die LINKE außen vor – offenbar stört sie zu sehr beim trauten Kungeln der Hartz-IV-Parteien, was sich bei den Gesprächen im Vermittlungsausschuss mehr als einmal gezeigt hat“, erklärt Dagmar Enkelmann, 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des bisher bekannt gewordenen Teilnehmerkreises am morgigen Hartz-IV-Spitzengespräch.

Man bedenke auch, dass DIE LINKE per einstweiliger Verfügung ihre Beteiligung am Vermittlungsverfahren zur Hartz-IV-Reform erst erzwingen musste - und stellt nun einen 1 Repräsentanten von 19.

Korruptes Dreckssystem. Unrechtsstaat BRD!
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B][b]HartzIV-Vermittlunsgausschus kungelt ohne "störende Linke"[/b]

„Der entscheidende Deal bei der Hartz-IV-Reform steht an. Beim morgigen Spitzengespräch aber bleibt Die LINKE außen vor – offenbar stört sie zu sehr beim trauten Kungeln der Hartz-IV-Parteien, was sich bei den Gesprächen im Vermittlungsausschuss mehr als einmal gezeigt hat“, erklärt Dagmar Enkelmann, 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des bisher bekannt gewordenen Teilnehmerkreises am morgigen Hartz-IV-Spitzengespräch.

Man bedenke auch, dass DIE LINKE per einstweiliger Verfügung ihre Beteiligung am Vermittlungsverfahren zur Hartz-IV-Reform erst erzwingen musste - und stellt nun einen 1 Repräsentanten von 19.

Korruptes Dreckssystem. Unrechtsstaat BRD! [/B][/QUOTE]

Sie lasen: Wahlwerbung.

++++

Etwas, das man auf einem Forum nicht lesen möchte.

.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Sie lasen: Wahlwerbung.

++++

Etwas, das man auf einem Forum nicht lesen möchte.

. [/B][/QUOTE]

Das ist keine Wahlwerbung, sondern Infomaterial zum Thema - und die werde ich hier auf weiterhin updaten.

PS: Der Thread-Titel ist Wahlwerbung für CDUFDPSPDGRÜNE
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Das ist keine Wahlwerbung, sondern Infomaterial zum Thema - und die werde ich hier auf weiterhin updaten.

PS: Der Thread-Titel ist Wahlwerbung für CDUFDPSPDGRÜNE [/B][/QUOTE]

Du erreichst damit höchstens, dass die Leute genervt sind. Deiner Sache wirst Du mit Deinem Geschredder keinen Gefallen tun. Ich z. B. werde alleine deshalb die Linke nicht wählen, weil ich sie nun u. v. a. mit Deiner Penetranz in Verbindung bringe und wirklich lesen was Du hier so inflationär auswalzt, das tue ich sowieso längst nicht mehr.

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xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Du erreichst damit höchstens, dass die Leute genervt sind.[/QUOTE]

Das interessiert mich nicht, ich schreibe zum Thema, und niemand wird gezwungen sich damit zu beschäftigen.

[QUOTE]Ich z. B. werde alleine deshalb die Linke nicht wählen, weil ich sie nun u. v. a. mit Deiner Penetranz in Verbindung bringe.[/QUOTE]

Das interessiert mich nicht, ich schreibe zum Thema, Hartz IV ist in der Tat ein penetrantes Thema.

to be continued ...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Das interessiert mich nicht, ich schreibe zum Thema, und niemand wird gezwungen sich damit zu beschäftigen.



Das interessiert mich nicht, ich schreibe zum Thema, Hartz IV ist in der Tat ein penetrantes Thema.

to be continued ... [/B][/QUOTE]

Okay - ich melde Dich dann mal einem Mod.

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xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Okay - ich melde Dich dann mal einem Mod.
[/QUOTE]

Im Westen nichts Neues.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Du erreichst damit höchstens, dass die Leute genervt sind. Deiner Sache wirst Du mit Deinem Geschredder keinen Gefallen tun.
[/B][/QUOTE]

Wahr gesprochen.
Sehe ich genauso.
xMoriturusxSehe ich auch so.

und ich danke für die Bestätigung, denn so langsam sollte doch jeder bemerkt haben, dass ich mich stetig unbeliebt mache. Und das ist auch gut so, denn ich habe mich hier nicht angemeldet, um mich anzubiedern. Also geht mir nicht auf den Leim.
Creobotra[COLOR=crimson]nope, sorry, das sehe ich als allg. politische information und nicht als wahlwerbung.[/COLOR]
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Sehe ich auch so.

und ich danke für die Bestätigung, denn so langsam sollte doch jeder bemerkt haben, dass ich mich stetig unbeliebt mache. Und das ist auch gut so, denn ich habe mich hier nicht angemeldet, um mich anzubiedern. Also geht mir nicht auf den Leim. [/B][/QUOTE]

Du bist schon seltsam.

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++++

@Creo,
okay. Inflationär zwar, aber gut, der Thread ist eh im Eimer.

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Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
Du erreichst damit höchstens, dass die Leute genervt sind. Deiner Sache wirst Du mit Deinem Geschredder keinen Gefallen tun. Ich z. B. werde alleine deshalb die Linke nicht wählen, weil ich sie nun u. v. a. mit Deiner Penetranz in Verbindung bringe und wirklich lesen was Du hier so inflationär auswalzt, das tue ich sowieso längst nicht mehr.
[/QUOTE] privat stimm ich dem genauso zu.
WaldemarZum Glück bin ich seit diesem Jahr schwerbehindert. In diesem Monat kam der Bescheid vom Versorungsamt mit dem GdB von 50.

Naja.. das noch nicht die EU Rente. Das ist mein Ziel. Diesen Antrag stelle ich sobald ich wieder einigermaßen fit bin. Z.z. jagt mich eine fiebrige Infektion nach der anderen. Dreckswetter..

Mir ist das langsam scheissegal was sie mit H4 entscheiden. Wichtiger ist mir, dass man mich in Ruhe läßt und ich wieder etwas Lebensqualität zurückgewinne...
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Zum Glück bin ich seit diesem Jahr schwerbehindert. In diesem Monat kam der Bescheid vom Versorungsamt mit dem GdB von 50. [/B][/QUOTE]

Glückwunsch! :)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Naja.. das noch nicht die EU Rente. Das ist mein Ziel. Diesen Antrag stelle ich sobald ich wieder einigermaßen fit bin. Z.z. jagt mich eine fiebrige Infektion nach der anderen. Dreckswetter..[/B][/QUOTE]

Gute Besserung!

[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Mir ist das langsam scheissegal was sie mit H4 entscheiden. Wichtiger ist mir, dass man mich in Ruhe läßt und ich wieder etwas Lebensqualität zurückgewinne... [/B][/QUOTE]

Meiner Ansicht nach die einzig richtige Umgehensweise und Einstellung dazu. Nämlich zu schauen, dass man sich der Tretmühle entzieht, die Lücken im System zu suchen, auszunutzen und für sich so gut wie möglich zu sorgen. Damit hat man dann genug zu tun und die Windmühlen können die bekämpfen, die daran ihre Freude und dazu die überschüssige Kraft haben.

Grüßle
Mischa
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Sehe ich auch so.

und ich danke für die Bestätigung, denn so langsam sollte doch jeder bemerkt haben, dass ich mich stetig unbeliebt mache. Und das ist auch gut so, denn ich habe mich hier nicht angemeldet, um mich anzubiedern. Also geht mir nicht auf den Leim. [/B][/QUOTE]

Ist im Grunde fast auch mein Credo...

Es gibt manchmal viele Facetten der Wahrheit und manchen passt die eine oder andere Version nicht.
Da pflichte ich dir bei, dass man für seine (eigenen) Ideale kämpfen muss.
Jedoch kann Kampf ausarten und man vergisst über den subjektiven Kampf die objektive Wahrheit.
Dies ist eine Gefahr, vor der wir alle uns vielleicht hüten müssen.
Waldemar[QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i]
[B]Meiner Ansicht nach die einzig richtige Umgehensweise und Einstellung dazu. Nämlich zu schauen, dass man sich der Tretmühle entzieht, die Lücken im System zu suchen, auszunutzen und für sich so gut wie möglich zu sorgen. Damit hat man dann genug zu tun und die Windmühlen können die bekämpfen, die daran ihre Freude und dazu die überschüssige Kraft haben.

Grüßle
Mischa [/B][/QUOTE]

Danke für Genesungswünsche :)

Jo da hast du recht. So denke ich mitderweile auch... :cool:
TheRavenHmmh, ohne zu sehr auf 95 (sigh!) vorherige Seiten einzugehen - stört es nur mich, dass unsere aktuelle Regierung das Verfassungsgericht ignoriert? Ich bekomme weder aktuell H4 (bekam es direkt nach dem Studium) noch werde ich es jemals wieder bekommen (öffentlicher Dienst - festangestellt), aber der Bruch unserer Verfassung sollte doch eigentlich mehr Gemüter bewegen?

Oder akzeptieren wir aktuell einfach alles, was regierungskonform ist?
ArrogantNickDu hättest den Thread lesen sollen, darin haben sich genügend Leute daran aufgehangen (Verfassungsbruch).

++++

@Waldi - kümmer Dich gut um Dich. Mehr ist eh erst mal nicht wichtig. ;-)

....
TheRavenJa, ich hätte 96 Seiten lesen sollen ... (war das ernst gemeint? macht es das besser?)

Tut mir leid, ich habe mit meiner Zeit besseres zu tun - z.B. arbeiten, wenn ich solche Brüche nicht disrespektiere und verabscheue.
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]Ja, ich hätte 96 Seiten lesen sollen ... (war das ernst gemeint? macht es das besser?)

Tut mir leid, ich habe mit meiner Zeit besseres zu tun - z.B. arbeiten, wenn ich solche Brüche nicht disrespektiere und verabscheue. [/B][/QUOTE]

Du hast gefragt:

[QUOTE] Hmmh, ohne zu sehr auf 95 (sigh!) vorherige Seiten einzugehen - stört es nur mich, dass unsere aktuelle Regierung das Verfassungsgericht ignoriert?[/QUOTE]

Ich habe geantwortet:

[QUOTE]Du hättest den Thread lesen sollen, darin haben sich genügend Leute daran aufgehangen (Verfassungsbruch).[/QUOTE]

Jetzt hast Du auf einmal keine Zeit, bzw. beseres zu tun.

Tja - ich würde sagen: Dann eben nicht.

.
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]Hmmh, ohne zu sehr auf 95 (sigh!) vorherige Seiten einzugehen - stört es nur mich, dass unsere aktuelle Regierung das Verfassungsgericht ignoriert? Ich bekomme weder aktuell H4 (bekam es direkt nach dem Studium) noch werde ich es jemals wieder bekommen (öffentlicher Dienst - festangestellt), aber der Bruch unserer Verfassung sollte doch eigentlich mehr Gemüter bewegen?

Oder akzeptieren wir aktuell einfach alles, was regierungskonform ist? [/B][/QUOTE]

Die Wortwahl "aktuelle Regierung" finde ich schon lustig...denn jene Regierung ist bereits seit 1948 (ergibt umgedreht übrigens "1984"...) die "aktuelle "Regierung" der Bananenrepublik...denn - es gab nie eine andere, nur gelegentliche Personalwechsel, bzw. Neuvergaben von Posten...denn etwas anderes geschieht nach Wahlen nicht: Posten werden neu vergeben - dieselben Stellen von annähernd identisch gepolten Individuen besetzt, andere Ärsche dürfen in dieselben Sessel furzen...die Gründung der Bunzelrepube war ohnehin nur ein Teil der geostrategischen Planungen der USA im Zuge des sich anbahnenden Kalten Krieges mit der damaligen UDSSR...dieser Retortenstaat war einzig und allein als militärische Pufferzone zwischen kapitalistischem "Westen" und Warschauer Pakt-Staaten gedacht - und als Aufmarschgebiet westlicher Truppen sowie Atomaffenstützpunkt/Pershing-Abschussbasis....die BRD-Bevölkerung sollte bereits in den ersten Minuten des WK III - von dessen Kommen die Herrschenden damals fest überzeugt waren - komplett im atomaren Brennofen vaporisiert werden...soweit der ursprüngliche Plan der Herrschenden...sie selbst wollten sich - geborene Feiglinge, die sie nun einmal sind - in eigens für sie geschaffenen Atombunkern verkriechen, um "ihr" Volk zu überleben...denn das Volk, das sich alle Herrschenden nur wünschen können, weil es niemals aufmuckt und nie rebellliert ist - überhaupt keines...doch leider lief dabei etwas schief: der Dritte Weltkrieg kam nicht...und neben ein paar nützlichen Lakaien haben sie jetzt einen riesigen Berg "nutzloser Esser" an der Backe...also musste ein "Plan B" installiert werden, nachdem "Plan A" gescheitert war: und dieser "Plan B" ist Hartz IV...
TheRavenÄhm - die Frage muss erlaubt sein: Inhalt @letzte beide Antworten

@Davy: viel theoretisches Blabla, was an sich nicht verkehrt, aber eben auch nicht themenbezogen ist,

@Nick: außer Arroganz nichts gewesen, oder wie? wenn Du ernsthaft das Abarbeiten von 96 Seiten erwartest, dann wäre meine Erwartung eine Thread-Teilung mit Neubeginn (Mods?)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]Ähm - die Frage muss erlaubt sein: Inhalt @letzte beide Antworten

@Davy: viel theoretisches Blabla, was an sich nicht verkehrt, aber eben auch nicht themenbezogen ist,

@Nick: außer Arroganz nichts gewesen, oder wie? wenn Du ernsthaft das Abarbeiten von 96 Seiten erwartest, dann wäre meine Erwartung eine Thread-Teilung mit Neubeginn (Mods?) [/B][/QUOTE]

Gerade wieder hier und schon im Zickenkrieg. Mach mal alleine weiter, ich steht nicht so auf Wichtigtuer.

.
TheRavenWegen Menschen wie Dir war ich weg Nick - aber Menschen wie Du verschwinden leider nich dadurch.

Inhaltliche Diskussion wäre aber angebracht und erwartet ;)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]Wegen Menschen wie Dir war ich weg Nick - aber Menschen wie Du verschwinden leider nich dadurch.

Inhaltliche Diskussion wäre aber angebracht und erwartet ;) [/B][/QUOTE]

Ich werde Dich nicht vermissen. Ebensowenig wie ich mir von Dir Vorschriften machen lassen werde.

edit: Vielleicht solltest Du Dir mal die geänderten Kaiserregeln zu Gemüte führen.

.
TheRavenIch bin fern davon, Vorschriften zu machen - sagen die geänderten Kaiser-Regeln anderes?

Ich bin immer noch am Inhaltlichen interessiert - wenn das nicht mehr kaiser-konform sein sollte, dann lecke mich derselbe an meinen neuen Kleidern ;) (Oder anders geschrieben: dann gibt es keinerlei Grund für den Kaiser mehr)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]Ich bin fern davon, Vorschriften zu machen - sagen die geänderten Kaiser-Regeln anderes?

Ich bin immer noch am Inhaltlichen interessiert - wenn das nicht mehr kaiser-konform sein sollte, dann lecke mich derselbe an meinen neuen Kleidern ;) (Oder anders geschrieben: dann gibt es keinerlei Grund für den Kaiser mehr) [/B][/QUOTE]

Ich kann Dir, wie bereits vor einigen Postings, nur das Lesen ans Herz legen.

.
TheRavenals da wäre? Du äußerst Dich weiter in Nichtigkeiten (d.h. alle diese Postings können/sollen gerne abgetrennt udn verschoben werden)
ArrogantNick[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]als da wäre? Du äußerst Dich weiter in Nichtigkeiten (d.h. alle diese Postings können/sollen gerne abgetrennt udn verschoben werden) [/B][/QUOTE] [QUOTE]Neue Kaiserregeln:

# Dies ist der Ort für kontrovers diskutierte Reizthemen, Frust und Ärger, verbale Herausforderung oder ärgerliche Provokationen. Hier können Mißstände die Euch ärgern an den Pranger gestellt werden. # ACHTUNG: Dieses Forum ist weitestgehend frei im Wort. Der Ton kann rauh, explizit und agressiv werden, bitte beachtet also dazu unten stehende Regeln!
 # Von jedem Mitschreiber wird ein hohes Maß an Selbstverantwortung, Eigenintiative sowie -kontrolle und Selbstregulierung bei der Gestaltung, Inhalt sowie Verlauf der Themen erwartet. Versucht in Konfliktfällen, eigene Lösungen zu finden und selber positiv einzuwirken. # Wer sich angegriffen und/oder beleidigt fühlt, soll das erstmal selber regeln und kann sich dazu äussern, muss aber nicht. Es darf auch einfach mal was ignoriert werden. Andere Mitglieder dürfen sich ebenfalls dazu einbringen und schlichten (oder Ihren Senf dazugeben). # Ebenso wird ein Grundmaß an Diskussionsfähigkeit und normaler, verständlicher Ausdrucksweise erwartet. # Daher sind Eingriffe seitens der Moderation bei Diskussionen im Normalfall dieser Regeln nicht vorgesehen, es sei denn, mehrere Mitglieder sprechen sich dafür aus. # Themen können sich innerhalb eines Threads weiterentwickeln und einen dynamischen Verlauf haben, sprich thematisch in eine andere Richtung als dem ursprünglichen Topic gehen ("abschweifen"), bzw Zweigdiskussionen ergeben. Es gibt kein generelles On-Topic-Gebot, solange es sich weitestgehend im Themengebiet des Kaisers Bart bewegt und/oder Potential einer Kaiser-würdigen Diskussion hat. Das gilt auch, wenn sich ein Thema zu einer Grundsatzdiskussion entwickelt. Sollte sich bei einem Thema zuviele "Spass-Beiträge" ohne thematische Relevanz anhäufen, können diese allerdings gelöscht werden (müssen aber nicht). # Persönliche Streitdialoge zwischen einzelnen Mitschreibern werden zugelassen, solange sie sich im Rahmen des/eines Themas bewegen. Rein persönliche werdende Fehden ("Schlammschlachten") ohne jeglichen thematischen Bezug sind dagegen unerwünscht. Auch hier wird auf Eigeninitiative der Mitglieder gesetzt, dem entgegenzuwirken und Einfluß zu nehmen. Erst wenn das alles nichts nützt (oder nicht gemacht wird), wird moderativ eingegriffen. # Trotz aller Wortfreiheit gilt: Offensiv-beleidigende Ausdrücke (zB "du dummes arschloch" und ähnliches) mit rechtlicher Relevanz und Fäkalsprache sind untersagt, werden bei Sichtung sofort gelöscht und der User hat mit Schreibverbot/Sperrung zu rechnen.[/QUOTE]


[URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=79520]Original[/URL]

So - lies die Regeln und nerv nicht. Ich setz Dich auf Ignore, dann kannst Du Deinen feuchten Moderatorträumen frönen ohne mir auf den Sack zu gehen.

Tschüssi.

.
Ronin76[QUOTE]wenn Du ernsthaft das Abarbeiten von 96 Seiten erwartest, dann wäre meine Erwartung eine Thread-Teilung mit Neubeginn (Mods?)[/QUOTE]
Es muß nicht alles gelesen werden, allerdings würde das Lesen des kompletten Themas viele Unklarheiten vermeiden. Nur aus Faulheit eine Teilung zu verlangen ist schon etwas dreist.
TheRavenAber nur aus Komplettiertheit ein Wissen aller 96 (!) Seiten auch. Die Ironie, Ronin, ist, dass ich weitestgehend Deiner Meinung bin - aber 3 Stunden Thread-Lesen unverhältnismäßig finde.

--

Nick: Und? Da raus lese ich nur ab, dass unser Diskurs abgetrennt werden sollte (was ich befürworte). Und weiter?
Ronin76Dann mußt du schneller lesen. ;) So einfach wollen wir es den Lesern nun mal auch nicht machen. ^^
TheRaven@Ronin: Dann bleibt gerne unter Euch - da gilt der alte Satz 'Sobald links zu kompliziert wird hört ihnen keiner mehr zu'.

Inhatlich: Was soll dieser BlaBla, wann eh klar wird, dass Grundversorgung das einzige realistische Mittel wird?
Ronin76[QUOTE]
@Ronin: Dann bleibt gerne unter Euch - da gilt der alte Satz 'Sobald links zu kompliziert wird hört ihnen keiner mehr zu'. [/QUOTE]
Noch nie gehört. Wieso links und nicht rechts ?

[QUOTE]
Inhatlich: Was soll dieser BlaBla, wann eh klar wird, dass Grundversorgung das einzige realistische Mittel wird?
[/QUOTE]
Bitte mehr Details. Wieso sollte eine Grundversorgung realistisch sein ? Realistisch sind eher Zustände wie in den USA, Palästina, Afrika, China oder Korea wo Menschen verhungern und ermordet werden, weil es eben keine oder nur eine völlig unzureichende Grundversorgung gibt. Völlig unzureichend ist auch Hartz-IV.
Heph[QUOTE][i]Original geschrieben von TheRaven [/i]
[B]Aber nur aus Komplettiertheit ein Wissen aller 96 (!) Seiten auch. Die Ironie, Ronin, ist, dass ich weitestgehend Deiner Meinung bin - aber 3 Stunden Thread-Lesen unverhältnismäßig finde.

[...]

[/B][/QUOTE]

96 Seiten muhaha das ist jetzt schon der 3te Folge thread der hier zu Alg2 offen ist. Natürlich erwartet keiner das du das jetzt alles liest. Wir haben die verfassungsrechtlichen Sachen schon lange abgehakt weil wir im Moment nicht dran ändern können - naja außer protestieren und klagen. Von daher gehts im Moment eher darum entweder mit dem system klar zu kommen oder daraus auszubrechen.

Abgesehen davon gab es einen extrathread zur Verfassungsrechtlichen lage von Harz4 ;)
erVolumen erschöpft.
Bitte einen 2. Teil eröffnen.

___

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