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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Bayernleaks deckt auf
xMoriturusx... und die wirtschaftkriminelle FDP wieder mittendrin statt nur dabei.

Seit gestern ist die Internetseite 'Bayernleaks' online, dort wird ein Brief präsentiert, den Wolfgang Heubisch (FDP) den bayerischen Hochschulen im November schrieb. Der Wissenschaftsminister drängt in diesem Schreiben darauf, die Einnahmen aus den Studiengebühren möglichst bis Jahresende auszugeben. Denn Ende 2009 hatten die Hochschulen mehr als 100 Millionen an Studiengebühren nicht ausgegeben. 'Um die politische Unterstützung für die Erhebung der Studienbeiträge in Bayern nicht zu gefährden, möchte ich (...) nicht von einem weiteren Ansteigen der Restmittel berichten müssen, sondern auf einen Abfluss der angesparten Reste hinweisen können', heißt es in dem als PDF-Dokument veröffentlichten Brief. (süddeutsche.de)

[url]http://www.bayernleaks.de/index.htm[/url]

Bananenfreistaat Bayern!
Ronin76Wohin die gehorteten Studiengebühren wohl abgeflossen sind, falls das überhaupt der Fall war ? Wurde vielleicht in unsinnige Ressourcen investiert, Hauptsache das Geld ist weg, oder hat sich jemand die eigenen Taschen vollgestopgt ?

Das Beispiel der völlig überhöhten Studiengebühren zur finanziellen Gewinnschöpfung im großkapitalistischen Manier, lässt sich mit Sicherheit auch auf viele andere Gebühren und Steuern übertragen.
SenecaEntschuldigung Jungs, aber das ist in der Republik ganz normaler Usus und das weiss jeder der mal mit öffentlichen Töpfen zu tun hatte...also auch jeder Kasenwart im bezuschussten Sportverein.

Wenn man Zugewiesene Gelder nicht ausgibt bekommt man in den Folgejahren schlicht weniger...also muss der Zaster bis zum Stichtah auf den Kopf gehauen werden...ganz normaler deutscher Fiskalwahnsinn. Zudem soll das Geld aus Studiengebühren ja von den Unis ausgebenen werden, nicht gehortet.

Wo ist jetzt der Skandal, außer das die Unis zu sparsam sind?
Ronin76Darin daß Studiengebühren nicht gesenkt werden obwohl diese viel zu hoch kalkuliert sind. Es gibt keine Hinweise darauf daß die Differenzsumme auf Sparsamkeit im Umgang mit den Ressourcen zurückzuführen ist. Selbst wenn es so wäre, sollten die Gebühren gesenkt werden, alles andere ist Betrug.

Im Straßenverkehr lässt sich dieser Wahnsinn des Verschleuderns von Ressourcen und des Sicherns von Haushaltssteuergeldern erleben, wenn alljährlich wieder die Straßen gesplittet werden. 5x Splitten kostet ungefähr soviel wie 1x Straße komplett neu machen. Erhöhte Unfallgefahr, Glas-, und Lackschäden durch Split noch nicht einkalkuliert. Nur weil solche Methoden breit etabliert sind, muß man sie nicht tolerieren.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
Wo ist jetzt der Skandal, außer das die Unis zu sparsam sind?[/QUOTE]

Der Skandal ist, dass es für die Höhe der Gebühren offensichtlich keine Berechtigung gibt, mal ganz abgesehen davon, dass Studiengebühren ohnehin keine Daseinsberechtigung haben, da Bildung ein Bürgereicht ist und kein Privileg einer Elite.

Es ist genug Steuergeld für alle da: für Rüstung, Konzerne, Kirchen, Banken, Diäten, oder seien es nach nur ein paar Kisten Kaviar und französischen Edelrotwein für spätrömisch-dekadente Anlässe im schwarz-gelben Parlament. :)
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]...
Bananenfreistaat Bayern! [/B][/QUOTE]

Stimmt.
Dank Urvater Strauss.
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Stimmt.
Dank Urvater Strauss. [/B][/QUOTE]
Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. Dazwischen ist wenig. Jene, welche eine "Fehlerziehung" genossen haben, werden wohl letzteres tun. ;) [url]http://www.youtube.com/watch?v=qBn7Ydhv1s4&feature=related#t=1m50s[/url]
fxsendIch find's toll, wenn die Jugend Vorbilder hat und sich für etwas begeistern kann.
Aber wenn "Zweiundvierzig" Deine Schuhgröße ist, dann hatte Strauss mindestens 54.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Zweiundvierzig [/i]
[B]Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. Dazwischen ist wenig. Jene, welche eine "Fehlerziehung" genossen haben, werden wohl letzteres tun. ;) [url]http://www.youtube.com/watch?v=qBn7Ydhv1s4&feature=related#t=1m50s[/url] [/B][/QUOTE]

Oder man heisst Mappus und stellt Dinge in den Raum, die sich anhören als würde der kleine Nino mitten in Palermo sich dafür interessieren, eines Tages grosser Obermotz der Mafia und wenn das nicht geht, wenigstens der N'drangheta zu werden.
Anders kann man Di Stefanos Äusserungen nicht deuten, wenn er sagt, Strauss wäre sein Vorbild.
Na gut, der Mann sagt ja auch, er wäre Baden-Württemberger.
Also ein Bankert.
Gelbe Füsse und Remstaler Wein. Ein Unding.

Strauss hat Bayern auf Jahrzehnte versaut.
fxsend[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Strauss hat Bayern auf Jahrzehnte versaut. [/B][/QUOTE]

Früher war die Politik noch irgendwie ehrlicher. Da galten handfeste Skandale und die Fähigkeit für sich und die Seinen gut zu sorgen, noch als Ausweis von Charakterfestigkeit und zeitigten öffentliche Bewunderung. Bei einem wie Strauss wußte jeder, wo er dran war. Da machte Hassen noch Spaß.

Im Rückblick würde ich sagen, dass Strauss einen guten Anteil an meiner frühen politischen Sozialisation hatte. Fast hätte ich noch hinzugefügt: Einer wie er fehlt heute.
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Oder man heisst Mappus und stellt Dinge in den Raum, die sich anhören als würde der kleine Nino mitten in Palermo sich dafür interessieren, eines Tages grosser Obermotz der Mafia und wenn das nicht geht, wenigstens der N'drangheta zu werden.
[/B][/QUOTE]Oder man backt Käsekuchen zu Silvester und hält sich bei getaner Arbeit für Superman oder aber zumindest für einen Intellektuellen. Nichts ist unmöglich - Toyota!

[QUOTE]Na gut, der Mann sagt ja auch, er wäre Baden-Württemberger. Also ein Bankert. Gelbe Füsse und Remstaler Wein. Ein Unding.[/QUOTE] Ja, ungeheuerlich! Wer kann schon den Anblick von gelben Füßen ertragen? Wobei ich gerne Remstaler Wein probieren würde.

[QUOTE]Strauss hat Bayern auf Jahrzehnte versaut.[/QUOTE] Hängt davon ab wie man "versaut" definiert.
fxsend[QUOTE][i]Original geschrieben von Zweiundvierzig [/i]
[B]Oder man backt Käsekuchen zu Silvester und hält sich bei getaner Arbeit für Superman oder aber zumindest für einen Intellektuellen. Nichts ist unmöglich - Toyota! [/B][/QUOTE]

Gut für Dich, dass Du nicht in die Nähe des Verdachtes kommen wirst, Dich für einen Intellektuellen zu halten. Das halte ich faktisch für ausgeschlossen.

[QUOTE][B]

Hängt davon ab wie man "versaut" definiert. [/B][/QUOTE]

Ich denke, das hängt davon ab, ob man ein Werte- oder ein Strukturkonservativer ist, also ob man sich darüber Gedanken macht, wie man in einer sich verändernden Welt sein Heimatland lebenswert erhält oder sich an der erstarrten Schlackelandschaft ergötzt, die der Vulkan Strauss hinterlassen hat und in der Tuffgesteine wie Stoiber und die anderen Nachfolger herumgestanden haben und stehen.

Die Definitionen fortschrittlicher Minderheiten lasse ich mal ganz außen vor. Wir reden hier über Bayern.
xMoriturusxBei Strauß denke ich in erster Line an Schmiergelder und Starfighter, demnach ist er in diesem Thread bestens aufgehoben. Danke dafür.
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von fxsend [/i]
Gut für Dich, dass Du nicht in die Nähe des Verdachtes kommen wirst, Dich für einen Intellektuellen zu halten. Das halte ich faktisch für ausgeschlossen.[/QUOTE]Ich heiße schließlich nicht Pol Pot. Wieso aber eines Verdachtes? Sollten Intellektuelle etwa deiner Meinung nach verdächtigt werden?


[QUOTE]Ich denke, das hängt davon ab, ob man ein Werte- oder ein Strukturkonservativer ist, also ob man sich darüber Gedanken macht, wie man in einer sich verändernden Welt sein Heimatland lebenswert erhält [/QUOTE]Nicht zuletzt hängt es auch davon ab was man unter "lebenswert" versteht. Beantwortet dies aber meine Frage? Dein Beitrag war leider kontraproduktiv. Das Spiel könnten wir ewig weiterspielen.
Ronin76Ich frage mich, ob man hier im Kaiser gesperrt werden würde, wenn man Strauß als Göbbels Nachfolger bezeichnen würde. Mappus muß noch viel üben um dieses Niveau zu erreichen, vielleicht sollte er mehr YouTube schauen um seinem Idol näher zu kommen:

[url]http://www.youtube.com/watch?v=VftEzgISQCE&NR=1[/url]
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Ich frage mich, ob man hier im Kaiser gesperrt werden würde, wenn man Strauß als Göbbels Nachfolger bezeichnen würde. Mappus muß noch viel üben um dieses Niveau zu erreichen, vielleicht sollte er mehr YouTube schauen um seinem Idol näher zu kommen:

[url]http://www.youtube.com/watch?v=VftEzgISQCE&NR=1[/url] [/B][/QUOTE] Und ich frage mich, ob man hier im Kaiser mit der Behauptung gesperrt werden würde, dass du dich im Gebrauch Göbbels Mitteln der Verleumdung und Hetze nicht unterscheidest und somit keinen Deut besser als dieser seist. Man weiss es einfach nicht, ne?

Und was soll das plötzliche Gerede von Mappus? In Hamburg kenne ich Mappus nur im Zusammenhang zu Stuttgart21. Mehr nicht. Der echte Strauß wäre an seiner Stelle schon längst über die Landesgrenzen hinaus bekannt gewesen. Versuche, nach Strauß Tod, bei Mappus eine Projektionsfläche für unterdrückte Gefühle zu schaffen wirken einfach nur lächerlich. Mappus mit Strauß vergleichen zu wollen ist Wahnsinn.

EDIT: Das war es mir wert.
Creobotra[QUOTE][i]Original geschrieben von Zweiundvierzig [/i]
Und ich frage mich, ob man hier im Kaiser mit der Behauptung gesperrt werden würde, dass du dich in Göbbels Mitteln der Verleumdung und Hetze nicht unterscheidest und somit keinen Deut besser als der Propagandaminister bist. Man weiss es einfach nicht, ne? [/QUOTE]
erstmal ne deutliche verwarnung. bei usern des boardes hab ich was dagegen.

politiker-nazi-vergleiche sind nur die üblichen "argumente", wenn man eigentlich keine hat.
Ronin7642, deine Bildungslücken sind auch ohne Betonung offensichtlich genug. Ich werde dich mal aufklären: Stefan Mappus hatte selbst gesagt, daß F.J. Strauß sein Vorbild ist.
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]42, deine Bildungslücken sind auch ohne Betonung offensichtlich genug. Ich werde dich mal aufklären: Stefan Mappus hatte selbst gesagt, daß F.J. Strauß sein Vorbild ist. [/B][/QUOTE] Schon seltsam was du unter Bildung verstehst. Neben eurem Insiderwitz mit den gelben Füssen und dem Remstaler Wein hätte ich als Hamburger von Mappus Bekenntnis also ebenso erfahren müssen um nicht als "ungebildet" zu gelten. Na, wenn du das sagst wird es wohl auch stimmen.
Ronin76Der Punkt ist nicht, daß du dieses Detail nicht gewusst hattest, sondern deine Antwort, die daraus resultierte. Wer sagte nochmal "manchmal sollte man einfach mal die Fresse halten" ? ^^
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Zweiundvierzig [/i]
[B]...

Ja, ungeheuerlich! Wer kann schon den Anblick von gelben Füßen ertragen? Wobei ich gerne Remstaler Wein probieren würde.

Hängt davon ab wie man "versaut" definiert. [/B][/QUOTE]

Entweder ist man "Gelbfüssler", also Badener oder man ist Württemberger oder,oder oder...

Man kann kein Baden-Württemberger sein, es sei denn man ist Opportunist bei Näitscher.

Versaut ist im Falle Bayerns ein anderes Wort für verpreusst.
Demon17[QUOTE]Versaut ist im Falle Bayerns ein anderes Wort für verpreusst.[/QUOTE] Dabei haben die Bayern die Preussen beim Preussischsein schon längst überholt, wenn man diese unkritische Haltung gegenüber dem Staat gepaart mit dem mannschen Untertanengeist als Kriterium nimmt. :D
Zweiundvierzig[QUOTE]Dabei haben die Bayern die Preussen beim Preussischsein schon längst überholt, wenn man diese unkritische Haltung gegenüber dem Staat gepaart mit dem mannschen Untertanengeist als Kriterium nimmt.[/QUOTE] Du wirst den Preußen damit nicht gerecht Demon! Die Preußen waren immerhin kritisch genug, eine Novemberrevolution und einen Kieler Matrosenaufstand für mehr Demokratie zu wagen. Heute undenkbar wie uns die undemokratische "Europäische Integration" und die bundesweite Haltung der Deutschen hierzu zeigt. Man nennt die "unkritische Haltung" neuerdings nur trefflicher: Konsumentenhaltung! :) Eine schöne Wortkreation des Herrn Gauck:

"Wenn Wähler in einer Konsumentenhaltung verharren, (...) gerät die Demokratie auf Dauer in Gefahr“ hat uns der bessere Präsident heute gewarnt. Recht hat er!
Nehmen wir doch die Sekundärtugenden als Kriterium. Hier könntest du recht haben. Die in Bayern blühende Wirtschaft, deren Landschaften und der Tourismus ist ein Beweis für ihre Höflichkeit, Fleiß, Disziplin und Sauberkeit. :) Die Preußen würden vor Neid erblassen.

@JohnSteed: Danke. Jetzt ergeben deine Worte für mich auch Sinn. Vorhin dachte ich, du wärst eine Art Dadaist. Entschuldige.
Ronin76[QUOTE]
Man nennt die "unkritische Haltung" neuerdings nur trefflicher: Konsumentenhaltung! Eine schöne Wortkreation des Herrn Gauck:

"Wenn Wähler in einer Konsumentenhaltung verharren, (...) gerät die Demokratie auf Dauer in Gefahr“ hat uns der bessere Präsident heute gewarnt. Recht hat er!
[/QUOTE]
Wieso sollte "unkritische Haltung" gleichbedeutend sein, mit "Konsumentenhaltung" ? Ist ein Konsument unkritisch ? Damit hat er wohl viel eher darauf hinweisen wollen, daß die Menschen zu passiv sind was Demokratie betrifft. Denn wer nicht selbst agiert wird regiert. Der Kontext des Zitates wäre aber noch interessant, ich vermute es ging mal wieder um die Wahlbeteiligung. Der Typ würde übrigens gerne und explizit die Partei Die Linke unter Beobachtung durch den Verfassungsschutz stellen, von daher sollte er lieber mal seine undemokratische, opportunistische Meinung ändern, sonst ist das nicht in Einklang zu bringen.
Demon17Also es fällt mir jetzt schwer, Kieler als Preussen zu sehen, obwohl Hohenzollern im 19. Jahrhundert ja weite Teile Deutschlands beherrschte. Ich finde man sollte diese undifferenzierte Sichtweise des Bajuwarentums nicht unbedingt übernehmen. Wir hatten ja nun Ende der 80er eine friedliche Revolution in der ehemaligen DDR. Damit ist dieses Defizit auch aufgearbeitet. Aber dass Du Höflichkeit mit Preussen assoziierst ist ja erstaunlich. Es passt für mich nicht in das vom Militarismus geprägte Klischee.
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Damit hat er wohl viel eher darauf hinweisen wollen, daß die Menschen zu passiv sind was Demokratie betrifft.[/QUOTE]Das meine ich auch. Um sich aktiv in einer Demokratie einzubringen muss man jedoch kritisch sein. Dies schließt ein, dass man sich informiert, eine Meinung bildet und entsprechend handelt. Wessen höchsten Ziele ein teures Haus, ein Garten und ein Auto sind, wird sich kaum von politischen Zielen begeistern lassen.

[QUOTE] Der Kontext des Zitates wäre aber noch interessant, ich vermute es ging mal wieder um die Wahlbeteiligung.[/QUOTE] Soweit ich weiss ging es um mehr Demokratie. Den Link habe ich zwar nicht mehr, ist allerdings in einem der neueren Artikel auf PI zu finden. Gauck sprach sich auch für eine Einführung von Volksentscheiden aus. Es ging mitnichten nur um die Wahlbeteiligung.

[QUOTE]Der Typ würde übrigens gerne und explizit die Partei Die Linke unter Beobachtung durch den Verfassungsschutz stellen, von daher sollte er lieber mal seine undemokratische, opportunistische Meinung ändern, sonst ist das nicht in Einklang zu bringen. [/QUOTE] Ulrich Voß, ehemaliger Schatzmeister in der Linken und vor kurzem aus Gewissensgründen ausgetreten, warnt vor "schlimme autoritäre Vorstellungen, antidemokratische Überzeugungen, ja sogar [URL=http://www.sueddeutsche.de/bayern/die-linke-ernst-kritiker-voss-tritt-aus-1.1040675]extrem rechte Tendenzen[/URL]" in der Partei Linke. Auf dem Internetportal "scharf-links" [URL=http://www.scharf-links.de/90.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=13834&tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&cHash=2e90970a14]ist zu lesen[/URL], dass die Linke gespalten ist und ein bedeutendes Lager ähnlich autoritäre Züge besitzt, wie man es "schlimmeren totalitären Zeiten" kennt. Weiter ist auf der Seite zu lesen:

"Klar ist, dass eine Partei, die die Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit und damit die innerparteiliche Demokratie einschränkt, keine demokratische Partei mehr ist. Eine solche Partei ist gleichgeschaltet"

Wenn es die Linken also selbst sagen, wieso sollte dann Gaucks Wunsch, die Linke unter Verfassungsschutz zu stellen, falsch sein, wenn man schließlich bei der "extrem rechten" NPD ebenso verfährt? Sollten deiner Meinung nach die "extrem rechten" nicht vom VS überwacht werden?
xMoriturusxEins haben die Strauß, Stoibers, Seehofer etc mit dem "Saupreiß'n" auf jeden Fall gemeinsam - sie kennen ihre eigene Verfassung nicht.

Artikel 123
Angemessene Besteuerung;
(1) Alle sind im Verhältnis ihres Einkommens und Vermögens und unter Berücksichtigung ihrer Unterhaltspflicht zu den öffentlichen Lasten heranzuziehen.
(2) Verbrauchssteuern und Besitzsteuern müssen zueinander in einem angemessenen Verhältnis stehen.
(3) Die Erbschaftssteuer dient auch dem Zwecke, die Ansammlung von Riesenvermögen in den Händen einzelner zu verhindern.

Artikel 151
Bindung wirtschaftlicher Tätigkeit an das Gemeinwohl; Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten.

Artikel 160
Überführung in Gemeineigentum;
Für die Allgemeinheit lebenswichtige Produktionsmittel, Großbanken und Versicherungsunternehmen können in Gemeineigentum übergeführt werden, wenn die Rücksicht auf die Gesamtheit es erfordert. Die Überführung erfolgt auf gesetzlicher Grundlage und gegen angemessene Entschädigung.

Artikel 169
Midestlöhne;
(1) Für jeden Berufszweig können Mindestlöhne festgesetzt werden, die dem Arbeitnehmer eine den jeweiligen kulturellen Verhältnissen entsprechende Mindestlebenshaltung für sich und seine Familie ermöglichen.

etc.


Quelle: Nicht das Wahlprogramm der LINKE.Bayern, sondern die bayerische Landesverfassung.

Bananenfreistaat Bayern!
Demon17Die Linke in Deutschland neigte schon immer zur Selbstzerfleischung. Bisher ging von ihr noch keine Gefahr für die Demokratie aus, sondern eher von jenen, die zu ihrer Bekämpfung aufmarschierten.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Zweiundvierzig [/i]
Ulrich Voß, ehemaliger Schatzmeister in der Linken und vor kurzem aus Gewissensgründen ausgetreten, warnt vor "schlimme autoritäre Vorstellungen, antidemokratische Überzeugungen, ja sogar [URL=http://www.sueddeutsche.de/bayern/die-linke-ernst-kritiker-voss-tritt-aus-1.1040675]extrem rechte Tendenzen[/URL]" in der Partei Linke. Auf dem Internetportal "scharf-links" [URL=http://www.scharf-links.de/90.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=13834&tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&cHash=2e90970a14]ist zu lesen[/URL], dass die Linke gespalten ist und ein bedeutendes Lager ähnlich autoritäre Züge besitzt, wie man es "schlimmeren totalitären Zeiten" kennt. Weiter ist auf der Seite zu lesen:
[/QUOTE]

Wenn man keine Ahnung von der Linkspartei hat und "Linke" zitiert sollten einem wenigstens die Hintergründe bekannt sein, jener Ulrich Voß gehörte nämlich dem "linken" Flügel an, und seine Kritik an antidemokratischen, autoritären Zügen gilt dem SPD-Habitus des Gewerkschaftsflügels um Klaus Ernst. Dass CDU, FDP, SPD und Grüne keine demokratischen Parteien sind, ist dem Bundesverfassungsgericht zu genüge bakannt. Die Linke tut also gut daran auf eine Annäherung an derlei "demokratisches" Gedankengut zu verzichten.

[QUOTE]Wenn es die Linken also selbst sagen, wieso sollte dann Gaucks Wunsch, die Linke unter Verfassungsschutz zu stellen, falsch sein, wenn man schließlich bei der "extrem rechten" NPD ebenso verfährt? Sollten deiner Meinung nach die "extrem rechten" nicht vom VS überwacht werden?[/QUOTE]

Ganz meiner Meinung, alle Parteien und Strömungen rechts des linken Flügels der Linkspartei gehören konsequenter Weise überwacht, wenn man es denn mit dem neoliberalen Überwachungsfetisch zur Aufrechterhaltung der Wirtschaftsdiktatur so genau nimmt wie Herr Gauck.
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Die Linke in Deutschland neigte schon immer zur Selbstzerfleischung. [/B][/QUOTE] Ja eigenartig, nicht? Es ist ja nicht nur die eigene Partei, sondern auch nicht selten der Selbsthass, der Hass auf die eigene Familie, der Hass auf die eigene Ethnie (den "weissen Mann"), die eigene Kultur und der für die Linke obligatorische Deutschlandhass, welche sie verbindet. Beispiele für diese Selbstdestruktivität:

Joschka Fischer:
„Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden. ”

Jürgen Trittin: „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”

Claudia Roth:“Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”

Grünenvorstand, München:
„Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.”


Letztlich muss ich diesen Linken dankbar sein, wäre ich schließlich als Migrant aufgrund dieses Selbsthasses im Zuge der deutschen "Verdünnungspolitik" nie in dieses Land gelassen worden. Seltsam und befremdlich finde ich das aber dennoch. Mir wird klar, dass ihr Selbstzerstörungstrieb jeden betrifft. Dagegen müssen wir uns alle wehren!


[QUOTE]Bisher ging von ihr noch keine Gefahr für die Demokratie aus, sondern eher von jenen, die zu ihrer Bekämpfung aufmarschierten.[/QUOTE] Bist du dir da sicher? In Großbritannien befürworten zum Beispiel 40 Prozent der muslimischen Studenten die Einführung der Scharia. Hier dürfte die Zahl ähnlich hoch sein. Auch sonst kann man ein Wiederaufleben des aus Asien importieren Antisemitismus erkennen. Die Linke hat, aufgrund des demographischen Faktors und ihrer verrotteten Ideologie und deren Politik, nachhaltigen Schaden für die Demokratie angerichtet.
Demon17DAs war nicht "die Linke", sondern rot-grün mit der unreflektierten Migrationspolitik und dem Hass auf das eigene Land. Ich persönlich komme in multiluturellen Milleus ganz gut klar, weil sie die soziale Kontrolle weitgehend nivellieren und Freiräume bieten, die sich nutzen lassen. Allerdings auch missbraucht werden. Solange es keinen Anspruch auf kostenlose Kindergartenplätze für jedes Kind gibt, sind sowieso alle Parteien deutschfeindlich, bei einer Geburtenrate von 1,3 Kindern pro Frau. Die einen opfern sie dem Kapitalismus, die anderen der politischen Orthodoxie. So what? Keine Partei setzt die richtige Priorität.
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
[B]Wenn man keine Ahnung von der Linkspartei hat und "Linke" zitiert sollten einem wenigstens die Hintergründe bekannt sein, jener Ulrich Voß gehörte nämlich dem "linken" Flügel an, und seine Kritik an antidemokratischen, autoritären Zügen gilt dem SPD-Habitus des Gewerkschaftsflügels um Klaus Ernst. [/B][/QUOTE] Irgendwie passt deine Einschätzung nicht mit der Realität zusammen, hat schließlich Parteichefin Sahra Wagenknecht Klaus Ernst vor Kritik in Schutz genommen. Die gesamte Partei Linke teilt anscheinend Klaus Ernst antidemokratischen, autoritären Züge. Anders kann ich mir die Äußerung der Partei-Vorsitzenden Wagenknecht nicht erklären.
[url]http://www.elo-forum.net/shortnews/201012318413.html[/url]

[QUOTE]DAs war nicht "die Linke", sondern rot-grün mit der unreflektierten Migrationspolitik und dem Hass auf das eigene Land. Ich persönlich komme in multiluturellen Mieleus ganz gut klar, weil sie die soziale Kontrolle weitgehend nivellieren und Freiräume bieten, die sich nutzen lassen. Allerdings auch missbraucht werden. Solange es keinen Anspruch auf kostenlose Kindergartenplätze für jedes Kind gibt, sind sowieso alle Parteien deutschfeindlich, bei einer Geburtenrate von 1,3 Kindern pro Frau. Die einen opfern sie dem Kapitalismus, die anderen der politischen Orthodoxie. So what? Keine Partei setzt die richtige Priorität.[/QUOTE]Selbst wenn du Partei "die Linke" meinst. Diese steht dem Selbsthass der Grünen und SPD in nichts nach und würde, wenn sie könnte, deren fatale Migrationspolitik wiederholen. Und welche soziale Kontrolle meinst du? Diese Gesellschaft ist bereits weit individualisiert. Selbst in deutschen Dörfern wird niemand gezwungen sich die Haare zu kämmen. Ich glaube gar, dass die soziale Kontrolle gar in multikulturellen Mieleus für deutsche und deutschaussehende Kinder und Frauen gestiegen ist wie man in der nachfolgend zu sehenden Dokumentation erkennen kann. Auf Berliner Hauptschulen verhalten sich nun gar Deutsche wie Klischee-Türken, um nicht als Außenseiter zu gelten:
[url]http://www.youtube.com/watch?v=2oElWAfIeBU&feature=related[/url]
Demon17Das sind Auswüchse, dene es zu begegnen gilt. Was die Linke betrifft, so bezeichnest Du selbst ja Teile als rechtsradikal. Also entscheide Dich bitte. Ich selbst kann mich noch daran erinnern als in der PDS die Devise ausgegeben wurde, den Ball bei der Migrationspolitik flach zu halten. Bedenke bitte, in den meisten Bunesländern, in denen die Linke stark ist, gibt es so gut wie keine Migranten.
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von Zweiundvierzig [/i]
[B]Irgendwie passt deine Einschätzung nicht mit der Realität zusammen, hat schließlich Parteichefin Sahra Wagenknecht Klaus Ernst vor Kritik in Schutz genommen.[/QUOTE]

Noch einmal, wenn man von einer Sachlage keine Ahnung hat (das zeigt bereits, dass Du Frau Wagenknecht als Parteichefin beuzeichnest, sie ist lediglich stellvertretende Parteivorsitzende) sollte man tunlichts auf belehrende Statements verzichten, um sich nicht selber der Lächerlichkeit preiszugeben. Auch ich kritisiere die Art und Weise wie die Kritik an Klaus Ernst geäußert wurde, und das diese absolut kontraproduktiv ist, lässt sich an Deinem Beispiel eindrucksvoll studieren.

[QUOTE]Selbst wenn du Partei "die Linke" meinst. Diese steht dem Selbsthass der Grünen und SPD in nichts nach und würde, wenn sie könnte, deren fatale Migrationspolitik wiederholen.[/QUOTE]

1. ist es eine absurde Behauptung alles Nicht-Patriotische als Selbsthass zu werten, Du solltest endlich akzeptieren, dass nicht jeder sein Selbstwertgefühl auf seinen Geburtsort münzt.

2. steht DIE LINKE für eine Migrationspolitik, die von rot-grün versäumt wurde. Übriegns, die beiden größten Migrationswellen, die der Gastarbeiter, und Spätaussiedler, sind CDU-Relikte. Deutschland ist derzeit zudem mehr Auswanderungsland als Einwanderugsland, verständlich.
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Das sind Auswüchse, dene es zu begegnen gilt. Was die Linke betrifft, so bezeichnest Du selbst ja Teile als rechtsradikal.[/QUOTE]Ich bitte in diesem Punkt um sprachliche Präzision. Ulrich Voß sprach von Rechtsextremismus. Nicht Rechtsradikalität. Wieso sollte ich der Linken Rechtsradikalität vorwerfen, wo ich mich selbst als rechtsradikal einschätze? Ich habe des weiteren zwar Ulrich Voß zitiert, seine Einschätzung allerdings nicht übernommen. Es könnte sich bei der Äußerung auch nur um eine weitere Bestätigung von Godwin’s law handeln. Ich fand es hauptsächlich interessant zu erfahren was Moriturus zu der Unterstellung und zum Verfassungsschutz zu sagen hat. Wenn die Linke zum Teil rechtsradikal ist, dann ist es nur zu begrüßen. Sollten sie antidemokratische und rechtsextreme Tendenzen aufweisen, so muss man diese bekämpfen. Die Haltung der Linken zur Migrationspolitik ist tatsächlich recht widersprüchlich. Ich sehe sie allerdings klar [URL=http://www.hagalil.com/archiv/2006/03/linksruck.htm]in der Tradition von SPD und Grüne.[/URL]


[QUOTE]Auch ich kritisiere die Art und Weise wie die Kritik an Klaus Ernst geäußert wurde, und das diese absolut kontraproduktiv ist, lässt sich an Deinem Beispiel eindrucksvoll studieren.[/QUOTE] Du kritisierst die Art und Weise. Aber die Kritik selbst hältst du für gerechtfertigt? Wagenknecht selbst glaubt, dass die geäußerte Kritik nur "Unterstellungen und Unwahrheiten" seien.


[QUOTE]1. ist es eine absurde Behauptung alles Nicht-Patriotische als Selbsthass zu werten, Du solltest endlich akzeptieren, dass nicht jeder sein Selbstwertgefühl auf seinen Geburtsort münzt.[/QUOTE]Wir reden vom alles erfassenden Selbsthass der Linken. Mit Selbstwertgefühl hat das wenig zu tun. Ich bin kein deutscher Patriot und kein deutscher Nationalist. Aber das wirst du wohl mit deinem Weltbild nicht nachvollziehen können.

[QUOTE]2. steht DIE LINKE für eine Migrationspolitik, die von rot-grün versäumt wurde. Übriegns, die beiden größten Migrationswellen, die der Gastarbeiter, und Spätaussiedler, sind CDU-Relikte. Deutschland ist derzeit zudem mehr Auswanderungsland als Einwanderugsland, verständlich.[/QUOTE]Zeig mir eine Stelle im Parteiprogramm der Linken, wie sie die Migrationspolitik gestalten möchte. Ich habe nichts finden können. Dass sich die CDU mitschuldig gemacht hat und immer noch auf Abwägen ist, ist mir schon klar. Deswegen braucht dieses Land auch eine neue Partei rechts der Mitte. Die Aktion "Linkstrend (der CDU)-Stoppen" hat leider nichts bewirkt.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Dabei haben die Bayern die Preussen beim Preussischsein schon längst überholt, wenn man diese unkritische Haltung gegenüber dem Staat gepaart mit dem mannschen Untertanengeist als Kriterium nimmt. :D [/B][/QUOTE]

Eben! Ein veritabler Untertanengeist gegenüber CSU-Strukturen gepaart mit viel zu viel Fortschrittsgläubigkeit ist das derzeitige Identitätsproblem Bayerns.

@42
Die Dadaistennummer hab ich schon auch drauf, wenn es sein muss...
Demon17[QUOTE]Letztlich muss ich diesen Linken dankbar sein, wäre ich schließlich als Migrant aufgrund dieses Selbsthasses im Zuge der deutschen "Verdünnungspolitik" nie in dieses Land gelassen worden.[/QUOTE]

[QUOTE]Wieso sollte ich der Linken Rechtsradikalität vorwerfen, wo ich mich selbst als rechtsradikal einschätze?[/QUOTE]

Interessant, ein rechtsradikaler, deutschnationaler Migrant. Der letzte deiner Art, der in Deutschland Geschichte gemacht hat, hieß Hitler glaube ich. :rolleyes: :D
Zweiundvierzig[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Interessant, ein rechtsradikaler, deutschnationaler Migrant. Der letzte deiner Art, der in Deutschland Geschichte gemacht hat, hieß Hitler glaube ich. :rolleyes: :D [/B][/QUOTE] Was nicht mehr ist kann ja bald werden ;) Ich habe hohe Ambitionen und RRRollen tue ich das R ebenfalls! Wenn du aber zwei Beiträge über dir schaust, dann wirst du sehen, dass ich mich weder als Nationalist, noch als Patriot betrachte. Dies ist kein Widerspruch. Muss ich Hitler verehren, um rechts abseits der CDU stehen zu dürfen?^^

[QUOTE]„Als extremistisch werden die Bestrebungen bezeichnet, die gegen den Kernbestand unserer Verfassung – die freiheitliche demokratische Grundordnung – gerichtet sind. Über den Begriff des Extremismus besteht oft Unklarheit. Zu Unrecht wird er häufig mit Radikalismus gleichgesetzt. So sind zum Beispiel Kapitalismuskritiker, die grundsätzliche Zweifel an der Struktur unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung äußern und sie von Grund auf verändern wollen, noch keine Extremisten. Radikale politische Auffassungen haben in unserer pluralistischen Gesellschaftsordnung ihren legitimen Platz. Auch wer seine radikalen Zielvorstellungen realisieren will, muss nicht befürchten, dass er vom Verfassungsschutz beobachtet wird; jedenfalls nicht, solange er die Grundprinzipien unserer Verfassungsordnung anerkennt.“[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Radikalismus#Definition_durch_den_bundesdeutschen_Verfassungsschutz[/url][/QUOTE]
Demon17[QUOTE]Wenn du aber zwei Beiträge über dir schaust, dann wirst du sehen, dass ich mich weder als Nationalist, noch als Patriot betrachte. Dies ist kein Widerspruch. Muss ich Hitler verehren, um rechts abseits der CDU stehen zu dürfen?^^

[/QUOTE] Ohne Nationalismus wird es aber rechts von der CDU ziemlich einsam schätze ich mal. ;)
ZweiundvierzigNö :rolleyes:
Ronin76[QUOTE]
Wenn es die Linken also selbst sagen, wieso sollte dann Gaucks Wunsch, die Linke unter Verfassungsschutz zu stellen, falsch sein, wenn man schließlich bei der "extrem rechten" NPD ebenso verfährt? Sollten deiner Meinung nach die "extrem rechten" nicht vom VS überwacht werden?
[/QUOTE]
Meiner Meinung nach nicht. Entweder Alle oder Niemand. Machterhalt kann so einfach sein: Man überwacht alle Abweichler, schleußt V-Männer ein und versucht diese Gruppen von innen und außen zu zerschlagen. Ich schließe jedoch nicht aus, daß Parteien wie die NPD oder Die Linke das als Regierungsparteien nicht anderst machen würden. Darum sind Parteien und alle größeren Gruppen so gefährlich. Sie sind natürlich darum bemüht sich selbst bestmöglich zu schützen und den Machterhalt zu sichern.

An den Zitaten der Grünen kann ich keinen Selbsthaß erkennen. Es ist eine Frage der Identifikation und wieder fehlt mal der Kontext. Gibt es dazu auch Quellen ? Vielleicht bei PI-News ?

Dies habe ich gerade während 30 sek Aufenthalt bei PI-News herausfischen können:

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Der bei der Wahl um das Amt des Bundespräsidenten gegen Türken-Wulff Christian Wulff unterlegene Joachim Gauck (l.) hat die politische Klasse ermahnt, sich ein Beispiel an Thilo Sarrazin zu nehmen. Der frühere Bundesbank-Vorstand habe durch die Veröffentlichung unangenehmer Wahrheiten in seinem Bestseller “Deutschland schafft sich ab” großen Mut bewiesen. Die Politiker der etablierten Parteien könnten aus dem Erfolg von Sarrazins Buch lernen, so Gauck.
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Entweder das ist unwahr, oder Gauck fischt inzwischen wie schon Westerwelle, Sarrazin und viele Andere in braunen Gewässern. Da wäre Wulff dann tatsächlich die bessere Wahl, auch wenn er sich wie damals schon Horst Köhler noch sehr passiv verhält. Aber vielleicht bringt er auch mal so einen Kracher wie der Horst, wenn er genug vom Schnauzehalten hat, es wäre jedenfalls wünschenswert.
xMoriturusxZweiundvierzig,

Wenn ich Dich richtig verstanden habe bist Du also kein Patriot, kritisierst aber antipatriotische Floskeln der Ökokapitalisten, okay. Würdest Du uns wenigstens noch erläutern, was "rechts der CDU" genau bedeuten soll, um weitere Missverstädnisse vorzubeugen?

Ich vermute sogar, dass die Aktion gegen einen angeblichen "Linkstrend" der CDU nicht erfolgreich war, weil die Initiatoren dieser Plattform nicht (mehr) zwischen Neoliberalismus und christlichen Konservatismus zu unterscheiden wissen. Besagter "Linkstrend" der CDU bewegte sich in den vergangenen 20 Jahren vom letztgenannten deutlich hin zum erstgenannten. Dass diejenigen, die den christlichen Konservatismus verraten haben (Koch etc.) dem Neoliberalismus etwas linkslastiges andichten, ist mir als traditioneller Linker zum einen äußerst befremdlich, zum anderen sehr suspekt. Man könnte fast meinen, den Kochs würde es auch nur um innerparteiliche Machtfragen gehen (deshalb verschwinden die auch anschließend in der Wirtschaft, sofern keine weiteren Aufstiegschancen bevorstehen) ähnlich den unerbittlichen Kritikern von Klaus Ernst bei der Linken.

Was die [URL=http://die-linke.de/politik/themen/themen_az/io/migration/]Migrationspolitik[/URL] der Linken betrifft, so steht diese in einem Gegensatz zu rot-grün, da Integration in Deutschland im eigentlichen Sinne nie stattgefunden hat, geschweige denn jemals gewünscht war. Die Linke setzt im Gegensatz zu rot-grün daher nicht auf Ausgrenzung sondern bedingungslose Gleichberechtigung, sei es z.B. durch politische Mitbestimmungsrechte (keine Integration ohne Teilhabe) und vertritt zudem als einzige Fraktion die Auffassung, dass eine Integrationsproblematik keine kulturelle Frage, sondern eine soziale Frage darstellt.
Ronin76Die Violetten und andere Kleinparteien setzten auch eher auf Integration, nur die haben kein Gewicht und sind auch nicht unbedingt regierungsfähig. Den Einbürgerungstest für Asylbewerber und Migranten halte ich zB für verfehlte Integrationspolitik, da er trotz der hohen Erfolgsquote, die anscheinend bei 97% liegen soll, eine Hürde darstellt. Die Absicht war wohl, einerseits etwas Wissen über Deutsches Recht, Politik und Geschichte näherzubringen und dies durch einen gewissen Zwang sicherzustellen, jedoch kostet die Anmeldegebühr in BW 60 Euro und der Test kann beliebig oft wiederholt werden. Wenn das mal keine gute Einnahmequelle bedeutet. Meiner Nachbarin aus dem Kosovo, die seit 14 Jahren in Deutschland ist, habe ich schon den 300-Fragen Katalog des Innenministeriums zum Vorbereiten ausgedruckt und ihre Schwester wird bald einen Deutschen heiraten. Bei Nicht-Patriot 42 habe ich jetzt bestimmt Pluspunkte gesammelt. :D



Auf diesen Aufruf von 42 will ich auch noch antworten:
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Letztlich muss ich diesen Linken dankbar sein, wäre ich schließlich als Migrant aufgrund dieses Selbsthasses im Zuge der deutschen "Verdünnungspolitik" nie in dieses Land gelassen worden. Seltsam und befremdlich finde ich das aber dennoch. Mir wird klar, dass ihr Selbstzerstörungstrieb jeden betrifft. Dagegen müssen wir uns alle wehren!
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Die Grünen sind nicht gerade Links. Die Realos sind eher konservativ/rechts und die Strickpullover eher sozial/links, nur von der letzten Gruppe sind nicht mehr viele in der Partei übrig, da sich ein Teil zB schon recht früh in die GAZ/ÖDP abgespalten hatte.

Nun, wenn sich die von dir genannten Linken, die Grünen, selbst zerstören würden, müsste dir das doch entgegen kommen. Daher verstehe ich nicht, wieso wir uns dagegen wehren sollten, es sei denn du möchtest dein Feinbild nicht verlieren, denn vielleicht wärst du dir dann selbst dein nächster Feind.
ZweiundvierzigIch stehe für eine geistige Wende. Ihr dagegen haltet an einem Kadaver fest. Euch beiden haftet der geistige Verwesungsgestank der 68er-Ideale an, woran ihr untergehen werdet. Soll man nicht die Toten ruhen lassen? Weder erfahre ich hier was neues, noch kann ich hier etwas bewirken. Weshalb also weiter schreiben? Ich bin mir sicher, ihr seht dies genauso. Ich werde hier nicht mehr zurückkehren. Adieu!
Ronin76Von einer geistigen Wende konnte ich nun wahrlich nichts bei dir bemerken. So Priester wie du kommen quasi im Jahrestakt hier hereingeschneit und wollen missionieren, hatten wir also alles schon mal. Vor dir war ein christlicher Fundamentalist hier der wegen persönlichen Beleidigungen gebannt wurde. Wenigstens bist du noch mit einem blauen Auge davongekommen. Der Geruch der 68er ist übrigens frischer als der Verwesungsgestank der 42er. Ade, und viel Erfolg beim nächsten Forum. ;)
Demon17[QUOTE]Ich stehe für eine geistige Wende.[/QUOTE] Oh Gott, die Wende, da ist sie wieder. Ein Kohlianer, noch einen ertrag ich nicht. :D
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Zweiundvierzig [/i]
[B]Ich stehe für eine geistige Wende. ... [/B][/QUOTE]

Aha.
Saumagen statt Broiler.

Same Shit, another Impression. Anyway
xMoriturusx[QUOTE][i]Original geschrieben von xMoriturusx [/i]
Bananenfreistaat Bayern![/QUOTE]

Dazu: [URL=http://www.youtube.com/watch?v=ENA6I0jLB04]Zocken auf Bayerisch[/URL]
Ronin76Wie am Ende der Doku erwähnt wird, ist das kein bayrischer Einzelfall. Viele andere Landesbanken wie zB die Südwest-LB hatten sehr ähnlich agiert. Investitionen in Schrottaktienpakete aus der USA, etc. Aber egal, morgen werde ich reich sein, denn ich lasse mein Geld für mich arbeiten. :rolleyes:

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