| Demon17 | Die Bankenkrise weitet sich aus, die Europäer greifen ihren Banken mit mehreren tausend Milliarden Bürgschaften und Krediten unter die Arme, oder verstaatlichen sie teilweise. Die Bayrische Landesbank greift beim Sicherheitsfond des Bundes von 500 Milliarden Euro gleich mit 5,4 Milliarden zu, obwohl sie ja gerade eine 2,4 Milliarden Bürgschaft des Landes bekommen hat. Nun gibt es noch einmal 1 Milliarde von Land und Sparkassen zusätzlich. Das sind 8,8 Milliarden, davon 8,5 Milliarden vom Staat. Der Sicherheitsfond der Bundesregierung soll ja eigentlich den Banken Kapital gegen Anteile an der Bank zur Verfügung stellen. Die Anteile sollten dann später wieder vom Staat verkauft werden. Das hätte den Bundeshaushalt mittelfristig nicht belasten müssen, doch ich frage mich langsam, ob die Bayrische Landesbank überhaupt soviel wert ist, oder ob der Steuerzahler mal wieder mit Milliardenverlusten dabei ist, genau wie bei der staatseigenen KFW-Bank, die ihrer Tochter IKB ja 8,1 Milliarde zur Verfüguing stellen mußte (das Geld wurde in Irland verzockt) und dann auch noch 300 Millionen an Lehman Brothers überwies, als diese schon Pleite waren. (Der Staatsanwalt ermittelt ja jetzt wegen Untreue in diesem Fall) Ich frage mich allerdings, was bringt eine Art von Verstaatlichung des Bankensystems, wenn die staatseigenen Banken permanent nachweisen, das sie mindestens so verantwortungslos mit dem Geld anderer Leute umgehen, wie viele Privatbanken auch. |
| Seneca | Die Revolution, den Untergang des Kapitalismus, müssen wir nicht mehr befürchten. Dank weltweiter staatlicher Rettungspakete mit einem Gesamtvolumen von 2,4 Billionen Euro ist eine «Kernschmelze des Finanzwesens» und der Zusammenbruch weiterer Banken abgewendet. [i][size=1]IFO-Präsident Hans-Werner Sinn[/size][/i] Reicht das nicht als Grund? Tja...kapitalismusmüde Brigade... das war Eure Chance... ihr habt sie verschlafen weil ich Euch nicht für Börsennachrichten interessiert. Auf dieses Szenariom wurde seit Anfang 2002 Gewartet...jeder der sich etwas für die Materie interessierte wusste das es passieren wird...es wusste nur keiner wann der erste kalten Füße kriegt und die Hand habt und das Schneeballsystem der Internationalen Finanzwirtschaft so zum kolabieren bringt. Das man mit Geld alleine kein echtes Geld verdienen kann wusste man aber auch schon vor 125 Jahren.IM übrigen sind ja solche Chrash nicht neu...der erste wurde 1634 in Amsterdam verzeichnet...seit dem gab es das alle paar Jahrzehnte. |
| Demon17 | Das glaubst Du Seneca, wenn selbst die amerikanischen Banken ebenso wie die Englischen teilweise zwangsverstaatlicht werden, so bedeutet das doch, das das zentrale Nervensystem des Kapitalismus unter demokratische Kontrolle gerät. Statt Vorständen, die bereits am Donnerstag zum Bridgeturnier aufbrechen und den Zusammenbruch ihrer Bank gar nicht mitbekommen werden nun verlegen lächelnde Hubers, die Stein und Bein schwören, das sie von nichts gewusst haben, uns mitteilen, dass unsere Arbeitsplätze durch Fehlspekulationen gefährdet sind, weil die Banken ja nun an den Krediten sparen müssen, dass sie die Steuern leider erhöhen müssen und die horrenden Verluste im Finanzsystem leider an den Hartz IV Empfängern zumindest teilweise wieder eingespart werden. Wenn sie uns dies dann mitgeteilt haben ziehen sich Politiker und Bänker auf ihr gutdotiertes Altenteil zurück und unser einziger Trost ist, das im neuen, staatlichen System das Missmanagement nicht auch noch mit hunderten von Millionen an Abfindungen und Boni vergoldet wird. :rolleyes: :mad: |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Das glaubst Du Seneca, wenn selbst die amerikanischen Banken ebenso wie die Englischen teilweise Zwangsverstaatlicht werden, so bedeutet das doch, das das zentrale Nervensystem des Kapitalismus unter demokratische Kontrolle gerät. [/B][/QUOTE]Jetzt mal Ehrlich...was für eine demokratische Kontrolle? Die wurde mit der Kontrolle der vierten Gewalt, dem unabhängigem investigativen Jounalismus, doch endgültig und weltweit abgeschafft. Nein...alles ist weiter in der Hand der Clans....dort wo es seit Beginn der Neuzeit immer war als das Bürgertum den Adel enterbte....lediglich mit einer knapp 50 Jährigen Unterbrechung in Osteuropa. |
| Demon17 | Nun ja, so gesehen hast Du recht. Zumindest in den USA wird der Wahlkampf ja praktisch über das Fundraising entschieden. Da sieht Obama ja um ein Vielfaches besser aus als sein republikanischer Konkurrent, der versehentlich ja sogar den russischen Botschafter um 5000 Dollar anschnorrte. Ich meine dieser Mann hat noch vor Monaten im Wahlkampf öffentlich von sich behauptet, von Wirtschaft keine Ahnung zu haben, wozu auch, noch weniger als der ehemalige Sozialarbeiter Obama kann er doch gar nicht wissen oder? Ist ja auch egal, die Lobbies formulieren die Gesetze am besten selbst. Ich bin ja mal gespannt, ob es jetzt wirklich zu einer weltweiten Bankenaufsicht kommt. Steinbrück will ja endlich die Steuerparadiese kleinkriegen. Vielleicht kann er auf diese Weise die Steuerausfälle und Kosten für die Staatsbürgschaften wieder auffangen. Aber ich glaube nicht wirklich daran. Bush scheint nichtmal mehr das Geld für den Frisör zu haben. Wahrscheinlich legt er sein Veto ein wenn die Schweiz ihm einen Haarschnitt spendiert. |
| Seneca | Steinmeier denkt dabei nur an sein Resort, und der Staat an die Renditesicherung. Bei uns sieht es in der Politik doch noch schlimmer aus...in den USA haben sie zumindest Profis am Start...hierzulande wird auf Klassensprecherniveau mit dem "Ich war's nicht" Argument Politik gemacht. Dieses Rettungsprogramm war keine Gnadensgeste...das war die Blanke Angst vor dem was 1929 auf den Kollaps folgte. Es ist kein Zufall das selbst hier oben, wo kaum einer was auf der Hohen Kannte hat, die Geldautomaten schon ab Samstag fast alle leer waren. Udn mal ehrlich...ich traue meiner Bank noch eher als der Politik die ihre Fahne mal so mal so hängt...wie halt gerade der Wind weht. |
| Demon17 | Ja wenn diese Profis zumindest teilweise mit dem eigenen Vermögen haften würden und sich nicht an den Risiken, die sie mit "other peoples money" eingehen eine goldene Nase verdienen würden, würde ich Dir ja recht geben. Aber einige staatlichen Banken wären jetzt ebenso Pleite wie Lehman Brothers &Co. |
| xxxzinixxx | geld abschaffen, dann könnte sich auch keiner "verzocken". für großanleger sicher ein aufregendes spielchen, für andere... der untergang. schade, daß das jetzt wieder von allen aufgefangen wird... sämtliche aktionäre hätten doch mal sammeln können. |
| Loner | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca[/i] Die Revolution, den Untergang des Kapitalismus, müssen wir nicht mehr befürchten. Dank weltweiter staatlicher Rettungspakete mit einem Gesamtvolumen von 2,4 Billionen Euro ist eine «Kernschmelze des Finanzwesens» und der Zusammenbruch weiterer Banken abgewendet. [i][size=1]IFO-Präsident Hans-Werner Sinn[/size][/i] Reicht das nicht als Grund?[/QUOTE] Nein?! Ob die Kernschmelze wirklich verhindert wurde, wird sich frühestens in ein paar Monaten zeigen. Die Tatsache, dass die Talfahrt an den Börsen nach einer kurzen Pause weitergeht, sollte zu denken geben. Davon abgesehen könnte man von dem Geld genauso gut Drogen kaufen und diese dann kostenlos an Abhängige verteilen. Der dadurch bewirkte Wegfall der Beschaffungskriminalität wäre zumindest ein realer postiver Effekt - im Gegensatz zu den Zahlenspielereien der Finanzwirtschaft (in ihrer bestehenden Form). Beiden Varianten wäre hingegen gemein, dass die Empfänger der Hilfsleistungen dadurch keineswegs ihr destruktives Verhalten ändern würden/werden. |
| +fa+ | Wer sich über die staatlichen Hilfsleistungen aus deutschen Steuergeldern wundert/ärgert, sollte sich mal mit der Definition von "Staat" und den sich daraus ergebenden Abhängigkeiten gegenüber den Vereinigten Staaten von Amerika auseinandersetzen. Mich wundert in diesem Zusammenhang eigentlich nur, daß die Zahlungen so "gering" ausfallen. ;) |
| ange gardien | Die Rolle der USA in der ganzen Sache ist sehr interessant. Sicher, auch bei denen erwischt es einen Haufen Anleger und die Leute, die aufgrund der Krise aus ihren wertlos gewordenen Häusern ausziehen müssen sind auch nicht zu beneiden. Aber so wie es MOMENTAN ( was in ein paar Monaten oder Jahren ist kann keiner sagen ) aussieht, steht der Verursacher der Krise glänzend da. Der Dollar ist wieder gestiegen. Überhaupt ist das Weltwirtschaftsgeflecht hin zu den Staaten bemerkenswert. Die Amis konsumieren seit Jahren weit über ihre Verhältnisse und es funktioniert. Selbst jetzt, nachdem die Sache scheinbar durchgestanden ist, läuft es wieder so: Andere Länder arbeiten und liefern ihre Erzeugnisse ( das geht von Billigwaren aus China bis hin zu deutschen Luxusautos ) beim Großkunden USA ab, der ihnen für die Waren, in denen teilweise unheimlich viel Arbeit, Technik und Know How steckt, bunte Papierschnipsel ( auf denen "Dollar" steht ) oder Cybergeld gibt. Diese Papierschnipsel oder das Cybergeld werden dann von denen, die schon ihre Arbeit dafür her gegeben haben, teilweise wieder beim großen Bruder "investiert", der seinen "Partnern" dafür faule Anleihen und wertlose Zertifikate gibt. Böse Zungen behaupten ja auch, die US Regierung habe genau die Bank pleite gehen lassen, die den Europäern, Arabern und Chinesen am meisten weh tat, weil sie dort mehr drin stecken hatten als die Amerikaner selbst. Doch anstatt die Schnauze voll zu haben, spielen Europäer und Asiaten nach dem ersten Schreck das Spiel genau so weiter. Und da behaupten die Leute immer, die Amis seien blöd :D Aber ernsthaft: Das schlimme ist, das es kurzfristig keine Alternative zu dem Spiel gibt. Dazu läuft das schon zu lange und wurde zu geschickt eingefädelt. Wenn, dann kann man nur sehr langsam versuchen da aus zu steigen. Einige Bekannte von mir sind darüber enttäuscht, dass es bisher nicht zum Absturz der USA auf Drittweltniveau und zum totalen Wirtschaftscrash kam. Die sollten aber glücklich darüber sein, da wir sonst hier ( neben verschiedenen anderen wichtigeren Dingen ) kein funktionierendes Internet hätten um uns aus zu tauschen. Die Leute, die den Crash herbei sehnen, erinnern mich an die Jugend die 1914 singend und musizierend in den ersten Weltkrieg gezogen ist. Die haben auch erst in Verdun und an der Somme gemerkt, auf was sie sich da eigentlich freuten... |
| +fa+ | [QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i] [B]Die Leute, die den Crash herbei sehnen, erinnern mich an die Jugend die 1914 singend und musizierend in den ersten Weltkrieg gezogen ist. Die haben auch erst in Verdun und an der Somme gemerkt, auf was sie sich da eigentlich freuten... [/B][/QUOTE] "Herbeisehnen" ist in dem Zusammenhang wohl das falsche Wort, denn das Chaos, in welches wir und die anderen uns stürzen, sollte keineswegs das Ziel sein. Allerdings ist es wichtig, daß immer mehr Menschen begreifen, in welchem Dilemma sie sich eigentlich befinden, wer dafür verantwortlich ist (schönen Gruß an die FED) und was man dagegen unternehmen kann. Daß dieses momentane Debakel wohl in irgendeiner militärischen Auseinandersetzung enden wird, ist wohl auch jedem Menschen klar, der sich nicht nur über RTL-Aktuell und die Tagesschau informiert. Ich für meinen Teil sehne den Crash beim besten Willen nicht herbei, bin mir aber dessen bewußt, daß er trotz der kurzfristigen Notlösung "Finanzhilfe" kommen wird. Und aus diesem Bewußtsein heraus sollten alle Menschen, denen das nicht völlig am Allerwertesten vorbeigeht, Kraft schöpfen, etwas gegen die Folgen zu unternehmen. |
| Seneca | Ich finde es geradezu witzig das neuerdings in Berichten und Nachrichten zwischen Finanzwirtschaft und Realwirtschaft unterschieden wird...eine sehr treffenden Unterscheidung, wie ich mal anmerken möchte. Das Ganze Hilfspaket wurde geschnürt damit die Realwirtschaft nicht der Finanzwirtschaft folgt. Keiner der noch bei Sinnen ist sollte sich wünschen das wir eine echte Weltwirtschaftskrise bekommen...nicht mal die Hazardeure. Ihr wisst doch noch was das letzte mal passiert ist, oder ? |
| xxxzinixxx | man sollte doch davon ausgehen, daß die menschheit seitdem schlauer geworden ist... |
| +fa+ | [QUOTE][i]Original geschrieben von xxxzinixxx [/i] [B]man sollte doch davon ausgehen, daß die menschheit seitdem schlauer geworden ist... [/B][/QUOTE] Der Mensch an sich ist nicht so bescheuert, wie er in solchen Diskussionen gerne dargestellt wird. Wie bereits erwähnt, hat wohl niemand Lust auf einen Krieg, von dem er selber betroffen ist/sein kann. Die einzigen Befürworter eines Krieges - und das war schon immer so - sind diejenigen, welche daran verdienen, also allen voran die Waffenindustrie und natürlich auch die Bankiers (zur Erinnerung: die Verursacher des ganzen Theaters), die den Staaten die für militärische Auseinandersetzungen notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen. |
| xxxzinixxx | schon anfang des jahres war klar, daß da was schief läuft... ich verstehe die mentalität dieser bänker einfach nicht... und die ignoranz und/oder blauäugigkeit der anleger auch nicht... wäre ein guter zeitpunkt zu sagen, wir verzichten auf euer geld... aber neeee.... stattdessen denken alle, sie müssten doch den karren wieder aus dem finanzsumpf ziehen... der totale untergang droht schließlich, weil ja ohne geld keiner mehr arbeiten könnte. arme und beine fallen doch dann ab... :q :rolleyes: |
| Demon17 | [QUOTE]...deutschen Luxusautos ) beim Großkunden USA ab, der ihnen für die Waren, in denen teilweise unheimlich viel Arbeit, Technik und Know How steckt, bunte Papierschnipsel ( auf denen "Dollar" steht ) oder Cybergeld gibt. Diese Papierschnipsel oder das Cybergeld werden dann von denen, die schon ihre Arbeit dafür her gegeben haben, teilweise wieder beim großen Bruder "investiert", der seinen "Partnern" dafür faule Anleihen und wertlose Zertifikate gibt. Böse Zungen behaupten ja auch, die US Regierung habe genau die Bank pleite gehen lassen, die den Europäern, Arabern und Chinesen am meisten weh tat, weil sie dort mehr drin stecken hatten als die Amerikaner selbst.[/QUOTE] Ja stimmt schon, in den USA haben sich jetzt 3 Billionen Dollar, also 3000 Milliarden an den Börsen in Luft aufgelöst (Die Info ist ein paar Tage alt, inzwischen wird es wohl mehr sein) und bei den Immobilien 3,4 Billionen USD. (Die sind aber immer noch ca. 17% überbewertet.) Die Amerikaner sind ein ganzes Stück ärmer geworden und was die Arbeitslosigkeit betriff, so haben sie Deutschland mit seinen relativ hohen Löhnen, seiner Sozialbürokratie, wie GKV und ähnlichen kommunistischen Firlefanz, bald eingeholt, ohne das wenigstens die Kinder krankenversichert wären. Ich denke Armut schlägt da ganz anders durch als hier. Da kann ein Blinddarm tödlich sein. Der Niedergang der Supermacht USA hat sich durch den sinnlosen Irakrkieg und die selbsverschuldete Finanzkrise enorm beschleunigt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die USA ihr Militärbudget kürzen muß und eine weltweite Omnipräsenz schlicht zu teuer wird. |
| Cagliostro | Ein Hoch auf den Ständestaat. So etwas kommt dabei raus, wenn die Unterschicht ihre Kinder BWL/VWL studieren lässt. Geld ist für die Armen, Wahrheit für die Lügner. |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i] Ein Hoch auf den Ständestaat. [/QUOTE] Und eure Durchlaucht denkt, die x te Generation blaublütiger Inzucht kriegt es besser hin? Ernst August, Prinz Ferfi.... ( und wie die traurigen Gestalten alle heissen )? Unfähige Bürgerliche kann man ( zumindest in der Theorie ) noch so absetzen. Blaublüter muss man entweder guillotinieren oder warten bis die sich von selbst erledigen - viel zu aufwändig :D Da ich keine Klatschpresse lese, bin ich über unseren verbliebenen Adelsstand nicht gut informiert, aber was ich so in den Nachrichten mit bekomme reicht um froh zu sein, dass die Monarchie abgeschafft wurde und diese traurigen Gestalten nichts mehr zu sagen haben. PS: Der, der Bayern vom Hungerleiderstaat zu einem führenden Industriestandort gemacht hat war ein bürgerlicher :D |
| Demon17 | Die Unterschicht hatte in den USA noch nie die Möglichkeit ihre Kinder studieren zu lassen und auch die Weisheit der alten, großen Familien,wie die der Bushs zum Beispiel, bzw. des alten Geldes, wie der Vanderbilt und Rockefellers, reichte ja nicht aus Vernünftige Regeln für das Finanzsystem zu entwerfen. Der Vorteil am Feudalismus war halt, das die Bauern für die Fehler des Adels zahlten. Heute verlieren Großkapitalisten im Falle des Misserfolges automatisch an Bedeutung. Damals brauchte es noch kreditfinanzierte Kriege um ihnen klar zu machen, das andere längst mächtiger waren. (Siehe Habsburg) |
| Demon17 | [QUOTE][i]Original geschrieben von shadowflower [/i] [B]Ich find es schlimm, dass für alles wieder mal der Steuerzahler aufkommen muss und die das Chaos verursacht haben kommen wie immer davon. Das kommt ja alles nicht von ungefähr, eine verantwortungsvolle Politik hätte längst in dieses aus den Fugen geratene Finanzwesen eingegriffen. Köhler war selbst mal Vorsitzender des IWF (auch so eine Sache mit dem IWF !) und sollte eigentlich Ahnung haben ... aber es geht um Verantwortung, die haben die "Eliten" nicht, weder im Finanzwesen, noch in der Wirtschaft (Großindustrie), noch in der Politik. Im Kapitalismus gibt es keine soziale Verantwortung. Das ist das Problem. Wir leben in einer Demokratie, aber die Menschen sind zu unpolitisch. Jeder ist mitverantwortlich für die Politik und jeder ist die Politik.[/QUOTE] [/B] Sehr schön formuliert und doch zu allgemein gehalten um darauf etwas Konkretes antworten zu können. [QUOTE][B]Wenn der Steuerzahler aufkommen muss, dann muss die Politik auch die Verantwortung übernehmen und was an den Problemen und Ursachen verändern, sonst war alles für die Katz. Da nutzt es auch nix wenn sie unser Geld, das erarbeitete Geld der Gemeinschaft, in "Paketen" dem Finanzsystem bereitstellen, um dieses marode System vor dem Zusammenbruch zu retten. Und was hat es bisher wirklich vernünftiges an Vorschlägen gegeben? Von Verstaatlichung ist man sowieso abgeneigt, der Trend läuft in die andere Richtung und sie werden es auch jetzt nicht einsehen, daran was zu ändern.[/QUOTE] [/B]Stimmt, schließlich hatten die Landesbanken von Berlin über NRW, Sachsen, Bayern und was weiß ich noch bereits vor der Finanzkrise immer wieder Verluste angehäuft, die die Staatshaushalte ebenso belasteten wie die Finanzkrise selbst. [QUOTE][B]Und wenn der Steinmaier und der Köhler in den Nachrichten auf die Bänker schimpfen, dann sollten sie mal an ihre eigene Verantwortung in der Politik appellieren. [/B][/QUOTE] Das Problem ist doch das nichteinmal die Banken selbst die Komplexität noch durchschauten, die sie selbst geschaffen hatten. Die Finanzkrise ist eine Informationskrise. Die Informationsdefizite werden gerade durch enorme Wertkorrekturen bei Aktien und Investments korrigiert. Wie soll da ein Politiker den Überblick behalten. Damit die Politik diese Komplexität regulieren kann, muß sie reduziert werden. [QUOTE][B]Und wenn in den USA jedem ein Kredit vergeben wird, damit er seinen American Way of Life leben kann, oder überhaupt eine Existenz aufbauen kann, geschweige denn ein Studium finanzieren kann ... dann wundert es nicht, dass die Distanz zum realen Finanzwesen sich immer weiter entfernt. Das in den USA Millionen Bürger in den vergangenen Jahren und Monaten ihre Existenz und durch die Immobilienversteigerung, weil sie die Kredite nicht zurückzahlen können, auch ihre Häuser verloren haben und teilweise in Zeltstädten leben müssen, dafür übernimmt der Staat oder der Finanzsektor keine Verantwortung. Nicht zu vergessen, was die ganzen Kriege kosten. [/QUOTE][/B] interessanterweise haben viele Amerikaner ihre Immobilien ja als Geldmaschine genutzt. Durch die steigenden Immobilienpreise konnten sie immer höhere Hypotheken auf ihre Häuser aufnehmen um frisches Geld in die Hand zu bekommen. Ungefähr die Hälfte dieses Geldes floss in den Konsum. [QUOTE][B]Ich finde das alles sehr komplex mit dieser Finanzkrise und diesem ganzen Finanzsystem. Wer blickt da eigentlich noch durch. Die Börse hat auch ihren Teil dazu beigetragen, ebenso die Verlagerung der Industerie nach China. Wenn die meisten Leute in den USA nur von schlecht bezahlten Jobs überleben, dann bleibt ihnen oft nichts anderes übrig als Kredite aufzunehmen.[/QUOTE][/B] Das Problem ist, sie werden keine mehr bekommen. Selbst Kunden mit hoher Bonität haben zur Zeit Schwierigkeiten Kredite zu erhalten. Working Poors wird mit Sicherheit kein Geld mehr geliehen. [QUOTE][B]Kriege werden gemacht. Mit voller Unterstützung des Finanzwesens, mit voller Unterstützung des Wirtschaft, mit voller Unterstützung derer, die daran verdienen. Wenn sie den Umsturz wollen, dann machen sie ihn ... das ist die Gefahr. [/B][/QUOTE] Die Gefahr sind Kriege, die zu volkswirtschaftlichen Verlusten führen... |
| Demon17 | Also Moral in Bezug auf Banken kann sich ja immer nur auf die Zahlungsmoral beziehen. Alles andere was den Zahlungsverkehr behindern könnte ist bestenfalls Noise aus der Logik des Wirtschaftssystems. Es soll ja Leute geben, die das immer noch nicht kapiert haben. Oder sie haben es kapiert und tun so als ob sie eine Alternative kennen würden. [QUOTE]Und man sollte sich auch mal daran erinnern was bei der Wiedervereinigung mit den ostdeutschen Banken und Unternehmen passiert ist und wer dafür verantwortlich war.[/QUOTE] Ja klar, an 40 Jahre sozialistische Misswirtschaft muss immer wieder erinnert werden. Für eine improvisierte Behörde hat die Treuhand eigentlich ganz gut funktioniert, wenn man bedenkt das der Staat eigentlich nur Misswirtschaft zustande bringt. Man denke noch an die zweistelligen Milliardensubventionen an die Paketpost jedes Jahr. Die Telekom wäre selbst Jahrzehnte nach der Privatisierung ohne Monopol immer noch nicht lebensfähig. Es war nun wirklich billiger das Produktionsvermögen der ehemaligen DDR schnellstmöglich zu verscherbeln als Betriebe über Jahrzehte zu subventionieren, deren Produktivität meilenweit von der Wettbewerbsfähigkeit entfernt war. Allein schon deshalb, weil es da Leute gab, die immer so wirres Zeug von Moral und sozialer Verantwortung redeten, während ihre Führung Todesstreifen an der Grenze unterhielt. Interessant ist ja, das die Mitglieder von Organisationen die Milliardenverluste auftürmen nicht das geringste Verantwortungsbewußtsein haben. So bleibt der Vorstand der Bayrischen Landesbank im Amt, obwohl viele andere Banken keine oder weniger Verluste machen. Womit bewiesen wäre, daß deren Vorstände ihr Geschäft sehr viel besser verstehen. Aber darum geht es bei öffentlichen Instituten wohl gar nicht. Ohne den Markt schafft es eine Belegschaft locker, sich auf dem Wege der Autosuggestion auch im Falle des totalen Scheiterns, gute Arbeit zu bestätigen. |
| Hellscream | [QUOTE]geschrieben von Cagliostro Ein Hoch auf den Ständestaat. So etwas kommt dabei raus, wenn die Unterschicht ihre Kinder BWL/VWL studieren lässt. [/QUOTE] Vor allem weil die Staaten mit ihrem sozialen Stände System so effektiv, aufgeklärt und human waren. Und zweitens in unserer Republik so viele Kinder aus der Unterschicht studieren. Ist ja kaum mehr an der Uni auszuhalten vor lauter Unterschicht. Es waren natürlich nicht die vermeintlichen Eliten sondern die Harz4 Empfänger welche die Verantwortung für die Krise haben. Die abgegrenzten und armen haben nämlich das sagen im Kapitalismus, nicht die so genannten Eliten. Aus lachen? ;) :D :p |
| Demon17 | [COLOR=red][SIZE=4]Porsche zockt Hedgefonds ab. [/SIZE][/COLOR] Wer die Kursentwicklung der Porscheaktie beobachtet hat, das Papier hat seinen Wert innerhalb weniger Tage starken Schwankungen unterliegt, der kann sich ungefähr vorstellen, was Hedgefonds, die keinerlei Bankenaufsicht unterstehen an der Börse bewirken. [IMG]http://www.ariva.de/chart/images/chart.m?secu=322&size=M&boerse_id=6[/IMG] [URL=http://www.handelsblatt.com/finanzen/aktien-im-fokus/vw-aktie-einmal-himmel-und-zurueck;2057147]Handelsblatt - VW Aktie: Einmal in den Himmel und zurück.[/URL] In diesem Fall hatten einige Hedgefonds auf sinkende Kurse gesetzt, VW-Aktien verkauft und sich (vor einiger Zeit) verpflichtet die Papiere in den letzten Tagen zu einem festgesetzten Kurs zurückzugeben . Nun waren aber 96% aller VW-Papiere in festen Händen (Niedersachsen und Porsche) und die Hedgefonds mussten um jeden Preis kaufen. Porsche ließ schon letzte Woche verlauten, sie rechneten mit ca 15 Milliarden Euro Verlust bei den Hedgefonds. Der dürfte inzwischen bedeutend höher liegen. Porsche selbst hatte seine Übernahme mit Aktienoptionen abgesichert und ist nun [URL=http://www.welt.de/]Deutschlands größter Hedgefond[/URL]. So wie es ausschaut wird Porsche VW praktisch umsonst bekommen, da die Firma inzwischen mehr Geld mit Aktienspekulationen verdient, als mit dem Autobau. [URL=http://www.welt.de/finanzen/article2642673/Porsche-verkauft-Teil-seiner-VW-Aktien-wieder.html]Artikel[/URL] Der Anteil der VW-Aktien am DAX wird übrigens auf 10% beschränkt, da der Wert der VW-Aktien in den letzten Tagen fast ein Drittel aller im Index notierten Aktien betrug. Deshalb entwickelte sich die Deutsche Börse auch gegenläufig zur Kursentwicklung im Rest der Welt. |
| +fa+ | Da auch in diesem Thread lediglich über die Symptome und nicht bzw. kaum über die Ursachen des ganzen Theaters gesprochen wird, empfehle ich dem wirklich interessierten User, sich dieses Interview mit Prof. Dr. Bernd Senf anzuschauen. Zeitaufwand: 2 Stunden. [url=http://blip.tv/play/AdbvS43cGA]Klick![/url] |
| pulSar | [size=5]Ein Systemfehler ist aufgetreten[/size] "Das System ist ja so angelegt, wie man eine technische Apparatur nie bauen würde, es sei denn, es ist eine Bombe oder Zeitbombe" hochspannend, +Fa+ -- guter Link! |
| noire désir | houston, we have a problem...! heftig. |
| Demon17 | Bei mir läuft nix. Gibt es schon wieder einen neuen Flashplayer? |
| Ronin76 | Sehr empfehlenswertes Video, habe es mir komplett angeschaut. Gibt inzwischen Flash 10, aber mit Flash 9 läuft es problemlos. |
| Demon17 | Das 700 Milliarden Dollar Paket zur Rettung der US-Banken scheint be weitem nicht auszureichen. Nachdem die Citibank mit einer 300 Milliarden Dollar Bürgachaft und 20 Milliarden staatlicher Direlkteinlage vor dem Ruin bewahrt werden musste,[URL=http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/29/0,3672,7414781,00.html]Quelle[/URL] übernimmt die Fed, die US-Staatsbank jetzt für 600 Milliarden US-Dollar Ramschhypotheken, die ursprünglich die Krise ausgelöst hatten. Für weitere 200 Milliarden Dollar sollen Faule Kreditkartenkredite, Autokredite und Studienkredite aufgekauft werden. (Soviel zu den Studiengebühren) [URL=http://de.news.yahoo.com/1/20081125/tbs-us-notenbank-kauft-hypothekenpapiere-f8250da_1.html]Quelle[/URL] |
| Hellscream | Ein wirklich sehr empfehlenswertes Video. Am passendsten finde ich die Bezeichnung der Entwicklung des ungebundenen Kapitals welche vergleichbar wäre mit dem Wachtum von Krebs. Kapitalismus ist ein Krebsgeschwür. |
| Lacerta | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i] [B]Ein wirklich sehr empfehlenswertes Video. Am passendsten finde ich die Bezeichnung der Entwicklung des ungebundenen Kapitals welche vergleichbar wäre mit dem Wachtum von Krebs. Kapitalismus ist ein Krebsgeschwür. [/B][/QUOTE] Was für eine Logik. Kapitalistisch orientierte Staaten weisen ein exponentielles Wachstum auf. Krebsgeschwüre weisen ein exponentielles Wachstum auf. Also ist der Kapitalismus ein Krebsgeschwür. Auweia. |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lacerta [/i] [B]Was für eine Logik. Kapitalistisch orientierte Staaten weisen ein exponentielles Wachstum auf. Krebsgeschwüre weisen ein exponentielles Wachstum auf. Also ist der Kapitalismus ein Krebsgeschwür. Auweia. [/B][/QUOTE] Kapitalismus strebt nach unbegrenzter Expansion in einem an Raum und Ressourcen begrenzten Rahmen, nämlich der Erde - ebenso, wie es die Krebszelle im menschlichen Organismus tut...Menschen sind dabei ebenfalls lediglich das Material zu seinem Wachstum, nichts als Rohstoff, "Humankapital"wie der Kapitalist, der politisch korrekte Gutmensch von heute es euphemistisch aber doch ehrlich auszudrücken pflegt... Kapitalismus entzieht auf Dauer allen Menschen die Lebensgrundlage, der "Wohlstand" den der Kapitalismus angeblich der Menschheit verschafft hat, ist ebenso Lüge wie dessen Alternativlosigkeit, weil er diesen "Wohlstand" nur einer verschwindend geringen Minderheit auf Kosten und zu Lasten der überwältigenden Mehrzahl der Menschen ermöglichen kann. Kapitalismus ist die totalitärste aller totalitären Ideologien, die die Welt jemals gesehen hat...um sein totalitäres und ausbeuterisches Wesen zu verschleiern, tritt der Kapitalismus als Wolf im Schafspelz, in der scheinbar harmlosen Gestalt der bürgerlichen Scheindemokratie auf, die dem Kapitalismus eine Sch(w)ein(e)legitimation auf Weltherrschaft verschaffen soll, streift sich die Maske der Wohlanständigkeit, die Maske der bürgerlichen Sch(w)ein(e)moral zu diesem Zwecke über... Doch der Kapitalismus bleibt Lüge, Betrug und Verrat seitens der Weltbourgeosie an der Arbeiterklasse, deren fortwährende Unterdrückung und Lohnversklavung sein alleiniges "Interesse" am Menschen darstellt - dies und nichts anderes war und ist der Kapitalismus... |
| Demon17 | [QUOTE]Kapitalismus entzieht auf Dauer allen Menschen die Lebensgrundlage, der "Wohlstand" den der Kapitalismus angeblich der Menschheit verschafft hat, ist ebenso Lüge wie dessen Alternativlosigkeit, weil er diesen "Wohlstand" nur einer verschwindend geringen Minderheit auf Kosten und zu Lasten der überwältigenden Mehrzahl der Menschen ermöglichen kann.[/QUOTE] Das ist absoluter Schwachsinn. Wie sieht denn die Alternative aus, Feudalismus? Dann leben 2-3% der Gesellschaft unter Menschenwürdigen Bedingungen, nach heutigen Maßstäben. Sozialismus? Das hatten wir gerade. Solange den Sozialisten nichts besseres als eine Diktatur einfällt, bzw. die Gesellschaft durch eine zentrale Hirarchie steuern zu lassen, ist das auch keine Alternative, denn die Gesellschaft verblödet zwangsläufig, ohne dezentralen Widerspruch. Außerdem, will jemand wirklich die Entwicklung der Gesellschaft der Dynamik von Behörden überlassen? Der Kapitalismus hat eine Eigendynamik er setzt neue Technologien einfach entsprechend den Ideen und Wünschen der Menschen um, ohne den Staat um Erlaubnis zu bitten. Das hat uns das Internet beschert, aber auch Aktienderiverate und andere Bankprodukte, die nur noch zum (ab-) zocken gut waren. Es hat noch nie zuvor soviele Menschen auf der Welt gegeben, die im Wohlstand leben. Das wäre ohne Marktwirtschaft nicht möglich. Früher war Massenelend normal, heute fällt es stärker auf, weil es im Grunde nicht mehr nötig ist. |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Der Kapitalismus hat eine Eigendynamik er setzt neue Technologien einfach entsprechend den Ideen und Wünschen der Menschen um, ohne den Staat um Erlaubnis zu bitten. Das hat uns das Internet beschert, aber auch Aktienderiverate und andere Bankprodukte, die nur noch zum (ab-) zocken gut waren. Es hat noch nie zuvor soviele Menschen auf der Welt gegeben, die im Wohlstand leben. Das wäre ohne Marktwirtschaft nicht möglich. Früher war Massenelend normal, heute fällt es stärker auf, weil es im Grunde nicht mehr nötig ist. [/B][/QUOTE] Kapital und Staat sind eins - eine scharfe Trennung existiert überhaupt nicht...der kapitalistische Staat erhält die kapitalistische Wirtschaft am Leben und umgekehrt...er ist das Herrschaftsinstrument der Bourgeoisie, um die Machtergreifung des Proletariats und die Enteignung der Bourgeoisie zu vereiteln - was andernfalls schon längst geschehen wäre und hoffentlich auch noch geschen wird...denn wenigstens bildet die sogenannte Wirtschaftskrise einen vielversprechenden Ansatz - die fetten Jahre sind vorbei - und zwar für die Kapitalisten, was auch allerhöchste Zeit wurde...denn der Kapitalismus hat die Welt in ein Schlachthaus verwandelt, seit es ihn gibt: Der Kolonialismus in Afrika, Asien und Lateinamerika, das Elend in der Dritten Welt gehen ebenso auf sein Konto wie der Erste und Zweite Weltkrieg, der Franco-Faschismus, Mussolini, der Nationalsozialismus und Hitlers Aufstieg zur Macht...all das sind Begleiterscheinungen des Kapitalismus, ebenso wie der Kalte Krieg und der sogenannte islamische Fundamentalismus heute, der von westlichen Regierungen und Geheimdiensten aktiv unterstützt wird, um sich die Rechtfertigungsgrundlage für die Eroberung und Ausbeutung von Ländern wie dem Irak zu verschaffen...die kapitalistischen Memmen sind etwas, das Welt so dringend benötigt wie jemand ein Krebsgeschwür am Arsch braucht um zu leben, denn ebenjenes und nichts als das ist der Kapitalismus: Ein blutsaugendes Krebsgeschwür, das diese Welt systematisch aussaugt und alle vernichtet, die sich dagegen auflehnen...deswegen bin ich froh über diese Wirtschaftskrise, hoffentlich ist sie erst der Anfang vom längst überfälligen Ende des Weltimperialismus und der imperialistischen Weltbourgeoisie als deren Triebfeder... |
| Demon17 | [QUOTE]denn der Kapitalismus hat die Welt in ein Schlachthaus verwandelt,[/QUOTE] Sie war schon immer eines. Nenn mir eine Hochkultur, die nicht auf Blut und Unterdrückung gebaut ist. Es soll mal eine Tempelkultur in Asien gegeben haben, die ist dann von kriegerischen Waldmenschen zerstört worden. Aber alles andere wäre ja auch wider die Natur, nicht wahr. ;) |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] Der Kapitalismus hat eine Eigendynamik er setzt neue Technologien einfach entsprechend den Ideen und Wünschen der Menschen um[/QUOTE]... entsprechend den zu erwartenden Gewinnen. Die Ideen und Wünsche der Menschen sind dabei Nebensache. Wenn sich die Interessen zufällig überlagern, dann sieht es gut aus, sonst eben nicht ... [QUOTE]Es hat noch nie zuvor soviele Menschen auf der Welt gegeben, die im Wohlstand leben. Das wäre ohne Marktwirtschaft nicht möglich.[/QUOTE]Marktwirtschaft und Zinssystem sind zwei ganz verschiedene Dinge. Freier Markt generiert Wohlstand. Das Zinssystem zerstört den freien Markt. |
| Demon17 | [QUOTE]entsprechend den zu erwartenden Gewinnen. Die Ideen und Wünsche der Menschen sind dabei Nebensache. [/QUOTE] eben nicht, wenn keiner kauft geht die Firma Pleite- Also wird sie versuchen, den Wünschen der möglichen Kunden zu entsprechen. [QUOTE]Marktwirtschaft und Zinssystem sind zwei ganz verschiedene Dinge. Freier Markt generiert Wohlstand. Das Zinssystem zerstört den freien Markt.[/QUOTE] Das Zinssystem ist praktisch der Geldmarkt. Ich meine wenn es keinen TÜV gäbe, würden einem auch alle möglichen technischen Neuerungen um die Ohren fliegen. In den USA gab es keinen TÜV für Finanzprodukte, denn die Ratingagenturen wurden von den Anbietern dieser Finanzprodukte bezahlt. |
| ange gardien | In Island ist es aufgrund der Finanzkrise zu Unruhen gekommen. [QUOTE]Here is the report from France 24 on the financial riots in Iceland. Police in riot gear used pepper spray to drive back an attempt to free the protester during which several windows at the police station were shattered. The protester was later released after a fine he had been sentenced to pay was paid. Iceland's three biggest banks -- Kaupthing, Landsbanki and Glitnir -- collapsed under the weight of billions of dollars of debts accumulated in an aggressive overseas expansion, shattering the currency and forcing Iceland to seek aid from the International Monetary Fund (IMF).[/QUOTE] Deutschsprachige Nachrichten über die Lage in Island sind äußerst spärlich. Ich schaue eigentlich täglich die normalen Nachrichten auf den öffentl. rechtlichen, RTL usw + Autoradio auf der Fahrt zur Arbeit. Wenn man im Internet nicht gezielt sucht, kriegt man nichts mit. Ist es schon wieder soweit, dass man ausländische Medien bemühen muss, um über bestimmte Dinge etwas zu erfahren!? |
| Demon17 | Momentan überlagert diese Bombay-Sache die Entwicklung. Das die Isländer sauer sind, ist ja klar. |
| ange gardien | Das war aber schon vor dieser "Bombay-Sache"... |
| noire désir | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]eben nicht, wenn keiner kauft geht die Firma Pleite- Also wird sie versuchen, den Wünschen der möglichen Kunden zu entsprechen.[/b][/quote] Nee, das wird in den meisten Fällen schon lange nicht mehr so gemacht. Statt den Wünschen der Kunden zu entsprechen, müssen die Wünsche beim Kunden erst generiert werden. Kunde käme alleine bei den meisten Dingen gar nicht auf die Idee, dass er sie bräuchte. Erst die Werbung versucht ihn davon zu überzeugen. Das ist ja eine der wahnwitzigen Erscheinungen unseres momentanen Wirtschaftens. Und das ist auch der Grund, warum dieser ganze Wahnsinn mit dem Leben auf Pump und dem weit über die Notwendigkeit und die natürlichen Begrenzungen gehenden Wachstum innerhalb unseres Wirtschaftssystems notwendig ist. Und wenn der brave Bürger nicht mehr konsumieren kann, weil er kein Geld mehr hat, braucht er einen günstigen Kredit. Und wenn der Bürger das Geld nicht selbst ausgibt, macht es der Staat mit den Steuergeldern des Bürgers. Und damit die Banken beruhigt sind, gibt er dazu noch Garantien in astronomischer Höhe (z.B. in den USA über 8,5 Billionen (!!) Dollar). Alles nur, um den stotternden Motor nicht abwürgen zu lassen. Folge ist, dass sich die nächste Blase und die nächste Krise, die noch größer werden wird, schon abzeichnet. Wäre es nicht vielleicht doch an der Zeit, sich einmal Gedanken um Alternativen zu machen und das Wort „Wachstum“ neu zu definieren? Ein permanentes quantitatives Wachstum wird es eh nicht mehr lange geben können, weil die Rohstoffe zu selten und teuer werden. Und vielleicht könnte man ja ein neues Sozialprodukt einführen: das Bruttosozial[b]glück[/b] z.B. ;) Dann würden die Menschen automatisch weniger konsumieren weil sie endlich (quasi schwarz auf weiss) merken würden, dass es sie nicht glücklicher macht und es eben andere Dinge sind, die glücklich und das Leben erträglicher machen. :) |
| Demon17 | Ja das Bruttosozoalglück ist glaube ich eine Idee aus einem Nachbarsttat Birmas. Ein kleines Königreich, wo der König das Volk zur Demokratie drängen musste. Na egal. Jedenfalls liegt die Sparquote in der Bundesrepublik bei 11-12% und ist damit eigentlich sehr solide. Der Anteil der insolventen Bundesbürger liegt leider auch sehr hoch, ca. 7%. Da müsste schon in den Schulen aufgeklärt werden. Manche verschulden sich ja schon in der Jugend und kommen ein Leben lang nicht davon los. Was die Bedarfserweckung betrifft, stimmt schon das Angebot ist so vielfältig, da käme man von alleine gar nicht drauf, das man das brauchen kann. Aber ehrlich gesagt noch mehr Technik als Auto, Fernsehen, PC, HiFi und jetzt noch Handy mit Notebook brauche ich auch nicht. Da hat es dann auch noch etwas Zeit mit den Blue-Ray Discs und dem Videobeamer. Für mich ist wichtig aus der reinen Konsumentenrolle herauszukommen. Da sinkt der Bedarf an Konsumgütern drastisch, einfach weil man weniger Zeit hat. ;) PS: Ganz heißer Tipp im Supermarkt: einfach keinen Einkaufswagen nehmen und nur soviel kaufen, wie man tragen kann. Man beschränkt sich automatisch auf das Nötigste. |
| Cabal | [QUOTE][b]Zitat: noire desir[/b] Wäre es nicht vielleicht doch an der Zeit, sich einmal Gedanken um Alternativen zu machen und das Wort „Wachstum“ neu zu definieren? Ein permanentes quantitatives Wachstum wird es eh nicht mehr lange geben können, weil die Rohstoffe zu selten und teuer werden.[/QUOTE] Ich wüsste nicht was daran schwer sein sollte. Dafür müssen wir uns noch nichteinmal vom wirtschaftlichen Denken in seiner Gänze befreien und ein seliges Glücksgefühl über ein ausnahmsweise echtes Wachstum wird es auch geben: Materialismus. Statt eines imaginären Wertes und im Endeffekt unmöglicher Zins- und Kreditspiralen, die aus Geld Geld machen sollen, wird Wert schlicht und ergreifend nur noch an echtem Hab und Gut bemessen. Scheiß auf ein Finanzwesen dass sogar die schlechte Stimmung von Kunden gegenüber einer Marke zu Geld machen kann. (Beispiel: Aktienwerteverlust und die Möglichkeit, kontrolliert eigene Aktien zu entwerten um sie sich wieder billig zuzukaufen.) Scheiß auf imaginäre Wertschöpfung und das Messen von Wert nach frei-marktwirtschaftlichen Maßstäben, sprich, einer imaginären Nachfrage ohne realistischen, praktischen Bezug. Scheiß auf die Zentralisierung einer freien Marktwirtschaft, der als einzigsten Berufszweig, bei dem man wirklich noch für sich selbst arbeiten geht, den Wirtschaftskaufmann übriglässt. Legen wir unser Wirtschaftssystem doch einfach praktisch aus. Hier darf sich dann gerne auch der Staat einmischen (wenn er anfängt, wieder kompetent zu arbeiten), der die [b]Be[/b]wertung übernehmen darf, was Sinn macht, und was einfach nur überflüssiger Killefitz ist. Natürlich nur, wenn er die Dinge auch wirklich als das bewertet was sie wirklich sind, und sich nicht ideologisch leiten lässt, (oder vom Geruch des Mammons). Dann dürfte auch endlich wieder echter technologischer Fortschritt ins Zentrum aller Bemühungen rücken, die Bildung unseres Nachwuchses und das vermitteln der sinnvollsten Werte. Ich frage mich schon lange wo der Sinn einer freien Marktwirtschaft für den normalen Bürger liegt, oder ob im Rahmen der freien Marktwirtschaft eine ganze Bandbreite unschuldiger Menschen legal verarmt werden dürfen, weil man sich ja damit rechtfertigen kann, dass diese auch die Möglichkeit gehabt hätten das ihren Mitmenschen anzutun, sich aber doch unvernünftigerweise gesträubt hätten. Fakt ist nunmal: Nicht jeder kann Reich werden, auch wenn man das den Menschen immer noch gerne vorlügt. Würde das jeder versuchen, wäre in unserer derzeitigen Lage schon viel früher der finanzielle Super-GAU eingetreten. Schade also, dass sich die finanzielle Oberschicht um den Wohlstand ihrer Arbeiter, den sie ihren Reichtum zu verdanken haben, gleich ob diese für sie arbeiten oder nicht, so wenig kümmert, den diese Situation lässt sich eigentlich nur noch mit einer Karikatur eines Affen auf einem Baum treffend beschreiben, der stolz den Ast ansägt, auf dem er sitzt. MfG Cabal |
| Demon17 | Es ist wirklich ein Verteilungsproblem. Der permanente Produktivitätsfortschritt zwingt zur Entwicklung immer neuer Konsumgüter um annähernd Vollbeschäftigung zu erreichen. Eine Spirale ohne Ende, die Produktion wird ständig rationalisiert. Doch dieses Verteilungsproblem resultiert aus der individuellen Motivation des Menschen. Er riskiert sein Geld nicht zum Wohle anderer, sondern in erster Linie zum Eigennutz. Ersetzt man aber den privaten Besitz durch eine Art von Staatswirtschaft hat man ein Steuerungsproblem. Jedem ist es im Grunde egal ob sinnvoll und effektiv gewirtschaftet wird oder nicht. Man sieht es an der Bayern LB. Die Leute häufen 10 Milliarden Schulden an und die Belegschaft hält sich für ein tolles Team. Es gibt dann kein Regulativ mehr und Verluste werden einfach nicht abgestellt. |
| noire désir | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Ja das Bruttosozoalglück ist glaube ich eine Idee aus einem Nachbarsttat Birmas. Ein kleines Königreich, wo der König das Volk zur Demokratie drängen musste. Na egal.[/b][/quote] Genau. Bhutan war‘s. Die Menschen dort sind wirklich arm, allerdings sieht es in dem Nachbarstaat Indien noch schlimmer aus. Daneben haben sie eine kostenlose Gesundheitsfürsorge, die Natur ist noch in Ordnung, die Kultur auch, die meisten verdienen ihr Geld in der Landwirtschaft und es ist laut [url=http://www.happyplanetindex.org/index.htm]Happy Planet Index[/url]eines der glücklichsten Länder auf unserem Planeten. Die USA oder Deutschland schneiden da lange nicht so gut ab. [b][quote][...]Manche verschulden sich ja schon in der Jugend und kommen ein Leben lang nicht davon los.[/b][/quote] Was m.E. unter anderem daran liegt, dass die meisten keine Ahnung davon haben, was wichtig ist im Leben. Und gerade der Jugend könnte man das ja noch verklickern. Allerdings wissen es die Erwachsenen i.d.R. genauso wenig. Es wird den Jugendlichen ja entsprechend vorgemacht (meine Kollegin ist übrigens auch gerade mal wieder nach NY zum shoppen) und somit machen sie auch nichts anderes, als von ihnen verlangt wird. Und so sind sie alle auf der Jagt nach dem großen Glück unterwegs in der ganzen Welt, sind völlig außer Atem und landen am Ende in einer großen Sinnkrise oder gar Depression. [b][quote]Für mich ist wichtig aus der reinen Konsumentenrolle herauszukommen. Da sinkt der Bedarf an Konsumgütern drastisch, einfach weil man weniger Zeit hat. ;)[/b][/quote] Seit ich nur noch halbtags arbeite, geht es mir so gut wie lange nicht mehr. Ich habe Zeit für mich selbst, kein Geld mehr für sinnlose Anschaffungen, das Auto ist abgeschafft. Wenn schönes Wetter ist fahre ich mit dem Fahrrad und freue mich und wenn das Wetter schlecht ist fahre ich Bus und Bahn und freue mich, dass ich nicht naß werden muss und schaue mir all die gestressten Menschen an, die Kinder auf dem Schulweg und die gedankenverlorenen Alten auf dem Weg nach Hause und die Mutter zum Einkauf... Die Welt ist schon verrückt. Aber nicht nur das. Sie ist trotz allem auch wunderschön... :) [QUOTE][i]Original geschrieben von Cabal [/i] [B]Statt eines imaginären Wertes und im Endeffekt unmöglicher Zins- und Kreditspiralen, die aus Geld Geld machen sollen, wird Wert schlicht und ergreifend nur noch an echtem Hab und Gut bemessen.[/b][/quote] Also alles nochmal von vorne? Kapitalismus reloaded? Bis dann der erste wieder auf die Idee kommt, dem anderen einen Schein auszustellen, der ihn dann dazu berechtigt, irgendwas irgendwann bekommen zu können...(Alles weitere nachzusehen in dem einige Posts weiter vorne verlinkten Video. Dort wird sehr schön erklärt, wie das mit dem Geld und den Zinsen angefangen hat). [b][quote]Natürlich nur, wenn er die Dinge auch wirklich als das bewertet was sie wirklich sind, und sich nicht ideologisch leiten lässt, (oder vom Geruch des Mammons). Dann dürfte auch endlich wieder echter technologischer Fortschritt ins Zentrum aller Bemühungen rücken, die Bildung unseres Nachwuchses und das vermitteln der sinnvollsten Werte.[/b][/quote] Ich habe da so meine Zweifel dass das funktionieren wird, ohne einen völligen Sinneswandel [i]innerhalb[/i] der Gesellschaft. Das funktioniert aber nicht durch Zwang, sondern nur durch Überzeugung und gutem Beispiel. Man kann den Menschen nicht einfach sagen „So, nun hört mal alle schön auf mit dem ganzen Mist von Geldwirtschaft, Zinsen, Mammon, ‚besser-als-der-Nachbar-seinwollen‘, usw.“ [b][quote]Schade also, dass sich die finanzielle Oberschicht um den Wohlstand ihrer Arbeiter, den sie ihren Reichtum zu verdanken haben, gleich ob diese für sie arbeiten oder nicht, so wenig kümmert, den diese Situation lässt sich eigentlich nur noch mit einer Karikatur eines Affen auf einem Baum treffend beschreiben, der stolz den Ast ansägt, auf dem er sitzt. MfG Cabal [/B][/QUOTE] Jup, das wohl größte Problem werden wohl die sein, die sich momentan auf Kosten anderer bereichern. Ich glaube kaum, daß sie es einfach so hinnehmen werden, diese Machtstellung aufgeben zu müssen. Wenn man ihnen aber diese Macht einfach nicht mehr gibt, dann können sie ja noch so sehr jammern - es wird ihnen nichts nützen. Das Trotzdem-zufrieden-sein können sie einem nunmal nicht nehmen. :) decay |
| Demon17 | Klingt jetzt vielleicht blöd, aber genau das ist für mich die Funktion der Subkultur, es den Leuten zu ermöglichen, sich aus der ganzen Konsumorientierung auszuklinken und diese Mein Haus, Mein Auto, Mein Pferd und Meine Frau (der Mensch als Statussysmbol) hinter sich zu lassen. Leider infiziert sich die Subkultur zwangsläufig immer wieder mit dem Kapitalismusvirus. a) wegen der Newbees und b) weil in dieser Gesellschaftsform ohne Geld nichts geht. Die Frasge bleibt immer, wer nutzt hier wen, das Kapital die Kultur oder umgekehrt. Die schwarze Szene hat damals ja zu Kohle und besseren Jobs gesagt, weil die Totalausteiger der Hippiezeit zu 99% auf die Schnauze flogen. Ich meine wenn die Kids behindert in Afrika gebohren werden und keine Geld für eine Krankenversicherung bleibt... Also ich will jedenfalls nicht Kokosnussaschenbecher in südlichen Tourismuszielen anfertigen... |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i] Kapitalismus entzieht auf Dauer allen Menschen die Lebensgrundlage, der "Wohlstand" den der Kapitalismus angeblich der Menschheit verschafft hat, ist ebenso Lüge wie dessen Alternativlosigkeit, weil er diesen "Wohlstand" nur einer verschwindend geringen Minderheit auf Kosten und zu Lasten der überwältigenden Mehrzahl der Menschen ermöglichen kann.[/QUOTE]Und das vor allem, weil er den Menschen mehr und mehr die Möglichkeiten nimmt, Wohlstand zu schaffen. [QUOTE]Doch der Kapitalismus bleibt Lüge, Betrug und Verrat seitens der Weltbourgeosie an der Arbeiterklasse, deren fortwährende Unterdrückung und Lohnversklavung sein alleiniges "Interesse" am Menschen darstellt - dies und nichts anderes war und ist der Kapitalismus...[/QUOTE]Allerdings verschwimmen die Grenzen zwischen Weltbourgeosie und Arbeiterklasse immer mehr. Arbeiter werden zu Aktionären, Top-Manager werden ebenso ersetzbar wie das übrige Proletariat. Wo will man da die Grenze ziehen? Soll man wie die Bolschewiki Alle unterdrücken, die auch nur den Versuch wagen, Produktionsmittel in Privatbesitz zu bringen? Mit dem Aufrichten neuer Feindbilder ist niemandem genützt. [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] Sozialismus? Das hatten wir gerade. Solange den Sozialisten nichts besseres als eine Diktatur einfällt, bzw. die Gesellschaft durch eine zentrale Hirarchie steuern zu lassen, ist das auch keine Alternative, denn die Gesellschaft verblödet zwangsläufig, ohne dezentralen Widerspruch. Außerdem, will jemand wirklich die Entwicklung der Gesellschaft der Dynamik von Behörden überlassen?[/QUOTE]Sieht die Dynamik in den Großkonzernen, die heute die Wirtschaft und Gesellschaft beherrschen, denn soo viel besser aus? Da muss man den Wirtschaftslenkern in der DDR bei aller Beschränktheit immerhin zugute halten, dass sie sich Gedanken darüber gemacht haben, wie viele Leute eine Wohnung, einen Fernseher usw. haben. Heute interessiert es nicht wirklich jemanden, wie viele Leute unter Brücken schlafen, solange sich irgendwelche Prozente abrechnen lassen. [QUOTE]wenn keiner kauft geht die Firma Pleite- Also wird sie versuchen, den Wünschen der möglichen Kunden zu entsprechen.[/QUOTE]Oder sie hilft auf irgendwelche andere Weise nach ... [QUOTE]Das Zinssystem ist praktisch der Geldmarkt.[/QUOTE]Und wie frei ist dieser Markt? Wenn jemand ein besseres Zinssystem anbietet, dann wird sogar [URL="http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%B6rgl"]mit Armee-Einsatz gedroht[/URL] (und oftmals nicht nur gedroht). [QUOTE]Ich meine wenn es keinen TÜV gäbe, würden einem auch alle möglichen technischen Neuerungen um die Ohren fliegen.[/QUOTE]Zu den Zeiten der großen Erfindungen und Entdeckungen gab es keinen TÜV. Der arbeitet letztendlich auch für diejenigen, die am meisten zahlen. [QUOTE]Jedenfalls liegt die Sparquote in der Bundesrepublik bei 11-12% und ist damit eigentlich sehr solide. Der Anteil der insolventen Bundesbürger liegt leider auch sehr hoch, ca. 7%. Da müsste schon in den Schulen aufgeklärt werden.[/QUOTE]Da wird ganz massiv aufgeklärt: Wer keine Markenklamotten trägt, ist der Außenseiter und wird behandelt wie der letzte Dreck. Dann lieber doch Schulden machen ... [QUOTE]Aber ehrlich gesagt noch mehr Technik als Auto, Fernsehen, PC, HiFi und jetzt noch Handy mit Notebook brauche ich auch nicht ... Für mich ist wichtig aus der reinen Konsumentenrolle herauszukommen.[/QUOTE]Da kommt man m.E. nur heraus, wenn man die vorhandenen Möglichkeiten aktiv nutzt - und überhaupt Raum und Zeit und Lust hat, sie zu nutzen. [QUOTE]Es ist wirklich ein Verteilungsproblem. Der permanente Produktivitätsfortschritt zwingt zur Entwicklung immer neuer Konsumgüter um annähernd Vollbeschäftigung zu erreichen.[/QUOTE]Und wer zwingt uns zur Vollbeschäftigung? Was spricht dagegen, den Produktivitätsfortschritt in freie Lebenszeit zu verwandeln? Wenn auch mit einer 5-Stunden-Woche genug produziert wird, warum müssen die Leute dann 40 Stunden und mehr in der Woche rackern? [QUOTE]Eine Spirale ohne Ende, die Produktion wird ständig rationalisiert. Doch dieses Verteilungsproblem resultiert aus der individuellen Motivation des Menschen. Er riskiert sein Geld nicht zum Wohle anderer, sondern in erster Linie zum Eigennutz.[/QUOTE]Das tut er eben gerade nicht. Er lässt sich von ausgeklügelter Werbung Zeug aufschwatzen, das er nicht braucht, und das ihm mehr schadet als nützt. Und wenn nicht "freiwillig", dann kommen GEZ und andere Erpresser und zwingen ihn mit Gewalt dazu. [QUOTE]Ersetzt man aber den privaten Besitz durch eine Art von Staatswirtschaft hat man ein Steuerungsproblem. Jedem ist es im Grunde egal ob sinnvoll und effektiv gewirtschaftet wird oder nicht. Man sieht es an der Bayern LB. Die Leute häufen 10 Milliarden Schulden an und die Belegschaft hält sich für ein tolles Team.[/QUOTE]Da nehmen sich Staatswirtschaft und sonstige Monopolwirtschaft überhaupt nichts. Und die Kleinen haben sich dem System zu fügen oder werden plattgemacht. [QUOTE]Klingt jetzt vielleicht blöd, aber genau das ist für mich die Funktion der Subkultur, es den Leuten zu ermöglichen, sich aus der ganzen Konsumorientierung auszuklinken ... Leider infiziert sich die Subkultur zwangsläufig immer wieder mit dem Kapitalismusvirus. a) wegen der Newbees und b) weil in dieser Gesellschaftsform ohne Geld nichts geht ... Die schwarze Szene hat damals ja zu Kohle und besseren Jobs gesagt, weil die Totalausteiger der Hippiezeit zu 99% auf die Schnauze flogen.[/QUOTE]Das eigentliche Problem ist diese Ausschließlichkeit (man könnte es auch Extremismus nennen). Entweder Oder ... Dieses oder Jenes ... Alles oder Nichts. In der schwarzen Szene gibt es Ansätze, diese Ausschließlichkeit zu überwinden: Nicht Minima oder Maxima zu erreichen, sondern Optima zu finden. Inwieweit das gelingt, ist eine andere Frage, aber Ansätze sehe ich. [QUOTE][i]Original geschrieben von noire désir [/i] Wäre es nicht vielleicht doch an der Zeit, sich einmal Gedanken um Alternativen zu machen und das Wort "Wachstum" neu zu definieren? Ein permanentes quantitatives Wachstum wird es eh nicht mehr lange geben können, weil die Rohstoffe zu selten und teuer werden.[/QUOTE]Ich wäre dafür, das Ziel "Wachstum" durch das Ziel "Optimum" zu ersetzen - wobei sich letzteres im Laufe der Zeit auch noch ändern kann. Ein älterer Mensch hat z.B. meist weniger Bewegungsbedarf als ein Kind oder Jugendlicher, und sucht dafür mehr Bequemlichkeit. [QUOTE]Und vielleicht könnte man ja ein neues Sozialprodukt einführen: das Bruttosozial[b]glück[/b] z.B. ;) [/QUOTE]Das stelle ich mir recht schwierig vor. Dazu braucht es eine Menge an Selbstbewusstsein, an [URL="http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=1234428#post1234428"]Wahrheit und Liebe,[/URL] damit nicht wieder die Einen von den Anderen unterdrückt werden. [QUOTE]Jup, das wohl größte Problem werden wohl die sein, die sich momentan auf Kosten anderer bereichern. Ich glaube kaum, daß sie es einfach so hinnehmen werden, diese Machtstellung aufgeben zu müssen. Wenn man ihnen aber diese Macht einfach nicht mehr gibt, dann können sie ja noch so sehr jammern - es wird ihnen nichts nützen. Das Trotzdem-zufrieden-sein können sie einem nunmal nicht nehmen. :) [/QUOTE]Das Tragische ist, dass sie sich gar nicht wirklich bereichern, sondern selbst verarmen. Ich glaube, eine Lösung des Problems kann nur gefunden werden, wenn darin auch diese "Feinde" einen Platz finden. |
| Demon17 | Ich finde diese verbalradikale Kapitalismuskritik immer so niedlich. Geld durch Gutscheine zu ersetzen, ist nun wirklich nichts neues und wem die Produktionsmittel (nicht die Faktoren) gehören spielt zunehmend weniger eine Rolle. Selbst im hochkapitalistischen Amerika greift der Staat ganz unbefangen in die Wirtschaft ein und teilverstaatlicht wichtige Banken. Das Problem mit der globalen Finanzkrise ist die Eigendynamik des Finanzsystems, das über Buchungstricks gleich mehrere Spekulationsblasen gleichzeitig erzeugt und damit die Geldmenge vermehrt, mit der sie neue Kredite für weitere hochriskante Anlagen "absichert". Die Summe der Werte die durch diese "Finanzprodukte" übertraf teilweise die konkrete Produktion an Waren und Dienstleistungen. In den USA wird (wurde) inzwischen ein Drittel des Bruttosozialproduktes im (Investment-) Banking erwirtschaftet. Die Spekulation durch immer neue Riesenmengen billigen Geldes durch die Zentralbank angeheizt. Der Staat war einfach nicht bereit dieses unkontrollierte Wachstum im Finanzbereich zu kontrollieren, um nicht den letzten Wachstumsmotor der USA zu beschädigen. Alles was dem Staat zur Bewätigung der Krise einfällt, ist die totale Verschuldung des Staates und der öffentlichen Institutionen. Das heißt Amerika wird immer abhängiger von geliehenem Geld und wird diese Zeche irgendwann zahlen müssen. Wie das Wirtschaftssystem dann aussieht, wenn die USA nach mehreren Wirtschaftskrisen keine führende internationale Rolle mehr spielt, steht in den Sternen. Der Kapitalismus ist so erfolgreich, weil er sich selbst entwickelt und keinen theoretischen Modellen folgt. Wir werden sehen. |
| Stonehenge | [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]Da wird ganz massiv aufgeklärt: Wer keine Markenklamotten trägt, ist der Außenseiter und wird behandelt wie der letzte Dreck. Dann lieber doch Schulden machen ...[/B][/QUOTE] Da brauchts vermutlich ein solides Elternhaus und zum Durchgreifen berechtigte Lehrer, um solcherart Kindermobbing ins Abseits laufen zu lassen. [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]Und wer zwingt uns zur Vollbeschäftigung? Was spricht dagegen, den Produktivitätsfortschritt in freie Lebenszeit zu verwandeln? Wenn auch mit einer 5-Stunden-Woche genug produziert wird, warum müssen die Leute dann 40 Stunden und mehr in der Woche rackern?[/B][/QUOTE] In einigen wenigen Berufen (z.B. Pflege) nimmt der Bedarf auch noch zu. In diese erstmal die Überkapazitäten umlenken und dann kollektiv die Pflichtzeiten absenken (zugunsten Freizeit und Forschung/Fortbildung) würde ich für gescheit halten. Erhöhung des Renteneintrittsalters ist der im Moment gegangene gerade zur Vernunft entgegengesetzte Weg. [QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i] [B]Das tut er eben gerade nicht. Er lässt sich von ausgeklügelter Werbung Zeug aufschwatzen, das er nicht braucht, und das ihm mehr schadet als nützt.[/B][/QUOTE] Da muß ich mal wieder den dazu passenden uralten Spruch zitieren: [QUOTE] Marketing ist die Kunst, Leute dazu zu bringen Dinge zu kaufen die sie nicht brauchen, von Geld was sie nicht haben, um Leute zu beeindrucken die sie nicht mögen.[/QUOTE] Wer es nicht kennt ahnt oft gar nicht, wie entspannt es sich beispielsweise ohne Fernseher und Telefon leben läßt. Gruß Stone |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] Die Summe der Werte die durch diese "Finanzprodukte" übertraf teilweise die konkrete Produktion an Waren und Dienstleistungen.[/QUOTE]Ich hab mal irgendwo gelesen, dass zur Zeit etwa [b]5 Prozent[/b] der je Zeiteinheit transferierten Finanzen zur Bezahlung von konkreten Waren und Dienstleistungen benutzt werden. Die (von mir per Link genannten) Gutscheine sollen gerade eine Angleichung zwischen Produkt-/Leistungsangebot und Geldangebot bewirken (und haben das in der Praxis bestens getan). [QUOTE][i]Original geschrieben von Stonehenge [/i] Da brauchts vermutlich ein solides Elternhaus und zum Durchgreifen berechtigte Lehrer, um solcherart Kindermobbing ins Abseits laufen zu lassen.[/QUOTE]Da bräuchte es ein neues Gesetz über die Zulässigkeit von Werbung und dessen Durchsetzung. Welche Gesprächsthemen hat ein Kind, das keinen Fernseher zu Hause hat, mit seinen Schulkameraden? Da müssen Eltern und Lehrer schon verdammt zielgerichtet und zäh sein, um da etwas ausrichten zu können. [QUOTE]In einigen wenigen Berufen (z.B. Pflege) nimmt der Bedarf auch noch zu. In diese erstmal die Überkapazitäten umlenken und dann kollektiv die Pflichtzeiten absenken (zugunsten Freizeit und Forschung/Fortbildung) würde ich für gescheit halten.[/QUOTE]Ich auch. Das könnte helfen, unser Leben im wahrsten Sinne des Wortes wieder [b]menschlicher[/b] zu machen. [QUOTE]Wer es nicht kennt ahnt oft gar nicht, wie entspannt es sich beispielsweise ohne Fernseher und Telefon leben läßt.[/QUOTE]Aber bis dahin zu kommen, braucht man eine gehörige Portion an Selbstbewusstsein. |
| Demon17 | [QUOTE]Ich hab mal irgendwo gelesen, dass zur Zeit etwa 5 Prozent der je Zeiteinheit transferierten Finanzen zur Bezahlung von konkreten Waren und Dienstleistungen benutzt werden. Die (von mir per Link genannten) Gutscheine sollen gerade eine Angleichung zwischen Produkt-/Leistungsangebot und Geldangebot bewirken (und haben das in der Praxis bestens getan).[/QUOTE] Ja stimmt, ich erinnere mich. Doch halte ich das in der Praxis für unrealistisch. Es ist durchaus sinnvoll, wenn Autokonzerne sich zum Beispiel gegen Währungskursrisiken absichern, oder die Chemieindustrie über Warentermingeschäfte mit einem festen Ölpreis kalkulieren kann. Nur wenn dann über 90% dieser Warentermingeschäfte nicht realisiert werden, sondern einfach die Preisdifferenz ausgezahlt wird, so wird das ganze zum Kasino. Genau gegen diese Spekulation gilt es vorzugehen. Wir haben alle die überhöhten Erdölpreise in Erinnerung. Viele Menschen zahlen die Zeche auch diesen Winter noch in Form von zu hohen Gaspreisen, die an den mit zeitlicher Verzögerung Ölpreis gekoppelt sind. In vielen Schwellenländern haben Menschen gehungert, weil aus Grundnahrungsmitteln auf einmal Biodiesel gemacht wurde usw. Doch ehrlich gesagt glaube ich nicht, das die USA, deren BIP in der Vergangenheit zu einem Drittel aus dem Finanzsektor kam, bereit sind hier der Spekulation wirklich Zügel anzulegen. Obamas Wahlkampf wurde zu großen Teilen von der Wallstreet finanziert. Im Grunde ist die Währung egal, mann kann sich auch Holzdollars schnitzen, nur ohne freie Konvertierbarkeit würde sich die Wirtschaftskrise weiter verschlimmern, weil eben auch der Warenaustausch behindert wird. Ein Rückzug in die nationale Volkswirtschaft würde in Deutschland Arbeitsplätze im zweistelligen Millionenbereich vernichten. |
| Stonehenge | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Doch ehrlich gesagt glaube ich nicht, das die USA, deren BIP in der Vergangenheit zu einem Drittel aus dem Finanzsektor kam, bereit sind hier der Spekulation wirklich Zügel anzulegen. Obamas Wahlkampf wurde zu großen Teilen von der Wallstreet finanziert. Im Grunde ist die Währung egal, mann kann sich auch Holzdollars schnitzen, nur ohne freie Konvertierbarkeit würde sich die Wirtschaftskrise weiter verschlimmern, weil eben auch der Warenaustausch behindert wird. Ein Rückzug in die nationale Volkswirtschaft würde in Deutschland Arbeitsplätze im zweistelligen Millionenbereich vernichten. [/B][/QUOTE] Verschwinden würden durch einen Rückzug im Wesentlichen nur Arbeitsplätze die nicht Lebensnotwendiges produzieren, also z.B. Autoindustrie, Hochtechnologie, Finanzbranche, Freizeit- und Wellnessbereich... Diese machen inzwischen allerdings finanziell gesehen den übergroßen Hauptteil der Wirtschaft aus, während z.B. Land- und Forstwirtschaft von den Beschäftigtenzahlen her längst "unter ferner liefen" rangieren. Solange z.B. ein Steuerberater der volkswirtschaftlich Null Nutzen erwirtschaftet einen mehrmals so großen Verdienst wie ein Bauer erzielt wird sich diese Relation auch kaum umkehren. Ein eventuell kritisches Problem wird sein, was macht in so einem Szenario der vermutlich signifikant hohe Anteil der Neu-Arbeitslosen, welcher in seiner neugewonnenen Freizeit nichts sinnvolles anzufangen weiß? Kriminalitätsrate läßt grüßen, schafft wieder ein paar Arbeitsplätze bei Polizei & Co. Ein Herunterfahren allen Außenhandels würde in Deutschland schon extreme Verwerfungen überzeugen aber noch ein Überleben ermöglichen, während manche andere Staaten von Klima-/Bodenbedingungen her aus eigener Kraft nicht einmal die Ernährung der Bevölkerung sicherstellen können. |
| Demon17 | Also mit den Steuerberatern gebe ich Dir recht. Eine Vereinfachung des Steuerrechtes wäre wirklich ein sinnvoller Beitrag zum Bürokratieabbau und würde den Wohlstand im Lande steigern. Alles andere was Du sagts halte ich für unverantwortlich. Gerade Deutschland profitiert enorm vom internationalen handel. Wahrscheinlich gibt es weltweit kein Land, welches so sehr davon profitiert wie wir. Die USA hätten wesentlich mehr davon die grenzen dicht zu machen, doch auch dort wäre der Schaden um ein Vielfaches größer als der Nutzen. Insofern erspare ich es mir darüber nachzudenken, wie es wäre Deutschland auf das Niveau eines Entwicklungslandes zu reduzieren. |
| Goat93 | ich glaube ehrlich gesagt nicht mehr daran, das Deutschland Im/Exportoir Nr. 1 ist, dafür haben zuviele die Arbeit in andere Länder gelegt und die Asiatischen Gebiete sind um einiges wieder hochgekommen (Stichwort China z.B) rein auf Import/Export bezogen. Die Qualität kann der Deutsche Exportmarkt nicht mehr bieten, die Masse liefert Asia ohnehin schon. Da geht viel Finanzkraft flöten. Ein Abschotten würde Deutschland allerdings in den Ruin treiben, zumindest die Strukturen, wie wir sie kennen. Du hast übrigends da was interessantes angesprochen, Stonehenge ^^ Die Bürokratie und die Langeweile der Neuarbeitslosen geht meines Erachtens Hand in Hand. Die Staatlichen Stellen wie Arbeitsamt oder eben auch Steueramt sorgen für eine "Beschäftigung" der Menschen, Arbeitenden wie Arbeitslosen, Wohlhabenden wie Armen (da gibt es ja auch keinerlei Abgrenzung mehr zwischen den Einteilungen). Solange die Menschen mit der Bürokratie noch beschäftigt sind und sich davon auch beschäftigen lassen, ist wohl noch alles im "grünen Bereich" im Bezug auf einem Gesellschafts- verfall... |
| Schwarzer Prinz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Gerade Deutschland profitiert enorm vom internationalen handel. Wahrscheinlich gibt es weltweit kein Land, welches so sehr davon profitiert wie wir. [/B][/QUOTE] Du meinst das Großkapital und die Manager profitieren. Aber nicht Deutschland und nicht der kleine Mann. :rolleyes: |
| Demon17 | In Deutschland ist das Lohniveau relativ zu anderen Nachbarländern gesunken, während der letzten Wachstumsphase. Die Arbeitslosigkeit ging auf drei Millionen zurück. Bevor die Gewerkschaften deutlich höhere Löhne durchsetzen konnten, gab es die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise. Wenn man bedenkt, dass die Milliarden, die von den Arbeitnehmern durch Lohnverzicht aufgebracht wurden durch Spekulationsgeschäfte an Rohstoff- und Finanzmärkten die Bilanzen der Unternehmen nun wieder belasten, fragt man sich wirklich, warum sollen immer nur die Arbeitnehmer "vernünftig" sein. |
| Schwarzer Prinz | Korrekt Demon, aber so ist das nunmal wenn in der Regierung zuviele "Lobbyisten" sitzen :mad: [IMG]http://www.koufogiorgos.de/images/141008_algIfarbe.jpg[/IMG] |
| Demon17 | Es geht ja auch darum, das der Staat gar keine Möglichkeit hat, das Finanzsystem zu ersetzen. Im Gegenteil die Landesbanken gimgen den Investmentzockern ja gleich reihenweise auf den Leim. Es geht darum, das d e n Staat ja gar nicht gibt, sondern viele Staaten, aber nur ein internationales Finanzsystem. Solange andere länder den US-Banken weiterhin Geld anvertrauen, werden diese die Regeln machen. |
| Hellscream | Wenn sie das Finanzsystem nicht freiwillig ersetzen und Europa aus dem Würgegriff des Kapitalismus befreien, wird man sie zwingen müssen. Auch wenn sie werden sich genötigt fühlen werden ihre eigene Bevölkerung zu terrorisieren. Nicht umsonst versucht man in Deutschland einen Monströsen Bürger feindlichen Sicherheitsapparat in Stellung zu bringen. Es kann gar nicht davon gesprochen werden das man keine Alternative besitzt. Der Kapitalismus frisst die Demoaktie, den Sozialen Frieden und die Menschen Rechte allesamt. Man sehe nur nach Island und Griechenland um zu erahnen wohin die Reise in Zukunft führt. Europa hat sich schon einmal aus dem Würgegriff einer Aristokratie befreit, es wird spannend sein ob es noch einmal gelingen kann. |
| Demon17 | Man darf nicht nur Europa und die USA sehen. Ohne das Geld aus China, die Erdölmilliarden der Araber, die Investitionen der Japaner und vieler anderer, könnten die USA diese dominante Rolle ja gar nicht spielen. Es gab ja jetzt eine internationale Konferenz zur Regukierung des Finanzsystems. Natürlich sperrten sich die USA mal wieder. Nur wenn sie soviel Geld verbrennen, verlieren sie irgendwann an Bedeutung. Die Risiken der Spekulation lassen sich nicht länger ausblenden. Es ist aber auch eine Frage der Psychologie. Der amerikanische Staat hat im Zuge der Finanzkrise Bürgschaften und Ausgaben von 2,1 Billionen Dollar übernommen. Die Arbeitslosigkeit steigt und die Lobbyisten der Wallstreet verlieren ihre ökonomische Basis. Trotzdem eifern viele Europäer den USA weiterhin nach, was die Maßnahmen zur Bewältigung der Krise angeht und legen damit schon wieder den Keim für die nächste. Europa fährt gut mit dem gebändigten kapitalismus. Der Wohlstand hat sich von Zentraleuropa nach Südeuropa und nun nach Osteuropa ausgeweitet. Ich denke eine Marktwirtschaft unter staatlicher Aufsicht, die für einen regelgeleiteten Wettbewerb sorgt wird für die nächsten Jahrzehnte die optimale Lösung bleiben. Entscheidend ist, dass das Allgemeinwohl wichtiger ist als der Profit von Minderheiten. Das haben die Wähler in den USA noch nicht kapiert. |
| Demon17 | [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,616123,00.html]Hypo Real Estate wird verstaatlicht[/URL] Nachdem die HRE jetzt insgesamt 10 Milliarden Euro an Steuergeldern braucht (von den 100 Milliarden an staatlich verbürgten Krediten mal ganz abgesehen) wird die Bank nun verstaatlicht. [QUOTE]Die früher als grundsolide geltende Depfa beschaffte sich Geld für langjährige Kredite kurzfristig am Kapitalmarkt. Nach dem Zusammenbruch der Märkte explodierten aber die Zinsen, so dass der Staatsfinanzierer nicht mehr an günstiges Geld kam. Die HRE übernahm die Depfa erst im Jahr 2007, als die weltweite Finanzkrise mit der Abkühlung des US-Immobilienmarktes begann. Eine Fusion mit der Commerzbank-Tochter Eurohypo plant die HRE aber nicht. Auch ein Zusammengehen mit anderen Hypothekenbanken sei nicht vorgesehen, sagte Wieandt[/QUOTE] Nach Auskunft von Finanzexperten geht es im Schnitt alle 20 Jahre schief, kurzfristig Kredite aufzunehmen um anderen langfristige Kredite zu gewähren, weil der Kapitalmarkt unbeständig ist. Doch das Gedächtnis vieler Spitzenbänker scheint kurz zu sein. |
| Demon17 | Obama will dem Finanzsystem die Daumenschrauben anlegen. Allerdings wird von seinen weitreichenden Plänen wohl nicht viel übrig bleiben. Walls Street und Hedgefonds blasen zum Angriff. [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,631066,00.html]Spiegel online[/URL] |
| Hellscream | [QUOTE]http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,631066,00.html "Das gesamte System hat versagt", wetterte Obama.[/QUOTE] Schöne Einsicht und trotzdem nur Schönheits Eingriffe und es ist recht zweifel haft ob er selbst diese durchbekommt. Nichts zur Geldschöpfung nicht zum Zinseszins. Radikal Reformen sehen anders aus. |
| Lacerta | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hellscream [/i] [B]Schöne Einsicht und trotzdem nur Schönheits Eingriffe und es ist recht zweifel haft ob er selbst diese durchbekommt. Nichts zur Geldschöpfung nicht zum Zinseszins. Radikal Reformen sehen anders aus. [/B][/QUOTE] Wieso soll der Zinseszins oder die Geldschöpfung für diese Finanzkrise der Verursacher sein? Waren denn nicht gerade die zu niedrigen Zinsen Ursache dafür, dass zuviele einkommensschwache Familien, angelockt von den niedrigen Zinsen, zu hohe Kredite aufnahmen, welche sie hätten nie zurück zahlen können? |
| smart_hicks | Die Zockerei geht weiter, nun finanziert durch Steuergelder. Und die Börsenrallye sorgt für ungläubige Gesichter bei kritischen Zeitgenossen. Sind doch alle zufrieden, wie schön. Das freut mich. Gruß Hicks |
| smart_hicks | ...nur der aktuelle GEAB vermiest die Party-Laune. Wie gemein :( [URL=http://www.leap2020.eu/GEAB-N-36-ist-angekommen!-Umfassende-weltweite-Krise-Drei-Monsterwellen-brechen-im-Sommer-2009-%C3%BCber-die-Weltwirtschaft_a3379.html]Klick mich an[/URL] Gruß Hicks |
| Demon17 | Eines ist klar, wer in der Krise spart verschlimmert sie. Das haben wir in den 20ern gesehen. Andererseits ist es ja gerade die Politik des billigen Geldes, die diese ganzen Kreditfinanzierten Spekulationsblasen ermöglichte. Erst verschuldeten sich Unternehmen und Konsumenten, dann die Staaten... Wenn die Pleitewelle wirklich die großen öffentlichen Haushalte erreicht, gibt es kein Halten mehr. Dann geht es ab wie in den 20ern mit einer Krise, die am Ende Hitler an die Macht brachte. |
| smart_hicks | Keine Sorge, ich spar nicht. Ich krieg es so gut wie immer fertig, dass ich im letzten Drittel des Monats bereits mein ganzes Geld verpulvert habe. Das tu ich natürlich alles nur um die Konjunktur zu stützen. Die Bundesregierung ist ja auch gerade dabei, das Geld mit beiden Händen zum Fenster rauszuwerfen (oder besser: im Hochofen der Weltwirtschaft zu verbrennen :)) ...ein großartiges Vorbild. Gruß Hicks |
| Demon17 | Die Wirtschaft erholt sich langsam von den Spekulationsgeschäften der (Investment-) Banken, die schon wieder Milliardengewinne machen, nachdem der Steuerzahler ihre Schulden übernahmen, doch in den USA gehen immer noch reihenweise normale Banke pleite. Dieses Jahr bereits 64. Hoffentlich kommt der richtige Bankencrash nicht erst noch. [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,638208,00.html]Quelle: Spiegel[/URL] Ich frage mich ob unsere deutschen Provinz-Volksbanken und Sparkassen, an denen die Finanzkrise weitgehend spurlos vorüberging, weil sie eben nicht zocken, mal ein paar Filialen in den USA eröffnen sollten. |
| smart_hicks | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Die Wirtschaft erholt sich langsam von den Spekulationsgeschäften der (Investment-) Banken, die schon wieder Milliardengewinne machen, nachdem der Steuerzahler ihre Schulden übernahmen, doch in den USA gehen immer noch reihenweise normale Banke pleite. Dieses Jahr bereits 64. Hoffentlich kommt der richtige Bankencrash nicht erst noch. [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,638208,00.html]Quelle: Spiegel[/URL] Ich frage mich ob unsere deutschen Provinz-Volksbanken und Sparkassen, an denen die Finanzkrise weitgehend spurlos vorüberging, weil sie eben nicht zocken, mal ein paar Filialen in den USA eröffnen sollten. [/B][/QUOTE] Das Problem ist nur, dass die Anfälligkeit des US-Bankenwesen auch zu Europa herüberschwappen wird. Also mir fällt es schwer, da ganz gleichgültig darauf zu reagieren, wenn US-Banken wie Dominosteine umfallen. Aber ich geb Dir Recht, dass die Zurückhaltung einiger deutscher Banken bei solchen Geschäften das schlimmste (vielleicht - ich bin eher pessimistisch) für uns verhindern konnten. Man muss auch betrachten, dass viele toxische Papiere weiterhin auch in europäischen Banken gelagert werden und das Ausmaß dieses Wahnsinns nachwievor verschleiert bleibt. Gruß Hicks |
| Demon17 | Da hast Du allerdings recht. Die Bundesregierung fürchtet ja für den Herbst eine Kreditklemme. Die Banken haben ja die Auflagen der Bundesregierung für eine Bundesbeteiligung weitgehend gescheut und auch die Bedingungen für eine Badbank wollen sie nicht erfüllen. warten wir es mal ab, was da noch alles in den Bilanzen schlummert. |
| Krang2 | Die eigentliche Krise kommt noch auf uns zu, aber bis nach der Bundestagswahl werden sie es schon noch hinauszögern. Seien wir ehrlich, Angst kriegen die Menschen erst dann, wenn sie zu Aldi kommen und die Regale leer sind. Die Unterscheidung zwischen Finanzwirtschaft und Realwirtschaft ist übrigens nicht neu, wurde nur früher von gewissen Personen mit "schaffendes und raffendes Kapital" tituliert und deshalb nun unverfänglicher und moderner, euphemistischer umformuliert. Es heißt ja auch JobCenter und nicht Bettelstelle oder demographischer Wandel und nicht Volkstod usw. Fremdwörter und Anglizismen scheinen ohnehin gleich alles viel besser zu machen. |
| Demon17 | Die Finanzkrise hat ja auch folgen für die ASltersvorsorge. Deutsche Haushalte haben insgesamt 140 Mia. Euro verloren. Das entspricht ungefähr einem achtel der Rücklagen. [QUOTE] Das Geldvermögen deutscher Haushalte schrumpfte nach Dia-Angaben in der Finanzkrise im Saldo um 140 Milliarden Euro. Zwar hätten die Haushalte in der Finanzkrise Geldvermögen von etwa 260 Milliarden Euro verloren, berichtet das banknahe Institut. Auf der anderen Seite hätten sie Sparguthaben und sonstige Anlagen von 120 Milliarden Euro aufgebaut. Das durchschnittliche Geldvermögen eines Haushalts lag Ende 2008 bei 111.000 Euro, 4000 Euro weniger als ein Jahr zuvor. [/QUOTE] [URL=http://www.faz.net/s/Rub48D1CBFB8D984684AF5F46CE28AC585D/Doc~E29737EC4CDA54AC99FE01DC6BC76EFCC~ATpl~Ecommon~Scontent.html]Quelle: FAZ[/URL] |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] Die Finanzkrise hat ja auch folgen für die ASltersvorsorge. Deutsche Haushalte haben insgesamt 140 Mia. Euro verloren. Das entspricht ungefähr einem achtel der Rücklagen. [/QUOTE] Die Folgen der Krise für die Altersvorsorge ist in Deutschland schon schlimm genug, in anderen Ländern ( wo viel mehr Fondgebunden ist ) sind die Folgen katastrophal. Island ist da nur ein Beispiel. Vor diesem Hintergrund interessant finde ich das neue Buch von Ulfkotte. [IMG]http://ecx.images-amazon.com/images/I/51w5TBwOGcL._SS500_.jpg[/IMG] [URL=http://www.amazon.de/Vorsicht-Bürgerkrieg-lange-gärt-endlich/dp/3938516941/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1250778331&sr=8-1]http://www.amazon.de/Vorsicht-Bürgerkrieg-lange-gärt-endlich/dp/3938516941/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1250778331&sr=8-1[/URL] Den Titel finde ich genial :D Der Inhalt ist so lala. Einiges finde ich übertrieben, anderes absolut zutreffend. Ulfkotte hat das Problem, beim Schreiben nicht objektiv genug zu sein ( in TV Interviews macht er ab und an auch schon mal einen recht verwirrten Eindruck ). Ein sachlicherer Schreibstil täte ihm gut. Die Probleme und möglichen Folgen die beschreibt ( und die teilweise schon eingetreten sind ) sind aber absolut real und nicht von der Hand zu weisen. Berichterstattung über die Krise ist in anderen europäischen Medien überigens weit pessimistischer als bei uns. Selbst wenn Angie im Fernsehen von "großen Einschränkungen" spricht, hört sich das immer noch eher nach "wird ja nicht so schlimm" an. Kürzlich war ich in der Schweiz unterwegs und da hat im Radio ein Wirtschaftspolitiker Klartext gesprochen. In einer Art und Weise die ich hier in D noch auf keinem Sender gehört habe. Im Übrigen teile ich die Meinung, dass es hier nach den Wahlen erst richtig los geht. |
| Demon17 | [QUOTE]Experten erwarten zweite Bankenkrise Gerade erholen sich die Geldinstitute, da droht eine neue Runde im Überlebenskampf: Die Folgen der Firmeninsolvenzen belasten laut Ökonomen nun mit voller Wucht Sparkassen und Volksbanken. [/QUOTE] Das Ding ist auch noch nicht ausgestanden. Wähend die Zocker-Banken schon wieder Milliarden scheffeln, nachdem sie ihre Verluste sozialisiert haben, kommt die Krise jetzt bei den Sparkassen und Volksbanken an, deren mittelständische Kunden langsam pleite gehen. [URL=http://www.netzeitung.de/wirtschaft/wirtschaftspolitik/1435219.html]Quelle: Netzzeitung[/URL] |
| ange gardien | Wie gesagt, nach den Wahlen wird es spannend ( oder auch nicht :D ) Ich halte es für einen Fehler, dass man mit Steuergeldern Banken gerettet hat die selbst verschuldet pleite gegangen wären. Ihrem Kreditauftrag kommen diese Banken auch nach der Rettung nicht richtig nach und Privatanleger hätte man in gewissem Rahmen ( vorher mal schauen welches Risiko die bewusst eingegangen sind ) direkt entschädigen können, ohne über den Umweg Lebenserhaltung für Banken. Lieber hätte ich am Markt die staatlichen Banken ( die übrigens genau so viel Mist gebaut haben ) den Job der pleite gegangenen privaten machen lassen. Noch eine Hand voll verzockte Banken weniger hätte etwas reinigendes haben können - jetzt machen die genau so weiter wie vorher. Momentan werden anscheinend massenhaft Kapitallebensversicherungen gekündigt. Natürlich mit Verlust für die meisten Sparer ( wobei man diesen Verlust schon in dem Moment hatte, wo man seine Unterschrift unter das Betrugspaket Lebensversicherung setzte ). Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Schicksal in ein paar Jahren auch viele Rürup- und Riesterverträge ereilt. Wenn den Leuten ein Licht aufgegangen ist, was sie sich da wieder haben andrehen lassen. |
| Any Body | Ich widerspreche der Behauptung, dass es nur Sparkassen und Volksbanken sind- Insolvenzen betreffen verschiedene Geldinstitute u.a. auch die Dresdner Bank, Deutsche Bank u.a. Mittlerweile habe ich auch eine Insolvenz miterlebt und das ist sicherlich kein Zuckerschlecken... denke ich über die Gründe der Insolvenz nach und vor allem daran, wie diese Insolvenzverwalter oder deren Gehilfen Ihren Job machen, dann wundert es mich nicht, wenn es in ein paar Monaten heißt, dass die großen Sieger der Krise die Insolvenzverwalter sind. |
| Demon17 | Die Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank ist ja seit dem 12.1.09 abgeschlossen und die Allianz hat sehr viel weniger Geld für ihre Bank erhalten. Doch diese zweite Bankenkrise soll jetzt eben die Institute treffen, die sich im klassischen Bankgeschäft mit dem Mittelstand befinden und keine Spekulationsgewinne, bzw. Verluste hatten. Das sollen in erster Linie Volksbanken und Sparkassen sein. [QUOTE]Ähnlich äußerte sich Rudolf Hickel vom Bremer Institut Arbeit und Wirtschaft: «Die Krise der Mittelständler, die sich bei Banken Kredite geliehen haben, schlägt jetzt vor allem auf die Sparkassen und Volksbanken durch», [/QUOTE] |
| Any Body | Mir ist bekannt, dass die Dresdner Bank zur Commerzbank gehört, aber haben nur die entsprechenden Referenten bekannter Wirtschaftsinstitute eine Meinung zu äußern? Positiv ist, dass ein Unternehmer, der eine geordnete Insolvenz in der derzeitigen Lage einleitet, auch weiterhin Unternehmer bleibt und mit kleineren Brötchen einen Neustart wagt. Es dauert nur eine Zeit, bis ein Jung-Unternehmer am Markt eine entsprechende Wirkung erzielt. ... |
| Demon17 | [QUOTE]Positiv ist, dass ein Unternehmer, der eine geordnete Insolvenz in der derzeitigen Lage einleitet, auch weiterhin Unternehmer bleibt und mit kleineren Brötchen einen Neustart wagt.[/QUOTE] Falls er Kredite bekommt... |
| Any Body | ... das ist nicht das Problem, es werden kleinere Brötchen gebacken, die Mitarbeiter, die mitgezogen sind, haben sich darauf einzustellen. .. die Mühlen malen nicht bei den Krediten langsam, sondern eher bei den Behörden, die dafür zuständig sind, dass auch Warenimporte aus dem Ausland getätigt werden und die entsprechenden "Pflichteintragungen für Umsatzsteuervoranmeldungen" vergeben werden, so dass die Waren, die bereits im Voraus verkauft wurden, auch geliefert werden. Ich weiß nicht, ob der Staat sich das gerade in der heutigen Zeit leisten kann, 6- 12 Wochen Bearbeitungsfrist für Steuernummern oder WEEE Referenz-Eintragungen einzuräumen |
| Demon17 | Tja das wird wohl von Fall zu Fall verschieden sein mit den Krediten, das hängt ja auch von den Zahlen und Aussichten eines Insolventen Unternehmens ab. Im Herbst erwarten Experten jedenfalls eine Kreditklemme. Mit der Bürokratie hats Du jedenfalls recht. |
| ange gardien | Auch bei der Financiel Times Deutschland geht man davon aus, dass es nach der Bundestagswahl bergab geht. Man spricht gar von einem Stillhalteabkommen zwischen Wirtschaft und Politik [QUOTE]Kahlschlag kommt nach der Wahl von Daniel Schäfer (Frankfurt) Richard Milne (London) und Birgit Marschall (Berlin) Die deutsche Industrie will Stellen im großem Umfang streichen - sobald die Bundestagswahl vorüber ist. Dann läuft das Stillhalteabkommen mit Berlin aus. Eine Art Stillhalteabkommen zwischen Industrie und Regierung verhindert derzeit einen größeren Arbeitsplatzabbau in Deutschland. Der Pakt gelte bis zur Bundestagswahl am 27. September, erfuhr die Financial Times von mehreren Spitzenmanagern. "Deutschland ist momentan vor Veränderungen sicher. Aber nach der Wahl wird sich die Botschaft ändern. Das ist ganz normal", sagte Hakan Samuelsson, Vorstandschef des Münchner Dax-Konzerns MAN. Das Eingeständnis der Manager belegt Befürchtungen, dass den deutschen Arbeitnehmern die härtesten Einschnitte noch bevorstehen - auch wenn die Wirtschaft wieder zu wachsen beginnt. Bislang verzichten die meisten Unternehmen auf Stellenstreichungen. Die Bundesregierung fördert diesen Kurs, etwa durch das milliardenteure Programm zur Kurzarbeit. Experten bezweifeln jedoch, dass die Wirtschaft diesen Kurs beibehalten kann [/QUOTE] [url]www.ftd.de[/url] |
| Waldemar | Würde mich keineswegs wundern, wenn die Arbeitslosigkeit wieder steigt. Dann müssen sich noch viele Dinge neu einfallen lassen um die Arbeitslosenstatistik weiter zu verschönern. Deutschland hat lange Verarsch-Tradition seit die Grenze von 1 Million Arbeitslosen 1974 erstmalig dauerhaft überschritten wurde. Also hat man an den Zahlen schon immer größerem Umfang herummanipuliert. Nur langsam wirds lächerlich. Weil wir können davon ausgehen, dass wir real deutlich mehr als 9 Millionen Arbeitslose in Deutschland haben. |
| Demon17 | [QUOTE]Konjunktur Allianz erwartet kräftige Erholung Von Hans Georg Schröter Die Allianz zeigt Konjunktur-Optimismus. "Der Aufschwung kommt schneller, als viele denken", glaubt Michael Heise. Der Chefvolkswirt des Versicherungskonzerns erwartet in Deutschland in der zweiten Hälfte dieses Jahres eine kräftige Erholung. Die Wirtschaftsleistung, die im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal noch um 3,8 Prozent geschrumpt war, dürfte nach Schätzung der Allianz-Ökonomen im zweiten Quartal nicht weiter gefallen sein und im dritten und vierten Quartal sogar um jeweils 2,3 Prozent wachsen. Für Schwung sollen Außenhandel und Konjunkturpakete sorgen. Für das volle Jahr ergibt sich daraus ein Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 4,1 Prozent. [/QUOTE] Eigentlich sollte das Minus BIP für 2009 ja 6% betragen. Jetzt wird insgesamt ein Minus von 4,1% erwartet. Aber auch das reicht noch um die Arbeitslosenzahlen vermutlich über die 4 Mio. Marke zu treiben. 2010 soll die Konjunktur so dahindümpeln weil die privaten und öffentlichen Haushalte Schulden abbauen müssten. Andererseit hat das Konjunkturpaket 2 noch gar keine Wirkung erzielen können, weil von den 10 Milliarden € bisher erst 100 oder 200 Millionen abgerufen wurden. In der Bauindustrie müsste die Konkunktur also stabil bleiben, allerdings sind in der Automobilbranche nach dem Auslaufen der Abwrackprämie starke Einbrüche zu erwarten, da es bereits vor der Krise ein Überangebot an Herstellern und Händlern gab. |
| ange gardien | Ob das Zweckoptimismus ist oder nicht, werden wir nach der Bundestagswahl sehen. Selbst wenn es wieder bergauf gehen sollte, ist mir schleierhaft wie die Staatsschulden, die in den letzten 12 Monaten zusätzlich angehäuft wurden, je wieder beglichen werden sollen. Die letzte Währungsumstellung mit massiver Geldentwertung ( auch wenn Politik und statistisches Bundesamt uns etwas anderes weis machen wollen ) hatten wir 2002 mit der Euroeinführung. Mal schauen was man sich als nächstes einfallen lässt. |
| Demon17 | Ja es werden wohl ca. 200 Milliarden hinzukommen. Allerdings gibt es ja jetzt dieses Haushaltsgesetz, welches die Schuldenaufnahme der öffentlichen Hand stark einschränkt. Schaun wir mal. Ich meine 66% vom BIP bzw. knapp 20 000 pro Kopf geht ja noch ... Das Problem ist ja, wenn die Investitionen leiden und damit die Konjunktur wieder abgewürgt wird. |
| Elementarsatz | Hat jemand von euch die Krise eigentlich schon persönlich zu spüren bekommen? Ich merke bis jetzt nur wenig davon. Liegt vielleicht daran, dass ich kein Geld habe, das ich verlieren könnte. |
| Waldemar | [QUOTE]Liegt vielleicht daran, dass ich kein Geld habe, das ich verlieren könnte.[/QUOTE] Und genau das wird die Krise meheren Leuten bescheren, aber im wirtschaftlichem komplexen System wohl eher indirekt. |
| Scheol | @Elementarsatz geh mal in Zeitarbeitsfirmen und frag mal nach der Auftragslage vor und nach der "Krise". Da kann jeder seinen persönlichen Eindruck abholen. Kleiner Tipp: Frag nach Jobs im niederqualifizierten Bereichen. |
| Demon17 | Wusstet ihr schon, das die Hypovereinsbank die Hyporealestate bereits vor Jahren ausgegliedert hat, samt ihrer ganzen miesen Risikokredite. Praktisch als Badbank und der deutsche Steuerzahler jetzt mit hundert Milliarden die Zeche zahlt. Die FDP war ja noch empört, das die Aktionäre dieser wertlosen Bank nicht angemessen entschädigt wurden (sie ist jetzt praktisch verstaatlicht) Ich frage mich wo Herr Westerwelle die 100 Milliarden wieder einsparen will. |
| Waldemar | Im FDP Programm ist davon nichts zu finden. Auch nicht, dass dem Bürger das sogenannte mehr Netto vom Brutto lässt. Die FDP als typische Klientel Partei versucht es ja mal wieder mit üblicher Hetze gegen Arbeitslose, die 1998 unter Gerhard Schröder begann. Es mag solche Konsorten geben, die sich in der sozialen Hängematte ausruhen, dass gab es schon immer. Nur fragt man sich, wer denn der wirkliche Sozialschmarotzer ist, wenn man liest was sich dort "oben" so alles abspielt. Bei den Arbteitslosen ist das trotz aller Meinungsmache eine Minderheit. Der Abbau des Sozialstaats soll nur die Arbeitnehmer gegenüber den Arbeitgebern schwächen. Wer streikt denn noch, wer traut sich überhaupt noch aufzumucken, wenn er sieht, was ihm bei Arbeitsplatzverlust nach 1 oder 2 Jahren blüht? Hartz4-Bezieher werden gezwungen jede Arbeit anzunehmen, egal zu welchem Lohn. Irgendeinen Unsinn oder "Scheisse stampfen". Damit es heißt.. bessser als gar keine Arbeit? Und wenn man diese Demütigung nicht einsieht, hagelt es Sanktionen und Repressionen. Ja, Arbeit muss sich wieder lohnen. Warum nur ist die FDP dann gegen einen Mindestlohn, wie es ihn in vielen benachbarten europäischen Ländern schon gibt? Weil Herr Westerwelle keinen blassen Schimmer von der Realität hat. Wie gesagt, eine Klientelpartei ist, ihre Klienten sind die Unternehmer, zu großem Teil Exporteure. Die wollen weniger Lohnkosten und mehr Mehrwertsteuer bei gleichzeitiger Steuerentlastung der Großbetriebe. Und Exporteure zahlen keine Mehrwertsteuer. Und wer tatsächlich an das Märchen glaubt, wenn man die Reichen und die Firmen entlastet, dann würden sie aus lauter Herzensgüte auch für die Kleinen was springen lassen, der soll einfach die Augen aufmachen und sich anschauen, ob das seit 1998 eingetreten ist. Wer der FDP Glaubt glaubt, glaubt auch, dass die Ausbeuter Industrie Interresse an höheren Löhne hat...und die Banken sich an Regularien halten. |
| coma_black | Darum soll ja auch nicht die FDP alleine regieren ;) Aber machen wir uns nichts vor, die SPD und erst recht die anderen "linken" Parteien haben von sozialer Marktwirtschaft schlicht keine Ahnung, vielmehr haben wir die rechtlichen Grundlagen für das, was allgemein als Neoliberalismus bezeichnet wird, den Regierungen Schröder und Merkel (also Rot-Grün bzw. der Großen Koalition) zu verdanken - nicht der FDP! Und was bringt eigentlich die beste Bankenaufsicht auf dem Papier, wenn die Verantwortlichen ihre Arbeit nicht machen? Die CDU ist eine Partei, die für sich alleine genommen auch nicht wählbar ist, schon wegen Figuren wie von der Leyen und unserem rollenden Trojaner, aber die CDU hat zumindest für die soziale Marktwirtschaft die fähigsten Köpfe (vor allem in der zweiten und dritten Reihe, wo sich in der SPD nur noch Gewerkschafterproleten finden) und von daher halte ich eine Koalition von CDU und FDP von allen Übeln noch für das sinnvollste. Die CDU schwächt das entfesselte Unternehmertum auf ein christilich-soziales Maß und dafür verhindert die FDP den weiteren Abbau der Bürgerrechte - dann könnte das u. U. was werden. Große Koalition wäre Stillstand wie bisher mit einigen Steuererhöhungen; Rot-Grün eine Ökodiktatur und Rot-Rot endgültig die DDR 2.0. |
| ange gardien | Hier mal ein absolut sehenswerter Beitrag des Schweizer Fernsehen über die Auswirkungen der Finanzkrise in Island [URL=http://videoportal.sf.tv/video?id=a01346a6-b767-4945-8aa2-da3ea690ec45&referrer=http%3A%2F%2Fwww.sf.tv%2Fsendungen%2Feco%2Fsendung.php]http://videoportal.sf.tv/video?id=a01346a6-b767-4945-8aa2-da3ea690ec45&referrer=http%3A%2F%2Fwww.sf.tv%2Fsendungen%2Feco%2Fsendung.php[/URL] ( Achtung: Interviews in Schweizer Mundart ohne Untertitel ) |
| xxxzinixxx | DAS fand ich dazu jetzt aber auch nicht schlecht! immer diese geheimen werbebotschaften... (handelsblatt, 25.09.09) [IMG]http://gallery.handelsblatt.com/hb_sonntagsfrage_kw38/4besserer_finanzkrisenloeser.gif[/IMG] |
| Demon17 | Ja geschickt. Man beachte die Differenz in der graphischen Darstellung der 35% von CDU und SPD. ;) |
| Waldemar | und das 33 % für "keine" kann man auch gut übersehen.. sehr gutes handelblatt :) |
| Demon17 | Ja, enn man jetzt "keine" mit CDU und SPD addiert, hat man die geballte volkswirtschaftliche Kompetenz dieses Landes an der Regierung. 93%. Dann noch 8% weiß nicht und Grüne/Linke FDP so ungefähr 9% ... also mit 110% müssten wir es schaffen. :) |
| Demon17 | Ach ist das geil, die Meister des Investmenbankings versteigern ihre Schätze. [SIZE=4][QUOTE]Hypo Real Estate versteigert toxische Wertpapiere[/QUOTE] [/SIZE] Aus 759 Millionen wurde ein niedriger einstelliger Millionenbetrag. So 0,3% sind die Dinger noch Wert. Davon haben deutsche Banken noch hunderte von Milliarden im Keller. :D [QUOTE]Eine Woche nach dem Verkauf von Forderungen gegen die Pleite-Bank Lehman Brothers wurde nun ein 759 Millionen Euro schweres Paket toxischer Wertpapiere an insgesamt sechs Bieter versteigert, teilte die HRE-Tochter Deutsche Pfandbriefbank am Dienstag mit. Die Bank habe damit einen Buchgewinn im niedrigen einstelligen Millionen-Euro-Bereich erzielt. Bei den Wertpapieren handelt es sich um forderungsbesicherte Anlagen - sogenannte CDOs. Sie gelten als einer der Auslöser der Finanzkrise. Vor dem Verkauf lag das gesamte CDO-Engagement des HRE-Konzerns bei nominal rund 2,640 Milliarden. Die Bank beabsichtige, ihr verbleibendes CDO-Portfolio zu veräußern, wenn sich attraktive Gelegenheiten ergeben. [/QUOTE] Quelle: [URL=http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE59Q06O20091027]Reuters[/URL] |
| smart_hicks | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Ach ist das geil, die Meister des Investmenbankings versteigern ihre Schätze. [SIZE=4] [/SIZE] Aus 759 Millionen wurde ein niedriger einstelliger Millionenbetrag. So 0,3% sind die Dinger noch Wert. Davon haben deutsche Banken noch hunderte von Milliarden im Keller. :D Quelle: [URL=http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE59Q06O20091027]Reuters[/URL] [/B][/QUOTE] Nur her damit. Ich reiße mich geradezu darum. Echt, Realsatire pur. |
| Gezeichneter | Mit dem künftigen Gewinn bezahlen wir unsere Schulden. |
| Waldemar | Schulden bezahlen, wer macht denn sowas? Wir legen es gleich nochmal so klever an? |
| Gezeichneter | Stimmt auch wieder. :D Und was die Banken angeht: never change a winning team. |
| Demon17 | Man kann jedenfalls nicht behaupten, dass diese " forderungsbesicherte Anlagen - sogenannte CDOs" nicht das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt sind. Das Papier sind sie wert. :D |
| Gezeichneter | Da erhält der Ausdruck "Qualität eines Papiers" gleich eine völlig neue Dimension. :D Die schlechte Ertragsprognose kann man künftig daran erkennen, ob die Dinger auf Klopapier gedruckt werden. |
| Demon17 | Ach einfach als PDF-Datei per E-Mail versenden, die forderungsbesicherten Anlagen, das bringt wieder ein paar Dollar. :rolleyes: |
| Gothanthrop | [URL=http://www.spiegel.de/video/video-1028571.html]Millionenboni trotz Krise 1[/URL] [URL=http://www.spiegel.de/video/video-1028571.html]Millionenboni trotz Krise 2[/URL] [URL=http://www.spiegel.de/video/video-1028571.html]Millionenboni trotz Krise 3[/URL] [URL=http://dokumente.linksfraktion.net/pdfdownloads/7709848747.pdf]DIE LINKE fordert![/URL] |
| smart_hicks | Die beiden anderen Links verweisen nur auf Teil 1 der Spiegelreportage. Was soll ich zum Gesehenen sagen? Zum Heulen... bevor ich wieder zu einem Rundumschlag aushole, werde ich mich besser und sinnvollerweise ins Bett legen, schließlich will ich die werten Forumteilnehmer nicht mit meinem "Jammern" stressen. |
| xxxzinixxx | jo, hier darf man nur noch "ja" sagen und "wie schön" sonst kommt sofort die zu bedauernde, weil (selbsternannt) rundumerfahrene inquisition. |
| Demon17 | [QUOTE]Insolvenz von Mittelstandsfinanzierer CIT rückt näher[/QUOTE] Die größte Bankenpleite seit Lehmannbrothers. Der US-Amerikanische Mittelstandsfinanzierer CIT geht der Insolvenz entgegen, weil er mit ca. 40 Milliarden verschuldet war. Auslöser der Insolvenz ist die hohe Zahl geplatzter Immobilien- und Studienkredite. [URL=http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE59U00320091031]Quelle: Reuters[/URL] Die Finanzkrise führt zu einer umfassenden Neustruktureirung des Bankebsystems weltweit. In den USA, dessen Bankensystem aus sehr vielen relativ kleinen Banken bestand, werden viele bankrotte Banken von größeren aufgekauft, andere, zum Beispiel die Royal Bank of Scottland, die die britische Regierung zu 70% vertstaatlicht hatte, um den Zusammenbruch zu vermeiden, verkaufen inzwischen einzelne Sektoren, um sich aus dem Besitz des Staates zu befreien. |
| Demon17 | Schäuble warnt vor neuen Turbulenzen auf dem Finansektor. Während die Wirtschaft noch weitgehend am Boden liegt und die Arbeitslosigkeit weiter steigt, schütten sich die Bänker schon wieder neue Superprämien aus, weil sich ja mit dem billigen Geld des Staates so gut spekulieren lässt. [QUOTE]Wahrscheinlich sei ein Szenario, in dem die globale Überschussliquidität auf den Märkten für Vermögenswerte eine neue Blase schaffe, warnte Schäuble. "Die Verantwortung der Notenbanken sollte sich daher über die Inflationsbekämpfung hinaus auch auf die Sicherung der Finanzmarktstabilität erstrecken", forderte er: "Das schließt das Verhindern von Blasen ein." Zur Abfederung der Finanzkrise hatten die Notenbanken weltweit die Zinsen auf historische Tiefstände gesenkt und die Finanzmärkte mit Liquidität geflutet. [/QUOTE] [URL=http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE5AJ0CK20091120]Quelle: Reuters.com[/URL] Schäuble kündigt in diesem Zusammenhang neue Auflagen des Staates an. Die Eigenkapitalquote der Banken müsse im Vergleich zur Spekulation erhöht werden. Die solle aber erst geschehen, wenn die Wirtschaft sich erholt habe und die Banken nicht länger auf staatliche Kredite angewiesen seien. Na dann warten doch mal ab, was da noch kommt ... [URL=http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE5AJ0E120091120]Sie hierzu auch, Streit über Konsquenzen aus der Finanzkrise. Reuters. com[/URL] und [URL=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,662658,00.html#ref=top]Spiegel: Schäuble vergleicht Finanzkrise mit Mauerfall[/URL] |
| Waldemar | [QUOTE]Schäuble: "Das ist objektiv richtig, und das ist auch bei Zeitungen oder Sportvereinen nicht anders. Wer Erfolg hat, kann seine Leute gut bezahlen und umgekehrt. Das ist das Prinzip unseres marktwirtschaftlichen Systems."[/QUOTE] Ob er damit schon den Wettskandal ahnte? :) |
| Demon17 | und weiter gehts: [QUOTE]Die WestLB wird nun risikobehaftete Wertpapiere im Volumen von rund 87 Milliarden Euro aus ihrer Bilanz in eine Abbaubank auslagern. Um diese Wertpapiere abzusichern und die übrig bleibende Kernbank zu stärken, sind drei bis vier Milliarden Euro Kapital notwendig. Frisches Geld soll nun vom staatlichen Banken-Rettungsfonds SoFFin kommen, wie der Sprecher des Finanzministeriums sagte. [/QUOTE] Das wird sich noch Jahre so hinziehen. Insgesamt darf sich der Steuerzahler auf zusätzliche Belastungen durch marode Banken in Höhe von mehreren 100 Milliarden Euro freuen ... und dann faseln sie was von Marktwirtschaft. |
| Waldemar | Guten Einblick in das Leben eines Invesmentbankers gab Geraint Anderson.. [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Geraint_Anderson]Klack[/URL] |
| Demon17 | Ja so ist das mit den Zockern. Jetzt geht den Banken in Dubai das Geld aus. Die Scheichs hatten dort ja einen Bauboom hervorgerufen, indem sie auf Kreditbasis (ca. 60 Milliarden Dollar fehlen) sehr viele Hotels bauen ließen, palmenförmige Inseln vor der Küste schufen und Ähnliches. Offenbar fehlen jetzt wohl die Gäste für die Hotels und die Käufer für die teuren Grundstücke auf den Palmeninseln. Die Risikoanleger sind natürlich sehr nervös und nur das lange Wochenende in den USA verhinderte bis jetzt größere Reaktionen an den Börsen. Erste Kommentare versuchen die Lage zu beruhigen. Quelle, Reuters: [URL=http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE5AQ0AR20091127]Dubais Probleme halten die Finanzmärkte weltweit in Atem.[/URL] |
| Waldemar | Das mit die geilste Story die so gelesen habe in letzter Zeit. Ein bezeichnedes Beispiel wie man den Mittelstand in Deutschland so richtig schön abzockt und verarscht. Und das können Banken sehr perfide. Im speziellen Beispiel ist zu lesen wie Banken es schaffen aus Eigenkapital von Unternehmen das eigene zu machen. Unternehmensberater lassen sich das schlappe 300000 im Monat kostet. Der Berater veräußerst das ganze Betriebsvermögen zum Dumpingpreis damit mehr liquide Mittel im Unternehmen sind. Die Bank steckt das dankend ein um damit am Immobilienmarkt zu spekulieren und später alles zu verlieren! Rufen bei der Konkurenz an, ohne dass der Geschäftfsführer der Trost gmbh davon Kenntnis hat und bieten diese Anteile von der Trost Gmbh zum Verkauf an. Und der "unabhängige Berater" war Angestellter des Zweitunternehmen eines der Vorstandschefs der Bank wo die Firma die Kredite hatte. Perfekt, so natürlich immer erpresst, wenn das und das nicht gemacht wird, zahlen sie bitte die Kredite zurück... Respekt... [url]http://opentruth.de/[/url] |
| Demon17 | Obama will ja jetzt den Finanzsektor regulieren. Banken dürfen keine Hedgefonds mehr betreiben, oder undurchsichtige Produkte in die Welt setzen. Ausserdem sollen sie ihre Eigenkapitalquote erhöhen. Allerdings haben die Demokraten gerade ihre Mehrheit im Senat verloren, insofern wird die Gesetzesvorlage wohl verwässert werden. [URL=http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/obama-geht-banken-an-den-kragen/]Bericht: taz[/URL] |
| Kinch | Die Demokraten haben nicht die Mehrheit im Senat verloren. Sie haben lediglich keine 60% Mehrheit mehr, aber noch deutlich über 50%. Eine 60%ige Mehrheit ist sowieso eher selten in den USA. |
| Demon17 | Na jedenfalls haben die Republikaner ketzt eine Sperrminorität und können die Verabschiedung von Gesetzen verhindern. [Quote]Damit verändern sich die Mehrheitsverhältnisse im Senat entscheidend. Zwar haben die Demokraten im Bund mit zwei unabhängigen Senatoren in der Kammer immer noch die Mehrheit, aber die Republikaner verfügen nun über eine Sperrminorität: Sie können verhindern, dass Gesetze zur Abstimmung kommen. Die Bedeutung dieser Schlappe für Obama kann nicht überschätzt werden. Sie ist ein brutaler Weckruf und könnte seine innenpolitische - und möglicherweise auch außenpolitische - Agenda erheblich beeinflussen. Die Gesundheitsreform, sein bislang wichtigstes innenpolitisches Projekt, steht auf der Kippe. [/Quote] ... dasselbe ist für auch mit der Neuregulierung des Finanzsektors zu befürchten. [URL=http://www.stern.de/politik/ausland/demokraten-verlieren-senatssitz-eine-ohrfeige-fuer-obama-1537017.html]Bericht Stern: Demokraten verlieren Senat[/URL] |
| Kinch | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Na jedenfalls haben die Republikaner ketzt eine Sperrminorität und können die Verabschiedung von Gesetzen verhindern.[/B][/QUOTE] Ja und wie? Um US-Senat gibt es keine Redezeit-Beschränkung, dass heißt ein Senator darf solange reden wie er will. Nur eine 60% Mehrheit darf die Rede eines Senators stoppen; aber frühestens nach 78 Stunden (man muss die Abstimmung über den Abbruch einer Debatte zwei Tage vorher bekannt geben und im Erfolgsfall hat man noch 30 Stunden Redezeit). Es gehört zur Taktik, dass man Abstimmungen durch sogenannte Ermüdungsreden (oder Filibuster) zu verhindern versucht. Das diese Filibuster genutzt wurden um Abstimmungen zu verhindern ist bekannt*, jedoch hatte seit ungefähr 30 Jahren keine US-Regierung mehr eine 60% Mehrheit. Soooo oft scheint diese Taktikt also nicht angewendet zu werden, angesichts der vielen, vielen Gesetze die seither verabschiedet wurden. Das Ganze ist mal wieder ein schönes Beispiel über die Qualität deutscher Medien: [url]http://www.bildblog.de/15340/weniger-bleibt-mehr/[/url] Das die noch ein Leistungsschutzsrecht für ihren Copy-und-Paste-Journalismus fordern ist wirklich ein starkes Stück. *Die längste Einzelrede mit einer Gesamtlänge von 24 Stunden und 18 Minuten hielt Senator Strom Thurmond aus South Carolina am 28. August 1957, um den Civil Rights Act von 1964 zu verhindern, der Afroamerikanern die Wahrnehmung des Wahlrechts erleichtern sollte. Nach Ausführungen zur Sache zitierte er unter anderem die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, die Bill of Rights und die Wahlgesetze sämtlicher Bundesstaaten. Auch über Kuchenrezepte seiner Großmutter referierte er im Rahmen dieser Rede. Thurmond hatte seinen Filibuster angekündigt und vorbereitet. So war er zuvor in einer Sauna gewesen, um während der Rede nicht auf die Toilette zu müssen. Falls dies doch eintreten würde, stand im Nebenraum ein Mitarbeiter mit einem Eimer bereit, so dass der Senator seine Notdurft hätte verrichten können, während er immer noch mit einem Bein im Senat anwesend war. Auch die Senatskollegen hatten sich auf die lange Rede eingestellt und Decken mitgebracht. Quelle: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Filibuster#Filibuster_im_US-Senat[/url] |
| Demon17 | Tatsache ist, es wird schwerer für Obama Gesetze wie die gesetzliche Krankenversicherung oder eine stärkere Kontrolle der Banken durchzubringen. Nich umsonst hat Obama selbst für die demokratische Kandidatin geworben, die in der Nachwahl um den Senatssitz des verstorbenen Senators Kennedy dem republikanischen Kandidaten unterlag. Dieser versprach alles daran zu setzen die gesetzliche KKV in den USA zu verhindern. |
| Demon17 | ... und weiter gehts, in den Portfolios der Banken lauern nach wie vor ungeahnte Risiken. Ein Inmobilienfond der Investmentbank Morgan Stanley hat jetzt 5,4 Milliarden verzockt. Das sind 2 Drittel der Gesamteinlagen. [Quote]Es ist der wohl größte Immobilienverlust in der Geschichte der Beteiligungsbranche: Ein Fonds der US-Großbank Morgan Stanley hat laut einem Pressebericht ein Minus von 5,4 Milliarden Dollar angehäuft. Grund sind "misslungene Investments".[/Quote] Durch die Immobilienkrise sind weltweit die Mieteinnahmen gesunken, das bringt viele Fonds in Liquiditätsprobleme. So sind nach wie vor viele Fonds "eingefroren". Das heißt, man bekommt vorerst sein Geld nicht zurück ... [IMG]http://www.spiegel.de/images/image-77684-panoV9free-howo.jpg[/IMG] Morgan-Stanley-Chef John Mack (bei einer Anhörung im US-Kongress): Schock für Anleger [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,688950,00.html]Quelle: Spiegel[/URL] |
| Hellscream | Ich schätze das richtige Erdbeben kommt erst mit dem Staatsbankrott der ersten Euro Staaten. |
| Demon17 | Ach Ungarn war schon 2008 Pleite und der neue Staatspräsident ist ein Deficitspender. Da wird der IWF dann beim nächsten mal die Auflagen verschärfen. Der IWF hat übrigens seine Reserven auf über 545 Milliarden Dollar aufgestockt. Es beteiligen sich jetzt auch Schwellenländer an der Finanzierung ... Wahrscheinlich wählen die Ungarn dann endgültig rechtsradikal. Dann müsste man sie allerdings darauf aufmerksam machen, dass sie zu großen Teilen von internationalen Krediten leben. :rolleyes: |
| xxxzinixxx | fand [URL=http://www.youtube.com/watch?v=qYtNwmXKIvM&feature=related]das[/URL] grad ziemlich passend... |
| Demon17 | Ich habe leider keinen Flash Player im IE und kein Ton am PC. Insofern kann ich Dir leider nicht antworten Xinix. |
| xxxzinixxx | brauchst du ja auch nicht. ging nur um die robin-hood-steuer. |
| Demon17 | Robin Hood Steuer klingt gut, die Banken scheinen die Anleger ja auszuplündern wie einst der Scheriff von Nottingham das Volk. Nach Morgan Stanley ist jetzt ein Immobilienfond von Goldmann Sachs im Wert von 1,8 Milliarden Dollar auf 30 Millionen Dollar geschrumpft. Ich bin mal gespannt wie lange das noch so weiter geht. [URL=http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE63F01F20100416]Quelle: Reuters[/URL] |
| Demon17 | Also der Kapitalismus überlebt ja nicht, weil er alles Erlaubt. Die Amis leben ihn zwar exzessiv, aber sie greifen auch hart ein, wenn Fehlentwicklungen zu offensichtlich werden. Goldmann Sachs wird wegen Betrugs von der Börsenaufsicht verklagt. Sie hatten die Anleeger bei ihrem Immobilienfonds nicht ausreichend über die Risiken aufgeklärt und gleichzeitiig mit einem Hedgefond auf die Entwertung des Anlagekapiztals gewettet, also doppelt verdient. Einmal an den Anlegern und zum Zweiten daran, das der Immobilienfond praktisch wertlos wurde. Die Bankenwerte in den USA sanken sofort. Goldmann Sachs um 15%, Deutsche Bank um 7% usw. Wenn die Politik schon nichts tut, scheinen wenigstens die Gerichte einzugreifen. Europa scheint sich inzwischen sowieso, wegen der mangelnden staatlichen Aufsicht zum Paradies für Zocker zu entwickeln. So hat sich das Geschäft mit Hochspekulativen Geschäften im Verhältnis von 17 zu 2 von der Wall Street an die Londoner Börse verlagert. Wenn die Neoliberalen immer meinen wir müssten uns an den USA ein Beispiel nehmen, dann sollten sie sich mal ein Beispiel an der Banken- und Börsenaufsicht in den USA nehmen. [URL=http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE63F0EN20100416]Quelle: Reuters[/URL] |
| Demon17 | Die nächste Krise kündigt sich an, nach den Privatimmobilien, bricht nun auch der Martkt für Geschäftsimmobilien in den USA zusammen. Es geht um ca 1,4 Billionen Dollar ... das müsste reichen, die Banken wieder in die Krise zu stürzen ... na ja wir kennen ja das Spiel. [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,689997,00.html]Quelle: Spiegel[/URL] |
| Demon17 | Die US-Finanzmarkrform kommt voran. Im Senat wird jetzt ein Gesetz diskutiert, das die Abwicklung bankrotter Banken ohne größere volkswirtschaftliche Schäden ermöglichen soll. Ich vermute, das wird das Verantwortungsbewusstsein im Finanzsektor weserntlich stärken. Es bleibt abzuwarten ob es durchkommt und ob die Gesetzgeber in Europa nachziehen werden. [URL=http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE64500P20100506]Quelle: Reuters[/URL] In diesem Zusammenhang: [QUOTE]Eindringliche Worte vom obersten deutschen Finanzaufseher: Bafin-Chef Jochen Sanio hat vor einem "Angriffskrieg" der Spekulanten gegen die Euro-Zone gewarnt. Die Zocker hätten bereits im Fall Griechenland bis zu 500 Prozent Gewinn eingefahren – nun könnten sie auch Spanien und Portugal zu Fall bringen. [/QUOTE] [URL=http://www.welt.de/finanzen/article7488132/Bafin-warnt-vor-Angriffskrieg-der-Spekulanten.html]Quelle: Welt[/URL] |
| Mondenkind79 | Hm, der Demo-Thread wurde ja geschlossen, aber hier passt es thematisch auch: Jeder der die Abwälzung der Krisenkosten auf die Bevölkerung ablehnt, hat am Samstag den 12. Juni erneut die Gelegenheit auf die Straße zu gehen und dagegen zu protestieren. Es finden an diesem Tag zwei bundesweite Großdemonstrationen in Berlin und Stuttgart statt, erneut unter dem Motto [URL=http://www.kapitalismuskrise.org/][color=red]Wir zahlen nicht für eure Krise! Für eine solidarische Gesellschaft![/color][/URL] Hinzukommen dürfte für die meisten kein Problem sein, denn es fahren aus ganz Deutschland Busse zu beiden Demos. Bitte keine Ausreden von wegen "bringt doch eh nix". Je mehr Leute daran teilnehmen, desto eher finden diese Demos auch Beachtung! |
| xMoriturusx | [URL=http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=41&NewsID=143781]HRE benötigt weitere 40 Milliarden Euro Staatsgarantien[/URL] ... 40 Milliarden Euro, die wieder auf dem Rücken von Erwerbslosen, Geringverdienern, Kranken, Rentnern und Familien ausgetragen werden. Mit einer Bankenblockade werden am 18. Oktober in Frankfurt am Main die Proifiteure und Bankrottmanager zur Kasse gebeten. |
| Demon17 | Tja nun, wenn 14% FDP wählen darf man sich nicht wundern, dass HartzIV Empfängern Elterngeld und Heizkostenzuschuss gestrichen wird um eine Wohlhabende Klientel, wie die Banken, Hoteliers, Ärzten, Pharmaindustrie und andere zu bedienen. Bei Ärzten und Pharmindustrie macht das ja inzwischen besonders Sinn, da Kostensteigerungen jetzt einseitig von Arbeitnehmern getragen werden. Insofern wundert es auch nicht, dass die Abgeordneten von der Pharmalobby direkt mit fertigen Gesetzestexten versorgt werden. Schließlich besaß die FDP als einzige partei die Frechheit, nach mehr als 100 Milliarden staatlicher Bürgschaften und direkter Finanzhilfen, auch noch eine Entschädigung der Aktionäre zu fordern, obwohl die bank ohne Subventionen an der Börse keinen Cent mehr wert gewesen wären. Das Prinzip Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren in Reinkultur. |
| Ronin76 | [URL=http://www.georg-buechner.org/]Seite zur Demo[/URL] [QUOTE] Am 18. Oktober werden zentrale Finanzknotenpunkte in Frankfurt Main blockiert Die Bundesregierung will heute ihr Milliarden-Kürzungspaket auf den Weg bringen. Der Entwurf für das Haushaltsbegleitgesetz sieht Einsparungen von rund 80 Milliarden Euro bis 2014 vor. Die größten Einschnitte müssen Sozialleistungsbezieher hinnehmen. So sollen Hartz IV-Bezieher künftig nicht mehr rentenversichert sein und der befristete Zuschlag beim Übergang vom Arbeitslosengeld I zum Arbeitslosengeld II soll wegfallen. Zudem soll das Elterngeld von 300 Euro für Eltern in Hartz IV-Bezug gestrichen werden. Für alle anderen wird es leicht gekürzt. Wohngeldbeziehern wird der Heizkostenzuschuss gestrichen. Zudem soll die Arbeitslosenversicherung künftig ohne Zuschüsse vom Bund auskommen. Dafür muss die Bundesagentur für Arbeit ihre Leistungen zur Eingliederung nach eigenem Ermessen und Haushaltslage zahlen. Viele wichtige berufliche Weiterbildungen werden voraussichtlich nicht mehr angeboten werden können. Während die Bundesregierung zusätzliche Einnahmen durch den Wegfall der Ausnahmen bei der Ökosteuer bei Gewerben und Landwirtschaft und der Einführung einer Luftverkehrsabgabe erhofft, wird eine geplante Steuer auf atomare Brennelemente ausgeklammert. Dies geschah auf Druck der Energiekonzerne. Zudem will die Bundesverwaltung 10.000 bis 15.000 Stellen streichen. Menschen mit hohen Einkommen hingegen müssen keine Kürzungen befürchten. [/QUOTE] [QUOTE] Ja Ihr lest richtig. An diesem Tag werden in Frankfurt am Main zentrale Finanzknotenpunkte blockiert. Am Mittwoch (1. September) hat das Bundeskabinett ihren sogenannten Sparhaushalt vorgelegt, der in Wahrheit eine schlimme Kürzungsorgie ist. Bis 2013 sollen rund 80 Milliarden Euro eingespart werden, die die Bundesregierung zur Stützung von Banken und Wirtschaft ausgegeben hat. Die Wirtschaft sagt von sich selbst, dass sie wieder in „Partylaune“ ist und sie wird mit keinen Cent zur Kasse gebeten. Zur Kasse werden ausschließlich Menschen mit Sozialleistungen gebeten. Genau deshalb sollen an diesem Tag wichtige systemrelevante Banken blockiert werden, so dass kein Angestellter an diesem Tag zu seinem Arbeitsplatz kommt. Von dieser Aktion kann ein Zeichen ausgehen, was dann andere ähnliche Aktionen folgen lässt. [b]Unsere bisherigen Formen des Protests haben nichts genützt.[/b] Wir können aber in Stuttgart sehen, was ziviler Ungehorsam erfolgreich ist (Stuttgart21). [/QUOTE] [URL=http://www.erwerbslosenforum.de/nachrichten/5_052010050905_404_3.htm]Quelle[/URL] |
| xMoriturusx | Neuer TV-Beitrag: [URL=http://www.youtube.com/watch?v=c0dDaC3baPI]Zocken bis der Staat hilft[/URL] |
| JohnSteed | Die Linke ist u.A. die Sammelbewegung und Lobbypartei für Antisemiten, die sich- aus welchen Gründen auch immer- zu fein sind, sich einzugestehen, dass sie nur eine "rechte" Gesinnung haben. Wie sollte so etwas wie die Stasi organisiert werden, ohne aufrechte Nazis? Eben. [url]http://www.nzz.ch/2005/10/26/fe/articleD8IKF.html[/url] [url]http://www.ksta.de/html/artikel/1279196557629.shtml[/url] „Free Gaza“ wird fast überall als humanitäre Mission betrachtet. Was soll daran antisemitisch sein? SALZBORN: Hauptziel der "Gaza-Flottille" war die Delegitimation Israels. Bereits bei der Abfahrt der Schiffe wurden antisemitische Parolen skandiert. Und die Organisation ging von radikalen Islamisten aus, die aus ihrer antisemitischen Gesinnung zu keinem Zeitpunkt einen Hehl gemacht haben. Finden Sie in der Linken weitere Hinweise auf Antisemitismus? SALZBORN: Ja, es gibt weitere Ereignisse, die den Verdacht nähren, dass die Entwicklung hin zu einer antisemitischen Partei unaufhaltsam ist. Im Januar haben sich mehrere Abgeordnete der Zustimmung zur Rede des israelischen Präsidenten Shimon Peres zum Holocaustgedenktag durch Sitzenbleiben verweigert. Im April hat die Fraktion in einem Beschluss das Existenzrecht Israels bekräftigt, es in weiteren Forderungen aber faktisch bestritten. Das gipfelt darin, dass verlangt wird, eine antisemitische Terrorgruppe wie die Hamas müsse in Gespräche mit Israel einbezogen werden. Nach der Flottenaktion hat sich Gregor Gysi klar hinter die Abgeordneten gestellt. Vor zwei Jahren hat er noch in einer Grundsatzrede erklärt, dass Antizionismus keine vertretbare Position seiner Partei sein könne. Davon hat er sich nun verabschiedet. Und der gute DEUTSCHE Linkeanhänger muss in dem Vornamen Samuel jetzt kein Menetekel sehen...:D |
| xMoriturusx | Aha. Und auf dem nächsten Parteitag wird Gregor Gysi auf Grund seiner jüdischen Abstammung gelyncht. |
| Ronin76 | Salzborn sollte mal nachlesen, was der Unterschied zwischen Antizionismus und Antisemitismus bedeutet. Wieso gibt es eigentlich keine Wörter wie Antiarabismus oder Antipalästinismus ? Vielleicht weil die Araber, wozu wohl auch die Palästinenser gehören, auch Semiten sind und das Wort Antisemitismus ideologisch mißbraucht wird, um es ausschließlich auf Juden zu beziehen. Wikipedia: [QUOTE] Als Semiten werden (historische) Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprechen. Der deutsche Historiker August Ludwig von Schlözer prägte 1781 den Begriff mit Bezug auf die Völkertafel der Genesis – siehe dazu Semitismus. Nach einem biblischen Mythos führte Abraham seine Abstammung auf Sem, den ältesten Sohn Noachs zurück. In Anlehnung daran bezeichnete man in biblischer Zeit alle Völker des Nahen Ostens, die sich als Nachkommen Abrahams betrachteten, als „Söhne des Sem“. Demnach gehören zu den Semiten die Äthiopier, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Ostsemiten, Akkader, Babylonier, Assyrer, Amoriter, Ammoniter, Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier, Samaritaner und Syrer. Heutige semitisch-sprachige Völker sind z. B. Araber, Israelis und Malteser. Der Sammelbegriff „Semiten“ wird aber eher in Bezug auf die historischen Völker verwendet. [/QUOTE] |
| Hugin & Munin | Beobachtet man in den letzten Tage die Mainstreampresse, dann stehen wir kurz vor der Vollbeschäftigung und laut BILD steht uns sogar ein goldenes Jahrzehnt bevor. Ich finde das bemerkenswert, weil man solche Meldungen der Systempresse m.E. mittlerweile sehr gut als Kontraindikator her nehmen kann. Natürlich braucht man dann, wenn es mit dem goldenen Jahrzehnt doch nichts wird, ein Ereignis dem man die Schuld für einen (natürlich unvorhersehbaren) Double-Dip geben kann. Etwas ganz großes. Ein großer Terroranschlag z.B. oder ein Krieg (zu dem es natürlich keine Alternative gibt...). Zeit sich an zu schnallen. PS: Da unsere Medien inzwischen bis auf winzige Ausnahmen der Hofberichterstattung verfallen sind, und ungeprüft das nach schreiben was sie von oben vor diktiert kriegen (wobei sich Welt, Stern und Spiegel m.E. nur noch oberflächlich von der BILD unterscheiden), habe ich mir mal erlaubt deren Job zu machen und ein wenig zu recherchieren. Es stimmt, dass die Exporte anziehen. Woran das liegt und ob hier einige nur schnell ihre US Dollars los werden wollen, bevor der abschmiert, darüber kann man nur spekulieren. Es stimmt auch das z.B. der Frachtschiffverkehr wieder zu zugenommen hat. Nur von Neueinstellungen wollen die Firmen, bei denen ich Leute kenne und mit denen ich gesprochen habe, irgendwie nichts wissen. Und im Pflegebereich, der ja DER große Arbeitgeber der Zukunft sein soll: Von drei Pflegeheimen, die ich einfach mal gefragt habe (ja liebe Journalisten, man kann da anrufen) haben alle drei nicht vor, in absehbarer Zukunft ihr Personal auf zu stocken. Abgesehen davon, das in dieser Branche natürlich weiterhin unter aller Sau bezahlt wird und man sich gerne Lohnsklaven aus Osteuropa hält. Mal sehen, was ich in zwei Jahren in diesen Thread schreibe. |
| Seneca | Ich kan mit Gewissheit sagen, da ich viele Fälle in meinem Bekannten- und Kollgenkreis habe und auch selbst davon betroffen bin, dass viele Leute die im Frühjahr 2009 ihre schönenn und bequemen IG-Metall Tarifarbeitsverträge nach mitunter 10 oder mehr Jahren verloren, ihre Jobs heute wiederhaben...als Zeitarbeiter zu 60% das alten Bruttolohns. Darunter sind auch einige die früher immer rgetönt haben das sie so eine Scheiss wie zeitarbeit niemals machen würden. Und ich erwähnte es schon, ich spreche hier nicht von kleine Krokelfirmen sondern von Weltumspannenden Konzernen die hauptsächlich für den Export produzieren...so Sachen wie LKW, PKW, Lokomotiven oder Schützenpanzer. |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i] Natürlich braucht man dann, wenn es mit dem goldenen Jahrzehnt doch nichts wird, ein Ereignis dem man die Schuld für einen (natürlich unvorhersehbaren) Double-Dip geben kann. Etwas ganz großes. Ein großer Terroranschlag z.B. oder ein Krieg (zu dem es natürlich keine Alternative gibt...). [/QUOTE]Da haben wir doch - wie immer passend zur Hand - zwei Pakete mit Sprengstoff ... die sollen sogar den Weg über Deutschland genommen haben ... |
| xxxzinixxx | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Und ich erwähnte es schon, ich spreche hier nicht von kleine Krokelfirmen sondern von Weltumspannenden Konzernen die hauptsächlich für den Export produzieren...so Sachen wie LKW, PKW, Lokomotiven oder Schützenpanzer. [/B][/QUOTE] ... aber auch stromriesen... DAS weiß ICH nun aus nächster nähe. einfach umstrukturiert, alte belegschaft daraufhin neue verträge unterschreiben lassen und kurz darauf (wegen der plötzlichen ach so schwierigen situation) rausschmeissen und als zeitarbeiter genau dieselben wieder einstellen... nachdem man den entlassenen auch noch ans herz gelegt hat sich doch bei den zeitarbeitsfirmen zu melden, man würde auch garantiert wieder eingestellt werden... eine echte r- iesensch- w- ein- e- rei!!! |
| Ronin76 | Hat ebay ja auch so gemacht, und viele andere Firmen. Auch mittelständische Unternehmen, wie ein Metallzulieferer von Saudi-Benz. Erst 50% der Belegschaft entlassen und dann erst mal nur ein paar Zeitarbeiter eingestellt. Nach 2 Jahren wurden nun ein paar der alten Mitarbeiter mit begrenzten Verträgen wieder eingestellt, nachdem diese 2 Jahre arbeitslos waren, und bekommen nun 50% ihres alten Lohnes. |
| Demon17 | Tja jammern bringt es nicht, da muss man auch was gegen tun. Die IG-Metall hat jetzt eine neue Aktion unter dem Motto, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und will am 13. 11. 1,5 Millionen Menschen auf die Straße bringen. Inzwischen arbeiten in Deutschland 7 Millionen Menschen im Niedriglohnsektor. [URL=http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE6A00GP20101101]Quelle Reuters[/URL] |
| Stonehenge | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] So sollen Hartz IV-Bezieher künftig nicht mehr rentenversichert sein [/QUOTE] Würde mich als H4-Bezieher nicht ernsthaft stören. Die paar Pfengeln Beiträge machen das Kraut nun wirklich nicht fett, bzw. kommt man mit längerfristig HartzIV und sonst Niedriglohn mit der Rente eh nicht über die Mindestsicherung. Allerdings trotzdem sinnlose Aktion und für den Staat ein Nullsummenspiel, weil die Beiträge die er dadurch "spart" 1:1 in der Rentenkasse fehlen und durch Steuermittel wieder ausgeglichen werden müssen. Prinzip linke Tasche-- rechte Tasche. Die eventuell anvisierte spätere Einsparung minimaler Rentenzahlungen an den jetzigen H4-Bezieher fällt in geschätzt mindestens 90% der Fälle aus o.g. Gründen ebenfalls weg. Stone |
| Ronin76 | @Stonehenge Dein Zitat ist irreführend. Ich hatte diesens Satz nicht geschrieben, sondern er ist ein Zitat aus [url]www.georg-buechner.org[/url]. Viele kleine Kürzungen haben in der Summe durchaus Gewicht. Es gibt jedoch keine großen Proteste wenn immer nur ein bisschen abgezwackt wird. Und plötzlich stehen die Leute nackt da und verhungern und niemand weiß mehr wieso. H4-Empfängern wird der Boden unter den Füßen weggezogen, selbst wenn die Renten später nichts mehr wert sein sollten. Und wer garantiert, daß es in Zukunft noch irgendeine staatliche Mindestabsicherung geben wird ? Der Trend geht eindeutig dahin, daß H4 irgendwann ganz gestrichen und durch nichts anderes ersetzt werden wird. Schon seit Jahren wird mit illegalen und legalen Tricks bei jeder kleinsten Möglichkeit sanktioniert und das nimmt zu. Gibt es keine Gründe, werden eben welche geschaffen. Der Regelleistungssatz, welcher laut Art. 1 der Grundrechte die Würde des Menschen und ein Existenzminimum gewährleisten soll, wird also völlig unterminiert und damit auch das deutsche Grundgesetz. Sogar die Mietübernahme kann komplett gestrichen werden, und das wird auch praktiziert. Dann wurde noch ganz geschickt beschlossen, daß diese Personen auch keinen Anspruch auf Sozialhilfe haben, da sie ja als arbeitsfähig eingestuft werden, weil das die Grundbedingung für den ALG-II Antrag ist ! Anspruch auf Sozialhilfe haben nur Personen, die eine ärtzliche Bescheinigung haben, daß sie nicht arbeitsfähig sind. Was passiert denn nun mit einem Menschen der keine finanziellen Leistungen mehr erhält, der sich keine Unterkunft und Essen leisten kann und der damit faktisch aus der Gesellschaft ausgestoßen wurde ? Im Prinzip ist das ein Todesurteil und Mord. Ich zitiere hier mal aus persönlichen Unterlagen, die in fast jedem Bescheid von der ARGE als gesetzliche Beilage enthalten sind: [QUOTE] Bei einem vollständigen Wegfall des Anspruchs auf Arbeitslosengeld II entfällt im Sanktionszeitraum die Pflicht zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Werden Ihnen Sach- oder geldwerte Leistungen gewährt, lebt in dem Zeitraum, für den Sach- oder geldwerte Leistungen gewährt werden, der Versicherungsschutz wieder auf. Während der Absenkung oder des Wegfalls der Leistungen besteht kein Anspruch auf ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt durch den Träger der Sozialhilfe. [/QUOTE] |
| xxxzinixxx | und ich zitiere mal einen sehr, sehr reichen menschen, der auf genau diesem board sinngemäß geschrieben hat: sozialschmarotzer gehören ins armenhaus. dass er selbst durch zinsen und sonstige vergünstigungen ein viel größerer schmarotzer war, konnte/wollte er natürlich nicht einsehen. hier fünf euro, da fünf euro... pro monat... das sind natürlich dimensionen, in denen manche leute gar nicht mehr denken können... |
| JohnSteed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Tja jammern bringt es nicht, da muss man auch was gegen tun. Die IG-Metall hat jetzt eine neue Aktion unter dem Motto, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und will am 13. 11. 1,5 Millionen Menschen auf die Straße bringen. Inzwischen arbeiten in Deutschland 7 Millionen Menschen im Niedriglohnsektor. [URL=http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE6A00GP20101101]Quelle Reuters[/URL] [/B][/QUOTE] Ein Sommer macht noch keinen DGB. |
| decay73 | Und warum pumpt die FED gerade sooooo viel Geld in das System? Wo ist der Haken oder wann gibt es den nächsten Gau? :rolleyes: [IMG]http://www.zerohedge.com/sites/default/files/images/user20289/imageroot/GPC%204-18-4.gif[/IMG] [URL=http://www.zerohedge.com/article/fed-now-pumping-200-billion-month]link[/URL] |
| Demon17 | Ist doch klar, weil das Wirtschaftswachstum immer noch bescheiden ist in den USA und ohne viel billiges Geld gar nichts mehr ginge. Leider wird das Geld kaum in den USA investiert, sondern landet zu Spekulationszwecken an den Rohstoffbörsen oder überflutet die Schwellenländer, wo dann das Wachtum überhitzt. Im Grunde die Superbubble nach all den geplatzten Blasen der jüngsten Vergangenheit. Nur eines ist sicher, wenn die platzt hat es sich ausgebubbelt. Im Grunde ist die Wirtschaft des anglo-amerikanischen Raums wie ein Junkey, der ständig höhere Dosen seines Giftes braucht um den Finanzsektor in Gang zu halten. Denn die anderen Wirtschaftsektoren sind ja schon weitgehend von diesem verzockt worden. |
| Ronin76 | Von dieser FED-Geldschwemme hatte ich auch neulich gelesen. Leider ist der Zeitskala sehr kurz gehalten, denn vermutlich gab es schon öfters solche Prozeduren. Nur mein Bauch sagt mir, daß die allumfassende Krise kurz bevorsteht. China scheint durch Libyen verärgert zu sein, und die haben immerhin die USA finanziell im Griff. Dieser Konflikt wird dann vermutlich in Militärgewalt enden, wenn die US-Dollar niemand mehr kauft. Europa wird alles tun um dies zu verhindern, denn das hängt da voll mit drin. Mögliches Szenario eines Vierten Weltkrieges: USA + Europa vs China + Rußland |
| Scheol | Und wenn dann auch noch das Öl die zwei zusätzlichen Währungen bekommt, wie es ja die Saudis, China, teile Europas vorhaben, dann ist Amerika ganz am Boden. Vermutlich nehmen die den Yen und eine neutrale Währung, dass der Ölpreis stabil bleibt wenn der Dollar mal schwankt. Das wird den Yankees aber gar nicht gefallen. :p Amerika pfeift aus dem letzten Loch. Das sie noch als Zahlungsfähig gelten ist ein Witz, aber nur konsequent. Als Gegenpol zum Dollar hat sich der Euro auch nicht als allzu stark erwiesen. Wenn Europa nicht mit dem Ikarus fallen will, sollte man sich möglichst schnell von den USA emanzipieren. |
| Demon17 | Ach ihr seht zu schwarz. Amerika hat schon mal eine Staatsverschuldung in Höhe von 100% des BIP abbezahlt, nach dem 2. Wk nämlich. Wir brauchen nur 20-30 Jahre Wachstum. Dann sind auch noch ein paar Kriege zu finanzieren. Korea, Vietnam usw. Ich meine gibt es eigentlich einen Republikaner, der keinen Krieg geführt hat? Gibt es demokratische Präsidenten, die das geschafft haben? Brauchen wir Flugzeugträger für die Marine um die Lücke zu füllen, die die USA zeitweise hinterlassen werden? Es scheint ja ein Alptraum für manche Leute zu sein, wenn Deutschland bei einem der aktuellen Kriege nicht dabei ist. "Dabei sein" ist schließlich wichtig für den Mitläufer. Aber im ernst, es haben sich viele Wachtsumsländer an den Dollar gebunden. Das heißt trotz Handelsbilanzdefizit der USA und niedrigem Wachstum dort, ist der Dollar erstaunlich stabil und hat an Wert im letzten Jahr 5% gegenüber dem Euro gewonnen (habe ich irgendwo gelesen). Also irgendwie müssen die Amis ja von dem hohen Dollarkurs runter. Bloß schade, das dieses billige Geld nicht vernünftig investiert wird, sonder wieder nur zum Spekulieren benutzt wird. |
| Scheol | [QUOTE]Ach ihr seht zu schwarz. Amerika hat schon mal eine Staatsverschuldung in Höhe von 100% des BIP abbezahlt, nach dem 2. Wk nämlich.[/QUOTE] Da waren die Umstände etwas anders. Die Technologien, die die USA abgestaubt haben, waren schon etwas hilfreich bei dem Aufbau einer Wirtschaft. Gerade im militärischen konnte man viel exportieren. Gut, das war nicht der einzige Faktor. [QUOTE]Wir brauchen nur 20-30 Jahre Wachstum.[/QUOTE] :D [QUOTE]Dann sind auch noch ein paar Kriege zu finanzieren. Korea, Vietnam usw. Ich meine gibt es eigentlich einen Republikaner, der keinen Krieg geführt hat? Gibt es demokratische Präsidenten, die das geschafft haben?[/QUOTE] An Skrupellosigkeit sind die Reps wirklich nicht zu überbieten gewesen. [QUOTE]Es scheint ja ein Alptraum für manche Leute zu sein, wenn Deutschland bei einem der aktuellen Kriege nicht dabei ist. "Dabei sein" ist schließlich wichtig für den Mitläufer.[/QUOTE] Naja, Verbündete und Mitstreiter bekommen eben was von der Raubritterbeute ab. [QUOTE]Aber im ernst, es haben sich viele Wachtsumsländer an den Dollar gebunden. Das heißt trotz Handelsbilanzdefizit der USA und niedrigem Wachstum dort, ist der Dollar erstaunlich stabil und hat an Wert im letzten Jahr 5% gegenüber dem Euro gewonnen (habe ich irgendwo gelesen). [/QUOTE] Ja, die Instabilität wird ins Ausland verlagert. Ich verstehe nicht, warum sich soviele Staaten an den Dollar gebunden haben. Die USA drucken gerade Geld wie verrückt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er tatsächlich so gut dasteht, wie behauptet. [QUOTE]Also irgendwie müssen die Amis ja von dem hohen Dollarkurs runter. Bloß schade, das dieses billige Geld nicht vernünftig investiert wird, sonder wieder nur zum Spekulieren benutzt wird.[/QUOTE] Dieses Problem haben nicht nur die USA. Das können die deutschen Banken auch ganz gut. Allerdings wären sinvolle Investitionen tatsächlich nötig. Natürlich muß die USA nicht sofort morgen das (finanziell) zeitliche segnen. Überraschungen sind natürlich immer möglich. Allerdings sieht es momentan tatsächlich sehr schwarz aus. Die Rüstungsindustrie hält den ganzen Komplex gerade noch auf den Beinen. Das könnte aber sehr schnell zur Minusrechnung werden. Ich denke, um die Glaskugel mal beiseite zu schieben, wir sollten einfach mal abwarten. Dennoch wäre eine Emanzipation vom Dollar sinnvoll. Das wird mit Europa nix, wenn man sich ausschließlich zum Nutznieser der Amerikaner macht. |
| Ronin76 | Wenn Kapitalisten feiern.. [QUOTE] Sex-Skandal bei der Ergo-Versicherung Düsseldorf (dpa) - Die zum Ergo-Versicherungskonzern gehörende Hamburg-Mannheimer hat für ihre besten 100 Vertreter eine rauschende Sex-Party in Budapest organisiert. Eine Sprecherin der Ergo-Gruppe bestätigte entsprechende Informationen des «Handelsblatts». Im Juni 2007 sei von Hamburg-Mannheimer eine Therme in der ungarischen Hauptstadt in ein Freiluftbordell verwandelt worden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mehrere Teilnehmer. Nach Angaben der Ergo-Sprecherin waren damals etwa 20 Prostituierte mit dabei. [/QUOTE] |
| Waldemar | Wie schade das der Herr Kaiser der Hamburg Mannheimer.. das nicht mehr miterlebt hat... Aber das ist wirklich nichts neues. Erinnert mich an römische Dekadenz von der Westerwelle sprach. Nur leider können sich das die H4 Empfänger nicht leisten :rolleyes: Wer gestern hart aber fair gesehen hat bekam interessante Neuigkeiten zum Thema "wie verbrenne ich deutsche Steuergelder" Prof. Dr. Hans-Werner Sinn (Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung, München) ließ es sich nicht nehmen, die Bevölkerung über einen beinahe unglaublichen Vorgang bei der Deutschen Bundesbank in Kenntnis zu setzen, die nach seinen Angaben in den letzten 3 Jahren 340 MILLIARDEN EURO an Krediten, insbesondere auch an die Südländer herausgegeben hat. Gut das hier das keiner wußte? Lustig die Tatsache, dass Plasberg erkennbar mehrfach versucht, die Enthüllung des Ökonomen zu unterbinden. Aber die unübersehbare Absicht der neoliberalen (ARD-) Medien, die auch in anderen Talks-Shows (Illner, Maischberger, …) feststellbar ist, nämlich der Bevölkerung nur Informationen zu verabreichen, die man auch verabreichen möchte. Jedenfalls hati die Deutsche Bundesbank "unbemerkt" ca. 90 Milliarden EURO an Krediten für Griechenland gewährt. Den Südländern in einem Umfang von mehr als 200 MILLIARDEN EURO. Dieser unglaubliche Vorgang wurde vom Bundestag nicht verabschiedet bzw. legitimiert. Es taucht die Frage auf, auf wessen Wunsch/Weisung die Leitung der Deutschen Bundesbank diese Kredite ausgelegt hatte?! .. Hm ? Es ist zu vermuten, dass die Bundesregierung die Deutsche Bundesbank dazu gedrängt hatte, klammheimlich und ohne jede Legitimation durch das Parlament, die Kredite an die jetzt nahezu insolventen oder insolvent werdenden Südländer auszukehren, um den EURO aus der Denkhaltung zu erhalten. Auch der Ex-Wirtschaftsminister Brüderle sprach gestern von der Staatsräson, einer Art dauerhaften Reparationsleistung an die ehemaligen Alliierten, zu Lasten der Bevölkerung versteht sich, nicht der Eliten und der Unternehmen... Eine Art "Gebühr" .. Wie sehr die Bankenmacht uns kontrolliert sieht man alleine in der Geschicht des Nationalsozialismus. Dieser erst durch die Finanzierung einiger BANKEN und großer KONZERNE im In- und Ausland an die Macht gelangen konnte. Und Hitlers Geschäftspartner waren vorallem die USA. Ford Opel Texaco Oil usw usf. Ohne dem wäre der Krieg auch nicht gelaufen. Das alles soll der Bürger auch nicht wissen. Denn den Eliten aus Politik und Wirtschaft ist es egal, dass der Normalbürger die Zeche bezahlt, solange die Eliten und Konzerne wie in den 30er Jahren ihre Ziele durchsetzen können. Der Bundesbank-Skandal, den gestern Prof. Sinn öffentlich machte, wirft auch ein Licht auf Ereignisse, die möglicherweise damit in Zusammenhang gebracht werden müssen. Die Frage dabei ist, ob Axel Weber allein aus eigenem Antrieb für die Vergabe von Krediten in Höhe von rd. 340 MILLIARDEN EURO, insbesondere an die Südländer, verantwortlich war und ist?! Das ist m.E. allerdings eher nicht anzunehmen. Damit kein Missverständnis aufkommt: Die verschwiegenen 340 MILLIARDEN sind den bisherigen RISIKEN aus den Rettungspaketen hinzuzurechnen. ... Natürlich will man die BANKEN schonen, die das Desaster mit verursacht haben. Denn die EU sichert der FINANZWELT nach wie vor den freien Finanzverkehr. Der DummMichel sollte so langsam erkennen, dass die Parteilandschaft in Deutschland nur noch die Herrschaft der Finanzwelt und der Konzerne aufrechterhalten wollen. Die Strategie ist jedenfals klar.. Geld hat keine Moral. |
| Ronin76 | Der gute Herr Kaiser war vielleicht selbst mit von der Partie, so ne Versicherung muß sich doch lohnen. ;) Bei der spätrömischen Dekadenz hat der Spaßguido sicherlich seine Klientel, wie zB die Versicherungsbranche gemeint, schließlich steht der Mensch sich selbst am Nächsten. Ob der auch bei der Hamburg-Mannheimer versichert ist ? Zum Spezialtarif natürlich. Ich frage mich, was Hans-Werner Sinn bezwecken möchte, indem er so brisante und "geheime" Fakten veröffentlicht. Man ist es von ihm doch eher gewohnt ein Sprachrohr der neoliberalen Propaganda zu sein. Daß er plötzlich zum Verräter und Abweichler geworden ist, wäre unwahrscheinlich. Auch die Rolle des Plasbergs ist sehr suspekt, er soll wohl durch sein Verhalten den ifo-Sinn glaubwürdiger machen. Das Verhalten der Bundesregierung ist leider nichts Neues, die verschleierten 90 Mrd. werden nur die Spitze eines Eisberges sein. Wenn Bänker und Privatkonzerne mal ihr Maul aufreissen werden ihnen sofort 500 Mrd. aus Bürgerkassen überwiesen. Das wird dann in Neusprech anstatt "Raub", "Rettungspaket" genannt. Wenn aber ein paar Hunderttausend H4-Empfänger ein paar Euro mehr wollen, weil sie durch die Inflation und stetigen Streichungen und Sanktionen beraubt werden, sind die Kassen leer. Selig wird wers glaubt. Die Deutsche Bundesbank betrachte ich als Analogie zur amerikanischen Federal Reserve (FED), die laut meiner Kenntniß sogar staatenlos ist und an keinerlei Rechte, außer ihrer Eigenen gebunden ist. Deutsche Bundesbank ist Vieles nur nicht deutsch. So ein nationalbezogener Deckname macht sich eben gut als Tarnung. Die FED verwendet die gleiche Strategie, so glaubt doch die große Mehrheit der US-Bürger, daß die FED eine staatliche Organisation sei. :rolleyes: [QUOTE] Wie sehr die Bankenmacht uns kontrolliert sieht man alleine in der Geschicht des Nationalsozialismus. Dieser erst durch die Finanzierung einiger BANKEN und großer KONZERNE im In- und Ausland an die Macht gelangen konnte. Und Hitlers Geschäftspartner waren vorallem die USA. Ford Opel Texaco Oil usw usf. Ohne dem wäre der Krieg auch nicht gelaufen. [/QUOTE] Und noch viele weitere US-Firmen wie zb Dupont und Prescott Bush´s Union Banking Corporation. Dazu kommen noch die ganzen deutschen Firmen wie Thyssen, die aus dem Ausland das Regime gefördert haben. Bei Opel muß man auch noch den amerikanischen Mutterkonzern General Motors nennen. Opel ist seit 1929 nur eine Marke von GM. [QUOTE]Der DummMichel sollte so langsam erkennen, dass die Parteilandschaft in Deutschland nur noch die Herrschaft der Finanzwelt und der Konzerne aufrechterhalten wollen.[/QUOTE] Ist doch schon seit vielen Jahrzehnten so. Eher unwahrsheinlich, daß die DummMichel aka Das Stimmvieh das bemerken. Ein grober Indikator ist höchstens die sinkende Wahlbeteiligung, aber den Durchblick haben die Allerwenigsten. |
| Demon17 | [QUOTE]Ist doch schon seit vielen Jahrzehnten so. Eher unwahrsheinlich, daß die DummMichel aka Das Stimmvieh das bemerken. Ein grober Indikator ist höchstens die sinkende Wahlbeteiligung, aber den Durchblick haben die Allerwenigsten. [/QUOTE] Du neigst zu einfachen Antworten Ronin, alles zu negieren ist ziemlich einfach und auch nicht erhellender als das was der deutsche "Dummmichel" so von sich gibt. Das Problem ist halt, (da hast du recht), das weder SPD/Grüne noch CDU/FDP glaubwürdig machen können, nicht notfalls auschließlich das Volk für die Fehler des Großkapitals zahlen zu lassen. |
| Ronin76 | Meine Antwort war wohl nicht einfach genug, sonst hättest du erkannt, daß ich Waldemars Aussage zugestimmt, und sie nicht negiert hatte. Es geht generell nicht nur um die Glaubwürdigkeit von Parteien, sondern um deren Existenzberechtigung und angeblichen Nutzen. Wer unsoziale und einseitige Klientelpolitik mag, wird sicherlich auch wieder zur nächsten Wahl antanzen, da spielt es gar keine Rolle ob das Kreuz nun bei der FDP oder Der Linken gemacht wird. Ich kann es jedenfalls nicht akzeptieren, daß Parteien auch über Unparteiische und Nichtwähler herrschen und ihnen diktieren was sie tun und lassen haben. Jede Form von Gewalt- und Fremdherrschaft, und dazu gehören hier in der BRD nun mal die Parteien, lehne ich ab. |
| Demon17 | Ja Ronin, aber du weißt, dass die Anarchie an den psychologischen Strukturen des Menschen scheitern muss? Jede Gruppe hat ihren Gruppenzwang. Das heißt wir müssen in evolutionären Zeiträumen denken, solange werden die Anarchisten einsam untergehen, falls sie keine Kompromisse machen. |
| gps12121981 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] Jede Form von Gewalt- und Fremdherrschaft, und dazu gehören hier in der BRD nun mal die Parteien, lehne ich ab.[/QUOTE] Auch als Anarchist nimmst Du anderen Menschen Lebensraum weg und sogar Sauerstoff zum Atmen. Das ist auch eine Form von Gewaltherrschaft, zu Mal nicht jeder in einer Anachie leben will. Es soll aber noch einige nichtstaatliche Inseln für Aussteiger geben, für mancheiner ein Paradies. ;) |
| Demon17 | [QUOTE]Auch als Anarchist nimmst Du anderen Menschen Lebensraum weg und sogar Sauerstoff zum Atmen.[/QUOTE] Also da sollte man sich aber erstmal an die Autofahrer halten, was die Luft angeht. ;) |