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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Eine Frage der Ehre ?
Ronin76[url]http://www.tagesschau.de/inland/bundeswehr488.html[/url]


Um Geld zu sparen sollen Soldaten nun Blut und Ehre anstatt Geld bekommen. Zivis nur Ehre. Ob sich davon leben lässt ? Diese Forderung würde sich sicherlich auch auf alle anderen Branchen und Arbeitsplätze übertragen lassen. Ehre statt Geld. Werden sich genügend Doofe dafür bereiterklären ?

Der Mann mit dem französischen Namen, De Maziere, ist somit ein echter Vorzeige-Kapitalist.
[QUOTE]"Wenn wir glauben, wir können junge Leute mit Geld in die Bundeswehr locken, dann halte ich das für falsch, und es kämen vielleicht auch die Falschen"

"Wir brauchen attraktive Bedingungen, wir brauchen aber auch einen Geist, den wir vom Ehrenamt her kennen."[/QUOTE]
GISMODass es jemand als Ehre betrachten würde, Dt. zu verteidigen, gruselt mich ehrlich gesagt schon. Und ja, ich glaube auch, dass sich dafür genügend Spinner einfinden würden.
JohnSteed"...und es kämen vielleicht auch die Falschen..."
-------------------------------------------------------------

Abgesehen davon, dass ich von DieMisere eher wenig halte, weil es halt nur Muttis Oberstreber ohne eigene Akzente ist, kann man sagen, er hat in Teilbereichen Recht, die Frage ist, ob er den gleichen Rechenprozess gewählt hat, wie ich, um zu bestimten Ergebnissen zu kommen.

Die Frage wäre gewesen, ob man die Bundeswehr abschafft oder nicht, ist halt nicht passiert.
Die Wehrpflicht de facto abzuschaffen, war ein gesellschaftlicher Fehler und ist ein weiteres demokratisches Defizit der Regierung Merkel.

Eine Berufsarmee auf deutschem Boden knüpft natürlich an Preussens Gloria, Kaisers DampfFlotte und der Waffen-SS an, was bedeutet, dass die Armee mit lauter Berufsfuzzis noch mehr ein Staat im Staate ist, als mit lauter Wehrpflichtigen.

Dass die Falschen in die Bundeswehr eintreten ist also eine Gefahr.
Zum einen könnte es sein, dass wenn man in drei, vier Jahren Erhebungen macht unter den "Zettlern"(Zeitsoldaten), dass man feststellt, dass nicht wenige bei seltsamen Parteien sind (NPD und ähnliche).
Zum anderen könnte sich eine "Amerikanisierung" bemerkbar machen.
In den USA treten im Grunde nur noch WhiteTrash, Schwarze und Latinos in die Streitkräfte ein.
Zum Teil halbe Analphabeten.
Die Arbeitslosigkeit in den USA führt im Grunde dazu, dass oft komplette Idiotenjahrgänge in die Kasernen einrücken. Da wundert sich noch jemand über die hohe "Friendly-Fire"-rate der Amis.
Und so könnte es dann eben in Deutschland sein und das wäre dann wirklich eine Befürchtung.
Mir sind Leute einfch suspekt, die ihren Beruf nur deswegen ausüben, weil es in ihrem Ort kein Stahlwerk gibt. Vor allem hätte ich Probleme mit Leuten,die aus diesem Grund Polizist, Soldat oder auch Arzt/Rettungsassistent werden. Eine gewisse "Neigung" zu diesem Beruf müsste schon gegeben sein.
Aber wenn die halbe Warteschleife des ArbeitsamtesXY einrückt? Das ist bösartig.

Zur Ehre:
Das muss jeder mit sich selbst ausmachen, wie er zum Thema Ehe steht und wo er das finden will.
Grundsätzlich bejahe ich den Begriff der Ehre, die auch verletzt werden kann.
Für mich ist Ehre eine Art Wert, aber wie gesagt, das muss jeder mit sich ausmachen.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Eine Berufsarmee auf deutschem Boden knüpft natürlich an Preussens Gloria, Kaisers DampfFlotte und der Waffen-SS an, was bedeutet, dass die Armee mit lauter Berufsfuzzis noch mehr ein Staat im Staate ist, als mit lauter Wehrpflichtigen.[/quote]

Sowohl in Preussen, als auch im Kaiserreich als auch in NS-Deutschland gab es eine Wehrpflicht. :rolleyes:

[quote]Dass die Falschen in die Bundeswehr eintreten ist also eine Gefahr. [/quote]
Berufsarmeen funktionieren in fast allen westlichen Demokratien. Ich weiß nicht, warum unbedingt Deutschland die Zwangsarbeit bis in alle Ewigkeit fortsetzen sollte.

Der durchschnittliche Wehrpflichtige ist sowieso nur im Pyramidensaufen ausgebildet. Ich habe noch keinen Zwangs-Soldaten getroffen, auf dessen Abwehrbereitschaft ich etwas geben würde.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Der durchschnittliche Wehrpflichtige ist sowieso nur im Pyramidensaufen ausgebildet. Ich habe noch keinen Zwangs-Soldaten getroffen, auf dessen Abwehrbereitschaft ich etwas geben würde. [/B][/QUOTE]Ich schon...Israelis bei einem Aufklärererwettkampf. Alles eine Frage der Motivation. Deutsche sind einfach Luschen, daran light das primär, nicht an der Wehrpflicht. Auch deutsche Berufssoldaten sind vergleichsweise Luschen die bei Wettkämpfen gleich nach 10km Stationsmarsch auf Zeit zusammenbrechen und sich in den San-Bereich abmelden.

Luschen haben ohnehin keine Ehre also is da wenig zu holen.

92€ Auslandszulage täglich sind aber ein Argument welches die deutsche Soldatenseele bewegt and anspornt.

Scheine statt Orden, Söldnerseelen sind auch zuverlässiger als Überzeugungstäter.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Ich schon...Israelis bei einem Aufklärererwettkampf. Alles eine Frage der Motivation. Deutsche sidn einfahc Luschen, daran light das primär, nicht an der Wehrpflicht. [/B][/QUOTE]
Leuchtet ja auch irgendwie ein. Israel ist ständig bedroht, da gibt es zur Wehrpflicht keine Alternative. In Deutschland ist eine eine Bedrohungslage völlig hypothetisch; da versteht schon lange niemand mehr den Sinn eines Zwangsdienstes.

Zumal in Israel auch Frauen eingezogen werden, was erstens einen hübschen Ablick bietet, zweitens die Chose etwas weniger ungerecht macht als in Deutschland, wo zuletzt Frauen dienen durften, aber nicht mussten.

[quote]
Luschen haben ohnehin keine Ehre also is da wenig zu holen.[/quote]
Wenn man die Bundeswehr zu einer "ehrenwerten Gesellschaft" machen will, sind Werbeanzeigen in der Blöd-Zeitung natürlich ideal. Dem durchschnittlichen Blöd-Leser kommt die Ehre vorne und hinten raus.

Und im Sinne einer Rekrutierung ehrenwerter Staatsbürger wär's natürlich super gewesen, wenn Gutti im Amt geblieben wäre. ^^
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Sowohl in Preussen, als auch im Kaiserreich als auch in NS-Deutschland gab es eine Wehrpflicht. :rolleyes:


... [/B][/QUOTE]

Schlauberger.

Dennoch gab es einen Staat im Staate, Offizierskorps genannt,nur aus adeligen Wettschuldnern und Alkoholikern bestehend.

In die SS wurde ab 1943 eingezogen, u.A. auch Günter Grass.
Ronin76[QUOTE]In die SS wurde ab 1943 eingezogen, u.A. auch Günter Grass.[/QUOTE]
Zum Volkssturm und auch zur SS wurde bei Kriegsende jedes Männlein eingezogen, selbst Jugendliche. Zur Auswahl stand noch wegen Volksverrat erschossen zu werden. Frauen kamen zB in die Waffenfabriken.
AzaWarum ist Ehre ein so negativ belegter Begriff?
Ehre, Treue und Aufrichtigkeit sind doch durchaus positiv anzusehen, insofern sie nicht blindlings geschehen.

Edit:
Zum Thema BW allgemein:
So wie die Bundeswehr sich aktuell positioniert kann es nicht funktionieren.
Hochqualifizierte lassen sich mit den kümmerlichen Gehältern und der extremen, erzwungenen Flexibilität (örtliche) nicht locken oder halten.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
[B]Warum ist Ehre ein so negativ belegter Begriff?
Ehre, Treue und Aufrichtigkeit sind doch durchaus positiv anzusehen, insofern sie nicht blindlings geschehen.
[/B][/QUOTE]

Vielleicht weil in der Vergangenheit mit flotten Sprüchen wie "Meine Ehre heißt Treue" ziemlich viel Schindluder getrieben wurde.

Hinter dem Begriff "Ehre" steckt m.E. ein reichlich primitives Affekt-Gemisch, das mit wichtigeren Tugenden wie Vernunft und Selbstdenken in der Regel auf dem Kriegsfuß steht. In meinem aktiven Wortschatz kommt der Begriff daher kaum vor.
Hellscream[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Vielleicht weil in der Vergangenheit mit flotten Sprüchen wie "Meine Ehre heißt Treue" ziemlich viel Schindluder getrieben wurde.

Hinter dem Begriff "Ehre" steckt m.E. ein reichlich primitives Affekt-Gemisch, das mit wichtigeren Tugenden wie Vernunft und Selbstdenken in der Regel auf dem Kriegsfuß steht. In meinem aktiven Wortschatz kommt der Begriff daher kaum vor. [/B][/QUOTE]

Kann mich dem Anschließen.
Irgend wie verbindet man mit Ehre unhinterfragte moralische Dogmen die immer zum Missbrauch durch niedere Primaten einladen. Die Ehre der Familie, die Ehre des Vaterlandes, die Ehre des Bluts und was weiß ich. Ehre, Treue und Aufrichtigkeit haben aber nur bedingt mit einander zu tun, wenn nicht sogar gegensätzlicher Natur.
AzaVersucht man die allgemeine und pauschalisierte Ehre von der Persönlichkeit eines Menschen zu trennen, so stellt sich mir die Frage:

Warum wird die Ehrhaftigkeit eines Menschen (Ob Soldat, Arzt, Bauer oder Berufsrichtung X) unmittelbar mit den traurigen 30 Jahren deutscher Geschichte verbunden?

Ich möchte an dieser Stelle nicht unnötig provozieren, stelle mir aber die Frage warum es verpöhnt ist (rein exemplarisch) einen Feuerwehrmann, der einen Menschen aus den Flammen trug, als ehrbaren Menschen zu beurteilen.

Gibt es keine Ehre nach dem dritten Reich?
Honor? Honneur? Honra? Onore? cest? Onoare? ära?

Jede Sprache und Kultur dieser Welt verbindet den Begriff der Ehre mit einem aufrichtigen und positiven Attribut. Warum nicht "der Deutsche"?
HellscreamDer Begriff hat auch schon davor seine traurige Geschichte. Und das mit Ehre immer etwas positives Verbunden ist halte ich für ein Gerücht. Ja, der Nationalist und Patriot halten die Ehre hoch, aber sieht man nach Ungarn, sieht man auch das diese 30 Jahre Deutscher Geschichte keineswegs eine Ausnahmeerscheinung waren. Nur Bezogen auf Form und Dimension lässt sich davon sprechen.

Ist es den positiv sein Nachtbarland für die Ehre des Volkes anzugreifen? Ist es den positiv für Ehre in den Krieg zu ziehen? Ist es denn positiv seine Ehre durch das zufügen von Leid wiederherstellen zu wollen? Ist es positiv die eigene Tochter oder Schwester für die Familienehre zu töten oder zu verstoßen? Ist es positiv wenn ich Missstände der Nation, der Familie oder der Genossen verschweige zu Gunsten der Ehre? Ehre verbindet sich gerne mit Chauvinismus der eigenen Überlegenheit gerade in moralischer Hinsicht und auch in persönlicher Form, dass ist kein Zufall.

Was ist den so positiv an der Ehre? Ehre drückt immer moralische Überlegenheit aus. Ehre ist in erster Linie immer moralisch verhaftet und Moral ist ein zweischneidiges Schwert, oft genug durch reine Herrschaft und Macht Interessen begründet. Wer also sagt das Ehre immer positiv sei der hat nicht gelernt Moral zu hinterfragen. Wer also die Moral wegen der Moral und Ehre wegen der Ehre wegen hoch hält, der muss sich erst in die Lage versetzten Dogmen zu hinterfragen, die sich versuchen jenseits aller Kritik in Stellung zu bringen. Damit ist nicht gemeint das man jetzt alle Vorstellungen von Moral oder Ehre beiseite legen kann. Aber ein kritisches Verhältnis dazu, drückt Geistige weite aus im Gegensatz zu Konzepten, welche alle Widersprüche aufzulösen gedenken um ein geordnetes und heiles Weltbild herzustellen, das allerdings nichts ist als Lug und Trug.

Das gerade in Deutschland so kritisch darauf geschaut wird überrascht nicht, konnte man im Gegensatz zu anderen Ländern das ausmaß der durch solche Konstruktionen angerichteten Unmenschlichkeit kaum mehr verbergen oder leugnen, wie es so gerne in anderen Ländern getan wird. Aber das Gedächtnis schwindet auch hier.
ScheolEhre dient als Ersatz für's eigenständige Denken.

In eine Berufsarmee treten nur Leute ein, deren innigster Wunsch es war, zur Fremdenlegion zu gehen.

Genau so Menschen brauchen wir!

Sieg...ach, ich hatte gehofft es wäre vorbei...


Seit Jahrtausenden wird so ziemlich jedes Gräuel mit Ehre und Stolz entschuldigt. Ehre ist ein Gemisch aus Hirn ab zum Gebet, Penisneid und Rachsucht. Herzlichen Glückwunsch...
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
[B]Versucht man die allgemeine und pauschalisierte Ehre von der Persönlichkeit eines Menschen zu trennen, so stellt sich mir die Frage:

Warum wird die Ehrhaftigkeit eines Menschen (Ob Soldat, Arzt, Bauer oder Berufsrichtung X) unmittelbar mit den traurigen 30 Jahren deutscher Geschichte verbunden?

Ich möchte an dieser Stelle nicht unnötig provozieren, stelle mir aber die Frage warum es verpöhnt ist (rein exemplarisch) einen Feuerwehrmann, der einen Menschen aus den Flammen trug, als ehrbaren Menschen zu beurteilen.

Gibt es keine Ehre nach dem dritten Reich?
Honor? Honneur? Honra? Onore? cest? Onoare? ära?

Jede Sprache und Kultur dieser Welt verbindet den Begriff der Ehre mit einem aufrichtigen und positiven Attribut. Warum nicht "der Deutsche"? [/B][/QUOTE]

Ich halte den Begriff schlichtweg für überflüssig. In dem Begriff ist nichts positives ausgesprochen, was nicht auch in Begriffen wie Anstand, Ehrlichkeit, Integrität ausgesprochen ist. Dafür ist der Begriff historisch mit einigem Schwachsinn verbunden, zum Beispiel mit dem Duellwesen.
ScheolEs mag verlockend sein, in einer Welt in der man in seiner Tätigkeit keinen direkten, persönlichen Sinn erkennen kann, diese klaffende Spalte mit virtuellen Werten wie Ehre zu füllen . Am Ende ist nur Blut an der Hand.

Fast jeder will Teil eines großen, glorreichen historischen Dramas sein, welches mal Mythen und Legenden hervorbringt. Fiktiv, infantil, charakterschwach.
JohnSteedEs ist eine Welt in der man grundsätzlich in seinen Tätigkeiten keinen direkten, persönlichen Sinn erkennen kann.
Diese Welt und ihre Menschen ist für fast alles zu banal.

Was, wenn nicht "virtuelle" Dinge, wie z.B. Ehre ergeben einen Sinn?

Lieber Charakterschwach als banal.
ScheolGenau, füllen wie doch einfach die Leere mit...ähm...Leere. :rolleyes:
JohnSteedDinge gut zu finden,die auf dieser Welt maximal noch drei andere Leute gut finden,sehe ich per se nicht als Leere an.
Die eigentliche Leere liegt im Mainstream.

Sage mir, womit du dich beschäftigst und ich sage dir, was du bist....
Wenn du zum Preis der Langeweile die Allgemeinrotze anderer Menschen anbetest, deine Rolle als nützlicher Idiot anderer als sinnvoll betrachtest, dann tu das bitte.
Dies ist ein freies Land.
Du darfst auch der Hisbollah eine Überweisung schicken und in den Betreff "Atomraketen" schreiben.
Sehr sinnvoll wäre dies auch nicht, aber egal.

Die Anbetung des Kollektivfetischs macht dich nicht voller.
Das Urteil anderer ist dir wichtig? Achgott kindisch....

Entweder wirst du was du eh schon bist oder du lässt es bleiben DU zu werden.
Diese Entscheidung kann dir niemand diktieren, aber auch niemand abnehmen.
ScheolJohn, du solltest an die Börse! Wirklich! Keiner spekuliert so schön wie du. ;)
JohnSteedAch, Sheila

Das "sacred heart hopsital" ist gross genug für uns beide...

Jetzt Abmarsch, Flachzange.
ScheolDu solltest dir lieber mal überlegen, ob dein Sarkasmus nicht eine Flucht vor der Realität ist...oh, Pudding...

Ehre ist was zwischen Penisneid und Ödipus, aber ok, wenn sich da jemand dran reiben möchte, bitte sehr....
JohnSteedNein, Trish.

Aber da wirst du wohl nie dahinterkommen....

Nun, ich halte dich durchaus fähig einen ausgestopften Hund mit dir rumzutragen.......
ScheolAls genervter Nachbar ist es durchaus mein Recht ihn dir zurück zu bringen...:rolleyes:

Und jetzt hör' auf Mentor zu spielen, trink dein Appletini aus und lies mal ein Buch...
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Als genervter Nachbar ist es durchaus mein Recht ihn dir zurück zu bringen...:rolleyes:

Und jetzt hör' auf Mentor zu spielen, trink dein Appletini aus und lies mal ein Buch... [/B][/QUOTE]

Wie Recht du hast, Bambi.
MephistoXDer De Maziere ist ja noch bekloppter als sein Vorgänger!
Noch mehr Soldaten weg! :eek:
Irgendwann bricht Krieg aus und wir stehen mit ner 50-Mann-Armee aus elitären Berufssoldaten da! :mad:

Wäre ich Verteidigungs(goth)minister, würde ich erstmal die Truppenstärke verfünffachen und kräftig aufrüsten.
Mit Pflugscharen lassen sich Kriege weder gewinnen noch verhindern. -.-'
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von MephistoX [/i]
[B]Der De Maziere ist ja noch bekloppter als sein Vorgänger!
Noch mehr Soldaten weg! :eek:
Irgendwann bricht Krieg aus und wir stehen mit ner 50-Mann-Armee aus elitären Berufssoldaten da! :mad:

Wäre ich Verteidigungs(goth)minister, würde ich erstmal die Truppenstärke verfünffachen und kräftig aufrüsten. [/B][/QUOTE]

Dann hätten wir 1 Million däumchendrehende Soldaten. Und was machen wir damit? Die Schweiz erobern?
MephistoX[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Dann hätten wir 1 Million däumchendrehende Soldaten. Und was machen wir damit? Die Schweiz erobern? [/B][/QUOTE]

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! :D
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Dann hätten wir 1 Million däumchendrehende Soldaten. Und was machen wir damit? Die Schweiz erobern? [/B][/QUOTE]


Mehr Bier an der Heimatfront verkaufen!
Kein schlechtes Ziel....
Ronin76In Europa werden doch nationale Armeen überhaupt nicht mehr benötigt, da ist es nur logisch, daß die Truppenstärke abnimmt. Eine rein europäische Armee gibts aber auch nicht, oder ist das nun die NATO, da Europa eh zu den USA und Kanada gehört und die BRD spätestens seit dem 2. Weltkrieg ein amerikanischer Satellitenstaat ist. Waffen zu Pflugscharen ist ein Konzept nach meinem Geschmack, obwohl ich De Maziere noch unsympathischer als Gutti finde. Ein eiskalter Typ, dem traue ich Alles zu.
MephistoXMit Pflugscharen kann man niemanden erschießen.
Von daher recht langweilig.
Wer weiß, was in den nächsten Jahrzehnten noch alles so passiert und wo welche Kriege ausbrechen...
Fakt ist, dass man sowas nicht vorraussagen kann.
Krieg kann es jederzeit an jedem Ort der Welt geben.
Homo homini lupus!
Besser, man ist darauf vorbereitet, als dass es einen überrollt.

Wenn wir so weiter machen wie bisher werden wir bald von Luxemburg erobert.
ElementarsatzIch habe schon mal über eine eigene Heeresreform nachgedacht. Sie besteht im Wesentlichen darin, alle Hartz IV -Empfänger in Milizsoldaten umzuwandeln. Fertig ist das Gartenhäuschen. Jeder Hartz IV-Empfänger bekommt eine [url=http://www.karneval-megastore.de/product_images/images/big/117813_halloween-karneval-keule_big.jpg]moderne Waffe[/url] ausgehändigt, und schon ist Deutschland wieder abwehrbereit.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von MephistoX [/i]
Wäre ich Verteidigungs(goth)minister, würde ich erstmal die Truppenstärke verfünffachen und kräftig aufrüsten.[/QUOTE]Man kann es so machen wie die Schweiz: Jedem Bürger eine Waffe geben. Kleiner Nebeneffekt ist vielleicht, dass sich die Politiker im Inland genauer überlegen, inwieweit sie gegen die Interessen der eigenen Bürger handeln ...

[QUOTE]Mit Pflugscharen lassen sich Kriege weder gewinnen noch verhindern. -.-' [/QUOTE]Immerhin kann man mit Agrarflugzeugen Benzintanks in die Luft jagen ...
MephistoX[QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i]
[B]
Man kann es so machen wie die Schweiz: Jedem Bürger eine Waffe geben. Kleiner Nebeneffekt ist vielleicht, dass sich die Politiker im Inland genauer überlegen, inwieweit sie gegen die Interessen der eigenen Bürger handeln ...[/B][/QUOTE]

Jeder waffenfähige deutschstämmige Bundesbürger sollte ein Waffentraining absolvieren und sich seine Lieblingswaffe mit nach Hause nehmen dürfen.


[QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i]
[B]
Immerhin kann man mit Agrarflugzeugen Benzintanks in die Luft jagen ... [/B][/QUOTE]

Laaaaaaaaangweilig! :D
OdessaMan kann es so machen wie die Schweiz: Jedem Bürger eine Waffe geben. Kleiner Nebeneffekt ist vielleicht, dass sich die Politiker im Inland genauer überlegen, inwieweit sie gegen die Interessen der eigenen Bürger handeln ...
---------------

DER war echt gut.


Ehre: ich bin etwas erschrocken über die nur negative Besetzung dieses Wortes, die Viele von Euch niederschrieben. Erschrocken deswegen, weil ich, da diese Sprache nicht meine genetische "Muttersprache" ist und ich oft mit meinen Definitionen und Formulierungen "danebengreife", das Wort "Ehre" für mich selbst erst einmal völlig neutral betrachte, so wie auch das Wort "Heimat" oder "Volk". Ich stelle das Wort Ehre im weiteren Gedankengang dann auch neben die schon erwähnten teilweise sinnverwandten oder zumindest in Teilen gleichwertigen Begriffe Würde, Anstand, Achtung und Selbstachtung sowie Respekt, Anderen und sich selbst erwiesener. Im Gegensatz zu Dir, Eli, verbinde ich jedoch gerade die Ehre - wohlverstanden: wie ich sie "besetze"/definiere - mit gereifter Lebens-Sicht und weiser souveräner Vernunft mit entsprechend "ehr.lichem, ehr.barem" Handeln hieraus. Solch ein Charakter kann imho nur reifen aus eigenständigem Denken heraus, nicht von außen angenommen oder aufgezwungen wie beispielsweise vielfach die "Moral" oder der "Anstand" es ist, bei manchen Menschen die besagte Tugenden nur "leben" weil Andere es von ihnen erwarten oder weil es als gesellschaftlich "gut" gilt, sie zu zeigen/zu befolgen.

Das Wort Charakterstärke fiel. Auch das würde ich mit dem Wort "Ehre" in manchen Fällen ausdrücken bzw. umschreiben können. Wenn ich das Wort "Ehre" einige Minuten länger frei assoziiere, fallen mir Sätze ein wie: "Jemand hat keine Ehre im Leib", für jemand dem man unterstellt daß er eher ein rücksichtsloser, über Leichen gehender egoistischer Schurke, ein übler verlogener Ganove, ein gewissenloser grausamer Verbrecher oder sonst ein "schlechter" Mensch ist. Oder "Jemand die letzte Ehre erweisen" bei einem Begräbnis eines geschätzten oder geliebten Menschen. Oder "ich fühle mich geehrt durch ihren Besuch", gerichtet an einen sehr geschätzten und aus ganzem Herzen "ge.ehrten" (im Unterschied zur blind-devoten Ver.ehrung!) Menschen, wie z. B. ein Mahatma Gandhi, eine Mutter Theresa, ein Galileo Galilei oder eine Jeann d Arc es hätten gewesen sein können.

Erst zuletzt verbinde ich Ehre mit einem Bild aus meinem Kulturkreis, und auch hier ist es nicht das negative, mir zutiefst zuwider seiende macho-archaische Bild: "Bruder und Vater sehen ihre Ehre darin, daß Schwester und Tochter keinen Sex haben darf" (Faschismus, Rassismus, Sexismus, Barbarei gehen nicht einher für mich mit Würde, Respekt). Mein Bild ist das einer sehr selbstbewußten, starken, politisch couragierten jungen palästinensischen Frau, deren Schleier von sie in ihrer Wohnung überfallen habenden Soldaten heruntergerissen wurde und die, während sie wie versteinert zu Boden sank, mit obszönen Gesten und Witzen von diesen Soldaten über Minuten verhöhnt wurde. Als sie später einer Ärztin im Flüchtlingslager davon erzählte, wiederholte sie immer nur, daß sie sich gedemütigt und "entehrt" fühle durch diese sie in ihrem persönlichen weiblichen Scham- und "Ehr"gefühl bloßstellende Aktion dieser.. ich nenne sie im Interesse meines bisher ungesperrten accounts mal "schmeichelnd" primitiven Kretins. Und ich verstehe absolut, was die Frau mit "Ehre" meinte. In meinem Kulturkreis wird dieses Gefühl der sexuell gefärbten Erniedrigung und Demütigung, die frau gerade durch Übergriffe von Soldaten oder Milizen zu ertragen hat, oft mit dem Wort Entehrung betitelt von den Frauen. Es bezeichnet aber eigentlich nur genau das gleiche ohnmächtige Gefühl und den gleichen seelischen Schmerz, den wohl jede Frau aus jedem anderen Kulturkreis empfindet in ähnlicher Situation.

Ich weiß nicht ob ich vermitteln konnte um was es mir geht... nicht darum, in Abrede zu stellen daß es selbstverständlich und zweifellos gerade in "Fragen der Ehre" zu den widerlichsten, dümmsten, menschenverachtendsten Auswüchsen und schlechtestmöglichen "Interpretationen" bei den schlechtest-handelnden Menschen gekommen ist und leider immer wieder kommen wird. Ich möchte meine Gedanken nur als "einige von vielen möglichen" Euren bereits geäußerten anschließen, um zu zeigen daß nicht jeder Mensch das Wort Ehre per se und automatisch nur mit BlutEhreVaterlandsgerödel und archaischen Ehrenmorden in Verbindung bringt, man also nicht zwangsläufig ein faschistoider Nazi oder ein chauvinistischer Neandertaler sein muß, wenn man den Begriff Ehre nicht per se verteufelt, sondern auch bei ihm so vorurteilsfrei als möglich differenziert statt schubladisiert ;-).
Scheol[QUOTE]Ich weiß nicht ob ich vermitteln konnte um was es mir geht...[/QUOTE]

Doch konntest du. Und ich gebe mich hiermit geschlagen und korrigiere mich. Wenn man Ehre so definiert wie Du, kann selbst ich mit diesem Begriff etwas anfangen.

Da hat jemand ein Tor geschossen. ^^
Odessa:eek: Das ist mir jetzt irgendwie peinlich. Denn ich möchte weder daß Du meine Meinung als "richtig" siehst (es gibt kein richtig oder falsch bei subjektivem Empfinden, denk ich) noch daß Du Deine Meinung, die Du Dir ja mit Grund gebildet hast und an der ja auch sehr viel dran ist was ich ebenfalls teile, deswegen änderst.
ScheolGanz ruhig...ich sehe einfach nur ein, dass der Begriff nicht per se was Schlechtes ist, so wie ich es vorher behauptet habe.

Ich bin immer noch gegen eine bestimmte Form der Ehre. Vorher gab es für mich allerdings nur eine einzige Form. Ich habe ja nichts verloren wenn ich einsehe, gewisse Dinge nicht weit genug durchdacht zu haben, sondern eher was gewonnen.

Alles cool :)
OdessaWieso zur Hölle fühle ich mich so scheisse, wenn jemand meine Worte nicht aus dem Kontext reißt, sie tatsächlich so liest und geistig erfaßt wie ich sie auch meinte und dann auch noch für 1% Brauchbares drin fand...

Ah ich weiß *Hand vor Hirn schlag*.... ich bin seit 8 Jahren auf NW, irgendwas bleibt immer :D
OdessaGanz ruhig...ich sehe einfach nur ein, dass der Begriff nicht per se was Schlechtes ist, so wie ich es vorher behauptet habe.
----

Da fällt mir noch etwas ein, was Du selbst neulich erwähnt hattest in einem thread: Ehrenamt. Durch und durch für mich positiv besetzt = uneigennütziges Engagement für eine gute Sache/etwas was einem am Herzen liegt :)
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Ich habe schon mal über eine eigene Heeresreform nachgedacht. Sie besteht im Wesentlichen darin, alle Hartz IV -Empfänger in Milizsoldaten umzuwandeln. Fertig ist das Gartenhäuschen. Jeder Hartz IV-Empfänger bekommt eine [url=http://www.karneval-megastore.de/product_images/images/big/117813_halloween-karneval-keule_big.jpg]moderne Waffe[/url] ausgehändigt, und schon ist Deutschland wieder abwehrbereit. [/B][/QUOTE]

Danke oh grosser Guru!!!

Du erleuchtest uns immer wieder.

Vor allem seit du ähem den Humor entdeckt hast, bist du kaum wiederzuerkennen.
Scheol[QUOTE]Da fällt mir noch etwas ein, was Du selbst neulich erwähnt hattest in einem thread: Ehrenamt. Durch und durch für mich positiv besetzt = uneigennütziges Engagement für eine gute Sache/etwas was einem am Herzen liegt[/QUOTE]

Stimmt, ohne die Ehrenämter wären viele Problemstellen weitaus dramatischer. Deswegen habe ich auch so einen Zwiespalt mit der Institution Kirche. Die Organisation ist für mich Satanismus und Gottesmord (jap, das meine ich ernst), aber die kleinen Helfer (meist Frauen), die an der Basis massenweise Ehrenämter bekleiden, sind stellenweise ein wichtiger Faktor in unserer Gesellschaft. Die meisten Ehrenämter sind ja schließlich kirchlich.

Auch die non-konfessionellen Ehrenämter sind wertvolle Rädchen in unserem Gefüge. Ich finde es immer wieder schön, wenn Menschen neben ihrem Alltag noch Zeit für ein Ehrenamt finden. :)
OdessaDas übernehmen bei uns z. B. viele Bäuerinnen. Sie machen nebenbei dann auch noch diese ehrenamtlichen oder "sozialen" Sachen wie in Alten-, Kinder- und Behindertenheimen helfen, Schülerlotse/Schulwegbegleiter sein, caritative Flohmärkte und Spendensammlungen organisieren, Hausaufgabenbetreuung, Straßen bzw. WaldFeldWiese-Reinigung (den Abfall, den uns die Touris in unsere Felder und Wälder werfen, zusammenklauben an jedem 3. Sonntag im Monat - weil "wir" ja sonst nix zu tun haben außer diesen rücksichtslosen ignoranten Großstadtidioten auch noch ihren Dreck wegzuräumen *kotz*), mit den Menschen aus den Altenheimen oder Pflegeheimen Ausflüge machen, mit ihnen spazierengehen oder mal Karten spielen, oder sie an Wochenenden zu sich nach Hause einladen und für sie richtig gut kochen usw. Dieses Land könnte nicht existieren ohne all diese Hausfrauen und Mütter, die mit ihrer 24/7-Arbeit für die eigene Familie, den Hof/Haushalt und diese Ehrenamtstätigkeiten dafür sorgen, daß sich um die Belange gekümmert wird, für die in einer auf Egomanentrips und narzisstischer "Selbstverwirklichung" ausgelegtem System sonst niemand mehr Zeit (und Geld) hat.
Scheol[QUOTE][...]daß sich um die Belange gekümmert wird, für die in einer auf Egomanentrips und narzisstischer "Selbstverwirklichung" ausgelegtem System sonst niemand mehr Zeit (und Geld) hat.[/QUOTE]

Das kann ich auch so nur Unterschreiben.

Dies sind eben die Menschen, die im Verborgenen sind. Die keiner sieht und die nicht auf der allweihnachtlichen "Ein Herz für Kinder"-Show der ganzen Welt erzählen, dass sie mal was Gutes getan haben, weil eben das "Gute" für sie zum Alltag gehört.

Es ist schon so, dass vieles was heute noch -läuft- nicht mehr laufen würde, wenn alle nur noch ihrer persönlichen Selbstverwirklichung hinterher hecheln würden. Ich frage mich, ob es sowas wie ein Dankeschön oder eine Belohnung gibt, für Menschen die sich außerordentlich für die Gemeinschaft einsetzen. Ein kleiner Geldbetrag mit einer Anstecknadel nebst Artikel in der örtlichen Zeitung würde doch schon reichen. Einfach nur, dass man die Dinge mal würdigt. Vielleicht gibt es ja sowas schon und ich krieg's nur nicht mit...
Odessa:) Naja den meisten Leuten in zumindest meinem Umfeld hier ist es meiner Erfahrung nach eher unangenehm, wenn sie öffentlich und gar mit irgendeinem "man steht im Mittelpunkt"-event belobigt werden. Kann ich sehr gut verstehen, es ging mir nie anders und das obwohl ich selbst bei Anderen wiederum immer moniere DASS sie nicht belobigt und ihr Engagement nicht honoriert wird ;-). Es stand mal beispielsweise im Raum, daß einige Aktivisten und ich "ausgezeichnet" werden sollten wegen einer lokalen Umweltsache die mit Krötenwanderung und Tunnels zu tun hatte, mit genau sowas: Rede vom Bürgermeister, Sekt-Empfang, lokale Presse anwesend, Foto blablubb. Wir haben dankend abgelehnt mit dem Zusatz in der email, daß der Bürgermeister das Geld für den Sektempfang (wir trinken alle keinen Alkohol) besser in einer Spende für unser Tierheim anlegen könnte, damit wäre denen geholfen um die es geht - den Tieren. Hat er dann auch gemacht, war auch gar nicht beleidigt oder so, und uns wars lieber weil.. ja... natürlich freue z. B. ich mich über ein Danke, natürlich ist es schön wenn man hört "hey, das finde ich gut, was Ihr da macht", weil es einem schlicht auch Kraft und Energie gibt, weiterzumachen. Aber ich selbst möchte eigentlich immer nur, daß von meiner Begeisterung für eine Sache, von meinem ... "Feuer" das ich brennen fühle, Andere dann auch angesteckt werden und sie daraufhin, mit Verlaub, selbst auch ENDLICH IHREN ARSCH in Bewegung setzen und was tun :)

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