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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Die bin Laden Debatte
Demon17In Deutschland hat es nach der Tötung bin Ladens eine seltsame Debatte gegeben. War die Tötung bin Ladens ein Mord aus Rache um das gekränkte Selbstbewusstsein der Amerikaner wieder aufzurichten? Ist Obama damit in die blutigen Fußstapfen seines Vorgängers getreten, der zigtausende unschuldiger Menschen geopfert hat um 9/11 zu rächen, obwohl ihre Länder mit dem Anschlag gar nichts zu tun hatten. Kann ein asymetrischer Konflikt mit rechtsstaatlichen Mitteln überhaupt geführt werden, oder bereiten jene selbsternannten Richter der Amerikanischen Politik dem Terrorismus nur die Bahn, weil sie dem Rechtsstaat moralische Fesseln anlegen, die ihn weitgehend wehrlos machen gegen die Fewinde der Freiheit, deren erklärtes Ziel es ist, möglichst viele "Ungläubige" zu töten?

Messen wir mit zweierlei Maß, wenn in Ägypten oder anderswo Christen wegen ihres Glaubens getötet werden , weil wir befürchten, dass es im Westen irgendwann gegen die Muslime losgeht?
Ronin76Die meisten dieser Fragen kann ich nicht beantworten, ich weiß nur, daß die Dinge anderst sind, als sie der Öffentlichkeit präsentiert werden. Da Obama die Politik von Dabbelju Bush nahtlos fortsetzen lässt, klebt logischerweise auch an seinen Füßen und Händen Blut. Ich weiß jedoch, daß US-Präsidenten, so wie auch der deutsche Bundespräsident, Marionetten sind. Viel Volk verlangt nach einem Führer, also wird ihnen einer gegeben und sie sind dann ganz froh wenn sie wählen dürfen und jeden Tag ihren Führer im TV bewundern können. Beides ist ein echtes Privileg ;).


[QUOTE]Messen wir mit zweierlei Maß, wenn in Ägypten oder anderswo Christen wegen ihres Glaubens getötet werden , weil wir befürchten, dass es im Westen irgendwann gegen die Muslime losgeht?[/QUOTE]
Keine Ahnung wie Ihr das messt, ich nehme dazu immer eine Maß Bier. :p Was sollte den Muslimen in den europäischen Ländern geschehen ? Ein zweiter Holocaust ? Seit Sarrazin etwas zurückgerudert ist, hat sich das ja wieder etwas beruhigt, mal abgesehen von den Xenophoben bei PI-News und ihren Artgenossen. Solange die Muslime den Ball flach halten und nicht zu stark missionieren, wird da nicht viel passieren. So machtgeile Spinner wie der ehemalige Amateurboxer Pierre Vogel sind wohl eher die Ausnahme. Aber ich war schon lange nicht mehr in einer Kirche, vielleicht ist das dort ja auch mancherorts Alltag. Es wurde ja schon damals sehr viel Unsinn verzapft und die Leute hatten es gefressen. Ist also kein typisches Symptom des Islam.
weisskreutz[QUOTE] [i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
War die Tötung bin Ladens ein Mord aus Rache um das gekränkte Selbstbewusstsein der Amerikaner wieder aufzurichten?[/QUOTE]

Für das angeknackste Selbstbewusstsein vieler Amerikaner war das sicher Balsam.
Für die amerikanische Führung war das aber, meine ich, eher rein pragmatisch. Man kann sich vorstellen mit welchen Scheuslichkeiten Osamas Anhänger versucht hätten ihn freizupressen. Mit dieser Vorgehensweise wurden gekidnapte Kindergärten und weitere Enthauptungsvideos verhindert.

Außerdem: Was wäre für rachsüchtige Amerikaner attraktiver gewesen, als das monatelange, öffentliche Zerpflücken der Person Bin Laden vor einem ordentlichen Gericht, und die anschließend zelebrierte Hinrichtung?

[QUOTE]Kann ein asymetrischer Konflikt mit rechtsstaatlichen Mitteln überhaupt geführt werden, oder bereiten jene selbsternannten Richter der Amerikanischen Politik dem Terrorismus nur die Bahn, weil sie dem Rechtsstaat moralische Fesseln anlegen, die ihn weitgehend wehrlos machen gegen die Feinde der Freiheit, deren erklärtes Ziel es ist, möglichst viele "Ungläubige" zu töten?[/QUOTE]

Das ist tatsächlich die große Frage. Jahrhundertelang sind organisierte, uniformierte Armeen offen gegeneinander angetreten. Diese Offenheit ermöglichte überhaupt erst ein Kriegsrecht und Richtlinien, wie der Gegner zu behandeln ist.
Was tut man aber mit denen, die sich an diese Gepflogenheiten nicht halten, die sich als Zivilisten tarnen bis sie zuschlagen?

Ich würde annehmen, dass man solche Kriege immer mehr auf Agenten- und Spezialkommandoebene führen wird- in rechtlichen Grauzonen also.

[QUOTE]Messen wir mit zweierlei Maß, wenn in Ägypten oder anderswo Christen wegen ihres Glaubens getötet werden , weil wir befürchten, dass es im Westen irgendwann gegen die Muslime losgeht? [/QUOTE]

Nur zum besseren Verständnis: In welchem Kontext meinst du "mit zweierlei Maß"? (Ist keine Gegenrede, ich verstehe es nur nicht. ;))
weisskreutz[QUOTE] [i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Seit Sarrazin etwas zurückgerudert ist, hat sich das ja wieder etwas beruhigt, mal abgesehen von den Xenophoben bei PI-News und ihren Artgenossen. [/QUOTE]

Zurückgerudert? Ich würde eher sagen, er hat der SPD-Spitze eine lange Nase gedreht. "Alle Kinder sind als Menschen gleich viel wert", hat er gesagt. Das war seine "Klarstellung". Die Frage ist, ob er das je bestritten hat. Ein philosophisches "gleich [U]als Menschen[/U] " beinhaltet ja schon die Aussage "aber, ungleich in anderen Dingen".

[QUOTE]Ist also kein typisches Symptom des Islam.[/QUOTE]

Nein, denn [B]Islam heißt Frieden[/B] :rolleyes: (und wehe die schlägst in einem Arabisch-Wörterbuch nach, ob das auch wirklich stimmt).
Demon17Mir ging es vor allem um die empörte Debatte über den amerikanischen Angriff und das man sich nicht darüber freuen dürfe, dass Bin Laden tot sei. Was gab es an der Aktion auszusetzen? Klar auch Massenmörder haben Rechte. Bin Laden hatte 10 Jahre Zeit sich der Polizei zu stellen und seine Rechte in Anspruch zu nehmen. Statt dessen saß er in Pakistan unter den Augen der Regierung und hat versucht Al Kaida dazu zu bringen im Westen Mordanschläge durchzuführen. Trotzdem sehen etliche die Tötung dieses Mannes als Völkerrechtswidriges Verbrechen an, obwohl das Völkerrecht in diesem Punkt höchst schwammig ist. Es dürfen auch unbewaffnete Kombatanten in asymetrischen Konflikten getötet werden.
Die Kanzlerin wird kritisiert, weil sie sich über die Tötung eines Mannes freut, der Tausende ermorden ließ, weil er mit Gewalt und Terror ein grausames Unterdrückungsregime errichten wollte, in dem Folter, Mord und Verstümmelung an der Tagesordnung sind (Sharia). Dieser Mann hat ganz offen nach der Weltherrschaft gestrebt. Man kann sich doch als Philantrop über den Tod solcher Menschen freuen. Ich frage mich halt, warum sich diese Leute über brennende Gebetsstätten und ermordete Menschen nur aufregen, wenn es was mit westlicher oder rechter Gewalt zu tun hat. Während die systematische Unterdrückung religiöser Minderheiten durch Mord und Terror in der arabischen Welt übersehen wird. Ich meine ganz Nordafrika war mal christlich und der Islam ist mit Feuer und Schwert verbreitet worden. Da erzählen sie noch was von religiöser Toleranz und es gibt Idioten, die das unhinterfragt glauben. Wer schreibt die Geschichte der anti jüdisch-christlichen Progrome in der muslimischen Welt? Wir haben gerade eines erlebt. Für mich gehört dieser Aspekt in diesen Thread, weil es um religiös motivierte Gewalt geht.
gps12121981[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
In Deutschland hat es nach der Tötung bin Ladens eine seltsame Debatte gegeben.[/QUOTE]

Eine Scheindebatte. Bin Laden ist bereits am 16. Dezember 2001 in Afghanistan an Nieren- und Leberleiden verstorben.

[QUOTE]Die Kanzlerin wird kritisiert, weil sie sich über die Tötung eines Mannes freut[/QUOTE]

Sprach der Gutmensch. Wie kann man nur so indoktriniert und unkritisch sein? Ich empfehle dir deine Meinung(smache) nach dem [URL=http://www.nachdenkseiten.de/?p=9278]Lesen[/URL] noch einmal zu reflektieren.

[QUOTE]Man kann sich doch als Philantrop über den Tod solcher Menschen freuen[/QUOTE]

Das widerspricht jeglicher Definition von Philanthropie.
Scheol[QUOTE][...]der Tausende ermorden ließ, weil er mit Gewalt und Terror ein grausames Unterdrückungsregime errichten wollte, in dem Folter, Mord und Verstümmelung an der Tagesordnung sind[...][/QUOTE]

Und wann marschieren wir ins weiße Haus ein? Ich meine, da sitzen auch einige davon.

[QUOTE] Ich meine ganz Nordafrika war mal christlich und der Islam ist mit Feuer und Schwert verbreitet worden.[/QUOTE]

Ahso, und Jerusalem wurde natürlich ganz freundlich mit Blumen und Fresskörben von den Kreuzrittern eingenommen. Genauso wurden die Heiden in Europa mit Honigkuchenpferde dazu bewegt, sich der Kirche zu beugen. Und von der Ausrottung ganzer Kulturen durch Spanien, innerhalb christlichen Rassenverständnisses, rede ich erst gar nicht. Der Conquistador wollte nur spielen.


[QUOTE][...]obwohl das Völkerrecht in diesem Punkt höchst schwammig ist.[/QUOTE]

Seit wann kann die Justiz sich ein Gottesrecht ermächtigen und darüber entscheiden, wann ein Menschenleben verwirkt ist?

Menschenrechte gelten auch für den größten Abschaum unter uns. Oder wollen wir uns langsam zu ihnen dazugesellen? Die können uns noch so einiges beibringen. :rolleyes:

Ein Unrecht macht das andere nicht ungeschehen. Binsenweisheiten sind manchmal gar nicht so blöde...
Demon17[QUOTE]Auch nach Kriegs- und Völkerrecht ist die gezielte Tötung unzulässig, wenn die betreffende Person nicht aktiv an Kämpfen beteiligt ist. Und das war Bin Laden in einem von allen Kommunikationswesen abgeschnittenen Landhaus ganz in der Nähe eines pakistanischen Universitäts- und Luftkurortes gewiss nicht.

[/QUOTE]
Die Frage ist, was heißt aktive Beteiligung? Ist der Führungsstab einer Kriegspartei in einem asymetrischen Konflikt nicht aktiv an den Kämpfen beteiligt? Immerhin hatte Bin Laden nach den bisherigen Erkenntnissen auch nach seiem Abtauchen großen Einfluß auf die Besetzung von Spitzenpositionen von Al Kaida und mischte rege bei der strategischen Ausrichtung mit. Empfahl zum Beispiel ungesicherte Züge anzugreifen, statt stark gesicherter Flugzeuge etc. Er war nach wie vor für die Propaganda zuständig, wie die unzähligen Videos beweisen und vermutlich auch einer der spirituellen-ideologischen Führer. Deine Auslegung des Völkerrechtes, das sich übrigens in ständiger Entwicklung befindet, erklärt doch jeden Massenmörder zum Terrorrentner sobald er die Kalaschnikow aus der Hand gelegt hat und macht eine effektive Bekämpfung in den weitgehend rechtsfreien Räumen, wie zum Beispiel Afghanistan, oder auch Pakistan, wo Terroristen eben auch als politisches Machtinstrument zumindest von Teilen der herrschenden Eliten geduldet, bzw. unterstützt werden unmöglich. Ein moralisches Dilemma, entweder man tötet die Mörder und riskiert sogenannte "Kollateralschäden", die sich durchaus mit dem Terrorismus vergleichen lassen, oder man macht sich mitschuldig an den Opfern des Terrors. Für mich gibt es da keine moralisch einwandfreie Haltung und ich halte den Text, den du da verlinkt hast in seiner Einseitigkeit für bezeichnend. Es ist aus meiner Sicht genau diese Blindheit, die Leute wie Bin Laden als harmlosen Opa beschreibt und den gezielten, präzisen Einsatz der USA gegen die Ikone des islamischen Terrorismus, ohne jedes Verfahren und Diskurs der Fachleute als Völkerrechtsbruch diffamiert, die solch einer Kritik an diesem Einsatz die moralische Legitimation entzieht.

[QUOTE]Ein Unrecht macht das andere nicht ungeschehen. Binsenweisheiten sind manchmal gar nicht so blöde...[/QUOTE] Sicher, aber Du läufts gerade Gefahr aktuelle Progrome gegen Christen in Ägypten mit der Eroberung Jerusalems vor ca. 900 Jahren zu relativieren.
decay73Nunja, Bin Laden ist kein harmloser oder verwirrter Opa, aber er war zum Zeitpunkt seiner Tötung ganz offensichtlich unbewaffnet. Eine Tötung ist also vom Völkerrecht in diesem Falle nicht gedeckt.
Es spiel keine Rolle, wie schlimm er ist und für was er verantwortlich ist.

Entweder wir haben ein Völkerrecht, dann müssen wir uns dran halten.
Oder wir halten uns nicht dran, sollten es dann aber auch in die Tonne kloppen, mit all den schlimmen Folgen, die das haben könnte.

Was wir nicht tun können, ist uns nach Belieben über das Völkerrecht stellen.
ElementarsatzEhrlich gesagt, so gern ich auch lästere, aber gegen die Entscheidung, Bin Laden wegzupusten, habe ich wenig einzuwenden.
Scheol[QUOTE]Ehrlich gesagt, so gern ich auch lästere, aber gegen die Entscheidung, Bin Laden wegzupusten, habe ich wenig einzuwenden.[/QUOTE]

Die folgenden Personen auf dieser Liste können ohne Hinblick auf Völkerrechte exekutiert werden. Es handelt sich hierbei um Personen, die Verantwortlich sind, faschistische Diktaturen erschaffen oder unterstützt zu haben. Diese Personen sind nach ihrer Liquidierung sofort im Meer zu versenken.

[list]
Der aktuelle Vorstand von Daimler.
[/list]

Vorwurf: Daimler unterstützt zweifelhafte Staaten sowie Gruppierungen mit Waffenlieferungen. Außerdem besteht ein 22% Anteil an der Firma EADS, welche Atomwaffenträgersysteme herstellt und vertreibt. Auf Grund dieser Waffenlieferungen ist es möglich, Menschen im großen Stil zu unterdrücken und ermorden.

Mittäterschaft an der Ermordung Tausender Menschen.


[list]
Der aktuelle Präsident der USA, sowie sämtliche Mitglieder seines Stabs und hochrangige Bedienstete des Pentagons.
[/list]

Vorwurf: Brandschatzung und Plündereien auf der gesamten Welt. Zunehmen imperialistische Taktiken zur Vernichtung sämtlicher Kulturen. Einsetzung und Förderung von Diktatoren und Terrornetzwerke wie z.B. den ehemaligen Schah von Persien (erste sowie 2. Generation), Saddam Hussien, Taliban Afghanistan und CIA (Gründung durch ehemalige Kriegsverbrecher des NS-Regimes). (Kleiner Auszug)

Mittäterschaft an der Ermordung und Unterdrückung von Menschen in Millionenhöhe.

[list]
Sämtliche Verantwortliche an den Börsen.
[/list]

Vorwurf: Durch den aggressiven Handel mit Wertpapieren werden arme Staaten weiter marodiert. Wetten auf die Armut und den Untergang von ehemals souveränen Staaten zerstört ganze Existenzgrundlagen. Vorteil oftmals nur für Einzelpersonen.

Mittäterschaft an Hungersnöten und damit am Tot von Menschen im Millionenbereich.

[list]
Sämtliche Bankvorstände.
[/list]

Vorwurf: Ohne die vorherig attestierte Bonitätsfähigkeit bekommt kein Staat, keine Wirtschaft und keine Privatperson einen Kredit oder Anspruch auf Barmittel. Das gesamte Wirtschaftssystem mündet in das Bankwesen. Ohne eine erkennbare,nützliche Dienstleistung, profitiert sie am stärksten von der Abhängigkeit und Verschuldung von Staaten, Wirtschaft und Privatpersonen. Banken kontrollieren das gesamte System "Welt" und somit auch jeden Einzelnen. Banken haben ein großes Interesse an der Armut ganzer Kontinente, damit Preisstabilität garantiert bleibt.
Somit sind sie die Hauptverantwortlichen am Elend vieler Nationen.
Dies ist das primäre Ziel.

Nutznießer und Provokateure unzähliger Kriege, Hungersnöte, Diktaturen und Versklavung von Menschen in Millionenhöhe.
Beteiligung an der Ermordung ebenso vieler.
Kopf der Maschinerie.

Fazit:

Ab Heute gilt wieder das Faustrecht und die Lynchjustiz. Welcher Mensch welchen Rang (Terrorist, Faschist) erhält, entscheidet jeder Staat nach belieben.

Fröhliches Erschießen!

(Dieses Programm wurde ihnen präsentiert von Heckler&Koch, Krombacher, BILD, der EZB sowie der FED.)

Im Anschluss sehen sie: Die dümmsten Exekutierten.

Heute:

JFK. Präsidentenmord für Dummies.

Bin Laden: Unbewaffnet gegen Navi-Seals. Dümmer geht's nicht!

Saddam Hussein: Knick Knack, Hals verrenkt.

[IMG]http://blog.mediapool.de/wp-content/uploads/2009/07/logo_rtl_orange.jpg[/IMG]

[QUOTE]Sicher, aber Du läufts gerade Gefahr aktuelle Progrome gegen Christen in Ägypten mit der Eroberung Jerusalems vor ca. 900 Jahren zu relativieren.[/QUOTE]

Mit diesem Zitat:

[QUOTE]Ich meine ganz Nordafrika war mal christlich und der Islam ist mit Feuer und Schwert verbreitet worden.[/QUOTE]

hast du versucht, all das, was ich aufzählte, zu relativieren. Es war nur die Gegenüberstellung damit man nicht auf den Gedanken kommt, der Islam wäre das Schreckgespenst das seit Jahrtausenden nichts als Blut und Elend brachte.

Wenn du den Islam historisch bemühst, musst du das auch mit dem Christentum machen. Und auch heute stampfen die GIs mit Kreuz und M16 durch die Welt, und erschießen unzählige Unschuldige. Die Opfer des 11. September sind eine Lachnummer gegen das, was die USA und die NATO danach auf sich geladen haben.
MephistoX[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Fazit:

Ab Heute gilt wieder das Faustrecht und die Lynchjustiz.

Fröhliches Erschießen!
[/QUOTE]

Als weg mit dem Dreck! :D
Demon17[QUOTE]Eine Tötung ist also vom Völkerrecht in diesem Falle nicht gedeckt.
Es spiel keine Rolle, wie schlimm er ist und für was er verantwortlich ist.

[/QUOTE] Das eben ist falsch. Man darf den Feind gezielt töten, solange er nicht kapituliert. Ob er gerade bewaffnet ist oder nicht spielt keine Rolle. Entscheidend dabei ist immer die Unterwerfung des Besiegten oder ein Friedensvertrag. Nur nach der Kapitulation erhält der Besiegte sein Recht auf das Leben zurück, kann aber immer noch wegen Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt werden.

Meine Kritik an diesem ewigem Jeruslambeispiel zielt darauf, das Die Kreuzritter über ein zwei Hundert Jahre im nahen Osten waren und ein wirklich schlimmes Massaker mit ca 5000 Totenverursacht haben, das aber tausende Massaker an den Christen im Laufe der islamischen Expansion bis in das Mittelalter hinein von Leuten wie Dir einfach nicht wahrgenommen werden. Ich meine die Türken standen im 17 Jahrhundert vor Wien und haben die Landbevölkerung des Umlandes weitgehend ausgerottet zum Beispiel.
[QUOTE]hast du versucht, all das, was ich aufzählte, zu relativieren. Es war nur die Gegenüberstellung damit man nicht auf den Gedanken kommt, der Islam wäre das Schreckgespenst das seit Jahrtausenden nichts als Blut und Elend brachte.

[/QUOTE] Mir ging es darum, darauf hinzuweisen, das Leute wie Du immer nur die Opfer einer Seite seht. Aber Deine Text steht für sich. Er zeigt wie einseitig Deine Kritik ist. Die Menschen in Syrien und anderswo werden nicht mit Heckler + Koch erschossen, sondern mit Kalaschnikows. Es sind keine Leopardpanzer, die die Demonstranten niederwalzen sondern T70. Es kommt halt darauf an, an wen man Waffen verkauft. Warum keine Panzer nach Kanada verkaufen z.B.? Im Übrigen ist der deutsche Waffenexport in erster Linie High Tech und viel zu teuer und meist auch völlig ungeeignet um damit aufständische Zivilisten zu massakrieren.
decay73Nun, eigentlich ist es mir auch egal. Einen Menschen zu töten sollte nicht so passieren und eben in der Situation war es wohl nicht wirklich nötig, ihn zu töten.

Aber das Menschenleben spielt halt keine Rolle, wenn es einem nicht ins Konzept paßt.

Also ballert nur weiter so...egal wie man es (sich) dreht und wendet, die Welt wird dadurch gewiss nicht besser.
Scheol[QUOTE]Nur nach der Kapitulation erhält der Besiegte sein Recht auf das Leben zurück, kann aber immer noch wegen Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt werden.[/QUOTE]

Mit welchem Recht maßt du dir an, darüber zu entscheiden, wer leben darf und wer nicht? Genauso wenig wie du das darfst, darf das kein Gericht, kein Militär und kein Staatschef. Sind wir wieder bei der Herrenrasse gelandet? Ist es wieder soweit?

[QUOTE] Die Menschen in Syrien und anderswo werden nicht mit Heckler + Koch erschossen[...][/QUOTE]

Wer sagt das denn? Meinst du wirklich, Waffenhändler vertreiben nur Waffen des einen Herstellers? Hast du vergessen welche Geschäfte die BRD mit Gaddafi hatte?

Als Waffenhändler vertickt man nicht nur die P8, sondern auch 'ne Magnum. Geh mal in den Saturn, zum Elektrohändler. Da stehen nicht nur Fernseher von Sony, auch von Panasonic und wenn man Glück hat findet man dort sogar ein Gerät von Loewe.

[QUOTE]Ich meine die Türken standen im 17 Jahrhundert vor Wien und haben die Landbevölkerung des Umlandes weitgehend ausgerottet zum Beispiel.[/QUOTE]

Anders als du beiße ich mich nicht an Religionen fest. Türken sind Menschen, Amis sind Menschen, Bin Laden war Mensch. In meinem Kopf existieren keine Grenzen und Boni für Völker. Sollte ein Nazi einen farbigen erschlagen hat das für mich die gleiche Qualität, wie wenn ein Farbiger einen Stammesbruder steinigt.

Mord ist Mord.
Demon17[QUOTE]Also ballert nur weiter so...egal wie man es (sich) dreht und wendet, die Welt wird dadurch gewiss nicht besser.
[/QUOTE] Die Geschichte der Zivilisation, ist doch eine Geschichte der Eindämmung von Gewalt. Erst im Inneren und mehr und mehr auch im Äußeren. Das Problem ist jedoch, das diese Pseudostaaten wie Afghanistan, Somalia oder teilweise auch Pakistan nicht willens und/oder in der Lage sind das Gewaltmonopol des Staates durchzusetzen. Nur auf Basis dieses Gewaltmonopols können Verträge geschlossen werden, die den Frieden garantieren. Auch das Völkerrecht basiert auf solchen Verträgen und der Terrorismus in dem Ausmaß wie ihn Al Quaida betreibt stellt von vornherein einen Bruch des Völkerrechtes dar. Insofern wird das Völkerrecht, das zur Regulierung der Konflikte zwischen souveränen Staaten dient, die diesen Namen auch verdient haben, allmählich an asymetrische Konflikte mit Terroristen angepasst. Ursprünglich gab es für nicht uniformierte Teilnehmer an Kampfhandlungen, oder deren Strategen ja sowieso nur die sofortige standrechtliche Exekution in vollkommener Übereinstimmung mit dem Völkerrecht.
Scheol[QUOTE]Die Geschichte der Zivilisation, ist doch eine Geschichte der Eindämmung von Gewalt.[/QUOTE]

Nein, es ist eine Geschichte von Machtverlagerung.

[QUOTE]Nur auf Basis dieses Gewaltmonopols können Verträge geschlossen werden, die den Frieden garantieren.[/QUOTE]

Also brauchen wir ein totalitäres System, welches die Welt umspannt. Naja, die USA arbeiten daran.

[QUOTE]Auch das Völkerrecht basiert auf solchen Verträgen und der Terrorismus in dem Ausmaß wie ihn Al Quaida betreibt stellt von vornherein einen Bruch des Völkerrechtes dar.[/QUOTE]

So what?!

[QUOTE] Insofern wird das Völkerrecht, das zur Regulierung der Konflikte zwischen souveränen Staaten dient, die diesen Namen auch verdient haben, allmählich an asymetrische Konflikte mit Terroristen angepasst.[/QUOTE]

? Und jetzt?

Völkerrecht sagt mir gar nix. Menschenrechte schon eher etwas.
Alles andere sind nur Floskeln von Menschen, die glauben, man könnte Menschen einen Wert beimessen. Wer unter 5 Punkte sinkt, gilt als Vogelfrei. Ich sag ja, Mittelalter.

Und wer entscheidet eigentlich darüber, wer würdig ist und wer nicht? Ist das nicht elitäres Rassendenken?

[QUOTE]Ursprünglich gab es für nicht uniformierte Teilnehmer an Kampfhandlungen, oder deren Strategen ja sowieso nur die sofortige standrechtliche Exekution in vollkommener Übereinstimmung mit dem Völkerrecht.[/QUOTE]

Ein Menschenleben wird also zur Justizsache? Darf der Gesetzgeber also jetzt Gott spielen? Welch herrliches Empfinden für solche, die Macht genießen. Ein Mißbrauchspotential besteht also nicht. Schließlich gibt es ja Abstimmungen und Verträge und Abstimmungen für Verträge und Anträge und Stellungnahmen und Diskussionen...und im Falle des Falles macht eh jeder was er will und muß keine Konsequenzen fürchten, solange er USA heißt, England oder irgendeiner von den besseren 8 (also, G8).

Nur den Russen darf man dann halt tadeln. Und auch sanktionieren. Schließlich ist der Russe ja auch doof. Das hat schon Roosevelt gesagt. Und der wird es wissen, oder gewusst haben.

Selbst zur meiner Bundzeit hat man uns erklärt, dass die ROE und das Völkerrecht im Krieg einen Scheißdreck interessieren. Als wenn ein Mensch sich in der Gefechtslage noch nach irgendwelchen Regeln richten würde.
Demon17[QUOTE]Mit welchem Recht maßt du dir an, darüber zu entscheiden, wer leben darf und wer nicht? Genauso wenig wie du das darfst, darf das kein Gericht, kein Militär und kein Staatschef. Sind wir wieder bei der Herrenrasse gelandet? Ist es wieder soweit?

[/QUOTE] Es ging ums Völkerrecht Decay und dieses erlaubt ausdrücklich die Tötung gegnerischer Kriegsteilnehmer. :D

[QUOTE]Also brauchen wir ein totalitäres System, welches die Welt umspannt. Naja, die USA arbeiten daran.

[/QUOTE] Ich glaube Du brauchst mal einen Urlaub in Syrien, damit Du nicht immer sinnlos mit Begriffen um Dich wirfst. Es gibt tausende und abertausende grausam zu Tode gefolterter Menschen, die sterben mussten, nur weil Sie ihre Meinung sagten. Aber Du klagst ja lieber die USA an, die auch nicht ganz sauber sind, aber man kann nicht behaupten, dass Obama sich durch die brutale Unterdrückung der Opposition an der Macht hält, nicht wahr.
Waldemar[QUOTE]Auch das Völkerrecht basiert auf solchen Verträgen und der Terrorismus in dem Ausmaß wie ihn Al Quaida betreibt stellt von vornherein einen Bruch des Völkerrechtes dar.[/QUOTE]

Vielleicht sollte man mal eine Liste erstellen wie oft inoffiziell und offiziell die USA gegen das Völkerrecht verstoßen hat und verstößt. Wäre eine ziemlich lange, so denke ich. Und man erntet was man sät.

Obwohl ich die absurde Bin Laden Geschichte sowieso nicht glaube, würde ich eine deartige Ermordung natürlich verachten. Alleine schon die Tatsache das BinLaden mit dem Geheimdienst zusammenarbeitete deutet auf die Operationen der CIA hin und ihre hinlängst bekannten False Flag Methoden. Die haben lange Tradition.. Schweinebucht - Oswald - USS Liberty... um nur einige zu nennen. Die Liste wäre auch sehr lang...

Die Debatte hierzu.. Unnötig. Weil nichts sich ändert außer der Sündenbock.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]In Deutschland hat es nach der Tötung bin Ladens eine seltsame Debatte gegeben. ... [/B][/QUOTE]

In Deutschland gibt es immer seltsame Debatten, wenn nicht die seltsamsten in der ganzen Welt.
Realismus ist also keine urteutonische Eigenschaft...


Die Tötung des Terroristenpapstes war das kleinere von zwei Übeln, die der Delinquent sozusagen selbst heraufbeschworen hat.
Es hätte jahrelang Entführungen gegeben, die OBL hätten freipressen sollen, wieviele "normale", leidlich unschuldige Menschen wären dadurch getötet worden?

Dass die USA demnächst die Stiefelputzer der Chinesen sein werden, ist deren Problem, falls sie es bis dahin gemerkt haben sollten.
ScheolBullshit.

Hier geht es darum, ob ein Mensch befähigt ist darüber zu entscheiden, ob ein anderer sterben muß. Die Antwort lautet immer: NEIN.

Denn sterben müssen nur Feinde. (Amerikanisches Denken, sieht man auch in Hollywood. Kein Bösewicht darf am Schluß überlebt haben, sonst ist das Publikum unbefriedigt.)

Wer ein Feind ist, entscheidet jeder für sich selbst. Da hat sich keiner einzumischen, wir sind schließlich frei geboren. :rolleyes:

Das heißt: Jeder der mir auf den Sack geht darf mein Feind sein. Da Feinde unbequem sind müssen sie erschlagen werden.

Klasse! Ich glaube, so sollten wir leben....
Demon17[QUOTE]Hier geht es darum, ob ein Mensch befähigt ist darüber zu entscheiden, ob ein anderer sterben muß. Die Antwort lautet immer: NEIN.

[/QUOTE] Du drückst dich vor der Tatsache herum, dass wir nur eine wahl zwischen ener demokratisch legitimierten, regulierten Gewalt haben und einer undemokratischen willkürlichen Gewalt. Kein Mensch, sagst Du, ist befähigt über Leben und Tod eines anderen zu urteilen. Das Problem ist halt, wenn wir uns daran halten werden Milliarden unter der Scharia leben und die richten dann nach Herzenslust. Mit anderen Worten, wer sich für den totalen Pazifismus entscheidet ist auch für den Sieg der übelsten Killer verantwortlich und das ist mit Sicherheit nicht die Nato.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
Du drükst dich vor der Tatsache herum, dass wir nur eine wahl zwischen ener demokratisch legitimierten, regulierten Gewalt haben und einer undemokratischen willkürlichen Gewalt.[/QUOTE]Wenn du zwei Möglichkeiten hast, dann wähle die dritte!

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit dem Versuch, [b]miteinander[/b] zu reden, statt übereinander irgendwelche Gruselmärchen zu verbreiten?
Scheol[QUOTE]Du drükst dich vor der Tatsache herum(...)[/QUOTE]

Ich drücke mich um den Schein herum, dass Bin Laden in irgendeiner Weise schlimmer gewesen sein soll als Bush, Obama, sämtliche Vorstände von Banken und Lobbys etc.

Wenn wir nach dieser Logik gehen, würden alleine in Deutschland völlig legitim einige Köpfe rollen. Wo soll denn das enden?

Und tu' bitte nicht so, als wenn die Sharia in irgendeiner Weise schlimmer wäre als das, was christliche Missionare in Afrika fabrizieren.

Derartige Kulte, wie die Beschneidung von Frauen, Steinigungen and so on können nur beseitigt werden, wenn die Bevölkerung einen gewissen Wohlstand erreicht. Das hat nichts mit Religion zu tun. Solange Menschen nichts zum Beißen haben, klammern sie sich an Traditionen fest.

Irgendeinen Clown abzuknallen wird das ums Verrecken nicht beenden. Mit Blut erzwingt man Blut. Zu glauben, es gäbe einen Krieg für eine gerechte Sache ist eine romantische Vorstellung vom Töten. Und mit diesen Märchen schickt man seit Jahrtausenden Menschen in den Tod. Für eigene, personenspezifische politische und ökonomische Ziele.

Damit willst du Frieden und Menschenrechte durchsetzen? Seit wie vielen Jahrhunderten und Jahrtausenden hat sich dieses Mantra als Lüge erwiesen?

Der Iran und Afghanistan ist kein 3. Reich. Und die paar Menschen im WTC sind nichts im Vergleich zu den Taten die Amis, Deutsche, Engländer, Spanier, Türken, Holländer....zu verantworten haben. Al Quaida ist eine Lachnummer. Kein Grund die ganze Welt in Schutt und Asche zu legen. Kein Grund jemanden zu exekutieren. Schon gar nicht so!
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i]
[B]Wenn du zwei Möglichkeiten hast, dann wähle die dritte!

Wie wäre es zur Abwechslung mal mit dem Versuch, [b]miteinander[/b] zu reden, statt übereinander irgendwelche Gruselmärchen zu verbreiten? [/B][/QUOTE]Funktioniert schon ab Drei personen nicht mehr weil dann unweigerlich zwei anfangen über den dritten zu reden. Die Welt ist so schwierig weil sie so komplex ist und so viele verschieden Teile hat die überhaupt nicht kompatibel sein wollen.

Oder mal eine ganz einfache Formel aufgemacht

Zwei Männer + eine Frau ist Krieg solange bis minus ein Mann.

Die Ursache für Konflikte liegt meist schon im Stammhirn...da hat die Großhirnrinde weniger Kontrolle drüber als uns lieb ist.
Zivilsiert ist doch nur wenn man seien niederen Instinkten eine intellektuellen Anschein gibt und Knöpfchen drückt anstatt dem Nachbarn mitr dem Knüppel eine überzubraten...die Triebfeder ist aber die gleiche.
Scheol[QUOTE]Die Ursache für Konflikte liegt meist schon im Stammhirn[/QUOTE]

Das ist zwar richtig, aber mein Stammhirn sagt mir auch "Vögel die Süße", das heißt noch lange nicht, dass ich so handeln muß.

[QUOTE]Zivilsiert ist doch nur wenn man seien niederen Instinkten eine intellektuellen Anschein gibt und Knöpfchen drückt anstatt dem Nachbarn mitr dem Knüppel eine überzubraten...die Triebfeder ist aber die gleiche.[/QUOTE]

Dennoch habe ich noch so viel Verstand, dass ich noch einmal kühl überlegen kann. Wenn man das leugnet, würde man behaupten, wir werden von Barbaren regiert....hey...damit hätte ich ja Recht...klasse!

Mal im Ernst. Ich kann in jeder Sekunde entscheiden, nicht reaktionär zu sein. Die Amis hatten da ein paar Jährchen Zeit sich kühle Gedanken zu machen. Sie haben lieber die Neandertalernummer gewählt. Herzliche Glückwünsche...let the eagle soar!
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
Funktioniert schon ab Drei personen nicht mehr weil dann unweigerlich zwei anfangen über den dritten zu reden. Die Welt ist so schwierig weil sie so komplex ist und so viele verschieden Teile hat die überhaupt nicht kompatibel sein wollen.[/QUOTE]Wir waren zu Hause 6 Geschwister, und es haben alle 6 bisher überlebt. Na also - es geht doch!

[QUOTE]Oder mal eine ganz einfache Formel aufgemacht
Zwei Männer + eine Frau ist Krieg solange bis minus ein Mann.[/QUOTE]Oder ein flotter Dreier ... :)
... Ja ja, ich weiß, das ist bei den Amis tabu, denn dann würde das Prinzip "Zwei Männer + eine Frau = Krieg" irgendwann nicht mehr funktionieren.

[QUOTE]Die Ursache für Konflikte liegt meist schon im Stammhirn...da hat die Großhirnrinde weniger Kontrolle drüber als uns lieb ist.[/QUOTE]Aber die Lösungsmuster für Konflikte sind eine Frage der Erziehung.
Demon17[QUOTE]Damit willst du Frieden und Menschenrechte durchsetzen? Seit wie vielen Jahrhunderten und Jahrtausenden hat sich dieses Mantra als Lüge erwiesen?

[/QUOTE] Also das mit den Menschenrechten ist ja ziemlich neu. Philosophisch gibt es sie erst seit der Aufklärung. Einzelne Ideen des Naturrechtes gab es wahrscheinlich schon in der Antike, allerdings kollidierten die seltsamerweise nicht mit der Sklaverei. Jedenfalls hat es von der Idee bis zur Umsetzung für mehr als eine Milliarde Menschen ca. 300 Jahre gedauert. Ich finde das rasant.
Scheol[QUOTE]Also das mit den Menschenrechten ist ja ziemlich neu.[/QUOTE]

Ich sprach von der gerechten Sache. Auch damals gab es eine gewisse Ethik. Wo ist der Weltfrieden? Die vollen Mägen in der dritten Welt? Wo die Gerechtigkeit?

Nirgendwo. Seit Tausenden von Jahren laufen Soldaten, Söldner und Assassinen durch diese Erde. Mal mit Dolch, mal mit Sturmgewehr. Immer hieß es, ein Krieg müsse geführt werden, damit Freiheit herrsche. Ja, das Ergebnis können wir uns bei der Außenpolitik der USA anschauen. Da geht es auch immer um Freiheit.

Hier wird Meuchelmord, Raffgier und Rache gerechtfertigt. Und das ziemlich schlecht.
Ronin76[QUOTE]
Funktioniert schon ab Drei personen nicht mehr weil dann unweigerlich zwei anfangen über den dritten zu reden. Die Welt ist so schwierig weil sie so komplex ist und so viele verschieden Teile hat die überhaupt nicht kompatibel sein wollen.
[/QUOTE]
Wo ist das Problem ? Wichtig ist, daß geredet wird. Viele Konflikte entstehen erst dadurch, daß nicht geredet wird. Ich kenne diese Dreierkonstellationen sehr gut, man lernt dabei, daß über Einen geredet wird, so wie man auch über Andere redet. Wenn es Konflikte gibt werden die direkt angesprochen und dann in der Gruppe diskutiert.


[QUOTE]Seit Tausenden von Jahren laufen Soldaten, Söldner und Assassinen durch diese Erde. Mal mit Dolch, mal mit Sturmgewehr. Immer hieß es, ein Krieg müsse geführt werden, damit Freiheit herrsche.[/QUOTE]
Heute nennen sie sich auch Bänker, Beamte, Lehrer, Richter, Gerichtsvollzieher, Polizisten, Politiker,...
Man muß dieses Freiheitsgeschwätz ja nicht glauben und kann die Dinge beim wahren Namen nennen. So wie die ganzen suventionierten, caritativen Einrichtungen, die nur dazu dienen den Status Quo zu erhalten. Sei es Die Tafel, Caritas, Diakonie, Obdachlosenunterkünfte, etc. Dann ist der "Dreck" weg von der Straße, die Armut unsichtbar und der bereicherte Bürger hat freie Bahn und kann sicher schlafen.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Seit Tausenden von Jahren laufen Soldaten, Söldner und Assassinen durch diese Erde. Mal mit Dolch, mal mit Sturmgewehr. Immer hieß es, ein Krieg müsse geführt werden, damit Freiheit herrsche. [/B][/QUOTE]

Nö, das ist vielmehr eine ziemlich moderne Idee.

Und was hat das mit dem Thema zu tun? In diesem Fall haben die Amis, wie Herr Hodentöter richtig bemnerkt hat, keinen Krieg geführt, um ein paar Terroristen das Wasser abzugraben, sondern den Terroristen gezielt erwischt. Ist doch ein Fortschritt.
Scheol[QUOTE]In diesem Fall haben die Amis, wie Herr Hodentöter richtig bemnerkt hat, keinen Krieg geführt, um ein paar Terroristen das Wasser abzugraben, sondern den Terroristen gezielt erwischt. Ist doch ein Fortschritt.[/QUOTE]

[IMG]http://weltennet.de/forum/images/smilies/GreenSmilies2/smiley_emoticons_doh.gif[/IMG] [IMG]http://weltennet.de/forum/images/smilies/GreenSmilies2/smiley_emoticons_kotz.gif[/IMG] [IMG]http://weltennet.de/forum/images/smilies/GreenSmilies2/smiley_emoticons_loilo_censorednew.gif[/IMG] [IMG]http://weltennet.de/forum/images/smilies/GreenSmilies2/smiley_emoticons_datz.gif[/IMG]

Rückschritt. Es heißt Rückschritt...[IMG]http://weltennet.de/forum/images/smilies/GreenSmilies2/smiley_emoticons_wallbash.gif[/IMG]

Ich kann nicht mehr...soviel Granit kann kein Mensch abtragen...das hier ist wie Afghanistan. Das beste was man machen kann ist Rückzug...
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B][IMG]http://weltennet.de/forum/images/smilies/GreenSmilies2/smiley_emoticons_doh.gif[/IMG] [IMG]http://weltennet.de/forum/images/smilies/GreenSmilies2/smiley_emoticons_kotz.gif[/IMG] [IMG]http://weltennet.de/forum/images/smilies/GreenSmilies2/smiley_emoticons_loilo_censorednew.gif[/IMG] [IMG]http://weltennet.de/forum/images/smilies/GreenSmilies2/smiley_emoticons_datz.gif[/IMG]

Rückschritt. Es heißt Rückschritt...[IMG]http://weltennet.de/forum/images/smilies/GreenSmilies2/smiley_emoticons_wallbash.gif[/IMG] [/B][/QUOTE]

Wieso Rückschritt? Ist doch besser, wenn ein Massenmörder gezielt entfernt wird als wenn man ganze Länder angreift.
WaldemarDu meinst wir sollten Putin .. (Innerhalb von zehn Jahren 1994 bis 1996 und 1999 bis heute wurden dort zwei mal schätzungsweise 80.000 Menschen vernichtet. Dies sind etwa 20% der tschetschenischen Bevölkerung.) ...killen... scheisse, der hat Atomwaffen und nun? :)
ElementarsatzJa, deshalb wäre das etwas unerfreulich. Bin Laden hatte allerdings keine Atomwaffen... Pech gehabt.
Ronin76Die offizielle Geschichte um Bin Laden und seine Erschießung ist genauso glaubwürdig, wie daß Al Kaida die Twin Towers zerstört hatte. Was kommt als Nächstes ? Der Terminator terminiert Obama und Schuld war Ahmadinedschad ? Ganz großes Kino.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Die offizielle Geschichte um Bin Laden und seine Erschießung ist genauso glaubwürdig, wie daß Al Kaida die Twin Towers zerstört hatte.[/B][/QUOTE]
Genau. Hinter dem 11. Semptember steckt bekanntlich die CIA, in Zusammenarbeit mit den Freimaurern und den Weisen von Zion. Und Bin Laden ist auf einer Reichsflugscheibe nach Neuschwabenland geflogen, wo er zusammen mit Elvis und Adolf Hitler lebt.


Sich in diesem Forum über nichts mehr wundernd....
Ronin76Ich sehe du hast verstanden. Deine Theorie ist genauso glaubwürdig wie die offizielle Verschwörungstheorie. Obwohl, wegen Elvis und Adolf wohl doch nicht so ganz, das übst du mir bitte nochmal.
ScheolSofern man die Wahrheit nicht kennt, muß man mit dem arbeiten was man hat. Und die offizielle Version ist mehr als zweifelhaft. So kann man nur noch mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten. Die False-Flag Option wirkt immer wahrscheinlicher. Beweisen kann sie niemand, aber bevor ich mir den vorgefertigten Müll aus den Nachrichten gebe, mache ich mir lieber eigene Gedanken.

Demnach ist auch die Erschießung Bin Ladens nichts anderes, als Volksverarsche. Zumindest innerhalb meiner Wahrscheinlichkeitsberechnung.

Die Wahrheit...wer kennt die schon?! Obama, auch nur vielleicht. Ronins Äußerungen haben mindestens genauso viel Daseinsberechtigung, wie die Töne von ARD und RTL, wenn nicht sogar noch mehr.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]
Demnach ist auch die Erschießung Bin Ladens nichts anderes, als Volksverarsche. Zumindest innerhalb meiner Wahrscheinlichkeitsberechnung.[/B][/QUOTE]
Die mich ungefähr so interessiert wie die wirtschaftspolitischen Ansichten unserer Nachbarskatze.
Scheol:D Das ist deine freie Entscheidung, als in Freiheit geborener...Bankensklave.

Jetzt mal ehrlich, so dumm sind die Vorwürfe nun auch wieder nicht. Ich bin weit davon entfernt sie als die Wahrheit der Wahrheit anzusehen, aber es gibt Hinweise, die darauf schließen lassen.

Wurscht, jeder wie er mag. Alles ist relativ...ich packe dann mal den Strick aus...ist eh alles apathisch...mir doch egal o.O
Waldemar[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Die mich ungefähr so interessiert wie die wirtschaftspolitischen Ansichten unserer Nachbarskatze. [/B][/QUOTE]

Es sei denn, sie ist ein Terrorkatze mit weltweiten Katzenterrornetzwerk...Al Catai!

Dann können sie die Navy Seals wieder erschießen. Katzen haben keine Atomwaffen.. ! Dann passt es wieder in dein Weltbild :)
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Die offizielle Geschichte um Bin Laden und seine Erschießung ist genauso glaubwürdig, wie daß Al Kaida die Twin Towers zerstört hatte. Was kommt als Nächstes ? Der Terminator terminiert Obama und Schuld war Ahmadinedschad ? Ganz großes Kino. [/B][/QUOTE]

Ja klar, es besteht immer die Gefahr von Fakes, aber die USA sind informationstechnisch gesehen wie ein Eimer mit tausend Löchern. Es kommen viel zu viele Details heraus die der Regierung dort mit Sicherheit nicht gefallen. Foltercamps im Irak und in Osteuropa. Zivilistenkiller in Afghanistan. Das Scheitern der Befreiung der Geisleln in der amerikanischen Botschaft im IRak, die Jimmy Carter die zweite Legislatur kostete und nicht zuletzt die Verbrechen von Vietnam, die ja teilweise live von der Presse berichtet wurden. Keine macht dieser Welt, die den informationsfluß beherrscht würde so etwas zulassen. Man kann es sehen wie man will, aber es gibt keine glaubwürdigeren Quellen über die Politik als die Freie Presse des Westens.
Ronin76[QUOTE]Man kann es sehen wie man will, aber es gibt keine glaubwürdigeren Quellen über die Politik als die Freie Presse des Westens.[/QUOTE]
Es ist schon richtig daß medial verbreitete Politik eine Glaubensangelegenheit ist. Wenn Freiheit Abhängigkeit bedeutet, kann ich dir voll zustimmen. Neusprech hat nun mal die Eigenart Begriffe immer gegensätzlich zu verwenden. Aus schädlich wird gesund, aus Verarmung wird Wirtschaftsaufschwung und "Anhängigkeit und Kontrolle" wird eben das Etikett "Freiheit" verpasst. Wenn dann auch noch der Lieblingssfußballverein ein Spiel gewinnt, sind alle froh und glücklich.

Nur weil viele Dinge, angeblich aufgedeckt wurden, bedeutet das noch lange nicht, daß Alles aufgedeckt wurde, mit solchen billigen Scheinargumenten brauchst du mir nicht zu kommen. Gerade bei 9/11 und der Kulisse um Al Quaida und Usama Bin Laden besteht da noch sehr viel Aufklärungsbedarf. Es ist auch nichts Neues, daß Regierungen nicht alle Medien kontrollieren können.
Demon17[QUOTE]Wenn Freiheit Abhängigkeit bedeutet, kann ich dir voll zustimmen.[/QUOTE] Die Freiheit des Einen endet immer an der Freiheit des Anderen. Die echte Freiheit gibt es nur allein. Willst du alle anderen zwingen ihr Leben zu ändern, nur damit Du Dich freier fühlst. Was die Armut betrifft, wen willst Du für die Globalisierung und die damit verbundene Abwärtsspirale für einen Teil der Bevölkerung verantwortlich machen?

[QUOTE]Gerade bei 9/11 und der Kulisse um Al Quaida und Usama Bin Laden besteht da noch sehr viel Aufklärungsbedarf. Es ist auch nichts Neues, daß Regierungen nicht alle Medien kontrollieren können.[/QUOTE] In den großen Diktaturen können sie es und das die Demokratie nicht perfekt ist wissen wir doch alle.

Ich habe hier noch einen Artikel aus der Welt. In Pakistan glaubt auch niemand die Geschichte über Bin Ladens Tod.

[URL=http://www.welt.de/politik/ausland/article13386467/Abstruse-Verschwoerungstheorien-zum-Tod-Bin-Ladens.html]Pakistan: Abstruse Verschwörungstheorien[/URL]
ScheolNaja, ich finde den Artikel recht subtil. Ich frage mich, warum man dort über die verschiedenen Verschwörungstheorien berichtet, die in Deutschland ja nicht weniger abenteuerlich sind.

Vielleicht will man hier ein Klima schaffen. Wer weiß.

Wer aber zwischen den Zeilen liest, bekommt mit, dass es jedem wohl bewusst ist, dass das alles nur Wahlkampf ist.
Soweit ich weiß, war Osama tatsächlich kränklich. Und dürfte dort wohl ohne große medizinische Versorgung wohl keine 2 Wochen überlebt haben.

Was wirklich stimmt weiß wohl keiner so richtig. Was aber auf der Hand liegt ist die Präsidentschaftswahl von Obama. Und das Politik (besonders in den USA) nie etwas mit Wahrheit und Menschenliebe zu tun hatte. Zu keiner Zeit der Erde.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Bullshit.

Hier geht es darum, ob ein Mensch befähigt ist darüber zu entscheiden, ob ein anderer sterben muß. Die Antwort lautet immer: NEIN.

Denn sterben müssen nur Feinde. (Amerikanisches Denken, sieht man auch in Hollywood. Kein Bösewicht darf am Schluß überlebt haben, sonst ist das Publikum unbefriedigt.)

Wer ein Feind ist, entscheidet jeder für sich selbst. Da hat sich keiner einzumischen, wir sind schließlich frei geboren. :rolleyes:

Das heißt: Jeder der mir auf den Sack geht darf mein Feind sein. Da Feinde unbequem sind müssen sie erschlagen werden.

Klasse! Ich glaube, so sollten wir leben.... [/B][/QUOTE]

wir sind gottseidank oder leider nicht der Denkrollmops der USRegierung.
Inwieweit man einen Menschen töten kann oder nicht, das musst du einen der NavySeals fragen, ich kann dir die Frage nicht beantworten, ob ich als Einsatzkraft nicht abgedrückt hätte......
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Inwieweit man einen Menschen töten kann oder nicht, das musst du einen der NavySeals fragen, ich kann dir die Frage nicht beantworten, ob ich als Einsatzkraft nicht abgedrückt hätte...... [/QUOTE]

So wie ich das verstanden habe, hatten die Einsatzkräfte doch sowieso einen Tötungsauftrag. Währest du [I]Corporal John D. Steed von den Navy Seals[/I] gewesen, hättest du ihn natürlich eliminiert, da es ja schließlich befohlen war.
Diese Pflicht zur Verweigerung verbrecherischer Befehle (wie beim Kommiß) gibt es meines Wissens bei den Amis nicht.
JohnSteedSagen wir es so, bei diversen Zweifeln, wäre halt einer der ca. 2000 Seals nicht dort hin geschickt worden.
Psywar ist den Amis durchaus wichtig und jeder der in dem Trupp dabei war, fand die Befehle in Ordnung.
Die Anderen müssen halt die Hubschrauber waschen oder so...
Demon17Netanjahu der israelische Ministerpräsident hat in seiner Rede vor dem amerikanischen Kongress Obama zur Tötung Bin Ladens gratuliert. Bis jetzt hat es keinen internationalen Sturm der moralischen Entrüstung gegeben. Es scheint wohl eine speziell deutsches Phänomen zu sein, dass Massenmörder mit systemfeindlichen Motiven bei vielen Leuten eine Art moralischen Bestandsschutz genießen. Ich frage mich, was ist das für eine Moral?
WaldemarMoral? Spielt wohl kaum eine Rolle. Da die Deutschen genau Wissen, dass durch die Tötung eines vermeindlich "bösen" Massenmörders... die Welt kein Stück besser wird. Deutsche zweifeln.. (zurecht) an dem "Freund" USA, der den Moralapostel schon immer schlecht spielte. Obama hat die Welt niemals sicher gemacht.. und wird das auch nie erreichen. Im Gegenteil.

Dann sag mir mal Demon.. über was soll man sich denn genau freuen? Über den Tot eines Menschens und den Sieg über den Terror? Oder ist das für dich eine Art Rache über die du dich freuen kannst? Werden jetzt irgendwelche Menschen wieder lebendig? Hat man ein "Volk" von einer Schreckensherrschaft befreit? .. Da frage ich mich, auf was für eine Art Moral du da Anspruch erhebst?
Demon17Dein Antiamerikanismus ist ja extrem ausgeprägt. Was hat Obama denn schon böses angestellt?

[QUOTE]dass durch die Tötung eines vermeindlich "bösen" Massenmörders... die Welt kein Stück besser wird.[/QUOTE]

Bin Laden war die Galleonsfigur und wichtigste Mann eines Terrornetzwerkes das tausende von Menschen ermordet hat. Er hat weiterhin die Ermordung Unschuldiger geplant und gefördert.
Es ist typisch, dass erstmal der Terrorismus verharmlost wird um ein immer noch starkes Land zu verteufeln. Ich freue mich zwar nicht über Bin Ladens tod, aber es erfüllt mich mit Befriedigung, das der Kopf eines Terrornetzwerkes ausgeschaltet wurde, das auch hierzulande die Ermordung hunderter plante bzw. plant. Die treibende Kraft für Anschläge im Westen scheint Bin Laden gewesen zu sein.

[QUOTE]Werden jetzt irgendwelche Menschen wieder lebendig?[/QUOTE]
Nein, aber es werden vermutlich in Zukunft weniger sterben, zumal auch die Nr. 2 von Al Kaida, Mullah Omar entweder abgetaucht ist oder ebenfalls getötet wurde. Dieses Netzwerk ist noch lange nicht zerschlagen, aber es hat wichtige Ressourcen verloren.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]Moral? Spielt wohl kaum eine Rolle. Da die Deutschen genau Wissen, dass durch die Tötung eines vermeindlich "bösen" Massenmörders... die Welt kein Stück besser wird. Deutsche zweifeln.. (zurecht) an dem "Freund" USA, der den Moralapostel schon immer schlecht spielte. Obama hat die Welt niemals sicher gemacht.. und wird das auch nie erreichen. Im Gegenteil.

... [/B][/QUOTE]

Dein deutsches Kleinhirn wird es vermutlich nicht ganz verstehen, aber die Welt war nie sicher und sie wird niemals sicher sein!
Im Leben gibt es nichts sicheres.
Wenn "german angst" die Hirne überflutet.
Demon17[QUOTE]Wenn "german angst" die Hirne überflutet.[/QUOTE]
Genau das ist es, diese Pseudomoralapostel schnallen einfach nicht, dass auch sie es sind, die dieses Land isolieren. Genau darin besteht jedoch das Risiko. Wir sind zu schwach um zu führen und zu stark um gegen unseren Willen geführt zu werden. Sollen wir jetzt sklavisch den Angloamerikanern, oder uns an die wundersamen Kapriolen der französischen Politik anpassen? Ich denke wir müssen mehr Verantwortung übernehmen, nicht um zu herrschen, sondern um zu dienen, aber das geht nur, wenn wir auch bereit sind (wieder) über Leichen zu gehen. :( Wir haben gesiegt und verloren, im Frieden haben wir immer gesiegt. Lasst uns für den Frieden kämpfen, wenn überhaupt.
Waldemar[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Dein deutsches Kleinhirn wird es vermutlich nicht ganz verstehen, aber die Welt war nie sicher und sie wird niemals sicher sein!
Im Leben gibt es nichts sicheres.
Wenn "german angst" die Hirne überflutet. [/B][/QUOTE]

Na John. Und fals du überhaupt ein Gehirn besitzt solltest du erstmal lesen lernen und versuche doch mal den Kontext zu begreifen. Das wäre zumindestens ein Anfang. Ich weiß.. verlange viel von dir.

Die "german angst" ..sollte man Leuten wie dir haben.


@Demon

Für mich klingst du eher wie ein Pseudomoralist. Wenn alle nach mit dem Kopf nicken müssen wir das noch lange nicht machen. Verstehe auch nicht warum du dafür ein Grund siehst, um in deiner angelsächsischen- altvorderen Traumlandschaft zu schwelgen. Es werden sehr wohl weitere Menschen sterben. Naiv zu glauben es ändert sich was. Der Terror ist selbstgemacht und die USA haben die Taliban unterstützt und ihren Teil dazu beigetragen...

Aufgrund sehr vieler, weltweit ungelöster Probleme im Kontext eines sich immer gierig verstrickenderen Reichtums auf der einen Seite, und einer stetig wachsenden Bevölkerungszahl, die in Armut dahinvegetiert, braucht man sich nicht zu wundern, dass der globale Terror immer weiter zunimmt.

Immer dann, wenn Kommunikation keinen Sinn mehr macht, nach schier endlosen Versuchen und den durchsichtigen Absichten, sich Resourcen zu sichern und Menschenrechte vorzutäuschen, entsteht bodenloser Hass.. Das ist die Speise des Terrorismus.
Demon17[QUOTE]Der Terror ist selbstgemacht und die USA haben die Taliban unterstützt und ihren Teil dazu beigetragen...[/QUOTE]

ja wirklich, sie hätten Afghanistan den Russen lassen sollen, vielleicht hätten sie, wenn sie gewusst hätten, wie die Taliban sich bedanken.
[QUOTE]Aufgrund sehr vieler, weltweit ungelöster Probleme im Kontext eines sich immer gierig verstrickenderen Reichtums auf der einen Seite, und einer stetig wachsenden Bevölkerungszahl, die in Armut dahinvegetiert, braucht man sich nicht zu wundern, dass der globale Terror immer weiter zunimmt.
[/QUOTE]

Ja klar, Bin Laden kam aus einer Sausi-Arabischen Milliardärsfamilie, sein Haupttäter studierte Flugzeugbau an der TU-Hamburg. Immer größere Teile der Welt holen Wohlstandsmäßig zum Westen au, ohne jemals terroristische Mittel benutzt zu haben und auch die arabische Welt, die den Großteil des Terrors auszuhalten hat, braucht keon Al Kaida um sich aus der Knechtschaft der eigenen Eliten zu begfreien.

[QUOTE]Immer dann, wenn Kommunikation keinen Sinn mehr macht, nach schier endlosen Versuchen und den durchsichtigen Absichten, sich Resourcen zu sichern und Menschenrechte vorzutäuschen, entsteht bodenloser Hass.. Das ist die Speise des Terrorismus.[/QUOTE] Du versuchst den Terror moralisch zu legitimieren, verschweigst jedoch, dass es gerade die Taliban sind, die friedliche Ärzte und Entwicklungshelfer töten und das Land in Armut halten. Es ist doch gerade die Gewalt der Warlords, die den Status Quo in Unterentwickelten Ländern sichern. Das was Du sagst wird von dutzenden erfolgreichen Schwellenländern widerlegt. Willst Du wirklich die Entwicklung von zig Millionen Menschen, durch Warlords, Guerilla oder Terror verhindern lassen?

(Vergiss die Sachsen, das waren die Promille. ;) )
Davy Crockett...der "Terrorismus" ist nur die natürliche Reaktion auf die kolonialistischen "Bekehrungsversuche" des Westens...

...in Ländern wie Afghanistan -ebenso wie auch Afrika oder Lateinamerika -sind die Menschen eben noch nicht so obrigkeitshörig und eingeschüchtert, dass sie vor jedem dahergelaufenen Büttel mit Knarre sofort die Hosen voll haben...da kann es durchaus sein, dass der es ist, der ein Bad in den eigenen Gedärmen nehmen darf...

...jetzt haben schon wieder zwei ins Gras gebissenn...sicher sind das noch nicht die letzten gewesen...was bringt Menschen eigentlich dazu, für Geld zu töten...? -denn genau das sind US- und BRD-Wehrmachtssoldaten: bezahlte Killer...sie dürfen sich daher auch nicht beschweren, wenn sie ihrer daheimgebliebenen Sippe eines Tages als blutiger Eingeweidebrei in einem Plastiksack zurückerstattet werden...doch nur auf diese Weise ist der "Westen" noch zum Umdenken zu bewegen...wie der biblische Pharao des AT muss er erst von unerträglichen Plagen heimgesucht werden - bis zur Schmerzgrenze -und darüber hinaus...dem Westen muss all das geschehen, was er in seiner langen Geschichte des Kolonialismus den Völkern Afrikas, Asiens uns Lateinamerikas angetan hat...die "Überfremdung" Europas durch Migrantenströme, deren Abwehr die faschistischen Länder jedes Jahr mehr Geld und Mühe kostet -ist erst der Anfang...die verarmten Massen in diesen Ländern -und nicht nur in diesen -werden sich noch all das zurückholen, was ihnen genommen wurde...und vielleicht auch noch ein wenig mehr...

...was veranlasst den deutschen Michel eigentlich dazu, in der Wehrmacht mitzumarschieren, für "Volk und Vaterland", für die angeblichen "Vorzüge" des Westens sprich für Wall Street, Deutsche Bank und HArtz IV seinen Arsch hinzuhalten...? -und dann auch noch zu jammern, wenn er ihm weggeschossen wird!

...denn, wie es so schön heisst:

DU bist Deutschland

Du bist BRD

Du bist Hartz IV

Du bist Scheiße...
JohnSteedWo gibts eigentlich die T-shirts, wo drauf steht:

"Ich bin Laden!"
pulSar[QUOTE]...was veranlasst den deutschen Michel eigentlich dazu, in der Wehrmacht mitzumarschieren, für "Volk und Vaterland", für die angeblichen "Vorzüge" des Westens sprich für Wall Street, Deutsche Bank und HArtz IV seinen Arsch hinzuhalten...? -und dann auch noch zu jammern, wenn er ihm weggeschossen wird![/QUOTE]

Einfach Göbbels fragen! Das hat ja damals auch schon funktioniert...
War aber irgendwie ehrlicher und hatte mehr Ästhetik.

Oder einen Neo-Con-Thinktank ihrer Wahl... am besten so die Ecke Elite-Uni mit den netten "Skull and Bones".

Warum haben sich vor hunderten Jahren die verarmten Bauern (z.B. aus Nordhessen) verdingt und als Söldner ihr Glück versucht?

Und... woher stammen denn die Amerikaner ab?
(ich meine nicht die eigentlichen, die dort schon seit Jahrtausenden lebten?)

____

"Ich bin laden".... au ja -- lass uns ein Shirt basteln...
VERladen,
EINladen,
UMladen,
AUSladen,
ZUladen,
ENTladen,
ABladen :-)
Waldemar[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
[B]...was veranlasst den deutschen Michel eigentlich dazu, in der Wehrmacht mitzumarschieren, für "Volk und Vaterland", für die angeblichen "Vorzüge" des Westens sprich für Wall Street, Deutsche Bank und HArtz IV seinen Arsch hinzuhalten...? -und dann auch noch zu jammern, wenn er ihm weggeschossen wird!

[/B][/QUOTE]

DAS frag ich mich auch...

@Demon

Ich legetemiere garnichts.. Das machst DU.

Als 1995 Oklahoma City in die Luft gesprengt worden war, machte man sofort den saudi-arabischen Terroristen dafür verantwortlich. Erst später stellte sich heraus, dass ein Amerikaner das Attentat verübt hatte...

Wie schon gesagt ist Bin Laden (CIA Name = Tim Osman) Geschöpf der anglo-amerikanisch-israelischen Geheimdienstoperationen, den sogenannten Afghanzi-Operations. Er wurde finanziert und unterstützt, bis sich der islamische Fundamentalist gegen seine einstigen Förderer wandte. Warum nur?

Diverse Geheimdienstleute sind sich einig, dass er niemals in der Lage gewesen wäre, einen solchen Akt wie 9/11 alleine durchzuführen.

Es geht nicht um Menschenrechte... und schon garnicht um unsere Sicherheit oder Freiheit. Das ging es nie. Es geht um Kohle und Macht so wie immer. Du verschweigst wer an dem Opium mitverdienen will und was nicht passt wird passend gemacht.
LamydiaAch ob er nun echt ist oder unecht oder er nun wirklich Schuld war für 09/11 - Fakt ist: Man sollte nicht Mord mit Mord begleichen. Das wird dann zu einem Teufelskreis der immer größer wird und nie aufhört. Jetzt ist Bin Laden tot, die Amis feiern, Al Quaida ist wohl sauer. So... irgendwann machst BOOOM und die Rache kommt dann gibts wieder großes geheule und dann versucht widerum Amerika das wieder zu Rechen. Kann sein das es eine Genugtuung für die Amerikaner war, dass er tot ist, aber einen großen Sinn seh ich hinter dieser Sache echt nicht, außer das langzeitig damit nur noch mehr Chaos geschaffen wird.

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