| Ronin76 | Mit der Lüge, daß der Irak Massenvernichtungswaffen (WoMD) hätte, wurde vor 8 Jahren (2003) eine Invasion gegen dieses Land durchgeführt. Selbst wenn der Irak Massenvernichtungswaffen gehabt hätte, wäre dies kein plausibler Grund, ein fremdes Land anzugreifen und zu zerstören. Tausende Iraker wurden von der Koaliton der Willigen, unter der Fuchtel der USA, während dieses Krieges ermordet, und die Überlebenden und viele kommende Generationen, durch abgereicherte Uranmuntion vergiftet und verkrüppelt. Neugeborene mit schwersten Mißbildungen waren und sind noch für lange Zeit die Folge. Die absolute Mehrheit der europäischen Zivilbevölkerung war übrigens gegen den Irakkrieg. ([url=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/35/Iraq_war_opponents.PNG]Quelle[/url]) Staaten die nicht zur [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/NATO]NATO[/URL] gehören, oder Israel heißen, dürfen laut und im Gegensatz zu Diesen, keine Massenvernichtungswaffen, und schon gar keine Kernkraftwerke und Atombomben besitzen. Man erinnere sich an Libyen, das kurz davor stand ein eigenes AKW durch ein Abkommen mit Frankreich zu bekommen, hätte sich Sarkozy nicht als mieser Verräter entlarvt. Die Anzahlung Libyens wurde einbehalten und deren eingefrorene Milliarden [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Federal_Reserve_System]Fed[/URL]-Dollar und Euro werden wohl nie mehr zurückgezahlt werden. Ach ja, Ghaddafi wollte ja auch noch eine eigene, afrikanische Währung erschaffen und sich von den wertlosen Fed-Noten trennen. Eine gefährliche Sache, die schon zwei US-Präsidenten das Leben gekostet hatte, und auch Saddam Hussein wollte sich vom Fed-Dollar Standard lösen. Die NATO-Truppen in Afghanistan sollen bis Jahresende, zumindest teilweise abgezogen werden, um sie im Iran verheizen zu können. Die Kriegstrommeln dröhnen ja schon seit mindestens einem Jahr, hören eigentlich gar nicht mehr auf. Aber diesmal ist eben der Iran dran, weil er zB die Frechheit besitzt, ein eigenes AKW zu betreiben, und Bodenschätze, darunter Erdöl/Erdgas, Eisen, Kupfer, Zink, Schwefel, Chromite und Mangan, hat dieses Land auch noch. Es geht aber um mehr als nur Ressourcen: Es geht um die Weltherrschaft. Irak, Afghanistan, Libyen und Iran sind quasi notwendige Zwischenschritte, um an Rußland und China ranzukommen, und denen dazu noch Ressourcen streitig zu machen. Als Stichwort wäre [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Intraspezifische_Konkurrenz]Intraspezifische Konkurrenz[/URL] zu nennen. Gegen den Iran werden ab heute harte Sanktionen verhängt. Genauso wie schon im [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Golfkrieg#Wirtschaftssanktionen]Zweiten Golfkrieg[/URL]. Geschichte wiederholt sich. Es ist jetzt wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Bomben auf Teheran fliegen. Aus den aktuellen Nachrichten: [QUOTE] Washington (dpa) - Im Atomstreit mit dem Iran erhöht der Westen den Druck auf Teheran. Nach einem alarmierenden Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde über ein iranisches Atomwaffenprogramm verhängten die USA, Großbritannien und Kanada weitere Sanktionen. Erstmals zielen die USA dabei auf die petrochemische Industrie im Iran und werfen der Zentralbank des Landes Geldwäsche vor. Großbritannien hat sämtliche Verbindungen zu iranischen Banken abgebrochen. Frankreich fordert unter anderem, Öleinfuhren aus dem Land zu verbieten. [/QUOTE] |
| Hugin & Munin | Der Iran ist militärisch noch ein etwas anderes Kaliber als Irak oder Libyen und die USA, plus deren Vasallen, spielen ein riskantes Spiel aber ich denke das Du mit deiner Einschätzung richtig liegst und das es auch nicht mehr all zu lange dauert bis es los geht. Um den eigenen, wirtschaftlichen Totalzusammenbruch hinaus zu zögern, oder zumindest von ihm abzulenken, wird jetzt sogar ein Krieg mit offenem Ausgang riskiert. Bei Libyen war es ja noch relativ klar, dass Gadaffi militärisch zu beseitigen ist. |
| Seneca | Ohne Kredite von der chinesischen Volksbank können sich die USA derzeit keine Krieg leisten, udn die Chinesen sind wegen Lybien nicht amüsiert derzeit (die hatten dicke Bau und Rohstoff-Veträge mit Oberst Ghadaffi). Da wird erst mal wenig passieren. Bis dahin haben die Iraner die erste Bombe getestet und das war's dann, denn weder Israel noch die USA führen Krieg mit Atommächten...dehalb will ja jeder Atomwaffen haben. Das ist das letze Aufbäumem einer Nation am Rande zum Abstieg zu einer Ex-Supermacht (Siehe Russland vor 20 Jahren) Genau wie In Russland wird das Primärproblem in den USA mehr udn Mehr die leute überhaupt halbwegs satt zu kriegen und genüg Planen und Decken für Notunterkünfte für das wachsende Heer der Obdachlosen Hypothenopfer aufzutreiben. Neuerdings gehen auch schion die ersten Kriegverteranen zu den Suppenküchen der Kirchengemeinden weil die 900$ Kriegsversehrtenrente nicht reichen und nun mal keiner Kriegskrüppel einstellen will...das ist nicht das Bild einer Supermacht sondern einer Banananrepublik. Die ersten Städte und Komunen sind schon pleite und da solche "öffentlichen" Einrichtungen in den USA quasi privatwirtschaftlich agieren heisst das...Licht aus, Polizisten entlassen und das Gefängnis dicht machen...die Stadt stellt einfach den Betrieb ein. [url]http://www.tagesschau.de/wirtschaft/alabama148.html[/url] [url]http://www.tagesschau.de/wirtschaft/usa470.html[/url] [url]http://www.tagesschau.de/wirtschaft/usschulden148.html[/url] |
| Changeling II | Neben Irak und dem Iran zählt ja auch noch Nordkorea zur "Achse des Bösen"... ...doch davon hört man so gar nichts mehr - denn vermutlich wäre ein Angriffskrieg der US-Imperialisten und ihrer zionistischen Schergenstaaten gegen dieses Land aus zweierlei Gründen viel zu riskant: erstens, da Nordkorea längst über ein eigenes Atomarsenal verfügt - und zweitens aufgrund der Nähe zu China -...und die Duldsamkeit der ostasiatischen Hundefreunde auf die Probe zu stellen können sich sich US-Imperialismus und Weltzionismus nun absolut nicht erlauben... |
| Ronin76 | [QUOTE]Der Iran ist militärisch noch ein etwas anderes Kaliber als Irak oder Libyen und die USA, plus deren Vasallen, spielen ein riskantes Spiel aber ich denke das Du mit deiner Einschätzung richtig liegst und das es auch nicht mehr all zu lange dauert bis es los geht.[/QUOTE] Das Gleiche hies es vor dem Krieg auch über Libyen. Das Waffenarsenal Libyens war beachtlich, wenn auch veraltet und unausgewogen. ZB über 2000 Panzer, aber kaum taugliche Kampfflugzeuge, so daß das Land problemlos bombardiert werden konnte. Die Strategie war jedoch, einen Staatsstreich anzuzetteln, so daß das Militär weitgehend umgangen wurde, und sich Libyer gegenseitig töteten. Dadurch wurden die Militäretats der NATO-Staaten kaum belastet, und das Land im Handumdrehen erobert. Beim Iran dürfte diese altbewährte CIA-Taktik wohl nicht so einfach funktionieren, allerdings gibt es genügend Gegner des iranischen Regimes unter Ahmadinedschad. Ich hoffe daß Seneca mit seiner Einschätzung richtig liegt, daß durch den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbrucht der USA, bald weitere imperialistische Kriege, nicht mehr möglich sein werden. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, daß der Militärisch-Industrielle Komplex über die Jahrhunderte ein dickes Vorratspolster zur Seite gelegt hat, und noch für eine ganze Zeit lang relativ autonom agieren kann, selbst wenn in den USA jeder Zweite obdachlos sein wird. Kanonenfutter ist bei solchen Zuständen leider umso einfacher zu ködern. |
| Hugin & Munin | Rückblickend habe ich die libysche Armee überschätzt, wobei natürlich längst nicht alles über die Kampfhandlungen bekannt ist und die Nato auch relativ lange bombardieren musste (der Grande Nation ging ja angeblich sogar die Munition aus). Das Problem Libyens war, dass sich dort alles in Küstennähe abspielt und so für Flugzeuge und auch eingesickerte Spezialeinheiten die Angriffsrouten relativ kurz sind. Zudem (das habe ich erst später auf einer russischen Website gelesen) hatte Gadaffi permanent Angst vor einem Militärputsch (je älter er wurde, um so schlimmer wurde das) und aus dem Grund hatte er zwar eine mengenmäßig große Streitmacht, lies aber die Ausbildung zu kurz kommen. Ein Phänomen, das man in vielen arabischen Ländern hat. Zu große Technikgläubigkeit, quantitativ und auch teils qualitativ eine recht beeindruckende Hardware, aber schlecht ausgebildete Soldaten. Jugoslawien hatte veraltete Technik, konnte aber durch eine geschickte Taktik die militärischen Verluste durch das Nato-Bombardement überraschend klein halten und es ist m.E. kein Zufall, dass Nato-Bodentruppen über das Kosovo nicht hinaus marschiert sind, die wussten das das blutig für sie wird. Wie das militärisch mit dem Iran aussieht kann ich nicht beurteilen, aber alleine die Topographie ist eine ganz andere Hausnummer. |
| Demon17 | Interessant, ich habe auf einem amerikanischem Fprum auch einen Thread zu dem Thema gemacht, da versucht mir jemand mit alten CIA Berichten zu beweisen, dass Saddam Hussein doch WMD besaß und die Russen (wer sonst?), diese kurz vor dem Einmarsch der Alliierten aus dem Lane geschafft haben. (Wahrscheinlich nach Syrien oder so. Ist ja auch näher dran an Israel.) Selbst das Argument, das Bush sich öffentlich für diese Desinformation entschuldigt hat, scheint ihn nicht zu überteugen. Also soweit ich weiß, ist durchgestochen worden, dass die Briten Planungen für einen Militärschlag im Herbst haben, was nicht heißt dass dieser erfolgt und Israels Premier Netanhahu sich einen wünscht, aber Kabinett und Geheimdienst dagegen sind. Also wenn sie es ernsthaft vorhätten, würde es wahrscheinlich nicht monatelang in der Presse diskutiert werden. Die neuen amerikanischen Sanktionen dürften das Land ziemlich hart treffen. Das könnte das System destabilisieren, ein Militärschlag würde das System eher stabilisieren. |
| weisskreutz | Ich meine, dass die Militärs in Israel wohl zwischenzeitlich ziemlich am schwitzen sind, denn ich meine dass die USA Israel die Drecksarbeit machen lassen werden bzw. wollen. Während sie 1981 den irakischen Reaktor[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Osirak#Israelischer_Luftangriff]Osirak[/URL] noch mit einem überraschenden Luftangriff, ausgeführt von nur 8 Jagdbombern und 5 Jägern Begleitschutz, ausschalten konnten, müssten sie diesmal mit einer gewaltigen Luftflotte über 20 Tage hinweg eine gewaltige Luftoffensive gegen Iran fliegen. Das heißt, sie müssten über eine Distanz von über 1000 km, und über mehrere zwischen Israel und Iran liegende Länder hinweg: 1. die iranische Luftwaffe besiegen (die bestimmt nicht gerade klein ist) 2. die iranische Luftabwehr unterdrücken (Zerstörung von Radaranlagen, moderner Luftabwehrstellungen russischer Bauart und Kommunikationsanlagen) 3. sämtliche iranische Atomanlagen, Anreicherungsanlagen, dem Atomprogramm zugeordnete Lagerstätten und Forschungslabors zerstören. Mal abgesehen davon, dass diese Ziele nur schwer zu erreichen wären, würde Israel auch einen hohen Blutzoll entrichten müssen- sowohl bei ihren Luftstreitkräften, als auch in Israel selbst- da Iran sich natürlich gegen solch einen Angriff mit allen Mitteln wehren wird. Hinzu kommt, dass (tatsächliche oder unterstellte) Bestrebungen eine Kernwaffe zu bauen alleine keinen ausreichenden Grund für einen Präventivschlag liefern. Natürlich war auch der Angriff auf Osirak 1981 ein Völkerrechtsbruch, aber eine solche Einzelaktion schlägt keine großen Wellen. Eine 20-tägige Luftoffensive aber würde es, und Israel würde damit Irans Position in der Region nachhaltig stärken, da Iran nun als Bekämpfer des Stachels im arabischen Fleisch (Israel) gelten würde- auch wenn Perser selbst keine Araber sind. Das könnte ganz schön heiß werden im Nahen Osten. |
| Waldemar | Ich würde vorschlagen erstmal alles wegbomben.. nach Rechtfertigungen können die Amis ja dann auch später suchen. |
| weisskreutz | @ Ronin Jetzt muss ich dich auch mal loben: du hast meine Anregung, dich mal mit Interspezifischen Konkurrenz aus dem Konkurrenzausschlußprinzip zu befassen, beherzigt, und dich sogar mit dem zweiten wichtigen Aspekt dieses Prinzips beschäftigt: der Intraspezifischen Konkurrenz. Du hast sie auf den Menschen selbst angewand, und diesmal hast du sogar die richtigen Schlüsse daraus gezogen (anders als damals, als du die stalinistisch-propagandistische Dimitroff-These mit einem politikwissenschaftlich glaubwürdigen Ansatz verwechselt hast): Du hast recht: Es geht um Einfluss. Es geht um Macht. Es geht um nichts anderes. Die USA wollen einen Iran als die regionale Großmacht verhindern, und würden lieber Saudi-Arabien in dieser Rolle sehen, denn Iran würde mit Russland und China zusammenarbeiten, während das saudi-arabische Regime Verbündeter der USA ist. Aber wundert das irgendwen? Nicht wirklich, denn das Folgende kennt sicher jeder hier: "Nur wo Leben ist, da ist auch Wille: aber nicht Wille zum Leben, sondern – so lehr ich's dich – Wille zur Macht!" (Nietzsche) Das ist dann der philosophische Ansatz zur Intraspezifischen Konkurrenz des Menschen. |
| Elementarsatz | Ach was soll's. Es geht sowieso bergab mit uns. Mit dem ganzen Westen. |
| Demon17 | Ich frage mich wozu es Marschflugkörper gibt, Drohnen und Stealthbomber und so ein Zeug? Wenn sie noch lange warten hat der Iran ja noch Zeit sich beim Russen so richtig mit Luftabwehr einzudecken. |
| pulSar | Hat der Iran doch schon lange... [url]http://de.wikipedia.org/wiki/S-300_[/url](Flugabwehrrakete) Mal abgesehen davon sind auch die dollsten und teuersten Drohnen, V1se äh ich meine Tomahawks und so weiter auch nur Spielzeug, wenn eine Bunkeranlage tief in der Erde ist. Eines ist auch klar -- der Iran würde Schiffe versenken spielen und das würde sehr schnell den Ölpreis nach oben treiben. Alleine das dürfte viele erfrieren lassen.. ja auch in den US Zeltstädten. Das dürfte aber den Wahnsinnigen in den Thinktanks egal sein. Man wird sehen was passiert. |
| Lazerta | Wer kann es den verbliebenen 7 Millionen Juden in Israel verübeln, wenn sie in einer gezielten Operation die iranischen Atomanlagen der ihnen feindlich gesonnenen Mullahs zerstören würden? Wer kann es den Iranern verübeln, wenn sie der arabische Übermacht mit der Entwicklung einer Atombombe Paroli bieten würden? Aus den Wikileaks-Depechen geht ja hervor, dass die arabischen Herrscher die Amerikaner geradezu zu einem Krieg gegen den Iran drängten. Was bleibt da noch für eine Lösung? Stabilität in der Region ist nur dann zu erreichen wenn der Iran entweder auf die Entwicklung einer Atombombe verzichtet oder letztlich im Besitz einer Atombombe ist. Dazwischen sehe ich die größten Gefahren einer Eskalation. Nur wenn der Iran im Besitz einer nuklearen Bombe sein sollte, könnte dies wiederum Begehrlichkeiten bei den arabischen Herrschern wecken, welche dann ebenfalls nach der Atombombe streben würden. Was ist davon zu halten? Meiner Meinung nach nicht viel. Die Anzahl der aktuell existierenden Staaten mit Atomwaffen genügt. Nordkorea, Pakistan, Israel wird man nicht mehr hiervon abbringen können. Nur heißt dies automatisch, dass dann auch alle anderen Staaten der Welt ein Recht auf Atomwaffen besitzen? Denke nicht. Eine Invasion Irans ist nicht notwendig wie die Beispiele im folgenden Link zeigen: [url]http://www.welt.de/politik/ausland/article13733510/Israelisch-indischer-Kampf-gegen-islamische-Bombe.html[/url] |
| Ronin76 | [QUOTE] Du hast sie auf den Menschen selbst angewand, und diesmal hast du sogar die richtigen Schlüsse daraus gezogen (anders als damals, als du die stalinistisch-propagandistische Dimitroff-These mit einem politikwissenschaftlich glaubwürdigen Ansatz verwechselt hast) [/QUOTE] Ich hatte nie behauptet daß die Dimitroff-These auf Wissenschaft beruht. Es muß jedoch nicht alles erst wissenschaftlich erforscht werden um Gültigkeit zu haben. Lag Dimitroff denn mit seiner Beobachtung falsch ? Sind die gegenwärtigen und geplanten Aktionen der NATO, denn nicht die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals, also Faschismus ? Wenn du deine Augen nicht gebrauchst um zu sehen, dann wirst du sie brauchen um zu weinen ! (Frei nach Sartre) @Lazerta Stabilität funktioniert nur durch Ausgeglichenheit, du hast die Ansätze ja schon genannt. Da keine Atommacht ohne weiteres abrüsten würde, kann es nur zu Stabilität kommen, wenn alle Länder über Atomwaffen verfügen können. Vor ein paar Monaten hatte ich ja die Bewaffnungsdebatte, also "gleiches Recht für Alle" angeregt, die aber wohl von Einigen nicht ganz verstanden wurde. Die Geschichte zeigt ständig, daß Stärke auch verwendet wird, um Schwächere auszunutzen. Dieses Prinzip findet sich auf allen sozialen Ebenen wieder. Sei es in der Familie, bei Religionen, bei Parteien, Vereinen, Firmen, oder bei Hartz-IV. Die technische Entwicklung lässt sich nicht aufhalten, irgendwann werden noch viel mächtigere Waffen zum Einsatz kommen, die es auch bereits gibt. Manche werden schon seit Jahrzehnten eingesetzt, nur bemerkt es kaum jemand. ZB elektromagnetische Waffen, wie HAARP, mit denen auch Erdbeben ausgelöst werden können, und das Wetter beeinflusst wird. Auch emotionale Kontrolle ist damit möglich. Atombomben sind von ihrer Zerstörungskraft eh schon längst veraltet und überholt, sie dienen mehr zur psychologischen Abschreckung. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von pulSar [/i] [B]Mal abgesehen davon sind auch die dollsten und teuersten Drohnen, V1se äh ich meine Tomahawks und so weiter auch nur Spielzeug, wenn eine Bunkeranlage tief in der Erde ist. [/B][/QUOTE]Deshalb hat die Airforce sich auch just gerade von Boing einen MOP basteln lassen. [url]http://defensetech.org/2011/11/15/air-force-now-has-the-mop/[/url] |
| Demon17 | Weiß denn überhaupt jemand ob der Iran über Nuklearwaffen verfügt? Das Spiel kennen wir doch, sowohl beim Vietnamkrieg als auch im Irakkrieg hat Amerika aus fadenscheigen Gründen zu den Waffen gegriffen. Gründe, die sich im Nachinein als falsch erwiesen, teilweise sogear als offenkundige Lügen, wie zum Beispiel Präsident Johnson, der den Kongress und das amerikanische Volk 1964 über den Tonkin Zwischenfall belog, um einen Vorwand zu haben, in den Vietnamkrieg einsteigen zu können. Auch der Vorwand zum Irakrieg bestätigte sich nicht: [QUOTE]Als Begründung für den Irakkrieg 2003 nannte die angreifende „Koalition der Willigen” unter der Führung der USA vor allem eine angebliche akute Bedrohung durch Massenvernichtungsmittel seitens des irakischen Diktators Saddam Hussein. Diese und weitere Begründungen waren vor dem Irakkrieg stark umstritten.[1] Diesem verweigerte der UN-Sicherheitsrat die Legitimation durch ein UN-Mandat, so dass er völkerrechtlich als illegaler Angriffskrieg gilt. Die genannten Kriegsgründe sind historisch widerlegt und werden oft als absichtliche Irreführung der Weltöffentlichkeit bewertet, da im Irak weder Massenvernichtungsmittel noch Beweise akuter Angriffsabsichten gefunden wurden.[/QUOTE] Hierzu bliebe noch anzumerken, dass ca. 500 alte WMDs gefunden wurden, deren Gefahrenpotential nicht geeignet war einen Krieg zu rechtfertigen. Auch der Vorwurf der Unterstützung Al Kaidas durch den Irak stellte sich als falsch heraus. |
| Lazerta | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] [B]Wer könnte es Israels Nachbarn verübeln, auf die Bedrohung durch 147 Atomsprengköpfe entsprechend zu reagieren? - O, hat es an der Tür geklopft? Schicken wir doch den Blinden raus, um nachzusehen. [/B][/QUOTE] Tatsache aber ist, dass die atomare Bewaffnung Israels sie noch heute am Leben hält. 7 Millionen Israelis und 600 Millionen benachbarte Perser und Araber. Die toten Juden beklagt der Deutsche gern, doch den Lebenden nimmt der Deutsche die Wehrhaftigkeit übel. Israel ist so groß wie das Bundesland Hessen. Es hätte gar nicht die strategische Tiefe um im Falle eines Krieges mit all seinen arabischen Nachbarn mit konventionellen Waffen sich zu verteidigen. |
| Ronin76 | Was die Frage aufwirft, wieso sich ein so kleines Land von der Größe Hessens, derart stark bewaffnet. Wieso ist zB Hessen nicht genauso stark bewaffnet wie Israel ? Nur zur Verteidigung werden die Waffen ja gar nicht benutzt, um mal diesem Mythos gleich zuvor zu kommen. Der Sechstagekrieg, oder auch der Jom-Kippur-Krieg wurden mit konventionellen Mitteln geführt, wobei Israel sowohl von der Anzahl der Soldaten, als auch der Anzahl des Kriegsgeräts, weit unterlegen war. Die strategische Tiefe ist also sehr wohl vorhanden, dazu benötigt es gar nicht nur das israelische Territorium. Da gibt es ja noch die Sinai-Halbinsel in Ägypten, die Golanhöhen, das Westjordanland, Libanon und Jordanien. Israel hatte mehrfach bewiesen, daß es sich mit konventionellen Waffen wie Infanterie, Panzern, Artillerie und Flugzeugen, sehr gut verteidigen kann. Also ohne Atomwaffen. |
| Lazerta | Der Sechstagekrieg und der Jom-Kippur-Krieg sind seit über 40 Jahre Geschichte. In diesem Zeitraum hat sich beispielsweise die ägyptische Bevölkerungsanzahl um ca. 45 Millionen erhöht, die der israelischen nur um 6 auf 7 Millionen. In Syrien ist die Bevölkerung im selben Zeitraum um 12 Millionen angewachsen. In Saudi Arabien um 20 Millionen. In Jordanien um 5 Millionen. Im Irak um 16 Millionen. In allen anderen anderen arabischen Staaten sieht es ähnlich aus. Nicht nur die Bevölkerung der umliegenden arabischen Staaten sind gewachsen, sondern im gleichen Maße auch deren Militärausgaben. Gegen ein Land wie Ägypten hätte Israel heute nur eine geringe Chance. Wenn dann noch die anderen umliegenden Staaten (wie im Sechstagekrieg) mitmischen würden, wäre Israel ohne die Hilfe der USA chancenlos. Ein Holocaust sondergleichen wäre die Folge. Um die wichtige Rolle der USA wissen viele Europäer. Viele Deutsche nehmen es den Juden aber seltsamerweise übel, dass sie einen solch starken Verbündeten haben. Wie gesagt, sie nehmen einerseits die Wehrhaftigkeit der Israelis übel, andererseits die Atomwaffen und zudem die internationale Unterstützung. Jeder einzelne Punkt sorgt für die Sicherheit und Lebensfähigkeit Israels und jeder einzelne Punkt wird vom durchschnittlichen Deutschen abgelehnt. Wieso wohl? Aber kann sich Israel auf die USA verlassen? Zwar leistet dort eine mächtige Lobby hervorragende Arbeit, aber wie die Geschichte der Juden zeigt, können die Israelis auch ganz schnell nur auf sich allein gestellt sein. Die Atombombe ist daher nur die Konsequenz dieser Überlegung. Um ein Wettrüsten zu vermeiden hat die israelische Regierung bisher auch nie offiziell den Besitz ihrer Atomwaffen bestätigt. Bis Ehud Olmert dies im deutschen Fernsehen auf Sat1 unüberlegt angedeutet hat. Das war leider ein großer Fehler, weil nun andere Staaten nachziehen wollen. |
| Evillight | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]...Wieso ist zB Hessen nicht genauso stark bewaffnet wie Israel ?... [/B][/QUOTE] Weil wir uns in dieser Hinsicht nie verplappert haben! ;) Aber mal so nebenbei. Die Drohung mit Atomwaffen macht eigentlich nur Sinn, wenn der Gegner weiss, dass man sie hat. Oder wollte Israel diese erst im Rahmen eines konventionellen Schlagabtausches als Überraschung bringen? Die arabischen Staaten hätten wohl auch unabhängig von Israel nach dem großen Kernspalter gesucht, allein, weil die Amerikaner sonst mal uneingeladen vorbeischauen könnten. |
| Demon17 | Der Unterschied zwischen Israel und dem Iran ist ja, dass Israel nicht das Existenzrecht des Iran verneint und der iranische Präsident "die Juden ins Meer treiben will". Bei solchen Drohungen darf man sich über Präventivmaßnahmen nicht wundern. Auch die Araber, die eine erneute iranische Dominanz befürchten, drängen darauf. |
| weisskreutz | [QUOTE] [i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] Lag Dimitroff denn mit seiner Beobachtung falsch ? [/QUOTE] Aber selbstverständlich war das falsch. Seine These war ja gerade die haltlose Behauptung, dass der Faschismus die blablabla des Finanzkapitals seien. Es ist ja eine rein stalinistische These, die die zwei höchst unterschiedliche Ideologien Faschismus und Kapitalismus, als eines sehen will, nur weil sie beide Konträr zum Bolschewismus standen. [QUOTE]Sind die gegenwärtigen und geplanten Aktionen der NATO, denn nicht die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals, ... [/QUOTE] Selbst wenn dem so wäre, so wäre es ja kein Faschismus. Es wäre- wie gesagt- eine Interpretation, die nur im Stalinismus Gültigkeit hätte. Für einen Stalinisten habe ich dich bisher aber nie gehalten. [QUOTE]Wenn du deine Augen nicht gebrauchst um zu sehen, dann wirst du sie brauchen um zu weinen ! (Frei nach Sartre)[/QUOTE] "Das Schwarzbuch des Kommunismus"... Sieh hin, und weine, Ronin. Sieh hin und weine... (Im Gegensatz zu der danach von "kreativen" Linken ausgelöste Schwarzbuch-Welle zu jedem Scheiß der Links nicht passt (USA, Kapitalismus, Markenfirmen und sogar ganz allg. zum "Lauf der Welt"), ist dieses Buch auch von der UN selbst als Quelle für die Bewertung marxistischer Massenmorde herangezogen worden.) |
| weisskreutz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i] @Andere: Wäre es möglich, beim Thema zu bleiben? - Dimitroff. Muss das wirklich sein? [/QUOTE] Hast Recht. Das Thema ist zu genüge im Sozialismus-Thread behandelt worden. Darf gern mal wieder reaktiviert werden- der Thread ;) Zu Israel: Ich meine, dass die Atomsprengköpfe Israel vor einem "großen" Krieg schützen. Jom-Kippur war da m.A.n. der letzte dieser Art Krieg, in den Israel verwickelt war. Das Engagement im Libanon in den 80ern war lediglich eine Einmischung in einen Bürgerkrieg, der Israel selbst nicht unmittelbar existenziell bedroht hat, und alle weiteren Kriege waren asymetrische Konflikte. Da man nicht weiß in welche Richtung sich die umliegenden arabischen Staaten entwickeln werden, könnte die nukleare Bewaffnung Israels wichtig bleiben. Den Aspekt der mangelnden strategischen Tiefe Israels halte ich für besonders bedeutsam, den der 6-Tage-Krieg (der als einziger echter Präventivkrieg der neueren Geschichte gilt), musste ja deshalb geführt werden, weil die arabische Koalition, hätte sie den ersten Schlag geführt, binnen eines Tages weite Teile Israels hätte besetzen können. |
| Ronin76 | [QUOTE]Der Sechstagekrieg und der Jom-Kippur-Krieg sind seit über 40 Jahre Geschichte. In diesem Zeitraum hat sich beispielsweise die ägyptische Bevölkerungsanzahl um ca. 45 Millionen erhöht, die der israelischen nur um 6 auf 7 Millionen. In Syrien ist die Bevölkerung im selben Zeitraum um 12 Millionen angewachsen. In Saudi Arabien um 20 Millionen. In Jordanien um 5 Millionen. Im Irak um 16 Millionen. In allen anderen anderen arabischen Staaten sieht es ähnlich aus. [/QUOTE] Das sind Zahlen die rein gar nichts über militärische Machtverhältnisse aussagen. [QUOTE] Nicht nur die Bevölkerung der umliegenden arabischen Staaten sind gewachsen, sondern im gleichen Maße auch deren Militärausgaben. Gegen ein Land wie Ägypten hätte Israel heute nur eine geringe Chance.[/QUOTE] Ein Staat kann auch alte, kaputte Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg kaufen. Militärausgaben sind daher nur ein grober Indikator. Israel hat eine der modernsten und bestausgebildetsten Armeen auf der ganzen Welt, mit einer sehr hohen Anzahl an ausgebildeten Reservisten, also ähnlich wie in der Schweiz, nur ein paar Nummern größer. Beiden Staaten habe ungefähr gleich viele Einwohner und lassen sich daher ganz gut miteinander vergleichen: ________Soldaten___Reservisten___Militärbudget (US Dollar)__Militärbudget in % des BIP Schweiz__174.000_____19.535______3.421.000.000__________0,9% Israel____168.000____445.000______7.500.000.000__________7,3% Ägypten__450.000_____keine_______2.400.000.000__________3,4% Laut Wikipedia gelten die Streitkräfte Israels allgemein als die schlagkräftigsten des Nahen Ostens, und es gibt in Israel auch eine Wehrpflicht für Frauen, was die militärische Bedeutung dieses Staates unterstreicht: Frauen 1,75 Jahre, Männer 3 Jahre ! [QUOTE] Viele Deutsche nehmen es den Juden aber seltsamerweise übel, dass sie einen solch starken Verbündeten haben. Wie gesagt, sie nehmen einerseits die Wehrhaftigkeit der Israelis übel, andererseits die Atomwaffen und zudem die internationale Unterstützung. Jeder einzelne Punkt sorgt für die Sicherheit und Lebensfähigkeit Israels und jeder einzelne Punkt wird vom durchschnittlichen Deutschen abgelehnt. Wieso wohl? [/QUOTE] Weil sich Israel im Land Palästina befindet und dieses Land völkerrechtswidrig besetzt hält. Die einheimische Bevölkerung, die Palästinenser, wurden in Ghettos mit äußerst mangelhafter Nahrungs-, Trinkwasser und Stromversorgung inhaftiert. Juden behandeln Palästinenser und Araber teilweise ähnlich und sogar noch schlimmer, wie Deutsche in jüngster Zeit, Juden behandelt haben. Mitarbeiter der Springer-Presse und andere zionistische Medien, haben sich vertraglich dazu verpflichtet, nichts negatives, und nur Gutes über Israel zu schreiben, produzieren also typische Propaganda. Viele Palästinenser würden heute sogar eine Zwei-Staaten Lösung akzeptieren, nur die Zionisten welche in Israel herrschen, sind schon seit immer dagegen und demonstrieren dies zB aktiv durch äußerst provokante Siedlungsbauten. [QUOTE]Um ein Wettrüsten zu vermeiden hat die israelische Regierung bisher auch nie offiziell den Besitz ihrer Atomwaffen bestätigt. Bis Ehud Olmert dies im deutschen Fernsehen auf Sat1 unüberlegt angedeutet hat. Das war leider ein großer Fehler, weil nun andere Staaten nachziehen wollen.[/QUOTE] Für das Wettrüsten war die Aussage von Olmert wohl eher unbedeutend, es gibt ja auch noch gut informierte Geheimdienste und andere Informationsquellen. |
| Ronin76 | [QUOTE] Sind die gegenwärtigen und geplanten Aktionen der NATO, denn nicht die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals, ... --- Selbst wenn dem so wäre, so wäre es ja kein Faschismus. Es wäre- wie gesagt- eine Interpretation, die nur im Stalinismus Gültigkeit hätte. Für einen Stalinisten habe ich dich bisher aber nie gehalten. [/QUOTE] Nix hat ja recht, man braucht dazu die Dimitroff These nicht unbedingt. Wäre dir denn die propagandistische Definition aus der "La Dottrina Del Fascismo", vom Erfinder des Faschismus, Benito Mussolini, lieber ?: [QUOTE] Der Faschismus sei demnach das Produkt und zugleich die Antithese zum "kraftlosen und materialistischen Positivismus" des bürgerlichen 19. Jahrhunderts. Faschismus entspringe dem Fluss der Gegenbewegung. Er gewinne sein Wesen aus der Gegensätzlichkeit zu jenen Strömungen, die sein Aufkommen bewirkt hätten. Unverkennbar ist der Einfluss der Philosophie von Georges Sorel, insbesondere in der antiindividualistischen Stoßrichtung des Werkes. In der hier von Mussolini dargelegten Vorstellung, dass das Leben für den Faschisten ein einziger "Kampf" sei, manifestieren sich die sozialdarwinistischen Wirkungskräfte auf den Faschismus. Ethische Begründungen finde der Faschist in den Entitäten der natürlichen Ordnungen der Familie, Gemeinschaft und Nation. Über all diesen Gliederungen stehe der Staat als letztgültige Vollendung menschlichen Wollens. Der Staat verkörpere in sich alle Möglichkeiten individuellen Lebens: "Der faschistische Staat als Zusammenfassung und Vereinheitlichung aller Werte gibt dem Leben des ganzen Volkes seine Deutung, bringt es zur Entfaltung und kräftigt es." In dieser Lehre eines totalitären Staates, die in einem straff korporativ-hierarchisch gegliederten Staatsaufbau mit einem Diktator an der Spitze verwirklicht werden soll, seien die durch den Willen zur Tat freigesetzten Synergien der Volksmasse inbegriffen. Die Ingredienzien des faschistischen Erfolgsrezeptes, die Kardinaltugenden der Bewegung seien "Kampf und Arbeit". Mittels dieser soll der Weg zur "höchsten Staatsform", jener nämlich mit der höchsten Machtherrlichkeit, dem Reich, bereitet werden. Die Erneuerung des antiken Imperium Romanum wird als nationaler Mythos und Zentrum des faschistischen Staatsgedankens sichtbar. Jede Anschauung, die sich dem Allmachtsanspruch des Staates widersetzt und den gesellschaftlichen Interessenausgleich über einen anderen Weg als das staatliche Diktat zu erreichen trachtet, müsse bekämpft werden. Die Ideen des Pazifismus, Liberalismus, Parlamentarismus und Sozialismus werden als Entgleisungen des "demoliberalen" 19. Jahrhunderts abgelehnt, da sie dem einzelnen Menschen eine Bedeutung beimäßen, die ihm laut Mussolini nicht zusteht. [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Geist_des_Faschismus[/url] [/QUOTE] Er soll ja auch behauptet haben, daß Faschismus die Verschmelzung von Großkapital und Staat ist. Tanz den Mussolini oder tanz den Adolf Hitler ? ;) |
| weisskreutz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] Nix hat ja recht, man braucht dazu die Dimitroff These nicht unbedingt. Wäre dir denn die propagandistische Definition aus der "La Dottrina Del Fascismo", vom Erfinder des Faschismus, Benito Mussolini, lieber ?:[/QUOTE] Aber sicher! [QUOTE]Er soll ja auch behauptet haben, daß Faschismus die Verschmelzung von Großkapital und Staat ist. Tanz den Mussolini oder tanz den Adolf Hitler ? ;) [/QUOTE] Nicht ganz. Es geht, um die Versöhnung von Arbeit und Kapital unter staatlicher Regie. Im Faschismus regiert nicht das Kapital den Staat, wie du oft und gerne behauptest, sondern der Staat regiert das Kapital (und auch die Arbeit). Du hast ja selbst vom "korporativ-hierarchischen Staatsaufbau" gelesen. Bedeutet im Bezug auf Arbeit und Kapital: Sowohl Arbeiter, als auch Kapital bilden jeweils eine Körperschaft (Corporatio), die ihre gegenseitigen Positionen zu vereinbaren suchen. Darüber steht der Staat bzw. der Diktator und seine Partei. Er vermittelt zwischen den beiden, und wenn nötig diktiert er (Diktator), die Bedingungen. Das nennt sich "Korporatismus von oben" bzw. "Klassischer Korporatismus". [QUOTE]Vor allem der klassische Korporatismus wird von Wirtschaftsliberalen als eine staatlich kontrollierte Planwirtschaft angesehen, deren Unterschied zur kommunistischen Planwirtschaft nur darin bestehe, dass die ursprünglichen Unternehmer nicht enteignet, sondern in das Plansystem integriert werden. Dadurch ergeben sich staatlich geschützte Kartelle, wodurch Wohlfahrtsverluste gegenüber einem freien Markt entstehen. [/QUOTE](siehe Wiki) Faschismus versteht sich als "Dritten Weg", der sowohl Freien Markt, als auch Klassenkampf ablehnt. Historisch ist er Ende des 19. Jhds. entstanden- aus der sozialistischen Bewegung... Marx lehnten sie hingegen ab. |
| Lazerta | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]Ein Staat kann auch alte, kaputte Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg kaufen. Militärausgaben sind daher nur ein grober Indikator. Israel hat eine der modernsten und bestausgebildetsten Armeen auf der ganzen Welt, mit einer sehr hohen Anzahl an ausgebildeten Reservisten, also ähnlich wie in der Schweiz, nur ein paar Nummern größer.[/QUOTE]Stört dich die Stärke Israels? Hättest du lieber wehrlose Juden? [QUOTE]Weil sich Israel im Land Palästina befindet und dieses Land völkerrechtswidrig besetzt hält.[/QUOTE]Scheiss auf das Völkerrecht, mögen sich die Juden zugegebenermaßen manchmal denken. Doch was nützt einem das kodifizierte Recht, wenn man trotz Beachtung dieser am Ende tot ist? Jedes Recht ist nutzlos, wenn es die ureigensten Sicherheitsinteressen nicht berücksichtigt. Die Palästinenser könnten jederzeit in Freiheit und Sicherheit leben, wenn sie nur endlich und endgültig die Waffen niederlegen würden. Wenn dagegen die Israelis ihre Waffen niederlegen, wird es ihr Untergang sein. Außerdem: Hätten die Deutschen zu Zeiten von Nazideutschland es nicht auf die Vernichtung der Juden abgezielt, gäbe es heute kein Israel. Bist du dir dessen bewusst? Ich finde es befremdlich wenn deutsche Nachfahren meinen den Juden vorzuschreiben zu müssen wie sie heute zu leben haben. Umso befremdlicher, wenn jene "Ratschläge" das Leben und die Sicherheit ihrer ehemaligen Opfer tangieren und somit für diese existenzielle Folgen haben könnten. [QUOTE]Juden behandeln Palästinenser und Araber teilweise ähnlich und sogar noch schlimmer, wie Deutsche in jüngster Zeit, Juden behandelt haben. [/QUOTE]Im Propagandafilm der Nazis wurden Juden immerhin noch mit Ratten verglichen. Ratten sind hierbei keine Massenmörder. Im deinem Beitrag vergleichst du nun Juden mit Nazis. Wenn ich einen Israeli fragen würde, welche antisemitischen Vergleich er wählen würde wenn er müsste, würde er sich garantiert für den der Nazis entscheiden und deine "Feststellung" ablehnen. Dein Vergleich hinkt gewaltig und dient nur der Verächtlichmachung mittels Propaganda. [QUOTE]Mitarbeiter der Springer-Presse und andere zionistische Medien, haben sich vertraglich dazu verpflichtet, nichts negatives, und nur Gutes über Israel zu schreiben, produzieren also typische Propaganda.[/QUOTE]Die Abwesenheit von Agitation in den Zeitungen der Springer-Presse gegen einen Staat wie Israel, bedeutet keine Hörigkeit des Mediums gegenüber selbigen. Es [URL=http://www.welt.de/debatte/die-welt-in-worten/article13662345/Gaza-ist-zu-einem-vergessenen-Land-geworden.html]gibt[/URL] sie, die kritischen Kommentare. Und Informationen, welche Israel schlecht aussehen lassen, werden dem Leser auch nicht [URL=http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13695330/Israel-antwortet-auf-Unesco-Entscheidung-mit-Siedlungsbau.html]verschwiegen[/URL]. Deine Bemerkung, die Medien in Deutschland wären zum Teil von Juden gesteuert, ist somit schlicht nicht wahr. |
| Waldemar | [QUOTE]Ich finde es befremdlich wenn deutsche Nachfahren meinen, den Juden vorzuschreiben zu müssen, wie sie heute zu leben haben.[/QUOTE] Ich finde die Juden befremdlich und dich noch mehr. Und waren es nicht die Juden die ständig unsern Nachfahren erzählten wie wir UNS zu verhalten haben?.. Scheiss auf die Juden.. den sie müssen sich wirklich nicht wundern, wenn man auf fremden Terotorium siedelt. Wenn einer den Frieden massiv gefährted, dann war das immer die jüdische Siedlerpolitik. Dieser Konflikt wird auch irgendwann eskalieren. Will Israel die Eskalation so weit treiben, um dadurch einen Angriff des Iran über die Hisbollah zu provozieren? Für mich nur eine Frage der Zeit.. und die Juden targen daran ein große Mitschuld. |
| weisskreutz | Naja, die sog "Palästinenser", die sich ja erst seit den 60ern so nennen, waren jetzt auch nicht gerade Ureinwohner. Tatsache ist, dass es vor der zionistischen Bewegung in Palästina nur sehr wenige Einwohner gab: v.a. Beduinen, christl. Araber und eben Juden. Als die ersten jüdischen Emigranten Ende des 19. Jhds nach Palästina kamen, und das Land urbar machten, welches vorher nichts als eine Steinwüste war, kamen in diesen- damals noch zum Osmanischen Recih gehörenden- Teil der Welt auch mehr und mehr Araber, um ebenfalls von dem neuen Reichtum zu profitieren. Die meisten Araber sind selbst erst im 19./20. Jhd zugewandert, und haben sich erst unter der PLO in den 60ern zu einem "Volk" erklärt. Die "echten" Ureinwohner sind die Beduinen, welche sich selbst nicht als Palästinenser bezeichnen. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B] Weil sich Israel im Land Palästina befindet und dieses Land völkerrechtswidrig besetzt hält. [/B][/QUOTE] Ähnlich wie die Türken, die, ursprünglich aus Mittelasien stammend, seit 1000 Jahren das vormals byzantinisch-christliche Kleinasien und seit 560 Jahren Konstantinopel "besetzt" halten, oder die Nachfahren der Europäer, die Australien und Amerika "besetzt" halten, oder die Russen, die Sibirien "besetzt" halten. Es gibt kein Volk, das vom lieben Gott dahin gesetzt wurde, wo es heute lebt. Verfolgt man die Entstehung der heutigen Nationen zurück, dann stößt man überall auf Krieg und Eroberung. Das gilt besonders für die islamische Welt. Wie schon gesagt wurde: Die arabischen "Palästinenser" sind weit davon entfernt, als Ureinwohner gelten zu können. Die Region wurde erst im 7. Jahrhundert von Kalif Umar I. gewaltsam erobert. Im Mittelalter gab es dann zeitweise die Kreuzfahrerstaaten, ab dem 16. Jahrhundert stand die Region unter osmanischer Fremdherrschaft. Eine palästinensiche Nation hat es nie gegeben. Und eines dürfte klar sein: Es waren die ambitionierten Juden, die eine armselige, dünn besiedelte Wüstengegend in ein blühendes Land verwandelt haben. [quote]Juden behandeln Palästinenser und Araber teilweise ähnlich und sogar noch schlimmer, wie Deutsche in jüngster Zeit, Juden behandelt haben. [/quote] Nein, das ist Unsinn. |
| Elementarsatz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i] [B]Ich finde die Juden befremdlich und dich noch mehr. Und waren es nicht die Juden die ständig unsern Nachfahren erzählten wie wir UNS zu verhalten haben?.. [/B][/QUOTE] Jaja, diese bösen zionistischen Zeitreise-Juden, die ständig unseren Nachfahren Vorträge gehalten haben :( Davon abgesehen - wovon redest du? |
| Lazerta | [QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i] [B]Scheiss auf die Juden.(...)Wenn einer den Frieden massiv gefährted, dann war das immer die jüdische Siedlerpolitik. Dieser Konflikt wird auch irgendwann eskalieren. (...) und die Juden targen daran ein große Mitschuld. [/B][/QUOTE] Ich bin ein großer Freund der Meinungsfreiheit und finde es sehr löblich, dass das Nachtwelten-Forum auch klaren Antisemiten Raum zur Aussprache lässt. Die Antisemiten demaskieren sich dann durch ihr Gerede ganz von selbst als Idioten. Und das meine ich ohne Ironie! Nur woher kommt dieser plötzliche Richtungswechsel im NW-Forum? Also ja doch! Wir sollten es mit der freien Meinungsäußerung ein wenig amerikanischer handhaben. |
| Seneca | Das mit der Meinungsfreiheit ist so eine Sache. Aus einer gewissen "Szenetradition" (provokativ unpolitisch) lassen wir mitunter auch deviante und provokative Meinungen hier stehen, aber treibt es nicht auf die Spitze...die Zeit des wilden Internets ist auch hier vorbei. Fehlt nicht mehr viel und hier ist dicht. |
| MephistoX | kleine Anmerkung zum Thema Juden/Israel. Israel ist eine 'künstlich' geschaffene Nation, was mit einem Grenzvertrag zwischen Franzosen und Engländern zur Kolonialzeit zusammenhängt. Später, kurz vor dem Abzug der Engländer, wurden dann den heutigen Palestinänsern und Israelis bestimmte Gebiete Israels zugesprochen. Allerdings wollten die Israelis das nicht auf sich beruhen lassen, und haben einen Großteil des Landes, das den Palestinänser zugeteilt war, wieder erobert und die Einwohner vertrieben. Daher ist es doch nur rechtens, dass die Palestinänser einen eigenen Staat fordern. Die Juden haben sich schon einiges rausgenommen und das merkt man auch heute noch, aber das heißt noch lange nicht, dass man hier antisemitische Reden halten muss. Mir ist ein starkes Israel, auch wenn es arrogant ist, lieber, als wenn wieder paar Millionen Juden abgeschlachtet werden. Nehmt lieber mal die Christen oder Muslime dran, das würde ich als ausgleichende Gerechtigkeit feiern. Um mal zum Thema Iran zurückzukommen: Für solche Aggressorstaaten gibt's doch schließlich Atomwaffen, und im ernst, wer in der Welt interessiert sich schon für Iran? Einfach weg mit und fertig. Und am Ende stellt man es als fehlgeschlagenenen Atomversuch der Iraner dar, nachweißen kann das dann auch keiner mehr. :D |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von MephistoX [/i] [B] Für solche Aggressorstaaten gibt's doch schließlich Atomwaffen, und im ernst, wer in der Welt interessiert sich schon für Iran? [/B][/QUOTE]Hat man vom Irak oder von Afghanistan auch mal gesagt. Übrigens schießt seit gestern auch Pakistan quer und will nicht mehr mitmachen...Pakistan hat heute jeglichen Transit zur versorgung der ISAF unterbunden...Neue Taktik: man hungert die NATO in A-stan jetze aus...und Pakistan ist legitime Atommacht. Iran ist gerade dabei sich zur größten Regionalmacht am Golf zu entwickeln...da kann keine Rede mehr sein von "wen interessierts" was die NATO wirklich fürchtet is eine Allianz zwischen Pakistan und Iran (Land der Arier)...und beide sind keine arabischen Staaten. Der Iran zählt zu den 20 bevölkerungsreichsten und größten Staaten der Welt hat ein relatives BIP von umgerechnet 888.355 Mrd. US$ udn ist mittlerweile ein militarisches Schwergewicht mit moderner Kapazität. Zudem liegt das Kernland des Iran hinter einer natürlich Hochgebirgsfestung die eine Landinvasion praktisch auschließt und es der eigenen Luftabwehr eher leichter macht. Der Iran hat z.B. seine [url=http://www.youtube.com/watch?v=gJV7yzKV82I&feature=related]S200 Systeme[/url] EIGENHÄNDIG kampfwertgesteigert um seine Atomanlagen gegen Cruise Missiles and Kampfbomber abzusichern. Und das wichtigste und furchteinflösenste am Iran...Der Iran kann aufgrund seiner geographischen Lage die ganze Welt abwürden da man die [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fe_von_Hormus]Strasse von Hormus[/url] ganz leicht abriegeln kann...da kommt dann kein Tanker mehr durch. Wenn schon ein paar Somalische Piraten am Horn so ein Probölem sind, dann ist einem, wohl klar was die Iranische Marine mit ihren Lenkwaffenschnellbooten und U-Booten anrichten kann. Im Falle eines Krieges gegen den Iran könnten dieser mit eine handvoll seiner [url=http://en.wikipedia.org/wiki/Kilo_class_submarine]Kilo Klasse U-Boote[/url] bzw. den selbst entwickelten Klein-U-Booten der Welt mindestens 45 Tage lang den Ölhahn abdrehen. |
| Lazerta | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Der Iran hat z.B. seine [url=http://www.youtube.com/watch?v=gJV7yzKV82I&feature=related]S200 Systeme[/url] EIGENHÄNDIG kampfwertgesteigert um seine Atomanlagen gegen Cruise Missiles and Kampfbomber abzusichern.[/B][/QUOTE] Die Allahu Akbar-Rufe am Ende des Videos zeigen, dass die Iraner hierüber sichtlich stolz sind. Ich glaube aber mittlerweile, dass es unklug wäre die iranischen Atomanlagen zu zerstören. Dies jedoch nur unter der Voraussetzung, dass es den Israelis in naher Zukunft gelingt, jede Art von Trägerraketen bereits in der Luft mit einer Trefferquote von 100% zu zerstören. Das Iron Dome ist hoffentlich erst der Anfang. |
| Demon17 | Man sollte vielleicht die Russen nicht ganz vergessen. Die regen sich jetzt schon über die Sanktionen gegen Syrien auf, weil dieses Land ein guter Kunde ist und verlegen Marineeinheiten in die Region um eventuelle Einsätze a la Lybien zu verhindern. Es war halt ein Fehler den Irak anzugreifen. Der Iran wäre wohl das lohnendere Ziel gewesen. Was die Straße von Hormus betrifft, falls Russland still hält dürfte es kein Prolem sein sämtliche iranischen Marineeinheiten innerhalb von Tagen kampfunfähig zu machen. Allerdings, wer soll so einen Krieg bezahlen? Das Problem mit den Piraten besteht auch nur, weil diese nicht an Land angegriffen werden dürfen. Es will halt niemand einen Krieg in Somalia. Es wäre militärisch kein Problem die Piratennester an der Küste zu entvölkern. |
| Ronin76 | @weisskreutz [QUOTE] Nicht ganz. Es geht, um die Versöhnung von Arbeit und Kapital unter staatlicher Regie. Im Faschismus regiert nicht das Kapital den Staat, wie du oft und gerne behauptest, sondern der Staat regiert das Kapital (und auch die Arbeit). Du hast ja selbst vom "korporativ-hierarchischen Staatsaufbau" gelesen. Bedeutet im Bezug auf Arbeit und Kapital: Sowohl Arbeiter, als auch Kapital bilden jeweils eine Körperschaft (Corporatio), die ihre gegenseitigen Positionen zu vereinbaren suchen. Darüber steht der Staat bzw. der Diktator und seine Partei. Er vermittelt zwischen den beiden, und wenn nötig diktiert er (Diktator), die Bedingungen. Das nennt sich "Korporatismus von oben" bzw. "Klassischer Korporatismus". [/QUOTE] Das ist Augenwischerei, da Kapital und Staat zusammen gehören und das Kapital den Staat, also dessen Politik, Gesetze, Beamte und Soldaten kontrolliert. In der BRD sind zB die Ausschüsse des Bundestags, also dort wo der Großteil der politischen Arbeit stattfindet, voll von kapitalistischen Vertretern, welche ihre Interessen diktieren. Sie sind also die Diktatoren. Mussolini und Hitler waren Marionetten des Kapitals, und Faschismus ist nichts weiter als eine kapitalistische Ideologie, um die wahren Machthaber zu verschleiern. Marx nannte es den Überbau, bezog dies allerdings auf alle Ideologien. Wenn du schon Mussolini´s Faschismus erklärst, solltest du auch erwähnen, daß er ein großer Propagandist war, der sein Konzept in ein gutes Licht rücken wollte, und dabei nicht immer bei der Wahrheit blieb. [QUOTE]Faschismus versteht sich als "Dritten Weg", der sowohl Freien Markt, als auch Klassenkampf ablehnt. Historisch ist er Ende des 19. Jhds. entstanden- aus der sozialistischen Bewegung... Marx lehnten sie hingegen ab.[/QUOTE] Mussolini kam 1922 an die Macht, ich kenne keine Quelle die belegt, daß der Begriff des Faschismus schon im 19. Jhdt existiert hätte. Genausowenig entstand Faschismus aus der sozialistischen Bewegung, welcher er feindlich gegenüber stand. Der Dritte Weg bezieht sich nicht nur auf Faschismus, sondern war damals ein gängiger Begriff für alle Ideologien, welche weder kapitalistisch noch sozialistisch eingeschätzt wurden. Sie sind jedoch prinzipiell zum Scheitern verurteilt, da es eben schlechte Kompromisse bleiben, welche zu ernsthaften Konflikten führen. Der Dritte Weg BRD ist ja inzwischen auch so gut wie gescheitert, es ist nur noch nicht offiziell. Hier hat nun doch wieder der Faschismus die Oberhand erkämpft. [QUOTE]Die "echten" Ureinwohner sind die Beduinen, welche sich selbst nicht als Palästinenser bezeichnen.[/QUOTE] Wann war das ? Es hatte zuvor niemand von Ureinwohnern geschrieben, es ging um die Gruppierungen, welche direkt vor der jüdischen Großinvasion das Land besiedelten, und dann mit Gewalt durch Briten und Juden vertrieben wurden. [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Nakba[/url] @Lazerta [QUOTE]Stört dich die Stärke Israels? Hättest du lieber wehrlose Juden?[/QUOTE] Mich stören einmal die Atomwaffen, und andererseits wie Israel mit Palästinensern und Gaza-Hilfsflotten umgeht. Das hat nichts mit Juden zu tun, da in Israel auch 20% Araber und 4,4% andere Ethnien leben. Der prozentuale jüdische Anteil nimmt übrigens ab, von daher sollten die Juden dort mal ihre Konfrontationsstrategie überdenken, sonst sind sie am Ende selbst Diejenigen, welche in von ihnen erschaffenen Ghettos wie dem Gaza-Streifen enden. Nicht das ich ihnen das wünschen würde, aber das Prinzip der Ressonanz ist dort offensichtlich nur einseitig bekannt. [QUOTE] Die Palästinenser könnten jederzeit in Freiheit und Sicherheit leben, wenn sie nur endlich und endgültig die Waffen niederlegen würden. Wenn dagegen die Israelis ihre Waffen niederlegen, wird es ihr Untergang sein.[/QUOTE] Das ist eine unsinnige Logik und bloße Spekulation. Israel hatte es meiner Kenntnis nach nie ernsthaft versucht, und ist auch zu sehr vom jüdischen Herrenmenschdenken beeinflusst (Auserwähltes Volk und so). [QUOTE] Hätten die Deutschen zu Zeiten von Nazideutschland es nicht auf die Vernichtung der Juden abgezielt, gäbe es heute kein Israel. Bist du dir dessen bewusst? [/QUOTE] Kleine Nachhilfe in zionistischer Geschichte: Theodor Herzl ist 1904 gestorben, also weit vor dem Dritten Reich. Hitler war nicht zufällig an die Macht gekommen*, und wer hatte letztendlich für Israel den Boden geebnet ? Die Alliierten, besonders die Briten, welche Palästina schon seit dem Ende des Ersten Weltkriegs besetzt hielten. Natürlich rein zufällig... Die Weichen für den Judenstaat Israel wurden also schon lange vor Hitler gestellt, dazu wären prinzipiell gar keine Nazi nötig gewesen, man konnte es damit jedoch im Nachhinein, wie deinereins, argumentativ rechtfertigen, aber es bleibt ein Scheinargument. Der Konflikt zwischen Arabern/Palästinensern und Juden begann erst mit der Gründung von Israel, also gleich nach dem Ersten Weltkrieg. *[URL=http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Wer_finanzierte_Hitler]Wer finanzierte Hitler[/URL] [URL=http://www.youtube.com/watch?v=wM2S0L6xW5c&feature=related]10 min dreckige Wahrheit über die Gründung Israels[/URL] [QUOTE]Ich finde es befremdlich wenn deutsche Nachfahren meinen den Juden vorzuschreiben zu müssen wie sie heute zu leben haben. Umso befremdlicher, wenn jene "Ratschläge" das Leben und die Sicherheit ihrer ehemaligen Opfer tangieren und somit für diese existenzielle Folgen haben könnten.[/QUOTE] Ach ja, die gute alte Nazikeule, sie wird nur langsam stumpf. Weder waren Juden meine ehemaligen Opfer, noch die meiner Vorfahren, noch betrachte ich mich als Deutschen, zumal meine Vorfahren nicht nur im heutigen deutschen Gebiet ansässig waren. Ich bin also auch Nachfahre von Flüchtlingen des Zweiten Weltkriegs. Ich schreiben den Juden nichts vor; könnte und würde es auch gar nicht wollen. Aber ich würde mal behaupten, daß Sicherheit nicht durch Gewalt geschaffen wird. [QUOTE] Im Propagandafilm der Nazis wurden Juden immerhin noch mit Ratten verglichen. Ratten sind hierbei keine Massenmörder. Im deinem Beitrag vergleichst du nun Juden mit Nazis. Wenn ich einen Israeli fragen würde, welche antisemitischen Vergleich er wählen würde wenn er müsste, würde er sich garantiert für den der Nazis entscheiden und deine "Feststellung" ablehnen. Dein Vergleich hinkt gewaltig und dient nur der Verächtlichmachung mittels Propaganda. [/QUOTE] Den Bezug zu Ratten und Massenmördern hast du ganz selbst erstellt, so auch den Vergleich zwischen Juden und Nazis. Ich weiß jedoch von mindestens einem Fall, wo ein israelischer Soldat einem palästinensischen Kind, rein aus Haß, mal eben so den Arm gebrochen hatte. Laut der Aussage dieses Soldaten ist das dort Alltag. Israelische Soldaten genießen ihre omnipotente Macht im Grenzgebiet und leben sie auch aus. Andere Beispiele hatte ich ja schon früher genannt, werde aber auch nach Neuen Ausschau halten um das zu untermauern. [URL=http://www.youtube.com/watch?v=YEnjnzdlmAg&feature=related]Gibt es solche Bilder auch über gewalttätige Palästinenser ?[/URL] [URL=http://www.youtube.com/watch?v=TkCBK4-5tRI&feature=related]Junge Israelin gibt zu Faschistin zu sein[/URL] |
| Demon17 | [QUOTE]Gibt es solche Bilder auch über gewalttätige Palästinenser ? [/QUOTE] Klar, allerdings was bleibt schon übrig von einer Selbstmorattentäterin, die sich in der Pizzeria auf einem Kindergeburtstag in die Luft sprengt? Aber es gaht ja um den Iran. Der Westen befürchtet nun, dass bei einem Angriff auf den Iran, dieser sich mit terroristischen Mitteln wehren wird. Also amerikanische Einrichtungen in Deutschland angreift zum Beispiel. Das kann eine ganz üble Sache werden. Allerdings sollten die Sicherheitsbehörden bei der Vorwarnzeit das Schlimmste verhindern können. |
| Waldemar | [QUOTE]sich mit terroristischen Mitteln wehren wird. Also amerikanische Einrichtungen in Deutschland angreift zum Beispiel. Das kann eine ganz üble Sache werden. Allerdings sollten die Sicherheitsbehörden bei der Vorwarnzeit das Schlimmste verhindern können.[/QUOTE] Schon lange relativiert und nichts weiter als Propaganda... Am Abend erklärte die Bundesanwaltschaft dann, sie führe ein Ermittlungsverfahren gegen einen Beschuldigten wegen des „Verdachts der Agententätigkeit zu Sabotagezwecken“. Bei dem Beschuldigten habe eine Durchsuchung stattgefunden – dabei sei jedoch nichts gefunden worden, was den Anfangsverdacht hätte erhärten können. Ein Haftbefehl erging nicht. Der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, hatte bereits am Vormittag betont, es bestehe keine unmittelbare Gefahr. ... Anschlagspläne des Iran: Verwirrung über Anschlagspläne des Iran in Deutschland - weiter lesen auf FOCUS Online: [url]http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/anschlagsplaene-des-iran-verwirrung-ueber-anschlagsplaene-des-iran-in-deutschland_aid_689875.html[/url] Die USA sind wieder kriegsgeil und die Presse schürrt mal wieder Angst... @Lazerta Ich lasse mir von dir keinen Antisemitismus unterstellen und das Maul von dir schonmal garnicht. Aber wenn sich einer zum Idioten gemacht hat.. dann wohl du. Ansonsten verteile ich meinen Hass gleichmäßig auf viele Administrationen.. |
| weisskreutz | [QUOTE] [i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] Das ist Augenwischerei...[/QUOTE] Ach, Ronin... da zeigt sich wieder einmal dieser quasi-religiöse Dogmatismus. Es [u]muss[/u] Augenwischerei sein, weil ja sonst dieses in 150 Jahren aufwändig konstruierte, fragile Lügengebäude des Marxismus zusammenbricht... Nein, Ronin, das genau ist das Konzept des Faschismus. Und so ist es auch umgesetzt worden. Übrigens: Warum überhaupt Augenwischerei? Klassischer Korpratismus ist ein ganz eindeutig autoritäres Prinzip. Da wird auch nichts schöngelogen. Es ist wie es ist: autoritär. [QUOTE]...da Kapital und Staat zusammen gehören und das Kapital den Staat, also dessen Politik, Gesetze, Beamte und Soldaten kontrolliert. In der BRD sind zB die Ausschüsse des Bundestags, also dort wo der Großteil der politischen Arbeit stattfindet, voll von kapitalistischen Vertretern, welche ihre Interessen diktieren. Sie sind also die Diktatoren. [/QUOTE] Ich bin nicht von dieser wirklich saublöden Annahme ausgegangen, wir würden in einem Faschismus leben. Wenn ich von Faschismus spreche meine ich diesen auch, und nicht das, was Stalins Ideologen und deren geistige Nachfolger für einen solchen halten (um nochmal auf Dimitroff zu verweisen- man möge mir verzeihen). [QUOTE] Mussolini und Hitler waren Marionetten des Kapitals, und Faschismus ist nichts weiter als eine kapitalistische Ideologie, um die wahren Machthaber zu verschleiern. Marx nannte es den Überbau, bezog dies allerdings auf alle Ideologien.[/QUOTE] Wie man sieht, hat sich das Überbau-Konstrukt als absurd erwiesen. Schließlich verläuft der gesellschaftliche Mainstream (also die herrschenden gesellschaftlichen Gedanken) heutzutage in ganz anderen Bahnen, als die Gedanken derer, die du als herrschende Klasse zu identifizieren glaubst. Nach Marx müssten sich diese aber stark angleichen, und sogar fast identisch werden. Marx failed, so he became a prophet! Das mit Hinkel und Napoloni ist natürlich nur eine haltlose Behauptung, und wiederspricht jeder seriösen historischen Betrachtungsweise. Da aber jeder Marxist glaubt, die Geschichte würde ja sowieso von den angeblichen Faschisten geschrieben, hat das für ihn keinen Belang. Typisch linke Zirkelargumentation eben... [QUOTE]Wenn du schon Mussolini´s Faschismus erklärst, solltest du auch erwähnen, daß er ein großer Propagandist war, der sein Konzept in ein gutes Licht rücken wollte, und dabei nicht immer bei der Wahrheit blieb. [/QUOTE] Jeder erfolgreiche Politiker, der eine populistische Ideologie vertritt ist ein guter Propagandist (oder verfügt zumindest über welche). Natürlich musste er das Konzept in ein gutes Licht rücken- das ist Politik, weiß du?! Was ich oben beschrieben habe, war nicht von Mussolini oder Hitler vorgeschoben worden, sondern wurde so umgesetzt. [QUOTE]Mussolini kam 1922 an die Macht, ich kenne keine Quelle die belegt, daß der Begriff des Faschismus schon im 19. Jhdt existiert hätte.[/QUOTE] Und er fiel vom Himmel, oder was?? Ende des 19. Jhds. bildeten sich die [i]Fasci dei lavoratori[/i] und die [i]Fasci siciliani[/i]. Du bemerkst sicher schon die Bezeichnung "fasci". Das waren Arbeiterbünde, die dem Syndikalismus nahestanden, einer eindeutig sozialistischen Stömung also, die aber- wie erwähnt- nicht vom Marxismus beeinflusst war, sondern vielmehr aus dem Anarchismus stammt. Diese Bünde bildeten eine Art APO in Form von regionalen Gewerkschaften. Zu dieser Zeit war Mussolini übrigens noch Mitglied bei der Partito Socialista Italiano, aus der er später rausflog, weil er den Kriegseintritt Italiens im 1. WK befürwortete. Am 23. März 1919 fasste er- nach Absprache mit deren Führern- die Fasci dei lavoratori und die Fasci siciliani zur Bewegung der Fasci italiani di combattimento zusammen (die berühmten Schwarzhemden). In den Jahren 1921/22 traten auch viele der gewerkschaftlichen Landarbeiter-Verbände den Fasci bei. Diese Fasci traten dann den revolutionären Unruhen, die v.a. von Marxisten geführt wurden, entgegen. [QUOTE]Genausowenig entstand Faschismus aus der sozialistischen Bewegung, welcher er feindlich gegenüber stand.[/QUOTE] Wie du gesehen hast: Doch! [QUOTE]Der Dritte Weg bezieht sich nicht nur auf Faschismus, sondern war damals ein gängiger Begriff für alle Ideologien, welche weder kapitalistisch noch sozialistisch eingeschätzt wurden.[/QUOTE] Das ist auch heute noch so. Ändert nichts daran, dass sich der Faschismus als Dritten Weg verstand. Faktum. [QUOTE] Sie sind jedoch prinzipiell zum Scheitern verurteilt, da es eben schlechte Kompromisse bleiben, welche zu ernsthaften Konflikten führen.[/QUOTE] Welcher Kompromiss denn bitte? Über Faschismus gibt es zwei grundlegende Dinge zu wissen: 1.) Faschismus ist übel. 2.) Faschismus funktioniert besser, als Marxismus. Da kann man nicht sagen, es sei ein schlechter Kompromis, sondern nur, dass beide Extreme (und der Marxismus insbesondere) schlechte Ideen sind, die eines dritten, konkurrierenden Ansatzes bedürfen. Faschismus war schonmal besser als Marxismus, aber nicht so gut wie freier Markt, wegen der mangelnden persönlichen Freiheit. Besser als Freie Marktwirtschaft, ist dann eben die Soziale Marktwirtschaft, die sich überall wo sie praktiziert wird, auch in dieser schweren Weltkrise, als recht robust erweist. [QUOTE] Der Dritte Weg BRD ist ja inzwischen auch so gut wie gescheitert, es ist nur noch nicht offiziell.[/QUOTE] Er scheitert schon seit 1949, wenn man den Vertretern deiner Geisteshaltung glauben darf- kontinuierlich und zunehmend rasanter. Natürlich stürzen auch schon seit 1949 immer größere Bevölkerungsteile ins Elend... Naja, das scheint mir dann doch eher Glaubenssache zu sein. [QUOTE] Hier hat nun doch wieder der Faschismus die Oberhand erkämpft.[/QUOTE] Und da du das erkannt hast, und so mutig in die Welt trägst, lebst du sicher in einem Erdloch, von woaus du stündlich dein Leben riskierst, weil jederzeit dein Aldi-Stick geortet werden könnte, und dann grimmige Männer in hohen Schaftstiefeln diesen letzten tapferen Widerstandskämpfer aus seiner Koje zerren, und in das nächste Umerziehungslager verschleppen würden. Ja klar Ronin... Irgendwer hat mal gesagt: "Marxismus ist nichts anderes, als eine gewaltige Verschwörungstheorie." Die Paranoia, die das bei dir zwischenzeitlich erzeugt hat, lassen mich eigentlich nur noch den Kopf schütteln... |
| Ronin76 | Der Kalte Krieg ist wieder voll präsent, die Lage spitzt sich zu. Wer sich mit dem Iran anlegt, legt sich auch mit Rußland und China an, das Ganze könnte in einem dritten Weltkrieg eskalieren. Wie ich gerade lese, verlegt Rußland nun einen Marine-Kampfverband zu einen Stützpunkt an Syriens Küste. In der Nähe befindet sich schon seit ein paar Wochen der US-Flugzeugträger USS George H. W. Bush. Damit will Rußland einem Regimewechsel ala Libyen vorbeugen. Des weiteren wird überlegt, die Landversorgung für die afghanischen US-Truppen über ehemalige UdSSR Staaten zu unterbinden. Pakistan hat laut den aktuellen und vorsätzlichen Angriffen der NATO auf pakistanische Grenzstationen, bereits jegliche, auch zukünftige, logitische Versorgung für NATO-Truppen in Afghanistan untersagt und die Grenzen abgeriegelt. An den Grenzübergängen von Pakistan nach Afghanistan stauen sich nun zB Tanklastzüge. Syrien wird von Rußland auf den Verteidigungsfall gegen die Nordamerikanische Terrororganisation vorbereitet. Das mittelfristige Ziel ist ja bekannt: Iran. [url]http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/11/die-nato-gegen-pakistan.html[/url] [URL=http://maps.google.com/maps?q=syrien&hl=de&sll=37.0625,-95.677068&sspn=53.212719,79.013672&vpsrc=0&hnear=Syrien&t=p&z=5]Geographische Karte[/URL] |
| Seneca | Ups...die USA haben eine ihrer insgesamt nur 3 [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_Martin_RQ-170]RQ-170[/url] Sentinel über dem Iran verloren...irgendwie ist vieleicht doch was dran an der Behauptung der Iraner das die kampfwertsteigerung der S200 auch gegen Stealth funktioniert. Es ist auch möglich das der Iran die Drone schlicht gehackt und entführt hat, was eine noch katastrophalere Bedeutung hätte, denn dieses Umstand würde bisher ime ralös das wordt case Szenario angesehen da die USAF verstärkt auf Dronen setzen will. Das Dronendaten in der vergangenheit bereits an unbekannte Dritte ging ist seit Monaten bekannt, das US Dronennetzwerk ist wie man weis regelrecht virenverseucht. [url]http://www.wired.com/dangerroom/2011/10/virus-hits-drone-fleet/[/url] Die Drone ist niedergegangen und ist nun im Besitz der Iranischen Streikkräfte...wer die von Himmel holt kann auch B2 Bomber abschießen. Wie immer wenn US flieger vom Himmlel fallen faselt die USAF wieder mal von technischem versagen denn wie wir aus Afghanistan wissen können US Flugzeuge nicht abgeschossen werden...entgegenlautende Propagande zu verbreiten ist dienstlich untersagt. Alle abgestürzten US Flugzeuge werden seit 2003 immer unter "Ursache ungeklärt" geführt....wie damals bei den Sowjets ;) Wachsen den USA die Gegner langsam über den Kopf??? Mit Nationen die relativ zur eigenen efrfektive Technologie verwenden hat man sich ja seit dem MiG-15 Debakel über Korea 1950 nicht mehr angelegt. [url]http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204770404577078160095550518.html[/url] [url]http://www.tagesschau.de/ausland/drohnenabschuss100.html[/url] [url]http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,801649,00.html[/url] Autsch, das hat sicher wehgetan! |
| Ronin76 | Das US-Militär sollte seine Software nicht von Microsoft programmieren lassen. ;) Falls das Fluggerät entführt wurde, hätten natürlich auch China und Rußland großes Interesse an der Technik. Es ist eben immer nur eine Frage der Zeit, wie lange Geheimtechnik auch geheim bleibt. |
| Waldemar | Es kündigt sich an, dass die USA sich wohl diesmal mit den falschen Anlegen... Der Konflikt wird eskalieren, wenn die USA nicht einsehen, dass die Russen diesmal nicht zusehen werden. Leisten können sich diesen Krieg sowieso nicht.. vll sollten sie ihre Ratingargenturen in die Schlacht schicken. Mit diesem Angriff hat der Iran in jedem Fall das Recht, jederzeit zu sagen: Von nun an wird zurückgeschossen. Bitte später keine Geschichtsfälschung.. |
| weisskreutz | Ist ja klar, dass die USA niemals den Abschuss einer High-Tech-Drone durch Iran zugeben würden- der propagandistische Erfolg für Iran wäre zu groß. Eben deshalb behauptet Iran selbstverständlich auch, sie hätten das Teil abgeschossen. Die Wahrheit kommt dann am 3. Januar 2052 um 22:15 Uhr auf Phoenix: "Als der Iran und die USA Feinde waren - Geheimnisse des Anglo-persischen Krieges". Man weiß nicht wer die Wahrheit sagt, aber eines ist sicher: Zwar ist der Verlust der Drone für die USA schmerzhaft, und für China und Russland sicher sehr interessant, jedoch bestimmt kein Weltuntergang für die Amis. Warum baut man Dronen? Na, weil sie keinen Menschen an Bord brauchen (ergo: keine menschlichen Verluste), weil sie billiger sind (damit sind sie entbehrlicher) und weil man sie produzieren kann wie Würstchen vom Fließband. Die USA tasten sich langsam aber sicher, immer weiter in der Bereich der Robot-Kriegsführung. Das wird nach und nach alles Massenware. |
| Seneca | Nur get es hier nicht um irgend eine Drone, sondern um eine der "Wunderwaffen" nämlich einen unbemannten Tarnkappenbomber. [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Chengdu_J-20]China[/url] und [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Suchoi_T-50]Russland[/url] arbeiten gerade selbst fiebverhalft an eigenen Tarnkappenjägern und sind für Hilfe sicher dankbar denn die US verkaufen diese Technik nicht mal an andere NATO Staaten. Für so eine Drohne würde Russland doch glatt noch mal sein Lieferembargo für [url=http://de.wikipedia.org/wiki/S-300P]S-300[/url] oder [url=http://de.wikipedia.org/wiki/SA-21_Growler]S-400[/url] Systeme überdenken....und das System kann auf jeden fall alles vom Himmel holen das fliegt. |
| Demon17 | Diese Drohne war für mittlere und niedrige Höhen. Die normalen bewaffneten Drohnen fliegen ca. 250 Km die Stunde. Das Ding ist wahrscheinlich nicht mal überschalltauglich und mit 20m Spannweite ein Übungsziel für jede gute FLAKbesatzung. Übrigens steht in dem WIKI-Artikel, das die Taliban schon eine haben. Ich denke, die Dinger sind billig in der Anschaffung. Man muss nur genug davon bauen. |
| weisskreutz | @ Seneca Ist mir schon klar, was das für ein Teil ist. Du hattest ja nen Link drauf ;) Und dass Iran sich die Überreste der Maschine teuer bezahlen lassen werden ist auch klar. Als die Serben 1999 den ersten Tarnkappenbomber F-117 abgeschossen haben, ging das Wrack auch nach Russland- zumindest relevante Teile davon. Und als die Iraker das gleiche taten, haben sie das geschafft, weil sie die serbischen Berichte hatten, aus denen hervorging, wie man den F-117 bekämpfen kann. Die Maschine wird meines wissens nicht mehr eingesetzt. Du kannst dir aber sicher sein, dass die Amis seitdem nicht untätig waren, und ihrerseits Taktiken, Techniken und Maßnahmen entwickelt haben, um die gegnerische Luftabwehr niederzuhalten und Ziele aus der Luft zu bekämpfen. Ich würde eher eine Gefahr für die israelische Luftwaffe vermuten, denn wenn irgendwer Iran angreift, dann Israel. An eine US-Intervention glaube ich nicht. Israel hingegen verfügt über hervorragende Angriffswaffen, wie die AGM-142 "Popeye Turbo" (Abschuss über Kleinkampfflugzeug oder U-Boot, Treffergenauigkeit: 3m, 1500km Reichweite) oder "Delilah" (Luftgestützter Marschflugkörper mit Loiter-Fähigkeit, um aufschaltendes Radar oder aufsteigende SA-Raketen selbstständig zu bekämpfen), um auch einen modernen Luftabwehrkomplex angreifen zu können. Außerdem: Sollte Iran angegriffen werden, dann in den nächsten Monaten, denn es ist ja (glaube ich) die Einschätzung geäußert worden, Iran sei Mitte nächsten Jahres fähig nuklear bewaffnet zu sein. Wie sollte Iran in wenigen Monaten genügend S-300, oder (bisher nur eingeschränkt operable) S-400 Systeme beschafft, aufgebaut und mit entsprechend geschultem Personal besetzt haben? |
| Demon17 | Offenbar haben die Iraner die Drohne doch elektronisch gekapert. Sie präsentieren das Teiil jedenfalls vollkommen unbeschädigt der Weltöffentlichkeit. Nicht einmal der Lack hat einen Kratzer: [URL=http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,802618,00.html]Spiegel: Artikel und Video[/URL] Damit sind jetzt natürlich zig Milliarden an Entwicklungskosten für die Katz und der technische Vorsprung der USA bei den Drohnen dürfte erheblich zusammenschrumpfen. |
| Ronin76 | Bauteile neu zu lackieren ist einfach. An einem Flügel ist deutlich eine Delle zu erkennen und die seltsamen Montage-Verbindungen der Flügel fielen mir sofort ins Auge. Da wurde wohl noch mit Klebeband nachgeholfen, die Flügel werden ja komplett abgestützt, und es wird gemunkelt daß die Flügel von den Iranern vertauscht montiert wurden. Landeklappen und andere Öffnungen sind oben angebracht. Könnte allerdings wegen der Stealth-Technik so konstruiert sein, da Radar von unten kommt. Lustig dazu das Chomeini-Zitat auf den Flaggen: "Amerika kann einen Dreck tun" Iran offensichtlich auch. :D |
| Waldemar | Das kam mir auch ein wenig spanisch vor. Aber warum sollten sie auch alles zeigen, was sie darüber wissen und was sie haben.... Werden die Amis ja noch früh genug merken. |
| Hugin & Munin | Muss man sich eigentlich sorgen über den Umstand machen, dass die USA mit der Enterprise ausgerechnet ihren ältesten Flugzeugträger in die Golfregion schicken? Ein Träger, der nächstes Jahr stillgelegt werden soll. Die Deutsche Marine verlegt übrigens momentan den Versorger [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Einsatzgruppenversorger_Klasse_702]"Berlin"[/URL] ans Horn von Afrika. "Zur Piratenjagd", wie kürzlich im TV ein Marineheini meinte, sei die "Berlin" genau so gut wie eine Fregatte. Klar, eine Firma kann morgens zum Brötchen holen statt den Azubi mit Fahrrad natürlich auch ihren 40 t LKW mit Fahrer schicken, weil der ist da genau so gut. Mit der "Berlin" hat die Marine nun ein schwimmendes Krankenhaus und eine starke Nachschubkomponente ganz in der Nähe der Region, in der es bald knallen könnte. |
| Ronin76 | Das ist doch Alles nur Zufall. ^^ Es wird bestimmt ein ganz langweiliges Jahr ohne große Ereignisse werden. Adieu Enterprise, live long and prosper. Ich frag mich nur, ob zuerst Syrien oder Iran, oder Beide gleichzeitig. Die USA will ja angeblich keine zwei Fronten mehr aufmachen, weil das Land pleite ist, doch gibt es genügend Helfershelfer aus der NATO und [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Major_non-NATO_ally]Major non-NATO allies[/URL]. |
| Hugin & Munin | Wenn man sich die Nachrichten so ansieht, ist es in Syrien schon los gegangen. Und zwar 1:1 in der Libyen-Variante. Man wird das Land von innen zersetzen, und wenn das nicht funktioniert besorgt man sich ein UN Mandat und unterstützt die (von einem selbst aufgebaute) Opposition. Nur im Iran scheint das nicht zu funktionieren, obwohl es schon seit Jahren versucht wird (Unterstützung oppositioneller Gruppen, Terror- und Mordanschläge, Heroinschwemme aus Afghanistan). Daher wird da von Anfang an auf eine Intervention von außen hingearbeitet. Man sagt zwar schon seit Jahren, dass es bald los geht, am momentan nimmt das ganze doch Fahrt auf. Ich tippe auf dieses Jahr. |
| Shredder | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i] Nur im Iran scheint das nicht zu funktionieren, obwohl es schon seit Jahren versucht wird (Unterstützung oppositioneller Gruppen, Terror- und Mordanschläge, Heroinschwemme aus Afghanistan). Daher wird da von Anfang an auf eine Intervention von außen hingearbeitet. [/QUOTE] Klar ist: Wer kein autarkes Abwehrbollwerk wie Nordkorea errichtet wird sich dem langfristig nicht erwehren können. Nordkorea wird die letzte Bastion sein, die unter der Führung der Neuen Weltordnung ausradiert werden wird. |
| Ronin76 | Dir ist aber schon klar daß Nord-Korea ein chinesischer Satelittenstaat ist, der völlig von diesem Land abhängig ist ? |
| Shredder | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i] [B]Dir ist aber schon klar daß Nord-Korea ein chinesischer Satelittenstaat ist, der völlig von diesem Land abhängig ist ? [/B][/QUOTE] Dir ist aber schon klar, dass die Bevölkerung völlig abgeschottet von China und dem Rest der Welt lebt und sich nicht gegen die Regierung instrumentieren lässt wie es in den arabischen Ländern möglich ist? Mit wem wann und wo der Familienclan Kim verkehrt ist völlig irrelevant. |
| Ronin76 | Nordkorea ist trotzdem kein autarkes Abwehrbollwerk. Nicht grundlos wird es als China´s Atomschläger genannt und hätte einer chinesischen Invasion bei gerade mal 24 Mio Einwohnern, nicht gerade viel entgegenzusetzen. China hat 56x soviele Einwohner und auch das entsprechende Militär. |