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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: 29.09.2011: Abstimmung zur Ausweitung des Euro-Rettungsschirms
Hugin & MuninHeute, am 29. September 2011 hat das Parlament der Bundesrepublik Deutschland mit 523 Ja-Stimmen zu 85 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen für die Erweiterung des Rettungsschirmes gestimmt.

Mit dieser Abstimmung hat sich die deutsche Demokratie endgültig der Macht des Geldes und der Banken unterworfen, nachdem es nach der letzten Krise 2008 wissentlich versäumt wurde, den Misständen entschieden zu begegnen und dem völlig entarteten Finanztreiben durch strikte Rahmenbedingungen ein Ende zu setzen.
Mit dem heutigen Tage werden wir Bürger und Steuerzahler in Vollkaskoshaftung genommen für das komplette Versagen der Politik, der Banken, der Konzerne, der Ökonomen und Verbände.

Wir, der Souverän, der mit Arbeitskraft und Steuermitteln diesen Staat finanziert, wurde weder befragt noch zur Abstimmung gerufen.

Hiermit stelle ich fest, dass die getroffene Abstimmung nicht meiner Meinung, meinem Interesse und meinem Bild einer Demokratie entspricht und deshalb wird der heutige Blankoscheck von mir nicht unterzeichnet.

Ich widersetze mich antidemokratischer Lüge, der Propaganda, der Umverteilung der Mittel zuungunsten des Volkes, dem vorsätzlichen und grobfahrlässigen Betrug, der Enteignung und der Haftung für kriminelle Elemente auf Kosten der Völker und Steuerzahler.

Ab sofort ist die BRD für mich Feindstaat. Ich werde dem System gegenüber zivilen Ungehorsam leisten wo ich nur kann.

Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich Feuerwehr und Rettungsdienst ruhen mit dem heutigen Tage.

Sollte es den Völkern Europas noch gelingen, sich des Jochs der EU zu entledigen, beteilige ich mich gerne an der Strafverfolgung der Verräter.


Nach meinen Informationen GEGEN die Erweiterung gestimmt haben:

Union: Wolfgang Bosbach, Thomas Dörflinger, Herbert Frankenhauser (CSU), Alexander Funk, Peter Gauweiler (CSU), Josef Göppel (CSU), Manfred Kolbe, Carsten Linnemann, Thomas Silberhorn (CSU) und Klaus-Peter Willsch. Enthalten hat sich Veronika Bellmann.

FDP: Frank Schäffler, Torsten Heiko Staffeldt, Jens Ackermann. Enthalten hat sich Sylvia Canel.

SPD: Wolfgang Gunkel mit Nein. Ottmar Schreiner enthielt sich. Drei Abgeordnete nahmen nicht an der Sitzung teil.

Grüne Enthaltung: Hans-Christian Ströbele.

Bei der Linken stimmten wie angekündigt alle 70 anwesenden Abgeordneten mit Nein. Sechs Abgeordnete nahmen an der Sitzung nicht teil.

Somit sitzen in Deutschen Bundestag 523 Personen, die sich des Hochverrats schuldig gemacht haben und ihren Amtseid brachen.

Die BRD hat für mich fertig, der Ofen ist aus.
Ich werde Steuerzahlungen ab sofort mit allen Mitteln vermeiden.
ScheolBosbach hatte sich ja keine großen Chancen errechnet, so wie ich ihn verstanden habe.

Und das Merkel sich durchsetzt, war doch von vorneherein klar. Das kennt man doch aus der CDU. Einige Profil-Geier bäumen sich auf und am Schluß macht man, was Mami so sagt. Ich verstehe die Enttäuschung nicht. Als hätte es eine andere Chance gegeben.

Naja. Immerhin kann jetzt das Gesamte Privatvermögen der Bürger (Steuern) in die Banken gepumpt werden.

[I]Dann macht mal die Kanäle auf! Das Fußvolk hat Geld, was es nicht braucht.[/I]

Die Bankenrettung war doch nur ein Testlauf. Jetzt machen die also ernst. ;)
SeidenspinnerMan müsste mal diejenige Partei wählen, welche der eigenen Meinung entspricht.

Aber auf die Idee muss man natürlich erst mal kommen.
Scheol@Seidenspinner

In der Sache sind Deutsche tatsächlich etwas schizophren.
Hugin & MuninIhr habt beide Recht. Das Problem ist, dass zu viele immer noch glauben nicht zu wählen würde etwas bringen (das Gegenteil ist der Fall) und der Rest mehrheitlich immer noch mit dem Spielchen "das kleinere Übel wählen" beschäftigt ist, womit sich schwarz und rot plus die jeweiligen Anhängsel schon seit Jahrzehnten gegenseitig die Bälle zuspielen.

Allerdings scheint diese Kruste langsam aufzubrechen. Siehe der Wahlerfolg in Berlin für eine Partei, die selbst zugibt kein wirkliches Programm zu haben.
Wobei ich die Piraten nicht negativ sehe, im Gegenteil. Ich begrüsse alles was auf dem Boden der FDGO steht und geeignet ist den Parteienfilz etwas zu rupfen.
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i]
[B]...Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich Feuerwehr und Rettungsdienst ruhen mit dem heutigen Tage... [/B][/QUOTE]
Ich kann durchaus die subtilen Nuancen Deines Postings verstehen und vermute, dass Du gegen die Entscheidung bist. Aber was haben die armen Ehrenämter damit zu tun!? Ich glaube, damit triffst Du die Falschen.

Man sollte in der Sache einfach nur zugeben, dass wir in einer parlamentarischen Plutokratie leben. Dann wundert einen nicht mehr allzuviel. Wie sagte doch Greenpeace, 'Wenn die Welt eine Bank wäre, dann hätten wir sie längst gerettet!'
SeidenspinnerDie Linke kann man ja nicht wählen: Da könnte ja jemand von der Stasi dabei sein.

Mich würde mal interessieren, wie viele ehemalige Stasi-Beamte zur CDU/CSU oder zur FDP gegangen sind. Aber bei [i]den[/i] Parteien wird das ganz einfach wegtoleriert. Da war das ja schon mit den Nazis seit Jahrzehnten üblich.
Hugin & Munin[QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i]
Ich kann durchaus die subtilen Nuancen Deines Postings verstehen und vermute, dass Du gegen die Entscheidung bist. Aber was haben die armen Ehrenämter damit zu tun!? Ich glaube, damit triffst Du die Falschen.
[/QUOTE]

Weil dieses System von einer Basis getragen wird (und genau gegen diese Basis kämpft), zu der auch so etwas gehört.

Natürlich trifft es in erster Linie den Bürger und nicht CDUSPDFDPGrüne, wenn das Ehrenamt weg bricht.
Aber wenn die Bude abbrennt, weil keiner mehr zum löschen kommt, oder die Kinder nicht mehr in den Sportverein können, weil niemand mehr das Training übernimmt, WÄHREND zum zweiten Mal mit x Milliarden die Finanzbranche aus dem Sumpf gerettet wird, in den sie selbst mit hurra einen Kopfsprung gemacht hat, dann fängt vielleicht der unpolitische, desinteressierte Bürger mal das Denken an.
Und dann hörte das "Bälle zwischen schwarz/gelb und rot/grün hin und her werfen" vielleicht mal auf.
Die einzige Chance, die ich noch sehe dieses Land (und Europa) ohne Blutvergiessen und Massenverelendung wieder irgendwie in eine vernünftige Richtung zu bekommen.

Weil es doch irgendwie zum Thema passt: Nokia macht jetzt sein Werk in Rumänien dicht, weil es ihm da inzwischen zu teuer geworden ist und zieht weiter nach Asien.
Zur Erinnerung: Vor einigen Jahren hat Nokia (von der EU subventioniert) wegen der billigeren Arbeitskräfte ein Werk von Bochum (?) nach Rumänien verlegt...
IntoxicatedDas auswandern der werke richtung osten und dann nach asien ist schon lange standart. Profitmaximierung im verbund mit dem ausquetschen der möglichen subventionen aus allen ecken und enden. Jede firma die gewinnorientiert arbeitet denkt darüber nach, und solange die qualität nicht drunter leidet, machen das viele.

Ansonsten seh ich das thema etwas kritisch.. Wenn wer pleite ist, meldet der insolvenz und fängt von vorne an. Bei nem land ist das etwas schwieriger, aber lieber frühzeitig aussteigen als zum fass ohne boden werden und kreditgeber mit in die tiefe ziehen. Selbst bei niedrigen zinsen, wie will griechenland das ganze zurückzahlen wenn sie so wenig einnehmen das es nicht mal für laufende kosten reicht ? Da wird doch kein wunder passieren das sie sich so weit hochkriegen um die schulden abzubauen und trotzdem einen gewissen lebensstandart halten können wie in deutschland.
Ausserdem ist deutschland auch ordentlich verschuldet, da seh ich keinen sinn darin die kohle denen in den rachen zu werfen die zu doof sind frühzeitig was zu machen. Wir können die milliarden selbst gebrauchen, und wenn nicht dann lieber in die dritte welt senden wo die leute nix zu essen haben, anstatt es einem land zu geben welches über genug möglichkeiten verfügt, selbst aus der misere rauszukommen (wenn diese frühzeitig genutzt werden, wenns brennt hilfts nicht mehr)...
WaldemarDas war heute schon harter Tobac. Was das wirklichfür Deutschland bedeutet und bedeuten kann, ist glaube ich keinem so richtig bewußt. Aber die Rechnung von Goldman und Sachs ist aufgegangen. Erst hat man Griechland beraten und nun empfiehlt man seinen Kunden gegen den Euro zu wetten. Und selbst vielen Kleinanlegern wird das jetzt ermöglicht... Das Casino dreht sich weiter.

Das war sicher das positve Signal an die Märkte...

[QUOTE], wie will griechenland das ganze zurückzahlen wenn sie so wenig einnehmen das es nicht mal für laufende kosten reicht ? Da wird doch kein wunder passieren das sie sich so weit hochkriegen um die schulden abzubauen und trotzdem einen gewissen lebensstandart halten können wie in deutschland. [/QUOTE]

Die Griechen können NICHTs.. zurückzahlen und für die Griechen war das Geld auch nicht gedacht. Das geht an die Banken und Ackermänner deren Volksvertreter heute das Volk wieder mal verkauft hat.
IntoxicatedKlar geht das im endeffekt an die banken, bei denen die schulden aktuell sind. Da sie zuerst dran waren, kriegen die auch geld zuerst, und das was der steuerzahler dafür ausgibt sieht der denk ich mal nie wieder. Aber was kann man denn da aktuell noch machen, beschlossen ist es ja und was da rauskommt werden wir sehen^^
MephistoXEinfach die Volksparteien boykottieren.
Die FDP hat ja quasi mit den Grünen die Prozente getauscht.
CDU/SPD und Grüne (jetzt auch Volkspartei) werden einfach das ganze BIP an die armen armen Griechen verschenken. In solchen Zeiten kommt es auf Alternativen an, durch die wir den Politikern zeigen, dass wir sie hassen. Linke und NPD wähle ich eigentlich nicht, auch wenn die noch einigermaßen bei Vernunft sind. (aber atm würde ich sogar im schlimmsten Notfall auch noch die NPD der CDU vorziehen wenn sichs nicht vermeiden lässt).
Mal sehen ob die PP einen ernstzunehmenden Ausweg darstellt.

Und natürlich nicht zu vergessen:
Auf Hochverrat steht der Tod!
Früher oder später müssen die schuldigen Politiker der Gerechtigkeit unterliegen.
Hugin & MuninDie NPD wurde von einem Agenten des britischen Geheimdienst MI 6 gegründet und wenn man alle V-Männer des Verfassungsschutzes aus ihr abziehen würde, müsste sie wahrscheinlich wegen Mitgliedermangels schließen.
Außerdem geht sie inhaltlich teilweise überhaupt nicht.

Es gibt durchaus Alternativen, neben den Piraten (die ich aber eher als Protestpartei ohne echtes Programm sehe) z.B. noch Die Freiheit, die (wie andere konservative Alternativen auch) von der Systempresse als rechtsextrem verleumdet und für viele somit unwählbar gemacht wird.

Die etablierten Parteien und ihre Medien achten natürlich sehr darauf, wer als neue Partei hoch kommt und wer ihnen eventuell gefährlich werden könnte.

Bezüglich Gerechtigkeit: In Island muss sich der ehemalige Ministerpräsident wegen seiner Rolle in und vor der Finanzkrise 2008 gegenwärtig vor einem Sondergericht verantworten.
Ronin76[QUOTE]Die BRD hat für mich fertig, der Ofen ist aus. Ich werde Steuerzahlungen ab sofort mit allen Mitteln vermeiden.[/QUOTE]
Problem ist halt die Mehrwertsteuer. Um die kommt man ohne proletarischen Einkauf und polnischen Einkaufswagen nur schwer herum.



[QUOTE]
Man müsste mal diejenige Partei wählen, welche der eigenen Meinung entspricht.
[/QUOTE]
[QUOTE]Das Problem ist, dass zu viele immer noch glauben nicht zu wählen würde etwas bringen (das Gegenteil ist der Fall) und der Rest mehrheitlich immer noch mit dem Spielchen "das kleinere Übel wählen" beschäftigt ist, womit sich schwarz und rot plus die jeweiligen Anhängsel schon seit Jahrzehnten gegenseitig die Bälle zuspielen.[/QUOTE]
Ein echter Demokrat wählt keine Parteien. Was hat denn der Gesellschaft die ganze Wählerei, seit Bestehen der BRD, gebracht ? Das was repräsentative Demokratie genannt wird, ist schon von Prinzip aus, keine Demokratie. Demokratie funktioniert nur direkt und in dörflicher Selbstverwaltung (Demos = das Dorf; das Staatsvolk). Allerdings wurden zb Sklaven im alten Griechenland nicht zum Demos gezählt, von daher war Demokratie schon immer ein asymetrisches Herrschaftssystem. Da Staat und Gesellschaft zwei grundverschiedene Dinge sind, würde der heutige Demos den Staatsbediensteten entsprechen, wozu auch Politiker gehören. Wir, die Gesellschaft, sind die Sklaven, die rein gar nichts bestimmen. Das Wahlsystem ist reine Verarschung um den Sklavenstatus zu verschleiern, und so etwas wie Einflußmöglichkeit und Selbstkontrolle vorzutäuschen.

Schaut doch mal auf euren PERSONALausweis, da sind alle Buchstaben eurer Namen groß geschrieben, was bedeutet, daß ihr bundesrechtlich betrachtet, juristische Personen seid. Die Großschreibung dient nicht der besseren Lesbarkeit (zB durch Maschinen), was man ja ohne juristisches Wissen, behaupten könnte. Eine Juristische Person ist mit einer Sache vergleichbar, die betreut werden muß. Personal ist lediglich ein anderes Wort für Sklave. Das Grundgesetz der BRD und Menschenrechte gelten nur für reale Personen (Menschen, Staatsbürger), nicht für juristische Personen (Personalausweisträger). Es scheint Fakt zu sein, daß die einzelnen Menschen der (deutschen) Gesellschaft, vom Staat nicht als Menschen, sondern als im Besitz befindliche Gegenstände (wie zB Steine) betrachtet werden.

Mit der Unterschrift des Personalausweises wird ein Vertrag geschlossen, der bestätigt, daß die nun juristische Person, keine Personenrechte, Staatsrechte, also auch keine Menschenrechte, beansprucht. Um dies zu unterstützen, gibt es die Ausweispflicht (Besitzplicht, nicht Mitnahmepflicht). Eigentümer des Personalausweises, für welchen das Personal gezahlt hat, ist die BRD.
weisskreutzUnd wie bitte schön kommst du darauf, dass der "Basisdemokratische Sozialismus" die einzige Alternative sei?

Also mal abgesehen davon, dass ich glaube, dass eine "echter" BaSoz sich sowieso binnen kürzester Zeit selbst abschaffen würde, da die betreffende Gemeinschaft umgehend (und gerechtfertigterweise) Sanktionen bezüglich Personen mit Arbeitsallergie erlassen würde.
Shredder[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Und wie bitte schön kommst du darauf, dass der "Basisdemokratische Sozialismus" die einzige Alternative sei?[/quote]

Weil wir dabei über das Gegenstück des herrschenden System reden und ein solcher alle Antworten gibt auf die politischen Fragen unserer Zeit. Selbst Erzkonservative wie Charles Moore gestehen inzwischen desillusioniert ein: [URL=http://www.telegraph.co.uk/news/politics/8655106/Im-starting-to-think-that-the-Left-might-actually-be-right.html]"Die Linke hat recht!"[/URL]
ScheolIch fasse zusammen:

[B]H&M[/B] wird künftig unter freiem Himmel hausen und ausschließlich Photosynthese betreiben.

[B]MephistoX[/B] schleppt Merkel nach Den Haag und fordert die Todesstrafe.

[B]Shredder[/B] streicht mit Rot über einen schwarzen Grund und verspricht ein angenehmes Rosa.

[B]Weisskreutz[/B] ist der Meinung, dass man Menschen wie Sklaven mit der Peitsche antreiben muss, da sonst keiner dieser Kreaturen den Drive hat zu arbeiten. Natürlich ist er selbst nicht inbegriffen. Er wurde mit Fleiß und Leistung gepudert.

Ich sehe, wir sind auf einem guten Weg.
weisskreutzUnd:

[B]Scheol[/B] mutiert vom Bessermenschen zum Bestmenschen, streift seine sterbliche Hülle ab, und begibt sich auf seine immerwährende Suche nach dem 8. Shakra.
ScheolOmmm
weisskreutzSonnengeflecht ganz warm... ;)
WaldemarMal ein Beispiel wie gut unsere Abgeordneten über den ESFS bescheid wissen...

Naja keine wirkliche Überraschung .. aber amüsant:

[URL=http://www.youtube.com/watch?v=iLLfUIm4sWs&feature=feedf]Hier[/URL]

Die Handlanger der Finanzlobby haben schon Glück, dass sie nicht für sich selber denken müssen.. im Gegensatz zu denjenigen, die ganz genau wissen, was sie da tun.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von MephistoX [/i]
[B]Einfach die Volksparteien boykottieren.
... [/B][/QUOTE]

da kannst Du boykottieren solange du willst, dann gibt es halt eine grosse Koalition oder Neuwahlen etc. Wahlen ändern gar nichts am System.
-> "Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten."
ScheolDas Wahlen nichts ändern halte ich für ein Gerücht. Würden hier viele die Violetten wählen und sie wären die absolute Mehrheit hätten wir definitiv ein Problem.

Aber das System direkt ändern sie nicht, das stimmt schon.

[QUOTE]Ein Rosa mit Nuance Luxemburg wenn ich bitten darf.[/QUOTE]

Na, wenn schon denn schon. ;)
Ronin76Für John und weisskreutz:

[URL=http://www.youtube.com/watch?v=hpuAvGjl-8U&feature=related]Sahra Wagenknecht zur EFSF-Abstimmung am 29.09.2011[/URL]

[URL=http://www.youtube.com/watch?v=5x2pLof23pU]Gregor Gysi zur EFSF-Abstimmung am 29.09.2011[/URL]
WaldemarUnd einer von der FDP mit Rückrat.. das kaufe ich ihm sogar ab.

[URL=http://www.youtube.com/watch?v=7up3-bqSAlQ&feature=feedu]Frank Schäffler FDP, zum Euro-Rettungsfonds EFSF-Abstimmung[/URL]
ScheolAch, ich mag die Sahra.

Es stimmt schon. Mit der Rettungsschirm wird uns noch sauer Aufstoßen. Ich bin aber dagegen jetzt vom Merkelismus zu sprechen. Jeder Funktionär in diesem Amt hätte sich den Richtlinien der Finanziers gebeugt.

Das einzige, was meiner Meinung nach tatsächlich vermutlich eintreten wird, sind höhere Schulden und Knechtschaft für Griechenland und wesentlich mehr Druck für den deutschen Steuerzahler. Aber das wurde ja schon an anderer Stelle erwähnt.
Shredder[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
Und einer von der FDP mit Rückrat.. das kaufe ich ihm sogar ab.
[/QUOTE]

Wobei hier Vorsicht geboten ist. Das "Nein" zum EFSF der wenigen "Abtrünnigen" aus dem CDU/FDP-Lager ist nicht zu verstehen als ein "Nein zur Umverteilung von unten nach oben oder ein Nein zur sozialen Spaltung in Europa" sondern lediglich um einen anderen Kurs jener Umverteilung. Diese national gesinnten "Euro-Skeptiker" (und in der Regel gleichzeitig "Islam-Kritiker") sind meines Erachtens klar im Dunstkreis der "neuen Rechten" zu verorten. Jene instrumentieren die Verunsicherung der Bevölkerung und plädieren für mehr nationale Identität, die dem "deutschen Volke" vor einer ausufernden sogenannten "Staatsbürokratie" namens "EuDSSR" bewahren soll. Eine große Mitschuld an allem trägt natürlich auch der Islam. Über den tiefsinnigen Zusammenhang zwischen der "Schuldenunion EuDSSR" und einhergehender Islamisierung wird ja bereits auf einschlägigen Sisten schwadroniert. Dieser neu aufblühende sozialdarwinistische Nationalkapitalismus wie ihn diese "neue Rechte" vertritt, ist eine Bewegung, die sich parlamentarisch noch nicht wiederspiegelt, aber immer konkretere Formen annimmt und die öffentliche Meinung bereits nachhaltig prägt. Wie man sieht ist der PI-Kampfbegriff "EuDSSR" bereits auch in diesem Forum geläufig.

Dazu:

[url]http://dnzs-politik.blog.de/2011/09/15/lobbyisten-anfang-enttarnen-11809885/[/url]
Ronin76Den Trick des Schuldenschirms hatte ja Gysi erklärt:
Die Verschuldung Griechenlands hat seit Beginn der europäischen Interventionen vor 1,5 Jahren um 20% zugenommen. Irgendwann wird es zu einem Schuldenschnitt kommen, indem zB 50% der Schulden erlassen werden, weil Griechenland das Geld sowieso nie mehr zurückzahlen könnte. Diese Einkommensausfälle werden die Banken als Gläubiger, dann aus dem Schuldenschirm finanzieren. Finanzieren wird das mal wieder das (europäische) Proletariat. Da seit der Finanzkrise und Rezession, neben der Armut auch die Millionäre innerhalb der BRD zugenommen haben, werden die Reichen das sicherlich nicht finanzieren.
Waldemar[QUOTE]Diese national gesinnten "Euro-Skeptiker" (und in der Regel gleichzeitig "Islam-Kritiker") sind meines Erachtens klar im Dunstkreis der "neuen Rechten" zu verorten.[/QUOTE]

Ach ja.. nun dann bin ich ein "neuer Rechter" wenn ich diesen Wahnsinn genau so kritisiere? Das halte ich für weit hergeholt. Im Gegenzug könnte ich genauso den Linken einen Populismus vorwerfen, der mit gleichen Methoden die "linksorientierten" Wähler vor ihren politischen Karren spannen. Und glaubst du ernsthaft, dass die Linken etwas bewirken werden und sich "dauerhaft", und nicht nur in Sonntagsreden, gegen die Finanzlobby stellen könnten? Das schon sehr realitätsfremd..

Hier in Berlin hat der rot rote Senat ganz schön versagt..

Es muss die Systemfrage gestellt werden. Das Finanzsystem krankt an der Wurzel und meiner Einschätzung nach, wird es keine einzige Partei ändern... auch nicht die Linken nicht - die Rechten und die Bunten oder die Schwarzen. Schon garnicht in einem Vasallenstaat.
Waldemar[QUOTE]All das ist freilich Kosmetik, aber eine, die in einer großen Koalition nicht möglich gewesen wäre. Willkommen in der Realität übrigens.[/QUOTE]

Träumer... Alles was die Linken versprochen haben und umsetzen wollten war nur heiße Luft. Von der SPD ist man das ja gewöhnt. Ich sehe bei den Linken in Berlin keinerlei ernsthafte Einsicht und Nachdenklichkeit in das Versagen ihrer Politik. Bei der Linken in Berlin hätte ich erwartet, dass sie das Volksbegehren zur Offenlegen der Wasserprivatisierung offensiv unterstüzt und sich klar gegen weitere Privatisierungen und Stellenabbau positioniert. 800000 Menschen leben am unteren Rand der Armutsgrenze oder noch darunter... Gegen Zwangsumzüge für H4 ler wurd auch nichts getan. Berlin ist die Hauptstadt der Armut. Außer Populismus und Einfallslosigkeit kam da nicht viel rüber. Willkommen in deiner Traumwelt
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i]
[B]....
Ab sofort ist die BRD für mich Feindstaat. Ich werde dem System gegenüber zivilen Ungehorsam leisten wo ich nur kann.

Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich Feuerwehr und Rettungsdienst ruhen mit dem heutigen Tage.

...

Die BRD hat für mich fertig, der Ofen ist aus.
Ich werde Steuerzahlungen ab sofort mit allen Mitteln vermeiden. [/B][/QUOTE]

AD1: für mich ist die Bundesrepublik Deutschland immer die Repräsentantin der kleindeutschen Lösung und des Völkerrechtsbruches von 1871, als sich die preussischen Könige einseitig zu deutschen Kaisern ausriefen.
Insofern habe ich die Bundesrepublik nie restlos ernst genommen.
Feindstaat ist sie nicht, denn es gibt mehr als Deutschland in den geistigen Grenzen von 1871 und es gibt zwar kein deutsches Volk, wie es ein französisches oder isländisches Volk gibt, es gibt aber die deutsche Sprach- und Kulturgemeinschaft, dieser werde ich aus Liebe zu dieser Sprache und der Kultur niemals zuwiderhandeln, auch wenn die bundesrepublikanische Variante davon nur einen sehr, sehr kleinen und eingeschränkten Kreisausschnitt der Möglichkeiten der deutschsprachigen Kultur darstellt.
Daher kann die Bundesrepublik Deutschland für mich kein Feindstaat sein!

AD2 Da nicht der Staat darunter leidet, sondern die Menschen, ist die Aufgabe ehrenamtlicher Tätigkeiten unter der Flagge der Empörung inkonsequenter Unsinn.
Abgesehen davon, ist keiner von uns so wichtig, dass man glauben muss, militante Formen des Beleidigtseins würden irgendwen interessieren.

Zum Steuerboykott aufzurufen ist absoluter Unsinn, denn es werden auch Krankenhäuser, Sozialzentren und Jugendtreffs Steuerfinanziert.
Eine Frage der selektiven Wahrnehmung.


Topic:
Die Gegebenheiten eines Staatenbundes wie der EU
(Man wollte keinen Bundesstaat:Vereinigte Staaten von Europa/VSE) sind sehr kompliziert und ich hätte keine Lust mich in das leider notwendige Regelwerk der EU einzulesen, ergo machen Abgeordnete dies für mich.
Es handelt sich auch hierbei um fehlbare Menschen, die Dinge tun, die ich nicht verstehen muss.
Insofern aber die Demokratie in Gefahr zu sehen, nur weil meine demokratoiden Spontanideen (bunte Schraubenzieher, Eis für alle oder Freibier für alle) nicht erfüllbar sind,halte ich für die Haltung eines kleinen Kindes. Nicht mehr und nicht weniger.

Diese Welt ist zu klein für unsere Vorstellung, dennoch ist das nicht das Ende der Demokratie.
Abgesehen davon ist die Demokratie im Nahbereich, also zum Beispiel in der Arbeit meistens mehr in Gefahr als dort oben im weit weggen Berlin.
Insofern gibt es keinen Grund zur Beunruhigung.

Wer ist denn aufgestanden, als Weigel und Kohl den Euro propagierten????
Niemand.
Waldemar[QUOTE]Eine rot-schwarze Koalition hätte Berlin Freibier und Wohlstand für alle beschert. Lieber Waldemar, you rule![/QUOTE]

Bla Bla... Hatte ich nicht behauptet.. aber das behaupten die einseitigen Betrachter der "Wirklichkeit" immer.

Zum Rest brauch ich nichts mehr schreiben, da du Ikarus.. (vielleicht kommt auch noch bei dir der übermütige Absturz) mir das nicht Wert ist. Zeitverschwendung gegen deine Träumerideologie anzustinken.. You rule :)
Waldemar[QUOTE]Wer weder über Argumente, Sachkenntnisse noch Realitätssinn verfügt sollte dies tunlichst vermeiden. Überflüssig, überflüssiger, Waldemar.[/QUOTE]

Ach so.. Naja..der Mensch zweifelt eher an seinem Verstand als an seiner Wahrnehmung. Nicht gerade die optimale Voraussetzung für logisches Denken... nicht wahr?
Ronin76[QUOTE]Das kannst Du gerne sein, ich bin es nicht, die Intention zählt. Nur weil die NPD "raus aus Afghanistan" will muss man die als Linker nicht auch gut finden.[/QUOTE]
Man kann aber auch Dinge der NPD gut finden, wenn sie sich mit eigenen Interessen decken. Dazu muß man die Partei nicht mögen oder wählen. Eine gemeinsame Schnittmenge und Forderung wäre zB, daß die BRD aus EU, Euro und NATO austritt. Die Eurokritiker Schachtschneider, Hankel, Starbatty, Popp, usw, sind vielleicht Nationalisten oder Patrioten, doch das ändert nichts am undemokratischen Globalisierungsproblem, wo das Interesse der Bevölkerung übergangen wird, und Diese durch Medien so manipuliert wird, daß sie dem ganzen Übel teilweise sogar freiwillig zustimmt. Ich halte auch Systempolitiker wie Gysi für gefährlich, denn wenn es um die Kernfragen der (Europa-) Politik geht, sind sich alle Parteien mal wieder parteiübergreifend einig und es spielt keine Rolle welche Farben gerade regieren.

Gysi behauptet zB daß ein politisches Europa, Kriege zwischen Eurostaaten verhindert, und daher erhalten werden muß, und vergleicht dies mit der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Dabei hat das Eine mit dem Anderen nicht viel zu tun und die tatsächlichen Ursachen und Zusammenhänge werden von ihm gar nicht genannt, sondern platte Scheinargumente und Parolen vorgetragen. Innereuropäische Kriegsschauplätze haben lediglich die Ebene gewechselt, indem es nun viel mehr Bürgerkriege und Krawalle durch die Opression der Reichen und Regierenden gibt. Auserdem haben sich Konflikte in andere Teile der Welt verlagert, welche mit europäischen Kriegswaffen überflutet werden. Dies weiß Gysi, da seine Partei diese Problematik immer wieder anspricht und den Waffenexport der BRD beschränken möchte.

Ich denke auch immer wieder an die Informationen aus Wikileaks zur Die Linke, wo Gysi angeblich das amerikanische Außenministerium beruhigt hatte, weil diese über die NATO-Austrittsforderung der Partei besorgt waren. Gysi begründete die Forderung damit, daß man damit radikale Strömungen innerhalb der Partei kontrollieren wolle, und er niemals einen NATO-Austritt unterstützen würde. Dieser Mensch scheint ein doppeltes Spiel zu treiben.

Aber zurück zum Thema: Die EU wird gerade zur EUdSSR transformiert, ganz so wie es von Anfang an, schon vor dem Zweiten Weltkrieg, von Mächtigen geplant war, um die NWO zu verwirklichen. Auch der Zweite Weltkrieg war ein Schritt in diese zentralistische Richtung. Die USA hatte Rußland und die europäischen Nationalstaaten einschließlich des Deutschen Reiches darin unterstützt, sich gegenseitig aufzureiben, um am Ende mit relativ wenig Einsatz den Krieg zu beenden (D-Day), und als Gewinner und falscher Freund der Deutschen dazustehen (Rosinenbomber, Befreier von Nazideutschland). Eine Weltregierung ist eben mit starken Nationalstaaten nicht machbar, daher werden Diese in Krisen gestürzt und geschwächt, und am Ende aufgelöst. Aufgrund des Zweiten Weltkriegs konnte sich die USA, als Werkzeug der Zentralisten, die militärische Überlegenheit rund um den Globus aneignen.

Laut dem Vertrag von Lissabon, ist auch die Todesstrafe innerhalb der EU wieder möglich. Nationalstaaten werden durch den ESM Schuldenschirm völlig entmündigt, und der Bevölkerung Europas, ein totalitäres, faschistisches Regime auferlegt, das man jetzt schon spüren kann. Die BRD war niemals ein demokratischer, selbstbestimmter, oder gar freier Staat, sondern ein undemokratischer, von Grund auf faschistischer, inszenierter Satelittenstaat der NWO-Zentralisten und Eugeniker, welche die BRD gegründet haben (lassen) und bis heute kontrollieren. Ähnliche Vorgänge kann und konnte man im Irak und Libyen beobachten. Ein Führer wird installiert (Hitler, Gaddafi, Hussein) und anschließend das Land von Diesem und seinem Regime "befreit".

Bei der Systemfrage geht es nicht nur um die Wirtschaft und deren Mechanismen, sondern vor Allem darum, wer die Macht hat und haben soll. Da wäre noch das Problem der militärischen und polizeilichen Marionetten, welche im Zweifel wohl gegen die Bevölkerung vorgehen werden, aus welcher sie stammen, und welche ihre Existenz erst ermöglicht.
MephistoX[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]

[B]MephistoX[/B] schleppt Merkel nach Den Haag und fordert die Todesstrafe.
[/QUOTE]

:D Joa.

Musste mich grade vor lachen am Stuhl festhalten, weil es einfach zutrifft.^^

Ontopic:

Ikarus-> Sozialist, kennen mer ja. Am besten wieder den Kommunismus einführn und Deutschland an Russland angliedern.
Soviel zur ''Systemfrage''. :rolleyes:

Berlin-> Heißes Pflaster! Die Berliner sind ja so ein Völkchen für sich, das eigentlich mit Restdeutschland nicht mehr viel zu tun hat.
Politisch aber noch wie vor der Wiedervereinigung. Westberlin-> CDU, Ostberlin-> SPD, Berlin Mitte->Linke&Grüne.

John->War auch für die Großdeutsche Lösung, aber wenn dann mit einer zentralisierten Hauptstadt in Mitteldeutschland. Aber auf die Idee sind die Deppen von damals ja leider nicht gekommen-
MephistoXDa hat wohl jemand nen Smilee übersehen...

*den ''nicht-immer-alles-so-wörtlich-nehmen''-hammer rausholt und damit rumdötzelt*
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Kennst Du offensichtlich nicht, denn ansonsten würdest du die Begriffe "Kommunismus" / "Sozialismus" nicht mit Russland gleichsetzen. Es ist immer wieder erstaunlich, was Medienmanipulation alles bewirkt, und wie dem Deutschen zu bestimmten Begriffen Bilder und vorgefertigte Meinungen ins Hirn gepflanzt werden, die jegliche differenzierte Auseinandersetzung entbehren. [/B][/QUOTE]

Was wohl auch an dem Bedürfnis der Deutschen nach platten, bunten Bildern liegen mag.
Es könnte auch sein, dass es eine "Zeitung" gibt, die dies fördert. Warum auch immer...

In 400 Jahren werden die Wiedervereinigungsonanisten immer noch feiern, die Frage ist was?
Aber egal.
Demon17Um mal zum Thema zurück zu kommen. Es ging angeblich um 211 Milliarden Euro. So groß ist Deutschlands Anteil an dem Rettungschirm. Wenn es dabei bliebe, würde ich sagen OK. Das ist der Euro Wert. Doch inzwischen hat die EZB Faule Kredite von Spanien und Italien in unbekannter Höhe gekauft und die Finanzmärkte schwafeln von sogenannten "Hebeln" mit der die "Fire Power" des Rettungschirm verzehnfascht werden könnte. Wie das geht? Ganz einfach, der Rettungsschirm wird zur Bank, nimmt das Zehnfache der Einlagen als Kredite auf und pumpt das Geld in die maroden Wirtschaften. Wenn das dann schief geht, werden aus den 211 Milliarden + der Faulen Kredite auf denen die EZB sitzt dann ganz schnell 2110 Milliarden + der faulen Kredite auf denen die EZB sitzt. Dann wären wir bei schlappen 200% Staatsverschuldung. Ungefähr soviel wie Japan hat. :eek:
ScheolSo, jetzt machen wir uns alle noch eine warme Suppe und legen einen Scheit mehr ins Feuer, damit es heute Nacht nicht allzu kalt wird.
Ronin76Kann ich noch einen Teller Suppe haben ? ;)

Immerhin haben die FDP-Rebellen um Schäffler nun genügend Stimmen für eine innerparteiliche Abstimmung zum ESM-Kurs. Auf die Stimme von Koch-Mehrin mussten sie wohl verzichten, denn die Abzockerin ist nun schon seit ca. 1,5 Jahren im voll bezahlten Urlaub, und trotz ihres Mandats nicht mehr politisch aktiv.

Da die Zusage zum ESM jedoch schon vom Bundestag durch die parlamentarische Abstimmung bewilligt wurde, hat das wohl keinen Einfluß mehr und kommt zu spät. So wie es scheint, haben die meisten Bundestagsfuzzis überhaupt keinen Plan, worüber sie da eigentlich beschlossen haben. Das Stimmviehphänomen macht schließlich nicht vor Politikern halt. Selbst die Summe von 211 Mrd. Euro, war Vielen nicht bekannt. Mal wieder Durchwinkparlamentarismus vom Feinsten, ist man ja sonst eher vom EU-Parlament gewohnt.

Bei den 211 Mrd. Euro wird es sicherlich nicht bleiben, denn durch den ESM hat sich das Parlament, eurofinanzpolitisch, selbst entmachtet. Wie die Beträge von 211 und 700 Mrd. zustande gekommen sind, bleibt wohl ein Geheimnis. Dem hier hat der Bundestag zugestimmt:

[I]
Artikel 9: Kapitalabrufe

[b]Die ESM-Mitglieder sagen hiermit bedingungslos und unwiderruflich zu, bei Anforderung jeglichem Kapitalabruf binnen 7 Tagen nach Erhalt dieser Aufforderung nachzukommen. [/b]

---

Artikel 10: Änderung des Grundkapitals

1. Der Gouverneursrat kann Änderungen des Grundkapitals beschließen und Artikel 8 entsprechend ändern.

---

Artikel 27: Rechtsstellung des ESM, Immunitäten und Vorrechte

2. Der ESM verfügt über volle Rechts- und Geschäftsfähigkeit für das Anstrengen von Gerichtsverfahren.

3. Der ESM, sein Eigentum, seine Finanzmittel und Vermögenswerte genießen umfassende gerichtliche Immunität.

4. Das Eigentum, die Finanzmittel und Vermögenswerte des ESM sind von Zugriff durch Durchsuchung, Beschlagnahme, Einziehung, Enteignung und jede andere Form der Inbesitznahme durch Regierungshandeln oder auf dem Gerichts-, Verwaltungs- oder Gesetzeswege befreit.

---

Artikel 30: Immunität von Personen

1. Die Gouverneursratmitglieder, Direktoren und Stellvertreter und das Personal genießen Immunität von der Gerichtsbarkeit hinsichtlich ihrer Handlungen und Unverletzlichkeit ihrer amtlichen Schriftstücke.
[/I]

Willkommen in der EUdSSR.
Scheol[QUOTE]Kann ich noch einen Teller Suppe haben ?[/QUOTE]

Na, wer wird denn da so gierig sein? ;)
Gewöhne dich lieber an diese Ration.
Bald werden wir uns noch nach diesem Luxus sehnen...
ScheolKleine Randnotiz...obwohl:

Die ESFS hat beschlossen Griechenland keinen weiteren Support zu geben.

Meldung:

[QUOTE]Due to the recent violation of the EFSF financing guidelines, Greece will not receive any further support from the EFSF. As a consequence, it is expected that the Greek government will not be able to fulfill its obligations and will be forced to declare bankrupcy.[/QUOTE]

Was soviel bedeutet wie: Griechenland kann die Auflagen niemals erfüllen und deswegen sollte es lieber Insolvenz anmelden.

Ach echt?! Das fällt denen jetzt auf? Ich bin begeistert. Wir haben da echte Experten sitzen.

Hier die Quelle: [URL=http://www.efsf.europa.eu/mediacentre/search/index.htm?keywords=%22%3E%3Ch1%3EPress+release%3C%2Fh1%3EDue+to+the+recent+violation+of+the+EFSF+financing+guidelines%2C+Greece+will+not+receive+any+further+support+from+the+EFSF.+As+a+consequence%2C+it+is+expected+that+the+Greek+government+will+not+be+able+to+fulfill+its+obligations+and+will+be+forced+to+declare+bankrupcy.+Further+information+will+be+published+shortly.+%3Cp%3E%3C%2Fp%3E%3Cp%3EFurther%20information%20on%20that%20matter%20available%20%3Ca%20href=%22http://is.gd/EFSF_RR%22%3Ehere%3C/a%3E.%3C%2Fp%3E%3Chr%3E%3C!--]Klick[/URL]

Edit:

Ich interpretiere das jetzt mal so.

Man hat den Banken ein paar Monate Zeit gegeben aus Griechenland so viel Geld wie möglich zu schlagen. Damit wurde das Land in astronomische Schulden gestürzt und die Kassen haben kräftig geklingelt. Jetzt hat man sich entschlossen, den schon aus sämtlichen Winkel blutende Trottel in Staub zu werfen und nochmal nachzutreten.

Für alle BWL/VWL Studenten: So wird's gemacht!

Dignity? F@ck off!

Aus dem Mist werden die jetzt so schnell nicht mehr rauskommen. Und passt auf...die fliegen noch aus der Eurozone.
Das ist wirtschaftlicher Mord gewesen. Kaum hinkt das Reh ballern es 10 Jäger nieder. Ethik und Moral unseres Systems. Bravo!
Hugin & MuninGeht m.E. zu schnell. Aus Griechenland ist nicht mehr viel heraus zu pressen, es sei denn man würde Bodenschätze entdecken (derartige Gerüchte wurden ja unlängst gestreut), aber das war im Grunde schon seit Beginn der Krise klar.
Die kriegen ihre strukturellen Probleme nicht in den Griff und werden das auch in den nächsten Jahren nicht schaffen.

Wie ich schon geschrieben habe, gehe ich davon aus das die Finanzbranche jetzt via Stabilitätspakt und Rettungsschirm noch versuchen wird die EU-Geberländer zu schröpfen.
Das meinte ich mit zu schnell. Deshalb werden die auch vorerst nicht aus der Eurozone fliegen.

Ach übrigens, wer die grausame Wahrheit noch nicht kennt :D

[IMG]http://waschtrommler.org/wp-content/uploads/aa7132ab9ee9_8215/Mein-Mdchen.jpg[/IMG]
WaldemarEin Ja der Slowakei zum ESFS wird unwahrscheinlicher... Vielleicht retten sie es noch.

[URL=http://www.youtube.com/watch?v=7BLkQaUA-Vc&feature=feedf]Richard Sulik, Parlamentspräsident der Slowakei zum EFSF![/URL]

Ein guter Mann mit klarem Sachverstand und spricht zudem noch gut deutsch.
Hugin & MuninDie osteuropäischen Staaten haben zu lange unter Fremdbestimmung gelebt um sich vorbehaltlos dem Zug der Eurolemminge anzuschließen.

Ich denke der (für die Öffentlichkeit noch nicht sichtbare) politische Druck auf diese Regierungen ist enorm.
In der Endphase werden die Regierungen, bei denen ein Nein droht, in die rechtsnationale Ecke gedrückt und diffamiert (ähnlich wie das auch schon mit Dänemark und Ungarn passiert ist).

Unsere Systempresse wird sich auch hierbei wieder einmal als willfähriger Helfer erweisen.

Wobei es hier durchaus auch warnende Stimmen gibt, gerade in Blättern die keiner Partei gehören.

Das (kapitalistische) Handelsblatt schreibt:



[QUOTE]Die Euroretter brechen die letzten Tabus

Die Euro-Retter brauchen „mehr Feuerkraft“.500 Milliarden Euro sind heute an den Finanzmärkten nur noch Spielgeld, oder „Peanuts“, wie ein deutscher Banker mal provozierend formuliert hat.
So fallen die letzten Tabus. Auch wenn es noch keine offiziellen Beschlüssen gibt wird hinter den Kulissen längst geplant, dass der ESM eine eigene Banklizenz bekommt. Das gäbe ihm das Recht, bei der Europäischen Zentralbank gegen Hinterlegung von Staatsanleihen Kredite zu bekommen. Die Folge: Unkontrolliert von den nationalen Parlamenten könnte er so praktisch sein eigenes Geld drucken.
Dass die EZB bereits vor Monaten darauf hingewiesen hat, dass Artikel 123 des EU-Vertrages eine Refinanzierung des ESM bei der Zentralbank verbietet – eine lästige Randnotiz.
Auch wenn es viele Politiker noch nicht einsehen wollen: Die wahre Lehre aus der Schuldenkrise ist, dass immer größere Summen an Krediten und Garantien das Problem nicht lösen. Einem Land wie Griechenland, das in absehbarer Zeit nicht in der Lage ist, das geliehene Geld zurückzuzahlen, helfen auch neue Kredite nicht. Da kann man genau so gut Wasser in einen löchrigen Eimer schütten.[/QUOTE]
Hugin & Munin[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
So wie es scheint, haben die meisten Bundestagsfuzzis überhaupt keinen Plan, worüber sie da eigentlich beschlossen haben. Das Stimmviehphänomen macht schließlich nicht vor Politikern halt. Selbst die Summe von 211 Mrd. Euro, war Vielen nicht bekannt. Mal wieder Durchwinkparlamentarismus vom Feinsten, ist man ja sonst eher vom EU-Parlament gewohnt.
[/QUOTE]

Womit das Totschlagargument gegen direkte Demokratie - nämlich das der Normalbüger zu blöd ist um wichtige Entscheidungen alleine zu treffen, wieder einmal ad absurdum geführt wird.

Der durchschnittliche Abgeordnete ist genau so blöd und dazu noch viel leichter korrumpierbar, eben weil es eine überschaubare und berechenbare Menge davon gibt.

Ich glaube auch immer mehr, dass das größte Problem unsere Parteiendiktatur ist.
Schmarotzerin Koch-Mehrin dürfte da nur die Spitze des Eisbergs sein.

Allerdings setzt direkte Demokratie einen funktionierenden, neutral und sachlich berichtenden, Medienapparat voraus. In der BRD momentan nicht gegeben.
Scheol@H&M

So ganz ist das mit der Diktatur nicht richtig. Schließlich ist es auch noch jungen, unindoktrinierten Parteien wie den Piraten möglich sich ins politische Tagesgeschäft einzumischen.

Die Analyse mit der Dummheit der Abgeordneten, oder eher Desinteresse, ist dennoch korrekt.

@Griechenland

Das die Griechische Landesführung Bockmist gebaut hat, ist unbestreitbar. Es ist auch unbestreitbar, dass sie nun die Konsequenzen tragen müssen. Was man allerdings anfechten kann, ist die Art und Weise wie mit dem hinkenden Reh umgegangen wird. Die ganzen Aasgeier, welche nun das Land zerfleddern bis nichts mehr geht, ist für uns alle unzuträglich.
Letztendlich profitieren jene, welche immer profitiert haben, und das in einer Sache, die weder lustig noch ungefährlich ist.

Die erste Finanzspritze war richtig, aber spätestens dann hätte man sich Gedanken über einen sinnvollen Weitergang machen müssen.
Und hier gebe ich Demon17 Recht, der schon, als ich noch unentschlossen war, eine geordnete Insolvenz verlangt hat. Das ist eben der Preis den sie zu zahlen haben. Die ganzen Neuschulden die dem Land auf sehr lange Sicht das Genick gänzlich brechen werden, sind von Außen herangetragen worden. Und ich wundere mich nicht, dass das griechische Fußvolk derart angepisst von Deutschland&Co ist.
Waldemar[QUOTE]Das die Griechische Landesführung Bockmist gebaut hat, ist unbestreitbar. Es ist auch unbestreitbar, dass sie nun die Konsequenzen tragen müssen.[/QUOTE]

Wenn du das hier als Auslöser der Krise benennst, ist das leider falsch. Die Regierung ist nicht Auslöser der Schuldenkrise. Nicht die Priviligierten und auch nicht das einfache Fußvolk. Das scheint wohl in allen Köpfen festzuhängen. Macht es aber nicht richtiger, desto öfter es man wiederholt.

Die Staatsschuldenkrise hat natürlich mehrere Ursachen.

Der Rechtsbruch: Alle Staaten haben ihre Verträge zur Stablität gebrochen. Deutschland und Frankreich fingen damit an. Und die Verschuldung in allen Ländern nahm enorm zu.

Hohe Inflationsunterschiede und damit macht man gute Geldgeschäfte .. somit Kapitalabwanderung. Diese Länder waren dafür, von Beginn an, immer atrkativer als die "starken" Staaten. Dazu die billigen Zinsen und sogar negativ Zinsen, die die Immobilienblase in die Höhe trieb und zur Investition "misbraucht" wurde. Geringe Besteuerung des Kapitals konnte das Gesundheitssystem, das Rentensystem und das Bildungssystem nicht ausreichend finanzieren. Massive Strukturprobleme des Landes.

Der zweite Grund für die gegenwärtige Krise ist ÜBERHAUPT der Beitritt Griechenlands in die EU. Griechenland dessen 2 größten Firma ein Getränkehersteller und ein Wettbüro sind kann nicht mit Deutschland und den anderen Staaten konkurrieren. Portugal auch nicht.. Da siehts sehr ähnlich aus. Davon spricht nur keiner!

Die ständigen Leistungsbilanzunterschiede sind der Hauptgrund und führten in die Krise... Diese Defizite bezahlen jetzt hauptsächlich die "starken" Länder und natürlich Deutschland.

Somit gibt es keine "gemeinsame" Währung.. sondern nur gemeinsame Schulden.

All das hat nichts zu tun mit dem sogenannten luxuriösen Leben der Griechen oder ihrer Regierung und oder ihrer Faulheit. Das sind elementare Fehler die die Poliktik mit der Einführung des Euros verzapft hat.. das mit dem Kollaps enden wird. Und das obwohl man sie gewarnt hat.


[QUOTE]Die erste Finanzspritze war richtig, aber spätestens dann hätte man sich Gedanken über einen sinnvollen Weitergang machen müssen.[/QUOTE]

Die war auch schon falsch..
Scheol[QUOTE]All das hat nichts zu tun mit dem sogenannten luxuriösen Leben der Griechen oder ihrer Regierung und oder ihrer Faulheit. Das sind elementare Fehler die die Poliktik mit der Einführung des Euros verzapft hat.. das mit dem Kollaps enden wird. Und das obwohl man sie gewarnt hat.[/QUOTE]

Gegen diese Aussagen habe ich mich immer gewehrt. Zumindest gegen den Vorwurf des luxuriösen Lebens. Das ist nämlich faktisch falsch, wenn man sich die griechische Gesellschaft realistisch anschaut und nicht nur Zeitungsartikel aus Deutschland liest.

Das Deutschland und Frankreich mit an der Sache gewerkelt haben ist mir auch bewusst. Ich würde hier jedoch nicht "Methode" unterstellen. Zumindest, solange ich mir nicht ganz sicher bin. Und das ist es eben.

Fakt ist, dass Griechenland derart marodiert wurde, dass diese Menschen finstere Zeiten erleben werden. Und dies gilt leider auch für uns.
Waldemar[QUOTE]Fakt ist, dass Griechenland derart marodiert wurde, dass diese Menschen finstere Zeiten erleben werden. Und dies gilt leider auch für uns.[/QUOTE]

Da stimme ich zu.. Die Griechen erleben jetzt schon finstere Zeiten und es wird noch viel dunkler werden. Das führt, wenn die Repression so weiter läuft, nur in den Bürgerkrieg mit all seinen schrecklichen Auswüchsen.

[QUOTE]Wenn Griechenland versucht, eine sogenannte interne Abwertung in dem nötigen Umfang von 20 bis 30 Prozent im Euroraum durch Kürzung von Löhnen und Preisen hinzukriegen, geriete es an den Rand des Bürgerkrieges.“ In dem Fall würden die Banken ebenfalls pleitegehen, weil die Firmen pleitegingen und ihre Kredite nicht zurückzahlen könnten. „Kurzum: Die Banken sind so oder so pleite. Doch bei einer internen Abwertung gibt es zudem ein Massensterben der Firmen“, so Sinn.[/QUOTE]

Und für Deutschland wird es auch so kommen, wenn die Politik diesen Wahnsinn weiterfährt.
Evillight[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]...Und für Deutschland wird es auch so kommen, wenn die Politik diesen Wahnsinn weiterfährt. [/B][/QUOTE]
Warum ist China so mächtig geworden und mit Hauptgläubiger der USA? Ein chinesischer Bauer meinte in einer einschlägigen Doku, dass es an der Demokratie des Westens läge und ich fürchte, dass er da garnicht so falsch liegt.

Um gewählt zu werden, muss man Leute auf seine Seite bringen und das ist mit Geld sicherlich einfacher, als mit Vernunft. Geld bekommt man dabei am Besten von denen, die sich nicht wehren können. Und das wären die sozial Schwachen und künftigen Generationen. Große und mächtige Banken werden "kapitalisiert", damit die Fehlinvestitionen augefangen werden können, was wohl nichts anderes heisst, als dass der deutsche Steuerzahler die verzockten Milliarden übernehmen und sich dabei als solidarischer Europäer fühlen darf.

Auch Deutschland wird Pleite gehen und schafft es nicht einmal bei florierender Wirtschaft die seit Jahrzehnten munter tickende Schuldenuhr zum Stillstand zu bringen. Es ist quasi, wie mit Yellow Stone- Nationalpark. Es liegt ein gigantischer Vulkan darunter, dessen Ausbruch bereits überfällig ist.
Niemand weiss, wann es geschieht. Nur DASS es geschieht steht außer Frage und danach wird die Welt nicht mehr die gleiche sein.
ScheolNa ja, aber die Griechenland hat jetzt wieder ein Top-Deal!

Die kaufen nämlich jetzt bei den Amis 400 M1A1 Abrams Panzer für weit über 10 Millionen Dollar.
Das ist natürlich nur eine Modernisierungsmaßnahme. Also, ein Upgrade fürs Militär, dass demnächst natürlich ausrücken will. :p

Die können das natürlich nicht bezahlen und "leihen" es sich von den Amis, also, die Kohle dafür. Das ist eine Win-Win-Situation. Da der Ami eine Vorableistung stellt, kann er bequem Steuergelder in die Rüstungskonzerne pumpen. Nicht, dass dies noch jemand over the Teich stört.

Wer's lesen will: [URL=http://www.defencegreece.com/index.php/2011/10/the-u-s-approved-to-grant-400-m1a1-abrams-to-greece/]Klick[/URL]
Ronin76[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]@H&M

So ganz ist das mit der Diktatur nicht richtig. Schließlich ist es auch noch jungen, unindoktrinierten Parteien wie den Piraten möglich sich ins politische Tagesgeschäft einzumischen.
[/B][/QUOTE]
Politiker sind Schauspieler, Entscheidungen werden wo anderst getroffen. Ein Großteil der parlamentarischen Arbeit findet eh in den Ausschüssen statt, und da hocken dann auch die Lobbyisten und Experten. Gesetzesvorwürfe stammen direkt aus den großen Konzernen und werden nicht selten im Originaltext übernommen. Die Piraten sind genauso indoktriniert wie die meisten anderen Menschen, fängt die Indoktrination doch schon in Elternhaus und Schule an. Doktrine werden von Generation zu Generation weitergegeben, sind also fast schon Selbstläufer. Es gibt nur sehr wenige Parteien, und davon auch wieder nur wenige Köpfe, die sich der Indoktrination entgegenstellen, und das System durchschaut haben, dazu zählt zB die APPD und vielleicht auch Die Partei. Jede Partei, welche den Parlamentarismus der sogenannten Repräsentativen Demokratie unterstützt, ist nichts weiter als Mitläufer. Andere Inhalte, aber gleicher Effekt. Bestes Beispiel sind Die Grünen, welche sich inzwischen auch dem Dresscode des "Hohen Hauses" unterworfen haben, während Joschka´s (Bomben auf Belgrad Fischer) Markenturnschuhe inzwischen in einem Museum vor sich hin stinken. Pfui Teufel. Die Piraten sind schon heute so angepasst, wie Die Grünen heute, von denen kann man einfach nichts Evolutionäres und schon gar nichts Revolutionäres erwarten.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Evillight [/i]
[B]Warum ist China so mächtig geworden und mit Hauptgläubiger der USA? Ein chinesischer Bauer meinte in einer einschlägigen Doku, dass es an der Demokratie des Westens läge und ich fürchte, dass er da garnicht so falsch liegt.
[/B][/QUOTE]
Der chinesische Bauer weiß offensichtlich auch nicht, daß es keine westliche Demokratie gibt. Er meint wohl den Parlamentarismus und die Korruption im großen Stil. So viel anderst läuft das im kapitalistischen China jedoch nicht, außer daß es da keine Wahlen gibt, weil die auch gar nicht benötigt werden. Pragmatisch wie Chinesen sind, ersparen sie sich das unnötige Theaterspiel. Die Finanzmacht Chinas steht übrigens auf sehr wackeligen Beinen, sind sie doch, wie auch die BRD, sehr vom Export abhängig, und haben als Deckmittel, fast nur wertlose US-Dollar. Daher rüstet China immens auf, um seine Forderungen wahren zu können.

[QUOTE]
Um gewählt zu werden, muss man Leute auf seine Seite bringen und das ist mit Geld sicherlich einfacher, als mit Vernunft. Geld bekommt man dabei am Besten von denen, die sich nicht wehren können. Und das wären die sozial Schwachen und künftigen Generationen. Große und mächtige Banken werden "kapitalisiert", damit die Fehlinvestitionen augefangen werden können, was wohl nichts anderes heisst, als dass der deutsche Steuerzahler die verzockten Milliarden übernehmen und sich dabei als solidarischer Europäer fühlen darf.
[/QUOTE]
Die Reihenfolge ist umgekehrt: Vermeintlich Wehrlose, also zB "sozial Schwache", was nichts anderes als "finanziell Schwache" bedeutet, werden erst dadurch geschwächt, indem ihnen Geld, Recht und Freiheit (die Kombination ist besonders entscheidend), verweigert oder eingeschränkt wird. Viel Geld kann man von denen nicht holen, jedoch ihre Arbeitskraft ausbeuten. Die Steuerzahlungen, Gerichtskosten, Bußgelder und andere finanzielle Mittel, stellen ja lediglich einen Teil von geleisteter Lohnarbeit und abhängiger Beschäftigung dar, welcher Ihnen auch noch genommen wird, um sie abhängig und klein zu halten. Nur so funktioniert das heutige System.

[QUOTE]
Auch Deutschland wird Pleite gehen und schafft es nicht einmal bei florierender Wirtschaft die seit Jahrzehnten munter tickende Schuldenuhr zum Stillstand zu bringen. Es ist quasi, wie mit Yellow Stone- Nationalpark. Es liegt ein gigantischer Vulkan darunter, dessen Ausbruch bereits überfällig ist.
Niemand weiss, wann es geschieht. Nur DASS es geschieht steht außer Frage und danach wird die Welt nicht mehr die gleiche sein.[/QUOTE]
Bei mir im Landkreis wird schon überlegt, Straßen rückzubauen, weil der Bestand kaum noch gepflegt werden kann, und zB Streusalz ist 20% teurer geworden. Die letzten paar Millionen werden noch für längst überfällige Sanierungsmaßnahmen, Hochwasserschutz, und Neubauten rausgehauen. Vom Bund bekommen die Ländern und Kommunen eben auch immer weniger. Die wirtschaftliche Depression kommt bestimmt, und es wird gemunkelt daß sie die von 1920 bei Weitem übertreffen könnte. Mich erinnert die heutige Zeit oft an die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, als in Vorahnung vor dem "Untergang" noch kräftig gefeiert wurde, solange es noch ging. Entweder meine Wahrnehmung hat sich verändert, oder es lacht tatsächlich kaum noch jemand in meinem Umfeld. Die Jugend ist teilweise sehr aggressiv und die Älteren sind fast alle sehr bedrückt und gestresst. Besonders zur Knoppers-Zeit und die Stunden davor, herrscht eine ganz besondere Stimmung auf den Straßen. Hat so ein bisschen was von Weltuntergang.
Waldemar[QUOTE]Entweder meine Wahrnehmung hat sich verändert, oder es lacht tatsächlich kaum noch jemand in meinem Umfeld. Die Jugend ist teilweise sehr aggressiv und die Älteren sind fast alle sehr bedrückt und gestresst. Besonders zur Knoppers-Zeit und die Stunden davor, herrscht eine ganz besondere Stimmung auf den Straßen. Hat so ein bisschen was von Weltuntergang.[/QUOTE]

Ich empfinde es genauso... und es macht mir Sorgen.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i]
[B]...
In der Endphase werden die Regierungen, bei denen ein Nein droht, in die rechtsnationale Ecke gedrückt und diffamiert (ähnlich wie das auch schon mit Dänemark und Ungarn passiert ist).

...[/B][/QUOTE]

Gähn.
Das rechtsnationale Lager ist soo schlecht nicht, wenn man sich dazu bekennt und nicht nervös wird, wenn einem so etwas "vorgeworfen" wird.......

Im Falle von Ungarn bitte ich dich u.A. die österreichsiche Presse bzw. einen gewissen Herrn Lendvai zu beachten, den ich für einigermassen unabhängig halte.

Mir scheint als wärst du nicht frei von Textbausteinen,was auf einen gewissen Organisationsgrad der Einflüsterungen von Aussen zurückzuführen sein kann.

Argumente bitte! Und bitte keine emotionale Beifallhaschereiversuche mehr, danke!
Mondenkind79Alle, die ihr hier mit den gegenwärtigen Verhältnissen unzufrieden seid: geht am [color=red]15. Oktober[/color] auf die Straße!

Es werden weltweit friedliche Proteste stattfinden und da gibt es sicherlich auch was in eurer Nähe.

[URL=http://map.15october.net/][color=burlywood]IT'S TIME FOR US TO UNITE[/color] - [color=burlywood]IT'S TIME FOR THEM TO LISTEN[/color] - [color=skyblue]PEOPLE OF THE WORLD, RISE UP![/color][/URL]
Hugin & Munin[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
Ich empfinde es genauso... und es macht mir Sorgen. [/QUOTE]

Kein Wunder, seit Jahren regieren unsere Parteien offen am Mehrheitswillen vorbei (man muss sich nur mal anschauen, welche Wahlbeteiligungen wir noch haben und in wie viele Prozent der möglichen Gesamtwählerstimmen hier noch Regierungsaufträge für Parteien hinein interpretiert werden) und jetzt geht es langsam ans Eingemachte.
Das merken die Leute, so blöd sind die nicht.


So, Italien wurde herab gestuft, dazu eine ganze Reihe britischer Banken und die französisch-belgische Dexia hängt in griechischen Staatsanleihen und wird die kommende Woche ohne Steuergelder wohl nicht überleben.

Und sie wird gerettet werden, weil französische und belgische Pensionsfonds von ihr abhängen, sie ist sozusagen "Systemrelevant".
Der nächste Erpressungsfall gegenüber dem Steuerzahler.

Es wäre mal interessant, wann Dexia in griechische Anleihen eingestiegen ist.
Vielleicht erst kürzlich, als absehbar war das diese Anleihen ohne die Garantien anderer Euroländer niemals rückzahlbar sind, man aber (durch Steuerzahler garantierte) dicke Gewinne aufgrund des hohen Zinsniveaus vor Augen hatte?

Die Niederlande haben dem Rettungsschirm jetzt übrigens auch zugestimmt.
Es hängt m.W. jetzt noch an Malta und der Slowakei, ob die große Umverteilungsparty steigen kann oder nicht.
WaldemarDexia hatte schon im Zuge der letzten Finanzkrise 2008 staatliche Hilfe gebraucht. Nach der Rettungsaktion gehört Dexia zu 17,6 Prozent dem französischen Staatsfonds CDC. Weitere jeweils 5,7 Prozent werden von Belgien und Frankreich direkt gehalten, dazu kommen 5,7 Prozent im Besitz der belgischen Regionen. Die Bank beschäftigt 35.000 Mitarbeiter.

Das Volumen an Risiko-Anleihen bei Dexia beläuft sich auf 82 Prozent des Grundkapitals. Frankreich und Belgien betonten, sie wollten die Finanzierung von Dexia sicherstellen. Die beiden Staaten und andere Großaktionäre hatten bei dem Institut während der Finanzkrise bereits 6 Mrd. Euro nachgeschossen.

Für das Jahr 2010 wies sie noch einen Gewinn von 723 Millionen Euro aus... Gewinn.. ähm LOL

Derzeit kämpft die französisch-belgische Bank Dexia ums Überleben. Sie hatte große Positionen an Staatsanleihen, deren Wert mehr und mehr verfällt. Die Regierungen in Paris, Brüssel und Luxemburg suchten weiter nach einer Auffanglösung. Der Aktienkurs der Bank wurde am Nachmittag an den Börsen ausgesetzt.. was nichts anderes bedeutet als PLEITE...

Deutschland will 480 Mrd. Euro aus staatlichen Banken-Rettungsfonds SoFFin aufwenden.. ähm nochmal LOL

Außerdem hat die EZB angekündigt weitere Staatsanleihen im Volumen von 40 Milliarden Euro anzukaufen. Die Zentralbank erleichtert den Banken damit die Refinanzierung. Die Kreditvergabe auf dem Interbankenmarkt ist im Zuge der Schuldenkrise ins Stocken geraten. Die Banken trauen sich gegenseitig nicht mehr über den Weg und lassen ihr Geld lieber bei der EZB, als es anderen Instituten zu leihen.

Fazit...Nachdem Staaten bzw die Banken für Griechenland, Portugal oder Irland vom europäischen Steuerzahler gerettet wurden und werden, sollen jetzt auch einzelne Banken hinzukommen. Dieser Weg führt nur weiter und vielleicht auch schneller in den Kollaps..

[QUOTE]Es wäre mal interessant, wann Dexia in griechische Anleihen eingestiegen ist.[/QUOTE]

Habe ich nicht gefunden .. Wäre interessant. Aber ich denke du hast recht...
JohnSteedWir dürfen gespannt sein, wann Hans-Werner Sinn und Hans-Olaf Henkel gemerkt haben, dass sie dabei sind Selbstgespräche zu führen.........:D
WaldemarWie kann man Deutschland schnell in den Ruin treiben?..

[URL=http://www.youtube.com/watch?v=sOzNRavfD8c&feature=feedbul]Merkel räumt ab bei Jauch![/URL]
Shredder[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
Ich sehe bei den Linken in Berlin keinerlei ernsthafte Einsicht und Nachdenklichkeit in das Versagen ihrer Politik.[/QUOTE]

Man sollte die Berliner Linke als Korrekturfaktor und das bewährte Prinzip "je stärker die Linke, desto sozialer das Land" nicht unterschätzen. Die Quittung für das vermeintliche "Versagen" erhalten nun die Bürgerinnen und Bürger Schlag auf Schlag.

Heute in der "Berliner Umschau":

[i]"Die künftige Koalition in Berlin will ein Prestigeprojekt der bisher mitregierenden Linken beerdigen. Der Öffentliche Beschäftigungssektor (ÖBS) wird abgeschafft, nur noch bestehende Verträge eingehalten. Darauf einigten sich SPD und CDU bei der vierten Runde der Koalitionsverhandlungen am Montag. Bisher standen 63 Millionen Euro für den ÖBS im Landeshaushalt. Kombiniert mit Bundes- und EU-Mittel wurden 5.600 sozialversicherungspflichtige Stellen für 1.300 Euro Brutto etwa in Kultureinrichtungen geschaffen. Die SPD hatte den ÖBS bereits in der früheren Koalition eher halbherzig mitgetragen. Die neue Große Koalition will jetzt verstärkt auf das Bundesprogramm Bürgerarbeit setzen. CDU-Unterhändler Thomas Heilmann räumte dafür deutlich sinkende Löhne ein [...] Keine Einigung besteht bei einem Mindestlohn für Unternehmen, die öffentliche Aufträge erhalten wollen [...] Um Kosten zu senken, will der neue Senat offenbar die Ausgabe von Transferzahlungen strikter kontrollieren. Das gelte auch für Mieterhöhungen bei Hartz IV-Familien"[/i]

Das ist selbstverständlich nur der Anfang eines Kahlschlages der nun folgen wird. Jetzt muss sich die SPD ja für nichts mehr rechtfertigen und kann mit dem Turboantrieb der CDU endlich zu Hochtour auflaufen. Ein perfekt installiertes System und Testlauf für die nächste Bundestagswahl.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Man sollte die Berliner Linke als Korrekturfaktor und das bewährte Prinzip "je stärker die Linke, desto sozialer das Land" nicht unterschätzen. Die Quittung für das vermeintliche "Versagen" erhalten nun die Bürgerinnen und Bürger Schlag auf Schlag.

... [/B][/QUOTE]


Ach, "die Linke" braucht nun wirklich niemand.
Ostalgie ist kein Lösungsansatz.
Wir können nicht alle 80Millionen Einwohner zu Melkern ausbilden und merken, dass die Anzahl der Rindviecher für die Bevölkerung nicht ausreicht.
Wirtschaft geht sicherlich anders, als "die Linke" sich diese Vorstellt.
Ronin76Nun hat auch das belgische Parlament dem ESM zugestimmt. Die Einwohner der BRD müssen noch dieses Jahr 8,7 Mrd Euro für den ESM leisten. Pro Kopf sind das 106 Euro, und das ist erst der Anfang. Der ESM soll ab 1. Juli 2012 in Kraft treten, es fehlen aber noch die Ratifizierungen von ca. 6 Ländern. Da habe ich allerdings keine Bedenken, daß das nicht klappt. Wenn es um die gemeinsame Beraubung der niederen Bevölkerung geht sind sich Politiker und Bankster immer schnell einig.
Hugin & MuninFederführend bei der Forderung nach einer ESM Ausweitung übrigens auch die Grünen und die SPD, also die Parteien denen wir schon die Hartz IV Gesetzgebung verdanken.

Nur als Erinnerungshilfe für die, die immer noch glauben diese beiden Parteien hätten irgend etwas mit sozial oder "dem kleinen Mann" auf der Straße zu tun.

Mittlerweile wird neben Spanien nun auch Italien als Kandidat für den "Rettungsschirm" genannt. Vor Monaten wurde selbst Spanien noch ausgeschlossen und Italien stand überhaupt nicht zur Debatte.

Es knirscht schon sehr mächtig im Gebälk.
Ronin76Auch Frankreich ist ein Wackelkandidat, es ist nur noch nicht ins öffentliche Licht gedrungen. Die EU wird mit finanziellen Waffen bewusst ins Chaos gestürzt um eine Megabank (ESM) instalieren zu können. Dazu ist es notwendig die einzelnen Nationalstaaten aufzulösen, damit ein Superstaat entstehen kann. Die Abschaffung des Bargelds könnte ein mittelfristiges Ziel sein um die totalitäre Kontrolle zu erlangen.

Inzwischen äußert sich auf der Bund der Steuerzahler sehr kritisch über den ESM und nennt ihn ein Ermächtigungsgesetz:

[QUOTE] Er führt unter anderem aus, dass die deutsche Regierung mit dem ESM "den finanziellen Schutz des einfachen Bürgers hinsichtlich seines Einkommens und seiner Ersparnisse (…) aufgehoben und diesen zur Plünderung freigegeben" habe. Weiter heißt es, dass, es sich bei dem Vertragswerk um eine Art "Ermächtigungsgesetz" handele und die "Installation des ESM" auf einen "gewollten Sturz der Nationalstaaten und offenen Staatsstreich" hinauslaufe.


[url]http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bdst-kritisiert-esm-vertrag-unbegrenzte-deutsche-haftung-durch-die-hintertuer/[/url]
[/QUOTE]
JohnSteedDer Euro wird von Aussen angegriffen.
Die Amerikaner können/wollen nicht sparen, die Dollargelddruckmaschine läuft auf Hochtouren.......
Die Chinesen helfen dem alten Feind, wo sie können (Papiere aufkaufen, neues Geld reinpumpen, wie auch immer).
Die USA sind an China verpfändet.
Jetzt ist halt Europa dran, das mit seinen (manchmal halbherzigen), aber immer noch putzigen Forderunen nach Menschenrechten einfach stört.
Die USA sind halt williger Helfer der Asia-zocker, weil das Zocken ihnen selber so gut gefällt, vielleicht bilden sie auch mit den Saudis eine Fahrgemeinschaft,insofern werden die Ratingagenturen halt Motiviert alles Europäische so tief zu raten, wie möglich.
Europa soll sturmreif geschossen werden, damit man es für einen Appel und ein Ei, vorbei an den Gewerkschaften aufkaufen zu können.
Europa als Hort des Friedens geht vielen auf der Welt auf den Keks.
Und deswegen greift man den Euro an und weil alle sehen, dass es Alternativen gibt, zum ewigen uneinigen, zerstrittenen Europa, das ja vom Potential her die Welt führen könnte, das will aber keiner, weil man dann Standards einhalten muss und Wachstum heisst für die anderen vor allem, dass alles gut ist, was dampft, Dreck macht und Kinder und Fische vergiftet, Hauptsache es lässt die Bilanzen gut aussehen.
Europa hat die Fähigkeit sich selbst aus der Krise zu ziehen, indem es einig wird.
Der EuroAngriff von Aussen ist nur der Anfang......
Ronin76Welche Indikatoren sprechen denn für einen Angriff von außen (USA, China) ?

Das würde ja bedeuten daß Merkel, Schäuble, Barroso, Rompuy, Monti, Draghi, Trichet, Juncker, und wie die Lakaien alle heißen, von den USA und China bezahlt und kontrolliert werden, da sie alles tun um die einzelnen, souveränen Nationen innerhalb Europas, in den Abgrund zu treiben, damit diese wie bereits in Italien geschehen, ihre Souveränität aufgeben. Schäuble fordert plötzlich eine Verfassung für die BRD, welche das Grundgesetz (keine Verfassung) ablösen soll, weil das Grundgesetz eine Ermächtigung durch den ESM nicht zulässt. Ich finde das ist zu kurz gedacht. An den supranationalen Transatlantikern und Eugenikern wie den Bilderbergern und den mit ihnen verbundenen Organisationen wie dem Club of Rome und dem Council of Foreign Relations, Council of Europe Relations, kommst du einfach nicht vorbei. Alle Wege führen nach Bilderberg.

Deine These, daß Europa von den USA und China angegriffen wird, beruht auf einem nationalen Weltbild aus der Zeit des kalten Krieges, wo die supranationalen Verbindungen und Vorhaben der Transatlantiker noch weitgehend unbekannt waren. Einerseits stimmt es daß die USA dabei eine entscheidende Rolle einnehmen, doch Supranationalisten denken nicht national.
Hugin & MuninESM und Fiskalpakt sind durch. Da namentlich abgestimmt wurde, wird man auf Seiten wie Abgeordnetenwatch in Kürze wohl sehen können, wer wie abgestimmt hat.

Wichtig auch um die Verantwortlichen für den Hochverrat zu gegebener Zeit zur Rechenschaft ziehen zu können.
Ronin76So ne Fußballmeisterschaft eignet sich hervorragend zur Ablenkung, und danach folgt ja schon die Olympiade. Ein Durchwinksommer par excellence.

[QUOTE]
Der einzige Ausweg: Die Auflösung des Unrechtstaates BRD und aller EU-Staaten hin zu autonom und dezentral verwalteten Regionen der Völker ohne Grenzen und übergeordnete Instanzen.

Nie wieder Deutschland! Für den Kommunismus - weltweit!
[/QUOTE]
Nennt sich Anarchismus, aber macht ja nix. Du bist jedenfalls auf dem richtigen Weg. :) Gut zu sehen auf dem Foto ist die (vermutlich) rot-schwarze anarchosyndikalistische Flagge und ein großes A für Anarchie.
Ronin76[QUOTE]Ich habe mir vorhin die flache Rede des vermeintlichen "Euro-Rebellen" Frank Schäffler reingezogen. Meine Fresse was für eine Pfeife.[/QUOTE]
Was eint ist das Ziel. ;)

Das Problem ist doch daß Anarchisten und Kommunisten grundsätzlich andere Ansätze aber auch Ziele verfolgen. Kommunisten wollen eine autoritäre Diktatur des Proletariats und Anarchisten libertäre, selbstverwaltete Kommunen ohne Hierarchien und Autoritätspersonen. Was nützt es wenn man die Diktatur BRD abschafft und dafür mit einer Proletarischen ersetzt ? Eine Diktatur mit einer Anderen zu ersetzten ist Quark.
Hugin & MuninAuch wenn die Diskussion hierzu eher im Griechenland-Thread geführt wird:

[URL=http://gedankensplitter.bplaced.net/index.php?cat=Finanzwesen&page=ESM%20-Abstimmverhalten%20Abgeordnete]Hier[/URL] sind die Politkriminellen mit Namen, Abstimmungsverhalten und Email-Adressen aufgeführt.

Der namentlichen Abstimmung sei Dank. Ich freue mich jetzt schon auf den Bundestagswahlkampf 2013 und die Infostände der Parteien in meiner Stadt (sollten die sich dann überhaupt noch auf die Straße trauen).
M. MarinusDas ist ein zu weites Feld, um es in Kürze zu beantworten, aber ich melde mich dazu mal wenn ich abends von der Uni zurückbin bzw. morgen nachmittag. Die Seite les ich mir schon mal in der Uni durch.
OdessaEben blickte ich da kurz über die Liste. Mit Nein haben u. a. gestimmt: Peter Gauweiler, CSU. Jens Ackermann, FDP. Norbert Barthle, CDU. Dieter Bartsch, die Linke. Bosbach Wolfgang, CDU. Bracht-Bendt Nicole, FDP. Buelow Marco, SPD. Thomas Dörflinger, CDU. Pitterle Richard, die Linke. Willsch Klaus Peter, CDU. Voklmar Marlies, SPD: nein ESM-Zustimmung, ja ESM-Finanzgesetz-Zustimmung. Alexander Funk, CDU.

"Hm". Ich glaube ich finde diese seltene parteiübergreifende Eintracht gut.
OdessaDu klingst verdammt nach ... ich hab den nick vergessen, aber wir hatten PN-Kontakt und das durchaus herzhaft uns streitend, was ich sehr schätze solange man sich menschlich dabei nah bleibt. Wenn Du es also sein solltest bzw. bist - welcome back ;-)

Ja, da hat die Linke durchaus sogar mal meine Sympathien, allerdings wie geschrieben scheinen auch einige MdBs anderer Parteien mit nein gestimmt zu haben. Sicherlich aus anderer Argumentationskette heraus, aber interessant allemal, die dann auch zu erfahren. Ich habe bereits drei der Leute angeschrieben in mail und sie um ihre genaue Begründung gebeten für ihre Entscheidung, mal schauen ob was kommt als Antwort :)
Hugin & MuninBei dem Thema sei nur am Rande erwähnt, dass eine ESM Klausel den direkten Zugriff von Banken auf "Rettungsgelder" vorsieht und das diese Klausel auf den italienischen Ministerpräsidenten (Provinzgouverneur wäre der passendere Ausdruck) Monti zurück geht.
Einem ex (?) Mitarbeiter von Goldman Sachs, der an die italienische Staatsspitze nicht gewählt, sondern von Brüssel eingesetzt wurde.
daimos[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
Die [URL=http://dokumente.linksfraktion.de/inhalt/eao.PDF]Organklage[/URL] der Linksfraktion - eine überaus kompetenter 89 Seiten vernichtender Abgesang auf unsere Pseudo-Demokratie. Jedes unabhängiges Gericht [i]muss[/i] dem einfach zustimmen, aber wir leben ja bekanntlich in einem korrupten Unrechtsstaat. Karlsruhe entscheidet am 10. Juli![/QUOTE]Am 10. Juli 2012 wird nicht entschieden, sondern es findet nur eine mündliche Verhandlung zum Antrag auf eine einstweilige Anordnung statt. Dieser spezielle Antrag ist notwendig, damit Gauck das Gesetz nicht ausfertigt und verkündet (bisher ist das nur good will, nach einem positiven Beschluss wäre es Gauck bis zur Entscheidung der Hauptverfahren verboten). Die Anberaumung einer mündlichen Verhandlung "nur" für einen Antrag auf einstweilige Anordnung ist ungewöhnlich und zeugt mMn davon, wie Ernst das BVerfG die Sache nimmt.

Neben der Organklage der Linksfraktion gibt es noch eine Organklage von Gauweiler (CSU), sowie zahlreiche (> 12.000) Verfassungsbeschwerden, die von Prof. Degenhart und Däubler-Gmelin (SPD) vertreten werden. Sicherlich zur Missgunst der SPD selbst. ;) Du solltest aber auch nicht unterschlagen, dass es zwei SPD-MdBs waren, die bereits gegen die Ausgestaltung der parlamentarischen Kontrolle des ESM-Vorläufers EFSF geklagt und vom BVerfG Recht bekommen haben ([url=http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/es20111027_2bve000811.html]2 BvE 8/11[/url]). Und erst kürzlich hat die Fraktion der Grünen in Karlsruhe Recht bekommen, weil sie eine Verletzung der Unterrichtungspflichten der Bundesregierung an den Deutschen Bundestag in Sachen ESM gerügt hatte ([url=http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/es20120619_2bve000411.html]2 BvE 4/11[/url]).

Das BVerfG ist dasjenige Verfassungsorgan, zu dem ich - mit ABSTAND! - das meiste Vertrauen habe. Ich finde, sie haben in der Vergangenheit allzu oft bewiesen, wie Ernst sie Demokratie und Rechtsstaat nehmen. Wie oft hat Karlsruhe den Politikern bisher auf die Finger geklopft? Wie oft allein seit der Eurokrise? Nur: Mit den Richtern möchte ich auch nicht tauschen. Wir vergessen allzu leicht, in welcher Verantwortung diese Menschen stehen, welche komplexen, tiefgreifenden und folgenreichen Entscheidungen sie treffen müssen. Verfassungsrecht mag ja vieles sein, aber schwarz/weiß ist es nicht.
Nun hat das BVerfG eigentlich den Rahmen mit dem Lissabon-Urteil selbst gesetzt:

[list][i]Eine das Demokratieprinzip und das Wahlrecht zum Deutschen Bundestag in seinem substantiellen Bestimmungsgehalt verletzende Übertragung des Budgetrechts des Bundestages läge vor, wenn die Festlegung über Art und Höhe der den Bürger treffenden Abgaben in wesentlichem Umfang supranationalisiert würde. Der Deutsche Bundestag muss dem Volk gegenüber verantwortlich über die Summe der Belastungen der Bürger entscheiden. Entsprechendes gilt für wesentliche Ausgaben des Staates. In diesem Bereich obliegt gerade die sozialpolitische Verantwortung dem demokratischen Entscheidungsprozess, auf den die Bürger mit der freien und gleichen Wahl einwirken wollen.[/i] (BVerfGE [b]123[/b], 267 <[url=http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv123267.html#361]361[/url]>)[/list]

Letzten Endes machen die Prozessbevollmächtigten von Linksfraktion, Gauweiler und Mehr Demokratie e.V. nichts anderes, als das BVerfG selbst zu zitieren. ;) Entweder das BVerfG macht eine 180°-Kehrtwende und weicht "Lissabon" entscheidend auf, um das Ganze verfassungsrechtlich zu retten (was ich aber gar nicht mal pauschal annehmen würde) oder Fiskalpakt und ESM werden kassiert. Dann möchte ich aber auch nicht in der Haut der Richter stecken: Verfassungskrise, Staatskrise, EU-Krise, Währungskrise, ... und alle erdenklichen Politiker gegen sich. Schon jetzt schaut ganz Europa nach Karlsruhe, wie sie entscheiden werden.
Waldemar[QUOTE]Letzten Endes machen die Prozessbevollmächtigten von Linksfraktion, Gauweiler und Mehr Demokratie e.V. nichts anderes, als das BVerfG selbst zu zitieren. Entweder das BVerfG macht eine 180°-Kehrtwende und weicht "Lissabon" entscheidend auf, um das Ganze verfassungsrechtlich zu retten (was ich aber gar nicht mal pauschal annehmen würde) oder Fiskalpakt und ESM werden kassiert. Dann möchte ich aber auch nicht in der Haut der Richter stecken: Verfassungskrise, Staatskrise, EU-Krise, Währungskrise, ... und alle erdenklichen Politiker gegen sich. Schon jetzt schaut ganz Europa nach Karlsruhe, wie sie entscheiden werden.[/QUOTE]

Das BVerfG wird sich doch nicht über den "Euro" stellen. Die Würde des Kapitals ist unantastbar. Und so sagte das auch ein Reporter im ZDF... Das BVerfG dürfe mit dem Recht nicht den Euro gefährden... Sagt alles..
daimos[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
Das BVerfG wird sich doch nicht über den "Euro" stellen. Die Würde des Kapitals ist unantastbar. Und so sagte das auch ein Reporter im ZDF... Das BVerfG dürfe mit dem Recht nicht den Euro gefährden... Sagt alles..[/QUOTE]Time will tell... Aber angeblich sind die Richter gerade ziemlich pissig auf die Politik.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Dank Ewigkeitsgarantie wird dieser Zeitpunkt nicht kommen, da haben sich die Verantwortlichen schon abgesichert.

Der einzige Ausweg: Die Auflösung des Unrechtstaates BRD und aller EU-Staaten hin zu autonom und dezentral verwalteten Regionen der Völker ohne Grenzen und übergeordnete Instanzen.

Nie wieder Deutschland! Für den Kommunismus - weltweit!

...
Ist für mich immer spannend zu sehen, welche Schnittmengen rote und braune Sozialisten aufweisen.
Teilweise kann ich kaum mehr Unterschiede erkennen.

Das schlimme ist, dass es einen Menschentypus gibt, dem es gefällt vom Kollektiv entmündigt und als Agitprop-Soldat benutzt zu werden.
Fazit: Rote und Braune Sozialisten haben eine devote Neigung.
Sie sind stimmvieh und Kellersklaven der politischen Kommissare.
Sie entgeignen alles. Sie Klauen und sie zerstören Eigentum.
Wollt ihr solchen Leuten (die nichts besitzen und auch über ihre Familien kaum in der Tradition stehen, je etwas gehabt zu haben) eure Stimme geben?
Menschen, die euch in 4-oder 5Jahresplänen vergewaltigen wollen?
Leute, die die Demokratie nicht verstehen und sie deshalb abschaffen wollen?
Oh ihr Zauderer..... Der Kapitalismus ist ehrlich und wenn er richtig gemacht wird, funktioniert er auch.
Die Roten und Braunen Sozialisten erzählen euch die Story vom toten Pferd, das aber im nächsten soundsovieljahresplan wiederauferstehen wird.
Glaubt ihr das wirklich?

Der Sozialismus jeglicher Färbung wird auch im nächsten 40Jahreplan wieder einmal untergehen und wieder wird man euch Lügen erzählen über den Arbeitsfetisch und den Geldfetisch, den es so ohne Sozilismus nie gegeben hätte.

Occupy Brains: der Sozialismus und der Kollektivismus sind wieder dabei euch versklaven zu wollen. Zu Automaten degradieren.
Rotsozialistisch und Braunsozialistisch haben ja die gleiche Arbeitsethik: Sie kennen nur den Arbeitsfetisch als Ersatzreligion.
Das Leben ist nur dem Plan untergeordnet und der Mensch ist für die Führer ein Nutztier.
Daran wird sich niemals etwas ändern.
WaldemarJohnboy erklärt die Welt. Und ich finde lustig, wie du gerne in braune und rote Schubladen kategorisierst und im gleichem Atemzuge typische Eigenschaften des Dummmichel nennst.

[QUOTE]Oh ihr Zauderer..... Der Kapitalismus ist ehrlich und wenn er richtig gemacht wird, funktioniert er auch.[/QUOTE]

Natürlich funktioniert er... die Frage ist nur für wen. Lass mal kurz überlegen. Wie ist die Kapitalverteilung der Welt? Aber dann wird es dir bestimmt zu differenzierst, da dein naives Weltbild zu stark für dich selbst ist.

Menschen streben von sich aus ein Gleichgewicht der Interessen (nach den Grundbedürfnissen) zwischen ... ihren Familien, Wirtschaft, Fortschritt und dem Ressourcenverbrauch an. Gewisse Gleichgewichte sind eine Voraussetzung für Gerechtigkeit, zum mindesten das Streben danach. Unsere Gesellschaft kennt jedoch keine Gleichgewichte. Aus dem Zwang heraus ganz schnell auf soziale und wirtschaftliche Krisen zu reagieren, um eine Katastrophe abzuwenden, unterwirft man heutzutage alle Lebensbereiche festen Hierarchien aus Befehl und Gehorsam und alternivloser Einheitsmeinung. Die zentrale Schaltstelle der Macht: das Geld. Am Ende dieser Entwicklung entsteht die staatliche Diktatur.

Alles was du über die rotbraunen Sozialisten fabulierst trifft zu. Bloß genau auf die EU und dessen Lakaien. Genau das hat Shredder hier ironisch dargestellt. Aber Zynismus war nichts für dich.. deshalb bekommst auch nur Kynismus von mir.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Waldemar [/i]
[B]


Alles was du über die rotbraunen Sozialisten fabulierst trifft zu. Bloß genau auf die EU und dessen Lakaien. Genau das hat Shredder hier ironisch dargestellt. Aber Zynismus war nichts für dich.. deshalb bekommst auch nur Kynismus von mir. [/B][/QUOTE]

Und da hast du mit deinem Führungsoffizier jetzt drei Wochen geübt, um diesen Satz in die Welt zu setzen?
Beachtlich!


Wer sind bitte die Lakeien der EU?
Bitte um Aufklärung.
Kannst auch deinen Führungsoffizier anrufen, der schaut dann in diverse Listen, wer gerade als Feind gilt.
Am Dienstag die Radlfahrer, am Mittwoch die Brillenträger.

Auf Dauer ermüdet es ein wenig mit den vielen eingesickerten Parteikadern hier zu diskutieren, weil sie sehr automatenhaft agieren.......
ScheolNur mal ein paar Namen: [URL=http://www.bundestag.de/bundestag/plenum/abstimmung/20120629_17_9046.pdf]Klick[/URL]
Ronin76Es gibt eben doch noch ehrliche und mutige Menschen, wie zB die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld von der CDU. Die Wahl ihrer Partei wirft Fragen auf. Konsequent wäre ein medienwirksamer Austritt.

[URL=http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/euro-abstimmungen-cdu-politikerin-vergleicht-bundestag-mit-ddr-volkskammer/6899180.html]CDU-Politikerin vergleicht Bundestag mit DDR-Volkskammer[/URL]

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