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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Wenn Frau Ströbele baden geht... dann fliegen Futterkugeln und Anwaltschreiben!
pulSarEs ist ja wieder mal herzhaft!

[url]http://www.heddesheimblog.de/2011/11/22/ehefrau-von-bundestagsmitglied-christian-strobele-grune-zeigte-13-jahrigen-heddesheimer-an/[/url]

[QUOTE]Weinheim/Heddesheim/Mannheim, 22. November 2011. (red/korrigiert) Anfang August war der Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele mit seiner Frau Juliana Ströbele-Gregor im Weinheimer Waidsee schwimmen. Dort, wo schwimmen eigentlich nicht erlaubt ist. Jugendmitglieder eines Anglervereins schossen “Futterkugeln” ins Wasser – eine davon traf Frau Ströbele-Gregor am Kopf. Hans-Christian Ströbeles Ehefrau zeigte den Jungen in Begleitung ihres Mannes daraufhin wegen “gefährlicher Körperverletzung mittels einer Waffe” an.[/QUOTE]

Man klicke mal auf den Link und lese den Text in rot!

(ich erspare mir diese Zitate aus Suchmaschinen technischen Gründen)

[SIZE=4]Ganz großes Kino, Herr Ströbele und Frau Ströbele-Gregor![/SIZE]

okay-- noch einmal den Gutti (Copy+Paste):

[QUOTE]m Anschluss entwendete Herr Ströbele nach den Schilderungen der beteiligten Personen sehr zornig dem Jungen im Anschluss die Futterschleuder, schrie die Kinder an und “konfiszierte” die Schleuder. Er soll mit einer Anzeige gedroht haben, obwohl sich die Jungs und zwei erwachsene Angler um Deeskalation bemüht haben und die Jungen sich entschuldigt haben sollen. Die Anzeige durch seine Frau in seinem Beisein erfolgte nach unseren Informationen einen Tag später bei der Weinheimer Polizei.
Außer Rand und Band
Der aufgebrachte Ströbele ließ sich nach Angaben der Beteiligten am “Tatort” nicht beruhigen. Auf den Hinweis, dass die Frau sich außerhalb des Schwimmbereichs im Wasser aufgehalten habe, soll den Mann noch zorniger gemacht haben. Das täte nichts zur Sache. “Der Mann war außer Rand und Band und völlig uneinsichtig”, so ein Zeuge.[/QUOTE]
Hugin & MuninWutbürger halt :D

Ströbele ist irgendwie viel deutscher als er wahrscheinlich selbst wahrhaben will.
Tapio BearkingDer Text in Rot ist ja noch "besser" als das Original drunter...
Was können wir stolz sein, auf unsere Volkszertreter...
pulSarStröbeles haben halt doch heimlich den [b]Telekolleg Internetführerschein von der CDU gemacht...[/b] die wissen, wie man gute PR macht.

Hugin & Munin +1
Ronin76Die Kommentare auf dem Blog sind noch dümmer als die Schwarzschwimmer. Ströbele scheint ein infantiler Choleriker zu sein, wahrscheinlich wurde er früher immer gehänselt. Hach, ist das herrlich, wenn man seinen jahrelang angestauten Frust endlich mal an schwächeren Kindern aulassen kann. Ströbele-Gregor, wieso eigentlich nicht Gregor-Ströbele..
weisskreutzDas erklärt einiges....

Ströbele ist doch bei der Forderung, man möge privaten Waffenbesitz gänzlich verbieten, immer vorne mit dabei. Wenn eine kleine Futterschleuder für ihn schon eine "gefährliche Waffe" ist, was glaubt ihr welche Angstzustände der haben muss, wenn er an Sportschützen mit ihren 45ern denkt. :eek:

Deshalb behaupten seine Parteifreunde auch, Kleinwaffen seinen Massenvernichtungswaffen. Nicht weil es soviele gibt, sondern weil so ne AK-47 ja noch viel größer ist, als eine höchstgefährliche Futterschleuder :D
Fuck up EvilSicher ist die Anzeige lächerlich, aber das "Revier-Verhalten" der tumben Angler doch wohl genauso... ich finde so ein Verhalten bringt einem die Politiker doch wieder näher, oder ?!
pulSarDas "Revier Verhalten" der Angler nennt sich Anfüttern. Das machen Angler in Gewässern wo sie angeln dürfen (hier im Verein). Man beförtdert Futterballen mittels "gefährlicher Waffen".. alleine deswegen, weil die Fische nicht immer in Ufernähe sind.

Kann ja keiner wissen, dass da ne olle rumschwimmt... (wo sie nichts verloren hat da schwimmen nicht erlaubt).

[b]Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht![/b]

Bei Ströbi wollte ich allerdings schon beim ersten lieber ne Unterhose drüber zeihen...
pulSar[QUOTE]Herr Ströbele hat auch auf seiner Facebook-Fanseite heute dafür gesorgt, dass sämtliche Kommentare, die sich auch nur andeutungsweise auf Heddesheim bezogen, umgehend gelöscht wurden. Als es dann gegen 17:45 Uhr zu viele wurden und immer mehr Kommentare hinzu kamen, die sich auch mit den Löschungen befassten, wurden auch diese entfernt und die Kommentarfunktion abgeschaltet.[/QUOTE]

[url]http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/11/25/strbele-mahnt-ab-was-ist-eine-anzeige/#comment-504295[/url]
Hugin & MuninMan nennt so etwas auch den [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt]Streisand-Effekt[/URL]
pulSarJa genau!

Das arme Gewässer! Zuerst die Kontamination durch Schröbeles (und die nichtmal im Neoprenanzug), Fisxchfutter-Salven und dann auch noch der ganze Streisand...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i]
[B]Sicher ist die Anzeige lächerlich, aber das "Revier-Verhalten" der tumben Angler doch wohl genauso... ich finde so ein Verhalten bringt einem die Politiker doch wieder näher, oder ?! [/B][/QUOTE]

Pah, die Nase bringt mir garnichts näher. Allenfalls so nahe, dass ich ihn mit meiner Futterschleuder beharken kann :q
Ronin76Der Kinsky-Faktor ist nicht zu unterschätzen. Wenigstens hatte der Hitzkopf gegen ESFS und den [URL=http://www.stroebele-online.de/bundestag/erklaerungen/5214052.html]Hebel[/URL] gestimmt.
pulSarKinsky hat sich aber mit stärkeren angelegt und pauschal allen... und nicht mit Kindern und Bloggern... *)

Und überhaupt : wenn ich bedenke, wie hochgerüstet die Angler heutzutage sind (ich hab das seit bestimmt 15 Jahren nicht mehr mitverfolgt aber damals ging es schon gut los mit Materialschlacht (Fieberglas-Angeln etc pp)... dann haben die Schröbies echt mal Glück gehabt, dass sie keinen Drillingshakern abbekommen haben.

Ich vermute solche Konflikte gibt es ständig.

[b]NORMALERWEISE[/b] wäre das ganz klar -- wer im Angelgewässer unerlaubt schwimmt, ist selbst dran doof, wenn er was abbekommt...

Aber wir wissen ja : alle Menschen sind gleich ... gell..


*) die gab es ja damals auch noch gar nicht. Wahrscheinlich wäre Kinsky heute Blogger und er würde als Wüterich ständig Schlagzeilen produzieren und Abmahnungen kassieren...
pulSarUnd es gibt Leute, die sich über Leute aufregen, die sich über Leute aufregen, die sich über Leute...

Moment - das ist eine Rekursion -- das geht in die Hose ohne Abbruchbedingung -- das hab ich schon gelernt...

Äh -- und jetzt?
gunslinger.. arrogant und uneinsichtig, wie viele ideologisch Verblendete aus dem linken Lager
SenecaNormaler Alltag.

Ich arbeite ganz nah an und für solchen "sakrosanten Herrenmenschen" und erlebe schon mal Kanzler, Ministerpräsidenten, Fraktionsvorsitzende udn Bürgermeister in Situationen die einen BILD Artikel wert wären...hätte ich da nicht eine Verschwiegenheitsklausel in meinem Arbeitsvertrag.

wie gesagt, die beschriebene Episode ist Alltagsgeschäft wenn man mit diesem Personenkreis zu tun hat.

Unötig zu sagen das ich seit Jahren Nichtwähler bin denn bis zur Wahl habe ich von den Kandidaten bisweilen so viel unmögliches gesehen das ich die einfach ncht mehr wählen kann.

Namen darf ich leider nicht nennen und Fakten auch nicht aber wie wie gesagt, von Kanzler bis zum Bürgermeister...ab einer gewissen Promille Zahl wird mitunter hässlich wie in einer Hartz IV Soap auf RTL II.
Lazerta[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Normaler Alltag.

Ich arbeite ganz nah an und für solchen "sakrosanten Herrenmenschen" und erlebe schon mal Kanzler, Ministerpräsidenten, Fraktionsvorsitzende udn Bürgermeister in Situationen die einen BILD Artikel wert wären...hätte ich da nicht eine Verschwiegenheitsklausel in meinem Arbeitsvertrag.[/B][/QUOTE] Eine gute Story kann auf Bild schon einige zehntausend Euro wert sein :) Ich würde mir an deiner Stelle doch zumindest ein Tagebuch anlegen. So nimm die Geheimnisse doch bitte nicht ins Grab! Du brauchst die Story auch nicht wirklichkeitsgetreu zu schildern. Da fällt mir ein: Möchtest du uns nicht vielleicht eine Geschichte erzählen, beginnend mit "Es war einmal..."? :)
Ronin76[QUOTE].. arrogant und uneinsichtig, wie viele ideologisch Verblendete aus dem linken Lager[/QUOTE]
Alle politischen Lager sind ideologisch geprägt, was jedoch nur Unverblendete erkennen können.
Scheol[QUOTE]Alle politischen Lager sind ideologisch geprägt, was jedoch nur Unverblendete erkennen können.[/QUOTE]

Da habe ich wohl schlechte Karten, da ich ziemlich stark unter dem Einfluss meiner Meinung stehe.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Alle politischen Lager sind ideologisch geprägt, was jedoch nur Unverblendete erkennen können. [/B][/QUOTE]
Leute wie du also :D
Ronin76Es birgt gewiss auch Ironie, da sich Menschen ihrer Subjektivität prinzipiell nicht entziehen können. Es sollte jedoch möglich sein, trotz einer Ideologie im Sinne von Weltanschauung, ein Stück Objektivität herzustellen. Durch Hinterfragen, Kritik, Analyse und Reflektion. Der Idologiebegriff scheint ja inzwischen immer mehr negativ besetzt zu sein, was sich jedoch objektiv betrachtet nicht erklären lässt.
Demon17Die Ströbeles haben es aber auch wirklich schwer, erst wird die Frau mit Futterkugeln beschossen und jetzt wird Hans - Christian auch noch mit Eiern beworfen:

[IMG]http://www.welt.de/multimedia/archive/01520/sara_stroebele7_DW_1520287p.jpg[/IMG]

Tatort war eine Friedensdemo in Bonn. Während Gregor Gysi mit Beifall empfangen wurdde skandierte bei Ströbele eine Gruppe von Aktivisten "Blut, Blut, Blut an den Händen." Hintergrund war der Afghanistankrieg, dem 2001 die Rot-Grüne Regierung zustimmte.
Ronin76Und doch war Hans-Christian Ströbele einer der Wenigen, welcher im März 2011 (wie auch schon 2001 und 2007) gegen die Ausweitung des Afghanistan-Krieges gestimmt hatte, während sich die meisten Grünen, darunter Trittin und Künast, enthalten hatten.

[URL=http://www.spiegel.de/flash/flash-22868.html#hilfe=false&abstimmung=211]Bundestags-Radar[/URL]

Ströbele sitzt bei den Hinterbänklern in Reihe 11 oder auch 9 (ist variabel). Dort kann im Profil auch das Abstimmungsverhalten eingesehen werden. Wie man auch sehen kann, ist Die Linke die einzige Partei, welche geschlossen gegen die Ausweitung gestimmt hatte, während Grüne und SPD sehr ambivalent waren und auch noch immer sind.


[URL=http://www.documentarchiv.de/brd/2001/abstimmungsergebnis_vertrauensfrage.html]Ströbele hatte am 16.11.2001 gegen den Krieg gestimmt ![/URL]

[URL=http://www.documentarchiv.de/brd/2001/berliner-appell_gruene.html]Position von Ströbele und Anderen zum Afghanistan-Krieg am 11.11.2001[/URL]


Ströbele monierte Anfang 2011: "Deutschland ist zu einer kriegsführenden Nation geworden.". Bei Bomben-auf-Belgrad-Fischer, der auch 2001 für den Afghanistan-Krieg geworben hatte, könnte ich das ja noch verstehen, aber Eier ausgerechnet auf Ströbele ? Schon 2007 hatte Ströbele gegen den Einsatz gestimmt, wofür er von der SPD mit Polemiken angegriffen wurde:
[QUOTE]
Anschuldigungen flogen hin und her, begleitet von Empörungsgebrüll in den Reihen der Angegriffenen. "Sie, lieber Kollege Ströbele, werden ja mit Nein stimmen", rief SPD-Mann Weisskirchen vom Rednerpult aus und wies mit dem Finger anklagend auf den Grünen-Abgeordneten aus Berlin-Kreuzberg. Wolle dieser etwa die Rückkehr der Taliban? "Das kann ich mir nicht vorstellen."

Ströbele: "Deutschland in Offensivkrieg"

Ströbele entgegnete nicht minder empört, die Regierungsvertreter verschlössen die Augen vor der aktuellen Lage, die sich "dramatisch verschärft" habe. "Wir sind immer weiter davon entfernt, die Herzen der Menschen in Afghanistan zu gewinnen". Die Militär-Aktionen, insbesondere die Operation Enduring Freedom, trügen dazu bei, "Hass zu säen". Deutsche Soldaten seien an einem "Offensivkrieg" beteiligt, darum stimme er mit Nein.

[url]http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,511146,00.html[/url]
[/QUOTE]


Und dann wäre ja noch das kleine Detail, daß die Zustimmung des Bundestags zum Krieg im Jahre 2001, auf den falschen Daten der False Flag CIA-Operation "Twintowers" beruht. "al-Qaida" war der Titel der Namensliste an ausgebildeten CIA-Terroristen in Afghanistan während der 80er Jahre. Übersetzt bedeutet "al-Qaida" angeblich "Das Fundament".
[QUOTE]
Der Einsatz militärischer Mittel ist unverzichtbar, um die terroristische Bedrohung zu bekämpfen und eine Wiederholung von Angriffen wie am 11. September 2001 nach Möglichkeit auszuschließen. Der Deutsche Bundestag stimmt daher der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der Operation ENDURING FREEDOM zu, wie sie die Bundesregierung am 7. November 2001 auf der Grundlage der Art. 51 der Satzung der Vereinten Nationen und Art. 5 Nordatlantikvertrag sowie der Resolutionen 1368 (2001) und 1373 (2001) des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen beschlossen hat.

[url]http://www.documentarchiv.de/brd/2001/bundesregierung-antrag-bundeswehr.html[/url]
[/QUOTE]

Die Kostenbeteiligung für diesen Krieg, welchen die BRD und deren Einwohner leisten, betrugen im Jahr 2010 ca. 1 Milliarde Euro. Seit 2001 entstanden geschätzte BRD-Kriegskosten zwischen 18-33 Milliarden Euro ! Da bleibt natürlich nichts mehr für Rentner, Sozialhilfe- und H4-Empfänger übrig.

Quelle: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Beteiligung_am_Krieg_in_Afghanistan[/url]
FryDer lustige Herr Ströbele tut auch gern so, als ob er in Kreuzberg wohnt.
Wobei er immer hervorhebt, wie angenehm das Leben dort ist und selbstredend sind die Negativberichte bzgl. Kriminalität stark übertrieben.
Doch "surprise, surprise" Ströbi wohnt im lauschigen Grunewald* in einer Nobel-Villa, weitab vom Vorzeige-Biotop Kreuzberg.

*[url]http://www.cicero.de/berliner-republik/der-koenig-von-kreuzberg/48457?seite=3[/url]
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Die Ströbeles haben es aber auch wirklich schwer, erst wird die Frau mit Futterkugeln beschossen und jetzt wird Hans - Christian auch noch mit Eiern beworfen(...)[/B][/QUOTE]

Ja, der nette Herr Fischer musste seinerzeit auch mal unkonventionelle Kritik an der "Friedenspolitik" von Bündnis90/Die Lügner einstecken:

[img]http://1.bp.blogspot.com/-smJXwqhQO4s/T3WT9hSPNrI/AAAAAAAAJOI/YeEkJ805pTs/s1600/JoschkaFischer.jpg[/img]
Ronin76[QUOTE]Der lustige Herr Ströbele tut auch gern so, als ob er in Kreuzberg wohnt. Wobei er immer hervorhebt, wie angenehm das Leben dort ist und selbstredend sind die Negativberichte bzgl. Kriminalität stark übertrieben. Doch "surprise, surprise" Ströbi wohnt im lauschigen Grunewald* in einer Nobel-Villa, weitab vom Vorzeige-Biotop Kreuzberg.[/QUOTE]
Im Artikel steht aber daß er AN DER GRENZE zum Nobelviertel Grunewald wohnt. Also nicht in diesem Viertel. Eine Nobel-Villa wird dort nicht erwähnt, dafür hätte ich schon gerne eine Quelle mit Foto. In einem Plattenbau, muffeligen Altbau, oder einem Kellerloch, wie sie H4-Empfänger beziehen müssen, wird er bei seinen Bezügen sicherlich nicht wohnen, das ist klar.

Hier sei auch mal erwähnt daß es keinen einzigen Politker der Linken gibt (und auch nicht bei anderen Parteien), welcher einen Teil seiner üppigen Diäten mit H4-Empfängern teilt, obwohl diese Politiker ständig Reden gegen H4 schwingen. Sozialisten sind das jedenfalls nicht. Weder Wagenknecht, noch Gysi, noch Kipping.
Ronin76Selber Bullshit.

Bei den Piraten gibt es auch H4-Empfänger. Gemeint sind Politiker des Bundestags, denn nur die bekommen Diäten, über welche sie auch noch selbst entscheiden. Mir reichen Worte nicht aus, denn es wird immer viel gelabert, aber nur wenig getan. Gerade Bundestagspolitiker haben doch die finanziellen Mittel um ihren Worten Taten und Beispiele folgen zu lassen. Vorbildfunktion ! Die Partei Die Linke könnte dadurch auch an Glaubwürdigkeit und Wählerstimmen gewinnen. Aber auf die Idee kommen die ja erst gar nicht, und hier stellt sich dann die Frage, auf welcher Seite sie stehen und welche Interessen sie tatsächlich vertreten.
Ronin76Getroffene Hunde bellen. Schon merkwürdig daß der Gralsritter der Linke immer so emotional reagiert, wenn jemand seine Partei kritisiert. :D

Es geht mir nicht darum Feinbilder zu suchen. Da du mir jedoch keinen Grund genannt hast, wieso ich wo anderst suchen soll, werde ich jetzt meine Aufmerksamkeit verstärkt auf Abgeordnete der Linke richten.

[QUOTE]Alle Abgeordneten der Partei DIE LINKE haben stets gegen Diätenerhöhungen getimmt und alle Merheinnahmen wurden seit Parteigründung an gemeinnützige Einrichtungen gespendet, wohin genau kannst Du auf den Seiten der einzelnen Mandatsträger nachlesen.[/QUOTE]
So, ich bin jetzt auf der Seite von Sahra Wagenknecht:
[url]http://www.sahra-wagenknecht.de/[/url]

Wo genau sollen die Spenden von Mehreinnahmen vermerkt sein ? Ich kann da nämlich überhaupt nichts finden.

Die direkte, finanzielle und solidarische Unterstützung von H4-Empfängern scheint es laut dir also auch nicht zu geben. Danke für die Bestätigung.

Übrigens: Auch wenn die Linke stets gegen Diätenerhöhungen gestimmt haben mag, bestimmen sie sich trotzdem, zusammen mit den anderen Abgeordneten, selbst ihre Diäten. Und es steht ihnen sogar frei auf einen Teil zu verzichten oder eben mit Bedürftigen (H4-Empfänger, Obdachlose, verarmte Rentner, Behinderte, etc.) solidarisch zu teilen.

Das Projekt Fair Wohnen ist mir unbekannt, was hat es damit auf sich ?
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B](...)und selbst wenn alle Bundestagsabgeordneten der Linken auf ihre 8000 Brutto verzichten und selbst zu Obachlosen würden, keinerlei Probleme gelöst wären. Was soll diese unnütze Polemik?[/B][/QUOTE]

Sag das mal nicht, wenn alle SED pardon Linke-Abgeordneten auf ihre Diäten verzichten würden (oder auch nur auf die Hälfte), könnte man zumindest einzelnen Menschen helfen und Unterstützung bieten.
Das Geld würde allemal für eine neue Suppenküche, ne Kleiderkammer, etwas kostenlosen Nachhilfeunterricht für sozialschwache Familien reichen.

Große Politik/große Veränderungen beginnt/beginnen bekanntlich immer mit dem ersten (meist kleinen) Schritt.
Ronin76[QUOTE]Außerdem weißt du genau so gut wie ich, dass das Spenden von Diätenerhöhungen lediglich symbolischen Charakter hat und selbst wenn alle Bundestagsabgeordneten der Linken auf ihre 8000 Brutto verzichten und selbst zu Obachlosen würden, keinerlei Probleme gelöst wären. Was soll diese unnütze Polemik?[/QUOTE]
Ich sehe darin, wie Fry schon an Beispielen ausgeführt hat, nicht nur Symbolcharakter. Es ist vielmehr eine direkte Unterstützung mit Vorbildfunktion. Vielleicht würden sich dann auch noch Abgeordnete von anderen Fraktionen anschließen. Oder auch andere Gutverdiener, außerhalb der Politik. Nicht unbedingt weil sie eine soziale Einstellung haben, sondern um damit in der Gunst der Wähler oder einer Kundschaft zu steigen. Aber es geht ja um den Effekt -> Umverteilung von oben nach unten. Ist doch angeblich das große Ziel der Partei Die Linke. Also red mal mit deinen Genossen an vorderster Front und motiviere sie zu dieser Aktion !

Wenn ich jetzt nur noch dieses Interview mit Wagenknecht bei YouTube finden würde, wo ein Reporter ihr die Frage gestellt hatte, wieso sie nicht einen Teil ihrer Bezüge direkt an Bedürftige spendet ? Da wurde sie erst mal verlegen und hatte dann die gleichen Argumente: Das würde ja nicht viel bringen, und sie könnte mit politischen Mitteln, also zB Reden und Ausschußarbeit, viel mehr erreichen. Ja Sahra, das hatte man in den letzten Jahren deutlich gemerkt. Nun ist es ja schon soweit daß das BVG die Höhe der H4-Regelsätze, welche fast jedes Jahr inflationär sinken, als legitim bestätigt hatte.
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Es liegt nicht in der Intention einer linken Partei, die versäumten Hausaufgaben eines vermeintlichen "Sozialstaates" zu tätigen.



Wie Du meinen obigen Beiträgen entnehmen kannst ist der erste Schritt bereits getan. DIE LINKE denkt aber schon einen (großen) Schritt weiter, es geht ihr nämlich nicht darum, einen Almosenstaat zu subventionieren und aufrecht zu erhalten, sondern ein solches Schweinesystem ein für alle mal zu überwinden - und Suppenküchen und dergleichen überflüssig zu machen. [/B][/QUOTE]

Es geht nicht darum die "Hausaufgaben" des Staates zu machen, sondern darum konkret anderen Menschen zu helfen, aber lieber die große Wende bzw. den großen Sprung nach vorn predigen als anzupacken, auf eigenes Vermögen zu verzichten und den Menschen hier und jetzt zu helfen.

Die Kohle vom "Schweinesystem" nehmen die Abgeordneten der Linke aber immer noch gerne in Empfang-selbstverständlich ohne Bedürftigen etwas abzugeben.
Immer das Gleiche:Wasser predigen, aber selbst Wein saufen.

Das Schlimme an der Politik der SED/Linken ist, dass sie mit den Hoffnungen, Träumen und Wünschen von oft sehr armen, bemitleidenswerten Menschen spielen.
Sie malen ein wunderschönes Bild einer Zukunft, ein Gabentisch für alle, ein Land in dem Milch und Honig fließt.
Erst mal den bösen Reichen alles wegnehmen, dann in Robin-Hood-Manier den Armen geben und es wird alles schön!
Und wer daran nicht glaubt ist natürlich ein Faschist!
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Es werden bereits viele direkte Unterstützungen angeboten, nicht nur in materieller Hinsicht(...)auch werden viele außerparlamentarische Aktionen von Demos über zivilen Ungehorsam durch finanzielle Mittel, Busse, Lebensmittel, Rechtsberatung etc. gefördert oder erst ermöglicht.[/B][/QUOTE]

Das Fördern der Antifa-Terroristen ist nicht unbedingt etwas, womit sich eine Partei brüsten sollte.
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Mit Verlaub, aber ich sehe darin keinerlei Sinn, dass ein Abgeordneter auf sein Einkommen vollständig verzichten soll, um selber Hartz IV-Empfänger zu werden. [/B][/QUOTE]

Du siehst keinen Grund dafür, dass ein Abgeordneter der Linken Kohle für soziale Projekte springen lässt?
Warum nicht?
Shredder[QUOTE][i]Original geschrieben von Fry [/i]
[B]Das Fördern der Antifa-Terroristen ist nicht unbedingt etwas, womit sich eine Partei brüsten sollte. [/B][/QUOTE]

Der Kriminalisierung von Antifaschismus eben so wenig.
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Offensichtlich bist Du nicht in der Lage zu lesen: [b]Es wird Menschen konkret geholfen[/b] - und zwar im Rahmen des Möglichen und Sinnvollen.[/B][/QUOTE]

Etwas von seinen exorbitanten Gehalt an Arme zu geben ist nicht möglich und sinnvoll?


[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Selbstversträndlich! Wenn es die nicht die Abgeordneten der Linken entgegen nehmen würden, dann die Abgeordneten anderen Parteien[/B][/QUOTE]

Und die Parlamentarier der Blockparteien würden wahrscheinlich ebenso wenig spenden, wie die Leute von den Linken.
Die Linke scheint ja voll im System angekommen zu sein.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Falsch. Linke Politik lautet: Wein für alle! Alles für alle! Es ist genug für alle da.[/B][/QUOTE]

Genau! Jedes faule Schwein, dass in seinem nutzlosen Leben noch nie n Handschlag gearbeitet hat und es auch heute nicht tut, soll genau so viel bekommen, wie jemand, der 8 Std. am Tag hart arbeitet-so muss das sein!!!

[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Mag daran liegen, dass viele Linke - in deinen Augen - selbst oft sehr arme und bemitleidenswerte Menschen sind.[/B][/QUOTE]

Stimmt, vor Allem in geistiger Hinsicht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Und warum sollte eine solche Welt nicht möglich sein Herr Pessimist? [/B][/QUOTE]

Weil diese Vorstellung Naturgesetze außer Acht lässt!
Wo Licht ist, da auch Schatten. Wo Reichtum, da auch Armut. Wo Leben ist, ist auch Tod.
Ist sicherlich ne nette Vorstellung, aber das, wovon Du da träumst, gibt es nicht, nirgendwo auf der Erde, sowas gab es nie und sowas wird es auch nicht geben.
Aber das ist eben das, was ich meine. Lieber in seinen (Wahn-)Vorstellungen leben, als HIER UND JETZT Menschen zu helfen!
Ich bin dafür defizitären Menschen zu helfen, aber es darf einen nicht der Realitätssinn abgehen.
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Der Kriminalisierung von Antifaschismus eben so wenig. [/B][/QUOTE]


Ich bin kein Kriminologe, aber solche Bilder deuten für mich auf kriminelles Handeln hin...

[img]http://d1.stern.de/bilder/import/dpa/2012/02/06/antifa_34922048.original.large-4-3-800-562-0-3000-1834_fitwidth_420.jpg[/img]

[img]http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/assets/images/01.jpg[/img]

[img]http://www.inventati.org/ali/pics/2009/Antifa/strasbourg1.jpg[/img]
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Offensichtlich bist Du nicht in der Lage zu lesen: Es wird Menschen konkret geholfen - und zwar im Rahmen des Möglichen und Sinnvollen.[/B][/QUOTE]

Wo sagten Sie, ist der Rechenschaftsbericht (o. etwas in der Wirkung Gleichstehendes), wo ich die Spenden von Abgeordneten der Linkspartei an soz. Einrichtungen nachvollziehen kann?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Jaja wir wissen es so langsam. Wer nicht arbeitet soll auch nicJht fressen! Schön und gut, nur entspricht es nicht der Realität, dass sich ein jeder Wohlstand erst "erarbeiten" - er wurde über Generationen angehäuft und ist ein Gesamtprodukt, von dem alle profitieren (sollten) ![/B][/QUOTE]

Bin weder Christ, Sozialdemokrat, noch Nationalsozialist, bedaure....


[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Dein Name ist Einstein, Du weißt Bescheid.[/B][/QUOTE]

Nett, dass Dir das auffällt.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Ich helfe im hier und jetzt. Aber Ehrenamt ist für dich vermutlich ein Fremdwort. Du hast vermutlich ncoh nciht einmal soetwas wie Ehre.[/B][/QUOTE]

Ich arbeite, wie man meinem Vorstellungstext entnehmen kann, auch im soz. Bereich, und nein, Kohle bekomme ich auch nicht dafür.
Doch ist vorhanden, nicht immer gleich von sich auf Andere schließen.
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Fry [/i]
[B]Wo sagten Sie, ist der Rechenschaftsbericht (o. etwas in der Wirkung Gleichstehendes), wo ich die Spenden von Abgeordneten der Linkspartei an soz. Einrichtungen nachvollziehen kann?[/B][/QUOTE]

Obwohl, wieviel man von einem Rechenschaftsbericht der SED/Linken halten kann, sieht man ja, von daher musst Du mit sowas gar nicht kommen....

[url]http://www.epochtimes.de/fehler-im-rechenschaftsbericht-kommt-linke-teuer-zu-stehen-536737.html[/url]
FryWerfen Deine Freunde von der Antifa eigentlich noch Bomben auf deutsche Polizisten, oder ist das jetzt nicht mehr so angesagt?

[url]http://www.youtube.com/watch?v=aKpxY4WXWAE[/url]



[url]http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/demo-polizisten-bei-anschlag-verletzt-article877708.html[/url]
Shredder[QUOTE][i]Original geschrieben von Fry [/i]
Werfen Deine Freunde von der Antifa eigentlich noch Bomben auf deutsche Polizisten, oder ist das jetzt nicht mehr so angesagt?
[url]http://www.youtube.com/watch?v=aKpxY4WXWAE[/url]
[/QUOTE]

Was für ein Indiz aber auch, dass da im Vordergrund eine Flagge der Partei DIE LINKE weht, das muss wohl Beweismaterial genug sein :rolleyes:
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Der Kriminalisierung von Antifaschismus eben so wenig. [/B][/QUOTE]

Das besorgen angebliche und tatsächliche Mitglieder der "AntiFa" schon selber.......
Fry@Schredder

Mal eine Frage. Findest Du die Gewalt, die von der Antifa gegen ihnen pol. missliebige Gruppen ausgeht, legitim?
Also deutlich gesagt: Gewalt nicht in Form von Notwehr nach voran gegangenen Angriff, sondern Gewalt zur Durchsetzung von pol. Forderungen und um Druck auf pol. Gegner zu erzeugen.


[img]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7d/Sd_2.jpg[/img]
Mitglied der rechtskonservativen Schwedendemokraten wird von antiFASCHISTEN angegriffen
JohnSteedWobei sich der Amateurteil des "schwarzen Blocks" oft sehr unbeholfen und "militärisch" fragwürdig verhält.

Hab mal Fallstudien angelegt....irgendeine Nazi-demo.
30(!) Kameraden haben den Geburtstag von irgendeinem dritten Oberbeleuchter aus der Reichskanzlei gefeiert und der Polizeikordon endete irgendwann mal.
Statt den Nazis, die blöd genug waren, ohne Flankenschutz anzutreten (offenbar hielten sie die Arbeit der Systempolizei für so gut, dass sie keinen Hilfszug organisiert hatten)........, am Ende der Demo, am Ende des Abends, am Ende der Strasse ein paar einzuschenken, haben sich die Wehrdienstverweigerer in die Hose gemacht und als Ersatzhandlung irgendeinen Hartz-IV-penny geschreddert. Anyway.
Die Agitpropaussage alle wären Nazis, die am 12.03.1932 NICHT in der KPDDKPMLPD waren, hat vermutlich die Fähigkeit zur Feinansprache gegenüber dem politischen, nein nicht Gegner, sondern Feind getrübt.
Oder die Nazis haben gegen die Besatzungspolitik Israels,gegen die europäische Finanzpolitik oder gegen Schäuble demonstriert und 90% der sogenannten "Linken" haben innerlich applaudiert. Kein innerer Reichsparteitag, aber immerhin.......
FryAm Schönsten ist immer noch, wenn sich die Antifas gegenseitig umboxen:) !
ADs hier, Antiimps dort, und schon kanns losgehen-is sooo geil, muss man sich wirklich mal gönnen, hab leider keine diesbzgl. Videos auf die Schnelle gefunden.
Da muss nur n Antideutscher ne Israelfahne auspacken und schon knüppeln die antisemi äh antizionistischen Antiimps auf ihn ein.
Wobei es nachdenklich stimmen sollte, dass ein Bekenntnis zu Israel heut zu Tage in Deutschland mit ner Tracht Prügel beantwortet wird....
Ronin76[QUOTE]Mit Verlaub, aber ich sehe darin keinerlei Sinn, dass ein Abgeordneter auf sein Einkommen vollständig verzichten soll, um selber Hartz IV-Empfänger zu werden.[/QUOTE]
Hat hier auch bisher niemand gefordert. Den Linken würde ich ja noch 2000 Euro Netto im Monat gönnen, den Verbrechern von Rot-Grün und Schwarz-Geld jedoch maximal ALG-II Leistungen, damit sie auch mal in den Genuß ihrer vielgelobten Kreation kommen. Selbstverständlich inklusive 100% Sanktionen, ABM-Kursen, und EGVs (per Verwaltungsakt).


[QUOTE]
Es geht nicht darum die "Hausaufgaben" des Staates zu machen, sondern darum konkret anderen Menschen zu helfen, aber lieber die große Wende bzw. den großen Sprung nach vorn predigen als anzupacken, auf eigenes Vermögen zu verzichten und den Menschen hier und jetzt zu helfen.

Die Kohle vom "Schweinesystem" nehmen die Abgeordneten der Linke aber immer noch gerne in Empfang-selbstverständlich ohne Bedürftigen etwas abzugeben.
Immer das Gleiche:Wasser predigen, aber selbst Wein saufen.
[/QUOTE]
Vollste Zustimmung. Das H4-System und andere Verbrechen können ja nur dadurch existieren, daß die breite Bevölkerung dazu weitgehend schweigt und sich nicht nur passiv sondern auch aktiv daran beteiligt, und sich damit mitverantwortlich macht. "Haben von nichts gewusst" ist seit den Nürnberger Prozessen sowieso passé. Es sind eben nicht nur "die da oben" sondern vor Allem die vielen "netten" Nachbarn von nebenan, welche höchstens maulen, aber nichts dagegen tun oder tun würden. Reden können Viele, Handeln nur Wenige.


[QUOTE]Die Linke scheint ja voll im System angekommen zu sein.[/QUOTE]
Insgesamt schon, in Einzelfällen jedoch nicht. Da gibt es viele Idealisten. Frei nach der Textzeile eines Liedes: "Wer sich mit dem Teufel anlegt verändert nicht den Teufel, sondern der Teufel verändert dich !" Sowohl Die Linke als auch NPD und Piraten, können durch die Anerkennung der BRD, indem sie im Bundestag vertreten sind, überhaupt keine reale Opposition zum System sein. Wahre Opposition funktioniert eben nur außerparlamentarisch. War übrigens auch ein Manko für die APPD, obwohl die eher als karikaturistische Spaßpartei mit einer gehörigen Prise Zynismus angetreten waren, aber auch da gab es einige Vollpfosten, welche das zu ernst genommen hatten, und dort ernsthaft Karriere machen wollten, und somit Teil des Systems geworden wären.


[QUOTE]Genau! Jedes faule Schwein, dass in seinem nutzlosen Leben noch nie n Handschlag gearbeitet hat und es auch heute nicht tut, soll genau so viel bekommen, wie jemand, der 8 Std. am Tag hart arbeitet-so muss das sein!!![/QUOTE]
Ja, denn jeder kann ja ein faules Schwein sein, wenn er nur will ! Wer sich unbedingt viel Arbeit antun möchte weil er masochistisch veranlagt ist, darf das gerne tun. Arbeit gilt doch stets als sinnstiftend und strukturbildend, das sollte Lohn genug sein. Euch die Arbeit, uns (faulen Schweinen) das Vergnügen !


[QUOTE]
Weil diese Vorstellung Naturgesetze außer Acht lässt!
Wo Licht ist, da auch Schatten. Wo Reichtum, da auch Armut. Wo Leben ist, ist auch Tod.
Ist sicherlich ne nette Vorstellung, aber das, wovon Du da träumst, gibt es nicht, nirgendwo auf der Erde, sowas gab es nie und sowas wird es auch nicht geben.
[/QUOTE]
Klar, Differenzen wird es auch laut Quantenmechanik wohl immer geben, aber man kann wenigstens versuchen, Diese auf ein Minimum zu reduzieren und damit etwas Harmonie erzeugen.


[QUOTE]
Aber das ist eben das, was ich meine. Lieber in seinen (Wahn-)Vorstellungen leben, als HIER UND JETZT Menschen zu helfen!
Ich bin dafür defizitären Menschen zu helfen, aber es darf einen nicht der Realitätssinn abgehen.
[/QUOTE]
Helfen wir also der Polizei, Regierungspolitikern und dem jämmerlichen Bundesgrundgesetzgericht.


[QUOTE]Ich bin kein Kriminologe, aber solche Bilder deuten für mich auf kriminelles Handeln hin...[/QUOTE]
Naja, solche Bilder ohne Text sind eben auch ohne Kontext. Eine kriminelle Tat (laut irgendwelchen Gesetzen von Gewalttätern) lässt sich da nicht erkennen, denn sonst wären auch alle Pfadfinder und Feuerwehrleute kriminell, welche uniformiert und teilweise vermummt auftreten, und mit Bränden zu tun haben.


[QUOTE]Mitglied der rechtskonservativen Schwedendemokraten wird von antiFASCHISTEN angegriffen[/QUOTE]
Gewalt ist ein Phänomen das nicht nur bei Faschisten auftritt. Gewalt bestimmt die ganze Existenz und macht bestimmt nicht bei Antifaschisten halt. Es ist eigentlich nur logisch, daß Faschismus (Gewalt) eben auch Gegengewalt (Antifaschismus) erzeugt.
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B](...)Eine kriminelle Tat (laut irgendwelchen Gesetzen von Gewalttätern) lässt sich da nicht erkennen, denn sonst wären auch alle Pfadfinder und Feuerwehrleute kriminell, welche uniformiert und teilweise vermummt auftreten, und mit Bränden zu tun haben.[/B][/QUOTE]

Ja nee, is klar.^^
Hugin & Munin[IMG]http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/wp-content/uploads2/2012/03/5595_ccc1_500.jpeg[/IMG]
Ronin76Auf welchem Nachtweltentreffen ist denn das entstanden ? :D
Sieht nach einer heißen Diskussion aus. ;)
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Der Kriminalisierung von Antifaschismus eben so wenig. [/B][/QUOTE]

Gut, dass wir kein Problem mit linker Gewalt haben...

[url]http://www.bild.de/politik/inland/linksextremismus/verfassungsschutzbericht-immer-mehr-linke-gewalt-gegen-polizisten-25202920.bild.html[/url]

@Shredder
Hab auch extra Deine Lieblingszeitung als Nachweis eingefügt, hoffe Du weißt das zu schätzen.;)
Hugin & Munin[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Auf welchem Nachtweltentreffen ist denn das entstanden ? :D
Sieht nach einer heißen Diskussion aus. ;) [/B][/QUOTE]

Warum Diskussion? Das ist einfach nur 'ne Zecke die sich ihre letzten erschnorrten Groschen zusammen kratzt, um sich ein Mc Irgendwas zu kaufen.

Und damit ihre eigenen Prinzipien verrät weil sie zu faul, dumm oder verwöhnt ist um sich was im kleinen Familienbetrieb um die Ecke zu kaufen.

M. E. übrigens beispielhaft für mindestens 80% der "anti-" Szene.


[QUOTE]Der Kriminalisierung von Antifaschismus eben so wenig.[/QUOTE]

In der BRD wird nicht Antifaschismus kriminalisiert, sondern Dinge wie Sachbeschädigung, Nötigung, Landfriedensbruch, Brandstiftung oder Körperverletzung.

Übrigens ist das nicht nur in der BRD so (bevor jetzt wieder die Unterdrückerkeule kommt), sondern auch in vielen anderen Kulturen und Gesellschaften - mit weit drastischeren Sanktionen als hierzulande.
adabsurd[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]
Ja, denn jeder kann ja ein faules Schwein sein, wenn er nur will ! Wer sich unbedingt viel Arbeit antun möchte weil er masochistisch veranlagt ist, darf das gerne tun. Arbeit gilt doch stets als sinnstiftend und strukturbildend, das sollte Lohn genug sein. Euch die Arbeit, uns (faulen Schweinen) das Vergnügen !
[/B][/QUOTE]

Man sollte meinen, dies kann nur scherzhaft gemeint sein. In Anbetracht Deiner sonstigen Ausführungen hier im Forum, an denen man als Neu-Mitglied beim Stöbern ja kaum vorbei kommt, habe ich da jedoch so meine Zweifel. Er möge mich bitte aufklären.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von adabsurd [/i]
[B]Man sollte meinen, dies kann nur scherzhaft gemeint sein. In Anbetracht Deiner sonstigen Ausführungen hier im Forum, an denen man als Neu-Mitglied beim Stöbern ja kaum vorbei kommt, habe ich da jedoch so meine Zweifel. Er möge mich bitte aufklären. [/B][/QUOTE]

Als Neumitglied sollte man zunächst beim Thema bleiben und "alteingesessenen" Forumusern nach 3(!) Beiträgen nicht bereits ans Bein pinkeln.
Und wer ist mit "er" gemeint? Dein Biolehrer? Gott? Dein Psychiater?

...Das gibt Abwertungen in der B-Note.
:rolleyes:
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Fry [/i]
[B]Ich bin kein Kriminologe, aber solche Bilder deuten für mich auf kriminelles Handeln hin...
[/B][/QUOTE]

Sicher doch.
Dieses Gesindel beansprucht zu Unrecht das Etikett "Antifaschist", hinter dem es sich feige versteckt.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]




Ja, denn jeder kann ja ein faules Schwein sein, wenn er nur will ! [/QUOTE]

[i]Jeder[/i] vielleicht, aber nicht [i]alle[/i]. Denn das schöne Faulenzer-Leben funktioniert nur solange, wie es die anderen gibt, die jeden Tag zur Arbeit rennen und nicht nur sich, sondern auch den Faulenzer ernähren. Eine Gesellschaft, in der alle deinem Beispiel folgen würden, hätte sich binnen Monatsfrist von selbst erledigt.
Ronin76[QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i]
[B]Warum Diskussion? Das ist einfach nur 'ne Zecke die sich ihre letzten erschnorrten Groschen zusammen kratzt, um sich ein Mc Irgendwas zu kaufen.

Und damit ihre eigenen Prinzipien verrät weil sie zu faul, dumm oder verwöhnt ist um sich was im kleinen Familienbetrieb um die Ecke zu kaufen.

M. E. übrigens beispielhaft für mindestens 80% der "anti-" Szene.
[/B][/QUOTE]
Beim ersten Satz könnte man ja noch Ironie herauslesen. Im Kontext mit dem Rest und rechtsradikalen Diffamierungen wie "Zecke", scheint das jedoch ernst gemeint zu sein. Man kann natürlich klar sehen daß hier jemand seine letzte Groschen zusammengekratzt hat, und sich gerade etwas bei McD kauft. Etwas Anderes kommt gar nicht in Frage !

Das Bild sieht stark nach einem Fake aus, zumindest der große Schriftzug. Hier soll mal wieder anhand eines interpretierbaren Bildes ein gezielter, jedoch frei erfundener Zusammenhang projeziert werden, um bestimmte Gruppierungen zu diffamieren. Nennt sich auch Propaganda.

Daß McD Besucher faul, dumm und verwöhnt sind, die Kunden von kleinen Familienbetrieben "um die Ecke" jedoch nicht, ist eine haltlose Behauptung, und widerspricht sich selbt. "Um die Ecke" ist doch gerade etwas für Faule und Verwöhnte ! Und auch für Doofe weil sie dann den Weg einfacher finden. Die meistens Burgerkettenfilialen befinden sich in städtischen Randgebieten oder an Einkaufsmeilen. Sprechen also auch eine ganz andere Kundschaft an und haben sich diese über Jahre hinweg von klein auf herangezogen. Mit Spielzeug, Happy Meal und Kindergeburtstagen. Hätten die kleinen Familienbetriebe übrigens auch tun können, haben sie jedoch nicht. Höchstens Metzgereien, welche Kinder und damit zukünftige Kunden durch kostenlose Wurstscheiben binden.



[QUOTE]Man sollte meinen, dies kann nur scherzhaft gemeint sein. In Anbetracht Deiner sonstigen Ausführungen hier im Forum, an denen man als Neu-Mitglied beim Stöbern ja kaum vorbei kommt, habe ich da jedoch so meine Zweifel. Er möge mich bitte aufklären.[/QUOTE]
Da ist teilweise ironisch aber auch ernst gemeint. Im Prinzip muß man nur die einfachen Argumente der Arbeitsfetischisten und Arbeitgeber umdrehen, um sie zu entlarven. Die meisten Arbeitenden sind lediglich neidisch auf Menschen die weniger als sie arbeiten, und versuchen daher Arbeit zu glorifizieren, um nicht als Deppen zu gelten. Es bietet auch eine einfache Ausrede um sich das System und die eigene Situation schönzureden, und das eigene Versagen, nämlich Lohnsklave zu sein, nicht eingestehen zu müssen. Ein Teil des Selbstbetrugs ist, daß Arbeit fast immer mit Lohnarbeit (betrifft auch Angestellte und Selbstständige) gleichgesetzt wird. Ich selbst gehe zum Beispiel mehrmals in der Woche bepfandetes Leergut sammeln und die Leute fragen mich dann oft, was denn meine Arbeit oder mein Beruf sei. Wenn ich Denen dann erwiedere, daß dies meine Arbeit und mein Beruf sei (natürlich nur temporär in diesem Augenblick), verstehen sie das nicht, weil ich ja in keinem abhängigen Lohnverhältnis stehe. Sie können in ihrer Sklavenmentalität über bestimmte Denkmuster nicht hinausdenken, aber vielleicht habe ich hier schon öfters mal den Anstoß zum Weiterdenken gegeben. Im Prinzip ist das ganze Leben Arbeit, beschränkt sich also keinefalls auf Lohnarbeit. Also auch so "banale" Dinge wie Körperpflege, Kinder hüten und erziehen, Hausarbeiten, Rasen mähen, Pflege bedürftiger Menschen, soziale Kontakte herstellen und pflegen. Das wird jedoch meistens nicht finanziell entlohnt und gewürdigt, sondern als Selbstverständlichkeit degradiert. Geld und Lohnarbeit sind daher Instrumente von Herrschaft und führen zu Knechtschaft.



[QUOTE]
Jeder vielleicht, aber nicht alle. Denn das schöne Faulenzer-Leben funktioniert nur solange, wie es die anderen gibt, die jeden Tag zur Arbeit rennen und nicht nur sich, sondern auch den Faulenzer ernähren. Eine Gesellschaft, in der alle deinem Beispiel folgen würden, hätte sich binnen Monatsfrist von selbst erledigt.
[/QUOTE]
Standardargument. ;) Trotzdem kann jeder faul sein, wenn er nur will. Ob das nun ein schönes Leben ist, hatte niemand behauptet und steht frei zur Debatte. Es ist keineswegs so daß Lohnarbeitende Faulenzer ernähren, sie haben lediglich den Zugang zu Geld und es gibt nicht wenige Angestellte und Arbeiter, welche sich viele Stunden untätig an ihrem Arbeitsplatz herumdrücken. Oder unnützes Zeug und Schrott produzieren, weil es der Mark angeblich so verlangt. Da laut dir Arbeit offenbar ein schönes Leben ermöglicht, sollte sich doch jede Neiddiskussion, die von Arbeitenden ausgeht, erübrigen. Naturvölker betreiben übrigens im Durchschnitt eines längeren Zeitraumes nur 2-5 Stunden am Tag so etwas wie Arbeit. Also zB Jagd, Konstruktion, Handwerk, Waschen, Kochen, Vorratshaltung.
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
Als Neumitglied sollte man zunächst beim Thema bleiben[...][/QUOTE]

Ich mache dich auf Artikel 7 der Kaiser-Regeln aufmerksam:

[QUOTE]7. Themen können sich innerhalb eines Threads weiterentwickeln und einen dynamischen Verlauf haben, sprich thematisch in eine andere Richtung als dem ursprünglichen Topic gehen ("abschweifen"), bzw Zweigdiskussionen ergeben. Es gibt kein generelles On-Topic-Gebot, solange es sich weitestgehend im Themengebiet des Kaisers Bart bewegt und/oder Potential einer Kaiser-würdigen Diskussion hat.
Das gilt auch, wenn sich ein Thema zu einer Grundsatzdiskussion entwickelt.
Sollte sich bei einem Thema zuviele "Spass-Beiträge" ohne thematische Relevanz anhäufen, können diese allerdings gelöscht werden (müssen aber nicht). [/QUOTE]

Dies im Übrigen auch auf deine Gewohnheit hin, Threads löschen zu lassen, die nicht den von dir gewünschten Verlauf nehmen (Stichwort: "Rassismus in Israel"-Thread).


In puncto "alten Forenmitgliedern nicht ans Bein pissen" bin ich allerdings ganz der selben Meinung. Er, adabsurd, möge sich erst mit Ronin messen, bevor er ihn als Person beurteilt.
JohnSteed[QUOTE]Man sollte meinen, dies kann nur scherzhaft gemeint sein. In Anbetracht Deiner sonstigen Ausführungen hier im Forum, an denen man als Neu-Mitglied beim Stöbern ja kaum vorbei kommt, habe ich da jedoch so meine Zweifel. Er möge mich bitte aufklären. [/QUOTE]

Hm....vorsichtig ausgedrückt handelt es sich hierbei um Jemand, de zumindest sehr, sehr lange mitgelesen hat.
In einer Art "vorgeburtlichem" Zustand....:)
Und die Antwort auf die Frage,ob ich so etwas auch kennen würde?
Hmja.....*rotwerd*
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Beim ersten Satz könnte man ja noch Ironie herauslesen. Im Kontext mit dem Rest und rechtsradikalen Diffamierungen wie "Zecke", scheint das jedoch ernst gemeint zu sein. (...)[/B][/QUOTE]

Wenn Zecke eine rechtsradikale Diffamierung ist, was ist dann die Bezeichnung Nazi?
(Vgl: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Nazi[/url] )



[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]Das Bild sieht stark nach einem Fake aus, zumindest der große Schriftzug. Hier soll mal wieder anhand eines interpretierbaren Bildes ein gezielter, jedoch frei erfundener Zusammenhang projeziert werden, um bestimmte Gruppierungen zu diffamieren. Nennt sich auch Propaganda.[/B][/QUOTE]

Es ist Propaganda, ganz klar!
Die Sache verhält sich so:
Eine Reinkarnation des Propagandaministers Goebbels ist auferstanden, und hat sich das Ziel gesetzt, Zecken als (pol.) unglaubwürdig darzustellen, um so konterrevolutionäre Bestrebungen im Keim zu ersticken.;)
adabsurd@nix @weisskreutz
Auf eine auffallend irritierende bzw. provozierende Aussage hin habe ich eine ernstgemeinte Frage gestellt. Mein nicht zufälliger Hinweis auf "Neu-Mitglied" verdeutlichte dabei den Umstand, dass ich die Protagonisten hier noch nicht wirklich einschätzen kann. Inwiefern ich dem Befragten mit meinem Klärungsbedarf "ans Bein gepink..." haben soll, bzw. ihn vermeintlich "als Person" beurteilte, erschliesst sich mir nicht. ... Falls Klärungsfragen seitens eines Neu-Mitglieds an die Protagonisten hier grundsätzlich erst einmal als Majestätsbeleidigung aufgefasst und entsprechend gerügt werden, so bin ich bereit mich diesem sozialen Ritus ganz gelassen zu stellen. ;-)


@JohnSteed
Es tut mir leid, aber Deinen Kommentar verstehe ich nicht. Falls er (mir) etwas sagen sollte, bitte ich um Umformulierung.


@ Ronin76
"Lohnsklave" ist einer meiner Lieblingsbegriffe. Keinen Tag in meinem Leben war ich angestellt. Meine Selbstständigkeit begann während des Studiums. Mit dieser relativ seltenen "Historie" gönnt man sich ab und an und natürlich auch eher scherzhaft gemeint, eine spitze Bemerkung über anderer Menschen (vermeintlichen) Status. ... Dabei sollte man aber keinesfalls den Fehler machen und annehmen, dass es eine Option wäre das "eigene Modell" auf alle Anderen zu übertragen, so wie ja auch das von Dir proklamierte Faulenzertum selbstredend nicht als Gesellschaftsmodell taugen würde. Gesellschaften funktionieren nur deshalb, weil es eben unterschiedliche "Typen" von Menschen gibt, wobei jeder "Typus" auf zumindest viele der anderen "Typen" angewiesen ist, weil sonst einfach nicht alle zu besetzenden Arbeitsbereiche besetzt werden könnten.

Danke für Deine Erklärung. So in etwa hatte ich mir das auch gedacht, also dass es halb scherzhaft gemeint war, mit durchaus ernstem Kern.

Was bei Dir hier und anderswo mitschwingt, nämlich dass sich viele Menschen in einer Art Hamsterrad befinden, alles andere als frei und selbstbestimmt sind und dass ihre Bedürfnisse teils in Wahrheit gar nicht ihre (ur)eigenen Bedürfnisse sind, sondern dass sie ihnen "geimpft" wurden, damit sie bei deren (versuchter) Erfüllung "funktionieren", dass sehe ich grossteils ähnlich.

Aber als libertär (nicht zu verwechseln mit dem was sich heutzutage als "liberal" bezeichnet) eingestellter Mensch mit den "Glaubensgrundsätzen" EIGENTUM, FREIHEIT, SELBSTVERANTWORTUNG/EIGENINITIATIVE bin ich entschiedener Gegner nahezu jeglicher Umverteilung. Denn das was die Einen sich als vermeintlichen Anspruch mal so eben via Floskeln wie "soziale Gerechtigkeit" selbst zuteilen, das müssen stets Andere erst einmal erarbeiten, weil es ihnen nämlich als tatsächliche (nicht nur vermeintliche!) Verpflichtung neben dem Erhalt der eigenen Existenz noch obendrauf gesattelt wird. Das ist - sofern auf ersterer Seite keine zweifelsfreie komplette "Arbeitsunfähigkeit" vorliegt aufgrund von schwerer Erkrankung bzw. Behinderung - so ziemlich alles, nur eben nicht "gerecht", schon gar nicht "sozial". Sofern es unter Androhung von Gewalt/Freiheitsentzug geschieht, ist es nichts anderes als Raub! Die Tatsache, dass dieser Raub gewohnheitsmäßig und bestens organisiert geschieht, durch Buchstaben auf Papier rechtspositivistisch "legalisiert", macht die Angelegenheit nicht besser, sondern nur noch ärgerlicher. ...

Vor diesem Hintergrund ist es (für mich) absolut entscheidend, ob die von Dir skizzierte Faulheit, die jedem zustünde, mit der Notwendigkeit des Empfangs umverteilter Mittel zum Lebenserhalt einhergeht. Tut sie es nicht, ist alles bestens. Tut sie es, ist das komplette Gegenteil der Fall und entsprechende Befürworter bewegen sich für mich auf einer Stufe mit gewöhnlichen Räubern! Das mag hart klingen, aber es ist nur ebenso "konkret", wie die an solche Menschen fliessenden und von mir mit Gewalt abgepressten Mittel sehr konkret sind und mit konkreter Arbeit/Gedankenleistung/Lebenszeit (alles nur begrenzt verfügbar, somit wertvoll für mich) von mir "bezahlt" wurden.

Der ziemlich vernebelnde/abstrahierende Umweg über den Umverteilungsstaat ist dabei ja nur ein technisches Mittel. Im Prinzip stehen jene Mittelempfänger die in Wahrheit selbst für ihre Existenz aufkommen könnten, alle persönlich vor mir und rauben mir meine Früchte unter Gewaltandrohung. Wie soll ich sie also ansehen, wenn nicht als Räuber? ... Da sie es anonym und nicht persönlich tun können in unserem "System", fällt es ihnen natürlich umso leichter. Man solte es ihnen aber nicht so leicht machen. Wenn schon, sollen sie doch bitte persönlich vorbeikommen. ;-) Da wäre ich mal gespannt wie viele dann tatsächlich noch bedürftig sind! :-)

Es gibt nur sehr wenige Menschen die tatsächlich nicht für sich selbst aufkommen können und ohne Hilfe verhungern bzw. wirklich ganz elend leben müssten. Das ist deutlich erkennbar an den diesbezüglichen Fallzahlen in Ländern, die keine solche bequeme Hängematte anbieten, also fast dem gesamten Rest der Welt, auch der westlich industrialisierten. Denn wenn die von den Produktiven geraubten und ans potentielle Stimmvieh verschenkten Früchte nicht zu tief hängen, dann kommen zunächst mindestens 10 bis 12 Stunden täglicher ununterbrochener und größtmöglicher Anstrengungen, um selbst für sich IRGENDWIE (legal) aufkommen zu könnnen und falls dies tatsächlich misslingt (seltener Fall!) dann zuerst mal Freunde und Familie, welche in einer funktionierenden und noch nicht durch alle möglichen "Kollektivismen" degenerierten und demotivierten Gesellschaft mühelos und gerne in die Bresche springen und dabei ggf. auch den notwendigen sozialen Druck aufbauen um allzu leichtfertige Individuen daran zu erinnern, dass das Leben nunmal kein Wunschkonzert ist, für niemanden und zu keiner Zeit. ...

Und wer dann an Härtefällen am Ende tatsächlich noch übrig bleibt, in erster Linie schwer Kranke und Behinderte, denen kann man mit einem winzigen Bruchteil der derzeit umverteilten Mittel fürstlich helfen und sie in die Lage versetzen trotz ihres harten Schicksals ordentlich an allem teilnehmen zu können was ihnen das Leben dennoch zu bieten hat, z.B. auch durch umgebaute Autos für Rollstuhlfahrer, entsprechendes Hilfspersonal etc.! Alles Dinge, die derzeit nicht geleistet werden, damit am anderen Ende ungezählte Schmarotzer sich durch´s Leben tingeln können und um keine noch so abstruse Ausrede verlegen sind. Sozial? Gerecht? Dass ich nicht lache! Damit tut man niemandem einen Gefallen, auch nicht den vermeintlich Unterstützten, die man damit nur in eine Lethargie treibt, samt Nachwuchs.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Ich mache dich auf Artikel 7 der Kaiser-Regeln aufmerksam:
[/B][/QUOTE]

:D
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]


Standardargument. ;) Trotzdem kann jeder faul sein, wenn er nur will. Ob das nun ein schönes Leben ist, hatte niemand behauptet [/quote]
Nach einer Weile wäre es nicht nur kein schönes Leben, sondern gar kein Leben.

[quote]Es ist keineswegs so daß Lohnarbeitende Faulenzer ernähren[/quote]
Natürlich tun sie das. Schon deshalb, weil die Nahrung, die du frisst, der Computer, den du in diesem Augenblick benutzt, die Verkehrsmittel, von denen du Gebrauch machst usw., die Früchte menschlicher Arbeit sind.

[quote] Oder unnützes Zeug und Schrott produzieren, weil es der Mark angeblich so verlangt.[/QUOTE]
Natürlich wird jede Menge unnötiges Zeug produziert. Das widerlegt nicht die Tatsache, dass ein Faulenzerleben nur "parasitär" möglich ist, indem andere dich mit ihrer Arbeit ernähren.

[quote]Naturvölker betreiben übrigens im Durchschnitt eines längeren Zeitraumes nur 2-5 Stunden am Tag so etwas wie Arbeit. [/quote]
Und sind damit im Vergleich zu dir wahrscheinlich echte Workaholics. ;)

Im Übrigen lebt so ein Naturvolk dann auch in ziemlich bescheidenen Verhältnissen. Kein Internet, wenig kulinarische Abwechslung, eine schmutzige Hütte, ein früher Tod, weil es niemanden gibt, der sich 5 Jahre lang durch ein Medizinstudium quält usw. Davon abgesehen ist klar, dass sich 80 Millionen Menschen in einem so kleinen Land wie Deutschland nicht mit der Wirtschaftsform eines Naturvolkes ernähren könnten.
Ronin76@Elementarsatz
[QUOTE]Nach einer Weile wäre es nicht nur kein schönes Leben, sondern gar kein Leben.[/QUOTE]
Eine überzogene Vorstellung von Faulheit. Schau dir mal das Faultier an, das kann sehr gut überleben. Faulheit bedeutet doch nicht, überhaupt nichts zu tun, sondern Aktivitäten, also auch Arbeit, auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. Dabei müssen überhaupt keine pathologischen Symptome auftreten. Es gibt zB Aktionsgruppen zur Entschleunigung des Lebens, wo sich für bestimmte Dinge mehr Zeit genommen wird, wordurch höherer Genuß und mehr Lebensqualität entstehen kann. Auch mehr Bewußtsein für Produktqualität.

[QUOTE]
Es ist keineswegs so daß Lohnarbeitende Faulenzer ernähren
---------------------------------------------------------------------------------
Natürlich tun sie das. Schon deshalb, weil die Nahrung, die du frisst, der Computer, den du in diesem Augenblick benutzt, die Verkehrsmittel, von denen du Gebrauch machst usw., die Früchte menschlicher Arbeit sind.[/QUOTE]
Siehe oben. Faulenzer können auch arbeiten, was ja nicht gleichbedeutend mit Lohnarbeit ist, machen daraus jedoch keine Religion. Und wie ich schon ausführte, sind manchmal auf die Beschäftigten selbst faul. Ich denke da zB an den ehemaligen Postler der Postfiliale in einem Dorf meiner Jugendzeit. Jeden Tag eine lange Menschenschlange bis zur Straße. Der hatte jedenfalls eine Eselsgeduld gehabt und war durch nichts aus seiner Beamtenruhe zu bringen.


[QUOTE]Natürlich wird jede Menge unnötiges Zeug produziert. Das widerlegt nicht die Tatsache, dass ein Faulenzerleben nur "parasitär" möglich ist, indem andere dich mit ihrer Arbeit ernähren.[/QUOTE]
Kann man auch umgekehr betrachten: Die Arbeitenden sind heute die Parasiten, weil existenzielle Arbeitsplätze heute begrenzt vorhanden sind. Damit verhindern Lohnarbeitende eine menschenwürdige Existenz, bis hin zur völligen Existenz, von sogenannten Arbeitslosen (die natürlich nicht wirklich arbeitslos sondern nur lohnarbeitslos und damit auch mittellos/geldlos sind) oder schränken Diese zumindest stark ein. Lohnarbeitslosen werden somit Ressourcen vorenthalten und sie ernähren damit indirekt und ungewollt die Lohnarbeiterschaft, welche Zugang zu einem Teil des Kuchens hat. Der Rest sind ja nur die Brösel, also der Abfall, nennt sich auch Trickle-Down-Effekt.


[QUOTE]Im Übrigen lebt so ein Naturvolk dann auch in ziemlich bescheidenen Verhältnissen. Kein Internet, wenig kulinarische Abwechslung, eine schmutzige Hütte, ein früher Tod, weil es niemanden gibt, der sich 5 Jahre lang durch ein Medizinstudium quält usw. Davon abgesehen ist klar, dass sich 80 Millionen Menschen in einem so kleinen Land wie Deutschland nicht mit der Wirtschaftsform eines Naturvolkes ernähren könnten.[/QUOTE]
Bescheidene Verhältnisse müssen ja nicht schlecht sein, solange man gut damit leben kann. Eine schmutzige Hütte ist Schwarzmalerei. Du verwechselst hier kapitalistische Slums mit der Lebensweise von Naturvölkern. Auserdem liegt es häufig an den Bewohnern ob eine Hütte schmutzig ist, oder daß Trinkwasser knapp ist. Selbst in einem Zelt lässt es sich fast so sauber wie in einer modernen Wohnung leben.

Ein früher Tod kann auch einen Lohnarbeiter ereilen, zB einen Stahlarbeiter, weil ihn die ungesunde Arbeit früher sterben lässt, und dann gibt es ja noch die vielen industriellen Arbeitsunfälle. Die heutige Schulmedizin ist doch erst durch die direkten Folgen der krankmachenden Industrialisierung groß geworden und macht die Menschen überhaupt nicht gesund, sondern lindert meistens nur Symptome. Ein Medizinstudium sagt auch nicht viel aus, Naturvölker haben zB erfolgreiche Heiler und Schamanen, welche über teils jahrtausendealte, medizinische Kenntnisse verfügen, welche über Generationen hinweg weitergelehrt werden. Was die Pharmaindustrie mit ihren Pillen nicht schafft oder schaffen will, machen die eben erfolgreich mit altbewährten Heilpflanzen.

Es ist auserdem überhaupt nicht klar, daß eine naturnahe Lebensweise in Deutschland mit der heutigen Bevölkerung nicht möglich wäre. Ich halte sie ohne größere Probleme für möglich, verhungern würde jedenfalls kaum jemand. Heutige Zivilisationsprobleme sind zB Bewegungsmangel, negativer Streß und ungesunde Ernährung. Kann man bei einer naturnahen Lebensweise sofort ändern und die Folge davon ist deutlich mehr Gesundheit, so daß mittelfristig kaum noch medizinische Unterstützung notwendig ist. Kulinarisch könnte das je nach Aufwand auch Vieles verbessern. Du hast wohl noch nie Gemüse und Obst aus einem ungedüngtem Kleingarten gegessen. Fast-Food-Müll, was du indirekt als kulinarische Abwechslung bezeichnest, da Fast-Food heute von einem Großteil der westlichen Bevölkerung verzehrt wird, würde es dann jedenfalls nicht mehr geben. Also ein Lebensweise, wie sie dir gefallen müsste. ;)
Hugin & Munin[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Eine überzogene Vorstellung von Faulheit. Schau dir mal das Faultier an, das kann sehr gut überleben. Faulheit bedeutet doch nicht, überhaupt nichts zu tun, sondern Aktivitäten, also auch Arbeit, auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. Dabei müssen überhaupt keine pathologischen Symptome auftreten.[/QUOTE]

Das ist ja alles schön und gut, aber im Grunde doch nichts weiter als der Versuch (zugegeben mit großem Aufwand und vielen rhetorischen und rabulistischen Spitzfindigkeiten) sein eigenes, parasitäres Zeckenleben schön zu reden - vor sich und anderen.

Ich sehe Dich nunmal irgendwie nicht als Selbstversorger in der kleinen Hütte im Wald (Du würdest da wahrscheinlich keinen Monat überleben), sondern einfach als einer von vielen, der ausgerechnet noch die Hand die ihn füttert und beschützt bei jeder Gelegenheit beisst und verspottet.

Dabei kommt dann die Argumentationsweise, die ich als absolut typisch für (links)Extremisten sehe.

Egal um was es geht, ständig sind die anderen Schuld oder machen es eben auch, wodurch die eigene schäbige Handlungsweise relativiert werden soll.

"Der Postangestellte ist doch auch faul...."

"Wir mussten den Lidl plündern und anzünden, die Bullen haben uns provoziert" (durch ihre pure Anwesenheit).

"Wieso soll ich auf der Wiese hier keinen Ölwechsel machen, Tanker auf unseren Ozeanen verklappen das Zeug tonnenweise..."

"Der Sozialismus/Kommunismus ist nicht gescheitert, er wurde blos nie richtig umgesetzt/verstanden..." (auch nicht beim 3759 ten Versuch)

"Ich musste es tun, sie wäre mit beinahe entkommen.." (O-Ton American Psycho)


etc.


Im Grunde Kindergartengerede ("Ich haue die Sandra doch gar nicht, das macht der Stock den ich in der Hand halte").

Warum so viel Mühe? Stehe doch einfach zu dem, was Du bist.
Fuck up Evil[QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i]
[B]
...
Warum so viel Mühe? Stehe doch einfach zu dem, was Du bist. [/B][/QUOTE]

:eek:

Willst Du für die Depression dann verantwortlich sein ?
Elementarsatz[quote]Ein Medizinstudium sagt auch nicht viel aus, Naturvölker haben zB erfolgreiche Heiler und Schamanen, welche über teils jahrtausendealte, medizinische Kenntnisse verfügen, welche über Generationen hinweg weitergelehrt werden. Was die Pharmaindustrie mit ihren Pillen nicht schafft oder schaffen will, machen die eben erfolgreich mit altbewährten Heilpflanzen. [/quote]
Die menschliche Lebenserwartung ist bis heute kontinuierlich gestiegen, ebenso wie die Kindersterblichkeit gesunken ist. Nicht nur in Europa, sondern selbst in Afrika. Warum sonst leben dort heute zig mal so viele Menschen wie vor Jahrhunderten?

"Primitive" Gesellschaften sind immer biologisch junge Gesellschaften, weil die Lebenserwartung praktisch nie über durchschnittliche 30 - 40 Jahre hinausgeht. Und wenn du wirklich glaubst, dass man schwere Krankheiten mit Heilpflanzen und Schamanen-Aberglauben kurieren kann, dann empfehle ich, deine Krankenkasse nie wieder mit einem Arztbesuchen zu belasten. Von den Praktiken der Schamanen und Medizinmänner ist vieles überliefert; kannst dich ja an deren Ratschläge halten. Und jetzt sag bitte nicht: Die richtig guten Mittel gegen Krebs, Leukämie, Infektionskrankheiten, Nierenversagen usw. sind leider verlorengegangen.

[quote]
Es ist auserdem überhaupt nicht klar, daß eine naturnahe Lebensweise in Deutschland mit der heutigen Bevölkerung nicht möglich wäre. Ich halte sie ohne größere Probleme für möglich, verhungern würde jedenfalls kaum jemand. [/quote]
Je primitiver eine Methode zur Produktion von Nahrung, desto mehr Platz ist nötig, um die gleiche Anzahl Menschen zu ernähren. Ein einziger Jäger und Sammler braucht zum Beispiel mindestens einen Quadratkilometer, um sich zu ernähren. In einem Land mit einer Bevökerungsdichte von 230/km² keine tolle Option.

Mit Landwirtschaft kann man mehr Menschen ernähren. Aber da wäre es nichts mit deinen gemütlichen 2- 5-Stunden-Tagen. Landwirtschaft ist harte Arbeit, und Archäologen gehen davon aus, dass schon die steinzeitlichen Bauern ein extrem hartes Leben führen mussten. Kann man schön in nachlesen in "Guns, Germs, and Steel" von Jared Diamond.

[quote]Heutige Zivilisationsprobleme sind zB Bewegungsmangel, negativer Streß und ungesunde Ernährung. Kann man bei einer naturnahen Lebensweise sofort ändern und die Folge davon ist deutlich mehr Gesundheit, so daß mittelfristig kaum noch medizinische Unterstützung notwendig ist.[/quote]

Noch ein mittelalterlicher Bauer hatte das alles. Bewegung und frische Luft von morgens bis abends, kein Elektrosmog, keine Konservierungsmittel, kein raffinierter Zucker. Irgendwie sind die Menschen trotzdem im Schnitt mit 30 bis 40 Jahren gestorben.

Oder müssen wir ganz zurück zur Natur? Aber wenn die Naturvölker so gesund waren, so rosig und wohlgenährt, dann wüsste ich gerne: Warum hatten praktisch alle Naturvölker eine niedrige Bevölkerungsdichte? Konnten deren Medizinmänner so gute Verhütungsmittel herstellen? Oder liegt es vielleicht doch daran, dass nicht mehr Menschen ernährt werden konnten und die Kindersterblichkeit extrem hoch war?

[quote]Du hast wohl noch nie Gemüse und Obst aus einem ungedüngtem Kleingarten gegessen. [/quote]
Ich bin in einem Fachwerkhaus mit einem riesigen Garten aufgewachsen und habe schon als Kind beim Ausgraben von Kartoffeln und beim Umgraben des Komposthaufens geholfen. So easy war das nicht, obwohl der Garten keineswegs unsere einzige Nahrungsquelle war, und obwohl Werkzeuge, Saatgut und Maulwurffallen gekauft wurden.
Hugin & Munin[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
Antifaschismus hat erst einmal überhaupt nichts mit den von Dir genannten "Delikten" zu tun wird aber sehr wohl kriminalisiert[/QUOTE]

Antifaschismus wird in der BRD mit Millionen an Steuergeldern staatlich gefördert. Mittlerweile hat sich hier ein ganzer Industriezweig etabliert.

Von einer generellen Kriminalisierung kann keine Rede sein. Die setzt dann ein, wenn auf Gegendemonstrationen von "Antifaschisten" Steine und Flaschen auf Menschen geworfen werden, wenn Andersdenkende an der freien Meinungsäußerung gehindert werden oder wenn Sachbeschädigungen stattfinden.

Das sind nunmal (je nach Qualität) Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten, auch wenn sie "gegen Rechts" gerichtet sind.

Das ein politischer Extremist wie Du Schwierigkeiten hat das zu akzeptieren, kann ich verstehen.
Fry@Shredder

Hatte Dir ja eine recht simple Frage gestellt, die Du leider-sicher aus Zeitgründen-bis dato noch nicht beantwortet hast.
Möchtest Du das jetzt nachholen?


Zur Erinnerung:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Fry [/i]
[B]@Schredder

Mal eine Frage. Findest Du die Gewalt, die von der Antifa gegen ihnen pol. missliebige Gruppen ausgeht, legitim?
Also deutlich gesagt: Gewalt nicht in Form von Notwehr nach voran gegangenen Angriff, sondern Gewalt zur Durchsetzung von pol. Forderungen und um Druck auf pol. Gegner zu erzeugen.


[img]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7d/Sd_2.jpg[/img]
Mitglied der rechtskonservativen Schwedendemokraten wird von antiFASCHISTEN angegriffen [/B][/QUOTE]
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Sehr wohl, denn Antifaschismus steht in Deutschland unter Generalverdacht, pazifistische AktivistInnen müssen mit (...)Gewalt durch Staatsbeamte leben. [/B][/QUOTE]

Vllt. liegt es daran, dass ihr ein anderes Verständnis von "Pazifismus" habt.....

[img]http://nordstadtsafari.blogsport.de/images/ldk_n_1488.jpg[/img]

Wenn Antifaschismus von Pazifisten "betrieben" wird, warum führt die Antifa dann Symbole, welche z.B. einen Vermummten mit einer Zwille zeigen?

[img]http://autonome-aktion.de/module/gallerie/upload/5_logo_antifa_zwille21.png[/img]

Oder auch Gewaltdarstellungen?

[img]http://www.linke-t-shirts.de/images/details/Good-night-white-pride_DLF205113.jpg[/img]
Hugin & Munin[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
Trotz alledem: Für den Kommunismus![/QUOTE]

Weit über 100 Millionen Tote durch den Kommunismus bisher, und er schämt sich noch nicht mal :(
FryImmerhin hat Shredder jetzt seine Kryptosozialistenmaske fallen gelassen.

@Shredder
Ich befördere Dich hiermit offiziell vom Salon-Bolschewisten, welcher sein wahres Ansinnen noch hinter pseudo-humanistischem Sozialisten-Getue zu verstecken suchte, zum Chef-Bolsheviki!:)
Du bist unser Bruder Nummer1!:cool:
Hugin & Munin[QUOTE][i]Original geschrieben von Fry [/i]
Ich befördere Dich hiermit......zum Chef-Bolsheviki!:)
[/QUOTE]

Vorsicht! JohnSteed hat hier gestern in einem seiner Frustanfälle mit dem Kommissarbefehl gedroht.
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Hugin & Munin [/i]
[B]Weit über 100 Millionen Tote durch den Kommunismus bisher, und er schämt sich noch nicht mal :( [/B][/QUOTE]

Du musst verstehen, dass Shredder als Kommunist einen höheren moralischen Anspruch hat. Ob beim nächsten kommunistischen Experiment mal wieder 10 oder 20 oder 30 Millionen Menschen im Zuge der Umsetzung dieser Ideologie verrecken, interessiert ihn nur soweit, als dass das System dann auch durchgeführt wird. Ist dies nicht der Fall, sind weitere Millionen Tote, die Sache durchaus wert. Schließlich ist der Mensch fehlerhaft, der Kommunismus hingegen perfekt. Wenn die Sache schiefläuft, ist klar, dass nicht die Ideologie Abstriche machen muss, sondern jene jämmerliche Kreatur namens Mensch, die sich in ihrer angeborenen Dummheit weigert, ins System zu passen. Also: Tötet, Genossen, tötet!!!




Und hier noch eine Botschaft von weisskreutz:

Sollten die Marxisten abermals versuchen das Leichentuch des Kommunismus über Europa zu werfen: [B]Bildet Freikorps!!![/B]


[B]Für jeden Liebknecht eine Kugel, für jede Luxemburg ein Kolbenhieb![/B]

(Das hat ungefähr das Niveau von Shredders indymediaesken Scheisshausparolen am Ende seiner Beiträge...)
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Der Urheber sollte dringend einen Photoshop-Kurs belegen. ;)
[/B][/QUOTE]

Du hast vollkommen Recht, linke Gewalt ist eine Illusion des Staates bzw. der Bild-Zeitung, sowas gibt es gar nicht in real.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Mir ist nicht bekannt, wer oder was der Protagonist darstellen soll, aber ich sehe nichts Verwerfliches. [/B][/QUOTE]

Dass die Zerstörung vom Eigentum Anderer, für einen Menschen dessen Wahlspruch "Eigentum ist Diebstahl" lautet, nicht verwerflich ist, ist traurige Logik....

[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B](...)pardon, Moral ist ja keine Tugend der Deutschen.[/B][/QUOTE]

Das ist rassistisch und vorurteilsbeladen, und nebenbei unwahr.
Würde jemand so eine Äußerung in Bezug auf andere Völker tätigen, wärst Du sicher der Erste, der sich als polit-korrekte Heulboje betätigen würde.
Fry@Shredder

Ist das bei Dir eigentlich so ne Art Cyber-Tourette?
weisskreutzJa, ein angemessenes Denkmal für die alten Rotfrontkämpfer...

[img]http://data7.blog.de/media/850/6075850_04ca72fc18_m.jpeg[/img]

[img]http://www.artinfo24.com/pictures/paul-mccarthy-kothaufen.jpg[/img]
Fry@Shredder

Was willst uns hier eigentlich verkaufen, Kommunismus-light/jetzt ohne Töten???
Fry@Shredder

Tieferer Sinn oder Blödheit:

Du verlinkst ein Bild, welches von diesem Artikel stammt:

[url]http://www.trading-house.net/news/stalinismus-opfer-empoert-ueber-termin-fuer-linke-fest-23573115.html[/url]

Lies Dir mal den Artikel durch, Shredderlein:

[B]Stalinismus-Opfer empört über Termin für Linke-Fest
am 06.06.2012
Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) ist empört über die Terminplanung für ein mehrtägiges 'Fest der Linken' in Berlin. Die Veranstaltung der Linkspartei soll vom 15. bis zum 17. Juni dauern und damit an dem Tag zu Ende gehen, an dem vor 59 Jahren der Volksaufstand in der DDR brutal niedergeschlagen wurde.

Bild: © ddp.de
Stalinismus-Opfer empört über Termin für Linke-Fest: Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) ist empört über die Terminplanung für ein mehrtägiges 'Fest der Linken' in Berlin. Die Veranstaltung der Linkspartei soll vom 15. bis zum 17. Juni dauern und damit an dem Tag zu Ende gehen, an dem vor 59 Jahren der Volksaufstand in der DDR brutal niedergeschlagen wurde.
Berlin (dapd). 'Es ist unerträglich, dass die Nachfolger der Partei der Täter an diesem Tag ein fröhliches Fest feiern', sagte der VOS-Vorsitzende Hugo Diederich dem 'Berliner Kurier' (Donnerstagausgabe).

Auch der FDP-Abgeordnete Patrick Kurth äußerte sich kritisch. 'Gegen diese Geschichtsvergessenheit und Verklärung muss es zivilgesellschaftlichen Aufschrei geben', sagte er dem Blatt. Der Berliner CDU-Generalsekretär Kai Wegner urteilte: 'Mit diesem Fest zeigt die Linke ihr wahres Gesicht. Statt der zahlreichen Opfer des Volksaufstandes zu gedenken, tritt sie deren Gefühle.' Die Veranstaltung müsse für den 17. Juni abgesagt werden.

Ein Parteisprecher bezeichnete die Kritik als absurd. Das Fest finde wie geplant statt, sagte er dem Blatt.[/B]
weisskreutz:D

Tja, ein Meister des Agitprop ist unser Shredder nicht wirklich... zumindest nicht über das intelektuelle Maß eine Linken hinaus...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Das Bild ist von der Deutschen Presse Agentur (freilich auch ein Propagandaorgan). Der Artikel ist mir wohlbekannt und habe mich darüber köstlich amüsiert .... nein, nicht über die Stalinismus-Opfer, sondern über die stalinistische Weltverschwörung :D [/B][/QUOTE]

Welche Weltverschwörung denn?? Ihr seid das eine Prozent, Shredder... wenn überhaupt. Laut schreien macht noch keine Masse. Ein jämmerlicher Haufen schmächtiger Steinewerfer mit hässlichem weiblichem Anhang. Ihr seid Bodensatz, und haltet euch für die Hüter des Steins der Weisen. Außer Scheol glaubt euch das keiner, und der ist auch nur ein Lobbyist der Blumen-Industrie...


Weltverschwörung... das ist genau so blöde wie das "Gespenst das umgeht". Ihr seid kein Gespenst, ihr seid Nietsches Letzte Menschen.
Ronin76[QUOTE]Welche Weltverschwörung denn??[/QUOTE]
Darüber wundert sich auch Shredder.


[QUOTE] Ihr seid das eine Prozent, Shredder... wenn überhaupt.[/QUOTE]
Wegen Menschen wie dir weisskreutz. Ohne Gemeinschaft und Solidarität lässt sich nun mal nicht viel bewegen. Als Spalter bist du ein ausgezeichneter Diener des Systems. Nietzsche schreibt man mit Z. Den solltest du vielleicht auch mal lesen.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B] Als Spalter bist du ein ausgezeichneter Diener des Systems. [/B][/QUOTE]
Die judäische Volksfront in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf :mad:
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Wegen Menschen wie dir weisskreutz. Ohne Gemeinschaft und Solidarität lässt sich nun mal nicht viel bewegen.[/QUOTE]

Wegen Menschen wie mir, kassierst du monatlich dein Hartz, Ronin. Ich würde doch mal sagen, dass das Geld, die Wohnung, die Krankenversicherung zusammengenommen schon ein halbes Facharbeitergehalt ergeben. Das ist Solidarität in Reinkultur! Nur: was ist mit der anderern Seite der Solidarität? Was ist damit, dass man Solidarität nicht länger in Anspruch nimmt, als nötig?

[QUOTE]Als Spalter bist du ein ausgezeichneter Diener des Systems.[/QUOTE]

Vor allem bin ich ein Träger des Sozialstaats. Ich gebe. Du nimmst.

[QUOTE]Nietzsche schreibt man mit Z. Den solltest du vielleicht auch mal lesen. [/QUOTE]

Weißt du schon nicht mehr weiter? Das Korrigieren marginaler Schreibfehler spricht jedenfalls dafür. Wenn ich das bei dir immer täte...
Aber das unterscheidet uns, Ronin, hm?
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B](...)über die Stalinismus-Opfer, sondern über die stalinistische Weltverschwörung :D [/B][/QUOTE]

Wo liest Du was von ner stalinistischen Weltverschwörung?
Du musst verstehen, wir mit unseren kapitalistischen und durch Bild-Zeitungs-Input deformierten Hirnen, haben nicht so eine analytische Sensibilität, wie Du.
Ronin76[QUOTE]Wegen Menschen wie mir, kassierst du monatlich dein Hartz, Ronin. Ich würde doch mal sagen, dass das Geld, die Wohnung, die Krankenversicherung zusammengenommen schon ein halbes Facharbeitergehalt ergeben. Das ist Solidarität in Reinkultur! Nur: was ist mit der anderern Seite der Solidarität? Was ist damit, dass man Solidarität nicht länger in Anspruch nimmt, als nötig?[/QUOTE]
Ich bekomme keine staatlichen Subventionen, weisskreutz, und es spricht für sich daß du mir dies unterstellst, obwohl du gar nicht informiert bist. Deine Argumentation beruht auf den üblichen, plumpen Vorurteilen und Hierarchiedenken: Lohnarbeitende und Selbständige sind die Guten und ehemalige Lohnarbeiter, "Arbeitslose", die Schmarotzer. Von Solidarität zu "Arbeitslosen" kann ich bei dir nicht die geringste Spur entdecken, dafür eine gehörige Portion Zynismus und Verachtung. Als Neoliberaler passt du in eine Reihe mit Schröder, Clement, Merkel und Westerwelle.

[QUOTE]Vor allem bin ich ein Träger des Sozialstaats. Ich gebe. Du nimmst.[/QUOTE]
Was du gibst ist lediglich geistiger Dünnschiß und darauf bist du wohl auch noch stolz. Von der Kontroll- und Ausbeutemechanik der BRD hast du jedenfalls überhaupt nichts verstanden. Den "Arbeitslosen" wurde und wird genommen/vorenthalten und nicht umgekehrt. Da Arbeitsplätze durch Überproduktionen immer mehr begrenzt sind, wärst du als Arbeiter oder Angestellter finanziell deutlich besser gestellt, als "Arbeitslose". Du willst wohl nicht verstehen daß sowohl Arbeitende als auch "Arbeitslose" zusammen zum Proletariat gehören und von den Kapitalisten ausgebeutet werden. Für einen Proletarier sollte im eigenen Interesse, die Maxime lauten: "Proletarier aller Länder, vereinigt euch !". Du jedoch, machst genau das Gegenteil davon und kannst dir jetzt aussuchen, ob das an deiner Intelligenz liegt, oder ob du selbst ein Kapitalist bist.

Auch, sinngemäß, nicht wörtlich, aus dem Kommunistischen Manifest: "Der Staat wird zum bloßen „Ausschuss“, der die „gemeinschaftlichen Geschäfte“ der Bourgeoisie verwaltet."
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Ich bekomme keine staatlichen Subventionen, weisskreutz, und es spricht für sich daß du mir dies unterstellst, obwohl du gar nicht informiert bist.[/QUOTE]

Wieder in Sanktion?

[QUOTE]Deine Argumentation beruht auf den üblichen, plumpen Vorurteilen und Hierarchiedenken: Lohnarbeitende und Selbständige sind die Guten und ehemalige Lohnarbeiter, "Arbeitslose", die Schmarotzer.[/QUOTE]

Ich erwarte lediglich, dass einer, der arbeitslos ist, alles daran setzt wieder in Arbeit zu kommen, zumindest solange er kassiert. Wenn du nicht arbeiten möchtest, dann steht es dir selbstredend frei, komplett zu verzichten. Die Möglichkeiten in der Kommune wurden dir in diesem Forum schon mehrfach dargelegt.

[QUOTE]Von Solidarität zu "Arbeitslosen" kann ich bei dir nicht die geringste Spur entdecken,[/QUOTE]

Meine Solidarität mit Leuten, die sich einbilden, sie könnten Hartz kassieren, und dann anderen auch noch ans Bein pissen, und von Zurück-in-die-Steinzeit-Ideologien phantasieren, hält sich tatsächlich in äußerst engen Grenzen.

[QUOTE]dafür eine gehörige Portion Zynismus und Verachtung.[/QUOTE]

Eher eine kleine Dosis, um den Geschmack abzurunden.

[QUOTE]Als Neoliberaler passt du in eine Reihe mit Schröder, Clement, Merkel und Westerwelle.[/QUOTE]

Was auch immer mit Neoliberalismus gemeint ist. Für einen strengen Ordoliberalismus bzw eine Soziale (nicht sozialistische) Marktwirtschaft bin ich durchaus. Auch dafür, dass der der mehr hat, auch mehr zahlt. Was mit den so gewonnenen Mitteln anzufangen ist, da bin ich jedoch nicht auf deiner Linie. Das muss nicht an die Faulen umverteilt, sondern damit müssen gemeinnützige (nicht linksnützige) Strrukturen ausgebaut werden. Zusätzlich sind diese Mittel dazu da, unsere Forschung zu unterstützen, und unsere Bildungseinrichtungen zu verbessern, damit jeder, der bereit ist aufzusteigen, dies auch tun kann. Jene die meinen dieses System ausnutzen zu müssen (wie ich es in meiner Punk-Zeit allzu oft mitbekommen habe), können dabei nicht auf Rücksicht hoffen.


[QUOTE]Was du gibst ist lediglich geistiger Dünnschiß und darauf bist du wohl auch noch stolz. [/QUOTE]

Das ist nur Ihre Meinung, sehr geehrter Verschwörungstheoretiker.

[QUOTE]Von der Kontroll- und Ausbeutemechanik der BRD hast du jedenfalls überhaupt nichts verstanden. Den "Arbeitslosen" wurde und wird genommen/vorenthalten und nicht umgekehrt. Da Arbeitsplätze durch Überproduktionen immer mehr begrenzt sind, wärst du als Arbeiter oder Angestellter finanziell deutlich besser gestellt, als "Arbeitslose".[/QUOTE]

Und du hast nicht verstanden, dass jede Mechanisierung, und damit Entlastung des Menschen als körperlicher Arbeiter, Möglichkeiten zur Erschließung neuer Betätigungsfelder schafft. Du wirst der Gesellschaft wohl beweisen müssen, dass du dein Stückchen aus dem Produktionsprozess auch verdienst. Immer dieser linke Warenfetisch...

[QUOTE]Du willst wohl nicht verstehen daß sowohl Arbeitende als auch "Arbeitslose" zusammen zum Proletariat gehören und von den Kapitalisten ausgebeutet werden.[/QUOTE]

Diese Einteilung der Gesellschaft ist willkürlich (was sie natürlich sein darf, denn es ist ja nur ein Gedankenmodell) und nicht ausreichend, die Verhältnisse unserer Gesellschaft zu beschreiben (das darf sie hingegen nicht). Da der Proletarier jemand ist, der "seiner Hände Arbeit zu Markte tragen muss", ist z.B. unser allseits beliebter Joe "the Shark" Ackermann ein solcher, während du als Hartzer eben keiner bist. Da das Proletariat ja- laut Marx- immer mehr verelendet (seit nunmehr anderthalb Jahrhunderten), muss ich sagen, dass Ackermann auf echt hohem Niveau verelendet.

Faktisch ist Marxens Vision nicht eingetroffen, und die ganze Angelegenheit hat sich eben nicht so entwickelt, wie er meinte. Es gibt echt bessere Modelle, um die Gesellschaft zu beschreiben z.B. das Sinus-Milieu-Modell. Das ist allerdings etwas zu kompliziert für Menschen, die jenes Zwei-Klassen-Modell (+ ein paar Nebenklassen für die ganz Schlauen) für den großen Wurf halten.

[QUOTE]Für einen Proletarier sollte im eigenen Interesse, die Maxime lauten: "Proletarier aller Länder, vereinigt euch !".[/QUOTE]

Da ich dieses Modell aufgrund seiner Mangelhaftigkeit nicht akzeptiere, sehe ich mich- wie die meißten Menschen- nicht als Proletarier. Das ist dem einen Prozent vorenthalten, die diesen Schmu noch glauben.

[QUOTE]Du jedoch, machst genau das Gegenteil davon und kannst dir jetzt aussuchen, ob das an deiner Intelligenz liegt,[/QUOTE]

Klar liegt das an meiner Intelligenz- hab ja schließlich nen Schulabschluss. Man muss anmerken, dass die Arbeiterschaft des 19. Jhds., wenn überhaupt, nur Grundschulbildung besaßen. man kann ihnen angesichts dessen keinen Vorwurf machen. Marx war einfacher, als katholische Laienlehre, und man konnte sich dann auch irgendwie schlau vorkommen. Wie auch bei der Religion, ist jedoch Bildung der größte Feind des Marxismus- auch Pol Pot wusste das.

[QUOTE]oder ob du selbst ein Kapitalist bist.[/QUOTE]

Möglich, vorausgesetzt wird meinen das selbe damit.

[QUOTE]Auch, sinngemäß, nicht wörtlich, aus dem Kommunistischen Manifest: "Der Staat wird zum bloßen „Ausschuss“, der die „gemeinschaftlichen Geschäfte“ der Bourgeoisie verwaltet." [/QUOTE]

Ich schätze an dir, dass du es immerhin in eigenen Worte fasst, anstatt es dumpf aus der Konserve auszubulemisieren, wie Mori.
weisskreutz*lösch*
weisskreutzHauptsache der Marxist bleibt arm, und verschwendet seine Zeit auf den "neuen" Montagsdemos. Damit ist moralische Gerechtigkeit hergestellt. Wenn die Jüngelchen dann zündeln, gibts halt auf die Finger. Das ist auch nett.
Naja, und 68er... naja... für heutige Studierende ist das ja höchstens so ein spätpubertärer Mythos. Das mit der freien Liebe praktizieren sie (tut ja eh jeder), ohne jedoch in den ganzen engstirnigen Rest mitzumachen. Es gibt ja echt nix schlimmeres, als auch noch politisch korrekt vögeln zu müssen ;)
Nach dem Studium bauen sie dann ihre Hütte, und kaufen Produkte mit Öko-Siegel. Das mach ich bei Kiwis sogar auch- ist halt so ein Splin... :D
Ansonsten schicken sie ihre Kinder auf Privatschulen wenn es auf der um die Ecke zu viele Türken gibt, oder kutschieren die Kleinen zumindest kilometerweit dorthin, wo es besser ist. Das ist grüner Usus.
Vielleicht bilden sie sich dann noch ein, sie hätten sich ausgelebt, und hätten dabei Regeln gebrochen, jedoch ist das wohl eher nur ein Gefühl, denn es ist ja nichts mehr verboten.
Letztlich tun sie sehr liberal, fühlen sich aber auch gerne auf den Schlips getreten. Von solch einer Studierendenschaft, Shredder, kann niemand eine marxistische Revolution erwarten.

Das eine Prozent aber, köchelt da in seiner eigenen Roten Suppe- und ich finde es wunderbar :D
Es ist nämlich ihr selbstverschuldetes Verharren in einer Situation, wo man keine großen Sprünge machen kann. Da wird das Flennen und Zetern zum Teufelskreis. Für den Rotfrontler gibt es keine freie Liebe, denn wer nichts darstellt, kann niemanden in diesem Sinne für sich einnehmen. Und das Freundschaftsgebot der Marxisten ("Alle Menschen werden Brüder!")? Tja, auch das bleibt dem Berufsrevoluzzer vorenthalten, denn wer will Freund von jemanden sein, der sich permanent angegriffen fühlt, und seine Anspruchshaltung und Opfermentalität wie eine Monstranz vor sich her trägt?
So besteht der harte Kern der Linken mehr aus Leuten, die sich gegenseitig auf den Sack gehen, und die tatsächlich nur einig in ihrem Hass gegen die bürgerliche Gesellschaft sind, von der sie glauben, sie enthalte ihnen etwas vor- Sex und Freundschaft.
Der Witz: gleichzeitig tun die Linken so, als sei ihre staubige kleine Ecke, diese engstirnige Gesinnungsdiktatur, in der jeder deiner Schritte, auf ihre politische Korrektheit abgeklopft wird, ein großes schönes Wunderland, in der man sich frei wie ein Vogel bewegen könne. Und wenn die Leute dann merken, dass es nicht so ist, dann münzen sie dieses selbst erzeugte Gefühl der Beklemmung um, in die Behauptung, es sei der Druck der unterdrückerischen Gesellschaft.

Linke sind nicht arm, weil man ihnen etwas genommen hat- sie sind arm weil sie alles was das Leben bereichern könnte, konsequent aus ihren Seelen merzen.
weisskreutzAch, Mori... da stand zweimal das selbe- kleines Verbindungsproblem, und daraus folgender doppelter Post ;) Du kannst den Beitrag gerne auch so zweimal lesen. Ich muss meinen Beitragszähler ja nicht durch Doppelposts hochtreiben- oder durch das ständige Zumüllen des Boards mit Großformaten, nebst Ein-Satz-ohne-Inhalt-Posts.
Klar: Du musst das tun, denn du hast sicher noch ein paar weitere Foren zu "betreuen". Schließlich schläft die Revolution nicht, und die Eroberung aller Medien ist oberste Direktive. Allerdings zweifle ich daran, dass euch das mit dem Internet glücken wird :D


Ich freu mich trotzdem dass es euch Linken so dreckig geht... ob das wirklich so ist, sei dahingestellt. Hauptsache ihr glaubt es, denn das Empfinden richtet in der Seele den größten Schaden an ;)

Guck dir mal die Gestalten an, die seit Jahren jeden Montag in Karlsruhe auf die Tränendrüse drücken: [URL=http://www.youtube.com/watch?v=8r9ogAk4Jys]Montagsdemo Karlsruhe[/URL]

Dass deren HP keine Bilder der Demo zeigt, hat einen einfachen Grund: das was du in dem Video siehst, ist tatsächlich das gesamte revolutionäre Potential Karlsruhes. Schau dir die wohlgenährten Äffchen mal an :D
Habe übrigens noch nie mehr als elf Teilnehmer gezählt, und drei bis fünf ist dann eher die Regel ;)

FÜR DEN KOMMUNISMUUUUS :D :D :D
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
Ach weisskreutz, Du bist ja ein echter Menschenkenner,[/QUOTE]

Jetzt war ich fast versucht, Linke nicht als solche bezeichnen zu wollen, aber das lassen wir mal...

[QUOTE]vor allem die "Linken" scheinen es Dir angetan, dass Du sie so gründlich und leidenschaftrlich studierst. [/QUOTE]

Ach, Mori, hatten nwir doch schonmal. Ich kenn das alles von innen... ;)


[QUOTE]Bitte erzähle uns mehr aus Deinem Märchenbuch![/QUOTE]

Märchen? Gerne! Kommt Kinder, und setzt euch. Ich les euch eins vor:

"Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ungeheure Warensammlung, die einzelne Ware als seine Elementarform. Unsere Untersuchung beginnt daher mit der Untersuchung der Ware.
Die Ware ist zunächst..."

Naja, wenn man diesen Scheiss gelesen hat, muss man die verlorene Zeit ja irgendwie rechtfertigen, indem man sich eine moralische Überlegenheit anmaßt. das geht aber einfacher: lies den Koran. Das ist auch Müll, aber man hat ihn in zwei Tagen durch, und kann dan wieder was unterhaltsameres Lesen, ohne sich übermäßig über die vertane Energie zu ärgern.
Fry[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Dann zieh' Dir mal 'ne Büttenrede diverser Bild-Zeitungs-Output deformierter Hirne von Vertretern der neofaschistischen CDU/CSU rein(...)[/B][/QUOTE]

Kannst Du begründen warum die CDU "neofaschistisch" sein soll?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]Diese 68er traumatisierten Berufsalkoholiker*, die sich Politiker schimpfen, leben teilweise immer noch im Kalten Krieg und trauern der Oder-Neiße-Grenze** nach.[/B][/QUOTE]

*Bei manchen Hetzern äh Politikern der SED-Linken würde man sich wünschen, sie wären "nur" Alkis.
"Im Dezember 1996 geriet Ulla Jelpke als Mitglied des Bundestages in die Kritik, da sie in Australien wegen des Besitzes von 7,8 Gramm Marihuana und 1,5 Gramm Amphetaminen eine Geldstrafe zahlen musste."
[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Ulla_Jelpke[/url]

**...und andere (vorzugsweise SED-Linke)trauern der Mauer nach

[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B]In ihrer Angst um das doitsche Vadderland und die aSSoziale Marktwirtschaft führen sie sogar Akten und Materialsammlungen mit politisch inkorrekten Aussagen von Abgeordneten der Linkspartei...(...)[/B][/QUOTE]

Machen sie mit Eurer sozialistischen Schwester-Partei, der NPD, doch auch, so what?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B](...)einfach nur krank und nicht hinnehmbar (...) doch vermutlich wollen sie nur Michel's Häuschen retten(...)![/B][/QUOTE]

Wäre ja schön wenn die etablierte Polit-Kaste dran interessiert wäre, den Besitz (in diesem Falle ein Häuschen) eines Deutschen zu retten, nur fehlt mir da der Glaube...


[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B](...)Denn Onkel Joseph könnte ja aus seinem Grabe auferstehen und seine roten Zombiegarden gen West schicken! :eek:[/B][/QUOTE]

So ganz von der Hand zu weisen ist diese Sorge nicht.

[img]http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/52/Petra_Pau_6907.jpg/220px-Petra_Pau_6907.jpg[/img] :D


Und hierzu muss ich sagen, dass ich gar nicht weiß, was Du wieder hast, sind doch nette Bildchen... :)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Shredder [/i]
[B][img]http://s14.directupload.net/images/120801/ll4mure3.jpg[/img][img]http://s14.directupload.net/images/120801/58btruou.jpg[/img]
[img]http://s14.directupload.net/images/120801/nbpiu75i.jpg[/img][img]http://s7.directupload.net/images/120801/y52csbxx.jpg[/img] [/B][/QUOTE]
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
Märchen? Gerne! Kommt Kinder, und setzt euch. Ich les euch eins vor:

"Der Reichtum der Gesellschaften, in welchen kapitalistische Produktionsweise herrscht, erscheint als eine ungeheure Warensammlung, die einzelne Ware als seine Elementarform. Unsere Untersuchung beginnt daher mit der Untersuchung der Ware.
Die Ware ist zunächst..." [/QUOTE]Gehe mal in den nächstbesten Laden, nimm dir irgendetwas aus dem Regal und versuche aus dem Laden rauszugehen ohne zu bezahlen ...

Märchen?
weisskreutz@ TTP

Und du willst damit genau [I]was[/I] sagen??
TheTurningPoint... dass der Auszug aus dem von dir vorgelesenen Märchen mir ziemlich realitätsnah erscheint.
weisskreutz"Es war einmal ein König..."

Jupp, das scheint mir auch realitätsnah, und denoch ist es ein Märchen... ;)


Netter Reframing-Versuch TTP, aber ich lass das als Anspielung so stehen. Ich krieg nämlich Ärger, wenn ich die vollen zweitausendundhaumichtot Seiten hierhin poste.
Ronin76@weisskreutz

[QUOTE]Wieder in Sanktion?[/QUOTE]
Nö, ich bin nun prekär selbständig.


[QUOTE]Ich erwarte lediglich, dass einer, der arbeitslos ist, alles daran setzt wieder in Arbeit zu kommen, zumindest solange er kassiert. Wenn du nicht arbeiten möchtest, dann steht es dir selbstredend frei, komplett zu verzichten. Die Möglichkeiten in der Kommune wurden dir in diesem Forum schon mehrfach dargelegt.[/QUOTE]
Und ich erwarte daß Arbeitsplatzbesitzer, welche von Arbeitslosen erwarten daß diese alles daran setzen in Arbeit zu kommen, ihren Arbeitsplatz mit diesen Menschen teilen !!! Anonsten ist das nämlich nur zynisches Geschwätz. Während der freiwilligen 35-Stunden Woche in Frankreich stieg die Anzahl der Beschäftigten um 9 Prozent und die Arbeiter hatten dadurch sicherlich auch mehr Gesundheit und Lebensqualität. Mehr Gesundheit führt auch zu mehr Unabhängigkeit, was dem Staat natürlich gar nicht passt.

[url]http://www.fr-online.de/wirtschaft/arbeitsmarkt-was-die-35-stunden-woche-gebracht-hat,1472780,3266514.html[/url]

[URL=http://www.umwaelzung.de/35-std.html]Historie des Arbeitskampfes um die 35-Stunden Woche[/URL]


[QUOTE]Meine Solidarität mit Leuten, die sich einbilden, sie könnten Hartz kassieren, und dann anderen auch noch ans Bein pissen, und von Zurück-in-die-Steinzeit-Ideologien phantasieren, hält sich tatsächlich in äußerst engen Grenzen.[/QUOTE]
Meine Solidarität mit Leuten die H4-Empfängern und Arbeitslosen ans Bein pissen, und ihren Arbeitsplatz nicht teilen wollen, und dabei von Zurück-ins-Reich-Ideologien phantasieren, hält sich auch stark in Grenzen.


[QUOTE]Was auch immer mit Neoliberalismus gemeint ist. Für einen strengen Ordoliberalismus bzw eine Soziale (nicht sozialistische) Marktwirtschaft bin ich durchaus. Auch dafür, dass der der mehr hat, auch mehr zahlt. Was mit den so gewonnenen Mitteln anzufangen ist, da bin ich jedoch nicht auf deiner Linie. Das muss nicht an die Faulen umverteilt, sondern damit müssen gemeinnützige (nicht linksnützige) Strrukturen ausgebaut werden. Zusätzlich sind diese Mittel dazu da, unsere Forschung zu unterstützen, und unsere Bildungseinrichtungen zu verbessern, damit jeder, der bereit ist aufzusteigen, dies auch tun kann. Jene die meinen dieses System ausnutzen zu müssen (wie ich es in meiner Punk-Zeit allzu oft mitbekommen habe), können dabei nicht auf Rücksicht hoffen.[/QUOTE]
Der deutsche Neoliberalismus ist der Ordoliberalismus, schenkt sich jedoch nicht viel. Du kannst ja Sarah Wagenknecht wählen, die ist auch eine Ordoliberalistin und Fan von Eucken.
(Ja, Shredder, falls du mitliest, das ist leider die traurige Wahrheit).

Das von dir verwendete Wort "aufsteigen" unterstreicht lediglich dein hierarchisches Herrenmenschendenken, bringt jedoch nur einem Teil der Gesellschaft einen Vorteil, während der Rest dadurch benachteiligt wird. Was du als "unsere Forschung" bezeichnest unterstreicht dein Nationaldenken. In Wirklichkeit ist es lediglich die Forschung von ganz Wenigen, welche sich dadurch, finanziert von der gesamten Bevölkerung (Zwangssteuern), einen Vorteil verschaffen. So verhält es sich auch mit der Bildung. Es sind beides Machtinstrumente und haben rein gar nichts mit Fortschritt und Verbesserungen für Alle zu tun.


[QUOTE]Und du hast nicht verstanden, dass jede Mechanisierung, und damit Entlastung des Menschen als körperlicher Arbeiter, Möglichkeiten zur Erschließung neuer Betätigungsfelder schafft. Du wirst der Gesellschaft wohl beweisen müssen, dass du dein Stückchen aus dem Produktionsprozess auch verdienst. Immer dieser linke Warenfetisch...[/QUOTE]
Nicht solange Lohnarbeit existenziell, und existenzielle Versorgung, zB an Lebensmitteln, vom produzierenden Gewerbe abhängig ist. Dadurch sind ja erst Krebsgeschwüre wie der Bildungswahn und H4-Kurse entstanden, welche beweisen, daß Bildung eben nur für Wenige die Existenz sichern kann, und auch nur für eine Minderheit, auf Kosten von Anderen, ein Werkzeug zu Wohlstand ist. Der Produktionsprozeß ist in einer Industriegesellschaft, wo die Menschen abhängig von der Produktion und den Kapitaleigentümern sind und selbst nichts produzieren können, die Basis für die Existenz und alle weiteren Elemente wie zB Bildung.

[QUOTE]Diese Einteilung der Gesellschaft ist willkürlich (was sie natürlich sein darf, denn es ist ja nur ein Gedankenmodell) und nicht ausreichend, die Verhältnisse unserer Gesellschaft zu beschreiben (das darf sie hingegen nicht). Da der Proletarier jemand ist, der "seiner Hände Arbeit zu Markte tragen muss", ist z.B. unser allseits beliebter Joe "the Shark" Ackermann ein solcher, während du als Hartzer eben keiner bist. Da das Proletariat ja- laut Marx- immer mehr verelendet (seit nunmehr anderthalb Jahrhunderten), muss ich sagen, dass Ackermann auf echt hohem Niveau verelendet.[/QUOTE]
Ackermann war vielleicht mal vor langer Zeit ein Proletarier, verfügt nun aber über genügend Eigenkapital um bis an sein Lebensende seine Arbeitskraft nicht mehr Markte tragen zu müssen, und kann daher getrost als Kapitalist bezeichnet werden.

Wie bereits erklärt, bin ich kein "Hartzer", erhalte schon lange kein ALG II mehr, und finde diese Bezeichnung menschenverachtend. Es spiegelt einmal mehr deinen Charakter wieder.

[QUOTE]Faktisch ist Marxens Vision nicht eingetroffen, und die ganze Angelegenheit hat sich eben nicht so entwickelt, wie er meinte. Es gibt echt bessere Modelle, um die Gesellschaft zu beschreiben z.B. das Sinus-Milieu-Modell. Das ist allerdings etwas zu kompliziert für Menschen, die jenes Zwei-Klassen-Modell (+ ein paar Nebenklassen für die ganz Schlauen) für den großen Wurf halten.[/QUOTE]
Marx war eigentlich kein Visionär, er war jedoch ein guter Analytiker.

Zum Sinus-Milieu:
[QUOTE]Die Sinus-Milieus gruppieren Menschen, die sich in ihrer Lebensauffassung und Lebensweise ähneln. [/QUOTE]
Nichts Neues, denn schon die APPD forderte die Balkanisierung Deutschlands in drei Zonen. Das fordert das zur Marktforschung verwendete Sinus-Millieu-Modell zwar nicht, kann so aber auch nicht mehr als eine Gesellschaft grob durch Stereotypen zu beschreiben. Die Individualität von Menschen geht dabei dann doch etwas bis völlig unter. Ich selbst finde mich in keinem der wenigen Sinus-Modelle wieder.

[url]http://www.handelswissen.de/data/themen/Kundenbindung/Konsumentenmarktforschung/Allgemeiner_Ueberblick/sinus_modell.php[/url]


[QUOTE]Da ich dieses Modell aufgrund seiner Mangelhaftigkeit nicht akzeptiere, sehe ich mich- wie die meißten Menschen- nicht als Proletarier. Das ist dem einen Prozent vorenthalten, die diesen Schmu noch glauben.[/QUOTE]
Man kann es auch Ignoranz oder Realitätsleugnung nennen. Es gibt sicherlich noch viele andere Einteilungsmodelle, welche sich durch Analyse auf eine Gesellschaft anwenden lassen, und doch ist die Einteilung in Proletariat und Bourgeoisie nach wie vor aktuell. Zugegeben, dazwischen gibt es auch noch das Kleinbürgertum, welches einerseits zu den Kapitalisten aufsteigen möchte, und andererseits stets vom finanziellen und sozialen Abstieg bedroht wird. Also das was heute Mittelstand genannt wird. Zu Marx´s Zeit war diese Gesellschaftsschicht eben noch nicht so ausgeprägt wie heute. Als was siehst du dich eigentlich, wenn nicht als Proletarier ? Kleinbürger oder Kapitalist ?

Als Kapitalist(en) definiere ich Menschen welche Kapital in Besitz genommen haben, darüber verfügen, und darum bestebt sind noch mehr Kapital in Besitz zu nehmen (was dann Anderen fehlt): Also zB gewinnorientierte Unternehmensbesitzer, Immobilienbesitzer, Bankbesitzer, Aktionäre und Vermögensfondbesitzer, Millionäre, Raffsäcke, Geldgeier, und Dagoberts.


[QUOTE]Wie auch bei der Religion, ist jedoch Bildung der größte Feind des Marxismus- auch Pol Pot wusste das.[/QUOTE]
Ach daher sind alle Marxisten so ungebildet. :D
adabsurd[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
[B]Hauptsache der Marxist bleibt arm, und verschwendet seine Zeit auf den "neuen" Montagsdemos. Damit ist moralische Gerechtigkeit hergestellt. Wenn die Jüngelchen dann zündeln, gibts halt auf die Finger. Das ist auch nett.
Naja, und 68er... naja... für heutige Studierende ist das ja höchstens so ein spätpubertärer Mythos. Das mit der freien Liebe praktizieren sie (tut ja eh jeder), ohne jedoch in den ganzen engstirnigen Rest mitzumachen. Es gibt ja echt nix schlimmeres, als auch noch politisch korrekt vögeln zu müssen ;)
Nach dem Studium bauen sie dann ihre Hütte, und kaufen Produkte mit Öko-Siegel. Das mach ich bei Kiwis sogar auch- ist halt so ein Splin... :D
Ansonsten schicken sie ihre Kinder auf Privatschulen wenn es auf der um die Ecke zu viele Türken gibt, oder kutschieren die Kleinen zumindest kilometerweit dorthin, wo es besser ist. Das ist grüner Usus.
Vielleicht bilden sie sich dann noch ein, sie hätten sich ausgelebt, und hätten dabei Regeln gebrochen, jedoch ist das wohl eher nur ein Gefühl, denn es ist ja nichts mehr verboten.
Letztlich tun sie sehr liberal, fühlen sich aber auch gerne auf den Schlips getreten. Von solch einer Studierendenschaft, Shredder, kann niemand eine marxistische Revolution erwarten.

Das eine Prozent aber, köchelt da in seiner eigenen Roten Suppe- und ich finde es wunderbar :D
Es ist nämlich ihr selbstverschuldetes Verharren in einer Situation, wo man keine großen Sprünge machen kann. Da wird das Flennen und Zetern zum Teufelskreis. Für den Rotfrontler gibt es keine freie Liebe, denn wer nichts darstellt, kann niemanden in diesem Sinne für sich einnehmen. Und das Freundschaftsgebot der Marxisten ("Alle Menschen werden Brüder!")? Tja, auch das bleibt dem Berufsrevoluzzer vorenthalten, denn wer will Freund von jemanden sein, der sich permanent angegriffen fühlt, und seine Anspruchshaltung und Opfermentalität wie eine Monstranz vor sich her trägt?
So besteht der harte Kern der Linken mehr aus Leuten, die sich gegenseitig auf den Sack gehen, und die tatsächlich nur einig in ihrem Hass gegen die bürgerliche Gesellschaft sind, von der sie glauben, sie enthalte ihnen etwas vor- Sex und Freundschaft.
Der Witz: gleichzeitig tun die Linken so, als sei ihre staubige kleine Ecke, diese engstirnige Gesinnungsdiktatur, in der jeder deiner Schritte, auf ihre politische Korrektheit abgeklopft wird, ein großes schönes Wunderland, in der man sich frei wie ein Vogel bewegen könne. Und wenn die Leute dann merken, dass es nicht so ist, dann münzen sie dieses selbst erzeugte Gefühl der Beklemmung um, in die Behauptung, es sei der Druck der unterdrückerischen Gesellschaft.

Linke sind nicht arm, weil man ihnen etwas genommen hat- sie sind arm weil sie alles was das Leben bereichern könnte, konsequent aus ihren Seelen merzen. [/B][/QUOTE]

In der von Dir hier skizzierten und ja auch tatsächlich anzutreffenden Form sind das alles Dekadenzerscheinungen, weisskreutz. Das dies ermöglichende auf Pump und Betrug basierende Dreiviertel-Sozialismus-System wird es aber keiner weiteren Generation mehr erlauben, derart zu Degenerieren. Von jetzt an binnen 3 Jahrzehnten fliegt uns der Laden um die Ohren, in vielerlei Hinsicht, aber vor allem auch monetär, womit sich viele Probleme "auswachsen".

Ich kann Dir und den anderen Denkenden hier nur abraten, sich auf zeitaufwändigen Diskussionen mit staatlich geförderten Räubern und Gewaltverherrlichern einzulassen. Gegen deren geistige Pest ist kein Kraut gewachsen, ausser dem "echten Leben". Solange unser derzeitiges Umverteilungssystem solche Menschen vor dem echten Leben beschützt und dafür die Leistungsträger drangsaliert, so lange werden diese Gestalten von Tag zu Tag nur degenerierter und unverschämter.

Stattdessen, um so manchen weiteren Durchblick zu erlangen, folgende Literaturtipps:

[url]http://www.amazon.de/Totgedacht-Warum-Intellektuelle-unsere-zerst%C3%B6ren/dp/3935197268/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1343910539&sr=8-4[/url]
Wer sich schon immer fragte, wie es verdammt nochmal kommen konnte, dass so viele vermeintlich intelligente Menschen auf diesen Sozialismus/Komminismus Zug aufspringen, dem sei dieses Buch empfohlen. Danach herrscht gnadenlose Klarheit!

[url]http://www.amazon.de/Die-belogene-Generation-manipuliert-zukunftsf%C3%A4hig/dp/3930039672/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1343910539&sr=8-2[/url]
Wer die systematische Indoktrination in ihrer ganzen Breite erst mal erkennt, der weiss, warum bei z.B. Shredder nichts mehr zu machen ist. Gespräche zwecklos. Es ist nicht nur eine belogene, sondern eine verlorene Generation. Zwar schrieb Baader dieses Buch gerade für junge Menschen, aber privat gab er zu verstehen, dass er den Zug für abgefahren hält. Am Ende seines Lebens war er recht resigniert. Nach dem Krebstod seiner Frau widmete er sich voll dem Schreiben und kämpfte am Ende selbst mit dem Krebs.

[url]http://www.amazon.de/Geldsozialismus-wirklichen-Ursachen-globalen-Depression/dp/3935197578/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1343910539&sr=8-1[/url]
Wer wirklich wissen will, wo derzeit die wirtschaftlichen/finanziellen Probleme begründet liegen, was Geld überhaupt genau ist, der kann dies nirgendwo schneller und kompakter erfahren als hier. Als Anhänger der einzig schlüssigen, am Menschen orientierten ökonomischen Theorie, der sog. "österreichischen Schule der (National)Ökonomie", sagte Baader ja die heutigen Probleme bereits Jahre vor der Krise minutiös voraus.

Baader ist leider diesen Januar verstorben. Alle seine Bücher sind lesenswert und herausragend. Anhand der Bewertungen bekommt man bei Amazon ja immer schon einen recht guten Eindruck von Inhalt und Form, deshalb habe ich hier die Amazon-Links genannt.
hagzissa13[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B]
Und ich erwarte daß Arbeitsplatzbesitzer, welche von Arbeitslosen erwarten daß diese alles daran setzen in Arbeit zu kommen, ihren Arbeitsplatz mit diesen Menschen teilen !!! Anonsten ist das nämlich nur zynisches Geschwätz. [/B][/QUOTE]

Prima! Ich teile meinen Job gerne mit Dir!
Konditionen: 45-70 Stunden pro Woche (dann durch zwei geteilt), Nacht- und Wochenenddienste, Verantwortlichkeit im Job - Fehlentscheidung kostet Leben.
Kannst gleich heute Nacht bei mir anfangen. Ich bleibe gerne mal Zuhause und teile wirklich gerne mit Dir!


p.s.: Bevor jetzt die Frage kommt, warum ich nicht einfach meine Stelle reduziere: Antrag wurde abgelehnt. Und bevor jetzt jemand auf die glorreiche Idee kommt, daß das vor dem deutschen Gesetz nicht geht: Geht schon, wenn der Disziplinarvorgesetzte nachweisen kann (und das kann er tatsächlich aufgrund des Ärztemangels), daß man "unentbehrlich" sei. Stellenreduktion bleibt bei uns nur Frauen/Männern mit kleinen Kindern vorbehalten.

Also, Ronin, wann kann ich mit Dir rechnen? Jetzt habe ich ja endlich einen Sharingpartner.
SeidenspinnerFür die meisten Leute hier im Forum wären zwei Parteien völlig ausreichend: eine Rechte und eine Linke.

Es ist überhaupt erstaunlich, wie wichtig den Schreibern hier im Kaiser ist, sich gegen etwas oder jemanden zu äussern. Man liest hier selten, was die jeweiligen Diskutanten befürworten.

Naja, wem's gefällt, ...
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]

Nö, ich bin nun prekär selbständig.[/QUOTE]

Ah, "Künstler". Das ist dieser neue Trick, ne? Man legt sich eine Selbstständigkeit zu, die nichts abwirft, und lässt sich den Rest vom Amt aufstocken. Damit umgeht man das Fordern aus dem "Fördern und Fordern"-Prinzip

[QUOTE]Und ich erwarte daß Arbeitsplatzbesitzer, welche von Arbeitslosen erwarten daß diese alles daran setzen in Arbeit zu kommen, ihren Arbeitsplatz mit diesen Menschen teilen !!![/QUOTE]

Es gibt genug freie Arbeitsplätze, vor allem in BW. Nur wahrscheinlich sind diese dem Herrn nicht genehm...
Ein weiterer Beweis für den Schwachsinn des Herrn Marx. Der hat ja behauptet, dass, sobald die Betriebe vergesellschaftet seinen, jeder problemlos jeden Job erledigen könne. In Wirklichkeit müssen sich die Menschen jahrelang ausbilden lassen. Du, der sich ja immer so bildungsfeindlich gibt, glaubst ja allen ernstes, du könntest- einfach mal so aus der Hinterhand- all das tun, was andere sich hart haben aneignen müssen. Marx war nicht brilliant. Er war ein Vollpfosten, der selbst nicht gearbeitet, und von der Erbschaft seiner Frau gelebt hat. Und Marxisten im allgemeinen, glauben sie könnten das gleiche Leben führen, wie ihr Prophet auch...

[QUOTE]Während der freiwilligen 35-Stunden Woche in Frankreich stieg die Anzahl der Beschäftigten um 9 Prozent und die Arbeiter hatten dadurch sicherlich auch mehr Gesundheit und Lebensqualität.[/QUOTE]

Ja, sehr beeindruckend, diese französische Volkswirtschaft :D
Und: "Sie hatten SICHERLICH mehr Gesundheit und Lebensqualität". Liest sich wie eine reine Mutmaßung.

[QUOTE]Mehr Gesundheit führt auch zu mehr Unabhängigkeit, was dem Staat natürlich gar nicht passt.[/QUOTE]

Geschwafel. Gesundheit macht eine Bevölkerung leistungsfähiger und kostet weniger. Gesundheit erlangst du mit ausgewogener Ernährung, sportliche Aktivität und ein erfülltes Leben- alles Dinge die in deiner eigenen Hand liegen. Und: Nein! Bio ist nicht gesünder, und muss daher auch nicht finanziert werden.

[QUOTE]Meine Solidarität mit Leuten die H4-Empfängern und Arbeitslosen ans Bein pissen, und ihren Arbeitsplatz nicht teilen wollen, und dabei von Zurück-ins-Reich-Ideologien phantasieren, hält sich auch stark in Grenzen.[/QUOTE]

Wie gesagt: es gibt immernoch genug Arbeit, auch für niedrigqualifizierte wie dich. Niemand muss mit dir einen Platz teilen, insbesondere nicht, wenn du die Quali dazu nicht hast.

[QUOTE]Der deutsche Neoliberalismus ist der Ordoliberalismus, schenkt sich jedoch nicht viel. [/QUOTE]

Ja, passt schon. Und wird das Zukunftsmodell sein, wenn unsere Politik alles richtig macht. Dann hat das angelsächsische System endlich sein Ende gefunden.

[QUOTE]Du kannst ja Sarah Wagenknecht wählen, die ist auch eine Ordoliberalistin und Fan von Eucken. [/QUOTE]

Sarah ist nicht Fisch, nicht Fleisch. Was sie in letzter Zeit überhaupt will, mag ich nicht wirklich festzumachen. Ihr Buch hab ich nicht gelesen, und werde es wohl auch nicht, da ich auf jahre genug Lesestoff im Visier hab.

[QUOTE]Das von dir verwendete Wort "aufsteigen" unterstreicht lediglich dein hierarchisches Herrenmenschendenken, bringt jedoch nur einem Teil der Gesellschaft einen Vorteil, während der Rest dadurch benachteiligt wird.[/QUOTE]

Gewöhn dich dran. Der Mensch ist so. Das ist aber in einer Gesellschaft wie der unseren nicht so schlimm, da derjenige, der im Beruf weit oben steht, nicht zwangsläufig in anderen Bereichen das selbe tut. Wir bewegen uns ja ständig in den unterschiedlichsten Umfeldern.
Ganz im Gegensatz zu den sozialistischen Spinnereien, wo jeder in DIE EINE "Freundschaft der Proletarier" gezwungen werden sollen. Deshalb ist Sozialismus auch immer totalitär- er muss in alle Lebensbereiche eindringen. Eine furchtbare Vision für einen Menschen wie mich, dem seine Freiheit viel wert ist, und der sein Leben gerne selbst gestalten möchte.

[QUOTE]Was du als "unsere Forschung" bezeichnest unterstreicht dein Nationaldenken.[/QUOTE]

Wir haben sonst kaum Rohstoffe. Bei uns kann jeder Hartzer geradezu königlich schlemmen, weil unsere Forschung, unser Handwerk und unsere Ingenieurskunst, derart gefragt ist, dass wir dafür faktisch zu besten Konditionen Lebensmittel aus aller Welt eintauschen können. Selbst für den Hochadel der letzten Jahrhunderte, war das nur ein Traum.

[QUOTE]In Wirklichkeit ist es lediglich die Forschung von ganz Wenigen, welche sich dadurch, finanziert von der gesamten Bevölkerung (Zwangssteuern), einen Vorteil verschaffen.[/QUOTE]

Forscher bekommen garnicht soviel Geld, wie ihnen zustehen müsste, bedenkt man was sie für unsere Wirtschaft und für unseren Lebensstil tun.

[QUOTE]So verhält es sich auch mit der Bildung. Es sind beides Machtinstrumente und haben rein gar nichts mit Fortschritt und Verbesserungen für Alle zu tun.[/QUOTE]

Du bist umgeben von solchen Verbesserungen. Du hackst sogar in diesem Moment deinen Hass in ein Gerät, welches dir diese Fortschritte beschert haben. Letztlich kommen die Dinge bei allen an. Es sind immer erst die Reichen, die sich den neuen Kram zulegen- und sie amortisieren damit die Entwicklungskosten. Danach kommt die Breitenverteilung, und die Dinge werden immer billiger. Wenn ich mir überlege, wie ich als junger Punk nich über Yuppies mit Handy geschmäht habe. Und nun? Tja...

[QUOTE]Nicht solange Lohnarbeit existenziell, und existenzielle Versorgung, zB an Lebensmitteln, vom produzierenden Gewerbe abhängig ist. Dadurch sind ja erst Krebsgeschwüre wie der Bildungswahn und H4-Kurse entstanden, welche beweisen, daß Bildung eben nur für Wenige die Existenz sichern kann, und auch nur für eine Minderheit, auf Kosten von Anderen, ein Werkzeug zu Wohlstand ist. [/QUOTE]

Aaah, ja....

Vielleicht schaust du dich mal um? Also, draußen in der Welt- nicht in deinem Zimmerchen (da hängt5 ja nur das "Iwant to believe"-Poster ;)
Bildung sichert die meißten Existenzen in Deutschland. Zulegen musst du sie dir aber selbst. Deshalb plädiere ich ja auch immer für die Verbreiterung der Bildungsangebote, insb für Werktätige. Damit eben auch die 40-jährige Kassiererin in der Abendschule oder im Fernstudium ihr Abitur nachholen kann, um dann vielleicht noch das Studium zu machen.
Der Wille ist hier das entscheidende, und nicht dass man den Leuten den Arsch hinterherträgt...

[QUOTE]Der Produktionsprozeß ist in einer Industriegesellschaft, wo die Menschen abhängig von der Produktion und den Kapitaleigentümern sind und selbst nichts produzieren können, die Basis für die Existenz und alle weiteren Elemente wie zB Bildung. [/QUOTE]

Falsch. Bildung bzw die daraus resultierende Fähigkeit, ist dein unnehmbares Produktionsmittel. Es gehört dir, und der Arbeitgeber muss teuer dafür löhnen, dass du ihm etwas produzierst.


[QUOTE]Ackermann war vielleicht mal vor langer Zeit ein Proletarier, verfügt nun aber über genügend Eigenkapital um bis an sein Lebensende seine Arbeitskraft nicht mehr Markte tragen zu müssen, und kann daher getrost als Kapitalist bezeichnet werden.[/QUOTE]

Genau hier zeigt sich ja der Dummfug von Marx. Er sagt ja, dass der Arbeiter solange arbeitet, bis er sich "reproduziert" hat, und danach 4free für den Bourgoisen. Das idiotische dabei ist ja, dass mit Reproduktion nicht seine bloße Existenz gemeint ist (diese zu sichern benötigt in Deutschland ganze 170€ im Monat! Zumindest laut einer Studie, die viel Empörung unter der H4-Community erzeugt hat.), sondern sein allgemeiner Lebensstil. Bedeutet: Ackermann hat ja permanent seinen Lebensstilan seinen Verdienst angepasst, wird aber- laut Marx- niemals all das ausbezahlt bekommen, was er erwirtschaftet hat. Er wird folglich ausgebeutet. Armer Ackermann... :(

[QUOTE]Marx war eigentlich kein Visionär, er war jedoch ein guter Analytiker.[/QUOTE]

Du meinst: er hat brilliant analysiert, und dann mit traumwandlerischer Sicherheit, alles fehlinterpretiert, was es nur fehlzuinterpretieren gab??
Ich würde sagen, er hat lediglich die Lebensbedingungen der Arbeiterschaft mitte des 19. Jhds beschrieben. Seine Voraussagen aber waren samt und sonders falsch. Sie auf unsere Zeit anzuwenden ist folglich ziemlich dämlich.
weisskreutz[QUOTE]Zum Sinus-Milieu:

Nichts Neues, denn schon die APPD forderte die Balkanisierung Deutschlands in drei Zonen. [/QUOTE]

Nein. Die APPD legte diese drei Zonen endgültig fest. Das Sinus-Modell hingegen ist rein descriptiv, und wird jedes Jahr neu herausgegeben. Beispielsweise gab es vor einigen jahren noch das Milieu der "DDR-Nostalgiker"- ein rein deutsches Ding natürlich, das in der Schweiz oder in Österreich keine Rolle spielt. Dieses Milieu wird in Sinus nicht mehr identifiziert, da es sich so diversifizierte, dass es nicht mehr als Milieu gesehen werden kann (was nicht heißt, dass es keine DDR-Nostalgiker mehr gäbe ;)).
Sinus berücksichtigt, dass eine Gesellschaft lebt, und dass sie sich verändert, neue Strömungen bildet, und: es ist nur ein Modell.

Diese Proletarier-Kacke hingegen funktioniert ja deshalb nicht, weil es hier keine identifizierbare Gruppe gibt, deren Mitglieder sich zumindest in ihrer Lebensweise und ihrem Lebensverständnis ähneln. Da wird nur davon geredet, dass sie Lohnarbeit leisten. Ist das ein Faktor, der ausreicht, um eine sich als Eins verstehende Gruppe zu identifizieren? Wohl kaum.
Das Proletariat ist künstlich und statisch. Menschen aber sind natürlich und dynamisch. Sie ändern sich. Marx versagt daher auf ganzer Linie mit seiner "ewigen" Analyse.

[QUOTE]Ich selbst finde mich in keinem der wenigen Sinus-Modelle wieder.[/QUOTE]

Wie wärs damit?

[I][B]Prekäres Milieu[/B]

Die Teilhabe und Orientierung suchende Unterschicht mit starken
Zukunftsängsten und Ressentiments: Bemüht, Anschluss zu halten an die
Konsumstandarts der breiten Mitte als Kompensationsverscuh sozialer
Benachteiligunen; gerine Austiegsperspektiven und delegative/reaktive
Grundhaltung, Rückzug ins eigene soziale Umfeld.[/I]

- Zukunftsängste: check
- Ressentiments: check (aber sowas von...)
- Anschluss halten an Konsumstandarts der Mitte: check (ergibt sich aus deinen Neid-Posts)
- Gefühl der sozialen Benachteiligung: check
- geringe Aufstiegsperspektiven: check (selbst verschuldet)
- delegative/reaktive Grundhaltung: doppelcheck, nein dreifachcheck!
- Rückzug ins eigene soziale Umfeld: k.A., beantworte es selbst ;)





[QUOTE]Man kann es auch Ignoranz oder Realitätsleugnung nennen. [/QUOTE]

Haben mir Moslems und Waldsterbenfanatiker auch schon unterstellt... Und weiter?

[QUOTE]Es gibt sicherlich noch viele andere Einteilungsmodelle, welche sich durch Analyse auf eine Gesellschaft anwenden lassen,[/QUOTE]

Sicher gibts die. Ist ja auch in Ordnung. Es geht ja stehts darum, Menschen zumindest weitestgehend zu verstehen. 82 Millionen Menschen als Individuen zu verstehen, ist ein bißchen unmöglich. Und: wer will das schon? habe gerne meine dunklen Seiten, die nicht jeder versteht ;)

[QUOTE]und doch ist die Einteilung in Proletariat und Bourgeoisie nach wie vor aktuell.[/QUOTE]

Nein, wie schon dargelegt.

[QUOTE]Zugegeben, dazwischen gibt es auch noch das Kleinbürgertum, [/QUOTE]

Welches ja lediglich 2/3 der Gesellschaft ausmacht...

[QUOTE]welches einerseits zu den Kapitalisten aufsteigen möchte,[/QUOTE]

Vielleicht will es auch einfach nur leben? Sich etwas aufbauen? Möglich wärs, dass nicht jeder mensch ein Homo Politikus ist (die Lateiner mögen mich nicht allzu sehr auslachen ;))

[QUOTE]und andererseits stets vom finanziellen und sozialen Abstieg bedroht wird.[/QUOTE]

Aber zum Glück gibt es ja deinesgleichen, der diese permanente Bedrohung registriert. Die Leute würden sterben, ohne je etwas von diesem Damoklesschwert geahnt zu haben...

[QUOTE]Zu Marx´s Zeit war diese Gesellschaftsschicht eben noch nicht so ausgeprägt wie heute.[/QUOTE]

Es dürfte sie, wenn Marx recht gehabt hätte, garnicht geben. Insb nicht in dieser Stärke! Laut ihm müsste das verelendete Proletariat die mit Abstand größte Schicht sein, und dann Revolutiönchen machen. Wo sind sie denn, die Les Misérables?? :D


[QUOTE]Als was siehst du dich eigentlich, wenn nicht als Proletarier ? Kleinbürger oder Kapitalist ?
[/QUOTE]

Wie gesagt, verweigere ich mich dieser unzureichenden Gesellschaftseinteilung. Sie ist Mumpitz, und hat keine Daseinsberechtigung.


[QUOTE]Als Kapitalist(en) definiere ich Menschen welche Kapital in Besitz genommen haben, darüber verfügen, und darum bestebt sind noch mehr Kapital in Besitz zu nehmen (was dann Anderen fehlt): Also zB gewinnorientierte Unternehmensbesitzer, Immobilienbesitzer, Bankbesitzer, Aktionäre und Vermögensfondbesitzer, Millionäre, Raffsäcke, Geldgeier, und Dagoberts.
[/QUOTE]

Also alle auf die du neidisch bist. Hey, schreib doch ein Buch darüber. Vielleicht wird es ja bei einigen Betonköpfen zum Kultbuch? marx hats ja auch geschafft.

[QUOTE]Ach daher sind alle Marxisten so ungebildet. :D [/QUOTE]

Vor allem gibt es deshalb so wenige Marxisten ;)
Ronin76[QUOTE]Stattdessen, um so manchen weiteren Durchblick zu erlangen, folgende Literaturtipps:[/QUOTE]
Alle Bücher sind von Roland Baader, der Mitglied bei der neoliberalen und kapitalistischen Mont Pelerin Society war. Sie betrachten sich selbst als Intellektuelle. Baader hetzt in seinen Büchern jedoch gegen Intellektuelle und stellt sie (neben der Hochfinanz) als Wurzel allen Übels hin, obwohl er eigentlich selbst Einer sein müsste. Das macht ihn dann doch ein bisschen unglaubwürdig und geradezu zu einem Komiker. Daß du adabsurd vermutlich einen Zweitaccount benötigst um diese Bücher zu empfehlen, macht das Ganze nicht weniger dubios.
[QUOTE]Die Mont Pelerin Society ist ein 1947 gegründeter Zusammenschluss liberaler Intellektueller, deren Ziel die Verteidigung und Förderung von Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Privateigentum und Wettbewerb ist.[/QUOTE]
Freiheit in einem Zug mit Rechtsstaatlichkeit und Privateigentum zu nennen, welche in der Praxis immer die Freiheit von Menschen einschränken ist ein starkes Stück. Auch Wettbewerb wirkt eher kontraproduktiv, weil da letztendlich immer eine, wenn nicht sogar alle Parteien verlieren. Das Gegenteil von Wettbewerb ist Kooperation. In diesem typisch liberalen Dilemma wird außerdem ignoriert daß Freiheit immer auch die Freiheit von Anderen ist.

Bevor sich jemand diese Bücher antut, empfehle ich erst mal dieses eher monolog gehaltene "Interview" mit Baader, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen:

[url]http://www.youtube.com/watch?v=i8tcqRBn3D4[/url]

Wer sich danach noch immer seine Bücher antun will, soll das gerne tun. :D
Ronin76[QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i]
[B]Prima! Ich teile meinen Job gerne mit Dir!
Konditionen: 45-70 Stunden pro Woche (dann durch zwei geteilt), Nacht- und Wochenenddienste, Verantwortlichkeit im Job - Fehlentscheidung kostet Leben.
Kannst gleich heute Nacht bei mir anfangen. Ich bleibe gerne mal Zuhause und teile wirklich gerne mit Dir!


p.s.: Bevor jetzt die Frage kommt, warum ich nicht einfach meine Stelle reduziere: Antrag wurde abgelehnt. Und bevor jetzt jemand auf die glorreiche Idee kommt, daß das vor dem deutschen Gesetz nicht geht: Geht schon, wenn der Disziplinarvorgesetzte nachweisen kann (und das kann er tatsächlich aufgrund des Ärztemangels), daß man "unentbehrlich" sei. Stellenreduktion bleibt bei uns nur Frauen/Männern mit kleinen Kindern vorbehalten.

Also, Ronin, wann kann ich mit Dir rechnen? Jetzt habe ich ja endlich einen Sharingpartner. [/B][/QUOTE]
Liebe hagzissa, ich schrieb doch daß ich nun selbständig bin, habe also selbst keinen Bedarf, zumal ich dafür auch nicht genügend qualifiziert bin. Es hindert dich allerdings niemand daran, eine andere Tätigkeit auszuüben, oder dich selbständig zu machen, falls dir das von deinem Arbeitgeber geforderte Arbeitspensum zu hoch ist. Falls du auch Selbständigkeit anstrebst, kannst du vielleicht sogar noch ein paar Leute einstellen und hast damit mehr bewirkt. Ich danke dir jedoch für die Anfrage, das ist schon mal eine soziale Attitüde. :) Was ist das eigentlich für ein Beruf, wo man Verantwortung hat, und wo Fehlentscheidungen Menschenleben kosten.. Busfahrerin ? ;)
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]
Es gibt genug freie Arbeitsplätze, vor allem in BW. Nur wahrscheinlich sind diese dem Herrn nicht genehm...
Ein weiterer Beweis für den Schwachsinn des Herrn Marx. Der hat ja behauptet, dass, sobald die Betriebe vergesellschaftet seinen, jeder problemlos jeden Job erledigen könne. In Wirklichkeit müssen sich die Menschen jahrelang ausbilden lassen.[/QUOTE]Da steht nichts von "problemlos". Dieser Prozess wurde als genauso umwälzend beschrieben, wie die Wandlung von Manufakturarbeitern in Fabrikarbeiter.
Im Zeitalter von Computern und Robotern ist es aber wirklich viel schneller möglich, eine Arbeit in einem völlig anderen Industriezweig zu übernehmen.

[QUOTE]Marx war nicht brilliant. Er war ein Vollpfosten, der selbst nicht gearbeitet, und von der Erbschaft seiner Frau gelebt hat.[/QUOTE]Auch heute verwenden nicht wenige selbstständige Unternehmer Erbschaften als Startkapital für ihr Unternehmen, ohne dass Jemand die Nase darüber rümpft.

[QUOTE]Genau hier zeigt sich ja der Dummfug von Marx. Er sagt ja, dass der Arbeiter solange arbeitet, bis er sich "reproduziert" hat, und danach 4free für den Bourgoisen. Das idiotische dabei ist ja, dass mit Reproduktion nicht seine bloße Existenz gemeint ist (diese zu sichern benötigt in Deutschland ganze 170€ im Monat! Zumindest laut einer Studie, die viel Empörung unter der H4-Community erzeugt hat.), sondern sein allgemeiner Lebensstil.[/QUOTE]Im [URL="http://www.mlwerke.de/me/me04/me04_459.htm"]"Manifest der Kommunistischen Partei"[/URL] steht:
"Die Kosten, die der Arbeiter verursacht, beschränken sich daher fast nur auf die Lebensmittel, die er zu seinem Unterhalt und zur Fortpflanzung seiner Race bedarf."

Und in [URL="http://www.mlwerke.de/me/me04/me04_361.htm"]"Grundsätze des Kommunismus"[/URL] schrieb Engels:
"Die Produktionskosten der Arbeit bestehen aber in gerade soviel Lebensmitteln, als nötig sind, um den Arbeiter in den Stand zun setzen, arbeitsfähig zu bleiben und die Arbeiterklasse nicht aussterben zu lassen. Der Arbeiter wird also für seine Arbeit nicht mehr erhalten, als zu diesem Zwecke nötig ist; der Preis der Arbeit oder der Lohn wird also das Niedrigste, das Minimum sein, was zum Lebensunterhalt nötig ist."

[QUOTE]Du meinst: er hat brilliant analysiert, und dann mit traumwandlerischer Sicherheit, alles fehlinterpretiert, was es nur fehlzuinterpretieren gab??
Ich würde sagen, er hat lediglich die Lebensbedingungen der Arbeiterschaft mitte des 19. Jhds beschrieben.[/QUOTE]Hier unterschlägst du aber einen Großteil seines Lebenswerkes, zum Beispiel [URL="http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_000.htm"]"Das Kapital",[/URL] wo es um etwas mehr geht als nur "die Lebensbedingungen der Arbeiterschaft mitte des 19. Jhds".

[QUOTE]Seine Voraussagen aber waren samt und sonders falsch. Sie auf unsere Zeit anzuwenden ist folglich ziemlich dämlich.[/QUOTE]Wie zutreffend seine Voraussagen sind, habe ich erst nach "der Wende" so richtig im realen Leben erfahren. Und dabei wird mir immer mehr bewusst, wie weit der Ansatz zum "Realen Sozialismus" in der DDR von dem entfernt war, was Marx und Engels als grundlegende Voraussetzungen beschrieben hatten.


[QUOTE]Bildung sichert die meißten Existenzen in Deutschland. Zulegen musst du sie dir aber selbst. Deshalb plädiere ich ja auch immer für die Verbreiterung der Bildungsangebote, insb für Werktätige.[/QUOTE]Wenn das wirklich gewollt wäre, dann wären alle Bildungsangebote kostenlos im Internet verfügbar. Da könnte man sich an den Kommunisten [URL="http://www.mlwerke.de"]ein Beispiel[/URL] nehmen ... :)
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Was ist das eigentlich für ein Beruf, wo man Verantwortung hat, und wo Fehlentscheidungen Menschenleben kosten.. Busfahrerin ? ;) [/QUOTE]Schäm dich, Ronin76!
Nach 8 Jahren in den Nachtwelten solltest du doch langsam mitbekommen haben, welchen Beruf hagzissa13 (die schon länger als du hier ist) ausübt?
adabsurd[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
[B] Daß du adabsurd vermutlich einen Zweitaccount benötigst um diese Bücher zu empfehlen, macht das Ganze nicht weniger dubios.

[/B][/QUOTE]

Weiterführende inhaltliche Auseinandersetzungen mit Dir überlasse ich Menschen mit mehr Zeit.

Ich finde es durchaus bewundernswert - da einige andere, insbesondere jüngere Teilnehmer hier davon etwas lernen können - wie so mancher der Vertreter von vernünftigen Positionen hier sich dem sophistischen Störfeuer von Menschen wie Dir stellen. Für mich sind diese Zeiten vorbei. Man tut es für die Mitleser, füttert aber letztlich nur die Unehrenhaften und bestärkt sie damit auch ein Stück weit.

Wer es noch nicht erkannt hat: Menschen ohne Argumente bedienen sich bei Debatten rhetorischer Methoden wie z.B. der des Sophismus ([url]http://de.wikipedia.org/wiki/Sophismus_%28Rhetorik%29[/url]). Deren Ziel ist niemals die Wahrheitsfindung oder so etwas wie Fairness. Nein, im Zentrum allen Geredes steht die Debatte selbst. Es ist ein Redekrieg. Als Kriegsteilnehmer verliert man immer, zumindest "mit", und seien die eigenen Positionen auch noch so unwiderlegbar richtig. Ein undankbarer Kampf also für alle Ehrenhaften. Hier ein kleines aber durchaus prägnantes Beispiel für die Vorgehensweise dieser Wort- und Wahrheitsverdreher ohne jede Ehre: [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Sophismus_des_Euathlos[/url]

Aber ich möchte Dich nicht zu sehr ehren, Ronin76, denn zum Sophismus, durchaus eine "Kunst" für sich, schwingst Du Dich nur ab und an auf. Wie Du aufgrund eines Stichwortes ungelesene Bücher bzw. gleich den ganzen Autor zu diskreditieren versuchst, ist exemplarisch dafür, dass Du kein herausfordernder Diskussionspartner bist, sondern schlicht unter jedem intellektuellem Niveau, was Du mit teils geradezu atemberaubender Unverschämt zu Kaschieren versuchst. An diesen Stellen bist Du dann schlicht jemand, mit dem man sich als intelligenter und gebildeter Mensch im echten Leben keine 2 Minuten auseinandersetzen würde.

Auch ist das verlinkte "Interview" von Roland Baader kein Interview, sondern ein Kongressbeitrag aus der Ferne, aufgrund seiner Krebserkrankung, die ihn am Reisen hinderte. Deine versuchte Diskreditierung dieser von schwerer Krankheit des Vortragenden gezeichneten Abhandlung über die aktuelle Finanzkrise, als "Monolog", reiht sich somit in meine obige Darstellung nahtlos ein.

Besonders markant für Deine Geisteswelt ist bei Alledem jedoch, dass Du bei mir als neuem gelegentlichen Beitragsschreiber offenbar nicht um eine (weitere) "Verschwörungstheorie" umhin kommst, gemäß derer ich wohl einer der anderen sich Dir entgegenstellenden Teilnehmer hier sein soll. Ich kann VERSICHERN - und als Mensch am anderen Ende "Deiner Skala" hat eine solche Versicherung bei mir einen verlässlichen Wert - dass dem nicht so ist!

Dass sich die elementaren Zusammenhänge zwischen EIGENTUM, persönlicher VERANTWORTUNG und FREIHEIT einem Faulpelz wie Dir nicht erschliessen, Ronin76, ist erklärbar. Schliesslich basiert Dein Schmarotzertum auf der Leugnung dieser Fakten. Allen nichtparasitären Lebensformen hier kann ich die Bücher von Roland Baader aber nur wärmstens empfehlen, da sie in kompakter Form und allgemein verständlicher Sprache diese grundlegenden Zusammenhämnge beleuchten und belegen. Dies lässt die zahllosen Zecken an unseren Körpern zwar nicht abfallen, spürt sie aber zum einen alle restlos auf (mit so mancher Überraschung dabei) und liefert zudem Argumentationsvorlagen, um auch andere Menschen für diese (schlussendlich immer ins totalen Verderben führende) geistige Seuche (alle Kollektivismen) zu sensibilisieren. Wohlfahrt und Solidarität, mithin "soziales Handeln", kann es stets nur persönlich und freiwillig geben, alles andere verdient den Namen nicht und dient in Wahrheit ganz anderen Interessen. Wer die Mär vom vermeintlich "unsozialen", "kalten", etc. libertären Weltbild noch hegt, der hat Baader nicht gelesen und die einzige rationale, nichtideologische, vom vorhandenen Menschen (nicht vom "neuen Menschen") ausgehende Weltsicht (noch) nicht begriffen.
Ronin76@weisskreutz
[QUOTE]Ah, "Künstler". Das ist dieser neue Trick, ne? Man legt sich eine Selbstständigkeit zu, die nichts abwirft, und lässt sich den Rest vom Amt aufstocken. Damit umgeht man das Fordern aus dem "Fördern und Fordern"-Prinzip[/QUOTE]
Du hast echt ein Problem damit zu akzeptieren, daß es Menschen gibt, welche prekär leben und NULL Leistungen vom Staat bekommen. Kannst du dir in deinem eingeschränkten Leben als Lohnsklave wohl einfach nicht vorstellen, gell ? Ich selbst bekomme also absolut keine staatlichen Leistungen und Transfergelder, bezahle jedoch durch meinen äußerst bescheidenen Konsum von hauptsächlich Nahrungsmitteln und anderen existenziell notwendigen Verbrauchsgütern, sogar Mehrwertsteuer. Meine Vermieterin, die Mietverwaltung, der Hausmeister, der Putzmann, Handwerker, Energie- und Wasserlieferanten, etc, leben auch ganz gut von meiner Miete+Nebenkosten. Und natürlich der Einzelhandel. Ich mache also genau das Gegenteil dessen was Jobcenter und Arbeitsämter praktizieren: Ich fördere anstatt zu fordern (zB Menschen wie dich, weisskreutz). Und ja, ich bin so etwas wie ein Künstler, nämlich Überlebenskünstler. In der heutigen Konsumwelt, wo fast Alles im Überfluß vorhanden ist, wissen das nur noch Wenige zu schätzen.


[QUOTE]Es gibt genug freie Arbeitsplätze, vor allem in BW. Nur wahrscheinlich sind diese dem Herrn nicht genehm...[/QUOTE]
Warum sollte es auch ? Ich selbst habe dafür keinen Bedarf, aber es gibt doch Millionen Arbeitslose welche danach streben. Arbeitsplätze gibt es wie Sand am Meer. Man kann zb den ganzen Tag einen Haufen Dreck von A nach B, und am nächsten Tag zurück bewegen. Das ist nicht das Problem, sondern das Problem ist, daß durch Geldwirtschaft und Privatbesitz zu wenig Geld und Ressourcen zur freien Verfügung stehen, da Diese von Wenigen gehortet werden. Jäger und Sammler eben.


[QUOTE]Du, der sich ja immer so bildungsfeindlich gibt, glaubst ja allen ernstes, du könntest- einfach mal so aus der Hinterhand- all das tun, was andere sich hart haben aneignen müssen.[/QUOTE]
Nein, das glaube ich nicht, und bin mir meiner begrenzten Möglichkeiten bewußt. Es wäre jedoch ohne Weiteres möglich, Ressourcen sehr kurzfristig umzuverteilen, so daß Alle ohne Kampf vom Kuchen essen können. In der BRD gibt es zB insgesamt eine Überversorgung mit Lebensmitteln wohingegen Wohnraum eher künstlich knapp und daher teuer gehalten wird, aber eigentlich vorhanden ist. Ich habe schon mit Eigentümern gesprochen, die teilweise ganze Häuser seit Jahren leerstehen lassen, weil sie über genügend Ressourcen verfügen und sich den Verwaltungsaufwand mit Mietern ersparen. Verkaufen haben sie auch nicht nötig. Ein einfacher Griff in den Geldbeutel oder den nächsten Tresor kann wahre "Wunder" bewirken. Du bist also so einer der glaubt, daß Menschen besser sind und sich mehr verdient haben, weil sie schneller lernen können und mehr Stunden in Schulen und Ausbildungsstätten verbringen. Das halte ich für Quatsch, denn diese Dinge sind lediglich Machtinstrumente, wodurch sich diese Menschen einen Vorteil gegenüber Anderen verschaffen. Bildung und Qualifikation sind heute auch politische Machtinstrumente, welche Gesellschaften spalten und Hierarchien rechtfertigen sollen. Hierarchisches Denken wird damit erheblich gefördert und konditioniert, wodurch sich die Herrschenden den Machterhalt sichern. Nicht wenige Menschen glauben deshalb, daß sich die Herrschenden ihren Führungsanspruch und ihre Position verdient haben. Ein gewaltiger Trugschluß den es zu korrigieren gilt.


[QUOTE]Marx war nicht brilliant. Er war ein Vollpfosten, der selbst nicht gearbeitet, und von der Erbschaft seiner Frau gelebt hat. Und Marxisten im allgemeinen, glauben sie könnten das gleiche Leben führen, wie ihr Prophet auch...[/QUOTE]
Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun ? Marx hatte sehr wohl gearbeitet, indem er mehrere, bedeutende Bücher geschrieben hatte. Allerdings ist es eher belanglos wieviel er gearbeitet hatte, entscheidend ist sein Vermächtnis. Daran wirst der Neider weisskreutz wohl nicht so schnell herankommen.


[QUOTE]Gesundheit macht eine Bevölkerung leistungsfähiger und kostet weniger. Gesundheit erlangst du mit ausgewogener Ernährung, sportliche Aktivität und ein erfülltes Leben- alles Dinge die in deiner eigenen Hand liegen.[/QUOTE]
Du hast einen entscheidenden Faktor ausgelassen: Arbeit. Nur wer wenig arbeitet, kann gesund leben, und hat dadurch zB überhaupt erst die Zeit für den von dir genannten Sport. Erst so lässt sich ein erfülltes Leben verwirklichen. Nicht mal Workaholiker haben durch Arbeit ein erfülltes Leben, sondern versuchen damit Probleme zu kompensieren, was ihnen jedoch nicht gelingt. Wer weniger arbeitet, hat für gewöhnlich auch mehr Zeit und Muße zum Nachdenken.


[QUOTE]Wie gesagt: es gibt immernoch genug Arbeit, auch für niedrigqualifizierte wie dich. Niemand muss mit dir einen Platz teilen, insbesondere nicht, wenn du die Quali dazu nicht hast.[/QUOTE]
Daß ich niedrigqualifiziert bin, ist nur mal wieder eine der von dir üblichen Unterstellungen, und trägt nichts zur Sache bei. Wer seinen Arbeitsplatz mit Gleichqualifizierten teilt, trägt zur Verringerung der Arbeitslosigkeit bei. Jedoch haben alle Arbeitsplatzbesitzer, welche ich früher danach gefragt hatte, dies von vornherein sofort abgelehnt. Die wollen eben nicht teilen, und das Angebot von hagzissa ist ein Scheinmanöver, da sie genau weiß, daß ich keine ärztliche Qualifikation und Zulassung habe und daß ich keinen Job benötige. Sie weiß auch genau daß es so gut wie keine arbeitslosen Ärzte gibt, und liebt es auf hohem Niveau zu jammern. So ganz nebenbei möchte sie den Eindruck erwecken daß sie überfordert ist und sich aufopfert, bleibt jedoch im Hamsterrad, obwohl sie mit ihrer Qualifikation doch viele andere Möglichkeiten hätte. ZB werden in Skandinavien deutsche Ärzte gesucht und sehr gut bezahlt ! Ergo ist sie mit ihrem Job und ihrer Arbeitszeit ganz zufrieden und möchte dafür lediglich Anerkennung erheischen.


[QUOTE]Gewöhn dich dran. Der Mensch ist so. Das ist aber in einer Gesellschaft wie der unseren nicht so schlimm, da derjenige, der im Beruf weit oben steht, nicht zwangsläufig in anderen Bereichen das selbe tut. Wir bewegen uns ja ständig in den unterschiedlichsten Umfeldern. Ganz im Gegensatz zu den sozialistischen Spinnereien, wo jeder in DIE EINE "Freundschaft der Proletarier" gezwungen werden sollen. Deshalb ist Sozialismus auch immer totalitär- er muss in alle Lebensbereiche eindringen. Eine furchtbare Vision für einen Menschen wie mich, dem seine Freiheit viel wert ist, und der sein Leben gerne selbst gestalten möchte.[/QUOTE]
Auch der Anarchismus zählt teilweise zum Sozialismus, aber diese Komponente ist ein antiautoritäter Sozialismus. Die andere Hälfte ist das liberale bzw libertäre Element, wo individuelle Freiheit im Vordergrund steht. Da wird dich niemand in eine falsche Freundschaft zwingen. Anarchismus schließt also Totalitarismus von vornherein aus, und war auch in der Praxis, wie zb bei der spanischen Revolution nicht zu erkennen. Meiner Einschätzung und Erfahrung nach kann Totalitariusmus nur duch Autorität und Machtherrschaft entstehen, und das lehnen Anarchisten grundlegend ab. Na, Appetit bekommen ? ;)




@TTP
[QUOTE]
Schäm dich, Ronin76!
Nach 8 Jahren in den Nachtwelten solltest du doch langsam mitbekommen haben, welchen Beruf hagzissa13 (die schon länger als du hier ist) ausübt?
[/QUOTE]
Nö :p
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von Ronin76 [/i]
Du hast echt ein Problem damit zu akzeptieren, daß es Menschen gibt, welche prekär leben und NULL Leistungen vom Staat bekommen. Kannst du dir in deinem eingeschränkten Leben als Lohnsklave wohl einfach nicht vorstellen, gell ? Ich selbst bekomme also absolut keine staatlichen Leistungen und Transfergelder, bezahle jedoch durch meinen äußerst bescheidenen Konsum von hauptsächlich Nahrungsmitteln und anderen existenziell notwendigen Verbrauchsgütern, sogar Mehrwertsteuer. Meine Vermieterin, die Mietverwaltung, der Hausmeister, der Putzmann, Handwerker, Energie- und Wasserlieferanten, etc, leben auch ganz gut von meiner Miete+Nebenkosten. Und natürlich der Einzelhandel. Ich mache also genau das Gegenteil dessen was Jobcenter und Arbeitsämter praktizieren: Ich fördere anstatt zu fordern (zB Menschen wie dich, weisskreutz). Und ja, ich bin so etwas wie ein Künstler, nämlich Überlebenskünstler. In der heutigen Konsumwelt, wo fast Alles im Überfluß vorhanden ist, wissen das nur noch Wenige zu schätzen.[/QUOTE]

Vor nicht allzu langer Zeit, hast du dich noch über Sanktionen seitens der Arge beschwert. Das weißt für mich untrüglich darauf hin, dass du Transferempfänger bist, egal was du hier für einen Schleiertanz abzuziehen versuchst. Ich glaube dir das Bild nicht, welches du hier von dir selbst zu zeichnen suchst. In diesem Punkt kommen wir allerdings sowieso nicht weiter.


[QUOTE]Warum sollte es auch ? Ich selbst habe dafür keinen Bedarf, aber es gibt doch Millionen Arbeitslose welche danach streben. Arbeitsplätze gibt es wie Sand am Meer. Man kann zb den ganzen Tag einen Haufen Dreck von A nach B, und am nächsten Tag zurück bewegen. Das ist nicht das Problem, sondern das Problem ist, daß durch Geldwirtschaft und Privatbesitz zu wenig Geld und Ressourcen zur freien Verfügung stehen, da Diese von Wenigen gehortet werden. Jäger und Sammler eben.[/QUOTE]

Warum sollte man Arbeitsplätze teilen, wenn es doch genügend freie gibt? Warum einen Apfel teilen, wenn nebenan noch ein weiterer liegt? Ressourcen kannst du dir selbst aneignen, indem du sie dir kaufst, also dafür arbeitest. Wie wärs denn mal zur Abwechslung damit?

[QUOTE]Nein, das glaube ich nicht, und bin mir meiner begrenzten Möglichkeiten bewußt. Es wäre jedoch ohne Weiteres möglich, Ressourcen sehr kurzfristig umzuverteilen, so daß Alle ohne Kampf vom Kuchen essen können. [/QUOTE]

Ja, vom Kuchen essen will er, aber nicht beim backen helfen.

[QUOTE]In der BRD gibt es zB insgesamt eine Überversorgung mit Lebensmitteln wohingegen Wohnraum eher künstlich knapp und daher teuer gehalten wird, aber eigentlich vorhanden ist. Ich habe schon mit Eigentümern gesprochen, die teilweise ganze Häuser seit Jahren leerstehen lassen, weil sie über genügend Ressourcen verfügen und sich den Verwaltungsaufwand mit Mietern ersparen. Verkaufen haben sie auch nicht nötig.[/QUOTE]

Und weil sie das Haus gerade nicht nutzen, muss es ihnen weggenommen werden. Das sind ja wunderbare Ansichten! Tatsächlich gibt es auch genug Wohnraum, nur willst du die Miete nicht zahlen. Und so suchst du dir Möglichkeiten, es dir einfach zu nehmen.

[QUOTE]Du bist also so einer der glaubt, daß Menschen besser sind und sich mehr verdient haben, weil sie schneller lernen können und mehr Stunden in Schulen und Ausbildungsstätten verbringen. Das halte ich für Quatsch, denn diese Dinge sind lediglich Machtinstrumente, wodurch sich diese Menschen einen Vorteil gegenüber Anderen verschaffen. Bildung und Qualifikation sind heute auch politische Machtinstrumente, welche Gesellschaften spalten und Hierarchien rechtfertigen sollen. Hierarchisches Denken wird damit erheblich gefördert und konditioniert, wodurch sich die Herrschenden den Machterhalt sichern. Nicht wenige Menschen glauben deshalb, daß sich die Herrschenden ihren Führungsanspruch und ihre Position verdient haben. Ein gewaltiger Trugschluß den es zu korrigieren gilt.[/QUOTE]

Vor allem sind dies die Menschen, die die Gesellschaft am weitesten voranbringen. Dass du keinen Unterschied zwischen der gesellschaftlichen Leistung eines Pharma-Biologen, und der einer Putzfrau feststellen kannst, hatten wir ja schon.

[QUOTE]Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun ? Marx hatte sehr wohl gearbeitet, indem er mehrere, bedeutende Bücher geschrieben hatte. Allerdings ist es eher belanglos wieviel er gearbeitet hatte, entscheidend ist sein Vermächtnis. Daran wirst der Neider weisskreutz wohl nicht so schnell herankommen.[/QUOTE]

90-110 Millionen Tote. Ja, das ist wahrlich ein gewaltiges Vermächtnis, dass mich vor Neid erblassen lässt...
Er kann ja gerne Bücher geschrieben haben. Allerdings wäre es von seinen Jüngern nett gewesen, wenn sie ihm diese auch abgekauft hätten. Da sie das nicht in ausreichender Menge haben, ist es wohl doch so, dass er die Verantwortung für seine Familie mit Füßen getreten, und stattdessen seine Zeit seinem Hobby als Möchtegernphilosoph gewidmet, hat. Da könntest du auch vom angesparten Geld deiner Freundin leben, und dafür einer Tätigkeit als Berufs-S21-Gegendemonstrant nachgehen.

[QUOTE]Du hast einen entscheidenden Faktor ausgelassen: Arbeit. Nur wer wenig arbeitet, kann gesund leben, und hat dadurch zB überhaupt erst die Zeit für den von dir genannten Sport. Erst so lässt sich ein erfülltes Leben verwirklichen. Nicht mal Workaholiker haben durch Arbeit ein erfülltes Leben, sondern versuchen damit Probleme zu kompensieren, was ihnen jedoch nicht gelingt. Wer weniger arbeitet, hat für gewöhnlich auch mehr Zeit und Muße zum Nachdenken.[/QUOTE]

Genau deshalb arbeiten die Menschen heute ja auch so wenig, wie selten zuvor in der Geschichte. Mitte des 19. Jhds lag die durchschnittliche Arbeitszeit in Mitteleuropa- wenn ich mich nicht irre- bei 82 Wochenstunden. Das bedeutet aber auch, dass es auch jene ganz selbstverständlich gab, die 90 oder 100 arbeiteten. Das ist heute kaum vorstellbar. Dagegen sind 35 bis 40 Stunden, wie sie heute üblich sind, ja wohl ein Witz. Und genug Zeit zum Nachdenken hast du da definitiv auch.

[QUOTE]Auch der Anarchismus zählt teilweise zum Sozialismus, aber diese Komponente ist ein antiautoritäter Sozialismus. Die andere Hälfte ist das liberale bzw libertäre Element, wo individuelle Freiheit im Vordergrund steht. Da wird dich niemand in eine falsche Freundschaft zwingen. Anarchismus schließt also Totalitarismus von vornherein aus, und war auch in der Praxis, wie zb bei der spanischen Revolution nicht zu erkennen. Meiner Einschätzung und Erfahrung nach kann Totalitariusmus nur duch Autorität und Machtherrschaft entstehen, und das lehnen Anarchisten grundlegend ab. Na, Appetit bekommen ? ;)[/QUOTE]

Riecht nach Alimentierung der Faulen, und Hunger als Triebfeder allen Handelns... Man sagt zwar, dass Hunger der beste Koch sei, jedoch ziehe ich es vor tatsächlich wegen des Appetits zu essen, und nicht, weil ich fast vom Fleisch falle.

Dein Bild vom Spanischen Anarchismus ist sehr einseitig. Zunächst war er natürlich aufgezwungen, da er von bewaffneten Anarchisten durchgesetzt wurde. Francisten hatten natürlich keine Möglichkeit ihre Vorstellungen einzubringen, sie wären sofort an die Wand gestellt worden. Außerdem handelte es sich um einen Syndikalismus, welcher- wie wir alle wissen- die ideologische Keimzelle für den Italo-Faschismus, und damit auch teilweise Ideengeber für den NS-Staat war. Es würde sich eventuell lohnen abzugleichen, inwiefern der spanische Syndikalismus und der NS das Leben der Menschen verbessert, und so auch manchen Kleingeist für sich eingenommen, haben. Parallelen würden mich nicht wundern. Dass es in Spanien teils basisdemokratische Strukturen gab, während dies im NS-Staat eher über Korporationen lief, dürfte nur geringe Abweichungen in dieser Art der "Fortschrittlichkeit" aufzeigen.
Elementarsatz[quote]
Auch der Anarchismus zählt teilweise zum Sozialismus, aber diese Komponente ist ein antiautoritäter Sozialismus. Die andere Hälfte ist das liberale bzw libertäre Element, wo individuelle Freiheit im Vordergrund steht. Da wird dich niemand in eine falsche Freundschaft zwingen. Anarchismus schließt also Totalitarismus von vornherein aus[/quote]

Wie das in concreto funktionieren soll, bleibt leider völlig unklar.

Wie werden Arbeitsprozesse organisiert? Wenn es weder Eigentum als "organisierendes Prinzip" gibt (ich besitze Kapital, stelle Mitarbeiter ein, die mir dadurch vertraglich verpflichtet sind, produziere mit ihrer Hilfe etwas, das ich gewinnbringend verkaufen kann, wobei ich mich an den Bedürfnissen potenzieller Käufer orientieren muss usw.) noch staatlich durchgesetzte Planwirtschaft, wie soll dann irgendeine Art von Wirtschaft funktionieren? Wie funktioniert ein anarchistisches Autounternehmen mit 5000 Mitarbeitern?

Und was ist mit Kriminalität. Angenommen, ich bin wesentlich stärker als du, und komme auf die Idee, dich aus deinen Haus zu vertreiben. Dann wäre es doch schon ganz nett, wenn es Gesetze gäbe, die so etwas verbieten, und Strukturen, welche diese Gesetze durchsetzen. Und zwar auf möglichst humane und nicht-arbiträre Weise, also nicht, indem du deine Brüder holst und als Rache meine ganze Familie ausrottest.

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