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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Adorno-Preis für Judith Butler (Zentralrat der Juden ist empört)
ElementarsatzIch halte ja nicht viel von Judith Butler, was ihre "fachlichen" Arbeiten angeht. Was ich gelesen habe, kam mir vor wie das typische poststrukturalistische Geschwurbel. Ich persönlich halte das für schlechte Philosophie.

Aber dass jetzt wieder zig Leute meinen sich aufregen zu müssen, weil die Frau diesen Adorno Preis bekommt, finde ich ziemlich absonderlich. :rolleyes:

Näheres verrät euch google.

Ich weiß: Das Thema ist ziemlich uninteressant, aber man muss ja nicht immer über interessante Themen sprechen ;)
ScheolEs ist schon krass, dass eine Stiftung aufgefordert wird, eine Auszeichnung zurückzunehmen. Ich kenne ihre Schriften jetzt nicht, aber gerade Feministen (würg) zeichnen sich doch damit aus, alle Randgruppen knorke zu finden. Und nur weil sie Israels Außenpolitik kritisch kommentierte, ihr Judenhass zu unterstellten, halte ich für absurd.

Zumal sie dies auch von sich wies.

Es ist halt, wie es immer ist. Auf H4-Empfänger, Raucher, Moslems und Griechen darf hetzerisch geprügelt werden, aber wehe...
GISMOJuden halt.
Gegen die kommt man nicht an.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Juden halt.
Gegen die kommt man nicht an. [/B][/QUOTE]

Ich muss doch sehr bitten. Soll das witzig sein? Judith Butler ist übrigens selbst Jüdin.
WaldemarDas traurige ist...es IST witzig.. und dabei spielt es keine Rollle, ob sie selbst Jüdin ist.

Ihr Zitat gegen die Vorwürfe:

[QUOTE]Es ist falsch, absurd und schmerzlich, wenn irgendjemand behauptet, dass diejenigen, die Kritik am israelischen Staat üben, antisemitisch oder, falls jüdisch, voller Selbsthass seien[/QUOTE]
Tapio BearkingHallo?
Es geht hier um den Zentralrat der Juden, die Empörungsmaschine schlechthin. Jemand lässt einen Furz und der Zentralrat ist empört.
Die sollten lieber mit ihrer Zeit was sinnvolles anfangen und produktiv sein, anstatt sich permanent über alles zu empören.
deathrock1334die sollten mal mit der bundesprüfstelle für jugendgefährdende schriften einen heben gehen oder in den puff, vielleicht werden die beiden dann mal ruhiger ...
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Ich halte ja nicht viel von Judith Butler, was ihre "fachlichen" Arbeiten angeht. Was ich gelesen habe, kam mir vor wie das typische poststrukturalistische Geschwurbel. Ich persönlich halte das für schlechte Philosophie.

Aber dass jetzt wieder zig Leute meinen sich aufregen zu müssen, weil die Frau diesen Adorno Preis bekommt, finde ich ziemlich absonderlich. :rolleyes:

Näheres verrät euch google.

Ich weiß: Das Thema ist ziemlich uninteressant, aber man muss ja nicht immer über interessante Themen sprechen ;) [/B][/QUOTE]

Erstens regt sich der ZR der Juden jede Woche über was auf, damit man merkt, dass diese doch kleine Minderheit noch da ist.
Zweitens kenne ich Frau Butler nicht.
Drittens kenne ich den AdornoPreis nicht genau
Viertens tauchen immer die gleichen Nasen auf, wenn es um die immer gleichen Judenpornos geht.
Fünftens gehen mir die Insiderpreise von Insidern an Insidern sowieso am Arsch vorbei.

Ganz klar ist mir nicht, worüber wir hier diskutieren und welches Ergebnis dieser Thread haben soll.
Massenmitgliedsanträge in der NPD?

Ihr Bauern- und Rattenfänger solltet doch mal etwas subtiler vorgehen.
GISMO[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Ich muss doch sehr bitten. Soll das witzig sein? Judith Butler ist übrigens selbst Jüdin. [/B][/QUOTE]

An so einen Fall hat man schon [URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Jüdischer_Selbsthass]gedacht.[/URL]
weisskreutz[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Ganz klar ist mir nicht, worüber wir hier diskutieren und welches Ergebnis dieser Thread haben soll.
Massenmitgliedsanträge in der NPD?

Ihr Bauern- und Rattenfänger solltet doch mal etwas subtiler vorgehen. [/QUOTE]

Sehe ich genau so. Das deckt sich auch damit, dass bei jeder diesbezüglichen Umfrage, ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung der Ansicht ist, die "Juden haben zuviel Einfluss".

Der Zentralrat kritisiert eine Preisvergabe, die niemanden interessiert. Wow, ich mach mir ja gleich ins schwarze Hemd!
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von weisskreutz [/i]


Der Zentralrat kritisiert eine Preisvergabe, die niemanden interessiert. Wow, ich mach mir ja gleich ins schwarze Hemd![/QUOTE]

Wenn's niemanden interessiert, müsste man es ja auch nicht kritisieren.

Wie gesagt: Ich bin kein Follower von Judith Butler. Würde man sagen: Die Preisverleihung ist daneben, weil die Frau wissenschaftlich nichts geleistet hat, dann hätte ich wenig gegen diese Kritik einzuwenden.

Aber dass (mal wieder) ein Mensch als Antisemit verunglimpft wird, weil er Kritik an einem Staat übt, finde ich absurd. Speziell, weil man Frau Butler damit zugleich einen Hass auf sich selbst und auf sämtliche Araber unterstellt. Mit Noam Chomsky verfährt man ähnlich.

Bevor man so tief in die psychoanalytische Wundertüte greift, einer Person einen rassistischen (!) Hass auf sich selbst (!) zu unterstellen - ist es nicht etwas naheliegender und denkökonomischer, zu akzeptieren, dass diese Person wirklich nur einen Staat kritisiert und weiter nichts?
Waldemar[QUOTE]dass diese Person wirklich nur einen Staat kritisiert und weiter nichts?[/QUOTE]

Sie kann auch jeden Staat der Welt kritisieren, nur ebend nicht Israel. Das wissen wir doch schon...
JohnSteedMal etwas erhellendes beitrag...
[url]http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2010/januar/praktische-optimisten-zizek-und-adorno[/url]
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"In Žižeks erstem Buch, „The Sublime Object of Ideology“, finden sich gerade einmal drei Verweise auf Adorno; das ist nicht viel für ein Buch, das sich der Ideologiekritik verschrieben hat. In „Auf verlorenem Posten“ erhebt Žižek Adorno und die „Krise der bestimmten Negation“ nun zum zentralen Untersuchungsgegenstand. Dennoch wurde diese Verbindung bisher vollständig ignoriert.

Žižek geht es zunächst erneut um seine These, derzufolge jeder, der heute vom „postideologischen Zeitalter“ und von der schrankenlosen Freiheit des Subjekts spricht, selbst im Dienste der Ideologie steht. Denn er macht den Kapitalismus zur Grundlage jedes Gedankens und jeder Handlung. Die postmodernen Dekonstruktivisten werden so für Žižek zu „nützlichen Idioten des Kapitalismus“, wie „Die Zeit“ schrieb. 2 Dagegen befindet sich das Subjekt bei Žižek in einer verzweifelten Lage: Es lebt in einer Gesellschaft, zu der es keine Alternative mehr sieht. Zudem soll es die eigenen Entscheidungen, die keine sind, nunmehr auch noch „genießen“. Jede Wahlmöglichkeit werde so zu einer „erzwungenen Wahl“."
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"Was auch immer der Einzelne gegen die Totalität unternehme, schrieb Adorno, er mache sich als Teil derselben immer „mitschuldig“ am Fortbestand des schlechten Ganzen. Was also kann das Subjekt tun? Wie kann es überhaupt noch politisch tätig sein, wenn es doch kein Richtiges mehr im Falschen gibt? Bei Adorno kann sich das Subjekt nicht einmal mehr ein Bild von einer anderen Welt machen, da es bis ins Innerste von ebendieser „falschen“ Welt durchdrungen ist. Aus diesem Grund fallen Theorie und Praxis „auseinander“, sie lassen sich nicht mehr „zur Synthese zusammenleimen“. 3

Für Žižek besteht die Sackgasse darin – und das ist ein altbekannter Vorwurf an die Kritische Theorie –, dass Adorno in Reaktion auf diese paradoxe Situation den Fokus ganz auf die Theorie verlagere. Damit nehme er zwar eine kritische Distanz zum Geschehen ein, belasse jedoch alles beim Alten. Der Kritische Theoretiker ist daher in Žižeks Augen selbst tendenziell einer der „nützlichen Idioten“ des Kapitalismus."
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"Für Žižek steht die Katastrophe nun erneut bevor. Und genau darin sieht er die Aufgabe der Kritischen Theorie: Durch die Vergegenwärtigung der Katastrophe soll ein Impuls zum Handeln gegeben werden. Denn die Klimakatastrophe, die Vernichtung unseres Lebensraums, können wir uns genauso wenig vorstellen wie eine neue Utopie. Dabei wissen wir, dass es nicht ewig „so weiter“ gehen wird. Gegen den Glauben, man könne sowieso nichts ändern, gilt es anzuschreiben und zu handeln – das ist Žižeks Anknüpfungspunkt an die Ideologiekritik der Frankfurter Schule.

Anders als in früheren Schriften setzt er dabei nicht mehr alleine auf den großen revolutionären Akt, sondern gesteht ein, dass diese Hoffnung durch geduldige Arbeit und kleinere Interventionen ergänzt werden müsse, notfalls auch an der Seite der „Liberalen“, die immer noch an den „Kapitalismus mit einem menschlichen Gesicht“ glaubten. 9

Natürlich war Adorno skeptischer, was die Auswirkungen kleinerer Interventionen auf das große Ganze betrifft. Wer aber lieber die Hände in den Schoß legt und auf den großen Akt wartet oder gar nichts unternimmt, kann sich dabei weder auf Žižek noch auf Adorno berufen. Denn auch der Grundsatz der Kritischen Theorie, so Horkheimer, sei immer gewesen „trotz alledem theoretischer Pessimist und praktischer Optimist zu sein.“
Demon17[QUOTE]Der Generalsekretär des Zentralrats, Stephan Kramer, hatte Butler am Montag eine "Israel-Hasserin" genannt, die Hamas und Hisbollah als legitime soziale Organisationen bezeichne und zum Boykott gegen Israel aufrufe. Die Preisverleihung an Butler sei empörend.[/QUOTE]

[QUOTE]Streeruwitz (Jurorin) sagte im Deutschlandradio Kultur, Butler bekomme den Preis "für ein Riesenwerk und eine Stellungnahme zur Welt, die sehr komplex und differenziert" sei.[/QUOTE] Um nun herauszufinden wer recht hat, müsste man das Gesamtwerk lesen ... :)

Im übrigen, ohne Skandal kriegt doch kein Mensch mehr mit, dass der Preis überhaupt verliehen wird.

[URL=http://www.welt.de/newsticker/news3/article108902648/Stadt-Frankfurt-und-Streeruwitz-stellen-sich-hinter-Judith-Butler.html]Quelle: Welt[/URL]
JohnSteedTatsache ist, dass man das "soziale Engagement" von Hamas und Hetzbollah sicherlich als "Mittel zum Zweck" bezeichnen kann....
Klar, die Schlägertrupps der deutschen Parteien in den 30ern hatten, da sie ja das Heer der Beschäftigungslosen ansprechen wollten oft auch eine Gulaschkanone dabei. Man kann aber kaum sagen, dass die SA z.B. die Caritas des NS-systems war......KdF vielleicht, harhar
Demon17Also im Cicero wird Judith Butler vorgestellt. Eine jüdische Lesbe, die schon mit 14 den Rabbi in den Wahnsinn trieb und es damit zur Professorin für Philosphie gebracht hat. Da ein Großteil ihrer Familie im Holocaust starb, hat sie sich schon früh für die Verbindung zwischen dem deutschen Idealismus und dem Nationaldozialismus interessiert. (Ich nehme an, mit deutschem Idealismus sind Kant, Fichte Hegel, Schelling u.a. gemeint.) Ihr Hauptwerk besteht wohl in der Analyse der Geschlechterrollen mithilfe des französischen Dekonstruktivismus, (einer Art von gesteigertem Konstruktivismus Lyotard, Derrida et. al.). Sie fand also heraus, dass die Definition Mann und Frau eine vom der Gesellschaft oktroierte Fantasie ist und sich jederzeit neu definieren lässt.

Der Antisemitismusvorwurf resultiert wohl aus ihrem letzten Buch
[QUOTE]... „Raster des Krieges“ (2010) [in dem sie] rigoros mit der Kriegspolitik Israels ins Gericht ging. Diese, schrieb sie dort, stilisiere die Opfer auf der palästinensischen Seite des Konflikts zum Kollateralschaden und beraube sie so ihrer Menschlichkeit. Weder Menschen noch Staaten könnten ihr Überleben absichern, indem sie den Anderen zerstören.[/QUOTE]
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]... deutschen Idealismus und dem Nationaldozialismus interessiert. (Ich nehme an, mit deutschem Idealismus sind Kant, Fichte Hegel, Schelling u.a. gemeint.) ...[/B][/QUOTE]

Denke eher dass damit die "deutsche Romantik" gemeint ist, die bei einigen zweiklassigen "Dichtern" in deutschnationalen Pamphleten mündete....

"Warum ist es am Rhein so schön?"

Keine Ahnung.
Changeling II[QUOTE][i]Original geschrieben von GISMO [/i]
[B]Juden halt.
Gegen die kommt man nicht an. [/B][/QUOTE]

Ersetze "Juden" ganz einfach mal durch den Begriff "Zionisten" -und es passt...denn hier besteht ein massgeblicher Unterschied, der oft -und zwar ganz bewusst - verwischt wird: Juden, bzw. -vermeintlich - jüdische Interessen werden stets als Totschlagargument de Luxe vorgeschoben, wenn Zion wieder einmal zum Angriff auf seine Feinde bläst -und Zions Feinde sind sämtliche Nicht-Zionisten - auch alle Juden, die sich nicht voll und ganz hinter sie stellen...

...der Zentralrat der Juden sollte eigentlich längst in "Zentralrat der Zionisten" umbenannt sein -doch nichts wäre dieser obskuren Veranstaltung unangenehmer, alsdass ihr wahrer Charakter enthüllt werde: Sprachrohr der Weisen Zions in der ZBZ (Zionistisch besetzte Zone=BRD) zu sein, wo sie ohnehin vom Staat schon reichlich Rückendeckung erhalten- und so etwas wie einen staatlich beglaubigten Heiligenschein führen dürfen...Israel ist in der BRD eine heilige Kuh, von der sich der Staat -wiederum auf Kosten "seiner" -lohnabhängigen -Bevölkerung - schon seit Gründertagen melken lässt -und deren selbstverliehenes "Existenzrecht" auf Kosten des palästinensischen Volkes nicht kritisiert und schon gar nicht infrage gestellt werden darf...
Demon17Irgendwie ist das Niveau hier grottig.
Seidenspinner[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Irgendwie ist das Niveau hier grottig. [/B][/QUOTE]
Haste keine Angst vor der jüdischen Weltverschwörung? :D
ElementarsatzMh, naja. Wenn ich gewusst hätte, dass hier schon auf Seite 2 die Weisen von Zion um die Ecke kommen, hätte ich den Thread vielleicht bleiben lassen.:rolleyes:

Ich wollte nur anmerken, dass ich die Reaktionen auf die Preisverleihung albern finde. Diese automatisierten Empörungsrituale, die von gewissen Gruppen ausgehen, von der "Achse des Guten" oder dem Zentralrat der Juden, finde ich einfach daneben. Egal, ob es um ein harmloses Gedicht von Grass geht oder um diese Gender-Theoretikerin.

Das ist ein bisschen wie mit dem Jungen, der immer "Wölfe, Wölfe" ruft. Wenn am laufenden Band Menschen als Antisemiten bezeichnet werden - weil sie das alte Testament nicht mögen (Richard Dawkins), Beschneidung hinterfragen, oder Kritik an der Politik Israels üben, dann wird der Begriff irgendwann zu einem Ulk-Wort, das keiner mehr ernst nimmt. Es bleibt dann auch kein Begriff mehr übrig, um die Menschen zu bezeichnen, die wirklich eine rassistische Abneigung gegen Juden hegen. Und die gibt es natürlich auch.
Demon17Sowohl die Kritik an Israel als auch an "den" Juden, aber auch an den bösen radikalen Muslimen wird zunehmend schablonenhaft. Es ist wirklich an der Zeit, dass sich die Leute mal etwas neues einfallen lassen.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Sowohl die Kritik an Israel als auch an "den" Juden, aber auch an den bösen radikalen Muslimen wird zunehmend schablonenhaft. Es ist wirklich an der Zeit, dass sich die Leute mal etwas neues einfallen lassen. [/B][/QUOTE]

Das mag sein (wobei fehlende Originalität noch kein Argument für die Falschheit einer Kritik ist), aber warum sagt man dann nicht:

"Ihre Kritik am Staat Israel ist schablonenhaft."

statt

"Ihre Kritik am Staat Israel ist ein Beweis dafür, dass Sie einen verborgenen, möglicherweise unbewussten, auf historischen Ressentiments beruhenden (falls Sie Deutscher sind) oder Ihre eigene Person miteinschließenden (falls Sie Jude sind) Rassenhass auf Semiten hegen."


P.S. Kritik an "den" Juden ist, im Gegensatz zu Kritik am Staat Israel, natürlich schon eher Anzeichen für Antisemitismus, aber wer, außer irgendwelchen Nazis oder Stammtischbrüdern übt denn Kritik an "den" Juden?
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]....
P.S. Kritik an "den" Juden ist, im Gegensatz zu Kritik am Staat Israel, natürlich schon eher Anzeichen für Antisemitismus, aber wer, außer irgendwelchen Nazis oder Stammtischbrüdern übt denn Kritik an "den" Juden? [/B][/QUOTE]

Kommt auf das Niveau des Pauschal-tourismusexperten an, mit Betohnung auf pauschal.
Man konnte ja in den säkularisierten Kleinstaaten Deutschlands immer auf tiefstem Schubladenniveau Einigikeit erziehlen, wenn man über die Juden hetzt oder überhaupt Fremde.
Insofern war und ist Antisemitismus sozusagen der Kitt, der die oft sehr unterschiedlichen deutschen Völker zusammenhält.Manchmal nur der Einzige.
ElementarsatzDas ist ja sagenhaft interessant, aber hier leider überhaupt nicht Thema.
JohnSteedAha...vorinstallierte Kritik an den Juden hat nix mit Antisemitismus zu tun?
Bzw. die geringe intellektuelle Bildung des Durchschnittsdeutschen....
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Aha...vorinstallierte Kritik an den Juden hat nix mit Antisemitismus zu tun?
Bzw. die geringe intellektuelle Bildung des Durchschnittsdeutschen.... [/B][/QUOTE]

Kritik an "den Juden" ist, wie ich bereits schrieb, ein ziemlich deutliches Anzeichen für Antisemitismus. Denn "die" Juden haben, abgesehen von ihrer entfernten Herkunft und ihrer Religion (und oft nicht mal das) nichts gemeinsam. Wer ein Urteil über "die" Juden fällt, unterstellt ihnen eine Art kollektiven Charakter, und das ist Rassismus in Reinform.
JohnSteed@Eli

das habe ich mit anderen Worten gesagt.
Wusste nicht ganz, wo das Problem liegt...
Hätte ich über Käsekuchen geschrieben, wärs offtopic gewesen.

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