| Xenomorph | Wohl nur hier in Deutschland hat die Arbeit ihre eigene "Moral" - die "Arbeits-Moral"...und das nicht ohne Grund, ist sie doch der Deutschen liebstes Kind und obendrein die einzige Moral, die er hat...den Terminus von der "Arbeitsmoral" gibt es so in anderen Sprachen nirgends...im Englischen existiert kein ähnlicher Begriff...nirgends sonst wird die Arbeit neben dem Mittel zum Zweck, dem "Sachzwang", der sie für denjenigen darstellt, der über keinerlei materiellen Besitz - Kapital und Produktionsmittel - sondern nur über seine Arbeitskraft als einzigem "Besitz" verfügt, derart zum - absoluten - Wert als solchen "geadelt"...doch neben dieser offenkundigen Zweckgebundenheit der Arbeit im Kapitalismus - dem Zwecke die Reichtumsakkumulation und die Kapitalvermehrung der Reichen und Systembonzen erst zu ermöglichen - will die Arbeit hier auch als "wertschöpfendes Prinzip", wenn nicht gar "Wert an sich" anerkannt sein ...der Begriff "Arbeit" - nicht das ganz banale, was er auf der alltäglichen Bezugsebene aussagt - nämlich durch Lohn bezahlte Tätigkeit - ist in Deutschland untrennbar mit dem Begriff der "Moral" verknüpft...und damit ergibt sich sogleich ein noch viel weitergehender Bezug zum Ursprung jedweder "Moral" - nämlich der Religion und einer davon im speziellen: dem Christentum...bereits für den deutschen Vorzeigechristen Luther war die Arbeit heilig...ebenso wie sie es für das Judäochristentum letztlich insgesamt war...nach der spanischen Conquista wurde bereits den Azteken und anderen indigenen Völkern von Seiten der spanischen Missionare und Priesterhalunken erst mal das Eine eingebleut: schön für sie arbeiten zu müssen, um sich so das "Recht" verdienen zu "dürfen", am Leben zu bleiben...die spanischen Herrscher führten zu dem Zweck das neue Wirtschafts- und Verwaltungssystem der "Encomienda" ein, das jeden Indio zum arbeiten verpflichtete, Tributleistungen in Form von Fron- und Sklavendiensten vorsah und jeden Indio zur Arbeit, wie z.B. in den von den Spaniern betriebenen Silberminen, zwangsverpflichtete...doch allein in Deutschland blieb diese bigotte, scheinheilige christenmoralistische Arbeitsverherrlichung in den Köpfen der Menschen derart fest verankert, -obgleich die Arbeit als "Motor" des imperialistischen Herrschaftssystems - wie dieses selbst natürlich - ein weltweites Übel und eine Plage aller Menschen auf diesem Globus ist... ...obgleich der Christenspuk und die christliche Despotenmafia, zu der neben der katholischen Kirche auch Fürsten und Adlige zählten, ganz Europa bis zur Aufklärung fest in ihrem Würgegriff hatten, zieht sich der rote Faden, die Blutspur des Arbeitswahns in Deutschland auch danach ungebrochen weiter bis ins Dritte Reich - und von dort bis in die Gegenwart: "Arbeitsfront", "Reichsarbeitsdienst", "Vernichtung durch Arbeit" - Arbeit macht frei...ja, sie macht genauso so frei wie Hartz IV... ...so wurde sie daselbst zum Dogma erhoben - und bekam auch noch propmpt ihre eigene "Moral" verpasst...und Doofidumfmichelhansi kann das alles gar nicht früh genug verinnerlicht bekommen...so ist Arbeit zu einem Begriff aus dem Reich der "Moral" erhoben worden...und entsprechend übellaunig reagieren deren selbsternannte Hüter, wenn man sowohl die zweckgebundene Arbeit alsauch den "Wert an sich" ihnen als Nonsens ins Gesicht spuckt...ach ja, unsere liebe "Arbeitsmoral."..mir hat irgendwann einmal so ein übereifriger, treudoofmicheldeutscher Pauker einen eklatanten Mangel an jener zum Vorwurfe gemacht: an meiner "Arbeitsmoral" müsse ich aber noch arbeiten! An der Moral der Arbeit, die Arbeit erst ermöglichen soll, die die Arbeit erst zu dem macht, was sie für "uns" zu sein hat..."Arbeitsmoral" - sie ist der goldene Zuckerguss, der auf den Scheißhaufen aufgespritzt wird und ihn vergoldet...das Prinzip, dem jeder sich zur Verfügung zu stellen hat, denn: "wer nicht arbeitet, soll auch nicht (fr)essen"...womit eine allgemein anerkannte Gleichung, nämlich: "erst kommt das Fressen, dann die Moral" infrage gestellt wird, da die "Moral"= Arbeit - nun doch schon vorher erwartet wird und der Satz und seine Aussage insgesamt ins Wanken zu geraten scheinen...nun, er, der "Arbeitsscheue" darf das zumindest nicht - vor dem "moralischen" Akt des malochens sich die Wampe ordentlich vollhauen...und danach ebenfalls nicht, weil sein (Hunger-) Lohn hält, was er verspricht: nämlich Hunger... - und er soll auch nicht das gleiche essen dürfen wie der "rechtmäßig" - eben durch die Arbeit - sich dieses "Recht" erst verdienende, am Wohlstand der kapitalistischen Wohlstandsgesellschaft teilnehmende "gute", nämlich zum arbeiten erzogene "Staatsbürger"...sondern sich mit den Resten und Abfällen begnügen, die jener verschmähte...denn, wie wir alle wissen - oder doch wissen sollten: Dumpfmichelblödian darf sich erst dann an den reich gedeckten Banketttisch setzten, wenn er dafür auch ordentlich malocht hat... |
| pulSar | [img]http://stbenedict.files.wordpress.com/2009/04/pfj.jpg[/img] |
| Seneca | Ich fühle mich auf einmal unheimlich müde...ich geh' dann mal ins Bett. Morgen bleib ich dann da gleich liegen. |
| pulSar | ich auch (ersteres jedenfalls). ich will morgen früh raus -- arbeiten. Ich hätte auch liegen bleiben können -- aber ich will lieber arbeiten. Meine Katzen haben eh meine innere Uhr auf kurz vor 6 inder Früh umgestellt. Gut so! Als freier Mitarbeiter in freier Projekt- und Zeiteinteilung werde ich ein frisches Redesign abliefern! Technisch sauber aufgebaut -- da ist zu viel historisch gewachsen über die Jahre. Diese Arbeit macht mir Spaß und bringt Butter bei die Fische. Und sie wird Grundlage sein, in Zukunft rationaler zu arbeiten -- dank besserer Templates und strikter Trennung von Design und Inhalt. Ich bin guter Dinge, dass in eingen Monaten diverse Suchbegriffe in dem Portal drumherum besser platziert sein werden und insgesamt mehr Aufträge generiert werden können -- durch erhöhte Nachfrage. Arbeit aus dem elektronischen "Nichts" heraus -- so muss das sein. Mein oberstes Ziel wird sein, den HTML-Code massiv abzuschlanken und von unnötigem Ballast und "table" zu befreien. JQuery is voll geil -- ein richtig feines freies Framework, mit dem man Flash gar nicht mehr braucht und sehr mächtig und mit geilen Animations-Effekten auf sauber strukturierte und referenzierte Dokumente zugreifen kann. Was unser kleines Team damit an Demonstrations-Objekten ablieferte, kam bislang sehr gut an -- und wird neue Jobs zur Folge haben. Es werden Dienstleister als Zulieferer eingekauft und fair bezahlt werden -- z.B. ein professioneller Sprecher. Auch die Leute, die ihre Fotos in Plattformen wie Fotolia hochladen, werden von dieser Wertschöpfungskette profitieren, denn wir klauen nicht sondern kaufen Bilder ein. Am Abend treffe ich mich mit einem anderen Team -- iPhone-Portierung eines Schachprogrammes. Ich gehe wie die anderen mit meiner Zeit in Vorleistung -- und mache das leidenschaftlich als alter Gamist. Mein Lohn wird in % bemessen -- je Download aus dem AppStore... dauerhaft. Keine dicken Brocken, die mich reich machen, aber hoffentlich konstant treuflende kleine Beträge. Dann fahr ich sehr spät heim, trike ein Bierchen und schlafe.... Zu alle dem hat mich niemand gezwungen :-) |
| ange gardien | Naja, irgendwie verkommt Nachtwelten so langsam zur Selbstdarstellungsplattform frustrierter Totalversager, die noch daheim bei Mami wohnen und anderen den Spass nicht gönnen erfolgreich zu sein und sich selbst in Eigenleistung etwas aufgebaut zu haben. Wahrscheinlich hält Xenomorph sein tristes Dasein nicht mehr aus, ohne andere mit der Scheisse zu bewerfen in der er sitzt ( aus der er aber auch gar nicht wieder raus will ). Kann ich sogar fast verstehen. Mir geht es manchmal auch so, dass ich als sogenannter Besserverdiener erst mal einen pro FDP Beitrag schreiben muss, nachdem ich mir die Abzüge auf meinem Gehaltszettel angeschaut habe, die sich der sozialistische Gierstaat BRD wieder geholt hat. Aber es gibt wesentlich befriedigendere Wellnessprogramme als seine Zeit im Internet zu verschwenden. Schade, dieses Board war mal richtig gut aber inzwischen wundert es mich nicht mehr das die "alte Garde" so nach und nach abwandert und sich eine neue Heimat sucht. |
| pulSar | *gähn* Virtuell-zuprost-zu-jedem-der-will. Dynamik-Diskussunen bitte unter "der letzte macht das Licht aus" :-) (was allerdings inhaltlich keinen Widerspruch darstellt! Ange: bitte erwähne den Gierstaat nicht um diese Uhrzeit nach dem Essen -- es frustet echt, wenn man ausrechnet, wie viel % seiner Leistung man für den Fiskus schafft...) |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i] [B]Naja, irgendwie verkommt Nachtwelten so langsam zur Selbstdarstellungsplattform frustrierter Totalversager, die noch daheim bei Mami wohnen und anderen den Spass nicht gönnen erfolgreich zu sein und sich selbst in Eigenleistung etwas aufgebaut zu haben. Wahrscheinlich hält Xenomorph sein tristes Dasein nicht mehr aus, ohne andere mit der Scheisse zu bewerfen in der er sitzt ( aus der er aber auch gar nicht wieder raus will ). [/B][/QUOTE] ...fragt sich nur, wie lange du dein Dasein - falls man das so nennen möchte, was mir gar nicht mal unangemessen erscheint - noch aushältst...was ist denn deine "Selbstdarstellungsplattform"...? irgend etwas mit A am Anfang - A wie Anfang - wars doch, oder...? Ar...Arm...Arsch, ähhhh....irgendwie komme ich gerade nicht darauf, pardon, ich war so kurz davor, hatte das richtige Wort fast schon auf der Zunge! wie bedauerlich... |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i] was ist denn deine "Selbstdarstellungsplattform"...? [/QUOTE] Ich habe keine, weil ich keine brauche. Habe keine nötig. Ich denke das ist es, was uns beide unterscheidet. |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i] [B]Ich habe keine, weil ich keine brauche. Habe keine nötig. Ich denke das ist es, was uns beide unterscheidet. [/B][/QUOTE] ...ich könnte mir keinen größeren Unterschied vorstellen...nur, er liegt woanders als du denkst...du hast keine Selbstdarstellung nötig...? vielleicht hast du sie doch nötig..du ganz besonders und mehr als andere, mehr als ich - aber sie ist dir nur unter Bezugnahme auf soziale Anerkennung, der Anerkennung durch andere möglich... um diese Anerkennung -zwecks Selbstdarstellung - bist du stets bemüht...ich schaffe das wenigstens ohne Rückgriff auf so etwas wie Anerkennung durch andere...das unterscheidet uns in der Tat sehr...denn ohne diese Anerkennung - bist du nichts, ein Nichts...du bist ein Nichts, weil du glaubst, ein Nichts zu sein - ohne sozial anerkannte Leistungansprüche zu erfüllen...du gibst dir selber keinen Wert - den müssen dir erst andere geben, weil du selbst es nicht kannst und ein Totalversager bist, dich als solcher fühlst... ohne die Wertschätzung durch die Gesellschaft... |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i] Naja, irgendwie verkommt Nachtwelten so langsam zur Selbstdarstellungsplattform frustrierter Totalversager, die noch daheim bei Mami wohnen und anderen den Spass nicht gönnen erfolgreich zu sein und sich selbst in Eigenleistung etwas aufgebaut zu haben. (....)[/QUOTE] Uiuiui - pfui, böses Post! :D **** Xeno,- wenn Du Dich aus dem Fenster stürzt, irgendwann, darf ich Dir den Müll mitgeben? ;-) .... |
| herbstliebe | Was willst du eigentlich Xenomorph? Willst du arbeiten und dein Leben selbst finanzieren? Willst du, dass niemand arbeitet und trotzdem alle in Reichtum baden? Willst du, dass alle deine Ansichten teilen und den Staat ausbeuten? Oder willst du, dass alle unentgeltlich hobbymäßig Dinge erledigen? Oder, dass die Bonzen für uns arbeiten und wir legen die Beine auf den Tisch? |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von herbstliebe [/i] [B]Was willst du eigentlich Xenomorph? Willst du arbeiten und dein Leben selbst finanzieren? Willst du, dass niemand arbeitet und trotzdem alle in Reichtum baden? [/QUOTE] Punkt 1: Nein. Warum sollte ich etwas "finanzieren" wollen, das nicht mir gehört, dessen "Wert" von anderen, von außen, aufgrund von marktwirtschaftlichen Kriterien definiert wird...? Ein Leben, dessen alleiniger und absoluter Herr ich nicht bin, ist für mich wertlos...denn alles andere, als Herr zu sein über die materielle wie auch die ideelle Welt - ist für mich inakzeptabel - daher gibt es für mich nur den Weg der total- Verweigerung: NON SERVIAM...was auch die Verneinung und leztendlich wahrscheinlich auch die Vernichtung meines Lebens einschließt und notwendig macht...wenn es einen Gott gäbe, so müsste man ihn töten - allein dafür, dass er den Menschen nicht als ihm ebenbürtiges Wesen erschaffen hat, sondern als unvollkommenes Anhängsel der materiellen Welt...daher müsste ein solcher Demiurg selber unvollkommen und minderwertig sein... Punkt 2: wäre das Ergebnis eines Systems, in und mit dem ich notfalls zu leben einverstanden wäre...wo ein System herrscht, das das Geheimnis der Produktion und der Reichtumsverteilung derart gelöst hat, das niemand auf etwas verzichten müsste... Punkt 3: wenn ich einige Jahrhunderte vor dieser Zeit gelebt hätte, wäre das wohl mein Weg gewesen - ich wäre z.B. gerne Pirat geworden...hätte mir dann einfach das geholt, wonach es mich verlangt - weil allein schon durch meinen Willen es mir zusteht, es zu nehmen...und hätte dann anschließend ihre Schiffe niedergebrannt und im Ozean versenkt...so geht es auch: "nehmt euch, was sie euch nicht geben, macht kaputt, was euch kaputtmacht..."ich hätte das Gefühl genossen, von allen gehasst und gefürchtet zu werden...doch irgendwann wäre ich dem aber vermutlich ebenso überdrüssig geworden - und hätte mein Leben ebenso wie in Szenario 1 beendet...aber dabei wenigstens zuvor noch meinen Spaß gehabt... |
| Tapio Bearking | [QUOTE]ich wäre z.B. gerne Pirat geworden.[/QUOTE] Eingesperrt mit 20 notgeilen Männern, die nur darauf warten, "das du die Seife fallen lässt"? Täglich auf der Flucht vor der Marine? Skorbut und andere Mangelerscheinungen? Sterben durch eine Kugel* oder einen Strang? Deckschrubben bei 40°C im Schatten? Kielgeholt werden, weil du den Kapitän schief angeguggt hast? (*)Wenn du Glück hast stirbst du. Andernfalls bekommst du Blutvergiftungen und nach und nach fault das getroffene Körperteil ab oder wird amputiert. Respekt, wenn du dir so ein Leben wünschst? Merke: Piraterie hat nix mit Jack "King of Mascara" Sparrow zu tun |
| pulSar | [img]http://picture.yatego.com/images/47ab2019c1f002.2/801884-Jack-Sparrow-crystal-521.jpg[/img] Du kannst doch auch heute Pirat werden. Im Schlauchboot vor der Küste Somalias mit ner rostigen AK47-Nachbau in der Hand. Du würdest sogar recht schnell die Silhouetten der Schiffe unterscheiden lernen, die da kreuzen. [img]http://www.d-185.com/Bilder/force.JPG[/img] |
| Tapio Bearking | Aber Xeno möchte doch für sich selbst, in die eigene Tasche arbeiten. Die Auftraggeber heutiger Piraten sitzen in Städten wie Hamburg... |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tapio Bearking [/i] Kielgeholt werden, weil du den Kapitän schief angeguggt hast?[/QUOTE] Aber Tapio, der Xeno wäre doch der Kapitän. Im Übrigen finde ich die Vorstellung echt zum Piepen. :D .... |
| Tapio Bearking | Bei der Einstellung zur Arbeit aber nur Kapitän seiner eigenen Nussschale, denn ein richtiges Kommando muss man sich erarbeiten. Sorry Xeno, wenn ich dir jetzt deine Träume zerstört hab... Okay, vielleicht noch ein Papagei oder ein kleiner Affe... |
| Seneca | Allerdings muss man Xeno zu Gute halten das er einen Riecher für Trends am Markt hat. Piraterie boomt derzeit, nicht nur am Horn von Afrika. sogar bis in die Ostsee sind die modernen Piraten schon vorgedrungen. Die Investitionskoten sind niedrig, die Ausbeute hoch, das Risiko ebenfalls. Eigentlich hört sich das an wie beim Derivatehandel. |
| Creobotra | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tapio Bearking [/i] Merke: Piraterie hat nix mit Jack "King of Mascara" Sparrow zu tun[/QUOTE] ... vielleicht hatt er mehr an [URL=http://www.kindnews.org/images/spongebob-pirate.jpg]diese version[/URL] gedacht... *harrr* spass beiseite, jeder träumt davon irgendwann mal. ganz tolle sache. aber so um 12 Jahre herum war die phase dann bei mir auch vorbei, da mich die realität überholte. natürlich wärs immer noch schick, aber wenn man nur mal annähernd in so eine situation kommt, ist der spass irgendwie nicht mehr ganz so groß. |
| Seneca | Ich hab ja eher meiste [url=http://sexification.com/wp-content/uploads/2009/07/sexypirate.jpg]sowas[/url] im Kopf. Eine Dreispitz und ein paar Pistolen hab ich ja auch schon...aufs Boot wird noch gespart...und wenn ich fertig bin kann man mich für Piratenüberfälle auf Touristenstrände buchen. [url=http://www.brueder-grimm-festival.com/Extra_TIP_26._Juli_09.pdf]Piraten gab kürzlich sogar schon mitten in Kassel[/url], man kann also durchaus was damit verdienen ;) PS: der Thread driftet gerade manövrierunfähig an ferne Gestade. |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i] ... vielleicht hatt er mehr an [URL=http://www.kindnews.org/images/spongebob-pirate.jpg]diese version[/URL] gedacht... *harrr*[/QUOTE] OMG, YMMD!!! :D *kichernd im Eck rumrollt* .... |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] PS: der Thread driftet gerade manövrierunfähig an ferne Gestade. [/QUOTE] ....und ich lache mich seit Minuten gepflegt scheckig. Tränen, um genau zu sein. .... |
| smart_hicks | Ich will jetzt nicht zu weit ausholen: Arbeit hat einen zu hohen Stellenwert in Deutschland, ganz unabhängig von der Frage ob sie nun gemacht werden muss oder nicht. Ich arbeite auch, allerdings nur als tingelnder Praktikant, der mal hier und mal dort als billige (bzw. kostenlose) Arbeitskraft eingesetzt wird. Gruß Hicks |
| Seneca | Richtig...Arbeit hat definitiv eine zu hohen Stellenwert. Was zählt ist die Zahl unter dem Strich...die hierfür nötige Arbeit ist dabei zu minimieren. Ich hätte auch gerne auch ein paar Praktikanten. |
| Creobotra | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] Richtig...Arbeit hat definitiv eine zu hohen Stellenwert. Was zählt ist die Zahl unter dem Strich...die hierfür nötige Arbeit ist dabei zu minimieren. Ich hätte auch gerne auch ein paar Praktikanten. [/QUOTE] ich hab immer wieder praktikanten (-innen, um genau zu sein...). aber eigentlich verursachen die mehr arbeit für mich, weil ich ihnen dauernd auf die finger schauen muss* Viele kommen mit gewissen vorstellungen, die dann (in meinem job halt) wenig mit den realen anforderungen zu tun haben. das kann natürlich schon manchmal frustrieren, nichstdestotrotz muss es richtig und sauber gemacht werden. es gibt dann aber auch genug, die sich dem eben stellen und es als chance nutzen, sich weiter zu bilden oder entwickeln. [SIZE=1]*NEIN, es sind tatsächlich die finger![/SIZE] |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i] ich hab immer wieder praktikanten (-innen, um genau zu sein...). aber eigentlich verursachen die mehr arbeit für mich, weil ich ihnen dauernd auf die finger schauen muss*[/QUOTE] Frag mal den Gatterich, der ist immer am Rand des Mitarbeitermords. Azubis & Praktikanten, der ganz reale Horror und der Todesstoß jeder entspannten Schicht. :D Meine Mutter stellt aus genau diesem Grunde keine ein und bildet auch nicht aus. Die gibt die Sachen, die sich mit den vorhandenen Mitarbeitern nicht erledigen lassen, lieber an Fremdfirmen ab. Stress hat sie schon genug, sagt sie. Also die Arbeitsgeilheit hält sich da dann doch irgendwann in Grenzen. .... |
| Aza | in UK und US sagt man dazu commitment. xeno => fail Sowas gibts in allen Ländern, du belesener Menschenkenner. edit: Thema Praktikanten: Liegt sicherlich auch daran von welcher Uni man kommt und wie fit man ist.. Meine Freunde und ich wurden während dem Studium als reguläre Arbeitskräfte (natürlich mit reduzierter Verantwortung) eingesetzt, aber sonst das Geschäft eines regulären Angestellten verrichtet. Aber in den Agenturen ists sicherlich problematisch wenn man irgendwelche BWLer von den dt. Unis nehmen muss. Ein Hoch aufs AUsland =) edit edit: Für Umsonst würde ich allerdings nie arbeiten. Wer sowas macht, ist echt zu dämlich und versaut den Anderen die Gehaltsverhandlungen. |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i] edit edit: Für Umsonst würde ich allerdings nie arbeiten. Wer sowas macht, ist echt zu dämlich und versaut den Anderen die Gehaltsverhandlungen. [/QUOTE] Na ja, so pauschal lässt sich das auch nicht sagen. Praktika als quasi 'Schnupperkurse', finde ich eigentlich ganz sinnvoll. So kann der Betreffende herausfinden, ob sich der erwählte Job, mit den Erwartungen deckt. Vielfach werden auch von der ARGE Praktika angeordnet und wer sich widersetzt, dem werden die Bezüge gekürzt oder gestrichen. Es bleibt also gar keine wahl, das hat mE mit 'Dämlichkeit', herzlich wenig zu tun. Und schlussendlich gibt es noch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die ich ebenfalls sehr sinnvoll finde. Grüßle Mischa |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i] [B]Na ja, so pauschal lässt sich das auch nicht sagen. Praktika als quasi 'Schnupperkurse', finde ich eigentlich ganz sinnvoll. So kann der Betreffende herausfinden, ob sich der erwählte Job, mit den Erwartungen deckt. Vielfach werden auch von der ARGE Praktika angeordnet und wer sich widersetzt, dem werden die Bezüge gekürzt oder gestrichen. Es bleibt also gar keine wahl, das hat mE mit 'Dämlichkeit', herzlich wenig zu tun. Und schlussendlich gibt es noch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die ich ebenfalls sehr sinnvoll finde. Grüßle Mischa [/B][/QUOTE] ...im Kern sind ja doch fast alle Menschen Faschisten...warum soll ich also für die ganzen Drecksäcke von Menschen auch nur einen Finger krumm machen...? Piraterie ist eine tolle Sache...früher hätte sich das durchaus lohnen können...Scorbut und Pest - na und...? glaubst du etwa ich hätte vor so etwas Angst...? warte du nur ab, bis es mit deiner Gesundheit irgendwann auf ganz natürliche Weise zu Ende geht...irgendwann bist du nur noch ein rohes Stück Fleisch, das über Sonden und Schläuche am Leben erhalten wird...und dann, spätestens dann wirst du um den Tod betteln...doch ist es eher unwahrscheilich, dass irgendwer dem Gehör schenken wird... |
| Seneca | Xenomorph...du wiederholst Dich ständig! Du bist überhaupt nicht unterhaltsam. |
| Lacerta | Schon Nietzsche hatte leidige Erfahrungen mit Anarchisten wie Xenomorph und wusste woran es ihnen mangelt und wie sie ihre "Unkultur" zu kompensieren versuchen, nämlich durch "Entrüstung" und durch Schimpfen, denn es verleiht ihnen ein Gefühl von Macht. Seine Gedanken haben eine unglaubliche Aktualität und das obwohl dieser nun seit über 100 Jahren tot ist. Lest selbst wenn ihr wollt: [QUOTE] Wenn der Anarchist, als Mundstück niedergehender Schichten der Gesellschaft, mit einer schönen Entrüstung ‘Recht’, ‘Gerechtigkeit’, ‘gleiche Rechte’ verlangt, so steht er damit nur unter dem Drucke seiner Unkultur, welche nicht zu begreifen weiss, warum er eigentlich leidet, — woran er arm ist, an Leben … Ein Ursachen-Trieb ist in ihm mächtig: Jemand muss schuld daran sein, dass er sich schlecht befindet … Auch thut ihm die ’schöne Entrüstung’ selber schon wohl, es ist ein Vergnügen für alle armen Teufel, zu schimpfen, — es giebt einen kleinen Rausch von Macht.[/QUOTE] |
| ArrogantNick | Ja - Nietzsche war ein kluger Mann. **** Xeno,- wie ich bereits mal erwähnte, bin ich rein körperlich auch nicht das was man topfit nennen würde, allerdings überwiegt meine Lebenfreude diesen Umstand und ich hoffe, dass ich noch möglichst lange mein Dasein genießen darf, denn das tue ich. Und ich habe, im Gegensatz zu dem was Du von Dir behauptest, manchmal durchaus Angst. Ich weiß nicht ob Du weißt, wie schrecklich Dauerschmerzen sein können. Ich weiß es ziemlich gut mittlerweile und ich habe manchmal tatsächlich Angst, was mit mir sein wird, wenn es immer schlimmer werden wird. Dennoch - ich mache das Beste aus der Zeit die ich habe. .... |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lacerta [/i] [B]Schon Nietzsche hatte leidige Erfahrungen mit Anarchisten wie Xenomorph und wusste woran es ihnen mangelt und wie sie ihre "Unkultur" zu kompensieren versuchen, nämlich durch "Entrüstung" und durch Schimpfen, denn es verleiht ihnen ein Gefühl von Macht. Seine Gedanken haben eine unglaubliche Aktualität und das obwohl dieser nun seit über 100 Jahren tot ist. Lest selbst wenn ihr wollt: [/QUOTE] haha, mir ausgerchnet mit Nietzsche kommen zu wollen...ich kenne ihn ganz sicher besser als du...warum sollte ich eigentlich nur "gleiche Rechte" wollen..? aber so unbescheiden bin ich schliesslich gar nicht...der "Anarchist", wie du ihn verstehst -jetzt auf mich bezogen - ist nicht unbedingt mit Nietzsches Begriff desselben identisch...denn er verstand darunter vielmehr den "Demokraten" von heute, den Verfechter der heutigen Gesellschaft, den "guten Menschen", moderner ausgedrückt, den Gutmenschen......kurz gesagt, er meinte dich...und Nietzsche selbst hat ja auch nicht mit "schöner Entrüstung" gespart, womit sich seine Aussage sogar ins Paradoxe wenden lässt... |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i] ...und Nietzsche selbst hat ja auch nicht mit "schöner Entrüstung" gespart, womit sich seine Aussage sogar ins Paradoxe wenden lässt... [/QUOTE] Oder man interpretiert es als quasi erweiterte Selbsterkenntnis. . |
| ÂmeNoir | [QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i] [B]Wohl nur hier in Deutschland hat die Arbeit ihre eigene "Moral" - die "Arbeits-Moral"...und das nicht ohne Grund, ist sie doch der Deutschen liebstes Kind ... [/B][/QUOTE] ... neben der ach so glücklich machenden Karriere und der damit verbundenen Anerkennung und diversen materiellen Besitztümern, wie z. B. ein großes Auto usw. Andere Länder, andere Sitten ... mir fällt dazu eine kleine Episode, die ich bei meinem früheren Arbeitgeber erlebte, ein: Konzernniederlassung in Portugal ... dort scheint es so üblich zu sein, am frühen Vormittag am Arbeitsplatz zu erscheinen, aufgrund der Mittagstemperaturen Siesta zu halten und generell in gemächlichem Tempo zu arbeiten. Auch in der Niederlassung in China wurde auf andere Art als es hier üblich ist, gearbeitet. Blankes Entsetzen brach' bei den deutschen Mitarbeitern aus, als sie mit den ausländischen Kollegen zusammenarbeiten mussten ... wie kann man nur so lasch arbeiten, was sind das für Arbeitszeiten, was haben die für eine unmögliche Arbeitsmoral usw. Ein Kollege sagte irgendwann mal ... "die verstehen wenigstens zu leben und sind nicht so blöd wie wir und rackern sich ab bis zur Rente, um anschließend in die Kiste zu hüpfen, sie verstehen zu genießen". Da ist meiner Ansicht nach Einiges dran. Xenomorph, ich kann Deine Einstellung sehr gut verstehen und ich teile sie absolut! @ all, die die Arbeit so hoch loben U. a. hier in Deutschland hat alles einen hohen Stellenwert, was Erfolg, Leistung, Effizienz, Anerkennung verspricht. Dieses Glaubenssystem wird mit Gewalt all denen übergestülpt, die dem nicht entsprechen. Das erinnert mich an Missionsarbeit, bei der der christliche Glaube, als der einzig Wahre, teils mit Gewalt Andersgläubigen aufgepresst wurde. Doch wo bleibt das gute zwischenmenschliche Miteinander, Zeit um zu genießen, Zeit für Besinnung, Zeit zu leben etc.? Ich behaupte, absolut auf der Strecke! Jeder der o. g. Götter nicht anbetet, sich ihnen nicht demütig zu Füßen wirft, gilt als faul, als Schmarotzer, als Nichtsnutz. Doch vielleicht sind gerade jene - mal etwas übertreiben ausgedrückt - die "Erleuchteten"? Wer sagt, daß das hier vorherrschende System das Richtige und Wahre ist? |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von ÂmeNoir [/i] Xenomorph, ich kann Deine Einstellung sehr gut verstehen und ich teile sie absolut! [/QUOTE] Du teilst also die Einstellung, dass alle Arbeitenden, widerlich charakterschwache Vollidioten sind, die nur arbeiten um sich gutmenschlich über die zu erheben, die das nicht tun? Und Du teilst die Einstellung, dass Du selbst niemals einen Finger krumm machen wirst, für eben diese widerlichen Vollidioten und aufgrund dieser Annahme (man arbeitet nicht für sich, sondern für die Gesellschaft und diese ist = gutmenschliche Arbeiterarschlöcher), wirst Du den Rest Deines Lebens damit zubringen, andere Menschen zu beschimpfen. (?) Na, herzlichen Glückwunsch! Vielleicht können Xeno und Du ja gemeinsam Suizid verüben, irgendwann. Denn zumindest Xenomorph spricht ja öfter mal davon und glücklich scheint diese Einstellung wohl nicht zu machen. Aber vielleicht trägt es sich zu zweit leichter. [QUOTE]U. a. hier in Deutschland hat alles einen hohen Stellenwert, was Erfolg, Leistung, Effizienz, Anerkennung verspricht. Dieses Glaubenssystem wird mit Gewalt all denen übergestülpt, die dem nicht entsprechen. Das erinnert mich an Missionsarbeit, bei der der christliche Glaube, als der einzig Wahre, teils mit Gewalt Andersgläubigen aufgepresst wurde.[/QUOTE] Das ist doch Quatsch. Wenn Du nicht arbeiten willst, musst Du das auch nicht tun. Geh zum Arzt, mach auf arme Psychsomatiktante und lass es Dir gut gehen. Ist doch ganz einfach. Nicht einmal die ARGE geht Dir dann noch auf die Nerven und Du bekommst jeden Monat pünktlich Dein Geld auf's Konto. Das Einzige was Du noch dafür tun musst, ist alle halbe Jahre zur kassenärztlichen Begutachtung zu erscheinen. Da heulst Du dann ein bisschen rum und fertig. Aber was eben nicht geht, und das ist es was Xenomorph anprangert, dass jemand der nichts tut für sein Geld, jede Menge davon geschenkt bekommt. [QUOTE]Doch wo bleibt das gute zwischenmenschliche Miteinander, Zeit um zu genießen, Zeit für Besinnung, Zeit zu leben etc.? Ich behaupte, absolut auf der Strecke![/QUOTE] Das ist ebenfalls Quatsch, denn das liegt nun wirklich nur an einem selbst. Ich kenne alle meine Nachbarn, wir grillen im Sommer öfter mal zusammen und treffen uns fast täglich zur Unterhaltung. Nicht mit allen, aber mit einigen. Das ging von mir aus, denn statt über das nicht vorhandene menschliche Miteinander zu jammern, habe ich es hier im Haus initiiert. Und ich treffe auch draußen dauernd auf hilfsbereite und freundliche Menschen. Wie man in den Wald hineinruft.... [QUOTE]Jeder der o. g. Götter nicht anbetet, sich ihnen nicht demütig zu Füßen wirft, gilt als faul, als Schmarotzer, als Nichtsnutz. [/QUOTE] Schau einfach nicht soviel rtlII. :-) Im Übrigen, WER beschimpft denn hier permanent die Leute? [QUOTE]Doch vielleicht sind gerade jene - mal etwas übertreiben ausgedrückt - die "Erleuchteten"? Wer sagt, daß das hier vorherrschende System das Richtige und Wahre ist?[/QUOTE] Arbeit macht mir Spaß. Für mich ist das das Wahre. Und wer das nicht will, s. o. Meine Welt ist anders als die von Dir und Xeno - Gott sei Dank! .... |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i] Das ist doch Quatsch. Wenn Du nicht arbeiten willst, musst Du das auch nicht tun. Geh zum Arzt, mach auf arme Psychsomatiktante und lass es Dir gut gehen. Ist doch ganz einfach. Nicht einmal die ARGE geht Dir dann noch auf die Nerven und Du bekommst jeden Monat pünktlich Dein Geld auf's Konto. Das Einzige was Du noch dafür tun musst, ist alle halbe Jahre zur kassenärztlichen Begutachtung zu erscheinen. Da heulst Du dann ein bisschen rum und fertig.[/quote] ...das habe ich tatsächlich vor - mir von meinem Arzt aufgrund von - übrigens tatsächlich bestehender - chronischer Krankheit Schwerstbehinderung attestieren zu lassen...wenn sie mich dann einerseits mit ihrem faschistischen Zwangsarbeitsterror in Ruhe lassen und andererseits genug Geld ausspucken, dass es zu einem halbwegs erträglichen Leben reicht - ja vielleicht sogar für ein wenig "Luxus", wie z.B. eine schöne antike Knarre vom Trödel, mit der ich mir dann in aller Ruhe gepflegt die Rübe wegblasen kann...denn das macht das Leben insgesamt zwar nicht sinnvoller oder besser, aber wenigstens hab ich meine Ruhe und kann mir überlegen, ob und wie lange ich es noch möchte... |
| ArrogantNick | [QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i] [B]...das habe ich tatsächlich vor - mir von meinem Arzt aufgrund von - übrigens tatsächlich bestehender - chronischer Krankheit Schwerstbehinderung attestieren zu lassen...wenn sie mich dann einerseits mit ihrem faschistischen Zwangsarbeitsterror in Ruhe lassen und andererseits genug Geld ausspucken, dass es zu einem halbwegs erträglichen Leben reicht - (....)[/B][/QUOTE] Wenn Du krank bist, bist Du krank. Und selbst wenn Du es nicht wärest, das System ermöglicht es, dass man nutzt, was gegeben ist. Das ist in meinen Augen nur legitim und das habe ich auch nie verurteilt. Es muss meiner Meinung nach auch kein Mensch arbeiten und ich schaue auch keinen schräg an, der sein Leben ohne Arbeit genießt und sagt, dass ihm das Geld vom Staat genügt. Kein Problem, soll jeder leben wie es mag und es für richtig hält. Das Einzige was mich aufregt, ist das ewige Gejammer und die Beschimpfung all jener, die das eben nicht so sehen und lieber arbeiten gehen. Du möchtest in Ruhe gelassen werden, das ist okay Xeno. Aber lässt Du denn jene in Ruhe, die es anders mögen als Du? Schaue ich mich hier im Forum um, so wage ich das zu bezweifeln. ;-) .... |
| Aza | [QUOTE][i]Original geschrieben von ArrogantNick [/i] [B]Na ja, so pauschal lässt sich das auch nicht sagen. Praktika als quasi 'Schnupperkurse', finde ich eigentlich ganz sinnvoll. So kann der Betreffende herausfinden, ob sich der erwählte Job, mit den Erwartungen deckt. Vielfach werden auch von der ARGE Praktika angeordnet und wer sich widersetzt, dem werden die Bezüge gekürzt oder gestrichen. Es bleibt also gar keine wahl, das hat mE mit 'Dämlichkeit', herzlich wenig zu tun. Und schlussendlich gibt es noch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die ich ebenfalls sehr sinnvoll finde. Grüßle Mischa [/B][/QUOTE] Hi mischa, ich rede hier nicht von ehrenamtlichen Helfern, sondern von Studenten die im Rahmen ihrer Ausbildung ein Praktikum machen. Praktika sind sehr wichtig, allerdings nur sinnvoll wenn sie auch bezahlt werden. Wenn ich als angehender Akademiker meine professionellen Fähigkeiten einbringe, dann soll ich doch auch bitte soviel dafür bekommen, dass ich nach meiner 40 oder 50 Stunden woche meinen Jungs mal ein bier auf 2 ausgeben kann oder mir mal nen Kaffee beim Bäcker leisten kann. Ehrenämter sind davon ausgeschlossen! |
| smart_hicks | Ohne Beschäftigung geht der Mensch zu Grunde und sollte ihm keine unpassende Arbeit übergestülpt werden, wird er sich dennoch sinnvoll beschäftigen können, auch wenn er dafür kein Geld verdient. Es ist doch so, dass der arbeitende Mensch sich in den meisten Fällen in einem Abhängigkeitsverhältnis befindet um seine materiellen und existentiellen Bedürfnisse in ausreichendem Umfang zu bewahren und vergrößern, wobei ihm die Arbeit in der Regel keine große Freude bereitet. Über das schöpferische Potential jedes Menschen habe ich in diesem Forum schon genug doziert, ich möchte mich nicht wiederholen. Sollte Spaß an der Arbeit, einhergehend mit auf die Fähigkeiten und Interessen des Arbeitenden abgestimmten Beschäftigungen, vorherrschen, ist es natürlich ein angenehmer Umstand, doch täuscht auch solch ein Verhältnis nicht darüber hinweg, dass die Vermehrung des Reichtums nur weniger Menschen unverhältnismäßig zu deren Leistung im Vordergrund steht und dies - keiner kann es leugnen - das Ziel jeder Beschäftigung ist. Für mich persönlich gibt es nur eine Option: Ich möchte mein eigenes Ding machen, mich keiner Druck ausübenden Autorität unterordnen und dafür bin ich auch bereit, dies für mich zu erarbeiten. Ich scheiss auf die moderne Sklaverei. Wenn die Menschen glücklich mit ihrer Arbeit sind, freut es mich für sie - was gibt es schließlich schöneres als im Einklang zu leben. Diesen Weg kann ich allerdings für mich nicht gehen, wenn das auch zur Folge hat, in der breiten Öffentlichkeit als asozialer und fauler Schmarotzer wahrgenommen zu werden. Ein Weg aus dieser Ungerechtigkeit der Zwangsarbeit ist für mich eine gerechte Partizipation aller (!) Beschäftigten an der (Wert-)Schöpfung eines Unternehmens, ohne das sich andere Menschen im Hintergrund bereichern oder Macht auf ihre Untergebenen ausüben. Das verbinde ich mit Moral und ist für mich auch eine zukunftsträchtige Idee. Dagegen ist selbst heutiges, sogenanntes soziales Unternehmertum nichts weiter als fauler Zauber. Glaubt ruhig weiter, wir würden derzeit im Paradies leben. Ich bin optimistisch genug zu glauben, dass sich in ferner Zukunft viel verändern wird. Gruß Hicks |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i] [B]Wohl nur hier in Deutschland hat die Arbeit ihre eigene "Moral" - die "Arbeits-Moral"...und das nicht ohne Grund, ... [/B][/QUOTE] Siehe auch: [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=77156[/url] Tatsache ist, dass auch die "Arbeiterbewegung" die alten Zöpfe nie in Frage gestellt hat. Die gleichen hirarchischen Muster wurden beibehalten. |
| Krang2 | Ich finde das Wort Arbeitsmoral schön, und ich finde den Begriff der Wertschöpfung auch schön, denn diese beiden Begriffe lösen die Arbeit vom materialistischen Weltbild! Arbeit, um seine Fähigkeiten und Talente zu verwirklichen, um Bestätigung und Verwirklichung durch das eigene Werk zu finden, um etwas Sinnvolles zu tun, um etwas zu erschaffen, das alles ist echte Arbeit in meinen Augen --- und da sieht man gleich, daß diese Definition nichts mit Erwerbsarbeit zu tun hat, die leider im materialistischen Denken alles andere verdrängt. Das schönste Beispiel sind pflichtbewußte und aufopferungsvolle Mütter, niemand zwingt sie, niemand bezahlt sie, niemand wertschätzt sie, aber dennoch leisten sie die wertvollste Arbeit im Staate (jaja, ein bißchen Selbstdarstellung habe ich auch manchmal nötig). @Xenomorph, ihr werdet doch nicht gehaßt! Ihr werdet doch toleriert und gestreichelt, da gibt`s nur ein Du-du fürs Brandsätze legen und Steine schmeißen. Gehaßt und verfolgt ist was anderes, das werden nur Leute, die das System fürchtet. |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Krang2 [/i] Ich finde das Wort Arbeitsmoral schön, und ich finde den Begriff der Wertschöpfung auch schön, denn diese beiden Begriffe lösen die Arbeit vom materialistischen Weltbild! [/quote] ...dann ist deine Definition offenbar nicht ganz dieselbe wie meine - denn ich kritisierte den Begriff gerade im Zusammenspiel mit dem materialistischen Denken in der kapitalistischen Gesellschaft...gegen eine freiwillige und individuelle "Wertschöpfung" spricht von diesem Standpunkt her gesehen rein gar nichts... [quote]Arbeit, um seine Fähigkeiten und Talente zu verwirklichen, um Bestätigung und Verwirklichung durch das eigene Werk zu finden, um etwas Sinnvolles zu tun, um etwas zu erschaffen, das alles ist echte Arbeit in meinen Augen --- und da sieht man gleich, daß diese Definition nichts mit Erwerbsarbeit zu tun hat, die leider im materialistischen Denken alles andere verdrängt. Das schönste Beispiel sind pflichtbewußte und aufopferungsvolle Mütter, niemand zwingt sie, niemand bezahlt sie, niemand wertschätzt sie, aber dennoch leisten sie die wertvollste Arbeit im Staate (jaja, ein bißchen Selbstdarstellung habe ich auch manchmal nötig). [/quote] ...das, was du beschreibst - "etwas tun, um zu erschaffen" - trifft für mich eher auf Begriffe wie "Kunst", "Neigung", bzw. "Pflichtgefühl" zu als auf den kapitalistischen Arbeitsbegriff, auf den ich mich hier bezog - verstanden als ein erzwungener, unfreier Akt der Selbstzurichtung und erzwungener Verwertung für fremde Interessen...denn das wird es bei der Mutter gegenüber ihren Kindern z.B. niemals geben: sie hat ein natürliches Interesse an ihrem eigenen Nachwuchs, ein biologisches, das über das rein materialistische Interesse der Gesellschaft weit hinausreicht...die Gesellschaft - mit ihren Konzerndiktatoren und Bankenchefs...was bedeuten sie der Mutter...? Nichts...! das, was die Gesellschaft erwartet und von den Menschen an "Leistung" verlangt - erwartet sie aufgrund künstlicher, erzwungener Vereinbarungen und Bindungen zwischen den Menschen, die zu Hierarchien und Unterdrückung führen...und die nur deshalb entstehen konnten, weil sich Reichtum, Ressourcen und Produktionsmittel auf einer Seite konzentrieren - die Bindung der Mutter an die Kinder wäre aber eine natürliche "Vereinbarung"...Konzerndiktatoren und Bankenchefs...ich bin mir sicher, dass du für die keinen Finger krumm machen würdest, wenn du nicht aufgrund materialistischer Zwänge dazu genötigt wärest...ob die über den Jordan gehen- das kann dir gleichgültig sein, oder...? denn genau das ist einer der Punkte: Kapitalismus zerstört die natürlichen Vereinbarungen der Menschen - um sie dann durch künstliche und unfreie zu ersetzen, schafft Zwänge anstelle von freiwilliger Kooperation und Loyalität... [quote]@Xenomorph, ihr werdet doch nicht gehaßt! Ihr werdet doch toleriert und gestreichelt, da gibt`s nur ein Du-du fürs Brandsätze legen und Steine schmeißen. Gehaßt und verfolgt ist was anderes, das werden nur Leute, die das System fürchtet. [/B][/QUOTE] ..und du denkst, sie fürchten dich mehr ...? oder hast du eine selbstgebaute A-Bombe im Keller...?:D |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Xenomorph...du wiederholst Dich ständig! Du bist überhaupt nicht unterhaltsam. [/B][/QUOTE] Es gibt Seitenstränge der Wahrheit, die sind nicht immer unterhaltsam. |
| Cagliostro | [QUOTE][i]Original geschrieben von Krang2 [/i] [B]Ich finde das Wort Arbeitsmoral schön, und ich finde den Begriff der Wertschöpfung auch schön, denn diese beiden Begriffe lösen die Arbeit vom materialistischen Weltbild! ... [/B][/QUOTE] Nur dass dies tendenziell nicht zutrifft. Die Arbeit als solche ist kein Religionsersatz und taugt dazu auch nicht. Die Tätigkeiten, die einzelnen angeboten werden, sind meist sinnentleert und bewirken nichts, vor allem wenn der Staat glaubt, Arbeitsprogramme auflegen zu müssen, damit ein paar Nullinger von der Strasse weg sind, na gut bei Frau Merkel hat das einigermassen funktioniert. Ansonsten gibt es keine Moral in Bezug auf Arbeit. Es ist wie bei einem Küchenmesser, ich kann damit Zwiebeln schneiden oder auch jemand umbringen, das ist dem Messer völlig egal. "Die Arbeit" ist ein Werkzeug, um Ziele zu erreichen. Das kann verschieden sein, je nach Niveau des Anwenders. Man kann Aufrüstung damit betreiben, man kann auch Krankenhäuser damit betreiben. Die Arbeit ist neutral, sie kennt keine Moral. Wenn du weltanschaulich schon keine mitbringst, wie soll die Arbeit dann Moral haben? |
| ExiledArchangel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i] [B]Wohl nur hier in Deutschland hat die Arbeit ihre eigene "Moral" - die "Arbeits-Moral"...und das nicht ohne Grund, ist sie doch der Deutschen liebstes Kind und obendrein die einzige Moral, die er hat...den Terminus von der "Arbeitsmoral" gibt es so in anderen Sprachen nirgends...im Englischen existiert kein ähnlicher Begriff...[/quote] Das ist so nicht ganz richtig. Es existiert doch ein solcher Begriff: "work ethic" - wobei ich dir dennoch teilweise Recht geben muss. Da die Möglichkeit besteht, dass es sich um ein der deutschen Sprache entlehntes Wort handelt, das erst durch diverse Übersetzungen deutschsprachiger Texte den Wortschatz des Englischen bereichert haben mag. Auch im Französischen gibt es einen vergleichbaren - aber nicht gleichlautenden - Terminus: [I]attitude du travail[/I] oder so ähnlich,wobei ich mich in der genauen Schreibweise irren mag, da kein großer Kenner des Französischen und nur einiger simpler Sätze mächtig. Deine Argumentation ist aber in dem Punkte stimmig, alsdass im Englischen anders als im Deutschen nicht etwa "moral" sondern "ethic" steht. Wobei es gerade das Wort Moral im Deutschen und ähnlich auch im Englischen ist, bei dem sofort der Zeigefinger hochschnellt. "ethic" hat jedoch gerade nicht diesen unangenehm miefigen, eben "moralischen" Anstrich, ist womöglich viel wertneutraler aufzufassen. In allem weiteren würde ich dir aber bis zu dem Grade zustimmen, alsdass Arbeit vor dem Problem steht, eine eigenständige Rechtfertigung zu erlangen, sobald sie aus einer unmittelbar zweckgebundenen Existenz herausfällt. Grundsätzlich ist es unsinnig, der Arbeit so etwas hochtrabendes wie Moral unterjubeln zu wollen. Im Ursprung ist nicht mehr darunter zu verstehen als eine Handlung mit dem Ziel, andere Handlungen zu ermöglichen oder eine Struktur zu etablieren. Doch mehr als das ist sie nicht. Jenseits dieser ganz konkreten Zweckgebundenheit hat die Arbeit weder einen Wert noch kann sie sich zu einem eigenständigen Wert verselbststädigen. [quote]nirgends sonst wird die Arbeit neben dem Mittel zum Zweck, dem "Sachzwang", der sie für denjenigen darstellt, der über keinerlei materiellen Besitz - Kapital und Produktionsmittel - sondern nur über seine Arbeitskraft als einzigem "Besitz" verfügt, derart zum - absoluten - Wert als solchen "geadelt"...doch neben dieser offenkundigen Zweckgebundenheit der Arbeit im Kapitalismus - dem Zwecke die Reichtumsakkumulation und die Kapitalvermehrung der Reichen und Systembonzen erst zu ermöglichen - will die Arbeit hier auch als "wertschöpfendes Prinzip", wenn nicht gar "Wert an sich" anerkannt sein ...der Begriff "Arbeit" - nicht das ganz banale, was er auf der alltäglichen Bezugsebene aussagt - nämlich durch Lohn bezahlte Tätigkeit - ist in Deutschland untrennbar mit dem Begriff der "Moral" verknüpft...[/quote] Wenn am Ende nur noch die Banalität siegt - dann sehen die Menschen immer gerne mehr oder etwas ganz anderes darin. [quote]...so wurde sie daselbst zum Dogma erhoben - und bekam auch noch propmpt ihre eigene "Moral" verpasst...und Doofidumfmichelhansi kann das alles gar nicht früh genug verinnerlicht bekommen...so ist Arbeit zu einem Begriff aus dem Reich der "Moral" erhoben worden...und entsprechend übellaunig reagieren deren selbsternannte Hüter, wenn man sowohl die zweckgebundene Arbeit alsauch den "Wert an sich" ihnen als Nonsens ins Gesicht spuckt...ach ja, unsere liebe "Arbeitsmoral."..mir hat irgendwann einmal so ein übereifriger, treudoofmicheldeutscher Pauker einen eklatanten Mangel an jener zum Vorwurfe gemacht: an meiner "Arbeitsmoral" müsse ich aber noch arbeiten! An der Moral der Arbeit, die Arbeit erst ermöglichen soll, die die Arbeit erst zu dem macht, was sie für "uns" zu sein hat..."Arbeitsmoral" - sie ist der goldene Zuckerguss, der auf den Scheißhaufen aufgespritzt wird und ihn vergoldet...das Prinzip, dem jeder sich zur Verfügung zu stellen hat, denn: "wer nicht arbeitet, soll auch nicht (fr)essen"...womit eine allgemein anerkannte Gleichung, nämlich: "erst kommt das Fressen, dann die Moral" infrage gestellt wird, da die "Moral"= Arbeit - nun doch schon vorher erwartet wird und der Satz und seine Aussage insgesamt ins Wanken zu geraten scheinen...nun, er, der "Arbeitsscheue" darf das zumindest nicht - vor dem "moralischen" Akt des malochens sich die Wampe ordentlich vollhauen...und danach ebenfalls nicht, weil sein (Hunger-) Lohn hält, was er verspricht: nämlich Hunger... - und er soll auch nicht das gleiche essen dürfen wie der "rechtmäßig" - eben durch die Arbeit - sich dieses "Recht" erst verdienende, am Wohlstand der kapitalistischen Wohlstandsgesellschaft teilnehmende "gute", nämlich zum arbeiten erzogene "Staatsbürger"...sondern sich mit den Resten und Abfällen begnügen, die jener verschmähte...denn, wie wir alle wissen - oder doch wissen sollten: Dumpfmichel...[/quote] Na, ich sag da nur, an deiner Ausdrucksweise solltest du auch noch "arbeiten" - wenn du schon so von diesem Wort und all seinen Implkationen angetan bist. Auch wenn ich dir auf der sachlichen Ebene größtenteils durchaus Recht geben muss.;) |
| Wüsti | Ich habe nicht alles gelesen , um dieses Thema ging es ja letztens auch in einem Artikel den Ak verlinkt hat. Wenn einem die Arbeit was gibt, dann freut man sich bei der Arbeit. Kann nicht jeden Tag so sein aber im Großen und Ganzen. Wäre ja schön wenn es bei allen so wäre. Am Fließband oder anderen Maschinen stehen und immer das gleiche machen acht Stunden , macht glaube ich niemanden Spaß. Auch in einem weiß gestrichenem engen Büro ohne Pflanzen oder ohne Sonnenlicht bei einer Behörde, würde ich nicht gerne sitzen und wohl auch sonst keiner. Man könnte ja mal mutig sein und zum Beispiel den Vorgestzeten fragen ob man nicht die Wände fröhlicher streichen kann , doch so etwas trauen sich die wenigsten. Die Fließbandtätigkeiten oder Packerstellen und alles in dieser Art finde ich sollten auf 4 Stunden begrenzt werden. Auch wenn dann keiner mehr soviel verdient..... Es gibt echt langweilige Stellen, dumme - oder besser sehr monotone Arbeiten, assoziale Arbeitgeber, doch manche schaffen es das beste daraus zu machen. Und dabei noch zu lächeln. Aber lange kann das keiner...... Noch was: Ich kann es immer nicht verstehen , wenn manche Leute ganz stolz erzählen , ich war schon seit 50 Jahren nicht einmal einen Tag krank geschrieben oder ich habe seit 50 Jahren keinen Urlaub genommen. Sind sie darauf stolz?:eek: :eek: :eek: Ich verstehe das wirklich nicht. Wenn die Arbeit ihnen so einen Spaß macht na gut wieso nicht , aber nur um ein gutes Image zu haben , wäre einfach nur dumm für mich. |
| Alterkelte | [QUOTE][i]Original geschrieben von Cagliostro [/i] [B]Siehe auch: [url]http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?threadid=77156[/url] Tatsache ist, dass auch die "Arbeiterbewegung" die alten Zöpfe nie in Frage gestellt hat. Die gleichen hirarchischen Muster wurden beibehalten. [/B][/QUOTE] Die alten Gurken sind doch immer ganz interessant zu lesen........ |