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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Waffen fetzen
NahtodIch hatte mir in meiner Kindheit schon gerne ein Waffenarsenal angelegt, das aus Katapulten, Pfeil und Bogen, Armbrust, Erbsengewehr und dergleichen bestand. Später in meiner Jugend waren es dann Butterfly-Messer, Survival-Messer und Wurfsterne. Mit Anfang zwanzig kaufte ich mir dann ne Luftdruckpistole. Leider braucht man für Pistolen mit ordentlich Bums dahinter nen Waffenschein. Und an den kommt man halt nicht so ohne weiteres. Heute Morgen hab ich mir deshalb ne Armbrust-Pistole bestellt, die ne sehr gute Bewertung hatte. Jedenfalls freu ich mich schon wie ein kleines Kind drauf, sie endlich in meinen Händen zu halten. Ich finde, daß es nichts verwerfliches ist, daß man Waffen mag, solange man damit umgehen kann und nicht die eigene Art damit bedroht (sprich: auf andere Meschen schießt) Ich würde gerne eine scharfe Waffe besitzen und in den Wald gehen, um ein bißchen zu jagen. Aber leider braucht man dafür wieder nen Jagdschein. Somit muss ich wohl damit vorlieb nehmen, mit meiner Armbrust auf Blechdosen zu schießen :)

Ich bin oft draußen in der Natur und hatte immer das Gefühl, daß irgendetwas fehlt - und das war ne richtig gute Waffe. Es ist doch einfach ein schönes Gefühl, wenn man etwas archaisches Bewußtsein wiedererweckt, indem man auf die Jagd geht, um Beute zu erlegen, welche man im Anschluss über offenem Feuer brät. Am schönsten ist es, wenn man dies nicht allein tut, sondern mit Gefährten. Ja, das ist echt romantisch, mystisch, urig,... Obwohl wir das als Kinder oft spielten, hat es leider in meinem Erwachsenen-Dasein keinen realen Platz gefunden. Denn unsere heutige Zivilisation schreibt etwas viel langweiligeres vor: Zum Fleischer gehen, um im Anschluss innerhalb von 10 Minuten ein Schnitzel auf dem E-Herd zu braten :(
polyphobic[QUOTE][i]Original geschrieben von Nahtod [/i]
Ich finde, daß es nichts verwerfliches ist, daß man Waffen mag
[/QUOTE]
Was ist an Waffen so toll? Das Gefühl von Macht oder... ?
PaperboyK.Wurfsterne sind doch offiziell verboten, oder?
Also ich kanns nachvollziehen, ich mach Schwertkampf als Sport, und es macht schon Laune, mit Schusswaffen kann ich aber nix anfangen, find ich langweilig.
Wir haben ja schon als Kinder uns Stöcke gesucht und damit große Schlachten ausgefochten, ich glaub das hat so ziemlich jeder gemacht, und jetzt mit "echten" Schwertern trainieren...Erfüllung eines Kindertraums.
PaperboyK.also ich würds nicht mit Macht beschreiben, auch wenn das sicherlich mit reinspielt, sondern eher mit Wettkampf. Anderer Kampfsport unterscheidet sich nicht, es hat was ästhetisches, beruhigendes, ich nehme mal an das ist beim Büchsenballern recht ähnlich.
NahtodEs geht weder um ein Machtgefühl, noch um Wettkampf, sondern eher um das natürliche und ursprüngliche Bedürfnis, in der Natur zu jagen und zu sammeln. Ich halte nichts davon, daß man sich als Menschen gegenseitig bekämpft. Sondern bin da eher für den Erhalt der eigenen Art. Obwohl ich manchmal schon den Wunsch verspüre, meine eigene Art auszurotten, wenn ich mir bewußt mache, wohin uns unsere "Entwicklung" gebracht hat.
Holy Diver[IMG]http://i825.photobucket.com/albums/zz176/robyarr/Cant-tell-if-troll-or-just-stupid.jpg[/IMG]
Nahtod@ Holy diver: Can't tell if music-fanatic or just insane :q
JulyaNichts für die Nebelpfade.
Verschoben.
riomarDen Vergleich zwischen Kampfsport und Büchsenballern kann ich nicht nachvollziehen. Für mich ist es etwa völlig anderes, die eigenen Hände und Füße zu benutzen.

Mit Speer oder Pfeil und Bogen zu jagen, um den eigenen Hunger zu stillen, hat schon etwas Archaisches. Die Freude am Büchsenballern kann ich nicht so recht verstehen. Wenn man Arm und Hand als Verlängerung des Auges nutzen will, kann man das auch mit Kyudo machen. Fragt sich, was in einem Menschen vorgeht, der eine Schusswaffe in die Hand nimmt. Wie lange reicht es aus, Büchsen zu erlegen. Irgendwann sucht man vielleicht die Herausforderung eines sich bewegenden Zieles.
SenecaAlso ich hab da überhaupt kein Verständnis für. Schlimm, so was sollte behandelt werden. Jemand der so drauf ist läuft doch früher oder später Amok. Also wirklch, wofür braucht man den bitte in unserem friedlichen Land Waffen?

Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln.
NahtodWozu Waffen? Just for Fun. Um das innere Kind auszuleben. Tut nicht so, als ob ihr das früher nicht selber gern getan habt. Warum sollte man das als Krankheit betrachten, die es zu behandeln gilt? Da müsste man genauso jene behandeln, die ein übertriebenes Verlangen nach Ordnung und Sicherheit haben.
Creobotranur mal interessehalber: schonmal ein großwild ausgenommen und zerlegt?

prinzipiell kann ichs verstehen, wobei ich persönlich irgendwann das klassischen indio-blasrohr am besten fand :)
nur auf lebewesen schiessen, das halt ich für schlicht unnötig.
bei ner safari in afrika, wenn der ranger ein gewehr zum schutz dabei hat, schön. aber sonst reicht n fotoapparat.

@seneca: du stehst auf meiner "expected to be seen in the news"-liste gaaanz oben :D
SenecaOrdnung und Sicherheit sind nicht umsonst beim Umgang mit Waffen gefordert. Ich hatte allerding mal so eine "Kollegen" der eine Ständer bekam als ich im eine geladene .357er in die Hand gedrückt habe...sowas ist bedenktlich....so was passiert mir unter Cal .50 BMG nie.

@ Creo...quatsch mich sieht man nicht, ich hab doch jetzt die komplette MultiCam Ausrüstung.

PS: nein bisher nur zwei Rehe, ein Kaninchen und ein Wildschwein.
KampfsauEin echter Kerl fängt den Hirsch in seinem Lauf, ringt ihn nieder und bricht ihm mit bloßen Händen das Genick.

Alles andere ist nur Kompensation für Impotente ^^.

Und wenn man tatsächlich selber was für sein Essen tun will, dann kann man doch genauso gut Gemüse anbauen oder sowas.
Creobotramohrrüben niederringen und salatköpfe einschlagen ist nunmal nicht so prestige-trächtig und testosterongeschwängert.
heutzutage, nja... ausser man knüppelt den rewe-angestellten vor der fleischtheke nieder und trägt die unverpackten steaks mit den zähnen zur kasse... :)

[QUOTE]@ Creo...quatsch mich sieht man nicht, ich hab doch jetzt die komplette MultiCam Ausrüstung.[/QUOTE]
achja, jetzt gibts das ja eher auf youtube ;)
Scheol[QUOTE]Ein echter Kerl fängt den Hirsch in seinem Lauf, ringt ihn nieder und bricht ihm mit bloßen Händen das Genick. Alles andere ist nur Kompensation für Impotente ^^.[/QUOTE]

[QUOTE]mohrrüben niederringen und salatköpfe einschlagen ist nunmal nicht so prestige-trächtig und testosterongeschwängert. heutzutage, nja... ausser man knüppelt den rewe-angestellten vor der fleischtheke nieder und trägt die unverpackten steaks mit den zähnen zur kasse...[/QUOTE]

Ich krieg mich nicht mehr...:D :D...das ist zu schön...*Tränen wegwisch*
overdoseIst schon eine romantische Vorstellung, mit selbst gebauten Waffen auf die Jagd zu gehen - würden nicht schon so viele fertig gejagte und über Feuer geröstete Tiere im Supermarktregal liegen. Sollte es mal zu einer Krise kommen, in der die Nahrungsversorgung nicht mehr sichergestellt werden kann, bin ich im nächsten Dickicht dabei.
polyphobic[QUOTE][i]Original geschrieben von Nahtod [/i]
Obwohl ich manchmal schon den Wunsch verspüre, meine eigene Art auszurotten[/QUOTE]
Vielen Dank für die Bestätigung des Klischees Waffennarr = potenzieller Amokläufer. Sportschützen, die nicht auf Lebewesen schießen wollen, werden sich bedanken.

Zudem kannst du deinen Jäger- und Sammlertrieb auch anderweitig ausleben.
Wenn du es unbedingt auf diese Art tun musst lässt das zumindest vermuten, dass du nichtallzu viel Respekt vor dem Leben hast. Und solche Leute halte ich, wenn sie in Besitz einer Waffe sind, für gefährlich.

[QUOTE]
Wozu Waffen? Just for Fun. Um das innere Kind auszuleben. Tut nicht so, als ob ihr das früher nicht selber gern getan habt. Warum sollte man das als Krankheit betrachten, die es zu behandeln gilt? Da müsste man genauso jene behandeln, die ein übertriebenes Verlangen nach Ordnung und Sicherheit haben.
[/QUOTE]
Ja habe ich, mit Spielzeugwaffen. Wie du sicherlich weißt, können die Menschen keinen wirklichen Schaden zufügen. Warum also muss es eine echte Waffe sein, um deinen Spieltrieb auszuleben wobei du ja vorhin eher mit dem Jagdtrieb argumentiert hast. Wenn beides aufeinander trifft, mit Waffe...bedenklich!
Sofern diese, die ein übertriebenes Verlangen nach Sicherheit und Ordnung haben, keinen anderen Menschen schaden (und das ist wohl in der Regel nicht anzunehmen), ist der Vergleich ziemlich hinkend. Genau genommen hinkt er nicht nur, er ist hingefallen und hat sich das Gesicht blutig geschlagen...
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Nahtod [/i]
[B]Ich hatte mir in meiner Kindheit schon gerne ein Waffenarsenal angelegt, das aus Katapulten, Pfeil und Bogen, Armbrust, Erbsengewehr und dergleichen bestand. Später in meiner Jugend waren es dann Butterfly-Messer, Survival-Messer und Wurfsterne. Mit Anfang zwanzig kaufte ich mir dann ne Luftdruckpistole. (...) Heute Morgen hab ich mir deshalb ne Armbrust-Pistole bestellt, die ne sehr gute Bewertung hatte. Jedenfalls freu ich mich schon wie ein kleines Kind drauf, sie endlich in meinen Händen zu halten.
(...) Ich bin oft draußen in der Natur und hatte immer das Gefühl, daß irgendetwas fehlt - und das war ne richtig gute Waffe. [/B][/QUOTE]

Ich halte Deine Argumentation pro Waffen („Just for fun“) für zwingend nachvollziehbar.
Aus medizinischer Sicht.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nahtod [/i]
[B]Ich selbst übrigens hielt mich in meiner Kindheit oft für die leibhaftige Inkarnation Satans oder auch Jesus, ich war mir jedoch nie hundertprozentig sicher, wer ich von beiden bin.[/B][/QUOTE]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nahtod [/i]
[B]Da bin ich mal gespannt, ob man in 300 Jahren dann aufeinmal kulturelle Schätze des Dritten Reichs wieder ausgräbt, wenn genügend Gras über die Sache gewachsen ist. Denn Ritter sind auch nur die Soldaten des Mittelalters gewesen. Und was im Dritten Reich Zyklon B war, das war im Mittelalter das Hexenfeuer. Stell Dir das mal vor, so wie heutzutage jedes Frühjahr Hexenfeuer gemacht wird, wo ne Strohpuppe verbrannt wird, so machen die dann in 300 Jahren ne Gummipuppen-Vergasung.[/B][/QUOTE]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nahtod [/i]
[B]Ich würde gerne eine scharfe Waffe besitzen und in den Wald gehen, um ein bißchen zu jagen.
Obwohl ich manchmal schon den Wunsch verspüre, meine eigene Art auszurotten, wenn ich mir bewußt mache, wohin uns unsere "Entwicklung" gebracht hat.[/B][/QUOTE]


Ein ehrliches Dankeschön noch dafür:

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nahtod [/i]
[B]Dazu kann ich nur sagen: Springt über Euren Schatten! Überwindet Euch selbst! Siegt über Euch selbst! Denn ES IST möglich, sich selbst zu revolutionieren und eine völlig neue Richtung einzuschlagen. Ich selbst bin der Beweis dafür. Und ich komme echt nicht damit klar, wenn ich mit meinem alten Ich und meinem alten Leben konfrontiert werde, denn da will ich nie wieder sein. Leider kommt es in letzter Zeit vor, aber da setz ich nicht an, sondern versuche auf meinem neuen Weg weiterzugehen und nicht weiter auf das Alte einzugehen.
(...)
Doch musste ich im Anschluss nach jenem Leben in Saus und Braus auch den Preis zahlen, indem ich in asoziales und selbstzerstörerisches Verhalten verfiel, wo ich übrigens heute noch drin stecke.
(...)
In jedem Menschen steckt potentiell alles. Je nachdem was gerade präsent ist, kann man jedoch auch nicht sofort auf etwas anderes umschalten. Was jedoch wiederum auch nicht heißt, daß man für immer so sein muss/kann/will/... Letztlich hängt oftmals der eigene Weg nicht nur von einem selbst ab, sondern auch von anderen Menschen und Umständen. Das macht die Sache zwar schwieriger, stellt aber dafür andererseits auch eine größere Herausforderung dar. Man kann auch nicht immer behaupten, daß die ganze Geschichte linearen Charakter hat. Letztlich ist das ganze Leben undurchschaubar und unvorhersehbar...[/B][/QUOTE]

Olaf Schubert würde geweint haben.
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Nahtod [/i]
[B]Obwohl ich manchmal schon den Wunsch verspüre, meine eigene Art auszurotten, wenn ich mir bewußt mache, wohin uns unsere "Entwicklung" gebracht hat.[/B][/QUOTE]

Dito. Wenn ich mir überlege, dass uns unsere Entwicklung zu einer Gattung führen könnte, die aus Jucks und Dollerrei gerne Tiere abschlachtet, sich gegenseitig abnkallen will, weil man in psyschotischen Zügen sich für die Inkarnationen von Märchenfiguren hält und — am schlimmsten von allem — einen auch noch damit zulabert, was für ein weitentwickelter, konsumverzichtender, spiritueller Mensch man doch ist, dann würde ich gerne hin und wieder die menschliche Gattung ausrotten oder zumindest selektiv kastrieren. Da ich aber anderereseits, im Gegensatz zu selbstgefälligen größenwahnsinnige Mäusen, die sich für Elefanten halten, fast alle Formen der Existenz für existenzwürdig halte, verzichte auf den Omnizid und hoffe, dass die Sexualselektion das schon richten wird und bitte daher inständig alle Frauen, auf Geschlechtsverkehr mit Nahtoden zu verzichten.
Demon17Also gegen eine solide Handfeuerwaffe hätte ich nichts einzwenden, habe aber absolut keine Lust deswegen in den Schützenverein einzutreten. In den USA hätte ich bestimmt so einen simplen Trommelrevolver und würde auch gelegentlich auf den Schießplatz gehen.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von polyphobic [/i]
[B]..., ist der Vergleich ziemlich hinkend. Genau genommen hinkt er nicht nur, er ist hingefallen und hat sich das Gesicht blutig geschlagen... [/B][/QUOTE]

Zwei Zähne fehlen ihm auch. Und das linke Auge.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]Zwei Zähne fehlen ihm auch. Und das linke Auge. [/B][/QUOTE]

Na und?

[img]http://images4.wikia.nocookie.net/__cb20070712223841/memoryalpha/de/images/b/bf/Martok.jpg[/img]

QAPLA!
NixDer hinkt aber nicht.
Petri heil!
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von polyphobic [/i]
[B]Vielen Dank für die Bestätigung des Klischees Waffennarr = potenzieller Amokläufer. Sportschützen, die nicht auf Lebewesen schießen wollen, werden sich bedanken.

Zudem kannst du deinen Jäger- und Sammlertrieb auch anderweitig ausleben.
Wenn du es unbedingt auf diese Art tun musst lässt das zumindest vermuten, dass du nichtallzu viel Respekt vor dem Leben hast. Und solche Leute halte ich, wenn sie in Besitz einer Waffe sind, für gefährlich.[/quote]

...Menschen sind von der Evolution her nun einmal als Jäger und Sammler ausgestattet....die sogenannte "Zivilisation", wie sie erst seit einigen Jahrhunderten existiert, mit ihrem falschen Menschenbild, konnte sich darüber nicht hinwegsetzen, so sehr ihr Angepassten euch das auch wünscht.... "Respekt vor dem Leben" - was für ein zuckersüsser Aufguss aus der christlichen Gebetsmühle - kann man in jeder Sonntagspredigt des Dorfpfarrers hören...muss ich solchen Respekt etwa haben...? hast du denn "Respekt vor dem Leben", wenn du das nächste Mal ein Schnitzel oder eine gebratene Hähnchenkeule frisst...? Sag mir doch, wieviel "Respekt" du denen entgegengebracht hast - wenn du das Huhn, Schwein bzw. Wildschwein selbst erlegt hättest, hättest du wahrscheinlich ungleich mehr Respekt davor...weil du dir dann erst die Hände hättest schmutzig machen müssen...aber das HÄnde-schmutzig-machen überlasst ihr artigen BWL-Fuzzis ja lieber anderen...und wenn du jetzt argumentierst, man müsse ja nur dem Leben der Spezies Mensch unbedingten Respekt entgegenbringen, dann bist du erstens Speziezist und zweitens naiv...alles Leben besteht nur aus Ketten von Kohlenstoffmolekülen, Leben ist Chemie, mehr nicht, Kohlenstoffkrebs des Universums, ein Geschwür...es kommt wahrscheinlich auf jedem zweiten Drecksplaneten mit genügend Sümpfen vor, die Galaxis ist vermutlich eine einzige Brutstätte von Gewürm - Gewürm, engl.: BUGS...mehr ist Leben nicht...warum also sollte ich nicht auf eine Eintagsfliege treten...? und es gibt genug Exemplare der Spezies Mensch, deren Wert für mich weit unter dem eines Pfifferlings angesetzt ist...und auch "mein" Leben bedeutet mir nichts, es ist für mich nur Ballast und Abfall...und wenn dann irgendwann doch die Borg kommen, werden wir einfach assimiliert...die schert dein ach so "wertvolles" Leben sowieso einen Scheißdreck, ebenso wie mich das Ableben einer Ameise irgendwie juckt...

...
polyphobic[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
...Menschen sind von der Evolution her nun einmal als Jäger und Sammler ausgestattet....die sogenannte "Zivilisation", wie sie erst seit einigen Jahrhunderten existiert, mit ihrem falschen Menschenbild, konnte sich darüber nicht hinwegsetzen, so sehr ihr Angepassten euch das auch wünscht.... "Respekt vor dem Leben" - was für ein zuckersüsser Aufguss aus der christlichen Gebetsmühle - kann man in jeder Sonntagspredigt des Dorfpfarrers hören...muss ich solchen Respekt etwa haben...? hast du denn "Respekt vor dem Leben", wenn du das nächste Mal ein Schnitzel oder eine gebratene Hähnchenkeule frisst...? Sag mir doch, wieviel "Respekt" du denen entgegengebracht hast - wenn du das Huhn, Schwein bzw. Wildschwein selbst erlegt hättest, hättest du wahrscheinlich ungleich mehr Respekt davor...weil du dir dann erst die Hände hättest schmutzig machen müssen...aber das HÄnde-schmutzig-machen überlasst ihr artigen BWL-Fuzzis ja lieber anderen...[/QUOTE]
Lass deine persönlichen Anfeindungen sonst werd ich auch persönlich und dann brauchst du Taschentücher.

Weiterhin ist es meines Erachtens ein Unterschied ob man ein Tier tötet (oder dessen Tötung in Kauf nimmt) um sich davon zu ernähren oder ob man aus purer Freude, Blutlust oder auch Jagdinstinkt tötet.
Wenn du mit einem veralteten Menschenbild leben willst - deine Sache. Ich gehe davon aus, dass der Mensch sich soweit entwickelt hat, dass es (zumindest in den allermeisten Fällen) nicht mehr zum Ur-Trieb gehört zu töten.

[QUOTE]
und wenn du jetzt argumentierst, man müsse ja nur dem Leben der Spezies Mensch unbedingten Respekt entgegenbringen, dann bist du erstens Speziezist und zweitens naiv...alles Leben besteht nur aus Ketten von Kohlenstoffmolekülen, Leben ist Chemie, mehr nicht, Kohlenstoffkrebs des Universums, ein Geschwür...[/QUOTE]
Habe ich irgendwo unterschieden? Im Falle der Tötungslust kommt es gar nicht so sehr darauf an, _was_ man tötet. Egal ob Hirsch, Kaninchen oder Mensch.
Es steckt ja der gleiche Trieb dahinter...nur sehe ich das bei Menschen tatsächlich etwas kritischer, da bei deren Tod meistens auch andere Menschen darunter leiden aber so weit denkst du vermutlich nicht.

[QUOTE]
es kommt wahrscheinlich auf jedem zweiten Drecksplaneten mit genügend Sümpfen vor, die Galaxis ist vermutlich eine einzige Brutstätte von Gewürm - Gewürm, engl.: BUGS...mehr ist Leben nicht...warum also sollte ich nicht auf eine Eintagsfliege treten...? und es gibt genug Exemplare der Spezies Mensch, deren Wert für mich weit unter dem eines Pfifferlings angesetzt ist...und auch "mein" Leben bedeutet mir nichts, es ist für mich nur Ballast und Abfall...und wenn dann irgendwann doch die Borg kommen, werden wir einfach assimiliert...die schert dein ach so "wertvolles" Leben sowieso einen Scheißdreck, ebenso wie mich das Ableben einer Ameise irgendwie juckt...
... [/QUOTE]
Ich übersetze mal kurz: Bla bla bla, heul heul heul. War's das an Input deinerseits?
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von polyphobic [/i]
[B]Lass deine persönlichen Anfeindungen sonst werd ich auch persönlich und dann brauchst du Taschentücher.[/quote]

...drohst du mir etwa...?du meinst, ich mach mich vor dir in die Hosen...? dann komm doch...wer hat Angst vorm Schwarzen Mann, hä...? der Schwarze Mann, das bin ich...also...hast du jetzt auch schön Angst vor mir...? und ich respektiere dich nicht...falls du da noch irgendwelche Zweifel haben solltest...

...das Motiv ist irrelevant. Auch die Spezies ist irrelevant: ob aus Lust, Freude, Hass, Rache, Vergnügen oder dem schlichten Drang nach Nahrung...das Motiv ist ohne Bedeutung...ebenso wie es ohne Bedeutung ist, ob morgen ein weitere Asteroid die Uhr der Evolution wieder auf Null stellt -wie zuletzt am Ende der Kreidezeit...und auch die Frage, ob das Universum noch Milliarden von Jahren oder nur einen einzigen Tag fortbesteht ist nicht von Bedeutung...
Holy Diver[QUOTE][i]Original geschrieben von Nahtod [/i]
[B]@ Holy diver: Can't tell if music-fanatic or just insane :q [/B][/QUOTE]

Das eine ist ohne das andere wohl nicht möglich.

Zum Thema:
Erlegt eure Wildschweine gefälligst mit bloßen Händen oder einem Kehlenbiss, wie es sich für echte Kerle gehört!
polyphobic[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
[B]...drohst du mir etwa...?du meinst, ich mach mich vor dir in die Hosen...? dann komm doch...wer hat Angst vorm Schwarzen Mann, hä...? der Schwarze Mann, das bin ich...also...hast du jetzt auch schön Angst vor mir...? und ich respektiere dich nicht...falls du da noch irgendwelche Zweifel haben solltest...

...das Motiv ist irrelevant. Auch die Spezies ist irrelevant: ob aus Lust, Freude, Hass, Rache, Vergnügen oder dem schlichten Drang nach Nahrung...das Motiv ist ohne Bedeutung...ebenso wie es ohne Bedeutung ist, ob morgen ein weitere Asteroid die Uhr der Evolution wieder auf Null stellt -wie zuletzt am Ende der Kreidezeit...und auch die Frage, ob das Universum noch Millarden von Jahren oder nur einen einzigen Tag fortbesteht ist nicht von Bedeutung... [/B][/QUOTE]
Besorg dir bitte professionelle psychologische Hilfe. Ernsthaft.
Bis dahin werde ich auf keinen deiner lächerlichen Einträge weiter eingehen.
Weder hier, noch in sonstigen Threads.
Nix[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
[B] Leben ist Chemie, mehr nicht, Kohlenstoffkrebs des Universums, ein Geschwür...es kommt wahrscheinlich auf jedem zweiten Drecksplaneten mit genügend Sümpfen vor, die Galaxis ist vermutlich eine einzige Brutstätte von Gewürm - Gewürm, engl.: BUGS...mehr ist Leben nicht...warum also sollte ich nicht auf eine Eintagsfliege treten...? und es gibt genug Exemplare der Spezies Mensch, deren Wert für mich weit unter dem eines Pfifferlings angesetzt ist...und auch "mein" Leben bedeutet mir nichts, es ist für mich nur Ballast und Abfall...und wenn dann irgendwann doch die Borg kommen, werden wir einfach assimiliert...die schert dein ach so "wertvolles" Leben sowieso einen Scheißdreck, ebenso wie mich das Ableben einer Ameise irgendwie juckt...

...drohst du mir etwa...?du meinst, ich mach mich vor dir in die Hosen...? dann komm doch...wer hat Angst vorm Schwarzen Mann, hä...? der Schwarze Mann, das bin ich...also...hast du jetzt auch schön Angst vor mir...?
[/B][/QUOTE]

I [size=4]♥[/size] Tourette.

Übrigens ist es schwer, eine Eintagsfliege zu zertreten, wenn sie noch flugtüchtig ist. Erfahrungsgemäß stirbt sie eher an Altersschwäche.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Nahtod [/i]
[B]Ich hatte mir in meiner Kindheit schon gerne ein Waffenarsenal angelegt, das aus Katapulten, Pfeil und Bogen, Armbrust, Erbsengewehr und dergleichen bestand. Später in meiner Jugend waren es dann Butterfly-Messer, Survival-Messer und Wurfsterne. Mit Anfang zwanzig kaufte ich mir dann ne Luftdruckpistole. Leider braucht man für Pistolen mit ordentlich Bums dahinter nen Waffenschein. Und an den kommt man halt nicht so ohne weiteres. Heute Morgen hab ich mir deshalb ne Armbrust-Pistole bestellt, die ne sehr gute Bewertung hatte. Jedenfalls freu ich mich schon wie ein kleines Kind drauf, sie endlich in meinen Händen zu halten. Ich finde, daß es nichts verwerfliches ist, daß man Waffen mag, solange man damit umgehen kann und nicht die eigene Art damit bedroht (sprich: auf andere Meschen schießt) Ich würde gerne eine scharfe Waffe besitzen und in den Wald gehen, um ein bißchen zu jagen. Aber leider braucht man dafür wieder nen Jagdschein. Somit muss ich wohl damit vorlieb nehmen, mit meiner Armbrust auf Blechdosen zu schießen :)

Ich bin oft draußen in der Natur und hatte immer das Gefühl, daß irgendetwas fehlt - und das war ne richtig gute Waffe. Es ist doch einfach ein schönes Gefühl, wenn man etwas archaisches Bewußtsein wiedererweckt, indem man auf die Jagd geht, um Beute zu erlegen, welche man im Anschluss über offenem Feuer brät. Am schönsten ist es, wenn man dies nicht allein tut, sondern mit Gefährten. Ja, das ist echt romantisch, mystisch, urig,... Obwohl wir das als Kinder oft spielten, hat es leider in meinem Erwachsenen-Dasein keinen realen Platz gefunden. Denn unsere heutige Zivilisation schreibt etwas viel langweiligeres vor: Zum Fleischer gehen, um im Anschluss innerhalb von 10 Minuten ein Schnitzel auf dem E-Herd zu braten :( [/B][/QUOTE]

Wenn du dein Schnitzel jeden Tag jagen müsstest, und das auch nicht mit modernen Waffen, die bereits ein Ergebnis der Zivilisation sind, dann würdest du dich schnell nach der Fleischertheke zurücksehnen. Merksatz: 99% aller Vorstellungen über die gute alte Zeit (egal welche) sind Hirngespinste.

Aber wenn dich Waffen so reizen, dann sieh halt zu, dass du Sportschütze oder Jäger wirst. Möglich ist legaler Waffenbesitz auch in Deutschland, es ist nur relativ teuer.
Scheol[QUOTE]Weiterhin ist es meines Erachtens ein Unterschied ob man ein Tier tötet (oder dessen Tötung in Kauf nimmt) um sich davon zu ernähren oder ob man aus purer Freude, Blutlust oder auch Jagdinstinkt tötet.[/QUOTE]

Wenn man den Gedanken des Respekts vor dem Leben konsequent zu Ende denkt, ist nicht einmal das Töten für Nahrung moralisch vertretbar. Aber das muss jeder für sich selbst wissen.

[QUOTE]...Menschen sind von der Evolution her nun einmal als Jäger und Sammler ausgestattet[/QUOTE]

Nope, erst mit der Entdeckung des Feuers wurden Menschen zu Fleischesser. Vorher ernährten sie sich überwiegend vegan, ausgenommen den paar Insekten die man so fand.

Rohes Fleisch direkt aus dem frisch erlegten Wild ist nahezu tödlich. Das Menschen zum Fleischessen geboren wurden ist Unsinn.

Gebraten kann man es allerdings verzehren. Jeder wie er mag.


[QUOTE]Es steckt ja der gleiche Trieb dahinter...nur sehe ich das bei Menschen tatsächlich etwas kritischer, da bei deren Tod meistens auch andere Menschen darunter leiden aber so weit denkst du vermutlich nicht.[/QUOTE]

Auch Tiere leiden darunter, wenn ihre "Kinder" oder "Eltern" getötet werden und nicht mehr da sind.

Das man allerdings seiner eigenen Art eine Sonderstellung beimisst ist natürlich. Ich finde es zwar schade, aber so ist es nunmal.

@Davy Crockett

Hmm...bist du die Wurzel alles Guten? Wenn nein, wie willst du das alles objektiv beurteilen. Und wenn du es nicht objektiv beurteilen kannst, wie willst du über das Existenzrecht anderer entscheiden? Du verstrickst dich mal wieder in ganz großen Bullshit.

@Topic

Bin gegen den Waffenbesitz aus einem Peniskomplex heraus. Und das ist es meistens, denn vor meinen Ventilator muss ich mich nicht schützen.

Echte Männlichkeit. Das hätte ich mal gerne plausibel erklärt.
polyphobic[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Wenn man den Gedanken des Respekts vor dem Leben konsequent zu Ende denkt, ist nicht einmal das Töten für Nahrung moralisch vertretbar. Aber das muss jeder für sich selbst wissen.[/QUOTE]
Vollkommen richtig. Und ich finde eben "Nahtod" nicht nur den Gedanken nicht konsequent weiterdenkt, sondern ihn komplett ausschlägt.
Ich beanspruche nicht für mich, den absoluten und höchsten, vor allem nicht gleichwertigen Respekt vor jeder unterschiedlichen Art von Leben zu haben.
Aber der Respekt vor dem Leben, besonders dem menschlichen, ist mir nicht fremd...im Gegensatz zu vielen anderen Menschen (unter anderem auch solchen, die Waffengewalt anwenden - wobei das nicht so zu verstehen ist, dass jeder, der eine Waffe benutzt, grundsätzlich keinen Respekt vor dem Leben hätte... )



[QUOTE]
Auch Tiere leiden darunter, wenn ihre "Kinder" oder "Eltern" getötet werden und nicht mehr da sind.

Das man allerdings seiner eigenen Art eine Sonderstellung beimisst ist natürlich. Ich finde es zwar schade, aber so ist es nunmal.[/QUOTE]
Na ja der Mensch ist nun mal weiter entwickelt als die meisten Tiere, zumindest geistig und zumindest die meisten Menschen. Zudem hat er einfach Hirnregionen, die viele Tiere nicht haben und das wirkt sich auch auf das aus, wie Tiere sich schon rein theoretisch verhalten können. Tiere können beispielsweise nicht vorgeben dich zu mögen, obwohl sie es nicht tun. Von vielen Tierliebhabern wird das oft als DER Vorteil von Tieren gegenüber den schlechten schlechten Menschen angeführt aber warum wird den Tieren zugute gehalten, dass sie zu etwas nicht in der Lage sind? Halte ich Menschen zugute, dass sie keine Giftzähne haben oder sonstiges?

Nur damit keine Missverständnisse aufkommen:
Auch Tiere trauern und spüren Schmerz, keine Frage, aber allgemein stufe ich den Menschen aufgrund seiner kognitiven Fähigkeiten höher ein als Tiere (bis auf Einzelfälle).

Dieser Peniskomplex ist übrigens auch ein interessanter Ansatz. Ich habe aber auch schon von Fällen gelesen, die ihr Gewehr quasi als Frauenersatz sahen. Leute gibt es...
PaperboyK.[QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i]
[B]mohrrüben niederringen und salatköpfe einschlagen ist nunmal nicht so prestige-trächtig und testosterongeschwängert.
heutzutage, nja... ausser man knüppelt den rewe-angestellten vor der fleischtheke nieder und trägt die unverpackten steaks mit den zähnen zur kasse... :)

[/B][/QUOTE] #
:)
PaperboyK.ach jungs, ihr seit alle so geil...
Ich glaub ich hab noch nie so viele Klischees auf einem Haufen gesehen...
Schwarz/Weiß ist doch was feines.
SenecaSchwarz-Weiss ist kacke, aber MultiCam rulz!
Scheol[QUOTE]Ich beanspruche nicht für mich, den absoluten und höchsten, vor allem nicht gleichwertigen Respekt vor jeder unterschiedlichen Art von Leben zu haben.[/QUOTE]

Das ist eine persönliche Lebensphilosophie die niemand zwingend ändern darf. Solange du keine Tiere quälst sondern erkennst, dass sie fühlende Wesen sind wirst du in dem Pensum unnötiges Leid vermeiden, zudem du fähig bist.

[QUOTE]Zudem hat er einfach Hirnregionen, die viele Tiere nicht haben und das wirkt sich auch auf das aus, wie Tiere sich schon rein theoretisch verhalten können.[/QUOTE]

Gut, durch fehlenden Präfrontalcortex sind vermutlich nicht so viele Spiegelneuronen unterwegs als beim Menschen. Dennoch spürt zum Beispiel die Milchkuh wenn ihr nach der Geburt das Kalb entrissen wird. Sie zeigen deutliche Verhaltensstörungen welche auf psychischen Stress und sogar Traumata hindeuten. Die Kälber werden dann meistens zerhäckselt und zu Kalbsleberwurst verarbeitet. Einen gewissen Zynismus kann man hier nicht ganz leugnen. (<---nur so, ich versuche in keinster Weise dich zum Vegetarismus/Veganismus zu verführen. :))

[QUOTE]Ich habe aber auch schon von Fällen gelesen, die ihr Gewehr quasi als Frauenersatz sahen. Leute gibt es...[/QUOTE]

Ich glaube das der Waffenbesitz einen das Gefühl von Kontrolle und Macht gibt. Und ich finde es bedenklich, wenn dies Menschen derart nötig haben, dass sie sich nur mit einer tödlichen Feuerwaffe befriedigen können. Sozusagen die Männlichkeit aufwerten müssen. Das halte ich in der Tat für gefährlich.

Es mag hier und da einen Menschen geben, der einfach eine Faszination besitzt und die Dinger einfach nur zum Anschauen und Schießübungen auf Zielscheiben hat. War selbst im Schützenverein und konnte gerade dort eben keine gesteigerte Form einer Waffenbesessenheit feststellen. Da ging es tatsächlich nur um Punkte und Wettkampf. Das zielen auf menschenähnlichen Scheiben ist dort absolut geächtet.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Auch Tiere leiden darunter, wenn ihre "Kinder" oder "Eltern" getötet werden und nicht mehr da sind.[/quote]
Ich behaupte, dass eine Kuh, der man ein Kalb wegnimmt, die Sache ziemlich schnell vergisst. Wenn der Nachwuchs ausgewachsen ist, spielt es eh keine Rolle, denn regelmäßige Anrufe bei den Eltern sind im Tierreich eher unüblich.


[quote]
Nope, erst mit der Entdeckung des Feuers wurden Menschen zu Fleischesser. Vorher ernährten sie sich überwiegend vegan, ausgenommen den paar Insekten die man so fand.[/quote]
Was für ein Vorher? Schon der Homo Erectus, der noch nicht zu unserer Spezies gehörte, hat das Feuer verwendet. Übrigens ernähren sich auch Schimpansen teilweise von Fleisch.


[quote]Das man allerdings seiner eigenen Art eine Sonderstellung beimisst ist natürlich. [/quote]
Für mich ergibt sich die Sonderstellung des Menschen nicht aus der Spezieszugehörigkeit, sondern aus seiner überlegenen Intelligenz. Würden wir ähnlich intelligente Außerirdische treffen, dann wäre ich auch dafür, ihnen "Menschenrechte" zuzubilligen.
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]

[B]Für mich ergibt sich die Sonderstellung des Menschen nicht aus der Spezieszugehörigkeit, sondern aus seiner überlegenen Intelligenz. Würden wir ähnlich intelligente Außerirdische treffen, dann wäre ich auch dafür, ihnen "Menschenrechte" zuzubilligen. [/B][/QUOTE]

...interessanter - und für uns in einem solchen Falle weitaus wichtiger - wäre wohl die Frage, ob [I]sie[/I] uns irgendwelche "Rechte" zubilligen würden...da solche Wesen -Stichwort "Borg" - dem Menschen von heute vermutlich mindestens ähnlich weit überlegen sein dürften wie wir einem Schimpansen...könnte daher sehr gut sein, dass sie uns einfach wie Laborratten sezieren würden...und dann war es das mit der überlegenen Intelligenz des Homo sapiens...
ScheolDie psychischen Störungen in der Massentierhaltungen sind also nicht eindeutig genug um zu erkennen, dass auch Tiere eine Psyche besitzen?

Entschuldigt mich bitte kurz, ich geh mal meinen Hund treten. Hat er morgen eh wieder vergessen.

[QUOTE]Was für ein Vorher? Schon der Homo Erectus, der noch nicht zu unserer Spezies gehörte, hat das Feuer verwendet. Übrigens ernähren sich auch Schimpansen teilweise von Fleisch.[/QUOTE]

Gibt aber auch andere Erkenntnisse die aufgrund von Skelettforschung und die Anordnung der Zähne aufzeigen, dass Menschen keine Fleischesser sind. Hast du das Gebiss einer Raubkatze? Schneidezähne kommt nicht daher, dass man eine Kuh reißt, sondern eher von dem Vorteil nicht gleich den ganzen Apfel in den Mund schieben zu müssen um eine Stück davon abbeißen zu können.

Überliest du eigentlich bewusst die Stellen in denen ich mich deutlich gegen einen Zwang von Ernährungsphilosophien ausspreche, nur weil du ein persönliches Problem mit mir hast?
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Die psychischen Störungen in der Massentierhaltungen sind also nicht eindeutig genug um zu erkennen, dass auch Tiere eine Psyche besitzen?

Entschuldigt mich bitte kurz, ich geh mal meinen Hund treten. Hat er morgen eh wieder vergessen.[/quote]
Ein Tritt wird vermutlich Folgen haben im Sinne der Konditionierung, weniger im Sinne bewusster Erinnerungen. Dass eine Kuh noch Monate nach der Trennung von ihrem Kalb Erinnerungen zurückbehält, kann ich mir nur schwer vorstellen.

[quote]

Gibt aber auch andere Erkenntnisse die aufgrund von Skelettforschung und die Anordnung der Zähne aufzeigen, dass Menschen keine Fleischesser sind. [/QUOTE]

Das schließt ja nicht aus, dass der Mensch seit Beginn seiner Existenz Fleisch konsumiert hat, da schon seine Vorfahren Waffen, Werkzeuge und Feuer benutzt haben.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Davy Crockett [/i]
[B]...interessanter - und für uns in einem solchen Falle weitaus wichtiger - wäre wohl die Frage, ob [I]sie[/I] uns irgendwelche "Rechte" zubilligen würden...da solche Wesen -Stichwort "Borg" - dem Menschen von heute vermutlich mindestens ähnlich weit überlegen sein dürften wie wir einem Schimpansen...[/B][/QUOTE]

Warum vermutlich? Statistisch könnte ebenso gut das Gegenteil der Fall sein. Vielleicht werden wir ja irgendwann auf einen Planeten von Steinzeit-Aliens treffen.

Und die Borg wurden doch am Ende immer besiegt. Wo liegt das Problem? ;)
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Wenn man den Gedanken des Respekts vor dem Leben konsequent zu Ende denkt, ist nicht einmal das Töten für Nahrung moralisch vertretbar. Aber das muss jeder für sich selbst wissen.[/B][/QUOTE]

Ich denke nicht, dass das eine Konsequenz dessen wäre. Man kann sein eigenes Leben durchaus gleichwertig zu dem anderer Lebewesen stellen, oder auch höher und somit legitimiert sein andere Wesen zu töten, um sich selbst am Leben zu erhalten. Man kann auch den Genuss des Fleisch-Essens als höher Bewerten und dennoch die Freude des Tötens, als illegitim ablehnen. Ethisch ist man da sehr variable. Ethik ist in den meisten Fällen keine Konsequenz von etwas, sondern eine Entscheidung für etwas.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Nope, erst mit der Entdeckung des Feuers wurden Menschen zu Fleischesser. Vorher ernährten sie sich überwiegend vegan, ausgenommen den paar Insekten die man so fand.

Rohes Fleisch direkt aus dem frisch erlegten Wild ist nahezu tödlich. Das Menschen zum Fleischessen geboren wurden ist Unsinn.[/B][/QUOTE]

Doch. Menschen, wie auch die Menschenaffen, sind durchaus darauf angelegt Fleisch zu essen, bzw. Omnivore.

Es war nicht das Feuer, dass uns die Möglichkeit gab Fleisch zu essen, Aber mit der Beherrschung des Feueres bildete sich unser Verdauungsapperat zurück, weil das Feuer eine Vorverdauung erledigte. Fleisch konsumiert wurde bereits aber vorher; der Blinddarm ist dafür ein Relikt.

Der Mensch hat in seiner ursprünglichen Lebensweise auch hauptsächlich Fleisch gegessen, indem er Großwild wie das Mammut bejagte. Erst die sogenannte Neolithische Revolution zwang den Menschen auf Pflanzenreicherere Kost umzusteigen, was sich übrigens zunächst katastrophal auf die Lebenserwartung der Menschen auswirkte, bevor wir uns an die Lebensumstände angepasst haben.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Gibt aber auch andere Erkenntnisse die aufgrund von Skelettforschung und die Anordnung der Zähne aufzeigen, dass Menschen keine Fleischesser sind. Hast du das Gebiss einer Raubkatze? Schneidezähne kommt nicht daher, dass man eine Kuh reißt, sondern eher von dem Vorteil nicht gleich den ganzen Apfel in den Mund schieben zu müssen um eine Stück davon abbeißen zu können.[/B][/QUOTE]

Das Gebiss einer Raubkatze dient aber in erste Linie nicht dazu, das Fleisch besonders gut essen zu können, sondern vor allem damit Jagen zu können. Der Mensch jagd seit jeher in Gruppen, mit seinen Händen und Waffen. Sein Gebiss ist als Waffe bei der Jagd praktisch nutzlos. Die erledgte Beute konnte er dann auch mit den Händen zerlegen und musste nicht, wie eine Raubkatze, Stücke von Fleisch mit dem Mund heraus reißen.

Darüberhinaus aß der Mensch eben nicht /nur/ Fleisch sondern eben auch Pflanzen.

Ich will hier keinen falschen Eindruck erwecken. Ich stehe Tierrechtlich durchaus auf einer Seite, Scheol. Die ganze Diskussion, um den Fleischkonsum hat aber nichts mit der Frage zu tun, ob wir uns vor 500.000 Jahren von Fleisch ernährten oder nicht. Fakt ist, dass wir heute kein Fleisch mehr benötigen, um eine hohe Lebenserwartung und Lebensqualität zu haben; unsere Physiologie ist daher kein Rechtsfertigungsgrund mehr. Ist es im Grunde auch nie gewesen, sondern dient in der Diskussion immer als eine billige Legitimation für die eigene Lust am Töten.
Davy Crockett[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Warum vermutlich? Statistisch könnte ebenso gut das Gegenteil der Fall sein. Vielleicht werden wir ja irgendwann auf einen Planeten von Steinzeit-Aliens treffen.

Und die Borg wurden doch am Ende immer besiegt. Wo liegt das Problem? ;) [/B][/QUOTE]

...sicher wird es auch etliche "primitivere" Planeten geben als die Erde...falls Menschen auf einem solchen landen, würden sie dort vermutlich als Götter empfangen und verehrt werden...siehe spanische Conquista, Azteken und Hernando Cortez - nur wäre der Unterrschied hier noch ungleich drastischer...und gerade aus diesem Grund, damit nicht unzählige neue Cargo-Kulte und Religionen in der gesamten Galaxis aufblühen, hat man bei Starfleet ja auch die Oberste Direktive geschaffen -was im Klartext soviel bedeutet wie: Hände weg von "primitiven" Spezies, solange sie noch kein annähernd ebenbürtiges technologisches Entwicklungsniveau erreicht haben, dürfen sie in ihrer Selbstentfaltung nicht beeinträchtigt werden...
NahtodMein Waffen-Thread, lol... Ich gebe zu, daß ich in letzter Zeit sehr launenhaft bin. Was einen Moment Gültigkeit hat, is im nächsten Moment schon wieder anders. Weiß auch nicht was mein Geist für Faxen macht. Jedenfalls beruhigt es sich jedesmal wieder, wenn nur lange genug die Musik aus ist. Doch jener Weg über von "Music On" bis "Alles Ruhig" ist immer gepflastert von philosophischer, memorialer und sonstiger Gedankenüberflutung. Verdammt, ich werde 34 und hatte mit Ende Zwanzig schonmal die Musik so gut wie abgehakt. Wäre ich nur da geblieben. Shit!
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von PaperboyK. [/i]
[B]also ich würds nicht mit Macht beschreiben, auch wenn das sicherlich mit reinspielt, sondern eher mit Wettkampf. Anderer Kampfsport unterscheidet sich nicht, es hat was ästhetisches, beruhigendes, ich nehme mal an das ist beim Büchsenballern recht ähnlich. [/B][/QUOTE]


Macht hat man kraft Geburt oder man hat keine.
Bei letzterer Variante ist der Delinquent wohl auch nicht mit seiner Schwanzlänge zufrieden, somit braucht er Erektionshilfen wie Porsche,M16 oder Glock17
polyphobic[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
Macht hat man kraft Geburt oder man hat keine.
[/QUOTE]
Absolut nicht. Macht ist relativ. Macht kann situativ sein. So kannst du zum Beispiel in einer körperlichen Auseinandersetzung mächtiger oder weniger mächtig, verglichen mit deinem Gegenüber, sein. Auch auf der Arbeit unterliegt man einem Machtgefüge. Entweder an einem wird mehr oder weniger Macht ausgeübt oder man übt selbst Macht aus - oder beides. Innerhalb dieser Ordnung kann man aber zweifelsohne eine andere Stellung annehmen und zu mehr macht kommen. Ebenso verhält sich das mit physischen Auseinandersetzungen. Wenn man der mächtigste in einer Gruppe ist und ein Neuling dazu kommt (der körperlich kräftiger ist oder eben eine Waffe hat), kann man selbst als weniger mächtig angesehen werden. Das ganze lässt sich genau so auf finanzieller Ebene betrachten. Nun gibt es gewiss Menschen, die von Geburt aus mit der einen oder anderen Art von Macht bevorteilt sind aber das ist auf jeglichen Ebenen absolut veränderlich. Die Frage ist also nicht wie groß die Macht ist sondern worauf sie basiert. Wenn Macht lediglich auf dem Besitz einer Waffe basiert und die Menschen ohne diese keinerlei Macht mehr haben, ist das oft ebenso auffällig wie armselig.
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]

Ich glaube das der Waffenbesitz einen das Gefühl von Kontrolle und Macht gibt. Und ich finde es bedenklich, wenn dies Menschen derart nötig haben, dass sie sich nur mit einer tödlichen Feuerwaffe befriedigen können. Sozusagen die Männlichkeit aufwerten müssen. Das halte ich in der Tat für gefährlich.
. [/B][/QUOTE]

Ne Waffenbesitzt gibt einen das reale Gefühl kontrolliert zu werden. Oder kommen die Damen und Herren von Amt bei dir auch mal eben vorbei um nach dem Rechten zu schauen? Und was soll ich nun von den Frauen denken die Großkaliber schießen. Das sie im falschen Körper leben?
Scheol[QUOTE]Ne Waffenbesitzt gibt einen das reale Gefühl kontrolliert zu werden.[/QUOTE]

Eine Waffe gibt mir das Gefühl mich wehren zu können, also jede Situation besser kontrollieren zu können.

[QUOTE]Und was soll ich nun von den Frauen denken die Großkaliber schießen. Das sie im falschen Körper leben?[/QUOTE]

Ich habe mich hier ausschließlich mit Männern befasst. Was Frauen dabei empfinden könnten solltest du dir lieber von einer Frau erklären lassen. Die weiß das vermutlich besser als ich.
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Eine Waffe gibt mir das Gefühl mich wehren zu können, also jede Situation besser kontrollieren zu können.
[/B][/QUOTE]

Du hast doch auch Waffen im Haus.
ScheolIch rede hier von Dingen die einzig und alleine zum töten Gemacht sind. Scharfe Schusswaffen ist da nur ein Beispiel. Die Sportwaffe ist nur eine Adaption davon. Niemand, dem es darum geht einfach nur eine Schußwaffe zu besitzen, würde sich eine Sportler-KK ins Haus holen sondern lieber zum Großkaliber greifen.

Ein Messer, welches ich benutze um mein Brot zu schmieren hat für mich ausschließlich diesen Sinn. Das sind 2 völlig verschiedene Dinge.
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Ich rede hier von Dingen die einzig und alleine zum töten Gemacht sind. Scharfe Schusswaffen ist da nur ein Beispiel. Die Sportwaffe ist nur eine Adaption davon. Niemand, dem es darum geht einfach nur eine Schußwaffe zu besitzen, würde sich eine Sportler-KK ins Haus holen sondern lieber zum Großkaliber greifen.

Ein Messer, welches ich benutze um mein Brot zu schmieren hat für mich ausschließlich diesen Sinn. Das sind 2 völlig verschiedene Dinge. [/B][/QUOTE]

Warum? Aus meinen Revolver habe ich über 100 000 Schuß nur auf Scheiben abgeben. Nie auf einen Menschen oder Tier auch nur gezielt und liegt die Woche über im Tresor.

Mit den meisten Messern mit denen in Deutschland Menschen getötet wurden, wurden voher auch zum Brote schmieren genutzt. Und du kannst sicher sein, es werden mehr Menschen erstochen als erschossen.
Wenn Pistolen töten dann macht Besteck fett.
ScheolÜber Schützenvereine habe ich schon was geschrieben.
Sportschützen beschäftigen sich eher damit, gemeinsam ein Bier zu trinken. Außerdem geht es auch um Körperbeherrschung und Konzentration. Außerhalb dessen halte ich einen Waffenbesitz für absolut unnötig. Außerdem halte ich auch nichts davon, die Waffen mit nach Hause zu nehmen, die man als Sportgerät benutzt.

Es geht um den Drang eine Waffe besitzen zu wollen.

Das Messer zweckentfremdet werden ist mir bewusst. Aber ein Buttermesser wurde nicht dafür produziert.

[QUOTE]Wenn Pistolen töten dann macht Besteck fett.[/QUOTE]

Ich hatte ganz vergessen das Schußverletzungen niemals töten und auch äußerst selten in der Menschheitsgeschichte vorkamen.


Eine Gesellschaft ohne Mord wird es nicht geben. Aber müssen wir mehr Werkzeuge dafür in Umlauf bringen als sowieso schon vorhanden sind?
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Ich rede hier von Dingen die einzig und alleine zum töten Gemacht sind. Scharfe Schusswaffen ist da nur ein Beispiel. Die Sportwaffe ist nur eine Adaption davon. Niemand, dem es darum geht einfach nur eine Schußwaffe zu besitzen, würde sich eine Sportler-KK ins Haus holen sondern lieber zum Großkaliber greifen.

Ein Messer, welches ich benutze um mein Brot zu schmieren hat für mich ausschließlich diesen Sinn. Das sind 2 völlig verschiedene Dinge. [/B][/QUOTE]

Warum? Aus meinen Revolver habe ich über 100 000 Schuß nur auf Scheiben abgeben. Nie auf einen Menschen oder Tier auch nur gezielt und liegt die Woche über im Tresor.

Mit den meisten Messern mit denen in Deutschland Menschen getötet wurden, wurden voher auch zum Brote schmieren genutzt. Und du kannst sicher sein, es werden mehr Menschen erstochen als erschossen.
Wenn Pistolen töten dann macht Besteck fett?
Kinch[QUOTE][i]Original geschrieben von SchwarzePest [/i]
[B]Und du kannst sicher sein, es werden mehr Menschen erstochen als erschossen.[/B][/QUOTE]

Da wäre ich mir nicht so sicher. Gilt das auch für die USA oder den Kongo?

Wenn in Deutschland mehr Menschen erstochen als erschossen werden, dann eben wegen den strengen Waffengesetzen. Während so gut wie jedes Besteck eben niemals zum töten benutzt wird, sieht das bei scharfen Schusswaffen im Verhältnis deutlich anders aus.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von polyphobic [/i]
[B]Absolut nicht. Macht ist relativ. Macht kann situativ sein. So kannst du zum Beispiel in einer körperlichen Auseinandersetzung mächtiger oder weniger mächtig, verglichen mit deinem Gegenüber, sein. ...Die Frage ist also nicht wie groß die Macht ist sondern worauf sie basiert. Wenn Macht lediglich auf dem Besitz einer Waffe basiert und die Menschen ohne diese keinerlei Macht mehr haben, ist das oft ebenso auffällig wie armselig. [/B][/QUOTE]

Gemeint hatte ich nicht die angsbesetzten landläufigen Vorstellungen von Macht: also Omnipotenz und dergleichen....sondern ich möchte gerne mehr in Richtung natürlicher Authorität gehen.
Die hat man oder hat man nicht.
Alles andere ist der Versuch, sich aus Angst,Gier oder Besitzdenken über andere zu stellen.
Das ist grundsätzlich armselig.
PaperboyK.Ich hab keine Ahnung woran es liegt, ich kenne auch Leute, die total fasziniert von Schusswaffen sind. Das sind keine potenziellen Amokläufer, keine kastrierten/ dezent bestückten, keine Typen mit Selbstwertproblemen.
Für mich nicht nachvollziehbar, ich find nen Katana viel ineteressanter ;)
Aber im Ernst, ich hab jetzt auch keine Begründung für Schusswaffenliebe,
aber das hat, man sollte Ausnahmen nicht verallgemeinern Kinder, keine Männlichkeitsprobleme als Grundlage.

Und zu den Fleischfreaks:
Ich ess auch gern Fleisch, aber der heutige Fleischkonsum, 3-Salamipizzen für 2 Euro, 24/7 mit Grills überfüllte Parks, Massentierhaltung und all das...
das hat nichts mehr mit Natürlichkeit und Trieben zu tun, das ist einfach nur respektlos und krank bewertet. Fleisch ist ein Luxusgut, und sollte es aus guten Gründen auch bleiben, aber das ist wohl aus dem Ruder gelaufen...
Nix"Knarren für die Penner, Messer für die Männer."
("Bube, Dame, König, Gras")
SchwarzePest[QUOTE] Da wäre ich mir nicht so sicher. Gilt das auch für die USA oder den Kongo?[/QUOTE]

Mit Sicherheit für den Kongo. In einem Land wo die meisten nicht einmal Geld für ein Kondom haben. Munition kostet Geld.
Und in den USA gibt es auch sehr strenge Waffengesetze. Das Problem ist, das Kriminelle sich nicht daran halten.
Jedes Jahr verschwinden bei der Bundeswehr und Polizei Dienstwaffen und die Landen sicher nicht bei Legalwaffenbesitzern.




[QUOTE]Während so gut wie jedes Besteck eben niemals zum töten benutzt wird, sieht das bei scharfen Schusswaffen im Verhältnis deutlich anders aus.[/QUOTE]
Laut BKA Statistik oder nach dem was bei dir im Fernsehen läuft?

[QUOTE]Ich hatte ganz vergessen das Schußverletzungen niemals töten und auch äußerst selten in der Menschheitsgeschichte vorkamen[/QUOTE]
Das waren sicher keine Unfälle und geht auch anders wenn man will.

[URL=http://www.youtube.com/watch?v=FmiH27KDpzE&feature=related]z.B.[/URL]
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]"Knarren für die Penner, Messer für die Männer."
("Bube, Dame, König, Gras") [/B][/QUOTE]

Meine Rede:
"die Wahrheit ist für die Lügner, Geld ist für die Armen!"
polyphobic[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Gemeint hatte ich nicht die angsbesetzten landläufigen Vorstellungen von Macht: also Omnipotenz und dergleichen....sondern ich möchte gerne mehr in Richtung natürlicher Authorität gehen.
Die hat man oder hat man nicht.
Alles andere ist der Versuch, sich aus Angst,Gier oder Besitzdenken über andere zu stellen.
Das ist grundsätzlich armselig. [/B][/QUOTE]
Was ist für dich "natürliche Authorität"?
Ich denke das kann man zu Teilen sehr wohl erlernen nämlich genau dann, wenn man die Möglichkeit hat, Macht auszuüben.
Man kann sehr schüchtern und zurückhaltend, fernab jeder Authoritätsidentität, sein. Sobald man aber über noch schwächere Macht ausüben kann (oder vielleicht sogar muss, im Berufsleben), kann sich das zumindest bis zu einem gewissen Grad ausbilden.
Natürlich gibt es aber auch Menschen, die von Kind an eher das Bedürfnis haben, andere Menschen zu kontrollieren - ein Machtmotiv eben.
JohnSteedSicher, keiner ist unbesiegbar.

Aber für sich selbst zu stehen und für sich selbst die Verantwortung übernehmen kann man nicht lernen, es ist eine Charaktersache.
Generell kann man Charakter nicht lernen, den hat man oder auch nicht.

Sicher reizen mich schwächere Menschen mitunter zu Zynismus, aber das ist dort ok, wo es im Sinne beider funktioniert.

Menschen, die andere kontrollieren, sind sehr, sehr schwache Wesen, voll mit Angst.
polyphobic[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]

Aber für sich selbst zu stehen und für sich selbst die Verantwortung übernehmen kann man nicht lernen, es ist eine Charaktersache.
Generell kann man Charakter nicht lernen, den hat man oder auch nicht.
[/QUOTE]
Sehe ich komplett anders. Der Charakter eines Menschen kann sich sehr wohl entwickeln. Man kann gewisse negative (und leider auch positive) Eigenschaften ablegen, sich durch ein Bewusstwerden bestimmter dieser Eigenschaften zu einer Vermeidung oder eben Ausübung bestimmter Sachen/Taten entscheiden. Das wird natürlich umso schwieriger, je entwickelter der Charakter bereits ist.
Anderenfalls wäre ja jede Bemühung von Eltern, ihre Kinder zu erziehen, komplett zwecklos.



[QUOTE]
Menschen, die andere kontrollieren, sind sehr, sehr schwache Wesen, voll mit Angst.[/QUOTE]
Das mag auf Teilbereiche zutreffen, zum Beispiel Kontrolle des Partners in einer Beziehung, aber pauschal würde ich dieser Aussage auf keinen Fall zustimmen.
Klar gibt es auch in Menschen mit Machtmotiv Angst aber Ängste hat ja jeder irgendwo...
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von polyphobic [/i]
[B]Sehe ich komplett anders. Der Charakter eines Menschen kann sich sehr wohl entwickeln. Man kann gewisse negative (und leider auch positive) Eigenschaften ablegen, sich durch ein Bewusstwerden bestimmter dieser Eigenschaften zu einer Vermeidung oder eben Ausübung bestimmter Sachen/Taten entscheiden. Das wird natürlich umso schwieriger, je entwickelter der Charakter bereits ist.
Anderenfalls wäre ja jede Bemühung von Eltern, ihre Kinder zu erziehen, komplett zwecklos.
... [/B][/QUOTE]

Und wer legt fest, was negativ oder positiv ist?
Sozialisierung durchs Kollektiv?
Das Kollektiv ist immer gut, der einzelne ein vertrottelter Egoist?
Weisst du, soziale Kontrolle schaft die ganzen kranken Idioten in unserer Gesellschaft, nicht der Individualismus.
bradóg[QUOTE][i]Original geschrieben von Nahtod [/i]
[B]Ich finde, daß es nichts verwerfliches ist, daß man Waffen mag, solange man damit umgehen kann und nicht die eigene Art damit bedroht (sprich: auf andere Meschen schießt)[/quote]

Gegen Waffen an sich habe ich nichts einzuwenden, solang man KEIN Lebewesen damit tötet oder verletzt.
Menschen zu bedrohen ist also verwerflich, andere Arten bedrohen ist nicht verwerflich? Warum? Wieso soll Mensch etwas besseres sein, als andere Wesen oder andere Wesen schlechter als der Mensch und damit tötenswert? ... Ich liebe den sogenannten menschlichen Fortschritt, der - auch hier an Board - immer so hoch gelobt wird. Bei solchen Themen wie diesem merkt man, wie weit es mit dem Fortschritt tatsächlich her ist.

[quote]Ich würde gerne eine scharfe Waffe besitzen und in den Wald gehen, um ein bißchen zu jagen.[/quote]

Das sind mir die richtigen Jäger ... aus Spaß am töten und um die archaischen Triebe zu befriedigen, rumzuballern. Der Sinn der Jagd ist eigentlich ein anderer, wobei ich dem auch skeptisch gegenüber stehe. Meinst Du, Tiere sind dazu da, damit auf ihnen rumgeballert wird?

[quote]Ich bin oft draußen in der Natur und hatte immer das Gefühl, daß irgendetwas fehlt - und das war ne richtig gute Waffe.[/quote]

Gott bewahre davor, daß Du jemals eine "richtige" Waffe in die Fingerchen kriegst. Hast Du es derart nötig, Deine Macht zu demonstrieren?

[quote]Am schönsten ist es, wenn man dies nicht allein tut, sondern mit Gefährten. Ja, das ist echt romantisch, mystisch, urig,...[/quote]

Schon mal überlegt, wie das Tier dabei fühlt. Nehmen wir mal an, es gäbe ein Geschöpf, das uns Menschen jagt. Dieses würde durch die Welt laufen, um seine archaische Triebe zu befriedigen und um sich romantisch, urig und mystisch mit seinen Kumpels ans Lagerfeuerchen zu setzen und Dich am Spieß zu grillen und anschließend zu verspeisen ... schön oder? Warum regt sich Gott und die Welt eigentlich auf, wenn mancher Mensch an anderen Menschen seine archaischen Triebe befriedigt, z. B. im Krieg? Weil Mensch dann mal zu spüren kriegt, wie es ist, bedroht und getötet zu werden, genau das erlebt, was er sonst mit anderen Lebewesen macht.

Irgendwie beißt sich m. E. da einiges mit dem, was Du in anderen Threads so schreibst, gerade was Zen angeht.
Demon17Also ich finde die Jagd wesentlich natürlicher, als das industrialisierte Abschlachten von Vieh. Ich hab mal als Kind beim Schlachter gesehen, wie eine Schweineherde nach und nach mit dem Bolzenschussgerät getötet wurde. Das Blut, den Kot, das Urin und das infernalische Quieken der völlig verängstigten Schweine, mit ihren weit aufgerissenen Augen, als der Schlachter sie festhielt. Aber es ist nun mal die Bestimmung der Arten, die nicht am Ende der Nahrungskette stehen, gefressen zu werden und auch uns holen ja irgendwann die Würmer, auch wenn wir keine Jagdbeute der Raubtiere mehr sind, wie es unsere Ur-Ur-Ur-Ahnen waren, bevor Sie Waffen und Feuer entdeckten.

Im laufe des Zivilisationsprozesses sind in den letzten Jahrhunderten früher durchaus erwünschte Eigenschaften, wie Jagdinstinkt, Mordlust und ähnliches zunehmend negativ bewertet worden. In Zeiten der Subsistenzwirtschaft, als die Population durch Kriege, Hunger, Krankheiten auf einem niedrigen Niveau gehalten wurde, waren das noch durchaus erwünschte Eigenschaften, die das Überleben sichern halfen.
polyphobic[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Und wer legt fest, was negativ oder positiv ist?
Sozialisierung durchs Kollektiv?
Das Kollektiv ist immer gut, der einzelne ein vertrottelter Egoist?
Weisst du, soziale Kontrolle schaft die ganzen kranken Idioten in unserer Gesellschaft, nicht der Individualismus. [/B][/QUOTE]

Jetzt geht das wieder los. :rolleyes:

Wir sind uns doch sicher einig, dass es beispielsweise keine positive Eigenschaft ist, wenn man das Bedürfnis hat, Menschen Schmerz zuzufügen (gegen ihren Willen). Wenn man sie ständig erniedrigen muss um sich selbst besser zu fühlen (das eben auch mit Waffengewalt, wenn es anders nicht geht).
Der Einzelne ist kein Egoist weil er einzeln ist und anders denkt als die anderen aber mit deiner Argumentation hat jeder, der tatsächlich ein Egoist ist, die Möglichkeit das größte Arschloch der Welt zu sein und dennoch der bösen Gesellschaft den schwarzen Peter in die Schuhe zu schieben. Davon halte ich nicht viel.
Um nochmal das positiv/negativ aufzugreifen:
Natürlich ist das eine subjektive EInteilung und selbst die Eigenschaften, mit denen man anderen Menschen überwiegend schadet, können für das Individuum selbst von Nutzen und damit positiv sein. Gerade die sind hier aber nicht gemeint denn so eine Sichtweise ist tatsächlich ziemlich ignorant und egozentrisch. Nach dem Motto "Was kümmert mich die Welt, wenn ich doch meine Ansichten bereits habe!"?!
bradóg[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Also ich finde die Jagd wesentlich natürlicher, als das industrialisierte Abschlachten von Vieh.[/B][/QUOTE]

In gewisser Weise gebe ich Dir recht. Doch wenn es darum ginge, mittels des erlegten Wildes zu überleben, würde das ja noch irgendwie Sinn machen. Die Jagd wie sie heutzutags gelebt wird, hat meist eher was mit Prestige zu tun, mit Freizeitbeschäftigung, Trophäensammelei und Angeberei usw. Da ich von Kindesbeinen an die Jägerei live mitgekriegt habe, habe ich einen relativ guten Einblick in die Materie. Und ich kann Dir eines verraten ... jene Jäger, denen es ums um Hege und Pflege geht, sind äußerst rar gesät. Die Jagd wird verkitscht und mißbraucht, wie so vieles andere auch, allerdings auf Kosten von Lebewesen. Und wenn Du bei einer Ansammlung von Jägern mitkriegst, wie damit geprahlt wird, daß man bald nach Afrika auf Elefantenjagd fährt oder einen kapitalen Hirsch geschossen hat, weil man sich schon immer mal eine großartige Trophäe an die Wand hängen wollte, gibt das echt zu denken ... und das ist leider nicht die Ausnahme, sondern vielmehr die Regel. Und dann haben die Damen und Herren auch noch ihre Jagdgehilfen, die die Drecksarbeit erledigen, sprich das erlegte Wild ausnehmen, um sich selbst die Finger nicht schmutzig zu machen. Bei sogenannten Drückjagden geht es teils auch nur ums abknallen, je größer die Strecke, umso stolzer die Jäger. Der einzige Vorteil der Jagd im Gegensatz zum Schlachthof ist, daß das Wild zumindest eine gewisse Chance hat, der Kugel zu entkommen.

Du hattest von quieksenden Schweinen usw. geschrieben. Wenn Du wüßtest, wieviel Wild nur angeschossen wird und jämmerlich verendet. Davon hört man allerdings nur selten etwas.
Demon17Ich verstehe Deinen Einwand bradóg. Irgendwie schafft die menschliche Eitelkeit und das Imponiergehabe es immer wieder, auch die romatischen Sachen hinunter zu ziehen. Aber eine Jagd wäre für mich auch nur in der Einsamkeit der Vorzeit interessant, ohne Getöse der Schusswaffen und den Lärm der Treiber. Dann wäre es mir allerdings egal, ob ich das Tier als Nahrung bräuchte oder nicht. Allein die Erfahrung des Tötens wäre interessant und intensiv auch nur aus der Nähe zu genießen. Ich stelle mir das als mystisches Ereignis vor. Die Frühzeitmenschen bauten bekanntlich ihre ganze Religion darauf auf.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Allein die Erfahrung des Tötens wäre interessant und intensiv auch nur aus der Nähe zu genießen. Ich stelle mir das als mystisches Ereignis vor. [/B][/QUOTE]
Ich glaube, auch das ist in der Realität sehr viel gewöhnlicher und langweiliger als man es sich vorstellt.

[quote]Die Frühzeitmenschen bauten bekanntlich ihre ganze Religion darauf auf. [/quote]
"Die Frühzeitmenschen" gibt es nicht, und primitive Religionen basieren auf vielem, z.B. auf weiblicher Fruchtbarkeit.
Demon17Die ältesten Höhlenmalereien sind ca. 32 000 Jahre alt und beschäftigen sich fast ausschließlich mit der Jagd und entsprechenden Tierdarstellungen. Fruchtbarkeitskulte gewannen erst wesentlich später mit der Einführung des Ackerbaus an Bedeutung. Ich bevorzuge den Begriff Frühzeit, weil die Steinzeit ja in einigen Teilen der Erde bis in die jüngste Vergangenheit reichte. Im Übrigen, falls Du keine mystischen Naturerfahrungen haben solltest, tätest Du mir einfach nur leid.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Die ältesten Höhlenmalereien sind ca. 32 000 Jahre alt und beschäftigen sich fast ausschließlich mit der Jagd und entsprechenden Tierdarstellungen. Fruchtbarkeitskulte gewannen erst wesentlich später mit der Einführung des Ackerbaus an Bedeutung. [/B][/QUOTE]
Das ist falsch. Vgl:

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Venusfigurinen[/url]

[quote] Im Übrigen, falls Du keine mystischen Naturerfahrungen haben solltest, tätest Du mir einfach nur leid.[/quote]
Ich habe intensive Naturerfahrungen, aber das hat nichts mit Mystik zu tun. Ich finde es albern, für jedes intensive Erlebnis irgendwelche religiös verbrämten Vokabeln wie Mystik, Spiritualität etc. zu verwenden.

Übrigens glaube ich, dass bestimmte Arten des ästhetischen Naturerlebens und -empfindens sogar kulturelle Voraussetzungen haben.
SeidenspinnerWaffen muss man einfach gern haben. Sie wurden schließlich nur zu sinnvollen Zwecken konstruiert: wildes Gemüse zu ernten und die Menschheit vor der Bedrohung durch Zielscheiben zu beschützen. Aber bringt ja eh nichts, für Waffen zu argumentieren. Diese gutmenschlichen Ökospinner und Weltverbesserer verstehen das einfach nicht. Gäbe es keine Waffenträger, wäre jeder von diesen verblendeten Weltverbesserern schon längst von einer menschenverachtenden Zielscheibe oder einem Zähne fletschenden Brokkoli getötet worden. Ich jedenfalls bleibe der Waffe in meiner Unterhose und den Waffen meiner Frau treu.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]... Im Übrigen, falls Du keine mystischen Naturerfahrungen haben solltest, tätest Du mir einfach nur leid. [/B][/QUOTE]
Mitleid ist natürlich eine sehr wichtige Empfindung und ein paar Jahre mystische Naturerfahrungen gehören einfach in jeden guten Lebenslauf.

Nein, ernsthaft... LOL? :D
ScheolIch verstehe Demon17 so, dass er an der heutigen Zeit wenig romantisches findet. Vermutlich geht es dabei um den Rausch, wenn der Mensch mit der Natur wieder eins wird. Das Adrenalin, den Stress und die darauffolgende Erleichterung wenn das Abendessen gesichert ist. Viele dieser romantischen Vorstellungen gründen meiner Ansicht nach in der Langweile die der Wohlstand als Nebeneffekt mit sich bringt. Die Arbeit, der man nachgeht, bringt keinen direkten persönlichen Nutzen. Geld ist zwar materiell greifbar, aber weil es Papier ist auch irgendwie abstrakt. Mal ohne Technik, ohne Waffen auf Hi-Tech-Basis und ohne den heutigen Komfort überleben zu können, mag dem ein oder anderen ein intensives Gefühl von Lebendigkeit schenken. Außerdem kommt noch das Gefühl hinzu, Ahnenwege zu gehen und sich so mit der Menschheitsgeschichte eng verbunden zu fühlen.

Ob Demon17 das so meinte, weiß ich nicht. Aber so, oder so ähnlich könnte ich mir diese Haltung erklären. Im Prinzip finde ich es nicht verwerflich, dass hier ausgerechnet das Töten als romantischer, mystischer Akt betitelt wird ärgert mich schon ein bisschen.

Allerdings bin ich auch der Meinung, dass Menschen die der Meinung sind Fleisch als Nahrungsmittel hätte irgendwas mit Lebensqualität zu tun, lieber ihr Grillsteak selbst jagen sollten als fertig-abgepacktes, mit Medikamenten und genverändertes Kraftfutter verseuchtes Plastikfleisch aus der Massentierhaltung zu konsumieren. Am Besten mit Pfeil und Bogen, das hat dann wenigstens noch was mit Fähigkeiten zu tun. 12 Jadghunde und ein Präzissionsgewehr ist hingegen eine Farce.

Es würden auch fast nur solche Menschen Fleisch konsumieren, die tatsächlich in der Lage sind ein Tier zu töten und es weiter zu verarbeiten. Alle anderen müssten sich mit ihren Ambivalenzen auseinandersetzen.

Wenn es so etwas wie eine Entscheidung geben sollte, dann lieber Jagd statt Fabrik. Ich bleibe beim Saitan und Tofu.
Seidenspinner@ Scheol / Demon:

Die Epoche der Romantik mitsamt ihrer romantischen Vorstellungen von Natur und Liebe ist aber auch nicht sehr lange her. Wer sich beispielsweise die Menschen und die Gesellschaft im Mittelalter oder in der Frühgeschichte als romantisch vorstellt, der hat vermutlich zu oft die falschen Hollywood-Filme über diese Perioden der Menschheitsgeschichte gesehen. Im Mittelalter und sogar noch in der Neuzeit hatte Heirat oft mit Eigentum (vor allem Grundbesitz) und dementsprechend wirtschaftlichen Überlegungen zu tun. Im Mittelalter war Liebe auch mehr oder weniger ein Synonym für Sex. Die Natur wurde dementsprechend auch eher als Eigentum und Lebensnotwendigkeit angesehen.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Ich verstehe Demon17 so, dass er an der heutigen Zeit wenig romantisches findet. Vermutlich geht es dabei um den Rausch, wenn der Mensch mit der Natur wieder eins wird. Das Adrenalin, den Stress und die darauffolgende Erleichterung wenn das Abendessen gesichert ist. Viele dieser romantischen Vorstellungen gründen meiner Ansicht nach in der Langweile die der Wohlstand als Nebeneffekt mit sich bringt. [/B][/QUOTE]

Also ich stelle mir ein Leben in der Taiga, oder in der Savanne Afrikas, ohne Bücher, ohne Reisen, ohne kulinarische Abwechslung, ohne nennswerte Musik, ohne Theater oder Kino, etc. auch ziemlich langweilig vor. So etwas könnte für ein Jahr ganz nett sein, aber danach hast du dich an der immer gleichen Natur sattgesehen.

Es gibt auch Hinweise darauf, dass die Menschen vor dem romantischen Zeitalter die Natur kaum ästhetisch wahrgenommen haben. Ästhetisches Naturempfinden ist eine recht junge Erfindung. Die romantischen Gefühle und Sehnsüchte, die uns heute kommen, wenn wir durch einen Wald gehen, haben vermutlich mehr mit unserer jüngeren Kulturgeschichte zu tun als mit einer mystischen Vorzeit, die uns innerlich wieder auflebt.

Man sollte nie unterschätzen, wie sehr man zur Verklärung der Vergangenheit neigt.
Scheol@Seidenspinner

[QUOTE] Im Mittelalter war Liebe auch mehr oder weniger ein Synonym für Sex.[/QUOTE]

Ist das heute anders? :D

Ich widerspreche dir ja nicht. Außerdem halte ich diese Dinge für wenig romantisch. Ich versuchte mir lediglich einen Reim daraus zu machen.

Ich finde das wir heute Chancen haben, die wir z.B. vor 100 Jahren noch nicht hatten.

[QUOTE]Also ich stelle mir ein Leben in der Taiga, oder in der Savanne Afrikas, ohne Bücher, ohne Reisen, ohne kulinarische Abwechslung, ohne nennswerte Musik, ohne Theater oder Kino, etc. auch ziemlich langweilig vor. So etwas könnte für ein Jahr ganz nett sein, aber danach hast du dich an der immer gleichen Natur sattgesehen.[/QUOTE]

Also, nur vorneweg. Ich habe nicht für Demon17 gesprochen.
Ok: Ich kann dich verstehen. Das damalige Leben war mehr Zwang als Romantik. Ich bin ganz zufrieden damit, dass mein Essen im Kühlschrank liegt und nicht im Wald.

[QUOTE]Es gibt auch Hinweise darauf, dass die Menschen vor dem romantischen Zeitalter die Natur kaum ästhetisch wahrgenommen haben.[/QUOTE]

Was ich mir gut vorstellen kann. Romantik ist auch irgendwie Sehnsucht. Und irgendwie sehnt man sich nur nach Dingen, welche man nicht (immer) hat. Der damalige Fokus könnte z.B. auf ganz anderen Dingen gelegen haben.

[QUOTE] Ästhetisches Naturempfinden ist eine recht junge Erfindung.[/QUOTE]

Klar, das Stadtleben, umringt von Metall und Glas zähle ich zu den "jungen" Lebensweisen. Damals brauchte man es nicht herbeisehnen, man hatte es. Und die damit verbundenen Probleme. Ein bisschen mehr Naturliebe würde ich mir dennoch wünschen, obwohl ich selten in den Wald gehe. Sagen wir mal, ein bisschen mehr Respekt vor der Natur täte vermutlich gut.


[QUOTE] Die romantischen Gefühle und Sehnsüchte, die uns heute kommen, wenn wir durch einen Wald gehen, haben vermutlich mehr mit unserer jüngeren Kulturgeschichte zu tun als mit einer mystischen Vorzeit, die uns innerlich wieder auflebt.[/QUOTE]

Man könnte es aber dennoch als solches empfinden.

[QUOTE]Man sollte nie unterschätzen, wie sehr man zur Verklärung der Vergangenheit neigt.[/QUOTE]

Das sehe ich genauso.

Ich sehe in unseren heutigen Möglichkeiten Optionen und Chancen, die zwar bisher nicht wirklich genutzt wurden (z.B. Armutsbekämpfung), die aber vor 100 Jahren noch undenkbar waren.
Demon17[list]
[/list] [QUOTE]
Zitat:
--------------------------------------------------------------------------------
Original geschrieben von Demon17
Die ältesten Höhlenmalereien sind ca. 32 000 Jahre alt und beschäftigen sich fast ausschließlich mit der Jagd und entsprechenden Tierdarstellungen. Fruchtbarkeitskulte gewannen erst wesentlich später mit der Einführung des Ackerbaus an Bedeutung.
--------------------------------------------------------------------------------


Das ist falsch. Vgl:

[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Venusfigurinen[/url]

[/QUOTE] Ich sprach von Höhlenmalereiein mit Jagdmotiven, die bei den Jägern und Sammlern überwogen. Im Übrigen sehe ich in dem Wikipediaartikel keinen Widerspruch zu meiner Aussage von oben.

[QUOTE]Die kulturelle Bedeutung dieser Objekte ist ungeklärt; einen offensichtlichen Nutzen haben sie nicht. Die meisten Interpretationen beziehen sich auf zwei Deutungsmöglichkeiten: Darstellung oder Förderung der menschlichen Fruchtbarkeit durch Fruchtbarkeitssymbole oder Abbildungen von Göttinnen oder eine Mischung aus beidem. Gelegentlich wurde auch von paläolithischen Pin-ups gesprochen. Ein Zusammenhang mit der Fruchtbarkeit von Feldern ist auszuschließen, da der Ackerbau erst später erfunden wurde. Interpretiert man die Überzeichnung der Formen als Fettleibigkeit, kann auch der Wunsch nach einer guten Versorgung mit Nahrung der Hintergrund sein. Von einigen Autoren wurden die Figurinen als Hinweise auf ein Matriarchat gedeutet. Diese Interpretation gilt in der Fachwissenschaft allerdings als unbelegt.[/QUOTE]

Im übrigen ist der Naturmystizismus bei einigen Völkern noch heute in Form des Schamanismus virulent und als solcher auch in der Geschichte vielfach belegt. Es ist für mich eher eine Frage der Sensibilität, die Wahrnehmungen ermöglicht, die allerdings durch übertriebene Wissenschaftsgläubigkeit und Zweckrationalismus getrübt werden können. Philosophisch gesehen der Unterschied zwischen dem Sein und dem Handeln, bei dem das intuitive Verständnis des Seins verloren geht. Das sich das Sein philosophisch nicht ergründen lässt, darauf weisen ja von Descartes bis Heidegger viele Philosophen hin. "Cogito ergo sum" ist die Essenz der Philosophie Descatertes und Heidegger setzt das Sein eingach a priori mit dem Satz, "das Sein des Seins sei ein Seiendes."
bradóg[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Ich verstehe Deinen Einwand bradóg. Irgendwie schafft die menschliche Eitelkeit und das Imponiergehabe es immer wieder, auch die romatischen Sachen hinunter zu ziehen. Aber eine Jagd wäre für mich auch nur in der Einsamkeit der Vorzeit interessant, ohne Getöse der Schusswaffen und den Lärm der Treiber. Dann wäre es mir allerdings egal, ob ich das Tier als Nahrung bräuchte oder nicht. Allein die Erfahrung des Tötens wäre interessant und intensiv auch nur aus der Nähe zu genießen. Ich stelle mir das als mystisches Ereignis vor.[/B][/QUOTE]

Romantisch würde ich es nicht unbedingt nennen wollen, sondern eher die Rückkehr zum Ursprünglichen, zum Wesentlichen.

Was reizt Dich an der Erfahrung des Tötens? Was ist daran so interessant, ein anderes Lebewesen verenden zu sehen. Die Macht?

Gelegentlich, meinem Vater zuliebe, war ich mit auf der Jagd, jedoch immer mit der Hoffnung, daß kein Wild so vor die Flinte kommt, daß es erlegt werden kann. Es war die Jagd vom Hochsitz aus, wo man sich spät abends, früh morgens oder nachts bei Mondschein den Allerwertesten, auch bei 10 Grad minus platt sitzt. Das ist schon schön, wenn das Schwarz- oder Rehwild sich nach und nach auf einer Lichtung einfindet, Füchse herumschleichen, teils sogar unterm Hochsitz und Du kannst sie uns ihr Verhalten aus nächster Nähe beobachten, ohne daß sie dich bemerken. Ich könnte sie aber niemals töten. Zudem macht es (mir) nicht gerade Appetit, wenn Wild aufgebrochen wird ... die ganzen Innereien, das Blut, der Geruch ... oder Mardern und Füchsen das Fell abgezogen wird, um es zu gerben. Mir vergeht da eher alles. Vielleicht haben Männer einen anderen Draht dazu, keine Ahnung.

War auch mal ne zeitlang traditionell Bogenschießen. Darunter waren auch welche, die mit dem Bogen auf die Jagd gingen. In Deutschland ist das jedoch nicht erlaubt. Weißt es gibt wenige, die das "Ritual der Jagd" ehren/einhalten. Die, die wirklich naturverbunden sind, Achtung haben und sich sehr gut auskennen, sind unter den trad. Bogenschützen zwar häufiger zu finden, doch der Masse - vor allem seit diese Art des Bogenschießens "trendy" geworden und damit auch verkitscht worden ist, man überall das Zubehör kaufen kann, geht es auch nur ums ballern und angeben. Und so ist es auch besser, wenn die Masse auf die Ethafoam-Tiere schießt, als auf lebendes Wild. Zur Jagd, egal welcher Art, gehört weit mehr, als der blose Wunsch zu töten, sondern auch sehr viel Verantwortungsbewußtsein.

Am interessantesten finde ich die Beizjagd (die mit Greifvögeln). Der Umgang mit diesen Tieren ist faszinierend und diese Art der Jagd ist am "natürlichsten", soweit man es überhaupt so bezeichnen kann.

Auch wenn sich Elementarsatz die Nackenhaare sträuben ... ich finde durchaus, daß die Jagd was Mystisches haben kann. Das sind jene Erlebnisse, die man mit Worten nicht beschreiben kann, man muß sie erlebt und einen Draht dazu haben.
bradóg[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Also ich stelle mir ein Leben in der Taiga, oder in der Savanne Afrikas, ohne Bücher, ohne Reisen, ohne kulinarische Abwechslung, ohne nennswerte Musik, ohne Theater oder Kino, etc. auch ziemlich langweilig vor. So etwas könnte für ein Jahr ganz nett sein, aber danach hast du dich an der immer gleichen Natur sattgesehen.[/quote]

Du vielleicht, doch das trifft nicht auf jeden zu. Die Natur ist nicht immer gleich, ganz im Gegenteil und wenn man genau hinschaut, gibt es unendlich viel zu entdecken. Wenn ich mich natürlich nur hinstelle und durch die Gegend gucke und Halligalli erwarte, kann es schnell langweilig werden.

[quote]Es gibt auch Hinweise darauf, dass die Menschen vor dem romantischen Zeitalter die Natur kaum ästhetisch wahrgenommen haben. Ästhetisches Naturempfinden ist eine recht junge Erfindung. Die romantischen Gefühle und Sehnsüchte, die uns heute kommen, wenn wir durch einen Wald gehen, haben vermutlich mehr mit unserer jüngeren Kulturgeschichte zu tun als mit einer mystischen Vorzeit, die uns innerlich wieder auflebt. Man sollte nie unterschätzen, wie sehr man zur Verklärung der Vergangenheit neigt.[/quote]

Nun, ich möchte das mit dem ästhetischen Naturempfinden keineswegs ausschließen, denn viele Völker haben die Natur verehrt (Götter, Opfergaben) und sich auch mit ihr geschmückt (Blüten, Bast, Blätter, Klauen). Und warum soll damals nicht auch Romantik empfunden worden sein, z. B. beim Betrachten eines Sonnenunterganges oder beim Anblick einer Blumenwiese? Klar, es war ein knallhartes Leben und das blanke Überleben war abhängig von der Natur. Doch das eine schließt das andere m. E. dennoch keineswegs aus.
Demon17[QUOTE]Was reizt Dich an der Erfahrung des Tötens? Was ist daran so interessant, ein anderes Lebewesen verenden zu sehen. Die Macht?
[/QUOTE]

Macht wollte ich mit 16 oder so, aber ich bin irgendwann zum Außenseiter geworden, der viel zu wenig Rücksicht auf die Meinung seiner Umwelt nimmt.


Wie ich bereits oben erwähnte habe ich schon als Kind eine ganze Schweineherde verenden sehen und fand es weder besonders toll noch besonders schlimm. Ich hatte keine Alpträume oder so etwas, aber es war eine intensive Erfahrung. Insofern geht es mir um die neue, intensive Erfahrung, obwohl ich die Angst in den Augen der sterbenden Kreatur nicht als besonders positiv empfinden würde, so gehörte sie doch dazu.

Ich habe mal in Israel an einem Wadiloop teilgenommen, mehrtägige Wanderungen durch die Natur, ohne Begegnungen mt der Zivilisation, wenn ich nachts in den Teuto oder das Wiehengebirge gehe erlebe ich manchmal auch eine Art von Bewusstseinserweiterung (falls der Autoverkehr und die Lichter der Stadt nicht stören). Ich liebe es wenn es im Gebüsch raschelt und aus der Ferne Hunde bellen., oder das Geräusch wenn irgendein Vogel seine Beute schlägt. Dann fühle ich mich eins mit der Natur und schaue gerne nach, wenn etwas im Dunkeln in der Nähe ist. Glühwürmchen, Tiere was weiß ich. Es hat aber nicht viel mit Adrenalin zu tun, denn ich weiß ja, das ich das schlimmste Tier im Umkreis bin und fühle mich sehr sicher. Sicherer als auf der Arbeit zum Beispiel.
pulSar[QUOTE]ehe erlebe ich manchmal auch eine Art von Bewusstseinserweiterung[/QUOTE]
JA - das kenne ich - ganz ohne jegliche Drogen einfach nur einige Stunden nachts im Wald sein.

Bellen tun auch die Rehe gerne -- und ich hab schon die Hirsche brunften hören mit dem Geweih aneinander schlagen und schnauben. (ich saß in sicherer Distanz auf einem Felschen).

Wenn es Herbst ist und du hörst Frischlinge quiqn und die Mutter dazu durchs Gehölz panzern (der richtige Ausdruck) - dann seh zu, dass Du Land gewinnst. Dann bist Du ein einziger Adrenalin-Stoß von jetzt auf gleich. Genau für sowas wurden wohl diese Hormone erfunden.
pulSarWer tötet oder verletzte oder zerstört, ohne sich selbst zu verteidigen, sollte sich nicht beschweren, wenn es negativ auf einen zurück fällt!

Wer so drauf ist, bekommt seine Quittung. Entweder vom Staatsanwalt aber auch so in harmlosen Fällen vom Leben selbst.

Ursache und Wirkung!

Es reichen auch Gedanken / Fantasien und es gibt ein schön-übel negatives Charma, dass sich dann manifestieren kann...
In der nächsten "warum ausgerechnet ich"-Schicksals-Situation.

Mit so einem überflüssigen und schändlichen Blödsinn, wird der nahezu gerufen.


PS: das entspricht meinem Weltbild und nicht nur meinem und wird nicht in keiner Weise ausdiskutiert.
Man versteht es -- oder lässt es. Es war aber auch nur ein gut gemeinter Wink.
Demon17Keine Ahnung, ich schätze im Wiehengebirge und im Teuto sind die Tiere ziemlich scheu, falls es sie überhaupt noch gibt. In den Großstadtdschungeln habe ich jedenfalls gelernt niemals Angst zu zeigen und davonzulaufen. Bei durchgehenden Pferden und Hunden wirkt das auch. Manchmal ist auch ein kleiner Urschrei ganz nützlich.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B][list]
[/list] Ich sprach von Höhlenmalereiein mit Jagdmotiven, die bei den Jägern und Sammlern überwogen. Im Übrigen sehe ich in dem Wikipediaartikel keinen Widerspruch zu meiner Aussage von oben.
[/B][/QUOTE]

Du hast geschrieben:

"Fruchtbarkeitskulte gewannen erst wesentlich später mit der Einführung des Ackerbaus an Bedeutung. "

Und diese Behauptung ist falsch.

[quote]
Im übrigen ist der Naturmystizismus bei einigen Völkern noch heute in Form des Schamanismus virulent und als solcher auch in der Geschichte vielfach belegt. [/quote]
Kann ja sein. Ich würde nur nicht damit rechnen, dass die stumpfen Rituale irgendeines Savannen-Hockers etwas mit deinen von Hollywoodfilmen und bürgerlicher Naturromantik präformierten Empfindungen zu tun haben.

Die Vorstellung, dass uns bei der Betrachtung eines Waldes irgendein Urzustand wiederauflebt, ist ein Aberglaube. Denn die Gefühle, die wir mit Natur verbinden, sind in Wirklichkeit genauso kulturbedingt wie die "Natur" in Europa in Wirklichkeit größtenteils gepflegte Kulturlandschaft ist.

[quote]
Es ist für mich eher eine Frage der Sensibilität, die Wahrnehmungen ermöglicht, die allerdings durch übertriebene Wissenschaftsgläubigkeit und Zweckrationalismus getrübt werden können. Philosophisch gesehen der Unterschied zwischen dem Sein und dem Handeln, bei dem das intuitive Verständnis des Seins verloren geht. Das sich das Sein philosophisch nicht ergründen lässt, darauf weisen ja von Descartes bis Heidegger viele Philosophen hin. "Cogito ergo sum" ist die Essenz der Philosophie Descatertes und Heidegger setzt das Sein eingach a priori mit dem Satz, "das Sein des Seins sei ein Seiendes."[/quote]
Jaja, blabla.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von bradóg [/i]
[B]War auch mal ne zeitlang traditionell Bogenschießen. Darunter waren auch welche, die mit dem Bogen auf die Jagd gingen. In Deutschland ist das jedoch nicht erlaubt. Weißt es gibt wenige, die das "Ritual der Jagd" ehren/einhalten. [/B][/QUOTE]

Wobei ich nicht sehe, was am Bogenschießen so ursprünglich oder natürlich ist. Auch ein Bogen ist ein Stück Technologie, das der Mensch erfunden hat, um seine dürftige Natur künstlich zu verbessern - folglich die Natur zu überlisten. Der Unterschied zwischen einem Bogen und einem modernen Jagdgewehr ist nur graduell.
Demon17Nein Elementarsatz,

die Höhlemalereien mit den Jagdszenen sind eindeutig mytischer Bedeutung, bei den kleinen Statuetten streitet sich die Fachwelt ob sie überhaupt irgendeine religiöse Bedeutung haben und wenn ja welche. Das steht auch in dem Wiki Artikel, den du verlinkt hast. Im übrigen gewannen die Fruchtbarkeitskulte mit der Einführung des Ackerbaus sehr an Bedeutung. Ich habe nie gesagt, dass es vorher keine gab. Du vergleichst Kathedralen mit kleinen Schnitzereien. Die permanente Wiederholung einer Behauptung macht sie nicht richtiger.

[QUOTE]Kann ja sein. Ich würde nur nicht damit rechnen, dass die stumpfen Rituale irgendeines Savannen-Hockers etwas mit deinen von Hollywoodfilmen und bürgerlicher Naturromantik präformierten Empfindungen zu tun haben.
[/QUOTE] Ich kann in Hollywoodfilmen keine Naturromantik finden, die mir zusagt, allerdings in Nobvalis Hymnen an die Nacht zum Beispiel. Allerdings würde ich den Freiherrn von Hardenberg nicht als bürgerlich bezeichnen, obwohl er ja auch Bergbauingenieur war.

[QUOTE]dass die stumpfen Rituale irgendeines Savannen-Hockers [/QUOTE] Ich frage mich was dich präformiert. Das erinnert mich an die rassistische Überheblichkeit des Kolonialismus.

[QUOTE]Die Vorstellung, dass uns bei der Betrachtung eines Waldes irgendeinen Urzustand wiederauflebt, ist ein Aberglaube. Denn die Gefühle, die wir mit Natur verbinden, sind in Wirklichkeit genauso kulturbedingt wie die "Natur" in Europa in Wirklichkeit größtenteils gepflegte Kulturlandschaft ist.
[/QUOTE] Aberglaube im soziologischen Sinne entsteht erst durch Kommunikation sozial verbindlicher Glaubensinhalte. Das gilt leider auch immer noch für die Wissenschaftsgläubigkeit. Das Fehlen einer Lehre macht diesen Begriff obsolet. Es geht lediglich um die Kommunikation von Empfindungen, die als subjektiv gekennzeichnet sind.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Nein Elementarsatz,

die Höhlemalereien mit den Jagdszenen sind eindeutig mytischer Bedeutung, bei den kleinen Statuetten streitet sich die Fachwelt ob sie überhaupt irgendeine religiöse Bedeutung haben und wenn ja welche. Das steht auch in dem Wiki Artikel, den du verlinkt hast. Im übrigen gewannen die Fruchtbarkeitskulte mit der Einführung des Ackerbaus sehr an Bedeutung. Ich habe nie gesagt, dass es vorher keine gab. [/B][/QUOTE]
Die Fruchtbarkeitskonnotation der Venusfigurinnen ist nun wirklich ziemlich offensichtlich. Umgekehrt hat man auch bei den Höhlenmalereien keine absolute Gewissheit, dass die Tiermotive immer religiös oder "mystisch" gemeint waren - vielleicht haben die Menschen stellenweise auch nur festgehalten, was ihnen täglich begegnet ist.

[quote] Du vergleichst Kathedralen mit kleinen Schnitzereien.[/quote]
Ich würde auch Höhlenmalereien nicht als "Kathedralen" bezeichnen.

[quote]
Ich frage mich was dich präformiert. Das erinnert mich an die rassistische Überheblichkeit des Kolonialismus.[/quote]
Warum? Weil ich die Verklärung primitiver Naturvölker nicht mitmache?

[quote]Aberglaube im soziologischen Sinne entsteht erst durch Kommunikation sozial verbindlicher Glaubensinhalte. Das gilt leider auch immer noch für die Wissenschaftsgläubigkeit. Das Fehlen einer Lehre macht diesen Begriff obsolet. Es geht lediglich um die Kommunikation von Empfindungen, die als subjektiv gekennzeichnet sind.[/quote]
Das Wort "Aberglaube" kann man auch als Bezeichnung irrationaler Überzeugungen von Einzelpersonen verwenden. Die Überzeugung, dass deine Empfindungen beim Betrachten eines Waldes eine mystische Verbindung zur grauen Vorzeit herstellen, würde ich als Aberglaube in diesem Sinne bezeichnen.
Demon17[QUOTE] Die Überzeugung, dass deine Empfindungen beim Betrachten eines Waldes eine mystische Verbindung zur grauen Vorzeit herstellen, würde ich als Aberglaube in diesem Sinne bezeichnen.[/QUOTE] Ich berichte lediglich von Empfindungen und Erfahrungen, die ich offenbar auch mit anderen Menschen zumindest ansatzweise teile, aber wie wir sehen auch unterschiedlich interpretiere. Für mich beginnt der Glaube bzw. Aberglaube erst mit der Formulierung von Glaubenssätzen, die intersubjektiv als (objektive) Wahrheit deklariert werden. Die Hauptquelle solcher "Wahrheiten" ist heutzutage die Interpenetration der Medien durch das Wissenschaftssystem. Eine Frage des Kontextes.

[QUOTE]Die Fruchtbarkeitskonnotation der Venusfigurinnen ist nun wirklich ziemlich offensichtlich. [/QUOTE] Mag ja sein, dass für dich mehrere Zentimeter große fettleibige Frauentorsen ohne Gesicht das Sinnbild der Fruchtbarkeit darstellen. Die Wissenschaft ist sich jedenfalls uneinig über deren religigiöse Bedeutung. Bei den Höhlenmalereien sieht es nun einmal so aus, dass es bis in die heutige Zeit Völker gab, die diese praktizierten und für die diese auch eindeutig kultische Bedeutung hatten oder dass die stumpfen Rituale irgendeines Savannen-Hockers immer noch haben. Die Aboriginies in Australien zum Beispiel. Natürlich gibt es keine Zeitmaschine um mit wissenschaftlicher Präzision zu beweisen, dass es auch bei den Höhlemalern in Europa vor 20-30 000 Jahren so war. Andererseits ist es sowohl in der Biologie als auch in der Anthropologie durchaus legitim Urzeitphänomene zur Hypothesenbildung mit gegenwärtigen Phänomenen zu vergleichen. Im übrigen gab es in vielen nachweislich überlieferten Kulten Höhlenmalereien mit eindeutig religiöser Bedeutung.

[QUOTE]Warum? Weil ich die Verklärung primitiver Naturvölker nicht mitmache[/QUOTE] Nein, sondern weil in den Worten [QUOTE]... dass die stumpfen Rituale irgendeines Savannen-Hockers ... [/QUOTE] ein Ausmaß an Verachtung zum Ausdruck kommt, welches sich mit dem Naturrecht, also der Aufklärung, und damit der ethisch fundierten Verwissenschaftlichung, der Reflexion der Gesellschaft nicht vereinbaren lässt. Ich denke Du bist so stolz auf den intellektuellen Fortschritt, warum erfüllst Du dann dessen Kriterien nicht?
bradóg[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Die Vorstellung, dass uns bei der Betrachtung eines Waldes irgendein Urzustand wiederauflebt, ist ein Aberglaube. Denn die Gefühle, die wir mit Natur verbinden, sind in Wirklichkeit genauso kulturbedingt wie die "Natur" in Europa in Wirklichkeit größtenteils gepflegte Kulturlandschaft ist.[/B][/QUOTE]

Durch Deine ablehnende, verurteilende Haltung und Deine wissenschaftliche Herangehensweise machst Du dicht. Das ist nicht böse gemeint und auch Dein gutes Recht. Doch finde ich es schade, da Du nicht mitkriegst, was Dir entgeht.
Es geht nicht um die Betrachtung eines Waldes und die Vorstellung von irgendwas. Es geht um Offenheit, um Hingabe und Sensibilität und das hat weder etwas mit Vorstellung noch mit Glaube oder Aberglaube zu tun und ist auch nicht kulturbedingt. Es geht ums Wesentliche und das Erleben des Wesentlichen ist so unmittelbar, daß dabei für Glaube und Vorstellung keine Zeit und kein Platz ist. Das kann man nicht erklären, man muß eintauchen und es erleben und das geht nur, wenn man sich vollkommen darauf einläßt.
bradóg[QUOTE][i]Original geschrieben von Elementarsatz [/i]
[B]Wobei ich nicht sehe, was am Bogenschießen so ursprünglich oder natürlich ist. Auch ein Bogen ist ein Stück Technologie, das der Mensch erfunden hat, um seine dürftige Natur künstlich zu verbessern - folglich die Natur zu überlisten. Der Unterschied zwischen einem Bogen und einem modernen Jagdgewehr ist nur graduell. [/B][/QUOTE]

Wo habe ich das geschrieben? Dennoch gibt es einen riesen Unterschied zur Jagd mit der Flinte. Das Wild hat größere Chancen zu entkommen. Sich mit dem Bogen so nah anzupirschen, ohne daß das Wild Witterung aufnimmt oder durch Geräusche aufschreckt, ist eine Kunst.
Seidenspinner@ Elementarsatz: Bist Du mal wieder allen anderen zu sachlich? :D

[QUOTE][i]Original geschrieben von bradóg [/i]
[B]Wo habe ich das geschrieben? Dennoch gibt es einen riesen Unterschied zur Jagd mit der Flinte. Das Wild hat größere Chancen zu entkommen. Sich mit dem Bogen so nah anzupirschen, ohne daß das Wild Witterung aufnimmt oder durch Geräusche aufschreckt, ist eine Kunst. [/B][/QUOTE]
Ob sich das Wild wohl freut, wenn es mit einem Bogen statt mit einer moderneren Waffe erlegt wird? Ich glaube nicht, dass der gemeine Rothirsch so ein Nostalgiker ist. Ich mutmaße aber nur. :D

Geht es hier jetzt darum, welche Waffen moralisch besser sind?
(Ich frage nur, damit ich den Status der Diskussion begreife.)
Demon17Es ist eher eine Frage der Ästhetik, vielleicht sogar der Transzendenz. Das hinge dann von der inneren Einstellung der Jagenden ab. Der Knall eines Gewehres zerstört die Ruhe des Waldes. Ich glaube aber nicht, dass bradóg so denkt, denn sie argumentiert eher moralisch, was mir immer wieder aufstößt bei anderen, denn ich habe die Destruktivität der Moral im Übermaß genossen. Dennoch kann ich sie verstehen, wenn man sich die Massacker mancher Treibjagden anschaut. Sie hat das Wesentliche perfekt in Worte gefasst:

[QUOTE]Es geht um Offenheit, um Hingabe und Sensibilität und das hat weder etwas mit Vorstellung noch mit Glaube oder Aberglaube zu tun und ist auch nicht kulturbedingt. Es geht ums Wesentliche und das Erleben des Wesentlichen ist so unmittelbar, daß dabei für Glaube und Vorstellung keine Zeit und kein Platz ist. Das kann man nicht erklären, man muß eintauchen und es erleben und das geht nur, wenn man sich vollkommen darauf einläßt.[/QUOTE] Das ist, was ich Mystik nenne, denn es löst im Inneren uralte Gefühle aus; jenseits aller kulturellen und intellektuellen Prägung. Es ist reines Fühlen und ein sanfter Rausch der Sinne, deren Empfinden sich mit der Natur verbindet. Eine unermessliche Steigerung der Wahrnehmung, in unserer von Reizen überfluteten Welt. Eine Art Katharsis vom Unrat der Zivilisation.
Elementarsatz[QUOTE][i]Original geschrieben von Seidenspinner [/i]
[B]

Ob sich das Wild wohl freut, wenn es mit einem Bogen statt mit einer moderneren Waffe erlegt wird? [/B][/QUOTE]

Daran habe ich auch gedacht. So ein Kopf- oder Blattschuss mit einem präzisen und großkalibrigen Jagdgewehr ist vermutlicher gnädiger als einen dünnen Pfeil in den Hintern zu kriegen.

Aber, naja, vielleicht ist die mystische Verbindung zwischen Jäger und Beute intensiver, wenn man einen Bogen benutzt. Das kann man nicht ausschließen. Und wenn sich der Jäger anschließend beim Tier entschuldigt, ist auf spiritueller Ebene wieder alles paletti.
ElementarsatzIch finde übrigens [url=http://www.dedinski-vorderlader.de/images/pedersoli/gewehre/Jaeger/JaegerTargetPerk_gross.gif]Vorderladerwaffen[/url] ungemein ästhetisch.
Synergie[QUOTE][i]Original geschrieben von Seidenspinner [/i]
@ Elementarsatz: Bist Du mal wieder allen anderen zu sachlich? :D[/quote]

Ja, Bambifucker und Baumkuschler bekommen Ausschlag von seinen Postings. :D


[QUOTE][i]Original geschrieben von Seidenspinner [/i]
Ob sich das Wild wohl freut, wenn es mit einem Bogen statt mit einer moderneren Waffe erlegt wird? Ich glaube nicht, dass der gemeine Rothirsch so ein Nostalgiker ist.[/quote]

Er wird vor Freude grün und ist fortan die größte Kröte im ganzen Wald. Dann können ihm die Umweltaktivisten noch einen hübschen Tunnel bauen und alle sind froh, fühlen sich moralisch gepampert und zählen Regenbogenschäfchen im nahegelegenen Biogarten. Orgiastisch wird es dann bei Dinkelbrot und Lindenblütentee.

[quote]Geht es hier jetzt darum, welche Waffen moralisch besser sind?
(Ich frage nur, damit ich den Status der Diskussion begreife.) [/QUOTE]

Ja klar. Worum sollte es sonst gehen, wenn es um rosa Dumbos geht und darum, dass wir alle wieder auf die Bäume gehören? Um Fakten? Da wird der Hirsch dann auch grün, aber vor Neid. Womit wir wieder beim politisch korrekten Krötentunnel wären. *seufzt* Ja, so ist das, am Ende steht immer irgendein Loch, in das man entweder selbst abtaucht oder andere Lebewesen verfrachtet. Die Welt ist schlecht. Ich sollte einen Tantrameister konsultieren um mein Wurzelchakra zu lockern.

Bis dahin finde ich moderne Techik aber eigentlich ganz okay. Auch wenn die Erfindung einer wirksamen Schlaftablette leider noch aussteht, sonst müsste ich nicht um diese Uhrzeit in einem Forum posten.

Eine Runde Mitleid bitte &

mfG
:D
SeidenspinnerNach Fukushima dürfte die Solarpistole zumindest allen Atomwaffen aus dem Handfeuerwaffensegment im Wettkampf um die moralisch bessere Waffe den Rang abgelaufen haben.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Synergie [/i]
[B]... Die Welt ist schlecht. Ich sollte einen Tantrameister konsultieren um mein Wurzelchakra zu lockern. ...[/B][/QUOTE]
Danach geht es dann aber zum Zen-Bogenschiessen, hoffe ich. ^^
bradóg@ Seidenspinner, Elementarsatz, Senergie

Ach, sind die Damen und Herren Worterdreher mal wieder unterwegs. Würdet ihr den ganzen Thread gelesen (und verstanden) haben, dann würdet Ihr bemerkt haben, was ich generell von der Jagd halte. Es ist, wie es immer ist ...
Seidenspinner@ Braddock: Du magst keine Solarpistolen? :(
Demon17[QUOTE][i]Original geschrieben von Seidenspinner [/i]
[B]@ Braddock: Du magst keine Solarpistolen? :( [/B][/QUOTE] Geht schön spielen Kinder, die Mutti hat heut keine Zeit. :rolleyes:
Synergie[QUOTE][i]Original geschrieben von Seidenspinner [/i]
[B]Braddock [/B][/QUOTE]

:D Böse - sagt S[b]e[/b]nergie. :D



[QUOTE]Danach geht es dann aber zum Zen-Bogenschiessen, hoffe ich. ^^[/QUOTE]

Ne, danach habe ich Feng Kuschel Kurs und eine Verabredung mir der einzig linksdrehenden Joghurtkultur aus Mittelasien. Und wenn ich damit fertig bin, warte ich auf Mutti, zum Spielen.

:D

MfG
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von Synergie [/i]
[B]:D Böse - sagt S[b]e[/b]nergie. :D





Ne, danach habe ich Feng Kuschel Kurs und eine Verabredung mir der einzig linksdrehenden Joghurtkultur aus Mittelasien. Und wenn ich damit fertig bin, warte ich auf Mutti, zum Spielen.

:D

MfG [/B][/QUOTE]

Die Sonne scheint, die Kühe blöken.
Wir sollten eigentlich eine Reizdarm-Selbsthilfegruppe gründen!

on topic:

als Pseudoschriftsteller macht es mir Spass über Waffen zu schreiben, aber ich muss keine besitzen, privat zumindest nicht.Wozu?
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]...aber ich muss keine besitzen, privat zumindest nicht.Wozu? [/B][/QUOTE]Zum Beispiel kann man sich damit als Strassenräuber selbständig machen.

[img]http://a3.l3-images.myspacecdn.com/images02/132/5d6423300c6847508bf623a21f9562a6/l.jpg[/img]
Seidenspinner@ Synergie: Naja, Braddock passt doch zum Thema.

[IMG]http://cinemaverytasty.com/wp-content/uploads/2009/03/miaposter.jpg[/IMG]

[QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i]
[B]Geht schön spielen Kinder, ... [/B][/QUOTE]
Zum Spielen bin ich doch hier. :p
Synergie[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Zum Beispiel kann man sich damit als Strassenräuber selbständig machen.

[img]http://a3.l3-images.myspacecdn.com/images02/132/5d6423300c6847508bf623a21f9562a6/l.jpg[/img] [/B][/QUOTE]

Ui, bist du das? Da kriegen die Mädels ja feuchte Schlübber. :D

Seidenspinner, ich dachte eher an den Boxer. ;-)
NixDick Turpin habe ich als Kind auch immer gern geschaut.
blacklilacow[QUOTE][i]Original geschrieben von Seidenspinner [/i]
[B]-
Geht es hier jetzt darum, welche Waffen moralisch besser sind?
(Ich frage nur, damit ich den Status der Diskussion begreife.) [/B][/QUOTE]

Eine Waffe an sich ist weder moralisch wertvoll noch wertlos....
Ein Brotmesser schneidet Brot oder eben einen Thorax.
Dem Messer ist es egal.

Sicher gibt es "privilegierte" Leute, die im Auftrag der Gesellschaft Waffen tragen "dürfen"(sollen).
Man traut ihnen kraft ihrer Psyche und ihres Auftrages zu, mit diesen Waffen korrekt umgehen zu können.
Moralisch ist dies auch nicht immer, aber es kann das eigene Leben retten, wenn man quasi auf der Seite des Rechts steht. Zuallermindest das eigene.
Und vielleicht ist das Leben eines Exekutivbeamten im Zweifelsfalle wertvoller als das eines Verbrechers.
ICHHASSEGOTHIC[QUOTE][i]Original geschrieben von riomar [/i]
[B] ..... Irgendwann sucht man vielleicht die Herausforderung eines sich bewegenden Zieles..... [/B][/QUOTE]

.....und dann geht man(n) in den BDS und schießt IPSC....
WüstiAlso ich verstehe nicht was an einer Waffe , vor allem an einer Pistole sexy sein soll also einem einen St...machen kann ,wie hier einer erzählt hat von einem anderen.
Sich sein Essen zu jagen wenn man sonst verhungern würde finde ich , verständlich.
Ansonsten ist es nicht nötig und barbarisch.
Aber ich darf mich eigentlich auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen , schließlich esse ich ja Fleisch.
Alterkelte[QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i]
[B]Ein echter Kerl fängt den Hirsch in seinem Lauf, ringt ihn nieder und bricht ihm mit bloßen Händen das Genick.

Alles andere ist nur Kompensation für Impotente ^^.

Und wenn man tatsächlich selber was für sein Essen tun will, dann kann man doch genauso gut Gemüse anbauen oder sowas. [/B][/QUOTE]

Also ich geh immer in den Supermarkt zur Nahrungsbeschaffung und was soll ich sagen? Es wird immer schwieriger, etwas Jagdbares zu finden.
Einmal rutsch ich aus und muss in die Notaufnahem, ein anderes Mal verwickelt mich eine alte Bekannte in ein eigenwilliges Gespräch oder vor mir wird die Kasse geschlossen.
Selten, dass ich mit etwas Essbarem rauskomme...

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