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  Forum: Des Kaisers Bart
    Thema: Politik -Selbstmacheis-
CabalSo, nach einem Vorbild wie vor ungefähr zwei Jahren dient dies hier als Sammlung alljener skurriler Entdeckungen in der internationalen Politik, die jeder wissen sollte, über die jede Diskussion allerdings überfüssig ist, da sie in eine eindeutige Richtung zeigen. Praktisch eigenmächtiger Journalismus, nur nicht in einem Blog.

Wir fangen an:

[url]http://www.timesonline.co.uk/tol/news/politics/article5581547.ece[/url]

MfG
Cabal
CabalUnd ich habe auch gleich etwas Anderes, sehr Nettes gefunden:

[url]http://www.heise.de/tp/foren/S-Anmerkungen-an-Madam-Merktnix-und-weiteres/forum-151048/msg-16193324/read/[/url]
OdessaDas paßt hier sicher gut rein - ich habe mich aufgeregt ohne Ende, als ich von diesem Vorfall Kenntnis nahm. Es ist wirklich einfach nur armselig, um FDPs Herrn Otto zu zitieren, was da passiert. Wie kreuzkriecherisch und widerlichst "kompromissbereit" sich die Buchmesse-Verantwortlichen auf einmal geben, nur um Chinas Zensur-Regime nicht "zu verärgern". Paßt für mich irgendwie nicht zusammen: großmundig gerade auf der Buchmesse ja immer ganz gerne Bücher vorstellen von "Regimegegnern" und "kritischen Autoren" weltweit, die sich durch ihre Courage einen Namen machten, aber dann den Schwanz einziehen sobald die imho menschenverachtendste Diktatur dieses Planeten ihre erpresserischen Forderungen stellt... für mich nur noch erbärmlich. "Guckst Du weita":


DIE ZEIT online

Skandal bei Buchmesse weitet sich aus

Frankfurt/Main/Peking (dpa) - Der Skandal um die Ausladung zweier chinesischer Autoren im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse mit China als Gastland hat nun auch eine innenpolitische Debatte ausgelöst. Der Vorsitzende des Bundestagskulturausschusse, Hans-Joachim Otto (FDP), sprach von einem «Armutszeugnis für die Verantwortlichen der Messe». Schon am Vortag hatte der Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung Günter Nooke eine klare Haltung von der Buchmesse angemahnt. Unterdessen wollen die Schriftstellerin Dai Qing und der in den USA im Exil lebende Autor Bei Ling ungeachtete der Boykottandrohung der chinesischen Seite doch an einem China-Symposium am Wochenende in Frankfurt teilnehmen.

Die Schriftstellervereinigung PEN macht die Reise der Autorin möglich. Die Buchmesse hatte mit ihrer Ausladung auf die chinesische Seite, die die Tagung mitorganisiert, Rücksicht nehmen wollen. Unter massivem Druck von Peking haben die Organisatoren Dai Qing und Bei Ling von dem Treffen über «China und die Welt - Wahrnehmung und Wirklichkeit» ausgeladen. China ist vom 14. bis 18. Oktober Gastland der Buchmesse. «Ich habe gerade das Visum bekommen», sagte Dai Qing der Deutschen Presse-Agentur dpa am Donnerstag in Peking. In welcher Form die Autorin an dem Symposium teilnehmen wird, blieb offen. «Wenn die Organisatoren glauben, ich eigne mich nicht als Vortragende, nehme ich aktiv an den Diskussionen teil und stelle meine Fragen.» Bei Ling sagte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend in einem Telefongespräch, dass er soeben Projektleiter Peter Ripken eben von seiner Absicht unterrichtet habe.

Die Organisatoren der Buchmesse zeigten sich am Donnerstag überrascht von der neuen Entwicklung. Nach Angaben von Ripken war mit Dai Qing am Mittwoch vereinbart worden, dass sie statt zum Symposium im Oktober zur Buchmesse komme, um die mit den Chinesen organisierte Tagung nicht zu gefährden. «Wenn sie kommt, dann kommt sie», sagte Ripken der dpa. Man kenne aber noch nicht die Reaktion des chinesischen Partners.

PEN-Generalsekretär Herbert Wiesner sagte, er hoffe, dass am Wochenende mit der offiziellen chinesischen Seite und Dai Qing ein Gespräch möglich sei. «Falls es bei dem Symposium zu einem Exodus der Offiziellen kommt, ist dies ein schlechtes Vorzeichen für die Buchmesse», sagte Wiesner der dpa. Das Auswärtige Amt in Berlin begrüßte die Vergabe des Visums. «Wir freuen uns, dass Dai Qing an dem Treffen teilnehmen kann», sagte eine Sprecherin. «Mit meiner kleinen Aktion will ich meiner Regierung beibringen, nicht willkürlich zu handeln», sagte Dai Qing.

Zuvor hatte der Frankfurter Buchmessen-Chef Juergen Boos den Ausschluss der zwei Autoren in Frankfurt verteidigt. Es handle sich um eine gemeinsam mit dem chinesischen Partner vorbereitete Tagung, «Deshalb müssen wir manchen Kompromiss eingehen.» China ist Ehrengast der weltgrößten Bücherschau vom 14. bis 18. Oktober. Man müsse auf so einer Tagung mit den Chinesen reden und «nicht über sie», sagte Boos.

Er wies Vorwürfe zurück, die Buchmesse unterwerfe sich beim Symposium der chinesischen Zensur. Die Meinungsfreiheit stehe für die Buchmesse an erster Stelle. Auf der Messe im Oktober könnten alle Autoren zu Wort kommen. «Die Frankfurter Buchmesse ist inhaltlich nicht kontrollierbar», sagte Boos. Die Organisatoren der Frankfurter Buchmesse hatten ähnlich wie Dai Qing auch den in den USA im Exil lebenden Schriftsteller und Verleger Bei Ling ausgeladen. Projektleiter Ripken habe ihn am Mittwoch «sehr besorgt» angerufen. «Er sagte, bitte komm nicht», berichtete Bei Ling telefonisch der dpa. Es würde sonst zu einer Konfrontation kommen, die das Symposium und die Frankfurter Buchmesse schädigen würde, gab er die Begründung Ripkens wieder. Sein Flug von Boston nach Frankfurt war bereits gebucht. Erst vor einer Woche sei er gebeten worden, seinen Beitrag über Zensur und Selbstzensur vorzubereiten.

Der Exilchinese beschrieb den überraschenden Anruf Ripkens am Vortag ausführlich. Der Projektleiter habe ihn über die «sehr schwierige Lage» informiert. Die Offiziellen aus China und selbst der bekannte chinesische Schriftsteller Mo Yan wollten nicht in einem Raum mit ihm sein, zitierte er Ripken. Dieser sagte dagegen, er habe Bei Ling vor mehreren Wochen bereits mitgeteilt, dass er nicht teilnehmen könne. Das Symposium sei nicht als als Tagung mit «Dissidenten und Sinologen» gedacht, sondern es gehe um den «Dialog» mit China unter Beteiligung von Wissenschaftlern und auch Diplomaten.

Die Einladung Chinas war nach Ansicht von PEN-Generalsekretär Wiesner «vielleicht etwas voreilig». «Möglicherweise ist China als Ehrengast der Buchmesse noch nicht reif für die Weltöffentlichkeit», sagte er der dpa. Wichtig sei es, sich von China nicht «erpressen» zu lassen. Bei Ling war 2000 in China wegen «illegaler Veröffentlichungen» festgenommen worden und nach kurzer Haftzeit mit Hilfe der USA freigelassen und ausgewiesen worden. Er lebt heute als amerikanischer Staatsbürger in Boston, betätigt sich aber auch von Taiwan aus als Verleger für exilchinesische Literatur. Auch die Ansichten der Exilschriftsteller müssten in Frankfurt gehört werden, forderte er.
ScheolDiese Geschichten sind alle gefährlich. Das Grundgesetz wird immer mehr beschnitten. Irgendwann wird im Minutentakt darüber entschieden was noch legal ist, und was schon straffällig.

Facebook spricht die primitivsten Eigenschaften des Menschen an. Infantilismus spielt dabei eine große Rolle.

Wenn ich poste, dass ich gerade 'ne super tolle Pizza hatte, oder das mir wieder ein Pickel an derselben Stelle wie vor 2 Wochen wächst, dann brülle ich nach Aufmerksamkeit. Ich kann so was bestenfalls belächeln. Meistens finde ich es einfach nur traurig.

2 Milliarden Umsatz waren es mit Datenhandel?! Richtig? Alleine Facebook! Da sind die IdiotenVZs noch nicht mit eingerechnet.

Fakt ist, Facebook bietet ein bequemes Netzwerk. Auch meine Klasse nutzt es um sich zu organisieren. Aber was meine Pickel betrifft bin ich dort eher ruhig. 99% meiner "Freunde" (ganze 17 an der Zahl, im Gegensatz zu den 2XX der meisten die ich dort kenne) sind es leider nicht.

Nach meiner Schulzeit lasse ich meinen Account sperren. Auch wenn ich mir darüber bewusst bin, dass er lediglich deaktiviert ist, nicht gelöscht. Mann, wie kann man nur so leichtsinnig sein...da jeden Mist über sich zu veröffentlichen???!!!
ScheolDas schlimme ist die heroinartige Abhängigkeit von diesem Dreck. Viele meiner Klassenkameraden sind ständig über I-Phone mit Facebook verbunden.

Waghalsig und todesmutig wie ich bin, habe ich im Wirtschaftsunterricht quer durch die Klasse gebrüllt: "Ihr seid alle Facebook-Opfer, dumm und betäubt". Ich kassierte Häme.
War mir aber Wurscht.

Facebook - Die Stasi wäre stolz auf uns.

Ich habe mir mal Spaßhalber ein Profil von einer aus meiner Gruppe angesehen. Unglaublich, 593 Freunde. So viele Freunde hatte ich noch nie. Das waren immer nur eine Handvoll. Facebook muß tatsächlich sozial machen...:rolleyes:

Was mir auch auffällt ist, dass Menschen die dieser Werbe-Spaß-Hirnschissgesellschaft fröhnen kaum kritisches Denken beherrschen. Die glauben auch, im Erdbeer-Joghurt wären Erdbeeren drin.

- Kopf auf Tischplatte -

Es ist perfekt. Es ist genial. Es ist gefährlich.
Scheol[QUOTE]Ich habe überhaupt nix dagegen daß Menschen bei facebook etc. dabei sind. Ich schreibe täglich halt auf NW, erzähle dabei ja auch von meinem Leben, und wer es liest, tut das freiwillig und wird wissen warum, und wer es nicht liest, hat seine Ruhe und gut ists.[/QUOTE]

Ich habe da massiv was dagegen. Eine Odessa auf NW ist eine Odessa ohne vollständiges Interessenprofil, eine Odessa mit Pseudonym, eine Odessa ohne 10.000 private Party-Pics, und vor allem ohne 120 Apps die alle nur dasselbe machen: Fragen stellen die Du feierlich beantwortest.

"Denkst du, JohnSteed rasiert sich den Hintern?" - Ja/Nein

"Hatte Creobotra schon mal Menstruationsschwierigkeiten?" - Ja/Nein

"Betrügt Scheol seine Freundin?" - Ja/Nein

"Hat sich Kampfsau auf der letzten Party mit Tripper angesteckt?" - Ja/Nein

"Macht es Dir was aus, völlig private Dinge anderer an Facebook preiszugeben, damit wir ein besseres Werbeprofil erstellen und notfalls brisante Infos an zukünftige Arbeitgeber Deiner Freunde
verkaufen können?" - Nein/Nein


[QUOTE]Tröste Dich - ausgelacht wurde ich auch oft, aber irgendwann steht man drüber, vor allem wenn man sieht WER es ist der auslacht. Lass Dich da bitte nicht aus dem Konzept bringen.[/QUOTE]

Kein Stück. Dafür bin ich zu Selbstbewusst.

[QUOTE]Das habe ich mich auf myspace allerdings auch gefragt. 1000 und mehr "Freunde", und als ich dann mal bei einem nachfragte, hieß es erstaunt "Das sind doch nur irgendwelche Fremde, Bands oder Leute die einfach anfragten weil sie meinen Namen cool fanden/mein Avatar mochten blablubb".[/QUOTE]

Richtig, es ist nicht nur Facebook. Da gibt es noch mehr solcher Idioten-Communities. Dennoch ist FB der größte und perfideste Konzern. Und wie du anmerktest: Bei jedem verdammten Taschentuchkauf wirst du aufgefordert "Mag ich" anzuklicken. Wäh!

[QUOTE]Meine 29 Freunde auf myspace SIND zur Hälfte ganz reale echte Freundschaften und zur anderen Hälfte gute Bekanntschaften bzw. musikalisch/politisch/kulturelle real bestehende Kontakte, die auch gepflegt werden.[/QUOTE]

Stell Dir einen abgedunkelten Raum vor. Synthetisches Licht. Ein krummer, buckliger Mensch hackt auf seine Tastatur und war schon seit einem Jahr nicht mehr an der frischen Luft.

Was früher Nerds waren, mit denen keiner Spielen wollte, mit dicken Glasbausteinen vor den Augen die später einmal Microsoft gründen sollten, ist heute eine ganze Nation. Damals hat man sie auf dem Schulhof verprügelt, heute sind es die It-Girls.

Sicher ist es noch nicht ganz so dramatisch. Aber ich bleibe Old-School. Und ich habe für den Rest einfach nur dumm-arrogantes Mitleid, und dafür schäme ich mich kein bisschen.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
Facebook - Die Stasi wäre stolz auf uns.
...
Es ist perfekt. Es ist genial. Es ist gefährlich.[/QUOTE][QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
Mich kotzt echt nur diese perfide schleichende "Zuspinnerei" der gesamten virtuellen Welt und somit ja auch der realen Menschheit mit dieser einen community an - sie und all ihre gierigen Krakenarme, sh. ebay, afterbuy, paypal, amazon und wie sie alle heißen mögen.[/QUOTE]That's It !
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
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"Macht es Dir was aus, völlig private Dinge anderer an Facebook preiszugeben, damit wir ein besseres Werbeprofil erstellen und notfalls brisante Infos an zukünftige Arbeitgeber Deiner Freunde
verkaufen können?" - Nein/Nein
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Das ist nicht wahr. Das ist echt nicht wahr, das hast Du jetzt als Satire druntergesetzt..... ??? (die Tatsache DASS ich Dich das frage, und womit ich zeige DASS ich es für irgendwie doch absolut möglich halte DASS diese Frage gestellt wird, zeigt Dir meine Verwirrung deutlich genug hoffe ich) [/QUOTE]Falls ja, kommen die betreffenden Fragen in den Zensus-Katalog und kosten dich 5000 Euronen, wenn du nicht antwortest ...
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[...]Damals hat man sie auf dem Schulhof verprügelt, heute sind es die It-Girls.[...][/QUOTE]
Ohmann, hab ich gelacht. :D
Zum Glück hatte ich den Kakao schon ausgetrunken.
Scheol[QUOTE]Das ist nicht wahr. Das ist echt nicht wahr, das hast Du jetzt als Satire druntergesetzt..... ???[/QUOTE]

Ja, die Fragen waren von mir. :D

Als unschuldige FB-Jungfrau kam ich in eine typische Situation. Ich habe mich darauf eingelassen und irgendwann, beim ruhigen Treiben, kam FB auf mich zu und sagte: "Da gibt es noch Dinge von denen du nichts weißt. Probieren wir sie mal aus, vielleicht machen sie dir Spaß..."

Ich probierte es aus und bekam ein App auf meine Seite. (Kann man NICHT mehr löschen)

Praktisch hatte jemand eine Frage über mich beantwortet deren Antwort ich lesen wollte. Also, App installiert, Seite geladen und...Mauer. Ich muss erst mind. 20 Fragen beantworten bevor ich die eine Antwort über mich lesen durfte. Und die Fragen waren tatsächlich Dinge wie:

"Denkst du, das X in einer Beziehung fremdgeht?"
"Ist Y ein Schluckspecht?"
"Ist Z nett zu anderen Menschen?"
"Kann sich XYZZZ auf Partys benehmen?"

Solche Dinge beantwortet man schon aus Anstand nicht. Vor allem nicht über Dritte. Es ist ja wohl klar, worauf das abzielt.

Und ich bekomme immer eine Meldung, wenn jemand Fragen beantwortet hat, unabhängig von meinem Account. Und sie tun es alle, sie tun es immer und jeden Tag. Denn das ist Cool, das ist Hip, und das ist Babybrei!

[QUOTE]Falls ja, kommen die betreffenden Fragen in den Zensus-Katalog und kosten dich 5000 Euronen, wenn du nicht antwortest ...[/QUOTE]

Ich frage mich sowieso, warum die Zensus-Stelle nicht einfach die gewünschten Daten bei Facebook abfragt. Da beantworten die Leute alles ohne zu murren und finden es....toooooll *Sternchen in den Augen* ♥♥♥

[QUOTE]Zum Glück hatte ich den Kakao schon ausgetrunken.[/QUOTE]

Habe über mögliche Konsequenzen meines Schreibens nicht nachgedacht. :(

Wäre was passiert, ich wäre für den Kakao aufgekommen. =)


[QUOTE]bequem, und nur dem eigenen Ego dienend.[/QUOTE]

Kurz, Werbegesellschaft.

[QUOTE]ein Click genügt, und weg ist all das was stören könnte *zyn*.[/QUOTE]

Jap, genau so ist es. Es wird alles nur noch oberflächlich und austauschbar. Also, ich bin kein Fan von Zarathustra, wirklich nicht, aber man wird dazu gemacht.

Irgendwann sitzen all die FB-Coolios auf'n Berg und tanzen im Kreis. Man selbst ist dann ungewollte Einsiedler geworden und...und...hat endlich seine Ruhe...
OdessaWie gesagt - sie können das alles ja ruhig machen, wenns ihnen gefällt und sie Spaß dran haben, nur zu... ich muß es nicht mitmachen und solange ich nichts von dem Kram hören und sehen muß: have fun *g*. Aber ich mag halt einfach nicht davon dauernd belästigt werden mittels "versteckter" links die mich dann dort hinführen oder gar mittels Einladungen und spammails.

Blödie-Frage gleich wieder: what the hell ist ein/e App?
ScheolNun, ich bin da strenger. Wenn man über sich Fragen gestellt bekommt ist es wieder was ganz anderes, als über seine "Freunde".

[QUOTE]Blödie-Frage gleich wieder: what the hell ist ein/e App?[/QUOTE]

Kurzform für Applikation. Das kann ein kleines Spiel sein, oder eben diese Fragen-Spiele.

Mit diesem Zauberwort soll auch bald Apple alle anderen Handys vom Markt verdrängt haben. Apps sind die neuen Markenklamotten.
JulyaHö? Wieso Apple? Es gibt doch mittlerweile mehr Android- als Applenutzer!?

Ilo, Apps können auch kleine Programme über das Wetter, oder Fahrpläne oder Preisvergleiche, usw, sein.
pulSarGenau -- es gibt kostenlose und welche für wenige Euro.

Oder sowas wie der BeerCounter -- der ist auf Andoid im übrigen weniger brav als bei Apple. Apple verbietet ja alles, was aus US Sicht unmoralisch ist...
Man sieht dort eine Frau, die von gezähltem Bier zu gezähltem Bier schöner wird :-) ((jedenfalls nach Verständnis des Entwicklers))
Scheolich verteufle ja nicht alles was es auf dem App-Markt gibt. Das wäre ja verrückt. Es gehört zur technischen Weiterentwicklung wie Handys (die ja nicht gerade unnütz sind) auch.

Lediglich die Apps auf FB nerven mich. Sie sind alle nutzlos.
OdessaDanke für die Erklärungen zu den Apps :-)

Und keine Frage Scheol - natürlich ist das genau der Unterschied: ob ich selbst mich wo anmelde und aller Welt noch meinen kleinsten Pickel am Hintern zeige (meine Sache allein) oder ob ich über Andere berichte (diese Freunde-Fragenstellerei), letzteres geht gar nicht, keine Frage.
OdessaWeil es bei Vielen schon fast in Vergessenheit geriet und die Betroffenheits-Bekundungen im Twitter-Sekundentakt längst wieder durch die vieeel wichtigeren Supermodel-und-Starlet-"News" abgelöst sind:

[url]www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,768205,00.html[/url]
ScheolEs ist immer noch schlimm. Keine Frage. Dieses Land wird lange Zeit brauchen, bis sie emotional wie wirtschaftlich einigermaßen wieder ins Gleichgewicht kommen werden.

Sechs weitere Arbeiter. Das Schlimme ist ja, dass ich keine Methode kenne, welche keine Menschen in Gefahr bringt. Das Thema ist noch lange nicht vorbei...
M. Marinus@ Scheol: Erst neulich gab es eine weitere Störmeldung, es ist wohl wieder zu einer kleineren Spaltung gekommen.

Nach jüngsten Erkenntnissen wird es wohl an die 30 Jahre dauern, bis man dieses Kraftwerk stilllegen kann. Wieviel bis dahin noch passiert, keiner kann es auch nur vermuten.
Odessa[url]http://www.zentrum-der-gesundheit.de/fracking-ia.html[/url]


Seltsam, daß man darüber so wenig hört und liest. Die Tatsache, daß in Niedersachsen und anderen Bundesländern seit Längerem erlaubt ist, hochgiftige Chemikalien in die Erde einzubringen, während man gleichzeitig entrüstet von Umweltverschmutzung spricht, wenn ein Bürgerlein nur eine (biologisch völlig abbaubare) Bananenschale in einem Wald wegwirft, mal salopp überspitzt, bringt sogar mich alten "lobbypolitik-resignierten" Hasen noch aus der Fassung. In den USA wird das Fracking längst mehr als kritisch beäugt und staatliche Umwelt- und Gesundheitsbehörden melden immer wieder vergiftetes Grundwasser und Brunnen. Daß in Deutschland bisher noch nicht mal von den Firmen bekanntgegeben werden muß, welche Chemikalien da in meist nur 1000 Metern Tiefe (die Entsorgung nach dem Fracking betreffend) eingebracht werden und es auch den Unternehmen mehr oder weniger unkontrolliert selbst überlassen bleibt, wie sie dieses hochtoxische Wasser entsorgen - unfassbar. Von den in NRW und Niedersachsen bereits nachgewiesenen kleinen, aber immer heftiger werdenden Erdbeben ganz zu schweigen, die durch diese Bohrungen und ihre Folgen für das Erdinnere ausgelöst werden. Hierzu hat auch GB schon Erfahrungen:

"Großbritannien: Der Britische Geologische Dienst sieht einen direkten Zusammenhang zwischen dem Fracking bei Blackpool und den anschließenden Erdbeben in der Region im April und Mai 2011. In Folge der Erdbeben musste Cuadrilla Resources bereits alle weiteren Bohrungen vorläufig einstellen einstellen. Das britische Ministerium für Energy und Klimawandel (DECC) stellt das Unternehmen jetzt vor die Wahl, keine weiteren Erdbeben mehr zu verursachen oder die Arbeiten einzustellen. Die unmittelbare zeitliche und räumliche Nähe der Erdbeben zu den Frack-Maßnahmen von Cuardrilla Resources deuten darauf hin, dass die Erdbeben ein direktes Ergebnis des Frackings sind, so der Geologische Dienst." In Auszügen aus: [url]http://www.unkonventionelle-gasfoerderung.de/2011/10/18/grossbritannien-zusammenhang-zwischen-fracking-und-erdbeben-im-mai-2011/[/url]



edit/Nachtrag: "In Deutschland kam es im Erdgasfördergebiet Rotenburg in den letzten Jahren immer wieder zu Erdbeben. Das letzte Beben war im Mai 2011. Das stärkste Erdbeben hatte bisher eine Stärke von 4,5. 2007 veröffentlichten mehrere Forschungsinstitute einen Bericht, der einen Zusammenhang zwischen den Beben und den Gasbohrungen herstellte. Die gasfördernde Industrie spricht dagegen von natürlichen Ursachen".

edit 2:[b] Frankreich[/b] hat, auch auf Grundlage medizinischer Erkenntnisse und der Gefährdung für Grund- und damit Trinkwasser der Bevölkerung, das Fracking komplett [b]verboten[/b].


Stellungnahme fracking: [url]http://www.umweltbundesamt.de/chemikalien/publikationen/stellungnahme_fracking.pdf[/url] - Das Tyndall Centre for Climate Change der University of Manchester unterzog 260 beim Fracking verwendete Substanzen einer Analyse. Das im Januar veröffentlichte Gutachten legt nahe, dass mindestens 58 der max. 260 Substanzen Eigenschaften haben, die Anlass zur Besorgnis geben. Im Folgenden ein Überblick aus dem Gutachten 21:

• 17 Substanzen sind klassifiziert als toxisch für aquatische Organismen,
• 38 Substanzen als toxisch für die menschliche Gesundheit,
• 8 Substanzen als karzinogen,
• 6 Substanzen als vermutlich karzinogen,
• 7 Substanzen als mutagen und
• 5 Substanzen haben Effekte auf die Reproduktivität
Ronin76Speziell vom Fracking lese ich jetzt zum ersten Mal. Bei der konventionellen Erdölförderung wird allerdings ähnlich vorgegangen. So etwas muß ganz klar unterbunden werden.


Aber etwas Anderes, da es nicht in andere Themenbereiche passt:

[URL=http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=axvjKgV1XTA]Wir sind wütend ![/URL]

Österreich ist aufgewacht und damit den deutschen Dösbaddeln einen Schritt voraus. Dies deckt sich auch mit anderen Berichten und Diskussionsrunden, die ich inzwischen aus Österreich vernommen habe. Deren Politik ist mindestens genauso katastrophal wie die der BRD. Was mir an den Österreichern gefällt ist, daß sie viel offener damit umgehen und deutlichere Worte finden. Mutbürger oder Wutbürger ?
OdessaRonin, ich kannte es seit einigen Jahren von amerikanischen Freunden, die schon seit Langem gegen das Fracking kämpfen. Im Gegensatz zur dt. Regierung hat die amerikanische wenigstens später ein Gesetz erlassen, das die Entsorgung des Bohrwassers ansatzweise regelt und (zumindest den Gesetzesbuchstaben nach) auch kontrolliert. Was natürlich immer noch nichts am Verbrechen ändert, diese Chemiezeugs ins Erdinnere und Grundwasser (potentiell) millionenliterfach zu schütten, und was auch die auf vielen Seiten geschilderten Zwischenfälle und ihre verheerenden Auswirkungen nicht verhindert hat; aber es ist immer noch besser als die gar nicht vorhandene Regelung in D-land... zumindest liegt mir kein aktuellerer Wissensstand vor als der erwähnte. Und diese zahlreichen Unfälle in den USA mit dem vergiftetem Grund- und Trinkwasser und der Zusammenhang mit gehäuften Erdbeben, führten dann vor Kurzem dazu daß Frankreich das fracking erstmal generell verbot.
OdessaEigentlich ohne Worte, so beschämend ist es: [url]www.gmx.net/themen/em-2012/deutsches-team/829b4ey-innenminister-hetze-oezil-widerwaertig[/url]

"Die rassistische Hetze war vor dem letzten EM-Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen Dänemark verbreitet worden. In der Nationalelf sollten nur noch Spieler mit deutschklingenden Namen eingesetzt werden, hieß es unter anderem." Meine Fresse. Ists schon wieder mal soweit in diesem unserem Schlaaande, daß Teams und Vereine ähm "gesäubert" werden von Menschen mit andersklingenden Namen...?

Passend zu diesen debilen dumpfen Deutschtümlern im Stammtischmodus ist auch für mich die Diskussion - offensichtlich hat dieses Land echt keine andere Sorgen derzeit - über nicht mitgesungene Nationalhymnen. Ich denke es sollte schon noch Jedem selbst überlassen bleiben, ob er das Deutschlandlied anstimmt oder nicht. Wenn ich Türke bin oder Franzose, habe ich imho keinerlei Grund, die deutsche Hymne zu singen, denn nur weil ich für die deutsche Elf spiele was in dem Moment aber nur mein bezahlter Beruf ist, heißt das noch lange nicht daß ich mich deswegen Deutschland im Herzen so nah fühlen muß daß ich seine Nationalhymne singe. Das könnte nämlich wiederum von den eigenen Landsleuten als äußerst illoyal und beleidigend gegenüber der ursprünglichen "Heimat" und den Menschen darin empfunden werden.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
Passend zu diesen debilen dumpfen Deutschtümlern im Stammtischmodus ist auch für mich die Diskussion - offensichtlich hat dieses Land echt keine andere Sorgen derzeit - über nicht mitgesungene Nationalhymnen.[/QUOTE]Als ich das heute früh im Radio gehört habe, habe ich mich auch gefragt, ob die jetzt Alle am Rad drehen.
Odessa[url]http://www.aktuell.ru/russland/news/vizepremier_rogosin_macht_sich_fuer_stalingrad_stark_33470.html[/url]


Vielleicht bin ich die Einzige hier die sich für Rußland und die Kaukasusregion generell interessiert, aber ich poste es trotzdem mal und ein eigenes Thema ist es nicht wert.... irgendwie ist das ungute Gefühl in mir, daß in dem Teil Europas - dem ich mich aus privaten Gründen genauso verbunden fühle wie dem arabischen Raum und Italien - immer mehr nationalistische und in dem Fall v. a. diktaturverherrlichende Tendenzen aufkommen, die mir Sorge machen.
Scheol@Odessa

Leider hat die russische Zensur schon zugeschlagen.
Scheol@Odessa

Ich denke, dass sind Symptome einer sich verhärtenden Front "West gegen Ost".

USA und NATO stoßen immer wieder auf Russland und China.
Die Zeiten werden extremer und dadurch auch die gefragten Politiker.
Wer heute nicht mehr für ein Extrem steht, wirbelt kaum noch Staub auf und hat daher in den Augen der Menschen "kein Profil".
Ich finde das bedenklich.
M. MarinusEben mal wieder einen Bericht dazu gesehen... ich gebe also nur wieder, was aber jedem dahingehend (politisch) Interessierten ohnehin schon längst bekannt ist, auch weil es in den letzten Monaten oft genug Diskussionsthema war, ging es um die Glaubwürdigkeit einer Regierung, die behauptet KEINEN "Gottesstaat" in den eigenen Staatsgrenzen zu dulden.


Imagine: es ist Dir verboten, ein Handy zu besitzen, mit dem Du ins Internet gehen kannst. Iphones, ipods, Seiten wie facebook oder twitter, überhaupt das internet werden als "Dreck, Schmutz, Teufelswerk und lasterhafte Sündenansammlung" betitelt und sind nicht gestattet, von raren und strikt geregelten Ausnahmen abgesehen. Wer nicht von oben bis unten bekleidet ist und als (verheiratete) Frau keine Kopfbedeckung trägt die das eigene Haar komplett bedeckt (Perücke), wird auf offener Straße beschimpft bzw. als Frau als Hure bezeichnet, angespuckt oder mit Gegenständen, gerne auch mal kleineren Steinen, beworfen. Alle internetseiten, die nicht religiösen Inhalt haben, sind gesperrt und verboten, und Musik, Literatur und Filme, die nicht religiösen Ursprungs sind, ebenfalls. Schwimmen gehen ist nur nach Geschlechtern getrennt erlaubt bzw. nur an einem extra abgeteilten uneinsehbaren Stück Strand am Meer, wobei man - die Frauen vor allem - selbstredend nur in Ganzkörperverhüllung baden darf. Kinder werden nicht in staatlich/"weltlichen" Schulen unterrichtet, sondern erhalten nur religiösen Unterricht in eigenen Religionsschulen. Frauen wie Männer haben verheiratet zu werden von ihren Eltern und müssen sich der Wahl ihrer Eltern fügen. Fernseher sind ebenfalls verboten, sh. "Schmutz, Sünde". Es gibt sogar - damit man nicht etwa beim Anblick einer Frau "unzüchtige" Gedanken bekommt - extra Brillen die manN aufsetzen sollte, die nur ein verschwommenes Sehen zulassen so daß man nur noch Schemen erkennen kann. Wer es wagt, am "heiligen Feiertag Gottes" etwas zu tun was an diesem Tag verboten ist (sogar das Betätigen eines Lichtschalters), wird bestraft.

Bleibt dem Leser jetzt nur die Frage - wo mag sich wohl dieses bizarre Land der religiös-fanatischen steinzeitlichen Fundis befinden? Und um welche Religion mag es sich dabei handeln? Falls 99% der Leser auf den Islam und Afghanistan tippten: falsch. Die richtige Lösung lautet: Israel und Judentum. Denn dort befinden sich diese halbe Million "Thora-Talibans" und sie leben nach ultraorthodoxen Regeln des Judentums in einem extra Stadtteil, der nur für sie abgetrennt wurde. Israels Regierung schützt seit einigen Jahren diese extrem gewaltbereiten und ultra-fanatischen Fundis, weil sie begehrtes "Stimmvieh" sind bei jeder Wahl, vor allem in der Frage der Siedlungspolitik. Und meine Frage ist da nur noch: wo bleiben da all die entsetzten Aufschreie in westlichen Medien a la "eine Religion die sowas zuläßt bzw. die solche Anhänger hat, ist zu verurteilen?"



Edit - Odessa hier. Mein Mann war vorher eingeloggt, sehe ich gerade.
ScheolKlang für mich nach Baptismus und nein, kein Sarkasmus, genau das habe ich dort erlebt.

Bis auf die Verschleierung. Kopftuch war dennoch bei verheirateten Frauen Pflicht.
Und wo findet das statt?
Im Iran? Falsch!

Deutschland.

Edit: Die Brille gab es zugegebenermaßen auch nicht. Sympathischer macht es das jedoch nicht.
Waldemar[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Ist es auch. Wobei ich dachte, die Zeiten des Kalten Kriegs hätten wir seit Jahrzehnten hinter uns. [/B][/QUOTE]

Der Krieg ist nie vorbei... auch wenn unmittelbar keine Bomben bei uns fallen
AlterkelteOdessa?Odessa?Odessa?Odessa?
Scheol[QUOTE]PS: der Nächste der in meiner Gegenwart über Bundeswehrangehörige spottet oder sie sonstwie schlechtmacht, bekommt seine Eier ausgerissen von mir höchstpersönlich, nur damit das klar ist. Diese Menschen hocken nicht vor ihren im warmen Trockenen seienden Rechnern und schwafeln selbstgerecht über die "böse Menschheit die sich nicht mehr füreinander interessiert" - die stehen "live und in Farbe" hier bei uns in ObB.[/QUOTE]

Hey, wer will da was gegen sagen?

Die Bundeswehr ist eine Verteidigungsarmee.
Da gehören auch Katastrophen dazu.

Mir ist lieber, dass sie der einheimischen Bevölkerung hilft, anstatt auf fremden Terrain Menschen zu erschießen.
Von daher ist der Einsatz bei Überflutungen definitiv zu begrüßen.
Und das ist körperlich alles andere als einfach. Da kann man schon dankbar sein.

Außerdem ist das Bild der Bundeswehr in den Köpfen von Friedenspredigern verzerrt. Das sind Gefreite und Feldwebel...keine GIs.
KatzenschattenScheol, da bin ich ganz auf Deiner Seite. Wenn die BW Leben rettet, kann man sie nicht mehr Mörder nennen, das scheint einigen nicht zu passen und die, die jetzt gegen diesen Einsatz der BW schreien, würden umso lauter schreien wenn der Staat zB. Arbeitslose für Hilfseinsätze zwangs-rekrutieren würde.
OdessaEben sagte mir MoK, daß die Leute bei ihm die Erdgeschoße der Häuser wegen der regelmäßigen Hochwasser meist nur mit Kacheln bis zur Decke ausstatten würden, damit man nur noch den Hochwasserschlamm rausspült und es dadurch keine Probleme gibt von wegen "dauerfeucht, schimmelig, Mauerwerk sanierungsbedürftig" etc. Dahingehend brauche ich mir um Freunde in der Gegend also keine Sorgen machen... genauso halten es übrigens auch viele Passauer, die ja auch regelmäßig "bisserl" Hochwasser haben der Art, daß es mal einen Meter in den ersten Reihen der Altstadt steht. Das geht aber wiederum ja auch nur wenn man Hausbesitzer ist, der das eigene - mehrstöckige Haus - so wie geschildert als Hochwasserpuffer (gefliestes Erdgeschoß) einrichten kann. Aber auch da gibt es Menschen, die "nur" im Erdgeschoß leben können/müssen in Mietwohnungen... die tun mir wirklich leid, die müssen da jedes Jahr neues Mobiliar anschaffen vom Kühlschrank über die Waschmaschine bis zu Matratzen und Bücherregal, und das wäre mir nach spätestens dem 3. Mal sowohl von den Nerven wie auch vom Geldbeutel her unerschwinglich.

Aber then again - wir leben hier mit seit drei Jahren in Folge nun neun Monaten Schnee, der uns oft über Wochen nur noch über den 1. Stock bzw. Balkon hinunterrutschend das Haus verlassen läßt, damit man dann von außen unten die Eingangstür erstmal freischaufeln kann gemütliche 1-2 Stunden lang, um danach dann seinen "normalen" Arbeitstag anzutreten so man auch noch die Garage wieder findet unter den Schneemassen. Da fragt sich auch jeder von "Anderswo" oft nur kopfschüttelnd: wie kann man DA nur freiwillig wohnen bzw. wie kann man sowas fassungslos als "aber das ist doch ganz normal in einem echten Winter" abtun, während im Rheinland, NRW oder Niedersachsen die Leute schon bei nur einem halben Meter Schnee über ein paar Tage anfangen von "Winterkatastrophe" zu reden und dort schon keine Busse und Bahnen mehr fahren wegen "Schneechaos".

Wegen BW, Falke:

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Mir ist lieber, dass sie der einheimischen Bevölkerung hilft, anstatt auf fremden Terrain Menschen zu erschießen. Von daher ist der Einsatz bei Überflutungen definitiv zu begrüßen.
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Aber hallo. Wie gesagt - ganz großartige Leistung, und ich bin einfach nur dankbar, für all meine Nachbarn und sonstigen "Mitmenschen" die davon jetzt profitieren.


Katzi: hey, sind wir also schon zu dritt ;-)


PS: Scheol hast Du noch Deinen facebookaccount? Ich würde Dich in dem Fall bitten, bei den Hilfeseiten für Bayern meine Adresse dort einzutragen wo Leute offenbar (eben auf ntv gesehen) Plätze zum Übernachten anbieten bzw. für Menschen mit Haustieren anbieten, denen zumindest die Tiere abzunehmen bis sie in ihre eigenen Häuser zurückkönnen oder neue Wohnungen gefunden haben. Wir könnten aufnehmen: 1 Person auf Couch, und bis zu 10 Tieren in Käfigen/Kleingehegen wie Mäuse, Hamster, Ratten, Kaninchen oder eine Hauskatze, die NICHT auf Kaninchen losgeht. Du kannst vollen Namen und Telefonnummer sowie den Ort Hausham-Tegernsee angeben dabei, ich dank Dir!
Scheol@Odessa

Nein, ich habe den nach 3 Wochen gelöscht. Tut mir Leid. :(
M. Marinus[IMG]http://static.wn.de/var/storage/images/wn/startseite/welt/vermischtes/vermischtes-bundeswehr-bereitet-sich-auf-flut-hilfseinsaetze-vor/37645926-17-ger-DE/Vermischtes-Bundeswehr-bereitet-sich-auf-Flut-Hilfseinsaetze-vor_image_630_420f.jpg[/IMG]

Da war immerhin schon wieder etwas von der Autobahn bei uns zu sehen - die A 8 heute morgen. Dauert noch 2-3 Tage, vermute ich, bis sie wieder befahrbar ist zwischen Rosenheim, Chiemsee und Salzburg.

Ich schließ mich Scheol an (ich hab Euer Gespräch heute mittag mitangehört): Diese Sensationsgaffer und Unglücksspanner sollten wie Du vorschlugst alle zusammengetrieben und auch mal ohne Nahrung, Trinkwasser, Strom und bis zu den Knien im Wasser stehend für ne Woche ausgesetzt werden in den von ihnen fotografierten überschwemmten Häusern, die es z. Zt. zuhauf in Rosenheim, Oberwöhr, Berchtesgaden, im Chiemgau, Tirol, Passau und den Bundesländern im Osten gibt. Darüberhinaus gibts den Tatbestand unterlassene Hilfeleistung und ob der bei sowas greift, müsste ein Rechtsanwalt in 2 Min. beantworten können. Es ist eine Sache, wenn Reporter, wie beim obigen Foto, eine Aufnahme machen von einer Straßensituation, um das Ausmaß der Katastrophe in einer Gegend zu belegen, und eine andere Sache, wenn jemand mit dem sprichwörtlichen Picknickkorb in der Hand und der Kamera um den Hals in Flutgebiete fährt und sich dort grinsend ablichten läßt, wie er vor sandsäckestapelnden erschöpften Menschen steht oder vor deren Häusertrümmern, die aus dem Wasser ragen.

Bundeswehr: Es ist ihr Job zu helfen bei Katastrophen, logisch. Aber trotzdem merkt man den Unterschied ob jemand nur seinen Job macht oder mit echter Hilfsbereitschaft bei der Sache ist, weil er sich selber in die Lage versetzen kann wie es sein muss, tagelang zu zittern und Angst zu haben wenn man von Wassermengen umschlossen ist und dadurch alles verlieren kann, schlimmstenfalls, siehe Einsturzgefahr der Häuser in Hanglage, das Leben.
poisonin gedanken bei euch und bei meinen eltern, denen eventuell auch schlimmes bevorsteht ... zum wochenende hin entscheidet sich dort mehr ... aber das gefühl der panik stellt sich natürlich schnell ein, in erinnerung an bereits erlebtes
WüstiNachdem ich gemerkt habe,daß ich heute Nacht zwei unterschiedliche Themen in einen Thema gepackt hatte , stelle ich das mal lieber hier rein.
Zum Thema Arbeitnehmerfreizügikeit sehe ich das nun anders, weil es ja eh schon etwas unfair ist, daß diese alle gehabt hatten außer den Rumänen und Bulgaren obwohl sie auch zur EU gehören. Gesetze um den Sozialsystem -Missbrauch zu verhindern gibt es schon und werden wohl verhindern, daß durch die neue Regelung sich welche daran bereichern werden aus diesen Ländern.

Darum füge ich das folgende ein , weil ich finde er hat Recht. Ist eine Antwort /Kommentar von einem Spin- Mitglied beim Thema : Debatte um Armutsintegretation SPD- Minsiter greifen CSU an.


[COLOR=indigo]Ich finde die von der CSU angestossene Debatte ein wenig scheinheilig.[/COLOR] [COLOR=indigo]Die Umsetzung der EU-Vorgabe zur vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit wurde zum einen mit der Billigung Deutschlands auf EU-Ebene beschlossen und das entsprechende Gesetz in Deutschland im Jahr 2011 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Gesetze werden vor Veröffentlichung vom Bundestag beschlossen. Unterzeichnet hat das Gesetz im Jahr 2011 übrigens Frau v. der Leyen. Die CSU war also bei Verabschiedung des Gesetzes in Regierungsverantwortung, aber erst 2 Wochen bevor das Gesetz Wirkung entfaltet, fällt der CSU auf, dass ihr das jetzt gar nicht mehr passt. Zudem ist das meiste, was die CSU so vollmundig fordert, ohnehin schon umgesetzt. Sollte es an der Durchsetzung mangeln, müsste die CSU als Teil der Regierung eben mehr Geld für Personal locker machen. Aber "Wer betrügt, der fliegt" eignet sich als Slogan natürlich besser als "CSU für Budgeterhöhung zur besseren Bekämpfung und Verhinderung von Sozialmissbrauch". [/COLOR]

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